we love handmade MAG #3

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Das erste รถsterreichische D.I.Y. Online Magazin


we love handmade MAG Das erste österreichische D.I.Y. Online Magazin Issue 3 Medieninhaber/Herausgeber: Anna Heuberger Gumpendorfer Straße 81/3/40 A-1060 Wien

Art Direktion & Grafik Kerstin Sterl

Fotos Anna Heuberger – sofern nicht anders angegeben

Illustration Andrea Kollar

Contributors Michaela Ambos, Susan Brooks-Dammann, Julia Darwiche, Daniela Gaigg, Petra Gschwendtner, Antonia Kögl, Benedikt Steinle, Sonja Planeta, Teresa Hammerl, Jana Mänz, Susanne Zimmel

Lektorat Thomas Bettinger, Florian Kubat, Friederike Kohsem

Kontaktinformationen: Internet: welovehandmade.at www.facebook.com/welovehandmade.at E-Mail: mag@welovehandmade.at Jegliche Reproduktion nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder.

© Oktober 2013, Wien we love handmade MAG


Editorial

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d.i.y. Superhelden-Photo-Booth

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Who is who? Das Team

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interview Minifeast

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food 3 Gänge in 60 Minuten

51 55

Julias Kolumne: So viele Tutorials …

5

d.i.y. Pompom

7

Michaelas Fundstücke: Weihnachtliche

food Ein Teig zwei Kuchen

9

d.i.y. Türkranz

57

d.i.y. Kameragurt

15

d.i.y. Fototipps

61

d.i.y. Täschchen

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d.i.y. Holzschmuck

67

d.i.y. Kürbisschnitzen

23

food/d.i.y Etagere und Scones

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print Rezeptkarten

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d.i.y. Salzteiganhänger

75

print Geschenkpapier: Herbst

29

print Geschenkpapier: Weihnachtliche Stimmung

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interview Feschmarkt

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Teresas Märchen: Schnurstracks in die Kälte

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d.i.y. Geburtstags-Photo-Booth

35

d.i.y. Lebkuchendorf

81

Michaelas Fundstücke: Winter is coming

37

Vorschau

85

d.i.y. Stricken

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Editorial


Boom, bang, woooow, wir sind zurück!

Der Sommer ist vorbei und wir haben ihn ausgiebig genutzt. Die heißesten Tage des Jahres haben wir Superheldinnen nicht nur mit Welt retten, sondern auch mit backen und basteln verbracht, um dir rechtzeitig zur kuscheligen Jahreszeit das neue we love handmade MAG vorlegen zu können. Wie schon bisher voll gepackt mit D.I.Y.-Tutorials, Rezepten und Kolumnen, kommen diesmal auch spannende Interviews dazu. Auch einige Gastblogger, die sich für dich Tolles überlegt haben, sind wieder mit im MAG. Unsere dritte Ausgabe beschäftigt sich mit Herbst- und Winterthemen, die dich inspirieren werden. Über dein Feedback freuen wir uns natürlich wieder sehr, schreib uns an mag@welovehandmade.at oder hinterlasse uns eine Nachricht auf unserer Facebook-Seite.

Anna & Kerstin


illustration von Andrea Kollar

Das team

Anna, Petra, Michi, Kerstin & Teresa Die we love handmade D.I.Y-Girl-Gang, bestehend aus Anna, Petra, Michaela, Kerstin und Teresa, bekam auch in der dritten Ausgabe wieder tatkräftige Unterstützung von Kreativen aus der Bloggerszene. Seit dem ersten MAG sind Andrea, Julia und Frau Ziii mittlerweile Stammspielerinnen bei uns. Für diese Ausgabe bekommt ihr außerdem D.I.Y.s und selbstgemachte Köstlichkeiten von Daniela, Sonja, Toni & Bene serviert und erstmals haben wir auch ein Fototutorial von Jana & Susan für euch.

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Who is who? Das Team


Jana & Susan

And rea

Frau Ziii Daniela

Julia

Sonja

Toni & Bene


Julia Darwiche Emanzipation zum selber Machen Nach dem großen Sommerloch muss unsereins ordentlich angasen: it’s D.I.Y. time! Kürbisse schnitzen, Laternen falten, Kerzen gießen, Lebkuchenhäuser bauen, Kränze binden und zwischendurch Geschenke basteln. Während das manche D.I.Y. Spezialisten in romantischer Vorfreude auf die folgenden Wochenenden schwelgen lässt, werden meine Hände feucht und wundersamer Weise fängt mein rechtes Auge leicht zu zucken an. Hallo, ich heiße Julia und D.I.Y. macht mich nervös. Es ist eine dreifaltige Nervosität, die sich da bei mir breit macht, denn ich weiß schon genau was kommt. Der Zwang Ich muss doch auch unbedingt meine Zuckerdose selbst beschriften, allen meinen Schnürsenkeln violetten Farbverlauf verpassen und den Korb für mein Fahrrad selber flechten. Als großes Bündel Euphorie besorge ich alles, was ich brauchen werde, und lege los. Doch weil

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Julias Kolumne: So viele Tutorials …

ich es zu sehr will, wird es ein verkrampfter Akt, der mich zeitweise stark an meine Geographiematura erinnert. Nach meinem Lieblingsschritt „einmal in die Hälfte falten“ muss ich geduldig „warten bis es trocknet“ und dann sitze ich da: ein Häufchen Elend, das bemerkt, dass das eigene D.I.Y.-Ding nicht so schön ist, wie das von der Lieblingsbloggerin. Wie machen sie das wohl, die tollen Selbermacherinnen? Was haben sie in ihren Fingern, das ich nicht habe? Warum können sie gerade Linien schneiden? Wo haben sie wohl gelernt, mit den Filzstiften nicht über die Linien zu malen und w.a.r.u.m. wissen sie, dass man immer immer immer etwas unterlegen muss? Schwer enttäuscht durch meine Niederlage hat sich ein dicker Kloß in meinem Hals eingenistet. Aber wer würde aufgeben? Ich, selbstbewusste Bastlerin mit gesundem Stolz, sicher nicht. Also geht es weiter, schließlich ist noch einiges zu tun!


Das Scheitern Gedemütigt muss ich das Bastelchaos beseitigen. Ich kann wohl doch nicht alles. Mit letzter Kraft kippe ich die D.I.Y.-Leichen in den Mistkübel, werfe mich dramatisch auf mein Bett, lasse dem Kloß in meinem Hals freien Lauf und fange an zu heulen. Weil ich kann.

illustration von Andrea Kollar

Der Masochismus Anstatt wie sonst auch immer meine Hab-ichprobiert-war-nichts-für-mich-Mentalität an den Tag zu legen, kreiere ich weiter Schritt für Schritt meine eigene Verzweiflung. Inmitten von Filzkugeln, Pauspapier, Wasserfarben, Stickgarn und mir unbekannten Werkzeugen gebe ich mehr als mein Bestes. Es ist ja nicht so als wäre es mit einem D.I.Y.-Projekt zu Ende. Mir darf kein Tutorial durch die Finger gleiten. Meine Bastelattacke gerät außer Rand und Band, bis ich zwei Finger zusammenklebe und Glitzer in mein zuckendes Auge bekomme.

Manchmal muss einfach der Druck raus. Aber dann habe ich eine Offenbarung: Spaß – darum geht es doch beim Selbermachen! Ein schneller Anruf genügt und meine beste Freundin Basteltante kommt auf einen Sprung vorbei. Wir machen Kaffee, schnipseln, hören Musik, kichern, zeichnen, kleben, tratschen und zwar alles selber, aber zu zweit. We do it ourselves. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich schnuppere hier einen neuen Trend: D.I.O. Schief laufen kann dabei auch nichts, weil ja zwei extra Hände zur Verfügung stehen. Und wenn doch, dann kann man immerhin noch die beste Freundin auslachen.


Wollpompom Du brauch st: Haarreifen Wolle Karton Zirkel Nadel & Faden Schere

Für diesen Haarreifen habe ich Pompoms mit 9 cm, 4,5 cm und 3,3 cm Durchmesser verwendet. Zeichne mit einem Zirkel Kreise auf einen

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d.i.y. Pompom

Karton, schneide diese 2x aus und mache ein 2cm großes Loch mit der Schere. Du wickelst von der Mitte nach außen oder umgekehrt und sobald du ca. eine 1 cm Erhöhung hast, schneidest du die Wolle zwischen den beiden Kartonscheiben auf. Bevor du die Scheiben auseinandernimmst, bindest du die Wolle mit einem weiteren Faden ab. Jetzt sind die einzelnen Fäden fixiert und den Karton kannst du später wieder verwenden. Der fertige Pompom wird noch ein wenig fassoniert und dann mit Nadel und Faden an den Haarreifen angenäht.


Pompom Blüte

Konzept und Fotos von Anna Du brauch st:

luss Kette mit Versch deren Stoff Tüll oder einen an Nadel & Faden Stoffschere t du auf Vorlagen findes unserem Blog

Suche dir einen Tüll aus. Schneide daraus mit unserer Vorlage mindestens 13 Kreise aus. Nimm einen Tüllkreis, falte ihn zur Hälfte und dann noch ein Mal bis zur Hälfte. Nimm einen Faden, stich durch die erste Blütenspitze und wiederhole dies mit allen anderen Kreisen. Nähe die 13 Tüllblütenblätter aneinander. Fixiere mit ein paar Stichen den TüllPompom an der Kette und schon bist du fertig!


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food Ein Teig zwei Kuchen


Herbsliche Kuchen von Frau Zii So geht ’s:

Du brauch st:

für den Teig 250 g Mehl 250 g eiskalte Butter 1 gestrichener TL Salz 6 EL eiskaltes Wasser

Butter in kleine Stücke schneiden und bis zur Weiterverwendung kurz ins Tiefkühlfach geben. Mehl, Salz und Zucker vermengen und die Butter untermischen. Mit der Küchenmaschine verarbeiten bis eine bröselige Masse entstanden ist und die Butterstücke nicht mehr größer als Erbsen sind. Alternativ dazu kannst du die Butter mit den Fingerspitzen einarbeiten. Allerdings darf die Butter sich dabei nicht zu stark erwärmen. Also, mach’s kurz! Anschließend das Wasser dazugeben und einarbeiten bis alles gut vermischt, aber kein richtiger Teig entstanden ist. Es dürfen ruhig noch ein paar Butterstücke drin sein. Zum Schluss auf ein Brett geben und mit den Händen zu einer Kugel formen, aber nicht kneten. In Frischhaltefolie wickeln und mit den Händen zu einer flachen Scheibe formen. Im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen.


Du brauch st: So geht ’s: Birnen schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Dann in Spalten schneiden und mit dem Zitronensaft vermischen. Zwetschken entkernen und vierteln. Butter in einer Pfanne mit möglichst großem Boden bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zucker gleichmäßig einstreuen, sodass der Boden damit bedeckt ist und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Auf keinen Fall umrühren, schwenken oder sonstwie bewegen. Nur darauf achten, dass der Zucker nicht verbrennt. Sobald der Zucker karamellisiert ist, die Birnen einlegen und den Zimt einstreuen. Dabei wird sich das Karamell teilweise verfestigen. Vorsichtig umrühren und ungefähr 5 Minuten dünsten lassen bis das Karamell sich wieder verflüssigt und die Birnen fast weich sind. Dann die Zwetschken dazugeben und nochmal dünsten lassen. Zum Schluss noch den Cognac dazu geben und leicht einkochen lassen, bis der Alkohol sich verflüchtigt hat. Auskühlen lassen.

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food Ein Teig zwei Kuchen

ig

epts für den Te Die Hälfte des Grundrez 4 große Birnen 300 g Zwetschken trone Saft von einer halben Zi

30 g Butter 3 EL Kristallzucker 1/2 TL gemahlener Zimt 1 Stamperl Cognac r 1 Handvoll Mandelblätte r-Milchmischung) 1 EL Milch (oder Eidotte eiß eventuell ein bisserl Eiw Den Teig auf einer bemehlten Unterlage dünn auswalken und mit Eiweiß bepinseln. Das verhindert, dass der Boden durch die Fülle zu stark aufweicht. Die Fülle darauf verteilen und dabei einen Rand von ungefähr 5 cm lassen. Überschüssigen Saft aufheben und Limonade draus machen, sonst wird der Kuchen gatschig. Die Ränder einschlagen und dabei alle paar Zentimeter eine Falte legen. Die Ränder mit Milch bepinseln und mit Mandelblättern bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ungefähr 40 Minuten goldbraun backen.



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food Ein Teig zwei Kuchen


Du brauch st:

ig Grundrezept für den Te 1,5 kg säuerliche Äpfel trone Saft von einer halben Zi 30 g Butter 4 EL Kristallzucker tnuss 2 Msp geriebene Muska 1/2 TL gemahlener Zimt

1 Stamperl Cognac 1 Ei 1 EL Milch 1 EL grober Kristallzucker d für Die Menge ist ausreichen em eine große Pieform mit ein Durchmesser von 28 cm.

So geht ’s: Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Dann in Spalten schneiden und mit dem Zitronensaft vermischen. Zucker karamellisieren wie im Rezept davor. Sobald der Zucker karamellisiert ist, die Äpfel einlegen und den Zimt einstreuen. Dabei wird sich das Karamell teilweise verfestigen. Vorsichtig umrühren und ungefähr 5 Minuten dünsten lassen, bis das Karamell sich wieder verflüssigt und die Äpfel schön weich sind. Die Dauer hängt von der Apfelsorte ab. Zum Schluss noch den Cognac und die gerieben Muskatnuss dazu geben und leicht einkochen lassen, bis der Alkohol sich verflüchtigt hat. Auskühlen lassen. Das Ei trennen. Eigelb mit Milch gut verrühren und das Eiweiß leicht aufschlagen. Den Teig in zwei Hälften teilen und jede auf einer bemehlten Unterlagen dünn auswalken. Mit einer Hälfte den Boden einer Pieform auslegen und mit Eiweiß bepinseln. Das verhindert, dass der Boden durch die Fülle zu stark aufweicht. Die karamellisierten Äpfel darauf verteilen und die zweite Teighälfte darüber legen. Die Ränder fest andrücken und verzieren. In der Mitte den Deckel sternförmig einschneiden und mit dem Eidotter bepinseln. Die Ränder dabei auslassen, damit sie nicht zu schnell bräunen. Mit dem restlichen Zucker bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ungefähr 40 Minuten goldbraun backen.


Konzept und Fotos von petra und kerstin Wie du weiĂ&#x;t, fotografieren wir alle gerne und viel. Da mĂźssen natĂźrlich auch die Kameras dazu passen.

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d.i.y. Kameragurt


Du brauchst: Stoffgurt 2 Karabiner Textilfarbe Malerklebeband Stickgarn Schmucksteine Schmuckkleber Kunstleder Nadel Faden


So geht’ s: Du schneidest den Stoffgurt deiner Wahl auf die Länge zu, die dir und deiner Kamera am angenehmsten sind. Entscheide dich für eine Methode. Wir haben gestickt, gemalt und Schmucksteine aufgeklebt. Mit dem Stickgarn stickst du ein Muster auf deinen Gurt. Wir haben uns für herbstliche Blätter entschieden. Die Schmucksteine sind mit Nagellack bemalt und anschließend aufgeklebt und genäht worden. Für den angemalten Gurt haben wir zuerst das Band mit Malerklebeband abgeklebt und dann die Textilfarbe aufgetragen.

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d.i.y. Kameragurt


Für alle Techniken geht es dann mit den Karabinern weiter. Fädle zuerst das dünne Gurtband durch den Karabiner, nähe es danach an das Band an. Jetzt nur noch das Kunstleder zurecht schneiden und damit die Stelle überdecken, wo beide Gurte zusammen kommen. Den Gurt an der Kamera befestigen und fertig!


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d.i.y. T채schchen


Konzept die kleine Botin Fotos von Anna Du brauchst: 0,5 m beschichteter Stoff 0,5 m Baumwollstoff 1 m Schrägband 75 cm x 5 cm Gurtband oder beschichteter Stoff Druckknopf

Seit meine Tochter auf der Welt ist, nähe ich viele Alltagsdinge selber. Daraus hat sich mein Label „DGeinzelstück“ entwickelt. Es macht Spaß! Die Anforderung und das Können steigen mit jedem Stück … Hier im Tutorial zeige ich dir eine Kindergarten-Tasche.


So geht’s: Der Schnitt ist sehr einfach anzufertigen: Die Basis bildet ein DIN A4-Blatt, Hochformat. Das ist die Rückseite und die Klappe. Die Klappe wird auf der Höhe von 18 cm von hinten nach vorne umgeklappt. Daraus ergibt sich das Maß für die Vorderseite (21 cm x 18 cm). Der Boden ist 21 cm x 6,5 cm und die Seitenteile je 6,5 cm x 18 cm. Dafür brauchst du von jedem Stoff zwei deckungsgleiche Teile. Nun die Teile aus beiden Stoffen zuschneiden, dabei ca. 1,5 cm Nahtzugabe berücksichtigen. Dann die Teile nach und nach rechts auf rechts zusammenstecken und nähen. Du hast dann zwei Taschen, die in Folge ineinander gesteckt werden. Dafür die Außenseite nach dem Nähen wenden und die Innenseite (links auf links) in die Tasche stecken.

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d.i.y. Täschchen


Die Ränder der Tasche werden nun mit dem Schrägband versäubert: Gut feststecken lohnt sich hier, das Ergebnis wird dadurch recht gleichmäßig! Für eine bessere Stabilisierung werden die Seitenteile in Falten gelegt und mit dem Gurtband angenäht. Am Schluss wird noch das Gurtband angenäht. Am Besten doppelt an den Seitenteilen feststeppen. Den Druckknopf an der Klappeninnnenseite und passend auf der Vorderseite anbringen. Viel Spaß und gutes Gelingen!!


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d.i.y. K端rbisschnitzen


Konzept und Fotos von kerstin Zu Halloween ist es ja meist gruselig. Zu spookie darf es bei mir aber nicht sein. Daher habe ich meine Kürbisse dieses Jahr weniger gespenstisch gestaltet.

Du brauchst: Kürbis Messer Löffel Vorlagen Stift Linolschnitzwerkzeug


So geht’s: Zuerst muss der Kürbis ausgehöhlt werden, dazu den „Deckel“ dekorativ aufschneiden und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Dann kann das Fruchtfleisch ausgelöffelt werden. Je nach Kürbisart ist das Fleisch weicher oder härter. Die Wand, an der geschnitzt wird, sollte möglichst dünn sein. Mit einem schwarzen Stift das Muster oder Motiv aufmalen. Jetzt mit dem Linolwerkzeug die Außenschicht wegschneiden. Achtung, das Werkzeug ist scharf, immer vom Körper weg schneiden. Auch nicht zu tief schneiden, es soll eine Schicht Kürbis stehen bleiben. Darauf achten, dass es verschiedene Klingen beim Werkzeug gibt. Du kannst hier nach Stärke variieren.

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d.i.y. Kürbisschnitzen


Nach dem Schnitzen eine Kerze in den Kürbis stellen und sehen, ob die Wand dünn genug ist. Wenn das Licht nicht durchscheint, noch etwas mit dem Löffel an der Innenseite nachbearbeiten. Wer einen Speisekürbis verwendet hat, kann aus dem Fruchtfleisch Leckereien kochen. Auf der nächsten Seite findest du ein Rezept für eine köstliche Kürbissuppe.


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print Rezeptkarten


Design und Fotos von kerstin Weil es in unserem Magazin wirklich viele Rezepte gibt und wir die gerne aufheben wollten, dachten wir uns: Wir machen ein Rezeptb端chlein zum Sammeln. Und vielleicht brauchst du ja auch eine Rezeptsammlung? Auf unserem Blog kannst du drei verschiedene Rezeptkarten zum selbst Ausf端llen herunterladen.


Geschenkpapier-Set von Anna & Kerstin

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print Geschenkpapier Herbst


Namenskärtchen kannst du hier herunterladen.

Auch in der gruseligen Zeit des Jahres müssen ab und zu Geschenke verpackt werden. Um auch jetzt das passende Papier zur Hand zu haben, haben wir für euch zwei Papiere entworfen. Von unserem Blog könnt ihr beide herunterladen.


Interview von teresa Im Herzen des 16. Wiener Gemeindebezirks, genauer gesagt in der Ottakringer Brauerei, hat sich ein regelmäßig stattfindendes Marktfestival angesiedelt, das das nächste Mal von 15. bis 17. November über die Bühne gehen wird. Ursprünglich einfach als Kunst- und Designmarkt betitelt, wurde das Event schließlich in Feschmarkt umbenannt. Ein Festival für Kreative und Interessierte, das im August 2012 mit dem Feschmarkt mini einen Neuzugang bekam, bei dem nun auch für Kinder eingekauft werden kann. In den letzten drei Jahren wurden außerdem nicht nur in der Ottakringer Brauerei zusätzliche Räumlichkeiten erobert, auch das Rahmenprogramm – mit Party, Kleidertauschbörse, Kino und vielem mehr – wurde stets erweitert.

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interview Feschmarkt



Wir haben die Feschmarkt Crew zum Interview und Fotoshooting gebeten. Barbara, darf ich dich gleich fragen, wie es zur Gründung des Feschmarkts kam? Barbara Daxböck: Nachdem Katrin (Katrin Hofmann, Anm. d. Red.) in New York gewesen ist, sind wir auf die spannende Idee gekommen, den Feschmarkt zu gründen. Damals nannten wir ihn noch den „Kunst- und Designmarkt – in der Ottakringer Brauerei“, wo ich zu der Zeit auch gearbeitet habe. Den Feschmarkt gibt es nun also mittlerweile drei Jahre. Was waren denn da so eure Highlights, wenn ihr die vergangene Zeit noch einmal Revue passieren lasst? Katrin Hofmann: Ein Highlight war immer, gerade am Anfang, wenn man jemanden mit der Feschmarkttasche gesehen hat. Vor allem dann, wenn es jemand Wildfremder war.

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interview Feschmarkt

Macht ihr die Organisation des Feschmarkts mittlerweile hauptberuflich? Barbara Daxböck: Wir sind gerade dabei, ein Unternehmen zu gründen. Den Feschmarkt haben wir angefangen, als wir noch unsere Jobs gehabt haben. Nachdem sich das so positiv entwickelt hat, haben wir gesagt: Gut, wir riskieren jetzt und gründen unser eigenes Unternehmen. Was soll die Zukunft bringen? Barbara Daxböck: Wir haben Pläne bezüglich anderer Städte. Da haben wir jetzt Graz ins Auge gefasst. Dorthin werden wir einmal eine Inspirationsreise machen, uns mit ein paar Leuten treffen und Locations anschauen. In Zukunft werden wir sehen, in welche Richtung sich das entwickelt. Nachdem wir zukünftig unter der Dachmarke Fesch fungieren wollen und auch andere Events damit planen werden.


Du machst seit einem Jahr die Grafik. Wie würdest du deine Arbeiten beschreiben? Katrin Habernek: In Bezug auf den Feschmarkt war es wichtig, dass wir uns schon abheben. Wir haben keine übliche Flyerform, kein normales DIN A6, sondern wir arbeiten mit einer länglichen Form und das findet sich auch in den Plakaten wieder. Das ist schon mal der erste Wiedererkennungswert, denn sonst sieht man eigentlich solche Formen nicht. Jeder weiß: Ah, das ist ein Feschmarkt Flyer! Und die Besucher? Bernadette Schmatzer: Bei diesem Markt hat man gemerkt, dass zum Beispiel Touristen aus Übersee da waren, das war schon spannend. Katrin Hofmann: Jeder hat Spaß daran und das ist gerade in Wien sehr schwer, dass du einen Platz findest, wo sich die Leute treffen. Es gibt wenige Veranstaltungen, wo sich die unterschiedlichsten

Menschen total durchmischen, wie man das zum Beispiel in Berlin beobachten kann. In Wien ist das halt immer schwierig und deshalb war das auch ein Ziel, dass man eine Plattform schafft, wo sich die Leute treffen, miteinander gut auskommen, wo jeder etwas findet und auch Spaß haben kann. Wolltet ihr schon von Anfang an die Kreativszene fördern? Katrin Hofmann: Ja. Darum geht es. Deshalb gibt es den Feschmarkt. Wir wollen die Jungdesigner und Künstler aus den Ateliers rausholen und ihnen eine Plattform schaffen. Barbara Daxböck: Und ich glaube auch, dass wir damit gezeigt haben, wie viel Potential es eigentlich in Österreich gibt. Es belebt die Szene. Sei es die Szene der Designmärkte, sei es die Szene der Designer: Es belebt einfach die ganze Stadt.


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d.i.y. Geburtstags-Photo-Booth


Du brauchst: Buntpapier Sandwichkarton Stanleymesser Sprühkleber Klebstoff Holzstäbe Schneidunterlage Geschenkbänder Schwarzer Fineliner Heißklebepistole unsere Vorlagen Diese kannst du hier herunterladen.

So geht ’s: Die Vorlagen von unserem Blog herunterladen, ausdrucken, auf ausgewähltes Buntpapier übertragen und ausschneiden. Das Buntpapier mit dem Sprühkleber auf den Sandwichkarton kleben und mit dem Stanleymesser vorsichtig ausschneiden. Die Props mit der Heißklebepistole an die Holzstäbchen kleben, die Geschenkbänder an den Luftballonenden anbringen, die Champagnerflasche mit dem Fineliner verzieren und dann: Bitte lächeln!

Geburtstags-booth mit anna & kerstin


Warmes von Michaela Wir bereiten uns vor auf die kalte Jahreszeit: Alles wird in Strick gewandet! In erster Linie nat체rlich wir selbst, aber auch unsere t채glichen, technischen Begleiter werden winterfest gemacht.

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Michaelas Fundst체cke: Winter is coming


1. iPhone-H체lle von Raceytay

2. S tr체mpfe

von Egle Zulonaite

3. Teew채rmer

von Maya Bee Crafty

4. Kindle-S leeve von breagha

5. Uhr

von May28th

6. Winterjackee von Sophiaclothing

7. Leggings von bark decor

8. Tempor채re Tattoos von whitneyjane

9. Schlauchschal von Kemi Perlen

10. Handschuhe von Aimarro


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d.i.y. Stricken


Fotos und Konzept von Petra „Zieh dir was Gscheites an“, ein Satz, den bestimmt jeder schon mal von seiner Mama gehört hat. Gerade im Herbst und Winter sind Schal und Mütze essentiell. Und weil man solche warmen Accessoires ganz einfach selbst stricken kann, haben wir ein Stirnband und einen Rundschal mit zwei unterschiedlichen Mustern für dich. Keine Sorge: Diese beiden Strickprojekte sind auch für Anfänger geeignet.

Du brauchst: Für das Stirnband: Am besten weiche Merinowolle 2 mittlere Stricknadeln Für den Rundschal: Mindestens 200 g dicke Wolle 1 Rundstricknadel mindestens 7 mm


Perlmuster Auch das Perlmuster ist für Strick-Anfänger geeig- Stricke solange, bis dir die Höhe des Schals gefällt. net und sieht vor allem bei Schals mit dicker Wolle Du kannst den Schal während des Strickens immer sehr hübsch aus. wieder umlegen. Die letzte Reihe wird abgekettelt und schon ist dein Schal fertig und du bist bereit Für einen Rundschal zwischen 51 und 61 Maschen für die kalte Jahreszeit. auf einer Rundstricknadel anschlagen, je nachdem wie eng der Schal am Hals anliegen soll. Die erste Man kann nicht nur modische Accessoires, sonReihe wird beim Rundstricken rechts zusammen- dern auch Deko-Artikel stricken, wie zum Beispiel gestrickt, sodass ein Loop entsteht. Das Perlmus- kleine Körbchen, Kissenbezüge oder Tassenwärter ist ebenfalls sehr einfach: Eine Masche rechts, mer. Es müssen also nicht immer die gestrickten die nächste links und so weiter stricken. Achte Socken sein. darauf, nicht zu fest, sondern locker zu stricken.

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d.i.y. Stricken


Rechts-Links Bei diesem Muster handelt es sich um eine ganz einfache Art zu stricken, daher ist es auch perfekt für Anfänger geeignet. Ein Stirnband ist ebenfalls ein guter Einstieg ins Stricken, da es sehr rasch fertig ist, einfach geht und hübsch aussieht. Schlage für ein Stirnband 21 Maschen an und stricke jeweils zwei Maschen rechts, zwei Maschen links und so weiter. Die letzte Masche ist die Randmasche, die nur abgehoben wird. Stricke so lange, bis die Länge des Gestrickten um deinen Kopf passt. Danach musst du abketteln und die

beiden Enden zusammen nähen. Das Stirnband kann mit Knöpfen oder anderen Applikationen aufgepeppt werden. Das Muster eignet sich nicht nur für Stirnbänder, sondern auch für Schals, Topflappen oder Stulpen.


Du brauchst: Filz Sandwichkarton Buntpapier Stoffschere Schere N채hmaschine Stoffband Holzst채bchen Klebstoff Schneiderkreide Metallic-Girlanden

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diy Superhelden-Photo-Booth


photo-Booth Idee von Anna & Kerstin


So geht’s: Auf unserem Blog kannst du die Vorlagen für die Masken herunterladen. Sobald du die Vorlagen ausgedruckt und ausgeschnitten hast, musst du sie mit einer Schneiderkreide auf den passenden Filz übertrage und dann die Masken aus dem Filz ausschneiden.

Um die richtige Größe für deine Masken zu gewährleisten, messe vor dem Zuschneiden das Stoffband an deinem Kopf ab und schneide es so ab, dass sich eine schöne Masche am Hinterkopf ausgeht. Das zugeschnittene Stoffband knapp oberhalb der Augenöffnung fest annähen.

Für das Wonder Woman Diadem und das Superman-Set überträgst du die Vorlagen auf Buntpapier und schneidest es aus. Für eine bessere Stabilität klebst du das Superman-Zeichen auf Sandwichkarton. Die Clark Kent-Brille und das Wonder Woman-Diadem fixierst du mit Klebstoff an einem Holzstäbchen.

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diy Superhelden-Photo-Booth


Zuerst suchst du dir den Mittelpunkt des Spinnennetzes. Dann beginnst du die geraden Linien von innen nach aussen zu nähen und dann erst die Spirale. Setze mit der Nähmaschine beim Mittelpunkt an und drehe die Maske immer mit. Vernähe die Faden danach gut. Für die Hulk-Maske nähst du die Augenbrauen und die Stirnfransen auch mit der Nähmaschine ab. Für den Hintergrund silberne MetallicGirlanden neben einander aufhängen … und schon kann die Party beginnen!


Minifeast Auf Instagram ist den Einen oder Anderen vielleicht minifeast schon begegnet. Köstlichkeiten werden online via Smartphone geteilt und lassen einem sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen. Hinter den fleißigen minifeastern stecken Monika Kanokova, Blair Brooks, Leif & Sam Parker. Zwischen WienUtrecht-Berlin fand Monika Zeit, für we love handmade zu kochen und uns ein wenig über minifeast zu erzählen. Die Idee hinter minifeast … Monika Kanokova: Wir möchten es Menschen ermöglichen, möglichst unkompliziert neue Freunde zu treffen. Am besten durch Essen und mit Hilfe von Social Media. Bei minifeast geht es vor allem darum, tolle Zeit mit Freunden und

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Interview Minifeast

Fremden zu verbringen. Da bleibt wenig Zeit für außergewöhnliche Rezepte. minifeast Hosts sollen schließlich nicht den ganzen Abend in der Küche verbringen, sondern mit allen anderen am Tisch sitzen! Daher gilt es, einfach zu kochen und trotzdem Rezepte zu wählen, die bei jedem Bissen verblüffen! Auf der nächsten Seite findet ihr daher ein Rezept, dass all diesen Anforderungen entspricht. Was war dein Ansporn minifeast zu starten? Monika Kanokova: Für mich war es immer schon ein Thema, neue Menschen kennen zu lernen. In den letzten Jahren bin ich oft in neue Städte gezogen ohne jemanden zu kennen, und da war es für mich oft eine Herausforderung, Freunde zu finden. Aus meiner Sicht geht es am einfachsten


über Social Media. Nur ohne Kaffee und Kuchen wird aus einer flüchtigen Onlinebekanntschaft nie eine Freundschaft. Diese paar Gedankenrisse ließen mich lange nicht los, bis ich entschieden habe, daraus ein Projekt zu machen. Am 1. Januar 2013 stand ich dann in einem Club im holländischen Utrecht, wo ich eine Zeit lang gelebt habe, und wurde so nebenher gefragt, was ich denn so mache. Anstatt die übliche 08/15 Antwort zu geben und meinen Job zu nennen, sagte ich, ich wäre auf der Suche nach einem Webdeveloper. „I am a web developer.“, war die Antwort von Leif. Meine Antwort kam wie herausgeschossen: „Can you meet me tomorrow at 10:00 a.m. at the Village?“ Bei Kaffee und Kuchen erzählte ich Leif alle Ideen, die sich über die Monate in meinem Kopf angesammelt hatten

und wir entschieden uns, Sam in unser Gespräch gleich einzubinden. Sie war unser fehlendes Glied. Schließlich ist sie die einzige, die wir als Queen of Cooking bezeichnen würden! Ab da ging es los. Wir skizzierten, diskutierten Funktionen, trafen Entscheidungen über Farben, Icons und Design. Wie soll es mit minifeast weitergehen? Monika Kanokova: Das Design von minifeast steht und es fehlt nur mehr, dass sich Leif und unser toller Backend Developer Blair an die Arbeit machen und die Website sowie die Datenbank programmieren. Der geplante Launch ist Ende 2013. Damit man ihn auf keinen Fall verpasst, kann man sich bereits jetzt auf minifeast.com registrieren.


Du brauch st:

1 Kartoffel pro Person 2 Dosen Biomais 1 Dose Kokosmilch 2 Avocados 1 Zwiebel 1 Zehe Knoblauch 1 Gemüsebouillon Kümmel Salz & Pfeffer e bzw. Korianderpulver für Supp e Garnierung frischen Koriander für di

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food ein Minifeast

So geht ’s: Kartoffel reinigen und mit Schale würfeln. Zwiebel würfeln und kurz goldig anbraten. Mais waschen und hinzufügen. Kartoffel, Kokosmilch, Knoblauch und Gemüsebouillon hinzufügen und aufkochen lassen, bis die Kartoffel weich sind. Pürieren und würzen. Im Zweifelsfall etwas Wasser hinzufügen. Am Ende noch mit einer halben Avocado pro Teller garnieren und nach Möglichkeit mit frischem Koriander bestreuen. Mit Brot serviert, verwöhnt der Eintopf alle Sinne! Mahlzeit!



von Because you are hungry Wer hat nicht gerne Gäste daheim? Wer kocht nicht gerne mal so richtig auf – Am besten gleich ein 3-Gang-Menü, mit dem man so richtig beeindruckt. Aber immer wieder das Zeitproblem! Um das zu verhindern, bekommst du heute nicht nur die Rezepte von uns, sondern den perfekt abgestimmten Arbeitsablauf, damit auch wirklich nichts schief geht. Alle Zutaten, nach Gang geordnet, herrichten und schon geht es los: Backofen auf 200°C vorheizen. Den Flammkuchenteig entrollen und kleine Teigstückchen in Esslöffelform ausschneiden. Dazu die Löffel kurz auf den Teig drücken und entlang der Abdrücke schneiden. Die Teigrohlinge sehr gut von beiden Seiten bemehlen, auf einen Löffel legen, einen zweiten Löffel darauf legen – so geht der Teig nicht auf. (4 Löffel pro Person). Teiglöffelchen in den Ofen schieben und ca. 5 Min. goldgelb backen, herausnehmen, Esslöffel entfernen und abkühlen lassen.

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food 3 Gänge in 60 Minuten

Auf zum Hauptgang: Schalotten schälen, grob vierteln, Saft von 2 Orangen auspressen und zur Seite stellen. Die Knoblauchzehen hacken und die Trockenfrüchte halbieren. Einen großen Bräter mit etwas Öl erhitzen. Schalotten kurz anrösten, dann die Hühnerstücke hinzugeben, würzen und alles 5 Minuten scharf anbraten. Mit Rotwein und Orangensaft ablöschen, die Trockenfrüchte und den Knoblauch hinzugeben und das Ganze mit Alufolie gut abdecken. In den vorgeheizten Ofen schieben und bei 200°C für 40 Min. schmoren lassen.


Gorgonzola-PfirsichLöffelchen: ig 1 Rolle Flammkuchente la 250 g milder Gorgonzo 3 reife Pfirsiche Balsamico-Reduktion 4-5 EL eiskaltes Wasser

Feigenhuhn mit Orangenpolenta:

len vom Bio-Huhn 4 Ober- und 4 Unterkeu 10 Schalotten 300 ml Rotwein 3 unbehandelte Orangen 2 Knoblauchzehen r Feigen 1 Hand voll getrocknete r Pflaumen 1 Hand voll getrocknete Olivenöl Salz, Pfeffer, Rosmarin, 1 Becher Sahne 1 Stück Butter Polenta ine Tassen) Edelstahlringe (oder kle

Bananen-KaffeeT iramisu:

e 2 Espressotassen Kaffe 2 Becher Mascarpone Puderzucker 8 Stück Löffelbiskuit 1 Schuss Grappa hnaps) (oder anderer klarer Sc 3 Bananen 3 EL brauner Zucker 1 Stück Butter Spritztülle


Es geht zum Dessert. Von der Mascarpone ca. 1/2 Becher nehmen, etwas Puderzucker untergemischt und zur Seite stellen. Kaffee unter die restliche Mascarpone rühren und die Masse mit etwas Puderzucker abschmecken. Butter in einer Pfanne erhitzen, die 5 mm dicken Bananenscheiben von jeder Seite gut bräunen und dann alles mit braunem Zucker karamellisieren. Maximal eine Minute auf dem Herd und dann abkühlen lassen. 4 Gläser nehmen und jeweils 2 Löffelbiskuits hinein bröseln. Mit etwas Grappa beträufeln. Dann eine Schicht Kaffeecreme und einige karamellisierte Bananenstücke darauf geben.

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food 3 Gänge in 60 Minuten

Die Schritte wiederholen, bis die Gläser fast voll sind. In die Spritztüllen die vorhin beiseite gestellte Mascarpone geben und den Gläschen eine schöne Haube verpassen. Mit etwas Krokant bestreuen und in den Kühlschrank stellen. Als Beilage zu unserem Feigenhuhn machen wir noch eine schnelle Orangenpolenta. Die SahneMilch-Mischung in einem kleinen Topf erhitzen. Einmal aufkochen lassen. Dann gib peu à peu die Polenta hinzu. Gut mit einem Schneebesen umrühren, bis die Masse halbwegs fest wird. Nun den Saft der letzen Orangen plus Orangenabrieb dazu geben. Abschmecken, gut durchrühren und


Angerichtet vom Herd nehmen. Streicht die Masse in einer Dicke von ca. 1,5 cm auf einen Teller. Decke das Ganze mit Alufolie ab und stelle es beiseite. Für unsere Vorspeise: Den Gorgonzola in kleine Würfel schneiden, die Pfirsiche gut waschen und in dünne Schnitze schneiden. Die gebackenen Löffelchen mit etwas Gorgonzola und Pfirsich belegen und auf Vorlegeteller drapieren. Das Huhn ist nach 40 Minuten gar, bleibt allerdings im ausgeschalteten Ofen. So bleibt es schön warm.

Nach der Vorspeise verschwindest du noch mal für 10 Min. in die Küche. Erhitze den Backofen auf 150°C, sodass unser Feigenhuhn nochmal erwärmt wird. Gib währenddessen etwas Olivenöl in eine Pfanne, stich mit Hilfe einer Tasse kleine Taler aus unserer Polentamasse aus und brate diese von beiden Seiten knusprig an. Schon kannst du deinen leckeren Hauptgang anrichten und servieren. Und das war es schon für dich, denn wie du weißt, wartet das Dessert schon fertig auf seinen großen Auftritt und du kannst ganz entspannt den Abend mit deinen Freunden genießen!


von Michaela Selbst wenn es draußen noch nicht schneit: Ist die Wohnung weihnachtlich dekoriert, steigt schon die Vorfreude! Ob man nun die eigene Wohnung verschönert oder jemand anderem damit eine kleine Weihnachtsüberraschung macht, ist jeder und jedem selbst überlassen!

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Michaelas Fundstücke: Weihnachtliche Stimmung



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d.i.y. T端rkranz


Konzept und Fotos von kerstin

Zu Weihnachten gehört ein Kranz an die Türe, das habe ich zuhause so gelernt. Ob dieser auch aus etwas Anderem sein kann als Reisig, habe ich dieses Jahr einmal ausprobiert.

Du brauchst: starkes Verpackungspapier Blumendraht verschiedene Sorten Farn verschiedene Bänder


So geht’s: Verschiedene Sorten Farn bekommt man im Blumenfachhandel oder im Wald. Ich habe die breiteren Farnwedel aus dem Wald geholt und für die ganz dünnen einen kleinen Farnstock gekauft, den ich dann abgepflückt habe. Zuerst aus dem Verpackungspapier einen Kranz formen, dazu das Papier eindrehen und zu einem Kreis zusammen drehen. Mit Blumendraht befestigen. Farn zu kleinen Sträußchen bündeln und mit dem Blumendraht an dem Kranz befestigen. Achtung, auch an die Innenseite denken. Mein Kranz ist auf der Rückseite kahl. So hängt er flach an der Türe und man spart etwas Farn.

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d.i.y. Türkranz


Mit den Farnbündeln rund um den Kranz gehen. Zwischendurch die Größen variieren, um eine schöne Mischung zu erzeugen. Beim Ende darauf achten, die Stiele des letzten Bündels unter die Spitzen des Anfangsbündels zu binden. Mit einem Band eine Befestigungsschlaufe anbinden und einem weiteren Band eine Masche auf den Kranz stecken. Fertig ist der Farnkranz. Um dieses grüne Werk länger zu behalten, immer wieder mit Wasser besprühen.


Fototipps & Fotos von Delighted Je kälter es ist, desto verlockender riechen Zimt, Anis, Vanille und Nelken. Die Weihnachtskekse, die schon auf dem Teller liegen, werden wie von Geisterhand weniger. Ganz besonders das hübsche Aussehen von goldbraun gebackenen Keksen und buntglänzend verziertem Gebäck lässt mich unversehens meine Kamera zücken. Wunderschöne Fotos will ich machen, auf denen das Gebäck noch besser aussieht, als es riecht und schmeckt! Das ist gar nicht so wahnsinnig schwierig. Schöne Foodfotos sind auch mit der kleinen Kompakten zu bewerkstelligen. Sollen wir dir ein paar der Tricks verraten, mit denen du dein wunderschönes Weihnachtsgebäck angemessen verewigen kannst?

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d.i.y. Fototipps



Der Blitz Schalte den Blitz aus! Der eingebaute Blitz macht jedes Foto kaputt. Besser ist es, wenn du statt dessen mit einer Schreibtischlampe beleuchtest, die du mit einem weißen, dünnen Tuch abhängst. Oder du gehst an ein helles Fenster. Am besten wirkt das Licht von der Seite. Es hebt die Formen deiner Weihnachtskekse schön hervor und modelliert die Schatten. Wir haben hier einmal zum Vergleich ein Bild mit und ohne Blitz gemacht. Das geblitzte Bild (links) ist heller, aber es fehlt ihm an Tiefe und Struktur. Die Modellierung durch die Schatten fehlt, es wirkt flach und langweilig.

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d.i.y. Fototipps

Körnerkissen für scharfe Fotos Wenn du den Blitz ausschaltest, kann es passieren, dass die Umgebung zu dunkel ist und deine Fotos dadurch verwackeln. In dem Fall solltest du mit einem Stativ arbeiten. Du vermeidest dadurch, dass du deinen Standpunkt nach Änderungen neu finden musst. Kein Stativ? Dann verwende doch statt dessen dein Körnerkissen. Kissen zurechtrücken und die Kamera darauf platzieren. Mit dem Selbstauslöser arbeiten, so kann nichts mehr verwackeln.


Die Deko Auf die Accessoires kommt es an! Wie in der Mode: Accessoires gehören nicht nur dazu, sondern können entscheidend für den Gesamtauftritt sein. Einen Berg Weihnachtskekse abfotografieren kann jeder. Erst wenn du anfängt, deine Fotos zu gestalten, machst du aus deinen Bildern echte Hingucker. Keksausstecher als Deko, hübsche Tellerchen, Servietten, Glitzersternchen, das Sieb mit dem Puderzucker. Was immer dir dazu einfällt – probiere es einfach aus. Achte nur darauf, dass du keine zu wilde Musterung im Hintergrund hast. Trau dich auch mal, um die Ecke zu denken.

Hintergrundbokeh Kleine Lichter im Hintergrund, sogenannte Bokehs, können einem einfachen Foto einen wunderbaren Zauber verleihen. Bei einer Kamera mit manuellen Blendeneinstellungen kannst du es ausprobieren. Je kleiner die Zahl, desto größer die Blende, desto verschwommener der Hintergrund. Arrangiere deine Plätzchen im Vordergrund, hänge eine Lichterkette in einem Abstand von mindestens 50 cm dahinter auf. Stelle auf die Kekse scharf und öffne die Blende, bis zu einem Wert von 2.8, 3.5 oder 5.6.


Aufgehellt Mach die Schatten heller Je nachdem, woher das Licht kommt und wie hart dieses Licht ist, kann es im Foto unschöne Schatten verursachen. Die Details verschwinden dann im Schatten, „sie saufen ab“. Der Schattenwurf kann den Gesamteindruck ganz schön stören. Ein sogenannter Reflektor hilft hier. Ich selbst verwende hierfür eine billige Styroporplatte. Noch einfacher geht es mit einem Blatt Papier, dieses Papier stellt du dann so neben dein Motiv, dass es das einfallende Licht von der anderen Seite reflektieren kann. Die Schatten sind weniger markant und man erkennt die rote Marmelade.

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d.i.y. Fototipps

Was genau willst du fotografieren? Lenke den Blick drauf. Auch in der Foodfotografie gilt: Weniger ist mehr. Ein Keksteller wirkt zwar sehr verlockend, aber wenn du zu viele Kekse auf einem Foto hast, verwirrt das eher. Setze ein anders geformtes Plätzchen auf den Berg oder stelle eines heraus. Arrangiere nur ganz wenige Kekse für das Bild oder fotografiere überhaupt nur ein einziges Plätzchen. Überlege dir einfach, was du zeigen willst. Dann überlegst du dir, wie du den Betrachter dazu kriegen kannst, dort hin zu schauen, wo du es möchtest.


Gezuckert Puderzucker wirkt Wunder! Du hast Kekse mit Marmeladenfüllung gebacken? Dann kann es sein, dass sie auf den Fotos sehr unschöne Reflexionen zeigen. Man sieht nichts mehr von der Marmelade, sondern nur noch eine dunkle Fläche und Reflexionen. Hier kann ein klein wenig Puderzucker wunderbar helfen. Du brauchst die Kekse nur mit einer dünnen Schicht bestreuen, die die Reflexionen zum größten Teil beseitigt und noch für ein wenig mehr Leben im Bild sorgt. Allerdings ist nun Schnelligkeit gefragt, da die feuchte Fläche den Puderzucker direkt wieder absorbiert.

Du willst mehr über Food-Fotografie lernen? Dann schau doch bei uns im Magazin vorbei. Wir haben ein E-Book zu dem Thema veröffentlicht.


Du brauchst: Holz (dünne Sperrholzplatten) Laubsäge Schleifpapier Farbe und Pinsel Ohrhaken, Perlonfaden und Klebeband

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d.i.y. Holzschmuck

Fotos und Konzept von Petra

Aus Holz lassen sich viele wunderbare Sachen machen. Unsere Zuckerstangen-Ohrringe sehen nicht nur süß aus, sondern sind auch einfach gemacht. Du brauchst lediglich ein kleines Stück Holz, eine Laubsäge und ein bisschen Geschick. Die Zuckerstangen können natürlich auch als Baumschmuck oder einfach zur Dekoration verwendet werden.



So geht’s: Wähle eine unserer Vorlagen aus und drucke sie dir zu Hause aus. Übertrage die Schablone auf das Holz. Achte hier bereits auf die Größe der Zuckerstangen und gleiche ab, ob dir die Größe als Ohrring gut gefällt. Als Baumschmuck können sie beispielsweise größer verwendet werden. Achte darauf, dass die Zuckerstangen nebeneinander und nicht ineinander skizziert wurden und schneide sie anschließend mit der Laubsäge aus. Tipp: Wo gesägt wird, fallen auch Späne. Gehe daher am besten in den Garten oder auf den Balkon.

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d.i.y. Holzschmuck


Nachdem du die fertigen Stangen mit einem Schmirgelpapier abgeschliffen hast, kannst du sie mit Holzfarbe anmalen. Ob Rot-Weiß oder doch Gold, ist ganz dir überlassen. Einen Perlonfaden abschneiden, in die Ohrhaken einfädeln und mit einem Klebeband hinten festmachen. Da die Zuckerstange sehr leicht ist, reicht ein Klebestreifen. Fertig ist dein perfektes Accessoire für die Weihnachtszeit!


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d.i.y.| food Etagere und Scones


von a Compliment to the chef Ob für’s Frühstück, für kleine Törtchen oder als Ablagefläche für Schmuck: Etageren sind vielseitig einsetzbar. Wir zeigen dir, wie du die edlen Gestelle selber bauen kannst und bestücken sie – passend zur herbstlichen Tea-Time – auch gleich noch mit leckeren Apfel-Müsli-Scones.

Du brauchst: 3 alte Teller (und/oder Schüsseln) in unterschiedlichen Größen Metallstangen für Etagèren (z.B. bei Amazon unter genau diesem Wortlaut erhältlich) Akkuschrauber 6 mm Porzellanbohrer 6 mm Diamantbohrer ein altes Küchentuch als Unterlage Geodreieck, wasserlöslicher Stift Schutzbrille

Für die Scones: 250 g Mehl cker 50 g brauner Zu 2 TL Backpulver TL Natron

TL Salz 125 g kalte Butter ermilch 85 ml kalte Butt 1 Ei pfel icht säuerliche Ä 2 mittelgroße, le i 90 g Birchermüsl t gemahlener Zim e die Arbeitsfläch etwas Mehl für


So geht’s: Etagere Zeichne auf jedem Teller mit Hilfe des Geodreiecks die Mitte an; am besten auf der Vorderseite (auch wenn das bei vielen Tellern schwieriger ist), da beim Durchbohren des Lochs kleine Stücke ausbrechen können und man diese dann auf der Rückseite besser verstecken kann. Schutzbrille aufsetzen! Setze die Teller nun nacheinander auf ein zusammengefaltetes altes Küchentuch und bohre mit dem Porzellanbohrer in der Mitte bei geringer Drehzahl an, bis der gesamte Durchmesser des Lochs erkennbar ist. Dieses „Vorbohren“ ist wichtig, da der Diamantbohrer sonst nicht greift. Anschließend das Loch mit dem Diamantbohrer ebenfalls bei niedriger Geschwindigkeit fertig durchbohren, am besten nass (d.h. unter einem dünnen Wasserstrahl oder mit einer kleinen Wasserpfütze im Teller), damit der Bohrer nicht zu stark erhitzt und länger hält. Étagère zusammenschrauben und mit Leckereien oder Krimskrams bestücken.

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d.i.y.| food Etagere und Scones


Apfel-Müsli-Scones* Backrohr auf 200°C vorheizen. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel verrühren. Butter in kleine Würfel schneiden und mit den Fingern rasch einarbeiten, bis eine grobkrümelige Mischung entsteht. Buttermilch und Ei verquirlen und mit einer Gabel kurz untermischen, bis gerade so ein Teig entsteht. Äpfel waschen (aber nicht schälen), vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Müsli mischen und unter den Teig heben. Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und mit den Händen zu einem 2 cm dicken Kreis formen. Mit runden Ausstechformen oder einem Glas mit 6 cm Durchmesser nacheinander Scones ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit etwas Zimt bestreuen und im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen, bis die Scones leicht gebräunt sind. Herausnehmen und vor dem Servieren 10 Minuten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. *Adaptiert nach einem Rezept DER SconesExpertin schlechthin, Cynthia Barcomi (LECKER Bakery Spezial 2013, N° 3).


Salzig Süß Du brauch st: 100 g Wasser 100 g Mehl 100 g Salz

1 Tl Öl ABC Stempel Geschenkband Strohhalm Keksausstecher

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diy Salzteigtag

Bei der Weihnachtsfeier kann es schon mal recht turbulent zugehen. Um den Überblick zu bewahren und den Frieden aufrechtzuerhalten, kann eine Tischordung bei Patchwork-Familien manchmal recht hilfreich sein. Für den Salzteig müsst ihr die Zutaten Mehl, Salz, Wasser und Öl in einer Schüssel gut vermischen. Den Backofen kannst du schon mal auf 150°C vorheizen, ein Backblech mit Öl bestreichen und Mehl bestäuben.


Konzept und Fotos von Anna Den Teig jetzt in kleinen Portionen ausrollen. Achtet darauf, dass keine Luftblasen im Teig zurück bleiben, sonst bilden sich große Bläschen in den fertigen Salzteig-Plätzchen. Suche passende Keksausstecher, stich den Teig damit aus und leg die Plätzchen auf das vorbereitete Backblech. Um die Namensschilder später aufhängen zu können, stich mit einem Strohhalm an einer passenden Stelle ein Loch aus. Wenn du Namensschilder aus dem Salzteig machen möchtest, solltest du noch vor dem

Backen den Anfangsbuchstaben mit einem Stempel in den Teig drücken. Nachdem ihr das Blech mit weiteren Keksen voll gemacht habt, kann das Blech auch schon in den Backofen. Nach ca. 25 Minuten sind die Kekse fertig und können auskühlen. Nun kannst du die Namensschilder mit Acrylfarbe anmalen oder unbemalt, zur restlichen Tischdeko passend, mit dem Geschenkband um die Servietten binden.


Geschenkpapier-Set von Anna & Kerstin Auch f端r Weihnachten haben wir Geschenkpapiere f端r euch entworfen. Einfach hier herunterladen und deine Geschenke einpacken!

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print Geschenkpapier Weihnachten


Namensk채rtchen kannst du hier herunterladen.


illustration von Andrea Kollar

Teresa hammerl aus der digitalen schreibfeder Schon wieder so kalt? Da könnte man ja fast schon in die richtige Stimmung zum Kekse backen kommen, denkt sich Berti, als er an einem Samstag im Entenschritt das Haus verlässt. Der Erpel hat sich schon seinen Schal vom letzten Winter umgehängt, es ist zwar erst Herbst, aber trotzdem spürt man die tiefen Temperaturen. Berti ist gerade auf dem Weg zum Feschmarkt, wo er sich mit neuen Dingen für den Winter eindecken möchte. Vielleicht gibt es da ja etwas zum Backen? Eine Form? Etwas zum Kekse ausstechen? Oder einfach nur einen warmen Pullover, damit ihm die Kälte nicht so schnell durchs Gefieder geht. Gerne watschelt er durch die Ottakringer Brauerei, betrachtet mal dies, mal das und erfreut sich an den vielen neuen Eindrücken, die es bei diesem Kreativmarkt zu entdecken gibt.

liest ein gutes Buch, lässt sich vor dem Kamin wärmen, damit die Federn immer schön trocken sind. Nein, mit dem Wasser hat er es im Winter nicht so. Das ist hierzulande, besonders das Nass der Gebirgsseen, dann doch sehr frisch. Zurück zu den Keksen. Berti mag verschiedene Sorten, er füllt eine Mischung aus allen in große Keksdosen, schützt die Kekse anschließend mit Backpapier und schließt dann den Deckel. Kennt ihr auch diese Diskussion, ab wann man die Weihnachtskekse denn jetzt eigentlich essen darf? Erst ab dem 24.? Oder doch schon vorher? Ab dem ersten Adventsonntag? Nun, seit man in den Supermärkten Weihnachtssüßigkeiten schon im Oktober kaufen kann, gibt es all diese Grenzen wohl nicht mehr. Dem Backen steht deshalb nichts mehr im Weg, wenn auch die Außentemperatur passt.

Wenn der Erpel aber mal gerade nicht unterwegs ist, dann sitzt er auch gerne zu Hause,

Da tut sich dann aber noch ein anderes Problem auf: Denn habt ihr schon mal versucht, mit

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Teresas Märchen: Schnurstracks in die Kälte


Entenflügeln Teig auszustechen oder diesen gar so in Form zu bringen, dass man mit selbigem Kekse überhaupt erst machen kann? Nein? Eben. Das ist nämlich gar nicht so einfach und ähnlich kompliziert wie Stricken, was Berti ja auch schon ausprobiert hat. Die Sache mit dem Selbermachen ist also nicht immer ganz so einfach, wie der Erpel stets aufs Neue bemerkt. Gut aber, wenn man sich da Anleitungen von anderen Artgenossen holen kann. Da findet man YouTube-Videos, die als Tutorials zahlreiche Tipps und Tricks verraten. So macht das Fertigen der süßen Bäckereien gleich mehr Spaß und ist eine willkommene Abwechslung an düsteren Wintertagen. Den Herbst hat Berti noch, so gut es ging, draußen verbracht. Stimmungsvolle Sonnen-

untergänge, die mit besonders warmen Farben die Sonne am Horizont, manchmal sogar in einem See, versinken lassen, konnte man da beobachten. Gerne denkt der Erpel daran zurück. Ein Sekt oder auch einen guten Kaffee konnte man in einer der Strandbars trinken, die vor der Wintersperre noch die letzten Tage geöffnet hatten. Besonders schön ist es, wenn man all die Spiegelungen und die glitzernden Gläser beobachten kann. So klingt ein Tag gut aus. Nun aber beendet Berti seine Runde durch den Feschmarkt, lässt sich durch die unterschiedlichen Ebenen rutschen, mit Entenfüßen ist das in der Brauerei die beste Fortbewegungsmöglichkeit. Vielleicht entdeckt er ja im Gastronomiebereich auch noch den ein oder anderen Brotkrümel, jetzt, wo die Menschen bereits aufgehört haben, die Enten an den Badeteichen zu füttern. Zu fressen hat er aber trotzdem immer genug, da muss er auch gar nicht erst gefüttert werden und schließlich wird er sich dann ohnehin bald den Keksen zuwenden. Da schadet es nicht, wenn man vorher ein bisschen weniger zu sich nimmt, denn der Winterspeck kommt bestimmt. Oder gibt es den bei Enten gar nicht?


Konzept und Fotos von Anna, kerstin & Petra … wer knabbert an meinem Häuschen? Wir haben uns diesmal eine köstliche Tischdekoration für euren Weihnachtstisch einfallen lassen. Die ist nicht nur hübsch, sondern duftet auch ganz wundervoll.

Du brauchst: 300 g Roggen- oder Vollkornmehl 250 g Rohrzucker 50 g Butter 1 EL Natron 2 EL Honig 2 Eier 1/2 Päckchen Lebkuchengewürz

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d.i.y. Lebkuchendorf



So geht’s: Zutaten mit den Händen zu einem Teig kneten und in Frischhaltefolie einwickeln. Mindestens einen Tag in den Kühlschrank legen. Teig aus dem Kühlschrank holen und dünn ausrollen. Den Tisch und das Walkholz gut einmehlen. Die Vorlagen auf den Teig legen und vorsichtig ausschneiden. Aus einem halben Teig bekommt ihr ein großes und zwei kleine Häuser. Die ausgeschnittenen Formen mit Ei bestreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad 8-10 Minuten backen.

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d.i.y. Lebkuchendorf


Für die Muster Eiweiß mit ganz viel Staubzucker mischen, so dass die Masse fast teigartig ist. In Konfektspritztüten füllen und mit dem Dekorieren der einzelnen Teile beginnen. Nachdem die Deko getrocknet ist, die Häuser mit der selben Masse zusammen kleben. Am besten mit den Wänden beginnen, zusammenbinden und warten, bis sie fest sind. Erst dann die Dächer anbringen. Löcher, die durch das Backen entstanden sind, können mit der Schneemasse gefüllt werden. Die Häuschen auf dem Tisch platzieren und mit einem Sieb Staubzucker darüber schneien lassen. Das Weihnachtsdinner kann beginnen.


Für die Ungeduldigen unter euch gibt es auch schon einen kleinen Teaser zur nächsten Ausgabe. Issue #4 wird 2014 erscheinen und wir können euch schon so viel verraten, es wird frisch! Wenn ihr vor Kreativität sprüht und Teil der we love handmade MAG Crew werden wollt, schreibt uns eine E-Mail mit euren Ideen, Konzepten oder Vorschlägen an mag@welovehandmade.at. Wir freuen uns, von euch zu lesen!

Euer we love handmade Team

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Vorschau



made with love and glue