Page 1

September ZweiTausendDreiZehn

Pilot Sonderausgabe der Zentrifuge zu offen auf AEG

Transformation Carina Shkur처 Forschende Kunst umwelten Induktive Kopplung Interaktive Elektro-Installation Maschinenfl체sterer Engineering 2050

1,5 Euro 1

Schutzgeb체hr

New Work Was will ich wirklich? PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


Kunst ist das Vermögen der Form. Friedrich v. Schlegel

 Europas Marktführer für professionelle Künstlermaterialien  Mehr als 26.000 Artikel aus allen künstlerischen Bereichen zu dauerhaft günstigen Preisen  Bilderrahmen und Einrahmungen  Bücher und Medien zu allen Themen der Kunst

2

boesner GmbH · Nürnberg Sprottauer Straße 37 Tel.: 0911/98862-0 Fax: 0911/98862-200 Öffnungszeiten: Mo. – Sa. 9.30 – 18.00 Uhr Mi. 9.30 – 20.00 Uhr

FF TRE K T N P U NST KU

Alles, was Kunst braucht.

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


Editorial

Inhalt

In der Zentrifuge bin ich ganz bei mir. Das ganze Potenzial.

Inhalt / Editorial / Kolumne Seite 3

Die Zentrifuge ist im Zuge der postindustriellen Transformation Auf AEG entstanden. Im Jahr 2008 begann sie, Kunstausstellungen in einer verlassenen Industriehalle auf dem stilllgelegten Gelände zu realisieren. Die Zentrifuge war damit einer der ersten kulturellen Nutzer auf dem Gelände. Heute agiert sie als eine weit über die Region hinaus wirkende Entwicklungsund Kreativplattform.

Transformation: Carina Shkuró / Gedicht „umwelten“ Seite 4/5 Forschende Kunst I: umwelten Seite 6/7 New Work: Was will ich wirklich? Seite 8/9

Ideen und Projekte für eine neue Gesellschaft. Die Sonderausgabe PILOT zu Offen Auf AEG 2013 vermittelt einen Eindruck von der Arbeit der Zentrifuge. Wenn Sie Potenziale wahrnehmen, teilen und entfalten möchten, sind Sie bei uns am richtigen Ort. Michael Schels www.zentrifuge-nuernberg.de

Programmhinweise: Herbst-/Winter 2013 Seite 10-11 Maschinenflüsterer: Engineering 2050 Seite 14-16 Impressum Seite 18

Bildmotiv Cover: Johanna Krupp

Kolumne Ein Kunde gab mir den Auftrag, die Band „The Exclusive“ zu fotografieren. Die Jungs hatten zu diesem Zeitpunkt einen ersten großen Hit und einen Großteil ihrer Festivalsaison schon abgearbeitet. Zum ersten mal waren sie für die größten Festivals des Landes gebucht und deshalb von dem Hype um sie wundervoll beeindruckt.

Es war so erfrischend, diese Anfang 20er Band in ihrer Phase zwischen Abitur und großem Durchbruch kennenlernen zu dürfen. Das Bild zeigt den Sänger kurz nach dem Auftritt sichtbar überwältigt von dem, was noch so alles auf der Bühne und im Publikum passiert. David Häuser

3

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


T ransformation

C arina S hkuró

umwelten Eine Tür, vorne. Auf dem Dach die andere, groß und stark wie das Atmen des kleinen Jungen, der eine Ameise am Fenster beobachtet. So viele Fenster. Eine Ameise. Von oben ist die große Sonne eingetreten. Sie braucht die Tür da vorne nicht. Die braucht der kleine Junge. Am Abend wird sie von den Wiesenmenschen, die vorbei fließen, von riesigen Farben und archaischen Gerüchen, trockenen Augen, Händen vergessen. So viele Hände. Ein Nagel. Das Bild hängt an der Wand. Die Sonne, das Dach und das Bild hängen am kleinen Jungen. Der will aber weiter keimen. Er kann sie nicht mitnehmen, doch möchte er sie mitbringen. Nun ist er so leicht geworden. Er muss kein Dach mehr auf den Schultern tragen. Die Tür ist sein Haus, in ihm entsteht die Heimat der Sonne. Wände, Fenster und Dach. Der Junge. Alessandra Brisotto

Grenzen zwischen Mode und Kunst verschwimmen. Materialien werden ihrer gewohnten Eigenschaften beraubt ...Leicht und fragil oder bizarr und morbide. Manche „Kleidungsstücke“ haben nie eine Nähmaschine gesehen: Dreidimensionale Gebilde aus zerrissener und geknoteter Seide, erhitzten Kunststoffen und gepressten Stoffen. Carina Shkuró stellte gemeinsam mit Johanna Krupp in der Zentrifuge aus. Von Johanna stammt die Collage auf der Titelseite. Ihre mit „Zwischenräume“ titulierten Fotografien schweben zwischen Realität und Fiktion, zwischen Wahrnehmung und Vorstellung Durch ihre Art der Inszenierung sowie durch Montagen, Projektionen, Reflexionen und Überblendungen entstehen Kippeffekte zwischen Realität und Vorstellung. www.carina-shkuro.com www.johannakrupp.com

4

Ein Rückblick: Performance und Ausstellung in der Zentrifuge, 16. bis 20. Juni 2013. PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


Forschende Kunst umwelten

Text: Michael Schels Foto: Ronald Zehmeister

"Forschende Kunst" ist ein grenzüberschreitendes, ästhetisch und gesellschaftlich ambitioniertes Projekt der Zentrifuge. Mit Partnern aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft arbeitet die Zentrifuge über einen längeren Zeitraum folgende Frage heraus: Wie entsteht „das Neue“ in der Kunst? Die Modellierung dieses Prozesses macht das interdisziplinäre Arbeiten nachvollziehbar und ermöglicht somit eine Anwendung auch in der unternehmerischen Praxis.

machen und weitreichende Impulse für ein neues, zukunftsfähiges Innovationsverständnis zu setzen. „Forschende Kunst“ bringt somit „Forschung“ und „Kunst“ in einen produktiven Zusammenhang. Ziel dabei ist, Menschen unterschiedlicher Disziplinen und Umwelten zu einem offenen Austausch anzuregen. Sie bringen aus ihrer jeweiligen Perspektive Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition ein. In der Summe können dadurch Erkenntnisse gewonnen werden, die wiederum in neue Projekte einfließen. Der Prozess wird systematisch dokumentiert, die Ergebnisse werden veröffentlicht. Neue Innovationsprozesse

„Forschende Kunst 1: umwelten“ hat im Sommer 2013 die Grundlage geschaffen für ein differenziertes und zielgerichtetes Verständnis dieses Prozesses und mündet in eine Ausstellung in der Zentrifuge (Vernissage: 13.9.13). In diesen interdisziplinären, interkulturellen Prozess waren neben fünf ausgewählten Bildenden Künstlern (drei aus Deutschland und zwei aus Italien) auch zwei Vertreter des VDI/VDE, ein Wissenschaftler der Universität Eichstätt, ein Unternehmensberater, ein Zukunftsforscher, eine Schriftstellerin und ein Journalist eingebunden.

6

Aus dieser Zusammensetzung und dem in dieser Konstellation erarbeiteten Know-how entsteht „Forschende Kunst 2“ mit dem Ziel, diesen Prozess für ausgewählte Unternehmen wirksam zu

Das Projekt „Forschende Kunst“ will ein nachvollziehbares und fortwährendes Nachdenken darüber anregen, was Menschen tun, wenn sie in gemeinsamen, konstruktiven Projekten ihrer Kreativität und Intuition vertrauen. Dies geschieht aus der Überzeugung heraus, dass schöpferisches und künstlerisches Arbeiten enorme Potenziale für Innovationsprozesse bieten. Dabei kommen auch philosophische und ethische Dimensionen ins Spiel: Was ist uns wirklich wichtig und wertvoll? Die Reihe „Forschende Kunst“ begann im Frühjahr/Sommer 2013 mit „Forschende Kunst 1: umwelten“. Sie wird mit „Forschende Kunst 2“ Ende 2013/Anfang 2014 fortgesetzt. „Forschende Kunst 3“ ist für Mitte/Ende 2014 anvisiert.

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


PROGRAMM

Th e s e n Kunst ist forschend, sofern sie nach Erkenntnis strebt. "Forschende Kunst" ermöglicht eine erweiterte Sicht auf Erkenntnisse, potenziell nachvollziehbare Ziele, Verfahren und Ergebnisse. "Forschende Kunst" ist interdisziplinär in dem Sinne, dass sie sich bewusst auch anderen Wissensbereichen öffnet und mit diesen in Austausch tritt. "Forschende Kunst" sucht nach Modellen für ein Weltverständnis, das den subjektiven Horizont übersteigt. "Forschende Kunst" erkundet neue Räume der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens und Handelns. Sie ist engagierte Kunst, da sie sich in einem größeren Zusammenhang versteht und sich in diesem entfaltet. Sie ist innovativ, da sie Neu-Konfigurationen der Wirklichkeit erzeugt.

Sebastian

Sa., 14.9., 18-20 Uhr: Hillebrand: Wissenschaftliche kreative Prozesse

Perspektiven

und

So., 15.9., 17-19 Uhr: Franca Faccin: Mensch und Farbe Sa., 28.9., 18-20 Uhr: Barbara Lidfors: Ideenfindung in der Kunst - ein praktischer Workshop für künstlerisch-tätige Leute Mo., 7.10., 19-21 Uhr: Otmar Potjans: umwelten - Zukunftsfähigkeit schaffen mit dem Zentrifuge Prozess Sa., 12.10., 18-20 Uhr: Ronald Zehmeister: Progressive Transversal-Ästhetik So., 13.10., 14-17 Uhr: Gustav Mayer/Alessandra Brisotto "La parola scolpita/ Das gemeißelte Wort"

A u ss t e l l u n g F o r sch e n d e K u n s t in der zentrifuge Ausstellung: 13.9.-20.10.2013 Vernissage: Fr., 13.9., 19 Uhr

Sa., 19.10., 18-01 Uhr: Lange Nacht der Wissenschaften (Eintritt nur mit LNDW Ticket)

Öffnungszeiten: Do./Fr. 14-18 Uhr, Sa./So. 15-18 Uhr Zu Offen Auf AEG (14./15. September 2013): 12-18 Uhr

Sa., 19.10., 20-22 Uhr: Matthias Barbian, Rainer Ohnmeiss: Engineering 2050 Künstlerische Impulse für Zukunftsvisionen beim Anlagenbau

Beteiligte Künstler: Giuseppe Cassibba, Franca Faccin, Barbara Lidfors, Gustav Mayer

So., 20.10., 15-16:30 Uhr: Che ne pensi? Was hältst Du davon? Konversationsführung durch die Ausstellung "Forschende Kunst" in italienischer Sprache

Begleitende Ausstellung / Dokumentation: Matthias Barbian, Alessandra Brisotto, Sebastian Hillebrand, Otmar Potjans, Michael Schels, Christiane Weber, Ronald Zehmeister

So., 20.10., 17-20 Uhr: Michael Schels: Ideen im Prozess Teilnehmergebühr für die Workshops: 10 EUR / erm. 8 EUR

In Kooperation mit „Engineering 2050“

Anmeldung erbeten unter info@zentrifuge-nuernberg.de.

Michael Schels Dipl. Germanist/Journalist. Gründer und Erster Vorstand Zentrifuge e.V., zuständig für Programm, Koordination und Kommunikation. Selbstständiger Texter und Kulturmacher (Kulturbüro Schels). 2010 bis 2013 Projektmanager für das EU Projekt „Second Chance“ am Standort Auf AEG in Nürnberg. Schwerpunkte: Ideen-Entwicklung und -Management, Transformationen und Netzwerke, künstlerische Impulse und kulturelle Innovationen.

7

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


New Work

Was

will ich wikrlich?

Text: Ronald Zehmeister Illustration: Ramona Obermann

„New Work“ – hat das irgendwas mit New York zu tun? So ähnlich fragt man sich, wenn man den Begriff das erste Mal hört. Klingt irgendwie nach modernen Arbeitsplätzen, neuestem technischen Schnick-Schnack, flachen Hierarchien, flexibler Zeiteinteilung, kreativen Hochleistungs-Teams. All das. Und das ist in gewisser Weise auch gemeint. Natürlich. Aber nicht nur das. Ein bisschen tiefer geht es schon.

Individuums nach Selbstverwirklichung zu. Oft verbunden mit dem Wunsch nach Vereinfachung. Simplify your life, weniger Ballast im Leben, mehr Zeit für das wirklich Wichtige. Und schließlich, nicht zu vergessen, eröffnen technologische Neuerungen auch ganz neue Möglichkeiten. Nach Bergmann setzt sich „New Work“ folgendermaßen zusammen:

Sehen wir uns einfach mal genauer an, was sich dahinter verbirgt. Der Begriff ist 2004 durch das Buch „Neue Arbeit, neue Kultur“ des Philosophen Frithjof Bergmann populär geworden. Das Konzept wurde alsbald begierig von den Trend- und Zukunftsforschern aufgesogen. Seither gehört es zu einer Art Grund-Bestand an „Mega-Trends“.

1/3 klassische Erwerbsarbeit 1/3 Selbstversorgung und „smarter Konsum“ 1/3 „Berufung“ - Das Finden und Realisieren einer „Arbeit, die man wirklich, wirklich will“.

8

Bergmann hatte den passenden Begriff für etwas gefunden, was ansonsten noch etwas diffus war. Und eigentlich hat er auf sehr geschickte Weise mehrere Entwicklungen zusammengefasst. Die klassische Erwerbsbiographie mit einer jahrzehntelangen Vollzeitstelle bei einem Arbeitgeber kommt prozentual nämlich immer seltener vor. Dieses Modell des Industriezeitalters befindet sich auf dem Rückzug. Gleichzeitig nimmt das Bedürfnis des

Das erste Drittel sichert eine Grundversorgung. Um Kosten zu decken. Während das zweite Drittel die Ansprüche ganz bewusst zurückschraubt. Was brauche ich eigentlich? Und gibt es dafür vielleicht nicht auch klügere Lösungen? Zum Beispiel „Teilen statt Besitzen“. Wie werde ich mit weniger vielleicht sogar glücklicher? Im zweiten Drittel spart man also – ganz nebenbei - jenen Teil ein, den man im ersten Drittel gar nicht mehr erst mühsam erwirtschaften muss. Im dritten Drittel schließlich geht

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


man auf die Suche. Was will ich eigentlich wirklich? Hier geht es um die Berufung. Es lässt sich nicht ganz entscheiden, inwiefern bei diesen Überlegungen zur „Neuen Arbeit“ einfach aus der (ökonomischen) Not eine Tugend gemacht wird oder ob sich eine tiefe Sehnsucht des Menschen ausdrückt. Nämlich die nach einem sinnvolleren Leben und Arbeiten. Wahrscheinlich beides. Die Vorwürfe sind vorprogrammiert: „Diese Sicht auf die Dinge ist eindeutig zu positiv und unrealistisch“. Das mag richtig sein, aber Bergmann hat auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass es sich um eine Blaupause handelt. Um eine mögliche Lösung für die Zukunft. Und dass es Zeit braucht, um diese nach und nach umzusetzen. Fast zehn Jahre sind nun seit dem visionären Entwurf vergangen. Was lässt sich feststellen? Gegenwärtig erlebt Selbstversorgung eine erstaunliche Renaissance. Nicht als Notlösung, sondern als Lifestyle. Kostengünstiger, viel bewusster und sogar gesünder. Auch das „Sharing“ in seinen vielfältigen Ausprägungen kommt immer stärker in Mode. Die Alternative zu blindem Konsum und zu Besitz entwickelt für eine steigende Anzahl von Menschen große Attraktivität. Ob es nun das Auto betrifft oder

Gebrauchsgegenstände aller Art. In der aktuellen Presse wird das Phänomen erstaunt unter die Lupe genommen. Die Menschen entdecken den Charme gemeinsamer Nutzung. Von den sozialen Mehrwerten ganz zu schweigen. Und was ist nun mit jenem Bereich „Berufung“? Die Ratgeber-Literatur boomt. Den eigenen Lebensplan entdecken. Die eigenen Stärken, Blockaden, Talente und Lebensziele erkennen. Der lange Weg zu einem selbst. - Die Situationen, in denen wir mit solchen grundsätzlichen Fragen konfrontiert werden, nehmen zu. Sei es aus inneren Gründen oder äußeren. „Versuche, eine Sehnsucht zu haben“ umschreibt Bergmann den dritten Bestandteil seines Modells. Eine eigentlich merkwürdige Formulierung. So einfach scheint es demnach gar nicht zu sein, eine Sehnsucht zu haben. Oder eine zu haben, die es wirklich genau ausdrückt, was man will. Und es ist auch ganz und gar nicht ausgemacht, dass die Realisierung dieser Sehnsucht automatisch am ersten Tag „Erfolg“ haben wird. Darum geht es in erster Linie auch gar nicht. Aber es stimmt schon, jedes große Abenteuer beginnt mit dem ersten Schritt. Nur so hat man die Chance, überhaupt etwas darüber zu erfahren. Denn die Menschen bereuen am Schluss hauptsächlich eines: nie das Leben geführt zu haben, das sie wirklich wollten.

Ronald Zehmeister (MBA), Gestaltung von Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Kunst in der Zentrifuge. Gründer von sensing – Angewandte Zukunftsforschung und Strategieentwicklung. Schwerpunkte: Philosophie, Wahrnehmung und Veränderung, Futurologie, Entfaltung

s Sparkasse Nürnberg

Wir fördern Kunst und Kultur in Nürnberg.

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013

9

Alexander Shelley, Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker


P rogrammhinweise H erbst /W inter 2013

Z-Zeit: Die Zentrifuge bei Radio Z

Neo-Chansons von Alice

Zentrifuge ist seit Juli jeden fünften Montag eines Monats zu Gast bei Radio Z auf 95,8 MHz: In der Sendung "Z-Zeit" bringen wir Projekte aus der Zentrifuge-Community und der Kreativszene zu Gehör. Dazu laden wir Künstler und engagierte Menschen ein und sprechen mit ihnen über deren Arbeit und ihre Projekte, über Nürnberg, die Region (nein, nicht Gott) und die Welt.

Alice Mayer (Gesang) und Claus Gebert (Piano) kreieren NeoChansons. Ihr Debüt-Album „Die Närrin“ ist voller wild-entzückter und berührend-schöner Lieder in deutscher Sprache.

Die nächsten fünften Montage sind der 30. September & der 30. Dezember 2013. Dann ist von 20 bis 21 Uhr Z-Zeit auf Radio Z. www.radio-z.net

Alles selbst geschrieben und leidenschaftlich präsentiert. Vielversprechend, gekonnt, erfrischend anders und deshalb „powered by Z“. Alice hatte im Juli bereits in der Zentrifuge einen hinreißenden Auftritt und kurz darauf konnte sie auch beim CreativeMonday im Neuen Museum das Publikum begeistern. Die Nürnberger Nachrichten schrieben: „Mit ihren sehr persönlichen, frechen und poetischen Liedern und ihrer klaren, kraftvollhellen Stimme entpuppte sich Mayer als echte Entdeckung, von der man noch hören wird.“

Die Leiden des Westens. Eine Faction.

www.alice-mayer.de

Buchvorstellung, Lesung, Diskussion mit dem Autor und Coach Peter Klein Moderation: Ronald Zehmeister Mi., 16. Oktober 2013 Einlass: 19 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: 7 EUR, erm. 5 EUR Buddha fand vor 2600 Jahren im Osten die Erlösung von den Leiden des Lebens und Erleuchtung. Was fände er heute in der Welt des Westens? Sein Besuch findet am 15. März 1938, Wien, Heldenplatz statt, wo er in der Hofburg mit Adolf Hitler frühstückt und Sigmund Freud in der Berggasse trifft. Eine Reise durch die kollektive Psyche der deutsch-österreichischen Geschichte. Weitere historische Personen, die in dieser Faction wieder aufleben, sind u.a. Thomas Bernhard und Falco. Sie alle suchen Trost auf Freuds Couch.. Peter Klein, geboren 1969 in Nürnberg, seit 2006 Reisender auf der Achse Nürnberg/Wien. Seit 1995 selbstständig als Berater, Trainer, Coach – Geschäftsführer Integral Systemics Beratung. Ausbilder Integraler Coach: Nürnberg, Zürich, Wien, Salzburg. Autor von Fachartikeln und Fachbüchern: Buddha, Freud und Falco, Szenische Aufstellungen im kollektiven Bewusstseinsfeld (2010); Integrale Aufstellungen Innere Form (2011); Das Aufstellungsbuch (2012); Fachartikel bei Fachzeitschriften. Therapeutische Arbeit.

CreativeMonday Nr. 13 Mo., 28. Oktober 2013, 19:30 Uhr, Neues Museum Nürnberg Der CreativeMonday gibt den Kreativen in Nürnberg und der Region ein Gesicht. Er wurde 2010 aus der Zentrifuge heraus von Markus Teschner und Michael Schels ins Leben gerufen. Mittlerweile führt ihn die Zentrifuge in Kooperation mit dem Neuen Museum Nürnberg und der Agentur Phocus Brand Contact durch. Die Veranstaltung findet ca. alle drei Monate abwechselnd im Neuen Museum und in der Werkstatt 141 Auf AEG (neben der Zentrifuge) statt. Der nächste CreatveMonday am 28. Oktober ist in das Programm der Nürnberg WebWeek (21.-28. Okt.) eingebunden.

10

www.facebook.com/CreativeMondayNuernberg

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


NueJazz Auf AEG Festival des Nürnberger Jazzmusiker e.V.

Induktive Kopplung 2 Michel Bestmann

Das Zodiak Trio

23.-30. November 2013 Interaktive Elektro-Installation / Musikperformance in der Zentrifuge Auf AEG

23.-27. Oktober 2013 Konzerte in der Werkstatt 141 / Jazz Lounge mit Kunst und Gesprächen in der Zentrifuge

Idee, Umsetzung, Performer: Michel Bestmann (alias Herr B.) (Erlangen) Sound: Paul Weigel (Fürth), Robert Schlund (Eckental)

Unter dem Titel „NueJazz“ veranstaltet der Nürnberger Jazzmusiker e.V. an fünf Tagen Konzerte unterschiedlichster Couleur. Dabei wird der Fokus vor allem auf die jüngere Nürnberger Jazzszene gelegt, aus der mittlerweile Musiker und Projekte entstanden sind, die nicht nur in Franken, sondern auch im gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus Aufmerksamkeit erregen.

Sechs umgebaute s/w Fernseher (Bildschirmröhren) hängen in zwei Reihen von der Decke. Die elektronische Musik von zwei Musikern steuert das optische Signal der Bildschirmröhren. Die Musiker hören über Kopfhörer die Musik, ansonsten ist es still im Raum. Das Publikum kann mittels alter Telefonverstärker den Raum erforschen und die Musik nur an bestimmten Stellen des Raumes bzw. der Installation hörbar machen. Herr B. steht den Musikern gegenüber und ist über Gehirnelektroden verkabelt. Mittels eines Theremin simuliert Herr B. live seine Gehirnaktivitäten als Geräusche, welche nur durch Telefonverstärker hörbar gemacht werden können.

Induktive Kopplung 2 bietet ein umfangreiches Programm: Sa 23.11., 20.30: Eröffnung, Konzert/Performance

Im Rahmen des Festivals wird neben musikalischen Genüssen auch der Brückenschlag zu anderen Kunstformen gesucht und gefördert. So konnten mit der Hochschule für Design und der Zentrifuge spannende Kooperationspartner für das Festival gewonnen werden. Die OHM Hochschule leistet wertvolle Unterstützung in Sachen Artwork und Design. In der Zentrifuge entsteht eine Jazzlounge mit Kunst und Design, während in der benachbarten Werkstatt 141 die Konzerte stattfinden. Es spielen das Tony Lakatos Quintett, Frances Pappas, Orchestre Europa, Jungblut, Dejan Terzic Quartett, Zodiak Trio, Randy Brecker, Hammond Eggs, Panama-Ensemble u.a.

So 24.11., 19-22.00 Uhr: Workshop: Theorie und Praxis zum Vierkanalsystem „Induktive Kopplung“. Optional als Vorbereitung für Elektro-Musiker für die Offene Bühne

Programm & weitere Informationen www.nuejazz.de

Mo 25.11., 19-23 Uhr: Symphonie der Planeten, Sound-Aufnahmen der Voyager Sonde vom Vorbeiflug an Planeten des Sonnensystems Di 26.11., 19-23 Uhr: Offene Bühne: Das System der Induktiven Kopplung steht Elektro-Musikern zur experimentellen Verfügung. Musiker bitte anmelden bei Michel Bestmann (michel.bestmann@fau.de) Mi 27.11., 20:30 Uhr: falschtechst - schlachtfest, 4 Kanal Lese-Performance

A ll e Te r m in e a u f d ie s e r D o p p e ls e

it e s in d :

Do 28.11., 19-23.00 Uhr: Soundschleifen. Präparierte Minimal-ElektronikVariationen im 4-Kanal-System „Induktive Kopplung“ Fr 29.11. Agikakaluna, 8bit Konzert mittels 80er Jahre Gameboys Sa 30.11., 20.30 Uhr: Abschluss Konzert/Performance

Infos zu Eintritten, Anmeldungen etc. unter www.elektron-performance.de.vu

Unter dem Label „powered by Z“ bringt die Zentrifuge ausgewählte Kultur- und Kreativprojekte in Schwung. Das „Z“-Signet steht für Offenheit, Empathie und großes Potenzial.

11

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


Buchpremiere: Volker Wachenfeld - Die Fremde

Dimension Hoch Drei

Lesung · Musik · Diskussion Termin: Do., 19. September 2013 Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr Eintritt frei (präsentiert vom ars vivendi verlag) Mit musikalischer Begeleitung Moderation: Alessandra Brisotto Das Ende der Neunzigerjahre zwischen Berlin und New York, Kokspartys und Spiritualität, Glamour und Gewalt: Unfähig, mit den eigenen Emotionen und Entscheidungen umzugehen, lebt eine 31-jährige Anwaltsgattin ihr oberflächliches Luxusleben – zwischen zwei Männern, zwischen Ehe und Affäre. Sie kann die Rolle der berechnenden Lolita, die sie seit ihrer Kindheit erfolgreich spielt, nicht mehr ablegen. Von der Sinnlosigkeit ihres Lebens getrieben zieht sie sich in einen Ashram in der Nähe von New York zurück. Doch eine ungeheure Tat verändert alles. Wer ist dafür verantwortlich? Steckt Verzweiflung, Geldgier oder das Verlangen nach Macht dahinter? Beide Männer werden von ihrer Seite und aus dem gewohnten Leben katapultiert. Aber gelingt auch ihr die Flucht in die Freiheit? Camus trifft auf Bret Easton Ellis und die Absurdität und schrille Oberflächlichkeit der Neunziger: ein urbaner Liebesthriller, der in menschliche Abgründe der Postmoderne blicken lässt.

Raumgreifende Installation und Performance in der Zentrifuge Ein Projekt von Julia Frischmann | Ingo Schweiger | Torsten Schröger Die sensible Auseinandersetzung von Installation und Architektur schafft Grundlage für die choreografische Umsetzung vertikaler Performance. Der Betrachter changiert zwischen beobachten und beobachtet werden. Der auf unterschiedlichster Ebene einzunehmende Betrachtungswinkel der Zuschauer bestimmt Intensität und Stückverlauf. Geplant ist ein Gerüst in der Zentrifuge. Das Gerüst ist skulptural in die Architektur eingegliedert. Ein Netzwerk aus transparenten Materialien bildet die organische Komponente in der Struktur aus Stahl. Durch die geschaffene Ebenenvielfalt hat der vertikale Tanz fast unbegrenzte Möglichkeiten in Form und Ausdruck.

Für das Projekt sucht die Zentrifuge noch Sponsoren. Informationen können bei Michael Schels angefordert werden: ms@zentrifuge-nuernberg.de

g r a f i k d e s i g n corporatedesign w e b d e s i g n

grafikdesign katja schindlbeck nürnberg hello @ katjaschindlbeck.com

12

www.katjaschindlbeck.com PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


Anzeige


Maschinenflüsterer

Ingenieure und Künstler konzipieren Industrie-Anlagen der Zukunft „Engineering 2050“ in der Zentrifuge

Text: Ronald Zehmeister Fotos: Thomas Bischof

„Erfolgreiche Führungskräfte erkennen in künstlerischen Strategien eine zukunftsweisende Betrachtung – die Integration künstlerischer Kompetenz in unser Wirtschaftsund Wissenschaftssystem wird schon bald aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sein.“

14

„Kunst fördert Wirtschaft - Zur Innovationskraft des künstlerischen Denkens“, 2012

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


Interdisziplinäres Denken steht hoch im Kurs. Vor allem, wenn es darum geht, weit, ja sehr weit in die Zukunft zu blicken. Welche isolierte, einzelne Fachdisziplin kann schon vorhersagen, wie unsere industrielle Umwelt in einigen Jahrzehnten genau aussehen wird? Kehren wir den Fall einfach einmal um. Das ist, wie wenn 1976 eine Prognose über unser reales Industrieumfeld des Jahres 2013 erstellt werden soll. Und nehmen wir beispielsweise einfach noch die Region Nürnberg dazu. Der Umbruch ist, gelinde gesagt, gewaltig. - Und zumindest von einem kann man ganz sicher ausgehen: der technologische Fortschritt wird sich in Zukunft noch weiter beschleunigen.

“Managers have discovered that it makes a lot of sense to use an innovation to generate innovation”. Creative Clash Report, 2013 Vorstellungskraft wird wichtiger Die schiere, lineare Logik hilft bei langfristigen Prognosen nicht wirklich weiter. Oder nur zum Teil. Auch beim besten Willen lässt sich ein Zeitraum von drei bis vier Jahrzehnten nicht vorausplanen.

Eine durchaus anspruchsvolle Aufgabenstellung und dementsprechend wurde auch in der Form ein zukunftsweisender Weg beschritten. Ansonsten eher getrennt agierende Sphären arbeiten konstruktiv zusammen an einem Thema. Organisatoren und Ausrichter waren: - Kreativplattform Zentrifuge Nürnberg, - AK Integrated Plant Engeneering im VDI-Bezirksverein Bayern Nordost e.V. und VDE-Bezirksverein Nordbayern e.V., - Studenten und Jungingenieure SuJ im VDI Nürnberg

„Durch diesen Reibungsprozess ergeben sich Unsicherheiten darüber, welche Maßstäbe in welcher Art auf die zu erschaffende Innovation angesetzt werden sollen. Hierdurch werden Akteure gezwungen, bis dato als unhinterfragt geltende Gegebenheiten in einem neuen Licht zu betrachten. Manche Standards müssen so völlig neu ausgehandelt oder begründet werden.“ Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG), 2012 Neue Produktionsanalagen Der Einladung zu dem Initial-Workshop sind an die 40 Ingenieure, Technikbegeisterte, Künstler und Kreative gefolgt und haben gemeinsam Ideen über den Anlagenbau der Zukunft entwickelt. „Wie sieht eine Produktionsanlage im Jahr 2050 aus?“, „Welche Rolle spielt der kreative Mensch bei der Anlagenplanung?“ oder „Wie nehmen wir die Menschen mit?“ lauteten spezifische Fragen.

15

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013

Giacomo Graf Leopardi (1798 - 1837)

Genau zu diesem Zweck wurde der Workshop „Engineering 2050“ konzipiert und ins Leben gerufen. „Deutschland als Produktionsstandort und Lieferant von Produktionsanlagen auch in Zukunft wettbewerbsfähig und innovativ halten“ – so lautet das Motto.

Der sicherste Weg, andern die Grenze des eigenen Wissens zu verbergen, ist, diese nicht zu überschreiten.

Hier wird Vorstellungskraft umso wichtiger. Sie kann bestimmte „Bilder der Zukunft“ erzeugen, Ideen und Visionen, die vielleicht einen entscheidenden Wink geben.


Die ersten Skizzen und Szenarien verdeutlichen bereits, welch stark veränderte Umwelt auf uns zukommen könnte:

„Die digitale Fabrik und das Holo-Deck werden Realität. Die Planungsmodelle lernen und verbessern sich selbst. Womöglich werden die Anforderungen aus den Gedanken des Planers extrahiert, seine Wünsche steuern den Planungsvorgang. Ähnlich biologischen Organismen wird sich die Produktionsanlage selbst diagnostizieren, Veränderungen der Anlage und ihre Instandhaltung organisieren.“ „Das ‚Produkt‘ der Zukunft trägt den Fertigungsplan in sich und sucht sich für die Herstellung und Zusammensetzung seiner Bestandteile die entsprechenden Produktionsstätten und -module aus. Die ständige Beschleunigung technologischen Fortschritts führt dazu, dass Verbraucherwunsch und Umsetzung immer weiter zusammenrücken; der Gedanke formt das Produkt. Die Produktionsanlagen rücken auch räumlich an die Verbraucher heran. Bei der Herstellung von Gütern haben wir einen vollendeten Kreislauf. Das Herstellungs-Material kann kleinteilig beliebig in andere Güter überführt und recycelt werden.“ „Hundertwasser Fabrik: Kreativität wird unmittelbar. Ästhetik wird wichtiger, Design und Funktion werden eins. Der Mensch ist als ‚Maschinenflüsterer‘ im Einsatz.“ „Der Mensch wird befreit von lästigen Tätigkeiten, administrative Prozesse werden von den Systemen übernommen, so dass sich hieraus Freiräume im Denken und Handeln ergeben. ‚Kreativität als Ware‘. Der Mensch als Limitierer für die universelle Maschine.“ „Wertewandel: Mensch wird ‚überflüssig‘ bzw. von stupider Arbeit befreit. Arbeit wird neu definiert, persönliche Entwicklung rückt in den Vordergrund.“

Die Broschüre erhalten Sie kostenfrei in der Zentrifuge oder Sie können sie unter der Domain issuu.com/zentrifuge abrufen.

Die Zusammenarbeit wird in weiteren Schritten fortgesetzt. Zunehmend sollen dabei die Ergebnisse auch konkretisiert werden. Das heißt, Ingenieure und Künstler gehen daran, reale „Prototypen“ zu entwerfen. Ein erster Blick darauf, wie die Anlagen oder -Maschinen der Zukunft- aussehen könnten. Interessierte Firmen und Institutionen sind herzlich dazu eingeladen, in den Prozess einzusteigen. Weitere Informationen: www.engineering2050.de

Chrono-Grafiken von Thomas Bischof Thomas Bischof lebt in Langenzenn bei Fürth. Eine Lehre zum Maschinenbauer, unterschiedliche handwerkliche Tätigkeiten sowie das Studium zum Produktdesigner haben seine vielseitigen Interessen für Natur, Technik und Wahrnehmung wachsen lassen. Seit 2007 beschäftigt er sich intensiv mit seinen Chrono-Grafiken. Thomas Bischof strebt danach, das Besondere, bisher noch nicht Gezeigte darzustellen. Er nutzt den Faktor „Zeit“ als zusätzlichen Parameter, um ansonsten unsichtbare Veränderungen im Bildgeschehen darzustellen.

16

www.chrono-grafik.de

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


Die Lange Nacht der

Wissenschaften Nürnberg .Fürth.Erlangen Sa 19.10.2013 18 -1 Uhr

Eintritt inklusive Shuttle-Busse und VGN-Ticket 12 € VVK und Abendkasse, 8 € für Schüler/innen und Studierende

www.nacht-der-wissenschaften.de

LED ErlEbEn SiE faSziniErEndES licht-dESign.

Wand

Lichtwerbung

Küchenrückwände

Einfache installation

Deckenelement

Vorher

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013

Montage

Elektroanschluss

Nachher

17

Ein Produkt der KUZMAN GLAS GmbH & Co. KG

LEDscrEEn-Panel

www.kuzman-glas.de


Imp r e ss u m PILOT Sonderausgabe der Zentrifuge zu Offen Auf AEG im September 2013 V.i.S.d.P.: Michael Schels Zentrifuge - Kommunikation, Kunst und Kultur e.V. Halle 14 Auf AEG Muggenhofer Straße 141 90429 Nürnberg E-Mail: ms@zentrifuge-nuernberg.de www.zentrifuge-nuernberg.de www.facebook.com/zentrifuge www.twitter.com/zentrifuge Mitarbeiter dieser Ausgabe Idee, Konzept: Andreas Obermann, Michael Schels, Ronald Zehmeister Redaktion: Michael Schels, Andreas Obermann, Ronald Zehmeister, Alessandra Brisotto, Anna Zehmeister Bildredaktion: Andreas Obermann Schlussredaktion: Michael Schels, Ronald Zehmeister Autoren: Ronald Zehmeister, Michael Schels Typografie: Acid Jazz by Hannah Rabenstein, Agentur site-works Layout & Illustration: Ramona Obermann Layout & Reinzeichnung: Katja Schindlbeck, www.katjaschindlbeck.com Bildnachweise: Seite 1: Johanna Krupp Seite 3: David Häuser Seite 5: Lena Romme Seite 6: Ronald Zehmeister Seite 12: Malte Stabenau. Seite 19: Alessandro Scarpa & Carlo Albertini Seite 14 - 16: Thomas Bischof

18

Druck: Friedrich Robl KG, Zirndorf Auflage: 6500 Exemplare

Ich b i n D a

Wirtschaft und Gesellschaft erkunden neue Wege.

Mit uns: als Zentrifuge Mit Ihnen: als Unternehmer oder Mitarbeiter einer Firma und Institution, als Projektbahnbrecher oder Projektmiteinsteiger Mit Dir: als Künstler, KulturschaffendeR, als Gestaltungskraft. Mit Ihnen und euch: als Mitglieder, Förderer und Sponsoren

Für zentrifugale Projekte wie den CreativeMonday, Forschende Kunst, Engineering 2050 und für künftige Ausstellungsprojekte und Publkationen sind wir auf der Suche nach Sponsoren. Wenn Sie eine Kultur des Wahrnehmens, des Suchens und der Veränderung fördern und begleiten möchten, zögern Sie nicht und sprechen Sie uns an. Als einfaches Mitglied stehen Sie mit Ihrem Namen hinter der Zentrifuge. Dazu schicken Sie eine Email an info@zentrifuge-nuernberg.de, in der Sie Ihre Bereitschaft zur einfachen Mitgliedschaft erklären. Sie bekommen dann eine Email mit der Bankverbindung und sind nach Überweisung von 18,00 EUR für die Dauer eines Jahres als einfaches Mitglied aufgenommen. Wenn Sie aktives Vereinsmitglied mit Stimmrecht werden möchten, kommen Sie bitte persönlich auf uns zu. Sie übernehmen dann gelegentlich oder regelmäßig bestimmte Aufgaben zur Unterstützung unserer Ausstellungen und Veranstaltungen. Nach einer Zeit des Kennenlernens können Sie die aktive Mitgliedschaft beantragen, Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Mitgliedsbeitrag für aktive Mitglieder ist 50,00 EUR pro Jahr. Eine Fördermitgliedschaft erwerben Sie durch eine jährliche Spende von mindestens 100,00 € pro Jahr (als Privatperson) und von mindestens 500 € pro Jahr (als Unternehmen). Als Fördermitglied sind Sie Ehrengast bei unserer jährlichen VIP Veranstaltung „Im Auge der Zentrifuge“. Zudem erhalten Sie einmal im Jahr ein Präsent „powered by Z.“. Ob Fördermitgliedschaft oder einfache Spende: Für Spenden ab 100 EUR können wir Ihnen als gemeinnütziger Verein eine Spendenbescheinigung ausstellen, Ihre Spende ist damit steuerlich absetzbar. Zentrifuge e.V. www.zentrifuge-nuernberg.de Email: info@zentrifuge-nuernberg.de

PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013

Vereinsnummer: VR 200589 Bankverbindung: Sparkasse Nürnberg BLZ 76050101, Kto. 10253904


„EX“

Die Faszination des Verlassens Il fascino dell’abbandono Hommage an eine Ausstellung in der Zentrifuge. Die Fotografen Scarpa und Carlo Albertini dokumentieren vergessene, verlassene Fabriken, leerstehende Kaufhäuser und herrenlose Gebäude Norditaliens. Mit der Ausstellung „EX“, die im Juli 2013 in der Zentrifuge zu sehen war, zeigen sie für die Allgemeinheit unzugängliche Orte, die sie bei ihren engagierten Erkundungen (wieder-)entdeckt haben. www.mostraex.it

Friedrich Robl KG

Digital- & Offsetdruck

Die Gegenwart ist die zukünftige Erinnerung – entsprechend sollte man sie gestalten. Gerhard Uhlenbruck

Exzellente Beratung zu Zukunftsthemen Strategieentwicklung Angewandte Zukunftsforschung Vorträge Workshops

WIR MACHEN DRUCK UND FAIRE PREISE!

sensing | Ronald Zehmeister (MBA) www.sensing-system.de | info@sensing-system.de T 0175.9 30 03 45

19

Friedrich Robl KG Carl-Benz-Straße 2 Fon +49 (0)911 999 68 08-0 info@robl-druck.de Fax +49 (0)911 999 68 08-80 www.robl-druck.de Druck + Medien 90513 Zirndorf PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013


Nürnberg - ein kreativer Wirtschaftsstandort Der Reichtum an Ideen hat in Nürnberg seit Jahrhunderten Tradition. Mit dem Förderprogramm „Ideen.kreativ.innovativ“ unterstützt die Wirtschaftsförderung Nürnberg auch Ihr Projekt.

20

Informationen unter: www.wirtschaft.nuernberg.de PILOT Zentrifuge Sonderausgabe 2013

PILOT - Das Magazin der Zentrifuge  

Erste Ausgabe, September 2013

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you