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Juli /August 2013 · 13. Jahrgang · 3,50 €

DR. PHILIPP RÖSLER

Reformen zahlen sich aus

CORNELIA YZER

Referenzstadt für Zukunftslösungen

WOLFSBURG AG

Projektplanung setzt Maßstäbe

Mit Hauptstadtkalender für Wirtschaft & Politik

GLÜCKLICH LEBEN FREIZEIT ALS WIRTSCHAFTSMOTOR

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Get Old

Wir werden älter. Gut so. Es sind die kleinen Momente, die uns Menschen viel bedeuten und die wir genießen wollen – ein Leben lang. Genau dafür arbeitet Pfizer weltweit: Wir erforschen und entwickeln seit mehr als 160 Jahren innovative Arzneimittel und verbessern Gesundheit und Lebensqualität in allen Lebensphasen. So arbeiten wir jeden Tag an der Verwirklichung unserer Vision. Gemeinsam für eine gesündere Welt.

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Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser, welch ein magisches Wort: Freizeit. In unserer durch Arbeit geprägten Gesellschaft sehnt sich im Grunde jeder nach arbeitsfreier Zeit. Doch so einheitlich dieser Wunsch, so individuell verschieden sind die Vorstellungen von erfüllter Freizeit. Die damit verbundene Nachfragevielfalt ist der eigentliche Grund dafür, dass sich die Freizeit inzwischen zu einem eigenen Wirtschaftssektor mit solchen Bereichen wie Sport, Kultur, Kunst, Musik, Tourismus oder Shopping entwickelt hat. Mit Fug und Recht können wir heute von Freizeitwirtschaft sprechen, die nicht nur der größte Arbeitgeber im Lande ist, sondern auch das größte Wachstumspotential besitzt. Das sind Erkenntnisse aus den Beiträgen dieser Ausgabe, in der wir beispielsweise mit Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, der Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer und zahlreichen Wirtschaftsvertretern gesprochen haben. Alle bestätigen aus ihrer Sicht, dass sich die Freizeitindustrie immer stärker als Lokomotive der Wirtschaft erweist. Ein überzeugendes Beispiel für den Zusammenhang von Freizeit und Wirtschaft liefert die Wolfsburg AG, die aufzeigt wie ein Standort ein umfassendes Freizeitkonzept entwickelt und die Gestaltung einer faszinierenden Erlebniswelt erfolgreich umgesetzt hat. Dass derartiges auch in Berlin möglich ist, zeigt das Beispiel Tempelhofer Freiheit, wo ebenfalls gute Ansätze für eine bürgernahe Profilierung des Geländes als Freizeit-, Wirtschafts- und Wohnstandort bestehen. An dieser Stelle ein Wort in eigener Sache: Die BERLINboxx kooperiert seit Kurzem mit EurActiv.de, das meistgenutzte Online-Medium für Europapolitik. Die Berlin-Redaktion hat ihren Sitz im Haus der Bundespressekonferenz und gehört zum EurActiv-Netzwerk, das aus 15 Büros in Europa besteht und täglich in 15 Sprachen berichtet. BERLINboxx und EurActiv.de haben engmaschige Netzwerke und Kontakte zu relevanten Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Kooperation schafft neue Möglichkeiten für die politische Kommunikation auf Berliner und auf europäischer Ebene. Abschließend mache ich Sie wie gewohnt auf den Hauptstadtkalender aufmerksam. Er ist Teil unseres bundesweiten Wirtschaftsinformationsdienstes und bietet Ihnen ständig über mehrere hundert Business- und Politiktermine.

Foto: Alex Otto

Ich wünsche Ihnen eine ebenso informative wie spannende Lektüre und ein erfolgreiches Networking.

Dr. Angela Wiechula Herausgeberin

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Aus dem Inhalt

Editorial Berlin Partner Kolumne

Seite 3 Seite 5

POLITIK Dr. Philipp Rösler im Gespräch

Seite 6

Cornelia Yzer

Seite 10

Glücklich Leben

TITEL Freizeit als Wirtschaftsmotor

Seite 12

Klaus-Jürgen Jahn, Sport gegen Gewalt e. V. Simone Hofmann, Fête de la Musique Wolfsburg AG geht mit gutem Beispiel voran Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH Tim Renner, Motor Entertainment GmbH

Seite 26 Seite 28 Seite 30 Seite 36 Seite 38

WIRTSCHAFT Kooperation mit EurActiv.de Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz e.V. KTF-Berlin GmbH Prof. Dr. Volker Penter, KPMG

Seite 40 Seite 44 Seite 48 Seite 54

Architektur & Bauen Tempelhof Projekt GmbH Christmann Unternehmensgruppe Sanus AG

Seite 56 Seite 60 Seite 62

GESELLSCHAFT Prof. Dr. Andreas Nachama, Stiftung Meridian Termine Impressum Service Zu guter Letzt

Seite 66 Seite 78 Seite 86 Seite 89 Seite 96

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Kolumne Titel Melanie Bähr, Geschäftsführerin der Berlin Partner GmbH

Liebe Leserinnen und Leser, Freizeit nimmt für immer mehr Menschen einen hohen Stellenwert ein. Und dabei spielt auch die Qualität der Freizeitaktivitäten eine immer wichtigere Rolle. Hier bietet Berlin ein unglaublich vielfältiges Angebot. Vom Kiten auf dem Tempelhofer Feld über Fassadenklettern am Alex bis zum Konzertgenuss in der Philharmonie oder dem Konzerthaus.

Foto: Berlin Partner

Mit drei Opernhäusern, 50 Theatern, 274 Kinosälen, 180 Museen und über 400 Galerien kommt jeder auf seine Kosten. Berlin ist internationale Kulturhochburg. Es ist immer etwas los in Berlin. Jedes Jahr locken zahlreiche Film-, Theater- und Musikfestivals Millionen Besucher in die Stadt. Seine deutschlandweit einmalige Clubszene mit über 300 Veranstaltungsorten ist eine weitere Attraktion mit weltweitem Renommee. Junge Menschen kommen von überall hierher, um ein heißes Wochenende zu verbringen, denn Berlin ist rund um die Uhr offen. Berlin ist weltweit bekannt und geschätzt für seinen hohen Freizeitwert und sein positives Lebensgefühl.

Sportmetropole Berlin. Internationale Sportveranstaltungen wie der BerlinMarathon, die Fanmeilen bei großen Sportevents nicht nur auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor oder das DFB-Pokalfinale machen Berlin zum Mekka der Sportbegeisterten. Doch auch die kulinarischen Genießer können in Berlin auf eine vielversprechende Entdeckungsreise gehen. Das Angebot von mehr als 11.000 Restaurants, Cafés und Lokalen erfüllt alle denkbaren Wünsche, von der legendären Currywurst bis hin zu 16 Michelin-Sternen in 12 TopRestaurants. Die Freizeit der Menschen hat mit der Entwicklung zu einer regelrechten Freizeitwirtschaft einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor geschaffen. Berlin, mit seinem hohen Freizeitwert, profitiert davon immer mehr. Freizeitmarkt und Tourismus boomen seit Jahren. Doch auch die Berlinerinnen und Berliner wissen die tollen Angebote und Möglichkeiten zu schätzen.

Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet auch die Vitalität der dynamischen

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Politik

„Die Freizeitwirtschaft ist die Leitökonomie der Zukunft“ Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

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Politik

Über aktuelle Trends der deutschen Wirtschaft und speziell die Bedeutung der Freizeitwirtschaft sprachen wir mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler.

Foto: Bundesbildstelle

Herr Minister, seit längerer Zeit bestimmen krisenhafte Erscheinungen die Entwicklung der Weltwirtschaft. Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage der deutschen Wirtschaft? Die deutsche Wirtschaft ist in einer strukturell sehr guten Verfassung. Trotz internationalen Gegenwindes und der schlechten Witterung hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland zugelegt. Die Unternehmen weiten ihre Investitionen wieder aus. Wir erwarten, dass die Wachstumsraten weiter zunehmen. Auch die Auswirkungen der Flut dürften daran nichts ändern. Das zeigt: Haushaltskonsolidierung und strukturelle Reformen zahlen sich langfristig aus. Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, damit Deutschland seine vergleichsweise positive Wirtschaftsentwicklung auch in den nächsten Jahren fortsetzen kann? Wichtig ist vor allem, sich nicht auf irgendwelchen Lorbeeren auszuruhen, sondern Kurs zu halten. Wir müssen den eingeschlagenen Weg der wachstumsfreundlichen Konsolidierung öffentlicher Haushalte konsequent fortsetzen. Denn ohne solide Finanzen, gibt es kein nachhaltiges Wachstum. Unsere Ziele sind klar und unverrückbar: Ein strukturell ausgeglichenen Haushalt 2014. Im Jahr 2015 wollen wir dann ganz ohne neue Schulden auszukommen. Zudem geht es darum, den Wettbewerb weiter zu för-

dern, die Energieversorgung sicher und bezahlbar zu gestalten und den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern. Wenn sich Spielräume ergeben, dann müssen wir die Menschen zudem weiter entlasten und an die kalte Progression ran. Seit 2010 haben wir Bürger und Unternehmen bereits um 17 Milliarden Euro entlastet. Das hilft konkret auch unserem erfolgreichen „German Mittelstand“. Massive Steuererhöhungen, mit denen SPD und Grüne vor allem die Mittelschicht belasten wollen, wären dagegen pures Gift für die Konjunktur. Für die Steuerzahler ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Klar ist: Mit der FDP wird es keine Steuererhöhungen geben. Manche Ökonomen bezeichnen die Freizeitwirtschaft als den wichtigsten Wirtschaftszweig weltweit. Welche Rolle spielt diese in Deutschland? Die Freizeitwirtschaft gilt als Leitökonomie der Zukunft. Der Wunsch der Menschen nach wachsender Lebensqualität führt zu mehr Mobilität und Aktivität in der Freizeit. Daraus ergeben sich neue Chancen für die Wirtschaft. Die Tourismuswirtschaft ist mittlerweile ein ökonomisches Schwergewicht und Jobmotor in Deutschland. 2,9 Millionen Erwerbstätige sind direkt im Tourismus beschäftigt. Die Branche erzeugt eine Bruttowertschöpfung von nahezu 100 Milliarden Euro. Die Konsumausgaben der Touristen in Deutschland belaufen sich auf fast 280 Milliarden Euro. Dass der Tourismus boomt, sieht man auch hier in Berlin: Die Wachstumsrate der Übernachtungsgäste ist zweistellig – Berlin ist ein echter Touristenmagnet.

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Politik Fortsetzung von Seite 7

Die Arbeitszeiten wurden in einigen Bereichen in den letzten zwei Jahrzehnten teilweise deutlich gesenkt. Wie hat diese Entwicklung die wirtschaftliche Struktur verändert? Bei direkten Rückschlüssen zwischen Veränderungen bei Arbeitszeiten und der Freizeitwirtschaft muss man zurückhaltend sein. Wir sehen zwar einen Trend zur Teilzeitarbeit. Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit bei Vollzeitbeschäftigten hat sich zwischen 1991 und 2010 jedoch kaum geändert. Tatsache ist, dass die Freizeitwirtschaft mit ihren Teilbereichen Tourismus, Medien, Kultur, Sport und Entertainment seit Jahrzehnten zu den stabilsten Wachstumsbranchen in Deutschland gehört. Wie stellt sich aus Ihrer Sicht der Zusammenhang zwischen dem Wunsch der Menschen nach immer mehr Freizeitangeboten und der zunehmenden Befruchtung der Kreativwirtschaft durch die Freizeitindustrie? Es gibt in der Tat oft enge Verbindungen zwischen der Freizeitindustrie und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Diese sind in den letzten Jahren noch intensiver geworden, weil die Menschen in ihrer Freizeit immer stärker an einzigartigen Erlebnissen und besonderen Erfahrungen interessiert sind. Gerade Kultur- und Kreativschaffende sind mit ihren Ideen in der Lage, solche Erlebnismomente zu kreieren. Sie liefern der Freizeitindustrie in vielerlei Hinsicht wichtige Inhalte. Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang insbesondere Start-ups und technologische Innovationen für die Freizeitwirtschaft?

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Neue Trends im Sport, Veränderungen im Konsumverhalten aber auch Veränderungen in der Gesellschaft, Stichwort demografischer Wandel, werden von vielen Start-ups aufgegriffen. Sie setzen dies in innovative Geschäftskonzepte um und entwickeln sie weiter. Die täglich rasant steigende Auswahl an Apps - beispielsweise für Sportler mit Trainingsprogrammen oder für Kulturinteressierte mit den regionalen Veranstaltungstipps - zeigen, welche innovativen Potenziale dieser Wirtschaftsbereich für uns alle bietet. Als Touristenmetropole spielt die Freizeitwirtschaft speziell in Berlin eine wichtige Rolle. Sehen Sie in diesem Kontext einen Zusammenhang zwischen Berlin als Kreativhauptstadt und der wachsenden Bedeutung der Freizeitindustrie? In Berlin lässt sich in der Tat gut beobachten, wie die Freizeitwirtschaft und die Kultur- und Kreativwirtschaft sich gegenseitig befruchten. Dies gilt zum Beispiel bei der Durchführung großer Sportevents oder anderer Großveranstaltungen. In Berlin sind eine Vielzahl sehr erfolgreicher und innovativer Kreativunternehmen aktiv, die auch in ganz anderen Tätigkeitsfeldern wie Design, Film und Musik oder für andere Branchen, beispielsweise die Energiewirtschaft, ihre Güter und Dienstleistungen anbieten. Berlin zieht natürlich nicht nur mit dem Brandenburger Tor, sondern auch als Kreativstadt Touristen an. Übrigens ist Deutschland laut Umfragen zum Kulturreiseland Nummer Eins der Europäer geworden. Berlin mit seinem vielfältigen Freizeit- und Kulturangebot spielt hier natürlich eine wichtige Rolle. (mf)


Neu in Berlin

Wirtschaftsstandort aktuell Alstom Grid eröffnet neues Projektbüro in Berlin Der im Bereich elektrischer Energieübertragung tätige Konzern ALSTOM Grid GmbH hat ein Projektbüro in Berlin zur Steuerung seiner Aktivitäten im Bereich OffshoreWindparks eröffnet. Das Unternehmen hat kürzlich ein Projekt zur Anbindung von Nordsee-Windparks an das elektrische Versorgungsnetz mit einem Umfang von mehr als einer Milliarde Euro zugesprochen bekommen. Berliner Institut für Gesundheitsforschung feiert Eröffnung Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) ist am 18. Juni 2013 mit einem Festakt in Berlin eröffnet worden. Im BIG bündeln das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin ihre Forschung. 5XPlus GmbH macht fit für demografischen Wandel Die in Berlin neu gegründete 5XPlus GmbH berät Unternehmen zum Thema Demografiefestigkeit, insbesondere zu speziellen Fähigkeiten von Mitarbeitern mit einem Lebensalter von mehr als 50 Jahren und bei der Gewinnung erfahrener Leiharbeiter aus Vorruhestand und Rente. Die Kochmamsell GmbH mit neuer App am Markt Das neue Berliner Start-Up „Die Kochmamsell GmbH“ vertreibt einen gleichnamigen App, der Nutzern anhand der aktuellen Angeboten der größten Discounter täglich 3 Rezepte pro Laden inklusive Einkaufsliste und Preise. Machtfit GmbH bietet Gesundheitsangebote im Netz Das junge Unternehmen Machtfit GmbH bietet einen Online-Marktplatz für betriebliche Gesundheitsförderung. Über das Gesundheitsnetzwerk können Fitnessstudios, Physiotherapeuten, oder Personaltrainer ihre Angebote für Unternehmen präsentieren.

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Titel

„Berlins Wirtschaft wächst überdurchschnittlich“ Im Gespräch: Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung

Kaum eine Metropole steht international derart im Fokus wie Berlin. Nach der Wiedervereinigung brauchte die Hauptstadt einige Jahre, um sich wirtschaftlich zu erholen. Jetzt scheint der Turning-Point geschafft. Wir sprachen mit der Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer über die wirtschaftliche Stärkung der Stadt, die in letzter Zeit insbesondere durch die Freizeitwirtschaft angetrieben wird.

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Titel

Foto: SenWTF/BerlinPartner

Frau Senatorin, Sie sind seit etwa neun Monaten Berliner Wirtschaftssenatorin. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus? Ich habe in Berlin eine dynamische und innovative Unternehmerschaft kennengelernt, die für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts brennt. Da sehe ich keinen Unterschied zwischen Managern internationaler Konzerne, alteingesessenen Familienunternehmen, jungen Technologiegründern oder Start-ups im Dienstleistungsbereich. Wir haben hier in der Hauptstadt so viele interessante Betriebe. Ich kann Ihnen nur den Tipp geben: Schauen Sie sich die Unternehmen an und berichten Sie, mit welcher Energie und mit welchem Know-how hier in Berlin Technologien erforscht und Produkte und Zukunftslösungen erfunden werden. Die Hauptstadtregion hat eine beachtliche Wirtschaftslandschaft, die mit der Forschungs- und Wissenslandschaft immer besser vernetzt ist. Das erkennt auch mancher Besucher und beschließt, früher oder später selbst ein Unternehmen in Berlin zu gründen. Da sage ich natürlich: lieber früher als später. Die Hauptstadt galt lange Zeit als „arm, aber sexy“. Angesichts überdurchschnittlicher Wachstumsraten scheint sich gerade ein Wandel zu vollziehen. Wie beurteilen Sie diese Veränderung? Berlin ist reich an Menschen mit Knowhow, kreativen Ideen und Mut zur Übernahme unternehmerischer Verantwortung, deshalb wächst Berlin überdurchschnittlich. Sowohl bei der Wachstumsdynamik als auch bei den Erwerbstätigenzahlen liegen wir über dem Bundestrend. Dies ist eine hervorragende, aber auch dringend notwendige Basis, denn ohne Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze, die Einkommen schaffen, kann Berlin seine Herausforderungen nicht meistern. Unser Ansatz ist, den positiven Trend durch ganz konkretes Handeln zu verstärken. Dafür setzen wir

uns in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung als Dienstleister und Partner der Unternehmen ein. Die guten Zahlen sind uns dabei ein Ansporn! Wo sehen Sie den Wirtschaftsstandort Berlin im bundesweiten Vergleich? Als Trendsetter. Berlin als europäische Metropole nutzt die Chance, sich auf neuen Wachstumsfeldern zu profilieren. Die Hauptstadt ist Vorbild für andere Städte in Deutschland, die noch keine festen Strukturen haben. Beispielhaft will ich die Themen E-mobility, Life Sciences und Smart-Cities nennen. Hier hat Berlin beste Voraussetzungen, sich als Referenzstadt für Zukunftslösungen zu etablieren. In den letzten Jahren rückt die Freizeitwirtschaft immer mehr ins Blickfeld. Welche Rolle spielt diese für die Hauptstadt? Als Tourismusmetropole spielt die Freizeitwirtschaft für Berlin natürlich eine überragende Rolle. Menschen aus aller Welt kommen in stetig wachsender Zahl nach Berlin auf der Suche nach Freizeiterlebnissen. Und Berlin hat unendlich viel zu bieten, übrigens auch für ihre Einwohner, die gerne die Stadt mit ihren Gästen teilen: Hochkultur, Avantgarde, Pop, Underground, lebendige Geschichte, Museen, Restaurants, Bars, Clubs und Kneipen, Shopping, Sport und auch die Natur. Berlin ist für Städtetouristen in Europa die Top-Destination. Im weltweiten Kongress-Geschäft liegen wir inzwischen auf Platz drei. Das muss aber jeden Tag neu erarbeitet werden und deshalb verdienen die vielen Menschen in unserer Stadt, die an dieser Aufgabe mit großem Engagement arbeiten, Respekt und Anerkennung. Sowohl in der Freizeitwirtschaft als auch in den vielen anderen Wirtschaftsbereichen kommt es auf die Motivation an. Und die stimmt in Berlin! (in)

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Titel

„Holi Open Air Festival“ am Brandenburger Tor. Jedes Jahr begrüßen die Menschen in Indien den Frühling auf ganz besondere Art und Weise: „Holi” ist das Fest der Farben. Am 11. Mai 2013 versammelten sich bereits zum zweiten Mal in Berlin viele Menschen zum „Holi Festival Of Colours“ und sorgten für eine unbeschreibliche Stimmung!

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Titel

gl端cklich leben

Foto: visitBerlin, Willms

Freizeit als Wirtschaftsmotor

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Titel

Lokomotive der Gesamtwirtschaft Es gibt einen neuen Stern am Wirtschaftshimmel – die Freizeitindustrie. Die Branchen Tourismus, Medien, Kultur, Sport, Unterhaltung und Shopping sind Zukunftsmärkte, die keinen Wettbewerb fürchten müssen. Die Freizeitwirtschaft, zu welcher der Konsumgüter- und Dienstleistungsbereich genauso gehört, wie der Investitionsgütersektor, hat sich zur Lokomotive der zukünftigen Wirtschaft entwickelt, wie Opaschowski, Pries und Reinhardt feststellten. Jeder sechste Beschäftigte in Deutschland arbeitet bereits für die Freizeitwirtschaft. Die Ursache dieser Entwicklung ist leicht erklärt: Es ist die fast unendliche Nachfrage nach mehr Lebensqualität und einem besserem Leben. Die in den letzten Jahren gewonnene Freizeit bildet den Rahmen für neue Bedürfnisse und mehr Nachfrage. Unser Leben ist auf Aktivität und Mobilität, aber genauso auf Geselligkeit und Lebensfreude ausgerichtet. Damit gehen ein neues Freizeitverständnis und ein stetig wachsender Freizeitkonsum einher. Allerdings sind die Teilnahme- und Teilhabechancen ungleich verteilt. Zeit und Geld bestimmen letztlich über Art und Intensität des Freizeitverhaltens und damit des Freizeitkonsums.

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Titel Geschichte der Freizeit

v. Chr. Bereits bei den Griechen in der Antike wurde zwischen Arbeit und Freizeit unterschieden. Die höheren Schichten der griechischen Gesellschaft mussten keine körperliche Arbeit verrichten und konnten durch Lernen, Nachdenken und Gespräche (Rhetorik) Wissen und Weisheit erlangen.

1350

Das deutsche Wort „Freizeit“ geht auf den spätmittelalterlichen Rechtsbegriff „frey zeyt“ zurück, der im 14. Jahrhundert die „Marktfriedenszeit“ beschrieb und den Markreisenden Freiheit vor Verhaftungen oder Gewalt zugestand.

1592-1670 Der Philosoph Comenius beschäftigte sich mit dem Begriff Freizeit und forderte Erholungspausen zwischen der täglichen Schularbeit.

ab 1800 Mit der Industrialisierung nahm in erheblichem Maße auch die Arbeitszeit der Bevölkerung zu. Angestellte in den zahlreichen Fabriken und Manufakturen mussten teilweise bis zu 16 Stunden am Tag arbeiten.

1823 Den modernen Begriff von Freizeit als arbeitsfreier Zeit wird durch den Pädagogen Friedrich Fröbel (siehe Bild) geprägt.

1860 Foto: cc Jens, Wikipedia

Propagierter Kampf um den AchtstundenArbeitstag.

1865 Der Begriff „Freizeit“ taucht erstmals in einem deutschen Wörterbuch auf.

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Titel

Lebensgefühl Freizeit Stadtentwicklung Stetige Wachstumsraten

Kultur- und Kreativwirtschaft im Fokus

Egal ob Fußball-Weltmeisterschaft, Rockkonzert, Kino, Fernsehen oder Urlaubsreise: Tourismus, Kultur, Sport und die Unterhaltungsindustrie haben sich zu einem ernst zu nehmenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Seit über zwei Jahrzehnten zählt die Freizeitwirtschaft zu den stabilsten Wachstumsbranchen und ist Deutschlands größter Arbeitgeber, mit über sechs Millionen Beschäftigten in den einzelnen Freizeitsektoren. Allein im Tourismus sind in den nächsten Jahren zweistellige Zuwachsraten zu erwarten. Im Luftverkehr beispielsweise wird die Passagierzahl auf über 250 Millionen Fluggäste bis zum Jahr 2015 zunehmen. Dadurch werden bis zu 80 000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, prognostiziert der Dachverband der deutschen Reisebüros (DRV). Auch in der Unterhaltungsindustrie breitet sich ein Cluster von Kreativen, Technikern, Eventmanagern und Dienstleistern aus. Ob Kultur, Musik, Tourismus oder Sport – die Freizeitwirtschaft lebt von der Vielfalt des Angebotsspektrums.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft, als Teil der Freizeitwirtschaft, rückt immer mehr in den Fokus. Teilbranchen wie Literatur, Kunst, Film und Bühne aber auch die Unterhaltungsindustrie einschließlich der Märkte für Videospiele, Internet und Musik zählen mit rund 238 000 Unternehmen und knapp einer Million Erwerbstätigen zu den aufstrebenden Sektoren in Deutschland. Die Kreativwirtschaft hat mittlerweile eine erhebliche ökonomische Bedeutung erlangt und ist gleichzeitig Modell für den modernen Arbeitsmarkt: überdurchschnittliche Beschäftigungschancen, eine wissensbasierte Ökonomie und großes Innovationspotential. Und Freizeit ist dabei das zentrale Thema der Gegenwart.

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Titel

1918 Paradigmenwechsel Die vorangegangenen Generationen mussten ihren Lebensunterhalt größtenteils mit harter körperlicher Arbeit verdienen. Gegenwärtig nimmt die Erwerbstätigkeit nur noch einen vergleichsweise kleinen Teil unseres Lebens ein und es kommt sogar mehr und mehr zu einer Vermischung von Arbeit und Freizeit. Daraus hat sich ein Massenmarkt entwickelt, der gerade in Berlin in all seinen Facetten sichtbar wird. Einzigartige kulturelle Vielfalt Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele kulturelle Angebote wie in der Hauptstadt. Berlin verfügt über 175 Museen, 50 Theater, 300 Kinosäle, 4.650 Restaurants, rund 900 Kneipen, 190 Bars und es gibt hier sogar mehr Dönerläden als in Istanbul. Darüber hinaus bietet Berlin eine einzigartige Geschichte, die Besucher aus aller Welt in ihren Bann zieht. Kaiserzeit, erster Weltkrieg, die Goldenen Zwanziger, Nationalsozialismus und Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, Mauerbau, Wiedervereinigung – so viel Historie hat keine andere Stadt zu bieten.

Die Arbeiterbewegung nimmt an Bedeutung zu. Die Folgen des ersten Weltkrieges führten zu einer stark ansteigenden Arbeitslosigkeit. Die erkämpften Arbeitszeitverkürzungen in Form des Achtstundentages und der Einführung eines Urlaubsanspruchs wurden immer wieder missachtet.

ab1933 Der Nationalsozialismus versuchte einerseits, die Freizeit unter Kontrolle zu stellen, und anderseits durch massenwirksame Freizeit- und Konsumangebote das Regime aufzuwerten.

nach 1945

In den fünfziger Jahren setzte die Diskussion um die 5-Tage- und die 40-Stundenwoche wieder ein. Daneben erhöhte sich in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs auch der „Freizeit-Etat“ der Familien. Dies machte sich besonders auch in der steigenden Nachfrage nach Konsumgütern (wie etwa Auto und Fernseher) bemerkbar.

1984 Die Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeit hat den Acht-Stunden-Tag abgeschafft und eine radikale Flexibilisierung der Arbeitszeit in der Industrie ermöglicht.

1994 VW führt als erstes Unternehmen die 28,8-Stunden-Woche ein.

Foto: Wikipedia

Museen und Bühnen sind Anziehungspunkte Die Hauptstadt bietet für jeden Geschmack etwas: die weltberühmte Museumsinsel, die Berliner Philharmoniker mit ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle, Stadion-Konzerte im Olympiastadion, der Wiederaufbau des Berliner Schlosses oder die junge Gründerszene. Dieser Mix aus traditionsreichen Kulturinstitutionen, lebendiger Geschichte und einer innovativen Kreativszene macht den Reiz der Berliner Kulturlandschaft aus.

1995 In der Metallindustrie wird die 35-StundenWoche eingeführt. Dies hatte zunächst eine wachsende Belastung für die Erwerbstätigen zur Folge, und so entwickelte sich die Freizeit erneut zu einer wichtigen Kompensationszeit. Daneben wuchs der Freizeitsektor zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor.

Prahl (2002): Soziologie der Freizeit; Verlag Ferdinand Schöningh

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Titel

Unterhaltung pur

Stadtentwicklung

Faszination Berliner Lifestyle Was unternehmen die Berlin-Gäste tatsächlich in der Stadt? Sie entdecken die lebenswerte Metropole und sind auf der Suche nach dem Berliner Lebensgefühl. Die Top-Aktivitäten der Besucher – Restaurantbesuche oder Sightseeing – zeigen, dass es offensichtlich am spannendsten ist, die relaxte und gleichzeitig aufregende Stadt kennenzulernen. Das Beste hier sind die Menschen und deren Lifestyle, die Berlin zu dem Ort machen, den Millionen Besucher jedes Jahr erleben wollen. Weitere Aktivitäten sind Shopping, das Entdecken der kulturellen Vielfalt und des Nachtlebens sowie Stadtführungen, um sich Berlin anzunähern. Auch der hohe Anteil an Grünflächen in der Stadt begeistert die Besucher.

Universal Music Deutschland, Sony Classics, EMI, Viacom International Media Networks, DEAG, Sony Music Entertainment, EuroArts Medien oder Rolf Budde Musikverlag. Darüber hinaus finden hier die wichtigsten Events statt wie der ECHO Award, die Berlin Music Week, das Berlin Festival, die Young Euro Classics, der club transmediale (CTM) oder das Fête de la Musique.

Musikbranche setzt auf die Hauptstadt

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Foto: visitBerlin, Willms

Berlin hat sich mittlerweile zum Hotspot der Musikindustrie entwickelt. Etwa 2.100 Unternehmen mit 16.000 Erwerbstätigen und 700 Millionen Euro Umsatz jährlich sind innerhalb Deutschlands konkurrenzlos. In den letzten Jahren haben zahlreiche Unternehmen aus der Kreativbranche ihren Sitz in die Hauptstadt verlagert, darunter namhafte Größen wie


Titel Konzert in der Arena in Kreuzberg

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Titel

Musikmekka setzt auf Berlin Kreative Gründerszene boomt

Hier spielt die Musik

Die kreative Szene gilt als Impulsgeber für die Musikwirtschaft mit innovativen Start-ups wie tape.tv, Spotify oder SoundCloud. Insbesondere die Digitalisierung spielt in der Musikbranche eine immer wichtigere Rolle, denn 20 Prozent des Gesamtumsatzes werden aktuell bereits durch digitale Musik generiert. Zudem finden in Berlin die bedeutendsten Branchentreffen statt. Vor Ort sind außerdem die wichtigsten Verbände der Musikindustrie wie der Bundesverband Musikindustrie, die Clubcommission, der Verband unabhängiger Musikunternehmen e. V. und die Berlin Music Commission.

Darüber hinaus gibt es zehn renommierte Orchester, zwei große Konzerthäuser, drei Opern und vier Musical- und Revuetheater. Berlin ist über die Grenzen Europas hinaus für seine ausgeprägte Clubkultur bekannt, so wurde das Berghain im Jahr 2009 sogar zum besten Club der Welt gewählt. Es gibt Veranstaltungsorte in allen Größen und Ausführungen: Bars und Clubs, Theater und Konzerthäuser, Freilichtbühnen und Arenen. Die hier konzentrierte Musikindustrie hat zudem starke Verbindungen zu angrenzenden Kreativbranchen und ist für die Gesamtwirtschaft Berlin von unschätzbarem Wert.

Konzert in der Wuhlheide

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Titel

Die größten Unternehmen der Musikbranche in Berlin: • Universal Music • Sony Music Entertainment (SME) • DEAG Deutsche Entertainment AG • Bechstein • Euroarts Music International GmbH • Viacom International Media Networks • Spotify GmbH Die Berliner Musikdienstleister: • 151 Musikverlage (zum Beispiel Universal Music Publishing, Budde, Meisel, Bosworth Publishing) • circa 100 Tonstudios • über 130 Künstlerdirektionen & Konzertagenturen • 10 international operierende Konzertveranstalte und fast 130 nationale Event- und Promotio agenturen und Konzertveranstalter • 140 Veranstaltungsmanagement- und Veranstal tungstechnik-Unternehmen • 20 Press- und Kopierwerke, Verpacker, Merchandiser • zahlreiche Ticketing- und Promotionagenturen • 20 Musikvertriebe und Großhändler

Foto: Stefan Erhard

Major Labels • Universal Music • Sony BMG • EMI Music: Division Virgin / Labels / Mute Wichtigste Eventlocations: • Olympiastadion: 76.000 Plätze • Waldbühne: 22.000 Plätze • Flughafen Tempelhof: 20.000 Plätze • Kindl-Bühne Wuhlheide: 17.000 Plätze • O2 World: 17.000 Plätze • Velodrom: 12.000 Plätze • Max-Schmeling-Halle: 11.900 Plätze • Arena Berlin: 9.000 Plätze Quelle: Bundesverband Musikindustrie

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Titel

Tourismus größter Wachstumstreiber Stadtentwicklung Der Tourismus ist eindeutig der Antreiber der Freizeitwirtschaft und damit auch der Gesamtwirtschaft in Berlin. Im letzten Jahr verzeichnete die Hauptstadt laut visitBerlin rund 11 Millionen Übernachtungsgäste und 132 Millionen Tagesgäste, die Umsätze von mehr als 10 Milliarden Euro generierten. Im Schnitt bleibt jeder Hotelgast 2,4 Tage und gibt täglich mehr als 200 € aus. Vom Tourismus profitieren zudem andere Bereiche wie der Dienstleistungssektor (17 Prozent am Gesamtumsatz Berlins) und der Einzelhandel (38 Prozent) stark. Und die Gäste kommen in der Regel wieder: die Erfolgsquote liegt bei 75 Prozent! 275.000 Arbeitsplätze im Tourismus Der Tourismus schafft aber auch viele Arbeitsplätze in Berlin. So leben laut visitBerlin mittlerweile mehr als 275.000 Berliner direkt oder indirekt vom Tourismus. Als Tourist hat man es in Berlin nicht immer leicht, denn die „Berliner Schnauze“ kann für den einen oder anderen Besucher einschüchternd wirken. Aber keine Angst: Hunde die bellen, beißen nicht. Der Berliner gilt etwas rau, aber eben auch als besonders ehrlich. Hier weiß man, was man hat.

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Gewinner Einzelhandel Vom Tourismus profitiert insbesondere die Shopping-Branche. Dank unzähliger Einkaufszentren und attraktiven Einkaufsmeilen wie dem Kurfürstendamm oder der Friedrichstraße und Events wie die „Lange Nacht des Shoppings“, verkaufsoffenen Sonntagen und Kampagnen wie dem „Winter in Berlin“ werden 38 Prozent des Gesamtumsatzes der Wirtschaft Berlins durch den Einzelhandel generiert. Online Shopping immer beliebter Neben dem Einkaufserlebnis im Ladengeschäft bekommt das Online Shopping eine immer größer werdende Bedeutung. Eine aktuelle Studie des ECC Köln belegt, dass 40 Prozent der Käufer das Shopping im Ladengeschäft und das Online Shopping inzwischen auf einer Stufe sehen. Der Vorteil beim Online-Shopping


Titel liegt in der besseren Vergleichbarkeit der Produkte und den „unbegrenzten Ladenöffnungszeiten“. Dort kann der Käufer rund um die Uhr und 7 Tage die Woche shoppen! Jeder Siebte findet Online-Shopping sogar spannender als Offline. Bei den Besserverdienenden ist der Einkauferlebnis im Ladengeschäft immer noch vorn. Wenn man nicht aufs Geld achten muss, shoppt es sich halt am besten. In Berlin sticht vor allem der Online-Versandhändler Zalando hervor. Das 2008 gegründete Unternehmen gehörte 2012 zu den 100 umsatzstärksten deutschen Online-Shops.

Top 10 Einkaufscenter in Berlin:

Foto: Visit Berlin, Günter Steffen

1. Gropius Passagen: in Neukölln, mit über 180 Geschäften auf 85.000 Quadratmetern das größte Einkaufscenter in Berlin 2. Alexa Einkaufszentrum: in Mitte, mehr als 180 Geschäften und ein Food-Court mit 17 gastronomischen Einrichtungen 3. Märkisches Zentrum: in Reinickendorf, mit rund 120 Geschäften 4. Ring Center Berlin: Zwischen Friedrichshain und Lichtenberg, mit 113 Geschäften 5. Potsdamer Platz Arcaden: in Mitte, mit über 130 Geschäften 6. Helle Mitte: in Marzahn-Hellersdorf, mit über 170 Geschäften 7. Das Schloss: in Steglitz, 36.000 Quadratmeter Handels-/ Freizeit- und Gastronomiefläche auf 4 Ebenen 8. Forum Köpenick: 140 Geschäfte 9. Spandau Arcaden: 125 Geschäfte 10. Europa Center Berlin: in Charlottenburg, das erste Einkaufszentrum der Stadt (seit 1965) mit 58 Geschäften und 15 Restaurants Quelle: Berlin.de

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Titel

Sporthauptstadt Berlin Das Jahr 2013 ist für den Berliner Profisport bislang optimal verlaufen. Hertha BSC spielt ab August wieder in der 1. Fußball-Bundesliga, die Eisbären haben trotz holprigen Starts die fünfte Eishockey-Meisterschaft in den letzten sechs Jahren gewonnen, die BR Volleys wurden sensationell deutscher Volleyball-Meister und auch die Füchse (Handball) und ALBA Berlin (Basketball) gehören zu den Spitzenmannschaften in ihren Ligen. Zudem ist der jährliche BERLIN MARATHON mittlerweile weltweit bekannt. Grundlage für die Erfolge im Spitzensport sind die Vereine, welche mit 145 Mannschaften in den Ersten und Zweiten Bundesligen insbesondere in den Teamsportarten führend sind. Und 2015 findet das Champions-League-Finale im Berliner Olympiastadion statt! Basis Breitensport Doch auch der Breitensport ist hervorragend organisiert. Über eine Million Freizeitsportler gibt es in Berlin, wovon

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rund die Hälfte in etwa 2000 Berliner Vereinen aktiv ist. Das ganze Jahr über sind tausende Freizeitsportler in den zahlreichen Parks und Grünanlagen oder in einer der 38 Schwimmhallen oder den 31 Frei- und Sommerbädern aktiv. Aber auch Trendsportarten, wie Skaten oder Kite-Boarden, sind in der Hauptstadt zuhause. Wie heißt es so schön: keine Spitze ohne Breite! Wirtschaftsfaktor Sport Berlin ist mit seinen regelmäßigen Sportgroßveranstaltungen, seinem Spitzensport und einem aktiven Breitensport ebenso als Sportmetropole bekannt. Die deutsche Hauptstadt zieht viele Besucher aus ganz Deutschland und aller Welt an und damit ist der Sport auch aus wirtschaftlicher Sicht relevant. Laut Berliner Senat generierten im letzten Jahr 2.900 Sportwirtschaftsunternehmen und 18.800 Erwerbstätige einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Das ist ein deutlicher Beleg für die zunehmende Bedeutung des Sports an der Gesamtwirtschaft Berlins.


Titel

Ehrenamtliches Engagement im Sport

Berliner Sportstätten:

Der Berliner Sport lebt von der enormen ehrenamtlichen Arbeit in seinen Vereinen, Fachverbänden und Sportarbeitsgemeinschaften. Rund 60.000 ehrenamtlich Tätige in den über 2.000 Berliner Sportvereinen treiben den Berliner Sport an. Die ehrenamtlichen Helfer bilden das Fundament für eine erfolgreiche Jugendarbeit im Sport, indem Sie ihre Fähigkeiten und ihre Zeit für den Verein zur Verfügung stellen. Ohne die ehrenamtlichen Helfer gäbe es keinen Sportverein, denn sie machen den Berliner Sport erst möglich. (mf/in)

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Olympiastadion: 76.000 Plätze Stadion an der Alten Försterei: 21.770 Plätze Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark: 20.000 Plätze O2 World: 17.000 Plätze Mommsenstadion: 15.000 Plätze Velodrom: 12.000 Plätze Max-Schmeling-Halle: 11.900 Plätze Poststadion: 10.000 Plätze

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Titel

Sebastian Czaja (l.), Repräsentant Jahn Baumanagement GmbH und Klaus-Jürgen Jahn, Geschäftsführer Jahn Baumanagement GmbH, mit Hannah Walker aus dem englischen Stockport am Rande des 6-Tage-Rennens 2012

Sport gegen Gewalt e. V.

Unsere Gesellschaft wäre ärmer, würde es nicht immer wieder Menschen geben, die selbstlos wichtige soziale Projekte fördern. Einer davon ist Klaus-Jürgen Jahn (*1935 in Berlin-Kreuzberg), der sich vor allem im Sport engagiert.

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Weg von der Straße Aus der Idee, Jugendlichen die Mitgliedschaft in einem Sportverein zu ermöglichen und sie dadurch von der Straße zu holen, entwickelte Klaus-Jürgen Jahn,

Foto: Spport gegen Gewalt e. V.

Weit mehr als eine Frage des Geldes


Titel

Geschäftsführer der Jahn Baumanagement GmbH, 1998 die Initiative „Sport gegen Gewalt“, die als gemeinnütziger Verein organisiert ist und überwiegend aus Spendengeldern finanziert wird. „Neben Geld“, sagt er, „ist vor allem die Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer, insbesondere im administrativen Bereich, unverzichtbar. Außerdem brauchen wir Botschafter, die die Idee „Sport gegen Gewalt“ in die Öffentlichkeit tragen. Da sind unkonventionelle Ideen gefragt. Es geht darum, Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, bei der sie auch viel für ihr weiteres Leben lernen können.“ Dass das funktioniert, zeigt das Beispiel Robert Bartko, der sich dank Jahns Unterstützung zu einem Spitzenathlet im Bahnradsport entwickeln konnte und 2000 in Sydney Olympiasieger wurde. Ehrenbürger Klaus-Jürgen Jahn unterstützt den Sport nicht nur in Berlin. In Altlandsberg in Brandenburg ist er Ehrenbürger aufgrund seiner Verdienste um die Kooperation zwischen einer Schule und dem ansässigen Sportverein MTV 1860. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit spricht für sich: Altlandsberg gehört heute zu den Städten in Brandenburg mit einer sehr niedrigen Jugendkriminalitätsrate. Brückenbauer Brückenbauer zwischen Ost und West, das ist Jahn auch in anderen Bereichen. Nach der Wiedervereinigung entwickelte er zum Beispiel ein Ausbildungskonzept für Facharbeiter, das besonders Menschen aus der ehemaligen DDR half, ihre berufliche Weiterqualifizierung zu realisieren.

Unternehmer Grundlage seines gesellschaftlichen Engagements ist der wirtschaftliche Erfolg der Unternehmensgruppe Jahn, die im nächsten Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. In all dieser Zeit spielte die Sportförderung immer eine große Rolle. Seit einigen Jahren wird er von Sebastian Czaja unterstützt, der von 2006 bis 2011 für die FDP im Berliner Abgeordnetenhaus saß und sich nun neben seiner Tätigkeit als Repräsentant der Jahn Baumanagement GmbH auch um das Marketing des Vereins „Sport gegen Gewalt e.V.“ kümmert. Seine Motivation, hier mitzuwirken, beschreibt er so: „Als begeisterter Sportler liegt mir besonders der Breitensport am Herzen. Hier muss noch viel mehr getan werden, um mehr junge Menschen zu erreichen und um dem Spitzensport eine Basis zu verschaffen. Wie heißt es doch: Keine Spitze ohne Breite!“ Spitzensport Wie wichtig das ist, zeigen zahlreiche Spitzensportler, die ihren Aufstieg wesentlich den Fördermaßnahmen von „Sport gegen Gewalt e.V.“ zu verdanken haben. Robert Bartko, Roger Kluge, Olaf Pollack und Danilo Hondo im Radsport, Claudia Pechstein im Eisschnelllauf oder Lorenz Funk im Eishockey – um nur einige zu nennen – gelangten auch deshalb an die Weltspitze, weil sie im Verein immer einen festen Rückhalt hatten. Klaus-Jürgen Jahn fasst das alles in die Worte: „Die Förderung der Jugend und des Sports ist für mich zu einer Lebensaufgabe geworden. Dabei spielt Geld eine wichtige Rolle, aber Geld entscheidet nicht alles. Noch wichtiger sind die Überzeugung und Glaubwürdigkeit, das Richtige zu tun.“ (in)

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Titel Simone Hofmann, Koordinatorin der Fête de la Musique

Fête de la Musique

Hören und gehört werden Frau Hofmann, die Fête de la Musique läuft seit Jahren sehr erfolgreich in Berlin. Trotzdem ist das Event gefährdet. Warum? Ab 2015 ist die Finanzierung und somit der Fortbestand der Fête de la Musique (FdM) unklar. Die Berliner FdM als landeseigene Veranstaltung wird zu 25 Prozent durch das Land finanziert. Das ist zu wenig für eine Veranstaltung dieser Größenordnung. Daher beantragte ich im Februar 2011 bei der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin für die Jahre 2012/2013/2014 zusätzliche Förderung, die dankenswerterweise mit jährlich maximal 84.000 Euro gewährt wurde. Ich beabsichtige noch in diesem Jahr einen weiteren Antrag bei Lotto für die FdM 2015/16/17 zu stellen. Aber Berlin generiert doch Einnahmen durch die FdM? Die internationale Richtlinie der FdM schreibt vor, dass dieses Musikfest immer am 21. Juni stattfindet, dass alle Musiker ohne Gage auftreten, alle Konzerte öffentlich sind und kein Eintritt erhoben

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werden darf. Es ist eine nicht kommerzielle Veranstaltung. Dennoch generiert die FdM Einnahmen für die Stadt. Nach einem Gutachten der Senatsverwaltung für Wirtschaft aus dem Jahr 2009 und bestätigt durch eine Evaluation der FdM an einem Dienstag, den 21.Juni.2011, liegt der Regionaleffekt in Berlin bei mindestens 2,4 Millionen Euro. Fällt FdM auf einen Wochenendtag, wird der Effekt noch höher sein. Es lohnt sich also auch wirtschaftlich für Berlin das Fest zu erhalten. Welchen Stellenwert hat das Fest bundesweit und international? Inzwischen verbindet FdM die Menschen in 520 Städten weltweit, davon 297 in Europa. Von Berlin aus beginnend, verbreitete sich der Esprit der Fête de la Musique in ganz Deutschland. Auf Wunsch des Französischen Kulturministeriums und ideell unterstützt durch den A.D.C.E.P./ AFFA in Paris konnte ich viele deutsche Städte und Gemeinden (ehrenamtlich) beraten und motivieren, ihre eigene „Fête“ im Sinne des General Agreement zu feiern. Inzwischen sind wir 41 an


Titel

INFO box Die Fête de la Musique – Fest der Musik (FdM) wurde 1982 vom damaligen französischen Kulturminister Jack Lang in Paris ins Leben gerufen. 1995 veranstaltete Simone Hofmann die erste FdM Deutschlands in Berlin und ist heute Koordinatorin der FdM. 2011 wurde sie in „Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste um die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich“ vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation zum Chevalier dans l’Ordre des Arts et Lettres ernannt.

Foto: Kai Bienert, Lars Reimann Akud

der Zahl. Paris signalisiert mit Freude, dass wir das in Berlin und in Deutschland richtig gut machen. Die erste Fête de la Musique in Berlin fand 1995 statt. Was hat sich seitdem verändert? Begonnen haben wir mit einer mobilen Musik-Truck-Bühne, heute ist es ein berlinweites Musikfest. FdM ist durch seine Richtlinien (General Agreement), die weltweit gelten, klar definiert und dadurch nicht veränderbar. Selbstverständlich variiert ein jährlich wiederkehrendes Fest in seiner Umsetzung. FdM ist größer geworden, hält Einzug in alle Bezirke, findet an wechselnden Orten statt und ist überraschend spontan durch die Straßenmusik. Anfangs gab es eine musikalische Dominanz im Musikgenre Rock und Pop, das Angebot hat sich nun mit Klassik, Jazz, Singersongwriter oder Weltmusik erweitert. Kiezinitiativen, Bürgervereine und Quartiersmanagement machen mit. Außerdem sind die Angebote für, mit und von Kindern gewachsen und viele Standorte präsentieren ihr Musikpro-

gramm rein akustisch, also ohne elektrische Verstärkung. Was treibt sie jedes Jahr an, die Fête de la Musique zu organisieren? Ich verliebte mich damals in die ebenso simple wie charmante Idee der FdM, die Menschen der Stadt auf die Straße zu holen und sich mit Musik zu beschenken. Frisch aus dem Studium Kultur- und Medienmanagement kommend, entschied ich mich 1994 für die Selbständigkeit und schaute nach Projekten. Am Anfang zweifelten viele (ähnlich wie beim Karneval der Kulturen) an der Machbarkeit einer solchen Veranstaltung in Berlin. Ich hörte Aussagen wie „ die Deutschen können nicht so feiern wie die Franzosen“ oder „das erlauben die Berliner Behörden niemals“. Das ist natürlich nicht richtig. Nun ist es mein Beruf, der mich erfüllt, und ich arbeite mit einem großartigen Projektteam für die FdM im Auftrag der Stadt Berlin. Es sagte mal jemand, Fête de la Musique ist wie Silvester im Sommer. (mf)

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Titel Wolfsburg AG

Mit gutem Beispiel voran

Spannung und Einheit von Gebäuden und Landschaft: Volkswagen Arena im Allerpark

Public Private Partnership als Erfolgsmodell Mit dem Ausbau des Wolfsburger Allerparks zum überregional attraktiven Freizeit- und Erholungsgelände setzt die Stadt Wolfsburg verstärkt auf den Tourismus als Wirtschaftsfaktor. Wachsende Besucherzahlen und das Interesse von

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Investoren der freien Wirtschaft spiegeln den Erfolg der vergangenen Jahre wider. Grundlage für die positive Entwicklung ist der im Jahr 2000 durch die Wolfsburg AG, ein Public Private Partnership der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG, entwickelte Masterplan ErlebnisWelt. Investitionen in Wolfsburg erfolgreich Die durch den Geschäftsbereich FreizeitWirtschaft der Wolfsburg AG umgesetzte ErlebnisWelt steht für die gezielte Steigerung der Attraktivität Wolfsburgs für Einwohner wie Touristen. Der Masterplan sieht die Entwicklung von Freizeitgestaltung, Tourismus und Erholungswert in sechs Themenschwerpunkten vor. Im Fokus des Bereichs „Sport und Erholung“: Der Allerpark, ein weitläufiges Erho-

Fotos: Wolfsburg AG

Berlin ist besonders stark im Bereich der Freizeitwirtschaft, wenn es um Kernfelder wie Tourismus, Unterhaltung, Kultur oder Sport geht. Einen Makel gibt es aber doch: die Freizeitparkindustrie. Insolvente Projekte wie der Spreepark oder das Spaßparadies Blub sind dafür leider beispielhaft. Als Vorbild für eine gelungene Planung lohnt der Blick Richtung Wolfsburg.


Titel

Allerpark zum überregional attraktiven Tourismusmagneten entwickelt werden“, so Wolfsburg AG Vorstand Manfred Günterberg. Vielfalt im Allerpark Auf dem Gelände des Allerparks siedelten sich in räumlicher Nähe zueinander zahlreiche Freizeit-Attraktionen an, die durch den weiteren Ausbau des Parks künftig noch stärkere Synergieeffekte erwarten. In unmittelbarer Nähe ziehen das Wissenschaftsmuseum phæno, das

lungsgelände auf über 130 Hektar zwischen Mittellandkanal, namensgebender Aller, dem 1969 angelegten Allersee und dem benachbarten Arena-See. EU und Land Niedersachsen unterstützten diese Zielsetzung Wolfsburgs finanziell. Mit einer Gesamtinvestition von zwölf Millionen Euro, davon 50 Prozent aus EU-Fördermitteln, führte die Stadt Wolfsburg bis 2006 eine umfangreiche landschaftliche Umgestaltung und einen Ausbau der Infrastruktur im Allerpark durch. „Der Plan ist bisher sehr gut aufgegangen. Den öffentlichen Investitionen folgten private - eine Gesamtinvestitionssumme von über hundert Millionen Euro konnte innerhalb von fünf Jahren erreicht werden. Durch die hieraus resultierende Infrastruktur und die zahlreichen Attraktionen auf dem Gelände konnte der

Manfred Günterberg ist seit 1. Januar 2013 Vorstand der Wolfsburg AG.

INFO box Er war seit 2010 Generalbevollmächtigter der Strukturentwicklungsgesellschaft. Zu seinen Aufgabengebieten gehört die Verantwortung für das Handlungsfeld Freizeit sowie die Internen Technischen Services. Er leitet seit Gründung der Wolfsburg AG im Jahr 1999 den Geschäftsbereich FreizeitWirtschaft und hat maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung des touristischen Masterplans für Wolfsburg und die Region mitgewirkt. Der gebürtige Wolfsburger ist studierter Diplom-Verwaltungswirt.

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Titel Designer Outlet Center „designer outlets Wolfsburg“ und das Wolfsburger Schloss Besucher an. Der Allerpark verzeichnet inzwischen jährlich deutlich mehr als zwei Millionen Besucher.

Freizeitsportarten im Trend

Aushängeschild VfL Wolfsburg Die Wolfsburg AG hat ihre Aktivitäten vor allem auf den Bau von Sporterlebniswelten fokussiert. Im Jahr 2002 wurde die Volkswagen Arena für 53 Millionen Euro fertiggestellt, dessen Betreiber die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH ist. Die 30.000 Zuschauer fassende Arena hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Institution entwickelt. Sportlicher Höhepunkt war die Deutsche Meisterschaft des VfL Wolfsburg im Jahr 2009, wodurch die Arena auch überregional große Beachtung fand. Aktuell sind das VfL-Stadion im Allerpark als Spielstätte der Frauen- und U23-Mannschaft, ein VfL-Center sowie zusätzliche Trainingsplätze im Bau – ein weiterer Meilenstein in der Entwicklungshistorie des Allerparks.

Der Allerpark: Schaffung herausragender Bedingungen für das aktive Sporterlebnis.

Mit dem Masterplan hatte sich Wolfsburg zum Ziel gesetzt, die Attraktivität der Stadt für Einwohner und Besucher zu erhöhen. Im Bereich „Sport und Erholung“ ist der Allerpark, innenstadtnah neben Hauptbahnhof und Autostadt gelegen, das zentrale Areal. 2002 wurde im Allerpark neben der Volkswagen Arena auch das BadeLand eröffnet. 2004 fand die Landesgartenschau statt sowie die Eröffnung des Kolumbianischen Pavillons,

Basierend auf den Planungen des Büros „Entertainment Services“ hat der deutsche Masterplaner Stahm Architekten im Jahr 2000 das Konzept in intensiver Kooperation mit der Stadtverwaltung zu einem Generalplan weiter entwickelt. In nur 18 Monaten wurden die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen. Oberstes Ziel war es, die einem professionellen Entertainmentpark gleichwertige wirtschaftliche Funktionstüchtigkeit zu erreichen und zugleich dem Anspruch hochwertigen öffentlichen Raums gerecht zu werden. Besondere Charakteristik des Allerparks ist die nahtlose Verknüpfung öffentlicher und privater Investitionen zu einem frei zugänglichen Gesamtpark – der erstmals erprobte Typus des „Öffentlichen Themenparks“. Dieses macht den Allerpark einzigartig.

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Fotos: stahm architekten

Von der Vision zur Umsetzung:


Titel im Jahr 2005 folgte der WakePark. Neben der infrastrukturellen Aufwertung im Jahr 2006 entstand im gleichen Jahr die neue Eis Arena und 2007 das Hallenfußballvergnügen SoccaFive, später der Hochseilgarten monkeyman (2009), das STRIKE Bowling- und Eventcenter (2010) sowie eine Discgolfanlage und ein Planetenweg im Jahr 2011. Open-Air Veranstaltungen Zahlreiche Open-Air Veranstaltungen, die ihren festen Platz im Veranstaltungskalender der Region haben, ergänzen die Freizeitangebote. Tausende von Besuchern zählen beispielsweise das jährliche Schützenfest sowie der etablierte Großflohmarkt auf dem Festplatz im Park. Das erstmals in 2008 von allen Betreibern im Allerpark gemeinsam veranstaltete Sommerfest zog 2010 rund 40.000 und 2012 rund 25.000 Besucher an. Arbeitsplätze durch Wirtschaftsdiversifizierung Die Gesamtstrategie zur Wirtschaftsdiversifizierung der einst nur durch Volkswagen geprägten Stadt, das „Konzept Autovision“ mit Förderung der Unternehmensgründung und -ansiedlung in den

Handlungsfeldern Automobilwirtschaft und -forschung, Wirtschaftsförderung und Ansiedlung, Bildung, Gesundheit, Energie und Freizeit zeigt Erfolge. Die angestrebte Halbierung der Arbeitslosigkeit wurde bereits 2003 erreicht. Im Jahr 2012 wies Wolfsburg eine jährliche Durchschnittsarbeitslosigkeit von 5,1 Prozent auf. Von 1997 bis 2012 wurden knapp 40.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen, davon rund 15.000 durch die Wolfsburg AG. Im Jahr 2005 errang die Wolfsburg AG den 2. Platz des Zukunftspreises 2005 unter den „Technologie- und Gründerzentren der Exzellenz in Deutschland“. Die Wolfsburg AG dient inzwischen als Vorbild für regionale Standortinitiativen in ganz Deutschland. Und Wolfsburg belegt im „Zukunftsatlas 2012“ der Schweizer Prognos AG, einem unabhängigen Ranking aller deutschen Kommunen, Platz 22, im Teilbereich Dynamik sogar den 2. Rang. Vorbildliche Planung und Umsetzung Die Entwicklung des Wolfsburger Allerparks ist ein Best-Practice Beispiel, wie Standorte oder Regionen es schaffen können, die Freizeitparkindustrie im Rahmen eines Public Private Partnerships zu einem Erfolgsmodell werden zu lassen. Manfred Günterberg ist zufrieden: „Der kontinuierliche Ausbau des Allerparks zum attraktiven Freizeitareal fördert den Dienstleistungssektor ebenso wie die Steigerung der Lebensqualität in Wolfsburg.“ Im Juni 2007 erhielt die Wolfsburg AG durch die Stadt Wolfsburg den Auftrag zur Vermarktung des Areals. Hierzu gehörte neben der zielgerichteten Kommunikation auch die Fortführung der Akquise neuer Investoren. Noch stehen im Allerpark Baufelder für weitere Attraktionen zur Verfügung. Das Motto bleibt Programm: Allerpark – alles in Bewegung. (awi)

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Titel

SD Group

„Die neue gesellschaftliche Leitwährung“ Die Freizeitwirtschaft zählt zu den größten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland. BERLINboxx sprach mit Sylvia Dinter, Geschäftsführerin und Inhaberin der SD Group, spezialisiert auf Beratungsleistungen in den Branchen „Recreation & Leisure Industries“ und als ehemalige Leistungssportlerin besonders auf Sports, Health und Wellness.

Wo sehen Sie noch Herausforderungen in Berlin? Die unterschiedlichsten Ansprüche, Kompetenzen und wirtschaftlichen Interessen sollten sich zusammenzufügen. Wir müssen Banken, Investoren, Betreiber und Immobilienentwickler von neuen Produkten überzeugen. Gute Ergebnisse erzielt man durch eine abgestimmte Entwicklung dieser Wirtschaftszweig zwischen Bezirken, Stadt und Region. Kommerzielle Einrichtungen sollten sich mehr dem öffentlichen und sozialen Interesse widmen und öffentliche oder städtische Einrichtungen sollten sich

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kommerziellen Angeboten öffnen, was teilweise auch schon passiert. Was raten Sie Berlin? Wir haben in Berlin ja schon eine ausgeprägte und gut genutzte Freizeitkultur. Berlin darf sich nur nicht darauf ausruhen. Wohlergehen und Lebensqualität wird mehr und mehr zur „gesellschaftlichen Leitwährung“. Zielführend sind in Zukunft vor allen Angebote und Möglichkeiten für die Einwohner, die auch für die Stadt wirtschaftlich sind. Der Freizeitkarrierist investiert sehr viel Geld und Zeit in seine Freizeitgestaltung, das ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für jede Stadt oder Region. Kennen Sie ein gutes Beispiel in Deutschland, wo eine solche Entwicklung stattgefunden hat? Da möchte ich die Region WolfsburgBraunschweig nennen, wir haben dort unter anderem einen Destination Investment Check Freizeit durchgeführt, um zu sehen, wie attraktiv Stadt, Region und das Umfeld für Investoren in der ‚Leisure Industry‘ sind. www.sd-group.de (awi)

Foto: SD Group

Frau Dinter, wie stellt sich die Entwicklung der Freizeitwirtschaft aus Ihrer Sicht in Berlin dar? Berlin hat Nachholbedarf in der Strukturierung der 'Leisure Industry'. Der Markt entwickelt sich momentan sehr rasant und reine Angebote in nur einem Segment findet man wenig. Fitness- und Wellnessanbieter bieten Übernachtungsmöglichkeiten, Hotels bieten Kultur und Erlebnis, Entertainment mixt sich mit Sport. Die Schnittstellen verwässern, was aus meiner Sicht positiv ist.


Titel

Restaurant des Hostels in Berlin-Mitte, (r.) Innenhof des Hostels

Generator Hostels

Fotos: Generator Hostels

Cooles Image An der Oranienburger Straße gibt es seit Kurzem ein neues Highlight – Generator Hostels, die derzeit am stärksten wachsende Hostel-Marke in Europa, hat dort seinen zweiten Standort in Berlin eröffnet. Das Besondere an diesem Hostel ist vor allem das Design und die Funktionalität. Das erste Generator wurde bereits im Jahr 2000 an der Landsberger Allee gebaut, jetzt folgt also das zweite in Mitte mit etwa 700 Betten. Carl Michel, seit 2011 Geschäftsführer von Generator, zeigt sich begeistert: „Wir haben 1995 unser erstes Hostel in London eröffnet und expandieren jetzt stark. Das neue Hostel in Mitte fügt sich besonders gut ins Stadtbild ein und bringt internationales Flair nach Berlin.“ Mit einem innovativen neuen Logo, lebendigen Farben und einer coolen

Schriftart, hat Generator jetzt ein frisches junges Auftreten, das Gäste anzieht und fesselt. Design, Technologie, Innovation, Service und Events bilden die Eckpfeiler von Generators neuem Ethos. Das junge Image kennzeichnet den Start in eine neue Ära für Generator und ist ein revolutionäres Konzept für die Hotelindustrie. Der kanadische Designer Anwar Mekhayech hat die unterschiedlichen Generator Hostels in Städten wie London, Barcelona, Kopenhagen, Dublin, Hamburg, Venedig und eben Berlin designt: „Wir haben besonders darauf geachtet, dass jedes unser Hostels einzigartig ist und zu der jeweiligen Stadt passt. Unser neues Hostel in Mitte besticht durch sein an Berlin angepasstes Design mit einer Mischung aus Tradition und Moderne.“ (mf)

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Titel Veranstaltung im Velodrom

Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH

Entertaining Berlin Jährlich strömen rund eine Million Besucher in die Max-Schmeling-Halle und das Velodrom, die seit ihrer Eröffnung 1997 von der Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH betrieben werden. Mit fast 2.000 Events in den letzten Jahren sind die beiden Veranstaltungshäuser aus der Berliner Event-, Kultur- und Sportbranche nicht mehr wegzudenken. Mit einer Gesamtkapazität von mehr als 10.000 Besuchern ist die Max-SchmelingHalle eine der größten Spielstätten in der Hauptstadtregion. Neben den Heimspielen der beiden Bundesliga-Teams der Füchse Berlin und der Berlin Recycling Volleys bietet die Arena am Mauerpark Konzerthighlights aller Musikgenres und außergewöhnliche Bühnenshows. Ihr besonderes Markenzeichen ist die einzigartige Kesselatmosphäre, die Dank der Konzeption der Halle bei jedem der Events erzeugt wird. So beträgt der maximal von der Bühne entfernte Sichtpunkt gerade einmal 60 Meter. „Der unmittelbare Kontakt zwischen Star und Fan ist eben durch nichts zu ersetzen“, weiß auch Sally Julian Rothholz, Geschäftsführer der Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH.

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Aus diesem Grund erfreut sich die MaxSchmeling-Halle nicht nur bei ihren Gästen, sondern auch bei nationalen und internationalen Stars großer Beliebtheit. In den kommenden Monaten können sich die Besucher auf die Live-Auftritte von The BossHoss, Deep Purple und Lil Wayne im Oktober sowie die Konzerte von The National und Status Quo im November freuen. Ebenso kommen Sportbegeisterte in der Max-Schmeling-Halle, in der in der Vergangenheit zirka 800 nationale und internationale Wettkämpfe stattgefunden haben, auf ihre Kosten. Dieser Tradition folgend, werden dort in diesem Jahr die Volleyball Europameisterschaft der Frauen und die WDSF Weltmeisterschaft der lateinamerikanischen Tänze sowie die German Open 2013 im Tischtennis ausgetragen. Green Globe Zertifikate In der Halle im Prenzlauer Berg wird darüber hinaus „Grünes Entertainment“ großgeschrieben: Alle Mitarbeiter orientieren sich an dem Grundsatz „Vermeiden. Vermindern. Ausgleichen“. Außerdem leistet die dortige Veranstaltungs-


Titel

durchführung einen positiven Beitrag zum Umweltschutz. Vor diesem Hintergrund wurde die Max-Schmeling-Halle als erste deutsche Multifunktionsarena mit dem weltweit anerkannten Green Globe-Zertifikat für Nachhaltigkeit in der Veranstaltungsbranche ausgezeichnet und hat bereits mehrfach die erfolgreiche Rezertifizierung erhalten.

Foto: Sebastian Greuner

Superlative Auch das Velodrom am S-Bahnhof Landsberger Allee sticht unter den Berliner Veranstaltungsstätten allein aufgrund seines außergewöhnlichen, futuristischen Designs heraus. Ein weiteres besonderes Merkmal ist zudem das freitragende Stahldach im Innenraum, welches das größte in Europa ist. Dank der funktionalen Wandelbarkeit und aufgrund der modernen Architektur lässt sich die Arena genau wie die Max-SchmelingHalle flexibel an die unterschiedlichsten Veranstaltungsformate anpassen. So finden hier beispielsweise aufwendige TV-Produktionen wie die Helene Fischer Show statt, die im Dezember 2013 aufgezeichnet wird. Mit Konzerten von Hurts

und Motörhead stehen darüber hinaus im November zwei weitere Highlights auf dem Programm. In den vergangenen Jahren hat sich das Velodrom außerdem als beliebter Messestandort in der Hauptstadt etabliert. So finden hier mit Beginn der neuen Saison im Herbst unter anderem regelmäßig Publikumsmessen statt, zu denen die Ostpro, eine der größten Verkaufs- und Ordermessen für Produkte aus den neuen Bundesländern, die internationale Schallplatten- und CD-Börse und die Heimtiermesse gehören. 2013 wird die Halle erstmalig die Tourismus-Messe beherbergen. Velomax optimiert kontinuierlich die Konzepte ihrer beiden Locations. So arbeitet der Hallenbetreiber bei der Veranstaltungsplanung seit kurzem mit einem neuen 3D-Tool der easyRAUM GmbH, das eine detailgetreue Planung des jeweiligen Events für den Veranstalter ermöglicht. Weitere Informationen zu dem vielseitigen Veranstaltungs- und Dienstleistungsangebot der beiden Hallen unter: www.velomax.de (bwi)

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Titel

Tim Renner, Geschäftsführer Motor Entertainment GmbH

Motor Entertainment GmbH

Digitalisierung heißt Demokratisierung Tim Renner ist im Musikgeschäft einer der wichtigsten Produzenten, Journalisten und Autoren. Das 1994 gegründete Polygram-Sub-Label Motor Music Ltd. entwickelte er zum deutschen Vorzeige-Label der 1990er Jahre. Dort baute er Acts wie Tocotronic, Element of Crime, Sportfreunde Stiller oder Rammstein auf. Von 2001 bis 2004 war er Geschäftsführer der Universal Music

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GmbH in Deutschland. 2003 wurde er vom World Economic Forum als Global Leader for Tomorrow benannt. Seit Mai 2011 treten Renner und sein Berliner Unternehmen Motor Entertainment GmbH als Co-Produzenten der monatlichen Fernsehsendung Berlin Live bei ZDFkultur in Erscheinung. Wir sprachen mit ihm in seinem Berliner Büro.


Titel Herr Renner, das letzte Mal sprachen wir mit Ihnen Ende 2011. Was gibt es Neues? Eigentlich nur Positives. Der digitale Wandel schreitet voran und es geht wieder bergauf mit der Musikindustrie! Womit beschäftigt sich Ihr Unternehmen schwerpunktmäßig? Wir verstehen uns als Dienstleister für Künstler, kümmern uns darum, dass diese gut arbeiten können. Das machen wir als Management oder als vom Künstler beauftragtes Label. Wir wollen und brauchen nicht mehr ihre Rechte, sind keine Plattenfirma, wo sie diese mit Vertragsunterschrift abgeben müssen. Bei uns veröffentlichen Künstler, die sich eigenständig produzieren und denen wir helfen, das Maximum aus ihren Rechten herauszuholen. Wo sehen Sie aktuell die Berliner Musikindustrie im bundesweiten Vergleich? Ganz weit vorn, Standorte wie Köln, Hamburg, München oder Stuttgart sind eher Ergänzung denn Konkurrenz. Die Berliner Musikindustrie spielt mittlerweile in einer Liga mit LA, New York, Paris oder London. Das war eine extreme Entwicklung, die mit der Ansiedlung von Universal in den letzten zehn Jahren nochmal an Schwung gewonnen hat.

Foto: Martin Becke

Welche Rolle spielt die Musikindustrie für die Hauptstadt? Eine zentrale Rolle. Das fängt in den Clubs an, geht bei Veranstaltern, Labels und Radiodienstleistern weiter. Freizeitkultur hängt mit jungen Menschen zusammen und Berlin bietet das dazu nötige Sehnsuchtsprofil. Clubs, wie das weltbekannte Berghain, sind genauso Standortvorteile wie Opernhäuser. Wie beurteilen Sie die Zukunft der Musikindustrie angesichts der fortschreitenden Digitalisierung?

Digitalisierung heißt Demokratisierung. Jeder kann theoretisch seine Platte selbst produzieren, kommunizieren und vertreiben. Und der Hörer kann alles haben, was er will, jederzeit. Diese neuen Freiheiten hat die Industrie aber lange behindert, anstatt sie zu nutzen. Mit Streamingangeboten wie Spotify oder Firmen, die künstlerische Freiheit ermöglichen wollen wie Kobalt, BMG Rights oder uns gibt es jetzt Angebote, von denen sowohl Nutzer, Künstler als auch Produzent profitieren können. Brauchen Künstler heutzutage noch große Plattenlabels um als Musiker Erfolg zu haben? Künstler, die bereits erfolgreich sind oder solche, die noch am Anfang stehen, ganz sicher nicht: Die einen haben bereits Geld und können ohne Plattenfirma viel mehr verdienen, die anderen brauchen kaum Geld und kommen die ersten Schritte alleine gut weiter. Schwierig wird es für alle dazwischen. Die normale Wachstumsförderung durch Bankkredit fällt hier aus. Sie müssen dann entweder doch zu einem klassisches Label gehen oder neue Methoden der Finanzierung wie Crowdfunding, bei welchem die Nutzer bereits während des Entstehungsprozesses ihr Lieblingsprojekt unterstützen, für sich nutzen. Welche Rolle spielt die Gründerszene in Berlin für die Kreativwirtschaft? Eine ganz große. Der wichtigste Streaming-Anbieter für Musik kommt mit Soundcloud aus Berlin, ebenfalls native instruments, der Weltmarktführer für virtuelle Instrumente und Produktion. Beide waren vor einigen Jahren noch Start Ups. Ihre Nachfolger, die wir über das Katapult-Programm des media.net berlinbrandenburg erleben, sind ebenfalls beeindruckend. Wieso sollte „the next Google“ oder „the next Facebook“ also nicht aus Berlin kommen? (mf)

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Wirtschaft

Brücke Berlin-Brüssel Kooperation zwischen BERLINboxx und dem europapolitischen Nachrichtenportal EurActiv.de

Beide Unternehmen bündeln ihre Kernkompetenzen mit dem Ziel, Berichterstattung und gegenseitige Wahrnehmung zwischen diesen beiden Ebenen sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den politischen und wirtschaftlichen Eliten zu fördern. BERLINboxx und EurActiv.de haben engmaschige Netzwerke und Kontakte zu den relevanten Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Kooperation schafft neue Möglichkeiten für die politische Kommunikation auf Berliner und auf europäischer Ebene. Frank Schmeichel, Gründer und Geschäftsführer der Business Networking Marketing- und Verlagsgesellschaft, die auch die BERLINboxx herausgibt, sieht in der Kooperation große Chancen: „Je

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mehr Verbindungen in den politischen Klassen bestehen, desto besser sind die Synergien über Länder- und Kompetenzgrenzen hinweg.“ Thomas Franke, Geschäftsführer von EurActiv Deutschland: „Gemeinsam mit BERLINboxx als lokalem Partner bietet EurActiv.de Berliner Entscheidern die Möglichkeit, laufende Debatten bereits im Frühstadium der Rechtssetzung zu verfolgen und daran teilzuhaben.“

INFO box EurActiv ist ein unabhängiges Medienportal, das täglich Berichte, Interviews und Analysen über EU-Themen veröffentlicht. Die Berlin-Redaktion hat ihren Sitz im Haus der Bundespressekonferenz im Regierungsviertel. Sie gehört zum EurActiv-Netzwerk, das aus 15 Büros in Europa besteht und täglich in 15 Sprachen berichtet. Ab jetzt finden die Leser der BERLINboxx Beiträge von EurActiv.de und umgekehrt.

Foto: CC Sebastian Fuss

Ab sofort arbeiten die BERLINboxx, führendes Wirtschaftsmagazin der deutschen Hauptstadt, und EurActiv.de, das meistgenutzte Online-Medium für Europapolitik, im Bereich politische Kommunikation zusammen. Die Kooperation bildet die Brücke von der Berliner Ebene zur europäischen Ebene – und zurück.


Wirtschaft

Litauens Ministerpräsident Algirdas Butkevicius (re.) besuchte vor Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft Berlin und sprach in der litauischen Botschaft mit EurActiv.de-Chefredakteur Ewald König

EurActiv.de

„Der Preis der Krise ist hoch“ Litauens EU-Ratspräsidentschaft: Regierungschef Butkevicius in Berlin

Foto: EurActiv.de

Am 1. Juli hat Litauen die EU-Ratspräsidentschaft von Irland übernommen. Was Litauen für die sechs Monate plant, bis es den Vorsitz an Griechenland weitergibt, erläutert Ministerpräsident Algirdas Butkevicius während seines jüngsten Berlin-Besuchs. Herr Ministerpäsident, die Präsidentschaft übernehmen Sie in einer so schwierigen Zeit, dass EU-Kommissar Günther Oettinger jüngst sogar sagte, die EU sei ein Sanierungsfall. Sind Sie seiner Meinung?

Diese Krise hat ihren Preis und dieser Preis ist sehr hoch. Viele Länder haben über ihre Verhältnisse gelebt und Schulden aufgebaut, aber es gab keine Produktion mit Mehrwert. Wir müssen heute in zwei Richtungen gehen: einerseits vernünftig sparen und andererseits das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Ganz oben auf der Tagesordnung stehen die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und die Flexibilität des Arbeitsmarktes – das ist im Hinblick auf den Globalisierungsprozess sehr wichtig.

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Wirtschaft EU-Parlament in Brüssel

Wir müssen auch weiter hart arbeiten und können auf kein Wunder in der kurzfristigen wirtschaftlichen Entwicklung hoffen. Die einen forcieren, die anderen plädieren für Investieren und Wachstum. Wie positionieren Sie sich als Sozialdemokrat? Das ist eine wichtige Frage! Ich bin Ministerpräsident und daher ein pragmatischer Mensch. Als Wirtschaftswissenschaftler beobachte schon seit langem die weltweiten Prozesse, etwa auf den Finanzmärkten. Wir müssen vor allem sparen und mit öffentlichen Finanzen besser umgehen. Und wie? In drei Richtungen: erstens durch rationelles Planen entlang unserer Prioritäten. Die zweite Richtung ist eine effektive Verwendung der Mittel und eine effektivere Steuerverwaltung, damit die Staatshaushalte zu Steuermitteln kommen. Der dritte Weg sind Investitionen. Wir müssen die Infrastruktur fördern und in Forschung und Entwicklung investieren. Sehr wichtig ist dabei auch die Rolle privater Investoren. Wir müssen nach privaten Investoren suchen! Aber das

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können wir nur unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten eines Staates umsetzen. Sparen nach Prioritäten: Worauf soll verzichtet werden? Wenn wir vom Sparen bei der Verwaltung öffentlicher Mittel reden, dann müssen wir nach Prioritäten handeln. Die prioritären Programme müssen weiterhin finanziert werden. Wir können aber dadurch sparen, dass wir auf die Finanzierung bestimmter Projekte verzichten. Natürlich müssen wir auch die Produktion stärken und fördern. Das ist sehr wichtig – etwa im Bereich der Regionalpolitik der EU. Dazu zählt auch die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird wegen ihrer Sparpolitik und der Rettungsmaßnahmen in mehreren EU-Ländern extrem kritisiert. Deutschland ist ein führender Staat und ein Vorbild in der EU. Das gilt vor allem für die Finanzen und die Wirtschaftspolitik. Diese harten Kritiker sind wahrscheinlich Menschen, die sehr gerne auf Kosten der anderen leben. Die wichtigste Lehre aus der Krise ist: Wenn du mehr verdienen oder eine höhere Rente haben


Wirtschaft

willst, dann musst du Mehrwert schaffen. Nur durch den Mehrwert kann man etwas erreichen. In der Euro-Zone ist es sehr wichtig, dass alle Mitgliedsländer nach den gleichen Regeln funktionieren. Wenn zum Beispiel nur ein einziges Land die Maastricht-Kriterien verletzt, dann hat das finanzielle Auswirkungen auf die gesamte Eurozone.

Foto: cc Michael Panse

Wie ist denn in der litauischen Bevölkerung die derzeitige Stimmung gegenüber der krisengeschüttelten EU? Ungeachtet der ziemlich hohen EU-Zustimmung hat meiner Meinung nach unsere Bevölkerung an der Ratspräsidentschaft offenbar wenig Interesse. Wir als Regierung informieren natürlich. Aber ich würde mir auch mehr Initiative in der Bevölkerung wünschen. Und wie weit steht die Bevölkerung hinter der Regierung, die 2015 den Euro einführen will? De facto haben wir den Euro bereits eingeführt, denn unsere Währung ist seit Jahren fest an den Euro gebunden. 40 Prozent der Bevölkerung sind für die Einführung des Euro, 40 Prozent sind unentschieden und meinen, dass es ihnen an Informationen über den Euro fehlt. Da besteht die Angst, dass die Euro-Einführung zu höheren Preisen führt. Und nur 20 Prozent sind wirklich gegen die EuroEinführung. Welche Prioritäten haben Sie sich gesetzt? Es gibt drei zentrale Prioritäten. Ers-

tens: ein vertrauenswürdiges Europa. Wir versuchen in diesem Rahmen, eine entsprechende Finanzpolitik durchzusetzen. Zweitens: ein wachsendes Europa. Wir sprechen hier von der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Ankurbelung des Wirtschaftswachstums. Die dritte Priorität: ein offenes Europa. Wichtig sind auch die EU-Erweiterung und die Östliche Partnerschaft. Das wichtigste Ereignis unserer Präsidentschaft ist ein Gipfeltreffen zur Östlichen Partnerschaft im November in Vilnius. Die zentrale Frage dabei ist das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine. Die Ukraine bereitet Brüssel große Sorgen. Niemand kann sagen, wohin sich das Land wirklich entwickelt. Oder wissen Sie es? Die wichtigste Frage zur Zeit ist die Freilassung der Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko. Und: Wohin bewegt sich die Ukraine: mehr in Richtung Russland oder in Richtung EU? Im Moment ist unklar, welchen Weg die Ukraine eingeschlagen hat. An einem Tag spricht sie von dem einen, am nächsten Tag von dem anderen Weg. Die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens auf dem Gipfel ist zwar geplant, aber keineswegs sicher. Es kann durchaus sein, dass es zur Unterzeichnung gar nicht kommt. Natürlich ist die Unterzeichnung unser Ziel. Aber dahinter steht ein großes Fragezeichen. Die Frage wird wahrscheinlich bis zum Gipfeltreffen offen bleiben. www.euractiv.de

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Wirtschaft

Alfred Eichhorn, Moderator der Veranstaltung (l.) und Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der TSB Technologiestiftung Berlin, bei einer Podiumsdiskussion auf dem 9. Tag der Luft- und Raumfahrt Berlin-Brandenburg in Wildau

Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz e.V.

Global Player Berlin-Brandenburg Während das Zukunftsthema „Elektromobilität“ aktuell sehr viel Aufmerksamkeit erfährt, bleibt eine andere Zukunftsindustrie aus dem Cluster „Verkehr, Mobilität und Logistik“ bisher weitgehend unbemerkt. Trotz der alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) hat es sich in Berlin bisher noch nicht überall rumgesprochen, dass die heimische Industrie zu den drei größten Luft- und Raumfahrtzentren in Deutschland gehört. Es ist kein Zufall, dass die ILA jedes zweite Jahr in Berlin-Brandenburg stattfindet. Die Region gehört zu den weltweit wichtigsten Standorten dieser Zukunftsbranche. Vom Gesamtexport der Region werden rund 20 Prozent durch die Luft-

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fahrtindustrie realisiert – noch vor den „Pharmazeutischen Erzeugnissen“ ist das Platz 1. Dabei beschäftigt die Luft- und Raumfahrtindustrie in der Hauptstadtregion rund 25.000 Menschen, über 6.300 davon sind industrielle Arbeitsplätze. Dynamisches Wachstum In den nächsten 15 Jahren werden sich die Passagierzahlen im Bereich der Luftfahrt weltweit verdoppeln: Das war eine der Kernaussagen auf dem 9. Tag der Luft- und Raumfahrt Berlin-Brandenburg in Wildau, bei dem im Mai mehr als einhundert Branchenvertreter zusammengekommen waren, um den Stand der Technik vorzustellen und über die nachhaltige Gestaltung der weltweit wachsenden Zahl an Passagierflügen zu dis-


Wirtschaft

INFO box

Fotos: Holger Kohl, AIRBUS S.A.S. 2013 / A.Tchaikovski

Die Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz e.V. ist der regionale Wirtschaftsverband der Luft- und Raumfahrtindustrie in der Hauptstadtregion, der drittgrößter Branchenverband in Deutschland und eines der größten Luftfahrtnetzwerke Europas. Von hochspezialisierten Kleinbetrieben bis zu global agierenden Konzernen bilden die über 100 Mitglieder ein breites Spektrum von Luft- und Raumfahrtfirmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Jungfernflug des neuen Langstreckenjets A 350, dessen Rolls-Royce-Triebwerke in Berlin-Brandenburg entwickelt wurden.

nentechnik, die im weltweiten Wettbewerb eine entscheidende Rolle spielen wird.

Zukunftsthema „Grüne Luftfahrt“

„Die Entwicklung von Wachstumsmärkten wie China und Indien stimmen die Branche sehr optimistisch, aber gleichzeitig müssen wir uns mehreren ernstzunehmenden Herausforderungen stellen“, erklärt Stefan Zimmermann, Präsident der Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz e. V. (BBAA). „Unsere Forschungsarbeit und Innovationsfähigkeit spielt eine Schlüsselrolle und hier muss insbesondere Berlin-Brandenburg als eine im Bereich der Triebwerksentwicklung weltweit führende Wirtschaftsregion Verantwortung übernehmen und nachhaltige Lösungen finden.“

Ein wichtiges Thema auf dem 9. Tag der Luft- und Raumfahrt war die Steigerung der Ökoeffizienz durch innovative Turbi-

Dabei werden die zukünftigen Rahmenbedingungen der Branche durch ambitionierte Klimavorgaben gestaltet: Im

kutieren. Das ist eine Entwicklung, von der insbesondere die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie deutlich profitiert. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche einen Umsatz von 28,4 Milliarden Euro und damit im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 14,4 Prozent. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik konnte dabei die Marke von über 100.000 Mitarbeitern erreicht werden.

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Wirtschaft

Die europäische Endmontage der V2500 Triebwerke für die Airbus-A320-Familie erfolgt am Rolls-Royce Standort Dahlewitz bei Berlin.

Chancen für die Region Die fünfte Auflage des zivilen Luftfahrtforschungsprogramms des Bundes („LuFo V“) mit einem Fördervolumen von 170 Millionen Euro und das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“, in dem ab 2014 alle forschungs- und innovationsre-

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levanten Förderprogramme der Europäischen Kommission zusammenführt werden, bieten viele Chancen für die Region: Allein für die Förderung von Schlüsseltechnologien wie etwa der Entwicklung von fortgeschrittenen Werkstoffen sowie einer fortgeschrittenen Fertigung und Verarbeitung sieht „Horizont 2020“ einen Finanzierungsrahmen von 6,6 Milliarden Euro vor. „Für regionale Unternehmen gewinnt das Thema Ökoeffizenz und die dafür notwendige Innovationsfähigkeit zunehmend an Bedeutung“, betont BBAAGeschäftsführer Udo Rudolph. „Die in der Region gebündelte Kompetenz im Bereich Triebwerks- und Werkstoffentwicklung entspricht in einem hohen Maße dem Anforderungsprofil von „Horizont 2020“ und eröffnet damit sehr interessante Perspektiven für die hier ansässigen Unternehmen.“ (jp)

Foto: Rolls-Royce Deutschland

Rahmen der Zielvorgaben des Advisory Council for Aeronautical Research in Europe (ACARE) will die europäische Luftfahrt den CO2-Ausstoß bis 2050 um 70 Prozent reduzieren – eine enorme technische Herausforderung, die neben einer effizienteren Organisation des Flugverkehrs in erster Linie über neue Technologien erfolgen muss, wie Ric Parker, Direktor Forschung und Technologie bei Rolls-Royce Plc sowie Torsten Bardewyck aus dem Airbus-Entwicklungsteam unabhängig voneinander bestätigen.


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Baufinanzierung beim Versicherer Trendwende am Finanzierungsmarkt? Von Tom Siebert, Roskos & Meier OHG

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung könnte man meinen, Versicherungsunternehmen hätten ein neues Geschäftsfeld für sich entdeckt und drängen in Zeiten niedriger Zinsen und finanzpolitischer Herausforderungen auf den Markt der Baufinanzierung. Die Anfänge dieser Praxis liegen jedoch bereits im 19. Jahrhundert.

Foto: Roskos & Meier OHG

Versicherer bieten meist deutlich längere Zinsbindungen als Banken. Gerade bei dem derzeit niedrigen Zinsniveau empfiehlt es sich, die günstigen Zinsen sehr lange zu sichern. Mit einem Volltilgungsdarlehen kann der Kunden das Zinsänderungsrisiko dabei vollständig ausschließen und erhält somit eine hohe Planungssicherheit. Die Einbindung staatlicher Förderungen in die Baufinanzierung ist mit Lebensversicherern ebenfalls möglich, beispielsweise bei einem Wohn-Riester-Darlehen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im vergangenen Jahr einige Versicherungsunternehmen im Geschäftsfeld Baufinanzierung für Privathaushalte akkreditiert. Seit April 2012 können beispielsweise Kunden der Allianz die KfWProgramme zum Bauen, Kaufen, Umbauen und Energiesparen nutzen.

Zudem profitieren Baufinanzierungskunden von der Risikoeinschätzung durch Versicherer. Sie nutzen ihr zum Kerngeschäft gehörendes Know-How bei der Beurteilung und Bewertung von Risiken auch für die Immobilieneinschätzung. Die genannten Kundenvorteile unterstützen den Wachstumstrend der Versicherer in der Baufinanzierung. So konnte bei der Allianz das Neugeschäftsvolumen im Jahr 2012 zweistellig ausgebaut werden.

INFO box Die Roskos & Meier OHG ist spezialisiert auf die Betreuung des Mittelstandes in allen versicherungsrelevanten Fragen. Um auf die stetig steigende Nachfrage im Bereich Baufinanzierung und die damit verbundenen Anforderungen noch besser reagieren zu können, wird das Unternehmen in diesem Sommer ein eigenes Baufinanzierungscenter am Kurfürstendamm eröffnen.

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KTF-Berlin GmbH

Sicherheitstechnik erlebt digitale Revolution Mit dem Beginn der Urlaubszeit und angesichts der aktuellen Einbruchsstatistiken wird die Sicherheit der eigenen vier Wände wieder zu einem aktuellen Thema für alle Hausbesitzer. Die aktuellen Trends der Einbruchsmeldetechnik bringen dabei vor allem große Fortschritte im Bereich der Videoüberwachung. Einbrüche nehmen zu Die aktuelle Berliner Kriminalstatistik zeigt, dass Einbrüche mittlerweile auf einem Niveau von mehr als 1.000 Einbrüchen pro Monat liegen. Einfamilienhäuser und Villen sind besonders gefährdet, bestätigt Sicherheitsexperte Ralf Friedrich, geschäftsführender Gesellschafter der KTF-Berlin GmbH: „Bei Villen und Einfamilienhäusern hat die Zahl der Einbrüche im vergangenen Jahr um 32 Prozent zugenommen – eine besorgniserregende Zahl, gerade auch zu Beginn der Urlaubszeit.“ Besorgniserregend ist laut Friedrich aber auch die Leichtfertigkeit, mit der Hausbesitzer häufig die Sicherheit ihres Eigenheims behandeln: „Die Vorstellungen der Besitzer, was Sicherheitstechnik kann und die mit der Technik verbundenen Kosten sind oftmals veraltet. Mittlerweile hat eine digitale Revolution stattgefunden, die völlig neue Gestaltungsspiel-

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räume eröffnet “erklärt Friedrich, „und zwar technisch und finanziell.“ Innovative Lösungen Durch die Verbindung neuer Optionen im Bereich der digitalen Videoüberwachung und den mittlerweile weitverbreiteten Smartphones hat im Bereich der Einbruchsmeldetechnik eine entscheidende Innovation stattgefunden: „In der Vergangenheit“ so Friedrich, „mussten sich Hausbesitzer auf Alarmanlagen und Sicherheitsdienste verlassen. Dadurch war insbesondere auch die Zahl der Fehlalarme sehr hoch. Diese Situation hat sich mittlerweile diametral geändert. Dank neuen Technologien und Produkten kann nun jeder sein Haus in Echtzeit selber inspizieren und das praktisch an jedem Ort und zu jeder Zeit.“ Mit Hilfe von intuitiv bedienbaren Programmen können alle Kameras, Alarmanlagen und elektronischen Geräte im Haus individuell bedient werden. Intelligente Bewegungsmelder und Nachtsicht-Technologie erweitern die Handlungsoptionen zusätzlich. „Grundsätzlich bieten die neuen Sicherheitslösungen vor allem ein mehr an Freiheit“, erklärt Friedrich, „insbesondere auch für Familien mit kleinen Kindern und im Verhältnis zu Dienstleistern, die in ihrer Abwesenheit auf ihr Grundstück kommen.“ Durch Mikrofone


Wirtschaft Ralf Friedrich, geschäftsführender Gesellschafter KTFBerlin-GmbH

und Lautsprecher ermöglicht die neue Technologie dabei auch die audiovisuelle Kontaktaufnahme zum Eigenheim.

Foto: KTF-Berlin GmbH

Privatsphäre gesichert Eventuelle Bedenken über einen möglichen Missbrauch der Technik durch Dritte kann Friedrich nachvollziehen und klärt auf: „Die Vorstellungen, ein solches System unbefugt von außen zu steuern, sind zum Teil leider eher durch Hollywood als durch Sachkenntnis geprägt. Wer hingegen routiniert Online-Banking und Smartphones nutzt, ist in der Regel auch besser über die erstklassigen Verschlüsselungs- und Identifikationstechnologien informiert, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind“, versichert Friedrich, dessen Unternehmen vom Staatsschutz geprüft und damit auch für Verschlusssachen zugelassen ist. (jp)

INFO box Die KTF-Berlin GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit aktuell 75 Mitarbeitern, das 1976 als Kabeltechnik H. Flemming GmbH gegründet wurde. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamten Bereiche IT-Technik, Datennetze, TK-Anlagen, Schwachstrom-, Sicherheits- sowie Starkstromtechnik. Der Service des Unternehmens beinhaltet auch den Rollout sowie technische Reparaturen und Wartungsarbeiten im Bereich Fernmeldetechnik. Im vergangenen Geschäftsjahr erreichte das durch die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Frank Neubert und Ralf Friedrich geleitete Unternehmen mit Sitz in Berlin Lichtenberg einen Umsatz von 9,3 Millionen Euro.

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Wirtschaft Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (l.) und die Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung (BSR), Vera Gäde-Butzlaff, mit dem Geschäftsführer der STRABAG Umweltanlagen Thomas Büchner sowie BSR-Kollege Olaf Scharein bei der Einweihung der Biogas-Anlage.

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Wirtschaft

Berliner Stadtreinigung (BSR)

Biotonne für den Tank

Foto: BSR

Über die Hälfte der Menschheit lebt in Städten. Der Zustrom in die Metropolen ist ungebrochen. In Deutschland wohnen drei Viertel der Bevölkerung in urbanen Ballungsräumen. Bei der Lösung der aktuellen Herausforderungen wie dem nach wie vor global wachsenden Ausstoß von Treibhausgasen kommt den Städten daher zwangsläufig eine besondere Bedeutung zu. Die Entwicklung CO2-neutraler Mobilitäts- und Logistikkonzepte leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Die BSR hat ein in Deutschland einmaliges Projekt realisiert. Zukünftig werden 150 Abfallsammelfahrzeuge der BSR mit „Bioabfall betankt“. Als kommunales Unternehmen ist die BSR auch bei der Bioabfallbehandlung in der Verantwortung, dem ökologischgesellschaftlichen Anspruch auf die Reduktion von Treibhausgasemissionen und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Ressourcenwirtschaft gerecht zu werden. Am 5. Juni 2013 weihte BSR-Chefin Vera Gäde-Butzlaff zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und Thomas Büchner, Geschäftsführer der STRABAG Umweltanlagen, in BerlinRuhleben eine Vergärungsanlage mit einer Jahreskapazität von 60.000 Tonnen ein. Mit dieser Anlage setzt die BSR der bisherigen Verwertung noch einen größeren Nutzen hinzu. Natürlich bleiben auch beim Vergärungsprozess flüssige und feste Gärreste übrig. Diese werden in

externen Anlagen nachkompostiert und wie bisher als Düngemittel und Bodenverbesserer verwendet. Hauptnutzen ist allerdings, dass die Mikroorganismen in der Vergärungsanlage unter Luftabschluss unsere Küchen- und Gartenabfälle in Gas umwandeln. Das so gewonnene Biogas wird aufbereitet, in das öffentliche Gasnetz eingespeist und dann auf den Betriebshöfen der BSR aus eigens dafür gebauten Gastankstellen wieder entnommen, um damit die inzwischen 150 gasbetriebenen Fahrzeuge der BSR zu betanken. Insgesamt werden dadurch jährlich cirka 2,5 Millionen Liter Diesel ersetzt. Die BSR fährt die Hälfte ihrer Müllsammel-Kilometer klimaneutral - und das mit einem Biogas, für das nicht extra Pflanzen angebaut werden müssen. Gasbetriebene Fahrzeuge sind zudem gleich in mehrfacher Hinsicht umweltschonend: Sie sind leiser und da kein Diesel verbrannt wird, gibt es keinen Dieselruß. Luft und Gehör werden also auch entlastet. Ein vergleichbares Konzept dieser Größenordnung existiert bislang in Deutschland nicht, sodass die BSR hier eine Vorreiterrolle einnimmt. Für ihr Konzept „Sammlung und Verwertung von BIOGUT“ wurden die BSR als eines von drei Unternehmen im Dezember 2012 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Initiative“ mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2012 ausgezeichnet. (bs)

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Berliner Bäder-Betriebe

„Jedes Bad bekommt sein eigenes Image“ Ole Bested Hensing (l.) und Annette Siering sind seit dem 1. Mai 2013 die neuen Vorstände bei den Berliner Bäder-Betrieben

Um dieses Ziel zu erreichen, werben die beiden für eine Kurskorrektur in der Bäderpolitik. Nicht mehr nur die Erhaltung des aktuellen Zustands, sondern eine Umgestaltung einzelner Bäder soll dabei helfen. „Das seit 2007 laufende Sanierungsprogramm der Berliner Bäder ist

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ein sehr lobenswerter Ansatz, der den Kurs in die richtige Richtung deutete“, so Bested Hensing weiter, „um die Bäder langfristig zu sichern, braucht es aber noch zusätzliche Anstrengungen.“ Ein Beispiel für bislang ungenutzte Potenziale ist die Schwimm- und Sprunghalle am Europasportpark (SSE) an der Landsberger Allee, die fast 15 Jahre nach ihrer Eröffnung über viele Räume verfügt, die noch nicht ausgebaut sind. Im November wollen die neuen Vorstände ein Gesamtkonzept vorlegen, wie die langfristige Perspektive für die Berliner Bäder aussehen kann. Zum ersten Mal ist mit Annette Siering eine Frau im Vorstand der Berliner Bäder-Betriebe. Auch wenn sie die Tatsache nicht überbewerten will, sieht sie darin doch einen wegweisenden Schritt: „Es ist sicherlich ein gutes Signal nach innen wie auch nach außen, dass nach großen Landesunternehmen wie der BVG und der BSR nun auch bei den BBB eine Frau im Vorstand tätig ist.“ (ej)

Foto: Elke A. Jung-Wolff/BBB

Ole Bested Hensing und Annette Siering haben das Steuer bei den Berliner Bäder-Betrieben (BBB) übernommen. Angetreten sind beide, um die Berliner Bäder attraktiver zu machen. „Wir wollen durch zusätzliche Angebote mehr Umsatz erwirtschaften“, so Bested Hensing, „und so dazu beitragen, dass die Berlinerinnen und Berliner auch langfristig eine gute Versorgung mit öffentlichen Bädern erwarten können.“ So sollen bisher ungenutzte Potenziale ausgeschöpft werden und ein Standortmarketing dazu beitragen, jedem Bad ein eigenes, unverkennbares Image zu geben. „Wir wollen die Wünsche der Kundinnen und Kunden erfüllen“, so Siering, „und gleichzeitig dafür sorgen, dass wieder mehr Menschen den Weg in die Bäder finden.“


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Von links: Dr.Sören Eichhorst, KPMG-Partner, Frank Wiethoff, Regionalvorstand Ost KPMG AG, Prof. Dr. Walter Rosenthal, Leiter Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), Prof. Dr. Volker Penter, Head of Healthcare KPMG AG

KPMG

Foto: KPMG

Gesundheitsforschung braucht mehr Mäzenatentum Die zwei renommierten Gesundheitsexperten Prof. Dr. Walter Rosenthal vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und Prof. Dr. Volker Penter, Head of Healthcare KPMG AG, folgten der Einladung von KPMG-Vorstand Frank Wiethoff zum neuen Veranstaltungsformat von „KPMG im Dialog“ und sprachen über die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Forschungseinrichtungen. Prof. Rosenthal forderte einen besseren Transfer von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. Das im Juni eingeweihte Berliner Institut für Gesund-

heitsforschung (BIG), das die medizinische Forschung der Charité mit der Grundlagenforschung des MDC vereint, sei ein Meilenstein in der Translationalen Forschung. Die staatlichen Mittel vom BIG belaufen sich auf 80 Millionen Euro, weitere 40 Millionen Euro stiftete Johanna Quandt aus ihrem Privatvermögen. Prof. Penter unterstrich diese Aufteilung und forderte bei der Finanzierung derartiger Forschungseinrichtungen einen „Kulturwandel“: Verglichen mit den USA hinke Deutschland bei der Finanzierung von Forschung durch private Zuwendungen weit hinterher.

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Wirtschaft

Gesundheitswirtschaft

Hoher Veränderungsdruck in der Gesundheitswirtschaft durch Megatrends Von Prof. Dr. Volker Penter, Partner, Head of Health Care KPMG AG

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Top-Führungskräften die Megatrends der Gesundheitswirtschaft identifiziert und diskutiert. Viele dieser Megatrends sind für die deutsche Gesundheitswirtschaft der Zukunft ebenfalls von hoher Relevanz. Drei davon sollen kurz dargestellt werden. 1. Neuer Patient: Der sogenannte ePatient stellt seine Bedürfnisse stärker in den Mittelpunkt: Er informiert sich online, möchte aktiv in den Behandlungsprozess eingebunden werden und wählt bewusst den für ihn passenden Dienstleister aus. Diese neuen Anforderungen an die Gesundheitsdienstleister führen perspektivisch zur stärkeren Individualisierung der Leistungen und mehr Qualität, Trans-

Foto: KPMG

Die Gesundheitswirtschaft ist mit jährlichen Ausgaben von knapp 300 Milliarden Euro - etwa 11 Prozent des Bruttoinlandsproduktes - eine Branche von hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung und einer der großen Innovations- und Beschäftigungsmotoren in Deutschland. Und die Gesundheitswirtschaft wächst einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) zufolge doppelt so schnell wie die Gesamtwirtschaft und wird daher weiterhin an Bedeutung gewinnen. Diese Wachstumsdynamik bedingt auch weltweit einem hohen Veränderungsdruck auf die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. Auf einer globalen Healthcare-Konferenz in Rom hat KPMG zusammen mit 40 internationalen


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parenz und Flexibilität. Auf diese neuen entscheidenden Wettbewerbsfaktoren ist die deutsche Gesundheitswirtschaft derzeit nicht ausreichend eingestellt. Auch bei der Ausbildung der deutschen Ärzte spielt das Thema Arzt-Patienten-Kommunikation bisher kaum eine Rolle. Immerhin, ist die ärztliche Gesprächsführung seit 2012 erstmals zum Unterrichtsthema geworden. 2. Neue Kooperationen: Neue Kooperation und neue Vernetzung unter den Branchenteilnehmern müssen entwickelt werden. Beispielsweise denken große Krankenhauskonzerne bereits heute über eigene Versicherungsmodelle für Patienten nach, kooperieren gesetzliche und private Krankenversicherungen, werden direkte Vertragsbeziehungen zwischen Pharma-, Medizintechnikunternehmen und Krankenversorgern diskutiert. Ebenfalls dringend wird die intelligente Nutzung von Patientendaten für die Verbesserung der Versorgungsqualität unter Berücksichtigung des Datenschutzes benötigt. Und ganz wichtig: Die Ergebnisse der deutschen Spitzenforscher müssen schneller in die Praxis überführt werden. Dazu bedarf es weitaus stärkerer Verflechtung von Industrie, Forschung und Versorgung - manche Tabus müssen dafür noch aufgegeben werden. Auch brancheninterne Kommunikation muss dringend ausgebaut werden, denn bei Gesprächen mit unterschiedlichen Dienstleistern der Branche wird schnell verblüffend deutlich, wie wenig diese Branchenteilnehmer von Sorgen und Nöten des Anderen wissen. Hier ist Kommunikation die erste Bürgerpflicht. 3. Neue Treiber: Die Frage ist, wer diese notwendigen Veränderungsprozesse vor-

antreiben muss. Auf die Politik zu hoffen, reicht oft nicht aus. Verstärkt werden die Gesundheitsdienstleister selbst die Initiative ergreifen müssen. Eine große Bedeutung haben dabei Informationen, denn nur die Kenntnis aktueller Anforderungen erlaubt es, die Angebote bedarfsgerecht zu gestalten. Die Krankenversicherungen werden sich zunehmend mehr als Gestalter statt als Verwalter von Versichertengeldern verstehen, denn sie haben den besten Überblick über die Bedürfnisse ihrer Versicherten. Bereits heute sind die Krankenkassen die Treiber von innovativen Angeboten der integrierten Versorgung oder gehen direkte Kooperationen mit anderen Gesundheitsdienstleistern ein. Die Gesundheitswirtschaft lernt gerade, dass alte Rituale nicht mehr funktionieren - und das verstärkt die Forderung großer Konzerne nach mehr Schutz der unternehmerischen Freiheit und mehr Flexibilisierung von Regulierungsmechanismen. Die KPMG mit ihrem internationalen und nationalen Healthcare-Netzwerk analysiert Trends der Gesundheitswirtschaft sowohl in Deutschland wie auch weltweit und stellt sich immer wieder entsprechend auf die neuen Anforderungen ein: Mit über 250 spezialisierten Mitarbeitern, fundiertem Brancheninsiderwissen, Management-, Steuer- und Rechtsberatung sowie Wirtschaftsprüfung steht das Unternehmen seinen Mandanten zur Seite, um in diesem hochdynamischen Umfeld zusammen bestehen zu können. Denn die Gesundheitswirtschaft bietet heute erhebliche Chancen aber auch Risiken für alle Beteiligten. Gewinnen werden diejenigen, die sich nicht nur rechtzeitig auf neue Trends einstellen sondern diese auch mitgestalten.

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Architektur & Bauen

Tempelhof Projekt GmbH

Der Flughafen Tempelhof wurde 2008 geschlossen. Seitdem wird über die Zukunft dieses einzigartigen Areals diskutiert. Die Tempelhof Projekt GmbH arbeitet seit dem 1. Januar 2011 an der Entwicklung des ehemaligen Flughafens. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer Gerhard W. Steindorf, der zuvor schon erfolgreich die Adlershof Projekt GmbH geleitet hatte.

bahnen werden beispielsweise gern von Kite-Boardern genutzt. Zudem soll die Zentral- und Landesbibliothek direkt an den Parkrand gebaut werden und so eine einzigartige Verbindung zwischen Bildungsraum und Freiraum herstellen. Die Entwicklung dieses Miteinander ist die Strategie für die Tempelhofer Freiheit. Das ist der Prägestempel, der diesen Ort einzigartig macht.

Herr Steindorf, welche Strategie verfolgt die Tempelhof Projekt GmbH bezüglich der Freizeitgestaltung auf dem Tempelhofer Feld? Der Freizeitwert des Areals spielt eine ganz wichtige Rolle. An schönen Wochenendtagen kommen bis zu 50.000 Besucher auf das ehemalige Flugfeld. Es gibt Grillplätze, eingezäunte Hundeparks oder verschiedenste Möglichkeiten für Trendsportarten. Die Start- und Lande-

Wodurch unterscheidet sich das Areal von anderen Freiflächen in der Hauptstadt? Berlin ist zwar reich an unbebauten Flächen, aber auch die werden weniger. Der entscheidende Unterschied ist der nach wie vor vorhandene Charakter eines Flughafens. Damit verbunden sind die große Weitläufigkeit, Landebahnen, ein Wiesenmeer und das historische Flughafengebäude, Europas größtes Denkmal.

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Fotos: Tempelhof Projekt GmbH

Magie der Tempelhofer Freiheit


Architektur & Bauen Die geplante Zentral- und Landesbibliothek auf dem Tempelhofer Feld soll das Bildungscluster voranbringen und in den Park einfließen.

Bürgerbefragungen haben ergeben, dass mehr Schattenplätze und Sitzgelegenheiten gewünscht werden. Ökologie spielt auch eine wichtige Rolle. Ende des Jahres beginnen die Kollegen von der Grün Berlin GmbH mit dem Bau eines Wasserbeckens zur Versickerung des anfallenden Regenwassers. Das Areal macht auch als Eventlocation von sich Reden. Der Flughafen Tempelhof wird seit 2009 erfolgreich als Eventlocation genutzt. Das denkmalgeschützte Gebäude ist eine perfekte Bühne für ganz unterschiedliche Veranstaltungen: die Modemesse Bread & Butter, Musik- und Designfestivals, die Sportmesse Berlin Vital. Und immer wieder: Der Flughafen Tempelhof als Ort für die Präsentation innovativer Technologien.

Gerhard W. Steindorf, Geschäftsführer der Tempelhof Projekt GmbH

INFO box Die Tempelhof Projekt GmbH ist im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für die Gesamtentwicklung der Tempelhofer Freiheit verantwortlich, insbesondere für die Entwicklung der zukünftigen Baufelder und des ehemaligen Flughafengebäudes.

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Architektur & Bauen

Inwieweit ist die Tempelhofer Freiheit schon in das lebendige Berlin integriert? Allein die tägliche Besucherzahl spricht dafür, dass das Areal angenommen ist. Die Tempelhofer Freiheit hat sich zur kreativen Spielwiese Berlins entwickelt. Wir bieten auf dem Areal übergangsweise Flächen an für Pionierprojekte - das sind überwiegend kulturelle, soziale und sportliche Projekte. Diese schaffen ein Angebot für die Nachbarschaften und die Besucher auf dem Feld. Räume im ehemaligen Flughafengebäude werden wir schrittweise sanieren und an Unternehmen der Kreativwirtschaft vermieten. So entsteht eine ganz besondere Mischung: Arbeiten im Flughafengebäude, Freizeit auf dem weiten Flugfeld.

Viel ist von der Kombination von Wohnen und Freizeit auf dem Feld die Rede. Wir glauben, dass es in Zukunft zu einer stärkeren Mischung von Arbeiten, Wohnen und Freizeit kommt. Vielfalt der Stadt ist ein Leitmotiv unserer Entwicklung. Die neuen Stadtquartiere wollen wir so planen, dass für breite Schichten der Bevölkerung bezahlbarer Wohnraum entsteht. Das Miteinander der Menschen in den neuen Quartieren und auf der riesigen Freizeitfläche wird das Besondere an der Tempelhofer Freiheit. Wir nennen das Freiraum für die Stadt von Morgen.

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Welche Rolle spielen Start-ups für die Tempelhofer Freiheit? Junge Start-Ups suchen immer nach neuen und spektakulären Orten und Räumen. Diese können wir in Zukunft anbieten. Junge Unternehmen mieten Büroflächen im historischen Flughafengebäude, haben Raum zum wachsen und vernetzen sich mit anderen. Der ursprüngliche Zweck eines Flughafens: die Verbindung von Menschen und Orten bekommt eine ganz neue Bedeutung. (in)

Fotos: Tempelhof Projekt GmbH

Und wie steht es um das touristische Potential? Das ist gewaltig und wir wollen es verstärkt nutzen. Im Jahr besichtigen etwa 20 000 bis 30 000 Besucher das Flughafengebäude. Auf dem 1,2 Kilometer langen Dach sollen in Zukunft öffentlich zugängliche Besucherterrassen entstehen, zusammen mit einem Café oder Restaurant bekäme Berlin ein weiteres touristisches Highlight. Allein die Geschichte des Gebäudes fasziniert die Leute.


Kolumne

Bettensteuer und Zweckentfremdung Von Dr. Bertrand Malmendier

Foto: Malmendier Partners

Der Fremdenverkehr ist mehr denn je einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Berlin – folglich ist auch der Staat daran interessiert, hier regelnd mitzuspielen: einerseits zwecks Erschließung neuer Einnahmequellen, andererseits zur Steuerung von tatsächlichen oder vermeintlichen Fehlentwicklungen. In die erste Kategorie gehört die seit längerem diskutierte, aber noch immer nicht beschlossene Bettensteuer, eine Abgabe auf Hotelübernachtungen. Rechtliches und politisches Hauptproblem dieser Steuer ist, dass sie infolge eines fragwürdigen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts nicht auf geschäftlich veranlasste, und damit der Erzielung von Einkünften dienende, Übernachtungen in Hotels erhoben werden darf. Es ist aber politisch kaum zu vermitteln, dass die Bettensteuer zwar von jugendlichen Berlinbesuchern in Hostels, nicht aber vom reisenden Manager im Sternehotel gezahlt werden soll. Ein Ausweg könnte sein, die Abgabe statt als Steuer formal als Beitrag auszugestalten, wie eine klassische Kurtaxe also. Dann würden die strengen Regeln des Steuerrechtrechts nicht gelten. Trotzdem müsste begründet

werden, dass auch ein Geschäftsreisender bei seinem Berlinbesuch von öffentlichen Leistungen und Einrichtungen profitiert, die nicht unmittelbar mit seiner Erwerbstätigkeit zu tun haben. Als zu bekämpfender Missstand gilt seit langem die um sich greifende Vermietung von Innenstadtwohnungen als Touristenapartments („Boardinghouses“). Nachdem der Bezirk Mitte im vergangenen Jahr mit dem Versuch gescheitert war, dieses Phänomen auf der Grundlage des geltenden Rechts zu verbieten, hat nun der Senat den Entwurf eines „Gesetzes über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum“ ins Abgeordnetenhaus eingebracht. Danach soll der Senat das Recht haben, für bestimmte Stadtteile oder das gesamte Land Berlin wegen Wohnungsmangels die Kurzzeitvermietung von Wohnungen zu verbieten. Ob dieser erhebliche Eingriff in die Verfügungsbefugnis der Eigentümer rechtmäßig ist, wird sicherlich in einem neuen Gerichtsverfahren geklärt werden müssen. Bedenken können vor allem im Hinblick darauf bestehen, dass für eine solche Regelung nach dem Grundgesetz an sich der Bund zuständig ist.

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Architektur & Bauen

Christmann Unternehmensgruppe

Between you and me Weißer Gigant strandet in architektonischem Kleinod

Jahrelang stand der Berliner Altbau in der Wallstraße 85 leer; seine wunderschönen Räumlichkeiten blieben der Öffentlichkeit über lange Zeit weitgehend verschlossen. Im Rahmen der Vernissage der spektakulären Pop-up-Ausstellung „Beween you and me“ öffnete die Wallstraße am Samstag, den 8. Juni ihre Türen für über 400 Besucher. Das Erdgeschoss des 1872 errichteten Gebäudes wurde ursprünglich als Eisenwarenhandlung gewerblich genutzt. Später fanden Fotoshootings und Tanzveranstaltungen satt, im Jahr 2011 wurden hier Teile des Hollywood-Films Cloud Atlas gedreht. Unsaniert und von Graffiti verschont, begeisterte das bemerkenswert gut erhaltene Erdgeschoss am Samstag die Besucher der Vernissage von „Between you and me“. Eine Galerie mit gusseisernem Gitter zieht sich in einer Höhe von rund zwei Metern um den Ausstellungsraum. Die Säulen und Regale der Eisenwarenhandlung trotzen dem nagenden Zahn der Zeit und des Verfalls. Viele Besucher zeigten sich überrascht, dass solche vergessenen Schätze noch in Berlin schlummern. Vor allem die Anwohner hatten sich lange gefragt, was hinter diesen Türen versteckt sei. Die Geschichte des Gebäudes, das Kommen und Gehen von Film-Teams und Investoren sei beobachtet worden, aber niemand habe so ein Schmuckstück erwartet. Respekt und Begeisterung für die Räumlichkeiten waren es wohl, die den neuen

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Eigentümer Christmann Unternehmensgruppe, einen erfahrenen Spezialisten der Berliner Altbausanierung, auf die Idee brachten, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und der Kunst zur Verfügung zu stellen. Unter der Leitung von Kuratorin und Stadtforscherin Dr. Bettina Springer, spezialisiert in Kunst als Medium urbaner Aufwertung, findet dort nun die Pop-Up-Ausstellung „Between you and me“ statt. Das Konzept und die Herausforderung für jeden Künstler seien die Auseinandersetzung mit Raum im weitesten Sinne und den vorgefunden Räumlichkeiten. Die begehbare, eindrucksvoll große Installation The Whiteness of the Whale part IV der britischen Künstlerin Charlotte McGowan-Griffin bildete den Auftakt der Ausstellungsreihe. Die Referenz ist klar: Melvilles Moby Dick. Der Wal, ein kunstvolles Konstrukt aus „Cuttings“ und Papierbahnen, strahlt aufgrund seiner Größe und der durch Scherenschnitttechnik angedeuteten Verletzungen gleichzeitig Stärke und Verletzlichkeit aus. In seiner Ortsspezifität geht die Installation mit den 220 Quadratmeter großen Räumlichkeiten des architektonischen Kleinods eine poetische Symbiose ein: die zarte, detailverliebte Beschaffenheit spiegelt sich vortrefflich im Charakter des ihn umgebenden Raumes - ein ungeschliffenes Juwel scheinbar längst vergangener Zeiten - versehrt, jedoch dem inneren Glanz keinen Abbruch tuend. (ka)


Architektur & Bauen

Foto: Heinrich Hermes

Die Ausstellung „Between you and me“ ist in der Wallstraße 85 bis zum 20. Juli 2013 jeden Samstag von 12 bis 18 Uhr zu sehen.

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Architektur & Bauen Grünes Bauen: In der Rigaer Straße 18/19 entsteht Wohnraum mit hohem Anspruch an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

SANUS AG

In Berlin fehlt es bekanntlich an Wohnraum und die Zahl der freien Wohnungen sinkt. In 2011, dem letzten Jahr aus dem entsprechende Zahlen vorliegen, betrug der Lehrstand laut CBRE/ Empirica-Lehrstandsindex 2,3 Prozent und ging damit im sechsten Jahr in Folge zurück. Der Abbau von Lehrstandsreserven konnte die Anspannungen am Wohnungsmarkt bisher kompensieren; diese sind nun nahezu aufgebraucht. Die Wohnungsengpässe entstehen durch Binnenwanderungen und die wachsende Anzahl von Single-Haushalten; Folgen sind steigende Miet- und Kaufpreise. Laut einer Prognose des Senats wird die Bevölkerungszahl Berlins bis 2030 um mindestens 250.000 steigen. Um die wachsende Nachfrage nach Wohnraum

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zu befriedigen, will der Senat 6.000 Wohnungen pro Jahr bauen lassen. Doch das wird nicht reichen. Nach Ansicht des Wohnungsmarktexperten Harald Simons vom Institut Empirica und des Berliner Mietervereins BMV seien sogar 10.000 Wohnungen pro Jahr nötig, um eine Wohnungsnot zu verhindern. Diese Forderung sei „ambitioniert“, so Stadtentwicklungssenator Michael Müller. „Das wird nicht von heute auf morgen gehen.“ Auf etlichen Branchen-Events der letzten Wochen, wie der Berliner Immobilienmesse oder dem ZIA-Tag der Immobilienwirtschaft wurde deutlich, dass die anstehenden Aufgaben nicht ohne das Engagement privater Investoren bewältigt werden können.

Fotos: SANUS AG

Innovative Konzepte gegen Wohnungsmangel


Architektur & Bauen

Marc Wiese, Vorstand der SANUS AG

Mit gutem Beispiel voran Ein Beispiel dafür, wie viel private Investoren leisten können und bereits leisten, ist die SANUS AG. Aktuell entwickelt der Berliner Projektentwickler rund 130.000 Quadratmeter Wohnfläche in der Hauptstadt, in 2013 ist die Realisierung von 542 Wohnungen geplant. Damit übernimmt das Unternehmen bereits über fünf Prozent der in 2013 benötigten Einheiten. „Wohnungsengpässe sind in aller Munde und aktuell investieren viele in Wohnraum, die früher nicht darüber nachgedacht hätten, nach dem Motto: lieber jetzt, bevor Wohnungen noch knapper und Preise noch höher werden.“, so Marc Wiese, Vorstand der SANUS AG. Nach vier Jahren bei dem dänischen Investmenthaus Victoria Properties wechselte Wiese im September 2011 in den Vorstand. Der geborene Berliner kehrte in seine Heimat zurück und hat seitdem den lokalen Wohnungsmarkt aktiv mitgestaltet. Ob Eigentums- oder Mietwohnungen, luxuriöse Penthäuser oder Neubauwohnungen im mittleren Preisbereich – das bodenständige Unternehmen realisiert Wohnraum in all diesen Bereichen.

Laut der Studie zum Projektentwicklungsmarkt Berlin 2013 des unabhängigen Research- und Consulting-Institus BulwienGesa gehört die SANUS AG zu den fünf größten Projektentwicklern der Hauptstadt. Gezählt wurden fertiggestellte, sich in der Bauphase befindliche und geplante Projekte. Verantwortungsbewusstes Bauen Doch es gehe nicht nur um Zahlen, betont Wiese. Schnelles „Hochziehen“ von Hochhäusern sei nicht im Interesse seines Unternehmens. Um verantwortungsbewusst und im finanziellen Interesse der künftigen Bewohner zu bauen, sei es notwendig, individuelle Konzepte zur Einhaltung von Energiesparstandards zu entwickeln. Besonders gelungen ist dies bei dem Großprojekt „Green Village“. Das Projekt erhielt seinen Namen aufgrund des hohen Anspruchs an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. 138 Mietwohnungen entstehen in dieser grünen Oase mitten im Friedrichshain. Was die Zukunft des Berliner Wohnungsmarktes angeht, ist Marc Wiese skeptisch: „Wir lieben, was wir tun und werden es weiter tun. Aber wer weiß, welchen Regulatorien die Branche nach der Bundestagswahl ausgesetzt sein wird.“ (ka)

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Titel Business Network

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Foto: Business Network

Frank Schmeichel ist Verleger der BERLINboxx und Gr端nder der Kommunikations-Gruppe Business Network.


Business Network

Virale vs. personale Kommunikation You can’t e-mail a handshake Von Frank Schmeichel Wenn es nach den Apologeten der digitalen Welt ginge, könnten Computer und Co. heute schon Kommunikationsprozesse generieren, organisieren und kanalisieren. Das Netz, der Inbegriff der Beliebigkeit, wird damit zum Monopolisten der veröffentlichten Meinung. Es sind nicht mehr Menschen, sondern Logarithmen, die mit kalter Berechnung und damit scheinbar objektiv entscheiden, was für uns vermeintlich relevante Informationen sind. Die Quelle dieser Codes bleibt körperlos und anonym. Erfolg wird nach Klickrates, Traffic und Verweildauer gemessen. Bei so viel quantitativem Content geht aber häufig der Qualitätsaspekt menschlichen Kommunizierens verloren. Doch substituiert die digitale Kommunikation nicht den persönlichen Kontakt zwischen Menschen. „You can’t e-mail a handshake“ ist das Plädoyer für die personale Kommunikation, das Gespräch zwischen realen Individuen, das oftmals mehr bewegt als Millionen Kontakte im Netz. Es ist nur folgerichtig, dass eine Renaissance des Persönlichen eingesetzt hat: Ein Blickkontakt, ein fester Händedruck und das richtige Bauchgefühl sind Erlebnisse, die Vertrauen schaffen – ein Wert, der im endlosen Spiegelkabinett der digitalen Welt zunehmend verloren gegangen ist.

Qualität der Beziehung, Individualität in der Ansprache, Gehalt der kommunizierten Inhalte, das sind die unzerstörbaren Werte einer Welt, die auf der Kultur der Sprache aufbaut. Diese Rückbesinnung ist auch in der Wirtschaftskommunikation zu beobachten. Zu besonderen Anlässen wird persönlich eingeladen, die Gästezahl wird bewusst reduziert, Inhalte und Botschaften verdrängen Beliebigkeit und Schwätzerei. Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Substanz und Respekt vor der Meinung des Anderen erobern sich ihr Terrain zurück. In der Praxis der Hauptstadtevents gilt immer häufiger das Gesetz der Reduktion. Ein Beispiel dafür ist die posthume Verleihung des Henry Kissinger-Preis der American Academy an den Widerstandskämpfer und Förderer des transatlantischen Dialogs Ewald-Heinrich von Kleist mit einer reflektierenden und ergreifenden Rede des Bundesverteidigungsministers Thomas de Maiziere. Das war keine austauschbare Massenveranstaltung, die ausschließlich die Wichtigkeit des Veranstalters betonen soll, sondern eine echte Begegnungsmöglichkeit von Persönlichkeiten, die sich etwas zu sagen haben. Kommunikation in Zeiten der digitalen Omnipräsenz braucht mehr denn je Strategie und ein Gefühl für Werte.

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Gesellschaft

Prof. Dr. Andreas Nachama, Vorstandsmitglied (l.) und Michael Arndt, Vostandsvorsitzender Stiftung Meridian

Stiftung Meridian

Stimmen des Respekts und der Toleranz Prof. Dr. Andreas Nachama, Geschäftsführender Direktor der Topographie des Terrors und Rabbiner, verstärkt seit Juni den Vorstand der gemeinnützigen Stiftung Meridian. Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender des Kuratoriums des „Estrongo Nachama Preis für Toleranz und Zivilcourage“, der 2012 von der Stiftung ausgelobt wurde. In diesem Jahr wird die Auszeichnung an Kenan Kolat, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, vergeben. Das Interview führte Verleger Frank Schmeichel.

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Herr Prof. Dr. Nachama, Sie haben sich in vielen Aktivitäten im Rahmen der deutsch-jüdischen Versöhnung engagiert und waren ebenfalls als Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde tätig. Jetzt sind Sie Vorstandsmitglied der Stiftung Meridian. Wie würden Sie Ihre Motivation beschreiben? Meine Motivation ist es, bei einer so wichtigen Stiftung mitzuwirken, damit sie ihren selbst gesetzten Zielen gerecht werden kann. Das sind beispielweise Projekte wie „1.000 Kinder lernen Schwimmen“, bei dem sozialschwache Familien finanziell unterstützt werden. Oder eben


Gesellschaft der „Estrongo Nachama Preis“, der Toleranz und Respekt zwischen unterschiedlichen Kulturen in unserer Gesellschaft vermitteln soll. Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, die Stiftung in den nächsten Jahren zu begleiten.

Fotos: Meridian

Sie sind hierzulande ein wichtiger Einflussträger, der erst vor kurzem die Bundeskanzlerin beim Jahrestag der Topographie des Terrors begrüßt hat. Welche Möglichkeiten sehen Sie, als Vertreter der Kultur und Religion politischen Einfluss zu nehmen? Das wichtigste Kriterium ist, dass wir als Gesellschaft zusammenbleiben. Aktuell zeigt sich insbesondere im Mittelmeerraum, was passieren kann, wenn zu viele zentrifugale Kräfte eine Gesellschaft auseinandertreiben. Deshalb ist es sehr wichtig, dass es „Pfadfinder“ wie die Stiftung Meridian gibt, die versucht Schnittstellen zwischen verschiedenen diametralen Positionen zu finden. Ich hoffe, dass es uns sowohl als Kuratorium des „Estrongo Nachama Preis“ als auch als Stiftung künftig gelingen wird, nicht nur einen Dialog, sondern vielmehr einen „Trialog“ zwischen Juden- und Christentum sowie dem Islam aufzubauen. Gleichzeitig sollten wir uns darum bemühen, diejenigen zu stärken, die zwischen unseren gesellschaftlichen Mitgliedern mit unterschiedlichem kulturellem und religiösem Hintergrund schlichten und sozusagen als „Friedensbotschafter´“ tätig sind. Die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit richtet sich aktuell auf die Proteste in der Türkei. Wie beurteilen Sie die Preisvergabe des „Estrongo Nachama Preis“ an Kenan Kolat im Zusammenhang mit dem von Ihnen genannten „Trialog“? Genau wie die Stiftung ist auch Herr Kolat ein „Pfadfinder“, der sich verstärkt dafür einsetzt, Gegensätze abzubauen.

Es bleibt zu hoffen, dass es einen solchen „Friedensbotschafter“ nicht nur in Berlin, sondern auch in der Türkei gibt. Denn nur mit solchen Persönlichkeiten ist es möglich, konflikthaltige Positionen an einen „Runden Tisch“ zu bringen und so den gesellschaftlichen Konsens wiederherzustellen. Ich bin der Meinung, dass dies ebenfalls Aufgabe der Jüdischen Gemeinde ist. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass wir dieses in der Türkei wirklich umsetzen können. Es bleibt daher zu hoffen, dass solche Stimmen des Respekts und der Toleranz, wie die von Kenan Kolat, auch in anderen Ländern gehört werden. Auch die Bundeskanzlerin sucht Ihren Rat bei historischen und gesellschaftspolitischen Themen. Die Stiftung Meridian hat Frau Merkel als Laudatorin für Herrn Kolat im Rahmen der Preisverleihung angefragt. Was würden Sie ihr sagen, damit sie dieses Angebot annimmt? Die Bundesrepublik kann stolz und glücklich sein, dass es hierzulande Menschen wie Kenan Kolat gibt, die als Botschafter zwischen den Kulturen vermitteln und aufkommende Spannungen frühzeitig erkennen. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, kritische Themen kontrovers zu diskutieren und gemeinsam eine Lösung zu finden. Das Engagement von gemeinnützigen Familienstiftungen wird immer wieder öffentlich eingefordert. Wie bewerten Sie, als neues Vorstandsmitglied der Stiftung Meridian, die Aktivitäten der Familie Schwanbeck-Arndt? Das Engagement der Stifterfamilie beeindruckt mich sehr. Ich hoffe, dass sich viele an den vorbildlichen Aktivitäten der Familie Schwanbeck-Arndt ein Beispiel nehmen. Gleichzeitig wünsche ich mir auch, dass weitere Sponsoren die Stiftung Meridian unterstützen. (fs)

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Wo Manager relaxen

MEDyLOUNGE La Palma

Heilsame Erholung für Manager

Was hat ein Manager nie? Zeit! Doch wenn er für sich die Zeit stiehlt, dann soll es bitte schön exzeptionell, stylish und omni-convenient sein. Die BERLINboxx stellt Ihnen diese superlativen Orte vor. Im Frühling 2013 eröffnete die MEDyLOUNGE als erstes Refugium für moderne ganzheitliche Medizin auf der kanarischen Insel La Palma. MEDyLOUNGE vereint heilsame Erholung, Urlaub und Individualität. Dies entspricht dem zunehmenden gesellschaftlichen Bedürfnis, Erholungszeit mit ‚better ageing‘ sowie präventive und regenerative Ganzheitsmedizin zu verbinden. Das solitär gelegene Anwesen hat die schönste, exponierteste Lage der ganzen Insel: mit grandiosem Blick über den Atlantik und an der Schlucht des größten Senkkraters der Welt - ein magischer Ort mit ganzjährigem Frühling und langer Badesaison. Entscheider sind mit täglichen vielfältigen Herausforderungen konfrontiert und müssen den schmalen Grat gehen, ihre Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten und gleichzeitig etwas zur Gesunderhaltung zu tun. Da reicht der Besuch

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einer Wellness-Oase allein oft nicht aus. Im Terminstress werden Krankheiten schnell durch Tabletten unterdrückt, die Ernährung vernachlässigt, körpereigene

Ein Refugium für Wohlbefinden

Warnsignale ignoriert. Oft kündigen sich chronische Krankheiten, Mangelerscheinungen und Erschöpfungszustände frühzeitig an. Diese Erfahrung musste auch Unternehmerfamilie Klapproth machen, was zur Gründung der MEDyLOUNGE wesentlich beitrug. Die Einrichtung basiert auf einem ganzheitlichen Therapiekonzept. Der Fokus liegt auf Regeneration, Prävention und Wiederherstellung von Leistungsfähigkeit. Um eine optimale Behandlung zu


Wo Manager relaxen

Die Wellness-Oase MEDyLOUNGE La Palma verbindet Natur in schönster Lage mit heilsamer Erholung und Individualität

Fotos: MEDyLOUNGE La Palma

Frisch und regional: Fisch aus der Gourmet-Küche

gewährleisten, ist das Konzept auf traditionelle Erfahrungsmedizin wie Pflanzenheilkunde und modernen Methoden wie computergestützte bio-physikalische Medizin ausgerichtet. Daneben werden u. a. Wohlfühl- und Ayurveda-Massagen, Yoga und Beautytreatments angeboten. Wichtiger konzeptioneller Baustein ist die Ernährung. Aus frischen regionalen Zutaten wie Fisch, Obst, Gemüse und Kräutern wird eine gesunde und abwechslungsreiche Gourmet-Küche gezaubert. Das deutschsprachige Therapeuten- und Expertenteam unternimmt alles, damit die positiven Genesungseffekte der Behandlungen und des Aufenthaltes im Alltagsstress nicht untergehen.

Maximal 12 Gäste auf dem über einen Hektar großen Anwesen mit individuell gestalteten Suiten garantieren höchste Individualität und seltene Exklusivität. Das macht die MEDyLOUNGE besonders. Auf dem weitläufigen Gelände befinden sich zwei Parkanlagen, ein Tennisplatz, Relax-Zonen, ein Pool und eine Sauna. Urlaub heißt hier u. a. spektakuläres Wandern, Whale-watching-Tour, Schwimmen im Atlantik, Relaxen am Strand, Besichtigen alter spanischer Orte oder Mountain Biking mit Start vor der Haustür. (awi)

INFO box www.medylounge.com Ihr persönlicher Zugangscode: Benutzername: Gast Kennwort: Genesung Kontakt: Geschäftsführer Matthias Filipczyk Mail: m.filipczyk@medylounge.com Tel.: 0034 615 384 996

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Gesellschaft Zoo und Tierpark Berlin

Erlebnisreicher Sommer in Zoo und Tierpark Auch in diesem Sommer finden in Zoo und Tierpark Berlin wieder viele attraktive Veranstaltungen statt. Den Berlinern und ihren Gästen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das für jeden Geschmack etwas bereithält. Tierparkfest der HOWOGE Die Patentiere Giraffe Eric und seine Mama Lotti gehören zu den Stars des Tierparkfestes der HOWOGE am 4. August. Die beiden Langhälse drücken der ganzen Veranstaltung ihren Stempel auf, was

auf der Freilichtbühne. Dieses Finale des 5. Tierparkfestes der HOWOGE wird sicher nicht nur Tierfreunde anlocken. 100 Jahre Zoo-Aquarium Berlin Am 18. August feiert das Zoo-Aquarium sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass finden an diesem Tag Schaufütterungen statt und an den Infomobilen können Interessierte mit Schlangen und Insekten auf Tuchfühlung gehen. Im Zoo selbst wird es ein buntes Bühnenprogramm für Groß und Klein geben.

auch die eine oder andere Überraschung zeigen wird. Highlights sind außerdem die „Safari-Tour“ an sechs Mitmach-Stationen und der Auftritt der Kultband CITY

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Mit über 11.000 Tieren in 900 Arten aus allen Kontinenten zählt das Zoo-Aquarium Berlin heute zu den herausragenden Aquaristik-Attraktionen weltweit.

Fotos: Zoo und Tierpark Berlin

Die Patentiere der HOWOGE: Giraffenkind Eric mit seiner Mama Lotti im Tierpark Berlin


Gesellschaft Das Zoo-Aquarium Berlin öffnete 1913 erstmals seine Türen für Besucher. Die schweren Zeiten des ersten Weltkriegs schlugen sich auch in der wirtschaftlichen Entwicklung des neuen Instituts nieder, doch in den 1920er Jahren erlebte das Aquarium seine erste Blüte und es wurde weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört und fast alles Leben darin ausgelöscht. Auf den Grundmauern des alten Gebäudes wurde es in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Heute zählt das Zoo-Aquarium mit seinen innovativen Präsentationen, seinen Süß- und Salzwasserbecken, mit seinen Terrarien und dem Insektarium zu den bedeutendsten Einrichtungen dieser Art in der Welt.

Traditionelles Tierparkfest Einer guten Tradition folgend findet auch in diesem Jahr wieder das Tierparkfest zum Ausklang des Sommers im Tierpark Berlin statt. Am 1. September wird auf der Freilichtbühne zwischen Alfred-BrehmHaus und Kamelwiese von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr ein buntes Programm geboten. Mit dabei sind Entertainer Uwe Jensen und zahlreiche Künstler wie die City Dancers, Maja Catrin Fritsche und Dorit Gäbler. Ab 15:00 Uhr gibt es ein Solo-Konzert von Patrick Lindner. (in) Weitere Veranstaltungen: 08.09.2013 2. Volvo-Tierparklauf durch den Tierpark Berlin 14.09.2013 BVG Kinderparty im Tierpark Berlin

Über 11.000 Tiere in 900 Arten aus allen Kontinenten sind im Zoo-Aquarium zu sehen

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Gesellschaft Treptow-Köpenick

Bürgerstiftung stößt auf Interesse

Langfristigkeit Die Stiftung soll langfristiges Engagement ermöglichen, denn sie ist auf Dauer angelegt. Das schließt das kontinuierliche einwerben von Zuwendungen ein, um immer wieder neue Projekte fördern zu können. „Die Stiftungsarbeit, über die auch auf einer eigenen Internetseite informiert wird,“, erläutert Dr Klaus Ulbricht, Alt-Bezirksbürgermeister und einer der Initiatoren der Bürgerstiftung Treptow-Köpenick, „ist vielseitig und abwechslungsreich, wobei durch ehrenamtliches Engagement vor allem Bildung, Jugend- und Seniorenarbeit, Kunst und Kultur, Sport, Wissenschaft, Umwelt- und Naturschutz gefördert werden können.“ Erste Projekte Auf dem Informationsabend wurden bereits erste förderungsfähige Projekte vorgestellt, darunter Jugendarbeit

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in Oberschöneweide, ein Sportprojekt für Kinder, ein soziokulturelles Zentrum und ein Behindertensportverein. „Ideen für Projekte gibt es immer viele“, sagt Dr. Ulbricht, „mitunter fehlt es nur an geringen finanziellen Mitteln. Die Bürgerstiftung will und kann aber nicht als Lückenbüßer für fehlende Finanzierung bestehender Projekte einspringen. Unser Ziel ist die Förderung zusätzlicher Projekte, ein Ersatz öffentlicher Mittel kommt nicht in Frage. Darüber sollen Vorstand, Stiftungsrat und Stiftungsversammlung wachen.“ Letzteres ist die Möglichkeit für jeden Spender und Zustifter, sich direkt in die Stiftungsarbeit einzubringen und seine Ideen mitverwirklichen zu lassen. Guter Start Nach der Diskussion am ersten Informationsabend waren sich die Initiatoren der Bürgerstiftung schnell einig: Gerade den Gründungsstiftern soll ein besonderes Mitspracherecht angeboten werden, um der Bürgerstiftung Treptow-Köpenick einen guten Start zu ermöglichen – und natürlich auch eine lange Existenz. Deshalb werden weitere Stifter gesucht, um ein Anfangskapital von mindestens 75.000 Euro zu erzielen. Erste verbindliche Zusagen gibt es bereits. Das Stiftungskapital ist unantastbar. Aus deren Erlösen wird die Stiftungsarbeit finanziert. Und so hat jeder die Möglichkeit, nicht nur Gutes anzustiften, sondern für die Ewigkeit etwas Gutes zu tun. (in)

Fotos: cc liralina

Das Interesse an ihr ist groß. Das zeigte bereits der erste Informationsabend der noch in Gründung befindlichen Bürgerstiftung Treptow-Köpenick, an dem vor kurzem über 50 Bürgerinnen und Bürger, Unternehmensvertreter und Initiativen teilnahmen. Sie alle waren gekommen, um mehr über den Satzungsentwurf, die Ziele und erste mögliche Projekte der Stiftung zu erfahren, die unter dem Motto steht: „Gemeinsam Gutes anstiften“.


Gesellschaft Rathaus Kรถpenick

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Gesellschaft Der New Course (Spielbahn 9) des Berliner Golf & Country Club Motzener See e. V.

Berliner Golf & Country Club Motzener See e. V.

Neues Golf-Highlight in Berlin-Brandenburg Der Berliner Golf & Country Club Motzener See e. V. feierte am 22. Juni 2013 sein 20-jähriges Bestehen mit einem fröhlichen Sommerfest und der Eröffnung der neun weiteren Spielbahnen auf der Golfanlage – ein Meisterwerk des international renommierten Golfplatzarchitekten Kurt Rossknecht. Der Berliner Golf & Country Club Motzener See e. V., nur 30 Minuten vor den Toren Berlins idyllisch in der märkischen Landschaft eingebettet, gehört zu den schönsten und beliebtesten Golfanlagen in der Region Berlin-Brandenburg. In seiner ereignisreichen Geschichte kann der Golfclub auf vier German Masters, darunter die Mercedes German Masters im Jahr 1994 und 1995 zurückblicken.

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Golflegenden wie Severiano Ballesteros, Colin Montgomery, Ernie Els und Nick Faldo spielten bereits hier. Bernhard Langer erlebte bei den Linde German Masters 1997 mit nur 60 Schlägen die beste Runde seines Lebens in Motzen. Seit 2007 gehört der Berliner Golf & Country Club Motzener See e. V. zu den „Leading Golf Courses of Germany“. Zum runden Geburtstag im Juni präsentierten Präsident Hans-Jürgen Thoma sowie die Vizepräsidenten Rainer Dandyk und Reinhard Kossack gemeinsam mit Dieter R. Klostermann, Chairman und Founder der CCA Group, neun weitere Spielbahnen auf dem Gelände. Damit wuchs die exzellente Anlage auf stolze 27 Löcher plus neun Löcher Kurzplatz -


Gesellschaft

Fotos: Berliner Golf & Country Club Motzener See e. V. , Henry Herrmann

Die Clubhonoratioren Hans-Jürgen Thoma (l.), Präsident Golfclub Motzen, Dieter R. Klostermann, Chairman CCA Group(2. v. l.), Kurt Rossknecht, Golfplatzarchitekt (3. v. l.), Manfred Gugerel, Berlin Capital Club(4. v. l.), bei der Eröffnung der neuen Spielbahnen mit dem Goldenen Ball.

allesamt entworfen vom international renommierten Golfplatz-Designer Kurt Rossknecht. Das Highlight ist dabei Spielbahn 6 mit einer Länge von 603 m – einer der längsten PAR 5 Europas - inmitten eines Kiefernwaldes. Feierlich eröffnet wurden die neuen Spielbahnen mit dem Abschlag des goldenen Balls durch Präsident Hans-Jürgen Thoma. Danach kamen einige der insgesamt 420 Gäste in den exklusiven Genuss, den Platz erstmalig bespielen zu dürfen. Beim anschließenden Sommerfest wurde mit Geburtstagstorte, landestypischen Spezialitäten der Topgolfer, die im Rahmen der German Masters 1994 bis 1997 gespielt haben, musikalischer Untermalung und einem fulminanten Feuerwerk

als krönendem Abschluss gemeinsam gefeiert. Mit der Platzerweiterung trägt der Berliner Golf & Country Club Motzener See e. V. der Attraktivität von Motzen und damit auch zur Tourismusförderung im beliebten Ausflugsziel am Rande von Berlin bei. Infolge der Eröffnung der neuen Spielbahnen wird die CCA Group, die den Golfclub Motzen seit dem Jahr 2000 managt, zudem zur größten Golfclub-Managementgesellschaft der Region Berlin-Brandenburg. Dieter R. Klostermann freut sich mit dem Berliner Golf & Country Club Motzener See e. V. und Clubmanagerin Kerstin Keil über den Erfolg. www.golfclubmotzen.de (sr)

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Gesellschaft

Champagner gehört zu den zeitlosesten Weinen Von Anne Rotheut und Karl Dörfler

Bei unserer diesjährigen ChampagnerVerköstigung wurde den Blanc de Blancs alleinige Aufmerksamkeit geschenkt. Serviert wurden Non Vintage Blanc de Blancs aus großen Häusern sowie kleineren Winzerhäusern, Sammlerstücke, die nur in begrenzten Mengen auf den Markt kommen und natürlich die famosen Jahrgangschampagner der Koryphäen Krug, Salon und Charles Heidsiek. Unter den Blanc de Blancs ohne Jahrgang ragten insbesondere die Champagner von Pierre Peters, Billecart Salmon und Gosset heraus. Der Cuvée de Reserve Grand Cru Brut und die Cuvée La Perle von Pierre Peters beeindruckten mit Struktur, Länge Balance und einer feinen Perlage (48 Euro). Billecart Salmon beeindruckte mit einem frischen Blanc de

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Blancs mit wunderbarer Mineralität und rosa Grapefruitaromatik (45 Euro). Der Celebris Blanc de Blanc Extra Brut zeigte sich in der Nase und am Gaumen reif, komplex und langanhaltend (99 Euro). Unter den Vintage Champagnern in der Preiskategorie bis 100 Euro bestachen die Blanc de Blancs von Roederer, Pol Roger und erneut Billecart Salmon. Roederer präsentiert einen fantastischen Blanc de Blancs 2006 mit großer Mineralität und Länge sowie betörend salzigen Aromen von Iod, Austern und Meer (cirka 67 Euro). Der Pol Roger Blanc de Blancs Vintage 2002 ist ein athletischer, klarer Champagner mit stahliger Mineralität. Anklänge von Holunderblüte (78 Euro). Der 1999er Blanc de Blancs von Billecart Salmon zeigte sich gleichfalls mit frischer Säure und guter Struktur. (25 Euro). Zuletzt siegte der 2002er Dom Ruinart vor dem 2002er Taittinger Comtes de Champagne (149 Euro) und dem 1996er Salon Blanc de Blancs Le Mesnil brillierte klar vor dem 1995er Blanc de Millénaires von Charles Heidsieck und der 1996er Krug Clos du Mesnil.

Foto: CC wdso

Unter den bekannten Champagnerarten zählen die Blanc de Blancs zweifellos zu den Feinsten, Elegantesten und oft auch Rätselhaftesten. Sie werden zu 100 Prozent aus der Edelrebe Chardonnay hergestellt und gewöhnlich mit einer niedrigen Zuckerdosage versehen.


Gesellschaft Shi Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland

Stiftung Zukunft Berlin

„Ich bin kein Berliner“ Hauptstadt-Rede des Botschafters der Volksrepublik China in Deutschland

Foto: Stiftung Zukunft Berlin

Er ist kein Berliner, aber auf Engste mit der Stadt verbunden. Das machte seine Exzellenz, Shi Mingde, Botschafter der Volksrebublik China in Deutschland in der von der Stiftung Zukunft veranstalteten Hauptstadt-Rede vor 180 geladenen Gästen in der chinesischen Botschaft in Berlin deutlich. Der Botschafter sprach offenherzig über die persönlichen Erfahrungen in Berlin vor und nach der Wende und über seine Haltung zur deutschen Politik. Er würdigte die offene, selbstkritische und mutige Auseinandersetzung der Deutschen mit der eigenen Vergangenheit und die Erfolgsgeschichte der Wiedervereinigung. „Genau aus diesem Grund, dass die Deutschen, darunter auch die Berliner, sich ihrer Geschichte stellen, ihre Vergangenheit gewissenhaft aufarbeiten und Ihre Fehler mit Taten korrigieren, haben sie das Vertrauen und den Respekt von Europa und der ganzen Welt gewonnen. Das ermöglichte die Versöhnung mit den

Nachbarländern, bildet ein solides Fundament für Europas Frieden und Wohlstand, für die europäische Integration.“ Ein Traum Die chinesische Regierung habe, so betonte er, die deutsche Wiedervereinigung stets unterstützt. Ähnliche Unterstützung für die chinesische Wiedervereinigung wünsche er sich von Berlin. Offenheit und Kooperation nannte Shi Mingde allgemein als die Garanten für die globalisierte Welt und auch für das wachsende Berlin, mit dem beeindruckenden Anteil von 42 Prozent Einwohnern mit Migrationshintergrund. Offenheit und Kooperation seien auch entscheidend für die Verwirklichung des chinesischen Traums. China zielt nach seinen Worten auf einen wohlhabenden und starken Staat ab, eine Nation, die wieder aufstehe und eine Bevölkerung, die ein glückliches Leben führt. (in)

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Termine Juli & August 2013 Kalenderwoche 27 Montag 01.07.2013 08:30 Netzwerktag der Europäischen Bewegung Deutschland Mit dem EU-Energiekommissar Günther Oettinger Ort: dbb-forum, Firedrichstraße 169-170 V: Europäische Bewegung Deutschland (EBD) Anmeldung erforderlich www.netzwerk-ebd.de 12:30 ZEITmagazin KONFERENZ Mode & Stil Zum Auftakt der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin treffen sich bei der ersten ZEITmagazin KONFERENZ Mode & Stil Entscheider und Multiplikatoren aus Mode und Kunst, Kultur und Medien. Ort: me Collectors Room, Auguststraße 68 V: ZEIT Magazin Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.zeit-konferenzen.de/mode-stil 17:30 4. Berliner Gespräche: Internetenabled Innovation Schwerpunkt des vierten Treffens ist die Diskussion über das Berliner Innovationspanel und Internetenabled Innovation. Mit Prof. Dr. Knut Blind, Leiter des Fachgebietes Innovationsökonomie an der TU Berlin. Ort: TU Berlin, VWS, Müller-Breslau-Straße 15 V: Technischen Universität Berlin und dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) Internet: www.hiig.de 18:00 OSI-Club: „NSU und die Medien“ Vortragsveranstaltung des OSI-Clubs zum Thema „NSU und die Medien“, u.a. mit dem Sprecher der BT-Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Wolfgang Wieland. Ort: Otto-Suhr-Institut, Ihnestr. 21 V: OSI-Club - Verein der Freundinnen und Freunde des Otto-Suhr-Instituts e.V. www.osi-club.de 19:00 Forschen für die Energiewende Die Landesvertretung Sachsen-Anhalt lädt zur Veranstaltung „Forschen für die Energiewende“ mit Hartmut Möllring, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt ein. Ort: Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstraße 18 V: Landesvertretung Sachsen-Anhalt Anmeldung erforderlich

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Dienstag 02.07.2013 09:00 Panorama - Messe in Berlin vom 02.07. bis zum 04.07.2013 findet in Schönefeld die Modemesse Panorama statt. Panorama Berlin ist die neue Modemesse im Herzen Europas für umsatzstarke, marktrelevante Damen- und Herrenkollektionen, Schuhe und Accessoires. Ort: Panorama Fashion Fair Berlin, Berlin ExpoCenter Airport, Messestr. 1 V: PANORAMA Berlin Anmeldung nicht erforderlich www.panorama-berlin.com 10:00 European TV Drama Series Lab 2013 Bis zum 07. Juli 2013. Ort: Erich Pommer Institut GmbH, Försterweg 2 V: Erich Pommer Institut GmbH, Anmeldung erforderlich www.tv-lab.eu 10:00 Berlin Fashion Week 2013 Ort: Straße des 17. Juni und zahlreiche weitere Locations V: Berlin Fashion Week Anmeldung nicht erforderlich www.fashion-week-berlin.com 17:00 Hoffest der Landwirtschaft Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Bundestagsabgeordneter Frank Steffel besichtigen einen der letzten Bauernhöfe Berlins. Ort: Alt-Lübars 27 V: CDU-Fraktion Reinickendorf Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig 19:00 Wissenschaftspreis des Stifterverbandes Der Wissenschaftspreis ‚Communicator 2013‘ es Stiftungsverbands für Deutsche Wissenschaft wird verliehen. Ort: Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Hiroshimastraße 12 V: Stifterverband für Deutsche Wissenschaft Anmeldung erforderlich www.stifterverband.info 19:30 Thierse trifft... Prof. Dr. Richard Schröder Gesprächsveranstaltung der SPD in der Reihe ‚Thierse trifft...‘ mit Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse Ort: Soda Salon in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36 V: SPD-Fraktion kostenfrei www.thierse.de


Juli & August 2013 Termine Kalenderwoche 27 Mittwoch 03.07.2013 19:00 60:15:1 Salon im Filmpark Babelsberg 60 Minuten, 15 Menschen, 1 Gemeinschaft. Gastgeber: Thomas Mulack. Ort: FILMPARK Babelsberg, August-Bebel-Str. 26-53 V: AusserGewöhnlich Berlin Anmeldung erforderlich www.aussergewoehnlich-berlin.de Donnerstag 04.07.2013

19:30 Classic Open Air An fünf Abenden erklingen unter freiem Sternenhimmel populäre klassische und moderne Melodien umrahmt von der klassizistischen Architektur des Konzerthauses, des Französischen Doms und des Deutschen Doms. Ort: Gendarmenmarkt V: MEDIA ON-LINE Management GmbH & Co. Classic Open Air KG kostenpflichtig www.classicopenair.de Freitag 05.07.2013

15:00 Desintegration - eine notwendige Bedingung für den europäischen Integrationsprozess? Vom 4. Juli bis zum 6. Juli Ort: Konferenzraum der Schwarzkopf Stiftung, Sophienstraße 28-29 V: Schwarzkopf Stiftung Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de

Zeit der Politik. Beschleunigtes Regieren in einer beschleunigten Welt bis 06. Juli 2013 Ort: WZB, Reichpietschufer 50 V: Leviathan, Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik des WZB und HumboldtUniversität zu Berlin Anmeldung erforderlich www.wzb.eu

18:00 UdK-Gastvortrag: „Ein Versuch den Tod zur Sprache zu bringen“ Mit dem Schweizer Dichter, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Adolf Muschg. Ort: UdK Berlin, Bundesallee 1-12 V: Universität der Künste www.udk-berlin.de

09:00 Tagung: Elektronische Publikationen in Bibliotheken - Sammlung, Erschließung, technische Umgebung, Nutzung Ort: Archiv Grünes Gedächtnis, Eldenaer Str. 35 V: Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Anmeldung erforderlich www.boell.de

18:30 Stadtführung durch den Potse-Kiez Ort: Platz vor der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1 V: BPW Berlin Business and Professional Women - Germany Club Berlin e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bpw-berlin.de

15:00 Studierende und Entwicklungszusammenarbeit - Persönliches Engagement für die Eine Welt Bis zum 7. Juli 2013. Ziel dieses Seminars ist es, im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen Grundpositionen der aktuellen deutschen Entwicklungszusammenarbeit darzustellen. Ort: Dorint Airport Hotel Tegel, Gotthardstr. 96 V: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.freiheit.org

18:30 Traditionelle Stallwächterparty der LV Baden-Württemberg Stallwächerparty der Landesvertretung Baden-Württemberg zum Thema: ‚50 Jahre deutsch-französiche Freundschaft‘ Ort: Soda-Salon in der Kulturbrauerei, Tiergartenstraße 15 V: Landesvertretung Baden-Württemberg nur für geladene Gäste www.lvtberlin.baden-wuerttemberg.de

Immer aktuell www.berlinboxx.de

Samtag 06.07.2013 12:00 Workshop für Frauen „Frauen trauen?! - Die Politik der Frauen und Wie weibliche Freiheit entsteht“ Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-BöllStiftung, Kottbusser Damm 72 V: Heinrich-Böll-Stiftung Anmeldung erforderlich www.boell.de

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Termine Juli & August 2013 Kalenderwoche 28/29/30 Montag 08.07.2013 10:00 Die EU fördert ökologisch nachhaltige Projekte – Informationstag Öko-Innovation in Potsdam Ziel des EU-Programms „Öko-Innovation‘ und des aktuellen Aufrufs 2013 ist es, die Lücke zwischen Forschung und praktischer Anwendung bzw. Vermarktung von innovativen Produkten und Verfahren zu schließen. Ort: ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Steinstr. 104-108 V: Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg bei der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig 18:00 OSI-Club: Der Neo-Nationalsozialismus heute – die Medien zwischen Aufklärung und Skandalisierung Vortrag von Prof. Dr. Hajo Funke, Freie Universität Berlin. Ort: Otto-Suhr-Institut, Ihnestr. 21 V:OSI-Club - Verein der Freundinnen und Freunde des Otto-Suhr-Instituts e.V. www.osi-club.de Donnerstag 11.07.2013 09:00 60:15:1 Salon in der Humboldt Box Das 60:15:1-System, ist eine neue Methode, geschäftliche Beziehungen aufzubauen, ohne Zeit zu verschwenden oder sich dabei verbiegen zu müssen. Ort: Humboldt-Box V: AusserGewöhnlich Berlin Anmeldung erforderlich www.aussergewoehnlich-berlin.de 18:00 Zum Ursprung der menschlichen Sprache Primatenforscherin Prof. Dr. Julia Fischer hält Walter-Höllerer-Vorlesung 2013 Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135 V: Technische Universität Berlin Anmeldung nicht erforderlich Internet: www.tu-berlin.de 19:00 Erwartung_NADA - Eine musiktheatrale Erinnerung Musiktheater und Diskussionen: Die Aufführung, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen vom 11. bis 13. Juli 2013 um 19 Uhr im Radialsystem gezeigt wird, wird jeweils mit einem Publikumsgespräch begleitet. Ort: RADIALSYSTEM V, Holzmarktstr. 33 V: Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig

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Freitag 12.07.2013 Medientreff vom Tourismus Dialog Empfang von Tourismus Dialog Berlin zum Thema: ‚Weingärten - südländisches Flair in der Hauptstadt‘ u.a. mit der Deutschen Weinkönigin 2012/2013 Julia Bertram Ort: Tourismus Dialog V: Ort wird noch bekannt gegeben Anmeldung erforderlich www.tourismus-dialog-berlin.de 17:00 UdK-Gastvortrag: „Grenzen des Kapitalismus“ Mit Dr. Frank Schirrmacher, deutscher Journalist, Essayist, Buchautor und seit 1994 Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ort: Foyer des Konzertsaals der UdK Berlin, Hardenbergstr. Ecke Fasananestraße V: Universität der Künste Anmeldung erforderlich www.udk-berlin.de Donnerstag 18.07.2013 10:00 ConLife Academics 2013 - Conference for Connected Living Conference Topic: Business Models, Standardization and Technologies for the Connected Life. Convergent services are developing in the smart home, smart energy, e-mobility, home care or ambient assisted living forming the Connected Life. Ort: BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. V: Albrechtstr. 10 A Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bitkom.org 19:00 ZEIT ONLINE Lesung Eric T. Hansen liest aus seinem neuen Buch “Die ängstliche Supermacht – Warum Deutschland endlich erwachsen werden muss” Ort: Newsroom von ZEIT ONLINE, Askanischer Platz 1 V: ZEIT ONLINE Anmeldung erforderlich, kostenfrei www.zeit-verlagsgruppe.de Montag 22.07.2013 18:30 BVMW Unternehmer Lounge Ort: ABBA Berlin Hotel, Lietzenburger Str. 89 V: BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bvmw.de


Juli & August 2013 Termine Kalenderwoche 30/31/32 Dienstag 23.07.2013 08:30 Mehr Gewinn durch eine moderne Personalstrategie in KMUs Ort: ABBA Berlin Hotel, Lietzenburger Str. 89 V: BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. Anmeldung erforderlich, kostenfrei www.bvmw.de Mittwoch 24.07.2013 09:00 Praxiskonferenz: Dezentrale Energieversorgung in der Wohnungswirtschaft Ort: wird nach Anmeldung mitgeteilt V: BBA–Akademieder Immobilienwirtschafte.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bba-campus.de Donnerstag 25.07.2013 09:00 SURE World Conference 2013 Bis zum 27. Juli 2013. Proposed theme: Progress in urban ecology and ecological challenges in urban development. Ort: Department of Geography, Humboldt University Berlin, Unter den Linden 6 V: Society for Urban Ecology (SURE) Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.surecongress2013.org Samstag 27.07.2013 22:00 22. Vattenfall City-Nacht Straßenfestatmosphäre auf dem Kudamm: Bei der Vattenfall City-Nacht steht der Verkehr auf Berlins weltbekanntem Boulevard still und die Strecke gehört ganz allein den Skatern, Läufern, Power Walkern und Rollstuhlfahrern. In diesem Jahr findet am 27. Juli 2013 zum 22. Mal der Sommernachtslauf in der City West statt. Ort: Kurfürstendamm, nahe Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche V: Vattenfall Anmeldung nicht erforderlich www.berliner-citynacht.de

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Sonntag 28.07.2013 11:00 „verfemt, verfolgt - vergessen? Kunst und Künstler im Nationalsozialismus“ Kuratorenführung mit dem Sammler Dr. Gerhard Schneider. Ort: Ephraim-Palais, Poststraße 16 V: Stiftung Stadtmuseum Berlin Anmeldung nicht erforderlich, kostenpflichtig www.stadtmuseum.de Montag 29.07.2013 13:00 Sommerempfang bei Creditreform Berlin Wie jedes Jahr veranstaltet die Creditreform Berlin einen festlichen Nachmittag. Ort: Einemstraße 1 V: Creditreform Anmeldung erforderlich www.creditreform-berlin.de Freitag 02.08.2013 10:00 Sommerfest am Kurfürstendamm „Summer In The City“ Zu Ehren der PartnerBoulevards des Kurfürstendamms präsentieren sich vom 02. bis 18. August 2013 auf dem internationalen Sommerfest „Summer In The City“ die Prachtstraßen der Welt zum dritten Mal mit Musik, Kunsthandwerk und kulinarischen Angeboten. Ort: Breitscheidplatz V: AG City e.V. www.agcity.de Montag 05.08.2013 19:00 Gedenkort - Weltkultuererbe - sterbende Stadt? Theresienstadt gestern und heute. 1941 wurde Theresienstadt zum Sammel- und Durgangslager für 140.000 Menschen. Ort: Charlottenstraße 53/54 V: Evangelische Akademie Anmeldung nicht erforderlich www.eaberlin.de Mittwoch 07.08.2013 14:00 Zoll-Workshop: Export für Newcomer Ort: IHK Berlin, Fasanenstr. 85 V: IHK Berlin Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.ihk-berlin.de

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Termine Juli & August 2013 Kalenderwoche 32/33 Samstag 10.08.2013 09:30 VBKI Golfturnier Der VBKI lädt zu einem Golftag in Bad Saarow ein. Ort: Sporting Club Berlin, Parkallee 3 V: VBKI Anmeldung erforderlich 19:30 Viva la musica Ort: Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn, Eisenacher Str. 99/Blumberger Damm V: Gärten der Welt Anmeldung nicht erforderlich, kostenpflichtig www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/ erholungspark-marzahn Sonntag 11.08.2013 19:00 Player´s Night für die Stiftung KinderHerz golfgenuss Trophy Zur Player`s Night verwöhnen Sie die Köche des Berlin Capital Club an verschiedenen Live-CookingStationen im Restaurant. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30 V: MedienKontor Berlin Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.golf-genuss.de Montag 12.08.2013 ICD veranstaltet Young Leaders Forum Konferenz des Institute for Cultural Diplomacy (ICD) zum Thema „Europe Meets Latin America“ Ort: wird noch bekannt gegeben V: Institute of Cultural Diplomacy (ICD) Anmeldung erforderlich www.culturaldiplomacy.org 10:00 2. Stiftung KinderHerz Charity Golf Cup im Golfpark Schloss Wilkendorf Gastgeber der GolfGenussTrophy presented by golf.extra zugunsten der Stiftung KinderHerz am 11. und 12. August ist der Golfpark Wilkendorf. Ort: Am Weiher 1 V: MedienKontor Berlin Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.golf-genuss.de

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Dienstag 13.08.2013

18:30 StiftungsSalon Bereits im 6. Jahr findet der StiftungsSalon im wohlbekannten Rahmen des Berlin Capital Clubs statt. Interessante Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft sind im StiftungsSalon zu Gast. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30 V: StiftungsSalon Berlin-Brandenburg Nur mit Einladung, kostenpflichtig www.StiftungsSalon.de Mittwoch 14.08.2013 Diskussionsveranstaltung zum Bundestagswahlkampf Die Evangelische Akademie lädt ein zur Diskussion zum Thema: „Worüber reden wir eigentlich? Agenda-Setting im Wahljahr und Anspruch an die Politik“. Ort: Französiche Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt V: Evangelische Akademie Anmeldung erforderlich Seefestspiele Berlin Das Kulturereignis Seefestspiele Berlin präsentiert 2013 Emmerich Kálmáns Werk „Die Csárdásfürstin“ (Gipsy Princess) in der Originalinszenierung des Budapester Operettentheaters. Ort: Wannseebadweg 25 V: Seefestspiele Berlin Anmeldung nicht erforderlich www.berlin.de 18:00 Europäischer Binnenmarkt für Strom Mit Experten im Dialog. Es soll gezeigt werden, dass es zwischen Deutschland und Polen mehr Dialog gibt, als in den Medien berichtet wird. V: Märkischer Presse- und Wirtschaftsclub e.V. Anmeldung erforderlich www.mpwberlin.de Donnerstag 15.08.2013 Jüdische Kulturtage in Berlin bis zum 25. V: Jüdische Gemeinde zu Berlin, Jüdische Kulturtage Anmeldung nicht erforderlich www.juedische-kulturtage.org


Juli & August 2013 Termine Kalenderwoche 33/34 15:00 Berlinseminar „Das jüdische Berlin“ vom 15.08. bis zum 18.08.2013 findet das Seminar ‚Das jüdische Berlin‘ in Berlin statt. Ort: Reinhardtstraße 12 V: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig shop.freiheit.org 19:00 60:15:1 Salon bei Berlin Selected 60 Minuten, 15 Menschen, 1 Gemeinschaft. Das 60:15:1-System, ist eine neue Methode, geschäftliche Beziehungen aufzubauen, ohne Zeit zu verschwenden oder sich dabei verbiegen zu müssen V: Ausser Gewöhnlich Berlin Anmeldung erforderlich www.aussergewoehnlich-berlin.de Freitag 16.08.2013 17:00 Interreligiöser Poetry Slam Die Friedrich-Ebert-Stiftung plant zusammen mit dem JUMA-Projekt und i,Slam einen interreligiösen Poetry Slam: „I, SLAM - WE, SLAM“. Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin, Hiroshimastraße 17 V: Friedrich-Ebert-Stiftung Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.fes-forumberlin.de Samstag 17.08.2013 15. Potsdamer Schlössernacht Ort: Park Schloss Sanssouci V: ArGe Schlössernacht II in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Anmeldung erforderlich www.schloessernacht-2010.de 18:00 Lange Nacht der Religionen Mit der Langen Nacht der Religionen soll Berlinerinnen und Berlinern die Möglichkeit gegeben werden, religiöse Orte in Berlin kennenzulernen. Ort: verschiedene Orte in Berlin V: Lange Nacht der Religionen in Berlin www.langenachtderreligionen.de Dienstag 20.08.2013 19:00 Sommerliches Pressefest der SPDFraktion Sommerfest des der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin mit Raed Saleh Ort: Scheidemannstraße 1 V: SPD-Fraktion Anmeldung erforderlich

Mittwoch 21.08.2013

08:30 Politisches Frühstück mit Dilek Kolat Thema: „1 Jahr BerlinArbeit – Strategische Neuausrichtung der Arbeitsmarkt– und Berufsbildungspolitik in Berlin“. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30 V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de 09:30 Konferenz PKV aktuell Bis zum 22. August 2013. Die Konferenz richtet sich an Vorstandsmitglieder und Führungskräfte aus privaten und gesetzlichen Krankenversicherern. Ort: InterContinental Berlin, Budapester Str. 2 V: EUROFORUM Deutschland SE, PKV – Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.euroforum.de 19:30 Lesung: Jörg Armbruster – Der arabische Frühling Jörg Armbruster berichtet für das ARD-Fernsehen schon seit vielen Jahren aus dem Nahen Osten. Ort: Berliner Kalkscheune, Johannisstr. 2 V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net Donnerstag 22.08.2013 09:00 60:15:1 Salon bei Mercedes Benz 60 Minuten, 15 Menschen, 1 Gemeinschaft. Gastgeber: Harald Rathmann. Das 60:15:1-System, ist eine neue Methode, geschäftliche Beziehungen aufzubauen, ohne Zeit zu verschwenden oder sich dabei verbiegen zu müssen Ort: Mercedes-Benz, Salzufer 1 V: AusserGewöhnlich Berlin Anmeldung erforderlich www.aussergewoehnlich-berlin.de Freitag 23.08.2013 09:00 Seminar „Führungskompetenz: Konfliktgespräche führen“ Das Training bietet keine Verhaltenspatentrezepte, sondern sensibilisiert für die Vorgänge in Konfliktgesprächen, eigene Verhaltensmuster und ungünstige Interaktionen im Gespräch. Ort: wird noch bekannt gegeben V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

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Termine Juli & August 2013 Kalenderwoche 34/35 09:00 Kommunikation - die Kunst des Miteinanders Seminar des VBKI zum Thema: „Kommunikation - die Kunst des Miteinanders“. Ort: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V., Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr. 85 V: VBKI Anmeldung erforderlich Internet: www.vbki.de 16:00 Networking - Aufbau und Pflege persönlicher Netzwerke Bis zum 25. August 2013. V: Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.fes.de 18:00 Sommerfest der internationalen Wirtschaftsvereinigungen Ein internationaler spätsommerlicher Netzwerkabend im Grunewald des British Chamber of Commerce in Germany e.V. Ort: Châlet Suisse, Clayallee 99 / Im Jagen 5 V: British Chamber of Commerce in Germany e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bccg.de Samstag 24.08.2013 10:00 Staatsbesuch 2013: Tag der offenen Tür der Minsterien und im Bundeskanzleramt Ort: Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Str. 1 V: Bundeskanzleramt Anmeldung nicht erforderlich www.bundesregierung.de 18:00 Sommerfest der Wirtschaft 2013 Netzwerken in entspannter Atmosphäre, ausgelassene Stimmung, kulinarische Köstlichkeiten, rund 1.200 Gäste - das ist das traditionelle „Sommerfest der Wirtschaft“ des VBKI. Ort: Schlosshotel im Grunewald, Brahmsstr. 10 V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.vbki.de

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Sonntag 25.08.2013 14:30 Kultur vor Ort: Barocker Theatersommer in der Orangerie im Park Sanssouci Ort: Orangerie im Park Sanssouci, An der Orangerie 3-5 V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net Montag 26.08.2013 09:00 Summer Academy: Fraud and Corruption in the Public Sector Bis zum 30. August 2013. Ort: Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstr. 26 V: European Academy for Taxes, Economics & Law Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.euroacad.eu 10:00 XII. Berlin Capital Club Golf Cup XII. Berlin Capital Club Golf Cup mit freundlicher Unterstützung der Mercedes Benz Niederlassung Berlin im Berliner Golf & Country Club Motzener See e.V. Ort: Am Golfplatz 5, 15749 Mittenwalde OT Motzen V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de 10:00 GreenCampus Workshop Spezial: Gender-Kompetenz in der beruflichen Praxis. Kollegiale Beratung Bis zum 27. August 2013. Ort: Archiv Grünes Gedächtnis, Eldenaer Str. 35 V: Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.boell.de Dienstag 27.08.2013 8. Demographie-Kongress vom 27. bis zum 28. August dreht sich der 8. DemographieKongress rund um die Probleme und Lösungsmöglichkeiten zum demographischen Wandel unter dem Thema: ‚Land und Leute! Die Zukunft vor Ort gestalten‘. Ort: dbb forum berlin, Friedrichstr. 169/170 V: Behörden Spiegel Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.best-age-conference.com


Juli & August 2013 Termine Kalenderwoche 35 Mittwoch 28.08.2013 16:00 Jungunternehmertagung „Wie Startups zu reifen Unternehmen werden“ mit Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung Neben den Praxisberichten dreier Startups wird es wieder drei parallele Workshops zu den brennendsten Fragen in dieser Phase geben. Ort: Club Office, Bundesallee 171/Ecke Badensche Str V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

19:00 „Talk-Runde auf dem karierten Sessel“ Lounge Talk des Berlin Capital Club Mitglieds Manfred B. Geisler zum Thema: „Taten statt quaken“ Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraßße 30 V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de Donnerstag 29.08.2013 19:00 Ausstellungseröffnung ARTE POSTALE Bilderbriefe, Künstlerpostkarten, Mail Art Bis 08.12.2013: Die Ausstellung ARTE POSTALE zeigt Bilderbriefe und Künstlerpostkarten aus den Archiven der Akademie und gewährt erstmals auch Einblick in ihre große Mail Art-Sammlung. Ort: Akademie der Künste, Pariser Platz 4 V: Akademie der Künste www.adk.de 19:00 ZEIT ONLINE Politikum Über Bedeutung, Chancen und Risiken der Demoskopie im Wahljahr 2013 wird in einer Runde diskutiert. Ort: Newsroom von ZEIT ONLINE, Askanischer Platz 1 V: ZEIT ONLINE Anmeldung nicht erforderlich www.zeit-verlagsgruppe.de Freitag 30.08.2013 08:30 Mittelstandsfrühstück mit Klaus Wowereit Regierender Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit wird zu einem aktuellen Thema sprechen. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30 V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

09:00 Workshop: Kompetent und erfolgreich führen – mit evolutionären Methoden überzeugen Bis 31.08.; Referent: Dr. KlausStephan Otto Ort: Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr. 85 V: VBKI Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.vbki.de 10:00 Vision Summit 2013 Bis zum 01. September 2013. Der VISION SUMMIT 2013 widmet sich der Bildung für das 21. Jahrhundert. Ort: URANIA, An der Urania 17 V: GENISIS Institute for Social Innovation and Impact Strategies gemeinnützige GmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.visionsummit.org 11:00 Bürgerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue Bundespräsident Joachim Gauck lädt am 30. und 31. August 2013 erneut zu einem Bürgerfest in den Park und das Schloss Bellevue in Berlin ein. Ort: Schloss Bellevue, Spreeweg V: Bundespräsidialamt www.bundespraesident.de 11:00 DGB-Konferenz Bei dieser Veranstaltung sollen Reformvorschläge und die Anforderungen des DGB diskutiert werden. V: DGB www.dgb.de 14:00 Kreativitätstechniken - Mit neuen Methoden zu neuen Ideen Bis zum 01. September 2013. Dies ist ein MethodenSeminar, in welchem Kreativitätstechniken vorgestellt und ausprobiert werden, mit deren Hilfe neue Ideen generiert werden können. V: Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.fes.de 15:00 Sommerfest 2013 der Berliner Wirtschaftsgespräche Thematisch werden die Bereiche Energie, Mobilität und LifeScience in den Fokus genommen Ort: EUREF-Campus am Gasometer in Schöneberg, Torgauer Str. 12-15 V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich www.bwg-ev.net

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Termine Juli & August 2013 Kalenderwoche 35 18:00 33. Lange Nacht der Museen Die kommende Lange Nacht der Museen wird – in Anlehnung an das Motto des Wissenschaftsjahres 2013 ‚Die demografische Chance‘ - das Verhältnis der Generationen zum Schwerpunkt haben. Ort: verschiedene Orte, Berlin V: Berliner Museen mit der Kulturprojekte Berlin GmbH kostenpflichtig www.lange-nacht-der-museen.de

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Impressum Verlag und Redaktion: Business Network Marketing und Verlagsgesellschaft mbH BERLINboxx Business Magazin Fasanenstr. 47, 10719 Berlin Tel.: 030 / 88 91 87 94 Fax: 030 / 88 91 87 96 redaktion@berlinboxx.de V.i.S.d.P.: Chefredaktion: Dr. Ingolf Neunübel (in) Herausgeberin: Dr. Angela Wiechula (awi) Verleger: Frank Schmeichel (fs) Gründungsherausgeber: Werner Plötz

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Redaktionsleitung: Markus Feller (mf)

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 10 / Januar 2012

Redaktion: Elena Jochmann (ej), Jaroslaw Plewinski ( jp), Rebecca Stratmann (rs), Bonita Winkelbauer (bwi), Stephan Richter (sr), Marcel Pelzer (mp), Katharina Abejón Pérez (ka)

Grafik, Layout, Illustration: Gesa Giering-Jänsch grafik@ businessnetworkberlin.com Cover Gestaltung: Christian Schneider Druck: Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam mbH

Erscheinungsweise: alle 2 Monate

IVW-Siegel 4. Quartal 2012

Druckauflage: 11.000


Juli & August 2013 Termine Termine www.euractiv.de

Berlin Dienstag 02.07.2013 19.00 Die neuen globalen Bewegungen von Occupy bis Griechenland: Gemeinsamkeiten und Verbindungen zu lateinamerikanischen Bewegungen der vergangenen 20 Jahre Ort: Bildungswerk der Heinrich-BöllStiftung, Kottbusser Damm 72 Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Anmeldung erforderlich

Donnerstag 12.08.2013 Europe Meets Latin America: A Forum for Young Leaders (EMLA) Ort: Berlin, verschiedene Orte Veranstalter: Institute for Cultural Diplomacy Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.culturaldiplomacy.org/youngleadersforums

Dienstag 03.07.2013 bis 05.07.2013 Lasst uns Europa in den Koffer packen! Perspektiven für die deutsch-polnische Kooperation mit östlichen Partnern Ort: Bismarckallee 46/48 Veranstalter: Europäische Akademie Berlin Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.eab-berlin.eu

Freitag 23.08.2013 18.00 Sommerfest der internationalen Wirtschaftsvereinigungen Ort: Châlet Suisse, Clayallee 99/Im Jagen 5 Veranstalter: British Chamber of Commerce in Germany e.V. www.bccg.de

Donnerstag 04.07.2013 18.00 „Alternativlose“ Integration in Zeiten der Krise – Gefahr einer europäischen Desintegration? Zu Gast: Karl-Heinz Lambertz (Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens), Dr. Gregor Gysi (Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Bundestag) und Prof. Dieter Grimm (Bundesverfassungsrichter a. D.) Ort: Belgische Botschaft Berlin, Jägerstraße 52-53 Veranstalter: Schwarzkopf Stiftung Junges Europa Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de Donnerstag 11.07.2013 10.00 Workshop: EU-Trends 2013 – Die europapolitische Dimension der deutschen Bundestagswahl Die Deutschland-Redaktion des europapolitischen Portals EurActiv lädt ein. Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 Veranstalter: EurActiv.de Anmeldung erforderlich: kommunikation@ euractiv.de 18.15 Podiumsdiskussion: Zukunftsfähig durch Nachhaltigkeit!? Die Rolle von Universität und Wissenschaft in der großen Transformation Ort: FU Berlin, Habelschwerdter Allee 45 Veranstalter: Initiative SUSTAIN IT! an der FU Berlin keine Anmeldung www.fu-berlin.de/campusleben/kalender/

Montag 26.08.2013 08.00 Europa im Gespräch: Dr. Gregor Gysi, MdB Im Gespräch: Dr. Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30 Veranstalter: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net 10.00 Kompaktseminar: Einführung in den EU-Förderdschungel Ort: COMFactory, Hohenzollerndamm 152 Veranstalter: EMCRA Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.emcra.eu 4. Handelsblatt Jahrestagung: Erneuerbare Energien 2013 Mit Präsidenten des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V., Dietmar Schütz, und Bundesumweltminister Peter Altmaier statt. Ort: Hotel InterContinental, Veranstalter: Handelsblatt/Euroforum Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.erneuerbare-energien-tagung.de Donnerstag 29.08.2013 10.00 Workshop: Wie kann Europa seine Klimaziele erreichen? Synergieeffekte in der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft Die Deutschland-Redaktion des europapolitischen Portals EurActiv lädt ein. Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 Veranstalter: EurActiv.de Anmeldung erforderlich: kommunikation@ euractiv.de

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Termine Juli & August 2013

Termine www.euractiv.de

Brüssel Montag 01.07.2013 The Europe Meets Russia Conference: A Forum for Young Leaders (EMR) A Resilient Russian-European Alliance – Essential Partnership for Global Peace & Stability Gemeinsam mit hochrangigen Experten aus Politik, Diplomatie, Wissenschaft, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft sollen die russisch-europäischen Beziehungen beleuchtet und gestärkt werden. Ort: Brüssel, verschiedene Orte Veranstalter: Institute for Cultural Diplomacy Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.culturaldiplomacy.org/youngleadersforums Dienstag 02.07.2013 13.00 How to align incentives for GHG emissions reductions across the EU, member states and local governments? Mit Maciej Szymanski, Policy Officer, GD Unternehmen und Industrie, Europäische Kommission. Ort: Place du Congrès 1, 1000 Brüssel Veranstalter: Centre for European Policy Studies (CEPS) Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.ceps.be

Immer aktuell

Mittwoch 03.07.2013 The International Symposium on Cultural Diplomacy in the EU: Sustainable Economic Growth, Further Integration and Common Identity: Moving towards a European Consensus Staats- und Regierungschefs, Minister, Diplomaten, Wissenschaftler und Repräsentanten aus Kunst und Kultur diskutieren aktuelle und künftige Herausforderungen für die Europäische Union. Ort: Brüssel, verschiedene Orte Veranstalter: Institute for Cultural Diplomacy Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.culturaldiplomacy.org/academy Donnerstag 04.07.2013 17.00 The eurozone – Still in crisis? Briefing mit Peter Bofinger, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Ort: tbc, Brüssel Veranstalter: European Policy Centre (EPC) Anmeldung erforderlich www.epc.eu Montag 08.07.2013 13.15 The Priorities of the Lithuanian Presidency of the Council of the EU Mit S.E. Raimundas Karoblis, Ständiger Vertreter Litauens bei der EU. Ort: Place du Congrès 1, 1000 Brüssel Veranstalter: Centre for European Policy Studies (CEPS) Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.ceps.be

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Bundesverbände Bundespräsidialamt 030 / 20 000 Schloss Bellevue Spreeweg 1, 10557 Berlin, www.bundespraesident.de Bundespräsident Dr. Joachim Gauck Bundeskanzleramt 0180 / 27 20 00 0 Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin, www.bundeskanzlerin.de Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) Staatsminister

Staatsminister Bernd Neumann (CDU) Eckart von Klaeden (CDU)

Bundestagsfraktionen Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU)

Bündnis 90/Die Grünen 030 / 22 75 67 89 www.gruene-bundestag.de

Bundesrat 030 / 18 91 00 -0 /-17 2, Leipziger Str. 3-4, 10117 Berlin, www.bundesrat.de

CDU/CSU 030/ 22 75 55 50 www.cducsu.de

Bundestag Deutscher Bundestag 030 / 22 70 Platz der Republik 1, 11011 Berlin, www.bundestag.de

Die Linke 030 / 22 75 11 70 www.linksfraktion.de FDP 030 / 22 75 23 78 www.fdp-fraktion.de SPD 030 /22 75 71 33 www.spdfraktion.de

Bundesministerien Verkehr, Bau & Stadtentwicklung 030 / 18 30 03 06 0 Invalidenstr. 44, 10115 berlin, www.bmvbs.de Bundesminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann Parlamentarischer Staatssekretär Jan Mücke Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer Beamteter Staatssekretär Rainer Bomba Beamteter Staatssekretär Michael Odenwald

Verteidigung 030 / 18 24 82 40 Stauffenbergstr. 18, 10785 Berlin, www.bmvg.de

Bundesminister Dr. Thomas de Maizière (CDU) Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Kossendey Parlamentarischer Staatssekretär Christian Schmidt Beamteter Staatssekretär Rüdiger Wolf Beamteter Staatssekretär Stéphane Beemelmans

Wirtschaftliche Zusammenarbeit & Entwicklung 030/ 18 53 50, Stresemannstr. 94, 10963 Berlin, www.bmz.de Bundesminister Dirk Niebel (FDP) Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp

Wirtschaft & Technologie 030 / 18 61 50 Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin, www.bmwi.de Bundesminister Dr. Philipp Rösler (FDP) Parlamentarischer Staatssekretär Peter Hintze Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Otto Parlamentarischer Staatssekretär Ernst Burgbacher Beamteter Staatssekretär Dr. Bernhard Heitzer Beamteter Staatssekretär Stefan Kapferer Beamteter Staatssekretär Anne Ruth Herkes

Beamteter Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz

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Bundesministerien Arbeit & Soziales 030 / 18 52 70 Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin www.bmas.de Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen (CDU) Parlamentarische Staatssekretäre Dr. Ralf Brauksiepe Hans-Joachim Fuchtel Beamtete Staatssekretäre Gerd Hoofe Dr. Annette Niederfranke

Auswärtiges Amt 030 / 18 17 0 Werderscher Markt 1, 10117 Berlin www.auswaertiges-amt.de Bundesminister Dr. Guido Westerwelle (FDP) Staatsminister Michael Link Cornelia Pieper Staatssekretäre Harald Braun Emily Haber

Bildung & Forschung 030 / 18 57 0 Hannoversche Str. 28-30, 10115 Berlin www.bmbf.de Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU) Parlamentarische Staatssekretäre Thomas Rachel Dr. Helge Braun Beamtete Staatssekretäre Cornelia Quennet-Thielen Dr. Georg Schütte

Ernährung, Landwirtschaft & Verbraucherschutz 030 / 18 52 90 Wilhelmstr. 54, 10117 Berlin, www.bmelv.de

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Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) Parlamentarische Staatssekretäre Dr. Gerd Müller Peter Bleser Beamteter Staatssekretär Dr. Robert Kloos

Familie, Senioren, Frauen & Jugend 030 / 80 55 50 Glinkastr.24 / 10117 Berlin www.bmfsfj.de Bundesministerin Dr. Kristina Schröder (CDU) Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues Beamteter Staatssekretär Lutz Stroppe

Finanzen 030 / 18 68 20 Wilhelmstr. 97, 10117 Berlin www.bundesfinanzministerium.de Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) Parlamentarische Staatssekretäre Steffen Kampeter Hartmut Koschyk Beamtete Staatssekretäre Dr. Hans Bernhard Beus Werner Gatzer Dr. Thomas Steffen

Gesundheit 030 / 18 44 10 Friedrichstr. 108, 10117 Berlin, www.bmg.bund.de

Annette Widmann-Mauz Beamteter Staatssekretär Thomas Ilka

Inneres 030 / 18 68 10 Alt-Moabit 101D, 10559 Berlin, www.bmi.bund.de Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU) Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Christoph Bergner Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Ole Schröder Beamtete Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe Beamteter Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche

Justiz 030 / 18 58 00 Mohrenstr. 37, 10117 Berlin, www.bmj.bund.de Bundesministerin Sabine LeutheusserSchnarrenberger (FDP) Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Max Stadler Beamtete Staatssekretärin Dr. Birgit Grundmann

Umwelt, Naturschutz & Reaktorsicherheit 030 / 18 30 50 Alexanderstr. 128-130, 10117 Berlin www.bmu.de Bundesminister Peter Altmaier (CDU)

Bundesminister Daniel Bahr (FDP)

Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche

Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach

Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser

Parlamentarische Staatssekretärin

Beamteter Staatssekretär Jürgen Becker


Landespolitik Bündnis 90/ Die Grünen 030 / 61 50 05 0, Kommandantenstraße 80, 10117 Berlin www.gruene-berlin.de CDU Landesverband Berlin 030 / 32 69 04 0, Kleiststr. 23 – 26, 10787 Berlin www.cduberlin.de FDP Landesverband Berlin 030 / 27 89 59 0, Dorotheenstr. 56, 10117 Berlin www.fdp-berlin.de Die Linke Landesverband Berlin 030 / 24 00 93 01, Kleine Alexanderstraße 28,

10178 Berlin www.die-linke-berlin.de SPD Landesverband Berlin 030 / 46 92 22 2, KurtSchumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin, www.spd-berlin.de Piratenpartei Berlin 030 / 60 98 22 880 Pflugstraße 9a, 10115 Berlin www.berlin.piratenpartei.de Das Abgeordnetenhaus Berlin 030 / 23 25 23 25 Niederkirchstr. 5, 10117 Berlin

www.berlin.de Bündnis 90/ Die Grünen Fraktion 030 / 23 25 24 00 Fraktion CDU 030 / 23 25 21 15 Fraktion SPD 030 / 23 25 22 22 Fraktion Die Linke 030 / 23 25 25 00 Piratenfraktion 030 / 23 25 26 11

Regierender Bürgermeister/Senatskanzlei Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit 030 / 90 26 0 Berliner Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin, www.berlin.de

Sprecher des Senats Dr. Richard Meng 030 / 90 26 32 00 Chef der Sentaskanzlei Björn Böhning 030 / 90 26 31 00

Bevollmächtigte beim Bund und Europabeauftragte Hella Dunger-Löper 030 / 90 26 36 00 Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten André Schmitz 030 / 90 22 82 00

Berliner Senat Regierender Bürgermeister: Klaus Wowereit (SPD), Kultursenator

Senatsbaudirektorin: Regula Lüscher (SPD)

Senatsverwaltung für Inneres und Sport Senator: Frank Henkel (CDU) Staatssekretäre: Bernd Krömer (CDU) Andreas Statzkowski (CDU)

Senatsverwaltung für Gesundheit & Soziales Senator: Mario Czaja (CDU) Staatssekretäre: Emine Demirbüken-Wegner (CDU) Michael Büge (CDU) Senatsverwaltung für Finanzen Senator: Dr. Ulrich Nußbaum (parteilos) Staatssekretäre: Dr. Margaretha Sudhof (SPD) Klaus Feiler (SPD)

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Senatorin: Sandra Scheeres (SPD) Staatssekretäre: Mark Rackles (SPD) Sigrid Klebba (SPD) Dr. Knut Nevermann (SPD) Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Senator: Thomas Heilmann (CDU) Staatssekretäre: Sabine Toepfer-Kataw (CDU) Alexander Straßmeir (CDU) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Senator: Michael Müller (SPD) Staatssekretäre: Christian Gaebler (SPD) Ephraim Gothe (SPD)

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Senatorin: Dilek Kolat (SPD) Staatssekretäre: Barbara Loth (SPD) Farhad Dilmaghani (SPD) Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Senatorin: Cornelia Yzer (CDU) Staatssekretäre: Guido Beermann (CDU) Henner Bunde (CDU)

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Landesregierung Brandenburg Landesregierung Brandenburg Staatskanzlei Ministerpräsident: Matthias Platzeck Heinrich-Mann-Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 866-12 01 Ministerium der Finanzen Minister: Dr. Helmut Markov Heinrich-Mann-Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-9

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Ministerin: Dr. Martina Münch Heinrich-Mann-Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0 Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Minister: Jörg Vogelsänger Henning-von-Tresckow-Str. 2-8 14467 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0 Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Ministerin: Anita Tack Heinrich-Mann-Allee 103 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0

Minister der Justiz Minister: Dr. Volkmar Schauka Heinrich-Mann Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 866-0 Ministerium des Innern Minister: Dr. Dietmar Woidke Henning-von-Tresckow-Str. 9/13 14467 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0 Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie Minister: Günter Baaske Heinrich-Mann-Allee 103 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0

Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE) Minister: Ralph Christoffers Heinrich-Mann-Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0 Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Ministerin: Prof. Dr.-Ing Dr. Sabine Kunst Dortustr. 36 14467 Potsdam Tel.: 0331 86 645-04

Bundesverbände Januar & Februar 2012 Termine AUMA – Ausstellungs- und Messe- Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V. 030 / 24 00 00, Littenstr. 9, 10179 Berlin, www.auma.de

BDA Bund Deutscher Architekten 030 / 27 87 99 0, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin, www.bda-architekten.de

Die Familien Unternehmer - ASU 030 / 30 06 50, Tuteur Haus, Charlottenstraße 24, 10117 Berlin, www.familienunternehmer.eu

BDA Bundesv. d. Dt. Arbeitgeberverbände 030 / 20 33 0, Breite Str. 29, 10178 Berlin, www.bda-online.de

Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft - BDWi 030 / 28 88 07 0, Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin, www.bdwi-online.de

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Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg Lützowstraße 33 10785 Berlin Telefon: 030 - 26 39 18 0 www.berlinerbuchhandel.de

Bankenverband 030 / 16 63 0, Burgstr. 28, 10178 Berlin, www.bankenverband.de BDEW Bundesv. d. Ener.und Wasserw. e. V. 030 / 30 01 99 0, Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin, www.bdew.de BDI Bundesv. der Deutschen Industrie 030 / 20 28 0, Breite Str. 29, 10178 Berlin, www.bdi-online.de


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Bezirksbürgermeister Bezirksamt CharlottenburgWilmersdorf von Berlin Reinhard Naumann (SPD) Otto-Suhr-Allee 100 10585 Berlin

Bezirksamt Mitte von Berlin Dr. Christian Hanke (SPD) Mathilde-Jacob-Platz 1 10551 Berlin

Bezirksamt Spandau von Berlin Helmut Kleebank (SPD) Carl-Schurz-Str. 2/6 13597 Berlin

Bezirksamt FriedrichshainKreuzberg von Berlin Dr. Franz Schulz (Grüne) Frankfurter Allee 35-37 10247 Berlin

Bezirksamt Neukölln von Berlin Heinz Buschkowsky (SPD) Karl-Marx-Str. 83 12043 Berlin

Bezirksamt SteglitzZehlendorf von Berlin Norbert Kopp (CDU) Kirchstr. 1/3 14163 Berlin

Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Andreas Geisel (SPD) Möllendorffstraße 6 10367 Berlin

Bezirksamt Pankow von Berlin Matthias Köhne (SPD) Breite Str. 24a 13187 Berlin

Bezirksamt TempelhofSchöneberg von Berlin Angelika Schöttler (SPD) Rathaus Schöneberg John-F.-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Bezirksamt MarzahnHellersdorf von Berlin Stefan Komoß (SPD) Alice-Salomon-Platz 3 12627 Berlin

Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Frank Balzer (CDU) Eichborndamm 215-239 13437 Berlin

Bezirksamt TreptowKöpenick von Berlin Oliver Igel (SPD) Rathaus Köpenick Alt-Köpenick 21 12555 Berlin

Bundesorgane Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation (AIK) Prötzeler Chaussee 20 15334 Strausberg Tel.: 03341-58-0 Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Bundeskanzleramt Staatsministerin: Maria Böhmer Willy-Brandt-Str. 1 10557 Berlin Tel.: 18 400-16 40 Bundesagentur für Arbeit: Hauptstadtvertretung Friedrichstr. 39 10969 Berlin Tel.: 55 55 91–20 20 Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Straße des 17. Juni 112 10623 Berlin Tel.: 18 401-0 Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen DGZ-Ring 12 13086 Berlin Tel.: 18 70 30-0

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Bundeseisenbahnvermögen Dienststelle Ost Leitung: Ursula Pliete Steglitzer Damm 117 12169 Berlin Tel.: 770 29-0 Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) Schönhauser Allee 120 10437 Berlin Tel.: 2451-10 09 Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) Der Landesbeauftragte für Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt Landesbeauftragter: Dipl.-Ing. Manfred Metzger Soorstr. 84 14050 Berlin Tel.: 306 82-0 Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Präsident: Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel Thielallee 88 / 92 14195 Berlin Tel.: 01888-412-0


Bundesorgane Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH Dienststelle Berlin Geschäftsleiter: Gerd Ehlers Platz der Luftbrücke 2 12101 Berlin Tel.: 690 34-0 BVVG Bodenverwertungs- und –verwaltungs GmbH Geschäftsführer: Dr. Detlev Hammann, Dr. Wilhelm Müller Schönhauser Allee 120 10437 Berlin Tel.: 44 32-0 DB Mobility Logistics AG Caroline-Michaelis-Str. 5-11 10115 Berlin Tel.: 297 58-200 Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes (BStU) der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Der Beauftragte: Roland Jahn Karl-Liebknecht-Str. 31 /33 10178 Berlin Tel.: 23 24-50 Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung Berlin Leibnizstr. 10 10625 Berlin Tel.: 34 75-0 Deutsche Rentenversicherung Bund Präsident: Dr. Herbert Rische Ruhrstr. 2 10709 Berlin Tel.: 865-0 DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. Bachestr. 11

12161 Berlin Tel.: 600 800 200 Einsatzführungskommando der Bundeswehr Werderscher Damm 21-29 Henning-von-Tresckow-Kaserne, 14471 Potsdam Tel.: 03327-50-20 44 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Staatssekretär: Steffen Seibert Dorotheenstr. 84 10117 Berlin Postanschrift: 11044 Tel.: 18 272-0 Physikalisch-Technische Bundesanstalt Institut Berlin Leiter: Prof. Dr. Hans Koch Abbestr. 2-12 10597 Berlin Tel.: 34 81 – 75 82 Robert Koch-Institut Präsident: Prof. Dr. Reinhard Burger Nordufer 20 13353 Berlin Tel.: 187 54-0 Standortkommando Berlin (StOKdo Berlin) Julius-Leber-Kaserne Leiter Abteilung Informationsarbeit: Oberstleutnant Klaus Neumann Kurt-Schumacher-Damm 41 13405 Berlin Tel.: 49 811-1073 Statistisches Bundesamt i-Punkt Berlin Leitung: Claudia Brunner Friedrichstraße 50 10178 Berlin Tel.: 18 644-94 34

Europäische Organisationen Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Europäisches Haus Leiter: Matthias Petschke Unter den Linden 78 10117 Berlin Tel.: 22 80-20-00

Europäisches Patentamt Generaldirektion 1 Dienststelle Berlin Gitschiner Str. 103 10969 Berlin Tel.: 259 01-0

Europäisches Parlament Informationsbüro in Deutschland Leiter: Frank Piplat Unter den Linden 78 10117 Berlin Tel.: 22 80-10 00

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Titel Zu guter Letzt

PRÄMIERT

Ein angenehmer Eröffnungstermin für den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit

Zoo Berlin

Am 10. Juni 2013 wurde im Zoo Berlin ein neues Vogelhaus vor cirka 250 geladenen Gästen durch Direktor Bernhard Blaszkiewitz und Vorstand Gabriele Thöne zusammen mit dem regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und Herrn Theo Pagel, Präsident des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, feierlich eröffnet. Das neue Vogelhaus ist Heimat für cirka 600 Tiere in über 100 Arten und gilt als das modernste Vogelhaus Europas. Während der Bauzeit von insgesamt 1,5 Jahren sind 12,5 Millionen Euro angefallen,

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die ausschließlich aus Eigenmitteln der Zoo Berlin AG bestritten werden konnten – nicht zuletzt auch dank zahlreicher Spenden von Berliner Tierliebhabern. Entstanden sind drei jeweils innen und außen begehbare Freiflughallen und 50 Volieren. Besucher können auf einer Reise zu vier Kontinenten die Vögel Asiens, Afrikas, Australiens und Südamerikas entdecken. Ein weiteres Highlight ist ein Baumwipfelweg, der die Zoobesucher zu einem Spaziergang auf Augenhöhe mit Vogelarten einlädt, die in ihrer natürlichen Umgebung viel Zeit in den Wipfeln mehrerer Meter hoher Bäume verbringen. (jp)

Foto: Zoo Berlin

Das modernste Vogelhaus Europas


Zu guter Letzt Titel

BLAMIERT

Foto: CC Grisei

Die Kunst des Zählens Überraschung! Laut der neuen Volkszählung hat Berlin rund 180 000 Einwohner weniger und verliert damit jedes Jahr Einnahmen aus dem Länderfinanzausgleich in Höhe von 470 Millionen Euro. Die Berliner Verwaltung scheint der Kunst des Zählens nicht mächtig und reagiert ratlos: Mal soll das dezentrale Melderecht schuld sein, dann wieder wird die Gültigkeit der eingesetzten Stichprobenmethode angezweifelt und eine mögliche Klage gegen das Zensusergebnis angekündigt. Der besonders vom Bevölkerungsschwund betroffene Bezirk CharlottenburgWilmersdorf will nun seine eigenen Stichproben durchführen. Die Folgen der Mindereinnahmen für Berlin sind desaströs: Zur Diskussion stehen der Baustopp für Großprojekte wie die Sanierung des ICC und die Landesbibliothek sowie eine Erhöhung der Grunderwerbssteuer. Der Hauptstadt stehen also weitere Kürzungen, Schulden und Steuererhöhungen bevor, denn diese Kunst des Zählens beherrscht die Verwaltung nach wie vor sehr gut. (jp)

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Vorschau

In der n채chste Ausgabe September/ Oktober 2013

M Expo it Spec Real ial

Auch in Berlin ein brisantes Thema

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Die BERLINboxx erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 11.000 Exemplaren. Hier finden Sie uns unter anderem:

Arbeitsgemeinschaft 13. August e. V., Abgeordnetenhaus, Aigner GendarAlexander Plaza Berlin, Aparthotel an der Spree, Argoneo (früher: Union da & Daniel Dormann, Aspria Berlin GmbH Spa & Sporting Club, bdew, Bunund Wasserwirtschaft e. V., Berlin Brandenburgische Akademie der WissenClub, Berlin Excelsior Hotel, Berlin Marriott Hotel, Berlin Partner , Berliner Pressekonferenz, Berliner Volksbank, Berliner Volksbank eG, BertelsmannGründerzentren, BMW-Konzernrepräsentanz, Borchardt, Börse Berlin-Bredenburgische Spielbanken GmbH & Co. KG, BSR, Bundespressekonferenz, Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V., Businessplan-Wettbewerb Berlin werbsbüro in der IBB, City Stiftung Berlin, Cityhotel am Gendarmenmarkt, ImmobilienManagement GmbH, DB Projektbau, DB Projektbau, DB Projektpräsentanz, Deutsche Bank IFC, Deutscher Industrie- und HandelskammerUrbanistik, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DIB - Deutsche Informations Young, Europäische Bewegung Deutschland e. V., Friedrich-Naumann-StifBerlin, Grand Hotel Esplanade, Grand Hyatt Berlin, GründerZentrum Panvertretung, Hill & Knowlton, Hotel Ambassador, Hotel Berlin, Berlin, Hotel Hotel InterContinental, Hotel Palace Berlin, Humboldt-Forum Wirtschaft / zu Berlin, ICC Infocounter, IHZ/ Gründerbox M25, IHZ/ Gründerbox S23, Verlag IMV GmbH & Co. KG, index GmbH - Projekt Zukunft, INFRANEU„Initiative ProDialog“, Initiative Top 500 / Deutsche Informationsbörse Wuhlheide / IM GmbH Haus 40, International Club Berlin, InvestitionsGmbh Berlin-Adlershof , Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kienbaum Berlin -Stiftung e. V., Landesvertretung Baden-Württemberg, Landesvertretung tretung Bremen, Landesvertretung des Freistaates Bayern, Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Landesvertretung Niedersachsen, LandesvertreLandesvertretung Rheinland-Pfalz, Landesvertretung Saarland, LandesAnhalt, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Landesvertretung genschaftsfonds Berlin, Maritim Hotel, Maritim Hotel Berlin, Wirtschaftsclub e. V., Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis Media.net berlinbrandenburg e. V., Medienboard Berlin-BranNiederländische Botschaft Wirtschaftsabteilung, Olympiastain Berlin, P.O.R.R., Paris Bar, Park Inn Alexanderplatz, Phönix Vitis, Piezka Projektentwicklung, Pleon, Porsche Zentrum BerRandstad, Regierender Bürgermeister von Berlin, Restaurant im Grunewald, SDWBB e. V. c/o Kebe + Schoberth Architekten, Rathaus, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und FrauServices GmbH & Co Kg, Sofitel am Gendarmenmarkt, Stiftung Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, gie Coaching Center GmbH, Tele Columbus GmbH, Tertianum ReResidenz Berlin, TGS Technologie- und Gründerzentrum SpreeThe Ritz Carlton, The Westin Grand Berlin, TOPOS. Paul-LinkeKaufleute und Industrieller, Vereinigung der Unternehmensverdenburg e. V., Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH, VerKommission in Deutschland, VIVALDI, VW AG, WeiberWirtschaft GmbH Arbeitsgemeinschaft 13. August e. V., Abgeordnetenhaus, Akelei e. V., Alexander Plaza Berlin, Aparthotel an der Spree, Investement), Aron Linda & Daniel Dormann, Aspria Berlin Club, bdew, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft burgische Akademie der Wissenschaften, Berlin Capital Club, Berlin Marriott Hotel, Berlin Partner , Berliner Morgenpost, Berliner Volksbank, Berliner Volksbank eG, Bertelsmann-Repräsentanz, BMW-Konzernrepräsentanz, Borchardt, Börse Berlin-Bremen, burgische Spielbanken GmbH & Co. KG, BSR, BundespresseBundestag, Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V., BusiBerlin Brandenburg Wettbewerbsbüro in der IBB, City Stiftung Gendarmenmarkt, Commerzbank, core ImmobilienManagement DB Projektbau, DB Projektbau, Degussa-Konzernrepräsentanz, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Deutsches InDeutsch-Israelische Gesellschaft, DIB - Deutsche Informations Young, Europäische Bewegung Deutschland e. V., FriedrichGesundheitsstadt Berlin, Grand Hotel Esplanade, Grand Hyatt Pankow, Hessische Landesvertretung, Hill & Knowlton, Hotel Berlin, Hotel Citadines, Hotel Hilton, Hotel InterContinental, Humboldt-Forum Wirtschaft /Humboldt-Universität zu Berlin, Gründerbox M25, IHZ/ Gründerbox S23, Immobilien Manager KG, index GmbH - Projekt Zukunft, INFRANEU-Hauptverband e. Initiative Top 500 / Deutsche Informationsbörse AG, InnovatiGmbH Haus 40, International Club Berlin, Investitionsbank, ipal Adlershof , Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kienbaum Berlin -Stiftung e. V., Landesvertretung Baden-Württemberg, LandesLandesvertretung Bremen, Landesvertretung des Freistaates Hamburg, Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Landessen, Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Landesvertretung vertretung Saarland, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, LandesLandesvertretung Schleswig-Holstein, Liegenschaftsfonds Maritim Hotel Berlin, Märkischer Presse- und Wirtschaftsclub e. Wirtschaftskreis e. 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Titel

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Berlin macht mehr daraus. Mehr als Dünger und Kompost… Seit Anfang 2013 bereiten wir in unserer Biogasanlage pro Jahr rund 60.000 t organische Abfälle zu Biogas auf und betanken damit 150 gasbetriebene Müllsammelfahrzeuge. So schließt sich der Kreis und die Umwelt freut sich.

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