Wanderführer 2018 Vinschgau Südtirol Broschüre Wandern

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Wandern IM VINSCHGAU

2018

23 traumhafte

Juni 2018 I.P.

Touren


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Liebe Wanderfreunde, liebe Gäste, wohl kaum ein anderes Tal bietet so viele abwechslungsreiche Wanderungen wie der Vinschgau. 23 Routen haben wir hier in diesem Heft für Sie zusammengestellt. Einige verlangen weniger Kondition, andere sind wiederum anspruchsvoller. Dabei ist für jeden etwas. Wir, vom Vinschgerwind wünschen Ihnen jedenfalls Berg Heil und viel Spaß beim Wandern

Nützliche Adressen: Wetterdienst: www.provinz.bz.it/wetter Tel. 0471 271177 Turnusapotheken: www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/2302/farmacie Alpenverein Südtirol: www.alpenverein.it Provinz Bozen - www.provinz.bz.it Südtiroler Bürgernetz – sehr umfangreich Polleninformationsdienst - www.provinz.bz.it/pollen
 Von Februar bis September findet man auf dieser Seite wöchentlich aktualisierte Informationen über den Pollenflug. Verkehrsbericht - www.provinz.bz.it/verkehr
 Aktueller Bericht der Verkehrsmeldezentrale Bozen Liste der Südtiroler Schutzhütten - www.provinz.bz.it/tourismus-mobilitaet/ tourismus/alpinwesen.asp Bergrettungsdienst - www.cnsas.it - www.bergrettung.it 
 Hier finden sie Tips für Notfälle auf dem Berg. Brennerautobahn - www.autobrennero.it

Vinschgerwind Impressum Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr „Wandern im Vinschgau“ Beilage zum Sommerwind 2018 Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler, Richard Spechtenhauser - 0473 732196 Chefredakteur: Erwin Bernhart; Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Koordination: Angelika Ploner; Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57; Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215, Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005, ROC Nr. 12485

www.vinschgerwind.it

Wanderführer 2018


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Inhaltsverzeichnis: Zur Reschner Alm

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HÖHENWEG

Schöneben - Haideralm

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BERGTOUR

Auf die Spitzige Lun

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WANDERTOUR

WANDERTOUR

Rundwanderung am Watles

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WANDERTOUR

Waalweg Matsch-Glieshof

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BERGTOUR

Zur Payerhütte

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BERGTOUR

Zur Hintergrathütte

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HÖHENWEG

Der Goldseeweg

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BERGTOUR

Zu den Litzer Seen

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BERGTOUR

Übers Kreuzjöchl zur Göflaner Alm

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BERGTOUR

Zur Madritschspitze

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BERGTOUR

Zur Laaser Spitze

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Zur Soyalm und Elferspitz

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BERGTOUR

Zum Zwölferkreuz

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BERGTOUR

Zu den Kofelraster Seen

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BERGTOUR

Übers Niederjöchl auf den Zerminiger

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WANDERTOUR

Zur Klosteralm

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WANDERTOUR

Vernagter Höfewanderung

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WANDERTOUR

Almerlebnisweg Pfossental

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WANDERTOUR

Katharinaberg - Unterstell

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WANDERTOUR

Aschbach - Vigiljoch - Naturnser Alm

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WANDERTOUR

Zum Hochganghaus

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Marlinger Waalweg

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WANDERTOUR

WANDERTOUR

Platzgummer Walter Tel: +39 335 6523230

Nörderberg 43 I - 39025 Naturns (BZ) platzgummer@naturns-shuttle.com

Platzgummer Walter Tel: +39 335 6523230

Nörderberg le 43 Platzgummer Walter I - 39025 Naturns (BZ) platzgummer@naturns-shuttle.com Tel: +39 335 6523230

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HÖHENWEG

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Zur Reschner Alm WANDERINFOS:

Dauer: 2,5 – 3 h (Auf- und Abstieg) Strecke: 6,6 km Höhenmeter: 480 hm Ausgangspunkt: Reschen - Altdorf Parkmöglichkeiten: Reschen - Altdorf Einkehrtipps: Schwarzer Adler (im Altdorf), Reschner Alm

Tipp: Direkte Autozufahrt zur Alm möglich. Oder aber: Richtung Rojental fahren, bei der Abzweigung zur Reschner Alm (Kopferbrugg) das Auto parken und dann dem breiten Fahrweg bis zur Alm folgen.

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Die Wanderung zur Reschner Alm ist eine leichte Wanderung, die sich auch für Familien bestens eignet und immer wieder wunderbare Ausblicke hinunter ins Tal - besonders auf den Reschenstausee - gewährt. TOURENINFO: Start der Wanderung ist das Altdorf von Reschen (Autofahrer biegen links in die Altdorf-Straße Richtung Rojen ab, Parkplatz sofort sichtbar). Zu Beginn folgen Wanderer dem Weg Nr. 6 - auch als Kreuz- oder Kapellenweg bekannt - und orientieren sich an der Beschilderung „Valierteck“. Man bleibt auf diesem Kreuzoder Kapellenweg, bis rechts der Weg mit der Markierung Nummer 5 abzweigt. Die Wegbeschilderung weist immer wieder auf die „Reschner Alm“ hin. Den Wegweisern folgend schlängelt sich der Wanderweg empor durch lichte Waldhänge und an Wiesenrändern vorbei bis hinauf zur Reschner Alm auf 2.059 Metern. Die Wanderer werden mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Reschenstausee und hinüber zum markanten, felsigen Gipfel der Klopairspitze belohnt. Ab Reschen ist das Ziel – die Reschner Alm - in rund 1,5 Stunden zu erreichen. Auf der Reschner Alm dürfen sich die Wanderer nach Herzenslust kulinarisch stärken und eine Rast einlegen, bis es wieder hinunter ins Tal geht. Der Abstieg erfolgt wie der Aufstieg in gut einer Stunde. Während der Wanderung werden immer wieder traumhafte Ausblicke auf den Vinschgau freigegeben. Der Wanderweg ist gut beschildert und leicht zu begehen, vor allem eignet sich diese Wanderung auch für Familien.



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HÖHENWEG

Fotos: Andreas Waldner

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Höhenweg Schöneben - Haideralm WANDERINFOS:

Dauer: ab SchönebenBergstation rund 2:30 h Strecke: 6 km Max. Höhe: 2.280 hm Aufstieg: 285 m Abstieg: 253 m Wegverlauf: Talstation Schöneben - Gondelbahn Schöneben Bergstation Almböden Schöneben Nr. 14 - Höhenweg Bergstation St. Valentin - Umlaufbahn - St.Valentin Talstation - Linienbus - Reschen - Talstation Schöneben

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Der Blick schweift über die schneebedeckten Gipfel des Ortlermassivs weit in das Langtauferer Tal hinein und über den gesamten Obervinschgau: Der Höhenweg von der Bergstation Schöneben hinüber zur Haideralm ist zweifelsohne eine Wanderung wert und mit einer prächtigen Aussicht gesegnet. Auch für Familien ist die Strecke leicht und problemlos zu bewältigen. TOURENINFO: Start der Wanderung ist der Parkplatz an der Talstation Schöneben, wo man auch das Auto parkt. Die Kabinenbahn Schöneben bringt die Wanderer bequem nach oben zur Bergstation. Von dort aus geht’s erst etwas aufwärts über Pistengelände, alsbald biegt aber an den Wiesen von Freiten der Weg Nr. 14 nach links ab, dem man folgt. Dieser gut markierte Weg Nr. 14 führt weiter vorbei an uralten Zirbenbäumen und kargen Bergwiesen. Auf dem gesamten Höhenweg bewegt man sich oberhalb der Waldgrenze und genießt herrliche Ausblicke. Nach knapp zwei Stunden erreicht man einige Quellen, Sieben Brunnen genannt und in weiterer Folge die Haideralm. Von der Bergstation Haideralm schwebt man bequem hinab nach St. Valentin a. d. H. und fährt mit dem Bus zurück nach Reschen, wo man hinüber zur Talstation wandert. Man kann aber auch auf demselben Weg - dem Höhenweg - von der Bergstation der Haideralm zur Schöneben Bergstation zurückwandern - vom Tagespensum her problemlos zu schaffen.


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Fotos: Angelika Ploner

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Auf die Spitzige Lun WANDERINFOS:

Aufstieg von Matsch: Dauer: 2,5 h Höhendifferenz: 750 hm Max. Höhe: 2.324 m Aufstieg von Planeil: Dauer: 2,5 h Höhendifferenz: 700 hm Max. Höhe: 2.324 m Aufstieg auch von Gemassen (Muntetschinig) möglich. Auto in Muntetschinig parken. Über den Fahrweg nach Gemassen hoch, am Hof vorbei, immer nordwestlich dem Steig Nr. 18 folgend bis zum „Seale“ und weiter zum Gipfel. Höhendifferenz: 800 hm ab Malettes, 930 hm ab Muntetschinig Dauer: 2,5 – 3 h Tipp: Citybus 278 Matsch - Mals ab Matsch Wendeplatz 6:54, 7:33, 8:33, 9:33, 10:33, 11:33, 12:33, 13:19, 14:33, 15:33, 16:33, 17:33, 18:33 und 19:33 Uhr

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Die Spitzige Lun hat eine Höhe von 2.324 Metern. Um auf den Gipfel zu gelangen, stehen mehrere Routen zur Auswahl. Aufstieg von Matsch: Von Matsch (1.576 m) führt links eine Straße auf den Almweg, der zunächst nach Westen und in sanfter Steigung in den Wald hochführt. Nach einer knappen Stunde biegt ein Waldweg mit der Nr. 13 links ab. Diesem folgen Wanderer und steigen durch einen Wald hoch bis zu einer Lichtung. Von dort führt ein Steig in Serpentinen bis zum Gipfel der Spitzigen Lun auf 2.324 Meter. Aufstieg von Planeil: Der Aufstieg von Planeil ist vor allem im Sommer zu empfehlen. Das Auto parkt man vor Planeil und geht rund 500 Meter taleinwärts, dann rechts über die Brücke, zuerst einem angenehm steigenden Weg folgend, dann auf Steig Nr.12a durch den Wald hoch zum Gipfel. Aufstieg von Mals: Auto im Dorfzentrum von Mals parken und Markierung Nr. 12 folgen. Der Aufstieg quert den Sonnensteig, geht am Spielplatz vorbei und über Abkürzungen durch Lärchen- und Fichtenwald bis hin zum Malettesboden und weiter übers „Sealoch“ (immer Nr. 12). Nach einem kurzen Waldstück erreicht man dann jenen Teil, der steil bis zum Gipfel führt. Mit Blick zum Gipfelkreuz und die herrliche Kulisse des Ortlergebietes im Rücken erreicht man dann nach 2,5 bis 3 Std. die Spitzige Lun. Der Aufstieg lohnt sich, der Gipfelausblick gleicht einem Kanzelblick im oberen Vinschgau. Der Abstieg kann über Matsch erfolgen. Mit dem Citybus (Mo - Sa) geht es zurück nach Mals - siehe Fahrplan links.


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Foto: Erlebnisberg Watles, Vinschgau Marketing - F. Blickle

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Rundwanderung am Watles WANDERINFOS:

Dauer: ab Bergstation des Watles Liftes rund 3 – 4 h Strecke: 10 km Höhendifferenz: 450 hm Wegverlauf: Bergstation Watles Wegmarkierung Nr. 3 - Pfaffenseen - weiter Richtung Schafberg/Abzweigung Galtberg - Wegmarkierung Nr. 4 - Piz Watles (2.555 m) - Weg Nr. 9 Richtung Sesvenna - Mäuerle - Markierung Nr. 8 - Plantapatschhütte - Bergstation Watles

Tipp: Idealer Ausgleich und zur Regeneration nach einem Wandertag ist der Besuch im Frei- und Hallenbad SportWell in Mals

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Diese Rundwanderung am Watles zum Piz Watles ist eine leichte mit wunderschönem Ausblick auf den gesamten Obervinschgau und niemand geringerem als König Ortler. Auch für gehfreudige Kinder ist dieser Gipfel zu schaffen. TOURENINFO: Am Parkplatz der Bergstation Watles parken Wanderer ihr Auto. Ein großer Parkplatz bietet genügend Parkmöglichkeiten. Die moderne Sesselbahn bringt die Wanderer bequem bis zur Bergstation. Dort beginnt die Wanderung in unmittelbarer Nähe der Plantapatschhütte. Wanderer folgen zunächst der Markierung in Richtung Pfaffenseen und orientieren sich an der Wegmarkierung Nummer 3. Bei den Pfaffenseen schickt der Weg die Wanderer weiter in Richtung Schafberg/Abzweigung Galtberg, der links abbiegt und die Wegmarkierung Nr. 4 trägt. Nach rund 1,5 Stunden ist das Zwischenziel und gleichzeitig der höchste Punkt dieser Rundwanderung der Gipfel des Piz Watles (2.555 m) erreicht. Der Abstieg erfolgt in Richtung Sesvennahütte über den Weg Nr. 9 zum sogenannten „Mäuerle“. Dort folgen Wanderer der Markierung Nr. 8 zur Schafberghütte. Auf dem Weg 8A gelangt man schließlich zurück zur Plantapatschhütte und kann die Rundwanderung bei dieser gebührend ausklingen lassen. Eine große Sonnenterrasse empfängt die Wanderer und herzhafte Gerichte werden kredenzt. Unterhalb der Plantapatschhütte liegt auch der Kinderspielpark mit Spielsee und zahlreichen Attraktionen.


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Fotos: Angelika Ploner

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Waalweg Matsch - Glieshof WANDERINFOS:

Dauer: 2 – 2,5 h (insgesamt 4 – 4,5 h) Strecke: 7,3 km Max. Höhe: 1.824 m Min. Höhe: 1.564 m Höhendifferenz: 250 m

Tipp: Wandern ohne Auto - Wandertaxi Glieshöfe fährt vom 18.06.18 – 06.10.18: ab Matsch, Wendeplatz Richtung Glieshöfe um 8:35 Uhr und 10:35 Uhr. Ab Glieshöfe Richtung Matsch um 15:15 Uhr und 17:15 Uhr.

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Der Ackerwaal oder einfach nur Waalweg führt vom Bergsteigerdorf Matsch zu den Glieshöfen. Man wandert auf der Sonnenseite durch das Tal. Auch für Familien mit Kindern ist diese Waalweg-Wanderung ein Genuss. TOURENINFO: Das Auto kann auf dem großen Parkplatz kurz vor dem Dorf Matsch (1.564 m) oder auf den begrenzten Parkplätzen im Dorf selbst geparkt werden. Auf dem Dorfplatz startet die Waalwanderung, die Beschilderungen bei der alten Volksschule weisen den Weg. Wanderer folgen der Markierung Nr. 11 Ackerwaal - Glieshöfe und steigen auf geteerter Straße, wenig später auf einem Traktorweg hoch, bevor nach wenigen Metern der Ackerwaal rechts abzweigt. Die Markierung 11 wird im weiteren Verlauf von rot/weißen Markierungen, die den Waalweg säumen, abgelöst. Der Waalweg schickt die Wanderer durch saftige Blumenwiesen, über kleine Holzstege - gemütlich und immer dem Wasser entlang - idyllisch in Richtung Glieshöfe. Bei der Thialbrücke endet der Ackerwaal. Für das letzte kurze Stück können Wanderer wählen: Entweder man wandert auf der geteerten Straße bis zu den Glieshöfen oder aber nimmt vor der Brücke den Weg Nr. 20, der in rund 20 Minuten zu den Glieshöfen führt. Nach rund 2 - 2,5 Stunden ist das Ziel, die lohnende Einkehre Glieshöfe für eine Stärkung erreicht. Rückkehr nach Matsch auf demselben Weg.



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Fotos: Angelika Ploner

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Zur Payerhütte WANDERINFOS:

Dauer Auf- und Abstieg: 5:30 h Höhendifferenz: 1.170 hm Strecke: 13,8 km Max. Höhe: 3.029 m

Sulden ist ein einmaliges Wandergebiet. Zwei abwechslungsreiche, hochalpine Wanderung führen zur Payerhütte und zur Hintergrathütte eventuell auch samt Gletscherweg. TOURENINFO: Ausgangspunkt ist die Kirche St. Gertraud. Der Weg Nr. 4 schickt die Wanderer in Serpentinen aufwärts bis dieser in den Höhenweg Nr. 4a einmündet. Wanderer überqueren die Marltmoräne und steigen in Serpentinen auf bis zur Tabarettahütte (2.556 m). Weiter geht’s in Richtung Bärenkopfscharte und bis zum Tabarettajoch (2.883 m), teils über leicht ausgesetztes Gelände, das aber gesichert ist und einmal eine kurze Holzbrücke überquerend. Zuletzt geht’s wieder steiler zur Payerhütte (3.029 m). Rückweg über die Aufstiegsroute.

Hintergrathütte-Gletscherweg WANDERINFOS:

Dauer bis Hintergrathütte: 2h Dauer insgesamt: 6 h Max. Höhe: 2.661 m Aufstieg: 820 hm

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Von der Talstation kann man entweder dem Wurzelweg bis zur Bergstation des Langenstein/ Sesselliftes folgen oder aber bequem mit dem Sessellift hoch schaukeln. Dann folgen Wanderer der Wegmarkierung Nr. 3 – Morosiniweg – leicht ansteigend über ein Schuttkar und weiter auf einem Steig bis zur Hintergrathütte. Wer die Herausforderung sucht, kann den „Gletscherweg“ weiter gehen: Ab der Hintergrathütte der Markierung „Gletscherweg“ und später Holzpfählen folgend. Teilweise geht es über Schnee bis zur Schaubachhütte, Weg Nr. 2 bis zur Mittelstation folgen, den Fahrweg entlang und Weg Nr. 7 bis zur Talstation des Langenstein-Sesselliftes.


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Genießen Sie die herrliche Aussicht auf das Dreigestirn Ortler, Zebrú, Königsspitze und lassen Sie sich von heimischen Hüttenspezialitäten verwöhnen!

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Fotos: Angelika Ploner

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Der Goldseeweg WANDERINFOS:

Dauer: 3 – 4 h Länge: 8,3 km (bis Trafoi) Höhendifferenz: rund 600 hm Max. Höhe: 2.845 m (Dreisprachenspitze) Fahrplan des Linienbusses unter: www.sii.bz.it Abfahrt Trafoi - Hotel Post: 8:16 Uhr, 9:15 Uhr, 10:15 Uhr. 11:15 Uhr, 13:35 Uhr, 15:15 Uhr, 16:15 Uhr

Tipp: Achtung! Die Strecke ist auch bei Bikern recht beliebt. Rücksicht ist deshalb empfohlen.

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Der Goldseeweg vom Stilfserjoch bis zur Furkelhütte zählt zu den panoramareichsten Höhenwegen. Und das beste: Es geht fast nur bergab. Grandios erhebt sich König Ortler auf der gegenüberliegenden Seite und ist ständiger Begleiter. TOURENINFO: Das Auto parkt man in Trafoi und fährt mit dem Linienbus die kurvenreiche Straße hinauf auf das Stilfserjoch. Hier auf der Passhöhe beginnt der Goldseeweg, auch Wormisionssteig genannt und schlängelt sich durch eine karge Felswüste. Wanderer folgen dem Weg mit der Markierung Nr. 20, erst zur Dreisprachenspitze hinauf, dem höchsten Punkt der Wanderung. Anschließend geht es den schmaler werdenden Pfad entlang am kleinen Goldsee vorbei bis zur sogenannten Goldsee-Stellung. Dort blicken Wanderer direkt auf die Frontlinie des Monte Scorluzzo bis zum Ortler. In Kehren führt der Weg Nr. 20 weiter abwärts, steigt sanft wieder an, bevor es durch steile, felsdurchsetzte Hänge bergab geht. Im weiteren Verlauf wird der Weg wieder flacher, er überquert den Furkelbach und führt zur Furkelhütte auf 2.153 Meter (lohnende Einkehre). Von dort aus geht es mit dem Sessellift bis hinunter nach Trafoi, wo das Auto geparkt ist. Wer noch fit ist, kann aber auch zu Fuß nach Trafoi absteigen. Der Wanderweg bietet nicht nur einen herrlichen Blick auf König Ortler, sondern auch Informationen. Entlang des Weges erklären Thementafeln die Geschichte der Gebirgsfront im Ersten Weltkrieg.


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Fotos: Angelika Ploner

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Zu den Litzer Seen WANDERINFOS:

Strecke: 8,5 km Höhenmeter: rund 1.200 hm Max. Höhe: 2.700 m Min. Höhe: je nach Start zwischen 1.300 m - 1.500 m

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Ein Geheimtipp ist jene Wanderung, die zu den Litzer Seen - den Allitzer Seen - führt. Landschaftliche Abwechslung ist garantiert, etwas Kondition und Ausdauer sind von Vorteil. TOURENINFO: Es gibt verschiedene Ausgangspunkte, die je nach Kondition gewählt werden können: Allitz Dorf, (Parkmöglichkeit Abzweigung Tanas, 5 h Aufstieg) oder aber man fährt mit dem PKW die Straße Richtung TanasTröghöfe und später die Forststraße entlang bis zum Strimmhof (Aufstieg ab hier 2 - 2,5 h). Man kann aber auch bei den Tröghöfen starten (Parkmöglichkeiten eher schwierig, 3 h Aufstieg). Für welchen Ausgangspunkt man sich auch entscheidet, Wanderer halten sich an die Nr. 19. Bis Strimmhof (1.745 m) wandert man erst der geteerten, dann der Forststraße entlang. Ab Strimm geht es durch Wiesen und Fichtenwald stetig empor, bis der Weg Nr. 19 die Forststraße, die zur Litzer Alm führt, quert. Nun wandert man auf der Forststraße bis zur Litzer Alm (kein Aufschank) weiter. Von dort geht es geradeaus weiter, später in kleinen Kehren empor bis zur Hirten-Hütte und einen Talboden, der die Wanderer immer auf dem gut markierten Steig Nr. 19 in Richtung Litzer Seen schickt. Taleinwärts überwinden Wanderer immer wieder kleinere Steigungen, bis - nach einer letzten Anhöhe - die beiden Gebirgsseen erreicht werden und umgeben von der umliegenden Gebirgswelt ihre volle Pracht entfalten. Hier sollten die Wanderer verweilen, die Schönheit und die Ruhe genießen, bevor es auf diesem Weg wieder zurück geht.


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Fotos: Angelika Ploner

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Übers Kreuzjöchl zur Göflaner Alm WANDERINFOS:

Dauer: rund 5 h Strecke: 13,5 km Max. Höhe: 2.403 m Aufstieg: 950 hm Wegverlauf: Haslhof Nr.1 Kreuzjöchl - Nr. 23 - Göflaner Schartl (2.369 m) - 3A - Göflaner Alm (1.830 m) - Nr. 2 - Haslhof

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Es ist eine lohnende Rundwanderung jene die am Schlanderser Nörderberg vom Haslhof zum Kreuzjöchl und weiter übers Göflaner Schartl zur Göflaner Alm führt. Ein Teil der Wanderung verläuft auf dem Marteller Höhenweg mit prächtigen Ausblicken auf das Martelltal und den gesamten Mittelvinschgau. TOURENINFO: Beim Haslhof startet diese Rundwanderung. Kurz vorher kann man das Auto parken. Der Weg mit der Markierung Nr. 1 schickt die Wanderer durch dichte Fichtenwälder empor bis zum Kreuzjöchl. Man gewinnt recht schnell an Höhenmetern, was später mit einer wunderbaren Aussicht belohnt wird. Beim Kreuzjöchl mündet der Weg Nr. 1 in den Weg Nr. 23 ein, der von Martell Dorf heraufführt. Nun geht es den Kamm entlang bis zum Göflaner Schartl auf 2.369 Metern mit wunderbaren Ausblicken auf zwei Täler: einmal das Martelltal, zum anderen auf den gesamten Mittelvinschgau. Beim Göflaner Schartl angelangt folgt der Abstieg erst etwas steil, aber ohne größeren Schwierigkeiten, bis der Weg 3 A dann flacher bis zur Marmorstraße in den Göflaner Marmorweg einmündet und dann hinunter zur Göflaner Alm auf 1.830 Meter führt. Diese ist erweitert worden und erstrahlt in neuem Glanz, wartet aber auch mit zünftigem Essen und Trinken auf. Der Abstieg erfolgt dann auf dem Teilstück des Göflaner Marmorweges bis zu den Kohlplätzen und weiter auf Weg Nr. 2 zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück.


Göflaner alm Ausgangspunkt vieler Wanderungen wie zur Göflaner Scharte und zum Kreuzjöchl. E-Mail: goeflaneralm@gmail.com www.goeflaneralm.jimdo.com

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Fotos: Angelika Ploner

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Zur Madritschspitze WANDERINFOS:

Dauer Aufstieg: 3 – 4 h Höhendifferenz: 1.200 hm Strecke: 14,4 km Max. Höhe: 3.265 m Wegverlauf: Talschluss hinteres Martelltal - Zufallhütte - Weg Nr. 150 - Butzental - Steinmännchlein - Madritschspitze. Abstieg wie Aufstieg

Tipp: Die Einkehr auf der Zufallhütte lohnt sich!

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Die Wanderung auf die Madritschspitze ist gletscherfrei. Wer eine gute Kondition und Ausdauer besitzt, für den ist die Bergtour zur Madritschspitze problemlos zu schaffen. Orientierung bietet die neue Markierung Nr. 41. TOURENINFO: Das Auto parkt man im Talschluss im hinteren Martelltal. Wanderer folgen dem breiten Waldweg, der hoch zur Zufallhütte führt, die eine beliebte Einkehre auch für Familien ist udn allein für sich schon ein lohnendes Wanderziel ist. Ab der Zufallhütte folgen Wanderer der Markierung 150 und orientieren sich an der Beschilderung zur Madritschspitze. Es geht idyllisch und ohne größere Anstrengungen hinein ins Tal bis kurz vor der Holzbrücke des Butzenbaches (2.600 m). Hier beginnt rechts der Einstieg ins Butzental, den die Bergwanderer nehmen müssen. Orientierung bietet der Wegweiser Nr. 41, der Weg zur Madritschspitze ist vor wenigen Jahren neu markiert worden und bietet perfekte Orientierung. Bergwanderer halten sich im weiteren Verlauf rechts, orientieren sich immer an der Markierung und gehen vorbei an einem See in Richtung Geröllhang. Über zwei Geröllhänge verläuft der Aufstieg zum Gipfel. Relativ einfach steigt man bis zum Grat hinauf und gelangt über einen weiteren Geröllhang zum Gipfel mit seinem etwas nach hinten versetzten Gipfelkreuz. Nun belohnt die Aussicht für alle Mühen: Vis a vis von Ortler, Zebrù und Königsspitze sitzen Bergsteiger am Gipfel, ganz Sulden zu Füßen.



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Fotos: Angelika Ploner

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Zur Laaser Spitze WANDERINFOS:

Max. Höhe: 3.305 m Höhendifferenz: 1.375 hm Strecke: 10 km Aufstieg: 3 - 4 h

Tipp: Eine Einkehr beim Gasthaus Stallwieshof sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn die Küche bietet erstklassige und hausgemachte Speisen.

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Die Laaser Spitze wird auch Orgelspitze genannt und ist ob ihrer 3.305 Meter relativ unschwierig zu begehen. Auf dem geräumigen Felsgipfel lässt es sich lange aushalten, die Aussicht ist traumhaft schön. Der Anstieg liegt durchwegs südostseitig und damit bereits früh in der Sonne. TOURENINFO: Beim Stallwieshof im Martelltal (1.930m) geht der Weg mit der Markierung Nr. 5 los. Erst geht es durch einen lichten Lärchenund Zirbenwald empor und man gewinnt recht schnell an Höhenmetern. Langsam zieht sich der Bergwald zurück. Oberhalb der Baumgrenze folgt man immer dem gut ersichtlichen Steig in nordwestliche Richtung hinauf zu einem Vorberg auf rund 2.954 Metern, wo es wieder etwas flacher wird. Steinmännchen helfen hier bei der Orientierung. Der Gipfelaufbau wird jetzt erstmals ersichtlich. Über Platten geht es nun weglos aber stets markiert weiter in einen Kessel hinein, an dessen höchsten Punkt sich der Gipfel der Laaser/Orgelspitze befindet. Von nun an geht es über kleinere Blöcke und Schutt immer steiler werdend empor. Über einen letzten Aufschwung erreicht man letztendlich das Gipfelkreuz der Laaser Spitze. Am Gipfel angelangt kann man den Vinschgau und die dahinter liegenden Ötztaler Alpen erblicken. Auch ragen ein paar Dolomitengipfel im Westen empor. Nach einem grandiosen Rundblick und einer Rast geht es wieder über die Aufstiegsroute zum Ausgangspunkt zurück. Die Tour erfordert etwas Ausdauer.


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Zur Soyalm und weiter zur Elferspitz WANDERINFOS:

Dauer: 4 – 5 h (insgesamt) Tourenlänge: 7,2 km Auf- und Abstige: 850 hm Max. Höhe: 2.260 m Wegverlauf: Wegweiser 4/4b Soyalm - Soyalm - Wegweiser Elferspitz. Abstieg wie Aufstieg.

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Die Soyalm ist ein Geheimtipp im Vinschgau und zählt zu den schönsten Almen im Vinschgau. Manche behaupten: Hier gibt es die besten Knödel. Von der Soyalm kann ein Abstecher auf die Elferspitz - ein prächtiger Aussichtsberg - gemacht werden. TOURENINFO: Das Auto parkt man am besten beim Parkplatz gegenüber vom Cafè Hölferle im Martelltal. Wanderer folgen dem Wegweiser 4/4b Richtung Soyalm. Der Weg führt recht steil empor, sodass man relativ schnell an Höhenmetern gewinnt. Hat man aber das steile Stück hinter sich gebracht, erreicht man eine Brücke mit einem Brunnen. Hinter der Brücke geht es noch ein kurzes Stück empor, bevor man zu wunderschönen Almenwiesen und dann direkt zur Almhütte der Soyalm kommt. Hier werden alle Mühen des Aufstiegs belohnt: Manche behaupten nämlich, dass es hier die besten Knödel im Vinschgau gibt. Bereits auf der Soyalm sieht man schon die Elferspitze und links davon das große Gipfelkreuz. Hinter der Soyalm folgen Wanderer dem ausgeschilderten Pfad quer durch die Wiese bevor er sich am Berghang hinter der Soyalm hinauf zum Sattel unterhalb der Elferspitz schlängelt. Der Pfad hier ist sehr schmal, zum Teil auch gesichert. Vorsicht, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier gefordert. Der Gipfel selbst ist eher ein Plateau mit einem großen Gipfelkreuz und Sitzgelegenheiten. Der Rückweg erfolgt über den Aufstiegsweg.


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Zur Morterer Alm und zum Zwölferkreuz Die Wanderung auf dem auf 2.512 Meter gelegenen Zwölferkreuz gehört mit Sicherheit zu den schönsten Wanderungen im Vinschgau. Es gibt mehrere Routen auf das Zwölferkreuz. Die am wenigsten bekannte ist jene von Burgaun im Martelltal zur Morterer Alm und hinauf auf das Zwölferkreuz. TOURENINFO: Beim Burgaunerhof im Martelltal zweigt links die mit Nr. 14 markierte Forststraße ab. Hier gibt es begrenzte Parkmöglichkeiten entlang des Wegs. Wanderer folgen dem Forstweg, der in leichtem Anstieg durch einen schönen Bergwald hinein ins Brandnertal führt. Der Weg schickt Wanderer teilweise in Kehren am steilen Waldhang hinauf zu den Almwiesen und schließlich zur Morterer Alm, eine der schönsten Almen im Vinschgau. Zudem ist die Morterer Alm auf 1.908 m bewirtschaftet. Gemütliche Wanderer folgen einfach dem Forstweg (Gehzeit ab Burgaun rund 2h). Bei der Morterer Alm halten sich Wanderer an das Hinweisschild Zwölferkreuz und wandern bis zu einer Hochebene mit Hochlandrindern, die dort im Sommer weiden. Dann biegt der Weg links ab und führt den Südhang empor zum Zwölferkreuz. Der Weg mündet am Grat in jenen Weg ein, der von der Latscher Alm hoch führt. Dann geht es den Grat entlang bis zum Gipfelkreuz auf 2.512 Meter. Das traumhafte Panorama belohnt alle Mühen des Aufstiegs mit einem Ausblick auf die Vinschger Bergwelt und ihren 3000er Gipfeln. Abstieg wie Aufstieg.

WANDERINFOS:

Dauer: 4 – 5 h Höhenmeter: ca. 900 hm Max. Höhe: 2.512 m

Tipp: Man kann das Zwölferkreuz auch von der Latscher Alm aus besteigen. Von der Latscher Alm (Auto kurz vorher parken) dem Hinweisschild „Zwölferkreuz“ Nr. 10 folgen. Mäßig steil geht es dann 2 – 2,5 Stunden bis zum Gipfelkreuz empor.

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Zu den Kofelraster Seen WANDERINFOS:

Dauer: etwa 6 h Strecke: 12,3 km Max. Höhe: 2.730 m Höhendifferenz: 1.070 hm Wegverlauf: Bergstation Tarscher Sessellift - Tarscher Almhütte - Nr. 1 - Untere Scheibenböden (2.000 m) - Nr. 15 - Kuperion Brunn (2.331 m) - Hohe-Dieb Scharte (2.610 m)- Kofelraster Seen (2.407 m) - Nr. 3 + 4 - Hoher Dieb (Gipfelkreuz Ulten 2.712 m). Abstieg wie Aufstieg.

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Die Tarscher Alm ist ein wunderbares Wander- und Bikeparadies. Eine landschaftlich großartige Bergtour führt zu den Kofelraster Seen am Vinschger Nörderberg. Die Fernsicht auf das Hasenohr und die OrtlerGruppe und auf die Ötztaler Alpen im Süden ist atemberaubend. TOURENINFO: Die Wanderung zum Hohen Dieb startet bei der Bergstation des Tarscher Sesselliftes. Hier können sich Wanderer bei der Tarscher Almlounge und der Tarscher Almhütte, die nur einen Steinwurf davon entfernt liegt, stärken. Der Wanderweg führt zunächst über Almenwiesen, die „unteren Scheibenböden“ bis zur Weggabelung Nr.15 - Kofelraster Seen - vorbei am Kuperion-Brunn (2.350 m) bis zur Weggabelung „Hohe Dieb Scharte“ auf 2.610 Meter. Von dort beginnt ein kurzer Abstieg und wenig später erblickt man in einem Kessel die zwei traumhaften Gebirgsseen. Erst auf dem Weg Nr. 3, dann auf dem Weg Nr. 4 geht’s weiter über einen breiten Rücken nach Süden zu den beiden Gipfeln des Hohen Diebes. Das linke Gipfelkreuz ist jenes auf Ultner Seite, rechts hingegen - auf Vinschger Seite - der höchste Punkt des Hohen Diebes auf 2.730 Meter.
Abgestiegen wird bis zur Weggabelung Nr. 15 „Hohe Dieb Scharte“ und über die Aufstiegsroute zurück zum Ausgangspunkt. Entweder man schaukelt mit dem Sessellift ins Tal bis zur Talstation des Sesselliftes (Parkplatz) oder man wandert zu Fuß hinunter.


© IDM Südtirol/Frieder Blickle

Tel. + 39 340 11 53 045

Bergrestaurant 1.940 m Tel. + 39 340 11 53 045 www.almlounge.it

Tel. +39 334 15 62 692

www.bogensport-suedtirol.com Tel. +39 335 73 61 041

ÖFFNUNGSZEITEN SESSELLIFT TARSCHER ALM Täglich: 9 - 12.30 Uhr & 14 - 18 Uhr bis 21. Oktober 2018 (witterungsabhängig)

Der Sessellift ist im Juli & August freitags bis 20 Uhr geöffnet!

Aktiv & Genuss Almen · Sessellift Tarscher Alm in Tarsch/Latsch www.bergbahnen-latsch.com · info@bergbahnen-latsch.com Tel. +39 0473 623 109


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Übers Niederjöchl auf den Zerminiger WANDERINFOS:

Dauer: 7 h (insgesamt) Tourenlänge: 19,5 km Höhendifferenz: 1.640 hm Max. Höhe: 3.109 m Wegverlauf: Bergstation St.Martin im Kofel - Weg Nr. 6 - Alpl St. Martin - Weg Nr. 6 Niederjöchl-Kreuz (2.731 m) - Richtung Zerminiger - rot-weiße Markierung - Vorgipfel Zerminiger Hauptgipfel Zerminiger (3.109 m) - Abstieg wie Aufstieg

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Der markanteste Gipfel des Vinschger Sonnenberges bietet einen grandiosen Rundblick. Obwohl er die 3000er Marke deutlich überschreitet, ist er meistens schneefrei und kann somit im Frühsommer sowie im Spätherbst noch gut bestiegen werden. TOURENINFO: Von Latsch geht es mit der Seilbahn hinauf nach St. Martin im Kofel. Von hier folgen Wanderer dem Wegweiser Niederjöchl. Nach einem recht steilen Wiesenweg, geht es durch den Wald ziemlich steil hinauf zum St. Martin-Alpl (1.940m). Hier links dem Wegweiser Zerminiger 6 folgen, leicht ansteigend bis zur Waldgrenze und weiter mäßig ansteigend erst an einer Hirtenhütte, später an einer zweiten Hirtenhütte mit Notunterstand vorbei bis zum großen Niederjöchlkreuz (2.731m). Nun in westlicher Richtung hinab zum Niederjöchl (2.662 m), dann auf Steig 6 um einen Geländerücken herum, stetig ansteigend in westlicher Richtung hinauf auf den Roßkopf (2.891m) und auf der Gegenseite wieder abwärts in eine breite Senke. Ab hier am felsigen, aber unschwierig zu begehenden Ostgrat, auf den Zerminiger (Vorgipfel) mit dem großen Holzkreuz (3.059m). Danach den Markierungen folgend, zum schmalen Blockgrat, den man leicht ansteigend aber problemlos bis zur Zerminiger Spitze (3.109m) folgt. Während vom Vorgipfel der Blick nach Süden einzigartig ist, sieht man von hier alle Dreitausender im Ötztaler Hauptkamm vor sich liegen. Abstieg: Entlang der Aufstiegsroute.


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Zur Kloster Alm WANDERINFOS:

Gehzeit: ab Karthaus ca. 2 h – 2,5 h Dauer insgesamt: 4:30 h Höhendifferenz: 830 hm Max. Höhe: 2.152 m Strecke: über 6 km

Tipp: Von der Kloster Alm kann man weiter zum Saxalbsee auf 2.482 Meter Höhe wandern (ab Kloster Alm gut eine Stunde). An einigen Stellen ist hier Trittsicherheit erforderlich.

Die Alm der einstigen Kartäuser Mönche ist renoviert worden und liegt ober Karthaus auf 2.152 Meter. Wanderer erleben Idylle pur. TOURENINFO: Das Auto auf dem großen Parkplatz in Karthaus parken und dem Fußweg Nr. 23 (am Feuerwehrhaus - Schild Klosteralm) folgen. Tipp: Mit Kindern kann man den leichteren aber deutlich längeren Forstweg nehmen. Der Weg Nr. 23 schlängelt sich erst durch Wiesen und später durch Lärchenwald steil empor, später kreuzt der Fußweg die zur Alm führende - bereits erwähnte - Forststraße. Zuletzt verlässt man den Wald und erreicht bald darauf – nach 2 bis 2,5 Stunden - die Kloster Alm auf 2.152 Meter. Die Familie Fritz umsorgt hier liebevoll die Gäste und tischt typische Südtiroler Gerichte auf. (Neue Stuben und Übernachtungsmöglichkeiten)

Vernagter Höfewanderung Tipp: Höfe mit Geschichte: Vom Tisenhof über den Raffeinhof bis zum Finailhof. Beim Finailhof soll einst im 15. Jhd. der Herzog Friedrich „mit der leeren Tasche“ Zuflucht gefunden haben und dafür einen kostbaren Silberbecher hinterlassen haben...

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Die Vernagter Höfewanderung startet im Schnalstal beim Parkplatz an der Staumauer des Vernagt-Sees (1.698 m). Wanderer halten sich an die Weg Nr. 2, der zum „Tisenhof“ auf 1.822 m (Jausenstation) führt. Von da dem Weg Nr. 7 vorbei am Raffeinhof folgen. Weiter geht es auf dem schmalen aber gut gesicherten Steig und Grasund Lärchenhänge querend hinein zum Finailhof auf 1.952 m. Der Finailhof ist das lohnende Ziel dieser Wanderung. Nach einer Stärkung auf der asphaltierten Zufahrt kurz abwärts, beim Wegweiser Nr. 8 „Marcheggtal“ Richtung Schnalser Talstraße wandern. Ein kurzes Stück rechts halten und dann links auf Weg Nr. 13A abbiegen, der zuerst zu einer Hängebrücke führt und dann zurück zum See, dem Ausgangspunkt.


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Wir freuen uns Sie auf unserem Hof begrüßen zu dürfen Veronika und Manfred Gurschler mit Familie


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Fotos: Angelika Ploner

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Der Almerlebnisweg im Pfossental WANDERINFOS:

Dauer: 3 h
 Tourenlänge: 9,4 km
 Start und Ziel: Vorderkaser Auf- und Abstieg: 420 hm Wegverlauf: Vorderkaser (1.693 m) - Mitterkaser (1.954 m) - Rableidalm (2.004 m) - Eishof (2.076 m)

Tipp: Der Erlebnisweg ist eine ideale Familienwanderung.

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Dem Pfossental sagt man nach, es sei wildromantisch. Ob dem so ist, dürfen Wanderer auf dem Almerlebnisweg nachspüren. Schautafeln und interaktive Elemente nehmen die Besonderheiten des Pfossentales - Flora, Fauna, Geologie und auch die Almwirtschaft – auf. TOURENINFO: Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz am Gasthaus Vorderkaser im Pfossental. Von hier aus startet der knapp 5 Kilometer lange Lehrpfad, der über seinen gesamten Verlauf mit Informationstafeln ausgestattet ist. Die erste Schautafel ist der Geschichte des Pfossentales und der Käseherstellung gewidmet, bei der man beim Vorderkaser persönlich zuschauen kann. Vom Vorderkaser geht es stetig bergan steigend durch das Tal zum Mitterkaser. Auf dem Mitterkaser können das Modell einer Butterschleuder, Auszüge aus einem alten Almenbuch und ein instand gesetzter Waal bestaunt werden. Dann wandert man weiter in Richtung Rableidalm. Mit dem dort aufgestellten Fernrohr kann man nach Steinwild in den Felswänden Ausschau halten oder einfach nur die Bergwelt rundum genauer betrachten. Weiter geht’s zum Eishof (2.096 m). Alle Höfe bieten Almköstlichkeiten zur Stärkung und zum Genuss. Auf demselben Weg geht es wieder zurück. Wer noch nicht müde ist, kann in rund 2 Stunden weiter zur Stettiner Hütte (2.875 m) wandern.


Wir freuen uns, Sie schon bald begrüßen zu dürfen! Ihre Familie Kofler

Pfossental – Schnalstal Tel. +39 0473 421 652 Tel. & Fax: +39 0473 679 230 www.jaegerrast.com

Unsere hofeigene Käserei bietet das ganze Jahr über verschiedene Käsesorten auch zum Verkauf an.

Foto: Alex Filz, Tappeiner Verlag

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Von Katharinaberg bis nach Unterstell WANDERINFOS:

Dauer: 2 – 3 h Strecke: 7 km max. Höhe: 1.514 m Aufstieg: 418 hm Abstieg: 370 hm Alternative Wandertour Wandern am Sonnenberg: Bergstation Seilbahn Unterstell - Gasthof Unterstell 24b - Galmeinhof - Nr. 24 Meraner Höhenweg - Pirchhof - zurück Galmeinhof - Innerforch - Nr. 24 - Meraner Höhenweg - Gasthof Lint - Patleid - Nr. 10 - Nr. 10a - Bergstation Seilbahn Unterstell

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Die Bergbauernhöfe hoch ober dem Schnalstal klammern sich an den steilen Berghang - an ihnen vorbei führt diese Etappe des Meraner Höhenweges: von Katharinaberg im Schnalstal nach Unterstell/Naturns.

TOURENINFO: Von Naturns geht’s mit dem Linienbus nach Katharinaberg.(Abfahrtszeiten siehe Internet: https://www.sii.bz.it/de/siitimetablesquery). Von der Bushaltestelle aus wandert man dort auf asphaltierter Straße bergauf und zweigt rechts, der Beschilderung Nr. 10A folgend auf einen Wiesenpfad ab, der auf den Meraner Höhenweg führt. Man bleibt auf Weg Nr. 24 und geht in Richtung Bergstation Unterstell. Die Strecke führt über schmale Waldwege, geschotterten Fahrwege, durch Wiesen und Wälder bis nach Unter-Perfl, später vorbei am Bauernhof Wand bis nach Kopfron und den Wegweiser Richtung Unterstell Naturns folgend bis zum Hofschank Wald.
Der Höhenweg führt nun zur Jausenstation Inner-Unterstell. Das nun auf dem Naturnser Sonnenberg verlaufende Teilstück verläuft fast eben bis zum Linthof, wo man den Meraner Höhenweg verlässt und dem Steig Weg Nr. 10 abwärts in Richtung Naturns/Bergstation Unterstell folgt. Der Markierung folgend geht’s abwärts bis zum Gasthaus und der Bergstation der Seilbahn Unterstell, die die Wanderer wieder zurück ins Tal bringt.



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Aschbach - Vigiljoch Naturnser Alm WANDERINFOS:

Strecke: 11,3 km Höhendifferenz: 700 hm Dauer: 4 h Wegverlauf: Mit dem Zug nach Rabland - Seilbahn Aschbach Bergstation - Nr. 28 Vigiljoch - St. Vigilius Kirche - Nr. 9 - Hochwarth/Naturnser Alm - Nr. 9a - Naturnser Alm - Nr. 27 - Siebenbrunnen - Nr. 28 - Aschbach Bergstation - Rabland

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Ein Klassiker ist jene Wanderung, die von Aschbach zum Vigiljoch, weiter zur Naturnser Alm und wieder zurück nach Aschbach führt. Auch mit gehfreudigen Kindern ist diese Rundwanderung eine lohnende. TOURENINFO: Man kann mit der Vinschger Bahn nach Rabland fahren und dort vis a vis in die Seilbahn Aschbach einsteigen. Die Seilbahn schaukelt Wanderer bequem bis auf 1.362 Meter hinauf. Von Aschbach, einem kleinen, urigen Weiler führt erst der Weg mit den Markierungen Nr. 27 und 28, später der Wanderweg mit der Nr. 28 bis auf das Vigiljoch auf 1.740 Höhenmeter. Dort erwartet die Wanderer ein herrlicher Rundblick in den Meraner Raum bis hin zu den Ultern Bergen. Vom Vigiljoch ausgehend folgen Wanderer dem Weg Nr. 9, überqueren eine hochalpine Anhöhe, die fast auf 2.000 m liegt. Von dort führt der Weg Nr. 9A zur Naturnser Alm mit Blick auf den Naturnser Sonnenberg. Zurück geht es auf dem Weg mit der Markierung Nr. 27 durch Fichten- und Lärchenwald den sogenannten „Siebenbrunner Wald“, der fortwährend leicht absteigend hinunter bis zur Bergstation der Aschbacher Seilbahn führt. Ins Tal bringt die Wanderer wieder bequem und schnell die Seilbahn Aschbach. Und mit der Vinschger Bahn geht es zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.


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Direkt an der Rablander Haltestelle der Vinschgerbahn GANZJÄHRIG IN BETRIEB Ab 1. Mai bis 15. Oktober durchgehend von 8 bis 19 Uhr Ab 16. Oktober bis 31. März halbstündlich von 8 bis 12 und von 13 bis 18.30 Uhr (ab 1. April bis 19 Uhr)

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Zum Hochganghaus WANDERINFOS:

Ausgangspunkt: Talstation des Sessellift von Algund/Vellau in Mitterplars Höhendifferenz: 350 hm Dauer: 2:20 h

Tipp: Aufstieg zur Leiteralm von Vellau über Wanderweg 25 in rund 1:45 Std.

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Fast schon nostalgisch ist eine Fahrt mit dem Sessel- und Korblift in Algund/Vellau. Das Ziel dieser Wanderung, das Hochganghaus ist gleichzeitig Ausgangspunkt für alpine Wanderungen auf die Gipfel der Texelgruppe. TOURENINFO: Start ist die Talstation des Sesselliftes Algund/Vellau (464 m). Hier kann auch das Auto geparkt werden. Der Sessellift bringt die Wanderer nach Vellau. Dort geht es mit dem Korblift weiter bis zur Bergstation. Fast schon nostalgisch mutet eine solche Fahrt mit dem Korblift an: In jedem Fall ein Erlebnis. Wanderer halten sich an die Wegweiser „Leiteralm“. Diese liegt auf 1.522 Höhenmetern und ist recht bald erreicht. Von der Leiteralm geht es zu Fuß weiter auf dem Weg mit der Markierung 24, ein Teilstück des Meraner Höhenweges. Weiter geht es durch schattigen Wald hinauf zur Mittleren Kuhalm auf 1.633 Meter und dann die Waldhänge westwärts querend hinüber zum Hochganghaus auf 1.839 Meter. Ab Leiteralm haben Wanderer das Ziel Hochganghaus in rund eineinhalb Stunden erreicht. Das Hochganghaus ist ein ideales Ausflugsziel. Brettlmarende oder traditionelle Hüttenkost warten auf hungrige Wanderer. Außerdem bietet das Schutzhaus auch Übernachtungsmöglichkeiten. Rückweg: Zurück geht’s auf dem gleichen Weg und gegebenenfalls von der Leiteralm auf dem Weg Nr. 25 geradeaus nach Vellau absteigen und mit der Bahn hinunter nach Algund fahren. Wandermöglichkeiten vom Hochganghaus aus: Hochgangscharte auf 2.455 Höhenmeter oder Wanderung zu den Spronser Seen.



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Fotos: Gianni Bodini

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Der Marlinger Waalweg WANDERINFOS:

Ausgangspunkt: Töll Länge: 12 km Dauer: ca. 3 h (pro Richtung)

Wichtige Hinweise: Gemütlicher Spazierweg, auch für Kinder geeignet, gut beschildert, ideal im April, Mai und im Herbst. Es besteht auch die Möglichkeit, den Rückweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus/Bahn) zurückzulegen, oder nur einen Teilabschnitte des Waalweges zu gehen (Zuund Abgänge bei Tscherms und Marling).

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Der Marlinger Waalweg zählt mit seiner Länge von 12 km zu den längsten Waalwegen in Südtirol. Vor rund 250 Jahren wurde er erbaut und fließt noch heute größtenteils offen dahin. Er beginnt bei der Töll, verläuft oberhalb der Dörfer Forst, Marling und Tscherms und endet in Oberlana. Er ist besonders für Familien lohnend. TOURENINFO: Ausgangspunkt ist die Töll, mit einer guten Verbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und Bahn) und einem Parkplatz. Hier nimmt der Marlinger Waalweg seinen Anfang. Dem Wegweiser folgend geht es etwas abenteuerlich los: Felsig und schroff beginnt der Marlinger Waalweg, weil er am Hang des Marlinger Berges verläuft. Nach diesem Teilstück eröffnet sich ein wunderschönes Panorama über den Meraner Raum und die Felsen werden von Wiesen, Apfelgärten und Weinbergen abgelöst. Bei Marling wurde ein Teil der Route zum Wandererlebnispfad ausgebaut: Hier finden Wanderer verschiedene Schautafeln zu Naturdenkmälern, Flora und Fauna des Nörderbergs, sowie einige Kunstwerke am Wegesrand. Bei Marling führt ein Weg hinunter zum Bahnhof von Marling, von dort kann die Rückreise bis zur Töll unternommen werden oder man wandert weiter in Richtung Lana. Der Wanderweg verläuft weiter nach Tscherms, wo das Schloss Ledensberg umrundet wird bis zum Eingang des Ultentals. Oberhalb von Lana führt der Weg dann bergab ins Dorf. Eine Einkehr im Braugarten Forst ist der perfekte Abschluss für einen gelungenen Wandertag.


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