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Inhalt

Vinschgerwind 22-17

/INHALT/ 3

Kommentar Kammer oder Senat - Albrecht Plangger ist gerüstet

In Latsch stehen spannende Ratssitzungen an - Wohin mit dem Stromnetz?

Seite 6

Seite 5

Mals: Gemeinde kauft Immobilien

Seite

4

Latsch: Der Rücktritt bei VIVA-Latsch

Seite

4

Marienberg: Das Kloster verkauft die Fürstenburg ans Land

Seite

5

Mals: Die Bunkeranarchie

Seite

5

Mals: Rüge für die Generalsekretärin

Seite

5

Meran/Mals: Schlagabtausch im Ost-West-Club

Seite

8

Naturns: Gr0ßes Interesse bei Kraftwerkbesichtigung

Seite

9

Porträt: Johann Veuhoff aus Tarsch

Seite 17

Mals: 50 Jahre Oberschule Mals - die Feier

Seite 18

Sonderthemen: Immobilien - Wir haben uns getraut

ab Seite 34

Nationalpark Stilfserjoch: Rotwildmanagement S Schloss af Burgeis hobm in 19. Johrhundert amol di Burgeiser kaft. Unt nochr homsis an di Kleaschterer vrkaft.

Seite 44

Du woasch des, wail du pa dr Tiir vo dr Burgeiser Kirch schteasch. Und iaz vrkafns di Pater in Lond und di Schual bleib.

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Glasfaser für Schlanders Die Politik in Schlanders schläft. Vor allem schläft die Politik in Schlanders, wenn es darum geht konkrete Probleme zu bewältigen. Ein solches Problem ist es, dass im Dorfzentrum das Glasfasernetz völlig fehlt. Und dies, obwohl für die Verlegung geringster Aufwand nötig wäre. Denn die meisten Gebäude sind am Fernheizwerk (gehört mehrheitlich der Gemeinde Schlanders!) angeschlossen. Die Leerrohre für die Glasfaser liegen bereit. Was zögert der Gemeinderat, der Gemeindeausschuss, der Bürgermeister? Am Geld kann’s wohl nicht liegen. Denn wie kann es sein, dass in der äußersten Peripherie - in Rojen etwa - die Glasfaserkabel bereits verlegt sind - und im Hauptort des Vinschgaus das Zentrum noch über Kupferleitungen kommunizieren muss? Die Probleme mit der Telecom häufen sich im Hauptort, ein Wechsel zu anderen Anbietern ist kaum möglich, weil sich die Telecom - aus welchen Gründen auch immer - teilweise weigert, Leitungen an andere Anbieter weiterzugeben. Die Lösung im Sinne der Nutzer ist wohl nur die Glasfaser. Wenn die Gemeinde Schlanders konkrete Politik machen will, dann ist die Verlegung von Glasfaser sicher ein Thema davon. Da nützt es nichts, wenn man hellwach-trunken in die Zukunft schwärmt. Etwa bei der möglichen Bebauung des Kasernenareals mit irgendwelchen Innovations-Krims-Krams. Wenig glaubhaft ist das. Also Gemeindeverwalter von Schlanders: Raus aus der Kupferzeit und Glasfaser für’s Zentrum von Schlanders!

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4 /POLITIK/

Vinschgerwind 22-17

The Legend

Latsch

Der Wurm sitzt tiefer

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Foto: Erwin Bernhart

er Direktor der Viva Latsch Patrick Holzknecht hat mit Wirkung zum 31. 12. 2017 die Kündigung eingereicht, die Verwaltungsräte Roman Schwienbacher und Anneliese Aufderklamm haben genauso gekündigt und Sepp Kofler, der Präsident der Viva Latsch lässt’s auch mit 31. Dezember. Viel Wirbel hat es in der Tagespresse gegeben und die Problematik wurde politisch zugespitzt. Der Kofler Sepp, der für die Freiheitlichen im Gemeinderat sitzt, und die Sportreferentin Sonja Platzer können nicht miteinander. Das ist nur eine Seite der Medaille. Denn bereits in der Vergangenheit war der Verschleiß in der Viva-Latsch groß. Die Geschäftsführer Michael Januth und dann Egon Zuggal haben in Latsch rasch das Handtuch werfen müssen. Mit Patrick Holzknecht sind die Besucherzahlen enorm gestiegen und mit Kofler als Präsident die Betriebskosten enorm gesunken. Aber in Latsch ist der Wurm drin und der scheint tief zu sitzen. Die Kommunikation und die genaue Abgrenzung von Verantwortlichkeiten fehlen in Latsch. BM Helmut Fischer, wegen seiner „Budelpolitik“ in Latsch scherzhaft „Weißwein-Helli“ genannt, habe die Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Viva und Gemeinde durch diverse Abwesenheiten mehr angefeuert als beseitigt. (eb)

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Die Immobilienmakler Mals - Der Gemeinderat hat BM Ulrich Veith per Beschluss mehrheitlich das Mandat gegeben, den „Stampferstadel“ anzukaufen und beim Verkauf des großen Enel-Hauses am Kinoplatz mitzubieten.

Der Gemeinderat in Mals: Fußgängerzone beleben und einen Fuß in der Tür für das Enel-Haus haben: Die Gemeinde Mals als Immobilienmakler

von Erwin Bernhart

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ür die Wiedergewinnung leerer Bausubstanz hat der Gemeinderat von Mals am 26. Oktober 2017 mehrheitlich den Grundsatzbeschluss gefasst, den „Stampeferstadel“ in der Fußgängerzone ankaufen zu wollen. BM Ulrich Veith ist damit beauftragt, den Kaufvorvertrag mit den Eigentümern herzurichten. Zwei Familien seien, so Veth, bereits an dieser Form des geförderten Wohnbaues interessiert und man möchte, solange dies noch möglich ist, die Beiträge bzw. die Sonderfinanzierungen des Landes für den Ankauf leerstehender Bausubstanz anzapfen. Peppi Stecher von der Offenen Gemeindeliste Mals warf die Frage auf, wie viel geförderter Wohnbau in der von der Gemeinde bereits angekauften alten Bausubstanz denn in Mals noch frei sei. In der Park-

gasse sei eine Wohneinheit frei und den Umbau des Schiechtlhauses wolle man ab Februar 2018 in Angriff nehmen, sagte BM Veith. Warum man nicht zuerst diese vorhandene Bausubstanz mit Interessierten belegen wolle, hakte Stecher nach. Der Ankauf des „Stampferstadels“ sei für die Gemeinde sinnvoll, für die Belebung der Fußgängerzone, auch dass Leute wieder im Zentrum wohnen. E s sei positiv, wenn Leute „die alten Buden“ hergeben wollen. Mehrheitlich wurde im Gemeinderat auch beschlossen, dass sich die Gemeinde Mals am Kauf der Bauparzellen 276 und 321 beteiligen soll. Es handelt sich um das stattliche Enelhaus am Kinoplatz samt den dazugehörigen Gründen. Im Zuge der Stromnetzübernahme von Enel zur SEL wurde damals das zentrale Enelhaus nicht in die Kaufmasse einbezogen. Das

Haus steht seit Jahren leer und ist mittlerweile ungenutzt. Enel bietet das Haus schon lange zum Verkauf an, bisher allerdings viel zu teuer. Nun nähere sich das Verhältnis Preis zum Wert allmählich an, so BM Veith und deshalb solle sich die Gemeinde am Kauf beteiligen. Die Frist für die Ausschreibung sei eröffnet. Sibille Tschenett sieht in der Aktion des Ankaufes keinen öffentlichen Nutzen bzw. es sei keine öffentliche Nutzung des Gebäudes geplant. Es sei nicht Aufgabe der Gemeinde, Makler zu spielen. Das Gebäude sei, entgegnete dem Veith, heute als Zone für öffentliche Einrichtung eingetragen. Man würde es in Zukunft in die A-Zone eingliedern und dann weiterverkaufen. Sollte es interessierte Betriebe selbst kaufen, umso besser. Es sei allemal hilfreich, wenn an diesem Gebäude etwas passiere.

Foto: Erwin Bernhart

Reinhold Messner ist „Legende des Sports“. Beim Sportpresseball in Frankfurt erhielt Messner am vergangenen Samstag die Trophäe in Würdigung seines Lebenswerkes.

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/POLITIK/ 5

Latsch

Marienberg/Bozen

Gehört Latsch zum Vinschgau?

Land kauft Fürstenburg

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ehört Latsch zum Vinschgau? Eine unerhörte Frage, gewiss. Allerdings stellt sich diese Frage in Bezug auf die Verwaltung des Latscher Stromnetzes. Denn der Latscher Gemeinderat soll heuer noch darüber entscheiden, wie es mit dem Sonderbetrieb Gemeindewerke Latsch (SGW) weitergehen soll (sh. Vinschgerwind Nr. 12/2017). Der Gemeinderat hat für den seit längerem arg defizitären Sonderbetrieb mit dem SWGPräsidenten Martin Kaserer, dem Ingenieur Wolfang Oberdörfer und Karin Pirhofer ein Liquidatorenteam eingesetzt. Dem Latscher Gemeinderat stehen mehrere Optionen offen, die möglicherweise eines gemeinsam haben: Die Gemeinde übernimmt das Vermögen des Sonderbetriebes und alle seine Aufgaben - mit Ausnahme des Stromnetzes. Die drei Möglichkeiten bieten sich von da an: das Stromnetz an das Vinschgauer Energiekonsortium VEK zu verpachten, das Stromnetz an den landesweiten Stromnetz-

Spannende Sitzungen wird es in Latsch geben. Hat BM Helmut Fischer in Sachen Latscher Stromnetz eine Mehrheit im Gemeinderat? betreiber Edyna zu verpachten oder das Stromnetz doch in Eigenregie eine Zeit lang weiterzuführen. Genaue Zahlen und genaue Definitionen aller dieser drei Optionen liegen den Gemeinderäten bisher nicht vor. Und dies, obwohl in jüngster Vergangenheit mindestens zwei Klausursitzungen des Gemeinderates zu diesen Themen stattgefunden haben. In Latsch heißt es, dass BM Helmut Fischer und Teile des Gemeindeausschusses für eine Verpachtung des Stromnetzes an die Edyna plädieren, weil diese mehr Geld für die Pacht bietet als das VEK. Viele Ge-

meinderäte allerdings hegen dagegen starke Zweifel. Denn es ist alles andere als klar, wie viel Edyna tatsächlich für die Pacht zahlen wird. Vor einem Jahr lag der mündlich vorgetragene Preis noch bei rund 400.000 Euro pro Jahr, vor wenigen Monaten bei knapp 260.000 Euro und in der Klausursitzung war von rund 170.000 Euro die Rede. Die nackten Zahlen sind die eine Seite, die andere ist die politische: Denn Latsch, als Gemeinde selbst Mitglied des VEK, hat die Möglichkeit, den eigenständigen Vinschger Stromweg mitzugestalten, so dass Latsch eben doch - stromtechnisch zum Vinschgau gehört. (eb)

ie Fürstenburg bei Burgeis, ehemals Fluchtresidenz der Bischöfe von Chur, heute Fachschule für Land- und Forstwirtschaft, ist im Besitz des Klosters Marienberg. Nun soll die 700 Jahre alte Burg Besitzer wechseln. Das Land wird die Fürstenburg von Marienberg übernehmen. Wenn alles klappt, innerhalb des heurigen Jahres. Dies bestätigt Abt Markus Spanier dem Vinschgerwind. Derzeit wird, wie es bei Verkäufen über Summen von mehr als 1 Mio. Euro üblich ist, in der „religiosen Kongregation“ in Rom über den Verkauf befunden. Kommt das Placet von Rom, fehlt nur noch das Placet der Landesregierung. Die Vorverhandlungen sind abgeschlossen. (eb) Foto: Erwin Bernhart

Foto: Erwin Bernhart

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Mals II

Mals III

Eingebunkerter Bunker

Heftige Kritik an Gemeindesekretärin

Foto: „Wind“-Archiv

enny von Spinn ist eine Art Anarchist, Regeln scheinen für ihn nicht zu gelten. Am Bunker 23 oberhalb von Tartsch macht er, was er will und seine Aktivitäten erregen Aufmerksamkeit. Dafür bekommt er viel Presse im In-und Ausland. Allerdings ist von Spinn alles andere als urbanistisch in Ordnung. Denn weder die Kunstbauten seien genehmigt, noch sei das Wohnen im Bunker mit

der urbanistischen Zweckbestimmung vereinbar. Das ärgert nicht nur viele Leute, die für jeden Furz bei der Gemeinde ansuchen müssen und Bauänderungen aufgrund von Baubestimmungen oft nicht einmal genehmigt bekommen. Die Gemeinde Mals ist gegenüber Benny von Spinn nicht untätig. Johann Ziernheld von der Offenen Gemeindeliste Mals hat in der letzten Ratssitzung nachgefragt, was beim Bunker los sei. Der Bau sei eingestellt, ein Verfahren mit Strafen und die Aufforderung zum Rückbau laufe. Die Kunstbauten waren nicht genehmigt und auch das Wohnen im Bunker sei nicht genehmigt, sagte BM Ulrich Veith. Von Spinn habe bisher auf dieses Verfahren nicht reagiert. Es herrscht Bunkeranarchie. (eb)

H

eftige Kritik gab es für die Generalsekretärin Monika Platzgummer Spiess bei der letzten Ratssitzung in Mals. Peppi Stecher und Ruth Fabi von der Offenen Gemeindeliste Mals klagten laut darüber, dass ihnen angeforderte Dokumente spät oder gar nicht übergeben worden sind. Stecher übergab für’s Protokoll einen detailliert aufgelisteten Mailverkehr, in dem Verzögerungen bei der Aushändigung angeforderter Dokumente und auch Nichtzustellungen sichtbar wurden. Fabi forderte sogar die gesamten Ausschussbeschlüsse der laufenden Legislaturperiode an. Die Generalsekretärin wies die Vorwürfe

zurück, verwies darauf, dass ein persönliches Gespräch oder ein Anruf für die Weitergabe von Akten genügt hätten. Heftig widersprach dem Stecher. Er habe vor langer Zeit sogar per zertifizierter Mail (PEC-Mail) Dokumente angefordert und die seien bis heute nicht zugestellt worden. Dass in der Gemeinde Mals die Ausschussbeschlüsse nur für die vorgeschriebenen 10 Tage im Internet veröffentlicht würden und dann wieder herausgenommen werden, sei völlig unverständlich. Andere Gemeinden gehen transparent vor und man könne Beschlüsse über Jahre zurück verfolgen. In Mals sei das nicht der Fall. (eb) Foto: Erwin Bernhart

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„Auch aus dem Ärger heraus...“ Der SVP-Kammerabgeordnete und SVP-Bezirksobmann Albrecht Plangger spricht im Interview über seine erneute Kandidatur, über seine Bezirks-SVP, über die Terna-Leitung, über die Fusion in Graun. Plangger will die Verbindung ins Kaunertal noch nicht. Den Latschern rät er zu Klugheit und nicht ohne Stolz spricht Plangger über seinen Einsatz für neue Postboten. Und der Sanitätsbetrieb müsse alles für die Geburtenstation in Schlanders tun. Vinschgerwind: Das Wahlgesetz für das italienische Parlament steht, die Ausnahmeregelung mit den Wahlkreisen für Südtirol auch. Als Kandidat sind Sie fest im Sattel. Wohin will aber Albrecht Plangger - Senat oder Kammer? Albrecht Plangger: Das ist mir nicht so wichtig. Diese Entscheidung trifft eher der größere Bezirk in der Runde. Vinschgerwind: Die SVP des Vinschgaus und des Burggrafenamtes haben eine jahrzehntelange Vereinbarung, dass jeweils ein Kandidat für die Kammer und einer für den Senat vorgesehen ist. Also soll das Burggrafenamt entscheiden, wofür Sie als Kandidat vorgesehen sind? Plangger: Wenn das Burggrafenamt sagt, ich solle für den Senat kandidieren, habe ich kein Problem damit. Wenn alles normal bleibt, bleib’ ich dort, wo ich bin. Wo ich die Abläufe mittlerweile kenne, tue ich mich leichter, etwas zu bewegen. Vinschgerwind: Würde Sie persönlich der Senat reizen? Plangger: Sicher, weil man mit weniger Leuten besser arbeiten kann. Wenn man in einer Kommission beispielsweise mit 10 bis 15 Leuten sitzt, dann spielt man eine Rolle. In einer Kommission mit 30 bis 40 Leuten, von denen - wie es zur Zeit bei mir ist - die meisten Verfassungsrechtler sind, läuft nichts. Vinschgerwind: Welche Frau wird mit Ihnen in die Wahlschlacht ziehen? Plangger: Da hab’ ich noch keine Ahnung. Im Wahlkreis sind zusätzlich zum Burggrafenamt mit Jenesien, Sarntal, Andrian, Terlan und Mölten noch 5 Gemeinden aus dem Bozner Bezirk mit insgesamt mehr als 10.000 Einwohnern dabei, die werden bei der Kandidatenaufstellung auch mitreden wollen. Vinschgerwind: Sie sind nicht nur in eigener Sache wegen der Parlamentswahlen unterwegs. Als SVP-Bezirksobmann haben Sie auch die lokale Partei auf die Landtagswahlen im kommenden Herbst 2018 vorzu-

bereiten. Sepp Noggler dürfte als Fixstarter nominiert sein. Wer wird die Frau an seiner Seite sein? Plangger: Das hängt viel von den Frauen selbst ab. Eine große Rolle bei der Nominierung werden die SVP Frauen im Vinschgau spielen. Die werden Vorschläge bringen. Vinschgerwind: Fest steht, dass der Vinschgau mit zwei bindenden Kandidaten starten wird. Vorwahlen gibt es wohl keine. Plangger: Es können sich ja mehrere Kandidaten bzw. Kandidatinnen melden. In der letzten Zeit ist das eher unwahrscheinlich geworden, das heißt aber nicht, dass sich das noch ändern kann. Schließlich hat der Landeshauptmann bzw. der Parteiobmann noch insgesamt 13 Kandiaten im Land zu ernennen. In jedem Bezirk wird nach Kandidaten Ausschau gehalten, die der Partei Stimmen bringen sollen und die auch eine reale Chance haben, gewählt zu werden. Vinschgerwind: Man wird also im Vinschgau mit zwei bindenden und einem von Bozen zugewiesenen Kandiaten in die Wahl gehen? Plangger: Das steht noch nicht fest. Es ist in der Landes-Partei ausgemacht, dass der Kandidat oder die Kandidatin, die der Landeshauptmann ernennt, gleich unterstützt wird, wie die anderen. Vinschgerwind: Man hat den Eindruck, dass Sie sich auf lokalem Politparkett mit bestimmten Themenfeldern wohler fühlen als in Rom. Zum Beispiel haben Sie die Trasse der TERNA im Oberland maßgeblich mitverhandelt. Die Ternaleitung, also die Stromverbindung zwischen Österreich und Italien, steht fest. Aber der Vinschgau hat nichts davon. Plangger: Das weiß ich schon. Ich habe mich in die Geschichte hineingekniet. Die Ternaleitung würde sicherlich auch gegen unseren Willen kommen. Man hätte halt mit Rekursen die Sache verzögern können, aber aufhalten konnten wir die - aus meiner Sicht - nicht. Vinschgerwind: Die Landesregierung steht

dem Terna-Projekt sehr wohlwollend gegenüber. Plangger: Das Land und die Terna haben viele Ebenen der Zusammenarbeit und auch eine entsprechende Kooperationsabmachung. Wenn wir den Vinschgerzug 20192020 elektrifizieren wollen, dann werden wir die Terna brauchen, damit das neue Umspannwerk in Latsch dann auch steht und in Betrieb ist. Vinschgerwind: Ist das wirklich so? Plangger: Terna ist in ganz Italien in einer Machtstellung, die gut und schlecht Wetter macht. Da muss man die Zusammenarbeit suchen. Ich habe gesehen, dass das unteriridsche Projekt über den Reschen das einzige ist, welches demnächst italienweit realisiert wird. Da reden wir lieber bei der Trasse im Verhandlungswege mit. Vinschgerwind: Haben Sie das Gefühl, dass man mittlerweile eine gute Trasse ausgewählt hat? Plangger: Im Oberland schon. Ich glaube schon, dass wir da das Maximale herausgeholt haben. In der Gemeinde Mals wäre ich persönlich bei der Trasse unterhalb der Staatsstraße geblieben. Es gibt Beispiele dafür: In Bormio hat man 2014 vier Kilometer der Hauptstraße entlang quer durch bewohntes Gebiet unterirdisch verlegt. Und für die MEMC hat man vor 9 Jahren eine ähnliche Trasse vom Kraftwerk in Oberlana durch Lana geführt. Die 220 Kilovolt-Leitungen sind heute so isoliert, dass nichts passieren kann. Etwas Besseres als die Leitung unterhalb der Staatsstraße zu verlegen, gibt es nicht. In Mals hat man sich diese Option nun offen gelassen. Da muss man mit den Leuten von Mals nach Bormio oder nach Lana fahren und mit den Anrainern dort reden. Vinschgerwind: Ein anders Thema: Mittlerweile ist ein Traum, den Sie als damaliger Bürgermeister von Graun auch gehabt haben, Wirklichkeit geworden - die Fusion der beiden Skigebiete Schöneben und Haideralm.


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Vinschgerwind: Sie sind und waren stark involviert im eigenständigen Vinschger Weg in Sachen Stromverteilung. In der Gemeinde Ihres SVP-Bezirksobmannstellvertreters Helmut Fischer steht die Entscheidung an, an wen man das Latscher Stromnetz abtreten soll. Was raten Sie den Latschern? Plangger: Die Gemeinde Latsch wird das tun, was für sie am besten ist. Da sollten wir nicht zu viel dreinreden. Die gute Zeit für die Gemeinde-Sonderbetriebe ist auch steuerrechtlich vorbei. Es braucht jetzt sicherlich eine gute Übergangslösung. Ich hoffe, dass langfristig das Stromverteilungsmodell für den ganzen Vinschgau im Auge behalten wird. Vinschgerwind: Aktuell setzen Sie sich massiv für die Anstellung von Postboten im Vinschgau ein. Plangger: Wir tun, was wir können. Im Juli war ein Wettbewerb bei der Post, von dem ich gar nichts gewusst habe. Aus dem Wettbewerb sei dann nichts geworden. Diesmal sind wir für eine Veröffentlichung eingetreten. Als Partei haben wir eine Veranstaltung im Vinschgau organisiert, zu der 25 Interessierte gekommen sind. Pensionierte Briefträger haben den Beruf positiv vorgestellt, die damit verbundenen Interaktionen mit Postämtern usw. Es war auch eine Postgewerkschafterin dabei. Wenn auch die Entlohnung zu Beginn nicht besonders attraktiv ist, so ist mit dem 13. und 14. es doch möglich, mit diesem Beruf eine Familie zu ernähren. Im Bezirksbüro waren wir bei den italienischen Ansuchen behilflich. Was wir tun konnten,

haben wir getan. Nun hoffen wir, dass es ein paar neue Anstellungen gibt und dass der Personalengpass bei den Briefträgern behoben werden kann. Danach müssen wir uns um die Postämter kümmern. Auch dort herrscht Personalmangel und es stehen weitere Pensionierungen an. Nun müssen wir vor allem jene, die nach bestandenem Wettbewerb provisorisch angestellt werden, weiter betreuen, damit sie auch bleiben. Wir müssen auch den politischen Rahmen so setzen, dass eine Fixanstellung nach einer angemessenen Probezeit auch machbar sein wird. Eine Anstellung von 3 Monaten zu 3 Monaten (wie in Italien oft üblich) ist in Südtirol bei Vollbeschäftigung keine Option und niemandem zumutbar, vor allem nicht jenen, die jetzt vielleicht ihre Arbeit kündigen müssen, um den Briefträgerberuf zu ergreifen. Hier ist die lokale Politik gefragt. Vinschgerwind: Ist diese Initiative eigenständig im Bezirk gewachsen oder auf Geheiß des Landeshauptmannes? Plangger: Eigenständig im Bezirk. Auch aus dem Ärger heraus, dass man nicht gewusst

/TITEL/ 7

konnten, dass die Gefahr auf der Straße für Mutter und Kind zwischen Langtaufers und Meran größer ist, als die Mehr-Qualität der Geburtenstation in Meran, welche evtl. mehr Spezialisten und bessere Fallzahlen als Schlanders haben wird. Der Sanitätsbezirk muss auf Grund der großen Distanzen im Einzugsgebiet die Gefahr auf der Straße bestmöglichst minimieren und somit alles für die Aufrechterhaltung der Geburtenstation in Schlanders tun. Alles, im Notfall sogar Personal aus Bozen. Vinschgerwind: Ein Krankenhaus - zwei Standorte. Was sagen Sie dazu? Plangger: Wir haben das Prinzip lange bekämpft. Mittlerweile haben wir es in Teilen akzeptiert, weil die Landesregierung begründete Ausnahmeregelungen erlassen kann. Wenn also z.B. in einer Abteilung die Situation so komplex ist, dass es notwendig ist, einen Primar auch in Schlanders zu haben, wird es Ausnahmeregelungen geben müssen. Etwa in der Chirurgie. Wir sind der Meinung, dass es in der Chirurgie einen eigenständigen Primar bräuchte.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Plangger: Ein Traum ist Wirklichkeit geworden, ja. Ich gratuliere den Akteuren. Ich habe sie in meinen 20 Jahren als Bürgermeister nicht zusammengebracht. Jetzt muss der skitechnische Zusammenschluss noch kommen. Vinschgerwind: Welche Rolle soll eine mögliche Verbindung Langtaufers-Kaunertal Ihrer Meinung nach spielen? Plangger: Meine Meinung ist, dass bei uns in der Gemeinde zuerst mit einer Sprache geredet werden muss, also eine einzige Gesellschaft. Über diese Gesellschaft kann dann die Verbindung zum Kaunertal angegangen werden. Das Kaunertal, ein Anschluss und kein Skigebiet in Langtaufers, kann für uns immer ein Thema sein, da wir verkehrstechnisch so nahe liegen. Zuerst muss die Verbindung St. Valentin - Schöneben realisiert werden, dann kann diesselbe Gesellschaft auch einen Schritt weiter gehen. Einen Schritt nach dem anderen, nicht beide Schritte gleichzeitig. Vinschgerwind: Die Schritte parallel zu setzen geht Ihrer Meinung nicht gut? Plangger: Das funktioniert nicht, das ist meine persönliche Meinung. Man muss alles daran setzen, dass die Fusion und die skitechnische Verbindung zwischen Haid und Schöneben so schnell wie möglich kommt.

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hat, dass im Juli ein Wettbewerb war, das muss ich schon sagen. Der Vinschgau hat das größte Problem bei der Postzustellung. Das Abkommen mit dem Land garantiert Sonderleistungen der Post, dass nämlich die Post jeden Tag kommt und auch andere Dienste machen kann. Der Postdienst ist für die Lebensqualität am Berg und in der Peripherie etwas sehr Wichtiges. Vinschgerwind: Noch ein Thema: Sie haben sich für die Aufrechterhaltung der Dienste im Krankenhaus eingesetzt. Mal ehrlich: Wann wird die Geburtenstation in Schlanders geschlossen? Plangger: Die bleibt offen. Das könnte man sich nie leisten. Wir haben die Ausnahmeregelung nur erhalten, weil wir nachweisen

Vinschgerwind: Zurück zu Ihrer Kandidatur. Wie wird’s dem Albrecht Plangger gehen, wenn sein Mentor, der Karl Zeller, nicht mehr in Rom sein wird? Plangger: Zeller war im Senat, ich in der Kammer. Er hat auf Grund seiner Erfahrung und seiner langjährigen Kontakte eher die größeren Sachen gemacht, ich eher die kleineren. Es wird nun wohl so sein, dass wir „Älteren“ nun vermehrt auch höhere Politik machen und uns um die Kontakte bemühen müssen. Grundsätzlich ist es aber richtig, dass in der „ganz hohen“ Politik mit einer Sprache gesprochen wird und nicht „zu viele Köche am Werk“ sind. Interview: Erwin Bernhart


8 /WIRTSCHAFT/

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Bürgercafé in Naturns

hds-Ortsobfrau bleibt Doris Gstrein

Der Bürgerrat von Naturns (sh. Vinschgerwind Nr. 21 Seite 16) gibt bekannt, dass das Bürgercafé in Naturns, zu dem alle Naturnser Bürger eingeladen sind, am 12.12.2017 um 19.30 Uhr im Bürgersaal der Gemeinde Naturns stattfinden wird.

Im Rahmen der diesjährigen Ortsversammlung des hds -Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol von Kastelbell/Tschars wurde vor kurzem Doris Gstrein als Ortsobfrau bestätigt. Sie wird für die nächsten fünf Jahre die wirtschaftlichen Geschicke der Handelstreibenden und Dienstleister vor Ort begleiten. Dem neuen Ortsausschuss gehören weiters Daniel Raffeiner, Waltraud Pichler, Johann Forcher und Sonja Raffeiner an.

Rom-Info ins Tal Das neue Wahlgesetz ist über die Bühne. Südtirol wird auch in der nächsten Legislaturperiode wieder gut vertreten sein. Die Oppositionsparteien haben alles daran gesetzt, das sog. „Mattarellum“ zu kippen, mit welchem seit 1994 schon öfters gewählt wurde und welches auch alle Anfechtungen vor dem Verfassungsgerichtshof überstanden hat. Das haben sie zwar geschafft, aber zu eigenem Ungunsten: im neuen „Rosatellum“ werden die Stimmen, die es für den Sieg in einem „Einer-Wahlkreis“ braucht, bei der Verteilung der Sitze über das Verhältniswahlrecht nicht mehr abgezogen und den 7. Senator erhält nicht mehr der beste Verlierer(das war in der jetzigen Legislatur der Trentiner Lega Mann Divina) sondern die erfolgreichste Partei in der Region. Und den Italienern hat man den einzigen Wahlkreis BozenLeifers genommen, welchen sie eigenständig hätten gewinnen können. Nun hoffen wir noch auf eine gute Diskussion rund um das Bilanzgesetz 2018, welches den positiven Wirtschaftstrend des Landes festigen und noch ausbauen soll. Die Mehrheitsparteien sollen darum bemüht sein, ein Bilanzgesetz zu erarbeiten, mit welchem man im Frühjahr auch die Wahlen gewinnen kann. Es braucht nachhaltige Reformen und nicht so sehr „Wahlzuckerln“, die man nach gewonnener Wahl wieder streichen muß, weil längerfristig nicht sinnvoll oder finanzierbar. Ministerpräsident Gentiloni möchte dem Land noch einige gute Gesetze zukommen lassen. Hoffen wir, daß ihm dies gelingen möge.

Wilder Westen

Meran Ost-West-Club - G’steckt voll der kleine Saal in der Meraner Altstadt des Ost-West-Clubs, dampfend die Stimmung, Applaus für beide Seiten, kein Zentimeter Bodengewinn. Schuler gegen Schiebel, Alexander gegen Arnold. Monologe statt Dialog.

v.l. Arnold Schuler, Markus Lobis und Alexander Schiebel - Zwischenruf aus Mals von Margit Gasser: „Herr Schiebel gehört jetzt auch zu uns Malsern.“

von Erwin Bernhart

8

.000 Familien leben in Südtirol von der Landwirtschaft, 680 Millionen Euro Umsatz macht dies aus, im Vinschgau ist die Landwirtschaft wichtiger Arbeitgeber. Bodenzerstörung? Rückgang der Biodiversität? Bricht das Ökosystem zusammen? Das Gegenteil sei der Fall. Arnold Schuler rückte zurecht, verteidigte und nutzte den Einstieg in die Diskussion für einen Rundumschlag. Alexander Schiebel schlug zurück: Die einzige Agenda Schulers sei es, auf ihn und auf Kritiker einzudreschen. Schuler habe sich seit der Volksabstimmung in Mals keinen einzigen Schritt bewegt. Markus Lobis, dem Moderator auch dieses Abends, gelingt im 5. Jahr der Gespräche im Ost-West-Club von Meran das, was nur der Mamma RAI bislang möglich ist, nämlich zwei Exponenten eines höchst umstrittenen Themas - Mals und die Pestiziddebatte - aufs Podium zu holen. Schuler und Schiebel schenken sich nichts. Die Anzeige Schulers gegen Schiebel wegen übler Nachrede ist nur Detail am Rande. Schiebel weist darauf hin, dass es in Mals um drei Dimensionen gehe: große Sorgen bereite die Koexistenz zwischen Biobauern und anderen, die Landschaftszerstörung und die industrielle Land-

wirtschaft als größter Umweltzerstörer. Schuler sagt, dass Schiebel ihm vor zwei Jahren gesagt habe, dass ihn die Pestizide nicht interessierten, ihn interessiere der Konflikt. Und in Mals habe sich seit der Abstimmung nichts getan. Aufgrund der Verordnung habe es bisher keine Kontrollen gegeben. Vor vier Jahren waren 3,5 % der Landwirte Bio und heute seien es 3,6 %. Im Vinschgau gebe es mittlerweile 17 % Biobetriebe. Es sei in Mals eine ungute Situation entstanden. „Da kommt man ganz schwer heraus.“ Schiebel zählt für Mals auf, dass es zwei neue Biokäsereien gebe, Biogemüse von Vinterra, Anna Folie und Günther Wallnöfer, Biokräuter, 60% der Milch aus Matsch sei Bio, eine Biofrisörin, Biobäckereien, das erste Biohotel Italiens... Was denn die Einstellung von Bauernbund und Landesregierung zum Votum von Mals sei, wollte Schiebel wissen. In der Diskussion meldeten sich neben Raimund Prugger auch Urban Gluderer mit heftigen Vorwürfen gegen Schuler zu Wort. „Wir müssen auf ein anders Gesprächsniveau zurückkommen“, sagte Schuler zum Schluss. „Eine andere Landwirtschaft ist leicht möglich, machen wir das“, forderte Schiebel. Es dürfte das letzte öffentlich vorgetragene Gespräch zwischen den beiden gewesen sein.

Foto: Erwin Bernhart

von Albrecht Plangger


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Naturns

Großes Interesse für Kraftwerk in Naturns lperia hat das E-Werk in Naturns am 21. Oktober 2017 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Viele Interessierte aus Naturns, aus dem Schnalstal, wo sich in Vernagt der das Kraftwerk mit Wasser versorgende Stausee befindet, und aus den umliegenden Gemeinden haben von diesem Tag der offenen Tür regen Gebrauch gemacht. Das Kraftwerkspersonal hat viele Führungen durch das Krafthaus absolviert, mit technisch interessiertem und durchaus neugierigem Publikum. Vor dem Kraftwerk warteten die Organisatoren mit vielen Spielen für die Kinder auf. Viele Kinder nahmen die Spiele mit Genuss in Beschlag. Mit Essen und Trinken versorgte der Sportverein Naturns die Besucher. Am Rande der Veranstaltung führte Erich Vill vom Bio-Hotel Anna aus Schlanders mit Elektro-Rollern in die Welt der Zukunft. Viele wollten sich Testfahrten mit den E-Scootern nicht entgehen lassen. So eine Veranstaltung sei gut für die Identifizierung mit dem lokalen Energieerzeuger Alperia, sagte der Naturnser BM Andreas Heidegger in seiner Begrüßung. Man hoffe auf ein offenes Ohr von Seiten der Betreiber für die Bevölkerung. Wolfram

Fotos: Erwin Bernhart

A

v.l.: Andreas Bordonetti, Wolfram Sparber und BM Andreas Heidegger; rechts: reges Interesse an den Führungen im Kraftwerk Sparber, Alperia-Präsident begrüßte es sehr, dass mit dieser Initiative der Kontakt mit der Bevölkerung hergestellt werden könne. Man sei an guter Nachbarschaft interessiert. Alperia liefere mit einem Investitionsvolumen von 400 Millionen Euro innerhalb von 5 Jahren wichtige Zahlen für die Südtiroler Wirtschaft. Andreas Bordonetti, bei Alperia verantwortlich für den Kraftwerksbetrieb, wies auf beachtliche Zahlen des Kraftwerkes in Naturns: Mit dem Speicher von 43 Millionen Kubikmeter Wasser in Vernagt werden mit einem Gefälle von 1.200 Metern in den drei Maschinengruppen im Kraftwerk Naturns Strom

erzeugt. Mit 200 Megawatt Leistung sei das Krafwerk eines der größten im Lande. Am Rande der Veranstaltung brachte der Gast aus Dänemark Peter Glunz den Betreibern und dem BM eine Idee nahe: Man könnte in den Auslaufgraben ein größeres Rad, ähnlich dem eines Mississippidampfers , einbauen - damit wäre eine Attraktion und eine weitere Stromquelle geschaffen. Schließlich rinne das Wasser als Abfall - bei der Spitzenproduktion sind das 18 Kubikmeter pro Sekunde - ungenutzt in die Etsch. Ein offenes Ohr für eine derartige Idee zeigte Andreas Bordonetti. (eb)

pr-info - VION

Wir sind für Sie da! Im neuen Jahr soll mit der Erstellung des gesamten Verrechnungswesens „inhouse“ begonnen werden. Dabei wird der nächste große Meilenstein in Sachen Unabhängigkeit angegangen. Das Team vom Vion ist überzeugt, daß die Vorteile eines lokalen Anbieters langfristig für die Vinschgauer Bevölkerung einen großen Nutzen bringen wird und freut sich über jeden weiteren Kunden. „Wir

merken täglich, daß sobald die Kunden ein Anliegen von ihrem Stromanbieter haben, welches sie nicht über eine grüne Nummer besprechen wollen, ins Büro oder in die Außenstellen kommen und die persönliche Beratung von unseren Fachkräften nutzen.“ Seit September wurde das Team um einen weiteren Mitarbeiter, nämlich Manuel Padöller erweitert. Er kümmert sich um die gesamte Aufbereitung der Stromrechnungen. Bedanken möchte sich der gesamte Mitarbeiterstab bei den Entscheidungsträgern in der Politik, dass der Weg in die Eigenständigkeit konsequent verfolgt und umgesetzt und damit diese Arbeitsplätze geschaffen wurden und somit die lokale Wertschöpfung im Tal bleibt.

Foto: Erwin Bernhart

Das VION TEAM stellt sich vor. Die Mitarbeiter von VION sind bereits seit fast 2 Jahren für Sie da. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten erlernt das Team von VION täglich die Materie der Stromverteilung und den Stromverkauf. Es entsteht ein lokaler Stromanbieter, der für Ihre Bedürfnisse da ist. Die Mitarbeiter bemühen sich täglich für die Belange der Vinschger Bürger/innen.


10 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 22-17

09.11.17

„Die Jugend bringt sich immer mehr ein“ Gastinterview des Jugenddienstes Obervinschgau unter der Koordination von Tobias Stecher Wie stark interessiert sich die Jugend für Politik? Diese Leitfrage ließ uns einen Blick in die Gemeindestuben werfen. Dabei fiel eines sofort auf: Junge GemeinderätInnen unter 25 Jahren gibt es im Obervinschgau nicht viele. Fündig wurden wir nur in den Gemeinden Mals, Glurns und in Stilfs gleich dreimal. Wir haben sie kontaktiert und nachgefragt, was sich in der Obervinschger Politik ändern muss, um junge Menschen besser zu beteiligen. JUGENDDIENST OBERVINSCHGAU: Wie ist es als junger Mensch im Gemeinderat? Samuel Marseiler: Ich konnte bisher überwiegend nur positive Erfahrungen sammeln. Wenn mir etwas unklar ist, frage ich entweder bei den Mitarbeitern der Gemeinde oder bei anderen Kollegen des Gemeinderates nach. Anna Waldner: Dem Ausschuss ist es wichtig, uns auf dem Laufenden zu halten und in Projekte einzubeziehen. Natürlich müssen sie dazu auch wissen, dass ich mich selbst mehr einbringen will. Gerade am Anfang muss man sich auch wirklich trauen Fragen zu stellen. Lisa Stocker: Bei Themen wie Strom hatte ich vorher wenig bis gar keine Ahnung, da muss man natürlich viel nachfragen. Die Gemeinderäte kommen einen fast immer entgegen. Es gibt jedoch auch einzelne Stimmen, die es einen von Vornherein nicht zutrauen, das ist schon verletzend. Am Anfang war ich zu eingeschüchtert um über Alles nachzufragen. Die Angst vor blöden Fragen ist groß, erst recht in den Gemeinderatssitzungen, wo die Diskussionen eh schon emotional und laut sind.

Anna: Man sitzt lang bis man sich eingelesen hat. Deshalb habe ich immer wieder beim Bürgermeister angeklopft, auch wenn er vielleicht Wichtigeres zu tun hatte. Die Texte mit denen wir uns befassen, sind kompliziert formuliert. Samuel: In kleineren Gemeinden ist der Austausch vielleicht leichter, da man sich gegenseitig besser kennt. Eine Gemeinderatssitzung reicht aber meines Erachtens nicht dafür aus, sich eine Meinung über die zur Abstimmung stehenden Punkte zu bilden und immer die richtige Entscheidung treffen zu können. So geht es aber sicher vielen Ratsmitgliedern, denke ich. Als „einfache“ Gemeinderäte dürfen wir uns oft auch in wichtigen Angelegenheiten, welche anderswo vielleicht nur den Gemeindeausschuss betreffen, miteinbringen und unsere Meinung einfließen lassen. JUGENDDIENST OBERVINSCHGAU: Der Jugend wird eine gleichgültige Haltung zur Politik vorgeworfen, was ist eure Meinung dazu? Lisa: Wie stark man sich für Politik interessiert kommt auf den Menschen drauf an. Politik ist meiner Meinung nach weitläufig. Die Jugend ist von der Gemeindepolitik nicht abgeneigt. Die Landespolitik ist vielleicht weniger interessant. Anna: Du brauchst ein Thema das dich motiviert, dich für Politik zu interessieren. Es muss etwas sein mit dem du emotional verbunden bist, ein Verein oder etwas das man für Wichtig erachtet. Nur so spürt man die Notwendigkeit sich mit Politik zu beschäftigen. Was fehlt ist der Überblick über das Tagesgeschäft, wie zum Beispiel der Haushalt. Mit dem Bürgerhaushalt in Mals wurden die Bürger über den Haushalt informiert und konnten Vorschläge einbringen. Erst so kann man erfragen, wie viel alleine die laufenden

v.l.: Samuel Marseiler, Lisa Stocker, Anna Waldner

Kosten oder zum Beispiel der Straßenbau ausmachen. Lisa: Die Nähe zur Politik ist kein Problem der Jugend, sondern benötigt Interesse. Auch Erwachsene wissen nicht unbedingt darüber Bescheid. Samuel: Die Haltung ist vom Thema abhängig. Das größte Thema für junge Menschen in der Gemeinde Stilfs ist meiner Meinung nach der Wohnbau. Viele ziehen weg, da sie in Stilfs keine günstigen Konditionen vorfinden, um ein für sie ansprechendes Eigenheim zu errichten bzw. zu kaufen. JUGENDDIENST OBERVINSCHGAU: Wie ließe sich die Jugend besser beteiligen? Was braucht es dazu? Lisa: In Glurns wurde probiert, einen Jugendbeirat zu errichten, der im Gemeinderat bei jugendrelevanten Themen angehört werden kann. Dafür hat es aber kein Interesse gegeben, deshalb hat man es wieder aufgegeben. Vielleicht gibt es Möglichkeiten über die Vereine die Jugend vermehrt in die Gemeindepolitik miteinzubeziehen. Anna: Auch in Mals hat es einen Jugendbeirat gegeben, wo ich ab und zu bei den Sitzungen dabei war. Ich war erstaunt über die Ideen der Jugendlichen. Viele gingen aber ins Ausland studieren und deshalb ist er derzeit nicht aktiv. Gerade die Rückkehrer nach dem Studium wären aber direkt betroffen, um beim Beispiel Wohnbau zu bleiben. Samuel: Die Bürgerversammlungen in den einzelnen Fraktionen der Gemeinde sind besonders gut besucht, da zeigt sich auch eine relativ hohe Jugendbeteiligung. Dort stehen vor allem lokale Themen im Vordergrund. Da wir in Stilfs jetzt bekanntlich mehrere junge Gemeinderäte haben, sollte es dadurch für die Jugend nun einfacher sein, Kontakte herzustellen und ihre Meinung mitteilen zu können.

Foto: „Wind“-Archiv

Vinschgerwind - Interview


09.11.17

Lisa: Die hochgestochene Sprache muss unbedingt übersetzt werden. Es ist anstrengend fünfmal denselben Text durchzulesen. In der Landespolitik muss vor allem vor den Wahlen unbedingt mehr informiert werden, für was eine Partei steht. Der Bedarf an Politischer Bildung gilt vor allem für Schulen, wo Schüler mit der ersten Wahl vor einer neuen Herausforderung stehen. Anna: Nicht nur die Sprache, sondern auch die Medien sind wichtig. Die Gemeinde-App „Gem2Go“ ist dafür ideal und sehr übersichtlich. Sie lässt sich dann auch im Zug, wo man leicht Zeit hat, locker lesen. Einen guten Einblick kann man ebenso bei Jungbürgertreffen erhalten. Dort gibt die Gemeindereferentin für Jugend zusammen mit dem Bürgermeister eine Führung durch das Gemeindehaus. So bekommt man die Gelegenheit zu erfragen, worüber eigentlich eine Baukommission entscheidet usw.

Mobilität gehört auch eine gute Internetverbindung, damit von zuhause aus gearbeitet werden kann. Die gute Internetverbindung fehlt bei uns leider noch. Lisa: In den letzten Jahren wurde bereits der richtige Weg eingeschlagen. Es braucht Freiräume, in denen Freunde einen Platz finden, da man gerade in der Pubertät auch mal von zuhause raus muss. Die Jugendarbeit in den Vereinen ist dafür besonders wichtig und funktioniert immer besser. Die Vinschger sind sehr heimatverbunden, sie lieben die Berge, die Luft und das Klima. Der Zusammenhalt ist riesig. Anna: Wir haben eine super Lebensqualität hier, die Freizeitsportarten sind attraktiv und die Vereinswelt funktioniert gut. JUGENDDIENST OBERVINSCHGAU: Was wird sich in den nächsten Jahren für junge Menschen im Obervinschgau ändern? Samuel: Die Jugend wird mehr mitzureden haben als noch vor 20 Jahren. Die Jugend bringt sich immer mehr ein. Politik betrifft zu einem großen Teil auch die Jugend. Auch in der Vereinswelt, im Sport und zur Freizeitgestaltung müssen junge Menschen miteinbezogen werden, da diese Punkte in Zukunft vor allem den „Jungen“ zugutekommen werden. Anna: Junge Menschen wollen mehr mitsprechen und wehren sich auch dafür. Es gibt auch immer mehr direktdemokratische

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Der JUGENDDIENST OBERVINSCHGAU – Fachstelle zur Förderung der Jugendarbeit setzt sich für eine jugendgerechte Zugänglichkeit von Entscheidungsprozessen ein. Die Jugendlichen sind selbst Experten über ihren Lebensraum und müssen daher Möglichkeiten zur Anhörung und Mitbestimmung erhalten.

Möglichkeiten, die zu mehr Bürgerbeteiligung beitragen werden. Lisa: Die ältere Generation hat schon gebaut, junge Menschen müssen erst. Mobilität interessiert denjenigen, der noch keinen Führerschein hat und so vom Fahrrad oder vom Bus abhängig ist. Obwohl der Jugend die Zukunft gehört, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Jugend in Zukunft mehr mitsprechen darf. Ebenso gibt es zurzeit viele extreme Ansichten, was zu einem riesen Problem werden kann. Da reicht es aus, wenn nur ein oder zwei Jugendliche diese Meinung vertreten. Alle anderen ziehen mit. Gerade in diesem Alter ist man schon sehr anfällig und auch verletzlich. Man hat genug damit zu kämpfen wohin es in seinem eigenen Leben geht. Sich dann noch gegen das Wichtigste, den eigenen Freundeskreis zu stellen, wäre schwer und sehr viel verlangt.

.com • Foto: Dieter Drescher

JUGENDDIENST OBERVINSCHGAU: Was braucht unsere Jugend im Obervinschgau? Anna: Dazu fällt mir viel ein. Die Jugend im Obervinschgau braucht Freizeitbeschäftigung. Viele studieren im Ausland, das ist wichtig, jedoch muss man sich fragen, wie man sie wieder zurückholt. Dafür braucht es attraktive Arbeitsplätze. Zudem braucht es eine gut funktionierende Mobilität, da man für die Ausbildung oder Arbeit oft von der Peripherie in die Stadt kommen muss. Zur

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12 /LESERBRIEFE/

Vinschgerwind 22-17

Fragen, Tipps und Antworten

Partnerschaft und Familie Mein Sohn besucht die erste Klasse der Mittelschule. In einem Fach sind seine Leistungen bisher negativ. Er beklagt sich, dass er dem Unterricht nicht folgen kann, die Lehrerin auf seine Fragen nicht eingeht und sie ihn ohnehin nicht mag. Wie soll ich mich als Mama verhalten? Bald steht der Elternsprechtag an. Soll ich zur Einzelsprechstunde schon vorher gehen oder in Ruhe den allgemeinen Sprechtag abwarten?

Systemische Einzel-,Paar-, und Familienberatung - Tel. 3332690799 Elisabeth Hickmann: Der Übertritt von der Grund- in die Mittelschule ist für viele Schüler herausfordernd, da vieles neu und insbesondere die Lehrpersonen nicht vertraut sind. Im Fall ihres Sohnes führt dies zu Verunsicherung und der Sorge, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Ich empfehle Ihnen unabhängig vom Elternsprechtag um ein Gespräch in einer Einzelsprechstunde anzusuchen. So können Sie sich selber ein Bild über die neue Situation und besonders die Sichtweise der Lehrerin machen. Nach dem Motto: „Erst verstehen, dann verstanden werden“ hören Sie sich deren Beobachtungen und Einschätzung an und teilen in einem zweiten Schritt Ihre Bedenken und Sorgen mit. Für schwierige Gespräche ist der allgemeine Elternsprechtag denkbar ungeeignet. In meinem Verständnis geht es in dieser knapp bemessenen Zeit darum, sich kennenzulernen und sich möglichst über positive Entwicklungen auszutauschen. Die Kinder warten schließlich mit Spannung zu Hause, was die einzelnen Lehrer gesagt haben. Entscheidend für den Schulerfolg unserer Kinder sind letztlich ein von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung getragener Austausch auf der Erwachsenenebene und die Grundeinstellung, zum Wohl des Kindes gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Haben Sie auch eine Frage? Schreiben Sie eine Mail an: beratung@hickmann.it www.beratung-hickmann.it

09.11.17

Kindergarten Rabland: Raumnot nicht nur für die Kleinen Die Zustände im Rablander-Kindergarten sind nicht die Besten. Derzeit müssen sich 54 Mädchen und Buben die mittlerweile viel zu enge Struktur teilen. Bei einem Lokalaugenschein konnten sich die Partschinser Gemeinderäte Dietmar Weithaler und Christian Pföstl ein Bild davon machen. Viel zu eng ist der Rablander Kindergarten in den vergangenen Jahren geworden. Neben baulichen Mängeln des über 30 Jahre alten Gebäudes herrscht auch eine akute Raumnot. „Auf Dauer unzumutbar“, finden nicht nur die Gemeinderäte, sondern auch einige Eltern. Der Wunsch nach einer Änderung der Situation wird immer dringender. Besonders unter der Berücksichtigung, dass die rege Bautätigkeit der letzten Zeit und somit der Zuzug von Familien mit Kleinkindern in der Partschinser Fraktion weiterhin anhalten wird. Herausfordernd ist die Situation beim Mittagessen, besonders wenn das Essen in der kleinen Küche auch noch für die Mensaschüler zubereitet werden muss. Auch der jetzige Pausenhof bietet kaum ausreichend Spielfläche und die Turnhalle der angrenzenden Grundschule kann nicht immer in vollem Umfang genutzt werden. Seit einigen Jahren wird davon gesprochen die Möglichkeit einer Erweiterung des Schulgeländes zu arrangieren. Im vergangenen Jahr wurde hierfür ein 9000 Quadratmeter großes Nachbargrundstück von der Gemeindeverwaltung um fast zwei Millionen Euro angekauft. „2014 wurde Arch. Lesina Debiasi von der Gemeindeverwaltung mit einem Bebauungsvorschlag für Pausenhof, Turnhalle und Freifläche des Kindergarten- und Schulareals beauftragt. Passiert ist seitdem aber nicht viel“, bemerkt Gemeinderat Christian Pföstl. Natürlich wurden und werden von der Gemeinde Partschins erforderliche Anpassungen vorgenommen um die Räume kindergartentauglich zu machen. Die immer wieder notwendige Umorganisation des Kindergartenbetriebes in den reduzierten Räumen verursachen bei Kinder und Personal Belastung. „Es müsse in nächster Zeit dringend etwas gemacht werden“, gibt Gemeinderat Dietmar Weithaler zu bedenken. „Bei der nächsten Ratssitzung wird die Thematik Kindergarten Rabland von den Oppositionskräften zur Sprache gebracht.“ Die Gemeinderäte der Opposition in Partschins, Dietmar Weithaler, Christian Pföstl

Rosatellum - für Südtirol ein Anschlag auf den demokratischen Anstand Italien hat seit diesem 26. Oktober ein Wahlgesetz. Es ist schlecht für den Staat insgesamt und was Südtirol betrifft ein Totschlag für die Demokratie. Kein Demokrat, auch nicht sein größter Nutznießer, die Südtiroler Volkspartei, wird die Unverschämtheit haben, dieses so genannte „Rosatellum“ ein gutes, gerechtes, demokratisches Wahlgesetz zu heißen. Sie werden sagen, die Opposition habe kein besseres zugelassen. Das ist gelogen. Die Großparteien PD, Forza Italia und Lega Nord haben den selbstverschuldeten Zeitdruck genutzt, um sich per Wahlgesetz die Mehrheit im Parlament der kommenden Legislatur zu sichern. Bürgerinnen und Bürger werden jeder wirklichen Wahl beraubt. Nach dem Prinzip „Friss oder stirb“ werden sie mit einem einzigen Kreuzchen am Stimmzettel anzeichnen können, was ihnen von den jeweiligen Parteizentralen an Kandidaten vorgesetzt wird. Für Südtirol wird der Sammelpartei SVP per Wahlgesetz der Status einer Einheitspartei sowjetischen Gedenkens zuerkannt. Mehr noch als alle bisherigen Wahlgesetze und Wahlgesetz-Entwürfe garantiert das „Rosatellum“ der SVP nicht nur den Alleinvertretungsanspruch über die deutsche und ladinische Sprachminderheit, sondern erlaubt ihr sogar den Durchgriff auf das italienische Wahlpotenzial. Nach diesem Wahlgesetz konditioniert die SVP mit ihrem Stimmenreservoir die italienischen Kandidaten sowohl für Kammer wie für Senat. Es muss demnach nur noch - so die SVP ihre Wahl erlaubt - von Parlamentariern FÜR die Italiener und nicht länger von Parlamentariern DER Italiener Südtirols gesprochen werden. Das ist wahlpolitischer Kolonialismus und verdirbt die Kultur des ethnischen Friedens im Land. Es ist der SVP als historische Schuld anzulasten, dass sie die Prinzipien einer wirklich freien, demokratischen Wahl und eines fairen Wettstreits der politischen Kräfte im Land ihrem Partikularwunsch nach einem billigen Total-Wahlsieg geopfert hat. Diesen Anschlag auf den demokratischen Anstand erlaubt hat ihr eine willfährige Regierungspartei. Sie hat sich damit die Stimmen der SVP für das Wahlgesetz selber und für zukünftige Gefügigkeit erkauft. Florian Kronbichler Abgeordneter der Südtiroler Grünen in MDP


Am Pfaffensee. Ein Fisch hat einen Frosch erwuschen und heimlich wollt’er die Tat vertuschen. Das Häppchen war für ihn zu groß, drumm sind die andern Fische auf ihn los. Der Kampf ums Futter war ganz wild, und geblieben ist am Ende nur das eine Bild. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Vinschgerwind 22-17

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14 /LOKALES/

Vinschgerwind 22-17

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Kolping im Vinschgau

Mehr Wind, mehr Liebe/ Südtiroler Wortböen

Weltgebetstag

Die Kunsthistorikerin, Malerin und Lyrikerin Nana Pernod wohnt im Val Müstair und in Zürich. In den letzten zwei Jahren war sie oft und viel in Südtirol unterwegs und diese Ausflüge haben sie zu einem Gedichtband inspiriert. „Mehr Wind, mehr Liebe/ Südtiroler Wortböen“ ist ein kleines Bändchen von Klaus Isele editiert und im Verlag BoD - Books on Demand, Norderstedt erschienen. Unter anderem wundersame Wortkreationen wie „aortengesang“ oder „pirschwillig“ hat Nana Pernod verdichtet. Eine Liebeserklärung.

ken rasch aus. Die Hilfe aus der Kolpingzentrale in Köln tat ein weiteres. So gibt es nun nach 20 Jahren 43 Kolpingsfamilien in Burundi. So konnten heuer die Kolpingmitglieder in 62 Ländern der Welt sich intensiv mit Land und Leute dieses afrikanischen Landes vertraut machen und eine Brücke des Gebetes und der Solidarität bauen zum Motto: Einheit ist das Fundament für die Nachhaltigkeit des Kolpingwerkes.

Ehrenbürger Ewald Lassnig

Der Gemeindeausschuss von Partschins nimmt den Geehrten in seine Mitte v.l.: VizeBM Luis Forcher, Birgit Egger Ladurner, Ewald Lassnig mit der Ehrenurkunde, Hartmann Nischler, Evelyn Tappeiner Weithaler und BM Albert Gögele

Partschins - Großer Bahnhof für Ewald Lassnig: Am Sonntag, den 22. Oktober, erhielt Lassnig die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Partschins - der Gemeinderat hat diese Auszeichnung einstimmig beschlossen. Und es wurde auch das Jubiläum 20 Jahre Theisenhaus gefeiert. von Erwin Bernhart

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wald Lassnig ist sichtlich gerührt. Nach Friedrich Gurschler und Alt-BM Robert Tappeiner ist er der Dritte, der die höchste Auszeichnung der Gemeinde Partschins erhält. Als „Gedächtnis der Gemeinde“ bezeichnete der Kulturreferent Hartmann Nischler den Geehrten in seiner Laudation. Insgesamt 20 Festschriften habe er verfasst und Ende 2011 alle seine Recherchen im Dorfbuch von Partschins für die Nachwelt festgehalten. „Dein Platz in der Geschichte von Partschins ist dir sicher“, sagte Nischler. Nach der Matura hat es Lassnig als jungen Lehrer nach Schlinig verschlagen (wo er auch geheiratet hat), dann nach Stilfserbrücke bis er in Rabland als Lehrer und auch familiär Wurzeln geschlagen hat. In vielen Vereinen war Lassnig ehren-

amtlich tätig, 51 Jahre lang im Gemeinderat und davon 46 Jahre gemeinsam mit Robert Tappeiner im Gemeindeausschuss. „Im Juni 1964 haben wir gemeinsam in der Gemeinde begonnen“, erzählte Robert Tappeiner Ausschnitte aus dem gemeinsamen Weg. Wie Ochsen vor dem Berg seien sie damals vor dem Bauprogramm gestanden, jung und unerfahren, ins kalte Wasser geschmissen. Im Laufe der Jahrzehnte habe man viel investiert, in Schulen, Kindergärten, Friedhöfe. Man habe den Wohnbau gefördert, viele Familien haben sich seither in Partschins niedergelassen. Vor allem in das Theisenhaus habe Lassnig viel Herzblut investiert. „Danke für 46 Jahre gemeinsame Arbeit“, sagte Tappeiner. Zur Feier vor dem Theisenhaus, dem mittlerweile weltbekannten Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer, sind viele Vertreter von den Vereinen

der Gemeinde Partschins gekommen. Musik steuerten Vertreter der Jugendkappelle Partschins bei. Auf gute und fruchtbringende Zusammenarbeit mit Ewald Lassnig wiesen die ehemalige Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur ebenso hin wie Kurt Ryba, der Stifter des Schreibmaschinenmuseums. Ryba blickte auf 20 Jahre Museum zurück. Mit 6.000 Objekten sei das Peter Mitterhofer Museum das größte der Welt und in der Qualität der Sammlung befinde es sich unter den fünf Besten der Welt. Ewald Lassnig selbst dankte gerührt seinen Weggefährten Robert Tappeiner, Kurt Ryba, Museumsleiterin Maria Mayr als guten Geist des Museums und vielen anderen. Seiner Mutter, seiner Frau und seiner Tochter Karin dankte Lassnig. „Ohne sie hätte ich die Belastungen nicht auf mich nehmen können.“

Foto: Erwin Bernhart

Der Weltgebetstag des Internationalen Kolpingwerkes – und somit auch von Kolping Südtirol – am 27.Oktober eines jeden Jahres erinnert an die Seligsprechung des Verbandsgründers Adolph Kolping am 27.10.1991 in Rom .Darüber hinaus steht beim Weltgebetstag auch immer der Kolpingverband eines Landes im Mittelpunkt. Heuer 2017 wurde eine Brücke des Gebets aus allen Ländern nach Burundi in Afrika geschlagen und damit ein Zeichen der besonderen Solidarität für den Verband in Burundi gesetzt. Der Weltgebetstag dient nicht nur dem Gebet und der Solidarität: er soll auch auf das im Mittelpunkt stehende Land hinweisen. Auf seine geographische Lage, seine Größe und Einwohner, auf Geschichte, Kultur, Religion und Wirtschaft, sowie auf die politische Lage. Weiters sollen die Kolpinger und alle Interessierten erfahren, wie Kolping im genannten Land aufgestellt ist. Die Anfänge Kolpings in Burundi im Jahre 1996 gehen auf einen deutschen Missionar zurück. Er begann dort mit Behindertenarbeit. Durch die Unterstützung der Kolpingfreunde aus dem Nachbarland Uganda, breitete sich der Kolpinggedan-


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/PR-INFO/ 15

KARL PEDROSS AG – nachhaltig und innovativ Innovationsfreude, die gebündelte Kraft von 180 motivierten Mitarbeitern in Latsch sowie viele langjährige, treue Lieferanten und Kunden sichern Pedross in der Herstellung und Vermarktung von Fußbodenzubehör und Ummantelungsware seit Jahrzehnten einen Spitzenplatz in der Holzbranche. Viele Handgriffe können heute von Maschinen besser durchgeführt werden als von Menschen. Dennoch ist es unsere Vision Arbeitsplätze zu sichern und wenn möglich neue Arbeitsplätze

zu schaffen. Wir begegnen uns bei der Arbeit mit Respekt, Achtung und Vertrauen. Wir bei Pedross sind ein phänomenales Team und 83% der Belegschaft erhalten mehr Gehalt als der Kollektivvertrag vorgibt.

BEREICH UMMANTELN Wir ummanteln 25 Millionen Laufmeter Sockelleisten im Jahr. Unser Endprodukt wurde in all den Jahren schon in 60 Ländern dieser Welt verlegt.

BEREICH HOBELN Jährlich laufen 11.000 m³ MDF und 16.000 m³ keilverzinktes Holz über unsere 8 Hobelanlagen und mit den anfallenden Sägespänen geben wir unserem Kraftwerk „Feuer“.

BEREICH KEILVERZINKUNG Wir fertigen mit dem Schnittholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern jährlich Millionen von Laufmetern keilverzinkte und somit formstabile Profile.


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Vinschgau

Latsch/Partschins

Leuchtende Kinderaugen

Erfinderin aus Leidenschaft

Weitere Informationen unter www.weihnachten-imschuhkarton.at

ngeborg Vigl Prossliner aus Latsch hat eines mit Peter Mitterhofer gemeinsam: während letzterer die Schreibmaschine erfunden hat, hat sich die mit 93 Jahren noch sehr rüstige ehemalige Maschinenschreiblehrerin Gedanken um eine bestmögliche Methode des „Blindschreibens“ gemacht und sich hierfür in ihrer Freizeit an die Nähmaschine gesetzt: ganze 31 Abdeckungen aus schwarzem Baumwollstoff, perfekt mit Gummibändern und Haken zum Befestigen ausgestattet, wurden von ihr in Handarbeit angefertigt. Die Plastikabdeckungen für die einzelnen Tasten der Schreibmaschine, die es damals in den 50er Jahren bereits gab, als Ingeborg Prosslinger in der Handelsoberschule in Bozen (später an der Frauenoberschule in Meran) unterrichtete, schienen ihr zum Erlernen des „Blindschreibens“ nicht geeignet,

Foto: „Wind“-Archiv

Zum 22. Mal packen heuer wieder weltweit Millionen von Menschen einen Schuhkarton mit kleinen Geschenken, um Kindern, die in schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen, eine Freude zu machen. Mitmachen ist ganz einfach: Deckel und Boden eines Schuhkartons mit Geschenkpapier bekleben. Das Päckchen mit neuen Geschenken (Mischung) für ein Kind füllen. Die Kartons können bis 15. November an 68 Annahmestellen (Geschäfte, Schulen, Bibliotheken) abgegeben werden.

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Ingeborg Vigl Prossliner mit ihrer Tochter und deren Kinderschreibmaschine denn die Schüler hatten trotz der Abdeckungen immer wieder auf die Tastatur geschaut. So kam die Idee, die gesamte Fläche mit einem schwarzen Stück Stoff zuzudecken, sodass man weder Tastatur, noch die eigenen Hände sehen konnte.

Und die Methode hat bestens funktioniert: ihre Schülerinnen und Schüler erzielten bei den Maschinenschreibwettbewerben – einmal begleitete Sie ihre Klasse hierfür nach Montecatini – stets die besten Platzierungen! Zusammen mit ihrer Tochter Ulrike und ihrem Schwiegersohn Georg Pegger besuchte Frau Vigl Prossliner vor einigen Tagen das Schreibaschinenmuseum in Partschins und überließ ihre Erfindung, ein Exemplar jener damals legendären Abdeckungen (die in der Schule auch noch nach ihrem beruflichen Wechsel nach Meran über 10 Jahre verwendet wurden). Neben verschiedenen Lehrbüchern zum Maschinenschreiben erhielt das Museum außerdem eine sehr schöne und gut erhaltene Kinderschreibmaschine, die sie – wie konnte es auch anders sein – ihrer Tochter im Kindesalter geschenkt hatte.

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

A tribute to “THE BLUES BROTHERS”- Kultmusical Das Kammertheater Karlsruhe geht mit diesem Erfolgsmusical, das die Geschichte um den Kultfilm von John Landis und seinen Stars aus dem Jahre 1980 aufarbeitet, auf Tournee. Es begeistert mit Witz, Charme, fulminanter Blues-Musik, überzeugenden Darstellern und der spannenden Geschichte der “BLUES BROTHERS”. Ihr Markenzeichen: schwarzer Anzug, schwarzer Hut, schwarze Sonnenbrille. Diese wollen mit Hilfe ihrer Musik ein katholisches Waisenhaus retten. Sozusagen in göttlicher Mission trommeln sie ihre alte Band zusammen, liefern sich spektakuläre Verfolgungsjagden mit den Gesetzeshütern, begehren gegen die Wohlstandsgesellschaft auf ... Überzeugen Sie sich selbst, dass dieses handlungsreiche Kult-Musical zeitlos faszinieren kann und freuen Sie sich auf

viele unvergessliche Songs, live gespielt von einer 7-köpfigen Band! Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse erhältlich. Vormerkungen. Telefon 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it

Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders, Alperia, Stiftung Südtiroler Sparkasse, Fa. Pedross Sockelleisten und Getränke Walzl.


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„Herrlich...onfoch gewaltig“

von Magdalena Dietl Sapelza

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er Neffe Walter und dessen Frau Pepi hatten ihrem „Teit“ den Tandemflug zum 85. Geburtstag geschenkt. Am 17. August 2017 hob sich dann der Schirm mit Hans und seinem Gleitschirmführer vom Spitzbühl auf der Seiser Alm aus in die Höhe. Der rüstige Senior war überwältigt vom Schwebegefühl und von der einzigartigen Bergkulisse der Dolomiten. Während des eineinhalbstündigen Fluges stieß er immer wieder Jubelschreie aus: „Herrlich…oanfoch gewaltig“. Hans war schon immer voller Abenteuerlust. Das Skifahren lernte er auf Holzbrettern bei Tarsch. Dort standen in seiner Jugendzeit noch keine Obstbäume und im Winter lag Schnee. Als erfolgreicher Langläufer war er Teil der Militärsportgruppe. Bei einem Rennen am Ätna

Johann Veuhoff, genannt „Veihoff Hans“, geb. 1931, Tarsch; rechts: Hans beim Tandemflug am Salten. Er war der bisher älteste Fluggast. hatte er die besten Voraussetzungen zu gewinnen. Doch er stürzte unglücklich. „Selm hot der Marieschiallo greart“, erinnert er sich. Im Ski Alpin zählte er zu den Siegläufern. Hans war einer der ersten im Dorf, der ein Fahrrad besaß und später sogar ein Rennrad. Das Geld verdiente er sich bei Holzarbeiten. Bereits als 17-Jähriger radelte er mit einem Freund zum Reschenpass um die Grenze zu sehen, die sie sich als große Mauer vorstellten. „Ober nix isch gwesn als a Lott“, lacht er. Fahrradtouren führten die beiden Kollegen an den Kalterer See zum Schwimmen und nach Gratsch zum Trauben essen. Gern war Hans in den Bergen unterwegs und erklomm die höchsten Gipfel im Land. Sein längster Fußmarsch dauerte rekordverdächtige 20 Stunden. In einer Gruppe wanderte er von Tarsch aus durch das Schlandrauntal bis an den Fuß der Weißkugel,

dann durch das Schnalstal wieder nach Hause zurück. 1951 erhielt Hans eine feste Anstellung bei der Wildbachverbauung, wo er bis zu seiner Pensionierung tätig war. In der Freizeit liebte er das Singen, das Musizieren mit seiner Gitarre und das Tanzen. Erna Pirhofer aus Tarsch, eine der attraktivsten Tanzpartnerinnen, führte er 1958 zum Traualtar. Kinder blieben dem Paar verwehrt. „Dia warn olle Spitzbuabm gwortn, weil i ihna olz ounglernt hat“, schmunzelt er. Sechs Jahre nach der Hochzeit kam mit dem neunjährigen Neffen und Patenkind Walter doch noch ein „Sohn“ ins Haus. Dieser blieb viele Jahre bei seinem „Teit“. Der Dorfgemeinschaft war Hans stets aktiv verbunden. Er sang im Kirchenchor, im Männerchor und war Mitglied der Feuerwehr. Seine Frau stand immer hinter ihm. Vor fünf Jahren starb sie unerwartet. „Ihr Wunsch,

Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Oft beobachtete der heute 86-jährige Johann Veuhoff, genannt „Veihoff Hans“ die Drachen und Gleitschirme am Himmel und träumte davon, selbst hoch oben durch die Luft zu schweben. Denn Angst kennt er nicht. Am 17. August 2017 ging sein Traum in Erfüllung.

vor miar zu sterbm, schnell unt ohne zu leidn, isch ihr afn Millimeter aufgongen“, sagt er. Das ist ihm ein kleiner Trost. Nur langsam gewöhnte er sich an das Alleinsein. Mit der Haushaltsführung hatte er keine Probleme. „I hon olz fa mei Muatr glearnt, kochn, waschn… unt sogor strickn“, verrät er. Hans versorgt sich auch heute noch selbst. Walter und Pepi schauen regelmäßig beim „Teit“ vorbei, genauso wie die Nachbarin Anna Maria Schwarz. Sie nennt ihn auch „Teit“, weil er ihr das Leben gerettet hat. Als Dreijährige wäre sie im Tarscher Dorfbrunnen ertrunken, wenn er sie nicht zufällig im Wasser entdeckt und herausgeholt hätte. Sie freut sich mit ihm über den gelungenen Tandemflug. Es war Adrenalin pur. Er möchte wieder fliegen und meint: „Iaz ruits miar, dass i schun asou olt bin, suscht tat i in Flugschein mochn“.


Vinschgerwind 22-17

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Rungg Ortsobmann

Vinschger Marmor Skulpturen im Spazio Rizzi

Thomas Rungg bleibt hdsOrtsobmann in Prad am Stj. Ihm zur Seite stehen: Nadia Thoma, Liselotte Nielsen, Renate Gander, Mirko Baldi und Iuliana Vieriu.

Kürzlich eröffnete die Ausstellung „Vinschger Marmor - Skulpturen von Leonhard Schlögel“ im Spazio Rizzi in Latsch. Der Künstler aus Wessobrunn realisiert seit neun Jahren das „incastro progect“. Dabei handelt es sich um Skulpturen, die in eine Umgebung „eingepasst“ werden - so auch in Landschaften des Vinschgaus. Die Ausstellung ist bis zum 11. März 2018 zu sehen. Infos: www.leonhard-schloegel.com

Foto: Erwin Bernhart

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Großes Fest

Taufers i. M.

Empfang für WM-Teilnehmer

Oberschulzentrum Mals - Um den 50. Geburtstag ordentlich zu feiern, lud die Schulgemeinschaft mit dem Direktor Werner Oberthaler die ehemaligen Direktoren, Lehrpersonen, Schüler und alle Schulpartner zu einer großen Feier ins Schulzentrum. Eine umfangreiche Festschrift wurde verteilt.

F

ür die beiden Junghandwerker aus der Gemeinde Mals, die an der Berufs-WM in Abu Dhabi vom 14. bis 19. Oktober 2017 teilgenommen hatten, organisierten Eltern und Freunde kurz nach ihrer Rückkehr einen Empfang im Vereinshaus von Tartsch. Der 18-jährige Steinbildhauer David Schütz aus Burgeis und der 22-jährige Goldschmied Alexander Stricker aus Tartsch zählten zu den 22 Südtiroler Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Berufs-WM in Abu Dhabi. 1.300 JunghandwerkerInnen aus 70 Ländern zeigten dort ihr Können bei Präzisionsarbeiten in 51 Wettbewerbskategorien. Schütz schuf ein Kapitell und erhielt dafür die Auszeichnung „Medaillon of Excellence“. Stricker eroberte mit seinem Goldanhänger einen neunten Platz. „Im großen Teilnehmerfeld haben die beiden insgesamt gut abgeschnitten. Wir sind stolz auf sie“, betont Davids Vater Herbert Schütz. „Denn es ist bereits eine große Leistung, nominiert zu werden.“ „Es war für uns eine neue interessante Erfahrung und ein tolles Erlebnis“, sagen Schütz und Stricker unisono. Eine Silbermedaille gab es für den Zimmerer Moritz Mayr aus Naturns (der Vinschgerwind berichtete). (mds)

von Heinrich Zoderer

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Fotos: Heinrich Zoderer

B

eim Festakt wurde gedankt, erzählt und gefeiert. Über die Geschichte des Aufbaus, der Vernetzung, Öffnung und der schulinternen Umgestaltung wurde berichtet und erzählt. Vier Schüler der verschiedenen Schultypen moderierten auf lebendige Art den ganzen Festakt. Gedankt wurde den vielen Mitarbeitern und Schulpartnern, im Besonderen dem langjährigen Direktor Max Bliem und seinen Nachfolgern Josef Hofer und Gustav Tschenett, sowie dem ehemaligen Mittelschuldirektor Paul Thöni, der sich zusammen mit Max Bliem vor 50 Jahren für die Errichtung einer Oberschule in Mals eingesetzt hat. Die Festansprache hielt Werner Platzer, ehemaliger Schüler und nun Direktor der Raiffeisenkasse Prad/Taufers. Er betonte die Wichtigkeit der Schule für die Persönlichkeitsbildung der Schüler, aber auch als Netzpartner der Wirtschaft in der Region. Neben der Vermittlung von Fachwissen, soll die Schule auch methodische und soziale Kompetenzen vermitteln, so Platzer. Franz Xaver Kircher, der Dienstälteste der insgesamt 71 Professoren, erzählte auf humorvolle und spritzige Weise über den Alltag in der Schulwelt, verschiedene Ereignisse in der Schule und bei Lehrausflügen, über die Direktoren, die Konferenzen und die Nachkonferenzen. Über persönliche Erinnerungen

Sehr viele kamen zur 50-Jahr-Feier ins Oberschulzentrum Mals. Direktor Werner Oberthaler (rechts) dankte seinen Vorgängern Gustav Tschenett, Josef Hofer, Max Bliem und dem langjährigen Mittelschuldirektor Paul Thöni. und Erlebnisse erzählten LR Richard Theiner und BM Ulrich Veith, beide Absolventen der Schule. Das Oberschulzentrum ist der größte Arbeitgeber in der Gemeinde, meinte Veith. Er wünschte der Schule, dass sie auch in Zukunft geistig jung, offen und weitsichtig bleibt. Auch der Schulamtsleiter Peter Höllrigl überbrachte seine Glückwünsche. Nach den Festreden und musikalischen Einlagen durch das Ensemble

de Medici und der Vorführung eines Kurzfilms, wurde am Ende des Festaktes eine 240 Seiten umfassende Festschrift mit verschiedenen Berichten, persönlichen Erlebnissen und Stellungnahmen, vielen Fotos und Zitaten an die Festgästenverteilt. Die Festschrift wurde konzipiert und koordiniert von Franz Xaver Kircher. Nach dem Festakt gab es ein reichhaltiges Buffet und Führungen durch das Oberschulzentrum.


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Schlanders - Bürgerversammlung

Ein städtisches Dorf bzw. eine dörfliche Stadt soll in den nächsten 15 Jahren auf den 4 ha der ehemaligen Drususkaserne entstehen: 150 Wohnungen, ein Innovations- und Gründerzentrum, Geschäftslokale und Gewerbeeinheiten, alles autofrei, nachhaltig und mit Kortsch und Schlanders gut vernetzt, umgesetzt von einem privaten Investor. So wurde kurz gesagt das Megaprojekt Anfang September im Gemeinderat und am 25. Oktober bei einer Bürgerversammlung im Kulturhaus vorgestellt und anschließend bei einer sachlichen Diskussion ausführlich besprochen. Nach einer langen Einführung mit einem historischen Rückblick und viel Eigenlob durch BM Dieter Pinggera stellten die beiden Techniker Georg Frisch und Paolo Orsini die Machbarkeitsstudie vor. Ausgearbeitet von einem Architek-

turbüro und Stadtplanern aus Rom und einem Ingenieurbüro aus Hamburg, geht es den Fachleuten darum, das geschlossene System im Kasernareal zu öffnen und durch eine Mischform verschiedene Arbeits- und Wohnmöglichkeiten zu schaffen. Ein grüner Boulevard und 6.000m² Fußgängerzone sollen für eine hohe Wohnqualität sorgen, die Parkgaragen sollen unterirdisch gebaut werden. Alle Gebäude werden abgerissen, nur der alte Versorgungstrakt soll erhalten, renoviert und als Gründer- und Eventzentrum (Social Innovation Hub) genützt werden. In der Diskussion wurde von mehreren Bürgern die Umsetzung in 15 Jahren kritisiert, vorgeschlagen wurde, alles in 20 bis 40 Jahren umzusetzen. Der Bürgermeister und die Techniker betonten, dass das Projekt in 3 Bauphasen realisiert werden soll und die Laufzeit sich bei der Umsetzung auch ändern

Fotos: Heinrich Zoderer

Das Megaprojekt

kann. Ängste durch Überfremdung und Zuzug von außen wurde geäußert. Der Wunsch nach Senioren- und Mietwohnungen und möglichst günstigen Wohnungen wurde vorgebracht. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation wurde von mehreren angesprochen. Während einige dafür plädierten, möglichst wenige Tiefgaragen zu schaffen, damit die Wohnungen billiger und die öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzt werden, gab es auch eine Wortmeldung nach mehr

Theaterbühne Schlanders

Doppelt leben hält besser

Der Gemeindeausschuss und viele Zuhörer kamen zur Bürgerversammlung. Georg Frisch und Paolo Orsini erläuterten die Machbarkeitsstudie.

Tiefgaragen. Weitere Fragen betrafen eine mögliche Zwischennutzung, die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen, der Erhaltung der Marmorfassade am Eingang, die Gebäudehöhe und Gebäudedichte. 2018 soll mit der Sanierung des ehemaligen Versorgungsgebäudes begonnen werden, außerdem muss die Bauleitplanänderung durchgeführt werden. Der Bürgermeister rechnet in frühestens 2 Jahren mit dem Abriss und Baubeginn der ersten Bauphase. (hzg)

Theater Verein Schlanders

Doppelt leben hält besser Beziehungskomödie in 2 Akten von Ray Cooney

Alte und neue Gesichter beim diesjährigen Stück des Theatervereins Schlanders. Der Vorhang öffnet sich am 10. November. ganz durchschnittlichen Mannes. Eigentlich, - denn im Grunde ist sein Leben alles andere als normal…. Warum? Das ist in den sechs Aufführungen zu erfahren, die ab dem 10. November 2017 im Kulturhaus Schlanders stattfinden. In bewährter Manier werden alte Theaterdarsteller gekoppelt mit einigen „neuen“ Gesichtern sich bemühen, das Publikum zu unterhalten. Bühne frei!

v

U

nd nun ist es so weit! Nach einer intensiven Zeit des Probens, des Suchens und des Probierens stehen die Beteiligten der Komödie „Doppelt leben hält besser“ von Ray Cooney in den Startlöchern und warten, dass sich die Vorhänge erneut öffnen. Das Stück, das von Daniela Montini Alber inszeniert wurde, spielt in München und erzählt die Geschichte eines eigentlich

REGIE: Daniela Montini Alber Kulturhaus Karl Schönherr SCHLANDERS AUFFÜHRUNGEN: FR, 10.11.17 _ 20.00 Uhr PREMIERE SO, 12.11.17 _ 17.00 Uhr DO, 16.11.17 _ 20.00 Uhr SA, 18.11.17 _ 20.00 Uhr SO, 19.11.17 _ 17.00 Uhr DI, 21.11.17 _ 20.00 Uhr RESERVIERUNGEN Tel. 348 7439724 oder theaterverein.schlanders@gmail.com

/TVSchlanders


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Schlanders

Schlanders

Bauernmarkt

Gekaufte Wissenschaft

Die Marktbetreiber auf dem Bauernmarkt in Schlanders.

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r ist schon längst zu einer fixen Einrichtung des Schlanderser Wochenmarktes geworden, der Bauernmarkt. Bereits seit neun Jahren gibt es ihn. Jeden Donnerstag von Anfang April bis Ende Oktober bieten zehn Marktbetreiber auf dem Plawennplatz neben dem Rathaus ihre Waren an. Die Bauern und Produzenten verkaufen dabei ihre eigenen Hofprodukte: Brot, Speck, Wurst, Schüttelbrot, Dinkelbrot, Joghurt, Frischfleisch, Obst, Gemüse, Schnäpse, Liköre, aber auch Schnitzereien. Regelmäßig vertreten ist der Fisolhof vom Schlanderser Sonnenberg, Hildegard Wallnöfer vom Hof am Schloss aus Lichtenberg, der Rieglhof aus Langtaufers, die Imkerei Pichler aus Tarsch, der Widumhof aus Unsere Liebe Frau im Walde, Cilli und Othmar Folie aus Prad, der Außerloretzhof aus Laas, der Roanerhof aus Jenesien und Robert Reinstadler aus Sulden. Cilli und Othmar Folie betreiben das Marktgeschäft bereits seit 15 Jahren. So wie andere Marktbetreiber sind sie auf mehreren Märkten präsent, aber der schönste Marktplatz ist in Schlanders auf dem Plawennplatz, meint Othmar Folie. Zum Abschluss der Marktsaison am letzten Donnerstag im Oktober spielte Franz Bachmann von der Latscher Wurzlmusi mit seiner Ziehharmonika, dazu gab es für die Marktbesucher eine warme Suppe, verschiedene Aufstriche und Getränke. (hzg)

er Einfluss der Konzerne auf die Forschung hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen, meinte Christian Kreiß bei seinem Vortrag „Gekaufte Forschung“ in Schlanders, organisiert von der Umweltschutzgruppe Vinschgau. Der ehemalige Investment Banker und nunmehr Professor an der Hochschule Aalen für Volkswirtschaftslehre, Investition und Finanzierung und Buchautor meinte, dass rund 75 Prozent der Hochschulen in Deutschland von der Industrie finanziert werden und nur 25 Prozent freie und unabhängige Forschung betreiben. Die Studentenzahlen haben stark zugenommen, auch die Forschungsintensität, aber die öffentlichen Geldmittel für die Forschung sind mehr oder weniger gleich geblieben. Das ist eine bedenkliche Entwicklung, da es den Konzernen nach Kreiß lediglich um Profit, Macht und Wachstum geht. Kreiß, der sich gegen Ungleichverteilung und gegen die Vermachtung der Wirtschaft einsetzt und

für eine menschengerechte Wirtschaft arbeitet, eine Wirtschaft, die Mensch, Tier und Umwelt gerecht wird, zeichnete ein düsteres Bild der Forschung in Deutschland und meinte am Ende der Diskussion, dass es in Nordamerika noch schlimmer aussähe. Ausführlich berichtete er über Wissenschaftler, die von der Tabakindustrie gekauft wurden, über Pharmaforschung, die von der Pharmaindustrie finanziert wird und über Monsanto und seine „wissenschaftlichen“ Studien. Er berichtete über die Zulassungspraxis von Impfstoffen und die Forschungsinstitute, die sich mit Glyphosat beschäftigen. Nach Kreiß sind die meisten Zulassungskommissionen nicht unabhängig, viele Studien unseriös und unwissenschaftlich. Es wird getrickst und einseitig industrienah gearbeitet. Am Ende seines Vortrages berichtete Kreiß über die Studie des Sanitätsbetriebes über die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die menschliche Gesundheit und die Einwände der Onkologin Patrizia Gentilini. In der Diskussion wurde u. a. gefragt: Sind alle so böse? Was kommt nach dem Profit? Gibt es auch Gegenbewegungen? Kreiß zitierte die Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus und meinte, dass es ganz viele ermutigende Gegenbewegungen gibt, die Macht der Börse und der internationalen Konzerne aber nach wie vor sehr stark und einflussreich ist. Er lobte die Initiative für eine pestizidfreie Gemeinde Mals und erinnerte an Martin Markus Lobis, der Moderator, Christian Kreiß, der VorLuther, der vor 500 Jahren durch tragende und Autor des Buches „Gekaufte Forschung“ seine 95 Thesen ein ganzes Land und Evi Prantl von der Umweltschutzgruppe Vinschgau. verändert hat. (hzg) Foto: Heinrich Zoderer

Foto: Heinrich Zoderer

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Naturns/Vinschgau

Das Besondere im Besonderen:

Lametta

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ametta 03: Die dritte Auflage von Lametta ist gleichzeitig eine Premiere. Wie das zusammen geht? Das erste Mal findet die Kunstund Kulturausstellung im sanierten Stadel des Steghofs in Naturns statt. Und es trifft sich gut, dass ein kulturelles Erbe vor dem Verfall bewahrt wurde und nun Kunstschaffende darin ihre Werke zeigen. 1460 wurde

der Steghof das erste Mal urkundlich erwähnt, erzählt Klaudia Wolf, die Hausund Hofherrin hier. Als Ort der Begegnung führt man gleichzeitig eine Tradition weiter, die in der Vergangenheit immer wieder aufgenommen und neu belebt worden ist. Nun soll der behutsam sanierte Steghof Ort für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen werden und zum Austausch anregen. Ich bin immer offen für Neues, betont Klaudia Wolf, für kulturübergreifende Ideen, aber auch für sozial Vielfältiges. Doch zurück zu Lametta. Musste man bei Lametta 01 und 02 wegen des begrenzten Platzangebots improvisieren, so darf heuer ein großzügiges Ambiente bespielt werden. Lametta wird damit in Kontext gestellt. Kunst in alten

pr-info

Carmina Burana in Schlanders

A

m 17. und 19. November sind die Carmina Burana in Schlanders und Meran zu sehen. „O Fortuna velut luna statu variabilis semper crescis aut decrescis ...“ heißt es in den berühmten Carmina Burana von Carl Orff: Wie der Mond ist das Glück veränderlich, nimmt ab und nimmt zu ... Zum 700-Jahr-Jubiläum der Stadt Meran hat sich der Bezirk Burggrafenamt-Vinschgau im Südtiroler Chorverband etwas ganz Besonderes vorgenommen: die Aufführung dieses berühmten Chorwerks mit Sängern und Sängerinnen aus dem Bezirk am 17. und 19. November in Meran und Schlanders. Die Idee dazu hatte Bezirks-chorleiter Josef Sagmeister, dem auch bewusst ist, dass es sich um ein anspruchsvolles Werk handelt: „Wir dachten uns, ein weltliches Werk passt gut zum Stadtjubiläum. Außerdem sind es sehr schöne Melodien und Texte, die auch heute noch aktuell sind, geht es doch um das Rad der Fortuna, des Schicksals, das die einen hinaufträgt, die anderen sinken lässt. Das ist auch heute noch so.“ Die Carmina Burana sind eines der meistaufgeführten Chorwerke überhaupt und gehören zu den bedeutendsten Chorwerken des 20. Jahrhundert. „Ein Werk, das meiner Meinung nach jeder engagierte Chorsänger einmal im Leben gesungen haben soll“, sagt Josef Sagmeister.

Mauern. Das Innere – zwei Stockwerke samt Galerie – ist ein spannendes, das inspiriert und nun bei Lametta 03 von nicht weniger als 35 Ausstellern bespielt werden darf. Die grauen Mauern, die Fichtenlamellen und die Eisenkonstruktionen lassen den vielfältigen Werken den Vor- und Auftritt, ein bunter Mix aus bildender Kunst, Malerei, Zeichnung, Design, Druckgrafik, Holzbearbeitung, Schmuck, Textil, Keramik wird zu sehen sein. Begleitet von Culinarium und Vinum: Thom’s Barbecue, Wein vom Weingut Unterortl vom Juvaler Berg und Käse von der Hofkäserei Schlossbauer, ebenfalls von Juval. Dazu gesellen sich Olivenöl und Klementinen vom Biobetrieb Minisci aus Kalabrien. Eine vielfältige Schau, auch – soviel darf verraten werden – originell und spannend präsentiert. Und natürlich ist Kulturarbeit auch fordernd. Deshalb steckt hinter Lametta Frauenpower. Fünf Frauenköpfe – Klaudia Wolf, Margit Anna Wolf, Gabi Veit, Elfi Sommavilla und Liane Stadler – bilden das Lametta-Team und stemmen die intensive Organi-

sationsarbeit für Lametta, das unter dem Motto – schauen, kaufen, genießen – zu einer besonderen vorweihnachtlichen Kunstausstellung lädt. Tipp: Parken Sie das Auto vis a vis der Einfahrt des Steghofes. (ap)

INFO

Aus dem Duden Worttrennung: La/met/ta (das) Bedeutung Christbaumschmuck aus schmalen, dünnen, glitzernden Metallstreifen Herkunft italienisch lametta, Verkleinerungsform von: lama  = Metallblatt < lateinisch lam(i)na

Freitag, 17.11. 20 Uhr Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders Eintritt: freiwillige Spende Sonntag, 19.11. 18 Uhr Kursaal Meran Eintritt € 15 (Schüler&Studenten € 10) Leitung: Josef Sagmeister Bezirkschor Burggrafenamt-Vinschgau Kinderchor der Musikschule Meran 2K Kunstgymnasium Meran Info Kartenvorverkauf: www.carminaburana.it


KASTELBELL/ TSCHARS

TARSCH

LATSCH

MARTELL

GOLDRAIN

SCHLANDERS

KORTSCH

LAAS

STILFS

PRAD

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GLURNS

MALS

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

GRAUN

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SCHLUDERNS

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Bildungsausschuss Schluderns

Kultur/Musik/Kunst/Tradition

Katharinawoche Schluderns 18. – 26.11.2017

Vortrag:

Flur- und Hofnamen in der Gemeinde Schluderns mit Dr. Johannes Ortner, Namenskundler und Experte für Flurnamen aus Meran

am 21. November 2017 um 20.00 Uhr im Raiffeisensaal des Kulturhauses Schluderns

Samstag 18.11.2017

Dienstag 21.11.2017

Buchvorstellung mit Kuchenverkostung mit Waltraud Tschurtschenthaler

TRADITIONELLER KATHARINAMORKT

Bauernmarkt mit Musik und regionalen, biologischen Produkten, Verbrauchermobil, Streichelzoo auf dem Rathausplatz 8.00 – 14.00 Uhr

ERÖFFNUNG KATHARINAWOCHE 2017 KONZERT DOMINIK PLANGGER MIT CLAUDIA FENZL Kulturhaus Schluderns, 20.00 Uhr Eintritt 23 €

Montag 20.11.2017

BROTBACKKURS

traditionelle Vinschger Paarlen mit Sauerteig, Dinkelvollkornbrot, süße Zöpfe… mit vielen wertvollen Tipps zum Selberbacken und Brot zum mit nach Hause nehmen. mit Mike Kofler – Bäcker und Konditor Kulturhaus Schluderns, 16.00 – 20.00 Uhr mit Marende Max. 12 Teilnehmer, Anmeldung beim Dorflodn Schluderns 0473 614139 Teilnahmegebühr 35 €

VORTRAG DIE FLUR- UND HOFNAMEN DER GEMEINDE SCHLUDERNS mit Johannes Ortner Kulturhaus Schluderns, 20.00 Uhr Veranstalter Bibliothek, Bauernbund, Jäger, Vintschger Museum, Grundschule, AVS und Bildungsausschuss

Kulturhaus Schluderns Raiffeisensaal Mittwoch 22.11.2017 19 Uhr

BACK DICH GLÜCKLICH

Die Bibliotheken Schluderns und Mals, der Bildungsausschuss Schluderns und die Krebshilfe Vinschgau

Mittwoch 22.11.2017

laden herzlich ein!

BUCHVORSTELLUNG „BACK DICH GLÜCKLICH“

Buchvorstellung und Kuchenverkostung mit Waltraud Tschurtschenthaler Kulturhaus Schluderns, 19.00 Uhr Veranstalter Bibliothek Schluderns und Mals, Krebshilfe Vinschgau Freiwillige Spende für die Krebshilfe

Im Rahmen der Katharinawoche herzlich ein.

Die Veranstaltung ist Teil der Katharinawoche Schluderns. Die freiwilligen Spenden zur Gänze an die 2017gehen laden wir Sie Krebshilfe Vinschgau.

Buchpräsenta�on

MOI

Donnerstag 23.11.2017

LESUNG AUS DEM ROMAN „MOI“

„Zeit ist das, was ich jetzt in Fülle habe… „ Maria Thaler liest aus ihrem neuen Roman Bibliothek Schluderns, 20.00 Uhr Veranstalter Bibliothek und Bildungsausschuss

ein Roman von Maria Thaler

am Donnerstag, 23. November 2017 um 20.00 Uhr in der Bibliothek Schluderns


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Bildungsausschuss Schlanders/Kortsch

Bildungsausschuss Mals

Schlandersburger Herbst Geschichte und Geschichten in der Bibliothek

Die Welt der MenhireOktober von Vetzan / November 2017

Musikalische Weltreise als Gemeinschaftskonzert der Chöre der Gemeinde Mals Mitwirkende: Kirchenchor Tartsch, Chorgemeinschaft Burgeis, Kirchenchor Schleis, Männerchor Mals, Zuafoll, Kirchenchor Matsch, Kirchenchor Mals, Kirchenchor Laatsch Koordination: Ernst Thoma Ort: Oberschulzentrum Mals – Aula Magna Wann: Freitag, 10.11.2017 um 20.00 Uhr

Vortrag von Hubert Steiner. Die Menhire von Vetzan stammen aus dem 3.13.10. Jahrtausend vordelChristus undSulig: stel-Soldati tra la polvere. Presentazione libro di Maurizio ore 19:30 Il mestiere armiFrau in un paese len einen Mann unddelle eine dar.che sta smarrendo se stesso. Buchvorstellung Lesung der aus dem Roman “Christin” von August Wilhelm Sie sind17.10. seit März in der und Kapelle 20:00 Uhr Schinkel Schlandersburg ausgestellt. 21.10.

23.10. 20:00 19:30 Uhr Uhr

Dieses Drama von Friedrich Schiller dreht sich im Kern um die Zerstörung des Lebens zweier junger Menschen durch die Welt der Erwachsenen. Falsches Ehrbewußtsein, Standesdünkel und politischer Ehrgeiz einerseits, übertriebene Religiosität und enge Moralvorstellungen andererseits triumphieren über individuelles Glück und Freiheit und führen in eine Katastrophe Ort: Mals – Kulturhaus Wann: Sonntag, 12.11.2017 um 18.00 Uhr Regie: Reinhard Auer Infos und Kartenreservierung: info@ftb.bz.it Tel. 347 68 19 754

Hanf und Flachs Der Anbau und die Verwendung der Kultur- und Nutzpflanzen früher und heute. Zur Stärkung Weine (Meraner Weinhaus) und Käse (Hofkäserei Aft Mult) Referentin: Amalia Wallnöfer Ort: Heimatmuseum Laatsch, Wann: Freitag, 17.11.2017 um 19.30 Uhr

Literaturrunde: Pepi Feichtinger bespricht den Roman “Cox oder der Lauf der Zeit” von Christoph Ransmayr

Die traditionelle Bewässerung in Mitteleuropa – ein Kulturerbe. 08.11. Familien-Sagenwanderung 20:00 Uhr Vortrag von Ingeborg Vonderstrass und Christian Leibundgut. 15.11. in Kortsch

20:00 Uhr

Gastspiel des freien Theaters Bozen Kabale und Liebe v. F. Schiller

Neues von Früher. Dorfgeschichten und widerspenstige Musik. Mit Erwin Rehling

19:00 Uhr und Pit Holzapfel. Abschluss des Leserpreises. Mittwoch 15.11.2017

Die Welt der Menhire von Vetzan. Vortrag von Hubert Steiner.

Samstag 18.11.2017 Familien-Sagenwanderung in Kortsch 18.11. 17:00 Uhr

17:00 Uhr

18.11. 19:00 Uhr

“Geheimnisvoller Vinschgau” Buchvorstellung mit Heinrich Moriggl und Josef Duregger.

„Geheimnisvoller Vinschgau“ 20.11. Literaturrunde: Autorenlesung mit Elisabeth Malleier 19:30 Uhr

Buchvorstellung mit Heinrich Moriggl und Josef Duregger. 22.11. 20:00 Uhr

Zur Siedlungsentwicklung des Schlanderser Raumes.

Vortrag von Rainer Loose. Samstag 18.11.2017 06.12.

19:00 20:00 UhrUhr

Eine Reise zu den Menhiren in Europa. Vortrag von Gianni Bodini.

Literaturrunde

Autorenlesung mit Elisabeth Malleier Montag 20.11.2017 19:30 Uhr

mehr infos unter www.schlandersburg.it

informazioni sul sito www.schlandersburg.it

Zur Siedlungsentwicklung des Schlanderser Raumes

Vortrag von Rainer Loose. Der Referent hat in zahlreichen Studien die Siedlungsentwicklung der Dörfer im Vinschgau untersucht. Im Vortrag wird er sich ausführlich mit dem Schlanderser Raum beschäftigen. Mittwoch 22.11.2017 20:00 Uhr

Bildungsausschuss Prad

Prader Bildungstage · Oktober – November 2017 ·

Infoabend „Aufgaben und Herausforderungen der Heimatpflege“ Die Obfrau Dr. Claudia Plaikner erzählt über die vielfältigen Themen der Heimatpflege. Ludwig Veith wird konkret das Projekt zur Sanierung des Kalkofens in der Schmelz vorstellen und über die historischen Hintergründe aufklären. Ziel dieses Abends ist es, den Heimatpflegeverein in Prad wieder zu aktivieren. Datum: Mittwoch, 15.11.2017 Zeit: 19.00 Uhr

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi Bahnhof Spondinig 1

Ort: Bürgersaal der Gemeinde Referenten: Dr. Claudia Plaikner (Obfrau Heimatpflegeverband Südtirol) Ludwig Veith (Dorfchronist) Veranstalter: Bildungsausschuss Anschließend findet ein gemeinsamer Umtrunk statt.

Film „Auf den Spuren der Kriegsschauplätze des I. Weltkrieges im Ortlergebiet“ Der Ortler Sammlerverein I. Weltkrieg zeigt einen Dokumentarfilm über die Spuren des I. Weltkrieges in den Gebieten von Spondinig, Prad und vom Suldental. Datum: Mittwoch, 22.11.2017 Zeit: 20.00 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Ortler Sammlerverein

| 39026 Prad a. Stj. | Tel: 0473 618166 | Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it | www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Tarsch/Latsch

Lesefest beim Tarscherwirt Zum Riesen D

Sehr gut besucht war das Lesefest mit Sepp Mall, Astrid Kofler und Joseph Zoderer im Kulturgasthof Tarscherwirt-Zum Riesen. Foto: Heinrich Zoderer

as Kulturgasthaus „Tarscherwirt – Zum Riesen“ kann auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblicken. Meist geführt von starken Frauen, war es lange nicht nur Dorfgasthaus, sondern auch ein Pilgerhospiz. Zwei Frauen, Alexandra Dell’Agnolo und ihre Schwester Sylvia, die Architektin, haben ihr Elternhaus vorbildlich renoviert und dabei Altes und Neues auf geschickte Weise verbunden. Seit einem Jahr ist das renovierte Haus ein Geheimtyp für Menschen, die etwas Besonderes suchen, ein Dorfgasthaus mit neun Zimmern, ein Kulturgasthof für Konzerte, Lesungen und Kleinkunst. Kürzlich luden die Regionalgruppe Südtirol der Grazer Autorenversammlung (GAV) und die Bibliothek Latsch zu einer Lesung. Im „Herrenzimmer“ lasen drei Südtiroler Autoren aus ihren neuesten Werken.

Joseph Zoderer, einer der wichtigsten Südtiroler Gegenwartsautoren las aus seinem neuen Gedichtband „Die Erfindung der Sehnsucht“, die Autorin und Filmemacherin Astrid Kofler las aus ihrem Roman „Das Fliegen der Schaukel“ und der Vinschger Autor Sepp Mall las aus seinem neuen Roman „Hoch über allem“. Rund 50 Personen lauschten aufmerksam den poetischen Ausführungen. Birgit Unterholzner führte in die Werke ein und moderierte das

BIO Kartoffeln erhältlich in den Detailgeschäften unserer Genossenschaften:

Juval: Kastelbell, Tel. 0473/727570 BIO: Latsch, Tel. 0473/723327 Oveg: Eyrs, Tel. 0473/424281

Lesefest. Sepp Mall las aus seinem Roman über Marylin, die ein Kind überfahren hat und damit nicht zurechtkommt. Niemand gibt ihr eine klare Auskunft, sie bleibt mit ihrem Schmerz allein. Kofler erzählt in ihrem Roman von Ada, einer Italienischlehrerin aus dem Lazio, die zur Zeit des Faschismus nach Oberinn am Ritten kommt, in eine andere Welt, in eine Zeit großer politischer und sozialer Umwälzungen. Kraftvolle Bilder verwendet Zoderer

in seinem neuen Gedichtband. Er beschäftigt sich in einer konzentrierten Sprache mit den wesentlichen Dingen des Lebens, mit der Liebe, den Schmerzen, dem Glück, der Sehnsucht, der Erfüllung. „Wir werden unsere Sprache erst erfinden müssen und dem Schweigen eine Stimme geben“. „Wir füllen die Leere mit alten Träumen“. „Die Wölfe sind unsichtbar und doch in Rudeln unterwegs“, so einige Zeilen aus dem Gedichtband. (hzg)


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Mals

Vinschgau

70-jährige Malser feiern

Schauplätze

Foto: „Wind“-Archiv

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Erinnerungsfoto nach dem Gottesdienst mit Dekan Hochw. Hans Pamer in der Tartscher Pfarrkirche

Z

ur Jahrgangsfeier der 70-Jährigen in der Gemeinde Mals am 14. Oktober 2017 kamen 35 Personen. Besonders erfreut war die Gruppe, dass der ehemalige Malser Dekan Hochw. Hans Pa-

mer die Messe feierte. Nach dem obligaten Erinnerungsfoto besichtigten die rüstigen 70er unter Führung von Sepp Plattner das Museum neben der Pfarrkirche, die Ausgrabungen am Tartscher

Bühel und die durchgeführten Renovierungsarbeiten in der St. Veits Kirche. Das Treffen klang mit einem köstlichen Abendessen im „Gasthof Lamm“ in Laatsch aus.

rchitektur ist Kunst im öffentlichen Raum und sichtbarer Ausdruck des Zeitgeistes. Im Folio Verlag hat David Calas das Buch „Schauplätze der Architektur in Südtirol“ mit 47 ober- und unterirdischen Bauwerken herausgebracht. Dargestellt werden alte und neue Bauten: Schutzhütten, Hotels, Festungen, Bunker, Brücken, Plätze und Bauernhöfe. Auch Vinschger Architekten sind mit ihren Bauten vertreten. Werner Tscholl (Installationen am Timmelsjoch und Whisky - Destillerie), Arnold Gapp (Messner Mountain Museum Ortles und To te n kap e l l e Katharinaberg), Andreas Folie (Dorfhaus St. Martin) und Walter Dietl (Gasthaus zur Krone in Laas). (hzg)

Ernst Müller Tage der offenen Tür Vom 18. bis 26. November 2017 Von 9 – 12 und von 14 – 19 Uhr

Galerie im Schlössl Kapuzinerstr. 30 Lana Tel. 333 66 05 242 www.muellerernst.com

Ortler mit Payerhütte, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm


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Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Do. 09.11.17 ab 17.30 Uhr Kuschelecke – Teil 1 Ö Do. 23.11.17 ab 17.30 Uhr Lecker – Tassenkuchen!!! Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Ö Sa. 18.11.17 ab 19.00 Uhr Picknick im Juze (jeder bringt was mit) Ö Mi. 22.11.17 ab 16.30 Uhr Mädelstreff: I love Cakepops (Cakepops selbst gemacht) Jugendzentrum „JuMa“ Mals Ö Sa. 11.11.17 Upcycling Workshop Ö Do. 16.11.17 um 14.30 Uhr Mädelsnachmittag Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 11.11.2017 ab 18.00 Uhr Kochabend Ö Mi. 22.11.2017 14.30 – 17.30 Uhr DIY Adventskalender Anmeldung erforderlich Jugendtreff „Revoluzer“ Taufers Ö Fr. 10.11.17 Adventkalender basteln Ö Di. 14.11.17 Jugendraum geschlossen Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Ö Sa. 11.11.17 geschlossen Ö Sa. 18.11.17 um 17.00 Uhr Kartenturnier Anmeldung erforderlich Jugendhaus „Phönix“ Schluderns Ö Do. 09.11.17 ab 16.00 Uhr Crepes machen Ö Sa 18.11.17 ab 10.00 Uhr Standl beim Katharinamarkt Ö Mi 22.11.17 ab 15.00 Uhr Mädchentreff: Slime selber machen Citytreff Glurns Ö Fr. 10.11.17 ab 18.00 Uhr Countrypommes mit Currywurst Ö Do.16.11.17 ab 17.00 Uhr Spiele Abend Ö Fr. 17.11.17 ab 18.00 Uhr Gemüsestrudel Ö Der Treff bleibt geschlossen: Jeden Dienstag im November Do. 23.11.17 – Fr. 24.11.17 Jugendtreff „La:Ma“ Laas Ö Fr. 10.11.17 17.00 Uhr Pokerabend Ö Sa. 18.11.17 ab 9.00 Uhr Kinofahrt Jugendtreff „JU!P“ Explosiv Ö Fr. 10.11.17 ab 14.00 Uhr Mädchentreff: Eislaufen Anmeldung erforderlich Ö Fr. 10.11.17 ab 18.00 Uhr Kastanien braten Jugendtreff „Check In“ Goldrain Ö Di. 21.10.17 ab 19.00 Uhr Pokerturnier Ö Mi 22.11.17 ab 16.00 Uhr Singstar Jugendtreff „All In“ Kastelbell Tschars

 i. 8.11.17 bis 15.11 17 geschlossen M Fr. 17.11.17 we do what you want (: Jugendzentrum „Juze“ Naturns Ö Fr. 17.11.17 ab 17.00 Uhr Keschtnzeit = Törggelezeit Gemeinsam braten wir am Lagerfeuer Keschtn. Ö Sa. 18.11.17 ab 20.00 Uhr Livekonzert „Resistenza V“ mit Antimanifest - Punk mit Herz und Haaren und A Guy named Lou Jugendtreff „Kosmo“ Plaus Ö Fr. 10.11.17 (nachmittags) Ausflug Cineplexx Bozen Info & Anmeldung bis Mi. 08.11.17 Ö Mi. 15.11.17 15.00 Uhr Fifa-Turnier Jugendtreff „Time Out“ Schnals Ö Sa.11.11.17 ab 16.00 Uhr wir kochen uns was leckeres Ö Sa.18.11.17 ab 16.00 Uhr Offen Ö Ö

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Jugendtreffs Obervinschgau Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs, Jugendtreff „Revoluzer“ Taufers, Jugendtreffs Oberland

Mein schönstes, spannendstes, lustigstes, … Erlebnis im Europapark war: · „Mir hot olls volle volle gut gfolln, bsunders, dass i in gonz Tog mit meine Kollegn sein honn kennt!“ · „Mir hot alls gonz gut gfolln und am meistn die Blu Fire mitn Katapultstart.“ · „Es war ein cooles Abenteuer und mir hot alles gut gefallen.“ · „In Die Tipizeltr zu schlofn.“ · „Eigentlich alles.“ · „Miar gfolln die Shows.“ · „Beim Silver Star ganz vorne zu sitzen, mit meine Kollegen.“ · „Die Parade.“ · „Zuckerwatte (Süßkram). Am schönsten waren die Silver Star und Wodan.“ · „Mir hot die Blu Fire gfollen.“

· „Mir hot gfolln, dass i mit meine Freunde gwesn bin (und die Ochterbonen).“ · „Die Tage mit meinen Kollgene wor volle cool, weil mor viel erlebt haben.“ · „Es war volle hetzig.“ · „Der große Kürbis.“ · „Die Bahn Eurosat.“ · „Die Dekoration mit den vielen bunten Kürbissen.“ · „Mir hat gefallen mit meinen Kollegen Zeit zu verbringen.“ · „Die Bahn Arthur und die Minimoys.“ · „Es war volle flott.“

Die Präventionstage des JuZe Naturns stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Die Macht der Medien“.

Jugendtreffs Vinschgau goes „Fack ju Göhte 3“

Ein Erlebnis der besonderen Art hatten Jugendliche aus den Jugendtreffs Vinschgau vor kurzem im Cineplexx Bozen: 83 Jugendliche aus den Jugendtreffs Schnals, Kastelbell-Tschars, Latsch, Schlanders, Prad, Schluderns, Glurns, Mals, Taufers und Burgeis besuchten zusammen den Den Auftakt macht Manuel berühmt berüchtigten 3.Teil der „Fack ju Göhte 3“ Trilogie. Ausgestattet mit Oberkalmsteiner vom Forum Prävention Popcorn, Getränke und Nachos wurde gekichert, gelacht und mitgefiebert! am Mittwoch Am Mittwoch am 22.11.17 mit Nach 2 Stunden voller Unterhaltung ging es wieder nach Hause- dieses Beginn um 19.30 zum Thema „Generation Erlebnis werden wir bestimmt wiederholen! Danke allen Beteiligten für die Online - die Medienwelt unserer Kinder Teilnahme und auf eine baldige Wiederholung des Kinospektakels. verstehen“. Der Vortrag und die anschließende Diskussion schaffen einen Überblick über die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und erklärt wie die medialen Spielplätze funktionieren und warum diese für jungen Menschen wichtig sind. Es werden Tipps gegeben, wie man - auch ohne Experte zu sein - die Kinder beim Umgang mit den neuen Medien begleitet.

Das perfekte Chillhouse Dinner

Am Samstag 07.10.17 haben Jugendliche im Chillhouse ein perfektes Dinner veranstaltet. Jeder war für einen Gang zuständig und kaufte sich alle benötigten Lebensmittel ein. Um 17:00 startete das große Kochen. Was uns nur noch fehlte war eine Jury, diese war aber schnell gefunden, denn niemand wollte sich das gute Essen entgehen lassen. Als Vorspeise gab es ein Blumenkohlsüppchen mit Sahnehäubchen, danach Gnocchi in Spinat-Käsesoße und als Abschluss ein Fudgybrownie auf karamellisierten Apfelspiegel mit Vanilleeis. Alles war so lecker, dass sich die Jury kaum entscheiden konnte welches der Siegergang sein sollte, bis zum Schluss entschieden sie sich für den Nachttisch. GRATULIERE. Ein großes Lob an die Spitzenköche und bald schon auf in die Runde 2.

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JuMa Jugendzentrum Mals Am Freitag, 20.10.wurde endlich die Zockernight gemacht. 12 Jungs übernachteten im JuMa, mit dabei eine PS4, Nintendo und Smartphones… Zu aller Überraschung wurde dann kaum gezockt, viel mehr entpuppten sich einige als wahre Pizzabäcker, Kuchenbäcker und leider Gottes vor allem- nachtaktiv. So wurde wenig geschlafen und morgens nach dem frischen Gipfele gings nach Hause direkt ins Bett…


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Schluderns/Vinschgau

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Movember: Schnauzer anstatt Bart

Am 31. Oktober um 20.00 Uhr stand der Barbier Stefan Hirschberger vom Salon „Jack & King“ in Schlanders in der „Bar Loki“ in Schluderns samt Frisierstuhl zum Rasieren bereit. Und mit Robert Stecher, genannt Robs, setzte sich der erste Kunde hin, um seinen Bart für den guten Zweck und für eine Spende von 10 Euro loszuwerden. Der Barbier schritt zur Tat. Stehen blieb nur der Schautzbart. Die-

sen muss Robs nun einen Monat lang tragen, über MännerGesundheit reden und nach Möglichkeit weitere Spenden sammeln. So sieht es das Reglement der Aktion „Movember“ vor. Die Euros gehen in den Spendentopf der 2012 gegründeten „Stiftung Movember“. Diese investiert das Geld in Prävention und bessere Behandlung von Prostata- und Hodenkrebs und hat mittlerweile

In der Bar Loki in Schluderns: links: Der „The Tucker Schnauzer“ ist fertig, Barbier Stefan Hirschberger (Schleis) und Robert Stecher (Schluderns); rechts: Benedikt Jörg (Burgeis) und David Peer (Mals) vor der Rasur; unten: SchnautzbartFormen an denen MovemberUnterstützer zu erkennen sind.

weltweit Unterstützer gefunden Unterstützt wird auch die Erforschung von Depressionen und bipolaren Störungen, da diese Krankheiten bei den Männern sehr verbreitet, jedoch unterdiagnostiziert sind. Die Schnurrbartträger sollen Männer motivieren, die Vorsorgeuntersuchen ernst zu nehmen, damit den Männer-Krankheiten Paroli geboten werden kann. (mds)

Laatsch

Lehrstunden für Fahrradfahrer

Unterstützung für Orgelprojekt

S

A

Mit Helm und Rad im Schulhof; im Hintergrund v.l. Schulleiterin Sonja Abart und die Polizisten Christian und Klaus Obwegeser derns und Robert Gurschler von Sport Tenne in Mals kostenlos“, freut sich Schulleiterin Sonja Abart. Damit den Kindern in Schluderns auch wirklich nichts passiert, erbat Ortspfarrer Paul Schwienbacher abschließend den Segen für die Fahrradfahrer und ihre Räder. (mds)

m Samstag, den 2. Dezember, dem Fest des Kirchenpatrons Luzius von Chur, wird die restaurierte Reinisch-Orgel in der Pfarrkirche von Laatsch feierlich ihrer Bestimmung übergeben und geweiht. Das Instrument stammt aus der Pfarre Taufers im Pustertal und wurde von Franz Reinisch 1886 erbaut. Da sie in Taufers einer Neuanschaffung weichen musste, wird sie nun zukünftig in Laatsch erklingen. Die Aigner-Orgel der Pfarrkirche Laatsch wird einer anderen Pfarrei überlassen. Das Laatscher Orgelprojekt ist mit großen Kosten verbunden. Die Geldmittel konnten mit Hilfe von Beiträgen seitens der Provinz Bozen, Isabella Erhard vom Vermögensverwaltungsrat der Pfarre Laatsch mit dem Orgelfachmann Oswald Kaufmann

Foto: „Wind“-Archiv

icheres Fahrradfahren“ gehört zum Lehrplan der GS Schluderns. Deshalb wissen die meisten SchülerInnen, dass es wichtig ist und bei Stürzen lebensrettend sein kann, einen Helm zu tragen. Doch selbst der beste Helm nützt wenig, wenn Bremsen nicht funktionieren und die Reifen abgewetzt sind. Beim diesjährigen traditionellen Verkehrs-RadSicherheitstag am 11. Oktober erinnerten die beiden Dorfpolizisten Christian und Klaus Obwegeser die Schülerinnen und Schüler wie alle Jahre eindringlich an das Helmtragen. Zudem erklärten sie ihnen bei Dorfrunden mit den Fahrrädern das richtige Verhalten im Straßenverkehr und machten auf Gefahrenzonen im Ort aufmerksam. Beim Radsicherheitstag werden immer auch die Fahrräder kontrolliert. „Dabei helfen uns Elmar Stecher vom Eisenwarengeschäft in Schlu-

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Schluderns

der Gemeinde Mals und der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) aufgebracht werden. Auch die Stiftung Südtiroler Sparkasse unterstütze das Laatscher Vorhaben finanziell. Auf diesem Wege ergeht der Dank an alle, die zur Finanzierung beigetragen haben. Wer sich von der Klangespracht der neuen Laatscher Orgel überzeugen möchte, ist am 2. Dezember nach Laatsch geladen. Sie wird erstmals während des feierlichen Festgottesdienstes um 09.00 Uhr und bei einem abendlichen Konzert um 17 Uhr erklingen.


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Schluderns

Tarsch

Schilddrüse: klein aber oho

Musik spielt zum 90. Geburtstag Die Jubilarin Anna Hanni Sachsalber feiert ihren Geburtstag im Kreise der Musikantinnen und Musikanten, Gemeindevertretern und Familienmitgliedern

D

ie Überraschung zum 90. Geburtstag war geglückt: Freudig gerührt lauschte die Jubilarin Anna Hanni Sachsalber im Kreise ihrer Kinder, Schwieger- Enkel- und Urenkelkinder den Klängen der Musikkapelle

Tarsch. Diese spielte ihr vor ihrem Haus ein Ständchen. Auch einen Geschenkskorb mit Vinschger Honig hatten ihr die Musikantinnen und Musikanten zum Ehrentag mitgebracht. Mit einem bunten Blumenstrauß

gratulierte die Latscher Vizebürgermeisterin Sonja Platzer im Namen der Gemeindeverwaltung. Anschließend feierten Familie und Gäste in musikalischer Runde bei Weißwurst und Linzer Torte. (mds)

Mals

Bauchtanz wirbt für Akzeptanz A

ufmerksam und gespannt verfolgten die jugendlichen Zuschauerinnen und Zuschauer kürzlich die einzelnen Programmpunkte der abwechslungsreichen Aufführung in der Sporthalle des Oberschulzentrums „Claudia von Medici“ in Mals. Es wurde getrommelt, gesungen, gezaubert, gerappt, jongliert, geboxt... An der Tagesordnung war Aktion pur. Es war nie langweilig. Die inhaltlichen Botschaften sorgten für Gänsehaut. Es ging um die Achtung vor Frauen, um die Kampfansage gegen Menschenhandel, Prostitution und Gewalt, um Akzeptanz und Toleranz gegenüber Menschen mit dunklen Hautfarben, um Achtung vor fremden Kulturen. Die Veranstaltung war Teil des internationalen Theater- und Kunstprojektes „Instant Acts“ Auf Einladung mehrerer Südtiroler Jugenddienste, darunter auch der Jugenddienst Obervinschgau, waren wiederum Künstler und Schauspieler

Orientalischer Bauchtanz war ein Programmpunkt der aktionsreichen Aufführung von „Instant Acts“ in Mals mit Inhalten zum Nachdenken, zum Wachrütteln und für mehr Selbstbewusstsein. Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

A

uf großes Interesse stieß der Informationsvortrag zum Thema Schilddrüse mit Alexander Angerer, Schulmediziner und Komplementärmediziner im Kulturhaus Schluderns. Öffentliche Bibliothek, Bildungsausschuss und Katholischer Familienverband hatten eingeladen und über 100 Personen aus dem ganzen Vinschgau verfolgten den Vortrag mit großem Interesse. Die Schilddrüse, als kleines Organ beeinflusst wesentlich den menschlichen Stoffwechsel, unter anderem das Wachstum, die Psyche, die Haut, den Wärmehaushalt, den Schlaf….. Arbeitet die Schilddrüse nicht richtig, z.B. Unter-oder Überfunktion, versucht die Schulmedizin die fehlenden Schilddrüsenhormone bei Unterfunktion durch künstliche Schilddrüsenhormone (Eutirox) zu ersetzen oder die Überfunktion mit Thyreostatika (Tapazole)) zu regulieren. Alexander Angerer zeigte auch auf, wie die schulmedizinische Behandlung vor allem im Frühstadium durch ganzheitliche Ursachenforschung und naturkundliche Therapien unterstützt und ergänzt werden kann z. B. Rauchen einstellen, Nährstoffmangel ausgleichen, Ernährungsumstellung, Stressreduktion, Akupunktur, Homöopathie usw. Dabei ist zu beachten, dass es keine allgemeingültigen Empfehlungen gibt, jeder Mensch wird individuell in seiner eigenen Art und Befindlichkeit gesehen. Ziel dieser naturheilkundlichen Therapien ist die ganzheitliche Behandlung des Menschen, die Verringerung der Medikamente und die Reaktivierung der Schilddrüsenfunktion. Angerer empfiehlt diese komplementärmedizinische Behandlung durch regelmäßige Laboruntersuchungen abzusichern. Waltraud Klotz

aus aller Welt nach Südtirol gekommen, wo 1500 Jugendliche die Gelegenheit erhielten, aktiv an Workshops mitzumachen. Sie konnten neue Welten kennenlernen, Vorurteile abbauen Beziehungen knüpfen, Freundschaften schließen. Das Ganze

war auch eine Aufforderung zu mehr Selbstbewusstsein und Zivilcourage. Junge Menschen lernten, sich gegen Gewalt und Unterdrückung zu wehren, vorgefertigte Verhaltensmuster zu hinterfragen und Ängste zu überwinden. (mds)


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Burgeis/Matsch/Tschengls

Geheimnisvoller Vinschgau edes Land hat seine geheimnisvollen Plätze, Kraftorte und Aussichtspunkte. Was ist die Seele, das Herzstück des Vinschgaus, wo sind unsere geheimnisvollen Orte, mystischen Plätze und Kunstwerke voller Symbolik und Kraft? Der ehemalige Lehrer und Schulinspektor Josef Duregger aus dem Ahrntal und der Malser Wanderführer und Hobbyfotograf Heinrich Moriggl haben sich auf den Weg gemacht, um das Wunderbare, Geheimnisvolle und Schöne im Vinschgau zu suchen und in Bildern und Texten festzuhalten. Entstanden ist ein Bilderbuch mit Gedichten über 50 magische Orte, einmalige Landschaften, herrliche Aussichtsberge, geschichtsträchtige Gebäude und Kunstwerke. Die Bilderreise beginnt am Tisenjoch im Schnalstal, wo Ötzi gefunden wurde und endet auf dem Bergsee am Glurnser Köpfl mit Blick zum Ortler. Auch

Foto: Heinrich Zoderer

J

Sehr viele kamen zur Buchvorstellung in die Tschenglsburg. V.l.: Gernot Niederfriniger, der mit der Harfe und dem Raffele die Buchvorstellung musikalische umrahmt, Josef Duregger, der Kulturwirt Karl Perfler und Heinrich Moriggl. andere Vinschger Landschaften wie die Malser Haide, die Prader Sand, der Tartscher Bichl, der Reschensee mit dem Turm im Wasser und der nackte Son-

Taufers.i.M

Basar für guten Zweck

nenberg wurden eingefangen. Der Kreuzgang in Karthaus, die Fresken in der Prokuluskirche, der Menhir von Latsch, die Burgruine Lichtenberg, die

Stadtmauern von Glurns, der Dorfbrunnen von Burgeis, die Krypta von Marienberg und die Drachenzähne von Plamort findet man im Buch. Es sind Orte der Stille, um inne zu halten, nachzudenken und neue Kräfte zu schöpfen. Im Buch wird aufgezeigt, dass Brauchtum, Landschaft und alte Kulturstätten den Vinschgau zu einer besonderen Natur- und Kulturregion machen. Bei den Buchvorstellungen in der Fürstenburg in Burgeis, auf dem Glieshof in Matsch und in der Tschenglsburg kamen viele Menschen, um die ausdrucksstarken Bilder von Heinrich Moriggl zu bewundern und den lyrischen Texten von Josef Duregger zu lauschen. Zwei weitere Buchvorstellungen gibt es noch am 17. November im Tonzhaus Hotel in Unser Frau im Schnalstal und am 18. November in der Bibliothek Schlandersburg in Schlanders. (hzg)

Heimatbühne Schnals

Beim Lügen läuten die Glocken

m Herbst 2017 organisierten Angelika Pircher Joos (links) und Sylvia Kruger Pinggera zum dritten Mal einen Kinderbasar für den guten Zweck. Gebrauchte Dinge wechseln Besitzer. Der Erlös von Kaffee und Kuchen wird gespendet. 400 Euro gingen an den „Verein Kinderherz Südtirol“. Dieser unterstützt Kinder mit Herzproblemen und deren Eltern. Die beiden Organisatorinnen planen bereits den nächsten Kinderbasar. Dieser findet am 17. März 2018 im Mehrzwecksaal in Taufers i. M. statt. (mds)

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

I

Die einen lügen und betrügen (links) und die anderen nutzen das für ihre Zwecke aus (rechts)

D

ie Schauspielerinnen und Schauspieler der Heimatbühne Schnals unterhalten ihr Publikum derzeit mit dem Schwank „Die Lügenglocke“ von Fred Bosch. Regie führt Peter Rainer. Nach der gelungenen Premiere am vergangenen Samstag, füllte sich der Saal auch am Sonntag. Das zeigt, dass das Stück gefällt. Für Spannung und Lachen sorgt der „göttliche“ Glockenschlag nach

jeder Lüge. Und gelogen wird nach Strich und Faden. Was geisterhaft erscheint, haben der Pfarrer (Helmuth Rainer), der Aushilfskellner (Herbert Rainer) und die Wahrsagerin (Helga Santer) inszeniert, um den Bürgermeister (Adalbert Weithaler) dessen Frau (Klara Weithaler), dessen Tochter (Jasmin Tappeiner) und die Ausschussmittglieder (Hubert Raffeiner, Frieda Gorfer, Edith

Gamper) zu verwirren und ihnen Spenden abzuknöpfen. Für Lacher sorgen auch geschickt eingebaute Anspielungen auf örtliche Gegebenheiten und politische Situationen. (mds) Nächste Aufführungen: Fr. 10.11. um 20 Uhr; So.12.11. um 16 Uhr; Sa. 18.11. um 19.Uhr, So.19.11. um 16 Uhr; Reservierung: 333 329 83 91 (von 15 bis 20 Uhr) siehe auch Theaterwind


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Obervinschgau

Laatsch

Roadmap des Gebietes erweitert

Bronze für Dominik Paulmichl

Forstwirtschaft Fürstenburg mit der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch und die Fraktion Mals vor. Die beiden Fachschulen mit 124 Bediensteten bieten: - dreijährige Vollzeitschule; - 4. Schuljahr mit Spezialisierung; - einjähriger Lehrgang mit staatlicher Abschlussprüfung; - Kombination aus Theorie und Praxis; - Projektunterricht; - Betriebspraktikum; - Sprachaufenthalte; - individuelle Betreuung und Lernhilfen; - Unterkunft und Verpflegung und ein reichhaltiges Angebot in der Erwachsenenbildung. Über Erfolge, Schwierigkeiten und derzeitige

D

er 28-jährige Laatscher Senn Dominik Paulmichl hat heuer zum ersten Mal mit der Unterstützung eines jungen AlmTeams die Arbeiten auf einer Alm gemeistert. Zusammen mit Maria Walser aus Vorarlberg, Patrick Trenkwalder aus Eyrs und Ivan Blaas aus Laatsch bewirtschaftete er die in der Nähe von Klosters im Prättigau (CH) gelegene Alp Casanna. Insgesamt 95 Kühe und 70 Stück Jungvieh waren ihnen anvertraut. Aus der wertvollen Milch wurde im Laufe der Sommermonate über 6 Tonnen Käse und ca. 600 kg Butter erzeugt. Erfahrungen mit den Arbeiten, die auf einer Alm anfallen, hatte er bereits einige Jahre zuvor gesammelt, als er als Zusenn auf der Alp Tamangur/Scuol tätig war. Im Frühjahr absolvierte Dominik schließlich den Alpsenn-Kurs am Plantahof in Landquart, mit der Absicht, selbst eine Alm zu übernehmen. Ende September stellte er sich dann mit seinem Produkt, dem Bündner Alpkäse, der Jury bei der 24. Internationalen Käseolympiade in Galtür (A). In der Kategorie Schnittkäse über 45% Fett in der Trockenmasse wurde er mit der Galtürer Sennerharfe in Bronze prämiert.

Foto: „Wind“-Archiv

er von der Raiffeisenkasse Obervinschgau 2015 ins Leben gerufene Wirtschaftsbeirat trifft sich drei bis vier Mal jährlich, um die Ressourcenbündelung und Zusammenarbeit in den 14 Fraktionen ihres Einzugsgebietes wirtschaftlich weiterzubringen und zu stärken. In diesem Sinne trägt der Wirtschaftsbeirat zur besseren Vernetzung zwischen Unternehmen und Verwaltungen, aber auch der Akteure der heimischen Wirtschaft bei. Ziel der Arbeit des Wirtschaftsbeirates ist es, gemeinsam mit der Raiffeisenkasse die Rahmenbedingungen zu verbessern, um allen ein optimales Umfeld für ihr wirtschaftliches Handeln zu bieten. „Ein Weitwinkelobjektiv erweitert den Bildausschnitt und eröffnet neue Perspektiven. Diese Funktion soll auch der Wirtschaftsbeirat im Obervinschgau erfüllen“ sagte Direktor Markus Moriggl bei der Begrüßung. Bei der jüngsten Versammlung stellten sich die Fachschule für Land- und

Fotos: Andreas Waldner

D

Schwerpunkte und Herausforderungen der mit einem Budget von 1,026 Mio. Euro ausgestatteten Schulen berichteten die Direktorin Monika Aondio und Schulleiter Martin Unterer. Nachfolgend präsentierte der charismatische Fraktionsvorsteher Armin Plagg die Eigenverwaltung von Mals und gab Einblick in die Struktur der Bürgerlichen Nutzungsrechte. Er und weitere vier Mandatare sind verantwortlich für die Liegenschaften der Fraktion mit 13,78 qkm, mit Wald in Tschengls, Sulden, Trafoi und einer über 400 Jahre gepachteten Weide in Rassass. Zum Besitz der Fraktion gehören auch drei Höfe in Schlinig, sechs landwirtschaftliche Hütten/Gebäude, drei Liegenschaften in Mals (alter Kindergarten, alte Feuerwehrhalle, Büro) und die BenediktKirche aus dem 8. Jahrhundert. Die aktuellen Problemfelder der Fraktion lägen vor allem beim Waldsterben aufgrund des Borkenkäfer–, Lärchenwickler – und Prozessionsspinnenbefalls. Auch die Auswirkungen des Klimawandels mit der Aufforstung von Mischwäldern werden als Herausforderung gesehen. Bei einem gemütlichen Umtrunk wurde abschließend noch bis in die späten Nachtstunden konstruktiv diskutiert. (aw)


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ennen Sie Tim Krohn? In Südtirol ist er wenig bekannt, aber in der Schweiz ist der freie Schriftsteller berühmt. Er hat mehrere Bücher und Theaterstücke geschrieben, Preise erhalten, wurde 2015 zum IngeborgBachmann-Preis eingeladen und hält viele Lesungen im deutschsprachigen Raum. Tim Krohn ist 1965 in NordrheinWestfalen geboren, lebte ab seinem zweiten Lebensjahr in der Schweiz im Glarnerland und später in Zürich. Seit 2014 lebt er mit Frau und Kindern in Santa Maria im Val Müstair. Dort ist er recht bekannt. Bei der Autorenlesung in der Chasa Jaura in Valchava am 27. Juli waren rund 70 Personen anwesend, obwohl 20 Franken für den Eintritt bezahlt werden musste. In Valchava las Krohn aus seinem neuen Buch „Herr Brechbühl sucht eine Katze“. Es ist ein Buch mit

65 Geschichten, ungewöhnlich und witzig, genauso wie das ganze Buchprojekt. Krohn bewohnt mit seiner Familie ein vierhundert Jahre altes Bauernhaus in Santa Maria. Da seine betagte Mutter über die steilen Treppen nicht mehr steigen konnte, sah er sich gezwungen ebenerdig ein Bad einzubauen. Doch woher das Geld nehmen? So entstand ganz spontan die Idee, über Crowdfunding das notwendige Geld einzutreiben. Krohn bot 111 Geschichten zum Verkauf an. Jede Geschichte sollte über ein menschliches Gefühl, eine menschliche Regung, einen Charakterzug erzählen. Jeder Unterstützer durfte sich eine der Regungen von „aalglatt“ bis „zynisch“ aussuchen und erhielt zu jenem Begriff seine ganz persönliche Geschichte. Zum ausgewählten Begriff wur-

den die Unterstützer gebeten, zusätzlich ein bis drei ganz beliebige Wörter anzugeben, die sie in ihrer Geschichte wiederfinden wollten. Das Angebot war mehr als erfolgreich. Alle 111 Geschichten waren innerhalb eines Monats verkauft. Das Bad für seine Mutter war finanziert. Das Projekt ging weiter und entwickelt sich zu einem Mammutprojekt. Geplant ist eine literarische Enzyklopädie der menschlichen Gefühle und Charakterzüge. 15 Bände sollen es werden. Aus 111 menschlichen Regungen wurden zuerst 777 und später rund 1.000.

1 Haus, 11 Menschen, 15 Bände, 1.000 Gefühle und 1.000 Geschichten Im Internet kann man sich die Liste der ganzen Regungen unter www.menschliche-regungen.ch ansehen und eine Geschichte bestellen. Über 200 Geschichten hat Krohn schon geschrieben. 65 Geschichten enthält der erste Band „Herr

Brechbühl sucht eine Katze“. Am 31. August wurde in Zürich der zweite Band „Erich Wyss übt den freien Fall“ vorgestellt. Weitere zwei Bände sind bereits geschrieben, im nächsten Jahr werden sie vorgestellt, im übernächsten Jahr die nächsten zwei Bände. Außergewöhnlich an diesem Literaturprojekt ist auch, dass jede Geschichte eine abgeschlossene Einheit bildet und als einzelne Geschichte gelesen werden kann. So kann man das Buch lesen, wie man will. Man kann sich Begriffe aussuchen und die Geschichten dazu lesen, man kann das Buch von vorne nach hinten oder von hinten nach vorne lesen. Und trotzdem hängen die Geschichten zusammen, weil immer wieder die gleichen Figuren auftauchen. Die Geschichte handelt von einem Mietshaus in Zürich, in dem 11 Menschen in 7 Wohnungen leben. Eine Wohnung ist leer. Es sind ganz unterschiedliche Menschen, verschiedene Generationen mit unterschiedlichen Berufen. Diese Menschen treffen andere

„Aus dem Leben einer Matratze bester Machart“ ist ein anderes Buch von Tim Krohn, der seit drei Jahren in Santa Maria im Münstertal lebt und arbeitet

Foto: Katharina Luetscher

TIM KROHN


09.11.17

zur Ausstellungseröffnung einer alten Bekannten in Berlin die Eröffnungsrede zum Thema Chiaroscuro halten, obwohl sie von Kunst keine Ahnung hat. Die Geschichten von Tim Krohn sind komisch und lustig. Es gibt überraschende Wendungen, lebendige Dialoge und geistreiche Überlegungen. Die Leser staunen, lachen und leiden. Beim Spazierengehen entwickelt der Autor die Ideen für die Geschichten. Dann schreibt er sie nieder und abends, wenn seine Kinder bereits im Bett sind, überarbeitet er die Geschichten und sendet sie an den Auftraggeber. Oft gibt es dann ganz persönliche Rückmeldungen. Die Geschichten haben großen Unterhaltungswert, aber auch Tiefgang. Bei der Lesung in Valchava las Krohn u.a. die Geschichte Nr. 7 „Zartheit“. Gerda und Erich Wyss warteten in ihrer kleinen Zweizimmerwohnung schon länger auf den Tod, der sich nicht einstellen wollte. Das Treppensteigen wurde für das alte Ehepaar beschwerlich und lieber, als nochmals umzuziehen, wollten sie sterben. Die Nächte wurden ihre innigste Zeit. Erich streichelte Gerda

/KULTUR/ 33

links: Viele Personen kamen zur Lesung in die Chasa Jaura nach Valchava Mitte:„Herr Brechbühl sucht eine Katze“ ist der erste Band einer Serie über die menschlichen Regungen. Insgesamt sollen es 15 Bände mit 1.000 Geschichten über 1.000 menschliche Regungen und Charakterzüge werden. unten: Am 27. Juli las Tim Krohn aus seinem neuen Buch „Herr Brechbühl sucht eine Katze“. V.l. Marco R. Gilly, der Präsident der Chasa Jaura, Tim Krohn, der Autor und Robert Grossmann, der Verantwortliche für das Kulturprogramm in der Chasa Jaura Val Müstair

Fotos: Heinrich Zoderer

Menschen, verreisen, erleben verschiedenes, haben Ängste und Träume und 1.000 andere Gefühle, so wie wir alle. Die Geschichte beginnt in der Silvesternacht des Jahres 2000. Für den pensionierten Tramfahrer Hubert Brechbühl beginnt das Jahrtausend mit großen Plänen und ohne Katze. Für das junge Paar Pit und Petzi mit viel Sex. Für Selina May ohne Arbeit. Für Efgenia Costa mit Drogen. Außerdem wohnt in dem Haus das ältere Ehepaar Erich und Gerda Wyss, Moritz Schneuwly, ETH-Student und Tüftler, der Rettungsdienstfahrer Adamo Costa und die alleinerziehende Lektorin Julia Sommer mit ihrer vierjährigen Tochter Mona. Die elf Bewohnerinnen und Bewohner des Mietshauses geraten in einen Strudel der Gefühle. In der ersten Geschichte geht es um „Heiterkeit“. In der Silvesternacht 2000 geht Hubert Brechbühl schon um 22 Uhr zu Bett und hat einen schönen Traum. Im Jahr zuvor erwartete er mit dem Datumswechsel auf den Zusammenbruch des Abendlandes, der aber nicht eintraf. Selina May, die arbeitslose Schauspielerin soll in der zweiten Geschichte

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und sie hörte den Tod klopfen. Es ist eine nachdenkliche, eine seltsame Geschichte und doch wurde bei der Lesung sehr viel gelacht. Den ersten und letzten Begriff aus der alphabetisch angeordneten Liste der 1.000 menschlichen Regungen hat sich der Malser Apotheker Johannes Fragner-Unterpertinger alias Hans Perting ausgesucht. Es sind die Geschichten Nr. 53 und 54. Es geht um „Aalglätte“ und „Zynismus“. Beide Ge-

schichten erzählen von Selina, der Schauspielerin. Nach der Lesung in Valchava komme ich zufällig ins Gespräch mit zwei Frauen aus Zürich, die bei Krohn eine Geschichte bestellt haben und eigens nach Santa Maria gefahren sind, damit Krohn ihnen ihre Geschichte nach einem guten Essen in seiner Küche vorlesen konnte. Es war ein einmaliges Erlebnis, meinten die beiden Frauen. Heinrich Zoderer


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SPEZIAL VERSICHERUNGEN + IMMOBILIEN IMMOBILIEN-TIPPS //// VERSICHERUNGEN //// Seite 34 – 38 von Angelika Ploner

D Immobilien - TIPPS

ie Hypothekarzinsen sind sensationell tief, fürs Geld auf der Bank gibt es praktisch nichts. Da liegt es für viele nahe, die Ersparnisse in ein eigenes Haus zu stecken: kein Vermieter, viel Gestaltungsfreiheit, tiefer Zins. Weil es aber meist um sehr viel Geld geht und man ein Haus nur einmal im Leben kauft oder baut, sollte man das Ganz genau überlegen. Deshalb steht auf der To-Do-Liste ganz oben, sich einen umfassenden Überblick über Hypothekarmodelle zu verschaffen. Abgesehen davon, besagt eine Faustregel: Die Höhe des Eigenkapitals sollte mindestens 20 Prozent des Kaufpreises oder der überschlägigen Baukosten betragen. Mindestens. Dann sollte die Finanzierung des Eigenheims unbedingt so aus-

pr-info - Tiroler Versicherung

Risiken kennen und vorsorgen Als Eigentümer oder auch Mieter eines Wohngebäudes bzw. einer Wohnung ist man verschiedensten Risiken ausgesetzt. Viele Risiken können Sie nicht planen und auch nur eingeschränkt beeinflussen. Aus diesem Grund ist es wichtig die eigenen Risiken zu kennen um die eigene Familie und sich selbst mit einer adäquaten Versicherungslösung abzusichern.

Wie können Risiken beurteilt werden?

• Große Risiken: wie z.B. Feuerschäden oder Schäden an Dritte für die man haftet (Haftpflichtschäden) • Mittlere Risiken: zum Beispiel Schäden durch Einbruchdiebstahl, Leitungswasser oder Sturm • Kleine Risiken: beispielweise Schäden durch Glasbruch

Welche Risiken soll man nun abdecken?

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Vor Unterschrift lesen Sie bitte unser Informationsheft.

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Die Experten der TIROLER VERSICHERUNG empfehlen die großen Risiken auf jeden Fall abzudecken, denn hier geht es um die Existenz der gesamten Familie. Mittlere Risiken sollten ebenfalls abgedeckt werden, da die finanziellen Folgen eines derartigen Ereignisses einen erheblichen Einfluss auf die Liquidität haben können. Die Abdeckung von kleinen Risiken hängt von der Situation des Versicherten ab. Sicherlich ist es im Schadenfall angenehm, wenn auch diese unvorhergesehenen Zu jedem neuen Ereignisse gedeckt sind. Ein Tipp: Unsere Berater vor Ort Vertrag „Für’s stehen Ihnen für eine Risikoanalyse Wohnen“ erhalten zur Erhebung ihres individuellen Sie jetzt einmalig Versicherungsbedarfes gerne zur und kostenlos eine Verfügung. Wenden Sie sich an Feuerlöschdecke. einen unserer Experten. KontaktAktion gültig solandaten unter: www.tiroler.it. ge der Vorrat reicht! 12.09.17 14:57


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fallen, dass genügend flüssige Mittel für Unvorhergesehenes vorhanden sind. Hier heißt es langfristig denken und dabei auch mögliche Lebensveränderungen im Bereich Familie und Beruf miteinzubeziehen. Denn finanzielle Rücklagen sind für einen Immobilienbesitzer und Kreditnehmer so etwas wie das Auffangnetz für den Seiltänzer. ACHTUNG: Die Kosten für das Eigenheim also für die Hypothekar-Rate sollte im Idealfall nicht mehr als 33 Prozent des Gehaltes ausmachen. Wichtig ist mit der

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Bank offen zu sprechen und sich umfassend beraten zu lassen. Wenn Schulden verschwiegen werden, kann das auch im Nachhinein zu Schwierigkeiten führen. Auch ein Leasing ist dringend zu erwähnen, dieses gehört auch in den Bereich Schulden. Und das Wichtigste, wenn das Lebensprojekt Eigenheim angegangen wird: Die Familie und den Lebenspartner absichern. Eine Lebensversicherungspolizze bietet der Familie Sicherheit, dass nach einem schmerzhaften Verlust nicht auch noch das schützende Zuhause aufgegeben werden muss.

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VERSICHERUNGSSCHUTZ RUND UMS WOHNEN

Hab und Gut richtig versichern Wissen Sie eigentlich, was Ihr Hausrat wert ist? Ist Ihnen bewusst, was es kostet, Ihre Möbel, Geräte, Kleidung und vieles mehr neu zu ersetzen? Meist denkt man darüber erst nach, wenn Eigentum und Lieblingssachen beschädigt, verloren oder zerstört wurden. Entspannt sein kann hingegen, wer sein Hab und Gut richtig versichert hat.

Bei der Absicherung der eigenen vier Wände denken viele zunächst an die globale Gebäudeversicherung. Diese schützt das Wohnhaus und die damit fest verbundenen Gebäudeteile (Türen, Fenster, Treppen etc.) unter anderem bei Brand-, Wasser- und Sturmschäden. Auch Haftungsschäden, die vom Gemeinschaftseigentum ausgehen, wie beispielsweise von einem umgestürzten Baum im Vorgarten des Gebäudes, sind abgedeckt. Im Fall von Mehrfamilienhäusern oder Kondominien kümmert sich in der Regel der Verwalter um diesen wichtigen Versicherungsschutz. WAS ZUM HAUSRAT ZÄHLT Das eigene Heim besteht aber nicht nur aus der Gebäudehülle, sondern besticht vor allem durch den Inhalt. Die Küche mit edlen Elektrogeräten, die sorgfältig ausgewählten Einrichtungsgegenstände, Teppiche und Vorhänge machen die Wohnung zum gemütlichen Zuhause. Erinnerungsstücke wie Bilder oder das Porzellanservice der Großeltern verleihen der Wohnung eine persönliche Note. Aber auch Bekleidung, die Sportausrüstung, Bücher, elektronische Geräte u. a. m. gehören zum Hab und Gut. Wird der Wert all dieser

Gegenstände, die zum Hausrat gezählt werden, summiert, kommt ein beachtlicher Betrag zusammen, der über eine Hausratversicherung abgedeckt ist. Wird beispielsweise die Küche durch einen Wasserrohrbruch unter Wasser gesetzt, dann ersetzt die Versicherung defekte Geräte, Küchenmöbel oder zerstörte Lebensmittel. Gerät der Fernseher in Brand und zerstört das Mobiliar, Teppiche und Vorhänge, dann greift ebenfalls die Hausratversicherung. Falls eine Diebstahlversicherung mitabgeschlossen wurde, dann ersetzt diese die beim Einbruch entwendeten Gegenstände und kommt für die Einbruchschäden an Fenster und Türen auf. MIETERSCHUTZ Jeder Mieter haftet für Schäden, die er selber verursacht. Aus diesem Grund sollten Mieter stets ausreichend versichert sein, und zwar auch dann, wenn der Kondominiumsverwalter eine Gebäudeversicherung abgeschlossen hat und der Wohnungseigentümer die Mietwohnung versichert hat. Denn auf dem Regressweg können Schäden vom Mieter zurückverlangt werden. Informationen erteilen die Berater in der Raiffeisenkasse. _ih


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Ein Unternehmen in Aufbruchstimmung Neue Projekte, neue Homepage, neue Mitarbeiter: Das Vinschger Familienunternehmen Pohl Immobilien im Aufwind. Ganz viel frischen Wind ins Haus bringt Hans Martin Pohl, der 2015 in das Familienunternehmen eingestiegen ist. Mit der Unterstützung seines Vaters Peter Paul Pohl, der ihm als kreativer Kopf zur Seite steht, hat Hans Martin Schritt für Schritt immer mehr Führungsaufgaben übernommen. Mit neuen Projekten, einer neuen Internetseite und neuen Mitarbeitern startet das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft. Seit über 30 Jahren ist Pohl Immobilien als Entwickler, Investor und Bauträger tätig. Für die Zukunft will Hans Martin Pohl seinen Schwerpunkt auf innovative Projekte und den Ausbau der Serviceleistungen für Partner und Kunden legen. „Der Erwerb einer Immobilie zählt zu den wichtigsten Entschei-

dungen des Lebens. Deshalb ist unser Anliegen, unseren Kunden einen Rundum-Service zu bieten, damit sie sich bei uns gut betreut und aufgehoben fühlen“, meint Hans Martin Pohl. Zu den neuen Projekten von Pohl Immobilien zählen Wohnobjekte in Schlanders, Latsch, im Dorfzentrum von Naturns und in Gratsch bei Meran sowie ein weiteres CityLiving-Projekt, ebenfalls in Meran. Für weitere neue Projekte werden laufend neue Standorte sowohl in Südtirol als auch im Trentino gesucht und überprüft. Bereits in Bauphase befinden sich die Anlagen Schlossgarten in Schlanders, Juval in Naturns, Villa belsit in Meran, sowie zwei weitere Wohnbauprojekte in Trient. Noch in diesem Jahr können die Bewohner der

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neuen Wohnanlage Kellerbach in Naturns ihre Wohnungen beziehen und vielleicht auch schon ihr erstes Weihnachten in den neuen eigenen vier Wänden feiern. Alle aktuellen Projekte und viele weitere Informationen findet man auf der Internetseite www.pohl-immobilien.it, die erst kürzlich im neuen Design online gegangen ist. „Wir möchten Projekte schaffen, mit denen wir einen positiven Beitrag für unseren Lebensraum leisten. Das gelingt mit Weitblick, Visionen und einem Team an motivierten und kompetenten Mitarbeitern“, so der Juniorchef. Deshalb freut er sich sehr über den jungen Neuzuwachs im Unternehmen, das ständig nach kreativen und begeisterungsfähigen Mitarbeitern Ausschau hält.

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UNSER SCHÖNSTER TAG

Sie haben Ja zueinander gesagt und uns das schönste Foto vom schönsten Tag Ihres Lebens gesandt. Sie, liebe Leserinnen und Leser sollen nun Ihre Stimme abgeben für Ihren Favoriten. Eine schwierige Wahl. Die drei Erstplatzierten erhalten drei Überraschungspreise. Am Hochzeits-Voting teilnehmen können Sie bis am 17. November telefonisch unter 0473 732196 oder im Internet unter www.vinschgerwind.it.

Caroline & Andreas am 22. Juli 2017 in der St.-Johann-Kirche in Prad a. Stj. 3

1

Sandra Mair & Matthias Weisenhorn am 7. Juli 2017 in der St.Martin-Kirche in Zerza/ Burgeis 4

Manuela & Christoph am 30. September 2017 in der St.-Johann-Kirche in Prad a. Stj.

Sonja Kaserer & Urban Grüner am 10. Juni 2017 in der Kirche von Kastelbell

Danke für euer Vertrauen

gegenüber der Fahrschule Klaro · Mals · Tel. 0473 835 144 · info@blumea.net


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Barbara Frank & Stephan Lechthaler am 9. September 2017 in der Pfarrkirche St.-Katharina in Schluderns

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Gisella Hutter & Klaus Lampacher

Helga Schuster & Manfred Gamper mit Laura und Emma am 16. September 2017 in Tarsch

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Gabi Trafoier & Egon Pรถhl am 26. August 2017 in Schluderns

Heidi & Stefan mit Stefan am 17. Juni 2017 in Oberรถsterreich

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Vanja & Arno am 10. Juni 2017 in St. Valentin a. d. Haide

Annia Malloth & Julian Theiner am 3. Juni 2017 in Taufers i. M.

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Anna & Andreas Forcher am 22. Juli 2017


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Rosa Maria Stecher & Helmuth Frank mit Simon, Stefanie und Dominik am 22. Oktober 2016 in Glurns

Viktoria Frei & Giuseppe Barbagallo am 13. Mai 2017 in der St.-Valentinskirche in Meran

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Tanja Riedl & Roman Stecher am 20. Mai 2017 im Kloster Marienberg

Gerlinde Traut & Hanspeter Zischg am 20. Mai 2017 in der Lourdes-Kirche in Laas

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Romina Tschenett & Paul Aondio am 26. August 2017 in Stilfs

Melani Zerz & Matthias Sandbichler mit Fabian und Nico am 27. Mai 2017 in der St.-Veithskirche am Tartscher Bichl

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Yvonne & Christian am 30. September 2017 im Sarntal

Kathrin Pohl & Arnold Gasser am 27. September 2017 in Venedig Sabine Paulmichl & Franz Ă&#x2013;ttl am 20. Mai 2017 in Schleis


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Sabine Weitlaner & Philipp Kofler am 17. Juni 2017 in Tschirland Mit ihnen freuten sich Max, Peter und Leo. 25

Brigitte & Peter am 27. Mai 2017 in Prad a. Stj.

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Ramona Steiner & Andrea Nussbaumer am 27. Mai 2017 in der Kirche von Agums

Eva Maria Wieser & Günther Karbon am 16. September 2017 in St.Anna/Kastelruth

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Nationalpark Stilfserjoch

Rotwildmanagement

Foto: Giovanni Fabbri

Entnahmeabschüsse zur Reduzierung des Wilddruckes

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Leonhard, 6. November 2017

I

m Gebiet des Nationalparks Stilfserjoch und in den angrenzenden Tälern stehen ca. 10.000 Stück Rotwild ein. Diese Zahlenangabe bezieht sich auf den gesamten Nationalpark mit seinen Flächenanteilen in der Lombardei, im Trentino und in Südtirol. Die höchste Dichte hat das Rotwild in der lombardischen Valfurva mit 13,5 Stück je 100 Hektar Fläche erreicht. An den sonnseitigen Wintereinständen steigt die Rotwilddichte in der Valfurva sogar über 20 Stück/100 ha an. Verbiss-Schäden am Wald sind die Folge solch hoher Dichten und der Bergwald verjüngt sich nicht mehr und verliert seine Schutzfunktion. Zur Wiederherstellung des verloren gegangenen Gleichgewichtes zwischen der Anzahl einer Tierart und dem verfügbaren Lebensraum wird das Rotwild daher in bestimmten Mikroregionen des Nationalparks durch selektive Abschüsse reduziert. Das rechtliche Instrument dazu bietet eine Aus-

nahmeregelung im staatlichen Rahmengesetz über die geschützten Gebiete 394/1991. Diese Ausnahmebestimmung lässt Entnahmen von nicht geschützten Tierarten in zwei Fällen zu: bei Krankheit und Seuchen und eben bei gestörtem Gleichgewicht zwischen dem verfügbaren Lebensraum und der Anzahl einer (Schad-)Tierart. Die Basis für solche regulierenden Eingriffe sind wissenschaftliche Studien und Beweisführungen, das Sammeln statistischer Zahlenreihen zur Entwicklung der Tierart über einen mehrjährigen Zeitraum, dann auch der Beleg von Schäden in der Land- und Forstwirtschaft. Und ausschlaggebend für die Zulässigkeit der Eingriffe in die betroffene Wildtierpopulation ist das positive Gutachten des nationalen wissenschaftlichen Referenzinstitutes ISPRA (Istituto superiore per la ricerca ambientale).

Die Situation im Vinschgauer Parkanteil Zur Erinnerung: Im Dreijahreszeitraum 19971999 hatten wir zu Beginn der konsortialen Verwaltung des Nationalparks Stilfserjoch

am mittelvinschgauer Nörderberg und im Martelltal eine Stichprobe von 120-150 Stück Rotwild pro Herbst abgeschossen, um am Todtier biometrische Messungen wie Körpergröße, Gewicht, Alter zu erheben und Laboruntersuchungen an verschiedenen Organen durchzuführen. Nach einem Urteil des Staatsrates auf Rekurs des WWF Italien war im Jahre 1983 die vorher praktizierte Jagd auf Rotwild im Nationalpark untersagt worden. In der Folge war die Population des Rotwildes stark angewachsen. Schäden an den landwirtschaftlichen Kulturflächen und Verbiss-Schäden am Wald führten zu sozialen Spannungen und einer verstärkten Ablehnung des Schutzgebietes. Und die hohe Dichte des Rotwildes ging mit einer Verschlechterung seiner Konstitution einher. Die Laboruntersuchungen auf 30 verschiedene Bakteriosen und Virosen ergaben für den genannten Entnahmezeitraum von 1997-1999, dass beispielsweise in Martell bis zu einem Drittel der Hirschkälber an Paratuberkulose erkrankt oder Paratuberkuloseträger waren.


Die Bestandszählungen ergaben für den Vinschgauer Nörderberg und die Seitentäler eine Rotwilddichte von 9,7 Stück je 100 Hektar Lebensraum. In der Forstwirtschaft wird eine Dichte von 4 Stück/100 ha als Grenzwert angesehen, bei dem noch eine Naturverjüngung des Waldes erfolgt und seine Schutzfunktion erhalten bleibt. Es ist überflüssig zu betonen, dass der Schutzfunktion des Waldes im steilen, erosionsgefährdeten, ganzjährig bewohnten und bewirtschaften Berggebiet eine besondere Bedeutung zukommt.

Der erste Dreijahresplan

/NATIONALPARK/ 45 nen stammförmigen Schaft schieben. Die Erkenntnis daraus: Wenn man mittel- und langfristig ein stabiles Ökosystem Bergwald sichern und erhalten will, muss der jährliche Zuwachs in der Rotwildpopulation weiterhin und fortgesetzt abgeschöpft werden.

wurden vorab einer Zusatzausbildung und Prüfung über die Biologie und Ökologie des Rotwildes und über die Ziele der Reduktionsmaßnahme unterzogen. Nach nunmehr über 15-jähriger Erfahrung in der Zusammenarbeit zwischen der Jägerschaft und der Nationalpark-Verwaltung traue ich mir die Einschätzung zu, dass diese Zusammenarbeit seriös und auch für die Skeptiker überzeugend war und die Ziele des Planes weitestgehend erreicht wurden. Die Naturschutzorganisation WWF-Italien hat ihren nach den ersten Jahren der Entnahmen beim Staatsrat behängenden Rekurs zurückgezogen.

Der neue Fünfjahresplan Der letzte gültige Fünfjahresplan (2012-2016) für das Rotwildmanagement im Vinschgauer Anteil des Nationalparks ist im Dezember 2016 ausgelaufen. Das Südtiroler Amt für den Nationalpark Stilfserjoch in Glurns hat vorab den externen Experten Dr. Sandro Nicoloso mit der Ausarbeitung eines neuen Fünfjahresplanes 2017-2021 beauftragt. Der neue Fünfjahresplan wurde unter Einarbeitung der statistischen Eckdaten aus dem letzten Jahr 2016 erarbeitet und fristgerecht vorgelegt und dem Referenzinstitut ISPRA zur Begutachtung unterbreitet. Das Gutachten von ISPRA mit Datum 27. Oktober 2017 ist gleichentags eingegangen. Das positive Gutachten ist zeitlich auf das eine Entnahmejahr 2017 eingegrenzt. ISPRA knüpft sein positives Gutachten für den gesamten Fünfjahreszeitraum an die Umsetzung weiterer Maßnahmen (wie etwa Lebensraumverbesserungen) und Beweisführungen. Abschüsse allein werden nicht mehr überzeugen. So muss beispielsweise die Waldschadenserhebung im Jahr 2021 wiederholt werden. Damit die herbstlichen Abschüsse 2017 Rechtskraft erreichen, wird die Südtiroler Landesregierung die entsprechende Beschlussmaßnahme verabschieden. Mit dem Übergang der Verwaltungskompetenzen zum Nationalpark Stilfserjoch vom Umweltministerium an die Länder dank neuer Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut ist die Landesregierung die zuständige Behörde.

Der aktuelle Stand In Umsetzung mehrerer, von ISPRA validierten Drei- und Fünfjahresplänen in den geographischen Untereinheiten Mittelvinschgau (Latsch bis Tschengls) und Obervinschgau (Prad, Sulden- und Trafoital, Taufers) wurden im Zeitraum 2000-2016 über 5.000 Stück Rotwild durch herbstliche Abschüsse entnommen. Die Dichte sank von anfangs 9,7 Stück/100 ha im Jahr 2000 auf ca. 5 Stück je 100 ha im Jahr 2016. Der Wilddruck auf die landwirtschaftlichen Kulturen und die Schäden in ihnen konnten verringert werden. Was die Verbiss-Schäden am Wald betrifft, wurde die erste Waldschadenserhebung aus dem Jahr 1998 im Jahr 2012 bei gleicher Methodik und auf den gleichen Probeflächen wiederholt, um eine wissenschaftlich saubere und aussagekräftige Vergleichbarkeit der Daten zu erreichen. Das Ergebnis: Der Wald erholt sich langsam, auch wenn der Verbiss und der Wilddruck abnimmt. Die Wildschäden auf den Probeflächen sind unmerklich zurückgegangen, auch wenn die Krüppelfichten seltener werden und Bäume etwa in dichten Rotten wieder vermehrt eiFoto: Cesarino Leoni

Nachdem unsere mehrjährigen Zählungen eine mehr als doppelt so hohe Rotwilddichte im Vinschgauer Anteil des Nationalparks Stilfserjoch ergeben hatten, als forstwirtschaftlich indiziert ist, haben wir als Konsortium Nationalpark Stilfserjoch im Jahr 2000 den ersten wissenschaftlich abgestützten Dreijahresplan zur Reduzierung der Rotwilddichte in dieser Mikroregion des Schutzgebietes erarbeitet, verabschiedet und dem wildbiologischen Institut und dem Umweltministerium zur Begutachtung vorgelegt. Nach anfänglicher Skepsis seitens der Begutachter, von Tierschutzorganisationen und auch des Umweltministeriums und starker und beharrender Überzeugungsarbeit unsererseits konnten wir positive Stellungnahmen und Gutachten erwirken und mit den Entnahmen durch herbstliche Abschüsse beginnen. Die Rotwilddichte sollte vor allem durch den Zugriff auf die weibliche Population erfolgen. Es war und ist keine Trophäenjagd. Die Abschüsse wurden nicht wie in anderen ausländischen Nationalparken durch Berufsjäger oder durch das Forstpersonal durchgeführt, sondern bei Beteiligung der ortsansässigen Revierjäger. Diese Jäger

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links: Der Winter ist die nahrungsknappe Zeit. An den sonnseitigen Wintereinständen kommt es mancherorts zu hohen Wildkonzentrationen. rechts: Forstschäden durch Rotwild: Durch mehrfachen Verbiss des Endtriebes enststehen Krüppelfichten

Foto: Wolfgang Platter

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Schlanders stark

Goldrains Revanche

1. Amateurliga - In der 1. Amateurliga ist mit Schlanders nur eine Mannschaft aus dem Vinschgau vertreten. Die Schlanderser zeigen eine starke Hinrunde und befinden sich in der vorderen Hälfte der Tabelle. (sam)

3. Amateurliga - Zahlreiche Fußballfans liesen sich das Lokalderby in der 3. Amateurliga, Goldrain gegen Morter, nicht entgehen. Nachdem die Goldrainer in der vergangenen Saison stets gegen Morter den Kürzeren zogen, so gelang ihnen dieses Mal die Revanche und sie besiegten den Lokalrivalen dank eines Doppelpacks von Jonas Steinkeller (im Bild) mit 2:1. (sam)

YEAH - TEST IT!

In Sulden fand am 4. und 5. November 2017 die vierte Auflage der „Skitouring & Freeriding Test Days“ statt. Unter dem Motto „Test it!“ konnten Wintersportler kostenlos die Neuheiten der Saison testen. Noch zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite, in einem Farbenspiel zwischen Rot, Gelb und Orange. Die Wintersaison 2016/17 steht unmittelbar bevor. Ende November, Anfang Dezember öffnen Südtirols Skigebiete. Dann heißt es wieder: Rauf auf die Skier - runter die Piste. Ein Skigebiet hat bereits jetzt geöffnet: Das Skigebiet Sulden am Ortler. Dort fand am vergangenen Wochenende die vierte Auflage der „Skitouring & Freeriding Test Days“ statt. Welcher Ski passt zu wem? Der Bozner Bergsportspezialist Mountain Spirit machte es möglich. Am 4. und 5. November konnten Tourengeher und Freerider die Neuheiten bekannter Marken testen: von Ski und Schuhen über ABS- und Lawinen-Rucksäcken bis hin zu LVS-Geräten. „Jedes Produkt konnte vor Ort probiert und auf der Piste getestet werden“, erklärt Organisator Günther Plattner von Mountain Spirit. Zusätzlich gab es für alle Teilnehmer wertvolle Informationen rund ums Thema Risikomanagement.

Partschins jagt, Latsch kämpft In rund einem Monat geht die Landesliga in die Winterpause. Mit dem ASV Partschins und dem ASV Latsch gibt es in dieser Saison zwei Mannschaften aus dem Vinschgau, die in dieser Spielklasse am Start sind. Während sich die Partschinser nach einem holprigen Auftakt gefangen haben und zu den Top 3 der Landesliga gehören, kämpft Aufsteiger Latsch darum, den Ruf der Fahrstuhlmannschaft loszuwerden und sich den Klassenerhalt zu sichern. Der Latscher Kapitän Hannes Schwemm (rechts) im Zweikampf

von Sarah Mitterer

D

er Auftakt im August verlief für die Partschinser, die sich in der abgelaufenen Saison Platz 2 in der Landesliga sicherten, alles andere als nach Wunsch. Startete man auswärts mit einem Unentschieden, so kassierte man beim ersten Heimspiel 2017/18 eine bittere 1:5 Niederlage gegen Milland. Doch die Fußballer von Coach Manfred Tappeiner und Co-Trainer Armin Rungg fingen sich schnell wieder, gewannen vier Spiele in Serie, kletterten die Tabelle immer weiter nach oben und jagen nun das Spitzenduo Eppan und Lana. Unterbrochen wurde die Siegesserie beim Match gegen den Tabellenersten Lana, wo sich die Partschinser einen Punkt erkämpften. Was folgte waren weitere vier Siege in Serie (Stand: 11. Spieltag) und mit 23 Punkten der dritte Platz in der Tabelle. Ein weiterer Sprung nach vorne ist noch immer möglich. Die Hinrunde endet Ende

Fotos: Sarah Mitterer

Sulden

Fotos: Sarah Mitterer

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Michael Tscholl (links) gehört mit Partschins zu den Top 3 der Landesliga

November. Vier Siege (alle zu Hause), zwei Unentschieden und fünf Niederlagen. So lautet die Bilanz der Latscher, die mit dem Ziel Klassenerhalt in die neue Rasenzeit gestartet sind, nach dem 11. Spieltag. Der Aufsteiger holte sich erstes Selbstvertrauen beim Landesligaauftakt auswärts gegen Plose, wo man sich dank eines 0:0 Unentschiedens einen Punkt holte. Das erste Match vor eigenem Publikum, bei dem Mattia Lo Presti mit einem Hattrick glänzte, schenkte den Spielern von Coach Christian Pixner einen weiteren Schub an

Selbstvertrauen. Vor allem die Spiele zu Hause sind für die Latscher ausschlaggebend für den Verbleib in der Landesliga. Auf dem eigenen Feld sollten die Jungs so viele Punkte wie möglich sammeln, dann ist der Klassenerhalt auch keine Utopie. Für Sorgenfalten auf der Stirn sorgt das Verletzungspech im Team. So fehlen mit Alex Medda und Jonas Tscholl (beide Kreuzbandriss), Niokla Jurcevic (Mittelhandknochenbruch) und Hannes Stecher (Leistenbruch) über längere Zeit wichtige Stammkräfte in den Reihen der Schwarz-Weißen.


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Eishockey

„Warriors“ kämpfen wieder um Siege V

or zwei Jahren wurde das Projekt „Vinschgau Warriors“ ins Leben gerufen. Es handelt sich hierbei um eine Kooperation der beiden Vinschger Eishockeyvereine – dem AHC Vinschgau/Eisfix und dem ASV Prad/die Geier. Aufgrund der geringen Spielerdecke schlossen sich die beiden Vereine zu einer Spielgemeinschaft zusammen, um so der Jugend die Möglichkeit zu bieten, ihren Lieblingssport in der passenden Alterskategorie durchführen zu können. Nach einem erfolgreichen ersten Jahr hofft man auch in dieser Saison wieder auf viel positive Resonanz. Die Spielerdecke ist in diesem Jahr bereits gewachsen. Waren es in der abgelaufenen Saison noch drei Teams, so nehmen heuer gleich fünf Mannschaften der „Warriors“ an verschiedenen Meisterschaften teil. Es sind dies die Kategorien U7, U9, U11, U13 und U15.

Den Auftakt in das zweite Jahr machte ein Hüttenlager im Sommer auf dem Töbrunn. Im August startete man mit dem Eistraining, ebenfalls wurde im IceForum Latsch ein Camp abgehalten. Trainiert werden die Mannschaften auch heuer wieder vom Coach der

mal ausprobieren möchte, der kann sich an den Schnupperkursen in Latsch und Prad anmelden. (sam)

Eisfix und vom Trainer der Geier. Wer gerne den schnellsten Mannschaftssport der Welt ein-

Für ein gesundes und aktives Leben

Stil ändern

„Stil ändern“ Die Gesundheitsvorsorge und die eigenverantwortliche Gestaltung des persönlichen Lebensstils sind Thema der landesweiten Infoabende „Stil ändern“. Bei insgesamt zwanzig öffentlichen Veranstaltungen in ganz Südtirol stehen die Themen Gesundheitsvorsorge und Veränderung der eigenen Lebensgewohnheiten im Mittelpunkt. „Was immer wir tun: wir können zu einem wichtigen Teil selbst beitragen zu einem Leben bei guter Gesundheit und somit von hoher Lebensqualität auch bis ins hohe Alter“, erklärt Gesundheitslandesrätin Martha Stocker die Hintergründe der Veranstaltungsreihe „Stil ändern“. Die vom Landesressort für Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb ins Leben gerufene Kampagne richtet sich sowohl an gesunde Menschen, die den Risikofaktoren vor allem für die großen Volkskrankheiten vorbeugen

möchten, als auch an Menschen mit chronischen Erkrankungen oder deren Angehörige. Ziel der Veranstaltungsabende ist nicht nur, Inputs und Informationen weiterzugeben, die Menschen erproben dabei praktische Hilfestellungen zur Umsetzung eines gesunden Lebensstils im Alltag. Die anwesenden Interessierten erhalten einen kleinen Ratgeber, mit dem sie sich selbst erreichbare Ziele für die Änderung der täglichen Gewohnheiten stecken und die dafür nötigen konkreten Schritte in einem klaren Handlungsplan festlegen können. Wann und Wo: „Stil ändern“ – Informationsabend am 22.11.2017 um 19.00 Uhr im Gesundheitssprengel Mittelvinschgau in Schlanders, Hauptstrasse 134. Eintritt frei Termine für die nächsten Informationsabende landesweit: www. provinz.bz.it/evviva.

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ür Naturns wird die Situation immer kritischer. Die dritte Oberligasaison in Serie entwickelt sich für die Truppe von Gustav Grünfelder zu einem Kampf um den Klassenerhalt, denn der einzige Vinschger Verein in der Oberliga befindet sich nach elf Spieltagen in der Abstiegszone. Mit acht Punkten, davon zwei Siege und zwei Unentschieden, können die Gelb-Blauen alles andere als zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf sein. Doch noch ist nichts entschieden. Nach zuletzt enttäuschenden Leistungen mit fünf Niederlagen in Serie, holten sich die Naturnser zur Erleichterung aller wichtige drei Punkte beim 3:1 Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht Bozner FC. Auch wenn die Hinrunde alles andere als nach Wunsch verlief, so ist mit einer starken Rückrunde der Klassenerhalt

Fotos: Sarah Mitterer

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noch immer möglich. In der Hinrunde bestreiten die Naturnser noch zwei Heimspiele. Am 12. November gegen St.

Pauls sowie am 26. November gegen Calciochiese. Der Anpfiff erfolgt jeweils um 14.30 Uhr. (sam)


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Jahrestag/Danksagungen Menschen, die wir lieben sterben nie, sie bleiben uns im Herzen erhalten.

Hermann Mayr *2.11.1943 † 5.10.2017 Naturns

Tief bewegt von der großen Anteilnahme an unserem Schmerz anlässlich des Todes unseres lieben Mannes, Vaters, Opas, möchten wir allen von ganzem Herzen danken – für die Verbundenheit in stiller Trauer, für das tröstende Wort gesprochen oder geschrieben, für die angebotene Hilfe, für das Gebet, für die Blumen- und Gedächtnisspenden, für die Begleitung auf seinem letzten Weg, sowie für alle Zeichen von Liebe und Freundschaft. Die Trauerfamilie

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2. Jahrestag Liebe Irene.

Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so als wärst du nie gegangen. Was bleibt sind die Liebe und die Erinnerung.

Irene Kuntner geb. Frasnelli

* 7.7.1949

† 20.11.2015

Wir gedenken deiner bei der hl. Messe am Samstag, dem 18. November, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Wir danken allen, die daran teilnehmen und unsere liebe Irene in Erinnerung behalten.

In Liebe Erich

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Jahrestag/Danksagungen Die schönen Erinnerungen an eine Person kann dir niemand nehmen. Sie leben in dir weiter und zaubern dir in schweren Zeiten ein Lächeln ins Gesicht.

Florian Telser Tommahittl Flori

* 21.03.1936 _ 16.10.2017 Schluderns Danke ... allen, die zur würdevollen Abschiedsfeier beigetragen haben ... für die Blumen und Geldspenden für Messen und einen guten Zweck ... allen, die unseren lieben Verstorbene in lieber Erinnerung behalten ein herzliches „Vergelt's Gott“ Die Trauerfamilie

Anna Wwe. Lechthaler geb. Tumler *1. Sept. 1926 + 24. Sept. 2017 „Strohgietl“

Danke für die tröstenden Worte, für den Händedruck, für jede Umarmung, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für das letzte Geleit, das stille Gebet und die Spenden. Herzlichen Dank allen die uns in diesen schweren Tagen beigestanden sind und unsere Mama und Oma in lieber Erinnerung behalten. Die Kinder mit Familien

Ein Mensch, der uns verlässt, ist wie eine Sonne, die versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unserem Herzen zurück.

Bestattungsdienst: ANGELUS Schluderns

Marianna Trafoier geb. Pöhl Ratschlonhof – Freiberg

* 29. Novemner 1933 † 19. Oktober 2017

Für die vielen Zeichen der Anteilnahme, die wir mit dem Tod meiner lieben Frau, meiner Mutter, unserer Oma und Schwiegermutter erfahren durften, möchten wir uns auf diesem Weg recht herzlich bedanken. Besonders bedanken möchten wir uns bei: · den Vorbetern · HW Johann Lambacher, den Kranzträgerinnen, dem Messner, den Ministranten, dem Kirchenchor und dem Frauenbund für die schöne Gestaltung der Trauerfeier · den Ärzten und dem Pflegepersonal vom Krankenhaus Schlanders Vergelt’s Gott allen, die meine liebe Frau in guter Erinnerung halten. Die Trauerfamilie

Otto Daniel Klasn-Otto

* 25.12.1931

† 23.10.2017

Vergelt’s Gott - für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, - für einen Händedruck, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, - für das letzte Geleit, das stille Gebet und die vielen Spenden. Herzlichen Dank allen, die uns in diesen schweren Tagen beigestanden sind. Morter, im November 2017

Die Trauerfamilie

Vielen warst du vieles, uns warst du alles.

Leo Reinstadler Völlastoaner-Leo *26.5.1930 † 23.10.2017 Sulden

Ve r g e l t ’ s G o t t

Wir wollen nicht trauern, dass du von uns gegangen bist, sondern Gott danken, dass wir dich haben durften.

allen, … die an den Rosenkränzen und an der Trauerfeier teilgenommen haben, … die bei der Gestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt haben, … die einen Dienst übernommen und geleistet haben, … die uns in dieser schweren Zeit in irgendeiner Weise beigestanden haben, … für die Zeichen der Anteilnahme, Verbundenheit und Wertschätzung, … dem Hausarzt Dr. Georg Hofer, dem Weissen Kreuz der Sektion Sulden und den Hauspflegerinnen und den Krankenschwestern vom Sprengel Obervinschgau, … für die Kerzen, Spenden und Beileidsbekundungen, … die Leo in lieber Erinnerung behalten und im Gebet einschließen. Die Trauerfamilie


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Tanzmeditation – In den Advent REFERENT/IN Anna Stimpfl TERMIN Do, 07.12.2017 UHRZEIT 09.30 Uhr – 17.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Kloster Marienberg KURSBEITRAG 65 Euro pro Kurstag inkl. Mittagessen ANMELDUNG Kloster Marienberg – Schlinig 1, I – 39024 Mals, Tel. 0473 843 989, info@marienberg.it ANMELDESCHLUSS Mo, 27.11.2017

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Ikonenmalen REFERENT/IN Hubert Piccolruez TERMINE Mo, 11.12. bis Fr, 15.12.2017 UHRZEIT 09.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 5 Treffen ORT Kloster Marienberg KURSBEITRAG 135 Euro Kursgebühr inkl. Holztafel, Farben und Goldfolien ANMELDUNG Kloster Marienberg – Schlinig 1, I – 39024 Mals, Tel. 0473 843 989, info@marienberg.it ANMELDESCHLUSS Mo, 27.11.2017

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Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 22-17 vom 09.11.2017 Bezirk Vinschgau Südtirol - Themen - Politik, Gesellschaft, Lokales, Sport, Kultur, Fotoi...

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