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ZUKKIHUND Li채bi, Alltag, Penis.


Das Buech isch mine Fans gwidmet. Ich lieb eu bizli <3 Das Buech isch aber au allne Arbeitgeber gwidmet, wo so grosszügig zuelönd, dass ihri Agstellte acht Stund pro Tag uf minere Facebook-Page abhänged. Und ihrne Töchtere, falls sie hübsch sind. Und Cosano. High Pfot!


Illustration: Elen Rolih

VORWORT, VON PONY M.


Vor zweieinhalb Jahren schickte mein lieber Freund Rafi mir per Mail eine von ihm grafisch bearbeitete und mit einer Caption versehene Fotografie eines Huskys. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern, welchen Inhalt das Bild hatte – meine Reaktion hingegen ist mir noch sehr gegenwärtig: Ich lachte lauthals in meinen Posteingang hinein. Schon bald begann Rafi, regelmässig solche Bilder auf Facebook zu laden. Auf seinem privaten Profil, für seine Freunde. Was habe ich diese Bilder per Mail an Bekannte verschickt und auf Facebook geteilt. Sie trafen einen Nerv – nicht nur bei mir, die ich Rafi gut kannte, sondern bei einem Grossteil der Leute in unserem Alter. Es entstand das erste private Fotoalbum, genannt «Die Abenteuer des Zukkihund». Den Namen Zukkihund wählte Rafi angelehnt an den bekannten Zürcher Szeneclub «Zukunft» an der Dienerstrasse im Kreis 4, der auch «Zukki» genannt wird, wo man meist am Ende wilder Nächte noch landet, wenn man vielleicht besser schon nach Hause gegangen wäre, und wo sich die wildesten aller Geschichten abspielen. Der Hund sollte die Verkörperung des städtischen Nachtlebens sein – verdrögelet, versoffen, wild mit irgendwelchen Frauen im Club rumkopulierend. Der Köter hält sich an keine

Regeln, fährt schwarz, randaliert an Partys rum und pöbelt dann auch noch die Polizei an, wenn diese von den Nachbarn herbeigeholt wird. Fäkalsprache gepaart mit Fäkalbenehmen, wenn man es so nennen will. Dabei stellt er sich denkbar dumm an, raucht ab und an auch aus Versehen mal Basilikum, nennt Frauen beim falschen Namen und vergisst im Migros jedes Mal die verfiggten Zürisäcke. An einem verregneten Nachmittag im April 2012 zeigte ich meiner Freundin Maja Zivadinovic, Redakteurin bei tilllate.com, Rafis Werke. Maja war begeistert: «Das ist brillant! Darüber muss ich eine Story bringen!» Mitte April erschien der Artikel auf tilllate.com – der Impact war massiv. Basierend auf dem Sturm der Begeisterung, die Rafis Kreationen in seinem Umfeld – und durch den tilllate-Artikel auch darüber hinaus – ausgelöst hatten, ging am 29. April 2012 die Facebook-Page «Zukkihund» online. Der Rest ist Geschichte. Der Zukkihund schlug ein wie eine Bombe! Die Zürcher klickten zu tausenden auf den «Like»-Button, alt, jung, Männlein, Weiblein, Hipster, Alternative, Banker, Studenten. Alle wollten mehr vom politisch unkorrekten «Höski» lesen. Bald wuchs die

Fangemeinde über die Stadtgrenzen hinaus. Alle fühlten sie sich von den Abenteuern des penisgesteuerten Stadthunds angesprochen. Und der Erfolg nahm kein Ende. Der Zukkihund war bald schon Thema in der Presse, Gast in Radio- und Fernsehsendungen, trat bei diversen Hundsverlocheten (Pun intended) auf und es zeigte sich: Der Hund war ein Sauhund. Ein Rampensauhund. Als Resultat entwickelte Rafi im November 2012 die Idee zu «Comedy in der Zukunft», ein Standup-Comedy-Format, welches monatlich im Club Zukunft stattfindet und in dem jeweils eine Reihe verschiedener Künstler auftreten – darunter auch immer wieder der Zukkihund selbst. Dies wurde im Januar 2013 in Zusammenarbeit mit Markus Ott (Club Zukunft), Severin Richiger und Guy Landolt das erste Mal umgesetzt und freut sich seither grosser Beliebtheit. Und nun: Dieses Buch! Wurde auch langsam Zeit, Gopfätoori! Lest es, verschenkt es, lacht Euch einen Muskelkater in den Bauch und lasst Euch verzaubern vom wohl schlechtest erzogenen, geistig umnachtetsten und schwanzgesteuertsten Höski aller Zeiten! In Liebe (nicht nur bizli), Pony M.


Wagina.

Haha.


Nei guet ich fang jetzt a mitem Inhalt. Sorry.


Li채bi


Was sucht sie denn auch da?


JE REGRETTE UN PEU


Young Love


Lachkrampf mit Folgen


LOVE IS IN THE AIR


Zukkihunds Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur- ... Ur-Onkel damals


«Einfach vorher schnell rausziehen. Klappt schon.»


The Day After


Roflwofl


Souvenirs


Einmal an der Universit채t vorbeispaziert, wars um Zukkihund geschehen.


Breakfast at Tiffanyâ&#x20AC;&#x2DC;s


Hรถskichecker


STINKEFINGER Hey nei. Mir de Mittelfinger go zeige, nur will ich sie alächle… Klar bin ich im Tram gsässe, wo sie grad verpasst hät. Aber trotzdem. Vilicht isches au ehner es Grinse gsi, ja. Aber trotzdem. Okay vilicht hani mer au luut lachend de Buuch ghebet und uf sie zeigt. Aber trotzdem. Ich gibs zue. Es isch s‘letschte Tram gsi. Aber trotzdem. Ja denn bini halt de Chauffeur gsi. Aber trotzdem.


Was geschehen ist, ist geschehen.


Notaufnahme Tierspital


Grundtiefe Ehrlichkeit


Oh bitters端sse Reue


SHOPPING Fraue ohni Männer bide Männerchleider: Keis Problem. Hälfed de Männer ussueche und so. Aber mal EIN MANN nur scho ide NÖCHI vode Frauekabine… Läck bin ich agfaucht worde.

Schier Kamera gheie la.


Dogzoned


Vaterschaftspest


Run


Arschloch in Aktion


Hoffnung und Fall


Normal


Schlechte Aussichten f端r ein N端mmerchen


ZUKKIHUNDS APOTHEKEN-GESETZ «Je peinlicher das zu behandelnde Leiden, desto attraktiver die bedienende Pharma-Assistentin.»

Halli Hallo

Grüezi, was dörfs si?


Ich verstah Sie fascht nöd. ...

mrgm

Hueschte? hmrgrm

Hämorrhoidägräm. Bitte.


Hundeblick


EmpathNie


DISCO AUFREISS ROBODOG Z800

ZUKKI disco CAM scanning for Figgi Target.. FEMALE. RATING 10!

ATTACK TARGET!

MALE. TERMINATE.

MALE. TERMINATE.

FEMALE. RATING 7. STORE Image FOR LATER MASTURBATION

FEMALE. RATING 4. IGNORE.


StartING AUFREISS Sequence... Open ARCHIVE ANMACHSPRÜCHE/ kennemer-eus-nöd-vo-neumed.mp3 du-häsch-schöni-auge.mp3 bisch-du-google-häsch-nämli-alles-woni-sueche.mp3 dini-brüscht-Verspannt.mp3 / häsch_fÜür.mp3

HallÖle. Dini brüscht gsehnd chli VersPannt us. söli massiere?

error. mission failure. Abort. return to homebase. proceed to M.W.C. masturbation while crying.

Verreis du Grüsel, oder ich hol de Türsteher!!

TARGET

okidoki. ähm... i’ll be back.


Alltag


Kackrobatik


Erkenntnis


Bildung


HEY HIRN «Hey Hirn.» «Ja?» «Ich sött schlafä.» «Und?» «Ja mach mal.» «Weisch no wod dinere Lehrerin mal Mami gseit häsch idä Primar?»

«Schlifts?! Ich frög di obi schlafä töf und du bringsch son scheiss?» «Sorry. Hey dich stichts idä Härzregion.» «Ja. Bizli. Igendöppis. Gits mängisch. Werum?» «Aidschräbs.»

«Altä... Was isch dis Problem?» «Nütnütt. Mä döf ja mal frögä. Hey d‘Heizig isch mega luut nöd? Sie macht so: ‚WUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU‘»

«FIGG DI. Das isch öppe 25 Jahr her?!»

«GAHTS?!»

«Trotzdem. Peinlich, nöd?»

«Tues google.»

«Ja mega. Bisch grossi Hilf! Dankä.»

«Stirb.»

«Und d‘Chuchiuhr. Tick... Tack... Madäfagging Tick... Madäfagging Tack...»

«Kei Ursach. Stürärchlärig.»

«Haha okay. Du häsch morn übrigens wichtigi Sachä vor. Und s‘isch scho drü am Morge.»

«PFRÄSSI ZUÄ DU FUZZNUTTÄSCHNÄGG!»

«Was?» «Stürärchlärig.» «Was isch mit därä?» «Nonig abgäh.» «Ja filä dank! Ich weiss!» «Chönt Problem gäh.»

«ICH GHÖRS SÄLBER TANKÄ FILMAL!»

«Sorry isch min Job. Was machsch du übrigens so mit dim Läbä?»

«Haha sorry. Hirn si isch so geil. Nei Spass bei Seite. Jetzt häschders langsam wükli fädient. Da häsch. Jetzt fühlsch di schön warm und wohlig.»

«Weiss nöd. Läbä?»

«Dankä. Isch öppä Ziit gsi.»

«Ja ebe. Bisch zfridä so im Grossä und Ganzä?»

«Wär ä Schand wenn jetzt müesstisch go seichä, nöd?»

«JA EBÄ ICH WEISS DU SCHAFSEKKEL!»


Outer Space


Jedes. Mal.


Surprise!


Wo der Spass aufhรถrt


Lachbarschaft


WC-STEINE Falls s‘Gfühl häsch, du häsch hüt en schlächte Tag: WC-Stei hanged hilflos gfange imene winzige Plastikchefig am fäkacktä Porzellan-Abgrund. Sie müend de ganz Tag zueluege, wie dini grusigä Körperöffnige uf und zue gönd, während sie schonigslos agfurzt wärded. Ihri einzig Hoffnig isch, dass sie sich bald scho ganz im Urin uflösed und – nachem geistige Tod – ändlich au ihre Körper färreckt, demits in scheiss Lavändelhimmel chömed. Genau. Tänk mal drüber na du Jammeri.


Walhalla


Hoi


Alles Anf채nger


Liebe Gr端sse aus Veganien


Fearless Warrior Dog


FRUCHTMÜGGLI BASECAMP KÜCHE, PLATOON 23 Logbuch First Sergeant M. Üggli Tag 450 Schon 3 Wochen ohne Früchte. Letzte erfolgreiche Kommunikation mit KompostHeadquarters schon bald einen Monat her. Truppen werden unruhig, aufständisch. Männer rasieren sich nicht mehr. Resignierte Soldatinnen fliegen lethargisch umher. Kann nur versuchen, alle zu beruhigen. Verstärkung sei im Anmarsch. Aber wir alle ahnen es. Tag 463 Man riecht den Winter. Machts nicht besser. Wir verrecken hier einer nach dem anderen. Selbst die zähesten Schweinehunde. Lazarett überfüllt. Medizin ist aus. Mügglipisse und abgerissene Flügeli überall. Verfluchte Essigfallen! Verflucht sei das Mensch und seine perfiden Essigfallen! Einst stolze Mügglikrieger ersticken an ihren eigenen Eingeweiden. Kann nicht mehr hinsehen. Muss mich beschäftigen. Spiele oft Ping Pong mit Lt. McFly.

Tag 467 Murphy hats erwischt. Ist das Mensch direkt in die scheiss Nase geflogen. Mein Magen dreht sich mir, wenn ich an seine Ellie und die Kinder denke. Tag 469 Nicht eine Frucht weit und breit. Nicht mal Gemüse. Die letzten verbliebenen vögeln sich gegenseitig zum Trost. Verzweifelter Versuch des Artbestandes. Träume von Papayas. Tag 501 Es ist soweit. Jetzt auch Private Smallwing. Alle tot. Ich bin alleine. Wut und Trauer wechseln sich ab. Ein Tanz der Verzweiflung. Und wie aus Hohn lässt das Mensch den Abfalleimer genau heute offen stehen. Essen in Hülle und Fülle. Ich muss ob so viel Ironie lachen und weinen.


Tag 507 Ich glaube eigentlich nicht an das Urmüggli. Den ganzen Fruchttempler-Scheiss. Unsinn! Und doch... Kann ein kleines Gebet schaden? Erinnere mich kaum... Damals im Mügglilager, bei den Airscouts. Das «Müggli Unser»? Müggli unser. Deine Litchi komme… Ah fuck it. Tag 513 Hoffnung auf Verstärkung aufgegeben. Geistig aufgegeben. Schreibe diese Zeilen mit Müggliblut. Meine Mügglihände zittern. Damit wir nicht vergessen werden. Das Platoon 23 und sein Kampf um… Ja um was? Warum das ganze Elend? Früchte Fressen? Fortpflanzung? Das Mensch stören? Die Sinnfrage gibt mir den Rest. Tag 514 Hoffe, dass auch ihr das lest, meine 809‘047 Mügglikinder. Versprecht mir, dass ihr auf eure 43‘803 Mamis aufpasst. Ihr sollt wissen, dass ich euch von ganzem Müggliherzen liebe.

Tag 515 Sehe Stimmen, höre Lichter. Anfang vom Ende. Bin voller Leere. Gibt es ein Leben nach der Küche? Einsam. Kalt. Immerzu kalt. Tag 516 Letzter Eintrag. Es schneit lautlos. Er ist gekommen, der Winter. Friere. Salutiere. First Sergeant M. Üggli over and out.


Tod durch Husky


Pozilei


Tragรถdie


Dogster


FEINDARINLI Im Winter triffi immer wieder uf min altä Mandarinli-Feind. Gall meischtens all Mandarinli voll okay so. Schelä. Ässä. Gschmacksexplosion. Wuala. Happy. Aber das eintä ArschlochMandarinli im Netzli... ArschlochMandarinli: «Looos! Schel mi doch!» Zukkihund: «Aber es chömed pro Schel immer nur zwei Quadraaatmillimeter wäg!» ArschlochMandarinli: «Ha ja und? Häsch pressant mich umbringä?» (Nachher so 37 Chärn pro Schnitz.) ArschlochMandarinli: «JA SPEUZ NO MINI CHIND USÄ! Nuttähusky!» Denn so furztrochä. Jedes Jahr.


Panik


Genius Dog


BLINDDARMKÖNIGE Und wie jedes Jahr am Drükönigstag, verirred sich wieder vili chlini Plastikkönig ide schwiizer Blinddärm, wo sie vo de altigsässne Plastikkönige freudig begrüesst werded. Aber bald scho gaht allne dä Gsprächsstoff wieder us... «Vo wo bisch du scho wieder?» «VOM MOTHERFUCKING DENNER! IM 2006! SCHO TUUSIG MAL GSEIT MARCO. LAMI EIFACH IN RUEH DEPRESSIV SI.» «Harald hör uf onaniere. Wükli. Ich verträgs nüm.» «Hey Jungs, öpper hockt uf mim Bart. Und hoffentlich entzündt sich dä KACKDARM DAS JAHR ÄNTLI MAL.» «Ich wott stärbe.» «Ihr münd grad motze! Ich sitze sit fucking 21 Jahr da une!» rüeft s‘Legosteinli hinefüre.


STADT ZÜRI DOGGYSTYLE


Vorbei Sturmfrei


Entmystifizierung


SPINÄLI UND ICH

I mim Schlafzimmer wohnt äs chlises Spinäli. Spinäli und ich sind aighty tighty Homies und voll okay mitenand. Ich mach min Scheiss, Spinäli macht sin Scheiss. Win-Win. High eight, Spinäli. Bis gester Spinäli entscheidet, camping über mim Chopfteil vom Bett z‘machä. Ich säg du los Spinäli das isch my space. Aber Spinäli reagiert nöd. Okay ich am renitänte Spinäli Mietvertrag kündt und so Glas und Papier gholt. Good old Glas-ad-Wand-Papier-drunderschiebe-Trick.

Spinäli gar nöd happy. Aber Spinäli sälber gschuld. Anyway. Hani Spinäli usem Fänschter transportiert und denn s‘Glas abgwäsche, was irrational isch wills wahrschinlich no total suuber isch aber mä weiss ja nie. Vilicht hät sich Spinäli is Spinähösli gmacht vor Angscht und s‘isch biz Spinäbisi dänäbet. Und jetzt hani chöne Spinähösli und -bisi schriibä, was dä Hauptgrund gsi isch für s‘ganzä Gschichtli und mich sehr sehr glücklich macht.


Tiefe


T端rsteher sagt nein


GENERATION GAP


Kännsch das, wenn dini Stüürrächnig chunt und du sogar no öppis zrugg überchunsch, will s‘ganze Jahr izahlt häsch? Nope. Ich au nöd.


ZÜRISACKNOMAL! Abfallseck. Kasse. Nöd fägässä. Abfallseck. Kasse. Nöd fägässä. (Wow. Bostitch! Aktion?)

Abfallseck. Kasse. Nöd fägässä. Abfallseck. Ade Kasse. Chaufe. (Haha wäh, hau ab Gmües.) Abfallseck. Kasse. Nöd fägässä. Abfallseck. Kasse. Nöd fägässä. (Wow. Bostitch! Aktion?)

Abfallseck. Kasse. Nöd fägässä. Abfallseck. Ade Kasse. Chaufe. (Haha wäh, hau ab Gmües.)

Im Lade

Supermumulus? Trophyblabla?

Kasse

Nope. (Haha dini Mueter)

Supermumulus? Trophyblabla?

Nope. (Haha dini Mueter)


Dihei

Supermumulus? Trophyblabla?

Nope. (Haha dini Mueter)

Mingiageil. ucking Schnitzel Heiwäg kauft.

Mingiageil. Fucking Schnitzel kauft.

ABFALLSECK FÄGÄSSÄ NUTTÄPONYARSCHLOCH!

ABFALLSECK FÄGÄSSÄ NUTTÄPONYARSCHLOCH!


Verhandlungssache


No Comment


KABLAMBI Oft trifft mer uf de Strass ja Lüt, womer eigentlich no easy findt. Aber mer hät vilicht eifach grad kei Lust zum mitne rede.

… «B… Bisch au nüm ide Sek?»

«Ja aso hey… Hehe… Das Warechörbli füllt sich ja nöd vonälei hehe lol... ähm (fädammt) Tschüsi gä, machs guet.»

Es müesst drum es Codewort gäh für «Ich han nur grad kei Luscht zum Smalltalke, aber ich find dich nöd per se unsympathisch. Anders mal, ja? Danke.».

«Nei. Ich bin 32gi.»

«Ja, du au, tschüss.»

Vorschlag Codewort: Kablambi Es isch Fiirabig. Migros.Alti Schuelkollegin chunt unerwartet hinderem Regal füre. Szenario A (OHNI Kablambi): «HEEEEEYYYY… ähm…» «Barbara.» «HEHE ICH WEEEISSS DOOCH! BAAARBARAAA! Säg, wie gaaahts diir heeey?» «Guet danke, dir?» «Au guet.»

«Haha okay ja klar ich Löli. Und äh was schaffsch so?» «Kreditsachbearbeiterin.» «Ah easy. So… Zahlä hä.» (Scotty du Nuttäsohn, beam mich wäg vo da!)

Szenario B (MIT Kablambi): Blickkontakt erstelle. «Kablambi»

«Jep. Viel Zahlä.»

Beid nicked.

«Okidoki cool cool. Hehe. Du hey ja gäll, hät mi sehr gfreut und seisch dim Brüetsch mal en Gruess. Am Martin.»

Niemer beleidigt.

«Marco. Gstorbe. Unfall.»

Bananä wäge (Nr. 1).

... «Ssshhhh… Okay fagg nei das tuet mer jetzt leid.» «Scho guet.»

Witerposchte.


ÂŤEigentlich studiere ich Kunstgeschichte. An der Bar arbeite nur als Nebenjob.Âť


GSCHICHTSSTUND MIT ZUKKIHUND Vor es paar hundert Jahr hät än sehr fuule schwiizer Grafiker in sehr churzer Ziit viel Gäld fädient.

Paar Wuche später son Tessiner: Ciao Curt! Lose zue. Mir bruke no eine Wappelidesign fure unsere Cantoneli.

Nännemeren mal Kurt.

Kurt: «Niente Problemo Altä! Domani chunsches über. Ich schwör.»

En Zürcher Politiker zum Kurt: «Kurt. Dä Kanton Züri brucht äs Wappä.» Kurt: «Keis Problem! Chunsch morn über!» Am gliche Abig no: Open «luzern_wappen.pdf» Crtl-alt-drehen um: 45 Grad. Sichern unter: «zuerich_wappen.pdf» Politiker am nächstä Tag: «Spitzegeil Kurt! So schön! Musi grad am Dorfplatz go twittere!» Kurt: «Gärn gscheh altä Gorillahodä! 12‘000.– Schwiizmünz bitte.» Und so isch Züri zu sim Wappe cho.

Am gliche Abig so: Open «luzern_wappen.pdf» Fläche füllen mit 100% Rot. Objekt horizontal spiegeln. Sichern unter: «wappen_ticino.jpg» Tessiner Politiker am nächstä Tag: «Mingia Curto du bische eine Genio! Irkenwie hani Gfuhl ich han dise scho mal noime gseh, aber isch sicher nur mini Psüche wo dise meint.» Kurt: «Gärn Mann! 12‘000.– Schwiizmünz bitte. Und no dini Tochter. Mässi.» Jedefalls sind Zug, Fribourg und Solothurn später auno drigheit.


«Schnee»


K채nnsch, Streetparade?


Discobroke


STEIN, SCHERE, PAPIER Klarstellung der Hierarchie

Papier «HAHAAAA STEI! DU SCHUFT! ICH HADI UMWICKLÄT! HAARRR! DU BISCH JETZT IMMOBIL UND ICH HAN GUNÄÄÄ!»

Schere «Sölen fäschnidä Chef? Söli? Ich machs gärn! Wükli! Nu fü dich Chef! Schäräschnitt? Du bisch de bescht Stei! Söli? I love you Captain Stei! Ich machs! Ehrlich!»

Stein (sehr sehr sehr angepisst): «Los jetzt guet zue du tummä Faserfuz. Es isch jede Tag s‘gliiche mit dir. Ich bin grad mis fätammtä Müesli am Ässä. Du häsch genau drü Sekunde zum vo mir abestiige bevori di als Breipäckli zrugg is Celluloseland schickä.»

Stein «GANG DOCH EN EMO GO RITZÄ DU BEHINDRÄTÄ ADHSMETALLSCHLIIMBÜÜTEL!!!

Papier «Ui easy Mann! Grumpy Rock. Nur en Joke gsi. Kidding man... Hai ai ai...»

LÄCK Ich wohn ja wohl mit de zwei HOHLSCHTÄ VOLLBANANÄ zämä! Chamer vilicht mal in RUEH zmörgele und sini Ziitig... Schär... Häsch du... Mini Ziitig... Ränn. Schär. Ränn jetzt sehr schnell.»


Alle Jahre wieder


Diese Karte kann man dezent z.B. dem kettenrauchenden, kaffees端chtigen Mathematiklehrer 端berreichen. Inklusive Kaugummi.


Zukkiwoche


ZUKKIHUND Li채bi, Alltag, Penis.

Du suechsch da so mega d채 informativ Klappetext g채ll? Nope. Lueg doch eifach i das Buech du Erdbeerw체lchli. Love, Zukkihund

3. Auflage, Dezember 2014, www.zukkihund.ch, www.fb.com/zukkihund

ZUKKIHUND, «Liäbi, Alltag, Penis»  

Das erste Buch, erschienen im Dezember 2013. 100 Seiten, A5, Hardcover. Zu bestellen unter www.zukkihund.ch

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