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Nr. 7 (322) 05.04.18 I.P. 14 Jg.

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05.04.18

/INHALT/ 3

Kommentar Wasserstoff Lösung für den Marmortransport? Seite 6

Foto: Erwin Bernhart

Foto: Erwin Bernhart

Inhalt

Vinschgerwind 7-18

In Morter ist man enttäuscht über die Untätigkeit der Vize-BM. Seite 5

Partschins: Die fleißigen Vertreter der Süd-Tiroler Freiheit

Seite

4

Aus dem Gerichtssaal: Der Wolf als Wahlkämpfer

Seite

4

Mals: Es geht in Richtung Enteignung

Seite

5

Kommentar: Die Aushöhlung des Krankenhauses Schlanders

Seite

5

Meran/Vinschgau: Qualitätssiegel für KosmetikerInnen

Seite

8

Rabland: Was ist am Schulareal machbar?

Seite

9

Vinschgerwind-Interview: hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser

Seite 10

Leserbriefe

Seite 12

Schlanders: Jagd-gelebter Umweltschutz

Seite 14

Burgeis: Die Musikkapelle Burgeis und die Melager Alm

Seite 15

Graun: LH Arno Kompatscher in Graun..

Seite 16

Menschen: Hildegard Kuntner Held - Schluderns/Basel

Seite 17

Lana/Vinschgau: „Feine Ideen“ in der Meraner Mühle

Seite 18

Vetzan: Frühlingserwachen in der Gärnterei Schöpf

Seite 19

Langtaufers/Glurns/Reschen: Vinschger SängerInnen glänzen

Seite 20

Mals/Prad: Händedruck im Malser Rathaus

Seite 24

Wanderungen: Algunder Waalweg - Waalweg von Staben nach Tschars

Seite 25/29

Partschins/Algund: Konzert im Zeichen des 200-Jahr-Jubiläums

Seite 28

Taufers i.M.: „Dur und schräg“ bei Tauferer Wirtshausmusikanten

Seite 28

Kultur: Alles hat seine Zeit - Ausstellung im Kloster Marienberg

Seite 32

Naturns: Luftiges Frühjahrskonzert

Seite 35

Sonderthemen: Frühjahrsmode II - Bauen mit Experten

ab Seite 36

Nationalpark Stilfserjoch: Bartgeierreport 2017

Seite 50

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Die Reichen Die Neue Südtiroler Tageszeitung hat kürzlich einige Daten über das Einkommen der Südtiroler veröffentlicht. Mit einem Durchschnittseinkommen von 23.450 Euro (2016) liegt die Region Trentino Südtirol italienweit an zweiter Stelle. Die Tageszeitung hat aus dem Datenwust des Finanzministeriums die Einkommen von mehr als 120.000 Euro herausgefiltert und nach Gemeinden in Südtirol geordnet. Demnach sitzen die Pfeffersäcke in Bozen. Denn dort sind es fast 1300 Leute, die im Jahr 2016 mehr als 120.000 Euro verdient haben - im Schnitt sogar 203.000 Euro. In Meran sind 492 Leute die im Schnitt 198.000 Euro verdient haben. Nach Brixen, Bruneck, Eppan, Lana, Ritten, Leifers... wird als erste Vinschger Gemeinde Schlanders angeführt. 63 Leute haben dort im Schnitt 237.000 Euro verdient, in der Tourismushochburg Naturns haben 37 Leute im Durchschnitt 180.000 Euro verdient. In Latsch sind es 27 (Durchschnitt 169.000 Euro), in Partschins 26 (Durchschnitt 178.000 Euro), in Mals 24 (Durchschnitt 178.000 euro), in Prad 22 (Durchschnitt 174.000 Euro), KastelbellTschars 16 (Durchschnitt 216.000 Euro), in Laas 13 (196.000 Euro), in Schnals 8 (Durchschnitt 246.000 Euro), in Stilfs 7 (142.000 Euro), in Graun sind es 6 (Durchschnitt 178.000 Euro), in der Kleingemeinde Plaus sind es ebenfalls 6 (Durchschnitt 198.000 Euro) und in Schluderns sind es 4 Personen, die mehr als 120.000 Euro (im Durchschnitt 162.000 Euro) auf der Steuererklärung für das Einkommen von 2016 angegeben haben. Neidfrei sind Glurns, Martell und Taufers.

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4 /POLITIK/

Vinschgerwind 7-18

Wind - online

Aus dem Gerichtssaal

Zurzeit kommt der Wolf nicht mehr aus den Schlagzeilen. Wohl auch wegen der bevorstehenden Landtagswahlen. Besonders eifrig an der WolfFront kämpft der Landesrat Schuler. Die von ihm aufgelegte Petition hat bereits über 20.000 Unterschriften erhalten. Wir glaubten schon, seinen Einsatz gegen den Wolf ähnlich kommentieren zu können wie jenen gegen den „Malser Weg“, als er glaubte, mit Strafantrag gegen den Buchautor Alexander Schiebl und dessen ihm nicht genehme Meinung über landwirtschaftliche Monokulturen vorgehen zu sollen. Um diese gerichtliche Initiative ist es übrigens merkwürdig still geworden; auch die angebotene Wette, dass alles wie das Hornberger Schießen enden würde, hat bis heute niemand angenommen! Doch Schiebl beiseite, in der Wolf-Geschichte scheint mir Schuler’s Standpunkt richtig zu sein. Denn es macht wirklich keinen Sinn, die auf den Bergalmen frei weidenden Schafe, Ziegen und Kälber durch Elektrozäune, Pferche oder Hunde schützen zu wollen. Zudem wäre der Aufwand, der dafür zu treiben wäre, unverhältnismäßig, von fraglichem Erfolg und landschaftlich eine Faust auf’s Auge. Der dem Artenschutzabkommen und der EU-Richtlinie für Bär und Wolf zugrundeliegende Gedanken scheint mir Ausdruck jener „Bambi-Mentalität“ zu sein, welche bei vielen Städtern verbreitet und Ausdruck einer verklärten Sicht der Natur ist. Denn in der Wildnis herrscht nun einmal täglich Gewalt, und Naturfreunde sollten sich davor hüten, zu Naturfremden zu werden! Deshalb müssen wir nicht gleich zu einem „wolffreien“ Land werden, wohl aber muss die Möglichkeit zu einem „Monitoring“ und auch zu einer gezielten „Entnahme“ von Raubtieren gegeben sein, und zwar auch außerhalb von Wahlzeiten! Peter Tappeiner Rechtsanwalt

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Wenn am Sonntag Landtagswahlen wären, welcher Partei würden Sie Ihre Stimme geben? Neue Umfrage: Soll über die Schrägbahn in Laas, die bald 100 Jahre alt wird, weiterhin Marmor transportiert werden?

35,2 % SVP 20,4 % GRÜNE 14,8 % 5 STELLE 13 % FREIHEITLICHE 9,3 % SÜD-TIROLER FREIHEIT 5,6 % BÜRGERUNION 1,9 % PD

Das Feld der Opposition Partschins - Der Gemeinderat in Partschins stand jüngst im Zeichen der Opposition, genauer der Süd-Tiroler Freiheit. Das Vakuum auf der Seite des Umweltschutzes nutzen die zwei Gemeinderäte geschickt. Mit zwei Anfragen. Vor allem mit einem klugen Beschlussantrag sorgte die STF für Diskussion. Gertraud Gstrein und Dietmar Weithaler von der Süd-Tiroler Freiheit: „Wiederverwendungszone“ im Recyclinghof

Foto: Erwin Bernhart

Der Wolf als Wahlkämpfer

05.04.18

von Erwin Bernhart

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er Beschlussantrag „zur Förderung einer „Wiederverwendungszone“ für noch gebrauchsfähige Produkte und Gegenstände im Wertstoffhof von Partschins“, eingereicht bei der Ratssitzung am 27. März von den STF Gemeinderäten Dietmar Weithaler und Gertraud Gstrein, hatte eine Vorgeschichte. Man habe die Thematik bereits in der Umweltkommission besprochen, sagte Weithaler zur Erklärung des Beschlussantrages. In Klausen etwa werde eine solche Wiederverwendungszone bereits praktiziert, auch in Marling, man solle sich das anschauen - vielleicht auch mit den Umweltausschüssen aus den benachbarten Gemeinden. Gstrein sagte, dass der Amtsdirektor für Abfallwirtschaft von der Idee angetan und dass für die Umsetzung Fördergeld möglich sie. Tobias

Nischler (SVP) befürwortete den Antrag. Dann wurde zernörgelt. Birgit Egger Ladurner störte die Formulierung „...und in weiterer Folge umzusetzen.“ Man solle das mal überprüfen. Regina Österreicher verwies auf die Kleiderstube, die bereits gut funktioniere. Karl Moser und Ulrich Schweitzer verweisen darauf, dass eine „Wiederverwendungszone“ von den Bauhofmitarbeitern betreut werden müsse. Das sei schwierig und wohl kaum machbar. Es war Walter Laimer der eine Lanze für die Vorgespräche brach: „Ihr warts euch in der Umweltkommission einig. Einer Kommission muss schon ein Stellenwert gegeben werden.“ VizeBM Luis Forcher, der die Ratssitzung leitete, sagte: „Ich muss die Mitarbeiter im Recyclinghof schützen. Ich sehe das Vorhaben als sehr schwierig.“ Evelyn Tappeiner Weithaler sagte, dass durch-

aus Bedarf für eine derartige Zweiverwertung gegeben sei. Sie regte an, dass die Bezirksgemeinschaft dafür zuständig sein könnte. Mit Partner könnte das leichter gehen, pflichtete Dietmar Weithaler dem bei. Zudem könnte man als „Vorwärmprogramm“ den Vorschlag aus dem Recyclinghof bereits jetzt aufgreifen, eine Pinwand nämlich. Im Beschlussantrag wurde dann „die Umsetzung“ aus dem Text rausgenommen und er wurde, mit einer Gegenstimme, angenommen. Die zwei Anfrage betrafen die einmal „Speed-Check Boxen“ in Partschins (20.000 Euro habe man 2017 eingenommen bei 405 Strafen) und die „Prävention gegen Elektrosmog“ (Untersuchungen dazu gebe es keine, aber es gebe einen Immissionskataster und bei Neubauten werde die Thematik berücksichtigt - für Informationen sei das Bauamt zuständig.


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Vinschgerwind 7-18

/POLITIK/ 5

Morter/Latsch

„Teibelen“ im Jugendraum inige Jugendliche und deren Eltern in Morter sind irritiert und enttäuscht. Und zwar darüber, dass sich die Gemeindeverwaltung im allgemeinen und die für Jugend zuständige Referentin Sonja Platzer nicht bewegen. Zur Vorgeschichte: Der im fernen Jahr 1993 erstmals eröffnete Jugendraum, der sich im Besitz der Pfarre Morter befindet, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich und er ist mittlerweile in einem desolaten Zustand. Schimmelbildung an den Wänden, abbröckelnder Putz, es „teibelet“. Im vergangenen Jahr hat sich eine aktive Gruppe von Jugendlichen zusammengefunden, die den Jugendraum wieder als Treffpunkt nutzen möchte. Es hat sich gezeigt, dass es vor allem im Winter wichtig ist, einen solchen Jugendtreff zu haben. Unterstützt werden die Jugendlichen von vielen Eltern. Am 8. Dezember haben mehrere Jugendliche einen Brief an die Gemeindeverwalter geschrieben, unterzeichnet auch von Eltern, in dem sie um Unterstüt-

Fotos: Erwin Bernhart

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Enttäuschung in Morter: Eltern und Jugendliche vor dem Jugendtreff. rechts: Der Putz bröckelt, Feuchtigkeit und Schimmel im Jugendraum zung bitten „für die Sanierung und Aufwertung des Raumes“. Überschlägig bräuchte es rund 18.000 Euro. Ein bescheidener Ansatz, angesichts auch der Investitionen, die die Gemeinde Latsch in anderen Fraktionen, vor allem in Latsch, für die Jugend tätigt. Eine erste Besprechung auch mit der Jugendreferentin Platzer erfolgte anfangs Jänner. Eine detaillierter Kostenaufstellung

wurde da vereinbart. Ende Jänner lag diese vor und belief sich auf rund 46.000 Euro, eine Maximalsanierung. Mittlerweile wurde eine kontrollierte Raumlüftung eingebaut, um zumindest den Geruch, die Luftfeuchtigkeit und die Pilzsporen in den Griff zu bekommen und den Jugendlichen einen Aufenthalt erst zu ermöglichen. Die Kosten dafür übernahm die Pfarrei und die Eltern

haben in Eigenregie allerhand beigesteuert und hergerichtet. Enttäuscht ist man nun vor allem auch darüber, dass bei der letzten Gemeinderatssitzung kein Wort über den Jugendtreff in Morter verloren worden ist, geschweige denn Geldmittel vorgesehen wurden. Weder eine Zu- noch eine Absage habe man bisher von der Morterer Referentin Platzer erhalten. „Wir sollen nach Latsch oder nach Schlanders fahren“, sagen die Jugendlichen. Diese Aufforderung sei auch so gesagt worden. Dabei wäre der Jugendtreff in Morter vorhanden, die Pfarrei hat sich bereit erklärt, den Jugendraum zur Verfügung zu stellen. Wir hätten uns erwartet, dass sich jemand in der Gemeinde für die Renovierung einsetzt, sagen die Jugendlichen. Wir haben aber bisher keine klaren Antworten bekommen. „Wir hängen in der Luft.“ Demnach „teibelet“ es nicht nur im Jugendtreff von Morter sondern auch in der politischen Vertretung. (eb)

Kommentar/Schlanders/Vinschgau

Enteignungsverfahren

Krankenhaus wird ausgehöhlt

J

W

osef Thanei, der per Gerichtsverfahren feststellen hat lassen, dass er beim „Bunkersteig am Mitterwaal“ zwiwchen Tartsch und Mals uneeingeschränkter Eigentümer ist ( Vinschgerwind Nr. 5), wird sich warm anziehen müssen. Denn mit der Entscheidung Nr. 45 vom 13. März 2018 hat die Generalsekretärin Monika Platzgummer Spiess den Geometer Ernst Gruber beauftragt, einen Teilungsplan zu erstellen. Und mit der Ausarbeitung der Unterlagen für das „ordentliche Enteigungsverfahren“. Bereits am 13. Dezember 2017 wurde Karl Zeller „mit der Prüfung der Rechtslage und der möglichen weiteren Vorgehensweise“ beauftragt. Laut diesem Gutachten sei eine Enteignung urbanistisch möglich und „es erscheint zielführend, den

Foto: „Wind“-Archiv

Mals/Tartsch

Fußweg zu enteignen“, heißt es im Entscheid. Damit greift man in der Gemeinde Mals zu einer ultima ratio in freiem Gelände. Gelingt das Enteignungsverfahren, ist es ein Wink mit dem Zaunpfahl, damit ja niemand auf die Idee komme, seinen bisher mit Durchgang benutzen Grund schließen zu wollen. (eb)

er in Rom Dezentralisierung, Föderalismus und Autonomie fordert, in Südtirol aber Zentralisierung fördert, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Die Zentraliserungstendenzen werden gerade in der Sanität schmerzlich gespürt - von den Sanitätsangestellten wie auch von der Bevölkerung. Die Befürchtungen, das Krankenhaus Schlanders langsam ausbluten zu lassen, stützen sich darauf, dass die geforderten Primariate nicht neu ausgeschrieben werden. In der Chirurgie etwa. Es besteht auch die Befürchtung, dass beim Pensionsantritt von Anästhesieprimar Anton Theiner das Primariat und die Funktion des ärztlichen Leiters für das Krankenhaus Schlanders ebenfalls pensioniert und nach Meran ausgelagert werden. Der Standort Schlanders würde damit enorm geschwächt. Denn die Primare im Krankenhaus Meran werden eher ein Interesse daran haben, dass Jung-Ärzte an den Standort Meran gebunden werden. Das Hemd ist bekanntlich näher als der Rock. Ein Krankenhaus - zwei Standorte ist schön gesagt, bedingt vermutlich aber auch, dass einer dieser Standorte verkümmert. In diesem Fall das Krankenhaus Schlanders. Wollen wir, wollen die VinschgerInnen, dass in Zukunft im Krankenhaus Schlanders nur noch elementare Dienste angeboten werden? Dass das Krankenhaus zu einem Polyambulatorium degradiert wird? Themen bei den Landtagswahlen im Herbst könnten auch diese Fragen sein. Es müssen nicht Bär und Wolf dominieren, sondern die künftige Gesundheitsversorgung. Welche steuergeldfinanzierte Sanität wollen wir? (eb)


6 /TITEL/

Vinschgerwind 7-18

05.04.18

Explosiver Wasserstoff

Laas/Göflan/Bozen - Wie geht es beim Marmortransport weiter? Die Fronten werden offensichtlich aufgeweicht, der Kampf um die Schrägbahn scheint in Laas zu erlahmen. Seit Georg Lechner bei der lasa marmo operativ kaltgestellt ist, fehlen Kraft und Visionen. Derweil versuchen Emissäre der Landesregierung zu vermitteln und Vorschläge zu verhandeln. von Erwin Bernhart

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it der Schneeschmelze, mit dem Langes bricht am Göflaner Wantlbruch die Zeit des Marmorabbaues an. Burkhard Pohl und seinen Marmormannen sind schneearme Winter lieber als der heurige schneereiche. Je früher der Schnee am schattigen Wantlbruch verschwindet, desto eher kann mit dem Abbau begonnen werden. Bei Landesrat Arnold Schuler ist es eher umgekehrt. Als Zuständiger für die Forststraßen hat Schuler seit 2013 jährlich eine provisorische Genehmigung für den Abtransport über die Straße nach Göflan ausgestellt. Der schneereiche Winter heuer kommt Schuler entgegen. Denn er möchte im heurigen Wahljahr den vertrackten gordischen Knoten - die Frage des Abtransportes - durchschlagen. In Schlanders, in Laas und in Göflan herrscht gespanntes Warten. Denn noch sind die Lösungsvorschläge von Schulers Ressort nicht besiegelt. Deshalb sind alle Akteure, mit denen der Vinschgerwind gesprochen hat, zugeknöpft. Die Vorschläge sollen vorerst intern verdaut werden - in der lasa marmo, in der Göflaner Marmor GmbH, in den Fraktionen, in den Gemeinden. Schuler selbst wirbt um Verständnis dafür, dass man in einer „delikaten Phase“ sei. Das ambitionierte Ziel sei es, die Geschichte rund um den Marmortransport zu regeln. „Sonst haben wir jedes Jahr diesselbe Diskussion“, sagt Schuler. Es gebe konkrete Vorschläge. Eine Voraussetzung sei, dass die Schrägbahn als Tranportmittel erhalten bleiben solle. Mehr ist Schuler nicht zu entlocken. Der BM von Laas Andreas Tappeiner kann nur auch bisher Gesagtes wiederholen. Für ihn sei der langfristige Erhalt der Schrägbahn Grundvoraussetzung. Und es

müsse zu einer Kostenneutralität beim Abtransport kommen, damit die leidige Wettbewerbsverzerrung vom Tisch sei. Der BM von Schlanders Dieter Pinggera sagt, dass man auf einen Termin mit dem Landesassessorat von Schuler warte. Für Pinggera ist der Eckpfeiler für Verhandlungen, dass es zwei getrennte Transportlösungen geben müsse. Über die Hoheit, wie diese Transporte organisiert werden, könne man durchaus reden. „Unserem Unternehmer muss eine auch ökonomisch annehmbare Lösung bis zum Ende der Konzessionszeit geboten werden“, sagt Pinggera. Ihm sei wichtig, dass Rechtssicherheit und ökonomische Sicherheit herrschen werde. „Wir sind seit eh und je an einer Befriedung in der Transportfrage interessiert“, sagt Pinggera. Man mag die Lösung an der Marmorfront bezeichnen wie man will - es ist die wirtschaftspolitische Königsklasse. Die zu befriedenden Akteure sind dermaßen ineinander verstrickt - vertraglich gebunden, mit Auflagen versehen, mit teils unterschiedlichen wirtschaftlichen und umwelttechnischen Interessen, in Gerichtsstreitigkeiten verheddert, mit Animositäten behaftet - dass es schier unmöglich erscheint, eine Einigung erzielen zu können. Auf der einen Seite sind es die Verpächter der Marmorkonzession, die Fraktionen Laas und Göflan, die einen guten Pachtschilling aus dem Marmorabbau beziehen. Während die Göflaner (mit Beteiligung der Agrargemeinschaft „Göflaner Alm“ und der Gemeinde Schlanders) 2017 insgesamt netto 367.000 Euro zwischen Pacht und Abtransport einstreichen konnten, hat die Fraktion Laas rund 330.000 Euro (2. Halbjahr 2016 und 1. Halbjahr 2017) an Pacht und Transport eingenommen. Ein beneidenswertes und exklusives Einkommen für die Fraktionen.

Auf der anderen Seite sind es die Bruchbetreiber. Auf Laaser Seite holt die lasa marmo den kostbaren Stein aus dem Weißwasserbruch und am Göflaner Wantlbruch ist es die Göflaner Marmor GmbH von Burkhard Pohl. Der Abtransport ist für beide kostenmäßig eine relative Geschichte. Der Stein wird in die Welt teuer verkauft, geschnitten oder gar in ganzen Blöcken. Hauptsache der Marmor wird ohne große Schwierigkeiten in die jeweiligen Verarbeitungsstätten gebracht. In Laas organisiert den Transport die lasa selbst. Im vorigen Jahr ist rund ein Drittel des abgebauten Marmors mit LKW über Tarnell ins Laaser Werk gebracht worden. Für „Übergrößen“, also für rund 30-Tonnen-Blöcke, die die Schrägbahn nicht derpackt, wurden Ausnahmegenehmigungen erteilt. In Göflan wird dieses Verhalten mehr als zur Kenntnis genommen. Denn die lasa beraubt sich durch den Transport über die Straße zunehmend des schlagenden Arguments der Wettbewerbsverzerrung. Göflan selbst lebt die gesamte Abbausaison hindurch von der Ausnahmeregelung zum Abtransport. Jedes Jahr aufs Neue. Die lasa marmo, die Lechner Marmor AG und der Tafratzhofbauer Johann Gurschler laufen gegen diese Ausnahmeregelung jedes Jahr gerichtlich Sturm. Ein Gipfeltreffen der Rekurse findet voraussichtlich am 18. April vor dem Staatsrat statt. Dort sollen gleich mehrere Rekurse, die meisten den Abtransport betreffend, verhandelt werden. Wenn nicht inzwischen eine für alle annehmbare und unterschriebene Lösung gefunden sein wird. Schuler hat seinen Ressortdirektor Klaus Unterweger vor einiger Zeit in den Vinschgau entsandt. Begleitet wurde er vom ehemaligen Generalsekretär des Landes Hermann Berger. Getroffen haben sich die beiden Emissäre aus Bozen mit


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Vinschgerwind 7-18

/TITEL/ 7

Foto: Erwin Bernhart

Der Lösungsvorschlag von Seiten des Landes für den Marmorabtransport - „Wasserstoffbetriebene LKW und Gründung eines für den Transport zuständigen Konsortiums“ - wird derzeit in den Gremien der betroffenen Akteure diskutiert

den Schlandersern und mit den Laasern. Der Göflaner Fraktionssekretär Georg Sagmeister ist sich nicht sicher, was die beiden eigentlich wollten. Eine zentrale Frage war, ob für die Fraktion Göflan und für die Gemeinde Schlanders, die von BM Pinggera vertreten war, in Frage käme, den Vertrag mit dem Bruchbetreiber ändern zu wollen. Die Antwort war, dass damit Burkhard Pohl einverstanden sein müsse. In Laas sind Unterweger und Berger mit BM Andreas Tappeiner und den Fraktionspräsidenten Oswald Angerer zusammengetroffen. Einziges Thema war, herauszufinden, welcher Weg für Laas gangbar sei. Tappeiner sagt dem Vinschgerwind, dass sein Vorschlag immer noch der sei, dass es beim Abtransport entweder eine Ausgleichszahlung geben müsse oder es soll ein Konsortium gebildet werden, welches den Abtransport für beide Brüche übernimmt. Dann könne man einen Kostenmix erstellen und aufteilen. Damit könnten beide Transportwege bleiben und es wäre die Wettbewerbsverzerrung weg. In Laas und in Schlanders spricht man über das Gerücht, dass wasserstoffbetriebene LKW eingesetzt werden könnten. Schuler sagt, dass das ein konkreter Vorschlag sei. BM Pinggera sagt, dass es für Schlanders einerlei sei, ob Elektro-, Wassserstoff- oder Eurodiesel-6-LKW eingesetzt werden. BM Tappeiner sagt, dass für ihn

wasserstoffbetriebene LKW für die ohnehin getätigten Fahrten von rund einem Drittel des Abbaues durchaus gut gehen können. Allerdings müssen die restlichen zwei Drittel weiterhin über die Schrägbahn ins Tal gebracht werden. Oswald Angerer schätzt die Lage so ein: Die lasa marmo werde sich den Fahrten mit LKW nicht verschließen. Er selbst sei für die Schrägbahn. Man könnte auch die Zugelen am oberen Geleis und auch die Schrägbahn auf Wasserstoff umrüsten. Allerdings habe man in der Vergangenheit in Laas alle Augen für die Sondergenehmigungen zugedrückt, schließlich hat die lasa rund 60 Arbeitsplätze. Die Augen zugedrückt hat auch die Fraktion Laas. Denn die Straße vom Bruch bis Tarnell gehört der Eigenverwaltung Laas, von Tarnell bis ins Dorf ist sie eine Gemeindestraße.

sortium, an dem die Gemeinden Laas und Schlanders und die Fraktionen Göflan und Laas beteiligt sind, organisiert den MarmorAbtransport: LKW für Göflan - und für Laas jene rund 120 Fahrten Ausnahmegenehmigungen. Eingesetzt werden soll Wasserstofftechologie für LKW. Deshalb wird im Konsortium auch das Land vertreten sein, um mit einem Wasserstoff-Pilotprojekt und möglicherweise mit Geldern aus entsprechenden EU-Töpfen dieser Technik auf die Sprünge zu helfen. Das Konsortium pachtet auch die Schrägbahn. Die Kosten insgesamt werden den abgebauten Kubikmetern Marmor gegenübergestellt und die Bruchbetreiber bezahlen diese Kosten pro Kubikmeter. Die Thematik des Abtransportes wäre vor allem in Laas dem dortigen Bruchbetreiber entzogen.

Es gibt in Laas einiges Murren über die LKW-Fahrten. Denn die LKW fahren in die Schmied- und dann in die Kugelgasse. Eine ohnehin gemischte Straße zwischen Autos, Landwirtschaft und Radfahrern. Angerer denkt an eine mögliche Umfahrung. Von der Tarneller Brücke zweigt ein Bonifizierungsweg ab, der in einen Fraktionsweg führt. Schließlich könnten über diese Umfahrung auch die Holztransporte aus dem Fraktionswald, immerhin rund 2000 Kubikmeter pro Jahr, abgewickelt werden. Aus den Bruchstücken der Aussagen lässt sich ein Szenario destillieren: Ein Kon-

Einverstanden sein und unterzeichnen müssen das Gebilde die beiden Gemeinden, die beiden Fraktionen, die beiden Bruchbetreiber, einverstanden muss auch der Nationalpark sein. Kommt tatsächlich mit der Schneeschmelze heuer eine für allen annehmbare Transportlösung an der Vinschger Marmorfront? Ausgerechnet im Wahljahr? Gewiss ist, dass Wirtschaftslandesrat Arno Kompatscher an einer Lösung aktiv interessiert ist. Gewiss ist auch, dass Alt-LH Luis Durnwalder als Berater der lasa im Hintergrund mitmischt.


8 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 7-18

05.04.18

von Don Mario Pinggera

Gründung Geflügelzuchtverein

Nachgedacht

Geflügelzucht kann bäuerlichen Betrieben neue Erwerbsmöglichkeit bieten. Am Montag, den 16. April 2018 um 18.00 Uhr wird in der Bar Prisca in Schluderns der Geflügelzuchtverein Vinschgau (GZVV) gegründet. Alle Interessierte sind dazu eingeladen. Ein Thema wird auch die Errichtung eines Geflügelschlachthofes im Vinschgau sein.

Qualitätssiegel für Kosmetikerinnen Meran/Vinschgau - Mit dieser Projektarbeit könnte sich einiges im Berufsfeld der Kosmetikerin in Südtirol verändern. Das hofft die Direktorin der Landesberufsschule Luis Zuegg in Meran Isolde Moroder. v.l. Lisa Grünfelder (Schnals), Lara Donner (Schluderns) Lena Fasolt (Dorf Tirol) und Lehrer Philipp Trafoier (Latsch)

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Die Wahlen in Deutschland vom vergangenen September wie auch die Wahlen kürzlich in Italien werfen viele Fragen auf. In Deutschland hat die Bildung einer neuen Regierung die rekordverdächtige Zeit von fast einem halben Jahr beansprucht. Wie es in Italien weitergeht, ist schwer einzuschätzen. Was beide Wahlen zu Tage gebracht haben, das ist die Schamlosigkeit, mit welcher Populisten und Populistinnen auf Stimmenfang gegangen sind. Und das mit Erfolg. Wie ist es bloss um die politische Kultur bestellt? Eher in einem unauffälligen Moment hat der ehemalige bayerische Ministerpräsident und neue Innenminister in Deutschland Horst Seehofer eine Antwort gegeben, die nachdenklich stimmen muss. Er wurde gefragt, ob es Freundschaften unter Politikern gäbe. Seine Antwort war kurz und trocken: Nein! Dass dem so ist, das hat die leidige Regierungsbildung in Deutschland gezeigt. Es verging kaum ein Tag, an dem nicht irgendjemand buchstäblich abgesägt wurde. Und wenn man Seehofers Antwort weiterdenkt, nachdem es keine Freundschaft zwischen Politikern gibt, was gibt es dann? Da bleiben nur noch Gleichgültigkeit und Feindschaft übrig. Es darf demnach nicht verwundern, wenn in einem Klima des Misstrauens und der Feindschaft Parteien Stimmen bekommen, die mit Feindbildern Werbung machen. Und dazu gehören die extrem Linken wie die extrem Rechten gleichermassen. Dass die AfD beispielsweise in Sachsen mit 27% der Stimmen die stärkste Kraft in diesem Bundesland wurde, ist eine klare Ansage! Ebenso die Siege der Populisten jüngst in Italien. Diese Unkultur in der Politik scheint sich schleichend überall breit zu machen. Es wird allerhöchste Zeit, dass Männer und Frauen mit hervorragenden menschlichen Qualitäten in der Politik wieder mehr Gehör finden. Und die gibt es! In Deutschland, Italien und auch bei uns. Es ist unerträglich, wenn besonnene und kluge Stimmen von Proleten mit fragwürdigem Hirninhalt übertönt oder gar niedergeschrien werden. Am 12. März hat Österreich des Einmarsches der Deutschen vor 80 Jahren gedacht. Acht Monate später haben damals bereits die Synagogen gebrannt. Ganz Europa ist daraufhin in Krieg und Chaos versunken. Auch damals waren es ausschliesslich Feindbilder, mit denen sich die Schreier an die Macht gebrüllt haben. Es ist Wachsamkeit angesagt!

von Magdalena Dietl Sapelza

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ie Schülerinnen der Maturaklasse (Berufsmatura), darunter auch junge Vinschgerinnen, hatten sich intensiv mit ihrem Berufsbild auseinander gesetzt und die Einführung des Qualitätssiegels „LA MAN D`OR“ (ladinische Bezeichnung) vorgeschlagen. Dieses Siegel sollte eine Aufwertung ihres Berufes mit sich bringen. In jeder Berufsgruppe werde ausgezeichnet, nur bei den Kosmetikerinnen nicht, das müsse sich ändern, unterstreichen die Projektleiterinnen Evelina Ferrari und Renate Kaserer. Die Auszeichnung sollte künftig der fundierten vierjährigen Ausbildung an der Schule und einer weiterführenden fachspezifischen Weiterbildung Rechnung tragen. Angeregt wurde in diesem Zusammenhang auch die Schaffung des Berufsbildes „MasseurIn“. Bisher ist diese Tätigkeit im Berufsbild Kosmetikerin integriert. Bei der Projektvorstellung am 22. März 2018 im „Hotel Therme in Meran wurden zwei Variationen einer zukünftigen Auszeichnung „LA MAM D´OR“ als Holz-Skulpturen aus dem Grödnertal enthüllt. Unter den Gästen der Veran-

staltung befanden sich mehrere Referenten aus der Südtiroler Tourismusbranche, wie der Präsident des HGV-Jugend Hannes Gamper, Michael Oberhofer von den BelvitaHotels, Manuele Irsara vom Innovation Development Marketing IDM und Viktor Franz von Vitalis Dr. Joseph. Sie alle unterstrichen die Wichtigkeit von bestens ausgebildeten Kräften für die Wellness-Abteilungen der rund 500 hochklassigen SPA`s in Südtirol. Die Ausstattung der Hotels selbst seien mittlerweile auf höchstem Niveau, nun gelte es im Sinne des Qualitätstourismus in gut geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren. „In den SPA`s sind Stellen frei. Und wir suchen Fachkräfte.“ Diese Botschaft vom Belvita-Vertreter Oberhofer ließ die Schülerinnen aufhorchen. Doch viele konnten ihre Skepsis nicht verbergen. Denn Erfahrungen zeigen, dass die Hoteliere oft lieber auf Kräfte setzen, die Schnellkurse in Kosmetik und Massage absolviert haben, weil sie denen weniger bezahlen müssen. Jene mit einer langen Ausbildung bleiben oft auf der Strecke. Doch nichts desto trotz, möglicherweise könnte ein Qualitätssiegel wie „LA MAN `DOR“ dagegen wirken.


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Partschins/Rabland

Rablander Schulareal kommt in die Gänge abland ist ein beliebter Wohnort. Neue Wohnungen ermöglichen neue Zuzüge, vor allem von Familien mit Kindern oder mit Kinderplanung. Eng ist es deshalb im Kindergarten, eng auch in der Schule, die Räumlichkeiten genügen nicht mehr den Anforderungen. BM Gögele und der für Schule und Sport zuständige Referent Hartmann Nischler bemühen sich gemeinsam mit Ausschuss und Gemeinderat sei Längerem, das Schulareal umgestalten zu lassen. Anschub dazu hat der Kauf von einem knappen Hektar Grund vor vier Jahren gegeben. Damit konnten bis dahin gehegte Gedanken und Träume vor allem von einer Schulturnhalle erheblich erweitert werden. Am 27. März 2018 hat der von der Gemeinde Partschins damit beauftragte Architekt Wolfgang Simmerle dem Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie in Form eines Bebauungsplanes vorgestellt. Mit dem Schul- und dem Kindergartenpersonal sind Vorgespräche geführt worden. „Es ist eine Studie, die unterswucht, was wohin kommen könnte“, sagte Simmerle einleitend. Die Eckdaten dazu sind: Dort, wo derzeit der Kindergarten ist, könnte eine Kindertagesstätte kommen,

Fotos: Erwin Bernhart

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Die Machbarkeitsstudie von Kindergarten, KITA, Grundschule und Turnhalle in Rabland stellte der Architekt Wolfgang Simmerle im Partschinser Gemeinderat vor der Kindergarten könnte eingeschossig im Untergeschoss der Schule und zusätzlich unter dem derzeigen Pausenhof verlegt werden. Das Schulgebäude selbst würde leicht saniert, denn die 1974 gebaute Schule ist so eingeteilt, dass die Räumlichkeiten heute wieder modernen Ansprüchen gerecht werden. Mit direkten Zugang von Kindergarten und Schule ist eine 2-fach Turnhalle möglich, die abgeteilt werden kann und Platz für zwei Volleyballfelder (ein genormtes Basketballfeld) bietet. Damit, so verteidigte Nischler die Vorstudie, würde die Turnhalle nicht

nur dem Bedarf für Schule und Kindergarten gerecht, sondern sie komme auch der Bevölkerung, den Vereinen, zugute. Es tauchten Fragen der Parkplätze auf, die Frage nach einem Raum für den Theaterverein, Fragen zu den Kosten. Denn die grobe Kostenschätzung ist 6 Millionen Euro für die Turnhalle plus rund 4 Millionen Euro für den Schul- und Kindergartenumbau. Eine Zeitleiste für die Verwirklichung konnte nicht angegeben werden. Bilder von der Machbarkeitsstudie auf www.vinschgerwind.it (eb)

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Vinschgerwind 7-18

05.04.18

Vinschgerwind Interview

Idee: „Amazon

Vinschgau“

Vinschgerwind: Herr Spechtenhauser, Gratulation, Sie sind seit gestern (Mittwoch, 28. März, Anm. der Redaktion) wieder Bezirkspräsident des hds. Dietmar Spechtenhauser (lacht): Dankeschön. Ich bin jetzt seit 8 Jahren Bezirkspräsident und hab mich für eine weitere Legislaturperiode bereit erklärt Bezirkspräsident zu sein. Unsere Legislaturperiode ist heuer an die politische angepasst worden und dauert jetzt auch fünf und nicht mehr vier Jahre. Vinschgerwind: Das heißt politisch gesehen haben Sie nach dieser Legislatur Mandatsbeschränkung. Dietmar Spechtenhause (lacht): Nein, das gibt es bei uns nicht. Aber was in fünf Jahren ist, sehen wir. Dieses Mal hatte ich noch Lust und Interesse mitzugestalten. Vinschgerwind: Stichworte Lust und Interesse. Was muss man für das Ehrenamt des hds-Bezirkspräsidenten mitbringen? Dietmar Spechtenhauser: Ich glaube, ideal ist, wenn man ganz früh gelernt hat ehrenamtlich tätig zu sein. Das hab ich durch die Laaser Musi erfahren dürfen. Ich bin seit ich 13 bin Musikant und da lernt man von der Pike auf Stunden herzugeben für die Gemeinschaft ohne dass man dafür vergütet wird. Ich glaube das prägt mich heute noch und so leiste ich meinen Beitrag bei den Kaufleuten im Dorf und auf Bezirksebene. Vinschgerwind: Also anstatt Stunden zählen, Stunden schenken. Dietmar Spechtenhauser: Genau, auch dass man ein Ziel vor Augen hat und dieses in den Mittelpunkt stellt und nicht was habe ich davon.

Vinschgerwind: Am vergangenen Donnerstag fand die Bezirksvollversammlung des hds statt. Was war die Botschaft unterm Strich? Dietmar Spechtenhauser: Die Botschaft ist, dass das Handelsleben nicht leichter wird. Wie kein anderer Bereich ist der Handel vor große Herausforderungen gestellt, sprich Onlinehandel oder aus dem Boden schießende Einkaufszentren – im Ausland schon länger, jetzt auch im Inland. Das bringt die Kaufleute in Bedrängnis und stellt sie unter Zugzwang. Nichtsdestotrotz: Wir haben interessante und innovative, auch motivierte Kauffrauen und –männer und die stehen jeden Tag ihre Frau, ihren Mann und können ganz nahe bei den Kunden auf deren Bedürfnisse eingehen und das denke ich ist eine der wesentlichen Stärken im Vergleich zu den Einkaufszentren oder dem Onlinehandel. Und das ist aber auch die Stärke, die wir noch besser nutzen müssen. Auch freundlich zu sein und einen ehrlichen Zugang zum Kunden finden – dem Kunden so begegnen, wie man es selber gerne hätte. Das ist im Handel nicht anders, wie im täglichen Leben. Ein faires Verhältnis pflegen zum Kunden. Die Herausforderung ist auch gerade in der Vielfalt an Waren, die da ist, genau das Angebot herauszufiltern, das unsere Kunden brauchen. Das war immer die Aufgabe des Handels. Findig sein, kreativ zu sein, einzugehen auf den Geschmack des lokalen Kunden. Je besser das einer Kauffrau, einem Kaufmann gelingt, desto größer wird der Geschäftserfolg sein, den er hat. Vinschgerwind: Standortentwicklung – Ortsentwicklung sind große Themen und waren auch bei der Bezirksversammlung Thema. Wie kann eine erfolg-

Foto: Angelika Ploner

Dietmar Spechtenhauser ist wiederbestätigter hds-Bezirkspräsident. Im Vinschgerwind- Interview spricht er über Herausforderungen und Ideen.

Dietmar Spechtenhauser ist seit 8 Jahren hds-Bezirkspräsident und kürzlich wiederbestätigt worden reiche Entwicklung gelingen? Dietmar Spechtenhauser: Vor einem guten Jahr haben sich die Exekutivausschussmitglieder und Führungspersonen des landesweiten hds auf Schloss Goldrain getroffen und da ist unterm Strich ganz klar herausgekommen, dass die Vision des hds ist, Ortsentwickler zu sein und noch stärker zu werden. Dazu brauchen wir engagierte Kaufleute, die im Betrieb ihre Hausaufgaben machen und sich auch außerhalb vom Betrieb im Ort einbringen. Durch die Vielfalt, die dann idealerweise vorhanden ist – vom Angebot her aber auch von den Veranstaltungen, die in Zusammenarbeit mit den Tourismustreibenden und Gastwirten gemacht werden – wird ein Ort erlebbar gemacht und dadurch attraktiver und interessanter für Gäste und Einheimische gleichermaßen. Vinschgerwind: Das heißt die Kaufleute sollen Ortsentwickler sein und werden? Dietmar Spechtenhauser: Das hören viele Kaufleute nicht gerne, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir diese Aufgabe haben...

Vinschgerwind:: ... über den Geschäftsrand darüber zu schauen? Dietmar Spechtenhauser: Ja, über unserer Geschäftstür hinaus einen Beitrag zu leisten. Es ist ein Spagat, der nicht immer leicht ist, das weiß ich, weil die Zeit fehlt, weil wir stark in unseren Betrieben eingebunden sind. Aber anderen Berufsgruppen geht es nicht anders. Wir können unsere Zeit selber gestalten und deshalb sagen einen bestimmten Prozentsatz meiner Zeit – und sei er noch so klein – den stelle ich für die Gemeinschaft, für das Dorf und letztlich wieder mir zur Verfügung. Vinschgerwind: In Schlanders und in Glurns gibt es Marketingstellen, die diese Aufgabe übernehmen. Dietmar Spechtenhauser: Ich beneide die Schlanderser um die Struktur Ortsmarketing. Ich würde mir das auch in anderen Orten wünschen. Ob das für jeden Ort finanzierbar ist, muss man schauen. Denn grundsätzlich muss ich schon sagen, kann man Ortsmarketing nicht von der Kaufleuteschaft allein erwarten. Es gibt Modelle, wo toll mit dem Büro des Tourismusvereins zu-


burg.de. Die Internet-Realität ist da, sie wird immer stärker und wir werden uns da umschauen. Ich glaube aber, dass der Händler, der seine Kunden fair pflegt, konkurrenzfähig ist und bleibt. Vinschgerwind: Was beschäftigt die Kaufleute im Vinschgau noch? Dietmar Spechtenhauser: Das ist ganz unterschiedlich. Die Sonntagsöffnungszeiten sind ein Thema im ländlichen Raum, die Stadt ist das ja schon eine Realität, den einen oder anderen Sonntag geöffnet zu halten. Die Einkaufszentren sowieso, die Umsätze sind da Richtung Wochenende verlagert worden. Wir sagen einfach: der Wert vom Sonntag geht so verloren, Südtirol hat eine andere Tradition. Das hören zwar manche Kaufleute auch nicht gerne. Vinschgerwind: Das heißt unter der Kaufleuteschaft gibt es unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema? Dietmar Spechtenhauser: Ja, und deshalb ist es auch nicht ganz leicht. Das Gesetz von Monti ist jetzt genau 6 Jahre alt, seitdem darf jeder 365 Tage im Jahr offen halten. Die Landesregierung möchte wieder einige Schließsonntage im Jahr einführen. Das sollte wieder ein Schritt in Richtung Wertschätzung des Sonntags sein. Auch um ein Gleichgewicht zwischen dem Großen, der personell ganz anders ausgestattet ist und dem Kleinen wieder herzustellen. Vinschgerwind: Abschließend: Worauf dürfen die Kaufleute im Vinschgau stolz sein? Dietmar Spechtenhauser: Ich glaube, stolz sein dürfen die Kaufleute, dass es sie noch gibt. Und nicht nur, dass es uns noch gibt, denn das würde zu kurz greifen, sondern, dass es viele tolle, innovative Geschäfte gibt, junge und junggebliebene, motivierte Geschäftsleute, die sich immer wieder neu erfinden und den Herausforderungen mit interessanten Ideen begegnen. Wir können ohne weiteres selbstbewusst auftreten, wir erfüllen unsere Aufgaben und schaffen auch wertvolle Arbeitsplätze und dementsprechend... Vinschgerwind: ... sind Sie stolz auf die Kaufleute im Vinschgau? Dietmar Spechtenhauser: Ja, auf jeden Fall. Interview: Angelika Ploner

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sammengearbeitet wird. Denn wir haben ja viele gemeinsame Interessen und auch der Gast will eine interessante Einkaufsmöglichkeit. Ich glaube wir sind ein interessanter Teil des Tourismus, die inhabergeführten Geschäfte, wo jeder nach seinem Geschmack sein Sortiment führt. Da unterscheiden wir uns schon wesentlich von anderen Orten, wo alles gleichgeschaltet ist mit Filialisten. Da ist die Abwechslung relativ klein und bei uns ist das Gegenteil der Fall. Ein bestimmtes Budget sollte einfach für Ortsmarketing bereit stehen. Vinschgerwind: Ein Topf, der von Tourismustreibenden, Kaufleuten, Gastwirten gefüllt wird. Dietmar Spechtenhauser: Auch die Gemeinden könnten da einen Beitrag leisten. Vinschgerwind: Sollten ihren Beitrag leisten. Dietmar Spechtenhauser: Aus dem heraus könnte sich auf jeden Fall eine Zusammenarbeit herausentwickeln, die für alle fruchtbringend ist. Vinschgerwind: Sie haben den Internethandel angesprochen. Wie kann man diesem Phänomen begegnen? Dietmar Spechtenhauser: Vor allem bei den jüngeren Kunden ist das ein Thema. Ich mache niemandem einen Vorwurf: Es ist bequem, man ist schnell drinnen im Netz, man kann Preise vergleichen. Gerade der Preisvergleich ist für den Handel eine große Herausforderung, das hat es vor zehn Jahren noch nicht gegeben. Es gibt Modelle in Deutschland, wo Städte einen kleinen Amazon aufgebaut haben. Da gibt es Anbieter und jeder Händler, der da beteiligt ist, hat einen kleinen Shop integriert in dem großen Stadtshop und zugestellt werden die Waren über den lokalen Taxifahrer oder einen Lebensmittelhändler. Also: Der Lebensmittelhändler XY nimmt die Ware vom Elektroshop A mit und liefert sie an Adresse C. Das passiert innerhalb eines Tages, ist also noch schneller als Amazon. Also da ist alles lokal organisiert und das werden wir uns jetzt genauer anschauen. Vinschgerwind: Die Idee ist also ein Amazon Vinschgau? Dietmar Spechtenhauser: Ja, so ungefähr, das hat nichts mit Amazon zu tun, aber das Prinzip ist so. Beispiel: wir-in-guenz-

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12 /LESERBRIEFE/

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Fragen, Tipps und Antworten

Partnerschaft und Familie Ich war zwölf Jahre verheiratet, wurde von meinem Ex-Mann betrogen, und lebe seit sieben Jahren als Single. Anfangs habe ich die Freiheit genossen, sehne mich aber zunehmend nach einer stabilen Partnerschaft. Seit vier Jahren suche ich aktiv nach einem Mann an meiner Seite, habe aber das Gefühl, dass ich meinem Glück selber im Weg stehe. Immer wieder gerate ich an den Falschen. Was stimmt nicht mit mir? Elisabeth Hickmann: Noch nie war es so leicht wie heute, jemand anderen kennenzulernen. Und gleichzeitig scheint es geradezu unmöglich, die Systemische „wahre Liebe“ zu Einzel-,Paar-, und finden. Die ErfahFamilienberatung rungen, die Sie in Tel. 3332690799 Ihrem bisherigen Leben gemacht haben nehmen Einfluss darauf, in wen Sie sich künftig verlieben werden. Ich kann mir vorstellen, dass Sie nun eine gewisse Grundskepsis haben. Relevant ist, was Sie daraus gelernt haben und dass Sie sich eigene Fehler eingestehen. Unser Liebesleben verläuft in Phasen und damit verändern sich auch die eigenen Vorstellungen. Deshalb empfehle ich Ihnen, jetzt eine Standortbestimmung für sich selbst zu machen. Welche Eigenschaften und Werte sind für Sie heute wichtig und was geht für Sie gar nicht? So bekommen Sie ein genaues Bild davon, was für Sie passt. Mit dieser inneren Klarheit können Sie sich so zeigen wie Sie sind, mit all Ihren „Ecken und Kanten“. Sicherheit gibt es in einer Liebesbeziehung nie. Wir alle haben die Sehnsucht nach einem wohlwollenden Angenommen sein, Lebendigkeit und dem Gefühl zu wissen, wo ich hingehöre. Partnerschaftlich können wir unsere Lebensentwürfe aufeinander abstimmen. Und können dennoch nicht vorhersagen, wie wir uns entwickeln und wie wir morgen fühlen werden. Und dennoch lohnt es sich, vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken. Schlussendlich wäre das Leben ja auch langweilig, wenn wir genau wüssten, wie es weitergeht. Haben Sie auch eine Frage? Schreiben Sie eine Mail an: beratung@hickmann.it www.beratung-hickmann.it

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Warnung vor dem Vinschgau? Seit vielen Jahren besuchen ich mit meiner Familie den Obervinschgau und verfolgen mit großen Interesse die Entwicklungen in Sachen Umweltschutz. Nun plant anscheinend die Regierung, Warnschilder an den Wegen anzubringen, um vor den Einsatz von Agrarmittel zu warnen. Die Idee der Beschilderung finde ich sehr gut und notwendig. Vor zwei Wochen war ich in Mals und bin von Schleis nach Laatsch spaziert. Da waren große, nicht übersehbare Sperrschilder für den Radweg aufgestellt. Diese haben vor Steinschlag gewarnt. Und genauso sollten die Rad- und Wanderwege durchs mittlere und untere Vinschgau gekennzeichnet und gesperrt werden, wenn gesprüht und gespritzt wird. Es ist ein verantwortungsloses Verhalten, Besucher und Touristen durch das Vinschgau zu schicken, ohne auf die Gefahren hinzuweisen. Statt zu warnen, wird sogar noch Werbung für die Radwege gemacht und eine Idylle vorgespielt, die es so aus meiner Sicht nicht mehr gibt. Nun sehe ich das Problem aus der Sicht eines Touristen. Aber wenn ich denke, dass dort viele Menschen wohnen, die eben nicht einfach mal durchradeln oder ein paar Tage wandern, wird mir fast schlecht bei dem Gedanken, was der Umwelt und den Menschen dort zugemutet wird. Da bewundere ich die Malser und deren Engagement für eine pestizidfreie Umgebung und eine nachhaltige Landwirtschaft. Das Modell ist für die Bewohner und die Besucher der Region gleichermaßen reizvoll und ich wünsche mir, das der Malser Weg also Vorbild für den restlichen Vinschgau dient. Und darüber hinaus vielleicht sogar als Vorlage weit über die Grenzen Südtirols hinaus. Karsten Nachbaur, Pürgen, Bayern

Sehr traurig Die Bevölkerung von Mals und Tartsch ist traurig und entsetzt. Ein seit Jahrzehnten viel begangener Verbindungsweg zwischen beiden Dörfern ist mit Gerichtsbeschluss im Interesse eines Einzelnen gesperrt worden. Dieser wusste beim Kauf des ehemaligen Militärareals vom Land Südtirol (öffentliches Gut!) sehr wohl vom viel benutzten Verbindungsweg der durch dieses Grundstück verläuft. Er nutzte aber ein Schlupfloch in der Gesetzgebung und bekam vom Gericht das Recht zugesprochen, den Weg zu schließen! Unverständlich ist auch die einseitige und polemische Berichterstattung im „Vinschgerwind“, die das Bemühen der Gemeinde Mals zur Wahrung des öffentlichen Interesses ins Lächerliche zieht und nicht ausgewogen und sachlich informiert. Zudem trifft der Schaden auch den Tourismus, dessen Vertreter aber schweigen und einfach zusehen, wie ein häufig genutzter Wanderweg gesperrt wird. Es ist schade, dass ein viel genutzter Weg zwischen zwei Dörfern Privatinteressen geopfert wird. Übrigens ist die negative Grundhaltung

des „Vinschgerwind“ gegenüber dem Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung von Mals nicht erst im genannten Bericht „Durchgang verboten“ vom 8.3.2018 zu beobachten. Im Namen der vielen Bürger, die sich für den Verbindungsweg eingesetzt haben. Mals und Tartsch, 19. März 2018 Der Leserbrief wurde von 16 Personen unterschrieben, deren Namen nicht veröffentlicht werden sollen, die aber der Redaktion bekannt sind. Der folgende Leserbrief bedarf einer Ergänzung und zwar mit dem Brief, den die Stadtverwaltung Glurns am 8. März 2018 den Bürgern zukommen hat lassen und der lautet: „Schneeablagerungen auf öffentlichen Plätzen Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der ergiebigen Schneefälle in diesem Winter ist ein äußerst unsoziales Verhalten von vielen Mitbürgern zu verzeichnen. Bürger entledigten sich des Schnees von privaten Flächen einfach durch Weiterbeförderung auf die angrenzenden öffentlichen Flächen (Straßen, Plätze usw.) Das ist nicht zulässig. Diese Verwaltung hat bisher Abstand genommen, eine eigene Verordnung für die Schneeräumung zu erlassen. Im Sinne eines guten sozialen Zusammenlebens sollte jedem klar sein, dass der „eigene Schnee“ nicht der öffentlichen Hand zu übergeben ist. Jeder hat selbst dafür die Verantwortung zu tragen. Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass solche Verhalten nicht mehr toleriert werden können und entsprechend reagieren wird, auch mit Strafen, sollte dies erforderlich sein. In der Hoffnung auf Verständnis, verbleibt Mit freundlichen Grüßen Alois Frank (Bürgermeister)“ Der dazugehörige Leserbrief:

Äußerst unsoziales Verhalten von vielen Mitbürgern der Stadt Glurns wegen Schneeablagerung Frau Holle hat einigen Bürgern von Glurns in den letzten Tagen einen Brief ins Haus geschneit. Wir Glurnser Bürger möchten nun wissen, ob es eine DANN-Untersuchung braucht, um festzustellen, ob es sich um „öffentlichen Schnee“ oder „eigenen“ handelt. Welcher Unterschied wird hier gemacht? Oder ist dies schon ein vorgezogener Aprilscherz? Haben einige unserer Gemeindevertreter wirklich nichts Wichtigeres zu tun, als über solche Sachen nachzudenken??? Und wie sollten die Strafen verteilt werden …? Eigener Schnee oder öffentlicher Schnee … - welche Kriterien gibt es hier? Für den kommenden Winter beten wir für einen „Goldschnee“ – somit könnten wir sicher sein, dass alle Parkplätze schnellstens vom Schnee geräumt werden und wir Bürger und Bürgerinnen weniger Strafzettel kassieren! Hubert Rudolf Schöpf, Glurns


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Tschött am Leitenwaal. Allmählich führen die Waale wieder das „Wasserwosser“ und füllen die Tschött. Die Tschött ist wie ein Sparschwein: man legt etwas Kostbares aus die Seite für die schlechteren Zeiten.

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/IMPRESSIONEN/ 13


14 /LOKALES/

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Briefmarken mit Wirkung Briefmarken sammeln und damit jungen Menschen eine Ausbildung ermöglichen. Mit dem Verkauf von gesammelten und gestempelten Briefmarken unterstützt Kolping International/KOLPING SÜDTIROL die Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen in Lateinamerika, Afrika und Asien. Die Briefmarken- Aktion ist eine wichtige Säule der Finanzierung berufsbildender Maßnahmen und gibt jungen Menschen die Chance auf ein Leben in Würde. Fast jeder fünfte Mensch lebt von weniger als einem Dollar am Tag. Vor allem für junge Menschen gilt: Ausbildung ist der Schlüssel um sich aus Armut zu befreien. Ohne Ausbildung keine Perspektive, kein Einkommen, das die Lebensgrundlage sichert. Deshalb schafft und fördert Kolping weltweit Projekte zur beruflichen Qualifizierung. Die Förderung von Arbeit und Einkommen bildet traditionell einen Schwerpunkt in der Kolping Arbeit im internationalen Bereich. Was ist zu tun? Briefmarken – wenngleich heute auch weniger- aus der täglichen Post, im Büro oder im Freundesund Familienkreis sammeln. Sie müssen die Briefmarken nicht ablösen, sondern sie können sie mit etwas Rand abschneiden oder abreißen. Dann können sie in den Kolpinghäusern von Bozen oder Meran abgegeben werden. Was geschieht so dann? Die gesammelten Briefmarken werden von Kolping International verkauft. Der Erlös – 20kg Briefmarken ergeben ca. 250 Euro – kommt Jugendlichen in den Kolping Ausbildungsstätten zugute. Ein Platz kostet durchschnittlich 200 Euro. BITTE HELFT MIT!!

Heinrich von Burgeis: Der Seele Rat Elisabeth De Felip-Jaud, Max Siller (Hrsg.), Heinrich von Burgeis: Der Seele Rat; Tagungsband eines Symposiums in Bozen 2014. Das 6548 Verse umfassende Lehrgedicht „Der Seele Rat“ ist um 1275 in Bozen entstanden. Die Fragen nach Herkunft, Ordenszugehörigkeit und Biografie des geistlichen Autors, der sich am Schluss des Gedichts als „prueder Hainreich von Purgews“ vorstellt, beschäftigen die Mediävistik seit Generationen. Das vorliegende Buchversucht diese Fragen einleitend umfassend zu beantworten. Studienverlag, 460 Seiten, gebunden, EUR 48,00, ISBN 978-3-7030-0947-1

Jagd - gelebter Naturschutz Schlanders/Vinschgau - Stolz präsentieren sich die Jäger in ihrer Tracht bei der jährlichen Hegeschau zu Frühjahrsbeginn. Trophäen werden ausgestellt und in den Reden wird betont, dass die Jäger Naturschutz betreiben.

Die Eröffnung der Hegeschau läuft nach einem festen Ritual ab. 2018 sorgte die Matscher Jagdhornbläsergruppe „Weisskugl“ für die musikalische Umrahmung, der Bezirksjägermeister Günther Hohenegger (ganz rechts) berichtete über die Abschüsse und die Ehrengäste überbrachten Grußworte. von Heinrich Zoderer

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ie Jagd ist eine uralte Kulturtechnik, um das Überleben zu sichern. Das ist heute nicht mehr notwendig. Jagd ist heute Freizeitbeschäftigung, Leidenschaft und gelebte Kameradschaft. Bei der Hegeschau im Kulturhaus Schlanders wurde betont, dass die Jagd aber noch viel mehr ist. Jagd ist ein intensives Naturerlebnis, Jäger sind Landschafts- und Naturschützer, die Jagd ist gelebter Naturschutz. Die Jäger sorgen für den Ausgleich zwischen den Tierarten und für das Gleichgewicht zwischen Wild, Wald und Landwirtschaft. Jäger sorgen für gesunde Tierbestände und bemühen sich um den Schutz gefährdeter Tierarten. Um das Gleichgewicht zu erhalten, erar-

beiten die Jäger zusammen mit der Fortbehörde und den Bauern die jährlichen Abschusspläne und die Hegeschau dient dazu die erzielten Ergebnisse zu präsentieren. Der Bezirksjägermeister Günther Hohenegger berichtete, dass die Abschlusspläne fast vollständig erfüllt wurden. Die insgesamt 852 Jäger und 39 Jägerinnen haben in den 12 Revieren 1.430 Stück Rotwild, 651 Rehe und 369 Gamsen erlegt. Erfreut zeigte sich der Bezirksjägermeister, dass beim Rotwild viel mehr weibliche Tiere als Hirsche erlegt wurden. Die Jäger, aber auch die beiden Landesräte Schuler und Theiner, sowie der Abgeordnete Plangger zeigten sich erfreut darüber, dass es gelungen ist die Jagd auf Steinböcke und Murmeltiere wieder zuzulassen

und das Jagdverbot in den Naturparks abzuwenden. Theiner erinnerte an das langjährige Jagdverbot im Stilfserjoch Nationalpark und das erfolgreiche Pilotprojekt zur Wildentnahme. Der Bezirksjägermeister Berthold Marx betonte in seinen Grußworten, dass die Jagd als Ehrenamt erhalten und nicht an Beamte übertragen werden soll. Mehrere Redner meinten, dass große Teile der Bevölkerung, besonders in den Städten der Jagd feindlich bzw. skeptisch gegenüberstehen und es daher wichtig ist diesen Gruppen den Wert der Jagd zu erklären. Um das zu erreichen müssen sich die Veranstalter allerdings überlegen, was zu tun wäre, damit die Hegeschau nicht in erster Linie eine Trophäenschau ist.

Foto: Heinrich Zoderer

Kolping im Vinschgau

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oneandseven 2017

Burgeis/Obervinschgau

Die Musikkapelle Burgeis und die Melager Alm as bereits zwölfte Treffen des Wirtschaftsbeirates der Raiffeisenkasse Obervinschgau fand am Dienstag (13.03) im Kulturhaus in Burgeis statt. Trotz Straßensperre zwischen Graun und St.Valentin konnte Direktor Markus Moriggl zahlreiche Wirtschaftsbeiräte aus dem Einzugsgebiet des Geldinstituts begrüßen. Im ersten Teil stellte der Obmann Ferdinand Köllemann die Alminteressentschaft Melag vor. Im zweiten Teil referierte Aron Punt, Obmann der Musikkapelle Burgeis, über die historische und aktuelle Bedeutung der Kapelle für das Dorf. Wie gewohnt, hat Theiner Matthias mit seiner Pinnwandmoderation die Beiträge und Ideen sowohl der Referenten als auch der Beiräte gesammelt, visualisiert, geordnet und bewertet. Ferdinand Köllemann stellte einleitend fest: „Ganz Langtaufers wird beweidet“. Was Almen anbelange, herrsche im Tal große Konkurrenz. Es gibt drei Kuhalmen: Kaproner-, Masebner- und die Melageralm. Auf der Pazineralm werden Galt- und Jungvieh und auf der Ochsenbergalm Ziegen gehalten. Die Schafe werden auf dem Schafberg aufgetrieben. Dann referierte Köllemann über die wechselvolle Geschichte der Melager Alm, über notwendige Baumaßnahmen, über Anzeigen, über Rückschläge und andere Schwierigkeiten, die immer wieder bewältigt werden konnten. Der ursprüngliche Zweck war die Alpung von Tieren zur Einsparung von Futter und die Veredelung der Milch zu Butter und Käse. Heute wird die Rohmilch zu Lebensmitteln

mit Fokus auf Naturprodukte verarbeitet. Seit 1986 wird die Almhütte auch touristisch genutzt. Sie ist ein beliebtes Ziel für Einheimische und Gäste, für Familien und Senioren und kinderwagentauglich. Köllemann sieht den Fortbestand der Melager Alm nachhaltig gesichert. Die 1818 gegründete Musikkapelle Burgeis möchte auch in den kommenden 200 Jahren ein wichtiges Bindeglied in der Dorfgemeinschaft sein. „Wir wollen weiterhin nicht nur Kultur- sondern auch Wertschöpfungsträger für das Dorf und die Region sein“ sagte Obmann Punt. Die ersten Fremden kamen durch die Musikkapelle nach Burgeis. Es wurden viele Partner- und Patenschaften geschlossen. Bald sprach man in Burgeis nur noch von Gästen, denn durch die ausgiebige Gastfreundschaft der Burgeiser gibt es im Dorf kaum „Fremde“. Der Aufbau und die Finanzierung des Kulturhauses waren nur mit Spenden aus Deutschland möglich. Gegenwärtig ist die 200 Jahrfeier der Musikkapelle vom 25. bis 27. Mai die größte Herausforderung. Die Organisatoren rechnen mit einer Besucheranzahl im fünfstelligen Bereich. Die Region kann mit einer Umsatzsteigerung mit einigen Hunderttausendern rechnen. (aw)

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Ferdinand Köllemann (oben) sieht den Fortbestand der Melager Alm nachhaltig gesichert; Aaron Punt: die 200 Jahrfeier der Musikkapelle vom 25. bis 27. Mai ist derzeit die größte Herausforderung

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Graun

Bürgerversammlung mit dem Landeshauptmann er 20 Minuten oder mehr zu spät kommt, braucht seinen Auftritt. Der hat das Bedürfnis, gesehen zu werden - denn dann erkennen alle anderen, dass er wichtig ist“ so erklären die Psychologen die Verspätungen der Politiker. So war es bei der Bürgerversammlung am Mittwoch (14.03.) im Vereinssaal in Graun. Das Warten in Stille hat sich gelohnt. Die Versammlung erlebte einen gut gelaunten LH, der einen reichhaltigen Bericht der Landesregierung vorlegte und den Fragestellern klare und ausgiebige Antworten geben konnte. Der Bürgermeister und seine Ausschussmitglieder berichteten über das abgelaufene und zukünftige Arbeitsprogramm der Gemeindeverwaltung. Neben verschieden anderen Themen berichtete Bürgermeist Noggler über die Verhandlungen mit der „TERNA“. „Wir sind auf die Barrikaden

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Franz Prieth, Bürgermeister Heinrich Noggler, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Vizebürgermeisterin Andrea Frank und Tobias Folie gegangen, damit wir die Starkstromleitung aus dem Wohngebiet verbannen konnten“ ließ er die Versammlung wissen und bedankte sich beim Abi für seine tatkräftige Unterstützung. Tobias Folie, Referent für Kirchen und Friedhöfe, berichtete über die ersten Urnengräber im Gemeindegebiet, die ab sofort in St. Valentin zur Verfügung stehen. Auch die restlichen Mitglieder der Gemeindeverwaltung präsentierten mittels Power Point ihre ausführlichen Berichte. „Fein, dass ich da sein kann, das ist

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meine 88. Bürgerversammlung. Ich habe mir vorgenommen, dass ich als Landeshauptmann in dieser Legislaturperiode in jeder Gemeinde im Rahmen einer Bürgerversammlung mitmache.“ begann Kompatscher seine Ausführungen. Er habe den Anlass genützt, mit dem Gemeindeausschuss zusammen zu kommen. „Ich kann euch ein Kompliment machen, bei Euch passiert viel. Es wird etwas getan“ stellte der Landesvater fest. „Es ist natürlich nie genug. So ein Ausflug kommt mich teuer zu stehen. Denn es

ist für den Gemeindeausschuss die Gelegenheit, Gelder für verschiedene Vorhaben zu beantragen“. Dann forderte er die Anwesenden auf, Fragen zu stellen, die normalerweise am Stammtisch, wo auch viel geschimpft wird, diskutiert werden. Daraufhin wurden verschiedene Fragen an den Landeshauptmann gestellt: Gemeinderat Eller Patrik zur Kaunertalverbindung: „Was hat die Gemeinde Graun falsch gemacht?“. Weitere Fragen betrafen: Aufräumarbeiten und Lawinenverbauung in Langtaufers, Wartezeiten für ärztliche Untersuchungen, Fachkräfteflucht in die Schweiz, ANAS-Häuser in Reschen und St.Valentin, Sicherheitsmaßnahmen im Bereich der Galerien, Asphalt und Straßenunterbau und zu guter Letzt, was ist los mit der Ehrlichkeit und der Gerechtigkeit der Politiker. Was halten sie von der göttlichen Führung? (aw)

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„Deis isch Lumpengeld gweesn“ Als schüchterne junge Frau war Hildegard Kuntner von ihren Schweizer Dienstherren als Kurierin benutzt worden. Erst Jahre später wurde ihr bewusst, dass sie einst ohne es zu wissen, Geldpakete über die Grenze geschmuggelt hatte. von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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ie viele junge Vinschger Frauen der 1950 und 1960erJahre trat Hildegard ihre erste Arbeitsstelle in Solothurn in der Schweiz an. Ihre Tante, die dort arbeitete, hatte sie an eine Bäckerei vermittelt. Der Start war nicht einfach. „Vom Schwyzertütsch hon i koa Ahnung kopp“, erklärt sie. Am ersten Tag sollte sie beim Metzger „Drü Vierli Gschnetzlets“ holen, hatte die Worte an der Theke aber bereits wieder vergessen. Ihr erster Versuch mit dem Fahrrad Brot auszuliefern, endete im Straßengraben. Doch es dauerte nicht lange bis sie alles im Griff hatte. Urkomisch fand sie, dass sie die Dienstbotin zweier Kinder war, die gleich alt waren wie sie. Ihr monatlicher Lohn betrug 150 SFR, 130 davon schickte sie heim. Nach drei Jahren in der Bäckerei trat sie in den Dienst eines Grenzkommissars im Schweizer Münstertal. Dieser betrieb eine Wechselbank und forderte von Hildegard absolute Schweigepflicht. Wenn sie sich nicht daran halte, sorge er dafür, dass sie nie mehr eine Arbeit in der Schweiz bekäme. Das wollte sie nicht riskieren und gehorchte. Die Hausherrin deckte sie sofort mit Arbeit ein und kontrollierte sie ständig. Stundenlang putzte sie Schuhe, schrubbte Wäsche, wischte Böden. In der Wechselstube herrscht ein oft verstohlenes Kommen und Gehen. Eines Tages erhielt auch Hildegard Zutritt. Auf dem Tisch lag ein Berg von zerknüllten Geldscheinen. Im Eiltempo sollte sie diese glattstreichen. „Lire, Schilling unt Schweizer Franken sein koane drunter geweesn, dia hat i kennt“, bekräftigt sie. Kurz darauf musste Hildegard auf

Hildegard Kuntner Heid, geb. 1948 in Schluderns, lebt in Riehen nahe Basel, wo sie „Hildi“ genannt wird. Sie ist gesellig, offen und humorvoll. Ihre Vinschger Wurzeln hat sie nie verloren, der Fahrt in den Vinschgau ein Paket unter ihrem Pullover verstecken. Sie erhielt den strikten Befehl, das Paket bei einer Kontrolle als das ihre auszugeben. Bei Goldrain tauschte ihr Arbeitgeber das Paket gegen ein anderes aus, das Hildegard auf der Rückfahrt erneut verstecken musste. „I erinnere mi an fünf Fohrtn. Kontrolliert sein miar nia gwortn“, meint sie.“I hat miar aa nia denkt, dass eppas nit richtig isch“. Erst viele Jahre später erfuhr sie, dass der Grenzkommissar wegen Geldwäsche im Ge-

fängnis gelandet war. „Deis isch Lumpengeld gweesn“, entrüstet sie sich. Nach dem Abenteuer im Münstertal erhielt sie eine Stelle in einer Basler Kneipe angeboten, die von Markttreibern, Künstlern, Musikern… besucht wurde. Beim Vorstellungsgespräch an der Theke spürte sie plötzlich lauwarme Nässe. „A Marktfrau hots onafoch rinnen glott“, lacht Hildegard. Sie trat den Dienst an, sorgte für Ordnung und wurde schon bald zur Vertrauensperson der Inhaber. In der Bar lernte sie ihren

späteren Ehemann Rolf Heid kennen. Ihm zuliebe kündigte sie, wurde zuerst Mitarbeiterin in einem Großhandel, dann bei einer Versicherung und schließlich umsorgte sie nur noch ihn und ihre zwei Söhne. Als diese aus dem Gröbsten heraus waren, betreute sie stundenweise Senioren. 1989 stieg sie in ihren Traumberuf ein und wurde Betreuerin in einer Kindertagesstätte. Berufsbegleitend absolvierte sie die Ausbildung zur Krippenleiterin. „I bin selbstbewusster gwortn unt hon oungfongen mein Leben zu leben“, sagt sie. Die Ehe hielt ihre Veränderung nicht aus. Es folgte die Trennung. „I bin vorher wie a Marionette gweesn. I hon mi nimmer gspürt, lei mehr funktioniert“, sagt sie. Sie baute sich einen Bekanntenkreis auf und begann Theater zu spielen. „Am liabst hon i naive Dubalan gspielt“, bekennt sie. Jede Veränderung, jedes Ereignis bringe etwas Gutes, wenn man es anfangs auch nicht verstehe. Dabei denkt sie unter anderem an ihre zwei Fahrradunfälle. In der Reha habe sie Menschen kennengelernt, die sie weiter gebracht hätten. Darunter war eine Frau aus Bari, deren Tochter im Wachkoma lag. Hildegard übernahm deren Betreuung und wertvolle Übersetzerdienste. „Dr Herrgott schickt mi olm an Stellen, wo man mi braucht“, sagt sie. Derzeit wird sie von ihrer alten Mutter gebraucht. Seit Hildegard in Pension ist, kommt sie regelmäßig nach Schluderns und löst ihre Schwestern bei der Betreuung der alten Dame ab. Ihre Kontakte zur Heimat hat Hildegard nie verloren. Und auch den Vinschger Dialekt beherrscht sie noch wie in der Zeit bevor sie in die Schweiz gezogen ist.


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Tschenglsburg/Ausstellung

Marion De Bon bleibt hds-Ortsobfrau

Theaterfotografie

Marion De Bon ist die Ortsobfrau des hds in Latsch. Sie wurde vor kurzem im Rahmen der diesjährigen Ortsversammlung des Handels- und Dienstleistungsverbandes Südtirol als Ortsobfrau für die nächsten fünf Jahre bestätigt. Claudia Leoni, David Peter Gorfer und Renate Hanni werden ihr als Mitglieder des neuen Ortsausschusses zur Seite stehen.

P

eppi Gander stammt eigentlich aus Prad. Seit Jahren lebt er in Meran und 31 Jahre lang arbeitete er im Stadttheater Meran als Bühnentechniker. Mit seinen Schwarz-Weiß-Bildern ist er nun in den Vinschgau zurückgekehrt. Karl Perfler, seit 7 Jahren Kulturwirt auf der Tschenglsburg, stellt dort seine Bilder bis am 23. April aus. Die Bilder sind kleine Kunstwerke, Kompositionen des Zufalls und des Augenblicks. Vor der Bühne und hinter der Bühne hat Gander fotografiert. Im richtigen Moment, vom richtigen Standpunkt aus zu fotografieren, um Gesichtsausdruck, Körperhaltung und die Begegnung zwischen den Spielern und Tänzern einzufangen und für immer festzuhalten, das war seine Herausforderung. Aber nicht nur Personen, ihre Gestik und Mimik hielt er fest, auch Licht, Gegenlicht und Schatten mussten eingefangen werden und das alles in Bruchteilen einer Sekunde. Nach dem Fotografieren begann die Handarbeit in der Dunkelkammer. Peppi Gander ist Mitglied der „Antiche tecniche fotografiche“. Er beherrscht die alten Drucktechniken. In der Tschenglsburg strahlen seine 49 Bilder von den Wänden auf die Besucher. (hzg)

Feine Ideen Lana/Vinschgau - Die Meraner Mühle hat kürzlich eine groß angekündigte Eröffnung vollzogen: Ein Farinarium - Südtirols erstes Back-Fachgeschäft. Mehle, wohin man schaut, eine große Auswahl auch an regionalen Erzeugnissen.

Fotos: Erwin Bernhart

Bei der kompetenten Führung durch die Stockwerke der Meraner Mühle; im neuen Farinarium

von Erwin Bernhart

D

Foto: Heinrich Zoderer

Peppi Gander hat Theater- und Ballettaufführungen fotografiert und die Fotos selbst entwickelt. In der Tschenglsburg kann man seine Kunstwerke bis am 23. April besichtigen.

Foto: „Wind“-Archiv

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ie Meraner Mühle ist ein familiengeführtes Unternehmen (Familie Rudolf von Berg), sie steht in der Industriezone von Lana und sie ist mit 45 Angestellten ein Großbetrieb. Im Vinschgau bekannt ist die Meraner Mühle als Partnerbetrieb für das „Regiokorn“. Regiokorn steht für Getreide aus Südtirol. Landesweit werden in diesem Projekt mehr als 300 Tonnen Ernte, hauptsächlich Roggen, aber auch Dinkel, ein kleiner Teil Gerste und zukünfigt auch Buchweizen und Mais in die Meraner Mühle gebracht. Rund 50 Bauern produzieren auf 82 Hektar „Regiokorn“. Lokale Getreideanbauer bringen über die Meraner Mühle so ihre Produkte in mehr als 40 lokale Bäckereien. Ein Netzwerk, von dem alle Beteiligten profitieren. Brot aus Regiokorn-Getreide ist

mit der Auszeichnung „Qualität Südtirol“ versehen, d.h. es ist frei von chemischen Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen. Am 17. März hat die Meraner Mühle zur Neueröffnung des Farinariums in Lana geladen. Damit wird die Meraner Mühle auch für Endkonsumenten geöffnet. „Wir wollen neugierig machen und die Freude am Selberbacken wecken“, sagt der Geschäftsführer Rudolf von Berg. Eine große Vielfalt von Mehlen, Bio-Mehlen, glutenfreien Mehlen, Backmischungen, Müslis usw. ist im Detailgeschäft aufgereiht, begleitet von Didaktischem und schönen Grafiken. Weil alle Leute irgendwann mit Mehlen zu tun haben, waren Andrang und Interesse groß. Auch weil die Meraner Mühle einen Tag der offenen Tür geboten hat, wollten viele Leute das Innenleben der großen Mühle sehen

und kennenlernen. Sie wurden nicht enttäuscht und staunten über unglaubliche Mengen an Getreide, welches täglich verarbeitet wird, und über die raffinierte Technik einer modernen Mühle. In den 27 Getreidesilos können 4.500 Tonnen (180 LKW-Ladungen) gelagert werden. 4 LKW-Ladungen können pro Stunde angenommen und danach 10 Tonnen pro Stunde gereinigt werden. In den zwei getrennten Verarbeitungslinien können innerhalb 24 Stunden 135 Tonnen Weizen und 35 Tonnen Roggen verarbeitet werden. Das „Regiokorn“ wäre demnach innerhalb weniger Tage zu Mehl verarbeitet und bildet einen ganz kleinen Teil der Produktion. Neben Mehlen und den 130 Backmischungen produziert die Meraner Mühle auch Tierfutter. Knapp 20 Prozent der Erzeugnisse sind Bio.


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Vet zan

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n e h c a w rühlingser f öp h c S i e är tner

in der G

S

tiefmütterchen schmecken wie süße Veilchen, man kann sie daher als überaus schmackhafte Dekoration auf Früchten oder Nachspeisen verwenden. Es ist die ganze Blüte essbar. Mit dieser Information - auch dass etwa Gänseblümchen oder die Ringelblume essbar sind - überraschte die Gärtnerei Schöpf ihre Besucherinnen und Besucher am offenen Tag der Gärtnereien. Blüten als Genuss für die Sinne, als leckere geschmackliche Überraschung - für die Geschmacksknospen sozusagen - als optischer Höhepunkt - nicht im Blumentopf, sondern auf dem Teller: Das war die Botschaft am vergangenen 25. März. Abseits davon begeisterten sich die Besucherinnen

und Besucher an den Frühlingsboten, den vielen Blumen, Pflanzen und Kräutern, die sich heuer - nach einem langen und kalten Winter über besondere Aufmerksamkeit freuen durften. Gerade die Salat-Kräuter als die grünen Fitmacher der Saison zeigten, dass der Garten nicht nur genussvoll sondern auch heilsam sein darf. Die Gärtnerei Schöpf verwandelte sich jedenfalls wieder in ein buntes Farbenmeer und die Besucherinnen und Besucher holten sich mit Primeln, Tulpen und Narzissen ganz einfach den Frühling beim Gärtner und genossen dort das zarte Frühlingserwachen. (ap)

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Langstaufers/Glurns/Reschen

Vinschger SängerInnen glänzen im Orchester er Vinschgau muss etwas Magisches haben. So erklärte sich einst der langjährige Organisator, bekannt als Jirku, den großen Andrang an den Orchesterwochen im Tal. Heuer wurde das 50. Jubiläum von „Ski und Musik“ gefeiert. Begonnen hatte alles mit einer KinderOrchesterwoche in Burgeis, verbunden mit dem Skifahren am Watles. Eine weitere Gruppe mit Musikstudenten und Erwachsenen kam dazu. Mittlerweile gibt es nur noch eine Gruppe. Und die Orchesterakademie ist längst von Burgeis nach Melag in Langtaufers übersiedelt. Den Wintersport genießen die MusikerInnen auf Schöneben. „Ski und Musik“ verbindet das Erarbeiten eines sinfonischen Konzertprogramms mit einem Skiurlaub. Der Kurs spricht orchestererfahrene MusikerInnen aus ganz Europa an, die neben Musikproben gerne auch Ski/

Foto:Wind Archiv

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Sinfoniekonzerte mit Vinschger Beteiligung verzaubern das Publikum in Glurns und Reschen Snowboard fahren. Das erste Konzert fand 2004 zur 700-Jahrfeier der Stadt Glurns im dortigen Mehrzwecksaal statt. Seither konzertieren die Musiker/ Innen der Akademie bei freiem Eintritt jährlich am Ende der Woche in Glurns und Reschen. Dank der guten Kontakte zu Vinschger Chorleitern, allen voran zu Martin Moriggl aus Glurns, erarbeiteten die Verant-

Mals

wortlichen der Orchesterakademie immer wieder Projekte mit heimischen Chören, so mit dem Kirchen- und Männerchor Schluderns und seit drei Jahren mit dem Vinschgerchor. Dessen SängerInnen, unterstützt von Mitgliedern anderer Vinschger Chöre, glänzten bei den diesjährigen Konzerten im 100-köpfigen Klangkörper (40 Musikanten/Innen) unter der

Leitung von Georg Köhler und begeisterten das Publikum. Sie sangen die Werke vom F. Mendelssohn B. „Verleih uns Frieden“ und „ Wie der Hirsch schreit“. Das Orchester begleitete auch ein Hackbrettsolo von Gernot Niederfriniger. 2017 ist das Projekt „Wander und Musik“ in Langtaufes gestartet worden. Es sind weitere Konzerte geplant. (mds)

Val Müstair/Buchtipp

Waldorfinitiative Vinschgau Wanderwelt

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ie Waldorf Initiative Vinschgau möchte mit dem Schuljahr 2018/19 eine Waldorfschule im Vinschgau mit einer ersten jahrgangsübergreifenden Klasse, sowie einen Waldorfkindergarten gründen. Die Anmeldungen laufen bereits und werden bis zum 7. April angenommen. Die Eltern der angemeldeten Kinder treffen sich am 7. April um 15.00 Uhr in der alten Handelsschule in Mals um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Im Mai möchte sich die Waldorfinitiative eingehender mit der Pädagogik Rudolf Steiners beschäftigen. Dafür sind mehrere Treffen vorgesehen. Genaue Daten werden bei Kontaktaufnahme telefonisch und via Mail mitgeteilt. Eine Waldorfschule hat die Möglichkeit durch öffentliche Gelder teilweise finanziell unterstützt zu werden. Im Wesentlichen ist sie weiterhin eine

selbstverwaltete Elternschule und somit auf den persönlichen Einsatz und die Verantwortung, sowie auf finanzielle Zuwendungen der Eltern angewiesen. Waldorfstrukturen werden auch von Privatpersonen und Gönnern unterstützt und diese sind gerade für den Aufbau von besonderer Bedeutung. Wer in diesem Sinne die Waldorfinitiative Vinschgau unterstützen möchte, kann sich gerne unverbindlich bei den Initiatoren melden oder eine Spende auf das unten angeführte Konto überweisen. Konto IT94 P058 5658 5460 4657 1323 648 (Bürgergenossenschaft Obervinschgau) Einzahlungsgrund: Waldorfinitiative Vinschgau Waldorfinitiative Vinschgau | c/o BGO - Gen. Verdross Str. 17 | I 39024 Mals (BZ) Tel. +39 389 6664855 | E-mail: waldorfvinschgau@gmail.com

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as Val Müstair verbindet das Engadin mit dem Südtiroler Vinschgau. Der regionale Naturpark bietet viel ungezähmte Natur und eine große Artenvielfalt. Hochalpine Landschaften findet man dort ebenso wie mediterrane Vegetation. Dabei ist das sonnenverwöhnte Tal eine Wanderwelt für alle Jahreszeiten. Im Frühling locken Blumenwiesen neben uralten Lärchen- und Arvenwäldern. Im Sommer und Herbst bieten Gipfel, Passübergänge und Höhenwege atemberaubende Touren. Der Winter wiederum präsentiert eine tief verschneite Märchenwelt, deren Zauber man am besten mit Schnee-

schuhen oder auf Winterwanderwegen entdeckt. Äußerst sehenswert sind auch das UNESCO-Welterbe Kloster St. Johann in Müstair, die pittoresken Dörfer mit ihren Sgrafittoverzierten Häusern oder die Kirchen und Burgruinen um Taufers. Das Buch enthält 20 Wanderungen, 6 Schneeschuhtouren und 4 Winterwanderungen, einen ausführlichen Serviceteil sowie zahlreiche Hintergrundartikel zu Natur, Kultur und Geschichte. Daniel Fleuti | Andrea Kippe Wanderwelt Val Müstair Wanderungen und Schneeschuhtouren zwischen Ofenpass und Glurns; Rotpunnktverlag; ISBN 978-3-85869-780-6


Immer auf Empfang

Markus Thaler

Das Gehör ist unsere erste Verbindung zur Welt. Bereits im Mutterleib nehmen wir Töne und Geräusche wahr. Das Gehör bleibt ein Leben lang ohne Unterlass aktiv, ob wir wach sind oder schlafen. Es versorgt uns mit wichtigen Informationen, reagiert selbst auf die leisesten Geräusche und alarmiert uns bei drohenden Gefahren. Für viele von uns kommt jedoch der Punkt, wo das Gehör nicht mehr zuverlässig funktioniert und wo langsam aber sicher diese wichtige Verbindung zur Außenwelt verloren geht. Ein intaktes Gehör ist der Schlüssel zur Sprache und ist somit absolut wichtig für die geistige und soziale Entwicklung des Menschen. Umgekehrt ist es jedoch so, dass mit fortschreitender Schwerhörigkeit auch die Fähigkeit zur zwischenmenschlichen Kommunikation und damit zur Teilhabe am normalen Alltagsleben lang-

AUDIOVITA in Schlanders

sam schwindet. Menschen mit Hörproblemen nehmen nicht mehr an Gesprächen teil und meiden Situationen, in denen sie wahrscheinlich in Schwierigkeiten geraten. Hören ist ein komplexer Vorgang. Das gesunde menschliche Ohr ist imstande, Tonhöhen in einem Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hertz wahrzunehmen. Um das zu verbildlichen: Schallwellen in der Länge zwischen 1,7 cm und 17 m werden im Innenohr, in der Hörschnecke mit der Größe einer Kaffeebohne, verarbeitet. Eigentlich ein Wunder der Natur! Jedoch bedeutet Hören noch viel mehr: die Verarbeitung und Bewertung des Gehörten wird im Gehirn verarbeitet. Wenn nun jemand sein Gehör langsam verliert, verliert er auch die langsam auch die Fähigkeit, Gehörtes richtig zu verarbeiten. Auffallendste Folge davon: eine schlechte Sprachverständlichkeit. Aus diesem Grund ist die rechtzeitige Versorgung mit Hörgeräten auch bei leicht- bis mittelgradigen Schwerhörigkeiten sehr wichtig. Kommen Sie bei uns vorbei. Sie erreichen uns unter 0473 732 084 und können bei Frau Natascha einen Termin für einen kostenlosen Hörtest in unseren Hörzentren in Mals und Schlanders vormerken. Wir freuen uns auf Sie!

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AudioVita –

Wir hören Füruns! einen Termin melden Sie sich Für bitte einen Termin jederzeit melden Sie sich telefonisch unter bitte jederzeit

0473 732 telefonisch unter 084 0473 732 084 Die neuen Hörzentren im Vinschgau, in den Fußgängerzonen von Schlanders und Mals


Bildungsausschuss Schluderns

Bildungsausschuss Schlanders

Bildungsausschuss Laas

Mal- und Zeichenkurs

Die Faszination des Selbstbildnisses Mich entdecken in Licht und Schatten

Vortrag:

Die Ortlerfront

Der erste Weltkrieg Sebastian Marseiler

Samstag, 07. April 2018 um 18.00 Uhr im Vintschger Museum

Einladung zum Gartenvortrag:

„Naturnahes Gärtnern!“

mit Alessio Nalesini, Kunstmaler, freischaffender Künstler Dieses 4-tägige Seminar knüpft an die künstlerischen Traditionen unseres Kulturraumes an. Die Darstellung unseres Antlitzes, das Erlernen der Proportionen steht im Mittelpunkt. Das Zeichnen mit Kohle ist die zentrale Technik, die wir anwenden. Viel Freude dabei! Einführung in die Grundkenntnisse der Kohlezeichnung. Erlernen der Proportionslehre, kreativer Umgang mit Licht und Schatten. Zielgruppe: Interessierte, die bereits etwas Zeichenerfahrung haben. Termine: jeweils Fr. - Sa. 6. - 7. April 2018 und 13. - 14. April 2018 Fr.: 19:00 - 21:30 Uhr; Sa.:14:00 – 17:00 Uhr Ort: Haus der Begegnung ( JUZE, Göflanerstr.) Anmeldung: Tel: 333 320 30 93 oder ba.schlanders@rolmail.net

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Bildungsausschuss Kastelbell In diesem Vortrag geht es darum, wie wir biologisch und naturnah Gärtnern können. Es werden einfache und praktische Antworten auf Ihre Fragen gegeben. Mit vielen Gartentipps wird aufgezeigt, dass die Verwendung von giftigen Pflanzenschutzmitteln im Garten nicht benötigt wird. In einem naturnahen Garten lebt es sich gesünder und die Ernte kann ohne Bedenken genossen werden Referent: Alexander Huber Experte für naturnahes und biologisches Gärtnern

Donnerstag, 12. April 2018 um 20.00 Uhr im Gemeindesaal Schluderns

Bezirksservice Vinschgau

Ludwig Fabi

KASTELBELL/ TSCHARS

TARSCH

LATSCH

MARTELL

GOLDRAIN

SCHLANDERS

KORTSCH

LAAS

STILFS

PRAD

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GLURNS

MALS

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

GRAUN

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SCHLUDERNS

22 /BILDUNGSZUG/

Bahnhof Spondinig 1 | 39026 Prad a. Stj. | Tel: 0473 618166 | Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it | www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf

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Naturns

Ägyptisch Blau - das ist die Frage

Foto: Erwin Bernhart

Anette keller im Gespräch mit St. ProkulusCustos Heinrich Koch und Professor Helmuth Gritsch

A

nette Keller hat mit ihrer multisprektralen Fotografie zu Ausschnitten von Fresken in der St. Prokulus-Kirche in Naturns viele Fragen aufgeworfen. Einen Ausschnitt ihrer Ergebnisse hat sie kürzlich im Prokulusmuseum von Naturns einem kunstinteressierten Publikum wertfrei vorgestellt. Im Publikum unter anderem Günther Kaufmann, dem Konservator für Archäologie im Amt Südtiroler Archäologiemuseum, Hans Nothdurfter, den langjähriger

Mitarbeiter am Landesdenkmalamt und ausgewiesenen Kenner der Geschichte von St. Prokulus und den Naturnser emeritierten Geschichtsprofessor Helmuth Gritsch. Die speziellen Aufnahmen von Anette Keller hatte die Gemeinde Naturns mit Kulturreferent Michael Ganthaler angeregt. Keller konnte mit ihrer Spektralfotografie um Infrarot- und im Ultraviolettbereich ansonsten nicht Sichtbares sichtbar machen. So etwa mit

Infrarotfluoreszenz. Bei diesem Verfahren können IR-reflektierende Farbpigmente sichtbar gemacht werden, die sich unmittelbar unter der sichtbaren Oberfläche befinden. Auch kann nachgewiesen werden, ob Korrekturen an den Fresken angebracht wurden. „Ägyptisch Blau etwa fluoresziert gut“, sagte Keller bei dem Vortrag und sie konnte bei einigen Bildteilen ein gut fluoreszierendes, mit freiem Auge nicht sichtbares Pigment nachweisen, bei Engeldarstellungen in der Rundung und vor allem beim Lamm oberhalb der Rundung. Ob es sich um „Ägyptisch Blau“ handelt, kann Keller nicht sagen. „Ägyptisch Blau“ wurde, so Keller, bis um das Jahr 800 verwendet. Würde es sich tatsächlich um „Ägyptisch Blau“ handeln, was detektiert werden müsste, wäre das ein zusätzlicher Hinweis darauf, dass St. Prokulus eindeutig karolingisch ist. (eb)

EXPERTEN° TIPP Einrichtungshaus De Stefani

BESSER SCHLAFEN! MATRATZENKAUF IST VERTRAUENSSACHE! Gesundheit wird manchen im Schlaf geschenkt: Das Schlafzimmer soll der ruhigste Ort der Wohnung sein, die Raumtemperatur zwischen 15 und 18 Grad Celsius liegen, die Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent. Das Bett darf sich nicht über Störzonen (Wasseradern oder Erdstrahlen) und – laut Feng Shui – auch nicht in der Türlinie befinden. Und natürlich spielt das Bett für die Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle.

Latsch/Martell

Foto: Erwin Bernhart

Internationale Polizeisternfahrt

Das IPMC-Präsidium mit den Gastgebern der Ferienregion Latsch-Martell und den BM Georg Altstätter und Helmut Fischer.

L

atsch und Martell werden vom 26. Juni bis zum 1. Juli 2018 Zentrum der 71. Internationalen Polizeisternfahrt sein. Das Präsidium der IPMC - der International Police Motor Corporation - hatte dies bereits am 8. Juli 2015 beschlossen. Im Jahr 2013 fand die Polizeisternfahrt bereits in Martell statt. Man habe da gute Erfahrungen gemacht,

wurde bei der Vorstellung des Programmes am 23. März im Raiffeisensaal von Latsch betont. Anwesend war das gesamte Präsidium der IPMC und willkommen geheißen wurde die illustre Polizeiaufgebot vom Präsidenten der Ferienregion Latsch-Martell Roman Schwienbacher und seinem Vize Werner Kiem. Das Programm ist minutiös durchge-

plant und als Höhepunkt wird im Marteller Biathlonzentrum die Europameisterschaft mit EMotorbikes und E-Cars ausgetragen werden, was mit viel Lob von Seiten des Nationalparkdirektors Hanspeter Gunsch bedacht worden ist. Erich Vill aus Schlanders hat beste Kontakte zu den Herstellern und organisiert die Maschinen. (eb)

Empfehlung • Eine gute Matratze ist die halbe Miete. Sparen Sie niemals an der falschen Stelle: Sie verbringen immerhin ein gutes Drittel Ihres Lebens im Bett. • Hochwertige Bettensysteme sind wie orthopädische Schuhe: Sie passen sich so an, dass die Wirbelsäule ihre natürliche Form trotz bis zu 60 Lageveränderungen in einer Nacht beibehält. • Morgendliche Kreuz- oder Nackenschmerzen haben ihre Ursache fast immer in der falschen Matratze bzw. im falschen Kopfkissen. • Treffen Sie keine vorschnellen Entscheidungen nach kurzem Probeliegen. • Achten Sie bei Matratzen auf abziehbare und waschbare Bezüge Diesen und weitere Expertentipps finden Sie auch online unter

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VION-Info

Händedruck mit Symbolcharakter im Malser Rathaus inter dem Händedruck des VION-VEK Obmannes Alexander Telser mit dem Präsidenten der Gesellschaft Saldur Konsortial GmbH, Egon Riedl, verbirgt sich ein besonderes Novum. Seit Beginn des Jahres 2018 kauft VION-VEK den lokalen Strom von drei Obervinschger Wasserkraftwerken und setzt diesen wiederum für die lokale Bevölkerung ein. VION-VEK liefert und verkauft aktuell Strom (15 Mio. kWh im Jahr) an 5.500 Kunden im Raum Obervinschgau. Zwei der drei genannten Wasserkraftwerke befinden sich in der Gemeinde Mals: das Saldurbach Werk im Matschertal, Eigentümerin ist die Saldur Konsortial GmbH mit den beiden beteiligten Gesellschaftern Gemeinde Mals und Fraktion Matsch, produziert im Jahr durchschnittlich 12 Mio. kWh saubere Energie; das Punibach Werk befindet sich am Eingang des Planeiltales und wird von der Puni Energie GmbH betrieben. Der Hauptgesellschafter ist die E-AG Mals. Das Kraftwerk hat eine mittlere Jahresproduktion von 10 Mio. kWh. Schließlich das Rojenbach Werk im Oberland (Re-

Foto: „Wind“-Archiv

H

Im Bild: neben VION-VEK Obmann Alexander Telser (rechts) und Präsident der Saldur Konsortial GmbH, Egon Riedl (mitte), der Malser Bürgermeister Ulrich Veith (2. von rechts) und der Präsident der Fraktion Matsch, Vinzenz Telser (links). schen), betrieben von der Energiegenossenschaft Oberland (EGO), liefert im jährlichen Durschnitt 11,5 Mio. kWh. VION-VEK bündelt damit ca. 30 Mio. kWh an Jahresproduktion und setzt diese vorrangig für die lokale Versorgung seiner

Kunden ein. VION-VEK ist bestrebt weitere lokale Vinschger Produktionen zu bündeln, um dadurch die Preise für Produzenten und Konsumenten zu optimieren, aber allen voran, um der lokalen Energieproduktion ihren Stempel aufzudrücken.

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Im weißen Rössl Im weißen Rössl Operetten-Klassiker in 3 Akten Als Produktion des TourneeTheaters EURO-STUDIO Landgraf kommt „Im weißen Rössl“ am 10. April nach Schlanders. Humorvoll, beschwingt, charmant – so präsentiert sich der Berliner Singspiel-Klassiker „im weißen Rössl“ aus dem Jahr 1930, der auch 2018 nichts von seiner liebenswerten Faszination eingebüßt hat. Im Gegenteil, auch heute noch bezaubern unsterbliche Ohrwürmer wie „Im Salzkammergut, da kamma gut lustig sein“, „Im Weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Mein Lied muss ein Walzer sein“ das Publikum weltweit. Freuen Sie sich also auf einen heiteren, amüsanten Operetten-Abend!

Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Theaterkasse vor der Aufführung erhältlich. Vormerkungen: Telefon 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders, Alperia, Fa. Pedross Sockelleisten und Fa. Schönthaler A. & Söhne


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WANDERTOUR

/WANDERN/ 25 HÖHENWEG

Fotos: Angelika Ploner

BERGTOUR

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WANDERINFOS: Dauer: 1 1/2 -2 h Dauer hin und zurück: 3 - 4 h Start: Töll Ziel: Gratsch Einkehrtipp: Leiter am Waal Länge: 6 Kilometer Typ: Waalweg Der Algunder Waalweg führt von der Töll bis nach Gratsch, vorbei an Ober- und Mitterplars. Der Waalweg wurde im 14. Jahrhundert errichtet und bezieht sein Wasser aus der Etsch. (Quelle: www.algund.com)

Algunder Waalweg ein traumhafter Panoramaweg Der Algunder Waalweg verläuft – wie sein Name verrät – oberhalb der Ortschaft Algund. Auf knapp 6 Kilometern von Ober- und Mitterplars bis nach Gratsch werden herrliche Ausblicke auf dieser – auch für Familien besonders geeigneten Wanderung – gewährt. WEGVERLAUF: Der Algunder Waalweg ist ein zweiteiliger, 5 bis 6 Kilometer langer Wanderweg, dessen Strecke entlang eines Waals verläuft. Fast eben und angenehm zu erwandern zählt der Algunder Waalweg zu den schönsten Familienwanderungen, die Südtirol zu bieten hat: mit einem herrlichen Panoramablick auf das Meraner Land. Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz

vor der Töllgrabenbrücke, gut erreichbar durch den Linienbus Algund-Partschins oder im eigenen PKW. Eine genaue Beschilderung dient fortan der Orientierung und ist kaum zu übersehen. Der Waalweg führt dann über Ober- und Mitterplars bis zum Grabbach. Von dort steigt man über den Burgweg nach Mitterplars. Der östliche Teil des Waalweges führt durch schöne Weinhügel und mit Schloss Tirol im Blickfeld nach Gratsch bis zum Kirchlein St. Magdalena. Je nach Lust wandert man weiter auf den Tappeinerweg ins Zentrum von Meran, wo fast schon mediterranes Klima auf die Wanderer wartet oder wieder zurück nach Algund. Für den Retourweg muss man wiederum knapp 2 Stunden einplanen. (ap)


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Schluderns

Jubiläumsjahr

Offenes Passionsingen

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de und in München wohnhafte leidenschaftliche Sammler Kurt Ryba der Gemeinde Partschins gestiftet. 4 Jahre lang blieb das Museum in seinem provisorischen Sitz im alten Schulhaus in Töll, bis es schließlich 1997 in den Neubau im Zentrum von Partschins ziehen konnte. Ein reichhaltiges und interessantes Programm bietet das Museum auch in diesem Jahr. Beginnend mit einem Vortrag von Museumstifter Kurt Ryba zum Thema Rechenmaschinen („Rechnen wie damals – Geschichte und Technik des mechanischen Rechnens“ ) am Freitag, den 6. April. Ein besonderes „Zuckerle“ zum 25. Geburtstag schenkt das Museum allen Südtirolern: mit Beginn am Ostersonntag, dem 1. April öffnet das Museum jeden 1. Sonntag im Monat von 14-18 Uhr seine Tore und lädt alle Interessierten bei freiem Eintritt ins Museum.

as offene Passionssingen am Schludernser Kalvarienberg erfreut sich seit Jahren großen Zuspruchs. Zahlreiche Gläubige aus dem Raum Obervinschgau, darunter viele Sängerinnen und Sänger aus den verschiedenen Obervinschger Chorverbänden, stimmten sich auch heuer am Sonntag, den 18. März um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche wieder auf den besinnlichen Gang zu den Ölbergkapellen und zu den drei Kreuzen am Sonnenhang des Ortes ein. Unter der Leitung des Malser Chorleiters Ernst Thoma und begleitet vom Obmann des Südtiroler Volksmusikkreises Gernot Niederfriniger, der mit der Hakenharfe ausgerüstet war und diese zum Klingen brachte, probten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Lieder aus dem kleinen Liederheft „Passionssingen – Offenes Passionssingen am Kalvarienberg

Sängerinnen und Sänger am Schludernser Kalvarienberg in Schluderns“. Das Büchlein war auf Initiative des Südtiroler Volksmusikkreises von Thoma Niederfriniger speziell zu diesem Anlass zusammengestellt worden. Niederfriniger und Thoma sind zusammen mit dem Glurnser Chorleiter Martin Moriggl auch die Organisatoren der Fastenandacht in Schluderns. Mit dabei ist natürlich immer auch Ortspfarrer Paul Schwienbacher. Er führte die Gruppe an und sprach besinnliche Worte an den Ölbergkapellen und an den drei

Kreuzen. Mit dem Passionssingen wird an eine alte Tradition angeknüpft. In Schluderns soll es in ferner Vergangenheit sogar Passionsspiele gegeben haben. Theresia Blaas erzählt, dass sie ein entsprechendes Manuskript in ihrem Besitz gehabt hat. Sie habe dieses vor Jahren gutgläubig einem Historiker leihweise überlassen und nicht mehr zurückbekommen. Es besteht also die Hoffnung, dass die Unterlagen irgendwann wieder auftauchen. (mds)

Mals

KITA Mals im vierten Jahr I

m Vinschgau gibt es fünf Kleinkindertagesstätten (KITAs) in Naturns, Latsch, Schlanders, Prad und Mals für Kleinkinder zwischen drei Monaten und drei Jahren. Seit dem 20. Juli 2015 führt die Sozialgenossenschaft „Die Kinderfreunde Südtirols“ die KITA in Mals. Derzeit sind dort 19 Kleinkinder angemeldet, die nach einem flexiblen Wochenplan von drei Kinderbetreuerinnen versorgt und gefördert werden. Neben Heidi Plagg, der Leiterin, arbeiten noch Julia Lechthaler als Betreuerin und Stefanie Platter als Springerin in der Kindertagesstätte. Elisabeth Wittmer steht den Kinderbetreuerinnen einmal in der Woche als Pädagogin für Besprechungen und Beratungen zur Seite. Wie beim Tag der offenen Tür mitge-

Kleinkinder aus der Gemeinde Mals, Graun, Schluderns, Taufers und Glurns werden in der KITA Mals von den Kinderbetreuerinnen nach einem individuellen Wochenplan versorgt und gefördert. V.l. Julia Lechthaler, Heidi Plagg und Elisabeth Wittmer

Foto: Heinrich Zoderer

Foto: „Wind“-Archiv

eit Dienstag, 27. März hat das Schreibmaschinenmuseum in Partschins wieder seine Tore geöffnet, diesmal zu einem ganz besonderen Anlass: das 1993 eröffnete Museum feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag! Auch 1993 war es ein Dienstag, an dem das Museum erstmals öffentlich zugänglich war. Nach langer Vorbereitungszeit war es am 22. Juni soweit: zum 100. Todestag des Schreibmaschinenerfinders Peter Mitterhofer konnte ein Museum zu seinen Ehren eröffnet werden. Somit ging ein langgehegter Traum des damaligen Kulturreferenten und MitterhoferForschers Ewald Lassnig – seit 2017 Ehrenbürger der Gemeinde Partschins - in Erfüllung. Über 200 Exemplare an historischen Schreibmaschinen hatte der aus Südtirol stammen-

Foto: Martin Moriggl

Partschins

teilt wurde, ist die KITA ganzjährig von Montag bis Freitag von 7:30 bis 15:30 Uhr geöffnet. Nur an 5 Werktagen (30. April, 2. November, 27., 28. und 31. Dezember 2018) bleibt die Kleinkindertagesstätte in Mals geschlossen. Die Eltern können ihre Kleinkinder jederzeit anmelden und zu Monatsende auch wieder abmelden. Während einer langen Eingewöhnungsphase von 2 bis 6 Wochen wird ein Wochenplan von mindestens 12 Stunden vereinbart. In den zwei großen, sonnigen Bewegungsräumen

wird vorgelesen, erzählt und gesungen, Kinderbücher werden angeschaut und es wird gespielt. Bei schönem Wetter geht die Gruppe in den Garten oder macht einen Spaziergang durchs Dorf oder in den Park. Nach dem Mittagessen, das die Sozialgenossenschaft VISO liefert, machen die Kinder, die auch am Nachmittag bleiben, einen Mittagsschlaf im Schlafsaal. Nachher gibt es eine kleine Jause und dann wird noch gespielt, gebastelt und gemalt. (hzg)


28 /GESELLSCHAFT/

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Partschins/Algund

Konzert im Zeichen des 200-Jahr-Jubiläums G

Die Musikkapelle Partschins; rechts: v.l.: Obmann Andreas Österreicher, LH Arno Kompatscher, Komponist Hans Finatzer und Kapellmeister Michael Pircher

Fotos: Erwin Bernhart

anz im Zeichen des heurigen 200-Jahr-Jubiläums stand das Frühlingskonzert der Musikkapelle Partschins: die Literaturauswahl durch Kapellmeister Michael Pircher, die Moderation durch den Obmann Andreas Österreicher und auch die Anwesenheit illustrer Gäste, darunter der langjährige Moderator der Osterkonzerte der Musikkapelle Völs LH Arno Kompatscher. Dass die Musikkapelle Partschins in der Bevölkerung tief verwurzelt ist, hat die Tatsache bewiesen, dass der Raiffeisensaal „Peter Thalguter“ in Algund am Palmsonntag fast zur Gänze gefüllt war. Die Musikkapell ist vital und hat, mit den vier DebütantInnen (Isabella Bernhart - Querflöte, Janika Forcher - Trompete, Jakob Holzknecht und Jakob Zerzer - beide Klarinette) keine Nachwuchssorgen. Den Auftakt des Konzertes bildete der eigens von Hans Finazer für die Jubel-Kapelle komponierte „Partschinser Ju-

biläumsmarsch“. Die Literatur folgte dann auch den geschichtlichen Spuren der Musikkapelle Partschins: Mit der „Ouvertüre 1812“ von Peter Iljitsch Tschaikowski wurde der Sieg Russlands über Napoleon lebendig, mit der Ouvertüre „Herzog Friedrich von Tyrol“ von Mathäus Nagiller wurde an einen ehemaligen Kapellmeister der Musikkapelle Partschins gedacht. Nagiller, ein Freund des Gründers der Musikkapelle Partschins Franz Ferdinand

schaft und Verbundheit, verbunden. Die Beschwingtheit symbolisierte dann „An American in Paris von George Gershwin und mit „The Phil Collins Collection“ war Modernes angesagt. Angetan vom Charme der Musik, der Musikkapelle, der Moderation honorierte das Publikum die Darbietungen begeistert und mit drei Zugaben honorierte die 71-köpfige DreiGenerationen-Kapelle ihre Zuhörerschaft. (eb)

von und zu Goldegg und Lindenburg war dies von 1852 bis 1854. Obmann Andreas Österreicher wies immer wieder auf geschichtliche Querverweise, und vernetze so die gespielte Musik, deren Motive mit der Geschichte der Musikkapelle. Mit der „John Barry Selection“, arrangiert von Hans van der Heide, kamen James Bond-Motive in den Saal und mit „The Olympic Spirit“ von John Williams wurden olympische Ideen mit der Musikkapelle, wie Leiden-

Taufers i. M.

Rabanser von „Dur und schräg“ zu Gast bei „Tauferer Wirtshausmusikanten“ en „Tauferer Wirtshausmusikanten“ ist es gelungen, Norbert Rabanser mit seinem Live-Frühshoppen im RAI Südtirol am Sonntag, den 15. April 2018 nach Taufers zu holen. Rabanser ist Professor am Konservatorium Innsbruck und am Mozarteum in Salzburg, sowie Leiter der Innsbrucker Böhmischen. Er moderiert für die RAI einige Frühshoppen und die beliebte Sendung „Dur und schräg“. Die persönlichen Kontakte mit Rabanser, die die Tauferer bei Konzertbesuchen der Innsbrucker Böhmischen und bei einem Törggeleabend in dessen Heimatort Barbian geknüpft hatten, ebneten dem Frühschoppen in Taufers den Weg. Um 10.00 Uhr geht`s also los. In

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Probe für den Frühshoppen am 15. April in RAI Südtirol v.l. Karl Anton Pegoraro, Raimund Kapeller, Luis Dietl, Gerlinde Warger, Luzia Tischler, Sepp Joos, Steffi Dietl und Siegi Warger der Schulturnhalle beginnt die Übertragung im Rahmen eines Frühshoppens. Neben den „Tauferer Wirtshausmusikanten“ spielen Stefan Geiers TiOle`

und die Latscher Tanzlmusi. Unter dem Namen „Tanzlmusi“ hatten die vier Mitglieder der Musikkapelle Taufers i. M. Siegi Warger, Luis Dietl, Sepp

Joos und Raimund Kapeller vor Jahren als Gruppe zu spielen begonnen. Beim Weihnachtsessen des Weißen Kreuzes Sulden im Jahre 2016 reifte die Idee, sich künftig „Tauferer Wirtshausmusikanten“ zu nennen. Und diese Idee wurde dann auch umgesetzt. Musikalisch unterstützt werden die vier Stamm-Musiker mittlerweile von Stefanie Dietl, Karl Anton Pegoraro und Hannes Höchenberger. Beim Live-Frühshoppen wird die Gruppe auch von den zwei Klarinettistinnen Luzia Tischler und Gerlinde Warger begleitet. Neu eingekleidet wurde das Team von Manuela und Helmuth von der Spedition Mayr. Für Verpflegung sorgen die Mitglieder der Musikkapelle Taufers. (mds)


05.04.18

WANDERTOUR

/WANDERN/ 29 HÖHENWEG

Fotos: Angelika Ploner

BERGTOUR

Vinschgerwind 7-18

Der Waalweg von Staben nach Tschars Der Stabner Waalweg am Vinschgauer Sonnenberg ist eine sehr lohnende und abwechslungsreiche Wanderung. Er führt durch Rebenhänge und Kastanienhaine, durch Flora und Fauna des Sonnenberges, durch Ulmen-, Eichen- und Eschenwälder – und ist Teil der neuen Via Vinum Venostis.

WANDERINFOS: Dauer: 2 - 3 h insgesamt) Start: Staben oder Kochenmoos/Staben TIPP: Von Mitte April bis Ende Mai ist Spargelzeit in Kastelbell/Tschars. Alles dreht sich um den Spargel mit Führungen, Veranstaltungen und kulinarischem Genuss rund um den Spargel.

s Tschar Tel. 0473 624105

Ruhetag MI+DO bis 17 Uhr Öffnungszeiten Bar: 8-1 Uhr Pizzeria: 12-14 + 18-23 Uhr

TOURENINFO: Es gibt zwei Möglichkeiten, um den Stabner Waalweg zu erreichen: Entweder man startet im Zentrum von Staben – bei der Kirche links – und folgt dem Weg mit der Markierung 1. Oder aber – ein besonderer TIPP - man parkt das Auto beim Frühstücksrestaurant Bad Kochenmoos, beginnt die Waalwanderung mit einem gediegenen Frühstück und wählt dann den Weg Nr. 1B Richtung Juval und Stabner Waalweg, der direkt hinter dem Bad Kochenmoos startet und wenig später in den eingangs erwähnten Weg. Nr. 1 einmündet. Beide Wege beginnen etwas anstrengend, entlohnen die Wanderer dann aber mit jedem Höhenmeter an Aussicht. Es geht vorbei an Rebenhängen und Kastanienhainen über Stein-

platten stetig empor. Bänke laden immer wieder zum Verweilen. Bei der Abzweigung Juval/Stabner Waalweg wählen Wanderer letzteren – den Stabner Waalweg - Richtung Tschars – Himmelreich und folgen dem idyllischen Waalweg, der für aufmerksame Beobachter erste Frühlingsboten bereithält. Tafeln säumen den Weg mit Informationen über die Waale, die Flora und Fauna des Sonnenberges und informieren auch über das Weingebiet hier, das durch die neue Via Vinum Venosta einen gebündelten Auftritt hat. Der Weg führt im weiteren Verlauf am Falzrohrhof vorbei – auf geteertem Fahrweg – bis nach Tschars. Tipp: In der Pizzeria Sonne einkehren und eine schmackhafte Pizza genießen, z.B. mit frischem Kastelbeller Spargel. Dann gibt es mehrere Möglichkeiten: Hoch zum Tscharser Waalweg bis nach Kastelbell und mit dem Zug zurück nach Staben. Möglichkeit 2: Hoch zum Tscharser Waalweg Richtung Juval bis zum Sonnenhof , wo der Weg Nr. 1 bis nach Staben/Kochenmoos zurückführt. Möglichkeit 3: Wanderer spazieren auf demselben Weg wieder zurück zu ihrem Ausgangspunkt. (ap)


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Vinschgerwind 7-18

05.04.18

Städtereise Wien

Mädelscamp

3 Tage sensationelle Erlebnisse in der Kulthauptstadt Wien! Komm mit auf einen besonderen Städtetrip! Datum: Mittwoch, 20. bis Freitag, 22. Juni 2018 Zielgruppe: Jahrgang 2007 und älter Kosten: ca. 180 € Veranstalter: Chillhouse Stilfs Info & Anmeldung: Jana 389 519 58 45 Anmeldeschluss: Donnerstag, 31.05.2018

2 Tage nur für euch! Ihr entscheidet was gemacht wird: Freibad, Radfahren, Schatzsuche, kochen, übernachten im „Juze“ Hoad, Beauty – Workshop, Picknick am Reschensee usw. Datum: Dienstag, 24. und Mittwoch, 25. Juli 2018 Zielgruppe: Madlan, Alter: ab 11 Jahre (Mittelschule) Kosten: 12 € Veranstalter: Jugendtreffs Oberland Info & Anmeldung: bei Jutta 320 48 49 198, Teilnahmeerlaubnis + Kosten bis spätestens Samstag, 7. Juli 2018 abgeben

Fahrt zu den Schlanderser „Movie Nights“

Fahrt nach Schlanders, abends Kino im Freien schauen (bei schlechtem Wetter im Saal) Datum: Sonntag, 1. Juli, Donnerstag, 5. Juli, Donnerstag, 12. Juli, Donnerstag, 19. Juli, Mittwoch, 1. August 2018 Zielgruppe: alle ab 1. Klasse Mittelschule Kosten: je 10 € Veranstalter: Jugendtreffs Oberland Info & Anmeldung: bei Jutta 320 4849198, Teilnahmeerlaubnis + Kosten bis spätestens Montag, 25. Juni 2018 / Mittwoch, 25. Juli 2018 abgeben

Städtereise Prag

Wir erkunden die goldene Stadt der hundert Türme und tausend Brücken. Datum: Montag, 30. Juli bis Freitag, 3. August 2018 Zielgruppe: Jugendliche ab 15 Jahren Kosten: 300,00 Euro – im Preis enthalten sind Fahrt, Unterkunft, Verpflegung, Öffitickets, Besuch Theresienstadt und Eintritte Veranstalter: JuZe Naturns/Kosmo Plaus gemeinsam mit Friends Obermais und JT Hafling Info & Anmeldung: JuZe Naturns/Kosmo Plaus bis Freitag, 18. Mai 2018

Städtereise Wien

Gemeinsam erleben wir die österreichische Kaiserstadt und Kulturmetropole Datum: Montag, 2. bis Freitag, 6. Juli 2018 Zielgruppe: Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren Kosten: 250,00 Euro – im Preis enthalten sind Fahrt, Unterkunft, Verpflegung, Öffitickets und Eintritte (außer Prater) Veranstalter: JuZe Naturns/Kosmo Plaus gemeinsam mit Friends Obermais und JT Hafling Info & Anmeldung: JuZe Naturns/Kosmo Plaus bis Freitag, 18. Mai 2018

Actionwoche

Du hast Lust auf 5 Tage voller Action mit einer großen Portion Adrenalin und Spaß? Dann melde dich an für die SommerActionwoche! Datum: Montag, 30. Juli bis Freitag, 3. August 2018 Zielgruppe: Jugendliche ab 12 Jahren Kosten: 100,00 Euro Veranstalter: Jugendzentrum JuZe Naturns Info & Anmeldung: JuZe Naturns/Kosmo Plaus bis Samstag, 30. Juni 2018

Abo+ Reise

Eine Woche mit dem Abo+ quer durch Südtirol. Übernachtet wird in den Jugendtreffs in Schluderns, Brixen und St. Lorenzen im Pustertal. Zu den Highlights gehören Bogenschießen, Watlesrider und ein Schwimmtag. Datum: Montag, 23. bis Freitag, 27. Juli 2018 Zielgruppe: Mittelschüler (Jahrgang 2006 und älter) Kosten: 80 € all inclusive Veranstalter: Phönix Schluderns Info & Anmeldung: Franziska 329 721 52 36 Anmeldeschluss: Freitag, 22. Juni 2018

Nachtschwimmen Laas/Prad oder Schlanders Auf geht’s zum Schwimmabend ins Schwimmbad Datum: Mittwochs im Juli & August Zielgruppe: Jahrgang 2007 und älter Kosten: Fahrt & Eintritt Veranstalter: alle Jugendtreffs & Zentren im Vinschgau Info & Anmeldung: im jeweiligen Jugendtreff & Zentrum, mind. 6 Teilnehmer*innen Anmeldeschluss: 1 Woche vorher

Hier eine Übersicht der Sommeraktionen der Vinschger Jugendtreffs und Jugendzentren in den Monaten Juni, Juli und August. 2

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Actionwoche Städtereise Prag MN S*

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MN = Fahrt zu den Schlanderser „Movie Nights“

S* = Nachtschwimmen Laas/Prad oder Schlanders

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Mädlscamp

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Mals/Oberschulzentrum

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m Sozialwissenschaftlichen Gymnasium des Oberschulzentrums Mals führen die 4. Klassen seit einigen Jahren Projekte zu einem aktuellen Thema durch und präsentieren die Arbeitsergebnisse vor Mitschülern, Lehrpersonen und Pressevertretern. In diesem Jahr beschäftigten sich sieben Arbeitsgruppen im Februar und März sehr intensiv mit der Europäischen Union. Bei einer Lehrfahrt besuchten die Schüler der beiden Klassen das europäische Parlament und führten Gespräche mit dem EU-Abgeordneten Herbert Dorfmann. Der Projektkoordinator Martin Daniel betonte in seiner Einführung, dass die EU heute am Scheideweg stehe. Die Schüler mussten in den verschiedenen Arbeitsgruppe ausführlich über konkrete Fragestellungen recherchieren und verschiedene Sichtweisen analysieren. Eine Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit den Konzernen, hauptsächlich mit den Arbeitsbedingun-

gen in der Textilindustrie. Mit den Jugendförderprogrammen der EU wie Erasmus+, Comenius und Leonardo da Vinci setzte sich eine weitere Gruppe auseinander. Der Euro, seine Vor- und Nachteile, seine Bedeutung für die Weltwirtschaft und Politik, standen im Mittelpunkt einer anderen Gruppe. Eine weitere Gruppe setzte sich mit der lokalen Bürgerinitiative „Der Malser Weg“ und mit der pro europäischen Bewegung „Pulse of Europe“ auseinander. Die 24 Amts- und Arbeitssprachen und die verschiedenen Sprachminderheiten waren ein weiteres Thema. Die Gründe für den Austritt Großbritanniens aus der EU, die Folgen und die Austrittsverhandlungen waren das Thema der Arbeitsgruppe Brexit. Die siebte Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit optimistischen und pessimistischen Zukunftsvisionen der EU. Insgesamt betonten die Schüler und Schülerinnen, dass sie nun mehr über die EU wissen, sich

Foto: Heinrich Zoderer

Schülerprojekt Europäische Union

Nach einer kurzen Präsentation ihrer Projekte vor den Schülern der dritten und fünften Klassen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, präsentierten die Arbeitsgruppen sehr ausführlich ihre Projekte in den einzelnen Klassen. Im Bild die Projektgruppe Bürgerinitiativen v.l. Laura Fierer, Sara Punter, Vivien Stocker, Katharina Sommer, Anna Wallnöfer. aber auch über die Bedeutung der EU, besonders für die Jugend klarer geworden sind. Sicher und lebendig moderiert wur-

de die Abschlusspräsentation von den beiden Schülerinnen Denise Rainalter und Heidrun Fragner Unterpertinger. (hzg)

pr-info - Seilbahnen Sulden

Mega Event: The SWEET live am Gletscher Mega-Event der Seilbahn Sulden Glam-Rocker The SWEET live am Suldner Gletscher

Marlene Basso im Vorprogramm mit life Train II

Foto: „Wind“-Archiv

Am Sonntag, 8. April 2018, setzt die Seilbahn Sulden ihre Serie „gute alte Rockmusik“ fort und bietet wieder ein besonderes High-Light. Nach Boney M, Spider Murphy Gang und CCR stehen heuer die Glam-Rocker The SWEET auf dem Programm- eine der erfolgreichsten Bands der 70er: 55 Millionen verkaufte Alben, 34 Nummer-eins-Hits weltweit! Es wird ein besonderer Tag am Gletscher, wenn die Mannen um Andy Scott ihre TOPHits auf

unermüdlich durch Europa und macht am Sonntag, 8. April 2018, auch in Sulden Station. Auf einer riesigen Bühne werden The SWEET gegen Mittag (ab ca. 13 Uhr) eine Show abziehen, die für alle Fans unvergesslich bleiben wird.

fast 3.000 Meter Seehöhe „ knallen lassen“. Ballrom Blitz, Love is like Oxygen, Blockbuster, The Six Teens, Pappa Joe, Hellraiser, Co-Co- das sind nur einige von weltweit 34 Top-Hits, welche die

Briten in den 70ern aus der Feder schüttelten. Any Scott (Gitarre, Gesang), das letzte verbliebene Ur-Mitglied, tourt mit seiner konstanten Besetzung nach wie vor

Als Vorgruppe gastiert die junge Sängerin aus Bozen Marlene Basso. Sie präsentiert mit Band knackige Rock-Nummern und stellt die CD Life Train II vor, auf der sie eigene Titel beigesteuert hat. Mit dabei ist der Stilfser Gitarrist Wolfgang Paulmichl mit seiner Crew (Schlagzeug & Bass). Sie werden die Fans auf THE SWEET einstimmen und die Flagge „Rock for ever“ hoch halten.


Vinschgerwind 7-18

05.04.18

Fotos: Andreas Waldner

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Alles hat seine Zeit Uhren im Kloster Marienberg Uralte Schätze des Klosterfundus werden der Öffentlichkeit in zeitlich begrenzten Sonderausstellungen zugänglich gemacht und thematisch aufgearbeitet. Kurator Hannes Egger hat für 2018 „Alles hat seine Zeit – Uhren im Kloster Marienberg“ konzipiert. Darin wird die Zeit veranschaulicht, welche in einem Benediktinerkloster eine maßgebliche Rolle spielt. Der Alltag, der Rhythmus der Mönche ist geprägt vom Gebet und der Arbeit. Die Benediktsregel bestimmt in Kapitel 48 sowohl den Tagesals auch den Jahresablauf. Deshalb vermutet man, dass die Räderuhren in einem klösterlichen Umfeld entwickelt wurden. Vom Zeitmaß der Mönche kann man auch im weltlichen Leben viel Heilsames und Inspirierendes lernen. Das Nachdenken über die Zeit hat heute richtig Konjunktur. Wie kommt die Zeit in die Köpfe von den Menschen? Wie wird sie persönlich wahrgenommen? Jeder hat sein subjektives Zeitempfinden. Der Druck und die Schnelligkeit der heutigen Leistungsgesellschaft haben den Augenblick, das „Hier und Jetzt“, vergessen. Die Kunst der Langsamkeit mit ihrer heilsamen und inspirierenden Wirkung muss neu entdeckt und geübt werden. Mutter Theresa wurde einmal gefragt, warum sie immer so ausgeglichen und leistungsbereit ist. Das Geheimnis sei ganz einfach: wenn ich sitze, dann sitze ich; wenn ich esse, dann esse ich; wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ihr sitzt, dann denkt ihr schon ans Aufstehen; wenn ihr esst, dann denkt ihr schon, was nach dem Essen zu tun ist, wenn ihr geht, dann seid ihr schon am Ziel. Das Geheimnis sei die Gegenwart, der Augenblick. Viele suchen auch in alternativen Zeitformen ihr Heil. Da gibt es Angebote aus fernöstlichen Kulturen zur Erreichung vollständiger Harmonie wie Entspannung in Zen Gärten. Wir brauchen gar nicht auswärts gehen. So wie in viele anderen Klöstern bietet auch Marienberg Kloster auf Zeit. Gestresste und ausgebrannte Menschen können herkommen und in der Stille der Klosteranlage Ruhe suchen, wieder zu innerer Balance kommen, neues Zeitempfinden erleben und vor allem dem Tag eine neue Struktur geben, die wertvoll ist.

Über dem Kubus-Schaukasten mit der Uhrenausstellung im Korridor läuft eine rote Laufschrift mit einem Zeitspruch des hl. Augustinus: „Also was ist die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; wenn mich aber jemand danach fragt, dass ich es erklären soll, weiß ich es nicht.“ Demnach ist die Zeit eigentlich ein Rätsel. Er sagt auch: „Gott kennt nur eine Gegenwart. Der Mensch hingegen kennt die Zeit nur im Nacheinander“. Ein afrikanisches Sprichwort lautet: „Als Gott die Welt erschuf, hat er den Europäern die Uhr geschenkt und uns die Zeit“. Trotzdem: ein Leben ohne Uhr kann sich niemand mehr vorstellen.

„Die Sonnenuhren haben wir nicht vom Turm abnehmen können. Aber wir haben eine tragbare, eine Taschensonnenuhr, bzw. eine Reisesonnenuhr in der Ausstellung“ sagte Museumsleiterin Annemarie Schwarz und zeigte die Rarität einer interessierten Kleingruppe. Die Sonnenuhren gibt es schon seit der Antike. Die Räderuhren wie Taschenuhren, Stehuhren, Reisewecker, Armbanduhren u.a. gibt es erst seit dem Spätmittelalter. Die ersten mechanischen Uhren waren die Turmuhren, die durch Stundenschläge die Zeit über das ganze Dorf vermittelten, die Zeit des Gottesdienstes, die Zeit der Vesper oder des Gebets. Die Turmuhr von Marienberg wird mit einem 3D-Video dem Besucher gezeigt. Neben den Fotos der vielen Ziffernblätter und dem Gestänge, das sich zum Antrieb der Zeiger durch das Kloster zieht, kann die Originalrechnung und der Transportschein vom Uhrmacher Wendelin Jäger eingesehen werden. Zwischen 1794 und 1795 forderte die französische Regierung die Einführung von dezimalen Uhren. Ein Tag wurde in zehn Stunden eingeteilt und die Stunde hatte 100 Minuten. Ein entsprechendes Exemplar bereichert die Ausstellung. Verschiedene Ziffernblätter, die nicht als ganze Uhr erhalten sind, aber interessante Bemalungen und Motive zeigen, Bücher zu Zeitthemen aus der Klosterbibliothek und viele Armbanduhren der verstorbenen Patres sind zu bewundern. Ein weiteres Kuriosum sind ein Tintenfass mit Schreibwerkzeug sowie ein Kerzenständer mit Zündhölzer, die jeweils mit einer Uhr ausgestattet sind. Weiters sind wertvolle Taschenuhren zu bestaunen, Geschenke, die die Äbte von Fürsten zu besonderen Jubiläen gekriegt haben. Und so hat jede Uhr ihre eigene Geschichte. In einer Ecke wurde eine symbolische Bushaltestelle installiert. Über Kopfhörer kann die Geschichte „Warten auf Godot“ in drei Sprachen abgehört werden. Zwei Männer warten auf einen dritten, der niemals kommt. In einem Satz lässt sich Samuel Becketts weltberühmtes Drama Warten auf Godot zusammenfassen. Doch damit ist nur die halbe Wahrheit gesagt. Fragen tun sich auf. Was bewirkt vergebliches Warten mit Blick auf unzähligen Uhren? Probieren Sie es aus. In Stille auf der Bank bei der symbolischen Haltestelle im Korridor des Museums ORA ET LABORA in Marienberg. Andreas Waldner


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Vinschgerwind 7-18

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Kastelbell

Prad/Gesundheitstage

Peppe Mairginter verteidigt den Judas

Das Essen genießen er Bildungsausschuss von Prad organisiert seit mehreren Jahren zusammen mit anderen Vereinen im Frühjahr Gesundheitstage und im Herbst Bildungstage. Die diesjährigen Gesundheitstage begannen Anfang März und werden bis Ende April durchgeführt. Insgesamt gibt es 21 Veranstaltungen. Am 22. März referierte Ivonne Daurù von der Fachstelle Essstörungen INFES im Forum Prävention zum Thema „Ernährung zwischen Fitness und Körperkult“. Daurù meinte in ihrem Vortrag, dass die Menschheitsgeschichte eine Geschichte des Hungers ist. Der Kampf um das Überleben und das Essen, um vor Hungerperioden gewappnet zu sein, hat uns geprägt. Heute leben wir in Europa im Überfluss. Es gab noch nie ein so vielfältiges Nahrungsmittelangebot. Große Portionen animieren zu großem Einkauf, verlockende Gerüche, raffinierte Foto: Magdalena Dietl Sapelza

er war Judas? War er ein Verräter oder war er Werkzeug des göttlichen Erlösungsplanes? Hat ihn Jesus Judas für den Verrat ausgewählt, um die Schrift zu erfüllen. Was wäre gewesen, wenn Judas den Herrn nicht geküsst und überführt hätte? Hätte es dann das Christentum ohne Judas überhaupt gegeben? Wären der Menschheit der Antisemitismus und der Holocaust erspart geblieben? Mit unter die Haut gehender Authentizität schlüpfte der Schauspieler der Pusterta-

ler Theatergemeinschaft, Peppe Mairginter, in die Rolle des vermeintlichen Schurken Judas, der sich leidenschaftlicher für sein Handeln verteidigt. Die Heimatbühne Kastelbell hatte am Palmsonntag zum Gastspiel „Herr, ich habe dich nicht verraten“, mit dem Untertitel: „Ich ein Jud! Verteidigungsrede des Judas Ischarioth“ von Walter Jens in der Schlosskapelle von Kastelbell geladen. Für Dramaturgie und Regie zeichnete Alfred Meschnigg verantwortlich. Judas wurde im Laufe der Jahrhunderte zur geschmähten Hassfigur der Kirche, einer Theamatik, mit der sich der Germanist und Philologe Jens in seinem Roman „Der Fall Judas“ intensiv beschäftigte. Auch das Publikum wurde berührt und diskutiere anschließend über Judas, der im Gegensatz zu Jesus als historische Figur nicht nachweisbar ist, und über das „Was wäre wenn?“ (mds)

Das Essen, der Körper und die Gesundheit standen im Mittelpunkt eines Vortrags von Ivonne Daurù von der Fachstelle Essstörungen INFES. Werbung, versteckte Botschaften verführen uns tagtäglich. Die Angst vor Übergewicht führt zu schlechtem Gewissen, das in den Medien propagierte Schlankheitsideal und die Fülle der Nahrungsmittel bringen uns in ein Dilemma. Zu viel Fette, zu viel Zucker, zu wenig Bewegung,

zu wenig Obst und Gemüse? Es gibt eine Fülle von Diäten, Ratgebern und Ernährungsregeln. Dies führt oft zu einem Zwang und hilft uns nicht weiter. Daurù meinte, dass wir das Essen genießen sollen. Wer genießt, isst achtsam, schaut auf Natürlichkeit und nimmt sich Zeit. Wichtig ist es nicht nebenbei zu essen, sondern auf ein abwechslungsreiches und vielfältiges Angebot zu achten. Clean-Eating ist ein neuer Trend, den Daurù unterstützt. Alles ist erlaubt, auch Kohlenhydrate. Die wichtigste Regel lautet: Das Essen soll naturbelassen sein. Unverarbeitete, natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Salat, Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte stehen im Vordergrund. Wer sich daran hält, verzichtet automatisch auf synthetische Zusatzstoffe, Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe und Geschmacksverstärker. (hzg)

Latsch - Weltladen Latsch

Zwischen Vulkanen und Traumstränden

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ackpacking zwischen Vulkanen, Maya-Ruinen und Traumstränden Unter dem Titel „Backpacking Tour durch Nicaragua und Yukatan“ fand am 9. März im Fraktionssaal des CulturForums Latsch der dritte Abend der Vortragsreihe „Anders leben – anders reisen“ statt. Organisiert wird die Vortragsreihe vom Weltladen Latsch. Durch den Abend führten Elisabeth Kühnel und Florian Fischer, die bisher jüngsten Referenten. Sie berichteten dem bunt gemischten Publikum von ihrer fast 6-wöchigen Reise durch das zentralamerikanische Land Nicaragua und die mexikanische Halbinsel Yukatan. „Als wir in Nicaragua angekommen sind war es für uns, als hätte jemand die Zeit zurückgedreht. Auf den Straßen spielten Kinder und überall spazierten Pferde, Hühner und Hunde herum.“, erzählt Florian Fischer

Foto: „Wind“-Archiv

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Foto: Heinrich Zoderer

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zu Beginn. Die Fotos zeigten nicht nur die abwechslungsreichen Etappen quer durch das Land, paradiesische Seen und majestätische Vulkane, sondern auch Typisches, wie das Frühstück „Gallo Pinto“, das die Reisenden begeisterte. Auf der autofreien Karibikinsel Little Corn Island wurde dann auch das Abendessen selbst gefischt. Weiter ging das Abenteuer auf der mexikanischen Halb-

insel Yukatan, die Elisabeth Kühnel als touristischer, teurer und etwas stressiger beschrieb. „Es ist so wunderschön, die Maya-Tempel mit dem Meer im Hintergrund. Allerdings ist es fast unmöglich ein Foto ohne Menschenmengen zu machen.“, erzählt sie lachend. Das Publikum lauschte den Reiseeindrücken von majestätischen Maya-Ruinen, atemberaubenden Cenoten, Schnorcheln mit Schildkröten und pinken Salinen voller Flamingos und lachte über die kleinen Hoppalas der Reise und die stinkenden Schlamm-Masken. Ein gelungener Abend, der beim Publikum träumerische Blicke und beim ein oder anderen eine Portion Fernweh weckte. Der nächste Termin mit der Meeresschutz- und Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer wird am 18. April stattfinden. (cg)


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Naturns

Luftiges Frühjahrskonzert it einem luftigen und genussvollen Konzert hat die Musikkapelle Naturns am Samstag, den 24. März im Bürgerund Rathaus musikalisch den Frühling eingeleitet. Freunde, Bekannte und Musikbegeisterte aus Nah und Fern ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Von Kapellmeister Dietmar Rainer ist bekannt, dass er Experimenten mit seiner Musikkapelle nicht abgeneigt ist und von den Naturnser MusikantInnen ist bekannt, dass sie Herausforderungen mögen. Kleinere Experimente haben auch heuer das Frühjahrskonzert der Musikkapelle Naturns durchzogen - das Publikum war auch davon angetan. Das Konzert wurde mit der polyphonen „Canzona No. 1“ von Giovanni Gabrieli eröffnet, die Musikanten im Raum zum Doppelchor verteilt. „Chorale and Shaker Dance“ von John Zdech-

Foto: Erwin Bernhart

M

Die Musikkapelle Naturns und Kapellmeister Dietmar Rainer kamen heuer den Hörgewohnheiten des Publikums entgegen lik forderte in musikalischen Disruptionen und erntete viel Applaus. Im Hauptwerk des Abend, den „Angels in the Architecture“ von Frank Ticheli, ließen die Musiker das Thema Licht-Dunkel, den Dualismus musikalisch durchblicken, das gesamte Schlagwerk, in dem auch der international erfolgreiche Naturnser Philipp Lamprecht vertreten

war, hatte dabei alle Hände voll zu tun. Als Sopran hat Teresa Putzer auf der Empore gesungen, ansonsten mit Klarinette im Orchester vertreten. Die Moderation bzw. die Einführung in die Stücke gestalteten Judith Leiter und Daniel Götsch gekonnt gemeinsam. Nach der Pause wurde mit „Festive Interlude“ von Ton Grevenbroek

die Brücke zum Bisherigen geschlagen. Mit dem „langjährigen Weggefährten der Musikkapelle Naturns“ Jan van der Rost wurde das Publikum mit dem Stück „Rikudim“ in die jüdische Musik entführt, in heiter-melancholische Tempiwechsel. Dann wurde mit Begeisterung geswingt. Den Anfang dazu machte „Eine kleine Yiddische Ragmusik“ von Adam Gorb, gefolgt von „Benny Goodman Memories“, einem Medley arrangiert von Naohiro Iwai. Immer wieder gelingt es Dietmar Rainer, das Können von Solisten aus den verschiedenen Registern aufblitzen zu lassen. Mit viel Applaus bedankte sich das Publikum für die wunderbaren Darbietungen und konnte der Musikkapelle zwei Zugaben entlocken. Obmann Andreas Pircher verkündete die Aufnahme von drei neuen Marketenderinnen in die Musikkapelle Naturns. (eb)


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3D-Visualisierung: Im Dorfzentrum von Schlanders entsteht die neue Anlage „Schlossgarten“.

Wohnanlage Schlossgarten/Schlanders

Wenn Architektur und Bautechnik perfekt zusammenspielen

In einer besonders ansprechenden Ecke von Schlanders, zwischen den historischen Gebäuden Schloss Schlandersburg und Ansitz Schlandereck, realisiert Pohl Immobilien die architektonisch einmalige Wohnanlage Schlossgarten. Damit werden neue bauliche Maßstäbe gesetzt. Die Anlage zeichnet sich durch zwei kompakte Baukörper aus, die relativ eng aneinander liegen, aber durch eine geschickte Drehung so nach oben wachsen, dass alle Wohneinheiten möglichst viel Licht und Sonne abbekommen. Dies gelingt nicht zuletzt dadurch, dass die letzten drei Geschosse schräge Außenwände besitzen.

Baukörper in Sichtbeton drehen sich ins Licht

„Diese Schrägen sind natürlich schon allein eine bauliche Herausforderung, aber hinzukommt noch, dass die Außenfassaden der Gebäude komplett in Sichtbeton gehüllt sind“, erklärt Stephan Niederfriniger, der für Pohl Immobilien die Projektleitung innehat. Aufgrund der Beton-Fassade sind die Gebäude mit einer diffusionsoffenen Innendämmung

konzipiert, auch das eine Besonderheit von Schlossgarten. In den Schrägen der Außenfassade werden Fenster eingesetzt, die eigens für dieses Projekt entwickelt wurden. „Der Einsatz dieser Spezialfenster, welche durch einen eingebauten Regensensor automatisch geschlossen werden, ist hier die optimale technische Lösung“, erklärt Niederfriniger.

Akustik-Experten sorgen für optimalen Schallschutz

Auch bei der Akustik setzt Pohl Immobilien bei der Wohnanlage Schlossgarten auf neueste Erkenntnisse und Technologien. „Der Schallschutz und die Bauakustik sind enorm wichtig für das Wohlbefinden, deshalb legen wir bei allen unseren Bauvorhaben großen Wert darauf“, meint der Projektleiter. Seit einigen Jahren arbeitet Pohl Immobilien dafür mit den Akustik-Experten der Firma SYSTENT zusammen. „Diese haben auch bei der Wohnanlage Schlossgarten den Bau von Anfang an begleitet. Gemeinsam mit ihnen können wir garantieren, dass ein optimaler Schallschutz gewährleistet wird“, so Niederfriniger.

T +39 0473 622 196 info@pohl-immobilien.it www.pohl-immobilien.it

Neue Maßstäbe in Sachen Architektur und Bautechnik

Die Wohnanlage Schlossgarten ist eine Immobilie, die in Sachen Architektur und Bautechnik neue Maßstäbe setzt. Eine Immobilie, die zeigt, dass der architektonische Dialog zwischen historischer und moderner Bausubstanz gelingen kann. „Die herausragende Architektur macht es möglich, den freien Blick auf die Schlandersburg zu erhalten. Eine ganz besondere Rolle spielt dabei die Neigung der Gebäude. Man könnte fast sagen, dass sich das Neue vor dem Alten verneigt“, freut sich auch Peter Paul Pohl über das gelungene Projekt in Schlanders.

Stephan Niederfriniger, Projektleiter bei Pohl Immobilien seit fast 20 Jahren.

Unsere Standorte: Hauptstraße 60, Latsch Resselstr. 2F, Bozen


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SPEZIAL-BAUEN von Angelika Ploner

Bauen mit Experten Bauen mit Experten ist der Titel unseres Sonderthemas. Sie finden auf den folgenden Seiten geballte Fachkompetenz rund ums Thema Bauen - Ideen, Tipps, Fachbetriebe, die mit viel Erfahrung punkten. Das Angebot ist rund, die Betriebsauswahl bunt. Aufgezeigt werden auch Möglichkeiten, die Bauherren haben, denn Fachleute - Experten eben - wissen worauf es beim Hausbau oder bei Sanierungen ankommt, können Hilfestellungen geben und Ratschläge.

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Lassen Sie Ihren Neubau oder die Renovierung nicht zu einem unkalkulierbaren Abenteuer werden. Eine gute Vorplanung ist wichtig. Begutachten Sie die Baubeschaffenheit und den Zustand der bestehenden Rohrleitungen. Und wichtig - vor allem bei Altbauten - informieren Sie sich gut, was erlaubt ist und was nicht. Das vermeidet unangenehme Überraschungen und hilft,

einen Zeitrahmen einzuhalten.

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Eine Renovierung oder ein Neubau ist kein Grund zur Sorge, vor allem, wenn Sie einen Profi zu Rate ziehen.

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Baumänner am Werk Geht man zurück in der Geschichte der „Baumänner GmbH“, dann kommt man bis zum Jahr 1965. Oskar Bernhart gründete das Unternehmen als Bauunternehmen in Kastelbell und startete damals mit vier Mitarbeitern. Über zwei Jahrzehnte später wurde dann die „Baumänner GmbH“ aus der Taufe gehoben: Oskar Bernhart holte Ulrich Linser und Josef Ratschiller mit ins Boot. Gemeinsam war den drei Männern, den Baumännern, eine Idee: etwas zu bauen, zu realisieren. Realisiert das hat man bis heute einiges. Wohnhäuser, Schulen,

Kindergärten, Tiefgaragen, Obstmagazine, sogar eine Kirche führt man in der Referenzliste, die eine lange ist und für eine genau 53 jährige Erfolgsgeschichte steht. Auf Qualität wird geachtet, auf Kompetenz, das zeigt sich auch in den ISO und OHSAS 1800:2007 - Zertifizierungen. Das zweite nicht weniger wichtige - Standbein ist der

Baumarkt der Baumänner am Etschdamm in Kastelbell. Dort findet man alles für den Bau, alles für kleine oder große Pläne an Haus, Hof oder Garten. (ap)


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Pedross Holzbau: Holzbetrieb mit Tradition Der Name ist Programm. Die Rede ist vom Holzbaubetrieb Pedross in der Industriezone in Latsch. Eine umfassende Holzkompetenz in den Bereichen Dachsanierung, Zimmerei und Holzhausbau hat man sich in den vergangenen Jahrzehnten angeeignet. Denn über 70 Jahre ist Holzbau Pedross im Bereich Zimmerei und Bedachungen unterwegs. Das Zimmern scheint demnach im Blut zu liegen. Man hat sich einen festen Platz in der Baubranche im Vinschgau erarbeitet und ist technisch wie personell so ausgestattet, dass Projekte

verschiedenster Größenordnungen ausgeführt werden können. Weil Bauen mit Holz nicht nur modern, sondern auch technisch passgenau, ökologisch und nachhaltig ist, verspricht Holzbau Pedross hohe Standards an Qualität, Ästhetik und Nachhaltigkeit - auch für die Zukunft.

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in Südtirol exklusiver Vertriebspartner für die bewährten Produkte der Firma HIAG Balkonbau GmbH.Auch Balkone aus Edelstahl, Glas, Holz oder HPL-Exterior-Platten werden für Kunden auf Maß gefertigt. Besuchen Sie die neue Ausstellung in Brixen mit mehr als 300 Balkonmodellen - gerne kommen auch die Fachberater direkt zu Ihnen. TIPP: 50% Steuervorteil nutzen! Infos unter 0472-832951 oder info@blasbichler.bz; www.blasbichler-balkone.it

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Holzbau Lechner

Eine Erfolgsgeschichte Das Team von Holzbau Lechner arbeitet tagtäglich an innovativen Lösungen, um den individuellen Wünschen der Kunden zu entsprechen und ihnen den besten Service zu bieten. Eine geballte Kraft garantiert zügige Arbeitszeiten bei höchster Fachkompetenz.

Ein starkes FamilienTeam: Valentin, Josef, Zita und Lukas Lechner

Die Dienstleistungen • Schlüsselfertige Bauten in Holz • Halbfertige Elemente zum Ausbau • Trockeninnenausbau • Hallen- und Zweckbau • Holzbau -  Dächer in allen Varianten - Sanierungen (Beratung zu Anträgen & Beiträgen) u. Dämmungen - Böden in verschiedenen Ausführungen - Treppen - Schalungen und Verkleidungen - Rinnen und Abläufe - in Varianten und Metallen -  Einfassungen, Eindeckungen - handwerklich u. industriell (Schindeln, Ziegeln, Blech, Paneele) - Holz- und Baustoffhandel - en groß und Detail -  Flachdächer & Terrassen | Absicherungen für Kaminkehrer | Spenglerarbeiten | Abdichtungen PVC

Der Zimmermann Luis Lechner war erst 21 Jahre alt, als er die Weichen für die erfolgreiche Unternehmensgeschichte mit dem Handelskammereintrag am 1.1. 1981 stellte. Der erste Firmensitz befand sich auf dem „Wallnöfhof“ am Lichtenberger Berg. Zwei Mitarbeiter standen dem Jungunternehmer damals zur Seite. 1984 mietete er eine Garage in Lichtenberg, zwei Jahre später erwarb er den Baugrund in der Prader Gewerbezone. Dann ging es Schlag auf Schlag: 1989/90 baute er das Betriebsgebäude mit Werkstatt und Betriebswohnung, 2000 folgte der Bau des Lagers und 2007 der Bau der Produktionshallen. 2011 kaufte man das Anrainerge-

bäude, in dem sich heute das Bürogebäude befindet. Mit dem Betrieb wuchs auch die Belegschaft und die technische Ausstattung. 2011 stellte Lechner unterstützt von seinen Söhnen und jungen fähigen Mitarbeitern die Produktion auf CNC-gesteuerte Anlagen um. 2016 kaufte die Familie Lechner weiteren Baugrund in der Gewerbezone zur Erweiterung des Betriebes. In dasselbe Jahr fiel die Errichtung des Regallagers und des Lagers für Fertigteile. Ein Schritt folgte nach dem anderen, ohne sich finanziell zu übernehmen, ganz nach dem Motto: „Chi va piano va lontano“. Sinngemäß: Es gilt langsam zu gehen, um weit zu kommen.

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Holzbau Lechner GmbH

Gewerbezone Kiefernhain 93 I-39026 Prad am Stilfserjoch (BZ) Tel. 0473 616570 - Fax 0473 618822 E-Mail: info@holzbaulechner.com


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Schallschutz beim Hausbau einplanen

Tipps für „Stilles Wohnen“ Nicht nur der Wärmeschutz sondern auch der Schallschutz ist aus dem Hausbau nicht mehr wegzudenken. Die Lärmkulisse am Arbeitsplatz und in der Freizeit nimmt ständig zu. Der Wunsch nach Ruhe in den eigenen vier Wänden gewinnt deshalb an Bedeutung. Durch exzellenten baulichen Schallschutz kann sowohl die Lärmbelästigung durch laute Nachbarn als auch im eigenen Haus vermieden werden. Vom Privatleben der Nachbarn möchte man meist nicht allzu viel wissen, doch in Reihen- und Mehrfamilienhäusern mit schlechtem Schallschutz lässt sich oft nicht vermeiden, dass man Zeuge eines Familienstreits wird, weiß wie oft die Nachbarn duschen oder welchen Musikgeschmack sie haben. Aber auch in Einfamilienhäusern ist Lärmschutz wichtig damit der Haussegen nicht schief hängt. Die Beschaffenheit der Haustrennwand bei Doppel- oder Reihenhäusern und die Wohnungstrennwand im Mehrfamilienhaus bestimmen dabei die Schalldämmung. Damit alle Stockwerke schallgeschützt sind, sollten die Trennwände mit Schallschutzziegel bzw. mit genau geplanten Schallschutzsystemen ausgeführt sein. Der Schallschutz lässt sich auch innerhalb der Wohnräume verbessern. Nicht entkoppelte, leichte Wände können nämlich durch Schall in Schwingungen versetzt werden und diesen über anschließende Wände und Decken in benachbarte Zimmer weiterlei-

Alles fürs Bauen. www.bauexpert.it

ten. Physikalisch entkoppelte Wände verbessern den Lärmschutz hingegen erheblich. Auch die Schalldämmung der Decken und Fußböden ist wichtig um Trittgeräusche im darunterliegenden Zimmer zu verhindern. Dazu sollten Unterböden - Fußböden „schwimmend“, also ohne Verbindung zu Wänden und Decken verlegt werden. Ebenso sollten Wasserleitungen und Heizungsrohre die Böden und Wände nicht direkt berühren. Die Schalldämmung der Außenwand wird nicht zuletzt durch die Qualität der schwächsten Stelle – nämlich der Fenster bestimmt. Lärm von Draußen wird neben einer massiven Wand am besten durch spezielle Schallschutzfenster abgehalten, allerdings ist hierbei eine professionelle Ausführung wichtig, da Lärm durch die Übergänge an Rollläden oder Fensterscheiben dringen kann. Weitere Informationen zum exzellenten baulichem Schallschutz erhalten Sie in unserer bauexpert Filiale in Latsch.


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Kapl

Die Profis für Ihren Garten Das Team von Kapl realisiert und gestaltet Garten- und Landschafts(t)räume

Es braucht Feingefühl. Es braucht technisches Verständnis. Vor allem aber braucht es Freude und Leidenschaft für den Beruf. Die Rede ist vom Gartenund Landschaftsbau. Die Rede ist von Kapl. Wer hinter Kapl steht? Ein motiviertes und ausgebildetes Team, das prächtig wächst und gedeiht. Das ist kein Zufall. Tüchtig arbeitet das Team von Kapl, unkompliziert, routiniert und ehrgeizig, man beherrscht das Handwerk, hat aber auch ein Auge fürs Detail beim Planen. Man ist über sich hinausgewachsen. Hat sich einen Namen gemacht, und sich mit Referenzen ausgestattet. Gartengestaltung wäre deshalb zu kurz gegriffen:

Die Gestaltung von Außenräumen trifft wohl eher das, was Kapl macht, was Kapl auszeichnet. Stein, Holz, Metall und Wasser haben ihren Auftritt in Pergolas, in Sichtschutzwänden, in Bewässerungsanlagen, in Pflasterungen, in Zäunen, kurz in allem, was einen Außenbereich optisch verschönert und zum Blickfang macht. Möglich macht das ein immer größer werdender Fuhrpark mit modernsten Maschinen. In eine Planung fließen viele Faktoren mit ein, vor allem auch der Zeitfaktor. In kürzester Zeit wird Ideen Raum gegeben, und Räume - Außenräume - werden zum Traum.


Finstral

Investition in die Holzverarbeitung Mit der Inbetriebnahme der neuen Produktionslinie in Oppeano bei Verona steigt Finstral in die Holzbearbeitung ein und bringt ein innovatives Holz-Aluminium- und Holz-Kunststoff-Fensterprogramm auf den Markt. Damit führt das Unternehmen den Leitgedanken „Immer alles aus einer Hand“ konsequent weiter. Finstral erweitert sein Produktprogramm und bietet seinen Kunden einmal mehr die Möglichkeit, ihre Fenster nach eigenen Wünschen zu gestalten. „Wir setzen Holz dort ein, wo es Sinn macht, nämlich an der Wohnseite des Fensters. Damit vereinen wir das Beste aus allen Werkstoffen: die Emotion von Holz im Innenbereich mit den dämmenden Vorteilen von Kunststoff im Kern sowie resistentem Aluminium oder Kunststoff im Außenbereich. Ein technologisch perfektes Produkt mit dem zusätzlichen Vorteil, dass der Kunde bei uns alles aus einer Hand bekommt“, erklärt Finstral-Vizepräsident Luis Oberrauch.

Echtes Holz auf der Fenster-Innenseite, Kunststoff im Kern. Nach den umfangreichen Investitionen von über 30 Millionen Euro innerhalb der letzten drei Jahre in die Modernisierung der verschiedenen Produktionswerke im In- und Ausland war die Erweiterung des Produktprogramms eine logische Folge. Hierfür wurden weitere 4 Millionen Euro investiert. Das Besondere des neuen Holzprogramms: Vom Brett bzw. der Kantel bis zum fertigen Rahmen erfolgen alle Arbeitsschritte – Hobeln, Stirnbearbeitung, Profilierung, Lackierung und Zusammenbau – direkt bei Finstral. „Die Grundlage für dieses neue Produkt ist echtes Holz. Der Kunde kann aus vielen verschiedenen hochwertigen Oberflächen auf Basis von Eiche und Fichte in 13 Farbvarianten wählen“, so Florian Oberrauch, Leiter der Produktionswerke und Logistik bei Finstral. Die Produktpalette des neuen Holzprogramms von Finstral erstreckt sich von Fenstern und Türen über Hebeschiebetüren und Fensterwände. Die Produkte sind sowohl für den Neu- und Umbau als auch für den schnellen Fensteraustausch (Montage auf den alten Rahmen) konzipiert. Weitere Informationen unter www.finstral.com


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Bauen mit Vertrauen

Die Wallnöfer&Wellenzohn OHG Zwei Unternehmen mit vier Geschäftsfeldern unter einem Dach. Die „Wallnöfer&Wellenzohn OHG“ bietet qualitative Bauarbeiten und Fliesenlegerarbeiten an, die „BauCenter GmbH“ unabhängige Baubegleitung und schlüsselfertiges Bauen und Sanieren.

Feldweg Schlanders Foto: Immobilien Pohl GmbH

Palabirn Schlanders

Schlossgarten Schlanders

Foto: Immobilien Pohl GmbH, Gianni Bodini

Foto: Immobilien Pohl GmbH

Juval Naturns

NEU: Fliesenlegearbeiten.

Foto: Immobilien Pohl GmbH

„Wallnöfer&Wellenzohn“ bietet seit 2017 auch fachgerecht ausgeführte Fliesenlegearbeiten an. Zwei qualifizierte Fliesenleger verlegen fachmännisch Fliesen, Keramik und Naturstein. Qualität und Kompetenz zählen bei der „Wallnöfer&Wellenzohn OHG“ zum Selbstverständnis, das, was das Bauunternehmen besonders auszeichnet - auch abhebt - sind Zuverlässigkeit und vor allem Verantwortung. Dazu gesellt sich über 20 Jahre Erfahrung im Bausektor, denn es war im Jahr 1996, vor 22 Jahren, als Patrick Wallnöfer und Urban Wellenzohn die „Wallnöfer&Wellenzohn OHG“ als kleinen Maurerbetrieb gründeten. Heute steht der Betrieb als aufstrebendes Bauunternehmen da, steht für solides und innovatives Bauhandwerk im Vinschgau, gewachsen vor allem durch eine zukunftsorientierte Führung. Das lässt sich auch an der Mitarbeiterzahl ablesen: Das Bauunternehmen beschäftigt im Schnitt zwischen 25 und 30 einheimische Mitarbeiter, die laufend weitergebildet werden, um höchste Qualität am Bau garantieren zu können. Dass Aus-und Weiterbildung im Unternehmen großgeschrieben werden, zeigt sich auch in der Lehrlingsausbildung, die einen hohen Stellenwert in der Betriebsphilosophie einnimmt. Abgedeckt von der „Wallnöfer&Wellenzohn OHG“ wird die ganze Palette des Hochbaus, Einfamilien- oder Mehrfamilienhäuser - in enger Zusammenarbeit mit der Immobilien Pohl Gmbh etwa, Industriebauten, kleine Projekte und große Projekte. Dafür hat man konstant investiert: Alle Geräte und Maschinen sind

auf dem neuesten technischen Stand, dazu zählt auch ein großzügiger Fuhrpark mit eigenem LKW mit leistungsstarkem Autokran und das neuwertige Schalungssystem „Deckenschalung - Velox“. Kunden können deshalb auf höchste Bauqualität und eine termingerechte Ausführung vertrauen, beides hat der „Wallnöfer & Wellenzohn OHG“ viele Referenzen eingebracht. Abseits davon ist sich das Unternehmen auch seiner sozialen Verantwortung bewusst: Gelebt wird dies durch die Unterstützung von verschiedenen lokalen Sportvereinen, Veranstaltungen und sozialen Projekten.

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Unabhängiger Baupartner

Die BauCenter GmbH Die „BauCenter GmbH“ ist ein noch junges Unternehmen am Markt. Schlüsselfertiges und sorgenloses Bauen und Sanieren mit einem unabhängigen und eigenständigen Partner: Das dürfen Bauherren von der „BauCenter GmbH“ erwarten. „Unsere Arbeit endet nicht mit dem Erhalt der Einzugsgenehmigung - auch danach sind wir für unsere Kunden da“ - so lautet die Philosophie der „BauCenter GmbH“. Im Jahr 2012 gründete Patrick Wallnöfer die BauCenter GmbH, als Antwort auf die Nachfrage am Markt nach schlüsselfertigem Bauen und Sanierungen. Das noch junge Unternehmen versteht sich als kompetenter und unabhängiger Partner für Bauherren. Mit anderen Worten: Die Bauherren und das Bauprojekt stehen im Mittelpunkt der Arbeit der „BauCenter GmbH“ mit viel Raum für Individualität und zugeschnitten auf die Bedürfnisse. Deshalb dürfen Bauherren aus einer großen Angebotspalette wählen, wählen deshalb, weil das Gesamtpaket, aber auch nur Einzelleistungen in Anspruch genommen werden können. Das fängt bei der Beratung rund um Baugrund NEU SEIT 2018: an, geht über die Beratung als unabhängige Planung und die Orund fachmännische Partei. ganisation von Technikerleistungen, der Koordination sämtlicher Bauabläufe und reicht bis zur unabhängigen Beratung. Die Vorteile der Bauherren sind mehrere: Sie haben nur einen Ansprechpartner, der mit Rat und Tat zur Seite steht und somit sämtliche Kundenwünsche berücksichtigen kann, haben eine Festpreisgarantie und eine Termingarantie. Außerdem stellt die „BauCenter GmbH“ sicher, dass Bauherren für ihr Geld die beste Qualität bekommen. Das gibt doppelte Sicherheit - einmal finanziell, zum anderen qualitativ. Die fachmännische Begleitung schließt auch die Bereiche „Klimahaus“ und „ökologisches Bauen“ mit ein. In beiden Bereichen hat sich das Team der „BauCenter GmbH“ das nötige Fachwissen angeeignet. Eine Reihe von Referenzhäusern geben Einblick in die erfolgreiche Arbeit der „BauCenter GmbH“ und zeigen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Wohnhäuser Latsch Foto: BauCenter GmbH

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Fliesen Fuchs AG: Warme und kalte Böden aus einer Hand Ein Familienunternehmen, das breit aufgestellt ist, ist die Fuchs AG in Vetzan mit warmen und kalten Böden aus einer Hand. Das Angebot an Natursteinen für ein Wohlfühl-Ambiente deckt sämtliche Wünsche ab: aus der ganzen Welt werden diese importiert und ergänzen sich mit einheimischen Steinen wie Marteller Granit Plima, Passeirer Stein und Laaser Marmor. Sogar eine eigene Produktionsstätte zählt zum Unternehmen. Die Auswahl an Fliesen

ist traditionsgemäß eine breite und bietet viele Möglichkeiten ein optisch ansprechendes Flair zu zaubern. Bei den Holzböden

arbeitet die Fliesen Fuchs AG mit europäischen Qualitätsherstellern zusammen, die dem hohen Qualitätsbewusstein gerecht werden. Laminat- und Vinylböden runden das Angebot schließlich ab. Für gestalterische Akzente im Außenbereich sorgen Naturstein - in Form einer Natursteinmauer etwa, als auch hochwertig konzipierte Fliesen, die Freiflächen verschönern und für ein stilvolles Outdoor- Ambiente sorgen.

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Schönheit genießen für immer Gerade ein Balkon, die Visitenkarte des Hauses, ist stark der Witterung ausgesetzt. Oberflächenveränderungen und Korrosion müssen zeitintensiv verhindert oder bekämpft werden. Darum hat Leeb, der europaweite Marktführer bei Alu-Balkonen, die Alu Comfort Plus®-Beschichtung entwickelt. Ihr schmutzabweisender Lotus-Effekt macht Leeb Alu-Balkone nahezu wartungsfrei - und dauerhaft schön. Denn die innovative Beschichtung ist extrem UV-stabil und gleich drei Mal so witterungsresistent wie eine Standardbeschichtung. Zur Auswahl stehen über 300 Modelle. Bei der Entscheidung hilft das kostenlose Fotomontage-Service. Gratiskatalog und Infos unter www.leeb-balkone.com Dank Leeb Alu Comfort Plus®-Beschichtung drei Mal so witterungsbeständig

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50 /NATIONALPARK/

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Nationalpark Stilfserjoch

Bartgeierreport 2017 Foto: Stefano Sitzia

Seit 20 Jahren erfolgreiche Naturbrute

Wolfgang Platter am Ostermontag, Emmaustag, 2. April 2018

A

m Sonntag, 18. März d.J. fand in Bormio ein internationales Symposium zum Bartgeier statt. Anlass waren die 20 Jahre (1998-2018) erfolgreiche Naturbruten dieses Altweltgeiers nach seiner Wiederansiedlung in den Alpen. Das Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers und zum Erhalt dieser Vogelart ist inzwischen mit seinen 31 Jahren Laufzeit eines der weltweit dauerhaftesten und erfolgreichsten Projekte zur Tierforschung. Im Rahmen des Bormianer Kongresses wurde auch der 34. Jahresbericht „infogipeto“ vorgestellt, der das Jahr 2017 betrifft. Die für die Zentralalpen wesentlichsten Ergebnisse aus Symposium und Jahresbericht fasse ich im heutigen Beitrag zusammen.

Bruterfolge in freier Natur Das Jahr 2017 war für die Bartgeierpopulati-

on in den Alpen ein Erfolgsjahr. In 47 Territorien haben 42 brütende Paare insgesamt 31 Jungvögel bis zum Ausfliegen aufgezogen. Dabei stellten sich der Nationalpark Stilfserjoch, das Engadin und die Mont BlancRegion als die Gebiete mit der höchsten Brutdichte heraus. Die Produktivität der Bartgeier in den Alpen ist seit Jahren signifikant höher als in den Pyrenäen. Im Jahr 2017 hat die Bartgeierpopulation in den Alpen jene in den Französischen Pyrenäen zahlenmäßig überholt. Dies bedeutet auch, dass der alpinen Bartgeierpopulation im gesamteuropäischen Kontext eine immer größere Bedeutung für den Erhalt der Art zukommt. In Bezug auf die Verluste von Bartgeiern zeigt sich immer deutlicher, dass die Verwendung von Bleimunition in der Jagd Ursache von letalen Bleivergiftungen von Bartgeiern, aber auch Steinadlern und Uhus ist. Das Blei kommt aus nicht aufgefundenen Jagdbeuten und Aufbrüchen in die Vogelkörper und führt in deren Entgiftungsor-

ganen Leber und Nieren zu akuten und, eingelagert in die Knochen, zu chronischen Vergiftungen. Auch Stromschläge an nicht isolierten Hochspannungsmasten von Freilandleitungen und Kollisionen mit Seilen und Kabeln von Aufstiegsanlagen haben wieder zu Bartgeierverlusten geführt.

Bruterfolge in den Aufzuchtstationen Auch in den Zoos und Aufzuchtstationen war das Jahr 2017 ein außerordentlich erfolgreiches: Von den 39 verfügbaren Brutpaaren stammen 67 Eier, aus denen 27 Junge geschlüpft sind. 25 davon sind flügge geworden. Davon sind 18 für Freilassungen im Rahmen des Wiederansiedlungsprojektes zur Verfügung gestellt worden. Die Freilassungen erfolgten im letzten Jahr in den Alpen, in Andalusien, im französischen Grand Causses und auf der Insel Korsika. Die Freilassungsorte im Bereich der Westalpen wurden dabei mit dem strategischen Ziel eines Brückenkopfes gewählt, damit sich die Po-


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der sogenannten „Patrophilie“: Bartgeier zeigen eine bestimmte Heimatverbundenheit zum Geburts- oder Freilassungsort.

Zur Erinnerung

Das Paar Martell hat sich 2015 gebildet, seither dreimal erfolgreich gebrütet und 2017 sein drittes Junges (Martell Plima) zum Ausfliegen gebracht. Vom Marteller Paar ist das Weibchen identifiziert: Temperatio ist am 28.2.2006 im Zuchtzentrum Haringsee bei Wien geboren, am 27.5.2006 im Schludertal in den Kunsthorst freigelassen worden und am 9.7.2006 ausgeflogen. Im Alter von 11 Jahren hat das Weibchen 2015 mit ihrem Partner das Marteller Paar gebildet. Temperatio bestätigt die Patrophilie der Bartgeier. Das Paar Ortler hat sich 2016 in Trafoi gebildet. Nach einem erfolglosen Brutversuch mit später Eiablage 2016 ist 2017 der Junggeier Bergl ausgeflogen. Das Weibchen des Ortler-Paares ist genetisch als Jo identifiziert. Es hatte in den Jahren zwischen 1999 und 2010 im benachbarten Brauliotal gebrütet. Das Paar Obervinschgau hat in den vergangenen Jahren wiederholt gebrütet. Leider waren die Bruten bisher nicht erfolgreich. Die Ursachen für das Scheitern der Brut sind derzeit nicht benennbar. Das Territorium Schnals war nach dem Verschwinden eines der beiden Paarpartner im Sommer 2014 seit 2017 wieder von einem adulten und einem subadulten Vogel besetzt. Die Vögel wurden 2017 bei Nestvorbereitungen beobachtet, ohne dass eine Eiablage erfolgt ist. Für 2018 konnten die Brutvorbereitungen des Paares bestätigt werden.

boren und freigelassen 2004) und Ikarus (geboren und freigelassen 2008) wissen wir, dass sie sicher tot sind. Ortler wurde verwest im Matschertal aufgefunden. Ikarus starb zweijährig an Bleivergiftung im Herbst 2009. Zur Erinnerung: In den Jahren 2000-2008 hatten wir im Marteller Schludertal insgesamt 11 Junggeier aus Volieren-Zuchten freigelassen.

Bartgeier aus Marteller Freilassungen

Gleichzeitigkeitszählung und Bestand

Bartgeier aus Marteller Freilassungen brüten u.a. auch in der Schweiz: Das Weibchen Raetia, geboren im März 2000 in Haringsee und im Schludertal freigelassen am 3.6.2000, hat mit seinem Partner im Jahr 2017 in Buffalora am Ofenpass ein Junges zum Ausfliegen gebracht. Vorher hatte Raetia jahrelang in einem anderen Horst am Ofenpass gebrütet und zwischen 2007 und 2014 5 Junge aufgezogen. Treffender könnte der Name, der dem Junggeier im Geburtsjahr 2000 unbewusst gegeben worden war, für eine eingebürgerte Schweizerin nicht sein! Von den Bartgeiern Ortler 1804 (ge-

Seit dem Jahr 2004 wurden im Gebiet des Nationalparks Stilfserjoch dank des großen und idealistischen Einsatzes von hunderten Hobbyornithologen und Berufspersonal unter der Koordination von Dr. Enrico Bassi 27 Gleichzeitigkeitszählungen durchgeführt. Im Oktober 2017 haben außerdem 900 Beobachter den internationalen Zählund Beobachtungstag (International Observer Day IOD) abgehalten. Die aus 580 Planquadraten eingegangenen Daten lassen die Bartgeierpopulation in den Alpen und im französischen Zentralmassiv auf 220 - 260 Individuen schätzen.

Die Situation in den Zentralalpen Die positive Entwicklung der Bartgeier in den Zentralalpen hält an: Konnten im Jahr 2012 9 territoriale Brutpaare gezählt werden, so waren es 2017 20 Paare. Diese 20 Paare verteilen sich: 12 auf das südliche Graubünden und 8 auf den Nationalpark Stilfserjoch und den Vinschgau. Im Jahr 2017 haben die drei „historischen“ Paare Bormio, Livigno und Valfurva wieder erfolgreich gebrütet.

Das Paar Bormio Das Paar Bormio mit dem genetisch identifizierten Männchen Tell und dem ebenfalls identifizierten Weibchen Stift gehört seit Jahren zu den Frühbrütern: Die Eiablage erfolgte in den letzten Jahren zwischen 13. und 17. Dezember und damit deutlich früher gegenüber dem Legetermin der anderen Paare. Im Winter 2017/18 hat das Weibchen gar schon am 26. November ein Ei abgelegt und mit der Brut begonnen. Das Weibchen Stift war übrigens am 1. Juni 2002 im Rahmen der 2. Freilassung im Marteller Schludertal freigelassen worden. Seinen Namen erhielt es vom inzwischen verstorbenen Senator Hans Rubner, damals Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse, Sponsor des Vogelankaufes und der Satellitentelemetrie. Das Weibchen war am 2. Mai 2002 in der Zuchtstation von Professor Hans Frey in Haringsee bei Wien geschlüpft und ist inzwischen also 16 Jahre alt. Seit Jahren brütet es mit seinem Partner erfolgreich und gehört zu jenen Paaren, die am meisten Junge zum Ausfliegen gebracht haben. Stift bestätigt auch das Phänomen

Die Paare Livigno und Valfurva Das Paar Livigno hat sich 1999 gebildet und besteht aus dem Männchen Cic (in Gefangenschaft geboren 1993) und dem Weibchen Moische (geboren 1991 ebenfalls in VolierenZucht). Das Paar Valfurva (erstmals gebildet 2002) besteht derzeit aus dem Männchen Heinz (geb. 2007) und dem Weibchen Felix (geb. 2001). Beide Paare, Livigno und Valfurva, gehören seit Jahren und in unterschiedlicher Zusammensetzung zu den erfolgreichsten Brütern: Sie haben bisher jeweils 15 Jungvögel zum Ausfliegen gebracht.

Die vier Vinschger Bartgeierpaare

Der inzwischen verstorbene Senator Dr. Hans Rubner und der Bartgeier Stift. Rubner hat dem Vogel als Präsident der Südtiroler Sparkasse und Sponsor bei der Freilassung in Martell im Jahr 2002 den Namen gegeben. Foto: Archiv Nationalpark Stilfserjoch (Klaus Bliem)

Die 1. Freilassung von Bartgeiern in den Alpen ist 1986 erfolgt, die 1. Naturbrut 12 Jahre später 1998 im Bormianer Brauliotal. David Jenny von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach hat nach tage- und stundenlangen Beobachtungen den aufregenden Sensationsfund des Horstes gemacht. Zwischen 1998 und 2017 sind in den Alpen insgesamt 204 Junggeier aus Naturbruten ausgeflogen.

Foto: Archiv Nationalpark Stilfserjoch (Klaus Bliem)

pulationen der Bartgeier in den Alpen und in den Pyrenäen wieder zusammenschließen. Bei der Zucht in Volieren-Haltung wird besonders auch auf seltene genetische Linien geachtet. Dies, um die genetische Variabilität der Freilandgeier durch verschiedene Blutlinien möglichst zu verbreitern. Derzeit leben in etwa 40 Zoos und 5 europäischen Aufzuchtstationen 163 Bartgeier in Volieren. In den 40 Jahren zwischen 1978 und 2017 wurden insgesamt 512 Junggeier bis zum Flüggewerden gezüchtet. Ab 1986 wurden für das Wiederansiedlungsprojekt in Europa insgesamt 288 Junggeier zur Verfügung gestellt: 216 in den Alpen, 50 in Andalusien, 15 in Grand Causses, 4 auf Korsika, 3 auf Sardinien. Die restlichen 224 der 512 gezüchteten Junggeier wurden hingegen für das Nachzuchtprogramm in den Volieren reserviert.

Eduard Stricker (Stallwieser Edi), Hanspeter Gunsch, Hansjörg Götsch und Chasper Buchli bei einer Bartgeierfreilassung in der Val Stablchod im Nationalpark Schweiz.


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Religion und Sport

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unterricht oder andere Fächer mit einem geringen Stundenumfang an den Südtiroler Grund- und Mittelschulen gekürzt wird“, reagiert VSSObmann Günther Andergassen auf Medienberichte vom 28. März. Es dürfe keine Konkur-

VSS: „Religions- und Sportunterricht wichtig für die Entwicklung der Kinder“ „Es ist keinesfalls im Sinne des Verbandes der Sportvereine Südtirols, dass der Religions-

renzsituation zwischen Religions- und Sportunterricht geben, gemeinsames Ziel müsse ein erfolgreiches Miteinander sein. „Sowohl der Religions- als auch der Sportunterricht sind wichtig für die Entwicklung der Kinder“, so Andergassen.

Wegen der zusätzlichen Sportstunde in den Grundschulen erfährt kein Fach eine Kürzung und die Gesamtunterrichtszeit bleibt unverändert. Im Bereich der Mittelschulen müssen hingegen Reduzierungen durchgeführt werden.

Vinschger

LANGLAUFFEST in Schlinig

Beim ersten Aufstieg – Staffelläufer der Kategorie Kinder

Fotos: Ludwig Fabi

Anna Sagmeister ASC Sesvenna/ Schlinig LM – Kategorie Jahrg. 2008-2009

Nico Leins ASC Sesvenna/ Schlinig LM – Kategorie Jahrg. 2008-2009

Lars Burger ASV Prad LM – Kategorie Jahrg. 2003-2004

von Ludwig Fabi

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as Finale der Volksbanktrophäe der Skilangläufer fand heuer im Nordischen Skizentrum in Schlinig statt. Dabei wurden zudem die Landesmeister in der klassichen Disziplin und in den Mixed-Staffeln ermittelt. Die Vinschger Langlaufvereine ASC Sesvenna/Schlinig, ASV Prad und der ASV Latsch konnten sich dabei hervorragend in Sze-

Sara Hutter ASV Prad LM – Kategorie Jahrg. 2000-2001

ne setzen. Die Schliniger holten sich in der Staffel bei der jüngsten Kategorie (2008-2009) mit Paul Plangger, Anna Sagmeister und Nico Leins und die Prader in der allgemeinen Klasse mit Sara Hutter, David Giusti und Florian Cappello den Landesmeistertitel. Spannend verliefen die Einzelrennen im klassischen Stil. Die Schliniger Langlaufarena erwies sich bei optimalen Bedingungen einmal mehr als attraktiver Austragungsort und

Björn Angerer ASC Sesvenna/ Schlinig LM – Kategorie Jahrg. 2000-2001

Michaela Patscheider ASC Sesvenna/ Schlinig LM – Kategorie Jahrg. 1998-1999

die vielen Zuschauer konnten die Rennen über weite Strecken bestens mitverfolgen. Ein Rekord-Teilnehmerfeld bei den Staffeln und rund 250 EinzelTeilnehmer zeugten von der ungebrochenen Attraktivität des Langlaufsports in Südtirol. Der schnellste Langläufer war der Laaser Florian Cappello, der für den ASV Prad an den Start ging. Der 22-jährige setzte sich vor Routinier David Hofer und Nationalmannschaft-Mitglied

Florian Cappello ASV Prad LM – Kategorie Senioren

Walter Schütz ASC Sesvenna/ Schlinig LM – Kategorie Master B

Michael Hellweger durch. Aber auch die Langläufer vom ASC Sesvenna überzeugten mit insgesamt fünf Landesmeistertitel, während die Prader drei Titel erreichten. Der erfolgreichste Verein der Serie war die RG 5V Loipe aus dem Gsiesertal. Die Pusterer entschieden die Vereinswertung auf Landesebene klar vor Prad, der ASC Sesvenna/Volksbank wurde knapp Vierter, der ASV Latsch Achter und der ASV Martell Elfter.


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Lichtenberg

An den Schachbrettern in Lichtenberg knistert die Spannung onzentriert setzten die jungen Schachspielerinnen und Schachspieler König, Dame, Läufer, Turm und versuchten ihre Gegner „Schach matt“ zu setzen. Gefragt war neben der besten Strategie auch die Schnelligkeit. Die Spannung knisterte im Vereinshaus von Lichtenberg, wo am Sonntag, 18. März der letzte der fünf Bewerbe des traditionellen Schachturniers Südtiroler Jugend Grand Prix ausgetragen wurde - unterstützt von der Raiffeisenkasse PradTaufers. Die Austragungsorte zuvor waren Ehrenburg, Tramin, Deutschnofen und Bruneck. Der 10-jährige Nachwuchsspieler des Lichtenberger Vereins, Jakob Niederfriniger aus Mals, hatte in der Kategorie U-10 bei allen fünf Bewerben die Nase vorn. Er konnte vor heimischem Publikum den wohlverdienten Pokal in Empfang nehmen. Beim Bewerb in Lichtenberg eroberten Leonie Eller in der U-12 und Anna Rieger in der U-18 jeweils

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

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links: Schach-Nachwuchstalent Jakob Niederfriniger mit seinem Förderer, den Präsidenten des Schachvereins Lichtenberg Reinhold Schöpf; rechts: Konzentration beim Finale des Jugend Grand Prix einen zweiten Platz. Rund 10 Kinder und Jugendliche und 10 Erwachsene spielen im Schachverein Lichtenberg wöchentlich Schach. Die Erwachsenen Gruppe misst sich regelmäßig bei den Südtiroler Schachmeisterschaften, wo sie im oberen Mittelfeld mitmischt. Vor zirka 30 Jahren haben die zwei Freunde Stafan Costazza und Reinhold Schöpf in Lichtenberg mit dem Schach-

spielen begonnen. 1990 kam es zur Gründung des Schachvereins mit Präsident Manfred Lechner. 1999 wurde Schöpf dessen Nachfolger. Und er ist es bis heute geblieben. Im Vorstand unterstützt wird er von Eugen Gander, Fabian Schöpf, Ferdi Gunsch, Hermann Rieger, Elias Zischt und Jürgen Rieger. Sie wechseln sich bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen ab

Eishockey

Vinschgau/Liverpool

Eigene Erwartungen übertroffen

Siedepunkt

S

E

Foto: Sarah Mitterer

ie haben die Erwartungen mehr als übertroffen. Die Eisfix vom AHC Vinschgau, die mit dem Ziel „Play-Off Qualifikation“ in die Meisterschaft der IHL Division I gestartet waren, konnten mit ihrer Saison mehr als zufrieden sein. Im allerletzten Spiel des Grunddurchgangs konnten die Vinschger Puckjäger sich das Play Off Ticket sichern. Im Viertelfinale bekamen es die Eisfix mit dem HC Real Torino zu tun. Gespielt wurden ein Hin- und ein Rückspiel. Während die Vinschger zu Hause mit 6:4 die Oberhand behielten, konnten sie auch in Turin das Match

mit 3:2 gewinnen und qualifizierten sich für das Halbfinale. Dort traf man auf den HC ValpEagle (Vallpellice). Doch der Gegner war zu stark, sowohl im Hin- als auch im Rückspiel mussten sich die Vinschger mit 1:5 geschlagen geben und schieden somit aus. Doch trotz des Ausscheidens können die Eisfix mit Stolz auf die abgelaufene Saison zurückblicken. (sam)

ngland ist das Mutterland des Fussballs. Das Highlight, der Besuch eines PremieLeague Spiels, hielten die zwei Oberländer Schlachtenbummler Hubert Thanei und Harald Folie bei ihrem Trip auf die Insel im vergangenen Herbst bis zum Schluss auf. Die Fußballfans schreiben: „Es war das Topspiel dieser Runde, Liverpool gegen Chelsea, die „reds“ gegen die „blues“. Kurz vor dem Anpfiff drohte das Stadion aus allen Nähten zu platzen. Als dann die Hymne der Hausherren, das allseits bekannte „you will never walk alone“ erklang, war die Stimmung dem Siedepunkt nahe. Auch wir beide bekamen eine Gänsehaut. Wir hofften insgeheim zwar auf ein Torfestival, doch das Spiel endete mit einem leistungsge-

deren Schachtraining von Oktober bis Mai immer am Montag von 17.30 bis 18.30 im Vereinshaus in Lichtenberg stattfindet. Die Erwachsenen treffen sich dort am Freitag ab 20.00 Uhr. Interessierte sind jederzeit willkommen sich der Schachgruppe anzuschließen. Infos bei Reinhold Schöpf Telefon 3474720972

rechten Unentschieden (1:1). Zugleich konnten wir zwei Super-Trainern bei ihrer Arbeit zusehen: dem Italiener Antonio Conte, Coach von Chelsea und dem Deutschen Jürgen Klopp, Coach von Liverpool. Klopp wurde seinem Ruf als offensiver Trainer gerecht, ließ er doch die meiste Zeit mit nur 3 Mann verteidigen! Wenn jemand gerne eine Städtereise macht, dann zählt die Stadt der Beatles sicher zu den Geheimtipps. Es war für uns ein Super-Erlebnis, das wir so schnell sicher nicht vergessen werden. Folie Harald - Thanei Hubert


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Unentschieden im Spitzenspiel Keinen Sieger gab es im Spitzenspiel Plaus gegen Tirol (1:1). Dennoch belegen die Plauser mit einem Punkt Vorsprung nach 13 Spieltagen Platz 1 in der 2. Amateurliga. (sam)

Naturns holt auf Oberliga - Zehn Zähler holten die Naturnser in bisher acht Spielen im Jahr 2018. In der Tabelle konnte man sich so ein bisschen Luft auf die Abstiegsplätze machen. Das nächste Heimspiel bestreitet Naturns am 15. April um 16 Uhr. Der Gegner ist das Team aus Tramin. (sam)

Foto: Sarah Mitterer

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Unerwartete Überraschungen Vor rund einem Monat sind die Mannschaften der Landesliga auf dem Rasen zurückgekehrt und kämpfen wieder um Siege. Mittendrin sind auch die Teams aus Partschins und Latsch. Während die Partschinser sich nach der Hinrunde gute Chancen auf die Spitzenposition ausrechnen durften, galt es für die Latscher, ihren Platz vom Herbst zu verteidigen. Doch in den ersten fünf Spielen im neuen Jahr gab es nicht nur positive Überraschungen, sondern auch einige schmerzhafte Niederlagen.

Gegen Lana sorgte Andreas Paulmichl (rechts) mit Latsch für die große Überraschung

Von Sarah Mitterer

Armin Rungg (rechts) und seine Partschinser liegen aktuell auf Platz 3 Unentschieden. Zu einem wahren Debakel kam es dann beim Match in Bruneck, wo die Partschinser mit 1:5 untergingen. Erst beim Heimspiel gegen Plose gelang den Balljägern der erste Sieg im Jahr 2018. Doch nur eine Woche später folgte mit der knappen 0:1 Niederlage gegen Schlern der nächste Rückschlag. Auch wenn der Rückstand auf die Spitze nach 21 Spieltagen nun fünf Punkte beträgt, aufgeben kommt nicht in Frage. Im Gegensatz zu den Partschin-

Fotos: Sarah Mitterer

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ann Partschins mit der Spitze mithalten? Diese Frage stellten sich viele Fans vor Beginn der Rückrunde. Grund dafür war die nahezu perfekte Ausgangslage der Partschinser nach der Hinrunde, denn zusammen mit Lana und Eppan verabschiedete sich das Team punktgleich an der Spitze in die Winterpause. Doch der Auftakt im Februar verlief alles andere als nach Wunsch und man lies in den ersten fünf Spielen viele wertvolle Punkte liegen. Zunächst verloren die Untervinschger, die für einige Zeit auf die verletzten Rungg-Brüder Armin und Felix verzichten müssen, das Auswärtsmatch gegen Milland, dann reichte es beim Heimspiel gegen Salurn nur zu einem

sern können die Latscher mit dem Rückrundenstart mehr als zufrieden sein. Das Team, das seit dem Beginn der Landesligasaison 2017/18 den Ruf der Fahrstuhlmannschaft los werden will, befindet sich auf dem richtigen Weg. In den ersten fünf Spielen 2018 holten die Balljäger von Coach Christian Pixner acht Zähler. Vor allem der Heimsieg gegen den Tabellenführer Lana war eine echte

Überraschung und sorgte in der Mannschaft für einen extra Motivationsschub. Es war für die Schwarz-Weißen, die sich in dieser Saison vor eigenem Publikum selten geschlagen geben mussten, das achte Heimspiel in Serie, bei dem man punktete. Diese Serie ging erst gegen Weinstraße Süd zu Ende, als man sich zu Hause mit 1:2 geschlagen geben musste. Nach 21 Spieltagen liegen die Latscher mit 30 Punkten auf dem 10. Platz und das Saisonziel „Klassenerhalt“ ist schon längst keine Utopie mehr, sondern rückt immer näher. Sollten die Latscher weiterhin solch starke Leistungen zeigen, dann wäre sogar ein Sprung ins vordere Mittelfeld möglich. Denn zwischen der fünften Position und Platz 10 liegen nur vier Punkte Unterschied.


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Schluderns/Glurns

B-Jugend Kicker sind seit 26 Spielen ungeschlagen D

Fußball-Sektionsleiter Rudi Trafoier und Roman Telser als Assistent, sowie dem ASV Glurns mit Präsident Stefan Sagmeister und Sektionsleiter Ghitti, der gleichzeitig auch Trainer ist, funktioniert reibungslos. Das Miteinander bewährt sich seit Jahren. Die erfolgreichen Kicker der BDie B-Jugend-Mannschaft (Lega) der Spielgemeinschaft Schluderns Glurns Jugend trainieren in Glurns. Dort werden Spaß mit ihnen zu arbeiten“, Markus Folie weicht nie von der auch die Heimspiele ausgetrasagt Ghitti. Der Erfolg sei nicht Seite der Mannschaft und ist imgen. In den kommenden Spiezuletzt auch der Verdienst des mer da, wo man ihn braucht. Die len werden die Jungs weiterhin gesamten Betreuerteams mit Zusammenarbeit in der Spielgealle Kräfte bündeln, um ihre Slawomir Plaskacz als Betreuer meinschaft zwischen den NachSiegesserie fortzusetzen und und Roland Pritzi als Tormann- barvereinen ASV Schluderns abschließend die Meisterfeier trainer. Auch der Linienrichter mit Präsident Raimund Lingg, genießen zu können. (mds) Foto: Magdalena Dietl Sapelza

ie Jugendlichen der Spielgemeinschaft Glurns Schluderns haben einen Rekord aufgestellt, der seinesgleichen sucht. Mit ihrer Fußballmannschaft sind sie seit sage und schreibe 26 Spieltagen ungeschlagen. „Es waren immer Siege, nie ein Ausgleich“, präzisiert Trainer Umberto Ghitti aus Glurns. Die Siegesserie der motivierten Truppe unter seiner Leitung begann bereits in der Saison 2015/2016 in der Kategorie U-13 des VSS mit 16 Siegen. Und sie ging auch in der Saison 2017/2018 weiter, nachdem die Mannschaft in die B-Jugend der Lega gewechselt war, wo sie derzeit – wie könnte es angesichts der Punkteausbeute anders sein - auch Spitzenreiter sind. „Ich bin stolz auf meine Jungs, und es macht riesigen

Schlanders/Spielgemeinschaft Marktgemeinde Schlanders/Raiffeisen

Juniorcamp in Schlanders ie Spielgemeinschaft Marktgemeinde Schlanders/Raiffeisen veranstaltete im letzten August zum zweiten Mal hintereinander ein Junior Fußball Camp für junge Fußballer im Alter von 5 – 15 Jahren. Nach einigen Jahren der Zusammenarbeit mit dem FC Südtirol hat man in Schlanders vor zwei Jahren beschlossen das Trainingscamp alleine durchzuführen. Als Vorbild wurde das bekannte „Coerver Training“ verwendet, welches in der Spielgemeinschaft Schlanders/ Raiffeisen bereits seit einigen Jahren mit Unterstützung des Koordinators Gruber Christian praktiziert wird. Das Hauptaugenmerk des Junior Camps liegt in der Verbesserung und Intensivierung der Jugendtätigkeit. Das

Camp richtet sich an fußballbegeisterte Nachwuchsspieler, denen von qualifizierten Trainern die Grundtechniken im Fußball beigebracht werden. Außerdem haben die jungen Kicker die Gelegenheit neue Freundschaften zu schließen und Spaß zu haben. Das Camp soll helfen den gegenseitigen Respekt zu lernen, Verantwortung zu entwickeln, Regeln zu begreifen aber hauptsächlich unvergessliche Momente zu erleben.

Im August 2017 nahmen 68 junge Fußballer am Junior Camp teil, 60 davon aus der Gemeinde Schlanders. Sie wurden von 9 motivierten Trainern der verschiedenen Jugendmannschaften trainiert und 7 fleißige Betreuer unterstützten sie. Von den Eltern besonders positiv hervorgehoben wurden die familienfreundlichen Trainingszeiten. Von Mittwoch bis Freitag wurde jeweils am Abend trainiert und abschlie-

ßend dann noch am Samstag Vormittag. Jeder Teilnehmer erhielt eine hochwertige Ausrüstung (kurze Hose, Trikot, Stutzen) sowie eine Trinkflasche, einen Fußball und ein Erinnerungsfoto. Beim gemeinsamen Grillen wurde nochmals von den vielen positiven Erfahrungen und Erlebnissen gesprochen. Ein großes Dankeschön gebührt den Sponsoren und freiwilligen Helfer, die zur Realisierung des Juniorcamps beigetragen haben. Die Spielgemeinschaft Schlanders/Raiffeisen organisiert auch heuer wieder ein Fußballcamp. Dieses findet vom Mittwoch 08. August 2018 bis Samstag 11. August 2018 auf dem Sportplatz in Schlanders statt. Die Anmeldungen können ab Mitte April beim Workershop in Schlanders vorgenommen werden. Foto: „Wind“-Archiv

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Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Sarah Mitterer (sam), Leonardo Pellissetti (lp) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Andreas Waldner (aw), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Claudia Gerstl (cg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne

des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485

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05.04.18

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Vinschgerwind 7-18

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Das Aufgabengebiet umfasst die Arbeitsvorbereitung, die Überwachung der Bestände Verpackungsmaterial, die Durchführung der Bestellungen, die Eingangskontrolle, die Betreuung der technischen Anlagen und die Koordination der Mitarbeiter in der Abteilung. FF

12 11 2015

Sie haben die entsprechenden Fähigkeiten und EDV-Kenntnisse, arbeiten gerne selbständig und zielorientiert und sind teamfähig. Wir bieten eine interessante, verantwortungsvolle und entsprechend dotierte Stelle in einem angenehmen Ambiente und einem jungen und zielstrebigen Team. Bei Interesse richten Sie Ihre Bewerbung an die ALPE Gen. landw. Ges. – Industriestraße 28, 39023 Laas, Tel. 0473/626160 – heike.vieider@vip.coop

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Arbeiten in der Ferien- und Bike-Destination Engadin/Scuol. Für unseren Bikeshop an der Talstation Scuol suchen wir per 1. Juni (1. Mai falls möglich) einen Bike-Mechaniker. Wir bieten eine abwechslungsreiche Stelle, die aus Vermietug, Verkauf und Reparaturen an unseren Bikes (TREK, WHEELER, BiXS), Trottinetts und E-Bikes sowie Beratung, Verkauf und Reparaturdienst an Laufkundschaft besteht. Wenn du ein leidenschaftlicher Biker bist, Fachkenntnisse im Bikebereich hast (vorzugsweise gelernter Bike-Mechaniker), der nach kurzer Einarbeitung selbstständig arbeiten kann, bist Du bei uns richtig. 80 – 100% Stelle, saisonal. Wir freuen uns auf Deine komplette Bewerbung mit Foto per Email an: adventure@bergbahnen-scuol.ch BERGBAHNEN SCUOL AG, CH - 7550 Scuol Tel . 081 861 14 14


60 /KLEINANZEIGER/

Vinschgerwind 7-18

05.04.18

Stellenmarkt Übernehme kleinere

Gärtnerarbeiten/Pflege

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Mitarbeiter ab Anf./Mitte Mai bis Ende Dez. für Gänsehof in Schluderns in Teilzeit gesucht. Führerschein erwünscht. (Ideal für Rentner.) Tel. 338 14 55 522

Für unseren Bergbauernhof mit Gastwirtschaft im Solothurner Jura (CH) suchen wir ab sofort oder spätestens ab 1. Mai 2018 eine 100%-Allrounderin in Jahresstelle. Ihre Aufgaben: Reinigung, Wäsche, Kinderbetreuung, allenfalls Mithilfe in der Küche, beim Abwasch und am Buffet. 100%-Servicemitarbeiterin in Saisonstelle (bis Ende Oktober) Ihre Aufgaben: Betreuung unserer Restaurantgäste und Mitarbeit am Buffet und allenfalls in der Küche. Zimmer jeweils in der Mitarbeiterwohnung vorhanden, eigenes Fahrzeug zwingend notwendig. Wir freuen uns über Bewerbungen unter inbox.nic@bluewin.ch oder 0041 78 886 54 95.

Schutzhütte Oberkaseralm in Dorf Tirol sucht über die Sommermonate fleißige

Hofschank Greinhof Graun sucht für die kommende Sommersaison

Küchenhilfe

Mitarbeiterinnen

von Mitte Juni bis Anfang Oktober Tel. 0473 634 574

Tel. 348 31 67 715

ÖFFENTLICHE KUNDMACHUNG Der Öffentliche Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste „Bürgerheim St. Nikolaus von der Flüe“ sucht ab sofort bzw. zum baldmöglichsten Eintritt Mitarbeiter und Praktikanten mit folgender Qualifizierung:

BerufskrankenpflegerInnen in Vollzeit und Teilzeit 50%

SozialbetreuerInnen in Vollzeit und Teilzeit 75%

SchülerInnen oder Studenten/Innen

in Vollzeit á 100% für ein Ausbildungs- und Orientierungspraktikum, wobei jeweils eine Stelle im Pflegebereich und eine Stelle in der Hauswirtschaft vorgesehen ist. Alle weiteren Informationen erhalten Sie im Büro des Bürgerheimes, Dr.-Karl-Tinzl-Str. 19, Schlanders, Telefon 0473 748 600 während der Bürozeiten von 9.00 bis 12.00 Uhr, oder über Email info@altersheim-schlanders.it wo auch die Vordrucke für die Ansuchen zur Verfügung gestellt werden; Der Direktor Christof Tumler

Schlanders, am 26.03.2018

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams

Magazineur/in Wir wünschen uns von Ihnen: · PC Kenntnisse · Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise · Staplerführerschein erwünscht aber nicht zwingend, Ausbildung wird wenn nicht vorhanden vom Betrieb übernommen · Beide Landesprachen erwünscht. Ihre Aufgaben: · Warenannahme & Warenausgabe · Kommissionieren / Verpacken von Aufträgen · Erstellen von Lieferscheinen und sonstigen Versandunterlagen am PC · Enge Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen · Direkter Kundenkontakt

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auch für Mithilfe in der Werkstatt/Schlosserei Bewerbung bitte an edith@gritschmetall.com oder unter Tel. 0473 61 60 36

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir: Praktikanten für die Sommermonate, auch Jahres- und

Lehrstellen in Küche, Service sowie Zimmer

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werden angeboten. Hotel Waldheim Martell Tel. 0473 744 545

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen motivierten

Mitarbeiter

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3 x wöchentlich vormittags in Glurns gesucht. (2 Wochentage + Sonntag) Tel. 348 37 25 481 Samatec Hersteller von landwirtschaftlichen Hebebühnen sucht zum sofortigen Eintritt

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für den Zusammenbau. Bewerbung bitte an info@samatec.info oder unter Tel. 349 87 31124

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Wir suchen zum baldigen Eintritt 2. Koch/Sous Chef sowie

Frühstücksbedienung

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Bürokraft mit Buchhaltungskenntnissen, in Teilzeit oder Vollzeit für Steuerberatungsbüro in Prad gesucht. Tel. 340 24 54 881 Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine/n aufgestellte/n

Mitarbeiter/in

für den Abendservice Wir freuen uns auf Euch Familie Grond Hotel Helvetia, CH-7537 Müstair Tel. 0041 81 858 55 55

Jahrestag/Danksagungen In Dankbarkeit und Liebe sehen wir zurück und danken Gott für die Zeit, die du bei uns gewesen bist.

Ihre Werbung im Vinschgerwind ist Information für unsere 50.000 Leserinnen und Leser und bedeutet Erfolg für Ihr Unternehmen Infos und Reservierungen Richard Spechtenhauser 335 65 42 242 Edwina Oberthaler 0473 732 196 Vinschgerwind Dantestr. 4, 39028 Schlanders Fax 0473 732 451 – info@vinschgerwind.it

Jahrestag/Danksagungen Unser tausendfaches „Pfiati“ war so alltäglich, und dein Zurückkommen so selbverständlich. 4. Jahrestag

Andreas Gruber

Danksagung

Franz Mantinger

* 11.12.1992 † 16.4.2014 Schleis

* 15. Oktober 1928 † 8. März 2018 Latsch

Herzlichen Dank sagen wir · allen, die mit uns Abschied nahmen und ihre Anteilnahme auf so vielfältiger Weise zum Ausdruck gebracht haben; · allen, die bei der Begräbnisfeier und dem Abendrosenkranz mitgewirkt haben; · allen, die unseren Vater in lieber Erinnerung behalten und seiner im Gebet gedenken. Latsch, im April 2018

Bewerbungen bitte an info@karner.it oder Tel. 0473/616012

Die Trauerfamilie

In lieber Erinnerung denken wir an unseren Andi am Samstag, 14. April bei der Andacht um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schleis. Vergelt’s Gott allen, die daran teilnehmen und unseren Andi in lieber Erinnerung behalten. Deine Familie


62 /KLEINANZEIGER/

Vinschgerwind 7-18

05.04.18

Menschen sind wie Blätter, die lautlos fallen. Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg. All unsere Liebe vermag sie nicht zu halten.

Je schöner die Erinnerung, um so schwerer die Trennung.

Karl Garber

* 14. Oktober 1961 † 21. März 2018 Schlanders Herzlichen Dank allen, die mit uns Abschied nahmen, ihm im Leben Anerkennung und Freundschaft schenkten, sich in Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme durch viele Zeichen der Ehrerweisung zum Ausdruck brachten. Die Trauerfamilie

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

Margit Schaller geb. Telser

* 22. August 1953

† 7. April 2013

Wir gedenken meiner lieben Margit beim Abendgottesdienst am Samstag, dem 7. April 2018, um 19.30 Uhr in der St.-JohannesKirche von Kortsch.

Vi lascio, ma il mio amore per voi non finirà mai. Vi amerò dal cielo come vi ho amato in terra. 4o anniversario

Bruno Lorenzani *14.4.1940 † 14.4.2014 Lasa

Continuiamo ad amarti… Mariuccia, Mirka, Roberta e famiglie Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

2. Jahrestag

Marianna Filipovic` geb. Weisenhorn

*11.4.1951 † 4.4.2016 – Mals Wir gedenken Deiner, ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, den 8. April 2018 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Mals. Allen die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie

1. Jahrestag

Egon Koch

*24.9.1939 †3.4.2017 Schluderns

Wir gedenken unseres lieben Egon am Samstag, 7. April um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Allen, die daran teilnehmen ein herzliches Vergelt’s Gott. In Liebe deine Familie

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Rosa Tondelli geb. Riedl

* 26.2.1942

† 7.3.2018

Gomagoi - Prad am Stilfser Joch

Ein herzliches Vergelt’s Gott ... dem Herrn Pfarrer Hochw. Florian Öttl und dem Kirchenchor von Stilfs für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier ... der Feuerwehr Stilfs-Gomagoi-Trafoi ... den Vorbetern von Gomagoi und Prad ... den Teilnehmern an den Abendrosenkränzen und an der Beerdigung ... für alle Zeichen der Verbundenheit ... für einen stillen Händedruck ... für jedes stille Gebet ... für alle Kerzen-, Blumen- und Gedächtnisspenden. Ein Dankeschön an alle, die unserer Mama gedenken und sie in lieber Erinnerung behalten.

Die Trauerfamilie

Es ist nicht mehr so, wie es einmal war, und wird wohl nie mehr so sein, weil wir ohne dich leben müssen. Heiko, wir vermissen dich so sehr ...

1. Jahrestag

Heiko Gurschler geboren am 7.6.1975 verunglückt am 16.4.2017

Zum 1. Mal jährt sich der Tag, an dem du durch einen tragischen Verkehrsunfall aus unserer Mitte gerissen wurdest. In Liebe gedenken wir deiner ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 15. April, um 9.45 Uhr in der St.-Johannes-Kirche von Kortsch. Wir danken herzlich allen, die daran teilnehmen, so oft sein Grab besuchen und jenen, die einen liebevollen Platz im Herzen für dich bewahrt haben. In Liebe: Mama, Tata und deine Schwester mit Familie


05.04.18

Vinschgerwind 7-18

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Vinschgerwind ausgabe 7-18 Vinschgau Südtirol  

Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 7-18 vom 05.04.2018 Bezirk Vinschgau Südtirol - Themen - Politik, Gesellschaft, Lokales, Sport, Kultur, Fotoim...

Vinschgerwind ausgabe 7-18 Vinschgau Südtirol  

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