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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 37 I 166. Jahrgang I Dienstag, 14. Mai 2013

Kleintierschau

Aufreibend

Der Anlass der Kleintierfreunde lockte an Auffahrt viel Publikum nach Ottenbach. > Seite 8

So wird man Spitalpräsident: Erich Rüfenacht, ein Ehemaliger, erinnert sich. > Seite 8

600 für eine Lockerung der SihlwaldSchutzverordnung Rund 200 Waldnutzer nahmen am Auffahrtsdonnerstag an der friedlichen Kundgebung der Interessengemeinschaft «Sihlwald für alle» beim Hochwachtturm auf dem Albis teil. Dabei wurde dem Langnauer Gemeindepräsident Peter Herzog 600 Unterschriften überreicht, die eine Lockerung der rigiden Schutzverordnung (SVO) im Sihlwald fordern. Gesammelt wurden sie innert weniger Wochen von der IG sowie der SVP Langnau. Es sprach sich zudem der Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann für eine Überarbeitung der SVO auf Hausemer Gemeindegebiet aus. Die Hausemer seien quasi vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Das könne der Gemeinderat so nicht akzeptieren und sei deshalb bei der Zürcher Regierung vorstellig geworden. Erneut äusserten sich enttäuschte Mitglieder der vorberatenden Kommission des Wildparks. Seinerzeitige Beschlüsse bezüglich Wegsperrungen würden seit der Einführung der SVO 2008 einfach übergangen, sagte Heinrich Jacobi aus Thalwil, der die Interessen der Reiter zu vertreten hatte. Das Gleiche war schon im letzten Oktober anlässlich einer Podiumsdiskussion an der Langnauer Gewerbeschau von Ernst Huber zu hören gewesen. (map.)

................................................... > Bericht auf Seite 5

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Wiedergewählt Philipp Büchner aus Affoltern weiterhin im Vorstand der jungen CVP des Kantons. > Seite 9

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Freier Eintritt Dank unentgeltlichen Einsätzen an der Schau «s’Gwärb uf de Strass» in Affoltern. > Seite 11

Kurt Weber tritt aus dem Kantonsrat zurück Als Gemeindepräsident stärker mit Gemeindeaufgaben beschäftigt Gestern Montag hat Kurt Weber (FDP) seinen Rücktritt aus dem Kantonsrat bekannt gegeben – aus Zeitgründen. Der Ottenbacher Gemeindepräsident ist stärker mit Gemeindeaufgaben beschäftigt. Sein Nachfolger im Parlament wird FDP-Bezirksparteipräsident Olivier Hofmann. ................................................... von werner schneiter Als Nachfolger von Robert Marty, dem Affoltemer Gemeindepräsidenten, gehört Kurt Weber seit dem 4. Mai 2009 dem Kantonsrat an. Dort sitzt der pensionierte Linienpilot in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) und gehörte in den ersten beiden Jahren der Justizkommission an. Sein letztes Postulat, das er als Mitunterzeichner eingereicht hat, ist vom November 2012 datiert und befasst sich mit dem Thema «Amtszwang im Kanton Zürich». Mit seinem Rücktritt aus dem Kantonsrat per 10. Juni 2013 will sich nun Kurt Weber von einem gewissen

vieren», sagte Kurt Weber gegenüber dem «Anzeiger». Er hofft, dass ab Herbst 2013 mit dem Auflageverfahren zur Umfahrung gestartet werden kann. Bei der Neugestaltung der Parkierungsanlage bei Haas Shopping zeichne sich jetzt eine Lösung ab, ergänzte Weber.

Kurt Weber.

Olivier Hofmann.

Zwang befreien und sich als Gemeindepräsident mehr Zeit freischaufeln für Aufgaben in der Gemeinde Ottenbach. Nach erfolgreicher Abstimmung über die Umfahrung Ottenbach/Obfelden vom vergangenen Herbst sei er als Vertreter einer betroffenen Gemeinde immer stärker in dieses Projekt eingebunden, hält er in seinem Rücktrittsschreiben an die Geschäftsleitung des Kantonsrates fest. Dabei geht es natürlich auch um die Reaktivierung der Dorfzentrum-Gestaltung – ein Vorhaben, das mit Blick auf die Abstimmung über die Umfahrung aufs Eis gelegt werden musste. «Wir werden das Projekt nun wieder hochfahren und eine Arbeitsgruppe bilden bzw. reakti-

Auch in die GPK? Olivier Hofmann aus Hausen, Präsident der FDP des Bezirks Affoltern, wird am 17. Juni 2013 für Kurt Weber ins Rathaus an der Limmat einziehen. Er sieht sich als einer, der Probleme lösen und die Zukunft aktiv mitgestalten und Politik betreiben will, «die uns weiterbringt». Hofmann ist Banker und bringt den nötigen Background für den Finanzbereich mit. Ob er – wie sein Vorgänger – in der Geschäftsprüfungskommission Einsitz nehmen kann, steht noch nicht fest. Gespräche stehen noch an. Reizen würde Hofmann diese Kommission schon. «Sie bietet einen hoch spannenden Einblick in alle Bereiche und wäre für einen Start ideal», fügt er bei.

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Begegnungsfest Traditioneller Anlass der reformierten Kirche Hausen am Pfingstsamstag. > Seite 13

Mehr als ein halbes Jahrhundert Behördentätigkeit Mit dem Rücktritt aus dem Bezirksrat hat der Obfelder EVP-Vertreter Franz Leutert eine mehr als ein halbes Jahrhundert dauernde Behördentätigkeit abgeschlossen. Er startete Anfang der 60er-Jahre als Kirchenpfleger. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 7

Morgenstern in Mettmenstetten «Ein Vierviertelschwein und eine Auftakteule ...» heisst eine Hommage an den Dichter Christian Morgenstern, die ein internationales Ensemble am Samstag, 25. Mai, 20.15 Uhr, auf die Bühne im «Rössli», Mettmenstetten, bringt. Der musikalisch-literarische Abend verspricht erfrischend wie erheiternd und rundum unterhaltend zu werden. Der Zürcher Schauspieler und Regisseur Klaus Henner Russius (Lesung) und Christine Hutmacher (Gesang) erwecken, gemeinsam mit drei weiteren Musikern, Morgensterns «Philosophie in Versen» zu neuem Leben – zuweilen mit eigens dafür komponierten Vertonungen. (kb.) ................................................... > Vorschau auf Seite 13

anzeigen

Handwerk und Brauchtum von anno dazumal

Fröhlicher Anlass mit Folklore auf historischem Gelände: Aumülifest in Stallikon. (Bild Martin Mullis) Zum Anlass des schweizerischen Mühlentages, ratterte am vergangenen Samstag im historischen Weiler Aumüli in Stallikon die alte, wieder restaurierte Mühle wie vor hundert Jahren. Trotz regnerischer Witterung fanden Hunderte Interessierte den Weg

auf das kulturgeschichtlich wertvolle Gelände. In der Aumüli gab es auch dieses Jahr viel zu bestaunen. Brauchtum, Kultur und gelebtes Handwerk wie vor vielen Jahren wurden gezeigt und vorgeführt. Korbflechter, Weberinnen auf alten Webstühlen und viele

andere Handwerker arbeiteten mit Werkzeugen und Methoden aus längst vergangenen Zeiten. Ein Jodlerchor und zwei Alphornbläser sorgten zudem für die entsprechende Stimmung auf dem spannenden und gemütlichen Fest.

Historisches auch in Ottenbach: Im Rahmen des Mühlentags konnte dort am Samstag das Kleinkraftwerk bei der ehemaligen Seidenweberei Haas besichtigt werden. (mm/-ter.) ................................................... > Berichte auf Seite 3

200 20 9 771661 391004


Gemeindeversammlung

Gemeindeversammlung

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden auf

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden auf

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Dienstag, 11. Juni 2013, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal

Mittwoch, 12. Juni 2013, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach

Gemeindeversammlungen

zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen.

zu einer Gemeindeversammlung eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte:

Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 13. Juni 2013, 19.45 Uhr, im Schachensaal

Sonntag, 16. Juni 2013, anschliessend an den 11.00-Uhr-Gottesdienst, Pfarrsaal, Bifangstrasse 4, Hausen a. A. Geschäfte: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Informationen der Kirchenpflege Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung mit Ausweis B, C oder Ci sind. Nicht stimmberechtige Gemeindemitglieder sind als Gäste herzlich willkommen. Die Unterlagen zum ersten Traktandum können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Gemeindeverwaltungen Mettmenstetten und Hausen a. A., sowie bei den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Zudem stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 10. Mai 2013

Geschäfte A. Politische Gemeinde Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2012 des Politischen Gemeindeguts mit – Fr. 15 451 409.59 Aufwand und Fr. 15 071 247.71 Ertrag in der laufenden Rechnung – Fr. 2 876 118.89 Ausgaben und Fr. 297 127.70 Einnahmen sowie daraus resultierenden Nettoinvestitionen von Fr. 2 578 991.19 in der Investitionsrechnung – Fr. 1 475 216.– Ausgaben und Fr. 0.– Einnahmen bei den Sachwertanlagen – Fr. 28 397 345.71 Aktiven und Passiven. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2012 Fr. 6 047 410.42. Der Aufwandüberschuss von Fr. 380 161.88 in der laufenden Rechnung wurde dem Eigenkapital entnommen. B. Primarschulgemeinde Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2012 mit Fr. 9 372 551.19 Aufwand und Fr. 9 148 399.65 Ertrag und einem Aufwandüberschuss von Fr. 224 151.54. In der Investitionsrechnung stehen den Ausgaben von Fr. 522 791.92 Einnahmen von Fr. 280.– gegenüber. Daraus resultieren Nettoinvestitionen von Fr. 522 511.92. Die Bestandesrechnung zeigt Aktiven und Passiven von Fr. 6 472 477.22. Durch die Entnahme von Fr. 224 151.54 hat sich das Eigenkapital auf Fr. 3 403 368.16 vermindert.

reformierte kirche kappel am albis Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 16. Juni 2013, nach dem Abendgottesdienst, 20.30 Uhr, in der Kirche Traktanden 1. Abnahme der Rechnung 2012 2. Informationen Die Akten liegen 2 Wochen vor der Versammlung während der Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Kappel a. A., 10. Mai 2013 Kirchenpflege Kappel a. A.

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung Feldstich Donnerstag, den 16. Mai von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

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C. Ref. Kirchgemeinde Die reformierte Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2012 mit Fr. 826 514.27 Aufwand und Fr. 748 288.45 Ertrag und einem Aufwandüberschuss von Fr. 78 225.82. Die Bilanz weist Aktiven und Passiven von Fr. 648 745.13 aus. Durch die Entnahme des Aufwandüberschusses von Fr. 78 225.27 aus der laufenden Rechnung, hat sich das Eigenkapital auf Fr. 262 221.08 vermindert. Im Rechnungsjahr 2012 wurden keine Investitionen getätigt. Das bereinigte Stimmregister sowie die Rechnungen, Anträge und Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Sie können zusätzlich auch von der Homepage der Gemeinde Bonstetten heruntergeladen werden (www.bonstetten.ch-›Bereich Politik/Gemeindeversammlungen). Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Bonstetten, 14. Mai 2013 Im Auftrag der einladenden Behörden Gemeinderat Bonstetten

A. Politische Gemeinde 1. Antrag des Gemeinderates betreffend Genehmigung der Jahresrechnung 2012 der Politischen Gemeinde 2. Antrag des Gemeinderates betreffend Neuschaffung einer 100-%-Stelle im Regiebetrieb 3. Einbürgerungsgesuch von Thomas und Denise Haller mit ihren Kindern Jessica, Fabian und Mika Haller, Bürger der Bundesrepublik Deutschland bzw. von Grossbritannien (Ehefrau), Stüdlerstrasse 22, 8913 Ottenbach 4. Einbürgerungsgesuch von Elena Tzvetkova Koller, Bürgerin von Bulgarien, Jonenstrasse 15c, 8913 Ottenbach B. Primarschulgemeinde 1. Antrag der Primarschulpflege betreffend Genehmigung der Jahresrechnung 2012 der Primarschulgemeinde 2. Antrag der Primarschulpflege betreffend Genehmigung der Bauabrechnungen a) für diverse Sanierungen im Turnhallengebäude b) für die Sanierung und Umnutzung der Wohnung im Schulhaus Oberdorf 3. Antrag der Primarschulpflege betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung des Biotops auf der Schulanlage C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Antrag der ref. Kirchenpflege betreffend Genehmigung der Jahresrechnung 2012 der reformierten Kirchgemeinde 2. Antrag der ref. Kirchenpflege betreffend Bewilligung eines Kredites von Fr. 85 000.– für die Renovation der Wohnung im Chilehuus, Jonenstrasse 6 Die Anträge und Akten liegen ab dem 28. Mai 2013 in der Gemeindekanzlei Ottenbach zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 1. September 2003 verwiesen. 8913 Ottenbach, 14. Mai 2013

Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zu den

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Obfelden

Publikation des definitiven Wahlvorschlages Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2010/2014

Geschäfte A. Reformierte Kirchgemeinde (Beginn 19.45 Uhr) 1) Jahresrechnung 2012. Abnahme B. Politische Gemeinde (Beginn 20.15 Uhr) 1) Jahresrechnung 2012. Abnahme 2) Bauliche und ökologische Sanierung des Dammes am Hedinger Weiher. Kreditbewilligung 3) Sanierung Flachdächer und Fenster Schulhaus Schachen 1 und Turnhalle Schachen. Kreditbewilligung 4) Erweiterung des Stellenplans der Schulverwaltung von bisher 100 % auf neu 150 % 5) Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch» a. Initiative b. Budgetnachtragskredit (Eventualantrag für den Fall der Annahme der Initiative) C. Apéro Hinweise Die Akten und das Stimmregister können ab 27. Mai 2013 im Internet unter www.hedingen.ch/Gemeindeversammlung oder während den üblichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Die Broschüren mit den beleuchtenden Berichten werden den Stimmberechtigten wie üblich etwa 10 Tage vor den Versammlungen zugestellt.

Auf die Ausschreibung vom 3. Mai 2013 wurde weder der vorher eingereichte Wahlvorschlag zurückgezogen, noch ein neuer Wahlvorschlag eingereicht. Die für die Ersatzwahl vorgeschlagene Ümit Gfeller, 1970, Betriebswirtschafterin HF, wohnhaft Bachstrasse 15b, 8912 Obfelden wird daher, gestützt auf § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und Art. 6 der Kirchgemeindeordnung, als in stiller Wahl gewählt erklärt. Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, vom Datum dieser Publikation an gerechnet, ein schriftlicher Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 14. Mai 2013 Reformierte Kirchenpflege Obfelden

Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen. Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz sind schriftlich und spätestens zehn Arbeitstage vor den Gemeindeversammlungen der jeweiligen Gemeindevorsteherschaft einzureichen. Hedingen, 14. Mai 2013 Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen

So nimm denn meine Hände und führe mich.

TODESANZEIGE

Im Auftrag der einladenden Behörden

Heute früh hat mein Mann, unser lieber Papi, Schwiegervater, Grossvater, Giga, Onkel und Cousin

Namens des Gemeinderates: Der Präsident: Kurt Weber Der Schreiber: Gregor Jurt

Leo Stähli-Aeberli 17. Juni 1929 – 10. Mai 2013

seine letzte grosse Reise angetreten. Wir vermissen Dich sehr und behalten Dich in guter Erinnerung. In stiller Trauer: Anni Stähli-Aeberli Ursula und Markus Suter-Stähli mit Michael Roger und Manuela Stähli-Hitz mit Natascha, Yannick, Miro Beatrice und Markus Schumacher-Stähli mit Melanie, Daniel, Dominik Regula und Christof Leutert-Aeberli mit Annik, Flavien, Jérôme, Maurice und Anverwandte Wir nehmen Abschied am Freitag, 17. Mai 2013, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten, anschliessend um 14.00 Uhr Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten. Leo wünschte sich keine Trauerkleidung. Statt Blumen zu spenden, gedenke man der ASRA-Stiftung, Clientis Sparcassa 1816, CH-8820 Wädenswil, Konto 16 2. 106.097.05 6814 (www.asra.ch) oder einer anderen wohltätigen Institution. Traueradresse: Anni Stähli-Aeberli, Im Heurain 13, 8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Mai 2013

3

In der Aumüli ein Kulturgut gefeiert Das Aumülifest des Vereins Pro Aumüli Stallikon am schweizerischen Mühlentag Bereits zum 11. Mal feierte der geschichtsträchtige Weiler Aumüli den gesamtschweizerischen Tag der historischen Kulturgüter «Mühlen». Die kulturhistorische Häusergruppe rund um die alte und wieder auferstandene Mühle lockte auch dieses Jahr wieder viele Zuschauer, um altes Handwerk und Brauchtum in der heutigen modernen Zeit zu erleben. ................................................... von martin mullis Den Festbesuchern wurden im Weiler Aumüli am schweizerischen Mühlentag neben der historischen Mühle auch eine ganze Palette von handwerklichem Brauchtum aus früheren Zeiten vorgeführt. So ratterten neben der mit einem Wasserrad betriebenen Mühle auch eine Sägerei und eine Schärfmaschine. Eine Kunstschmied hämmerte auf glühendes Eisen, Weberinnen hantierten an einem alten Webstuhl, und eine Klöpplerin erstellte kunstvolle Arbeiten. Altes Handwerk, wie der Pferdegeschirr-Sattler oder Korbflechter, liessen die historisch interessierten Besucher staunen. Ein alter Webstuhl erntete viel Aufmerksamkeit, und lediglich die mit Seifen und Waschbrettern hantierenden «Wöschwiiber» erhielten eine noch weitaus höhere Beachtung von den Besuchern. Die uralte, klappernde, jedoch voll betriebstüchtige Mühle offenbarte eindrücklich den Unterschied zur heutigen modernen Technik. Dazwischen trat der Jodlerklub

am Albis auf und zwei Alphornbläser, einer davon notabene der Gemeindepräsident von Stallikon, unterhielten die Gäste mit urchigen Klängen.

Die «Wöschfraue» wollen «Wöschwiiber» genannt werden Das Aumülifest hat sich zu einem fast internationalen Anlass gemausert, hörte man doch in der Gästeschar neben Hochdeutsch auch englische, französische und holländische Kommentare, ja bei der alten Schnapsbrennerei unterhielten sich zwei Personen sogar in Afrikaans. Der Verein Pro Aumüli zeigte, getreu seinem Motto, «Brauchtum und Kultur, gelebtes Handwerk und Verbundenheit zur Heimat» auf spannende und anschauliche Art und Weise. Leben und Handwerk in früheren Zeiten wurden historisch so genau wie möglich nachgestaltet. Lediglich in der Einladung zum Festanlass zollten die Veranstalter der heutigen politischen Korrektheit einen kleinen Tribut. Aus den «luschtigen Wöschwiiber», was vor hundert Jahren wohl als völlig salonfähig galt, wurden dieses Jahr «Di luschtige Wöschfraue». Diese wiederum versicherten explizit, dass der ursprünliche Ausdruck «Wiiber» für sie weit eher eine Ehre als denn eine abwertende Bezeichnung sei. Fredi Hofmann, sozusagen die Seele des Vereins Pro Aumüli, zeigte sich über den Grossandrang der Besucher sehr erfreut. Er betonte jedoch, dass ohne den unentgeltlichen Einsatz der vielen Helfer dieser wunderschöne Anlass niemals durchzuführen gewesen wäre.

Fanden viel Beachtung: Die «Wöschwiiber» Doris Flury und Margrit Dreher (von links). (Bild Martin Mullis)

Blick frei auf ein Stück Industriegeschichte Im Rahmen des Mülitages: Offene Türen im Ottenbacher Kleinkraftwerk Offene Türen im Rahmen des Mülitages am Samstag auch im Kleinkraftwerk bei Haas Shopping in Ottenbach: Das Interesse an Industriegeschichte war sehr gross.

Turbinenanlage im Zusammenhang mit Natur- und Reussuferschutz und restaurierte die Anlage in den Jahren 1981 bis 1983, die seither ausschliesslich Museumszwecken dient.

Vierköpfige Betriebsgruppe Seit rund einem Jahr wird die historische Anlage von einer vierköpfigen Betriebsgruppe beaufsichtigt – im Auf-

................................................... von werner schneiter Müller J. Beerli von Ottenbach erhielt 1836 die Bewilligung für den Betrieb einer Getreidemühle an der Reuss. Ab 1871 diente sie dann der Stoffproduktion. Zehn Jahre später wurde das ursprüngliche Wasserrad durch eine Francisturbine ersetzt, die in der Blütezeit der Weberei 350 Webstühle in Betrieb hielt, die in den 1920er-Jahren durch 120 grössere Stühle ersetzt und von einer neuen Turbine betrieben wurden. In der Weltwirtschaftskrise der 30er-Jahre ratterten diese nicht mehr so intensiv und wurden 1970 abgebrochen, die Textilproduktion erfolgte nicht mehr in Ottenbach, 1975 dann die Stilllegung der bis anhin Lichtstrom produzierenden Turbine. Zwei Jahre später erwarb der Kanton die

Die 84-PS-Turbine aus dem Jahr 1920. Links der Regulator. (Bild Werner Schneiter)

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

trag der kantonalen Denkmalpflege, welche die Wartungsarbeiten (die Anlage alle 14 Tage in Betrieb setzen, schmieren, fetten, reinigen, Wassereinlauf säubern) finanziert. Mehr aber nicht. Für den Betrieb des Museums ist die Betriebsgruppe zuständig – die Enthusiasten Hans Fässler, Heinz Geiger, Hubert Mächler und Ueli Wittenwiller. Sie veranstaltet Führungen, betreibt Öffentlichkeitsarbeit, baut eine Website auf und will im Museum Bildschirm und Lautsprecheranlage installieren, damit Führungen einfacher und attraktiver werden. «Wir müssen dazu die Mittel selber besorgen. Die kantonale Denkmalpflege hat uns mit-

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

geteilt, dass sie das nicht finanzieren kann», sagt Heinz Geiger. Weil die Gruppe (noch?) kein Verein ist, sind die Mittel dazu natürlich beschränkt. Am Tag der offenen Tür konnten Interessierte einen freiwilligen Obolus entrichten; ein Kässeli stand bereit, die Hoffnung auf ein paar Franken vorhanden, weil das Interesse am Tag der offenen Tür gross war. Weit über 100 Personen liessen sich am Samstag die Anlage erklären. Führungen von Gruppen kosten übrigens 150 Franken. anzeige

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Bestattungen Ich aber Herr, hoffe auf Dich denn Du bist mein Gott. Meine Zeit steht in Deinen Händen. Psalm 31, 15

TODESANZEIGE Durch einen tragischen Arbeitsunfall verstarb unser lieber Sohn und Bruder

Samuel Odermatt im Alter von 23 Jahren am 10. Mai 2013 im Universitätsspital Zürich. Er hatte noch so viel vor und schon eine Reise nach Kanada geplant. Nun ruhen seine fleissigen Hände und wir suchen Trost bei Gott. Wir vermissen dich sehr.

TODESANZEIGE

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Tief erschüttert nehmen wir Abschied von Dir, unserem stets fröhlichen, zuverlässigen und hilfsbereiten Mitarbeiter

Samuel Odermatt

geboren 17. Juni 1929, von Hilterfingen BE, Ehemann der Stähli geb. Aeberli, Anna Erika, wohnhaft Im Heurain 13, Bonstetten.

15. August 1989 – 10. Mai 2013

Er starb in Aarau am 10. Mai 2013.

Dass du nach einem tragischen Arbeitsunfall ganz unerwartet verstorben bist, trifft uns sehr tief und wir sind unendlich traurig. Deine Fröhlichkeit, deine Kameradschaft und deine Hilfsbereitschaft werden uns fehlen. Mit dir verlieren wir einen heiteren und kompetenten Zimmermann und einen echten Freund. Sämi, wir vermissen dich.

Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Freitag, 17. Mai 2013, 13.30 Uhr.

Der Familie Odermatt entbieten wir unsere aufrichtige Anteilnahme. Wir wünschen allen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Bestattungsamt Bonstetten

Schnider & Co. mit Mitarbeitern In dankbarem Gedenken Rita und Karl Andy und Simon Verwandte und Freunde Die Abdankung findet statt am Donnerstag, 16. Mai 2013, in der reformierten Kirche in Hausen am Albis. Besammlung um 13.45 Uhr bei der Friedhofshalle. Anschliessend um 14.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche. Traueradresse: Familie Karl Odermatt, Hinteralbis 5, 8915 Hausen am Albis

Bestattungen Affoltern am Albis Am 11. Mai 2013 ist in Zürich ZH gestorben:

Wyss, Viktor geb. 16. August 1963, von Fulenbach SO und Volketswil ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Bungert 1.

Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon

TODESANZEIGE Unvergessen ist jeder Augenblick, den wir mit dir verbringen durften. Du bisch so plötzlich und vil z’früäh usem Läbä grissä wordä.

Sämi Odermatt Umzugschef FGU

Keis Lache, keis zämä luschtig ha, nümme mit dir am gliche Tisch sitze, nümmä mit dir ad Fasnacht ga. Sämi du wirsch üs fählä mit dinere gmüätlichä Art. Dini Vorstandskollege und d’Mitglieder vo dä FGU

Unihockeyclub UHC Kappel am Albis

TODESANZEIGE Traurig und zutiefst erschüttert verabschieden wir unser tolles Vereinsmitglied

Samuel Odermatt Viel zu früh bist du von uns gegangen, aber wir sind dankbar, dass wir dich gekannt haben. Deine Fröhlichkeit und deine Kameradschaft werden uns immer in Erinnerung bleiben und wir danken dir für die Erlebnisse, die wir mit dir teilen durften. Wir werden dich immer im Herzen tragen. Wir wünschen den Familienmitgliedern und den Angehörigen viel Kraft und sind in Gedanken bei ihnen. Der Unihockeyclub UHC Kappel am Albis

Stähli, Leo Rudolf

Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Freitag, 17. Mai 2013, 14.00 Uhr.

Bonstetten Portmann Johann geb. 14. Juli 1940, von Marbach LU, Ehemann der Portmann geb. Leuppi, Rosa, wohnhaft Chäserenweg 53, Bonstetten. Er starb in Affoltern am Albis am 9. Mai 2013. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 10. Mai 2013 ist in Zürich gestorben:

Odermatt, Samuel Karl geb. 15. August 1989, von Stans NW, wohnhaft gewesen in 8915 Hausen am Albis.

Urnenbeisetzung am Freitag, 17. Mai 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung findet am Donnerstag, 16. Mai 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bestattungsamt Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Mai 2013

Einträchtig pilgerten am Auffahrtsdonnerstag Reiter und Biker Seite an Seite an die Kundgebung der IG Sihlwald für alle beim Hochwachtturm auf dem Albis. (Bilder Martin Platter)

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SVP-Ortsvorstandsmitglied Urs Waser (rechts) übergibt dem Langnauer Gemeindepräsident Peter Herzog die Bögen mit 600 Unterschriften.

Beeindruckende Eintracht für freien Zugang in den Sihlwald Gut besuchte Kundgebung der Interessengemeinschaft «Sihlwald für alle» Rund 200 Freunde des Naherholungsgebiets im Sihlwald, quer durch alle Alters- und Interessengruppen, haben am Auffahrtsdonnerstag an der Kundgebung der IG «Sihlwald für alle» teilgenommen. Der Tenor war eindeutig: Die restriktive Schutzverordnung muss gelockert werden. ................................................... von martin platter Es war ein selten einträchtiges Bild. Seite an Seite sind am Donnerstag immer mehr Wanderer, Mountainbiker, Reiter, Läufer und Hundehalter um die Mittagszeit zum Hochwachtturm auf dem Albis geströmt. Dazwischen Fernsehleute mit Kameras und Stativen. Die IG «Sihlwald für alle» hatte zur friedlichen Kundgebung aufgerufen – und die Menschen kamen in Scharen. Alte, Junge, ganze Familien mir ihren Kindern. Angeregt wurde über das seit 2008 vorherrschende Parkregime im Sihlwald diskutiert. Man spürte, dass es die Leute beschäftigt, im Sihlwald zunehmend bevormundet und eingeengt zu werden. Derweil untermalte das Hausemer Alphornduo Althaus Hausheer mit ihren volkstümlichen Klängen die friedliche Absicht der Demonstration. Bruno Heinzer, Vorsitzender der IG, begrüsste die zahlreichen Besucherinnen und Besucher und rief nochmals den Grund des Zusammentreffens in Erinnerung: der barrierefreie Zugang in den Sihlwald. Heinzer bezeichnete es als stossend, dass man mit der Schutzverordnung, die auf Hausemer Gebiet ohne die Mitwirkung der Gemeinde und der Bevölkerung eingeführt wurde, die Waldbesucher in Sihlwald immer mehr einschränke und bei Zuwiderhandlung mit drakonischen Bussen kriminalisiere.

Fragwürdige Klimapolitik IG-Mitglied Lex Masson führte die Zuhörer in seinem Vortrag zunächst in die wechselvolle Vergangenheit des Sihlwalds, der lange Zeit als Holz- und Brennstofflieferant für deren Besitzerin, die Stadt Zürich gedient hatte. Heute karre die Stadt die Holzschnitzel, beispielsweise für die Heizung der Masoala-Halle im Zürcher Zoo, lieber aus dem Bündner-

land heran. Derweil die Bäume vor der Haustür im Sihlwald liegen gelassen werden. Auch der Hausemer Gemeinderat, Landwirt und Waldbesitzer Gregor Blattmann zeigte sich nicht begeistert von den Vorgängen im Sihlwald. Der Gemeinderat habe die Klagen aus der Bevölkerung aufgenommen und an die Kantonsregierung weitergeleitet. Man habe dem Regierungsrat den Antrag gestellt, dass die Sihlwald-Schutzverordnung zu überarbeiten sei. Der Kretenweg wie auch der Weg übers Mattli seien aus der Schutzverordnung zu entlassen und von weiteren Wegsperrungen sei abzusehen. Der Albis müsse auch künftig von Langnau nach Hausen auf direktem Weg zu überqueren sein.

Zurückhaltender Herzog Zurückhaltender gab sich der Langnauer Gemeindepräsident Peter Herzog. Vom Langnauer SVP-Ortsvorstandsmitglied Urs Waser erhielt er 600 Unterschriften überreicht. Die Unterzeichner verlangen eine Lockerung der Schutzverordnung. «Wir werden diese Unterschriften vorerst bei uns behalten. Vom Regierungsrat wurde bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert. Wir warten nur noch auf den Termin», sagte Herzog vor den Versammelten. An der Langnauer Gewerbeschau im letzten Oktober wollte Herzog anlässlich der Podiumsdiskussion «Wildnispark Zürich – ein erster Rückblick» noch keine Klagen aus der Bevölkerung wahrgenommen haben. Seither lehnte das Stimmvolk an der letzten Gemeindeversammlung die Zuschusserhöhung an den Wildnispark von 40 000 auf 48 000 Franken wuchtig ab. Herzogs Wahrnehmung dürfte sich damit ebenfalls geändert haben. Nicht gut beim Publikum kam an, dass sich niemand von der WildparkLeitung blicken liess. Noch befremdender wirkte, dass sich erneut ein Insider äusserst kritisch über das Vorgehen des Wildparks zu Wort meldete. Heinrich Jacobi aus Thalwil sass bei der Ausarbeitung der Schutzverordnung für den Reitverein Sihltal und See in der vorberatenden Kommission. Wie schon Ernst Huber (Hirzel), der sich anlässlich der Podiumsdiskussion der Langnauer Gewerbeschau einbrachte, erklärte auch Jacobi, dass sich

die Parkleitung beim Installieren des Parks einfach über die in langen Verhandlungen erarbeiteten Vereinbarungen hinwegsetze. Die Mountainbiker anzeige

übrigens, die zur ersten Sitzung ebenfalls eingeladen waren, wurden nachher nicht mehr aufgeboten. Von offizieller Seite wird man dennoch nicht

müde zu betonen, bei der Erarbeitung der Schutzverordnung seien alle Nutzergruppen involviert gewesen. Fragt sich nur wie.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Mai 2013

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Mehr als ein halbes Jahrhundert im Dienst der Öffentlichkeit Mit dem Rücktritt aus dem Bezirksrat hat Franz Leutert aus Obfelden seine Behördentätigkeit beendet Nach gut 50 Jahren, in denen er immer mindestens ein Amt bekleidete, hat Franz Leutert aus Obfelden mit dem Rücktritt aus dem Bezirksrat die letzte Behördentätigkeit beendet. Sein Engagement ist ohne Beispiel. ................................................... von werner schneiter Ein prächtiger Maientag. Im Obfelder Dorfteil Bickwil ist es ruhig, weil der Feierabendverkehr auf der Muristrasse noch nicht eingesetzt hat. Franz Leutert, Jahrgang 1936, hat es sich auf dem Gartensitzplatz bequem gemacht; später stösst Ehefrau Elsa dazu. Entspannt empfängt er den Chronisten – ein Zeichen dafür, dass es nach dem ordentlichen Rückzug aus dem Bezirksrat ruhig wird beim immer so umtriebigen, ehemaligen Bauingenieur und dipl. Baumeister. So ganz wohl nicht. Ein so abrupter Stopp wäre nach einer so langen Tätigkeit in Behörden und anderen Ämtern kaum bekömmlich. Es ist wohl eher ein Rückzug in Raten. Noch ist Franz Leutert Vizepräsident von Mukiba-Sudan, Präsident der EVP-Ortspartei in Obfelden und im Hinblick auf die 2014 anstehenden Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden turnusgemäss auch Präsident der Interparteilichen Konferenz. Und nebenbei erwähnt er auch seine Tätigkeit der EVP-eigenen Baugenossenschaft Josefstrasse 32/34 in Zürich, die er seit ihrer Gründung präsidiert. Man wird also weiterhin von ihm hören – im Dorf spätestens dann, wenn sich die IPK zu den Wahlen äussern wird.

Ausgleich zum Beruf Manche Behördenämter lassen sich nicht mehr so leicht besetzen, und so manche(r) demissioniert heute während der laufenden Amtsdauer, weil er/sie den Spagat zwischen Beruf, Familie und öffentlicher Verpflichtung nicht schafft – weil die Zeit fehlt oder die Arbeit schlicht unterschätzt wird. Partikularinteressen und individuelle Freizeitgestaltung entschärfen heute den Sinn für Gemeinnützigkeit und Engagement im Dienst der Öffentlichkeit. Den Gegenpunkt verkörpert Franz Leutert. Sein Engagement in einem halben Jahrhundert ist weithe-

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rum ohne Beispiel und auch deshalb bemerkenswert, weil er es neben all seinen vielen beruflichen Verpflichtungen erbracht hat. Während 28 Jahren leitete er, die Nummer zwei im Gesamtunternehmen, den Grundbauund Spezialtiefbaubetrieb der Bauunternehmung Fietz und Leuthold AG, erzielte dort mit 120 Mitarbeitenden 40 Mio. Franken Umsatz. Nach Restrukturierungen wechselte er Mitte der 90er-Jahre als Geschäftsführer zu Preiswerk Zürich, spezialisiert im Hoch-, Tief- und Brückenbau. Nach der Fusion von Preiswerk mit vier weiteren Bauunternehmungen zur BatiGroup wurde Leutert Leiter der Division Alpen, in der alle in diesem Raum zur Gruppe gehörenden Betriebe inkl. überregionaler Brückenbau dazu gehörten. Mit 64 ging er offiziell in Pension und führte die angefangenen Grossprojekte wie die Tieferlegung der Autobahn Luzern Süd zu Ende. «Meine politische und behördliche Tätigkeit sah ich immer als einen Ausgleich zum Beruf. Und sie hat mir geholfen, auch andere Meinungen anzuhören und zu akzeptieren. Im Beruf musste ich oft alleine Entscheidungen treffen», sagt Franz Leutert. Dazu betont er, dass sein gleichzeitiges Engagement in Beruf, Behörden und Politik ohne das Verständnis der Familie nicht realisierbar gewesen wäre. «Unsere 5 Töchter und ich haben manchmal Detektiv spielen müssen und uns gefragt, wo er sich gerade aufhält, wenn er jeweils im Büro nicht erreichbar war», scherzt Elsa Leutert.

Von der Entwicklungshilfe in die Kirchenpflege Franz Leutert weilte in den Jahren 1959/60 im damaligen Britisch NordKamerun, heute Nigeria wo er – zusammen mit seiner Frau, einem Missionar und einer Krankenschwester als erste Weisse im Land wohnen und arbeiten durften. Im Auftrag der Basler Mission baute er dort zusammen mit einheimischen Bauern die Wasserversorgung für Dorf und Station und Häuser, die heute noch stehen und genutzt werden. Nach eineinhalb Jahren erfolgte die Rückkehr in die Schweiz. Ein erneutes Engagement in Afrika wurde durch einen schweren Unfall verhindert; Franz Leutert beendete sein Studium. In Zwillikon wohnhaft, wurde er gefragt, ob er bereit wäre,

Mehr Zeit für den Garten: Elsa und Franz Leutert vor ihrem Haus in Bickwil-Obfelden. (Bild Werner Schneiter) für die neu gegründete EVP in die Affoltemer Kirchenpflege zu kandieren. «Auch der FDP- und der BGB-Präsident (heute SVP) fragten mich damals an», erinnert sich Franz Leutert, der sich aber als EVP-Mitglied eintragen liess, überzeugt davon, dass sich aus dieser damals jungen Partei mehr machen lasse. Die Kirchenpflege bildete sozusagen die «Startrampe». Die Leuterts konnten sich in den 60er-Jahren in Bickwil ein Haus erwerben. Nach dem Wohnortwechsel kam er in die Baukommission der Gemeinde, 1970 in den Gemeinderat und nach dem Rücktritt – nahtlos in die reformierte Kirchenpflege. Als Präsident hatte er dort eine gute Zeit, so lange Dieter Wachter das Pfarramt bekleidete. «Das war ein Highlight. Wir hatten ein ausgesprochenes Vertrauensverhältnis.»

In der «falschen» Partei: Zum Kantonsrat reichte es nicht Franz Leutert sass gleichzeitig in der Kappelerpflege, wurde 1987 deren Präsident und war in dieser Zeit ausserdem während acht Jahren Mitglied der Synode der reformierten Landeskirche – einem Parlament. Fürs andere Parlament, den Kantonsrat, erwies sich die

Hürde als zu hoch. «Bei Proporzwahlen fehlt der EVP der nötige Sockel; 10 Prozent Wähleranteil reichen einfach nicht für ein Vollmandat. In der SVP oder in der FDP hätte die Möglichkeit bestanden, aber ein Parteiwechsel kam nie infrage – schon gar nicht wegen eines möglichen Mandats», fügt Franz Leutert bei. Der «Anzeiger» bezeichnete ihn einmal als «ewigen Kantonsratskandidaten». Eine Chance liess Franz Leutert ungenutzt verstreichen: als Hans Nägeli vom damaligen «Ämtlerbund» (zu dem auch die EVP gehörte) zurücktrat. Er liess damals Walter Spörri aus Knonau, dem Vertreter der Europäischen Föderalisten, den Vortritt. Leutert bereut es nicht, denn er sagt: «Als Synodaler habe ich acht Jahre lang gesehen, wie das in einem Parlament läuft. Franz Leutert bleibt der «Trost», dass er überall dort, wo ein Leistungsausweis zählte, das Rennen gemacht und letztlich Spuren hinterlassen hat: So hat er den Kappelerhof von Schulden befreit und ist vom Kantonsrat in die Baurekurskommission (heute Baurekursgericht) gewählt worden – eine spannende Tätigkeit, in der Leutert sein Fachwissen einfliessen lassen konnte. «Erst in der Baurekurskommission habe ich realisiert, wie viel Er-

messensspielraum einem Gemeinderat zusteht», sagt er. Er betont sein Credo möglichst gerecht zu urteilen. Das gleiche galt natürlich auch in den letzten zehn Jahren im Bezirksrat, wo sich Franz Leutert – zusammen mit Ruth Scriba – kürzlich verabschiedet hat: Der Schlusspunkt unter eine lange Behördentätigkeit. Die Unterhaltung im Gartensitzplatz ist zu Ende, die Süssmostflasche leer. Der Chronist kehrt ins Büro zurück – und erhält einen Anruf von Franz Leutert, der dabei die Aufzählung seiner Tätigkeiten ergänzt, aber wohl nicht ganz komplettiert: Als Präsident des Vereins «Pro Ämtler Linie» hat er sich eingesetzt für den Doppelspurausbau, der dann im Rahmen des S-Bahn-Baus realisiert wurde. Zwölf Jahre diente Leutert der Trachtengruppe Knonauer Amt als Präsident, wirkte als Präsident des protestantischen Volksbundes und als Präsident der Disputation 84 im Bezirk Affoltern. Im Militär befehligte er eine Baukompanie, und am Schluss war er Ortschef des Zivilschutzes. Und ja, natürlich: Auch für das Umfahrungsprojekt Ottenbach/Obfelden hat er sich stark gemacht. Und gehörte beim Urnengang vom 23. September 2012 zu den Siegern.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Mai 2013

Von gekrönten Totlegern und Brahma Traditionelle Kleintierschau an Auffahrt beim Pontonierhaus an der Reuss in Ottenbach

W

enn Dutzende von Familien beim Pontonierhaus in Ottenbach aufkreuzen, wenn Kinder gebannt an Gehegen stehen und Gras durch das Gitter strecken, derweil sich der Vater in der Festwirtschaft ein Bier gönnt: Ja, dann ist Auffahrt und Kleintierschau an den Gestaden der Reuss. Dieses Mal war der Aufmarsch besonders gross – wohl nicht nur, weil das Wetter mitspielte. Erstmals waren nicht nur Kaninchen, Hühner, Enten und Gänse der Mitglieder des Kleintiervereins Säuliamt (KTF) zu sehen. Auch der Kleintierzüchterverein Bonstetten und Umgebung (KTZV) stellte aus. KTF-Präsident Ueli Hug stellte eine verstärkte Zusammenarbeit der Vereine in Aussicht, möglicherweise kommt es zu einer Fusion, doch darüber haben die Generalversammlungen zu entscheiden. «Wir haben eine Überalterung im Verein, junge Mitglieder lassen sich kaum noch finden», begründet Hug diesen möglichen Schritt. Junge halten kaum noch Tiere dieser Art. Sie müssen ja ständig gehegt und gepflegt werden – eine Freizeitbeschäftigung, die andere Freizeitbeschäftigung einschränkt. Gleichwohl war an der Ausstellung bei Jungen und ganz Jungen Freude feststellbar. «Jööö, wie herzig» hörte man immer wieder. In 21 Gehegen offenbarten sich eine grosse Vielfalt und faszinierende Rassen. Zum Beispiel das westfälische Totlegerhuhn, mit dem sich Beat Schmid aus Birmensdorf bei den Jungzüchtern den Schweizer Meistertitel sicherte. Fast exotisch auch das asiatische BrahmaHuhn und maiestätisch der Italiener Hahn. Die Bantam-Hühner verfügen über eine erstaunliche Leistung. Sie wiegen nur etwa 600 Gramm, legen aber 25 bis 30 Gramm schwere Eier. Anziehungskraft übten aber auch andere Rassen wie die Rhön aus, die erst etwa seit fünf Jahren Standard sind, dazu Farbzwerge, Havanna, Burgunder, Thüringer, die eher selten gewordenen Schweizer Schecken, oder Loh. «Wir hätten zum Beispiel gerne auch Meersäuli gezeigt», sagt Ueli Hug mit Blick auf den vor rund fünf Jahren geänderten Vereinsnamen. Der Geflügel- und Kaninchenzüchterverein, wie er damals hiess, stellte nur Geflügel und Chüngel aus. Nach der Umwandlung in Kleintierfreunde Säuliamt ist der Kreis der Tierarten erweitert worden. Schlangen wird man aber wohl kaum einmal sehen können ... (-ter.)

Nur Streicheln ist nicht möglich ...

... auch nicht beim Italiener Hahn gilt: Nur schauen. (Bilder Werner Schneiter)

Kontakt mit Gras herstellen.

Faszinierend: Brahma-Hühner.

glosse

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So wird man Spitalpräsident Ein Ehemaliger erinnert sich Höchster unseres Spitals zu sein ist zwar eine Ehre, aber zurzeit ein eher aufreibender Job. Doch wie wird man eigentlich Spitalpräsident? Begonnen hat alles vor gut zehn Jahren, als Thomas Jucker und der Glossenschreiber neu in den Gemeinderat Hausen gewählt wurden. Von den fünf Bisherigen wollte keiner sein Ressort wechseln, sodass der damals frischgebackene Gemeindepräsident René Hess die beiden Neuen vor der offiziellen Ämterzuteilung an einen Tisch bat, um die beiden verbliebenen Kuchenstücke, die Finanzen und den Hochbau, zu platzieren. Für mich standen die Finanzen im Vordergrund, doch auch der andere Neuling wollte lieber mit Zahlen als mit Baumassen und Grenzabständen jonglieren. Man war sich aber schnell einig, ohne ein Los ziehen zu müssen. Thomas Jucker erhielt die Finanzen, und ich über-

nahm den Hochbau. Je nach Ressort wird man nach Neukonstituierung einer Behörde in die angegliederten Organe abgeordnet. So wird der Finanzvorstand u.a. in die Spitalgremien delegiert, der Vorsteher Hochbau in die Planungsgruppe. Und auf diesem Weg stieg Thomas Jucker in den Spitalkreisen immer höher auf, bis er nun schliesslich im letzten Jahr auf dem Präsidentenstuhl landete. Nebengeräusche waren zwar nicht nur vor seiner Wahl, sondern schon vor jener des Vorgängers auszumachen. Das gehört scheinbar zum heutigen politischen Geplänkel.

Wäre ich jetzt Spitalpräsident? Wie wäre es wohl gelaufen, wenn ich damals die Finanzen übernommen hätte? Wäre Thomas Jucker als Hochbauvorstand heute vielleicht Präsident

der Planungsgruppe Knonaueramt? Und ich? Wäre ich jetzt Spitalpräsident? Doch Stopp.

Damals bewegten wir uns noch in ruhigeren Gewässern Dieses Amt hatte ich bereits Anfang der Achtzigerjahre, mit den beiden Chefärzten Dr. Mohr und Dr. Christen sowie Verwalter Hintermeister zur Seite. Aber damals bewegten wir uns noch in ruhigeren Gewässern als heute und in der nächsten Zukunft. Deshalb überlasse ich diesen Job heute gerne meinem früheren Gemeinderatskollegen und wünsche ihm für die zwar interessante Aufgabe von Herzen viel Kraft, Spass und gute Nerven bei der Umsetzung der Neuerungen. Erich Rüfenacht


Forum

Dienstag, 14. Mai 2013

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Ein gelungenes Muttertagskonzert und eine sinnige Ansprache

Sinnvollere Nutzung des Sihlwaldes nötig

Die FDP dankt der Harmonie Affoltern für ein gelungenes Muttertagskonzert und Gemeinderat Hermann Brütsch für eine sinnige Ansprache.

Seit 1956 bis heute habe ich mich im Zürcher Wald beschäftigt. Einst wurde der schöne Sihlwald mit grossen Kosten durch ein Strassennetz erschlossen, um eine sinnvolle und kostengünstige Nutzung zu ermöglichen. Dass heute einzelne Wegabschnitte durch Fallholz, Schnee oder Sturm nicht mehr geräumt werden, ist bekannt. Im Jahr 2011 veröffentlichte der Kanton eine Broschüre, «Wertschätzung des Waldes». Wer den Stellenwert des Waldes während des Ersten und Zweiten Weltkrieges vergessen hat, ist zu bedauern. Was heute im Sihlwald geschieht ist erschreckend. Haben die Verantwortlichen den Verstand gänzlich verloren? Wenn gesunde Bäume mit schweren Maschinen und Seilwinden umgerissen werden, um Strassenabschnitte zu sperren und eine Verwüstung anzurichten, ist das gelinde gesagt verwerflich. Wir haben genügend andere Umweltkatastrophen zu bewältigen als solche Massaker anzurichten. Wer solche Pläne schmiedet, hat die Achtung vor dem Wald und der Natur verloren. Ich glaube kaum, dass diese Personen imstande wären, einen Baum fachgerecht zu fällen. Und das Ganze wird auch noch gesponsert. Wer hat die Sturmschäden von Vivian 1990 und vom Lothar 1999 geräumt? Sicher nicht die Leute die vom Bürostuhl aus, ohne jegliches Risiko solch absurde Ideen ausbrüten. Der Sihlwald könnte heute einer sinnvollen Energienutzung zugeführt werden.

Bei nasskalter Witterung fand letzten Sonntagmorgen auf dem Marktplatz das Muttertagskonzert der Harmonie Affoltern statt. Während rund einer Stunde spielte die Harmonie Affoltern vor einer stattlichen Anzahl von Zuhörern eine breite Palette ihres Repertoires. Trotz der tiefen Temperaturen, welche die Musiker unter anderem punkto Fingerbeweglichkeit vor grosse Herausforderungen stellte, gelang ihnen eine hervorragende Darbietung. Die gespielten Stücke fanden denn auch grossen Anklang beim Publikum.

Grosse Bedeutung der Familie Aus Anlass des Muttertags hielt Hermann Brütsch, Sozialvorstand von Affoltern, eine kurze Ansprache. Er betonte die grosse Bedeutung der Familie und innerhalb der Familie die wichtige Funktion der Mütter. Er appellierte an die Väter, einerseits im grossen Rahmen der Familienpolitik den Anliegen der Mütter mehr zum Durchbruch zu verhelfen und anderseits im kleineren Rahmen, nämlich zu Hause zur Entlastung der Mütter beizutragen. An die Adresse der Mütter richtete er die Aufforderung, ihre Bedürfnisse vermehrt klar zum Ausdruck zu bringen, statt darauf zu hoffen, dass die Männer spürten, was sie wollten.

Ansprache von Gemeinderat Hermann Brütsch. (Bild Meuter) Mit tollen Klängen der Harmonie wurde der Vormittag abgerundet. Herz-

lichen Dank für das Engagement der Harmonie Affoltern am Albis und an

Gemeinderat Hermann Brütsch. Margrit und Hans Ulrich Meuter

Christian Hartmann, Fanas

Gegen die «Bonzensteuer»

Philipp Büchner als Vorstandsmitglied wiedergewählt

Generalversammlung der CVP Affoltern fasste Parolen zu den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 9. Juni 2013.

Das Affoltemer Vorstandsmitglied Philipp Büchner wurde an der Generalversammlung der jungen CVP des Kantons Zürich wiedergewählt.

Kürzlich führte die CVP Affoltern ihre alljährliche Generalversammlung durch. Die erstmals von Ortsparteipräsidenten Philipp Büchner geleitete Versammlung fasste die kantonalen und eidgenössischen Parolen. So spricht sich die CVP Affoltern für das Gesetz über den Beitritt zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen und gegen die «Bonzensteuer»-Initiati-

ve der Jungsozialisten aus. Für die eidgenössischen Abstimmungen übernahm die Ortspartei die Parolen der Bezirkspartei und setzt sich für ein Nein bei der «Volkswahl des Bundesrates» und für ein Ja für die Änderung vom 28. September 2012 des Asylgesetzes (AsylG) ein. Nach dem Fassen der Parolen diskutierten die Parteimitglieder über den Sinn und Unsinn der Social Me-dia sowie über ortsspezifische Themen wie das Spital Affoltern am Albis und den Kindergarten Spittel. CVP Affoltern

Am 9. Mai 2013 standen unter anderem der Jahresbericht, die Jahresrechnung und das Budget auf der Traktandenliste der Generalversammlung 2013. Diese Traktanden wurden einstimmig und ohne Diskussion für gut befunden, genehmigt und verdankt. Weiter wurden die Vorstandsmitglieder Philipp Büchner (Affoltern), Adrian Moser (Horgen), Charles Schny-

Philipp Büchner. (Bild zvg.) der (Zürich), Dominik Lamprecht (Dietikon), Remo Stadler (Dübendorf) und

Margaux Wellis (Zürich) erneut in den Vorstand der Jungpartei gewählt. Inga Leonova (Affoltern) kandidierte kein weiteres Mal als Vorstandsmitglied, da sie nicht länger im Kanton Zürich wohnhaft ist. Neu dazu gestossen ist der Maturand Elijah Temperli (Zürich). Er wurde, wie der gesamte Vorstand, ohne Gegenstimme gewählt. Als Präsident wurde für ein weiteres Jahr Adrian Moser vorgeschlagen und einstimmig von den Mitgliedern gewählt. Die beiden gewählten Revisoren Andreas Lüchinger und Karin Weyermann übernehmen für ein weiteres Jahr ihr Amt.

Gibt es in Affoltern keine Baustellen-Kontrollen? Ich war am Sonntag an der Alten Hedingerstrasse in Affoltern zu Besuch. Was ich auf dem Vorbeifahren entlang der Baustelle (bergseits) sehen musste, empörte mich als «Baumensch». – Ein Chaos auf der ganzen Länge entlang der Strasse – ungesicherte Bautafeln, vom Wind weggeblasen, – ungesicherte Baugruben – lose herumliegendes Holz und sonstiges Material - Material und «Werkstücke» lose zum Teil am Strassenrand ungesichert – fehlende Absperrungen – ungesicherte Leitern Und das alles in einem Wohnviertel mit Kindern. Fehlt da etwa eine kompetente Bauleitung? Dazu frage ich mich, wer ist für Bau-Kontrollen auf Gemeindegebiet verantwortlich? Ich hoffe sehr auf entsprechende Rügen an die betreffenden Unternehmer und Verantwortlichen. Edy Aepli, Immensee

Fehlende Absperrungen ...

... und frei herumliegendes Holz. (Bilder Edy Aepli)


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Gewerbe

Dienstag, 14. Mai 2013

Jubiläum

«Gold und Staub»

50 Jahre Singkreis Bezirk Affoltern – Blick hinter die Kulissen wagen. > Seite 15

Der Tuwinische Schamane Galsan Tschinag las in Affoltern. > Seite 16

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Rückschlag Der FC Wettswil-Bonstetten tauchte gegen Mendrisio-Stabio: 0:2-Niederlage. > Seite 19

«s’Gwärb uf de Strass»: Freier Eintritt Das wird in Affoltern durch viel unentgeltlichen Einsatz ermöglicht Freiwillige vor! – Heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, aber für viele Grossanlässe nicht wegzudenken, so auch für die bald stattfindende Gewerbeschau in Affoltern. ................................................... von susanne crimi Eine Gewerbeschau im Rahmen der künftigen Ausstellung bedingt eine minuziöse Planung und viel Einsatz im Vorfeld. Die Arbeit ist allerdings mitnichten erledigt, wenn die Zeltstadt aufgebaut ist und die Aussteller ihre Stände eingerichtet haben. Damit für die Besucher alles wie am Schnürchen läuft und das zu erwartende Fest zum freudigen Ereignis wird, sind viele Freiwillige vor und hinter den Kulissen gefragt. An der «s’Gwärb uf de Strass» hat sich das gesamte Schalterpersonal der Zürcher Kantonalbank der Filialen Affoltern am Albis, Bonstetten und Hausen am Albis mitsamt den 12 Lernenden für die Betreuung des Tombola-Standes im Foyer des Kasinos zur Verfügung gestellt. Sie werden die Handhabung der Lose, die Ausgabe der Preise und die gesamte Orga-

Ein Teil des ZKB-Tombola-Teams, von links: Teamleiterin Rosamaria Destefani, Michèle Reber, Sereen Stierli, Coni Gäumann, Franziska Burri.

Die Juniorinnen C7 des FC Affoltern führen den Losverkauf zusammen mit den Juniorinnen D7 am Freitagabend durch. (Bilder zvg.)

nisation aller wichtigen Tätigkeiten rund um die Tombola erledigen. Der Stand der ZKB an der Gewerbeschau wird indes von anderen Mitarbeitern besetzt sein. Der FC Affoltern hat sich mit einem Teil ihrer Mannschaft für den Lose-Verkauf über die ganzen vier Tage während den Öffnungszeiten der Ausstellung angemeldet. Zusammen mit den Leuten der ZKB werden sie die Lo-

itiativen Leiter des Vereins für umfassende Suchttherapie dem Organisationskomitee «Manpower» angeboten, also Mithilfe bei Arbeiten rund um die Ausstellung. Gerne greifen die Verantwortlichen auf dieses Angebot zu – so werden unter anderen die Leute der «Alternative» beim Verlegen der roten Teppiche vor den Ladenlokalen an der Oberen Bahnhofstrasse eingespannt. Diese werden verlegt, um die Besu-

se an die Besucher verkaufen und sorgen so für eine Mitfinanzierung der Gewerbeschau. Für einmal werden sie keine Tore schiessen und sich keinen Kampf mit dem Gegner um den Ball liefern müssen, aber sportliche Laufarbeit wird trotzdem gefragt sein. Der Verein «Die Alternative» aus Ottenbach wird mit einem Stand an der «s’Gwärb uf de Strass» vertreten sein. Bereits im Vorfeld haben die in-

Lu Jong – Tibetanisches Heilyoga

Plate Mate rüstet Büroarbeitsplätze ergonomisch nach Präsentation der Firma Plate Mate AG in ihrem Ausstellungsraum in Muri Was es heisst, Büroarbeitsplätze ergonomisch zu gestalten oder nachzurüsten und damit gesundheitsfördernd und wirtschaftlich zu handeln, zeigt die Firma Plate Mate AG in ihrem Ausstellungsraum in Muri.

Sitz-Dynamik», indem der von Wissenschaftlern geforderte Wechsel zwischen Sitzen und Stehen zu einer Verbesserung der Bewegungsergonomie führt und ein gesundheitsschädliches Dauersitzen verhindert. Um Belastungssituationen durch falsche Haltung entgegenzuwirken, lassen sich alle Produkte individuell auf die jeweilige Person und Arbeit einstellen.

Die nachträgliche ergonomische Aufrüstung vorhandener Büroarbeitsplätze ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Gesundheits- und Arbeitssicherheitsschutz. Eine Arbeitsumgebung, in der eine dynamische Arbeitshaltung durch den Wechsel von Stehen und Sitzen ermöglicht wird, – verhindert Dauerbelastungen und fördert die Gesundheit, – bewirkt eine Einsparung durch Vermeiden von krankheitsbedingten Arbeitsausfällen, – steigert Produktivität und Motivation durch Verbesserung der Arbeitszufriedenheit.

Nachrüstbare Steh-Sitz-Lösungen Steh-Sitz-Lösungen unterstützen durch ihre ergonomische Gestaltung die Beweglichkeit, Individualität und Kreativität und fördern gleichzeitig durch die aufrechte Körperhaltung das Wohlbefinden während der Arbeit. Steh-Sitz-Tischsysteme bieten die maximale Flexibilität in allen Verstellbereichen und ein Plus an Einsatzmöglichkeiten. Sie ermöglichen dadurch ein rückenentlastendes Arbeiten im Stehen. Auch die ergonomische Sitzhaltung kann dank der elektrischen Höhenverstellung individuell eingestellt werden. Mobile Stehpulte bieten neben der komfortablen und stufenlosen Pulthöhenverstellung per Gasfederlift eine neigbare Pultplatte, eine ergonomische Fussstütze sowie Leichtlaufrollen.

Individuell einstellbar In Zusammenarbeit mit Arbeitsmedizinern, Ergonomen und Sicherheitsingenieuren entwickelt officeplus nachrüstbare Steh-Sitz-Lösungen, die den Büroalltag gesünder, effizienter und angenehmer gestalten. Vorhandene Arbeitsumgebungen lassen sich mit den officeplus Stehpulten einfach und kostengünstig ergonomisch ausstatten. Erreicht wird dadurch eine «Steh-

cher auf die eingebundenen und der Ausstellung zugehörigen Läden aufmerksam zu machen. Diesen Einsätzen ist, nebst den grosszügigen Sponsoring-Beiträgen der Gönner der «s’Gwärb uf de Strass», zu verdanken, dass der Zutritt zur gesamten Ausstellung für die Besucher kostenlos sein wird und auch die Konzertevents gratis genossen werden können.

Kraft tanken für den Tag und das unter freiem Himmel! Mit Lu Jong Kraft tanken und Entspannung finden für den Alltag. Jeweils Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 6.30 bis 7 Uhr im Freien in Mettmenstetten, hinter der reformierten Kirche, freut sich Alexandra Meier von der Energetischen Gesundheitspraxis mit Interessierten den Tag mit tibetischen Yogaübungen zu beginnen. Alle sind willkommen. Ob Jung oder Alt. Lu Jong wird von tibetischen Mönchen, die zurückgezogen in den Bergen leben, praktiziert. Durch die regelmässige Praxis wird die Harmonie zwischen Körper und Geist angestrebt. Die tibetischen Ärzte betrachten Lu Jong als das beste Mittel, um körperliche Probleme, Stress, Burn-out und andere seelische Ungleichgewichte zu regulieren. Was wird gemacht? Sorgfältig ausgeführte Bewegungsformen und Atemübungen, um die Meridiane im Körper zu stimulieren und die innere Energie in Fluss zu bringen. Die Lu-Jong-Übungen sind sehr einfach, doch sie können unser Leben verändern. Kleidung: Tageskleidung/Arbeitskleidung. Achtung: eventueller Schuhwechsel nötig. Ort: Im Freien, hinter der reformierten Kirche Mettmenstetten: 21. Mai bis 4. Juli, 20. August bis 5. Oktober. Zeit: 6.30 bis 7 Uhr, jeweils Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. 10er-Abo 150 Franken. Wird bei Erscheinen abge-

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Veranstaltungen

Dienstag, 14. Mai 2013

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In Mettmenstetten geht Morgenstern auf Musikalisch-literarischer Abend im Gasthaus zum weissen Rössli «Ein Vierviertelschwein und eine Auftakteule ...» ist der Name der Hommage an den Dichter Christian Morgenstern, die am Samstag, 25. Mai, 20.15 Uhr, im Rössli, Mettmenstetten, auf die Bühne kommt. Ein internationales Ensemble sorgt damit für grosses Vergnügen. Morgenstern, das ist doch der mit den Möwen, die allesamt aussehen, als würden sie Emma heissen? Exakt, mit heiter-grotesken Dichtungen erreichte Christian Morgenstern (1871 bis 1914) besondere Bekanntheit. Allerdings machen diese lediglich einen Teil seines Werkes aus. Lyrisch entwickelten sich seine Texte mehr und mehr zur Gedankendichtung, darüber hinaus kam er auch als Übersetzer zu Bekanntheit. Und dies, obwohl er selber sein Können nicht unbedingt hoch einschätzte: «Ich bin ein Studienkopf, den der Schöpfer einst flüchtig skizzierte, als ihm ein Künstlerporträt im Sinne lag.»

Eigens komponierte Musik Am Samstag, 25. Mai, 20.15 Uhr, lassen der Zürcher Schauspieler und Re-

gisseur Klaus Henner Russius (Lesung) und Christine Hutmacher (Gesang) gemeinsam mit drei weiteren Musikern den Morgenstern in Mettmenstetten aufgehen und erwecken dessen «Philosophie in Versen» zu neuem Leben. Im Theatersaal des Gasthauses zum weissen Rössli bringen die fünf das Werk des weisen Humoristen erfrischend wie erheiternd, rundum unterhaltend auf die Bühne. Die farbige Vielfalt der Morgensternschen Poesie und Prosa spiegelt sich in neuen, eigens dafür komponierten eigenen Vertonungen: Galgenlieder im Gewand des Chansons wechseln sich mit lyrischen Balladen ab. Genauso finden die Grotesken um die Figuren Korf – «Korf erfindet eine Uhr, die mit zwei Paar Zeigern kreist und damit nach vorn nicht nur, sondern auch nach rückwärts weist ...» – und Palmström: «Palmström steht an einem Teiche und entfaltet gross ein rotes Taschentuch: Auf dem Tuch ist eine Eiche dargestellt, sowie ein Mensch mit einem Buch ...» eine musikalische Entsprechung. Ausserdem werden mit filigranen Klangmalereien der drei Instrumentalisten Matthias Weiher (Piano), Barblina Meierhans (Violine) und Maurizio Saccomanno (Perkussion) die Worte und Verse Morgensterns präch-

Das internationale Ensemble sorgt für grosses Vergnügen. (Bild zvg.) tig ergänzt. Im Dialog mit dem ausdrucksstarken Vortrag von Klaus Henner Russius erscheint so nicht nur die humoristische Lyrik Christian Morgen-

sterns in neuem Licht, das Programm zeigt auch den weniger bekannten Mystiker und seine tiefe Naturschau.(kb.)

«Ein Vierviertelschwein und eine Auftakteule ...» – ein musikalisch-literarischer Abend. Samstag, 25. Mai, 20.15 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Reservierung Tel. 044 767 02 01.

Fest der Begegnung mit Liebesgeschichten

Wir sehen viele Wege – doch welchen sollen wir gehen?

Am Pfingstsamstag in Hausen am Albis

Exkursion für Frauen zur Ausstellung «Entscheiden»

Am Pfingstsamstag, 18. Mai 2013 von 14 Uhr bis Mitternacht findet das traditionelle Fest der Begegnung in der reformierten Kirche und auf dem umliegenden Areal statt. Der Anlass steht unter dem Patronat der reformierten Kirchgemeinde, ist aber selbstver- Fest der Begegnung – so wars im vergangenen Jahr. (Archiv) ständlich für alle offen. Eingeladen sind Daheimgeblie- und kulinarischen Köstlichkeiten aus bene jeden Alters zu Unterhaltung, der Festwirtschaft. Spiel und Spass in entspannter AtmoDas Abendprogramm ab 19.30 Uhr sphäre. Am Nachmittag bildet ein viel- hat es in sich. Es werden Liebesgefältiges Programm – nicht nur für Kin- schichten aus der Bibel neu erzählt – der – den fröhlichen Rahmen mit überraschend und gewagt. MusikaliSpielparcours, Pfingsttauben-Backen, sche Improvisationen von Toni Lauper Basteln, Schminken, Märchen in der (Klarinette und Saxofon) umrahmen Kirche, erzählt von Elisabeth Rüegg, den Event. Kaffee und Kuchen im «Café Zwingli» Reformierte Kirchenpflege

Bio oder Budget? Anna oder Lena? Kind oder Karriere? Oder am liebsten beides? Wir haben die Wahl – und damit die Qual, für unser Glück selber verantwortlich zu sein. Gut bedient ist, wer im Supermarkt der Möglichkeiten die richtigen Entscheidungen trifft. Doch das ist oft einfacher gesagt als getan: Sollen wir auf den Kopf hören oder auf den Bauch? Wie legen wir uns fest, ohne den verpassten Möglichkeiten nachzutrauern? Wie kommen wir eigentlich zu Entscheiden? Entscheiden Frauen anders als Männer? Alte anders als Junge? Und wie entscheide ich als Individuum? Diesen Fragen geht das Stapferhaus Lenzburg in einer interaktiven Ausstellung nach, die nicht nur verschiedene Horizonte der Entscheidungsfindung beleuchtet, sondern auch zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Entscheidungsverhalten anregt. «Entscheiden» blickt hinter die Kulissen der Entscheidungsfindung

Wie viel Steuern? Morgen Mittwoch: Ein aktueller Anlass im Kellertheater LaMarotte mit Dr. phil. Gisela Hürlimann, Mitherausgeberin des Buches «Steuern und Umverteilen». «Wer weshalb wie viel? Über die Steuern klagen fast alle, doch für ein funktionierendes Gemeinwesen sind sie eminent wichtig. Sie verschaffen ihm die Mittel für seine Aufgaben und geben der Gesellschaft ein Bewusstsein dafür, dass die Leistungen der öffentlichen Hand nicht umsonst zu haben sind, und sie schaffen einen Ausgleich zwischen Reichen und Armen. Wer aber soll aus welchen Gründen wie viel Steuern zahlen, was ist ein gutes und gerechtes Steuersystem? ... Die fundierten Beiträge von Gisela Hürlimann, Historikerin und Mitherausgeberin des Bandes «Steuern und

Umverteilen», zum Steuerwettbewerb, zur Pauschalsteuer, zur Ökosteuer oder zu den Steuerrabatten für Sozialhilfebezüger erleichtern die eigene Urteilsbildung jenseits politischer Parolen.» (NZZ, 5. September 2012) Die Schweiz ist in mancher Hinsicht ein Paradies – im internationalen Vergleich auch punkto Steuern. Doch wer profitiert davon? Wie wurden staatliche Aufgaben früher finanziert? Welche Arten der Besteuerung galten und gelten als effizient – welche als gerecht? Verteilen progressive Steuern als Instrument des Sozialstaats tatsächlich um? Was haben Steuerreformen mit der Entwicklung des Wohlstands und seiner Verteilung zu tun? Morgen Mittwoch, 15. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Eintritt 25 / 15 Fr. Platzreservierung über www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

und fragt nach dem Zusammenspiel von persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung, Zufall und Schicksal.

«Entscheiden» – Ausstellungsbesuch und Workshop Am Samstag, 25. Mai, laden reformierte Kirche und die ökumenische Frauengesprächsgruppe Affoltern alle interessierten Frauen zu einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung «Entscheiden» ein. In einem anschliessenden Workshop «Klug entscheiden mit Herz und Bauch» besteht die Möglichkeit, das eigene Entscheidungsverhalten genauer unter die Lupe zu nehmen – unter Anleitung einer Fachperson und auf durchaus lustvolle Art. Abfahrt in Affoltern mit der S9 um 8.56 Uhr. Ausstellungsbesuch und Workshop (mit Pause) bis ca. 14.30 Uhr. Ob frau danach gleich wieder nachhause fährt, noch einmal durch

die Ausstellung schlendert, an einem gemeinsamen feinen Imbiss teilnimmt oder den restlichen Samstagnachmittag anderweitig nutzt – das entscheidet jede Teilnehmerin selbst. Die Kosten betragen 20 Franken pro Person für Ausstellungseintritt, Kaffee und Gipfeli und Workshop. Eine Reduktion ist nach Absprache möglich. Das Billet für die Fahrt nach Lenzburg besorgt sich jede selbst. Da die Teilnehmerinnenzahl beschränkt ist, wird um baldmöglichste Anmeldung gebeten bei der Sekretärin der reformierten Kirchgemeinde Affoltern, Monika Sutter (Telefon 044 761 24 00, vormittags), oder Pfarrerin Bettina Bartels (Telefon 044 761 60 15 / bettina.bartels@zh.ref.ch). Sie erteilt auch gerne nähere Auskünfte. Jede Frau ist herzlich willkommen – unabhängig von ihrer Gemeinde-, Konfessions- oder Religionszugehörigkeit – und verpflichtet sich durch ihre Teilnahme zu nichts.

«Jauchzet dem Herrn, alle Welt!» Musik und Wort am Pfingstsonntag im Kloster Kappel «Jauchzet dem Herrn, alle Welt!» so lautet das Motto des diesjährigen Konzerts zu Pfingsten der Reihe «Musik und Wort». Vokalsolisten, der Chor des Schweizerischen Kirchengesangsbundes, das Collegium Vocale und das Collegium Musicum des Grossmünsters spielen Vokalmusik von J.S. Bach, A. Raselius, J. G. Rheinberger und H. Schütz unter der Leitung von Kantor Daniel Schmid. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird das Pfingstfest in Kappel vom Collegium Musicum und vom Collegium Vocale des Grossmünsters Zürich und weiteren SängerInnen bereichert. Lesungen von Pfr. Markus Sahli ergänzen die Musik. Der Eröffnungsruf von Psalm 100 «Jauchzet dem Herrn, alle Welt!» prägt das diesjährige Konzert. Vier Werke werden in der Kloster-

kirche erklingen: Andreas Raselius’ Pfingstmotette «Wer mich liebet, der wird mein Wort halten», Heinrich Schütz’ «Jauchzet dem Herrn, alle Welt» (Psalm 100 für drei Chöre), Josef Gabriel Rheinbergers «Bleib bei uns, denn es will Abend werden» und Johann Sebastian Bachs «Lutherische Messe in g-Moll» für Soli, Chor und Orchester. – Mit seiner «Lutherischen Messe» knüpft J. S. Bach zum einen an die protestantische Tradition an, vorzugsweise Kyrie und Gloria zu vertonen. Zum anderen bringt der Name zum Ausdruck, dass Bachs lateinische Messkompositionen für den lutherischen Gottesdienst konzipiert worden sind. Bach komponierte seine Figuralmessen für hohe kirchliche Feiertage. So liegt es nahe, dass die Messe in gMoll den Rahmen für «Musik und

Wort» an Pfingsten bildet. Die Pfingstmotette von A. Raselius knüpft ebenfalls an die protestantische Tradition der Evangelienmotette an: Eingebettet in die Evangelienlesung wurden im Gottesdienst Verse mit besonderer Bedeutung gesungen – an Pfingsten jener aus Johannes 14,23. Der Psalm 100 «Jauchzet dem Herrn, alle Welt!» erklingt in der Vertonung von H. Schütz. Die drei Chöre werden in der Klosterkirche so aufgestellt, dass das Publikum vom Jubel allseitig umgeben ist. Das Konzert am Pfingstsonntag, 19. Mai beginnt um 17.15 Uhr in der Klosterkirche. Anschliessend besteht die Möglichkeit, am Abendessen mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert im Klosterkeller teilzunehmen (auf Voranmeldung). Informationen und Anmeldung unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.


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Der Singkreis anlässlich einer Probe in Stallikon. (Bild C. Baumann)

50 Jahre Singkreis Bezirk Affoltern Ein Blick hinter die Kulissen Zum Auftakt in sein 50-Jahre-Jubiläum bringt der Singkreis Bezirk Affoltern im Sommer 2013 ein Werk von Louis Spohr zur Aufführung. Bereits am 21. Mai sind Interessierte eingeladen, an einer offenen Probe teilzunehmen und dabei den Singkreis kennenzulernen sowie einen ersten Eindruck des Werkes zu gewinnen. Vor 50 Jahren entstand aus einer lose geführten, kleinen Sängergemeinschaft, die den kirchlichen Gesang pflegte, der Verein «Singkreis Bezirk Affoltern». Der Singkreis gilt mittlerweile als kulturelle Institutionen des Knonauer Amtes. Heute zählt der Chor rund 70 Mitglieder, deren Singfreude und Engagement insbesondere in der Aufführung kirchenmusikalischer Werke zum Ausdruck kommen. Kern des musikalischen Schaffens bilden grössere Chorwerke, welche jeweils in drei Konzerten im Juni zur Aufführung gebracht werden. Abgerundet wird das Programm durch die Mitgestaltung von Gottesdiensten sowie vereinzelte kleinere Projekte.

Zum Auftakt in das Jubiläumsjahr studiert der Singkreis unter der Leitung des Berufsdirigenten Brunetto d’Arco ein Werk des heute eher unbekannten, wenn auch nicht minder begabten deutschen Komponisten Louis Spohr ein. Als Zeitgenosse Beethovens widmete sich der Komponist neben Opern und Instrumentalwerken auch romantischer Kirchenmusik, wovon der Singkreis am dritten Juniwochenende 2013 das Oratorium «Die letzten Dinge» aufführen wird. Um einen ersten Eindruck des Werkes zu gewinnen oder auch um einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und den Chor kennenzulernen, lädt der Singkreis zu einer offenen Probe ein. Diese findet am 21. Mai um 19.45 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern statt. In der ersten halben Stunde wird der Dirigent die Zuhörer in das Werk einführen, anschliessend findet eine reguläre Probe statt. Die Sängerinnen und Sänger des Singkreises Bezirk Affoltern freuen sich auf den Besuch von musikinteressierten, noch unentschlossenen Sängerinnen und Sängern sowie von ihren treuen Sponsoren, Gönnerinnen und Gönnern. G. Brunner

Pfingstfest mit Dudelsack Die Kirchgemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden führen am 19. Mai 2013 um 11 Uhr wiederum das ökumenische Pfingstfest im Rüteli in Mettmenstetten durch. Ökumene soll nicht eine leere Worthülse bleiben, sondern eine gelebte Haltung. Deshalb treffen sich die römisch katholischen und evangelisch reformierten Kirchgemeinden im Rüteli zum gemeinsamen Feiern von Pfingsten. An diesem hohen Feiertag wird die Entsendung des Heiligen Geistes und die Gründung der Christlichen Kirche gefeiert. Das Fest soll in moderner, zeitgemässer Form gefeiert werden und dazu gehört auch aussergewöhnliche Musik mit dem «Ebony Piper», einem Musiker mit kubanischen Wurzeln, ein Könner auf dem Dudelsack mit seinen Begleitmusikern. Unter der Asche die Glut entdecken: Unter dieses Zitat von Abt Martin Werlen stellt die Pfarrschaft die Pfingstbotschaft. Die Pfarrerin Susanne Wey und die Pfarrer Angelo Saporiti, Andreas Fritz und Thomas Maurer werden diesen hohen Feiertag gemeinsam gestalten. Glutrot werden auch

die Ballone sein, welche zum Schluss des Gottesdienstes in den Himmel steigen und die Pfingstbotschaft in alle Welt tragen. Zum Abschluss der Feier wird ein einfaches Mittagessen serviert, bei dem auch die Kommunikation zwischen den Mitgliedern der drei Gemeinden gepflegt wird. Bruno Grob

Der Ebony Piper wird aufspielen. (zvg)


16

Vermischtes

Dienstag, 14. Mai 2013

Ein Baum in der Mongolei ist ein Baum auf dem Planeten «Gold und Staub» – Lesung aus dem neuen Roman von Galsan Tschinag in der Buchhandlung Scheidegger Affoltern hat wieder einmal einen kulturellen Höhepunkt erlebt. Der Tuwinische Häuptling, Schamane, Schriftsteller und Umweltaktivist Galsan Tschinag aus dem Altaigebirge in der Westmongolei las und sang in der Buchhandlung Scheidegger. Aufrüttelnd und bewegend der Brückenschlag von Tradition zu modernsten Problemlösungen. ................................................... von denise bohnert Über dreissig Bücher hat er bisher herausgegeben auch in Schweizer Verlagen – in deutscher Sprache. Wie kommt das? In den Sechzigern kam der junge Tuwine nach Leipzig, damals noch DDR, und studierte Germanistik. Als Mensch mit einem vollkommen anderen Hintergrund lernte er sich in der westlichen Zivilisation zurechtzufinden. Seine Sprachkenntnis ist so fundiert, dass er frei seinen eigenen, immer mit Humor durchsetzten Stil entwickeln konnte und die deutschsprachige Leserschaft in den Genuss kommt, Zugang zu seiner und der Tuwinischen Lebenskultur aus erster Hand zu erhalten. Gerade auch in der heutigen Zeit stellt sich dies als sehr wertvoll für sein Volk und dessen Anliegen heraus. In der Heimat mit Berufsverbot als Deutschdozent an der Universität von Ulaanbaatar belegt, empfing er im Westen eine ganze Reihe Literaturpreise und 2002 das Bundesverdienstkreuz.

Aeschbacher, Scheidegger, Sternstunde Spezielle Bekanntheit erlangte er in der Schweiz, als Tschinag Anfang 2010 in Kurt Aeschbachers Fernsehshow geladen war und mit diesem sogleich eine herzliche Beziehung schaffte und ihn zu einem Besuch einlud. Aeschbacher nahm die Einladung an und reiste im folgenden Sommer in die mongolische Steppe, um ein paar Wochen

Der Tuwinische Schamane Galsan Tschinag liest aus «Gold und Staub». (Bild Denise Bohnert)

als Geselle an der Seite des Schamanen zu leben und in einem Film darüber zu berichten. Er durfte ihm bei Heilungen assistieren und konnte auch selbst von seinem langjährigen Tinnitus geheilt werden. Eine ruhige Stimmung herrscht vor der Lesung in der Lagerhalle der Scheidegger Buchhandlung, Galsan Tschinag – mongolisch verzierte Lederfinken und ein Hemd mit dem typischen seitlichen Verschluss schmücken den hochwangigen, silberhaarigen Schriftsteller – betrachtet sein Publikum freundlich. Martin Grob ist hocherfreut diesen aussergewöhnlichen Gast zu begrüssen, eine Exklusivität, wie er betont. Als Begleiter mit auf der Bühne ist Ueli Mauch, als Pfarrer von Mettmenstetten regional bekannt, Mongoleikenner und Freund von Galsan Tschinag. Er entzündet einen Wacholderzweig, Sefi – das ist Tradition, und legt seinem «Bruder» eine Ehrenschärpe um, begleitet von ehrerbietigen Begrüssungsworten.

Liebe und Goldfieber Als Erstes lobt der Gast die Schweiz: «Ein liebes Land, das noch nie von sich

aus einen Krieg begonnen hat und seine Menschen satt macht.» Anwesend sind auch Vorstandsmitglieder des Vereins «Open hearts for Mongolia», der sich dort für Umweltprojekte einsetzt. Tschinags Traum ist es, in der mongolischen Wüste – durch Raubbau und Abholzung entstanden – eine Million Bäume zu pflanzen. Der Häuptling hat die nomadisierenden Gruppen seines Volkes im ganzen Land zusammengerufen und ins Altaigebirge geführt, wo mittlerweile zwei Tage im Jahr gefeiert werden, an denen jeder Tuwine einen Baum pflanzt, 276 000 bis jetzt. «Aber jetzt beginne ich mit der Lesung, sonst vergesse ich es noch, wenn ich einmal den Mund aufmache, bringe ich ihn nicht mehr zu.» Und er rezitiert ein Liebesgedicht, das er schrieb, als er im Fernsehstudio auf seinen Auftritt in Sternstunde Philosophie wartete: «Wie gut, dass es neben den vielen Sternen und der Sonne noch dich gibt und du weisst, dass es mich gibt ... Du bist mir was dem Vogel die Luft, was dem Fisch das Wasser ... Mit dir bin ich im Mittelpunkt des Lebens.» Auch in seinem neusten Band «Gold und Staub» spielt die Liebe zu einer schönen Kasa-

chin eine Rolle; sie will Gold abschöpfen, das goldgelbe Mark aus dem Kamelberg pressen, der dadurch verstümmelt und ermordet wird. Er, Häuptling wie seine Vorväter, will sein Volk beschützen, sein Land retten. «Vor meinem inneren, wichtigeren Auge sehe ich den Altai grün. Als Mann des Ostens mit Kenntnis und Erfahrung des Westens träume ich das Leben und lebe den Traum. Mit Dingen, die werden wollen, klappt es immer.» Der Goldraub und auch der rasante Abbau anderer Rohstoffe wie Silber, Kupfer, Steinkohle und Uran sind bittere Realität. Die Mongolei wird ausgeschlachtet und ausverkauft, 40 % des Landes sind im Besitz ausländischer Konzerne und den Einheimischen nicht mehr zugänglich; 100 Milliardäre besitzen 90% des Landesreichtums, 2,7 Millionen Mongolen teilen sich die restlichen 10%; Amerikaner, Kanadier, Chinesen, Franzosen, Koreaner, Russen reissen sich um die Bodenschätze, haben bereits ganze Berge abgetragen. Jeder transportiert Stücke ab, und wenns auf dem Rücksitz eines Motorrads ist. Die Goldadern ziehen sich durch weisses Gestein – die weissen Felsen stehen nicht mehr. Zeugen einer Ewigkeit, die es nun nicht mehr gibt.

Himmelsakupunktur mit Regenmaschine Aber aufgeben ist Galsan Tschinags Sache nicht. Nebst seinem Baumprojekt, das weitherum unterstützt wird – für 18 Franken kann man einen Baum spenden – hat er zusammen mit Ingenieuren (nach Plänen von Wilhelm Reich) eine Regenmaschine entwickelt, die 15 km von Ulaanbaatar seit einem Jahr in Betrieb ist. Durch die Abholzung und die Klimaveränderung ist der sommerliche Regen ausgeblieben, der für Pflanzen und Vieh unentbehrlich ist. Diese Maschine, zur Hauptsache aus acht grossen in den Himmel gerichteten Stahlrohren bestehend, vermag es tatsächlich, Wolken anzuziehen und Niederschläge zu bewirken; Bilder davon

sind im Internet zu finden. «Mit dieser Himmelsakupunktur will ich den verlorenen Regen in die Heimat zurückholen. Letzten Sommer gab es viel Regen, liegts an der Maschine? Sie wird nicht geschadet haben. Mein Hauptberuf ist Menschen- und Tierheiler, nun bin ich auch zum Erdund Himmelsheiler geworden. Die Liebe der Menschen ist eine Kraftquelle, jeder Leser, jede Leserin ist ein zusätzlicher guter Geist.»

Schlaflieder für Steine Die Tuwa sind gebildet und mit Elektronik flächendeckend versorgt, traditionell aber schriftlos, überliefern sie ihr Wissen erzählend und singend. Jeden Abend singt Tschinag Schlaflieder für die Berge, die Steine, die Herde und für seine Bäumlinge, sanft, damit die Kleinen keinen Schreck bekommen. Bald erscheint von ihm auch eine CD; Martin Grob bittet Galsan zum Schluss eine Kostprobe zu geben, was dieser gerne tut «Ihr seid alle Bäume, kein grosser Unterschied, wir wollen alle leben.» Und nun wirft er die Arme hoch und lässt seine kräftige Stimme erschallen, erfüllt die nüchterne Halle mit Hochlandweite, der Gesang mündet schliesslich in das Wort Hurra, das ursprünglich der Kraftruf der Hunnen war – «unser Beitrag zur Entwicklung der Weltkultur!» Was für ein Schlusswort! Und noch lange schreibt der «weltbeste Signierer», wie ihn einmal die Frankfurter Rundschau bezeichnete, in jedes Buch einen individuellen Spruch mit schwungvoller Unterschrift. Infos über Galsan Tschinag unter www.galsan.info; Bilder der Regenmaschine dort unter ›Nachrichten ›Beitragstitel #27. Näheres über die Bäume: www.open-hearts-for-mongolia.ch, Spendenkonto CH83 0900 0000 6034 0878 3. Googelt man «Aeschbacher Mongolei», finden sich die Sendung von 2010 sowie der Film über Aeschbachers Sommerjob. Unter sternkopien@sf.tv kann man eine DVD der Sternstunde Philosophie (Oktober 2005) bestellen. Die CD mit den schamanischen Gesängen wird bald in der Buchhandlung Scheidegger erhältlich sein, die Bücher sowieso.

buch-tipp

Das seelische Hinken der Entwurzelten ................................................... von irene scheurer* «Die undankbare Fremde» ist ein Roman über die Schwierigkeit des Ankommens in der Fremde. Irena Brežná erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die mit ihren Eltern aus einem diktatorisch regierten Land emigriert und in der Schweiz Zuflucht findet. Die Familie versucht einen Zugang zur neuen Heimat zu finden, spürt aber immer wieder Widerstände. Vieles ist fremd und unverständlich. Die junge Frau vermisst ihre Freundinnen und ihr altes Zuhause, «wo es bekannte Lebensspuren gab». Im Gastland fühlt sie sich wie ein Ding, das von ihren Eltern in ein fremdes Haus gestellt worden ist. Sie tut sich schwer mit der Distanziertheit der Einheimischen, dem Individualismus und den starren Vorschriften. Als Teenager rebelliert sie gegen ihre Eltern und gegen das Gastland, das sie unter seine Regeln zwingt und von ihr Anpassung und Dankbarkeit erwartet. Doch sie weigert sich, kritiklos dankbar zu sein und kämpft um den Erhalt ihrer kul-

turellen Wurzeln. Um ihre Sprachwürde wiederzuerlangen macht sich die junge Frau mit grossem Eifer daran, die deutsche Sprache zu erlernen. Sie arbeitet später als Dolmetscherin und Irene Scheurer. schlägt so Sprach- (Bild zvg.) brücken zwischen Emigranten und Behörden. Die jeweils kursiv gesetzten Berichte, die in den Roman eingeflochten sind, geben einen berührenden Einblick in ihre Arbeit als Dolmetscherin und zeigen eine Vielfalt von Migrantenschicksalen.

Hochseilakt geglückt Im Laufe der Zeit legt sich die ablehnende Haltung der Erzählerin. Als Erwachsene akzeptiert sie ihr Fremdsein als Identität und versöhnt sich mit ihrem Schicksal und der Schweiz. Der Hochseilakt, sich anzupassen ohne sich dabei aufzugeben, ist ihr ge-

glückt. Die Autorin Irena Brežná hat in ihrem Roman «Die undankbare Fremde» weitgehend ihre eigene Geschichte niedergeschrieben. Sie ist 1968 als 18-Jährige von der Tschechoslowakei in die Schweiz emigriert und hat in Basel Slawistik, Philosophie und Psychologie studiert. Im Dezember 2012 erhielt sie für «Die undankbare Fremde» den eidgenössischen Preis für Literatur. Mit ihren präzisen Beschreibungen entwirft Irena Brežná ein spannend zu lesendes Porträt der Schweiz. Sie hält den Eidgenossen einen Spiegel vor, der nicht immer ein schmeichelhaftes Bild zurückwirft. Doch neben der bissigen Kritik bleibt auch Raum für Humor. Und so ist es – neben der subtil beschriebenen Emigrationserfahrung – vor allem die poetische und metaphernreiche Sprache, die das Buch zum wunderbaren Lesevergnügen mit Nachhall macht. «Die undankbare Fremde» von Irena Brežná. Verlag Galiani Berlin 2012, ISBN 978-3-86971-052-5.

Saisonstart mit Kinderflohmarkt Der Bauspielplatz Affoltern öffnet am Mittwoch, 15. Mai, seine Tore. Der Legotraktor, das Bärenpuzzle, die Schlumpfsammlung, welche eben noch das Heiligtum im Kinderzimmer waren, sind nicht mehr aktuell. Die Kinder sind wieder ein Jahr älter geworden; neues Spielzeug, andere Themen sind nun die Renner. Wohin mit den alten Sachen? Der Kinderflohmi auf dem Bauspielplatz ist die ideale Drehscheibe um Altes loszuwerden und günstig neue Dinge zu erstehen. Wer vom Feilschen Hunger oder Durst bekommt, für den stehen Kuchen und Sirup bereit – für die Erwachsenen auch Kaffee. Auch das ganze Hüttengelände steht zum Spielen offen, am Flohmarkttag allerdings noch ohne Werkzeug. Die Bausaison beginnt eine Woche später: Ab dem 22. Mai kann man wieder jeden Mittwoch Hämmern und Sägen geniessen! Kinderflohmarkt und Bau-Mittwoche jeweils von 14 bis 17 Uhr.

*Irene Scheurer ist Bibliothekarin in der Regionalbibliothek Affoltern

Weitere Infos unter bauspielplatz.ch

Kinderflohmarkt – eine ideale Drehscheibe, um Altes loszuwerden und günstig Neues zu erstehen. (Bild zvg.)


Vermischtes

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Generalversammlung im Zeichen des 50-Jahre-Jubiläums Mitglieder der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon stimmen Spezialprogramm 2014 zu Obschon der FGU-Vorstand durch einen schweren Arbeitsunfall und einen Austritt arg dezimiert ist, möchten die Mitglieder das kommende Jubiläumsjahr würdig feiern. Eine Jubiläumskommission präsentierte anlässlich der Generalversammlung erste Ideen. ................................................... von martin platter Wie viele Vereine bekundet auch die Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon (FGU) Mühe, geeignete Vorstandsmitglieder zu finden. Die Suche nach Neumitgliedern gestaltet sich ebenso harzig, was nicht einzig auf den vorherrschenden Zeitgeist zurückzuführen ist. Immer höhere Alterslimiten – inzwischen ist man bei 18 Jahren – beim Eintritt an den traditionellen Maskenball bilden eine nur schwer zu überwindende Hürde für Jungmitglieder, in der Gesellschaft mitzumachen. Manch ein Jugendlicher wäre wohl bereit, FGU-Mitglied zu werden. Doch nur um zu arbeiten, um beim Feiern dann ausgeschlossen zu sein? Dass dabei viele abwinken, ist verständlich. Man organisiert sich deshalb in den Wagenbaugruppen, die für einen abwechslungsreichen Fasnachtsbetrieb auch wichtig sind.

50 Stunden Fasnacht An der Generalversammlung am Mittwochabend im Uerzliker Lindenhof war man sich denn auch einig, dass eine würdige Jubiläumsfasnacht nur mit externer Hilfe zu bewerkstelligen sei. Anderenfalls die Belastung für jedes einzelne FGU-Mitglied schlicht zu gross würde. Einige Ideen, wie das Fest

Die FGU-Mitglieder trauern um Sämi Sämi Odermatt ist den schweren Verletzungen eines Arbeitsunfalls am Freitag im Spital erlegen. Die Mitglieder der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon verlieren mit dem 24-jährigen Hausemer nicht nur ein zuverlässiges Vorstandsmitglied, sondern auch einen lieben und äusserst hilfsbereiten Freund und Kameraden für alle Lebenslagen. Entsprechend gross sind Trauer und Bestürzung über den unerwarteten Tod. «Den Hinterbliebenen kondoliere ich von ganzem Herzen und wünsche ihnen viel Kraft bei der Verarbeitung des grossen Verlusts. Wir werden Sämi weiter in unseren Herzen tragen», sagte FGU-Präsident Christian Müller mit Tränen in den Augen. (map.)

werden sollte, liegen bereits vor, wie von FGU-Präsident Christian Müller, der auch in der Jubiläumskommission einsitzt, zu vernehmen war. 50 Stunden Fasnacht seien angestrebt. Das Wochenende würde dann bereits am Freitag mit einer Kinderfasnacht im Kappeler Gemeindesaal beginnen. Abends wäre wie gehabt der Maskenball, der als Motto «1964» oder «50 Jahre Fasnacht» haben könnte. Gespielt würde Musik aus dem Gründungsjahr. Am Samstag möchte man eine Art Gala-Nachmittag durchführen, mit allen, die sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten in irgendeiner Form um den Verein verdient gemacht haben. Abends soll es wieder beschwingt zugehen. Der Sonntag schliesst dann mit dem traditionellen Fasnachtsumzug, der 50 Sujets – so viele wie nie zuvor – aufweisen soll. Das sind allerdings erst Ideen, die nun umgesetzt werden sollen. Die Generalversammlung sprach der Jubiläumskommission einstimmig ihr Vertrauen aus. Ziel der Kommission ist, dass der Samstag sich aus den Patronaten selber deckt. Es herrschte in der Versammlung jedoch die Meinung vor, dass bei einem derart wichtigen Jubiläum nicht um jeden Preis gewinnorientiert gehaushaltet werden sollte. Wegen einer beruflichen Weiterbildung ihren Rücktritt aus dem Vorstand bekannt gegeben hat zudem Ex-

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit In Stallikon feiern Annalies und Max Strickler morgen Mittwoch, 15. Mai, zum 60. Mal ihren Hochzeitstag. Zu diesem Festtag gratulieren wir recht herzlich. Auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg wünschen wir viel Freude und zufriedenheit.

Zur diamantenen Hochzeit In Obfelden dürfen Edith und Jean Vollenweider-Schönauer am Donnerstag, 16. Mai, das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Herzliche Gratulation zum 60-jährigen Ehebund. Wir wünschen alles Gute und einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Hans Isler, wohnhaft in Stallikon, feiert am Mittwoch, 15. Mai, seinen 80. Geburtstag. Zu diesem besonderen Festtag wünschen wir viel Glück und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 16. Mai, feiert Frida Meyer-Inglin in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen einen schönen Festtag.

FGU-Präsident Christian Müller (rechts) dankt dem früheren Gesellschaftspräsidenten Werner Lüthi für seine besonderen Verdienste mit einer Ehrenplakette, gehalten von Lindenhof-Wirt Mäx, selber T-Shit-Sponsor der Fasnachtsgesellschaft. (Bild Martin Platter) Präsidentin Priska Leibacher. Geehrt für seine besonderen Verdienste in der FGU wurde Ex-Präsident Werner Lüthi, der neben Müller, Sonja NeuweilerStrebel, Reto Studer und dem Schreibenden in der Jubiläumskommission mitwirkt. Die traditionelle Versteige-

rung des Prägestempels für die Umzugsplakette ging für 330 Franken an FGU-Vorstand Reto Gantenbein. Das nächste Plaketten-Sujet ist wiederum einem alten Beruf gewidmet, diesmal dem Säulizüchter – im Jubiläumsjahr passend zur Region.

sport

Zweite Modeschau in Bonstetten Aus der Premiere vor zwei Jahren für Familie, Freunde und Bekannte soll am 18. Mai im Bonstetter «Oktogon» nun eine Modeschau für alle Modeinteressierten werden. Coiffeuse Yvonne Illi, die Bijouterie Ambra, Visagistin Ursula Riedweg und Designerin Corina Benz sind ebenfalls mit von der Partie. «Die erste Modeschau vor zwei Jahren war noch eine spontane Idee. Der grossartige Erfolg hat mich dazu bewogen, weiterzumachen», erklärt Daniela Hitz ihr Motiv für die zweite Modeschau in Bonstetten. «Damals sind vor allem Angehörige, Freunde und Bekannte gekommen. Diesmal möchten wir alle Modeinteressierten aus der Region einladen», sagt die gelernte Damenschneiderin, die sich zur Theaterschneiderin weitergebildet hat. Alle ihre Modelle sind Eigenkreationen, die sie selber zeichnet (inklusive Schnittmuster), zuschneidet und näht. Rund eineinhalb Tage arbeitet die Wettswilerin, bis ein Kleid perfekt auf den Körper ihres Modells geschneidert ist. «Bei schwierigen Schnitten und aufwändigen Stickereien kanns natürlich auch länger dauern», gibt Hitz Aufschluss über ihren Arbeitsaufwand.

Prêt à porter im Wortsinn «Bei Gefallen und wenn ein Kleid passt, kann man es vor Ort gleich kaufen», stellt sie in Aussicht. – Prêt à Porter im Wortsinn oder Casual, wie Hitz den Stil ihrer Kreationen bezeichnet. In dieser Saison seien vor allem Jeansstoffe in Mode, die sie mit seidenen Corsagen kombiniere. Ausserdem produziere sie praktische Badetaschen

Endschiessen der Armbrustschützen Krönender Abschluss in Zwillikon Am Samstag, 18. Mai, ab 13 Uhr, findet beim Schulhaus Zwillikon das traditionelle Endschiessen der Armbrustschützen Zwillikon statt. Das Endschiessen ist der krönende Abschluss für die Armbrustschützen, welche zwischen Ostern und Pfingsten jeden Sonntag die Schiesskurse besucht ha-

ben. Eine Schützenkönigin oder ein Schützenkönig wird erkoren. Nach dem Endschiessen der Armbrustschützen hat auch die Bevölkerung die Möglichkeit, mit der Armbrust zu schiessen. Der Anlass ist öffentlich, und eine kleine Festwirtschaft ist eingerichtet.

Organisatorin Daniela Hitz (links) und Coiffeuse Yvonne Illi freuen sich schon auf die Modeschau am kommenden Samstag im Bonstetter «Oktogon». (Bild Martin Platter)

aus Storenstoff sowie T-Shirts aus Viscose. «Die Stücke sind allesamt erschwingliche Einzelanfertigungen», so Hitz, die auch schon historische Kostüme für Theater, Opernhaus und die Zünfter am Sechseläuten genäht hat. Für die passenden Frisuren zuständig ist Yvonne Illi vom gleichnamigen Coiffeur-Salon in Bonstetten. Das Makeup trägt die Bonstetter Visagistin Ursula Riedweg auf. Den passenden Schmuck steuert Tiziana Di Maio, die die Bijouterie Ambra im «Oktogon» betreibt, bei. Die Dekorationen werden von Corina Benz stammen, die in Zürich ein Atelier für das exklusive Design von Lederhandtaschen, Alltagsund Einrichtungsgegenstände betreibt. Dezent untermalt wird der Catwalk der drei Models von den Livebands «Zaff» und «Sascha Ganath». Sie werden auch während des Apéros, der um 16 Uhr beginnt, und nach der Modeschau spielen. (map.) Weitere Informationen: designdaniela.ch, coiffureilli.ch, rie-mask.ch, ambra-bijoux.ch.

Treffsicherheit – auch dank Konzentration. (Bild zvg.)


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Sport

Dienstag, 14. Mai 2013

Urs Huber wird EM-Sechster Bereits hat er die Schweizer Bike-Marathon-Meisterschaften im Visier Nach einem verpatzten Start an den Bikemarathon-Europameisterschaften in Singen fand Urs Huber erst nach zwei Dritteln des Titelkampfs zu seinem Rhythmus. Dann arbeitete er sich vom 20. auf den sechsten Platz vor. ................................................... von martin platter Bereits vor dem Start zu den Bikemarathon-Europameisterschaften in Singen war Urs Huber klar, dass es für ihn ein schwieriger Titelkampf werden würde: «Ich kenne die Strecke. Sie ist topographisch nicht besonders anspruchsvoll. Deshalb rechne ich mir keine allzu grosse Chance auf den Sieg aus.» Das Selbstvertrauen gestärkt mit einem dritten Platz, den er in der Vorwoche am hochkarätig besetzten, supersteilen Marathon-Saisonauftakt in Riva del Garda erreicht hatte, wusste der Radrennclub-Amt-Fahrer aber, dass sehr wohl etwas drinliegen könnte, wenn das Rennen optimal für ihn lief. Es kam jedoch, wie er es erwartet hatte. Der kontinentale Titelkampf auf eher flachem Terrain wurde wie ein Strassenrennen sehr taktisch gefahren. Lange Zeit drückte der tschechische Titelverteidiger Kristian Hynek dem Rennen seinen Stempel auf. Mit leichtem

Tritt am Berg verkleinerte er die Spitzengruppe kontinuierlich, bis nur noch er, und die beiden früheren Weltmeister Christoph Sauser und Alban Lakata als Trio an der Spitze dem Ziel entgegenstürmten. Die beiden Routiniers fackelten im Finale nicht lange und liessen den Tschechen stehen. Einen Moment lang sah Sauser mit etwas Vorsprung als sicherer Sieger aus – bis er in der letzten Steigung schaltete und sich erneut die Kette an seinem dreckverschmierten Bike verklemmte. Der Österreicher Lakata nutzte seine Chance und sicherte sich den zweiten EM-Titel nach 2008. Sauser war als Zweiter untröstlich.

Huber nicht restlos zufrieden Auch Huber war nicht restlos zufrieden. «Ich wurde einfach abgehängt, weil ich in der ersten Runde einen Hänger hatte und keinen Rhythmus fand. Nicht einmal in der ersten Verfolgergruppe konnte ich mich halten. Warum, weiss ich nicht», sagte der Joner ratlos. «Vielleicht waren es die kühlen Temperaturen, nachdem ich in letzter Zeit Wettkämpfe in wärmeren Gefilden bestritten hatte?», frage er sich selber. Jedenfalls seien seine Beine erst nach etwa zweieinhalb Stunden endlich aufgegangen. Während der Aufholjagd arbeitete er sich noch vom 20. auf den 6. Rang vor. «Ich habe

Urs Huber, gezeichnet vom nassen Terrain, auf dem Weg zum sechsten Platz an den Bikemarathon-Europameisterschaften in Singen. (Bild EGO Promotion/Marius Maasewerd)

mein Möglichstes aus der Situation gemacht», so sein Kommentar. In Gedanken ist er bereits bei den nächsten Wettkämpfen: der Ketterer Bike Marathon am 26. Mai im deutschen Bad Wildbad und dann vom 30. Mai bis 2. Juni die Alpentour Trophy, ein Mehretappenrennen in Schladming. Dann steht am 9. Juni der nächste Höhepunkt im Rennkalender: Die Schweizer Bike-Marathon-Meisterschaften, die diesmal in Estavayer, auf dem superhektischen, da nur 60 Kilometer langen Parcours der Elsa Bike Trophy ausgetragen werden. Erst einmal konnte Huber die topographisch ebenfalls nicht besonders anspruchsvolle Trophy für sich entscheiden. Das war 2009. Mit Christoph Sauser, der sich im Herbst seiner Bike-Karriere nur noch auf den Marathon-Sport konzentriert, hat Huber auf nationaler Ebene zudem einen weiteren starken Widersacher erhalten. Sauser tritt in Estavayer als Titelhalter an und hat das Rennen bereits 2005, 2006, 2010 und 2011 gewonnen – 2010 im direkten Vergleich mit Huber, der Zweiter wurde. Dennoch rechnet sich Huber gute Chancen aus, das rote Trikot mit dem weissen Kreuz zum zweiten Mal nach 2011 zu erobern: «Sauser wird in der Nacht vor der Schweizer Meisterschaft von einem Etappenrennen aus Deutschland anreisen. Ich werde also besser erholt sein wie er.»

Janine Auberson auf Platz drei Aargauer Meisterschaften im Frauen-Kunstturnen

Das erfolgreiche U17-Team, von links: Mathis, Marchukov, Villiger und Lusti. (Bild zvg.)

Gold für Bonstetter Fechter Jori Villiger mit U17-Team erfolgreich An den Schweizermeisterschaften in Neuchâtel gewann das U17-Team des Zürcher Fechtclubs mit dem Bonstetter Jori Villiger die Goldmedaille. Das Team mit dem Bonstetter Fechter Jori Villiger ging in Neuchâtel als Mitfavorit um den U17 Schweizermeistertitel an den Start. Nach der Vorrunde belegten die Zürcher Christian Lusti, Kei Mathis, Dimitrij Marchukov und Jori Villiger hinter Genf den zweiten Zwischenrang.

Starke Teamleistung Die Nachwuchsfechter überzeugten als kompaktes Team. Bereits im Halbfinale kam es zur Begegnung mit dem Titelverteidiger aus dem Wallis. Sions Leader Alexis Bayard musste früh empfindliche Niederlagen hinnehmen. Kei Mathis und Jori Villiger besiegten die aktuelle Nummer eins der Nationalen Rangliste klar. Die Fechter aus Sion konnten die zehn Treffer

Rückstand nicht mehr wettmachen und unterlagen am Ende klar mit 26:45 Punkten. Im Finalgefecht traf das Zürcher Team auf die Fechtgesellschaft Basel. Erneut starteten die Zürcher konzentriert und selbstsicher in die Begegnung. Schon nach wenigen Gefechten konnten sie mit einem komfortablen Vorsprung im Rücken das Geschehen kontrollieren und sich den Sieg und somit den Schweizer Meistertitel mit 45:23 Treffern sichern.

Zweite Medaille für den Bonstetter Nach dem U17-Vizemeistertitel im Einzelwettbewerb ist der aktuelle Sieg für den Bonstetter Fechter Jori Villiger eine gelungene Bestätigung seines Einsatzes. Als Abschluss eines intensiven Fechtjahres 2012/2013 steht Anfang Juni in Biel noch die Swiss-Fencing Challenge auf dem Programm. Für dieses Saisonfinale sind pro Kategorie die besten 32 Fechterinnen und Fechter aus der Schweiz qualifiziert.

Am letzten Samstag in Möhlin erreichte Janine Auberson aus Bonstetten im P4 Amateur den hervorragenden 3. Rang. Zwar zeigte sie nicht ihr ganzes Können am Stufenbarren, konnte die Punkte aber durch seine sehr gute Bodenübung zur Musik von «Cats», eine guten Sprung und eine ansprechende Balkenübung wieder gutmachen. Mit diesem Wettkampf endete die Qualifikationsrunde und nun wird nochmals hart trainiert für die Schweizer Meisterschaft der Juniorinnen in vier Wochen. Dort möchte Janine natürlich auch die Elemente zeigen, die sie bisher nur im Training absolviert hat, um auch gesamtschweizerisch möglichst weit vorne platziert zu sein.

Gut gesprungen: Janine Auberson aus Bonstetten. (Bild zvg.)

Marija Shpakova und Timofey Shpakov für EM nominiert Der Swiss-Squash-Verband hat seine Teams für die Team-Europameisterschaften der Junioren in der Altersklasse U17 und U15 benannt. Mit von der Partie sind Marija und Timofey Shpakov. Die EM findet vom 16. bis 19. Mai in spanischen Girona statt. Damit steht für die jungen Squasher aus Mettmenstetten der nächste grosse Einsatz im Nationaltrikot an. Die 15-jährige Marija Shpakova (ESF 21) konnte mit ihrer Teilnahme an der Einzel-EM U19 im März bereits einen Probelauf absolvieren und wertvolle Erfahrung sammeln. Sie beendete das Turnier in der höchsten Nachwuchskategorie auf dem Platz 27 und gewann drei der sechs Begegnungen. 20 Länder kämpfen um den europäischen Titel in der U17 Kategorie. Das starke Schweizer Team ist dabei auf die Nummer 4 gesetzt. Timofey Shpakov (ESF 64), amtierender Schweizer Meister U13, startet für das U15-Team. Seine Mannschaft ist unter 17 auf Nr. 6 gesetzt.

Marija Shpakova.

Timofey Shpakov. (Bilder zvg.)


Sport

Dienstag, 14. Mai 2013

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Ein Rückschlag für den FCWB 1. Liga Classic: Mendrisio-Stabio – FC Wettswil-Bonstetten 2:0 (1:0) Im Kampf um einen zu den Aufstiegsspielen in die 1. Liga Promotion berechtigenden Platz musste der FCWB am drittletzten Spieltag der 1. Liga Classic mit einer 2:0-Niederlage beim FC Mendrisio-Stabio einen Rückschlag hinnehmen. ................................................... von marc enskat

Beim Laufen 10 Sekunden herausgeholt: Patrick Rhyner. (Bild René Friedli)

Patrick Rhyner schon gut in Form 5. Platz am Pro Circuit Sprint in Stettfurt. Nach einem eher missglückten Auftritt im ersten internationalen Rennen der Saison in der Türkei gelang dem Rifferswiler Triathleten Patrick Rhyner am Thurgauer Triathlon ein tolles Rennen. In der Kategorie Circuit Pro Sprint belegte Rhyner den 5. Platz. Der Sprint-Triathlon besteht aus 200 m Schwimmen, 8 km Radfahren und 1,4 km Laufen, alle Disziplinen werden drei Mal ohne Unterbruch wiederholt. Das Rennen begann gut für Rhyner. Im zweiten der drei Durchgänge stieg er als Erster vom Rad. Beim Angriff auf der Laufstrecke konnte er einen Vorsprung von zirka 10 Sekunden herauslaufen, welcher aber durch eine Penalty – die Badekappe war nicht in der Box, in der alle Utensilien sein müssen – von 15 Sekunden wieder zunichtegemacht wurde. So befand er sich bald wieder am Schluss des Feldes. Nach dem letzten Schwimmen war Patrick Rhyner aber wieder bei der Spitze. Der spätere Sieger, Sven Rieder, und der zweitklassierte Florian Salvisberg schlugen aber auf der dritten Radstrecke ein horrendes Tempo an. Schildknecht und Rhyner versuchten das Loch zu schliessen. Sie kamen aber nicht mehr ran. Auf der 3. Laufrunde gelang es Rhyner seine direkten Gegner zu kontrollieren. Es resultierte ein guter 5. Rang in einer Zeit von 59:03, der Rückstand auf den besten Schweizer Triathleten Sven Riederer betrug 43 Sekunden. Der Saisonauftakt ist vielversprechend. Patrick Rhyner ist auf dem richtigen Weg. (hpf)

Durch den gleichzeitigen Punktgewinn des SC Cham ist der Rückstand auf Platz zwei auf fünf Punkte resp. auf den direkten Konkurrenten aus der Gruppe 2 um einen der beiden besten Gruppen Dritten, den FC Grenchen, auf drei Punkte vor den beiden letzten Spieltagen angewachsen. Die Gäste begannen bei herrlichem Fussballwetter im Tessin verhalten. Die Anfangsphase gehörte dem Heimteam aus Mendrisio. Bereits in der zweiten Minute verfehlte ein erster Kopfballabschluss der Tessiner das

von Gästetorhüter Merlo gehütete Tor nur knapp. Nachdem in der vierten Minute der Führungstreffer des FC Mendrisio nach einem Foul am Torhüter noch aberkannt wurde, holten die Tessiner in der achten Minute zuvor verpasstes nach. Der in die Tiefe lancierte Angreifer tauchte allein im 16er der Gäste auf, umspielte Torhüter Merlo und konnte zur 1:0 Führung einschieben. In der Anfangsphase kam es durch die präsenten Tessiner mit Steilzuspielen auf die agilen Angreifer immer wieder zu gefährlichen Szenen. Nach Ablauf einer Viertelstunde konnten die Ämtler das Geschehen ausgeglichen gestalten und kamen ihrerseits zu guten Möglichkeiten. Die strittigste Szene spielte sich in der 32. Minute ab, als WB-Angreifer Gjergji durch einen Fehlpass eines Verteidigers des FC Mendrisio lanciert wurde und in der Folge nur durch ein Foulspiel regelwidrig am Abschluss gehindert werden konnte. Die Vereitelung einer klaren Torchance hätte durch den ansonsten guten Unparteiischen mit einer roten Karte geahndet wer-

den müssen. Doch es blieb bei gelb. Der fällige Freistoss brachte nichts ein.

cher die Tessiner wirklich hätte in Verlegenheit bringen können.

Chancen noch intakt Auch nach der Pause nichts Zählbares Die Ämtler machten in der zweiten Halbzeit dort weiter, wo sie in der ersten aufgehört hatten und erarbeiteten sich in der Folge sogar ein leichtes spielerisches Übergewicht. Zu wirklich zwingenden Abschlussmöglichkeiten kam man jedoch nur ganz selten. In der 70. Spielminute folgte die Spielentscheidung. Eine zu kurze Kopfballabwehr der Gäste wurde dankend angenommen. Der Stürmer des FC Mendrisio überlief Verteidiger Popov und konnte mustergültigen für seinen Kollegen auflegen, welcher Torhüter Merlo keine Chance liess. Die Mannschaft um Trainer Dosch steckte in der Folge nie auf und stemmte sich gegen die Niederlage, wurde aber für ihren Aufwand nicht belohnt. Zu wenig zwingend waren die Abschlussmöglichkeiten. Auch wurde die Präsenz eines Goalgetters schmerzlich vermisst, wel-

Noch ist die Entscheidung zur Berechtigung an den Aufstiegsspielen in die 1. Liga Promotion nicht gefallen. Um die Möglichkeit einer Teilnahme bis zum letzten Spieltag aufrechtzuerhalten, ist ein Sieg anlässlich des letzten Heimspiels gegen den FC Muri am kommenden Samstag um 16 Uhr im «Moos» Pflicht. Ein Grossaufmarsch der Ämtler Fans hätte sich die Mannschaft in der bis anhin so aussergewöhnlichen Saison verdient. Matchtelegramm: Stadio comunale, Mendriso, 150 Zuschauer. FCWB: Merlo, Joller (70. Avdija), Popov, Ukaj, Illi, Constancio, Makuka (70. Slajs), Y. Schlüchter, Hasani (55. Balaj), Acosta, Gjergji. Resultate: Witikon – Senioren 4:2, Jun. B – - Stäfa 2:0, Lachen/Altendorf – Jun. Da 9:2, Jun. Ec – Kloten 3:4, Jun. Ed - Richterswil 14:0, Urdorf – Jun. Eb 1:7, Jun. Db – Thalwil 3:3, Langnau – Jun. Ee 5:3, Uster Jun. Ca (CCJL) 6:2, Knonau-Mettmenstetten – Jun. Dc 4:3, United Zürich – Jun. B 0:3, Jun. A1 – Höngg 1:0

Viel Kampf, aber keine Punkte 2. Liga: Der FC Affoltern unterlag nach spannendem Spiel in Rüti 1:2 Dem FCA gelang die Revanche für die 0:3-Heimniederlage in der Vorrunde gegen den angriffsstarken FC Rüti nicht und somit vergrössert sich der Abstand auf die Tabellenspitze. Auf tiefen Boden war ein intensives, fast schon «englisches» Fussballspiel zu sehen, welches bis in die letzte Sekunde äusserst spannend war. ................................................... von reto hürlimann Die Ämtler begannen sehr konzentriert und entschlossen, hatten das Spiel in der Anfangsphase absolut unter Kontrolle. Bereits in der 2. Minute wurde es durch einen Freistoss Ramas erstmals gefährlich und wenig später kam Leo Ismajlaj zu einer ausgezeichneten Schussgelegenheit. Weitere Chancen boten sich in der Folge, aber es schaute nichts Zählbares heraus. Erst nach 15 Minuten kam Rüti erstmals in den gegnerischen Strafraum und doppelte kurz darauf mit einer weiteren guten Aktion nach. Hofften die Anhänger des FCA, dass ihr Team die Souveränität der ersten Spielminuten wiederfindet, sahen sie sich getäuscht. Ab diesem Zeit-

punkt übernahm die Heimmannschaft das Kommando. Immer wieder rollten die Angriffe in Richtung Steiner, der mit Glück, Torumrandung und hervorragenden Paraden vorerst Schaden abwenden konnte. Aber es kam, wie es kommen musste: In der 35. Minute wurde einmal mehr einer der schnellen RütiStürmer steil in den Strafraum des FCA lanciert und diesmal war auch Goalie Steiner machtlos, das 1:0 war Tatsache. Weil Rüti danach etwas Tempo aus dem Spiel nahm, kam kurzfristig wieder mehr Ruhe in die Reihen der Mannschaft von Trainer Filipovic, aber von gepflegtem Spielaufbau war nicht viel zu sehen. Sicher erschwerte der teilweise schlecht bespielbare Rasen gute Kombinationen, aber viele Ballverluste waren schlicht unnötig und diese brachten Rüti immer wieder gefährlich in Abschluss-Situationen. So auch in der 42. Minute, als einer ihrer Stürmer völlig alleine im Strafraum angespielt wurde und die Ecke zum 2:0 aussuchen konnte. Wenn auch einige FCA Spieler ein offside reklamierten, so war die Pausenführung in dieser Höhe durchaus in Ordnung, ja es hätte sogar noch schlimmer sein können. Die zweite Hälfte gehörte ganz den Ämtlern, wel-

che nun fast immer im Ballbesitz waren. Die Anstrengungen wurden denn auch schon in der 50. Minute belohnt, als Rama schön zu Bilic passte, dieser den freistehenden Claudio Antenen anspielte, welcher kaltblütig zum 2:1 verkürzte. Man durfte nun wieder hoffen im Lager des FCA, denn auch in der Folge konnte der Druck aufrechterhalten werden. Das Heimteam spielte jedoch clever defensiv, machte mit sämtlichen Spielern in der eigenen Platzhälfte die Räume eng und kam immer wieder zu guten Kontergelegenheiten. Durch die Einwechslungen von Bala I und Oliveira für Kaufmann resp. Rama, erhielt das kräfteraubende Spiel neue Dynamik. Nach einem Traumzuspiel von Rako war Good plötzlich frei vor dem gegnerischen Torhüter, wollte es aber zu gut machen und verfehlte das Ziel. Darauf folgten aber postwendend wieder dumme Ballverluste, welche Rüti die Möglichkeiten für die Vorentscheidung gaben. Es blieb ein Abnützungskampf bis zur letzten Sekunde, interessant für die Zuschauer, hart aber fair geführt auf dem Feld und mit einer insgesamt guten Schiedsrichterleistung. Das vermeintliche 2:2 schoss Antenen dann zwar noch, es wurde aber wohl zu

Behauptet den Ball auf tiefem Boden: Spielerassistenztrainer Kaufmann. (Bild Volkmar Klutsch)

Recht wegen Handspiel bei der Ballannahme aberkannt. So blieb es beim 2:1 für Rüti – ein Sieg, der aufgrund der vielen erstklassigen Torchancen des Heimteams in Ordnung geht. Die Spieler des FCA haben bis zum Schluss bravourös gekämpft und alles versucht, um die Niederlage abzuwenden. FCA: Steiner, Kaufmann, Mühlemann, Rako, Bala II, L.Ismajlaj, Shala, Antenen, Rama, Bilic, Good. Eingewechselt: Bala I, Oliveira, M.Ismajlaj.

FC Hausen führt die Tabelle an!

FC Affoltern beschliesst Änderung des Geschäftsjahres

4. Liga: 4:1-Sieg gegen den FC Uitikon

Es wird dem Kalenderjahr angepasst

Die erste Mannschaft des FC Hausen führt nach einem 4:1 neu die Tabelle in der 4. Liga an. Am letzten Sonntag konnte die Mannschaft des FC Hausen das Spiel gegen den FC Uitikon klar für sich entscheiden. Bereits nach drei Minuten gingen die Hausemer durch ein Tor von Ralph Schuster auf Zuspiel von Pascal von Aesch in Führung. Danach mussten die Oberämtler eine halbe Stunde für den nächsten Erfolg kämpfen. Innerhalb von zwei Minuten erzielten dann Ralph Schuster (Zuspiel Kevin Reichmuth) und Pascal Walti (Zuspiel Felix Stricker) zwei Tore zum

3:0. Mit einem Weitschuss kurz vor der Pause konnte der FC Uitikon aber zum 3:1 verkürzen und etwas Hoffnung schöpfen. In der zweiten Hälfte dominierte die Equipe, die unter Trainer Samir Ben Nejma riesige Fortschritte gemacht hat, aber den Gegner klar. Mit dem 4:1 durch Flurin Locher auf Zuspiel von Jan Eugster machten die Oberämtler dann den Sack zu. Vergrössert wurde die Freude über das gelungene Spiel durch die Nachricht, dass der bisherige Tabellenführer Red Stars sein Spiel in Wiedikon verloren hatte.

Kürzlich hat der Fussball Club Affoltern eine ausserordentliche Generalversammlung abgehalten. Auf Antrag des Vorstandes sollen Beginn und Ende des Geschäftsjahres neu festgelegt werden. Bis zur Generalversammlung lautete das Geschäftsjahr jeweils vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres. Neu soll das Geschäftsjahr an das Kalenderjahr angepasst werden; sprich Beginn ist der 1. Januar und Ende ist der 31. Dezember des gleichen Jahres. Als Übergangsregelung wird ein überlanges Geschäftsjahr zwecks neuer Anpassung festgelegt. Somit en-

det die aktuelle Geschäftsperiode am 31. Dezember 2013 statt am 30. Juni 2013. Der Antrag des Vorstandes wurde einstimmig von den 28 Teilnehmern der Generalversammlung angenommen. Für den Beschluss hätte eine Dreiviertemehrheit gereicht. Wie Samy Baumann (FCA-Präsident) und Stephan Ehrsam (zuständig für Finanzen) hervorhoben liegen die Vorteile zur Änderung eindeutig auf der Hand. Zum einen stimmt das FCA-Geschäftsjahr nunmehr mit dem des Schweizerischen Fussballverbandes überein (Stichwort: Lizenzvergabe). Die Kom-

munikation Richtung Mitglieder ist besser, die Abrechnung von Versicherungsbeiträgen kann genau zugeordnet werden und der Wechsel im Vorstand ermöglicht einen harmonischeren Übergang. Unverändert bleibt die Grundlage für den FCA-Jahresbeitrag sowie die Helferstunden. Massgeblich hierfür ist immer noch die Fussballsaison. Der Vorstand begrüsst die Entscheidung der Generalversammlung und bedankt sich bei allen Teilnehmern. Volkmar Klutsch


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