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Ski Austria Magazin (Oktober 2021)

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Oktober 2021

Das Magazin für Skisport-Begeisterte

Offizielle Zeitschrift des Österreichischen Skiverbandes

KEEP IT SIMPLE!

SKIASS MARCO SCHWARZ STARTET TOPMOTIVIERT IN DIE NEUE SAISON

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EDITORIAL

VERANTWORTUNGSBEWUSST IN DIE ZUKUNFT

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© Franz Oss

ie halten gerade die zweite Ausgabe des neu gestalteten Ski Austria Magazins in Ihren Händen. Der Österreichische Skiverband hat sich zum Ziel gesetzt, sich noch breiter aufzustellen und sich als „die Stimme des Schneesports“ zu etablieren. Das Ski Austria Magazin, welches neuerdings auch mehr allgemeine Themen rund um den Wintersport abbildet, ist ein erster, kleiner Baustein, um diese Vision zu erreichen. Ein beschlossener und bereits eingeleiteter Strategie- und Positionierungsprozess soll künftige Aufgabengebiete klar definieren und den Skiverband fit für die Herausforderungen der Zukunft machen. Dabei soll auch ein Leitbild erarbeitet werden, welches die Werte, das Selbstverständnis und die Visionen des ÖSV widerspiegelt. Wir müssen uns noch stärker als DIE Kompetenzstelle des Skisports in Österreich etablieren. So wie unsere Athletinnen und Athleten in der Olympiasaison große Ziele anvisieren und für Österreich Siege und Medaillen erreichen werden, so werden wir die Zukunft des Verbandes erfolgreich gestalten und dabei nicht müde werden, unsere Überzeugung zu vertreten. Erfolg liegt in unserer DNA und daran werden wir auch gemessen. Die Initiative für diesen Prozess ist vom zurückgetretenen Präsidenten KR Karl Schmidhofer ausgegangen, der den ÖSV als noch stärkeren Multiplikator für den Wintertourismus mit Fokus auf den Breitensport positionieren wollte. Leider kann Karl aufgrund eines schweren familiären Schicksalsschlags und des damit verbundenen Rückzugs vom Präsidentenamt diese Entwicklung nicht mehr aktiv mitgestalten. Ein wichtiger Baustein der strategischen Ausrichtung des Verbandes ist die Etablierung als einer der größten Veranstalter unseres Landes. Neben unzähligen Nachwuchsrennen finden allein in der kommenden Saison 48 Bewerbe im Rahmen der FIS- und IBU-Weltcupserien in Österreich statt. Dazu sollen Großveranstaltungen wie die Skiflug-Weltmeisterschaft 2024 in Bad Mitterndorf, die Alpine Skiweltmeisterschaft 2025 in Saalbach-Hinterglemm und vielleicht die Freestyle Ski & Snowboard WM 2027, für welche sich der ÖSV mit Montafon beworben hat, neue Impulse bringen. Bei diesen Veranstaltungshighlights geht es neben einer ressourcenschonenden Durchführung vor allem darum, Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen zu entfachen. Denn sie sind die Zukunft des Wintersports in Österreich.

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Christian Scherer, MBA (ÖSV-Generalsekretär)

Christian Scherer, MBA (ÖSV-Generalsekretär)

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Inhalt

TRAININGSSERIE: STARK!

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Auf der Piste muss man sich auf seine körperliche Stärke verlassen können. Einige einfache Übungen helfen dabei, kräftiger und dadurch auch verletzungsresistenter zu werden.

BIATHLON-SCHWERPUNKT 52 Infografik: So funktioniert ein Biathlongewehr.

54 „Meisterschütze“ Simon Eder erklärt, worauf es beim Schießen ankommt.

56 Besser dank Software:

die Schieß-App des ÖSV.

58 Im Tiroler Ort Schwoich entsteht ein neues Nordisches Zentrum.

KÖPFE DES MONATS WELTCUP-START IN SÖLDEN VORSCHAU LECH ZÜRS STARTTRAINING SKICROSS SKITEST: TOP AUSGESTATTET AUF DIE PISTE

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AUSGEZAUBERT: SCHLIERENZAUER BEENDET KARRIERE ÖSV-WELTCUPEVENTS SCHWERPUNKTSCHULEN TEIL 2 – OBERSTUFE DIE LIEBLINGS WELTCUPORTE DER ÖSV-STARS

© Axel Springer, Gerhard Berger, Franz Oss, EXPA, GEPA

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VORWORT

DIE RÜCKKEHR DES WINTERS!

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KEEP IT SIMPLE ÖSV-Star Marco Schwarz im großen Interview über Kindheitserinnerungen, wichtige Bezugspersonen im Team und seinen Umgang mit der gestiegenen Erwartungshaltung.

IMPRESSUM: Offizielles Organ des Österreichischen Skiverbandes • Medieninhaber und Verleger: Austria Ski Team Handelsges.m.b.H., 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10 • Chefredakteur und für den Inhalt verantwortlich: Mag. Bernhard Foidl, 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10, Tel. 0512/33 501 • Redaktion ÖSV: Nils Vettori, MA, Mag. Markus Aichner, Manuela Riegler, Mag. Karlheinz Wieser, Mag. Clemens Derganc, Daniel Fettner, MA • Redaktion TARGET GROUP: Matthias Krapf, MA (Ltg.), Theresa Kleinheinz, Mag. Haris Kovacevic, Mag. Simon Leitner, Esther Pirchner • Adressenstelle für den Zeitschriften­versand: ÖSV, 6020 Innsbruck Olympiastraße 10, Tel. 0512/33 501-27, E-Mail: mitglieder@oesv.at • Jahresabonnement: Inland 19 €, Ausland 25 € • Zeitungsbezug für ÖSV-ErwachsenenInlandsmitglieder im Vereinsbeitrag 2021/2022 • Freiwilliger Zeitungsbezug für 7 Hefte: Schüler bis Jahrgang 2006 9 €, Auslandsmitglieder 12 € • Anzeigen: Austria Ski Team Handels ges.m.b.H., 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10, Kerstin Maier, MA, Tel. 0512/33 501-65, Fax 0512/36 54 50, E-Mail: maier@oesv.at, Mag. Petra Vogt, E-Mail: vogt@oesv.at Layout & Produktion: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck • Marco Lösch, BA (Ltg.) • www.target-group.at Coverfoto: Gerhard Berger • Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn Beiträge geben die Meinung der Verfasser wieder. Genderhinweis: Im Sinne der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei personenbezogenen Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen und Männer beziehen, nur die im Deutschen übliche männliche Form. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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wei Rücktritte im ÖSV haben zuletzt für reichlich Aufsehen gesorgt. Einerseits natürlich der Abschied von Präsident KR Karl Schmidhofer. Dieser kam zwar überraschend, ist aber absolut nachvollziehbar, denn die Familie sollte in schwierigen Zeiten immer Vorrang haben. Dazu hat auch Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer sein Karriereende bekannt gegeben. Grund genug, Danke zu sagen – für unzählige rot-weiß-rote Sternstunden und unvergessliche Gänsehautmomente. Mit Stimmen langjähriger Wegbegleiter blicken wir in dieser Ausgabe noch einmal auf Gregors Ausnahmekarriere zurück. Wo das „Skisprung-Wunderkind“ einst die Schulbank drückte, lesen Sie im zweiten Teil unserer Schulserie, bei der dieses Mal die Oberstufen der Talenteschmieden im Fokus stehen. Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Heft ist dem Thema Biathlon gewidmet. Vor allem der Ablauf beim Schießen wird mit wertvollen Inputs von Simon Eder und Anna Gandler bis ins kleinste Detail erklärt und analysiert. Das Hauptaugenmerk in unserer Oktober-Ausgabe haben wir auf den Weltcupauftakt in Sölden gelegt. Ein ausführliches Interview mit Kombiweltmeister Marco Schwarz und ein Blick auf die sportliche und touristische Strahlkraft des Weltcup Openings wecken Lust auf den Winter. Abgerundet wird das Ganze mit wertvollen Expertentipps zum skispezifischen Krafttraining und einem ausführlichen Skitest. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen. Bernhard Foidl Chefredakteur

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Das Bild

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Spiel mit der Luft

© EXPA

Das ÖSV-Team der Nordischen Kombinierer rund um Johannes Lamparter (im Bild) bekommt vom Fliegen nicht genug: Im Windkanal der Railtec Arsenal Anlage in Wien, in der normalerweise Schienen- und Straßenfahrzeuge getestet werden, setzten sich die Athleten in voller Montur Windstärken von bis zu 120 km/h aus. Dabei konnten die Sportler unterschiedliche Körperhaltungen ausprobieren und um ein Vielfaches länger als auf der Schanze an der optimalen Flugposition feilen.

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gemeinsam besser leben

Das Beste an Vorbildern ist, dass man sie überholen kann. uniqa.at

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KÖPOFNAETS

DES M

DIE KRAFT-ZWILLINGE

© GEPA

ÖSV-Adler Stefan Kraft wurde in Wien eine ganz besondere Ehre zuteil: Im Museum von Madame Tussauds im Wiener Prater wurde eine detailgetreue Wachsfigur des Überfliegers ausgestellt. Bereits im Dezember 2019 begannen die Arbeiten an der lebensechten Figur, für die der amtierende Weltmeister auch sein eigenes Material zur Verfügung stellte. Nun haben die Besucher die Möglichkeit, direkt neben Österreichs derzeit erfolgreichstem Skispringer am „Zitterbalken“ Platz zu nehmen. „Die Figur ist richtig toll geworden und sieht unglaublich realistisch aus“, freute sich der Salzburger über seinen „Zwilling“.

© Agentur Diener © EXPA

Nach zwei WM-Titeln, Junioren-WM-Gold und bestandener Matura darf sich Johannes Lamparter über ein weiteres Highlight in diesem unfassbar erfolgreichen Jahr freuen: Der Tiroler wurde mit dem Audi Next Generation Award ausgezeichnet, der an außerordentlich talentierte junge Menschen verliehen wird, von denen man sich auch in Zukunft noch einiges erwarten kann. Zum illustren Kreis der bisherigen Preisträger zählen unter anderem Henrik Kristoffersen, Joshua Kimmich, Robert Lewandowski oder Magdalena Neuner.

KATHARINA LIENSBERGER UND

LUKAS GREIDERER Die beiden Weltmeister Katharina Liensberger und Lukas Greiderer wurden im Zuge des Tags des Sports im Wiener Prater als Zollsportlerin und -sportler des Jahres geehrt. „Auszeichnungen wie diese geben mir als Sportler natürlich Auftrieb, mein erster Weltcupsieg wäre jetzt fällig, das ist in der neuen Saison mein erklärtes Ziel“, freute sich Lukas Greiderer. Die Vorarlbergerin Katharina Liensberger war ebenfalls begeistert: „Zum zweiten Mal hintereinander darf ich mich jetzt Zollsportlerin des Jahres nennen, über diese Anerkennung freue ich mich sehr. In der Olympiasaison heißt es jetzt wieder Gas geben und mit Herz und Spaß skifahren!“

© Erich Spiess

BARTL GENSBICHLER

JOHANNES LAMPARTER

Für Salzburgs Landesverbandspräsidenten Bartl Gensbichler gab es zuletzt gleich mehrfach Grund zur Freude. Eine Woche nach seinem 65. Geburtstag wurde der charismatische Tausendsassa bei der Jahreshauptversammlung in Goldegg einstimmig als Salzburger Skiboss bestätigt. Als Sportverantwortlicher der FIS Alpinen Ski-WM 2025 in seiner Heimat SaalbachHinterglemm wartet auf den SLSV-Präsidenten (seit 2011 im Amt), Skiclubobmann, Skischulbesitzer und Sieger eines Weltcuprennens (1977 Abfahrt in Heavenly Valley/USA) bereits das nächste absolute Skisporthighlight.

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SAISONSTART

FÜR ALLE In Sölden hofft man, wieder zahlreiches Publikum begrüßen zu dürfen – selbstverständlich gilt dort die 3G-Regel.

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LEISTUNGSSPORT

Das Skiweltcup Opening in Sölden ist nicht nur für die Sportler auf der Piste die erste Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz zu messen, sondern das Signal für den Start in den Winter. Sportartikelhersteller, Tourismuswerber, Skitrainer und Organisationskomitee sind sich einig: Dieses Rennen ist wie kein anderes.

„ GÄNSEHAUTFEELING AM START“ PATRICK RIML, LEITER HOCHLEISTUNGSSPORT ALPIN IM ÖSV

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© Bergbahnen Sölden/Markus Geisler, EXPA

Text: Esther Pirchner

atürlich geht es in erster Linie um den sportlichen Wettstreit. Wenn in Sölden die Athleten an den Start gehen, dann liegen Monate des Trainings, der Analyse, der Verbesserungen an Technik und Material hinter ihnen. In der langen Pause seit dem letzten Rennen im Frühling „schaltet das System ein bisschen herunter“, meint Patrick Riml, Leiter Hochleistungssport Alpin im ÖSV, „und wenn die Rennläufer dann wieder in die Saison hineingehen, stellt sich auch eine gewisse Nervosität ein. Bei diesem Rennen will sich einfach jeder sehr gut präsentieren“. Es ist eine Standortbestimmung – und ein Ausgangspunkt, um in dem Monat bis zum nächsten Rennen auf dem eingeschlagenen Weg weiterzuarbeiten bzw. noch Verbesserungen vorzunehmen. Schon in den Wochen vor dem Weltcup Opening ist spürbar, dass die Anspannung steigt. Viele Nationen trainieren in dieser Zeit vor Ort, doch erst der Riesentorlauf selbst ist „der erste richtige Test. Das Gelände am Rettenbachgletscher ist sehr speziell, selbst für Athleten, die schon zehnmal am Start waren und schon dreißigmal heruntergefahren sind“. Zudem sei der Schnee im Oktober anders als später im Jahr. Patrick Riml ist voll des Lobs für die Bergbahnen Sölden, die ab dem Frühjahr auf das Rennen im Oktober hinarbeiten, perfekte Trainingsbedingungen schaffen und für reibungslose Abläufe sorgen. Wenn es dann endlich so weit ist und die Fahrer am Start stehen, „dann herrscht in Sölden eine Wahnsinnsstimmung, das legt einfach noch ein Schäuferl drauf“. Nach der Stille im vergangenen Jahr hofft Riml diesmal auf ein Skiweltcup Opening unter den gewohnten erhebenden Bedingungen. Die österreichischen Athleten erleben das vielleicht noch intensiver als andere Nationen. „Sobald eine Österreicherin oder ein Österreicher am Start steht, leben die Leute im Ziel mit. Wenn man das als Trainer von oben aus mitbekommt, kriegt man selbst eine Gänsehaut.“

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WINTERSPORTINDUSTRIE

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„ DAS WELTCUP OPENING WECKT DIE LUST AUF NEUES MATERIAL“ RUDI HUBER, GENERAL MANAGER SRS

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ie große Frage, wer am schnellsten im Ziel ist, treibt beim ersten Weltcuprennen der Saison nicht nur die Athleten um, sondern auch jene, die das Material für sie bereitstellen: die Produzenten von Ski, Bindungen, Rennanzügen und allen anderen HighEnd-Ausrüstungsgegenständen, die zu einer guten Platzierung beitragen können. „Das Opening in Sölden ist ein wichtiger Parameter, um zu wissen, wo man steht und wie sehr sich die Arbeit in der Produktentwicklung über den Sommer ausgewirkt hat“, bringt es Rudi Huber auf den Punkt. Huber ist General Manager der Ski Racer Suppliers Association (SRS), zu der sich mehr als 70 internationale Ausstatter im Winterrennsport zusammengeschlossen haben. Diesen bieten „die Region und der Gletscher hervorragende Möglichkeiten, ihre Rennsportprodukte weiterzuentwickeln“. Zugleich könnten „auch alle anderen Wintersportprodukte dort unter den verschiedensten Bedingungen beinahe das ganze Jahr über getestet werden. Einige Skifirmen betreiben sogar eigene Testcenter, um mit ihren Händlern und Kunden die neuesten Produkte zu prüfen.“ Das Rennwochenende selbst nützt SRS zum Informationsaustausch, für Gespräche mit Partnern, Skiverbänden, FIS und Medien. Speziell für Skifirmen ist es von jeher „der Anlass, ihre Produkte und die Athleten zu präsentieren“, die diese verwenden. Firmenevents und Pressekonferenzen ließen sich in Zeiten von Corona nicht oder nicht im selben Ausmaß durchführen wie in früheren Jahren, meint Huber. Trotzdem transportiert das Skiweltcup Opening ein positives Lebensgefühl. „Mit der Emotion und der Einstimmung auf den Winter wird auch die Lust auf neues Material, Bekleidung und Accessoires geweckt und natürlich auch die Freude und Lust an der Bewegung in der schönen Natur.“ Das gilt nach wie vor – auch wenn „winning on Sunday and selling on Monday“ mit dem Trend zum Verleih abgenommen hat. „Grundsätzlich“, meint Huber, „ist der Skisport ein ‚Treiber‘ des Tourismus und fördert zugleich auch den Breitensport.“

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FIS SKIWELTCUP SÖLDEN DURCHGEFÜHRTE RENNEN 1995–2020:

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(von 46 geplanten)

Start: 3.040 m Ziel: 2.670 m Höhendifferenz: 370 m Streckenlänge: 1.120 m Stefan Brennsteiner will in Sölden an die Erfolge der letzten Saison anknüpfen. 2 Einzigartig in der Weltcup-Geschichte: Im Jahr 2002 teilten sich in Sölden mit Nicole Hosp, Andrine Flemmen und Tina Maze gleich drei Damen den Sieg. (v. l.) 3 Die Bilder von Schnee, Sonne und Sport beim Skiweltcup Opening sollen Lust auf Winter-Urlaub machen. 1

Steilste Passage: 65 % Geringste Neigung: 15,5 % Durchschnittliche Neigung: 33,1 % Tore: 41–56, abhängig von Kurssetzung Geschwindigkeit Läufer: 65–80 km/h

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TOURISMUS

„ DIE BILDER AUS DEM ÖTZTAL ENTFALTEN EINE GROSSE KRAFT“ FLORIAN PHLEPS, GESCHÄFTSFÜHRER TIROL WERBUNG

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lorian Phleps, Geschäftsführer der Tirol Werbung, sieht im Skiweltcup Opening in Sölden „auch touristisch die Initialzündung für den Winter. Für Tirol ist das ein Fenster in die Welt, um unsere Wintersportkompetenz zu präsentieren und unsere Position als Wintersportland Nummer eins in den Alpen zu festigen“. Neuer Schnee, spannender Sport, eine grandiose Bergkulisse und eine professionelle Organisation sind die Zutaten, die die Vorfreude auf den Winter und selbstverständlich auf Urlaub in den Tiroler Bergen wecken. Dank einer Kooperation mit dem ÖSV ist die Marke Tirol bei den Rennen prominent vertreten – ein Umstand, auf den Phleps großen Wert legt. Geworben wird auf den Rennanzügen der Athleten, mit dem Tirol Ballon und nicht zuletzt per TV-Spot, der rund um die Weltcuprennen in Sölden das erste Mal ausgespielt wird. „Auf den weiteren Kanälen, insbesondere in den sozialen Medien, sind wir besonders aktiv“, ergänzt der oberste Tirol Werber. Dafür, Lust auf Schnee, Sonne, Sport und Urlaub zu machen, eignet sich das Skiweltcup Opening besonders gut. Vor allem sportlich Aktive und Familien werden davon angesprochen. Die Bilder, die aus dem Ötztal in die nähere und weitere Umgebung verschickt und ausgestrahlt werden, „entfalten eine große Kraft und fördern die Nachfrage“, meint Phleps. Deutlich spürbar sei das in den Nahmärkten – Österreich, Deutschland, Schweiz und Italien. Zuseher aus diesen Ländern kommen auch gerne, um das Rennen live vor Ort mitzuerleben. Die Stimmung im Zielraum und das ganze Drumherum machen Sölden einzigartig und werten „jede Übertragung in besonderem Maß auf“. Umso schmerzlicher, sagt Phleps, habe man im vergangenen Jahr die Gäste beim Weltcupauftakt und in der ausgefallenen Saison danach vermisst. Gerade da zeigte sich aber, wie viel Strahlkraft das Opening hat. Auch wenn (kaum) jemand da war, gaben „Sölden und das Ötztal mit dem Rennen eine 1A-Visitenkarte für unser Land ab“.

© Ötztal Tourismus/Isidor Nösig, Tirol Werbung, GEPA (2)

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„ JEDER FREUT SICH, DASS ES WIEDER LOSGEHT“

20 Mio. TV-Zuseher 150 Stunden Sendezeit 25 TV- und Radiostationen live dabei

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5.000 m Absperrzaun, 4.000 m Sicherheitsnetz, 11.500 m Kabel, 210 m Airfence, 260 m Absperrgitter 900 m Glasfaserund Kupferkabel (temporär verlegt)

MEDIEN:

JACK FALKNER, PRÄSIDENT ORGANISATIONSKOMITEE ack Falkner, Präsident des Organisationskomitees zum Skiweltcup Opening, zählt gleich mehrere Gründe auf, warum das Rennen in Sölden das Ereignis am Winteranfang ist: „weil es der Beginn der Skisaison ist, weil Damen und Herren am selben Wochenende starten und weil das Rennen an einem Ort stattfindet, an dem sich um diese Zeit im Jahr schon viele Leute einfinden und sich auch abseits des Sports viel abspielt. Im Oktober sind die Leute hungrig darauf, die ersten Schwünge auf der Piste zu ziehen“, meint Falkner, doch vor allem sei es die Kombination aus Sport und Unterhaltung, die Sölden von anderen Austragungsorten im Weltcupzirkus unterscheide. Jack Falkner war eine der treibenden Kräfte, als es darum ging, das Eröffnungsrennen ins Ötztaler Gletscherskigebiet zu holen. 1990 erteilte die FIS dem österreichischen Ort den Zuschlag, doch der ursprüngliche Plan sah vor, sich mit Saas Fee in der Schweiz und Tignes in Frankreich jährlich bei der Austragung abzuwechseln. Als Vorteil des Gletscherskigebiets im Ötztal erwies sich, dass es schon damals über eine Straße erschlossen war. Über diese konnte man alles benötigte Material an den Ort des Geschehens bringen. 1994 fiel dann noch das Rennen in Saas Fee „buchstäblich ins Wasser“ und schließlich setzte sich Sölden 2000 auch gegen Tignes durch. Den Ausschlag gab die besondere Atmosphäre: Dass der Gletscherskilauf auf dem Rettenbachferner im Herbst bereits viele Sportbegeisterte anzieht, verleiht dem Rennen eine besondere Strahlkraft. Diese verspüren offensichtlich auch die 40 Mitglieder des Organisationskomitees und die einigen hundert anderen Kräfte, die den Event als perfekt eingespieltes Team vorbereiten. „Viele von ihnen sind seit dem ersten Rennen dabei“, sagt Falkner, „und es freut mich besonders, dass es nach so vielen Jahren keine Anzeichen von Müdigkeit gibt. Jeder freut sich darauf, dass es wieder losgeht“ – auch diese Kontinuität ist etwas, was den Austragungsort Sölden auszeichnet.

BENÖTIGTES MATERIAL:

ANZAHL SIEGE, DAMEN:

AUT 5 GER 5 ITA, SLO je 3 NOR, SUI, USA je 2 FIN, SWE, FRA, NZL je 1

ANZAHL SIEGE, HERREN:

USA 6 AUT 5 FRA 4 SUI 3 NOR 2

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EX-AEQUO-SIEGE:

2002 Andrine Flemmen (NOR), Tina Maze (SLO) und Niki Hosp (AUT) 2014 Mikaela Shiffrin (USA), Anna Fenninger (AUT)

JÜNGSTE SIEGER:

Niki Hosp (AUT) 2002, 20 Jahre Lucas Braathen (NOR) 2020, 20 Jahre

1 Im August beginnt das Organisationskomitee mit den Vorarbeiten für eine perfekt präparierte Piste. 2 Bis zum letzten Meter können sich die Athleten auf lautstarke Unterstützung freuen.

ÄLTESTE SIEGER:

Martina Ertl (GER) 2003, 30 Jahre Didier Cuche (SUI) 2009, 35 Jahre

© Ötztal Tourismus/Ernst Lorenzi, Bergbahnen Sölden/Guido Mangold, GEPA

ORGANISATION

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MEINUNG

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n drei Wochen dürfen sich die Skifans auf das Parallel-Spektakel in Lech Zürs freuen. Der Auftritt in der Flexenarena ist für die Athletinnen und Athleten nicht nur der erste, sondern gleichzeitig der letzte Parallel-Einzelbewerb der Saison – im Olympischen Programm fehlt er ohnehin. So weit, so schlecht. Die Kalenderplanung ist ein Eingeständnis der FIS, dass dieses Format stagniert. Die Gründe dafür sind hausgemacht: Eine klare Linie fehlt, zudem wird ständig an den Spielregeln geschraubt. Gut gemeint ist bekanntlich die kleine Schwester von schlecht gemacht. Vom ursprünglichen Reformvorhaben der FIS, die Parallelbewerbe langfristig zu forcieren, ist jedenfalls kaum

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etwas übrig geblieben. Das ist schade, denn die Idee war gut. Rennen, bei denen sich Technikspezialisten mit technisch versierten Speedfahrern messen können, sind absolut sehens- und wünschenswert. Aus diesem Grund ist Lech Zürs im Kalender geblieben. Vom Hang her prädestiniert und zudem erstklassig organisiert – das sind die zwei zentralen Bausteine für eine erfolgreiche Umsetzung des Parallel-Formats. Nur mit sportlich fairen Wettkämpfen kann man auf Dauer die nötige Akzeptanz bei den Athletinnen und Athleten schaffen. Denn eines ist klar: Weltcuppunkte sollten nur vergeben werden, wenn dadurch keine Verwässerung stattfindet. Glück darf in unserem Sport nie wichtiger als Leistung sein.

© Privat

CHANCE VERPASST! Toni Giger ÖSV-Sportdirektor

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Winterurlaub in Österreich Das Special im neuen Ski-Austria-Magazin

Sonderthemen • November 2021 Winterurlaub in Österreich: Familie • Dezember 2021 Winterurlaub in Österreich: Sport

Das Sportmagazin fü r Österreich

• Februar 2022 Winterurlaub in Österreich: Sonnenskilauf

Nähere Informationen zu Werbemöglichkeiten erhalten Sie unter skiaustria@target-group.at.

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VORSCHAU

FACTS ZUM PARALLEL-EVENT IN LECH ZÜRS

PARALLELSPEKTAKEL

TRADITIONSORT:

Nach 26 Jahren Pause wurde letztes Jahr erstmals wieder ein Weltcuprennen in Lech Zürs durchgeführt.

Mit dem Parallel-Event der Damen und Herren in Lech Zürs am 13./14. November steht für die ÖSV-Stars auch bei der zweiten Weltcupstation der Saison ein Heimrennen auf dem Programm.

ALLEIN AUF WEITER FLUR: Vizeweltmeister Adrian Pertl verpasste letztes Jahr mit Platz vier nur hauchdünn das Podest.

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ann gegen Mann und Frau gegen Frau: Die direkten Duelle im Zuge des Parallel-Events garantieren wieder spannende Hundertstelkrimis und Nervenkitzel auf höchstem Niveau. Die Piste in der Flexenarena in Lech Zürs ist für dieses Rennformat wie geschaffen und wird nach der Premiere im letzten Jahr auch heuer wieder Schauplatz für spektakuläre Kopf-an-Kopf-Rennen.

SKIPISTE DER NEUESTEN GENERATION Der Hang in der Flexenarena eignet sich perfekt für das nicht unumstrittene Parallel-Format, das in dieser Saison nur in Lech Zürs ausgetragen wird. Die moderne und ausgeklügelte Piste ist auf dem neuesten Stand und bietet dem Veranstalter die Möglichkeit, aufgrund der gleichmäßigen Hangbeschaffenheit zwei nahezu idente Kurse für ein faires Event zu setzen. Die optimalen Pistenbedingungen, modernes Schneemanagement und eine energieeffiziente Flutlichtanlage machen die Flexenarena zu einer Skistrecke der neuesten Generation.

PERFEKTE TRAININGSBEDINGUNGEN Zudem wird die Piste von November bis April sowohl vom Vorarlberger Skiverband als auch vom ÖSV intensiv für viele Trainingsfahrten genutzt. „Die Strecke ist ein Riesengewinn für uns, denn wir können dort mit Kindern großartig trainieren und keine zehn Meter daneben finden die Profis eine perfekt präparierte Eispiste vor. Die Anlage spielt alle Stücke, vom Kind bis zum Weltmeister kann dort jeder trainieren und mit der Flutlichtanlage können wir wirklich den ganzen Tag optimal ausnützen“, betont Walter Hlebayna, Präsident des Vorarlberger Skiverbandes, den Wert der modernen Trainingsanlage.

„Die Anlage spielt alle Stücke, vom Kind bis zum Weltmeister kann dort jeder trainieren.“

Lech Zürs ist der einzige Weltcuport, an dem in diesem Jahr ein Parallel-Event ausgetragen wird.

STRECKENINFO:

Die Strecke hat eine Länge von ca.

380 METERN,

mit einem Höhenunterschied von ca. 100 Metern zwischen Start und Ziel.

LOKALMATADORIN UND AMTIERENDE WELTMEISTERIN:

Die Vorarlbergerin

KATHARINA LIENSBERGER

schnappte sich bei der WM in Cortina d’Ampezzo (ITA) in dieser Disziplin die Goldmedaille.

Walter Hlebayna, Präsident des Vorarlberger Skiverbandes

PROMINENTE VORJAHRESSIEGER:

PROGRAMM

SAMSTAG, 13.11.2021

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17:00 Uhr: Finale Parallel-Event der Damen

SONNTAG, 14.11.2021 16:00 Uhr: Finale Parallel-Event der Herren

Tickets gibt es online unter www.skiaustriaticket.at. Dort finden Sie auch alle aktuellen Informationen rund um Covid-19-Maßnahmen.

Mit Alexis Pinturault (FRA) und Petra Vlhova (SVK) waren ausgerechnet die beiden Gesamtweltcupsieger der letzten Saison auch bei den Rennen in Lech Zürs ganz oben auf dem Podest.

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INTERVIEW

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Spätestens mit der Slalomkugel und WM-Gold in der Kombination ist Marco Schwarz im Konzert der Großen angekommen. Vor dem Weltcupauftakt in Sölden sprach „Blacky“ im Rahmen eines Fotoshootings in den Swarovski Kristallwelten über Kindheitserinnerungen, wichtige Bezugspersonen im Team und seinen Umgang mit der gestiegenen Erwartungshaltung. Das Interview führten Bernhard Foidl und Markus Aichner. Fotos: Gerhard Berger

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MARCO SCHWARZ

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ie Vorbereitung ist zu Ende, Sölden steht vor der Tür – wie fühlst du dich? Marco Schwarz: Wir haben heuer etwas später mit dem Skitraining begonnen. Dadurch konnte ich im Sommer im Kraftund Konditionsbereich noch den ein oder anderen neuen Reiz setzen. Von daher fühle ich mich körperlich sehr wohl und fit. Ihr seid im Winter viel auf Achse. Wie wichtig war es für dich, im Sommer auch einmal zu Hause Zeit zu verbringen? Daheim tankt man einfach am besten Kraft und Energie. Ich habe die Zeit gut genützt, war viel in den Bergen unterwegs. Wir haben auch eine Berghütte, wo ich sehr gerne Zeit verbringe. Da oben kann ich am besten abschalten. Ruhe, nur die Familie und Freunde, das ist einfach perfekt zum Runterkommen und um den Akku neu aufzuladen. Zuletzt ging es beim Schneetraining in der Heimat schon wieder voll zur Sache. Wir haben es insgesamt vom Wetter her super erwischt und auch die Pistenverhältnisse waren gewaltig. Bereits der Auftakt Ende August in Sölden war super, auch der zweite Block in der Schweiz. Zuletzt hatten

wir im Pitztal perfekte Trainingstage und konnten Mitte September auch den Rennhang in Sölden exklusiv für uns nutzen. Was macht Sölden aus deiner Sicht speziell? Es ist für alle das erste Kräftemessen der Saison und zeigt, ob man im Sommer an den richtigen Schrauben gedreht hat. Der Hang selbst ist sehr schwierig und hat einen der längsten Steilhänge im Weltcupzirkus. Da muss man schon gut attackieren. Natürlich ist es das erste Rennen und noch früh in der Saison, aber es zeigt schon, in welchen Bereichen es Aufholbedarf gibt. Wie viel Schneetraining benötigst du, um für den Saisonauftakt startklar zu sein? Wichtig ist vor allem, die Tage, die man hat, gut zu nützen. Ich bin schon einer, der es braucht, im Vorfeld viel auf dem Ski zu stehen – speziell im Riesentorlauf. Gehst du bei Trainingsläufen auch voll ans Limit? Bei den ersten Schneeblöcken wird vor allem auf die Technik geschaut. Ab Mitte September wird es dann rennspezifisch. Das bedeutet weniger Umfänge, mehr Feintuning in der Materialabstimmung und mehr ans Limit gehen. Sobald im Training die Uhr mitläuft, versuche ich nahe an das Rennfeeling heranzukommen. Das ist auch wichtig, um im Wettkampf bereit zu sein. Du bist im Riesentorlauf wieder in die zweite Startgruppe vorgestoßen. Im letzten Jahr konnte ich im Riesentorlauf einen guten Schritt machen. Mit einer Startnummer zwischen 8 und 15 bin ich gut positioniert, von daher gibt es keine Ausreden. Speziell in den ersten Durchgängen muss ich noch etwas frecher werden und sofort

So poetisch sich der funkelnde Kristallbaum „Silent Light“ in den Swarovski Kristallwelten präsentiert, so märchenhaft verlief die Vorsaison für Marco Schwarz. Beim Fotoshooting musste „Blacky“ Coolness unter Beweis stellen, denn die Raumtemperatur in der Wunderkammer beträgt bis zu –10 Grad.

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„Speziell in den ersten Durchgängen muss ich noch etwas frecher werden.“ Marco Schwarz

parat sein. Dafür ist es wichtig, dass ich es mir 100-prozentig zutraue, bedingungslos rennzufahren. Das hat im Vorjahr im Slalom gut geklappt, aber auch hier gibt es Potenzial nach oben. Dieses Vertrauen muss man sich im Training hart erarbeiten. Auch die mentale Stärke spielt im Spitzensport eine entscheidende Rolle. Bereitest du dich hier speziell vor? Dieser Bereich ist wichtig und wir haben im ÖSV auch einen eigenen Mentalcoach. Ab und zu ist es gut, mit jemandem über bestimmte Dinge zu sprechen. Insgesamt versuche ich mich da aber nicht zu sehr hineinzusteigern. Hier lautet mein Motto: ‚Keep it simple‘. Wer sind deine wichtigsten Bezugspersonen im Team? Eigentlich alle, denn wir sind wirklich eine eingeschweißte Truppe, die sich schon lange kennt. Den engsten Draht habe ich zu Kim (Servicemann Kim Erlandsson, Anm.) und Trainer Marko Pfeifer.

STECKBRIEF Alter: 26 Jahre Spitzname: Blacky Wohnort: Radenthein Verein: Skiclub Bad Kleinkirchheim Weltcupdebüt: November 2014 in Levi (Slalom) Weltcupstarts: 105 Größte Erfolge: WM-Gold Kombination 2021,

Slalom-Weltcupsieger 2021, Dritter Gesamtweltcup 2021, Olympia-Silber Team 2018, WM-Silber Team 2019, 3 x WM-Bronze (Slalom, Riesenslalom, Kombination), 4 Weltcupsiege, 15 Weltcuppodestplätze, Junioren-Weltmeister 2014, dreifacher JugendOlympiasieger 2012

Lieblingsort im Weltcupkalender: Kitzbühel

„Marco bleibt in jeder Sekunde ruhig und legt eine gewisse Coolness an den Tag. Das ist sicher einer der Hauptgründe, warum er so erfolgreich ist.“ Kim Erlandsson, Servicemann von Marco Schwarz

Hobbys: Trial fahren, Tennis spielen 23

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Technikspezialist Marco Schwarz will vor allem in seinen beiden Kerndisziplinen Slalom und Riesenslalom abliefern.

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IM ZIEL

MEDAILLEN

Die Konstanz in Person: Unglaubliche 23 Mal sah der Technikspezialist bei seinen 24 Vorjahreseinsätzen die Ziellinie.

bei Großveranstaltungen hat der 26-Jährige bereits in seiner Vitrine. Neben fünf WM-Medaillen holte „Blacky“ 2018 Olympiasilber mit der Mannschaft.

42

MINUTEN

und 13 Sekunden betrug im Vorjahr die „Arbeitszeit“ (Addition aller Laufzeiten) des Kärntners. Allein für dieses Interview hat er sich mehr Zeit genommen.

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INTERVIEW

Mit wem teilst du dir bei den Rennen eigentlich das Zimmer? Schon seit dem Nachwuchs mit Michael Matt.

auch der dritte Platz nach der Kreuzbandverletzung (ebenfalls Adelboden, Anm. der Redaktion) war vom Kopf her immens wichtig. Natürlich war auch der Schladming-Sieg ganz speziell.

Siehst du dich innerhalb der Trainingsgruppe als Teamleader? Teamleader würde ich nicht sagen. Wir kennen uns schon lange, ergänzen uns sehr gut und jeder weiß, was er zu tun hat. Wie schaut es mit der internen Rivalität aus? Beim Fußballtennis geht es schon ordentlich zur Sache (lacht). Ansonsten beschränkt sich die Rivalität auf den Rennhang. Sobald die Uhr läuft, bist du ein Einzelkämpfer. Daneben geht es aber sehr freundschaftlich zu. Das Thema Material spielt im Skirennsport ebenfalls eine entscheidende Rolle. Wie schwierig ist es, die perfekte Abstimmung zu finden? In diesem Bereich ist schon sehr viel drinnen. Die Mischung muss stimmen, denn wenn man zu viel probiert, besteht auch die Gefahr, dass man sich beim Feintuning im Detail verliert. Jedenfalls bin ich keiner, der gleich alle Sachen über den Haufen schmeißt, wenn es einmal nicht funktioniert. Ich habe schon so eine Art Standard-Setup, auf das ich vertraue und bei dem ich mich wohlfühle. Dazu probiert man immer wieder neue Sachen aus.

© GEPA (3)

Wie viele Paar Ski und Skischuhe trägst bzw. fährst du pro Saison? Bei den Schuhen sind es pro Rennsaison ungefähr zwei bis drei im Riesenslalom und zwei bis drei im Slalom. Wenn man sie tagtäglich anhat, gibt das Material nach, deshalb muss man schon ab und zu tauschen. Bei den Skiern hängt es bei uns Technikern vor allem von den Kanten ab. Im Slalom kann es sogar vorkommen, dass man den Rennski vorher erst ein Mal gefahren ist. In Zahlen ausgedrückt würde ich sagen maximal zehn Paar Rennski pro Disziplin. Wie zufrieden bist du mit dem Weltcupkalender? Die Verteilung ist, was Technik- und Speedbewerbe betrifft, in meinen

Und deine Kindheitserinnerungen? Bei einem meiner ersten Kinderrennen hat mich die Mama vom Pistenrand angefeuert. Dann bin ich zu ihr gefahren und stehen geblieben, weil ich dachte, sie braucht irgendetwas, da sie so laut schreit.

„Die Rivalität beschränkt sich auf den Rennhang.“ Marco Schwarz

Augen sehr gerecht. Die Chance auf den Gesamtweltcup ist dadurch für mehrere Athleten gegeben. Von daher wird es sicher eine interessante und spannende Saison. Die Kombination wurde aus dem Weltcup gestrichen, findet also nur bei den Olympischen Spielen statt, was sagt der Kombiweltmeister dazu? Für mich ist das natürlich schade, denn ich bin sie sehr gerne gefahren. Die Kombi hat mir immer richtig Spaß gemacht. Du hast in deiner Karriere auch schon verletzungsbedingte Rückschläge erlebt. Hattest du jemals Zweifel, an die Weltspitze zurückzukehren? Eigentlich nie, auch dank der großartigen Rehamaßnahmen, die uns im Skiverband geboten werden. Der Fokus war immer nach vorne gerichtet. Gibt es ein spezielles Rennen, an welches du dich besonders oft zurückerinnerst? Eine der schönsten Erinnerungen ist sicher mein erster Slalomsieg in Adelboden, aber

Rückblick auf das letzte Jahr: Warum hat es gerade im Slalom so gut funktioniert? Der Schlüsselmoment war sicher der erste Slalom in Alta Badia, wo ich Dritter geworden bin. Da fällt gleich viel Druck ab. Wenn man schon etwas in der Tasche hat, fährt es sich einfach befreiter. Du bist ein echtes Wunder an Konstanz und in den 23 Vorjahresrennen nur ein Mal ausgeschieden. Der Ausfall im WMSlalom war dafür bitter, denn ich wollte meine beste Leistung zeigen. Der Frust ist aber schnell verflogen, denn ich habe mich brutal für Adi (Adrian Pertl, Anm.) gefreut, der dort Vizeweltmeister wurde. Auch meine zwei vorangegangenen Medaillen haben natürlich entschädigt. Die angesprochene Konstanz war aber sicher ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

„Blacky ist unglaublich konsequent und zielstrebig. Er ordnet alles seinem Beruf unter.“ Marko Pfeifer, Slalomgruppentrainer

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Entgeltliche Einschaltung

BLACKYS PLAYLIST

INTERVIEW

TOP 20

BEGGIN

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Måneskin

FORTUNATE SON

2

Creedence Clearwater Revival

BACK IN BLACK

3

„Ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen, den meisten Druck macht man sich ohnehin selbst.“

AC/DC

Marco Schwarz

SEND ME ON MY WAY

4

rusted root

THE BOYS ARE BACK IN TOWN

5

Thin Lizzy

THE GENERAL

6

Dispatch

ALL TIME LOW

7

Jon Bellion

LAZY

8

Confettyboy

OLD TIME ROCK & ROLL

9

Bob Seger

10

BROTHER

Wenn man all deine Rennzeiten aus dem Vorjahr addiert, was glaubst du, wie lange du auf der Piste unterwegs warst? Puh … (überlegt) wahrscheinlich weniger als eine Stunde. Genau genommen nur 42 Minuten und 13 Sekunden. Wahnsinn! Eigentlich unglaublich, wie viele Stunden man dafür reist, im Kraftraum verbringt oder auf der Piste steht. Aber jede Stunde Training davon zahlt sich aus.

Mighty Oaks

ZUHAUSE

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Flynn Kliemann

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ALWAYS ALRIGHT

Alabama Shakes

13

ONE DAY

Matisyahu 14

MASCHIN

Bilderbuch 15

MERCEDES BENZ Janis Joplin

16

CLEAN FOOD REMIX

Rekall 17

STAY

The Kid Laroi

19

MR. JONES

Counting Crows

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Michael Matt, ÖSV-Teamkollege

DIEGO MARADONA

Provinz 18

„Marco ist nicht nur ein sehr guter Freund, sondern auch ein ruhiger, unkomplizierter Zimmerkollege.“

RASPUTIN

Majestic So geht’s: 1. Spotify-App am Handy öffnen. 2. Auf Suche gehen. 3. Rechts oben auf das Kamera-Icon klicken. 4. Code scannen. CODE MIT SPOTIFY-APP ÖFFNEN UND REINHÖREN:

Nach deinen großen Vorjahreserfolgen ist auch die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit gestiegen. Wie gehst du damit um? Noch bin ich sehr entspannt. Ich habe nicht das Gefühl, mehr unter Druck zu stehen als in den letzten Jahren. Wenn es Richtung Olympische Spiele geht, werden natürlich der Druck seitens der Medien und auch die eigene Anspannung wieder größer. Ich lasse mich aber nicht aus der Ruhe bringen, den meisten Druck macht man sich ohnehin selbst. Mein Ziel ist, an die Erfolge, speziell im Slalom, anzuknüpfen und den nächsten Schritt zu machen. Du wirst als möglicher Kandidat für die große Kugel genannt. Nervt das? Nerven würde ich nicht sagen. Man hat es schon im-

mer irgendwie im Hinterkopf, planen kann man so etwas ohnehin nicht. Wichtig ist es, in meinen Kerndisziplinen abzuliefern. Wie bereits gesagt, gibt es viele Anwärter auf den Gesamtweltcup. Wenn alles zusammenpasst, dann denke ich aber schon, dass ich grundsätzlich das Potenzial habe. Das heißt, du wirst in Zukunft auch öfter die schnellen Latten auspacken? Das hängt natürlich auch davon ab, wie sich die Saison entwickelt. Der Fokus liegt ganz klar auf meinen Kerndisziplinen Slalom und Riesenslalom. Etwa in Beaver Creek, wo zwei Super-G-Bewerbe an einem Ort stattfinden, könnte das aber schon ein Thema werden. Gibt es auch Fahrer, bei denen man sich das eine oder andere abschaut? Eigentlich nicht, aber natürlich schaut man – auch im eigenen Team – immer nach links und rechts und sieht vielleicht, was andere gerade besser machen. Wer sind deine persönlichen drei AllStar-Heroes im Skizirkus? (überlegt) Marcel Hirscher ist auf alle Fälle dabei. Auch Hermann Maier muss genannt werden. Zudem Bode Miller, von dem ich als Jugendlicher ein großer Fan war. Jetzt muss ich aber auf vier erhöhen, denn auch Benni Raich war immer ein Vorbild. Skifahren ist seit Kindheitstagen deine große Leidenschaft. Hast du aufgrund deines Terminplans noch Zeit, das Skifahren und die Natur zu genießen? Man ist schon etwas limitiert. Den einen oder anderen Tag zum Freifahren nehme ich mir aber schon heraus. Vor allem im letzten Jahr war auch bei uns daheim super Tiefschnee. Das Gute ist ja, dass ich auch die Trainingstage oft richtig genieße.

Vielen Dank für das Gespräch.

© GEPA

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Entgeltliche Einschaltung

Bild: GEPA

Andrea Limbacher Ski Cross Weltmeisterin

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Daniel Traxler (li.) und Adam Kappacher beim Starttraining, das von Trainer Andreas Slamanig genau überwacht wird.

SKICROSS

Der Start in seine Einzelteile zerlegt Neben ausgiebigen Kraft- und Konditionseinheiten haben die ÖSV-Skicrosser in der Vorbereitung ein besonderes Augenmerk auf das Starttraining gelegt. Text: Karlheinz Wieser

„Es kommt nicht selten vor, dass ein Heat bereits am Start entschieden wird.“

© Thomas Zangerl, GEPA (2)

D

ie Erkenntnis ist nicht neu, dass im So lässt sich dank Sensoren an den Griffen ablesen, ob Skicross schon die ersten Meter rennder Kraftzug gleichmäßig erfolgt oder ein Unterschied entscheidend sein können, daher zwischen linkem und rechtem Arm besteht. Ergänzend haben die Schützlinge von ÖSV-Hewird auch der Krafteinsatz durch Beine und Hüfte ausadcoach Lukas Inselsbacher sowohl gewertet und jeder Startvorgang sofort anhand der daauf der Reiteralm als auch im Olymbei ermittelten Daten analysiert. „Dadurch gewinnen piazentrum Dornbirn an der wir wichtige Erkenntnisse. Es optimalen Technik und dem kommt nicht selten vor, dass idealen Krafteinsatz beim Start ein Heat bereits am Start entgefeilt. Beim Trainingskurs in schieden wird – vor allem bei Vorarlberg, wo der von der EisSprintrennen, von denen es bereitung in der Messehalle in Zukunft ja einige mehr im herangekarrte Schnee für „winWeltcupkalender geben soll“, terliche“ Verhältnisse sorgte, erklärt Johannes Rohrweck, wurde dank modernster Techder im vergangenen Februar Johannes Rohrweck nologie der Startvorgang in seiauf der Reiteralm seinen ersten ne Einzelteile zerlegt. Weltcupsieg gefeiert hat. 28

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KURZ GEFRAGT:

WIE LÄUFT DER START BEIM SKICROSS AB? Der Oberösterreicher Johannes „Johnny“ Rohrweck verrät, was sich bei den Skicrossern im Startgate abspielt.

Back in Business: Andrea Limbacher (im Bild mit ihrer Australian-Shepherd-Hündin Suri) ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Nationalteamathlet „Johnny“ Rohrweck erklärt die Startphase.

J WELTMEISTERIN WIEDER DABEI Apropos Reiteralm: Die in Dornbirn ermittelten Ergebnisse hat das ÖSV-Team unmittelbar nach dem Kurs in Vorarlberg auch in das Training auf der Sommeranlage im Crosspark auf der Reiteralm einfließen lassen. „Die Reiteralm bietet uns nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr hindurch optimale Trainingsmöglichkeiten. So können wir im Sommer und Herbst unterschiedliche Starttrainings absolvieren, da die mobile Startbox zu verschiedenen Sektionen bewegt werden kann. Dadurch können wir die Trainingseinheiten sehr abwechslungsreich gestalten“, erläutert Lukas Inselsbacher. Erfreulich ist aus dem Lager der heimischen Skicrosser auch zu vermerken, dass Andrea Limbacher wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen ist. Die Weltmeisterin 2015 hat die komplette vergangene Saison wegen eines Kreuzbandrisses verpasst. „Es ist ein schönes Gefühl, wieder im Kreis der Teamkollegen zu trainieren. Ich möchte den Weg zurück schaffen, bin mir aber bewusst, dass einige Hürden auf mich warten“, so Limbacher.

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ohannes, was passiert unmittelbar vor dem Start? Johannes Rohrweck: In einem ersten Schritt werden die Gates ausgesucht, wobei der jeweils Schnellste in der Qualifikation mit der Wahl beginnt. In der ersten Runde kenne ich durch das Qualiresultat meine Gegner, die ich auch nach Stärken und Schwächen analysiere. Da im Verlauf des Rennens immer wieder neue Kontrahenten dazukommen, ist Flexibilität gefragt. Wie laufen die letzten Sekunden ab, ehe es ins Gate geht? Da gibt es unterschiedliche Rituale. Einige quatschen noch ein bisschen, andere schauen nur wortlos in den Schnee. Ich hole bei den Trainern noch letzte Infos ein, ob sich auf der Strecke noch etwas geändert hat oder der Wind gedreht hat. Was passiert im Startgate? Da stelle ich die Griffhöhe ein, schnalle mir die Ski an und klatsche mit dem Trainer ab. Danach bin ich völlig auf den Start fokussiert. Arbeitet die Konkurrenz auch mit Tricks? Mit Tricks nicht, aber es kommt schon vor, dass ein Gegner spekuliert und voll rausziehen will, aber das Gate noch nicht aufgeht. Muss er dann genau zu dem Zeitpunkt mit dem Schwerpunkt wieder zurückgehen, wenn die Klappe öffnet, verliert er schon auf den ersten Metern sehr viel an Boden. Die Videoanalyse des Starts nimmt auch eine wichtige Rolle ein? Ja, die Startpassage besteht meistens aus pumptrackähnlichen Elementen. Wir haben die Möglichkeit, unterschiedliche Videos übereinander zu legen, um zu sehen, welche Bewegungsabläufe die schnellsten sind – um nach der Startpassage auch vorne zu liegen.

Vielen Dank für das Gespräch.

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TOP AUSGESTATTET

AUF DIE PISTE 30

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» Auf der Suche nach dem idealen Ski gibt Brian Dettenbeck, Teamleiter Hartware beim Flagshipstore Bründl Sports in Kaprun, hilfreiche Tipps. Bei der Entscheidung unterstützt schließlich der WorldSkitest 2021. » Die Testfahrer, unter anderem aktive und ehemalige ÖSV-Asse wie Stefan Brennsteiner, Fritz Strobl, Conny Hütter und Alexandra Meissnitzer konnten die Skimodelle im Mai am Mölltaler Gletscher bei besten Schneebedingungen auf die Probe stellen.

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GS RACE MEN HIGH PERFORMANCE LADIES HIGH PERFORMANCE Um die Ergebnisse nicht zu beeinflussen, wurden beim Test alle Modelle geschwärzt.

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SKITEST

Schritt für Schritt ZUM PASSENDEN SKI

Während die ÖSV-Asse ein Technikteam um sich scharen, das sich um die Ausstattung kümmert, stehen Hobbyskifahrer vor der Frage, welcher Alpinski zu ihnen passt. Worauf zu achten ist, erklärt Brian Dettenbeck, Flagshipstore-Teamleiter Hartware bei Bründl Sports. Text: Theresa Kleinheinz

WORAN ERKENNE ICH, DASS ICH EINEN NEUEN SKI BRAUCHE? BRIAN DETTENBECK: Der Skiexperte Brian Dettenbeck nennt drei Gründe, die für ein neues Paar Ski sprechen: Wenn die Kante zu dünn ist, um sie noch weiter zu schleifen, oder wenn die Spannung nachlässt und damit Stabilität verlorengeht, ist es Zeit für einen neuen Ski. Außerdem weiß Dettenbeck: „Wenn der Ski nicht zu mir passt, ich viel Kraft aufwenden muss, er ständig flattert, kann es sein, dass die Länge oder die Härte nicht passt.“

WIE LANG SOLL MEIN SKI SEIN?

WELCHER SKITYP PASST ZU MIR?

Um das herauszufinden, rät Brian Dettenbeck, sich selbst zu fragen, welchen Fahrstil und welche Bedingungen man bevorzugt. „Fahre ich lieber kurze oder lange Schwünge, lieber in der Früh auf knackiger Piste oder auch am Nachmittag, wenn die Piste bereits abgefahren und weicher ist?“, so der Experte. Auf Basis dessen lässt sich der Typ auswählen. Diese reichen vom Slalom-, Raceund Sport-Carver- bis hin zum Freeride- und Freestyle-Modell. Der Allrounder unter den Skitypen ist der Allmountainski. Er lässt sich sowohl bei Neuschnee als auch auf abgefahrenen Pisten gut steuern. „Der Allmountainski kann viel, allerdings nicht alles zu 100 Prozent“, resümiert Dettenbeck.

Die Länge ist abhängig vom Skityp. Slalomski bewegen sich zwischen Kinn- und Augenhöhe, während Riesentorlaufmodelle in der Länge zwischen Augenhöhe und fünf Zentimetern über der Körpergröße angesiedelt sind. Dasselbe gilt für Allmountainski. Anfänger greifen eher zu kürzeren Modellen zwischen Kinn- und Nasenhöhe.

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WELCHE ROLLE SPIELT DIE TAILLIERUNG?

Als Taillierung bezeichnet man das Verhältnis zwischen der Skibreite vorne, in der Mitte und hinten. Der Radius des Skis ergibt sich aus der Taillierung. Je mehr Taillierung der Ski hat, desto kleiner ist der Radius, damit kann man Slalom fahren. Je weniger Taillierung der Ski hat, desto größer ist der Radius. Er eignet sich damit besser für den Riesentorlauf.

WARUM IST DIE HÄRTE DES SKIS RELEVANT?

TESTER UNTERSCHIEDLICHER ALTERS- UND KÖNNERSTUFEN WAREN BETEILIGT DIE RACE GS SKI HABEN GETESTET: Stefan Brennsteiner, Dominik Raschner, Fritz Strobl, Christian Walder, Manfred Pranger, Christian Gasser, Peter Gfrerer, Christian Rienesch, Dieter Imhof, Christian Habich, Michael Ortner, Gottfried Tönig, Sebastian Mayrhofer, Helmut Kahr, Jacek Ciszak, Tobias Konec, Gottfried Rieser, Michael Schneider, Gernot Garger, Christoph Ritzinger, Jaka Longyka, Ondrej Novak und einige mehr.

Christian Walder

Fritz Strobl

„Einsteiger tun sich mit einem weicheren Ski leichter“, erklärt der FlagshipstoreTeamleiter für Hartware bei Bründl Sports. Dadurch lässt sich der Ski einfacher durchdrücken und man kann die gesamte Biegelinie ausnützen. Bei höherem Körpergewicht sollte man allerdings eher zu härteren Modellen tendieren, da diese stabiler sind.

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Peter Gfrerer

Dominik Raschner, Gerhard Brüggler und Stefan Brennsteiner

DIE MEN ALLROUND SKI HABEN GETESTET: Fred Fettner

„Es bringt am Ende des Tages dem Kunden nichts, wenn er mit dem Ski unzufrieden ist – und mir als Verkäufer genauso wenig.“ Deshalb bietet Bründl Sports zusätzlich zur Beratung auch ein Umtauschservice an. Wer nach der ersten Fahrt merkt, dass der Ski nicht passt, kann ihn kostenlos umtauschen. Außerdem können Interessierte drei bis vier Modelle vor dem Kauf auf der Piste testen.

Christian Gasser

Bostjan Okorn

Hans Jörg Malliga

Fred Fettner, Hans Jörg Malliga, Herwig Ressnik, Wolfgang Schnablegger, Bernhard Steinwender, Marko Rom, Michael Schneider, Michel Turek, Petr Socha, Daniel Genser, Sebastian Lindemeyer, Primoz Longyka, Bostjan Okorn, Andreas Feik, Stefan Kiss, Petr Socha und Michaela Kratochvilová Freddy Unterkofler, Thomas Barzauner und einige mehr. von Snow

DIE LADIES HIGH PERFORMANCE SKI HABEN GETESTET: Alexandra Meissnitzer, Conny Hütter, Elisa Mörzinger, Petra Zraunig, Sissy Orasche, Kathrin Huber, Iwona Cieplinska, Isabell Sauer, Michaela Kratochvilova, Carmen Groinig, Christine Lienbacher, Clara Freiburghaus, Hannah Baurecht, Lucie Kulhava und einige mehr.

Conny Hütter

Isabell Sauer und Kathrin Huber von Tourips

Alexandra Meissnitzer WST-Team: Marie, Christine und Carmen

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RACE GS DIE LIEBLINGE UNTER DEN SPORTLICHEN SKIERN

Riesentorlauf-Modelle zählen nach wie vor zu den beliebtesten auf dem Skimarkt. Sie ermöglichen schnelle, lange Schwünge und, das Gefühl von Rennsport zu spüren. Die auf höhere Geschwindigkeit ausgelegten Modelle bestechen mit Stabilität und Laufruhe und geben gleichzeitig Sicherheit. Ausgestattet mit neuester Technologie und den besten Materialien sind sie technisch und optisch meist sehr nah an den Weltcupmodellen. Damit eignen sie sich perfekt für Renneinsätze. Die Testpersonen waren sich einig, dass es in dieser Kategorie nur Topmodelle gibt, und vergaben gleich viermal „Ausgezeichnet“, für alle anderen Racer gab es ein mehr als verdientes „Sehr gut“.

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Die GS-Skier setzen ein hohes Maß an Können und Kondition voraus und verlangen ihren Fahrern einiges an Kraft ab. Für Anfänger und wenig geübte Skifahrer eignen sich diese Modelle nicht. 34

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TESTERMEINUNG Der Riesentorlauf-Spezialist von „Fischer“ setzt neue Maßstäbe und macht lange, weite Schwünge zum Hochgenuss, ohne dabei die Kraftreserven der Fahrer unnötig zu strapazieren. Mit dem „RC4 WC RC Pro“ ist man sowohl auf der Piste als auch auf der Rennstrecke bestens beraten. Er erhält von uns eine absolute Kaufempfehlung!

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TESTERMEINUNG Der „Stöckli“ ist ein Garant für Stockerlplätze beim WorldSkitest und schafft auch heuer wieder den Sprung aufs Podium. Der „Laser GS“ steckt voller ausgeklügelter Technologie und spielt diese bei langen Schwüngen auf der Piste perfekt aus. Ein Top-Performancer für lässige Skitage und erfolgreiche Renneinsätze, dafür gibt es von uns die absolute Kaufempfehlung!

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TESTERMEINUNG Ein weiterer Racer mit vielen Stärken und ausgezeichneten Werten in allen Bereichen. Sehr präzise und mit maximaler Stabilität vor allem bei den langen, schnellen Schwüngen lässt der „Rossingnol“ keine Wünsche offen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis beim „Hero Elite LT“ stimmt bestens, daher unsere absolute Kaufempfehlung.

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0

DATEN GETESTETE LÄNGE: 183 CM RADIUS: 18,6 M SIDECUT: 115-67-98 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 173, 178, 183 EMPFOHLENER VK-PREIS: 1.000 € MIT BINDUNG

6

DETAILERGEBNIS

LANGER SCHWUNG KURZER SCHWUNG

DYNASTAR SPEED COURSE MASTER GS

8,4

0

KURZER SCHWUNG

7,1

10

KANTENGRIFF

8,3

0

LAUFRUHE

8,0

0

ALLG. KRAFTAUFWAND

7,8

0

MITTELWERT

7,7

0

KANTENGRIFF 10

8,0

0

LAUFRUHE 10

39,7

8,2

0

KURZER SCHWUNG 10

7,4

0

KANTENGRIFF 10

10

0

10

MITTELWERT

38,9

10

10

7,8

10

7,7

10

7,8

10

0

ALLG. KRAFTAUFWAND

7,4

0

LANGER SCHWUNG 10

LAUFRUHE

7,4

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

6

DETAILERGEBNIS

LANGER SCHWUNG 10

DATEN GETESTETE LÄNGE: 179 CM RADIUS: 19 M SIDECUT: 115-70-97 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 169, 173, 179, 183 EMPFOHLENER VK-PREIS: 900 € MIT BINDUNG

0

MITTELWERT

38,9

TESTERMEINUNG Mit einem ausgezeichneten Kantengriff, perfekter Laufruhe und sehr guten Werten in allen weiteren Bereichen platziert sich der Racer von „Salomon“ im Mittelfeld. Ein Modell, mit dem sportliche bis hochsportliche Fahrer ihre wahre Freude haben und auch auf der Rennstrecke mit Sicherheit vorn dabei sein werden.

TESTERMEINUNG Die Geometrie des Völkl-Urgesteins wurde einschneidend verändert und soll den „Racetiger“ wendiger und dynamischer machen. Das konnte von unseren sportlichen Testern durchaus bestätigt werden. Der harmonisch rot-schwarz abgestimmte Style kam gut an, dafür gibt es Bronze im Snowstyle.

TESTERMEINUNG Die leichte Schwungeinleitung bei langen Riesentorlaufschwüngen lassen bei Carving-Fans die Herzen höherschlagen. Der „Speed Course“ zeigt sich stark in allen Bereichen mit besonderen Vorzügen beim langen Schwung. Laufruhig und kraftsparend hält der „Dynastar“ sehr gut mit der Konkurrenz mit.

NORDICA DOBERMANN GSR RB

BLIZZARD FIREBIRD WRC

ELAN ACE GSX FUSION X

DATEN GETESTETE LÄNGE: 180 CM RADIUS: 19,5 M SIDECUT: 114-69-97 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 170, 175, 180, 185 EMPFOHLENER VK-PREIS: 899,99 € MIT BINDUNG

8

DETAILERGEBNIS 8,2

0

0

KANTENGRIFF 0

LAUFRUHE 0

ALLG. KRAFTAUFWAND 0

9

LANGER SCHWUNG 10

7,4

10

7,8

0

KURZER SCHWUNG 0

10

LAUFRUHE

7,4

10

8,1

MITTELWERT

7,4

0

38,8

TESTERMEINUNG Optisch top – herzliche Gratulation zur Goldmedaille im SnowStyle. Auf der Piste weist der „Dobermann“ keine Schwächen auf. Er ist sowohl optisch als auch technisch nahe am Weltcupmodell, daher eignet sich dieser kräfteschonende Racer von „Nordica“ auch für Renneinsätze.

0

KANTENGRIFF 10

0

LAUFRUHE 10

7,5

0

0

10

0

MITTELWERT

MITTELWERT

37,3

TESTERMEINUNG Das Erfolgsgeheimnis des „Blizzards“? Pure Fahrfreude! In diesem wirklich sehr engen Feld von erstklassigen GS-Modellen erweist sich der „Firebird WC“ als nächstes Topmodell. Ausgeglichene, sehr gute Bewertungen in allen Bereichen bringen dem dynamischen Modell sein wohlverdientes „Sehr gut“.

7,4

0

ALLG. KRAFTAUFWAND

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

10

7,8

0

LANGER SCHWUNG 10

KURZER SCHWUNG

6,8

KANTENGRIFF

7,7

DATEN GETESTETE LÄNGE: 179 CM RADIUS: 21,1 M SIDECUT: 110-69-94 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 169, 174, 179 EMPFOHLENER VK-PREIS: 899,95 € MIT BINDUNG

10

DETAILERGEBNIS

DETAILERGEBNIS

LANGER SCHWUNG KURZER SCHWUNG

DATEN GETESTETE LÄNGE: 180 CM RADIUS: 18,5 M SIDECUT: 115,5-68-98,5 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 170, 175, 180, 185 EMPFOHLENER VK-PREIS: 900 € MIT BINDUNG

6,7

10

10

7,0

10

6,9

10

7,0

10

35,0

TESTERMEINUNG „Elan“ produziert seit Jahren wunderschöne Skier, die beim WST sehr gut ankommen. So auch heuer, der „ACE GSX Fusion“ gewinnt Silber im SnowStyle. Auf der Piste erweist sich der Racer als Topmodell mit vielen Stärken. Es bedarf einer gewissen Sportlichkeit, um diesen Ski so richtig genießen zu können.

36

30-43_Skitest_SkiAustria_Magazin_2110.indd 36

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SKITEST Entgeltliche Einschaltungen

BRÜNDL SPORTS:

NEUE DIMENSION IM SKI- UND RENNSERVICE

Der neue Bründl Sports Flagshipstore in Kaprun – Täglich geöffnet von 8.30 bis 18.30 Uhr.

© BRÜNDL SPORTS

Ein Highlight im neuen Bründl Flagshipstore in Kaprun ist die gläserne Ski-Servicewerkstatt. Insgesamt neun Hightech-Maschinen unterstützen das Team beim professionellen Ski- und Rennservice. Auch ein eigenes Skischuh-Fitting, Labor wurde geschaffen.

E

PROFESSIONELLES SKI- UND RENNSERVICE Das Bründl Ski- und Rennservice Team rund um Ex-Profi-Weltmeister Hans Hofer ist bis weit über die Landesgrenzen bekannt. Auch zahlreiche Top-Weltcupathleten vertrauen auf deren Expertise. Die neue Ski-Servicewerkstatt ist mit insgesamt neun Maschinen ausgestattet – darunter der neue Schleifautomat der Firma Wintersteiger: Jupiter X. Viele Features wurden vom Bründl Sports Team mitentwickelt, z. B. spezielle Tools für den Rennlauf oder eine automatische Skierkennung mittels Strichcode – so kann deine Serviceeinstellung gespeichert und dein Material jedes Mal genau gleich serviciert werden. Auch die neue Laserstrukturmaschine der Firma Reichmann ist im neuen Flagshipstore zu finden. Mit dieser Lasertechnologie

Stiepel für die perfekt sitzenden Skischuhe. Von 3D-Vermessung der Füße bis zu individuell angepassten Einlagesohlen, Schalen und Innenschuhen, es wird so lange gefeilt, geschliffen, gedrückt, bis die Schuhe zu 100 % an die Füße angepasst sind und eine präzise Kraftübertragung garantiert ist. Manfred Rogetzer, Flagshipstore Shopleiter und Einkäufer Ski Hartware, komplettiert das Trio und sorgt mit seiner Expertise und seinem Netzwerk für die perfekte Skiund Schuhauswahl für jeden Rennläufer.

© BRÜNDL SPORTS

in langjähriger Traum wurde am 1. Oktober 2021 Wirklichkeit. Im Herzen von Kaprun hat nach 1,5 Jahren Bauzeit der neue Bründl Sports Flagshipstore eröffnet. Auf einer Verkaufsfläche von 2.500 m² erwartet alle Sportenthusiasten ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis. Der Bründl Skywalk in 20 Meter Höhe, das Bründl Weitblick – Lounge | Rooftop | Bistro oder eben die gläserne Ski-Servicewerkstatt und ein eigenes Skischuh-FittingLabor.

Bründl Sports Ski- und Rennservice Team – v. l. Hans Hofer, Fabian Stiepel, Manfred Rogetzer

Infos

können noch präzisere und exaktere Strukturen in den Belag gebracht werden. Im Rennlauf können damit Hundertstel herausgeholt werden, die über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Bründl Sports Flagshipstore Nikolaus-Gassner-Straße 4, 5710 Kaprun Tel.: +43/6547/8388-0 kaprun@bruendl.at www.bruendl.at

BOOTFITTING AUF WELTCUPNIVEAU Gleich neben der gläsernen Ski-Servicewerkstatt finden Kunden ein eigenes Skischuh-Fitting-Labor. Hier sorgt das Team rund um Ex-Weltcup-Servicemann Fabian

Öffnungszeiten: täglich 08.30 – 18.30 Uhr Professionelles Skischuh-Fitting bitte mit Voranmeldung unter: bootfitting.kaprun@bruendl.at

27 37

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MEN HIGH PERFORMANCE PERFEKTION UND FAHRSPASS

Diese Skier vereinen wie keine andere Kategorie Perfektion mit Genuss. Die Alleskönner sind eine gute Alternative zu den aggressiven Riesentorlauf- und SlalomRennmodellen. An Vielseitigkeit kaum zu überbieten, spielen die High Performer ihre Stärken sowohl auf präparierten Pisten als auch auf Rennstrecken aus. Diese Kategorie hat in den vergangenen Jahren stetig an Beliebtheit gewonnen. Um den Fahrspaß richtig auskosten zu können, sind eine gewisse Sportlichkeit und ein wenig Kondition gefragt. Neben zwei „Ausgezeichnet“ wurden auch bei den Men-High-Performance-Modellen nur „Sehr gut“ vergeben.

Zielgruppe: Sportliche bis hochsportliche Pistenfahrer 38

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SKITEST | MEN HIGH PERFORMANCE

FISCHER THE CURV

STÖCKLI LASER SX

TESTSIEGER

1

DATEN: GETESTETE LÄNGE: 178 CM RADIUS: 16,5 M SIDECUT: 118-70-101 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 157, 164, 171, 178, 185 EMPFOHLENER VK-PREIS: 999,99 € MIT BINDUNG DETAILERGEBNIS

DETAILERGEBNIS

LANGER SCHWUNG

8,7

0

KURZER SCHWUNG 0

KANTENGRIFF

2

DATEN GETESTETE LÄNGE: 173 CM RADIUS: 16 M SIDECUT: 119-70-99 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 149, 157, 165, 173, 181 EMPFOHLENER VK-PREIS: 1.349 € MIT BINDUNG

7,2 8,6

LAUFRUHE

8,4

0

7,8

0

MITTELWERT

8,4

0

KURZER SCHWUNG

8,1

0

10

0

ALLG. KRAFTAUFWAND

LANGER SCHWUNG 10

KANTENGRIFF 10

8,3

0

LAUFRUHE 10

7,9

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

0

MITTELWERT

40,7

7,5

10

10

10

10

10

40,2

TESTERMEINUNG Testsieger in der Kategorie „Men High Performance“! Der „The CURV“ vereint – laut Hersteller „Fischer“ – die Performance eines Vollblut-Rennskis mit der Vielseitigkeit eines Allrounders. Das versprochene Kurvenerlebnis und der Fahrspaß wurden von unseren Testern zu 100 % bestätigt. Top auf der Piste und die Silbermedaille im SnowStyle – herzliche Gratulation! Dafür gibt es die absolute Kaufempfehlung!

TESTERMEINUNG Der „Stöckli“ hat im Kampf ums Stockerl fleißig mitgemischt und landet schlussendlich auf dem ausgezeichneten 2. Platz. Seine besonderen Vorzüge liegen bei den langen und kurzen Schwüngen gepaart mit einem perfekten Kantengriff bei optimaler Laufruhe. Ein Ski ohne Schwächen, darum unsere absolute Kaufempfehlung.

ATOMIC REDSTER X9 S REVO

BLIZZARD THUNDERBIRD R 15

3

DATEN GETESTETE LÄNGE: 175 CM RADIUS: 15,4 CM SIDECUT: 114-65,5-99,5 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 169, 175, 181 EMPFOHLENER VK-PREIS: 1.099,99 € MIT BINDUNG

DETAILERGEBNIS

DETAILERGEBNIS LANGER SCHWUNG

8,5

0

KURZER SCHWUNG 0

KANTENGRIFF

7,6

LAUFRUHE

8,1

0

0

MITTELWERT

7,4

LANGER SCHWUNG

8,1

0

10

KURZER SCHWUNG 0

10

8,3

0

ALLG. KRAFTAUFWAND

4

DATEN GETESTETE LÄNGE: 180 CM RADIUS: 16 M SIDECUT: 121-70-102 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 155, 160, 165, 170, 175, 180 EMPFOHLENER VK-PREIS: 900 € MIT BINDUNG

KANTENGRIFF

7,4

0

10

LAUFRUHE 0

10

ALLG. KRAFTAUFWAND 0

10

MITTELWERT

39,9

TESTERMEINUNG Der „Redster“ ist seit Jahren Stammgast am WST-Stockerl und schafft es dank seiner Vielseitigkeit und seinem tollen Speed auch heuer wieder auf Platz 3. Mit Topbewertungen bei allen Kriterien erweist sich der „Atomic“ als perfekter Partner auf der Piste und verpasst das „Ausgezeichnet“ nur um Haaresbreite. Unser Tipp: Kaufen!

7,7

10

10

8,1

10

8,1

10

10

39,4

TESTERMEINUNG Der „Blizzard“ schafft es Dank einer Topperformance fast aufs Podium. Der aufgrund seiner speziellen Holzkernbauweise sehr leichte High Performer verfügt über eine gute Stabilität und ist extrem laufruhig und kraftsparend. Der „Thunderbird“ ist für sportliche bis hochsportliche Fahrer mit Sicherheit eine gute Option.

39

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SKITEST | MEN HIGH PERFORMANCE

DYNASTAR SPEED 763

SALOMON S/RACE RUSH GS DATEN GETESTETE LÄNGE: 175 CM RADIUS: 17 M SIDECUT: 118-70-100 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 170, 175, 180 EMPFOHLENER VK-PREIS: 959,99 € MIT BINDUNG

5

LANGER SCHWUNG

8,5

0

0

6,9

10

10

7,9

0

LAUFRUHE

7,9

0

0

6

7,9

0

8,0

0

KANTENGRIFF 10

7,5

0

LAUFRUHE 10

7,6

10

38,8

0

KURZER SCHWUNG 10

0

KANTENGRIFF 10

10

7,8

0

LANGER SCHWUNG 10

0

LAUFRUHE

7,3

0

ALLG. KRAFTAUFWAND

MITTELWERT

DATEN GETESTETE LÄNGE: 176 CM RADIUS: 15 M SIDECUT: 124-75-110 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 160, 168, 176, 182 EMPFOHLENER VK-PREIS: 680 € MIT BINDUNG

7

DETAILERGEBNIS

LANGER SCHWUNG KURZER SCHWUNG

KANTENGRIFF

ALLG. KRAFTAUFWAND

DATEN GETESTETE LÄNGE: 174 CM RADIUS: 15 M SIDECUT: 121-72-106 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 158, 166, 174, 182 EMPFOHLENER VK-PREIS: 700 € MIT BINDUNG DETAILERGEBNIS

DETAILERGEBNIS KURZER SCHWUNG

ROSSIGNOL REACT 10 TI

MITTELWERT

38,5

10

7,8

10

7,8

10

7,3

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

7,8

7,6

0

MITTELWERT

10

10

38,3

TESTERMEINUNG Wer langgezogene, schnelle Schwünge liebt, ist mit dem „S/Race Rush“ bestens beraten. Hier spielt der mit jeder Menge Renntechnologie ausgestattete „Salomon“ seine Stärken perfekt aus, ohne dabei an Laufruhe zu verlieren. Ein High Performer, der deine Fähigkeiten auf der Piste perfekt unterstützt und Fahrspaß garantiert.

TESTERMEINUNG Der Nachfolger vom preisgekrönten „Speedzone“ mischt im sehr guten Mittelfeld der High Performer mit. Der „Dynastar 763“ hat seine Vorzüge sowohl bei langgezogenen als auch bei schnellen, kurzen Schwüngen, dabei schont er die Kraftreserven seiner Fahrer. Ein verlässlicher Partner für sportliche Carving-Fans!

TESTERMEINUNG Der neu adaptierte „React 10“ aus dem Hause „Rossignol“ ist mit jeder Menge Rennsport-inspirierter Technik ausgestattet, zeigt keine Schwächen und fährt gleich bei seiner Premiere zu einem verdienten „Sehr gut“. Auch sein attraktiver Preis ist ein schlagendes Kaufargument – das Preis-LeistungsVerhältnis stimmt.

ELAN ACE SCX FUSION X

VÖLKL DEACON 74

NORDICA DOBERMANN SPITFIRE 70 PRO

DATEN GETESTETE LÄNGE: 173 CM RADIUS: 15,9 M SIDECUT: 113-67-100 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 155, 161, 167, 173, 179 EMPFOHLENER VK-PREIS: 949,95 € MIT BINDUNG

8

0

KURZER SCHWUNG 0

KANTENGRIFF 0

LAUFRUHE 0

ALLG. KRAFTAUFWAND 0

9

7,7 7,6 7,6 7,5 7,4

MITTELWERT

LANGER SCHWUNG 10

7,6

0

KURZER SCHWUNG 10

7,7

0

KANTENGRIFF 10

7,6

0

LAUFRUHE 10

7,3

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

37,8

TESTERMEINUNG Dieser Ski besitzt Rennsportgene und darf ruhig für Renneinsätze genutzt werden. Unsere Tester konnte der „Elan“ mit sehr ausgeglichenen Bewertungen in allen Bereichen auf jeden Fall überzeugen. Auch in dieser Kategorie wurde der Geschmack der Tester getroffen, dafür gibt es Bronze im SnowStyle.

DATEN GETESTETE LÄNGE: 175 CM RADIUS: 15,5 M SIDECUT: 121-70-101 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 155, 160, 165, 170, 175 EMPFOHLENER VK-PREIS: 699,99 € MIT BINDUNG

10

DETAILERGEBNIS

DETAILERGEBNIS

DETAILERGEBNIS LANGER SCHWUNG

DATEN GETESTETE LÄNGE: 173 CM RADIUS: 16 M SIDECUT: 125-74-104 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 163, 168, 173, 178 EMPFOHLENER VK-PREIS: 880 € MIT BINDUNG

7,1

0

MITTELWERT

LANGER SCHWUNG 10

KURZER SCHWUNG 10

7,7

0

0

7,2

10

7,3

10

KANTENGRIFF 10

0

LAUFRUHE 10

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

37,3

TESTERMEINUNG Der „Deacon 74“ ist die perfekte Mischung aus einem Rennski und einem AllMountain Ski. Seine Vielseitigkeit spielt er gekonnt sowohl bei den langen als auch bei den kurzen Schwüngen perfekt aus. Für das interessante und wunderschöne Design erhält der „Völkl“ die Goldmedaille im SnowStyle.

0

MITTELWERT

10

7,0 6,8

10

10

36,0

TESTERMEINUNG Die Stärken des „Dobermann Spitfire 70“ liegen vor allem bei den langgezogenen Schwüngen. In allen anderen Bereichen fährt er ausgeglichene, sehr gute Werte ein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt beim „Nordica“ auf jeden Fall. Ein wenig Kondition unterstützt bei diesem High Performer den Fahrspaß.

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LADIES HIGH PERFORMANCE SPORTLICH UND TECHNISCH HOCHWERTIG

Mit diesen technisch hochwertigen Skiern ist sportliches Carving-Vergnügen auf der Piste garantiert. Sehr agil, ausgewogen und leicht zu drehen – aber nicht so aggressiv und kräftezehrend wie ein GS-Ski – sind diese Modelle Alleskönner und im mittleren bis oberen Geschwindigkeitsbereich zu Hause. Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind vom vielschichtigen Skimarkt nicht mehr wegzudenken. Auch in dieser Kategorie gibt es nur Topmodelle, was viermal „Ausgezeichnet“ und sechsmal „Sehr gut“ zur Folge hat.

Zielgruppe: Sportliche und hochsportliche Fahrerinnen

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ATOMIC CLOUD C12 SERVO

STÖCKLI LASER MX

TESTSIEGER

1

DATEN GETESTETE LÄNGE: 161 CM RADIUS: 14,4 M SIDECUT: 111,5-70-100 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 147, 154, 161, 168 EMPFOHLENER VK-PREIS: 699,99 € MIT BINDUNG DETAILERGEBNIS

DETAILERGEBNIS

LANGER SCHWUNG

8,8

0

KURZER SCHWUNG

8,0

0

KANTENGRIFF LAUFRUHE

8,2

0

0

MITTELWERT

LANGER SCHWUNG

8,3

0

10

KURZER SCHWUNG 10

8,3

0

ALLG. KRAFTAUFWAND

2

DATEN GETESTETE LÄNGE: 164 CM RADIUS: 13,7 M SIDECUT: 118-67-99 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 146, 152, 158, 164 EMPFOHLENER VK-PREIS: 1.149 € MIT BINDUNG

0

KANTENGRIFF 10

7,9

LAUFRUHE 10

0

ALLG. KRAFTAUFWAND

7,7

0

10

MITTELWERT

41,0

10

8,3

0

10

10

8,1

10

8,2

10

40,8

TESTERMEINUNG Testsieger in der Kategorie „Ladies High Performance“! Im heißen Kampf um Platz 1 hatte der „Atomic Cloud C12“ schlussendlich die Nase vorn. Vor allem bei den langgezogenen Schwüngen fuhr der Topperformer der Konkurrenz davon. Ein perfekter Partner für alle Skiqueens und jene, die es noch werden wollen. Hier stimmt einfach alles, auch der Preis, daher unsere absolute Kaufempfehlung.

TESTERMEINUNG Dieses sehr leichte und extrem sportliche Damenmodell aus dem Hause „Stöckli“ erreichte mit einer perfekten und ausgeglichenen Performance den ausgezeichneten 2. Platz. Die besonderen Vorzüge des „Laser MX“ liegen bei den langgezogenen Schwüngen, zudem geht dieses Modell sehr schonend mit den Kraftreserven der Fahrerinnen um. Dafür gibt es unsere Kaufempfehlung.

FISCHER THE CURV DTX WS

ROSSIGNOL NOVA 14 TI

3

DATEN GETESTETE LÄNGE: 164 CM RADIUS: 14,5 CM SIDECUT: 116-70-99 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 150, 157, 164, 171 EMPFOHLENER VK-PREIS: 849,99 € MIT BINDUNG

DETAILERGEBNIS

DETAILERGEBNIS LANGER SCHWUNG 0

KURZER SCHWUNG

4

DATEN GETESTETE LÄNGE: 160 CM RADIUS: 13 M SIDECUT: 123-74-109 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 153, 160, 167 EMPFOHLENER VK-PREIS: 700 € MIT BINDUNG LANGER SCHWUNG

7,7 8,8

0

KANTENGRIFF 0

LAUFRUHE 0

ALLG. KRAFTAUFWAND 0

MITTELWERT

8,2

8,0

0

10

KURZER SCHWUNG

8,5

0

10

KANTENGRIFF LAUFRUHE

7,8

10

7,8

10

8,3

0

10

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 0

MITTELWERT

40,3

TESTERMEINUNG Mit unschlagbaren, sensationellen Werten bei schnellen, kurzen Schwüngen und ausgezeichneten Noten in allen anderen Bereichen hievt sich der „The Curv“ verdient aufs Stockerl. Die Silbermedaille im SnowStyle kommt für den „Fischer“ aufgrund der schönen Optik noch dazu. Ein wahres Topmodell, für das wir unsere Kaufempfehlung aussprechen.

10

7,8 7,4

10

10

10

10

40,0

TESTERMEINUNG Carving-Power auf höchstem Niveau ist mit dem „Nova 14“ garantiert. Mit ausgezeichneter Leistung in allen Bereichen überzeugte er unsere Testerinnen und verpasst das Stockerl denkbar knapp. Seine Vorzüge spielt er vor allem beim kurzen Schwung und beim Kantengriff gekonnt aus. Dafür gibt es die absolute Kaufempfehlung.

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SKITEST | LADIES HIGH PERFORMANCE

VÖLKL FLAIR SC CARBON

NORDICA BELLE SL

DATEN GETESTETE LÄNGE: 160 CM RADIUS: 12,1 M SIDECUT: 123-70-103 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 150, 155, 160, 165 EMPFOHLENER VK-PREIS: 780 € MIT BINDUNG

5

DETAILERGEBNIS 8,1

0

KURZER SCHWUNG

8,4

0

KANTENGRIFF

7,8

0

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 0

DATEN GETESTETE LÄNGE: 165 CM RADIUS: 13 M SIDECUT: 120-69-104 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 150, 155, 160, 165 EMPFOHLENER VK-PREIS: 699,99 € MIT BINDUNG

6

DETAILERGEBNIS

LANGER SCHWUNG

LAUFRUHE

DYNASTAR E LITE 9

7,4 7,6

MITTELWERT

8,2

0

KURZER SCHWUNG 10

10

7,9

0

LAUFRUHE 10

8,0

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

39,3

7,4

0

LANGER SCHWUNG 10

7,8

0

KURZER SCHWUNG

7,4

0

KANTENGRIFF 10

7

DETAILERGEBNIS

LANGER SCHWUNG 10

DATEN GETESTETE LÄNGE: 165 CM RADIUS: 13 M SIDECUT: 122-68-104 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 155, 160, 165 EMPFOHLENER VK-PREIS: 700 € MIT BINDUNG

MITTELWERT

7,6

0

KANTENGRIFF 10

LAUFRUHE 10

0

38,9

10

7,6

10

7,7

10

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

10

8,0

0

10

0

MITTELWERT

38,7

TESTERMEINUNG Der „Völkl“ entpuppt sich als Leichtgewicht unter den Ladies-High-Performance-Modellen Modellen. Das tut der Stabilität und der Laufruhe des „Flair SC Carbon“ aber keinen Abbruch. Bei langen und kurzen Schwüngen gleichermaßen rhythmisch und geschmeidig erfährt sich dieser Alleskönner sein wohlverdientes „Sehr gut“.

TESTERMEINUNG Extrem laufruhig, vor allem bei den langgezogenen Schwüngen, fährt der „Nordica“ bei starker Konkurrenz ins sehr gute Mittelfeld. Der vielseitige „Belle SL“ verspricht abwechslungsreiche Skitage. Sportliche bis hochsportliche Fahrerinnen, die nicht immer im Renntempo unterwegs sein wollen, werden ihn lieben.

TESTERMEINUNG Das moderne und dezente Design mit Matt- und Glanzeffekten des „Dynastars“ ist sehr gut angekommen, dafür gibt es die Bronzemedaille im SnowStyle. Auf der Piste kann sich der „E Lite 9“ ebenfalls bestens behaupten und punktet mit ausgeglichenen Werten mit besonderen Vorzügen beim Kantengriff.

SALOMON S/MAX W BLAST

ELAN ACE SPEED MAGIC

BLIZZARD PHOENIX R 14 PRO

DATEN GETESTETE LÄNGE: 162 CM RADIUS: 14 M SIDECUT: 120-72-105 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 148, 155, 162, 169 EMPFOHLENER VK-PREIS: 699,99 € MIT BINDUNG

8

DETAILERGEBNIS LANGER SCHWUNG 0

KURZER SCHWUNG 0

KANTENGRIFF 0

LAUFRUHE 0

ALLG. KRAFTAUFWAND 0

DATEN GETESTETE LÄNGE: 161 CM RADIUS: 14,3 M SIDECUT: 111-67-98 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 149, 155, 161, 167, 173 EMPFOHLENER VK-PREIS: 749,95 € MIT BINDUNG

9

7,6 7,5 7,3 7,3

MITTELWERT

LANGER SCHWUNG 10

7,5

0

KURZER SCHWUNG 10

7,5

0

KANTENGRIFF 10

7,3

0

LAUFRUHE 10

7,3

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

37,3

TESTERMEINUNG Der „Salomon“ verspricht die perfekte Balance zwischen mehr Leistung bei weniger Gewicht. Diese Parameter haben unsere Testerinnen durchaus bestätigt. Sehr ausgeglichen bei den langen und kurzen Schwüngen sowie der Laufruhe und dem Kraftaufwand. Mit dem „S/Max W“ ist ein guter Flow garantiert.

10

DETAILERGEBNIS

DETAILERGEBNIS 7,6

DATEN GETESTETE LÄNGE: 165 CM RADIUS: 14 M SIDECUT: 121-70-102 ERHÄLTLICHE LÄNGEN: 155, 160, 165, 170, 175 EMPFOHLENER VK-PREIS: 750 € MIT BINDUNG

7,4

0

MITTELWERT

LANGER SCHWUNG 10

KURZER SCHWUNG 10

7,3

0

0

6,7

KANTENGRIFF 10

LAUFRUHE 10

0

ALLG. KRAFTAUFWAND 10

36,8

TESTERMEINUNG Ein Ski, der allen Herausforderungen, die sportliche Damen wünschen, gewachsen ist. Der „ACE Speed Magic“ punktet bei langen und kurzen Schwüngen gleichermaßen und schont dabei die Kraftreserven. Mit seiner knallig pinken Farbe wird Frau auf der Piste garantiert zum Hingucker. Dafür gibt es für den „Elan“ Gold im SnowStyle.

0

MITTELWERT

10

7,2

0

10

6,7

10

10

7,3

10

35,2

TESTERMEINUNG Der „Phoenix R 14 Pro“ hat seine Stärken beim langen Schwung und zeigt sich dabei sehr stabil und kraftsparend. Ein sehr gut abgestimmtes Modell ohne große Schwächen. Der „Blizzard“ eignet sich für sportliche Damen, die einen verlässlichen Partner für einen erlebnisreichen Winter auf der Piste suchen.

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Entgeltliche Einschaltung

STARKE MARKEN

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DAS FITLINE® OPTIMALSET Wünschen Sie sich, jeden Tag bis ins hohe Alter und auch beim Sport fit und leistungsfähig zu sein? Damit ihr Körper das leisten kann, braucht er bestimmte Nährstoffe. Unser FitLine® Optimal-Set (bestehend aus PowerCocktail + Restorate) bietet Ihnen die ideale FitLine-Basisversorgung. Unsere Produkte werden mit dem exklusiven Nährstoff-Transportkonzept (NTC®) hergestellt, das die Nährstoffe immer genau dann, wenn sie gebraucht werden, genau dorthin, wo sie gebraucht werden, bringt – auf die Zellebene, von innen und außen. Ergänzen Sie morgens durch FitLine® PowerCocktail und abends durch FitLine® Restorate Ihre gewohnte Kost. Die Produkte sind unkompliziert zuzubereiten und die Zubereitung wird in wenigen Tagen zur guten Gewohnheit.

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© Hefel

„Basisch kulinarisch“

Jetzt neu erschienen: Jentschuras Kochbuch „Basisch kulinarisch“.

NEU: HEFEL MY NECK KISSEN

G

Erholung für Kopf und Nacken

esund kochen ist kein Hexenwerk. Wie einfach und doch raffiniert sich gutes Essen auf den Tisch zaubern lässt, zeigt Jentschuras Kochbuch „Basisch kulinarisch“, das jetzt in der 3. erweiterten Auflage neu erschienen ist. Es enthält einfache Blitzrezepte, Frühstücksrezepte, Ideen

Das neue HEFEL My Neck Kissen ist ein von Ärzten und Therapeuten empfohlenes Spezialkissen. Es sorgt für die ergonomisch richtige Ruhelage der Wirbelsäule im Schlaf. Der verlängerte Mittelteil unterstützt und unterlagert die Brust- und Halswirbel, Verspannungen im Kopf-Nacken-Schulter-Bereich werden spürbar gelindert.

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für mittags, abends und für Naschkatzen, Leckereien zum Mitnehmen sowie für Feste und Feiern. Was alle Rezepte eint: Sie sind schnell zuzubereiten, zugleich aber vollwertig und bekömmlich. Auf knapp 100 Seiten werden in dem beliebten Kochbuch Rezepte mit den gluten- und laktosefreien Lebensmitteln der Marke P. Jentschura präsentiert, die der bewährten 80:20-Regel für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt folgen. Daher bieten sie vielfältige Anregungen für die Umsetzung einer basenüberschüssigen Ernährung im Alltag, die zeitsparend, vor allem aber einfach lecker ist. Erhältlich ist „Basisch kulinarisch. Genussküche von einfach bis raffiniert“ ab Juli überall, wo es JentschuraProdukte gibt.

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Für optimale Leistung und Ausdauer beim Sport kommt es vor allem auf zwei Mineralstoffe an: Magnesium und Kalium. Nur gemeinsam sorgen sie für das Funktionieren der Muskeln. Zu wenig Kalium kann zu schnellerer Ermüdung führen, zu wenig Magnesium wiederum kann Muskelkrämpfe begünstigen. In optimaler Kombination finden sich die beiden in Dr. Böhm® Magnesium Sport®. Unser Tipp für unterwegs: die praktischen Sticks. Sie können ganz ohne Flüssigkeit eingenommen werden.

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STARKE MARKEN

© POC

WINTER 2021/22 POC SKULL DURA JR Ausgeklügelter Kopfschutz für die Renn-Stars von morgen Der Skull Dura JR Helm ist speziell für den Renn-Nachwuchs entwickelt. Er bietet genau den Schutz und die Sicherheitstechnologien, die junge Talente benötigen, um ihr volles Potenzial zu entwickeln und die Spitze des Sports zu erreichen. Das integrierte und stufenlose Race-Lock-Verstellsystem sorgt für eine präzise Anpassung an den Kopf und festen Sitz bei rasanten Abfahrten. Gleichzeitig minimieren Ohrkammern Störgeräusche und damit Gleichgewichtsbeeinträchtigungen. Eine multi-impact EPP-Innenauskleidung und eine robuste ABS/PC-Außenschale schützen junge Skifahrer:innen in diesem FIS RH 2013 zertifizierten Rennhelm. Die weichen Ohrpolster lassen sich im Notfall mit einem Handgriff entfernen. Optional kann der POC Maxilla Sicherheits-Kinnbügel montiert werden.

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Seit dem Jahr 1912 produziert das österreichische Familienunternehmen ESKA Handschuhe für alle Lebenslagen. Der Gedanke an die Heimat ist auch heute noch in der DNA des Trendsetters tief und fest verwurzelt, was sich nicht zuletzt in den Produkten „Made in Austria“ bemerkbar macht.

I

m hochwertigen ESKA-Fingerhandschuh „Dachstein“ steckt pure Natur. Sein Name lässt eindeutig auf die Ursprungsregion der verwendeten Materialien schließen. Der „Dachstein“ wird traditionell hergestellt und kommt ohne Kunstfasern und künstliche Farbstoffe aus!

Der Dachstein ist als Handschuh und Fäustling erhältlich.

FLAUSCHIG WARM Beim Blick auf die Details wird rasch klar, warum dieser Handschuh auch an strengen Wintertagen so wunderbar flauschig wärmt. „Das Lammpelzfutter, ein drumherum robuster Loden und die Innenhand aus feinstem Ziegenleder lassen gar nichts anderes zu. Wir stehen auf österreichische Qualität und leben sie täglich“, betont ESKAGeschäftsführer Paul Loos.

© ESKA

Der Natur-Handschuh für kalte Tage

ESKA-Geschäftsführer Paul Loos setzt auf österreichische Materialien.

AUCH ALS FÄUSTLING ERHÄLTLICH Durchaus beliebt ist der „Dachstein“ auch als hochwertiger Fäustling. Der natürliche und widerstandsfähige steirische Loden hält Wind und Wetter draußen, während die Hände im flauschigen Lammpelzfutter herrlich warm bleiben. Rutschfester Griff inklusive! „Fäustling und Handschuh sind beim Dachstein in verschiedenen Farben erhältlich. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“, so Loos. Infos Tel.: +43/7242/47292 office@eskagloves.com www.eskagloves.com

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STUBAI

Damen- & HerrenSteppjacke

Hochwertige Funktionsbekleidung Die Lust auf Abenteuer in freier Natur war schon immer die Inspirationsquelle für die Tiroler Erfolgsmarke Stubai. Kaum verwunderlich, dass hinter Stubai ein Team steht, das u. a. aus Bergführern, Ingenieuren und erfahrenen Sportkletterern besteht. Dieses aus der Praxis stammende Know-how und der ständige Anspruch an Qualität und Innovation prägen die Funktionsbekleidung der Top-Marke. Robuste, durchdachte Textilien garantieren neben Wetterschutz höchsten Tragekomfort, maximale Bewegungsfreiheit und Verlässlichkeit – ob für anspruchsvolle Touren im Gebirge oder für gemütliche Wanderungen. Ein Beispiel dafür ist die sportive Strickfleecejacke, die jeweils in drei Farben für Damen und Herren erhältlich ist. Ein Bestseller, der dank des raffinierten Materials für ausgezeichnete Wärmeisolierung und für perfekten Windschutz sorgt.

NORDCAP Die Freiheit beginnt vor der Haustür!

Damen- & HerrenStrickfleecejacke

Mehr Informationen finden Sie im beigelegten Prospekt oder auf personalshop.com.

Zeitlose Designs, praktische Funktionalität und verlässliche Qualität: Mit mehr als 20 Jahren Know-how im Bereich Funktionsbekleidung, vielen erfolgreichen Produkten und mit starker Innovationsleistung hat sich Nordcap als Outdoor-Marke etabliert. Von Funktionsshirts über Funktionshosen bis hin zu allwettertauglichen Jacken und OutdoorSchuhen finden naturbegeisterte Damen und Herren alles für sportliche Erlebnisse unter freiem Himmel. Zum MegaBestseller avanciert ist unter anderem die ultraleichte Kapuzen-Steppjacke mit extraweicher Wattierung. Neben dem sportiven Design begeistert das Modell mit einem fantastischen Sitz und optimalen funktionellen Eigenschaften. So schenkt die Jacke trotz ihres erstaunlich leichten Gewichts angenehme Wärme. Die Steppjacke ist als Damen- und Herrenmodell und in mehreren trendigen Farben erhältlich. Mehr Informationen finden Sie im beigelegten Prospekt oder auf personalshop.com.

Druckfrisch aus Österreich Seit mehr als 150 Jahren produzieren wir als österreichischer Familienbetrieb Druckwerke von höchster Qualität. Mit unserem Bekenntnis zu Tradition, regionaler Produktion und nachhaltigem Wirtschaften schaffen und sichern wir Arbeitsplätze in Österreich. Darauf sind wir stolz.

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ENDE EINER ÄRA

AUSGEZAUBERT Der Rekord-Weltcupsieger fliegt nicht mehr. Mit Gregor Schlierenzauer verließ das einstige „Wunderkind“ die Skisprungbühne. Der Tiroler hat seine Sportart nicht nur über Jahre dominiert, sondern auch auf ein neues Level gehoben. Text: Daniel Fettner

CHARAKTERBILDENDE KARRIERE UNGLAUBLICHE ANFANGSJAHRE Es ist eine einzigartige Karriere, deren Höhepunkt sieben Jahre andauerte – sieben lange Jahre, in denen er die Konkurrenz phasenweise nach Belieben dominierte. Von 2007 bis 2014, also im Alter von 16 bis 23 Jahren, verbreitete Gregor seinen „Schlierenzauber“ – in dieser Zeit gelangen ihm 52 seiner insgesamt 53 Einzelsiege im Weltcup, eine bis heute unerreichte Bestmarke.

Schlierenzauer fegte als Jungstar wie ein Orkan über die Sprungschanzen und wurde als „Prinz des Skispringens“ hofiert und gefeiert. Sein Charakter wurde getestet und er musste schneller reifen, als es manch anderem Sportler in seinem Alter vergönnt war. Wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Und wo Teamkameraden sind, ist zugleich auch Konkurrenz.

„Gregor war ‚The Special One‘. Seine 53 Siege sind unfassbar. Dieser Rekord wird noch lange, lange Zeit halten.“

„Unsere Duelle waren hart umkämpft, aber ich habe sie immer genossen und sie haben mich jedes Mal dazu angespornt, noch besser zu werden. Danke, dass du mich ständig gepusht hast, und danke auch für all die großartigen Momente, die wir gemeinsam teilen durften.“

Kamil Stoch, dreifacher Olympiasieger

Thomas Morgenstern, Olympiasieger

DIE ÄRA DER SUPERADLER Wo immer der „Superadler“ damals auftauchte, war der Trubel um seine Person riesig. Gemeinsam mit Thomas Morgenstern, Andreas Kofler und Co. prägte er die goldenen Jahre im österreichischen Skispringen, begeisterte eine ganze Generation für die wagemutigen Weitenjäger und inspirierte zahlreiche junge Sportlerinnen und Sportler.

„Gregor hat das Skispringen auf ein neues Level gehoben, auf ein ganz anderes Niveau. Er war mein Idol, als ich mit 19 Jahren zur Nationalmannschaft gekommen bin.“ Stefan Kraft, amtierender Weltmeister

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FACTS SEINE GRÖSSTEN ERFOLGE OLYMPIA:

Gold Team 2010 Vancouver, Silber Team 2014 Sotschi, Bronze 2010 Normal- und Großschanze WM:

Gold Großschanze 2011 Oslo, 5 x Teamgold, insgesamt 12 WM-Medaillen SKIFLUG-WM:

Gold Einzel 2008 Oberstdorf, Silber Einzel 2010 Planica, 3 x Teamgold WELTCUP:

STILLER ABGANG EINES GANZ GROSSEN

KEIN EINFACHER WEG Die letzten sieben Jahre von Gregors Karriere standen unter einem anderen Stern: Nach 2015 wollte kein Einzelsieg mehr gelingen. Die Leichtigkeit und der Zauber gingen verloren, stattdessen wurde es eine Zeit des menschlichen Wachstums für den damals gerade mal 24-Jährigen. Eine Zeit, in der er auch seinen Sportsgeist und sein Durchhaltevermögen immer wieder unter Beweis stellte und in der er sich viel Respekt erarbeitete.

© GEPA

„Ich habe den Gregor schon als Kind kennengelernt und ihn dann bei seinen Weltcupsiegen und Erfolgen begleiten dürfen, um am Ende dann auch mit ihm etwas leiden zu müssen. Er hat in seiner Karriere das ganze Spektrum erlebt.“ Toni Innauer, Skisprungikone

Auf seiner Homepage gab Gregor Schlierenzauer im September sein Karriereende bekannt: „Weil sich die Entscheidung ebenso wie der Zeitpunkt richtig anfühlt“, schrieb er. Nur wenige Stunden zuvor hatte er seinen Entschluss langjährigen Wegbegleitern mitgeteilt. Von den Entscheidungsträgern im ÖSV hat er sich in aller Form verabschiedet. Nach all den Jahren im Scheinwerferlicht hat sich der einstige Überflieger bewusst für einen stillen Abgang entschieden. „Jede Landung ist ein neuer Anfang“, schreibt Schlierenzauer zum Abschied an seine Unterstützer. „Glaubt an euch und eure Träume, geht euren Weg, egal wie herausfordernd er auch sein mag. Es ist es absolut wert. Danke für alles, bleibt gesund und bleibt euch treu.“

„Er hat im Grunde alles erreicht, was es zu erreichen gibt, fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt, und es ist auch ihm zu verdanken, dass der Sport heute da steht, wo er ist.“ Mario Stecher, Sportlicher Leiter Skispringen und Nordische Kombination im ÖSV

Gesamtsieger 2008/09 und 2012/13, 53 Siege (Rekordhalter) SKIFLUG-WELTCUP:

Gesamtsieger 2008/09, 2010/11 und 2012/13 VIERSCHANZENTOURNEE-SIEGER 2011/12 UND 2012/13

DIE MEISTEN WELTCUPSIEGE:

Name

Weltcupsiege

1. Gregor Schlierenzauer (AUT)

53

2. Matti Nykänen (FIN)

46

3. Adam Malysz (POL)

39

3. Kamil Stoch (POL)

39

5. Janne Ahonen (FIN)

36

BESTENLISTE DER NOCH AKTIVEN SKISPRINGER:

Name

Weltcupsiege

1. Kamil Stoch (POL)

39

2. Simon Ammann (SUI)

23

2. Peter Prevc (SLO)

23

4. Severin Freund (GER)

22

5. Stefan Kraft (AUT)

21

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DIE DIGITALE MITGLIEDSKARTE – SEI TEIL DER ÖSV-COMMUNITY! Mit der digitalen ÖSV-Karte können alle Mitglieder ab sofort zusätzliche Vorteile und Funktionen auf ihrem Smartphone nützen. Rennläufer aller Altersstufen können zudem Beiträge erstellen und ganz einfach ihr eigenes Athletenprofil verwalten. Seit Jänner 2020 ist die Onlineplattform skizeit.at die offizielle Anmelde- und Ergebnisdatenbank des ÖSV für Rennen in ganz Österreich. Dank einer Erweiterungsstufe können sich alle ÖSV-Mitglieder ab sofort ganz einfach ihren eigenen Account erstellen und ihre digitale Mitgliedskarte direkt auf ihr Smartphone laden.

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SO FUNKTIONIERT ES: DIE REGISTRIERUNG ERFOLGT ÜBER EIN EINFACHES 3-STUFEN-PRINZIP: SCHRITT 1: BENUTZER ANLEGEN Gehen Sie auf skizeit.at („Meine Skizeit“). Legen sie dort einen Benutzer (E-Mail-Adresse + Passwort) an. Daraufhin erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit weiteren Informationen. SCHRITT 2: VERKNÜPFUNG MIT IHRER ÖSV-KARTE Verbinden Sie Ihren Skizeit-Account mit ihrer ÖSV-Karte. Die dafür notwendige (neunstellige) Mitgliedsnummer und der ÖSV-Pin sind auf Ihrer Karte ersichtlich. SCHRITT 3: ÖSV-KARTE AUFRUFEN Klicken Sie im Bereich ÖSV-Mitgliedschaft auf ÖSV-Karte und schon haben Sie diese auf ihrem Smartphone. Um diese dauerhaft am Handy zu haben, können Sie diese Seite via Browser-Funktion einfach als Website auf Ihren Startbildschirm hinzufügen. Tipp: Es ist auch möglich meh rere Accounts zu verwalten. So können Eltern die Profile ihrer Kinder (und umgekehrt) auf dem neus ten Stand halten.

Vorteile für ÖSV-Mitglieder • Ihre ÖSV-Mitgliedskarte ist Ihr ständiger digitaler Wegbegleiter. • Ihre persönlichen Daten und Ihr Profilbild können jederzeit aktualisiert werden. • In Ihrem persönlichen „Meine Skizeit“-Bereich finden Sie zukünftig Gutscheincodes und Vergünstigungen.

Vorteile für Rennläufer • Verwalten Sie ihr eigenes Athletenporträt. • Gestalten Sie Ihre eigene Skizeit-Seite. • Einfaches Erstellen von Beiträgen (Texten, PDFs und Bilder hochladen etc.). • Teilen Sie Ihre Beiträge oder Ergebnisse via WhatsApp und Facebook. • In der übersichtlichen Zeitleiste finden Sie Informationen zu Ihren Rennen.

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Ihre neue ÖSV-Karte ist da! Mit Ihrer gültigen ÖSV-Karte genießen Sie einen umfassenden Versicherungsschutz und exklusive Vorteile und Vergünstigungen. Ihre ÖSV-Karte liegt bei Ihrem Verein für Sie bereit.

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SCHWERPUNKT: BIATHLON

Das Biathlon C

DAS DIOPTER

Durch das Diopter blicken die Athleten auf das Ziel. Die Visierlinie kann mittels der Rasten am Diopter verstellt und an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden. Vergrößernde Optiken sind nicht erlaubt.

A

DER SCHAFT

Ist individuell angepasst und wird immer wieder adaptiert und verfeinert. Der Schaft von Anna besteht aus Nussholz, aber auch Carbon oder andere Materialien können hierfür verwendet werden.

B

DER SICHTSCHUTZ

Ist von Athlet zu Athlet unterschiedlich. Manche verzichten auch völlig darauf.

C B

D

A

E F

D

DAS RINGKORN

Damit nehmen die Athleten die Scheiben ins Visier. Je nach Wetter und Sicht kommen verschieden große Ringkörner zum Einsatz.

DER RIEMEN

Ist am Oberarm der Athleten befestigt und wird beim Liegendanschlag am Gewehr eingehackt. Das sorgt für zusätzliche Stabilität.

E

DER ABZUG

Jedes Biathlon-Gewehr muss ein Abzugsgewicht von 0,5 kg aufweisen. Das wird bei jedem Athleten vor dem Rennen kontrolliert, damit sich auf keinen Fall leichtfertig ein Schuss lösen kann.

DIE PATRONE

Es gibt verschiedene Munitionshersteller und die Austrittsgeschwindigkeit der Patrone darf 360 m/s nicht überschreiten.

© Axel Springer

DER REPETIERHAHN

Ist während des Laufens immer geschlossen. Bevor man den ersten Schuss abgibt, wird einmal repetiert, dann nach jedem abgegebenen Schuss. Die letzte leere Hülse bleibt bis zur nächsten Schießeinlage im Lauf.

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gewehr

FACTS

1

IM NORMALFALL besitzt jeder Athlet nur ein Gewehr, das individuell auf ihn angepasst ist. Viele Athleten verwenden in ihrer ganzen Karriere immer dasselbe Gewehr.

J

DER KORNTUNNEL

Hier ist das Ringkorn befestigt. Sowohl das Diopter als auch das Ringkorn können mit einer Klappe bei Regen oder Schneefall geschützt werden.

I

DER LAUF

Wird aus Metall gefertigt und lässt sich vom Schaft trennen, was vor allem beim Reisen zwischen den Wettkämpfen passiert. Die Lauflänge ist nicht limitiert.

GEWICHT:

J

3,5 KILO

I

So viel muss ein Biathlongewehr mindestens wiegen.

H F

DIE NACHLADEPATRONEN

Diese sind vor allem bei den Staffelrennen essenziell, aber auch wenn ein Fehler beim Repetieren passiert.

G

DER TRAGEGURT

Individuell an den jeweiligen Athleten angepasst, um das Gewehr nach dem Schießen blitzschnell schultern zu können.

H

ZUR PERSON ANNA GANDLER: Die Tirolerin zählt zu Österreichs größten Nachwuchshoffnungen im Biathlon und hat schon einige Erfolge bei Jugend und Junioren-EMund -WM-Veranstaltungen vorzuweisen. Die 20-Jährige hat sich für Ski Austria Zeit genommen und erklärt alles Wissenswerte rund um ihr Biathlongewehr.

Es handelt sich um Kleinkalibergewehre und jeder Athlet braucht einen Feuerwaffenpass, um die Waffe mitführen zu dürfen.

BIATHLETEN

feuern im Jahr ca. zwischen

12.000 und 20.000 Schüsse ab.

DAS MAGAZIN

Jedes Magazin ist mit fünf Patronen gefüllt. Je nach Disziplin sind bis zu vier Magazine am Gewehr befestigt. Insgesamt ca.

25 Sekunden

brauchen die Athleten von der Ankunft an der Matte, um fünf Schüsse abzugeben und wieder wegzulaufen. Der inoffizielle Weltrekord liegt bei ungefähr

18 Sekunden.

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SCHIESSABLAUF

Der Meister BEI DER ARBEIT Durch die Kombination aus maximaler körperlicher Anstrengung und enormer Präzisionsarbeit am Schießplatz entsteht die Faszination rund um den Biathlonsport. Ein Spagat zwischen Ruhe und Belastung, den „Meisterschütze“ Simon Eder wie kaum ein anderer beherrscht. Text: Nils Vettori

W

as beim 38-jährigen Routinier häufig mühelos erscheint, ist in Wahrheit das Ergebnis jahrelanger und konsequenter Detailarbeit und ein sensibles Zusammenspiel mehrerer Teilabläufe. Für Ski Austria hat sich der Salzburger Zeit genommen, um die einzelnen Phasen des Schießens näher zu erläutern.

DER ZULAUF

„Der Fokus beim Zulauf liegt darauf, sich körperlich auf den Schießstand vorzubereiten. Vor allem den Puls versucht jeder Athlet optimal zu senken. Es gibt dafür aber kein Grundrezept, da jeder Zulauf von Strecke zu Strecke unterschiedlich ist. Für mich ist das eine absolute Gefühlssache, bei der man auch nicht zu viel über das bevorstehende Schießen nachdenken darf.“

DER ABLAUF

„Hier gilt es die Automatismen abzurufen, die man gemeinsam mit dem Trainerteam das ganze Jahr trainiert hat. Zusätzlich muss man auf äußere Einflüsse gefasst sein. Von einer rutschigen Matte über komische Geräusche des Gegners, der neben einem liegt, bis hin zu den Jubelschreien des Publikums kann einen hier viel aus der Fassung bringen. Man muss darauf achten, immun gegen solche Ablenkungen und nicht zu feinfühlig zu werden.“

fühl und verwende keine Pulsuhr zur Kontrolle. Geschätzt schieße ich mit ca. 160 bis 170 Puls.“

DIE ATMUNG

„Es gibt verschiedenste Atemtechniken beim Biathlon. Ich persönlich mache vor jedem Schuss beim Ausatmen einen Atemstopp, schieße und atme nach dem Schuss noch die restliche Luft aus. Bei schnellen Schießeinlagen beschleunige ich diesen Vorgang.“

DIE VERHÄLTNISSE

DER PULS

„Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass man versucht, seine Herzfrequenz so niedrig wie möglich zu bekommen. Jeder Athlet hat hier seinen optimalen Bereich. Ich persönlich achte nur auf mein eigenes Ge-

„Die Verhältnisse sind ein ganz schwieriger Faktor. Wenn man zum Schießplatz kommt, sieht man zwar die Windfahnen, aber weiß nicht, ob diese jetzt eventuell vereist oder nass sind. Das ist oft sehr trügerisch. Der Wind war nie mein Freund

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ZUR PERSON SIMON EDER: In der abgelaufenen Saison traf Simon Eder von 554 abgegebenen Schüssen unglaubliche 511 Mal ins Schwarze, was eine sagenhafte Trefferquote von 92 % bedeutet. Zudem gelang ihm im letzten Weltcupwinter mit einer Serie von rekordverdächtigen 99 Treffern in Folge eine echte Sensation. Seine temporeichen Schießeinlagen brachten ihm in Anlehnung an den Comichelden, der „schneller als sein Schatten schießt“, auch den Spitznamen Lucky Luke ein.

und ich versuche ihn seit Jahrzehnten richtig einzuschätzen. Lieber sind mir Laborbedingungen, denn dann kann ich meine Stärken besser ausspielen.“

DIE ROUTINE

„Ich würde es eher Altersgelassenheit nennen. Ich verdaue schlechte Rennen immer noch nicht gut, aber es ist jetzt einfach in einer anderen Relation. Mit 25 Jahren habe ich mir dann oft gedacht, die Welt geht unter, und das ist jetzt auf keinen Fall mehr so.“

WIR SPIELEN MIT DEM LICHT

© GEPA, EXPA

DIE TEAMARBEIT

„Es ist ein großer Kreis an Personen beteiligt. Von den Serviceleuten, den Trainern bis hin zu den Physiotherapeuten entsteht einfach ein Kreislauf, der funktionieren muss, ansonsten hast du in der Weltspitze keine Chance.“

HELLA ist stolzer Teamsponsor der ÖSV Biathlonteams. www.hella.info

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SCHIESS-APP

INNOVATIVE DETAILARBEIT Für eine erfolgreiche Schießperformance geht das ÖSV-Biathlon-Team immer wieder neue Wege und hat gemeinsam mit dem Unternehmen Cloudflight eigens eine Software entwickelt, um Schussbilder digital an Betreuer und Athleten an der Strecke zu übermitteln. Text: Nils Vettori

E

in kurzer Blick durch das Fernglas genügt ÖSV-Herren-Cheftrainer Ricco Groß, um das abgegebene Schussbild seiner Athleten zu bestimmen. Ist eine klare Tendenz der abgegebenen fünf Schüsse in eine bestimmte Richtung zu erkennen, ist eine Korrektur der Visierlinie am Diopter die logische Reaktion. Um dem Athleten, der sich bereits wieder auf der Strecke befindet, diese Information zu übermitteln, zieht Ricco Groß das Tablet aus der Tasche, markiert die Position der Schüsse in der eigens entwickelten App und leitet dieses Bild an die Betreuer an der Strecke weiter. Damit erhält der Athlet die Möglichkeit, eine grafische Darstellung seines Schussbildes während des Wettkampfes zu sehen. Eine äußerst elegante Lösung, hinter der aufwendige Forschungsarbeit steckt.

„International gesehen gibt es keine vergleichbare Software, obwohl viele andere Nationen bereits versucht haben, Ähnliches zu entwickeln.“ Ricco Groß, ÖSV Herren-Cheftrainer Biathlon

JAHRELANGE ENTWICKLUNG Vor über sieben Jahren wurde erstmals mit der Programmierung dieser Software begonnen, die seither immer weiter verbessert und adaptiert wurde. „Die App ist gerade in der Wettkampfsituation und als

Analysetool ein echter Gewinn für unser Team. International gesehen gibt es keine vergleichbare Software, obwohl viele andere Nationen bereits versucht haben, Ähnliches zu entwickeln“, meint etwa HerrenCheftrainer Ricco Groß. „Ein Schussbild am Tablet darzustellen, ist ja recht simpel. Die Quintessenz der Software ist es aber, den Informationsfluss unter Wettkampfbedingungen mit 100-prozentiger Zuverlässigkeit hinzubekommen. Die Herausforderung bestand darin, dass die Software von mehreren Personen zeitgleich verwendet wird und ein passender Algorithmus gefunden werden musste, der die Daten abgleicht und filtert. Die Usability musste zudem bis ins letzte Detail mit den Trainern abgestimmt werden“, so Georg Ogris, bei Cloudflight unter anderem für Machine Learning und Data Science zuständig.

IN DREI SCHRITTEN ZUM ZIEL Direkt nach der Schießeinlage übermittelt Herren-Cheftrainer Ricco Groß das digitale Schussbild seiner Athleten inkl. Diopterkorrektur (Bild 2) an seine Betreuer, die das Bild anschließend den Athleten zeigen können.

1.

2.

SCHIESSEINLAGE

DATEN AN BETREUER

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Stehen sinnbildlich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit (v. l.): Trainer Gerald Sonnberger, David Komatz und Armin Blaha von der Firma Cloudflight.

ENGE ZUSAMMENARBEIT Um das Programm perfekt auf die Bedürfnisse der Trainer und Athleten anzupassen, bestand immer eine enge Zusammenarbeit zwischen dem ÖSV und den Entwicklern. „Man muss die Prozesse und Herausforderungen der Trainer und Athleten bis ins kleinste Detail verstehen, um am Ende ein hochwertiges Produkt anbieten zu können. Solche spannenden Projekte können nur gemeinsam umgesetzt werden“, erklärt Armin Blaha, Business Developer bei Cloudflight, und ergänzt: „Wir hören von Anfang an zu und gehen individuell auf die Bedürfnisse ein. Das führt zu langjährigen Partnerschaften mit unseren Kunden und spiegelt auch genau unsere Firmenidentität wider.“

LAUFENDER PROZESS

© ÖSV/Vettori, Cloudlfight, GEPA

In Peking wird das Programm bereits zum dritten Mal im Zuge von Winterspielen im Einsatz sein. Über die Jahre fanden laufend Adaptierungen statt und immer wieder neue Funktionen wurden integriert. Neben der Schussbildübermittlung entwickelte sich die App auch zu einem umfangreichen Analysetool, mit einer Datenbank von unzähligen Schussbildern. Am Ende ist aus einer fortschrittlichen Idee ein Alleinstellungsmerkmal des ÖSV entstanden, das dem Team auch in Zukunft Treffsicherheit garantieren soll.

WIR VERWANDELN DEINEN RAUM

3. BILD AN ATHLET

HELLA ist stolzer Teamsponsor der ÖSV Biathlonteams. www.hella.info

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NEUES BAUPROJEKT

NORDISCHES TRAININGSZENTRUM Das neue Biathlon- und Langlaufzentrum in der Gemeinde Schwoich im Tiroler Unterland wächst mit Riesenschritten. Dieser Tage gab es auch hohen Besuch auf der Baustelle und die Gäste zeigten sich bei einem Lokalaugenschein begeistert von dem Projekt.

Besichtigung der Baustelle (v. l.): WSV-Präsident Sebastian Thaler, die beiden Biathlonweltmeister Dominik Landertinger und Lisa Hauser, Toni LengauerStockner, ÖSV Biathlonreferent Franz Berger, Bgm. Peter Payr, Franz Schuler und Dr. Burkhard Huber vom Reha-Zentrum Bad Häring.

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ie neue Trainingsanlage des WSV Schwoich ist auf den Nachwuchs und die Schulsportförderung ausgerichtet, im Zentrum stehen die Vermittlung von Langlauf und Biathlon sowie die Förderung des Breitensports. Das neue Zentrum ist Ausgangspunkt für viele Runden und Loipen und soll das Herzstück einer überregionalen Langlauf-

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„Was hier entsteht, ist nicht nur gut durchdacht, sondern auch unheimlich wichtig für unseren Nachwuchs.“ Franz Berger, Sportlicher Leiter Biathlon des ÖSV

Region werden. Dafür entstehen derzeit ein Funktionsgebäude, ein moderner Luftgewehr-Laserschießstand und ein Grundwasserbrunnen für die Beschneiungsanlage. Die Anlage wurde so konzipiert, dass zukünftig Biathlon- und Langlaufbewerbe bis auf Bundesebene abgehalten werden können.

EINZIGARTIG UND WEGWEISEND

© Hermann Nageler/Kurt Matz

Franz Berger, Sportlicher Leiter Biathlon des ÖSV, kam vor Kurzem persönlich nach Schwoich und staunte, was hier auf einem Feld in Zentrumsnähe des Dorfes aus dem Boden wächst. „Kompliment und Gratulation an den WSV und die Gemeinde Schwoich. Was hier entsteht, ist nicht nur gut durchdacht, sondern auch unheimlich wichtig für unseren Nachwuchs, der hier tolle Bedingungen vorfinden wird.“ Auch die beiden Biathlonweltmeister Dominik Landertinger und Lisa Hauser zollten den Verantwortlichen Respekt: „Wirklich ein tolles Projekt – genau so etwas brauchen wir für unseren Nachwuchs.“

WE DESIGN COOL SHADOWS

WIR SPIELEN MIT DEM LICHT

Die moderne Anlage des WSV Schwoich soll in Zukunft dem österreichischen Biathlon- und Langlaufnachwuchs bestmögliche Trainingsmöglichkeiten bieten.

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EREIGNISREICHE SAISON

DIESE ÖSV-WELTCUPEVENTS BEGEISTERN SPORTFANS 2021/22 Von Ski Alpin über Skispringen, Biathlon und Nordischer Kombination bis hin zu Snowboard und Freeski – die Saison 2021/22 hat eventtechnisch einiges zu bieten. Die Stimmung am Renngelände ist unter den zugelassenen Bedingungen jedenfalls einen Besuch wert. Tickets für alle Events auf www.skiaustriaticket.at

ALLE

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TERREICH S Ö IN E B R E W E B WELTCUP lick im Überb

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EVENTS 2021

WELTCUPEVENTS 2021

23. + 24. OKTOBER 2021

13. + 14. NOVEMBER 2021

20. NOVEMBER 2021

AUDI FIS SKI WELTCUPAUFTAKT

AUDI FIS SKI WELTCUP

FIS FREESKI WELTCUP

RIESENTORLAUF DAMEN UND HERREN

PARALLEL-EVENT DAMEN UND HERREN

SLOPESTYLE DAMEN UND HERREN

Rettenbachgletscher Sölden

Flexenarena Lech Zürs

Snowpark Stubai Zoo

„Wir kennen in Hochfilzen jeden Millimeter und wenn man dann vom heimischen Publikum über die Strecke getragen wird, ist das einfach unglaublich.“

© GEPA pictures/ Jasmin Walter, Oliver Lerch, Patrick Steiner (2), Christian Walgram, Thomas Bachun, Andreas Pranter, EXPA

David Komatz, Biathlon

Traditionsgemäß empfängt Sölden im Oktober die alpinen Skirennläuferinnen und Skirennläufer beim ersten Weltcuprennen.

Kopf an Kopf kämpfen sich die Alpinskirennläuferinnen und -rennläufer beim Parallel-Event ins Ziel.

Der Weltcupauftakt der Freeskier findet im November am Stubaier Gletscher statt. Bereits zum fünften Mal ist die Freestyle-Elite zu Gast.

10. – 12. DEZEMBER 2021

10. + 11. DEZEMBER 2021

17. – 19. DEZEMBER 2021

28. + 29. DEZEMBER 2021

BMW IBU BIATHLON WELTCUP

FIS SNOWBOARD CROSS WELTCUP

FIS WELTCUP NORDISCHE KOMBINATION UND SKISPRINGEN

AUDI FIS SKI WELTCUP

SPRINT, VERFOLGUNG UND STAFFEL DAMEN UND HERREN Biathlonstadion Hochfilzen Als Austragungsort der 49. Biathlon-WM 2017 ist Hochfilzen perfekt gerüstet für sechs spannende Rennen.

SNOWBOARD CROSS DAMEN, HERREN UND TEAM

NORDISCHE KOMBI DAMEN UND HERREN, SKISPRINGEN DAMEN

Silvretta Montafon Zu spektakulären Wettkämpfen trifft sich die Cross-Elite im Skigebiet Silvretta Montafon.

Langlauf- und Sprungstadion Ramsau am Dachstein Gleich zwei Disziplinen werden mit der Nordischen Kombi und einem Skisprungbewerb im Dezember in der Steiermark ausgetragen.

RIESENTORLAUF UND SLALOM DAMEN Hochstein Lienz Der Osttiroler Berg Hochstein wird im Dezember wieder zur Weltcupstrecke, wenn sich die Damen in den technischen Disziplinen nach unten kämpfen.

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„Die Streif ist ein absolutes Highlight. Jeder will ganz oben stehen und sich am Abend bei der Siegerehrung von den Fans feiern lassen.“ Vincent Kriechmayr, Ski Alpin

3. + 4. JÄNNER 2022

5. + 6. JÄNNER 2022

8. + 9. JÄNNER 2022

70. VIERSCHANZEN TOURNEE

70. VIERSCHANZEN TOURNEE

FIS WELTCUP SKISPRINGEN

SKISPRINGEN HERREN

SKISPRINGEN HERREN

EINZEL- UND TEAM-BEWERB HERREN

Bergiselstadion Innsbruck

Paul-Außerleitner-Schanze Bischofshofen

In den Hexenkessel am Bergisel wagen sich die weltbesten Skispringer zum VierschanzentourneeJubiläum.

Das Dreikönigsspringen auf der Naturschanze in Bischofshofen bildet den vierten und abschließenden Bewerb der Vierschanzentournee.

Paul-Außerleitner Schanze Bischofshofen Gleich zwei Bewerbe gibt es Anfang Jänner in Bischofshofen: Auf das VierschanzentourneeFinale folgen zwei Weltcupbewerbe.

15. + 16. JÄNNER 2022

21. – 23. JÄNNER 2022

25. JÄNNER 2022

28. – 30. JÄNNER 2022

AUDI FIS SKI WELTCUP

82. HAHNENKAMMRENNEN*, AUDI FIS SKI WELTCUP

AUDI FIS SKI WELTCUP

FIS WELTCUP NORDISCHE KOMBINATION

ABFAHRT UND SUPER-G DAMEN Weltcuparena Zauchensee Vom Gamskogel über das Kälberloch hinein in die Weltcuparena Zauchensee führt die spektakuläre Damenstrecke.

NACHTSLALOM HERREN

ZWEI ABFAHRTEN UND SLALOM HERREN

Nightrace-Arena Planai Schladming

Streif und Ganslernhang Kitzbühel

Das Nightrace geht in Schladming im Jänner bereits zum 25. Mal über die Piste.

Statt wie bisher findet am Freitag kein Super-G, sondern ein zusätzlicher Abfahrtslauf statt. * Der Kartenvorverkauf erfolgt ausschließlich über den Veranstalter. Informationen zu den Tickets finden Sie online unter www.hahnenkamm.com.

NORDIC COMBINED TRIPLE WM Arena Seefeld Drei Tage, drei Springen, drei Läufe: Das besondere Wettkampfformat des Nordic Combined Triple beherrscht im Jänner Seefeld.

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EVENTS 2022

WELTCUPEVENTS 2022

11. + 12. JÄNNER 2022

14. + 15. JÄNNER 2022

FIS WELTCUP SNOWBOARD

AUDI FIS SKI WELTCUP

FIS WELTCUP SNOWBOARD

PARALLELSLALOM DAMEN, HERREN, TEAM

NACHTSLALOM DAMEN

PARALLELRIESENSLALOM DAMEN, HERREN, TEAM

Bucheben Bad Gastein

© GEPA pictures/ Christian Walgram (4), Jasmin Walter (2), Andreas Pranter (2), Manfred Binder, Mario Buehner, Patrick Steiner, Harald Steiner, Michael Stabentheiner, EXPA

11. JÄNNER 2022

Hermann Maier Weltcupstrecke Flachau

Seit 2001 ist die Buchebenwiese in Bad Gastein jährlicher Austragungsort der Snowboardrennen.

Die „Snow Space Salzburg Princess“ wird beim Nachspektakel im Salzburgerland gekürt.

25. – 27. FEBER 2022

12. + 13. MÄRZ 2022

FIS WELTCUP SKISPRINGEN EINZEL- UND TEAMBEWERB DAMEN Energie AG Skisprungarena Hinzenbach Ein dreitägiges Skisprungevent findet im oberösterreichischen Hinzenbach statt.

NEU

Simonhöhe St. Urban Erstmals werden mit den Parallelriesentorläufen im Jänner Weltcuprennen auf der Simonhöhe in St. Urban ausgetragen.

„Für uns ist es richtig cool, dass der Weltcup nach langer Zeit wieder nach Kärnten zurückkommt, und ich bin mir absolut sicher, dass die Stimmung großartig sein wird.“ Sabine Schöffmann, Snowboard

HAUTNAH DABEI

„Flachau ist immer ein Highlight und zählt zu meinen Lieblingsrennen. Der Blick aus dem Starthaus in die Zuschauermenge ist großartig und motiviert mich, meine Bestleistung abzurufen.“

FIS SKI UND SNOWBOARD CROSS WELTCUP SKI CROSS UND SNOWBOARD CROSS DAMEN UND HERREN Crosspark Reiteralm Das vorletzte Rennwochenende der Ski- und Snowboard-Cross-Saison 2021/22 wird auf der Reiteralm in Schladming ausgetragen.

Katharina Liensberger, Ski Alpin

Wer es kaum erwarten kann, den einen oder anderen Wettbewerb live vor Ort mitzuerleben, kann sich Karten für die ÖSV-Events im Vorverkauf sichern. Tickets gibt es online unter www.skiaustriaticket.at. Dort finden Sie auch alle aktuellen Informationen rund um Covid-19-Maßnahmen und verfügbare Ticketkontingente.

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Entgeltliche Einschaltung

DALBELLO DRS 140

STARKE MARKEN

ALPIN SKISCHUH & ALPIN SKI

© Dalbello

DALBELLO DRS 140 – Der Gamechanger Die Konstruktion des neuen DRS ist an die DRS Worldcup-Serie angelehnt und dank der Leistenbreite von 97 mm im Innenraum jedoch etwas bequemer. Der raceorientierte Flex bietet in Kombination mit dem ebenso neu entwickelten Innenschuh optimalen Sitz und ermöglicht eine enorme Kraftübertragung. Der Innenschuh des DRS 140 mit verstellbarer WC-Zunge besteht aus hoch verdichteten Materialien für höchste Präzision und bestmöglichen Fersenhalt. Dank verbessertem Fußbett mit zusätzlicher Fersenunterstützung bietet der Schuh besondere Stabilität und Kontrolle und ermöglicht eine natürliche Standposition. Zahlreiche Finetuning-Optionen erlauben die genaue Anpassung des DRS an den eigenen Fahrstil. Z. B. können die Sohlenplatten bearbeitet und Spoiler sowie Race-Kit-Lifter montiert werden, um den Druck auf die Skispitze und die Kanten zu erhöhen. Für mehr Komfort und Grip beim Gehen sind extra GripWalk-Lifter erhältlich. Die DRS-Version mit Flexindex 140 ist selbstverständlich ISO- und FIS-konform.

Preis: € 580,www.dalbello.it

Der neue FORMULA für NEXT LEVEL Performance! Der neue Formula-Schuh – top in der Performance, kompromisslos beim Komfort

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er bei einem Skischuh keine Kompromisse eingehen will, hat mit dem neuen Formula von HEAD jetzt die perfekte Lösung. Der Formula bietet eine herausragende Performance, sorgt für eine außergewöhnliche Skikontrolle und Präzision und ist dennoch völlig kompromisslos bei der Passform und dem Tragekomfort. Einem langen Skitag steht bei diesem rennorientierten Schuh nichts im Wege. Der Schuh kann auf jeden Fuß individuell und exakt angepasst werden. Bestes Material wurde verarbeitet, um mögliche Druckpunkte zu vermeiden. Der Formula basiert auf dem Raptor WCR, bei seiner Entwicklung sind die Erfahrung aus dem Rennlauf und das Know-how der HEAD World Cup Rebels eingeflossen. 98- UND 100-MILLIMETER-LEISTEN Den Formula gibt es mit zwei verschiedenen Leisten: mit 98 und mit 100 Millimeter. Der Leisten kennzeichnet die Breite des Skischuhs. Je enger der Schuh anliegt, desto

DIE WEITEREN VORTEILE DES NEUEN FORMULA:

SPINEFLEXSCHNALLE Einzigartiges Schnallenkonzept mit flexiblem Element und konstantem Verschlusspunkt.

NEUES CANTING Bietet präzisere Einstellungsmöglichkeiten, eine stabilere Verbindung und weniger Reibung zwischen Schale und Manschette.

ERWEITERTE ZEHENBOX Die längere Zehenbox wurde entwickelt, um Torsion zu reduzieren und die Kraftübertragung zu erhöhen. Das neue Design ermöglicht sowohl eine bessere Balance als auch mehr Komfort und Wärme für die Zehen der Skifahrer.

besser ist die Kraftübertragung auf den Ski. Der Ski ist dadurch auch präziser zu fahren. Ob man einen 98- oder einen 100-Millimeter-Leisten bevorzugt, hängt natürlich auch von der individuellen Fußbreite ab. VERSCHIEDENE MODELLE FÜR DAMEN UND HERREN Herren können bei den RS-Modellen (Leistenbreite 98 mm) zwischen drei Flexstärken (130, 120, 110), bei den Modellen mit einer Leistenbreite von 100 mm aus vier Flexstärken (130, 120, 110, 100) wählen. Die Damen können bei den RS-Modellen aus zwei (105W, 95W) und bei dem 100-mm-Leisten aus drei Flexstärken wählen (105, 95, 85). NEUES PU-MATERIAL Das neue PU-Material, das aus den Erfahrungen mit dem Raptor WCR stammt, bietet einen progressiveren Flex, einen gleichmäßigen Rebound und weniger Vibrationen für eine bessere Kontrolle.

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Entgeltliche Einschaltungen

VÖLKL

RACETIGER GS MASTER

Racetiger GS Master – Must Have für die Ausbildung Das neue Must-Have für Skilehrer, Ausbildner, Anwärter und Trainer. Mit einer Mittelbreite von 67 mm, einem 18,6-m-Radius bei einer Länge von 183 cm und einer WC Rennplatte erlebt man eine Kombination aus einem echtem Rennski mit kommerziellem Seitenzug. Der neue Racetiger GS Master bietet maximale Sportlichkeit und Dynamik. Zwei Hauptfaktoren dafür sind die Tailored-Carbon-Tips und der Kern aus Eschenholz, der bisher nur in Weltcup-Ski zum Einsatz kam. Für die Tailored-Carbon-Tips werden in einem aufwändigen Verfahren Carbonfasern auf ein Fleece gestickt, um zielgenau die Torsion im Schaufelbereich zu steuern. Das Ergebnis: nie dagewesene Direktheit und Präzision in der Schaufel-Ansprache sowie ein enormer Energieaufbau bereits im ersten Moment der Kurveneinleitung. Die entstandene Energie wird über den Kern aus Vollesche auf die ganze Skilänge verteilt und am Schwungende eingesetzt. Ein kurzer Tip-Rocker sowie vollflächiges Titanal, durchgehende Seitenwangen, eine 3D.Glass-Konstruktion und der P-Tex 4505 Race-Belag runden diesen hochsportlichen Aufbau ab.

voelkl.com

© Kästle

Seine Bestimmung ist Geschwindigkeit. Deshalb konnten wir von Kästle diesen Ski nur bauen, wie wir es getan haben: schneller, agiler, kompromissloser. Im neuen RX12 finden jahrzehntelange Erfahrung, mutiger Pioniergeist und brennende Leidenschaft für den Rennsport einen neuen Höhepunkt. Technologisch betrachtet ist die patentierte Hollowtech-Konstruktion der Kern des RX12 – für jeden Weltcup-Begeisterten ist es jedoch sein Mythos. Es schwingen Legenden mit wie Toni Sailer, Pirmin Zurbriggen, Tom Stiansen und aktuelle Weltcup-Athleten wie Cédric Noger oder Alex Tilley. Der RX12 GS überzeugt mit einem Rennsport inspiriertem Sidecut und einer sportlichen Abstimmung. Die bewährte Sandwichbauweise in Kombination mit dem HOLLOWTECH RACE sorgt für mehr Laufruhe und einem besseren Halt bei hohen Geschwindigkeiten. Wer schneller sein will, fährt den RX12. Denn jede Zehntelsekunde Vorsprung ist der Lohn tausender Stunden, beim Training und beim Material.

Preis: 749 € (ohne Bindung)

© Völkl

Preis: € 1.050,-

KÄSTLE

www.kaestle.com

SALOMON

© Salomon

Salomon S/Force Ti.76 für noch mehr Ski-Vergnügen auf jedem Terrain

Der S/Force Ti.76 bietet die ideale Kombination aus Performance und Allround-Talent. Das neueste Salomon-Modell verhält sich wie ein Rennski, wenn man auf der Kante steht, führt aber auch sicher und komfortabel durch jedes Terrain: von Buckelpisten nach starkem Schneefall über eisige Hänge bis hin zu frisch präparierten Pisten-Abfahrten. Der Salomon-Ski S/Force Ti.76 ist so konstruiert, dass kurze, spielerische Schwünge genauso möglich sind wie Highspeed-Abfahrten mit wenigen Richtungswechseln. Durch Salomons Edge Amplifier Ski-/ Bindungskonstruktion wird die Energie zu 100 % auf die Kante übertragen und garantiert optimalen Kantengriff. Die Crossover-Skispitze wurde entwickelt, um Vibrationen zu absorbieren und für einen gleichmäßigen Skikontakt mit dem Schnee zu sorgen, damit man jedes Gelände bei allen Schneebedingungen beherrscht. Eine durchgehende ABS-Seitenwange und zwei Titanalschichten sorgen für maximale Kraftübertragung auf die Kanten, so dass man jeden Schwung durchcarven kann.

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Entgeltliche Einschaltungen

HEAD

RC4 THE CURV

Definiere deine Kurve

SUPERSHAPE e-ORIGINAL

Supershape – die Ikone für hochsportliche Skifahrer

Den Charakter jeder Kurve selbst bestimmen und dabei ans eigene Limit gehen: Der neue RC4 The Curv ist die Wahl für ambitionierte SkifahrerInnen, die keine Kompromisse eingehen. Das Top-Modell der neuen Curv-Skiserie vereint die Performance eines Vollblut-Rennskis mit der Vielseitigkeit eines Allrounders und garantiert ultimative Kurvenerlebnisse sowie Fahrspaß vom ersten bis zum letzten Schwung garantiert! Innovationen wie speziell angeordnete Carbonfasern im Bindungsbereich bringen perfekten Grip auf jeder Piste. Diagowrap, eine Carbon-Verstärkung um den Holzkern und Titanal garantieren eine gewichtsoptimierte Stabilität. Dank Radical Triple Radius, einem speziellen Shape mit dreifachem Radius, fährt er sich zudem sensationell dynamisch in jeder Kurve, egal ob bei kurzen oder langen Radien. Für optimale Kraftübertragung und Beschleunigung sorgt die Original Weltcup Race-Platte.

Preis: 949,99 €

Preis: 850 €

www.fischersports.com

© Fischer

Die Zeit ist reif. Definiere deine Kurve – mit dem RC4 The CURV. Mehr Infos unter

Der Supershape von HEAD schreibt in der Saison 2021/22 ein weiteres Kapitel in seiner einzigartigen Erfolgsgeschichte. Diese gut gebaute, leistungsstarke und rennorientierte WintersportIkone ist die beste Wahl für alle, die auf Skiern aufgewachsen sind. HEAD arbeitete hart daran, jedes Modell der Supershape-Serie in vielen kleinen Details noch weiter zu verbessern. Design und Grafik wurden an die aktuellen Trends angepasst und auf die Schuhe optimal abgestimmt. Jeder Ski der Supershape-Serie wurde im Hinblick auf Kraft, Balance, Kontrolle und Stabilität weiterentwickelt. Alle Skier sind mit EMC, dem weltweit einzigen elektronischen Skidämpfungssystem, ausgestattet. Egal wie die Verhältnisse sind, auf den Supershape kann man immer und jederzeit voll vertrauen. Mit dem Supershape e-Original begann die unglaubliche Erfolgsstory der Supershape-Ski-Familie. Der Ski bietet perfekte Carving-Eigenschaften auf der Piste.

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Entgeltliche Einschaltungen

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© schildskiracing

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Schüler- /Kinder-Herbstcamps Kitzsteinhorn: • 5 Tage Schneetraining SL/RSL • Technikprogramme, Videoanalysen • Zeitläufe • Das Camp findet erst ab 6 Teilnehmern statt Termin: 23. – 27. 10. 2021 Anmeldefrist: 4. 10. 2021 Trainingstermine ab Anfang Oktober 2021 laufend an den Wochenenden   bzw. auch unter der Woche. Inhalte, Termine auf Anfrage.

TOP

JOBS

Masters/Skilehrer Termine 2021: • Kitzsteinhorn: 15. – 17. 10., 5. – 7. 11., 19. – 21. 11., 26. – 28. 11. • Kitzsteinhorn/Hinterreit: 3. – 5. 12., 10. – 12. 12., 17. – 19. 12.

Wir suchen für die Wintersaison 2021/22

GUT QUALIFIZIERTE

SKILEHRER(INNEN)

Termine Vorbereitungscamps RSL Eignungsprüfung staatlicher Skilehrer Hinterreit/Masters 2022: 11. – 14. 1., 18. – 21. 1., 27. – 30. 1., 3. – 6. 3., 10. – 13. 3., 14. – 17. 3.

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TRAININGSSERIE:

KRAFT

Stark! Auf der Piste muss man sich auf seine körperliche Stärke verlassen können. Einige einfache Übungen helfen dabei, die eigene Kraft zu steigern und dadurch auch verletzungsresistenter zu werden. Text: Stefan Gesslbauer

Beim Skifahren wirken verschiedene äußere Widerstände auf den Körper ein, die es zu überwinden gilt. Dazu ist Körperkraft notwendig. Sie schützt vor Übermüdung und beugt der Verletzungsgefahr vor. Besonders wichtig sind starke Beine: Vorder- und Hinterseite des Oberschenkels sowie der Gesäßmuskel sind für eine ideale Fahrposition entscheidend. Dabei darf aber auch die Körpermitte (der Rumpf) nicht vergessen werden, da sie bei der Fahrt den Körper stabilisiert. Skifahren erfordert eine langandauernde Kraftleistung, weshalb vor allem Übungen, die die Kraftausdauer trainieren, unabdingbar sind. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch, dass es bei einigen Übungen nicht darauf ankommt, sie möglichst schnell durchzuführen, sondern, ganz im Gegenteil, am besten eher langsam, während bei anderen die beschleunigende Kraft – auch Konzentrik genannt – gefragt ist und sie daher mit Tempo gemacht werden sollten.

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KRAFT TANKEN

Stefan Gesslbauer ÖSV-Trainer

Das folgende Training ist für die Muskulatur der Beine, des Rumpfs und der oberen Extremitäten wichtig. Fortgeschrittene können gerne auch Gewichte hinzuziehen.

Der Experte empfiehlt: Führen Sie die Übungen 30 bis 60 Sekunden lang durch – je nach Trainingsniveau. Machen Sie dazwischen 15 bis 30 Sekunden Pause. Achten Sie gegebenenfalls darauf, sie beidseitig durchzuführen. Wechseln Sie dann einfach nach der Hälfte der Zeit die Seite. Gönnen Sie sich eine Pause von einer bis zwei Minuten nach der ersten kompletten Runde und wiederholen Sie den Zyklus drei bis fünf Mal.

1 WANDSITZEN 30 BIS 60 SEKUNDEN

Lehnen Sie sich mit geradem Rücken gegen die Wand und rutschen so weit nach unten, bis die Oberschenkel parallel zum Boden stehen. Halten Sie die Position.

Gut für: Oberschenkel, Gesäß

Level-Up: Wenn zu einfach:

VARIANTE EINS: Rücken von der Wand wegbringen und nur noch mit Hüfte Kontakt halten

VARIANTE ZWEI: Beim Halten der Position ein Bein heben

Benötigte Hilfsmittel:

Zusätzlich gut für: Rumpf

Hocker

2 LIEGESTÜTZ

ZWISCHEN 13 UND 20 LANGSAME WIEDERHOLUNGEN – IDEAL FÜR DIE KRAFTAUSDAUER.

Tipp: Falls zu einfach, ein Bein leicht anheben.

A. Anfangsposition ist die Plankposition mit den Handflächen am Boden und Schultern direkt über dem Handgelenk mit ausgestreckten Ellbogen. B. Bewegen Sie langsam den Körper Richtung Boden und wieder zurück, ohne dass die Ellbogen nach außen wandern. Dauerhafte Körperspannung ist dabei besonders wichtig.

Gut für: Rumpf, Arme B

© Axel Springer, GEPA

A

Kopf, Schultern, Hüfte, Knie und Füße sollten während der gesamten Übung eine gerade Linie bilden.

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3 BULGARISCHE KNIEBEUGEN

BEIM KRAFTTRAINING UNTERSCHEIDET MAN ZWISCHEN

15 BIS 30 SEKUNDEN LANGSAM ÜBEN, DANN SEITE WECHSELN. HILFSMITTEL: HOCKER

Auch hier ist wichtig: Ganzkörperspannung mit Kopf, Schultern, Knien und Füßen in einer geraden Linie

HYPERTROPHIE

(Volumenaufbau),

A. Eines Ihrer Beine hat Kontakt zum Boden, das andere ist nach hinten ausgestreckt.

INTRAMUSKULÄRER KOORDINATION

(Zusammenspiel von Nerven und Muskeln) und KRAFTAUSDAUER.

B. Beugen Sie das vordere Bein so weit, dass der Oberschenkel zum Schluss parallel zum Boden steht.

Gut für: Oberschenkel, Gesäß

Letzteres ist beim Skifahren gefragt.

A

WICHTIG: Regelmäßig trainieren! Ein- bis drei mal die Woche über mehrere Monate oder Jahre – dann macht sich auch ein Fortschritt bemerkbar.

15 BIS 30 SEKUNDEN ÜBEN, DANN SEITE WECHSELN.

A. Nehmen Sie die Plankposition mit den Ellbogen direkt unter den Schultern ein.

B Oberschenkel parallel zum Boden

4 UNTERARMSTÜTZ MIT BEINHEBEN

DAS TRAINING SOLLTE INSGESAMT

60 BIS 90 MINUTEN (ohne Warm-up) dauern und idealerweise an Tagen erfolgen, an denen kein Skifahren geplant ist.

5 „HIP THRUST“

Wenn zu einfach: Übung einbeinig durchführen.

15 BIS 30 SEKUNDEN LANGSAM ÜBEN, DANN SEITE WECHSELN. A. Ausgangsposition: liegend, wobei nur Kopf, Schultern und Ferse den Boden berühren. Der restliche Körper ist erhöht und die Knie um 90 Grad angewinkelt.

B. Heben Sie nun abwechselnd die Füße wenige Millimeter vom Boden und achten darauf, dass die Hüfte nicht nach links oder rechts abknickt.

Gut für: Rumpf, Arme A

Fuß wenige Millimeter abheben

B

ACHTUNG: Hierbei sollte bei der Ausgangsposition die Hüfte am Boden liegen.

B. Bewegen Sie nun das Gesäß Richtung Boden, ohne es ganz abzusetzen. Bei der Rückbewegung achtgeben, die Wirbelsäule nicht zu überstrecken, daher das Gesäß aktiv anspannen.

Gut für: Rumpf, Beine

Knie 90°

Gesäß Richtung Boden bewegen

A

B

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FITNESS

6 SEITSTÜTZ MIT BEINHEBEN

A

15 BIS 30 SEKUNDEN ÜBEN, DANN SEITE WECHSELN.

Ellbogen genau unter der Schulter

Kopf, Hals, Knie und Füße in einer geraden Linien B

Expertentipp:

A. Bringen Sie sich am Boden liegend in eine seitliche Position und stützen Sie sich auf dem Ellbogen ab. Wichtig ist, dass sich der Ellbogen genau unter der Schulter befindet. B. Heben Sie dann die Hüfte vom Boden, bis Kopf, Hals, Knie und Füße eine gerade Linie bilden. Halten Sie die Position und heben und senken Sie Ihr oberes Bein.

Gut für: Beine, Rumpf

Mark Rippetoe Starting Strength

Extratipp: Versuchen Sie mit dem Außenbein so wenig wie möglich zu helfen.

Erführung ins Langhanteltraining Erschienen bei riva, 2011

7 DIPS MIT ERHÖHUNG 15 BIS 30 SEKUNDEN ÜBEN, DANN SEITE WECHSELN. HILFSMITTEL: HOCKER

Wenn zu einfach: Übung einbeinig durchführen.

A. Beugen Sie rücklings auf einen Stuhl mit gestreckten Armen abgestützt den Körper so weit, dass Ihre Oberarme eine Parallele zum Boden bilden.

ERKLÄRT

B. Achten Sie darauf, dass Ihr Rücken auch während der Bewegung gerade bleibt.

Gut für: Arme, Rumpf

IN DER NÄCHSTEN NUMMER

A

ÖSV-Therapeutin

B

A

ANJA SESUM WIE MAN SEINE BEWEGLICHKEIT STEIGERT.

© Axel Springer, EXPA

B

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SCHWERPUNKTSCHULEN: OBERSTUFE

Schlüsselmomente

In Skischwerpunktschulen lernen die Schüler den Leistungssportleralltag kennen – vor allem in der Oberstufe. Der hat wenig mit Stardasein zu tun, sondern vor allem mit viel Arbeit, Leistung und Stress. Ein Heimleiter und ein ehemaliger Schüler haben uns davon erzählt. Text: Haris Kovacevic

Frederic Kohl

© Axel Springer, GEPA

Johannes Lamparter

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„Ich wusste gleich nach dem ersten Sprung, dass ich nie wieder damit aufhören möchte.“ Johannes Lamparter, Weltmeister der Nordischen Kombination von der Großschanze

E

s gab bisher drei Schlüsselmomente in Johannesˇ Leben: den ersten, als er noch sehr jung war und von seinem Cousin zum „Guglhupfspringen“, einer kindgerechten Variante des Skispringens, eingeladen wurde. „Ich wusste gleich nach dem ersten Sprung, dass ich nie wieder damit aufhören möchte“, sagt er heute. Dass er das aber zu seinem Beruf machen könnte, war ihm zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, auch wenn sich fortan sein Leben fast nur noch nach dem Sport ausrichtete. Frederic Kohl, Lehrer, Internatsleiter und pädagogischer Leiter der Skischule in Stams, kennt solche jungen Männer und Frauen zur Genüge. „Für die Jugendlichen, die zu uns kommen, existiert oftmals nur der Sport und sonst nichts.“ Die Aufgabe der Schule sei es am Anfang unter anderem, ihnen die Wichtigkeit zweier weiterer Aspekte näherzubringen: des schulischen und des sozialen.

ein Uniprofessor oder eine Radiologin. Jeder Einzelne strebte einst eine Profikarriere an, „sonst kommt man hier nicht her“, erklärt der Heimleiter. Die Zielstrebigkeit sei aber auch alles andere als ein Nachteil und gerade für die Lehrer der Schule sehr angenehm: „Es ist eine Sache, mit 14- oder 15-Jährigen zu arbeiten, die noch nicht wissen, wohin sie wollen, und eine andere, hier zu arbeiten. Wir wollen nicht nur Profisportler aus ihnen machen, sondern vor allem selbstbewusste, erwachsene Menschen.“

„Wir wollen nicht nur Profisportler aus ihnen machen, sondern vor allem selbstbewusste, erwachsene Menschen.“ Frederic Kohl, Internatsleiter Skischule Stams

ZIELSTREBIG GETAKTET

Alle drei Säulen seien enorm wichtig, betont Frederic Kohl, „nicht nur der Sport“. Schließlich visiert jeder seiner Schüler eine Profikarriere an – schaffen tun es aber die wenigsten. Das sei auch nicht schlimm, denn die Erfahrung zeige, dass viele Absolventen danach auch abseits der Skiwelt Karriere machten. Jedes Jahr wird einer von ihnen, neben einem erfolgreichen Athleten, zum Schulfest eingeladen, um eine Rede zu halten, den Skischülern als Vorbild zu dienen und neue Perspektiven zu eröffnen. Schon Benjamin Raich, Gregor Schlierenzauer oder Daniela Iraschko-Stolz drückten hier die Schulbank ebenso wie ein ehemaliger Nationalbankdirektor,

Mit 15 beschloss auch Johannes, sich für die Schule zu bewerben. Er war in der Zwischenzeit weit übers „Guglhupfspringen“ hinausgewachsen, hat auch mit dem Langlaufen angefangen und war Teil des Tiroler Skiverbandkaders der Nordischen Kombination. Bei der Aufnahmeprüfung musste er sich in Seefeld im Skispringen sowie im Langlaufen beweisen und Koordinations- sowie Kraftübungen absolvieren. „Als ich die Nachricht bekommen habe, dass ich aufgenommen wurde, war für mich klar, dass ich Profi werden will“ – der zweite Schlüsselmoment in seinem Leben. 73

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SCHWERPUNKTSCHULEN: OBERSTUFE

Im Schigymnasium Stams lernen zurzeit 160 Schüler den Profialltag kennen.

„Die Schüler lernen hier miteinander auszukommen und mit diesem getakteten Alltag auch längerfristig umzugehen.“ Frederic Kohl

Johannes hatte ab sofort einen sehr getakteten Alltag: Aufstehen um halb 7, Frühstudium bis 7, dann Frühstück bis halb 8 und von 7.50 Uhr bis Mittag Schule. Nach der Mittagspause ging meistens das Training los, das bis zum Abendessen dauerte, wonach man sich um die Hausaufgaben kümmerte – in den ersten Jahren unter Aufsicht eines Betreuers, später dann immer selbstständiger. „Im Herbst und nach Ostern wird der Fokus eher auf die Schule gelegt, während der Winter sehr auf Sport und Wettkämpfe ausgerichtet ist“, meint der Lehrer. Eine Semestrierung wie in anderen Schulen gibt es nicht. Um mit dem Ausbildungsniveau von normalen Schulen mithalten zu können, dauert die Ausbildung im Skigymnasium nicht vier, sondern fünf Jahre und in der dazugehörenden Handelsschule nicht drei, sondern vier Jahre.

FORDERUNG UND FÖRDERUNG „Von den Schülern wird hier viel gefordert“, erklärt Frederic Kohl, „ihnen wird aber auch viel geboten“: Sie übernachten in modernen Zweierzimmern, ihnen stehen Trainingsräume, Turnhallen, ein Schwimmbe-

AN DER SPITZE Der Kommentator im Fernsehen schien am 4. März 2021 seinen eigenen Worten nicht glauben zu können. Der neue Weltmeister der Nordischen Kombination von der Großschanze war doch tatsächlich erst 19 Jahre alt und stammte aus Österreich – ein gewisser Johannes Lamparter. Der dritte Schlüsselmoment in Johannes’ jungem Leben. Wie wichtig das Internat ist, konnte man laut Frederic Kohl gerade nach dem WM-Erfolg seines nun ehemaligen Schülers besonders gut beobachten: „Zwei oder drei Tage lang herrschte Wirbel um ihn, weil es noch nie passiert war, dass jemand während seiner Schulzeit Weltmeister wurde“, erzählt er, „aber dann beruhigte sich alles und Johannes durfte sein normales Leben fortführen. Was auch ihm selbst alles andere als unrecht war.“

© Axel Springer, Günter Wett

Neben Unterrichtsund Trainingsräumen bietet die Schule auch Platz zur Entspannung.

cken und Gemeinschaftsräume zur Verfügung. Neben den Lehrern kümmern sich auch die Erzieher und drei Sportpsychologen um ihr Wohlergehen. Jeder Trainingsgruppe, bestehend aus maximal acht Schülern, steht ein eigener Trainer vor, außerdem sorgen zwei Physiotherapeuten für die körperliche Unversehrtheit der insgesamt 160 Schüler. „All das hilft, mit dem hohen Druck umzugehen“, weiß Frederic Kohl und betont, wie wichtig das Internat in dem Zusammenhang ist: „Die Schüler lernen hier miteinander auszukommen und mit diesem getakteten Alltag auch längerfristig umzugehen. Außerdem sind sie hier unter ‚Gleichgesinnten‘ sozusagen und können sich gut konzentrieren.“

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ÜBERBLICK: OBERSTUFEN

TALENTESCHMIEDEN ALPIN

LANGLAUF

NORDISCHES AUSBILDUNGSZENTRUM EISENERZ STEIERMARK

Schulformen: Lehre (verschiedene Fachberufe), Lehre mit Matura, Polytechnische Schule Sparten: Skispringen, nordische Kombination, Biathlon, Langlauf Die auf nordische Disziplinen spezialisierte Schule in der Steiermark eröffnete im letzten Jahr einen modernen Sportcampus mit bestens ausgestatteten Lern- und Freizeiträumen für die Fachschüler ihrer auf Lehre ausgerichteten Einrichtung. Berühmte Absolventen: Thomas Diethart, Dominik Landertinger, David Komatz, Lukas Klapfer

www.naz-eisenerz.at

BIATHLON

SKISPRUNG

STEIERMARK

Schulformen: Handelsakademie, Handelsschule Sparten: Ski-Alpin, Biathlon, Langlauf, Snowboard, Skicross, Freeski Schulisch liegt in Schladming der Fokus auf Wirtschaftskompetenzen, sportlich halten sich alpine und nordische Disziplinen die Waage. Die bestens ausgestattete Internatschule kooperiert außerdem mit verschiedenen Sportstätten in der Umgebung. Berühmte Absolventen: Vincent Kriechmayr, Marco Schwarz, Ramona Siebenhofer, Benjamin Karl, Michael Walchhofer, Renate Götschl, Petra Kronberger

www.schladming.org

FREESKI

+

NORDISCHE KOMBINATION

SKICROSS

SCHIGYMNASIUM STAMS

SCHIGYMNASIUM SAALFELDEN

Schulformen: Gymnasium, Handelsschule

Schulform: Gymnasium

Sparten: Ski-Alpin, Skispringen, nordische Kombination, Biathlon, Snowboard und Langlauf

Sparten: Ski-Alpin, Skispringen, nordische Kombination, Biathlon, Langlauf, Freestyle

TIROL

Die Schüler der Internatsschule haben einen klar strukturierten Tagesablauf, durch den sie von erfahrenen Erziehern geführt werden. Neben guter sportlicher Ausstattung wartet die Schule auch mit guter Verpflegung auf – mit saisonalen, regionalen, gesunden Mahlzeiten. Im Internat gibt es außerdem genügend Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Berühmte Absolventen: Katharina Liensberger, Felix Gottwald, Gregor Schlierenzauer, Manuel Feller, Benjamin Raich, Alessandro Hämmerle

SKI-AKADEMIE SCHLADMING

SNOWBOARD

www.schigymnasium-stams.at

HÖHERE LEHRANSTALT FÜR TOURISMUS UND SKI BAD HOFGASTEIN SALZBURG

Schulformen: AHS Sparten: Ski-Alpin Schulisch ist in dieser Salzburger Skischule alles auf Tourismus, sportlich alles auf SkiAlpin ausgerichtet. Der Schulplan ist auf die jeweilige Phase in der Saison abgestimmt. Seit Kurzem verfügt die Schule auch über einen eigenen topmodernen Kraft-, Ergometer- und Analyseraum. Berühmte Absolventen: Anna Veith, Marcel Hirscher

www.ts-badhofgastein.at

SALZBURG

Die Schüler sind in zwei modernen Anlagen direkt am Schulgebäude in komfortablen Zweibettzimmern untergebracht. Das kompetente Erzieherteam begleitet sie in vertrauter Atmosphäre durch einen klar strukturierten Trainingsalltag. Berühmte Absolventen: Lisa Hauser, Dunja Zdouc, Mario Seidl, Ricarda Haaser www.schigymnasium.at

TZW WAIDHOFEN/YBBS NIEDERÖSTERREICH

Schulformen: Handelsakademie, Handelsschule Sparten: Ski-Alpin In der niederösterreichischen Schule ist der Schulplan auf Wirtschaftskompetenzen ausgerichtet und klar an die Skisaison angepasst. In den nahegelegenen Skigebieten gibt es außerdem genügend Möglichkeiten zum Training. Berühmte Absolventen: Thomas Sykora, Katharina Gallhuber, Hannes Trinkl, Kathrin Zettel, Andrea Limbacher

www.hakwaidhofen-ybbs.ac.at

Ein kleiner Überblick, was die österreichischen Skioberstufenschulen alles zu bieten haben.

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NEUES AUS DEN

LANDESVERBÄNDEN NIEDERÖSTERREICH Doppelstock Skirollercup

LSV-NÖ-Präsident Wolfgang Labenbacher (rechts) freute sich über den niederösterreichischen Doppelsieg von Elias Eischer vor Joseph Tost in der Schülerklasse 15 bei der Bergroller-ÖM.

I

n guter Form präsentierten sich die NÖ-LangläuferInnen. Mit zwei neuen Bewerben, einem KombiBewerb aus Rollersprint und Actionrun, begann die Serie in Lilienfeld. Bei den Rennen konnten einige Erfolge verbucht werden. Über 120 Sportler matchten sich in verschiedenen Disziplinen. Den Auftakt machte die ÖM im Bergrollern von Maiersdorf auf die Hohe Wand. ÖM-Titel gingen an Magdalena Scherz, Ida Papouschek und Elias Eischer. Danach fand ein Verfolgungsrennen in Maiersdorf statt, gefolgt von einem Sprintrennen in Kirchberg am Wechsel. Abgeschlossen wurde der Doppelstock Skirollercup mit Vielseitigkeits- und Distanzrennen in Gmünd.

NÖ Skipool Golftrophy 2021 Am 17. September fand die 5. Auflage der NÖ Skipool Golftrophy im GC Adamstal bei Franz Wittmann statt. Zahlreiche Sponsoren und Teilnehmer aus den vergangenen Jahren folgten der Einladung und machten die Veranstaltung zu einem großartigen Event. Grillweltmeister Adi Matzek verwöhnte die Spieler mit Köstlichkeiten vom Grill bei der Halfway. Danke an alle Sponsoren und Firmen, die uns hochwertige Preise für die Siegerehrung und die Tombola zur Verfügung gestellt haben.

PISTENSÄUBERUNG

Die Pistensäuberung war ein voller Erfolg.

D

ie letzten Winter haben gezeigt, dass die einzelnen Vereine und Schulen schon früh in der Saison Trainingspisten benötigen. Je besser die Pisten von Steinen befreit werden, umso schneller können die Maschinen präparieren und Trainings angeboten werden. Aus diesem Grund haben die Hochkar Bergbahnen, die Gemeinde Göstling, der Tourismus-Verband, die Weidegenossenschaft Lassing-Hochreit und der Skiclub Göstling zur gemeinsamen Weideräumung eingeladen. Zahlreiche Helfer aus den LSV-NÖ-Partnerschulen der MD Ski Lilienfeld und des TZW Waidhofen sowie aus den umliegenden Vereinen waren vor Ort und haben tatkräftig mitgeholfen.

STEIERMARK DAS STEIRISCHE SKI TEAM KANN AUF STARKE PARTNER ZÄHLEN

Die Steirischen Kadersportler nutzen den Steiermark Joker

Präsidentin Renate Götschl mit Vst-Dir. DI Christian Purrer und Gf. Manuela Schwarz

© Gemeinde Göstling, Steirischer Skiverband

S

Energie, Raiffeisen, Uniqa, Murauer, K1, Giga Sport, 4-Berge-Skischaukel und das Land Steiermark unterstützen den steirischen Skinachwuchs.

eit Jahrzehnten besteht die Kooperation zwischen der Steiermark Joker Gemeinschaft und dem Steirischen Ski Team. Alle Kadersportler des Steirischen Ski Teams ab elf Jahre können den Steiermark Joker 50 % ermäßigt erwerben. ÖSVSportler dürfen die steiriDer Marketingchef der Planai-HochwurzenBahnen Markus Zeiringer (l.) übergab stellvertretend schen Pisten und Thermen gratis benützen. den Steiermark Joker an das Steirische Ski Team. 76

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OBERÖSTERREICH OÖ Skipool starker Partner des Nachwuchses

D

er LSV OÖ kann mit rund 18.000 Mitgliedern auf eine breite Basis bauen. Der OÖ Skipool zählt dabei zu einem unserer wichtigsten Partner, der neben seiner finanziellen Unterstützung zusätzlich für den Transport der Athlet sorgt und für die Bereitstellung der Bekleidung verantwortlich zeichnet. Mit 50 Partnern aus der OÖ Wirtschaft ist der OÖ Skipool die zentrale Stütze der lokalen Nachwuchsarbeit. Heimische Betriebe für heimische Athleten „Diese Konstellation ist einmalig in Österreich und verzahnt in perfekter Form heimische Betriebe mit heimischen Athleten. Was die Betriebe davon haben, zeigt das Beispiel der Energie AG. Wenn man Athleten schon in ihren Anfängen unterstützt, wird das Vertrauen, wie bei Vincent Kriechmayr, Michael Hayböck oder Andrea

Der OÖ Skipool ist eine zentrale Stütze der Nachwuchsarbeit des LSV OÖ.

Limbacher, später mit einem exzellenten Werbewert gerechtfertigt. Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und regionale Versorgung passen mit dem Image der Athleten perfekt zusammen und sind bei vielen Kunden auch ein Motiv, dem heimischen Versorger treu zu bleiben“, beschreibt der Generaldirektor der Energie AG und Skipool-

Präsident Werner Steinecker das Zusammenspiel der Wirtschaft mit den Sportler. Zu 100 % für die Athleten Die gute Zusammenarbeit zeigt sich in der Arbeitsstruktur des LSV OÖ. So sind die Geschäftsführer Johannes Walsberger und Johannes Spiesberger als Delegierte des

Skipools ordentliche Mitglieder im LSV-OÖ-Präsidium und LSV-OÖMarketingdirektor Kurt Steinkogler als Delegierter im Skipool vertreten. Der OÖ Skipool wird ehrenamtlich geführt. Die finanziellen Mittel kommen zu 100 % den AthletInnen des LSV OÖ zugute. Neben der Unterstützung für den Trainingsbetrieb, dem modernen Fuhrpark und der Teilfinanzierung der Bekleidung stützt der OÖ Skipool Rennserien im Nachwuchsbereich und leistet einen Beitrag zu den FIS-Bewerben, die von LSV-OÖ-Vereinen durchgeführt werden. Auch die Ski-MS Windischgarsten wird unterstützt. Der OÖ Skipool bietet viele Möglichkeiten einer Kooperation an und garantiert eine professionelle Präsentation seiner Partner! Werden auch Sie Mitglied in unserer „Skipoolfamilie“! Anmeldung per Mail: office@ooe-skipool.at

VORARLBERG

© LSV OÖ, Tost, VSV

Erste Schneetage absolviert Das Stützpunkttraining der Kaderathleten des VSV startete wieder Mitte Juli im Olympiazentrum Dornbirn. An vier Trainingstagen pro Woche wurde über den Sommer intensiv an der physischen Entwicklung der Sportler gearbeitet. Um bestens vorbereitet auf das Skitraining zu sein, wurde neben Kraft- und Ausdauereinheiten auch auf das Gehirntraining in Bewegung großer Wert gelegt. Um Abwechslung ins Training zu bringen, wurden auch andere Sportarten wie Tennis, Inlineskaten, Wasserskispringen oder -skifahren ausprobiert. Bestens vorbereitet konnten dann die ersten Schneetrainings am Stilfserjoch und in der Skihalle in Peer mit unserem neuen Kopfsponsor Rauch absolviert werden.

VIER NEUE KADERMITGLIEDER

D

ie Snowboardsparte im Vorarlberger Skiverband hat im Frühjahr 2021 eine deutliche Verjüngung durchgemacht. Nachdem einige Jugendliche des Snowboardkaders in die ÖSV-Förderstrukturen aufgenommen worden waren, konnten vier neue Schülerathleten in das VSV Kader integriert werden. Seraphin Bachmann, Aurel Mark, Moritz Borger und Adrian Stemer wurden über den Sommer hinweg von den beiden Trainerinnen Babsi Hoffmann und Svenja Schallner optimal betreut. Neben dem konditionell-physischen Training wurde vor allem auch auf eine vielseitige koordinative Ausbildung Wert gelegt. Inhalte waren dabei das aktive Befahren von Pumptracks, akrobatisches Trampolinspringen, vielseitiges Slacklinen und eine Ganzkörperkräftigung beim Bouldern und Klettern. Vor allem im Schüleralter wird Wert auf diesen koordinativen und vielseitigen Ansatz gelegt. Die Jugend- und Juniorenathleten fanden

Auf den Pumptracks zeigten die jungen VSV-Athleten ihr ganzes Können.

in Zusammenarbeit mit dem Olympiazentrum Dornbirn, oftmals eingebettet in der Toptrainingsgruppe, optimale Trainingsbedingungen vor und das mit einer so großen Athletenanzahl wie noch nie zuvor. Die Schneesaison startete dann Ende September auf den heimischen Gletschern.

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TIROL

SALZBURG

Mobile Schanze beim TSV-Trainingstag in Stams Alle Tiroler Sprungvereine und deren Athleten waren zu diesem Sondertraining auf dem Gelände des Schigymnasiums Stams geladen, um unter Aufsicht von ÖSV-Nachwuchsprojektleiter Michael Grubinger die neue mobile Sprungschanze vor Ort zu testen. Dabei wurden auch unsere Trainer eingeschult. Vereine, die die mobile Schanze für Veranstaltungen oder zum Rekrutieren anfordern möchten, können ihre Anfrage an michael.grubinger@gmx.at senden.

SLSV JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG UND EIN OLYMPIASIEGER ALS NEUER TRAINER

I Die mobile Schanze soll bei diversen Schul- und Sportveranstaltungen und für Rekrutierungszwecke zum Einsatz kommen.

Freeskier auf Talentsichtung

Skibergsteigen wird 2026 zur 16. Sportart der Olympischen Winterspiele.

Aufruf an die Vereine:

„SKIBERGSTEIGER GESUCHT!“

I

n knapp vier Jahren sollen die Skibergsteiger bei den Olympischen Winterspielen in Italien ihr Debut feiern. Grund genug, die Nachwuchsarbeit kräftig anzukurbeln! Bereits im Oktober 2020 hat Harald Angerer das Referat für Skibergsteigen im TSV übernommen und ist seitdem bestrebt, die Strukturen in Tirol weiter auszubauen, um Nachwuchstalente zu finden und zu fördern. „Hier ist die Hilfe der Tiroler Skivereine notwendig, denn mein Plan ist, in ganz Tirol Vereine zu finden, die – selbstverständlich kräftig unterstützt von meinem Referat – eine Sektion fürs Skibergsteigen ins Leben rufen wollen“, so Angerer. Gemeinsam mit dem ÖSV, den Landesverbänden und der Firma Dynafit wurde ein eigenes Jugend-Rennsport-Leasing auf die Beine gestellt: Um 300 Euro haben Nachwuchsathleten die Möglichkeit, ein komplettes Rennset (Schuhe, Ski, Bindung und Felle) zu mieten.

Bereits im Sommer rief das Freeski-Referat zu einem Sichtungstag am Kaunertaler Gletscher, im Herbst ist eine Wiederholung geplant. Der TSV-Freeski-Kader ist seit Jahren der größte Zulieferer des ÖSV, dessen Freeski-Kader zu mehr als 50 % aus Tiroler besteht. Kein Wunder also, wenn wir ständig bemüht sind, die Lücken unserer Aufsteiger zu füllen.

m Salzburger Skisport ist die nordische Kombination seit Jahrzehnten eine der Stärken – und das soll so bleiben. Mit Bernhard Gruber gibt es im Betreuerstab jetzt einen weiteren Olympiasieger (neben Michael Gruber), er wurde jüngst auf der Jahreshauptversammlung des Salzburger Landes-Skiverbandes in Goldegg vorgestellt. Bernhard Gruber hat seine Arbeit im Schülerbereich bereits aufgenommen. Mit der sportlichen Entwicklung zeigt sich der wiedergewählte Verbandspräsident Bartl Gensbichler, mit Ausnahme eines „Lochs“ im alpinen Bereich, zufrieden, nicht aber mit der stagnierenden Mitgliederentwicklung. Um zu alter Stärke zurückzukehren, wurde der Beschluss für eine Direktmitgliedschaft gefasst: Man kann ohne Beitritt zu einem Verein dem SLSV beitreten. Ein weiterer Beschluss betrifft die Gremien des Verbandes, die verschlankt werden: Aus dem Präsidium wird ein 14-köpfiger Vorstand, alle anderen Funktionen werden in den neugeschaffenen Beirat ausgegliedert. Für den ausgeschiedenen Vizepräsidenten Karl Votocek rückte Georg „Charly“ Putz auf. Votocek hat ein halbes Jahrhundert für den Skisport gearbeitet, unter anderem als Präsident des SC Bischofshofen, 20 Jahre als Alpinreferent im Verband und 19 Jahre als Vizepräsident. Er erhielt als Erster den neugeschaffenen Ehrenring des SLSV.

Mario Seidl überzeugte beim Sommer Grand Prix mit zahlreichen Spitzenplätzen.

Bei Interesse am Sichtungstag im Herbst bitte unser Landesverbandsbüro office@ tirolerskiverband.at kontaktieren.

© TSV, GEPA

Interessierte Vereine sowie Athleten können sich direkt bei Harald Angerer unter skibergsteigen@tirolerskiverband.at melden. 78

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LANDESVERBÄNDE

KÄRNTEN Schnee- und Konditionstraining der LSVK-Kader alpin

O (v. l.): Roswitha Stadlober (Vizepräsidentin ÖSV), Karl Votocek (Vizepräsident SLSV), Bartl Gensbichler (Präsident SLSV)

Konditionstraining im Olympiazentrum Kärnten

ptimale Trainingsbedingungen fanden die Mannschaften des LSV Kärnten bei den ersten Schneekursen nach der Sommerpause am Stilfser Joch, in Sölden und am Hintertuxer Gletscher vor. Außerdem holten sich die LSVK-Kaderangehörigen unter Anleitung des sportlichen Leiters alpin Mag. Peter Petscharnig die nötige Kraft und Ausdauer erstmals im Olympiazentrum Kärnten bzw. auf dem Konditionskurs im BSFZ Schloss Schielleiten. Nun hoffen alle auf ein baldiges Öffnen des Mölltaler Gletschers.

ARBÖ KÄRNTEN IST PANNEN- UND RÜCKHOLPARTNER FÜR DIE LSVK-BUSFLOTTE

Bernhard Gruber wurde als neuer Nachwuchstrainer vorgestellt.

© GEPA, Salzburger Landesskiverband, LSV Kärnten

Mario Seidl ist wieder da Dass Mario Seidl seine lange Verletzungspause endgültig überstanden hat, bewies er bei der Sommer-Grand-Prix-Serie der Kombinierer, bei der er hinter dem Finnen Herola den zweiten Platz belegte. Seidl wurde in Oberhof und Oberwiesenthal sowie beim Finale in Villach Zweiter und gewann den abschließenden Bewerb. Vor allem auf der Schanze hat er zu alter Stärke zurückgefunden und holte sich die „Best Jumper Trophy“. Erfreulich auch der dritte Rang von Stefan Rettenegger in Villach. Das nächste Salzburger Kombinierertalent zeigte im OPA-Cup auf: Severin Reiter belegte in Oberwiesenthal Rang zwei.

Mit dem ARBÖ Kärnten ist nicht nur eine Unterstützung als Pannen- und Rückholpartner für die LSVK-Busse vereinbart, sondern auch eine kostenlose Pannenversicherung für alle LSVK-Kaderangehörigen unter 19 Jahre, egal ob es eine Fahrrad-, Motorrad- oder Autopanne gibt. Der Landesskiverband freut sich auf eine gute und langfristige Zusammenarbeit mit dem Vertragspartner.

LSVK-Generalsekretär Hanno Douschan mit ARBÖBetriebsleiter Günther Friesacher und Geschäftsführer Peter Pegrin

Franz Wiegele für Nachwuchsarbeit geehrt

Franz Wiegele wurde für sein Engagement im Nachwuchsbereich geehrt.

Die ASKÖ-Bundesorganisation prämierte erstmals Trainer im Nachwuchsbereich aus ASKÖ-Vereinen. In Kärnten fiel die Wahl auf den nordischen Referenten des Landesskiverbandes Franz Wiegele, der auch für die Jugend des SV Achomitz/SD Zahomc verantwortlich ist. Die Ehrung fand im Haus des Sports in Wien statt.

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3 x 2 Kinogutscheine Beim Abfahrtslauf der Olympischen Winterspiele 1976 gibt es nur einen Favoriten: Franz Klammer. Der erst 22-jährige charismatische Abfahrtsläufer trägt die Hoffnung von ganz Österreich auf seinen Schultern. Während der Druck des Publikums astronomische Ausmaße erreicht, sein Skihersteller aus PromotionGründen in letzter Minute die Ausrüstung austauschen will, die Wetterbedingungen von Tag zu Tag schlechter werden, sich der Berg als trotzig erweist und rivalisierende Rennfahrer auf seinen Fersen sind, muss sich Franz der ultimativen Herausforderung stellen: Die Kraft zu finden, den Berg auf eigene Faust zu bezwingen. Doch dazu braucht er die Liebe seines Lebens, Eva, die ihm den Mut gibt, sich von allen Zwängen zu befreien, um das Rennen seines Lebens bestreiten zu können.

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Wie oft hat Franz Klammer den Abfahrtsweltcup gewonnen? Senden Sie die richtige Antwort bis 28. 10. 2021 (Betreff: Klammer Gewinnspiel) an maier@oesv.at. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Gewinner ermittelt. Der Supershape e-Speed verfügt über HEADs neue, innovative EMC Technologie, dem weltweit einzigen elektronischen Skidämpfungssystem. Perfekt für jede Piste.

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STICHWORT:

LIEBLINGS-WELTCUPORT Vor dem Weltcupauftakt in Sölden haben uns die ÖSV-Stars ihre Lieblingsstationen im Weltcupkalender verraten.

STEFAN BRENNSTEINER SKI ALPIN

LARA WOLF FREESKI

STUBAIER GLETSCHER (AUT)

SÖLDEN (AUT)

VINCENT KRIECHMAYR SKI ALPIN

CORNELIA HÜTTER

BEAVER CREEK (USA)

SKI ALPIN

LAKE LOUISE (CAN)

DAVID KOMATZ BIATHLON ANTHOLZ (ITA)

DANIEL HUBER SKISPRINGEN

ENGELBERG (SUI)

MARIO SEIDL

ALESSANDRO HÄMMERLE

NORDISCHE KOMBINATION

SNOWBOARD

OSLO (NOR)

MONTAFON (AUT)

MICHAEL HAYBÖCK

MARITA KRAMER

PLANICA (SLO)

ANDREA LIMBACHER SKI CROSS

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INNICHEN (ITA)

LILLEHAMMER (NOR)

© Illustration: Monika Cichoń

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Audi


Inspiration gestaltet Zukunft. Der neue Audi Q4 Sportback e-tron. Future is an attitude

Mehr erfahren auf audi.at Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 16,6 - 20,9 (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0. Angaben zu den Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs. Symbolfoto. Stand 09/2021

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Ski Austria – Zeitschrift des ÖSV – 65. Jahrgang – Österreichische Post AG | MZ 02Z033091 M | Austria Ski Team Handelsges.m.b.H. | Olympiastraße 10, 6020 Innsbruck | Retouren an Postfach 555, 1008 Wien

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Ski Austria Magazin (Oktober 2021) by TARGET GROUP Publishing GmbH - Issuu