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Thun Magazin 06/09

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thun dasmagazin Nr. 6 / November 2009

«Menschen»: Kurt Muster und seine Metzgerei

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Kernpunkte des Integrationskonzeptes an Thuner Schulen 26 Quartierporträt: Herzblut für die Altstadt 38


öbel- und BettenParadies 3646 Einigen Immer in Aktion mit 50% bis 100% WIR

Inhaltsverzeichnis 3

EDITORIAL / IMPRESSUM MENSCHEN

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Kurt Muster, Metzgermeister aus Thun

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Beat Haldimann, Thuner Uhrenmacher und Gaia-Preisträger

DAS STADTMARKETING IM GESPRÄCH MIT: STADT THUN 7 17 19 19 21 21 23 26 38

Die Schweizer Mass- und Massivholz Tisch- und Betten-Linie

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Thuner Weihnachtsmarkt: Dieses Jahr in neuem Glanz Budget 2010 der Stadt Thun: Fast ausgeglichen Thuner Adventskalender: Bereits zum vierten Mal Stadtbibliothek Thun: Angebote in der Weihnachtszeit Kunstmuseum Thun: Im Zeichen des regionalen Kunstschaffens Thuner Neujahrskonzerte: In 80 Minuten musikalisch um die Welt Volkszählung: Harmonisierung des Einwohnerregisters Bildung: Einführung der schulischen Integration in Thun Quartierporträt: Die Thuner Altstadt – Interview mit Regula Saameli Wohnen in der Altstadt: Nirgends sind sich Gewerbe und Wohnen so nah Wohnhilfe: Obdachlosigkeit erfolgreich verhindern

SHOPPING 8

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Ideen für den kulinarischen Höhenflug – Die Thuner Fachgeschäfte IGT-Gutschein «Giganto»: Für gigantische Weihnachtsgeschenke IGT-Neumitglieder

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EINKAUFSGUTSCHEINE

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Thun – für Tagesgäste beliebter denn je!

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THUN TOURISMUS PUBLIREPORTAGEN 13 25

Alles ausser gewöhnlich, einmalig, anders

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Krebser AG: Buchtipps Restaurant & Weinbar 23: Neueröffnung an der Hofstettenstrasse HairCut Bes: Einmal aussehen wie ein Star Tschui for men: Trend Richtung hochwertige Freizeitmode Frieden AG Creative Design: Dank Grosshandel ein unübertroffenes Schmuck-Sortiment und Know-how NaturCosmetics: Sonja von Arx eröffnet Naturkosmetiksalon im Bälliz Bang & Olufsen Thun, Hofmann: Für das Kinoerlebnis zuhause Läderach Weibel AG: Attraktives Wohnen an zentraler Lage Nez Rouge: Sicher nach Hause kommen über die Festtage Energieberatung Thun: Richtig lüften im Winter Energie Thun AG: Grosswäscherei Reinhard mit Erdgas W. Dällenbach AG: Seit 60 Jahren Qualität und Zuverlässigkeit Freund & Brönnimann AG: 50 Jahre Mini und 1. Mini Music Night Schönegg Garage AG Spiez: Ford setzt sich für die Umwelt ein AEK Bank 1826: Interessante Anlagemöglichkeiten in der Vorsorge

Beste Beratung, beste Qualität, beste Preise!

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Aktion: Ausstellungs-Modelle mit 100% WIR

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VERZICHTTIERE

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VEREINE

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KREUZWORTRÄTSEL

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Weekendweg 7, 3646 Einigen Telefon 033 654 99 30 www.moebel-paradies-einigen.ch, www.möbel-mit-wir.ch


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EDITORIAL

Weihnachten einst und jetzt

Dr. J. Keller, Historiker / alt Stadtarchivar

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, das vorliegende «thun! das magazin» lesen oder einen Bummel durch die Thuner Altstadt machen, ist nicht zu übersehen: Weihnachten steht vor der Tür. Und: im Grossen und Ganzen dürfte das Weihnachtsfest in unserer Stadt und in unseren Familien in ähnlichem Rahmen wie in den Vorjahren gefeiert werden. Wenn man indessen in der Thuner Chronik in vergangene Zeiten zurückblättert, zeigen sich markante Unterschiede zur Gegenwart. Zwei Beispiele gefällig? Gerne! Zum einen: Heute wird es vermutlich in Thun kaum mehr Kinder geben, die unter dem Lichterbaum kein einziges Geschenk vorfinden. Das war jedoch nicht immer so. Im 19. Jahrhundert beispielsweise, als eine allgemeine Armut noch weit ver-

breitet war, stellten Weihnachtsgeschenke oft einen eigentlichen Luxus dar. 1874 stand in der Thuner Tagespresse zu lesen: «Das Frauenkomitee sammelt Gaben für die Weihnachtsbescherung der Primarschüler. Eine grosse Zahl armer Kinder hat sonst kein Geschenk zu erwarten.» Und ein zweites Beispiel: Die Art der Weihnachtsgeschenke hat sich im Laufe der Jahrzehnte grundlegend gewandelt. Im 19. Jahrhundert, als Reisen ins Ausland und in ferne Destinationen noch nicht auf der Tagesordnung standen, versuchte man mit Geschenken ausländischer Provenienz den Duft der grossen weiten Welt in die Thuner Stuben zu tragen: Turiner Wermut, Seidensamt-Gilets aus Paris, Wacholderbranntwein aus Amsterdam, «ächt englische» Rasiermesser oder getrocknete Trauben aus Malaga. Übrigens: Auch Kriegsspielzeug für die Jugend war damals gang und gäbe: etwa Bleisoldaten oder ein Brettspiel mit dem Titel «Russisch-Türkischer Krieg». Der Leser sieht: die Zeiten ändern sich! Was aber bleibt, sind die alljährlichen guten Wünsche von «thun! das magazin» an die Bevölkerung von Thun und Umgebung für angenehme und besinnliche Fest- und Feiertage.

Dr. J. Keller, Historiker / alt Stadtarchivar

IMPRESSUM ISSN 1662-0992 HERAUSGEBER: Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genossenschaft Thun IGT, Thun Tourismus, Thun Expo und der Parkhaus Thun AG VERLAG, KONZEPT, REALISATION: Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 125, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch LEITUNG: Britt Messmer und Jürg Alder, Stadt Thun; Ursula Thöni, IGT, Annette Weber, Weber AG Verlag. INSERATE: Bernhard Hunziker, Weber AG. STADTREDAKTION: Jürg Alder (Leitung), Barbara Frantzen, Thomas Judt, Hans Mischler, Urs Niklaus, Rahel Tschanz-Friedli. Beiträge, die mit diesem Logo gekennzeichnet werden, sind offizielle Inhalte der Stadtverwaltung Thun REDAKTION IGT / MENSCHEN / WEITERE BEITRÄGE: Weber AG Verlag TITELBILD: Beat Straubhaar, Weber AG KREUZWORTRÄTSEL: Barbara Zbinden, Rätsel und Märchen, Sigriswil COMICS: Max Spring, Bern AUFLAGE: 52000 Exemplare DRUCK: Weber Benteli AG, 2 Brügg PAPIER: 80 gm , weiss, matt gestrichen VERTEILUNG: Stadt Thun, Aeschlen, Allmendingen, Amsoldingen, Blumenstein, Buchen, Eriz, Fahrni, Forst, Gunten, Gwatt, Heiligenschwendi, Heimberg, Heimenschwand, Hilterfingen, Höfen, Homberg, Horrenbach-Buchen, Hünibach, Innereriz, Längenbühl, Merligen, Oberhofen, Pohlern, Ringoldswil, Schwanden Sigriswil, Schwarzenegg, Schwendibach, Sigriswil, Steffisburg, Süderen, Teuffenthal, Thierachern, Tschingel, Uebeschi, Uetendorf, Unterlangenegg und Zwieselberg. Zusätzlich in Geschäften und Hotels in der Thuner Innenstadt, Kaserne Thun. NÄCHSTE AUSGABE: 15./16. März 2010.


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MENSCHEN

Letzte Innenstadt-Metzgerei hat Zukunft Die Metzgerei Muster ist neben einem Metzgerei-Filialbetrieb und einer Pferdemetzgerei das letzte traditionelle Fleischfachgeschäft der Innenstadt. Als Kurt Muster seinen Beruf erlernte, waren es noch zwölf unabhängige Thuner Fachmetzgereien.

Metzgermeister Kurt Muster wie man ihn kennt – in voller Aktion beim Wursten.

Kurt Muster, es macht den Anschein, Sie gehörten zu einem Geschäftsbereich, der vom Aussterben bedroht ist? Wenn man die Situation in der Stadt Thun ansieht, könnte diese Vermutung aufkommen. Zu meiner Lehrzeit im Jahre 1969 waren in der Stadt zwölf Metzgereibetriebe, heute führen wir in der Innenstadt die letzte traditionelle Metzgerei. Doch unser Geschäft hat Zukunft, ich habe keine Angst für uns. Wie weit zurück reicht die Geschichte Ihrer Metzgerei? Im Haus Bälliz 4 wurde im Jahre 1858 die erste Metzgerei eingerichtet. Vor mir waren sieben Metzger hier tätig, übernommen habe ich das Geschäft 1979 vom Schwiegervater Paul Stucki, der es 25 Jahre führte. Den grössten Verdienst hat aber sein Vorgänger Anton Beutler, der trotz lukrativen Angeboten das Haus nicht verkaufte. Ihm fühlen wir uns verpflichtet. Damals spielten Parkplätze vor dem Haus eine weniger grosse Rolle als heute... Keine Parkplätze direkt vor dem Geschäft anbieten zu können, ist sicher ein Nachteil. Noch mehr zu schaffen machte uns die Einführung des Abendverkaufs am Freitag. Der Samstagverkauf ist seither deutlich eingebrochen. Zum Glück gehören nicht nur Privatpersonen zu unseren Kunden. Rund zwei Drittel unseres Umsatzes erwirtschaften wir mit dem Gastgewerbe, mit Kantinen und Altersheimen.

Trotzdem, wie gelingt es Ihnen, Kundschaft in den Laden zu holen, obschon in unmittelbarer Nachbarschaft zwei Grossverteiler Fleisch anbieten? Wir haben Stammkundschaft und leben von Mund-zu-MundPropaganda. Unser Motto lautet: so teuer wie nötig, so günstig wie möglich. Wir achten auf faire Preise bei bestmöglicher Qualität. Unser Sortiment ist sehr gross, neben den Spezialitäten aus der eigenen Schlachtung bieten wir auch Fisch, verschiedenes Geflügel aus der Schweiz sowie die individuell hergestellten Wurststräusse an. Eigene Schlachtung? Wo geschieht das? Im Schlachthof Thun. Seine Erhaltung vor 15 Jahren bedeutete für mich den Kampf meines Lebens. Heute gehört er den Metzgereien im Berner Oberland. Dank ihm können wir unsere Tiere bei den Bauern in der Region einkaufen und von A – Z hier in Thun verarbeiten. Durch unsere regionale Tätigkeit können wir garantieren, dass die Tiere auf kürzestem Weg in den relativ kleinen Schlachthof gelangen. Dort werden die Tiere ohne Stress und Hektik geschlachtet. Sie sehen im Tier mehr als blosses Schlachtgut? Selbstverständlich! Unsere Verantwortung hört nicht nach dem Schlachten auf. Wir geben uns Mühe, möglichst alles vom Tier optimal zu verwerten. Die Tatsache, dass heute rund die Hälfte eines Tieres, aus welchen Gründen auch immer, entsorgt werden muss, bereitet uns grosse Sorgen und ärgert mich persönlich masslos.


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Ein festliches Gesteck mit Trockenfleisch aus der Metzgerei Muster.

Sohn Michael Muster wird in absehbarer Zeit die Metzgerei von Vater Kurt übernehmen und weiterführen.

Was können Sie heute als Metzger-Fachgeschäft der Kundschaft speziell bieten? Zum Beispiel zeitintensive Menüteile, wie zum Beispiel vorgekochtes Sauerkraut oder fertigen Pfeffer. Sehr beliebt ist natürlich die Möglichkeit, kleine Mengen zu beziehen. Bei uns gibt’s für kleine Haushalte auch ein einzelnes Wienerli oder 50 Gramm Salami. Zudem bieten wir die Dienstleistung des Vakuumierens an und Restaurants sowie Heime schätzen das Vorportionieren.

Wie sehen Sie die Zukunft der Metzgerei Muster? Wir arbeiten daran! Einer meiner Söhne erlernte den Metzgerberuf, wollte aber nicht ins Geschäft einsteigen. Deshalb machte der zweite Sohn Michael nach der kaufmännischen Ausbildung eine Metzgerlehre und bereitet sich zurzeit auf die Meisterprüfung vor. Die Übernahme des Geschäftes ist auf 2012 geplant. Wie bereits gesagt, wir glauben an die Zukunft.

Fleisch wird in der Ernährungsberatung immer wieder kritisch thematisiert. Wie sehen Sie das? Fleisch ist ganz sicher ein gesundes und sehr wertvolles Lebensmittel. Wenn wir uns nach dem Grundsatz ernähren «vo allem e chly u vo nüt zviu», ist ein gutes Stück Fleisch nicht nur gesund, sondern auch Lebensqualität und wir leben im Einklang mit der Natur. Wie viele Mitarbeitende beschäftigen Sie? In der eigenen Wursterei im Bälliz produzieren wir alle Würste nach traditionellen Rezepten selbst. Auch alle Spezialitäten werden von uns hergestellt. Damit bleibt die ganze Wertschöpfung in der Region. Dadurch bieten wir zehn Personen Arbeit und zwei Lehrlinge können den Beruf des Fleischfachmannes erlernen. Dazu braucht es aber auch einen enormen Einsatz des Chefs? Das ist so, aber nicht nur bei uns. 70 Wochenstunden sind bei mir normal. Aber das nehme ich gerne auf mich, um die Kundschaft mit Flexibilität, Qualität und Top-Frische zu begeistern.

Die schmale Fassade der Liegenschaft lässt kaum erahnen, was dahinter alles abgeht! (lacht) Das sagen alle, die eine Besichtigung der Metzgerei hinter sich haben. Wir haben alles, was eine leistungsfähige Metzgerei haben muss. Früher mussten wir die Tiere vom Schlachthof durch den Laden nach hinten tragen, das war problematisch. Heute haben wir eine Zufahrt zum Rückwärtigen, was vieles erleichtert. Haben Sie noch Zeit für Hobbys – wie sehen Sie Ihre persönliche Zukunft? Den Ausgleich zum Geschäft suche ich als ehemaliger Eishockeyspieler heute im Spiel mit den Senioren des SC Thunerstern. Wenn Michael einmal die Metzgerei führen wird, werde ich noch unterstützend helfen. Und natürlich freue ich mich auf etwas mehr Zeit für die Lebensgefährtin und die Grosskinder. Interview und Bilder: Beat Straubhaar / zvg


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DAS STADTMARKETING IM GESPRÄCH MIT FIRMEN

«Von 300 werden 280 Teile hier angefertigt» Beat Haldimann hat mit dem Prix Gaia einen renommierten Preis der Uhrenbranche erhalten. Das Stadtmarketing sprach mit dem Thuner Uhrenmacher über Erfolg, Glück und weshalb seine Firma immer noch in Thun und nicht in Genf ist. In der Mitte der Uhr verschiedene Räder, die drehen und schwingen. Das ist das Zentraltourbillon, das Regulierorgan der Uhr. Oder anders gesagt, Sie sehen zwei Pendel, die mit ihren Schwingungen die Uhr regulieren. Die Idee bei der H1 war, eine Doppelpendeluhr auf eine Armbanduhr abzubilden. Das ist mir gelungen. Und noch etwas anderes. Was denn? Dass der Betrachter statt der Zeit erst die Skulptur oder eben das Zentraltourbillon sieht. Wie bei der Pendeluhr. Auch dort erblickt das Auge erst die schwingenden Pendel und erst danach sucht es nach der Zeit auf dem Zifferblatt.

Zu Besuch beim Preisträger am Riedweg 2 in Thun: Stadtmarketing-Chef Philippe Haeberli im Gespräch mit Beat Haldimann.

Herr Haldimann, in Ihrem Büro reihen sich die Gratulationskarten. Was bedeutet Ihnen dieser Preis? Es ist, wie wenn ich den Nobelpreis erhalten hätte: eine unglaubliche Ehre. Dieser Preis ist das Höchste, was ein Uhrmacher in der Branche erreichen kann. Nicolas Hayek erhielt die Auszeichnung letztes Jahr für sein Lebenswerk. Nun habe ich die gleiche Auszeichnung erhalten. Es ist phänomenal. Schlägt sich die Auszeichnung bereits auf die Bestellungen nieder? Nein. Mit einer gewissen Verzögerung wird sich der Preis sicher auf die Produktion auswirken. Ihre Uhren sind alle handgemacht? Von 300 Teilen, aus denen eine Uhr besteht, werden 280 hier gefertigt. Wir sind eine der letzten Manufakturen weltweit. Darauf bin ich stolz. Mit der H1 haben Sie eine Uhr mit einem speziellen Uhrwerk erfunden. Können Sie dies erklären? Schauen Sie auf das Zifferblatt, Eine Skulptur fürs Handgelenk: die H1 von Beat Haldimann. was sehen Sie?

Was braucht es, um eine Uhr zu erfinden? Es braucht Kreativität, einige geniale Einfälle. Aber es braucht auch Fleiss, Arbeit, etwas Glück und ein gutes Team. Es nützt nichts, eine geniale Idee zu haben, wenn man sie danach nicht umsetzen kann. Der grösste Teil Ihrer Kundschaft ist international. Haben Sie sich nie überlegt, nach Genf zu ziehen, wo traditionell der Schwerpunkt der Uhrenmacherei liegt? Selbstverständlich. Aber ich sage immer, hier liegen meine Wurzeln und nur hier kann ich authentisch sein. Das merken meine Kunden und Geschäftspartner und das schlägt sich auch auf den Erfolg nieder.

INFO Beat Haldimann erhielt für sein Lebenswerk den diesjährigen Gaia-Preis des internationalen Uhrenmuseums in La Chauxde-Fonds. Eine H1 entsteht in mehreren 100 Arbeitsstunden und liegt im hohen Preissegment. Haldimann Horology, Riedstrasse 2, Thun. www.haldimann-horology.ch.

INFO Stadtmarketing befragt innovative Firmen In dieser Rubrik befragt das Stadtmarketing innovative, für die Wirtschaftsregion Thun wichtige Firmen und Unternehmer. Es ist eine Wertschätzung an das Thuner Gewerbe und den unternehmerischen Geist. Kontakt: stadtmarketing@thun.ch, Telefon 033 225 82 24.

Interview: Philippe Haeberli, Leiter Abteilung Stadtmarketing Bild: Britt Messmer, Stadtmarketing


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SHOPPING / MÄRKTE

Thuner Weihnachtsmarkt erscheint in neuem Glanz Modern und weihnächtlich soll das Erscheinungsbild des «neuen» Thuner Weihnachtsmarktes sein.

Das Angebot des Weihnachtsmarktes muss gegenüber dem übrigen Markt besser abgegrenzt werden. Solche und ähnliche Forderungen wurden nach Ende des letztjährigen Weihnachtsmarktes an das Organisationskomitee herangetragen. Mit der Stadt als Grundeigentümerin des Waisenhausplatzes wurden in intensiven Verhandlungen die Rahmenbedingungen für den Weihnachtsmarkt 2009 festgelegt.

aus der Hauptgasse, die ihre Produkte feilbieten. Nebst dem Verkauf wird hier zum Teil auch Handwerk vorgeführt. Wer sich durch das Zuschauen inspiriert fühlt, kann seine Ideen beim traditionellen Kerzenziehen selber verwirklichen. Dies ist nicht das einzige Angebot, das sich für Kinder eignet. Am 13. und 20. Dezember 2009, also an beiden Sonntagsverkäufen, bietet die Familie Krebs aus Niederstocken ein Eselreiten an.

Einheitlich schön und mit einer gewissen Faszination zeigen sich dem Publikum mehr als dreissig Holzhäuschen. Die Holzhäuschen bilden wohl die augenfälligste Änderung gegenüber den letzten Jahren. Jedes Häuschen wird zudem weihnächtlich dekoriert. Durch die gezielte Auswahl von kleineren Anbietern kann ein breiteres Sortiment angeboten werden. Es umfasst Holz- und Spielwaren, Kreationen aus Olivenholz, Metall, Glas, Ton und Edelsteinen, Leuchtsternen, Duftölen und Lämpchen, Leder- und viele Dekorationsartikel bis hin zu Kosmetika. Auch der Lebensmittelbereich konnte massiv ausgebaut werden. Magenbrot, Nüsse, gedörrte Früchte, Käsespezialitäten aus der Region, Wurstwaren, Gewürze und allerlei Teemischungen lassen die Herzen höher schlagen. Wer beim Rundgang zu frieren beginnt, kann sich mit Wollartikeln und Schals eindecken oder sich bei Glühwein, Raclette- oder «Chnoblibrot» erwärmen. Dies nur als kleinen Einblick in die Karte des gemütlich und wesentlich grösser eingerichteten «Weihnachtsmarktbeizlis». Bei sieben Häuschen wechselt alle paar Tage das Sortiment. Es sind Hobby- und Kunsthandwerker, wohltätige Institutionen und Geschäftsleute

Das Organisationskomitee freut sich, wenn der Thuner Weihnachtsmarkt mit dem neuen Konzept beim Publikum und den Ausstellern Anklang findet.

INFO Thuner Weihnachtsmarkt 9.–23. Dezember 2009 täglich auf dem Waisenhausplatz Öffnungszeiten Mo/Di/Mi/Fr Donnerstag Sa/So Mittwoch 23.12.2009

10.00–19.00 Uhr 10.00–21.00 Uhr 10.00–17.30 Uhr 10.00–21.00 Uhr

www.thun.ch/weihnachtsmarkt

Text: Thomas Kübli, Gewerbeinspektorat Bilder: Stadtmarketing / zvg


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SHOPPING

Ideen für den kulinarischen Höhenflug Kochen für die Liebsten, Essen und Geniessen gehören zu den Festtagen wie das Auswählen von Geschenken. Für kulinarische Höhenflüge und Geschenke sorgen Thuner Spezialisten.

Es ist eigentlich klar: Wenn die Festtage bald vor der Türe stehen, werden da und dort Ideen geschmiedet. Was passt in die Küche? Wie lässt sich der Gaumen der Gäste verwöhnen? Und welches Geschenk kommt bei den Liebsten wohl an? «thun! das magazin» hat sich auf kulinarische Einkauftour gemacht und auch gleich Geschenke gefunden. schmeckt fein gmbh: Häppchen für den Gaumen Ob Antipasti, edle Tropfen, exquisite Olivenöle oder frisch zubereitete Sandwiches: Die schmeckt fein gmbh an der Unteren Hauptgasse 5 bietet nicht nur Mediterranes für den Gaumen.

Das Geschäft an der Unteren Hauptgasse 5 ist nicht zu übersehen. Gleich zwei grosse Schaufensterfronten ziehen die Blicke der Passanten auf sich. Seit vier Jahren ist die schmeckt fein gmbh dort ansässig. «Wir haben uns der feinen Küche verschrieben», sagt Heinz Peter Richard, Inhaber des Feinkostgeschäfts in der Thuner Innenstadt. Angesprochen sind damit kulinarische Produkte der Spitzenklasse. Im Sortiment stehen etwa exquisite Olivenöle aus der Toskana, Apulien, Sizilien oder aus der Gegend um den Gardasee in Italien. Nicht fehlen darf ebenso ein Aceto Balsamico aus Modena oder der Emilia-Romagna. «Viele Öle und Aceti können bei uns degustiert werden», erklärt Christine Bähler.


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Dazu reicht die Geschäftsführerin frisches Brot. Doch was wären mediterrane Produkte ohne Antipasti? Bei der schmeckt fein gmbh finden Feinschmecker eine ganze Palette eingelegter Produkte, die sich dazu eignen. So zum Beispiel getrocknete Tomaten aus dem italienischen Familienbetrieb Manestrini, Peperoni piccanti, Oliven oder Spaghetti Pasta und Penne aus Napoli. «Es ist uns ein grosses Anliegen, unsere Produzenten und Lieferanten persönlich zu kennen», betont Christine Bähler, die das Spezialitätengeschäft mit vier Teilzeitmitarbeitenden führt. Dies gilt auch für die erlesenen Weine aus dem Südtirol oder dem Veneto, welche Inhaber Heinz Peter Richard meist gleich vor Ort direkt beim Produzenten einkauft. Im Geschäft finden sich indes ebenso Delikatessen aus der Region. Kemmeriboden-Meringues, Bauernhofteigwaren oder Söibluemewy sind Beispiele. Eines jedenfalls ist sicher: Wer die feine Küche schätzt, kommt an der Unteren Hauptgasse 5 bestimmt auf seine Kosten. Besonders gefragt sind nämlich die beliebten Geschenkkörbe. Währenddem die Fachleute den Geschenkkorb im Geschäft nach individuellem Wunsch zusammenstellen, lässt sich im hauseigenen Bistro ein frisch zubereitetes Sandwich mit Zutaten aus der Frischetheke oder eine warme Suppe geniessen.

Bei Christine Bähler von der schmeckt fein gmbh finden Feinschmecker eine ganze Palette auserlesener Produkte.

Metzgerei Kurt Muster: Hausgemachtes aus der Region Ob hausgemachter Rollschinken, feine Schüfeli, die traditionelle Schwartenwurst oder ein exklusives Fondue Chinoise: In der Metzgerei von Kurt Muster im Bälliz 4 finden Fleischliebhaber, was das Herz begehrt. «Wir gelten als komplette Metzgerei», sagt Kurt Muster und lacht. Der Ausdruck «komplette Metzgerei» kommt indessen nicht von ungefähr. Wer die Metzgerei Muster im Bälliz 4 in Thun besucht, stellt sofort ein äusserst komplettes Angebot fest. «Der grösste Teil unserer Produkte wird in der eigenen Metzgerei selbst hergestellt», erläutert der Thuner Metzgermeister. Kurt Muster führt das traditionsreiche Fachgeschäft im Bälliz 4 gemeinsam mit seinem Sohn Michael und seiner Lebenspartnerin Verena Marti. Insgesamt zehn Mitarbeitende sorgen dabei täglich für frische Produkte. Zu den Spezialitäten der Metzgerei Muster gehören zum Beispiel hausgemachter Rollschinken, feine Schüfeli oder eigens zusammengestellte Fleischplatten für ein gemütliches Fondue Chinoise. Kurt Muster und seine Mitarbeitenden stellen die Platten dabei je nach Kundenwunsch mit Rindfleisch, Geflügel, Lamm-, Kalb- oder Schweinefleisch zusammen. «Wir legen dabei grossen Wert auf frische Fleischprodukte», betont der Metzger. Gross geschrieben wird bei Musters indessen ebenso die hauseigene Produktion von Wurstwaren mit eigener Räucherei. Im Sortiment finden sich eine saftige Schwartenwurst ebenso wie eine Bauernsalami, eine Berner Zungenwurst oder ganz einfach die beliebte Blut- und Leberwurst. Weil die Metzgerei Muster besonderen Wert auf die Frische legt, kennt

Metzgermeister Kurt Muster legt grossen Wert auf frische Fleischprodukte aus der Region.


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SHOPPING

der Metzgermeister auch seine Produzenten. «Wir schlachten ausschliesslich Tiere aus der regionalen Landwirtschaft», erklärt Kurt Muster. Zu Musters Lieferanten gehören Bauern aus der Region Schwarzenegg, aus Sigriswil und aus dem Thuner Westamt. Rund zwei Drittel der Fleischprodukte verkauft die Metzgerei Muster indessen nicht über das Ladengeschäft im Bälliz 4. Zu Musters Kunden gehören ebenso Hotels, Kantinen und Altersheime in der Stadt und der Region Thun. «VOM FASS»: degustieren und geniessen Offenausschank ist an der Gerberngasse 4 in Thun Konzept. «VOM FASS» heisst das Geschäft, wo Essig, Öl, Spirituosen und Liköre nach Wunsch in attraktive Flaschen abgefüllt werden.

100 gebrannten Wassern können die Kunden auswählen und geniessen. Nebst verschiedenen Grappas und Whiskys zum Beispiel einen Rumkugellikör oder einen Likör aus Holunderblüten. «Die Menge bestimmt dabei der Kunde», betont Mathias Graber, der das Geschäft an der Gerberngasse 4 gemeinsam mit seiner Gattin Linda Weinberger und fünf Mitarbeitenden seit bald zwei Jahren führt. Bereits ab einem Deziliter geht es los. Und wer will, kann seine Lieblingsflasche gleich selber mitbringen und abfüllen. Die Idee des Offenausschank-Konzepts «VOM FASS» wurde übrigens in Deutschland geboren. Johannes Kinderlen begann 1994 in Ravensburg, Weine, Spirituosen, Essige und Öle lose anzubieten. Aktuell hat «VOM FASS» über 240 Partner in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Grossbritannien, Japan, Neuseeland, Frankreich, Ungarn, Belgien, Italien, Tschechien, Polen, Dänemark, Rumänien, den USA und Lettland. Chäs Rösch: Scharfer Max neben Nonnenstolz Dank regionalen Produkten sind Veronika und Ruedi Rösch jeden Mittwoch und Samstag früh auf den Beinen. Am Marktstand beim Waisenhaus in Thun sind Käsespezialitäten Kultur.

Das ist Konzept: Mathias Graber «VOM FASS» an der Gerberngasse 4 führt seine Spezialitäten im Offenausschank.

Mathias Graber, Inhaber des Spezialitätengeschäfts «VOM FASS», nennt sie farbige Glasballone. Gemeint sind die Behälter, die in seinem Laden an der Gerberngasse 4 in Thun die Regale füllen. Es sind indessen nicht nur grosse Krüge aus Glas, die im Geschäft die Blicke der Kundinnen und Kunden auf sich ziehen. Auffällig ist ebenso eine grosse Fasspyramide. «Das Ganze ist Konzept», sagt Mathias Graber. Dahinter steckt die Idee des Offenausschanks. «Wir bieten Essig, Öl, Spirituosen und Liköre lose an, um sie je nach Kundenwunsch in attraktive Flaschen und Gefässe abzufüllen», erläutert der Geschäftsinhaber. Und weiter: «Dabei kann jedes Produkt degustiert und verglichen werden.» Rund 25 verschiedene Essige und 30 unterschiedliche Öle stehen im Sortiment «VOM FASS». So zum Beispiel Honig- und Quittenessig oder Pistazien- und Kürbiskernöl. Zur Weihnachtszeit steht zudem ein ganz spezieller Dattelessig im Angebot. Gross ist die Auswahl ebenso in Sachen Spirituosen und Liköre. Unter nahezu

«Nonnenstolz» und «Scharfer Max» haben eines gemeinsam: Sie sind jeweils mittwochs und am Samstag in Thun anzutreffen. Direkt gegenüber dem Restaurant Waisenhaus in Thun. Dort werden sie am Marktstand von Veronika und Ruedi Rösch in Szene gesetzt. Die Rede ist vom Chäs. «Nonnenstolz» ist ein halbharter, aromatischer Käse aus dem Emmental. Der «Scharfe Max» ist extrawürzig. «Die beiden Käse sind unsere Favoriten», sagt Veronika Rösch, die gemeinsam mit ihrem Mann Ruedi und weiteren Mitarbeitenden zweimal in der Woche Käsespezialitäten auf den Thuner Markt bringt. Damit dies auch funktioniert, sind die beiden an den Markttagen früh aktiv. «Los geht es jeweils um vier Uhr in der Früh», erklärt Veronika Rösch. Denn Käse ist bei Chäs Rösch auch Kultur. «Es ist uns wichtig, regionale Produkte in den Verkauf zu bringen», betont die Marktfrau. Chäs Rösch besitzt denn auch das Gütesiegel «Das Beste der Region – Berner Oberland». Dies garantiert, dass die Produkte nach streng festgelegten Vorgaben hergestellt werden. Sie stammen aus innovativen Betrieben, die ihr Wissen um fortschrittliche Herstellungsmethoden mit dem Respekt für das traditionelle Handwerk verbinden. «Daraus resultieren mit Herz produzierte, gluschtige, altbekannte oder wieder entdeckte Gaumenfreuden», sagt Veronika Rösch. Rund 400 unterschiedliche Käsesorten führt Chäs Rösch im Sortiment. Lenker Kräuterkäse, Chilikäse oder Trüffelkäse sind Beispiele. Zudem kreieren Veronika und Ruedi Rösch gleich sechs unterschiedliche Fonduemischungen und ergänzen ihr Sortiment mit Teigwaren von einem Bauernhof aus Gurzelen oder Meringues aus dem Emmental. Die Spezialitäten von Chäs Rösch gibt es übrigens auch in Spiez. Dort führt die Familie an der Oberlandstrasse 24 ein Fachgeschäft für Käsespezialitäten und regionale Produkte.


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Veronika Rösch setzt am Marktstand beim Waisenhaus in Thun Käsespezialitäten in Szene.

Reber am Plätzli AG: Süsse Pralinen und gesundes Essen Wie lassen sich gesundes Essen und süsse Pralinen unter einen Hut bringen? Eine Antwort hat die geschichtsträchtige Confiserie Reber am Plätzli mit einzigartigen Spezialitäten. Wer sich im Restaurant der Confiserie Reber am Plätzli AG an der Oberen Hauptgasse 67 niederlässt, hat die Qual der Wahl. Gleich vier täglich wechselnde Menüs stehen auf der Menükarte. «Dabei

achten wir besonders auf ausgewogene und gesunde Kost», sagt Daniel Bieri. Der gelernte Konditor ist Produktionsleiter und führt die traditionsreiche Confiserie am Plätzli gemeinsam mit seinen Eltern Walter und Christine Bieri. Das Flair für gesundes Essen kommt bei Bieris denn auch nicht von ungefähr. Christine Bieri ist nämlich diplomierte Ernährungsberaterin und bringt ihr Wissen täglich im Betrieb ein. Marktfrisches Gemüse und bunte Salate vom Buffet haben dabei ebenso Platz wie Konfekt, süsse Pralinen und Patisserie aus der hauseigenen Confiserie. Besonders beliebt ist die Rebertorte. Eine eigens kreierte Spezialität mit gefülltem Mandelbiskuit, Buttercremeüberzug und karamellisierten Mandeln. Speziell auf die kommenden Festtage hin kreieren Daniel Bieri und sein Team, welches 13 Mitarbeitende und zwei Lernende umfasst, eine weitere Spezialität aus dem Hause Reber. Gemeint sind Lebkuchen mit persönlichem Fotosujet. «Möglich ist fast alles. Das Sujet kann ein hübsches Ferienfoto sein, ein Gruppenbild oder das Bild der Liebsten», erklärt Daniel Bieri. Der Clou an der Sache: Das Bild kommt praktisch eins zu eins auf den Lebkuchen und ist essbar. Dabei ist es auch möglich, Kundenwünsche je nach Bedürfnis umzusetzen. «Zum Beispiel für Firmen als Kundengeschenk», sagt der Confiseur. Die Spezialitäten der Konditorei Reber am Plätzli AG sind in Thun seit über 75 Jahren bekannt. Das Plätzli entstand allerdings bereits im Jahre 1716, als an dieser Stelle mehrere Häuser einem Brand zum Opfer fielen und nicht wieder aufgebaut wurden. Nach diesem Brand wurde einzig das heutige Restaurant / Café Reber aufgebaut. Seit 1999 ist die Confiserie im Besitze der Familie Bieri. Für den richtigen Genuss zu sorgen ist also längst mit einem Einkaufserlebnis in der Thuner Innenstadt verbunden. Die Anzahl Fachgeschäfte für kulinarische Höhenflüge und mit regionalen und internationalen Spezialitäten ist gross. Text und Bilder: Stefan Kammermann

Daniel Bieri präsentiert die Rebertorte, eine Hausspezialität mit Mandelbiskuit, Buttercremeüberzug und karamellisierten Mandeln.


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SHOPPING

Gigantische Weihnachtsgeschenke in Thun Grosse Freude bereiten mit dem IGT-Gutschein «Giganto»: Der 100-Franken-Gutschein der IGT verdankt seinen Namen nicht nur seinem Wert, sondern auch seiner Grösse.

N E M I 100.– 1 0EC.–– 00 P S GIGANTO G GIG IG GANT GA ANT TO TO

für::

Der «Giganto»-Gutschein mit individuell eintragbarem Empfängerfeld.

Mit dem Geschenkgutschein der IGT im Format A4 machen Sie Ihren Liebsten sprichwörtlich eine grosse Freude. Damit liegen Sie bei der Wahl Ihrer Weihnachtsgeschenke mit Sicherheit nicht daneben, denn der Empfänger kann sich sein Geschenk gleich selbst bei einem der Mitgliedsgeschäfte aussuchen.

Für 106 Franken kann der Gutschein mit einem Spezialcouvert an den offiziellen Verkaufsstellen gekauft werden. Der Name des Empfängers kann individuell eingefügt werden. So entstehen unter dem Weihnachtsbaum keine Missverständnisse, wer der glückliche Empfänger des «Giganto» ist. Folgende Geschäfte sind Verkaufsstellen der beliebten Gutscheine: Audio Aebersold, Aarestr. 38 B, Bijouterie Bläuer, Bälliz 40, Bücher Lüthi, Bälliz 16, C & A, Aarestrasse 30 A, Central Apotheke Thun AG, Bälliz 34, Confiserie Reber, Obere Hauptgasse 76, Confiserie Steinmann AG, Bälliz 37, Coop / Kyburg, Schwäbisgasse 1, Coop City Freienhof, Freienhofgasse 3, Die Mobiliar, Bälliz 62, Bijouterie Frieden AG Creative Design, Obere Hauptgasse 37, Boutique Metro, Bälliz 62, Flowerpoint, Bälliz 40, Gallant Leder Accessoires AG, Obere Hauptgasse 39/41, Hummel Lederwaren, Freienhofgasse 23, Krebser AG, Bälliz 64, Loeb AG, Bälliz 39, Manor, Bahnhofstrasse 3, Ökoladen, Obere Hauptgasse 20, Probst Optik, Marktgasse 17, Schaufelberger AG, Bälliz 26, Schlossapotheke, Obere Hauptgasse 33, Stockhorn Sport, Frutigenstrasse 8, Thalia AG, Bälliz 60, Thomi Brautmode, Marktgasse 5, Tschui Herrenbekleidung, Untere Hauptgasse 14, Vetter Druck, Seestrasse 26, Visilab Optik im Aarezentrum, Aarestrasse 30 A, Walder Schuhe, Bälliz 75, Wartmann Mode, Marktgasse 7. Text und Bild: zvg

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BUCHTIPP

Krebser-Buchtipps Besuchen Sie uns im Herzen von Thun und geniessen Sie das Herumstöbern und Einkaufen in einem einzigartigen Ambiente. Unsere erfahrenen BuchhändlerInnen und PapeteristInnen beraten Sie gerne. Sarah Hüssy präsentiert Ihnen hier ihre persönlichen Buchtipps: Adventskalender

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Autor: Titel: Verlag: Preis:

Jean Ziegler Der Hass auf den Westen C. Bertelsmann 34.90

Er gilt als scharfzüngiger Globalisierungskritiker, als «Stimme der Armen und Schrecken der Mächtigen» (so der Stern): Jean Ziegler ist einer der letzten zornigen Linken, der unermüdlich Elend, Unterdrückung, Menschenverachtung und die Arroganz der Reichen als Resultat eines global agierenden Kapitalismus und einer «mörderischen Weltordnung» anprangert. In seinem neuen Buch lehrt er uns, die Werte und die Weltherrschaft des Westens mit den Augen der Völker des Südens zu sehen.

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THUN TOURISMUS

«Thun – für Tagesgäste beliebter denn je!» Die Sommersaison 2009 ist vorbei. Was haben die Sommermonate der Tourismusregion Thunersee und insbesondere der Stadt Thun gebracht? Beat Anneler, Direktor Thun Tourismus, über Tagestourismus, Logiernächte und Events in Thun.

Beat Anneler, Thun Tourismus Direktor.

Auf Stadtführungen beliebtes Fotosujet: der Rathausplatz.

Beat Anneler, wie sind Sie mit der Sommersaison 2009 zufrieden? Thun wurde vor allem von Tagesgästen sehr stark frequentiert. Die Wirtschaftskrise führte dazu, dass viele Schweizer im eigenen Land Ferien verbrachten und dadurch auch wesentlich mehr Tagesausflüge machten. Die Nachfrage nach unseren Stadt- und Themenführungen ist stark gestiegen, und wir erreichten bereits Mitte Jahr das Vorjahresergebnis. Erfreulich war auch der Verkauf von Thun-Shopping-Tickets an unsere Walliser Gäste.

Ich erinnere an die Künstlerbörse, das Swiss Economic Forum, das Drehorgelfestival, die Tennis-Junioren-Schweizermeisterschaften, die Kajak Freestyle WM, die Jubiläums-GV des Schweizerischen Brunnenmeisterverbands, den Internationalen Cupfinal im Pistolenschiessen und das Politforum. Thun Tourismus konnte in den meisten Fällen im Unterkunftsbereich, in der Kommunikation und im Vorverkauf seine Dienste anbieten. Es wurden auch viele Packages für die Thuner Seespiele über Thun Tourismus gebucht sowie ganze Programme für Firmenanlässe und Reiseveranstalter ausgearbeitet.

Wie sehen die Logiernächtezahlen der Thuner Hotellerie aus? Die Übernachtungszahlen sanken vor allem in der Zeit zwischen Januar und Mai. Dies, weil viele Seminare und Tagungen ausfielen, verkürzt oder ohne Übernachtungen durchgeführt wurden. Insgesamt erlitten die Schweizer Städte Ausfälle, die über dem Schweizer Durchschnitt lagen. Dabei gilt es aber zu erwähnen, dass gerade die Städte die grossen Gewinner der letzten Jahre waren. Was für Gäste besuchten Thun im Sommer 2009 Neben den vielen Schweizern besuchten uns vor allem Deutsche und Engländer. Da Thun als Stadt im Berner Oberland auch gerne von Gästen anderer Destinationen besucht wird, traf man in der Stadt aber Gäste aus aller Welt. Wenn man diesen Sommer durch die Stadt schlenderte, fiel auf, dass sehr viele Anlässe stattfanden. Können Sie uns etwas über diese erzählen sowie über die Dienstleistungen, die Thun Tourismus dafür erbracht hat?

Was erwarten Sie für das Tourismusjahr 2010? Das Tourismusjahr 2010 wird sich im Rahmen des laufenden Jahres entwickeln. Ein Aufschwung ist frühestens ab 2011 zu erwarten.

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BUDGET

Budget 2010 der Stadt Thun fast ausgeglichen Der Stadtrat beschliesst Ende November den Voranschlag 2010. Beantragt ist ein Voranschlag mit kleinem Ertragsüberschuss bei gleicher Steueranlage von 1,74. Die mittelfristigen Prognosen gehen von schwieriger werdenden Bedingungen für die Stadt aus.

Investition 2009 – 2011: Der Schadausaal wird zum KKThun erweitert.

Investition 2010 – 2012: Die Weststrasse wird auf 4 Spuren erweitert.

Der Thuner Gemeinderat unterbreitet dem Stadtrat einen ausgeglichenen Voranschlag für das kommende Jahr. Die Steueranlage bleibt bei 1,74 Einheiten. Weil sie unverändert ist, kommt es nicht zur Volksabstimmung. Erwartet wird ein kleiner Ertragsüberschuss von rund 200 000 Franken. Dieser Betrag entspricht knapp einem Promille des Gesamtertrages von 269 Mio. Franken. Das praktisch ausgeglichene Ergebnis darf nicht über die anstehenden finanziellen Herausforderungen täuschen.

jährlich rund 1,5 Mio. Franken bringen. Der Gemeinderat hatte sich intensiv für eine Verbesserung eingesetzt. Nach vielen Jahren mit jährlich zunehmenden Lasten ist die geplante Entlastung hoch willkommen, wenn auch wesentlich tiefer als erwartet.

Einerseits wird die wirtschaftliche Rezession negative Folgen auf die Steuererträge haben. Der Gemeinderat erwartet einen spürbaren Rückgang der Einnahmen im übernächsten Jahr 2011. Hinzu kommen erhebliche Ausfälle als Folge der kantonalen Steuergesetzrevision. Andererseits verfügt die Stadt über eine unzureichende Kraft, ihre Investitionen selbst zu finanzieren. Trotz Erlösen aus dem Verkauf von Liegenschaften fehlen die finanziellen Mittel, um die geplanten Investitionen selbst zu tragen. Dies führt zu einer Mehrverschuldung. Der vierjährige Aufgaben- und Finanzplan zeigt einen Anstieg der Schulden von 160 Mio. Franken auf 197 Mio. Franken bis ins Jahr 2013. Von der Revision des kantonalen Finanz- und Lastenausgleiches im Jahr 2012 darf sich die Stadt keine Kehrtwende der hohen Belastung erwarten. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsparlament Änderungen, welche für Thun eine Besserstellung von

Der Stadtrat beurteilt den derzeitigen Aufgabenkatalog der Stadt als grösstenteils unverzichtbar. Sein Konsens über den Verzicht auf Aufgaben im November 2008 brachte nicht die benötigte Wirkung, um die Stadt finanziell dauerhaft zu entlasten und Handlungsspielraum zu schaffen. Der Gemeinderat will die Bilanz der Stadt gesund halten. Er hat in der Vergangenheit den Finanzhaushalt mehrmals durchleuchtet und zahlreiche Sparmassnahmen angeordnet. Seine Strategie zur Stadtentwicklung wird mittel- bis langfristig positive Wirkung zeigen.

INFO Der Stadtrat beschliesst das Budget 2010 an seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 26. November 2009 um 17.00 Uhr im Rathaus. Auskünfte zur Finanzplanung: Finanzverwaltung, Thunerhof, Postfach 145, 3602 Thun, finanzverwaltung@thun.ch, Telefon 033 225 82 88, Fax 033 225 82 85

Text: Barbara Frantzen, Finanzverwaltung Bilder: Hans Mischler


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EVENTS / BIBLIOTHEK

4. Thuner Adventskalender Der Thuner Adventskalender findet im Dezember zum vierten Mal statt. Hinter den 24 Daten verbergen sich 24 verschiedene Künstlerinnen und Künstler, die das Publikum täglich mit ihren Darbietungen überraschen. im Chalet «Salon de Réunion» im Tertianum Bellevue-Park Gelegenheit dazu. Das Projekt findet zum vierten Mal statt: Vom 1. bis zum 24. Dezember öffnet sich Tag für Tag von 18.00 bis 18.30 Uhr ein Adventskalender-Tor. Dahinter verbergen sich Künstlerinnen und Künstler, die das Publikum mit einer musikalischen, theatralischen oder andersartigen Darbietung verzaubern. Es treten sowohl etablierte Kulturschaffende aus der Region Thun wie auch junge, noch wenig bekannte Talente auf. Für die halbstündigen Auftritte wird kein Eintrittsgeld verlangt. Wer sich jeweils hinter welchem Adventskalender-Tor verbirgt, weiss abgesehen vom sechsköpfigen Organisationsteam niemand. Mit dabei: Raphael Zehnder, Brunners Huusmusig, Peter Sarbach, Remo Rickenbacher, Thuner Vokalquartett, Alexandre Dubach, u.a. Mit den kahl werdenden Bäumen und der zunehmenden Kälte wird es langsam Zeit, sich auf die weihnächtliche Stimmung vorzubereiten. Der Thuner Adventskalender bietet auch dieses Jahr

Text: Cathryn Gilsenan Bild: zvg

Die Stadtbibliothek in der Weihnachtszeit Die Stadtbibliothek ist dieses Jahr erneut an zwei Sonntagen im Dezember offen und bietet gleichzeitig eine besondere Geschenkidee an: Gutscheine für ein Jahresabonnement! Die Bibliothek zum Schenken Wer Ideen für ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk sucht, wird in der Stadtbibliothek fündig: Warum nicht mit einem Gutschein der Stadtbibliothek Freunden oder Verwandten die Möglichkeit geben, das Angebot von rund 60 000 Medien kennenzulernen oder ein weiteres Jahr zu nutzen? Die attraktiv gestalteten Gutscheine sind an der Ausleihe erhältlich; die Beträge sind frei wählbar. Das Bibliothekspersonal berät gerne bei der Auswahl. Weitere Informationen unter: www.thun.ch/stadtbibliothek.ch Die Bibliothek am Sonntag An den beiden Sonntagen 13. und 20. Dezember ist die Stadtbibliothek von 11 bis 17 Uhr geöffnet, ähnlich den Geschäften der Innenstadt. Diese Sonntage sind ideale Gelegenheiten für Familien oder Berufstätige, die Bibliothek zu geniessen. Im Dezember steht sicher die grosse Medienauswahl rund um das Weihnachtsfest im Vordergrund: Filme, Musik, Hörbücher, Basteltipps, Rezepte für festliche Essen und bekannte und unbekannte Geschichten, Lieder und Verse.

Text und Bild: Stadtbibliothek

INFO An folgenden Sonntagen ist die Bibliothek an der Bahnhofstrasse 6 geöffnet: Sonntag, 29. November 10–12 Uhr (Abstimmungssonntag) Sonntag, 13. Dezember 11–17 Uhr (Sonntagsverkauf) Sonntag, 20. Dezember 11–17 Uhr (Sonntagsverkauf)


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KUNST / KULTUR

Blick auf regionales Kunstschaffen Alljährlich steht das Ende des Jahres im Kunstmuseum Thun im Zeichen des regionalen Kunstschaffens. In einer vielfältigen Präsentation erlaubt die Ausstellung «Hofstettenstrasse 2009» einen Überblick über das Schaffen der Thuner Kunstschaffenden. die Kunstschaffenden der Region wieder ihre Ateliertüren für ein interessiertes Publikum öffnen und erlauben damit einen direkten Augenschein auf den sonst verborgenen Arbeitsprozess der Künstlerinnen und Künstler. Parallel dazu präsentiert der Künstler Sladjan Nedeljkovic seine Arbeit «Konstellationen», mit der er einen Ausschnitt aus seinem umfassenden Bildarchiv aus eigenen und gefundenen Fotografien und Abbildungen aus dem Internet zeigt. Seine Ausstellung im Projektraum «enter» bildet die Brücke zwischen der vergangenen Ausstellungsreihe «Blicke sammeln» und dem im nächsten Jahr folgenden Projekt «Online». Unter diesem Titel werden ab Februar 2010 Projekte zum Thema Medienkunst gezeigt. Ausstellungsansicht «Hofstettenstrasse 2008».

Eine Fachjury wählt anhand eingereichter Dossiers Künstlerinnen und Künstler für die Ausstellung aus. Diese bietet jeweils nicht nur einen Überblick über das Schaffen der regionalen Kunstszene, sondern ist in ihrer Vielfalt enorm abwechslungsreich. Am Wochenende vom 12. und 13. Dezember 2009 werden

«Hofstettenstrasse 2009» und «Sladjan Nedeljkovic» Ausstellungsdauer: 13. Dezember 2009–17. Januar 2010 www.kunstmuseumthun.ch Text: Dominik Imhof, Kunstmuseum Bild: David Aebi

In 80 Minuten um die Welt – musikalisch leicht Eine musikalische Weltreise erwartet die Besucherinnen und Besucher der Thuner Neujahrskonzerte vom 1. Januar 2010 im Burgsaal. Das Kammerorchester Steffisburg, die Sopranistin Marysol Chalit und das Tanzpaar Priska und Jean aus Paris laden dazu ein. grammverantwortlichen Paul Moser bedeutet der Auftritt einen Höhepunkt in seiner 27-jährigen Tätigkeit als Leiter des Kammerorchesters Steffisburg.

Beschwingt erfolgt der Start ins neue Jahr mit dem Besuch der Thuner Neujahrskonzerte im Burgsaal. Das Kammerorchester Steffisburg, mit Bläsern zum Sinfonieorchester verstärkt, nimmt das Publikum auf eine Weltreise mit, die in den verschiedensten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas Halt macht, um bekannte Melodien aus den Gebieten der leichten Klassik, des Musicals und der traditionellen Volksmusik der jeweiligen Länder erklingen zu lassen. Für den künstlerischen Leiter und Pro-

Erstmals mit Tanz Gesangliche Farbtupfer auf der Weltreise wird die Sopranistin Marysol Schalit setzen. Sie hat kürzlich ihre Ausbildung mit dem Solistendiplom und dem Master in Performance-Opera abgeschlossen und ist bereits mehrfache Preisträgerin. Erstmals wird an einem Thuner Neujahrskonzert getanzt: Das Tanzpaar Priska und Jean aus Paris ist als leidenschaftliches Salsa-Tanzpaar bekannt. Durchs Konzert führt der Sänger, Kabarettist und Schauspieler Rolf Ryser aus Steffisburg. 1. Januar 2010, 16 Uhr und 19.30 Uhr, im Burgsaal Thun Tickets sind erhältlich an der Anmeldung im Thunerhof, über Telefon 033 334 08 54 oder im Internet: www.neujahrskonzerte-thun.ch Text und Bild: zvg


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DIENSTLEISTUNGEN

Harmonisierung des Einwohnerregisters Volkszählungen werden inskünftig nur noch im Einjahresrhythmus mit Registererhebungen durchgeführt. Die unbeliebten Fragebogen fallen weg. Deshalb müssen die Register harmonisiert werden.

Die nötigen Informationen (Lage der Wohnung, Stockwerk, Anzahl Zimmer) werden bei sämtlichen Besuchern und Besucherinnen am Schalter der Einwohnerdienste eingeholt. In einem weiteren Schritt wird beabsichtigt, Wohnungs- und Bewohnerlisten der Hauseigentümer und Immobilienverwaltungen einzufordern. Im Frühjahr 2010 werden die Bewohner und Bewohnerinnen, welche noch nicht erreicht werden konnten, direkt angeschrieben. Bei komplexen Gebäuden ist eine Besichtigung vor Ort durch den Zivilschutz Thun in den Monaten Oktober/November 2010 geplant.

Die nötigen Daten, um Aussagen über die wichtigsten Bevölkerungs- und Haushaltsstrukturen machen zu können, stammen in erster Linie aus der jährlichen Auswertung der Personenregister der Gemeinden, Kantone und des Bundes sowie des eidg. Gebäude- und Wohnungsregisters. Zusätzlich wird jährlich eine Stichprobenerhebung bei 200 000 Personen durchgeführt. Ebenfalls erfolgen Stichprobenerhebungen zu wichtigen Fragestellungen aus den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Bildung, Familie oder kulturelle Vielfalt. Damit die Registerdaten für die Statistik genutzt werden können, sind die Gemeinden und Kantone verpflichtet, ihre Register zu harmonisieren. Für die Volkszählung 2010 stellen die Gemeinden dem Bundesamt für Statistik (BFS) Daten zur Haushaltsbildung zur Verfügung. Die Haushaltsbildung kann über die Zuweisung des eidgenössischen Wohnungsidentifikators zu den Personen im Einwohnerregister sichergestellt werden. Die Einwohnerdienste der Stadt Thun haben im August mit den Harmonisierungsarbeiten begonnen. Jeder Person wird im Einwohnerregister ein Wohnungsidentifikator zugewiesen.

Damit das Projekt pünktlich bis zur nächsten Volkszählung Ende 2010 abgeschlossen werden kann, nehmen die Einwohnerdienste auch Informationen aus der Bevölkerung entgegen. Die entsprechenden Formulare können am Schalter der Einwohnerdienste bezogen oder unter www.thun.ch heruntergeladen werden. Text: Karin Ochsenbein, Einwohnerdienste Thun Bild: Jürg Kobel


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GASTRONOMIE

Neueröffnung an der Hofstettenstrasse «restaurant und weinbar 23» steht in grossen Lettern am Fenster an der Hofstettenstrasse 37 in Thun. Der junge Besitzer Midhat Hasecic setzt in seinem Betrieb auf Neues und Vertrautes, auf frische, marktgerechte Küche und einen perfekten Service.

Das Team vom «restaurant und weinbar 23»: Midhat Hasecic, Indira Kehrli und Miguel Nuno Viera (von rechts).

«Seit Jahren ist es mein Traum, mit einem eigenen Restaurant auf die Wünsche der Gäste eingehen zu können», schwärmt Midhat Hasecic. Und er weiss, wovon er spricht – hat er sich in seiner Laufbahn als Kellner und Chef de Service in verschiedenen namhaften Betrieben u.a. im Hotel Beatus Merligen und im Grand Hotel Giessbach ein treues Stammpublikum geschaffen, das er nun nach seinen eigenen Ansprüchen verwöhnen will. Sich einfach wohl fühlen Sei es im aufgefrischten Restaurant oder auf der kleinen Terrasse – im «restaurant und weinbar 23» steht Gastfreundschaft an erster Stelle. Für die sorgt nicht nur Midhat Hasecic, sondern auch dessen «Partnerin» und Mutter Indira Kehrli. «Wir sind ein eingespieltes Team und verstehen uns prächtig», zwinkert er ihr zu. Hier lässt es sich verweilen – nebst einheimischen Tropfen finden sich auch bekannte Weine aus Spanien, Italien und ganz Europa auf der Karte. «Ich probiere, möglichst allen Wünschen gerecht zu werden und für jedes Budget einen speziellen Wein anzubieten. Zudem interessieren mich auch weniger bekannte Weingebiete», sagt der bald fertig ausgebildete Sommelier Hasecic. «Gerade der Osten ist eine entdeckenswerte Weinregion, bekannte europäische Weinbauern produzieren dort namhafte Zweitweine, die man in der Schweiz noch kaum kennt.» Quer durch ganz Europa Für das leibliche Wohl sorgt der dritte im Bunde, der portugiesische Koch Miguel Nuno Viera, der sowohl in seiner Heimat als

auch in der Schweiz sein Können unter Beweis stellte. «Es müssen keine Coquilles St. Jacques oder teuer importierter Hummer sein – unsere Küche ist regional und vor allem saisonal», betont Hasecic. Beim Einkauf bevorzugt er umliegende Produzenten und Anbieter und der grosse Garten seiner Mutter ist der Hauptlieferant für frisches Gemüse und Obst – «alles biologisch angebaut», meint Hasecic stolz. So ist es auch nicht erstaunlich, dass die Speisekarte nur klein, aber fein ist. «Da wir fast ausschliesslich mit Frischprodukten arbeiten, beschränken wir uns auf wenige Gerichte und bieten dafür unseren Gästen täglich zusätzlich ein Mittagsmenü und zwei bis drei wechselnde Gerichte am Abend an.» Nebst klassischen Schweizer Gerichten gibt es aber hin und wieder auch Spezialitäten aus dem Ausland, zum Beispiel aus Portugal oder Spanien. «Und zwischendurch soll es auch einmal etwas Bosnisches geben», schmunzelt Hasecic, und wer bereits einmal echte Cevapcici gegessen hat, weiss, wovon er schwärmt … Text und Bilder: Barbara Kranz

Öffnungszeiten Mo – Sa, 09.00 – 24.00 Uhr So, 11.00 – 24.00 Uhr

Hofstettenstrasse 37, 3600 Thun, Telefon 033 221 61 72 info@restaurant23.ch, www.restaurant23.ch


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BILDUNG

Einführung der schulischen Integration in Thun Mit Beginn des neuen Schuljahres 2009/10 wurden an den Thuner Schulen Schritte in Richtung einer vermehrten Integration umgesetzt. Das entsprechende Konzept liegt seit Mai 2009 vor.

Die Vielfalt in den Unterrichtsformen passt zu der Individualität, wie wir etwas an die Hand nehmen… wie auch zu den unterschiedlichen Hüten und den verschiedenartigen Rucksäcken von uns allen. Die Vielfalt in den Unterrichtsformen passt zu der Individualität, wie wir etwas an die Hand nehmen…

Artikel 17 des Volksschulgesetzes, der sogenannte «Integrationsartikel», verlangt, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler in den ordentlichen Regelklassen unterrichtet werden. Die Schulung in speziellen Klassen soll, wo möglich und sinnvoll, reduziert werden. Zudem sollen besonders begabte Schülerinnen und Schüler zusätzlich gefördert werden. Für die Erarbeitung der gemeindeeigenen Konzepte stellte die Erziehungsdirektion ausführliche Unterlagen, den IBEM-Leitfaden, zur Verfügung (IBEM: Integration und besondere Massnahmen). Auf Grund dieses Leitfadens erarbeitete eine aus neun Fachpersonen aus Schule und Verwaltung zusammengesetzte Kommission unter dem Präsidium von Toni Sinzig, Heilpädagoge, ein städtisches Konzept. Dieses Konzept wurde im Mai 2009 von der Schulkommission genehmigt und vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen. So konnten rechtzeitig auf Schuljahresbeginn erste integrative Schritte im schulischen Alltag eingeführt werden. Dieses Konzept ist auf der Homepage von Thun aufgeschaltet und kann unter der Adresse www.thun.ch/stadtverwaltung/amt-fuerbildung-und-sport/schulen/schulische-integration.html eingesehen werden.

Gibt es nun keine Kleinklassen mehr in Thun? Das Konzept sieht vor, dass spezielle Klassen auch weiterhin geführt werden können. Der Name «Kleinklasse» verschwindet zwar im ganzen Kanton. Neu heissen diese speziellen Unterrichtsgefässe «Klassen zur besonderen Förderung». Inhaltlich sollen diese Klassen so geführt werden, dass sie enger an die Regelklassen gekoppelt werden, damit für die betroffenen Schülerinnen und Schüler eine Durchlässigkeit in beiden Richtungen optimiert wird. Dadurch soll die Förderung der einzelnen Schülerinnen und Schüler verbessert werden. Weiterhin bestehen bleiben die beiden Einschulungsklassen. Mit Beginn des neuen Schuljahres wurden in Thun die bisherigen Kleinklassen zu Klassen zur besonderen Förderung umgewandelt und in ihrer Anzahl reduziert. Die durch die Klassenschliessungen freigewordenen Unterrichtslektionen werden von den Speziallehrpersonen für Integrative Förderung (bis anhin Ambulante Heilpädagoginnen und Heilpädagogen) übernommen, um die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrpersonen vor Ort – also direkt in den jeweiligen Klassen – zu unterstützen und zu beraten.


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…wie auch zu den unterschiedlichen Hüten und den verschiedenartigen Rucksäcken von uns allen.

Was heisst Begabtenförderung? Schülerinnen und Schüler, welchen von der Erziehungsberatung eine überdurchschnittliche Intelligenz (IQ über 130) attestiert wird, können während ihrer obligatorischen Schulzeit zusätzliche Kurse besuchen. Diese werden von dafür bestimmten Schulleitungen organisiert. Welches sind die Kernpunkte des Integrationskonzeptes? Die Schule wird nicht neu erfunden, sondern anstehende Veränderungen sollen auf den gewachsenen Schulstrukturen aufbauen. Das heisst unter anderem, dass alle Schulen mit einem für das Schuljahr 2009/10 einvernehmlich verteilten Anteil an unterstützenden Massnahmen und Lektionen für Spezialunterricht starten konnten. Die schulische Integration wird als langfristiger Prozess verstanden. Das Hinführen aus der Ist-Situation zu einer vermehrt integrativen Schule ist nicht eine einmalige Aktion, sondern setzt auf der schulischen Umsetzungsphase eine permanente Auseinandersetzung mit pädagogischen und methodisch-didaktischen Fragestellungen seitens der Lehrerschaft und der Schulleitungen voraus. Dieser Prozess wird begleitet durch eine neue städtische Kommission, die Kommission Integration und besondere Massnahmen (K-IBEM). Sie wird die Schulleitungen und die Schulkommission in fachspezifischen Fragen beraten und unterstützen.

Was bedeutet das für die Lehrpersonen? Lehrpersonen aller Stufen sind stark gefordert. Mit einem grossen unterschiedlichen Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler und mit unterschiedlichem Verhalten muss im schulischen Alltag ein pädagogischer Umgang gefunden werden. Die Zusammenarbeit sowohl unter den Lehrpersonen als auch mit den Eltern wird noch wichtiger. Als zusätzliche Unterstützung bietet die kantonale Erziehungsberatung der Region Thun ihre Dienste an. Solche Veränderungen können nebst Interesse und Neugierde bei allen Beteiligten und Betroffenen auch Verunsicherung auslösen. Deshalb wird es wichtig sein, in den Kollegien entsprechende Weiterbildungsangebote anzubieten und zu nutzen. Text: Amt für Bildung und Sport, Fachstelle Bildung, Dr. Brigitte Müller, Toni Sinzig, Projektleiter und Präsident Kommission IBEM, und Katrin Briggen, Schulleiterin Spezialunterricht (bis Juli 2009) Bilder: zvg


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FASHION / BEAUTY

Einmal aussehen wie ein Star! Sie möchten gern einmal wie ein Star aussehen? Partner und Freunde mit einem originellen Geschenk überraschen? Der Thuner TopHairstylist Besim Halimi machts möglich. Buchen Sie eine Styling- und Fotosession! Als Highlight erwartet Sie das eigene Star-Foto, im Format 30 × 40 cm auf feinstem Fotopapier gedruckt. Zusätzlich erhalten Sie Ihr Foto auf CD, so dass Sie sich beliebig viele Abzüge anfertigen lassen können – egal, ob Sie es Ihren Freunden schicken, auf der eigenen Webseite verwenden oder als Bewerbungsfoto nutzen. Wer jetzt Lust bekommen hat, sich professionell gestylt ablichten zu lassen, sollte sich möglichst bald, jedoch spätestens bis am Dienstag, 8. Dezember 2009 für einen Beratungstermin anmelden. Telefon 033 221 78 78.

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Einmal aussehen wie ein echter Star! Perfekt geschminkt, frisiert und gestylt und dann von einer Top-Fotografin ins rechte Licht gerückt. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt? Am 14. Dezember 2009 können Sie sich diesen Traum bei der HairCut Bes & Trendworkcenter GmbH an der Pestalozzistrasse 2 in Thun verwirklichen. Im modernen Salon des erfahrenen TopHairstylisten Besim Halimi erhalten Sie einen topaktuellen Haarschnitt, typengerechte Beratung, die passende Coloration und ein erstklassiges Finish. Hochwertige Produkte garantieren beste Pflege und aufregende Stylings nach neusten Trends. Professionelle Kosmetik ergänzt den Service am Haar. Bei der anschliessenden Fotosession stehen die Teilnehmerinnen dann bei der Fotografin Tabea Reusser im Rampenlicht und können so die Welt des Glamour erleben.

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Text: Bernhard Hunziker Bilder: HairCut Professional Bes

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MODE / FASHION

«Trend geht Richtung hochwertige Freizeitmode» Seit 60 Jahren bietet Tschui in Thun Mode für den Mann. Firmeninhaber Thomas Tschui im Gespräch übers Jubiläum, über Modetrends und die Innenstadt.

Geschäftsführer Thomas Tschui im Parterre des Herren-Modegeschäfts.

Top-modisches und trendiges Sortiment, wie hier in einem der Schaufenster.

Thomas Tschui, seit wann und in welcher Generation führen Sie das Herrenfachgeschäft in Thun? Ich habe das Geschäft per 1. Januar 2006 in der 3. Generation übernommen. Den Schritt zum Unternehmer bereue ich nach wie vor nicht. Die anspruchsvollen Aufgaben und die Herausforderung motivieren mich jeden Tag.

von Bruno Wenger auch ein Kompetenzbeweis. Zudem ist Hosen bzw. Jeans kürzen noch heute gratis. Wo gibt’s das noch?

Mit welchem Sortiment ist Ihr Grossvater von 60 Jahren eingestiegen? Was waren damals die Hits? Es waren damals vor allem Hosen, Berufskleider (genannt «Überkleider») und sogenannte Halbleinenartikel, welche im Winter getragen wurden. Als erstes Geschäft in Thun wurde anfangs der Sechzigerjahre ein Jeans- und Jacken-Sortiment auf-gebaut. US-Army-Jacken waren damals ein Kassenschlager. Und heute? In welchen Bereichen begeistern Sie die Kundschaft? Der Trend geht klar in Richtung hochwertige Freizeitmode. In den letzten Jahren ist eine starke Verlagerung von der klassischen Mode zur eher legereren Kleidung zu beobachten. Sie bieten auf zwei Etagen «Einkleiden komplett», mit eigenem Schneideratelier. Gehört das heute zum Service? Nebst dem breiten Angebot an Mode gehört heute vor allem eine gute, kompetente Bedienung zum Service. Tagtäglich überzeugen wir unsere Kunden mit eingehender Beratung. Dies wird allgemein sehr geschätzt, da grosse Modehäuser meist gerade in diesem Bereich Schwächen aufweisen. Klar ist die Schneiderei

Welche Altersgruppe sprechen Sie primär an? Die Hauptzielgruppe ist zwischen 30 und 60 Jahre alt. Auf den ersten Blick erscheint diese Altersspanne etwas gross. Aber der heute 60-Jährige ist in der Einstellung nicht mehr derselbe wie noch vor 10 bis 15 Jahren und ist bereit, sehr modische Sachen zu tragen. Das gefühlte Alter ist heute mehr von Bedeutung als das chronologische. Unser Angebot ist modisch sehr breit. Erachten Sie den Standort Altstadt für die Zukunft als gut, trotz ihrer «Entvölkerung»? In der unteren Hauptgasse und auch im Umfeld der Gerberngasse haben in den letzten Jahren mehrere seriöse, gut geführte Betriebe ihre Tätigkeit aufgenommen. Das wirkt sich positiv auf die Frequenz aus. Ansonsten sehe ich es so, dass jammern nichts bringt. Wir geben jeden Tag unser Bestes, diese Einstellung wird uns auch weiterhin Erfolg bringen. Interview und Bilder: Beat Straubhaar

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SCHMUCK / UHREN

Schmuckfabrikation FRIEDEN AG. Dank Grosshandel ein Schmuck, Diamanten, Farbsteine, Kulturperlen: Das traditionsreiche Grosshandelsunternehmen für Schmuckfabrikation, Edelsteine und Kulturperlen beliefert über 300 Juwelenfachgeschäfte in aller Welt und hat in der Schweiz eine einzigartige Stellung.

Zeitgemässes Schmuckdesign und beste Goldschmiedetradition ist seit Jahrzehnten die erfolgreiche Firmenphilosophie der vor mehr als 100 Jahren gegründeten Schmuckmanufaktur Frieden. Rund 30 Designer, Goldschmiede, Juwelenfasser und Edelsteinschleifer kreieren und fertigen exzellente Schmuckkreationen, die sowohl bei führenden Schweizer Juwelieren erhältlich sind, aber auch auf wichtigen internationalen Märkten in Europa, Asien, Amerika und dem Mittleren Osten seit vielen Jahren erfolgreich angeboten werden. Frieden gehört zu den Gründungsmitgliedern der «Baselworld», wo sie seit 55 Jahren ununterbrochen vertreten ist und die internationale Kundschaft bedient. Auch an der grössten asiatischen Schmuckmesse in Hong Kong stellt die Frieden AG aus, wobei der asiatische Markt zusätzlich durch eine Vertretung in Singapur bearbeitet wird.

Kulturperlen und Edelsteine Auch in der Welt der Kulturperlen und der Edelsteine hat sich das Unternehmen Frieden im Laufe der Jahrzehnte einen bedeutenden Namen geschaffen. So ist Frieden einer der grössten Perlenimporteure der Schweiz. Unter dem Namen «The Art of Pearls»

findet man eine einzigartige Vielfalt an Kulturperlen jeglicher Provenienz: Südsee, Tahiti, Süsswasser, Akoya – von losen Rängen und Einzelperlen bis zu sorgfältig zusammengestellten Colliers mit exklusiven Verschlüssen sowie aussergewöhnlichen Perlenschmuck aus der «Pearl Collection».

Dasselbe gilt für den Direkteinkauf der Farbedelsteine. Dank der Leidenschaft zur Materie, des Know-hows und der jahrelangen persönlichen Beziehungen der Gemmologen Thomas Frieden und René Lauper ist es möglich, zu konkurrenzfähigen Preisen an die edle Ware zu kommen und auch äusserst rare Steine und Perlen anzubieten. Naturfarbene, unerhitzte Saphire aus Madagaskar sind eine der weiteren Spezialitäten, welche dank der Beteiligung an einer Saphirmine aus erster Hand angeboten werden können. Diese attraktiven pastellfarbenen Saphire in allen Regenbogenfarben haben z. B. den Anstoss zur Kreation der attraktiven «Rainbow Collection» gegeben.


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unübertroffenes Sortiment und Know-how

Spezialisten am Werk Gepaart mit dem fachlichen Know-how ist die profunde Kenntnis der Märkte, erworben und ständig vertieft auf den zweimal jährlich stattfindenden Einkaufsreisen zu den Herkunftsstätten von Edelsteinen und Kulturperlen. Seit über 30 Jahren gehört der direkte Einkauf der Preziosen zum festen Bestandteil der Geschäftstätigkeit und ausgesucht im wahrsten Sinne des Wortes sind die eingekauften Preziosen: Jeder Perlenrang, jede Einzelperle, jeder Edelstein wird einzeln begutachtet und verglichen mit dem Ziel, Top-Qualitäten zu vorteilhaften Preisen einzukaufen. Nur so ist es möglich, im nationalen und internationalen Markt zu bestehen. Von diesem Know-how und der einzigartigen Auswahl profitiert natürlich auch der Detailkunde in der Bijouterie an der Hauptgasse 37. Diamanten – roh und geschliffen Schon immer haben Diamanten eine besondere Stellung genossen, sind sie doch eine Investition in Freude und bleibende Werte zugleich. Der Diamant ist nicht nur die härteste Materie, welche der Mensch kennt, er ist auch ein Symbol der Liebe. Wenn sich Diamanten in fliessenden Linien aneinanderreihen, in Colliers, Armbändern oder Alliancen wie in der Rivière-Kollektion von Frieden, so kann man sich der Ausstrahlung nicht entziehen. Sie sind modisch und dennoch zeitlos klassisch; je nach Schliffform der Diamanten und Fassungsart verkörpern sie entweder die sportliche Variante – den Begriff «Tennisbracelet» kennt man schon seit Chris Everts Zeiten – oder die klassisch elegante, festliche Version. Immer aber ziehen sie durch ihre vollendete Harmonie die Blicke auf sich! Schönheit aus ungeschliffenen Diamanten: Dass auch rohe, d. h. ungeschliffene Diamanten attraktiv verarbeitet werden können, beweist die «Diamas Collection» – kreatives, naturnahes Schmuckdesign aus einer Kombination von Rohdiamanten in Pastelltönen und geschliffenen Diamanten. Thomas Frieden

brachte die Idee dazu vor über 30 Jahren aus Südafrika heim; der ersten Modellreihe sind seither unzählige weitere gefolgt. Exklusiv und doch erschwinglich – so der Slogan zu dieser Spezialität. Handwerkskunst wird gross geschrieben Freude und Herausforderung sind Sonderwünsche jeder Art, welcher sich die Designer und Goldschmiede gerne stellen: vom individuellen Partnerring bis zur hochfeinen Brillant-Alliance, vom einfachen Schmuckstück bis zum extravaganten Geschmeide nach Kunden-Ideen. Dank dem umfangreichen Lager an Edelsteinen und Kulturperlen kann fast jeder Wunsch innert kürzester Zeit erfüllt werden. Auch Umänderungen und Reparaturen gehören zum täglichen Brot.

UHREN GOLDSCHMUCK PARTNERRINGE Nebst den eigenen Schmuckkollektionen vertritt die Frieden AG im Detailgeschäft eine Reihe von renommierten Herstellern: Uhren EBEL, CENTURY Goldschmuck Isabelle Fa, Hauber, Henrich & Denzel, Niessing Partnerringe Furrer-Jacot / Henrich & Denzel / Niessing

Text und Bilder: Frieden AG Creative Design

Frieden AG Creative Design Hauptgasse 37, 3601 Thun Telefon 033 222 28 77 Fax 033 222 42 75 contact@frieden.ch www.frieden.ch


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NATURKOSMETIK

Neu in Thun! – NaturCosmetics Sonja von Arx Am 1. August 2009 habe ich im Bälliz 42 in einer Gemeinschaftspraxis mein neues Naturkosmetikinstitut eröffnet. Für meine Behandlungen verwende ich ausschliesslich Naturprodukte.

Sonja von Arx bei der Behandlung …

… oft mit reinen Pflanzenstücken des Aloe Vera-Blattes.

Als dipl. Kosmetikerin und langjährige stellvertretende Geschäftsführerin der Beautyabteilung im 5-Sterne-Hotel Beatus, Merligen, habe ich mein Fachwissen mit grosser Erfahrung erweitert. Mit konventionellen und pflanzlich hochstehenden Produkten habe ich meine Kundinnen und Kunden den Unterschied zwischen chemischen und natürlichen Produkten spüren lassen und sie dadurch von der natürlichen Produktelinie überzeugt. Der grosse Erfolg an meiner Kundschaft bringt mir die Motivation, heute ausschliesslich nur noch mit solchen Produkten zu arbeiten. Dies gibt mir die Gewissheit, im breiten Kosmetikmarkt etwas Aussergewöhnliches anbieten zu können.

es ab. Deshalb ist jedes PHARMOS NATUR Kosmetikprodukt ein Unikat. Besonders die empfindliche Haut kann sich der ausgewählten Pflanzenkraft voll und ganz anvertrauen. Das ganz Besondere an meinen Behandlungen liegt darin; ich behandle und massiere zum Teil mit den reinen Pflanzenstückchen des Aloe Vera-Pflanzenblattes. Durch dieses Gel werden die Produkte bis hin zu den Zellen transportiert und gespeichert, damit ergeben sich tolle Resultate. Jeden Tag freue ich mich, mit diesen Produkten zu arbeiten und dabei meinen Kunden/innen viel Entspannung und Wertvolles für die Haut zu bieten.

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Text und Bilder: NaturCosmetics, Sonja von Arx

NaturCosmetics, Sonja von Arx, Bälliz 42 3600 Thun, Telefon 033 221 50 55 www.naturcosmetics.ch Termine auf Voranmeldung


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RADIO / TV / MULTIMEDIA

Für das Kinoerlebnis zuhause Ästhetisches Design, innovative Technik und einen Hauch Extravaganz: Dieses Ambiente bietet das Bang & Olufsen-Geschäft von Erwin und Franziska Hofmann im Hohmadpark in Thun.

Erwin und Franziska Hofmann präsentieren das neue BeoSound 5 System.

Seit einem Jahr im Hohmadpark zu finden: Bang & Olufsen Thun.

Es ist schwierig, die Faszination der Marke Bang & Olufsen in Worte zu fassen. Um die innovative Technik und das ästhetische Design der multimedialen Geräte wirklich mit allen Sinnen zu geniessen und die Qualität der Produkte zu verstehen, muss man sie schon live erleben. Dieses aussergewöhnliche Erlebnis bietet das Bang & Olufsen-Fachgeschäft von Erwin und Franziska Hofmann im Hohmadpark an der Frutigenstrasse 46 in Thun. «Bild und Ton stehen bei uns im Mittelpunkt», sagt Geschäftsinhaber Erwin Hofmann. Dies kommt indes nicht von ungefähr. Seit über 40 Jahren beschäftigt sich die Familie Hofmann mit Radio-, TVund Multimedia-Anlagen. Zuerst an der Frutigenstrasse 49. Seit einem Jahr gleich gegenüber. Im neuen Hohmadpark können Kundinnen und Kunden in das anspruchsvolle Ambiente und in die Welt von Bang & Olufsen eintauchen. Entdecken lässt sich dort zum Beispiel das neue BeoSound 5 System. Ein Internet-Multimediasystem, welches sogar die eigene CD-Sammlung integriert. Das neue System passt sich nicht nur dem eigenen Musikgeschmack an, gleichzeitig lassen sich auch die aktuellen Ferienbilder vorführen oder ganz einfach im Internet surfen. BeoSound 5 wird mit Hilfe von drei hochwertigen Navigations-Rädern aus Aluminium bedient. Mit dem BeoLink-System lässt sich zudem im Haus oder in der Wohnung ein ganzes Netz aus Unterhaltung, Klang und Bildern einrichten. «Damit können während der Küchenarbeit die Fernsehnachrichten verfolgt oder ein Film im Schlafzimmer zu Ende gesehen werden, obwohl die DVD im Wohnzimmer läuft», erläutert Erwin Hofmann. Alles, was es dazu braucht, ist eine einzige Fernbedie-

nung, mit der ganz einfach auf alle Produkte von Bang & Olufsen zugegriffen werden kann. Zu den Stärken des Bang & Olufsen-Fachgeschäfts im Hohmadpark in Thun gehören ebenso eine individuelle Beratung, umsichtige Planung, professionelle Installationen und eine eigene Reparatur-Werkstatt im Hause. Zudem stehen hinter dem Ladenlokal genügend Parkplätze zur Verfügung.

INFO Das Bang & Olufsen-Fachgeschäft im Hohmadpark Thun ist wie folgt geöffnet: Montag: Dienstag bis Donnerstag: Freitag: Samstag:

13 bis 18.30 Uhr 8.30 bis 12 Uhr und 13 bis 18.30 Uhr 8.30 bis 18.30 Uhr 9 bis 16 Uhr

Text: Stefan Kammermann Bilder: zvg

Hofmann Radio / TV / Multimedia Bang & Olufsen Thun Frutigenstrasse 46, 3600 Thun, Telefon 033 222 68 68 info.hofmann@bluewin.ch, www.bang-olufsen.com


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QUARTIERE

Regula Saameli: «Ein Flair für die Altstadt» Mit viel Herzblut setzt sich Regula Saameli für eine lebendige Altstadt ein. Im Gespräch mit thun! das magazin spricht sie über das Leben in der Altstadt, ihre Hartnäckigkeit und weshalb ihr das Altstadt-Flair bereits in die Wiege gelegt wurde.

Die Stadtgärten zwischen Hauptgasse und Schlossberg: Grüne Oase …

… und einer der Lieblingsplätze von Regula Saameli, Altstadt-StammKoordinatorin.

Frau Saameli, Sie sind gebürtige Zürcherin, wohnen aber seit 10 Jahren in der Thuner Altstadt. Was gefällt Ihnen an Ihrem Wohnort? Das Lebendige, das Historische und die einmalig schöne Architektur. Nirgends sind sich Gewerbe und Wohnen so nahe wie hier. Zudem habe ich eine Affinität für die Altstadt. Ich wurde seinerzeit im Grossmünster mitten in der Zürcher Altstadt getauft und ging später in der Altstadt zur Schule. In den 70er-Jahren wohnten wir dann in der Brugger Altstadt. Aus beruflichen Gründen kamen wir vor fast 30 Jahren in die Region und lebten mit der Familie 17 Jahre in Uetendorf auf dem Land. Für meinen Mann und mich war aber immer klar: Irgendwann kehren wir in eine Altstadt zurück. Nun wohnen wir in der Oberen Hauptgasse.

Wofür steht der Altstadt-Stamm? Er setzt sich ein «für äs läbigs Mitenand». Einmal im Monat können an diesem Anlass Anwohnende und Geschäftsleute ihre Anliegen mitteilen. So sind wir am Puls und wissen um die Befindlichkeiten und Probleme. Andererseits wollen wir auch Aktivitäten organisieren, welche die Altstadt noch attraktiver machen.

Sie gehören zu den Gründerinnen des Altstadt-Stamms. Dieser setzt sich für eine attraktive Altstadt ein. Woher kommt dieses Engagement? Ich interessiere mich für die Umgebung, in der ich lebe. 2005 rief die Stadt Thun einen Runden Tisch für Anwohner und Geschäftsleute aus der Altstadt ins Leben. Die Teilnehmenden haben Themen wie öffentlichen Drogenhandel, Nachtlärm, Vandalismus etc. besprochen. Aus diesem Runden Tisch entstand dann der regelmässige Altstadt-Stamm, wo ich die Funktion der Koordinatorin übernahm.

Die Altstadt besticht durch ihren Charme. Die Architektur der Hauptgasse ist einzigartig und es hat viele kleine spezielle Geschäfte. Dennoch kämpft die Gasse mit Frequenzproblemen. Was braucht es, damit mehr Leute kommen? Es braucht das Engagement der Geschäfte und der Stadt. So muss die Altstadt für Besucher bereits am Bahnhof, bei den Parkhäusern und im Bälliz besser ausgeschildert werden. Damit mehr Besucherinnen und Besucher in die Altstadt kommen, braucht es einheitliche Öffnungszeiten. Meine Vorschläge wären Abendverkauf in der gesamten Altstadt und /oder Blockzeiten z. B. von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr. Dagegen regt sich Widerstand. Viele Geschäfte können sich Blockzeiten finanziell nicht leisten … Das stimmt. Dennoch bin ich überzeugt, dass es dieses zusätzliche Engagement braucht, will die Gasse attraktiver werden. Ich werde mich weiter dafür einsetzen. Genauso wie für eine verkehrsfreie Altstadt am Nachmittag. Auch wenn sich da ebenfalls Widerstand bietet.


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Herzstück aus dem 12. Jahrhundert: Schloss Thun.

Nur wenige Schritte ans Wasser: Blick auf Schleuse und Altstadt.

Sie sind hartnäckig. Ja! (lacht). Es bezahlt sich aber aus. Diesen Sommer schafften wir es erstmals, aus der Oberen Hauptgasse eine «Blumengasse» zu machen. Die Organisation und die Vorbereitungen gaben viel zu tun. Wir verschickten einen Brief an die Hausbesitzer, die ja oft irgendwo auswärts wohnen. Wir fragten sie an, ob sie bereit sind, ihre Hochtrottoir-Geländer mit Blumen zu schmücken. Viele waren von der Idee angetan und machten mit. Zusätzlich konnten wir auch viele Geschäftsleute für die Idee gewinnen. Zusammen mit «Stadtgrün» wurde dann die Idee verwirklicht. Es sah fantastisch aus und die Rückmeldungen von Passanten und Besuchern waren sehr positiv.

Man merkt, die Altstadt liegt Ihnen am Herzen … Sehr. Ich bin überzeugt: Von einer «läbigen» Altstadt profitieren alle. Die Geschäfte, die Besucher, die Stadt und die Region. Mir ist aber auch klar, dass es noch viel zu tun gibt, damit die Altstadt noch attraktiver wird. Was denn? Zum Beispiel müssen wir weiter solche Events organisieren wie die Blumengasse und den Adventsmarkt, die die Gasse beleben. Sonst wird die Altstadt zum Museum. Interview: Britt Messmer, Stadtmarketing Bilder: Hans Mischler

Derweil sind die Blumen dem Adventsschmuck gewichen. Bald ist Weihnachten. Was läuft in der Altstadt? Am 28. November von 9.00 bis 17.00 Uhr findet in den Gassen der Altstadt ein Adventsmarkt statt. Die Veranstaltung läuft unter dem Namen «Thuner Altstadt im Zauber der Adventszeit». Traditionell weihnächtlich geschmückte Stände in der verkehrsfreien Altstadt laden zum Staunen, Verweilen, Geniessen und Kaufen ein. Beteiligen werden sich viele Altstadt-Geschäfte, aber auch auswärtige Kunsthandwerker und andere Standbetreibende. Es soll ein qualitativ hochstehender Markt sein ohne irgendwelche Ramschprodukte.

WEITERE INFOS Regula Saameli ist pensionierte Diabetesfachberaterin. Sie kam vor rund 30 Jahren in die Region und lebt seit 10 Jahren in der Altstadt. Sie ist Koordinatorin des 2005 gegründeten Altstadt-Stamm Thun. Kontakt-E-Mail: altstadtstamm@gmx.ch Telefon: 033 222 94 44


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WOHNEN ALTSTADT

Nirgends sind sich Gewerbe und Wohnen so nah Schöne Altbauwohnungen mit viel Cachet, ein lebendiges Umfeld und ein Stück Stadt-Anonymität. Das ist Wohnen in der Altstadt.

Der Weg in den Garten führt über alte Bodenfliesen.

Viel Cachet: Das Haus mit Erker an der Oberen Hauptgasse 47.

Der Eingang zu den Wohnungen der Oberen Hauptgasse 47 führt durch einen dunklen Gang ins hintere Treppenhaus. Doch bereits nach drei, vier Stufen fällt Licht ein und die Treppe führt hinauf auf wunderschöne alte Bodenfliesen. Diese führen zur einen Seite in den Garten, zur anderen Seite in die Wohnung von Regula Saameli, Altstadt-Stamm-Gründerin (s. Interview) und seit 10 Jahren Hauptgasse-Bewohnerin. «Früher befanden sich hier die Ausstellungsräume von Möbel Pfister. Mein Mann und ich besuchten diese Räume immer wieder. Für uns war klar: Wenn hier einmal Wohnraum frei würde, möchten wir hier wohnen.» Heute sind die Saamelis Stockwerkeigentümer. Ihre 4-Zimmer-Wohnung erstreckt sich von der Hauptgasse bis zum Schlossberggarten und bietet viel Cachet. «Das hat Charme. Die Wohnung ist aber auch sehr verwinkelt und zum Teil auch dunkel. Das muss man mögen, wohnt man in der Altstadt», so Regula Saameli.

Tanken lässt es sich auch im Garten der Saamelis. Steht man vor dem Haus, würde niemand einen solchen im hinteren Teil vermuten. «Das ist unsere Oase. Hier hört man vom Treiben fast nichts.» Zwar reiht sich Garten an Garten. Es herrscht jedoch eine gewisse Stadt-Anonymität. Die Nachbarn sehen sich selten. Man lässt sich in Ruhe. Der Mix aus Nachbarn reicht von der Wohngemeinschaft über Familien bis zum Zwei-PersonenHaushalt. Diejenigen, die vorübergehend in der Altstadt wohnen, sind meist Mieter, diejenigen, die bleiben wollen, Eigentümer. Saamelis haben das Stockwerkeigentum auf ihre Bedürfnisse umgebaut. Wichtig sei bei einem Umbau in der Altstadt, frühzeitig sowohl einen Architekten als auch die Denkmalpflege einzubeziehen.

Ihre beiden Lieblingsplätze in der Wohnung sind die Erker im Wohnzimmer und in der Wohnküche. Von dort bietet sich ein einzigartiger Blick auf die Hauptgasse. Es ist, als nehme man direkt am Treiben in der Gasse teil. Und wie steht es mit dem Lärm? «Wer in der Stadt wohnt, darf nicht meinen, er lebe auf dem Land. Es gibt aber eine Grenze. Die Nachtmeilenzone darf nicht überwiegen.» Regula Saameli schätzt die Nähe zum Gewerbe. Dieses lebendige Umfeld ist für sie ein Grund, in der Altstadt zu leben. Dazu kommt, dass es von der oberen Hauptgasse aus nur ein paar Schritte sind bis an den Aarequai. «Und in 30 Minuten spazieren wir an den See.»

Text: Britt Messmer, Stadtmarketing Bilder: Hans Mischler


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WOHNEN

Attraktives Wohnen an zentraler Lage Die Immobilienabteilung der Thuner Bauunternehmung Läderach Weibel AG bietet an zwei Standorten gehobene Wohnungen in Minergie-Standard an.

Grosszügig in Stadtnähe / Überbauung Schlossmatt Im ruhigen Schlossmatt-Quartier, wenige Gehminuten von Stadtzentrum und Bahnhof, entstehen attraktive, sehr grosszügige Wohnungen im Minergie-Standard. Das Wohn- und Gewerbeareal «Schlossmattstrasse» in unmittelbarer Nähe westlich des Bahnhofs Thun hat eine wichtige Bedeutung für die Thuner Stadtentwicklung. Das aus einem Wettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt der Architekten Dällenbach Ewald AG aus Steffisburg gruppiert vier in der Höhe abgestufte Gebäude um einen ruhigen, begrünten Innenhof. Die Überbauungsordnung «Schlossmattstrasse» sieht eine sukzessive Quartiererneuerung vor, deren erste Etappe im Sommer 2010 bezugsbereit sein wird. Zurzeit wird der erdbebensichere Beton-Rohbau fertig erstellt und die überdurchschnittlich grossen Ausmasse der Wohnungen werden sichtbar. Im dreigeschossigen Bau mit Attika entstehen 18 Zweieinhalb- bis FünfeinhalbZimmer-Wohnungen, jede durch die variablen Gebäudetiefen einzigartig. Da die erste Etappe der Überbauung parallel zur Eisenbahnlinie steht, werden spezielle Schallschutzmassnahmen eingebaut und sämtliche Wohnräume nach Südwesten ausgerichtet. Diese erhalten durchgehende Balkone mit Blick über das Quartier auf Niesen und Stockhorn. Die grosszügigen Fenster an der Nordostfassade eröffnen attraktive Ausblicke auf die Altstadt und das Schloss. Das Gebäude erhält im Untergeschoss eine Einstellhalle, aus der ein rollstuhlgängiger Lift zu allen Wohnungen führt. www.schlossmatt-thun.ch

Gehoben im Quartier / Überbauung Ulmenweg Auf der letzten grösseren Parzelle im Thuner Neufeldquartier entsteht die Wohnüberbauung Ulmenweg. Das Architekturbüro J. Höhn + Partner AG hat diese optimal ins bestehende Quartier geplant. Die Lage ist sehr ruhig und optimal, mit nahe liegenden Einkaufszentren und Schulen, mit Busverbindungen zum Stadtzentrum und Bahnhof. In drei kleinen Mehrfamilienhäusern entstehen Dreieinhalb- und Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen sowie -Attikas. Daneben lockern zwei Doppel-Einfamilienhäuser mit fünfeinhalb Zimmern die Überbauung auf. Die Bauweise erfolgt auch hier in Minergiestandard mit hochwärmegedämmter Aussenhülle und kontrollierter Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Wärmeerzeugung und Warmwasseraufbereitung erfolgt über eine Grundwasser-Wärmepumpe. «Das ist die Zukunft, wir bauen so», betont Kurt Scheidegger, Leiter Immobilien der Bauunternehmung Läderach Weibel AG. Er bezeichnet die geplanten Wohnungen mit dem Begriff «gehobenes Wohnen». Sie sind behinderten- und altersgerecht konzipiert, mit hochstehendem, qualitativ wertvollem Innenausbau. Raumhohe Fenster vermitteln sehr viel Licht, durchgehende Balkone gegen Südwesten geben zusätzliche Wohnqualität. Die total 22 Wohneinheiten sind ab Sommer 2011 bezugsbereit. www.ulmenweg.ch

Läderach Weibel AG, Bauunternehmung und Immobilien Hopfenweg 13 A, Postfach 122, 3602 Thun Telefon 033 225 01 55, www.laederachweibel.ch


Sicher nach Hause kommen mit Nez Rouge Seit 7 Jahren fahren Freiwillige im Berner Oberland für die Verkehrssicherheit über die Festtage.

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Anrufen statt anlassen! Im Berner Oberland sind Freiwillige bereits im siebten Jahr im Einsatz und leisten einen Beitrag an die Verkehrssicherheit. Während den Festtagen organisiert Nez Rouge den kostenlosen Heimfahrservice für Automobilisten und deren Fahrzeuge.

Hauptsponsoren Garage Bohny+Engeloch AG, Steffisburg. Energie Thun AG. Restaurant Kreuz, Allmendingen. Oswald Schriften, Thun. Radio BeO. Kinobetriebe Marti, Thun. Thuner Amtsanzeiger. Büro Keller AG, Niederwangen. Kilchherr Malerei, Thun. Musik Burri, Bern. Landi Thun, Steffisburg. Allianz Versicherungen, Thun.

Tiere suchen ein Zuhause Haben Sie Interesse? Tierschutz Region Thun Rosmarie Blaser Postfach 2607, 3601 Thun Telefon 033 341 12 78 www.tierschutz-region-thun.ch info@tierschutz-region-thun.ch OLAF, Kater, schwarz-weiss, geboren April 2009.

YASCHA, Kätzin, braun-grauschwarz getigert, geboren ca. 2005.

XERO, Kater rot mit weiss, geboren 2008

ULITA, Angora-Kätzin, grau-schwarz getigert mit viel weiss, geboren Mai 2009. Alle vier Katzen sind keine Wohnungskatzen und benötigen Auslauf. Sie sind alle geimpft und kastriert und tragen einen Chip.

Drei junge Löwenkopf-Kaninchen geboren am 6. Oktober 2009. Das graue ist voraussichtlich ein Böckchen und die zwei schwarzen sind wahrscheinlich weiblich. Sie sind schon fast zahm und sehr lieb.

Yvette + Daniel Grimm Frutigenstrasse 9 3600 Thun Telefon 033 223 26 60 Telefax 033 222 84 29 E-Mail: info@zoothun.ch

Bei uns können Sie Was(s)er-leben Die Zoohandlung für Ihre Lieblinge. FISH-POINT, Dorfstrasse 27A, 3661 Uetendorf info@fish-point.ch

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Löwenkopf-Kaninchen, schwarz. Es ist der Vater der drei Jungen. Er ist kastriert und sehr zahm.


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WOHNHILFE

Obdachlosigkeit erfolgreich verhindern Die Wohnhilfe Thun stellt notleidenden Menschen eine breite Palette an Wohnmöglichkeiten zur Verfügung. Dieses Jahr feiert die Notschlafstelle den 25. Geburtstag und das Begleitete Wohnen wird 10-jährig.

Legende

Legende

Marcel war klassisch drogenabhängig und lebte irgendwo bei Freunden und Bekannten, mal hier und mal da und wenn nötig auch in der Notschlafstelle. Besitz hatte er nahezu keinen, dafür ein ansehnliches Betreibungsregister.

Marcel hatte nach der Entlassung aus dem Gefängnis neben dem Methadonprogramm keinen Beikonsum von Drogen. Somit konnte er direkt in eine Wohnhilfewohnung mit Wohnbegleitung einziehen. Würde er immer noch zum Gassenleben neigen, wäre er motiviert worden, vorerst ins Teilbetreute Wohnen einzutreten.

Die Notschlafstelle hat 12 Betten in drei Zimmern. Abends können Obdachlose einchecken und duschen, waschen, kochen und essen – also an der Wärme zur Ruhe kommen. Morgens um 9.00 Uhr müssen sie das Haus wieder verlassen. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Winter 2006 hatte Marcel weder Zimmer noch Wohnung. Er logierte für 8 Monate in einem kostengünstigen Hotel. Dort konnte er nicht selber kochen und hatte kein eigenes Bad. Da er auf dem freien Markt keine Chance hatte, wandte er sich an die Wohnhilfe. Im Sommer 2007 konnte er in eine Wohnhilfewohnung einziehen und wurde vom Begleiteten Wohnen regelmässig besucht. Es fielen damals viele administrative Aufgaben an, die mit dem Wohnbegleiter bearbeitet werden konnten. Heute ist die Begleitung nur noch lose und die Wohnkompetenz von Marcel ist gewachsen. Das Begleitete Wohnen leitet seine MieterInnen mit wöchentlichen bis vierwöchentlichen Besuchen an, in einer eigenen Wohnung ihren Lebensalltag zu bewältigen. Die Unterstützung orientiert sich an der vorhandenen Wohnkompetenz.

Das Teilbetreute Wohnen hat 9 Betten und ist eine offene Gemeinschaft, wo die Regeln des Zusammenlebens mit andern Menschen wieder gelernt werden. Das Ziel ist die Aneignung einer Wohnkompetenz für das selbständige Wohnen. Die Wohnungsvermittlung der Wohnhilfe mietet ca. 45 Wohnungen und stellt diese im Untermietverhältnis Menschen zur Verfügung, die selber keinen Mietvertrag mehr erhalten. Mit losen Wohnkontrollen wird eine ordentliche Haushaltführung angestrebt. Zurzeit besteht eine Warteliste von interessierten MieterInnen.

INFO Die Wohnhilfe ist immer auf Spenden für KlientInnen oder den Trägerverein angewiesen: Postkonto 30-12676-6, Verein Wohnhilfe, 3600 Thun, Vermerk «Spende».

Text und Bilder: Heinz Bucher (Marcel: Name der Redaktion bekannt)


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ENERGIE / WOHNEN

Richtig lüften im Winter Schräg gestellte Fenster zur Wohnungsbelüftung sind immer noch weit verbreitet. Dabei ist der Lüftungseffekt gering, die Energieverluste aber umso grösser. Genügender Luftaustausch ist jedoch wichtig, für den Menschen wie für das Gebäude. 200 Liter Heizöl zum Fenster hinaus In einem Einfamilienhaus werden pro Jahr etwa 500 Liter Heizöl zur Deckung der Lüftungsverluste aufgewendet. Ein dauerhaft schräg gestelltes Kippfenster verursacht einen zusätzlichen Verlust von 200 Litern. Der Lüftungseffekt ist schlecht, während die Gebäudemasse und die Einrichtung stark auskühlen. Optimales Lüften Wer richtig lüftet, macht dies mittels Querlüftung. Das heisst, alle Fenster während 3 bis 5 Minuten öffnen. Mittels Durchzug wird das Luftvolumen sehr schnell durch frische Aussenluft ersetzt. Je kälter es aussen ist, umso kürzer die Lüftungszeit. Mindestens einmal morgens und abends sollte gelüftet werden. Wer dauerhaft zu Hause ist, kann dies auch zwischendurch einmal tun. Es lohnt sich nicht, während der kurzen Lüftungszeit die Heizkörper abzudrehen. Und: Wenn es draussen kälter ist als innen, ist immer ein Austrocknungseffekt vorhanden, selbst wenn es schneit oder regnet.

Querlüftung zeigt die beste Wirkung.

Hohe Luftfeuchtigkeit und Schimmelpilzwachstum verhindern Hauptsächlich in den Wintermonaten können Probleme wegen Kondenswasserbildung entstehen. Im schlimmsten Fall führt dies an Fenstern oder hinter Möbeln an Aussenwänden zu Schimmelpilzwachstum. Typischerweise treten solche Probleme bei Häusern mit schlechtem Dämmstandard auf, z. B. wenn die Fenster durch neue, viel dichtere ersetzt werden. Die neuen Fenster helfen viel Energie zu sparen und sind aufgrund des Komfortgewinns generell zu empfehlen. Wegen der geringeren Undichtigkeiten fällt der natürliche Luftaustausch auf ein Minimum: Bewusstes Lüften wird notwendig. Vordergründig hat der Luftaustausch in Wohnräumen die Funktion von Nachfuhr frischer Atemluft. Eine andere Funktion steht jedoch im Vordergrund: die Abfuhr von Feuchtigkeit. In Wohnräumen entsteht jede Menge Feuchtigkeit. Diese muss immer wieder abgeführt werden. Die Vermeidung von zu hoher Luftfeuchtigkeit hilft die Schimmelpilzproblematik gering zu halten. Die Quellen von Luftfeuchtigkeit sind die menschliche Atmung, Pflanzen und Wasserdampf aus Küche und Bad. Mensch, leichte Aktivität Topfpflanzen mittelgrosser Gummibaum Aquarium Tabelle: Wasserabgabe in Gramm pro Stunde

30 – 60 g / h 7 – 15 g / h 10 – 20 g / h 40 g / h

Lüftungsanlage bietet viel Komfort Ein Minergiehaus zeichnet sich durch eine ausgeprägte Wärmedämmung und hohe Dichtigkeit der Gebäudehülle aus. Gerade wegen letzterer stellt eine Lüftungsanlage eine Zusatzbedingung dar. Die sogenannten Komfortlüftungsanlagen gewährleisten einen kontinuierlichen Luftaustausch und die Abfuhr von Feuchtigkeit. Zudem schaffen sie mehr Wohnkomfort, reduzieren die Energieverluste und vermindern Aussenlärmimmissionen. Immer mehr Bauherrschaften befassen sich bei Neubauten mit dem Gedanken, ein Minergiehaus zu erstellen. Der Schritt von einem konventionellen Eigenheim zu Minergie ist heute aufgrund der hohen gesetzlichen Anforderungen nicht mehr gross. Zudem zahlt der Kanton Förderbeiträge an Minergie. Text und Bilder: Regionale Energieberatung Thun/zvg

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ENERGIE / ERDGAS

«Die Kunden sind beeindruckt!» Die Grosswäscherei Reinhard AG in Thun hat ihre gesamte Energiezentrale erneuert und ihre Heizungsanlagen auf Erdgas umgestellt. So spart die Firma Energie und profiliert sich als ökologisches Unternehmen. Das beeindruckt auch die Kunden. Systems rückgewonnen und beim Waschprozess wieder eingesetzt. Das ist gut für die Umwelt – aber lässt sich mit der neuen Heizung auch Geld sparen? «Für definitive Zahlen ist es noch zu früh», so Carlos Reinhard. «Aber wir können sagen, dass wir gegenüber früher seit der Inbetriebnahme der neuen Heizanlage rund 20 Prozent Energie eingespart haben.» Die Grosswäscherei Reinhard profiliert sich als ökologisches Unternehmen und bezieht bereits seit drei Jahren Ökostrom: «Wir sind nicht die einzigen in der Branche, und der Wettbewerb ist hart. Indem wir auf umweltfreundliche Technologien setzen und das auch kommunizieren, positionieren wir uns klar als ‹die umweltbewusste Wäscherei› und werden von unseren Kunden auch so wahrgenommen», ist Carlos Reinhard überzeugt.

INFO

Die Wäscherei ist ein energieintensives Geschäft – auch für die Grosswäscherei Reinhard AG in Thun: Die Energiekosten schlagen dort mit rund 400 000 Franken jährlich zu Buche. Bis vor kurzem betrieb die Grosswäscherei Reinhard ihre Heizungsanlagen mit Öl und verbrauchte davon rund 1100 Liter an einem durchschnittlichen Arbeitstag. Im Jahr 2008 erneuerte die Firma ihre gesamte Energiezentrale und installierte neue Heizungsanlagen, die mit Erdgas und Öl betrieben werden können. Pro Jahr benötigt die Grosswäscherei rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Energie. Zum Vergleich: Die Menge Erdgas, die das Unternehmen bezieht, würde für ca. 150 Einfamilienhäuser reichen. Als es um den Ersatz der alten Ölkessel ging, lieferte Energie Thun die nötigen Entscheidungsgrundlagen. Die Wahl fiel auf Erdgas als Energieträger und auf ein System, das bei Bedarf von Erdgas auf Öl umgeschaltet werden kann, falls es einmal ein Problem mit der Gasleitung oder mit der Versorgung geben sollte. Das Öl ist als Reserve gedacht: «Wir heizen grundsätzlich mit Erdgas, weil wir die Energieeffizienz steigern wollen», bestätigt Carlos Reinhard. «Seit fünf Jahren sind wir im Übrigen dabei, unsere Prozesse auf Niedertemperatur umzustellen.» Gut für die Umwelt – und fürs Portemonnaie Die neuen Heizanlagen entsprechen dem neusten Stand der Technik, sind gut isoliert und geben entsprechend weniger Abwärme ab. Was an Wärme produziert wird, wird innerhalb des

Saubere Wäsche aus der Region Rund 350 Stammkunden nehmen Woche für Woche die Dienstleistungen der Grosswäscherei Reinhard AG in Thun in Anspruch. Hier können Kunden aus den Bereichen Hotel, Restaurant, Spital, Heime, Industrien und Gewerbe ihre Textilien anvertrauen, Wäsche mieten oder gar die textile Vollversorgung (inkl. Gesamtlogistik) wählen. Das Familienunternehmen mit rund 50 Mitarbeitenden wird unterdessen bereits in der dritten Generation erfolgreich geführt. Mehr Informationen unter www.gwr.ch

Text: Energie Thun AG Bild: Grosswäscherei Reinhard AG

Erdgaslieferant der Grosswäscherei Reinhard AG:

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Radio BeO: Tipps zum Hinhören • Adventliche Kränze • Türschmuck • variantenreiche Girlanden • festliche Arrangements • Windlichter und Laternen • Kugeln und Sterne

Thuner Stadtratssitzungen – am Folgetag um 06.30 / 07.30 Radio BeO berichtet über alle Sitzungen des Thuner Stadtrates. Über die nächsten Sitzungen am 26.11. und 18.12.2009 am Folgetag um 06.30/07.30 BeO-Abstimmungsstudio, 29. November Ab 14.00 immer zur vollen Stunde mit Resultaten, Stellungnahmen und Analysen, ab 19.00 Zusammenfassung der Resultate, Stellungnahmen und Analysen

Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag Samstag

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BeO-Festtagsprogramm Weihnachten / Neujahr 2009 / 2010 Viele attraktive Preise und Specials – lassen Sie sich überraschen Kantonale Wahlen 2010 – ausführliche Infos bereits im Vorfeld Radio BeO berichtet bereits ab Mitte Januar 2010 über die Gesamterneuerungswahlen des Regierungsrates und des Grossen Rates vom 28. März 2010

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LAUDATE-CHOR MIT WEIHNACHTSORATORIUM

Der LAUDATE-CHOR verpflichtet sich hoher Qualität und engagiert für seine Konzerte ausschliesslich professionelle Musikerinnen und

Musiker und namhafte Solistinnen und Solisten. Auch dieses Jahr finden wieder die beliebten Chorkonzerte in Bern und Thun statt: Samstag, 28.11.2009, 19.30 Uhr, Französische Kirche Bern Sonntag, 29.11.2009, 16.30 Uhr, Stadtkirche Thun Weihnachtsoratorium, BWV 248 Johann Sebastian Bach, Teile I, II, V & VI Maria C. Schmid, Sopran; Liliane Zürcher, Alt; Tino Brütsch, Tenor; René Koch, Bass; Orchester CAPRICCIO, Basel; Dominik Kiefer, Konzertmeister; Jürg Jakob, Leitung Vorverkauf: www.laudate-chor.ch oder Telefon 076 249 13 70

«KRÖNLI-MÄRIT» THUN VOM 12. BIS 23. DEZEMBER 2009 «Krönli-Märit»

Der «Krönli-Märit», der auch dieses Jahr vom 12. bis 23. 12. im Stauffergärtli (hinter dem Hotel Krone) stattfindet, ist ein Beitrag des Hotels

Krone zur Belebung der Innenstadt. 15 Hobby-Künstler und Heimwerker präsentieren alternierend ihre hochwertige und abwechslungsreiche Angebotspalette. Seit 2006 ist der «Krönli-Märit» ausschliesslich als Ausstellung für Hobby-Künstler konzipiert. Öffnungszeiten: An den Wochenenden von 10.00 bis 17.00 Uhr, unter der Woche von 14.00 bis 19.00 Uhr, am Donnerstag, den 17.12. von 14.00 bis 21.00 Uhr. Am 19./20.12. demonstriert Herr Simmler, Wynigen, die Anfertigung von Holzschnitzereien.

THUNER FASNACHT 2010 – «ÄS ISCH DR HAMMER» Die Thuner Fasnacht 2010 findet vom 28.1. bis 31.1.2010 mit folgenden Hauptaktivitäten statt: 28.1.2010 ab 18.45 Uhr – Ichüble: Besammlung Aarefeldplatz – Fasnachtseröffnung mit dem Gemeinderat auf dem Rathausplatz und «Ichüble» mit den Guggen

Mit der jährlichen Durchführung der Fasnacht wollen wir Thun und die nähere Umgebung mit Lebensfreude beglücken. Nebst den rund 200 Einzelmitgliedern gehören heute auch 11 Guggenmusigen mit ca. 400 Musikanten als Kollektivmitglieder dem Verein an. Wir fördern und pflegen die fasnächtliche Kultur und engagieren uns auch ausserhalb der närrischen Zeit für fasnächtliche Aktivitäten. In den letzten 11 Jahren hat sich die Fasnacht zum Grossanlass und festen Bestandteil in der Zähringerstadt Thun entwickelt. Unser Ziel ist es, die 4-tägige Fasnacht jetzt zur Tradition wachsen zu lassen. Die 4 Fasnachtstage Ende Januar locken jedes Jahr über 30 000 Narren und Zuschauer aus der ganzen Region nach Thun. Auch laden wir 15 Gastguggen aus der ganzen Schweiz ein und werben damit bei einem grossen Publikum für die schöne Stadt Thun.

29.1.2010 ab 19.29 Uhr – Schnitzelbank-Soirée in 7 Thuner Resaturants – Grosses «Guggefescht» mit Attraktionen, ab 20.00 Uhr, Mühleplatz 30.1.2010 ab 14.00 Uhr – Kinderfasnacht im Zelt auf dem Mühleplatz – 16.16 Uhr Kinderumzug – Bis 03.30 Uhr: Gassenfasnacht in der Innenstadt 31.1.2010 / 13.59 Uhr – Grosser Fasnachtsumzug durch die Innenstadt – Concerto Gigante auf dem Rathausplatz Werden Sie Mitglied bei den Fasnachtsfreunden Thun. Wir suchen noch Kostüm- und Wagengruppen, die am Umzug mitmachen wollen. Infos zu diesem Grossanlass: www.thuner-fasnacht.ch


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GEWERBE / JUBILÄUM

Qualität, Zuverlässigkeit und Zufriedenheit Seit 60 Jahren ist das die Geschäftsphilosophie der W. Dällenbach AG in Thun-Dürrenast. Feiern mit einem besonderen Dankeschön – der Betrieb schenkte der Schule Dürrenast ein spezielles Wandbild.

60 Jahre W. Dällenbach AG: die neue Wand beim Schulhaus Dürrenast.

Die Crew der W. Dällenbach AG – Top-Spezialisten für eine «suberei Sach». Hinten rechts die Inhaber Walter, Jürg und Stefan Dällenbach.

1949 gründete Werner Dällenbach eine Einzelfirma als Gipserei am heutigen Standort an der Freiestrasse 48 in Thun. Wenig später gliederte er eine Malerei an. Das ist bis heute so geblieben – die Mitarbeitenden der W. Dällenbach AG sind sowohl im Bereich Gipserei als auch im Malereibereich spezialisiert. Das stetige Qualitätsbewusstsein führte zur ständigen Weiterentwicklung des Unternehmens. 1970 wurde die Einzelfirma in eine Familienaktiengesellschaft umgewandelt. «Es ist besonders schön, dass wir langjährige Kundenbeziehungen halten können und dass ehemalige Kunden auch immer wieder zu uns kommen», sagt Jürg Dällenbach, welcher seit 1996 die Malerabteilung führt. Zur Leitung des erfolgreichen Unternehmens gehören auch Stefan Dällenbach, seit 2000 Leiter der Abteilung Gipserei, und Walter Dällenbach (Sohn des Firmengründers), der sich um die Verwaltung kümmert.

und Gipserequipen jeden Auftrag zur vollsten Zufriedenheit des Kunden ausführen.» Die Dällenbach-Equipen sollen insbesondere durch saubere Arbeit, durch Freude an der Arbeit und durch korrektes Verhalten auffallen, umschreibt Walter Dällenbach die erfolgreiche Art und Weise des Unternehmens. «E suberi Sach» steht denn auch als Zusatz zum Logo. Ihm wird bestens nachgelebt – auch die mehr als motivierten Mitarbeitenden zeigen das tagtäglich, wenn die Dällenbach-Crew mit viel Liebe und beruflichem Engagement die Aufträge erledigt.

Spezielle Ausführungen Wenns mal in einem historischen Gebäude bröckelt, dann sind die Gipser- und Maler-Spezialisten der W. Dällenbach AG die perfekten Ansprechpartner. Zum Beispiel werden in der eigenen Werkstatt Gipsstuckaturen hergestellt, um die Gebäudeteile wieder in ein historisch-attraktives Licht zu rücken. Es wird auch sehr eng mit der Denkmalpflege zusammengearbeitet. «E suberi Sach» Spezialitäten sind das eine, die «suberi Sach» klar das andere: «Wir möchten den Erfolg unserer Auftraggeber fördern, indem wir mit qualifizierten, zuverlässigen und gut eingespielten Maler-

Ein besonderes Geschenk Zum 60. Geburtstag beschenkte sich die Firma nicht selbst, sondern schenkte der Schule Dürrenast eine bemalte Wand bei der Aula. Anlässlich eines Zeichnungs-Wettbewerbes der ganzen Schule hat Cédric Amiet bereits in der 5. Klasse eine besondere Nachhaltigkeit erhalten. Sein Sujet wurde umgesetzt. Lob für die W. Dällenbach AG zu dieser besonderen Idee kam auch von der Thuner Gemeinderätin Jolanda Moser: «Solche nicht alltäglichen Aktionen von einer Thuner Firma als Geste zum Firmenjubiläum freuen mich besonders.» Text: Heinz Schürch, schükom Bilder: Heinz Schürch

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AUTOMOBIL / EVENTS

1. MINI MUSIC NIGHT – Charme auf 4 Rädern wird 50 MINI ist Lifestyle, MINI ist Spass und MINI ist Freunde treffen: Am 23. Oktober konnte die MINI MUSIC NIGHT Premiere feiern. Bei einem tollen Apéro des Restaurants «Bar am Fluss» wurde angeregt diskutiert, beraten, ausprobiert, gelacht und genossen.

Frau Tran gewinnt ein Jahr MINI fahren.

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Eine neue Eventreihe wurde im Rahmen der Herbstausstellung der Freund & Brönnimann AG ins Leben gerufen. Inmitten von trendigen MINIs ging am Freitag, 23. Oktober 2009, die erste MINI MUSIC NIGHT im MINI CENTER über die Bühne. In ungezwungenem Rahmen durfte die Gewinnerin des MINI Jubiläums-OL ihren Preis in Empfang nehmen: einen MINI ONE, welchen sie ein Jahr lang gratis fahren darf. Die eingeladenen Teilnehmer der Beschriftungsaktion MINI ME und alle anderen Gäste konnten den MINI Mayfair bewundern, ein Jubiläumsmodell, welches die Jugendlichkeit der Marke MINI auch nach 50 Jahren unterstreicht. Verbunden mit coolem Sound aus 50 Jahren war somit der Rahmen für die MINI MUSIC NIGHT gegeben. Wer diesen Event verpasst hat, muss nicht traurig sein, denn die Party hat eben erst begonnen. See you at the next MINI MUSIC NIGHT!

Weitere Informationen zur MINI MUSIC NIGHT und zu den Verkaufs- und Erlebnistagen bei der Freund & Brönnimann AG finden sich auf der Website www.freund-broennimann.ch. Der neue BMW X1, der neue BMW 5er Gran Turismo, der MINI Mayfair und das ganze Team der Freund & Brönnimann AG freuen sich auf Ihren Besuch.

INFO MINI CENTER mieten Die MINI MUSIC NIGHT ist nur eine von vielen Möglichkeiten, eine tolle Veranstaltung in ungewöhnlichem Rahmen zu erleben. Das MINI CENTER lässt sich für Feste, Workshops und andere spezielle Anlässe unkompliziert mieten. Nähere Infos dazu gibt es unter www.freund-broennimann.ch oder unter der Nummer 033 334 11 55.

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Alpwirtschaft Diemtigtal Tiere – Menschen – Landschaften

THOMAS RUBIN BESTATTUNGSDIENST Bestatter mit eidg. Fachausweis, Verbandsmitglied

25 Jahre Thomas Rubin im Dienste der Trauerfamilien Am 1. September 1984 habe ich mit 21 Jahren den Bestattungsdienst meines Vaters übernommen und am 31. August 2009 habe ich mein 25. Jahr abgeschlossen. Ich schaue auf arbeitsreiche, intensive und anspruchsvolle Jahre zurück und bin stolz sagen zu dürfen, dass ich und mein Team in all den Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar waren und Trauerfamilien hilfreich begleiten durften.

! u e N Alpwirtschaft Diemtigtal Tiere–Menschen–Landschaften Das Werk ist eine umfassende Standortbestimmung der Alpwirtschaft im Diemtigtal auf dem Weg zum Naturpark. Im Zentrum steht eine vollständige Wiedergabe der rund 120 Alpen und ihren 180 Sennten zwischen Oey-Diemtigen und der Grimmialp, zwischen Niesenkette und dem Turnen. Daneben werden die Geschichte, Strukturen, Bauten und die wirtschaftliche Bedeutung der Alpwirtschaft beleuchtet. Die Erhaltung der Biodiversität im Spannungsfeld von Tourismus und Alpwirtschaft wird thematisiert, ebenso die Entwicklungstendenzen der Diemtigtaler Alpwirtschaft. Ein reich bebildertes Buch mit detailliertem Kartenmaterial und vielen Infos für Freunde des Tales. Preis Fr. 69.–, inkl. 2.4 % MwSt., exkl. Versandkosten © 2009, 23.5 × 23.5 cm‚ 384 Seiten, vierfarbig‚ mit über 1’000 Fotos und Kartenausschnitten ISBN 978-3-909532-54-4

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Ich danke Ihnen herzlich! An dieser Stelle möchte ich all jenen Familien von ganzem Herzen danken, die mir und meinem Team in dieser Zeit des Abschieds von ihren Lieben ihr Vertrauen geschenkt haben. Gerade in meinen ersten Jahren war Toyota Modell F 4×4, 1987 dies sicher nicht selbstverständlich.

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AUTOMOBIL / UMWELT

Ford setzt sich für die Umwelt ein! Profitieren Sie jetzt von bis zu Fr. 6000.– Eintauschprämie! Ford investiert über Fr. 5 Mio., um den Altautobestand in der Schweiz zu reduzieren und umweltfreundliche Neuwagen von Ford zu fördern.

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mittels Lancierung von neuen Autos mit stark reduzierten CO2Emissionen die Entlastung des Erdklimas. Durch den zwingenden Nachweis eines Schweizer Recycling-Betriebes stellen wir sicher, dass bei unserer PW-Verschrottungsaktion im Vergleich zu Aktionen anderer Hersteller die Altfahrzeuge auch wirklich verschrottet und nicht einfach Ford Mondeo mit Leasing 1,9 %, weiterverkauft werden.» Deshalb auch möglich auf S-Max und Galaxy. bietet er auch Besitzern von Autos, die ihr noch nicht achtjähriges Gefährt eintauschen oder es anderweitig einsetzen möchten, als Alternative interessante Ford Friendship-Prämien an. Weitere Informationen direkt in der Schönegg Garage AG in Spiez.

Hohe Umweltbelastung durch Altautos In der Schweiz gibt es rund 1,3 Millionen Fahrzeuge, die vor acht oder mehr Jahren in Verkehr gesetzt worden sind. Diese Altautos verbrauchen im Schnitt 20 Prozent mehr Treibstoff und emittieren laut einer Studie des deutschen Umweltministeriums rund fünf Prozent mehr Stickoxid und Russpartikel. Die klimarelevanten CO2Emissionen liegen noch höher über den Werten neuer Fahrzeuge. Mehr Sicherheit dank neuer Technik Aber nicht nur für die Umwelt macht es Sinn, sein in die Jahre gekommenes Vehikel zu ersetzen, sondern auch für die Sicherheit. Fachleute begrüssen die Verschrottung von Autos mit veralteter Sicherheits-Technik und deren Ersatz durch neue Modelle, weil selbst Kleinwagen heute neben Airbags mit Systemen wie ABS, Bremsassistent und ESP ausgestattet sind, die vor zehn Jahren nicht einmal in der Mittelklasse verbreitet waren. Fünf Millionen Franken zum Ersten Ford Schweiz lässt sich die Aktion für Umwelt und Sicherheit etwas kosten. Generaldirektor Bernhard Soltermann ist denn auch vom Erfolg der Abwrackaktion überzeugt: «Wir unterstützen

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Theatersport Fr, 27.11., 20.30 Uhr, Baranoff, Uttigenstr. 3 Improvisationstheater. Infos www.improristretto.ch

Voxtasy Broah Fr, 27.11., 20.15 Uhr, Kleintheater Alte Oele Berner A-Cappella-Gruppe. Infos www.theateralteoelethun.ch

Poetry Slam Sa, 28.11., 21.30 Uhr, Café Bar Mokka. Infos www.mokka.ch

Stärneföifi So, 29.11., 16.00 Uhr, Café Bar Mokka Musig für Chind. Infos www.mokka.ch

Thuner Adventskalender 1.–24.12., täglich 18.00–18.30 Uhr, Tertianum Salon de Réunion Musikalische, theatralische oder literarische Überraschungen. Infos 033 221 75 29

Xenegugeli So, 6.12., 14.30 Uhr, Kleintheater Alte Oele. Kinderkonzert mit Roland Zoss. Infos www.theateralteoelethun.ch

Esther Hasler Fr, 4.12., 20.15 Uhr, Kleintheater Alte Oele Laus den Affen! Infos www.theateralteoelethun.ch

Kantatenchor Bern So, 6.12., 16.30 Uhr, Kirche Johannes Werke von Bach und Händel. Infos www.kantatenchor-bern.ch

Oropax Chaos Theater Fr, 11.12., 20.00 Uhr, Bärensaal. www.ticketcorner.ch

Canto classico Bern Fr, 11.12., 19.30 Uhr, Tertianum Bellevue-Park, Vokalensemble des Konzertchors. Infos 033 227 07 07

VERSCHIEDENES

Musical & Christmas – Best of Musical 2009 19.12. 20.00 Uhr, 20.12. 17.00 Uhr, Thun-Expo. Infos www.thunerseespiele.ch

Eidg. Differenzler-Jass-Verband Mehrzweckhalle Allmendingen. 22.1., 18.30 Uhr Volksjass, 23.1., 11.15 Uhr Schweizermeisterschafts-Final. Infos www.edjv.ch

MÄRKTE Wochenmarkt Mi und Sa, Innenstadt

Kummerbuben Mo, 28.12., 21.30 Uhr, Café Bar Mokka Volksmusik der anderen Art. Infos www.mokka.ch

Frischproduktemarkt Sa, 8.00–12.00 Uhr, Rathausplatz

Neujahrskonzerte Thun Fr, 1.1., 16.00 und 19.30 Uhr, Burgsaal In 80 Minuten um die Welt, Kammerorchester Steffisburg. Infos www.neujahrskonzerte-thun.ch

Handwerkermarkt Sa, 28.11., 5.12. 23.1. 27.2, Waisenhausplatz

MUSEEN/AUSSTELLUNGEN

Floh- und Antiquitätenmarkt Sa, 5.12., 6.3., Mühleplatz

Kunstgalerie Hodler 8.12. bis 23.1., Frutigenstrasse 46 A. Roswitha Doerig, Vernissage 5.12. 18.00 Uhr. Infos www.hodler-thun.ch

Monatsmarkt Mi, 9.12., 13.1., 10.2., Innenstadt Weihnachtsmarkt 9.–23.12., Waisenhausplatz Krönli-Märit 12.–23.12., Stauffergärtli beim Hotel Krone

Kunstmuseum Thun 13.12. bis 17.1., Hofstettenstrasse 14. Hofstettenstrasse 2009, Jahresausstellung der Künstler/innen aus der Region, Vernissage 12.12. 17.00 Uhr. Infos www.kunstmuseum-thun.ch

WEITERE HINWEISE Radio BeO, www.radiobeo.ch, 88.8 MHz


Thunstrasse 23 3700 Spiez Tel. 033 654 13 64 www.moebel-bruegger.ch

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