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Vinschgerwind 25-17

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Latsch: Prosecco mit Edyna

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Mals: Fusion der Rinderzuchtverbände

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Vinschgau: Bei Grenzpendlern bewegt sich einiges

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Leserbriefe und Stellungnahmen

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Prad: Erlebnisraum Stilfserjoch

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Naturns: Man möchte, wenn man könnte

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Porträt: Erna Angerer Grutsch aus Sulden

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Naturns: Disput um Müll

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Martell: Martell ist gut gerüstet

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Vinschgau/Landeck: Terra Raetica

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Naturns: Sepp Pircher - Jubiläum

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Laatsch: Cäcilienfeier der Musikkapelle

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Prad: Gefahrenzonenplan - Prad ist relativ sicher

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Taufers: Jugendliches Taufers

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Laas: Projekt Weiss-Wasser und mehr...

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Vinschgau: Telefonseelsorge - Reden hilft

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Schlanders: Kampagne Gewalt gegen Frauen

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Laas: Chronistin mit Fleiß

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Laatsch: Orgeljuwel erklingt wieder in voller Pracht

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Goldrain: 25 Jahre Krippenfreunde Goldrain

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Prad: Koatlacker Nikolausumzug

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Naturns: Nikolausspiel „Nikolaus und Hannah mit der Taube

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Glurns: Glurnser Advent

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Spondinig: Christkindlmarkt am Bahnhof

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Kultur: „Rosen in Tirol“

Seite 50

Sonderthema: LICO erweitert Betriebsareal

Seite 63

Nationalpark Stilfserjoch: Ein botanischer Adventsgruß

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4 /TITEL/

Vinschgerwind 25-17

14.12.17

2017

JAHRESRÜCKBLICK Bio-Fit. Eingeebnet. Der Obmann der Genossenschaft Juval Luis Alber hat seine Bauern überzeugen können, die Kastebeller Juval als Zentrum für Bioäpfel umzukrempeln. Die Bagger schneiden derzeit die alten Kühlzellen auf und es soll ein Hochregallager entstehen. Rückendeckung kommt mit VIP-Obmann Thomas Oberhofer aus dem gesamten Vinschger Obstbau.

Alles eben, auch schön? Schöneben schluckt heuer tatsächlich die Haideralm. Der gemeindeintern mit den Skiliften beauftragte VizeBM Franz Prieth zeigt dem amtierenden BM Heinrich Noggler, wer in Graun die Hosen anhat, macht kurzen Prozess und kann sich auf eine neue Mannschaft unter anderem mit Präsident Andreas Lechthaler und Computerspezialist Christian Maas stützen: Das Ergebnis ist, dass es die Haider AG seit 1. Dezember nicht mehr gibt. Die Haideralm ist nun Teil vom erfolgreichen Schöneben, die Gemeinde Graun ist das rund 60%ige Aktienpaket an der defizitären Haideralm los. Und anstelle des von Nauders gekündigten Skipasses Reschenpass hat man die Nauderer in die größere 2-Länder-Skiarena und sogar in die Ortler Skiarena hineingelupft.

Wechsel.

Startklar.

Die Politik ist draußen: Die Gemeinde Mals hat heuer ihre Anteile an der Touristik (TuF) und Freizeit AG an den Tourismusverein Obervinschgau verkauft. Damit wechselt der Watles Besitzer und wird seit dem Sommer von der Ferienregion um Präsident Lukas Gerstl verwaltet. Notwendig war der Schritt auch deshalb, weil sich die Gemeinde von Beteiligungen an defizitären Gesellschaften trennen hat müssen. Präsident und Geschäftsführer der TuF bleibt Günther Bernhart, der heuer erstmals am Watles - mit Erfolg - im Sommer Schnee auf einen Haufen (snow farming) gespeichert hat.

Die Raiffeisenkassen im Untervinschgcau läuten das Jahr 2017 mit konkrteten Fusionsgedanken ein: Kastelbell/Tschars, Schnals und Naturns wollen zur „Raiffeisenkasse Untervinschgau“ zusammenwachsen. Miteingeladen ist auch die Partschinser Raika. Im Verwaltungsrat gibt es von einigen Bedenken, der Obmann Christian Ungerer und der Direktor Christoph Ladurner bremsen. Das Bremsen gelingt und die Raika Partschins bleibt außen vor. Derweil machen die drei anderen Raikas Nägel mit Köpfen, entsprechende Beschlüssen, Gutachten der Banca d’Italia... Ab 1.1.2018 startet die „Raiffeisenkasse Untervinschgau“.


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Glokal.

Ober-Kellner.

Mit heuer endet das bisher durchaus erfolgreich arbeitende Vinschgau Marketing. Direktor Kurt Sagmeister ist zu Höherem bestimmt und startet mit 1.1.2018 als Direktor der DME West, dem touristischen Gebilde Burggrafenamt-Vinschgau. In Richtung Zentralisierung. Erfolgreich lokal agiert die Vinschger Strommarke VION. Unter Präsident Alexander Telser wächst und gedeiht im heurigen Jahr der Stromlieferant und das VEK betreut seit Beginn des Jahres eigenständig das Stromnetz zwischen Laas und Mals.

Mit unserem Titelbild „Oberkellner“ haben wir in Naturns ins Schwarze getroffen. Komplimente vor allem wegen des Inhalts und Rügen wegen des Titelbildes trudelten in der Redaktion ein. BM Andreas Heidegger, dem wir vorgeworfen hatten, Diener der mächtigen Naturnser Hotellerie zu sein, wurde dann mit dem mehrheitlichen Beschluss des Gemeindesrates etwas rehabilitiert und gerettet. Unterstützung in die Richtung, dass die Bauten in Naturns in die Höhe gehen sollten, findet Heidegger unter anderem auch lautstark von VizBM Helmut Müller, der anderweitig weitsichtig bereits die Bauernschürze angelegt hat. Die Ära Nach-Heidegger ist in Naturns also bereits eingeläutet. Es herrscht bereits richtungsweisender Wahlkampf. Denn auch eine haarige und im Wortsinn spitzige (weil ein Grundstück höchstens mit einer Spitze an die B-Zone grenzt) Bauleitplanänderung brachte Heidegger im Gemeinderat, trotz SVP-internem Grimmen, mehrheitlich durch.

Big-Problem. Verständnisvoll. Der Latscher BM Helmut Fischer geht nicht mit den BM des Tales konform. Oder umgekehrt, die BM haben Fischer nicht im Griff. Auch Bezirkspräsident Andreas Tappeiner bringt Fischer nicht aus dem Tritt. Latsch hat mit seinem Sonderbetrieb ein Big-Problem. Große Schulden. Um dem Problem Herr zu werden, hat der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, das Stromnetz an die „Edyna“ zu verpachten, weil die einfach mehr zahlt als das Vinschgauer Energiekonsortium. Latsch goes Bozen?

Porzellana. In Glurns erdreistet sich der Jungbauer Boris Sprenger, vor den Stadtmauern in der Bannzone Holzsäulen mit Bäumen aufzustellen. Rückendeckung hat er von der Landesregierung. Nicht aber von BM Alois Frank und vom Großteil des Gemeinderates. Und schon gar nicht von den Heimatpflegern, die Sturm laufen. Frank stellt eine Abbruchverfügung aus und legt mit mehrheitlichem Auftrag des Rates Rekurs gegen den Beschluss der Landesregierung ein.

Sapperlot. Der Gemeinderat in Partschins mit BM Albert Gögele an der Spitze reißt heuer im April in Sachen Rablander Umfahrung das Ruder herum. Mehrheitlich beschließt der Rat, der Landesregierung die Umfahrungsvariante D für die Eintragung in den übergemeindlichen Bauleitplan zu empfehlen. Heftig fällt der Protest aus. Gögele lässt gemeinsam mit dem für die SS38 zuständigen Referenten Hartmann Nischler im November über die örtliche SVP Florian Mussner einladen. Mussner sagt in Rabland klar, wofür er bzw. die Landesregierung steht: für die Variante D. Eine andere werde er, Mussner, nicht unterschreiben. Schließlich sei das Land Bauträger und trage somit die Verantwortung. Der Protest des Moarhofbauern Hans Bonani, durch dessen Gründe ein Teil der Umfahrung führen würde, wird verständnisvoll angehört, bleibt aber dann ohne Konsequenzen. Derzeit wird in Bonanis Gründen gebohrt, um festzustellen, ob der Tunnel länger werden könnte.

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14.12.17

Teufl auch. LR Arnold Schuler hat in Alexander Schiebel einen Narren gefressen. Schuler hat Schiebel wegen seines Buches „Das Wunder von Mals“ wegen verleumderischer Aussagen angezeigt. Mehrmals gehen heuer öffentliche Duelle der beiden über die Bühne. Überhaupt spielt auch in diesem Jahr das Pestizidthema eine große Rolle. Schuler holt sich den bayrischen Agrarminister Helmuth Brunner ins Land, um die Bedeutung des Umweltinstitutes München relativieren zu lassen. Ein Rekurs von vielen Bauern gegen die Malser Pestizid-Abstands-Verordnung von BM Ulrich Veith wurde vom Gericht abgewiesen.

Jubiliert. Gründe zum Feiern gab es heuer gar einige: Mit 90 Jahren ist das E-Werk Prad mit Präsident Georg Wunderer (v.l.)das älteste im Vinschgau. Die Fraktion Laas mit Präsident Oswald Angerer (Mitte) feierte ihre 60 Jahre mit einer schlichten Zeremonie im Josefshaus. Anders wurden 40 Jahre Industriezone Vetzan gefeiert: Offene Türen, viele Begegnungen und bleibende Eindrücke. Das gab es auch auf Mals. Mit einem großen Fest feierte die ganze Schulgemeinschaft 50 Jahre Oberschule Mals, darunter auch der erste Direktor Max Bliem (Bild r.). Auch Firmen haben jubiliert: 111 Jahre Avanti, 60 Jahre Mairösl Josef, 55 Jahre Ivoclar Vivadent, 50 Jahre Salon Priska, 40 Jahre Spedition Mayr, 40 Jahre Metzgerei Muther und 10 Jahre Holzius sind nur einige davon. Wir gratulieren! (ap)

Polit-Hirsch.

Ausgebremst.

Albrecht Plangger geht lieber auf die Jagd als sich im Parlament mit den Polit-Hirschen dort zu messen. Plangger fehlt häufig bei Sitzungen in Rom. Dafür versucht er als Platzhirsch die Bezirks-SVP zusammenzuhalten, die heuer arg unter Mitgliederschwund leidet. Als Kandidat für die Kammer steht Plangger 2018 wieder zur Verfügung.

Als Zauderer erweist sich die Landesregierung heuer in Sachen Zusammenschluss Langtaufers-Kaunertal. Die Machbarkeitstudie liegt seit langem vor und ist mehrheitlich vom Grauner Gemeinderat positiv begutachtet. Einem negativen Urteil des Umweltbeirates im Langes folgt ein zweites im Herbst. Dagegen steht die wirtschaftliche Betrachtung. LH Arno Kompatscher ist Tourismus- und Wirtschaftslandesrat, Richard Theiner, von dem man weiß, dass er gegen einen solchen Zusammenschluss ist, ist Umweltlandesrat. Ein Kräftemessen in der Landesregierung - bisher unentschieden.

Verkauft.

Hinauf.

Das Kloster Marienberg verkauft die Fürstenburg. Abt Markus Spanier hat den Deal im Kapitel besprechen und beschließen lassen und sich das notwendige Gutachten aus Rom geholt. Das Land wird das Schloss, in dem die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft untergebracht ist, um 4,1 Millionen Euro kaufen.

Matsch wird heuer erstes „Bergsteigerdorf“ in Südtirol. Das vom deutschen und vom österreichischen Alpenverein vergebene Label soll Matsch bergsteigerischen, also touristischen Aufschwung bringen. Ohne dass irritierende Infrastrukturen entstehen sollen.

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Wir danken für Ihr Vertrauen, wünschen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr!

Fortüne.

Hanspeter Gunsch, geschäftsführender Amtsdirektor des Amtes für den Nationalpark Stilfserjoch, hat bei der offiziellen Amtsdirektorenprüfung heuer keine Fortüne. Er rasselt im schriftlichen Teil durch und darf deshalb zum mündlichen nicht antreten. Trotzdem hatte Gunsch Fortüne: Keiner der Mitbewerber schafft die Prüfung.


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Flucht.

Kuschelkurs.

Alle Hände voll zu tun hat heuer die Direktorin der Sozialdienste in der Bezirksgemeinschaft Karin Tschurtschenthaler. BM und Gemeinderäte sind von der Sinnhaftigkeit des staatlichen SPRAR-Programmes für Flüchtlinge zu überzeugen. Tschurtschenthaler gelingt die Aufklärung, so dass entsprechende Beschlüsse gefasst werden. Die Nagelprobe wird wohl erst im kommenden Jahr kommen.

Die SVP-Frauen im Vinschgau - so scheint es - begnügen sich mit einem MauerblümchenDasein. Heidi Gamper aus Martell wird im April zur Chefin gewählt und beerbt Anni Thaler. Sichtbar war Thaler nicht. Und sichtbar ist - bislang zumindest - auch Gamper nicht. Mit Evi Kirmair aus Laas, der Vize, gibt es hingegen ein neues, unverbrauchtes Gesicht auf der politischen Bühne. Sonja Platzer, die Latscher Vizebürgermeisterin hat sich dieses Jahr in Position gebracht und will das wahr machen, was Rosalinde Koch Gunsch - Vinschgaus erste und einzige Bürgermeisterin - in der Vergangenheit verwehrt blieb: Ein Landtagssessel in Bozen. Platzer, das ist ein offenes Geheimnis will mit Sepp Noggler nach Bozen fahren. In Schlanders hingegen sind mehrere Frauen - und das gilt auch für die einst renitente Oppositionelle Dunja Tassiello - auf Kuschelkurs. (ap)

Moni&Schorsch. Unter heftigem Beschuss steht in diesem Jahr die Malser Gemeindesekretärin Monika Spiess Platzgummer. Angeforderte Dokumente wurden nicht oder verspätet ausgehändigt. Georg Sagmeister lässt Kritik erst gar nicht aufkommen. Der Sekretärs-Notstand macht Sagmeister auch in diesem Jahr zum General-, Stadtund Dorfsekretär von Taufers, Glurns und Schlanders. Und: Sekretär der Fraktion Göflan. Der Sekretär im XXL-Format sorgt nicht nur unter seinesgleichen für Stirnrunzeln. (ap)

Nirvana. Im Vinschgau ist man so auf die Erlebnisstraße Stilfserjoch, auf Erlebniscard und auf Erlebniswelt fixiert, dass die neu aufflammende und vom letzten Joch-Mohikaner Karlheinz Tschenett lancierte Idee einer Seilbahn von Trafoi auf’s Joch im Nirvana verpufft. Dabei wären private Investoren bereit, das Joch mittels Seilbahn auch im Winter mit Leuten zu beschicken, ohne Autos und ohne aufwändige Schneeräumung.

Träumer.

Gegen unseren Vorwurf, dass die Schlanderser Politik bei der Verlegung der Glasfaser im Zentrum von Schlanders schlafe, wehrt sich BM Dieter Pinggera in der Gemeindezeitung „Schlanderser Rundschau“: Die Politik in Schlanders schlafe nie. Fake-News oder Alternative News wirft uns Pinggera vor. Dabei haben wir den Vorwurf in Form eines Kommentars, also einer ausgewiesenen Meinungskolumne, gebracht. Auf der anderen Seite ist die Schlanderser Politik in diesem Jahr traumwandlerisch unterwegs: das riesige Kasernenareal. Pinggera stellt mit Begeisterung einen möglichen Bebauungsplan des Kasernenareals vor: 150 Wohnungen, ein Gründerzentrum, Forschungslabors... Zukunftsträume kommen dem politischen Temperament Pinggeras durchaus entgegen. Allerdings vergisst er im Laufe des Jahres dabei mitunter die Gegenwart. Deshalb auch unser Vorwurf des Verschlafens der Glasfaserverlegung im Ortszentrum.


8 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 25-17

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von Albrecht Plangger

Tanzmeditation und Fasten im Kloster

Rom Info ins Tal

Mit zwei Kursen beginnt das Seminarjahr im Kloster Marienberg: Tanzmeditation „Ein neues Jahr beginnt“, Kurs mit Anna Stimpfl am Donnerstag, den 08.02.2018 von 9.30-17.30 Uhr; Anmeldeschluss 29.01 .2018. Fasten nach Hildegard v. Bingen mit Dr. Christiane Ernst-Paregger und P. Philipp, von Montag bis Samstag, 12. bis 17. Febraur 2018; Anmeldeschluss 29.01.2018. Infos: Marienberg Tel. +39 0473 843980; info@marienberg.it - www.marienberg.it

Prosecco mit Edyna Latsch - Der Latscher Gemeinderat hat beschlossen, ab Jänner 2018 das gemeindeeigene Stromnetz an die „Edyna“, dem LandesNetzbetreiber, zu betreiben. Einziger Grund: „Edyna“ zahlt mehr Pacht als das Vinschgauer Energiekonsortium VEK.

Volle Energie in einem Raum: Drei Bürgermeister (Helmut Fischer, Dieter Pinggera, Andreas Tappeiner), ein Präsident (Alexander Telser) und ein Gemeindesekretär (Georg Schuster) - mit unverkennbar unterschiedlichen Blickwinkeln von Erwin Bernhart

M

it Verve und Engagement wollten einige Gemeinderatsmitglieder das Ruder noch in letzter Minute in Richtung VEK herumreißen. Es gelang noch, den VEK-Präsidenten Alexander Telser und den VEK-VizePräsidenten Andreas Tappeiner und auch den Schlanderser BM Dieter Pinggera per Tagesordnung einzuladen, um aufklären zu lassen, um zum Umdenken anzuregen. Vergebens. Nach der Abstimmung, die mit 11 Dafürstimmen für ein Verpachten des Stromnetzes an die Edyna und 6 Gegenstimmen ausgegangen ist, herrschte im Latscher Gemeinderat so etwas wie Erleichterung. Erleichterung darüber, dass endlich abgestimmt ist, dass eine Richtung eingeschlagen ist, dass der gordische Knoten durchgeschlagen ist. Das Ergebnis stand bereits lange vor der choreografierten Ratssitzung fest. Choreografiert deshalb, weil der Direktor des Sonderbetriebes Latsch Hubert Variola mitten unter den Gemeinderäten saß und den BM Helmut Fischer immer wieder zu Wort hat kommen lassen. Und dies, obwohl Variolas Wortmeldung nicht auf der Tagesordnung vorgesehen war. Gemeinderat Joachim

Weiss fragte dann auch, ob man denn ein neues Ratsmitglied habe, von dem niemand etwas wisse. Die Ausführungen des genossenschaftlichen Gedankens, der Geschichte des VEK von Telser und von Tappeiner prallten an der vorgefertigten Haltungen vor allem von BM Fischer und seines Ausschusses ab. Auch die Ausführungen der Eingemeindung des E-Werkes von Schlanders durch Dieter Pinggera konnte nicht beeindrucken. Einiges Entsetzen von der Ratssitzung blieb allerdings haften. So sagte BM Fischer etwa, über die in einer internen Sitzung vorgestellten Studie von Philipp Fallmerayer wörtlich: „So etwas Unseriöses habe ich noch nie erlebt“. Und in Richtung VEK sagte Fischer: „Ihr könnt’s mir nicht antun, auf den Schulden sitzen zu bleiben.“ Der Sonderbetrieb in Latsch hat 1,5 Millionen Euro Verschuldung. Diese würden mit der jährlichen Pacht von der „Edyna“ in Höhe von 257.000 Euro zurückgezahlt. Das VEK hat eine Pacht von jährlich 25.000 Euro angeboten. Gemeindesekretär Georg Schuster antwortete auf die Frage, welches Angebot das günstigere sei, trocken: Edyna. Dann kam die Abstimmung. Weltuntergang ist das keiner, eine Entfremdung schon.

Foto: Erwin Bernhart

In Rom sind wir so richtig beim „Ausgeistern“. Unsere Senatoren haben bei der ersten Lesung des Stabilitätsgesetzes für 2018 wirklich gute Arbeit geleistet und einen tollen Endspurt hingelegt: die aus eigenem Verschulden seit 5 Jahren verloren gegangene Kompetenz für die großen Wasserableitungen ist wieder zurückgeholt worden und unsere fleißigen Hobbyimker sind nun in ihrer bescheidenen aber äußerst nützlichen Tätigkeit steuerbefreit… nur um die zwei wichtigsten Maßnahmen zu nennen. Den Senatoren bleibt jetzt noch das Gesetz zur Patientenverfügung (biotestamento). Das Gesetz sieht vor, daß Patienten im Endstadium das Recht zugesprochen wird, auf medizinische Behandlung zu verzichten. Trotz aller Befürchtungen, daß damit die Tore zur Sterbehilfe geöffnet werden, bringt das Gesetz Rechtssicherheit in diesen Bereich, sodaß eine Verabschiedung aus meiner Sicht absolut besser ist als nichts zu tun und die Gerichte entscheiden zu lassen. Nach der erfolgreichen Arbeit unserer Senatoren werden wir uns jetzt in der Abgeordnetenkammer sicher auch noch einmal bemühen, einige vorteilshafte Normen für Südtirol und seine Bürger ins Stabilitätsgesetz zu schreiben. Gute Vorschläge gibt es zuhauf… und danach ist fertig. Heuer ist Heilig Abend an einem Sonntag, somit kann gerechnet werden, daß die letzten gesetzgeberischen Akte am Freitag oder spätestens Samstag den 23. Dezember vormittags gesetzt werden. Alle hoffen, daß diese letzten Tage in einem ruhigen politischen Klima verlaufen und Ministerpräsident Gentiloni dann die provisorischen Amtsgeschäfte bis zur Neuwahl einer Regierung wahrnehmen kann. Es ist für Italien überaus wichtig, daß hinter dem Geschrei im Wahlkampf ein seriöser und ausgeglichener Mann die Zügel in den Händen hält. Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.


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Vinschgerwind 25-17

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Mals

Fleckviehzucht- und Rinderzuchtverband fusionieren im Frühjahr 2018 F

v.l. Die Vorstandsmitglieder des Fleckviehzuchtvereins Vinschgau Walter Klotz (Schluderns), Fritz Moriggl (Mals), Markus Thanei (Matsch), Karl Renner (Lichtenberg) und Dieter Herbst (Geschäftsführer des Südtiroler Fleckviehzuchtverbandes)

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

ür den Fleckviehzuchtverband wird es im kommenden Jahr eine entscheidende Neuerung geben. Ende März 2018 kommt es zur offiziellen Fusion zwischen dem Südtiroler Fleckviehzuchtverband und dem Südtiroler Rinderzuchtverband. Die Vorbereitungen für den Zusammenschluss sind getroffen, und sämtliche Details rund um künftige Verwaltung und um die Führungsspitze sind abgeklärt worden. Darüber informierte der Geschäftsführer des Fleckviehzuchtverbandes Dieter Herbst kürzlich bei der Vinschger Bezirksausschusssitzung in Mals. Es brauche nur noch die Zustimmung der beiden Vollversammlungen. Und diese sei so gut wie sicher. Wer die Führungsspitzen besetzen werde, wollte Herbst noch nicht verraten. Der Fleckviehzuchtverband mit 3.000 Mitgliedern- und der Rinderzuchtverband mit 2.800 Mitgliedern reagieren mit der Fusion auf das Drängen der Landesverwaltung, die die einzelnen Nutztier-Verbände unter einem Hut sehen möchte, nicht zuletzt um Kosten zu sparen. Der Obmann des Fleckviehzucht-

verein Vinschgau, Walter Klotz aus Schluderns, sieht die Fusion positiv. Der Fleckviehzuchtverein Vinschgau unter seiner Führung ist ständig im Aufwind. Derzeit zählt der Verein 260 Mitglieder, die 340 weibliche Kälber und 200 Kontrollkühe halten, Tendenz steigend. „Bei den Versteigerungen gehen derzeit mehr Fleckviehtiere in den Vinschgau als umgekehrt“, so Herbst. Die Doppelnutzung Milch/Fleisch überzeugt immer mehr Viehhalter. Auch der Preis für Stierkälber ist mit 400 bis 450 Euro im Vergleich zu ande-

ren Rassen hoch. Mit ihrem traditionellen Fleckvieh-Auftritt beim Sealamorkt in Glurnswarben die Vinschger Fleckviehzüchter auch heuer wieder für ihre Rasse. Künf Kühe, eine Kalbin und zwei Kälber sorgten für die Aufmerksamkeit vieler Besucherinnen und Besucher. Die letzte Bezirksversammlung vor Weihnachten stand auch im Zeichen des Ausschussmitgliedes Fritz Moriggl, der seinen 75. Geburtstag feierte. Moriggl war ein Pionier der Fleckviehzucht im Vinschgau vor über 20 Jahren. (mds)

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Neujahrskonzert „Am Wiener Hofball“ Wiener Musik zu Neujahr - “Am Wiener Hofball”, Donnerstag, 4. Jänner um 20.00 Uhr Das international gefeierte Strauss-Festival-Orchester aus Wien unter der Leitung von Peter Guth eröffnet das Jubiläumsjahr mit einem Konzert von höchstem Niveau. Das Orchester bewahrt echte Wiener Musikkultur und verkündet die ewig junge Faszination der Wiener Musik. Es spannt bei seinen unzähligen glanzvollen Auftritten einen weiten Bogen von der Klassik bis zur Strauss-Dynastie und den Meistern der Wiener Operette. Beim Neujahrskonzert in Schlanders spielen 37 Musiker und Musikerinnen Werke von Johann, Josef und Eduard Strauss, von Joseph Lanner, Franz von Suppé, Carl Michael

mit dem „Strauss Festival Orchester“ Wien Ziehrer, Robert Stolz und Max Schönherr. In der Tradition von Johann Strauss dirigiert Peter Guth Geige spielend. Wo immer er auftritt, reißt er das Publikum mit und vermittelt Freude an der Musik. Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse erhältlich. Vormerkungen. Telefon 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders, Fa. Schönthaler A. & Söhne, Parkhotel zur Linde

Donnerstag, 4. Jänner 2018 20.00 Uhr

Karten & Abos sind im Büro des Kulturhauses erhältlich. Vormerkungen: T +39 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it - www.schlanders.it

Grafik & Druck: FRITZ Schlanders


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Vinschgerwind 25-17

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Vinschgau

Bei Grenzpendlern bewegt sich einiges

Vinschgerwind: Die Zahl der Grenzpendler hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und hat 2017 möglicherweise einen Höhepunkt erreicht. Gibt es genaue Zahlen? Trafoier: Ja, das stimmt. Die Zahl der Grenzpendler hat in den vergangenen drei/ vier Jahren stetig zugenommen. Aber genaue Zahlen kann man nicht nennen, weil keine Meldepflicht besteht, wenn jemand ins Ausland geht. Und wenn man versucht über Gemeinden oder andere Amtsstellen Auskunft zu erhalten, beruft sich jedes Amt in Italien und in der Schweiz auf den Datenschutz, die Privacy. Man kommt zu keinen Zahlen, geschweige denn zu namentlichen Verzeichnissen. Man schätzt, dass sich die Zahl der Grenzpendler seit dem vergangenen Jahr zwischen 1.300 und 1.400 Personen bewegt. Dabei zählen wir nicht nur die Tages- sondern auch die Wochenpendler. Als Grenzpendler gelten alljene Personen, welche von ihrem amtlichen Wohnsitz in Südtirol täglich oder wöchentlich hin- und herpendeln und von der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung „G“ besitzen.

Anzahl von 1.300 bis 1.400 bestätigt. Wie lange noch nach diesesm System der Steuerausgleich mit Italien erfolgt, ist immer noch offen. Die zwischenstaatlichen Vereinbahrungen für eine neue Steuerpflicht auch am Wohnort des Grenzpendlers sind zwar unterzeichnet, jedoch das Datum der Umsetzung ist weiterhin offen.

Vinschgerwind: Auf welche Faktoren beziehungsweise Beobachtungen stützen sich die Schätzungen? In den vergangenen Jahren erhielt die Bezirksgemeinschaft Vinschgau jedes Jahr steigend zwischen 400.000 und 600.000 Euro an Steuergeldern aus der Schweiz über Rom zugewiesen. Man ging deshalb von zirka 400 bis 600 Grenzpendlern aus. Im Juni 2017 wurden für das Steuerjahr 2015 von den Grenzkantonen Graubünden, Tessin und Wallis insgesamt 76,236 Millionen Schweizer Franken Steuerausgleich an Italien überwiesen. Der Großteil dieses Geldes erhält die Lombardei, wobei für Südtirol ein Anteil von 1,6 Prozent errechnet wurde. Die Bezirksgemeinschaft Vinschgau darf somit für das Steuerjahr 2015 und sicher auch noch für 2016 und 2017 eine Zuweisung von zirka einer Million Euro erwarten. Die Summe hat sich praktisch verdoppelt. Und somit wird die geschätzte Grenzpendler-

Vinschgerwind: Wird das Vakuum beseitigt? Wie schaut die Zukunft aus? Trafoier: Das sich anbahnende Problem wurde rechtzeitig erkannt, und es wurde fieberhaft nach einer Lösung gesucht, welchen nun steht und deren Umsetzung bzw. Aufbau nun im Gange ist. Die Beratungstelle für Grenzpendler richtet sich derzeit in Mals ein, und sie nimmt mit der Grenzpendlertagung im Jänner 2017 ihre Tätigkeit auf. In der Tagung wird über die neue Struktur der Beratungstelle, über deren Finanzierung und über eine vorgesehene Zusammenarbeit mit einem starken Partner aus der Grenzpendlerregion der Lombardei informiert. Für das Zustandekommen dieser Lösung haben sich die Südtiroler Heimatfernenstelle, der KVW, der Parlamentsabgeordnete Albrecht Plangger sowie die Arbeitsgruppe der Grenzpendler eingesetzt. Die Landesregierung und die Bezirksgemeinschaft Vinschgau haben mit

Vinschgerwind: Wie sind die Grenzpendler organisiert und von wem werden ihre Interessen vertreten? Josef Trafoier: Die Grenzpendler waren bis heute ohne eigene Organisation. Die verschiedenen Probleme und Interessen wurden bis heute größtenteils über eine Grenzpendler-Arbeitsgruppe gesammelt, bzw. aufgezeigt und von der Arbeitsstelle für Heimatferne und dem KVW vertreten. Nachdem aber seit gut einem halben Jahr die Außenstelle des KVW in Mals infolge des Abgangs des langjährigen und in Grenzpendlerfragen sehr erfahrenen Mitarbeiters Roland Pircher nicht mehr dauerhaft besetzt ist, entstand in der Beratung und Betreuung der Grenzpendler ein Vakuum.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Am Samstag, den 13 .Jänner 2018 um 9.00 Uhr beginnt im Kultursaal Schluderns die traditionelle Tagung der Grenzpendler. Eine Arbeitsgruppe hat sich im Vorfeld mit deren Anliegen befasst und Kontakte mit der Lombardei geknüpft. Demnächst wird auch eine Beratungstelle ihren Dienst aufnehmen. Der Vinschgerwind hat mit dem Sprecher Josef Trafoier gesprochen.

Josef Trafoier aus Schluderns, Sprecher der Grenzpendler Arbeitsgruppe ihrer finanziellen Zusicherung das Vorhaben ermöglicht. Vinschgerwind: In der vergangenen Woche waren Sie in Sachen Grenzpendler mit einer Delegation in der Lombardei. Was haben Sie besprochen? Trafoier: Am 7. Dezember 2017 hat sich eine Delegation unserer Grenzpendler-Arbeitsgruppe mit Albrecht Plangger, Erich Achmüller, Christine Stieger und meine Wenigkeit mit einem Vertreter der vor Ort aktivsten Gewerkschaft im Grenzort Chiasso getroffen, und über eine mögliche Zusammenarbeit in der Beratung der Grenzpendler verhandelt. Der Verantwortliche für die Betreuung dieser Grenzpendler wird auch bei der kommenden Grenzpendlertagung in Schluderns anwesend sein. Aus der Lombardei pendeln zirka 60.000 Personen zur Arbeit in die Schweiz. Viele dieser Grenzpendler sind gewerkschaftlich organisiert. Ihre Interessen werden sowohl in der Schweiz wie auch in Italien kompetent vertreten. Unter den Parlamentariern der Lombardei hat sich sogar eine Gruppierung „Amici dei frontalieri“ gebildet, welcher auch unser Abgeordneter Albrecht Plangger angehört und die sich in Rom wirklich für die Interessen der Grenzpendler einsetzt. Die Arbeitgruppe ruft alle Grenzpendler auf, sich das Datum der Tagung vorzumerken und zahlreich teilzunehmen. Interview: Magdalena Dietl Sapelza


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/WIRTSCHAFT/ 11

pr-info - Watles

Den Winter in vollen Zügen genießen Den Winter in vollen Zügen genießen, sei es beim Skifahren oder Snowboarden am Watles. Die Frische der Luft im Gesicht bei einer rasanten Rodelabfahrt spüren und die traumhafte Winterlandschaft beim Langlaufen, Skitourengehen oder Schneeschuhwandern auf sich einwirken lassen. Der Erlebnisberg Watles oberhalb von Burgeis bei Mals ist seit Jahren Treffpunkt für Wintersportfans. Nicht nur Skifahrer und Snowboarder genießen hier die vielen Sonnenstunden und die breiten Pisten, auch Freerider genießen die Fahrt durch den Tiefschnee im Sautal. Wer sich gerne an ein paar Sprünge wagt, kann dies im Snowpark austesten. Anfänger von Groß bis Klein können in der Skischule Watles das Ski fahren oder Snowboar-

den erlernen. Fortgeschrittene können auch ihre Technik verbessern. Für die Kleinen gibt es ein spannendes Programm im Skikindergarten Bubo Kinderpark. Die Family Fun Line ist ein großer Spaß für die ganze Familie. Die kleine Schwester des Snowparks bietet kleine Sprünge, Steilkurven Querwellen und vieles mehr. Ein Familienspaß ist auch die 4 km lange Rodelbahn. Von der Bergstation ausgehend verläuft die Rodelbahn durch zauberhafte Lärchen- und Fichtenwälder. Der Weg von der Tal- bis zur Bergstation kann mit dem Lift oder in ca. einer Stunde zu Fuß erfolgen. Ein separater Winterwanderweg führt Skitourengeher und Schneeschuhwanderer abseits der Pisten durch die verschneite Winterwelt bis zum Piz Watles.

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12 /LESERBRIEFE/ Fragen, Tipps und Antworten

Partnerschaft und Familie Meine Frau und ich haben zwei Kinder. Gerade zum Jahresende hin sind wir beide sehr gefordert. Sie hat klare Vorstellungen darüber, wie Weihnachten ablaufen sollte. Mit Sorge schaue ich den anstehenden Feiertagen entgegen. Meine Frau möchte es allen Recht machen, besonders auch den Großeltern und Verwandten. Ist es zu viel verlangt, wenn wir wenigstens am Heiligabend für uns bleiben? Elisabeth Hickmann: Weihnachten als Fest der Liebe ist und bleibt außergewöhnlich. Es unterstreicht im Besonderen die Verbundenheit von Menschen, die sich nahestehen. Jede Familie pflegt ihre eigenen Rituale, wodurch unterschiedliche Erwartungshaltungen aufeinander prallen können. Die Wünsche der Verwandten sind einerseits verständlich, Kinder und Enkel sehen zu wollen. Allerdings sollten althergebrachte Gewohnheiten auf deren Sinnhaftigkeit hinterfragt werden dürfen. Suchen Sie ein versöhnliches Gespräch mit Ihrer Frau und teilen Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche mit. Tauschen Sie sich darüber aus, wie Sie Heiligabend feiern wollen, um in erster Linie sich und den Kindern gerecht zu werden. Das Leben ist nach vorne ausgerichtet. Bei aller Liebe und Respekt den Großeltern gegenüber ist es legitim, sich vorrangig dem eigenen Partner und den Kindern zu widmen. Gerade an Weihnachten ist die Sehnsucht nach dem Besonderen, nach Nähe und Harmonie oftmals überfrachtet. Sich auf den Kern der Weihnachtsgeschichte zu besinnen bedeutet in diesem Zusammenhang, überzogene Erwartungen auf ein realistisches Maß zu reduzieren. Haben Sie den Mut, im Einvernehmen mit Ihrer Frau eigene, schlichte und angemessene Rituale zu entwickeln. In diesem Sinne: „Erholsame, erfüllende und friedvolle Weihnachten!“ beratung@hickmann.it

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Nachgedacht Advent 2017 von Don Maro Pinggera

Wer hätte das gedacht: es harzt und knistert in Österreich und Deutschland nach den Wahlen. Noch immer keine Regierung. In der Tat: Unausgegoren ist die politische Situation derzeit in Österreich. Sehr viele merken erst jetzt, wen oder was sie da gewählt haben. Eine Regierung ist noch nicht einmal gebildet, da werden unmittelbar Stimmen aus Südtirol vernehmbar, nun jetzt doch die Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler voranzutreiben. So sehr dieser Wunsch emotional auch nachvollziehbar sein mag – die Realisation wird sich sehr holprig gestalten. Wie soll die Gesetzesvorlage wohl lauten, welcher das österreichische Parlament zustimmen soll? Wer in Südtirol hätte das ‚Recht‘, auch

Prader Trinkwasserverlust geht in die nächste Runde Immer noch hohe Wellen schlägt die Gemeinderatsanfrage der Süd-Tiroler Freiheit zum Trinkwasserverlust in Prad, so auch bei der letzten Gemeinderatssitzung vergangener Woche. Nachdem die schriftlichen Anfragen seitens der Gemeindeverwaltung diesbezüglich nur spärlich bzw. nicht zufriedenstellend beantwortet worden waren, hakten die Gemeinderäte der Bewegung Alfred Theiner und Ronald Veith nach. Schließlich staunte man nicht schlecht, als die Gemeinde-

die österreichische Staatsbürgerschaft zu erlangen? Alle in Südtirol lebenden? Oder vielleicht nur alle ursprünglich Deutschsprachigen? Dürfen die Ladiner oder in Südtirol lebende Italienischsprachige auch? Wer bestimmt letztendlich die Kriterien? Wird Österreich so ohne weiteres beschließen, dass irgendwann vielleicht hunderttausende die Staatsbürgerschaft bekommen, die geographisch nicht im Land leben, die aber dann wahlberechtigt sind und Einfluss nehmen können? Wie wird dann der Militärdienst geregelt? Welche steuerlichen Auswirkungen wird das Ganze haben? Die Änderung des Staatsbürgerschaftsgesetzes in Österreich böte dann auch die Möglichkeit für in Österreich lebende Ausländer, die Staatsbürgerschaft zu erlangen. Diese auszuschließen, verstieße gegen EU - Recht. Ob da die FPÖ mitspielt? Und: Österreich hat eine Bringschuld gegenüber

Minderheiten im eigenen Land, die es zuerst zu erfüllen gilt. Mit gutem Beispiel voran geht unsere Landesrätin Martha Stocker, die jüngst in Klagenfurt wegen ihres Engagements für die Kärntner Slowenen geehrt wurde. Und die damit dazu beiträgt, das unselige Erbe des ehemaligen Kärntner Landehauptmannes Jörg Haider zu beseitigen und endlich Gerechtigkeit walten zu lassen. Wir stehen wieder kurz vor Weihnachten. Wer einen Blick auf das Lied ‚Stille Nacht‘ im österreichischen Gotteslob wirft, dem wird auffallen, dass das Lied auch in den anderen Sprachen, die in Österreich gesprochen werden, welche aber nicht als Landessprachen anerkannt sind, abgedruckt ist: Slowenisch, BurgenländischKroatisch, Romani und Ungarisch. Sind wir also zufrieden, in Südtirol leben zu dürfen, wo die Muttersprache auch Amtssprache sein darf!

verwaltung selbst einen nicht behobenen Rohrbruch beim „Kiahplatzl“ als mögliche Ursache zur Sprache brachte. Diesen Rohrbruch gäbe es schon über drei Jahre und er sei auch von der alten Verwaltung noch nicht behoben worden. Technisch gesehen sei dieser Schaden schwer zu beheben, weil hier auch Stromleitungen verlaufen würden. Schließlich beschuldigten sich neue und alte Verwalter gegenseitig, die Behebung des Schadens versäumt zu haben. Offensichtlich gab es hier Kommunikationsdefizite zwischen den beiden. Im Zuge des Neubaus des Kreisverkehrs könnte es dann die Möglichkeit

geben, diesen Rohrbruch zu reparieren. Ansonsten bat die Gemeindeverwaltung um Geduld, man müsse erst das Ende der Trinkwasserstudie abwarten, um weitere Maßnahmen ins Auge fassen zu können. Die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit werden aber beim Trinkwasserthema stets am Ball bleiben und für ausreichende Transparenz sorgen. Ein weiterer interessanter Diskussionspunkt war der mögliche Ankauf von AlperiaAktien. Die Meinungen im Gemeinderat waren hierzu vielfältig. Einige Gemeinderäte hielten die Investition in Energieaktien für ein lukratives Geschäft. Es bleibt aber zu bedenken, dass die Prader Gemeinde hierfür ein Darlehen von knapp einer Million Euro aufnehmen müsste. Dies würde bedeuten, neue Schulden zu machen. Weiters ist das Risiko dieser Aktien abzuklären, denn eine Gemeinde sollte sich nicht der Spekulation hingeben. Die Gemeindeverwaltung versicherte aber, dass noch nichts entschieden sei und man hierfür eine eigene Sitzung anberaumen werde. Die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit Alfred Theiner Ronald Veith

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14.12.17

Vinschgerwind 25-17

/IMPRESSIONEN/ 13

Das Lichtspiel. Über der Tschenglser Hochwand spielen Wind und Licht mit den Wolken. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Das Lichtspiel. Ich spiel mit meinen Bildern und damit schließe ich dieses Jahr. Alles Gute an meine Leser.


14 /LOKALES/

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Wir stellten in der letzten Ausgabe fest, dass Adolph Kolping vor 152 Jahren – am 4.12.1865 in Köln -verstarb. Aus diesem Grunde begehen die Kolpingmitglieder jährlich feierlich diesen Gedenktag. Es wird weltweit dieses Verbands- Gründers – auch in Südtirol – gedacht. Oft werden neue Mitglieder in die Gemeinschaft- sprich Kolpingsfamilie- aufgenommen, aber auch langjährige Mitglieder geehrt .Es geht jedoch nicht nur um Aufnahme und Ehrung, um Erinnerung und Gedenken, sondern auch um die Lebendigkeit des Werkes von Adolph Kolping in unserer Zeit. Aus diesem Grunde ist es wichtig auf die Tätigkeit, die Aktionen und auf die Möglichkeiten der Kolpingarbeit in der Öffentlichkeit hinzuweisen und aufmerksam zu machen. Heuer geht es beispielsweise um den Begriff: Nachhaltigkeit in all ihren Facetten: wo hinterlassen wir als Einzelne, als Kolpinggemeinschaft Spuren und sind diese nachhaltig?

Im Rahmen der diesjährigen Ortsversammlung des hds - Handelsund Dienstleistungsverband Südtirol von Schluderns wurde vor kurzem Joachim Pircher als Ortsobmann bestätigt. Er wird für die nächsten fünf Jahre die wirtschaftlichen Geschicke der Handelstreibenden und Dienstleister vor Ort begleiten. Dem neuen Ortsausschuss gehören weiters Harald Trafoier, Susanne Pinggera, Nadia Fritz und Elmar Stecher.

Erlebnisraum Stilfserjoch Prad am Stilfserjoch - Die Landschaft um das Stilfserjoch ist ein Rohdiamant, es ist eine Grenzregion mit großem Potential, wenn der Pass nicht als Trennung, sondern als Verbindung zwischen den Menschen, Völkern und Sprachen gesehen wird. Dies waren die Kernaussagen einer Informationsveranstaltung in Prad am 28. November.

Vinschgau Marketing organisierte die Informationsveranstaltung, Verena Niederegger moderierte den Abend, Kurt Sagmeister, Stephan Gander, Arnold Gapp, Karl Bernhart und Gerald Burger referierten und bei der Podiumsdiskussion nahmen auch der Ressordirektor Florian Zerzer, Hanspeter Gunsch vom Nationalpark und der Stilfser BM Hartwig Tschenett teil. von Heinrich Zoderer

U

Der Kolpinggedenktag soll aber allen Kolpingern Mut machen, sie neu motivieren! Neue Personen sollen sich angesprochen fühlen und mittun. Es reut keinen !!. Es gilt tätig zu sein laut dem Ausspruch Kolpings: “Tätige Liebe heilt alle Wunden, bloße Worte mehren nur den Schmerz.“

Foto: „Wind“-Archiv

Kolping Gedenktag II

Aktionen beleben die Dörfer

m dieses Potential auszuschöpfen, gibt es seit 2015 eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Gemeinden Prad und Stilfs, der Parkverwaltung, der Tourismusvereine und mehrerer Landesämter. Arnold Gapp, Stephan Gander und Kurt Sagmeister sind die Zugpferde, die alles steuern und koordinieren und mit den Arbeitsgruppen in der Lombardei und in Graubünden abstimmen. Um die Bevölkerung in diesem Entwicklungsprozess einzubinden, stellten Kurt Sagmeister und Stephan Gander im Nationalparkhaus Aquaprad das Konzept „Erlebnisraum Stilfserjoch“ vor. Arnold Gapp erläuterte die baulichen Maßnahmen zur Umgestaltung der Passhöhe, BM Karl Bernhart und Gerald Burger berichteten über konkrete Maßnahmen in Prad und die Bedeutung für das ganze Gebiet. Die Stilfserjochstraße ist mit 2758 m

nicht nur die höchste Passstraße in den Ostalpen, es ist eine Grenzregion mit 3 Sprachen, 3 Regionen, 3 Kulturräumen, 3 Parks (Biosphärenreservat Val Müstair, Stilfserjoch und Schweizer Nationalpark). Am Joch kommen drei Passstraßen zusammen: von Spondinig, aus Bormio und aus St. Maria. Es sind drei Kunststraßen mit insgesamt 121 Kehren (48 auf Südtiroler, 40 auf Italiensicher und 33 auf Schweizer Seite), ein technisches Wunderwerk in einer grandiosen Bergwelt mit dem König Ortler und einer reichen Geschichte über das Bergsteigen, die Anfänge des Alpinismus und des Gebirgskrieges im Ersten Weltkrieg. Die Region um das Stilfserjoch bietet ein einmaliges Naturerlebnis, aber auch ein Kultur-, Geschichts-, Sportund Höhenerlebnis, in dem man mit der ganzen Familie Ruhe und Natur genießen kann. Deshalb spricht man nicht von einer Maut für die Durchfahrt, sondern

von einem Erlebnisticket. Wie die Referenten berichteten, soll es entlang der Panoramastraße mehrere Attraktionen geben: eine Baumallee zwischen Spondinig und Prad, die Kalköfen in Prad, die Festung Gomagoi, ein Kulturzentrum auf der Franzenshöhe, die Nationalparkhäuser, ein Radweg von Prad nach Gomagoi, eine Fußgängerzone auf der Passhöhe. Um die ganzen Pläne umzusetzen, soll eine eigene Gesellschaft zwischen Südtirol und der Region Lombardei gegründet werden. In der Diskussion wurden das Konzept und die Zusammenarbeit mit der Lombardei und Graubünden gelobt. Bedenken gab es über eine mögliche Verkehrszunahme entlang der Stilfserjochstraße, aber auch in Taufers. Ein Diskussionsteilnehmer meinte, dass es vor allem darum gehen sollte einen nachhaltigen Erlebnisraum in einem Nationalpark für Einheimische und Touristen zu schaffen.

Foto: Heinrich Zoderer

Kolping im Vinschgau

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FUNSLOPE

SNOWPARK

KINDERLAND

Naturns

Foto: Erwin Bernhart

Foto: QParks/Felix Pirker

Grundsatzdebatte SELfin

Die Gemeinde Naturns ist grundsätzlich an den ihr zustehenden SELfin Aktien interessiert - kann aber die Finanzierung kaum stemmen ie SEL und die Etschwerke sind 2015 fusioniert und der Landes-Energiekoloss heißt seitdem Alperia. Die Alperia hat einen Wert von rund 1,6 Milliarden Euro und ist mit 750.000 Euro Gesellschaftskapital ausgestattet. 54,45 % davon hält das Land, jeweils 21 % die Gemeinden Bozen und Meran und 3,55 % die SELfin. Die SELfin besteht mittlerweile aus den 114 Gemeinden. Erklärtes Ziel von LH Arno Kompatscher ist es, die Gemeinden stärker an der Alperia zu beteiligen und bietet den Gemeinden einen 10%-Anteil an der Alperia an. Nicht zum Nulltarif - die Gemeinden werden tief in die Tasche greifen müssen. Von einem ursprünglichen Wert der 10-ProzentAnteile von 164 Millionen Euro haben Verhandlungen von Seiten des Gemeindenverbandes einen aktuellen Kaufpreis von 97,4 Millionen Euro ergeben. Ausverhandelt ist, dass allen

Gemeinden davon 30 Prozent zugeteilt werden soll, die restlichen 70 Prozent anteilsmäßig auf Einwohner aufgeteilt. Diese Informationen erläuterte BM Andreas Heidegger bei der letzten Ratssitzung in Naturns am 27. November. Der Kauf der 10-Prozentanteile solle im Jahr 2018 über die Bühne gehen. Die Kosten für die Anteile, die der Gemeinde Naturns angeboten sind, belaufen sich auf 1,323 Millionen Euro. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Im Naturnser Gemeinderat herrschen erhebliche Zweifel darüber, dieses Geld aufbringen zu können. Allerdings sei es auch ein Unding, nicht in den Deal einzusteigen. So hat man sich im Gemeinderat darüber verständigt, dass man Bozen mitteilen werde, dass man grundsätzlich an den Alperia-Anteilen interessiert sei. Und intern hat man gesagt, dass man sich unverzüglich auf Finanzierungssuche machen werde. (eb)

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16 /LOKALES/

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14.12.17

§ Hin zu Trient! Aus dem Gerichtssaal

N

un haben sie es also geschafft! Eine Mehrheit der Abgeordneten zum Südtiroler Landtag (19 von 35) richteten einen Brief an den (noch amtierenden) österreichischen Außenminister Sebastian Kurz und an den Obmann der F.P.Ö., Karlheinz Strache, mit dem sie darum ersuchen, dass die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler in das Koalitionsabkommen zwischen ÖVP und FPÖ aufgenommen wird. Völker- und europarechtlich würde eine solche Regelung kein Problem darstellen. Der Republik Österreich steht es frei, die Staatsbürgerschaft auch sog. „Altösterreichern“ zu verleihen. Italien behandelt Dalmatiner, Istrianer und Auslandsitaliener ähnlich großzügig. Aber was rechtlich möglich ist, muss politisch nicht unbedingt sinnvoll sein.

Es finge ja schon mit möglichen Diskriminierungen im eigenen Lande an! Wer hätte Anspruch darauf, die Doppelstaatsbürgerschaft überhaupt zu beantragen? Müssten wir über eine Art Ahnenpass die altösterreichischen Wurzeln und damit die „Reinrassigkeit“ nachweisen? Wie wollten wir, um nicht als Rosinenpicker zu erscheinen, den Bezug von Sozialleistungen in Österreich rechtfertigen, ohne einen Beitrag für das dortige Steueraufkommen geleistet zu haben? Wie wollen wir es mit der Wehrpflicht halten? Nach einem Urteil des österreichischen Verwaltungsgerichts unterliegen Doppelstaatsbürger, auch wenn sie ihren Wohnsitz im Ausland haben, in Österreich der Wehrpflicht! Im Jahre 2013 erhielten 190 Burschen mit Doppelstaatsbürgerschaft vom österreichischen Vertei-

digungsministerium den Musterungsbefehl! Also bleiben wir auf dem Boden der Tatsachen und hören wir endlich auf damit, uns gegenseitig mit politischem Wunschdenken und Utopien zu überbieten! Versuchen wir stattdessen, im Rahmen des historischen Tirol (Deutsch – und Welschtirol von Kufstein bis Borghetto) ein Stück Alt-Österreich wieder aufleben zu lassen. Denn als Vielvölkerstaat war die Monarchie tatsächlich über weite Strecken ein Vorläufer des heutigen Europa. Und am Auseinanderbrechen des damaligen Tirol und der Hinwendung vieler Trentiner nach Italien war der Chauvinismus der Deutschtiroler nicht unbeteiligt. Denken wir nur an die aus heutiger Sicht unverständliche Weigerung, den Italienern in Innsbruck an der Universität eine eigene juristische

Fakultät zu bewilligen! Nicht zu Unrecht gab einer unserer klügsten Köpfe, der Historiker Claus Gatterer, seiner Biographie des Trentiner Patrioten Cesare Battisti den Titel: “An seinem Galgen stand Österreich“. In Umkehrung der Losung von Sigmundskron von 1957 könnten wir zusammen mit unseren nördlichen und südlichen Nachbarn versuchen, aus der politisch nunmehr bedeutungslosen Region Trentino-Südtirol ein Europa im Kleinen zu machen! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

Heimatbühne Tschengls

A geldgeile Verwondtschoft Theaterstück in 3 Akten von Beate Irmisch Regie: Martin Spechtenhauser

Premiere: Sa. 06.01.2018 – 20.00 Uhr So. 07.01.2018 – 17.00 Uhr Mi. 17.01.2018 – 20.00 Uhr Sa. 13.01.2018 – 20.00 Uhr Fr. 19.01.2018 – 20.00 Uhr So. 14.01.2018 – 17.00 Uhr Sa. 20.01.2018 – 20.00 Uhr im Kultursaal Tschengls Reservierung: Tel. 347 70 61 016 (ab 14.00 Uhr)

Die Theaterbesucher dürfen sich wieder freuen: Am Dreikönigstag, dem 6. Jänner öffnet sich traditionell der Vorhang für die Heimatbühne Tschengls. Eifrig wird bereits geprobt, eine bunte, lustige Truppe hat Regisseur Martin Spechtenhauser zusammengetrommelt. Unter den acht Spielern sind heuer zwei neue Gesichter: Alexander Januth und Jana Peer. Ihnen steht das bewährte Theaterteam mit Michael Blaas, Fabian Andres, Gabi Tscholl, Florian Peer, Claudia Kuenz und Roswitha Tappeiner zur Seite. Doch nun zum Stück. Auf die Komödie „A geldgeile Verwondtschaft“ fiel die Wahl der Heimatbühne Tschengls heuer.

Der Inhalt? Nur soviel wird verraten: Zwei Obdachlose, ein Abschiedsbrief und viele gewillte Erben.... und das Chaos nimmt seinen Lauf. Die Theaterbesucher erwartet gute Unterhaltung und viele Lachtränen. Auf zahlreiches Publikum freut sich die Heimatbühne Tschengls bei insgesamt sieben Vorstellungen: Siehe Theaterwind. Reservierungen unter 347 7061016 (ab 14 Uhr). (ap)


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/MENSCHEN/ 17

„I hon di Weihnachts-Delikatesse pan Fenster ausigworfn“ Am Hl. Abend 1951 dachte die 14-jährige Erna an daheim, an das verschneite Sulden, an das köstliche „Wienerschnitzl“, das es nur einmal im Jahr gab. Das Heimweh drückte an diesem Tag besonders. Leise weinte sie vor sich hin während sie im herrschaftlichen Hause ihres Firmpaten in Mailand bei den Vorbereitungen für das große Festessen half. von Magdalena Dietl Sapelza

G

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

egen Abend schickte sie die Köchin zur Haustüre. Erna sollte den Sack holen, den ein Frächter dort abgestellt hatte. Nichtsahnend hob sie diesen auf und erschrak. Denn der Inhalt zappelte. Ein Schauer lief ihr über den Rücken. Kurz darauf sah sie die kleinen lebendigen Frösche, die für den Weihnachtsschmaus gedacht waren. „Miar hoobn si gmiaßt hinrichtn unt kochn“, beschreibt sie. Es gruselte sie. Als ihr beim Festmahl ein Teller mit Fröschen gereicht wurde, schlich sie sich damit in die Küche. „I hon di Weihnachts-Delikatesse pan Fenster ausigworfn“, verrät sie. Hungrig legte sie sich ins Bett und schlief lange nicht ein. Erna hielt sich zu diesem Zeitpunkt bereits seit Oktober in der lombardischen Großstadt auf. Ihr Firmpate, ein Stammgast ihres Vaters, der Bergführer war, hatte sie dorthin eingeladen, damit sie Italienisch lernen konnte. Obwohl sie es gut hatte, und alle nett zu ihr waren, plagte sie das Heimweh. „I wear meine Kin- Erna Angerer Grutsch, geboren. 1937, Sulden: dr nia noch Mailand schickn“, „Miar hobm nix kopp. Unt miar tuats heint olm nou load, schwor sie sich damals und hat dass i meine Tötabuabm zu Weihnachten nicht geebm honn kennt. “ es später auch so gehalten. Erna wuchs als älteste von sechs Kindern in bescheidenen Verhältnissen in Außersulden auf. Dort in Erinnerung. Einmal waren plötzlich die besuchte sie zuerst die italienische SchuMotorengeräusche eines nahenden Tieffliele und erst 1942 die deutsche. In der Freigers zu hören, der sie und ihre Geschwister zeit mistete sie den Stall aus, striegelte die fürchterlich erschreckte. Sie versteckten Kühe, half bei der Heuarbeit auf den steisich im Dickicht und warteten, bis die Luft len Feldern, jätete den Kartoffelacker. Mit rein war. Ein anders Mal stießen sie auf eiKartoffeln backte ihre Mutter oft Brot. „Frinen Militärjeep, der kopfüber im Bachbett scher isch deis guat, ober wenns hort isch, lag. Später holte der Vater die Reifen, aus isches wia Beton, dass mas afn Hozstock denen der Schuster dann Schuhsohlen hedrschlogn muaß“, lacht sie. Jeden Sonntag rausschnitt. „Mit meine Gummisohln hon marschierte sie zu Fuß nach Sulden zum i a mort Stolz kopp“, sagt Erna. Ihr MaiGottesdienst. „Oa Stund long, pa jedn Wint länder Pate kehrte oft daheim ein. Und so unt Wettr“, sagt sie. „Unt onmol im Monat kam es, dass sie nach Mailand eingeladen hots ghoaßn beichtn gean.“ Zwei Kirchgänwurde. Sechs Monate hielt sie es dort aus, ge zu Kriegsende 1945 sind ihr besonders dann kehrte sie heim. Acht Monate hätte sie

bleiben sollen. Sie fand Arbeit in Sulden als Kindermädchen und später als Haushaltskraft in der Ferienwohnung eines Meraner Ehepaares, das die Sommermonate in Sulden verbrachten. „Mit di Herrschoftn bin i norr sechs Johr aa in di Kurstodt oi gongan“, erklärt sie. Ihren Monatslohn von 12.000 Lire gab sie daheim ab. Schließlich nahm sie eine Stelle als Zimmermädchen im „Hotel Eller“ an. Dort fühlte sie sich zum Hausmeister Hermann Grutsch hingezogen. Mit ihm tanzte sie im „Enzian“ zur Musik des legendären „Storchalois“ eine Samstagnacht durch. Um 23.00 Uhr hätte sie daheim sein sollen. Erst um 5.30 Uhr schlich sie sich ins Bett. Die erzürnte Mutter weckte sie schon kurz darauf und schickte sie zur Strafe wieder auf den langen Fußmarsch nach Sulden zur Sonntagsmesse. Im Mai 1964 heiratete Erna ihren Hermann und zog mit ihm ins Haus ihrer Eltern. Sie schenkte ihm zwei Mädchen, war als Mutter und Hausfrau ausgelastet. Er arbeitete weiterhin als Hausmeister. Vom „Eller“ wechselte er ins „Marlet“. „Miar hoobm gonz bescheiden mit di Kindr in dr Holzschupf gwohnt“, verrät sie. Jede Lira legte das Paar auf die hohe Kante. Schließlich konnten sie sich ein Haus in Sulden bauen, wo sie auch Gästezimmer einrichteten. Erna verdiente sich damit etwas dazu. Das Familienglück war durch die Kränklichkeit der ältesten Tochter getrübt. Eine Blinddarmentzündung war im Krankenhaus nicht richtig erkannt worden und endete mit dem Blinddarmdurchbruch. „Dr Doktor hot pfuscht unt s Madl hot johrelong glittn“, sagt sie. „Mit ocht Johr hot si lei 11 Kilo gwougn unt war bold gstorbn.“ Heute geht es der Tochter wieder gut. Als gläubige Christin und fleißige Kirchengängerin dankt sie dem Herrgott dafür. Kerzen hat sie in den Wallfahrtorten Fatima, Lourdes und Medugorje angezündet. 28 Jahre lang war sie Mitglied des Pfarrgemeinderates. Noch heute trägt sie den Missionkalender „Werk des Erlösers“ aus und ist dabei einem herzhaften fröhlichen „Ratscherle“ nie abgeneigt. Zu Weihnachten genießt sie es, wenn sich alle Familienmitglieder um sie und ihren Mann versammeln. Und das „Wienerschnitzl“ darf dann auch nicht fehlen.


18 /GESELLSCHAFT/

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Leserbriefe „Ti mando a Silandro“ Der Artikel von Hans Wielander hat einige Erinnerungen wachgerufen; auch ich stand nach meiner Einberufung im Oktober 1968 verloren auf dem riesigen Kasernenhof in Cuneo und kam dann zur weiteren Ausbildung nach Mondovì. Als kurz vor Weihnachten der Tag der Abreise zum Regiment immer näher rückte, stieg die Spannung, wohin jeder einzelne der Leidensgenossen wohl geschickt werden würde. All zu gern hätte ich da die „Drohung“: „Ti mando a Silandro!“ gehört, dann wäre ich zumindest in der Nähe meiner Suldner Heimat gewesen! So hingegen kursierten die unterschiedlichsten Zielorte und Namen. Eines Morgens erhielt ich den Befehl, mich für den Abtransport nach Monguelfo vorzubereiten.

Monguelfo - wo wird das wohl sein? Den Ort hatte ich noch nie gehört, aber da ich wusste dass die Truppentransporte alle per Eisenbahn (meine Altersgenossen erinnern sich sicher noch an die famose „tradotta) erfolgten, musste auch Monguelfo an einer Bahnlinie liegen. Beim abendlichen Ausgang sauste ich also schnurstracks in eine Buchhandlung, um mir ein dickes Fahrplanbuch zu erstehen (schließlich konnte man damals noch nicht „googeln“!). Beim Studieren des Verzeichnisses aller italienischen Bahnhöfe stellte ich zu meiner übergroßen Freude fest, dass Monguelfo, d.h. das deutsche Welsberg, im Pustertal liegt. Zumindest war vorerst die Gefahr abgewandt, Weihnachten in den Abruzzen, im Friaul oder sogar in Calabrien verbringen zu müssen!

Erst später kam ich zum Schluss, dass damals die Bahnfahrt vom Pustertal in den Vinschgau etwa genau so lange dauerte, wie die Fahrt von Florenz nach Südtirol! Aber das war mir egal - Hauptsache Heimatluft schnuppern! P.S.: die Kaserne in Welsberg mit ihren „heimeligen“, holzgetäfelten Schlafsälen gibt es schon lange nicht mehr! Franz G. Angerer, Kortsch

mel und Plastik Müll verunstalten noch das Dorf! Die Sensibilität für die Umwelt hängt in diesem Dorf so oder so schief, jahrelang verunstaltet ein Müllhaufen den Aufgang zur “Bichlkirche”, welche als Kulturtreff von vielen Besuchern aufgesucht wird! (Name der Red. bekannt)

Krampus in Tartsch Sie schreiben: “die Organisatoren haben viel Zeit in die Vorbereitungen gesteckt “, leider aber nicht in die Aufräumarbeiten! Nach 2 Wochen sind die Spuren noch nicht beseitigt, die Putzmaschine der Gemeinde ist vakant! Glasscherben, Zigarettenstum-

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Disput um Müll

Naturns - Im Gemeinderat von Naturns hat sich ein heftiger Disput rund um den Müll abgespielt. VizeBM Helmut Müller hatte mit Giulio Angelucci und Martin Stifter zwei Müll-Kapazunder eingeladen. Angeregt hatte dies ÖkoPapst Peter Erlacher.

Foto: Erwin Bernhart

Amtsdirektor Giulio Angelucci und Martin Stifter von der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: „Gemeinden sollen sich auf die Sammlung von PET-Flaschen konzentrieren.“

von Erwin Bernhart

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artin Stifter ist in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt das Pendant zu Hansjörg Dietrich in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau. Stifter ist auch für die Umwelt zuständig, so auch für die Koordination der Müllsammlung. Giulio Angelucci ist Amtsdirektor im Amt für Abfallwirtschaft. Beide hatte der Naturnser VizeBM Helmut Müller am 27. November 2017 in den Gemeinderat eingeladen, vor allem um Rat und Zuhörer aufzuklären, wie man mit den verschiedenen Anteilen am Plastikmüll und mit den Tetrapak verfahren sollte. „Die Bürger brauchen klare Botschaften“, sagte Angelucci. Die Gemeinden sollen sich auf die Sammlung von PET-Flaschen (Plastikflaschen) konzentrieren. Alles andere bringe keine Umweltvorteile. Angelucci gab die

Empfehlung aus, keine getrennte Sammlung für andere Plastikanteile und auch keine für Tetrapak einzuführen. In Italien würden 60 % des Plastikmülls - vor allem PET-Flaschen - wiederverwertet, 40% des Plastikmülls würden verbrannt. „Nomalerweise gehen die Bürger davon aus, dass Trennen gut ist“, sagte Angelucci. Im Falle des Plastiks sei es das nicht, weil es keine Umweltvorteile bringe. Stifter pflichtete dem bei und sagte zu den Tetrapak: „Tetrapak ist ein Verbundmaterial und besteht aus mehreren Komponenten. Tetrapak gehört nicht in den Papiermüll, obwohl das in Italien möglich ist. Tetrapak ist bei der Papierwiederverwertung ein Störfaktor.“ Heftige Gegenrede kam von Peter Erlacher. Erlacher, neben anderem bekannt als Fachmann für biologische Baustoffe, zeigte sich enttäuscht von den Ausführungen der Fachleute. Es gebe

sehr wohl Gemeinden, welche Tetrapak getrennt sammeln würden. Es sei eine maßlose Übertreibung, dass man Tetrapak vor der Entsorgung auswaschen müsse. Außerdem stehe zum Beispiel auf den Joghurtbechern drauf, dass diese recycelbar wären. Und Joghurtbecher könne man im Recyclinghof nicht getrennt abgeben. Er finde es nicht richtig, dass Mülltrennung dermaßen schlecht geredet würde. Angelucci führte aus, dass das Sammeln von Tetrapak als Monomaterial durchaus Sinn mache. Dem stünden aber unverhältnismäßig hohe Kosten gegenüber. Besser sei eine Sensibilisierung in Richtung Mehrweg-Flaschen oder überhaupt in Müllvermeidung. Die Conclusio, die Recyclinghofboss Helmut Müller daraus gezogen hat: Es solle keine Augenauswischerei geben. Die Kosten müssten auf den Tisch.


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Foto: Erwin Bernhart

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ie Langlauflehrer frischten am 2. Dezember 2017 im Biathlonzentrum in Martell ihre Techniken auf und fügten unter der Anleitung von Instruktoren Bewährtem Neues hinzu. Rund um die Groggalm war Bewegung auf den Loipen. Am Dienstag und am Donnerstag gibt es auf einem Loipenteil Flutlicht von 18 bis 22 Uhr. Der HGV-Obmann Alexander Mair moderierte in der Groggalm eine Pressekonferenz. Verena Niederegger von Vinschgau Marketing wies auf die Langlauf-Karte Vinschgau hin, mit der in 7 Langlaufgebieten des Vinschgaus und des VAl Müstair insgesamt 109 km Loipen zur Verfügung stehen. Es sei ein gutes Zusatzangebot für die Gäste neben dem Skifahren,

sagte Niederegger. Die Langlauf-Karte Vinschgau (95 Euro die Saisonskarte für Vinschgau und Val Müstair) sei vor allem auf die Initiative von Martell ins Leben gerufen worden. Mair wies auf die gute Zusammenarbeit mit Schlinig hin und auch darauf, dass etwa in Schlinig Langlaufkartenbesitzer von den Parkgebühren befreit seien. Über die neue Kläranlage bei der Groggalm referierte BM Georg Altstätter. Mit der Unterstützung des Landes sei die moderne, dreikammrige Kläranlage eine gute Lösung geworden. Dies betonte auch LR Richard Theiner, der auf das besonders sensible Gebiet im Nationalpark Stilfserjoch aufmerksam machte. Seit 1989, so Theiner, habe das Land Südtirol 972 Mil-

Die Unterstützung für den Marteller Wintertourismus im Langlauf, im Biathlon, in der Kinderbetreuung reicht weit über das Tal hinaus

lionen Euro in Kläranlagen und Kanalisation investiert. Mehr als 97 % der Abwässer werden heute geklärt. Die Anlage bei der Groggalm sei die 49. dieser Art. Eine gute Zusammenarbeit pflegen die Marteller mit dem Tourismusverein Latsch-Martell, was die Anwesenheit des Präsidenten Roman Schwienbacher unterstrich, ebenso die Zusammenarbeit mit den Behörden, welche von Reinhard Kuppelwieser vertreten waren. MIt dem Alpencup vom 15-17. Dezember 2017 starten die Marteller in die Wettkampfsaison, der IBU-Cup wird am 2. Februar 2018 und der Südtiroler Biathlon Cup am 25. Febraur aubei der Groggalm ausgetragen. Weitere Wettkämpfe folgen. (eb)

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Mals

Fotos: Erwin Bernhart

Gesunde Skepsis gegenüber Bormio-Mals

Wie verbindet man zwei bisher fremde Kulturkreise miteindander? Große Skepsis bei der Studienvorstellung in Mals am 4. Dezember 2017

E

ine gesunde Skepsis war den Wortmeldungen aus dem Publikum zu entnehmen. Man hat den Eindruck, dass ein Tunnel in Richtung Bormio dem Vinschgau wenig bringe, sagte etwa Rudi Maurer von der Umweltschutzgruppe Vinschgau. „Wir werden da zum Transitland.“ Man solle doch Steuergelder für wichtigere Projekte, etwa eine Eisenbahn in Richtung Schweiz oder in Richtung Nauders verwenden. Klartext forderte der Landtagsabgeordnete Riccardo Dello Sbarba von den Grünen: Es solle auf beiden Seiten, also im Veltrin und in Südtirol nur noch von der Eisenbahn gesprochen werden. Mit einer Autoverladestation komme eine neue NordSüd-Verbindung. Auch der Grauner BM Heinrich Noggler sah in der Vorstudie eher „eine halbe Lösung“. Er sei dafür, die Verbindung Mals-Landeck anzudenken. Mehr fasziniert von der Vorstudie waren Jürg Bäder aus dem Münstertal und die Tauferer BMin Roselinde Koch Gunsch: Diese Studie würde dem Münstertal Chancen eröffne, sagte Koch Gunsch. Es sei

immer der Wunsch gewesen, dass eine Bahnverbinung durch das Münstertal gehen solle. Gegen eine Verladestation sprachen sich der Prader BM Karl Bernhart, der Malser BM Ulrich Veith, der Grauner BM Noggler und Koch Gunsch aus. Die Frage vom Malser Ingenieur Ronald Patscheider nach den möglichen sozio-ökonomischen Auswirkungen für den Vinschgau, welche explizit für die Vorstudie vorgesehen waren, blieb unbeantwortet. Wohl am Besten und am Komprimiertesten fasste der SVP-Kammerabgeordnete Albrecht Plangger die Stimmung zusammen: Die Veltliner sollten zuerst die Bahnverbindung Tirano-Bormio realisieren und da könnten sie vom Vinschgau durchaus etwas lernen. „Für uns ist die Verbindung MalsScuol wichtig. Wenn diese Verbindung verwirklicht ist, dann könnte eine Tunnelverbindung ins Veltlin durchaus interessant sein.“ Mit soviel Skepsis hatten die Initiatoren wohl nicht gerechnet. LR Richard Theiner fasste zum Schluss die Wort-

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meldungen so zusammen, dass insgesamt eine positive Stimmung gegenüber einer Bahnverbindung in Richtung Bormio herrsche. Theiner nahm zur Kenntnis, dass es sehr viel Kritik gegen eine Verladestation gebe. Theiner ist überzeugt, dass der Gast der Zukunft mit der Bahn kommen werde. „Wir haben auch wirtschaftliche Interessen“, sagte Theiner. Für die Peripherien, wie sie das Veltlin und der Vinschgau seien, liege die Zukunft ohnehin im Tourismus. Die politische Seite der Region Lombardei vertrat der Unterstaatssekretär Ugo Parolo. Vom Rotary-Club in Bormio gehe seit längerem der Wunsch aus, eine Verbindung mit dem Vinschgau zu vertiefen. Das laufe unter dem Schlagwort „Il trenino sotto lo Stelvio“. Die Basis dieser Studie bilde das Einvernehmensprotokoll, welches vor zwei Jahren von LH Arno Kompatscher und dem Präsidenten der Region Lombardei Roberto Maroni unterzeichnet worden war. Eine grundlegende Zusammenarbeit zwischen der Provinz Bozen und der Lombardei sei da-

rin festgehalten. Man wolle sich mit dieser Vorstudie mit der Bevölkerung absprechen. Alle möglichen Aspekte seien in der Studie verarbeitet. Eisenbahn und Straße im Vergleich. „Aufgrund dieser Studie favorisiert die Lombardei die Eisenbahn“, sagte Parolo wörtlich. Wenn, dann komme nur die Eisenbahn in Frage, stellte LR Theiner zu Beginn der Vorstellung fest. Gekommen sind an die 60 Personen, darunter mehrere Bürgermeister. Die von den Ingenieuren Elisabetta Scattolini und Gianpaolo Setti vorgestellte Studie beinhaltet 7 Straßenvarianten und 6 Bahnvarianten. Die Varianten sind vergleichbar und, je nachdem, geht man von einer Bauzeit von 6-10 Jahren aus, und von Kosten von bis zu 1,3 Milliarden Euro aus. Es sei ein Denkanstoß, sagte LR Richard Theiner. Man solle sich ernsthaft damit befassen. Denn in Tirol haben man annähernd Null Interesse an einer Verbindung Landeck-Mals und die Schweiz habe Mals-Scuol in der unteren Prioritätsstufe B eingestuft. (eb)

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Vinschgau/Landeck/Scuol/Imst

it der Plattform Terra Raetica (Regionen Engiadina Bassa Val Müstair-VinschgauLandeck-Imst) werden Projekte im Grenzraum im Rahmen des Interreg Programms ÖsterreichItalien und Italien - Schweiz vorbesprochen, sowie Kleinprojekte und auch Mittelprojekte direkt genehmigt. Aus diesem Anlass tagte kürzlich der Interreg-Rat-Terra Raetica in Landeck. Im Interreg Rat Terra Raetica treffen sich zwei Mal im Jahr die Regionalmanagements der drei Regionen, um grenzüberschreitende Projekte zu besprechen. Unterstützt werden sie von den zuständigen Landesvertretern. Ergänzt wird die Runde durch den Bezirkshauptmann, den Bezirkspräsidenten, den Regionspräsidenten und die Grenzbürgermeister aus dem 3-Ländereck ITA-CH-Ö. Neben aktuellen Entwicklungen, Projektberichten und Infor-

Foto: Franz Geiger

Neue Kultur- und Naturprojekte in der Terra Raetica M

v.l.: Markus Maaß (Ö), Emil Müller (CH), Waltraud Handle (Ö) und Andreas Tappeiner (ITA) mationen wurden dabei drei Kleinprojekte im Rahmen der CLLD-Strategie als Kleinprojekte im INTERREG V Programm ITA-AUT 2014-2020 genehmigt. Mit dem Projekt „Trockenrasen in der Terra Raetica“ - HIGH NATURAL VALUE GRASSLAND wird ein Detailkonzept für Themenwege in Mals und Fließ er-

stellt, um den Lebensraum zahlreicher und seltener Schmetterlingsarten, aber auch Heuschrecken, Wildbienen, Reptilien und andere wärmeliebende Arten aufzuwerten. Projektträger sind der Naturpark Kaunergrat und die Gemeinde Mals. Mit einem

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nachhaltigen „Steinwildmanagement in der Region Terra Raetica“ wird hingegen mittels groß angelegten länder- und talübergreifenden Zählungen der aktuelle Steinwildbestand erfasst und später durch ein einheitliches und vergleichbares Monitoring-System nach dem Vorbild des Schweizer Nationalparks für die ganze Region Terra Raetica aufgebaut. Projektträger ist die Gemeinde Graun un der Naturpark Kaunergrat. Beschlossen wurde auch der Betrieb und Weiterführung des digitalen Kulturkalenders in der Terra Raetica“ bis 2020, welcher auf der Homepage www.terra-raetica. eu über Kulturveranstaltungen im Dreiländereck ITA-CH-AUT informiert. (lu)

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Naturns

Chorjubiläum Sepp Pircher: Seit 50 Jahren Chorleiter

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eine „Amtszeit der Musik“ hat der Naturnser Sepp Pircher im Jahre 1967 begonnen. Matthias Thaler, der damalige

Naturnser Pfarrer hat Pircher während der Apfelernte mit der Bitte aufgesucht, er solle doch die Leitung des Kirchenchores

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übernehmen. Vermutlich hat sich zu diesem Zeitpunkt nicht einmal der Sepp gedacht, dass er den Chor über ein halbes Jahrhundert leiten würde. Beim Gottesdienst am Caritassonntag wurde in der Naturnser Pfarrkirche dem Chorleiter gedankt. Die Kirchenchöre Naturns und Tabland-Staben gestalteten gemeinsam mit ehemaligen Chorsängern Orchester und Organisten Stefan Gstrein den Gottesdienst. Unter der Leitung von Sepp Pircher wurde die Messe „du sollst den Feiertag heiligen“ von Robert Führer aufgeführt. Herbert Paulmichl hat zu diesem Anlass die Festmotette „Cantate domino –canticum novum“ komponiert. Pater Urban Stillhard, leitete den Gottesdienstes und hielt anschließend auch die Laudatio und überreichte Pircher im Namen des Verbandes der Kirchenchöre die goldenen Anstecknadel. Stillhard betonte dabei, dass die Musik mit der Freude eine Schwester, und mit dem Miteinander auch einen Bruder habe. Schlussendlich

gelinge es mit der Musik all jene Winkel zu erreichen, welche der Sprache nicht zugänglich sind. Er betonte auch das Mystische und die Harmonie in der Musik: bereits seit Menschengedenken kennt der Mensch die Musik durch das Pfeifen des Windes, das Rauschen des Wassers. Passend zum Evangelium erinnerte Pater Stillhard an die Talente: ein jeder Mensch habe Talente, einige nutzen diese und andere lassen diese brach liegen. Der Grundschullehrer Pircher hat sie auf jeden Fall erkannt und daraus das Beste gemacht und auch andere motiviert. Hermann Fliri, Präsident des Pfarrgemeinderates, erinnerte auch an die Tätigkeit als Gemeindereferent, Heimatpfleger, Organist und an die vielen Beiträge im Bereich des Kulturlebens über die Gemeindegrenzen hinaus. Pircher selber schloss die Feier, indem er betonte, dass es ihm nicht um den Personenkult gehe; vielmehr wirbt er um Nachwuchs bei den Chören: niemand sei für das Singen zu alt. (klab)

Naturns

Raika Naturns unterstützt Kirchenchor St. Zeno

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ie Raiffeisenkassa Naturns ist in Sachen Kulturarbeit und Unterstützung der Vereinsarbeit in Naturns ein verlässlicher Partner. Die gegenseitige Wertschätzung wurde bei einem kürzlichen Treffen des Direktors der Raika Naturns, Dr. Manfred Leimgruber und der Obfrau des Kirchenchor St. Zeno, Margarete Weiss durch

eine großzügige Spende unterstrichen. Der neue Direktor hob dabei die Wichtigkeit des Kirchenchors für die Naturnser Dorfgemeinschaft hervor. Die Obfrau bedankte sich für die großzügige Spende der Raika Naturns und berichtete von den anstehenden Vorhaben und vom 50 jährigen Chorleiterjubiläum.


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pr-info - VION

VION sagt Danke für das Vertrauen Der Vinschger Stromlieferant VION bedankt sich bei seinen Kunden für das Vertrauen und dafür, dass die Leute den mutigen Schritt in Richtung eigenständige Vinschger Stromversorgung mitgegangen sind und mitgehen. Mittlerweile sind es insgesamt 5.343 Kunden, die von VION betreut werden. Das sind etwa 60 Prozent der Stromkunden zwischen Laas und Mals. Das ist ein schöner Erfolg für einen Betrieb, der vor knapp zwei Jahren die Stromlieferungen in Angriff genommen hat. Die Kundenanzahl wächst

täglich und man ist bei VION bestrebt, den Kundenstamm gut zu betreuen und auszubauen. Die Vinschger Haushalte glauben an den Weg, den VION mit der eigenständigen Stromversorgung eingeschlagen hat und haben einen beachtlichen Vertrauensvorschuss in VION gesetzt. Dafür bedankt sich das VION-Team. VION hat im Herbst eine erste Kundenzufriedenheitsanalyse durchgeführt. Viele der Kunden haben den online-Fragebogen zurückgeschickt. Für VION ist das eine erste Standortbestimmung.

80 Prozent der Kunden geben an, dass sie mit den Leistungen von VION zufrieden sind. Die Frage an die Kunden, ob sie VION weiterempfehlen würden, beantworteten 79 Prozent mit Ja. Mit dem Preis/ Leitungsverhältnis sind 65 Prozent zufrieden. Die Kompetenz der Mitarbeiter wurde von 75 Prozent der Befragten positiv beantwortet und 78 Prozent gaben an, dass die Terminvorgaben von VION eingehalten werden. Schließlich gaben 85 Prozent der Befragten an, dass VION leicht erreichbar sei.

Danke für die Rückmeldungen, sagt der Präsident Alexander Telser. Die Sichtweise der Kunden bestätigt die bisherige engagierte Arbeitsweise im Beratungsbüro, im technischen Bereich und in der Verwaltung, die laufend verbessert und fortgeführt wird. Die riesige Anzahl der Daten zu verarbeiten ist eine große Herausforderung, gerade zu Beginn der Betriebstätigkeit. VION bittet um Verständnis, sollte noch nicht alles reibungslos klappen. Es wird noch etwas Zeit dauern, bis sich der Datenfluss eingependelt hat.

VION - INFO Die meisten Haushaltskunden werden den vollen Betrag der RAI-Gebühr 2017 bzw. den noch nicht angelasteten Restbetrag auf der Rechnung um den 20. Dezember finden. Wir empfehlen den Kunden alle Stromrechnungen des Jahres 2017 zu prüfen. Nicht angelastete Beträge der RAI-Gebühr sollen innerhalb 31. Dezember mittels Mod. F24 bei den Banken eingezahlt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Büro in Prad am Stilfserjoch: 0473 057300 oder unter der E-Mail: info@vion.bz.it

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Heimatbühne Kastelbell/Tschars

Laatsch

Cäcilienfeier der Musikkapelle Wirbel um das Testament

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v.l.: Obmann Andreas Paulmichl, Flötistin Veronika Hutter und Kapellmeister Werner Brunner

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m Sonntag, den 19. November beging die Musikkapelle Laatsch das Fest der Hl. Cäcilia. Die Musikantinnen und Musikanten gestalteten den Pfarrgottesdienst, den Dekan Stefan Hainz zelebrierte, mit Teilen der Pöhamer Musikantenmesse von Matthias Rauch und modernen Rhythmen der Komponisten Alfred Bösendorfer und King Gauck. Dekan Hainz dankte in seiner Ansprache den Mitgliedern der Musikkapelle für die zahlreichen musikalischen Auftritte während des gesamten Kirchenjahres und für ihren unermüdlichen Dienst zur Ehre Gottes und zur Freude der Pfarrgemeinde. Nach der Messe in der Pfarrkirche lud die Musikkapelle zum Mittagessen in das Gasthaus Calva. Vor dem köstlichen Schmaus, zubereitet von Chefkoch Meinrad Paulmichl, dankte Obmann Andreas Paul-

michl allen Musikantinnen und Musikanten, besonders Kapellmeister Werner Brunner für das vergangene musikalische Jahr. Gruß- und Dankensworte richtete er auch an die Fraktionsverwaltung Laatsch, die heuer der Kapelle einen Wildabschuss zur Verfügung stellte und an die Raiffeisenkasse Prad-Taufers, die einen Beitrag zum Ankauf von neuen Instrumenten zur Verfügung gestellt hat. Auch der Mitsponsorin des Jahreskalenders, der Laatscher Winzerin Hilde van den dries vom Weinhof „Calvenschlössl“, wurde besonders gedankt. Im Rahmen der Cäcilienfeier wurde die Flötistin Veronika Hutter für ihre 15-jährige Tätigkeit mit dem Ehrenzeichen in Bronze vom Obmann und dem Kapellmeister ausgezeichnet. Mit Kaffee und Kuchen klang die diesjährige Cäcilienfeier der Musikkapelle Laatsch aus.

Wir sagen Danke für das entgegengebrachte Vertrauen, wünschen Frohe Weihnachten und alles Gute!

Mals

Hoher Besuch in Mals

Foto: „Wind“-Archiv

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iel Wirbel um eine sich äußerst lohnende Erbschaft gibt es im Jänner im Josef Maschler Haus in Tschars. Die Heimatbühne Kastelbell/Tschars lädt alle Theaterbegeisterten v.l.: Irene Bernhart, Anna Maria Schwarz, zum Lustspiel „Wir- Christian Obwexer, Doris Lang bel um das Testakuppeln, könnte er der Erbe werment“ von Klaus Ahmann ein. den. Notar Dr. Steinbach soll das Hinter der Bühne zieht Werner überprüfen. Hans versucht mit Santer als Regisseur die Fäden einer skurrilen Idee, die Bedinund auf der Bühne sind wiedegungen zu erfüllen. Aber Uschi, rum viele bekannte und auch eiseine Frau riecht den Braten und nige neue Gesichter zu sehen. Luschmiedet eigene Pläne. Geht stig wird’s auf jeden Fall, geht es Hans jetzt leer aus? Oder gibt es doch darum, was die möglichen doch noch eine Überraschung? Erben sich alles einfallen lassen, Tja, wer bekommt denn nun das um an Onkel Erichs Millionen zu ganze Geld? Sehen Sie einfach kommen. Onkel Erich ist verstorselbst! ben und sein Testament sorgt für Die Premiere findet am Samsallerlei Wirbel, schließlich hatte tag den 20. Jänner 2018 um 19 er drei Geliebte, die sein Geld erUhr im Josef Maschler Haus in ben sollen. Nur wenn es seinem Tschars statt. Neffen Hans gelingt, die drei Weitere Termine sh. Theaterwind Frauen mit drei Männern zu ver-

K

ürzlich besuchte Giovanni Malagò, der Präsident des Gesamtstaatlichen Olympischen Komitees (CONI), mit einer erlesenen Delegation das Oberschulzentrum Mals. Besonderes interessiert zeigte er sich an der Sportoberschule Mals und ihrer Infrastruktur. Darüber hinaus machte er sich ein Bild von den Sportanlagen der Gemeinde Mals, von den Sportplätzen und den Anlagen des Sport+Well. BM Ulrich Veith und Direktor Werner Oberthaler begrüßten die

Reger Austausch und gegenseitige Wertschätzung v.l.: Roland Brenner, Marylin Egger, Ulrich Veith, Werner Oberthaler, Veit Angerer und Markus Klotz nahmen den CONI-Präsidenten Giovanni Malagò in ihre Mitte.

hohen Gäste. Die Spartenleiter Roland Brenner und Veit Angerer, der Koordinator der Sportoberschule Markus Klotz und die Koordinatorin für Sprachförderung Marylin Egger begleiteten die Delegation durchs Haus. „Ich bin begeistert von dieser Schule, ihren Einrichtungen und von den sportlichen Möglichkeiten, welche die Gemeinde Mals bietet. Ich werde die weitere Entwicklung dieser Sport- und Bildungseinrichtung nach Kräften unterstützen“, resümierte Malagò den Kurzbesuch.


12.01.17

Vinschgerwind 1-17

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Vinschgerwind 25-17

14.12.17

Prad/Bildungstage

Prad ist relativ sicher er Suldenbach und der Tschrinbach waren für Prad in den letzten Jahrhunderten immer eine Gefahrenquelle. Es kam zu Überschwemmungen und Vermurungen. Nach den Aussagen des Landesgeologen Volkmar Mair ist Prad heute relativ sicher und kann ruhig schlafen. Diese Aussage machte der Landesgeologe bei einem Vortrag im Rahmen der Prader Bildungstage. Nach einem Rückblick in die Klimageschichte, berichtete Mair über ein Forschungsprojekt am Ortler. Außerdem zeigte er erste Ergebnisse des Gefahrenzonenplanes von Prad, der derzeit ausgearbeitet wird. In der sogenannten „Kleinen Eiszeit“ zwischen 1350 und 1850 wurde es kälter und die Gletscher nahmen zu. Besonders in den letzten Jahrzehnten wurde die Klimaerwärmung deutlich sichtbar und spürbar. In Klimamodellen geht man von einer Erwärmung in den Alpen von 4° C bis 2100 aus. Das führt zum Rückgang der Gletscher, zum Auftauen und Abschmelzen des Permafrostes, zu Steinschlag, Hangrutschungen, Muren und Felsstürzen, aber auch zu einem Ansteigen der Waldgrenze. Ob durch die Klimaerwärmung die Gefahren in

Fotos: Heinrich Zoderer

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Volkmar Mair, der Landesgeologe, kennt Prad sehr gut weil er lange in Prad gewohnt hat. Er konnte die vielen Bürger über viele Gefahrenquellen informieren aber auch beruhigen. Ein Gefahrenzonenplan wird derzeit ausgearbeitet. den Alpen zunehmen, das kann man nach Mair nicht eindeutig sagen. Beim internationalen Forschungsprojekt „Ortler Ice Core“ wurden Eisbohrungen bis 75 m Tiefe gemacht. Man fand in dieser Tiefe Lärchennadeln, die 2.600 Jahre alt sind. Durch die Bohrkerne kann man deshalb die Klimageschichte der letzten 2.600 Jahre erforschen. Die Felstemperatur in dieser Tiefe be-

trägt Minus 2,8°. Im Ortlergebiet gibt es viele Permafrostzonen, auch mit Blockgletschern. Für die Gemeinde Prad sieht Mair da aber keine größeren Probleme. In Trafoi gibt es eine instabile Zone mit „Tiefgründigen Massenbewegungen“, d.h. es gibt einen gleitenden Talzuschub. Nach den vorliegenden Plänen des Gefahrenzonenplanes gibt es Steinschlagprobleme in der

Schmelz außerhalb des Wohnbereichs. Durch die Flussverbauungen sind auch die Wassergefahren in Prad und Lichtenberg nicht sehr groß. Volkmar Mair appellierte am Ende seines Vortrages an die Eigenverantwortung und an den Hausverstand der Bürger und betonte, dass die vielen freiwilligen Vereine einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit eines Dorfes leisten. (hzg)

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14.12.17

Schlanders

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Rapunzel im Bioladen

Regina Riede informierte über die Bio-Produkte von Rapunzel und lud die Besucherinnen und Besucher zum Verkosten

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atteln standen zum Verkosten bereit, Feigen, weißes und dunkles Mandelmus, daneben Schokoladen in verschiedenen Variationen. Die Rede ist vom Degustations-Samstag im Bioladen in Schlanders mit Produkten des renommierten deutschen Bio-Herstellers Rapunzel. Seit 1974 ist Rapunzel als familiengeführter Bio-Betrieb auf dem Markt, und wird deshalb auch gerne als BioUrgestein bezeichnet. Regina Riede, Außendienstmitarbeiterin bei Rapunzel informierte - passend zur Weihnachtszeit

- vor allem über die natürliche Süße. Dattelsirup oder Dattelsüße kann Zucker problemlos ersetzen. Kokosblütenzucker, Vollrohr- oder Rohrzucker sind ebenso lohnende Alternativen. Ein wahrer Genuss -da waren sich die Besucherinnen einig -ist die Kokos-Creme-Zartbitterschokolade. Rapunzel beendete am 2. Dezember die vielseitige Verkostungsreihe im Bioladen Schlanders mit Bio-Ölen, Biobrot und Hanfprodukten gleichzeitig Spiegel des bunten Angebotes im Geschäft selbst. (ap)

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Schluderns

Taufers i.M.

Movember-Bilanz

Jugendliches Taufers

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

tefan Hirschberger, der Barbier im Gentlemansstore Jack & King in Schlanders und Martin Pinggera von der Bar Loki in Schluderns haben bei der Movember Aktion über 500 Euro gesammelt und an die Fondation überwiesen. Alle die sich ihren Bart abrasieren ließen, zahlten jeweils 20 Euro (nicht wie berichtet 10 Euro). Dazu kamen noch Spenden. Die Movember Fondation wurde 2003 ins Leben gerufen und setzt sich weltweit für Männergesundheit ein, u. a. für Prostatakrebs-Prävention. (mds)

Foto: „Wind“-Archiv

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Mitreden, mitbestimmen und mitmachen konnten Jugendliche bei der Zukunftswerkstatt in Taufers i.M.

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ürzlich fand erstmal eine Jugendwerkstatt mit dem Motto „Mitreden! Mitbestimmen! Mitmachen!“ in Taufers im Münstertal statt. Eingeladen waren Jugendliche um gemeinsamen zu diskutieren und zu

kritisieren, Geschehenes in der Gemeinde so richtig auf den Kopf zu stellen und zu hinterfragen. Im Zuge der Diskussion stellte sich heraus, dass die Tauferer Jugendlichen richtig Lust auf Diskussion hatten, welche

Schlanders

Mainfelt Silvestergala in Schlanders S

chluss mit öden Silvesterabenden. Mainfelt lädt herzlich zum gemütlichen MainfeltSilvester-Gala-Konzert im Karl Schönherr Saal ein. Los geht’s bereits am frühen Abend ab 16 Uhr auf dem Karl Schönherr Platz bei einem gemütlichen Umtrunk mit der Band. Bei Musik und diversen Heiß- und Kaltgetränken und Gulaschsuppe ist für das Wohlbefinden gesorgt, bis dann um 20:30 Uhr das Foyer geöffnet wird. Eine Stunde später - um 21:30 Uhr - beginnt das eigentliche Konzert im Sparkassensaal des Karl

Schönherr Hauses. Geplant ist hier noch etwas sehr Spezielles, das für Überraschung sorgen wird. Nach dem gemeinsamen Mitternachts-Countdown wird im Foyer zu den berühmt/ berüchtigten Klängen von DJ McLove (70er/80er/90er) bis in die frühen Morgenstunden weiter gefeiert. Der Bereich auf dem Platz bleibt den ganzen Abend über für alle Interessierten und Mitfeiernden frei und kostenlos zugänglich. Karten für das Konzert und die Feier im Foyer gibt es im Vorverkauf auf

Beginn: 16:00 Uhr Einlass: 20:30 Uhr Eintritt: 20,00€ Beginn Konzert: 21:30 Uhr Konzertende: 23:30 Uhr Aftershow Party: ab 00:00 Uhr 5,00€ ermäßigter Eintritt falls Karten noch vorhanden www.mainfelt.com/mainfelttour.html und an der Abendkasse ab 16 Uhr für 20,00€. Wer zur Aftershowparty nach 00:00 Uhr kommt, zahlt einen ermäßigten Eintritt von 5,00€, falls noch Karten vorhanden sind.

sich um folgende Themenbereiche drehte: Straße & Verkehr, mögliche Begegnungsräume zwischen Jung und Alt, der Ausbau der Angebote für Jugendliche sowie die Verbesserung der Busverbindungen. Lobend hoben die Jugendlichen die Tätigkeiten und der Zusammenhalt der Vereinswelt und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde hervor. Nun werden die ausgearbeiteten Vorschläge der Jugendlichen gemeinsam mit der Gemeinde auf eine mögliche Umsetzung überprüft. Organisiert wurde die Jugendwerkstatt von der Fachstelle des Jugenddienstes Obervinschgau. Künftig soll diese regelmäßig stattfinden, um den Jugendlichen weiterhin die Möglichkeit zu geben, ihre Stimme zu erheben und mitzureden. (lu)


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Laas

Fotos: Ludwig Fabi

Projekt Weiss-Wasser und mehr….

Arbeitsgruppe v.l. Wilfried Stimpfl, Markus Breitenberger (Beratung Ideenfindung), Christine Stark, Ruth Kuntner, Liselotte Parth, Annemarie Kainz; Wasser verkosten ist eine anspruchsvolle Aufgabe

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er Bildungsausschuss Laas hat in den vergangenen zwei Jahren ein Bildungsprojekt umgesetzt, welches das Lebenselixier Wasser in den Mittelpunkt stellte. Ausgangspunkt war dabei die Sorge um das Wasser, aber auch Wasser als Segen und Gefahr. Rund um die Wasserkreisläufe wurde im gesamten Gemeindegebiet von Laas mit vielfältigen For-

men der Vermittlung über Kurse, Vorträge, Bildungsfahrten, Ausstellungen, Wettbewerben, Besichtigungen, Wanderungen, Gedenkveranstaltungen bis hin zu einer umfassenden Dokumentation informiert und sensibilisiert. Kürzlich wurden im Rahmen einer Abschlusspräsentation die einzelnen Projekte von Ludwig Fabi im Josefshaus vorgestellt. Die Dokumentati-

Wir wünschen allen unseren Kunden eine gemütliche Weihnachtszeit und gute Fahrt im neuen Jahr.

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onsbroschüre „Eyrscherwosser“, in der Wissenswertes und Historisches rund um das Thema Wasser in Eyrs aufgearbeitet wurde, wurde von der Autorin Theodora Kuntner vorgestellt. Wilfried Stimpfl organisierte und moderierte eine interessante Wasserverkostung. Eine Wasserkaraffe mit Zirbelholzverschluss konnte zu Gunsten der Adventsaktion „Laas hilft“

erworben werden. Das Projekt „Weiss-Wasser und mehr…“ wurde im Rahmen einer Projektförderung für die Bildungsausschüsse über die Autonome Provinz Bozen/Amt für Weiterbildung finanziert. Diese Projektförderung ist für innovative, dorfspezifisch interessante und gesellschaftlich relevante Themen und Projekte vorgesehen. (lu)

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Weihnachten Vinschgerwind 25-16

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in Mals


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Wir wünschen FROHE FESTTAGE und ein erfolgreiches Jahr 2018


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Vinschgau/Südtirol

Telefonseelsorge: Reden hilft - wir hören zu eden hilft - wir hören zu: Das ist das Motto der Südtiroler Telefonseelsorge der Caritas. Die Telefone sind das ganze Jahr über rund um die Uhr besetzt, auch am Hl. Abend, zu Silvester und zu Neujahr, Die grüne Nummer 840 000 481 kann kostenlos gewählt werden. Der Bedarf zu reden ist vor allem in der Advent- und Weihnachtszeit groß. Denn nicht allen Menschen ist zum Feiern zumute, zum Beispiel wenn sie einen geliebten Angehörigen verloren haben, oder wenn sie sich vom Partner getrennt haben, wenn sie sich in Konfliktsituationen befinden, Angst vor

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Silvia Moser, Leiterin der Caritas Telefonseelsorge dem Verlust der Arbeit haben oder allein, alt und einsam sind. „Jährlich gehen über 10.500

Anrufe bei der Telefonseelsorge ein. In der Advent- und Weihnachtszeit merken wir, dass es öfters klingelt“, sagt die Leiterin der Telefonseelsorge Silvia Moser. „Wir hören zu , trösten und begleiten Den Anruferinnen und Anrufern wird stets große Wertschätzung entgegengebracht. Denn diese Menschen zeigen Größe, wenn sie in ihrer bedrückenden Situation imstande sind zum Hören zu greifen, um sich Hilfe zu suchen“, erklärt Moser. „Es gibt auch Menschen, die täglich oder wöchentlich bei uns anrufen. Dabei entsteht Beziehung, und zwischenmenschliche Be-

ziehungen wirken heilend.“ Das oberste Prinzip der Telefonseelsorge ist die Verschwiegenheit. Alles, was Menschen am Telefon sagen, wird vertraulich behandelt. Die Telefonseelsorge der Caritas wird von 80 bestens ausgebildeten Frauen und Männer aus ganz Südtirol getragen, die sich freiwillig in den Dienst von Hilfesuchenden stellen. „Es gibt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die ganz bewusst am Hl. Abend Dienst tun. Sie schenken den Menschen am Telefon Zuwendung und feiern auf diese Weise Weihnachten“, sagt Moser. (mds)

Kortsch Schlanders

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ie Betreuung von Kleinkindern zwischen drei Monaten und 4 Jahren erfolgt entweder in Kindertagesstätten (Kitas) oder bei Tagesmüttern in familiärer Atmosphäre. Die Tagesmütter müssen eine Ausbildung absolvieren und werden von Sozialgenossenschaften unterstützt. Die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Kortsch organisierte in Zusammenarbeit mit der Fachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ und der Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen-wachsenleben“ vom Oktober 2016 bis Juni 2017 einen Ausbildungslehrgang für Tagesmütter. 20 Frauen haben an dem Kurs teilgenommen und am 24. Novem-

ber im Rahmen einer kleinen Feier ihr Diplom erhalten. Der Schulleiter Martin Unterer und die Direktorin Monika Aondio konnten bei der Diplomfeier neben den Absolventinnen und Lehrpersonen auch die Präsidentin der bäuerlichen Sozialgenossenschaft, die L.-Abg. Maria Hochgruber Kuenzer, die Koordinatorin der Sozialgenossenschaft Maria Egger, Birgit Michelon als Vertreterin der Fachschule Hanna Arendt und die Bezirksbäuerin Ingeborg Rechenmacher begrüßen. Bei der Feier wurde betont, dass die neuen Tagesmütter insgesamt 440 Unterrichtsstunden, davon 100 Praxisstunden, absolvieren mussten und dabei neben Entwicklungspsychologie, sich

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Foto: Heinrich Zoderer

20 neue Tagesmütter

In der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Kortsch erhielten 20 Frauen das Diplom als Tagesmutter. auch mit der Ernährungslehre, Gesundheitslehre, Erste-Hilfe, Haushaltsführung und Hygiene und dem Themenbereich Spielen und Fördern beschäftigt

Unseren Kunden und all unseren Freunden wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.

haben. Mitgeteilt wurde auch, dass in Kortsch im Herbst 2018 wiederum ein Ausbildungslehrgang für Tagesmütter beginnt. (hzg)


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Schlanders-Metropoltheater München

Die letzte Karawanserei ie haben über Jahre gelebt und doch nicht gelebt, sie waren Menschen und doch keine Menschen. So wird am Ende des Theaters die Situation der Flüchtlinge zusammengefasst. In Schlauchbooten kämpfen sie sich durch die gefährlichen Wellen des Meeres bis zum rettenden Ufer bzw. bis zur Rettung aus der Luft. Im Zaun des Auffanglagers schneiden sie ein Loch, um durchzuschlüpfen und dann auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, der sie nach England bringen soll. Sie wollen nach Europa, wo alles anders, alles besser ist als in der Heimat. In der Heimat ist vieles verboten: Musik, Liebe, Lektüre, bunte Kleider und Demonstrationen. Die Frauen dürfen nicht studieren und nicht alleine ausgehen. Die Sittenpolizei überwacht alles. Sie fliehen vor der Armut, der Unfreiheit, vor Krieg und Verfolgung. Aber der Preis auf dem Weg in die Freiheit ist hoch und nicht jeder Fluchtweg führt in die Freiheit. Es ist ein Kampf ums Überleben, sie müssen lügen, betrügen und bezahlen. Die Mutter drängt ihre Tochter zur Prostitution, um das Schleusergeld zusammenzukratzen. Menschen verlieren auf der Flucht ihre

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Foto: Heinrich Zoderer

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Auf der Bühne ist alles schwarz und leer. Es gibt nur eine Bank. Menschen aus verschiedenen Ländern treten auf, Momente aus dem Leben von Flüchtlingen werden sichtbar und spürbar. Filme unterstreichen die bedrohlichen Lebenssituationen, Musik spiegelt die Welt in der alten und neuen Heimat.

Agentur Schlanders Agent Alexander Rainer Kapuzinerstraße, 28 Tel. 0473 732138 - Fax 0473 731808 agenzia.silandro@gruppoitas.it Subagentur Mals G. Verdross Straße 1

Würde, ihre Identität, ihren Pass, manche ein Bein oder ihr Leben. Sie belügen die Eltern und Verwandten in ihrer alten Heimat, erklären wie gut es ihnen geht und dass sie schon Freunde gefunden haben. Das Theaterstück „Die letzte Karawanserei“ des Metropoltheater München bringt Lebensausschnitte von Flüchtlingen auf die Bühne, die unter die Haut gehen und berühren. Die französische Regisseurin Ariane Mnouchkine führte Anfang der 2000er Jahre 400 Interviews mit Flüchtlingen und Asylsuchenden überall auf der Welt. Regisseur Jochen Schölch gelingt es in diesem Theater Ausschnitte dieser Interviews auf die Bühne zu bringen und so den vielen Flüchtlingen ein Gesicht und eine Geschichte zu geben. Fünf Schauspieler und fünf Schauspielerinnen schlüpfen in rund 40 Rollen. Konkrete Lebensmomente, berührende Schicksale mit Schauplätzen in Afghanistan, im Irak, in Kabul, Georgien, Tschetschenien, Paris und London, im Aufnahmelager in Australien und in Calais in Frankreich werden sichtbar. Am Ende finden einige Arbeit und ein neues Zuhause. (hzg)


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Schlanders

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m Eingangsbereich der Gemeinde Schlanders, in der Bibliothek und im Kulturhaus „Karl Schönherr“ standen vom 15. bis 30. November ein roter Sessel und davor auf dem Boden rote Schuhe. Mit dieser Aktion beteiligte sich die Gemeinde Schlanders an der nationalen Kampagne „posto occupato - Besetzter Platz“, um an all die Frauen zu erinnern, die Opfer von Gewalt wurden. Der rote Sessel, der für immer leer bleibt, soll ein Zeichen für die vielen Frauen sein, die der Gewalt zum Opfer fallen. Jede dieser Frauen hatte einen Platz bei der Arbeit und in unserer Gesellschaft, bevor der Ehemann, ein Ex-Partner, ihr Liebhaber oder

auch ein Unbekannter ihrem Leben ein gewaltsames Ende bereitete. Dieser Platz soll für diese Frauen frei gehalten werden, damit ihre Geschichten nicht vergessen werden. In Deutschland gab es 2015 mehr als 100.000 Fälle von häuslicher Gewalt gegen Frauen. 131 Frauen wurden in dem Jahr von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet, 200 überlebten einen Mordversuch. Am 25. November gibt es jedes Jahr den Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Mit dieser Aktion will auch die Gemeinde Schlanders ein deutliches Zeichen setzen. Auch die Gemeinde Mals beteiligte sich an dieser Aktion. (hzg)

Foto: Heinrich Zoderer

Kampagne Gewalt gegen Frauen

Auch die Gemeinden Schlanders und Mals beteiligten sich an der Kampagne „posto occupato – Besetzter Platz“ um an all jene Frauen zu erinnern, die Opfer von Gewalt werden.

Katharinaberg

Foto: „Wind“-Archiv

Cäcilienfeier mit Ehrungen v.l. Charlotte Rainer, Bürgermeister Karl Josef Rainer, Michaela Müller, Erwin Mair, Florian Müller, Patrick Mair, Miriam Müller, Stephanie Gurschler

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m 26. November 2017 fand in Katharinaberg die Cäcilienfeier der Musikkapelle statt. Ganz im Zeichen der Musik wurde der Tag mit einem Gottesdienst zu Ehren der Hl. Cäcilia begonnen. Die Musikkapelle

Katharinaberg umrahmte diesen feierlich mit wohligen Klängen, unter anderem mit dem Solostück „Ave Maria“ von Giacomo Caccini, welches der Solist Florian auf seinem Flügelhorn mit viel Feingefühl präsentierte. Die anschließende Cäcilienfeier im Gasthof Schnalsburg stand heuer ganz im Zeichen von Ehrungen. Dem Obmann Florian Müller wurde das Verdienstzeichen in Silber für 10-jährige Tätigkeit als Obmann verliehen. Dafür gebührt ihm ein großer Dank, welcher durch den Applaus seiner Musikkameraden ersichtlich wurde. Als Zeichen der Wertschätzung seiner Tätig-

keit als Obmann und als besonderen Dank übergab die Musikkapelle Florian eine Cäcilienstatue mit der Inschrift „Für 10-jährige Tätigkeit als Obmann - Ein aufrichtiges Vergelt`s Gott! Deine Kameraden der MK Katharinaberg 2017“. Ebenso geehrt wurden Stephanie Gurschler, Michaela Müller und Miriam Müller, welche in Anerkennung ihrer 15-jährigen Tätigkeit in der Musikkapelle das Verbandsehrenzeichen in Bronze erhielten. Zu den Gratulanten gehörte neben dem Ausschuss der Musikkapelle auch Bürgermeister Karl Josef Rainer, welcher die Ehrungen vornahm.


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Vinschgau

Mit Freude und Fleiß Chronistin

Weihnachtslicht 2017

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hronistinnen und Chronisten halten das Geschehen der Gegenwart und die Veränderungen auf Orts- und Gemeindeebene für die Zukunft fest. Sie verfassen Jahreschroniken, die viele Bereiche des örtlichen Alltagslebens und besondere Ereignisse im Ort enthalten. Seit 2003 ist Monika Prohaska mit Leib und Seele Sammlerin und Chronistin in Laas. Monikas Motivation entspringt dem Bedürfnis, etwas für die Dorfgemeinschaft zu tun. Sie hat Interesse am eigenen Ort und es ist ihr ein großes Anliegen, dass Sachen nicht verlorengehen und für alle zugänglich sind. Dabei unterstützt sie sowohl ihre Familie, indem sie Zeitungen sammelt, als auch die Bibliothek und BürgerInnen der Gemeinde. Ihre Lieblingsartikel sind jene über Menschen und deren Lebensgeschichten. Einige Jahre stand ihr auch Manfred Strimmer mit schönen Fotobeiträgen zur Seite. Im Winter sitzt sie fast täglich am Tisch, sortiert Unterlagen und gestaltet. Die Aufzeichnungen münden dann in einer Jahreschronik. Die Chroniken bis zum Jahre 2015 liegen in den Bibliotheken der Gemeinde Laas auf und sind für die Öffentlichkeit

Foto: Ludwig Fabi

Laas

Chronistin Monika Prohaska mit Liselotte Parth, der Vorsitzenden des Bildungsausschuss Laas mit den Chronikbüchern 2015 zugänglich. Auf die Frage, was sich Monika wünschen würde, antwortete sie spontan: „Jemanden, der die allgemeinen und kulturellen Ereignisse aufschreibt und sie mir weiterleitet“. Der Bildungsausschuss Laas unterstützt Frau Prohaska ideell und übernimmt einen Teil der Druckkosten für die Chroniken. (lu)

pendenaktion für Menschen in Not. Es gibt viele Menschen, denen das Schicksal schlimm mitgespielt hat und denen es nicht besonders gut geht – auch im Vinschgau. Mit der Spendenaktion „Vinschger Weihnachtslicht“ will auch heuer wieder der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol in Zusammenarbeit mit HGV und lvh genau diesen Personen helfen und ihnen ein wenig Licht in den Alltag bringen. „Vom 1. Dezember bis zum 6. Jänner können die Wirtschaftstreibenden spenden. Aber auch die Kunden, Gäste und Besucher in den jeweiligen Betrieben“, erklärt der Bezirkspräsident des hds, Dietmar Spechtenhauser, der an alle appelliert, sich aktiv an der Aktion zu beteiligen. Die Spendenaktion wird in Zusammenarbeit mit der Vinzenzgemeinschaft Vinschgau durchgeführt und von den Raiffeisenkassen des Vinschgaus unterstützt.


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Laatsch

Orgeljuwel erklingt wieder in voller Pracht as lange Warten hat nun ein Ende. In der Laatscher Pfarrkirche erklingt wieder eine Orgel und zwar eine ganz besondere. Die restaurierte neugotische Reinisch-Orgel, die vorher über 100 Jahre in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Taufers im Pustertal stand, erfüllt nun mit seiner Klangfülle das Laatscher Gotteshaus. Die feierliche Weihe am Fest des Kirchenpatrons Luzius von Chur am 2. Dezember wurde zu einem historischen Ereignis für die Pfarrgemeinde. Den Weihegottesdienst zelebrierte der Dekan von Taufers, Martin Kammerer, zusammen mit Dekan Stefan Hainz, Pfarrer Paul Schwienbacher, P. Urban Stillhard und Diakon Norbert Punter. Mit dabei war auch eine starke Delegation aus dem Pustertal mit Vertretern der Pfarre und der

Foto: „Wind“-Archiv

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Vom Mittelgang der Pfarrkirche aus segnete Dekan Stefan Hainz die restaurierte Reinisch-Orgel. Gemeinde Taufers, die nun ihre ehemalige Orgel in guten Händen wissen. Der Einladung zum Festgottesdienst waren auch zahlreiche Ehrengäste gefolgt. Der Kirchenchor, unter der Lei-

tung von Franz Josef Paulmichl, gestaltete die Messe mit würdigen Gesängen aus dem Gotteslob und aus dem Repertoire des neuen geistlichen Liedgutes. An der Orgel begleitete die Sänge-

rinnen und Sänger der Organist Marian Polin. Isabella Erhard vom Vermögensverwaltungsrat der Pfarre ließ am Ende der würdigen Feier die Geschichte des Orgelprojektes Revue passieren und dankte allen, die sich an den Restaurierungskosten beteiligt haben, nämlich dem Land Südtirol, der Italienischen Bischofskonferenz, der Gemeinde Mals, der Raiffeisenkasse Prad-Taufers und privaten Spendern aus den Reihen des Kirchenchores und der Dorfbevölkerung. Der besondere Kirchtag in Laatsch klang mit einem gelungenen Orgelkonzert am Abend aus. Marian Polin und Lukas Punter holten mit ihrem musikalischen Können die volle Klangespracht aus dem Orgeljuwel heraus und das Konzert wurde zum krönenden Abschluss des Festtages.

Goldrain/Schloss Goldrain

Kakao im Ansitz

25 Jahre Krippenfreunde Goldrain

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ie Öffnung der siebten Tür des schokoladigen Adventskalenders in Mals war räumlich der bisherige Höhepunkt von sweet afFAIR: Robert Weirather und Lorenz Ladurner haben dafür ihren mehr als 500 Jahre alten Ansitz Lichtenberg in Mals aufgesperrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mehr als 50 Menschen sind gekommen, haben den Musikschülern mit Ziehorgel, Harfe und Hackbrett gelauscht, die weihnachtliche Deko genossen, mit Interesse das Entstehen von frisch gekochter Schokolade und die theatralische Einlage von Katharina Gschnell vom Schauspielkollektiv binnen-I verfolgt.

ie Krippenfreunde Goldrain mit ihrer Präsidentin Claudia Thöni luden am Tag vor Maria Empfängnis zur Segnung und Ausstellungseröffnung der neu gebauten Krippen ins Bildungshaus Schloss Goldrain ein. Unter Anleitung der Kursleiter Andreas Paris, Hermann Gerstl und Michael Feierabend haben 12 Personen in rund 70 Stunden in den letzten Monaten eine ganz persönliche Krippe gebaut. Neben Tiroler Krippen waren auch orientalische Krippen, Wurzelkrippen und Schneekrippen zu sehen. Bei der Ausstellungseröffnung erhielt Luis Perfler eine Ehrenurkunde. Perfler hat 1990 den ersten Krippenbaukurs im Schloss Goldrain abgehalten und anschließend 20 Jahre lang bis 2010 jedes Jahr mit Teilnehmern aus dem ganzen Vinschgau Krippen gebaut. Auf seine Initiative wurden 1992 die „Krippenfreunde Goldrain“ als Ortsgruppe der Südtiroler Krippenvereine gegründet. Der

Foto: Heinrich Zoderer

Mals

Die Leiter der Krippenbaukurse im Schloss Goldrain mit einer Tirolerkrippe: Andreas Paris, Luis Perfler mit der Ehrenurkunde für 20 Jahre Krippenbaukurse, Hermann Gerstl und Michael Feierabend Verein kann somit in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen feiern. Sowohl Claudia Santer, die Direktorin vom Bildungshaus Schloss Goldrain, als auch Helmut Fischer, der BM von Latsch, fanden lobende Worte für die wunderschönen Krippen. Franz Eberhöfer, der Altpfarrer von

Goldrain regnete die Krippen. Vom 8. bis 10. Dezember kamen viele Krippenfreunde ins Schloss Goldrain, um die selbst gebauten Krippen zu bewundern und zu begutachten. Einige Besucher meldeten sich bereits für den Krippenbaukurs 2018 an. (hzg)


Bildungsausschuss Laas

Einladung zum Kurs

Englisch

für leicht Fortgeschrittene Dieser Kurs gibt Ihnen die Gelegenheit, Ihre einst gelernten Englischkenntnisse aufzufrischen und mehr Sicherheit zu erlangen. Dauer: Do. 18.01.2018 bis

Do. 22.03.2018

Treffen: 8 Treffen - jeweils donnerstags von 19.30 bis 21.00 Uhr Ort: Mittelschule Laas Leitung: Victoria Grasser - Englischlehrerin Anmeldung: Parth Liselotte Tel.: 0473 626198 oder 348 0980743

Bildungsausschuss Stilfs

Bezirksservice Vinschgau

Deutsch- und Italienischkurse für MigrantInnen

im Vinschgau - Januar 2018 Anmelde- und Einstufungstreffen Mittwoch, 17. Januar 2018 um 17.30 Uhr – 18.30 Uhr im KVW Vinschgau, Hauptstraße 131, Schlanders Anmeldung : Bringen Sie bitte den Personalausweis beim Anmelde- und Einstufungstag mit. KVW Bildung • Bezirk Vinschgau • Hauptstraße 131 • 39028 Schlanders Tel. 0473 746 721 • bildung.vinschgau@ kvw.org • www.kvw.org/bildung

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RAUHNÄCHTE RÄUCHER SEMINAR 15. Dezember 2017 um 19:30 Uhr BIBLIOTHEK GOLDRAIN Referentin: Annemarie Zobernig, Duftklang (A) wir freuen uns auf einen duft- und erkenntnisreichen Abend und auf aufschlussreiche Rau(ch)nächte! Bibliothek Goldrain Bildungsausschuss Goldrain www.duftklang.at

besinnliche Stunde im

3. Advent mit dem Pfarrchor St. Gertraud Sulden und Fabio Rossato (Akkordeon, Klavier und Violine)

Am Sonntag, 17. Dezember 2017 um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sulden

Die freiwillige Spende geht an Menschen in Not. Veranstalter: Bildungsausschuss und Ortler - Stelvio National Park

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Bildungsausschuss Goldrain

Bildungsausschuss Graun

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi Bahnhof Spondinig 1

LATSCH

MARTELL

GOLDRAIN

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KORTSCH

LAAS

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PRAD

SCHLUDERNS

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Prad

Koatlacker Nikolausumzug

Die Fuahrmänner treten als Goaßlschnöller auf und machen die Straße für den Nikolauszug frei. Die weißen Engel und der Nikolaus gehen auf die Besucher zu und beschenken sie. Am Ende kommen die Tuifl und Tuiflwagen. Dann wird es laut und wild. ihrer Peitsche, der Nikolaus geht auf die Besucher zu, gibt ihnen die Hand und wünscht alles Gute. Nach der Nikolausgruppe, die im Zentrum des Umzuges steht und das Gute, das Licht symbolisiert, kommen große und kleine Tuifl. Sie

Fotos: Heinrich Zoderer

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edes Dorf hat seine eigenen Bräuche und Sitten. Das Klosn in Stilfs läuft anders ab als der Nikolausumzug in Prad. Immer am 4. Dezember findet in Prad der „Koatlacker Nikolausumzug“ statt. Um 18 Uhr starten der Nikolaus und die 70 Tuifl in Koatlack, den Ortsteil am Ende des Dorfes. 12 Engel und ein Rutenträger begleiten den Nikolaus. Bei den Engeln sind zwei Lichtträger und ein Buchträger, die anderen Engel haben Geschenkskörbe mit Nüssen, Mandarinen und Süßigkeiten, die sie an die Schaulustigen am Wegesrand verteilen. Diese Gruppe wird von zwei „Zwickeseln“ begleitet. Vor dem Nikolaus gehen drei „Fuahrmänner“ mit Peitschen. Ganz langsam zieht der Zug vom Dorfende bis ins Unterdorf und kommt dann über die Silbergasse zum Hauptplatz. Die Fuahrmänner schnölln mit

tragen Holzmasken, Tierfelle und Ruten, mit denen sie auf die Besucher dreinschlagen, oft ganz sanft, manchmal aber auch recht heftig. Mit den 9 Tuiflwagen, die sie begleiten, machen sie Feuer, Rauch und Lärm. Sie symbolisieren das

Böse, das Ungebändigte, das Finstere, das Teuflische. Auf dem Hauptplatz tritt der Nikolaus mit den Engeln auf und verkündet seine Botschaft. Nach einem Gebet und einem Nikolauslied beherrschen die Tuifl den Platz. (hzg)

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Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen verbinden wir unseren Dank für die gute Zusammenarbeit und wünschen für das neue Jahr allen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern Gesundheit, Glück und viel Erfolg. Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen im vergangenen Jahr.


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Naturns

„Nikolaus und Hannah mit der Taube“

Fotos: Maria Gerstgrasser

Bischof Nikolaus und Hannah mit der Taube inmitten der hungernden Menschen Insgesamt 32 Mitwirkende probten seit 30. Oktober für diesen Auftritt

N

ikolaus und Hannah mit der Taube“ ist der Titel einer Nikolauslegende, die Willi Fährmann in einer Bildgeschichte dargestellt hatte. Theo Mair hat sie für das 36. Naturnser Nikolausspiel bearbeitet und als Regisseur, am 5. Dezember mit Beginn um 19.00 Uhr im Rathaus von Naturns, auf die Bühne gebracht. Mit Fanfarenklängen der Mu-

sikkapelle Naturns wurden die Zuschauer am Rathausplatz empfangen und in den Saal geleitet. Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Volksbühne Naturns haben sich intensiv auf diesen Nikolausabend vorbereitet. In eindrucksvollen Szenen wurden die Folgen einer langen Dürreperiode dargestellt. Durch Glaube und Gottvertrauen konn-

Das Zahnarztstudio

Dott. Claudio Manara informiert…

… dass ab sofort neue Lösungen in der Prothetik und Implantologie angeboten werden können, die preislich mit den Zahnstudios in Ungarn und Kroatien konkurrieren. Möglich machen dies neue spezialisierte Labore auf dem Markt und der Vormarsch von digitalen Technologien. Dr. Claudio Manara und sein Team garantieren in hohem Maße für ihre zahnärztlichen Leistungen und bieten optimale Betreuung.

te Bischof Nikolaus dem Hunger ein Ende setzen und die Bevölkerung aus der Hoffnungslosigkeit führen. Wesentlicher Bestandteil des Naturnser Nikolausspieles ist seit jeher der Geschenkeaustausch. St. Nikolaus verteilt Brote an die Zuschauer, die ihrerseits eine Spende erbringen. Heuer wird damit der Brunneneubau

Mit diesem Weihnachtsgruß verbinden wir unseren Dank für die angenehme Zusammenarbeit und wünschen für das neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.

Dr. Claudio Manara führt seit 20 Jahren sein Zahnarztstudio in Schlanders, ist spezialisiert auf Chirurgie und Implantologie und hat jahrzehntelange Erfahrung.

Grüblstraße 136 · 39028 Schlanders

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der Diözesancaritas in Äthiopien unterstützt. Diese Aktion und der Lichtergang nach Hause sind bereits zu einem Stück Naturnser Brauchtum geworden. So bildet das Naturnser Nikolausspiel eine Bereicherung des dörflichen Lebens in kultureller und religiöser Hinsicht und steht seit jeher unter dem Motto „wie du uns – wir für andere“. (ria)

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pr-info - Mobiliar & De Stefani

Klimahaus & das Ende der Dunstabzugshaube?

Die Anforderungen moderner Klimahäuser scheinen oft im Konflikt mit dem Dunstabzug in der Küche zu stehen. Was ist zu beachten, welche Probleme kann man wie vermeiden und wie verhält sich eine Komfortlüftung im Zusammenspiel mit einer Dunstabzugshaube? Das Einrichtungshaus De Stefani und Mobiliar Interiorarchitecture veranstalteten dazu am 24. November, zusammen mit der Klimahaus-Agentur und BORA Lüftungstechnik ein Expertenforum für Architekten und Fachplanern, welche eine Diskussion der Themen im Fachkreis ermöglichte. Bei einem Glas Wein, vorzüglichem Essen und Fachvorträge mit Experten konnte der Abend entspannt genossen werden. In dunstfreier Atmosphäre und tollem Ambiente, wurde im Löwen bei Tartsch, über die Technik und das Zusammenspiel von Dunsthaube und kontrollierter Raumlüftung diskutiert. Dr. Ulrich Klammsteiner - Klimahaus Agentur berichtete in seinem Vortrag von Luftdichtheit und Luftqualität im Klimahaus.

Angeregt wurde bereits während des Vortrages diskutiert. Soll ein Fenster geöffnet werden wenn der Dunstabzug eingeschaltet wird? Funktioniert ein Abluftsystem im Klimahaus? Sabine Hils und Martin Perkhofer - Bora Lüftungstechnik Funktioniert ein Abluftsystem auch im luftdichten Klimahaus? An zwei Stationen konnte man alle Elemente von Um- und Abluftsystemen im Detail erfahren. Beispielhaft wurden Lüftungspläne und deren Komponenten gezeigt. Ein Dunstabzug hat die Aufgabe Fettwrasen aus der Luft zu filtern, damit diese beim Kochen nicht in den Raum gelangen. Am effektivsten gelingt dies direkt am Kochfeld und verhindert Fettablagerungen am Boden, Möbel, Sofa etc. Je nach Häufigkeit und Art des Kochens verteilen sich im Jahr bis zu 1l Fette im Raum. Die Fettpartikel verharzen innerhalb 14 Tage, daher ist es wichtig Fettfilter im Idealfall gleich nach dem Kochen zu reinigen, Edelstahlfilter sind Spülmaschinenfest. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung ist

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nicht dafür ausgelegt um Fette zu filtern, ohne Dunstabzug verstopfen Filter der Wohnraumlüftung früher. Die Fettanteile im Dunst sind schwerer als die Wasseranteile und können somit gut nach unten abgeführt werden, der Metallfettfilter filtert Fette und Wasser aus der Luft. Eine Umluftanlage mit Aktivkohlefilter neutralisiert effektiv Gerüche. Es besteht nicht die Notwendigkeit, bei Betrieb eine Tür, oder Fenster zu öffnen und verträgt sich gut mit offenen Kaminen und Lüftungsanlagen. Der Aktivkohlefilter muss nach 1 bis 3 Jahre gewechselt werden. Eine Abluftanlage befördert die Gerüche nach Aussen, man muss beim Betrieb für ausreichend Zuluft sorgen. Ein isolierter Mauerkasten verhindert u.A. Schallübertragung und und Kondensatbildung.

Zu beachten bei der Planung Verwenden Sie immer Rohre mit min 150mm Durchmesser, vermeiden Sie flexible Rohre. Pro Motor sind 6 Meter und 6 Bögen möglich, verwenden Sie Rohrbögen mit Strömungslamellen. Bei Abluftsystemen ist ein Mauerkasten notwendig, Umluftsysteme müssen gewartet werden.


Wir danken! Danke, liebe Leserin und lieber Leser für Ihre Treue, für Ihre Anregungen, für Ihre Leserbriefe, für Ihr Abo. Unseren Inserenten danken wir für die positive und angenehme Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr. Wir wünschen allen schöne Feiertage, Gesundheit und viel Erfolg.


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Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

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Licht Düfte Klänge

Glurnser Advent Der Glunser Advent hat auch in der 17. Auflage nichts an Reiz verloren. Er punktet mit Autentizität, Urigkeit und Eigentümlichkeit. Der Glurnser Adventmarkt steht als geschätzter Kontrapunkt zu den kommerziellen Weihnachtsmärkten in den großen Städten. Viele kamen mit Bussen aus dem oberitalienischen Raum. In Scharen strömten die Besucherinnen und Besucher in die kleine mittelalterliche Stadt und genossen das einzigartige Ambiente bei Kerzen, Düften, kulinarischen Köstlichkeiten und weihnachtlichen Klängen. An den Marktständen herrschte reges Treiben. Die Menschen flanierten durch die Gassen, bestaunten den Ideenreichtum, die vielen kleinen kunsthandwerklich angefertigten Dinge und ließen sich von der Fülle an Handgemachtem inspirieren. (mds)

pr-info - Energiegenossenschaft Sulden

Effizienter arbeiten mit dem neuem Manitou Ein Fernheizwerk, das mit Hackschnitzeln betrieben wird, ist ein harter Arbeitsplatz für jedes Hebemittel. Das Fernheizwerk Sulden vertraut weiter auf die Firma Niederstätter und hat in einen neuen Manitou MLT 960 investiert. „Der MLT 960 ist ein echter Kraftprotz“, sagt Mitarbeiter Oliver Mattivi, der seit dem Bau des Heizwerks im Jahr 2002 hier arbeitet. Wir haben eine 4,5 m³ große Schaufel und arbeiten damit viel schneller und gleichzeitig kostensparender. Der Treibstoffverbrauch ist

Oliver Mattivi und Patrick Brigantin vor dem Manitou MLT960 im Vergleich zum Vorgängermodell wesentlich geringer“. Bis zu 16 Stunden kann Oliver Mattivi mit einer 130 Liter-Tankfüllung arbeiten. Früher hat er

mit 100 Litern gerade 5 Stunden geschafft. Dazu ist der neue Teleskopstapler mit Partikelfilter ausgestattet, es entsteht kein Rauch. Besonders schätzt der

Mitarbeiter auch die geräumige Kabine und die gute Übersicht, die sie bietet. Ebenfalls wichtig für ihn ist die einfachere Wartung. So gibt es nur mehr einen Luftfilter, das erspart ihm Arbeit beim Ausblasen. Damit passt alles zusammen: Ein Fernheizwerk hilft, die Luft sauberer zu halten. Der neue Manitou der Energiegenossenschaft Sulden hilft mit. Den Mitarbeiter freut‘ s. Kontakt: Niederstätter AG Patrick Brigantin T 335 8475235


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Schlanders: Kulturhaus

Filmvorstellung am 16. Dezember A

n diesem Samstag wird im Kulturhaus Schlanders um 20.30 Uhr ein Film präsentiert, der im Jahr 2018 realisiert wird. Der Film in italienischer Sprache trägt als Titel „Il dominio della lacrima“ (Die Herrschaft der Tränen). Als Autor, Regisseur und Produzent zeichnet Manuel Koch, Enkelkind von Paolo Azzarone verantwortlich, der bereits vier Filme für Im Bild, v. l. Mattia Merlini, Manuel Koch, Daniele Unterfrauen den Kulturverein CirEs folgt ein 20minütiges Konzert von Mattia colo culturale Val Venosta gedreht hat. Der Merlini, in dem einige von ihm selbst komAbend sieht folgendes Programm vor: ponierten Stücke zu hören sein werden. Start mit drei kurzen Projektionen „Oma“ Dann folgt die Vorstellung des Films „Il dovon Giordano Di Stasio, „From me to you“ minio della lacrima“. in deutscher Sprache von Thomas Marciano Manuel Koch wird den Film vorstellen, beund „Semplicità“ in italienischer Sprache vor Backstage-Aufnahmen von Schauspilern von Fabio Rubini. Die drei Autoren haben gezeigt und eine Filmszene und der Filmverschiedene Erfahrungen bei FilmprodukTrailer auf die Leinwand proijeziert werden. tion gesammelt.

Der Inhalt des Films? Daniel Montenovo (für seine Freunde Danny) ist ein junger schüchterner „edonista“. Er ist Universitätsstudent unter Professor Petrovicz. Daniel trägt in seinem Herzen einen geheimen Wunsch. In einem einsamen Wald findet er sich an einer Weggabelung, wo er sich entscheiden muss: Weiterhin ein authentisches, aber unglückliches Leben führen oder sich in einem Traum verlieren, in dem er glücklich leben darf. Circolo culturale Val Venosta präsentiert eine Produktion von Igel Film und Tommson Movie Il dominio della lacrima – Vorschau Samstag, 16. Dezember 2017 um 20.30 Uhr Kulturhaus Karl Schönherr Göflanerstrasse 27. Schlanders Programm: Kurzfilm Screenings mehrerer Filmautoren Konzert – Auszüge des Filmsoundtracks Trailer und Vorstellung des Films

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Wir wünschen unseren geschätzten Patientinnen und Patienten frohe Feiertage und Gesundheit im neuen Jahr.

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Danke für Ihr Vertrauen!

Vom 23. Dezember 2017 bis 7. Jänner 2018 bleibt die Paxis geschlossen.


in der

D

Gärnterei Schöpf

ie Blicke zogen übergroße hintereinander drapierte Vorhänge auf sich. Pure Kreativität. Dahinter verbarg sich die heurige Adventsausstellung der Gärtnerei Schöpf am 25. und 26. November. Advent beim Gärtner trug die Einladung für die vorweihnachtliche Ausstellung heuer als Titel. Auf die Farben weiß, rot, grün und golden konzentrierten sich die weihnachtlichen Arrangements: Dekorationen, Gestecke, Kränze - kurzum handwerkliche Kunstwerke. Dass die Natur Ideengeber ist, hat Tradition bei der Gärtnerei Schöpf. Die Besucher wussten die Kreativität auszukosten, ließen sich bezaubern, hinreißen, vor allem aber begeistern und überraschen. Und schließlich sind strahlende Augen und staunende Gesichter doch der schönste Lohn für die tage- und wochenlange Arbeit. (ap)

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Wir bedanken uns bei unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2018! Ringraziamo i nostri clienti per la fiducia accordata e auguriamo Buon Natale e Felice Anno Nuovo 2018!


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Spondinig

Christkindlmarkt am Bahnhof

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iele kamen zu Fuß von Schluderns, Glurns oder Prad zum Bahnhof Spondinig, andere mit dem Zug oder dem Privatauto. Anziehungspunkt am ersten Adventsonntag war der kleine Christkindlmarkt neben der Bar Sponding, den die Betreiber der Bar angeregt hatten und in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Prad in die Tat umgesetzt hatten. Die Menschen Der kleine Markt mit besonderen Menschen schafft vorder Werkstatt boten an ihrem weihnachtliche Stimmung am Spondiniger Bahnhof Verkaufsstand kleinkunsthandKommen und Gehen. Warme Getränke wie werkliche Besonderheiten an, wie bunte Tee, hausgemachten Punch, GlühmixmiMalereien, einzigartige Holzschnitzereien, schungen servierten Katharina Wegmann Bastelarbeiten und vieles andere. Für eiund Klaudia Zöggeler aus Schluderns. Keynen bunten Blickfang sorgte auch Iwanboard- und Saxophon-Klänge umrahmten cha Lutt mit ihrem Stand. Sie überzeugte den Markt. In der Abendstimmung sangen mit Blumengestecken, weihnachtlichen und spielten die Sängerinnen der Gruppe Dekorationsstücken und bunten Garten„Einklang“ begleitet von der Pianistin Flozwergen. Beate Patscheider bot ihre selbstra Alonso Lillo. Danach kehrte am Bahnhof genähten Taschenkreationen aus Filz an. wieder Ruhe ein. Zu hören war nur noch das Trotz des kalten und windigen Wetters Ein- und Ausrollen der Züge. (mds) herrschte beim Christkindlmarkt ein reges

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

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Wir wünschen allen Kunden, Mitarbeitern und Freunden Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr

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Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Do. 14.12.17 ab 17.30 Uhr Weihnachtsgeschenk selbst gemacht Ö Do. 21.12.17 ab 17.30 Uhr „Engale – Bengale“ (Geschenk) Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Ö Sa. 16.12.17 ab 19.00 Uhr Weihnachtsbäckerei + Weihnachtsgeschenk (Teil 2) Ö Mi. 20.12.17 ab 16.30 Uhr Merry Christmas – „Engale – Bengale“ (Geschenke) Jugendzentrum „JuMa“ Mals Ö Fr. 15.12.17 ab 14.30 Uhr Weihnachtsbastelei; mit Anmeldung! Ö Fr. 22.12.17 ab 14.30 Uhr Pralinen machen; mit Anmeldung! Ö So. 24.12.17 bis Mi. 27.12.17 Geschlossen Jugendtreff Burgeis Ö Weihnachtsfereien geschlossen Jugendtreff „Revoluzer“ Taufers Ö Di. 19.12.17 Weihnachtsbastelei; mit Anmeldung! Ö Weihnachtsfereien geschlossen Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Ö Sa. 16.12.17 um 9.00 Uhr Christkindlmarkt Meran; mit Anmeldung! Ö Mi. 20.12.17 um 19.00 Uhr Weihnachtsgeschenke basteln; mit Anmeldung! Jugendhaus „Phönix“ Schluderns Ö So. 17.12.17 ab 13.00 Uhr Kinderstandl beim Weihnachtsmarkt in Schluderns Ö Mi. 20.12.17 ab 15.00 Uhr Mädchentreff: Weihnachtsgeschenk basteln Jugendtreff „La:Ma“ Laas Ö Sa. 16.12.17 ab 17.00 Uhr Calcettoturnier; mit Anmeldung! Ö Sa. 23.12.17 Weihnachtsessen mit Anmeldung! Jugendtreff „JU!P“ Explosiv Ö Do. 14.12.17 ab 16.00 Uhr Weihnachtskekse backen Ö Fr. 15.12.17 ab 18.00 Uhr Übernachtung im Ju!P mit Anmeldung! Jugendtreff Tschengls Ö Fr. 22.12.17 ab 18.00 Uhr Weihnachtsschmaus; mit Anmeldung! Jugendtreff Tarsch Ö Mi. 20.12.17 ab 17.00 Uhr Sitzung mit Weihnachtskegslen JuZe „Freiraum“ Schlanders Ö Fr. 15.12.17 ab 18.00 Uhr Girls-Übernachtungsparty; mit Anmeldung! Ö Sa. 23.12.17 ab 18.00 Uhr Weihnachtsessen; mit Anmeldung! Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Sa. 23.12.17 ab 17.00 Uhr Weihnachtsfilmnacht Jugendtreff „All In“ Kastelbell Tschars Ö Bis 22. Dezember bleibt der Jugendtreff geschlossen Ö Do. 28.12.17 Eislaufen in Latsch Jugendtreff „Time Out“ Schnals Ö Sa. 16.12.17 Weihnachtsmarkt Bozen Ö Sa. 23.12.17 ab 16.00 Uhr Weihnachtsbasteleien

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-Fahrt

der Jugendtreffs „All In“ Kastelbell-Tschars, „ChillOut“ Latsch, „Time Out“ Schnals und des Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders

Bald ist es soweit und einige Jugendtreffs vom Vinschgau fahren in den Europapark! 2 Tage lang werden Achterbahnen gefahren, Attraktionen bestaunt und Loopings gedreht. Los geht’s am 29. März früh morgens ab Kastelbell mit einem Reisebus, der uns über den Reschen zum Europapark Rust bringt. Wir verbringen die Nacht in beheizten Tipi Zelten und nach einem zweiten spannenden Tag voller Aktion geht es am 30. März wieder zurück nach Hause. Kosten für Busfahrt, 2-TagesEintritt und Übernachtung mit Frühstück sind 190 €. Nähere Infos findet ihr in den verschiedenen Jugendtreffs. ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmerzahl und Anmeldeschluss am 31.12.2017

Sing Star Battle im Jugendhaus Phönix in Schluderns Auch in diesem Jahr haben wir das Singstarbattle abgehalten, welches heuer am 04. November stattfand. Dabei mussten immer 4 Jugendliche beim Singstar ein Leid auswählen und gegeneinander antreten. Alle vier Jugendlichen bekamen Punkte welche in einer Wertung aufgenommen wurden. Insgesamt haben 12 Jugendliche teilgenommen und voller Motivation gegeneinander gebattlet. Zum Ende stieg die Spannung sogar noch, da die Erst- und die Zweitplatzierte hart um den Sieg kämpfen mussten, woraufhin sich dann Laura Wegmann den ersten Platz holte. Zweite wurde Nadine Frank und den dritten Platz holte sich Emma Telser. Danken möchten wir auch dem Dorflodn von Schluderns, der uns eine Geschenks Korb spendiert hat.

Sexualpädagogisches Projekt

im „All In“ Kastelbell-Tschars Vor kurzem fand im Jugendtreff „All In“ in Kastelbell der Sexualpädagogische Parcour „Mosaik“ statt. 3 Experten kamen eigens aus dem ganzen Land angereist um mit den Jugendlichen einen spannenden und informativen Nachmittag zu verbringen. Bei diversen Stationen konnten die Teilnehmer verschiedenes rund um Körper, Verhütung und Sinne erfahren. 21 Jugendliche aus der Gemeinde nahmen die Möglichkeit war, zusammen mit den Referenten Fragen zu beantworten und neues zu lernen. Neben einem Glücksrad, Activity, der Station Körper und einem multiple-choice Rätsel, gab es auch eine Sinnesstraße und eine Aids-Ampel. „Es war ein richtig tolles Projekt“ meinte einer der Teilnehmer. Mit viel neuem Wissen und beantworteten Fragen ging es abends für die Teilnehmer nach Hause.

Als ich 2012 im Jugendzentrum Freiraum Schlanders begonnen habe, konnte ich mir nicht vorstellen was mich alles tolles und aufregendes in der Jugendarbeit erwarten wird. In den 4 Jahren gab es viele schöne Momente und vor allem viele schöne Begegnungen. Im Dezember 2016 ging ich dann bis vor kurzem in Elternzeit. Und nun freue ich mich wieder sehr, dass ich zurück bin. Ich bin schon sehr gespannt, welche neuen Abenteuer und Herausforderungen mich erwarten werden. Eure Kathi

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Auch wir waren dabei Fack ju Goehte 3 … in Imst beim dritten Teil von Fack ju Goehte 3. Insgesamt 30 Jugendliche aus Tarsch, Tschengls und dem Oberland haben es sich nicht nehmen lassen an der Kinofahrt mit den Jugendtreffs teilzunehmen und haben gemeinsam einen tollen und lustigen Tag verbracht. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal … Eure Jugendtreffs


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Schluderns

Schlanders

Flurnamen auf der Spur

Weihnachtskonzert

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sionen in Begleitung der Lehrerpersonen, Förstern, Mitarbeitern des Alpenvereins und ortskundigen Bauern führten die Schulkinder auf die „Obere Ganglebene“, zum „Weißkolfel Knott“ zum „Guldenegg“, zur „Santa Hons Wiese“ auf die „Inneren und Außeren Leiten“ und in den Auwald. Durch das Projekt gewannen die Schülerinnen und Schüler einen ganz persönlichen Bezug zum Ort und seiner Umgebung. Und gar einige von ihnen wollen künftig ihre Eltern und Geschwister zu den Schildern führen, die sie angefertigt und aufgestellt haben und ihnen dazu die Geschichten erzählen. (mds) Foto: Magdalena Dietl Sapelza

ob für die Aktion der Schludernser Grundschüler gab es beim Vortrag von Johannes Ortner über „Flur- und Hofnamen der Gemeinde Schluderns“ kürzlich im Rahmen der Katharinawoche vom 18. Bis 26. November. Denn Schüler und Lehrer hatten sich das ganze Schuljahr über mit dem Thema befasst und das altmundartliche inzwischen gesammelte Wortmaterial beleuchtet. Sie fertigten Plaketten mit den Namensbezeichnungen an und stellten diese auf. „Ziel des Schulprojektes war es, die Schülerinnen und Schüler für die alten Flur- und Hofnamen in ihrer näheren Umgebung und für die damit verbundenen Hintergrundgeschichten zu sensibilisieren“, sagt Schulleiterin Sonja Abart Donner. Sie lernten,

dass die „Weißkoflkuch“ keine Küche ist, sondern ein weißer Knott mit Höhleneingang, dass man sich auf dem Hoangartbödele früher zu einem Ratscherle traf, dass der Hausberg „Kalterer“ mit der Kühle der dortigen Quellen zu tun hat und vieles mehr. Die Schulgemeinschaft tauchte in die kulturelle und historische Vergangenheit des Ortes ein. Der Unterricht war nicht nur theoretischer sondern auch praktischer Natur. Exkur-

D

ie Mittelschule und Musikschule Schlanders laden wieder zum traditionellen Weihnachtskonzert ein. Dieses Jahr findet das Konzert am 3. Adventssonntag, den 17. Dezember um 17 Uhr in der Pfarrkirche statt. Die drei Klassen mit musikalischer Ausrichtung der Mittelschule singen Weihnachtslieder. Instrumentalgruppen der Mittelschule und der Musikschule spielen weihnachtliche Weisen. Auf Ihr Kommen freuen sich der Schulsprengel Schlanders und die Musikschule Unterer Vinschgau.

Schlanders/Mittelschule

I

n der Mittelschule Schlanders gibt es seit Jahren das Wahlangebot „Schnitzen einer Krampusmaske“. In diesem Schuljahr meldeten sich 13 Schüler der 2. und 3. Klassen, um von September bis Anfang Dezember eine Krampusmaske aus Zirbenholz zu schnitzen. An 13 Nachmittagen trafen sich die Schüler mit den beiden Techniklehrer Alois Seidl und Ulrich Hauser, um die einzel-

nen Arbeitsschritte zu planen und dann auszuführen. Die Schüler beschäftigten sich mit den Bräuchen, sie mussten eine Vorlage zeichnen und dann mit den Schnitzmessern eine Maske schnitzen. Am Ende wurde die Krampusmaske bemalt, ausgepolstert und mit einem Tierfell überzogen. Die Hörner von einem Ziegenbock oder einem anderen Tier durften natürlich auch nicht fehlen. (hzg)

Foto: Heinrich Zoderer

Krampusmasken schnitzen

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Rosen in Tirol

Oben: Tiroler Schützen tragen die als Symbol der Unterdrückung geltende Dornenkrone. Sie wurde für den Festzug mit 2009 roten Rosen geschmückt .

Unten: Fahne einer Vinschgauer Schützenkompanie um 1796/1797 im landesgeschichtlichen Museum „Zeughaus“ in Innsbruck. Das Bild zeigt den Aufmarsch einer Tiroler Schützenkompanie, dahinter den Landsturm (Foto Kristin Duthoit).

In letzter Zeit wird hier über eine österreichische Staatsbürgerschaft für Südtiroler gesprochen. In Frage dafür kommen Personen, die durch Beruf, Geburt, Verwandtschaft oder sonstige Gründe eine besondere Nähe zu Österreich haben. Doppelte Staatsbürgerschaften gibt es bereits in verschiedenen Staaten, so auch in Italien für die ehemaligen Bewohner von Istrien oder deren Nachkommen. Mit dieser doppelten Staatsbürgerschaft sollte eine besondere Nähe zu Österreich ermöglicht und gefördert werden. Dass damit auch eine Reihe von Problemen entstehen könnten, wird beiseite geschoben. Wir leben nun im vereinigten Europa, es gibt keine Grenzen mehr, wir Südtiroler können uns frei in alle Richtungen entfalten. Das war nicht immer so. Aber jetzt gilt es, nicht zu trennen, sondern zu verbinden ... eine europäische Staatsbürgerschaft, daran wird gearbeitet! „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ wird in der Filmkomödie der „Vogelhändler“ gesungen. In dieser Operette gibt es allerhand amouröse Verwirrungen, die immer wieder mit geschenkten Rosen aufgeklärt und gekittet werden. Mit Rosen wird wiederum Politik gemacht, so auch bei der 200 Jahrfeier zum Gedenken an die Unterdrückung der Südtiroler. Also Innsbruck, im Jahr 2009; die Feierlichkeiten sollten besonders üppig ausfallen. Was nicht fehlen durfte, das war die Erinnerung an die Zerreißung Tirols, an die uneinsichtige Politik des italienischen Staates, an die jahrelange Unterdrückung der Südtiroler. Anklagend wurde all dies dargestellt durch eine riesige, gusseiserne Dornenkrone der Künstlerin Elisabeth Fabel aus Telfs. Diese „Anklage“ wurde immer wieder bei Umzügen von Schützen herumgetragen. Diese Übertreibung war kränkend für all die Italiener, die gerne unser Land besuchen und uns wohlwollend begegnen. Sorgen machte auch die Unterbringung des sperrigen Kunstwerkes mit den aggressiven Dornenspitzen. Seit 1959 diente der Eingang zum Passionsspielhaus von Erl als Standort; seit einigen Jahren darf es auf Privatgrund in Telfs aufgestellt werden. Für die 200 Jahrfeier erwartete man neues Denken. Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben, den die Südtiroler Künstlerin Margot Klammer gewonnen hat. Unter ihrer Regie sollten die Spitzen der Dornenkrone mit 2009 roten Rosen geschmückt werden. „Jede Rose ist ein Zeichen der Liebe zu unserem Land, wenn auch - wie jeder weiß - keine Rose ohne Dor-


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nen ist“. Eine rote Rose für jedes Jahr seit der blutigen Tiroler Erhebung unter Andreas Hofer. Und tatsächlich ließen sich die oft wilden Schützen geduldig unter das „Rosenjoch“ spannen. Der Festzug wurde begleitet von über hunderttausend Zuschauern, von zahlreichen Medien natürlich ... die schmerzliche Spitze gegen Italien ertrank im Rosenmeer. Zwei Frauen, die eine als Künstlerin der eisernen Dornenkrone, also Elisabeth Fabel aus Telfs und Margot Klammer aus Labers bei Meran machten Politik: mit eisernen Dornen und mit Rosen. Nicht beim Umzug mitgetragen - weil zu kostbar und verletzlich - wurde eine seidene Schützenfahne aus dem Vinschgau. Sie stammt aus den frühen Tiroler Freiheitskriegen, zumal unserem Land seit der Französischen Revolution immer wieder Krieg und Fremdherrschaft drohte. Diese grüne Schützenfahne wird von unseren Leuten als ein besonders seltenes und kostbares Prunkstück verehrt. Natürlich sind auch da wieder Frauen mit im Spiel, zumindest als Schneiderinnen und Pflegerinnen der kostbaren Seide. Aber zurück zu den Rosen. Maria ist die Rosenkönigin; zu ihr wird gebetet. Sie wird dargestellt inmitten eines Kranzes von roten Rosen. Berühmt ist die 1506 gemalte Rosenkranzmadonna von Albrecht Dürer mit dem vor Maria und dem Jesuskind knienden Kaiser Maximilian; es hängt im Kunsthistorischen Museum von Wien. Zu den wertvollsten und beliebtesten Darstellungen der Gottesmutter gehört das Bild „Maria mit dem Kinde“ von Lukas Cranach in der Pfarrkirche von Innsbruck. Zahlreiche Kopien dieses Meisterwerkes befinden sich im ganzen Land. Immer ist die Frau im Mittelpunkt für alles, was mit Leben zu tun hat. Noch älter als der Marienkult ist die Verehrung der keltischen Frauengestalten mit den geheimnisvollen Namen Aubet, Cubet und Quere. Wir begegnen diesen Frauen mehrfach als Muttergottheiten in unserem Land, so in der Gegend von Brixen, aber auch im Vinschgau. Dieser keltische Kult verbindet unsere Geschichte mit einer frühen europäischen und noch vorrömischen Tradition, die bis England und weit darüber hinaus reicht. Auch die keltischen Frauen sind hilfreich. Die Römer benannten unser Land nach der hier überall verehrten, gemeinsamen Muttergottheit „Raetia“. Hans Wielander

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Oben: Keltische Muttergöttinnen aus den römischen Bädern in Bath, Südengland (Foto Kristin Duthoit). Diese Steinskulptur ist nicht grösser als eine Handfläche und ist etwa 2300 Jahre alt; die Köpfe gleichen Blumenknospen, vielleicht Rosen?

Unten: Das aggressive Symbol, die riesige, gusseiserne Dornenkrone wurde zur Rosenkrone, getragen von „freiheitswilligen“, hier aber „unterwürfigen“ Schützen, die mit den langen Hahnenschwanzfedern ein Bild kraftvoller Einigkeit vermitteln. Die Dornenkrone wird nach den Festlichkeiten wiederum abgestellt und wartet in einem Garten der Stadt Telfs auf einen weiteren Einsatz.


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Schnals/Kurzras

Eröffnung der neuen Lazaun Umlaufbahn m Mittwoch, den 6. Dezember 2017 wurde nach rund sieben Monaten Bauzeit die neue Lazaun-Umlaufbahn im Skigebiet Schnalstal eröffnet. Im Sommer wurde der 1978 errichtete Lazaun-Sessellift abgebrochen und durch eine moderne Umlaufkabinenbahn des bekannten Unternehmens Doppelmayr ersetzt. „Wir freuen uns sehr über die Realisierung der neuen Bahn, die eine große Bereicherung für unsere Gebiet darstellt und Skifahrern, Langläufern und Rodlern mehr Komfort und eine kurze Fahrtzeit bietet“, freuten sich der Präsident der Schnalstaler Gletscherbahnen, Michl Ebner, und dessen Partner und Vize-Präsident, Peter Schröcks-

Foto: „Wind“-Archiv

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v.l.: Michl Ebner, Präsident der Schnalstaler Gletscherbahnen, Landtagsabgeordneter Josef Noggler, Peter Schröcksnadel, VizePräsident der Schnalstaler Gletscherbahnen, Landtagsabgeordneter Florian Mussner, Markus Schröcksnadel, Verwaltungsrat der Schnalstaler Gletscherbahnen und Georg Gufler, Geschäftsführer Doppelmayr Italien. nadel. Die Gesamtinvestition liegt bei ca. 7,5 Millionen Euro. Die Förderleistung der Bahn, die 430 Höhenmeter überwin-

det, liegt bei 1.980 Personen in der Stunde. In 27 Gondeln erreichen Wintersportler und Ausflügler in etwa sechs Mi-

nuten bequem und geschützt die Lazaun-Bergstation. Vom Start (2.430 m) weg bieten sich Skifahrern zwei mittelschwere Pisten mit einer Gesamtlänge von rund 3,5 km und eine Rodelbahn mit 3,3 km Länge an. Auf Lazaun selbst kann eine Langlaufloipe genutzt werden, die sich je nach Schneelage neben der Bergstation oder der Talstation befindet. Für Fußgänger und Rodler gibt es günstige Einzelfahrten oder Punktekarten, die für die Kabinenbahn Lazaun sowie den Skilift „Glocken“ in Kurzras einlösbar sind. Eine eigene Talkarte ermöglicht Skifahrern die Nutzung der Anlagen Lazaun, Glocken und Roter Kofel zu besonders günstigen Konditionen.

Trafoi

W

as wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann eben zusammen…“…dieser Liedtext von Xavier Naidoo passt hervorragend zu dem alljährlichen Adventmarkt im Haus der Natur. Gemeinsam mit dem rührigen Trafoier Pfarrgemeinderat und allen Pfarrmitglieder welche engagiert mit viel Kreativität und Freude mithalfen wurde das allseits bekannte Vorweihnachtsfest zum vollen Erfolg. Vormittags feierte man in der Trafoier Pfarrkirche mit Hochwürden Öttl und dem Suldner Chor die heilige Messe; später folgte der gemütlichen Teil des Tages in den Räumen des ad-

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ventlich dekorierten „Natura Trafoi“ Wunderschön selbstgebastelte Adventskränze in allen Farben und Formen wurden dort den hunderten Besuchern zum Kauf angeboten, genauso wie ein heißer Glühwein sowie ein würziger Apfelmost. Für die Hungrigen standen Gerst, Gulasch und Saure Suppe auf dem Speiseplan. Als süßer Nachtisch lockte ein selbstgebackenes Kuchen und Krapfenbuffet. Der Reinerlös dafür wurde für die Instandhaltung der Pfarrkirche Trafoi und der Wallfahrtskapelle gesammelt. Viele Gäste aus Nah und Fern waren angereist um am eisig-

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Foto: Cornelia Knoll

Trafoier Adventsmarkt

Bunte Adventskränze in Trafoi kalten 26. November dieses besonders schöne und besinnliche Adventsfest mitzuerleben.

Gemütlich plaudernd saß man fröhlich zusammen und erfreute sich an den musikalischen Klängen des „Helli-Duos“ aus Eyrs. Viel Applaus und Lob ernteten die Aufführungen der Kindertheatergruppe „Spumpernudl“ aus Trafoi, sowie der „Kindertanzgruppe mit Szabina“. Auf einer festlich dekorierten Bühne sangen, spielten und tanzten sich die Kleinsten in die Herzen der Zuschauer. Ein überaus gelungenes Fest und ein hervorragendes Beispiel wie Zusammenarbeit auch in kleinsten Dorfgemeinschaften zur Freude und Wohlgefühl Aller beitragen kann. (ck)


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Stilfs

Klosn D

ie Schellen lärmten schon von weitem, ohrenbetäubend, ehe der Erste Esel und der Scharsch (Aufpasser) zu sehen waren. Der Weg war von den Tuifln mit Ruten freigemacht worden, brav standen die vielen Schaulustigen in Stilfs am Wegesrand, bevor sie von den Eseln gezwickt und spätestens von den Klaubauf völlig aufgemischt wurden. Mit rasselnden Ketten wurden die Zuschauer, und besonders gern die Zuschauerinnen in der Luft im Kreis herumgewirbelt, tanzen nennt man das. Der Nikolaus - begleitet von den vier „Weißen“ - verteilte derweil Nüsse und Süßes. Klosn ist reine Männersache. Und nicht nur das gehört zum Brauch. Der Jahrgang der 20-Jährigen Burschen ist

verantwortlich für den Ablauf: vom „Oklosn“ bis zur Kloserbar. Stolz sind die Stilfser auf ihr Klosn, den Reiz und die Schönheit des wohl ältesten Brauchtums im Vinschgau, lebendiger denn je, auch, weil von unzählig vielen Schaulustigen jedes Jahr bestaunt, geschätzt und besucht. (ap)

Fotos: Angelika Ploner

farbenprächtiges Spektakel

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Schluderns

JÖ regt Spendenaktion an

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

v.l. Anina Weiskopf und Selina Lingg aus Schluderns

E

in kleiner Stand mit Kuscheltieren, Kinderbüchern, Märchen-CDs, Brettspielen, Puzzel, Kleidern, Spielsachen, kleinen Bastelarbeiten… sorgte beim traditionelle KatharinaMarkt in Schluderns für die Aufmerksamkeit der zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Die beiden jungen „Verkäuferinnen“, die 13-jährige Selina Lingg und ihre gleichaltrige Freundin Anina Weiskopf, beide aus Schluderns, boten die bunten Gebrauchssachen an und sammelten damit für ein Entwicklungshilfe-Projekt in der Ortschaft Kirimbi im afrikanischen Ruanda. Doch der Reihe nach: In der Zeitschrift JÖ Jung Österreich, die monatlich erscheint und auch in den Südtiroler Mittelschulen verteilt wird, war die Geschichte der in Kirimbi lebenden Malaika beschrieben. Als alleinerziehende Mutter muss die junge Frau ihre drei kleinen Kinder mit rund 1,50 am Tag ernähren. Der Vater der Kinder ist verschwunden.

Das Wasser holt sie in beschwerlichem Fußmarsch von weit her. Das Projekt Fact Sheet bietet nun Hilfe zur Selbsthilfe. Es braucht einen Brunnen und neue Arbeitsmöglichkeiten. Dazu wird Geld gesammelt. Von der Geschichte berührt, beschloss Selina, einen Marktstand mit kleinen Dingen zu bestücken und Spenden zu sammeln. Ihre Freundin Anina Weisenhorn schloss sich ihr sofort an. Unterstützung erhielten die beiden Mittelschülerinnen von ihren Eltern, von Verwandten und Bekannten und auch von den Organisatoren des Katharina-Marktes Bildungsausschusspräsident Heiko Hauser und Marktkoordinatorin Michi Rainer Lingg. In der Spendenbox sammelten sich sage und schreibe 657 Euro. Diese überwiesen Selina und Anina im Beisein der Mutter Sandra Lingg an das Projekt. Zuvor hatten sie sich über Internet und telefonisch vergewissert, dass das Geld auch an der richtigen Stelle ankommt. (mds)

Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr


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14.12.17

pr info Metzgerei Kiem Kastelbell/Naturns

Metzgerei Kiem nun auch in Naturns

Graun/Vinschgau

Neue Vinzenzkonferenz in Graun

I

Am 4. Dezember eröffnete die Metzgerei Kiem ihren neuen Verkaufspunkt im Kaufhaus Gritsch im Zentrum von Naturns. Der Traditionsbetrieb aus Kastelbell bietet nun auch dort seine Produkte in gewohnter Qualität an. Neben dem vielfältigen Sortiment an Frischfleisch und hauseigenen Wurstwaren, wird auch geschnittenes Fleisch für Raclette und Fondue angeboten. Dazu gibt es eine große Auswahl an leckeren Saucen und Salaten. Weitere Bestandteile der Feinkostabteilung sind küchenfertige Produkte, wie Knödel in verschiedenen Varianten, panierte Schnitzel, Cordon Bleu, warmer Leberkäse, schmackhaft mariniertes Grillgut und viele andere mehr. Speck und herzhafte Kaminwurzen runden das Angebot ab, welches künftig der Nachfrage angepasst werden wird. Metzgerei Kiem, Bahnhofstr. 1, 39025 Naturns, Tel. 0473 / 666337 Öffnungszeiten Montag – Freitag 07.30 Uhr – 12.30 Uhr 15.00 Uhr – 18.30 Uhr Samstag 07.30 Uhr – 12.30 Uhr

m Vinschgerwind hat Alfons Wallnöfer von den ehrenamtlichen Vinzenzkonferenzen im Vinschgau gelesen. Nach einem Gespräch mit der Vorsitzenden Regina Marth Gardetto, stand der Entschluss fest: Eine Vinzenzkonferenz in Graun zu gründen. Zu den fünf Konferenzen im Vinschgau - Burgeis, Mals, Schlanders, Latsch und Martell - gesellt sich deshalb nun eine neue Vinzenzkonferenz, die still, unbürokratisch und schnell Menschen in Not hilft. Plötzliche Krankheit, Arbeitslosigkeit, Unglücksfälle, Trennungen ... die Armut hat viele Gesichter und ist öfter vor der Haustüre zu finden, als vielen bewusst ist. Die Mitarbeiterinnen der Vinzenzgemeinschaften im Vinschgau und in Südtirol arbeiten ehrenamtlich und helfen mit den Spenden, die auf den Konten eingehen jenen, die dringend Hilfe brauchen, schlagen die finanzielle Brücke, bis die öffentlichen Zuwendungen greifen. Der neuen Vinzenzkonferenz in Graun, die auf den Na-

men - Vinzenzkonferenz Oberland zur Heiligen Katharina - getauft wurde, gehören Alfons Wallnöfer (Reschen) als Präsident an, des weiteren Peter Habicher (St. Valentin), Maria Magdalena Federspiel Wallnöfer (Reschen), Robert Stecher (Stellvertreter, St. Valentin), Valentin Paulmichl (Graun) und Owald Thöni (Langtaufers). Betreut werden die Dörfer Reschen, Graun, St.Valentin und Langtaufers. (ap) Das Spendenkonto der Vinzenzkonferenz Graun lautet: IT 41 C 08066 58352 000302217279


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Schlanders

Kulturperspektiven vor Ort W

Diskutierten mit Landesrat Philipp Achammer in Schlanders über Kulturperspektiven: v.l. Martin Trafoier, Raimund Rechenmacher, Ludwig Fabi und Tobias Stecher

Foto: „Wind“-Archiv

as leisten kulturelle Vereine, Jugendarbeit, Bildungsausschüsse und Bibliotheken in unseren Gemeinden? Und was brauchen sie, um sich gut zu entwickeln? Über diese Themen diskutierte der Landesrat für Deutsche Kultur, Philipp Achammer, unter dem Motto „Kulturperspektiven vor Ort“ in der Schlandersburg in Schlanders. Eingeladen waren Vertreter aus dem Veranstaltungsbereich, der Jugendarbeit, der Bibliothekswelt und der Bildungsausschüsse und natürlich kulturell Interessierte. Landesrat Achammer plädierte dafür, der Kultur eine starke Stimme zu geben, eventuell auch über einen Kulturdachverband. Kultur, so der Landesrat, müsse für die Zukunft gerüstet sein. Es gelte, sich zu bündeln, Allianzen einzugehen, um dadurch die Teilhabe möglichst Vieler an Kultur zu garantieren. Investitionen in Kultur seien Investitionen in die moralische und geistige Entwicklung. Zugleich kündi-

gte er eine Reform der Weiterbildungsförderung an, um die Weiterbildungsorganisationen zu stärken, besonders auch die Bildungsausschüsse. Letztere spielten bei der Stärkung der Kulturarbeit in den großen und kleinen Ortschaften eine besondere Rolle. Ein neuer „Bibliotheksplan 2021“ wird in den nächsten Monaten vorliegen,

ebenso wird Anfang 2018 ein neues Jugendförderprogramm genehmigt werden. Bei der Diskussion wurden Themen wie „Kulturpflicht“, Sozialbedingtes Grundeinkommen, Vereinfachungen in der Bürokratie und Vereinsführung, sowie das Problem der Koordination von Veranstaltungen angesprochen. (lu)

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Was Wien und Laas verbindet

V

or 175 Jahren wurde in Wien im Großen Redoutensaal erstmals die Idee der „Philharmonischen Konzerte“ verwirklicht und damit zugleich der Grundstein für die „Wiener Philharmoniker“ gelegt. Auf nicht weniger Bestandsjahre kann die Musikkapelle Laas stolz verweisen. Zum Abschluss ihres 175. Jubiläumsjahres konnten zwar nicht die „Wiener Philharmoniker“ selbst gewonnen werden. Allerdings nahm ein anderer Wiener Klangkörper - die deutlich jüngere Akademische Bläserphilharmonie Wien (ABW) - die Einladung der Musikkapelle Laas und des Konzertvereins „musica viva Vinschgau“ zu einem Gastkonzert sehr gerne an. Die ABW hat ihren Die Musikkapelle Laas und „musica viva Vinschgau“ luden die Akademische Stammsitz an der Tech- Bläserphilharmonie Wien zum Jubiläumskonzert nischen Universität Als Zugabe für das begeisterWien und setzt sich aus muFortgesetzt wurde das Konzert sikbegeisterten StudentInnen mit den in 2012 uraufgeführten te Publikum gab es den mitreisowie MusikerInnen aus ver4-sätzigen „Short Stories von ßenden „Wedding Dance“ von schiedenen Berufsgruppen zuunterwegs“ für Flöte Solo, Blä- Jacques Press. Im Namen der ABW bedanksammen. Das Orchester unter ser und Schlagwerk. Sie stellen der Leitung des gebürtigen ein sehr persönliches Andenken te sich Andreas Simbeni herzTirolers Andreas Simbeni hat von Albin Zaininger an den 2012 lich für die Einladung und hersich zum Ziel gesetzt, mit der verstorbenen Flötisten der Wie- vorragende Gastfreundschaft Aufführung hochwertiger und ner Philharmoniker Günter Vogl- bei der Musikkapelle Laas mit außergewöhnlicher Originalmayer dar. Als Solistin fungierte Kapellmeister Hansjörg Greis kompositionen die symphodie international prämierte Na- und Obmann Arnold Rieger sonische Blasmusik in Österreich talia Schoina, die mit Piccolo, wie beim Präsidenten von „muzu bereichern. Auftritte erfolFlöte oder Altflöte abwechselnd sica viva Vinschgau“, Hermann gen nicht nur in renommierten nobel, raffiniert, nachdenklich Schönthaler. Die Konzertreise der ABW Wiener Klangräumen, sondern oder mysteriös über den perkusauch in den österreichischen siv-farbigen Variantenreichtum hat Wien und Laas im musikalischen Sinne auf wunderbare Bundesländern. schwebte. Das Jubiläumskonzert am Mit dem „Traveler“ von David Weise verbunden. Die Verbin11. November 2017, das im Karl Maslanka wurde das Publikum dungen zwischen Wien und Schönherr-Saal in Schlanders in die Pause geleitet. Dieser steht Laas sind aber bekanntlich auch stattfand, wurde mit der „Granals Metapher für den Lebensweg „materieller Natur“. Sie sind – in Form zahlreicher berühmter de ouverture pour musique des Menschen. militaire“ von Georg Wilhelm Im zweiten Teil brachte die Wiener Monumente – in Laaser Rauchenecker eröffnet, der dieABW die Symphonie Nr. 1 „Herr Marmor gemeißelt, den die Wiese 1867 während seiner franzöder Ringe“ aus 1988 zur Auffüh- ner Musiker im Rahmen einer sischen Jahre schuf. Andreas rung. Dieses auf Motiven J. R. R. Marmorführung durch Franz Simbeni hat das durch eingänTolkiens gleichnamigem Roman- Waldner kennenlernen durften. gige, federleichte Melodien zyklus fußende Werk des Nieder(weitere Termine und mehr charakterisierte Werk für die länders Johan de Meij besteht Besetzung eines modernen Blaaus fünf Sätzen, die jeweils eine Information unter: www.blaeserphilharmonie.at) sorchesters bearbeitet. Figur oder Episode aufgreifen. Fotos: Amadeus Waldner

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Vinschgerwind 25-17

14.12.17

Raika Obervinschgau

Ein neues Jahr - ein neuer Kalender m Rahmen einer schlichten Feier im Vereinssaal von Burgeis hat am Montag (04.12) das Kalenderteam der Raiffeisenkasse Obervinschgau den neuen Wandkalender 2018 vorgestellt. Es ist bereits die 20. Ausgabe des begehrten Wandkalenders der Raika, den Marketingleiter Gerhard Stecher gemeinsam mit seinem Projektteam, dem Fotografen Ernst Bayer und den Partnerinstitutionen Ferienregion Reschenpass und Ferienregion Obervinschgau gestaltet haben. Stecher ging in seiner Präsentation auf die vielen Stunden für so ein Projekt ein, aber auch, wieviel Spaß und Freude es mache, so viele begeisterte Musikerinnen und Musiker kennen zu lernen und mit ihnen zu arbeiten. Das Thema für 2018 lautet „Musik liegt in der Luft“. Der Anlass zu einem Streifzug durch die Obervinschger Musikwelt ist das im Jahr 2018

Foto: Andreas Waldner

I

anstehende 200-Jahr-Jubileum der Musikkapelle Burgeis. Zudem möchte der Bildkalender einen Einblick in die Tätigkeiten der einzelnen Musikkapellen und der daraus entstandenen Musikgruppen geben und den

Mit den besten Wünschen für ruhige und friedvolle Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr

breiten Wirkungsbereich mit aussagekräftigen Bildern darstellen. „Unsere Musikkapellen und -gruppen verdienen für die Pflege der kulturellen und gesellschaftlichen Werte einen besonderen Respekt“ schreibt Ob-

mann Karl Schwabl in seinem Vorwort. Die Werte wie Freundschaft, Gemeinschaft, Jugendförderung und Geselligkeit sind nach wie vor zentrale Themen dieser Vereine. Auf den letzten beiden Seiten des Kalenders hatten sie die Möglichkeit, sich mit Gruppenbild und einer Kurzbeschreibung vorzustellen. Außerdem wird Monat für Monat auf touristische Ve r a n s t a l t u n g e n hingewiesen, die im Obervinschgau und am Reschenpass während des Jahres stattfinden. Der Kalender ist kostenlos und in jeder Geschäftsstelle der Raiffeisenkasse Obervinschgau erhältlich. (aw)

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14.12.17

Vinschgerwind 25-17

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Partschins

Schnals

Startschuss in das Jubiläumsjahr

Neuer hdsOrtsobmann

v.l.: Albert Zerzer (Jugendleiter), Alexander Müller Obamnnstellvertreter, Andreas Österreicher (Obmann), Martin Klotz, Kapellmeister Michael Pircher und Bürgermeister Albert Gögele

D

ie Musikkapelle Partschins feierte kürzlich das Fest der heiligen Schutzpatronin Cäcilia. Die Feierlichkeiten begannen in der Früh mit dem Einzug in die Kirche. Anschließend wurde die Messe gemeinsam mit dem Kirchenchor Partschins musikalisch umrahmt. Nach der Messfeier gab die Musikkapelle ein Standkonzert. Die Cäcilienfeier ist für alle Musikantinnen und Musikanten vergleichbar mit dem „Ernte Dank Fest“. Allen Musikantinnen, Musikanten, Marketenderinnen und Fähnrich wurde ein Dankeschön und großes Kompliment vom Kapellmeister Michael Pircher und dem Obmann Andreas Österreicher ausgesprochen.

Eine musizierende Gemeinde ist eine gesunde Gemeinde unterstrich Andreas Österreicher in seiner Rede und machte damit auf die Zahlreichen musikalischen Ausrückungen und Vorbereitungen aufmerksam. Während der Feier wurde auf das abgelaufene Jahr mit deren Höhepunkten zurückgeblickt. Unter anderem wurde mehrmals auf die zahlreichen Auftritte der Musikkapelle in Partschins, in Südtirol und im Ausland hingewiesen. Musik lebt, verbindet und dient als Botschaft. Vorbildhaft ist vor allem die Jugendarbeit in der Musikkapelle Partschins. Diese ist hauptsächlich Albert Zerzer zu verdanken, dem Verantwortlichen der Jugend.

Martin Klotz wurde 2017 für seine 15 jährige Tätigkeit im Verein geehrt. Im Laudatio von Andreas Österreicher wurde im persönlichen „Geschichtsbuch“ des Geehrten nachgeblättert und in Worte gefassen. Die Ehrung nahm Albert Zerzer, Bezirksobmannstellvertreter des VSM, vor. Albert Gögele, Bürgermeister der Gemeinde Partschins, würdigte die Arbeit der Musikkapelle Partschins mit lobenden Worten und wünschte ihr alles Gute für das Jubiläumsjahr und bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Engagement. Nach einem genussvollen und „schlemmerreichen“ kulinarischen Höhepunkt ließ man die Cäcilienfeier 2017 harmonisch ausklingen.

tefan Spechtenhauser ist für die nächsten fünf Jahre der neue Ortsobmann des hds in der Gemeinde Schnals. Er wurde vor kurzem im Rahmen der diesjährigen hds-Ortsversammlung gewählt und folgt somit auf seinen Vater Karl Josef Spechtenhauser. Dem neuen Ortsausschuss gehören weiters Waltraud Schönweger und Franz Pixner an. hds-Bezirksleiter Walter Holzeisen dankte den Verbandsvertretern vor Ort für ihren ehrenamtlichen und aktiven Einsatz zur Sicherung der Nahversorgung in der Gemeinde. Holzeisen berichtete über die Verbandsarbeit auf Bezirksebene, wie die Sensibilisierungskampagne „Mein Ort soll leben – erlebe deinen Ort“ und die Lehrfahrt nach Tirano und Bormio mit Besichtigung des Stilfserjochs.

Foto: „Wind“-Archiv

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v.l.: Karl Josef Spechtenhauser, hds-Ortsobmann Stefan Spechtenhauser, Waltraud Schönweger und Franz Pixner

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Vinschgerwind 25-17

14.12.17

Partschins/Rabland/Töll

Heimeliger Adventsmarkt in Partschins ie dritte Auflage des „Partschinser Adventmorkt ben Standl“ am 1. Adventssonntag hat wiederum eindrücklich gezeigt, dass Hand- und Hausgemachtes und Kreatives durchaus ankommen, zum Verweilen einladen und zu angeregten Gesprächen führen. Viele Leute aus Nah und Fern haben den bodenständigen Markt mit Neugier besucht und die Athmosphäre auf dem Partschinser Kirchplatz bei Tee und Glühwein genossen. Die Musikkapelle von Partschins unter Obmann Andreas Österreicher

über landwirtschaftliche Produkte in der Gemeinde Partschins gezeigt. Auf der Seite der bäuerlichen Produkte gab es Wein und Destillate, Speck, Wurstwaren, Honigprodukte, Backwaren und Backmischungen - alles selbst hergestellt. Der Schliniger Almkäse (Bild) stellte eine willkommene Verbindung zum Langlaufzentrum im Obervinschgau her. Auf der kreativen Seite fanden sich Foto: Erwin Bernhart

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und die Feuerwehr Partschins haben für die Organisation, für warme Getränke und für das Kulinarische gesorgt. Mehr als 20 Stände haben einen Querschnitt über die Kreativität und

Salben, Taschen, Bilder, Tonfiguren, Adventskränze, Gebasteltes aus dem Altersheim, Schmuck... Das Schreibmaschinenmuseum hatte zum Saisonausklang einen Tag der offenen Tür angeboten. Die Verlosung von Preisen unter den Käufern ist fixer Bestandteil des Adventsmarktes und wird von BM Albert Gögele am Abend vorgenommen. Die Verlosung kündigt gleichzeitig das Ende des Markttreibens an, nicht jedoch das Verweilen am Glühweinstandl. (eb)

pr-info Brennerei Psenner

Single-Malt-Whisky vom Feinsten Zum 70. Firmenjubiläum präsentierte die Traditions-Brennerei Psenner mit dem Whisky eRètico den wahrscheinlich ersten Single-Malt-Whisky Italiens. Bereits seit 70 Jahren bürgt der Name Psenner für feinste Südtiroler Brennkunst. 1947 setzte Ludwig Psenner in der Nähe von Tramin seine ersten Brennblasen aus Kupfer in Betrieb, um selbständig Grappa zu produzieren. Die Brennerei ist kontinuierlich gewachsen und heute technisch auf dem neuesten Stand. In dritter Generation geführt, vereint sie wie damals Erfahrung und Liebe in der traditionellen Herstellung von

Destillaten aus hochwertigen Rohstoffen. Die produzierten Grappas, Brände und Liköre genießen eine hohe Anerkennung von Fachleuten aus dem In- und Ausland.

Im Gastgewerbe nicht mehr wegzudenken. Die Brennerei Psenner nahm in diesem Herbst bereits zum 30. Mal erfolgreich an der Hotelmesse in Bozen teil und wurde dafür von der Messeleitung für ihre Treue ausgezeichnet. Für die Brennerei Psenner ist dies eine wichtige Plattform um neue Produkte, wie den einzigartigen Whisky eRètico, der Gastronomie zu präsentieren.

Vinschgaustraße 39 - 39023 EYRS Tel. 0473/739762 Email: info@schoenthaler-soehne.it

Neu: Mit der Goldmedaille der DLG ausgezeichnete Whisky eRètico Schon allein der Gedanke an den Single-Malt-Whisky eRètico lässt dem Liebhaber das Wasser im Mund zusammenlaufen. Einzigartig seine lebhafte klare Bernsteinfarbe und sein Geschmack. Seine aromatischen Nuancen reichen von honigsüß über fruchtige Elemente aus Zitrusfrüchten bis

hin zu frischem und getrocknetem Obst. Abgerundet wird der Whisky eRètico mit einer feinen Kräuternote und einem eleganten und lang anhaltenden Abgang. Eine Besonderheit auch seine Veredelung in den Barriquefässern, in denen zuvor vorzüglicher Grappa und Sherry reiften. Mit seinen drei Jahren offenbart er sich stolz, kräftig und charaktervoll seinem Genießer. Die hervorragende Qualität des eRètico überzeugt auch die unabhängigen Spirituosen-Experten der DLG welche den eRètico mit der Goldmedaille ausgezeichnet haben. eRètico, was sonst?

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14.12.17

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Firma LICO erweitert Betriebsareal Die Firma LICO in Müstair hat sich seit der Gründung im Jahre 1998 zu einem weltweit führenden Unternehmen in der Produktion von Böden aus den Rohstoffen Kork, Lino, Kunststoff und Holz entwickelt. Die Mitarbeiterzahlen, die Produktions- und Lagerflächen sind seither ständig gewachsen. Kürzlich wurde die 2015 gebaute Lagerhalle um ein Stockwerk erhöht. Text: Magdalena Dietl Sapelza | Fotos: Martin Pinggera, Firma LICO

D

ie Beliebtheit der LICO-Böden überall in der Welt ist seit der Gründung des Unternehmens 1998 ständig gestiegen. Zu den Hauptabsatzmärkten zählen Deutschland, Österreich und die Schweiz. LICOTochtergesellschaften befinden sich in Österreich, Belgien, USA und Indien. Die Firma beschäftigt derzeit 110 Mitarbeiter/Innen in Müstair und 40 in den Tochtergesellschaften. Der wachsende Erfolg hat eine ständige Erweiterung der Produktions- und Lagerhallen erforderlich ge-

macht. „Elfmal haben wir im Rhythmus von zwei Jahren in den vergangenen 19 Jahren gebaut“, sagt Alfred Lingg. Er und sein Bruder Edwin Lingg (Gründer der Firma) sind die Inhaber und Geschäftsführer des Familienunternehmens. Um die Planung und die Bauleitung der Zu- und Erweiterungsbauten im Laufe der Jahre hat sich von Anfang an das Mitarbeiterteam des Architekturbüros „architektura LA CHASA“ aus Müstair mit den Architekten Ivan Zangerle und Linard Andri gekümmert.


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14.12.17

Das Areal der Firma LICO vor der jüngsten Aufhöhung der Halle links unten: Süd- und Westansicht des Hallenkomplexes unten rechts: das Holz der Halle aus dem Jahre 2015 ist nachgedunkelt und grenzt sich farblich vom neuen Holz ab

oben: Blick in die neue 4.500 Quadratmeter große Lagerhalle. Aus feuerschutztechnischen Gründen ist sie zweigeteilt. Ein großer Warenlift stellt die Verbindung zur darunter liegenden Halle her, die derzeit zu einer Produktionshalle umfunktioniert wird (Bild rechts) rechts: die Nordansicht des zweistöckigen Hallenkomplexes, der sich unaufdringlich in die Landschaft des Münstertales einfügt


14.12.17

Zum Archtektenteam neu dazugekommen ist kürzlich Martin Pinggera. Den LICO-Bauherren Edwin und Alfred Lingg war es stets sehr wichtig, die Aufträge für die Bauvorhaben nach Möglichkeit an Handwerker und Betriebe aus dem Val Müstair zu vergeben, damit soviel wie möglich an Wertschöpfung im Tal bleibt. Das war auch beim Bau der neuen Lagerhalle der Fall. Die Zusammenarbeit aller am Baugeschehen beteiligten Unternehmen lief reibungslos. Gutes Einvernehmen herrschte auch mit der Gemeindeverwaltung und mit den kantonalen Ämtern. Die Firma LICO ist ständig auf Expansionskurs. Das Unternehmen verfügt heute über eine Grundfläche von 42.000 Quadratmetern, davon sind 26.000 Quadratmeter überdacht. Lärchenholz, Werkstoffplatten aus Holz und Beton sind die bestimmenden Elemente aller Gebäude auf dem gesamten Areal. Das Holz sorgt dafür, dass sich der große Betriebskomplex dezent in das Landschaftsbild des Münstertales einfügt. Das Areal mit Verrwaltungsgebäude, Ausstellungsräumen, mehreren Produktions und Lagerhallen liegt in einer Senke nahe dem Rambach. Auch dieser Umstand ist ein Vorteil, was die zurückhaltende Sichtbarkeit der Industrieanlagen betrifft. „Obwohl es sich um ein

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Industriegebäude handelt, haben die Bauherren ganz bewusst auf die einheimischen Materialien Lärchenholz, Beton und Stein gesetzt. Dabei wären andere Materialien viel günstiger gewesen“, sagt Architekt Ivan Zangerle. „Holz passt ins Tal, passt zu unseren naturnahen Produkten, schafft ein angenehmes Arbeitsklima für unsere MitarbeiterInnen sowie für unsere Kunden“, ergänzt Alfred Lingg. Dahinter steht auch die Firmephilosophie, die das Bearbeiten des natürlichen und nachwachsenden Rohstoffs wie Kork, Lino und Holz in einer naturnahen Umgebung in den Mittelpunkt stellt. Die Produktion von Korkböden in der Firma LICO startete im Jahre 1998 in einer kleinen, überschaubaren Halle. Gefertigt und verpackt wurde damals noch viel in Handarbeit. Heute ist vieles automatisiert. Ab 2003 folgten erste kleinere An- und Umbauten. 2009 wurde die erste große Produktionshalle errichtet. Dazu kam ein großer Heizraum, in dem seither die natürlichen Abfallprodukte verfeuert und Fernwärme produzieren werden. Damit wird der Betrieb mit Energie versorgt. Angeschlossen sind auch mehrerer Nachbarbetriebe. Im kommenden Jahr 2018 wird auch die neue Käserei Müstair, die derzeit in Bau ist, mit LICO-Fernwärme beliefert.

Die Erhöhung der Lagerhalle um ein Stockwerk war eine statische Herausforderung von Ivan Zangerle


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Das Familienunternehmen LICO in Müstair kann auf ein starkes und motiviertes Mitarbeiter-Team zählen

Wir suchen laufend qualifizierte Mitarbeiter. von Alfred Lingg

2011 entstand das dreistöckige Verwaltungsgebäude mit Büros, Empfangshalle für Kunden und Ausstellungsräumen. 2012 wurden die Lagerhalle für Rohmaterial und Halbfertigwaren fertig gestellt. (LICO produziert nicht auf Lager). 2015 kam eine weitere Lager- und Produktionshalle dazu. 2017 wurde die 4.500 Quadratmeter große Lagerhalle (siehe Seiten vorne) um ein Stockwerk erhöht. In diesem Obergeschoss wird nun auf den dazu gewonnenen 4.500 Quadratmetern das neue Lager eingerichtet. In der frei gewordenen Lagerhalle entsteht eine neue Produktionsstätte. Dort werden derzeit neue Maschinen aufgebaut. „Es sind Maschinen für ein neues Produkt und zwar für Micodur-Böden “, sagt Alfred Lingg. Es handelt sich dabei um eine Weltneuheit, und die Markteinführung des Produktes hat sich schneller und

stärker entwickelt als erwartet.“ Um die Stabilität der zweiten Halle im Obergeschoss zu erreichen, wurden mächtige Stahlstützen eingebaut. „Die Erhöhung der Lagerhalle um ein Stockwerk war eine statische Herausforderung“, sagt Architekt Ivan Zangerle. Die Halle musste aus feuerschutztechnischen Gründen zweigeteilt werden. Der Boden auf der bestehenden Holzdecke wurde mit einem acht Zentimeter dicken Hartbeton belegt. Seitliche Fenster und Lichtbänder im Dachstuhl sowie ausgeklügelte Elektroinstallationen sorgen für Helligkeit. Ein Warenlift verbindet die beiden Hallen. Die Bereitschaft zur Weiterentwicklung und der Innovationsdrang in der Firma LICO sind ungebremst. Im kommenden Jahr feiert das Familienunternehmen in der neuen Halle das 20-jährige Betriebsjubiläum.

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14.12.17

Firma LICO

Müstair; info@lico.ch; www.lico.ch, Inhaber: Edwin Lingg und Alfred Lingg Produktionsfläche: 26.000 Quadratmeter Grundfläche: 42.000 Quadratmeter Energieversorgung: betriebseigene Fernwärme, Photovoltaik auf 8.000 Quadratmetern Investition neue Halle sowie Produktionsanlagen: 10 Millionen Euro Mitarbeiter/Innen: 110 in Müstair (vorwiegend Grenzpendler aus dem Vinschgau) und 40 in den Tochtergesellschaften Laufend werden qualifizierte Mitarbeiter gesucht in den Bereichen: • Digitaldruck, • Grafik, • Elektrotechnik, • Mechatronik, • Fachkräfte für Fräs- und Verpackungsanlagen, • IT-Fachkräfte, • Mitarbeiter in Verwaltung, Einkauf und Verkauf Produkte: LICO KORK, LICO PRINTKORK, LICO VINYL, LICO VINTEX, TEX COMFORT, LICO LINO, LICO LEDO, LICO REALSTONE, LICO DESIGN WOOD, LICO MICODUR, LICO OUTEX, LICO-TREPPENSTUFEN Tochtergesellschaften: Österreich, Belgien, USA und Indien Hauptmärkte: Schweiz, Österreich und Deutschland

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Foto: Christian Simon

Foto: Silvia Valesano

Foto: Giusy Gallo

Frauenschuh – Cypripedium calceolus

Alpenaster – Aster alpinus

Foto: Walter Vallino

Foto: Sandra Riccò

Foto: Jessica Pittaluga

Alpen-Hornklee – Lotus alpinus

Edelweiß – Leontopodium alpinum

Berg-Hauswurz – Sempervivum montanum

Foto: Christian Simon

Foto: Umberto Zanella

Europäische Lärche – Larix decidua

Frühlings-Küchenschelle – Pulsatilla vernalis

Gemeines Alpenglöckchen – Soldanella alpina

Silberwurz – Dryas octopetala Foto: Erik La Rosa

Leberblümchen – Hepatica nobilis

Kreuzkraut – Senecio spec.

Foto: Christian Simon

Foto: Alessandro Cantarussa

Foto: Annamaria Bardina

ALPENPFLANZEN

Scheuchzers Wollgras – Eriophorum scheuchzeri


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Ein botanischer Adventsgruß

Foto: Valter Pallaoro

Foto: Marina Assereto

Foto: Angelina Iannarelli

Foto: Franco Benetti

Hummelblume – Ophrys holosericea Foto: Giancarlo Giudici

Foto: Stefano Andretta

Sporenkapseln eines Laubmooses

Gemswurz – Doronicum spec.

Foto: Simone Di Benedetto

Farnwedel im Frühjahrsaustrieb Foto: Pietro Veivolo

Gletscher-Hahnenfuß – Ranunculus glacialis

Alpen-Leinkraut – Linaria alpina

Primel – Primula spec.

Kugelorchis – Traunsteinera globosa Foto: Claudio Godena

Vergissmeinnicht – Myosotis spec.

Dach-Hauswurz – Sempervivum tectorum

Foto: Gerardo Esposito

Foto: Paolo Federici

Foto: Paolo Ugo

Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Nikolaus von Myra, 06. Dezember 2017

Weiße Sumpfwurz – Epipactis palustris

Rundblättriger Enzian – Gentiana orbicularis


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Trainerweiterbildung mit Meister Hiroo Mochizuki Um die Betreuung der Athleten auf höchstem Niveau zu halten bilden sich die ehrenamtlichen und professionellen Yoseikan-Budo-Trainern des Landes regelmäßig weiter. Das Trainerteam aus dem Vinschgau (im Bild: v.r.n.l. Klaus Schwienbacher, Raffaele D’Ambra, Meister Hiroo Mochizuki, Florian Spechtenhauser und Thomas Mair) bildete sich erst vergangenes Wochenende in Verona weiter. Unter der fachkundigen Leitung des Gründers des Yoseikan Budo, Meister Hiroo Mochizuki, bekamen die Trainer aus dem Vinschgau wertvolle und interessante Tipps.

Florian Fritz des ASC Schlanders Yoseikan Budo (rechts) im Finalkampf

Die siegreichen Athleten des ASV Mals Yoseikan Budo mit Trainer Thomas Mair (ganz links) und Coach Franziska Riedl (rechts hinten)

Leon Platzgummer Moser des ASV Mals beim Versuch den Gegner zu Boden zu bringen (Disziplin Kumuchi)

Gelungener Auftakt der Wettkampfsaison Mit dem Serie B-Turnier, das am 25. November in Mals stattfand begann die neue Wettkampfsaison des Yoseikan Budo. Am Turnier, das von der Sektion Yoseikan Budo des ASV Mals mit ihren vielen fleißigen Helfer hervorragend organisiert worden war, nahmen 75 Athleten der Kategorien U12, U15, U18, U21 und Erwachsene teil. Die Vinschger Athleten nutzen den Heimvorteil – Schlanders holte sechs mal Gold, die Budokas aus Mals holten insgesamt sieben Medaillen.

Z

iel der B-Wettkämpfe ist es, jungen und jung gebliebenen Budokas, die noch über wenig oder keine Wettkampferfahrung verfügen, eine entsprechende Möglichkeit zu bieten. Die Athleten waren mit großem Einsatz, aber durchwegs mit Kollegialität und Fairness bei der Sache. Zum Gelingen der Veranstaltung trug auch das ausgezeichnet arbeitende Schiedsrichterteam bei. Sowohl das Publikum als auch die Ehrengäste waren von den beeindruckenden Leistungen der jungen Budokas begeistert. Sie fanden lobende Worte nicht nur für die Athleten, sondern auch für die Veranstalter sowie für die Schiedsrichter. Die Siegerehrung nahm Herr Al-

fred Pobitzer, der Vizeobmann der Mila Bergmilch (Partner des Südtiroler Verbandes Yoseikan Budo und Unterstützer dessen Tätigkeit) vor. Mit dem so erfolgreichen Verlauf des Turniers in Mals gab es einen Wettkampfauftakt nach Maß – ein gutes Omen für die weiteren Wettkampfveranstaltungen der Saison 2017/18. Das Interesse für Yoseikan Budo, eine sportliche Tätigkeit die den Menschen in seiner Ganzheit erfasst, hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: So gibt es zum Beispiel zunehmend Personen, die schlichtweg Kampfsport lernen möchten, um sich wirksam verteidigen zu können; aber auch

die ganzheitliche Fitness, die im Rahmen des Trainings erlangt werden kann, ist einer der Gründe. Zudem ist Yoseikan Budo eine für den Alltag hilfreiche, aber nicht alltägliche Betätigungsund Entwicklungsmöglichkeit. Kindern und Jugendlichen soll das Kursangebot – es ist auf eine gesunde psychomotorische Entwicklung ausgerichtet – ermöglichen, einen ganzheitlichen Sport zu erleben, eine frühzeitige Spezialisierung zu vermeiden und eine solide Grundausbildung zu erhalten. Interessierte können sich bei Thomas Mair Tel. 347 67 49 499 (Mals) und Florian Spechtenhauser Tel. 338 93 41 901 (Schlanders) melden. Die Platzierungen im Überblick: U12 F open Platz

1 Emma Nietsch (ASC Schlanders); U12 M open Platz 3 Lukas Hellrigl (ASV Mals), Platz 4 Elias Gander (ASV Mals); U12 M – 48 kg Platz 1 Leon Platzgummer (ASV Mals); Platz 3 Lukas Hellrigl (ASV Mals); Platz 4 Manuel Mahlkneckt (ASV Mals); U12 M – 40 kg Platz 1 Jan Renner (ASV Mals); U15 F open Platz 1 Ida Delago (ASC Schlanders), Platz 2 Viktoria Kurz (ASV Mals); U15 F – 60 kg Platz 1 Anna Marsoner (ASC Schlanders); U15 F – 50 kg Platz 1 Emma Stricker (ASC Schlanders); U15 M open Platz 1 Iwan Eller (ASV Mals); U15 M – 48 kg Platz 1 Otto Puintner (ASV Mals); U18 M open Platz 1 Lukas Pichler (ASC Schlanders); Sen. M – 90 kg Platz 1 Florian Fritz (ASC Schlanders).


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Schluderns

Beachkomitee und Sportverein zeigen Herz für krebskranke Kinder Heuer hat es endlich geklappt. Die Organisatoren der traditionellen Beachfete in Schluderns und Vertreter des Sportvereins übergaben der Vertreterin der „Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen“, Kathi Taschler, eine Spende von 5.100 Euro. „Das ist das Resultat von zwei Jahren Beachfete. Wir übergeben das Geld zu 10-Jährigen in Erinnerung an Martina Sapelza, genannt Matschgi, die von Anfang an bis zu ihrem Krebstod 2015 die treibende Kraft der Beachfete war“, erklärt der SVS-Präsident Raimund Lingg. „Wir wollen damit einen Beitrag leisten, dass krebskranken Kindern und deren Familien in der schwierigen Situation geholfen werden kann.“ Die Kinderkrebshilfe Regenbogen bieten eine wichtige finanzielle Stütze. Unbürokra-

Opening Party

Erste After Roudl-Fete

tisch werden in Notsituationen beispielsweise Übernachtungsspesen für Eltern nahe der Uniklinik in Innsbruck bezahlt, Fahrtspesen übernommen, Sondertherapien ermöglicht, Perücken gekauft, Erholungsaufenthalte am Meer organisiert und vieles mehr. „Es ist ein gutes Gefühl zu helfen und auch zu wissen, dass das Geld die Betroffenen erreicht“, betont Stephan Schöpf vom Beachkomitee. Und dafür bürgt Taschler im Namen der Vorstandsmitglieder von „Regenbogen“, die alle ehrenamtlich arbeiten. Das Beachkomitee ist im Laufe der Jahre zu einem starken Team zusammengewachsen. „Rund 3.000 Stunden werden jährlich ehrenamtlich in die Organisation der Beachfete gesteckt“, rechnet Lingg vor. Nach kleine-

23. 12. 2017

29.12.2017

Spendenübergabe in der Sportbar von Schluderns ren Turbulenzen klappt wiederum die Zusammenarbeit mit dem Sportverein, dem der Erlös der Beachfete zufließt. „Unser Dank gilt dem Präsidenten Raimund und seinen Ausschussmitgliedern, die sich uns gegen-

über offen gezeigt haben“, sagt Christiane Heinisch vom BeachKomitee. „Das könnte uns einen Aufschwung geben und motivieren weiterzumachen. Die Matschgi würde sich darüber freuen“. (mds)

Buabatog Fete

26. 12. 2017

Silvester Party

31. 12. 2017


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Jassen, Parloggn und 1er Posch Wann: am Stefanstag, 26.12.2017 um 14.00 Uhr Wo: im Schulhaus Göflan Die Freiwillige Feuerwehr Göflan freut sich auf Ihr Kommen.

ASC Sesvenna Volksbank Schlinig

WeihnachtsLanglauf-Kurs für Kinder

Wann: vom 26. bis 30. Dez. 2017 von 10.00 bis 12.00 Uhr Wo: Langlaufzentrum Schlinig Infos: Komplette Ausrüstung bei Sport Christiania in Schlinig zu leihen (Tel. 0473 831 435) Anmeldung: bei Klara 346 74 19 405 bis 23.12.

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Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche und die vielen Kirchen mit Archimandrit Dr. Andreas Abraham Thiermeyer Wann: Fr. 12.1. ab 14 Uhr – Sa. 13.1.2018 bis 17 Uhr Kursgebühr: 50 Euro Anmeldeschluss: 03.01.2018 Wo: Kloster Marienberg Info: 0473 843 980 – www.marienberg.it

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mit dem „Strauss Festival Orchester“ Wien Wann: Do. 4. Jänner 2018 – 20.00 Uhr Wo: Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders Karten & Abos: Büro des Kulturhauses: Tel. 0473 732 052 oder kulturhaus@schlanders.it www.schlanders.it

…mit Liebe schenken… Frohe Weihnachten & ein glückliches neues Jahr

„Zeigt her Eure Tannen!“ Weihnachtsbaumwettbewerb 2017

Die schönsten Bäume der eingesandten Fotos werden belohnt! Die Jury: bestehend aus BM Roselinde Gunsch Koch, Pfarrer Paul Schwienbacher und Magdalena Dietl Sapelza (Vinschger Wind), wählt und prämiert die schönsten Weihnachtsbäume aus allen, bis zum 4.01.2018 an redaktion@vinschgerwind.it eingesandten Bildern. 1. Preis: 1 Weihnachtsbaum und 1 Weihnachtsgans 2. Preis: 1 Weihnachtsbaum oder 1 Weihnachtsgans 3. Preis: Gutschein von 30,00€ auf Weihnachts-Baum oder -Gans

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Sonderpreis der Jury: 1 Weihnachtsbaum oder 1 Weihnachtsgans 4. - 15. Preis: Gutschein von 10,00€ auf Weihnachts-Baum oder -Gans Skurrilster Baum: Gutschein von 30,00€ auf Weihnachts-Baum oder -Gans Schönster kleiner Baum: Gutschein von 30,00€ auf Weihnachts-Baum oder - Gans Die Preise sind ab dem 8. Dezember 2017 am Schludernser Weihnachtsbaumstandl Bekanntgabe der Gewinner im Vinschger Wind, Ausgabe Januar. oder unter www.weihnachtsbaeume.it


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Jahrestag/Danksagungen

1. Jahrestag Am Sonntag, 24. Dezember, um 8.15 Uhr feiern wir beim Gottesdienst in der St.-Martin-Kirche von Göflan den Jahrestag für unseren lieben

Karl Breitenberger * 25. 5. 1935

† 20. 12. 2016

und danken allen, die ihn in lieber Erinnerung behalten. Göflan, im Dezember 2017

Die Trauerfamilie

Zum 6. Johrtog für insrn Thomi

Thomas Holzer

Eine Träne des Dankes, dass es dich gab. Eine Träne der Freude für die Zeit mit dir. Eine Träne des Schmerzes, weil du so fehlst. Eine Träne der Gewissheit, dein Platz bleibt leer. Eine Träne der Liebe, aus unserem Herzen wirst du nie gehen.

* 3.6.1983 †17.12.2011 Schlanders

Wir gedenken Dir und unserer lieben Mama ganz besonders bei der heiligen Messe am Samstag, den 23.12.2017 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. In Liebe Deine Familie

1. Jahrestag

Orfeo Tondelli

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall dort, wo wir sind.

Martina Wwe. Vent geb. Raffeiner

*18.2.1924 † 21.10.2017 Latsch Tief bewegt von der mitfühlenden Anteilnahme am Schmerz, anlässlich des Todes unserer lieben Mama einen herzlichen Dank allen, - die am Rosenkranz und an der Beerdigung teilgenommen haben, - für jeden Händedruck, für die tröstenden Worte und für jede Umarmung, - für die vielen Kerzen, Spenden und Beileidsbekundungen. Danke an alle, die unsere liebe Mama in liebevoller Erinnerung behalten. Deine Kinder Helene, Egon und Erwin mit Familien

Erinnert euch an mich, aber nicht an dunklen Tagen, erinnert euch an mich in strahlender Sonne, wie ich war, als ich noch alles konnte.

für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben

für Gedächtnisspenden

Die Trauerfamilie

Das Schönste, das ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln bei all jenen, die an ihn denken. 6. Jahrestag

Sabine Lingg geb. Obkircher

* 25. Mai 1977 † 31. Dezember 2011 Prad am Stilfserjoch

Hermann Kofler

für eine Umarmung wenn Worte fehlten

für die Gebete bei den Seelenrosenkränzen

Dankbar für die schöne Zeit mit dir und verbunden in Liebe feiern wir am Sonntag, den 31. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Laas den Gedächtnisgottesdienst. Wir danken allen, die daran teilnehmen und unseren lieben Orfeo in Erinnerung behalten. Deine Familie

Wir denken ganz besonders an unsere liebe Sabine beim Gottesdienst am Silverstertag, Sonntag den 31.12.2017 um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Prad am Stilfserjoch. In lieber Erinnerung dein Mann Peter und deine geliebten Kinder Lorena und Jonas.

Danke

für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft

*9.7.1947 † 31.12.2016 Laas

Luis Wiesler * 14.2.1948 † 2.11.2017 Taufers, im Dezember 2017

Förster i.R. *13.3.1945 † 1.1.2011 Schlanders

Wir feiern für unseren lieben Hermann die 7. Jahrtagsmesse am 1.1.2018 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders und sagen Verget’s Gott für das Gebet. Die Familie


14.12.17

Vinschgerwind 25-17

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Jahrestag/Danksagungen Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung und immer wieder sind da die Spuren deines Lebens. Wir schauen voller Liebe und Dankbarkeit zurück und vermissen dich sehr.

Manchmal seid ihr in unseren Träumen, sehr oft in unseren Gedanken und immer in unseren Herzen. 11. Jahrestag

Götsch Marianne geb. Schweitzer *12.7.1923 †1.1.2007

1. Jahrestag

Josef Reinstadler

10. Jahrestag

Götsch Alois

Ofenwies-Peppi

*24.7.1920 † 8.1.2008

In liebevoller Erinnerung denken wir ganz besonders an euch beim Gedächtnisgottesdienst am Dreikönigstag, 6. Jänner 2018 um 8.45 Uhr in der Pfarrkirche von Partschins. Unser Dank gilt allen, die mit uns für sie beten und sich gerne an sie erinnern. In Dankbarkeit eure Lieben

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Danke an allen, die im Stillen an ihn denken, oder für ihn eine Kerze anzünden. Deine Frau Klara Deine Kinder Eberhard und Elfriede mit Familien

Weinet nicht an meinem Grabe, gönnet mir die ewig Ruh, denkt was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu. Unbekannt

Danksagung

Agnes Amico geb. Schmidt

2. Jahrestag

Erich Gruber

* 17.2.1934 in Betzdorf (D) † 10.11.2017 in Schlanders

*24.3.1963 † 27.12.2015 St. Martin im Kofel – Egghof

In liebevoller Erinnerung denken wir an dich bei der heiligen Messe am Stefanstag, 26.12.17 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Latsch. In Liebe deine Familie

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it vinschgerwindzeitung@gmail.com

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Sarah Mitterer (sam), Leonardo Pellissetti (lp) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Andreas Waldner (aw), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens

*21.12.1926 †29.12.2016 – Sulden

darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485

www.vinschgerwind.it

Für die liebevollen Beweise der Anteilnahme in Wort und Schrift, die vielen schönen Blumen und Spenden, sowie für das ehrende Geleit zur letzten Ruhestätte beim Heimgang unserer lieben Agnes sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Es ist ein großer Trost zu wissen, wie beliebt sie war. Wir sind dankbar für die vielen wunderschönen Jahre voller Zuneigung, Freude und Liebe, die wir mit ihr verbringen durften. Sie bleibt auch nach ihrem Tod hinaus der Mittelpunkt unserer Familie. Einen besonderen Dank - an Dekan Dr. Josef Mair für die persönliche und würdige Gestaltung der Trauerfeier - dem Kirchenchor Vetzan mit Organist Werner Egger für die Mitgestaltung der Abschiedsfeier - Frau Christine Holzner für das Rosenkranz-Gebet und die persönlichen Worte - den Sargträgern, Ministranten und Mesnerin - dem Pflegepersonal und Ärzten des Krankenhaus Schlanders, die Agnes in den Jahren, aber besonders in den letzten langen Monaten liebevoll gepflegt und betreut haben - an Dr. Helmuth Josef Weiss, dem sie ihr ganzes Vertrauen und Anerkennung geschenkt hat und der immer für sie da war - dem Pflegepersonal des Altenheimes St. Nikolaus v.d. Flüe, für die, wenn auch kurze, liebevolle Aufnahme, Betreuung und Verabschiedung sowie der nochmals im Einsatz gestandenen Notärztin - allen, die Agnes weiterhin in liebevoller Erinnerung behalten und in ihr Gebet einschließen werden In stiller Trauer Familie Amico

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14.12.17

Vinschgerwind 25-17

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Erste Hilfe im Rahmen der Arbeitssicherheit (Betriebe gemäß Klassifizierung A) REFERENT/IN TERMINE UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS

INFO – ANMELDUNG:

Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes – WK Bozen Fr, 26.01. + Sa, 27.01.2018 Fr, 08.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen Feuerwehrhalle Prad am Stilfserjoch 195 Euro Do, 18.01.2018

Bahnhof Spondinig 1 – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Auffrischungskurs Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer Johann Unterthurner Mi, 31.01.2018 08.30 Uhr – 15.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen GWR Spondinig 75 Euro Do, 25.01.2018

Vortrag Unterstützte Kommunikation REFERENT/IN Susanne Leimstädtner TERMIN Mi, 10.01.2018 UHRZEIT 18.00 Uhr – 19.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Prad am Stilfserjoch KURSBEITRAG kostenlos

Freizeit

Freizeit

Andrea Raich Sa, 20.01. – Sa, 10.03.2018 (jeweils Sa) 17.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 6 Treffen OSZ Mals 82 Euro (inkl. Materialspesen) Mi, 17.01.2018

Fit mit Schach REFERENT/IN TERMINE UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS

Freizeit

Sa, 13.01. – Sa, 24.03.2018 (jeweils Sa) 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 9 Treffen Grundschule Schluderns 65 Euro Di, 09.01.2018

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Italienisch Konversation REFERENT/IN TERMINE UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS

Erwin Folie Di, 30.01., Mi, 31.01., Fr, 02.02.2018 19.30 Uhr – 23.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen OSZ Mals 80 Euro Do, 25.01.2018

IVHS – Integrierte Volkshochschule Vinschgau Weiterbildung für Menschen mit und ohne Behinderung

Eltern-Kind-Musizieren

REFERENT/IN Martina Wienchol TERMINE PRAD Di, 23.01. – Di, 24.04.2018 (jeweils Di) TERMINE MALS Mi, 24.01. – Mi, 18.04.2018 (jeweils Mi) UHRZEIT wird bei gegeben, insgesamt 11 Treffen ORT Musikschule Prad am Stilfserjoch bzw. Mals KURSBEITRAG 70 Euro (pro Erwachsenen-Kind-Paar) ANMELDESCHLUSS Do, 18.01.2018

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Birgit Seissl Do, 18.01. – Do, 29.03.2018 (jeweils Do) 18.30 Uhr – 19.30 Uhr, insgesamt 10 Treffen Grundschule Laas 75 Euro Mo, 15.01.2018

Patrik Tschenett Fr, 19.01. – Sa, 10.02.2018 (jeweils Fr und Sa) 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen OSZ Mals 115 Euro Di, 16.01.2018

Mike Kofler Sa, 27.01.2018 12.00 Uhr – 20.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen OSZ Mals 65 Euro Mi, 24.01.2018

(D.LGS. NR. 81 VOM 09.04.2008)

Computerkurs 50+ REFERENT/IN TERMINE UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS

Freizeit

Beruf

Birgit Seissl Di, 16.01. – Di, 03.04.2018 (jeweils Di) 18.30 Uhr – 20.00 Uhr, insgesamt 11 Treffen Grundschule Laas 130 Euro Do, 11.01.2018

Basics für Frauen Beckenboden Training & Energieübungen

Brotbackkurs für Anfänger & Fortgeschrittene

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Freizeit

Internationales Sprachenzertifikat „Plida“

Cristina Baldi Luana Ivana Cavalet Mo, 15.01. – Mo, 09.04.2018 (jeweils Mo) Fr, 19.01. – Fr, 06.04.2018 (jeweils Fr) Mo, 15.01. – Mo, 09.04.2018 (jeweils Mo) Mi, 17.01. – Mi, 04.04.2018 (jeweils Mi) Di, 23.01. – Di, 24.04.2018 (jeweils Di) 18.30 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen WFO Schlanders bzw. OSZ Mals 185 Euro (ohne Prüfungsgebühren) Do, 11.01.2018

Vom Korn zum Brot REFERENT/IN TERMIN UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS

Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeitsprüfung REFERENT/IN SCHLANDERS REFERENT/IN MALS TERMINE B2 SCHLANDERS TERMINE C1 SCHLANDERS TERMINE C1 MALS TERMINE B2 MALS TERMINE B1 MALS UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS

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Ausdrucksmalen in Latsch REFERENT/IN Martina Thanei TERMINE Mi, 31.01. – Mi, 14.03.2018 (jeweils Mi) UHRZEIT 16.15 Uhr – 18.45 Uhr (Zeiten sind dem Zugfahrplan angepasst), insgesamt 6 Treffen ORT Alten- und Pflegeheim Latsch KURSBEITRAG 40 Euro (inkl. Material) ANMELDESCHLUSS Mo, 29.01.2018

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Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 25-17 vom 14.12.2017 Bezirk Vinschgau Südtirol - Themen - Politik, Gesellschaft, Lokales, Sport, Kultur, Fotoi...

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