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14. September 2017, 56. Jahrgang, Nr. 37

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Vom Schnägg zum Turbo-Schnägg Alles andere als im Schneckentempo: Schulanlage Neuenhof ist fertig. Das wurde am Neuenhofer Fest gefeiert. Nicht immer seien die Neuenhofer schnell gewesen. Bis 1831 hatte das Dorf keinen Lehrer. «Wir Neuenhofer sind eben ‹Schnägge›», so Gemeindeammann Susanne Voser. Das ist jetzt vorbei: Die Schulanlage wurde im Rekordtempo saniert und am Neuenhofer Fest eingeweiht. Dabei verwandelte sich die neue Schulanlage in ein grosses Festgelände. Sogar aus Deutschland reisten die Besucher an. (bsc) S.12–14 Susanne Voser hilft beim Pflanzen der neuen Linde hinter der Aula. INSERATE

Diskussion um AHV Die FDP Würenlos lud zum Podiumsgespräch aufs Bickgut in Würenlos. Zum Thema Reform der Altersvorsorge 2020 kreuzten Christine Egerszegi, Präsidentin der Eidgenössischen BVG-Kommission, und SVP-Nationalrat Thomas Burgherr die Klingen. Während Egerszegi erläuterte, warum sie die Reform befürworte, lehnt Burgherr die Revision ab, weil sie für ihn keine Sanierung, sondern ein Ausbau darstelle. (cfr) S. 22/23

In eigener Sache

bsc

Leserbriefe zu den Wahlen vom 24. September können für die nächste Ausgabe nicht mehr berücksichtigt werden. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Redaktion


Gemeinde Wettingen

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung

Jahrmarkt – Sperrung der Landstrasse Teilstück Kreisel Staffelstrasse bis Kreisel Alberich-Zwyssig-Strasse

Die nächste Altpapiersammlung wird von der Sekundar-Realschule (Sereal) durchgeführt und findet statt am Dienstag, 19. September 2017 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung

Anlässlich des Jahrmarktes am 27. September 2017 muss die Landstrasse im Teilstück Staffel- bis zur Alberich-Zwyssig-Strasse in der Zeit von 6.00 bis ca. 22.00 Uhr gesperrt werden. Die Umleitung inkl. der RVBW-Busse erfolgt in beiden Richtungen über die Staffel-, Zentral-, Alberich-Zwyssig-Strasse und ist entsprechend signalisiert. Wir bitten Sie deshalb höflich, Ihr Fahrzeug am Markttag vor 6.00 Uhr ausserhalb der gesperrten Zone abzustellen und für allfällige Warentransporte die nötigen Dispositionen zu treffen. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis. Einwohnerdienste Wettingen

Gemeinde Wettingen

Einwohnerrat – Beschlüsse vom 7. September 2017 1. 2.

Das Protokoll der Sitzung vom 22. Juni 2017 wird genehmigt. Sanierung der Sozialen Dienste; Teilprojekt Personal; Erhöhung Stellenprozente 2.1. Der Stellenplan der Sozialen Dienste wird ab 1. Oktober 2017 um 4.95 Stellen erhöht. 2.2. Ab dem Jahr 2018 sind die Lohnkosten ordentlich im Voranschlag zu berücksichtigen. 2.3. Für das Jahr 2017 werden folgende Nachtragskredite bewilligt: – Fr. 80’000.00 (Konto 5790.3010.00; Personalaufwand bis Ende 2017) – Fr. 10’000.00 (Konto 0223.3113.00; IT-Arbeitsplätze) – Fr. 22’500.00 (Konto 5790.3110.00; Mobiliar) 2.4. Für das Jahr 2017 wird ein Nachtragskredit von Fr. 180’000.00 (Konto 1408.3130.01; Dienstleistung Dritter) bewilligt. 3. ICT-Konzept 2018–2022 der Schule Wettingen 3.1. Vom ICT-Konzept 2018–2022 der Schule Wettingen wird Kenntnis genommen. 3.2. Der Gemeinderat wird beauftragt, die Beschaffungskosten in die Investitionsrechnung 2018 bis 2022 aufzunehmen. 4. Die Motion Fraktion EVP/Forum 5430 vom 23. Juni 2016 betreffend eine aktive Bodenpolitik der Gemeinde wird überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben. 5. Die Motion Merkli Michael, FWW, vom 18. Mai 2017 betreffend «Mehr Schule dank Schulpflege» wird zurückgezogen. 6. Das Postulat Fraktion EVP/Forum 5430 und Michel Roland, CVP, vom 23. Juni 2016 betreffend Prüfung der Einführung von Begegnungszonen in Wohnquartieren wird zurückgezogen. 7. Das Postulat Reinert Marie Louise, EVP, vom 20. Oktober 2016 betreffend Aufwertung von Strassenbild und Quartier wird zurückgezogen. 8. Das Postulat Reinert Marie-Louise vom 16. März 2017 betreffend Plaza da musica – Ein Ort für Musik wird zurückgezogen. 9. Das Postulat Fraktion SP/WettiGrüen vom 16. März 2017 betreffend Kunststoffsammelstelle in Wettingen wird überwiesen. Die Beschlüsse unter Ziffer 2 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der «Limmatwelle» (14. September 2017) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat

Beschlüsse des Einwohnerrats; Rechtskraft Nach Ablauf der Referendumsfrist sind die vom Einwohnerrat am 18. Mai und 22. Juni 2017 gefassten und in der Limmatwelle vom 25. Mai und 29. Juni 2017 publizierten Beschlüsse, welche dem fakultativen Referendum unterliegen, in Rechtskraft erwachsen.

Wettingen, 14. September 2017

Der Gemeindera


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WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Wettingen hilft Bondo. Der Gemeinderat hat heute der durch einen Bergsturz und mehrere Murgänge schwer geprüften Bevölkerung von Bondo GR eine Soforthilfe im Betrag von 10 000 Franken zugesprochen. Mit grosser Betroffenheit hat der Gemeinderat Anteil genommen am Ausmass der Naturkatastrophe im Bündner Südtal, insbesondere auch an der grossen Unsicherheit, welcher die Talbevölkerung nun ausgesetzt ist. Als Zeichen der Solidarität hat er deshalb 10 000 Franken freigegeben. Das Geld soll für die Soforthilfe zugunsten der evakuierten Bevölkerung sowie für Aufräum- und Wiederinstandstellungsarbeiten verwendet werden und direkt dem Dorf Bondo (Gemeinde Bregaglia) zukommen.

30 junge Erwachsene nahmen an der Mündigkeitsfeier teil. zVg Mündigkeitsfeier 2017 Am Samstag, 2. September, trafen sich 30 junge Erwachsene mit Jahrgang 1999 aus der Gemeinde Wettingen zur Mündigkeitsfeier. Der Anlass wird von der Kinder- und Jugendkommission organisiert. Treffpunkt an diesem Samstagabend war das Rathaus von Wettingen. Im Rathaussaal wurden INSERAT

die jungen Frauen und Männer von Vizeammann Antoinette Eckert und den Mitgliedern der Kinder- und Jugendkommission begrüsst. Gemeindeammann Roland Kuster stellte die Gemeinde Wettingen und seine Aufgaben näher vor. Er machte die Jugendlichen auf ihre Rechte und Pflichten als Volljährige aufmerksam und lud sie ein, am politischen Leben der Gemeinde teilzunehmen. Anschliessend an den Film über die Gemeinde erhielten die Jugendlichen einen Gutschein für das Wettinger Buch «Vom Klosterdorf zur Gartenstadt». Nach dem offiziellen Teil ging es mit einem RVBW-Bus zur Fischerhütte. Das Wetter blieb trocken und so wurden gleich die Fischerboote bestiegen. In rasanter Fahrt ging es über den Stausee zum Kraftwerk Wettingen. Die Führung durch das Maschinenhaus und die Staumauer bot Einblicke in ein Bauwerk, das viele nur vom Vorbeifahren kannten. Als Highlight konnten die Jugendlichen auf die untere Plattform nach draussen, um die gigantischen Wassermassen aus nächster Nähe zu betrachten. Mit den Booten ging es zurück zur Fischerhütte, wo bereits das Nachtessen mit Grillplausch auf die Teilnehmer wartete. Während dem Essen wurden fleissig Geschichten ausgetauscht. Viele Jugendliche hatten sich lange nicht mehr gesehen. Es war ein gelungener Abend. Der Gemeinderat wünscht den Jugendlichen, Jahrgang 1999, alles Gute für die Zukunft und hofft, dass sie sich in Zukunft aktiv am politischen Geschehen der Schweiz und der Gemeinde Wettingen beteiligen. (ab)

Verschiedene Berufe konnten hautnah miterlebt werden.

zVg

Berufsschau ist beliebt Nach langer Vorbereitungsarbeit konnte die Aargauische Berufsschau den zahlreichen Besuchern an 68 Ständen präsentiert werden. Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen zeigten sich gleichermassen begeistert von den vielen kreativen Präsentations-Ideen. Bereits zum 15. Mal fand vom 5. bis 10. September die Aargauische Berufsschau ab’17 statt – nach 2015 zum zweiten Mal im Tägi, Wettingen. Zeitlich und örtlich kompakt konnten sich während dieser 6 Tage interessierte Besucherinnen und Besucher bei Berufsverbänden, Schulen und weiteren Ausstellern über mehr als 200 Lehrberufe sowie diverse Weiterbildungen informieren. Die bereits hohen Erwartungen des Organisationskomitees (OK)

wurden übertroffen. Schon am Morgen des erstens Tags der Aargauischen Berufsschau strömten unzählige Jugendliche im Berufswahlalter mit ihren Lehrpersonen aus dem ganzen Kanton auf das «Tägi-Areal». Alle Hallen und Zelte füllten sich in kurzer Zeit mit interessierten Jugendlichen. Sie wollen alle die ab’17 als ideale und offensichtlich höchst attraktive Plattform nutzen, um sich ein erstes eigenes Bild über die verschiedenen Möglichkeiten der Berufswelt zu machen. Gemäss Aussagen vieler Aussteller scheint sich der hohe Aufwand gelohnt zu haben. Aber auch die Lehrpersonen zeigten sich sehr erfreut, dass ihre Schülerinnen und Schüler gezielt einzelne Berufe mit ihren Perspektiven und Anforderungen praxisnah kennen lernen und mit Fachleuten sowie Lernenden in Kontakt treten konnten. (zVg)


WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

WETTINGEN

Networking und Analyse

der Wirtschaft

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BALLONFLUGWETTBEWERB

«Es geht der Wirtschaft wieder deutlich besser», sagt Ökonom Jan Schüpbach am NABWirtschaftsapéro. Die Tambouren am Flughafen.

zVg

Tambouren besuchen den Flughafen Anfang September führte der Vereinsausflug die Tambouren Wettingen an den Flughafen Zürich. Dabei freuten sich die TVWU-ler über eine rege Teilnahme. Auch Gönner- und Passivmitglieder waren mit von der Partie. In Kloten galt die Aufmerksamkeit den grossen Fliegern, die durch die riesige Fensterfront beobachtet werden konnten. Da und dort war schon ein bisschen Vorfreude zu spüren. Denn im Oktober reist die TVWU nach Rom. Doch erst mal wird hiergeblieben. Am Nachmittag streiften sich die Tambouren ein gelbes Gilet über: Zwei fachkundige Guides führte die TVWU-Mitglieder über die Eincheckhallen, durch die Sicherheitskontrolle, über mehrere Rolltreppen zur Gepäckabfertigung bis nach draussen. Dort konnte ganz nah eine A380 der Singapore Airlines und der Emirates gesehen werden. Besonders die Jüngsten freuten sich über das Winken der Piloten aus den Cockpits. Doch dann war es an der Zeit, den Rückweg anzutreten. Den Nachmittag liessen die Tambouren auf der Restaurant-Terrasse ausklingen. (zVg) INSERAT

MELANIE BÄR

«Es wäre herrliches Töffwetter», sagte HGV-Co-Präsident Fritz Krähenbühl bei der Begrüssung zum siebten Wirtschaftsapéro unter dem Patronat der Neuen Aargauer Bank. Er freute sich deshalb besonders, dass trotzdem über 80 Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Wettingen der Einladung gefolgt waren. Belohnt wurden die Mitglieder mit einer Analyse über die Wirtschaftsregion Baden, die durchwegs positiv ausfiel. Ökonom Jan Schüpbach attestierte nicht nur der Wirtschaft eine Besserung, sondern erwartet auch beim Export einen positiven Ver- Referenten Jan Schüpbach (Credit Suisse), Christoph Villiger (NAB) und Rolauf. Auch in der Wirtschaftsregion land Meier (arwo Stiftung) (v. l.). bär und Industriehochburg Baden. Gemäss einer Studie der Credit Suisse liegt sie auf Rang 3 von 110 Regionen. Vor Herausforderungen steht gemäss dem Experten hingegen die Elektro- und Elektronikbranche. Freudig nahmen die Besucher zur Kenntnis, dass Einwohnern der Region Baden, gemäss einem Indikator der CS, mehr frei verfügbares Einkommen zur Verfügung steht als anderswo. «In Würenlos sogar noch mehr als in Wettingen», freut sich der Präsident des Würenloser Gewerbes, Martin Huber, beim anschliessenden Apéro. In den Räumlichkeiten der Wettinger Arwo-Stiftung konnte man sich danach rege austauschen. Apéro und Networking unter HGV-Mitgliedern.

HGV-CO-Präsidenten Fritz Krähen- Eva Würmli und Edith Vogt (r.), die für bühl und Stefan Biedermann (r.). den Apéro der arwo verantwortlich war.

Diese Kinder sind die glücklichen Gewinner des Ballonflugwettbewerbs beim Rathaus der Ferienplausch Woche 2017 in Wettingen. Dieser wurde vom Verein Ferienplausch (zVg) Wettingen durchgeführt. Die Ballons flogen von Wettingen bis nach Italien.

Ein letztes Mal den Sommer feiern Rund 3000 Personen besuchten das traditionelle Sommernachtsfest (Sonafe) der Kantonsschule Wettingen.

Gemeindeammann Roland Kuster und Roberto Belci (r.).

Patrick Koch, Martin Huber und Urs Tobler (v. l.).

Mit dem Motto «Caliente» wurde noch einmal der Sommer zurück nach Wettingen geholt. Am Freitagabend feierte die Schule das traditionelle Sommernachtsfest (Sonafe) im Klosterpark. Inspiriert von den liebevoll von den KantiKlassen gestalteten und im lateinamerikanischen Stil dekorierten Ständen entschied sich der Spätsommer, nochmals Halt über der Klosterhalbinsel zu machen. Rund 3000 Personen lockte das Sommernachtsfest an. Dieses war wegen der Badenfahrt eine Woche später angesetzt worden. Vor allem die jüngere Generation des Einzugsgebietes der Kanti zog es in den Klosterpark. An den bunten Bars und Essensständen wurden mexikanische

Disco am Sonafe.

zVg

Köstlichkeiten wie Nachos, Fajitas oder Empanadas angeboten. Im Discobetrieb konnte das Tanzbein geschwungen werden. Zusätzlich gab es zwei Konzertbühnen. Weitere Angebote wie der Auftritt einer Salsa- und einer mexikanischen Folklore-Tanzgruppe, eine Pyroshow, Rodeo-Reiten oder Spray-Tattoos rundeten das vielfältige Festangebot ab. Die friedliche Stimmung am Fest bescherte auch der Security und der Sanität einen ruhigen Abend. (zVg)


WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

WETTINGEN

Networking und Analyse

der Wirtschaft

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BALLONFLUGWETTBEWERB

«Es geht der Wirtschaft wieder deutlich besser», sagt Ökonom Jan Schüpbach am NABWirtschaftsapéro. Die Tambouren am Flughafen.

zVg

Tambouren besuchen den Flughafen Anfang September führte der Vereinsausflug die Tambouren Wettingen an den Flughafen Zürich. Dabei freuten sich die TVWU-ler über eine rege Teilnahme. Auch Gönner- und Passivmitglieder waren mit von der Partie. In Kloten galt die Aufmerksamkeit den grossen Fliegern, die durch die riesige Fensterfront beobachtet werden konnten. Da und dort war schon ein bisschen Vorfreude zu spüren. Denn im Oktober reist die TVWU nach Rom. Doch erst mal wird hiergeblieben. Am Nachmittag streiften sich die Tambouren ein gelbes Gilet über: Zwei fachkundige Guides führte die TVWU-Mitglieder über die Eincheckhallen, durch die Sicherheitskontrolle, über mehrere Rolltreppen zur Gepäckabfertigung bis nach draussen. Dort konnte ganz nah eine A380 der Singapore Airlines und der Emirates gesehen werden. Besonders die Jüngsten freuten sich über das Winken der Piloten aus den Cockpits. Doch dann war es an der Zeit, den Rückweg anzutreten. Den Nachmittag liessen die Tambouren auf der Restaurant-Terrasse ausklingen. (zVg) INSERAT

MELANIE BÄR

«Es wäre herrliches Töffwetter», sagte HGV-Co-Präsident Fritz Krähenbühl bei der Begrüssung zum siebten Wirtschaftsapéro unter dem Patronat der Neuen Aargauer Bank. Er freute sich deshalb besonders, dass trotzdem über 80 Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Wettingen der Einladung gefolgt waren. Belohnt wurden die Mitglieder mit einer Analyse über die Wirtschaftsregion Baden, die durchwegs positiv ausfiel. Ökonom Jan Schüpbach attestierte nicht nur der Wirtschaft eine Besserung, sondern erwartet auch beim Export einen positiven Ver- Referenten Jan Schüpbach (Credit Suisse), Christoph Villiger (NAB) und Rolauf. Auch in der Wirtschaftsregion land Meier (arwo Stiftung) (v. l.). bär und Industriehochburg Baden. Gemäss einer Studie der Credit Suisse liegt sie auf Rang 3 von 110 Regionen. Vor Herausforderungen steht gemäss dem Experten hingegen die Elektro- und Elektronikbranche. Freudig nahmen die Besucher zur Kenntnis, dass Einwohnern der Region Baden, gemäss einem Indikator der CS, mehr frei verfügbares Einkommen zur Verfügung steht als anderswo. «In Würenlos sogar noch mehr als in Wettingen», freut sich der Präsident des Würenloser Gewerbes, Martin Huber, beim anschliessenden Apéro. In den Räumlichkeiten der Wettinger Arwo-Stiftung konnte man sich danach rege austauschen. Apéro und Networking unter HGV-Mitgliedern.

HGV-CO-Präsidenten Fritz Krähen- Eva Würmli und Edith Vogt (r.), die für bühl und Stefan Biedermann (r.). den Apéro der arwo verantwortlich war.

Diese Kinder sind die glücklichen Gewinner des Ballonflugwettbewerbs beim Rathaus der Ferienplausch Woche 2017 in Wettingen. Dieser wurde vom Verein Ferienplausch (zVg) Wettingen durchgeführt. Die Ballons flogen von Wettingen bis nach Italien.

Ein letztes Mal den Sommer feiern Rund 3000 Personen besuchten das traditionelle Sommernachtsfest (Sonafe) der Kantonsschule Wettingen.

Gemeindeammann Roland Kuster und Roberto Belci (r.).

Patrick Koch, Martin Huber und Urs Tobler (v. l.).

Mit dem Motto «Caliente» wurde noch einmal der Sommer zurück nach Wettingen geholt. Am Freitagabend feierte die Schule das traditionelle Sommernachtsfest (Sonafe) im Klosterpark. Inspiriert von den liebevoll von den KantiKlassen gestalteten und im lateinamerikanischen Stil dekorierten Ständen entschied sich der Spätsommer, nochmals Halt über der Klosterhalbinsel zu machen. Rund 3000 Personen lockte das Sommernachtsfest an. Dieses war wegen der Badenfahrt eine Woche später angesetzt worden. Vor allem die jüngere Generation des Einzugsgebietes der Kanti zog es in den Klosterpark. An den bunten Bars und Essensständen wurden mexikanische

Disco am Sonafe.

zVg

Köstlichkeiten wie Nachos, Fajitas oder Empanadas angeboten. Im Discobetrieb konnte das Tanzbein geschwungen werden. Zusätzlich gab es zwei Konzertbühnen. Weitere Angebote wie der Auftritt einer Salsa- und einer mexikanischen Folklore-Tanzgruppe, eine Pyroshow, Rodeo-Reiten oder Spray-Tattoos rundeten das vielfältige Festangebot ab. Die friedliche Stimmung am Fest bescherte auch der Security und der Sanität einen ruhigen Abend. (zVg)


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WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

WETTINGEN

Neue Stellen für soziale Dienste die Wirkung der Massnahmen zur Sanierung der sozialen Dienste im Rahmen einer Evaluation prüft. Der Bericht solle dem Einwohnerrat bis Ende April 2019 unterbreitet werden. Dieser Antrag wurde mit 34 zu 10 Stimmen, bei einer Enthaltung, gutgeheissen.

Der Einwohnerrat hat beschlossen: mehr Stellen für die sozialen Dienste und Tablets für die Schule. BARBARA SCHERER

Seit 2012 haben 32 Personen die sozialen Dienste Wettingen verlassen: In der Abteilung herrscht Personalmangel. Auch haben die Mitarbeitenden zu wenig Zeit, die einzelnen Fälle zu bearbeiten. Jetzt hat der Einwohnerrat in seiner Sitzung beschlossen, die Stellen der sozialen Dienste ab 1. Oktober um 495 Prozent zu erhöhen. Dem Entschluss ging eine längere Diskussion voraus: Denn die Finanzkommission (Fiko) hat den Antrag gestellt, vorerst nur 395 Stellenprozente fest zu bewilligen. Die weiteren 100 Stellenprozente sollten bis Ende 2019 befristet werden. «Die Fallzahl pro Mitarbeiter ist sehr pessimistisch gerechnet, deshalb beantragt die Fiko 100 Stellenprozent bis 2019 befristet. Dann kann neu beurteilt werden», sagt Francois Chapuis (CVP), Mitglied der Fiko. Die SVP doppelte nach und stellte den Antrag, die 100 Stellenprozente ganz

AUCH DAS ICT-KONZEPT 2018–2022

Das Rathaus Wettingen. zu streichen. «Durch die heutige Führung fehlt der Abteilung Struktur», sagt Roger Scherer (SVP). Erst müsse das Führungsproblem gelöst werden. «Dann können die Stellenprozente noch weiter erhöht werden», so Scherer weiter. Der Antrag der SVP wurde abgelehnt. «Eine befristete Stelle ist keine Lösung: Sonst kommt eine Fachperson für zwei Jahre und geht wieder woanders hin, wenn nicht früh genug geklärt wird, ob sie bleiben kann», sagt Michael Merkli (Freie Wähler Wettingen). Diese Meinung scheint die Mehrheit der Einwohnerräte zu teilen: In der

LESERBRIEF

VERMISCHTES

Für den Flughafen Kloten ist Weihnachten schon im August, denn am 24. August hatte der Bundesrat fast alle Forderungen von Kloten beim SIL 2 durchgewinkt. Dass unsere Regierung in Aarau sitzt, merkt man, da diese über die wenigen Zugeständnisse geradezu frohlockt. Sie vergisst aber, dass für Würenlos und Wettingen es laut werden wird in der Nacht. Es gibt eine nochmalige Verschlechterung der Nachtzeit mit einem zugestandenen Wachstumspotenzial von 25 Prozent, trotz der schon jetzt nicht eingehaltenen Nachtruhe. Zwei Vorteile hat es: Erstens wird man das Frühschwimmen im Tägi nicht mehr verpassen, da man schon um 6 Uhr morgens von Kloten geweckt wird, und die Immobilienbesitzer werden wohl in Zukunft weniger Vermögenssteuern bezahlen müssen, da die Immobilienwerte in Wettingen Ost und Würenlos geschrumpft sind. Die Frage stellt sich nun, wie sich die Bevölkerung nun verhält, macht sie die Faust in der Tasche oder engagiert sie sich, dass der Flughafen Kloten merkt, dass auch in der Region Wettingen Menschen leben.

TISCHLEIN DECK DICH Vom 21. September bis zum 20. Oktober findet in der Gemeindebibliothek eine Ausstellung zum Thema Foodwaste statt. Organisiert wird die Ausstellung vom Verein «Tischlein deck dich». Eine Fotostrecke gibt den Besuchern Einblick in die TischleinWelt. Zudem informiert die Ausstellung über das aktuelle Thema der Lebensmittelverschwendung und wie diese vermieden werden kann. Dazu hat das Bibliotheksteam aktuelle Bücher und Medien zusammengestellt. Und in einer Ideenbox werden Anregungen zum Thema Foodwaste entgegengenommen. Dabei leisten 72 freiwillige Helferinnen und Helfer in Baden und in Wettingen einen unermüdlichen und motivierten Einsatz und stellen die reibungslose Lebensmittelabgabe sicher. So wurden im vergangenen Jahr an der Abgabestelle in Baden über 27 000 Kilogramm einwandfreie Lebensmittel im Wert von 175 500 Franken an Menschen

Michael Merkli, Einwohnerrat, Vorstandsmitglied Verein für erträglichen Fluglärm

Sandra Ardizzone

Schlussabstimmung wurde einer Stellenerhöhung um 495 Prozent mit 34 Ja- zu 10 Nein-Stimmen, bei einer Enthaltung, zugestimmt. «Eine Aufstockung der Stellen alleine reicht noch nicht. Die Prozesse müssen ebenfalls überarbeiten und die Führung gestärkt werden», ermahnte Sandro Sozzi (CVP). Sehr tiefe Teilzeitstellen müssten eliminiert werden. So beantragte der Gemeinderat, den Stellenplan der sozialen Dienste ab 1. Januar 2019 um weitere 0,73 Stellen zu erhöhen. Anstelle einer zusätzlichen Stellenerhöhung für 2019 beantragte die Finanzkommission, dass der Gemeinderat

der Schule Wettingen wurde vom Rat gutgeheissen. Denn mit dem Lehrplan 21 werden auch Fächer wie Informatik- und Medienbildung fester Bestandteil auf allen Stufen der Volksschule werden. Dafür müssen neue Unterrichtsgeräte wie Tablets beschafft werden. Die Investitionskosten werden sich auf rund 1,5 Millionen Franken belaufen. «Das Digitale gehört in die Schule. Doch mit der Anschaffung der Geräte ist es nicht gemacht: Es braucht auch den Willen und die Kompetenz der Lehrpersonen dafür», sagt Alain Burger (SP). So thematisiert das neue Konzept auch Betrieb, Unterhalt und Support, Verwaltung und Kommunikation sowie Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen. Judith Gähler (FDP): «Dieses Konzept macht unsere Schule attraktiver und zeitgemäss.»

abgegeben, die am oder unter dem Existenzminimum leben. Seit Januar gibt es auch eine Abgabestelle in Wettingen. Diese hat bereits 8000 Kilogramm Lebensmittel im Wert von 52 000 Franken verteilt. WETTINGER SINGKREIS Am Freitag,

22. September, um 20 Uhr findet in der Klosterkirche Wettingen ein Konzert des Wettinger Singkreises statt. Unter der Leitung von Jonas Ehrler bringt der Chor die «Petite Messe Solennelle» von Gioachino Rossini zur Aufführung. Die Messe gilt als eine seiner wichtigsten geistlichen Kompositionen und entstand 34 Jahre nach der Komposition seiner letzten Oper. Dabei wird der Titel der Messe oft als ironisch empfunden. Denn die Messe ist alles andere als «petite»: Sie ist mit fast 90 Minuten Dauer länger als die meisten herkömmlichen Messen. Der Wettinger Singkreis hat sich bewusst für die Urfassung des

Wettinger Singkreis.

zVg

Werkes entschieden, um den Intentionen Rossinis gerecht zu werden. Dabei wird die Oper auf historischen Instrumenten gespielt: Benjamin Jermann und Aleck Carratta am Hammerflügel bzw. -klavier und Stefan Müller am Druckwindharmonium. Für die Gesangspartien konnten begabte junge Sängerinnen und Sänger mit leichten und hellen Stimmen gewonnen werden, um dem intimen und französischen Charakter des Werks gerecht zu werden. Vorverkauf unter: www.wettinger-singkreis.ch.


WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

WETTINGEN

Steuerfuss soll steigen Der Gemeinderat will die Schulden eindämmen: Der Steuerfuss soll um drei Prozentpunkte steigen.

ENTWICKLUNG DER STEUEREINNAHMEN DER GEMEINDE WETTINGEN

BARBARA SCHERER

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Es steht nicht gut um die finanzielle Lage von Wettingen: Nur dank Landverkauf und Aufwertungsreserve hat die Rechnung 2016 knapp eine schwarze Null erreicht. «Uns fehlen rund 10 Steuerprozente, um ein ausgeglichenes, operatives Ergebnis zu erhalten. Das hat klar gezeigt, es besteht Handlungsbedarf», sagt Finanzvorsteher Markus Maibach (SP). Deshalb hat der Gemeinderat eine umfassende Strategie ausgearbeitet, um die Finanzen wieder ins Lot zu bringen. Das Finanzpaket enthält auch eine Steuererhöhung: Der Steuerfuss soll bei 95 Prozent bleiben, statt wegen des Steuerfussabtauschs zwischen Kanton und Gemeinde (Volksabstimmung über den neuen Finanzausgleich) den Steuerfuss um drei Prozentpunkte auf 92 Prozent zu senken. Mit der Steuerfusserhöhung gewinnt

Steuern natürliche Personen (in Mio. Franken)

Velofans radeln in den Schwarzwald

BAUARBEITEN KANTI WETTINGEN

Vereinsreise führt den Radsportclub Wettingen in den Schwarzwald.

Steuerfuss

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Bewölkt und 13 Grad: Trotzdem entschieden sich zwei Mitglieder des Radsportclubs Wettingen, die Fahrt nach Kirchzarten über den Schwarzwald mit dem Velo zu absolvieren. Die restlichen sechs Teilnehmer der dreitägigen Vereinsreise setzten sich ins warme Auto, die Velos auf dem Dach montiert. Die Reise wurde zum 40-jährigen Bestehen des Radsportclubs Wettingen organisiert. In Kirchzarten angekommen, lud die nasskalte Witterung noch immer nicht zum Radfahren ein. So entschieden sich die «Autofahrer» zu einen Stadtbummel in der nahe gelegenen Stadt Freiburg. Die beiden «Hartgesottenen» erreichten Kirchzarten am Nachmittag: Sie hatten Glück und wurden kaum nass.

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* BUDGET / QUELLE: GEMEINDE WETTINGEN / GRAFIK: MIA

Entwicklung der Steuereinnahmen der Gemeinde Wettingen.

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die Gemeinde ein knappes Drittel der fehlenden Finanzen. Durch den neuen Finanzausgleich zwischen Kanton und Gemeinde und die Aufgabenverschiebung wird ein weiteres Drittel ausgeglichen. Damit wird die Gemeinde um rund zwei Millionen Franken entlastet. Das letzte Drittel lässt sich mit weiteren Budgetkürzungen und der Umsetzung erster Massnahmen der Leistungsorientierten Verwaltungsanalyse (Lova) gewinnen. «Diese Strategie soll das operative Ergebnis nicht nur kurzfris-

tig, sondern auch auf lange Dauer ausgleichen», so Maibach. Trotzdem steigt die Verschuldung der Gemeinde laut Finanzplan bis ins Jahr 2021 auf 137,3 Millionen Franken. Das entspricht einer Verschuldung von 6400 Franken pro Kopf. «Grund dafür sind massive Investitionen wie für die Sanierung des Tägi und der Schulinfrastrukturen», erklärt Maibach. Im Oktober entscheidet der Einwohnerrat über das Budget und den Steuerfuss. Das letzte Wort hat aber das Volk an der Urne.

zwischen der Einhaltung des Gesetzes und der Gutheissung von Einsprachen. Dabei ist uns sehr wichtig, dass alle Einsprecher gesetzlich gleichbehandelt werden und niemand aus irgendwelchen Gründen bevorteilt wird. Selbstverständlich ist die Wahrung des Steuergeheimnisses bei uns die höchste Pflicht. Obwohl wir nicht immer einer Meinung sind, arbeiten wir effizient und konstruktiv zusammen, was sowohl dem Steueramt als auch der Wettinger Bevölkerung zugutekommt.

Begegnung mit Tieren». Dabei überzeugt er mit viel Fach- und Sozialkompetenz. Die Stiftung fördert und unterstützt im Kanton Aargau geeignete Bestrebungen zur pädagogischen und therapeutischen Begegnung von sozial benachteiligten, psychisch kranken oder behinderten Menschen mit Heim- und Nutztieren, insbesondere mit Pferden. Dass Sandro Sozzi unter anderem in diesem Therapiebetrieb seiner Eltern mitarbeitet, ist ein Gewinn für alle in irgendeiner Form beeinträchtigten Personen, die mittels tiergestützter Therapie eine Verbesserung ihrer Lebensumstände erfahren. Massgeblich trägt Sandro Sozzi zum Gelingen dieser tollen Institution bei. Genau so engagiert und mit viel Sachverstand wird sich Sandro Sozzi auch im Gemeinderat Wettingen einbringen.

Millimeterarbeit mit einem Giganten: Einer der grössten Mobilkrane der Schweiz hat Anfang Woche auf der Baustelle für die neue DreifachSporthalle der Kantonsschule Wettingen Präzisionsarbeit geleistet. Der 600 Tonnen schwere Kran setzte

millimeter genau zwölf 53 Tonnen schwere Betonträger ein. Die 33 Meter langen Elemente tragen das Dach der unterirdischen Sporthalle. Die Eröffnung der Dreifach-Sporthalle ist für das Schuljahr 2018/2019 vorge(zVg) sehen.

im Vordergrund. Einen solchen Gemeinderat brauchen wir in den auf Wettingen zukommenden herausfordernden Zeiten.

der IG Wettingen mehrfach bewiesen, dass es ihm am Herzen liegt, dass auch nachfolgende Generationen ein so schönes und prächtiges Wettingen erleben dürfen, wie wir es heute kennen. Einer, der zu seinem Wort steht und weiter als nur bis zu den nächsten Wahlen schaut.

Kurze Pause: Mitglieder des Radsportclubs Wettingen im Schwarzwald.

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AM SAMSTAG war die Witterung trocken, jedoch recht kühl. Einer ausgedehnten Trainingstour stand somit nichts im Wege. Diese führte auf flachem Terrain um den Tuniberg und das Weingebiet rund um den Kaiserstuhl. In der

Rheinebene war es einiges wärmer, sodass man wenigstens mit kurzen Hosen weiterfahren konnte. Meist auf Nebenstrassen unterwegs, hatte es kaum Verkehr, ein richtiges Eldorado für Velofahrer. Am Sonntag stand die Heimfahrt mit dem Velo auf dem Programm. Das Wetter war perfekt. Das Haupthindernis, der Passübergang beim Schauinsland: Schon ganz unten ging es mit 14 Prozent Steigung los. Richtung Todtnau–Wehr–Bad Säckingen fuhr die Truppe durch die wilde Schwarzwaldlandschaft.

Nach etwa 80 km kam der erste Halt: inmitten der malerischen Stadt Bad Säckingen. Via Kaisten–Leibstadt führte die Tour zurück nach Wettingen. Schlussendlich hat die sportliche Gruppe rund 125 km auf dem Trainingscomputer registriert. Trotz des anfänglich garstigen Wetters verbrachten die Velofahrer eine gute Zeit miteinander. Die Landschaft der Region Schwarzwald-Kaiserstuhl, die köstlichen Spezialitäten und die verkehrsarmen Strassen luden zu ausgedehnten Trainingstouren ein. (zVg)

Kirstin Lamprecht in den Einwohnerrat und in die Schulpflege: Als erfahrene Mutter von schulpflichtigen Kindern und als Pfarrerin sehe ich Kirstin Lamprecht als die Richtige für die aktive Mitarbeit in der Schulpflege und als Einwohnerrätin.

mit Ausdauer, Sachlichkeit und ohne Eigennutz für Anliegen wie das Projekt Tägerhard einsetzt. Auch als FIKO-Mitglied ist er kompetent und sachkundig. Wir brauchen Persönlichkeiten, welche sich für die Sache einsetzen.

Fabian Schmid, Wettingen

Hansjörg Huser, Einwohnerrat Wettingen

Sandro Sozzi: Als junger 35-jähriger zukünftiger Gemeinderat stellt er die Kontinuität in der Exekutive für die nächsten Amtsperioden sicher. Er versteht und verkörpert somit auch die jüngere Generation von Wettingen und wird diese politisch bestens vertreten. Sein beruflicher Werdegang ist Garant zur Bewältigung komplexer Aufgabenbereiche. Gesunde familiäre Strukturen, gute Bildungsmöglichkeiten, aktives Vereinsleben sowie ein funktionierendes Gewerbe bilden die Grundpfeiler unserer Gesellschaft – Sandro Sozzi wird diese durch seine bereits breiten Erfahrungen engagiert vertreten. Seine politischen Aktivitäten im Einwohnerrat sowie in diversen Kommissionen bilden die Basis zu einem langjährigen, erfolgreichen Gemeinderat. Er ist eine echte Chance der Zukunft.

Martin Egloff: Die absolut prekäre Lage in den sozialen Diensten Wettingen kann nun entschärft werden. Der Gemeinderat und vor allem Martin Egloff als Vorsteher des Sozialdepartementes zeigten ein gutes Gespür in dieser Angelegenheit. Sie haben dem Einwohnerrat eine vernünftige und mehrheitsfähige Lösung präsentiert. Durch die Intervention können momentan anfallende Kosten mittelfristig wieder kompensiert und im besten Fall sogar reduziert werden. Aus meiner Sicht eine sinnvolle und zukunftsorientierte Politik für Wettingen. Martin Egloff ist mit gutem Beispiel vorangegangen und hat mit Mut die unbeliebten, jedoch schon längst fälligen Veränderungen mehrheitsfähig umgesetzt.

arbeiten können. Wer auf die Einnahmen von Erwerbsarbeit angewiesen ist, kann nicht eine Arbeit annehmen, die nicht entsprechend bezahlt wird. Nur wer «unabhängig» von Erwerbsarbeit ist, könnte dann noch ein Amt annehmen. Das sind keine guten Entwicklungsaussichten. Deshalb: Nein zur unverhältnismässigen Kürzung der Schulpflege-Entschädigung.

LESERBRIEFE Sandro Sozzi: Der einzige Vertreter der U40-Generationen in den Gemeinderat. Sandro Sozzi bringt alles mit, was ein Gemeinderat in der zweitgrössten Gemeinde im Aargau mitbringen muss: Politische Erfahrung, Sachkenntnisse, ein gutes Netzwerk, genügend Zeit, kann zuhören, ist sympathisch, kann führen, hat hohe Sozialkompetenzen, wirkt staatsmännisch und setzt sich mit Ausdauer für seine Ziele ein! Und er bringt eine zusätzliche Sichtweise in den Rat. Persönlich habe ich Sandro als versierten Politiker, kreativen Unternehmer und jungen Familienvater kennen und schätzen gelernt. Er sieht bei all seinen Entscheiden immer den Menschen im Mittelpunkt. Roland Michel, Einwohnerrat Wettingen

Steuerkommission Zum ersten Mal seit langem stellen sich mehr KandidatInnen zur Verfügung als die Kommission benötigt, weshalb es für die kommende Amtsperiode keine «stille Wahl» gibt. Zurzeit sind Andrea Marbach-Egloff (CVP), Beatrice Böhringer-Eisemann (SP) und Simon Burkart (FDP) in der Steuerkommission Wettingen tätig, welche vor allem die Aufgabe hat, Einsprachen der steuerpflichtigen Einwohner von Wettingen zu beurteilen. Diese Aufgabe nehmen wir sehr ernst und versuchen immer, die Balance zu finden

Simon Burkart, Wettingen

Martin Fricker in die Schulpflege: Ich kenne Martin Fricker als Machertyp mit ausgeprägtem Sachverstand. Als Lehrer und Dozent mit vieljähriger Unterrichtserfahrung weiss er, worauf es in der Schule ankommt. Er berät als Kommunikationsprofi immer wieder Schulen und Schulpflegen in anspruchsvollen Situationen. Diese Kompetenz hat meines Wissens bisher in der Wettinger Schulpflege gefehlt. Martin Fricker ist dazu eine umgängliche Persönlichkeit, mit der man sehr gut zusammenarbeiten kann. Oliver Achermann, Kirchdorf

Sandro Sozzi: Ich kenne Sandro Sozzi wegen seines Engagements für die «Stiftung

Fabian Blum, Wettingen

Daniel Notter: In unserer gemeinsamen Zeit im Einwohnerrat lernte ich ihn als verlässlichen, sachlichen und umsichtigen Fraktionskollegen sehr schätzen. Daniel Notter geht den Sachen auf den Grund. Er verfolgt eine klare bürgerliche Politik. Hat aber stets auch ein offenes Ohr für andere Meinungen und wägt diese ab – ganz im Sinne einer machbaren und umsetzbaren Lösung. Die Sache steht

Michaela Huser, Einwohnerrätin, Wettingen

Martin Fricker in die Schulpflege: Bei der gemeinsamen Arbeit habe ich Martin Fricker vor vielen Jahren kennen und schätzen gelernt. Als Dozent, Lehrer und Kommunikationsberater für Schulen und Schulpflegen ist er in meinen Augen der ideale Kandidat für die Wettinger Schulpflege. Dazu kommt, dass Martin Fricker mit seiner liebenswürdigen, humorvollen Art jemand ist, mit dem man nicht nur gut, sondern auch sehr gerne zusammenarbeitet. Athos Del Ponte, Weiningen

Sandro Sozzi ist kompetent aufgrund langjähriger Politerfahrung innovativ und mit Herzblut und jugendlicher Motivation. Sandro Sozzi wird als Gemeinderat eine Bereicherung für Wettingen sein. Nicole Meier Doka, Grossrätin Wettingen

Daniel Notter: Seine bescheidene und doch zielstrebige Persönlichkeit und die Art, wie er Probleme anpackt, überzeugen mich voll und ganz. Er hat durch seine Leistungen in der Finanzkommission und

Manuel Lüscher, Wettingen

Sandro Sozzi hat sich schon immer für die Allgemeinheit eingesetzt: Als Jugendlicher war er Leiter in der Jungwacht, bildete später als J&S-Kursleiter angehende Leiterinnen und Leiter aus, engagierte sich während Jahren als Zugführer beim Katastrophenhilfe- Bataillon und ist heute aktives Vorstandsmitglied im Familienzentrum Karussell. Er wirkte 2008 bis 2012 in der Jugendkommission mit, ist seit 2010 aktiver Einwohnerrat und bringt sein Wissen seit 2012 in der Geschäftsprüfungskommission ein. Als Umweltingenieur und Projektleiter beweist er immer wieder, dass er keinen Aufwand scheut, sich für eine Sache einzusetzen. Mit Sandro Sozzi kann man jederzeit auf einen verlässlichen Partner zählen. Als Mitinitiator des Maislabyrinths Wettingen hat er einmal mehr bewiesen, dass ihm seine Umgebung, die Kinder und Familien am Herzen liegen. Patrick Bürgi, Wettingen

Carmen und Roland Brühlmann, Wettingen

Daniel Notter hat als ehemaliger Präsident der IG Wettingen bewiesen, dass er sich

Stephan Willax, Wettingen

Schulpflege-Entschädigung: Eine Entschädigung, die dem tatsächlich verlangten Aufwand an Zeit und Ressourcen nicht entspricht, schränkt den Kreis von Personen stark ein, die in einem Gremium mit-

Ernst Lehner, Wettingen

Philippe Rey Der Einwohnerrat soll nicht ein Monopol-Forum der politischen Parteien sein; auch parteilose Kandidaten sollen im Einwohnerrat wie im Gemeinderat mitwirken können. Gemeinderat Philippe Rey verdient eine ehrenvolle Wiederwahl. Charles Meier, Wettingen

Schulpflege-Entschädigung: In den letzten Jahren wurden die Schulleitungen in Wettingen professionalisiert. Dem trugen Gemeinde- und Einwohnerrat Rechnung und kürzten die Besoldung. Gegen diese konsequente Lohnreduktion wurde das Referendum ergriffen, sodass sich nun alle Wettingerinnen und Wettinger zum Lohn der Schulpflege äussern können. Schulpfleger sollten ihr Amt aus Engagement für eine gute Schule ausüben und nicht aus Eigennutz (hoher Lohn)! Martin Fricker, Wettingen


WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

WETTINGEN

Steuerfuss soll steigen Der Gemeinderat will die Schulden eindämmen: Der Steuerfuss soll um drei Prozentpunkte steigen.

ENTWICKLUNG DER STEUEREINNAHMEN DER GEMEINDE WETTINGEN

BARBARA SCHERER

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Es steht nicht gut um die finanzielle Lage von Wettingen: Nur dank Landverkauf und Aufwertungsreserve hat die Rechnung 2016 knapp eine schwarze Null erreicht. «Uns fehlen rund 10 Steuerprozente, um ein ausgeglichenes, operatives Ergebnis zu erhalten. Das hat klar gezeigt, es besteht Handlungsbedarf», sagt Finanzvorsteher Markus Maibach (SP). Deshalb hat der Gemeinderat eine umfassende Strategie ausgearbeitet, um die Finanzen wieder ins Lot zu bringen. Das Finanzpaket enthält auch eine Steuererhöhung: Der Steuerfuss soll bei 95 Prozent bleiben, statt wegen des Steuerfussabtauschs zwischen Kanton und Gemeinde (Volksabstimmung über den neuen Finanzausgleich) den Steuerfuss um drei Prozentpunkte auf 92 Prozent zu senken. Mit der Steuerfusserhöhung gewinnt

Steuern natürliche Personen (in Mio. Franken)

Velofans radeln in den Schwarzwald

BAUARBEITEN KANTI WETTINGEN

Vereinsreise führt den Radsportclub Wettingen in den Schwarzwald.

Steuerfuss

55

95 92

92 50

Bewölkt und 13 Grad: Trotzdem entschieden sich zwei Mitglieder des Radsportclubs Wettingen, die Fahrt nach Kirchzarten über den Schwarzwald mit dem Velo zu absolvieren. Die restlichen sechs Teilnehmer der dreitägigen Vereinsreise setzten sich ins warme Auto, die Velos auf dem Dach montiert. Die Reise wurde zum 40-jährigen Bestehen des Radsportclubs Wettingen organisiert. In Kirchzarten angekommen, lud die nasskalte Witterung noch immer nicht zum Radfahren ein. So entschieden sich die «Autofahrer» zu einen Stadtbummel in der nahe gelegenen Stadt Freiburg. Die beiden «Hartgesottenen» erreichten Kirchzarten am Nachmittag: Sie hatten Glück und wurden kaum nass.

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* BUDGET / QUELLE: GEMEINDE WETTINGEN / GRAFIK: MIA

Entwicklung der Steuereinnahmen der Gemeinde Wettingen.

zVg

die Gemeinde ein knappes Drittel der fehlenden Finanzen. Durch den neuen Finanzausgleich zwischen Kanton und Gemeinde und die Aufgabenverschiebung wird ein weiteres Drittel ausgeglichen. Damit wird die Gemeinde um rund zwei Millionen Franken entlastet. Das letzte Drittel lässt sich mit weiteren Budgetkürzungen und der Umsetzung erster Massnahmen der Leistungsorientierten Verwaltungsanalyse (Lova) gewinnen. «Diese Strategie soll das operative Ergebnis nicht nur kurzfris-

tig, sondern auch auf lange Dauer ausgleichen», so Maibach. Trotzdem steigt die Verschuldung der Gemeinde laut Finanzplan bis ins Jahr 2021 auf 137,3 Millionen Franken. Das entspricht einer Verschuldung von 6400 Franken pro Kopf. «Grund dafür sind massive Investitionen wie für die Sanierung des Tägi und der Schulinfrastrukturen», erklärt Maibach. Im Oktober entscheidet der Einwohnerrat über das Budget und den Steuerfuss. Das letzte Wort hat aber das Volk an der Urne.

zwischen der Einhaltung des Gesetzes und der Gutheissung von Einsprachen. Dabei ist uns sehr wichtig, dass alle Einsprecher gesetzlich gleichbehandelt werden und niemand aus irgendwelchen Gründen bevorteilt wird. Selbstverständlich ist die Wahrung des Steuergeheimnisses bei uns die höchste Pflicht. Obwohl wir nicht immer einer Meinung sind, arbeiten wir effizient und konstruktiv zusammen, was sowohl dem Steueramt als auch der Wettinger Bevölkerung zugutekommt.

Begegnung mit Tieren». Dabei überzeugt er mit viel Fach- und Sozialkompetenz. Die Stiftung fördert und unterstützt im Kanton Aargau geeignete Bestrebungen zur pädagogischen und therapeutischen Begegnung von sozial benachteiligten, psychisch kranken oder behinderten Menschen mit Heim- und Nutztieren, insbesondere mit Pferden. Dass Sandro Sozzi unter anderem in diesem Therapiebetrieb seiner Eltern mitarbeitet, ist ein Gewinn für alle in irgendeiner Form beeinträchtigten Personen, die mittels tiergestützter Therapie eine Verbesserung ihrer Lebensumstände erfahren. Massgeblich trägt Sandro Sozzi zum Gelingen dieser tollen Institution bei. Genau so engagiert und mit viel Sachverstand wird sich Sandro Sozzi auch im Gemeinderat Wettingen einbringen.

Millimeterarbeit mit einem Giganten: Einer der grössten Mobilkrane der Schweiz hat Anfang Woche auf der Baustelle für die neue DreifachSporthalle der Kantonsschule Wettingen Präzisionsarbeit geleistet. Der 600 Tonnen schwere Kran setzte

millimeter genau zwölf 53 Tonnen schwere Betonträger ein. Die 33 Meter langen Elemente tragen das Dach der unterirdischen Sporthalle. Die Eröffnung der Dreifach-Sporthalle ist für das Schuljahr 2018/2019 vorge(zVg) sehen.

im Vordergrund. Einen solchen Gemeinderat brauchen wir in den auf Wettingen zukommenden herausfordernden Zeiten.

der IG Wettingen mehrfach bewiesen, dass es ihm am Herzen liegt, dass auch nachfolgende Generationen ein so schönes und prächtiges Wettingen erleben dürfen, wie wir es heute kennen. Einer, der zu seinem Wort steht und weiter als nur bis zu den nächsten Wahlen schaut.

Kurze Pause: Mitglieder des Radsportclubs Wettingen im Schwarzwald.

zVg

AM SAMSTAG war die Witterung trocken, jedoch recht kühl. Einer ausgedehnten Trainingstour stand somit nichts im Wege. Diese führte auf flachem Terrain um den Tuniberg und das Weingebiet rund um den Kaiserstuhl. In der

Rheinebene war es einiges wärmer, sodass man wenigstens mit kurzen Hosen weiterfahren konnte. Meist auf Nebenstrassen unterwegs, hatte es kaum Verkehr, ein richtiges Eldorado für Velofahrer. Am Sonntag stand die Heimfahrt mit dem Velo auf dem Programm. Das Wetter war perfekt. Das Haupthindernis, der Passübergang beim Schauinsland: Schon ganz unten ging es mit 14 Prozent Steigung los. Richtung Todtnau–Wehr–Bad Säckingen fuhr die Truppe durch die wilde Schwarzwaldlandschaft.

Nach etwa 80 km kam der erste Halt: inmitten der malerischen Stadt Bad Säckingen. Via Kaisten–Leibstadt führte die Tour zurück nach Wettingen. Schlussendlich hat die sportliche Gruppe rund 125 km auf dem Trainingscomputer registriert. Trotz des anfänglich garstigen Wetters verbrachten die Velofahrer eine gute Zeit miteinander. Die Landschaft der Region Schwarzwald-Kaiserstuhl, die köstlichen Spezialitäten und die verkehrsarmen Strassen luden zu ausgedehnten Trainingstouren ein. (zVg)

Kirstin Lamprecht in den Einwohnerrat und in die Schulpflege: Als erfahrene Mutter von schulpflichtigen Kindern und als Pfarrerin sehe ich Kirstin Lamprecht als die Richtige für die aktive Mitarbeit in der Schulpflege und als Einwohnerrätin.

mit Ausdauer, Sachlichkeit und ohne Eigennutz für Anliegen wie das Projekt Tägerhard einsetzt. Auch als FIKO-Mitglied ist er kompetent und sachkundig. Wir brauchen Persönlichkeiten, welche sich für die Sache einsetzen.

Fabian Schmid, Wettingen

Hansjörg Huser, Einwohnerrat Wettingen

Sandro Sozzi: Als junger 35-jähriger zukünftiger Gemeinderat stellt er die Kontinuität in der Exekutive für die nächsten Amtsperioden sicher. Er versteht und verkörpert somit auch die jüngere Generation von Wettingen und wird diese politisch bestens vertreten. Sein beruflicher Werdegang ist Garant zur Bewältigung komplexer Aufgabenbereiche. Gesunde familiäre Strukturen, gute Bildungsmöglichkeiten, aktives Vereinsleben sowie ein funktionierendes Gewerbe bilden die Grundpfeiler unserer Gesellschaft – Sandro Sozzi wird diese durch seine bereits breiten Erfahrungen engagiert vertreten. Seine politischen Aktivitäten im Einwohnerrat sowie in diversen Kommissionen bilden die Basis zu einem langjährigen, erfolgreichen Gemeinderat. Er ist eine echte Chance der Zukunft.

Martin Egloff: Die absolut prekäre Lage in den sozialen Diensten Wettingen kann nun entschärft werden. Der Gemeinderat und vor allem Martin Egloff als Vorsteher des Sozialdepartementes zeigten ein gutes Gespür in dieser Angelegenheit. Sie haben dem Einwohnerrat eine vernünftige und mehrheitsfähige Lösung präsentiert. Durch die Intervention können momentan anfallende Kosten mittelfristig wieder kompensiert und im besten Fall sogar reduziert werden. Aus meiner Sicht eine sinnvolle und zukunftsorientierte Politik für Wettingen. Martin Egloff ist mit gutem Beispiel vorangegangen und hat mit Mut die unbeliebten, jedoch schon längst fälligen Veränderungen mehrheitsfähig umgesetzt.

arbeiten können. Wer auf die Einnahmen von Erwerbsarbeit angewiesen ist, kann nicht eine Arbeit annehmen, die nicht entsprechend bezahlt wird. Nur wer «unabhängig» von Erwerbsarbeit ist, könnte dann noch ein Amt annehmen. Das sind keine guten Entwicklungsaussichten. Deshalb: Nein zur unverhältnismässigen Kürzung der Schulpflege-Entschädigung.

LESERBRIEFE Sandro Sozzi: Der einzige Vertreter der U40-Generationen in den Gemeinderat. Sandro Sozzi bringt alles mit, was ein Gemeinderat in der zweitgrössten Gemeinde im Aargau mitbringen muss: Politische Erfahrung, Sachkenntnisse, ein gutes Netzwerk, genügend Zeit, kann zuhören, ist sympathisch, kann führen, hat hohe Sozialkompetenzen, wirkt staatsmännisch und setzt sich mit Ausdauer für seine Ziele ein! Und er bringt eine zusätzliche Sichtweise in den Rat. Persönlich habe ich Sandro als versierten Politiker, kreativen Unternehmer und jungen Familienvater kennen und schätzen gelernt. Er sieht bei all seinen Entscheiden immer den Menschen im Mittelpunkt. Roland Michel, Einwohnerrat Wettingen

Steuerkommission Zum ersten Mal seit langem stellen sich mehr KandidatInnen zur Verfügung als die Kommission benötigt, weshalb es für die kommende Amtsperiode keine «stille Wahl» gibt. Zurzeit sind Andrea Marbach-Egloff (CVP), Beatrice Böhringer-Eisemann (SP) und Simon Burkart (FDP) in der Steuerkommission Wettingen tätig, welche vor allem die Aufgabe hat, Einsprachen der steuerpflichtigen Einwohner von Wettingen zu beurteilen. Diese Aufgabe nehmen wir sehr ernst und versuchen immer, die Balance zu finden

Simon Burkart, Wettingen

Martin Fricker in die Schulpflege: Ich kenne Martin Fricker als Machertyp mit ausgeprägtem Sachverstand. Als Lehrer und Dozent mit vieljähriger Unterrichtserfahrung weiss er, worauf es in der Schule ankommt. Er berät als Kommunikationsprofi immer wieder Schulen und Schulpflegen in anspruchsvollen Situationen. Diese Kompetenz hat meines Wissens bisher in der Wettinger Schulpflege gefehlt. Martin Fricker ist dazu eine umgängliche Persönlichkeit, mit der man sehr gut zusammenarbeiten kann. Oliver Achermann, Kirchdorf

Sandro Sozzi: Ich kenne Sandro Sozzi wegen seines Engagements für die «Stiftung

Fabian Blum, Wettingen

Daniel Notter: In unserer gemeinsamen Zeit im Einwohnerrat lernte ich ihn als verlässlichen, sachlichen und umsichtigen Fraktionskollegen sehr schätzen. Daniel Notter geht den Sachen auf den Grund. Er verfolgt eine klare bürgerliche Politik. Hat aber stets auch ein offenes Ohr für andere Meinungen und wägt diese ab – ganz im Sinne einer machbaren und umsetzbaren Lösung. Die Sache steht

Michaela Huser, Einwohnerrätin, Wettingen

Martin Fricker in die Schulpflege: Bei der gemeinsamen Arbeit habe ich Martin Fricker vor vielen Jahren kennen und schätzen gelernt. Als Dozent, Lehrer und Kommunikationsberater für Schulen und Schulpflegen ist er in meinen Augen der ideale Kandidat für die Wettinger Schulpflege. Dazu kommt, dass Martin Fricker mit seiner liebenswürdigen, humorvollen Art jemand ist, mit dem man nicht nur gut, sondern auch sehr gerne zusammenarbeitet. Athos Del Ponte, Weiningen

Sandro Sozzi ist kompetent aufgrund langjähriger Politerfahrung innovativ und mit Herzblut und jugendlicher Motivation. Sandro Sozzi wird als Gemeinderat eine Bereicherung für Wettingen sein. Nicole Meier Doka, Grossrätin Wettingen

Daniel Notter: Seine bescheidene und doch zielstrebige Persönlichkeit und die Art, wie er Probleme anpackt, überzeugen mich voll und ganz. Er hat durch seine Leistungen in der Finanzkommission und

Manuel Lüscher, Wettingen

Sandro Sozzi hat sich schon immer für die Allgemeinheit eingesetzt: Als Jugendlicher war er Leiter in der Jungwacht, bildete später als J&S-Kursleiter angehende Leiterinnen und Leiter aus, engagierte sich während Jahren als Zugführer beim Katastrophenhilfe- Bataillon und ist heute aktives Vorstandsmitglied im Familienzentrum Karussell. Er wirkte 2008 bis 2012 in der Jugendkommission mit, ist seit 2010 aktiver Einwohnerrat und bringt sein Wissen seit 2012 in der Geschäftsprüfungskommission ein. Als Umweltingenieur und Projektleiter beweist er immer wieder, dass er keinen Aufwand scheut, sich für eine Sache einzusetzen. Mit Sandro Sozzi kann man jederzeit auf einen verlässlichen Partner zählen. Als Mitinitiator des Maislabyrinths Wettingen hat er einmal mehr bewiesen, dass ihm seine Umgebung, die Kinder und Familien am Herzen liegen. Patrick Bürgi, Wettingen

Carmen und Roland Brühlmann, Wettingen

Daniel Notter hat als ehemaliger Präsident der IG Wettingen bewiesen, dass er sich

Stephan Willax, Wettingen

Schulpflege-Entschädigung: Eine Entschädigung, die dem tatsächlich verlangten Aufwand an Zeit und Ressourcen nicht entspricht, schränkt den Kreis von Personen stark ein, die in einem Gremium mit-

Ernst Lehner, Wettingen

Philippe Rey Der Einwohnerrat soll nicht ein Monopol-Forum der politischen Parteien sein; auch parteilose Kandidaten sollen im Einwohnerrat wie im Gemeinderat mitwirken können. Gemeinderat Philippe Rey verdient eine ehrenvolle Wiederwahl. Charles Meier, Wettingen

Schulpflege-Entschädigung: In den letzten Jahren wurden die Schulleitungen in Wettingen professionalisiert. Dem trugen Gemeinde- und Einwohnerrat Rechnung und kürzten die Besoldung. Gegen diese konsequente Lohnreduktion wurde das Referendum ergriffen, sodass sich nun alle Wettingerinnen und Wettinger zum Lohn der Schulpflege äussern können. Schulpfleger sollten ihr Amt aus Engagement für eine gute Schule ausüben und nicht aus Eigennutz (hoher Lohn)! Martin Fricker, Wettingen


Wettingen Älteres Haus oder Wohnung zu kaufen gesucht. Kontakt: 079 234 75 77 Zu vermieten in Wettingen ab 1. Oktober 2017 oder nach Vereinbarung

3½-ZimmerDachwohnung im 2. Stock Miete Fr. 1200.– (ohne Nebenkosten, ca. Fr. 200.–) Zentral und doch ruhig gelegen. 056 427 37 41 (bis 5. Oktober 2017) 056 427 06 38 (ab 6. Oktober 2017)

Bauherrschaft: Daniel Villiger Utostrasse 29 5430 Wettingen Bauobjekt: Dachgaube Baustelle: Utostrasse 29 Parzelle: 3634 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Martin Zehnder Dorfstrasse 30c 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch und Neubau Einfamilienhaus, Garagenerweiterung Baustelle: Heimentalstrasse 39 Parzelle: 5223 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Annette Brauer und Harald Mikular Rebstrasse 7 5430 Wettingen Bauobjekt: Sichtschutz Baustelle: Rebstrasse 7 Parzelle: 2880 Zusatzgesuche: keines Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 15. September bis 16. Oktober 2017. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung


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WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

NEUENHOF

AUS DEM GEMEINDERAT Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Adoracion Turrión Pablos, 1966, spanische Staatsangehörige, Hinterhagweg 9, NeuenINSERAT

hof, mit Sohn Enrico (2001); Erwin Hellweger, 1963, italienischer Staatsangehöriger, Eichstrasse 4, Neuenhof, mit Ehefrau Adélia Hellweger, 1971, portugiesische Staatsangehörige. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publika-

tion dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch INSERAT


WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

NEUENHOF

Die Partnergemeinde Holzgerlingen trifft am Fest ein.

Allerlei Leckereien werden hier angeboten.

Susanne Voser (r.), Gemeindeammann, und Wilfried Dölker (l.), Bürgermeister

von Holzgerlingen, pflanzen die neue Linde ein.

Fotos: Barbara Scherer

So schön war das Neuenhofer Fest Hier gibt es bunte Spielsachen zu kaufen.

Neuenhofer Fest begeistert die Bevölkerung. Auch die Partnergemeinde aus Deutschland ist auf Besuch gekommen.

lichkeiten ansehen. In der neuen Aula traten Musikgruppen auf, Karate Limmattal organisierte eine Karateshow, und der Peterskeller verwandelte sich in ein kleines Kino. Auf dem Areal «Härdli» wurden zudem Helikopterflüge angeboten. Für alle Nachtschwärmer legte am Abend ein DJ im Festzelt auf. Am Sams-

BARBARA SCHERER

Karateshow von Karate Limmattal in der neuen Aula.

Kindergelächter hallt über das Schulhausareal. Irgendwo spielt Musik. Der Duft von gebratenem Fleisch und Gewürzen erfüllt die Luft: Von Freitag bis Sonntag hat sich das Schulhaus Neuenhof in ein riesiges Festgelände verwandelt. Es war Neuenhofer Fest. Jede Menge Essensstände, ein kleiner Lunapark und Ponyreiten – ein volles Programm wartete auf die Festbesucher. Denn mit dem Dorffest wurde auch die Einweihung der sanierten und erweiterten Schulanlage gefeiert. Bunte Fähnchen zierten das neue Schulhaus. Alle Interessierten durften sich die neuen Räum- Essensstände laden zum Schlemmen ein.

tagnachmittag wurde in einer feierlichen Zeremonie eine neue Linde auf dem Schulhausareal gepflanzt. VOR ZWÖLF JAHREN hat der Gesangverein Frohsinn aus der deutschen Partnergemeinde Holzgerlingen dem Männerchor Neuenhof eine Linde geschenkt. Diese

musste der neuen Aula weichen. «Dieser Baum ist ein Symbol der Freundschaft zwischen den beiden Vereinen», sagt Ernst Schaffner, Mitglied des Männerchors Neuenhof. Ponyreiten lässt Kinderherzen höher schlagen. Mit einem Kran wurde der rund fünf Meter hohe Baum auf das Areal gebracht. Dann schwangen Frau Gemeindeammann Susanne Voser und der Bürgermeister von Holzerlingen, Wilfried Dölker, die Schaufeln und pflanzten den neuen Baum ein. Die Partnerschaft zwischen den Gemeinden besteht seit 59 Jahren. «Musik verbindet», sagt Voser. Es seien viele private Freundschaften aus dieser hervorgegangen. So reisten über 80 Personen aus der deutschen Gemeinde an. Einige blieben das ganze Wochenende in Neuenhof. «Diese Partnerschaft zeigt, dass gegenseitige friedliche Verbundenheit über Landesgrenzen hinaus erstrebenswert und möglich ist», so Voser. Die Gemeinden tauschen sich regelmässig aus. «Davon profitieren beide Gemeinden», erklärt Voser. Bastelecke für Kinder: Hier geht es kreativ zu und her.

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WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

NEUENHOF

Die Partnergemeinde Holzgerlingen trifft am Fest ein.

Allerlei Leckereien werden hier angeboten.

Susanne Voser (r.), Gemeindeammann, und Wilfried Dölker (l.), Bürgermeister

von Holzgerlingen, pflanzen die neue Linde ein.

Fotos: Barbara Scherer

So schön war das Neuenhofer Fest Hier gibt es bunte Spielsachen zu kaufen.

Neuenhofer Fest begeistert die Bevölkerung. Auch die Partnergemeinde aus Deutschland ist auf Besuch gekommen.

lichkeiten ansehen. In der neuen Aula traten Musikgruppen auf, Karate Limmattal organisierte eine Karateshow, und der Peterskeller verwandelte sich in ein kleines Kino. Auf dem Areal «Härdli» wurden zudem Helikopterflüge angeboten. Für alle Nachtschwärmer legte am Abend ein DJ im Festzelt auf. Am Sams-

BARBARA SCHERER

Karateshow von Karate Limmattal in der neuen Aula.

Kindergelächter hallt über das Schulhausareal. Irgendwo spielt Musik. Der Duft von gebratenem Fleisch und Gewürzen erfüllt die Luft: Von Freitag bis Sonntag hat sich das Schulhaus Neuenhof in ein riesiges Festgelände verwandelt. Es war Neuenhofer Fest. Jede Menge Essensstände, ein kleiner Lunapark und Ponyreiten – ein volles Programm wartete auf die Festbesucher. Denn mit dem Dorffest wurde auch die Einweihung der sanierten und erweiterten Schulanlage gefeiert. Bunte Fähnchen zierten das neue Schulhaus. Alle Interessierten durften sich die neuen Räum- Essensstände laden zum Schlemmen ein.

tagnachmittag wurde in einer feierlichen Zeremonie eine neue Linde auf dem Schulhausareal gepflanzt. VOR ZWÖLF JAHREN hat der Gesangverein Frohsinn aus der deutschen Partnergemeinde Holzgerlingen dem Männerchor Neuenhof eine Linde geschenkt. Diese

musste der neuen Aula weichen. «Dieser Baum ist ein Symbol der Freundschaft zwischen den beiden Vereinen», sagt Ernst Schaffner, Mitglied des Männerchors Neuenhof. Ponyreiten lässt Kinderherzen höher schlagen. Mit einem Kran wurde der rund fünf Meter hohe Baum auf das Areal gebracht. Dann schwangen Frau Gemeindeammann Susanne Voser und der Bürgermeister von Holzerlingen, Wilfried Dölker, die Schaufeln und pflanzten den neuen Baum ein. Die Partnerschaft zwischen den Gemeinden besteht seit 59 Jahren. «Musik verbindet», sagt Voser. Es seien viele private Freundschaften aus dieser hervorgegangen. So reisten über 80 Personen aus der deutschen Gemeinde an. Einige blieben das ganze Wochenende in Neuenhof. «Diese Partnerschaft zeigt, dass gegenseitige friedliche Verbundenheit über Landesgrenzen hinaus erstrebenswert und möglich ist», so Voser. Die Gemeinden tauschen sich regelmässig aus. «Davon profitieren beide Gemeinden», erklärt Voser. Bastelecke für Kinder: Hier geht es kreativ zu und her.

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WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

NEUENHOF

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Neuenhofer sind Turboschnecken Die neue Schulanlage wurde am Neuenhofer Fest feierlich eingeweiht. STEFAN BIEDERMANN

«Willkommen bei uns Schnecken.» Mit diesen Worten eröffnete Gemeindeammann Susanne Voser den offiziellen Festakt der Gemeinde für die neue Schulanlage. In einer witzigen Ansprache spannte sie den Bogen aus den Anfängen der Schule in Neuenhof in die Gegenwart. Nicht immer seien die Neuenhofer schnell gewesen. Auch nicht im Bereich der Schule. Erst 1831 wurde der erste richtige Lehrer im Dorf angestellt: «Es war mein Ur-Ur-Urgrossvater, Bernhard Leonz Voser», so Voser. Er sei der erste von der Gemeinde angestellte Lehrer gewesen. Anfangs musste er die Kinder bei sich zu Hause unterrichten. Erst nach drei Jahren habe er einen Unterrichtsraum bekommen. Voser: «Wir Neuenhofer sind eben ‹Schnägge›.» Woher dieser Übername kommt, erklärte Voser mit präzisem historischem Wissen. Doch die Zeiten haben sich geändert: Innerhalb von drei Jahren wurde die ganze Schulanlage komplett renoviert. Ein Rekordtempo: Die Schnecken seien fortan Turboschnecken. «Jetzt sind die Neuenhofer Überflieger», sagt Voser. ÜBER 30 MILLIONEN kostete das gesamte Schulprojekt. Dabei wurden das alte Schulhaus und zwei Kindergärten saniert, ein neuer Kindergarten und eine Aula erstellt. Zudem wurde das Schulhaus Schibler um das Doppelte verlängert. Dafür erteilte das Stimmvolk am 25. November 2013 das «Ja». Basis dieser Leistung sei Vertrauen, Respekt und Trans-

Neuenhofer Schulkinder sorgen für Unterhaltung am Eröffnungsabend.

Fotos: Stefan Biedermann

parenz aller involvierten Personen und Unternehmen, so Voser. Neben Bernhard Scholl, VizeGrossratspräsident, Roland Kuster, Wettinger Gemeindeammann, und Daniel Dickenmann, Architekt des Architekturbüros Waeber/Dickenmann, hielt Wilfried Dölker eine Rede. Er ist der Bürgermeister der deutschen Partnerstadt Holzgerlingen. Er betonte, wie wertvoll die über 50 Jahre bestehende Freundschaft zwischen den beiden Gemeinden sei. Anschliessend überreichte Dölker

«Jetzt sind die Neuenhofer Überflieger.» SUSANNE VOSER, GEMEINDEAMMANN

Susanne Voser und Wilfried Dölker vor der Holzskulptur. Susanne Voser zwei Holzskulpturen des Schweizer Künstlers Lukas Senn: die Helvetia und Wilhelm Tell. «Zwei Figuren, die als Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit stehen», sagt Dölker. Der Abend wurde musikalisch begleitet von den Neuenhofer

Schulkindern. Unter der Anleitung der Musikgruppe «Ssassa» sorgten die verschieden Darbietungen für kurzweilige Unterhaltung und viel gute Laune. Den Abschluss des offiziellen Festakts bildete ein Apéro, bei dem sich die Gäste austauschen konnten.

DANKSAGUNG Das OK Neuenhofer Fest ist stolz. Es waren vier unvergessliche Tage mit vielen persönlichen Begegnungen und Attraktionen. Das OK dankt allen beteiligten Helfern, der Bevölkerung, den Vereinen und den Sponsoren für die grosse Unterstützung und Teilnahme.

Hier können sich junge Eltern beraten lassen Mütter- und Väterberatung neu im Pavillon zwei. Bis alle Umbauarbeiten in der Schulanlage Neuenhof abgeschlossen sind, finden die Beratungen der Mütter- und Väterberatung übergangsweise ab sofort im ersten Stock des Pavillons 2 in der

Schulanlage statt. Der Alltag mit Kleinkindern ist farbig und abwechslungsreich und vielmals stellt er grosse Anforderungen an die jungen Eltern. Der Blick ins Internet liegt nahe, doch oft finden junge Eltern dort keine passenden Antworten für die Unsicherheiten. Seit vielen Jahren ist Magdale-

na Edelmann als Mütterberaterin in Neuenhof für die Eltern von der Geburt bis zum Kindergarteneintritt ihrer Kinder zuständig. Die erfahre- M. Edelmann

ne Beraterin beantwortet kompetent und unentgeltlich alle Fragen. Sie begleitet und unterstützt die Eltern im Alltag mit ihren Kindern. Informationen zum Gesamtangebot der Mütter- und Väterberatung im ganzen Bezirk Baden unter www.mvb-baden.ch. (zVg)


WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

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AUS DEM GEMEINDERAT

KILLWANGEN

Spielplatz kommt bald Vor einem Jahr wurde der Neubau des Schulhauses Zelgli in Betrieb genommen: Jetzt fehlt nur noch der Spielplatz. BARBARA SCHERER

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch INSERAT

«Mit gefällt der Umgang mit Farbe und Materialien beim neuen Schulhaus sehr», sagt Pascal Keller, Hauswart der Schule und der Kindergärten von Killwangen. Die Fassade des roten Gebäudes ist aus Beton. Ansonsten ist es aus Holz. Tatsächlich ist der Neubau kaum von dem alten Schulhaus zu unterscheiden. Genau vor einem Jahr wurde der Neubau des Schulhauses Zelgli in Betrieb genommen. In der Zwischenzeit mussten jedoch noch einige Reparaturen und Garantiearbeiten erledigt werden. «Nach dem Bezug des Schulhauses musste der Boden geschliffen und versiegelt werden», so Keller. Auch hätten einige Fenster repariert werden müssen. «Das sind Garantiefälle», erklärt Keller. Damit sei bei grösseren Bauvorhaben zu rechnen. Jetzt fallen noch ein paar kleine Reparaturarbeiten an, dann ist das Schulhaus fertig.

Vor einem Jahr wurde der Neubau des Schulhauses Zelgli in Betrieb genommen. zVg das Konzept seit dem letzten Dezember klar war», sagt der zuständige Gemeinderat Patrick Bellini.

«Beim Bau des neuen Spielplatzes ist es zu Verzögerungen gekommen.» PATRICK BELLINI, GEMEINDERAT

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EINZIG EIN NEUER SPIELPLATZ fehlt:

Der alte Spielplatz hat nicht mehr der Sicherheitsnorm entsprochen. Einige Gerätschaften waren morsch. Deshalb musste der Platz vor einem Jahr zurückgebaut werden. «Beim Bau des neuen Spielplatzes ist es zu Verzögerungen gekommen, obwohl

Der Gartenarchitekt sei kompliziert organisiert gewesen und nicht vorwärtsgekommen. «Deshalb habe ich in Abstimmung mit dem Gemeindeammann das Projekt gestoppt.» Zusammen mit dem Elternverein Killwangen

setzt sich die Gemeinde für den Bau des Spielplatzes ein. Es soll vorwärtsgehen: Bereits haben die ersten Treffen zur Realisierung stattgefunden. «Wir erhalten nun die ersten konkreten Offerten», sagt Bellini. Er möchte den Spielplatz je nach Witterung bis Anfang Dezember fertigstellen können. Eine effiziente und kostengünstige Lösung mit Beteiligung ortsansässiger Unternehmern sei dabei wichtig. So werden die Spielplatzinstallationen vom NonProfit-Unternehmen «Murimoos», welches geschützte Arbeits- und Beschäftigungsplätze anbietet, hergestellt. Bellini: «Damit können wir auch eine soziale Organisation unterstützen.»

INSERAT

Gemeinsam für Killwangen

Werner Scherer wieder in den Gemeinderat / Gemeindeammann

Wahlen vom 24. September 2017

Von rechts nach links: Hanspeter Schmid, Patrick Bellini, Jürg Lienberger, Werner Scherer und Walter Hubmann.


WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

SPREITENBACH

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AUS DEM GEMEINDERAT ber 2017 angestellt. Gemeinderat und Personal heissen Fabienne Roth bereits heute herzlich willkommen. Termine 18. September, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 24. September, 9–9.30 Uhr: Eidg. Volksabstimmung und Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden, Urnenöff- Erstmals am Dorfturnier – die Spieler der Jugendkategorie. nung für persönliche Stimmabgabe, Gemeindehaus; 30. September bis 15. Oktober: HerbstSchulferien.

zVg

Faustballer erfolgreich

Personelles Als Sachbearbeiterin beim Gemeindesteueramt hat der Gemeinderat Fabienne Roth, Neuenhof, mit Wirkung ab 1. DezemINSERAT

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach. Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30– 18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30– 15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

Die Faustball-Abteilung des STV Spreitenbach wächst stetig und erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Durch das jährliche FaustballDorfturnier finden immer mehr Sportler Freude daran und möchten das ganze Jahr hindurch Faustball spielen. Auch den Jüngsten gefällts und so gab es in diesem Jahr das erste Mal eine Jugendkategorie am Dorfturnier. Nun wird versucht, eine JugendMannschaft zu gründen. In der Meisterschaft konnte der STV Spreitenbach mit drei Mannschaften antreten und war mit zwei Mannschaften am Aargauer Cup. Im Cup scheiterte der STV Spreitenbach 2 in der Vorrunde an MR Bözen. Dem STV Spreitenbach 1 lief es einiges besser und das Team konnte bis in den Viertelfinal vorstossen, leider unterlagen sie da dem MR Endingen klar mit 4:0 Sätzen. In der Meisterschaft starteten zwei Mannschaften in der 3. Liga mit mässigem ErINSERAT

folg. Der STV Spreitenbach 3 konnte das Debakel einer Meisterschaft ohne Punkte knapp verhindern und wurde klar Letzter in der West-Gruppe. Der STV Spreitenbach 2 spielte in der Ost-Gruppe lange im Mittelfeld mit, leider gingen die letzten 5 Spiele verloren und er rutschte auf den letzten Platz ab. Der STV Spreitenbach 1 startete in der 2. Liga und hatte Anfang der Saison ganz klar das Podest im Visier. An die Schlussrunde reiste die Mannschaft als Fünftplatzierte mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze, aber auch nur einem Punkt Rückstand auf das Podest. Mit einer sehr guten Leistung in den ersten drei Spielen konnte der 3. Schlussrang noch geholt werden und somit wurde das Saisonziel erreicht. Im August besuchte der STV Spreitenbach mit einer Mannschaft das Güggeliturnier in Villmergen, wo der 3. Rang gefeiert werden konnte. Nun laufen die Vorbereitungen für die Wintersaison, vielleicht bereits mit 4 Mannschaften. (zVg)


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WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

SPREITENBACH

Ausflug auf die Flumserberge Herbstfest – CaféBAR

Für die Monatswanderung im August ging es in die Flumserberge. Damit nicht steile Auf- und Abstiege zu bewältigen waren, kamen die Seilbahnen zum Einsatz.

Der Treffpunkt CaféBAR im Quartierzentrum Langäcker lädt am 16. September zum Herbstfest. Unter dem Motto Spielen – Plaudern – Kontakte knüpfen – Essen – Trinken soll Gross und Klein fürs Fest begeistert werden. Für die Kinder gibt es Spiel und Spass mit Büchsenschiessen, Eierlaufen und Sackhüpfen. Für die kulturelle Unterhaltung sorgen Irene Kuprecht und um 16 Uhr der ACRISChor Spreitenbach. Die Bibliothek im Quartierzentrum ist an diesem Samstag bis 15 Uhr geöffnet mit Geschichtenerzählen um 11.30 und 13.30 Uhr. (ds) Quartierzentrum Langäcker, Langäckerstrasse 11, Samstag, 16. September, 11 bis 20 Uhr.

Am Morgen fuhr die Wandergruppe Spreitenbach mit der Bahn bis Sargans und von dort mit dem Postauto nach Flumserberge Tannenheim. Hier hiess es umsteigen in die Seilbahn, welche die Wanderschar auf die Prodalp brachte. Nach einer Kaffeepause folgte der letzte Abschnitt der Fahrt mit der Sesselbahn auf den Prodkamm. Oben angekommen, startete man zur Wanderung. Auf gut ausgebauten Wegen ging es zuerst Richtung Maschgenkamm, wo man mit einer Schweigeminute des kürzlich verstorbenen Wandergruppenmitglieds Helmut Milewski gedachte. Weiter führte der Weg in

Tattoos kommen immer gut an.

zVg

Auf- und Abstiege – mal zu Fuss, mal mit der Bahn. einem grossen Bogen hinunter zur Seebenalp. Auf der ganzen Strecke genoss die Gruppe den prächtigen Ausblick auf die Churfirsten und hinunter ins Tal. Nach rund zwei Stunden Wanderzeit stand der Mittagshalt auf dem Programm. Danach wurde zum Start zur Nachmittagswanderung aufgerufen. Auf dem Weg hinunter Richtung Tannenbodenalp konnte

zVg

man nochmals die tolle Aussicht auf die Churfirsten und hinunter zum Walensee geniessen. Bei der Tannenbodenalp gabs nochmals einen Halt vor der Talfahrt. Und dann ging es mit der Seilbahn hinunter zum See nach Unterterzen. Nach dem Aussteigen waren sich alle einig, so lange und so weit war man noch nie an einer Wanderung mit Kabinen- und Sesselbahn unterwegs gewesen. (zVg)

Autoprofis im Fokus

HONDA AUTOMOBILE SPREITENBACH

Flexibilität ist eine Selbstverständlichkeit Wer auf der Suche nach den neuesten HondaModellen, attraktiven Occasionen oder nach kompetenten Serviceund Reparaturdienstleistungen ist, ist bei Honda Automobile in besten Händen. Ein herzlicher Empfang und eine grosse Flexibilität sind bei uns selbstverständlich: Wir richten uns nach dem Terminkalender und den Wünschen der Kunden, egal ob es um die Anschaffung eines neuen Autos oder um Serviceleistungen geht», sagt Daniel Schulter, Verkaufsleiter bei Honda Automobile. Im Ausstellungsraum sind denn auch alle HondaModelle ausgestellt. Zudem wartet eine grosse Auswahl an Occasionsfahrzeugen aller Marken auf

die Kundschaft. Ein Autokauf will wohlüberlegt sein. Das Verkaufsteam nimmt sich gerne viel Zeit, um mit dem Interessenten alle Fragen durchzugehen. Auch eine Finanzierung nach Mass wird gerne vorgeschlagen und man ist dem Kunden bei der Einschätzung der Unterhaltskosten – ein wichtiger Faktor bei der Auswahl eines Fahrzeugs – gerne behilflich. «Wir sind immer bestrebt, die optimale Lösung für die Kunden-Bedürfnisse zu finden und ihnen einen erstklassigen Service zu bieten», betont Schulter. Die Angestellten der Garage Honda Automobile Spreitenbach arbeiten denn auch Hand in Hand. Die Auto-Profis bilden sich ständig in Fachlehrgängen weiter, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. Auch bei Unfällen ist die Garage die Ansprechperson, befinden sich doch der Carrosserie-Spengler und die Lackiererei gleich im Haus nebenan. Damit ist ein

Hinten v.l.: Daniel Schulter, Gabor Urgyan, Christian Hoerner. Vorne v.l.: Vullnet Rrafshi, Dragan Pap, Dario Sidran. Es fehlt Elpidio Bonfardin. zVg schneller, kompetenter Service garantiert. Zudem kümmert sich das Team um alles, angefangen bei der Abwicklung mit der Versicherung, das Bereitstellen eines Ersatzwagens und die Reparatur des Wagens. Für alle Belange rund ums Auto – aller Marken – ist man

bei Honda Automobile einfach in besten Händen. Honda Automobile Untere Dorfstrasse 69 8957 Spreitenbach Tel. 056 401 11 66 www.honda-spreitenbach.ch


WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

SPREITENBACH

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Dieser Verein setzt auf Italienisch Seit der Vereinsgründung 1982 setzt sich ACRIS Spreitenbach für den soziokulturellen Dialog zwischen Italienern und Schweizern ein. BEAT HAGER

Der italienische Kulturverein «Associazione Culturale Ricreativa Italiana» Spreitenbach, kurz ACRIS Spreitenbach, setzt sich für den soziokulturellen Dialog zwischen Italienern und Schweizern ein. Dabei hegt und pflegt der Verein eine enge freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Kulturkommission Spreitenbach. Zu diesem Zweck engagiert sich der Verein bei Festen mit kulinarischen Beiträgen. «Wir verköstigen die Besucher mit Essen und Getränken. Unter anderem an der jährlichen Neuzuzüger-Begrüssung sowie an den Anlässen Der Vorstand von ACRIS Spreitenbach. der Kulturkommission», so Vizepräsidentin Salvatrice D’Amato. wurden abwechslungsweise an katholischen Pfarreiheim, soneinem Tag oder auch an einem dern erstmals in der Turnhalle SEIT 32 JAHREN verfügt der Verein verlängerten Wochenende durch- Boostock statt. «In diesem Jahr auch über einen eigenen ACRIS- geführt. Chor. Dabei treffen sich die 18 Sängerinnen und Sänger jeden IM SOMMER 2016 ist der gesamte «In diesem Jahr haben Montag um 20 Uhr im Zentrums- bisherige Vorstand zurückgetreschopf zu den Proben. Fernando ten. Darauf musste eine ausseror- wir die Trachtengruppe Frani hat die musikalische Lei- dentliche Generalversammlung Würenlos sowie die altung übernommen. «Unser einberufen und ein neuer Vor- banische Volkstanznächster Auftritt mit dem Chor stand bestimmt werden. Unter gruppe Rinia zum Marsteht am 16. September in der Bi- dem Vorsitz von Fabiola Gatti als bliothek Spreitenbach auf dem Präsidentin wurde eine neue Ver- roni-Fest eingeladen» Programm», sagt D’Amato. Dabei einsspitze gebildet. Diese hat ihre FABIOLA GATTI, ACRIS-PRÄSIDENTIN kann der ACRIS-Chor für Anlässe Aufgaben im vergangenen Oktoaller Art gebucht werden. ber übernommen und so eine Zu den Highlights im Jahres- neue Ära eingeläutet. haben wir die Trachtengruppe programm zählten während vieSo findet das Marroni-Fest am Würenlos sowie die albanische ler Jahre die Vereinsreisen. Diese 4. November, nicht wie bisher im Volkstanzgruppe Rinia eingela-

Beat Hager

den. Sie werden mit ihren Auftritten für ein abwechslungsreiches Programm sorgen», so Fabiola Gatti. Traditionell ist ACRIS jedes Jahr mit einem Stand am Spreitenbacher Weihnachtsmarkt vertreten. Dort werden selbst gemachte italienische Spezialitäten angeboten. Der gesamte Erlös ist für sozial benachteiligte Institutionen bestimmt. Interessierte Neumitglieder sind bei ACRIS jederzeit willkommen. Für Fragen steht die Präsidentin unter fabigatti69@gmail.com gerne zur Verfügung.

STANDAKTION DER CVP SPREITENBACH Die Standaktion der CVP Spreitenbach unter dem Motto «Gemeinderats- und Kommissionskandidaten im Gespräch» von vergangenem Samstag war ein voller Erfolg und bot die Gelegenheit, mit vielen Kandidaten zu diskutieren. Pierre Narayan, Markus Mötteli sowie die bereits gewählten GPK- und Finanzkommissionsmitglieder

standen Red und Antwort. Bei Kaffee, Schokolade und Äpfeln wurden viele politische Themen und persönliche Anliegen angeregt diskutiert. Trotz des nicht gerade guten Wetters nutzten viele Spreitenbacher Einwohnerinnen und Einwohner diese Gelegenheit, sich ein Bild von Gemeinderat Markus Mötteli zu machen. Mit

seinen Erfahrungen möchte er sich als Gemeinde-Vizepräsident noch stärker für Spreitenbach engagieren. Interessante Fragen durfte auch Pierre Narayan – unser Kandidat für die Schulpflege – beantworten. Die CVP Spreitenbach freut sich auf interessante und spannende Wahlen. Am 24. September zählt jede Stimme. (CVP) Standaktion der CVP.

zVg


Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

3012 Swisscom (Schweiz) AG Wireless Access Förrlibuckstrasse 60/62 8021 Zürich Bauobjekt: Neubau Mobilfunkanlage Swisscom Baustelle: Wigartestrasse 10 Parzellen: 3212 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung, Departement Bau, Verkehr und Umwelt BG-Nr. Bauherr:

3026 Maric Ivica Brüelstrasse 49 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Balkonverglasung Baustelle: Brüelstrasse 49 Parzelle: 3623 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

3027 Wincasa AG Badstrasse 4 5400 Baden Bauobjekt: Reklametafel Baustelle: Poststrasse 12 Parzelle: 127 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 18. September bis 17. Oktober 2017 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

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WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, statt.

Reform Altersvorsorge – das Reiz-Thema deren mit Jahrgang 1974 und jünger ist die Reform unfair. Sie ist ein Betrug an unseren Kindern und Enkeln.» Dieser Ausbau berge massive Kosten für Arbeitnehmer, -geber und die Konsumenten, sagte Burgherr. Er sieht in der Reform keine Verbesserung. «Gemäss dem Bundesamt für Sozialwesen wird die AHV trotz der Massnahmen 2027 rote Zahlen schreiben.» Er forderte mehr Zeit für eine annehmbare Vorlage bis 2020. «Die Mehrwertsteuer soll nur moderat erhöht werden und über die Erhöhung des Rentenalters müsste diskutiert werden», sagte Burgherr. Da gehe wohl kein Weg daran vorbei.

Anlässlich der Abstimmung zur Reform der Altersvorsorge 2020 lud die FDP Würenlos zu einem Podium aufs Bickgut in Würenlos ein.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Frei- SIBYLLE EGLOFF tag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Die FDP Würenlos lud vergangeTelefon 056 436 87 87 oder nen Donnerstag anlässlich der be056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. vorstehenden Abstimmung zur Reform der Altersvorsorge 2020 zu einem Podium ein. Christine Egerszegi, Präsidentin der EidgeLESERBRIEFE nössischen BVG-Kommission, und SVP-Nationalrat Thomas Burgherr Barbara Gerster Rytz: Die Gemeinden referierten zum Thema. Die ehestehen vor grossen Herausforderunmalige FDP-National- und Ständegen. Das Bevölkerungswachstum der vergangenen Jahre ist noch nicht ver- rätin plädierte für die Reform. Undaut – und es geht weiter. Der Ver- ternehmer Burgherr sprach sich kehr staut sich durch unser Dorf, so- gegen die Vorlage aus. Vor der Scheune beim Bickgut bald irgendwo etwas nicht optimal läuft. Würenlos ist Teil des florieren- in Würenlos fand sich am letzten den Wirtschafts- und Lebensraums Donnerstag ein Grüppchen ein. Limmattal mit all seinen Vor- und Ziel an diesem Abend: Mehr über Nachteilen. Qualitative Entwicklung die Reform der Altersvorsorge erist angesagt, und dies bei absolut fahren und sich eine Meinung für knappen Finanzen. die Abstimmung am 24. SeptemBarbara Gerster Rytz lebt mit ihrer Familie seit langem in Würenlos, kennt die Entwicklung der Gemeinde und die anstehenden Aufgaben. Als langjähriges Mitglied der Finanzkommission von Würenlos ist sie bestens über die finanzielle Situation der Gemeinde im Bild. Sie beschönigt nicht, kennt die Herausforderungen und weiss, welche Anstrengungen es braucht, um gleichwohl vorwärtszukommen. Als Juristin ist Barbara Gerster Rytz bestens gerüstet und gewohnt, sich in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten. Sie ist kommunikativ, teamfähig und gut vernetzt. Sie setzt sich zum Wohl der Bevölkerung ein, betreibt Sachpolitik, übernimmt Verantwortung. Mit Barbara Gerster Rytz stellt die CVP eine hervorragende Kandidatin, welche bestens für das Amt als Gemeinderätin von Würenlos geeignet Silvia Schorno, Würenlos ist. AHV ist eine Sozialversicherung. Bei ihr zahlen alle gleich viel Lohnprozente ein. Die Gutverdiener viel, die schwächer Verdienenden weiniger. Alle, welche über die gesamte Arbeitsdauer bis zur Rente ohne Lücken in die AHV einbezahlt haben, erhalten gleich viel AHV-Rente. Unabhängig, wie viel sie einbezahlt haben. Das ist sozial, und mit dieser Rente sollte das Existenzminimum abgesichert sein. Mit der jetzigen Vorlage, mit den 70 Franken pro Monat und der leichten Erhöhung der Ehepaarrente haben wir einen ausgewogenen Lösungsvorschlag. Da verdienen unsere Politiker für die Zusatzfinanzierung der AHV Rolf Fehr, Würenlos ein klares Ja.

DEM PUBLIKUM leuchteten Burgherrs Ausführungen nicht ein, wie sich bei der Fragerunde im Anschluss herausstellte. «Sie lehnen die Reform ab, bringen aber keinen vernünftigen Vorschlag, wie man das Problem lösen kann», sagte ein Podiumsteilnehmer zu Burgherr. Die Reform sei eine Chance, um Luft für die nächste Revision zu bekommen. «Dass die SVP das bekämpft, finde ich haarsträubend.» Burgherr verwies erneut auf die 70 Franken. «Diese linken, ideologischen Fetzen und Umverteilungsmechanismen passen der SVP nicht. Dem können wir nicht zustimmen.»

«Unsere Altersvorsorge betrifft nicht nur die Älteren, sondern alle, die volljährig sind» CONSUELO SENN, PRÄSIDENT FDP WÜRENLOS

AUCH EINE ANDERE Podiumsteil-

ber bilden. Zu diesem Zweck bot die Ortspartei Würenlos Befürworterin Christine Egerszegi und Gegner Thomas Burgherr auf. Von links: Consuleo Senn (Präsident der FDP Würenlos), Christine Egerszegi

«UNSERE ALTERSVORSORGE betrifft on) und SVP-Nationalrat Thomas Burgherr beim Bickgut in Würenlos.

nicht nur die Älteren, sondern alle, die volljährig sind», sagte Consuelo Senn, Präsident der FDP Würenlos. Das Thema gehe mehrere Generationen etwas an, sei äusserst spannend, aber auch komplex, führte er einleitend an, bevor er das Wort Egerszegi übergab. «Wir werden immer älter und beziehen mehr Rente. Zudem fehlt uns bei einer schwachen Rendite der beruflichen Vorsorge ein Teil des Alterskapitals», nannte die 69-Jährige den Grund für den dringenden Handlungsbedarf. Egerszegi präsentierte die drei Hauptziele der Altersvorsorge 2020. «Die 1. und 2. Säule sollen dadurch trotz steigender Lebenserwartung und ungenügender Renditen sichergestellt werden.»

Zudem verfolge die Reform eine Flexibilisierung des Rentenbezuges mit Referenzalter 65 für alle. Die verbleibenden Finanzierungslücken in der AHV würden mit zusätzlichen Mitteln überbrückt werden, so Egerszegi. Zu diesen Mitteln gehörten die schrittweise Erhöhung der Mehrwertsteuer um maximal 0,6 Prozent. «Die bisherige und neue Mehrwertsteuer würde voll der AHV zugute kommen und nicht wie heute noch zu 17 % an den Bund gehen», sagte die Präsidentin der Eidgenössischen BVGKommission. Zudem würden die Renten durch höhere AHV-Abgaben von 0,3 Lohnprozenten und die Senkung des Umwandlungs-

satzes von 6,8 auf 6 Prozent in vier Jahren finanziert. TROTZ DIESER MASSNAHMEN, die

Geldeinbussen und Mehrausgaben auf Arbeitgeber, -nehmer und Konsumentenseite zur Folge hat, sei laut Egerszegi das Fuder nicht überladen. «Es gibt keinen Abbau der Hinterlassenenrenten, keinen Umbau der Waisenrente und keine Erhöhung des Beitrages der Selbstständigerwerbenden von 7,8 auf 8,4 Prozent.» Für einige bringe die Reform sogar Verbesserungen. So etwa für Teilzeitbeschäftigte. Sie könnten leichter in die Pensionskasse aufgenommen werden. Und auch Neurentner würden profitieren.

(Präsidentin Eidg. BVG-KommissiSibylle Egloff

«Sie erhalten 70 Franken mehr Rente im Monat», sagte Egerszegi. «Ich kämpfe für den Kompromiss», beendete sie ihr Plädoyer für die Reform. GENAU AN DIESEN 70 FRANKEN störte sich SVP-Mann Thomas Burgherr. Er gab Egerszegi recht, dass die Altersvorsorge eine grosse Herausforderung darstellt und Handlungsbedarf von Nöten ist. Trotzdem: «Was uns das Parlament als Reform verkauft, ist eine Mogelpackung.» Er lehne die Revision ab, weil sie keine Sanierung, sondern ein Ausbau sei. «Mit dem Zückerli von 70 Franken mehr Rente profitiere nur die Altersgruppe von 45 bis 65. «Für alle an-

nehmerin befürchtete nichts Gutes, wenn die Reform nicht angenommen wird. «Bei einer Ablehnung entstehen bis zur nächsten Reform viele neue Löcher. Wie wollen wir diese dann stopfen?», wollte sie von Burgherr wissen. Die Löcher müsse man mit Bundesgeldern stopfen, sagte dieser. «Dafür haben wir die Chance auf eine bessere Vorlage.» Egerszegi warf ein: «Wenn wir Nein sagen, entfallen der AHV bis 2020 jedes Jahr eine Milliarde Franken aus den 0,3 Prozent höheren Mehrwertsteuerabgaben.» Ein anderer Anwesender brachte das Ja oder Nein zur Reform auf den Punkt: «Es ist wie bei einem Waldbrand. Nehme ich einen kleinen Wassereimer und beginne sofort zu löschen, um dann etwas «Schnuf» zu haben, um das Feuer zu Ende zu löschen, oder pokere ich und warte länger mit dem Löschen, um einen grösseren Wassereimer zu holen.»

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PARTEINOTIZ

Initiative 5436.

zVg

Um ihre Anliegen und die politischen Schwerpunkte einer breiteren Würenloser Öffentlichkeit bekannt zu machen, hat die Initiative 5436 zwei Standaktionen zwischen Coop und Post durchgeführt. Vielen Bewohnern konnten die Vorhaben der neuen lokalen Gruppierung vorgestellt werden, so zum Beispiel

die konkreten nächsten Schritte zum Alterszentrum, bei welchem nun die Planung mit Terminen ansteht. Auch zur Schule, welche weiterhin ein attraktives Angebot an Tagesstrukturen und einen sicheren Schulweg anbieten soll, oder zu den Finanzen, welche durch einen sorgfältigen Umgang mit den Steuergeldern und eine kritische Hinterfragung der kommenden Investitionen im Griff behalten werden sollen, war es der Würenloser Bevölkerung möglich, Fragen zu stellen. Da auch die Kandidatinnen für den Gemeinderat und Stimmenzähler-Ersatz im Einsatz waren, konnte man sich persönlich informieren und Corinne Jakob Egger sowie Leonie Brogle besser kennenlernen. Die nächste Gelegenheit, sich über die Initiative 5436, ihre Kandidatinnen sowie die Themen zum Slogan «mitdenken und mitwirken» zu informieren, gibt es am Samstag, 16. September, von 9.15 bis 12 Uhr vor dem Coop (zVg) in Würenlos.

CHORREISE INS OBERWALLIS Die zweitägige Vereinsreise führte die 34 Teilnehmer ins Oberwallis. Bei der Hinfahrt im Car meinte es das Wetter noch nicht so gut. Dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch und so erreichte der Car pünktlich die Talstation in Fiesch. Von dort ging es mit der Luftseilbahn auf den Kühboden zum Mittagshalt. Nach der Stärkung wählten die Mitglieder individuell nach ihren Wünschen das Nachmittagsprogramm aus. Einige wagten die Fahrt auf das Eggishorn, wo zwischen dichten Wolken und Nebelschwaden ein kurzer Blick auf den Aletschgletscher möglich wurde. Andere wanderten zur Bättmer-Hitta oder genossen ein feines Dessert in einem der Restaurants. Nach der Rückkehr ins Tal konnte auch Fiesch noch erkundet werden und man bezog Quartier im Hotel. Nach dem gemütlichen Nachtessen im Hotel wurden noch Lieder gesungen. Am zweiten Tag fuhr der Car ins wunderschöne Binntal. Das Tal ist für seine Mineralien und den Landschaftspark bekannt. In der Kirche St. Michael in Binn durfte der Chor musikalisch mitwirken. In der sogenannten Hubertusmesse holten die ansässigen Jäger den Segen für die kommende Jagdsaison. Nach dem Gottesdienst ging die Fahrt weiter nach Fäld. Auf dem malerischen Dorfplatz gab der Chor ein kurzes Ständchen. Schon bald war leider der Zeitpunkt für die Heimfahrt

Ein Ständchen in Ehren.

zVg

gekommen. Via Nufenen und Gotthard gelangte der Chor am Sonntagabend wohlbehalten nach Würenlos zurück. Der Kirchenchor St. Maria Würenlos probt jeden Donnerstag um 20.15 Uhr in der alten Kirche. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen. (zVg) INSERAT


WOCHE NR. 37 DONNERSTAG, 14. SEPTEMBER 2017

WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, statt.

Reform Altersvorsorge – das Reiz-Thema deren mit Jahrgang 1974 und jünger ist die Reform unfair. Sie ist ein Betrug an unseren Kindern und Enkeln.» Dieser Ausbau berge massive Kosten für Arbeitnehmer, -geber und die Konsumenten, sagte Burgherr. Er sieht in der Reform keine Verbesserung. «Gemäss dem Bundesamt für Sozialwesen wird die AHV trotz der Massnahmen 2027 rote Zahlen schreiben.» Er forderte mehr Zeit für eine annehmbare Vorlage bis 2020. «Die Mehrwertsteuer soll nur moderat erhöht werden und über die Erhöhung des Rentenalters müsste diskutiert werden», sagte Burgherr. Da gehe wohl kein Weg daran vorbei.

Anlässlich der Abstimmung zur Reform der Altersvorsorge 2020 lud die FDP Würenlos zu einem Podium aufs Bickgut in Würenlos ein.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Frei- SIBYLLE EGLOFF tag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Die FDP Würenlos lud vergangeTelefon 056 436 87 87 oder nen Donnerstag anlässlich der be056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. vorstehenden Abstimmung zur Reform der Altersvorsorge 2020 zu einem Podium ein. Christine Egerszegi, Präsidentin der EidgeLESERBRIEFE nössischen BVG-Kommission, und SVP-Nationalrat Thomas Burgherr Barbara Gerster Rytz: Die Gemeinden referierten zum Thema. Die ehestehen vor grossen Herausforderunmalige FDP-National- und Ständegen. Das Bevölkerungswachstum der vergangenen Jahre ist noch nicht ver- rätin plädierte für die Reform. Undaut – und es geht weiter. Der Ver- ternehmer Burgherr sprach sich kehr staut sich durch unser Dorf, so- gegen die Vorlage aus. Vor der Scheune beim Bickgut bald irgendwo etwas nicht optimal läuft. Würenlos ist Teil des florieren- in Würenlos fand sich am letzten den Wirtschafts- und Lebensraums Donnerstag ein Grüppchen ein. Limmattal mit all seinen Vor- und Ziel an diesem Abend: Mehr über Nachteilen. Qualitative Entwicklung die Reform der Altersvorsorge erist angesagt, und dies bei absolut fahren und sich eine Meinung für knappen Finanzen. die Abstimmung am 24. SeptemBarbara Gerster Rytz lebt mit ihrer Familie seit langem in Würenlos, kennt die Entwicklung der Gemeinde und die anstehenden Aufgaben. Als langjähriges Mitglied der Finanzkommission von Würenlos ist sie bestens über die finanzielle Situation der Gemeinde im Bild. Sie beschönigt nicht, kennt die Herausforderungen und weiss, welche Anstrengungen es braucht, um gleichwohl vorwärtszukommen. Als Juristin ist Barbara Gerster Rytz bestens gerüstet und gewohnt, sich in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten. Sie ist kommunikativ, teamfähig und gut vernetzt. Sie setzt sich zum Wohl der Bevölkerung ein, betreibt Sachpolitik, übernimmt Verantwortung. Mit Barbara Gerster Rytz stellt die CVP eine hervorragende Kandidatin, welche bestens für das Amt als Gemeinderätin von Würenlos geeignet Silvia Schorno, Würenlos ist. AHV ist eine Sozialversicherung. Bei ihr zahlen alle gleich viel Lohnprozente ein. Die Gutverdiener viel, die schwächer Verdienenden weiniger. Alle, welche über die gesamte Arbeitsdauer bis zur Rente ohne Lücken in die AHV einbezahlt haben, erhalten gleich viel AHV-Rente. Unabhängig, wie viel sie einbezahlt haben. Das ist sozial, und mit dieser Rente sollte das Existenzminimum abgesichert sein. Mit der jetzigen Vorlage, mit den 70 Franken pro Monat und der leichten Erhöhung der Ehepaarrente haben wir einen ausgewogenen Lösungsvorschlag. Da verdienen unsere Politiker für die Zusatzfinanzierung der AHV Rolf Fehr, Würenlos ein klares Ja.

DEM PUBLIKUM leuchteten Burgherrs Ausführungen nicht ein, wie sich bei der Fragerunde im Anschluss herausstellte. «Sie lehnen die Reform ab, bringen aber keinen vernünftigen Vorschlag, wie man das Problem lösen kann», sagte ein Podiumsteilnehmer zu Burgherr. Die Reform sei eine Chance, um Luft für die nächste Revision zu bekommen. «Dass die SVP das bekämpft, finde ich haarsträubend.» Burgherr verwies erneut auf die 70 Franken. «Diese linken, ideologischen Fetzen und Umverteilungsmechanismen passen der SVP nicht. Dem können wir nicht zustimmen.»

«Unsere Altersvorsorge betrifft nicht nur die Älteren, sondern alle, die volljährig sind» CONSUELO SENN, PRÄSIDENT FDP WÜRENLOS

AUCH EINE ANDERE Podiumsteil-

ber bilden. Zu diesem Zweck bot die Ortspartei Würenlos Befürworterin Christine Egerszegi und Gegner Thomas Burgherr auf. Von links: Consuleo Senn (Präsident der FDP Würenlos), Christine Egerszegi

«UNSERE ALTERSVORSORGE betrifft on) und SVP-Nationalrat Thomas Burgherr beim Bickgut in Würenlos.

nicht nur die Älteren, sondern alle, die volljährig sind», sagte Consuelo Senn, Präsident der FDP Würenlos. Das Thema gehe mehrere Generationen etwas an, sei äusserst spannend, aber auch komplex, führte er einleitend an, bevor er das Wort Egerszegi übergab. «Wir werden immer älter und beziehen mehr Rente. Zudem fehlt uns bei einer schwachen Rendite der beruflichen Vorsorge ein Teil des Alterskapitals», nannte die 69-Jährige den Grund für den dringenden Handlungsbedarf. Egerszegi präsentierte die drei Hauptziele der Altersvorsorge 2020. «Die 1. und 2. Säule sollen dadurch trotz steigender Lebenserwartung und ungenügender Renditen sichergestellt werden.»

Zudem verfolge die Reform eine Flexibilisierung des Rentenbezuges mit Referenzalter 65 für alle. Die verbleibenden Finanzierungslücken in der AHV würden mit zusätzlichen Mitteln überbrückt werden, so Egerszegi. Zu diesen Mitteln gehörten die schrittweise Erhöhung der Mehrwertsteuer um maximal 0,6 Prozent. «Die bisherige und neue Mehrwertsteuer würde voll der AHV zugute kommen und nicht wie heute noch zu 17 % an den Bund gehen», sagte die Präsidentin der Eidgenössischen BVGKommission. Zudem würden die Renten durch höhere AHV-Abgaben von 0,3 Lohnprozenten und die Senkung des Umwandlungs-

satzes von 6,8 auf 6 Prozent in vier Jahren finanziert. TROTZ DIESER MASSNAHMEN, die

Geldeinbussen und Mehrausgaben auf Arbeitgeber, -nehmer und Konsumentenseite zur Folge hat, sei laut Egerszegi das Fuder nicht überladen. «Es gibt keinen Abbau der Hinterlassenenrenten, keinen Umbau der Waisenrente und keine Erhöhung des Beitrages der Selbstständigerwerbenden von 7,8 auf 8,4 Prozent.» Für einige bringe die Reform sogar Verbesserungen. So etwa für Teilzeitbeschäftigte. Sie könnten leichter in die Pensionskasse aufgenommen werden. Und auch Neurentner würden profitieren.

(Präsidentin Eidg. BVG-KommissiSibylle Egloff

«Sie erhalten 70 Franken mehr Rente im Monat», sagte Egerszegi. «Ich kämpfe für den Kompromiss», beendete sie ihr Plädoyer für die Reform. GENAU AN DIESEN 70 FRANKEN störte sich SVP-Mann Thomas Burgherr. Er gab Egerszegi recht, dass die Altersvorsorge eine grosse Herausforderung darstellt und Handlungsbedarf von Nöten ist. Trotzdem: «Was uns das Parlament als Reform verkauft, ist eine Mogelpackung.» Er lehne die Revision ab, weil sie keine Sanierung, sondern ein Ausbau sei. «Mit dem Zückerli von 70 Franken mehr Rente profitiere nur die Altersgruppe von 45 bis 65. «Für alle an-

nehmerin befürchtete nichts Gutes, wenn die Reform nicht angenommen wird. «Bei einer Ablehnung entstehen bis zur nächsten Reform viele neue Löcher. Wie wollen wir diese dann stopfen?», wollte sie von Burgherr wissen. Die Löcher müsse man mit Bundesgeldern stopfen, sagte dieser. «Dafür haben wir die Chance auf eine bessere Vorlage.» Egerszegi warf ein: «Wenn wir Nein sagen, entfallen der AHV bis 2020 jedes Jahr eine Milliarde Franken aus den 0,3 Prozent höheren Mehrwertsteuerabgaben.» Ein anderer Anwesender brachte das Ja oder Nein zur Reform auf den Punkt: «Es ist wie bei einem Waldbrand. Nehme ich einen kleinen Wassereimer und beginne sofort zu löschen, um dann etwas «Schnuf» zu haben, um das Feuer zu Ende zu löschen, oder pokere ich und warte länger mit dem Löschen, um einen grösseren Wassereimer zu holen.»

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PARTEINOTIZ

Initiative 5436.

zVg

Um ihre Anliegen und die politischen Schwerpunkte einer breiteren Würenloser Öffentlichkeit bekannt zu machen, hat die Initiative 5436 zwei Standaktionen zwischen Coop und Post durchgeführt. Vielen Bewohnern konnten die Vorhaben der neuen lokalen Gruppierung vorgestellt werden, so zum Beispiel

die konkreten nächsten Schritte zum Alterszentrum, bei welchem nun die Planung mit Terminen ansteht. Auch zur Schule, welche weiterhin ein attraktives Angebot an Tagesstrukturen und einen sicheren Schulweg anbieten soll, oder zu den Finanzen, welche durch einen sorgfältigen Umgang mit den Steuergeldern und eine kritische Hinterfragung der kommenden Investitionen im Griff behalten werden sollen, war es der Würenloser Bevölkerung möglich, Fragen zu stellen. Da auch die Kandidatinnen für den Gemeinderat und Stimmenzähler-Ersatz im Einsatz waren, konnte man sich persönlich informieren und Corinne Jakob Egger sowie Leonie Brogle besser kennenlernen. Die nächste Gelegenheit, sich über die Initiative 5436, ihre Kandidatinnen sowie die Themen zum Slogan «mitdenken und mitwirken» zu informieren, gibt es am Samstag, 16. September, von 9.15 bis 12 Uhr vor dem Coop (zVg) in Würenlos.

CHORREISE INS OBERWALLIS Die zweitägige Vereinsreise führte die 34 Teilnehmer ins Oberwallis. Bei der Hinfahrt im Car meinte es das Wetter noch nicht so gut. Dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch und so erreichte der Car pünktlich die Talstation in Fiesch. Von dort ging es mit der Luftseilbahn auf den Kühboden zum Mittagshalt. Nach der Stärkung wählten die Mitglieder individuell nach ihren Wünschen das Nachmittagsprogramm aus. Einige wagten die Fahrt auf das Eggishorn, wo zwischen dichten Wolken und Nebelschwaden ein kurzer Blick auf den Aletschgletscher möglich wurde. Andere wanderten zur Bättmer-Hitta oder genossen ein feines Dessert in einem der Restaurants. Nach der Rückkehr ins Tal konnte auch Fiesch noch erkundet werden und man bezog Quartier im Hotel. Nach dem gemütlichen Nachtessen im Hotel wurden noch Lieder gesungen. Am zweiten Tag fuhr der Car ins wunderschöne Binntal. Das Tal ist für seine Mineralien und den Landschaftspark bekannt. In der Kirche St. Michael in Binn durfte der Chor musikalisch mitwirken. In der sogenannten Hubertusmesse holten die ansässigen Jäger den Segen für die kommende Jagdsaison. Nach dem Gottesdienst ging die Fahrt weiter nach Fäld. Auf dem malerischen Dorfplatz gab der Chor ein kurzes Ständchen. Schon bald war leider der Zeitpunkt für die Heimfahrt

Ein Ständchen in Ehren.

zVg

gekommen. Via Nufenen und Gotthard gelangte der Chor am Sonntagabend wohlbehalten nach Würenlos zurück. Der Kirchenchor St. Maria Würenlos probt jeden Donnerstag um 20.15 Uhr in der alten Kirche. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen. (zVg) INSERAT


WÜRENLOS PUBLIC VIEWING IM BAHNHÖFLI WÜRENLOS

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Aus Schule geplaudert «Frontalunterricht» ist eine der erfolgreichsten Kabarettproduktionen, die in den letzten Jahren im Aargau entstand.

Am vergangenen Montag wurde auf dem Sender 3+ «Bumann der Restauranttester» aus dem Bahnhöfli in Würenlos ausgestrahlt. Seit der Eröffnung im Februar 2015 bleiben die Gäste aus. Im Rahmen vom Public Viewing war das Bahnhöfli am letzten Montag trotz Ruhetag geöffnet und bis auf den letzten Platz belegt. Im Vorfeld der TV-Übertragung genossen 50 Gäste das spezielle Menü mit orientalischem Salat, Pizza Bumann oder Berliner Currywurst sowie Caramelköpfli. Gespannt verfolgten die Gäste mit dem Wirtepaar Sabrina und Serkan Ates die TV-Übertragung auf Leinwand. Während den Besuchen vom Starkoch entwickelten sich die Küche und die Inneneinrichtung erfreulich positiv und Bumann sprach von einer Wiedergeburt. Bei seinem Besuch acht Wochen später traf der Restauranttester trotz Mittagszeit auf ein leeres Lokal. Doch die «sensationelle Currywurst» vermochte ihn vollauf zu überzeugen. «Hier konnte ich einiges bewegen. Das gibt Hoffnung», sagte Bumann. (bHa)

Wer bis jetzt kein Ticket für eine der meist ausverkauften Vorstellungen ergattern konnte, dem bietet sich in Würenlos eine weitere Chance. Veranstalter des Gastspiels ist der Kulturkreis Würenlos, der damit seine Saison 2017/18 eröffnet. Die Slam-Poetin Patti Basler und der Pianist Philippe Kuhn erzählen in ihrem Programm von einer Schweizer Schulstube von den 80ern bis heute, vom Grobmotoriker René und von Fröilein Scheidegger, einer Lehrerin wie ein Alpmassiv. Von deutschen quereinsteigenden Lehrern, vom Lehrplan 21 und wie all das unterminiert ist von Gotthardröhren, Röstigräben und anderen Abgründen. Ob eine Musik-

Kuhn und Basler in action.

zVg

therapie da noch helfen kann? Oder eine Supervision? Oder gar etwas Menschlichkeit? – Philippe Kuhns präzis-schräge Töne und Patti Baslers satirische Wortakrobatik schaffen Stimmungen vom beklemmenden Burn-out bis zum befreienden Lachen. Eine abendfüllende Lektion für alle, welche die Schule schon immer gehasst oder geliebt haben. Alte Kirche Würenlos, Freitag, 22. September, 20.15 Uhr. Ticketreservation: www.kulturwuerenlos.ch. Abendkasse und Türöffnung: 19.45 Uhr. (zVg)

INSERAT

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201754 Bauherrschaft: Historika AG Wiesentalstrasse 19, 9242 Oberuzwil Projektverf.: Historika AG Wiesentalstrasse 19, 9242 Oberuzwil Grundeigent.: Stockwerkeigentümer Zentrum i. V. Ambassador Immobilien und Verwaltungs AG, Mellingerstrasse 1 5401 Baden Bauvorhaben: Orientierungstafel an Hauswand Lage: Parzelle 470 (Plan 68), Poststrasse 1 Zone: Kernzone K Baugesuch-Nr.: 201755 / nachträgliches Baugesuch Bauherrschaft: Kaiser Martin und Claudia Juchstrasse 6, 5436 Würenlos Projektverf.: Kaiser Martin und Claudia Juchstrasse 6, 5436 Würenlos Grundeigent.: Kaiser Martin und Claudia Juchstrasse 6, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Pavillon als Sitzplatzüberdachung Lage: Parzelle 3851 (Plan 68), Juchstrasse 6 Zone: Wohnzone W3

Zahnprothesen sind Vertrauenssache

Gesuchsauflage vom 15. September bis 16. Oktober 2017 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN tember, 18 Uhr, Wortgottesdienst; 19.30 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 20. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario. Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 17. September, 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag mit Kindergottesdienst KIGO, Musik: Musikgesellschaft Spreitenbach. Anschliessend wird grilliert. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 15. September, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 19. September, Gottesdienst.

WETTINGEN

NEUENHOF

KILLWANGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 14. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 16. September, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 17. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Der Kirchenchor singt die Missa Mundi von Joseph Röösli. Dienstag, 19. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 20. September, 8.30 Uhr, Laudes, 9 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 16. September, 14 Uhr, Taufe von Silas, Mina, Oliver und Jaro Müller; 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 17. September, 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum Dank-, Buss- und Bettag, musikalisch begleitet vom Gospelchor. Anschliessend sind alle zu einem Apéro eingeladen; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 18. September, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 20. September, 19 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 15. September, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 17. September, 10 Uhr, Erntedank-Gottesdienst, musikalisch begleitet vom Jodlerchor Horn aus Gebenstorf. Anschliessend lädt die Kirchenpflege zum Apéro ein. Gerne kann Gemüse resp. können Früchte mitgebracht werden zur Segnung.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Donnerstag, 14. September, 19.30 Uhr Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache. Freitag, 15. September, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Sonntag, 17. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 20. September, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 17. September, 11 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum Bettag. Anschliessend Apéro.

Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 15. September, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Donnerstag, 14. September, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Freitag, 15. September, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 16. Sep-

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 17. September, 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 20. September, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 17. September, 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst, anschliessend Apéro. Klosterkirche Fahr Sonntag, 17. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Morgengebet ev.-ref. Dorfkirche Spreitenbach, Chilegass 18, Donnerstag, 14. September, 7– 7.30 Uhr. Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststrasse 219, Spreitenbach, Donnerstag, 14. September, 19.30– 21.15 Uhr.

Kolibri, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, 15. September, 15.30 Uhr. Männerstamm on tour, Besuch des Craft Beer Festival Zürich, alle Infos unter www.cbfz.ch, ev.ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, Freitag, 15. September. Treffpunkte: 18.18 Uhr Altersheim Spreitenbach, 18.34 Uhr Dietikon oder direkt am CBFZ.

Konzert Wettinger Singkreis, kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155, Sonntag, 17. September, 17 Uhr, Chrabbelgruppe – Herbstzmorge für Mütter und Väter, Grosseltern und weitere Betreuungspersonen mit Babys und Kleinkindern bis zum Spielgruppenalter. Pfarreiheim Neuenhof, Dienstag, 19. September, 9–11 Uhr.

«MEIN GOTT»

Tom Sommer Würenlos, freischaffend für Medien, Religion, Gesellschaft. Reformation persönlich Feiern wir eigentlich immer noch, oder ist das Reformationsjubiläum vorbei, frage ich mich in den letzten Wochen immer wieder. Von der kulturgeschichtlichen Bedeutung her müsste dieses Thema doch noch viel präsenter sein, meine ich. Gerne wäre ich auch nach Wittenberg gepilgert und hätte mir das berühmte Tor von Luthers Thesenanschlag von nahem angesehen. Vielleicht hätte ich gerne mit der Hand über das Holz gestrichen und etwas von Luthers Energie aus seinen 95 kritischen Anmerkungen zur damaligen Kirchenpraxis gespürt. Ob dieses Papier dort nun wirklich angenagelt war oder nicht, da sind sich die Fachleute unsicher. Aber eine Revolution ausgelöst hat es auf jeden Fall – bis heute! Da gibt es eine Menge zu lernen, viele Publikationen bieten sich an, wenn wir an unseren kulturellen Wurzeln interessiert sind. Eine gesellschaftliche Reformation – damals wie heute – hat aber auch damit zu tun, wie wir Reformation persönlich verstehen und leben. Wörtlich bedeutet es ja «neu formieren», etwas Vorhandenes neu bedenken und allenfalls eine neue Ausrichtung geben. Aber klar, lange Zeit Gewohntes wird je länger desto weniger echt hinterfragt. Tradition und Rituale werden wie selbstständig, sogar mit der Gefahr, inhaltsleer zu werden. Als Student damals führte mich eine solche Erkenntnis dazu, aus der Kirche auszutreten – mit folgenden Konflikten in der Familie. Aber es war heilsam zu prüfen, was mir denn eigentlich der christliche Glaube bedeuten soll und ob die Bibel ein noch relevantes Buch sei? Der Austausch mit Christen verschiedener traditioneller und freier Kirchen hat mir gutgetan: Heute bin ich wieder in der Kirche, und ich suche bewusst das Gespräch mit verschiedenen Ausrichtungen. Wir können voneinander lernen! Feedback unter: redaktion@limmatwelle.ch


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LIMMATTAL

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AUS DER REGIONALPOLIZEI VERMISCHTES Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr.

SAISONERÖFFNUNG THIK Am Sams- Trafoplatz bieten Foodtrucks al- on machte sich durch die Beglei-

tag, 16. September, eröffnet das Theater im Kornhaus Baden «ThiK» die Saison mit einem Fest. Dieses beginnt um 21.30 Uhr. Der Akkordeonist Oleg Lips und der Künstler Philipp Galizia treten auf. Lips ist bekannt für sein breites Repertoire von klassischer Musik, russischer und osteuropäischer Volksmusik, Musette, Tango und Jazz. Er tritt an Konzerten und für Theater mit Soloproduktionen und mit Ensembles auf. Philipp Galizia gehört zu den Originalen der Schweizer Kleinkunstszene. Sein spröder Charme und der schwarze Humor gehören zu seinen Erzählungen wie die feinen Saiten, die er nicht nur bei seinem Kontrabass zum Schwingen bringt. Der Eintritt ist frei. SOULFOOD FESTIVAL Noch bis Sonn-

tag findet das Soulfood Festival in Baden statt. Auf dem Bahnhofplatz findet Samstag und Sonntag ein Gourmet-Markt statt. Auf dem INSERAT

lerlei Leckereien an und im Mättelipark bekochen die Jungschar und Pfadi Baregg Baden die hungrigen Besucher.

tung von Chören und Solisten auf historischen Instrumenten einen Namen. Infos unter: jejacky@ gmail.com. FANTOCHE Das 15. Festival für Animationsfilm ging am Sonntag zu Ende. Den Abschluss bildete eine Preisverleihung für den besten Film im Trafo Baden. Dabei verzeichnete das Filmfestival einen Besucherrekord: 26 300 Eintritte konnten verzeichnet werden. An den 6 Tagen liefen 17 Langfilme und über 300 Kurzfilme.

Kammerchor Baden.

zVg

FAMILIENZENTRUM KARUSSELL Am KAMMERCHOR BADEN Am Samstag, Sonntag, 17. September, findet

16. September, um 20 Uhr und am Sonntag, 17. September, um 17 Uhr tritt der Kammerchor Baden in der Klosterkirche Baden auf. Der Chor singt Haydens «Stabat mater» und «Pärts Da Pacem Domine». Begleitet wird der Kammerchor Baden vom Orchester La Chapelle Ancienne. Die Formati-

von 9 bis 11 Uhr das Väter-KinderFrühstück im Familienzentrum Karussell in Baden statt. Hier können sich Väter mit ihren Kindern kennenlernen. Etwa ein Drittel der Teilnehmer kommt aus einem andern Land und schätzt es besonders, hier Kontakte knüpfen zu können.


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LIMMATTAL

Eltern dürfen die Jubla inspizieren Am nationalen Jubla-Tag haben sich Jungwacht und Blauring im Limmattal in Szene gesetzt. BARBARA SCHERER

Am vergangenen Samstag waren rund 33 Kinder mit ihren Eltern in Spreitenbach unterwegs. Sie alle suchten die Jubla-Fahne. «Wir spielen das sogenannte ‹Schwerigame›», erklärt Reto Döbeli von der Jubla Spreitenbach. Eine Art Schnitzeljagd. Überall im Dorf verteilt warten Scharleiter mit einem Tipp auf die Kinder. So geht es von einer Station zur nächsten, bis die Jubla-Fahne endlich gefunden ist. Zum ersten Mal dürfen auch die Eltern teilnehmen. «Viele wissen gar nicht, was ihre Kinder in der Jubla so machen. Dieser Anlass gibt einen Einblick», erklärt Döbeli. So waren auch einige Kinder mit Eltern dabei, die nicht in der Jubla sind. Die Jubla Spreitenbach hat eine Schnitzeljagd durch die Gemeinde organisiert. Auch die Jubla Wettingen war trotz Regen am Samstag aktiv: Die vier Vereine der beiden Kirchgemeinden organisierten Ballspiele und ein Bastelatelier auf dem Bezirksschulgelände. Die Kinder konnten sich mit farbenfrohen Motiven schminken lassen und einen Reisball oder trendigen Button erstellen. Zusätzlich gab es unterhaltsame Karten- und Brettspiele. Ein langes Palette-Sofa und eine Festbeiz luden zum Verweilen ein. Der nationale Jubla-Tag soll allen Interessierten und noch nicht Kundigen einen Einblick in das Scharleben und die Welt von Jungwacht-Blauring geben. Jubla-Kinder ziehen durchs Dorf. bsc Jubla Wettingen organisierte ein Bastelatelier.

Kinder der Jubla Spreitenbach suchen die Jubla-Fahne.

bsc

Ein Festzelt der Jubla Wettingen lud zum Verweilen ein.

Barbara Scherer

zVg

zVg


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AGENDA

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NEUENHOF Nordic Walking Pro Senectute, ab 60 Jahren. Telefon: 056 203 40 80. Sportplatz, Freitag, 15. September, 9–10.15 Uhr. Fitness und Gymnastik Pro Senectute Turnen, ab 60. Telefon 056 203 40 80. Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 21. September, 15–16 Uhr.

SPREITENBACH Männer-Stamm im Pfarrhaus Evang.-ref. Pfarrhaus bei der Dorfkirche, Freitag, 15. September, 19 Uhr. «Herbstfest» Der Treffpunkt CaféBAR im Quartierzentrum Langäcker lädt alle herzlich zum Herbstfest in und um die CaféBAR ein. Unter dem Motto «Spielen – Plaudern – Kontakte knüpfen – Essen – Trinken». Quartierzentrum Langäcker, Samstag, 16. September, 11–20 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau, ab 60. Telefon: 056 401 50 08. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 18. September, 12 Uhr. Senioren-Spielnachmittag mit Jassen Restaurant Bethanien, Steiacherhof, Mittwoch, 20. September, 14–16 Uhr. Ständchen der Musikgesellschaft mit anschliessendem Apéro. Altersund Pflegeheim Im Brühl, Donnerstag, 21. September, 19–20 Uhr.

WETTINGEN Pro Senectute Aargau: Offenes Singen Volkslieder aus nah und fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind herzlich willkommen. Telefon: 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 15. September, 14.30 Uhr. «Skandale!» Bläsersolisten Aargau in der Klosterkirche. Klosterkirche, Freitag, 15. September, 19.30 Uhr. «Entdeckungen im Verborgenen» Druckgrafische Werke aus der Wettinger Kunstsammlung. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 15. September, Samstag, 16. September, Mittwoch, 20. September, und Donnerstag, 21. September, 15–18 Uhr. Sonntag, 17. September, 11–17 Uhr.

Sommerendparty im Steinhof Würenlos Live on stage: Bonnie & the Groove Cats. Grilladen vom Holzkohlenfeuer, Steinhof-Bier und fetziger Rock ’n’ Roll mit Bonnie & the Groove Cats. Feiern und tanzen, was der Sommer nochmals hergibt. Bei schönem Wetter im Biergarten. Gasthof Steinhof, Freitag, 15. September, 18 Uhr. 15. September, Samstag, 16. September, Mittwoch, 20. September, und Donnerstag, 21. September, 15–18 Uhr. Sonntag, 17. September, 11–17 Uhr. «Chorkonzert KammerChor Baden» Joseph Haydn: Stabat Mater, Arvo Pärt: Da Pacem Domine. Ausführende: KammerChor Baden, La Chapelle Ancienne und Solisten. Leitung: Renato Botti. Klosterkirche, Samstag, 16. September, 20 Uhr, und Sonntag, 17. September, 17 Uhr. «Schenk mir eine Geschichte» – in Italienisch Die Leseanimatorin Barbara De Angelis erzählt Geschichten in Italienisch und bastelt mit den Kindern. Gemeindebibliothek, Samstag, 16. September, 10–11 Uhr. Kafi Treff.Punkt Geselligkeit für Geflüchtete und Einheimische. Im Kafi Treff.Punkt begegnen sich Männer und Frauen aus aller Welt. Hier kann die deutsche Sprache in ungezwungenem Rahmen geübt werden. Villa Fluck, Montag, 18. September, 17–21 Uhr. Pro Senectute Aargau: Jassen, ab 60. In geselliger Runde mit deutschen Karten jassen. Telefon: 056 426 54 43. Ref. Kirche, Montag, 18. September, 13.45 Uhr.

Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen ab 60. Tel. 056 203 40 80. Ref. Kirchgemeindehaus, Mittwoch, 20. September, 9.30–10.30 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

«Little Wettige geht auf Reisen» Diese Saison streifen die Kinder (0– 12 J. in Begleitung) durch den Dschungel, reisen mit der Zeitmaschine und erleben Abenteuer in der Märliwelt. Spielplatz Rebhalde, Donnerstag, 21. September, 15–17 Uhr.

HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2

Schach Pro Senectute Aargau, ab 60. Telefon 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Donnerstag, 21. September, 14–17 Uhr.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@azmedien.ch

WÜRENLOS Eichendorff-Vertonungen: Von der Romantik bis in die Gegenwart. Eine Viertelstunde vor Beginn des Konzertes werden die Werke kurz vorgestellt. Florian Lorenzana singt verschiedene Vertonungen des romantischen Dichters Joseph von Eichendorff. Der etwa einstündige Liedervortrag wird von Jolanda Hoffmann am Klavier begleitet. Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche, Samstag, 16. September, 17 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen ab 60. Telefon 056 203 40 80. Alte Turnhalle, Mittwoch, 20. September, 14–15 Uhr (für Frauen); 15–16 Uhr (für Männer).

Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen ab 60. Telefon 056 203 40 4. Büchertausch der Elternmitwir80. Pfarreizentrum St. Anton, kung Würenlos Bitte nur gut erDienstag, 19. September, 14–15 Uhr. haltene Bücher mitbringen, keine Sachbücher. Alte Kirche, Mittwoch, 20. September, 15–19 Uhr: Mittagstisch Pro Senectute Aargau, ab 60. Auskunft: Telefon 056 alle Altersgruppen. Kinder-Vorlese426 24 61. Hotel Zwyssighof, Diens- stunde: 15.30 bis 16 Uhr und 16.30 Studer/van den Berg «Findings». bis 17 Uhr. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, tag, 19. September, 11.30 Uhr.

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer (bsc), barbara.scherer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für zur Verfügung gestelltes Material (zVg) INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

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