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Nr. 5 (321) 08.03.18 I.P. 14 Jg.

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Wir sind da.

Südtiroler Plattform für Alleinerziehende

Wanted cool Farmers!

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Industriezone 1/C I - 39021 Latsch + 0041 44 525 00 50 www.maschinenring-jobs.ch

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Ihr Ansprechpartner für den Vinschgau

Fissneider Daniel Tel. +39 339 8450512 SCHLANDERS Gewerbezone 1 Vetzan

Tel. 0473 740 082 Fax 0473 740 408 Mail info@nischler.it

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN IN CASO DI MANCATO RECAPITO INVIARE A BOLZANO CDM PER RESITUZIONE AL MITTENTE PREVIO PAGAMENTO SERVIZIO RESI


2 /WANDERUNG/

Vinschgerwind 5-18

SCHNEESCHUHTOUREN

WANDERINFOS: Die Similaunhütte verfügt über 30 Betten in MehrbettZimmern und 65 Plätze in Matratzenlagern Bei schönem Wetter kann man die Sonne und den Ausblick auf der neuen Terrasse genießen. Öffnungszeiten Frühjahr: 12.03.2018 bis voraussichtlich Ende April 2018 Sommer: Mitte Juni 2018 bis Ende September 2018 Informationen zu den Tourenbedingungen und Schneeverhältnissen bitte bei Markus Pirbamer einholen. Tel. Similaunhütte: 0039 0473 669711 oder 0043 720 920 439

08.03.18

SKITOUR

WINTERWANDERUNG

Die Similaunhütte im Schnalstal: Abenteuer leben Skitourengeher und Schneeschuhwanderer aufgepasst: Die Similaunhütte ist ab dem 12. März wieder geöffnet. Die Similaunhütte liegt auf 3.019 Meter am Niederjoch im Schnalstal und ist seit vier Generationen im Besitz der Familie Platzgummer-Pirpamer. Erreichbar ist sie von der Bergstation Grawand übers Hauslabjoch in rund 3,5 Stunden. Am Hauslabjoch, 230 Höhenmeter oberhalb der Hütte, wurde 1991 der Eismann, bekannt als Ötzi, gefunden. Seit jeher ist die Similaunhütte bekanntes und beliebtes Ziel für Scheeschuhwanderer und Skitourengeher, sowie wichtiger Stützpunkt für Gletschertouren. „Derzeit herrschen gute Tourenverhältnisse auf den Gletschern“, sagt Markus Pirbamer, „zum Beispiel auf die Finailspitze, den Similaun, die Hintere Schwärze oder den Hauslabkogel.“ Direkt vor der Haustüre liegt der Similaun mit 3.606 Meter. Von der Hütte geht es südostwärts über die Moräne zur Gletscherzunge, dann über den zuerst eher flachen aber bald ansteigenden, spaltenreichen Gletscher hinauf. Die Finailspitze lässt sich gut mit einem Abstecher über die Ötzi Fundstelle erreichen. Passionierte Skitourengeher nutzen den spaltenreichen Marzellferner zu einem Aufstieg auf die Hintere Schwärze. Besonderer Tipp: Heuer wartet die Pfossental-Abfahrt mit perfekten Bedingungen auf. Für welche Tour sich Tourengeher auch entscheiden der Hüttenwirt und Tourenführer Markus Pirbamer ist gerne als Begleiter behilflich und gibt Tipps und wichtige Informationen bei der Planung der Routen. Ein Besuch auf der Similaunhütte lohnt sich in jedem Fall. Die Küche kredenzt unter anderem Produkte aus der eigenen Landwirtschaft. Auch ein Hochgenuss – in kulinarischem Sinne, geadelt mit dem Gütesiegel „Qualität am Berg“. (ap)


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08.03.18

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Südtiroler Plattform für Alleinerziehende

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Die Plattform für Alleinerziehende: Ida Lanbacher im Wind-Gespräch

Ein Teil des „Mitterwaals“ zwischen Mals und Tartsch wird gesperrt - privat

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BAUMSCHULE des Nischler Georg & Co.

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Ihr Ansprechpartner für den Vinschgau

Vinschgau: SVP bei Parlamentswahlen ohne Gegner

Seite

4

Taufers: Die Bürger in Taufers werden ignoriert

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5

Schluderns: Es geht zügig voran

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8

Naturns: Veritables Parkplatzproblem

Seite

8

Mals: Der „Rauswurf“ des Architekten

Seite 10

Leserbriefe/Stellungnahmen

Seite 12

Sulden: Reinhold Messners neuer Film

Seite 14

Vinschgau/Schlanders: „Ulli, so geht’s nicht“

Seite 15

Aus dem Gerichtssaal: Nochmals Trikolore

Seite 16

Menschen: Peppi Mössmer aus Latsch

Seite 17

Sonderthema: Spezial Landwirtschaft

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/INHALT/ 3

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Nationalpark Stilfserjoch: Wolf und Mensch

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Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Sarah Mitterer (sam), Leonardo Pellissetti (lp) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Andreas Waldner (aw), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Claudia Gerstl (cg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabon-

nement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“

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von Chefredakteur Erwin Bernhart

Langweilige Wahl Einen langweiligen, ja geradezu einschläfernden Wahlkampf hat die SVP geführt. Auch im Vinschgau, denn es waren keine ernsthaften Gegenkandidaten und auch keine ernsthaften Themen da. Dass man für die Autonomie zusammenhalten müsse halt, war schon der größte Kampfbegriff. Spottbillig ist der Wahlkampf zudem verlaufen, weil die Sieger, also die SVP-Römer, lange vor der Wahl bereits festgestanden sind. Gott sei Dank hat es im Unterland die Maria Elena Boschi vom Partito Democratico gegeben, deren Unterstützung durch die SVP einigen Pfeffer bis hin zu parteiinternen Misstimmungen im Wahlkampf gebracht hat. Interessant ist, dass die Italiener im Bezirk West ihre Stimmen dem autonomiefeindlichen, dem Mitte-Rechtsbündnis und den 5-Sternen gegeben haben. Zusammen haben diese beiden gut 23 Prozent der Stimmen im Kammerwahlkreis West erhalten. Im deckungsgleichen Senatswahlkreis waren es zusammen 24,5 Prozent. Das scheint mir bedenklich. Auch in den Vinschger Gemeinden sind für Kammer und Senat nach der SVP an zweiter Stelle entweder das Mitte-RechtsLager oder die 5-Sterne gewählt worden. Wenn man weiß, dass im Mitte-RechtsLager neben la mumia Silvio Berlusconi mit seiner „Forza Italia“ und der Lega auch die Rechtsausleger „Fratelli d’Italia“ enthalten sind, so ist wohl verdammt viel Aufklärung in den peripheren Gemeinden gefragt. Dass die Südtiroler Grünen ohne Fortüne geblieben sind, war zu erwarten. Mehr als ein Schaulaufen für die Landtagswahlen im Herbst waren diese Parlamentswahlen für die Grünen wohl nicht. Die Grünen werden, das ist mein Resümee aus den Parlamentwswahlen, immer mehr zu einer Stadtpartei. Die Peripherie hat jedenfalls nicht grün gewählt.

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4 /POLITIK/

Vinschgerwind 5-18

Neu in Naturns Ulrich Stampfer, bisher Geschäftsführer der Ferienregion Reschenpass, wird neuer Tourismusdirektor in Naturns und soll Ewald Brunner in dieser Funktion nachfolgen.

08.03.18

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Finden Sie es gut, wenn bei den Parlamentswahlen keine deutsche Oppositionspartei gegen die SVP antreten wird?

61,5 % NEIN 38,5 % JA

Neue Umfrage: Erwarten Sie nach dem Ausgang dieser Parlamentswahlen Neuwahlen in Italien?

Das Wahlkonzentrat

Vinschgau - Es war lange vor den Wahlen klar, dass Albrecht Plangger die Wahlen für die römische Kammer gewinnen würde. Auch war klar dass die Meraner Rechtsanwältin Julia Unterberger in den Senat gewählt werden würde. Die Fragen waren, wie wird die Wahlbeteiligung sein, wie viele Stimmen werden weiß sein... Albrecht Plangger: Kaum Wahlkampf

Fotos: Erwin Bernhart

Julia Unterberger: Bonus für Neuling

von Erwin Bernhart

J

ulia Unterberger folgt ExMann Karl Zeller nach und ist neue Senatorin im Wahlkreis West und Albrecht Plangger ist als Kammerabgeordneter bestätigt. Die Südtiroler Volkspartei hat, wie erwartet, abgeräumt. In der Peripherie war kein ernst zu nehmender Wahlgegner, die Leute hatten deshalb keine wirkliche Auswahl. Als Resümee dieser Wahlen, zumindest im Wahlkreis West: Je weniger zur Wahl gehen, desto höher der Prozentsatz für die SVP-Kandidaten. Unterberger hat im Wahlkreis West 61,08 Prozent und Plangger hat 61,17 Prozent der Stimmen erhalten. Der vergleichsweise hohe Zuspruch für die SVP Kandidaten lag vor allem an der Wahlbeteiligung. Die Wahlbeteiligung lag im Westen mit 65,38 Prozent landesweit am niedrigsten (67 Prozent im Osten und 74,4 % im Wahlkreis Bozen). Mit fast 8.000 ungültigen Stimmen und um die 5.000 weißen Stim-

men war der Anteil der nicht zugeordneten Stimmen hoch. Im Vinschgau sackte die Wahlbeteiligung in vielen Gemeinden bedrohlich ab. Dafür haben jene, die zur Wahl hingegangen sind, ihre Präferenz eindeutig konzentriert. In der Gemeinde Graun, der Heimatgemeinde von Albrecht Plangger ist die Wahlbeteiligung von knapp 80 Prozent im Jahr 2013 auf 57,8 % gesunken. Plangger erhielt 2013 81,1 Prozent der Stimmen und dieses Mal waren es 87,3 Prozent. Karl Zeller erhielt in Abis Gemeinde 2013 rund 76 % der Stimmen, Julia Unterberger rund 84. In der Gemeinde Mals gingen sogar nur 57 Prozent zur Kammer-Wahl, während es 2013 noch gut 80 Prozent waren. 2013 wählten 70,7 Prozent in Mals den Albrecht Plangger. Diesmal waren es 78 Prozent. 67 Prozent erhielt Karl Zeller 2013 in Mals, Julia Unterberger erhält in Mals 10 Prozent mehr. In den größeren Gemeinden lässt sich dieses Lied

fortsetzen: In Prad etwa sind 2013 gut 80 Prozent der wahlberechtigten zur Wahl gegangen, diesmal waren es 58 Prozent. Wiederum umgekehrt die Wahlergebnisse: Waren es 2013 gut 64 % der Stimmen für Plangger, so sind das diesmal knapp 77%. Unterberger erhielt ebenfalls gut 77 % während Zeller 2013 63% der Stimmen in Prad erhielt. In Schlanders gingen 2013 noch rund 83 % zur Wahl, diesmal waren es immerhin noch 67,5%. 69 % der Stimmen konnte Unterberger holen, während Zeller 2013 58,2% erhielt. Plangger erhielt 61% im Jahr 2013 und heuer konnte er 72 % der Stimmen holen. In Latsch sind um die 60 % zur Wahl gegangen (2013 waren es noch 81%). Plangger erhielt 77,66 % der Stimmen (2013 63,6%), Unterberger wählten in Latsch 76 Prozent (Zeller erhielt 2013 62%). Wer in Martell wählen ging, kreuzte das Edelweiß an: 90,4 % Unterberger und 93 % Plangger.

Um die 60 Prozent lag die Wahlbeteiligung im Erdbeertal, während sie 2013 um die 82% lag. Ähnlich ging es in Schnals zu: Während 2013 noch rund 85% zur Wahl gingen, waren es diesmal 68 %. Knapp 87% votierten für Plangger und 90 Prozent für Unterberger. Im Hauptort des Untervinschgaus und in der Heimatgemeinde des SVP-Bezirksobmannes Zeno Christanell Naturns lag die Wahlbeteiligung bei 62 % (2013 waren es um die 80%). Während Karl Zeller dort 2013 rund 60% Zuspruch fand, kommen Unterberger und Plangger auf 73%. Die Grünen, die unter „Liberi e Uguali“ in den Wahlkampf gegangen sind, kommen in der Kammer (Kandidatin Vanda Carbone) im Westen auf 3,88 % und für den Senat (Kandidat Hannes Obermair) auf 3,92 Prozent. Christl Kury hat es für den Senat 2013 immerhin auf 7,7% geschafft und Florian Kronbichler über die Listenverbindung mit Mehrheitsbonus in die Kammer.


08.03.18

Vinschgerwind 5-18

/POLITIK/ 5

Tartsch/Mals

„Mitterwaal“ bestehe „auf Grund angereifter Ersitzung“ die Dienstbarkeit des öffentlichen Durchgangs. Das Oberlandesgericht hat nun anders entschieden, die Begründungen der ersten Instanz verworfen und mit mehreren Hinweisen auf „gefestigte Rechtssprechung“ regelrecht zerpflückt. Nun steht richterlich fest, dass Josef Thanei „uneingeschränkter Eigentümer“ ist, „der Gemeinde Mals wird angeordnet, die genannten Grundparzellen freizustellen und alles zu unterlassen, was ihre Fremdnutzung fördert bzw. ermöglicht.“ Eigentlich müsste die Gemeinde Mals damit auch die Hinweisschilder auf den „Mitterwaal“ entfernen. Damit hat der Rechtsstreit ein Ende, Thanei wird den Durchgang schließen. Thanei hatte den Grund um den Bunker in Tartsch 2008 von der Autonomen Provinz Bozen erworben, nachdem die Militärareale auf das Land übergegangen sind. Die Gemeinde Mals ihrerseits

as Urteil des Oberlandesgerichtes Trient - Außenstelle Bozen ist eindeutig und hat konkrete Folgen: Josef Thanei ist, so im Gerichtsurteil „uneingeschränkter Eigentümer“ jener Grundparzellen, die Teil des „Mitterwaales“ - eines bisher durchaus frequentierten Wanderweges zwischen Mals und Tartsch sind. Die Folge dieses Urteils ist, dass Thanei den Weg sperren wird. Das Urteil vom 2. Dezember 2017 ist der vorläufige Schlussstrich unter einem Streitfall, bei dem die Gemeinde Mals den Kürzeren zieht. Die Gemeinde Mals hatte wohl ein anderes Urteil erwartet, denn die Beschilderung des „Mitterwaales“ wurde im Herbst 2017 erneuert, im Vorfeld des Urteils ein Teilungsplan in Auftrag gegeben, um den Weg rasch umwidmen zu können - vorausgesetzt die Gemeinde Mals bekäme auch beim Oberlandesgericht Recht. Recht hat die Gemeinde Mals erstinstanzlich beim Landesgericht 2016 bekommen, beim

Ein Teil des „Bunkersteiges“ am Mitterwaal zwischen Mals und Tartsch ist Privateigentum von Josef Thanei. Die Gemeinde Mals wird im richterlichen Urteil aufgefordert, „alles zu unterlassen, was eine Fremdnutzung fördert bzw. ermöglicht“. hat nun für gutes Geld die Rechtsanwaltskanzlei von Karl Zeller beauftragt, zu überprüfen, was man nun tun könne. Eine Vereinbarung für einen Durchgang, welche Thanei vor Jahren, also vor den gerichtlichen Auseinandersetzungen, vorgeschlagen hatte, wurde von der Gemeinde Mals nicht angenommen. Eine anschließende Mediation hat nichts gebracht, zu sehr wähnte sich die

Foto: Erwin Bernhart

D

Foto: „Wind“-Archiv

Durchgang verboten

Gemeinde Mals im Recht. Erst die Gerichtsinstanzen mussten klären, was Sache ist. Das Urteil des Oberlandesgerichtes ist rechtskräftig. Derweil wird der Weg von Thanei geschlossen werden. Thanei kann sich dabei auf das Urteil des Oberlandesgerichtes berufen. Zudem verläuft der „Kleinwaal“ 50 Meter oberhalb des „Mitterwaales“ mit gleichem Verlauf.(eb)

Taufers im Münstertal

Der Lärm geht bis ins Bett E

Nicht zum Aushalten sagen die Anrainer: an den gepflasterten Übergänge werden Lärm und Vibrationen erzeugt - weg damit - wird gefordert

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

ine unglückliche Materialwahl scheint man in Taufers in Münstertal getroffen zu haben. Im Zuge der Sanierung der Hauptstraße bzw. der Konzeptverwirklichung hat man in einem ersten Baulos erhöhte und gepflasterte Übergänge geschaffen - mit fatalen Folgen. Der Lärmpegel und die Vibrationen, erzeugt von den Autos und den LKW, die über diese Übergänge fahren, sind für die Anrainer unerträglich. „Es ist fast nicht zum Aushalten, denn jedesmal erschrickt man. Es kommt uns vor wie bei einem Erdbeben. Es ist nicht auszuschließen, dass aufgrund dieser Vibrationen Schäden an meinem Haus auftreten können“, schreibt ein besorgter Bürger. „Der Lärm geht bis ins Bett, so dass an Schlaf nicht zu denken ist“, sagt der

streitbare Tauferer Tierarzt Wolfgang Kapeller. Kapeller wohnt an der Hauptstraße und hat eine Unterschriftensammlung gegen die Übergänge lanciert, hat zudem den Straßenbau West alarmiert. Ziel ist es, das Problem zu sanieren bzw. zu beseitigen. Die Bürger verlangen, dass die gepflasterten Übergänge entfernt werden. Bei der jüngsten Bürgerversammlung hat Kapeller

die Problematik öffentlich angesprochen. Man habe das Gefühl, auf völlige Uneinsichtigkeit bei den Gemeindeverwaltern zu treffen, sagt Kapeller, man wolle vom Konzept einfach nicht abgehen. Kapeller ist längst nicht allein, der sich gegen die 6 Übergänge auf 500 Metern, welche im Zuge des Bauloses 1 verwirklicht worden sind, stemmt. Der planende Ingenieur Ulrich In-

nerhofer habe gesagt, dass man die Übergänge abschleifen und dann wieder aufrauhen wolle. Die Anrainer allerdings befürchten, dass damit das Lärm- und das Vibrationsproblem nicht gelöst wird. In der Vergangenheit sei die Straße nicht wegen des Lärms als Belästigung empfunden worden. Nun rollt Baulos 2 an - und eine zweite Unterschriftenaktion gegen die geplanten Übergänge ist bereits unterwegs und an die 90 Unterschriften sollen dieser Tage in der Gemeinde deponiert werden. Die Fäden laufen beim ehemaligen Gemeindereferenten und nunmehrigen Gemeinderat Stefan Fliri zusammen. Diesmal wollen die betroffenen Anrainer verhindern, dass die Übergänge überhaupt verwirklicht werden. (eb)


6 /TITEL/

Vinschgerwind 5-18

08.03.18

„Die falschen Alleinerziehenden schaden den echten“ Die Südtiroler Plattform für Alleinerziehende gibt es seit 1994. Der ehrenamtliche Verein setzt sich für alleinerziehende sowie getrennt erziehende Mütter, Väter und deren Kinder ein. Ida Lanbacher aus Kastelbell ist seit 20 Jahren die Präsidentin der Plattform. Der Vinschgerwind hat mit ihr gesprochen. Vinschgerwind: Was wünschen Sie den alleinerziehenden Frauen zum heutigen Tag der Frau? Ida Lanbacher: Ich wünsche ihnen das Selbstbewusstsein, stolz auf das zu sein, was sie leisten. Jeder, der über Alleinerziehende abschätzig spricht, sollte eine Woche lang allein mit Kindern dieses Leben führen müssen. Und ich meine damit „wirklich allein“. Vinschgerwind: Wie definieren Sie Alleinerziehende? Ida Lanbacher: Eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender ist jemand, der mit einem oder mehreren Kindern alleine in einem Haushalt lebt, zum Beispiel nach Tod, Trennung, Scheidung, oder eine ledige Mutter mit Kind. Es gibt die echten Alleinerziehenden und die Schein-Alleinerziehenden. Das sind jene, die sich nur als Alleinerziehende ausgeben, de facto aber eine Familie sind. Die falschen Alleinerziehenden schaden den echten.

Ida Lanbacher: „Was mich vor allem bei Trennungen traurig stimmt ist, dass Eltern nicht hergehen und sagen: Wir gehen als Paar auseinander, aber wir bleiben Eltern. Dem Kind wird mit einem Rosenkrieg das Vertrauen ins Leben genommen. Und wenn jemand den Unterhalt nicht zahlt, straft er das Kind und nicht die Mutter. Das Nichtzahlen ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Straftat“

Vinschgerwind: Es gibt also falsche Alleinerziehende? Ida Lanbacher: Ja. Noch und nöcher. Wenn wir von 16.000 Alleinerziehenden in Südtirol ausgehen, dann kommen nochmals soviele falsche dazu. Diese nutzen die Rechtslage schamlos aus. Das heißt konkret, Vater, Mutter und Kinder wohnen zwar regelmäßig zusammen, die Wohnsitze sind jedoch getrennt. Es gibt genügend Beispiele, wo Vater oder Mutter den Wohnsitz

noch bei den Eltern oder Großeltern haben, also auf einem anderen Familienbogen aufscheinen. Jene, die es sich leisten können, haben oft sogar zwei Wohnungen, um ganz sicher zu gehen. Es hat schon Fälle gegeben, da haben sich Paare zum Schein getrennt. Den größten Vorteil genießen diese überall, wo es Familienkarten gibt. Vinschgerwind: Und warum das alles? Ida Lanbacher: Weil mit nur einem Einkommen die Förderungen viel höher ausfallen. Vom Familiengeld angefangen bis hin zum Mietbeitrag. Es geht unterm Strich ums Geld. Zum Schaden der richtigen Alleinerziehenden und auch zum Schaden der Steuerzahler. Vinschgerwind: Gibt es denn da keine Kontrollen? Ida Lanbacher: Viel zu wenige! Die Gemeinden, die Meldeämter… die kennen die Schein-Alleinerziehenden und unternehmen nichts. Oft sind es Verwandte, Freunde in den Gremien, die alles decken. Vinschgerwind: Was müsste geschehen, um diesen Missbrauch zu verhindern? Ida Lanbacher: Seit längerem fordere ich die Einführung einer Kindergrundsicherung für alle Kinder und die Abschaffung der verschiedenen Familienförderungen des Landes. Wir müssen da einen anderen Zugang finden. Jedes Kind soll das Recht auf eine


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Kindergrundsicherung haben, unabhängig vom Einkommen der Eltern, dann hört der ganze Missbrauch auf. Und der ganze bürokratische Aufwand, der zurzeit betrieben wird, würde auch flach fallen. Ich bin überzeugt, es würde insgesamt auch weniger kosten. Vinschgerwind: Sie sind seit 20 Jahren Präsidentin der Südtiroler Plattform für Alleinerziehende. Kann man sagen: Die Plattform ist die erste Anlaufstelle für Alleinerziehende in Not? Ida Lanbacher: Die letzte Anlaufstelle. Leider. Vinschgerwind: Warum die letzte? Ida Lanbacher: Weil zu uns die Alleinerziehenden erst kommen, wenn sie überall schon waren, abgewiesen wurden und wirklich nicht mehr weiter wissen. Wir als Plattform können erst weiterhelfen und aktiv werden, wenn wir um Hilfe gebeten werden. Wir haben aber nicht das Recht, uns in das Leben eines anderen einzumischen. Vinschgerwind: Auf welche sozialen Leistungen haben Alleinerziehende Anspruch? Ida Lanbacher: Eigentlich auf dieselben Leistungen wie jede Familie auch. Alle Förderungen sind auf Familien ausgerichtet, ob das nun das Landesfamiliengeld ist oder das Kindergeld. Es gibt keine einzige Förderung explizit für Alleinerziehende. Was es jedoch gibt, ist die sogenannte Unterhaltsvorschussleistung. Die gibt es in Südtirol seit 2003. Konkret heißt das: das Land springt bei fehlender Unterhaltszahlung ein und bevorschusst das Geld. Dieses wird dann von den Säumigen zurückgefordert. Ich bin stolz, dass wir diese Vorschussleistung nach österreichischem Vorbild haben. Aber: Die Einkommensgrenze, damit die Vorschussstelle greift, liegt hier bei 17.000 Euro Netto. Vinschgerwind: Heißt das, wenn eine alleinerziehende Mutter 17.000 Euro Netto verdient, gibt es nichts? Ida Lanbacher: Genau. Deshalb gehört die Einkommensgrenze abgeschafft. Denn jedes Kind hat das Recht auf Unterhalt. Dieses Recht sollte gewahrt werden.

Außerdem sollte die rechtliche Einforderung der Unterhaltsforderungen kostenlos sein. Denn jede Alleinerziehende macht sich die Rechnung: Gebe ich jetzt zum Beispiel 500 bis 1.000 Euro für den Rechtsanwalt aus, oder behalte ich das Geld, weil ich morgen Lebensmittel kaufen oder Zahlungen tätigen muss. Vinschgerwind: Greift in Notfällen nicht das Lebensminimum? Ida Lanbacher: Wenn eine Mutter keine Arbeit hat, hat sie das Recht auf monatlich 640 Euro für sich und pro Kind 100 Euro. Da fallen auch ältere Leute mit der Mindestrente hinein, deren Rente aufgestockt wird. Der Unterschied zwischen älteren Menschen und Alleinerziehenden ist: Nach drei Monaten muss sich die Alleinerziehende um eine Arbeit bemühen und muss das auch beweisen. Und wenn die Eltern der Betroffenen einen bestimmten Besitz und ein bestimmtes Einkommen haben, dann bekommt diese Frau kein Lebensminimum. Da greift das sogenannte Harmonisierungsdekret. Ich hatte eine Frau, die musste auf den Strich gehen, damit sie ein Einkommen hatte, bevor sie zu uns kam. Nach den Senioren sind die Alleinerziehenden am meisten armutsgefährdet. An dieser Situation zerbrechen viele. Vinschgerwind: Was ist dieses sogenannte Harmonisierungsdekret? Ida Lanbacher: Das gibt es nur in Südtirol. Wenn Alleinerziehende nicht genügend Einkommen haben, werden die Eltern heran gezogen und umgekehrt, wenn ältere Menschen ins Altenheim kommen, zahlen die Kinder. Vinschgerwind: Was ist der Unterschied zwischen alleinerziehenden Müttern und alleinerziehenden Vätern? Ida Lanbacher: Die Männer sind in einer ganz anderen Situation. Männer arbeiten meist in Vollzeit, und wenn sie in die Situation kommen, alleinerziehend zu sein, haben sie eine andere finanzielle Ausgangslage. Was bei den Männern ganz toll funktioniert, ist die Nachbarschaftshilfe. Vinschgerwind: Wieviele Fälle betreuen Sie im Jahr?

Vinschgerwind 5-18

Ida Lanbacher: Wir haben im Durchschnitt zwei akute Fälle pro Woche. Vinschgerwind: Zum Beispiel? Ida Lanbacher: Zum Beispiel der jüngste Fall, wo das Kind in der Nacht weinend aufgewacht ist, weil es am Vortag mit dem Vater duschen und sein Ding streicheln musste. Die Mutter muss nun den Missbrauch nachweisen, und nicht einmal ihre Anwältin glaubt ihr. Ein anderes Beispiel ist eine Frau, deren Mann mit einem Trick erreicht hat, dass sie ihm das Haus überschrieben hat. Dann hat er sie hinausgeworfen. Ganz oft können die Frauen die Miete nicht mehr bezahlen. Ein Kind kann nicht mehr in den Kindergarten gehen, weil das Geld für den Kindergartenbeitrag nicht da ist. Vinschgerwind: Wer unterstützt Ihre Arbeit? Ida Lanbacher: Ein ganz wichtiger Partner ist die Vinzenzgemeinschaft, die ganz schnell und unbürokratisch hilft. Wir arbeiten mit dem Beirat für Chancengleichheit zusammen und mit den Sozialsprengeln. Den größten finanziellen Beitrag bekommen wir jedes Jahr zu Weihnachten von der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Wir haben auch Rechtsanwälte, die kostenlose Beratungen für Alleinerziehende anbieten, im Vinschgau ist das zum Beispiel nur der Rechtsanwalt Dilitz.

/TITEL/ 7

trag beträgt 20 Euro, das ist nicht einmal ein Kaffee im Monat. Wenn ich vergleiche, wie vielen wir helfen und wie wenig da zurückkommt, dann bin ich schon über die mangelnde Solidarität jener enttäuscht, denen es wieder besser geht. Etwas muss ich noch erzählen, da hab ich mich zwar nicht geärgert, aber trotzdem: Als wir 2004 das 10-jährige Bestehen der Plattform für Alleinerziehende in Schlums bei Kastelbell gefeiert haben, hat LR Richard Theiner in seiner Festrede folgenden Satz gesagt: „Ich bin überzeugt, dass es die Plattform für Alleinerziehende in 10 Jahren nicht mehr braucht.“ Und ich muss jetzt nach 14 Jahren mit Bedauern feststellen: Die Plattform für Alleinerziehende braucht es mehr denn je! Interview: Angelika Ploner und Magdalena Dietl Sapelza

Die Südtiroler Plattform für Alleinerziehende setzt sich ein für getrennt lebende und geschiedene Eltern, für Verwitwete, für ledige Mütter sowie für Patchworkfamilien.

Vinschgerwind: Was ist seit 20 Jahren Ihre Motivation, immer wieder weiterzumachen und wie viele ehrenamtliche Stunden investieren Sie? Ida Lanbacher: Das sind rund 1.000 Stunden im Jahr. Ich muss sagen, Gertrud Callenzani vom Arbeitskreis Eltern Behinderter ist für mich ein großes Vorbild. Die Motivation ist die Freude und Dankbarkeit, die mir Betroffene und Kinder entgegenbringen, nachdem ich sie „aus dem Dreck gezogen“ habe.

Die Plattform tritt ein für: - angemessene wirtschaftliche Grundsicherung für jedes Kind - kostenlosen Rechtsbeistand bei Unterhaltsforderungen - Unterhaltsvorschuss unabhängig vom Einkommen - Arbeitsplätze für Alleinerziehende zu familienfreundlichen Bedingungen - flexible, kostengünstige Kinderbetreuung besonders im Sommer - erschwingliche Wohnungen und angemessene Mietbeiträge

Vinschgerwind: Worüber haben Sie sich in den 20 Jahren am meisten geärgert? Ida Lanbacher: Geärgert weniger, aber enttäuscht bin ich darüber, wie wenig Dankbarkeit in Form von Mitgliedsbeiträgen zurückkommt. Der Mitgliedsbei-

Südtiroler Plattform für Alleinerziehende Pramstallerhof Dolomitenstr. 14 39100 BOZEN Telefon: 0473 30 00 38 info@alleinerziehende.it


Vinschgerwind 5-18

08.03.18

Foto: „Wind“-Archiv

8 /WIRTSCHAFT/ Naturns

Verbrauchermobil in Rabland

Parkplatzproblem

Das Infomobil der VZS ist unermüdlich unterwegs. Die fahrende Verbraucherzentrale, ein mit Infomaterial vollgepackter Camper wird von erfahrenen Beraterinnen betreut und macht am 26. März 2018 in Rabland, 09.30 – 11.30 Uhr am Geroldplatz Halt. Das Verbrauchermobil führt die gesamte Infothek der Verbraucherzentrale mitsamt den neuesten Tests mit, außerdem alles, was es an Infomaterial in der VZS gibt. Ein Besuch des Verbrauchermobils lohnt sich.

Foto: Erwin Bernhart

aturns hat ein veritables Parkplatzproblem. Bei der Gemeinderatssitzung am 26. Februar ist eine heftige Diskussion vor allem über das Parken am Kirchplatz entbrannt. Angestoßen wurde die Thematik durch die Gemeinderätin der Süd-Tiroler Freiheit Natascha Santer Zöschg. Santer legte bei den „Fragen der Gemeinderäte“ den Finger in die Wunde und beklagte, dass es nicht angehe, dass bei Begräbnissen der Parkplatz bei der Kirche von Firmenautos besetzt würde. Mehrere Gemeinderäte der SVP hakten nach. So sagte Marianne Holzeisen Bauer, dass Leute, welche am Begräbnis teilnehmen wollten, vom Dorfpolizist umgeleitet worden seien. Wer den Dorfpolizisten angeweisen habe, die Leute umzuleiten, wollte Marianne Holzeisen wissen. Bei allem Respekt für die Bautätigkeiten beim Lindenhof, so etwas dürfe es nicht geben. Da sei besonders darauf zu achten, denn in der Bevölkerung bringen gerade solche Dinge das Fass zum Überlaufen. Deeskalation sei gefragt. Zeno Christanell wies darauf hin, dass auch Hotelmitarbeiter auf öffentlichen Parkplätzen parken würden, was die Situation verschärfe. Es sei im Tourismusentwicklungskonzept die Rede, dass 20 Prozent der Parkplätze bei Hotels für die Mitarbeiter herangezogen werden müssten. Der Preidlhof etwa habe 96 Parkplätze. BM Andreas Heidegger sagte, dass diese Parkplätze offensichtlich nicht ausreichen würden. Er habe den Dorfpolizisten grundsätzlich angewiesen, dafür zu sorgen, dass die Leute Parkplätze finden. Valentin Stocker ging noch einen Schritt weiter und forderte, dass die Autos langfristig unterirdisch unterzubringen seien. Und dazu sei es notwendig, dass sich die Hotels beim Parkplatzbau beteiligen. „Bitte eine gute Lösung und nicht eine billige“, fordert Stocker. Der Parkplatz bei der Kirche gehöre der Gemeinde. (eb)

Der Parkplatz am Kirchplatz von Naturns ist in diesen Wochen rasch mit Handwerker- und Firmenautos gefüllt

Es geht zügig voran Schluderns - Die SVP mit BM Peter Trafoier und dem Referenten Heiko Hauser sowie die Dorfliste mit Andreas Hauser und Brigitte Stecher Parth ziehen im Gemeindeausschuss von Schluderns an einem Strang. Alle sind gleichermaßen in Entscheidungsprozesse eingebunden, und Bauprojekte kommen zügig voran.

Transparenz und Gemeinsamkeit bringen Projekte weiter. Im Bild: der Gemeindeausschuss v. l. Heiko Hauser, BM Peter Trafoier (beide SVP), Andreas Hauser, Brigitte Stecher Parth (beide Bürgerliste) und Sekretär Christian Messmer

von Magdalena Dietl Sapelza

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u Ende geht die unendliche Geschichte rund um den Kindergartenneubau. Bis Mitte des Jahres 2018 soll der Holzbau fertig gestellt sein. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Einrichtung. Spätestens 2019 soll eröffnet werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro (davon 500.000 Euro für die Einrichtung. „Wenn es uns rechtlich möglich ist, vergeben wir die Aufträge an einheimische Firmen. Beim Kindergarten kamen beispielsweise Bau Reinalter und Mayr Josef zum Zuge“, sagt Referent Heiko Hauser. In Planung befindet sich der Bau des Altenheimes mit 50 Einzelzimmern. Die technische Unterkommission des Landes hat das Vorprojekt genehmigt. „Innerhalb 2018 wird das Einreichprojekt erstellt und 2019 sollen das Ausführungsprojekt und die Umbauarbeiten der leer stehenden Pension Alpen folgen, wo die Bewohner ein Ausweichquartier während der Bauphase voraussichtlich in den Jahren 2020 2021 finden“, erklärt BM Peter Trafoier. Die Kosten des Altenheimes werden mit 10 Millionen Euro beziffert. 4 Millionen Euro sind vom Land bereits zugesichert. Mittlerweile

ist auch der Gefahrenzonenplan der Gemeinde Schluderns genehmigt. Es braucht nur noch das Landesgutachten, dann kann mit den Hangsicherungsarbeiten und den Entschärfungen des Saldurbaches an Staatsstraße und Bahnübergang begonnen werden. Ein heißes Thema in Schluderns ist die Nutzung des einstigen Flugplatzes. Die rund 40 Quadratkilometer große Fläche wurde den Bauern einst enteignet und später an das Land zurückgegeben. Dieses errichtete ein Obst-Versuchsfeld und verpachtete eine Grünlandfläche an Bauern. Diese gaben die Fläche einmal im Jahr für die Südtiroler Ritterspiele frei, die eine beachtliche Wertschöpfung für das gesamten Tal herbeischaffen. 2020 läuft der Pachtvertrag aus. Nun stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Der Druck der Obstbauern wächst. „Wir von der Gemeindeverwaltung setzen uns dafür ein, dass die Fläche Grünland bleibt und führen entsprechende Gespräche in Bozen“, sagt VizeBM Andreas Hauser. „Wir haben das moralische Recht auf diese Fläche“, sagt Brigitte Stecher Parth. Tatsache ist: Es gibt in der ganzen Gegend keine vergleichbare freie Grünfläche für Großveranstaltungen mehr.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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in Naturns

Die Gründerfamilie Marco und Angelina Pozzi

Die drei Generationen der Familie Pozzi

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enior Marco Pozzi hat 1958 mit einer Wanderhandelslizenz ganz klein angefangen. Während des Baubooms in Meran musste er seine kleine Anlage in der Franziskusstrasse mitten in den Obswiesen von Meran aufgeben und übersiedelte nach Naturns. Vor 50 Jahren, 1968 konnte am heutigen Betriebsgelände das erste Gewächshaus in Betrieb genommen werden. Dieses Jubiläum der Betriebsumsiedlung möchte Familie Pozzi nun zum Anlass nehmen sein 50-jähriges Bestehen in Naturns zusammen mit ihren Kunden zu feiern. Die guten wirtschaftlichen Bedingungen zur Gründerzeit des Unternehmens ließen dieses rasch Fuß fassen und an Größe gewinnen. Dieser Erfolg wäre jedoch nicht denkbar gewesen ohne den großen Fleiß und Einsatz von Marco Pozzi. Dieser war als Wanderhändler unermüdlich unterwegs und gilt heute als einer jener Pioniere die das Entstehen und die Entwicklung der Wochenmärkte von Mals, Prad, Schlanders und Latsch vorangetrieben haben. Auch in Nordtirol und in der nahen Schweiz, in Livigno und in Bormio hat sich der Familienbetrieb einen guten Namen erarbeitet, ebenso wie in anderen Bezirken von Südtirol. Die freundliche und familiäre Atmosphäre und die Bescheidenheit der Familie Pozzi haben zu einer freundschaftlichen Beziehung mit ihren Kunden geführt, die heute anhält. Anders als in den 60er, 70er und 80er Jahren, in denen noch zahlreiche kleine Fachgeschäfte das Dorfbild bestimmten und es im Vinschgau nur 2 kleine Blumenläden gab, stehen Gärtnereien heute vor anderen Herausforderungen. Heute bieten nicht

nur Fachgeschäfte Blumen an, es gibt sie in den unterschiedlichsten Verkaufsstellen, manchmal sogar nur als Lockangebote, vor diesem Hintergrund müssen sich Gärtner und Floristen immer wieder neu erfinden und mit Besonderheiten den Wünschen ihrer Kunden nachkommen. Heute genießt Marco Pozzi, der Gründer der Gärtnerei Pozzi, seinen wohlverdienten Ruhestand. Dennoch möchte er die Atmosphäre der Gärtnerei nicht vermissen und kommt fast täglich ins Geschäft. Der Kontakt zu seinen Kunden ist ihm immer noch wichtig, plaudern, ein Händedruck, ein Lächeln. Seine Frau Angelina hat uns leider vor 5 Jahren verlassen. Als Familienbetrieb wird die Gärtnerei heute in der 2. und in der 3. Generation weitergeführt. Familie Pozzi ist stets bemüht auf Kundenwünsche einzugehen und die Angebotspallette zu erweitern. Es ist immer ein besonderes Anliegen, unsere Pflanzen, die uns wichtig sind, mit einer nachhaltigen Arbeitsweise zu ziehen und achtsam zu pflegen.

Am Montag ist bei der Gärtnerei Pozzi immer Seniorentag, an welchem es besondere Angebote und Rabatte gibt. Zu den besonderen Anlässen des Jahres wie den Valentinstag, Ostern, Muttertag sowie Allerheiligen und Weihnachten, findet man bei der Gärtnerei Pozzi stets ein großes Angebot und viele Besonderheiten. Bei Familienanlässen wie Hochzeiten, werden selbstverständlich alle Wünsche unserer Kunden berücksichtigt. Anlässlich unseres 50-jährigen Jubiläums haben wir uns verschiedene Überraschungen und Aktionen ausgedacht, mit denen wir allen unseren Kunden im Laufe dieses Jahres gerne eine Freude bereiten möchten. Wir bedanken uns bei allen Kunden für die langjährige Treue, die es unserem Familienbetrieb erst ermöglicht hat dieses Jubiläum zu erreichen. Wir freuen uns darauf auch in Zukunft den Wünschen unserer Kunden nachzukommen und mit Blumen, Pflanzen und kleinen und großen Besonderheiten zu erfreuen.

ÖFFNUNGSZEITEN: Samstag Ruhetag - Sonntag immer geöffnet Frühling, Sommer, Herbst von 8:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 19:00 Uhr (im Winter bis 18.30 Uhr)


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Mals

Das Scheitern am Musikpavillon in Mals D

er Wunsch der Musikkapelle Mals, in Im Jahr 2006 schaute die Causa nicht äußern. Nur soviel: Mals auf einer Bühne oder in einem MuIdee zur Platzgestaltung Das Denkmalamt und die Absikpavillon aufspielen zu können, reicht des Dorfangers so aus: standsregelung sind die Gründe Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurück. GepDer Entwurf damals dafür, dass die Gemeinde Mals lant wurde in der Vergangenheit viel, der stammte vom Ingeniden Vertrag mit ihm aufgelöst sogenannte „Dorfanger“ war schließlich eurbüro Jos Gritsch habe. unter der BM-Ära von Sepp Noggler für aus Meran; die Auch der derzeitige Obmann einen Muskpavillion auserkoren. NoggMusikkapelle Mals der Muskkapelle Mals, Hannes ler wurde in den Landtag gewählt und wartet derweil Warger will sich zum Thema die Erbschaft eines Musikpavillons immer noch auf nicht äußern. Er sagt lediglich, fiel dem neuen BM Ulrich Veith zu. einen Pavillon in dass die Musikkapelle derzeit Veith hat auf Druck aus dem Kreis Foto: Erwin Bernhart Mals abwarte. BM Ulrich Veith sagt der Musikkapelle vor vier Jahren zum Vinschgerwind, dass das dass dieses Ausführungsprojekt (gemeint ist den Architeken Christian Kapeller beauftragt, Denkmalamt beanstandet habe, dass mit jenes von Kapeller, Anm. d. Red.) vom Amt einen Pavillon zu planen. Der Gemeindeausdem Kapeller-Projekt der freie Blick zum für Kunstdenkmäler keine Genehmigung erschuss von Mals hat nun am 19. Februar 2018 denkmalgeschützten Gebäude der Musikhält und somit nicht ausführbar ist.“ per Beschluss die Zusammenarbeit mit dem schule beeinträchtigt worden wäre und dass Tatsächlich hat das Denkmalamt einmal Schlanderser Architekten Christian Kapeller die Motivation für Änderungen auf beiden positive Signale ausgesandt und zwar, als abrupt beendet. Kapeller hatte 2014 einen Seiten, auf Seiten der Gemeinde und auf Seider Pavillon 2,5 Meter vom nächstgelegenen Direktauftrag für die Projektierung eines Paten des Architekten nicht mehr gegeben war. Haus entfernt geplant war. Dagegen hat allervillons erhalten. Mehrere PlanungsentwürDeshalb hat man den Vertag mit Kapeller dings der Hausbesitzer und Arzt Josef Stocker fe, Umplanungen und Änderungen haben aufgelöst und bereits den Architekten Roland Rekurs eingereicht und auf die gesetzlich zu keinem konkreten Ergebnis geführt. Nun Seidl beauftragt, eine Lösung für den Pavilvorgesehenen 10 Meter Abstand gepocht. Bei ist es zu einer einvernehmlichen Auflösung lon im Dorfanger zu finden. Der Pavillon soll, einem Abstand von 10 Meter hat dann allerdes Vertrags gekommen: Kapeller erhält wenn schon, ein multifunktionales Gebilde dings das Denkmalamt ein negatives Gutachein Netto-Resthonorar von insgesamt rund werden, so dass ihn nicht nur die Musikkaten abgegeben. 14.400 Euro und verzichtet auf einen Teil des pelle nutzen könne. Theater, andere Konzerte Kapeller selbst gibt sich dem Vinschgervertraglich fixierten Honorars. Im Ausschussund andere Veranstaltungen sollten auch wind gegenüber zugeknöpft und will sich zur beschluss wird unter anderem „festgehalten, möglich sein.(eb)

Leserbriefe MGV-Faschingsrevue Es ist mehr als eine Respektlosigkeit, wenn man sich als humoristische Einlage über kranke Menschen lustig macht, und diese noch als Höhepunkt bewertet wird. Siehe dazu im Vinschgerwind Nr. 4 vom 22.02.2018. Name der Redaktion bekannt

FREIE WAHLEN Demokratie, sagt man mir, herrsche dort, wo es freie Wahlen gibt. Sie seien das Wesensmerkmal einer demokratischen Grundordnung. Die bevorstehenden Wahlen erwecken nun nicht gerade den Eindruck, als handle es sich um das Kernstück einer Demokratie. Konnten wir bisher bloß Kandidaten aus ein und derselben Partei wählen, so ist uns diesmal auch noch das genommen worden. Geblieben sind vorgefertigte KandidatenPakete, die wir als solche ankreuzen dürfen oder nicht. Ob

wir den Einen oder die andere Kandidatin vorziehen würden, spielt keine Rolle mehr. Man nehme entweder das ganze Paket oder gar nichts. Bei so viel Wahlfreiheit braucht es in der Tat einen starken Glauben an die Demokratie. Margit Gaiser, Taufers i.M.

Immer wieder dasselbe leidige Thema… Wer einen Hund verantwortungsvoll hält, kann mit ihm viel Freude erleben. Ein Hund bringt Abwechslung in den Alltag und verhilft zu wertvollen Erfahrungen und Begegnungen sei es mit Jogger, Biker, Wanderer sowie Spaziergänger und Kinder. Daher gehört der Hund im Zweifelsfall immer an die Leine. Es ist mir nicht entgangen, dass sehr viele Leute Angst vor Hunden haben, „Kampfhundevorfälle“ haben Passanten und Hundehalter verunsichert. Der bei „Hünde-

ler“ beliebte Zuruf: „Der macht nichts“, geht mir schon lange auf die Nerven! Das ist das Eingeständnis, dass das Tier eben nicht gehorcht! „Der will doch nur spielen“, entweicht sehr leichtfertig vielen Hundebesitzer, wobei diese die Lage oft verkennen, zumal Spaziergänger sowie Jogger auch an Kynophobie leiden können. Kynophobie ist die weitverbreitete Angst vor Hunden. Leider passiert es fast täglich, dass manchem Besitzer die Kontrolle entgleitet wenn der Hund unangeleint ist und auf Passanten oder Velofahrer zuspringt. Das ist für jemandem, der unter Kynophobie leidet der reinste Horror! Der Hundehalter ist meiner Meinung nach selber schuld, wenn immer mehr schärfere Verordnungen und Gesetze sowie Leinenzwang erlassen werden. Die Leidtragenden sind dann eben die Hundehalter, die den Hund verantwortungsvoll und korrekt führen. Vor kurzem habe ich auch gelesen, wie schwer sich ge-

wisse Leute in der Region mit den Hundebesitzern, resp. mit dem Kot des lieben Vierbeiners macht, weil man die Exkremente einfach liegen lässt, ohne in die dafür vorgesehene oder einfach in die bestehenden Abfallbehältern zu entsorgen. Dies eben sehr zum Ärger von manchem Bürger und Betroffenen. Es ist mir deshalb ein großes Anliegen, einmal die vielen Hundehalter sowie auch die vielen Hundegegner aber auch die Behörde anzusprechen, in der Meinung, die Problematik und das Verantwortigkeitsgefühl zu sensibilisieren. Ich bin auch enttäuscht über die Verunreinigung durch Hundekot. Besonders im Winter sind die Haufen sehr gut sichtbar und das nervt die Leute am meisten. Eine gute Einrichtung sind die in jeder Gemeinde aufgestellten Entsorgungskasten. Nun wünsche ich allen viel Freude und viele schöne Begegnungen mit anderen Leuten- auch mit solchen, die keinen Hund haben. Giacumin Bass, Müstair


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pr-info - hds

„Handel macht Ortschaften lebendig und schafft Lebensqualität“ Mein Ort soll leben – Erlebe Deinen Ort! hds führt Kampagne zur Nahversorgung im Vinschgau durch:

Foto: hds

Der Einkauf vor Ort stärkt den lokalen Einzelhandel, sichert Arbeitsplätze und schafft Lebensqualität. Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre führt der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol auch heuer wieder die bezirksweite Aktion „Mein Ort soll leben – Erlebe Deinen Ort!“ durch. Die Initiative soll die Nahversorgung unterstützen und die Bevölkerung auf die Besonderheiten des Handels aufmerksam machen. „Im Vinschgau gibt es einige hundert Betriebe im Einzelhandel. Für dieses vielfältige Angebot sind vor allem die vielen Kleinund Familienbetriebe verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass unsere Dörfer lebendig und attraktiv für Einheimische und Gäste sind. Außerdem garantieren sie Arbeitsplätze vor Ort“, sagt hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser.

hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser

Mein Ort soll leben – Erlebe Deinen Ort! findet vom 1. bis 19. März statt. In allen teilnehmenden Betrieben hängt ein Plakat der Aktion, das die Botschaft der Kampagne unterstreicht. Begleitet wird die Initiative von einem großen Gewinnspiel, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt: einen Hubschrauberrundflug mit Start und Landung im Vinschgau, eine geführte Hochtour auf den Ortler, ein Familienticket für ein Wo-

chenende bei den Südtiroler Ritterspielen sowie Einkaufsgutscheine und monni cards im Gesamtwert von 2.000 Euro. Die Teilnahmekarten liegen in allen teilnehmenden Betrieben auf. „Mit dieser Aktion wollen wir ein klares Zeichen für einen starken Handelsstandort Vinschgau setzen. Der Bevölkerung soll die Wichtigkeit einer intakten Nahversorgung und der damit verbundenen Lebensqualität näher gebracht werden“, so Spechtenhauser abschließend. Alle Informationen zur Aktion und die Liste der teilnehmenden Betriebe online unter hds-bz.it/meinortsollleben.

Großes Gewinnspiel 1. – 19.03.18

Foto: Julia Lesina Debiasi

Mein Ort soll leben. Erlebe Deinen Ort.

Nur wo Leben ist, ist Erleben möglich. Die Nahversorgung ermöglicht Ihren Einkauf in Dörfern und Städten, schafft Arbeitsplätze und sorgt für Lebensqualität in unseren lebendigen Orten. Erleben auch Sie Ihren Ort! hds-bz.it/meinortsollleben


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Fragen, Tipps und Antworten

Partnerschaft und Familie Seit ein paar Wochen zieht sich mein Sohn (16) immer mehr zurück. Suche ich das Gespräch mit ihm, so reagiert er schnell gereizt und möchte, dass ich ihm seine Ruhe lasse. Früher hatten wir einen guten Kontakt und jetzt geraten wir wegen Kleinigkeiten lautstark aneinander. Mir ist bewusst, dass so ein Verhalten in der Pubertät normal ist. Trotzdem verunsichert es mich als Mama, wenn ich so gar keinen Draht mehr zu ihm habe. Außerdem sorge ich mich, dass es früher oder später in der Schule bergab geht. Wie verhalte ich mich am besten? Elisabeth Hickmann: Wie Sie selbst sagen ist beides, die impulsiven Gefühlsausbrüche und das Rückzugsverhalten bei Pubertierenden tatsächlich normal. In Familien wird besonders in dieser Zeit mehr und heftiger gestritten. Zudem ist es leichter, sich im familiären Umfeld gehen zu lassen. Und das ist auch gut so. In der Schule, im Verein und im Berufsleben müssen sie funktionieren und den Erwartungen genügen. Das vorrangige Ziel von Jugendlichen ist es, eigene Identität und Selbständigkeit zu erlangen. Daher wollen Sie sich von der Erwachsenenwelt deutlich abgrenzen. Respektieren Sie die Privatsphäre Ihres Sohnes und gestehen Sie ihm zu, verstockt und unzufrieden zu sein. Vertrauen Sie darauf, dass er auf Sie zukommen wird. Studien zeigen, dass Jugendliche beim Thema Schule und Bildung mehr den Eltern als Freunden vertrauen. Löchern Sie Ihren Sohn nicht mit platten Fragen und vermeintlich gut gemeinten Ratschlägen. Denn: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint! Erzählen Sie Belangloses von sich und seien Sie offen, wenn er anfängt, von sich zu erzählen. Genau dann sind Sie gefragt. Nehmen Sie sich in diesen besonderen Momenten Zeit, ihm aufgeschlossen und ohne Vorbehalte zuzuhören, z. B. beim Autofahren, beim Essen oder eben einfach, wenn ihm danach ist. Die Beziehung zu Ihrem Sohn ist im Grunde o. k. und wird daher alle Krisen überdauern. Systemische Einzel-,Paar-, und Familienberatung Tel. 3332690799

Haben Sie auch eine Frage? Schreiben Sie eine Mail an: beratung@hickmann.it www.beratung-hickmann.it

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Eva und keine Tricolore Vinschger Wind,Seite 16 von Herrn Peter Tappeiner, „Aus dem Gerichtssaal. Es geht um das berühmt -berüchtigte Besenplakat der Süd-TIROLER Freiheit, und wegen angeblicher Schmähung der Nation. Frage, kennt die Justiz die Farben der Tricolore der Italienischen Republik? Grün,weiß,rot! Auf dem Besenplakat sehe ich aber keine italienische Flagge, sondern, wenn, dann überhaupt die ungarische, denn die ist genau anders herum rot, weiß, grün. Auf dem Plakat ist deutlich zu sehen, eine weiß-rote Tiroler Fahne mit Tiroler Adler, ein Besen, und unten die ungarische Flagge. Oder liest die Justiz von unten nach oben, oder von Rechts, nach Links. Nüchtern betrachtet müsste eigentlich Ungarn, die Eva und ihre Tricolore vor das Gericht zerren, und nicht Italien. Gerhard Pali, Prad am Stilfserjoch

„Menschen“ - S. 17 Vinschgerwind 4-18 Schade, dass ein so interessanter und nachdenklich stimmender Beitrag gleich in der ersten Zeile entstellt wird: Mymensingh ist der Ort mit 500.000 Einwohner nördlich der bengalischen Hauptstadt Dhaka (ca. 9 Mio. Einwohner). Franz Angerer, Kortsch/Schlanders

Volksbegehren Gesetzentwurf zur direkten Demokratie Durch das Volksbegehren 2017 mit 12000 Unterschriften, ist der Landtag verpflichtet worden den Gesetzentwurf zur direkten Demokratie, noch in dieser Legislatur zu behandeln. Die Abgeordnete Magdalena Amhof wurde als Präsidentin des Gesetzgebungsausschusses vom Landtag mit der Ausarbeitung eines neuen Gesetzes zur direkten Demokratie beauftragt. Gemeinsam mit Brigitte Foppa und Sepp Noggler wurde sogar unter Einbeziehung der Bürger ein Gesetzentwurf geschrieben, der verglichen mit dem aktuellen Gesetz, ein Schritt in die richtige Richtung ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Mehrheitspartei das Bemühen ihrer Mandatare nicht schmälert, indem sie wesentliche Elemente - Quorum, Mitbestimmung der Bürger über Beschlüsse der Landesregierung zu Großprojekten - abschwächt oder streicht, sodass am Ende nicht mehr als eine Feigenblattaktion überbleibt. Greti Egger, Naturns

Nachruf an Theresia Witwe Pobitzer geb. Patscheider Am 27. Jänner wurde in Schleis Frau Theresia Witwe Pobitzer geb. Patscheider zu Grabe getragen. Die auffallend vielen Trauergäste zeugten von der großen Achtung und Wertschätzung, die Frau Theresia weitum genoss. Sie war von einem Schlag, wie er wohl nicht mehr nachwächst in unseren Landen. 1925 in harte Zeiten und sehr einfache Ver-

hältnisse hineingeboren, lernte sie sehr früh, dass Leben anpacken, arbeiten und entbehren heißt. Der Vater war Rädermacher und führte ein kleine „Baurschaft“. Da hieß es selbstverständlich auch für ein Mädchen mithelfen im Stall, auf dem Feld und bei der Waldarbeit. Und der Mutter im Haushalt zur Hand zu gehen. Italienisch in der faschistischen scuola elementare lernte sie fleißig und nicht ungern; heimlich und gern aber besuchte sie die deutsche Katakombenschule. Gerade erst ausgeschult hieß es für Theresia, „etwas verdienen gehen.“ Sie verdingte sich in Haushalten in Meran, Reschen und Tschars. Lernbegierig nahm sie dort alles auf von dem sie wusste, dass sie es später brauchen konnte. Mit 24 Jahren heiratete sie Paul Pobitzer und zog ins Außerdorf von Schleis ins „Farberhaus“. Dort erwartete sie ein Berg voller Arbeit und Aufgaben in Haus, Hof, Stall und auf den Feldern. Darüber hinaus überwachte sie nicht nur die damalige Walkerei und Färberei, sondern führte auch den Handel mit Loden. Oft ruhte die alleinige Verantwortung auf ihren Schultern, immer dann, wenn ihr Paul bei Faschàn- und Dolmetscherdiensten im Viehhandel außer Haus und unterwegs war. Frau Theresia hat immer ihren Mann gestanden auf ihre ruhige und unaufgeregte Art, sie hatte das Herz am rechten Fleck und war um eine treffende Wendung nie verlegen. Sie schaute sich die Leute immer gut an, sie wusste, es gibt „sèttigi und sèttigi“ und groß war ihre Menschenkenntnis. Das Farberhaus war ein offenes Haus. Offen wie das Haus war auch ihr Herz für die, die weniger hatten und manch einer bekam neben einer warmen Suppe auch noch einen Schlafplatz. Das Herz des Farberhauses war die Küche, immer brodelte etwas auf dem Herd oder duftete aus dem Rohr: Besucher waren zu verköstigen und für das Gewusel der Kleinen gab es gern einen „Turt“. In 17 Jahren stellten sich 10 Kinder ein und die sonst zupackenden Arbeitshände konnten zart und tröstend über einen kleinen Wuschelkopf und ein weinendes Gesichtchen fahren. Ihre Erziehung war gradlinig, verständnisvoll und mit der richtigen Strenge. Für Verzärtelung war kein Platz, aber für jedes Kind hatte sie etwas Selbstgestricktes oder – genähtes als Weihnachtsgeschenk, für das sie halbe Nächte opferte. Der Reihe nach flogen die Kinder aus, gründeten Familien: 31 Enkel und 28 Urenkel durfte die „Farber Thres“ erleben. Einmal sollen sie die Kinder gefragt haben, was sie als Geschenk von ihrem Mann zu den einzelnen Geburten bekommen habe. Lächelnd und verschmitzt habe sie geantwortet: „ a Paarl Påtschn“. Bis zum Schluss verfolgte sie das Landes- und Weltgeschehen, das sie mit Humor und Hausverstand zu kommentieren wusste. Frau Theresia ist am 25. Jänner ruhig eingeschlafen und still von uns gegangen. Ein Freund der Familie


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Ein Winter wie früher… So sagen mir viele Leute, weil heuer so viel Schnee gefallen ist. Der Winter ist aber noch nicht vorbei und so lange keine größeren Schäden entstehen, ist so ein „Winter wie früher“ etwas Herrliches.

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Kolping im Vinschgau

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Der letzte Schritt

Internationale Skimeisterschaften m Wochenende 22. bis 25. Februar fanden am Karerpass/ Welschnofen die 22. Internationalen Kolping Skimeisterschaften statt. Im Zweijahres Rhythmus werden diese Meisterschaften durchgeführt: immer Langlauf, Snowboard und Riesentorlauf. In Südtirol wurde sie bereits zum 6. Mal organisiert. Heuer nahmen etwa 200 Personen teil: 172 Wettkämpfer und der Rest Schlachtenbummler. Die Beteiligten stammten aus: Deutschland, Schweiz, Österreich, Ungarn und aus Südtirol. Leider fanden sich keine Vertreter aus Polen und Tschechien ein, wie die letzten Male. Die teilnehmenden Kolpinger stellten genau jene Schichten dar wie die Mitglieder einer Kolpingsfamilie: Kinder- ab 4 Jahren, Junge und Alte, Frauen und Männer. Der Älteste war 81 Jahre alt und stammte aus Küssnacht am Righi; die beiden Jüngsten - Zwillinge 4 Jahre alt - aus Goldau, ebenso Schweiz. Die Veranstaltung konnte unfallfrei und bei herrlichstem Wetter und Schnee, am Fuße des Latemars und Rosengarten abgewickelt werden. Die Feiern konnten im Vereinshaus von Welschnofen über die Bühne gehen. Sowohl an den Abenden im großen Saal des Vereinshauses, als auch auf den Pisten und Loipen herrschte einerseits gespannte Erwartung, aber auch große Kameradschaft, viel Freude und für alle eine große Faszination. Es wurden keine Pokale überreicht, sondern die Gewinner der verschiedenen Rennen der Altersklassen erhielten sehr elegante und künstlerisch gestaltete Trophäen, die großen Zuspruch erfuhren und sehr begehrt waren. Alle strengten sich an, vorne mitzumischen. Die Kolpinggemeinschaft konnte wiederum die sportlichen und persönlichen Bande verstärken und r zum Teil neu knüpfen und das angenehme Umfeld genießen.

Foto: ServusTV Alexander Brus

zum Everest

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Reinhold Messner, Simon Messner, Phillip Brugger und Peter Habeler bei den Dreharbeiten in Sulden

Sulden - Eisige, beißende Kälte, und ein stürmischer Wind der dichte Wolken vor sich her treibt, erwarten die 2 Bergsteiger als sie sich auf 8000 m Höhe aus ihrem bitterkalten Zelt heraus wagen: Spannend, emotional, wirklichkeitsgetreu wird der 3. Film von Reinhold Messner „Everest der letzte Schritt“. Die Erstausstrahlung erfolgt Ende Mai. von Cornelia Knoll

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s ist der 08. Mai 1978, der Tag an dem Reinhold Messner und Peter Habeler den höchsten Berg der Welt“ den Everest“ ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff bezwingen wollen. Noch niemals zuvor hatte dies jemand gewagt und dementsprechend wurde das Vorhaben der beiden Bergsteiger als Himmelfahrtskommando bezeichnet und wegen der unberechenbaren physiologisch-medizinischen Folgen als „unmachbar“ gehandelt. Doch davon ließen sich Messner und Habeler nicht entmutigen, sie wussten um ihren optimalen Trainingszustand und ihre klettertechnischen Fähigkeiten. Und so stapfen sie um 3 Uhr morgens los ,Schritt für Schritt ,Richtung 8848 m,.. im meterhohen Schnee in welchem sie immer wieder tief einbrechen und somit jede 10 Minuten rasten müssen um wieder genug Sauerstoff und Kraft in ihre geschundenen Körper aufnehmen können.

„Ja, damals inmitten des eisigen Sturms, der Kräftelosigkeit und der extremen Anstrengung wussten wir noch nicht ob wir es schaffen würden und hätten auch einen Rückzug in Erwägung gezogen“, erzählt Reinhold Messner während der Pressekonferenz am 07. Februar in Sulden. „Erst 100 m unter dem Gipfel war es klar, dass unser Vorhaben von Erfolg sein würde und krochen noch die allerletzten Meter in Zeitlupentempo zum höchsten Punkt der Erde empor.“ All diese damaligen Erlebnisse möchte Reinhold Messner nun in seinem neuen Film „ EVEREST DER LETZTE SCHRITT“ festhalten und sie seinem Publikum so emotional und wirklichkeitsnah wie möglich präsentieren. Dafür wurden 2 junge hervorragende Kletterer und Ausdauersportler engagiert welche in die Rollen Messners und Habelers schlüpfen. Sie werden unter der Regie Messners die Geschichte der ehemaligen Everest Bezwinger detailgetreu nachspielen

und so den Zuschauer zum Teil des ehemaligen Dramas werden lassen. Einer dieser jungen Burschen ist Simon, der Sohn von Reinhold Messner. Ein bergbegeisterter, freundlicher, junger Mann der in Innsbruck Molekularbiologie studiert und in diesem Film den damals 34-jährigen Reinhold Messner spielt. Die Person vom jungen Peter Habeler wird von Phillip Brugger dargestellt. Die Aufnahmen für diesen dritten Film Messners bestehen aus originalen Filmaufnahmen aus dem Jahre 1978, detailgetreuen nachgedrehten Szenen aus dem Himalaya, sowie Filmaufnahmen welche die letzte Woche in Sulden gedreht wurden. In Sulden wird es im Sommer 2018 daher auch eine öffentliche Vorführung dieses Bergfilmes geben, erklärt Hans Peter Stauber, der Verantwortliche von „SERVUS-TV“, der diesen Film für die Sendereihe „Bergwelten“ produziert. Anfang Mai 2018 erfolgt in Österreich und weiteren Ländern die erste Ausstrahlung.


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Vinschgau/Schlanders

Zurufe und Aufrufe im Bezirksrat ach der offiziellen Tagesordnung, in der formal die der Gemeinde Latsch zustehenden SELfin-Anteile unter den anderen Gemeinden aufgeteilt wurden, in der unerhebliche Änderungen im Haushaltsvoranschlag genehmigt wurden und die Regelung der Repräsentationsausgaben so umgeschrieben worden sind, dass langjährige Mitarbeiter der Bezirksgemeinschaft geehrt und auch beschenkt werden können, kam unter Allfälliges ein Donnerwetter für den Malser BM Ulrich Veith. Der Göflaner Fraktionsvorsteher und Vollerwerbsbauer Erhard Alber sprach den „heiklen Punkt“ (Alber) an. Die über die Presse ausgetragene Pestizidgeschichte gehe so nicht. „Bestimmte Aussagen im Bereich Tourismus kann ich so nicht tolerieren“, sagte Alber

Der Malser BM Ulrich Veith und der Göflern Vollerwerbsbauer Erhard Alber: „Bei allem Respekt für dich, Ulli, so geht’s nicht.“ und bezog sich auf Veiths Aussage vom Spazierngehen unter Apfelbäumen. Es gelte ein Eintrittverbot in Apfelanlagen von 48 Stunden sowohl für konventionelle als auch für biologische Spritzmittel. Die Wanderer und die Fahrradfahrer gingen ja nicht unter den Apfelbäumen spazieren. „Ulrich, ich erwarte mir von dir, die Sache sensibler und erntshafter anzugehen“, sagte Alber. Und es sei fraglich, ob man mit solchen Aktionen, mit Plakatak-

Foto: Erwin Bernhart

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tionen und dergleichen über die Pestizide einem Ausverkauf der Heimat in der Gemeinde Mals begegnen könne. Ulrich Veith, vom Sitzungsleiter Dieter Pinggera dazu aufgefordert, nahm nicht Stellung. „Ich brauche keine Gegendarstellung, das ist die persönliche Meinung von Erhard Alber“, sagte Veith. Das Thema ist uns bewusst, sagte der Schlanderser BM Pinggera. Es tue sich einiges, die Entwicklung gehe in Richtung Bio und

die Malser Diskussion beschleunige diese Entwicklung. Der Prader BM Karl Bernhart regte an, dass man sich für dieses Thema bei einer anderen Diksussion Zeit nehmen solle. Allerdings, so Bernhart, sei der Weg des Dialogs zielführender. „Wir müssen den Dialog intern stärken“, sagte der Marteller BM Georg Altstätter. Was Veith aufführe, sei weder für den Tourismus noch für die Bevölkerung, noch für das Land zielführend. Er sei nicht glücklich über die Aussagen von Veith über das Wandern in Obstbaugebieten. Es sei ein Projekt Bioregion Obervinschgau unterwegs, versuchte Pinggera zu beruhigen. Man solle abwarten, was diese Studie ergebe. An Veith selbst perlten die Kritiken und auch die Anregungen zu mehr Dialog ab. Veith schwieg einfach. (eb)

Moderne Architektur trifft hohen Wohnkomfort:

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Schnals

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§ Nochmals zur Trikolore Aus dem Gerichtssaal

Götsch weiter lvh-Ortsobmann Höhepunkt der jährlichen Handwerkerversammlung in Schnals war die Wahl des neuen Ortsausschusses. Michael Götsch (Energyteam KG) wurde dabei einstimmig als lvhOrtsobmann bestätigt. Im Ortsausschuss vertreten sind im Bild v.l.: Oswald Weithaler (Installa-

tionsunternehmen Weithaler Oswald), Michael Götsch, Norbert Sachsalber (Mietwagenunternehmer Sachsalber Norbert), Tobias Oberhofer (Tischlerbetrieb Oberhofer Tobias) und Harald Rainer (Rainer Harald Fliesenleger & Steinmetz).

Die letzte Rubrik über Eva Klotz und die Trikolore brachte lebhafte Reaktionen, viele zustimmende aber auch emotional ablehnende. Und nachdem wir uns gerade mitten im Wahlkampf befinden und dieser eher unaufgeregt und ohne viel „Pfeffer“ dahindümpelt, wollen wir beim politischen Thema bleiben. Eigentlich können Eva Klotz und Genossen froh sein, dass das Kassationsgericht ihren Fahnenstreich rückverwiesen hat. So bleibt die Suppe am Kochen und kann propagandistisch nochmals aufgewärmt werden. Das Dümmste, was ihnen hätte passieren können, wäre die Bestätigung des Freispruchs gewesen, denn eine solche Entscheidung hätte den von ihnen so geschmähten italienischen Staat als Musterschüler in politischer Toleranz erscheinen lassen. Doch in diesem ganzen scheinpatri-

otischen Getöse wird etwas vergessen, was für unsere politische Rechte schon an Vaterlandsverrat grenzen mag: dass nämlich von vielen unbestreitbaren Unzulänglichkeiten abgesehen Italien in Punkto Minderheitenschutz sich nicht zu verstecken braucht. Dagegen ist gerade unsere Schutzmacht Österreich im Umgang mit den Kärtner Slowenen „im Verzuge“ und liegt seiner Minderheit gegenüber arg unter den Standards, die wir als selbstverständlich betrachten (z.B. zweisprachige Ortstafeln). Wäre es vielleicht an der Zeit, unser Gehabe von verwöhnten Bengeln abzulegen, die ständig nach „Mehr“ (s. Doppelstaatsbürgerschaft) schreien und das bereits Erreichte als Selbstverständlichkeit geringschätzen. Denn wenn wir unser Los nach den großen europäischen Verwerfungen mit jenem ande-

rer Volksgruppen vergleichen (z.B. der Donauschwaben, der Sudeten- und der aus den Ostgebieten vertriebenen Millionen Deutschen) dann sind wir letztendlich „auf die Butterseite“ gefallen! Auch sind uns mörderische kriegerische Auseinandersetzungen wie jene auf dem Balkan zwischen Serben, Kroaten, Bosniern und Albanern, die noch für Jahrzehnte das Zusammenleben vergiften werden, Gott sei Dank erspart geblieben. Also hören wir endlich mit dem ständigen patriotischen „Hochlizitieren“ auf und versuchen wir das Erreichte bestmöglich und zum Wohle aller hier lebenden Volksgruppen zu gestalten! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

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„A Speckschwortn-Solat isch a Delikatess gweesn“ Nach der von Krieg und Hunger gezeichneten Kindheit in Nordtirol baute sich Peppi Mössmer in Latsch als Zeichner und Buchhalter im Geometerbüro Rinner eine Existenz auf. Sein privates Glück fand er mit seiner Frau Erna und den Kindern. Tatkräftig stellte er sich auch in den Dienst der Dorfgemeinschaft. Von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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ls Peppi fünf Jahre alt war, wanderten seine Eltern von Laas nach Landeck aus. Er blieb vorerst bei seinen Großeltern. Sein Vater war 1938 bei der Lasa Marmo von der faschistischen Führung gegen einen italienischen Arbeiter ausgetauscht worden, wie viele andere Vinschger auch. Bei der österreichischen Bahn fand er eine Beschäftigung. Peppi kam erst zur Einschulung nach Landeck. Dass die Südtiroler dort bei vielen unerwünscht waren, wurde ihm bewusst als ihm nachgerufen wurde: „Es Itaker geat hoam.“ Er ließ sich nicht beirren. Bald zählte er zu den Klassenbesten in der Volks- und später in der Hauptschule. Jesuiten wollten ihn sogar zum Studieren nach Wien bringen. Doch die Mutter war dagegen. „Sie hot koan Pater gwellt“, lacht er. Während des Krieges herrschte Lebensmittelknappheit. Die inzwischen siebenköpfige Familie litt Hunger. „I hon in dr gonz Gegend Erdepfl bettlt, fa St. Anton bis Heiming“, erzählt Peppi. „A Speckschwortn-Solat isch a Delikatess gweesn“. Zur Erholung kam er mit anderen Buben zu einer Familie nahe München. Von dort aus beobachtete er einen fürchterlichen Nachtangriff auf die Millionenstadt. „Die Nocht isch antrisch hell gweens, unt in Tog drnoch sein di Gleis pan Bohnhof überschi gstondn“, beschreibt er. Hunger bestimmte auch die Nachkriegszeit. Die Amerikaner verteilten Lebensmittel, jedoch die Franzosen beschlagnahmten die Essenszüge mit dem Argument: Das haben die Deutschen in Frankreich auch so gemacht. Für ein kleines Trinkgeld ministrierte Peppi im Kloster Kronburg bei Zams und hütete zwei Sommer lang die Kühe gemein-

Peppi Mössmer wurde 1933 in Laas geboren und lebt in Latsch. Der rüstige und humorvolle Senior ist ein vielseitig interessierter Mensch. Er ist immer zu einem Spaß aufgelegt oder zu einem „Karterle“. Seinen Ruhestand genießt er zusammen mit seiner Frau Erna. Beide lieben die Geselligkeit und pflegen Freundschaften. sam mit einer Nonne. „Fünf Rosnkränz hon i mit dr Schwestr Scholastika betn gmiaßt“, erinnert er sich. „Obr sel isch miar gleich gweesn, Hauptsoch i hon guat z‘Essn kopp“. Skifahren lernte er in St. Anton. „I hon gratis hinfohrn kennt, weil dr Votr pa dr Eisnbohn gweesn isch“, erklärt er. Spaß macht ihm das gelegentliche Spielen mit einer geliehenen Ziehharmonika. Mit 14 Jahren erkrankte Peppi an Diphterie und kam in die Isolierabteilung des Zamser Krankenhauses. „Di Spritzn sein dick wia Stricknodeln gweesn“, meint er.

Er erholte sich und begann eine Tischlerlehre in Landeck, die er dann 1950 in Schlanders fortsetzte, nachdem sein Vater wieder bei der Lasa arbeiten durfte. Peppi überzeugte als Tischler in St. Moritz, wo er nebenbei das Schreibmaschineschreiben lernte, und dann in Schlanders. 1952 war er als Gründungsmitglied treibende Kraft im Sportverein Laas. Bei Dorfskirennen fiel er als guter Skifahrer auf, der meist auf dem obersten Treppchen stand. Während seines Militärdienstes lernte er italienisch und kam 1956 als Pistenhelfer

bei der Olympiade in Cortina zum Einsatz. Regelmäßig begleitete er die Fußballmannschaft der Lasa zu den Spielen. Öfters lieh er sich die Ziehharmonika seines Onkels. „S Spielen hot miar olm gfolln“, bekennt er. Bei einem Mittagessen im „Hasenwirt“ in Schlanders verliebte sich Peppi in die Schneiderin Erna Höllrigl aus Latsch. 1964 führte er sie zum Traualtar und bezog mit ihr eine Wohnung in Latsch. „I hat koa bessere Frau kriagn kennt“, schwärmt er. 1969 war dann das Eigenheim bezugsfertig. Die drei Kinder sorgten für Leben im Haus. Mit ihnen trieb er Sport und wanderte viel. Eine Skizze für den Eislaufplatz in Laas, auf die Sepp Rinner aus Latsch aufmerksam wurde, brachte eine Wende in Peppis Berufsleben. Er wurde Zeichner und Buchhalter des Latscher Unternehmens, dem er bis zu seiner Pensionierung 1989 die Treue hielt. „I hat miar koane besseren Chefs als in Rinner Sepp und in Rinner Franz vorstelln kennt“, betont er. Durch seine Arbeitgeber kam er in die Führungsgremien des SV Latsch. Jahrelang setzte er sich dort als Schriftführer und Kassier ein. Ehrenamtlich malte er aufwändige bunte Ehrenurkunden, zuerst für verdiente SV-Mitglieder und später für die unterschiedlichsten Vereine. An die 1.000 Stück hat er gemalt und das obwohl er teils farbenblind ist. „Oft hon i di Frau noch dr Forb frogn gmiaßt“, verrät er. Nach seiner Pensionierung kaufte er sich seine erste eigene Ziehharmonika, mit der er bei privaten Feiern aufspielte. Derzeit hindert ihn eine Nervenentzündung im Arm am Spielen. Doch er hofft, dass er schon bald wieder Stimmung machen kann. „I spiel olm umsucht. I hon pan Spieln olm a Freid, wenn i ondre Leit a Freid mochn konn“.


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GAP Glurns

Wattturnier für das Hilfsprojekt „Vida y Esperianza“

2018 vergibt GAP zum 4. Mal eine KuratorInnen-Residenz und bietet einer/m jungen Kurator/in die Möglichkeit, ein Ausstellungsprojekt zu realisieren: glurns-art-point.com

Für das Hilfsprojekt „Vida y Esperianza“ in Bolivien findet am Sonntag, 18. März 2018 ein Wattturnier im Kulturforum Latsch statt. Beginn. 14.00 Uhr. Das Projekt der OEW setzt sich dafür ein, dass Kinder in Armenvierteln die Schule besuchen können. Familie in Not wird unter die Arme gegriffen. Engagierte VinschgerInnen setzen sich seit Jahren für das Projekt ein.

Mit Freude

Vinschgau

Danke A

Naturns - Das „Begleitete Wohnen“ nimmt in Naturns Konturen an. Der Architekt Gerhard Mahlknecht hat bei der jüngsten Ratssitzung das vereinbarte Raumprogramm in ein Vorprojekt gegossen und den Gemeinderäten vorgestellt. Mit Freude wurde dies zur Kenntnis genommen.

m Ende der Aktion „Vinschger Weihnachtslicht“ stand heuer die stolze Summe von 8.493,77 Euro. Über die Vinzengemeinschaft Vinschgau wird dieses Geld nun bis auf den letzten Cent Vinschger Bedürftigen zugeführt. „Wir können schnell, still und unbürokratisch helfen“ sagte Regina Marth Gardetto, die Vorsitzende jüngst bei der symbolischen Übergabe. Das „Vinschger Weihnachtslicht“ ist vor fünf Jahren von hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser initiiert worden. In diesen fünf Jahren ist die Aktion gewachsen und eine Aktion des Miteinanders geworden: die Mitglieder des HGV, die Handwerker und die Raiffeisenkassen standen 2017 hinter dem „Vinschger Weihnachtslicht“. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, um etwas Licht in die Dunkelheit des Alltags zu bringen“, sagte Spechtenhauser zu den anwesenden Mitgliedern der Vinzenkonferenzen. Unter dem Dach der Vinzenzge-

links: BM Andreas Heidegger: „Es sind nach vielen Besprechungen viele Überlegungen in die Planung eingeflossen.“

von Erwin Bernhart

Foto: Angelika Ploner

E

meinschaft Vinschgau sind sechs Vinzenzkonferenzen in Graun, Burgeis, Mals, Schlanders, Latsch und Martell vereint. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kümmern sich um Menschen in Not. Mit den Spenden helfen sie im Stillen. Jeder gespendete Cent kommt den Bedürftigen im Vinschgau zugute. (ap)

s hat mehr als ein Jahr gedauert, den Planungsauftrag vergeben zu können, sagte die Naturnser Referentin für Soziales Christa Klotz Gruber und sie erinnerte daran, dass das Anliegen „Begleitetes Wohnen“ 2014 bei einer Bürgerversammlung vorgebracht worden sei, ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderates sei erfolgt und man habe sich in Arbeitsgruppen intensiv mit Raumprogrammen und Konzepten auseinandergesetzt. Hinzugekommen sei die „Wohngemeinschaft für Behinderte“. Den Planungswettbewerb hat das Architekturbüro EM2-Architekten aus Bruneck. Dem Gemeinderat hat am 26. Februar der Architekt Gerhard Mahlknecht das Vorprojekt bzw. die Machbarkeitsstudie vorgestellt. In einem L-förmigen Zubau zum bestehenden Seniorenwohnheim St. Zeno in Naturns

Foto: Erwin Bernhart

rechts: Architekt Gerhard Mahlknecht hat ein klares Konzept mit Erweiterungsmöglichkeiten vorgelegt sollen demnach eine Tiefgarage mit Abstellplätzen und zu den Wohneinheiten dazugehörige Kellerräumlichkeiten entstehen. Im Parterre sind in einem Flügel 5 Wohnungen für Menschen mit Behinderung geplant, sogenannte Trainingswohnungen für Menschen mit geistiger Behinderung. Im an das bestehende Seniorenwohnheim angeschlossenen Flügel sind Aufenthalts- und Behandlungsräume vorgesehen. Der Wohnflügel für Menschen mit geistiger Behinderung, jede Wohnung ist rund 43 m2 groß, kann autonom betreten und gegenüber den anderen Räumlichkeiten abgeschlossen werden. Im zweiten Stock sind 9 Wohnungen für Senioren geplant mit mehreren Gemeinschaftsräumen. Eine Wohnung ist für zwei Personen vorgesehen. Wohnraumlüftungen und je eine Loggia pro Wohnung, möglicherweise in Holz ausgeführt sorgen zusammen mit großen

Fensterflächen für Behaglichkeit. Mahlknecht hat ein klares und einfach strukturiertes Konzept vorgelegt, welches das mit den zuständigen Ämtern und mit den Naturnser Arbeitsgruppen abgesprochene Raumprogramm berücksichtigt. „Ich bin angetan“, sagte der langjährige Gemeindearzt Hans Pöll. Marianne Bauer sprach von einem wichtigen Meilenstein. „Es hat Zeit gebraucht“, sagte Bauer und: „Es wird schön werden.“Christa Klotz wies darauf hin, dass man sich viele Strukturen angeschaut habe und dabei festgestellt habe, dass sich die Leute in funktionellen Wohnungen wohlfühlten. Die überschlägig geschätzten reinen Baukosten belaufen sich, so Mahlknecht, auf rund 3,15 Millionen Euro. Nun gelte es einen straffen Zeitplan einzuhalten, damit ein Baubeginn 2019 realistisch ermöglicht werde.


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Schlanders

Drei Jahre Eltern-Kind-Zentrum ie Kleinkinderbetreuung hat in den letzten Jahren einen besonderen Stellenwert gewonnen. So sind neben KITAS (Kindertagesstätten) auch ELKIs (Eltern-Kind-Zentrum) im Land entstanden. Das ELKI Schlanders wurde als Verein am 23.02.2015 gegründet. In den letzten drei Jahren hat das ELKI regelmäßig Offene Treffs und Begegnungen in den angemieteten Räumlichkeiten im 3. Stock der Lebenshilfe angeboten, aber auch verschiedene Aktionstage und Vorträge für Eltern und Großeltern mit Kleinkindern bis 8 Jahren durchgeführt. Derzeit hat der Verein 106 Mitgliederfamilien. Wie Kunhilde von Marsoner, die Präsidentin des ELKI bei der Vollversammlung ausführte, wurden im letzten Jahr insgesamt 98 Offene Treffs abgehalten und 631 Freiwilligenstunden geleistet. Neben Krabbelgruppen gab es das Eltern-Kind-Turnen, Tanzen

Foto: Heinrich Zoderer

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Mitglieder des alten und neuen Vorstands: Hintere Reihe, v.l.: Manuel Rammelmeier, Carmen Januth (beide sind nicht mehr im neuen Vorstands), Angelika Meister, Linde Oester, Elisabeth Schweigl, Barbara Platter, vordere Reihe, v.l.: Birgit Pedross, Kunhilde von Marsoner und Christiane Pircher. Es fehlen: Sibylle Patscheider und Sabine Stefani für Kids, die Holzwerkstatt und Yoga für Mamis. In den Sommermonaten wurden mehrere Treffen in der Natur organisiert. Im Oktober gab es den „Wald-

zwerge Aktionstag“. Im Laufe des Jahres gab es mehrere Vorträge und Kurse. Das ELKI beteiligte sich auch am Dorffest, im Herbst gab es eine Niko-

lausfeier, Weihnachtsbäckerei und Bastelkurse. Bei der Vollversammlung wurde die gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen auf Ortsebene und die Zusammenarbeit auf Landesebene im Netzwerk der ElternKind-Zentren betont. Der Gemeindereferent Manuel Trojer, Sarah Wegmann vom VKE und Ingeborg Nollet vom Bildungsausschuss waren bei der Vollversammlung auch anwesend. Kunhilde von Marsoner teilte mit, dass in diesem Jahr zwei Personen mehrere Stunden in der Woche angestellt werden, um die Verwaltungstätigkeit abzuwickeln bzw. die Krabbelund Zwergengruppen, sowie die offenen Treffs zu leiten. Zum Abschluss bedankte sich die Präsidentin beim Land und der Gemeinde für die Unterstützung und bei den Mitarbeitern und Sponsoren, besonders bei der Raiffeisenkasse Schlanders, der Papierwelt2000 und dem Bioladen Schlanders. (hzg)

Vinschgau

Ankauf von neuen Zügen erfolgt weiterhin über die STA

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er bevorstehende Ankauf von weiteren sieben Zuggarnituren wird auch diesmal mittels Ausschreibung über die STA - Südtiroler Transportstrukturen AG erfolgen, die Schaffung eines eigenen Gemeinschaftsunternehmens mit der österreichischen Bahngesellschaft ÖBB PV wird seitens der STA nicht ins Auge gefasst. „Im Hinblick auf den geplanten weiteren Ausbau des Bahnverkehrs, vor allem auch der grenzüberschreitenden Bahnverbindungen, galt es zu überprüfen, wieweit für Südtirol grundsätzlich eine Möglichkeit besteht, gemeinsam mit dem Partner ÖBB die erforderlichen sieben neuen Zuggarnituren anzukaufen“, erklärt STA-Präsident Martin Ausserdorfer. Beim betreffenden Rollmate-

schafft Bewegung - crea movimento

rial, das bereits für ÖBB im Einsatz ist, handelt es sich um Mehrsystem-Triebwagen, die grenzüberschreitend auf allen Bahnnetzen in der Euregio und auch darüber hinaus unterwegs sein können und die in technischer und qualitativer Hinsicht bestens den Anforderungen eines modernen Bahnverkehrs entsprechen. Die Motivation für die gemeinsame Anschaffung lag für die STA darin, die erzielten Kostenvorteile bei der Ausschreibung der ÖBB für 300 Züge nutzen zu können. „Die eingehende Überprüfung und Abwägung aller technischen und verwaltungstechnischen Aspekte hat ergeben, dass die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zwischen STA und ÖBB allein zum Zweck des Zugankaufes nicht Ziel führend ist, zumal diese neue Struktur dann auch selber eine Reihe von Aufgaben als Eisenbahnunternehmen erfüllen müsste. Die Zielvorstellungen sind damit unterschiedlich“, unterstreicht STA-Generaldirektor Joachim Dejaco, der in diesem Zusammenhang auf

die bereits bestehenden Dienstleistungsverträge mit den Bahngesellschaften Trenitalia und SAD verweist. „Als STA werden wir weiterhin eine Infrastrukturgesellschaft bleiben und haben kein Interesse daran, auch als Eisenbahnunternehmen tätig zu werden“, so Dejaco. Folglich wird die STA in nächster Zeit den Ankauf der weiteren sieben Zuggarnituren auf europäischer Ebene in einem offenen Wettbewerb ausschreiben, die Züge im eigenen Eigentum behalten und dem Eisenbahnbetreiber zur Verfügung stellen. „Auch ohne gemeinsame Fahrzeuggesellschaft bleibt die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Partnern der ÖBB weiter aufrecht mit dem Ziel, die Bahnverbindungen zwischen Südtirol und den Nachbarländern weiter auszubauen, die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene voran zu treiben und so eine nachhaltige Mobilität in der Euregio und im Alpenraum zu gewährleisten“, so Martin Ausserdorfer.


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Kortsch

Der Zahlwaal im Film m Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch stellten der Hobbyfilmer Alfred Habicher und der Dorfchronist und Bibliotheksleiter Raimund Rechenmacher ihren einstündigen Dokumentarfilm „Die Zahl der Kortscher“ vor. Sehr viele Kortscher folgten aufmerksam den Filmaufnahmen und begaben sich so auf die Spuren eines alten Wasserwaales, der für Kortsch über Jahrhunderte lebenswichtig war und das Dorfleben stark geprägt hat. Über zwei Jahre haben die beiden gefilmt, recherchiert und Interviews gemacht. Waale gibt es im trockenen Vinschgau seit es Menschen gibt, die ältesten Erwähnungen stammen aus dem 13. bzw. 14. Jahrhundert. Vom Schlandraunbach wurden früher insgesamt 15 Waale gespeist. Der Zahlwaal, oft auch Zaalwaal

geschrieben, ist ein ganz besonderer Waal, weil es früher einen oberen und 500 Meter weiter unten einen unteren Waal und ebenso auch zwei Waaler gab. Seit 1974 gibt es die Beregnung und der Waal hat seine ursprüngliche Bedeutung verloren, wurde teilweise verrohrt oder aufgelassen. Früher gab es genaue Regelungen über die Wasserrechte, es gab einen jahrhundertelangen Wasserstreit zwischen Kortsch und Laas. Die Wasseraufteilung war eine eigene Wissenschaft. Die „Roaden“ wurden ausgelost. Es wurden besondere Techniken zur Waalerhaltung entwickeln. Der Obmann, der Baumeister und der Waaler überwachten und regelten alles und jedes Jahr im Frühjahr mussten alle den Wahl ausputzen, ausbessern und wieder in Schuss bringen.

Foto: Heinrich Zoderer

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Die Akteure und Erzähler: v.l.: Raimund Rechenmacher (Text), Hans Niedermair, Konrad Lechthaler, Hans Mair, Alfred Habicher (Film), Günther Vanzo (Sprecher) Mit dem ganzen Bewässerungssystem entstanden viele Begriffe und auch besondere Kommunikationssysteme. Im Film erzählen Frieda Weissenegger von Außereggen, Hans Niedermair vom Waldental, Konrad Lechthaler vom Gungghof und der langjährige Fraktionsvorsteher Hans Mair über die Wasserrechte, die

Nutzung und Bedeutung. Durch diesen Film wurden wertvolles Wissen und interessante Erfahrungen über ein uraltes Kulturgut gesammelt und dokumentiert. Der Film wird am Sonntag, den 25. März um 16:00 Uhr nochmals im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders vorgeführt. (hzg)

Mals/Prad

Porträt Siegmar Alber

Stabwechsel in Mals und in Prad

Richtig gestellt

E

Die Technik und dann die fehlende Kontrolle hat uns einen sinnentstellenden Fehler beschert, den wir hiermit richtig stellen: Im Porträt von Siegmar Alber aus Schlanders lautet der erste Satz richtig: „Die Stadt Mymensinghin in Bangladesch zählt um die 500.000 Einwohner und liegt 120 km nördlich von Dhaka, der Landeshauptstadt.“ (eb)

Bankerfahrung im Vertrieb zählen können, freuen sich auf die neue Herausforderung, die Kunden in ihrer neuen Filiale gemeinsam mit dem Team bestmöglich zu betreuen.

Foto: „Wind“-Archiv

in wichtiger Wechsel an der Spitze von zwei Filialen der Sparkasse im Vinschgau, ist mit Anfang Februar vollzogen worden: Wolfgang Pircher, bisheriger Direktor der Filiale Prad, steht künftig der Filiale Mals vor, während Klaus Trafoier, der die Filiale in Mals führte, die Leitung der Filiale in Prad übernimmt. Beide Führungskräfte, die auf eine langjährige

Im Bild von links: Klaus Trafoier und Wolfgang Pircher beim offiziellen Stabwechsel.

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Fürstenburg/Burgeis/Vinschgau

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Die Fürstenburg öffnet Tür und Tor

rotz sibirischer Kälte, die sich mit dem hartnäckigen und bissigen Oberwind vermischte, öffnete die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg am letzten Februarwochenende ihre Tore und gab den Blick frei auf die vielfältige Tätigkeit des Schul- und Heimlebens, das sich in den altehrwürdigen Gemäuern der mittelalterlichen Burg, im unterirdisch angelegten Schulneubau, in den beiden Heimen, in den Werkstätten, im schuleigenen Glashaus und in der modern eingerichteten Sennerei täglich abspielt. Schüler und Schülerinnen der Abschlussklassen begrüßten zusammen mit Direktorin Monika Aondio und ihrem Stellvertreter Martin Unterer die interessierten Gäste und reichten einen Willkommenstrunk. Daraufhin erkundeten die Besucher/innen die von zahlreichen eifrigen und fleißigen Schüler- und Lehrerhänden gestalteten Räumlichkeiten. Jeder Fachbereich zog mit Kreativität und Präsentationsgeschick die Blicke auf sich und zeigte eindrücklich das breite Aus-, Weiterbildungs- und Beratungsangebot der Fachschule auf. Präsentiert wurden auch die Ergebnisse der kürzlich an der Schule stattgefundenen Projekttage zum Thema „Milch“. Im Mittelpunkt dieser besonderen Woche standen die Produktion und die Verarbeitung der Milch, deren innovative Erneuerungen, die Geschichte der Milchverarbeitung als Grundlage für eine dauerhafte Besiedlung des Alpenraumes, die Vermarktung, die chemische Zusammensetzung des weißen Goldes und Vieles mehr. Die einzelnen Schülergruppen wurden dabei von den Lehrkräften fachlich unterstützt und begleitet. Besonderes Durchhaltevermögen bewies der Schüler Stefan Kröll, der bei Minustemperaturen mit der Motorsäge an seinen für den Schenner Sagenweg bestimmten Holzfiguren schnitzte. Auch andere Projekte der Fürstenburger Maturanten fanden Anklang, so die „Potentialanalyse zum ChampignonAnbau“ am elterlichen Betrieb von Platzer Manuel aus Morter und das Projekt „Natürlich Backen mit Urgetreide-Sorten“ des Laa-

ser Schülers Tobias Lechthaler. Julian Moser aus Taisten im Pustertal zeigte auf, wie das eigentliche „Abfallprodukt“ Molke als Grundlage für köstliche Molkedrinks mit verschiedenen Geschmacksrichtungen verwendet werden kann. Julian Platzer informierte mit seiner Arbeit über den geplanten neuen Betriebszweig am Heimathof, welche den Anbau und die Vermarktung hofeigener Kastanien zum Inhalt hat. Die Mineraliensammlung, katalogisiert, erfasst und aufgearbeitet von Johannes Kuen aus Partschins fand im Foyer des Schulneubaus einen würdigen Platz und der Schüler Elias Königsrainer aus St. Martin veranschaulichte seine Forschungs-

ergebnisse im Bereich des Kartoffel-, Blumenkohl- und Radicchioanbaus, welche er durch Anbauversuche im Versuchsfeld in Eyrs erzielte. Der Schüler Simon Steiner führt im Rahmen des 5. Schuljahres einen Tränke-Vergleich (adlibitum und restriktiv) bei Mast- und Aufzuchtkälbern in Zusammenarbeit mit dem Beratungsring durch und Lukas Egger wies auf seine geplanten Sensibilisierungsmaßnahmen, die er am Fischerteich in Prad durchführen wird, hin. Für die leibliche Stärkung mit regionalen Köstlichkeiten sorgten die Burgköche mit ihren Mitarbeiterinnen und in der Aula Magna bestand die Möglichkeit, leckere Kuchen zu genießen.


Schöneben

Wer ist die Schönste auf der ganzen Welt?

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uche auch in Südtirol - Miss World Vinschgau-Wahl 2018 Mit dem Event „MISS WORLD – Finale Trentino-Südtirol“ ist es den Verantwortlichen der Schöneben AG gelungen, eine exklusive, werbewirksame Veranstaltung an Land zu ziehen. Am Samstag (24.02) wurde neben der Sonnenterrasse der Schöneben-Hütte auf 2.130 m, auf einem beheizten Laufsteg aus Kunstschnee, die Miss World Vinschgau 2018 gewählt. Dieser Titel erlaubt die Teilnahme am nationalen Finale in Gallipoli am 29. Mai 2018 – ein grundlegender Schritt um am großen Miss World-Finale teilzunehmen. Viele Zuschauer verfolgten die Show unter stahlblauem Himmel und südlicher Sonne, die von Elena Quintarelli und Alessandra Novatzky organisiert wurde. Moderatorinnen waren Francesca Ciolfi, Miss World Trentino-Südtirol 2016 und Andrea Thaler, Miss World Südtirol 2017. Der Wettbewerb „Miss World“ findet in 150 Länder der

Welt statt und zählt ein Publikum von mehr als zwei Millionen Menschen. Es handelt sich um den renommiertesten Schönheitswettbewerb, der 1951 von Eric Morley im Großbritannien gegründet wurde. Die 15 MissAnwärterinnen strahlten auf dem Laufsteg förmlich um die Wette. Gewonnen hat zu guter Letzt leider nur eine: die 20-jährige Studentin Rachele Dorigoni. Zweite wurde Jessica Mantovani, während Dalila Ciaghi den dritten Rang erreichte. Die Organisatorinnen ließen die Zuschauer wissen, dass eine Misswahl das Publikum begeistern soll, dass sie die Freunde und Familien der Kandidatinnen stolz macht und dass durch eine Teilnahme das Selbstbewusstsein und die Motivation der Mädchen gestärkt werden. Sie erwartet ein Jahr voller Fotoshootings, Events, Interviews und Modeschauen. Missen sind Botschafter, die sich mit Herz und Engagement für karitative Organisationen einsetzen. (aw)

Fotos: Andreas Waldner

Der Präsident der Schöneben AG Andreas Lechthaler, assistiert vom Vize Christian Maas überreicht das Krönchen an Rachele Dorigoni. Wird sie es „zur schönsten Frau des Planeten“ schaffen?

Nachdem sich die Teilnehmerinnen im Sportlook, im Bikini und in Abendkleidung von ihrer besten Seite gezeigt hatten, fiel die Entscheidung der Jury. Der Moment der großen Emotionen: Während die einen mit den Tränen kämpften, strahlten die sechs Siegerinnen. Mehr Bilder auf www.vinschgerwind.it


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Latsch

Zu Pferd durch Kirgistan: wild, abenteuerlich, wunderschön uf dem Rücken der Pferde durch die Himmelsberge Kirgistans“ lautete der Titel des vom Weltladen Latsch organisierten Abends, der am 22. Februar im Fraktionssaal des CulturForums stattfand. Der Vortrag bildete den zweiten Abend der Vortragsreihe „Anders leben – anders reisen“. Nach dem gelungenen Auftakt mit Wolfgang Penn Mitte Jänner, leitete diesmal Udo Dietl vor vollem Saal durch den Abend. Im vergangenen Sommer waren er und seine Frau Lydia 15 Tage lang auf Pferden durch Kirgistan geritten. Geschlafen wurde im Zelt und begleitet wurden sie von einem lokalen Reiseführer und einer Köchin. Beschilderte Wege gab es nicht. „Unser Reiseführer war ein etwas verschlossener Mensch. Aber wenn es darum

ging das Gelände zu interpretieren und zu verstehen wo es hingeht, darin war er spitze.“, so Dietl. Die Fotos der atemberaubenden Landschaften veranschaulichten die rund 360km lange Tour von Karakol ausgehend, durch weite Täler

bis ins Hochgebirge, vorbei an massiven Gletschern und durch reißende Flüsse. Beeindruckt war das Publikum von der Unberührtheit der Landschaft. Das Herz der Himmelsberge erscheint fast unerreichbar, abseits der Tou-

Foto: Archiv Udo Dietl

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Udo und Lydia Dietl bei einer Hirtenfamilie

ristenpfade. Die meisten Berge haben keine Namen und sind, wie Dietl erzählt, auch kaum bestiegen. Über 100 Begeisterte ließen sich von den Fotos auf eine visuelle Reise entführen und lauschten Udo Dietls Erzählungen über Kulinarisches, Wetterkapriolen und zwischenmenschliche Begegnungen. Organisiert wurde die abenteuerliche Tour von „Bulak Say Horseback and Trekking“, einem lokalen familiengeführten Touranbieter. Der Abend endete mit tosendem Applaus und einem kleinen Buffet mit Produkten aus dem Weltladen. Aktuell sind drei weitere Termine geplant. Der nächste Abend zum Thema „Backpacking Tour durch Nicaragua und Yucatan“ findet am 09. März statt. (cg)

WFO Schlanders

Besuch in Schöneben

NEU in Laas

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Foto: „Wind“-Archiv

Neu im Team: Permanent-Make-up-Expertin Zur Eröffnung Angebote auf eine Behandlung.

m Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts „Tourismus im Vinschgau“ besuchten einige SchülerInnen der wirtschaftlichen Fachober schule Schlanders, zusammen mit den Professoren Stefan Hauser und Michele Stevanin, am Donnerstag, 18. Jänner 2018 die Schöneben AG in Reschen. Die SchülerInnen besichtigten die Aufstiegsanlagen der Schöneben AG und kamen dabei mit Betriebsleiter Herbert Hohenegger, dem Vizepräsidenten Christian Maas und mit Helmut Thurner, der für die Bereiche Leitung, Verwaltung und Marketing bei der Schöneben AG zuständig ist, zusammen. Im Gespräch erhielten die SchülerInnen die wichtigsten

Unser Angebot: Microneedling, Microdermabrasion, Kosmetikprodukte der Firma Artdeco und Vieles mehr. Im Bild links: vorher – nachher: Microneedling von Reviderm Terminvereinbarung unter Tel. 348 04 36 875

Informationen über Daten zu Gewinn, Verschuldung, Umsatz und Kosten des Betriebs, und es wurde der Vergleich mit anderen großen Skigebieten gezogen. Die Fusion zwischen der Haider AG und Schöneben AG wurde genauso thematisiert, wie auch das Projekt für den Verbindungslift zwischen den beiden Skigebieten. Der Besuch war für die SchülerInnen und Professoren sehr lehrreich und interessant.


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Volksbühne Laas

Viel Applaus für Volksbühne Laas ie haben das Theaterpublikum köstlich unterhalten: die neun Spielerinnen und Spieler der Volksbühne Laas, die heuer auf der Bühne stehen. Der „Aufstand im Haus Abendsonne“ – eine Kriminalkomödie in drei Akten – feierte am vergangenen Samstag Premiere und füllte das Josefshaus bis auf den letzten Platz. Heidi Perkmann als Luise, Karin Faltner als Marga und Anna Hauser als Hedwig - alle drei brillant besetzt – eroberten die Theaterbesucher auf Anhieb und sorgten für köstliche Unterhaltung, als sie den Plan schmiedeten ihre Seniorenresidenz mit unzumutbaren Zuständen gegen das Knastparadies zu tauschen. Der jüngste Neuzugang Herr Alber (Florian Schönthaler) hatte von den schwedischen Gardinen geschwärmt. Doch wie kommt man in den Knast? Weg von grausiger Kürbissuppe? Weg von der bos-

Fotos: Angelika Ploner

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fred Kaufmann). Am kommenden Samstag (20 Uhr) und Sonntag (17 Uhr) stehen die neun Spieler wieder auf der Bühne im Josefshaus. (ap) haften Olga (Carmen Niederfiniger) und dem unverschämten Heimleiter Herrn Tanner (Martin Tappeiner)? Die Rollen hat Regisseurin Heidemarie Stecher

ausgezeichnet besetzt, neben den Hauptrollen auch jene der Pflegerin Ina (Jasmin Platzer), Enkel Bastian (Andreas Platter) und Kommissar Rosenthal (Al-

Weitere Aufführungen siehe Theaterwind im Vinschgerwind. Reservierungen unter Tel. 3771869082 von 15 bis 19 Uhr. Fotos siehe Fotogalerie www.vinschgerwind.it

pr-info - VION

Der Weg ist steinig... wir gehen ihn gemeinsam In den kommenden Tagen erhalten unsere Kunden die Stromrechnungen des 6. Bimesters 2017. Ja, Sie lesen richtig - 2017!! Trotz aller Bemühungen ist es uns über das gesamte Jahr 2017 kaum gelungen, Zeit aufzuholen. Dies soll sich schlagartig ändern. VION baut gerade am Umstieg auf ein neues Stromverrechnungsprogramm. Die Mitarbeiter Brunhilde Stecher, Lukas Obwegeser und Marco Masiero zeichnen dafür verantwortlich und letzterer zieht die Projektfäden. Die neue Verrechnungssoftware bringt Eigenständigkeit ins Haus. Die Mitarbeiter haben die Prozesse selbst in der

Hand. Fehlerquellen können somit minimiert und leichter ausgeschalten werden. Dieser eigenständige Weg bringt uns mit Sicherheit ein gutes Stück Kundenzufriedenheit zurück. Zeitlich werden wir uns in der Norm bewegen. Kundenanschlüsse mit über 15 kW erhalten fortan monatliche Rechnungen, wie vorgeschrieben. Sie werden erstmals mit der neuen Software um den 10. März 2018 erstellt sein. Die erste bimestrale Verrechnung (Jan – Feb) erfolgt um den 10. April 2018. So pendelt sich ein Zweimonatsrhythmus ein. Selbst die komplizierte Pflege der Stromtarife im Verrech-

v.l. die Mitarbeiter von VION Brunhilde Stecher, Marco Masiero und Lukas Obwegeser nungsprogramm will man Schritt für Schritt autonom bewerkstelligen. – Apropos Tarife – hier hat die Stromaufsichtsbehörde ARERA, wie sie sich seit 01. Januar „neu“ nennt, wieder

VION - INFO Kontakt / Erklärung VEK/VION - Das Vinschgauer Energie Konsortium, kurz VEK, ist der lokale Netzanbieter Vorort und die Strommarke nennt sich, Vinschgau On, kurz VION. Sie erreichen uns während den Bürozeiten unter 0473 057300. Gerne können Sie uns jederzeit mit Ihren Anliegen eine Mail an info@vion.bz.it senden. Wir bemühen uns, die Anliegen und Wünsche der Kunden möglichst rasch zu behandeln und zu bearbeiten.

etwas Neues aus dem Köcher gezaubert. Nichthaushalte zahlen mit 2018 eine Leistungsgebühr für Systemlasten, die zwischen 27,00 € und 30,00 € pro kW Leistung im Jahr liegt. Im Jahr 2017 war es die Einführung einer Sonderleistungsgebühr von 130 €/Jahr auf Zweitwohnsitze, die weiterhin beibehalten wird. Diese Arten von Leistungsgebühr diktiert also höhere Gewalt und ist vom Stromanbieter nicht beeinflussbar.


08.03.18

Vinschgerwind 5-18

/GESELLSCHAFT/ 27

Laas

Foto: Ludwig Fabi

Das 5. „Vinschger-Hoangart-Jahr“ hat begonnen

MusiklehrerInnen mit SchülerInnen treten regelmäßig beim „Vinschger Hoangart“ auf. Im Bild Judith Felderer mit einem Ensemble bestehend aus Julia Weirather/Violine, Sophia Sagmeister/Altblockflöte und Morone Pinchera/Bass-Klarinette

E

ine Gruppe aus engagierten Personen der Volkstanzgruppen, des Südtiroler Volksmusikkreis und der Musikschulen im Vinschgau organisiert seit 2014 „Hoangart‘s“. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bildungsausschüs-

sen vor Ort entstanden jährlich sechs volkskulturelle Abende, an denen keiner dem anderen glich und gemeinsam musiziert, getanzt, gesungen und „g´hoangartet“ wurde. Das Ziel wird weiterhin verfolgt, jeden zweiten Monat an einem Freitag

einen „Hoangart“ im Vinschgau zu organisieren. Den Auftakt für 2018 machte ein Hoangart in der Pizzeria St. Sisinius in Laas, tatkräftig unterstützt und gestaltet von den Musikschulen Oberer- und Unterer Vinschgau. Gekonnt moderierte Gernot Niederfriniger durch den abwechslungsreichen Abend. Die sing- und tanzfreudigen Kinder vom „Lollipop“ der Musikschule Prad, betreut von Hubert Eberhöfer, ernteten mit ihren Liedern und Tänzen besonders großen Applaus. Bei schwungvollen Landler- und Polkaklängen tanzten die vielen anwesenden Volkstänzer ausgelassen mit. Der nächste „Hoangart“ findet am Freitag den 27. April 2018 um 20.00 Uhr in Laatsch beim Gasthaus Lamm statt. Bereits ab 19.00 Uhr werden spezielle Kindertänze vorgeführt. (lu)

Schlanders/Autorenlesung

Dazwischen: Ich ulya Rabinowich stammt aus einer jüdischen Künstlerfamilie aus Russland. Sie ist 1970 in St. Petersburg geboren und kam mit ihrer Familie mit sieben Jahren nach Wien. Dort arbeitet sie seit über 10 Jahren mit Flüchtlingen als Dolmetscherin. Rabinowich ist eine österreichische Schriftstellerin, Dramatikerin, Malerin und Übersetzerin. Auf Einladung der Bibliothek Schlandersburg und des Bildungsausschusses las sie aus ihrem neuesten Buch „Dazwischen: Ich“. Das Jugendbuch handelt von der Geschichte des 15-jährigen Flüchtlingskindes Madina. Es ist die Geschichte einer fiktiven Familie. Man erfährt nicht aus welchem Land Madinas Familie geflohen und in welchem europäischen Staat sie gelandet ist. Die Tagebuchauszeichnungen der Ich-Erzählerin sind aber reale Geschichten über das Leben in einem Flüchtlingsheim, die alltäglichen Konflikte

Foto: Heinrich Zoderer

J

rund um das Zusammenleben auf engem Raum und das endlose Warten auf die Bearbeitung des Asylantrags. Madina geht zur Schule, findet eine Freundin, verliebt sich und lernt sich in der neuen Umgebung zu behaupten. So wird sie zur Vermittlerin, zur Brückenbauerin zwischen den Kulturen und übernimmt Verantwortung für ihre Eltern und ihren kleinen Bruder. Sie muss für die Eltern übersetzen, der Vater findet sich im neuen Land mit der neuen Sprache

Monika Bleimschein Plangger vom Bildungsausschuss und Raimund Rechenmacher von der Bibliothek Schlandersburg luden zu einer Autorenlesung mit Julya Rabinowich. nicht zurecht, er hat Angst die Kontrolle über seine Tochter zu verlieren. Auch Madina steckt in einer Zerreißprobe, in einem Konflikt zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen Familie und neuen Freundschaften, zwischen zwei Kulturen, in einem fremden Land, wo sie sich ein neues Leben aufbauen muss. Es ist eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Migration und das Erwachsenwerden in Zeiten von Krieg und Verfolgung. (hzg)

EXPERTEN° TIPP Einrichtungshaus De Stefani

KEINE SCHEU VOR LEDER! MÖBEL VON BLEIBENDEM WERT Es bleibt eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Lebensumstände, ob man sich bei Polstermöbeln für Stoffoder Lederbezüge entscheidet. Wer aber einmal Ledermöbel besessen hat, kann sich kaum mehr anderes vorstellen: Leder ist hautfreundlich, fühlt sich wunderbar an, besitzt eine lange Lebensdauer und zeitlose Eleganz. Die hochwertige Anmutung verleiht jedem Raum Charakter. Empfehlung • Entscheiden Sie sich für echtes, unlackiertes Leder, es ist naturbelassen und hochwertig, zudem elastischer und abriebfester als Kunstleder. • Vermeiden Sie direkte Sonneneinwirkung, damit die Schönheit des Leders möglichst lange erhalten bleibt. • 2 mal wöchentliches Abwischen mit einem nebelfeuchten Tuch genügt als Unterhaltsreinigung. • Handelsübliche Pflegemittel erhalten die Geschmeidigkeit und schöpfen die lange Lebensdauer aus. • Befreien Sie sich von der Vorstellung, dass Leder „kalt“ ist: es nimmt in kürzester Zeit Körpertemperatur an. Diesen und weitere Expertentipps finden Sie auch online unter

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Einrichtungshaus DE STEFANI Staatsstraße 1, 39024 Mals Tel.: 0473 / 831238, info@de-stefani.com


Bildungsausschuss Prad

Im Frühjahr 2018 Tag der Frau

Vortrag

Datum: So., 11.03.2018 Zeit: 19.00 Uhr Ort: Musiksaal in der Grundschule Veranstalter: Bildungsausschuss Anschließend findet ein gemütlicher Umtrunk statt.

Datum: Di., 20.03.2018 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Haus der Dorfgemeinschaft Lichtenberg Referentin: Dr. Christiane Paregger Veranstalter: Bäuerinnen Lichtenberg

„Gesund bleiben mit Hildegard von Bingen“

„Abendveranstaltung mit der Liedermacherin Annika Borsetto“

Vortrag

Vortrag

Datum: Mi., 14.03.2018 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Aula in der Mittelschule Prad Referentin: Gabriele Eckart Veranstalter: Bildungsausschuss

„Rheuma – die Volkskrankheit“

Datum: Do., 15.03.2018 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Bürgersaal der Gemeinde Prad Referent: Dr. Armin Maier Veranstalter: KVW Prad

KASTELBELL/ TSCHARS

TARSCH

LATSCH

MARTELL

GOLDRAIN

SCHLANDERS

KORTSCH

LAAS

Informationsabende für Imker und Interessierte

Gesundheitstage

Vortrag

STILFS

Bildungsausschuss Schluderns

Prader

„Chinesische Quantenenergie“

PRAD

08.03.18

SCHLUDERNS

MALS

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

GRAUN

Vinschgerwind 5-18

GLURNS

28 /BILDUNGSZUG/

„Ernährung zwischen Fitness und Körperkult“

Datum: Do., 22.03.2018 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Bürgersaal der Gemeinde Prad Referentinnen: Dr. Ivonne Daurù und Raffaela Vanzetta (INFES) Veranstalter: Bildungsausschuss Anschließend findet ein Umtrunk statt.

am Freitag, 16. März 2018 um 20:00 Uhr im Gemeindesaal von Schluderns (oberhalb der alten Feuerwehrhalle)

„Varroa“

Filmvorführung und Diskussion Referent: Fachberater und L.W. Andreas Platzer

am Freitag, 23. März 2018

um 20:00 Uhr im Gemeindesaal von Schluderns (oberhalb der alten Feuerwehrhalle)

„Honig, von der Blüte bis auf’s Brot“ Referent: Hubert Stillebacher Imker Ortsgruppe Schluderns

Heizen mit Holz aber richtig VORFÜHRUNG Donnerstag, 15. März 2018

um 10 Uhr, 11 Uhr und 15 Uhr am Rathausplatz von Schluderns Wir zeigen Ihnen, wie es geht – schauen Sie vorbei! Durch die Verwendung von richtigem Brennmaterial, die Anfeuerung von oben und ausreichende Luftzufuhr kann starker Rauch vermieden und die Luftverschmutzung maßgeblich verringert werden. Anhand zweier Öfen erklärt Ihnen der Kaminkehrer den Unterschied zwischen guter und schlechter Verbrennung.

Bildungsausschuss Kastelbell

REISEN BERGE ABENTEUER Skitouren im Iran | Abenteuerreise Oman

Bildungsausschuss Glurns

Freitag, 23.03.2018

Ratssaal Kastelbell um 20.00 Uhr

Sicheres Handy Inhalte: Handy absichern; Daten aufräumen (Google-Konto, AppZugriffsrechte kontrollieren, App-Berechtigungen begrenzen, Passwortmanager einrichten)

Dienstag, 13. März 2018, Beginn: 19:00 Uhr Ort: Dachgeschoss Gemeindehaus Glurns Leitung: Heinrich Zwischenbrugger Anmeldung innerhalb 10. März 2018 unter 340 052 77 75 Begrenzte Teilnehmerzahl; Bitte aufgeladenes Handy (Android Geräte) mitbringen

Bezirksservice Vinschgau Ludwig Fabi

Vortrag: Junge Vinschger Abenteurer berichten: IRAN: Skitouren mit Besteigung des 5.604m hohen Vulkan Damavand OMAN: atemberaubende Abenteuerreise mit Kletterschuhen und Zelt durch das Sultanat Der Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars freut sich auf zahlreiche Beteiligung! Veranstalter: BA, AVS, Bibliothek

Bahnhof Spondinig 1 | 39026 Prad a. Stj. | Tel: 0473 618166 | Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it | www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf

jetzt auch auf www.facebook.com/ vinschger.bildungszug


08.03.18

Vinschgerwind 5-18

/BILDUNGSZUG/ 29

Bildungsausschuss Laas

Süd-Ost

Rund um den Tag der Frau

Eine Fahrradtour von Kortsch nach Split

Buchvorstellung mit Bernadette Schwienbacher

Am Donnerstag 15. März 2018 um 20.00 Uhr In der Bibliothek Laas

„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen!“ Mit dieser Gewissheit wächst Bernadette Schwienbacher auf einem einsamen Bergbauernhof in Südtirol auf. Früh lernt sie, dass die Natur fast alles bereithält, was man zum Leben benötigt. Heute verbindet die bekannte Heilerin dieses alte Wissen ihrer Vorfahren mit modernen Methoden, um Körper und Seele in Einklang zu bringen. Veranstalter: Südtiroler Bäuerinnen, BA, Bibliothek

„Über Gletscher und Grenzen“ Am Freitag 23. März 2018 um 20.00 Uhr in der Bibliothek Laas

Sebastian Marseiler spricht zum Thema Transhumanz Elisabeth Haid von der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Burgeis gibt Tipps zur Käseherstellung Veranstalter: BA, Bibliothek

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Freitag, 16. März 2018

um 19:30 Uhr im Kulturgasthof Tschenglsburg. Auf Wunsch gibt es Reiseproviant. Roman Altstätter zeigt Bilder und erzählt von seinem Fahrradabenteuer Maurizio und Karl begleiten die Reise mit Gitarre und Ziehharmonika


30 /GESELLSCHAFT/

Vinschgerwind 5-18

08.03.18

Laas/AVS Jahresversammlung

Vielfältige Tätigkeit und schöne Bergerlebnisse I

Vorstandsmitglieder und langjährige Mitglieder, die geehrt wurden. Hintere Reihe, v.l.: Sektionsleiter Markus Tröger, Albert Platter, Altpfarrer Artur Werth (25 J.), Robert Parth (50 J.) Hans Hauser (50 J.), Georg Tscholl (40 J.), Monika Steiner. Vordere Reihe, v.l.: Norbert Tscholl (40 J.), Heike Vieider (25 J.), Andrea Maschler (25 J.), Oneto Pedross Bruna (25 J.)

Foto: Heinrich Zoderer

m Zivilschutzzentrum in Laas konnte Markus Tröger, der vor einem Jahr gewählte Sektionsleiter des AVS Laas viele Mitglieder und Ehrengäste bei der 72. Jahresversammlung begrüßen. Insgesamt hat die Sektion 787 Mitglieder, wobei 41 neue Mitglieder im letzten Jahr dazugekommen sind. In einer Fotoshow wurden Bilder über die verschiedenen Tätigkeiten und Bergerlebnisse im letzten Jahr gezeigt. Die AVS Sektion Laas, aber auch die Jugend- und die Seniorengruppe haben insgesamt 17 Veranstaltungen durchgeführt. Neben Schneeschuh-, Familienund Hüttenwanderungen, wurden auch anspruchsvolle Ski-, Gletscher- und Hochtouren gemacht. Ein besonderes Erlebnis war die Besteigung der Hohen Tatra in der Slowakei, aber auch der Klettertag in Schnals. Außerdem wurde eine Müllsammelak-

tion durchgeführt und mehrere Mitglieder beteiligten sich am traditionellen „Herz-Jesu-Fuirn“ auf dem Sauriaßl. Auf dem Tanaser Dörferberg wurde wiederum der Almpflegetag „Bimb my Alm“ abgehalten. Dabei kamen Freiwillige aus verschiedenen Landesteilen nach Tanas, um wichtige Arbeiten auf der Alm zu verrichten. Die Jugendgruppe organisierte ein Hüttenlager und ein Winterlager und beteiligte sich am traditionellen Faschings-

umzug. Der Sektionsleiter lobte die verantwortungsvolle Arbeit der Tourenleiter und die wertvolle Arbeit der 20 Wegepaten. Die beiden Hüttenwarte berichteten über die Situation der Oberen Alm und der Wasserfallhütte. Diese ist in einem kritischen Zustand und für die Obere Alm muss ein neuer Pächter gesucht werden. Anschließend wurde das Tätigkeitsprogramm 2018 vorgestellt. Angeboten werden wiederum verschiedene leichte

und anspruchsvolle Bergwanderungen, Ski- und Gipfeltouren, ein Sportklettertag, ein Gletscherkurs, eine Wanderung zum Monte Biano auf den Spuren der Kriegsfront, ein mehrtägiges Trekking in der Brenta, ein Erste Hilfe Kurs und sportliche Stunden in der Turnhalle, um fit durch den Winter zu kommen. Nach den Grußworten der Ehrengäste wurden mehrere Personen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. (hzg)

Schlanders

Schlanders/Goldrain

Margit Gurschler geehrt

Tanz-Flashmob „One Billion Rising“ in Schlanders

W

ährend Präsidenten und Generalsekretäre sich die Türklinke in die Hand gaben, war Margit Gurschler aus Schlanders 40 Jahre lang eine Säule im Generalsekretariat der Bezirksgemeinschaft Schlanders. Mit Beginn dieses Jahres trat sie in den Ruhestand. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ihr Engagement, ihre langjährige Treue und ihre Loyalität wurde Margit Gurschler Anfang Februar von ehemaligen und im Amt weilenden Präsidenten und Sekretären mit

J

edes Jahr am 14. Februar tanzen Frauen, Männer und Kinder, in mehr als 250 Ländern weltweit „flashmobartig“ zum Song „Break the Chain“. Die Sektion Tanzen im Amateursportverein Goldrain unter der Leitung von Valentina Oberhofer organisierte in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Schlanders erstmals den Tanz-Flashmob in Schlanders, der auch in Meran

und Bozen stattfand. Diese Veranstaltung ist Teil der globalen Bewegung „ONE BILLION RISING“ („Eine Milliarde erhebt sich“), welche tanzend ein Zeichen gegen Gewalt und Unterdrückung an Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt setzt. Das Motto lautete heuer: Solidarität gegen die Ausbeutung von Frauen, gegen Rassismus und Sexismus auch am Arbeitsplatz. (lu)

Foto: Ludwig Fabi

Foto: Melanie Traut

einer Ehrenurkunde und Blumen geehrt. Margit Gurschler trat im Februar 1977 ihren Dienst bei der Bezirksgemeinschaft Vinschgau - damals noch Talgemeinschaft und Bergbonifizierung Vinschgau - unter Präsident Erich Müller an. Die Mitarbeiterzahl wuchs im Laufe dieser 40 Jahre von zwei Bediensteten auf 150 an. Die mechanische Schreibmaschine und die Stenografie wurden von Computern abgelöst. Dabei war die Digitalisierung nur eine der vielen Herausforderung, die Margit Gurschler zu meistern wusste. Neue Projekte, neue Dienste, Reorganisationen: Als rechte Hand von Präsidenten und Sekretäre war sie stets anpassungsfähig und hat vorbildliche Arbeit geleistet. Dafür wurde ihr nun - auch offiziell - gedankt.

Einen Schritt nach vorne, einen zurück, klatschen, drehen… gegen Gewalt an Frauen


08.03.18

Vinschgerwind 5-18

/GESELLSCHAFT/ 31

Naturns

„210 Jahre Einsatz bei den Schützen“

A

Foto: „Wind“-Archiv

ußergewöhnliche Ehrungen an verdiente Schützen übergeben;: Im Anschluss an der Andreas Hofer Gedenkfeier in Naturns vor dem Kriegerdenkmal marschierte die Schützenkompanie im Beisein geladener Ehrengäste ins Vereinshaus der „Schützenstube“ wo dieses Jahr besondere Ehrungen an verdiente Schützen verliehen wurden. Als erster bekam Franz Gapp für seine 50-Jährige Mitgliedschaft bei der Schüt- Gruppenfoto Jubilare v.l: Luis Laimer, Hauptmann zenkompanie Naturns eine Ur- Stefan Oberhofer, Franz Gapp, Robert Winkler und Toni kunde vom Hauptmann Stefan Hillebrand Oberhofer übergeben und die Jahr länger bei den Schützen als die SchütAndreas Hofer Langjährigkeitsmedaille von zenkompanie Naturns seit ihrer WiederAlt-Landeshauptmann Luis Durnwalder gründung (1959) besteht. Er war 1958 Grünangesteckt. Ebenso wurde in gleichen Ehdungsmitglied bei der Schützenkompanie ren für ihre 50-jährige Mitgliedschaft an Tschars und ist später nach Naturns gekomRobert Winkler und Toni Hillebrand übermen und war hier auch unter anderem 25 reicht. Eine ganz besondere und sehr selJahre lang Hauptmann der Schützenkomtene Ehrung erhielt der Ehrenhauptmann panie Naturns. Die vier geehrten Mitglieder von Naturns Laimer Luis, von Hauptmann haben zusammen 210 Jahre Einsatz für die Stefan Oberhofer zusammen mit Alt-LH Schützen geleistet dafür ernteten sie großLuis Durnwalder und Bürgermeister Andreen Applaus, erhielten einen großen Dank as Heidegger überreicht, eine Urkunde und und weiterhin viel Glück, Gesundheit und die Andreas Hofer Langjährigkeitsmedaille weitere viele Jahre bei den Schützen wurde für 60-Jahre Mitgliedschaft beim Südtiroler ihnen gewünscht. Schützenbund. Laimer Alois ist sogar ein

Langtaufers/Glurns/Reschen

Ski & Musik-Jubiläumskonzert mit Vinschger Chören

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Abschlusskonzerte in Glurns und Reschen finden zum Jubiläum heuer mit starker Vinschger Beteiligung statt. Mit dabei sind der Vinschgerchor, Sängerinnen und Sänger aus den verschiedenen Obervinschger Chören und aus dem Münstertal. Zur Aufführung unter der leitung von Georg Köhler kommen zum einen die Werke von Felix Mendelson Bartholdy „Verleih und Frieden“ und „Wie der Hirsch schreit“ für Chor und Orchester, zum anderen das Violinkonzert in D-Dur op. 77 von Johannes Brahms und die Sinfonie Nr.6 F-Dur op.68 (Pastorale) von Ludwig van Beethoven. Das Konzert im Stadsaal Glurns findet am Donnerstag, 15 März statt, das Konzert im Vereinssaal Reschen am 16. März, Beginn ist jeweils 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. (mds)

Konzert 2017 in Glurns

Z

um 50. Mal halten sich heuer die 40 TeilnehmerInnen der Orchesterakademie Ski % Musik in Langtaufers auf. Die Musikerinnen und Musiker aus ganz Europa fahren eine Woche lang tagsüber Ski, und abends musizieren sie. Die traditionellen

Volle Erfrischung. Voller Geschmack. Erhältlich im ausgewählten Fachgrosshandel und Einzelhandel. www.krombacher.de info@krombacher.it / KrombacherItalia


32 /JUGEND/

Vinschgerwind 5-18

Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Do. 15.03.18 ab 17.30 Uhr 1. Klasse Mittelschultreff (Vatertagsgeschenk) Ö Sa. 17.03.18 ab 19.00 Uhr Smoothies selbst gemacht Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Ö Sa. 10.03.18 ab 19.00 Uhr DIY Vatertagsgeschenk Ö Mi. 14.03.18 ab 16.30 Uhr Emoji-Anti-Stress-Ball selbst gemacht Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Ö 16.03.18 ab 18.00 Uhr „Reid mit“ Sommerplanung JuMa Jugendzentrum Mals Ö Mi. 7.03.18 um 18 Uhr Hamburger selbst gemacht Ö Do. 15.03.18 ab 17.00 Uhr Vatertagsgeschenk basteln Jugendtreff Revoluzzer Ö Di. 06.03.18 ab 16.00 Uhr Vatertagsgeschenk basteln Ö Fr. 09.03.18 ab 19.30 Uhr Theater im Vereinssaal Jugendtreff „Citytreff“ Glurns Ö Do. 08.03.18 ab 17.00 Uhr Wraps rollen Ö Do. 15.03.18 ab 17.00 Uhr Taco-Chips mit Dip selber machen Ö Fr. 16.03.18 ab 18.00 Uhr Film Abend Ö Do. 22.03.18 ab 17.00 Uhr Sugo einkochen Jugendtreff Burgeis Ö Mi. 14.03.18 14.30 – 17.30 Uhr DIY Vatertagsgeschenk Ö Sa. 17.03.18 10.00 – 20.00 Uhr Kino&Shopping Imst Anmeldung erforderlich Jugendtreff „La:Ma“ Laas Ö Sa. 10.03.18 ab 17.00 Uhr Darts Turnier Anmeldung erforderlich Ö Sa. 17.03.18 Geöffnet von 15.00 – 17.00 Uhr und von 20.00 – 23.00 Uhr ansonsten „Geschlossene Gesellschaft“ Jugendtreff Tschengls Ö Sa. 17.03.18 ab 15.00 Uhr Mittelschülertreff Filmnachmittag JuZe „Freiraum“ Schlanders Ö Sa. 10.03.18 Anmeldeschluss für Gardaland (Gardalandfahrt am 14.04.18) Ö Sa. 17.03.18 ab 17.00 Uhr Kochen & Jugendversammlung Jugendtreff „All In“ Kastelbell Tschars Ö Fr. 08.03.18 Outdoor Aktion Ö Do. 15.03.18 ab 16.00 Uhr Tirouler Schurz besticken

08.03.18

Mittelvinschgauer Jugendtreffs lasern sich nach Bruneck!

Einmal quer durchs Landl gings für die Jugendtreffs „Time Out“ Schnals, „All In“ Kastelbell-Tschars sowie das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders. Kein Weg war uns zu Weit und kein Umsteigen zu oft um zum Lasergame Spielen nach Reischach zu kommen. Aufgeteilt auf 3 Mannschaften wurden Taktiken ausgeklügelt, die eigene Basis verteidigt, Strategien ausprobiert sowie die Gegner ausspioniert! Nachdem beim zweiten Durchlauf dann auch wirklich alle verstanden hatten, wie das Spiel funktioniert, konnte der Spaß erst richtig losgehen! Im Eifer des Gefechts und aufgrund des hohen Adrenalinpulses, kam es auch mal zur Verwechslung zwischen Feind und Freund- somit schoss man sich wortwörtlich auch ein Eigentor! Der Tagesausflug, aufgelockert durch schiefe Perücken, Hundeliebe und gestressten Autofahrern, war äußerst erlebnisreich! Und bevor wir mitteilen konnten wer das Siegerteam war, waren wir auch schon zu Hause!

Theaterspiel zu Besuch in Taufers Jugendraum Taufers

ÜBERdasLEBEN oder meine Geburtstage mit dem Führer von Beate Albrecht Ein Stück über Alltagswiderstand, Gräuel der NS-Zeit und den Wunsch ‚zu Latschen statt zu Marschieren‘ für Menschen ab 11 Jahren aus dem ganzen Vinschgau! Inhalt: Zu Hitlers Machtübernahme 1933 ist Anni 9 Jahre. Sie, ihre Freunde und ihre Eltern geraten mehr und mehr in den Strudel der historischen Ereignisse. Einige von ihnen werden Anhänger der NS-Diktatur und marschieren mit, andere versuchen, sich der alles beherrschenden Ideologie zu verweigern oder dem Terror zu entfliehen. Anni schließt sich einer Gruppe von Jugendlichen an, die auf den Drill der Hitlerjugend keine Lust hat. Anfangs noch in Auflehnung gegen die Gleichmacherei, tritt die Gruppe mehr und mehr in den aktiven Widerstand. Als Anni jedoch gefangen genommen wird, entwickelt sich ihr Kampf um ein gerechtes Leben zu einem Kampf ums Überleben Auf Grundlage von Zeitzeugenberichten erzählt ÜberdasLeben oder meine Geburtstage mit dem Führer vom Unrechtssystem des NS-Staates. Gegen Gleichschaltung, Unfreiheit und Ungerechtigkeit gab es Widerstand in unterschiedlichsten Formen. Ein Thema damals so aktuell wie heute - ein Thema, das gerade Jugendliche bewegt, die Orientierung im Mainstream suchen. Mit Live-Musik, Schauspiel und Tanz taucht das Stück ein in diese bewegende Zeit, erzählt von Schicksalen, Freundschaft und Feindschaft und verdeutlicht, dass es nötig ist, jeden Tag für Demokratie und Menschlichkeit einzutreten – auch heute noch. Der Eintritt ist frei! Alle sind herzlich eingeladen am Freitag, 9.03. um 19.30 Uhr in der Turnhalle Taufers!

Faschingsaktionstag

JuMa Jugendzentrum Mals Am Samstag, 3.02. startete der dritte Aktionstag. Es wurden farbenfrohe Muffins und farbenfrohe Masken gegipst. Wir freuen uns schon auf den nächsten Aktionstag am 7.04., unseren Frühlingsaktionstag!

Gewinnspiele, Vorteile und noch mehr findest du unter

jugend.volksbank.it

Faschingsfete

@ JuZe „Freiraum“ Schlanders

Auch die Jugendlichen des Jugendzentrums ins Schlanders wollten sich eine Faschingsfete nicht entgehen lassen. So organisierten sie gemeinsam mit den Jugendarbeitern, spontan und ohne großen Aufwand, eine Faschingsfete! Die Jugendlichen schmissen sich in Schale und begeisterten sich gegenseitig mit tollen Faschingskostümen. Am Nachmittag wurde im JuZe getanzt und gelacht, Faschingskrapfen verspeist und gemeinsam haben wir den Faschingsdonnerstag ausklingen lassen!


08.03.18

Vinschgerwind 5-18

/JUGEND/ 33

Prad/Musical

Piraten auf Schatzsuche K

„3-2-1“ soll es einen Schatz geben. Damit beginnt eine abenteuerliche Suche. Mit großer Leichtigkeit und Lebendigkeit, viel Musik, Gesang und Tanz wurde dieses Musical „Das geheime Leben der Piraten“ dreimal

Foto: Heinrich Zoderer

apitän Danton und seine Piraten fahren gelangweilt mit ihrem Schiff Esmeralda über das Meer, ohne Beute zu machen, bis sie endlich eine Flaschenpost auffangen. Auf einer geheimnisvollen Insel namens

Schülern und Schülerinnen der Mittelschule Prad haben mit ihren Lehrpersonen das Musical „Das geheime Leben der Piraten“ einstudiert und sicher und lebendig vor großem Publikum aufgeführt.

an der Mittelschule Prad aufgeführt. Unter der Leitung von Hannes Ortler und Ulrike Strimmer wurde das Musiktheater mit 35 Mittelschülern aller Klassen und Altersgruppen an den Nachmittagen einstudiert und am Unsinnigen Donnerstag erstmals aufgeführt. Das Bühnenbild wurde unter der Leitung vom Kunstlehrer Florian Eller aufgebaut. Bei den Aufführungen wurden die verschiedenen Talente der Schüler und der vielen Schülerinnen beim Spielen, Tanzen und Singen sichtbar. Die Piraten der Esmeralda sind aber nicht einfach abenteuerlustige Raufbolde und wilde Gesellen. Jeder von ihnen trägt in sich ein dunkles Geheimnis. Der Kapitän hat Angst vor der Dunkelheit, der Pirat mit dem Holzbein tanzt lieber als zu kämpfen und der einäugige Spanier wäre am liebsten Verkäufer geworden. Weil sie die Stärken eines jeden Einzelnen einsetzen, schaffen sie es gemeinsam die Schatzkiste zu finden und die verschiedenen Hindernisse zu überwinden. Am Ende finden sie aber nicht Gold- und Silbermünzen, sondern einen viel wertvolleren Schatz: die Musik und das Vertrauen in die eigenen Stärken und das eigene Können. (hzg)

Burgeis/Schlanders

Konditionmacht Schule

Besuch beim Vinschgerwind

S

Foto: „Wind“-Archiv

eit nunmehr drei Jahren treffen sich Dienstag- und Donnerstagabends sportbegeisterte Schüler des OSZ Schlanders in Latsch, um gemeinsam mit dem LAC Vinschgau zu trainieren. Der Leichtathletik Club Vinschgau (LAC) bietet den Schülern aus den Schulen des Oberschulzentrums ein umfangreiches Training an. Zu diesem Training können sich alle Schüler der 1. bis 5. Klasse anmelden, die Freude am Sport haben. Das Training beinhaltet Übungen zur Verbesserung der koordinativen und sportmotorischen Leistungen, wie Sprün-

ge, Sprints, Ausdauertraining und Koordination. Nach ihren Leistungen werden die Schüler in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Schüler können sich zwischen Sportverein oder schulischem Angebot, dessen Stunden wie Schulzeit angerechnet werden, entscheiden. Der Unterschied liegt darin, dass man beim schulischen Angebot nur donnerstags trainiert, wem dies noch nicht reicht, der kann sich beim Sportverein direkt anmelden, um zwei bis vier Mal pro Woche zu trainieren. Das Training gestalten drei verschiedene Trainer mit jahrelanger Erfahrung, unterstützt von einem zusätzlichen Sportlehrer des Oberschulzentrums. Für zahlreiche Schüler bietet die Zusammenarbeit zwischen Oberschulzentrum Schlanders und LAC Vinschgau einen tollen Ausgleich zum regulären Unterricht.

Foto: Erwin Bernhart

Schlanders/Vinschgau

v.l.: Julian Tappeiner, Patrick Weissenhorn, Johannes Fasolt, Elias Wilhalm, Kevin Bullio, Jakob Zerzer und Lehrerin Ingeborg Schgör

K

ürzlich hat ein junges Redaktionsteam der Landund Forstwirtschaftschule Fürstenburg der Redaktion des Vinschgerwind in Schlanders einen Besuch abgestattet. In Begleitung der Lehrerin Ingeborg Schgör wollten sich die jungen Oberschüler einen Einblick in die Abläufe, in die Organisation und in die Grafik vom Vinschgerwind verschaffen. Denn die Schüler haben die Projektwoche in der Fürstenburg zum Thema

Milch, welche in den 1., 2. und 3. Klassen stattgefunden hat, mit Film, Fotografie und mit Texten dokumentiert und eine eigene Broschüre verfasst. Gerne ausführliche Auskunft über die Gründung, über die Ausrichtung, über den Zeitungsaufbau, über die Rubriken, über das Geschäftsmodell haben Chefredakteur Erwin Bernhart und in der Grafik Marion Fritz den interessierten Schülern gegeben. (eb)


34 /KULTUR/

Vinschgerwind 5-18

08.03.18

Josef Feichtinger

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Der Krieg und die Frauen

osef Feichtinger ist ein Kind des Krieges und ein Opfer politischer Propaganda. Er ist nicht nur während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1938 geboren. Der Krieg hat ihm auch seinen Vater genommen. Kurz vor Kriegsende im April 1945 wurde er von einer Mine getötet. Eigentlich hatte Feichtinger zwei Väter und zwei Mütter. Doch seine leibliche Mutter ist bei der Geburt gestorben und sein leiblicher Vater tödlich verunglückt als er zwei Jahre alt war. Ein Monat alt, kam er zu seinen Adoptiveltern nach Laatsch bei Mals. In seinem Bewusstsein waren sie seine eigentlichen Eltern. Er wurde zum Adoptivkind, was er erst mit 13 Jahren erfahren hat. Seine Adoptivmutter wurde zu seiner Mutter, sie gab ihm den Halt und die Nestwärme, die er brauchte. Diese Nestwärme machte die Brutalität des Krieges ein winziges bisschen erträglicher. Allerdings

Im Dezember 2017 erschien die autobiografische Erzählung „Fluchtzurück“ in der Edition Raetia.

Josef Feichtinger, geboren am 5. Jänner 1938 als Josef Weger, erhielt er wenige Monate später den Namen Feichtinger von seinen Laatscher Adoptiveltern. 1940 im Zuge der Option Übersiedlung nach Oberösterreich. 1951 Rückkehr nach Südtirol, Besuch des Gymnasiums im Kloster Marienberg und in Meran. Ab 1958 Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Wien. 1965 Promotion mit der Dissertation „Italienische Dramatik auf dem Burgtheater“. Zuerst drei Jahre Unterricht an der Mittelschule in Mals, 1966 bis zu seiner Pensionierung 1999 als Lehrer für Deutsch und Latein am Realgymnasium in Schlanders. Lebt mit seiner Frau Edeltraud in Vetzan/Schlanders. Zwei Töchter: Magdalena und Margit. Josef Feichtinger ist der meistgespielte Südtiroler Theaterautor. Am 6. Jänner 2018 erhielt er bei der Geburtstagsfeier im Kulturhaus von Schlanders zu seinem 80. Geburtstag die Ehrenmedaille der Marktgemeinde Schlanders.

führte diese enge Bindung dazu, dass er zu einem Muttersöhnchen wurde. Dies schreibt Josef (Pepi) Feichtinger in der autobiografischen Erzählung „Flucht zurück“, die zu seinem 80. Geburtstag in der Edition Raetia erschienen ist. Diese Erzählung über seine Auswandererkindheit ist vielleicht der Schlüssel zum tieferen Verständnis seiner Werke und seiner Denkweise. Seine Adoptiveltern waren Dienstboten, der Vater war Schmuggler und arbeitete als Holzhändler, bis er arbeitslos wurde. Er hatte nichts, außer einen schwarzen Schnurrbart. Zu früh musste er in den Krieg. „Das Bild vom Vater ist das Bild eines Fotografen bei seinem letzten Urlaub“, schreibt Feichtinger. Der arbeitslose Vater verfiel der Nazipropaganda, so wie viele der „kleinen Leute“, die Opfer der „Großen“ wurden. Er wurde Optant, hatte nichts zu verlieren. Für den Bauernsohn war Bauer-Sein das höchste. Die Umsiedlung im Jahre 1940 führte die Familie nach Oberösterreich. Sie bekamen aber keinen Hof, sondern landeten im „Hakenkreuzparadies“, im Barackenlager, wo das Leben auf Kommando abläuft und auf engstem Wohnraum die Tiernatur hervorbricht. Sie kamen auf einen Bauernhof bei einem Nazibauern mit Bocksgelüsten, dem absoluten Gewaltherrscher innerhalb seines Anwesens. Josef Feichtinger wurde zum Auswandererkind, zum Flüchtlingskind, zu einem Migrantenkind würde man heute sagen. Es begann die „Kofferexistenz“, die Zeit der Unsicherheiten, der Umzüge, der Neuanfänge in der Fremde. Sie wurden geduldet, aber nicht aufgenommen, kaum war er mit der neuen Situation vertraut, mussten sie schon wieder umziehen und neu anfangen. Der Aufbruch ins Ungewisse wurde zum Alltag über mehrere Jahre. Die Heimat, der Sehnsuchtsort war weit weg. Seine Mutter, der braungraue Plüschbär Anton und noch ein paar freundliche Frauen waren in seiner Schwarz-Weiß-Welt die weiße, helle und freundliche Seite. In dieser Situation erkannten seine Eltern den großen Betrug, dem sie aufgesessen waren. Diese Lebenserfahrung, die Kriegspropaganda, die leeren Versprechungen von Politikern und Wirtschaftsbossen werden zum zen-


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Theaterstücke und Publikationen von Josef Feichtinger

Theaterstücke, gespielt von der Theatergruppe Kortsch

1982: Grummetzeit - Ein Volksstück in drei Akten 1984: D  ie Lindenwirtin unverschuldet in Nöten 1986: Flurbereinigung Ländliche Posse (von Helmut Bacher, bearbeitet von J. Feichtinger) 1987: K  irchturmpolitik Posse in neun Bildern 1989: St. Valentin, Szenen aus dem Südtiroler Exil 1996: W  irblmocher. Volksstück aus Tirol in acht Bildern 2009: Tod eines Verräters – Acht Szenen um Josef Daney 2016: H  auptmann Spadone marschiert – Szenen aus dem Ersten Weltkrieg

Undatierte Stücke:

Schloss Grausbirn Flop oder Jesu Herzflimmern Brennessel tanzt – ein Märchenspiel Delicious Polka. Ländlicher Einakter für Volksbühne Das Hostienwunder von Lepsian. Hörspiel Der Kandidat. Eine Moralität Senator Fifa. Politposse

tralen Thema der verschiedenen Werke von Josef Feichtinger. Auch sein Misstrauen gegen Mächtige, gegen jede Form von Propaganda, gegen Bürokratie und Verwaltungsapparate hat in dieser Lebenserfahrung seine Wurzeln. Die Ironie, die Satire und der Spott sind seine Antwort auf politische und wirtschaftliche Macht, Machtarroganz und Größenwahn. „Der Überlebenskampf hat meine Kindheit verstümmelt“, schreibt Feichtinger. „In meiner Einsamkeit lernte ich lesen“. Die Bücherwelt und die Theaterwelt wurden zu

Weitere Stücke:

1981: V  erbautes Frühjahr. Ein Stück in 17 Bildern 1985: H  eidemarie 13 Szenen aus dem Alltag eines jungen Mädchens 1985: Judas aus Karioth – ein Passionsspiel 1985: Odysseus streikt – eine „unlustige Komödie“ in neun Bildern 1990: D  er Saubohnenprozess. Eine Posse. 1992: A  udienz bei Claudia. Ein Festspiel in einem Akt 1998: S  chwarzwastl. Szenen aus dem Leben des letzten Tearner Hexenmeisters 2001: L iebe, List und Vinschgerbahn. Posse mit Gesang in vier Akten 2001: D  er Kugelspieler und s´Dornröschen. Ein Volksstück 2004: Der Zerz vom Zerzatal oder Kasperle wird gescheit. Ein Kasperlespiel für Mittelschüler und junge Erwachsene 2005: Saligtyrol. Eine Haupt- und Staatsaktion 2010: Die Laatscher werden verschenkt. Vier Szenen zur Geschichte des Dorfes

seiner Rettungsinsel. Die Nazi-Pädagogik „Marschieren statt Buchstabieren“ stellte er auf den Kopf. In den Bildern seiner Kindheit, so schreibt Feichtinger, gab es stundenlanges Warten und die Wartezeit wurde mit Hoffnungsfantasien vertrieben. „Wer bist? Wo hast deine Leut? Wo bist daheim?“, fragten seine Schulkameraden. Auf die letzte Frage wusste er keine Antwort. Er lebte ein provisorisches Leben als Bürger eines Niemandslandes. Die Hoffnung wurde zu Hoffnungslosigkeit, die Sehnsuchtsworte „Heimat“ und

Die Theatergruppe Kortsch wurde seine Theaterbühne. Zwischen 1982 und 2016 schrieb er für die Kortscher insgesamt sieben Theaterstücke. Ein weiteres Theaterstück von Helmut Bacher hat er für die Theatergruppe Kortsch bearbeitet.

Wissenschaftliche Werke:

1984: „ Tirol 1809 in der Literatur“ Eine Textsammlung. Verlag Athesia, 513 Seiten 1994: „Begegnungen. Tiroler Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts“ herausgegeben zusammen mit Gerhard Riedmann, Verlag Athesia, 520 Seiten 2010: „Hofers fünf Hüte“ gemeinsam mit Luis Benedikter, Edition Raetia, 147 Seiten 2013: „Kämpfen für das Heiligste“ Tiroler Stimmen zum Ersten Weltkrieg. Edition Raetia, 423 Seiten

Erzählung:

2018: „Fluchtzurück Eine Auswandererkindheit“, Edition Raetia, 108 Seiten

Friede“ zu einer leeren Worthülse. Er kam von Linz nach Prutz, dann nach Hall und 1951 endlich nach Mals. In der Schule in Marienberg, später in Meran war er glücklich. Heimat, so sagt er, hat er erst später in Vetzan gefunden, durch seine Frau Edeltraud und zu einer Familie wurden sie zusammen mit den beiden Töchtern Magdalena und Margit. Der Krieg hat ihm den Vater und viele Illusionen genommen, die Frauen haben ihm Nestwärme, Heimat und Familie gegeben. Heinrich Zoderer


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SPEZIAL-LANDWIRTSCHAFT ROMANA SCHUSTER //// PSEGGHOF //// GENUSSREGION VINSCHGAU //// Seite 36 – 49 von Barbara Wopfner, Angelika Ploner, Magdalena Dietl Sapelza

Im Bann der Bienen

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr. Albert Einstein

von Barbara Wopfner

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u Hause bei Romana Schuster steigt bereits bei der Tür der Duft von Bienenwachs in die Nase. Im Stiegenhaus geben Bilder von Bienen, von der Honigernte, der Aufzucht und Pflege einen Einblick in ihre Leidenschaft.

Die Bienen als wohl „die wichtigste Fluggesellschaft der Erde“ (Biolandbroschüre) zu bezeichnen, ist dabei keine Übertreibung, bedenkt man, dass eine Biene in einer Minute fünfzehn bis zwanzig Blüten bestäubt.

Gemeinsam mit ihrem Mann, Wolfgang Pichler, hat sie vor ca. 30 Jahren die ersten Bienenvölker angekauft und seitdem stetig ihre Bienenzucht ausgebaut. Heute zählt sie 80 Völker, die sie seit 2011 nach Bioland-Kriterien hegt und pflegt. Mittlerweile hat auch ihr Mann alle Völker umgestellt, trotzdem sind es noch


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zwei eigenständige Betriebe geblieben. Die Überlegung den Schritt zur Bioumstellung, hat sie lange begleitet, ausschlaggebend war schließlich ein Bienenverlust durch Planzenschutzmittel. Der größte und kostenintensivste Arbeitsaufwand bei der Umstellung war der Austausch der Mittelwände. Das wichtigste Element im Bienenstock, das Wachs, musste mit Biowachs ausgetauscht werden. Denn in einem Teil lagert die Biene ihren Honig und im anderen Teil liegt die Kinderstube, in dem sie ihre Brut aufzieht. Der Bienenstock selbst besteht aus Holz, welcher mit Bio-Farbe angestrichen ist. Damit Romana Schuster ihren Honig als Bioqualität verkaufen kann, muss der Betrieb jährlich zertifiziert werden, das heißt Kontrolle des gesamten Betriebes, der Räumlichkeiten, Wanderpläne, Futterbewegungen, Rechnungen und der offene Wachskreislauf. Der Honig und das Wachs dürfen keine Rückstände aufweisen. Ihre Völker bringt sie vom obersten Vinschgau bis nach Salurn und Rovereto. Durch den Höhenunterschied ergibt sich eine unterschiedliche Vegetation, in Rovereto werden die Bienen in Bio-Weinanlagen aufgestellt und in Taufers im Münstertal wird etwas später der Löwenzahn geerntet. Bei der Honigernte wird den Bienen nie der gesamte Honig entnommen. Sie produzieren einen Überschuss und dieser wird von ihnen entnommen. Zugefüttert wird nur im Herbst und das nur mit Zuckerrübensaft aus Bioland Produktion damit der Biokreislauf gegeben ist. Für die Bio-Bezeichnung ist die Arbeitsweise der Imkerin ausschlaggebend. Dazu zählen die Sauberkeit in der Verarbeitung, die Genauigkeit bei den Stellplätzen, die Qualität des Biowachses, die Fütterung und nicht zuletzt die Behandlung der Bienen. Die Varroamilbe ist eine der größten Bedrohungen der Biene, die jeden Imker jährlich herausfordert. Als Bioland-Imkerin, kann Romana Schuster keine chemisch synthetischen Behandlungsmittel verwenden. Ihre wich-

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„Für 1 Kilogramm Honig legt die Biene 120.000 km zurück. Ungefähr dreimal um die Welt“ (Bioland Broschüre)

tigste Methode ist der Varroacontroller. Ein Gerät das mit Wärme und Wasserdampf funktioniert. Die Waben werden in den Behälter gehängt und durch die Wärme des Wasserdampfes wird die Varroamilbe getötet. Der Erfolg dieser Behandlung liegt in der Genauigkeit der Wärme, denn das Eiweiß der Milbe kocht vor dem Eiweiß der Bienenbrut. Somit bleibt die Auf Brut unversehrt und die Milbe stirbt ab. KleeBei der Honigernte werden Bienenfluchten blüten sind 1500 eingesetzt und die noch auf den Waben sitzenBesuche notwendig, bis den Bienen mit einem Laubgebläse entfernt. ein Bienenmagen gefüllt Durch den Luftstrom, verringert sich die Verletist, aber eine Biene muss zungsgefahr für die Biene, sie wird vorsichtiger 60-mal ihren Magen leeund schonender von der Wabe entfernt. Mit der ren für einen Fingerhut nun dreißigjährigen Erfahrung haben Romana voll Nektar. Schuster und ihr Mann sich ein Fingerspitzengefühl für die Bienen angeeignet. Es muss abgewogen werden, wann und wohin die Bienen gestellt werden. Da die Bienen immer ausreichend Tracht zu VerfüFür gung haben sollten, werden sie für den Kastanieneinen honig nach Tisens gebracht, der Lindenblütenhonig Liter Nektar sind stammt aus Meran und der Almrosenhonig aus den 20.000 Bienenflüge umliegenden Bergen. Sortenreine Honige machen notwendig und ein den kleinsten Teil ihrer Produktion aus, die größte Liter Nektar ergibt Menge macht Mischhonig, Wald und Wiesenhonig 150g Honig. aus. Bei Romana Schuster steht mittlerweile die gesamte Familie im Bann der Bienen. Gemeinsam mit Der ihren Kindern wird der Bienenkreislauf durch das HonigJahr begleitet, von der Vorbereitung im Frühjahr, magen einer Biene die Pflege auf den Wiesen, das Schleudern in den ist nicht größer als ein Sommermonaten, bis hin zur Nachbetreuung Stecknadelkopf. Eine im Herbst. Zu tun gibt es das ganze Jahr, einmal Biene wiegt 80 Millimehr und einmal weniger. gramm und bringt von Als Ortsobfrau der Imker in Tarsch steht sie einem Flug bis zu 50 Milden 20 Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite. Die ligramm Pollen Produkte der Imkerei Pichler werden im Hoflamit. den, auf Bauernmärkten und in ausgewählten Geschäften in Südtirol verkauft.


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Bio – Eier vom Psegghof Der Blick fällt hinunter aufs Tal, nicht nach Süden sondern die nördliche Kulisse liegt ihnen vor Augen. Philipp Thoma und Alexandra Zöggeler hat es vor vier Jahren an den Tschengelser Berg auf 1250m verschagen.

von Barbara Wopfner

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ätte man Philipp Thoma vor zehn Jahren gefragt wo er sich einmal sehen würde, dann hätte er sicher nicht wieder an den Vinschgau gedacht. Der gebürtige Prader zog vor einigen Jahren ins Burggrafenamt, hatte sich dort seinen Lebensmittelpunkt um Familie und Beruf aufgebaut. Gemeinsam mit seiner Partnerin, die Lananerin Alexandra Zöggeler, wurde der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben geboren. Beide haben ihre beruflichen Erfahrungen aus der biologischen Lebensmittelbranche und sich dadurch einen engen Bezug zu den Themen Essen, Gesundheit und Nachhaltigkeit angeeignet. Die Überlegung in die Landwirtschaft einzusteigen, sich beruflich komplett zu verändern, schien zunächst ein Hirngespinst zu sein. Die Suche nach einem kleinen finanzierbaren Hof verlief anfänglich sporadisch, als dieser

Gedanke schon fast bei Seite gelegt wurde, ergab sich eine Gelegenheit. Der Weg ins Vinschgau kam unverhofft, doch es war vom ersten Augenblick klar, hier sollte es sein. „Für uns war es eine bewusste Entscheidung, weg von der Monokultur, weg vom Konsum hin zu einem bewussten Leben in und mit der Natur.“

(Philipp und Alexandra)

Hier erfüllen sie sich derzeit in mühevoller Handarbeit ihren Lebenstraum, nach bestimmten Vorstellungen, mit klarer Visionen und eigener Philosophie. Den Grundstein haben sich die beiden aus dem Biohandel mitbebracht, Kontakte zu lokalen Händlern die ihnen ihr Produkt abnehmen: „Das Bio – Ei“. In den letzten zwei Jahren baute Philipp einen Stall in

dem heute 600 Hühner wohnen, daneben haben zehn Jura Schafe ihre Unterkunft und ein „Wollschwein Magalitza“ Eber, lebt friedlich mit drei Sauen und Nachwuchs im Freilandgehege; der Hund Nemo behält alles sorgfältig im Auge. Die Hühner leben in zwei Gruppen, haben im Winter einen überdachten Auslauf vor dem Stall, im Sommer dürfen sie auf die umliegenden Weiden. Wie in einem „Feldwechsel“, wandern die Hühner in der schneefreien Zeit von Weide zu Weide, damit sich jede Wiese wieder regenerien kann. Für Alexandra und Philipp ist es ein Zusammenspiel der Natur, ein Geben und Nehmen, das sie versuchen zu verfeinern. Ein achtsamer Umgang ist dazu unumgänglich. Das gute „alte“ Suppenhuhn soll wieder einen Wert bekommen: Das Huhn das zu alt für das Eier legen wird, soll nicht mehr auf dem Müll laden, denn gerade ihn ihm schlummern unvermutete Fähigkeiten. Ein


Huhn entwickelt für sich im höheren Alter ein natürliches Antibiotikum, das schade wäre weg zu werfen, so Alexandra. Nicht umsonst hat die Hühnerbrühe einen guten Ruf. Altes Wissen wollen sie für sich wieder aufleben lassen. Die Hühnerherde soll einen, wenn möglich sogar mehrer Hähne haben, sie passen auf ihr Gefolge auf und nehmen Gefahr aus der Luft schneller war. Alexandra tüftelt bereits an einer kleinen eigenen Zucht mit alten Rassen, wie Altstairer Hühner. Diese Rasse wäre für eine Freilandhaltung noch besser geeignet, da sie resistenter sind und noch natürliche Instinkte zur Aufmerksamkeit besitzen, mit denen sie Gefahr schneller wahrnehmen können. Damit das Wohlbefinden im Stall gesteigert werden kann, arbeiten sie mit mit EM den „effektive Mikroorganismen“. Es sind dies natürliche Bakterienstämme, die über dem Boden und das Fressen verteilt werden, damit Krankheitserreger nicht aufkommen. Wichtig für sie, die Hühner bekommen kein Antibiotika. Damit Bioqualität produziert werden kann, stehen wie nach Vorschrift jedem Huhn mindestens vier Quadratmeter Freilauf, genügend Platz auf dem „Hennenstiegl“, eine gute Hygiene und zertifiziertes Biofutter zur Verfügung. Ihre beiden Hühnerherden sind im Vergleich zu anderen Geflügelbetrieben klein, jedoch größer wollen sie nicht werden, damit sie ihre Qualität halten können und es somit ein gesunder Kreislauf bleiben kann.

Philipp Thoma, Alexandra Zöggeler, Lena Marie und Joseph Thoma

„Der Weg in Richtung Selbstversorgung, das Gärtnern nach dem Vorbild der Natur, die Permakultur, gibt Würde und Selbstvertrauen zurück. Und schenkt Lebens(mittel) qualität und Lebensfreude“. (Philipp und Alexandra)

„Ziel soll es sein, so autark wie möglich zu leben.“ Um für die erste Zeit über die Runden zu kommen und mit einem Einkommen zu starten, leben sie mit und von ihren 600 Hühnern, die im Schnitt 500Eier am Tag legen. Langfristig gesehen, sollen noch weitere Einnahmequellen am Hof gefunden werden. Fleisch haben sie für den Eigengebrauch von den Schweinen und Schafen. Mit dem Beginn der Rauhnächte wird die

„Selchkuchl“ in Betrieb genommen. Für das Rezept vom Speck haben sie das Wissen von vielen zusammengetragen, genau notiert und ein eigenes daraus geschaffen. So auch für die Kaminwurzen und die Hauswürste. „Mir welln wissn wos mir essen“ ist ihr Leitsatz, den sie Schritt für Schritt versuchen umzusetzen. Im Austausch mit anderen ökologischen Landwirten und persönlicher Weiterbildung versuchen sie ständig neues Wissen auf den Hof zu bringen. „Mir sein do so reich beschenkt, weil mir do sou viel hobm. Mir terfen mit insre zwoa Kinder zusommen am Hof in der Natur leben.“

(Alexandra und Philipp)

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Fleckviehzucht im Aufwind Verband vor neuer Weichenstellung

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er Fleckviehzuchtverein Vinschgau kann sich jährlich über Zuwächse freuen. Die Zahl der Kontrollkühe ist im vergangenen Jahr um 109 auf insgesamt 2729 gestiegen, jene der Mitglieder um 14 auf insgesamt 278.

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„Wenn sich eine Rasse bewährt, nehmen die Zahlen schön langsam zu. Und vieles hängt auch mit den Verantwortlichen vor Ort zusammen“ sagt der ehemalige Obmann des Fleckviehzuchtverbandes Südtirol, Emmerich Silbernagel.

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Er hatte den Vinschger Verein um Obmann Walter Klotz 12 Jahre lang begleitet und erhielt bei der Bezirksversammlung am 20. Februar 2018 in Schluderns eine Bildertafel überreicht. Die Fleckviehrasse punktet durch ihre Doppelnutzung Fleisch/Milch und die positive Leistungsnutzungsdauer. Durch gezielte Zuchtmaßnahmen sind neben der Bemuskelung der Tiere auch die Inhaltsstoffe wie Fett und Eiweiß in der Milch gestiegen. Das betonte Geschäftsführer Dieter Herbst. Auch die Verkaufspreise der Tiere sind relativ gut. 2017 konnte bei Versteigerungen für Jungkühe ein Durchschnittspreis von 2.110 Euro erzielt werden, für Kalbinnen 2.000 Euro und für weibliche Kälber 580 Euro. Ein Stierkalb bringt rund 500 Euro. Der Fleckviehzuchtverband steht, laut Herbst, vor einer entscheidenden Neuerung: Die Vorbereitungen für die Fusion mit dem Rinderzuchtverband sind getroffen worden. Im April 2018 wird die Fusion bei den Vollversammlungen der beiden Verbände abgesegnet mit insgesamt rund 5.800 Mitgliedern. Der Fleckviehzuchtverband entscheidet am 6. April in St. Lorenzen; der Rinderzuchtverband am 7. April in Terlan. „Es dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen“, meint Herbst. Bei der Zusammenlegung der Verwaltung werde geschaut, wer das bessere System habe. Dieses werde dann zum Tragen kommen. Bei den Zuchtwarten gebe es keine Veränderung. Wilfried Kritzinger wird also wie bisher die Fleckviehzüchter betreuen. Die jeweiligen Verbände bleiben de facto bestehen. Sie wählen ihren

Vinschger Fleckviehzüchter und Funktionäre des Landesverbandes nach der diesjährigen Bezirksversammlung in der „Alten Mühle“ in Schluderns; oben: der langjährige Obmann des Landesverbandes Emmerich Silbernagl Züchterausschuss und entsenden dann drei Ausschussmitglieder in den Dachausschuss (designierter Obmann Heinrich Ennemoser vom bisherigen Rinderzuchtverband; designierter Geschäftsführer: Dieter Herbst vom Fleckviehzuchtverband). Mit der Fusion reagieren Fleckvieh- und Rinderzuchtverband als erste auf die Aufforderungen der Landesregierung, die seit langem das Ziel verfolgt, alle Tierverbände unter einen Hut zu bringen. Sollten es nach der Fusion jedoch zu Kürzungen der Landesförderungen kommen, werde man sich vehement zur Wehr setzen, zeigt sich Herbst kämpferisch.


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Zuerwerb durch Geflügelzucht

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ie Geflügelzucht könnte bäuerlichen Kleinbetrieben neue Erwerbsmöglichkeit bieten, zumal auch die Investitionen überschaubar sind. Davon sind die Vinschger Vertreter des Südtiroler Bauernbundes Raimund Prugger (Bezirksobmann) und Günther Wallnöfer (Biobauer und Referent in der Gemeinde Mals) überzeugt. Die Thematik wurde kürzlich im Kulturhaus von Mals beleuchtet. Informationen zur Geflügelhaltung (Aufzucht, Fütterung, Stallbau usw.) lieferten der Projektleiter „Weidegans“ aus der Steiermark, Anton Koller, der Verantwortliche für Geflügelwirtschaft in der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Martin Mayringer, der ehemalige Geflügelzüchter und Präsident des Bundes Alternativer Anbauer Daniel Primisser aus Prad und andere. Es ist unumgänglich auf das Wohl der Tiere zu achten, um dann von den Verbrauchern auch höhere Preise rechtfertigen zu können. Im Vinschgau gibt es bereits einige Geflügelzüchter, die erfolgreich auf Eierproduktion setzen, so beispielsweise auf Höfen bei Tanas und Tschengls. Mastgänse werden seit kurzem in Schluderns gehalten. „Wir setzen alles daran, dass unsere Gänse ein

Im Kulturhaus von Mals; rechts: Referent Anton Koller und Günther Wallnöfer schönes Leben haben, bevor sie geschlachtet werden“, sagt Edeltraud Rainalter. Dass sie ihre Gänse zum Schlachten nach Brixen bringen muss, ist ihr ein Dorn im Auge. Zudem stellt sie dem Brixner Schlachthof ein schlechtes Zeugnis aus: „Viele unserer Weihnachtsgänse konnten wir nicht verkaufen, weil sie unsachgemäß geschlachtet beziehungsweise gerupft worden sind.“ Rainalter wünscht sich einen Geflügelschlachthof in der Nähe. Ein solcher könnte auch als angepasster Teil des bestehenden Schlachthofes in Mals entstehen. Darüber werde, laut Günther Wallnöfer, in der Gemeinde Mals nachgedacht. Im Haushalt seien 250.000 Euro bereit

gestellt worden. „Ein kombinierter Schlachthof sollte künftig auch das Schlachten von Gänsen, Hühnern, Truthähnen und Enten möglich machen“, so Wallnöfer. Im Zusammenhang mit einer Reorganisation des Schlachthofes könnten sich neue Ideen entwickeln, zum Beispiel wie auch das Fleisch der in der Eierproduktion ausgedienten Hühner verwertet werden kann. Bislang werden diese Hühner meist in der Mülldeponie Glurns entsorgt. Um der Geflügelzucht auf die Sprünge zu helfen, wird am 16. April 2018 um 18.00 Uhr in der Bar Prisca in Schluderns der Geflügelzüchterverein Vinschgau GZVV gegründet. Interessierte sind herzlich eingeladen. (mds)

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FERRIPLAST

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IHR kompetenter Partner für die Bewässerung in der Landwirtschaft Es werden heuer halbrunde 15 Jahre, seit die Ferriplast GmbH im Gewerbegebiet Vetzan Fuß gefasst hat. In diesen 15 Jahren ist die Nachfrage in der Bewässerungs- und Trinkwassersparte stetig angestiegen. Deshalb legt das Verkaufsteam rund um Geschäftsinhaber Florian Primisser in diesen Bereich besonderes Engagement, inklusive Beratung, Planung und Lieferung. Zum angebotenen Material zählen sämtliche nötige Waren für Tropf-, Park- und Sportplatzbewässerungen, sowie Frostberegnung und Trinkwasseranlagen (PE- und PVC- Drainage- und Kabelschutzrohre, komplette Filteranlagen und Schieber, sowie Ventile für

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Wir spielen in der Champions League des Apfelanbaus Vinschgerwind: Vor genau 10 Jahren fusionierten die NOG Naturns mit der POG Partschins und es ging die TEXEL hervor, vor 20 Jahren hingegen die NOG mit der Plauser Obstgenossenschaft. Sie haben beide Fusionen betreut. Welche der beiden war die schwierigere? Christoph Tappeiner: Also, beide Fusionen waren von sehr großer Tragweite, sei es für die jeweiligen Mitglieder als auch für die Mitarbeiter. Ich würde sagen die erste Fusion hat sehr viel Kraft gekostet, weil das ganze Land darauf geschaut hat. Es war zu dieser Zeit die erste Fusionswelle, die im Obstsektor gestartet worden ist und deshalb war die Erwartung von Mitgliedern, Mitarbeitern aber nicht zuletzt auch von der Politik sehr hoch. Vinschgerwind: Es gab noch keine Erfahrungswerte? Tappeiner: Es gab wenige Erfahrungswerte, wir waren auf uns alleine gestellt und deshalb war es von der Heftigkeit her schon ziemlich deftig. Es hat viel Überzeugung auch von mir selbst gebraucht, damit man keine Zweifel hat aufkommen lassen. Es war aber auf jeden Fall die richtige Entscheidung damals 1998, wie sich dann gezeigt hat. Man darf ja auch nicht vergessen, die Obstgenossenschaften sind ja sehr geschichtsträchtig und deshalb sage ich ganz bewusst: Die Erwartungshaltung war eine hohe ... Vinschgerwind: ... und der Druck dementsprechend groß. Tappeiner: Genau. Glücklicherweise haben viele Umstände dazu beigetragen, dass es ein Erfolgsmodell wurde und deshalb ist bei der zweiten Fusion die Fusionsdelle relativ klein geblieben. Denn Fusionen, das muss man sagen, hinterlassen immer Dellen. Ich glaube beide Fusionen sind zur richtigen Zeit gekommen. Beide auf einmal wäre zu früh gewesen, zeitver-

schoben, war das sicher richtig. Was mir wichtig ist zu sagen: Sie sagen 10 und 20 Jahre, das sind zwei Jubiläen und ich sage ganz bewusst: Wir sollen innehalten und zurückschauen auf das, was alles geleistet worden ist und gleichzeitig daraus Kraft und Ideen schöpfen, wie die nächsten 10 und 20 Jahre zu gestalten sind. Denn wir sind ständig in einem Wandel. Vinschgerwind: Sie haben 1996 in der NOG Naturns angefangen, als jüngster Geschäftsführer und haben Strumpfhosen gegen Äpfel getauscht. Haben Sie die Entscheidung nie bereut? Tappeiner: Ich bin mit 22 von der Fima Alber zur Vi.P und dann zur NOG Naturns gekommen und nein, ich habe die Entscheidung beruflich nie bereut. Ich identifiziere mit zu 100 Prozent mit der Landwirtschaft, zu 100 Prozent mit dem Vinschgau und zu 100 Prozent mit dem Produkt. Der Vinschgau gilt - und das wird oft und gerne vergessen - weltweit als eines der besten Anbaugebiete für erwerbsmäßigen qualitätsvollen Apfelanbau. Vinschgerwind: Vergessen vor dem Hintergrund der jüngsten Pestizid-Polemiken? Tappeiner: Genau. Es ist kein Zufall, dass wir im Vinschgau Äpfel anbauen. Man kann eigentlich sagen: Wir spielen in der Champions League des Apfelanbaus. Für mich persönlich ist das ein großer Motivationsfaktor, dass ich da Einfluss nehmen darf. Ich sage ganz bewusst: Der Job erfordert Leidenschaft und Talent. Nur Leidenschaft wäre zu wenig und nur Talent wäre zu wenig. Es braucht beides, eine Mischung davon. Ich erlaube mir aber zu sagen, dass ich privat schon einen hohen Preis bezahlt habe, denn mit 22 Jahren diesen Job zu übernehmen heißt irgendwo auch die Jugend hinten zu lassen. Der Rucksack der auf-

gesattelt wurde, war groß und schwer und es brauchte viel Mut diese Position zu übernehmen aber auch eine Portion Blauäugigkeit. Vinschgerwind: Von Ihnen zur TEXEL: Welche Qualität und Erntemenge wurde 2017 eingefahren? Tappeiner: 2017 ist unsere Ernte neuerdings von Frost gekennzeichnet. Dass viele Mitglieder zwei Jahre hintereinander kaum eine Ernte eingefahren haben, geht an die Substanz. Ich möchte aber eines festhalten, wenn wir von Qualität und Menge reden, dann möchte ich nicht immer nur die absoluten Waggons darstellen, denn 2017 ist irgendwo schon ein ganz besonderes Jahr. Ich kann mich nie erinnern, dass wir eine so gute Essqualität bei unseren Äpfeln festgestellt haben. Die Äpfel sind extrem süß, weil die Witterung ihre Spuren hinterlassen hat, auf der anderen Seite ist die Haltbarkeit heuer schlechter. Wir haben 2017 eine Ernte von 5.277 Waggon brutto gehabt, wenn wir das mit den Rekordernten von 7.800 Waggon in Relation setzen, dann fehlt schon eine Hausnummer. Aber die Bauern haben die Werkstatt unter freiem Himmel und das hat eigene Gesetze. Vinschgerwind: Die TEXEL steht mitglieder- und mengenmäßig nach der MIVOR an zweiter Stelle. Beschreiben Sie die TEXEL in Zahlen. Tappeiner: Wir haben 342 Mitglieder und rund 1.100 Hektar Anbaufläche, davon sind

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230 Hektar Bio, das sind 21 Prozent. Wir haben einen Mitarbeiterstand von 137, davon 13 Angestellte, 33 Fixangestellte und 91 Saisonangestellte. Wir haben nur mehr 42 Prozent Golden Delicious-Anteil. Einen wichtigen Anteil nehmen bei uns Red Delicious, Gala, Fuji und Clubsorten ein. Vinschgerwind: Welche Clubsorten? Tappeiner: Kanzi, Ambrosia und Envy. Dann kommt jetzt ein weiteres Clubsortenpaket. Der große Star am Apfelhimmel ist der Cosmic Crisp. Das ist eine amerikanische Sorte, ein ganz spritziger Apfel. Vinschgerwind: Damit zählt die TEXEL zu den wichtigsten Arbeitgebern in Naturns. Tappeiner: Wir sind wichtiger Arbeitgeber und verfügen über eine bedeutende Sozialbilanz.

Foto: Angelika Ploner

Christoph Tappeiner - Geschäftsführer der TEXEL - im WIND-Gespräch.


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Und wir sind gestern (am 23. Februar wurde das Interview aufgezeichnet, Anmerkung der Redaktion) auf Rang zwei beim Top Company Award gewählt worden. Den ersten Platz hat sich die Ivoclar Vivadent auch aus Naturns gesichert. Vinschgerwind: Ein Riesenkompliment. Tappeiner: Ja, das ist ein wichtiges Feedback von den Mitarbeitern. Denn die Befragung erfolgt anonym und es ist wie in der Wahlkabine: Man weiß nie den Ausgang. Bei aller Euphorie zeigt es uns aber auch, wo wir noch Baustellen haben. Dieses Ergebnis pusht natürlich auch den Wirtschaftsstandort Naturns.

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Vinschgerwind: März ist traditionell Halbzeit in der Vermarktung. Wie lief diese bisher? Tappeiner: Das vergangene Jahr war - wie bereits gesagt - geprägt von den Spätfrosten im April. Diese haben extreme Spuren hinterlassen. Der Markt hat sich von einem Käufermarkt zu einem Verkäufermarkt gewandelt und das hat sich dementsprechend auf das Preis-Niveau niedergeschlagen. Auf der anderen Seite muss man dies wieder abschwächen, weil wir durch die geringe Haltbarkeit sicher eine Erlösschmälerung haben. Trotzdem: 2017 ist vom Preisniveau ein positives Jahr. Vinschgerwind: In welche Richtung geht die erste Akontozahlung? Tappeiner: Diese wird ein Spiegelbild dieser Situation sein. Man muss immer den Ball flach

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halten und sagen das Fell wird dann verkauft, wenn der Bär erlegt ist. Vinschgerwind: Jeder Geschäftsführer hat seit Vi.P 3 sein Aufgabenfeld. Welches ist das Ihre? Tappeiner: Ich habe die Aufgabe den regionalen Einzelhandel in Italien zu betreuen und kümmere mich zusätzlich um die Grossisten in Mittel-, Süditalien und Inseln. Vinschgerwind: Wer sind die größten Kunden? Wieviel Waggon verkaufen Sie pro Tag? Tappeiner: Einer meiner größten Kunden ist beispielweise die Aspiag, dieser verkaufen wir rund 400 Waggon Äpfel pro Jahr. In Summe gehen rund 5.000 bis 6.000 Waggon Äpfel durch meine Finger. Die Menge pro Tag hängt von verschiedenen Faktoren ab, entscheidender bei uns ist die Jahresmenge. Vinschgerwind: Wenn wir in die Zukunft blicken, was steht als nächstes in der Texel an? Tappeiner: Wir haben einen Masterplan im Investitionsbereich, den wir umsetzen. Ich glaube an Effizienzverbesserung in der internen Logistik. Hier ist noch großes Potential, wir müssen aber auch unsere Sozial- und Aufenthaltsräume für unsere Mitarbeiter anpassen. Das sind unsere infrastrukturellen Schwerpunkte. Aber wir müssen auch unsere Mitarbeiter fördern und nicht zuletzt müssen wir Sortenerneuerungskonzepte konzentriert steuern. Auch die Weiterentwicklung der Produktionsweisen steht an, sei es im biologischen als auch im integrierten Obstanbau.


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Genussregion Vinschgau Der Vinschgau ist nicht nur Kulturregion, sondern in gleichem Maße eine Genussregion. Seit genau 10 Jahren begleiten wir jene im Vinschgau mit Hofportraits, die Produkte veredeln. Entstanden sind in diesen 10 Jahren fast 50 davon, die von Angelika Ploner zusammen eine Genussstraße quer durch den Vinschgau ergeben..... Die Autoren: Barbara Wopfner, Magdalena Dietl Sapelza, Elke Wasmund, Erwin Bernhart, Karin Thöni, Brigitte Alber, Angelika Ploner, Heinrich Zoderer, Andreas Waldner, Maria Gerstgrasser, Philipp Trafoier, Sylvia Ilmer

E

s ist geballte bäuerliche Vielfalt, die der Vinschgau bietet. Engagierte und kreative Bauern gehen neue - auch steinige - Wege, um ein Ein- und Auskommen auf dem Hof zu finden und zu haben. Wir vom Vinschgerwind wollen seit zehn Jahren mit Hofportraits auf diese Bauern aufmerksam machen, zeigen, welche Kreativität, welche Leidenschaft und welcher Fleiß dahinter steckt. Auf den folgenden zwei Doppelseiten zeigt sich die bäuerliche Vielfalt in jener Geballtheit, wie wir sie im Vinschgau finden. Für Genießer tut sich

ein Füllhorn an authentischen, landwirtschaftlichen Produkten auf. Genuss pur. Die Hoteliers - wenn sie denn wollen - könn(t)en aus einer reichen und bunten Palette wählen und den Gästen den Vinschgau kulinarisch kredenzen. Säfte, Marmeladen, Butter, Käse, Honig, Fleisch, Geselchtes, Destillate, Weine, Spargel ..... die Produktpalette bietet alles auf, was den Sinnen Freude bereitet und den Gästen bleibende Eindrücke hinterlässt. Wir jedenfalls sind stolz auf unsere Bauern. Und wir sind stolz auf unsere Hofportraits...

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ÖL


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Nationalpark Stilfserjoch

Wolf und Mensch

Wölfe haben im Laufe ihrer Evolution ein ausgefeiltes Sozialsystem in Familienstrukturen entwickelt.

Wolfgang Platter am Tag des Hlg. Matthias, 24. Februar 2018

S

eit seiner Rückkehr in die Zentralalpen ist der Wolf ob seiner Haustierrisse zu einem großen Thema der viehhaltenden Landwirte, der Politik und der Medien geworden. Der Südtiroler Bauernbund hat das wolffreie Südtirol gefordert. Die Landespolitik arbeitet auf nationaler und europäischer Ebene daran, den Schutzstatus des Wolfes zu reduzieren. Derzeit ist der Wolf kraft der EU-Richtlinie Flora-Fauna-Habitat als Natura 2000-Art in der höchsten Schutzkategorie geschützt. Um es vorweg zu nehmen: Ich bin für die Verabschiedung eines umsetzbaren Managementplanes für den Wolf und für den Erhalt der Almwirtschaft, die ein wesentlicher und bedeutsamer Teil der viehhaltenden Berglandwirtschaft ist. In meinem heutigen Aufsatz möchte ich die Biologie des Wolfes und sein Sozialver-

halten ein Bisschen beleuchten und damit einen Beitrag zu objektivierendem Wissen versuchen. Ich bediene mich dabei des Buches von Elli H. Radinger „Die Weisheit der Wölfe“, welches 2017 im Ludwig-Verlag erschienen ist. Elli Radinger hat in den letzten 20 Jahren in den USA, in Kanada und in Deutschland mehr als 10.000 Wolfssichtungen erlebt und den Wolf im Freiland intensiv beforscht und beobachtet.

Beim Wolf bedeutet Familie alles In den letzten Jahrzehnten war das soziale System der Wolfsrudel im Fokus zahlreicher Studien von Biologen und Psychologen. Bei den Wölfen dreht sich alles um die Familie. Sie ist ihre Basis, Sicherheit, Stabilität. Mit zahlreichen gemeinsamen Ritualen vermitteln Wölfe im Rudel einander Beständigkeit und Verlässlichkeit. Ebenso wie die individuellen Wölfe haben auch Wolfsfamilien eine Art Gruppenpersönlichkeit. So werden manche Rudel beispielsweise durch selbst-

herrliche Herrscher oder verdrießliche Individuen geprägt. Bei den Wölfen funktioniert Erziehung nach der laissez- faire-Methode: Dem Jungwolf wird nichts verboten, er darf eigene Erfahrungen machen und lernt dabei, dass jedes Verhalten Konsequenzen hat. In einem unterscheidet sich die Erziehungsmethode der Wölfe von der vieler menschlicher Eltern: Die kleinen Wölfchen haben keine Chance, die Eltern gegeneinander auszuspielen. Alle sind an der Disziplinierung des Nachwuchses beteiligt. Bei der Aufzucht kümmert sich die ganze Familie um den Nachwuchs. Während die Welpen im Bau noch gesäugt werden, bringen der Vater und die älteren Geschwister der Mutter Futter. Später versorgen alle Familienmitglieder die Sprösslinge, indem sie ihnen vorverdautes Fleisch hervorwürgen. Wolfsväter sind absolut verrückt nach ihren Kindern. In einer Wolfsfamilie ist jedes einzelne Mitglied wichtig und hat seinen Platz, an dem es

Foto: G.Delpho/Wildlife/4nature

Ein schwieriges Verhältnis zwischen Angst und Gemeinsamkeit


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gebraucht wird. Es gibt schnelle Hetzer bei der Jagd, kräftige Spurenbrecher im hohen Schnee und besonders geduldige Babysitter im Bau. Im Wolfsrudel orientieren sich alle Mitglieder an den erfahrenen Leittieren. Besonders bemerkenswert ist auch das ausgeprägte Sozialsystem: Wölfe kümmern sich fürsorglich um Kranke und Verletzte in ihrem Rudel. Nahrung das ganze Jahr hindurch herbeizuschleppen und die anderen Familienmitglieder auch im Krankheitsfall zu versorgen, sind Eigenschaften, die man ausschließlich bei Menschen und bei Wölfen beiderlei Geschlechts findet. Schimpansen scheinen auf dem ersten Blick dem Menschen ähnlicher zu sein als Wölfe. Aber Primatenmännchen helfen nicht, die Jungen zu füttern oder die Alten zu versorgen. Elli Radinger ist der Meinung, dass diese Verhaltensanalogie zwischen Mensch und Wolf der Grund ist, mit Wölfen seit der Steinzeit das Leben zu teilen und weshalb es zur frühen Domestikation vom Wolf zum Hund gekommen ist. Das Erfolgskonzept einer jeden Wolfsfamilie beruht auf drei Säulen: erstens der Konzentration auf das Wesentliche, d.h. alle arbeiten zusammen zum Wohle der Familie, zweitens der ständigen Kommunikation sowie gemeinsamen Ritualen und drittens einer starken Führung.

Führung nach dem Wolfsprinzip „Du musst nicht immer der Boss sein“, so könnte laut Radinger die Devise in der Wolfsfamilie umschrieben werden. Ihre Beobachtungen ergaben ein vorbildliches Führungsverhalten. Kein Dominieren, kein „Plattmachen“, keine Aggression, sondern stille Autorität und die Übernahme von Verantwortung. Wichtig für die Führung einer Wolfsfamilie ist Erfahrung. Eine Studie zeigt, dass die Anführer in einer Wolfsfamilie diejenigen sind, die am meisten Stress haben. In ihrem Kot fand man das Hormon Glukokortikoid, das bei Langzeitstresssituation ausgeschüttet wird. Führung ist weiblich. Eine Wolfsfamilie braucht keine Frauenquote. Wichtige Entscheidungen trifft das Leitpaar grundsätzlich gemeinsam, wenngleich sich im Zweifelsfall die Wolfsfamilie, einschließlich des Leitrüden, am Leitweibchen orientiert. Die Rüden haben damit kein Problem. Die Leitpaare bleiben im Allgemeinen ein Leben lang zusammen. Leitwölfe sind auch nicht in jeder Situation souverän. Natürlich können sie durchaus einmal unsicher reagieren. Das schadet ihrem Ansehen im Rudel aber nicht.

Wölfe und Frauen Wie oben dargestellt, entscheiden in einer Wolfsfamilie zwar die Eltern gemeinsam, die wirklichen Entscheidungen jedoch – beispielsweise wie, wann und wo man jagt oder wo die Geburtshöhle gegraben wird – so Elli Radinger – werden beim Menschen

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und beim Wolf vom ranghöchsten Weibchen getroffen. Die Wolfswelt ist eine Frauenwelt. Die meisten Menschen-Frauen waren bei der Begegnung mit den Wölfen furchtlos. Der große deutsche Wolfsforscher Erich Zimen meint: Beide, die Wölfe und die Frauen sind in der Geschichte vordergründig die Unterdrückten. In Wirklichkeit aber sind sie die Starken. Betrachten wir die Rolle der Frau bei der Domestikation des Wolfes, denn ohne sie gäbe es aller Wahrscheinlichkeit nach noch heute keine Hunde. Hätte ein Mann vor vielen Jahren auch einen Wolfswelpen auf sich prägen können? Radinger meint mitnichten. Denn dazu gehörte die Fütterung mit Milch, und die gab es in einer Zeit ohne Haustiere nur bei der Frau. Schafe, Rinder, Ziegen und Schweine wurden erst nach dem Wolf domestiziert. Es muss also eine Frau gewesen sein, die eines Tages einen jungen Wolfswelpen zu sich nahm und ihm die Brust gab. Interessant ist auch die geschlechterspezifische Einstellung von Männern und Frauen zu den Wölfen. Als alle neun Wölfe aus dem Beobachtungs- und Forschungsgehege von Erich Zimen im Bayrischen Wald ausgebrochen waren, löste diese Wolfsflucht bei vielen Männern die Forderung und Reaktion der sofortigen Entfernung aus. „Weg mit ihnen“, „Kein Platz bei uns“. Dagegen baten Frauen in den Medien, die Wölfe leben zu lassen.

Von Menschen und Wölfen. Eine schwierige Beziehung zwischen Liebe und Hass Es gibt den Wolf, wie ihn die Wissenschaft beschreibt, aber es gibt auch den Wolf, der in den menschlichen Köpfen ist, eine Konstruktion, geschaffen von unserer individuellen, kulturellen und sozialen Konditionierung. Vorurteile sind eine zutiefst menschliche Eigenschaft und fest in unserem Gehirn verankert. Dabei haben sie nichts mit der Realität zu tun. Sie sind im Grunde ein Trick des Gehirns, um bei der Informationsverarbeitung in der Reizüberflutung Energie zu sparen. Vorurteile sind komplex und vielfältig und daher schwer abzubauen. Negative Erfahrungen machen es schwer, einen Kompromiss zwischen menschlichen Interessen und tierischem Artenschutz zu finden. Der symbolische Status des „bösen Wolfes“ ist dermaßen in den Köpfen der Menschen verhaftet, dass biologische Fakten oft irrelevant sind. Reale Zahlen beispielsweise darüber, ob und wieviele Menschen durch Wölfe getötet wurden. In Europa sind in den letzten 50 Jahren neun Menschen durch Wölfe getötet worden: fünf durch an Tollwut befallene Tiere und vier Kinder in Spanien, die in der Nähe eines Dorfes gespielt hatten, wo die Wölfe gefüttert worden waren. Die Angst vor dem Wolf war einer der Hauptgründe für die Vernichtung ganzer Populationen. Die Furcht der Menschen

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vor dem Wolf ist tief in unsere Gene eingegraben. Dazu kommen eben die Vorurteile und die Intoleranz. Sie sind die Hauptbedrohungen für die Existenz der Wölfe. Die Urdämonen unserer Kindheit lassen niemandem gleichgültig. Weil ihre domestizierten Brüder und Schwestern seit Jahrtausenden als Hunde bei uns im Haushalt leben, sind uns Wölfe so vertraut wie kein anderes Tier. Wir lieben sie, oder wir hassen sie. Sie sind Fremde und somit per se eine Bedrohung. „Wölfe gehören in die Wildnis, der Mensch in die Kulturlandschaft. Beide können nicht zusammenleben“. So zumindest die gängige Meinung. Es folgen absurde Vorschläge, wie beispielsweise jener, die Wölfe in ein Naturschutzgebiet zu bringen und „irgendwie“ dafür zu sorgen, dass sie dort auch bleiben. Aber dem Wolf ist der Unterschied zwischen Wildnis und Kulturlandschaft einerlei, der uns Menschen so wichtig erscheint. Wölfe sind Kulturfolger und Opportunisten. Sie leben angepasst. Wolfsgegner wollen die Wölfe in die Natur zurückverweisen. Wolfsfreunde sind der Auffassung, dass Wölfe und Menschen Teil der Natur sind. Unsere Gesellschaft hat eine Art Kontrolle über die Natur übernommen, die noch vor einem Jahrhundert undenkbar gewesen ist. Menschen wollen keine Wildnis, sie wollen Sicherheit. In einer Kultur, die davon besessen ist, alles zu kontrollieren, was in unserer Umgebung geschieht, stellen Wildtiere, die uns begegnen, die Kontrollfähigkeit in Frage. Darum sind manche Menschen der Auffassung, man solle alle Raubtiere einfach vernichten. Unsere Vorfahren hätten Wölfe und Bären ausgerottet, weil sie keinen Platz mehr in der Welt haben. Für andere Menschen symbolisieren dagegen Wölfe eine freie Natur und eine gesunde Umwelt. Für sie sind die großen Kaniden von ultimativem Nutzen. Den Wolf als rein, heilig, ehrlich und authentisch und als Opfer der Zivilisation darzustellen, ist aber ebenso eine falsche Darstellung der Realität. Als Raubtiere töten Wölfe ihre Beute und darunter auch Nutztiere, wenn sie ungesichert sind. E. Radinger: “Es ist leicht, tiefe Gefühle für ein derart majestätisches Tier wie den Wolf zu empfinden, aber schwierig diese Gefühle mit dem Wissen zu verbinden, dass Wölfe eine Funktion als Topbeutegreifer haben.“ Und weiter „Wir schützen nur was wir lieben, und wir lieben nur, was wir kennen. Daher brauchen wir neben fundiertem Faktenwissen auch eine emotionale Verbindung zu den Wölfen“. „Wölfe wirklich kennenzulernen und sie zu verstehen…, Wölfe zu beobachten heißt auch, Härte Grausamkeit, Blut zerbrochene Knochen zu ertragen“. Es ist noch ein längerer Weg für uns Menschen, uns mit dem zurückkehrenden Wolf auch in unserer Kulturlandschaft zu organisieren.


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Felix Rungg verletzt

In der Ober-, Landes- und 1. Amateurliga hat die Rückrunde bereits begonnen, Mitte März kehren auch die Teams der 2. und 3. Amateurliga zurück aufs Feld. (sam)

Landesliga - Mitten im Kampf um den Titel erhielt Partschins einen Dämpfer. Felix Rungg, erfolgreichster Torschütze in den Reihen der Partschinser, fällt aufgrund eines Bandscheibenvorfalls mehrere Wochen aus. (sam)

Foto: Sarah Mitterer

Fußball

Winterpause ade! Endlich rollt der Ball wieder über den Rasen. Der Anpfiff zur Rückrunde ist gestartet und die für viele Fans viel zu lange Winterpause ist vorbei. Zwar konnten Sportbegeisterte in diesem Jahr die fußballfreie Zeit mit den olympischen Winterspielen ein wenig überbrücken, doch Fußball bleibt nun mal die beliebteste Sportart, auch im Vinschgau ist das nicht anders. Von Sarah Mitterer

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gal ob der Kampf um den Meistertitel oder gegen den Abstieg. Die Rückrunde der einzelnen Ligen in der aktuellen Saison verspricht sowohl an den Tabellenspitzen als auch im Keller spannend zu werden. Und wie schon in der Vergangenheit spielen einige Vinschger Teams eine der Hauptrollen im heurigen Fußball-Krimi. Um sich die einzelnen Ausgangslagen nach der Hinrunde noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, folgt ein kurzer Überblick .

1. Amateurliga

2. Amateurliga

Schlanders ist der einzige Vinschger Vertreter in dieser Liga und beendete die Hinrunde auf dem hervorragenden 6. Platz. Das Ziel wird sein, sich auch zu Saisonende unter den vorderen Teams zu platzieren.

Gibt es hier einen Vinschger Meister? Die Chancen sind groß, denn in dieser Liga treten gleich sieben Teams aus unserem Tal an. Plaus befindet sich nach Platz 2 und einem Punkt Rückstand auf die Spitze in der Hinrunde in der aussichtsreichsten Position um den möglichen Meisterschaftsgewinn. Aber auch Prad startet mit nur drei Zählern Rückstand auf Platz 1 in die Rückrunde. Das Dreierpaket Schluderns, Kastelbell und Oberland könnte noch für die eine oder andere Überraschungen sorgen. Laatsch/Taufers und Mals hingegen müssen das Feld von weiter hinten aufrollen.

Oberliga

3. Amateurliga

Der SSV Naturns jagt bereits seit Ende Jänner wieder den Ball über den Rasen und steht in jedem Spiel gehörig unter Druck. Denn die Gelb-Blauen sind abstiegsgefährdet. Beim Rückrundenstart konnte das Team einige Male punkten, jedoch müssen vor allem Siege her, will man weiterhin in der Oberliga bleiben.

Knapp vorbei am Herbstmeistertitel schrammte Laas. Vier Punkte fehlten am Ende auf die Spitze. Diese Lücke wollen die Laaser in der Rückrunde nun schließen. Goldrain als drittplatzierte Mannschaft und Eyrs als Vierter weisen schon einen beträchtlichen Rückstand auf den Tabellenführer auf (10.bzw 11 Punkte). Auch am Start sind Kortsch und Morter, das nach einer enttäuschenden Hinrunde auf eine Steigerung hofft.

Spannung pur im Titelkampf verspricht die Landesliga. Die ersten drei Teams, darunter Partschins, beendeten die Hinrunde jeweils mit 33 Zählern. Wenn Partschins an der Leistung von Herbst anknüpfen kann ist für das Team alles möglich. Latsch zeigte eine starke Hinrunde und beendete diese im Mittelfeld. Für die Schwarz-Weißen zählt weiterhin nur eines: der Klassenerhalt.

Fotos: Sarah Mitterer

Landesliga


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Naturbahnrodeln

Naturbahnrodeln

Sturz im letzten Rennen

Das Beste kommt zum Schluss

Greta Pinggera aus Laas

ine Woche nach dem zweiten Platz bei den Europameisterschaften wollte Greta Pinggera beim Weltcupfinale in Umhausen die Titelverteidigung in Sachen Gesamtweltcup in Angriff nehmen. 15 Zähler Rückstand hatte sie vor dem letzten Rennen auf die Führende Evelin Lanthaler. Bei einem Sieg wäre Gretas Titelverteidigung unter Dach und Fach gewesen. Doch für die amtierende Weltmeisterin endete der Traum noch im ersten Lauf. Greta stürzte und konnte den Lauf nicht beenden. Somit stand Lanthaler als Gesamtweltcupsiegerin fest. Dennoch konnte Greta mit ihrer Saison und dem zweiten Platz im Gesamtweltcup mehr als zufrieden sein. (sam)

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Foto: Sarah Mitterer

Foto: Sarah Mitterer

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Sara Bachmann aus Latsch

ünktlich zum Weltcupfinale sicherte sich Sara Bachmann ihr bestes Karriereergebnis. Die Latscherin, die für Deutschland an den Start geht, kehrte nach einer mehrwöchigen Verletzungspause bei der EM in Winterleiten zurück auf die Bahn und zeigte ein starkes Comebackrennen. 42/100 fehlten ihr auf eine Medaille, am Ende belegte sie den undankbaren vierten Platz. Nur eine Woche später, beim Weltcupfinale in Umhausen, beschenkte sich Sara einen Tag nach ihrem Geburtstag selbst und sicherte sich den zweiten Platz. (sam)

Eishockey

„Cannibals“ wollen den dritten Titel inale, ohoo!“, sangen die Naturnser Fans nach dem Schlusspfiff des vierten Halbfinalspiels und feierten ihre Eishockeycracks, die sich zum vierten Mal fürs CCM-Cup Finale qualifiziert haben. Nach einer harten Viertelfinalserie gegen die Prader Geier, in der die Entscheidung im vierten Spiel fiel, kämpften die Naturnser im Halbfinale gegen den Sieger des Grunddurchgangs, dem HC Wikinger Vilpian, um das Finalticket. Doch die Naturnser zeigten einmal

mehr, dass sie in den Play Offs zu Höchstform auflaufen können und sicherten sich nach vier harten Halbfinalmatches den Einzug ins Finale. Der alles entscheidende Spielanpfiff findet am 10. März in Prad statt. Dort trifft Naturns, das sich nach 2015 und 2016 zum dritten Mal den Titel holen will, auf den ASV Sudden Death Kaltern. Eishockeyfans kommen an diesem Tag voll auf ihre Kosten. Denn vor dem Finale werden noch die Spiele um Platz 7, 5 und 3 ausgetragen. (sam)

Andreas Palla will mit Naturns den dritten Titel gewinnen

Foto: Sarah Mitterer

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Mals

Volleyballgruppe wird aus der Taufe gehoben tolz posieren die kleinen Volleyballspielerinnen in ihren neuen Trikots, die ihnen Markus De Stefani von Möbelhaus De Stefani in Mals gesponsert hat. Seit dem vergangenen Oktober 2017 trainiert und spielt eine neu gegründete Volleyballgruppe zweimal wöchentlich in der Turnhalle der Grundschule in Mals. Mädchen und Buben lernten das Volleyballspiel bei Schnuppertagen kennen, übrig geblieben sind elf Mädchen. Aber das kann sich jederzeit ändern. Die Gruppe - derzeit bestehend aus Grundschülerinnen der 3., 4. und 5. Klasse und aus Mittelschülerinnen der 1. Klasse aus Mals, Tartsch, Schluderns und Laatsch – trainieren gemeinsam, spielen aber bei den VSS-Turnieren in verschiedenen Kategorie und zwar in der U-10 und in der U-12. Die Rückrunde beginnt demnächst. Aus der Taufe gehoben wurde

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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die Volleyballgruppe von Karin Thanei aus Tartsch. Eltern waren an sie herangetreten mit der Bitte, dem Volleyball in Mals auf die Sprünge zu helfen. Hinter das Anliegen stellte sich sofort auch der Präsidenten des ASV Mals, Helmut Thurner. Nach einer Probephase stellte er sogar die Gründung einer eigenen Sektion in Aussicht. Bei den Trainingseinheiten und bei den Spielen wird Thanei von Roswi-

11. MARMOTTA TROPHY 10.03.2018 Vertical 11.03.2018 Individual Martell - Südtirol - Italy

10.03.2018 Massenstart um 10:00 Uhr beim Hotel Paradies Hintermartell 11.03.2018 Einzelrennen im klassischen Stil um 9:30 Uhr

Latsch – Martelltal NIG

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In der Kulturregion Vinschgau Laces – Val Martello in Val Venosta, dove la cultura è di casa In the culture region of Venosta Valley

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TIER MARMOTTA

www.marmotta-trophy.it

tha Rinner und Juliana Pertilakova tatkräftig unterstützt. Das Trainerteam besucht regelmäßig Fortbildungskurse des VSS und pflegt die Zusammenarbeit mit der Sektion Volleyball des ASC Schlanders Raiffeisen und Trainer Alessandro Di NardoDas eröffnet den Spielerinnen aus Mals in nächster Zukunft die Möglichkeit, in höheren Kategorien weiter Volleyball zu spielen. . „Dafür möchten

Die neu gegründete Volleyballgruppe in Mals in ihren neuen Trikots mit Trainerinnen, Sponsor und Sportpräsident

wir uns beim ASC Schlanders herzlich bedanken“, sagt Thanei. Trainingszeiten in Mals: Montag von 16.20 bis 17.50 Uhr; Freitag von 17.00 bis 18.30 Uhr. Interessierte Kinder und Jugendliche können sich jederzeit der Gruppe anschließen. Ende April/ Anfang Mai werden erneut Schnuppertage organisiert. Informationen unter: 338 220 43 98

pr-info Marmotta Trophy

Im Zeichen der Sportlichkeit Martell ist am kommenden Wochenende zum 11. Mal Schauplatz zweier spannender Rennen. Am 10. März ist die „Marmotta Vertical“ angesagt, das Aufstiegsrennen bis zur Martellerhütte. Für die Rennklasse und für die Hobbyklasse wird das Rennen in der Disziplin Skitour gewertet. Der auf 80 Athleten begrenzte Massenstart ist um 10:00 Uhr beim Hotel Paradiso. Die Siegerehrung/Rangverkündigung auf der Martellerhütte erfolgt direkt im Anschluss an das Rennen. Der Sonntag, der 11. März 2018 ist der Tag der 11. MarmottaTrophy, welche als nationales FISI-Rennen gewertet wird. Zudem ist sie Teil der Serie AlpenCup, Südtirol Cup und Coppa delle Dolomiti, sowie Coppa Italia. Das Rennen ist „Individual“ im klassischen Stil. Ende der Einschreibefrist ist Donnerstag, der 8. März bis 18.00 Uhr. 8:30 Uhr Eintreffen der Teilnehmer am Start (Hotel Paradiso) 9:30 Uhr Start „Individual“ Kat. Master/Senior/U23 Männer 9:35 Uhr Start „Individual“ Kat. alle Frauen und Junior/Cadetti ca. 12:00 Uhr Flower Ceremony im Zielbereich ca. 14:30 Uhr Preisverteilung im Freizeitzentrum „Trattla“

Willkommen in Martell bei den spektakulären Rennen in traumhafter Bergkulisse des Ortler/Cevedale Massivs.


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Biarritz/Marrakesch/Laas

/SPORT/ 55

Leichtathletik

Autorally mit gutem Zweck

H

Sprinter bereiten sich auf Wettkampfsaison vor

M

gesteuerten Navigationsgeräte verwendet werden. Für den Notfall ist jedes Fahrzeug mit einem Peilsender und Leuchtraketen ausgestattet. Der gute Zweck der Rally ist, dass ein Teil der Teilnahmegebühren der Regierung in Marokko gespendet werde und mit den Fahrzeugen auch medizinische Geräte und Schulmaterial an entlegenere Gebiete gebracht werden, welche sich die dortige Bevölkerung nicht leisten könnte. (klab)

it harten klimatischen Bedingungen haben es in diesem Winter die Sprinter im Vinschgau zu kämpfen. Eisige Sportplätze, kalte Temperaturen und vor allem liegen gebliebener Schnee erschweren immens das Training. Es fehlt einfach eine Leichtathletikhalle in Südtirol. Nur der neue Schulsportplatz in Schlanders bietet aufgrund seiner sonnigen und warmen Lage auch im Winter einigermaßen brauchbare Tr a i n i ngsb e d i n gungen. Den ersten Hallenwettbewerb über 60m lief Mirko

v.l.: Gabriel Mair Buono, David Traut, Mirko Lepir

Lepir aus Pard für die Landesauswahl in Modena. Mit 7,45 Sekunden erreichte er seine bisher zweitbeste persönliche Zeit. Nächste Station der Hallenwettkämpfe ist in der Olympiahalle von München. Mitte März wird dann eine hoffnungsvolle Truppe Nachwuchsathleten aus dem gesamten Vinschgau an den Start gehen. (mT)

Foto: Michael Traut

Foto: „Wind“-Archiv

euer ist zum 21. mal die 4L Trophy Rally gestartet. An der Rally nehmen über tausend Fahrzeuge teil. Es handelt sich hierbei um den legendären Renault 4L, welcher für die Rally angepasst und umgebaut wird. Die Teilnehmer der Rally sind Studenten, eine Mannschaft besteht aus Pilot und Copilot. Das Rennen begann am 15. Februar im französichen Biarritz und endete am 25. Februar im marokkanischen Marrakesch. Ein Vinschger Teilnehmer der Rally ist der Laaser Emanuele Casti. Gewinner der Rally sind nicht die Schnellsten, sondern jene Mannschaft, welcher für ds Erreichen des Zieles (ca. 6.000km) den kürzesten Weg gewählt hat. Deshalb dürfen keine satelliten-

Vinschgerwind 5-18

Reschener Alm - Segelverein Reschensee

Ordentliche Mitgliederversammlung 2018 raditionsgemäß trafen sich auch heuer die Mitglieder, Sponsoren und Ehrengäste des Segelvereins Reschensee auf der Reschner Alm zur ordentlichen Mitgliederversammlung, die Präsident Alois Karner in Rekordzeit und gewohnter Sorgfalt durchgezogen hat. „Wir freuen uns, hier oben zu sein. Wir nehmen unsere Patenschaft sehr, sehr ernst und hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder tolle Stunden und Tage verbringen können, mit vielen schönen Segelerlebnissen auf dem wunderbaren Reschensee“, sagte Beat Ritzmann, Inhaber der Segelschule Ägerisee und Vertreter vom Patenverein „Segel Club Aegeri“. Gert Renaud und Gabriele Hellenbroich haben von den geplanten Aktivitäten der TopcatWerft berichtet. Sie hat einen neuen Werftpokal ausgeschrieben und die Turmregatta vom 21. & 22. Juli in die Topcat Racing Series 2018 aufgenommen. Es

Foto: Andreas Waldner

T

werden Einsteiger- und Regattatrainings stattfinden. Boote zur Regattateilnahme können auch gemietet werden. Gemeindereferent Tobias Folie überbrachte die Grüße des Bürgermeisters. „Wir als Gemeinde sehen, dass auf dieser großen Seefläche Bewegung ist, dass da was los ist. Wir schätzen eure Tätigkeit und danken euch, dass das Clubhaus sauber „beinand“ ist und die Segelbucht immer aufgeräumt wird. Das macht schon ein gutes Bild. Da muss ich euch schon einmal ein Kompliment

Ehrengast Markus Moriggl von der Raika Obervinschgau fand lobende Worte für den Segelverein und sagt weiterhin die Unterstützung der Bank zu. Links von ihm: Präsident Alois Karner. machen“, sagte Folie. Nach der Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung ließ Sekretär Christoph Koch das Vereinsjahr 2017 Revue passieren. Das erste tolle Event 2017 war die Beteiligung an der Brennercom Sailing Week in Kroatien, wo Skipper Michael Biesch mit einer Gruppe vom Segelverein mit dabei war und auch tolle Ergebnisse eingefahren hat. Ein weiteres Highlight war die Turmregatta mit internationaler Beteiligung mit Regattaleiter der Extraklasse Peter Stucki.

Eine Herausforderung von 2017 war die Gründung vom Alpinen Segelcenter Reschensee. Das sei super gelungen. Wir haben verschiedene Trainings und Schulungen hier am Reschensee gehabt. Eine Hauptaktivität 2017 waren die Vereinsregatten, die unter dem strengen Auge des Präsidenten Luis geleitet wurden. Vereinsmeister 2017 wurden mit der Soling MARIA Harald Weissenhorn, Hubert Paulmichl und René Schöpf. Das Tätigkeitsprogramm 2018 sei das schönste und beste seit es den Segelverein gibt, weil sich der Verein besonders die Jugendförderung auf die Fahne geschrieben hätte. Drei Wochen werden für die Kids zur Verfügung stehen. Das gesamte Tätigkeitsprogramm 2018 ist auf der Homepage www.segelverein-reschensee.com nachzulesen. Die Versammlung wurde mit einem außergewöhnlich gutem Abendessen abgerundet. (aw)


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Glückwünsche

Wind-Termine

Aktion Blumenerde Fr. 9. – Sa. 17. März 2018

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Autonome Provinz Bozen - Südtirol Deutsches Bildungsressort Bereich deutsche Berufsbildung

ProvinciA AutonomA di BolzAno - Alto Adige

Einladung zum

Dipartimento istruzione e formazione tedesca Area formazione professionale tedesca

35. Festkonzert

Bürgerkapelle Schlanders

2018

www.bkschlanders.eu

am Sonntag, den 11. März 2018, um 19.00 Uhr im Kulturhaus „Karl Schönherr” in Schlanders mit Werken von David Maslanka, Carl Maria von Weber (FagottSolistin Elisa Horrer), James Barnes, John P. Sousa, Percy A. Grainger, Stephen Bulla, Naohiro Iwai; Obmann Manfred Horrer - Dirigent Georg Horrer - Moderator Dieter Pinggera

ǁĞŝĂŬƚƵĞůůĞsŽƌƚƌćŐĞ͗ ŽŶŶĞƌƐƚĂŐ͕ϭϱ͘Dćƌnj ĞƌĞŝƚŐĞŝƐƚƵŶĚĚŝĞĞƌƐƚƂƌƵŶŐĚĞƐŚƌŝƐƚĞŶƚƵŵƐ ŝĞŶƐƚĂŐ͕ϮϬ͘Dćƌnj DŝƚǁĞůĐŚĞƌZĞůŝŐŝŽŶŬŽŵŵĞŝĐŚŝŶĚĞŶ,ŝŵŵĞů͍ WƌĂĚ–,ŽƚĞůĞŶƚƌĂů;DĞĚŝĞŶƌĂƵŵͿ͕ϮϬhŚƌ ZĞĨĞƌĞŶƚ͗^ƚĞĨĂŶdƌĂƚƚĞƌ &ƌĞŝĞƌŝŶƚƌŝƚƚ

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nach „Ich, ein Jud! Verteidigungsrede des Judas Ischarioth“ von Walter Jens. Mit Peppe Mairginter Dramaturgie und Regie: Alfred Meschnigg Ort: in der Schlosskapelle im Schloss Kastelbell Aufführungstermin: S o. 25.03.18 um 16.00 Uhr und um 19.00 Uhr; Reservierung: b ei der Heimatbühne Kastelbell-Tschars unter Tel. 333 32 98 232

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Vinschgerwind 5-18

08.03.18

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Juni bis Ende September, zur Ergänzung des Alpteams auf einer Alp im Kanton Graubünden (Schweiz). Aufgaben: Betreuung des Haushaltes und der Jausenstationen. Tel. 0041 78 664 90 14

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Vinschgerwind 5-18

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Die Ferienregion Reschenpass ist der touristische Marketing-Verbund aller Unterkünfte am Reschenpass. Unser Schwerpunkt liegt in der Steigerung der touristischen Angebote und Nachfragen.

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eine/n Geschäftsführer/in Ihre Aufgaben: · Führung des Tourismusvereins im Team · Abwicklung und Organisation · Destinationsmanagement · Qualitätsmanagement und Controlling · Weiterentwicklung und Neu-Akquisition von Events · Kontaktpflege mit den öffentlichen Vertretern und Institutionen Ihr Anforderungsprofil: · Freundliches Auftreten, Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsfähigkeit · Hohe Motivation und Sozialkompetenz · Selbständiges Arbeiten und Flexibilität ·G  ute betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Sprachen: deutsch, italienisch und englisch · Organisationstalent und Managementfähigkeiten · U niversitätsabschluss oder Oberschulabschluss mit mehrjähriger Erfahrung im Tourismus von Vorteil Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis 20. März per E-Mail an: Ferienregion Reschenpass – info@reschenpass.it Rückfragen bitte an: 0473 633 101


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Vinschgerwind 5-18

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Jahrestag/Danksagungen Es ist nicht leicht… … einen Menschen loszulassen. Wir hätten ihn gerne noch bei uns behalten. Aber in unserer Erinnerung ist er lebendig. Sein Lachen klingt noch in unseren Ohren, sein Bild ist in unserem Herzen. Seine Worte begleiten uns. Er ist in unserem Leben gegenwärtig. Die Liebe, die uns verbunden hat, sie hört nie auf.

Johannes Karnutsch * 29.6.1983 † 12.1.2018 Kortsch

Außerstande jeden einzeln anzusprechen und anzuschreiben, möchten wir uns auf diesem Weg bei allen von ganzem Herzen bedanken: · für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, · für einen Händedruck, · für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, · für das letzte Geleit und das stille Gebet, · für alle Blumen, Kränze und die vielen Spenden, · für alles, was uns in diesen schweren Tagen zuteil wurde.

Jahrestag/Danksagungen Jeden Tag spüren wir, dass du bei uns bist und den Weg mit uns weiter gehst.

Die Trauerfamilie

Das Sichtbare ist vergangen. Es bleiben die Liebe und die Erinnerung.

2. Jahrestag

1. Jahrestag

Aloisia Muntetschiniger Wwe. Sapelza

Walter Gamper * 24.1.1950 † 16.3.2017 Eyrs

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Sonntag, 18. März um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Eyrs. Allen, die daran teilnehmen und dich in Erinnerung behalten, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie

* 16. April 1931 † 19. März 2016 Schluderns In Liebe denken wir an dich am Sonntag, 18. März um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Wir schließen alle Verstorbenen unserer Familie mit ein, besonders auch deinen Enkel David und deine Enkelin Martina.

Deine Familie


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Jahrestag/Danksagungen Trauer ist das Heimweh des Herzens um einen geliebten Menschen. Aaron du fehlst uns. 3. Jahrestag

Aaron Kofler *13.7.1993 † 13.3.2015 St. Valentin a.d.H. Wir gedenken eines wunderbaren Menschen, der uns im Herzen nie verlassen hat, ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 11.03.2018 um 8.45 Uhr in der Pfarrkirche von St. Valentin. In Liebe deine Familie

Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten. (Thomas Mann)

Schöne gemeinsame Jahre, nicht weinen, dass sie vergangen, sondern danken, dass sie gewesen. (H. Heine)

5. Jahrestag

Otto Gurschler * 16.9.1923 † 18.3.2013 Schlanders

In liebevoller Erinnerung denken wir an dich bei der heiligen Messe am Samstag, 17. März 2018 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Deine Familie

Ruhe sanft Mutterherz und schlaf in Frieden. Hab tausend Dank für deine Müh. Wenn du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie.

2. Jahrestag

Antonietta Tappeiner geb. Horrer * 22. März 1942

5. Jahrestag

Meinrad Dietl *09.01 1923 † 06.03.2013 Taufers i. M.

† 16. März 2016

Ganz besonders gedenken wir deiner am Sonntag, 11. März 2018, um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Dankeschön. Laas, im März 2018 Deine Familie

Fünf Jahre sind vergangen, seit du uns verlassen hast. In unseren Herzen lebst du weiter und bist so immer in unserer Mitte. Deine Familie

Ohne dich. Zwei Worte so leicht zu sagen und doch so endlos schwer zu ertragen.

Tief bewegt von der großen Anteilnahme an unserem Schmerz anlässlich des Todes unseres lieben

Conny Rechenmacher * 26. August 1958

† 7. Jänner 2018

möchten wir - für alle Zeichen der Liebe, Verbundenheit und Freundschaft - für die vielen Kerzen und Gedächtnisspenden - für das ehrende letzte Geleit von ganzem Herzen danken. Einen großen Dank an alle, die uns in dieser schweren Zeit eine Stütze waren. Die vielen Beweise der Anteilnahme waren uns ein großer Trost. Kortsch, im März 2018 Die Trauerfamilie

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Hause.

Johann Zwick *5.1.1926 †19.3.1988 Uhrmachermeister in Mals

30 Jahre ohne dich!

Wir gedenken unseres lieben Vaters bei der hl. Messe am Mo. 19. März um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche von Mals. In Liebe deine Familie


08.03.18

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Bahnhof Spondinig 1 – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

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Patrik Tschenett Fr, 06.04. – Sa, 28.04.2018 (jeweils Fr und Sa) 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen OSZ Mals 115 Euro Di, 03.04.2018

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Zeitung Vinschgerwind ausgabe 5-18 Vinschgau Südtirol  

Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 5-18 vom 08.03.2018 Bezirk Vinschgau Südtirol - Themen - Politik, Gesellschaft, Lokales, Sport, Kultur, Fotoim...

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