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5. April 2018, 57. Jahrgang, Nr. 14

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Neue Gemeinderäte sind 100 Tage im Amt Anfang Jahr hat die neue Legislaturperiode gestartet. Neben diversen neuen Kommissionsmitgliedern und Einwohnerräten haben in allen «Limmatwelle»-Gemeinden auch neue Gemeinderäte ihre Arbeit aufgenommen. In Würenlos die einzige Frau, Barbara Gerster Rytz, in Spreitenbach Marcel Lang und Roger Mohr, in Killwangen Markus Schmid, in Neuenhof Fred Hofer und in Wettingen Markus Haas und Sandro Sozzi. Die ersten knapp 100 Tage liegen nun hinter ihnen. Die «Limmatwelle» wollte von ihnen wissen, wie sich ihr Leben seither verändert hat und was die grösste Herausforderung ist. Die Antworten sind auf den jeweiligen Gemeindeseiten abgedruckt. (bär) Der Jahrmarkt verwandelte die Landstrasse in Wettingen vergangene Woche in eine Flaniermeile.

Melanie Bär

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Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird vom Hockeyclub Rotweiss Wettingen durchgeführt und findet statt am Samstag, 7. April 2018

Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang der üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung


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WETTINGEN

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 5. APRIL 2018

AUS DEM GEMEINDERAT

Geburtstag Am 3. April feierte Werner Mottschall, Zentralstrasse 93, Wettingen, seinen 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstag- Gemeinderat Sandro Sozzi vor «seinem» Maislabyrinth. nachmittag telefonisch nicht erreichbar. INSERAT

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«Interessante Menschen» Nach 100 Tagen im Amt sieht Sandro Sozzi (CVP) bei der Kinderbetreuung Handlungsbedarf und beschreibt sein Amt als «anspruchsvoll, aber sehr spannend».

öfters unterwegs, dafür tagsüber Haben sich Ihre vor Antritt gesetzten mehr zu Hause. Ziele verändert und welche sind es? Im Wahlkampf habe ich geschrieWas ist die grösste Herausforderung ben, dass ich mich für eine solide an Ihrem neuen Amt? Das Ressort Bildung mit vielseitigem UnterBildung ist gross, es umfasst rund richt einsetzen möchte. Das gilt ein Viertel des Gemeindebudgets. noch. Konkreter habe ich mir vorEs gibt viele Interessengruppen genommen, zuerst einen Überund alle haben Ansprüche, wel- blick zu bekommen und dann zu che bearbeitet werden müssen. entscheiden, was ich in vier Jahren Das ist wohl die grösste Heraus- erreicht haben will. Zurzeit läuft eine umfassende Schulevaluation, forderung. diese wird zeigen, wo aktuell Was macht Ihnen am meisten Spass Handlungsbedarf besteht. Ich am Gemeinderat-Sein? Die Zusammenarbeit mit all den verschiedenen Menschen, das ist sehr berei- «Die Zusammenarbeit chernd. mit all den verschiede-

Was war Ihre erste Amtshandlung und wie haben Sie sich dabei gefühlt? Sandro Sozzi (CVP): Am 1. Januar habe ich am NeujahrsApéro auf dem Zentrumsplatz teilgenommen. Das war ein ruhiger Start ins neue Jahr und in meine neue Aufgabe. Es waren viele interessante Menschen dort und ich konnte gute Gesprä- Wie viel Zeit investieren Sie durchschnittlich? Ich schreibe mir die che führen. Zeiten auf und kann daher genau Die ersten 100 Tage liegen hinter sagen, dass ich bis jetzt rund 50 % Ihnen: War es so, wie Sie es sich meiner Arbeitszeit für den Gevorgestellt haben, was war anders? meinderat aufwende. Apéros Im Grossen und Ganzen habe ich nicht inklusive … Ich erwarte aber einen Rückes so erwartet. Die Aufgaben sind anspruchsvoll und aufwen- gang auf rund 30 bis 40 %. Ich hadig, aber auch sehr spannend. be viel Zeit ins Einarbeiten und Der Gedanke «Wenn ich das ge- Kennenlernen investiert, das wird wusst hätte, hätte ich mich nicht bald wegfallen. zur Verfügung gestellt» ging mir Was bleibt auf der Strecke? Eigentnoch nie durch den Kopf. lich wenig, mit der Wahl in den Wie hat sich Ihr Leben verändert? Gemeinderat habe ich ein anderes Ich stelle keine grossen Verände- Engagement beendet, das geht in rungen fest. Am Abend bin ich etwa auf.

nen Menschen ist sehr bereichernd.»

kann aber sagen, dass die Schule sehr gut aufgestellt ist. Im Bereich der Kinderbetreuung gibt es aktuell Handlungsbedarf. In den letzten zwölf Monaten wurde dem Ressort Bildung die Verantwortung für die Tagesstrukturen und den Krippenpool übertragen. Dazu tritt ab August 2018 das neue Kinderbetreuungsgesetz in Kraft. Das hat gewisse Anpassungen zur Folge, daher wird mein Fokus in den nächsten sechs Monaten eher in diesem Bereich liegen. (LiWe/bär)


WETTINGEN

«Hochspannend Markus Haas (FDP) sieht das Zeitmanagement als grösste Herausforderung in seinem neuen Amt als Gemeinderat. Und er bezeichnet sein Ressort als «hochspannend».

Kinderchor «Sunechind» tritt im Tägi auf.

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«Sunechinder»konzertierenimTägi

50 Kinder singen, tanzen und zaubern im Tägi. Die «Sunechind» präsentieren ihre neuste Produktion «De Tag wird hip»! Sie singen, tanzen und zaubern. Die Mundartkreationen der Liedermacherin Gabriela Bächinger treffen mitten ins Herz und regen zum Mitsingen und Mittanzen an. Zwischen den Liedern gibt es magische Momente und Klaviertöne. Die 50 Kinder kommen aus dem Säuliamt und dem Limmattal und sind zwischen 5 und 15 Jahren alt. Die dargebotenen Lieder aus der Feder von Chorleiterin Gabriela Bächinger haben Ohr-

SENIORENT Der Senioren- und Seniorinnenrat der Region Baden, der Filmverlag Trigonfilm und der Verein Kino Orient zeigen in der Regel am zweiten Donnerstagnachmittag jedes Monats im Kino Orient Filmhits für Alt und Jung. Am 12. April wird «The Night and the City» von Jules Dassin, USA, gezeigt. Der Film stammt aus dem Jahr 1950 und dauert 96 Minuten. Im London der Nachkriegsjahre versucht der US-Amerikaner Harry Fabian mit allerlei dubiosen Geschäften und kleinen Betrügereien über die Runden zu kommen. Als er es mit zwielichtigen Veranstaltern von Ringkämpfen zu tun bekommt, wittert er in diesem Sport eine Chance auf das grosse

Was war Ihre erste Amtshandlung und wie haben Sie sich dabei gefühlt? Markus Haas (FDP): Meine erste «Amtshandlung» als neuer Vorsteher der Sozialen Dienste von Wettingen war für mich sehr angenehm. Am 3. Januar begrüsste ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Büros und überbrachte ihnen die besten Wünsche für sie und ihre Familien für das 2018. Als neuer Vorsteher fühlte ich mich akzeptiert und ich genoss das kurze Zusammensein und den ungezwungenen Gedankenaustausch. Die erste eigentliche Amtshandlung war allerdings bereits im Dezember 2017. Es war dies die Einstellung des neuen Leiters Soziale Dienste. Dabei hatte ich ein sehr gutes Gefühl und dieses hat sich bis heute rundum bestätigt.

wurm-Potenzial. Begleitet wird das Spektakel von Pianist Simon Bächinger und Moderator Haribo. Wer nachdenkliche Momente sucht, kommt während der 90-minütigen Aufführung ebenfalls auf seine Kosten, zum Beispiel, wenn ein kleiner Wurm die ganz grosse Liebe findet. Bereits letzten Sommer haben die «Sunechind» die zwölf Songs von «De Tag wird hip» im hauseigenen Studio von «Bächinger Musik» zusammen mit Profi-Musi- Die ersten 100 Tage liegen hinter Ihkern aufgenommen. nen, war es so, wie Sie es sich vorgestellt haben, was war anders? In Sonntag, 8. April, 15 Uhr, Tägi mein neues Amt wurde ich von Wettingen; Tickets unter www.sune- meinem Vorgänger bestens einchind.ch zu finden. geführt. Insofern wusste ich, was mich erwartet. Und trotzdem hat mich die Fülle der Aufgaben überrascht. Hinter jedem einzelnen «Fall» steht eine Person oder eine Familie mit viel Hoffnung auf ein wieder geordnetes WeiterexistieGlück. Doch um sich selbst in der Szeren. Gangbare Lösungen zu finne zu etablieren, muss Harry Geld aufden, erfordern oft viel Engagetreiben, und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Village Voice schrieb: «In Harry ment aller Beteiligten.

Fabian, dem schnorrenden Vermarkter schäbiger Ringkämpfe in Jules Dassins tollem Film noir, hat Richard Widmark seine beste Rolle gefunden; sie zeigt, wie geschmeidig und emotional wandelbar er als Schauspieler wirklich war. Hier schaukelt Widmark jenen hoffnungslosesten aller Noir-Topoi, die ‹sichere Sache›, durch eine Londoner Unterwelt, die sich zur Mausefalle verengt, und schlittert dabei mit voller Wucht von der Euphorie in die Verzweiflung.» Kino Orient, Landstrasse 2, Donnerstag, 12. April, 15 Uhr. (zVg)

Wie hat sich Ihr Leben seither verändert? Neben viel neuem Wissen, welches ich mir aneignen darf und muss, stehen doch recht viele Sitzungstermine an – am Abend und auch untertags. Hier gilt es dann öfters, den Spagat zwischen Gemeinde – Familie – Geschäft usw. zu machen. Ich denke, bisher habe ich das aber recht gut hingekriegt. Diese Terminflut betrifft aber wie gesagt

Markus Haas in seinem Wettinger Geschäft. nicht nur mich, sondern auch meine Familie. Für ihr Verständnis bin ich ihnen sehr dankbar. Was ist die grösste Herausforderung an Ihrem neuen Amt? Im Moment ist dies noch das Zeitmanagement. Neben den vielen Sitzungsterminen besuche ich bis Mitte Juni noch wöchentlich eine Weiterbildung «Soziale Dienste» beim Kanton. Im «Nebenamt» arbeite ich dann noch für meine eigene Firma. Was macht Ihnen am meisten Spass am Gemeinderat-Sein? Die neuen Herausforderungen machen enorm Freude. Das Ressort Soziales und Familie ist hochspannend


WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 5. APRIL 2018

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und fordernd»

Karl Spörri (M.), Präsident der Katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) mit den Mitgliedern Eugen Trost (l.) und Basti Melanie Bär Spörri (r.).

An Weihnachten gesammelt und an Ostern geschenkt

Auch letztes Jahr haben Mitglieder und Helfer der KAB auf dem Rathausplatz wieder Weihnachtsbäume verkauft. Und zu Ostern mit dem Erlös verschiedene Sozialunternehmen beschenkt. MELANIE BÄR

Melanie Bär

und zugleich auch fordernd. Hin- es? Im Prinzip sind die gesetzten zu kommt, als Gemeinderat kann Ziele immer noch die gleichen: ich aktiv etwas bewegen. Weiter ist es das «Team» Gemeinderat Wettingen, in welchem ich mich «Als Gemeinderat kann sehr wohl fühle.

ich aktiv etwas bewe-

Wie viel Zeit investieren Sie durch- gen.» schnittlich? Sehr viel! Alles ist noch neu und braucht dementsprechend halt noch etwas mehr hohe Effizienz in der VerwalZeit. In Wochenstunden kann ich tung, Hilfsbereitschaft, Personen das nicht angeben. und Familien schnell wieder in geordnete Strukturen integrieren Was bleibt auf der Strecke? Im Mo- und aus der Sozialhilfe entlassen ment sind dies Familie, Freizeit, können. So schnell werden sich Freunde. diese Ziele wohl (leider) noch nicht verändern. Wir sind aber Haben sich Ihre vor Antritt gesetz- bereits auf einem sehr, sehr gu(LiWe/bär) ten Ziele verändert und welche sind ten Weg.

Seit 1908 gibt es den christlich-sozialen Arbeiterverein. Ziel der Katholischen Arbeitnehmerinnenund Arbeitgeber-Bewegung (KAB) ist, «das Möglichste zum sozialen Wohl in der Gemeinde zu tun». So steht es in der Festschrift, die zum 100-Jahr-Jubiläum vor zehn Jahren erschienen ist. «Eine soziale Aufgabe war beispielsweise die Gründung des Kindergartens Rosenau», sagt Vereinspräsident Karl Spörri. Oder Bildungsangebote, die für alle Gesellschaftsschichten zugänglich waren. «Es galt als Referenz, wenn man Mitglied bei der KAB war», so Mitglied Basti Spörri. HEUTE HAT DER VEREIN nicht mehr

die gleiche Bedeutung wie damals. Und dennoch ist er weiterhin sozial tätig. So zum Beispiel vor Weihnachten auf dem Rathausplatz. Seit 1974 verkaufen die Mitglieder und Helfer Weih-

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nachtsbäume. Rund 700 Bäume, alle aus der Region, waren es letztes Jahr. Etwa halb so viele wie zu Rekordzeiten. Konkurrenz und ein kulturbedingter Rücklauf wirken sich auf den Absatz aus. Rund 60 Helfer waren vor Weih-

«Es galt als Referenz, wenn man Mitglied bei der KAB war.» BASTI SPÖRRI, KAB-MITGLIED

nachten im Einsatz. Einer von ihnen war Eugen Trost, der aus Freude mithilft: «Es ist eine wunderschöne Einstimmung auf die Weihnachtszeit.» Es gebe auch amüsante Diskussionen, «zum Beispiel, wenn sich zwei Kinder nicht einig sind, welcher Baum der schönste ist, und ihre Eltern überzeugen wollen.» Mit dem Erlös beschenkte die KAB kurz vor Ostern einige Sozialunternehmen mit einer Spende von mehreren Tausend Franken: Brücke «Le pont», arwo Stiftung, KAB und ein Hilfswerk, das im Ausland tätig ist.


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NEUENHOF

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 5. APRIL 2018

AUS DEM GEMEINDERAT

Neuenhof weiterbringen

Kündigung – Betreibungsamt Philippe Treier, Stv. Leiter Betreibungsamt, hat seine Anstellung Fred Hofers (FDP) Ziel per 31. Juli 2018 gekündigt, um sich einer neuen Herausforde- nach 100 Tagen im Amt rung zu stellen. Der Gemeinderat ist gleich geblieben: Die bedauert die Kündigung sehr. Er Revision der Bau- und dankt Philippe Treier an dieser Stelle ganz herzlich für die wert- Nutzungsordnung volle Mitarbeit und wünscht ihm (BNO) soll abgeschlosfür die Zukunft alles Gute. Die sen werden. Nachfolgeregelung wird umgehend an die Hand genommen. Was war Ihre erste Amtshandlung und wie haben Sie sich dabei geZustand Weide (Salix) auf der Wiese fühlt? Fred Hofer: Ein Besuch mit vor dem Gemeindehaus Die Abtei- den Mitarbeitern der Abteilung lung Bau und Planung hat den Hin- Planung und Bau im Werkhof weis erhalten, dass sich der Zu- bei den Werkhofmitarbeitern. stand der dominanten Weide auf Ich habe mich nicht anders geder Wiese vor dem Gemeindehaus fühlt als sonst. Neuenhof altersbedingt verschlechtert hat. Sie wurde bereits Die ersten 100 Tage liegen hinter vor einigen Jahren fachmännisch Ihnen, war es so, wie Sie es sich gesichert. Es besteht heute ein Gut- vorgestellt haben, was war anders? achten, das die Gemeinde nun ver- Ich habe mir vorgängig bewusst anlasst, den Raum um den genann- keine Vorstellungen gemacht, ten Baum abzusperren. Die Ge- sondern habe es so genommen, meinde hat nun ein zweites unab- wie es kam. hängiges Gutachten in Auftrag gegeben und wird nach dieser Zweit- Wie hat sich Ihr Leben seither vermeinung weiter informieren. ändert? Ich muss meine Termine noch sorgfältiger aufeinander Hundekontrolle 2018 Für das Hal- abstimmen, und vorausschauenten eines mehr als drei Monate al- der planen. ten Hundes ist jährlich eine Hundetaxe zu entrichten. Die Gebühr Was ist die grösste Herausfordebeträgt 120 Franken. Die Hunde- rung am neuen Amt? Die Revision taxe wird im Mai 2018 in Rech- der Bau- und Nutzungsordnung nung gestellt. Um unnötige Rech- zum Abschluss zu bringen und nungen zu vermeiden, werden im Anschluss daran Neuenhof die Hundehaltenden gebeten, all- im Sinne der BNO weiterzuentfällige Änderungen (d. h. Neuan- wickeln. schaffungen, Tod des Hundes oder Halterwechsel) dem Gemeindebü- Was macht Ihnen am meisten ro Neuenhof bis 30. April 2018 zu Spass am Gemeinderat-Sein? Das melden (Tel. 056 416 21 40 oder Mitgestalten. Das gemeinsame gemeindebuero@neuenhof.ch). Ziel aller GemeinderatsmitglieGleichzeitig weisen wir alle Hun- der, Neuenhof weiterzubringen. dehaltenden auf die von 1. April bis 31. Juli geltende Leinenpflicht im Wald und am Waldrand hin. TENNISCLUB Diese Leinenpflicht dient den frei lebenden Tieren zum ungestörten Brüten, Setzen (Gebären) und Auf- Am Sonntag, 8. April, wird um 11 ziehen ihrer Nachkommen. Alle Uhr die neue Tennissaison offiziHundehaltenden sind somit ver- ell mit dem traditionellen Apéro pflichtet, dafür zu sorgen, dass ih- eröffnet. Eine ideale Möglichkeit re Hunde nicht streunen oder wil- für potenzielle Neumitglieder, dern. Nicht nur das Jagen oder die sich vor Ort ein Bild des Clubs, Hetzen, sondern bereits das Hoch- der Mitglieder und der Lage mascheuchen kann bei Wildtieren chen wollen. erheblichen Stress auslösen und Vom Anfänger bis zum Wettsie in Gefahr bringen. In der übri- kampfspieler, von jung bis alt, gen Zeit können Hunde auf Wald- gibt es diverse Möglichkeiten, strassen unter direkter Aufsicht den Tennisschläger zu schwinohne Leine geführt werden. gen. Die beiden Tennislehrer führen die beliebten Kinder- und JuÖffnungszeiten unter der Website gendtenniskurse sowie Wettwww.neuenhof.ch. kampftraining im Einzel- oder

Fred Hofer in seinem Advokatur- und Notariatsbüro in Baden.

Melanie Bär

Wie viel Zeit investieren Sie durch- Woche kommt schon zusamschnittlich? Schwer zu sagen, ich men.

«Das Mitgestalten macht am meisten Spass.»

Was bleibt auf der Strecke? Nichts, dass dies so bleibt, bedingt aber eine sorgfältige Zeitplanung.

Haben sich Ihre vor Antritt gesetzten Ziele verändert? Oberstes Ziel führe nicht Buch. Ich schätze, war und ist, die Revision der BNO ein halber bis ein Arbeitstag pro zum Abschluss zu bringen. (LiWe/bär)

Tennissaison startet am Sonntag. Gruppenunterricht wieder durch. Jeweils am Freitagmorgen wird Plausch-Doppel gespielt und an verschiedenen Nachmittagen messen

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sich die 50+-Spieler. Auch dieses Jahr starten am 5. Mai acht aktive Teams in die Interclubsaison. www.tcneuenhof.ch. (zVg)


KILLWANGEN/SPREITENBACH

Markus Schmid: «Sind auf richtigem den. Als eher strukturierte und organisierte Person versuche ich, den Fokus und die Energie auf die wichtigen Aufgaben und Ziele zu richten. Dazu gehört auch, mal Nein zu sagen. Dank der grossen Flexibilität der Familie und des Arbeitgebers funktioniert das bisher sehr gut.

Markus Schmid (CVP) ist bereits länger als 100 Tage im Amt in Killwangen, weil sein Vorgänger früher demissionierte. Er hat sich den Fragen trotzdem gestellt.

Was war Ihre erste Amtshandlung und wie haben Sie sich dabei gefühlt? Markus Schmid (CVP): Nach der Übernahme meiner Ressorts standen in den ersten Wochen die Einarbeitung in laufende Geschäfte und das Kennenlernen der Verwaltungsabläufe im Vordergrund.

«Ich freue mich auch über Feedback aus der Bevölkerung.» Wichtig war mir auch das Aufsetzen der Zusammenarbeit und die Kommunikation zu den Kommissionen meines Bereiches (Finanzkommission und Schulpflege).

Markus Schmid vor der Schule in Killwangen. Mit dem Abschluss des Rechnungsjahrs folgte ein erster Meilenstein in meinem Ressort. In enger Zusammenarbeit mit der Finanzverwaltung gab es bereits finanzielle Herausforderungen, wie die Bewertungskorrektur einer Gemeindeparzelle, zu lösen.

tik gegenüber der Behörde geäussert. Ich versuchte, dem neutral gegenüberzutreten und mir mein eigenes Bild zu machen. Es gibt Verbesserungspunkte aus meiner Sicht, aber Killwangen hat eine sehr kompetente Verwaltung und einen gut funktionierenden Gemeinderat, in welchem jedes MitDie ersten 100 Tage liegen hinter Ih- glied seine Rolle mit viel Einsatz nen, war es so, wie Sie es sich vorge- und Pflichtbewusstsein ausübt. stellt haben, was war anders? Die Arbeit in der Exekutive ist interes- Wie hat sich Ihr Leben seither versant, abwechslungs- und lehrreich ändert? Das eigene Zeitmanageund macht Spass. So habe ich es ment hat stark an Bedeutung zugemir vor Amtsübernahme vorge- nommen – Gemeinderatsarbeiten stellt. Im Vorfeld der Wahlen wur- und Sitzungen müssen effizient de in der Bevölkerung oft viel Kri- vorbereitet und gut geplant wer-

INSERAT

Was macht Ihnen am meisten Spass am Gemeinderat-Sein? Durch das Studium und das Besprechen der vielseitigen Geschäfte lerne ich einiges aus mir bisher nicht so bekannten Bereichen der Behördenarbeit und der öffentlichen Verwaltung. Ebenfalls ist die bisherige Zusammenarbeit mit den Ratskollegen, der Verwaltung und den Kommissionen sehr erfreulich. Wir sind auf dem richtigen Weg. Und

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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmit-

Barbara Scherer

Was ist die grösste Herausforderung an Ihrem neuen Amt? Killwangen hat in der Zukunft einige Herausforderungen zu meistern. Neben dem erwarteten Bevölkerungswachstum und den ständig wachsenden, nicht beeinflussbaren Kosten gibt es im Infrastrukturbereich der Gemeinde einigen Aufholbedarf. Diesen finanziellen Spagat zum Wohle von allen zu meistern, erachte ich als eine der grössten Herausforderungen der laufenden Legislaturperiode.

tags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch

Gemeinde Killwangen «Zürcherstrasse Ost» Killwangen; Genehmigung Der Gemeinderat hat am 19. März 2018 die Sondernutzungsplanung «Zürcherstrasse Ost» (Gestaltungsplan) gemäss § 25 Abs. 2 BauG beschlossen. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert 30 Tagen seit Publikation, d. h. bis längstens am 8. Mai 2018 (Poststempel) beim Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 BauG sind ebenfalls berechtigt, Beschwerde zu führen. Die Unterlagen können während der Beschwerdefrist auf der Gemeindeverwaltung während der ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Die Beschwerdeschrift hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Der Einwendungsentscheid des Gemeinderates ist beizulegen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden. Mit der Genehmigung der Sondernutzungsplanung «Zürcherstrasse Ost» wird für die in den Plänen festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Killwangen, 27. März 2018 Gemeinderat


WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 5. APRIL 2018

Weg»

natürlich freue ich mich auch über Feedback aus der Bevölkerung – sei es positiv oder kritisch. Wie viel Zeit investieren Sie durchschnittlich? Schwierig zu sagen, es sind schon einige Stunden pro Woche. Solange die Herausforderungen und die Aufgaben interessant sind und kein «Müssen» darstellen, spielt Zeit eine untergeordnete Rolle. Es ist eine Frage des Willens und der persönlichen Organisation. Ohne die Unterstützung und die Flexibilität der Familie und des Arbeitgebers geht es nicht. Was bleibt auf der Strecke? Bisher nichts. Mit Familie, Beruf und Behördentätigkeit habe ich nach wie vor Zeit, regelmässig verschiedene Sportarten auszuüben. Haben sich Ihre vor Antritt gesetzten Ziele verändert, welche sind es? Nein, es sind immer noch die gleichen. Neben einer ausgewogenen Finanzpolitik und einer attraktiven Schule sind mir alle Themen, welche Killwangen zu einer noch attraktiveren Wohngemeinde machen, wichtig. Weiter setze ich mich dafür ein, dass die Kommunikation zu Kommissionen und zur Bevölkerung offener, proaktiver und regelmässiger stattfindet. (LiWe/bär)

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Fürs Wohl der Gemeinde Der Spreitenbacher Roger Mohr (SVP) will als Gemeinderat der Gemeinde Spreitenbach helfen und für ihr Wohl eintreten.

Was war Ihre erste Amtshandlung und wie haben Sie sich dabei gefühlt? Roger Mohr (SVP): Meine erste Amtshandlung fand am 18. Dezember anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung im Jahr 2017 statt. Ich musste das Protokoll der Amtsübernahme unterschreiben und mir wurde der Schlüssel vom Gemeindehaus übergeben. Jetzt war mir bewusst, dass es losgeht!

Die ersten 100 Tage liegen hinter Ihnen, war es so, wie Sie es sich vorgestellt haben, was war anders? Ich glaube, dass man sich die anstehenden Arbeiten nicht richtig vorstellen kann. Das war bei mir genauso. Die Arbeit als Gemeinderat ist sehr vielfältig, man darf in vielen Kommissionen mitarbeiten und diese auch manchmal präsidieren. Auch beim Aktenstudium merkt man, wie gross das Spektrum im Gemeinderat ist. Bei der Gemeinderatssitzung darf Roger Mohr mit Ressort Finanzen, Sicherheit, Friedhof, Natur, Umwelt und ARA. zVg WANDERGRUPPE mitgeredet werden und man kann Entscheidungen beeinflus- denke, merke ich, wie gross das Wie viel Zeit investieren Sie durchSpektrum an Themen eigent- schnittlich? Wie Sie aus den obiDie Monatswanderung führte vor- sen. Es macht Spass! lich ist. Natürlich werden an gen Antworten erahnen können, bei an den von der Landwirtschaft und dem Weinbau geprägten Dör- Wie hat sich Ihr Leben seither ver- den Sitzungen auch alle ande- ist der zeitliche Aufwand für diefern Maisprach und Buus. Dabei ändert? Zwischen meinem Enga- ren Ressorts behandelt und es ses Amt ziemlich hoch. Ich habe war die Ruine Farnsburg zuoberst gement im Gemeinderat und ist auch notwendig, mitreden bis jetzt noch keine Statistik geführt. Mein Gefühl sagt mir aber, am Berg zu sehen. Ziel war der meiner beruflichen Frühpensiodass ich in der Woche zwischen Landgasthof Farnsburg etwas un- nierung lagen drei Jahre. Ich 10 bis 15 Stunden mit dem Geterhalb. Nach Buus ging es nun konnte meine Zeit selber beein- «Das Spektrum im Gemeinderat beschäftigt bin. stetig leicht ansteigend Richtung flussen und bestimmen. Das hat meinderat ist gross.» Farnsburg. Nach gut zwei Stun- sich mit dem Amt nun wieder geWas bleibt auf der Strecke? Da ich den Wanderzeit war man beim ändert. Jede Woche ist eine GeGasthof angelangt und konnte im meinderatssitzung oder eine Auf- zu können. Dass heisst, sich ja neben dem Amt als Gemeindevorgelagerten Hofgut stattliche lagesitzung. Es stehen Kommissi- auch mit diesen Akten zu be- rat nicht arbeite, bleibt eigentlich schwarze und beige Galloway-Rin- onssitzungen an oder man ist da- schäftigen, damit mitdiskutiert nichts auf der Strecke, jedoch muss ich mich wieder nach einer mit beschäftigt, Vorbereitungen werden kann. der bestaunen. Agenda richten. Nach dem Mittagessen teilte zu tätigen. Jeden Tag kommen disich die Wanderschar in zwei verse Mails, auch diese sind zu be- Was macht Ihnen am meisten Spass Gruppen auf. Der harte Kern woll- arbeiten. Das Amt als Gemeinde- am Gemeinderat-Sein? Es macht Haben sich Ihre vor Antritt gesetzmir Spass, im Gremium mitzuar- ten Ziele verändert, welche sind es? te bei der Ruine die Aussicht ge- rat beschäftigt mich jeden Tag. niessen und machte sich an den beiten. Es werden harte Diskussi- Ich habe mir die Ziele gesetzt, der Aufstieg. Die eher gemütliche Was ist die grösste Herausforde- onen geführt, aber immer auf ei- Gemeinde zu helfen und für das Gruppe marschierte eine Viertel- rung an Ihrem neuen Amt? Die ner sachlichen Ebene. Wenn eine Wohl der Gemeinde einzutreten. stunde später los. Auf dem Weg grösste Herausforderung im Entscheidung gefallen ist, wird Daran hat sich in meiner kurzen Richtung Gelterkinden traf man neuen Amt ist die grosse Vielfäl- sie von allen Mitgliedern getra- Amtszeit nichts geändert. Mein sich wieder. Nach gut eineinhalb tigkeit. Wenn ich an mein Res- gen. Das ist gut so. Wir haben im grösstes Ziel ist es jedoch, die FiStunden Wanderzeit wurde die sort Finanzen, Sicherheit, Fried- Gemeinderat ein gutes und nanzen in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. (LiWe/bär) Heimreise angetreten. (zVg) hof, Natur, Umwelt und ARA freundschaftliches Verhältnis.


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Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: 1. Batkovic, Yvonne (w), geb. 2002, kroatische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 73 2. Bunjaku, Bahtije (w), geb. 1982, kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Spitzwiesenstrasse 21 3. Can, Evren (m), geb. 1981, Sayin Can geb. Sayin, Arzu (w), geb. 1982, Can, Elizan (w), geb. 2010, alle türkische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 181 4. Dubais, Nuha (w), geb. 2001, irakische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Langäckerstrasse 42 5. Dželili, Suajbe (w), geb. 1992, serbische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Rotzenbühlstrasse 39 6. Monzione geb. Campisano, Barbara (w), geb. 1976, Monzione, Sofia Ania (w), geb. 2011, beide italienische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Geeracherstrasse 7 7. Pascual Sáez, Oscar (m), geb. 1968, spanischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 95 8. Taylan, Mazlum (m), geb. 1999, türkischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Althaustrasse 13 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Spreitenbach

Bauausschreibung BG-Nr: Bauherr:

3065 Graf Peter, Althaustrasse 40, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Einbau Dachflächenfenster und Umnutzung Estrich in Wohnraum Baustelle: Althaustrasse 40 Parzelle: 3145 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 9. April 2018 bis 8. Mai 2018 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten Gemeinde Spreitenbach


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SPREITENBACH

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 5. APRIL 2018

AUS DEM GEMEINDERAT Rechnungsabschluss Einwohnergemeinde 2017 Die Verwaltungsrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1,74 Mio. Franken ab. Dieser wird als Zugang im Eigenkapital gebucht. Die Nettoinvestitionen betragen 0,9 Mio. Franken. Personelles Natascha Korstick, Sachbearbeiterin der Gemeindekanzlei, hat an der Fachhochschule Nordwestschweiz die Ausbildung «Öffentliches Gemeinwesen Grundlagen» mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen. Gemeinderat und Personal gratulieren herzlich! Als Jugendarbeiter ist Konrad Wäch, Wettswil am Albis, mit Wirkung ab 16. April gewählt worden. Als Raumplaner bei der Bauverwaltung ist Daniel Schluep, Langnau am Albis, mit Wirkung ab 1. Juni 2018 gewählt worden. Gemeinderat und Personal heissen die neuen Mitarbeiter bereits heute herzlich willkommen.

«AmtisteineBereicherung» Marcel Lang (parteilos) ist nach 100 Tagen als Gemeinderat zufrieden: Er wünscht sich eine enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung.

Marcel Lang, was war Ihre erste Amtshandlung und wie haben Sie sich dabei gefühlt? Marcel Lang (parteilos): Meine erste Amtshandlung war die offizielle Übernahme der Pendenzen meiner Vorgängerin Gemeinderätin Monika Zeindler sowie des Schlüssels für das Gemeinderatszimmer. Von diesem Moment an wurde mir klar, nun geht es los, die Schonfrist ist vorbei. Meine Gefühlslage: Freude, aber auch eine gewisse Ehrfurcht vor dem Amt, den Aufgaben und den Verantwortungen, die jetzt auf mich zukommen.

Termine 9. April 2018, 17.00 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Die ersten 100 Tage liegen hinter Gemeindehaus, Poststrasse 13. Ihnen, war es so, wie Sie es sich vorgestellt haben, was war anders? Öffnungszeiten der Gemeindever- Nach meinen ersten 100 Tagen waltung und der Regionalpolizei habe ich ein durchaus positives Posten Spreitenbach Die Schalter Grundgefühl. Ich bin mich noch sind wie folgt geöffnet: Mo, immer am Einarbeiten. Die Mas8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 se und die Flut an Informationen Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und sind jedoch viel grösser, als ich 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. mir im Vorfeld vorgestellt habe. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. Wie hat sich Ihr Leben seither verändert? Mein Leben hat sich nicht gross verändert. Mein 60Prozent-Pensum bei der Tagesschau von SRF verträgt sich sehr gut mit dem Amt des Gemeinderates. Was stark zugenommen Die Kantonsstrasse in Spreiten- hat, sind Abendtermine und -anbach ist auf der ganzen Länge bis lässe. zum Shoppi aufgerissen und nur einspurig befahrbar. Grund für Was ist die grösste Herausfordediesen massiven Eingriff ist die rung an Ihrem neuen Amt? Die Verlegung von Leitungen für den grösste Herausforderung, aber Ausbau der Fernwärme, wie die trotzdem sehr spannend, ist das Kehrichtverwertungsanlage Lime- Ressort Sozialwesen. Einerseits co aus Dietikon mitteilt. Denn die müssen die gesetzlichen BestimLimeco baut das Regiowärmenetz mungen eingehalten werden, massiv aus. So soll die CO2-Belas- andererseits muss eine gesunde tung dank der Versorgung mit Balance zwischen der sozialen umweltfreundlicher Energie Gerechtigkeit, dem Steuerzahler künftig um rund 23 000 Tonnen und dem politischen Umfeld in pro Jahr reduziert werden. Die der Gemeinde (was auch teilweiWärme wird aus regionalem Keh- se mit Druck verbunden ist) gericht gewonnen und gelangt als funden werden. Das ist anheisses Wasser oder Dampf direkt spruchsvoll, erfordert viel Finins Haus. In drei Etappen werden gerspitzengefühl. Klar ist auch, die Trägergemeinden, darunter dass man es nicht immer allen Spreitenbach, an die «Regiowär- recht machen kann. Damit muss me» angeschlossen. (LiWe) ich lernen umzugehen.

Fernwärme unter der Kantonsstrasse

Marcel Lang findet seine neue Aufgabe als Gemeinderat spannend.

zVg

Was macht Ihnen am meisten Spass am Gemeinderat-Sein? Meine Ressorts sind sehr «menschenbezogen». Sozialwesen, Kindesund Erwachsenenschutzrecht, Gesundheit und die Vereine – das alles reflektiert und betrifft unsere Gesellschaft, sprich die Menschen in unserer Gemeinde. Ich möchte nah an der Bevölkerung sein und wo immer möglich eng mit den Menschen zusammenarbeiten.

Haben sich Ihre vor Antritt gesetzten Ziele verändert und welche sind es? Die grösste Herausforderung in den nächsten Jahren wird sicherlich das erwartete Wachstum in unserer Gemeinde sein. Deshalb stellen sich mir immer noch die gleichen Fragen: Ist dieses Wachstum gesund, ist es auch sozialverträglich? Wie schnell sollen Projekte realisiert werden? Wie könnte sich das auf die Di-

Wie viel Zeit investieren Sie durchschnittlich? Im Moment investiere ich viel Zeit, um mich in die verschiedenen Ressorts einzuarbeiten. Das Pensum hat sich bei ungefähr zwei bis zweieinhalb Arbeitstagen pro Woche eingependelt.

«Klar ist auch, dass man es nicht immer allen recht machen kann. Damit muss ich lernen umzugehen.»

Was bleibt auf der Strecke? Sicherlich leidet meine Freizeit ein wenig darunter. Zum Beispiel kann ich durch die vielen Abendtermine im Moment nicht mehr so regelmässig am Donnerstag in den Turnverein. Ansonsten habe ich nicht das Gefühl, dass bei mir etwas auf der Strecke bleibt. Eher das Gegenteil ist der Fall, ich finde, dass das Amt des Gemeinderates eine grosse Bereicherung in meinem Leben ist, welches mir ermöglicht, viel Neues zu lernen.

mension für eine nachhaltige Zukunft auswirken? Steigt dadurch auch die Lebensqualität jedes Einzelnen beziehungsweise auch in unserer Region? Daher ist es mein Ziel, dieses Wachstum gesund und sozialverträglich zu gestalten. Ich möchte den Puls in der Bevölkerung spüren und versuchen, dies in die verschiedenen Gremien zu transportieren und einfliessen zu lassen. Dies erachte ich als eine wichtige, wenn nicht als die zentrale Aufgabe während meiner Amtszeit. (LiWe/bsc)


WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

SPITEX Die 22. Mitgliederversammlung findet am Freitag, 25. Mai, um 19 Uhr im Gmeindschäller Würenlos statt. Allfällige Anträge sind gemäss Statuten bis 30 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich und mit Begründung an den Vorstand (Spitex Würenlos, Chileweg 3, 5436 Würenlos) einzureichen. (zVg)

Vorausschauende Planung

Barbara Gerster Rytz ist seit 100 Tagen im Amt: Trotz Kostendruck will sie den Bedürfnissen der Würenloser gerecht werden. Viel Zeit für sich bleibt dabei nicht mehr.

Was war Ihre erste Amtshandlung? Wie haben Sie sich dabei gefühlt? Barbara Gerster Rytz (CVP): In den ersten Tagen hatte ich unter anderem bereits verschiedenste Sitzungen mit dem Gemeinderat, der Schulleitung und der Schulpflege, der Baukommission, ich wirkte an einem Augenschein mit und die Startsitzung meiner Arbeitsgruppe kommunaler Gesamtplan Verkehr fand statt. Ich habe mich sehr gefreut, die Verantwortlichen meiner Ressorts besser kennenzulernen, und bin motiviert und gespannt, die weiteren grossen Herausforderungen in Zusammenarbeit anzupacken.

Die ersten 100 Tage liegen hinter Ihnen, war es so, wie Sie es sich In den Ferien etwas erleben. zVg vorgestellt haben? Was war anders? Mit der Amtsübernahme war mir das Kennenlernen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig. Mein Wunsch hat sich erfüllt: Ich bin In den Frühlingsferien organisiert auf offene Türen und Ohren gedie Elternmitwirkung EMW Würenlos einige Anlässe. Am Montag, 16. April, dürfen Kinder von «Mein Zeitplan ist sehr sechs bis zwölf Jahren Experimen- dicht und es bleibt wete durchführen. Am Dienstag bauen Kinder ab der ersten Klasse Ku- nig Spielraum.» gellabyrinthe. Schliesslich wird am Mittwoch Glas geschmolzen: Kinder ab sechs Jahren können stossen. Für die Gemeinde sind sich darin versuchen. Den Ab- kompetente, motivierte Mitarschluss macht am Freitag das Her- beiterinnen und Mitarbeiter tästellen eines Betonbildes. Dieser tig. Meine Vorstellung, dass meiKurs richtet sich an Kinder ab ne zehnjährige Tätigkeit in der Finanzkommission bei der Einzehn Jahren. Weitere Infos und Kurszeiten un- arbeitung sehr hilfreich ist, hat ter: www.emw-würenlos.ch. sich bestätigt.

Hier dürfen Kinder experimentieren

INSERAT

Barbara Gerster Rytz wurde im September zur Gemeinderätin gewählt.

Alex Spichale

Wie hat sich Ihr Leben seither verändert? Das Amt als Gemeinderätin hat mein Leben bereichert. Es bietet eine sehr interessante und reizvolle, herausfordernde Ergänzung zu meiner beruflichen und familiären Tätigkeit. Ich habe bereits in dieser kurzen Zeit von 100 Tagen sehr viele neue Einblicke in die lebendigen Strukturen unserer Gemeinde bekommen.

schiedensten Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht zu werden. Wichtig ist es daher, unter Einbezug der Bevölkerung gute Lösungen zu entwickeln. Die grösste Herausforderung dabei ist, auch die grossen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren: Würenlos ist und bleibt eine attraktive, lebendige und sichere Gemeinde für alle.

Was ist die grösste Herausforderung an Ihrem neuen Amt? Als Gemeinderätin bin ich mir der grossen Verantwortung gegenüber den Würenloserinnen und Würenloser sehr bewusst. Insbesondere ist es schwierig, unter dem starken Kostendruck den ver-

Was macht Ihnen am meisten Spass am Gemeinderat-Sein? Die Vielfältigkeit dieses Amtes macht es für mich aus. Ich arbeite dabei mit den verschiedensten Menschen in einer sehr motivierten Umgebung. Die Diskussionen und die Entwicklung von Lösun-


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ist wichtig

gen im Gremium machen mir viel Freude.

Wie viel Zeit investieren Sie durchschnittlich? Da ich neu bin, habe ich mich nebst den Sitzungen in Dossiers und Aktenberge eingelesen und mir einen Überblick über laufende Geschäfte verschafft. Das eigentlich vorgesehene 20Prozent-Pensum habe ich dabei bei weitem überschritten. Da ich in einem Teilzeitpensum arbeite, kann ich neben den wöchentlichen Gemeinderatssitzungen am Montagnachmittag und vielen Wilde Jagd nach den Ostereiern im Buechwald. Abendsitzungen und Veranstaltungen auch gut Termine tagsüber wahrnehmen. Nach dieser kurzen Zeit ist es aber noch zu früh, ein Pensum zu beziffern. die bunten Verstecke ausfindig zu Was bleibt auf der Strecke? Mein Im Buechwald suchte machen. Dabei hofften sie alle auf Zeitplan ist sehr dicht und es Gross und Klein am Oseines: die drei goldenen Eier zu finbleibt wenig Spielraum. Wichtig terplausch nach bunten den. «Der Osterplausch hat eine lanist eine vorausschauende Plage Tradition», so der ehemalige Pränung. Es bleibt kaum Zeit für Eiern. Doch ein goldenes sident des Quartiervereins Buech Spontanes, auch der Sport kommt Ei bleibt unentdeckt im Michelangelo Di Cerbo. zu kurz. Ich lasse mir aber die Wald zurück. Organisiert wurde er dieses Jahr Zeit, dass sich das Zeitmanagevon Eva Spühler und Marianne ment nach der ersten intensiven MURIEL ZWEIFEL Dräyer. Sie haben extra für den Einarbeitung einpendelt und ich Nach nassen und kalten Ostern Anlass 60 Ostereier bemalt. wieder etwas mehr Zeit für ande- brachte der Ostermontag den ersNach über eineinhalb Stunden res in der Freizeit habe. ten sonnigen Frühlingstag. Das er- Suchen fand sich Gross und Klein freute besonders die Familien des um das Lagerfeuer zum EiertütHaben sich Ihre vor Antritt gesetz- Buechquartiers. Rund 20 Erwach- schen ein. Die zwei Finderinnen ten Ziele verändert und welche sene und Kinder haben sich an der goldenen Eier erhielten zusind es? Würenlos ist in Bewe- der oberen Feuerstelle im Buechgung und viele Projekte sind be- wald für den Osterplausch verreits aufgegleist. Daher müssen sammelt. Hauptsächlich den Kleidie Ziele immer wieder neu defi- nen war die Vorfreude ins Gesicht niert werden. Die Ziele werden da- geschrieben. Für sie hatte der Osbei immer im Kollegium entwi- terhase etwas ganz Besonderes im ckelt. Mein erklärtes und überge- Wald versteckt. ordnetes Ziel vor der Wahl, auch über Parteigrenzen hinweg ausgewogene Lösungen zu entwickeln «Der Osterplausch hat und dabei die Nachhaltigkeit im eine lange Tradition.» Auge zu behalten, ist für mich immer noch zentral. Weiter kann MICHELANGELO DI CERBO, EHEM. PRÄSIDENT ich gerade in der Arbeitsgruppe kommunaler Gesamtplan Verkehr mein Anliegen für sichere Dann fiel der Startschuss zum OsWege für Fussgänger und Velofah- tereiersuchen: Die Jungen und (LiWe/bsc) Mädchen rannten in den Wald, um Der grosse Preis: Das goldene Ei. rer einbringen.

Muriel Zweifel

Hier sind die Eier im Wald versteckt

sätzlich einen grossen Schokolade-Osterhasen. Eins der goldenen Eier jedoch blieb im Wald versteckt: Auf den Finder wartet immer noch ein Preis.

Jedes Ei im Wald erfreut. INSERAT


LIMMATTAL Meldung der Kantonspolizei Die Anzahl der registrierten Einbrüche ist 2017 um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, das geht aus der polizeilichen Kriminal- und Verkehrsstatistik 2017 hervor. Auch die Gewaltdelikte nahmen gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent leicht ab. So verzeichnete die Kantonspolizei letztes Jahr zwei vollendete und sieben unvollendete Tötungsdelikte: Alle konnten aufgeklärt werden. Die Zahl der registrierten Verkehrsunfälle stieg 2017 jedoch auf 2445 an. Auch die Zahl der Verkehrstoten stieg von 14 auf 17 an. Wobei der Durchschnitt bei 21 Verkehrstoten liegt. Dafür hat die Gesamtzahl der schweren Personenschäden einen absoluten Tiefstwert der letzten 50 Jahre von 220 erreicht. Dabei sind die drei Hauptunfallursachen Missachten des Vortrittsrechts, Nichtanpassen der Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit. INSERAT

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JUBILÄUMSFEIER

Das Familienzentrum «Karussell» hat seinen 20. Geburtstag gefeiert. Die Besucher erhielten Ende März eine Hausführung und erfuhren in einem Film mehr über die Geschichte des «Karussell». Für alle hungrigen Gäste gab es Suppe und Kuchen. Und ein Glücksrad erfreute grosse und kleine Besucher. Als Höhepunkt des Anlasses erzählte der Badener Autor und Wortakrobat Simon Libsig eine Geschichte. Darin wurde das drehende Karussell zum Symbol der Lebensjahre. Das Kinder-Brocki machte zudem mit einer 1-Franken-Aktion auf sich aufmerksam. (zVg)

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Bruno-Weber-Park ist wieder offen Die Tore des Bruno-Weber-Parks haben sich am Samstag vor Ostern wieder geöffnet. Ein Jahresziel der Bruno Weber Stiftung ist es, den geplanten einfachen Holzbau auf dem Flachdach des Wassergartensaals zu errichten. Darin sollen die Original-Schalungen für Beton-Skulpturen konserviert werden. Diese befinden sich heute noch ungeschützt im Freien. Im November 2017 hat die Gemeinde Spreitenbach nun die provisorische Baubewilligung erteilt, wie die Stiftung mitteilt. Jedoch wurde gegen die Baufreigabe rekurriert. Nun hofft die Stiftung auf einen baldigen positiven Entscheid, wie es in der Mitteilung heisst. Ab Ende April kann ein Parkbesuch am Sonntag mit einem Brunch und einem Kulturprogramm verbunden werden. Der Skulpturenpark wird bis zum 28. Oktober jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag ab 11 Uhr geöffnet sein. (LiWe)


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

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Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 8. April, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier; 11.30 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier (Thomas Odalil).

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 5. April, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Herz-Jesu-Freitag, 6. April, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 7. April, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Maria Flamm). Sonntag, 8. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 10. April, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 11. April, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 6. April, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Anbetung in der Kapelle. Samstag, 7. April, 15 Uhr, Gebet um Heilung in der Kapelle. Sonntag «Weisser Sonntag», 8. April, 9.30 Uhr, feierlicher Familiengottesdienst zur Erstkommunion (Frà Martino Bernardi, Bettina Wissert); 11 Uhr, KEINE Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache . Montag, 9. April, 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana presso la capella. Mittwoch, 11. April, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 12. April, 19.30 Uhr, KEIN Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache (Frühlingsferien).

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 8. April. 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard).

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag. 7. April, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Yvonne von Arx). Sonntag, 8. April, 10 Uhr, feierliche Erstkommunion (Abbé Zacharie, Martin von Arx und Marie-Louise Villiger). Montag, 9. April, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 11. April, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 12. April, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Sonntag, 8. April, Gottesdienst (Stefan Burkhard). Anschliessend Kirchenkaffee. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Herz-Jesu-Freitag, 6. April, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 6. April, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 7. April, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie), Jahrzeit für Alois und

Pia Brander-Zahner, Guido Lutz, Paul Melliger, Maria Unger, Gedächtnis für Mario Canconi; 20 Uhr, serbisch-orthodoxer Gottesdienst. Sonntag, 8. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Franz Toni Schallberger); 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 11. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario; 18 Uhr, Rosenkranzgebet entfällt. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 6. April, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 8. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski).

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Herz-Jesu-Freitag, 6. April, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 8. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 7. April, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil). Sonntag, 8. April, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 11. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 8. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit neuem Monatslied (Fritz Rudolf). Klosterkirche Fahr Sonntag, 8. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Erstkommunion in Neuenhof In der Kirche St. Josef, Neuenhof, dürfen 25 Kinder am 8. April um 10 Uhr zum ersten Mal ihre Kommunion empfangen. Zusammen mit den Kindern wird dieses Fest gefeiert. Diesjähriges Thema: «Brotzeit mit Jesus». Senioren-Spielnachmittag Am Mittwoch, 11. April, um 14 Uhr im Pfarreiheim Neuenhof. Für Getränke und einen feinen Zvieri ist gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Männer-Stamm on tour, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, anstatt im Pfarrhaus wird dieses Mal am Zürich Bierfesti-

val (www.probier.ch) angestossen, Freitag, 6. April, Treffpunkt: 18.27 Uhr, Spreitenbach Altersheim, 18.45 Uhr, Dietikon Gleis 4 oder wann auch immer «mann» Zeit hat, direkt im Restaurant Spirgarten in ZH-Altstetten (ZVV Haltestelle Lindenplatz). Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 12. April, 9–11 Uhr. Senioren: Zäme sii, Kirchgemeindehaus Gemeinschaftsraum,

Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 10. April, 14 Uhr. Maiandacht Leuggern Alle sind herzlich eingeladen zur Marienandacht in der Lourdes-Grotte in Leuggern vom 8. Mai, 14 Uhr mit anschliessender Fahrt nach Würenlingen ins Restaurant und Bäckerei Frohsinn zum Kaffeehalt mit Süssem und frischen Sandwiches. Warme Kleidung ist sehr zu empfehlen. Kosten: Car mit Trinkgeld : ca. 15 bis 20 Franken, je nach Anmeldungen. Konsumation auf eigene Kosten. Anmeldung nimmt Lydia Fischer, Neuenhof, vom 3.–6. April, von 10–11.30 Uhr unter Tel. 056 406 21 87 entgegen.

«MEIN GOTT»

Verena Lang pens. ref. Spitalpfarrerin/ Lyrikerin Wettingen Manchmal nehme ich einen Bibelvers mit auf einen Spaziergang, um ihn auszulüften, um ihn von der Staubschicht der Interpretationen vergangener Jahrhunderte zu befreien. Im Moment begleiten mich die uralten Worte aus der Osterliturgie der orthodoxen Kirche: «Er ist auferstanden, wahrhaftig auferstanden.» Draussen beim Gehen in der Natur geht mir so manches mehr durch den Kopf als am Schreibtisch. Auf solchen Spaziergängen sorge ich dafür, dass möglichst viel Raum und Zeit um mich herum entstehen. Das zu bewegende Wort braucht viel ungestörten Spielraum. Ich lasse es springen, wohin es will. Wie ein Kind soll es sein dürfen, das aus dem Schulzimmer der Theologie ins Freie stürmt und erst mal einige übermütige Purzelbäume schlagen darf. Hat Ostern nicht genau damit zu tun: mitten in den Litaneien des Alltags die Symphonie des Lebens zu entdecken, mitten aus der Engstirnigkeit der Vorurteile einen Blick ins Weite zu wagen, mitten in der Trauer einem Lichtschimmer zu trauen und mitten in der Angst einen Freund bei sich zu wissen? Die Kreuzigung Jesu hat aus dem Leben der Jüngerinnen und Jünger einen Trümmerhaufen gemacht. Sie sind fassungslos, traurig und verstört und wissen nicht, wie weiter. Wie kommt es, dass in der tiefsten Erschütterung plötzlich Vertrauen aufkeimt und sie leise Klopfzeichen des Lebens spüren? Es bleibt ein Geheimnis. Was damals genau geschah, ist historisch nicht rekonstruierbar. Die Osterberichte sind Zeugenaussagen. Sie halten fest, wie es den engsten Freundinnen und Freunden Jesu nach seinem Tod ergangen ist, was sie erlebt haben und dass sie plötzlich erkennen: Es geht weiter, trotz allem. Eigentlich, denke ich auf meinem Spaziergang, ist Ostern das trotzigste Fest im Kirchenjahr, in seinem Kern feiert es das Leben allem zum Trotz. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch.


AGENDA

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24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer (bsc), barbara.scherer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für zur Verfügung gestelltes Material (zVg) INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Telefon 058 200 53 73

Gesprächsgruppe «Schmetterlingsseelen» im Familienzentrum Karussell in Baden Es passiert oft und ist doch jedes Mal ein grosser Verlust: ein Baby in den ersten Wochen der Schwangerschaft zu verlieren. In der Selbsthilfegruppe «Schmetterlingsseelen» können sich betroffene Frauen austauschen, Verletzendes teilen und werden nicht alleine gelassen mit der Trauer, der Wut und den Fragen. Auch wie in der Partnerschaft damit umgegangen werden kann, wird besprochen. Erfahrungen werden ausgetauscht und Paare ermutigt, wieder positiv in die Zukunft zu schauen. Die offenen Gesprächsrunden finden monatlich im Familienzentrum Karussell statt und werden von Andrea Keller, Präsidentin Verein «Schmetterlingsseelen», geleitet. Sie richten sich an alle Frauen, die in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft ihr Baby verloren haben. Familienzentrum Karussell, Haselstrasse 6, 5400 Baden, Samstag, 7. April, 9.30 bis 12 Uhr. Kosten: Kässeli für Unkostenbeitrag. Info: schmetterlingsseelen@bluewin.ch. www.karussell-baden.ch.

NEUENHOF

Pro Senectute Aargau: Offenes Singen Volkslieder aus nah und fern. Nordic Walking Für alle ab 60 JahAuskunft: Christine Neuhaus, Tel. ren. Auskunft: Antonia Vlcek, Tel. 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 6. 056 535 71 24. Treffpunkt Sportplatz, April, 14.30–15.45 Uhr. Freitag, 6. April, 9–10.15 Uhr. Tomaž Gnus: «Soweit ich kam, 1» Ausstellung dauert bis 29. April. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 6., Samstag, 7., Mittwoch 11. und Don60. An-/Abmeldung spätestens 2 nerstag, 12. April, 15–18 Uhr. Sonntag, Tage im Voraus an Elisabeth Berger, Tel. 044 932 66 35. Restaurant 8. April, 11–17 Uhr. Bahnhof, Montag, 9. April, 11.45 Uhr. «eBook-Sprechstunde» Wer sich in letzter Zeit einen eReader zuSPREITENBACH getan hat oder auf dem Smartphone, Tablet oder PC eBooks Gratis Blutdruck- und Blutzuckermessen Spitex Stützpunkt, Kirchlesen will, wird bei der Einrichstrasse 12, Montag, 9. April, tung des Gerätes gerne unter13.30–14.30 Uhr. stützt. Gemeindebibliothek, Samstag, 7. April, 10–12 Uhr.

WETTINGEN

«Körpergeschichten» – Elisabetha Bleisch, Mette Stausland und Angelina Burri Ausstellung dauert bis 29. April. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 6., Samstag, 7., Mittwoch 11. und Donnerstag, 12. April, 15–18 Uhr. Sonntag, 8. April, 11–17 Uhr. «Walliser Totentanz» Lesung von Werner Ryser. Heilpädagogische Schule, Freitag, 6. April, 18.30 Uhr.

Elisabeth Jucker liest aus ihrem neuen Roman «Unerhörtes Glück» Buchvernissage. Kloster Wettingen, Sonntag, 8. April, 17 Uhr. «Kafi treff.punkt» Begegnungscafé für Asylsuchende und Einheimische. Villa Fluck, Montag, 9. April, 17–20 Uhr. Schach Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60.

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch

Auskunft: Jürg Greber, Tel. 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Donnerstag, 12. April, 14–17 Uhr. seniOrient –Filmhits für Alt und Jung Der Senioren- und Seniorinnenrat der Region Baden, der Filmverlag Trigon-film und der Verein Kino Orient zeigen in der Regel am zweiten Donnerstagnachmittag jedes Monats im altbekannten Kino Orient Filmhits für Alt und Jung. Diesmal zu sehen: The Night and the City von Jules Dassin, USA, 1950, 96 Min. Kino «Orient», Landstrasse 2, Donnerstag, 12. April, 15 Uhr. Keine Platzreservation.

WÜRENLOS Memo-Träff Der Start ist erfolgreich gelungen und hat erfreulichen Anklang gefunden. Die weiteren Treffen zum Vormerken in diesem Jahr sind: 9. April, 14. Mai, 11. Juni, 10. September, 8. Oktober und 12. November. Eingeladen sind alle Frauen und Männer, die gerne zu einem gegebenen Thema ihre Erinnerungen auffrischen und austauschen möchten. Chilestübli (neben ref. Kirche), Montag, 9. April, 14.30–16.30 Uhr.

Vernissage und Ausstellung in der Gemeindegalerie Spreitenbach Monique Vogel-Ducroux, Peter-Felix Denzeler und Fritz Schweizer stellen ihre Werke aus und laden zur Vernissage mit Apéro ein. Gemeindegalerie, Poststrasse 13, Vernissage: Freitag, 6. April, 19–21 Uhr. Einführungsworte: Salvatore Mainardi, Kurator. Musikalische Umrahmung: Tamara Beltrame (Querflöte und Akkordeon), Renato Minamisawe (Gitarre). Ausstellungsdauer: 6. April bis 9. Mai.

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Limmatwelle Woche 14

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