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114. Jahrgang Nr. 17
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Donnerstag, 28. April 2022
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Ein Vorzeigeobjekt für Flora und Fauna Das Projekt «Aufwertung Brunnenbachtal» in der Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon ist erfolgreich abgeschlossen.
Freitag, 29.04.2022 Trotz hohen Wolkenfeldern scheint immer wieder die Sonne. 6 ºC 21 ºC
Willi Wenger Auf rund drei Kilometern Länge fliesst der Bach wieder im natürlichen Bett. Die Wälder entlang des Gewässers sind aufgelichtet und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen sind entstanden. Der Kommissionspräsident Hans Peter Schmid ist hocherfreut über das Ergebnis und er sagt zum «Wochenblatt», dass die Artenvielfalt im Gebiet geradezu explodiert sei. Nach sieben Jahren Arbeit ist in der Dornecker Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon ein Vorzeigeobjekt für Flora und Fauna entstanden: die Aufwertung des Brunnenbachtals. Das Tal, das vor gut hundert Jahren rege bewirtschaftet wurde, verwilderte vor ungefähr fünfzig Jahren zunehmend in einen Urwald. Der Wald begann sich zu verdichten und er wurde dunkel, die Bewirtschaftung von Matten und Wiesen wurde aufgegeben.
«Die Artenvielfalt ist regelrecht explodiert.» HANS PETER SCHMID
«Heute ist das Gebiet wieder lichtdurchflutet. Das Leben ist zurückgekommen, die Artenvielfalt hier ist unglaublich», sagt Schmid. Der alt
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Sonntag, 01.05.2022 Der Tag dürfte regenfrei bleiben und die Sonne zeigt sich wieder mehr als am Vortag.
Laufen
3 Laufen hat viel zu bieten. Einige Angebote können am 15. Mai auf unterhaltsame Art und Weise auf einer Schnitzeljagd erkundet werden.
Ein ruhiges Fleckchen: Der Kraftort «Güggehü» dokumentiert die Verzahnung von Weidewirtschaft, Bach, Waldrand und Wald. Er ist ein Ort zum Verweilen. FOTO: WILLI WENGER Gemeindepräsident freut sich darüber, dass nach sieben Jahren intensiver Renaturierungsarbeit der Bach wieder natürlich fliesst, der Wald und seine Waldränder aufgelichtet und die alten Wässermatten wieder hergestellt sind und sogar, im obersten Teil, ein Flachmoor auferstanden ist. Schmid nennt als «Lebewesen» vor Ort unter anderem die Zitterpappel oder die Silberweide, aber auch den Schwarzspecht, die Ringelnatter, den Grasfrosch sowie den Feuersalamander. Alle seien wieder in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Auch die Blumenvielfalt habe zugenommen. «Wo einst das Springkraut alles andere verdrängte, gedeihen heute beispielsweise wieder Bergaster, das Ochsenauge oder der Blutweiderich», freut sich Schmid.
Nunmehr rücken nach den Jahren grosser Eingriffe Pflege und Unterhalt ins Zentrum. Ohne sie würde das wunderschöne Tal und seine einzigartige Tierund Pflanzenwelt erneut verbuschen. Die Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon hat aus diesem Grund die Ausführung der Pflegearbeiten an die Forstbetriebsgemeinschaft Dorneckberg delegiert. Die Mannschaft um Revierförster Roger Zimmermann war es, die in den vergangenen Jahren vor Ort bei jedem Wetter kompetent und termingerecht die härteste Arbeit verrichtete und dem Tal sein heutiges Aussehen verlieh. Dieses Aussehen ist eindrucksvoll und die Projektmassnahmen sind fraglos sichtbar. Zwei Orte sind dabei speziell: das freigelegte Flachmoor mit seinen Sinterstufen oberhalb des Fischweihers im Gebiet
Bodenmatt und der Kraftort «Güggehü» in der Mitte des Tals. Schmid legt letztlich Wert auf die Feststellung, dass das Brunnenbachtal kein Naturreservat sei. «Als ein solches war es nie gedacht. Im Gegenteil. Es ist ein Natur-Kultur-Projekt, ein Ineinanderwirken von Kultur- und Naturlandschaft.» Am Erfolg der Aufwertung des Brunnenbachtals haben viele Personen und Institutionen mitgewirkt. So die Gemeinde selbst, die im Dezember 2014 den Projektkredit in der Höhe von 500 000 Franken einstimmig guthiess. Substanzielle Beiträge leisteten zudem der SwisslosFonds des Kantons Solothurn sowie mehrere Stiftungen. Die zukünftigen Pflegekosten von jährlich gut 30 000 Franken werden zu zwei Drittel vom Kanton getragen.
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15 Zahlreiche Zuschauer feuerten beim Eierläset die Teilnehmenden an, die mit teilweise abenteuerlichen Hilfsmitteln die Eier in die Spreuwannen befördern mussten.
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Thomas Immoos Der Hochwasserschutz in Laufen soll in den nächsten Jahren verbessert werden. Dafür hat der Landrat im Herbst letzten Jahres bereits 62 Millionen Franken bewilligt und im März dieses Jahres hat die Gemeindeversammlung Laufen 4,9 Millionen Franken gesprochen. Unter anderem sollen die Birsufer verbreitert werden. Aber auch über der Birs kommt es zu Veränderungen, betroffen sind nämlich auch drei Brücken — die Naubrücke, die vom Alte Schlachtuus Richtung Baselstrasse führt sowie die beiden Passerellen beim Wasserfall und in der Norimatt. An der Gemeindeversammlung gab vor allem die Naubrücke zu reden. Diese soll nämlich ersetzt und bei der Norimatt neu erstellt werden. Dies bedingt natürlich eine neue Linienführung der Naustrasse und deren Einmündung in die Baselstrasse weiter östlich bei der Eishalle. Die bestehende Brücke müsste sowieso ersetzt werden, um den Anforderungen an den Hochwasserschutz zu genügen.
Detailplanung läuft
Gemäss Alain Aschwanden, dem Leiter Gesamtverkehrsplanung beim Tiefbauamt in der kantonalen Bau- und Umwelt-
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Planung läuft auf Hochtouren Im Rahmen des Hochwasserschutzes muss auch die Naubrücke ersetzt werden. Vorgesehen sind auch ein neuer Verlauf der Naustrasse und ein Standort der Brücke weiter östlich bei der Eishalle.
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schutzdirektion (BUD), laufen die Vorarbeiten planmässig. Der Standort der Brücke müsse in den letzten Details aber noch definiert werden. Sobald das Vorprojekt bzw. das generelle Projekt vorliege, komme dieses vor den Landrat, der das generelle Projekt und die Ausgabenbewilligung für die Projektierung zu genehmigen hat, bevor die Ausarbeitung des Bauprojekts und dann die übliche Planauflage erfolge. Wie die genaue Linienführung und die Ausgestaltung der Brücke und des Knotens — die Einmündung in die Baselstrasse — aussehen wird, darüber soll, wie Aschwanden sagt, im Verlauf dieses Jahres orientiert werden. Bis 2024/25 sollen die Vorarbeiten dann soweit gediehen sein, dass die Projektauflage der Brücke erfolgen kann. Diese Brücke wird für alle Verkehrsteilnehmer nutzbar sein, also sowohl für Auto- als auch für Velofahrer und Fussgängerinnen. Aschwanden betont: «Wichtig ist, dass die Brücke auch gut in die umliegenden Netze des Fuss- und Veloverkehrs integriert ist.»
Schnitzeljagd durch Laufen
Raum für Naherholung und Freizeit
Mit der Linienführung der neuen Birsbrücke kann gemäss Projektbeschrieb des Kantons ein «attraktiver, zusammenhängender Raum entlang der Birs geschaffen werden», der die Bevölkerung für Freizeitzwecke und zur Naherholung nutzen kann. Die Stadt Laufen steht in der Planung und bezüglich Bau der Brücke in stetem Austausch mit dem Kanton. «Wir sind in den Planungsprozess eingebunden», sagt Martin Hofer, Leiter Bauabteilung der Stadt Laufen.
Testlauf: Mitglieder der Ludothek, der Stedtlibibliothek, des Museums Laufental und des Familienzentrums Chrättli absolvierten die Schnitzeljagd probeweise. Ob sich hier der erste Hinweis verbirgt? FOTO: MELANIE BRÊCHET
Laufen hat viel zu bieten. Einige Angebote können am 15. Mai auf unterhaltsame Art und Weise auf einer Schnitzeljagd erkundet werden. Melanie Brêchet
Neuer Standort: Die neue Naubrücke soll dereinst weiter östlich neu erstellt werden. Die Planung ist am BILD: BUD Laufen.
Sie machen gemeinsame Sache: die Stedtlibibliothek, die Ludothek LaufentalThierstein, das Atelier Anita Roth, das Familienzentrum Chrättli und das Museum Laufental. Zusammen organisieren sie eine Schnitzeljagd im Stedtli und in unmittelbarer Nähe davon. Ein Spass für die ganze Familie soll es werden, alle sind willkommen. Vor rund zwei Wochen wagten einige Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter der beteiligten Institutionen
einen Testlauf, um sicherzugehen, dass Mitte Mai dann auch wirklich alles rundlaufen wird.
Per App durch Laufen
Die Schnitzeljagd wird mithilfe einer App absolviert. Gestartet wird gestaffelt, damit sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den jeweiligen Posten nicht auf den Füssen stehen. Begonnen wird vor der Stedtlibibliothek, wo die Gruppen instruiert werden. Die App führt diese anschliessend zu den verschiedenen Posten, wo verschiedene Rätsel gelöst werden müssen. Benötigt man zusätzliche Hinweise, gibt es Punktabzug. Das Ganze führt schliesslich zu einem Lösungssatz. «Alle, die mitmachen, können einen Preis gewinnen, unabhängig von Punktezahl oder davon, ob man das Rätsel vollständig gelöst hat», sagt Gina Wintenberger vom Ludotheksteam. Sie hat die Schnitzeljagd zusammengestellt. «Bei diesem
Anlass, der ursprünglich für das Laufner Stadtjubiläum gedacht war, geht es vor allem ums Mitmachen und um die Präsentation der verschiedenen Angebote.»
«Das ist gar nicht so einfach»
Auch wenn die Schnitzeljagd für Gross und Klein gleichermassen gedacht ist, empfiehlt es sich, Kinder zu begleiten. Denn beim Probelauf ist mehr als einmal der Satz «Das ist gar nicht so einfach» gefallen. Für die «kunterbunte Schnitzeljagd» muss man sich rund zwei Stunden Zeit nehmen. Anschliessend kann man den Tag auf dem Helye-Platz beim Museum bei Speis und Trank gemütlich ausklingen lassen (bis zirka 18 Uhr). Anmeldung bis am 7. Mai an: katja.schweizer@ ludolauthi.ch. In einem Doodle kann man anschliessend eine Startzeit zwischen 9.30 und 13 Uhr wählen – je früher man sich anmeldet, desto mehr Auswahl hat man diesbezüglich noch.
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«Es hat noch Platz für mehr Ideen» Die Gruppe Tanz vom Verein Kulturforum Laufen organisiert seit Jahren die Schlachthuus Disco und auch Tanzkurse. Über weitere Tanzbegeisterte, die im Team mitwirken und Ideen einbringen wollen, würde sich die Gruppe freuen.
Karin Zubler. Sie spürt, dass der Anlass geschätzt wird. «Es herrscht immer eine gute Stimmung und auch Frauen, die allein die Disco besuchen, fühlen sich hier wohl und unbelästigt.» Nun würde Karin Zubler sich freuen, wenn noch ein bis zwei weitere Personen ins Team einsteigen würden. Das würde neue Inputs bringen, ist sie überzeugt. Der Spielraum für neue Ideen sei gross. Vor ein paar Jahren kam zum Beispiel die Idee für Tanzkurse auf. Diese wurden erfolgreich durchgeführt und weitere Tanzkurse stehen in der Planung. «Es hat noch Platz für mehr Ideen.»
Gaby Walther «Wir sind offen für neue Ideen und frischen Wind», sagt Karin Zubler. Seit 15 Jahren organisiert sie zusammen mit Werner Mayr die Schlachthuus Disco, die einmal monatlich von September bis Mai in Laufen stattfindet — die nächste am kommenden Freitag. Während der Jahre stiessen weitere Personen zum Team dazu. «Wir vom Organisationsteam sind alle tanzbegeistert und bieten deshalb mit der Disco einen Ort für andere Tanzbegeisterte an. Dabei soll auch für uns Zeit zum Tanzen bleiben», begründet Karin Zuber das gemeinnützige Engagement der sechs Personen. Nebst der Freude am Tanzen — Priorität hat das offene Tanzen, aber auch Paartanzende sind willkommen — ist es dem Team wichtig, dass sich die Gäste wohlfühlen und bereits an der Kasse herzlich empfangen werden. Die DJs und DJanes sollen abwechslungsreiche Musik aller Welt-
Freiheit, Neues auszuprobieren
Gruppe Tanz: (v.l.) Brigitta Stich, Werner Mayr, Karin Zubler, Martin Schwyzer, Katharina Lauber und UIrike Christ. FOTO: ZVG regionen und von Oldies bis Modern auflegen. «Wir haben immer ein Auge darauf, wie es den Gästen gefällt. Stellen wir fest, dass die Musik zu laut, zu leise oder
der Musikstil gerade unpassend ist, besprechen wir das mit den DJs und bringen Vorschläge. Wir kennen langsam die Vorlieben des Stammpublikums», erzählt
Nicht nur die Gruppe Tanz sucht neue Leute. Der Verein Kulturforum Laufen, der aus insgesamt sechs Gruppen besteht, möchte sich vergrössern, besser gesagt verjüngen. Aus diesem Grund haben sich Karin Zubler, Petra Müller und Camille Büsser zusammengesetzt und versuchen, mit verschiedenen Aktionen neue Leute fürs Kulturforum zu gewinnen. Vorgestellt wurde im «Wochenblatt» bereits die Arbeit der Gruppen Jazz-Matinee und Film. Gesucht werden Leute für die verschiedenen Gruppen. «Wir haben hier im Alten Schlachthuus einen grossen Saal mit toller Technik. Es gäbe viele Möglichkeiten für neue Ideen, dabei gehen die Organisatorinnen und Organisatoren kein finanzielles Risiko ein. Wir
haben ein gutes Polster. Es bietet sich hier die Freiheit an, Verschiedenes auszuprobieren», erklärt Karin Zubler. Wer Lust hat, sich für die Kultur zu engagieren, darf sich gerne bei ihr übers E-Mail kazubler@gmail.com melden. ANZEIGE
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Freitag, 29. April, 21.00 Uhr
Schlachthuus-Disco mit den Soundsisters KONZERT/LESUNG
Freitag, 6. Mai, 20.00 Uhr
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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 29. April, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Helen Tasser und Hansruedi Koch, Kirche Witterswil Sonntag, 1. Mai, 10.00 Uhr Konfirmation 1. Gruppe, Pfarrer Michael Brunner und Katechetin Anita Violante, anschl. Apéro
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Sonntag, 1. Mai, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, «Zehnergottesdienst», mit Pfarrer Claudius Jäggi, Kazumi Suzuki Krapf, Violine, Tatjana Fuog, Klavier. Das Thema des Gottesdienstes ist «Wurzeln und Flügel», danach sind alle eingeladen zum Apéro im Kirchgemeindehaus. Sonntag, 1. Mai Am Sonntag, 1. Mai, finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Markt dieses Mal en Route mit der grünen ökumenischen Kirchenbank. Wir haben Zeit für Gespräche und Ihre Anliegen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 1. Mai, kein Gottesdienst. Sonntag, 8. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Muttertagsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr, Sonntagsschule und ChinderChilche: Basteln zum Muttertag. Anschl. Kirchenkaffee im Gde.-Saal. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 8. Mai, 10.15–11.15 Uhr, im Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Basteln zum Muttertag, Leitung: Jacqueline Wirz, Breitenbach. Anschl. Kirchenkaffee. Konfirmationsvorbereitung: 18.00–19.30 Uhr, im Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Do., 28. April: Gruppe 1. Do., 5. Mai: Gruppe 2. Auch die jeweils andere Gr. kann freiw. zur Vorb. kommen. Seniorennachmittag: Dienstag, 3. Mai, 15.00–16.30 Uhr, im Gde.-Saal im ref. KHG Thierstein, Breitenbach. Thema: Maler Francisco de Goya. Mit Zvieri. Fw. Anmeldung bei St. Barth, 061 781 12 50.
Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.
Eines Morgens wachst du nicht mehr auf. Die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tageslauf. Nur du bist fortgegangen. Du bist frei und unsere Tränen wünschen dir Glück.
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Tieftraurig aber dankbar für alles, was sie für uns getan hat, müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Mammä, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester
Sandra Montanaro
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28. März 1968 – 17. April 2022
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Sandra wird im engsten Kreis verabschiedet.
Sie ist am Ostersonntag wenige Wochen vor ihrem 98. Geburtstag von ihren Altersbeschwerden erlöst worden und zuhause im Kreise ihrer Liebsten friedlich eingeschlafen. Wir verlieren mit ihr den Mittelpunkt unseres Lebens und sind unendlich traurig. Wir vermissen sie sehr. Hans und Rita Tschäni-Halbeisen Käthy Tschäni Sterki und Rolf Sterki Thomas und Hannelore Tschäni-Jeker Nicole und Stefan Rast-Tschäni mit Mailyn und Livian Michael Tschäni Monika und René Stähli-Tschäni Miriam Stähli und Robbin Keller mit Lian Jasmin Stähli und Florian Haas Christine und Urs Jeker-Tschäni Ruth Tschäni Jermann und Sebastiano De Luca Regina Burgener-Tschäni und Andreas Tscherry Niklaus Tschäni und Kirsten Fuchs Marie Brocher-Cueni
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Der Abschiedsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 29. April 2022 um 14.00 Uhr in der St. Nikolaus-Kirche in Dittingen statt.
Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
Traueradresse: Monika Stähli-Tschäni, Alte Strasse 18a, 4243 Dittingen Dreissigster: 14. Mai 2022 um 19.00 Uhr in der St. Nikolaus-Kirche in Dittingen
Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt von mir und lacht! Lasst mir einen Platz in eurer Mitte, wie ich ihn im Leben hatte.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben
René Affolter-Borer 16. 6. 1938 – 22. 4. 2022
Trotz viel Tapferkeit, Lebensmut und Hoffnung, hat René den Kampf gegen seine Krankheit verloren. Er ist im Uni-Spital in Basel friedlich eingeschlafen. Wir werden René nie vergessen. Herzlichen Dank
In stiller Trauer: Verwandte Freunde und Bekannte
sagen wir allen, die sich in Trauer mit uns verbunden fühlten und gemeinsam mit uns Abschied genommen haben von
Beat Bieli-Bieli Wir sind tief bewegt von der in vielfältiger Weise bekundeten Anteilnahme. Von den tröstenden und aufmunternden Worten, gesprochen oder geschrieben. Der stillen Umarmung oder dem Händedruck, wenn die Worte fehlten. Den verschiedenen Zeichen der Verbundenheit, Freundschaft und Wertschätzung. Den zahlreichen Zuwendungen für das Bärenland Arosa. In unseren Dank einschliessen möchten wir: – das Team der Spitex Laufental und der SEOP BL für die rasche, unkomplizierte und umfängliche Unterstützung und fürsorgliche Betreuung – die Ärzte Dr. Raphaël Haberthür, Dr. Katrin Schmutz und Dr. Florian Leupold – die Geschäftsleitung und Mitarbeitenden der Herba-Plastic AG für ihr Wohlwollen, ihr Mittragen und ihre Wertschätzung – Paul Stebler für die einfühlsame, persönliche und authentische Gestaltung der Abschiedsfeier – die Fahnendelegation des Musikvereins Brislach – die Feuerwehr Brislach für ihr Entgegenkommen, die tatkräftige Unterstützung und die zum letzten Gruss liebevoll geschmückten Fahrzeuge
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Mut zur Einfachheit
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 25. April 2022 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Ukraine-Krise und die Flüchtlingssituation wurden aktuell besprochen. In Laufen sind per Dienstag 29 Personen mit dem S-Status im Einwohnerregister eingetragen, wobei diese Zahl wächst. Rechnerisch erfüllt Laufen bereits die vom Kanton von 1.4 % auf 2.6 % erhöhte Aufnahmequote für alle Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich.
• Die Änderungen der Gemeindeordnung wurde zu Handen der später noch auszuarbeitenden öffentlichen Vernehmlassung verabschiedet. • Die definitive Jahresrechnung 2021 wurde zuhanden der Revision/GRPK verabschiedet. • Die Sicherheit der Mitarbeitenden sowie der Schutz aussenstehender Dritter ist ein zentrales Anliegen und soll stets nach Kräften gefördert werden, so insbesondere durch die strikte Umsetzung und Einhaltung der massgeblichen Vorschriften. Wir fördern die Eigenverantwortung unserer Belegschaft, Unfallgefahren und
Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz sowie in der Freizeit möglichst auszuschalten. Jeder übernimmt Verantwortung für das eigene Wohl, wie auch für das der anderen. Daniel Neuschwander, Abteilungsleiter Technische Dienste, ist neu als Sicherheitsbeauftragter / Delegierter bfu bestätigt worden. Zudem wurde das angepasste Organigramm der Sicherheitsorganisation der Stadt Laufen genehmigt. • Gemäss Reglement über die Videoüberwachung ist die Liste mit den Videoinstallationen jährlich amtlich zu publizieren. Im Schwimmbad sind zwei Videoüberwachungskameras, eine ohne Aufzeichnung
zur Überwachung des Schwimmbeckens und eine mit Aufzeichnung beim Kassenbereich. • Die neue Betriebs- und Badeordnung für das Schwimmbad Nau wurde genehmigt; weitere Infos dazu werden separat erfolgen. • Die aktuelle Baustellen-Installation der Amthausgasse 3 – mit entsprechender Sperrung des Untertors – wird aktuell unverändert um vorerst 14 Tage verlängert. Mit der Bauherrschaft und der Bauleitung wird derzeit die Situation für die folgenden Wochen kritisch geprüft.
Römerlager Vindonissa
Auf den Spuren eines Legionärs «State», «Scuta Sursum» und «Scuta Deorsum» sind nur einige der Befehle, welche die 54 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der Primarschule Laufen im Römerlager Vindonissa gelernt haben. 24 Stunden lang durften die Schülerinnen und Schüler in das Leben eines Legionärs eintauchen. Dabei wurde exerziert, gekocht und geschlafen wie bei den römischen Legionären vor 2000 Jahren. Begonnen hat das Abenteuer vor dem Legionärslager, als die Schülerinnen und Schüler ihr Gepäck den Offizieren Fabianus und Marius zur Kontrolle zeigen mussten. Elektronische Geräte oder Dinge, die es früher einfach nicht gab, waren im Lager nämlich tabu. Mit dem Überstreifen der Tunica traten die Jugendlichen endgültig in die römische Zeit ein.
Nebst den lateinischen Befehlen lernten sie das Kochen: Es wurde Getreide gemahlen, Feuer gemacht und Landjäger, Käse und Äpfel geschnitten. Über dem Feuer brutzelte der Eintopf, auch Puls genannt. Dieser bestand aus Getreide, Karotten, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen — ein nahrhaftes und schnell zubereitetes Mahl, so wie es
damals sein musste. Nach dem Essen ging es ans Eingemachte: Mit Speeren (Pilum), Schwertern (Gladius) und dem Schild (Scutum) wurde geübt, gekämpft und marschiert. Müde, fielen die Legionäre in ihr Strohbett, welches sich in der Contubernia befand. Alle mussten sich in ihre warmen Schlafsäcke kuscheln, da die Nacht ausserordentlich kalt war. Am Morgen wurde man mit der Buccina, einer Horntrompete, geweckt. Innert zwei Minuten musste man angezogen vor der Schlafzimmertüre strammstehen. Es war an der Zeit, das Frühstück vorzubereiten. Dieses bestand aus Fladenbrot, Honig, Nüssen und Äpfeln. Das Fladenbrot wurde von den Legionären zubereitet und auf dem Feuer
gebacken. Gegen 9 Uhr gaben die Offiziere Fabianus und Marius den Befehl, alles ordentlich aufzuräumen und die Sachen zu packen. Mit grosser Disziplin wurde diesem Befehl nachgegangen. Die beiden Offiziere waren so zufrieden, dass sie alle Legionärinnen ehrenvoll aus der Legion entlassen konnten. Mit zufriedenen Gesichtern wurde die Heimreise nach Laufen angetreten. Das Erlebnis wird sicherlich vielen lange in Erinnerung bleiben. Gerne möchten wir uns bei allen bedanken, die die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Laufen beim Mundharmonikavorspiel finanziell unterstützt haben. Ohne Sie wäre die Durchführung dieses Erlebnis nicht möglich gewesen. Claire Vögeli
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Wie in echt: Die 5. Klassen der Primarschule Laufen schlüpften für einen Tag in die Haut eines Legionärs. FOTO: ZVG
Wegunterhalt, Waldeingang Uf Saal – Hüttenboden (Planetenweg)
Wegsperrung Wegen dem Einbau einer neuen Verschliess-Schicht muss der Waldweg zwischen dem Waldeingang Uf Saal und dem Hüttenboden an folgenden Daten gesperrt werden: Komplette Sperrung wegen Bauarbeiten von Mittwoch, 27. April bis Samstag, 30. April und
von Montag, 2. Mai bis Mittwoch, 4. Mai. Sperrung für Motorfahrzeugverkehr von Mittwoch, 27. April bis Mittwoch, 11. Mai. Vielen Dank für ihr Verständnis. Technische Dienste und Forstrevier Laufen-Wahlen
Zwei lange Jahre musste die Stadt Laufen auf den Grossanlass 1. MaiMarkt verzichten. Finanzielle Einbussen für Marktfahrer, Händlerinnen und Vereine waren das Resultat. Nun kann der beliebte Markt endlich wieder stattfinden – am kommenden Sonntag ist es soweit. Am grössten Markt in der Region erwartet die Besucherinnen und Besucher ein riesiges Angebot an Waren, das fast keine Wünsche offen lässt. Folgend nur ein paar wenige Beispiele: Regula Plüss von Ahanu Animals bietet Selbstgemachtes an: Kräuter, Senf, Konfitüren oder Curry können an ihrem Stand erworben werden. Am Stand der Simonini AG steht der Knoblauch im Mittelpunkt: Es gibt Knoblauchbrot, eingelegten Knoblauch und vieles mehr. Wer es lieber süss mag: Aus der Backstube von «Angi’s Backbox» gibt es für alle
Schleckmäuler Cupcakes, Cakepops, Cookies oder Früchtebrot. An vielen Ständen des Marktes kann man sich ausserdem mit allerhand Selbstgemachtem – Kleidung, Accessoires oder Dekoartikel oder auch unterschiedlichsten Leckereien – eindecken. Selbstverständlich haben am 1. Mai auch die Geschäfte in Laufen geöffnet: Es lohnt sich auch, diese zu besuchen, es warten spannende Angebote. Wer hungrig oder durstig ist, hat die Möglichkeit sich in einem Café oder Restaurant, bei einem der Vereine oder auch bei einem der zahlreichen Foodtrucks zu verpflegen. Das Angebot ist vielfältig: Von Spaghetti über Chäsbängel und Hotdog bis Thaifood ist alles zu haben. Geniessen Sie den Tag in Laufen am 1. Mai-Markt von 9 bis 18 Uhr (Geschäfte an der Hauptstrasse bis 17 Uhr) im Stedtli Laufen. Herzlich willkommen!
PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT
Liebe Leserinnen, liebe Leser Der Frühling ist eine Jahreszeit, die mir sehr liegt. In meinen Augen gibt es nichts Schöneres als blühende Bäume und blühende Wiesen. Und auch wenn man weiss, dass dies nur ein vorübergehender Zustand ist und die Pflanzen einem eigenen Rhythmus folgen, schmälert dies meine Freude in keiner Weise. Meine Familie geniesst diese Zeit übrigens genauso. Frühling bedeutet Aufbruch und Weiterentwicklung gleichzeitig. Nach zwei Jahren Pandemie und der Aufhebung aller Sicherheitsmassnahmen ging ein Ruck durch alle, so habe zumindest ich es verspürt. Das Leben ist in jeder Beziehung wieder einfacher und unbeschwerter geworden. Umso tiefer hat mich die von Ihnen gezeigte Solidarität beeindruckt, als am Ostrand von Europa quasi von einem Tag auf den anderen ein militärischer Kriegseinsatz befohlen wurde, der Hundertausende zur Flucht zwang – auch in unsere Stadt. Welch Glück, dass wir den flüchtenden Frauen und Kindern unbürokratisch unser Entlastungszentrum zur Verfügung stellen konnten! Damit ist nicht nur eine menschenwürdige Unterkunft garantiert, sondern auch die Verständigung einfacher. Denn die Übersetzerinnen haben sich schnell gemeldet, die nun die Brücke von den Betroffenen zu den städtischen und kantonalen Behörden oder einfach zur Bevölkerung bilden. Dies war sehr wichtig, weil wir nur erahnen können, welche Ängste diese Menschen ausgestanden haben und wohl immer noch ausstehen, wenn sie an ihre Daheimgebliebenen denken. Vor einem solchen Hintergrund schätze ich es umso mehr, dass wir uns in und um Laufen herum in einer intakten und schönen Landschaft frei bewegen und uns an der frischen Luft stärken können. Ein berühmter Dichter hat mal gesagt: «Alles Grosse und Edle ist einfacher Art.» Und so möchte ich Sie alle gerne ermuntern: Geniessen Sie die einfachen Dinge, gehen Sie in den Wald oder übers Land, beobachten Sie die Natur, wie sie wächst und sich verändert – und freuen Sie sich von ganzem Herzen daran! Es gibt so viele Menschen auf der Erde, die dies gerade jetzt und heute nicht können. Ich wünsche Ihnen allen viele Momente in der freien Natur!
Papiersammlung VBC Verkehrsanordnung für den 1. Mai Damit der traditionelle 1. Mai Markt in Laufen reibungslos ablaufen kann, ist das nachfolgende Fahr- und Parkregime nötig: Samstag, 30. April: Ab 13.00 Uhr gilt für die ganze Viehmarktgasse und ab 15.00 Uhr für die ganze Hauptstrasse ein Parkverbot. Nach primären Aufbauarbeiten für den 1. Mai Markt können die Fahrzeuge wieder parkiert werden. Sonntag 1. Mai: Ab 6.00 Uhr gilt in der Viehmarktgasse und der Hauptstrasse ein Parkverbot. Des Weiteren gilt ab 7.00 Uhr ein generelles Fahrverbot in der Viehmarktgasse, Hauptstrasse und Amtshausgasse. Dies gilt auch für sämtliche Anwohnerinnen und Anwohner. Denken Sie deshalb rechtzeitig an allfällige Zuund Auslieferungen. Wir bitten Sie, Ihr Fahrzeug vorgängig in die Aussenbezirke des Stedtli zu stellen. Sobald der 1. Mai Markt beendet ist, können nach den primären Abbauarbeiten die Strassen sukzessive wieder in Anspruch genommen werden. Bitte beachten Sie allfällige Parkverbote für den Folgetag (Montag, 2. Mai).
Am kommenden Samstag 30. April ist es wieder so weit: Gemeinsam sammeln die Grossen und die Kleinen des Volleyball Clubs Laufen das Altpapier. Für die Juniorinnen und Junioren wird jedes Jahr in den Herbstferien eine Trainingswoche oder ein Trainingslager organisiert. Durch die Papiersammlung ist es den jungen Spielerinnen und Spielern möglich, einen Beitrag dazu beizusteuern. Die Helferinnen und Helfer freuen sich über jedes bereitgestellte Bündeli. Das Papier muss separat gebündelt bereitgestellt werden. Es werden keine mit Papier gefüllten Tragtaschen oder Schachteln mitgenommen. Besten Dank für die Unterstützung. VBC Laufen
Montag, 2. Mai: Ab 7.30 Uhr wird der Abbau des 1. Mai-Marktes durch den Werkhof fortgesetzt. Deshalb ist noch mit temporären Fahrverboten zu rechnen. Wir bitten Sie, dies in Ihre Planung miteinzubeziehen. Die Juniorinnen des VBC Laufen.
FOTO: ZVG
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Donnerstag, 28. April 2022 Nr. 17
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Breitenbach
Büsserach
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Kirchgemeindeversammlung
Seewen
Baupublikation
Bauherr: Schmidli Dieter, Steinlerstrasse 23, 4206 Seewen Bauprojekt: Pergola Bauplatz: Steinlerstrasse 23 Bauparzelle: 939 Zone: W2b Verantwortlicher: Schmidli Dieter, Steinlerstrasse 23, 4206 Seewen Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 12. Mai 2022 im Doppel an die Baubehörde, 4206 Seewen
Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.
berghilfe.ch
Einladung zur 142. ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 10. Mai 2022, 19.00 Uhr, im Kirchgemeindesaal, Fehrenstrasse 46 in 4226 Breitenbach. Traktanden 1. Präsenzfeststellung 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 23.11.2021 3. Bewilligung Nachtragskredite Rechnung 2021 4. Genehmigung Jahresrechnung 2021 5. Verschiedenes Die Jahresrechnung 2021 liegt im Kirchgemeindehaus und an der Kirchgemeindeversammlung auf. Ebenfalls liegt das Protokoll vom 23.11.2021 an der Kirchgemeindeversammlung auf. 4226 Breitenbach, 20. April 2022
Der Kirchgemeinderat
Kleinlützel
Baupublikation
Baupublikation
Baupublikation
Baupublikation
Gesuchsteller: Roger und Fabiola Strohmeier, Niederfeldstrasse 17, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe und Ersatz Holzbalkongeländer durch Glas Standort: Niederfeldstrasse 17 Grundstück: GB 654 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Daniel Hügli GmbH, Haustechnik, Käpelimattweg 18, 4225 Brislach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 13. Mai 2022
Gesuchsteller: Ewald und Elisabeth Dreier Birkenstrasse 5, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe und Ersatz Balkon durch neue Sitzplatzüberdachung Standort: Birkenstrasse 5 Grundstück: GB 1788 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Dreier Korntheuer Architekten AG, Wydenmattstrasse 2, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 13. Mai 2022
Gesuchsteller: Urs Haldemann, Oberdorfstrasse 43, 4227 Büsserach Bauobjekt: Regenwassertank und Zaunsanierung Standort: Oberdorfstrasse 44 Grundstück: GB 1362 Nutzungszone: Ortsbildschutzzone Projektverfasser: Neuschwander AG, Industriestrasse 25, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 13. Mai 2022
Gesuchsteller: Thomas und Andrea von Rohr, Oberdorfstrasse 24, 4227 Büsserach Bauobjekt: Neubau EFH mit Doppelgarage Standort: Hofmattweg 11 Grundstück: GB 2736 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Arbacasa GmbH, Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 13. Mai 2022
EVANG.-REF. KIRCHGEMEINDE KLEINLÜTZEL
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung im Restaurant «Don Pepe» Sonntag, 8. Mai 2022, 14.00 Uhr Traktanden 1. Begrüssung, Festlegen des absoluten Mehrs, Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls vom 8. November 2021 3. Rechnung 2021 4. Genehmigung der neuen Revisoren 5. Ausblick auf das aktuelle Jahr 6. Verschiedenes Evang.-ref. Kirchgemeinde Kleinlützel Sekretariat Julia Hofmann
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Briggs Clive und Daniela Rebenweglein 8, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-14 Wintergarten, unbeheizt Bauplatz: Rebenweglein 8 Bauparzelle: GB-Nr. 1831 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 12. Mai 2022
Baupublikation
Bauherrschaft: Senn-Omlin Heiner und Beatrice Dorneckweg 19, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-18 Luft-/Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Dorneckweg 19 Bauparzelle: GB-Nr. 1438 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 12. Mai 2022
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LAUFENTAL
Donnerstag, 28. April 2022 Nr. 17
L AUFEN
REGION
Diagonal durch die Schweiz gewandert
Eine Sport- und Freizeitregion mit Mehrwert für alle
Linard Candreia wanderte auf 22 Etappen von Laufen nach Stierva. Seine Impressionen hat der Autor, Baselbieter SP-Landrat und pensionierte Lehrer in einer bebilderten Publikation festgehalten.
und Bildern zu einer eigenen Wanderung hinreissen zu lassen. «Etwas wirklich gesehen zu haben, wirkt bereichernd», meint Candreia und fügt ein Zitat von Johann Wolfgang Goethe an: «Nur, wo du zu Fuss warst, bist du wirklich gewesen.»
Letzten Samstag fand der dritte und letzte Mitwirkungsanlass zur Sportund Freizeitregion Laufental Thierstein statt. Wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit funktionieren kann, zeigen drei Gartenbäder der Region.
Laufen BL-Stierva: Impressionen einer Flussreise, Linard Candreia, 82 Seiten, im Eigenverlag, 2022. Zu beziehen: linard.candreia@bluewin.ch (061 761 16 00) oder in den Buchhandlungen.
Gaby Walther Linard Candreia schreibt gerne über die Heimat und geschichtliche Ereignisse. Nun hat der Autor im Eigenverlag eine Publikation anderer Art herausgegeben. Es ist ein Bericht über eine Wanderung vom Nordwesten in den Südosten der Schweiz. «Ins Ausland zu reisen, war während der Coronapandemie schwierig und zu Hause vor dem Bildschirm zu hocken, keine Alternative», begründet Candreia die Motivation für seine Reise. Zu Fuss hat er sich am 23. Januar 2021 von Laufen, seinem Wohnort, auf den Weg gemacht und wanderte in 22 Etappen nach Stierva im Graubünden, seinem Heimatort. Pro Etappe wanderte Candreia 15 bis 20 Kilometer und kehrte jeweils abends per öffentlichen Verkehrsmitteln nach Laufen zurück. Am 2. September 2021 erreichte er sein Ziel. Unterwegs machte er sich Notizen und Fotos und fasste diese Impressionen, ergänzt mit kurzen Informationen, geschichtlichem und literarischem Wissen und eigenen Gedanken in einem Buch zusammen. Das Buch ist kein Reiseführer, sondern gleicht eher einem Tagebuch. Es erzählt von Begegnungen und Eindrücken des Wanderers. Es regt an, darin herumzublättern und sich von den Eindrücken
Gehen mit gutem Beispiel voran: (V.l.) Pedro Montesanti, Badmeister Schwimmbad Laufen; Horst Nönninger, Leiter Garten- und Hallenbad Aesch; Reto Sütterlin, Betriebsleiter Gartenbad Reinach; Tobias Lerf, Badmeister Gartenbad Aesch; Daniel Neuschwander, Leiter Technische Dienste der Stadt Laufen; Matthias Jermann, Betriebsleiter Schwimmbad Laufen.
Melanie Brêchet Ziel der Sport- und Freizeitregion Laufental Thierstein sei es, die Existenz bestehender Anlagen zu sichern, eine gezielte und regional abgestimmte Entwicklung der Sport- und Freizeitinfrastruktur zu ermöglichen und konkrete Mehrwerte für die in der Region lebenden Menschen zu schaffen. Die Freizeitmöglichkeiten würden nicht zuletzt auch entscheidend zu einer attraktiven Region beitragen — sowohl als Ziel für Touristinnen als auch für Neuzuzüger. So weit die Theorie. Gut 20 Interessensvertreterinnen und -vertreter aus Politik und Sport trafen sich nun bereits zum dritten Mal, um die Idee einer gemeinsamen Sport- und Freizeitregion voranzutreiben. Die Gruppe analysierte die Rückmeldungen aus den Gemeinderäten und diskutierte über das weitere Vorgehen. Es herrschte Einstimmigkeit darüber, dass am Projekt weitergearbeitet werden und dieses möglichst noch in diesem Jahr den Gemeinden vorgelegt werden soll. Die zuständigen Gemeinderäte sollen dabei miteingebunden
Unterwegs: Linard Candreia auf dem Panixerpass, der Elm im Glarner Sernftal mit Pigniu im Bündner Vorderrheintal verbindet. FOTO: ZVG
werden, teilen die Verantwortlichen mit. Ein noch zu gründendes Komitee soll nun die Zügel in die Hand nehmen — Interessierte für die Bildung dieses Komitees hätten sich bereits gemeldet, heisst es weiter. Betreffend Bekanntmachung des Projektes wurde entschieden, dass der fertige Projektvorschlag bald vorliegen soll, um ihn den Gemeinden sobald wie möglich vorstellen zu können.
Mit gutem Beispiel voran
Dass die Zusammenarbeit von Freizeitinstitutionen absolut reibungslos funktionieren kann, beweisen derzeit die Gartenbäder der Gemeinden Laufen, Aesch und Reinach. In deren Saisonabonnements sind je vier Eintritte der jeweils anderen zwei Gartenbäder integriert. Dank identischem Ticketsystem werden die Eintritte am Eingang unkompliziert
von der Karte abgebucht. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Schwimmbäder Laufen und Aesch diesbezüglich zusammengespannt. In Aesch wurden rund 100 Eintritte von Laufner Saisonabonnements verzeichnet, in Laufen rund 140 Eintritte von Aescher Abonnementsbesitzerinnen und -besitzern. Mit diesen Zahlen sei man zufrieden, hiess es von den Verantwortlichen unisono. Man glaube jedoch an zusätzliches Potenzial, da der letzte Sommer nass und kühl gewesen sei und es generell weniger Schwimmbadbesuche gegeben habe. Dank dieser Zusammenarbeit lässt sich die Badesaison für Laufner und Aescher Saisonaboinhaberinnen und -inhaber sogar verlängern: Das Gartenbad Reinach öffnet bereits am kommenden Sonntag, 1. Mai, die Gartenbäder Laufen und Aesch folgen am 7. Mai.
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THIERSTEIN
Donnerstag, 28. April 2022 Nr. 17
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BREITENBACH
Dinos starben wegen Salzstängeli aus
Beschlüsse Gemeinderat vom 25.04.22 x
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Der Gemeinderat diskutierte abschließende Fragestellungen zum Verkauf der gemeindeeigenen Parzelle GB 2318 im Gebiet Rohrhollen. Mit dem Verkauf im Bieterverfahren wird im Anschluss an die Schul-Sommerferien begonnen. Informationen zum Ablauf des Verfahrens werden in den kommenden Wochen publiziert. Am 11. Mai findet die Delegiertenversammlung der Sozialregion Thierstein statt. Den Delegierten der Gemeinde wird Stimmfreigabe erteilt.
Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
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Wildpflanzenmarkt! Am Samstag, den 14. Mai 2022 findet, nach der Corona bedingten Zwangspause, bereits zum sechsten Mal in Breitenbach ein Kräuterund Wildpflanzenmarkt statt. Von 9.00 bis 12.00 Uhr werden auf dem Eugen-Saner-Platz einheimische Stauden, Blumen und Kräuter angeboten. Die Pflanzen stammen aus einer Bio-Gärtnerei der Region und eignen sich auch für den Balkon und die Terrasse. Wildpflanzen stellen eine ökologisch sinnvolle Alternative zu den importierten Gartenpflanzen (Neophyten) dar. Sie dienen als Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge. Neu besteht auch die Möglichkeit, einheimische Sträucher einer regionalen Baumschule zum Selbstkostenpreis zu bestellen. Ein Fachmann wird vor Ort anwesend sein und Sie bei der geeigneten Wahl für Ihren Garten gerne beraten. Die Umweltkommission Breitenbach
Mit einem begeisternden Programm trat die Kabarettistin Lisa Catena in Breitenbach auf. Sie zeigte, wie sich aus jeder Kleinigkeit ein Streit vom Zaun brechen lässt. Und sie wies auf die Tücken elektronischer Hilfsmittel im Haushalt hin. Thomas Immoos Bereits zum zweiten Mal gastierte die Kabarettistin Lisa Catena in Breitenbach. Im katholischen Pfarreisaal präsentierte sie ihr neues Programm «Fertig Theater!». Die mehrfach prämierte Satirikerin widmete sich mit Wortwitz dem alltäglichen Theater, das wir und unsere Mitmenschen wegen jeder Kleinigkeit veranstalten. Die Berner Oberländerin bewies mit ihren gezielt gesetzten Pointen, dass sie genau beobachtet und hinhört. Da ist die Geschichte vom jungen Mann Fyn — «mit y und einem n» — der nicht nur mit seinem Namen hadert, sondern auch mit den (zu) hohen Erwartungen und übersteigerten Einschätzungen seiner ehrgeizige Mutter. Seinen Frieden findet er erst als junger Mann, als er sich selber den Namen Reto gibt und nicht jeder und jedem erklären muss, wie man seinen Namen schreibt. Zahlreiche Finns, Kevins, Cheyennes und Aileens der Jahrgänge ab der Jahrtausendwende dürften mit FynReto mitgelitten haben.
Lämpe in der Ehe — kein Problem!
Catena nimmt sich auch all der überflüssigen Dinge an, die sich im Laufe des Lebens in einem Haushalt anhäufen, die man bestenfalls nur einmal verwendet. Oder beurteilt, welches «Lämpepotenzial» Mähroboter bieten, die aus Versehen den verwilderten Rand des Nachbargartens stutzen. Traute Zweisamkeit nach 35 oder 40 Jahren Ehe? Als Rollencoach gibt die Satirikerin Tipps, wie man aus einer Mücke einen Elefanten machen und den grössten Ehekrach ever vom Zaun brechen kann. Da kann es der werten Gattin zum Streiten schon reichen, wenn der Mann einfach nur Zeitung liest. Um streiten zu können, rät Catena dazu, nicht darauf zu achten, was der Partner/ die Partnerin gesagt hat, sondern darauf, «was er gemeint haben könnte». So kann ein Lob zu einem vergifteten Lob werden. «Der neue Pulli passt dir» ist dann
Kabarettistin: Lisa Catena brachte das Publikum im katholischen Pfarreisaal Breitenbach zum Lachen. FOTO: THOMAS IMMOOS kein Kompliment, sondern kann anders gedeutet werden als: «Der Pulli ist scheisse, aber er passt zu dir.» Oder: «Der Pulli passt sehr gut zu deiner Scheissfrisur.» Aus allem lässt sich ein Theater machen. Dafür besonders Begabte nennt die Bernerin «Lämpechatze». So berichtet Catena von Steve, für den das berühmte Glas nicht nur entweder halb voll oder halb leer ist: «Für Steve ist auch noch das Falsche drin!» Welche Tücken bieten die elektronisch vernetzten Haushaltsgeräte, etwa wenn der Toaster mit dem Kühlschrank kommuniziert? Und welche Chancen bietet das Googeln vor dem Arztbesuch? Da werden schnell einfache Bauchschmerzen zu einer tödlichen Krankheit, die der biedere Hausarzt nicht erkennt. Die genaue Beobachterin Catena berichtet von einem Kollegen, der von Spezialist zu Spezialist geeilt ist, bis er einen
gefunden habe, der bestätigte, was er habe hören wollen. Und all die Gesundheitstipps, wie die Empfehlung, weniger Salz zu sich zu nehmen: «Wenn man das hört, könnte man meinen, die Dinosaurier wären ausgestorben, weil sie zu viele Salzstängeli gegessen haben», lautet Catenas Fazit.
Jugend im Berner Oberland
Immer wieder flicht sie persönliche Erfahrungen und Erlebnisse in ihr Programm ein. Etwa in ihrer Jugendzeit im Berner Oberland, «wo es schwierig war, einen Freund zu finden, der nicht mit einem verwandt ist». Ihre auf den Punkt gebrachten Episoden hält Catena auch singend fest, sich an der Ukulele begleitend. Das Publikum dürfte sich in der einen oder anderen Nummer wieder erkannt haben, es war begeistert und erklatschte sich Zugaben.
BREITENBACH
Die Frage nach der Zukunftsstrategie Der Gemeinderat von Breitenbach möchte vom Kultur- und Leseverein KLV wissen, wie die Bibliothek auf den Wandel der Zeit reagiert. Bea Asper
Anlässe 29. April, 13h 1. Mai 3. Mai, 15h 4. Mai, 14-17h
Generalversammlung, AHV-Wandergruppe 1. Kommunion, röm.-kath. Kirchgemeinde Seniorennachmittag, Kirchgemeindesaal ref. Kirche Tanzcafé für SeniorInnen, Alterszentrum Bodenacker
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Im Zeitalter der Digitalisierung kristallisiere sich heraus, dass die bisherige Form der Bibliothek in Frage gestellt sei, lautete das Fazit des Breitenbacher Gemeinderates an seiner Sitzung vom Montagabend. Die Umstellung vom Buch in der Hand auf das Lesen am Computer sei in den Schulen und an den Universitäten in vollem Gang. Der Wandel der Zeit stelle an die Bibliothek, die vom Kultur- und Leseverein KLV im Wydehof betrieben wird, ganz neue Herausforderungen. «Es ist ein heikles Thema, trotzdem kommen wir nicht darum herum, dem KLV die Frage nach der Zukunftsstrategie zu stellen», sagte Gemeindepräsident Dieter Künzli. Die Gemeinde sei aufgrund des strukturellen Defizits zum Sparen angehalten und müsse deswegen auch den jährlichen Beitrag für die Bibliothek von 42 500 Franken im Grundsatz überprüfen. Das Problem komme nicht aus heiterem Himmel, das Thema sei seit länge-
rem pendent, meinte David Häner. Doch möchte man auch niemanden vor den Kopf stossen. Man sei sich bewusst, dass die Bibliothekarinnen Grossartiges leisten. Letztlich geht um die einzige Bibliothek des Schwarzbubenlandes. Die Arbeit des KLV werde sehr geschätzt und verdiene hohe Anerkennung, waren sich die Ratsmitglieder einig. Hinzu komme die historische Bedeutung und tiefe Verbundenheit. Der KLV blickt auf eine lange Tradition zurück. 1877 — das Dorf Breitenbach zählte 615 Einwohnerinnen und Einwohner — hoben 18 initiative Männer den Leseverein Breitenbach aus der Taufe und richteten ein Lesezimmer ein, also die Vorstufe zu einer Bibliothek. Neben dem Darbieten von Lesestoff organisierte der Verein auch Unterhaltungsabende. Und noch heute versorgt der KLV die Region mit Lesestoff. Er schafft jährlich viele neue Medien an und organisiert Anlässe, welche weit über die Region hinaus einzigartig sind.
Die Vorstandsmitglieder stossen an ihre Grenzen
Doch leidet der Verein eben auch unter der Zeiterscheinung, dass die Bereitschaft, umsonst für die Gesellschaft zu arbeiten, aus der Mode kommt. «Die Vorstandsmitglieder, die ihre vielfältigen Aufgaben ehrenamtlich verrichten, stos-
sen langsam aber sicher an ihre Grenzen», gibt der Verein zu bedenken. Das Präsidium ist aktuell vakant. Man habe sich zum Ziel gesetzt, «nach Lösungen zu suchen, die einerseits das Weiterbestehen der Bibliothek sichern, andererseits aber den Vorstand durch breitere Abstützung entlaste», hält der KLV auf seiner Homepage fest. Die Corona-Pandemie machte die Situation nicht leichter, der Verein musste bei seinem zweiten Standbein — der Organisation von Kulturanlässen — wegen der Schutzmassnahmen seine Aktivitäten zeitweise einstellen. Der Breitenbacher Gemeinderat entschied am Montag, dass die Zukunftsfragen nicht auf dem schriftlichen Weg geklärt werden sollten, sondern dass man das Gespräch suchen müsse. Eine Delegation des Gemeinderates möchte sich mit Vertretern des KLV zum Gedankenaustausch treffen und nach einer Auslegeordnung das weitere Vorgehen zur Finanzplanung besprechen. Der Gemeinderat diskutierte am Montag zudem das weitere Vorgehen bezüglich Verkauf des Baulandes an bester Lage, zu dem der Souverän vor kurzem grünes Licht gab. Die öffentliche Ausschreibung für das Bietverfahren werde nach den Sommerferien erfolgen, publiziert werde sie im Infoblatt und im amtlichen Teil des Wochenblattes.
DIE GEWERBE SEITE AUS DEM LAUFENTAL www.kmu-laufental.ch
Der Laufentaler Gewerbeverein
Frühlingsputz
Unsichere Zeiten – Sichere Daten
Beat Egli Vorstandsmitglied Gewerbeverein KMU Laufental
Hören wir das Wort Krieg, ist dies zurzeit unweigerlich mit dem Konflikt in der Ukraine konnotiert. Was die mediale Kriegsberichterstattung betrifft, folgen nach der ehemaligen Sowjetunion aber schon bald mal nicht reale, sondern digitale Schauplätze. Angriffe haben sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr von der Erdoberfläche in die digitale Welt verschoben, wo Trojaner, Bots und Viren zu Spionagezwecken oder zur bewussten Zufügung von Schaden eingesetzt werden. Die Online-Kriminalität betrifft aber bei weitem nicht nur die internationale Ebene. Die Wirtschaft, vom Konzern bis zum Einmannbetrieb, und auch Privatpersonen werden bewusst gehackt und erpresst. Cyber Crime ist zu einem höchst lukrativen Geschäft geworden. Im Frühling werden gerne Haus und Garten sowie Büro auf Vordermann gebracht. Ich lege Ihnen ans Herz, bei dieser Gelegenheit auch Ihre digitalen Geräte zu berücksichtigen: Checken Sie Virenschutz und Firewall und gewährleisten Sie eine saubere und zuverlässige Datensicherung, um gegen Angriffe aus dem Netz gerüstet zu sein.
26. Jahrgang, Nr. 4
Im vergangenen Jahr haben im Baselbiet die Straftaten um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Mit 41 Fällen pro 1‘000 Einwohnende kommen Herr und Frau Baselbieter im schweizweiten Vergleich (48 Fälle pro 1‘000 E.) relativ gut weg. Keine Kantons- und auch keine Landesgrenzen kennt hingegen die Cyberkriminalität, also jene Straftaten, die mittels Computer und Internet erfolgen. Diese ist im Baselbiet um satte 48 % angestiegen.
„Von unseren privaten und KMU-Kunden hören wir immer wieder: Was soll denn ein Hacker von mir wollen? Bei uns ist doch nichts zu holen“, sagt Beat Egli von Extra Informatik GmbH in Laufen. In Tat und Wahrheit würden allerdings sogenannte Bots automatisch und ortsunabhängig das Netz nach Schwachstellen durchsuchen und dort zuschlagen, wo solche bestehen. Und wer einen schadhaften Link oder eine unsichere Website anklickt, muss mit Konsequenzen rechnen – ganz egal ob in New York, Dubai, Röschenz oder Breitenbach. Gesunder Menschenverstand Um sich gegen virtuelle Angriffe auf heimische Geräte zu wappnen, rät
Im richtigen Netz
Beat Egli zum „dreilagigen Schutz“: Zum einen sollte der Computer einen Virenschutz aufweisen, der laufend aktualisiert wird. Ebenso sollte eine Firewall dafür sorgen, dass aus dem Internet nur jene Daten zum User gelangen, die auch tatsächlich angefragt wurden – und diese ebenfalls nach Schad-Code durchsuchen. „Der dritte und wichtigste Faktor ist aber der gesunde Menschenverstand beim Bewegen im Internet. Aber Achtung: Jede und jeder kann sich einen Virus oder einen Trojaner auf allen möglichen Websites einfangen, auch auf «seriösen», die gehackt worden sind“, sagt Egli. Das virtuelle Verbrechen ist mittlerweile kein Hobby von Hackern mehr, sondern vielmehr eine veritable Geldmaschine für Einzelmasken und kriminelle Organisationen. Die Sensibilisierung auf das Thema ist wichtig und beschäftigt auch nationale Nachrichtenformate wie das „Echo der Zeit“ oder die „Rundschau“.
Wenig Aufwand – grosse Wirkung Die wichtigste Vorkehrung gegen Datenverlust ist allerdings nicht die Defensive mit Virenschutzprogrammen etc., sondern die aktive regelmässige Sicherung der eigenen Daten. „Im Ge-
gensatz zu Virenschutz und Firewall kann hier mit wenig Aufwand viel erreicht werden“, so Beat Egli. Mittlerweile gibt es eine grosse Auswahl an Online-Anbietern, wie z. B. Dropbox, die für wenig Geld viel Speicherplatz in der Cloud anbieten.
Diese Lösungen haben allerdings den Haken, dass keine endgültige Sicherheit besteht, ob die Files denn auch wirklich immer zur Verfügung stehen – und nicht etwa bei einem Virenbefall durch die anschliessende Synchronisation ebenfalls beschädigt werden. Weiter stellt sich die Frage nach dem Umgang des Anbieters mit dem Datenschutz, denn: „Wer liest heute schon die Nutzerbedingungen von A bis Z durch, bevor er diesen zustimmt?“, fragt Beat Egli rhetorisch. So empfiehlt er die regelmässige Sicherung der eigenen Daten auf einem externen Gerät wie z. B. einer Festplatte oder einem NAS. Ein Datensicherungskonzept sollte im eigenen Interesse angelegt und vor allem beherzigt werden, denn sind die Daten erst mal futsch, ist der Schaden angerichtet. Links zu den Cybercrime-Beiträgen von «Echo der Zeit» und «Rundschau», siehe www.extra-informatik.ch
Wann und wo findet der nächste Gewerbe-Anlass statt? Wer ist im Vorstand für das Mitgliederwesen zuständig und welche Mitglieder können der Branche Gartenbau zugerechnet werden? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Website des Gewerbevereins KMU Laufental auf www.kmu-laufental.ch rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.
Der virtuelle Auftritt des Gewerbevereins KMU Laufental wird regelmässig aktualisiert. Dies gilt vor allem dann, wenn neue Anlässe aufgeschaltet werden – für die man sich üblicherweise auch direkt online anmelden kann. Wer im Formularfeld auf der Webseite den KMU-Newsletter abonniert, sorgt dafür, dass er mit Sicherheit keine Infos verpasst. Bewusst beschränken sich die Beiträge im Newsletter auf das Wesentliche, um die Datenflut in Grenzen zu halten. Im alphabetischen Online-Verzeichnis sind sämtliche Mitglieder mit ihren Kontakt- und Branchenangaben gelistet, wo sie dementsprechend gut aufgefunden werden können. Selbstverständlich bietet die Website auch die Möglichkeit, unkompliziert Mitglied zu werden. Wer bislang gezögert hat: Ein Klick auf „Mitglied werden“ genügt, Maske ausfüllen und willkommen beim Gewerbeverein KMU Laufental! Details: www.kmu-laufental.ch
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LOK ALHISTORISCHES
Die Pferdepost verschwindet aus der Gegend Das Jahr 1921 läutete das Aus der langen Pferdeposttradition ein. Auf den Thiersteiner, Laufentaler und Leimentaler Strassen wurde mit dem Postautomobil eine neue Ära eingeleitet.
worden, der die Gegend nur vom Hörensagen kennt. Schon werden Klagen laut, bevor nur die Kurse begonnen haben. Warum ist kein Entwurf zur öffentlichen Diskussion vorgelegt worden? […]»
Ein Interpretationsversuch
In den oben zitierten Zeilen schimmert Wehmut durch: Das Altgewohnte verschwindet und muss dem Neuen Platz machen. Der Postillon im dunkelblauen Kleid und dem breitkrämpigen Hut bekommt in Anlehnung an die legendären Gotthardkutscher Heldencharakter. Dass ein Postillon ein Glas Rotwein trinkt, während er einen Zug abwartet, ist aus heutiger Sicht vielleicht eine Überraschung. Der Autor kommt auch auf die immer schneller werdenden Verkehrsmittel zu sprechen, die auf untauglichen Strassen einfach Kilometer fressen und nach mehr Strecken rufen. Dann holt er zu einem weiteren Rundumschlag aus, indem er die erhöhten Preise sowie den neuen Fahrplan massiv kritisiert und diesbezüglich mehr demokratische Prozesse fordert.
Linard Candreia Endlich sei es nun so weit, es werde komfortabler und schneller, tönte es bei den einen. Andere hingegen äusserten sich wehmütig-kritisch zum Verschwinden der Pferdeposttradition, wie es der folgende Artikel im «Volksfreund» zeigt: «Am nächsten Donnerstag, dem 1. September 1921, werden die Autokurse beginnen, welche an die Stelle der Postkurse getreten sind. Es verschwindet etwas aus unseren Gegenden, das an die Biedermeierzeit erinnert: Der nicht gerade praktisch eingerichtete gelbe Postwagen in der gemächlichen Gangart, wie sie der Pferdebetrieb mit sich bringt und von der Schneeberger so nett singt: «Hüpp, hüpp, mein Liesel, so sacht im Schritt.» Und dann der Postillon im dunkelblauen Kleid und dem breitkrämpigen, schwarzen, undurchlässigen Hut! Welch köstliche Figur bot nicht der frohe, redselige Führer auf dem Bock, der tiefsin-
Postauto: Der Postautokurs Erschwil-Laufen-Marienstein-Flüh um 1930 am Bahnhof Laufen. FOTOS: ZVG (SIMON LUTZ/ ERSCHWIL LEBEN AN DER LÜSSEL, BAND II)
Erläuterungen: Biedermeierzeit (Zeitspanne vom Ende des Wiener Kongresses 1815 bis zu Beginn der bürgerlichen Revolution von 1848); Friedrich Schneeberger (Komponist, Der letzte Postillon am Gotthard, 1882) Weiterführende Literatur: «Volksfreund» vom 30. August 1921; Erschwil|Leben an der Lützel, Band II, Simon Lutz, 2012. «Das Kalb von der Gotthardpost», Peter von Matt, Carl Hanser Verlag, 2012.
nige Philosoph hinter dem Weinglase, wenn er auf den Zug warten musste. Mir scheint, dass das, was jetzt wahrscheinlich auf immer für unsere drei Täler verloren geht, besser in die Gegend hinein-
passte, als das, was jetzt kommt: Das Surrende, Schnurrende, Tutende, für das unsere Strässchen kaum breit genug und dem als Kilometerfresser die Strecken nicht lang genug sind. Und zum Inhalt
des Geldbeutels der Schwarzbuben und Laufentaler wollen die aufgestellten neuen Tarife auch nicht recht passen. Und dann erst der Fahrplan! Man möchte behaupten, er sei von einem gemacht
E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch
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IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs «Wochenblatt».
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,
(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
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Genießen Sie mit Ihren Liebsten ein feines Menü mit saisonalen und regionalen Produkten
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Feinster Badischer Spargel und natürlich alle Klassiker aus unserer feinbürgerlichen Frischküche Der Speisesaal und der Meetingraum stehen für Ihren persönlichen Anlass bereit. Wir freuen uns auf Ihren Anruf Ihr Team Restaurant zur Rose
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Verkehrstechnisch können wir Ihnen leider nichts garantieren, jedoch übernehmen wir die volle Verantwortung für unsere feinen und beliebten Gerichte aus der Sonnenstube der Schweiz! Im Nu werden Sie in den sonnigen Süden versetzt, während Sie die Köstlichkeiten auf Ihrem Teller genüsslich verspeisen. Probieren Sie auch etwas mit Spargel, denn das Edelgemüse hat jetzt Saison. Seit mehr als 20 Jahren wird unser beliebter Landgasthof im Herzen des Bezirks Thierstein von Feinschmeckern geschätzt. Als Familienunternehmen verwöhnen wir unsere Gäste mit Herzblut und Kreativität. Werfen Sie am besten gleich einmal einen Blick auf unsere abwechslungsreichen Speisekarten. Bestimmt ist auch für Sie und Ihre Liebsten etwas Passendes dabei. Paul Neuenschwander-Bieri, Inhaber und Küchenchef, zaubert mit dem langjährigen stellvertretenden Küchenchef Marcus Hänggi saisonal wechselnde Klassiker aus einem Mix von nationalen und internationalen Gerichten auf Ihren Teller.
Unser Angebot Ob zu zweit, mit Freunden oder als grosse Gruppe – in unseren liebevoll dekorierten Räumlichkeiten verwöhnen wir Sie nach Ihren Wünschen. In der Kreuzstube, der Zunftstube oder im grossen Saal finden wir bestimmt Ihr besonderes Plätzchen. Im Sommer wartet unsere lebendige Gartenterrasse auf Sie. In allen Bereichen können Sie sich zurücklehnen und einfach geniessen. Vielleicht einen unserer Klassiker, z. B. das Chef-Cordon-bleu, gefüllt mit Serrano-Schinken und Brie, Pommes frites und Gemüse? Oder jetzt das schmackhafte Ossobuco mit Tessiner Polenta? Unser Sommelier des Hauses, Sohn Sebastian Neuenschwander, berät Sie fachmännisch bei der Auswahl der Weine. Zu Mittag bieten wir täglich wechselnde Menus an.
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Donnerstag, 28. April 2022 Nr. 17
SEEWEN
ST. PANTALEON
Wer schlug den Turnverein Seewen beim Eierläset?
Gibt es in St. Pantaleon grüne Männchen in der Kirschenanlage?
«Schlag den Turnverein Seewen», hiess das Motto am Sonntag beim Eierläset. Zahlreiche Zuschauer feuerten die sportlichen Teilnehmenden an, die mit teilweise abenteuerlichen Hilfsmitteln die Eier in die Spreuwannen befördern mussten. Franziska Fasolin Trotz regnerischem Wetter kommen etliche Zuschauer zum Schulhaus in Seewen. Sie wollen sich nach zwei Jahren Corona nicht entgehen lassen, wie nun endlich der Frühling den Winter vertreibt — denn genau das versteckt sich hinter dem traditionellen «Eierläset». Wie in anderen Gemeinden ist auch hier der örtliche Turnverein mit der Organisation betraut. Das Eiersammeln im Vorfeld war erfolgreich, allerdings ist man auch immer dankbar für Geldspenden. Eiersalat und Kuchenbuffet stehen bereit, es kann losgehen. Von den vier teilnehmenden Gruppen starten zuerst zwei Formationen der Jugi Seewen in gemischten Altersgruppen. «Das ist ein internes Duell», sagt Stefan Gärtner, Präsident des TV Seewen. «Wir haben immer ein wenig Mühe, Jugendriegen von anderen Vereinen aufzustellen. Nächstes Jahr sollte es aber klappen, dass nicht nur die eigenen
Mannschaften antreten, sondern auch die Konkurrenz.» Die Jugis sind fast gleichauf und liefern sich mit Trottinett, Nasenklammer und Kochlöffel enge Kämpfe. Die Nasenklammer ist nötig, weil es nebst Eiern auch Zwiebeln aus den Sägemehlhaufen zu transportieren gilt, und Zwiebeln haben bekannterweise einen strengen Geruch. Natürlich zählt jede Sekunde. Zum Glück gibt es noch das Trotti. Jedoch ist es nicht ganz einfach, ein Ei zu halten, wenn man zugleich auch lenken muss. Inzwischen ist Jugi 2 eine halbe Zwiebellänge voraus und gewinnt das Rennen knapp vor Jugi 1.
Die Aktiven
Nach den Jugis messen sich die Aktiven des Turnvereins im zweiten Rennen mit der Feuerwehr Seewen. Auch da stehen merkwürdige Utensilien bereit. Mit Springseil geht es nach vorne zur Spreuwanne und zurück. Als Nächstes kommen Schwimmflossen, Schwedenkästen, Turnmatten, Eierbecher auf Holzlatten und Ski (ja, Ski) zum Zug — ein Gaudi für die staunenden Anwesenden. Der Turnverein gewinnt schliesslich den Lauf und darf sich auf nächstes Jahr freuen, denn «Schlag den Turnverein Seewen» ist 2022 nicht eingetreten. Bevor man allerdings an nächstes Jahr denkt, geniesst man zuerst einmal einen feinen Eiersalat oder ein paar Spiegeleier. Zum Schmaus sind nämlich alle Anwesenden herzlich eingeladen.
Am kommenden Sonntag steigt auf Ehrsams Hof das dritte Schorniggelifescht. Benildis Bentolila «Gerne denken wir zurück an unsere zwei bisherigen Schorniggelifeschter», freut sich Benjamin Meier, Obstproduzent und Präsident der Obstproduzentenvereinigung Schwarzbubenland. «Das erste war im Jahr 2018 auf unserem Hof in Metzerlen, das zweite beim Vorstandsmitglied Irene Häner auf dem Hof Lämmlismatt in Fehren.» Drei Jahrzehnte lang feierten die Obstproduzentinnen und -produzenten Anfang Herbst die Zwetschge mit der «Blue Night». Warum nicht unserem zweiten wichtigen Produkt, der Kirsche, die Ehre erweisen, fragten sie sich eines Tages. Sich nicht nur dankbar an der Ernte freuen, sondern bereits beim Anblick der Blütenpracht und den ersten Anzeichen der Früchte — eben, den Schorniggeli — die Vorfreude auf die herrlichen Früchte geniessen? Die Geschichte geht also weiter. Dieses Jahr öffnet Heinz Ehrsam seinen Obstgarten in St. Pantaleon.
Heinz Ehrsam zeigt gerne seine «schrägen» Bäume
Ehrsam wirbt für einen fröhlichen Tag bei ihm auf dem Hof an der Hauptstrasse 33: «Unsere Vereinigung wird wieder einen abwechslungsreichen Tag für alle Generationen bieten», verspricht er. «Es gibt Vorträge neben den Bäumen, wo das Publikum alle Fragen stellen darf. Besonders interessieren dürfte meine vor sieben Jahren erstellte UFO-Anlage.» Hören wir richtig? In St. Pantaleon gibt es grüne Männchen? Die nachts landen und für Ehrsams die Arbeit erledigen? Der Kirschenproduzent erklärt: «Das System UFO (Upright Fruiting Offshoots) kommt aus den USA und kann übersetzt werden als ‹aufrecht stehender Sprössling oder Fruchtast›». Die Erklärung der Vorteile seiner «schrägen» Bäume ist alles andere
Schwieriger Lauf: Zum Regen gehören gute Schwimmflossen.
FOTOS: FRANZISKA FASOLIN
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Es ist offensichtlich: Benjamin Meier (l.) und Heinz Ehrsam freuen sich auf das 3. Schorniggelifescht am Sonntag 1. Mai auf der Kirschenanlage in St. Pantaleon. FOTO: BENILDIS BENTOLILA
als langweilig. Auch deshalb, weil Heinz Ehrsam tief in das Thema eingedrungen ist und seine Erfahrungen gerne teilt.
vorhanden; die Besucher werden von einem Parkdienst eingewiesen.
Gedeckte Festwirtschaft
Benjamin Meier
Wie üblich an solchen Festen sorgen die Schwarzbuben mit ihren Helferinnen und Helfern in der gedeckten Festwirtschaft für einen feinen Zmittag und ein reiches Kuchenbuffet. Der Hofplatz wird zum Spielplatz für Jung und Alt, abseits vom Strassenverkehr. Und ja, der beliebte «Schorniggeli-Wurf» wird wieder angeboten. Als besondere Attraktion sorgt das Örgeliduett Désirée und Alina für musikalische Unterhaltung. Das Fest findet am kommenden Sonntag von 10 bis 16 Uhr an der Hauptstrasse 33 in St. Pantaleon statt. Die Organisatoren empfehlen, mit dem ÖV anzureisen. Von Laufen mit dem Postauto 111 nach Nuglar Orismühle und weiter mit Bus 73 nach St. Pantaleon. Von Liestal Bahnhof fährt der Bus 73 direkt zur Bushaltestelle St. Pantaleon Degenmatt. Diese befindet sich neben Ehrsams Hof. Parkplatz ist
Benjamin Meier, Metzerlen, ist seit Anfang April 2022 der neue Präsident der Obstproduzentenvereinigung Schwarzbubenland OVS. Er löst Dieter Koeninger ab, der das Amt während fünf Jahren innehatte. Der junge Obstbauer übernahm den Obst- und Ackerbaubetrieb mit Direktverkauf von seinen Eltern Brigitte und René Meier im Jahr 2020. Er produziert auf Nieder- und Hochstammbäumen Kirschen, Äpfel und Zwetschgen. Im Ackerbau werden Urdinkel, Raps und Silomais angebaut. Er freut sich darauf, am Sonntag viele Besucherinnen und Besucher in St.Pantaleon zu begrüssen.
HOFSTET TEN
Eine Kirche für die breite Öffentlichkeit Mit einer Machbarkeitsstudie prüft der Kirchgemeinderat von Hofstetten-Flüh eine neue Innengestaltung der Kirche mit zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten. Bea Asper
Das Ei fliegt in den Korb: Ein guter Werfer führt den Tatzelwurm der Jugis an.
Im Schwedenkasten: Interessierter Nachwuchs bestaunt die Aktiven vom TV Seewen.
Vier Monate nach dem Brand im Innenraum der Kirche von Hofstetten-Flüh zeigt sich, dass die Instandstellung teurer wird als gedacht. Den Abklärungen nach dürften es über drei Millionen Franken sein. Der allergrösste Teil ist durch die Versicherungen abgedeckt. Es gelte aber, nicht nur Brandschäden zu beheben, sondern auch eine Restaurierung durchzuführen, hält der Kirchgemeinderat fest. Die letzte Sanierung liege 60 Jahre zurück. Zudem möchte man die Gelegenheit nutzen, die Räumlichkeiten multifunktionaler zu machen. Die Kirche soll einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. «Die Gesellschaft verändert sich», resümierte Kirchenpräsident Gustav Ragettli. Denkbar sei, die Kirche für Konzerte, Theateraufführungen oder andere Anlässe, für die Veranstalter eine einzigartige Ambiance suchen, zur Verfügung zu stellen. Dazu seien Abklärungen im Gang, wie der Innenraum neu gestaltet werden könnte — unter Berücksichtigung der historischen Bedeutung der Kirche. Ihre Ersterwähnung geht in das Jahr 1376 zurück. Im Verlauf der Jahrhunderte veränderte sich ihr äusseres als auch ihr inneres Erscheinungsbild immer wieder aufs Neue. Im letzten Jahrhundert wechselte es von barock zu unverziert. Nun
Die Kirche in Hofstetten: Sie soll zukünftig auch für Konzerte oder Theater zur Verfügung stehen. FOTO: BEA ASPER
sucht der Kirchgemeinderat nach der Innengestaltung, die den Bedürfnissen der nächsten Jahrzehnte entsprechen könnte. Mit der Anfertigung von Entwürfen wurde das Büro «Flubacher Nyfeler Partner Architekten» beauftragt. Eine erste Variante sieht den Einbau einer schalldämmenden Kassettendecke vor, die zu einer erheblichen Aufwertung der Akustik im Innern der Kirche führen würde. Noch sei nichts entschieden, es handle sich lediglich um eine Machbarkeitsstudie, die verschiedene Varianten und deren Kosten aufzeigen soll, erklärte Ragettli. Die Überlegungen, die Kirche der breiten Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung zu stellen, führten den Kirchenrat zur Exekutive der Gemeinde Hofstetten-Flüh. Man sei offen für Kooperationsgespräche, meinte Ragettli an der Gemeinderatssitzung vom Dienstagabend. Der Gemeinderat nahm die Pläne des Kirchgemeinderats zur Kenntnis,
wollte sich aber noch nicht dazu äussern. Gemeindepräsident Felix Schenker meinte, dass sich der Kirchgemeinderat zum gegebenen Zeitpunkt mit konkreten Vorschlägen an den Gemeinderat wenden solle und man dann darüber beraten könnte. Der Kirchgemeinderat will die JuniVersammlung der Kirchgemeinde abwarten und dann das weitere Vorgehen beschliessen. Wann mit der Instandstellung des Kircheninneren begonnen werden soll, werde sich im Verlauf der nächsten Monate herausstellen, sagte Ragettli. Das Feuer in der Kirche von HofstettenFlüh war in der Silvesternacht gelegt worden. Die Kantonspolizei Solothurn konnte zwei tatverdächtige Jugendliche ermitteln. Beide wurden bei der Jugendanwaltschaft Kanton Solothurn zur Anzeige gebracht. Ihnen wird vorgeworfen, für diverse Sachbeschädigungen und für den Brand verantwortlich zu sein.
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SPORT
Donnerstag, 28. April 2022 Nr. 17
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FUSSBALL
Nur ein weiterer Schritt zum Ziel Vor zahlreichen Zuschauenden gewann Leader Laufen in Breitenbach das Derby klar und verdient mit 5:0. Auch wenn es jetzt bereits acht Punkte Vorsprung sind, werden (noch) keine Champagnerflaschen in den Kühlschrank gestellt.
2. Liga Regional Samstag, 30. April 2022 – 17.00 Uhr
FC Laufen – FC Zwingen Sportplatz Nau, Laufen
eh. – Sieben Spiele hat der FC Laufen noch vor sich und mittlerweile acht Punkte Vorsprung. Nach dem deutlichen 5:0-Derbysieg in Breitenbach will das Team von Trainer Rishi Suhanthan am Samstag im Nau auch gegen Nachbarn Zwingen einen klaren Erfolg feiern. In der Vorrunde fiel das Ergebnis mit einem 2:1 für Laufen knapp aus. Man werde sich jetzt nicht verrückt machen lassen und ausrechnen, wann der Aufstieg Tatsache sein kann. «Wir müssen und werden uns auf jedes einzelne Spiel fokussieren. Aktuell gibt es nur das Thema Zwingen. Wenn das Spiel vorbei ist, bereiten wir uns auf Rossoneri vor», erklärt der Trainer. Wie schon in der Hinrunde und zuletzt in Breitenbach hofft auch Laufen, dass viele Zuschauer ins Nau kommen und man so ein regionales Fussballfest erleben kann.
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Edgar Hänggi
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LEICHTATHLETIK
Auf die Plätze, fertig, LTA
Mit breiter Brust fuhr die Equipe von Rishi Suhanthan nach Breitenbach. Das 4:0 gegen Schwarz-Weiss b und zuletzt gegen Oberwil ein 4:1 haben dem Team die nötige Sicherheit und Gewissheit gegeben, dass man das Leistungsvermögen auch in Ergebnisse umwandeln kann. Die Niederlage gegen Black Stars und das Zusammenrücken an der Spitze trieb den Blutdruck kurzfristig etwas nach oben. «Wir nehmen das Spiel in Breitenbach wie jedes andere, wir müssen kühlen Kopf bewahren und unser Spiel machen.» Für den Trainer war vor allem wichtig, dass «wir von Beginn an voll in der Begegnung sein müssen. Im Hinspiel kassierten wir zwei frühe Gegentore, das darf nicht wieder passieren.» Und wie sie bereit waren. In der 14. Minute erzielte Lendrit Iberdemaj den Führungstreffer für die Gäste. Laufen wurde dann noch sicherer in den Aktionen und nach einer halben Stunde bedeutete das 2:0 durch Arthur Akong schon so etwas wie die Vorentscheidung. Breitenbach kämpfte und versuchte vieles, um dem Spiel eine Wende zu geben, aber der Leader war zu stark. In der 39. Minute traf Enis Bufaj, dem es seit dem Ausfall von Liridon Osmanaj immer besser läuft im Angriff, zum 3:0 und damit war die Partie gelaufen. Nach der Pause wurde die Gangart etwas härter und Breitenbach kam etwas auf. In der Endphase, als die Schwarz-
Souverän: Laufen war auch in den Zweikämpfen präsent. Hier stört Lars Kölliker den Breitenbacher Jan Grossenbacher. FOTO: MANON STICH buben in der Defensive nicht mehr gar so konzentriert zur Sache gingen, konnte Laufen durch Lars Kölliker (Penalty) und Steven Santheyapillai das Ergebnis noch nach oben schrauben. Therwil musste gegen Bubendorf mit einem 2:2 zufrieden sein, sodass jetzt Oberwil und Therwil mit bereits acht Punkten Rückstand gemeinsam Platz zwei einnehmen. Laufen ist in fast allen Statistiken die Nummer eins. Mit 69 Toren hat man die beste Offensivabteilung und mit nur 15 Gegentoren auch die stabilste Defensive. Auf Platz acht steht der FC Zwingen, der mit mehr Mühe als erwartet Schlusslicht BCO Alemannia im Eichhölzli besiegte. Torschütze war einmal mehr Sandro Piatti, der jetzt mit 19 Toren nur noch einen Treffer Rückstand zum Führenden in der Torschützenliste aufweist. Das Spiel begann für Zwingen ideal, lag der Ball doch bereits nach sechs Minuten im Tor der Basler. Danach aber klappte nicht mehr viel und da es beide Seiten betraf, war aus Sicht der Laufentaler am Ende der Gewinn der drei Punkte
das Beste in dieser Begegnung. Am Samstag bedarf es im Nau in Laufen einer Steigerung. Trainer Peter Sprenger weiss allerdings sehr gut, wie er seine Spieler auf ein solches Spiel einstellen muss. Mental ist es auch einfacher, gegen den Leader eine gute Leistung abzuliefern, als gegen das Schlusslicht eine erfolgreiche Pflicht zu zeigen. Auch das Derby gegen Laufen war in der Hinrunde gut und beinahe wäre damals ja noch der Ausgleich gelungen. Spielbeginn im Nau ist um 17 Uhr. Für Laufen ändert sich nichts. Man werde, so Suhanthan, konzentriert zur Sache gehen und versuchen, das Spiel zu gewinnen. Es schade nur, wenn man sich bereits damit befasse, was in einigen Wochen sein könnte. Wenn der Aufstieg dann feststehen sollte, habe man genug Zeit zum Feiern. Ebenfalls um 17 Uhr spielt Breitenbach bei der US Olympia. Das Spiel findet im Sportzentrum Pfaffenholz statt. In der Hinrunde gewann Breitenbach knapp 1:0. Die Basler sind jedoch im Hoch und konnten am Samstag gegen Schwarz-Weiss b gewinnen.
FUSSBALL
Die Spannung um den Aufstieg steigt Während sich Laufen und Röschenz keine Blösse gaben und ohne Gegentore siegten, stolperte der virtuelle Leader Ettingen in Kleinlützel. Immer stärker wird der SC Dornach. Noch ist in Sachen Aufstieg nichts gelaufen. Edgar Hänggi
Auf der Rundbahn: In altersdurchmischten Teams absolvieren die Athletinnen und Athleten die Staffel über 3000 Meter. FOTO: ZVG Wir vom LTA (Laufenthal Thierstein Athletics) sind startklar und freuen uns riesig auf die bevorstehende Outdoorsaison. Mit unserem traditionellen Trainingscamp im Grien, das wir dieses Jahr erstmals auf unserer neuen Zehnkampfanlage durchführen durften, haben wir uns ausgiebig auf die kommende Wettkampfsaison vorbereitet. Während drei Tagen waren von den Kleinsten bis zu den Grössten alle motiviert, bei besten Bedingungen nun endlich wieder draussen trainieren zu dürfen. Highlight des Trainings war mit Sicherheit der Sponsorenlauf. Die Athletinnen und Athleten brachten bei der Staffel über 3000 Meter in altersdurchmischten Teams die Rundbahn zum Glühen. Die aktiven Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer waren eine Woche vorher zusätzlich im Trainingslager in Wilisau. Sie trainierten, damit auch sie mit einer
guten Grundlage an den trainingsintensiven Mehrkämpfen in den kommenden Monaten ihre Bestleistungen zeigen können. Weiter möchten wir an dieser Stelle noch auf unseren Frühlingsevent vom Samstag 21. Mai hinweisen. Wir organisieren an diesem Tag im Grien nebst einem nationalen Leichtathletikmeeting für die Kategorien U16-Aktive für alle Kinder (Jahrgänge ab 2007 und jünger) einen UBS Kids Cup Qualifikationswettkampf (mit den Disziplinen Ballwurf, Sprint und Weitsprung). Eine tolle Gelegenheit, einmal diese Disziplinen auszuprobieren und gleichzeitig ein wenig Leichtathletik- und Wettkampfluft zu «schnuppern». Eine Anmeldung zum UBS Kids Cup ist via unsere Homepage https://lt-athletics.ch möglich. Sarah Gehring LTA (Laufenthal Thierstein Athletics)
Wintermeister Röschenz hat seinen Horror-Rückrundenstart verdaut. Offenbar hat man die Lektion gelernt und vor allem erkannt, dass Platz eins im Winter kein Zufall war und dass man durchaus im Sommer ein Aufstiegsfest organisieren könnte. Nach dem 5:1 gegen Aesch folgte jetzt ebenfalls auf eigenem Platz ein 3:0 gegen Reinach. Es sei kein Selbstläufer gewesen, erklärt Trainer Dominik Flury. Auch wenn Reinach nur auf Platz acht stehe, gelte es, über die volle Distanz eine ordentliche Leistung zu bringen. Obwohl Chancen vorhanden waren, dauerte es bis kurz vor dem Pausenpfiff bis zum Führungstreffer. Jan Steingruber bescherte Gelbschwarz eine etwas ruhigere Pause. Die Gäste machten dann etwas mehr und Röschenz kam zu Möglichkeiten. Aber erst das 2:0 durch José Martin Blanco beruhigte die Nerven. In der Nachspielzeit erhöhte Lukas Jecker noch auf 3:0. Wie schon in der Hinrunde liess Laufen gegen Riederwald nichts anbrennen. 5:0 lautete das Ergebnis im Nau und mit demselben Skore verabschiedeten sich die beiden Teams auch am Samstag. Riederwald wartet so, jahresübergreifend, seit sieben Spielen auf einen Sieg. Am 9. Oktober gewann die Equipe von Hiram Mondragon gegen Oberwil. Ohne die starke Hinrunde würden in Liesberg die Alarmsirenen schrillen. Allerdings wird die Luft immer
Entscheidend: Jan Steingruber brachte Röschenz mit dem Führungstor in die Erfolgsspur. FOTO: EH-PRESSE dünner. So glatt wie es das Ergebnis ausdrücken mag, lief das Spiel für Laufen nicht. Klar hatte man mehr Ballbesitz und Chancen und ging auch, wie es Trainer Tobias Schnell wünschte, früh (19.) in Führung. Andrin Steiner traf. Danach aber mühte man sich ab, Riederwald wehrte sich gegen weitere Tore. Gegen Ende ging Riederwald etwas die Luft aus. David Gunterns 2:0 in der 65. Minute löste die Bremse. Björn Züger, Beat Spinnler und Dominik Kofmehl sorgten innert zwölf Minuten für den Kantersieg. Ettingen war nach Verlustpunkten Leader, erlebte aber bei Schlusslicht Kleinlützel eine negative Überraschung. Das 2:2 dürfte den Leimentalern zu denken geben. Am Dienstag wurde das Nachtragsspiel gegen Brislach ausgetragen (nach Redaktionsschluss). Bei einem Sieg wäre
Ettingen nur einen Punkt hinter dem Leaderduo. Kleinlützel hingegen hat gezeigt, dass man noch «lebt». Der eine Punkt ändert in der Tabelle zwar nichts, aber er könnte einen Schub bringen. Gefährlich wird Dornach: Seit dort Tobias Fumagalli im Trainerstaff mitwirkt, gewinnen die Dornecker. Zuletzt traf Fumagalli gegen Münchenstein gleich selbst zum 4:3. Brislach kam gegen Aesch ebenfalls zu einem 2:2. Endrit Duraku traf vor der Pause zur Führung und Kevin Eigenmann kurz vor Schluss zum 2:2. In der Gruppe 2 war Gilgenberg United unter der Woche bei Leader Binningen chancenlos und verlor 0:6. So geht es weiter: SA Oberwil-Kleinlützel; Therwil-Röschenz; Dornach-Ettingen; Reinach-Riederwald. SO Laufen-Arlesheim.
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SPORT
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Donnerstag, 28. April 2022 Nr. 17
EISHOCKEY
Gute Nachrichten für den EHC Laufen Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen
2. Liga Samstag, 30. April 2022 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN Letztes Spiel der Saison 2022
2. Liga Nach dem klaren Sieg vom letzten Wochenende gegen den Tabellenletzten aus Liestal ( 41:26 ) geht es im letzten Spiel der Saison nochmals gegen ein Team aus dem hinteren Tabellendrittel. Mit dem sicherlich angestrebten Sieg gegen die Städter könnte man den dritten Tabellenplatz sicherstellen. Es ist aber jetzt schon klar, dass die SG Magden/Möhlin und die SG HSC Suhr Aarau II an den Aufstiegsspielen zur 1. Liga teilnehmen können. Am Tabellenende muss der HC Vikings Liestal in den sauren Apfel des Abstiegs in die 3. Liga beissen.
Glanz und Power: Nicht nur die MOBILA sorgte für gute Laune in der Eishalle.
3. Liga Das «Zwei» muss auswärts gegen den Tabellenvorletzten TV Kleinbasel II antreten (Samstag, 30. 4., 15.30 Uhr, Bäumlihof Basel). Mit einem Sieg kann sich das Team im Mittelfeld der Tabelle festsetzen.
Der EHC Laufen hat wegen der Pandemie eine harte Zeit hinter sich. Sportlich lief es alles andere als ideal und durch die aufgezwungenen Absagen von Anlässen wurde auch das Geld knapp. Am Wochenende sah man in der Eishalle nur fröhliche Gesichter.
Tabelle 2. Liga – Gruppe 3 Spiele/Punkte 01 SG Magden/Möhlin 20 36 02 SG HSC Suhr Aarau II 19 33 03 SG Wahlen Laufen 21 28 20 26 04 SG Binningen 05 TV Kleinbasel 21 24 06 STV Baden 2 21 21 07 TV Birsfelden II 21 18 08 SG ATV/KV Basel 20 17 09 Handball Birseck 1 21 14 10 HSG Ehrendingen Rookies 1 20 14 11 TSV Frick 2 21 11 12 HC Vikings Liestal 21 04
Edgar Hänggi
Handball Samstag, 30. April 2022 17.00 Uhr 2. Liga SG Wahlen Laufen – SG ATV/KV Basel Unterstütze als Fan unser Team! Kleine Festwirtschaft vorhanden.
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Nach zwei Jahren durfte in der Laufner Eishalle wieder die regionale Autoshow durchgeführt werden. Christoph Imhof versucht normalerweise Tore zu verhindern. In den vergangenen Tagen schaute er als Verantwortlicher der MOBILA, dass alles funktionierte, schüttelte Hände, lobte die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und betrieb Smalltalk mit Ausstellern und Besucherinnen. «Der wichtigste Teil meiner Arbeit ist eigentlich erledigt», meint er. «Ich glaubte lange nicht daran, dass wir eine Ausstellung im gewohnten Rahmen durchführen könnten. Gäste mit Masken hätten wir nicht gewollt. Als klar war, dass es eine normale MOBILA geben würde, war die Freude bei allen gross.» Imhof erklärt, dass die Aussteller sofort mitzogen, so
dass er die Halle füllen konnte. 17 Aussteller waren in der Eishalle und im Bereich vor der Halle vertreten und das mit 35 Marken und 108 Fahrzeugen. Das sei zwar, so Imhof, eine knifflige logistische Aufgabe, aber man mache es ja nicht zum ersten Mal. Das OK habe auch bewusst den Schwerpunkt der Ausstellung auf die Fahrzeuge gelegt. «Wir hatten auch zu wenig Zeit, um uns noch mit einem Rahmenprogramm zu befassen», erklärt Imhof. «Wenn wir in zwei Jahren die 25. Ausstellung durchführen, werden wir uns dann schon etwas einfallen lassen.»
Weiter in der 3. Liga
War man am Freitagabend noch leicht skeptisch, ob die Leute kommen, überwog am Sonntagabend die Freude. «Das Wetter hat uns sicher auch in die Karten gespielt», erklärte Roman Bucher, beim EHCL auch für die Finanzen zuständig. «Aber der Publikumsaufmarsch war schon gewaltig. Für viele war es einfach schön, dass man sich wieder sah, dass es eigentlich wieder war wie vor der Pandemie.» Bucher, der bereits seit Jahren Ehrenmitglied ist, aber eigentlich immer noch mehr macht, ist seit kurzem auch noch Sportchef. Roger Stähli gab den Posten ab, nachdem er ein auch mental ganz schwieriges Jahr hinter sich hatte: Auflösung der ersten Mannschaft, Start in der 4. Liga, Abbruch der Saison, Aufstieg am «grünen» Tisch und dann eine Saison, die durch die Folgen der Pandemie stark beeinträchtigt wurde. Am Ende
FOTO: EH-PRESSE
dann der Unterbruch und ein abgesagter letzter Match. Sportlich stieg Laufen gemäss den Abmachungen in die 4. Liga ab. Bis letzte Woche wusste niemand, was denn nun geht. «Letzte Woche kam nun endlich die Information, dass wir in der 3. Liga bleiben. Das bedeutet, dass wir eigentlich wieder einen Aufstieg hinter uns haben», lacht Bucher. Da Trainer Stefan Schwander aus privaten und beruflichen Gründen demissionierte, sucht Bucher jetzt einen neuen Trainer und muss schauen, dass er ein Team zusammenbringt, das dann auch eine gute Saison absolvieren kann. Zufrieden ist Bucher mit der Nachwuchsarbeit.
Zuversichtlicher Blick in die Zukunft
Am 20. Mai führt der EHCL die GV durch. Klar sei schon jetzt, dass Daniel Müller, der schon viel Bewegung ins Kids Hockey brachte, für den Verein 100 Prozent zur Verfügung stehen wird. Mit Guy Klar als Nachwuchschef oder Michael Strasser habe man weitere gute Leute im Nachwuchs. «Wir müssen noch viel machen, aber erste Früchte können wir ernten.» Auch die Zusammenarbeit in der neuen Nordwest United laufe gut. «Dank der Staatsunterstützung haben wir die Pandemie finanziell recht gut überstanden. Natürlich fehlen Anlässe wie die MOBILA, denn das ist ein Pfeiler im Vereinsjahr. Wir alle sind aber froh, dass es jetzt wieder normal weitergeht und hoffentlich dann auch so bleibt, wenn die Saison startet.»
FOTOGALERIE
Tickets fürs Solothurner Kantonalschwingfest jetzt kaufen eh. Am 22. Mai findet in Nunningen das 125. Solothurner Kantonalschwingfest statt. Nachdem König Wenger Kilian als Gastschwinger nach Nunningen kommt und einer der Favoriten für das ESAF in Pratteln ist, hat das Interesse schlagartig zugenommen. Über 1500 Zuschauer werden erwartet. Daher ist es ratsam, die Tickets jetzt zu kaufen. Dies kann nur auf der Webseite http://sksf-nunningen.ch/tickets/ getan werden.
Begehrt: Die Tickets fürs Schwingfest vom 22. Mai. FOTO: ZVG
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Bike OL im Blauengebiet WoS. Am Samstag 7. Mai findet ein Bike OL in Blauen statt. Dieser eignet sich auch sehr gut für OL Neulinge, da sich die Posten auf befahrbaren Waldwegen befinden. Die Besammlung befindet sich beim Schützenhaus Blauen, die Startmöglichkeit liegt zwischen 13 und 15 Uhr. Die Strecke XXL beträgt 30 Kilometer, die
Strecke XL 20 Kilometer, die Strecke M 10 Kilometer und die Strecke S 6 Kilometer. Der Bike OL ist auch mit dem E-Bike möglich. Auskunft und Anmeldung bis Donnerstagabend 5. Mai an Karel Hügli, karel.huegli@bluewin.ch oder 078 750 92 84
Frühlingsgefühle mischen sich mit dem Wunsch nach Frieden: Der Himmel und das blühende Rapsfeld leuchten in blau-gelb und erinnern dabei an die ukrainische Flagge. FOTO: CHRISTIAN HALBEISEN, RÖSCHENZ
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Filmabend zum Thema Armut
Walpurgisnacht auf der Burg
Armut: Drei Menschen mit persönlicher Armutserfahrung geben Einblick in ihr FOTO: ZVG Leben.
Das Hexenfest hat gefehlt. Endlich dürfen wir wieder unsere Besen schwingen, unsere Hüte werfen und die Tanzbeine zappeln lassen. Am Samstag 30. April ist es endlich wieder soweit und alle Hexen und Zauberer fliegen wieder zur traditionellen Walpurgisnacht auf die Burg Rotberg in Mariastein. Dieses Jahr sorgen «BaBüsk» für gute Stimmung! «Babüsk» ist die Abkürzung für «Baïtza Büewa Speziàl Klub». Hinter dieser FolkPop-Band stehen vier Elsässer, die mit traditionellen und neueren Volksliedern aus ihrer Heimat in Wirtshäusern und an Dorffesten auftreten. Mit viel Spielfreude
GEDANKENSTRICH
Zu grosse Auswahl
und Leidenschaft zaubern sie die richtige Stimmung für eine unvergessliche Burgnacht. Kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Hexenkessel und Rassigem vom Hexenfeuer werden im Burghof geschmort und gebraten. An der Besen-Bar werden Hexensäfte gebraut in diverseren Variationen. Wir rufen die Wetterhexen an, uns einen milden Frühlingsabend zu bescheren. Auch dieses Jahr wird DJ Silikon bis spät nach Mitternacht auflegen. Thomas Krämer Eintritt Gratis, Öffnung des Burgtores um 18 Uhr.
EINGESANDT Am Freitag 6. Mai zeigen wir um 20 Uhr im Pfarreisaal in Zwingen den Film «Mier sind Läbeskünschtler, mier chömme dure mit wenig». Was bedeutet es, armutsbetroffen zu sein? Wie kam es überhaupt dazu? Inwieweit ist soziale Teilhabe überhaupt noch möglich? Drei Menschen mit persönlicher Armutserfahrung geben Einblick in ihr Leben, direkt, offen und mutig.
Dieser Film, der für die regionale Armutskonferenz 2021 produziert wurde, berührt, deckt auf und regt an zum Nachdenken und diskutieren. Zwei von den Protagonisten aus dem Film werden anwesend sein für den Austausch nach dem Film. An etwas zum Knabbern und Trinken wird es auch nicht fehlen. Albert Dani Verena Gauthier Furrer Pastoralraum am Blauen
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Groovige Abendmusik in der Kirche Zum Abschluss der Abendmusiken-Saison lädt die reformierte Kirche in Laufen zum Konzert der B-Pocket ein. Die Formation spielt vorwiegend groovige Arrangements aus dem Jazzbereich. Unter vielen Eigenkompositionen finden sich auch Boogaloos von Lou Donaldson, Eddie Harris, Bobby Timmons und anderen. Die Kombination Hammond B3, Saxofon und Schlagzeug kleidet die Arrangements in den authentischen Sound, wie er auf unzähligen legendären Tonträgern anzutreffen ist. Im Repertoire finden sich diverse quasi «moderne» New Orleans Beats, welche bereits Ende der 60-er Jahre populär waren.
Die Musiker verstehen es, jedem Song sein besonderes Highlight zu geben und kreieren mit ihrer ansteckenden Spielfreude eine unvergleichbar spannende Konzertatmosphäre. Roland Köppel (Hammond B3), Dave Feusi (Sax) und Andreas Schnyder (Drums) trifft man seit Jahren in unterschiedlichsten Formationen. Ihr Zusammenspiel erhält durch diese lange Zusammenarbeit eine einzigartige Tiefe und Selbstverständlichkeit. Tatjana Fuog ref. Kirchgemeinde Laufental Abendmusiken, Samstag, 7. Mai, 17 Uhr, in der ref. Kirche Laufen, Eintritt frei. Kollekte.
Rehgeiss von Hund gerissen Am letzten Karfreitagabend musste Niklaus Brunner, Jagdaufseher vom Revier 62 Nunningen-Gilgenberg, eine Rehgeiss von ihren Qualen erlösen. Das Tier wurde im Gebiet Grüngen von einem Hund gerissen und hat den Angriff schwer verletzt überlebt. Die Rehgeiss konnte nicht mehr aufstehen. Danach wurde festgestellt dass sie drei Kitze in ihrem Leib getragen hat. Sie stand kurz vor der Setzzeit (Geburt). Die hochträchtigen Rehgeissen sind in ihrer Flucht eingeschränkt. Sie haben keine Chance gegen Angreifer. Der Jagdverein Nunningen–Gilgenberg ist sich bewusst, dass sich die meisten Hundehalter verantwortungsbewusst verhalten. Aber ein einziger Hund, der wildert, reicht, um den Rehen schreckliche Schmerzen zuzufügen. Die Rehgeissen setzen ihre Kitze in die Wiesen und säugen sie auch dort — mehrmals täglich. Es kann gut sein, dass weit weg vom Wald eine Rehgeiss ein Kitz abgelegt hat und es zum Säugen wieder aufsucht. Es ist Setzzeit und danach Kitzaufzucht in den Wiesen. Die Jägerschaft bittet die Hundehalter, dieser Angelegenheit Rechnung zu tragen. Auch eine Bitte an die Bevölkerung ist, umherstreunende, wil-
Drei Kitze im Leib: Die trächtige Rehgeiss hatte auf der Flucht vor dem Hund keine Chance. FOTO: ZVG dernde Hunde zu melden, um unnötiges Tierleid zu vermeiden. Erhard Hänggi
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EINGESANDT
Sprachpoet und Saitenvirtuose
Begeisterte Jugendliche
«Mittelland» nennen der Sprachpoet Pedro Lenz und der Saitenvirtuose Max Lässer ihr gemeinsames Programm, eine Suche nach der Seele der Schweiz. Der Gitarrist Max Lässer spielt den Soundtrack zu Pedro Lenz’ Geschichten vom Lebensgefühl im Mittelland. Sobald Lässer die Palette seiner Saiteninstrumente zum Klingen bringt, erhalten die Texte von Lenz eine neue Bedeutung. Bald erzählen die Instrumente eine Geschichte zur Musik der Worte, bald ist es umgekehrt. Lässer und Lenz reisen seit vielen Jahren mit ihren eigenen Programmen durchs Land. Nun fanden sie, es sei an der Zeit, ein gemeinsames Programm zu erarbeiten. Die beiden zeigen, wie unser Land tickt — witzig und nachdenklich, tief- und hintersinnig, balladesk und groovend!
Lesung und Konzert: Pedro Lenz und Max Lässer treten in Laufen auf. FOTO: ZVG
Freitag, 6. Mai, 20 Uhr, Alts Schlachthuus, Laufen, Tickets unter: www.kfl.ch oder Blütenwerkstatt, Delsbergerstrasse 14, Laufen, Veranstalter: Kulturforum Laufen
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Über d Roggenflue Eine aussichtsreiche Wanderung im Solothurner Jura, am Sonntag 8. Mai. Diese atemberaubende Wanderung führt uns vom wunderschönen Tal auf die Anhöhen der ersten Jurakette. An der Burg Alt-Falkenstein vorbei und dem Kluser Grat entlang hinauf auf den Roggen. Nach dem Schlussspurt auf die Roggenflue schweift unser Blick über das Mittelland, und die Jurahöhen. Vor dieser imposanten Kulisse werden wir picknicken. Voller Energie marschieren wir über den Bergrücken zur Roggenschnarz, wo uns ein kurzer steiler Abstieg über eine Treppe unsere volle
Konzentration fordert. Danach folgt ein gemütlicher Spaziergang über die Tiefmatt nach Holderbank hinunter. Streckendaten: Länge: 9,5 km, Aufstieg: 661 m, Abstieg: 492 m, Zeit: 3½ Std., Treffpunkt: 08.30 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB, Gleis 17, Kosten: ca. 10 Franken zum Teil mit U-Abo. Anforderung: Gute Kondition, Trittsicherheit, schwindelfrei. Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Stöcke empfohlen. Verpflegung: Aus dem Rucksack. Leitung: Angelika Schmid, SMS 079 665 60 55. Mail: saihtamac@gmail.com. Anmeldung: Bis Mittwoch, 4. Mai. Naturfreunde Baselbiet
So mancher Besucher und manche Besucherin staunte letzten Freitag über die vielen, grossen Bildschirme, die in der Stedtlibibliothek aufgestellt wurden. Die Stebi verwandelte sich kurzerhand in ein wahres Gamingparadies. Unter fachkundiger Leitung von Michele Salvatore von der Agentur für Soziokultur Basel durften Jugendliche einen Abend lang miteinander verschiedene Spiele ausprobieren. Auch eine Virtual Reality-Brille stand zur Verfügung. Mit hoher Konzentration, grosser Begeisterung und Freude am gemeinsamen Erleben wurde gespielt, diskutiert, ein Quiz gelöst, zusammen gegessen und gelacht. Unterstützt wurde Michele Salvatore vom Team der Offenen Jugendarbeit Region Laufen und der Stebi. Der einheitliche Wunsch am Schluss des Abends war der nach weiteren solchen Abenden und die Möglichkeit, Games auch in der Stedtlibibliothek ausleihen zu können. Ob die Stedtlibibliothek diesen Wunsch erfüllen kann, hängt unter anderem von der Suche nach Sponsoren für dieses Angebot ab und ist noch ungewiss. Von anderen Bibliotheken, die bereits verschiedene Games ausleihen, wird über gute Erfolge in der Leseförderung berichtet: Die Games machen die Bibliotheken für Jugendliche attraktiver und die jungen Besucherinnen und Be-
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sucher nutzen auch vermehrt das Angebot an Büchern, Zeitschriften oder Filmen. Dank für diesen tollen GameEvent gebührt unseren Sponsoren, insbesondere Radio TV Stebler, dem Amt für Kultur BL und unseren Helfern und Helferinnen. Das Team der Stedtlibibliothek Laufen
Gaby Walther
Es war ein anstrengender Tag. Ich habe lange gearbeitet – viel wäre auch im Haushalt noch zu tun. Doch es genügt für heute. Einfach abschalten und auch den ganzen Wahnsinn dieser Welt für einen Moment ausblenden. So setzen wir uns zu zweit vor den Fernseher. Nein, Nachrichten wollen wir keine schauen und mit Fussball kann ich wenig anfangen. Ein Film soll es sein. Ein unterhaltsamer, ein spannender, ein lustiger Film wünschen wir uns. Mitreissend soll er sein, mit guten Schauspielerinnen. So checken wir uns durch die rund dreihundert Sender. Das braucht Zeit. Fündig werden wir nicht. Dienstag scheint der falsche Tag für einen guten Film zu sein. Auf Krimi, Doku, Kochsendung, Bachelor und Talkshows haben wir keine Lust. Aber das ist kein Problem. Schliesslich gibt es Replay und so klicken wir uns durchs Programm der letzten fünf Tage. Die Auswahl ist gross, doch entweder ist der Film schon 20 Jahre alt, wir haben ihn bereits gesehen oder werden uns nicht einig. Aber auch das ist noch kein Problem, schliesslich bieten Netflix, Amazone und Disney eine unendliche Auswahl aus verschiedensten Sparten. Wir schauen uns ein paar Trailers an und setzen ein paar Filme, die uns ansprechen könnten, auf die Merkliste. Nach einer halben Stunde sind wir uns endlich einig und entscheiden uns für eine Komödie. Doch nach einer weiteren halben Stunde müssen wir feststellen, dass es die falsche Wahl war. Ein fertiger Mist wird uns hier geboten. Die Komödie ist wohl eher ein Drama, das aber nicht zu überzeugen vermag. Wir starten einen zweiten Versuch, um eine halbe Stunde später beim gleichen Punkt anzugelangen. Inzwischen ist es zehn Uhr. Es ist definitiv zu spät, nochmals mit einem weiteren Film zu beginnen. «Schau dir doch eine Serie an, dann kannst du dir das Suchen für die nächsten Wochen ersparen», rät mir eine Kollegin am folgenden Tag. Nun, die Suche blieb mir nicht erspart. Und als ich mich endlich für eine Serie entschieden hatte, kam ich nicht mehr ins Bett. Denn den Zeitpunkt zum Ausschalten verpasste ich, zu spannend war die Serie und alle Folgen bereits vorhanden. Zum Glück war es nur eine Miniserie. Der Fernseher wird nun eine Zeit lang ruhen.
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Buurezmorge in der Neuhof-Schüüre Abtauchen in andere Welten: Mit der Virtual Reality-Brille kann man dem ungestörten Gamen frönen. FOTO: ZVG
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
Am Muttertag 8. Mai wagen wir es, nach der coronabedingten Pause wiederum den beliebten und reichhaltigen Brunch auf dem Neuhof, In den Spitzen 5 in Laufen (Strasse Laufen-Wahlen, direkt vor der Ortstafel Wahlen links abbiegen), durchzuführen. Sie können sich in der ehemaligen Schüüre von 10–13 Uhr ausgiebig mit hausgemachter Züpfe und Brot, Rösti, Rührei, Fleisch- und Käseplatten, Birchermüesli und weiterem Gluschtigem bedienen. Die Kosten für das reichhaltige Buffet betragen pro Person 34 bzw. 17 Franken (Kinder 5-12 Jahre). Die kleinen Gäste können sich mit ihren Eltern bei unseren Zwerggeissli, Lamas und Säuli umsehen. Familie Mathys Anmeldungen unter Tel. 061 761 60 39 oder per Mail an info.neuhof@gmail.com.
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Die
Bürgergemeinde Bretzwil schreibt die Stellen als
Hirt/in - Gastwirt/in für den Weidebetrieb und das Restaurant Stierenberg auf den 1. April 2023 zur Bewerbung aus. Gesömmert werden Rinder und Mutterkühe, max. 55 GVE während 105 Tagen. Der Sömmerungsbetrieb ist teilweise an Auflagen des Kantons gebunden. Die modern eingerichtete Bergwirtschaft wurde zusammen mit der dazugehörenden 7-Zimmer-Wohnung im Jahr 2002 neu erstellt und liegt im Wandergebiet des Jura-Nordfusses. Die Gastwirtschaft weist 60 Plätze auf. Ebenfalls ist eine Gartenwirtschaft angegliedert. Verfügen Sie über Berufserfahrung in der Landwirtschaft und im Gastgewerbe (Wirtepatent Bedingung bei Stellenantritt)? Haben Sie Freude und Interesse am traditionellen Weidebetrieb und an einer gut geführten Gastwirtschaft? Sind Sie selbständiges und fachmännisches Arbeiten gewöhnt, dann richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis am 30. Juni 2022 (Datum des Poststempels) an die Gemeindeverwaltung Bretzwil, Kirchgasse 3, 4207 Bretzwil. Es werden sowohl gemeinsame Bewerbungen als Hirt/in und Gastwirt/in, als auch einzelne Bewerbungen nur als Hirt/in oder Gastwirt/in entgegen genommen. Gestützt auf die eingegangenen Bewerbungen wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, in welcher Form die Stellen als Hirt/in und Gastwirt/in besetzt werden. In Absprache mit dem aktuellen Wirtepaar ist allenfalls eine frühere Übergabe des Restaurants möglich. Zusätzliche Informationen über den Stierenberg finden Sie unter www.bretzwil.ch. Für Fragen oder weitere Auskünfte steht Ihnen der für den Stierenberg zuständige Gemeinderat Konrad Ruchti, Telefon 079 480 79 49, E-Mail: konrad.ruchti@bretzwil.ch gerne zur Verfügung. Gemeinderat Bretzwil
MOSAIK
Donnerstag, 28. April 2022 Nr. 17
GESCHÄF TSWELT
EINGESANDT
EINGESANDT
Die Umsatzmarke von 100 Millionen Franken geknackt
Viele Mitmenschen helfen mit
2000 Franken für die Ukraine gesammelt
Auch in diesem Jahr löste unser Spendenaufruf vom März eine grosse Solidarität gegenüber den hilfs- und pflegebedürftigen Menschen im Thierstein und Dorneckberg aus. Für die überwiesenen Gönnerbeiträge und das Vertrauen in unsere Organisation danken wir den zahlreichen Spenderinnen und Spendern herzlich. Ein grosses Dankeschön gebührt ebenfalls all jenen Menschen, die sich unermüdlich für die Hilfe und Pflege ihrer Angehörigen engagieren. Diese Einsätze sind immens wichtig und ermöglichen den kranken und hilfsbedürftigen Personen eine angenehmere Lebensqualität im vertrauten Umfeld. Falls Sie eine Unterstützung durch die Spitex oder unser Angebot Spitex-24h-Notruf wünschen, besuchen Sie unsere Homepage www.spitex-thdo.ch oder rufen Sie uns unter der Nummer 061 783 91 55 an. Simone Benne, Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg
Viele Hilfsorganisation freuen sich über die hohe Spendenbereitschaft in der Schweiz in Bezug auf die Tragödie in der Ukraine. Auch das Forum für Mittelostund Südosteuropa (FOMOSO) konnte über die letzten Wochen Spenden sammeln. Diesbezüglich möchte sich das Forum an dieser Stelle bei allen Spenderninnen und Spendern bedanken. Wir konnten bis anhin rund 2000 Franken an Spenden einnehmen, dir wir direkt an unsere Kontaktstelle im Zentrum der Ukraine gesendet haben. Weitere Spenden sind natürlich weiterhin sehr gewünscht, da Nahrungsmittel und Medikamente immer benötigt werden.
PR. Seit 22 Jahren gibt es die Landi-Reba an vier Standorten im Baselbiet, unter anderem in Laufen. Am letzten Donnerstag strahlte die Geschäftsleitung der Landi Reba (Region Basel) an der Generalversammlung mit der Sonne um die Wette. Nicht erstaunlich, denn sie konnte den Besitzerinnen und Besitzern des Unternehmens, also den Bauernfamilien, mitteilen: «Wir haben letztes Jahr erstmals in den 22 Jahren, seit es Landi Reba gibt, die Umsatzmarke von 100 Millionen Schweizerfranken geknackt.» Der dabei erwirtschaftete Gewinn würde nicht irgendwo verschwinden, sondern einerseits an allen Standorten investiert und
andererseits den Aktionären rückvergütet. Nach dem geschäftlichen Teil referierte Beat Krippendorf über «Die Kraft der Emotionen, die Wichtigkeit der Kundenbeziehung im digitalen Zeitalter». «Ihr müsst euren Kunden Stallgeruch vermitteln, wenn ihr eine gute Beziehung zu ihnen aufbauen wollt», stieg er ein. Ausbildung sei nicht mit Bildung gleichzusetzen, denn «Bildung» beziehe sich auf die ganze Person, also Persönlichkeit, geistiges Profil, Weltsicht, moralische Sensibilität, ethisches und soziales Gewissen und empathische Intelligenz. Er empfahl: «Nehmt euch selbst nicht zu wichtig. Nicht wie jene, die glauben, die Sonne gehe ihretwegen auf.»
LESERBRIEF
Weniger Stress bei der Tötung
Erfreuliche Kunde: An der Generalversammlung der Landi Reba konnte ein Rekordumsatz vermeldet werden. FOTO: ZVG
GESCHÄF TSWELT/ VER ANSTALTUNG
Häufige Infekte bei Kindern PR. Wer kennt sie nicht — die scheinbar ständigen «Schnudernasen» des jüngeren Kindes? Manch eine Mutter oder ein Vater mag schier verzweifeln, wenn sie das Kind, kaum von einer heftigen Erkältung genesen, nachts schon wieder husten hören. Woher kommt es, dass manche Kinder so oft erkranken? Manchmal scheint es einem, als sei das Kind noch nie ganz gesund gewesen. Was können die Eltern tun, um das Kind zu stärken, seine Abwehrkräfte zu unterstützen? Und auch Jugendliche werden manchmal nicht wieder richtig gesund. Was können die Eltern dann tun? Welche Möglichkeiten haben sie mit ihrer Haus-
apotheke? Wie können sie den Genesungsprozess unterstützen? Stephan Sprute, Facharzt für Kinderund Jugendliche, ist in seiner Sprechstunde viel mit solchen Fragen konfrontiert. Am Gesundheitsforum gibt er dazu Auskunft und beantwortet auch gern Ihre Fragen. Das Gesundheitsforum findet am Donnerstag 5. Mai um 19.00 Uhr im Saal Pfeffingerhof am Stollenrain 11 in Arlesheim statt. Anmeldung: Klinik Arlesheim, Kommunikation, kommunikation@klinik-arlesheim.ch, Tel. 061 705 72 15, www.klinik-arlesheim.ch.
Zum Artikel «Weniger Stress bei der Tötung», erschienen im Wochenblatt vom 21. April. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein guter Schritt. Das gilt auch im Umgang mit den Tieren, den wehrlosesten Geschöpfen unserer Gesellschaft. Und es ist gut, wenn sich Bäuerinnen und Bauern Gedanken darüber machen. Ich finde es aber höchst unpassend, wenn im Zusammenhang mit dem Zertrümmern des Schädels eines Tierkindes das Wort «Tierwohl» bemüht wird. Oder mit der Haltung von überzüchteten Legehennen, die nach einem Bruchteil ihrer Lebenserwartung einen Kopf kürzer gemacht werden, weil sie zu wenig Eier legen. Und würden Sie es gutheissen, wenn dasselbe mit einem Hund geschähe? Und wo liegt der signifikante Unterschied zwischen einem Hund und einem Kälbchen? Tierprodukte zu essen, ist heute nicht nur unnötig, es ist sogar der Gesundheit abträglich. Wir üben damit unnötige Gewalt aus und zerstören die Lebensgrundlagen kommender Generationen. Die Zukunft der Menschheit wird (weitgehend) vegan sein oder sie wird nicht stattfinden. Wir brauchen nicht weniger als eine globale Revolution des Mitgefühls, wenn wir als Menschheit eine Zukunft auf diesem Planeten haben wollen. Alexander Stebler, Zullwil
Andrang hält sich noch in Grenzen
Auch in Bezug auf das Angebot an Unterkünften in unserer Region mangelt es nicht an Hilfsbereitschaft. Auch dafür möchte sich das Forum bei allen herzlich bedanken. Nichtsdestotrotz hält sich der Andrang von Menschen, die in unserer Region geflüchtet sind, momentan noch in Grenzen. Der Grund dafür liegt vor allem darin, dass die Ukrainerinnen in der ersten Phase nach Unterkünften in Stadtnähe gesucht haben. Jetzt kommt es aber vermehrt zu Zuteilungen und das auch in unsere Region. FOMOSO steht hier in Kontakt mit den zuständigen Behörden im Dorneck-Thierstein. Folglich werden wir uns bei allen, die sich auf unserer Webseite angemeldet haben und die eine Unterkunft anbieten möchten, melden, sobald wir Anfragen erhalten werden. Roman Oeschger FOMOSO Forum für Mittelost- und Südosteuropa Büren Weitere Infos auf der Webseite www.fomoso.org/ ukraine-unterstuetzen.
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MUSIK-TIPP
Tears For Fears
Tears For Fears, das sind Roland Orzabal und Curt Smith. Sie feierten in den 1980er Jahren mit einem Musikmix von Synthiepop , Rock und New Wave die grössten Erfolge. Wer erinnert sich nicht gern an Hits wie «Mad World», «Shout» und «Everybody Wants To Rule The World»? Danach verblasste der Stern der erfolgsverwöhnten Band mehr und mehr. «Everybody Loves A Happy Ending» war 2004 ihre vermeintlich letzte Platte. Doch die beiden Musiker vergassen ihre Streitereien und spielten im vergangenen Jahr zum 40. Bandjubiläum das Comeback-Album «The Tipping Point» (Universal) ein, das Ende Februar 2022 veröffentlicht wurde. Orzabal und Smith harmonieren gesanglich immer noch perfekt und zeigen sie spielfreudig. Die neuen balladenlastigen Songs weisen experimentelle Elemente auf, kommen aber trotzdem unverkennbar in dem von dieser Band gewohnten, teils pathetisch und pompös arrangierten Sound daher. «The Tipping Point» ist kein spektakuläres, und doch, nicht nur für Nostalgiker, ein hörenswertes Album. Benno Hueber
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LESERBRIEF
Plakate-Wirrwarr Bunte Plakate mit JA und NEIN begleiten uns auf den Strassen des Schwarzbubenlandes. Es geht um die Volksinitiative «Jetz-si-mir-draa» und um den Gegenvorschlag, welcher tiefere Steuertarife und höhere Abzüge vorsieht. Plakate dürfen (müssen sogar!) plakativ sein, doch sollten die Inhalte keine Unwahrheiten suggerieren. Erstens: Hauseigentümer werden mit dem Gegenvorschlag nicht schlechter gestellt. Es finden keine Änderungen der Katasterwerte oder Bemessungen statt. Im Gegenteil, dank tieferen Tarifen wird die Steuerlast kleiner (Rentner mit Eigenheimen). Zweitens: für 93 Prozent der Pendler bleibt alles beim Alten. Bei 7 Prozent gibt es hingegen eine Plafonierung bei den Abzügen, für diese wird das steuerbare Einkommen steigen. Drittens: Unser Kanton sei ein «Hölle». Ja, für tiefste Einkommen und Familien mit Kindern ist die Steuerlast extrem, weshalb ja genau hier mit dem Gegenvorschlag angesetzt wird. Bei den hohen Einkommen ist unser Kanton weder Hölle noch Paradies, sondern exakt im Durchschnitt. Soweit die Fakten. Legen Sie ein Ja zum Gegenvorschlag in die Urne, damit Familien mit Kindern oder Rentner mit tiefen Einkommen in Zukunft weniger Steuern bezahlen müssen. Für ein attraktives Schwarzbubenland — nicht nur landschaftlich, sondern auch steuerlich. Christian Thalmann Breitenbach
Gepflegt von Kopf bis Fuss mit Louis Widmer Im Jahr 1960 von Vater und Sohn gegründet, hat sich die Schweizer Firma Louis Widmer bei Dermatologen und Konsumenten einen Namen gemacht für hochwertige Kosmetikprodukte. Die Linie hat in der Schwarzbuebe-Apotheke einen festen Platz. Vom 25. bis 30. April gibt es dort Beratungstage mit einem attraktiven Geschenk. Felicetta Parente, als Pharma-Assistentin und langjährige Mitarbeiterin der Schwarzbuebe-Apotheke arbeiten Sie täglich mit Louis Widmer Produkten. Was zeichnet Louis Widmer aus? Wir machen sowohl bei der Hautpflege, beim Sonnenschutz als auch bei dermatologischen Problemen sehr gute Erfahrungen mit Louis Widmer. Die Produkte werden in der Schweiz ohne Tierversuche entwickelt und mit sorgfältig ausgewählten Rohstoffen hergestellt. Dadurch sind sie sehr gut verträglich. Man kann sich von Kopf bis Fuss mit Louis Widmer Produkten pflegen. Viele Menschen leiden unter Allergien. Welche Antworten hat Louis Widmer darauf? Die Produkte enthalten keine Parabene und fast alle sind ohne Parfum erhältlich. Das ist wichtig für Personen, die allergisch auf Duftstoffe und manche Konservierungsstoffe reagieren. Und Männer bevorzugen die unparfümierten Hautcrèmen, Reinigungslotionen, Shampoos und Duschgels generell. Louis Widmer ist auch bei Dermatologen ein Begriff. Warum? Louis Widmer stellt auch Produkte zur Behandlung von Akne und Hautkrankheiten wie Psoriasis her. Die positiven Erfahrungen im dermatologischen Bereich veranlassen viele Ärzte dazu, ihren Patienten auch für die tägliche Hautpflege Louis Widmer zu empfehlen. Was dürfen Kundinnen und Kunden während Ihrer Beratungstage erwarten? Alle unsere Mitarbeiterinnen kennen die Louis Widmer Produkte sehr gut und freuen sich, ihr Fachwissen als Expertinnen weiterzugeben. Ab einem Einkaufswert von 50 Franken verschenken wir zudem ein Körperpflegeprodukt in Originalgrösse.
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 28. April 2022 Nr. 17
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Eröffnung Bakelit Museum
BREITENBACH. Am 1. Mai findet die Eröffnung mit Apéro des Bakelit Museums in Breitenbach statt. Auf dem Areal Brac an der Passwangstrasse 35-4 (Zugang via Bodenackerstrasse) präsentiert Jörg Zimmermann zwischen 14 und 17 Uhr die weltgrösste Sammlung von Bakelitgegenständen. Bakelit war der Kunststoff der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ausstellung im Stedtli
Ein Schnappschuss im Anflug: Eine Biene steuert die nächste nahrhafte Blüte an.
FOTO: CHRISTIAN SANER, LIESBERG
K ANTON BASELL AND
FLÜH
SEEWEN
Öffentliche Versteigerung
Erste Generalversammlung
Unterschiedliche Aussagen
WoS. Am Samstag 30. April findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal ab 10.15 Uhr die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 110 Velos diverser Marken, vier Autos, einem Motorrad, einem Kleinmotorrad sowie zwei Autobahnschildern «Willkommen- und Auf Wiedersehen im Baselbiet» statt. Das Mindestgebot bei den Fahrrädern beginnt bei der ersten Kategorie bei fünf Franken und bei der zweiten Kategorie (Mountainbikes) bei 50 Franken. Der Zuschlag erfolgt gegen Barzahlung und ohne Gewähr für den Zustand der Velos. Das Mindestgebot bei den Autos und den Motorrädern liegt voraussichtlich deutlich unter dem Eurotaxwert. Die Autos und die Motorräder müssen ebenfalls bar bezahlt werden. Eine Besichtigung ist ab 9 Uhr möglich. Weitere Informationen und Bilder der Fahrzeuge sind unter www.baselland.ch zu finden.
WoS. Am 29. April findet die erste Generalversammlung der Interessensgemeinschaft Flüh statt. Austragungsort ist die Ökumenische Kirche in Flüh, die Veranstaltung startet um 19 Uhr. Nach der lang andauernden Coronapandemie sei es nun umso wichtiger, dass sich alle Mitglieder persönlich kennenlernen können. Der Pflichtteil der Mitgliederversammlung solle darum möglichst kurz gehalten werden und sich ausschliesslich den wichtigen Themen und Informationen widmen, wie beispielsweise der Erweiterung des Vorstands. Die Interessensgemeinschaft Flüh setzt sich für ein lebenswertes und lebendiges Dorf ein. Für das kommende Vereinsjahr liegen die Schwerpunkte bei der Talstrasse, der Ortsplanungsrevision, dem Zukunftsbild von Flüh und der Planung eines Herbstfests und des Banntags.
WoS. Zwischen Seewen und Ziefen kam es am letzten Donnerstagabend zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen. Der Unfall geschah gegen 18.15 Uhr. Eine beteiligte Autolenkerin meldete den Vorfall der Polizei, der andere Lenker setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Der Polizei gelang es, diesen ausfindig machen. Aufgrund der unterschiedlichen Schilderungen des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht. Personen, die Angaben zur Fahrweise der beteiligten Autos — ein grauer Citroën sowie ein schwarzer VW Touran — machen können, sind gebeten, sich bei der Kantonspolizei Solothurn (Telefon 061 785 77 01) zu melden. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Küche & Bad Innenausbau Türen
LAUFEN. WoS. Die Galerie Isler re-loaded zeigt ab kommendem Sonntag die Ausstellung «konstruktiv-konkret». Zu sehen sind Originale und Druckgrafiken von Schweizer und europäischen Künstlerinnen und Künstlern aus der Sammlung von Sandro Hügli, kuratiert von Ackermann Pearce und A.G. Moffet. Zu sehen sind unter anderem Werke von Antonio Calderara, Carlo Vivarelli, Max Bill, Annemie Fontana, Jean Gorin und Richard Paul Lohse. Die Vernissage findet am Sonntag 1. Mai von 13 bis 17 Uhr an der Bauerngasse 10 in Laufen statt. Anschliessend ist die Ausstellung noch bis am 21. Mai jeweils freitags von 18-20 Uhr und samstags von 14-17 Uhr geöffnet.
Massive Geschwindigkeitsübertretung
LAUFEN. WoS. Am Montag 18. April registrierte die Polizei Basel-Landschaft im Rahmen von mobilen Geschwindigkeitskontrollen in Laufen einen Motorradlenker, der massiv zu schnell unterwegs war. Die Messung auf der Breitenbachstrasse ergab nach Abzug der gesetzlichen Toleranz eine Geschwindigkeitsübertretung von 72 km/h; auf dem betreffenden Streckenabschnitt sind 80 km/h zulässig. Der Motorradlenker, ein 35-jähriger deutscher Staatsangehöriger, musste seinen Führerausweis an Ort und Stelle abgeben. Der Lenker muss sich nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte vor der Justiz verantworten müssen. Zudem wurde das Motorrad auf Weisung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft beschlagnahmt.
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Little Brother – Aufstand Von Cory Doctorow, mit einem Vorwort von Edward Snowden Cory Doctorow, 1971 in Toronto geboren, ist Schriftsteller, Journalist, Blogger und Internetikone. Heute lebt er in Los Angeles. Seine »Little Brother»-Romane wurden internationale Bestseller. Marcus Yallow ist ein technikaffiner 17-jähriger Schüler, der sich bestens im Netz auskennt. Während er und seine Freunde in einem illegalen Onlinegame unterwegs sind, wird auf seine Heimatstadt San Francisco ein Bombenanschlag verübt. Marcus und seine Freunde werden ungewollt zu Hauptverdächtigen und tagelang durch Agenten der Homeland Security verhört. Als Marcus endlich wieder freigelassen wird, hat sich die USA in einen Überwachungsstaat verwandelt. Marcus und seine Freunde wollen das nicht kampflos hinnehmen und schwören Widerstand. Ein gefährliches Spiel beginnt. Cory Doctorow schrieb diesen spannenden Thriller für junge Erwachsene vor elf Jahren. Seine Themen wie Anschläge, Massenüberwachungen oder Einschränkungen der Rechte, sind heute aktueller denn je. «Aufstand» ist der erste Band der dreiteiligen Serie «Little Brother». Hannelore Rüegg
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