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Impressum: Redaktion & Text: Werner Nachtigal Design, Layout & Satz: Klaus J. Frauenholz, +kreuzdesign Text, Korrektur: Werner Nachtigal, Eva-Maria Ginzel Photos: Fotolia, astronomyNASA, chensiyuan, wikimedia, Werner Nachtigal, Campus für Christus, Adam Sundana

1. Auflage, Gedruckt in Deutschland © 2012 Global Outreach Media UG www.GOD-Shop.com Email: info@GOD-Shop.com

Zeuginsse: GMO Samoa Gerhard Neuseeland Australien ACC Cam Phlipinien Jerome China. Brigitte Indonesien Jose, Dr Nikom Indiem Kuruvilla und sie anderen 3500 Gemeinden Pakistan Tahie, Khalid Mongolei Sascha Verteidigungsminister Russland Dimitri Nigeria wir Kenia Peter Franz Moldavien Karen Israel Jews for Jesus Frankreich Björn Deutschland Holland Cfan, Ferry Ungarn Graham Dänemark Torben Heilungen Brasilien Gi Argentinien Boris USA Joe Odem Werner Pfau Bill Wilson Mathew Barnet t Hawaii JmeM

Mein Danke: Jesus, Bibba, Dana, Tabea und Kai Reinhard Bonnke, Loren Cunnigham, Mark Anderson, ... Stephan Gängel No Limit: Basti Decker Gerhard Kehl, Joe Oden, Sascha Ruelfs, Brigitte, Boris, Gi, Ferry Paul und Martin Kopp, Susi, Gaby Wendland

2 Global Outreach Day Global Outreach Day 2

I hr

werdet Kraft empfangen,

wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde! Apg. 1,8


Die Visi o n des Global Outreach Day ist es, in Einheit an einem Tag überall auf der Welt das Evangelium zu verkündigen! Es geht um kein Werk, keine Gemeinde und keinen Prediger - es geht um Jesus! Stell dir vor alle 1,4 Milliarden Chinesen würden zurselben Zeit vom Stuhl springen. Könnte dabei sogar vielleicht die Welt aus der Umlaufbahn geraten? Was würde aber wohl geschehen wenn Millionen Christen in Einheit das Evangelium verkündigen! Es war am letzten Oktoberwochenende 2010, als Gott mir die Vision für den Global Outreach Day gab. Ich war für eine Evangelisation in Pakistan, welches eines der gefährlichsten Länder der Welt ist. Mein Hotel war mehr eine Festung und man wurde von etlichen Sekuritys gecheckt bovor man es betreten  konnte.   Dort in der Nähe von Faisalabad, erlebte ich Gottes Gegenwart und in wenigen Augenblicken war die Vision geboren.

- an einem Tag - überall auf der Welt - in Einheit mit allen Gemeinden und Werken - das Evangelium verkündigen

Nach zwei Tagen im Gebet gab ich auf. Unter Tränen stellte ich mich Gott zur Verfügung. Ich hätte damals niemals für möglich gehalten, dass es möglich ist, diese Vision in so kurzer Zeit in die Realität umzusetzen.

Ich war total faszinierd davon und stellte mir vor wie eine Million Christen an einem Tag überall auf der Welt das Evangelium verkündigen. Was für ein Gedanke! Zwei Tage erlebte ich an diesem Ort sehr intensiv Gottes Gegenwart. Ich fragte mich aber auch ob ich wirklich der richtige fūr diese große Vision bin. Ich sagte im Gebet folgendes: "Herr, ich bin nicht Loren Cunnigham, der Grüner von Jugend mit ein Mission, der Mitarbeiter auf der ganzen Welt hat."

Werner Nachtigal ist Gründer von no limit

Gottes Antwort war nicht eine Entschuldigung, dass er seine Brille nicht aufhatte. Gott braucht keine Brille. Er berief Jeremia und Mose obwohl sie nicht gut reden konnten und er berief auch Petrus der sich nicht wūrdig empfand Jesus nur die Schnūrsenkel zu öffnen.

3 Global Outreach Day 3


Der Mensch zählt! Wir zählen weil der Mensch zählt! Das geschah beim Global Outreach Day: - 7,5 Millionen Christen verkündigen das Evangelium. - 25 Millionen Menschen wurden mit dem Evangelium erreicht. Treffen mit Loren Cunningham Es waren so vielen Gemeinden und Werke am 2. Juni aktiv um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Hier unsere Schätzung was an diesem Tag geschah. Aber bei allen Zahlen, wollen wir hier eins klarstellen. Gott ist nicht an Statistiken imteressiert, sondern an Menschen!

- 1,9 Millionen Menschen haben sich allein über das Internet für Jesus entschieden.

Vor dem ersten weltweiten winter2go zeigte Gott mir in Portugal eine große Welle und ich empfand Gottes Reden, dass diese Welle der Evangelisation um die ganze Welt gehen wird. Kühn betete ich damals, dass wir in den nächsten fünf Jahren 500.000 Christen für Evangelisation mobilisieren wollen. Ich kann heute richtig Gottes Schmunzeln sehen. Wie oft denken wir viel zu klein. Aber wenn es um die Errettung von Menschen geht, können wir nicht groß genug denken.

Als ich aus Pakistan mit dieser außergewöhnlichen Vision zurückkam erzāhlte ich sie den mir wichtigsten Personen und alle waren davon ergriffen und ermutigten mich vorranzugehen.

4 Global Outreach Day Global Outreach Day 4


The Greatest Story

Apostelgeschichte 29 - Gottes Geschichte geht weiter. Petrus und Pauls können heute die Apostelgeschichte nicht mehr schreiben, aber wir können es tun. Der Global Outreach Day war ein Kapitel. Dieser Tag war einzigartig! Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat es eine globale Evangelisation gegeben. Im November 89 lebte ich in Berlin und war dabei als die Mauer fiel. Ich weiß wie es sich anfühl in einem Geschichtsbuch zu leben.

Menschen standen mit Tränen auf der Mauer und jeder wußte, dass dies historisch ist. Nur wenige Stunden später stand ich auch jubelnd auf der Berliner Mauer und wußte wie sensationell das ganze ist was hier gerade geschieht. Der 9. November 38 war der schwärzeste Tag der deutschen Geschichte, als wir in der sogenannten "Reichskristallnacht" die Juden anfingen zu verfolgen und zu töten. Und genau an diesem Tag ging die Mauer

zwischen Ost und West auf. Das war kein Zufall, sondern Gott der voller Liebe und Barmherzigkeit ist schrieb hier ganz soverän seine Geschichte.

5 Global Outreach Day 5


I n terv iew „verkündigen ... Vergesst eure Pläne! Checken!“ Werner Nachtigal: erzählt. Es ging um gewöhnliche Christen die Gottes außergewöhniches Handeln erleben sollten. So starteten wir die erste Tour durch Deutschland und erlebten etwas, dass wir so in Deutschland noch nie gesehen haben. Viele Menschen entschieden sich für Jesus und Gott gebrauchte gerade Jugendliche und sogar Kinder für außergewöhnliche Heilungen. Eine 15 jāhrige betete für einen blinden Mann, der daraufhin wieder sehen konnte. Ein junger Mann betete für eine Frau im Rollstuhl die draufhin aufstand und lief. Sie kam Abends zu unserer Veranstaltung und tanzte vor Freude. In Frankfurt waren wir nur eine Stunde in der Fußgāngerzone. In der kurzen gaben 74 Menschen ihr Leben Jesus, darunter auch einige Moslems. Eine Frau verließ ihren Rollstuhl und lief. Ein Mädchen sprach eine Bettlerin an die aber weder Deutsch noch Englisch verstand. Aus Verzweiflung fing sie an in Sprachen zu sprechen und zu ihrer Ûberraschung verstand die Bettlerin alles und antwortete sogar. Die Augen der Bettlerin strahlten, aber unser junges Màdchen hat kein Wort verstanden. 6 Global Outreach Day Global Outreach Day 6

Die Vorgeschichte: Es war im Herbst 2007 als unser Dienst entscheident verāndert wurde. Wir veranstalteten eine Konferenz mit Cindy Jacobs und sie hatte ein prophetishes Wort für uns. "This is a summer to go. Gott wird Jugendlichen gebrauchen, die das Evangelium in Deutschland verkündigen und sie werden viele Heilungen sehen. Vergeßt eure Plâne. Das ganze wurde zu einer starken Bewegung in verschiedenen Teilen der Welt. Im Mittelpunkt steht keine Veranstaltung oder ein besonderer Prediger, sondern der gewönliche Christ. Mittlerweile haben wir in Deutschland mit über 4.000 Menschen das Gebet der Lebensubergabe gebetet. Menschen entschieden sich für Jesus bei Mc Donalds, in der U-Bahn, in Bordellen, sogar unter der Dusche in einem Freibad. Das Spektrum reichte vom Obdachlosen bis zum Reichen, vom Ingenieur bis zur Kellnerin, Polizisten, Mörder, Prostituierte, Drogenabhängige, Jugendliche, Kinder, ältere Menschen, Esoteriker, Moslems,....... Die Dynamik war so groß, dass der evangelistische Event winter2go daraus entstand und nach kurzer Zeit kurz vor Weihnachten auf fünf Kontinenten stattfand. Christen gehen als Weihanchtsmann verkleidet raus um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. So werden Menschen in Australien, Vietnam, Pakistan, Kenia, Brasilien der USA und in vielen Lāndern Europas erreicht.


Gotte s P läne Wenn du Gott zum schmunzeln bringen willst, erzähle ihm deine Pläne. Vor dem ersten weltweiten winter2go zeigte Gott mir in Portugal eine große Welle und ich empfand Gottes Reden, dass diese Welle der Evangelisation um die ganze Welt gehen wird. Kühn betete ich damals, dass wir in den nächsten fünf Jahren 500.000 Christen für Evangelisation mobilisieren wollen. Ich kann heute richtig Gottes Schmunzeln sehen. Wie oft denken wir viel zu klein. Aber wenn es um die Errettung von Menschen geht, können wir nicht groß genug denken.

Reinhard war total begeistert von der Vision und sagte mir seine Unterstützung zu. Im weiteren Gesprāch machte er eine Aussage die mir spāter als so manch eine Herrausforderung kam immer wichtiger wurde: "der Mantel liegt auf dir". Das Gesprāch mit Reinhard beflügelte mich sehr vorranzugehen. Reinhard Bonnke Cfan

Die Ampel ging auf grün Als ich aus Pakistan mit dieser außergewöhnlichen Vision zurückkam erzāhlte ich sie den mir wichtigsten Personen und alle waren davon ergriffen und ermutigten mich vorranzugehen. Wenige Wochen spāter traf ich Reinhard Bonnke gemeinsam mit meinem Freund Stephan Gãngel der hier mit mir gemeinsam für den G.O.D. unterwegs ist. Reinhard ist einer der einflußreichsten Evangelistern der in Afrika Millionen Menschen mit dem Evangelium erreicht. Reinhard Bonnke Cfan, Ogbomosho

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P as t o r A d e b o ye Ich hatte vorher gehört, dass es nahezu unmöglich ist den Pastor Adeboye der RCCG Bewegung zu treffen. Er hat 30.000 Gemeinden in 161 Ländern. Manchmal bekommt man nicht mal einem Termin mit einem Pastor einer 500 Mann Gemeinde. Ich war im Oktober in Pakistan und bin dann nach Indonesien weitergeflogen. Als ich dort unterwegs war, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf, dass Pastor Adeboye Ende Oktober in London ist und ich ihn dort treffen kônnte. Ich hatte aber schon alles für die Zeit für Indonesien geplant. Manchmal sagte ich, dass ich keine Ahnung habe, warum Gott mich für diese Visison erwählt hat. Es gibt viele die talentierter sind, oder viel mehr Resourcen haben. Aber ich habe einen Vorteil: ich bin wie ein Pitbull. Wenn ich mich in etwas reingebissen habe, lasse ich auch nicht mehr los. So gelang es sehr kurzfristig alles zu verschieben und sehr aufwendig den Flug umzubuchen.

Er hat 30.000 Gemeinden in 161 Ländern

Treffen mit dem Pastor der größten Kirche der Welt

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Ich saß total aufgeregt die Nacht im Flugzeug nach London und konnte nicht schlafen. Abends ging die Veranstaltung Festival of Life los und sie ging bis 5 Uhr morgens. Ich saß zwischen einigen Pastoren auf der Bühne und es war nun die zweite Nacht ohne Schlaf. Das Treffen war erst nach der Veranstaltung. Trotz meiner Müdigkeit war ich total elektisiert. Hundertausende beten die Nacht vor dem G.O.D. - dieser Gedanke war für mich einfach sensationell, aber noch mehr faszinierte mich die Idee diese Masse am nächsten Tag in die Stadt zu schicken um zu evangelisieren. Dann war es soweit, ich traf Pastor Adeboye und erzählte ihm die Vison. Seine Reaktion war, dass er darüber beten wolle. Ich hatte natürlich mehr erwartet. Ich sagte ihm, dass ich im Dezember nach Lagos kommen werden zu seiner großen Konferenz und dann war seine Antwort doch noch begeisterternd. "Come und then we will finalize it". Er sagte nicht, dass wir dann nochmal darüber reden


Pa stor Ad eb o y e werden, sondern dort den Sack zumachen werden. So flogen Stephan und ich wenige Wochen später zu der großen Konferenz nach Nigeria und was wir dort sahen, übertraf alles was wir uns vorgstellt haben. Dieses Gebäude ist einfach unglaublich. Wir sind einmal von einem Ende zum anderen gelaufen und haben dafür 20 Minuten gebraucht. Im ersten Gespräch mit Adeboye hatte ich ihm gesagt, dass ich einen sehr bekannten Sprecher für den 2.Juni habe und ein großer christlicher TV Sender wird live übertragen. Aber als wir in Nigeria waren, bekam ich von beiden eine Absage. Das war keine gute Ausgangssituation für das Gespräch und ich trotzdem zuversichtlich, denn immer wieder gingen mir die Wort von Reinhard Bonnke durch den Kopf: Der Mantel liegt auf dir. Wir waren eine ganze Woche dort auf dem Gelände der Gemeinde. Eine Woche warten für ein Gespräch, das villeicht nur 5 Minuten dauert. Über 40.000 Christen wohnen dort. Der einzige Ort dieser Welt an dem man nicht evangelisieren kann. Warten, warten, warten, auf ein kurzes Gespräch. Wir sollten Pastror Adeboye am Mittwoch treffen. Vorher las ich in seinem Andachtsbauch genau für diesen Tag: "say yes to GOD!" Das fand ich natürlich gut, aber was

ich weniger gut fand, war die Tatsache das wir an dem Tag nicht mit ihm reden konnten. Am Donnerstag sagte mir ein Pastor, dass es jetzt nicht mehr möglich ist mit Adeboye zu sprechen. Ich war so entäuscht. Wir sind nach Nigeria geflogen, haben tagelang gewartet und das sollte alles umsonst gewesen sein. Ich war total entäuscht, gab aber nicht auf sondern sprach mit einem einflußreichen Pastor aus der RCCG Bewegung, in der Hoffnung das doch noch etwas möglich ist. Mein Stimmungsbarometer war total im Keller. In dem Augenblick wurde uns gesagt, dass Pastor Adeboye auf uns warte. Begeistert gingen wir hin. Ich war aber wegen der beiden Absagen etwas nervös. In dem Gespräch erwähnte er weder den bekannten Prediger noch den TV Kanal. Es ging ihm um etwas ganz anderes. Er sagte uns, dass er darüber gebetet habe. Er will nicht nur mit seiner Gemeinde in Lagos dabei sein, sondern weltweit mit allen 30.000 Gemeinden. War ich doch noch fünf Minuten vorher emotional niedergeschlagen, bin ich jetzt vor Begeisterung fast durch die Decke geflogen. Das machte mir auch nochmal deutlich, dass es hier nicht um bekannte Sprecher geht.

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