Issuu on Google+

Bedienungsanleitung und Ger채tebeschrieb

Abgasanalyse-Computer Anapol EU-3000


Sehr geehrter Kunde Sie haben uns mit dem Kauf dieses Gerätes Ihr Vertrauen geschenkt; dafür danken wir Ihnen bestens. Damit das Gerät stets tadellos funktioniert, bitten wir Sie, die Gebrauchsanweisung genau durchzulesen und die darin enthaltenen Ratschläge und Hinweise zu befolgen. Mit der richtigen Behandlung und sorgfältiger Pflege tragen Sie zur Werterhaltung Ihres Gerätes bei. Das Gerät hatte bereits bei der Entwicklung und Herstellung strenge Kontrollen zu bestehen. Es entspricht höchsten technischen Ansprüchen. Unser Kundendienst steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung, um optimal und effizient helfen zu können.

Ihr anapol Team

anapol Gerätetechnik AG Gewerbepark Moosweg 1 CH-2555 Brügg Tel: +41 (0)32 374 25 45 Fax: +41 (0)32 374 25 47 E-Mail: sales@anapol.ch www.anapol.ch

Seite 2


Software Version 5. NN / Brügg BE, August 2007 Die Beschreibung der Gerätesoftware basiert auf der Version 5.NN (M.NN) vom Oktober 2007. M=

Zahl, welche die Version aller Eigenschaften der Geräte beschreibt, die vom Bundesamt für Metrologie (METAS) Schweiz spezifiziert sind.

NN =

Zahl, welche die Version aller anderen Eigenschaften der Geräte beschreibt. z.B. Datenspeicherung, spezielle Kundenwünsche, Bugfix, neue Hardware Komponenten usw.

Abgasanalyse Computer EU-3000 Auf Grund des Artikels 17 des Bundesgesetzes vom 9. Juni 1977 über das Messwesen und nach Weisung vom 1. Januar 2004 über Abgasprüfgeräte für Feuerungsanlagen, die mit Heizöl „extra leicht“ und mit Erdgas betrieben werden, wurde dieses Gerät mit Schreiben vom §.. : .. : …. des Bundesamtes für Metrologie (METAS) Schweiz in Wabern mittels der Ordnungsnummer S-29 (im Zulassungszeichen) zugelassen. Der Geltungsbereich der Zulassung ist in Art. 1 der oben erwähnten Weisung umschrieben; das Gerät ist vor allem für amtliche Feuerungskontrollen vorgesehen.

AKTUALISIERUNG

UNTERS. DATUM

Original

MaV

07.08.07

Ergänzungen: V5.NN, Bundesamt für Metrologie, S-29, NO2, Sonde 300MM

MaV

05.12.07

Ausbauvarianten, Fehlergrenze SO2

MaV

18.02.08

Seite 3


INHALTSVERZEICHNIS 1

2

Einführung..................................................................................................................................... 5 1.1 ...... Einsatz / Verwendungszweck.......................................................................................................................5 1.2 ...... Vorsichtsmassnahmen .................................................................................................................................5 1.3 ...... Funktion......................................................................................................................................................5 1.4 ...... Gerätebeschreibung ....................................................................................................................................6

Bedienung ..................................................................................................................................... 7

2.1 ...... Inbetriebnahme...........................................................................................................................................7 2.1.1 2.1.2

Vorgehensweise:......................................................................................................................................................7 Gerät einschalten.....................................................................................................................................................7

2.2 ...... Abgleich......................................................................................................................................................9 2.3 ...... Messung ...................................................................................................................................................10 2.4 ...... Russmessung.............................................................................................................................................11 2.5 ...... Drucken ....................................................................................................................................................12 2.5.1 2.5.2 2.5.3

3

Messung drucken ..................................................................................................................................................12 Messungen speichern ............................................................................................................................................14 Druckeroptionen....................................................................................................................................................15

Menü........................................................................................................................................... 16

3.1 ...... Zug (Feinzugmessung)...............................................................................................................................16 3.2 ...... Papierwechsel ...........................................................................................................................................17 3.3 ...... Diagnose ...................................................................................................................................................18 3.4 ...... Sprache .....................................................................................................................................................19 3.5 ...... Kommunikation ........................................................................................................................................20 3.5.1 3.5.2 3.5.3

4 5 6 7 8 9

Chipkarte...............................................................................................................................................................20 Kommunikation .....................................................................................................................................................21 Messungsspeicher..................................................................................................................................................21

3.6 ...... Freie Brennstoffe .......................................................................................................................................23 3.7 ...... Adresse .....................................................................................................................................................25 3.8 ...... Einstellungen.............................................................................................................................................25 3.9 ...... Datum + Zeit .............................................................................................................................................27 3.10 .... Information ...............................................................................................................................................27

Texteingabe ................................................................................................................................. 28 Spezialfunktionen ........................................................................................................................ 29 Kundendaten............................................................................................................................... 30 BUWAL Messung ......................................................................................................................... 31 Akkus .......................................................................................................................................... 34 Fehlermeldungen ......................................................................................................................... 36

9.1 ...... Fehlermeldungen vor dem Abgleich ..........................................................................................................36 9.2 ...... Fehlermeldung während des Abgleichs .....................................................................................................36 9.3 ...... Fehlermeldung direkt nach dem Abgleich..................................................................................................37 9.4 ...... Fehlermeldung bei der Messung................................................................................................................37 9.5 ...... Fehlermeldungen beim Ausdrucken oder bei der Datenspeicherung auf die Chipkarte ..............................38 9.6 ...... Fehlermeldung bei der Russmessung .........................................................................................................38

10

Pflege und Revision...................................................................................................................... 39

10.1 .... Revisionsarbeiten.......................................................................................................................................40 10.2 .... EMV Konformität ......................................................................................................................................40

11

Anhang ....................................................................................................................................... 41

11.1 .... Technische Daten ......................................................................................................................................41 11.2 .... Erläuterungen zu den Berechnungen.........................................................................................................43 11.2.1 11.2.2 11.2.3 11.2.4

Berechnung NO2 + g...............................................................................................................................................43 Berechnung der Abgasverluste qA..........................................................................................................................43 Auswertung der Messungen qA-F ...........................................................................................................................44 Fehlergrenzen ........................................................................................................................................................44

11.3 .... Ausbauvarianten .......................................................................................................................................45

12

Stichwortverzeichnis .................................................................................................................... 46

Seite 4


1

Einführung

1.1

Einsatz / Verwendungszweck

Der Rauchgasanalyse Computer anapol EU-3000 ist ein elektronisches Messgerät, das für die Überwachung und die optimale Einstellung von Feuerungsanlagen konzipiert ist. Dieses Gerät ist speziell für Feuerungsanlagen von fossilen Brennstoffen, wie zum Beispiel von Öl und Gas, eingerichtet.

- UNBEDINGT ZU BEACHTEN Vor dem Öffnen das Gerät ausschalten und Netzstecker ziehen Das Gerät darf nur von einem autorisierten Fachmann geöffnet werden, sonst entfällt jeglicher Garantieanspruch Das Gerät darf nur an geerdete Installationen angeschlossen werden

1.2

Vorsichtsmassnahmen

Mit dem anapol EU-3000 Messgerät dürfen Sie an folgenden Anlagen keine Messungen vornehmen, da das Gerät sonst Schaden nehmen könnte : - UNBEDINGT ZU BEACHTEN Das Gerät ist nicht geeignet für Dieselanlagen, Automotoren und Verbrennungsanlagen, die erfahrungsgemäss mehr als 2000 ppm CO Gehalt aufweisen.

1.3

Funktion

Das zu untersuchende Rauchgas wird mit Hilfe der Membranpumpe angesaugt und über den Wasserabscheider den verschiedenen Sensoren zugeführt. Die Ausgangssignale der Sensoren werden mit entsprechenden Verstärkerschaltungen aufbereitet und vom Analog/Digitalwandler digitalisiert. Diese Ergebnisse werden vom Computer erfasst und in die endgültigen Messresultate umgerechnet. Die Funktion des Gerätes ist so gehalten, dass im Display die nötigen Anweisungen erscheinen, um einen korrekten und einfachen Messablauf zu gewährleisten.

Seite 5


1.4

Gerätebeschreibung

Thermodrucker

Netzanschluss Stecker

Anschluss für Abgasmessung

Display

Folientastatur

Öffnung für Chipkarte

Stecker für Heizung der Russmessung

Anschluss für Abgastemperatursonde

Anschluss für Feinzugmessung

Seite 6

Purafil + Filter

Anschluss für Frischlufttemperatursonde


2 Bedienung 2.1

Inbetriebnahme Kontrollieren Sie vor jeder Messung die Purafil Filterpatrone. Sobald sich das violettrote Granulat auf einer Seite weissgrau verfärbt, muss die Patrone ersetzt werden.

2.1.1

Vorgehensweise:

Bei tiefen Aussentemperaturen Gerät sofort öffnen, damit sich dieses möglichst schnell der Raumtemperatur angleicht und um Kondensationsprobleme zu vermeiden. Netzstecker anschliessen. Frischlufttemperatursonde anschliessen, sofern nicht schon verbunden, und am gleichen Ort positionieren, wo die Feuerungsanlage die Frischluft bezieht. Frischlufttemperatursonde

Abgastemperatursonde

2.1.2

Gerät einschalten.

Auf dem Display erscheint folgender Text :

Abgasanalysecomputer anapol EUt3000 V5.XX M: Menu E: weiter Durch das Drücken der Taste

E=

ENTER Taste

gelangen Sie ins Konfigurationsmenu. Details siehe „Menü“.

gelangen Sie immer einen Schritt weiter, egal wo Sie sich befinden. Grundsätzlich Mit der Taste müssen Sie nur die Aufforderungen auf dem Display erfüllen, damit Sie erfolgreich eine Messung durchführen können.

Seite 7


Verbinden Sie den Sondenschlauch mit dem Anschluss Gas, installieren Sie den Wasserabscheider und den Dreifachfilter gemäss nachstehendem Bild.

Dreifachfilter

Wasserabscheider

Sondenschlauch

Falls das runde, weisse Filterpapier noch am Haltegriff der Messsonde eingesetzt ist, müssen sie es entfernen, damit der Test weitergehen kann. Verschliessen Sie die Messsonde mit der beigelegten roten Verschlusskappe. Anschliessend drücken Sie die Taste

und es beginnt der Dichtigkeitstest, der von 40 herunter zählt.

Im Display erscheint :

Dichtigkeitstest Grenzwert 0.40 0.3 hPa 40 Bei Undichtigkeit (Wert > Grenzwert) wird folgende Anzeige auf dem Display erscheinen :

undicht, Sonde oder Wasserabscheider In diesem Fall müssen Sie das Gerät auf undichte Stellen überprüfen. Mögliche Fehlerquellen : Kondensatgefäss, Dichtungen oder Anschlüsse des Kondensatgefässes, diverse Schlauchanschlüsse, Dreifachfilter oder Sondenvorderteil. Wenn die Fehlerquelle gefunden ist, drücken Sie die Taste

und der Dichtigkeitstest beginnt erneut.

Wird die Dichtigkeit nicht erreicht, so muss das Gerät von anapol überprüft werden. Sobald das Gerät dicht ist, erscheint folgende Anzeige auf dem Display :

Dichtigkeit i.O. Sonde an Frischluft Entfernen Sie die rote Verschlusskappe und drücken Sie die Taste beginnt mit dem Abgleich.

Seite 8

, die Pumpe startet und das Gerät


2.2

Abgleich

Nun beginnt der Abgleichsvorgang.

Positionieren Sie die Frischluftsonde dort, wo auch die zu messende Verbrennungsanlage ihre Frischluft bezieht.

Das Gerät befindet sich nun in der Abgleichphase. Auf dem Display erscheint folgende Anzeige :

04.03.07 TA 23,4°C

11:20:30 100

Aktuelles Datum, aktuelle Zeit Umgebungstemperatur der Frischluftsonde, abgleichdauer 100 Sek.

Das Gerät beginnt automatisch den Abgleich. Dieser dauert 100 Sekunden. Auf dem Display können Sie die verbleibende Zeit ablesen. Lassen Sie das Gerät stehen, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Nach Ablauf der 100 Sekunden erscheint im Display der vordefinierte Standardbrennstoff (siehe „Einstellungen“) mit den jeweiligen brennstoffspezifischen Faktoren zur Berechnung der Abgasverluste.

1 Heizöl el CO2 max = 15.5% A2 = 0.68 B = 0.007

Auswahl des Brennstoffes Brennstoffspezifische Faktoren

Wenn Sie einen anderen Brennstoff benötigen, wählen Sie ihn mittels folgender Tasten aus : bis

oder

Maximal 8 Sorten Brennstoffe sind programmierbar (siehe „Wahl der Brennstoffe“). Z.B. sind für die Schweiz 5 Sorten fix vorprogrammiert, 3 sind frei programmierbar. 1. Heizöl el 2. Erdgas atm 3. Erdgas Gbl 4. Stadtgas 5. Flüssiggas Nachdem Sie den Brennstoff ausgewählt und dies mit der Taste gewünschte Messeinheit angeben. Auf dem Display sehen Sie

1 Heizöl el CO2 max = 15.5% A2 = 0.68 B = 0.007

bestätigt haben, müssen Sie noch die

Auswahlmöglichkeiten mit

: 3

mg3%O2

mg 3%O2, ppm 0%O2, ppm, mg/m

Seite 9


2.3

Messung

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Inbetriebnahme und dem Abgleich können Sie nun Messungen an Ihrer Verbrennungsanlage vornehmen. Stecken Sie den Konus in die dafür vorgesehene Öffnung der Brennerabluft und drehen Sie diesen fest, bis die Messsonde von alleine hält. Auf dem Display ist zu lesen :

O2 7.3% CO2 10.1% CO 6m NO2 59m la qA

TA 19.0°C TG 38.0°C la 1.5 qA 1.1%

1.5 1.1%

11:41:07

Abgasmesswerte, TA = Frischlufttemperatur, TG = Abgastemperatur, la (lambda = Luftüberschuss), qA = Abgasverluste weiter mit

oder

la (lambda) = Luftüberschuss, qA = Abgasverluste, Zeit und Datum

04.03.07

weiter mit

oder

Je nachdem was Sie für optionale Sensoren oder wie Sie Ihr Gerät eingestellt haben, erscheint eine entsprechende Anordnung der Werte auf dem Display. (Siehe „Menü“) Suchen Sie mit der Sonde nun den Kernstrom. Sie können die Sonde hin und her bewegen, bis die höchste Temperatur gefunden ist. Nun können Sie Ihre Messung auf dem Display ablesen. Um die Messresultate zu drucken siehe „Drucken“.

Seite 10


2.4

Russmessung

Mit dieser Messung bestimmen Sie die Anzahl Russpartikel, die sich in der Abgasluft befinden. Sie erfolgt mit der Filterpapiermethode (siehe „Anhang“). Zur Messung werden 1.63 Liter Abgase angesogen. Der dabei entstandene Russfleck muss mit der beigelegten Russskala verglichen werden. Gerät muss sich im Messmodus befinden. Drücken Sie die Taste

.

Die Pumpe wird ausgeschaltet und auf dem Display können Sie lesen :

Russmessung Filterpapier In Sonde einlegen Öffnen Sie die Spannvorrichtung hinten am Haltegriff, und legen Sie ein neues, weisses Filterpapier ein.

Filterpapier einlegen

drücken

Stecken Sie den Konus in die dafür vorgesehene Öffnung der Brennerabluft und drehen Sie diesen so fest bis die Messsonde von alleine hält. Für den Start der Messung drücken Sie die Taste

Russmessung Volumen

.

---- lt

Nun wird eine Abgasmenge von 1.63 Liter angesogen. Während der Messung wird das bereits angesogene Volumen angezeigt. Nachdem das benötigte Volumen vollständig angesaugt wurde, bekommen Sie die Aufforderung :

Filterpap entfernen Entfernen Sie das Filterpapier und vergleichen Sie es mit der beigelegten Russskala. Zum Verlassen der Russmessung drücken Sie die Taste

Seite 11

.


2.5 2.5.1

Drucken Messung drucken

Damit die Messergebnisse ausgedruckt werden können, muss sich das Gerät noch im Messmodus befinden, d.h. auf dem Display sollte es wie folgt aussehen :

O2 7.3% CO2 10.1% CO 6m NO2 59m

TA 19.0°C TG 38.0°C la 1.5 qA 1.1%

Zum Drucken drücken Sie die Taste

Anzahl Ausdrucke 1 E:drucken 0=abbr. M:speich. *:Dat.aus.

Anzahl Ausdrucke Wahl :

= drucken,

Messungen Display,

bis

, = abbrechen, zurück zur

= speichern ohne zu drücken,

= Daten Ausgabe via die serielle Schnittstelle RS232

wenn Sie die Eingaben ändern möchten, können Sie mit der Pfeiltaste im Menu zurückblättern und an der gewünschten Stelle Ihre Änderungen eintippen und mit der

Taste speichern.

Nun können Sie die Anlagenummer eingeben (max. 16 Ziffern/Buchstaben-Zeichen). Mit der Taste

schalten Sie um zwischen Ziffern und Buchstaben-Zeichen.

Anlagenr eingeben _ P: Modus = 1234

bis

und bestätigen Sie mit

.

Bei weiteren Messungen während der normalen Betriebsdauer, wird Ihnen die vorgängig eingegebene Anlagennummer zur Übernahme vorgeschlagen. Eingabe der Nennleistung :

Nennleistung eing. _ kW

bis

und bestätigen Sie mit

bis

und bestätigen Sie mit

.

Eingabe der Temperatur des Heizmediums :

Kesseltemp. eingeben _ °C

Seite 12

.


Eingabe der Russzahl :

Russzahl eingeben _

bis

und bestätigen Sie mit

.

∗: Russmessung Mit der

können Sie eine Russmessung starten.

Ölderivate drucken :

Oelderivate nicht drucken

Optionen wählen mit

, bestätigen Sie

mit Folgende Optionen können gewählt werden : „nicht drucken“ „nein“ „ja“ Auswahl der Last :

Last Nicht drucken

Optionen wählen mit

, bestätigen Sie

mit Folgende Optionen können gewählt werden : „nicht drucken“ „Grundlast“ „Volllast“ „Teillast“ Auswahl der Kontrollart :

Kontrolle Routinekontrolle

Optionen wählen mit

, bestätigen Sie

mit Folgende Optionen können gewählt werden : „Routinekontrolle“ „Servicekontrolle“ „1. Nachkontrolle“ „2. Nachkontrolle“ „Abnahmekontrolle“ „unangemeldet“ „Klagekontrolle“ „Wunschkontrolle“ „Stichprobenkontrolle“ „Belästigungskontrolle“

Seite 13


Nachdem Sie die einzelnen Punkte beantwortet haben wird ein Protokoll mit folgenden Angaben ausgedruckt : anapol EU-3000 CH-2555 Brügg V5.00 SN 3000xxx Anl.–Nr. 000123 Messung Nr. 1 --------------------------------ZEIT : 11:55:40 DATUM : 04.03.07 --------------------------------Brennstoff: HEIZÖL EL CO2 max = 15.5 % A2 = 0.68 B = 0.007 --------------------------------Messungen: TG : 38 °C TA : 19 °C TG - TA : 19 °C O2 : 7.3 % CO2 : 10.1 % CO : 6 mg 3%O2 NO2+ g 1) : 59 mg 3%O2 Lambda : 1.54 qA 2) : 1.1 % qAF 3) : 0.6 % --------------------------------Nennleistung : 400 kW Kesseltemp : 96°C Volllast 1. Nachkontrolle --------------------------------Firma MUSTER Beispielstrasse XY 0000 Musterbach

Auf dem Protokoll erscheinen nur Optionen welche auch deklariert wurden. Optionen, die mit der Taste

2.5.2

übersprungen wurden erscheinen nicht

Messungen speichern

Wenn Sie die Messungen speichern möchten : wählen Sie

und weiter mit

. Datenerfassung

= ja.

Wenn die Messungen zusätzlich ausgedruckt werden sollen : wählen Sie

mit Ausdruck

= ja und weiter mit

.

1) NO2+ g : gerechnet 2) Berechnung der Abgasverluste 3) Berechnung der Abgasverluste qA-F. Siehe auch Erklärungen "Auswertung der Messungen qA-F" Seite 14


2.5.3

Druckeroptionen

Schnelldruck (Quickprint) Dieser Quickprint druckt während der Messung die Werte direkt aus, ohne dass weitere Abfragen gemacht werden. Drücken Sie die Taste

während der Messung.

Beurteilungsprint Dieser Print druckt während der Messung die Werte direkt aus, ohne dass weitere Abfragen gemacht werden. Drücken Sie die Taste

während der Messung.

P: Drucken E: Messung

Wenn die Beurteilung positiv ausfällt, wählen Sie Taste Wenn die Beurteilung negativ ausfällt, wiederholen Sie den Messvorgang mit der Taste

.

Monteurprint (erweiterte Druckroutine) Die erweiterte Druckroutine hat denselben Ablauf wie der schon beschriebene Standardausdruck, Sie können jedoch noch weitere Parameter eingeben. Das Gerät muss sich im Messmodus befinden. Drücken Sie die Taste

.

Nach den Standardeingaben wie Anzahl Ausdrucke, Anlagenummer und Nennleistung müssen Sie die feuerungstechnische Wärmeleistung angeben.

QF-FeuWlst.eingeben _ kW

bis

und bestätigen Sie mit

.

Brennstoffmengenangabe

Durchsatz eingeben _ l/h

.

bis

und bestätigen Sie mit

.

Die restlichen Abfragen der Parameter sind identisch wie beim Drucken.

Seite 15


3 Menü Sie können im Menü verschiedene Funktionen wählen. Um ins Menü zu gelangen drücken Sie die Taste

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 0.

Zug Papierwechsel Diagnose Sprache Kommunikation Freie Brennstoffe Adresse Einstellungen Datum + Zeit Information

.

oder

Die einzelnen Menüpunkte können Sie mittels folgenden Tasten auswählen : bis

oder

Zum Verlassen der Menüeinstellungen drücken Sie wiederum die Taste

3.1

.

Zug (Feinzugmessung)

Die Feinzugmessung überprüft, ob das Abzugrohr die von der Verbrennungsanlage produzierte Abluft mittels des entstehenden Zugs auch abführen kann. Führen Sie die spezielle Feinzugsonde oder Rauchgassonde in den Konus ein. Für diese Messung müssen Sie den Sondenschlauch vom Wasserabscheider auf den Anschluss hPa (gemäss Bild) umstecken.

Drücken Sie die Tasten

Zug

.

-0.05 hPa -0.51mmH2O

Seite 16


Sie können nun den Feinzug ablesen. Der gemessene Unterdruck in hPa (1 hPa = 1 mbar) oder in mmH2O wird mit einem (-) angezeigt. Zeigt das Display nur eine Zahl an, wurde der Schlauch nicht korrekt angeschlossen. Entfernen Sie die Messsonde oder stecken Sie den Sondenschlauch wieder um. Die Feinzugmessung verlassen Sie mit der Taste

3.2

.

Papierwechsel

Das Papier kann jederzeit während der Inbetriebnahme oder auch während der Messung ausgewechselt werden. Drücken Sie die Tasten

.

Papierwechsel P: Papiervorschub E: weiter Öffnen Sie den Papierfachdeckel. Entfernen Sie die Kartonrolle der alten Papierrolle und spannen Sie eine neue Papierrolle ein. Führen Sie den Papierstreifen durch den Schlitz unter dem Farbband. Die Einführung geschieht automatisch.

Für den automatischen Papiervorschub drücken Sie die Taste oder FEED auf dem Drucker. Führen Sie den Papierstreifen durch den Schlitz im Papierfachdeckel und schliessen Sie ihn. Beenden Sie den Papierwechsel mit der Taste

.

Seite 17


3.3

Diagnose

Drücken Sie die Tasten

O2 0.41mA TA CO 0p TG NO 0p NO2 SO2 0p P TC1 12.4°C I TD 12.4°C I Pump 10.12V I Akku 12.35V I

.

26.8°C 27.3°C 0P 4.6hPa 12 0 13 0 14 0 15 0

Wählen Sie die zweite Seite mit

Wählen Sie die erste Seite mit

In diesem Menu kann der Zustand folgender Sensoren überprüft werden : O2

: 0.34 < O2 < 0.48 mA (Voraussetzung : Sonde muss in der Frischluft sein)

CO, NO, SO2, NO2 : zeigt den effektiv gemessenen Wert in ppm TA

: Frischlufttemperatursonde

TG

: Abgastemperatursonde

TD, TC1

: Interner Temperaturfühler des Messgerätes

P

: Pumpendruck

Pump

: Geregelte Pumpenspannung (bei Gerät mit Akku)

Akku

: Akkuspannung (bei Gerät mit Akku)

I12 bis I15

: Digitale Eingänge (nicht benützt)

Die Sensoren werden vom Gerät selbständig beim Abgleich überprüft; bei einem defekten Sensor wird nach dem Abgleich eine entsprechende Fehlermeldung angegeben. Der Wert O2 zeigt die Restkapazität des Sensors O2; diese muss zwischen den oben angegebenen zwei Werten liegen. Wenn der Wert höher als die Limite ist, ist der Sensor defekt. Wenn der Wert tiefer als die Limite ist, kann der Sensor feucht oder defekt sein. Die Lebensdauer eines Sensors O2 beträgt durchschnittlich 2 Jahre.

Seite 18


Hilfsfunktionen (können zu Testzwecken benützt werden) Mit der Taste

kann die Hauptpumpe aus- und eingeschaltet werden.

Mit der Taste

kann die Spülpumpe für CO Abschaltung aus- und eingeschaltet werden.

Mit der Taste

kann die interne Heizung des Gerätes aktiviert oder deaktiviert werden.

Mit der Taste

kann der Summer (Option) aus- und eingeschaltet werden.

Mit der Taste

kann die Sondenheizung aus- und eingeschaltet werden (nur bei Gerät mit Akku).

Mit der Taste Akku).

kann die Speisung des Druckers aus- und eingeschaltet werden (nur bei Gerät mit

.

Die Diagnose verlassen Sie mit der Taste

3.4

Sprache

Die Sprachen für Display und Drucker werden separat eingestellt : Drücken Sie die Tasten

.

Sprache Display 1. Deutsch

Wählen Sie die Displaysprache mittels oder mit

und

-

, bestätigen Sie mit

.

Folgende Sprachen können ausgewählt werden : 1. Deutsch 2. Français 3. Italiano 4. English

Sprache Drucker 1. Deutsch

Wählen Sie die Displaysprache mittels oder mit

Die Sprache verlassen Sie mit der Taste

und

.

Seite 19

, bestätigen Sie mit

.


3.5

Kommunikation

Drücken Sie die Tasten

.

1. Chipkarte 2. Kommunikation 3. Messungsspeich.

Wählen Sie den Menüpunkt mittels der Tasten

Die Kommunikation verlassen Sie mit der Taste 3.5.1

,

oder

.

.

Chipkarte

Um Daten auf die Chipkarte (Option) zu speichern drücken Sie die Taste

.

Daten speichern auf Chipkarte? E: ja

P: nein

Führen Sie die Chipkarte (Chip nach unten) in die vorgesehene Öffnung ein und drücken Sie die Taste E = , um die Daten zu speichern oder

71 / 71 gespeicherte Messungen

um abzubrechen.

Die Anzahl der gespeicherten Messungen wird angezeigt.

E: weiterfahren Wichtig ! Nachdem Daten auf die Chipkarte übertragen wurden, zuerst Taste zurückzukehren; erst dann Chipkarte entfernen.

drücken, um zum Menu

Die auf der Chipkarte gespeicherten formatierten Daten können mit einem entsprechenden Chipkartenleser gelesen und auf einen PC übertragen werden. Die Software „Chipdrive“ besorgt die Umwandlung und Speicherung der Daten in eine PC Datei. Um Bedienungsfehler zu vermeiden, kann die Datenübertragung auf die Chipkarte nur einmal durchgeführt werden. Die übertragenen Daten bleiben im Gerät gespeichert und können jederzeit ausgedruckt werden (siehe „Messungsspeicher“).

Seite 20


3.5.2

Kommunikation

Um ins Untermenü Kommunikation zu gelangen, drücken Sie die Taste

Kommunikation Aus Wählen Sie mittels der Pfeiltasten

und

.

„Daten abfragen“

durch Empfang eines Start-Zeichens (0x11) über den seriellen Anschluss „RS232“ sendet das Gerät die gemessenen Werte formatiert an den PC.

„Daten loggen“

Die gemessenen, formatierten Werte werden periodisch über die serielle Schnittstelle gesandt. Die Intervalle zwischen zwei Sendungen können zwischen 1-60 Sek. gewählt werden.

„Fernsteuerung“

Das Gerät kann mit einer Fernsteuerung bedient werden.

„Barcode Leser“

Daten können mittels einen Barcode-Leser eingegeben werden.

Verlassen Sie das Kommunikationsmenü mit der Taste 3.5.3

.

Messungsspeicher

Um ins Untermenü Messungsspeicher zu gelangen drücken Sie die Taste

.

Gezeigt wird die letzte gespeicherte Messung.

Datensatz: (Ok) 11 Messung:........ 6 Datum:02.04.07 08:48 Anl:0123456789012345

Wählen Sie die gewünschte Messung mittels der Tasten oder

.

Die gewählte Messung kann ausgedruckt werden. (siehe „Drucken)“. Folgende Werte werden gespeichert und ausgedruckt: Anlagenummer, Messungsnummer, Messzeit, Messdatum, Messart oder Kontrolle (I), Betriebszustand oder Last (I), Brennstoff, TG, TA, O2, CO2, CO, NOx, qA, Kesseltemperatur, Russzahl, Oelderivate, Sanierungsfrist (CH-GE), Nennleistung. Verlassen Sie das Messungsspeicherungs-Menü mit der Taste

Seite 21

.


Mittelwert Berechnung Aus den gespeicherten Messungen kann ein Mittelwert berechnet und ausgedruckt werden. Wählen Sie eine gespeicherte Messung mit der Tasten

oder

.

Ab dieser Messung wird aus den vorgängigen Messungen ein Mittelwert berechnet. Drücken Sie die Taste

.

Anz. Messungen für Mittelwertberechnung 3_

Drücken Sie die Taste

Sie können die Anzahl Messungen eingeben, die für den Mittelwert berücksichtigt werden.

, der Mittelwert wird gedruckt.

Bemerkungen : Nur die mit (OK) bezeichneten Messungen können zur Berechnung des Mittelwertes benützt werden. Der Mittelwert wird für die Werte TG, TA, O2, CO2, CO, NOx, qA berechnet. Die anderen gespeicherte Daten der ersten Messung werden gedruckt. Verlassen Sie das Mittelwert Berechnungsmenü mit der Taste

Seite 22

.


3.6

Freie Brennstoffe

In diesem Menü sind 8 spezifische Brennstoffe programmierbar. 5 Sorten sind vordefiniert und 3 Sorten sind frei programmierbar. Für die USA sind 8 Sorten frei programmierbar. Beispiel: ,

Drücken Sie die Tasten

und wählen Sie die gewünschte Nummer mittels der Pfeiltasten.

Falls noch kein freier Brennstoff erfasst wurde, erscheint folgende Anzeige im Display :

Freie Brennstoffe 6 ---*: neu

M: Menu

Falls schon Brennstoffe erfasst wurden, erscheint folgende Anzeige im Display :

Freie Brennstoffe 6 Muster E: edit P: löschen *: einfügen M: Menu Brennstoffname _

Wählen Sie mit

. um einen neuen Brennstoff

Drücken Sie die Taste einzurichten

Geben Sie den entsprechenden Namen mittels Texteingabe an und bestätigen Sie ihn mit der Taste

Berechnungsmethode A2 B

und

.

Wählen Sie die Berechnungsmethode A2, B oder k mit

und

. Fortsetzung mit

Bei der Eingabe der Faktoren A2 und B werden die Abgasverluste nach den Empfehlungen zur Messung der Abgase von Feuerungen für Heizöl „extra leicht“ oder Gas des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) vom 1. September 2005 berechnet. Dies ist die übliche Berechnungsart. Bei der Eingabe des k Faktors wird die Berechnung der Abgasverluste nach Siegert ausgeführt.

Seite 23


Ist eine Russmessung bei diesem Brennstoff nötig?

Russmessung ja

Wählen Sie mit

und

. Fortsetzung mit

Falls Sie die Berechnungsmethode A2 B gewählt haben : Geben Sie die entsprechenden Parameter für A2 ein. Mit der Taste

Parameter eingeben A2 _

Wählen Sie mit

Eingabebeispiel : A2 = 0.68 tippen Sie

können Sie Ihre Eingaben löschen.

-

,

und Fortsetzung mit

-

,

und Fortsetzung mit

-

,

und Fortsetzung mit

.

Geben Sie nun die entsprechenden Parameter für B ein

Parameter eingeben B _

Wählen Sie mit

Falls Sie die Berechnungsmethode k gewählt haben: Geben Sie nun die entsprechenden Parameter für k ein

Parameter eingeben k _

Wählen Sie mit

Geben Sie nun die entsprechenden Parameter für den CO2 max Wert in % ein

Parameter eingeben CO2 max _ %

Wählen Sie mit

-

,

und Fortsetzung mit

Geben Sie nun die entsprechenden Parameter für den O2 bezugswert in % ein

Parameter eingeben O2bez _ %

Wählen Sie mit

-

,

Wählen Sie mit

oder

und Fortsetzung mit

Speichern Sie nun den Brennstoff

Brennstoff speichern E: ja P: nein

.

Verlassen Sie das Untermenü mit der Taste

Ändern eines freien Brennstoffes : Wählen Sie die zu ändernde Position mit der Tasten

,

und drücken die Taste E =

,

und drücken die Taste

Löschen eines freien Brennstoffes : Wählen Sie die zu löschende Position mit der Tasten

Seite 24

.


3.7

Adresse

In diesem Untermenü können Sie die Firmenadresse eingeben, die auf das Protokoll gedruckt werden soll. Drücken Sie die Tasten

und es erscheint folgende Anzeige im Display :

Adresse Zeile 1

Wählen Sie die zu ändernde Zeile (1 bis 8) mittels Pfeiltasten aus oder

Um die gewünschte Zeile zu ändern drücken Sie die Taste

und der Cursor erscheint

Adresse Zeile X Nun können Sie mittels Texteingabe die Zeile schreiben

Adresse Zeile X Firma Muster_

Mit der Taste

bestätigen Sie die geänderte Zeile

Nun können Sie mittels Pfeiltasten eine neue Zeile wählen, oder falls die Adresse vollständig eingegeben ist, mittels der Taste

3.8

das Untermenü verlassen.

Einstellungen

In diesem Untermenü können Sie verschiedene Funktionen und Anzeigen einstellen. Drücken Sie die Tasten

Alarm CO 1600 ppm ja

und es erscheint folgende Anzeige im Display : Antworten Sie mittels der Pfeiltasten Weiter mit

oder

.

oder

.

oder

.

.

(nur Geräte ohne CO-Abschaltung)

Datenerfassung ja

Antworten Sie mittels der Pfeiltasten Weiter mit

.

Speicherung der Daten in den internen Speicher des Gerätes.

mit Ausdruck ja

Antworten Sie mittels der Pfeiltasten Weiter mit

.

Ausdrucken der gespeicherten Daten. Wenn die vorstehende Option nicht aktiv ist, werden die Daten automatisch gedruckt.

Seite 25


Anzeige von qA Antworten Sie mittels der Pfeiltasten Weiter mit

oder

.

oder

.

.

Wahl : qA, Ia

Anzeige von qAF Antworten Sie mittels der Pfeiltasten Weiter mit

.

Temperatureinheit Antworten Sie mittels der Pfeiltasten 0

C

Weiter mit

oder

.

Auswahl : °C, °F

Anl.-Nr.

1234 Antworten Sie mittels der Pfeiltasten 1234 oder ABCD. Weiter mit

oder

.

mit 1234 für eine numerische Eingabe der Anlagenummer beim Start mit ABCD für eine alphanumerische Eingabe der Anlagenummer beim Start.

Brennstoff beim Start:

Antworten Sie mittels der Tasten . Weiter mit

1 Heizöl el

bis

oder

.

1 Heizöl el 2 Erdgas atm 3. Erdgas Gbl 4. Stadtgas 5. Flüssiggas 6. bis 8, sofern freie Brennstoffe eingegeben wurden

Kontrast Display ----------------------------------------------------

Pfeiltasten Weiter mit der

und

verändern den Kontrast. zurück zum Menu.

Bei jedem Einschalten des Messgerätes werden automatisch diese Einstellungen verwendet. Bei Bedarf können sie jederzeit angepasst werden.

Seite 26

.


3.9

Datum + Zeit

In diesem Untermenü können Sie Datum und Zeit einstellen. Das Gerät stellt automatisch um auf Sommer- und Winterzeit (programmiert bis 2014). Drücken Sie die Tasten

Datum:

und es erscheint folgende Anzeige im Display :

05.04.07

Auf den blinkenden Feldern können Sie das Datum ändern. Mit der

Datum: Zeit:

18.02.07 15:20:00

Taste weiterfahren

Auf den blinkenden Feldern können Sie die Zeit ändern Mit

zum Menu zurückkehren.

3.10 Information In diesem Untermenü können Sie die Informationen der Hardwareversion, Softwareversion und Revision abrufen. Drücken Sie die Tasten

und es erscheint die Hardwareinformation im Display :

Hardware EU-3000 V2.00 SN xxx 1) NO RUSS

Drücken Sie die Taste und es erscheint die Softwareinformation im Display.

Software V5.XX Datum CRC

drücken Sie die Taste und es erscheint die Konfiguration im Display.

30.10.07 3040

Konfiguration Land CH Datenerfassung Kundendaten

Drücken Sie die Taste Display.

und es erscheint die Revision im

Drücken Sie die Taste zurückzukehren.

um wieder ins Menü

ja

Revision Datum 15.04.07 Betriebsstd. 78 h nächste 1000 h

1) Gerätenummer Seite 27


4 Texteingabe Taste Zeichen

pqrs7

Leerschlag 0

tuv8ü

.,-/&:'@1

wxyz9

abc2äàâç

Umschaltung Gross- / Kleinbuchstaben

def3éèê

Löschen (Delete)

ghi4î

Verlassen (Escape)

Jkl5 mno6öô

Bei jedem Drücken einer Taste in schneller Folge erscheint das nächste Zeichen, das auf dieser Taste erhältlich ist. Wird die Taste losgelassen, wird das gegenwärtig auf der Anzeige erscheinende Zeichen eingegeben, und der Cursor rückt an die nächste Stelle. Falsche Eingaben können mit Hilfe der Taste (Del) gelöscht werden. Das Drücken dieser Taste bewirkt, dass das Zeichen vor dem Cursor gelöscht wird und dass dieser an die Stelle des gelöschten Zeichens springt. Sie können dann mit der Eingabe der richtigen Zahlenfolge fortfahren. Eingabebeispiel : „Hallo 01“

1x

Klein / Gross, 2 x

3x

„o“, 1 x

„H“, 1 x

Leerschlag, 2 x

Gross / Klein, 1 x „0“, 9 x

„a“, 3 x

„l“, 3 x

„l“,

„1“.

Für zwei aufeinanderfolgende Zeichen, von derselben Taste, warten bis Cursor eine Position vorrückt. Mit P kann von alphanumerisch auf numerisch umgeschaltet werden.

Seite 28


5 Spezialfunktionen Nachfolgende Funktionen können im Mess-Modus ausgeführt werden. Mit der Taste

bringt man das Gerät in Standby. Es erscheint folgende Anzeige im Display :

Standby Weiter mit

E: weiter Das Gerät wird auf minimalen Stromverbrauch gebracht (wichtig bei Akku Geräten). aktiviert man die akustische Kernstromsuche (Option). Diese Taste muss vor jeder Mit der Taste Messung aktiviert werden. Mit der Taste werden die angezeigten Werte eingefroren. Die eingefrorene Werte können von Hand kopiert werden oder ausgedruckt werden. Beim erneuten Druck auf der Taste werden die Werte wieder normal angezeigt. Mit der Taste wird der CO Sensor abgetrennt vom Gas und mit frischen Luft gespült. CO „-----------„ wird angezeigt und gedrückt. Mit der Taste

können Sie die Messung speichern. Es erscheint folgende Anzeige im Display :

Speichern:

M 1 Mit der wählen Sie zwischen 3 möglichen Speicherplätzen = M1, M2, M3.

E: weiter P: abbrechen

Mit der Taste

wird die Messung gespeichert und Sie kehren zurück Mit zum Messmodus.

können Sie die gespeicherten Messungen einsehen.

Es erscheint folgende Anzeige im Display :

Anzeigen:

M 1 Mit der wählen Sie zwischen 3 möglichen Speicherplätzen = M1, M2, M3.

E: weiter P: abbrechen

Mit der Taste

wird die Messung angezeigt und Sie kehren Mit zurück zum Messmodus.

können Sie die gespeicherten Messungen ausdrucken.

Es erscheint folgende Anzeige im Display :

Drucken: E: weiter P: abbrechen

M 1 Mit der wählen Sie zwischen 3 möglichen Speicherplätzen = M1, M2, M3. Mit

wird die Messung ausgedruckt (siehe „Drucken“).

Seite 29


6 Kundendaten Das Gerät kann so gestaltet werden, dass es spezifische Kundendaten (Option) speichern und drucken kann. Diese programmierten Felder erscheinen am Ende des Dialogs zum Standarddruck (siehe „Drucken“) und können dann eingegeben werden. Diejenigen Felder, die so eingegeben wurden, können in der Folge gedruckt werden. Die Kundendaten sind auch auf der Chipkarte gespeichert und können so wieder verwendet werden.

Seite 30


7 BUWAL Messung Diese BUWAL Messung (Option) ist eine geführte Messung, die den Anweisungen der BUWAL Bundesamt für Wald und Landschaft - genau folgt. Prozedur: Das Gerät in Betrieb nehmen (siehe „Inbetriebnahme“). Nach erfolgtem Dichtigkeitstest erscheint folgende Anzeige im Display :

E: Normalmessung M: BUWAL-Messung

E=

: Normalmessung. : BUWAL Messung

Nach 60 Sek. vor Ablauf der Abgleichszeit erscheint die Aufforderung :

Anlage in Betrieb setzen und Flammenbildung Bestätigen

<< Bip – Bip – Bip – Bip >> Bestätigen mit

Die restlichen 60 Sek. der Abgleichphase laufen nun ab und die BUWAL Gesamtmesszeit von 4 Min. beginnt zu laufen. (Nach 4 Min. müssen alle Messungen abgeschlossen sein und der Printvorgang beginnt). Bei Zeitüberschreitung, Fehlermeldung :

Zeitüberlauf bitte beginnen Sie noch einmal von vorn mit der BUWAL-Messung

<< Bip – Bip – Bip – Bip >>

Jetzt muss zuerst die eingestellte Temperatur des Thermostates eingetragen werden.

Thermostattemp. eing _ °C

<< Bip – Bip – Bip – Bip >> Temperatur mit numerischen Tasten eingeben und mit abschliessen

Diese Eingabe dient zur Einhaltung von +/- 10°C Kesselwassertemperatur während der Messdauer. Danach Brennstoff und Einheit wählen. (siehe „Abgleich“). Anschliessend kommt man in den Messmodus. Dort kommt es zu einer Unterteilung der Anzeige. Die ersten zwei Zeilen sind für die wichtigen Messwerte reserviert und die zwei unteren Zeilen geben Textanweisungen.

O2 20,9 % TG 21°C CO m NO2 m Entnahmesonde Einführen

<< Bip – Bip – Bip – Bip >>

Seite 31


Sobald die Gastemperatur >= 6°C die Ursprungstemperatur überschreitet und der O2 <= 20.2 % unterschreitet, beginnt automatisch der Messablauf.

O2 20,2 % TG 27°C CO 80 m NO2 55 m Stabilisierung Bitte warten 11 Nun läuft die Stabilisierungszeit (11 Sek.), welche das Thermoelement braucht, um die effektive Abgastemperatur anzuzeigen, ab. Nun startet die Phase der Kernstromsuche.

O2 4,2 % CO 80 m Kernstrom Suchen!

TG 117°C NO2 55 m

Der Kernstrom ist gefunden, wenn die höchste Abgastemperatur 5 Sek. gleich bleibt oder nur noch ansteigt. Wenn nach 60 Sek. ab Beginn der Kernstromsuche die Bedingung nicht erfüllt ist, Abbruch der Messung und Fehlermeldung.

Zeitüberlauf bitte beginnen Sie noch einmal vor vorn mit der BUWAL-Messung O2 3,2 % TG 137°C CO 80 m NO2 55 m Kernstrom gefunden Sonde fixieren!

<< Bip – Bip – Bip – Bip >> mit

bestätigen

Nur bei eingestellter Brennstoffart „Heizöl EL“ startet die Phase der Russmessung, andernfalls wird die Russmessung übersprungen.

Russmessung Filterpapier in Sonde einlegen

mit

bestätigen

Nach durchgeführter Russmessung erscheint die Anzeige :

Filterpap entfernen << Bip – Bip – Bip – Bip >> mit bestätigen

Seite 32


Nach dem Entfernen des Russfilterpapiers und der Bestätigung durch Messmodus.

qA 5,7 % qAF 5,3 % CO 80 m NO2 55 m Stabilisierungszeit Bis Print 45 Sek.

schaltet das Programm in den

qA, qAF nach 30 Sek. eingefroren (Weisung von METAS). 90 Sek. bei Erdgas als Brennstoff. (Weisung von METAS).

Bei Ablauf der Stabilisierungszeit erfolgt die Abspeicherung der Messwerte und die spezielle Ausdruckroutine wird gestartet.

BUWAL-Messung Sonde aus Rauchrohr entfernen Brenner abschalten

mit

bestätigen

Sobald die Abgastemperatur 10°C unter die abgespeicherte Temperatur gesunken ist, müssen mehrere Eingaben gemacht werden (siehe „Drucken“). Sobald der O2 >= 20,5 % erreicht hat, erfolgt der doppelte Ausdruck : 1 mal Monteur, 1 mal Kontrolleur (siehe „Drucken“). Der Ausdruck enthält zusätzlich folgende Zeilen : xx.xx.xx Letzte Revision xxx°C Thermostat BUWAL Messung Nr. x Wenn der Druckvorgang beendet ist, beginnt die zweite BUWAL Messung mit nachstehender Anzeige.

Anlage in Betrieb setzen und Flammenbildung Bestätigen

<< Bip – Bip – Bip – Bip >> Bestätigen mit

Die Temperatur des Thermostates wird nicht mehr verlangt. Die Fortsetzung der zweiten BUWAL Messung verläuft gleich wie die erste Messung. Wenn der doppelte Ausdruck : 1 mal Monteur, 1 mal Kontrolleur beendet ist, erscheint die Frage, nach einem dritten Messablauf.

Dritten Messablauf durchführen ? M: ja E: nein

Mit

starten Sie eine dritte Messung.

Mit erscheint die erste Anzeige der Inbetriebnahme (siehe „Inbetriebnahme“).

Seite 33


8 Akkus Ladegerät

Akkupack

Bei den Geräten mit Akkus (Option) sind folgende Punkte zu beachten : - WARNUNG Es besteht Explosionsgefahr, wenn ein falscher Akku eingesetzt wird. Um Feuer- und Verbrennungsgefahr zu vermeiden, sollte der Akku nicht auseinander genommen, zusammengedrückt, eingestochen, kurzgeschlossen, Temperaturen über 60˚C (140˚F) ausgesetzt oder in Feuer oder Wasser gelegt werden. Verwenden Sie nur die spezifizierten Akkus. Entsorgen Sie verbrauchte Akkus entsprechend den geltenden Vorschriften.

- WICHTIG Die Akkus müssen vor dem Laden aus dem Messgerät ausgebaut werden. Sicherstellen, dass die Akkus vor dem Einsatz voll geladen sind. Das Ladegerät zeigt den Ladezustand an. Um sicherzustellen, dass das Messgerät betriebsbereit ist, soll immer ein geladener Ersatzakku mitgeführt werden. Um die Akkus zu schonen, kann das Messgerät mit Taste

in den Standby Modus gebracht werden.

Wenn Sie als Brennstoff nur Gas messen, wählen Sie Gas als „Brennstoff beim Start“ (siehe „Einstellungen“). In diesem Falle wird die Sondenheizung nicht eingeschaltet und der Stromverbrauch ist kleiner.

Seite 34


Auf dem Display des Messger채tes wird der Ladezustand der Akkus mit einem Balken angezeigt. Wenn die Akkuspannung < 11 Volt ist, erscheint periodisch folgende Warnung :

Alarm Batterie laden ! [

]

Wenn die Akkuspannung < 10,5 Volt ist, erscheint die gleiche Anzeige und das Ger채t stellt ab.

Seite 35


9 Fehlermeldungen Fehlermeldungen können zu folgenden Zeitpunkten auftreten : 1. Direkt vor dem Abgleich 2. Während des Abgleichs 3. Direkt nach dem Abgleichvorgang 4. Während der Messung 5. Beim Ausdrucken oder Abspeichern auf eine Chipkarte 6. Bei der Russmessung Nachfolgend sind sämtliche möglichen Fehlermeldungen beschrieben und wie diese behoben werden können.

9.1

Fehlermeldungen vor dem Abgleich

Fehler: Temperatur 0 [°C]

Ursache : Die Messsonde oder der Gastemperaturfühler sind nicht angeschlossen. Lösung : Überprüfen Sie sämtliche Schlauchverbindungen, sonst kann kein Abgleich durchgeführt werden.

Erscheint diese Anzeige, obschon die Sonde angeschlossen ist, so muss das Gerät von anapol überprüft werden.

Fehler: Sonde aus Rauchrohr Entfernen E: wiederholen

Ursache : Die Messsonde befindet sich vor dem Abgleich schon im Abgasrohr, ist einer zu hohen Temperatur ausgesetzt oder ist defekt. Lösung : Entfernen Sie die Sonde aus dem Abgasrohr und legen Sie diese in die Nähe der Brennerzuluft. Kontrollieren Sie Kabel und Stecker.

Der Abgleich beginnt dann erneut, wenn die Temperatur unter 50°C sinkt.

9.2

Fehlermeldung während des Abgleichs

Fehler: Pumpenleistung

Ursache : Es werden weniger als 50 % des Nennansaugvolumens angezogen. Die Sonde oder der Schlauch können verstopft sein. Der Wasserabscheiderschlauch ist geknickt. Lösung : Überprüfen Sie die möglichen Ursachen. Ist kein Fehler zu finden, schalten Sie das Gerät aus und beginnen Sie wieder.

Seite 36


9.3

Fehlermeldung direkt nach dem Abgleich

Fehler: Sensor O2

Ursache : Diese Anzeige gefolgt vom Sensortyp (O2, CO, NO, SO2, NO2) zeigt, dass der entsprechende Sensor noch nicht betriebsbereit ist. Lösung : Schalten Sie das Gerät aus und dann wieder ein. Kontrollieren Sie im Menu 3 die Sensorenwerte.

Folgende Werte müssen angezeigt werden: O2 CO NO NO2 SO2 TG

> 0,37 bzw. O2 < 0,48 mA <= 40 ppm <= 40 ppm <= 20 ppm <= 40 ppm <= 50°C

Erscheint die Anzeige auch nach mehrmaligen Versuchen, so wenden Sie sich an anapol. Bei Fehlermeldung O2: Die Purafil Filterpatrone kontrollieren (siehe „Pflege und Revision“), Schlauch für Gasanschluss am Gerät abziehen, Gerät mit eingeschalteter Pumpe in trockenem Raum zirka 2 Std. laufen lassen. Von Zeit zu Zeit Funktionskontrolle vornehmen wie oben beschrieben. Tritt der Fehler nach 2 Std. immer noch auf, muss der Sensor ersetzt werden.

9.4

Fehlermeldung bei der Messung

Alarm CO! 1670 ppm Bitte warten

Ursache: Sie messen eine Verbrennung, die einen CO Gehalt von über 1600 ppm aufweist. Lösung: Unterbrechen Sie sofort die Messung! Diese Abgase können das Gerät für längere Zeit ausser Betrieb setzen! Für diese Abgasmessungen benötigen Sie ein anderes Messgerät. Bitte nehmen Sie mit anapol Kontakt auf.

- WICHTIGE BEMERKUNG Wenn Ihr Gerät mit einer automatischen CO Abschaltung ausgerüstet ist, können Sie trotzdem weiter messen, weil der CO Sensor automatisch mit Frischluft gespült wird.

Seite 37


9.5

Fehlermeldungen beim Ausdrucken oder bei der Datenspeicherung auf die Chipkarte

Keine Daten für die Chipcard

Ursache : Diese Anzeige bedeutet, dass die Daten im internen Gerätespeicher nicht gespeichert wurden.

E : wiederholen

Lösung : im Menu „Optionen“ „Datenerfassung“ auf „ja“ sein.

,

, muss das Feld

, , , darf das Feld Im Menu „Kommunikation“ „Kommunikation“ nicht auf „Datenübertragung“ eingestellt sein.

Chipcard nicht bereit:

Ursache : Diese Anzeige bedeutet, dass die Chipkarte nicht gefunden wurde.

E : wiederholen P : unterbrechen

Lösung : Kontrollieren Sie, ob die Chipkarte in korrekter Richtung eingeschoben wurde oder ob die Kontakte der Chipkarte nicht verschmutzt sind. Ersetzen Sie die Chipkarte durch eine andere.

9.6

Fehlermeldung bei der Russmessung

Fehler: Anzeige Russmess.> 3

Ursache : Diese Anzeige bedeutet, dass der Abflusswiederstand des Gases durch die Sonde zu gross war.

E : wiederholen

Lösung: Kontrollieren Sie, ob das Russfilterpapier zu feucht ist, ob der der Russwert zu hoch ist oder ob die Sonde verstopft ist.

Seite 38


10 Pflege und Revision - UNBEDINGT ZU BEACHTEN Das Gerät ist mindestens 1-mal pro Jahr oder alle 1000 Betriebsstunden von anapol revidieren zu lassen. Anschliessend muss das Gerät von einer durch METAS akkreditierten Eichstelle überprüft werden. Wird das Gerät nur in einer bestimmten Periode verwendet, so hat die Überprüfung vor dieser Zeitspanne zu erfolgen. Auf keinen Fall mit Druckluft in das Gerät blasen. Dies würde das Gerät zerstören. Lösungsmittel können die Sensoren zerstören. Gerät an einer warmen, trockenen Stelle lagern. Wenn das Gerät während einer langen Periode der Kälte ausgesetzt ist, besteht die Gefahr einer inneren KONDENSATION, was zu falschen Werten führen kann zu tiefe - NO und Fehler bei O2. Vor der Durchführung einer Messung muss sichergestellt werden, dass die interne Temperatur nicht mehr als 5° C tiefer ist als die Raumluft. Eine Kontrolle kann folgendermassen gemacht werden: schalten Sie das Gerät ein und drücken Sie die Tasten und Wenn die Anzeige lautet: TD darf nicht unter TA - 5° C sein.

.

Schalten Sie mit Taste die Pumpe des Gerätes ein, wodurch die interne Erwärmung des Gerätes beschleunigt wird. Werden nicht die von anapol vorgesehenen Ersatzteile verwendet, entfällt jeglicher Garantieanspruch. Damit eine hohe Lebensdauer mit wenig Reparaturen gewährleistet ist, bitten wir Sie, die nachfolgenden Anweisungen zur Pflege und Revision gewissenhaft zu befolgen : Um zu vermeiden, dass falsche (zu hohe) CO Werte angezeigt werden, kontrollieren Sie vor jeder Messung die Purafil Filterpatrone. Sobald das erste Drittel des violett roten Granulats grau braun wird oder wenn Feuchtigkeit sichtbar wird, muss die Patrone oder das Granulat ersetzt werden (nicht umdrehen !). Wichtig : Bitte beim Füllen der Patrone beide Watteteile ersetzen. Nur Kunstfaserwatte verwenden. Beim Füllen mit Granulat die Patrone auf harter Unterlage stehend klopfen und randvoll auffüllen. Die Dichtungen bleiben unbeschädigt, wenn beim Öffnen die Verschlusskappe gedreht wird. Durch die richtige Handhabung ersparen Sie sich Störungen und die Lebensdauer der Sensoren wird verlängert. Die Schläuche dürfen keinen Knick aufweisen.

Seite 39


Ersetzen Sie regelmässig den Filter (synthetische Watte) am Ende der Purafil Filterpatrone, wenn dieser gräulich wird oder wenn er feucht ist. Ersetzen Sie regelmässig den Dreifachfilter, wenn dieser gräulich wird oder wenn er feucht ist. Nach jeder Messung ist der Wasserabscheider zu leeren und offen zu lassen, damit er austrocknen kann. Auslaufendes Kondenswasser kann das Gerät zerstören. Achtung : Dichtung nicht verlieren.

Säubern Sie regelmässig Gasentnahmesonde und Schlauchleitungen. Das Farbband muss ausgewechselt werden (siehe „Papierwechsel“), wenn die Protokolle schwach oder gar nicht mehr ausgedruckt werden.

10.1 Revisionsarbeiten TEILE FILTER CO SENSOR FILTER NO SENSOR DREIFACH-FILTER PURAFIL + WATTE FILTER ANDERE FILTER FLACHDICHTUNG WASSERABSCHEIDER SILIKON SCHLAUCH ISOLIERSCHLAUCH SONDE BATTERIE CPU BATTERIE NO KALIBRATION SÄMTLICHE SENSOREN UND GENERELLE FUNKTIONS-KONTROLLE SOFTWARE UPDATE REINIGUNG

AUGEFÜHRTE ARBEIT ersetzt ersetzt ersetzt ersetzt ersetzt ersetzt ersetzt ersetzt ersetzt ersetzt ausgeführt

BESCHREIBUNG Wenn vorhanden Wenn vorhanden Material + Watte Wenn vorhanden Silikon Dichtung Sämtliche Schläuche RTC Uhr

PERIODE 1 JAHR 1 JAHR 1 JAHR 1 JAHR 1 JAHR 1 JAHR 1 JAHR 1 JAHR 5 JAHRE 2 JAHRE 1 JAHR

Programmiert Ausgeführt

Letzte Version 1 JAHR

10.2 EMV Konformität Hinweise zur EMV-Konformität: Die ausgehende elektromagnetische Störstrahlung liegt weit unter dem gesetzlichen Grenzwert. Hochspannungsentladungen auf Kunsstoffteile (Frontplatte) sind ohne Wirkungen. Entladungen auf Metallteile (Gehäuse, Sonden) können einen Neustart des Gerätes auslösen (reset). Ist das Gerät richtig mit Phase, Nullleiter und Erde, gespiesen beeinträchtigen diese Entladungen, die Gerätefunktion nicht. Starke hochfrequente Felder (mehrere Watts) in unmittelbarer Nähe des Gerätes (~50cm) können zu unruhigen Messwerte führen. Die Störquelle soll deswegen entfernt werden (z.B. Funktelefon). Hochfrequente Störungen die vom Netz kommen (bursts) werden im Gerät filtriert und haben, bis zu einer Stärke von 1kV, keine Wirkung. Erst ab 1-4kV können sie einen Neustart des Gerätes auslösen (reset).

Seite 40


11 Anhang 11.1 Technische Daten Technische Änderungen bleiben vorbehalten. Sensoren : O2

Elektrochemisch Bereich : Auflösung : Ansprechzeit : Fehlergrenze :

0 - 21% Vol 0,01 % Vol ∆ 90% < = 20 Sekunden ± 0.4%Vol im ganzen Bereich

Elektrochemisch Bereich : Auflösung : Ansprechzeit : Fehlergrenze :

0 – 2'000 ppm 1 ppm ∆ 90% < = 45 Sekunden ± 0.1 x Anzeige oder ± 12 ppm

Elektrochemisch Bereich : Auflösung : Ansprechzeit : Fehlergrenze :

0 - 2'000 ppm 1 ppm ∆ 90% < = 45 Sekunden ± 0.1 x Anzeige oder ± 10 ppm

1)

CO

1)

NO

1)

NO2 (Option) – bedingt SO2 option Elektrochemisch Bereich : 0 - 200 ppm Auflösung : 1 ppm Ansprechzeit : ∆ 90% < = 60 Sekunden Fehlergrenze : ± 7 ppm 1)

SO2 (Option)

Elektrochemisch Bereich : Auflösung : Ansprechzeit : Fehlergrenze :

0 - 2'000ppm 1 ppm ∆ 90% < = 45 Sekunden ± 20 ppm

TG (Abgastemperatur) NiCr/Ni – Thermoelement Bereich : 0 - 450°C (800°C Option) Fehlergrenze : Temperatur Messgerät Fühler Total 0 - 100 °C

± 1 °C

± 2 °C ± 3 °C metas geprüft

100 - 200 °C ± 1 %

± 2 % ± 3 % metas geprüft

1) Siehe Erklärung im Kap. Anhang, Berechnungen

Seite 41


200 - 350 °C ± 2 °C

± 4 °C ± 6 °C metas geprüft

TA (Zuluft Temperatur) NiCr/Ni – Thermoelement Bereich : 0 - 80°C Fehlergrenze : ± 3 °C max Zug (Feinzugmessung) Halbleiter DMS Brücke Bereich : - 4 / + 50 hPa Berechnungen CO2 qA eta la (Lambda) NOx

0 - 20,0% Vol 0 - 99,9% 99,9-0 1-∞ NO + NO2 = NOx

Lagertemperatur : -20 bis 50 °C Display LCD/Dot Matrix 4 Zeilen zu 20 Zeichen Drucker Nadeldrucker 24 Zeichen pro Zeile Stromversorgung Netzspannung : 85 – 264 VAC / 47-63 Hz Akkus LiIon 12V DC – 4 Ah Abgleich Nach erfolgreichem Dichtigkeitstest, 100 Sek. Russmessung Filterpapiermethode 1,63 ± 0,11 l (6 mm Sonde) Sprachen (frei wählbar) Deutsch Français English Italiano Schlauchleitung 3,5 m Sondenlänge 300 mm

-

160 mm (Option)

Abmessung / Gewicht 460 x 370 x 150 mm 6,6 kg

Seite 42


11.2 Erläuterungen zu den Berechnungen Die folgenden Erläuterungen sind Auszüge aus den BUWAL Dokument: „Empfehlung zur Messung der Abgase von Feuerungen für Heizöl 'Extra leicht' oder Gas“. Für die Bestimmung des relativen Volumengehaltes werden alle Gase als „ideale Gase“ betrachtet 1) (Volumenanteil = Stoffmengenanteil) . 3

Bezogen auf normierte Bedingungen : 1 mg / m CO = 0,800 ppm mol 3

1 mg / m NO2 = 0,487 ppm mol. 3

2)

Zur Umrechnung auf NOx wird der in ppm gemessene Wert NO auf NO2 in mg / m umgerechnet . 3 3 Dem umgewandelten NO Messwert sind 10 mg / m zuzufügen, sofern der NO Messwert 15 mg / m übersteigt. 11.2.1

Berechnung NO2 + g

NOx = NO + NO2, angegeben als NO2. Beispiel : 11.2.2

80 ppm NO / 0,487 = 164 mg / m3 NO2 NO2 + g = 164 + 10 = 174 mg / m3 NOx, auf dem Messstreifen angegeben. Berechnung der Abgasverluste qA

⎛ A2 ⎞ q A = (TG − TA) • ⎜⎜ + B ⎟⎟ ⎝ 21 − O2 ⎠

Berechnung mit A2 und B:

eta = 100 − q A

qA

Abgasverluste in %

TG

Abgastemperatur in °C

TA

Fischlufttemperatur unmittelbar beim Ansaugstutzen des Brenners in °C

O2

Sauerstoffgehalt der trockenen Abgase in % vol

21

Sauerstoffgehalt der Luft in % vol

A2, B

Rechenwerte nach Tabelle:

Heizöl EL Erdgas Flüssiggas und Flüssiggas/Luftgemisch A2

0,68

0,66

0,63

B

0,007

0,009 0,008

1) 1 ppm mol = 10-6 mol/mol = 10-6 m3/m3 = 1 ppm vol = 1 ppm, 1% vol = 1% mol = 1% 2) 1 ppm NO wird als gleichbedeutend zu 1 ppm NO2 angenommen. Seite 43


Berechnung mit k und k1 (Siegert):

11.2.3

⎛ k q A = ( TG − TA ) • ⎜⎜ ⎝ CO

2

⎞ + k 1 ⎟⎟ ⎠

qA

Abgasverluste in %

TG

Abgastemperatur in °C

TA

Fischlufttemperatur unmittelbar beim Ansaugstutzen des Brenners in °C

CO2

CO2 Gehalt der trockenen Abgase in % vol

k, k1

Rechenwerte nach Brennstoffart (k1 = 0).

Auswertung der Messungen qA-F

Die Abgasverluste werden auf 1 Stelle nach dem Komma berechnet und so im Messprotokoll festgehalten (siehe „Berechnung der Abgasverluste qA)“. Für den Vergleich mit dem Grenzwert werden die Messunsicherheiten (F Werte) nach Tabelle 2 berücksichtigt. Messunsicherheiten bei vorschriftsmässig gewartetem Messcomputer für die Messung der Abgasverluste. Gemessener Sauerstoffgehalt Messunsicherheit (F Wert)

11.2.4

Bis 13,0% vol O2

± 0,5% Abgasverluste

13,1 – 16,0% vol O2

± 1,0% Abgasverluste

Über 16,0% vol O2

± 2,0% Abgasverluste

Fehlergrenzen

Die Fehlergrenzen für Messgeräte zur Bestimmung des Gehaltes von O2, CO2, CO, NOx sind innerhalb der für die LRV wichtigen Messbereiche, gemäss METAS Weisungen vom Januar 2004, wie folgt festgelegt : O2

± 0,4 % vol im ganzen Bereich

CO2

± 0,07 x Anzeige oder ± 0,35 % vol (es gilt der grössere Wert)

CO

± 0,1 x Anzeige oder ± 12 ppm (es gilt der grössere Wert)

NOx

± 0,1 x Anzeige oder ± 10 ppm (es gilt der grössere Wert)

NO2

± 7 ppm im ganzen Bereich

Seite 44


11.3 Ausbauvarianten Abkürzungen Beschreibung SO2

Elektrochemischer Sensor SO2

NO2

Elektrochemischer Sensor NO2 – bedingt Ausbauvariante SO2

RUSS

Russmessung 6 mm, mit isoliertem Sondenkopfheizung

SL1

Sondenlänge 160 mm

AKKU

Akkumulator

CK

Chipkarte für Datenspeicherung

P1 P2

Membranpumpen : P1 = 1420 P2 = N86

Beispiel für Bezeichnung : EU-3000/SO2/NO2/RUSS/SL1/AKKU/CK/P1

Seite 45


12 Stichwortverzeichnis Kondensatgefäss ............................................... 8 Konus.................................................. 10, 11, 16 Kundendaten .................................................. 30 lambda............................................................ 10 Lambda ........................................................... 42 Luftüberschuss ................................................ 10 Membranpumpe ............................................... 5 Menü ........................................................ 16, 23 Messsonde ...................................... 8, 10, 11, 36 Messung ......................... 5, 7, 10, 14, 16, 22, 23 Messung drucken ............................................ 12 Messung speichern.......................................... 29 Messungen speichern ...................................... 14 Netzstecker ....................................................... 7 Ordnungsnummer ............................................. 3 Papierwechsel.................................................. 17 Patrone ....................................................... 7, 39 Pflege und Revision ......................................... 39 Purafil.................................................... 7, 37, 39 qA........................................... 21, 33, 42, 43, 44 Rauchgassonde ............................................... 16 Russmessung..................... 11, 13, 24, 32, 42, 45 Sensor ................................................. 36, 37, 45 Sensoren ............................. 5, 10, 18, 36, 39, 41 Siegert....................................................... 23, 44 Software ............................................... 3, 20, 27 Sonde........................ 7, 8, 10, 11, 18, 34, 40, 42 Sondenheizung ......................................... 19, 34 Sondenvorderteil ............................................... 8 Spezialfunktionen............................................ 29 Sprache ..................................................... 19, 42 Stadtgas ...................................................... 9, 26 Standardbrennstoff ........................................... 9 Technische Daten ............................................ 41 Temperatur .. 7, 9, 10, 12, 18, 21, 31, 33, 36, 41, 42, 43, 44 Texteingabe............................................... 25, 28 Untermenü Datum und Zeit ............................. 27 Untermenü Firmenadresse ............................... 24 Untermenü Funktionen.................................... 25 Untermenü Informationen ............................... 27 Untermenü Kommunikation ............................ 21 Untermenü Messungsspeicher ......................... 21 Verschlusskappe .......................................... 8, 39 Vorsichtsmassnahmen ....................................... 5 Zug (Feinzugmessung ...................................... 16 Zulassung .......................................................... 3

Abgasverluste ................................ 10, 23, 43, 44 Abgleich ............................................................ 9 Adresse ........................................................... 24 Akkus .............................................................. 34 Ausbauvarianten.............................................. 45 Auswertung der Messungen ............................ 44 Bedienung ......................................................... 7 Berechnung NO2 + g ........................................ 43 Brennstoff ................................................... 9, 23 BUWAL Messung............................................. 31 Chipkarte ............................................ 20, 30, 45 Datum + Zeit ................................................... 27 Diagnose ......................................................... 18 Dichtigkeitstest ...................................... 8, 31, 42 Dichtungen.................................................. 8, 39 Drucken......................................... 10, 12, 15, 29 Drucker ............................................... 17, 19, 42 Druckeroptionen.............................................. 15 Einstellungen ................................................... 25 Erdgas ......................................... 3, 9, 26, 33, 43 Farbband ......................................................... 40 Fehlergrenzen.................................................. 44 Fehlermeldung................................................. 18 Fehlermeldung bei der Messung ...................... 37 Fehlermeldung bei der Russmessung................ 38 Fehlermeldung direkt nach dem Abgleich ........ 36 Fehlermeldung während des Abgleichs ............ 36 Fehlermeldungen beim Ausdrucken oder bei der Datenspeicherung auf die Chipkarte ............ 38 Fehlermeldungen vor dem Abgleich................. 36 Feinzugmessung ........................................ 16, 42 Filter .................................................................. 8 Filterpapier ............................................ 8, 11, 33 Filterpatrone .......................................... 7, 37, 39 Flüssiggas .............................................. 9, 26, 43 Flüssiggas/Luftgemisch..................................... 43 Freie Brennstoffe ....................................... 23, 26 Frischluftsonde .................................................. 9 Frischlufttemperatur ........................................ 10 Funktion ............................................................ 5 Funktionen .................................... 16, 19, 25, 29 Granulat ...................................................... 7, 39 Heizöl .......................................... 3, 9, 23, 26, 43 Inbetriebnahme ..................................... 7, 10, 17 Information ..................................................... 27 Kernstrom ....................................................... 10 Kernstromsuche......................................... 29, 32 Kommunikation......................................... 20, 21

Seite 46


Abgasanalyse-Computer Anapol EU-3000