Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 62 I 169. Jahrgang I Freitag, 7. August 2015
Belagsschäden
Glanz und Glamour
Die Strassen im Ortskern von Herferswil werden für 600 000 Franken saniert. > Seite 3
Fabienne Schild aus Affoltern lebt den Mädchentraum vom Modeln. > Seite 5
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Dekogetreide Mit ihrem Nischenprodukt haben Künzis in Maschwanden seit 30 Jahren Erfolg. > Seite 9
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Asyl bieten Die Suche nach zusätzlichem Wohnraum für Migranten ist auf gutem Weg. > Seite 11
Das kulinarische Angebot trägt zu den Spitzenfrequenzen bei Die Schwimmbäder im Säuliamt bieten mehr als nur Abkühlung Übereinstimmend verkauften die Schwimmbäder im Knonauer Amt bis Ende Juli bereits mehr Eintritte als während der ganzen letzten Saison. Neben dem Plausch im kühlen Nass locken sie ihre Kunden auch mit kulinarischen Spezialitäten.
sesalat, zubereitet mit der weltbesten Salat-Sauce, als Geheimtipp bezeichnen.
Am Türlersee isst man Spaghetti aglio e olio
................................................... von martin mullis Mehrere bewachte Badestellen im Säuliamt bieten ihren sonnenhungrigen und Kühle suchenden Gästen gepflegte Anlagen und hygienisch einwandfreie Gewässer. Die Besucher dürfen aber auch mit einigen kulinarischen Überraschungen rechnen. Bei einer kleinen Umfrage bestätigten alle Bademeister und Schwimmbadleiter übereinstimmend ausserordentlich hohe Besucherzahlen. Genaue Angaben waren zwar nicht so ohne weiteres zu ermitteln, hingegen stimmt bei sämtlichen Badeanstalten die Behauptung, dass die Gästefrequenz bereits Ende Juli grösser war als während der ganzen letztjährigen Saison. Kathrin Huwiler von der Badi in Maschwanden durfte zusätzlich wegen dem neu erstellten Naturbad viele zusätzliche Gäste begrüssen. Doch nicht nur die Bassins und die gepflegten Anlagen locken die Menschen in die Freibäder. Auch Maschwanden darf Gäste begrüs-
Für Fischknusperli und Spaghetti im Restaurant Camping Türlersee sind diese Gäste extra aus dem luzernischen Ballwil angereist. (Bild Martin Mullis) sen, welche die delikaten Angebote des Imbiss-Kioskes sehr schätzen.
Nur wegen den Delikatessen in die Badi Der Mettmenstetter Bademeister Markus Voser nennt den Kiosk in seiner Badi zwar klein, dafür biete er eine grosse Auswahl an Speisen und Getränken. Neben allerlei Kleinigkeiten, Salaten und Frühlingsrollen heisst in der Badi Mettmenstetten der gastronomische Hit «Albisburger». Der im Durchmesser 14 Zentimeter grosse Burger befindet sich auf einem spezi-
ellen Fladenbrot und Bademeister Voser weiss, dass Kenner und Feinschmecker wegen dieser Delikatesse von weither anreisen. In der Badi Obfelden hingegen darf das ganz speziell und stets frisch zubereitete Beefsteak Tatar nicht gerade Welt- jedoch sicher Regionalruhm in Anspruch nehmen. Roland Bulliard, Chef vom Roli’s Badibeizli, bietet neben vielen anderen Köstlichkeiten ausserdem rund zehn hochwertige Weine an. Für eine etwas herzhaftere Spezialität wiederum ist die Campingbeiz an der Reuss in Ottenbach bekannt. Platzwart Andy Seiler erzählt, dass Kenner den Wurst-Kä-
Auch das zum Camping gehörende Restaurant Türlersee führt auf der Speisekarte neben Fischknusperli, Entrecôte, Tatar, Swiss prime Beef und vielen Salaten ebenfalls eine besondere Delikatesse. Pächterpaar Bianca und Andi Glättli kennen Gäste, welche regelmässig wegen den einzigartigen Spaghetti aglio e olio an den Türlersee reisen. Ein professionelles Restaurant mit einer Hotelküche bewirtet die Besucher des Schwimmbades Stigeli im Bezirkshauptort. Koch Nejib Ben Abdellatif hat am Montagnachmittag alle Hände voll zu tun. Als kulinarisches «Stigeli-Highlight» nennt er die hausgemachte Lasagne in orientalischer Version mit sehr viel Käse. Auch in der Badi-Beiz am Hedinger Weiher finden die Badenden ein breites Angebot an Grilladen, Flammkuchen, Salaten, Hamburgern und saisonalen Spezialitäten. Bloss gut, dass die natürlichen Gewässer und die Schwimmbassins auch ausgezeichnet Gelegenheit bieten, die durch die lukullischen Köstlichkeiten angefutterten Kalorien mit einem tüchtigen «Schwumm» wieder loszuwerden.
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Virtuelle Realität Teil sechs der Sommerserie «das Knonauer Amt im Jahr 2115». > Seite 12
Ernteaussichten 2015 beim Obst durchwachsen Gemäss Ernteschätzung des Schweizer Obstverbandes (SOV) und des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) werden in der Schweiz in diesem Jahr rund 183 400 Tonnen Äpfel und 35 100 Tonnen Birnen geerntet. Die Tafelapfelmenge liegt dabei im Bereich des Vorjahres, während die Mostapfelernte voraussichtlich markant tiefer ausfallen wird als 2014. Bei den Birnen sieht es etwas anders aus: Die Menge an Tafel- und Industrieobst aus Anlagen liegt hier zwar im Durchschnitt der vier Vorjahresernten, jedoch tiefer als bei der Ernte 2014, die Mostbirnenernte wird zudem sogar marginal höher ausfallen als die letztjährige Ernte. Eine Umfrage bei Obstbauern und Moster im Bezirk Affoltern bestätigt diese Prognosen. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 3
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Flammendes Spektakel in Ämtler Gemeinden Trotz Trockenheit wurden fast überall die Höhenfeuer entzündet Von Hausen bis Stallikon zog am 1. August das gleissende Lodern die Festgemeinden in seinen Bann. Als «schönster Platz im Säuliamt» betiteln die Mettmenstetter ihren Festplatz Paradies. Tatsächlich bietet sich hier ein fantastischer Ausblick und entsprechend wurde das Höhenfeuer von weither gesehen. Allerdings leuchteten im nächtlichen Säuliamt zahlreiche weitere Flammen-Dreiecke – teils an ähnlich spektakulären Aussichtslagen. Für die eine oder andere Sorgenfalte sorgte einzig die Trockenheit. Mit bangem Blick wurde hier und dort der Funkenflug beobachtet. Vielerorts lagen die Löschleitungen bereit. Die Aeugster hatten ihr Feuer auf dem Bolet aus Sicherheitsgründen gar abgesagt – ein vernünftiger Entscheid, auch wenn dann doch noch etwas Regen fiel. (tst.) ................................................... > Impressionen auf Seite 9
500 32 Die Mettmenstetter Festgemeinde geniesst das heisse Spektakel aus sicherer Entfernung. (Bild Thomas Stöckli)
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