David Wengenroth · Felix Böllmann Ein evangelischer Pastor, konstruierte Vorwürfe, fast fünf Jahre juristische Verfolgung und eine bewusste Rufzerstörung – der «Fall Latzel» offenbart, wie die Meinungsfreiheit durch gezielte Rufmordkampagnen untergraben werden kann.
Latzel
Dr. David Wengenroth ist Leiter des Meinungsressorts bei der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Der promovierte Jurist arbeitete zuvor als Journalist unter anderem für «Kressreport» und «Buchreport» und ist seit 2016 bei IDEA tätig. Ehrenamtlich engagiert er sich als Kirchenmusiker und Prädikant der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Wer schützt die Meinungsfreiheit, wenn die Justiz versagt?
ISBN 978-3-03848-305-2
www.fontis-verlag.com
9
783038 483052
Der Fall
Ein Rufmord mithilfe der Justiz
D. Wengenroth F. Böllmann
Als Director of European Advocacy leitet Dr. Felix Böllmann die europäische Rechtsabteilung von ADF International in Wien. Er setzt sich für Religionsfreiheit, Menschenrechte und den Schutz von Ehe und Familie ein. Zuvor war er als Rechtsanwalt in Leipzig und als Syndikus einer internationalen Investmentgesellschaft tätig. Er publiziert regelmäßig zu menschenrechtlichen und rechtsvergleichenden Themen.
Die Autoren zeigen auf, wie Justiz und Medien zusammenwirkten, um eine unliebsame Person mundtot zu machen. Am Beispiel des Bremer Justizskandals verdeutlichen sie, wie gefährlich eine Vermischung von Politik, Moralismus und Rechtsprechung ist. Zudem eröffnet «Der Fall Latzel» Perspektiven darauf, wie Meinungsfreiheit im demokratischen Rechtsstaat neu gelebt werden kann: als Raum, in dem unterschiedliche Meinungen ausgehalten und gehört werden. Ein brisantes Lehrstück, das nachdenklichen Leserinnen und Lesern die Augen öffnen und eine fundierte Debatte über Wert und sinnvolle Grenzen der Meinungsfreiheit anstoßen will.
Der Fall Latzel
Über den Bremer Pastor Olaf Latzel ist in den vergangenen fünf Jahren eine öffentliche Rufmordkampagne hereingebrochen, an der sich Vertreter von Kirche, Medien, Politik und Justiz beteiligten. Sie diffamierten ihn als Schwulenhasser und Hetzprediger.
Das Ziel dieses Buches ist eine Ehrenrettung. Die Kampagne gegen ihn ist typisch für die Methode, mit der meinungsstarke Aktivisten prominente Konservative, Liberale und Christen mundtot machen wollen – zunehmend mit Beteiligung staatlicher Institutionen. Diese Entwicklung ist eine ernsthafte Gefahr für die Meinungsfreiheit und damit für die Demokratie. Am Fall Latzel wollen die Autoren aufzeigen, wie solche Kampagnen funktionieren, um ihnen den Boden zu entziehen und die Meinungsfreiheit zu schützen.