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Nr. 24 (215) 21.11.13 I.P. 9 Jg.

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Parkinson

Zittern, Muskelstarre und Verlangsamung der Bewegungen

Ottfried Fischer

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NIKA GmbH

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21.11.13

Inhalt

/inhalt/ 3

Kommentar

Foto: www.sport-gesundheittechnologie.de

Parkinson - Wie leben wir mit der Krankheit, die auch vor Prominenz nicht Halt macht? Seite 6

Von Bormio aus kommen immer wieder Ideen für einen Anschluss diesmal eine Bahn Seite 4

Schlanders/Vinschgau/Südtirol: Dieter Pinggera als Kandidat

Seite

4

Vetzan: Der Kulturgarten in der Gärtnerei Schöpf

Seite

9

St. Martin i.P./Vinschgau: Die Pressemitteilung der HOPPE

Seite 10

Sonderthema: Wohlbefinden und Gesundheit

ab Seite 34

Nationalpark Stilfserjoch: Ornithologisches Inventar

Seite 44

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it | grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196 Esther Stricker: 339 78 90 036 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Elke Wasmund (ew), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Bruno Telser (uno), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Peter Pfeifer (pp), Heinrich Zoderer (hzg)

Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die

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von Chefredakteur Erwin Bernhart

In die Fußstapfen Der Arno Kompatscher, der bis vor kurzem BM der Gemeinde Völs war, war der Nachfolger von Arnold Schuler als Präsident des Gemeindenverbandes. Seit den Wahlen im Oktober ist der Kompatscher designierter Landeshauptmann. Eine glänzende Karriere. Nun ist der Posten des Gemeindeverbandspräsidenten - am 13. Dezember 2013 - neu zu besetzen. Interesse angemeldet haben einige Bürgermeister aus dem Osten und der BM aus Terlan. Der Westen - das Burggrafenamt und der Vinschgau - hatte bisher keinen Kandidaten. Das ändert sich nun: Der Schlanderser BM Dieter Pinggera wird von den Vinschger Bürgermeistern ins Rennen geschickt - und wenn er vom Burggrafenamt und auch vom Unterland unterstützt wird, hat er sogar gute Aussichten, in Arnos Fußstapfen gewählt zu werden. Ein - politisch junger - Vinschger als Gemeindenverbandspräsident? Warum nicht. Es wäre genau jene Schnittstelle zwischen den Gemeinden und der Landesregierung bzw. dem Landtag, die Pinggera ausfüllen könnte. Dem Vinschgau täte dies, nachdem es der einzige Bezirk war, in dem die Wahlbeteilgung zugenommen hat, gut - und die Bozner und die Pusterer würden sicher nicht zu kurz kommen.

Weihnachtsgeld

2013

Grafik: FRITZ Schlanders

Vinschgerwind 24-13

er Vinschg

...einlösbar nur in den teilnehmenden Betrieben;

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4 /politik/

Vinschgerwind 24-13

Einwanderung

Schlanders/Bozen

Klagen über Klagen

O

Foto: Erwin Bernhart

hne gerichtliche Anklagen geht beim Marmor in Schlanders offensichtlich nichts mehr. Es gilt anscheinend eine Tradition aufrecht zu erhalten. Der Gemeindeausschuss von Schlanders hat am 22. Oktober 2013 beschlossen, gegen das Fahrverbot auf der Marmorstraße vom Göflaner Wantl nach Göflan, ausgestellt von LH Luis Durnwalder am 31.Juli 2013, beim Verwaltungsgericht zu rekurrieren. Die Begründung im Ausschuss: „...dass diese Ablehnung insbesondere hinsichtlich der Erteilung der Fahrbewilligung Begründungen enthält, welche von der Gemeindeverwaltung in keinster Weise geteilt werden können, da auf die gelegten Dokumente überhaupt nicht eingegangen und ohne jedliche Begründung entgegen denselben entschieden wurde, sodass die Maßnahme des L andeshauptmannes als vollkommen unbegründet zu erachten ist und es deshalb notwendig ist, dagegen Rekurs beim Verwaltungsgericht in Bozen einzureichen.“ Drei Tage nach diesem Beschluss flatterte den Gemeindeverwaltern eine Dringlichkeitsklage ins Haus: Der „Tafratzer Johann Gurschler hat gegen die Gemeinde Schlanders eine Dringlichkeitsklage auf Unterlassung der widerrechtlichen Durchfahrt und des Transportes von Marmor auf der Forststraße beim Landesgericht Bozen eingereicht. (eb)

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Drei Vinschger Landesräte wären aufgrund des Wahlergebnisses möglich. Einverstanden oder nicht? (26 abgegebene Stimmen)

73,1 % (19 Stimmen)

JA

26,9 % NEIN (7 Stimmen)

Neue Umfrage: Mit wem soll die SVP eine Koalition eingehen (neben der vom Statut vorgesehenen italienischen Partei) - mit den Grünen oder mit den Freiheitlichen?

Bormio sucht Anschluss Vor knapp zwei Jahren wurde in einer kleinen Bürgermeisterrunde (BM aus der Umgebung von Bormio und die BM aus Prad und Stilfs) ein möglicher Straßentunnel von Bormio nach Trafoi angedacht und diskutiert. Der RotaryClub von Bormio macht nun einen anderen Vorschlag: Ein Eisenbahntunnel. Große Vision aus Bormio: „Un trenino per lo Stelvio“ - entweder in Richtung Spondinig oder in Richtung Val Müstair mit Anschluss in Mals

Foto: „Wind“-Archiv

2012 wurden in Südtirol 42.522 ansässige Einwanderer mit 136 verschiedenen Nationalitäten, davon 35.000 aus Nicht-EUStaaten, gezählt. Mehr als die Hälfte davon sind Frauen.

21.11.13

von Erwin Bernhart

B

ormio und seine Umgebung suchen unbedingt einen Anschluss nach Norden. Vom Vorschlag eines Straßentunnels vor knapp zwei Jahren hört man nichts mehr. Damals hat man eine solche Möglichkeit in einer kleineren Bürgermeisterrunde auf Anregung der Bürgermeister rund um Bormio erörtert. Am Samstag, den 9. November 2013, hat nun der „Rotary Club - Bormio Contea“ zu einer Diskussionsrunde nach Bormio geladen. Mit einem neuen Vorstoß unter dem Titel: „Un trenino per lo Stelvio“. Es sollte eine Auftaktveranstaltung sein, eine Vision, eine Utopie anzudenken. Eine Diskussion, die im Dreispracheneck angestoßen werden soll. Deshalb waren zum runden Tisch „3 Sprachen“ auch Vertreter aus dem Vinschgau geladen

und auch Leute aus dem Münstertal. Der Prader BM Hubert Pinggera etwa, der Grußworte aus dem Vinschgau überbrachte, der die Vision mit Vorbehalten grundsätzlich begrüßte. Stephan Gander, der Prader Tourismusfachmann und ehemaliger Mitarbeiter der SMG, referierte über die Auswirkungen der Vinschgerbahn, über den Zustand des Tourismus im Vinschgau. Gabriella Binkert referierte über die Biosfera des Val Müstair. Gigi Spagnolli, der Bozner Bürgermeister und frühere Nationalparkdirektor brachte sich ebenso ein. Klar wurde, dass die Gegend um Bormio, welche sich überwiegend über den Tourismus nährt, einen neuen Impuls sucht. Klar wurde auch, dass man vor Ort über keine Geldmittel verfüge. Wie es der Präsident der Provinz Sondrio, Massimo Sertori, formulierte, habe die Provinz Sondrio einen Haushalt von rund 50 Mil-

lionen Euro, die Provinz Bozen hingegen einen Haushalt von rund 5.000 Millionen. Mit der Diskussionsrunde wollte man im Dreispracheneck (Provinz Sondrio - Vinschgau - Val Müstair) abchecken, ob eine solche Lösung überhaupt erstrebenswert oder wünschenswert ist. Da sind noch viele Details zu klären, sagt etwa BM Pinggera. Wenn schon, müsste man einen Anschluss an die Metropole Mailand machen. Dazu wären allerdings Schienen von Sondrio nach Bormio notwendig. Tatsache ist auf der anderen Seite, dass für den Vinschgau die Lombardei ein großes touristisches Quellgebiet ist, das man mit einer - wie auch immer gearteten - Zugeverbindung besser anzapfen könnte. Diskussionsstoff ist - auch mit einer möglichen Zugverbindung in die Schweiz - auch im Vinschgau gegeben.


21.11.13

Vinschgerwind 24-13

/politik/ 5

Schlanders/Bozen/Südtirol

Vinschgau

Dieter Pinggera steigt in den Ring

Vinschger Frauen sind enttäuscht

Der Schlanderser BM Dieter Pinggera ist von den Vinschger BM als Kandidat für die Nachfolge von Arno Kompatscher als Präsident des Gemeindenverbandes vorgeschlagen

litischen Nachbarbürgermeistern zu sondieren, ob man im Vinschgau auch mit der Unterstützung aus dem Burggrafenamt rechnen könne. Bis ins Unterland hinein will Tappeiner für eine Kandidatur und für eine Wahl von Pinggera werben. Bis Anfang Dezember soll die „Aktion Pinggera“ stehen. Die Wahlen finden am 13. Dezember statt. Bisher waren es Klaus Runer (BM von Terlan), Alexander Steger (BM von Prettau), Andreas Schatzer (BM von Vahrn) und Armin Holzer (BM von Freienfeld), die sich aus der Deckung gewagt oder von den „Dolomiten“ als „Arno-Nachfolger“ lanciert worden sind. Mit Pinggera hätte man einen idealen Nachfolger für Arno Kompatscher gefunden: BM einer mittleren Gemeinde, ein frisches Gesicht in der bürgermeisterlichen Politlandschaft, offener und umgänglicher Stil. Pinggera steht also für all jenes, welches der Erneuerungskampagne innerhalb der SVP entsprechen würde. (eb)

L

eider nahmen die WählerInnen die Chance, eine Vinschger Landtagsabgeordnete zu bekommen, nicht wirklich wahr.“ Mit diesen Worten beginnt eine Pressemitteilung des SVP-Bezirksfrauenausschusses Vinschgau. Also waren es doch die WählerInnen, die Roselin-

Foto: SVP

ie Vinschger Bürgermeister lancieren Dieter Pinggera als Präsidentschaftskandidat. Weil bisher die „papabili“ für die Nachfolge von Arno Kompatscher als Präsident des Gemeindenverbandes (gleichzeitig Präsident des Rates der Gemeinden) aus der Mitte und aus dem Osten des Landes kommen, hat die Vinschger Bürgermeisterrunde vor einer Woche mit Pinggera eine schmerzlich klaffende Lücke schließen wollen: der Westen des Landes hatte bislang keinen möglichen Arno-Nachfolger parat. Pinggera selbst war ob des Vorschlages aus den eigenen Reihen überrascht und auch geehrt und erfreut, „dass man in Betracht gezogen wird.“ Allerdings sei der Vorschlag noch „in alto mare“, wie es Pinggera dem Vinschgerwind gegenüber ausdrückt. Nun wird ausgeschwärmt. Denn der Nachbarbezirk, das Burggrafenamt ist kandidatenfrei. Der Präsident der Bezirksgemeinschaft, Andreas Tappeiner, ist damit beauftragt, bei den po-

Foto: Erwin Bernhart

D

de Gunsch eben nicht (ausreichend) gewählt haben. Die Vorsitzende Anni Thaler sagte, „dass die jahrelange ehrenamtliche Arbeit als Bezirksobfrau wenig gewürdigt wurde, obwohl sie gute Arbeit geleistet hat.“ Verständnis zeigen die Frauen dafür, dass Roselinde Gunsch bei den nächsten Bezirkswahlen nicht mehr zur Verfügung steht. Mit Gunsch geht jedenfalls eine leidensfähige Parteisoldatin von Bord.

Wind-Leser Foto

Zweitwohnungen im Vinschgau

Brennende Lärchen

Grafik: astat

Vinschgau

Bevor die Natur in den Winterschlaf geht, zeigt sie sich noch einmal von ihrer schönsten Seite. Blick von der Stilfser Alm zum „Graischgaegg“ (auf dem Weg zum Wildgehege Fragges). Text und Foto: Alexander Pfeifer, Mals

D

ie Gemeinden Mals und Laas sind praktisch frei von Zweitwohnungen für touristische Zwecke. Es gibt im Vinschgau auf der anderen Seite auch Hochburgen für Zweitwohnungen: Graun hat 83, die Gemeinde Stilfs 180, Martell 41, Prad 102 und die Gemeinde Schnals hat 143 Zweitwohnungen aufzuweisen. Mit Stichtag 31.12.2012 gibt es in Südtirol 12.963 Zweitwohnungen, die zu

touristischen Zwecken genutzt werden. Daten rund um die Zweitwohnungen hat das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) kürzlich veröffentlicht. Zur Vollständigkeit: Partschins (85), Plaus (35), Naturns (51), Kastelbell/Tschars (13), Latsch (133), Schlanders (25), Schluderns (7), Glurns (15) und Taufers (9). (eb)


6 /Titel/

Vinschgerwind 24-13

21.11.13

Parkinson,

eine Alterskrankheit, die Menschen langsamer macht Ende November wird es in ganz Italien Treffen und Aktionen zum Thema Parkinson geben. Deshalb organisiert die Parkinson Selbsthilfegruppe Vinschgau, die es seit einem Jahr gibt, am 25. November Vorträge mit Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch in der Bibliothek Schlandersburg. Der Vinschgerwind nimmt dies zum Anlass, um über eine Krankheit zu informieren, von der auch viele Vinschger betroffen sind.

Von der Umgebung ist vor allem Geduld gefordert. Ein Parkinsonpatient redet oft langsamer, er geht und bewegt sich langsamer, er ist aber meistens geistig vollkommen fit. Hansjörg Gluderer, Gemeindearzt

von Heinrich Zoderer

K

onrad Hofer aus Prad ist 66 Jahre alt. Im Gasthaus Montana sitzt er mir gegenüber und erzählt mit kräftiger Stimme über eine Stunde aus seinem Leben. Er hat große Schicksalsschläge erlebt. Sein Sohn ist bei einem Unfall gestorben, er hat Krebs, ist Diabetiker und er hat Parkinson. Und er hat große Lust zu leben und ein normales Leben zu führen. Er fährt mit dem Auto –auch mit LKW-, er spielt Tennis, geht schwimmen, macht Bergtouren und war letzten Winter mehr als 30 Mal snowboarden. Er hat immer Tabletten und Spritzen dabei und weiß, dass er die Medikamente regelmäßig und zum richtigen Zeitpunkt nehmen muss. Auch er hat depressive Phasen, aber seit er gelernt hat, seine Krankheit zu akzeptieren und das Beste aus seinem Leben zu machen, hat sich sein Lebensmut noch verstärkt. Er lacht und erzählt sehr offen, wie ihm vor 11 Jahren im Krankenhaus die Diagnose Krebs mitgeteilt wurde. Das war ein Hammer. Seine Lebensgefährtin und seine Kinder waren und sind ihm Stütze. Das Umfeld und die Familie sind wichtig, sie fangen auf und tragen. Vor sechs Jahren beim Snowboarden hat er es zum ersten Mal gemerkt. Die rechte Hand zitterte, er war nicht mehr imstande die Bindung zu schließen. Es hat aber lange gedauert, bis die Diagnose Parkinson fest stand. Und er hat nicht gewusst, was Parkinson ist. Zuerst hat er das

Medikament L-Dopa eingenommen, das die meisten Parkinsonpatienten einnehmen. Bei Konrad zeigte es aber keine Wirkung. Dr. Peter Pramstaller aus Bozen hat ihm dann ein anderes Medikament verschrieben: Madopar. Er muss es drei Mal am Tag nehmen. So kann er ein völlig normales Leben führen. Nur in der Nacht hat er manchmal Alpträume und schlägt um sich, ohne es zu merken. Das ist eine der Nebenwirkungen. Das größte Problem ist, so meint Konrad, dass die Betroffenen die Krankheit verstecken, unterdrücken und vertuschen und sich verkriechen. Dabei gibt es heute gute Möglichkeiten, gute Medikamente und einfache Übungen mit großer Wirkung, wenn die Menschen an sich arbeiten und die Krankheit akzeptieren. Konrad Hofer hat sich nicht versteckt. Er war auch heuer bei der Parkinson Gesundheits- und Erholungswoche im Schloss Goldrain Ende September. Betroffene und Angehörige aus ganz Südtirol trafen sich, es gab Wassergymnastik, Atemübungen, Stimmübungen, Training der Feinmotorik, Lockerungsübungen, Bewegungsspiele, Gruppentänze, Spaziergänge und Ausflüge. Es gab Massagen, psychologische und pflegerische Beratungsgespräche. Bei der Erholungswoche 2012 wurde auch der Grundstein zur Gründung einer Selbsthilfegruppe in Vinschgau gelegt. Am 5. Oktober 2012 wurde dann die Parkinson Selbsthilfegruppe Vinschgau gegründet. Anwesend

Fotos: Heinrich Zoderer

Konrad Hofer aus Prad: „Seit sechs Jahren lebe ich mit Parkinson.“

Andrea Gratl und Evelyn Peer: Leiterinnenn der Selbsthilfegruppe „Parkinson“ Vinschgau

Hansjörg Gluderer, Hausarzt in Schlanders


21.11.13

Vinschgerwind 24-13

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Fotos: Internet

Der ehemalige Boxweltmeister Muhammad Ali und der US-Schauspieler Michael J. Fox („Zurück in die Zukunft“) sind neben anderen prominente Parkinson-Patienten

war dabei auch Alessandra Zendron, die Präsidentin der Südtiroler Parkinson-Gesellschaft. Seit dieser Zeit trifft man sich monatlich am ersten Freitag im Monat in der Pilserstube im Haus der Bezirksgemeinschaft in Schlanders. Wie Evelyn Peer und Andrea Gratl, die beiden Leiterinnen der Vinschgauer Selbsthilfegruppe berichten, treffen sich jeweils acht bis zehn Personen, hauptsächlich Betroffene, aber auch Angehörige und zwei Betroffene werden immer von ihren Pflegerinnen begleitet. Konrad Hofer ist auch dabei. Er hat nur mit drei oder vier Teilnehmern gerechnet und ist sehr erfreut, dass es mehr Interesse gibt. Man trifft sich zu einem gemütlichen Beisammensein, Erfahrungen und Tipps werden ausgetauscht, man erfährt über die Angebote der Parkinsongesellschaft, die Zeitschrift „Parkinson aktuell“, es wird Karten gespielt und man trifft sich einfach zum „Huangertn“. Im letzten Jahr wurde recht erfolgreich das Gesundheitsturnen mit einer Physiotherapeutin in Kortsch durchgeführt, dieses Jahr gibt es bis Ende Dezember Wassergymnastik und Schwimmen im Hallenschwimmbad in Mals. Es ist nicht immer einfach, es gibt ein ständiges auf und ab, es braucht oft auch viel Zeit, bis die Medikamente richtig eingestellt sind, aber es bringt allen sehr viel, meinen die Psychologin Evelyn Peer und die Logopädin Andrea Gratl. Hansjörg Gluderer, der Hausarzt aus Schlanders, der die Selbsthilfegruppe seit der Gründung begleitet, erklärt, dass Parkinson eine Nervenkrankheit ist, von der hauptsächlich ältere Menschen betroffen sind. Früher wurde die Krankheit auch Schüttelkrankheit oder Schüttellähmung genannt, weil das Zittern, der Tremor, ein unkontrolliertes Schütteln an Armen und Kopf eines der auffälligsten Merkmale ist. Eine Muskelsteifheit (Rigor), ein schlurfender Gang, eine verlangsamte Sprechweise und eine gebeugte Körperhaltung sind weitere Kennzeichen. Aber nicht jeder Parkinsonpatient zeigt alle Merkmale. Verursacht werden die Symptome, weil ein wichtiger Botenstoff, das Dopamin fehlt. Die Medikamente sollen das Dopamin ersetzen bzw. dem Gehirn vortäuschen, dass es ausgeschüttet wird. Neben regelmäßigem Einnehmen der Medikamente ist aber auch die Rehabilitation sehr wichtig. Physiotherapie, Ergotherapie und Logotherapie können sehr viel bewirken. Für Gluderer ist es wichtig, dass Menschen mit den genannten Symptomen sich bei Unsicherheiten beim Hausarzt melden, um die Diagnose abzuklären. Es muss nicht immer Parkinson sein. Für Parkinson Patienten ist es dann wichtig eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen und sich nicht zu verkriechen. Parkinson ist zwar nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht heilbar, aber der Verlauf kann durch Medikamente verlangsamt werden und viele können, so wie Konrad Hofer, ein völlig nor-

males Leben führen. Von der Umgebung ist vor allem Geduld gefordert, meint Gluderer. Ein Parkinsonpatient redet oft langsamer, er geht und bewegt sich langsamer, er ist aber meistens geistig vollkommen fit. Wenige wissen, dass es viele bekannte Persönlichkeiten gibt, die Parkinson hatten oder immer noch mit der Krankheit leben: die Künstler Leonardo da Vinci und Salvador Dali, Papst Johannes Paul II, der frühere österreichische Außenminister Alois Mock, der legendäre Boxweltmeister Muhammad Ali alias Cassius Clay, der US-amerikanische Schauspieler Michael J. Fox, der Kabarettist Ottfried Fischer, der frühere Fußballtrainer Udo Lattek. Der bekannteste Südtiroler mit einer besonders heimtückischen Form von Parkinson ist sicher der Altbischof Karl Golser.

Das größte Problem ist, dass die Betroffenen die Krankheit verstecken, unterdrücken, vertuschen und sich verkriechen. Konrad Hofer, Parkinsonpatient aus Prad

Wichtige Informationen: Südtiroler Gesellschaft für Parkinson Galileo-Galilei-Straße 4a 39100 Bozen Tel: +39 0471 931 888 Fax +39 0471 513 246 info@parkinson.bz.it http://www.parkinson.bz.it Selbsthilfegruppe Vinschgau: Evelyn Peer 3482829109 Andrea Gratl 3494796255 Treffen in Schlanders: jeden ersten Freitag im Monat ab 15 Uhr in der Pilserstube im Haus der Bezirksgemeinschaft in Schlanders Vortrag für Betroffene, Angehörige und Interessierte zum Thema: Leben mit Parkinson am Montag, den 25. November um 19:00 in der Bibliothek Schlandersburg Referenten: Dr. Hansjörg Gluderer und Dr. Patrick Kaplan Weltweit gibt es 2 Millionen Betroffene, 280.000 in Deutschland und rund 2.000 in Südtirol Der Welt-Parkinson-Tag ist am 11. April, dem Geburtstag des englischen Arztes James Parkinson. Für die Krankheit Parkinson gibt es ein weltweites einheitliches Symbol: eine rote Tulpe.


Vinschgerwind 24-13

21.11.13

Herr der Ringe

Valeria Visintainer feiert 103. Geburtstag

Der Tiroler LH Günther Platter und Landtagspräsident Herwig van Staa haben LH Luis Durnwalder am 14. November 2013 mit dem Ring des Landes Tirol, der höchsten Auszeichnung, die das Bundesland zu vergeben hat, ausgezeichnet.

Ihren 103. Geburtstag feierte jüngst Valeria Visintainer, die zweitälteste Schlanderserin am 13. November im Bürgerheim von Schlanders. Die Zweitklässler der Grundschule Schlanders gratulierten der Jubilarin mit Liedern, die Küche des Bürgerheims überraschte mit einer Festtagstorte und viele Gäste erwiesen der 103 Jährigen die Ehre. Valeria Visintainer bekannte ihrerseits: „I leb no gearn.“

Rom-Info ins Tal Das Stabilitätsgesetz ist die wichtigste Gesetz des Jahres. Es sollte endlich den Weg aus der Krise freimachen und einen leichten Wirtschaftsaufschwung ermöglichen. Die Erwartungshaltung der Bürger und der Wirtschaftreibenden ist groß. Über 3.000 Abänderungsanträge sind von den verschiedensten Seiten eingegangen, einige mit Aussicht auf Erfolg, andere wieder nur vorgelegt, um das eigene Wahlvolk zu befriedigen. Auch unsere Senatoren, bei denen das Gesetz in erster Lesung behandelt wird, haben nun einen gewaltigen Stress. Die armen Gemeinden werden wieder mit chaotischen Neuerungen überfahren: TARES-TARSU-TASI-TRISE-TUC... Noch steht der Staatsausgleich an die Gemeinden für die nachträglich - zumindest teilweise - abgeschafften IMU-Einnahmen in den Wolken und schon werden neue Steuern erfunden. Zum Glück haben wir in unserer autonomen Provinz die sog. „clausola di salvaguardia“ (Schutzklausel), die uns vor allzu scharfen Eingriffen in das Gemeindesteuersystem - zumindest teilweise - schützt. Alle Kollegen beneiden uns deswegen, wenn sie sich für ihre Herkunftsgemeinde mit der TRISE und TASI beschäftigen. Und trotzdem gilt es anzupacken und die Änderungsvorschläge die vom Land, dem Gemeindenverband, den Verbänden und Vereinigungen kommen, im Stabilitäts-Gesetz unterzubringen: von höheren Bargeldzahlungen, Rettung von Gerichtsaußenstellen, Vereinfachung und Aufschub der Brandschutzbestimmungen für kleinere Betriebe, Nicht-Anwendbarkeit der Bestimmungen des internen Stabilitätspakt bei den Kleingemeinden, Steuererleichterungen beim Kauf landwirtschaftlicher Güter, Beteiligung der Gemeinden auch bei defizitären Liftgesellschaften bis hin zu Vorschlägen in Bezug auf eine neue Finanzregelung zischen Staat und Land oder neuen Kompetenzen, wie sie uns vom Ministerpräsidenten in Aussicht gestellt .

Malser Ehrenbürger Mit Paul Thöni, Max Bliem und Martin Brugger hat die Marktgemeinde Mals am Sonntag, den 10. November 2013 drei Bürger in den Mittelpunkt gestellt und sie zu Ehrenbürgern der Gemeinde Mals ernannt.

Fotos: Erwin Bernhart

von Albrecht Plangger

Foto: Angelika Ploner

8 /Wirtschaft/

„Ein neues Kapitel tut sich auf. Ihr müsst nun lernen als Ehrenbürger zu leben.“ (Herbert Raffeiner), v.l.: Max Bliem, Martin Brugger und Paul Thöni

von Erwin Bernhart

E

ine Ehrenbürgerschaft ist so eine Sache. Wem gebührt diese Ehre? Was beinhaltet eine solche Ehrenbürgerschaft? Welche Signalwirkung will man mit einer solchen Ehrung erzielen? Es war Bruno Pileggi, der den langjährigen Oberschuldirektor Max Bliem dem Malser Gemeinderat für eine Ehrenbürgerschaft vorgeschlagen hat. Es war die VizeBM Sibille Tschenett, die den langjährigen Mittelschuldirektor Paul Thöni und den Gemeindearzt Martin Brugger auch als mögliche Ehrenbürger der Marktgemeinde Mals vorgeschlagen hat. Der Gemeinderat hat beschlossen, alle drei Charakterköpfe zu Ehrenbürgern zu ernennen. Am Sonntag vor einer Woche beging man diese Ernennung mit einer würdigen Feier im Kulturhaus von Mals. Eine Abordnung der Musikkapelle Mals, die Malser Geistlichkeit, die Familienmitglieder, der Gemeindeausschuss, Freunde und ein Teil der ersten Malser Maturaklasse fanden sich in einem festlich geschmückten und von runden Tischen besetzten Saal zu einigen besonderen Stunden zusammen. Als Laudatoren waren der Schlanderser Oberschuldirektor Herbert Raffeiner (für Paul Thöni und Max Bliem) und der Koordinator des Sanitätssprengels Obervinschgau

Wunnibald Wallnöfer (für Martin Brugger) geladen. Der aus Mals stammende Maler Erich Stecher hatte im Auftrag der Gemeinde drei Porträts vorbereitet. Es sei eine Form der Dankbarkeit und der Wertschätzung, begründete BM Ulrich Veith unter anderem die Ehrungen. Alle drei hätten entscheidend dazu beigetragen, dass die Marktgemeinde Mals heute eine Mittelpunktsgemeinde sei, sagte Veith. Eine Ehrenbürgerschaft stelle, sagte die VizeBM Sibille Tschenett, einen Spiegel dar, in dem sich die Gemeinde selbst erkenne. Er sei eher ein Glückspilz in diesem Leben, sagte Thöni, als ein verdienstvoller Mensch. Er habe das getan wofür er bezahlt worden sei. Thönis großes Verdienst: Er hat 1958 in Mals eine Lateinmittelschule eingeführt, lange bevor 1964 die Mittelschule gekommen ist. Bliem hat es erreicht, dass ab 1972 die Handelsschule in Mals selbständig wurde, er hat die Frauenfachschule nach Mals geholt und schließlich die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Sportoberschule erkämpft. Brugger, von 1974 bis 2011 Malser Gemeindearzt, war ein ausgezeichneter Diagnostiker und hatte gemeinsam mit dem Grauner Arzt Hans Waldner 14.000 Patienten von Reschen bis Sulden zu betreuen. Er, wie auch Thöni, möchten diese Ehrung auch für alle ihre damaligen Mitarbeiter verstanden wissen.


21.11.13

Vinschgerwind 24-13

/Wirtschaft/ 9

Vetzan

Eine Idee, deren Zeit gekommen ist ... E

oben v.l. Hans Peter Schöpf, Monika Wunderer, Elisabeth Schöpf, o. rechts: v.l. Benedikta, Hans Peter u. Elisabeth Schöpf drei Menhiren während der Bauarbeiten und sind gleichzeitig eine wunderbare Symbiose von Kunst und Garten. Sepp Malls Spuren im Glashaus sind jene, die gesucht werden wollen. Die Textpassagen, visuell dargestellt am Boden oder an den Glaswänden, finden sich zu einem Text zusammen, der eigens für die Gärtnerei Schöpf geschrieben wurde. Lob kam von BM Dieter Pinggera: „Die Familie Schöpf ist ein wichtiger Arbeits- und Ausbildungsbetrieb und wächst mit dem neuen Glashaus und dem Kulturgarten in die Zukunft.“ Mehr noch: Es ist eine Idee, deren

Fotos: Angelika Ploner

s war ein besonderer Moment, jener, der das Ende der monatelangen Bauzeit beschloss und den Anfang im neuen Glashaus und Kulturgarten Schöpf in Vetzan einleitete. Hans Peter Schöpf, seine Frau Benedikta und Tochter Elisabeth waren sichtlich gerührt, auch stolz, am vergangenen Samstag, dem Eröffnungstag in der Vetzaner Gärtnerei. Die Gäste, eine bunte Schar, kamen aus Kunst, Kultur, Politik, sind freundschaftlich mit der Familie Schöpf verbunden oder kamen, um ihre Wertschätzung auszudrücken, dem gegenüber, was da entstanden ist: Ein Gesamtkunstwerk, um es mit den Worten von Künstler Benno Simma auszudrücken. Architekt Stefan Marx plante das Gebäude, das „mit einem minimalen Aufwand an Masse - nur wenige Millimeter Glas trennen den Innen- vom Außenbereich - realisiert wurde“. Künstler Othmar Prenner hingegen „war das auslösende Moment“ (Benno Simma) für den Kulturgarten im Glashaus, das schlichte, funktionale Mobiliar - Holzkisten - und das grafische Konzept. Kulturgarten und schwarzes Brett, die ständig wechselnden Kunstausstellungen Raum geben, wurde angeregt durch einen historischen Fund von

Zeit gekommen ist und ein Traum, der in Erfüllung geht. (ap) Info: Auftakt am „Schwarzen Brett“ im Kulturgarten Schöpf macht die „vergängliche Kunst“ von Benno Simma. Bis im März ist die Ausstellung zu den Geschäftszeiten zugänglich.

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Vinschgerwind 24-13

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Pressemitteilung der HOPPE holding AG

Die Schließung des HOPPE-Werkes in St. Martin in Passeier hat hohe Wellen in Südtirol geschlagen: 158 Arbeiter sind mit Ende des Jahres entlassen, von heute auf morgen. Das Passeiertal ist geschockt. Auch im Vinschgau hat die Werk-Schließung Unsicherheit hervorgerufen. In der Pressemitteilung der HOPPE Holding AG wird beschwichtigt. Die vorhandene Grundausrichtung in den Werken in Laas und in Schluderns (Bild) werde gestärkt. Die Überschrift ist der Pressemitteilung entnommen. Im Folgenden der gesamte Wortlaut der Pressemitteilung: „Als europäischer Marktführer und weltweiter Kompetenzführer in seiner Branche ist HOPPE seit fast zwei Jahren dabei, die langfristige Strategie der gesamten HOPPEGruppe zu prüfen, anzupassen, weiterzuentwickeln und inzwischen auch umzusetzen. Die gesunde wirtschaftliche Situation des Unternehmens erlaubt es, den erkannten Handlungsbedarf – der durch die Weltwirtschaftskrise und die damit einhergehende Krise der Bauwirtschaft in wichtigen Märkten der HOPPE-Gruppe noch verstärkt wurde – rechtzeitig und konsequent anzugehen. Das intensivste „Fitness-Programm“ in der über 60-jährigen Geschichte des Unternehmens hat das Ziel, zukunftsfeste Strukturen zu schaffen, um langfristig seine gesteigerte Überlebensfähigkeit zu sichern. Die Verbesserungen betreffen alle Bereiche des Unternehmens. So gibt es u. a. verschiedene Vermarktungs-Projekte, die weitere Umsatz-Potentiale erschließen werden. Ein wichtiger Eckpfeiler der Strategie ist auch weiterhin eine starke Produktion in Europa mit weltmarktgerechten Herstellkosten. Dies soll durch die Optimierung der Produktion erreicht werden, deren Kern eine höhere Spezialisierung der Werke auf der Basis

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der stärkeren Bündelung der bestehenden Produktions-Kompetenzen ist. Das Ergebnis sind klar segmentierte Strukturen mit einem deutlichen Effizienzgewinn. Die verschiedenen Szenarien dafür wurden nach einer Vielzahl von Kriterien bewertet. Auch wenn diese ergebnisoffen analysiert wurden, war es doch insgeheim das Ziel aller am Prozess Beteiligten und vor allem der Eigentümer, sämtliche HOPPE-Werke beibehalten zu können. Dies ist jedoch leider nicht gelungen. Die konsequente Anwendung der Gestaltungsrichtlinien für die Optimierung der Produktion sowie die darauf basierende detaillierte und profunde Analyse haben ergeben, dass das Werk in St. Martin geschlossen werden muss. Die bisher in St. Martin angesiedelte Verwaltung der Südtiroler HOPPE AG wird in den Raum Meran umziehen. Vor dem Hintergrund der wertebasierten und sinnorientierten Führung des FamilienUnternehmens spüren die Eigentümer eine soziale Verantwortung für die Mitarbeiter. Deshalb haben sie sich die Entscheidung nicht leicht gemacht – sie ist ihnen im Gegenteil sehr schwer gefallen. Die Menschen im Werk in St. Martin sind keine anonymen Personen, sondern gute, engagierte und loyale Mitarbeiter, deren Schicksal keinem der Verantwortlichen egal ist. Aufgrund der Tatsache, dass sich HOPPE im globalen Wettbewerb behaupten muss, ist diese harte Maßnahme jetzt allerdings unumgänglich. Die Abwicklung wird gemeinsam mit den Südtiroler Sozialpartnern sozialverträglich gestaltet werden. Im Werk in Chomutov (Tschechien) werden Schritte der Vorfertigung gebündelt. Insbesondere übernimmt es die Fertigung von Beschlägen aus massivem Messing – für die der Bedarf schon seit Jahren stark rückläufig ist – aus St. Martin. Selbstverständlich spielten Kostenbetrachtungen für die Verlagerung arbeitsintensiver Tätigkeiten in den angestammten HOPPE-Standort mit den

Foto: Martina Sapelza

„Strukturen renovieren – Wirksamkeit optimieren – Nutzen maximieren“

niedrigsten Arbeitskosten eine Rolle, sie waren aber nicht ausschlaggebend für die Entscheidung. Nur ein kleinerer Teil der aus dem Projekt erwarteten Effekte kommt aus Arbeitskosten-Vorteilen, der weitaus größte Teil aus Effizienz-Steigerungen. Die massivsten Umstrukturierungen innerhalb eines Werkes werden in Crottendorf/Erzgebirge passieren. Das Werk wird zum einzigen Montage-Logistik-Zentrum der HOPPE-Gruppe. Damit wird seine Position langfristig gestärkt. Auch in den hessischen Werken in Stadtallendorf und Bromskirchen sowie den Südtiroler Werken in Schluderns und Laas wird die vorhandene Grundausrichtung insgesamt gestärkt. Dies hat positive Auswirkungen auf die Beschäftigung in den Vinschger Werken. Der bevorstehende Umstrukturierungsprozess wird sich über eine längere Zeit erstrecken und gibt so u. a. Gestaltungsspielraum bei Mitarbeiter-bezogenen Maßnahmen. Durch die Gesamtheit der Maßnahmen werden in der Produktion zukunftsfeste Strukturen geschaffen, aus denen heraus die Bedarfe der Kunden in Zukunft noch effizienter und besser befriedigt werden können. Müstair, 08. November 2013 HOPPE Holding AG“

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Vinschgerwind 24-13

/Wirtschaft/ 11

Schlanders/Bozen

Vinschgaus beste Nachwuchskräfte ausgezeichnet uf eine besondere Prämie dürfen sich heuer wieder Südtirols beste Lehrlinge und Fachschüler/innen des Sektors Handel und Verwaltung freuen. Mit 500 Euro prämiert die EbK, die Bilaterale Körperschaft für Handel und Dienstleistungen alle jene, die am Ende der Schulausbildung eine Endnote von 9,5 und höher aufweisen. Diese Prämie wird jährlich vergeben. Vor kurzem wurden die Lehrlinge des Bezirks Vinschgau im Berufsbildungszentrum Schlanders prämiert. Folgende Absolventen der Gruppe „Verkäufer/innen“ erhielten die Prämie: Griseldis Alber aus Schlanders/ Göflan (Abschlussnote 9,5), Melanie Prantl aus Naturns (9,5) und Johanna Springeth aus Glurns (10). An der Verleihung waren auch Berufsschuldirektorin Virginia Maria Tanzer, Landesrätin Sabina Kasslatter Mur sowie hds-Bezirksleiter Walter Holzeisen anwesend. Weiters erhalten jene Unternehmen eine Prämie im Wert von 2.000 Euro, die das Arbeitsverhältnis des prämierten Lehrlings mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag bestätigen. Das Unternehmen muss beim Zeitpunkt der Unterzeichnung des neuen

Foto: „Wind“-Archiv

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v.l.: Direktorin Virginia Maria Tanzer, Walter Holzeisen, die drei Prämierten Melanie Prantl, Griseldis Alber und Johanna Springeth, weitere Schüler Kathrin Karner und Alexander Fliri sowie Landesrätin Sabina Kasslatter Mur Arbeitsvertrages die Beiträge an die EbK sowie Ascom/Covelco seit mindestens sechs Monaten regelmäßig eingezahlt haben. Die EbK arbeitet eng mit den Berufsschulen Südtirols sowie mit dem Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung der Provinz Bozen zusammen. Die Bilaterale Körperschaft ist vom gesamtstaatlichen Kollek-

tivvertrag für den Tertiärsektor vorgesehen und wird gemeinsam vom hds (Handelsund Dienstleistungsverband Südtirol) und den Gewerkschaften des Handelssektors verwaltet. Sie bietet den Mitgliedern eine Reihe von Dienstleistungen an, die sich gleichermaßen an Arbeitgeber und Angestellte richten.

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12 /Leserbriefe/

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„Grien Rietschn“ – die grüne Region Im Tourismusbereich wird kräftig geworben mit unserer atemberaubenden Landschaft, wo Gäste echte Erholung in naturnahen Landschaften finden können. Der Gast soll Authentizität, Ursprünglichkeit, Ruhe, unberührte Naturlandschaften und Almen mit einer überragenden Artenvielfalt erleben dürfen. Mit solchen Werbefloskeln werden fertige Marketingpakete geschnürt und an den potentiellen Gast verkauft. Und so wird Südtirol tatsächlich als - Zitat Thomas Widmann -„Grien Rietschn“ (engl. green region) wahrgenommen. Das Paradies Südtirol! Umweltverschmutzung, Verlust an Artenvielfalt, Zerstörung von ursprünglichen Landschaften, Auspumpen von Bergseen zur Schneegewinnung, Abgraben von Gebirgsbächen zur Stromgewinnung, tonnenweise Ausbringung von Pestiziden - alle Jahre wieder - passieren anderswo. Nur wenige im Tourismusbereich tragen jedoch dazu bei, die tatsächlich einmalige Landschaft Südtirols zu erhalten. Almwege werden unaufhaltsam gebaut, Skigebiete erweitert trotz der schlechten Prognosen für die zukünftige Schneelage in den Alpen, Wälder abgeholzt. Die Landesregierung genehmigt zu viele Projekte, trotz negativer Gutachten vonseiten der Fachkommissionen und lässt die Zerstörung von Natur und Umwelt geschehen. Auch wird wenig unternommen, damit in Südtirol in Zukunft weniger oder

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keine Pestizide eingesetzt werden. Von Projekten zur Erhaltung der Artenvielfalt hört man wenig bis gar nichts. Mit der Ausweitung des intensiven Obstbaus verändert sich die Landschaft im Oberen Vinschgau wirklich dramatisch und mit rasender Geschwindigkeit! Es macht keinen Spaß, zwischen Betonsäulen durchzulaufen, wo früher Hecken waren, vorbei an Wegrändern mit braunen Streifen aufgrund des Einsatzes von Herbiziden. Sehen das die verantwortlichen Touristiker denn nicht? Wenn das bei uns so weiter geht, dann ist es mit der „Grien Rietschn“ bald vorbei. Spätestens die nächste Generation wird damit nicht mehr Werbung machen können. Elisabeth Zwick, Eyrs

Stellungnahme der Familienberatung Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol „Viele sich trennende Paare, die selbst in einer schwierigen Trennungssituation stecken, sind mit der Anforderung, weiterhin gemeinsam für das gemeinsame Kind zu sorgen, oft überfordert. Es fällt ihnen schwer, das Wohl des Kindes und sein Recht auf beide Eltern in den Mittelpunkt zu stellen. Gründe dafür sind häufig große Kränkungen und Enttäuschungen und eine mangelnde Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen. Die Folge sind gegenseitige Schuldzuweisungen, Rachehandlungen und der „Kampf ums Kind“. Manche Eltern quälen sich auch mit großen

Schuldgefühlen: darüber, dass die Beziehung nicht geklappt hat und das Kind in Folge unter der Trennung sehr leiden könnte. Damit Kinder getrennter Paare glücklich sein und zu zufriedenen und selbstbewussten Erwachsenen heranwachsen können, ist es äußerst wichtig, sich mit der Trennungssituation auseinanderzusetzen. Es gilt, ein Klima zu schaffen, in dem gemeinsam sinnvolle Lösungen gesucht und gefunden werden. So kann Trennung und Scheidung für alle Beteiligten zu einer Chance für Wachstum und Entwicklung werden. Die Fachkräfte der Familienberatung Eheund Erziehungsberatung Südtirol unterstützen sich trennende Paare bei der Aufarbeitung der eigenen Belastungen und helfen bei der Suche nach Lösungen, damit die neue und komplexe Familienstruktur den Bedürfnissen der Kinder entsprechend gestaltet wird. Um auch das Kind zu stützen, bietet die Familienberatung beispielsweise ein Gruppenprogramm für Kinder getrennter Eltern an.“ Die Angebote der Familienberatung sind kostenlos. Die Finanzierung der Familienberatung erfolgt weitgehend über eine Konvention mit dem Sanitätsbetrieb und den Sozialdiensten. Für die vollständige Deckung der Kosten ist die Familienberatung aber auch auf Förderungen und Spenden angewiesen. Dr. Elisabeth Rechenmacher Direktorin der Familienberatung Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol

Burgeis

Kapelle beim „Zerzer-Brünnl“ restauriert er in das sagenumwobene Zerzertal mit seinen zwei Almen wandert, kommt auf dem alten Almweg unwillkürlich an der Kapelle beim Zerzer-Brünnl vorbei. An dieser Stelle haben sich in früheren Zeiten die Bauern und Wanderer erstmals ausgeruht und sich an einem Schluck Quellwasser gelabt. Noch unter der Obmannschaft von Sepp Telser und speziell auf seine Anregung hin, entschloss sich die SKFV Ortsgruppe Burgeis, das bäuerliche Kleindenkmal restaurieren zu lassen. Jahrelang hat er als „Nachbar“ und Besitzer des nahegelegenen Fischgaderhofes die Kapelle mit Blumen geschmückt. Das Gemäuer musste entfeuchtet, das Schindeldach ausgebessert, Bodensteinplatten verlegt und ein neues Abschlussgitter angefertigt werden. Mit Fachkenntnis hat der Maler und Restaurator Gebhard Telser die Innenwände mit frischer Farbe ausgemalt und den Zustand nach Aufnahmen der 60er Jahre hergestellt. Einen Ersatz der verschwundenen Madonna mit Kind hat der derzeitige Obmann des SKFV Burgeis Toni

beiziehenden zum Gruß und Innehalten ein. In einer schlichten Feier am „Allerweltskirchtag“, Sonntag, 20. Oktober nachmittags, segnete der Ortpfarrer P. Martin Angerer die nun wieder gefällig aussehende Kapelle mit Madonna unter Beteiligung zahlreich erschienener Bur¬geiser Bürger. Umrahmt wurde sie von einer Bläsergruppe der Musikkapelle Burgeis. Toni Punt sprach den mit der Renovierung beauftragten Personen und den Geldspendern einen aufrichtigen Dank aus und lud anschließend zum Törggelen beim „Faulen See“ ein. Die restaurierte Kapelle mit Toni Punt, Ruth Thöni und Die beiden Bauersfamilien, Georg Paulmichl, links das „Zerzer-Brünnl“ Paulmichl (Joggele) und Thöni (Prieth), die laut mündlicher Überlieferung die Kapelle vermutlich zum Punt von einem Mesnerkollegen aus Gröden Dank für verschontes Unheil erbaut haben erstanden. Ein einheimischer Holzschnitzer sollen, werden nunmehr deren Betreuung hat den Rohling zu einer schönen, anmuübernehmen. tigen Statue geformt. Sie strahlt nun auf Roland Peer dem Sockel in der Kapelle und lädt die VorFoto: Roland Peer

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Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgerwind 24-13

/Impressionen/ 13


Vinschgerwind 24-13

Filmaufnahmen Das Schreibmaschinenmuseum in Partschins ist in ein Filmprojekt der „Divina Commedia“ von Dante als eines der „33 Canti“ des Puratorio eingebunden worden.

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Krampusumzug in Naturns Heuer findet der Krampusumzug in Naturns erstmals am 6. Dezember statt. Um 18.00 Uhr ziehen die Teufel, zusammen mit dem Nikolaus, vom Ex-Tankstellenareal über die Hauptstraße bis zum Rathausplatz. Nach der Gabenverteilung treiben die Teufel des Krampusverein Naturns, umrahmt von einer heißen Feuershow und Dj Scally, ihr schaurig-schönes Unwesen in den Naturnser Straßen.

Gemeinwohlregion Vinschgau In Zeiten der Krise entstehen oft neue Ideen oder alte Ideen bekommen eine Chance umgesetzt zu werden. Bei einer Fachtagung im März im Bildungshaus Schloss Goldrain wurde das Projekt „Gemeinwohl-Region Vinschgau“ gestartet. In der Zwischenzeit gab es viele Treffen, das letzte war am 7. November in Schlanders. Am 28. November soll wiederum bei einer Tagung im Bildungshaus das Ergebnis des Prozesses präsentiert werden. Zufriedenheit aller Beteiligten zu verbessern, die Umwelt zu schonen und Mitbestimmung durchzusetzen. Mit Hilfe eines Rasters, bestehend aus 17 konkreten Kriterien, soll das Unternehmen feststellen, inwieweit es bestimmte Ziele bereits umsetzt oder nicht.

von Heinrich Zoderer

Fotos: „Wind“-Archiv

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hristian Felber ist freier Autor in Salzburg, der ein Buch geschrieben hat mit dem Titel „Gemeinwohl Ökonomie – Das Wirtschaftsmodell der Zukunft“. Dieses Buch gibt nach Felber eine Antwort auf die Krise der Gegenwart: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Armut, Klimawandel, Migration, Globalisierung, Demokratieabbau, Werte- und Sinnverlust. Felber unterstützt Betriebe, die nicht nur nach Gewinn streben und in Konkurrenz zueinander stehen wollen, sondern mit anderen kooperieren, mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls, des Wohlbefindens aller. Seine Ideen hat Felber auch bei der Fachtagung im März 2013 im Bildungshaus Schloss Goldrain vorgestellt. Günther Reifer ist aus Schlanders und lebt jetzt in Brixen. Er hat nach seinem Wirtschaftsstudium sehr erfolgreich fast zehn Jahre lang als Marketing- und Vertriebsleiter auf internationaler Ebene in der Möbelbranche gearbeitet, ist aber auch als Unternehmensberater, Dozent und Referent im In- und Ausland tätig. Vor einigen Jahren hat er das Terra Institut gegründet, ein Institut für nachhaltiges Wirtschaften und persönliche Entwicklung, welches Impulse für neues Wirtschaften und unternehmerisches Handeln setzen will. Er betreut auch das Projekt „Gemeinwohl-Region Vinschgau“, das er kommenden

Christian Felber aus Salzburg, Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie; Günther Reifer aus Schlanders, Leiter des Projektes Gemeinwohl-Region Vinschgau Samstag beim 1. Nationalen Kongress des Verbandes der Gemeinwohl-Ökonomie auf der Biolife Messe in Bozen vorstellen wird. Christian Felber und Günther Reifer arbeiten eng zusammen und haben bisher vor allem Unternehmen bei der Umstellung nach den Prinzipien der Gemeinwohl Ökonomie beraten. Es geht darum, dass Betriebe

nicht nur eine Geschäftsbilanz mit den verschiedenen Ein- und Ausgaben erstellen, mit dem Ziel, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften, sondern dass sie eine Gemeinwohlbilanz erstellen. Dabei müssen fünf Bereiche berücksichtigt werden: Menschenwürde, Solidarität, Ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit und Demokratische Mitbestimmung & Transparenz. Das Ziel ist die

Seit dem Frühjahr dieses Jahres ist Günther Reifer mit seinen Mitarbeitern dabei in den vier Vinschgauer Gemeinden Mals, Laas, Schlanders und Latsch eine Gemeinwohlbilanz zu erstellen, bzw. einen Prozess zu initiieren und zu begleiten, um aus dem Vinschgau eine Gemeinwohl-Region zu machen. Es ist dies ein ESF-Projekt zur Stärkung der regionalen Kreisläufe, zur Bewusstseinsänderung und der stärkeren Bindung der Kaufkraft im Tal. Ein Wertedialog unter den Bürgern und eine stärkere internationale Vernetzung sollen zu mehr Zufriedenheit führen. Es hat bereits mehrere Gespräche und Treffen in den einzelnen Gemeinden gegeben. Am 28. November wird Günther Reifer die Ergebnisse dieser Besprechungen in einer öffentlichen Tagung im Bildungshaus Schloss Goldrain präsentieren. Das ist aber nicht der Schlusspunkt dieses Projektes, sondern nur ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Gemeinwohlregion Vinschgau, an der nicht nur Unternehmen und Gemeinden, sondern die ganze Bevölkerung mitarbeiten soll.

Foto: Maria Gerstgrasser

14 /Lokales/


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/Lokales/ 15

Prad

Schnals

Bauernjugend Prad zeigt Herz

Einblicke ins Gestern

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Die Vertreter der Bauernjugend von Prad mit Werner Oberegger, der durch einen tragischen Arbeitsunfall beide Beine verloren hat

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er Aufruf nach altem Filmmaterial hat viel Interessantes und Lustiges hervorgebracht. Noch nicht gesehene Bilder vom Stauseebau, vom Transport der Seile für die Gletscherbahn über die unwegsame Straße ins Schnalstal, von lustigen GaudiSkirennen in Unser Frau und

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

olidarität wird in bäuerlichen Kreisen großgeschrieben. Die Bauernjugend von Prad um Obmann Stefan Theiner hatte spontan entschieden, das diesjährige Fest zum Almabtrieb in der Gewerbezone von Prad dem Nebenerwerbsbauern Werner Oberegger und seiner Familie zu widmen und ihm den Reinerlös zu spenden. Der junge Mann hatte bei einem tragischen Arbeitsunfall beide Beine verloren und ist nun gezwungen, sein Haus behindertengerecht umzubauen, was erhebliche Kosten verursacht. Hinter das Solidaritätsfest der Bauernjugend hatten sich alle bäuerlichen Organisationen des Ortes gestellt. Speziell die Bäuerinnen hatten tüchtig Hand angelegt und für eine abwechslungsreiche Verpflegung mit unterschiedlichen heimischen Gerichten gesorgt. Mit einer spannenden Kinderani-

mation und alten Kinderspielen begeisterte Roman Moser die Kleinen stundenlang. Der Virtuose mit der Motorsäge Sepp Heinisch aus Matsch zeigte sein Geschick und zauberte aus den bereit gestellten Holzstämmen Tierfiguren. Bei den Kindern begehrt waren vor allem seine Igel. Heinisch überließ den Organi-

satoren seine Figuren. Diese wurden dann gewinnbringend versteigert. Kürzlich luden die Organisatoren alle Helferinnen und Helfer zu einem Grillfest, bei dem Oberegger einen Scheck mit 9.480 Euro übergeben werden konnte. Der junge Familienvater bedankte sich herzlich für die Solidarität. (mds)

anderem mehr. Der Kulturverein Schnals freut sich, Sie zur Filmvorführung „Bewegtes Leben. Schnalstal – Einblicke ins Gestern“ am Sonntag, den 1.12.2013 zur ersten Vorführung um 16.00 Uhr und zur zweiten Vorführung um 20.00 Uhr ins Vereinshaus Unser Frau einzuladen.

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16 /Lokales/

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§ Harte Zeiten für öffentliche Verwalter

Rabland

Aus dem Gerichtssaal

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Foto: „Wind“-Archiv

ie Monate November und Dezember stehen in der Eisenbahnwelt unter dem Motto „Mitmachen und Be-greifen“. Bis zum 15. Dezember können jeden Sonntag BesucherInnen aller Altersklassen wieder an den bewährten „MitmachSonntagen“ teilnehmen.

Öffentlichen Verwaltern und auch der Amtskirche bläst derzeit ein eisiger Wind ins Gesicht. Taufrisch ist die Nachricht, dass gegen den noch amtierenden Landeshauptmann Luis Durnwalder im Zusammenhang mit der Verwendung seines Sonderfonds ein Strafverfahren wegen Amtsunterschlagung eingeleitet wird. Dem folgte eine Hiobsbotschaft für die Kurie: sie wurde vom Landesgericht in Bozen zivilrechtlich „in die Pflicht genommen“ und zu Schadenersatz verurteilt, weil ein Kleriker (Don Giorgio Carli) vor Jahren wegen Pädophilie verurteilt worden war. Allen diesen Entscheidungen gemeinsam ist die erkennbare Tendenz, die Haftungstatbestände extrem auszuweiten und gefestigte Rechtsgrundsätze bis zur Unkenntlichkeit zu strapazieren (Fall Don Carli). Da geht es

schon nicht mehr darum, dass die öffentlichen Körperschaften (Staat, Land, Gemeinden) nach den allgemeinen Regeln für Schäden einzustehen haben, welche im Rahmen der ihnen übertragenen Aufgaben auftreten. So haften die Halter von öffentlichen Straßen mittlerweile nicht nur dann, wenn die Verkehrsteilnehmer durch unerwartete und unvorhersehbare Hindernisse zu Schaden kommen. Es wird den öffentlichen Betreibern vielmehr - quasi wie einem privaten Hausbesitzer zur Pflicht gemacht, für die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu sorgen. Seit einiger Zeit ausgeweitet wurde die Haftung der öffentlichen Hand auch auf Schäden, welche die Verwaltung durch Verletzung rechtlich geschützter Interessen (z.B. an Leib, Leben und Eigentum) anrichtet. Eine Haftung besonderer Art trifft schließlich

die einzelnen Personen, welche für die öffentlichen Körperschaften handeln und jene, die an der Beschlussfassung der Gremien mitwirken. Sie sind verpflichtet, sich im Rahmen der Gesetze zu bewegen. Falls sie vorsätzlich oder grob fahrlässig Handlungen oder Unterlassungen setzen oder an der Fassung von Beschlüssen mitwirken, durch welche der öffentlichen Hand ein Schaden erwächst, sind sie persönlich dafür verantwortlich und sie haften auch mit ihrem privaten Vermögen. Als „Wachhund“ fungiert dabei die Staatsanwaltschaft beim Rechnungshof in Bozen, welche auch im Fall Durnwalder aktiv wurde. Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

Schluderns

Kleider für wenige Euros von rechts: Romina Kofler und Inge Stecher: „Die neu eröffnete Flohmarkthalle soll auch ein Ort der Begegnung werden“

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nsere Initiative ist eine soziale Sache“, erklärt Inge Stecher. „Wir bieten Leuten Kleider und Gebrauchsgegenstände an, die trotz ihres guten Zustandes möglicherweise auf dem Müll landen könnten“. Zusammen mit weiteren Frauen hat Stecher den Verein „Kribus-Karbus“ gegründet und in der Vinschgauerstraße 20 in Schluderns eine Flohmarkthalle eingerichtet, die jeden Dienstag und Donnerstag von Freiwilligen betreut von 8 bis 11 Uhr und jeden Samstag von 10

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Mitmachen

Anmeldung ist keine erforderlich. Die Eisenbahnwelt ändert im Monat November bis Weihnachten ihre Öffnungszeiten und ist nur an Sonntagen jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Das Programm „Mitmach-Sonntage“ wird ausschließlich an folgenden Tagen angeboten: 17. , 24. November sowie 1., 8. und 15. Dezember.

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bis 17 Uhr geöffnet ist. „Wir geben die Sachen für wenige Euro ab und decken mit dem Erlös ausschließlich unsere Spesen“, bekräftigt Stecher. Derzeit tun sich viele Familien schwer, über die Runden zu kommen. „Unser Verein hat deshalb eine äußerst günstige Einkaufsmöglichkeit geschaffen.“ Als Konkurrenz zu den Kleiderkammern in Mals und Schlanders sieht sich Stecher mit ihrem neuen Verein nicht. Derzeit werden noch Freiwillige gesucht, die bereit sind mitzuarbeiten. (mds)


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/Menschen/ 17

„... af an guatn Obst kimps draufoun.“ Tarsch - Der gebürtige Tarscher Richard Kuppelwieser begann mit einem leidenschaftlichen Interesse und machte mehr daraus: die eigene Hausbrennerei. von Sylvia Illmer Wieser

Richard Kuppelwieser widmet sich mit Leidenschaft dem Schnapsbrennen

Foto: Sylvia Illmer Wieser

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ichard Kuppelwieser wurde am 29. November 1949 in Tarsch geboren. Als gelernter Metzger verstand er sein Handwerk. Später war Richard bei der Aufforstung Vinschgau angestellt. Gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth führen sie zudem eine kleine Pension in Tarsch. Sie schenkten zwei Söhnen das Licht der Welt. Ab dem Zeitpunkt seiner Pensionierung 2004 konnte sich Richard nun dem Schnapsbrennen widmen. Einige glückliche Umstände erleichterten bzw. ermöglichten ihm den Einstieg. Zum einen bekam Richard die Gelegenheit ein Grundstück in Morter zu pachten. Dort konnte er nun die Obstsorten anbauen, aus denen er den hochwertigen Schnaps gewinnt. „Mir hobm Marillen, Zwetschgen, Palabiirn, Williams, Gute Luise, Himbeeren und einiges mear, af an guatn Obst kimps draufoun“, erzählt Richard, „und sem hobm mir Vinschger bsundrs Glück kopp“. Weiters erklärt er, dass dies an den schönen Hanglagen und einem besonderen Klima liegt. So benennt er seinen Obsteler auch als Vinschger Obsteler, um die besondere Qualität der Vinschger Obstbrände zu unterstreichen. Ein kleiner Weingart, den er in Goldrain bewirtschaftet, erweitert noch sein Repertoir. So reicht sein Sortiment vom Traubenbrand bis hin zum Grappa, verschiedene Obstbrände, vor allem Marille, Zwetschgen und Birne, sowie die ausgefalleneren Sorten wie Grappa Kräuter oder Birnen Anis. Auch Liköre z.B. Himbeere führt Richard in seinem Sortiment. Zum anderen guten Umstand zählt er den damaligen Kontakt zu Herrn Mair vom Landwirtschaftsinspektorat, der ihm beim Start behilflich und einiges in die Wege leiten konnte. Einige Investitionen und viel Bürokratisches waren nun erforderlich. Mit einem Brennkessel, der natürlich das Schmuckstück darstellt war es nicht getan. Gesundheitsamtliche Auflagen gilt es zu befolgen, einige Lagerräume bzw. Räumlichkeiten sind von nöten, welche wiederum den sanitär-hygienischen Bedingungen entsprechen müssen und somit vom Gesundheitsamt kontrolliert werden. Es braucht eine Arbeitsgenehmigung und die Anmeldung beim Zollamt wird fällig. Dieses versieht den Kessel mit einer „Blombe“ und berechnet die Alkoholsteuer. “Dr Kessl keart uan und a wiedr nit“, wie Richard es ausdrückt. Aber

er beklagt sich nicht, er ist zufrieden, es hat ihm nie jemand Steine in den Weg gelegt. Im Gegenteil, meint Richard, in Südtirol werde sehr vieles angeboten im Bereich der Schnapsbrennerei. Z.B. zur laufenden Fort.und Weiterbildung. Auch zum Beginn waren verschiedene Kurse notwendig, wo es gute Möglichkeiten gab. Außerdem gibt es den Südtiroler Schnapsbrennerverein, dem er beitreten konnte. Dann erzählt Richard von einigen Gegengesätzen zu früher und heute. Einiges hat sich geändert, vieles weiterentwickelt. Somit entwickelte sich das Schnapsbrennen vom „Mittel zum Zweck“ damals, zu einer waren Kunst heute. Während man früher sagte, zum Schnapsbrennen ist alles gut genug, ist dies heute genau umgekehrt. Auf besonders gute Qualität des Obstes wird geachtet, eine gute Reife ist dabei ausschlaggebend. Auch der Spruch, dass der Schnaps je älter desto besser sei, trifft heute nicht mehr zu. Dies bezieht sich nur auf die schlechtere Verarbeitung von damals, heute setzt man auf Frische, damit diese nicht verloren geht. Auch während früher einfach schnell vorangegangen wurde, weiß man heute, dass bei Feinbränden besonders langsam gearbeitet werden muss. Wobei es sehr wichtig ist, den Vorlauf und den Nachlauf abzutrennen. Nur der sogenannte Mittelschnaps wird verwendet. Allgemein gab es im Laufe der Zeit hohe Qualitätsverbesserungen, meint Richard. Dies liegt eben vor allem daran, dass heute

auf gutes, sauberes Obst Wert gelegt wird, aber auch an den besseren Bedingungen, neuen Geräten und nicht zuletzt den guten Fortbildungen. Wobei Richard natürlich auch auf langjährige und spezielle Erfahrungen setzt: „Jedes Gerät muaß man mit dr Zeit erst kennenlernen, jedr Brennkessl hot seine Eigenheiten und funktioniert a bißl ondrst. Und oune a gschualtr Nos wearts holt a schwierig.“ Richard spricht von einer guten Abschmeckung. Davon fehlt es ihm wohl nicht. Mehrere Auszeichnungen und Zertifikate haben dies bereits bewiesen. Auch seine Abnehmer wissen die gute Qualität zu schätzen. So zählt er verschiedene Hotels und Buschenschänke bereits zu seinen Stammkunden. Auf Märkten wie z.B. dem Glurnser Weihnachtsmarkt hat er seinen fixen Platz. Aber auch die Mundwerbung hat einiges zum Absatz beigetragen. Qualität spricht sich eben herum. Und eines ist Richard noch besonders wichtig zu erwähnen. Dies alles wäre ihm nie ermöglicht, hätte ihn seine Familie nicht immer tatkräftig unterstützt. Neben den bürokratischen Arbeiten, die allesamt seine Frau Elisabeth erledigt, fallen auf sie das Etikettieren, Abfüllen und vieles mehr.Vom Anbau bis zur Ernte, bis hin zum fertigen Produkt liegt ein arbeitsreicher Weg. Auch die Söhne und die Schwiegertochter sind ständig im Einsatz. Ganz besonders freut sich Richard über die Mithilfe seiner Enkelkinder Miriam und Lukas.


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Lawinenkunde

Filmfreunde Prad laden ein

Es gibt nun wieder eine überarbeitete Auflage des Klassikers „3x3 Lawinen“ vom international anerkannten Autor Werner Munter. Im Tappeiner-Verlag. ISBN: 978-88-7073-775-2

Am Freitag, den 29.11.13 veranstalten die Filmfreunde Prad in der Mittelschule von Prad bereits ihren 9. Filmabend. Beginn ist wie immer 19,30 Uhr. Der Eintritt ist frei! Wie immer werden auch dieses Mal zwei Prader Filmer den Abend füllen. Paul Thöni zeigt einen Dokumentarfilm aus dem Jahre 1988 mit dem vielversprechenden Titel Lärm und G’Schrei. Inhalt des Streifens ist das Brauchtum im oberen Vinschgau im Jahreslauf. Außerdem wird ein Film über „Das Herz-Jesu-Feuern Mitte der 90er Jahren in Prad“ von Werner Ortler uraufgeführt.

Unmöglich ist alles, bis es einer tut

Buch

Kriegstreiber

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Foto: Erwin Bernhart

Kämpfen für das Heiligste Inklusive CD mit Audio-Feature; Hardcover mit Schutzum, 424 Seiten

Mals - Formal gibt es die Gemeindebibliothek Mals „Johann Stephan Raffeiner“ und den Bildungsausschuss Mals seit zwanzig Jahren. Organisierte örtliche Bildungs- und Kulturarbeit über die Vereine hinaus hat schon viel früher stattgefunden. In Zukunft gehe es darum, diese beiden Bildungsträger noch effektiver zu vernetzen. Diskutierten über zukunftsfähige Bildungsarbeit im Dorf v.l.: Volker Klotz (Amt für Bibliothekswesen), Hubert Bertoluzza (Amt für Weiterbildung), Ulrich Veith (BM Mals), Marion Januth (Bibliothek Mals) Sibille Tschenett (Bildungsausschuss Mals)

Foto: Andreas Waldner

oher kam der Freudentaumel der Bevölkerung für den Ersten Weltkrieg? Tirol wurde ab 1915 zum Kriegsschauplatz, doch bereits bei Ausbruch des Krieges herrschte wie in allen Ländern eine euphorische Kriegsstimmung, die sich auch in der Literatur niederschlug. Zahlreiche Schriftstücke belegen eindrucksvoll, dass der Erste Weltkrieg als Heiliger Krieg verstanden wurde. Volksdichter und Vertreter der Kirche wie Reimmichl oder Bruder Willram riefen in ihren Texten zum Kampf für Gott und Vaterland auf: Eine Kriegsverweigerung kam einer Todsünde gleich. Diesen kriegstreibenden Texten sind Splitter oppositioneller Literatur aus dem österreichischen und deutschen Sprachraum gegenübergestellt, die erst nach Ende des Krieges veröffentlicht werden konnten. Pepi Feichtinger hat die Archive nach Texten Tiroler Autoren durchstöbert, aber auch Journale, Frontbriefe, Aphorismen, Inschriften und Sprüche miteinbezogen. Seine kommentierte Zusammenstellung gewährt einen einzigartigen Einblick in die für uns heute unverständliche Stimmungslage.

Von Ludwig Fabi

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as Bibliothekswesen und die Bildungsausschüsse sind mit dem Landesgesetz 41 vom 07.11.1983 geregelt. Ein Regelwerk, dessen Effektivität und Weitsichtigkeit immer mehr in den Vordergrund rückt. 137 Bildungsausschüsse sind landesweit entstanden und mit Ausnahme von zwei Gemeinden, zumindest eine Bibliothek pro Gemeinde Südtirols. Auch in der Gemeinde Mals erkannte man früh die Möglichkeiten dieses Gesetzes und ist stolz auf einen funktionierenden Bibliotheksbetrieb und einen aktiven Bildungsausschuss. Diese beiden Bildungseinrichtungen setzen Impulse, vernetzen sich und stehen den BürgerInnen und Bürgern beratend zur Seite. In Zusammenarbeit mit den

Vereinen vor Ort werden Dorfspezifische Themen aufgegriffen und kulturelle Potentiale gefördert. Projekte wie der Malser Bildungsherbst, die Artothek, das Gabriel Grüner Stipendium, Literatur an der Grenze, Musikalische und theatralische Gemeinschaftsaktionen sind nur einige Beispiele dafür, wie kreativ und breit gefächert die Angebote in den vergangenen zwei Jahrzehnten waren. Großteils ehrenamtlich durchgeführt, bestechen die Angebote durch niederschwelligen Zugang, Kontinuität und Innovation. Lob kam beim Jubiläumsabend auch von den beiden Amtsdirektoren Volker Klotz und Hubert Bertoluzza. Gemeinsam mit dem Malser Bürgermeister Veith diskutierten sie über Grenzen und Chancen von ehrenamtlicher Bildungsund Kulturarbeit vor Ort. Sibille

Tschenett und Marion Januth bedankten sich bei allen MitrabeiterInenn in diesen zwanzig Jahren und den Personen davor, die sich um die ehrenamtliche Bildungsarbeit verdient gemacht haben. Der Kirchenchor Tartsch und die Jungböhmische aus Matsch sorgten für die musikalische Umrahmung. Eine Bildungsshow von Ludwig Fabi, eine Tombola und eine riesige Geburtstagstorte sorgten für Feierstimmung. „Unmöglich ist alles, bis es einer tut“, war einer der Gedanken, die auf der „Bildungstorte“ angeschrieben standen. In diesem Sinne stehen beide Bildungseinrichtungen der Öffentlichkeit weiterhin zur Verfügung, um einen kulturellen Rückzugsort und eine Horizonterweiterung im Gemeindegebiet zu ermöglichen.


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Schlanders

Mals

Philatelist aus Paassion

„Emilie Schindler - die vergessene Heldin“ SchülerInnen der Fachoberschule für Wirtschaft in Mals bei der Präsentation der Ausstellung gemeinsam mit der Literatin und Biografin Erika Rosenberg aus Argentinien

B

Foto: Ludwig Fabi

riefmarkensammeln ist ein zeitaufwändiges Hobby. Es braucht Neugier, Begeisterung, Fleiß, Geduld und Ordnungssinn, meinte Monika Wunderer, die Kulturreferentin und VizeBM aus Schlanders anlässlich der Eröffnung einer Briefmarkensammlung, zusammengestellt von Sebastian Felderer (Bild). Es soll ein Schaufenster der Philatelie sein. Gestartet wird mit zwei Schweizer Themen: 100 Jahre Pro Juventute Schweiz und 75 Jahre Pro Patria.

Felderer, der seit seinem 13. Lebensjahr Briefmarken sammelt und seit seiner Pensionierung fast seine ganze Freizeit damit verbringt, sammelt nicht einfach Briefmarken, sondern sucht ganz gezielt Briefmarken zu einem bestimmten Thema und ist stolz wenn eine Themensammlung komplett ist. 20 Jahre hat er nach einer bestimmten Briefmarke von Pro Juventute gesucht. In seiner Jugend hat er alles gesammelt, später hat er dann ganz gezielt gesammelt und nun kann er seine Sammlung herzeigen. Die Briefmarke ist ein Botschafter, ein Kulturträger, auf denen Bauwerke, Landschaften und Persönlichkeiten verewigt werden. Heute ist das alles anders, auch die Post unterliegt dem Druck des Marktes. Es gibt kaum mehr Briefe, Briefmarken sind schnelle Produkte ohne großen künstlerischen Wert. Daher herrscht große Ratlosigkeit unter den Philatelisten. Sebastian Felderer hofft, dass er nicht der letzte Philatelist mit großer Leidenschaft ist und bei seinen täglichen Führungen (auf Vormerkung) bis zum 28. November in der Bibliothek Schlandersburg auch die Jugend für das schönste Hobby der Welt begeistern kann. (hzg)

um fünfundsiebzigsten Mal jährte sich kürzlich der Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 1938. Sie gilt als brutalste und abgefeimteste Aktion gegen das jüdische Volk, deren Feindbild seit 1933 von den Nationalsozialisten Hitlers systematisch aufgebaut wurde. Mit der Wannsee-Konferenz 1942 beschlossen die Nazis die „Endlösung der Judenfrage“ und damit die industrielle Vernichtung der Juden in Europa. Das war das Todesurteil für über 6 Millionen Juden vor

allem in den Vernichtungslagern Auschwitz-Birkenau, Sobibor, Belcek, Treblinka und Majdanek. Es gab damals in dieser Hölle der Unmenschlichkeit aber auch Leute, die gegen diese menschenverachtende Maschinerie arbeiteten, Juden unter Lebensgefahr halfen und retteten. Emilie und Oskar Schindler und eine Vielzahl stiller Helferinnen und Helfer gaben der Menschlichkeit in diesen furchtbaren Zeiten ein Gesicht. Ihnen allen ist eine Ausstellung von Frau Erika Rosenberg aus Buenos

Aires/Argentinien gewidmet, die im Oberschulzentrum von Mals zu sehen ist. Die Ausstellung bringt die wahre Rolle besonders von Emilie Schindlers bei der Rettung von 1200 Juden vor der Shoa ans Licht, die im bekannten Film „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg großteils ausgeblendet und auf ihren Mann Oskar Schindler übertragen wurde. Die IV. Klasse FOWI begleitet diese Ausstellung und macht auf Anfrage Führungen für die interessierte Öffentlichkeit oder Schulen. (lu)

Latsch

Musikalische Reise um die Welt S

ag, wie sieht die Welt woanders aus?“ Diese Frage stellt sich der kleine Pinguin Paul. Vor allem eines will er wissen: Gibt es diese großen, weißen Eisbären wirklich? So startet Paul in eine abenteuerliche Reise ins Ungewisse, bei der er die verschiedenen Kontinente und seine Bewohner kennenlernt,

bis er schließlich am Nordpol einen Eisbären trifft. In einer Stunde einmal um die Welt. Auf diese Reise gingen die Zuschauer beim Musical „Paul, der Pinguin“, an dem 59 Kinder der Grund- und Mittelschule aus Latsch sowie 34 junge Musikanten seit Februar 2013 arbeiteten und nun mit großem Erfolg

im CulturForum aufführten. Unter der Führung von Gisela Nagl und der musikalischen Leitung von Wolfgang Schrötter entführten die Schüler in Zusammenarbeit mit der Jugenkapelle Juvi der Musikschulen des unteren Vinschgaus, der Bürgerkapelle Latsch sowie der Volksbühne Latsch die Besucher in ferne Länder. Die einzelnen Figuren, die Musik und Tänze ließen das Publikum für kurze Zeit in neue Welten eintauchen und am Ende gelangt nicht nur Paul der Pinguin, sondern jeder Zuschauer zur Erkenntnis, dass es zu Hause bei seinen Liebsten doch am schönsten ist! (sam) Foto: Sarah Mitterer

Foto: Heinrich Zoderer

Z

„Paul, der Pinguin“ - ein erfolgreiches Musical in Latsch


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Schlanders

Nicht besser oder schlechter, nur anders ichtig ist, dass die Freiarbeit in den Montessori-Klassen einen hohen Stellenwert einnimmt. Falsch ist, dass die Kinder in diesen Stunden tun und lassen können, was sie wollen. „Es wird mit viel Struktur gelernt“, zerstreute Direktor Reinhard Zangerle das häufigste Vorurteil gegenüber der Montessori-Pädagogik und stellte klar: „Es gibt nicht besser oder schlechter, nur anders.“ 10 Jahre Montessori am Schulsprengel Schlanders gaben Anlass zu einer Feier, zu der viele den Weg in die Turnhalle der Mittelschule fanden (s. Bild o.): Eltern, Schüler, auch ehemalige, und Wegbegleiter, politische wie schulische. Die Montessori-Ausrichtung gehört mittlerweile zum Schulbild in Schlanders dazu: „Bezeichnend für Schlanders ist die gute Integration der Klassen mit Montessori-Ausrichtung“, stellte Zangerle nicht ohne Stolz fest.

Fotos: Angelika Ploner

R

Den Weg bis zur ersten Montessori-Klasse im Schuljahr 1998/1999 zeichneten gleich mehrere Gäste nach. „Ich kann mich noch gut an Diskussionen erinnern, ob das geplante und sogenannte Montessori-Zentrum damals nun in der Mittelpunktsschule in Schlanders oder in Latsch eingerichtet wird“, schmunzelte die damalige landesweite Montessori-Projektbegleiterin Maria Martin. Der Ruf der Eltern nach einem anders orientierten Unterricht war damals ein lauter.

Wilfried Stimpfl, damaliger Direktor des Grundschulsprengels Schlanders: „Es hat sich eine große Gruppe von hochmotivierten Lehrern und Eltern gebildet, der Druck war groß. “ Die Anfangszeit war gekennzeichnet durch viel Enthusiasmus. Eltern nähten, bastelten, halfen tatkräftig mit, standen Seite an Seite mit den Lehrkräften, die gerade ihre Montessori-Ausbildung abgeschlossen hatten oder mitten drin steckten. Wohl auch vor diesem Hintergrund bilden sta-

tistisch gesehen die 26 Einschreibungen im Schuljahr 2004/2005 einen Höhepunkt in den vergangenen 10 Jahren. Tiefpunkt ist das heurige Schuljahr mit sieben Einschreibungen. Erstmals wird die erste und zweite Klasse gemeinsam unterrichtet. Ein Blick in die Zukunft beendete die außerordentlich gut besuchte Geburtstagsfeier: „Der Weg auf dem die Schwachen sich stärken ist der gleiche wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen.“ (ap)

22

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Kastelbell/ Tschars

TarscH

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30. 11. 2013 - 21.12.2013

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

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Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

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Schluderns

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Vernissage: 30.11.2013, 18.00 Uhr Bildungsausschuss Stilfs

Bildungsausschuss Schlanders

Mittelpunktsbibliothek Schlandersburg

Ausstellungseröffnung und Vorstellung Schlandersburgstraße 6, Schlanders des Mo,Kataloges: Mi, Do, Fr: ich+ich 9 - 12, 14 - 18 Uhr Di:

9 - 12, 14 - 20 Uhr

Einladung zur Vernissage Sa: 9 - 12 Uhr am Samstag, 30.11.2013, 18.00 Uhr In der Mittelpunktbibliothek Schlanders

Integrierte Volkshochschule Vinschgau Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung

Bildungsausschuss Graun

„Hoadr Kunstfenster“

01.12.2013 – 07.01.2014 (Kirchta) Bildungsausschuss Schlanders

Bildungsausschuss Laas

Ausstellung von Schnitzarbeiten LITERATURRUNDE am Mo. 2.12.2013 mit Herbert Raffeiner Besprochen wird

„Mein Leben“ von Marcel Reich-Ranicki Mittelpunktbibliothek Schlanders Beginn: 19.30 Uhr

Josefshaus Laas Freitag, 29.11.2013 um 19.00 Uhr Samstag, 30.11. und So. 01.12.2013 Jeweils von 09.00 bis 19.00 Uhr

Walter Thöni, geboren am 08.05.1966 in Graun, wohnt in Planeil und arbeitet als Pizzabäcker in St. Valentin. In seinem Hobby, dem Malen, findet er Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. „In meinen Bildern, für die ich das Thema Oberland in Farbe gewählt habe, habe ich mich weniger darauf konzentriert Details zu malen, vielmehr wollte ich mit verschiedenen Farben und Farbkombinationen spielen, diese kräftig zum Vorschein bringen, um so die Schönheit des Oberlandes in all seinen Facetten und zu verschiedenen Jahreszeiten darzustellen.“

Sonntag, 01.12.2013 (1. Advent) 17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Valentin a.d.H. • Advent-Feier mit Bläsern der Musikkapelle St. Valentin a.d.H., der Musikschule Obervinschgau, der Singgruppe „zuafoll“, der Hoadr Frauensinggruppe und besinnliche Texte. • Offizielle Anleuchtung der Kunstfenster am Vereinshaus und Verkauf von Weihnachtsgebäck und Getränken • Bilder und Wurzelkrippenausstellung im Vereinshaus Sonntag, 08.12.13 von 9.30 – 12.00 Uhr Sonntag, 15.12.13 von 14.00 – 17.00 Uhr Organisation: Bildungsausschuss, AVS – Oberland, Familienverband – Zweigstelle St. Valentin


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Bildungsausschuss Schluderns

Katharina Woche

Kulturtage Schluderns Bis Sonntag 23.11.2013

20:00 Uhr im Kulturhaus Schluderns es spielen „Die Südtiroler Mander“

:

Leben der Frauen in fruheren Zeiten

Samstag, 23.11 2013 Kathrina-Ball der Musikkapelle Schluderns

Donnerstag, 21.11.2013 Arthrose, Arthritis, Rheuma

20:00 Uhr Vortrag im Kulturhaus von Schluderns mit Dr. Franz Oberkofler; Ursachen, Symptome, Therapie Katholischer Familienverband

Freitag, 22.11.2013 Kathrina-Morkt 08:00 Uhr Epflkiachl, Kropfn, Goaskaas, Straußnfleisch, Schofwurst, - 15:00 Uhr Gulaschsupp, Saure Supp, worman Most, Engalotti, Kaiserschmorrn, Turtn, ollerlei Selbstgmochts, Haflinger und ondre Viechr... Gemeinde und Bildungsausschuss

Samstag, 23.11 2013 Kathrina-Ball der Musikkapelle Schluderns

20:00 Uhr im Kulturhaus Schluderns es spielen „Die Südtiroler Mander“

Sonntag, 24.11.2013 40 Jahre AVS

17:00 Uhr im Kulturhaus Schluderns; Jubiläumsfeier mit Aperitiv, Ehrungen,Diavortrag und Abendessen AVS-Sektion Schluderns

Freitag, 29.11.2013

: :

Tochter pflegen, Sohne erben 20:00 Uhr Vortrag im Gemeindesaal von Schluderns mit Ulrike Oberhammer Präs. Landesbeirat für Chancengleichheit: Erbrecht von Frau zu Frau - erklärt mit den Besonderheiten im Südtiroler Höfegesetz SVP-Frauen und Bäuerliche Organisationen

Samstag, 30.11.2013 Sudtiroler Kinderumzug Schemen & Krampusse

:

Sonntag: 14:00 - 17:00 Uhr; werktags: 09:00 - 11:30 Uhr Fotoausstellung am Rathausplatz/Ideenbandl Katholische Frauenbewegung

17:30 Uhr großer Kinderkrampusumzug durch die Gassen von Schluderns bis zum Rathaus-Platz, mit zahlreichen Kindergruppen aus Nah und Fern und anschließend Feuershow. Schemenverein Schluderns

Samstag, 30.11.2013 Paschtaschutta 20:00 Uhr Konzert im Kulturhaus von Schluderns Titlà mit Vorstellung der neuen CD „Paschtaschutta“ Eintritt 10 Euro

Sonntag, 01.12.2013 Pendlergeschichten 15:00 Uhr im Kulturhaus Schluderns; Anlässlich des heurigen Festund Gedenkjahres stehen Geschichten rund um das Pendlerwesen im Mittelpunkt. Auf dem Programm stehen Musik- und Theatereinlagen, sowie Geschichten, welche vom Pendleralltag erzählen. Ein Büchermarkt wird im Foyer abgehalten.

Bildungsausschuss Schluderns in Zusammenarbeit mit Kulturhaus, Musikkapelle, Bibliothek, KVW, Landwirtschaft, Schemenverein, Feuerwehr, Katholischer Familienverband, Katholische Frauenbewegung, AVS und Gemeinde Schluderns.

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Partschins/Rabland

Laas

Südtirol in Miniatur

Langenegger im rhätischen Dreieck

Foto: Erwin Bernhart

Obfrau Johanna Laimer Schönweger, Christian Schöpf, Albert Innherhofer und ein stets interessierter Friedrich Gurschler Bildern, auch mit Hinweisen auf die florierende und aufstrebende Gemeinde Lana als Obstexporteur (1894 waren die Äpfel aus Lana auf der internationel Obstausstellung in St. Petersburg und der weiße Calville aus Lana war auf dem Tisch des Zaren in Moskau zu finden). Die Ausstellung komme gut an und sie werde noch ins nächste Jahr verlängert, betonte Christian Schöpf, der Kreativgeist in der Eisenbahnwelt. Schöpf erklärte den Heimatpflegern „Südtirol in Miniatur - jenes ein gesamtes Stockwerk einnehmende Diorama, durch welches Züge vom Brenner bis nach Mals fahren. Mit diesem Besuch und einer anschließenden herbstlichen Tafel im „Hanswirt“ ließ der Heimatpflegeverein Partschins unter Obfrau Hanni Laimer seine Veranstaltungsreihe für das laufende Jahr ausklingen. (eb)

Der Schweizer Lorenz Langenegger (Mitte rechts) hat Laas und den Tumler-Preis noch gut in Erinnerung mit Genugtuung. Seine Dialektfassung von „Anton und Pünktchen“ wurde im Schauspielhaus Zürich aufgeführt, beim Heidelberger Stückemarkt hat er mit „Wo wir sind“ im Vorjahr den Preis der „Societé Suisse des Auteurs“ gewonnen. Zur Freude der Anwesenden las Lorenz Langenegger dann einen Abschnitt aus einem Buch, das

sein Verlag im kommenden Jahr bei der Leipziger Buchmesse vorstellen wird. Ungezwungen ließ sich Langenegger auf Gespräche über den Marmor, den Reiz von Kriminalromanen, über Hörspiele im Internet und den Wert von Kapellen im Dorf ein. Zur Autorenbegegnung geladen hatte der Bildungsausschuss Laas. (lu)

Theaterverein Schlanders

Gerüchte in Schlanders

Fotos: Angelika Ploner

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orenz Langenegger gewann 2009 mit seinem Erstlingsroman “Hier im Regen„ den Franz Tumler Preis in Laas. Zum 100 Jahre Jubiläum der Rhätischen Bahnstrecke BeverScuol hatten die Wirtsleute von „Bistro Staziun“ in Lavin fünf junge Autoren gebeten, eine Kurzgeschichte zu schreiben und in Lavin zu lesen. Lorenz Langenegger war mit dabei, zumal er dort auch bei einem Biobauern seinen Zivildienst ableistete. Auf der Rückreise nach Wien machte er einen weiteren Halt im rhätischen Dreieck und erzählte in Laas im Gasthaus Adler von seinem literarischen Werdegang seit 2009. Er sprach von seiner vergeblichen Mühe, die richtige Form für seinen zweiten Roman zu finden, vom Schreiben und Umschreiben und wie er den Versuch abbrach und damit frei für Neues wurde. Die Erfolge seiner Theaterstücke erfüllen ihn hingegen

Foto: Ludwig Fabi

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ür Albert Innerhofer war es ein Heimspiel. Innerhofer hat die sehenswerte Ausstellung über die „100 Jahre Lokalbahn Lana-Burgstall-Oberlana“ in der Eisenbahnwelt beim Hanswirt in Rabland zusammengetragen und kuratiert. Innerhofer ist auch Obmann des Heimatpflegevereines von Lana. Und am 8. November hatte er in Rabland den Heimatpflegeverein von Partschins zu Gast in seiner Ausstellung. In der Ausstellung erschließt sich ein Teil der Geschichte von Lana, aufgefädelt auf die Lokalbahn Lana-Burgstall-Oberlana (1913 eröffnet und der letzte Güterzug fuhr am 31. März 1974). Diese geschichte erzählte Innerhofer in lebendigen

Die Spieler des Theatervereins Schlanders verbreiten Gerüchte (Regie: Daniela Montini-Alber)

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nstatt der Entenpastete gibt es Spaghetti. Und anstelle einer Party jede Menge Gerüchte. So heißt auch das Stück selbst, das heuer von den Spielern des Theatervereins Schlanders gezeigt wird: Gerüchte, Gerüchte. Zwei Stunden großer Einsatz wird da auf der Bühne erbracht, mehr noch ein Marathon, auch Wortmarathon, an Lügen hingelegt. Die Bühne im Schlanderser

Kulturhaus ist ein nobel eingerichtetes Wohnzimmer. Doch jene zwei, um die sich alles dreht, Charly und Myra, das stellvertretende Bürgermeisterpaar aus New York, treten gar nicht auf. Sie laden zwar zu ihrem 10. Hochzeitstag, doch als die ersten Gäste Chris (Christine Moser) und Ken (Stefano Tarquini) eintreffen, hat Charly sich ins Ohr geschossen und Myra ist unauffindbar. Aus

Schutz, auch Eigenschutz, wird das Ganze geheim gehalten. Das währt aber nicht lange. Die vier Ehepaare Claire (Desiree Hafner) und Lenny (Jürgen Tonezzer), Cookie (Brigitte Pircher) und Ernie (Martin Pedross) und Cassie (Sonja Thöni) und Glenn (Daniel Trafoier) rätseln und spekulieren. Am Ende stehen da viele Gerüchte und die Polizei (Horst Saller). Termine s. Theaterwind. (ap)


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Juze Freiraum Schlanders Ö Fr. 22.11.13 ab 20.00 Uhr Art Café: “Screen & Noise” Ö Sa. 23.11.13 ab 15.00 Uhr Parkourworkshop mit FlyingArt Ö Sa. 23.11.13 ab 19.00 Uhr Discoparty Ö Fr. 29.11.13 ab 20.00 Uhr Art Café: “Piece of History” Ö Sa. 30.11.13 ab 15.00 Uhr Parkourworkshop mit FlyingArt Ö Sa. 30.11.13 ab 15.00 Uhr HipHopDance Workshop Anmeldung & Info im Juze Jugendzentrum JUMA Mals Ö Sa. 23.11.13 ab 10.00 Uhr Schwimmen mit Mädels Ö Mi. 27.11. ab 18.00 Uhr Kochabend Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Di. 26.11.13 ab 16.30 Uhr Wii-sing-nachmittag Ö Fr. 29.11.13 ab 16.00 Uhr Miteinander kochen Jugendtreff Explosiv Prad Ö Fr. 22.11.13 ab 19.00 Uhr Fussball-Hallenturnier (Anmeldung im Treff) Ö Fr. 29.11.13 ab 19.00 Uhr Parcour (Anmeldung im Treff) Jugendtreff Chill House Stilfs Ö Sa. 23.11.13 ab 17.00 Uhr LICHT-DUNKELHEIT-STILLE Ein besinnlicher Abend in Stilfs Ö Fr. 29.11.13 ab 15.00 Uhr KOSMETIK-WORKSHOP mit Karin Kanestrin Ö Sa. 30.11.13 ab 17.00 Uhr Fußball und Action im Haus der Dorfgemeinschaft Jugendtreff „All In” Kastelbell/ Tschars Ö Fr. 22.11.13 ab 17.00 Uhr Girls Day, Taschen selber machen im Jugendhaus Tschars Ö Mo. 25.11.13 ab 15.30 Uhr PS3 Nachmittag JuZe Naturns Ö Mi. 27.11.13 ab 15.00 Uhr U16 – Gruppenspielnachmittag Ö Mi. 27.11.13 um 19.30 Uhr Informationsabend über die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen mit Referent Armin Bernhard vom Forum Prävention Ö Fr. 29.11.13 Konzert „We love to mosh“ Ö So. 01.12.13 von 16.00 – 20.00 Uhr JuZe Sunntig Ö Mo. 02.12.13 ab 15.00 Uhr U16 – Playstation Turnier Kosmo Plaus Ö Fr. 22.11.13 ab 16.00 Uhr Billardturnier Ö Mi. 27.11.13 ab 15.00 Uhr Weihnachtsdekoration basteln Ö Mo. 02.12.13 ab 15.00 Uhr Weihnachtsgeschenke selbst gemacht Jugendtreff Reschen Ö Sa. 23.11.13 ab 19.00 Uhr „No Krampusse inside !“ Ö Sa. 30.11.13 ab 19.00 Uhr „No Krampusse inside !“ Ö Sa. 30.11.13ab 19.00 Uhr Spieleabend: jeder bringt ein Spiel mit! Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Do 21.11. um 16.30 Uhr Pimp your neighbor im Revoluzer Taufers, Anmeldung erforderlich Ö Sa. 30.11. geschlossen Ö Mi + Do 04. + 05.12.13 geschlossen Jugendtreff Citytreff Glurns Ö Fr 29.11. ab 15.30 Uhr Comic Workshop, Anmeldung bis 23.11. Ö Sa 30.11. ab 18.00 Uhr Monopoly Battle

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Krampus „Lorven“ selber gschnitzt Anlässlich des diesjährigen Projektes „Krampuslorven“, schnitzten seit Anfang Oktober Jugendliche im Treff „All In“ an ihren Masken. Jeder konnte sich an seinem Stück Holz individuell austobenmehrmals die Woche trafen sich die Schnitzer im Jugendraum in Kastelbell und klebten, malten, schraubten und formten bis die Masken perfekt waren. Nach mehr als 25h Arbeit konnten sich die neuen Masken zeigen lassen: Bis zum Schluss ähnelte sich keine Maske der anderen, von braun bis rot und von

oliv bis grau war alles dabei. Anlässlich der „Maskenausstellung der Pfoffagonder tuifel“ am 9. November auf Schloss Kastelbell, hatten die Jugendlichen zudem die Möglichkeit ihre Masken auszustellen. Nochmals gesehen werden können die Masken beim Krampusumzug am 4. Dezember in Kastelbell – mal sehen ob man die „selbergmochten“ von den „gekaften“ unterscheiden kann.

Neues Dekoaccessoire im Ju!p Einer kreativen Idee folgend, haben wir seit Samstag 09.11. einen neuen Dekoartikel in unserem Jugendtreff. Ein alter „Ciao“ wurde von einer Gruppe motovierter Jugendlichen aufgepimpt, natürlich in den Ju!p-Farben schwarz und orange. Unsere Martinsfete am Samstag eignete sich perfekt für die Einweihung…

Kuchentag Am 05. November war in unserem Jugendtreff in Taufers Kuchentag. Wir hatten viel Spaß dabei , teilten uns die Arbeit und den anderen Treffbesuchern schmeckte unser Schokokuchen auch noch ;-)


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pr-info Weißes Kreuz

Sulden

Autorenbegegnung

Jeder einzelne zählt

itte Oktober fand in der kleinen Grundschule von Sulden eine Autorenbegegnung statt. Die Schüler konnten so die deutsche Autorin und Buchillustratorin Daniela Kulot persönlich kennen lernen. Im Vorfeld der Lesung haben sich die Schüler einige ihrer Bücher besorgt und gelesen. Die Suldner Kinder konnten sowohl Texte dazu schreiben oder malen. So wurde die Neugierde der Schüler geweckt und mit viel Eifer bereiteten sie ein Interview mit Frau Kulot vor. Die Begegnung mit der Autorin war dann ein großes Erlebnis für die Schüler. Neben

Foto: Gertrud Thurner

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Die Autorin Daniela Kulot bei ihrer Lesung in Sulden

Erzählungen aus ihren Büchern und dazu Zeichnungen am Flipchard war auch noch Zeit für das Interview. Die Schüler haben sich sehr rege am Geschehen beteiligt und blicken immer noch mit viel Freude auf diese etwas andere Unterrichtsstunde zurück. Organisiert wurde die Au to re n b e ge g n u ng vom Amt für Bibliotheken und Lesen und den Lehrerinnen der GS Sulden. (klf)

Mitgliederaktion 2014: Jeder Einzelne zählt! Mit diesem Slogan wendet sich der Landesrettungsverein an alle Südtiroler/-innen, damit sie den Verein mit ihrer Jahresmitgliedschaft beziehungsweise Spende unterstützen. Die Vorteile als Mitglied sind sehr attraktiv, das beweisen die stetig steigenden Mitgliederzahlen. Für die Basis-Mitgliedschaft ‚Südtirol‘ genügen 25 Euro im Jahr, um als Mitglied alle interessanten Vorteile genießen zu können: als Mitglied hat man auf Anfrage Anspruch auf sechs kostenlose Krankentransporte zu sanitären Einrichtungen, weitere Preisnachlässe auf Transporte, das Ticket bei einem Flugrettungseinsatz sowie auf die Anschlussgebühr für ein Haus- oder Mobil-NotrufGerät und einen Erste-Hilfe-Grundkurs. Wer ins Ausland fährt, dem sei die Mit-

Schlanders Foto: „Wind“-Archiv

Gemeinsames Kastanienfest m Dienstag, den 22.Oktober, war es getung aufzubauen, welche Unterschiede der gen 14 Uhr nun wieder so weit: Das WetPersonen und Kulturen als Bereicherung ter meinte es gut mit uns allen – der Regen versteht und dazu beiträgt, dem <Nachbarn> hatte sich auf den Mittwoch verschoben. mit Respekt und Offenheit zu begegnen. Das Fest fand also bei gutem, vor allem troDas Fest erfreute Groß und Klein. ckenem Wetter auf dem Spielplatz in der Unsere Schuldienerin Sonja sorgte wie stets Martin Teimerstraße statt. Einige Lehrer der für das gemeinsame Wohl: Die Schüler liedeutschen und italienischen Grundschule ßen sich ihre selbst gesammelten Kastanien Schlanders nutzten das Kastanienfest dazu, und die Kuchen gut schmecken. um ihre schon erprobte Zusammenarbeit im Evelin Olivotto neuen Schuljahr „einzuweihen“. In erster Linie geht es darum, Schüler ver schiedener Muttersprache zueinander zu führen. Die Lehrer sind bemüht, in den Kindern die Neugierde gegenDeutsche und italienische Grundschüler feiern über den anderen zu wecken und in ihnen eine Hal- gemeinsames Kastanienfest

Fotos: „Wind“-Archiv

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gliedschaft „Weltweit“ ans Herz gelegt. Damit sind, mit 60 Euro im Jahr, der etwaig nötige fachkundige Heimtransport und die Rettungskosten im Ausland sichergestellt. Besonders für Familien (Gebühr von 98 Euro) ist eine gut organisierte Rückholung aus dem Urlaub im Notfall von Vorteil. Das Weiße Kreuz wird maßgeblich von rund 2.700 immer einsatzbereiten, freiwilligen Rettungsfachkräften getragen. Ohne sie gäbe es das so gut funktionierende und einmalige System Weißes Kreuz nicht. Die Einkünfte der jährlichen Mitgliederaktion kommen unseren Freiwilligen zugute. Diese arbeiten in unterschiedlichen Bereichen. Der Jahresbeitrag kann in der Bank oder bei der Post, über die Homepage http:// mitglieder.wk-cb.bz.it/de/ oder in vielen Sektionssitzen des Weißen Kreuzes eingezahlt werden. Weitere Infos unter der Rufnummer 0471 444 310 / - 313 oder mga@wk-cb.bz.it.

BILDER & RAHMEN

Mannsbilder

TISCHLEREI + RAHMENWERKSTATT KARL FLEISCHMANN Lafermweg 2 39028 Schlanders (BZ) Tel. 0473 621204 mobil 340 5014320


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21.11.13

Es gibt wohl kein Dorf im Vinschgau, wo Himmel, Volk und Herrschaft so eng ineinander verflochten sind und wo Gier und Profitdenken das kulturelle Sterben derart deutlich sichtbar machen Was Fremd sein mit Anders sein zu tun hat und wieweit die Fremden das Anders sein schätzen. Wie das Fremde das Dorf erobert, sich heimlich in die Häuser schleicht und sich unmerklich breitmacht, bis wir uns selbst fremd und nirgends mehr zu Hause fühlen oder wie das Fremde sich anmaßt, Heimat zu ersetzen. Frieda B. Seissl, wohnhaft in Laas, wirft den Blick einer Fremden auf den Vinschgau

Foto: Frieda B. Seissl

Ein Dorf eroberst du durch zwischenmenschliche Begegnungen. Ein Dorf ist nicht nur Bleibe oder Unterkunft für Mensch und Tier. Ein Dorf ist mehr. Es geht über das Übliche und Gewöhnliche hinaus, über das Funktionale, Zweckdienliche und Nutzbringende. Du erfährst dich als soziales Gemeinwesen in einer Landschaft mit einer langen Tradition - und du wächst an dieser Gemeinschaft. Ein Gebäude erweist sich erst als gut, wenn es alt geworden ist. Erst ein altes Gebäude zeigt sein wahres Gesicht. Bei den Häusern ist es wie bei den Menschen. An Häusern erkennt man wie die Menschen sind, wie sie mit sich selbst und mit anderen umgehen. Heutige Dörfer haben eher etwas Kümmerliches, Dürftiges an sich. Neubauten kommunizieren nicht mehr untereinander, sie stehen alleine da, isoliert und distanziert. Heutige Dörfer werden für Autos geplant und (um) gebaut - nicht für Fußgänger. Das Gehen und das Miteinander stehen nicht mehr im Mittelpunkt, sondern das Fahren. Je maschinenorientierter die Gemeinschaft, desto mehr leben Menschen aneinander vorbei, desto mehr konzentriert sich alles auf Geschwindigkeit. Siedlungen müssen laut Wohnbauordnung

vorgeschriebene Parkplätze und Tiefgaragen aufweisen. Kinderzimmer, Plätze und Gärten sind nicht vorgeschrieben, auch kein Anrecht auf Fußwege oder Bepflanzungen. – „Autogerecht“, sagt man, doch nie menschengerecht, lebensgerecht. Alleen und Hecken zu pflanzen oder zu erhalten erfordert Zivilcourage und Mut. Wer sich dafür einsetzt wird als naiv und welt-fremd betrachtet, als „anders“ eben. Ein Beweis, dass das Fremde ganz nah und mitten unter uns sein kann. Vielleicht gibt es auch deshalb immer weniger Schatten spendende Bäume, weniger Geborgenheit und mehr Lebensangst. Stress und Aggressionen steigen. Burgeis ist menschengerecht. Burgeis kann man erobern. In Burgeis darfst du ruhig und bedacht die Schritte setzen, still aufmerken, ruhig den Weg ergehen, Schritt für Schritt und dich vorbereiten auf einen anderen Klang. Es lässt dich den Rhythmus spüren und deinen Blick anders werden, wenn dein Gefühl sich ändert und du dich erinnerst, dass die Hoad mächtiger ist als du. Wenn kalte Winde dir durch die Knochen pfeifen und der Schnee meterhoch die Häuser bedeckt, dann schützt dich das Dorf durch die Mulde vor Wind und Wetter, entspannt sich dein Geist beim Anblick dicht liegender Gebäude, erholst du dich in ruhigen Winkeln und Ecken,

erfährst du die Ungeraden als Genugtuung in schiefen Bögen und Toren, in unregelmäßigen Steinen. Die Steinmauern zeigen dir, dass hier Menschen wohnen und Tier, dass du dort mit den Urgewalten gehst und nicht dagegen, dass du hier mit der Nacht schläfst und nicht mit dem Licht, dass du nichts bist und doch viel af dor Hoad. Das Dorf ist im Winter anders als im Sommer. Eisig klarer, unendlich weiter Sternenhimmel. Die Fremden nehmen im Winter zu und bringen Nachrichten von der Welt. Die Einheimischen horchen auf, Neid und Bewunderung auf die Fremden nimmt zu. Es gibt dann immer wieder ein paar Dörfler, die sich die Welt in Form von neumodisch gestalteten Häusern reinholen, die alten Häuser abreißen und ein neues, besseres Bauen. Die alten Häuser verstehen das nicht, ratlos stehen sie da und wissen nicht, was tun. Jetzt sind sie auf einmal nicht mehr gut genug. Sie haben ausgedient. Da kommen Fremde nach Burgeis und bringen fremde Wörter, fremde Güter und schnell vergisst man, wer man ist und schwelgt in fremden Gefühlen und genießt das Andere und baut ein Haus, ganz neu, ganz anders, fremd eben, ohne Bezug zum Land, zur Landschaft, denn sich selbst ertragen ist manchmal schwer. Fremde bringen Abwechslung in den Alltag


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/Kultur/ 29 Alte Häuser reden miteinander oder auch nicht, doch sind sie miteinander verbunden über Stiegen, Durchgänge und Balkone aber auch von weitem über Bergspitzen, Wege, Plätze und Bäume.

und Abwechslung in das Dorfleben und - sie bringen Geld. Die alten Hütten aber halten stand (sofern man sie nicht abreißt), bestehen über den Tod hinaus, unsterblich wie das Baumaterial Natur - sie stehen immer noch, beweisen, bezeugen und entfesseln Erinnerungen, gute oder unangenehme und sind Teil unserer ganz persönlichen Geschichte aber auch einer vielseitig verbindenden Heimatgeschichte. Langsam und schleichend werden die alten Hütten gegen gut isolierte, kurzlebige ausgetauscht. Langsam nimmt der Kunststoff- und Styropormüll zu, langsam und schleichend, wie eine unsichtbare Gefahr, die eine Zeit lang woanders verlagert wird und mit der nächsten Generation bei der Hintertür wieder reinkommt. Kaum merkbar verschwinden Hof und Tier, Hecken, Bäume und Natur, wie wir sie kennen, wie es uns vertraut war. Kaum merkbar verschwinden überraschende, ungewohnte Aus- und Einblicke und ungewöhnliche Ansichten. Dieses Spiel der Proportionen berührt tief, ist echt und hinterlässt Spuren in uns allen. So sterben Geschichten von Menschen, von Gebäuden und dem wirtschaftlichen und sozialen Zusammenleben in einer Landschaft mit einer langen Tradition. So verschwindet am Land die Erinnerung und mit ihr die Geschichte, in der Stadt hingegen, wird sie systematisch bewahrt und bearbeitet. Das Pech der einen ist das Glück der anderen. Alles Geschichtliche wird dort gepflegt, erkundet und fast zwanghaft erörtert, gewissenhaft museal. Am Land hingegen ist der tägliche Umgang mit Althergebrachtem eine Qual für die Menschen, am Land ist die Erinnerung an das alte Leben mit Sorgen, Müh und Plag verbunden. Alte leerstehende Häuser beherbergen weiterhin die Geschichten jener, die einst darin gewohnt haben. Selbst wenn die Häuser verfallen, dem Struktur-

wandel erliegen, die Geschichten bleiben dort, wo das Leben einst war. Trotzdem entstehen immer mehr neue Häuser, neue tadellose Räume und mit ihnen eine neue keimfreie, fleckenlose Geschichtsschreibung, die scheinbar ohne die alte auskommt, ohne ihre Wurzeln und ihre Vorfahren. Doch wen interessiert ein geschichtsloses Land? Wie werden sich unsere Kinder verhalten müssen, wenn wir ihnen alles nehmen, weil wir nur auf schnellen Profit schauen? Die Touristen werden angesichts der neuen (Baumarkt) Häuser sagen: „Das haben wir auch!“ Das Stehen- und Verkommen lassen alter Hütten sind Abrechnung, Belastung, Vergeltung dem eigenen Schicksal gegenüber und das Abreißen eine scheinbare Befriedigung. Wir lassen die Häuser verfallen, schauen zu, wie sie sterben, tun nichts, halten uns heraus, sind finanziell überfordert oder gelähmt durch Streitereien oder Geiz, das nicht Hergeben wollen zum Wohl eines anderen oder der Gemeinschaft. Bald wird es das Dorf als Dorfkörper, als Verschmelzung von Höfen und Wirtschaftsgebäuden für Tier und Mensch, als Geflecht dicht ineinander verwobener Häuser, nicht mehr geben. Es wird keine Dorfbewohner mehr geben, nur mehr Hausbesitzer aus naturbefreitem Sondermüll. Das Dorf verschwindet und mit ihm der Sinn fürs Heim, die Steinmauern verschwinden und mit ihnen die Qualität für die Handarbeit. Dafür gibt es neue Werte, moderne und zeitgemäße. Wirtschaftskräfte stellen aus modernen Kunststoffmaterialien scheinbar Besseres her, Resistenteres, das aus der Fremde stammt, aus dem Ausland und das auch, dank der technisch aufwendigen Errungenschaften schnell und scheinbar problemlos zu uns transportiert wird. Doch die Frage bleibt: Warum kommen die Touristen zu uns? Finden die Fremden die alten Hütten attrak-

tiv oder wegen der Handwerkszone, die von der Straßenseite das ganze Dorf verdeckt und die Dorflandschaft beherrscht? Heimlich verschwindet Heimat, unheimlich gut gelingt das. Wir bauen diese Heimatlosigkeit in unsere neuen Heime gleich mit ein. Ahnungslos und ignorant können wir diesem Zustand nichts entgegenhalten, weil wir unsere Erinnerungen, unsere Sehnsüchte im Namen von Geborgenheit, Familie und Heimat im Sondermüll begraben. Das Fremde hat uns erobert, hat sich heimlich ins Haus geschlichen und sich unmerklich breitgemacht und jetzt sind wir nirgends mehr zu Hause. Warum dürfen die alten Dörfer, die leer stehenden Häuser, nicht sterben? Lassen wir sie doch einfach verfallen! Allerorts gibt es lahmgelegte, alte Hütten. Es ist eben ein Zustand, ein Gefühlszustand, eine Seelenlage. Mitten in den Dörfern existiert eine depressive Bewegungslosigkeit, während sie außer Orts, peripher bauen und leben. Doch es ist eben anders als sterben, es ist eher ein Stillstand, ein Zuschauen, eine Pause. Vielleicht liegt in dieser Zäsur ein uraltes kollektives Grundwissen, ein Erahnen, dass menschliches Glück, menschliche Reife nur dann möglich sind, wenn jeder sich zu sich selbst bekennt, das Eigene schätzt und etwas für den Gewinn einer höheren Ordnung beiträgt, für die Erhaltung des Dorfkerns und der Dorfgemeinschaft, zum Beispiel. Gott sei Dank, hat die Politik darauf reagiert und sich gerüstet und schüttet nun ihre Förderungen über diejenigen aus, die aus ihrer Lähmung erwachen und sich ihres Erbes besinnen und so ganz nebenbei auch noch die Wirtschaft zum Florieren bringen, die befremdlichen Leerstände wieder zur Heimat werden lassen und alles ist wieder gut ... Störende Neubauten ohne Bezug sind Häuser ohne Sinn für Umgebung, ohne Bindung zur Gemeinschaft. Die wuchernde Zone stellt überhaupt keine Ansprüche mehr an die Umgebung, denkt und handelt nicht nachhaltig.


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Naturns

Heimatbühne Schluderns

„Tafel Naturns“

Das Tagebuch der Anne Frank

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ie Schauspielerinnen und Schauspieler der „Heimatbühne Schluderns“ haben sich an das schwierige Stück „Das Tagebuch der Anne Frank“ herangewagt und proben bereits fleißig. Regie führt Christl Stocker Perkmann. Sie hat die Rollen passend besetzt. Die drei Jugendlichen im Team sind motiviert, und derzeit den erfahrenen Leuten in Sachen Textsicherheit um eine Nasenlänge voraus. Premiere ist am Samstag, den 28. Dezember

ASPIAG, Gritsch und LD Waren zur Verteilung nach Meran. Dieser Dienst wurde in Naturns zum ersten Mal am zwölften November angeboten und findet nun zweimal wöchentlich, jeweils am Dienstag und Freitag, im Sozialsprengel statt. Edith Noggler: „Leute, bei denen Bedürftigkeit nachgewiesen werden kann, sollen sich nicht scheuen, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Jeder kann jederzeit in eine finanzielle Notlage geraten, und man kann sich darauf verlassen, dass äußerste Diskretion gewährleistet ist.“ (ria) Für nähere Informationen stehen folgende Kontaktpersonen telefonisch zur Verfügung: Emma Braun 335 6994252, Edith Noggler 335 5258757 Burgi Nischler 335 6661970 Sozialsprengel 0473 671820

im Kultursaal von Schluderns. Im „Dritten Reich“ wurden fast sechs Millionen Menschen umgebracht. Vor allem Juden wurden deportiert und systematisch ermordet. Glück hatten jene, denen rechtzeitig die Flucht über den Atlantik gelang. Denn auch in vielen europäischen Ländern marschierten Hitlers Häscher der SA und SS ein. In Amsterdam versteckte sich die Familie Frank zusammen mit anderen Personen im Dachgeschoss eines Hauses.. Angespannt warteten

sie auf das Ende des Krieges. Die junge Anne führte Tagebuch und dokumentierte das schwierige Leben in der Enge, die Angst vor Entdeckung, das belastende und oft auch humorvolle Miteinander. Das Versteck wurde entdeckt. Anne starb 1945 im Alter von 15 Jahren im KZ BergenBelsen. Herr Frank überlebte und fand das Tagebuch nach dem Krieg. Der Inhalt sorgte weltweit für Betroffenheit. Es ist ein beklemmendes Dokument, eine Mahnung gegen das Vergessen und heute aktueller denn je. Das Theaterstück haben Frances Goodrich und Albert Hackett nach dem gleichnamigen Buch von Robert Schnorr verfasst. Die geplanten Schülervorstellungen haben bereits großes Interesse geweckt. (mds) Die Anmeldungen laufen derzeit. Informationen unter 339 760 01 13.

Rabland/Partschins

Unterwegs in Neapel G

ottlieb Kaserer stammt aus Partschins, lebt aber seit vielen Jahren in Bozen. Er hat zusammen mit Monika Mayer bereits mehrere Trekkingtouren in Asien und Südamerika unternommen. Im April dieses Jahres, noch vor Beginn der Regenzeit, waren beide wieder auf einer 14-tägigen Trekkingtour in Nepal. Kaserer ist Hobbyfotograf und präsentiert seine Fotos regelmäßig in Bozen. Auf Einladung des Alpenvereins hat er am 8. November im „Spotti“, dem Sportzentrum in Partschins seine beeindruckenden Fotos gezeigt. Zusammen mit einem Träger und einem Führer begann die Tour in Lukla auf 2.800 m und führte dann über Pässe, vorbei an Bergdörfern und Klöstern, durch Wälder und über Schneefelder bis zum Everest Basislager auf 5.350  m. Kaserer ist es gelungen, die majestätische Bergwelt mit den höchsten Bergen der Welt, dem

Fotos: Heinrich Zoderer

Foto: Maria Gerstgrasser

Edith Noggler, Koordinatorin der „Tafel Naturns“: „ Äußerste Diskretion ist gewährleistet“

Die Schludernser Jungschauspieler bei der Probe: v.l.: Judith Parth (Margot Frank), Magdalena Klotz (Anne Frank) und Gabriel Jörg (Peter Van Dan)

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

arunter versteht man das Einsammeln von Lebensmitteln in Geschäften, die kurz vor dem Verfallsdatum stehen und an bedürftige Haushalte in Naturns, Plaus, Partschins und Schnals unentgeltlich abgegeben werden. Das Projekt wird von der Gemeinde, vom Sozialsprengel und dem Seniorenbeirat, sowie von freiwilligen Helfern getragen. Edith Noggler hat sich für die Koordination bereit erklärt. Bis es hier einen größeren Kundenstock gibt, wird mit der Tafel Meran zusammen gearbeitet, denn schon seit Jahren liefern die Geschäfte

Buddhistisches Kloster Tengboche mit Stupa auf 3800 m, vorne Manisteine mit Gebeten und heiligen Sprüchen; rechts: Monika Mayer und Gottlieb Kaserer Lhotse, dem Cho Oyu und dem Mount Everest einzufangen. Im Himalaya gibt es keine Straßen und keine Autos. Die Versorgung erfolgt ausschließlich mit Trägern und Tieren, besonders Yaks. Beeindruckend waren die Bilder mit den steilen und trockenen Berghängen, die an den Vinschger Sonnenberg erinnern. Aussagekräftig waren auch die Bilder von den Menschen in dieser Bergwelt, den Gebetsfahnen, Gebetsmühlen und Hängebrücken, sowie den blauen Dä-

chern und Fensterrahmen vieler Häuser. Den höchsten Berg der Welt hat Kaserer nur von unten gesehen und fotografiert. Aber mehr als 650 Personen haben ihn allein das letzte Jahr bestiegen, fast ausschließlich im Monat Mai. Seitdem die Besteigung des höchsten Berges von eigenen Firmen professionell betrieben wird, geht man, gesichert durch Seile und Leitern bis zum Gipfel. Allerdings kostet so eine Besteigung rund 20.000 bis 50.000 Euro. (hzg)


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Heimatbühne Taufers i.M.

Vinschgau

Perlenhochzeit

Foto: Reto Wiesler

Die Schauspieler v.l.: Sandra Blam, Michael Pircher, Maria Eberhöfer, Vinzenz Fliri, Sara Christandl, Daniela Joos, Stefan Wiesler, Doris Pircher und Luis Hellrigl

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ie Premiere des Stückes „Perlenhochzeit“ von Rolf Bechtel am vergangenen Samstag ist gelungen, so konnte der Obmann der Heimatbühne Taufers i. M. Florian Rufinatscha viele Theaterbegeisterte begrüßen. Im Stück „Perlenhochzeit“ wird gezeigt, wie turbulent und chaotisch es in einem gutbürgerlichen Haus zugehen kann. Die vielen lustigen Szenen garantieren

einen Lacherfolg nach dem anderen. In dieser Spielsaison ist es gelungen, einige neue Gesichter, sowohl in der Regie mit Davide Brighenti, als auch bei den Schauspielern auf die Bühne zu bringen. So spielen Doris Pircher, Stefan Wiesler, Luis Hellrigl und Sandra Blam heuer zum ersten Mal. Vinzenz Fliri, Sara Christandl und Daniela Joos sind erfahrene Theaterspieler. Als junge Nach-

wuchsspieler stehen Michael Pircher und Maria Eberhöfer heuer zum zweiten Mal auf der Bühne. (bbt) Weitere Vorstellungen am 23. und 24. November (20.00 Uhr), Mittwoch 27. November (20.00 Uhr) und Samstag 30. November (20.00 Uhr) in der Schulturnhalle Taufers i. M. Kartenreservierung: unter der Telefonnummer 3402367216

Freiwillige gesucht

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ie Südtiroler Krebshilfe sucht beherzte, engagierte Menschen, die sich im jeweiligen Bezirksvorstand verbindlich einbringen möchten. Die Südtiroler Krebshilfe engagiert sich für Menschen mit einer Krebserkrankung und deren Angehörigen. In den sechs Bezirken werden vor Ort vielfältige Tätigkeiten geplant und umgesetzt. Der neue Vorstand, so auch im Bezirk Vinschgau, wird im Februar 2014 gewählt und ist für vier Jahre im Amt. Zur Seite stehen ihm jeweils hauptamtliche MitarbeiterInnen im Bezirkssekretariat. Infos bei Helga Schönthaler, Südtiroler Krebshilfe Bezirk Vinschgau 0473 621721

Krampusverein Mals

Der Krampusverein Mals blickt auf eine lange Tradition des Nikolausaufwecken sowie des großen abendlichen Krampusumzugs. Der 05. Dezember beginnt wie aus Tradition um 14:00 Uhr mit dem Nikolausaufwecken. Viele Kinder ziehen mit viel Lärm durch das Dorf um den Nikolaus zu erwecken. Begleitet vom hl. Nikolaus gehen sie gemeinsam auf den Hauptplatz, wo der hl. Nikolaus seine Rede haltet. Am späten Nachmittag besucht der hl. Nikolaus in Begleitung von Knecht Ruprecht, Engel und Krampussen die Kinder bei den Hausbesuchen. Um 19:30 startet bei der Benediktskirche der große abendliche Umzug. Verschiedene Gruppen aus der Gemeinde Mals, aus dem Pustertal und eine aus Salzburg werden am Lauf teilnehmen. Der neu gewählte Ausschuss hat sich für dieses Jahr einiges Vorgenommen, so werden neben den

vielen neuen Wagen welche am Lauf wieder zu sehen sein werden auch die neue Attraktion die „Krampushöhle“ eröffnet. Gegen 20:00 Uhr wird der Umzug am Hauptplatz ankommen und anschließend nach der Rede des hl. Nikolaus wird die Krampushöhle eröffnet. Um 22:00 Uhr öffnet die Bärenlounge ihre Porten und die zahlreichen Zuschauer und Krampusse können gemeinsam bis in den frühen Morgenstunden gemeinsam feiern. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und wir freuen uns auf viele Zuschauer.

© manuelpazeller.com

Krampusumzug in Mals


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Schlanders/Laas

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Heimatbühne Schnals

Schnaps in der Bettflasche

Dominik Plangger Südtirol-Tour 2013

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Fotos: Erwin Bernhart

ach der erfolgreichen Südtirol-Tour im letzten Herbst wird Dominik Plangger auch im November 2013 wieder in ganz Südtirol zu sehen und zu hören sein. Diesmal begleitet ihn ein besonderer Gast: Cynthia Nichschas. Der Höhepunkt und Abschluss der Tour findet im Vinschgau statt, wo Dominik Plangger und Cynthia Nickschas am 22.11. (Schlanders, Kulturhaus Schönherr) und 23.11. (Laas, Josefshaus) mit Bandbegleitung auftreten werden. Der Mann mit der starken Stimme und dem virtuosen Gitarrenspiel ist nach dem Sommer auf der Alm wieder als Liedermacher unterwegs und hat soeben mit „Hoffnungsstur“ seine dritte CD vorgestellt. Sie

v.l.: Andreas Rainer und Helga Santer, Helmuth Rainer, Klara Weithaler, Irma Oberhofer, Heidi Santer, Gerold Santer, Harald Gamper, Herbert Rainer und Adalbert Weithaler

D

ist im Konstantin-Wecker-Label „Sturm und Klang“ erschienen. Dominik Plangger, der bereits verschiedentlich bei Konzerten von Konstantin Wecker mit dem großen Liedermacher aufgetreten ist, gehört zu den vier herausragenden KünstlerInnen, die Konstantin Wecker durch die Aufnahme in sein Label fördert. Begleitet wird Dominik Plangger in diesem Jahr von der aufstrebenden Liedermacherin Cynthia Nickschas aus Bonn. Sie kommentiert das Zeitgeschehen auf ihre Weise: frech, deutlich, stark. Die Temperamente, Stile und Themen der beiden sehr unterschiedlichen Künstler sorgen für einen packenden Musikmix und einen anregenden Liedermacher-Abend. Informationen/OnlineTickets: www.dominikplangger. wordpress.com Telefonische Ticketreservierung: 331 331 3377 (14 – 18 Uhr)

Im Schwank in drei Akten „So viel Krach in einer Nacht“ von Bernd Gombold ist einiges verwoben: Männerdenken contra Frauendenken, Schlitzohrigkeit, Dummheit, Geschäftemacherei - mit deftig, zotigen Einsprenkseln. Da ist von Schnaps in der Bettflasche, von Zahnpasta gegen Haare auf den Zähnen die Rede. Während sich die Frauen

eine Gesundheitswoche gönnen, nutzen das die Männer für einen Männerabend... Noch zwei Aufführungen macht die Heimatbühne Schnals, und zwar am Freitag, den 22.11. um 20.00 Uhr und am Sonntag, den 24.11. um 16.00 Uhr im Haus der Gemeinschaft in Unser Frau. (eb) Platzreservierung unter 331 7827275.

Burgeis

Mitglieder-Ehrung der Burgeiser Singgemeinschaft

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ürzlich wurden einige Sängerinnen und Sänger für langjährige Mitgliedschaft bei der Burgeiser Singgemeinschaft geehrt. Im Anschluss am Festgottesdienst in der Pfarrkirche von Burgeis überreichte Obfrau Hildegard Theiner die Urkunden an die fleißigen Sängerinnen und Sänger. Roswitha Peer Telser, die Kassiererin der Singgemeinschaft, und Frieda Thanei Moriggl, erhalten die Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der Singgemeinschaft Burgeis. Elisabeth Kuenrath, Karl Josef Moriggl und Emmerich Spechtenhauser werden für 15 Jahre und Lorenz Moriggl für 10 Jahre Mitgliedschaft bei der Burgeiser Singgemeinschaf geehrt. Mit einem großen Applaus bedanken sich die Burgeiser Kirchenbesucher bei den Sängerinnen und Sängern für den ehrenamtlichen Einsatz zur Ehre Gottes und für die Dorfgemeinschaft

von Burgeis. Pfarrer Pater Martin Angerer dankt für den unentgeltlichen Einsatz der Geehrten und hebt die Wichtigkeit des Singens bei den Gottesdiensten und Beerdigungen hervor. Beim anschließenden Frühschoppen in einem Burgeiser Gasthaus stoßen wir auf die Jubilare an und lassen sie hoch leben. Die Geselligkeit und Kameradschaft in der Chorgemein-

schaft werden in Burgeis groß geschrieben und ein Liedchen in fröhlicher Runde lässt Kummer und Sorgen schnell vergessen ganz nach dem Motto: „Wo man singt da lass dich nieder, böße Menschen haben keine Lieder.“ Wir wünschen den Geehrten und der Burgeiser Singgemeinschaft noch viele frohe Jahre und Stunden in Harmonie und Kameradschaft. Foto: „Wind“-Archiv

Foto by kurttappeiner.com

ie Schauspieler der Heimatbühne Schnals leisten ganze Arbeit, unterhalten durch das ganze Stück hindurch das Publikum, glänzen mit Slapsticks und Sprüchen, die Spielfreude ist groß, die Regie von Peter Rainer hat geklappt. Die bisherigen vier Abende waren ausverkauft, die Leute kommen von weither ins Schnalstal nach Unser Frau.

Mitglieder-Ehrung in der Burgeiser Pfarrkirche


Ein Jahr „Tageszeitung“ und Sie schenken einem Kind ein Schuljahr Schenken Sie sich für 1 Jahr die „Neue Südtiroler Tageszeitung“ für 259 Euro und 50 Euro davon gehen als Spende an die Kinder von Burma. Mit dieser Summe schenken Sie einem Kind ein Schuljahr! Ja, ich möchte... 1 Kiosk-Jahresabo zum Preis von 259 Euro 1 Post-Jahresabo zum Preis von 259 Euro Ich bezahle sofort nach Rechnungserhalt mit Erlagschein

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INFOS Weitere Informationen zu dieser Initiative und en Projekten von Helfen ohne Grenzen finden Sie unter

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Vinschgerwind von Angelika Ploner

Sonderthema Wohlbefinden & Gesundheit

A

us der Küche kommen perfekt zubereitete Menüs für Familienfeste oder die bevorstehenden Weihnachtsfeiern. Dazu gibt’s eine zauberhafte Atmosphäre. Kein Zweifel: Das Hotel Greif gibt sich alle Mühe und ist eine lohnende Adresse. Gemütlich ist’s im Inneren, dem Gewölbekeller oder dem Speisesaal mit Ahnengallerie, und wer schon einmal hier eingekehrt ist, bleibt davon nicht unbeeindruckt. Der Service ist ein aufmerksamer und die Küche – wie erwähnt - eine vielseitige.

Genießeradresse.

Raffinierte Menüfolgen - vollwertige, vegetarische oder jene mit Fleisch werden serviert. Der Geheimtipp hier aber sind zweifelsohne die Genießer-Vollwertgerichte. Denn Sonja Sagmeister, die Tochter des Hauses hat bereits in den neunziger Jahren eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin abgeschlossen und ist Garantin für gelungene, schmackhafte und vitalstoffreiche Kreationen. Doch für welches Gericht sich der Gast im Greif auch entscheidet: Ihnen gemeinsam ist das Engagement und die Passion, mit der es zubereitet wird. Dazu reicht man exzellente Weine.

Tipp: Hotel Restaurant Greif in Mals.

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ine von Tradition geprägte Produktlinie ist diese hier, die Classic. Luxuriöse Materialien für höchste Ansprüche. Von der Sonne ließ sich das Hause „Curt Bauer“ in dieser, seiner Kollektion inspirieren. Goldkollektion: Der Name hält, was er verspricht - denn die Bettwäsche besticht mit einem Hauch von Luxus und Glamour. Und Gold ist nicht nur die Farbe der Sonne, sondern auch der Reinheit. Kunden – weltweit – schätzen das Unternehmen seit 1882, schätzen die Qualität und das Design „Made in Germany“.

Goldstück.

Tipp: Bettenhaus Graber in Schlanders.


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er Körper besitzt die angeborene Fähigkeit sich selbst zu helfen. Dieser Grundsatz liegt der Bowen-Technik zugrunde. Deshalb werden zwischen den sanften Grifffolgen von Daumen oder Fingern, die auf Muskeln, Sehnen und dem Bindegewebe arbeiten, Pausen eingeräumt. In diesen Pausen aktiviert der Körper seine Selbstheilungskräfte, die Muskeln entspannen sich und das Nervensystem

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oder eine kurzfristige Schmerzverstärkung. Langfristig bewirkt die Bowen-Technik ein anhaltendes Gefühl von Wohlbefinden. Beschwerden bei denen geholfen werden kann, sind zum Beispiel: Rückenschmerzen, Ischias, Verstauchungen, Knieprobleme, Schulterbeschwerden, Stress- und Spannungszustände, Migräne, Menstruationsunregelmäßigkeiten …. und vieles mehr.

wird ausbalanciert. Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen des Bow-Tech-Praktizierenden sind Voraussetzung für die Bowen-Technik eine Methode, die in Australien entdeckt und entwickelt worden ist. Einfach und wirksam zugleich ist die nach Tom Bowen benannte Technik. Auf die Botschaften, die mit den sanften, wohl dosierten und präzisen Griffen an das Nervensystem geschickt werden, antwortet der Körper mit unterschiedlichen individuellen Reaktionen. Manche verspüren angenehme Wärme, andere ein Kribbeln Weitere Infos: Gisela Hutter und Klaus Lampacher - Latsch, 0473 62 36 10.

Foto: www.topinform.ch

Mit Bow-Tech entspannen.


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ahrein, jahraus serviert man im Traditionsgasthof Edelweiss auf der Töll Erlesenes aus Küche und Keller. Kulinarische Kreationen entstehenaus ausgewählten frischen, vorwiegend saisonalen Zutaten . Zur Adventszeit wird das mittlerweile ebenso traditionsreiche Schlemmerbuffet aufgetischt. Dabei wird mit viel 16.11–21.12.2013 Liebe zum Detail ein außergewöhnliches Sortiment an kalten und warmen Speisen und eine verführerische Auswahl an Desserts am Buffet kredenzt. Donnerstag,Freitag und Samstag kann dieser verführerische Augenschmaus und die köstlichen Gaumenfreuden jeweils von 19 – 22 Uhr für 30 Euro genossenwerden. Fischliebhaber werden mittwochs mit einem köstlichen Fischmenü überrascht zum Preis von € 42,00 (auf Vorbestellung) Für einen freundlichen und kompetenten Service garantieren Günther und Rosmarie Schönweger. Für Firmen, Betriebe, oder im Freundeskreis, die sich „etwas anderes Traditionelles“ wünschen, wird mit einer gediegenen Menüauswahl aufgewartet.

Schlemmerwochen.

Restaurant Edelweiss, Vinschgauer Str. 105, Töll/Partschins, Tel. +39 0473 967128, Fax +39 0473 967796, info@ edelweissferien

Schupfers Silvesternacht.

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ilvester feiern im Schupferwirt hat Tradition. Heuer haben sich Monika und Markus Wieser für die bevorstehende Silvesterfeier Besonderes einfallen lassen: Zum Jahreswechsel verwandelt sich der Schupferwirt in Schlanders nämlich in eine Silvestermeile. Ein Partyzelt unter freiem Himmel mit Stehtischen, stilvoll, Getränken und Live-Musik von den „dirty lovers“ sorgen für Party-Stimmung und einen ausgelassenen Jahreswechsel. Gefeiert wird aber auch drinnen, im Inneren des Schupferwirt: Dort lädt ein exklusives, kaltes Buffet zu Genuss und zu Schlemmen. Um Mitternacht gibt’s eine Stärkung: Gulaschsuppe und Weißwürste. Daneben hält die Karte im Schupferkeller einige kulinarische Höhepunkte bereit, die das Jahr gebührend ausklingen lassen. Höhepunkt beim Schupferwirt: Am 14. Dezember treten die „No Plastik“ auf die musikalische Bühne und am 18. Jänner die „S.I. -Band“.

SCHLEMMERWOCHEN

2013

Schlemmen Sie nach Herzenslust vom 16. November bis 21. Dezember, von 19.00 bis 22.00 Uhr Mittwoch: Fischmenü auf Vorbestellung - € 42.Am Donnerstag, Freitag und Samstag Schlemmerbuffet mit kalten und warmen Köstlichkeiten und verführerischen Desserts - € 30.Ganzjährig geöffnet - hausgemachte feine Gerichte, frisch und saisonal zubereitet

Rest. Edelweiss, Vinschgauer Str. 105, Töll/Partschins, T 0473 967128 info@edelweissferien.com, www.edelweissferien.com

jung.it

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ur ein erholsamer Schlaf ist ein wirklich gesunder Schlaf. Umso mehr, wenn die Natur Einzug ins Schlafzimmer hält. Der Wunsch vieler Kunden, beim Konsum von Produkten der Natur wieder

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Mayan Green wurde als weltweit einziger Latex von Rainforest Alliance zertifiziert. Diese Zertifizierung bietet die zuverlässige Möglichkeit, verantwortungsvoll produzierte Waren und Dienstleistungen zu er-

Natürlich gut schlafen mit ECO-LINE näher zu kommen, findet in zahlreichen Branchen verstärkt Niederschlag. So auch bei Schlafsystemen. Das Einrichtungshaus De Stefani reagiert auf diese Nachfrage und holt ganz einfach die Vorteile der Natur ins Schlafzimmer. Bewährt innovativ und zu 100 Prozent fair. Bei der Auswahl der neuen Schlafsysteme wurde neben den Themen Natur und Ökologie ebenso dem Thema „ergonomisch richtiges Liegen“ entsprechender Platz eingeräumt. So kommt als Material für Matratzen u.a. 100 Prozent fair gewonnenes „Mayan Green Latex“ zum Einsatz, welcher über beste Elastizitätswerte verfügt. Dieser Rohstoff unterliegt strengsten Richtlinien hinsichtlich Anbau, Gewinnung und Weiterverarbeitung.

kennen. Dazu gehören auch die Sicherung der Rechte und des Wohlergehens jener Menschen, die mit der Gewinnung und Herstellung von „Mayan Green Latex“ beschäftigt sind. Die begehrte Zertifizierung garantiert darüber hinaus eine Reihe von Grundsätzen: keine Abholzung von Urwäldern, keine Kinderarbeit, gerechte Entlohnung sowie Verzicht auf chemische Düngemittel. Umweltaspekte, Sozial - und Wirtschaftsaspekte gehen so Hand in Hand mit diesem ehrlich gewonnenen Rohstoff. Neben „Mayan Green Latex“

werden Viskose, Tencel, Schaf- und Schurwolle, Hanf, Leinen, Seegras und Kokos für ECO-LINE Matratzen verarbeitet. Diese Materialien verfügen über hervorragende klimatisierende Eigenschaften, sind hygienisch, schützen vor Pilz und Milben und eignen sich perfekt für Allergiker. Die neuen ECO-LINE Produkte, das schweizer Hüsler-Nest Schlafsystem und eine große Auswahl an innovativer Kaltschaum-Matratzen, finden Sie im Matratzenstudio vom Einrichtungshaus De Stefani in Mals.

Tipp von Einrichtungshaus De Stefani in Mals

Kibea, immer einen Schritt voraus Was ist Ihrer Meinung nach wichtig für den Winter? Beate Koch: Wichtig ist im Winter vor allem ein guter Kälteschutz zum Beispiel mit Bienenwachs oder schützenden Ölen für die Gesichtshaut und die Lippen und ein ausreichender Sonnenschutz vor allem im Schnee, der das Licht reflektiert. Allerdings gilt es ein gutes Gleichgewicht zwischen Feuchtigkeit (aufgrund beheizter Räume) und reichhaltiger Pflege zu finden. Eine ideale Zeit ist der Winter auch für eine aufbauende Hautkur fürs Gesicht aber auch für unsere Hände, die sich – nicht nur wie das Gesicht – über eine nährende und schützende Packung freuen. Was sind die Neuheiten mit denen Kibea für ihre Kundinnen und Kunden aufwartet? Wir waren erst kürzlich auf der Kosmetikmesse in München und haben von dort einiges an Neuem mitgebracht, wie zum

Beispiel Nageltrends mit verschiedensten Dekos, thailändische Geschenksideen (fair-trade und traditionelle Handarbeit) und Entschlackungskuren für den Winter, um das Immunsystem zu stärken. Was macht Kibea zu etwas Besonderem? Wir sind ein Fachbetrieb mit drei ausgelernten, berufserfahrenen Schönheitspflegerinnen mit verschiedenen Spezialisierungen. Zudem ist es mir immer wieder ein Anliegen am Puls der Zeit zu sein, individuell auf jede einzelne Kundin und jeden einzelnen Kunden einzugehen, sie ganzheitlich zu behandeln und zu beraten und das in einer Atmosphäre, die wohlig und entspannt ist. Was empfehlen Sie uns noch für die stressige Vorweihnachtszeit? Ausgewogene, hochwertige Ernährung und viel Trinken, Frischluft und Bewegung, Stärkung des Immunsystems (Sauna, Entschlacken usw.). Tun Sie sich mal etwas Gutes zum Beispiel eine wohltuende und entspannende Massage. Organisieren Sie sich früh genug mit den Weihnachts-

Das Kibea Team: Beate, Moni und Lissi freuen sich auf Ihr Kommen geschenken und holen Sie sich ein paar Ideen zum Beispiel aus der Wohlfühloase Kibea mit Gutscheinen, hochwertigen Körperpflegeprodukten oder speziellen Geschenksideen.


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21.11.13

PR- AYURVITA – Schlanders

Bei Kosmetik Ayurvita werden durch ein gezieltes Blitzlampensystem die Haarfollikel zerstört. Wer nimmt die dauerhafte Haarentfernung in Anspruch? Personen von 16 bis 80 Jahren, die großen Wert auf Ästhetik und Hygiene legen, auch Hedy Altstätter viele Sportler. Was ist entscheidend für ein optimales Ergebnis? - Haut-und Haarfarbe spielen eine Rolle. Es funktioniert allerdings nicht auf Knopfdruck. Denn es sind immerhin Haarfollikel zu eliminieren. - Es braucht Geduld und Zeit. Die Erfahrung zeigt oft: Manchen geht alles zu langsam. Sie brechen die Behandlung ab, ohne den gewünschten Erfolg, was sehr schade ist. - Jene, die dranbleiben, werden mit einem guten Ergebnis belohnt. Was war ihr größter Erfolg? Ich stelle bei hartnäckigen, stark behaarten Stellen fest, dass jene die lästigen Haare los werden, die Ausdauer und Geduld aufbringen. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin. Kosmetik AYURVITA Grübelstraße Schlanders Tel. 333 69 74 60

Ü

berraschungen und Höhepunkte - von beidem gibt es im Gasthaus Sonneck nicht zu wenige. Der Jahresausklang wird in jedem Fall wild, das neue Jahr hingegen ist dem Genuss dem Wein - gewidmet. Wildwoche: In den nächsten Wochen ist es heimisches Wild - Reh, Hirsch und Gams – das

Wilder Jahresausklang. aus der Küche kommt und den Gästen in leckeren, bodenständigen Gerichten serviert wird. Die Wildwoche startet am morgigen Freitag, 22. November und läuft bis am 1. Adventsonntag. Kunst & Kulinarium: Holzdrucke von Herbert Lampacher werden ab dem morgigen Freitag, 22. November im Gasthaus Sonneck ausgestellt. Kunst und Kulinarium gehen eine vielversprechende Symbiose ein. Weihnachtsessen und Silvesterfeier: Ein kulinarischer und stimmungsvoller Höhepunkt im Sonneck: Jetzt reservieren. Fröhliche Wei(n)nacht: Ein Höhpunkt für Genießer: Weinverkostung der Jahrgänge 1995 bis hinauf zum Jahrgang 2010 der Weinkellerei Abtei Muri-Gries anfangs Jänner. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Foto Holzdruck Lampacher: Martin Ruepp Creative Artwork & Fotografie

Lästige Haare dauerhaft entfernen

Kulinarium, Kunst und Wein im Gasthaus Sonneck.


02.05.13

Vinschgerwind 9-13

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21.11.13

pr-info Bikeman Schlanders

Bikeman: neues Outfit

Das Interieur ist an die Natur angelehnt und trägt Holz - passend zu dem, was das Fachgeschäft Bikeman in Schlanders bietet: Outdoor-Bekleidung, Bikes und jede Menge Zubehör. Vaude ist jene Bekleidungsmarke, die Sommer wie Winter das Sortiment bestimmt: In diesen Monaten sind das Wintersport-Outfits, Daunenjacken, Funktionsunterwäsche. Im Sommer werden jene fün-

dig, die das Richtige fürs Wandern und Bergsteigen suchen. Allein 60 Quadratmeter nimmt das Angebot an OutdoorBekleidung im umgestalteten, neu eingerichteten Fachgeschäft Bikeman in Schlanders ein. Das Konzept wurde zusammen mit Marketingexperten von VAUDE erarbeitet und umgesetzt. VAUDE gilt als ÖkoTrendsetter, bei dem Design, Material und die Technologie,

die dahinterstecken, stimmen und dem Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine Verpflichtung sind. Bei den Bikes hingegen sind Specialized, Ghost und Centurion nach wie vor die Hauptmarken, die Bikeman führt und bei denen, so Adrian Telser, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Mit der neuen Gestaltung gewonnen haben auch der professionelle Service und

das ausgesprochen großzügige Angebot an Zubehör – sogar Pulsmesser oder Fitnesssnacks – stehen hier zum Verkauf. Tipp: Im nächsten Jahr – pünktlich zum 10 Jährigen Bestehen von Bikemann – wird das offizielle opening des neuen, umgestalteten Fachgeschäftes stattfinden. Kundinnen und Kunden kommen dann in den Genuss von tollen Angeboten.

Mehr vom Leben! 2 Vortragsabende zum Thema „Gesund älter werden“ mit: Primar Dr. Herbert Heidegger Dr. Oskar Ausserer Dr. Dr. Christian Thuile Primar Dr. Christian Wenter Wir alle möchten Gesund älter werden. Diese beiden Abende geben Ihnen Antworten dazu, denn gesunde Jahre zählen doppelt!

> Mittwoch, 20. November, 19.30 Uhr im Pavillion des Fleurs im Kursaal Meran > Mittwoch, 27. November, 19.30 Uhr Handelsoberschule Schlanders (Steiner Parkplatz) Zwischen den Vorträgen unterhält Sie Michl Lösch am Klavier. Eintritt frei. Freiwillige Spenden an: Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt / Projekt Petra Theiner, Indien. Informationen: Tel. 0471 66 42 98 Mit freundlicher Unterstützung von Generali Versicherungen Meran, Prad, Schlanders, Naturns und Eppan. Anz_Vinschger_188x63mm_Gesundheitsvortrag.indd 1

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Angenehme Wohnqualität im „Sonnenhaus“

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Für die Familie Hauser in Schluderns ist der Wunsch nach zeitgemäßem Wohnen in Erfüllung gegangen. In ihrem „Sonnenhaus“ am Ortseingang genießen Gerold, Veronika, Kathrin und Miriam die angenehme Wohnqualität.

links: Veronika und Gerold Hauser mit ihren Töchtern Miriam (4) und Kathrin(6) Mitte: Blick vom Wohnzimmer aus in die Küche rechts: naturbelassene Balken im Dachgeschoss mit Blick in eines der zwei Kinderzimmern

Daten zum Bau: Baubeginn:

September 2012

Bauende:

August 2013

Nutzfläche:

155 Quadratmeter

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Am Samstag, den 23. November sind ab 10.00 Uhr alle Interessierte zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Fachvorträge hält Peter Stockreiter von der Initiative Sonnenhaus Österreich jeweils um 10.00 Uhr, um 14.00 Uhr und um 16.00 Uhr.

von Magdalena Dietl Sapelza

B

ei einem „Tag der offenen Tür“ 2009 in Goldrain hatte sich Gerold Hauser erstmals über das Konzept „Sonnenhaus“ informiert. Es handelt sich dabei um eine Ergänzung zum Klimahaus, das die Firma Gemassmer in Kortsch seit 2005 anbietet. 70 Prozent der Energie wird über Solaranlagen gewonnen. In einem großen Tank wird das Warmwasser gespeichert, das über die zentrale Heizanlage die Nasszellen erreicht und auch die Fußbodenheizung speist. Längere Schlechtwetterperioden werden mit Hilfe eines Holzofens überbrückt. „Sonnenhäuser brauchen bei uns zwei bis vier Kubikmeter Holz zusätzlich“, erklärt Günther Gemassmer. Das Konzept „Sonnenhaus“ überzeugte Hauser und er beschloss, aus dem sanierungsbedürftigen Haus mit angebautem Stall ein „Sonnenhaus“ zu machen. Dem Schludernser Architekten Gian Marco Giovanoli übergab er die Planung, die dann in Absprache erfolgte. Es galt die Wohnung im zweiten Stock und das Dachgeschoss umzubauen und daraus eine Wohneinheit mit Tagesräumen unten und Kinderzimmern oben zu gestalten. Die

Wohnung im Parterre, in der Hausers Tante Maria wohnt, blieb innen unberührt. Dem Architekten gelang es, die Vorstellungen des Bauherrn von hellen, offenen und dennoch leicht abgetrennten Wohnbereichen umzusetzen, ohne die Form des bestehenden Ensemble Haus-Stall zu verändern. Die Außenhülle wurde energietisch saniert. Die großen Fensteröffnungen geben den Blick in Richtung Biotop und Ortler frei. Die Öffnungen in Richtung Straße und Eisenbahn sind auf das Notwendigste reduziert. Die Firma Gemassmer übernahm die Bauausführung schlüsselfertig und koordinierte die Arbeiten. Die Handwerker und Zulieferer wurden in Absprache mit dem Bauherr ausgewählt (siehe Anzeigen). „Mit der Koordination war ich sehr zufrieden. Wir hatten fast wöchentlich Baubesprechungen und alles ist Hand in Hand gelaufen“, lobt Hauser. Bei den verwendeten Materialien wurde auf Naturprodukte geachtet. Der Wohnbereich mit integrierter Küche ist mit einem pflegleichten Naturholzboden ausgelegt. Eine kleine Besonderheit ist der Heuboden im Tages-Toilette. Die Besucher können diesen demnächst betrachten und zwar am „Tag der offenen Tür“. 


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Nationalpark Stilfserjoch

Ornithologisches Inventar Foto: Michele Mendi

Der Bestand der Vogelarten vom Wald bis zu den alpinen Rasen

Der Steinadler ist eine prioritäre Art gemäß Anhang I der Vogelschutzrichtlinie 2009/147 der Europäischen Gemeinschaft

Wolfgang Platter, am Tag der Heiligen Elisabeth von Thüringen, 19. November 2013

D

er weltweite Schwund an pflanzlichen und tierischen Arten ist eine Folge der Lebensraumverschlechterung für viele Arten. Der Verlust der Qualität und Eignung des Lebensraumes ist dabei häufig vom Menschen bedingt. Der Abnahme der Biodiversität gilt zunehmend die Aufmerksamkeit der Forscher. Der Begriff „Biodiversität“ wurde in den 1980er-Jahren geprägt. „Biological diversity“ wurde von Thomas Loveloy eingeführt und „biodiversity“ von Rosen (1985). Spätestens seit der UNO-Konferenz über Umwelt und Entwicklung, die 1992 in Rio de Janeiro stattgefunden hat, bekennen sich die meisten Staaten zum Schutz der Biodiversität. Bekenntnis und Realität klaffen oft aber auseinander. Wissenschaftlich gesehen beinhaltet der Begriff Biodiversität drei Organisationsebenen: • die genetische Ebene als genetische Viel-

falt innerhalb der Individuen, zwischen den Individuen einer Population sowie zwischen den Populationen; • die organismische Ebene umfasst die Vielfalt der Arten (Unterarten, Arten, Gattungen, Familien); • die ökosystemare Ebene bezieht sich auf die Vielfalt an Lebensgemeinschaften von Arten und deren Wechselbeziehungen. Der Nationalpark Stilfserjoch beteiligt sich mit den drei anderen Nationalparken des italienischen Alpenbogens Gran Paradiso, Val Grande und Dolomiti Bellunesi an einem gemeinsamen Monitoring der Biodiversität in alpinen Lebensräumen. Das Projekt hat im Frühsommer 2013 begonnen und wird vom italienischen Umweltministerium mit zweckgebundenen Budgetmitteln finanziert. Neben verschiedenen Ordnungen der Insekten und anderer wirbelloser Tiere gilt auch die Klasse der Vögel als guter Anzeiger (Indikator) von Biodiversität. Nunmehr liegen die ersten Ergebnisse zum ornithologischen

Monitoring auf repräsentativen Probeflächen im lombardischen Anteil des Nationalparks vor. Im heutigen Beitrag möchte ich einige Ergebnisse der Felderhebungen unseres Mitarbeiters Enrico Bassi vorstellen.

Methodik Im lombardischen Parkanteil wurden in den Höhenstufen vom subalpinen Nadelwald bis zu den Rasengesellschaften in der alpinen Stufe zwischen einer Meereshöhe von 1.400 bis 2.600  m 30 Probeflächen ausgewählt. Dabei hatten die Probeflächen Kreisform mit einem Halbmesser von 100 Metern, was eine Beobachtungsfläche von je 3,14 Hektar ergibt. Für das ornithologische Monitoring wurden im Zeitraum zwischen 13. Mai und 13. Juli auf jeder Probefläche zwei Erhebungen der Vogelarten durchgeführt. Dabei wurden in einem Zeitintervall von 20 Minuten die gesehenen und gehörten Vogelarten aufgezeichnet. Die Beobachtungszeit lag dabei stets in den Morgenstunden bis vier Stunden nach


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/Nationalpark/ 45

oben: Die Blaumeise bewohnt Lebensräume in den tieferen Tallagen des Nationalparks. Mitte:Der Birkenzeisig gehört zu den Finkenvögeln. Er ist in den letzten Jahrzehnten von der oberen Waldgrenze auch in die Obstanlagen der Talsohle eingewandert. unten: Der Mauerläufer bewohnt Felswände mit Feuchtstellen und Wasserrinnsalen. Foto: Marco Angeli

Info Biodiversität Wie viele Arten gibt es (weltweit) überhaupt? Der Baseler Universitätsprofessor und Forscher Dr. Benno Baur schreibt in seinem UTBTaschenbuch „Biodiversität“ (2010) zur Biodiversität der Arten: „Unsere Kenntnisse über die einzelnen Artengruppen sind sehr unterschiedlich. Große, auffällige Organismen und solche von wirtschaftlicher oder medizinischer Bedeutung (Schädlinge, Krankheitserreger) sind relativ gut erforscht. Riesige Wissenslücken gibt es hingegen bei kleinen, eher unscheinbaren Organismen und solchen, die Lebensräume bewohnen, welche für Menschen schwer zugänglich sind (Boden, Tiefsee, Kronendach des tropischen Regenwaldes). Momentan sind etwa 1,8 Millionen Arten bekannt. Bei den Pflanzen dürfte ein großer Teil der Arten entdeckt und beschrieben sein. Bei den Mikroorganismen (Prokaryoten), Pilzen und verschiedenen Gruppen von wirbellosen Tieren ( Würmern, Milben, Insekten) ist hingegen nur ein Bruchteil der wissenschaftlich zu erwartenden Arten beschrieben. So wird beispielsweise angenommen, dass bisher nur 1% der Mikroorganismenarten bekannt ist. … Nach neueren Schätzungen liegt die Gesamtzahl der Mikroorganismen, Pilze, Pflanzen und Tiere auf der Erde in der Größenordnung von 10 - 20 Millionen Arten…. Derzeit werden jährlich etwa 15.000 neue Arten wissenschaftlich erfasst.“

Biodiversität in einigen Alpenländern: Datenquelle

Deutschland

48.000

28.000

Völkl et. alt., 2004.Nachgewiesen.

Österreich

46.000

21.000

Sauberer et. alt., 2008. Geschätzt.

Schweiz

30.000

19.000

Baur et. alt., 2004. Nachgewiesen.

Italien ....

57.500

13.300

Umweltministerium. Nachgewiesen.

Tagesanbruch. Während insgesamt 18 Beobachtungstagen im Feld konnten 76 Vogelarten erfasst werden. In den Aufzeichnungen wurde nach Geschlecht, Alter und Aktivität der Vögel unterschieden (Männchen, Weibchen, flügge oder nicht flügge Junge, Jungvögel, Brutaktivität). Insgesamt sind im gesamten Gebiet des Nationalparks Stilfserjoch bis heute 178 Vogelarten beobachtet und beschrieben worden.

Ergebnisse Von den insgesamt 76 auf den 30 Probeflächen beobachteten Vogelarten sind 75 als Brutvogelarten zu betrachten, während ein Exemplar eines Wespenbussards als verspäteter Durchzügler eingeordnet werden kann. Die am häufigsten beobachteten Arten gehören alle zur Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes). Der Buchfink wurde auf den 30 Probeflächen bei den zwei Wiederholungen 70 mal registriert, die Tannenmeise 53 mal, der Steinschmätzer 52 mal, der Bergpieper 51

mal, Birkenzeisig und Hausrotschwanz je 42 mal. Diese Arten sind als allgegenwärtig und überall verbreitet anzusehen. In der Fachsprache spricht man von ubiquitären Arten. Im Gegensatz wurden 12 Arten nur jeweils einmal an den insgesamt 18 Tagen im Feld beobachtet. Die folgenden Arten sind daher als selten zu betrachten, an einen bestimmten Lebensraum oder einen eingeschränkten Höhenbereich gebunden: Habicht, Blaumeise, Schwanzmeise, Steinhuhn, Mauerläufer, Schwarzspecht, Dorngrasmücke, Rauchschwalbe, Sperber, Braunkehlchen, Star, Zitronenzeisig. Acht von den 76 beobachteten Vogelarten (gleich 10,5%) von der subalpinen bis zur nivalen Höhenstufe gehören zu den sogenannten prioritären Arten gemäß Anhang I der Vogelschutzrichtlinie 2009/147 der Europäischen Gemeinschaft. Es sind dies Steinhuhn, Schwarzspecht, Dreizehenspecht, Wespenbussard, Bartgeier, Steinadler, Sperbergrasmücke und Neuntöter.

Foto: Francesco Renzi

Tierarten Pilze u. Pflanzenarten

Foto: Davide Adamoli

Land


46 /Sport/

Vinschgerwind 24-13

Manche Sportfreunde fragen, ob auch Sportvertreter, wie z.B. Alfred Lingg, Ehrenbürger werden könnten.

Kainz Lorenz: 40-jähriger Linienrichter Im Bild der Linienrichter des ASV EYRS Kainz Lorenz anlässlich des siegreichen Heimspiels gegen den ASV Ulten. Zum Feiern gab es nicht nur den wichtigen 2:0 Heimsieg, sondern auch sein anstehendes rundes 40 Jahre Geburtstagsjubiläum. Mirko Frank

Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Leonardo Pellissetti

Ehrenbürger

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2. Liga unter Eyrser Lupe Foto: Leonardo Pellissetti

Fußball - 2. Liga - In der 2. Liga sind 5 Vinschger Mannschaften vertreten. Lukas Schönthaler und Christian Raffeiner analysieren die Lage in Bezug auf Vergangenheit und Gegenwart. Wie für viele Vereine herrscht auch in der Führung der Eyrser Mannschaft die Überzeugung, mit den eigenen Spielern zu arbeiten.

Eine Phase des Spiels Eyrs-Schluderns

Foto: Leonardo Pellissetti

Das Eyrser Aushängeschild Lukas Schönthaler, Eyrser Präsident seit 2003, Spieler von 9 bis 35 Jahren, geboren 1966, also Spieler von 1975 bis 2001. Wie beurteilen Sie den derzeitigen Fußballstand? Die Jungen haben nicht die Mentalität wie damals, als Fußball die Hauptsache war. Die Fußballergebnisse im Vinschgau zeigen eine Krise in Bezug auf die spielerische Qualität. Es fehlt teilweise die Einstellung und der Kampfgeist. Im Obervinschgau haben Laas und Mals Probleme, im Verhältnis zur vorjährigen Saison bleibt auch Prad hinter den Erwartungen zurück. Wichtig ist es,

mit eigenen Leuten zu spielen. Die gute Kameradschaft ist gegeben, aber die Bereitschaft, alles für den Fußball zu geben, ist nicht da. Es gibt nämlich andere Interessen. In der Kampfmannschaft hat Eyrs mit Tschengls genug Spieler, bei den Jungen gibt es die SpG mit Laas und Prad. Christian Raffeiner Spielertrainer des ASV Eyrs Raiffeisen. Wie sehen Sie heuer die Meisterschaft der 2. Liga für die Vinschger Mannschaften? Die Meisterschaft der II. Amateurliga 2013-14 Kreis A ist allgemein sehr ausgeglichen. Es sind einige Punkte gegen den Abstieg zu holen, was die Meisterschaft sehr schwierig macht. Plaus in der SpG mit Naturns ist natürlich sehr stark, sie haben einige erfahrene Spieler in ihren Reihen, was sehr wichtig ist, um konstant zu bleiben.

Laatsch-Taufers ist vor allem zu Hause sehr schwer zu schlagen. Schluderns hat eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, die jederzeit für eine Überraschung gut sind. Prad ist nach der tollen Saison im Vorjahr aktuell eher unter den Erwartungen geblieben. Wir „Eyrscher“ sind mit jungen Spielern in die Meisterschaft gestartet und werden uns gegen den Abstieg wehren. Wie schaut es für Eyrs heuer aus? Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Wie bereits erwähnt, haben wir eine sehr junge Mannschaft, in der viel Potenzial steckt. Die Mannschaft hat viel zu lernen und braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Im Fußball bekommt Foto: „Wind“-Archiv

von Leonardo Pellissetti

man die Zeit aber nicht, die man benötigt, da im Vordergrund das Resultat zählt. In schwierigen Situationen stellt sich allerdings heraus, ob man eine Mannschaft ist oder nicht. Die Jungs haben schon letztes Jahr bewiesen, dass das sogenannte „gemeinsame Ziehen an einem Strang“ letztendlich der richtige Weg ist. Grundvoraussetzung dafür ist es, über den Kampf in jedes Spiel zu kommen. Die Stimmung in der Mannschaft ist momentan durchwachsen, da die Resultate nicht so sind wie erhofft. Einsatz und Trainingsfleiß muss im Vordergrund stehen, damit wir wieder die nötige Sicherheit in unserem Spiel finden, um gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen, den Klassenerhalt! Am Ende der Meisterschaft steht das Resultat fest das man sich verdient, nicht mehr und nicht weniger.


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/Sport/ 47

Mals

Mit Pfeil und Bogen in Mals it der Italienmeisterschaft und mit einem internationalen Turnier vom 1. bis zum 3. November 2013 wurden die bisherigen Tätigkeiten und Bemühungen in der Gemeinde Mals im Bereich Bogensport belohnt. Vorausgegangen sind bereits zwei Dreiländermeisterschaften auf dem Watles, dessen Bogenparcours als der höchstgelegene in den Alpen gilt. Die Meisterschaften mit knapp 400 TeilnehmerInnen brachten neue Gäste nach Mals, neue Impulse im Sportbereich und neue Erfahrungen zwischen Organisatoren, Sponsoren und freiwilligen Helfern. Drei Tage, zwei Hallen (die Tennishalle im Sport-Well und die Turnhalle der Sportoberschule), volles Programm: Die Organisatoren rund um Roland Sprenger und Christian Kaserer von der Wettkampfgruppe 05CRSV und rund um den Präsidenten der Touristik und Freizeit AG, Günther Bernhart, standen vor einer Riesenherausforderung, das geforderte Equipment für die Italienmeisterschaft in den verschiedenen Bogendisziplinen bereitzustellen. Tatkräftig mitgeholfen hat die

Fotos: Erwin Bernhart

M

links: mit schwerem Gerät in der Malser Tennishalle; rechts v.l.: FIARC-Präsident Mauro Mandó, der frischgebackene Italienmeister Florian Mölgg, Günther Bernhart und Christian Kaserer von VenostArc Forststation Mals, welche die Dekoration (in der Tennishalle etwa stand vor einem RiesenWatles-Plakat ein kleiner Wald) und das Aufstellen der 3-DModelle, die als Zielscheiben dienten, besorgte. Der Wettkampf selbst verlief reibungslos, die Organisation hat bestens geklappt. Dies bestätigen sowohl der Präsident des italienischen Bogenschützenverbands FIARC, Mauro Mandó, als auch der Wettkampfleiter Leo Passetto. Am Samstag wurde in der Tennishalle zudem eine große Party organisiert. Aus sportlicher Sicht konnte

mit Florian Mölgg sogar ein Italienmeistertitel errungen werden. Mölgg ist Mitglied des 05CRSV, der Wettkampfgruppe innerhalb der Bogenschützengruppe VenostArc, welche eine Sektion des ASV Mals bildet. Mit Franziska Gander (6. Platz) und Veronika Rizzi (5.) haben sich auch zwei Frauen unter die Top 6 platzieren können. Die Wettkampfgruppe hat sich vor rund einem Jahr gebildet, um an Meisterschaften und dort in der Kategorie „Blankbogen - arco nudo“ teilnehmen zu können. Roland Sprenger und Christian Kaserer sagen, dass der Bogen-

sport in der Gemeinde Mals funktioniert und dass diese Meisterschaften, welche innerhalb nur eines Monats in Mals auf die Beine gestellt werden konnten, die Krönung aller bisherigen Bemühungen sei. Verwundert sei man, so Sprenger, über die Zurückhaltung von Sponsoren. Weder Vinschgau Marketing noch nutznießende Hotels hätten sich in irgendeiner Weise beteiligt. Dafür habe die Touristik und Freizeit AG unter Präsident Günther Bernhart die gewinnbringende Situation schnell erfasst und tatkräftig mitgeholfen. (eb)

Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen

Jungdolf glänzt mit 58,73 Sekunden nternationale Topstars, spannende Wettkämpfe und Rekorde bekamen die Zuschauer beim 17. Swimmmeeting am Bozner Pfarrhof zu sehen. Mittendrin, beim mit Topstars aus der ganzen Welt besetzten Meeting, waren auch zwei Vinschger Schwimmer, denen die Qualifikation für das Event gelungen ist und die sich im Schwimmbecken mit den Besten der Welt messen durften. Aushängeschilder der diesjährigen Ausgabe waren die dreifache Olympiasiegerin Natalie Coughlin sowie der Ungar László Cseh, zehnfacher Europameister und mehrfacher Olympiamedaillengewinner. Auch ein

Jungdolf nutzte die Chance, gegen solch große Namen antreten zu können, und schwamm über 100m Freistil in 58,73 Sekunden eine tolle persönliche Bestleistung. Die magische Grenze, die 100 Meter unter einer Minute zu schwimmen, ist noch nicht allzu vielen Vinschger Athleten gelungen. Auch über die halbe Freistildistanz, sowie über 50 und 100 m Rücken zeigte der 16-jährige Laaser eine gute Leistung. Andreas Tscholl bot ebenfalls Foto: Sarah Mitterer

I

Simon (rechts) mit Lázló Cseh Teil von Italiens Schwimmelite war in Bozen anwesend. Bei den Vinschgern waren Simon Jungdolf aus Laas und der Latscher Andreas Tscholl am Start.

eine sehr gute Vorstellung und konnte mit seinen geschwommenen Zeiten überzeugen. Für beide war die Teilnahme und das persönliche Treffen mit den Stars eine Belohnung für ihre harte Arbeit. Gleichzeitig war das Meeting auch der Auftakt in die neue Wettkampfsaison, in der die Vinschger Schwimmer erneut auf die Jagd nach Medaillen und Bestzeiten gehen werden. So stehen in dieser Saison Wettkämpfe im In-und Ausland auf dem Programm und die Teilnahme an den verschiedenen Schulmeisterschaften, sowie Kinderwettkämpfe für die Jüngsten im Verein. (sam)


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ASV Kortsch Raiffeisen/ Sektion Mountain Bike

Ehrungen mit Rückblick

Fotos: Leonardo Pellissetti

links: Trainer und Radfahrer der Sektion: vorne v.l.: Roman Gufler, Klaus Rechenmacher, Marc Theiner und Mara Rainalter unten: prämierte Trainerin Elisa Gemassmer neben Sektionsleiter Jürgen Geiser

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Treffens waren Ehrungen von Trainern und jungen Athleten in Anwesenheit von bemühten und motivierten Eltern. „Meine Erfahrung ist es“, erklärte uns Geiser, „dass in der letzten Saison die Tätigkeit zugenommen hat und die Anforderungen für die Athleten gestiegen sind. Die

in herzliches Treffen wurde vor einigen Tagen im Kortscher Sportgebäude organisiert. Die Regie der Veranstaltung übernahm Jürgen Geiser, seit 6 Jahren Sektionsleiter und Nachfolger von Vereinspräsident Andreas Gemassmer, der die Sektion 3 Jahre führte. Ziel des

Lerngruppe beginnt die Saison Mitte Februar und sie dauert bis Ende September. Hinzugekommen ist, dass wir beim Heimrennen in Kortsch am Pfingstsamstag die Landesmeisterschaft des Südtirol-Cup Mountain Bike ausgetragen haben und auch den Landesmeisterschafts-Titel

von Klaus Rechenmacher und den dritten Platz von Mara Rainalter geholt haben.“ In seiner Rede unterstrich Geiser, dass es Ziel der Sektion sei, die Kinder zur Liebe zum Radfahren zu führen, wo Spaß wichtiger als Erfolg sein solle. Die Ergebnisse können sich auch sehen lassen: Bei 25 Mannschaften hat Kortsch den 12. Platz erreicht. Die Renngruppe bestand aus 5 Athleten, jetzt ist auch Manuel Heinisch mit dabei. Insgesamt sind es 25 Mountain Biker. Lob und Anerkennung drückten Roman Gufler und Matthias Tavernini den Trainern aus. Intensive Gespräche von Präsident Geiser mit den Mitgliedern der Sportgruppe über die künftigen Programme schlossen den Abend ab. Auf die Sektion wartet ein spannendes Jahr 2014. Es geht nämlich schon jetzt um die Vorbereitung, wie das 10-jährige Bestehen der Sektion gefeiert werden soll. (lp)

Laas

Langsames Rutschen

Erfreuliche Reaktion

W

Foto: Leonardo Pellissetti

ie die Tabellenlage zeigt, rutscht Naturns langsam in die gefährliche Zone des Abstiegskampfes. In den letzten 8 Spielen hat die Mannschaft von Chini zuerst positive Ergebnisse und zwar 2 Siege und 4 Unentschieden erzielt. Schon zweimal hat diese Mannschaft die Tabellenersten - zuerst Alense und dann Tramin - gestoppt. Im Spiel gegen Tramin haben die jungen Heimspieler viel Charakter gezeigt. Es wurde nämlich ein Spiel-Drittel zu 10. bestritten, wo die Charakterstärke viel dazu beigetragen hat, um das Ergebnis zu retten. Die

Moriggl kämpft auch liegend

Gäste waren im Angriff sehr stark und einige Wunderparaden von Tormann Ulrich Rungg waren notwendig, um nicht zu verlieren. Die positive Serie wurde im Ahrntal gegen eine starke Mannschaft unterbrochen. Schlimm wirkte sich die Verletzung von Mittelfeldsäule Jakob Moriggl aus. Enttäuschend war allerdings das Heimspiel gegen Trient. Die Naturnser nutzten nämlich mit Armin Rungg einen Elfmeter nicht. Sie spielten dann zu 10., übrigens wegen fehlerhafter Entscheidung des Schiedsrichters (Foul dem unschuldigen Bacher zugeschrieben). Ein Problem ist, dass die Naturnser Mannschaft eine Neigung zu Geschenken hat. Wie manche erfahrenen Zuschauer kommentiert haben, dass das Spiel gegen Trient, eine nicht glänzende Mannschaft, auch ein anderes Ergebnis hätte haben können. (lp)

Foto: Leonardo Pellissetti

Fußball - Oberliga: Naturns

Bernd Hauser in Aktion

N

ach 9 schweren Niederlagen ist für den SC Laas ein Sieg, sogar ein glänzender Sieg, gekommen. Gegen Auer gewann die Mannschaft von Karl Paulmichl imponierend mit 4:1. Der Sieg hat auch einen anderen sensationellen Akzent

und zwar, dass alle 4 Tore von einem einzigen Spieler und zwar von Bernd Hauser erzielt wurden. Das Talent des Laaser Stürmers ist berühmt und seine Haken sind es oft, die den Ball dem Gegner vor der Nase wegschnappen. Mit ihm ist auch der erfahrene Marian Perfler in die Mannschaft zurückgekehrt. Dieses Ergebnis gibt noch Hoffnung, sich von der drohenden Abstiegsgefahr entfernen zu können. Nach den zwei Spielen der Hinrunde gegen den Tabellenletzten Barbian und den Tabellenersten Partschins kommt dann die Winterpause und vor der Rückrunde bleibt eine beträchtliche Überlegungszeit. Die Meisterschaft ist noch nicht vorbei und die Rückkehr von Spielern wie Richard Gartner und Stefan Federspiel könnte den Laaser Hoffnungen eine konkrete Unterstützung geben. (lp)


21.11.13

Vinschgerwind 24-13

Speed Ladys in Form

Kräftige Ledige

N

ach vier Wochen intensiver Vorbereitung in Abfahrt, SuperG und Riesentorlauf der Italienischen Nationalmannschaft in Argentinien zieht Trainer Alberto Ghezze eine gute Bilanz. Ghezze testete seine Mannschaft in den Hängen von Ushuaia bis Dienstag 1.Oktober,bevor sie in Europa nach einer aktiven Erholung am Hintertuxer Gletscher

Die Ledigen von Laas (ehemalige Sauriaslfetzer) v.l.: Luggin Gregor, Fleischmann Andreas, Pinggera Willi, Stieger Julius, Spechtenhauser Paul, ganz rechts Günther Staffler, Laaser Rodel Sektionsleiter

Ü

ber die Veranstaltung des Seilziehens an der Gafairpiste in Laas bleibt noch zu informieren, dass es sich um einen Sport bäuerlicher Herkunft handelt und zwischen 1900 und 1920 sogar olympische Disziplin war. Es geht um eine einfache Art die Kräfte zu messen. Die vor vielen Zuschauern abgehal-

tene Veranstaltung wurde von schönem Wetter gesegnet. (lp) Eine weitere Information über die Laaser Wintertätigkeit: Nach der gelungenen Austragung des Weltcups veranstaltet die Sektion Rodeln diesen Winter – von 10. bis 12. Jänner – ein Europacuprennen.

ASV Latsch Raiffeisen

Laufsport - Prad

Moment der Krise

Crosslauf der Schüler

Foto: Leonardo Pellissetti

Tscholl führt einen Querpass durch

D

as Ergebnis des letzten Heimspiels in Latsch war verwirrend. Das Ausmaß der 5:0 Niederlage gegen Schlern, eine ziemlich gleichwertige Mannschaft, ließ seitens vieler Experten von Krise reden. Wenn man die Spiele betrachtet, hat man den Eindruck, dass es der Latscher Mannschaft an Talenten nicht fehlt. Im Angriff zeigen sich Tscholl, Stecher, Lo Presti und Schwemm spritzig, aber man kann nicht ignorieren, dass viele große Torchancen unglaublicherweise nicht genutzt werden. Mit 8 Toren haben die Latscher Spieler die

wenigsten Tore in der ganzen Konstellation erzielt. Auch die Verteidigung mit 23 kassierten Toren zeigt einige Schwächen. Das Hauptproblem liegt im mangelnden Zusammenspiel. In der Mannschaft entwickeln sich am bestens die Individualisten, das Zusammenspiel der Einzelnen scheint aber nicht genug zu florieren. Grundsätzlich ist es wichtig für eine junge Mannschaft, ein besseres Zusammenspiel und vor allem Ruhe zu empfehlen. Inbesondere, wenn man an die vielen nicht genutzten, guten Torchancen denkt. (lp)

D

ie Direktorin Verena Rinner kann sich über einen der bisher größten sportlichen Erfolge des Schulsprengels Prad freuen. Zwar konnte keiner der Prader Mittelschüler einen Einzelsieg bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf auf dem Sarner Pferderennplatz erlaufen und die hoch eingeschätzten Mirko Lepir (2.) und Moritz Graf (4.) brachten viele Punkte für die Knabenmannschaft. Am Ende war deshalb eben Platz Zwei in der Mann-

schaftswertung drin. So war es aber die Mädchenmannschaft mit Alyssa Kahlert, Tabea Gruber, Judith Platzer und Lea Loszach, die überraschend als Mannschaft auf dem höchsten Treppchen bei der Siegerehrung stand. Sportlehrerin Ingrid Wallnöfer durfte sich so über einen zweiten und ersten Rang ihrer Mannschaften freuen und somit die SchülerInnen aus Prad als beste Mittelschule des Landes wieder zurück in den Vinschgau nehmen. (ah)

Foto: Michael Traut

Gut in Form sind Italiens SpeedLadys, auch dank der Konditionstrainerin Monika Müller (3.v.l.)

Ende Oktober das Training auf Schnee wieder aufnehmen.Die allgemeinen gesundheitlichen Bedingungen sind gut, nur Merighetti hat in den letzten Tagen das Tempo wegen Rückenschmerzen verlangsamen müssen. Dabei sind auch die zwei Südtiroler Athletinnen Hanna Schnarf und Verena Stuffer sowie die Konditionstrainerin Monika Müller aus Schlanders bzw. ihre Kolleginnen Daniela Merighetti, Francesca Marsaglia, Elena Fanchini und Camilla Borsotti. Also steht dem Team bei den ersten Speedbewerben Ende November in Beaver Creek USA nichts mehr im Wege! Übrigens: Seraina Pazeller aus Mals ist seit 3 Jahren Physiotherapeutin bei den italienischen Technikerinnen (Slalom und Riesentorlauf) und therapiert Denise Karbon, Lisa Agerer, Manuela Mölgg und den Rest der Mannschaft.

Foto: „Wind“-Archiv

Laas

Foto: „Wind“-Archiv

Schlanders/Ushuaia

/Sport/ 49


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Vinschgerwind 24-13

21.11.13

Laufsport

Marathon & Co B

2:51:26. Das sind bei so widrigen Verhältnissen respektable Zeiten und Platzierungen.

Mit großer Genugtuung vom Amsterdam-Marathon kehrten auch Ilse Schütz und Hubi Pilser heim. Ilse wurde laut unserer Kategorieneinteilung 2. mit 3:21:41 und Hubi lief schnelle 3:07:33. So hat sich also Amsterdam nicht nur als touristisch interessantes Ziel gelohnt. In FRANKFURT waren auch 4 ganz Schnelle am Start. Und sie

Foto: Helmut Zischg

eim Verona-Marathon wurde die Laaserin Mirka Lorenzani gesamt 4. und Siegerin ihrer Kategorie in sagenhaften 3:11:07. „Eine Marathonstrecke, die wegen des ständigen Aufund Ab nicht einfach in den Griff zu bekommen ist um sie erfolgreich zu beenden. Ich lief jedoch meine bisher schnellste Marathonzeit und dass mir dies in Verona gelang, erfüllt mich besonders mit Stolz“ , erzählt sie.

hatten sich viel vorgenommen. Doch Regen, Sonne und starke Windböen machten den Traum auf eine Superzeit zunichte. Sie schafften jedoch den Marathon alle deutlich unter 3 Stunden!

Michael Burger in 2:40:38, er wurde somit gesamt 156., Maurizio Giusti wurde gesamt 180. in 2:42:42, Thomas Hellrigl 250. von allen in 2:47:24 und Peter Pfeifer 339. mit einer Zeit von

Zu seinem 60. schenkte sich Ferdinand Waldner den NewYork-Marathon. Und er schaffte ihn, obwohl ihn die amerikanische Kost zu schaffen machte; aber in New York steht das Erlebnis im Vordergrund, 2 Millionen Zuschauer feuern die Athleten an; und so kehrte ein zufriedener Ferdi aus dem Big Apple zurück. Auch Giovanni Cretti lief mit guter Schlusszeit in New York durchs Ziel. Die 27 km um den WOLFGANGSEE mit sehr steilen Abschnitten bewältigten sehr erfolgreich 3 Oberländer: Michael und Christoph Lutz sowie Erwin Baldauf. Und sie machten fleißig Werbung für den nächsten Reschenseelauf. Helmut Zischg

pr-info Koatlacker

Koatlacker Nikolausumzug Traditioneller Koatlacker Nikolausumzug in Prad am Mittwoch, 04.12.2013 – um 18.00 Uhr Winterlicher Brauchtum ist sehr vielfältig und reicht von Nikolaus, den verschiedenen Raunächten um die Advents- und Weihnachtszeit über Silvester, Dreikönig, Fasnacht bis hin zum Scheibenschlagen. Auch in Prad hält man an vielen alten Traditionen und Bräuchen fest, wie der Koatlacker Nikolausumzug. Traditionell findet der Umzug am 4. Dezember statt und in den letzten Jahren ist dieser zu einem der größten, aufwendigsten und meist besuchten Nikolausumzügen unseres Landes geworden . Der Umzug trägt den Namen des Prader Dorfteils „Koatlack“ und hat auch da seinen Ursprung und Ausgangspunkt. Organisiert wird der Umzug vom „Koatlacker Nikolauskomitee“ und wurde in den vergangenen Jahren von einigen Tausend Schaulustigen besucht. Die Koatlacker Tuifl nehmen auch seit einigen Jahren an Schauläufen im In- und Ausland teil und haben sich durch ihr Auftreten auch dort einen guten Namen gemacht. Am Tage des Umzugs werden bereits ab 17 Uhr warme Getränke und kleine Imbisse am Dorfplatz verabreicht, auch Nikolaussäckchen sind dort erhältlich. Koatlacker Nikolauskomitee


21.11.13

Wind-Termine

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Informationsnachmittag über unsere dreisprachige Grundschule

Wann: am Montag, 25. November 2013 ab 14.00 Uhr Wo: im italienischen Kindergarten Schlanders Das Lehrerteam

Advent feiern, Waldorf erleben

Wann: Samstag, 30. Nov. 2013 11.00 – 17.00 Uhr Einblick in die Waldorfpädagogik: · Musik, Feuer und selbstgemacht Köstlichkeiten · Puppenspiel, Märchen erzählen; Büchermarkt · Weihnachtsschmuck und Geschenke selber machen Öffentliche Busverbindung: 1A Haltestelle Rametzbrücke

Schementreiben in Schluderns 2. Südtiroler Kinder-Schemen-Umzug

Wann: Samstag, 30. November 2013 um 17.30 Uhr Wo: in Schluderns Was: mit Feuershow, mit Trommeln, und DJ-Musik auf dem Hauptplatz, Verpflegung am Glühweinstandl

Nikolausumzug in Schluderns

Wann: Donnerstag, 5. Dezember 2012 um 15.00 Uhr Wo: Park – Rathausplatz Schluderns Was: Die Schellenkinder und die Schemen begleiten den Nikolaus und seine Engel Nikolaushausbesuche in Schluderns: ca. 16.30 – 21.00 Uhr Anmeldung: bis 3. Dez. in den Bäckereien Fritz und Niederl Am 4. und 5. Dezember 2012: Für Speis und Trank am Glühweinstandl ist gesorgt Erfolg mit Kleinanzeigen 1 Modul (44 mm x 21 mm) Euro 20 + MwSt. Rufen Sie an: 0473 73 21 96 info@vinschgerwind.it www. vinschgerwind.it

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Vinschgerwind 24-13

/Kleinanzeiger/ 51

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Vinschgerwind 24-13

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21.11.13

Jahrestag/Danksagungen Lieber Morti, Petze, Berni und Luki! Heimatbühne Schnals

„So viel Krach in einer Nacht“

Schwank in 3 Akten von Gombold Bernd Regie: Peter Rainer Ort: Haus der Gemeinschaft in Unser Frau – Schnalstal Aufführungstermin: F r. 22.11.13, 20.00 Uhr; So. 24.11.13, 16.00 Uhr; Reservierung: Tel. 331 78 27 275 (tägl. von 15 – 20 Uhr bei Elsa Rainer Vescovi)

Wir sind über den Tod eurer Mama sehr betroffen und nehmen aufrichtig Anteil am Schmerz, den ihr durch den Verlust erlitten habt.

Wir wünschen euch viel Kraft. Eure Freunde

Theaterverein Schlanders

„Gerüchte… Gerüchte…“

Komödie in 2 Akten von Neil Simon Regie: Daniela Montini Alber Ort: Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders Aufführungstermin: D  o. 21.11.13, 20.00 Uhr; Sa. 23.11.13, 20.00 Uhr; So. 24.11.13, 17.00 Uhr; Di. 26.11.13, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 348 74 39 724 (ab 16.00 Uhr) oder theaterverein.schlanders@gmail.com

Acht Jahre

sind vergangen, seit uns unsere liebe

Marion Unterthurner *29.10.1976 † 3.12.2005

Heimatbühne Taufers i. M. „Perlenhochzeit“

Ein herrlich turbulentes Lustspiel von Rolf Bechtel Regie: Davide Brighenti Ort: Schulturnhalle, Taufers i. M. Aufführungstermin: S a. 23.11.13, 20.00 Uhr; So. 24.11.13, 20.00 Uhr; Mi. 27.11.13, 20.00 Uhr; Sa. 30.11.13, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 340 23 67 216 (Martina)

verlassen musste. Wir gedenken ihrer beim Gottesdienst am Sonntag, den 1. Dezember um 10.15 Uhr in Hinterkirch/Langtaufers. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Lieben

Theaterbühne Matsch

Verloren haben wir nur die, an die wir uns nicht mehr erinnern. Die wir im Herzen tragen, leben in uns weiter.

„Neina, iats glongt’s!“

(Opa es reicht!) Schwank in 3 Akten von Bernd Gombold Ort: im Kultursaal Matsch Aufführungstermin: P  remiere: Sa. 23.11.13, 20.00 Uhr; So. 24.11.13, 20.00 Uhr; Fr. 29.11.13, 20.00 Uhr; Sa. 30.11.13, 20.00 Uhr; So. 01.12.13, 15.00 Uhr; Reservierung: Tel. 333 19 505 86

Danksagung Wir danken allen, die meinen lieben Mann, unseren Vater und Opa

Hermann Plagg * 05.02.1941 † 05.11.2013 Mals

auf seinem letzten Weg begleitet haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott geht an dieser Stelle an Kooperator Josef Augsten, den Diakonen Norbert Punter und Luigi Piergentili für die würdevolle Messgestaltung und an den Chor für die Umrahmung der Trauerfeier. Danke der FF Mals, die ihrem Kammeraden die letzte Ehre als Sarg- Kranzträger und Abordnung erwiesen hat. Danke dem Bestattungsdienst Raimund Polin für die tatkräftige Mithilfe. Danke dem Hausarzt Dr. Josef Stocker, dem Pflegepersonal und den Krankenschwestern vom Sprengel Mals. Ein besonderer Dank geht an die Überwachungsstation des Krankenhauses Schlanders für die liebevolle Betreuung. Allen, die an den Rosenkränzen teilgenommen haben und für die schriftlichen Beileidsbekundungen, herzlichen Dank. Die Trauerfamilie

Die Sonne sank bevor es Abend wurde

David Astner Cino

*5. Mai. 1986 † 1. Nov. 2013 Schluderns

Das Unfassbare zu ertragen ist sehr schwer. Aber die Erfahrung, in dieser Trauer nicht alleine zu sein, gibt uns Kraft.

Wir danken den vielen Menschen, die uns in den schweren Stunden begleitet haben. DANKE für jeden Händedruck für jede stumme Umarmung für die vielen tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben für jede Hilfe und Zuwendung für die schöne Gestaltung der Verabschiedungsfeiern und der Beerdigung für die treffenden Gebete, die stimmungsvolle Musik und den berührenden Gesang den unzähligen Menschen, die daran teilgenommen haben dem Jahrgang 1986 und den vielen Freunden Davids den Rettungskräften DANKE allen, die in irgendeiner Weise mitgewirkt haben, unseren David würdevoll auf seinem letzten Weg zu begleiten und die ihn in liebevoller Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie


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Vinschgerwind 24-13

/Kleinanzeiger/ 55

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Allgemeine Weiterbildung INTERNET UND OUTLOOK FĂ&#x153;R ANFĂ&#x201E;NGER UND LEICHT FORTGESCHRITTENE

AUFFRISCHUNGSKURS ARBEITSSICHERHEIT FĂ&#x153;R ARBEITNEHMER (D.LGS. NR. 81 VOM 09.04.2008)

REFERENT/IN Patrik Tschenett TERMINE Fr, 29.11. â&#x20AC;&#x201C; Sa, 21.12.2013 (jeweils Fr und Sa) UHRZEIT Fr, 20.00 Uhr â&#x20AC;&#x201C; 22.00 Uhr, Sa, 19.00 Uhr â&#x20AC;&#x201C; 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT OSZ Mals Kosten 110 Euro ANMELDESCHLUSS Di, 26.11.2013

REFERENT/IN JĂźrgen Hafner TERMINE Fr, 13.12.2013 UHRZEIT 08.30 Uhr â&#x20AC;&#x201C; 15.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT GWR Spondinig Kursbeitrag 75 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 09.12.2013

Info â&#x20AC;&#x201C; Anmeldung:

HauptstraĂ&#x;e 1 â&#x20AC;&#x201C; Bahnhof Spondinig â&#x20AC;&#x201C; 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 â&#x20AC;&#x201C; E-mail: info@gwr.it Ă&#x2013;ffnungszeiten: Mo â&#x20AC;&#x201C; Do: 08.00 Uhr â&#x20AC;&#x201C; 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr â&#x20AC;&#x201C; 12.00 Uhr

Details zu den Kursangeboten finden Sie auf unserer Homepage www.gwr.it


www.sel.bz.it 800 832 862

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Vinschgerwind ausgabe 24-13