Kundenmagazin BerlinDruck #02

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Magazin f端r Druck | Medien

28832 Berlin

Ausgabe

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Impressum Herausgeber: BerlinDruck Oskar-Schulze-Straße 12 28832 Achim Telefon 0421 4 38 71-0 Telefax 0421 4 38 71-33 Datentransfer ISDN DOS 0421 4 38 71 56 ISDN Mac 0421 4 38 71 55 eMail BerlinDruck@t-online.de Redaktion, Typografie und Design: moskito public relations, Bremen Lithografie: Reproteam, Bremen Papier: Magazin PhoeniXmotion Xenon, 250g/qm und 150g/qm von Scheufelen/Römerturm Versandtasche: Cromático, -ca von Thibierge & Comar Papetiers, Paris Druck: BerlinDruck auf Heidelberger Speedmaster F102 und Heidelberger SM 74/5 Verarbeitung: BerlinDruck auf Stahl Falzmaschine und Sammelhefter Dank für die freundliche Unterstützung an Uli Mattes, Boris Schimanski, Emigre und FACTOR DESiGN Auflage: 1.500 Exemplare


Editorial

„Only bad news are good news“ ist die Devise der Massenmedien. Wir bei Berlin sehen das natürlich etwas anders. Konkret: Allein die Anzahl der Reaktionen auf die erste Ausgabe von „28832 Berlin“, die uns auf verschiedenste Weise erreicht haben, war für uns „good news“. Diese Resonanz, darunter viele positive Stimmen, Anregungen, aber auch Kritik hat uns nicht nur überrascht, sondern vor allem sehr gefreut. Umso mehr fühlen wir uns dadurch motiviert, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen – mit unserem Konzept einer dynamischen Gestaltung, selbstkritisch und immer offen für neue Ideen. Inhaltlich beschäftigen wir uns dieses Mal unter anderem mit dem Thema „Colourmanagement“ und geben einige Tips, wie sich im Zusammenspiel zwischen Gestalter, Lithograf und Drucker auch bei unterschiedlichen Bedruckstoffen ein Optimum an Farbgenauigkeit erzielen läßt. Wie wichtig die Druck- und Verarbeitungsqualität eines Geschäfts berichtes ist, zeigen wir am Beispiel der Bremer Woll-Kämmerei. Und mit den Emigre-Fonts stellen wir Ihnen einige interessante Schriften der 90er Jahre vor. Außerdem im Heft: Zwei weitere Vorschläge für Ihre Artbuying-Kartei und eine Reihe von News und Informationen aus dem Hause Berlin. Auch in Zukunft freuen wir uns natürlich über Anregungen und Kritik. Zunächst aber wünschen wir viel Spaß bei der Lektüre. Ihr Reinhard Berlin

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Der Mensch ist ein „Augentier“, und Farben beeinflussen ihn auf Schritt und Tritt, steuern sein Verhalten und wirken auf Körper und Seele. Im Wettbewerb zwischen Firmen, Marken und Produkten stiftet Farbe Identität, schafft Sympathie und sorgt für die nötige Abgrenzung. Zahllose Farbwelten geben unendlich viel Raum für kreative Gestaltung. Die gängigsten Farbsysteme bieten HKS und Pantone. Die Farbfächer und -tafeln von Pantone sind das meistbenutzte Mittel zur Farbkommunikation weltweit. Die „Mutter aller Fächer“ ist der „Pantone Formula Guide“. Alle 1012 Farben des Pantone Matching Systems findet man in diesem Fächer auf gestrichenem Papier (coated) und ungestrichenem Papier (uncoated). Alle Farben werden aus jeweils zwei oder drei von 16 Pantone-Grundfarben mit Schwarz und Weiß ausgemischt. Für Designer hält Pantone neben weiteren Fächern und Karten (Umsetzung der Pantone-Schmuckfarben in die digitalen CMYK-Werte, Pantone für transparenten Film, Aluminiumfolie, Textilien, Multimedia und Internet) auch Informationen über künftige Trends in ihren Trendfarbfächern bereit.

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Und die moderne Drucktechnik liefert erstklassige Qualität. Also alles paletti? Eigentlich ja. Denn selbst bei der Wahl unterschiedlicher Bedruckstoffe läßt sich heute ein sehr hohes Maß an Farbgenauigkeit erreichen. Wer optimale Ergebnisse erzielen will, sollte sich aber nicht auf die bloße Festlegung einer Hauptfarbe verlassen. Erfolgreiches Colourmanagement beginnt bei der Absprache des Designers mit dem Lithographen und einem pfiffigen Drucker, der nicht nach Schema F vorgeht, sondern auch einmal in der Lage ist, „die Natur zu überlisten“. Schon die Wahl des Papiers ist Teil des Colourmanagements. Ein und dieselbe Hausfarbe sieht auf unterschiedlichen Bedruckstoffen, die in sich schon getönt sein können, nun einmal unterschiedlich aus. Wertvolle „Farbtips“ für Designer im Umgang mit den immer häufiger verwendeten 100-Prozent-Recyclingpapieren gibt z. B. Steinbeiß Temming: • Durch die leichte Grundtönung von Recyclingpapieren werden Bildelemente nicht hart voneinander abgegrenzt, sondern in einem insgesamt weicheren Druckbild zusammengeführt. • Auch bei Verwendung von nur zwei


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Druckfarben lassen sich auf leicht getönten Papieren interessante dreifarbige Effekte erzielen. • Die Grundtönung von 100-ProzentRecyclingpapieren entspricht einem leichten Fonds aus zehn bis zwölf Prozent Yellow, sieben bis acht Prozent Cyan und fünf bis sechs Prozent Magenta. Schmuckfarben können dadurch einen leicht veränderten Farbton annehmen. Farbfächer (HKS, Pantone etc.) helfen bei der optimalen Farbgestaltung. • Die Eigenfärbung des Papiers und der bei Naturpapieren übliche Tonwertzuwachs kann Rasterwerte verändern. Ein 70-Prozent-Raster kann wie ein Vollton wirken. Es läßt sich schon bei der Gestaltung berücksichtigen. • Generell führen getönte Papiere zu veränderten Farbeindrücken. Im Vorfeld der Druckplanung sollte man entsprechende Farbwertmeßtabellen zu Rate ziehen. • Um bei schwarzen Schriften auf getöntem (Recycling-) Papier die gewünschte Tiefe zu erreichen, empfiehlt sich für große Schriften

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das Unterlegen von 60 Prozent Cyan. • Auch auf getöntem Papier läßt sich Weißes abbilden – durch eine „optische Täuschung“ mit Hilfe eines farbigen Fonds. • Der Lithograph kann die Eigenfärbung des Papiers von vornherein berücksichtigen. Auch bestimmte Farben wie z.B. Gold und Silber haben es in sich: Technisch gibt es mehrere Möglichkeiten im Offsetdruck, Gold- und Silbereffekte zu erzielen. Sowohl beim Golddruck als integriertem, gerastertem Bestandteil eines Vierfarbsatzes als auch beim Golddruck, der auf einen Buntdruck aufgebracht ist, sollte ein glattes, glänzendes Papier verwendet werden, weil erst dadurch die Golddruckfarben richtig wirken. Naturpapiere, insbesondere mit einem sauren PH-Wert unter 7, sind ungeeignet. Wenngleich besser zu verarbeiten, ist auch bei Silberdruckfarbe ein gutes, glänzend gestrichenes Papier zu empfehlen.

Der Drucker hat verschiedene Möglichkeiten, die Qualität des Drucks zu prüfen und die größtmögliche Farbgenauigkeit zu erreichen. Zur meßtechnischen Qualitätserfassung werden Farbmeßstreifen mitgedruckt, die es für Vier- bis Achtfarbenmaschinen gibt. Sie bestehen

aus mehreren Meßelementen: VolltonElemente zur Kontrolle der Gleichmäßigkeit der Färbung, Vollton-Übereinanderdruck-Elemente zur visuellen und meßtechnischen Beurteilung des Farbannahmeverhaltens, FarbbalanceElemente, Rasterelemente zur Berechnung von Tonwertzunahme und Kontrast, Schiebe- und Dublierelemente (Linienraster unterschiedlicher Rasterung) sowie Plattenkopierelemente (Mikrolinien und -spalten sowie Spitzpunkte). Aber wie heißt es bei BerlinDruck? Drucken ist wie Kochen. Jede Technik ist nur so gut, wie die Menschen, die sie bedienen. Vor allem die Erfahrung und das Urteilsvermögen des Druckers trägt dazu bei, ein optimales Ergebnis zu erzielen.

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BWK-Geschäftsbericht

LORBEER IM „CAPITAL“ E R IST DAS BEI WEITEM WICHTIGSTE I NSTRUMENT der Unternehmenskommunikation: der Geschäftsbericht. Mit hohem Aufwand wird er alljährlich aufs Neue produziert. Der Grund dafür liegt nicht allein in der gesetzlichen Verpflichtung zur Publizität, sondern auch darin, daß kein anderes Medium auch einer breiteren Öffentlichkeit einen tieferen Einblick in das Innerste eines Unternehmens gewährt. Der Geschäftsbericht dokumentiert nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg, sondern er macht auch das Wesen, die Haltung, die Kultur eines Unternehmens deutlich nach außen sichtbar. Deshalb wird er keineswegs nur für die Banken und die Börse gemacht. Auch Kunden und Lieferanten, die sich naturgemäß für ihre Partner interessieren und die Mitarbeiter und ihre Familien sind elementare Zielgruppen. M IT B OSS UND P RO S IEBEN IN BESTER G ESELLSCHAFT Als wirksamer Imageträger wirkt ein gut gemachter Geschäftsbericht in alle Richtungen. K EIN W UNDER ALSO , daß sich auch die Wirtschaftspresse regelmäßig intensiv und kritisch mit den in deutschen Landen produzierten Geschäftsberichten beschäftigt. Einem gnadenlosen Härtetest unterzog zuletzt die angesehene Zeitschrift C APITAL in ihrer September-Ausgabe insgesamt 200 Berichte. Auch schlechte Leistungen wurden dabei schonungslos offengelegt. Umso schöner ist es, wenn man gut abschneidet. Das ist mit dem Jahresbericht der Bremer Wollkämmerei gelungen. In der Bewertung der technischen Umsetzung, einem der Hauptkriterien, erreichte der bei Berlin produzierte Bericht der B REMER W OLLKÄMMEREI einen beachtlichen dritten Platz. Nur Hugo Boss und Pro Sieben schnitten noch besser ab. Erfahrung zahlt sich eben aus. Schon seit vielen Jahren druckt Berlin die Geschäftsberichte für mehr Unternehmen, als es Aktiengesellschaften in und um Bremen gibt – und trotz häufig knapper Termine immer in T OP -Q UALITÄT .

Frage: Welcher Bericht hat die beste Druck- und Verarbeitungsqualität? 1. 2. 3. 4. 5.

Hugo Boss Pro Sieben Bremer Wolle DWL ABB

6. BMW 7. Porsche 8. Leifheit 9. STO 10. WÜNSCHE Quelle: Capital 9/98


Das Archiv 28832 Berlin [ FOTOGRAFIE ]

Jörg Bierfischer

Ausgabe 1/98

T [ 0421 ] 4987615 M [ 0171 ] 4946855 F [ 0421 ] 4987415

[ ILLUSTRATION | MALEREI ]

Helga Clauss

Ausgabe 1/98

T [ 0421 ] 72956 F [ 0421 ] 703509

[ FOTOGRAFIE ]

Uli Mattes

Ausgabe 2/98

T [ 040 ] 6564904 M [ 0172 ] 4130711 F [ 040 ] 6567364

[ ILLUSTRATION ]

Boris Schimanski

Ausgabe 2/98

T [ 0421 ] 483911 F [ 0421 ] 483924

Ein Service von Berlin: Unser Archiv zur Ergänzung Ihrer Artbuying-Kartei. Als Druckerei und Mediendienstleister interessieren wir uns natürlich für alles, was ein gelungenes Druckwerk ausmacht. Dazu gehören auch Fotografen, Illustratoren, Typografen und andere, die wir Ihnen an dieser Stelle mit einigen ausgewählten Arbeiten vorstellen. Sammeln lohnt sich!

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Auftraggeber: Casio Gauloises IBM J e a n - Pa s c a l e Mercedes-Benz Pe r n o d Te l e k o m TUI Ve r ö f f e n t l i c h u n g e n : Stern Focus Max Auszeichnungen: · 1993 1. Preis, Fielmann Wettbewerb „Die erotische Brille“ · 1 9 9 4 Ta g e s z e i t u n g s anzeige des Jahres, mit Agentur S&J · 1995 Auszeichnung, Art Directors Club

Uli Mattes Geb. 15. Dezember 1961 in Aachen 1985-1991 Studium Foto-Design an der FH Dortmund Seit 1991 selbständig mit eigenem dreihundert Quadratmeter großen Fotostudio in Hamburg und den Themenschwerpunkten Fashion, Beauty, People Studio Neumann-Reichardt-Str.33/Haus 4 22041 Hamburg T 040 6564904 M 0172 4130711 F 040 6567364


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Cartoon Studio · Atelier für Comics Cartoons Werbeillustration · Karton-& Displaywerkstatt Auftraggeber: AOK Daimler-Benz Aerospace Eduscho Hachez Jenaer-Glas Tc h i b o Wilkens/BSF Zeitschriftenverlage Werbeagenturen

Boris Schimanski Geb. 5. Dezember 1964 in Bremen Abitur 1986 Kunst/Physik dann Ausbildung zum Druckvorlagenhersteller in einer Bremer Werbeagentur Seit 1989 selbständig Cartoon Studio Heisiusstraße 44 28307 Bremen T 0421 483911 F 0421 483924 eMail: boris.schimanski@p-net.de http.//www.cartoon-studio.de


ha ha... abgeh채ngt! hierhin folgt uns keiner...

verdammt! sind denn alle deppen, kann man sich auf niemanden mehr verlassen?!

aber chef, ich bin doch gar nicht gefahren..!

schnauze!

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Berlin erhöht die Drehzahl Das Leben verlangt Kompromisse – aber manchmal auch das genaue Gegenteil. Für Berlin sind Zuverlässigkeit und Qualität unum stößliche Prinzipien. „Wir feilen an jedem Druck auf trag so lange, bis er unseren Ansprüchen genügt. Ohne Wenn und Aber, und auch dann, wenn wir hin und wieder die Nacht zum Tag machen müssen.“ R EINHARD B ERLIN IST ÜBERZEUGT : „Nur im Zusammenspiel zwischen modernster Technik und dem Engagement und Können unserer Mitarbeiter erreichen wir konkurrenzlos gute Ergebnisse, die nicht nur allerhöchste Qualitätsansprüche erfüllen, sondern auch bleibende Zeichen in einer schnellebigen Zeit setzen.“ Und bei der Technik hat Berlin jetzt noch einen draufgesetzt. Mit einer nagelneuen Heidelberger Speedmaster SM 74/5, einer Maschine, scheinbar wie gemacht für den kompromißlosen Anspruch bei Berlin. B ETRIEBSLEITER V OLKER S CHIMANSKI faßt die Qualitäten des technischen Wunderwerks zusammen: „Die SM 74 läuft nicht nur sehr schnell (15.000/h), sondern sie läßt sich auch sehr schnell einrichten. Das erspart uns und dem Kunden besonders bei kleineren, unterteilten Auflagen wertvolle Zeit. Der zweite wesentliche Punkt: Eine feinabgestimmte Farbwerk tempe rierung hält die Druck- und Klimaver hältnisse über den gesamten Druckvor gang konstant. Dadurch bleiben auch die Farb konsistenz und das Farbverhalten unverändert, und das bedeutet konstante Qualität vom ersten bis zum letzten Bogen – ein großer Vorteil besonders bei hohen Auflagen. U ND LAST BUT NOT LEAST tun wir mit der Speed master auch etwas für die Umwelt, denn sie verbraucht wesentlich weniger Energie und Wasser als ältere Maschinen.“ Ü BER MEHRERE T AGE hatten Schimanski und sein Team mit dem Aufbau und der Feinabstimmung der neuen Speedmaster zu tun. Inzwischen hat sie ihre ersten Härtetests bestanden – mit hervorragenden Ergebnissen, wie Schimanski berichtet. Gut zu wissen, denn die Zeit zwischen Auftrags erteilung, Lieferung der Druckunterlagen und Endtermin wird immer kürzer ...


TECHNISCHE DATEN

Heidelberger Speedmaster SM 74/5 Druckleistung · 15.000 Bogen/h

Max. Druck -

fläche 510 x 740 mm

kurze Umrüstungszeiten

beim Formatwechsel

Bedruckstoff von Dünn -

druckpapier · bis 0,6 mm Karton Bedienpult

CP Tronic-

Automatischer Druckplatteneinzug

Technotrans Zentrales Rückkühlsystem

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NEWS

Info und Anmeldung: Telefon: 0421-7 91 88 13, Telefax: 0421-70 10 18, http://profile.inter-media.net

J ETZT NEU : D RUCK S ACHE B ERLIN Warum eigentlich bei Berlin drucken? Dafür gibt es viele gute Gründe – nachzulesen in der druckfrischen neuen Selbstdarstellung des Hauses. Wer also mehr wissen möchte über Philosophie, Anspruch, Qualität und Service bei Berlin, sollte sie einfach anfordern, am besten per Telefon: 04 21-43 87 10, Telefax: 04 21-43 87 1-33 oder Email: BerlinDruck@t-online.de.

Brasilhaus No. 8

Agentur für Unternehmenskommunikation Am Wall 175 – 177 D - 2 8 4 9 5 Bremen

fon + 49. 4 21. 32 999 - 0 fax + 49. 4 21. 32 999 - 99 I S D N + 49. 4 21. 32 999 - 30

internet http://w w w.brasilhaus.de e-mail mailbox@brasilhaus.de Ingo Löbert Dietz Ralle 22 1969 10 % 45 % 5% 10 % 15 % 5% 10 %

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Brasilhaus No. 8 Büro 7

visuelle Kommunikation Humboldtstraße 64 D - 2 8 2 0 3 Bremen

fon + 49. 4 21. 7 37 07 fax + 49. 4 21. 7 67 57 I S D N + 49. 4 21. 7 37 06

internet http://w w w.buero7.de e-mail Info@buero7.de Jutta Hoffmann, Maya de Silva Jutta Hoffmann, Maya de Silva 1993 Auszug aus unserer Referenzliste: An excerpt from our list of references:

Bremer Hochbau Management Internationales Hilfswerk euphrat e.V., Bonn Focke-Museum, Bremen G E W O B A Aktiengesellschaft

Wohnen und Bauen, Bremen Jana Grzimek, Werkkatalog I – I I I , Berlin Planungsgruppe Hagg, von Ohlen, Rüffer und Partner, Bremen Senator für Bau, Verkehr und

„N EUGIERIG “

Stadtentwicklung, Bremen Übersee-Museum, Bremen Universität, Bremen Volkshochschule Bremen Projekt Target W i B B , Berlin

Witte Metallwaren, Beckum workstation Bremen GmbH & Co. KG, Computer Groß- und Einzelhandel, Bremen

„P rin t is de ad .“ (D r.E go n Sp en gle r, Gh os tb us te rs, 19 84 )

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Büro 7 form fünf

Jean Ulysses Voelker Belsenstraße 4 D - 4 0 5 4 5 Düsseldorf

fon + 49. 2 11. 55 46 61 . . . Philip Mann

fax + 49. 2 11. 55 46 15 I S D N + 49. 2 11. 55 46 61

Daniel Henry Bastian Atelierhof, Alexanderstraße 9 b

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D - 2 8 2 0 3 Bremen

BamberForsyth Identity Management

1– 5 Midford Place

fon + 49. 4 21. 70 30 74

London 0LX 9HH 0171 380 0990

fax + 49. 4 21. 70 06 17

Fax 0171 387 9148

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I S D N + 49. 4 21. 70 30 74

Martin Veicht

form fünf

philipm@bamberforsyth.com

Orientierung contra Bilderflut

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Sommestraße 5 D - 9 3 0 5 3 Regensburg

fon +49. 9 41. 7 30 75

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fax +49. 9 41. 7 30 76 I S D N +49. 9 41. 7 30 60

form fünf ist ein ›virtuelles‹ Designbüro: drei Gestalter aus drei Städten bearbeiten gemeinsam Projekte. Ungewöhnlich an dieser Konstellation ist, daß die Bürostruktur nicht (wie üblich) geographischen Vorgaben folgt,

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sondern vor allem auf der gebündelten fachlichen Kompetenz basiert. Dazu nutzen wir die neuesten technischen Kommunikationsmittel. Unser Modell zeigt: jetzt und in Zukunft benötigen i n f o Ausgabe 1/ 98

Gestalter(Innen) ein Netzwerk abrufbarer Kompetenzen, ausgeprägtes

info

REC HTS A N WA L T S KAM M E R C E L L E

Informationen und amtliche Mitteilungen der Rechtsanwaltskammer Celle

Kommunikationswissen und hohes

– Bundesrechtsanwaltskammer:

’97

Die Konferenz der Gebührenreferenten – Kammer Bericht 1997

gestalterisches Niveau, einen Computer

– Die Frankfurter Nationalversammlung im Jahre 1848 / 1849

– Die außerordentliche

– Der Neujahrsempfang 1998

Kammerversammlung – Marketing für die junge

und die Bahncard.

Rechtsanwältin

form fünf is a ‘virtual’ design bureau:

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three designers from three cities work together on joint projects.

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The unusual thing about this set-up is that the office structure is not (as is usual) determined by geographic considerations, competence. To this end, we use the newest technical forms of communication.

form fünf

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but is instead based on combined expert

Standpunkt

unsere Designauffassung

Our model shows that, both now and in network of on-call competence, an excellent knowledge of communications and a high level of design, in addition to a computer and a season ticket for the train.

Um Ihnen ein vollständiges Bild unserer Arbeitsweise zu vermitteln, wollen wir Ihnen nicht nur Bilder unserer Arbeiten zeigen, sondern auch unsere Berufsauffassung kurz vorstellen. Dazu möchten wir zunächst zwei Fachleute zitieren:

de . sign [de' zain] 1 . Plan m, Entwurf m, Riß m; Anschlag m, Vorhaben n, Absicht f; by ~mit Absicht ; with the ~ in der Absicht ; 2 . ersinnen, entwerfen (a fig.); planen; beabsichtigen, bestimmen (for zu).

Otl Aicher (Gestalter und Designtheoretiker) in einer Analogie zur visuellen Kommunikation: »Freiheit im Verkehr (…) beruht auf der Beachtung von Verkehrsregeln. In einem Verkehrssystem sollte jeder Zusammenstoß vermieden werden. Das geht nur in einem geordneten System. Die Freiheit setzt also die Ordnung voraus (…), das eine beruht auf dem anderen.« (in »Typografie«, 1988). Villém Flusser (Kommunikationstheoretiker) über den Begriff Design: »Das Wort steht in einem Kontext, der mit List und Hinterlist zu tun hat. Ein Designer ist ein hinterlistiger, Fallen stellender Verschwörer« (in »Vom Stand der Dinge«, 1993).

im . age [' imid ∑] 1 . Bild n, (a.reth.) Standbild n, Ebenbild n; Vorstellung f ; 2 . abbilden; widerspiegeln ; anschaulich schildern, zeigen Die Zitate veranschaulichen unsere Positionen bildhaft. Da ist unser sachlicher (besser: analytischer) Umgang mit den Aufgabenstellungen der visuellen Kommunikation, unser Wunsch und Anspruch, dem Kunden – also Ihnen – bereits bei der Zielformulierung Ihres Anliegens zur Seite zu stehen. Um dann im Rahmen eines zu entwickelnden Systems mit jener Freiheit zu gestalten, die aus einem zunächst leblosen Regelwerk treffende und effiziente Gestaltung macht.

Dafür, wie aber auch für die von Flusser zitierte Hinterlist, braucht es Verantwortung und den Blick für das Ganze wie für’s Detail. Denn was machen wir schließlich anderes, als auf grafische und sprachliche Weise Eindrücke zu erwecken – also Images aufzubauen und zu verfestigen? Mit Hinterlist nutzen wir auch die neuesten Technologien für unsere Büro- und Kundenkommunikation. Das ermöglicht uns, wie der Igel dem Hasen stets voraus zu sein – in Bremen, Düsseldorf und Regensburg.

Unsere Arbeitsgebiete,

...

Corporate Design (Signetentwicklung, Erscheinungsbilder) Leit- und Orientierungssysteme Gebrauchsanweisungen

Wie es sich für gute Verschwörer gehört, halten wir nichts davon, uns über die Gestaltungsergebnisse in den Vordergrund zu drängen. Wir finden es wichtiger, durch unseren Beitrag Ihrem Anliegen zum Erfolg verholfen zu haben – wobei wir uns natürlich freuen, wenn »form fünf« dann in Verbindung mit guten Nachrichten genannt wird.

Editorial Design Bücher, Kataloge, Zeitschrif ten

... ..

Schriftgestaltung (Kundenspezif ische Schrif ten und Logotypes) Kampagnen Musikproduktionen, soziale Projekte f5. Voelker, Bastian,

Wir möchten Sie nun nicht länger davon abhalten weiterzublättern und sind gespannt, welchen Eindruck Sie von uns und unserer Arbeit gewinnen werden.

f o o t b a l l,

f o o t b a l l,

Über einen weiteren persönlichen Kontakt würden wir uns sehr freuen. (oder besuchen Sie uns im Netz: www.form5.de).

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Titel und Seiten aus der f5-Selbstdarstellung

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Cover and pages from f5’s self-portrayal

form fünf

in(corporate

moskito

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culture

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the future, what designers need is a

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D ESIGN Warum nicht von anderen lernen? Nach dem niederländischen Vorbild „Nederlans Ontwerp, Dutch Design“ gibt es seit der diesjährigen Frankfurter Buchmesse den deutschen Design-Almanach „Neugierig“, in dem sich Agenturen mit ihren besten Arbeiten der Jahre 1996 bis 1998 vorstellen können. Daß Bremen und umzu auf diesem Sektor einiges zu bieten hat, beweisen die Agenturen Brasilhaus No. 8, Büro 7, form fünf und in(corporate sowie das moskito Studio für Kommunikation und Design. FÜR DEUTSCHES

.. ...

M EDIENZUKUNFT BEI DER „P ROFILE I NTERMEDIA “ Große Resonanz findet offenbar die bevorstehende „Profile Intermedia“ vom 4. bis 6. Dezember 1998 im Messezentrum Bremen. Sowohl mit der Zahl der Anmeldungen als auch mit dem positiven Echo der Fachwelt auf das vorgesehene Programm sind die Veranstalter – die Hochschule für Künste in Bremen, unterstützt durch den Rat für Formgebung sowie einen Sponsorenkreis, zu dem auch BerlinDruck gehört – „sehr zufrieden“: Schon Anfang Oktober war eine be achtliche Anzahl der Tickets verkauft. Wer sich also für die neuen Cross Overs in Design, Kunst, Film und Musik interessiert, sollte sich rechtzeitig Plätze sichern. An drei Tagen geben renommierte Künstler, Regisseure, Musiker, Werber und Kommunikations-Designer Einblick in ihre Arbeit. „MetaDesigner“ Erik Spiekermann, Regisseur Peter Greenaway, das Londoner Design kollektiv „tomato“ und viele andere bieten einen umfassenden Vorge schmack auf das, was uns in Kunst und Design nach Multimedia noch erwarten kann. Motto: Intermedia ist kein Spezial gebiet mehr, vielmehr eine Inspirations quelle für alle.

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NEWS F IT FÜR DEN E URO Ob er nun hart wird oder weich, mag manchem noch Kopfzerbrechen bereiten – aber daß der Euro kommen wird, steht unverrückbar fest. Schon mit Beginn des kommenden Jahres werden also viele Firmen in ihren Geschäftsbeziehungen in der neuen europäischen Einheitswährung rechnen, während andere vorerst noch bei der guten alten D-Mark bleiben. Berlin bietet seinen Kunden deshalb beide Möglichkeiten. Sowohl die Abrechnung in Euro als auch in D-Mark. Sie brauchen uns nur mit zuteilen, was Ihnen lieber ist.

A LL -T AGS -D ESIGN ZUM A NFASSEN Zu den Sternen reisen – dieser Traum hat den Menschen zu immer neuen Ideen und Visionen beflügelt: von Ikarus über die ersten Fluggeräte Leonardos bis zur Raumfahrt unserer Zeit. Das große Interesse an der jetzt im Wilhelm-Wagenfeld-Haus zuendegegangenen Ausstellung „Design für den Alltag im All“ machte die Faszination dieses Themas jetzt einmal mehr deutlich. Das DesignZentrum Bremen als Ideengeber und Veranstalter der vielbeachteten Ausstellung hat dazu eine knapp 70 Seiten starke und interessant „P OSITIONEN “ FAST VERGRIFFEN gestaltete Dokumentation herausgeZu einem Standardwerk hat sich geben: Design für’s All zum Blättern, innerhalb kurzer Zeit das 1995 bei ein Leckerbissen nicht nur für Berlin gedruckte Buch „Positionen zur Gestaltung“ entwickelt. Nach wie Raumfahrtliebhaber – gedruckt bei Berlin. vor wird es von führenden Fachbuchhandlungen geordert und verkauft, die erste Auflage ist fast vergriffen. Ü BERALL P LAK ATE Das 124 Seiten starke Werk ist über Ob für die Olympiahalle München die Buchhandlung Eulenspiegel, oder den Bahnhof Fischbach – immer Kirchstraße 2, 27211 Bassum zu mehr Tourneeplakate kommen aus beziehen. dem Hause Berlin. Das Motiv: Konstantin Wecker, die Auflage: variabel.

Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH

Konstantin Wecker Tour ’98

Wecker singt Brecht und eigene Lieder

HAMBURG 9.11. 20 UHRMUSIKHALLE Vorverkauf: TSC 04 21/35 36 37 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Örtlicher Veranstalter: Born & Born Concertagentur GmbH


DAS LEBEN MIT DER RECHTSCHREIBREFORM

Al|les ge|re|gelt? .

Die Neu|re|ge|lung der deutschen Rechtschreibung hat vie|le Fra|gen aufgeworfen. Fest steht: Eine gesetzlich verordnete, für alle Bürger geltende Regelung über die deutsche Recht schreibung wird es auch künftig nicht geben. Privatpersonen und Unternehmen steht es frei, wie sie die deutsche Sprache gebrauchen wollen – auch nach Ende der Übergangsphase bis 2005. Per Gesetz sind lediglich Behörden und Schulen zum Befolgen der neuen Regeln verpflichtet, seit dem 1. August 1998 die neuen Regeln zu befolgen.

Und die praktischen Kon|se|quen|zen für Unternehmen und Agenturen? Einige Verlage und . Unternehmen verwenden bereits heute die neuen Regeln. Nach Einschätzung von Dr. Annette Trabold vom Institut für deutsche Sprache (IdS), werden sich aber die deutschen Unternehmen in ihren Publikationen und ihrer Korrespondenz in erster Linie an den großen Printmedien orientieren. Diese bleiben zunächst bei den alten Regeln und werden sich vermutlich erst in der zweiten Jahres hälfte 1999 umstellen. Die dann verstärkt ein|set|zen|de Ge|wöh|nung an die neuen Regeln dürfte dazu beitragen, Vorbehalte nach und nach abzubauen. Das IdS empfiehlt denn auch, die neue Regelung langsam anzugehen und spätestens zeitgleich mit den großen Printmedien einzuführen.

Ein zentraler Knackpunkt ist die Soft|ware […w E :r]. So gibt es zwar Programme, die Texte . automatisch aus der alten in die neue Rechtschreibung umwandeln sollen. Für die praktische Arbeit sind sie aber bisher noch wenig hilfreich. Zwar ist die neue Rechtschreibung insgesamt eine Spur systematischer als die andere, beinhaltet aber immer noch vor allem im Bereich der .Fremd|wort schrei|bung eine Menge neuer Inkonsequenzen, die jeder Algorithmisierung widerstehen. So kommt der Computer regelmäßig in Ver|le|gen|heit, wenn er vor mehreren richtigen Antworten steht. „Hot pants“ können „hotpants“ oder „hot pants“ geschrieben werden – was soll er also nehmen? Außerdem kann kein Lexikon je sämtliche Wörter enthalten, die auch nur in einer einzigen normalen Tageszeitung vorkommen.

Bei vollautomatisch umgewandelten Texten treten deshalb noch viele Fehler auf, die hinterher aufwendig nachgebessert werden müssen. Letztendlich kann noch keines der derzeit vorhandenen Kon|ver|ter|pro|gram|me empfohlen werden. In einem Vergleichstest im Auftrag der Wochen . . zeitung „Die Zeit“ erwiesen sich der „Konverter“ aus dem Hause Duden und „Orthograf!“ als Sieger. Fazit: Für kleinere Unternehmen mit weniger umfangreichen Druck|schrif|ten ist eine . . sofortige Umstellung im Prinzip kein Problem, auch wenn Texte von Hand nachgebessert werden müssen. Für größere Gesellschaften bietet es sich an, der Empfehlung des IdS bzw. dem Beispiel der großen Verlage zu folgen.

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Ein untergesetzter Punkt kennzeichnet die kurze betonte Silbe. Ein untergesetzter Strich kennzeichnet die lange betonte Silbe. Der senkrechte Strich dient zur Angabe der Silbentrennung. Die eckigen Klammern schließen Aussprachebezeichnungen, Zu sätze zu Erklärungen in runden Klammern und beliebige Auslassungen ein.