Page 1

zämehebe Magazin Werkheim Uster Ausgabe 1, März 2012, 31. Jahrgang

«Hier sind wir stark»


Mit uns zum Traumgarten Rasenpflege Profitieren Sie von unserem Rasen-Service: Rasenmähen, Vertikutieren, Düngen, Ansähen und Unkrautbeseitigung. Sie teilen uns Ihre Wünsche mit und wir erledigen für Sie die Arbeit – so einfach kann professionelle Rasenpflege sein.

Bäume und Sträucher Jedes Pflänzchen hat so seine Eigenheiten – so auch beim Schnitt. Dank unserem Know-How werden Ihre Bäume und Sträucher nach dem Auslichten wieder kräftiger wachsen und resistenter gegen Umwelteinflüsse, Pilze und Parasiten sein.

Unterhaltsarbeiten Wir nehmen Ihnen die lästigen Jät-, Laubrechen- und Bewässerungsarbeiten ab. Gerne erstellen wir Ihnen eine individuelle Offerte. Unsere Gärtner und ihre Teams freuen sich über Ihren Auftrag!

Kontakt Gartenarbeiten Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 12 garteneinsatz@werkheim-uster.ch

Kräuter & Sommerflor Im Frühling bieten wir in unserer Gärtnerei eine grosse Auswahl an selber gezogenen Kräutern – auch Exotisches wie zum Beispiel der Ananassalbei. Ebenfalls finden Sie bei uns dekorativen Sommerflor.

Grabschmuck Ganz nach Ihren individuellen Wünschen kreieren wir Grabgestecke. Unsere Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 8.30 – 12.00 13.30 – 17.00 Uhr Freitag 8.30 – 12.00 13.30 – 16.30 Uhr Nach Ladenschluss finden Sie auf unserem Verkaufstisch eine Auswahl an Gestecken zum Mitnehmen. Die Bezahlung erfolgt via Einzahlungsschein.

Kontakt Gärtnerei Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 65 gaertnerei@werkheim-uster.ch


Editorial Liebe Leserinnen und Leser Als Sie dieses Zämehebe das erste Mal gesehen haben, haben Sie sich bestimmt gewundert, was das Tier auf der Titelseite mit dem Werkheim Uster zu tun hat. Ich kann es Ihnen verraten: Das Tierchen, das in Wahrheit winzig klein ist und nur ein zehntausendstel Gramm schwer ist, ist laut Forschern der Universität Tübingen das stärkste Tier der Welt. Es passt daher sehr gut zum Thema der aktuellen Zämehebe-Ausgabe, in der wir den Zusatz unseres Logos, «hier sind wir stark», aufgreifen. Die unscheinbare «Blinde Hornmilbe» ist zwar blind, kann aber das 1200-fache ihres Körpergewichts halten. Wenn wir Menschen so viel Kraft hätten, könnte ein 80 Kilogramm schwerer Mann etwa 53 unserer Kleinbusse, mit denen Bewohnerinnen und Bewohner von der Friedhofstrasse zu ihrer Arbeitsstelle im Turicum in Niederuster gefahren werden, ohne grosse Anstrengung in die Luft heben. Genauso wie man der Blinden Hornmilbe ihre Stärke nicht sofort ansieht, sind auch die Stärken des Werkheim Uster nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Wir möchten Ihnen daher in dieser Ausgabe des Zämehebe einen Einblick in unseren Alltag geben und Ihnen verschiedene Facetten unserer Stärken zeigen. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen und einen «starken» Frühlingsanfang.

Patrick Stark Geschäftsleiter

Editorial

3


einfach Gut zum Druck Seit über 15 Jahren ist Bucherer Druck Wetzikon Ihr Spezialist für individuelle Drucksachen. Von der Visitenkarte bis zur Firmenbroschüre, vom auflagenstarken Offsetdruck bis zur Kleinauflage im Digitaldruck, von der Gestaltung bis zum fertigen Produkt. Was können wir für Sie tun?

Schönaustrasse 13, 8620 Wetzikon Telefon 044 932 26 25, Telefax 044 932 26 62 info@buchererdruck.ch, www.buchererdruck.ch

Carrosserie- und Spritzwerk Grossrietstrasse 13, 8606 Nänikon Telefon 044 941 09 48 www.gantenbeincarrosserie.ch

Paul Gantenbein AG Wir lösen Ihre Carrosserieprobleme. Schnell und kompetent.

Metallbau

Doppelböden

Bodenbeläge

Schreinerei

Zeltvermietung

Lösung, Leistung, Leidenschaft seit 150 Jahren. www.lenzlinger150.ch

Lenzlinger Söhne AG | 8606 Nänikon/Uster | Tel. 058 944 58 58 | marketing@lenzlinger.ch


Inhalt Seite 6

Seite 14

Hier sind wir stark, ...

«Auf das Werkheim kann ich mich verlassen»

Seite 7

Neues Angebot für Menschen mit Behinderung im Alter Seite 9

Dienstjubiläen Seite 10

Dank Hobbys fit im Alter

Seite 17

Dank Vorrichtungsbau komplexe Aufträge möglich Seite 19

Hier sind wir stark – «d Hotellerie hebed zäme»

Seite 11

Unsere nächsten Termine Seite 12

Kommen Sie näher

Seite 22

Wunschliste – herzlichen Dank für Ihre Spende!

Seite 13

Im Drucken sind wir stark

Impressum Herausgeber Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, 044 943 17 00, info@werkheim-uster.ch, www.werkheim-uster.ch Redaktion, Gestaltung, Administration Personal des Werkheim Uster | Druck Bucherer Druck AG, Wetzikon; CO2-neutral auf FSC-Papier Beglaubigte Auflage 4‘700 Exemplare (WEMF) | Erscheinung drei mal jährlich | Jahresabonnement Fr. 20.– für drei Ausgaben pro Jahr

5


Hier sind wir stark, ... «…weil wir hier jeden Donnerstag Aikido machen können.» Gian Reto Baur und die Aikidogruppe

«… because of the weekly English lesson.» Marianne Gümbel mit den Teilnehmerinnen des Englischkurses

«… weil ich ein sportlicher Typ bin und jede Medaille sammle.» Thomas Vernier in seinem Zimmer

«… weil ich mich freue, dass meine Verlobte am Wochenende wieder bei mir übernachten wird.» Philipp Schmid in seinem Zimmer

«… weil es hier im Restaurant 8610 gesundes Ustermer Wasser für uns gratis gibt.» Olivia Sitek an ihrem Arbeitsplatz im Restaurant

«… weil Heiko die Doppelgruppenleitung von W1W7 und W1W8 übernimmt.» Raja Ivezic über ihren Kollegen Heiko Meining

6

hier sind wir stark


Neues Angebot für Menschen mit Behinderung im Alter Das Werkheim Uster setzt sich mit dem Projekt «Methusalem» mit dem Thema «Menschen mit einer geistigen Behinderung im Alter» auseinander. Ziel ist, dass ältere Betreute mit einer beginnenden Demenz oder stark erhöhtem Pflegeaufwand, die bis anhin an Pflegeheime abgegeben werden mussten, bis zu ihrem Tod im Werkheim bleiben dürfen. Der Grundstein von «Methusalem» wurde 2009 durch eine interinstitutionelle Gruppe gelegt, deren Arbeitsergebnisse in den Umbau des Werkheim Uster einflossen und durch die Verbände INSOS, Curaviva und insieme im Papier «Menschen mit einer geistigen Behinderung im Alter» aufgenommen wurde. Dank einer zweckgebundenen, hohen Spende für die Intensivbetreuungs-und Pflegewohngruppe W2W3, kann «Methusalem» nun im Werkheim fortgesetzt werden.

Herausforderungen und Lösungsansätze zur optimalen Betreuung In einem ersten Schritt hat eine Projektgruppe, bei der unter anderem Fachpersonen aus der Wohngruppe W2W3 sowie vom Gesundheitsdienst mitwirken, eine Erhebung des Ist-Zustands erarbeitet, in der der gegenwärtige und zukünftige Bedarf der spezialisierten Wohngruppe sowie die daraus resultierenden kurzund langfristigen Massnahmen aufgezeigt werden. Das W2W3 ist mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Diese ergeben sich insbesondere durch das Eingebunden-Sein in die Gesamtorganisation und die gleichzeitig notwendige, hohe Flexibilität, die das Personal aufbringen muss in der Betreuung, Begleitung und Pflege von Menschen, deren Tagesform sich einer Struktur nur sehr bedingt anpassen kann und sich ständig ändert. Bereits konnten jedoch einige Lösungen dank guter gesamtinstitutioneller Zusammenarbeit gefunden oder Tatbestände gemildert werden. Hierzu gehören die Mahlzeiten, bei denen das Küchenteam der Wohngruppe einen grösseren zeitlichen Spielraum zugesteht, in dem der Esswagen zur Küche zurückgebracht werden muss. Ebenso hilfreich ist, dass die Nachtwachen bei Bedarf bereits ab 21.30 Uhr auf der Wohngruppe anwesend sein können, so dass auch Bewohnerinnen und Bewohner, die Mühe mit dem Tag-/ Nachtrhythmus haben, kontinuierlich gut betreut sind. Dank der erwähnten, grosszügigen Spende konnten zudem eine eigene Waschmaschine und ein Trockner angeschafft werden, was vor allem am Wochenende

eine grosse Erleichterung für die Wohngruppe ist. Eingenässte Bettwäsche kann so schnell und unkompliziert wieder gewaschen und getrocknet werden. In Angriff genommen wurden ausserdem Anpassungen für eine alters- und demenzgerechte Raumbeleuchtung sowie Lösungsansätze für einen schalldichten Raum. Dieser ist erwünscht, da Menschen mit Demenz teilweise laut rufen und schreien, da der drohende, schleichende Identitätsverlust, den die Demenz mit sich bringt, Angst auslöst. All das bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern eine bessere Lebensqualität und dem Personal eine Arbeitserleichterung. Noch ungelöst ist die Freizeitgestaltung am Wochenende, wo nur zeitlich gestaffelte Spaziergänge und Ausflüge möglich sind, da nicht genug Personal für die Begleitung von fünf Menschen im Rollstuhl zur Verfügung stehen. Deshalb möchten wir an dieser Stelle gerne werben, am Wochenende mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern einen Spaziergang zu unternehmen oder ein Kaffee-Plauderstündchen zu verbringen. Wir freuen uns, wenn sich Interessierte über die Telefonnummer 044 943 17 90 bei uns melden.

Projekt «Methusalem»

7


Eingespieltes Team Ein Team ist nichts ohne seine Leitung und umgekehrt. Eine Leitung, die jedem Teammitglied einen Raum gibt zur Entfaltung der jeweils individuellen Qualität und Fähigkeit, schafft eine Arbeitsatmosphäre, in der nicht nur Zusammenspiel stattfindet, sondern in gegenseitigem Respekt und mit Freude selbst schwierigste Situationen gemeistert werden können. Diese Basis ist die grösste Stärke des Teams W2W3. Besonders während der Erarbeitung der Grundlagen für «Methusalem» zeigte sich das hohe Engagement, die Kreativität, die Flexibilität und der Humor eines vielseitigen Teams, das mit viel Begeisterung und Einsatzfreude schnell und sehr kooperativ auf Anforderungen, zusätzliche Aufgaben und Umfragen antwortete. Aufgrund dessen gelang eine speditive und zweckmässige Ausarbeitung, die jetzt als Grundlage dient zur Erarbeitung eines Feinkonzepts. Damit soll den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur eine fachlich qualitativ hohe Betreuung, Begleitung und Pflege ermöglicht werden, sondern auch eine langfristige Finanzierung auf die Beine gestellt werden, so dass auch in Zukunft Menschen in Würde liebevoll und kompetent betreut bis zum Lebensende hier im Werkheim leben und sterben können.

Ausblick in die Zukunft von «Methusalem» Eine spannende Arbeit liegt vor uns. Im Februar 2012 wurden die Institutionen im Behindertenbereich – zu denen auch das Werkheim Uster gehört – seitens des Kantonalen Sozialamtes darüber informiert, dass die Problematik der Pflege von älteren Menschen mit Behinderung erkannt sei. Das Amt hat sich auf den Standpunkt gestellt, dass es aufgrund der zu erwartenden hohen Kosten nicht möglich ist, in jeder einzelnen Invalideneinrichtung eine Pflegeabteilung einzurichten und dass eine fachgerechte Pflege älterer Menschen mit Behinderung in einer dafür spezialisierten Einrichtung besser gewährleistet werden kann.

8

Projekt «Methusalem»

Zurzeit befindet sich das Projekt «Methusalem» in einer Abklärungs- und Findungsphase, um ein auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner zugeschnittenes Pflege- und Aktivierungskonzept sowie relevante Richtlinien für diese Lebensphase zu erarbeiten. Wir hoffen, damit auch ein Zeichen gegenüber dem Kanton setzen zu können und das Werkheim als Einrichtung bekannt zu machen, in der betagte Menschen mit geistiger Behinderung und erhöhtem Pflegeaufwand ihren Lebensabend mit einem hohen Grad an Lebensqualität verbringen können. Diese Arbeit wäre so nicht umsetzbar, ohne die Person, die dieses Projekt ermöglicht und den Bewohnerinnen und Bewohnern dank ihrer Spende eine denkbar andere Lebensmöglichkeit eröffnet hat. Herzlichen Dank aus ganzem Herzen! Gerlinde Potz, Projektleiterin «Methusalem» Für an Demenz erkrankte Personen im Werkheim bedeutet «Methusalem» ein grosser Schritt dahin, den Lebensabend künftig im Werkheim verbringen zu können. Dies bedarf, wie im Artikel beschrieben, spezialisierter Strukturen. Wenn beginnende Demenz erhöhten Betreuungsbedarf fordert, kann es auch trotz «Methusalem» zu einem Umzug kommen – zwar nicht mehr in ein Pflegeheim, aber möglicherweise von der angestammten Wohngruppe in unsere Intensivbetreuungs- und Pflegegruppe. Erste Erfahrungen im Betreuungsalltag zeigen, dass mit dem Wunsch «im Werkheim alt werden und sterben» vielfach «in meiner Gruppe alt werden und sterben» impliziert wird. Diesem Wunsch wird, wenn immer möglich, Rechnung getragen.


Dienstjubiläen Wir gratulieren unseren Jubilarinnen und Jubilaren und danken ihnen ganz herzlich für ihre langjährige Treue! 5 Jahre

10 Jahre 15 Jahre 25 Jahre

30 Jahre 35 Jahre

Bosshard Arnold Gautschi-Visconti Cinzia Grob Kieser Eva Karagülle Mirella Keller Tobias Dominé Marie-Claire Häberling Rita Homberger Jacques Brunner Roger Laterza Carmine Schopfer Beat Fasciati Christiane Albert Daniel

Personal Bereich Werkstätten Personal Geschäftsbereich Arbeit Personal Fachstelle Personal & Betreute Personal Bereich Wohnen 2 Personal Bereich Wohnen 1 Personal Geschäftsbereich Arbeit Personal Bereich Wohnen 2 Mitarbeiter Bereich Produktion Mitarbeiter Bereich Produktion Mitarbeiter Bereich Hotellerie Mitarbeiter Bereich Produktion Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Produktion

01.05.2012 01.05.2012 01.06.2012 15.05.2012 01.05.2012 21.05.2012 01.04.2012 17.06.2012 01.04.2012 21.04.2012 18.05.2012 03.05.2012 18.04.2012

Florastrasse 42 · Postfach · 8613 Uster 3 Tel. 044 943 60 10 · Fax 044 943 60 19

Technische Beratungen Kunststoffe Entwicklungen Werkzeuge Konstruktionen Maschinen Handel

M. +W. Pfister-Ammann Geflügelhof Vollikon 8132 Egg ZH Tel. 044 984 03 01 Fax 044 984 47 45

Jubiläen

9


Dank Hobbys fit im Alter Ältere Menschen, die im Werkheim Uster wohnen, gehen oft interessanten Hobbys nach, die sie körperlich und geistig fit halten. Auch Karl Hürlimann und Ernst Pfister üben Hobbys aus, die ihnen viel Freude bereiten und sie stärken.

Mit Freude Mühle spielen Ernst Pfister spielt das Mühlespiel seit er Bub ist. Von wem er dieses Spiel gelernt hat, weiss er nicht mehr. Ernst spielt nicht nur das Mühlespiel, auch Kartenspiele machen ihm Spass. Am liebsten spielt er mit Personen, die ihm die «Stirne» bieten können. Er spielt nämlich gut und mag Herausforderungen! Diese nimmt er alljährlich auch am Werkheimfest an, wo er mit Besuchern und Besucherinnen Mühle spielt.

Mit 73 Jahren noch im Sattel Karl Hürlimann ist am 8. Oktober 1939 geboren. Am 26. April 1993 ist er ins Werkheim Uster gekommen und ist seit 2003 pensioniert. Mit seinen 73 Jahren ist er der älteste Werkheimbewohner. Seit Sommer 2011 wohnt er in der Gruppe W2W3, die sich auf die Betreuung älterer Bewohnerinnen und Bewohner spezialisiert hat. Alle zwei Wochen geht Karl mit seiner langjährigen Bezugsperson, Roland Riesch, nach Steg zu Nirina Meyer in die Reittherapie. Dort kann er entweder dabei helfen, den Stall auszumisten und die Pferde zu striegeln, oder darf auf einem Pferd reiten, das geführt wird. Karls Gang ist nach dem Reiten auffallend beschwingter, die Bewegungen lockerer und koordinierter. Neben seiner Freizeitbeschäftigung mit den Pferden, freut sich Karl auch an anderen Dingen: Er sammelt leidenschaftlich Feuerzeuge und Armbanduhren. Ausserdem geht er gerne nach draussen mit dem Rollstuhl für einen Spaziergang oder auch auf Ausflüge. Wenn er zu Hause ist, nimmt er gerne am Seniorenprogramm im Werkheim teil, hört volkstümliche Musik und malt Bilder. Barbara Strasser, Wohngruppe W2W3

10

Fit im Alter

Es ist ein schönes Bild, Ernst beim Spiel zu beobachten: Seine Freude, sein Strahlen stecken die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Je grösser die Spielrunde, umso ausgelassener und heiter werden er und seine Mitspielerinnen und Mitspieler. Ernst findet – dank seiner Frohnatur und wertschätzenden Art – immer jemanden, der bereit ist, mit ihm ein Spiel zu machen, wenn es ihm danach ist. Gerne lässt Ernst solche Spielnachmittage zu einem späteren Zeitpunkt Revue passieren und schwelgt richtig in den Erinnerungen an diese Erlebnisse. Astrid Heim, Wohngruppe W2W2


Unsere nächsten Termine 1. April 2012

Eröffnung Stadtparkcafé

Stadtparkcafé Uster

21. und 22. April 2012

Frühlingsmarkt Uster

Zentralstrasse Uster

11. Mai 2012

Serenade: Volkstümlich mit Jost Ribary & René Wicky

Stadtparkcafé Uster

8. Juni 2012

Serenade: Evergreens mit Ernst Gränicher & Fritz Helfer

Stadtparkcafé Uster

30. Juni 2012

Werkheimfäscht

Friedhofstrasse 3a

6. Juli 2012

Serenade: Blasmusik mit dem Militärspiel Uster

Stadtparkcafé Uster

19. Juli 2012

Donnschtig-Jass mit Schweizer Fernsehen und Catering vom Werkheim Uster (sofern Uster die Ausscheidung gegen Meilen gewinnt)

Stadtpark Uster

23. Juli bis 12. August 2012

Sommerferien Restaurant 8610

Friedhofstrasse

17. August 2012

Serenade: Soul & Funk mit den Sugarpuffs

Stadtparkcafé Uster

7. September 2012

Serenade: Jazz mit der Big Band Uster

Stadtparkcafé Uster

Eröffnung des Stadtparkcafés am 1. April mit Spareribs vom Grill Das Stadtparkcafé eröffnet in die fünfte Saison: Am 1. April servieren wir ab 12 Uhr zusätzlich zum beliebten Angebot würzig marinierte, heiss grillierte Spareribs mit Kartoffelsalat für CHF 15.– pro Portion.

von Hans Frei übernehmen Manuela Pozzan und Stefan Stäuber neu die Leitung des Stadtparkcafés. Sie freuen sich mit ihrem Team, Sie begrüssen und kennenlernen zu dürfen.

Das Stadtparkcafé ist saisonal von April bis im Oktober geöffnet und bietet neben erfrischenden Getränken und dem bekannten Ferrari-Kaffee auch Tapas, Sandwiches, Salatbuffet und vieles mehr an. Seit 2008 führt das Werkheim Uster das Stadtparkcafé. Als Nachfolge

Öffnungszeiten Mo – Fr 9.00 – 19.00 Uhr (Juni – Sept. bis 20.00 Uhr) Samstag 10.00 – 19.00 Uhr (Juni – Sept. bis 20.00 Uhr) Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr

imkerstrasse 4 8610 uster t 043 399 18 00 f 043 399 18 01

www.modex.ch

Termine

11


Kommen Sie näher Vor einem Jahr lancierte Pro Infirmis die Kampagne «Kommen Sie näher», in der Fabian Bischoff, Bewohner und Mitarbeiter im Werkheim Uster, die Hauptrolle spielt. Inzwischen wurde die Kampagne und damit auch Fabian weltberühmt.

Wahrscheinlich haben Sie den kurzen Werbespot mit dem Bären von Pro Infirmis bereits gesehen: In Zürichs Altstadt steht eine Person in einem Bärenkostüm, breitet seine Arme aus und umarmt – zuerst zaghaft, dann mutig – Passantinnen und Passanten. Fussgängerinnen und Fussgänger gehen am Anfang nur vorsichtig auf den grossen Plüschbären zu, aber schon bald nehmen Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen mit Freude sein Angebot an. Danach zieht der Bär seinen Bärenkostüm-Kopf aus und darunter erscheint Fabian Bischoff, dem man seine Behinderung durch ein Schädel-Hirn-Trauma ansieht und der die Betrachtenden fragt: «Müssen wir uns verkleiden, damit wir uns näher kommen?» Der Spot, der zugleich irritiert, berührt und zum Nachdenken anregt, endet mit der Aufforderung «Kommen Sie näher». Pro Infirmis lancierte die Kampagne mit dem Spot als Kernelement im März 2011 über mehrere Medienkanäle in der Deutschschweiz, in der Romandie und im Tessin. Nicht nur die Schweizer Fernsehsender strahlten den Spot aus, auch im Internet verbreitete er sich in Windeseile. So wurde zum Beispiel mit Bannern auf der Webseite der NZZ und auf den Social-Media-Seiten von Pro-Infirmis auf den Film aufmerksam gemacht – und löste online unzählige, bewegte Rückmeldungen aus der ganzen Welt aus. Über 514‘000 Mal wurde die deutsche Version des Kurzfilms inzwischen auf Youtube angeschaut, über 2,2 Millionen Mal wurde die englische Version angeklickt. Noch heute ist der Werbespot im Gespräch. Ende Januar wurde er im ersten russischen Fernsehen und über eine Fernsehstation in Lettland mehrere Male ausgestrahlt, worauf auch aus diesen Ländern viele berührte Menschen im Internet ihre Kommentare hinterliessen. Der Rummel um seine Person scheint Fabian Bischoff nicht zu Kopfe gestiegen sein, wobei er gerne von seinem Erlebnis mit der Filmkamera erzählt und sich darüber freut, dass er Fanpost aus aller Welt erhält.

12

Kommen Sie näher

Der Spot ist zu finden unter: http://www.youtube.com/watch?v=ocBh9bgph_g Ebenso sehenswert ist das Making-Of, in dem Fabian Bischoff zum Thema interviewt wird: http://www.youtube.com/watch?v=Nola3DVBVtk


Im Drucken sind wir stark In der Druckerei des Werkheim Uster in der Produktion an der Seestrasse in Uster arbeitet ein ganz starkes Tampondruck-Team. Wir bedrucken für Industrie und Gewerbe mit zwei Tampondruckmaschinen einige 100‘000 Teile im Jahr, wie technische Artikel für die Elektrobranche, für Personen- sowie Lastenaufzüge, für die Flugzeugindustrie, aber auch Werbeartikel und mehr. Die betreuten Mitarbeitenden bringen verschiedene Stärken ins Tampondruck-Team ein und stellen gemeinsam qualitativ hochstehende Produkte her. Jede und jeder kann eine Aufgabe besonders gut: – «Ich bin stark darin, Druckfarbe und Druckgut bereitzustellen.» – «Ich bin stark im Einrichten der Druckmaschinen und mehrfarbigen Bedrucken von den verschiedensten Druckmaterialien.» – «Ich bin stark im schnellen einfarbigen Bedrucken von festen Gegenständen.» – «Ich bin stark im Drucken und Beurteilen der Druck-Qualität.» Der Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren, mit dem das Bedrucken von gewölbten Flächen möglich wird. Als Druckform dient eine Kunststoffplatte, im Fachjargon Klichee, die mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen ist. Durch das Belichten und Auswaschen der weichen Polymere entstehen Vertiefungen, die während des Druckvorganges mit

Farbe gefüllt werden. Ein elastischer Stempel aus Silikonkautschuk nimmt durch Aufdrücken einen Teil der Farbe aus der Vertiefung auf und überträgt diese auf den zu bedruckenden Gegenstand. Dieser Stempel wird Tampon genannt und hat dem Druckverfahren seinen Namen gegeben. Tampondruck ist ein Druckverfahren, das seinen Ursprung in der Schweizer Uhren- und Keramikindustrie hat. Reinhard Tanner und Elisabeth Schumacher, Druckerei

Tampondruck

13


«Auf das Werkheim kann ich mich verlassen» Seit 12 Jahren geht Christoph Morach im Werkheim Uster ein und aus. Er ist einer der grössten Auftraggeber der Produktion in Niederuster und besucht die Gruppen, die für ihn arbeiten, im Turicum immer wieder gerne.

Urs Aemisegger, Werkheim Uster, und Christoph Morach, MT Morach-Technik AG, freuen sich über die gute, langjährige Zusammenarbeit.

«Mir ist es wichtig, dass ich eine Beziehung zu jedem einzelnen Menschen habe, der für mich arbeitet», sagt Christoph Morach, Geschäftsführer der MT Morach-Technik AG, «und hier im Werkheim ist es umso schöner, weil ich sehe, wie die Mitarbeitenden unsere Aufträge mit Begeisterung erledigen. Es ist wunderbar, mit welcher Freude sie ihre Aufgaben in Angriff nehmen. Sie wollen ihre Arbeit gut machen und identifizieren sich mit den Produkten – und das wirkt sich auch auf die Qualität aus.» Christoph Morach erlebt immer wieder, dass die Freude an der Arbeit nicht nur die Produktqualität, sondern auch die Lebensqualität des Menschen fördert: «Die jahrelange Erfahrung zeigt mir, dass gerade Menschen mit einer Behinderung den Sinn an der Arbeit erkennen und mit Freude ihr Bestes geben. Dies hat eine positive Auswirkung

14

Porträt

auf das Endprodukt und deshalb sind soziale Institutionen absolut gleichwertig mit Firmen aus der privaten Wirtschaft zu betrachten.»

2‘600‘000 Nagelbriden Christoph Morach ist überzeugt, dass die ethischen Werte, die in einem Unternehmen befolgt werden, eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft haben und er so mit seiner eigenen Firma Unternehmenswert schaffen kann. Aus dieser Überlegung heraus hat er sich vor längerer Zeit entschieden, mit sozialen Institutionen zusammenzuarbeiten, was er seither erfolgreich umsetzt. Als Inhaber der Firma MT MorachTechnik AG beschäftigt er lediglich einen Konstrukteur, einen Buchhalter und jemanden im administrativen Bereich – die Bestückung, Verpackung, Logistik und


Versand vergibt er als Aufträge an soziale Institutionen. «Das Werkheim Uster montierte und verpackte für uns letztes Jahr 2‘600‘000 Nagelbriden für Rohre und Kabel! Jede Bride wird in die Hand genommen und einzeln verarbeitet – da steckt ein Wert dahinter», meint Christoph Morach, der es schätzt, dass er die Produktion komplett dem Werkheim Uster überlassen kann. Urs Aemisegger, Kundenberater und Auftragsvorbereiter im Werkheim, übernimmt sowohl den Einkauf von Briden und Nägeln, organisiert die Verpackung sowie die Auslieferung und ist verantwortlich für die Qualitätskontrolle. «Mit dem Werkheim Uster habe ich den richtigen Partner gefunden, der mir auch Rückmeldungen zu meinen Produkten gibt», stellt Christoph Morach, der stets eine Verbesserung seiner Produkte anstrebt, zufrieden fest. «Als wir mit den Nagelbriden begonnen haben, haben Urs Aemisegger und die beteiligten Gruppenleiter Ideen zur Weiterentwicklung des Produkts eingebracht und mir so geholfen, die Nagelbriden weiterzuentwickeln. Ausserdem beeindruckt es mich, wie sich die Mitarbeitenden im Werkheim für die Menschen mit einer Behinderung einsetzen und mit welchen Hilfskonstruktionen sie das selbstständige Arbeiten unterstützen. Man muss ihnen ein Kränzchen winden.»

Willkommene Entlastung dank Zusammenarbeit Eine grosse Stärke sieht Christoph Morach zudem darin, dass das Werkheim relativ flexibel Ressourcen organisieren kann. Geht eine grosse Bestellung ein, werden die Montage- und Verpackungsarbeiten an mehrere Produktionsgruppen verteilt, sodass der Auftrag in Kürze erledigt werden kann. Dabei kann sich Christoph Morach auf das Werkheim Uster verlassen: «Für mich ist es ein riesiger Vorteil, dass ich mich nicht um personelle Angelegenheiten oder die logistische Bewältigung der Arbeit kümmern muss». Als aussenstehender Auftraggeber muss er sich zum Beispiel keine Gedanken über Absenzen von Mitarbeitenden machen. «Solche Dinge kann ich ohne Bedenken dem Werkheim Uster überlassen und das ist eine grosse Entlastung für mich.»

Innovative Hittnauer Firma Die MT Morach-Technik AG stellt Produkte her, welche die Montageabläufe für Elektriker vereinfachen und vertreibt diese an Grossisten. Gegründet wurde die Hittnauer Firma 1996 von Christoph Morach, nachdem er sich entschlossen hatte, seinen ursprünglichen Beruf als Berufsschullehrer für angehende Elektriker aufzugeben.

Unsere Kompetenz - Ihr Erfolg Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in den Bereichen: Elektrotechnik – Gebäudetechnik – Informatik - Kommunikation - Automatik

rundum verbindlich. Schocher AG Quellenstrasse 2 8610 Uster Telefon 043 399 22 22 www.schocher.ch

Weitere Gruppen-Standorte: Zürich, Kloten, Embrach, Spreitenbach, Küsnacht, Uetikon am See, Herrliberg Freienbach, Volketswil, Horgen, Flüelen, Dresden (D)

Eine Unternehmung der

-Gruppe

Porträt

15


Verarbeitung im Werkheim Uster gegeben: «Im Werkheim Uster freuen sich die Menschen bei der Arbeit – das ist eine Goldgrube!»

Privates Engagement Eine Vorrichtung hilft den betreuten Mitarbeitenden, die Briden passgenau mit den Nägeln zu versehen.

Zu Beginn organisierte er als Neu-Selbstständiger die Montage seiner Produkte, die er noch heute mit grosser Innovationsfreude selber entwickelt, von Zuhause aus, aber schon bald kam er mit der Arbeit nicht mehr nach. Über eine Bekannte lernte er das IWAZ in Wetzikon kennen und übergab der Institution Montage- und Verpackungsarbeiten. Dank Mund-zu-Mund-Werbung gelangte Christoph Morach etwas später mit einem Druckauftrag an das Werkheim Uster. Die Druckerei bedruckt seither im Tampon-und Siebdruckverfahren Messinstrument-Bausätze für Stark- und Schwachstromanlagen sowie Plexiglas-Wasserwagen mit Massstab und Firmenlogo, Werbeartikel wie Kugelschreiber, Feuerzeuge und Gerätekoffer, die von der Firma MT Morach-Technik AG vertrieben werden. Als Christoph Morach von einem Kunden den Auftrag erhielt, Nagelbriden zu produzieren, ging er mit seiner Firma eine engere Zusammenarbeit mit dem Werkheim Uster ein: «Je mehr man verdient, desto grösser ist auch die freiwillige Verpflichtung, andere zu unterstützen. Für mich heisst Hilfe jedoch nicht, das Geld anderer Leute zu verteilen, sondern Menschen zu engagieren und ihnen Arbeit zu geben, wodurch sie selber Geld verdienen und Selbstvertrauen gewinnen können.» Die Zusammenarbeit mit dem Werkheim Uster ist für Christoph Morach jedoch kein Sozialprojekt. Die Qualität seiner Produkte muss stimmen, sodass er mit seiner Firma in der Privatwirtschaft konkurrenzfähig bleiben kann. Aus der Perspektive von Christoph Morach ist dies bei der

16

Porträt

Nicht nur bei der geschäftlichen Zusammenarbeit mit dem IWAZ, Schweizerisches Wohn- und Arbeitszentrum für Mobilitätsbehinderte in Wetzikon, und dem Werkheim Uster kommt Christoph Morach in Kontakt mit Menschen mit einer Behinderung. Inzwischen haben sich auch in anderen Lebensbereichen Berührungspunkte ergeben. So nimmt er zum Beispiel Dienstleistungsangebote der Garteneinsatzgruppe des Werkheim Uster an und unterstützt in seiner Freizeit insieme Zürcher Oberland schon seit zehn Jahren als freiwilliger Fahrer und Begleiter bei Schwimmstunden. «Das mache ich, weil es Spass macht und ich gleichzeitig etwas für mich selber tun kann, wenn ich mich bewege – da ist auch etwas Selbstzweck dabei», lacht Christoph Morach. Anita Kupper, Kommunikation

Eine Mitarbeiterin zählt Nagelbriden für die Abpackung ab. Die gefüllten Kartonschachteln werden später zur Kontrolle noch abgewogen.


Dank Vorrichtungsbau sind komplexe Aufträge möglich Auch komplexe Arbeiten werden durch die Mitarbeitenden des Werkheim Uster für anspruchsvolle Kunden ausgeführt. Neben dem qualifizierten Personal sind es auch die optimal gestalteten Arbeitsplätze und die Spezialvorrichtungen und -geräte, welche mehrheitlich im Werkheim selber hergestellt werden, die die handicapierten Mitarbeitenden dazu befähigen.

Auftrag Damit auch anspruchsvolle und komplexe Aufträge qualitativ zur Zufriedenheit des Kunden, termingerecht abgeliefert werden können, braucht es genaue Vorabklärungen über die Machbarkeit des Auftrags.

Dieselben Personen und Maschinen wurden in derselben Zeit für beide Aufgaben benötigt, was sehr unbefriedigend war; ein Projekt litt immer unter diesem Engpass. Die Bedürfnisse jedoch, Spezialvorrichtungen einsetzen zu können, blieben.

Die wichtigsten Ressourcen sind die betreuten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die stärksten unter ihnen können meist ohne spezielle Vorrichtungen auch anspruchsvolle Arbeiten gut verrichten. Unsere Aufgabe ist es aber, dass auch diejenigen, welche schwerer handicapiert sind, vielfältige Arbeiten erledigen können. Arbeiten, die sie mit Stolz erfüllen und Abwechslung in den Arbeitstag bringen. Diese Aspekte machen es seit jeher nötig, Vorrichtungen und Spezialeinrichtungen zu bauen oder einzukaufen. In vielen Fällen ist es den Betreuungspersonen möglich, mit einfachen Hilfsmitteln die Arbeitsschritte zu vereinfachen. Oftmals sind aber neben den agogischen Kenntnissen auch mechanische, pneumatische oder gar elektrotechnische Fähigkeiten gefordert, um die guten Ideen auch umsetzen zu können. Und da hat es sich in der Vergangenheit gezeigt, dass sich im Alltagsgeschäft die Konstruktion und Ausführung der Vorrichtungen und die Produktion für die Kunden konkurrenzieren.

Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt. Immer und überall. Generalagentur Uster, Jean-Jacques Gueissaz Bankstrasse 19, 8610 Uster Telefon 044 905 91 11, Fax 044 905 91 12 E-Mail uster@mobi.ch, www.mobiuster.ch

Vorrichtungsbau

17


Die Sonderbetreuung von zwei nicht gruppenfähigen Mitarbeitenden musste neu geregelt werden. Die massiven Störungen in Form von Arbeitsverweigerung, verbaler und körperlicher Gewalt etc. in zwei Arbeitsgruppen machten es nötig, eine andere Betreuungsform zu entwickeln. Ein «Abschieben» der beiden jungen Männer kam für uns nicht in Frage. Einzelbetreuung oder eine Kleinstgruppe im Bereich Produktion versprachen optimale Resultate. Das Zusammenführen dieser zwei Sonderaufgaben – einerseits die Notwendigkeit, Vorrichtungen zu erstellen, und andererseits eine neue Betreuungsform für die oben erwähnten Mitarbeitenden zu finden – war die Lösung. Vor knapp fünf Jahren entstand die neue Kleingruppe Vorrichtungsbau. Zwei Betreuungspersonen mit technisch-handwerklicher Ausbildung, agogischem Flair und mit «beiden Füssen am Boden» stellen die Spezialvorrichtungen her und begleiten die beiden jungen Männer in ihrem Arbeitsalltag.

Beispiel Aramis Ringgenberg erzählt: «Mit den Vorrichtungen, die wir sehr rasch und kostengünstig herstellen, wird es auch möglich, fast unerreichbare Ziele zu realisieren. Von der Idee über die Planung bis hin zur Herstellung der Vorrichtungen und Maschinen wird alles in unserer Werkstatt in der Produktion abgewickelt. Die Probleme werden analysiert und Lösungen oder Änderungen schnell, unkompliziert und zweckmässig umgesetzt. Mit den Produktionsgruppen arbeiten wir sehr eng zusammen und nutzen das Wissen der verschiedenen Spezialisten und deren Infrastrukturen. Die betreuten Mitarbeiter im Vorrichtungsbau sind immer wieder eine grosse Hilfe, wenn es ums Testen der neuen Vorrichtungen geht. Sie zeigen die Schwachstellen auf und weisen auf Verbesserungen hin. Ihre Aussagen sind wichtig, denn am Ende der Entwicklung arbeiten die Betreuten Tag für Tag mit den Maschinen oder Vorrichtungen und sie sollen sich wohlfühlen dabei.

18

Vorrichtungsbau

Alte Maschinen, Geräte oder Vorrichtungen, die das Werkheim einmal gekauft hat und die jetzt ersetzt werden müssen, werden durch uns repariert oder neu hergestellt. Ein konkretes Beispiel ist eine in die Jahre gekommene Rollenschneidmaschine. Mit diesem Gerät werden Kartonrollen in 25 mm breite Streifen geschnitten, die dann für die Herstellung von K-Lumets gebraucht werden. Am einfachsten wäre es gewesen, das Gerät nachzubauen. Da aber ein paar Details Verschleisserscheinungen gezeigt haben, entschied ich, die Rollenschneide komplett neu zu zeichnen, zu berechnen und herzustellen. Das Grundprinzip des alten Geräts habe ich übernommen. Es sind immer kleine Details, die das Funktionieren einer Maschine ausmachen. Während dem Bau einer Vorrichtung bin ich immer leicht angespannt, da ich meistens erst am Schluss weiss, ob ich das Ziel erreicht habe oder ob ich nochmals über die Bücher muss. Entstanden ist nun eine neue Rollenschneidmaschine, die alle Kriterien erfüllt: leichte Bedienbarkeit, sicher und ungefährlich für den Bedienenden, rationell, robust und nahezu wartungsfrei. Wenn die betreuten Mitarbeitenden gerne mit den Vorrichtungen arbeiten und das Ergebnis den strengen Vorgaben und Toleranzen entspricht, bin ich zufrieden. So eine Vorrichtung verbindet die unterschiedlichsten Menschen im Werkheim. Im Laufe der Entwicklung einer neuen Maschine kommen immer viele Anliegen, Vorgaben und Wünsche zusammen, die zu einem Ganzen zusammengeführt werden sollen.» Aramis Ringgenberg, Vorrichtungsbau, und Daniel Bachmann, Geschäftsbereichsleiter Arbeit


Hier sind wir stark – «d Hotellerie hebed zäme» Aus der Zusammenführung der Bereiche Hauswirtschaft und Gastronomie entstand vor einem Jahr der neue Arbeitsbereich Hotellerie. Dieser hat sich seither positiv entwickelt.

Betreute

Pe r s o n

Wohnen

al

Gruppenlei tung eichs l ei tu Ber ng

Verwaltung Arbeit Hotellerie

Wäscherei Küche

8610

Betriebsunterhalt / Reinigung

G ä s te / g e m einsame Festivitäten Bei der Einführung des Bereichs Hotellerie wurden langjährige Betreute und Personal mit neuen Betreuten und neuem Personal vereint. Mitarbeitende mit unterschiedlichen Arbeitsphilosophien und Denkensarten haben sich innerhalb kurzer Zeit zu einer dynamischen, flexiblen und vor allem motivierten Arbeitsgemeinschaft zusammengefunden. Durch den Ausbau von Wohn- und Arbeitsplätzen und durch die Eröffnung der externen Gastronomie konnten zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden: Festangestelltes Personal 35 Personen Pool-Mitarbeitende (Vertrag auf Abruf) 5 Personen Lehrling Fachausweis 1 Personen geschützte Arbeitsplätze (Betreute) 26 Personen IV-Anlehre (Betreute) 2 Personen Total Mitarbeiter Hotellerie 69 Personen

Zwölf Personen des festangestellten Personals werden dieses Jahr den Einstiegskurs von Agogis absolvieren, drei davon sind diplomierte Diätköche, einer ist Gastronomiekoch und zwei Personen haben eine Ausbildung als Hotelier / Restaurateur HF. Es ist uns weiterhin wichtig, die Fachkompetenz mit agogischem Wissen zu ergänzen und so eine optimale Betreuung zu gewährleisten.

Bereichsübergreifende Zusammenarbeit Der Bereich Hotellerie beliefert sämtliche Bereiche und somit sämtliche Betreute und Mitarbeitende des Werkheims mit unterschiedlichsten Dienstleistungen – sei es mit dem Morgen-, Mittag- oder Abendessen, der Organisation von internen Anlässen, mit der Reinigung von Arbeitsplätzen oder Wohngruppen, mit Reparaturarbeiten, Schlüsselservice, Umgebungsarbeitern, Entsorgung, mit Fahrdiensten oder auch mit

Hotellerie

19


frisch gewaschener und sorgfältig gebügelter Wäsche. Umgekehrt wirken viele Bereiche mit, insbesondere die öffentlichen Angebote des Bereichs Hotellerie attraktiv zu gestalten: – Die Gärtnerei liefert die Blumendekoration für das 8610 und das Stadtparkcafé wie auch individuelle Gästewünsche für Blumenschmuck bei Festanlässen. Sie zieht und trocknet Kräuterund Früchtetees für die Hotellerie. – Bei Grossanlässen wie Werkheimfest oder Stadtfest können wir auf die tatkräftige Unterstützung der Garteneinsatzgruppe zum Aufbauen von Festzelten und Bühnen zählen. – Mitarbeitende des Vorrichtungsbaus schweissen moderne, auf das 8610 massgeschneiderte Metall-Windlichter für die Gartenterrasse. – Die Werkstatt «Kreativ» goss Betonkerzenständer und gestaltete auch die «Gemüsestühle» für die Sommerlounge des Restaurants 8610.

– Die Textilwerkstatt näht die viel bewunderten und oft gekauften Cachepots aus Blachenstoff; der Blumenschmuck darin wird von der Gartengruppe saisonal eingesetzt. – Verschiedene Ateliergruppen gestalten kreativ und passend diverses Dekomaterial und Bilder. – Die Druckerei bedruckt die Einmachgläser für den Verkauf von Hirschpfeffer, Tomatensauce oder Einmachgerichten, die vom 8610 über die Gasse verkauft werden, wie auch die T-Shirts der Mitarbeitenden, sowie grossformatige Drucksachen für das Stadtparkcafé. Vor allem die betreuten Mitarbeitenden sind stolz auf das Selbsterschaffene und weisen oft darauf hin, wo sie überall für die diversen internen und externen Hotellerie-Festanlässe oder bei der Stadtparkund 8610-Dekoration mitgearbeitet haben. Durch das

Abgebildet ist die Service- und Küchenbrigade zusammengefügt aus Mitarbeitenden der Wäscherei, der Reinigung, des Betriebsunterhalt sowie Personal aus dem Bereich Wohnen beim Einweihungsfest.

20

Hotellerie


Die gegenseitige Unterstützung, die Zusammenarbeit und die flexiblen Seitenwechsel innerhalb des Bereichs Hotellerie ergänzt den Arbeitsalltag mit neuen spannenden Aufgaben und fördert den Zusammenhalt und Motivation der Betreuten und des Personals. Hier sind wir stark! Einbeziehen anderer Bereiche vertieft sich der Kontakt unter den Mitarbeitenden, die Zusammengehörigkeit wird gefördert, die gefühlte örtliche Distanz zum Turicum wird verringert. Hier sind wir stark!

Bereichsinterner Austausch Nicht nur bereichsübergreifend, vor allem bereichsintern ist die Zusammenarbeit stark: – Bei grossen Banketten helfen die Mitarbeitenden der Wäscherei den Servicemitarbeitenden der Gastronomie, Servietten zu falten und die Tische aufzudecken. – Die Mitarbeitenden der Reinigung sind in grössere Bankette des Restaurants involviert und helfen tatkräftig mit und aus. – Das 8610-Team übernimmt die Reinigungsarbeiten des Restaurants, die Grossflächenreinigung wie auch die Toilettenreinigung. – Die Küche unterstützt das Reinigungsteam am Standort Turicum bei Personalengpässen. – Betreute und Personal vom Betriebsunterhalt unterstützen die Gastronomie logistisch bei Festivitäten, beim Bereitstellen der Räumlichkeiten für Leidmahle, Seminare und Sitzungen oder auch bei Grossanlässen wie dem Werkheimfest. – Durch die Ausweitung der geschützten Arbeitsplätze ist es möglich, die Betreuten im Stadtparkcafé wie auch im 8610 im Austausch mit direktem Gästekontakt arbeiten zu lassen. – Bei grossem Arbeitsaufkommen in der Wäscherei können Betreute aus der Reinigung, dem Betriebsunterhalt oder der Gastronomie disponiert werden, um die Arbeit zu bewältigen.

Maik Kunz, Bereichsleiter Hotellerie

8610-Rezept Ustermer Bio-Heusuppe mit Riesling Silvaner für 4 Personen Zutaten: 1 kleine Zwiebel 40g weisser Lauch 40g Knollensellerie 20g Bio-Heu* 1 gestrichener Esslöffel Mehl 1 Liter Gemüsebouillon 0,5 dl Rahm 1 dl Riesling Silvaner Zubereitung: Zwiebel fein hacken, Lauch und Sellerie in kleine Würfel schneiden und alles in Butter andünsten. Das Mehl zum Gemüse geben und kurz mitdünsten. Die Gemüsebouillon hinzugeben und auf mittlerem Feuer ca. 20 Minuten weich kochen. Wenn das Gemüse weich ist, die Suppe mixen. Jetzt kommt das Bio-Heu dazu, die Suppe nochmals aufkochen, ca. 5 Minuten ziehen lassen und durch ein feines Sieb in eine Pfanne giessen. Vor dem Servieren den Rahm und den Riesling Silvaner hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Stabmixer aufschäumen. Lisa Deschermeier, Restaurant 8610 * Das Bio-Heu und weitere Bio-Produkte beziehen wir von Claudia Flury vom Gesundheitsdienst.

Hotellerie

21


Wunschliste – herzlichen Dank für Ihre Spende! Nach einem Jahr Pause probt die beliebte WerkheimMusikband Musikuss wieder und freut sich auf ihre nächsten Auftritte. Die Band ist zum Beispiel am Werkheimfäscht am 30. Juni auf der Bühne zu sehen. Doch ein Instrument fehlt der Musikgruppe noch: Musikuss wünscht sich eine «Schnurregiige». Dieser besondere Wunsch, aber auch andere Wünsche der Band sowie von Wohn- und Arbeitsgruppen aus dem Werkheim, stehen auf unserer Wunschliste. Der bestehende finanzielle Rahmen aus Produktionserträgen und staatlichen Beiträgen setzt dem Werkheim gelegentlich enge Grenzen. Daher sind wir auf Spenden angewiesen, um kleinere und grössere Wünsche zu ermöglichen und so für die betreuten Menschen ein bedeutender Mehrwert zu schaffen, der sonst nicht möglich wäre. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei helfen, solche Wünsche zu realisieren. Kissen für Sofas in den Wohngruppen, je

CHF 30.–

Mundharmonika für Musikuss

CHF 50.–

Drei Mikrofonständer für Musikuss, je

CHF 50.–

Heizöfeli für den Proberaum von Musikuss CHF 100.– Dörrgerät für Gärtnerei (Tee, Kräuter)

CHF 130.–

Messlatte für Gesundheitsdienst

CHF 150.–

Akkuschrauber für Produktionsgruppe

CHF 190.–

Unterhalt für Velos von Wohngruppen

CHF 200.–

Arbeitstische für Ausbildungsgruppe

CHF 500.–

Tischwaage zum Auszählen leichter Teile CHF 1‘880.– Revision der Tampondruckmaschine

CHF 2‘500.–

Schmelzwanne für das Schmelzen von Wachs (Herstellung Anzündhilfen)

CHF 3‘600.–

Sodawasseraufbereitungsanlage (für Trinkwasser am Standort Turicum) CHF 7‘000.–

22

Wunschliste

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung – jeder Beitrag ist herzlich willkommen. Postcheck 80-85-1 Stiftung Werkheim Uster IBAN CH38 0900 0000 8000 0085 1 Falls ein Wunsch mehrmals erfüllt wird, erlauben wir uns, die entsprechende Spende für andere Wünsche zugunsten von Menschen mit einer Behinderung einzusetzen.


Werkheim Uster – Produktion & Dienstleistung Druck

Gartenarbeiten

Vom technischen Artikel über den Kunststoffkoffer bis zum Kugelschreiber – wir drucken im Tampondruckverfahren einoder mehrfarbig bis zu einem Durchmesser von 80 mm auf alle gängigen Materialien. Im Siebdruckverfahren bedrucken wir Werbeartikel und Textilien (Switcher-Net-Partner).

Unsere Garteneinsatzgruppe bietet Privaten, industriellen Betrieben oder Liegenschaftenverwaltungen diverse Gartenund Unterhaltsarbeiten an: Rasenmähen, Laubrechen, Kleingehölze und Stauden schneiden oder Gärten neu anlegen.

Emu Holzverarbeitung Wir realisieren für Sie individuelle Kundengeschenke, Gebrauchs- und Dekorationsartikel aus Holz (Serien ab 30 Stück).

Mechanische Bearbeitung Wir sägen, drehen, fräsen oder bohren alle gängigen Materialien mit CNC-Maschinen oder konventionell. Von der Materialbeschaffung bis zur Spedition bieten wir die ganze Dienstleistungspalette, u.a. für Kunden aus der Flugzeug- und Textilmaschinenindustrie.

Montage Wir montieren in mittleren bis grossen Serien einfache bis anspruchsvolle Baugruppen oder komplette Produkte. Unsere Kunden sind u.a. Betriebe aus den Sektoren Apparatebau, Elektrozubehör oder Fertigungsautomation.

Textil Wir weben für Sie von Hand Ihre persönlichen, nach Ihren Wünschen designte Textilien, wie z.B. Tischsets, Saunatücher oder Taschen. Auch Näharbeiten führen wir gerne für Sie aus.

K-Lumet Mit der Anzündhilfe K-Lumet entfachen Sie ohne Kleinholz und Papier geruchsfrei ein Feuer. Ein Docht, Restenholz, Ringe aus Kartonrollen und Kerzenresten sind die Bestandteile der K-Lumets.

Einsätze vor Ort Kann die Arbeit nicht in unseren Werkstätten erbracht werden, kommen wir gerne zu Ihnen und erledigen den Auftrag in Ihren Firmen-Räumlichkeiten. Wie auch andere Kunden schätzt z.B. das Migros Verteilzentrum in Volketswil, wo eine unserer Einsatzgruppen fest stationiert ist, diesen Service sehr.

Versand und Verpackung Wir konfektionieren, verpacken, kuvertieren, etikettieren, frankieren, falten, heften, lochen, kleben und sortieren Ihre Mailings, Schulungsunterlagen oder Musterbücher. Auch das Abzählen, Abfüllen und Verpacken von Schüttgütern gehört zu unseren Kernkompetenzen.

Geschenke, Spielsachen aus Holz, Dekorationsartikel, Grusskarten, Eigenprodukte und Alltagsgegenstände in originellem Design finden Sie in unserem Verkaufsladen Emu.

Gärtnerei Ein vielfältiges Sortiment an selbstgezogenen Kräutern erwartet Sie in unserer Gärtnerei mit integriertem Verkaufslokal. Ebenso arrangieren wir Gestecke als Grabschmuck oder zur Dekoration.

8610 – Restaurant | Bar | Events | Garten In unserem neuen Restaurant 8610 mit Bar und Garten bereiten wir einheimische Produkte mediterran zu. Zudem organisieren wir für Sie Bankette für bis zu 120 Personen in unseren Räumlichkeiten und Caterings für 40 bis 300 Personen im Raum Zürcher Oberland.

Stadtparkcafé Im Stadtparkcafé in Uster bewirten wir Sie gerne von April bis Oktober. Auf Anfrage bieten wir auch Aperitifs für Gruppen bis 30 Personen.

Kontakt Produktionsaufträge Seestrasse 110f 8610 Uster T 044 575 25 55 produktion@werkheim-uster.ch Gartenarbeiten Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 12 garteneinsatz@werkheim-uster.ch Emu Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 69 emu@werkheim-uster.ch www.emu.ch Gärtnerei Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 65 gaertnerei@werkheim-uster.ch Stadtparkcafé Landihalle 8610 Uster T 043 497 85 05 8610 Restaurant Bar Events Garten Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T Reservationen 044 940 8610 T Events 044 943 17 41 8610@werkheim-uster.ch

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite www.werkheim-uster.ch.


Ab 1. April wieder täglich geöffnet Apéros für Gruppen bis 30 Personen im Stadtpark. Reservationen unter Telefon 044 943 17 41

Unsere Öffnungszeiten Montag – Freitag 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr Samstag 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr Sonntag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Bei schönem Wetter auch längere Öffnungszeiten. Landihalle Quellenstrasse 8610 Uster T 044 943 17 47 www.werkheim-uster.ch

Zämehebe 1/2012  

Hauszeitschrift des Werkheim Uster

Zämehebe 1/2012  

Hauszeitschrift des Werkheim Uster

Advertisement