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Das Inselmeer

Inselhüpfen im Südfünischen Inselmeer ”…Nirgendwo sonst finden Sie eine Gegend mit so vielen bewohnten und unbewohnten Inseln verstreut über eine der größten überfluteten Eiszeitlandschaften der Welt...”


Millinge

Illumø

Svann

Inhalt

Horne

Avernakø ….….….….….….….….….….….….….….….….… 4 Birkholm ….….….….….….….….….….….….….….….….… 6

Bjerne

Bøjden

F

Bjørnø ….….….….….….….….….….….….….….….….….… 8 Drejø….….….….….….….….….….….….….….….….….….… 10 Hjortø ….….….….….….….….….….….….….….….….….… 12 Lyø ….….….….….….….….….….….….….….….….….….… 14

Dyreborg

Skarø….….….….….….….….….….….….….….….….….….… 16 Strynø ….….….….….….….….….….….….….….….….….… 18 Svelmø ….….….….….….….….….….….….….….….….….… 20 Inselregeln / Bookenshelter.dk / Bike Friends….….….….….… 21 Schmecken Sie das Inselmeer ….….….….….….….….….… 22

Lyø

Buchen Sie Ihr Inselhüpfen ….….….….….….….….….….… 24

Lyø By

Averna Das Südfünische Inselmeer ist eine der größten überschwemmten Eiszeitlandschaften der Welt ... und es ist in ständiger Veränderung – dadurch unterscheidet sich das Inselmeer von anderen skandinavischen „Scherenlandschaften“. Die Inseln sind seit Jahrtausenden bewohnt und die Nutzung der Menschen vom Meeres und Landes hat Spuren hinterlassen, die Sie immer noch im Inselmeer entdecken können. Auf den Inseln herrscht eine eigene Stimmung und Ruhe. Die Inselbewohner sind offen und ehrlich, die guten Dinge des Lebens stehen im Mittelpunkt und man sich die Zeit. Schöne Strände, urige Unterkünfte und einzigartige Naturerlebnisse warten auf Sie. Willkommen zum Inselmeer!

Herausgegeben: Juli 2018 Redaktion:

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Avernakø

VisitFaaborg.dk

Gestaltung, Design: Mads Sletbjerg, Christian Streich


Stenstrup

Brændeskov Kirkeby

ninge Hundstrup Diernæs

Faaborg

Pejrup

Kaleko

Skårup

V. Aaby Katterød

Vester Skerninge

Aastrup Ulbølle

Ollerup

Svendborg

Bjørnø Ballen

Thurø By

Rantzausminde

Thurø

Vindeby Avernak By

akø

Svelmø Breininge

Munke

Skarø

Korshavn

Troense

Tåsinge

Skarø By

Landet

Lundby Drejø By

Drejø

Hjortø

Skovballe Hjelmshoved

Siø

Bjerreby

Rudkøbing

Søby Birkholm Egholm

Ærø

Bredholm

Ærøskøbing

Strynø

Langeland

Strynø By Strynø Kalv

Halmø

Marstal

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Information Avernakø Fläche: 6 km2 Einwohnerzahl: 114 (2017) Kaufmann/Supermarkt: Ja Anzahl der Liegeplätze im Hafen: Avernakø Hafen: 90 / Korshavn Bro: 25 www.avernak.dk

Fähren Faaborg - Lyø - Avernakø Fahrzeit 25 Minuten oder 70 Minuten bei Abfahrten von Lyø (Dreiecksfahrt ) Tel: +45 72 53 18 00 (Werktags: 08 - 14) E-Mail: oefaergen@fmk.dk www.oefaergen.fmk.dk

Kreativ sein im Inselmeer Setzten Sie Ihr inneres Spielkind frei, an den Stränden und auf den Inseln bieten sich etliche Entfaltungsmöglichkeiten an. Auf allen Seiten finden Sie Ideen und Fakten, die vielleicht für Sie neu sind. Die Strände im Inselmeer sind keine großen einsamen Wüsten, wie man es an der Nordsee sieht, sondern voller seltsamen Dingen und Strandgut, die Sie sammeln und kreativ verwenden können.

Avernakø

Sie können sich zum Beispiel im Malen eines gefundenen Steins vertiefen. Eine gemütliche Aktivität für Große wie für Kleine. Wenn Sie den Strand entlang gehen, um Steine zu sammeln, dann nehmen Sie gleichzeitig frischen Tang, z. B. Blasentang mit nach Hause. Dann haben Sie einen leckeren Snack, während Sie malen.

Früher bestand die lange Insel aus zwei selbständigen Inseln, Avernak und Korshavn. 1937 wurden die Inseln durch einen Straßendamm verbunden, der die Kurve genannt wird.

Geschichte: Die Insel Avernakø wurde 1232

Was man mit Steinen machen kann: Über das Wasser hüpfen lassen und ein Wettbewerb mit den Freunden ausrichten. Tolle Mosaiken aus Steinen im Sand gestalten. Tic-Tac-Toe spielen, indem Sie die Quadrate im Sand aufzeichnen und Ihre schönen Steine verwenden. Eine Sonnenuhr aus Steinen und Zweigen im Sand machen - verfolgen Sie die Bewegungen der Sonne (sofern es also nicht bedeckt ist...).

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zum ersten Mal im „Valdemars Jordebog“ erwähnt. Hier werden alle Inseln im Südfünischen Inselmeer in einer Aufzählung, die sogenannte „Insel-Liste“, der Ländereien des Königs (Waldemar den 2. Sieger) erwähnt. Es wurden große und reiche archäologische Funde auf Avernakø gemacht.


Feuersteingeräte - Dolche und Äxte - aus der Steinzeit findet man in vielen Häusern auf der Insel. Der reichste Fund hat aber ein Hintersassener Bauer, Hans Lauritsen, am 16. April 1685 in einem Feld in Munke gemacht, als sein Holzpflug auf einen Metallgegenstand aus Gold traf. Insgesamt sechs Opferschalen mit Sonnensymbol, angefertigt aus dem reinsten Gold, die von den Vorfahren bei religiösen Zeremonien benutzt wurden. Fünf der sechs Goldschalen befinden sich heute im dänischen Nationalmuseum; die 6. Schale wurde 1812 einem französischen Gesandten verschenkt - als der Beitrag von Avernakø zur Wiedergutmachung wegen der verhängnisvollen Allianz mit Napoleon.

Der Verbindungsdamm: Während der Wirtschaftskrise in den 1930ern wurde, im Rahmen der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Geld für die Anlage eines Straßendamms zwischen den beiden Inseln bewilligt.

Avernakø bestand bis 1937 aus zwei Inseln, die durch eine etwa 700 m lange Furt zwischen Avernak und Korshavn verbunden waren. Viele Menschen sind über die Jahre bei dem Versuch ertrunken, die Furt im Sturm zu passieren, aber „Durch gemeinsame Arbeit wurde die Furt zum Weg“, wie es auf dem Gedenkstein beim Damm richtig heißt, der an den Zusammenhalt und die Entwicklung der beiden Inselgemeinden erinnert.

Der Maibaum: Der Maibaum ist allmählich ein Wahrzeichen von Avernakø geworden. Der Maibaum ist ein Fruchtbarkeitssymbol aus heidnischer Zeit - ein Gebet an die Götter um eine gute Ernte auf den Feldern. Heute hat der Maibaum die Funktion als offizieller Fahnenmast der Insel. Wann der Maibaum nach Avernakø kam, verliert sich in die Geschichte, aber die Traditionen werden in der Stadt Avernak und in Munke weitergepflegt. Hier wird der Maibaum jedes Jahr am Pfingstsamstag mit Buchenzweigen und Frühlingsblüten geschmückt.

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Natur: Avernakø hat eine längliche Form. Die gesamte Küstenlinie umfasst 19 km Strandlinie mit schönen Stränden und Angelplätzen. Es gibt ein reiches Vogelleben. Auch kann man in einigen Teichen das Glück haben, den seltenen Rotbauchunken zu sehen und zu hören.

​Tourist: Wegen der Größe der Insel kann empfohlen werden, das Fahrrad mitzubringen, oder Fahrräder am Hafen zu mieten. Sie können auch Ihr Auto mitnehmen. Mehrere Übernachtungsmöglichkeiten stehen zur Auswahl. Es gibt sowohl Hotels/B&B als auch Ferienwohnungen und Sommerhäuser. Eine weitere Möglichkeit ist Naturcamping, u. a. bei der Marina auf Avernakø. Sie finden auch interessante Cafés und Inselprodukte in den kleinen Straßenständen und Hofläden.


Birkholm Die kleine Moräneninsel Birkholm liegt zwischen Tåsinge, Strynø und Hjortø ein einem sehr flachen Wassergebiet mit den drei kleinen Inseln Nyland, Store Egholm und Lille Egholm als die nächsten Nachbarn. Das Flachwassergebiet ist beliebt für Kajakfahrten. Die natürliche Fahrrinne Mørkedyb, die eng an dem Fähranleger der Insel vorbeiführt, ist ein ehemaliger Schmelzwasserfluss aus der letzten Eiszeit und eine sehr befahrene Route, da das Wasser sonst zu beiden Seiten flach und voller Steine ist.

Revet

Hyllensbanke

Birkholm Havn Sandhoved 6

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Geschichte: Birkholm ist der flachste der bewohnten Inseln südlich von Fünen, und es ist schwierig, den höchsten Punkt der Insel zu entdecken. Der Hügel Hyllensbanke liegt am nordwestlichen Teil der Insel. Nur zwei Meter ragt er über den normalen Wasserstand hoch. Ansonsten ist Birkholm völlig flach und deshalb auch von doppelten Deichen geschützt. Der Stadtdeich, der die Häuser umschließt, ist 2,8 m hoch und 2100 m lang. Außerhalb befinden sich niedrigere Meeresdeiche. Birkholm wurde vom Sturmflut 1872 überflutet, und die Inselbewohner mussten auf die Dächer klettern. Wieder im Jahre 1874 blieb nur Hyllensbanke, der höchste Punkt der Insel, trocken. Nicht genug mit diesen beiden Katastrophen: Im Jahre 1876 brannten alle Häuser bis auf zwei nieder. Die Jahreszahl „1876“ findet man deswegen an vielen Giebeln der Häuser – da nach den beiden Sturmfluten und einem Feuer die Insel neu bebaut wurde. Wieder in neuerer Zeit brach 1976 das Meer durch den äußeren Deich von Birkholm und große Flächen zwischen dem Meeresdeich und dem Stadtdeich wurden überflutet. Seitdem haben die Bewohner auf der Insel hunderttausende von Kronen investiert, um den äußeren Deich zu erneuern und verstärken. Vor nur 70 Jahren wohnten 80 Bewohner auf der Insel, die damals eine eigene Schule, einen eigenen Kaufmannsladen und eine eigene Mühle hatte, sowie auch Landwirtschaft betrieben wurde. Mitte der 1990er Jahre gab der letzte Landwirt auf. Seitdem liegt die Insel brach und wurde noch ein paar Jahre von Quien und Scharfen abgegrast. Jetzt aber breiten sich Dornengestrüpp, Holunder und Strandrosen über die Felder. Seit 2003 mähen


die Bewohner gemeinsam die Flächen, damit die Aussicht erhalten bleibt und die Vögel der offenen Landschaft bessere Lebensbedingungen bekommen.

Natur: Birkholm ist die am meisten „unberührte“ der bewohnten Inseln des Inselmeeres. Die Insel ist geprägt von lichtoffenen Naturgebieten, nur auf dem Stadtdeich und in der Stadt gibt es Bäume. Vor allem zwischen den Häusern wachsen viele Obstbäume. Auf den brach gelegten Feldern wachsen verschiedene Gräser. Besonders außerhalb des Stadtdeiches und auf den Flächen, die nicht von Deichen umgeben sind, gibt es eine artenreiche Salz- und Strandwiesenflora. Die flachen, küstennahe, feuchten Gebiete sind die interessantesten Vogelgebiete. Die Uferschnepfe hat einen ihrer wenigen, fünischen Brutstätten auf den abgegrasten Wiesen, wo es auch viele Rotschenkel, Kiebitze, Wiesenpieper und Schafstelzen gibt. Eider, Austernfischer und Sandregenpfeifer brüten auf dem Strand, in dem höheren Bewuchs sind es Spieß- Grau- und Löffelenten. Auf der Insel gibt es keine Vögel, die in Kolonien brüten. In der Stadt gibt es ein Wimmeln von Kleinvögeln: Bluthänfling, Gartengrasmücke, Zaunkönig, Schwalbe, Star und Bachstelze. Wenn man Glück hat, kann man im flachen Wasser rund um die Inseln und Holme Robben entdecken.

Hier halten sich auch tausende von rastenden Höckerschwanen auf, während sie das Gefieder wechseln. Auf Birkholm leben seltene Amphibien wie Wechselkröte und Rotbauchunke, die ausgesetzt wurden, nachdem sie einige Jahre verschwunden waren. Eine schmale Landspitze gegen Südost, Sandhoved, sowie Store und Lille Egeholm sind sensible Naturgebiete, die man in der Zeit vom 1. März - 15. Juli nicht betreten sollte Den Hasen sieht man überall, und früher wurde er im Hinblick auf Ausfuhr und Bluterneuerung anderer Bestände eingefangen. Heutzutage wird er nur einmal im Jahr gejagt. Es gibt Jahre, in denen wird die Insel von Fuchsen heimgesucht wird, die im Winter über das Eis laufen.

Information Birkholm Fläche: 0,94 km2 Einwohnerzahl: 9 (2017) Kaufmann/Supermarkt: Nein Anzahl der Liegeplätze im Hafen: 40 www.birkholm-beboerforening.dk

Fähren "Birkholmposten" Marstal-Birkholm Fahrzeit 25 Minuten (2 Mal täglich im Sommer und 1 Mal täglich im Winter). E-Mail: jan@seaconsult.dk / Tel: +45 40 40 03 25 Platzreservierung am Vortag.

Vogelschutzgebiet Zutritt verboten in der Zeit vom 01/3 - 15/7 durch Schraffur markiert,

Tourist: Die Insel hat schöne Badestrände und es besteht die Möglichkeit, in Shelter und auf primitiven Zeltplätzen am Hafen zu übernachten. Es gibt keine Einkaufsmöglichkeiten, man muss also Essen und Trinken mitbringen. Auch gibt es keine asphaltierten Wege auf Birkholm, weshalb alle Beförderung zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Traktor erfolgen muss.

Shelter www.bookenshelter.dk

Abdrücke mit Seetang

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1.

Wasser in eine weiße Schale füllen.

2.

Die Tangpflanze ins Wasser legen und ausbreiten. Wenn nötig, die Tangpflanze zuschneiden.

3.

Ein Stück kräftiges Papier vorsichtig unter die Pflanze schieben.

4.

Fassen Sie den unteren Teil der Pflanze und das Papier. Das Papier mit der Pflanze aus dem Wasser heben.

5.

Das Papier schräg halten, damit der untere Teil der Pflanze oben ist. Das Wasser ablaufen lassen.

6.

Die Pflanze auf dem Papier z. B. in der Sonne trocknen lassen

7.

Nur die Phantasie setzt Grenzen und Sie können verschiedene Arten von Seetang kombinieren oder nachher zusätzlich auf dem Papier zeichnen.


Bjørnø Geschichte: Bjørnø wird zum ersten Mail im 13. Jahrhundert als „Byørnø“ schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich aus dem alten dänischen Wort „Biørn“ ab, das „Bär“ bedeutet: - Die Insel, auf der Bären wohnen. Bjørnø war - wie die anderen kleinen dänischen Inseln - wahrscheinlich mit Wald bewachsen. Die Insel war vom 13. bis zum 20. Jahrhundert in den Händen nur eines Besitzers. Zuerst gehörte sie dem König, später Holsteenshus. Auf Bjørnø galt Schmuggeln fast als eine Tugend. Im 18. Jahrhundert lag man andauernd mit den Behörden

Digerne

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im Streit. Um Ordnung zu schaffen, kam 1752 ein Zollboot aus Faaborg an, aber die Besatzung wurde von den Männern der Insel rausgeworfen. Als die Männer später von der Insel weg waren, kehrten die Zöllner zurück und verübten grobe Gewalttaten gegen Frauen und Kinder. Das wurde der Insel zu viel und in einem Gerichtsverfahren wurden die Einwohner zu einem Bußgeld in Höhe von 50 Reichstalern verurteilt, aber das Urteil bedeutete auch, dass die Zollbehörde die Inselbewohner nicht mehr verklagen würde! Zwei englische Kriegsschiffe kämpften 1808 gegen ein kleines Kanonenboot aus Faaborg. Die Seeschlacht wurde beim Knastegrunden ausgefochten und die Inselbewohner entfernten später mehrere Kanonenkugeln aus der Steilküste und haben sie zum Malen von Senf verwendet.

Natur: Bjørnø ist eine hohe hügelige Moräneninsel. Die Südwestküste ist für geologisch Interessierten einen Besuch wert. Bjørnø ist hügelig mit Højbjerg

Bjørnø By 11

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Lysbjerg

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Havrebjerg

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Højbjerg

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Gryderne

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Information Bjørnø von 23 Metern als der höchste Punkt. Die Hügel sowie die längs gehenden Steinsätze prägen die Landschaft. Nur gegen Osten wird die Insel flach und endet in einem Riff mit ein paar kleine Holme. Im Nordwesten befindet sich eine kleine Strandwiese. Etwa mitten auf der Insel, an der Südwestküste, liegt ein Torfmoor. Es gibt keine Wälder auf Bjørnø, sondern nur ein wenig Bewuchs nördlich des Moores. Der häufigste Vogel auf Bjørnø ist die Uferschwalbe. Über 1000 Paare nisten vermutlich in großen Kolonien in den erodierten Steilküsten. Im Moor brüten Lachmöwen und an den Küsten große Sturmmöwen und Silbermöwen. Auf Bjørnø Holme gibt es kleinere Sturmmöwenkolonien und der Höckerschwan hat in paar wenige Nester. Ansonsten sind es gewöhnliche Strandvögel wie Austernfischer, Rotschenkel, Kiebitz, Sandregenpfeifer, Brandgans und Mittelsäger. Bjørnø wird von Wühlmäusen heimgesucht. In harten Wintern wandern Marder und Füchse über das Eis. Die kurze Überfahrtzeit bedeutet, dass die Bewohner auf Bjørnø eine Arbeit auf Fünen nachgehen können. Deshalb hat Bjørnø in den letzten 20 Jahren keinen nennenswerten Bevölkerungsrückgang erlebt.

Fläche: 1,5 km2 Einwohnerzahl: 32 (2017) Kaufmann/Supermarkt: Nein Anzahl der Liegeplätze im Hafen: 15 www.bjørnø.dk

Fähren Bjørnø Fähre Tel: +45 20 29 80 50 www.bjoernoefaergen.dk

Wussten Sie schon? Seetang wurde früher als Matratzenfüllung, Viehfutter, für Deiche, Dachisolierung und auch als Düngemittel verwendet. Die Wikinger haben vermutlich Tang als Proviant auf ihren Fahrten mitgebracht, Blasentang wurde gegen Kopfschmerzen verwendet. Seetang ist ein lustiges Material mit vielen Verwendungsmöglichkeiten.

Tourist: Es gibt täglich mehrere Abfahrten mit MS Lille Bjørn, die als Postschiff und Fähre von Faaborg fährt. Die Fahrzeit beträgt etwa 17 Minuten. Der Hafen mit dem Schiffsanleger befindet sich an der Nordostküste gegenüber von Faaborg. Man findet sowohl Bed & Breakfast, Sommercafé, primitive Lagerplätze als auch gute Bade- und Angelmöglichkeiten.

Wussten Sie schon? Bjørnø ist eine autofreie Insel.

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Drejø Information Skarø Fläche: 4,12 km2 Einwohnerzahl: 69 (2017) Kaufmann/Supermarkt: Ja Anzahl der Liegeplätze im Hafen: 45 Anzahl der Liegeplätze im Gammelhavn: 15 www.drejo.dk

Fähren Svendborg - Skarø - Drejø Fahrzeit 75 Minuten (Dreiecksfahrt) Tel: +45 62 23 30 84 (Werktags 09-12) E-mail: rederi@svendborg.dk www.svendborg-havn.dk/højestene

Shelter www.bookenshelter.dk

Hohlsteine Am Strand findet man Hohlsteine in allen Größen. Und damit kann man ganz viele Dinge machen. Die kleinen Hohlsteine können Sie in Kombination mit Glasperlen für Schmuck verwenden. Größere Hohlsteine können an einer Wäscheklammer als Gewicht befestigt werden und so die sommerliche Tischdecke am Platz halten. Oder Sie können aus Treibholz und Hohlsteinen tolle Windspiele machen.

Als der Amtsprobst Anfang des 19. Jahrhunderts zu einer 80-jährigen Frau auf Drejø sagte: „Ihr Leute lebt gut hier, und Euere Insel liegt recht an einem begehrten Ort“, antwortete die Frau: „Ja, Vater! Eine Meile nach Taasinge, eine Meile nach Fünen und eine Meile nach Ærø, ach Gott! Dass Dreiøe gerade im Zentrum der Welt liegt“.

Die Geschichte: Vor 8.000 Jahren stieg das Meer an und ein Festland südlich von Fünen wurde in ein Inselmeer verwandelt. Zwei der Insel waren die hügeligen „Skoven“ und die flache „Drejø“. Seitdem verbindet das Meer die beiden Inseln durch eine Kurve („dragh“ - hiervon der Name Draghø Drejø). Funde im Meer bezeugen, dass hier Menschen gelebt haben, lange bevor das Meer anstieg. Drejø wird im Urbar von König Valdemar aus dem Jahre 1231 erwähnt: „Auf der östlichen Draghø gibt es Hirsche, Rehe, Pferde und Häuser“. Als die einzige der umliegenden Inseln wird Drejø „mit Haus“ beschrieben, vermutlich handelt es sich um eine königliche Jagdhütte. Später wurde die Insel bebaut, und im Jahre 1534 gab es 13 Hofbesitzer, die den König um Erlaubnis baten, eine eigene Kirche zu bauen. Diese wurde 1535 eingeweiht. Dänemarks erste evangelisch-lutherische Kirche wurde in der katholischen Zeit gebaut, aber es wurde in ihr nie eine katholische Messe gefeiert, obwohl sie vor der Reformation errichtet wurde. Im Jahre 1555 wurden die Inseln Skarø, Hjortø und Birkholm dem Pfarramt Drejø unterstellt, das bis zur Gemeindezusammenlegung 1964 eine einzige Kirchengemeinde war. Drejø Ort war eins der schönsten und am besten erhaltenen Dörfer in Dänemark. Ein warmer Sommertag, am Tag vor Sankt Johannis 1942, kam die Katastrophe, vor welcher alle sich gefürchtet hatten, als 11 Höfe und 7 Häuser, die eng in Drejø Ort zusammengebaut lagen, in einem Riesenfeuer Beute

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der Flammen wurden. Damals eine Katastrophe, aber die Inselbewohner haben ihr Dorf wieder aufgebaut und sie ist heute eine interessante Mischung von Alt und Neu. Gl. Elmegaard mitten im Ort Drejø beherbergt das Heimatmuseum der Insel und ist einer der wenigen Höfe, die dem Feuer verschont blieben. Im Museum wird auch das einzigartige Modell vom Ort Drejø vor dem Brand in 1942 gezeigt.

Natur: Entlang der Küste findet man eine große Vielfalt von Blüten, hierunter mehrere seltene Arten. Um die größte Vielfalt zu erreichen, müssen die Wiesen abgegrast werden, wofür das Vieh und die Schafe sorgen. Im flachen Wasser um Drejø bieten die

Nørrekilde 18

Næbbesodde

Skoven Tørvegraven

Seegraswiesen gute Lebensbedingungen für viele Fischarten. Drejø hat schönes Angelwasser an der ganzen Südküste - und sehr feine Badestrände. Nicht weniger als 60 Vogelarten brüten auf der Insel, u. a. mindestens 6 Paare der Rohrweihe. Auch Meeresadler sieht man oft über der Insel schweben.


Auf der Nordseite der Insel liegt der alte Hafen mit seiner einzigartigen Atmosphäre. Er ist einer der letzten ursprünglichen Naturhäfen. Die Fahrrinne ist 1,4 m tief und immer markiert. Mehrere Trampelpfade führen um die Insel, die meisten an der Küste entlang. Einer von ihnen führt nach Nørresø, wo ein Vogelturm erreichtet ist. Gegen Westen in der Nähe des Waldes liegt Mejlehoved mit einem Vogelschutzgebiet, allerdings ist der Zutritt in der Zeit vom 1. März - 15. Juli begrenzt.

Im Wald liegt auch der höchste Punkt von Drejø - die 17 m hohen Steilküsten, die Kolonien von Uferschwalben beherbergen.

Tourist: Drejø ist ein beliebtes Touristenziel mit vielen Attraktionen, Hofläden, Cafés und Naturerlebnissen. Unterkunftsmöglichkeiten gibt es in Ferienhäusern / Ferienwohnungen, Hütten und an primitiven Zeltplätzen. Hier gibt es einen Fahrradverleih und ein Traktortaxi.

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Hjortø Hjelmshoved

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Information Hjortø Hjortø ist eine der kleinsten Inseln im Inselmeer und zählt nur fünf Einwohner. Es ist eine eher flache Insel, weshalb um die ganze Insel herum Deiche zum Schutz des Ackerlandes gebaut worden sind. Der höchste Punkt liegt nur fünf Meter über dem Meeresspiegel. Das Meer um die Insel ist relativ flach und kinderfreundlich mit schmalen und relativ steinigen Stränden. Vom nördlichen Teil der Insel kann man zu der noch kleineren Insel, Hjelmshoved, waten, an der zwei Häuser von früherer Besiedlung zeugen.. Bei sehr flachem Wasser kann man bis zu den beiden Inseln Mejlholm und Odden waten, die beiden Weideinsel für das Vieh von Hjortø sind - die Inseln liegen ein bisschen weiter östlich Richtung Tåsinge.

Natur: Hjortø ist bekannt für ihre früheren Hasenjagden, ein großes jährliches Ereignis, zu dem Jäger nach der Insel strömten, um an der Jagd teilzunehmen. Bei den legendären Hasenjagden hat man einige Tage vor Beginn der Schonzeit in Dezember Fäden quer über die Insel gezogen. Die Hasen wurden danach als „frisches Blut“ zur Erneuerung anderer Hasebestände in Dänemark weiter verkauft. Trotz des „Hasen-Trawlings“ in früheren Zeiten gibt es immer noch einen großen Bestand auf der Insel.

Hjortø ist heute eine grüne Insel mit einem reichen Vogelleben und mehreren seltenen Amphibien, z. B. Rotbauchunke und Wechselkröte. Auf den Strandwiesen wachsen neben gewöhnlichen Strandpflanzen auch seltenere Pflanzen wie der niedrige Meerlavendel, auch Strandflieder genannt, und Hahnenfuß. Der westliche Teil von Hjortø, der Schwanz, ist wie auch die beiden winzigen Inseln, Danmark und Vibeholm, besonders sensible Naturschutzgebiete, wo jeder Verkehr in der Zeit vom 1. März - 15. Juli aus Rücksicht auf die Brutvögel bitte zu vermeiden ist. Eine Insel für tolle Naturerlebnisse und große Ruhe.

Fläche: 1 km2 Einwohnerzahl: 5 (2018) Kaufmann/Supermarkt: Nein Anzahl der Liegeplätze im Hafen: 20 www.hjorto.dk

Fähren "Hjortøboen" Svendborg-Hjortø Fahrzeit 1 Stunde Tel: Tel: +62 23 30 84 (Werktags 09:00-12:00). E-mail: rederi@svendborg.dk www.svendborg-havn.dk/hjortøboen

Vogelschutzgebiet

Tourist: Es gibt keine Einkaufsmöglichkeiten auf Hjortø, Sie müssen also selber Ihre Verpflegung mitbringen, wenn Sie auf dem primitiven Lagerplatz übernachten möchten oder eine private Ferienwohnung mieten. Kommt man nicht mit dem eigenen Boot an, gibt es die Möglichkeit, in neu gebauten Shelter am Hafen zu übernachten. Sanitäranlagen, Bad, Trinkwasser, Grill und Auflademöglichkeiten für Handys finden Sie am Hafen.

Zutritt verboten in der Zeit vom 01/3 - 15/7 durch Schraffur markiert,

Shelter www.bookenshelter.dk

Wussten Sie schon?

Die meisten der versteinerten Seeigel, die wir heute finden, sind etwa 65 Millionen Jahre alt. Zu dieser Zeit war Dänemark von einem warmen Meer bedeckt, in dem Krebstiere, Seeigel, Fische und vieles mehr lebten. In der Kreidezeit, vor 145-65.000.000 Jahren, wird angenommen, dass der Wasserstand bis zu 200 Meter höher als heute war.

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Lyø Lyø liegt südwestlich von Faaborg und ist die westlichste Insel im Südfünischen Inselmeer. Beeindruckend bei der Ankunft nach Lyø ist für viele die Stille, die saubere Luft, die schöne Natur, das Meer und nicht zuletzt das alte Dorf mit seinen vielen Fachwerkhäusern, die Erinnerungen an einen romantischen Film wecken. Lyø hat nie den Wechsel der Landreformen Ende des 18. Jahrhunderts erlebt und deswegen liegen die Höfe immer noch um

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den Dorfteich und geben dem Dorf einen einzigartigen Charakter, der ihm die Bezeichnung „erhaltungswürdig“ eingebracht hat.

Die Geschichte: Valdemar der Sieger hat auf Lyø eine besondere Rolle gespielt. An einem Frühlingstag im Jahre 1223 war der König auf Lyø der Jagd. Hier wurde der König von einem seiner eigenen Lehnsmänner, Graf Henrik von Schwerin, gefangen genommen. Erst drei Jahre später kam er frei.


Information Lyø

Es kostete ihm 45.000 Mark, das Silber seiner verstorbenen Frau und wesentliche Teile der norddeutschen Ländereien, wo er auch in Gefangenschaft saß. Im 16. Jahrhundert starb die Bevölkerung von Lyø nach Epidemien und Plünderungen aus. Die Insel wurde wieder von 24 Familien besiedelt, die gegen ihren Gutsherr einen Aufstand gemacht hatten, weshalb ihnen mitgeteilt wurde: Entweder verschwindet ihr nach Lyø oder ihr werdet hingerichtet! Einige der 24 Höfe wurden später geteilt, es sind Häuslerwohnungen und andere Einzelhäuser entstanden, aber die Struktur der Bebauung auf Lyø geht auf die Höfe der 24 Einwandererfamilien zurück.

Fläche: 6 km2 Einwohnerzahl: 99 (2017) Kaufmann/Supermarkt: Ja Anzahl der Liegeplätze im Hafen: 150 www.lyø.dk

Der Riff im Norden ist durch Ablagerungen der Strömungen entstanden. Früher wurde es für Rohstoffgewinnung genutzt, heute weidet hier das Vieh. Der sandige, nährstoffarme Boden bietet Wachstumsmöglichkeiten für ganz besondere Pflanzen, die an keinem anderen Ort gedeihen. Das Gebiet ist geprägt von Brackwasserseen, die ein Eldorado für die Vögel darstellen.

Fähren Faaborg-Lyø-Avernakø-Faaborg Tel: +45 72 53 18 00 (Werktags: 08.00 - 14.00.) E-Mail: oefaergen@fmk.dk www.oefaergen.fmk.dk

Tourist: Lyø hat mehrere gute Badestrände

Sehenswürdigkeiten

und schöne Angelplätze. Es gibt für jeden vieles zu tun und zu erleben auf Lyø. Die Insel hat ein Sommercafé. Möchten Sie übernachten? Dann finden Sie sowohl Ferienwohnungen, B & B als auch einen primitiven Campingplatz.

Das Denkmal der Glockenstein

Vogelschutzgebiet Zutritt verboten in der Zeit vom 01/3 - 15/7 durch Schraffur markiert,

Es gibt mehrere Denkmäler auf der Insel, u. a. der Glockenstein - eine mehrere Tausend alte Dolmenkammer aus der Bauernsteinzeit. Beim Anschlagen gibt sie Töne von sich. Viele Erzählungen sind an dem Glockenstein geknüpft, unter anderem dass ein Wunsch in Erfüllung geht, wenn er ertönt.

Shelter www.bookenshelter.dk

Natur: Die Insel hat eine sehr abwechs-

lungsreiche Landschaft, sie ist im Westen flach und im Osten hügelig mit zwei grünen Tunneltälern. Von den Aussichtspunkten in der Mitte der Insel hat man eine tolle Aussicht nach Horneland im Norden und Alsen im Süden. Das Vogelleben ist reich und vielfältig mit mehreren Brutvogelkolonien auf dem Riff (ein Strand- und Wiesengebiet) im Westen und bei Østersjo und Det Ny Land (eine krumme Landspitze) im Osten. Auf dem Riff, der als Brutvogelschutzgebiet ausgelegt ist, ist der Zutritt vom 1. März bis zum 15. Juli verboten, so wie auch Besucher in dieser Zeit gebeten werden, aus Rücksicht auf die brütende Vögel und die sensible Natur nicht auf Det Nye Land zu verkehren.

Wussten Sie schon?

Belemniten stammen von Tintenfischen im Kreidemeer, die in der Zeit der Dinosaurier vor 65 bis 220.000.000 Jahren lebten, deren Hinterkörperskelett können Sie nun an den Stränden im Südfünischen Inselmeer finden. Die Tintenfische starben gleichzeitig mit den Dinosauriern aus.

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Skarø

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Skarø Odde

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Skarø oder Skarre, bedeutet eigentlich „Sharing“ („Teilen“) oder „die Insel, die am Ausfahrt ins Meer am Rande der Fahrrinne liegt“, was sehr gut passt, da die Insel direkt nach der Ausfahrt von Svendborg liegt.

Geschichte: Vor über 4000 Jahren war Skarø mit Tåsinge und Drejø verbunden. Aber der Anstieg des Inselmeeres hat die

ziemlich flache Landschaft in eine Insel verwandelt. Die ersten Spuren von Menschen auf Skarø reichen in die Steinzeit zurück, aber im Laufe der Zeiten war die Insel hauptsächlich mit Wald bedeckt und wurde von den Königen als Jagdgebiet genutzt. Im Hochmittelalter (im 13. Jahrhundert) wurde die Insel besiedelt und die Bewohner auf Skarø lebten von Landwirtschaft und Fischerei. Der letzte Wald wurde im 18. Jahrhundert abgeholzt, als Østerhoved beackert wurde. Eine Zeit lang gehörte Skarø zum Gut Hvidkilde - 1821 wurde sie davon abgetrennt. Während der Schwedenkriege 1669 machten nicht die blau-gelben (Schweden) Landgang um die Insel zu plündern, sondern dänische Seeoffiziere. Ansonsten hat die Weltgeschichte wenige Spuren auf der Insel hinterlassen.

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Die Stadt liegt in der Mitte der Insel und war früher in zwei geteilt, jeweils mit eigenem Dorfteich und eigener Gemeinschaftsfläche.

Auf Skarø gibt es keine Raubtiere, abgesehen von dem Hausmarder - Hasen und Brutvögel haben somit gute Lebensbedingungen.

Etwas entfernt von dem Dorf liegt die Kirche zu Skarø. Auf dem Friedhof liegen zwei britische Piloten begraben, die während des 2. Weltkrieges abgeschossen wurden.

Sowohl die beiden krummen Landspitzen Kalveodde im Süden, Skarø Odde als auch das Riff am nordwestlichen Teil der Insel sind sensible Naturgebiete, wo in der Zeit vom 1. März - 15. Juli der Zutritt möglichst begrenzt werden sollte. Der nördlichste Teil von Skarø Odde ist Vogelschutzgebiet, wozu in dieser Zeit der Zutritt ganz verboten ist.

Heute pendelt ein Großteil der Bewohner von Skarø jeden Tag nach Svendborg mit der Fähre, auch die Schulkinder. Immer mehr Menschen können jedoch jetzt von zu Hause arbeiten - oder sind Dank des Internets selbständige Unternehmer. Viele kennen Skarø Eis, das kleine Insel-Unternehmen ist gewachsen und verkauft nun auch an internationale Firmen u. a. m. Eine Erfolgsgeschichte.

Information Skarø Fläche: 2 km2 Einwohnerzahl: 31 (2017) Kaufmann/Supermarkt: Nein Anzahl der Liegeplätze im Hafen: 50 www.skarø-beboerforening.dk

Fähren Svendborg - Skarø - Drejø Fahrzeit 35-55 Minuten (Dreiecksfahrten) Tel: +45 62 23 30 84 (Werktags 09-12) E-mail: rederi@svendborg.dk www.svendborg-havn.dk/højestene

Man findet auf Skarø gute markierte Wanderwege. Unterwegs auf den Routen sind „Kaffeeflecken“ angebracht, wovon man die perfekte Aussicht über das Inselmeer hat und die Inselatmosphäre genießen kann.

Natur: Die Insel bietet schöne Badestrände

Tourist: Viele kommen mit dem eigenen

sowie tier- und blumenreichen Strandwiesen. Unter anderem hört man im Mai die seltene Wechselkröte in den Tümpeln quaken, wenn auch Säbelschnäbler und andere Watvögel auf den Strandwiesen brüten.

Boot nach Skarø. Der Hafen von Skarø hat etwa 50 Gästeliegeplätze. Darüber hinaus gibt es sowohl Bed & Breakfast, Sommercafé, Naturlagerplätze und Zeltplätze sowie hervorragende Möglichkeiten zum Baden und Angeln.

Vogelschutzgebiet Zutritt verboten in der Zeit vom 01/3 - 15/7 durch Schraffur markiert,

Shelter www.bookenshelter.dk

Herausforderung! Wer baut am höchsten? Am Strand findet man viele Steine, die man als Bausteine verwenden kann. Wie hoch kannst du den Turm aus den Steinen bauen? Seid ihr zu mehreren, könnt ihr wetten, wer den höchsten Turm bauen kann. - Oder noch besser, ihr baut gemeinsam einen Turm, indem Ihr im Wechsel einen Stein legt. Wer den Turm zum kippen bringt, muss ein Pfand geben oder eine Herausforderung annehmen! Achtung! - Wenn du gegen deine Eltern spielst, darfst du sie nicht zu sehr auslachen, wenn du gewinnst. Es ist megapeinlich, wenn Eltern heulen!

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Strynø Der höchste Punkt auf Strynø liegt etwa 10 m ü. M. und die flachen Ufer sind fast überall von Deichen beschützt. Gegen Westen liegt die Insel Strynø Kalv (45 ha), die seit etwa 1970 unbewohnt ist.

Information Strynø

In der Mitte von Strynø liegt der Ort Strynø, der 1810 verkoppelt und um etwa 1840 ausgesiedelt wurde. Heute besteht der Ort hauptsächlich aus kleinen Ziegelsteinhäusern, die im 19. Jahrhundert für die vielen Seeleute der Insel gebaut wurden. Viele der Häuser werden heute als Freizeithäuser benutzt. Im Ort steht eins der Wahrzeichen der Insel - der Maibaum, der eigentlich eine Mast ist. Der „Maibaum“ von Strynø wird jedes Jahr nach alter Tradition bemalt und geschmückt.

Fläche: 5 km2 Einwohnerzahl: 182 (2018) Kaufmann/Supermarkt: Ja Anzahl der Liegeplätze im Hafen: 35 www.strynoe.dk

Fähren "MF Strynø" Rudkøbing-Strynø Fahrzeit: 30 Min. Tel: +45 62 51 51 00 (Werktags 09-10) www.langelandkommune.dk

Vom Fährhafen am Ende der Grafen-Brücke (Brovejen) gibt es eine Verbindung nach Rudkøbing.

Shelter

Geschichte: Ursprünglich lebten die

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Einwohner von Landwirtschaft und Fischerei, aber da es mehr Bewohner auf der Insel gab, als die Landwirtschaft ernähren konnte, fingen die Bewohner auf Strynø an, das Meer als Verdienstquelle zu nutzen. Die Entwicklung der Seefahrt im 19. Jahrhundert veranlasste auch eine Gruppe von Seemännern und Häuslern sich hier zu niederlassen. Ihre Häuser prägen immer noch das Bebauungsbild vom Strynø Ort.

Krabben fangen Krabben fängt man, indem man eine Schnur an eine normale Wäscheklammer bindet. Die Schnur befestigt man an einem langen Ast oder Stock. Setzen Sie eine Muschel oder eine Schnecke in die Klammer und warten Sie, bis eine Krabbe mit seinen Scheren danach greift.

Das brauchen Sie: Eine Nylonschnur, einen langen Ast oder Stock, einen schweren Stein mit Loch, eine Wäscheklammer – gerne aus Holz – und als Köder eine Muschel, eine Schnecke oder ein Stück Wurst. Befestigen Sie einen Stein an der Schnur, damit die Wäscheklammer unter Wasser bleibt. Die Krabben werden durch den Geruch des Fleisches angelockt und greifen mit ihren Klauen danach. Heben Sie die Krabbe an der Klammer langsam hoch und halten Sie eventuell ein Netz bereit, um die Krabbe aufzufangen - oder heben Sie die Krabbe direkt in einen Eimer mit etwas Wasser. Seien Sie gut zu Ihren Krabben - es muss ihnen gut gehen, solange Sie in Ihrer Obhut sind. Lassen Sie die Krabben los, wenn Sie sie lange genug beobachtet haben.

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Der Hafen bezeugt die Geschichte der Zeit, als Dampfschiffe den Transport bewältigten und kleine Schiffe Güter zu und von der Insel beförderten. Der ehemalige Besitzer von Strynø, das Gut Tranekær, hat die „Grafenmole“, die zum Fähranleger führt, gebaut. Die Einwohnerzahl auf Strynø erreichte 1906 mit 787 Einwohnern den Höhepunkt. Aber in den 1960igern begann eine starke Abwanderung. Heute gibt es etwa 180 feste Einwohner - hiervon etwa 40 Kinder. Strynø ist somit die einzige der kleinen Insel im Inselmeer, die

noch eine Schule (für die unteren Klassen) hat.

Natur: Auf Strynø gibt es nun Ackerland und Strandwiesen, die von Deichen entlang der Küste beschützt werden. Der Wald besteht nicht mehr. Um Strynø herum liegen mehrere kleinere Inseln wie kleine grüne Flecken im seichten Wasser. Oft sieht man Robben, die auf den Riffs und auf den kleinen Inseln ruhen. Es gibt ein sehr reiches Vogel- und Pflanzenleben in diesen sensiblen Naturgebieten, und auf mehreren der Insel herrscht Zutrittsverbot in der Brutzeit vom 1. März - 15. Juli. Das gilt für Græsholm, Bredholm und Grensholm nur drei km westlich von Strynø, die Vogelschutzgebiete sind und unter internationalem Vogelschutz stehen. Vor allem Bredholm ist für mehrere Gänsearten einer der wichtigsten Rastplätze.

Tourist: Am Hafen gibt es einen Zeltplatz, Übernachtungsmöglichkeiten, ein Sommercafé, eine schöne alte unter Denkmalschutz stehende Mühle sowie das SmakkeJollenund Naturzentrum des Inselmeeres. „Smakkejollen“ war eine ganz spezielle Jolle die im ganzen Inselmeer weit verebreitet war (siehe oben Links). Die Ausstellung des Jollenzentrums geht von der Natur und der Kulturgeschichte des Inselmeeres aus. Zu den Aktivitäten des Jollenzentrums gehören aber auch „Küss den Frosch“-Aktivitäten sowie man auch das Jollensegeln lernen kann.


Nørrestænge Bondeholm

Information Øksenæbbe Svelmø

Hundsøre Odde

Fläche: 1,5 km2 Einwohnerzahl: 32 (2016)

8

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Kirke Båker

Strynø Mølle

Strynø By Badestrände

Havn Grevebroen

Kaffeefleck / Picknick

Vigen

Shelter Angelplätze

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Hagerne

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Svelmø Die Insel besteht aus einer 15 m hohen Moränenkuppe mit teilweise überwucherten Steilhangen und zwei Landzungen, Svelmø Trille im Süden und Lille Svelmø (3 Hektar) im Norden, wovon der Tideweg nach Nab auf Fünen ausgeht. Die Bevölkerungszahl erreichte 1921 mit 15 Personen den Höhepunkt. Sie lebten von Landwirtschaft, betrieben von dem Doppelhof der Insel mit gemeinsamem Hofplatz. Der Hof brannte 1976 nieder und wurde durch ein kleineres Haus ersetzt, in dem die festen Einwohner der Insel wohnten. Heute wohnt niemand mehr fest auf der Insel.

Information Svelmø Kidholm

Natur: Eine der größten Kolonien des Inselmee-

Skålholm

Fläche: 27 ha Bevölkerung: keine festen Einwohner Anzahl der Liegeplätze im Hafen: 0 www.svelmø.dk

Tideweg

res von Küstenseeschwalben und Sturmmöwen befindet sich hier zusammen mit einer großen Lachmöwenkolonie. Die Uferschwalben in den Bremerhage Steilküsten von Store Svelmø. Die Küste von Svelmø ist wegen des großen flachen Seegebiets von Kite-Surfern sehr beliebt .

Lille Svelmø Lille Vejle

Eine Wanderung von fünf Kilometern um Store Svelmø ist ein Naturerlebnis für den Strandwanderer, der das Gefühl der „einsamen“ Natur spüren möchte.

Tourist: In Åstrup, sieben Kilometer östlich von Faaborg, zeigt ein Schild Richtung Nakkebølle. Folgen Sie die Straße Østergyden Richtung Svelmø.

Græsholm

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Um auf die Insel zu kommen, muss man etwa 500 m über einen Tideweg nach Lille Svelmø waten, wo das Wasser bis an die Oberschenkel reichen kann. Die Wanderung ist somit im Spätsommer am angenehmsten. Danach geht es weiter über die schmale Lille Svelmø nach Store Svelmø. Svelmø ist heute im Privatbesitz. Ein Besuch auf der Insel muss deswegen mit den Eigentümern verabredet werden.

Svelmø Trille

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Buchen Sie einen Shelter im Inselmeer Unter bookenshelter.dk finden Sie eine Reihe Shelter- und Zeltplätze. Buchen Sie direkt oder finden Sie Informationen über die Buchung. Auf den meisten Plätzen wird eine Gebühr für die Übernachtung erhoben. Das Geld geht an die Landbesitzer zur Deckung des Betriebs und der Instandhaltung. Achten Sie gut auf die Natur - warten tolle Erlebnisse im Freien auf Sie.

Die Inseln dürfen gerne betreten werden In Dänemark haben wir kein „öffentliches Recht“, wie man es aus Schweden und Norwegen kennt, sondern eher komplizierte Regeln. Vor allem auf den Inseln im Inselmeer sollte man sich folgende Regeln merken: • Sie dürfen an allen Küstenstrecken zu Fuß entlang gehen. Ein kurzer Aufenthalt und Baden ist an allen Stränden erlaubt. Der Abstand zur nächstgelegenen Bebauung muss allerding mindestens 50 m betragen. Ausgenommen sind jedoch die Gebiete, die in der Brutzeit vom 1. März – 15. Juli nicht betreten werden dürfen. • Hunde müssen vom 1/4 - 30/9 an der Leine gehalten werden. • Auf nicht beackerten Flächen dürfen Sie überall gehen - von 6 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang • Sie dürfen gerne auf nicht beackerten Flächen, sowohl auf öffentlichen als auch privaten Grundstücken - abseits der Pfade zu Fuß gehen - z. B. in Ihren Wanderstiefeln. • Sind Sie auf Fahrradtour, müssen Sie das Fahrrad schieben, wenn Sie einen Abstecher über ein unbeackertes Grundstück machen wollen. • Unbeackerte Flächen sind auf den Inseln Salzwiesen, Dünen und Wiesen. • Auf unbeackerten öffentlichen Flächen dürfen Sie Pause machen rund um die Uhr - wenn Sie sich mindestens 50 m von Wohnhäusern und Wirtschaftsgebäuden entfernt halten • Auf öffentlichen Grundstücken, die nicht beackert sind, dürfen Sie sich gerne hinsetzen und einen Schluck Wasser trinken oder Ihr Butterbrot essen.

Übernachten in einem Shelter, Übernachten im Freien:

BOOKENSHELTER.DK

Bike Friends Im Südfünischen Inselmeer haben wir ein örtliches Service-Konzept namens Bike Friends / Fahrrad-Freunde entwickelt. Die Idee ist einfach und lebt davon, dass viele Ortsansässigen bereit sind, Sie auch als Fahrradgast willkommen zu heißen. Sollten Sie also auf der Tour Pech haben - das Fahrrad ist platt, die Wasserflasche ist leer oder Sie finden den Weg nicht? Dann schauen Sie beim örtlichen Tante-Emma-Laden, im Café oder in Ihrer Unterkunft nach der Bike Friends-Marke. Der Fahrrad-Freund hat sowohl eine Pumpe als auch Flickzeug - bietet aber sicherlich auch gerne mehr an.

Cykelvenner Øhavet

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Der Service ist natürlich gratis!

• Sie müssen sich aber ein Plätzchen mindestens 50 Meter von Häusern und Gebäuden entfernt aussuchen.

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cS hmecken Sie das Inselme e r Machen Sie Ihren eigenen Kräutersalz

Der Meersenf wächst am Strandufer in Gebieten mit Seetang und bekommt seine Nahrung vom verrotteten Seetang. Sie können ihn von Juli bis Oktober pflücken. Gehen Sie nach den jüngeren, weichen und saftigen Teilen der Pflanze. Achten Sie darauf, dass Sie die Pflanze nicht mit Wurzeln ausreißen.

Drei einfache Gewürze, die Sie an den Küsten des Inselmeeres finden können, ist Pfefferkraut (Strandkresse), Strandrübe und Meersenf.

Die Strandrübe ist von April bis Juni am besten. Dann sind die Blätter ganz zart und voller Geschmack. Er wächst vor allem an Stränden und in der Nähe von Seetang. Pfefferkraut schmeckt ein bisschen nach Wasabi oder Meerrettich und ist somit eine scharfe Sache. Den grünlichen Kraut pflückt man am besten von Mai bis August. Von August bis September bildet die Pflanze kleine Samen, die Sie auch zum Kochen verwenden können.

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Die Kräuter können Sie trocknen, indem Sie sie in der Sonne oder an der Fensterbank legen. Vergessen Sie nicht, die Kräuter regelmäßig zu wenden, bis sie ganz trocken sind.

Trockenen Sie die am Strand gesammelten Kräuter und mischen Sie die Kaufte mit z. B. Siedesalz oder mit einem anderen guten Salz aus dem örtlichen Laden. Einfach mischen und Sie haben Ihren eigenen leckeren Kräutersalz zum Essen.


Seetang-Chips Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man Seetang verwenden kann, sowohl in der Küche als auch als Material für kreative Projekte. Blasentang findet man leicht an der Küste. Man sammelt den am besten von März bis Juni, aber grundsätzlich kann das ganze Jahr geerntet werden. Blasentang erkennt man leicht an seinen großen rubbeligen, herzförmigen Fruchtkörpern. Das brauchen Sie: 1.

Frisch gepflückten Seetang, z. B. Blasentang

2.

Mais- oder Sonnenblumenöl

Mit Küchenrolle den Seetang sorgfältig abwischen. In kleinere Stücke von etwa 4 x 4 cm reißen und in warmem Öl braten. Die Chips auf einem Stück Küchenrolle abtrocknen lassen und die Chips können gegessen werden. Sie sind von Natur aus bereits gesalzen.

„Küss den Frosch“, „Suche die Kaulquappe“ und „Krabben streicheln“ Diese Erlebnisstationen finden Sie im Südfünischen Inselmeer. Hier können Sie als Familie in aller Ruhe viele Aktivitäten ausprobieren, die alle etwas über die Natur oder die Kulturgeschichte zeigen. Bei den verschiedenen Stationen finden Sie alle notwendige Ausrüstung - z. B. für Krebstierangelruten oder Krabbenfang. In einer Ausstellung „Küss den Frosch“ können Sie unter etwa zehn verschiedenen Aktivitäten wählen. „Suche die Kaulquappe“ bietet in der Regel 1 - 4 Aktivitäten an.

„Küss den Frosch“ Station 1 auf Lyø

PS: Es gibt keine Prinzen-Garantie für Froschküsserinnen!


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Herausgegeben mit Unterstützung von LAG SØM, LAG Småøerne, FLAG LLSÆ und den vier Gemeinden von Südfünen sowie Destination Fyn

Design: Streich.dk

Buchen Sie Ihr Inselhüpfen im Südfünischen Inselmeer unter www.ø-hop.dk Als Inselhüpfer können Sie unter www.ø-hop.dk einfach und überschaubar mehr über die Inseln, die Fähren und die Sehenswürdigkeiten lesen und Ihr persönliches Inselhüpfen buchen.

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Inselhüpfen im Südfünischen Inselmeer  

Das Südfünische Inselmeer ist eine der größten überschwemmten Eiszeitlandschaften der Welt ... und es ist in ständiger Veränderung – dadurch...

Inselhüpfen im Südfünischen Inselmeer  

Das Südfünische Inselmeer ist eine der größten überschwemmten Eiszeitlandschaften der Welt ... und es ist in ständiger Veränderung – dadurch...