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Nr. 19 (285) 22.09.16 I.P. 12 Jg.

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50 JAHRE REALGYMNASIUM SCHLANDERS Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN

Die älteste Oberschule im Vinschgau feiert

BAUMSCHULE des Nischler Georg & Co.

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Fissneider Daniel Tel. +39 339 8450512 SCHLANDERS Gewerbezone 1 Vetzan

Tel. 0473 740 082 Fax 0473 740 408 Mail info@nischler.it

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22.09.16

Inhalt www.vinschgerwind.it

von Chefredakteur Erwin Bernhart 50 Jahre Realgymnasium Schlanders

Wie die Verwalter von Mals und Taufers beim Rambach das E-Werk versemmeln

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50 JAHRE REALGYMNASIUM SCHLANDERS Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN

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Naturns: Gesetze sind für alle gleich

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Schlanders: Ein Standort - zwei Krankenhäuser

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Stilfs: Die Wasserkonzession steht - wird sie auch genutzt?

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Südtirol/Graubünden: Die Zugverbindung können wir nicht allein stemmen

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Interview: „Man spielt im Leben viele Rollen“

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Leserbriefe und Stellungnahmen

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Prad: 150 Jahre Musikkapelle Prad

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Porträt: Leo Christandl - Rifair

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Schlanders: „Alte Liebe“ uraufgeführt

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Partschins: Free Solo „Giovi“

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SCHLANDERS Gewerbezone 1 Vetzan

/INHALT/ 3

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Sonderthema: Hochzeitsbilder und Herbstmode

ab Seite 40

Sonderthema: Spezial Heizen

ab Seite 49

Nationalpark Stilfserjoch: Grenzen sind Übergänge

Seite 58

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Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57

Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbe-

botschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485

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Glückwünsche Statt eines Kommentars sind diesmal Glückwünsche angesagt. Glückwünsche an die Hochzeitspaare, die sich in den vergangenen Monaten das Ja-Wort gegeben haben und welche uns ihr schönstes Hochzeitsfoto zukommen haben lassen. Mit viel Liebe und auch mit viel Humor haben sich die Paare vor der Kamera in Szene gesetzt und es sind schöne Bilder entstanden- mögen Liebe und Humor Bestand haben, das wünschen wir den Hochzeitspaaren. S’ist ja nicht selbstverständlich, dass Ehen ein Leben lang halten. Und nun ein Aufruf an unsere Leserinnen und Leser: Auf unserer Webseite www.vinschgerwind.it können Sie das „schönste Hochzeitspaar“ wählen. Sie können uns auch anrufen (0473 732196) und Ihre Stimme abgeben oder Sie können uns auch schreiben (Vinschgerwind, Dantestraße 4, 39028 Schlanders). Wir haben unseren Hochzeitspaaren, die ab Seite 40 in diesem Vinschgerwind vorgestellt werden, Nummern gegeben, damit leichter gewählt werden kann. Das „Voting“ geht bis zum 16. Oktober 2016. Außer Konkurrenz läuft natürlich die Promi-Hochzeit von Larissa Hofer und Hannes Reichelt. Für die drei Erstplatzierten stehen schöne Geschenke bereit und dafür bedanken wir uns bei unseren geschätzten Werbepartnern. Dem Siegerpaar winkt ein exklusives Galadinner im Hotel Restaurant zum Mohren & Plavina in Burgeis. Für das zweitplatzierte Paar steht ein Gutschein von 100 Euro im Bettenhaus Graber in Schlanders zur Verfügung. Und das drittplatzierte Paar kann sich über einen Gutschein von 100 Euro von Sportmode Ziernheld in Burgeis freuen. Die Paare freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme beim Abstimmen.

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40 Jahre Naturpark

KH Schlanders

Ohne Primare

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Foto: Erwin Bernhart

ie Ankündigung aus der Politik und aus dem Sanitätsbetrieb, im Westen „ein Krankenhaus mit zwei Standorten“ zu machen, nimmt konkrete Formen an. Fix ist nun, dass für die Pädiatrie und auch für die Chirurgie am Krankenhaus Schlanders keine neuen Primarstellen ausgeschrieben werden. Der Meraner Primar wird Schlanders nach der endgültigen Pensionierung von Chirurgie-Primarius Peter Stecher mitbetreuen. Keine Stellungnahme und keine Erklärungen will dazu die Direktorin des Gesunheitsbezirkes Meran Irene Pechlaner abgeben. Dementieren wollte man die Sache allerdings auch nicht. Sie ließ ausrichten, dass derzeit am Sanitätsgesetz und am Gesundheitsplan gearbeitet werde. Genau in das neue Sanitätsgesetz soll festgeschrieben werden, dass Führungsaufträge, wie sie Primare erhalten, zwei Standorte beinhalten werden. Aus dem Umfeld von Gesundheitslandesrätin Martha Stocker heißt es, dass es nur

durch Zusammenlegung von Führungskräften etwa im Westen möglich wird, das Krankenhaus Schlanders zu halten und sogar für Nachwuchsärzte attraktiv zu machen. Um den Ärztemangel wett zu machen, braucht es eine Attraktivitätsteigerung. (eb)

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

War der Pariser Vertrag bzw. das GruberDegasperi-Abkommen ein Glücksfall für Südtirol?

55,6 % NEIN 44,4 % JA

Neue Umfrage: Wenn es in Südtirol eine Bewegung wie die AfD gäbe, würden Sie diese wählen?

Spaltpotenzial Naturns - Eine Art soziale Frage sorgt im Gemeinderat in Naturns für unterschiedlichste Ansichten, bis hin zu Spaltungen. Eine davon: Der ehemalige Gemeindearzt Hans Pöll ist nicht mehr Mitglied der Gruppe „Zukunft Naturns“. Weil er Gesetze eigenwillig interpretiert, ist er ab sofort freier Gemeinderat.

Hans Pöll (links) ist aus der Liste „Zukunft Naturns“ ausgetreten, weil, so seine Begründung, die Anfrage nicht mit seinem Hippokratischen Eid vereinbar sei.

von Erwin Bernhart

G

esetze sind für alle gleich und vor dem Gesetz sind alle gleich. Dieser hehre Grundsatz einer Demokratie gilt in Naturns nicht. Zumindest nicht ganz. Die Geschichte ist schnell erzählt und sie ist aufgrund einer Anfrage der Liste „Zukunft Naturns“ im Gemeinderat öffentlich geworden: Es geht um einen Abbruch, eine Verlegung und einen Neubau einer Hofstelle. Die Hofstelle ist neu errichtet, die alte Hofstelle steht noch. In der neuen Hofstelle wohnt der Sohn, in der alten Hofstelle seine Mutter. Die Bewohnbarkeitsbewilligung kann erst ausgestellt werden, wenn die alte Hofstelle abgerissen ist. Die Mutter will den alten Hof nicht verlassen, droht gar mit Selbstmord, sagt man in Naturns. Ein Dilemma, ein soziales und ein rechtliches. Weil der ehemalige Gemeindearzt Hans Pöll die Anfrage

seiner Kollegen nicht verhindern hat können, hat er in einem Schreiben an den BM Andreas Heidegger seinen Austritt aus der Gemeinderatsfraktion „Zukunft Naturns“ mit sofortiger Wirkung kundgetan. Er sei ab sofort „freier Gemeinderat“. Heidegger schreibt in seiner Antwort an die Liste „Zukunft Naturns“, dass die Gemeindeverwaltung in Kenntnis der Situation sein, dass eine Strafe ausgestellt worden sei. Es sei eine heikle Situation. Die betroffene Familie Ruatti habe um Aufschub des Abbruches aufgrund einer sozialen Notsituation gebeten. Er habe die Bewohnbarkeitsbewilligung ausgestellt und die Familie Ruatti habe eine Bankgarantie von 10.000 Euro hinterlegen müssen - der Abbruch der alten Hofstelle müsse demnächst erfolgen. „Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass man Bürger ungleich behandelt“, sagt Heidegger. Nicht nur zwischen Pöll und

seinen Mitstreitern hat es gekracht, es gibt auch innerhalb des Gemeindeausschusses ganz unterschiedlilche Standpunkte. In ihrer Stellungnahme war etwa die Sozialreferentin Christa Klotz Gruber klar - und damit gegensätzlicher Auffassung als BM Heidegger: Klotz: Für die Eltern sei im Neubau eine Kleinstwohnung miteingeplant worden,die Familie habe über Abbruch, Verlegung und Neubau genauestens Bescheid gewusst und sie müsse nun auch die soziale Verantwortung übernehmen. Annelies Fliri, Kurt Fliri und Evi Prader von der Liste „Zukunft Naturns“ waren mit den schriftlichen Antworten zufrieden, Margot Tschager war bei der Ratssitzung am 12. September nicht anwesend. Nur Zeno Christanell äußerte sich noch zum Fall: Der BM bewege sich in einer „grauen Zone“, was zwar verständlich sei, aber die Gesetze seien nicht dehnbar.

Foto: Erwin Bernhart

Das 40-jährige Bestehen des Naturparks Texelgruppe wird am kommenden Sonntag, 25. September um 15.00 Uhr mit einem Naturparktag im Bunker Mooseum begangen.

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/POLITIK/ 5

Taufers/Mals/Bozen

„Das geht nicht mit rechten Dingen zu!“ as Verfahren, das Rennen um die Konzession am Rambach ist eröffnet. „Der Lokalaugenschein findet am 12.10.2016 um 09.00 Uhr in Bozen, Mendelstr. 33, Sitzungssaal im Erdgeschoss, statt“, heißt es auf der Internetseite der Landesagentur für Umwelt. Und es geht turbulent zu rund um das Konzessionsrennen am Rambach. Den Auftakt hat letztlich ein Ansuchen der Fraktion Laatsch um eine Wasserableitung gegeben - ein kleines Werk. Ausgearbeitet hat das Projekt der Schlanderser Ingenieur Ulrich Innerhofer. Und genau dieses Projekt ist wieder aus dem Rennen und, wegen fehlender Unterlagen, nicht mehr zugelassen. Albert Hutter, Mitglied der Fraktionsverwaltung von Laatsch, ärgert sich schwarz. „Das geht nicht mit rechten Dingen zu“, sagt Hutter. Denn ausgerechnet Innerhofer hat noch zwei Ansuchen eingereicht - Eines für die Ge-

Foto: Erwin Bernhart

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Die „Rambachhexe“: Das Volk hat in einer Volksabstimmung den Verwaltern in Taufers und in Mals den Auftrag erteilt, sich um die Konzession am Rambach zu bemühen. Was machen die Verwalter daraus? meinde Glurns und ein gleichlautendes für die „Proplan AG“ des Ulrich Innerhofer & Co. Alle drei Ansuchen, jenes der Fraktion Laatsch und jene von Glurns und von Innerhofer seien am selben Tag im März eingereicht worden. Hutter versteht die Welt nicht. Während die Ansuchen von Glurns und jenes von Innerhofer vollständig seien, fehlen ausgerechnet beim Ansuchen der Fraktion Laatsch Unterlagen.

Un noch etwas ist nicht in Ordnung: Es gibt kein Ansuchen von der Rambach Konsortial GmbH. Man habe da getrickst, sagt Hutter. Denn der Rambachkonsortial GmbH, deren Vizepräsident Albert Hutter ist, Präsident ist der Tauferer Stefan Tischler und Verwaltungsratsmitglied ist der Malser BM Ulrich Veith, sei als Einreichetermin der 29. August 2016 genannt worden. In Wirklichkeit war es der 29. Juli. „Nicht

einmal der für die Energie zuständige Landesrat Richard Theiner hat uns darauf aufmerksam gemacht“, lässt Hutter seinem Ärger freien Lauf. Rechtliche Schritte schließt Hutter nicht aus. Zwei weitere Konkurrenzprojekte liegen vor: eines von Sabine Zeiner, ein anderes von Hannes von Hepperger (beide Ansuchen mit derselben Anschrift in Bozen). Kein Ansuchen hat Helmut Frasnelli (Eisackwerk GmbH) gestellt, der auf Anfrage des Vinschgerwind gemeinsam mit Karl Pichler sagt, dass auch am Rambach das System Südtirol zum Zuge gekommen sei. An seinem ursprünglichen und hochrentablen Projekt habe er den vier Gemeinden einen 49-prozentigen Anteil angeboten. Das habe man nicht gewollt, dann habe man die Konzession unter 3 Megawatt gedrückt und mittlerweile sei das Ganze nicht mehr finanzierbar. (eb)

Stilfs

Wasserkonzessionen endlich geregelt I

lungen. Durch die Zusammenarbeit zwischen der Fraktionsverwaltung, dem Nationalpark, dem Amt für Gewässernutzung, den Technikern, dem E-Werk und den 396 Grundbesitzern ist es gelungen, neun Wasserkonzession im Einzugsbereich des Tramentanbaches zu erhalten. Zum Abschluss dieser 4-jährigen Arbeit mit vielen bürokratischen Hürdenläufen luden Hartwig Tschenett als Präsident der Frak-

Foto: Heinrich Zoderer

m Vinschgau gibt es durch die Realteilung viele Klein- und Kleinstparzellen mit sehr vielen Besitzern. Deshalb ist jede großflächige Bodenbearbeitung, bzw. der Bau einer Beregnungsanlage immer eine Herausforderung, weil alle Besitzer ihre Zustimmung geben müssen. In Stilfs hat man seit Jahren und Jahrzehnten versucht die Wasserkonzessionen zu regeln. In der Vergangenheit ist es nie ge-

Nach jahrelangen Vorarbeiten erhielten die 396 Grundbesitzer neun Wasserkonzessionen am Tramentanbach. In einer Pressekonferenz wurde darüber berichtet; v.l. Walter Gostner, Roland Angerer, Hartwig Tschenett

tion Stilfs, der Gemeinderat Roland Angerer und Walter Gostner vom Ingenieurbüro Patscheider und Partner zu einer Pressekonferenz ein. Tschenett dankte vor allem Roland Angerer, welcher die Initiative ergriffen hat und in vielen Aussprachen zusammen mit Walter Gostner die Besitzer davon überzeugen konnte, diese Angelegenheit zu regeln. Früher gab es die Wasserrechte und auf Eigeninitiative wurden auch Beregnungsanlagen gebaut, es wurde aber nie um eine Wasserkonzession angesucht. Die Landwirtschaft wird mehr oder weniger nur im Nebenerwerb betrieben, deshalb mussten die Besitzer auf den 1053 Parzellen erst von der Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens überzeugt werden. Die Fraktionsverwaltung gab für die 95 Hektar Gesamtfläche eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. In eigenen Aussprachen mit

den Besitzern der neun Zonen (Faslar, Vallacces, Innerpatsch, Außerpatsch, Thialhöfe, Fatira, Böden, Gastei und Patzleida) wurde für jede Zone ein Sprecher namhaft gemacht, der alles koordinierte und mit den Besitzern um die Wasserkonzession ansuchte. Bei der Pressekonferenz wurde die gute Zusammenarbeit mit Leonhard Solderer, dem verantwortlichen Techniker für den Bezirk Vinschgau im Amt für Gewässernutzung hervorgehoben. Nun liegt es an den Besitzern, aus dieser Wasserkonzession etwas zu machen. Mehrere Beregnungsanlagen müssen saniert oder neu gebaut werden. Roland Angerer hofft, dass durch diese Maßnahmen die Selbst- und Regionalversorgung gestärkt wird und einzelne Besitzer auch interessante Nischenprodukte anbauen können. (hzg)


6 /TITEL/

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Vom Wissenschaftlichen Lyzeum zum Oberschulzentrum Schlanders Am 1. Oktober 1966 begann für 36 Schüler das neue Schuljahr in der ersten Klasse im damals neuen Wissenschaftlichen Lyzeum in Schlanders. Es war ein Samstag. Mit diesem Datum beginnt eine neue Epoche in der Schulgeschichte des Vinschgaus. Die neue Schule war das erste Wissenschaftliche Lyzeum in einer Südtiroler Landgemeinde, die erste zur Matura führende Oberschule des Tales und das zweite Wissenschaftliche Lyzeum in Südtirol. 1.304 Schüler und Schülerinnen haben in den letzten 50 Jahren an der Schule maturiert. Am 1. Oktober 2016 wird deshalb der 50. Geburtstag groß gefeiert. Und es ist wieder ein Samstag.

von Heinrich Zoderer

V

or 50 Jahren war der Samstag noch ein Schultag. Aber in der ersten Schulwoche endete der Unterricht bereits nach drei Stunden. Erst in der zweiten Woche gab es einen vollständigen Stundenplan und einen regulären Unterricht. Am Montag, den 3. Oktober 1966 war Unterricht. Am 4. Oktober, am Tag des hl. Franz von Assisi, war in ganz Italien schulfrei. 50 Jahre später, so schreibt Martin Trafoier in der Festschrift, beginnt das neue Schuljahr bereits am 1. September. Nach einer Planungsphase fängt der Unterricht am 5. September an, der Stundenplan wird digital verschickt und auf der Homepage der Schule veröffentlicht. Das jährliche Unterrichtssoll, d.h. das Jahresstundenkontingent pro Fach ist auf die Minute genau vorgeschrieben, die Unterrichtsverkürzungen gesetzlich geregelt, das Klassenbuch und Register gibt es nur mehr online. Die Schüler müssen 35 Wochen lang jeweils 34 oder 35 Unterrichtsstunden in der Schule oder bei Projekten, Lehrausflügen und diversen Förderprogrammen im In- und Ausland verbringen. Seit dem Schuljahr 2012/13 ist der Samstag schulfrei. Dies sind einige Änderungen am Beginn eines Schuljahres. In den letzten 50 Jahren hat sich aber auch sonst sehr vieles verändert. Bis vor einem halben Jahrhundert mussten Jugendliche aus dem Vinschgau, die eine Oberschule besuchen wollten, nach Meran, Bozen oder nach Brixen in ein Heim. Mit

Meilensteine einer 50-jährigen Geschichte

1966 Samstag, 1. Oktober 1966: Schulbeginn am neuen Wissenschaftlichen Lyzeums in Schlanders, einer Außenstelle des Wissenschaftlichen Lyzeums Brixen. Es gibt eine erste Klasse mit 36 Schülern

der neuen Oberschule konnten viele Jugendliche zu Hause wohnen und eine weiterführende Schule besuchen. Dadurch bekamen viele Vinschger, besonders Mädchen, die Möglichkeit, eine Oberschule zu besuchen. In den 70er Jahren gab es für die Vinschger Mittelschulabgänger neben der Berufsschule bereits zwei verschiedene Oberschulen: die Handelsschule in Schlanders und Mals und das Wissenschaftliche Lyzeum in Schlanders.

„Eines ist für mich klar: Das Realund Sprachengymnasium öffnet Ausbildungs-, Arbeits-und Lebenswege.“ Sarah Ennemoser, Matura 2008 am Sprachengymnasium

Heute gibt es am Oberschulzentrum Mals drei verschiedene Schulrichtungen (Sozialwissenschaftliches Gymnasium SOGYM, Fachoberschule Wirtschaft FOWI und die Sportoberschule SPORT) und am Oberschulzentrum Schlanders vier verschiedene Fachrichtungen: das Realgymnasium (RG) und Sprachengymnasium (SG), die Technologische Fachoberschule (TFO) und die Wirtschaftliche Fachoberschule (WFO). Zusammen mit den Vinschger Berufs- und Fachschulen hat sich die Vielfalt der Wahlmöglichkeiten enorm vergrößert. Auch die Schülerzahlen und die Anzahl der Klassen haben im Laufe der Jahre zugenommen. Das Wissenschaftliche Lyzeum, das in der landesweiten Sprachregelung in Realgymnasium umgetauft wurde, hatte im Schuljahr Das Wissenschaftliche Lyzeum Schlanders wird eine eigenständige Direktion

1972/73

1980/81 Einführung von Englisch (kleiner Schulversuch)

1975/76 mit 182 Schülern und 9 Klassen den Höchststand erreicht. In den letzten Jahren hat sich die Schülerzahl auf rund 100 bis 120 eingependelt. In diesem Schuljahr gibt es nur mehr 94 Schüler und 5 Klassen. Das Sprachengymnasium, das im Schuljahr 1989/90 als neuer Schulzweig eingeführt wurde, hatte lange Zeit großen Zulauf. Vor allem Mädchen besuchen das Sprachengymnasium. Im Schuljahr 2011/2012 besuchten 156 Schülerinnen und Schüler diesen Schultyp. Damals gab es 9 Klassen. In diesem Schuljahr besuchen 125 Schüler in 7 Klassen das Sprachengymnasium. Nicht nur die Professoren am Realgymnasium und Sprachengymnasium betrachten diese Entwicklung mit Sorge. Es sind nicht nur die schwachen Jahrgänge, welche die Schülerzahlen drücken. Mit der neuen Vinschgerbahn fahren viele aus dem Mittelvinschgau täglich nach Meran und besuchen dort eine Oberschule, obwohl dies mit längeren Fahrzeiten verbunden ist und das Angebot im Vinschgau groß und vielfältig ist.

„Es waren Jahre des Wilden Westens damals in der Südtiroler Schule. Aufbruch in Freiheit. Bozen und die schulverwalterischen Sesselfurzer weit weg.“ Sebastian Marseiler, Deutschprofessor 1973/74

Vor 50 Jahren war das Wissenschaftliche Lyzeum eine Außenstelle des Wissen-

Errichtung der Neusprachlichen Fachrichtung (großer Schulversuch)

1989/90

2004 Nach dem Umbau wird die Schule heller und geräumiger und bekommt viele Spezialräume


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/TITEL/ 7

Foto: „Wind“-Archiv/OSZ Schlanders

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links: das Professorenkollegium aus dem Jahre 1995 mit Direktor Christian Werth und dem langjährigen Direktor Heinrich Kofler rechts:das derzeitige Professorenkollegium mit der Direktorin Verena Rinner (erste Reihe, zweite von links)

schaftlichen Lyzeums Brixen. Erst 1972/73 wurde das Lyzeum unter Heinrich Kofler eine eigenständige Direktion. Wie Sebastian Marseiler in seinem Festbeitrag schreibt, hat die Schule lange ihre Eigenständigkeit erhalten und die pädagogischen Konzepte nicht in großen Fachtagungen von ausländischen Fachleuten übernommen, sondern in langen Gasthaussitzungen bei einem Glasl Roten oder bei einem Bier in aller Gemütlichkeit ausgetauscht. Große Veränderungen gab es um die Jahrtausendwende. 2004 konnte die Schule nach Umbau-, Erneuerungs- und Erweiterungsarbeiten in ein neues, helles und geräumiges Schulgebäude mit vielen Spezialräumen umziehen. Außerdem gab es technische, verwaltungstechnische und didaktische Veränderungen und mehrere große und kleine Schulreformen. Die Maturaprüfung wurde geändert, ein Schulprogramm wurde eingeführt, heute gibt es Rahmenrichtlinien und einen an Kompetenzen orientierten Unterricht, es wird getestet und intern und extern evaluiert. In der Festschrift geben ehemalige Schüler und Schülerinnen an, dass zu ihren Zeiten Pauspapier und Matrizen die modernsten technischen Hilfsmittel waren, später war es dann die Kopiermaschine, der Taschenrechner und das Videogerät. Nun sind alle im Zeitalter der Computer, Tablets und Smartphones angekommen. Heute überlegt sich die Schule mit der SchulführungsZusammenlegung des Realgymnasiums und Sprachengymnasiums mit der TFO (Technologische Fachoberschule) und WFO (Wirtschaftliche Fachoberschule) zum Oberschulzentrum Schlanders (OSZ Schlanders)

2010/11

kraft Verena Rinner die verschiedenen Schwerpunkte der Schule, wie die Allgemeinbildung, den Sprachunterricht und die naturwissenschaftlich-mathematische Ausbildung weiter auszubauen und den Schülern durch eine Anerkennung von Bildungsguthaben und ansprechenden Wahlmöglichkeiten unterschiedliche Schwerpunktsetzungen zu ermöglichen.

„Es geht nicht um „Google oder Goethe“, wie neulich eine Schlagzeile in einer deutschen Zeitung provokativ ausrief, es geht um Google und Goethe.“ Direktorin Verena Rinner

In den verschiedenen Beiträgen ehemaliger Schüler und Schülerinnen kommt in der Festschrift deutlich zum Ausdruck, dass die Schule nicht nur ein Ort des Lernens, sondern vor allem ein Ort der Begegnungen und der persönlichen Entwicklung ist. Ausflüge, Lehrfahrten, Auslandsaufenthalte, Sprachreisen, Maturareisen, Puppentheater, EU-Comenius-Projekte, Schüleraustausch, das Erstellen einer Schülerzeitung, Theaterbesuche, Autorenlesungen, Sporttage und Klassenfahrten bleiben stärker in Erinnerung als Schularbeiten, Tests, das Übersetzen lateinischer Texte und das Lösen mathematischer Gleichungen. Obwohl alle wissen, dass auch das zum Schulalltag gehört.

2012/13 Einführung der 5-TageWoche

Einführung von Spanisch neben Französisch als 2. Fremdsprache am Sprachengymnasium

2015/16

11 Direktoren und 2 Direktorinnen Martin Benedikter 1966/67 (Schlanders ist Außenstelle von Brixen) Josef Strobl 1967/68 bis 1971/72 Heinrich Kofler 1972/73 (eigenständige Direktion) Josef Torggler 1973/74 bis 1975/76 Josef Feichtinger 1976/77 bis 1977/78 Joseph Georg Simmerle 1978/79 Heinrich Kofler 1979/80 bis 1994/95 Christian Werth 1995/96 bis 2001/02 Heidrun Donà 2002/03 bis 2003/04 (gleichzeitig Direktorin der HOB (Handelsoberschule) und GOB (Gewerbeoberschule) Schlanders) Franz Josef Oberstaller 2004/05 bis 2005/06 Gustav Tschenett 2006/07 bis 2008/09 Herbert Raffeiner 2009/10 bis 2013/14 (Oberschulzentrum Schlanders – OSZ) Verena Rinner seit 2014/15

50-Jahr-Feier

des Realgymnasiums Schlanders am Samstag, 1. Oktober 2016 ab 9 Uhr im Real- und Sprachengymnasium in Schlanders

2015/16 Einführung des digitalen Klassenregisters

Samstag, 1. Oktober 2016: 50-Jahr-Feier des Realgymnasiums. 225 Schüler besuchen die beiden Schulrichtungen. Es gibt insgesamt 12 Klassen.

2016


8 /WIRTSCHAFT/

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Vortrag in Latsch

Für Jugendliche - cooler Workshop

„Unsere Kinder im Netz… und wir?“ mit Hannes Waldner am Dienstag, 15. November um 20:00 Uhr in der Aula der Grundschule in Latsch. Die TeilnehmerInnen erhalten einen Überblick über die Realitäten, denen Kinder im Internet ausgesetzt sind.

Workshop für Jugendliche mit dem Vinschger Künstler Michael Fliri: Site Specific Art – für diesen Ort geschaffen: Do, 20.10.2016 bis Sa, 22.10.2016; Do u. Fr von 14.30 - 18.00 Uhr; Sa von 10.00 – 17.00 Uhr mit Vernissage; die Teilnahme ist kostenlos; in Zusammenarbeit mit der Abteilung Museen; Anmeldeschluss 10.10.2016. Gemeinsam mit dem Künstler werden Kunstwerke kreiert, die sich auf die ausgestellten Objekte und die Räumlichkeiten im Museum beziehen. Kreative Ideen und Interesse für Kunst und Architektur sind gefragt.

Rom-Info ins Tal Am 5. September haben wir im Lande 70 Jahre Pariser Vertrag - Abkommen De Gasperi / Gruber „gefeiert“, mit welchem der rechtliche Untergrund unserer Südtirol-Autonomie völkerrechtlich gesetzt wurde. Dieser Vertrag spricht nur von italienischer und deutscher Bevölkerung und hat die Ladiner als 3. sprachliche Minderheit schlichtweg vergessen. Diesen „historischen“ Lapsus wollen wir in den nächsten Monaten im Parlament geradebiegen, und mit einem Verfassungsgesetz den Ladinern dieselben Rechte der deutschen und italienischen Südtiroler zugestehen, damit Ladiner in der 6er und 12er Kommission vertreten sind, zum Landeshauptmann-Stellvertreter ernannt werden, Staatsrat in Rom oder Verwaltungsrichter in Bozen werden können. Im Parlament herrscht großes Verständnis und Wohlwollen quer durch alle Parteien. Ob wir allerdings bis zum Ende der Legislatur - im Februar 2018 - jeweils in 3 Lesungen in der Kammer und im Senat schaffen, ist fraglich, aber es ist nach 70 Jahren ein Gebot der Stunde, es auf jeden Fall zu versuchen. Bleibt zu hoffen, daß die Diskussion im Autonomiekonvent zur Anpassung des Autonomiestatuts an die Verfassungsreform oder neue Gegebenheiten den parlamentarischen Weg für die Ladiner-Gleichstellung nicht erschwert. Aus der historischen Verantwortung heraus sollte dies verhindert werden. Neben diesem Gesetzesvorschlag kommt ein neues organisches Gesetz zum „Wein“ ins Plenum und am Monatsende ein Gesetz zur Aufwertung der kleinen Gemeinden im Berggebiet unter 5.000 Einwohner. Das Wahlgesetz – obwohl noch nie auf seine Tauglichkeit getestet – soll auch schon wieder abgeändert werden. Mit Begehrensanträgen – die noch von der Mehrheit niedergestimmt werden – will man Bewegung in die Sache bringen und neue Mehrheiten „ausprobieren“

Südtirol und Graubünden Jedes Jahr trifft sich die Südtiroler Landesregierung mit der gesamten Kantonalregierung von Graubünden, um gemeinsame Themen und mögliche überregionale Projekte zu besprechen. Ein Jahr finden die Gespräche im Kanton Graubünden statt, im nächsten in Südtirol – heuer hat die Südtiroler Landesregierung in die Tschenglsburg in Tschengls geladen.

Foto: LPA

von Albrecht Plangger

LH Arno Kompatscher und der Regierungspräsident von Graubünden Christian Rathgeb: Finanzierung für Zugverbindung unmöglich von Südtirol und Graubünden alleine zu stemmen

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ir haben uns auch in diesem Jahr gefreut, der Einladung nach Südtirol Folge zu leisten und uns auf freundschaftlicher Basis mit der Südtiroler Landesregierung auszutauschen“, sagte der Regierungspräsident von Graubünden, Christian Rathgeb beim anschließenden Pressestatement auf dem Firmengelände der Lasa Marmor in Laas. Im Anschluss daran nutzte die Graubündner Delegation die Gelegenheit, den Jennwand-Marmorbruch zu besichtigen. Die Mehrheit der Lasa Marmor ist nämlich in den Händen von Schweizer Investoren und kann daher als eine Art Symbol der Verbindung beider Regionen angesehen werden. Projekt Natur- und Erlebnisraum Stilfserjoch „Bei den heutigen Gesprächen ist es zunächst darum gegangen, ein nachhaltiges Konzept zur Aufwertung des gesamten Nationalparks Stilfserjoch auf eine staatenübergreifende Ebene zu bringen“, sagte der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher. „Eine

Vorarbeit dazu ist schon von der Region Lombardei und Südtirol geleistet worden. Um einen Schritt weiter auf dem Weg zu einem Natur- und Erlebnisraum zu kommen, wäre es schön, wenn auch der Kanton Graubünden und der Ort Müstair involviert werden könnte“, erklärte der Landeshauptmann. „Wir haben durchaus Nägel mit Köpfen gemacht, so dass nun alle auf der operativen Ebene die nächsten Schritte setzen können“, bestätigte Rathgeb. Zugverbindung zwischen Mals und Müstair Der zweite Punkt auf der Tagesordnung war das Projekt zur Eisenbahnanbindung des Vinschgaus an das Schweizer Bahnnetz. Die beiden Landesregierungen waren anhand des ersten Konzeptpapiers zum Schluss gekommen, dass es noch „der Analyse einiger technischer Fragen bedarf, für die sich die zuständigen Räte in einer getrennten Runde treffen möchten“, sagte Südtirols Landeshauptmann. „Das prinzipielle Interesse ist jedenfalls auch von unserer Seite da, aber in Puncto Finanzierbarkeit ist es so, dass ein solches Projekt unmöglich von Graubünden und Südtirol allein zu stemmen ist“, unterstrich der Graubündner Regierungschef. Das dritte Thema betraf die Migrationsproblematik. „Wir haben uns über unsere jeweiligen Systeme der Unterbringung und der Integration der Asylsuchenden ausgetauscht, einige Parallelen erkannt, aber auch durchaus voneinander lernen können“, räumte Kompatscher ein. Erfreulich sei es, dass in beiden Ländern die Flüchtlingsströme deutlich abgenommen haben. „Auch in dieser Hinsicht möchten wir weiterführende bilaterale Treffen der jeweiligen Departements organisieren“, sagte Rathgeb abschließend.


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Glurns

Palabira Tage mit „Bley und Pulver“ D

oben: Marian Polin am Cembalo und Gernot Niederfriniger am Hackbrett; unten Christof Anstein liest aus der Reimchronik des Kooperators Christian Renner hatte das Geschehen rund um die Franzosenkriege und den „Korsen“, die bayrische Besatzung Tirols, Andreas Hofers Ende in Mantua, die Rückkehr des Landes zu Österreich und einiges mehr aus seiner subjektiven Sichtweise lebendig aufgezeichnet. Nachdem die im Jahre 1799 durch die Franzosen zerstörte Pfarrkirche wieder aufgebaut war, fand Renners Dokumentation ihren Platz in der Kugel der Glockenturmspitze. Eine Abschrift befindet sich im Stadtarchiv. Ein Ohrenschmaus war die musikalische Umrahmung durch Marian Polin am Cembalo und Gernot Niederfriniger am Hackbrett, mit Stücken aus dieser Zeit von Matthias Purtcher, Joseph Haydn, P. Marian Stechen und anonymen Komponisten. Die „Palabira Tage“ fanden am Palabira Sunnta ihren Abschluss. Sie wurden getragen vom Bildungsausschuss, vom Laubenkomitee, von der Stadt Glurns, der Ferienregion Obervinschgau, Glurns Marketing, der FF Glurns, Gastwirten und Kaufleuten. (mds)

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

ie „Palabira Tage“ in Glurns zählen seit Jahren zu den fixen Programmpunkten im Spätsommer. Mehrere Veranstaltungen standen vom 9. bis 18. September im Zeichen der „Palabir“, der Frucht, die seit Generationen als nahrhafte „Doktor-Birne“ geschätzt wird. Wenn die „Palabirn“ reif sind, hat der Arzt Urlaub. Diese Aussage unterstreicht den gesundheitlichen Aspekt der schmackhaften Birne, die in Glurns und Umgebung reift. Die honigsüße Frucht, frisch gegessen, zu „Kloazn“ gedörrt oder zu Schnaps gebrannt, gehört seit Jahrhunderten zur Ess- beziehungsweise Trinkkultur im Oberen Vinschgau. Und mittlerweile gehört die „Palabir“ auch zum spätsommerlichen Kulturprogramm der Stadt, das Kulinarisches und Kulturelles verbindet. Neben dem geselligen Abend mit der „Storchenmusi“, dem Palabiramarkt in den Lauben, der musikalisch literarischen Wanderung „Morgenerwachen“, der „Lesung im Wirtshaus“ im Cafe Riedl gab es dieses Mal zwei besondere Höhepunkte: Bei „Palabir & Co“ konnte das Publikum einzigartige Destillate aus heimischen Gärten verkosten. In der Kategorie Palabir kürte eine Jury Friedrich Steiner vom Biohotel in Mals zum Sieger. Der Preis in der Kategorie Williams ging an Günther Tappeiner vom Außerloretzhof in Laas. Zu einem außergewöhnlichen Abend wurde die musikalisch umrahmte Lesung „Bley und Pulver“. Christof Anstein gab einen Einblick in die kriegerische Zeit von 1797 bis 1816 und las vier Abhandlungen aus der Reimchronik des damaligen Glurnser Kooperators Christian Renner. Dieser

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Fotos: Angelika Ploner

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Im VinschgerWIND-Gespräch: v.l. Peter Silbernagl, Direktor des Südtiroler Kulturinstituts, Monika Holzner Wunderer, Präsidentin des Kulturhauses Schlanders und Georg Mühlberger, Vorsitzender des Südtiroler Kulturinstituts

Südtiroler Kulturinstitut & Kulturhaus Schlanders

„Man spielt im Leben viele Rollen“ Interview: Angelika Ploner

Vinschgerwind: Herr Silbernagl, Sie gelten als unverbesserlicher Optimist. Wie bringt man Menschen ins Theater? Peter Silbernagl: Da gibt es eine ganz einfache Formel: Indem man selbst überzeugt und begeistert ist. Wenn man die eigene Begeisterung weitergeben kann, Begeisterung überzeugend lebt, dann kann man die Menschen auch motivieren ins Theater zu gehen. Denn Theater ist ja nach wie vor ein Nischenprogramm. Wir würden uns ja wünschen, dass alle ins Theater gehen. Dem ist aber nicht so. Wir kämpfen um jede neue Abonnentin und jeden neuen Abonnenten, damit noch mehr Leute an unseren Programmen teilhaben. Vinschgerwind: Das heißt die Begeisterung, von der Sie da sprechen, spiegelt sich im Theaterprogramm wider, denn schließlich ist es das Programm, das die Menschen draußen erreicht. Peter Silbernagl: Richtig, aber das Programm selber ist ja immer nur eine Auswahl, ist sozusagen ein Angebot. Den Vorteil, den wir haben, ist, aus einer reichen deutschsprachigen Theaterlandschaft eine Auswahl treffen zu können. Es entscheidet sich dann aber vor Ort, ob die ausgewählten Erfolgsproduktionen gefallen, ob die Themen zünden, ob die Schauspieler überzeugen. Vinschgerwind: Das Südtiroler Kulturinstitut ist mit seinem Programm – wenn man so will - mobil, Spielorte sind neben Bozen,

auch Brixen, Bruneck, Meran und eben Schlanders. Warum? Georg Mühlberger: Das Südtiroler Kulturinstitut trägt in seinem Namen ein Programm. Wir möchten nach Möglichkeit nicht nur die städtischen Zentren mit unseren Aufführungen bespielen, sondern auch andere Orte, in denen wir Interesse und Voraussetzungen vorfinden. Vinschgerwind: Das heißt: Wenn die Vinschger nicht nach Bozen kommen, kommen die Bozner in den Vinschgau. Peter Silbernagl: Nein, so ist es nicht. Früher war unser Institut nur in Bozen und Meran vertreten und dann sind – zu Recht – viele an uns herangetreten und haben den Wunsch geäußert, die ausgewählten Theatergastspiele auch andernorts zu zeigen. Vinschgerwind: Das Publikum ist vorhanden? Peter Silbernagl: Absolut. Aber es ist auch kein Geheimnis: wenn man mit einem Programm beginnt, muss man erst einmal einige Jahre Aufbauarbeit leisten, denn Theater besetzt – wie gesagt – immer nur eine Nische. Auch in Schlanders haben wir zuerst bescheidener begonnen; die Entwicklung der Abonnentinnen- und Abonnentenzahl zeigt uns aber, dass immer mehr dazu stoßen und treue Abonnenten werden und wir freundlich in die Runde schauen dürfen, weil wir feststellen, dass es uns gelungen ist, das Kulturhaus zu füllen, auch zur Gänze zu füllen. Georg Mühlberger: Das Südtiroler Kulturinstitut geht seinem Auftrag nach, aktuelles Theater aus dem gesamten deutschen

Sprach- und Kulturraum in Südtirol anzubieten. Es ist ein Angebot, das in den letzten Jahren größere Verbreitung gefunden hat. Wir werden damit auf jeden Fall mit dem Anspruch gefordert, Qualität zu zeigen, und diese Qualität ist es auch, die das Publikum bei der Stange hält. Peter Silbernagl: Und unsere Kulturarbeit kostet ja auch Geld. Die öffentliche Hand fördert und unterstützt das Südtiroler Kulturinstitut; da liegt es natürlich nahe, dass man südtirolweit aufgestellt ist. Vinschgerwind: Das Kulturhaus in Schlanders kommt so in den Genuss hochkarätiger Veranstaltungen von Bühnen aus dem deutschsprachigen Raum. Vor diesem Hintergrund, Frau Holzner, was sind weitere Früchte dieser Zusammenarbeit? Monika Holzner: Sie bereichert sehr unser Kulturangebot und bietet Theaterinteressierten eine große Vielfalt. Diese müssen so keine weite Anfahrt nach Meran oder Bozen in Kauf nehmen, um in den Genuss von hochwertigen Veranstaltungen zu kommen. Zudem entlastet uns diese Zusammenarbeit finanziell und organisatorisch. Vinschgerwind: Wird dadurch auch neues Publikum angesprochen? Monika Holzner: Auf unser Stammpublikum können wir zählen, aber je nachdem, welches Stück gezeigt wird, kommen auch andere Interessierte dazu. Erfreulicherweise sind gerade die Veranstaltungen des Kulturinstituts immer ausverkauft. Viele schätzen die Einführung in die Stücke. Vinschgerwind: Mehr als zehn Jahre gibt es diese Zusammenarbeit bereits. Auf welche


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Veranstaltung, die Sie nach Schlanders gebracht haben, Herr Silbernagl, sind Sie besonders stolz? Peter Silbernagl: Es sind so viele. Vinschgerwind: Eine. Peter Silbernagl: Ganz spontan das Stück von Sibylle Berg im vergangenen Jahr. Da geht es um einen weiblichen Lebensentwurf. Die Frau ist Mitte zwanzig. Wie lebt sie? Welche Ansprüche hat sie? Und vieles mehr. Sybille Berg hat daraus einen Lebenszyklus gemacht. Das zweite Stück, das wir in dieser Saison zeigen werden, heißt: „Und dann kam Mirna“. Die Frau ist inzwischen Mitte dreißig, hat eine Scheidung hinter sich, hat ein Kind: wie steht sie jetzt in der Gesellschaft da? Sie stellt fest, dass ihre Tochter genauso revolutionär ist, wie sie damals. Die Produktion ist wieder hochkarätig besetzt und stammt aus dem Repertoire des Maxim-Gorki-Theaters Berlin. Georg Mühlberger: Ja, ich würde mich dieser Wahl anschließen. Ich habe die Aufführung zwar selbst nicht gesehen, die Rückmeldungen aber haben klar gezeigt: Das war ein Volltreffer. Vinschgerwind: Frau Holzner, als langjährige Kulturreferentin, welche der Veranstaltungen ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben? Monika Holzner: Mir ist ein anderes Stück gut in Erinnerung geblieben, das in Schlan-

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ders auch den Publikumspreis bekommen hat: Die 39 Stufen von Hitchcock, eine Krimikomödie. Vinschgerwind: Abschließend eine persönliche Frage: Wie oft im Leben spielen Sie selbst Theater? Peter Silbernagl: Jeden Tag. Man spielt im Leben so viele Rollen. Bevor man aufsteht, wenn man Glück hat, sieht man an seiner Seite eine Gattin, einen Gatten, das ist eine Rolle. Dann geht’s zum Frühstück, dann kommen die Kinder: Da muss man den Vater spielen, eine ganz schwierige Rolle; dann geht man ins Büro und so weiter. Man muss das Leben mit Überzeugung spielen, das ist die Kunst, die Rolle mit Überzeugung zu füllen und das jeden Tag aufs Neue... Georg Mühlberger: Sagen wir so: Das ganze Leben ist Theater. Das Motto, unter dem die neue Spielzeit steht, weist tiefsinnig darauf hin. Vinschgerwind: Frau Holzner? Monika Holzner: Die beiden Herren haben eigentlich alles gesagt. Vinschgerwind: Als ehemalige Politikerin, Frau Holzner, dürfte diese Frage doch eine Steilvorlage sein... Monika Holzner (lachend): Auch die politische Bühne ist eine Theaterbühne. Peter Silbernagl (lachend): Es reicht ein Blick ins italienische Parlament: da gibt es nur brillante Schauspieler.

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Abonnement Schlanders Donnerstag, 27. Oktober 2016 - Kulturhaus „Karl Schönherr“ Lutz Hübner/Sarah Nemitz: „Phantom (ein Spiel)“ - Nationaltheater Mannheim Dienstag, 22. November 2016 - Kulturhaus „Karl Schönherr“ Sibylle Berg: „Und dann kam Mirna“ - Maxim Gorki Theater, Berlin Donnerstag, 2. Februar 2017 - Kulturhaus „Karl Schönherr“ Teatro Delusio - Familie Flöz Freitag, 31. März 2017 - Kulturhaus „Karl Schönherr“ Hans Fallada: „Jeder stirbt für sich allein“ Altes Schauspielhaus Stuttgart Beginn: jeweils 20 Uhr Zu allen Aufführungen in Schlanders wird ein KOSTENLOSER „KULTURBUS OBERVINSCHGAU“ VOM RESCHEN NACH SCHLANDERS UND ZURÜCK an. Voraussetzung dafür ist, dass sich mindestens 7 Personen bis spätestens zwei Tage vor der jeweiligen Aufführung telefonisch beim Tourismusbüro Mals unter 0473 831190 anmelden. Zusteigemöglichkeiten auf der Strecke und Abfahrtszeiten nach Absprache. Weitere INFOS: www.kulturinstitut.org oder Kulturhaus Schlanders 0473 732 052

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Vinschgau/Ahrntal

Umgang mit Gefühlen

Unternehmer-Hochtour auf die Dreiherrnspitze

„Ein Indianer kennt keinen Schmerz“, „Das ist kein Grund, sich so aufzuregen“, „Ist doch nicht so schlimm“, vielleicht kennen auch Sie solche Aussagen. Selbst so kleine, beinahe belanglose Aussprüche sagen viel darüber aus, wie schwer wir uns tun, mit Gefühlen umzugehen. Wir sind versucht, bei unangenehmen Gefühlen unsere Kinder schnell hinwegzutrösten und die damit verbundenen Gefühle kleinzumachen. Gleichzeitig sprechen wir damit den Kindern das Recht ab, so zu fühlen, wie sie sich eben fühlen. Die einen sind dann verunsichert, andere werden erst recht wütend oder zornig: „Du blöde Mama, du ver-

Der mit kanpp 3.500 m höchste Gipfel des Ahrntales, die Dreiherrnspitze, war das Ziel der mittlerweile traditionellen Hochtour, zu welcher der Bezirksausschuss Vinschgau im Unternehmerverband Südtirol einmal jährlich einlädt. Sieben Bergbegeisterte aus den Reihen der Mitgliedsunternehmen bewältigten am 3. September 2016 die Überschreitung dieses prächtigen Gipfels. Der Aufstieg erfolgte von der Lenkjöchlhütte über das Umbaltörl, der Abstieg führte über das Lahnerkees und das Prettaukees zur Birnlückenhütte und zurück nach Kasern. Insgesamt waren rd. 25 Km Wegstrecke und rd. 2.200 Höhenmeter zu bewältigen. Dennoch waren alle Teil-

Stilfserjochstraße/Störungen durch Motorräder und zu schnelles fahren

Elisabeth Hickmann Systemische Beratung (SG) und Bildung stehst ja überhaupt nichts.“ Aus einer impulsiven Gefühlsäußerung des Kindes geraten wir dann nicht selten in einen handfesten Konflikt. Tatsächlich ist es zentral, dass Kinder die Gelegenheit bekommen, das auszudrücken, was sie bewegt, und wir ihnen solidarisch zuhören. Ihre Wut oder Verletztheit lässt nach, denn sie fühlen sich von uns gesehen und ernst genommen. Wut, Ärger und Traurigkeit verschwinden dann, wenn Kinder über sie sprechen können und sie sich von uns verstanden fühlen. Erst mit einem klaren Kopf sind Kinder dann in der Lage, das eigentliche Problem anzugehen. Das Ganze gilt natürlich in der gleichen Weise für uns Erwachsene, denn in die Wiege gelegt bekommen haben wir den Umgang mit Gefühlen mit Sicherheit nicht.

Die Stilfserjochstraße liegt mitten im Nationalpark, nur sollte es hier leiser zugehen (sh. auch Tagung von hochkarätigen Politikern 27.Juli 2015 im Hotel Pirovano: einmaliges Berggebiet ist zu schützen!!) Mich wundert, dass in den von Motorrad-Lärm betroffenen Ort-

Foto: „Wind“-Archiv

Beratung

nehmer von dieser sehr langen, aber aussichtsreichen Hochtour mit steilen Anstiegen in Fels und Schnee und einigen leichten Kletterpassagen begeistert. Die vom Bezirk Vinschgau im Unternehmerverband organisierten Hochtouren habenTradition. Am Rückweg vom Gipfel

wurden bereits Pläne geschmiedet für weitere lohnende Tourenziele. In den vergangenen Jahren hat der Bezirk Vinschgau bereits Touren zu Gipfeln organisiert, wie z.B. auf den Ortler, den Cevedale, die Punta San Matteo, den Piz Palu oder die Ötztaler Wildspitze.

schaften Prad, Stilfserbrücke, Stilfs, Gomagoi und Trafoi die Bevölkerung dieses böse Spiel während der Sommermonate gewähren lässt. Es wird auch mit hoher Geschwindigkeit bergauf und berab gefahren, die Fahrer sind wie in einem Rausch. Die Fahrradfahrer und Autofahrer müssen ihre Fahrweise nach den teilweise wirklich chaotischen Motorrädlern richten und kommen da-

durch in Gefahr. Ein von weithin schon sichtbarer „roter Kasten“ steht an der Durchgangsstraße in Prad, eine weitere Geschwindigkeitskontrolle Richtung Joch ist Fehlanzeige. Kontrollen mit Laserpistolen wäre m.E. sinnvoll, ebenso eine IST-AUFNAHME von zuständigen Politikern und Behörden zwischen Trafoi und dem Joch, um die chaotische Situation in halbwegs geregelte Bahn zu bringen. Dieses wunderschöne technische Kunstwerk Stilfserjochstraße von etwa 1830 ist derzeit zu einer REnnstrecke verkommen! Gerhard Hehl, Albstadt D

Vom wind gefunden

25 Jahre www Das World Wide Web (www) feiert seinen 25. Geburtstag: Am 6. August 1991 wurde das Netz, das wir bis heute als Basis des Internet nutzen, vom britischen Physiker und Informatiker Tim Berners-Lee im Cern-Laboratorium in der Schweiz vorgestellt. Es ist der Beginn einer rasanten Entwicklung: 1994 und 1995 entstehen drei Internetriesen: Yahoo, Ebay und Amazon 1994: Spiegel Online geht als weltweit erstes Nachrichtenmagazin ins Netz 1998: die Suchmaschine Google entsteht 2001: Am 1. Mai geht Wikipedia, die Online-Enzyklopädien, ins Netz 2004: Am 4. Februar 2004 stellt Mark Zuckerberg Facebook online 2005: Am 15. Februar entsteht youtube.com 2006: Am 21. März 2006 geht Twitter ins Netz 2007: Apple Chef Steve Jobs stellt das erste Smartphone mit dem Namen iPhone vor 2010: Mit seiner Website Wikileaks löst Julian Assange ein politisches Erbeben aus 2016: Drei Milliarden Menschen sind weltweit online (hzg)

Entschuldigung Nachdem die Fraktionsverwalter von Planeil den Vinschgerwind um Einsicht in die Akten, die Wahl des Verwaltungsrates der Fraktion betreffend, gebeten haben und die Verwalter darauf hingewiesen haben, dass die Fraktionswahlen in Planeil gesetzeskonform abgelaufen sind und auch die Ernennung des Sekretärs mit Stimmeneinhelligkeit unter Einhaltung aller dafür gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen erfolgt ist, entschuldige ich mich für die Veröffentlichung des anonymen Leserbriefes „Die seltsamen Blüten...“ Erwin Bernhart, Chefredakteur


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Die Belohnung. An dem Tag hatte ich keine besondere Lust hinauszugehen: Der Himmel war grau, nichts Schönes versprechend. Aber irgendwie überwandt ich meinen inneren Schweinehund und ging. Plötzlich über Prad rissen die Wolken auf...

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Festtag für Hundeführer

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Foto: Cornelia Knoll

ulden im Januar 1960. : Pfarrer Leiter; der Seelsorger der Gemeinde Stilfs wandert wie jeden Tag von Stilfs nach Sulden um dort den Gottesdienst zu halten. Kurz vor Sulden donnert genau an diesem Tag eine große Lawine ins Tal und begräbt den Seelsorger unter sich. Monatelang wird Pfarrer Leiter im rießigen Lawienenkegel vermisst. Erst im folgenden Frühjahr gelingt es Fritz Reinstadler mit seinem Hund die sterblichen Überreste des Pfarrers zu finden. Dies war der Beginn der Lawienensuchhundeschule Sulden, deren erster Leiter der Bergführer Fritz Reinstadler war. Bereits 1966 wurde Sulden zum ersten Ausbildungsort der gesamtstaatlichen Lawinenhundeschule . Hunde und deren Führer für Berg und Höhlenrettung, der Finanzwache, Carabinieri und Polizei wurden im Bergdorf Sulden 25 Jahre lang gesamtstaatlich ausgebildet. Um all diesen Helfern und Gründern zu danken wurde nun am Sonntag dem 11. September in Sulden eine gemeinsame Feier abgehalten und von Altpfarrer Josef Hurton, selbst ein großer Initiator der damaligen Hundeschule, ein Dankesgottesdienst in Sulden zelebriert. Pfarrer Hurton würdigte in seiner Rede die damaligen Initiatoren Fritz Reinstadler und Ernst Reinstadler,

dankte allen Hundeführern und Rettungskräften für ihren jahrzehntelangen Einsatz und gedachte allen bereits verstorbenen Lawienenhundeführern. Viele der Hundeführer sowie Freunde und Unterstützer dieses so wertvollen Amtes waren in Sulden an diesem Festtag anwesend und feierten zusammen dieses schöne Dankesfest. (co)

Prad feiert

150 Jahre Musikkapelle Prad am Stilfserjoch - Die Musikkapelle Prad feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Neben einem Jubiläumskalender und einer Fotoausstellung, gab es auch ein Jubiläumskonzert. Als Höhepunkt der ganzen Feierlichkeiten wurden am 4. September ein Jubiläumsfest und ein großer Festumzug organisiert. Die Vereine des Ortes und viele Musikkapellen haben sich daran beteiligt.

Musikkapellen, Vereine und die Bevölkerung beteiligten sich am Jubiläumsfest der Musikkapelle Prad. Ein großer Festumzug bildete den Höhepunkt im Jubiläumsjahr. Weitere Fotos finden Sie auf unserer Fotogalerie: www.vinschgerwind.it/Fotogalerie

von Heinrich Zoderer

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ie Musikkapelle ist der älteste Verein in Prad. Das Jubiläumsjahr begann bereits am Cäciliensonntag 2015. Dabei wurde ein Kalender mit 12 Monatsblättern und Fotos von den 45 Musikanten und Marketenderinnen präsentiert. Elmar Brunner ist es gelungen, die Musikanten mit den verschiedenen Instrumenten auf besondere Weise zu fotografieren. Beim Jubiläumskonzert am 2. April wurde der Kapellmeister Alois Kuntner geehrt und es gab die Uraufführung des Blasorchesterwerkes „Prada“ mit Szenen aus Heimat und Brauchtum. Eine intensive Vorbereitungszeit benötigte der junge Obmann Fabian Theiner

Fotos: Heinrich Zoderer

Sulden

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mit seinem Organisationskomitee zur Durchführung des Jubiläumsfestes Anfang September. Bei der Messfeier auf dem Platz vor der Kirche wurde die neue Vereinsfahne geweiht. In den Ansprachen betonten sowohl der Reg. Ass. Josef Noggler, der BM Karl Bernhart als auch die Verbandsspitze des VSM die Wichtigkeit der Musikkapelle für das öffentliche und kirchliche Leben. Beim anschließenden Festumzug mit insgesamt 42 Gruppen und mehreren Festwagen beteiligten sich die Prader Vereine, viele Musikkapellen aus dem Vinschgau, zwei Kapellen aus der Partnergemeinde Neu Ulm, die Musikkapelle Aldein, die Fraktion Lichtenberg und die kleine Ortschaft Agums. Auf dem

Weg von der Pfarrkirche durch die Ortschaft bis zum Festplatz spielten die Musikkapellen, es wurde getanzt und viele Vereine präsentierten sich auf originelle Weise. Nicht nur die vielen Ehrengäste aus der Politik und vom VSM, sondern auch die Bevölkerung aus Prad und den umliegenden Orten verfolgten den Festumzug und applaudierten den vorbeiziehenden Gruppen. Im großen Festzelt wurde die 180 Seiten umfassende Festschrift präsentiert. Der Vereinschronist Georg Wallnöfer und der Obmann Fabian Theiner haben viele Informationen über die Geschichte und die verschiedenen Aktivitäten der Kapelle zusammengetragen und in der reich bebilderten Festschrift veröffentlicht.


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Schlanders/Vinzenzheim

Schwester Agnes übergibt Heimleitung chwester Agnes Trafoier war 43 Jahre lang die gute Seele, die Erzieherin und Heimleiterin im Vinzenzheim (Dr. Vögele-Haus) in Schlanders. In diesen Jahren hat sie 800 Jugendliche auf ihrem Weg begleitet und mit diesen Höhen und Tiefen durchlebt. Am Anfang waren nur Mädchen im Heim untergebracht, seit 30 Jahren auch Buben. Neben der Unterbringung und Verköstigung von Grundschülern, Mittelschülern und einigen Oberschülern, wird seit Jahren auch eine Nachmittagsbetreuung und Aufgabenhilfe angeboten. In diesem Schuljahr werden 86 junge Menschen von 15 Erzieherinnen, einem Erzieher und der neuen Direktorin und pädagogischen Leiterin Sara Mitterhofer betreut und begleitet. 22 Schüler bzw. Schülerinnen schlafen auch im Vinzenzheim. Schwester Agnes stammt aus

Foto: Heinrich Zoderer

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Bei der Eröffnungskonferenz der Mittelschule Schlanders wurde Schwester Agnes für die gute Zusammenarbeit gedankt und die neue Direktorin und pädagogische Leiterin Sara Mitterhofer begrüßt. V.l. Dir. Reinhard Zangerle, Gemeindereferentin Monika Wielander, Schw. Agnes, Sara Mitterhofer, Schulleiter Roman Perkmann Schluderns und heißt eigentlich Katharina. Mit 17 Jahren trat sie in den Orden der Barmherzigen Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul ein, nahm den

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Namen Agnes an und lebte anfangs im Provinzhaus in Bozen. Nach dem Besuch eines psychiatrischen Krankenpflegekurses arbeitete sie zuerst

bei Bruno Frick in Bozen und dann in der Privatklinik Dr. V. Kneringer in Meran. Später besuchte sie die 3-jährige Erzieherschule in Baumkirchen bei Hall und in Telfs. Nach einem Praktikum und der Ausbildung als Heimleiterin übernahm sie das Vinzenzheim in Schlanders, das sie bis zu Beginn dieses Schuljahres führte. Mit dem neuen Schuljahr übernimmt die im Dezember 2015 gegründete „Sozialgenossenschaft Vinzenzheim Schlanders“ mit der neuen Direktorin die Führung des Heimes. Unter dem Jahresthema „Alle im selben Boot“ wird man, so wie in der Vergangenheit, mit allen Netzpartnern aktiv und konstruktiv zusammenarbeiten. Ganz zurücktreten wird Schw. Agnes nicht. Sie bleibt im Vinzenzheim als stellvertretende Direktorin der Sozialgenossenschaft und steht dem Personal mit Rat und Tat zur Seite. (hzg)


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Aus dem Gerichtssaal

Der Schlanderser Tschumpus

Er gehört schon längst der Vergangenheit an und reicht in die Zeit zurück, als Schlanders nicht nur Gerichtsort, sondern auch Sitz eines Bezirksgefängnisses im „alten“ Gerichtsgebäude in der Schlandersburg war. Heute erinnert nichts mehr an die bewegte Geschichte des alten Ansitzes, in den vormaligen Gefängniszellen sind inzwischen Landesbeamte eingezogen. Das frühere Schlanderser Kittchen war nur selten „voll ausgebucht“. Durchschnittlich war es mit einer Handvoll „Insassen“ belegt, in der Regel keine richtigen Ganoven, sondern „kleine Fische“ aus der näheren Umgebung. Gefängniswächter war der legendäre Hans Schönthaler, welcher am Eingang zum Gerichtsgebäude in der vormaligen Schlosskapelle auch einen Ausschank betrieb. Die Haftanstalt selber funktionierte nach dem Muster des offenen Strafvollzugs, d.h. die Häftlinge konnten untertags

mehr oder weniger machen, was sie wollten, sie mussten lediglich am Abend rechtzeitig wieder „zu Hause“ sein und sich einsperren lassen. Das war natürlich alles andere als legal, denn im Strafvollzug galt damals noch der alte Grundsatz, wonach der Häftling während der Dauer der zu verbüßenden Strafe einfach „einzusperren“ und die Gesellschaft vor ihm zu schützen war. Schönthaler ging da eigene Wege. Er nahm den Häftlingen das Ehrenwort ab, dass sie ihn nicht „verlassen“ würden, dafür konnten sie untertags sich im Dorf bei Bauern verdingen und sich ein Zubrot verdienen. Häufig brachte er die Häftlinge auch in seinen Weingarten nach Vezzan und unterzog sie dort einer nutzbringenden „Beschäftigungstherapie“. Nur selten wurde der Aufseher von seinen Schützlingen enttäuscht. Einmal kehrte ein wegen Wilderns einsitzender Bauernsohn vom Schlanderser

Sonnenberg 2 Tage lang nicht von seinem „Heimaturlaub“ zurück. Am 3. Tag fuhr Schönthaler auf den Hof und stellte den Vater des Flüchtigen zur Rede. Dieser holte daraufhin seinen Sohn aus dem Versteck im Heuschuppen hervor und übergab ihn seinem Wächter. Ein anderes Mal kehrte Schönthaler nach seiner abendlichen Wirtshaustour noch beim „Schupferwirt“ ein. In einer Ecke gewahrte er drei seiner „Insassen“, welche sich beim Kartenspiel vergnügten. Die vom Aufseher zur Rede gestellten „Flüchtlinge“ luden ihn an ihren Tisch ein. Das ungleiche Quartett zechte noch bis zur Sperrstunde, um dann getreu dem Motto: “Wer schwankt, hat mehr vom Weg“, ins Gefängnis zurückzutorkeln. Während gewöhnlich nur Häftlinge wegen Bagatelldelikten einsaßen, hatte Schönthaler einmal sogar einen „politischen“ Gefangenen, nämlich den aus Schenna stammenden Sepp Mitterhofer, der wegen seiner Beteiligung an der „Feuernacht“ eingesperrt war und die letzten 3 Monate seiner 8-jährigen Haft in Schlanders verbüßte. Dem aufrechten

Konsumgenossenschaft

Patrioten Mitterhofer galt die ganze Aufmerksamkeit und Sympathie seines Aufsehers. Er tat alles, um ihn die bitteren Jahre in italienischen Gefängnissen vergessen zu lassen und brachte ihn fast jeden Tag in das Gartenhäuschen in seinem Weingarten in Vezzan. Als Mitterhofer am Herz-Jesu-Sonntag im Juni 1969 aus dem Gefängnis entlassen wurde, verabschiedete ihn der Wächter persönlich und übergab ihn den wartenden Angehörigen und Freunden, unter ihnen auch Hans Dietl. Bei dieser Gelegenheit denke ich mir, dass es angebracht gewesen wäre, zwar nicht gegen die Schließung des Schlanderser Tschumpus, wohl aber des Bezirksgerichts mit der gleichen Energie zu protestieren, mit welcher gegen die Auflassung der Geburtsabteilung im Spital gekämpft wurde. Denn die Entfernung des Gerichts aus der Peripherie geht Hand in Hand mit einer Entmenschlichung und Bürokratisierung der am Hauptsitz in Bozen konzentrierten Justiz! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

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„...in Obloss gwunnen...“ von Magdalena Dietl Sapelza

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eo und mein Onkel brachen im Hl. Jahr 1950 am 20. April mit dem Rad nach Rom auf. Sie schliefen bei Bauern. Ein Brief des Frühmessers wies sie als Pilger aus. Zügig radelten sie südwärts trotz mancher RadPlatten. „Oan Potsch hoobmer mittelt in Florenz pickt“, erzählt Leo. Nach fünf Tagen erreichten sie das Pilgerbüro im Vatikan, wo sie eine Unterkunft zugewiesen bekamen. Staunend betraten sie den Petersdom und weitere Basilikas. „Norr hoobmer in Obloss gwunnen kopp“, sagt er. Anschließend trafen sie sich mit zwei jungen Frauen aus Taufers, die als Dienstmädchen in Rom arbeiteten. Auf der Heimfahrt sahen sie bei Civitavecchia zum ersten Mal das Meer und eine Saline. „Dr Balthasar hot s Wosser koschtet ums s Solz z schmeckn“, lacht er. Bei Livorno beeindruckte sie das amerikanische Kriegsschiff „Florida“ und in Pisa der schiefe Turm. „I hon seit selm olm a Kua mitn Nomen Florinda in Stoll kopp“, erklärt er. Am 7. April kehrten sie nach Taufers zurück. Neun Tage später trat Leo den Militärdienst in Orvieto an und kam kurz darauf erneut nach Rom, diesmal im Militärlastwagen. Leo wächst als Ältester mit drei Geschwistern in Rifair auf. Er besucht die italienische Schule. „Es isch olz stockwalsch gweesn unt miar hoobm nicht glearnt“, betont er. Nachdem seine Eltern für Deutschland optiert haben, kommt Leo in die Schule für Volksdeutsche nach Elsass Lothringen. Zwei Jahre verbringt er dort in einer nationalsozialistischen „Anstalt“ mit rund 700 Buben. Die Familie daheim bereitet sich indes auf das Auswandern vor, denn in ihrem Hof haben sich bereits Faschisten eingenistet. Nach dem Einmarsch der Deutschen

1942 ziehen sich diese zurück und vom Auswandern ist keine Rede mehr. 1943 fallen Bomben auf die „Anstalt“. Diese wird aufgelassen und Leo kommt nach Innsbruck. Dort schafft er die Aufnahmeprüfung im Staatsforstamt und wird Förster in Reutte. Die Gegend wird 1945 zur französischen Besatzungszone und er erhält eine Identitätskarte, die ihn als Italiener ausweist. „Der Ausweis isch miar norr zun Verhängnis gwortn“, betont er. Bei einem Grenzübertritt erfährt er von seiner Wehrpflichtigkeit. 1948 quittiert er den Forst-Dienst und übernimmt auf Wunsch der Eltern die „Baurschaft“ und wartet auf seine Einberufung zum Militär. Nach der Romreise ist es soweit. 18 Monaten dient er dem Staat. Anschließend legt er als Bauer Hand an. In der Freizeit trifft er sich mit Balthasar. Zweimal planen sie von der Payerhütte aus die Ortler-Besteigung. Doch jedes Mal verhindert schlechtes Wetter den Gipfelsturm. Regelmäßig verdienen sie sich als Mader in Tschierv einige Schweizer Franken. Beim Heuabseilen am 26. Juli 1956 setzt sich Balthasar in die Truhe der Drahtseilbahn. Beim Absprung im Tal prallt er mit dem Kopf gegen einen Pfahl und stirbt. „Den Annatog wear i nia mea vergessn“, sagt Leo. Er stürzt sich in die Arbeit. Als engagierter Landwirt, als Waaler, als Arbeiter in der Säge und als Alp-Meister packt er tatkräftig an. 1959 heiratet er die 13 Jahre jüngere Elfriede Noggler aus Burgeis, die als Magd auf seinem Hof arbeitet. Vier Kinder kommen zur Welt. Eine schwere Zeit beginnt, als bei Elfriede 1971 ein Gehirntumor diagnostiziert wird. In Innsbruck wird sie operiert. „Di Operation hon i zersch gmiaßt selber zohln“ erklärt er. Damals darf man keine größere Geldsumme über die Grenze mitnehmen. Die vier Millionen Lire schmuggelt

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Die Begegnung mit dem 88-jährigen Leo Christandl in Rifair bei Taufers i. M. hat mich mehr berührt als sonst. Denn sie brachte mich meinem Onkel Balthasar Schgör näher, den ich durch einen Unfall verloren habe, als ich ein halbes Jahr alt war. Die beiden waren gleich alt und gute Freunde.

Leo Christandl, geb. 1928, Taufers/Rifair: „Fan Sterbm hon i koa Ongscht. Sel isch onfoch. I hoff lei, dass i do drhoam sterbm konn.“ Leo im Saum eingenäht nach Innsbruck. „Dia hoobm gschaug, wenn i pa dr Kassa a Schaar verlong hon“, sagt er. Der Tumor ist gutartig und Elfriede erholt sich. Einige Zeit später muss erneut ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse operiert werden. Auch dieser wird entfernt und Elfriede findet wieder Freude am Leben. 1978 kommen Zwillinge zur Welt. Als diese ein Jahr alt sind, kehrt der Tumor zurück. Wieder wird operiert. Die Sorge um die Frau und Mutter lässt Leo und die sechs Kinder nicht mehr los. Ein Arzt-Termin folgt dem nächsten. Die größeren Kinder kümmern sich um die Kleineren. Die Me-

dikamentendosis, die Elfriede ständig einnehmen muss, belastet zunehmend ihrer Psyche. Sie kommt schließlich ins Martinsheim nach Mals, wo sie 2013 stirbt. „Si isch a holbs Lebm long kronk gweesn“, meint Leo. Heute lebt er mit drei Söhne auf dem Hof. „Miar sain olz Leidige“ scherzt er. Die Töchter schauen regelmäßig vorbei. Leos Leben ist beschwerlich geworden. Besonders leidet er unter dem Verlust der Sehkraft. Auch fernsehschauen kann er nicht mehr. „I konn lei mea lousn, unt sell lai, wenns laut isch“. Die Feiern zum Hl. Jahr 2016 in Rom kann er nur noch mithören.


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Schneeschuh

Filmfreunde Prad

Ein besonderer archäologischer Fund: Ein Schneeschuh aus der Zeit vor dem Ötzi, entdeckt am Gurgler Eisjoch, wurde am 12. September in Bozen präsentiert.

Die Filmfreunde Prad laden am Freitag, den 23. September 2016 zu einen weiteren Filmabend ein. Arthur Ortler, Gustav Fahrner und Schwarz Gerhard, alle aus Prad, zeigen Aufnahmen von Hochzeiten, einem Rodelausflug, Umzügen der Schützen und der Musikkapelle Prad und einem Autorennen auf der Prader Sand. Alfred Habicher aus Schlanders zeigt einen Dokumentarfilm über das Almleben auf der Kortscher Alm. Die Veranstaltung findet wie immer in der Mittelschule von Prad am Stilfserjoch mit Beginn um 19,30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Schlanders

„Zerminiger Suite“

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

an kann Radierer werden, wenn man ein Vinschger ist und mit den Radierungen von Karl Plattner in Kontakt gekommen ist.“ So erklärt der Hozschnitzer und Steinmetz Markus Daniel aus Schlanders seine Liebe zu den Radierungen. Einige seiner Werke hat er kürzlich unter dem Motto „Zerminiger Suite“ dem Publikum gezeigt. Es handelt sich um Bilder, die den Bergen, Tälern, Schluchten, Wasserfällen rund um den Schlanderser Aussichtsberg Zerminiger (3109 m) nachempfunden sind. Und das Publikum war sehr interessiert und erstaunt. Bei einer Radierung handelt es sich um ein künstlerisch grafisches Tiefdruckverfahren. Auf Platten aus Metall wird gezeichnet, geritzt, geschabt. Beim Druck auf Leinen und Papier entstehen durch zarte Linien, tiefe Furchen, aufgeworfene Ränder die unterschiedlichsten Kompositionen. Daniel arbeitet so lange an einem Bild, bis es seinen Vorstellungen

entspricht. Sein Druck-Lehrmeister ist Rudolf Hörschlager (Wallensee), sein Buchbinder Georg Spechtenhauser (Lana). Denn mehrere seiner Radierungen hat Daniel zu Büchern binden lassen. (mds)

„Alte Liebe“ uraufgeführt Schlanders - Mit der Uraufführung des Musical „Alte Liebe“ durch das Ensembles „Theater die Baustelle“ aus Köln – mittlerweile umbenannt in „Ensemble Phönix“ - wurde die diesjährige Veranstaltungsreihe im Kulturhaus Schlanders eröffnet. Das Musical ist auf den „Rimpfhöfen“ entstanden. von Magdalena Dietl Sapelza

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ie „Rimpfhöfe“ haben eine besondere Ausstrahlung. Der Ort versprüht Energie und Kraft wie auch die ganze Gegend hier im Vinschgau. So schwärmt Bettina Montazem, Gründerin und Chefin des „Theater die Baustelle“ in Köln – mittlerweile umbenannt in „Ensemble Phönix“. Auf den Rimpfhöfen hat Montazem im Sommer 2015 in Begleitung ihrer Töchter Lea und Rosa das Musical „Alte Liebe“ geschrieben. Es ist nach „Dream of mine“ und „Oll you need is Cheese“ (2015 im Kulturhaus Schlanders gezeigt) das dritte Musical, das oberhalb von Allitz entstanden ist. Auch zwei Regiekonzepte sind aus Montazems Feder dort entstanden. „Die Uraufführung des „Alten Liebe“ hier im Kulturhaus

von Schlanders ist für mich eine besondere Ehre und eine große Freude“, betonte Montazem einleitend vor den gut gesetzten Zuschauerrängen. Am Tag der Aufführung hatte sie mit ihrem Team den Entstehungsort des Musicals besucht. Und auch ihre Ensemble-Mitglieder waren von der besonderen Atmosphäre begeistert. Das Bühnenbild zeigte ein Hausboot, das die Autorin zusammen mit ihrer Tochter Lea dem real existierendem Hausboot am Rhein in Köln, dem Restaurant „Alte Liebe“, nachgebaut hat. Die drei Darstellerinnen und die zwei Darsteller bespielten das kleine Bühnen-Boot und sangen begleitet von drei Musikern. Der Inhalt des Stückes drehte sich um eine alte Dame, die ihrer Tochter und ihrer Enkelin eine DemenzKrankheit vorspielte, um zu erfahren, wie diese im Ernstfall

reagieren würden. Nachdenklichkeit rund um das Thema und humorvolle Szenen gingen ineinander über - aufgemischt mit Liedern in englischer, deutscher und französischer Sprache. Neben Evergreens von Udo Jürgens und Edith Piaf mischten sich mit modernen Liedern, wie zum Beispiel von Pritney Spears. Mit mehreren Liedern als Zugabe darunter mit dem berührende „Hallelujah“ von Leonard Cohen verabschiedete sich das Theaterteam von den Zuschauerinnen und Zuschauern. Mantazem und ihre Ensemble hoffen nun, dass das Musical „Alte Liebe“ nach der Uraufführung in Schlanders die Herzen des Publikums in Deutschland erobern möge. „Ich habe versucht, mehrere Generationen anzusprechen , von der Enkelin bis zur Oma“, so Montazem. Man darf gespannt sein.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Burgeis/Fürstenburg

25. Bezirksjungbläserwoche E

Blasmusik, aber auch Spiel und Spaß standen im Mittelpunkt der Bezirksjungbläsertage. 68 Jugendliche und 12 Lehrpersonen spielten bekannte Popsongs der letzten 25 Jahre. Foto: „Wind“-Archiv

s ist zu einer guten Tradition geworden, dass sich in der letzten Augustwoche begeisterte Jungmusiker und Musikerinnen treffen, um gemeinsam in Ensembles und im Orchester zu spielen, aber auch um Spiel und Spaß in einer Gemeinschaft zu erleben. Seit 10 Jahren findet diese Bläserwoche in der Fürstenburg in Burgeis statt, seit 1992 haben insgesamt 1.700 Jungbläser der verschiedenen Musikkapellen aus dem Vinschgau daran teilgenommen. Anfangs fanden die Musiktage in Langtaufers, dann in Schnals, später in Schlanders und in St. Valentin auf der Haide statt. Unter der Führung der jeweiligen Bezirksjugendleiter im VSM-Bezirk Schlanders wurde ein anspruchsvolles Programm erarbeitet und zum Abschluss vor Verwandten und Musikbegeisterten präsentiert. Hubert Eberhöfer, Helmut Verdross, Dietmar Rainer und Benjamin

Blaas waren in den 25 Jahren die Hauptverantwortlichen dieser Musiktage. Vom 22. bis 27. August fand dieses Jahr die 25. Bezirksjungbläserwoche statt. 68 Jungmusiker wurden von 12 erfahrenen Musikern betreut und konnten zum Abschluss, am Samstag, den 27. August im Innenhof der Fürstenburg ein schwungvolles Konzert präsen-

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Musik-Leidenschaft kommt nach Schlanders MERANO/MERAN POP SYMPHONY ORCHESTRA zu Gast im Kulturhaus “Karl Schönherr” Schlanders Das 50-köpfige Orchester unter der Leitung von Roberto Federico wurde vor zwei Jahren in Meran gegründet und weist eine rege Konzerttätigkeit auf. Die vorwiegend jungen Musiker/innen, welche alle dieselbe große Leidenschaft zur Musik verbindet, begeistern am Freitag, 30. September das Publikum mit Melodien der internationalen Pop- und Filmmusik (Morricone, H. Zimmer, Lionel Richie, Adele …). Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Marktgemeinde Schlanders, dem Amt für deutsche Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders, der Alperia, der Stiftung Südtiroler Sparkasse und der Fa. Schönthaler A. & Söhne. Kartenvorverkauf im Büro des Kulturhauses in der Göflanerstraße 27 in Schlanders, sowie an der Abendkasse ab 19 Uhr. Vormerkungen unter der Telefonnummer 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it

tieren. Bekannte Popsongs der letzten 25 Jahre wurden einstudiert. Songs von Eric Clapton, Elton John, Michael Jackson, Jon Bon Jovi, Robbie Williams und vielen anderen bekannten Musikern ließen die Herzen der Jugendlichen und der Erwachsenen höher schlagen. Zum Schluss wurde der Marsch „Vinschger Jungbläserwind“ von

Georg Horrer gespielt. Horrer hat den Marsch eigens für dieses Jubiläum komponiert. Beim Abschlusskonzert wurde die gute Zusammenarbeit mit der Fürstenburg unterstrichen und vor allem den Raiffeisenkassen des Vinschgaus gedankt, welche diese Wochen von Beginn an großzügig unterstützt haben. (hzg)


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Partschins

Kolpingsgrab

Free Solo „Giovi“ - mit Zieler Gluat

Das Grab unseres Verbandsgründers, des Seligen Adolph Kolping steht in Köln in der Minoritenkirche, in der Nähe des Kölner Doms. Wen wundert‘s, wenn unzählige Mitglieder des Kolpingwerkes, aber auch andere Interessierte, oft an das Grab Adolph Kolpings gehen und dort in Stille und Gebet verweilen. Sie erinnern sich: Adolph Kolping als Vorbild der Treue. Letztes Mal wurde er schon mit dem Wort zitiert: „Anfangen ist oft das Schwerste, treu bleiben aber das Beste.“ Am Grab Adolphs Kolping in der Minoritenkirche zu Köln haben viele bereits Gott für diesen großartigen Menschen, Publizisten, Gesellenvater und Priester gedankt. Dort haben sie den Seligen Adolph Kolping als Fürsprecher bei Gott ihre persönlichen Anliegen und Sorgen vorgetragen. Wie es im Kolpinggrablied heißt:

Foto: Erwin Bernhart

Kolping im Vinschgau

Alex Giovanelli „Giovi“, (links) mit der Partschinser Combo „Zieler Gluat“ mit Matthias Gamper, Lisa Marie Gorfer und Elias Prantl

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ngewöhnlich ist es, einen Poetry Slam, also im eigentlichen Sinne einen „Wettstreit der Dichter“, allein - free solo zu bestreiten. Alex Giovanelli, in arte „Giovi“ und derzeit Landesmeister in Poetry Slam, hat dieses Experiment auf Einladung von Johanna Laimer Schönweger am 2. September 2016 gewagt. Im Café Taufenbrunn in Partschins, in dem öfters etwas

andere kulturelle Begegnungen ermöglicht werden, hatte „Giovi“ in jener lauen Sommernacht dann doch Rückendeckung, wenn auch nicht in Worten, so doch mit poetischer Musik der mittlerweile bekannten jungen Partschinser Combo „Zieler Gluat“. „Giovi“, derzeit in Berlin wohnhaft und mit Rablander Wurzeln mütterlicherseits, trug

einem interessiert lauschenden Publikum ein Potpourri, bestehend aus kürzeren und längeren Texten, vor - kurze Geschichten über Konsum und Einkaufsverhalten, Berliner U-Bahn Gespräche, jenen Text vom Stein im Schuh, einer Bootsfahrt mit Freunden... Ungewöhnlich, weil auf Poetry Slam abgestimmt, waren Texte und darin Wortkonstellationen zusammengebaut und ungewöhnlich war auch die Betonung beim Vortragen. In seiner lockeren und unverstellten Art gewann „Giovi“ rasch die Gunst des Publikums, welches ihn mit Zwischenapplaus belohnte und ermunterte. „Zieler Gluat“ streute mit der Steirischen, mit Gitarre und mit Kontrabass den Texten konträre Melodien und Lieder in die Textpausen, so dass kleine Zeiträume für Tischdiskussionen über die Texte geschaffen und auch weidlich genutzt wurden. Fazit: Free Solo Experiment gelungen. (eb)

„Ein Gotteshaus stehet zu Köln am Rhein, Zu Füßen des Altars am steinernen Grab, da knien sie nieder mit Bündel und Stab. Und ob wir auch wandern und kommen und gehn, die Liebe, die Treue, sie bleiben bestehen. Woher auch des Wegs und wohin wir auch ziehn, wir danken hier Kolping und beten zu ihm!“

So wollen Frauen und Männer, Alte und Junge folgenden Gedanken beherzigen: Wir machen Menschen Mut, sich auf unsere Gemeinschaft, auf die Kolpinggemeinschaft einzulassen, um gemeinsames Handeln als eine Bereicherung für ihr Leben zu erfahren. Die Bedürfnisse der einzelnen Mitglieder in unseren Kolpingsfamilien nehmen wir ernst, auch als Kolpingsfamilie Vinschgau Schlanders und als Kolping Südtirol! Wir wollen da sein, um zu helfen, Nöte zu sehen und wir wollen uns nicht verschließen, sondern gemeinsam vorwärts gehen, aufeinander achten und voneinander lernen und so gemeinsam den Weg in der Kolpinggemeinschaft gehen.

Burgeis

Schwungvolles Gastkonzert des Musikvereins Harmonie in Burgeis

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as Konzert des Musikvereins Linkenheim-Hochstetten bei Pforzheim auf dem Dorfplatz von Burgeis stimmte am Vorabend des Burgeiser Kirchtags so richtig auf das Fest am Schutzengel-Sonntag ein. Ein bunt gemixtes Repertoire mit Marschmusik, gehobene Unterhaltungsmusik und Polkas unter der Leitung des Kapellmeisters Thorsten Reinau konnten die zahlreichen Zuhörer am frühen Abend genießen. Fraktionsvorsteher Florian Punt wartete nach seinen Begrüßungsworten mit einer Überraschung auf. Es gab nämlich eine Premiere mit der Darbietung der „SchlosserHans“ Polka, die der Leiter des Musikvereins Thorsten Reinau anlässlich der Verleihung des Verbandsabzeichens für 50-jährige Tätigkeit in der Musikkapelle Burgeis an Hans Moriggl

Foto: Roland Peer

die wandernden Burschen sie treten dort ein.

Fraktionsvorsteher Florian Punt, Werner Gerheuser, Hans Moriggl, Toni Punt, Thorsten Reinau mit den Marketenderinnen im Jahre 2010 komponiert hat. Damals beim Muttertagskonzert hat die Burgeiser Musikkapelle die Polka uraufgeführt, nun erstmals der Musikverein unter der Leitung des Komponisten. Thorsten Reinau verbindet seit vielen Jahren eine enge Freundschaft zu Burgeis und zur Familie Moriggl. Toni Punt, Obmann der hiesigen Musikkapelle überreichte

dem ältesten Burgeiser Musikanten „Schlosser-Hans“, dem Komponisten und dem Initiator des Besuches Werner Gerheuser eine kleine Aufmerksamkeit mit Burgeiser Produkten. Der Musikverein reiste anschließend nach Prad zur Teilnahme an der 150-Jahr Feier der Musikkapelle Prad weiter. Roland Peer


Bildungsausschuss Schluderns

KASTELBELL/ TSCHARS

TARSCH

LATSCH

MARTELL

GOLDRAIN

SCHLANDERS

/BILDUNGSZUG/ 21

KORTSCH

LAAS

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STILFS

PRAD

SCHLUDERNS

GLURNS

MALS

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

GRAUN

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Bildungsausschuss Graun

Den goldenen Herbst genießen

Rosenkranzmarkt Schluderns

Samstag, 01. Oktober 2016

Bildungsausschuss Mals

Bildungsausschuss Schlanders

Proben für Theaterprojekt Griseldis haben begonnen Mit den Leseproben ist kürzlich der offizielle Startschuss für die Inszenierung des Theaterprojektes „Griseldis“ in Marienberg gefallen. Das Ensemble besteht aus fünfundzwanzig SpielerInnen aus dem Malser Gemeindegebiet. Neben erfahrenen TheaterspielerInnen sind andere erstmals dabei. Regie führt Toni Bernhart, Janina Janke und Ludwig Fabi. Das Theaterprojekt steht ganz im Zeichen des Kultur- und Bildungsver-

v.l. Beate Patscheider, Sibille Tschenett und Lydia Riedl beim Zuschneiden der Kostüme ständnisses des Bildungsausschuss Mals, durch vereinsü-

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

bergreifende Zusammenarbeit gemeinsames Lernen zu ermöglichen und sozialkulturelle Austauschmöglichkeiten zu schaffen. Dies wurde mit der Organsiation der Theaterfestivals in den vergangenen Jahren begonnen und wird nun mit der „Griseldis„ fortgesetzt. Die öffentlichen Aufführungstermine sind vom 05. bis 20. November 2016 im Rohbau des neuen Bibliothekarchivs im Klosters Marienberg angesetzt. (lu)

LITERATURRUNDE Wir sprechen mit Erich Daniel über den Roman von

Drago Jancar

„Die Nacht, als ich sie sah“ Montag, 26.09.2016 um 19:30 Uhr in der Bibliothek Schlandersburg

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Burgeis/St. Valentin

Ziegenabtrieb

Traumhafter Saligenmarsch

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um fünften Mal fand am Sonntag (10.09.) in Perwarg die Goasschoad statt. Wie die traditionelle Schoufschoad in Grub entwickelt sich dieser Almabtrieb ebenfalls zu einem fixen Termin für Einheimische und Gäste. Mehr als 200 Zuschauer verfolgten das Spektakel, als der Goashirt Gufler David

raumhaftes Wetter begleitete die 3. Ausgabe des Saligenmarsches: Nachdem man die vergangenen zwei Jahre den Marsch unter schlechten Bedingungen durchführen musste, hatten die Organisatoren – die Haider AG mit Roman Hohenegger an der Spitze – heuer Glück. Über 70 Teilnehmer registrierten sich an der Talstation am 4. September und starteten den Saligenmarsch 2016. Unter dem Motto ein Marsch, zwei Täler, drei Almen und vier Seen absolvierten die Teilnehmer 17,2 km und rund 1.100 Höhenmeter. Tadellos markiert führte die Route den Haider See entlang zum Ölbergknott, weiter zur Brugger Alm durchs Kirchertal

Foto: Angelika Ploner

Langtaufers

zur Schafberghütte weiter bis zum Grünen See und schließlich zum Ziel des Saligenmarsches, zur Bergstation der Haider Alm. Perfekte Organisation zeichnete den Marsch aus: die Bergrettung wachte über die Strecke und viele freiwillige Helfer ver-

sorgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Essen und Getränken. Der Saligenmarsch klang gebührend auf der Bergstation der Haider Alm aus, die Bahn schaukelte die Teilnehmer anschließend gemütlich ins Tal. (ap)

Schlanders - Seniorensommer

Von Senioren für Senioren E

mit seinen Zuhirten die „Goaskutt“ mit ganz schönem Tempo in die Umzäunung lockte. Bei Kaiserwetter wurde am Festgelände musiziert, gegessen und getrunken, während die Besitzer ihre Tiere „schoadaten“. Seit 11. Juni befanden sich die 150 Milchziegen auf der Sommerweide im Ochsenberg. Ihre Milch wurde auf der Kaproner Alm verarbeitet. 2.200 kg an sanft-seidenem und gereiftem Ziegenkäse können demnächst an die Goasbauern verteilt werden. Ein richtiges Fest also, das den Herbst und die kalte Jahreszeit einläutet. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit den “Goasslschnöllern”. (aw)

terhalten die Teilnehmer. Rund 30 Frauen und Männer kommen regelmäßig. In den Monaten Juli und August findet im Freizeitpark sechsmal, jeweils am Mittwoch von 10.00 – 11.00 Uhr, Seniorengymnastik mit der Leiterin Irene aus Prad am Stilfserjoch statt. Diesen Sommer haben 18 Frauen begeistert mitgemacht. Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen mit einigen Seniorenratsmitgliedern nach der Abschlussfeier am 17. August. Den Höhepunkt des Seniorensommers bildet, heuer schon zum 5. Mal, das Schlossfest im Innenhof der Schlandersburg. Es wird vom Seniorenrat in Zusammenarbeit mit dem Leiter der Mittelpunktbibliothek,

Raimund Rechenmacher, organisiert. Am Donnerstag, 25. August, um 15.00 Uhr kamen rund 60 Seniorinnen und Senioren aus Schlanders und den Fraktionen zum gemütlichen Beisammensein mit Musik und Gesang. Die Frauen des Seniorenrates und freiwillige Helferinnen servierten den Teilnehmern Kaffee und Kuchen. Franz Mairösl spielte auf seiner Zither und sang dazu beliebte und bekannte Volkslieder. Die Teilnehmer sangen begeistert mit und einige tanzten auch dazu. Alois Pichler, Seniorenratsmitglied, las lustige Schüleraufsätze vor und erzählte Jäger- und Seniorenwitze. Gegen 18-00 Uhr fand das Schlossfest seinen Ausklang.

Fotos: Chrisitan Werth

Fotos: Andreas Waldner

inige Mitglieder des Seniorenrates der Marktgemeinde Schlanders und freiwillige Helfer pflegen und betreuen den Freizeitpark (siehe Bild) in der Grüblstrasse hinter dem Hotel Linde und dem TelecomGebäude. Er ist ein beliebter Treffpunkt der Seniorinnen und Senioren von Schlanders, Göflan, Vetzan und Nördersberg. Der Freizeitpark ist von Mai bis Oktober geöffnet. Der Seniorenpark sowie die Bocciabahn stehen den Seniorinnen und Senioren täglich zur Verfügung. Jeden Donnerstag ist Spielenachmittag für verschiedene Karten- und Gesellschaftsspiele. Die Ziehharmonikaspieler Karl und Hermann un-

Franz Mairösl und Alois Pichler (mit Mütze) und die Gruppe für Seniorengymnastik


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BERGTOUR

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WANDERTOUR

/WANDERN/ 27 HÖHENWEG

Der Algunder Waalweg: Von der Töll bis Gratsch Wanderinfos: Dauer: ca. 2h Länge: ca. 6 km Höhenmeter: 130 m

Der Algunder Waalweg ist für alle Altersklassen und auch für Familien geeignet.

TOURENINFO: Vom Vinschgau kommend - mit Zug oder Bus - ist der Ausgangspunkt die Töll. Vom Bahnhof geht es zuerst über die Etschbrücke, dann den Radweg entlang bis zur Etschschleuse, um dort die Staatstraße zu überqueren, weiter dem Radweg entlang bis nach der Töllgrabenbrücke, wo der Einstieg des gut beschilderten „Algunder Waalweges“ erfolgt, welcher weiter in Richtung Oberund Mitterplars bis hin zum Dorf Algund führt. Man wandert durch die Weinberge, Obstbäume, Zypressen und auch Palmen hindurch mit einem atemberaubenden Blick auf den gesamten Meraner Kessel bis man kurz vor der Hängebrücke rechts vom Weg abgeht und nach ca. 200 m den Abstieg Gratsch und die St. Magdalena Kirche erreicht, wo der Weg dann auch endet. Dort befindet sich das gut bekannte Restaurant Pizzeria „Kircher“, welches naheliegend an dem Magdalena Kirchlein mit seinem prächtigen Garten, überdacht von schönen Weinpergeln nicht zu übersehen ist. Bei einer Einkehr wird der Gast mit einer guten Küche und Bewirtung überrascht. In der Herbstzeit Oktober – November ideal zum „Törggelen“ mit schmackhaften Gerichten, Kastanien, Krapfen und Apfelkiacheln. Anschließend ist es jedem selbst überlassen, ob er weiter über den Tappeinerweg in die Altstadt von Meran (ca. 50 min), zurück über den Waalweg (ca. 2h) oder direkt zum naheliegenden Meraner Bahnhof (ca. 20 min) wandert, oder den stündlichen Bus mit Haltestelle vor dem Gasthaus „Kircher“ in die Stadt oder zum Bahnhof nimmt.


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Tรถrggelen im Vinschgau

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Fotos: Gianni Bodini, Text: Angelika Ploner

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enn der Duft von gebratenen Kastanien in die Nase steigt, dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass Törggelezeit ist. Deftiges wird kredenzt in urigen Hofschänken oder in Gasthöfen: Sauerkraut als Beilage auf einer Schlachtplatte mit Surfleisch, Geselchtem und Hauswürsten. Natürlich werden dazu hausgemachte Knödel gereicht, manchmal tischt die Bäuerin oder der Bauer, die Gastwirtin oder der Gastwirt auch Schlutzkrapfen auf. Nicht fehlen darf der noch nicht gegorene Traubensaft und der erste Tropfen aus dem Weinberg, der sogenannte „Nuie“. Den süßen Abschluss bilden Kastanien und Krapfen. Das Törggelen lebt aber nicht nur von der – in den vergangenen Jahren wieder auferstandenen – bäuerlichen Tradition und Küche, sondern vor allem auch vom gemütlichen Beisammensein. Meist schließt eine Törggelepartie einen wunderbaren Wandertag im Herbst ab und verbindet damit Wandern und Genuss. Das Törggelen blickt auf eine lange Tradition zurück, ist ein wenig eingeschlafen und in den vergangenen Jahren wieder aufgeblüht, soweit, dass einmal Törggelen im Herbst zum Muss geworden ist ....


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Naturns

Fotos: „Wind“-Archiv

Junge Naturnser haben wieder fleißig angepackt

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6 Jugendiche – 709 geleistete Stunden - 200 vergebene Gutscheine. Das sind die Zahlen des heurigen Sommerprojektes „JuNwa“. Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren der Gemeinde Naturns konnten mittlerweile zum sechsten Mal Arbeitserfahrungen in verschiedenen Einrichtungen machen. Beim Abschlussfest im Garten des JuZe Naturns erhielten die jun-

gen Helfer als Anerkennung für ihre freiwillige Tätigkeit tolle Preise in Form von Gutscheinen. Sie hatten wieder sehr motiviert in den teilnehmenden Einrichtungen Bibliothek, Sommerschule, Kleiderstube, Gemeinde (Verwaltung und Bauhof), Minigolf, Tafel, Naturparkhaus, Altersheim, Bildungsausschuss, Jugenddienst und JuZe mitgeholfen. Zeno Christanell, Präsident

Partschins

im Schreibmaschinenmuseum

Foto: MIrko Pixner

hin zu den Betrieben. Neben deren Bereitschaft sei aber die wichtigste Säule die finanzielle Förderung. Das Projekt kann von Beginn an auf die Unterstützung des Beirats des Sozialsprengels, sowie des Jugendparlaments JuPa bauen. Auch die vielen Betriebe, die kostenlos Gutscheine zur Verfügung stellen, sind sehr wertvolle Unterstützer des Projektes.

Buchvorstellung - außerhalb des Südtiroler Kanons

Spannende Kriminacht

Am Samstag, den 10. September öffnete das Schreibmaschinenmuseum seine Türen für einen Abend der ganz besonderen Art: es war Krimi-Nacht. Bereits um 18 Uhr gab es für die jüngeren Besucher ein Kinder-Programm bevor um 20 Uhr mit der Krimilesung der deutschen Autorin Annette Warsönke (Bild) der Höhepunkt des Abends stattfand. Gelesen wurde dabei aus dem neu erschienen Krimiroman „Der Tod des Philosophen“. Mit einigen ausgewählten Kapitel aus ihrem Roman fesselte Warsönke

des Jugendzentrums Naturns, freute sich über die große Teilnahme der Jugendlichen am Projekt. Dies bestätige wieder, so Christanell, dass die Jugend viel besser als ihr Ruf ist. Die durchwegs positiven Rückmeldungen der Betriebe untermauern dies ebenfalls. Jugendreferentin Barbara Wieser Pratzner nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Beteiligten zu bedanken, von den Jugendlichen bis

die anwesenden Zuhörer und zog sie in die spannende Geschichte um die Schreibmaschine Athene, die auf eigene Faust die mysteriösen Umstände um den Tod ihres ehemaligen Besitzers Janus Lilienstein ergründet. Begleitet wurde die Autorin dabei von musikalischer Untermalung. Nach der Lesung erhielten die Anwesenden die Möglichkeit, die Schriftstellerin im Gespräch selbst kennenzulernen. Annette Warsönke, geboren 1969 in München, ist hauptberuflich als Dozentin für Rechtswissenschaft tätig und hat in diesem Bereich bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Zum literarischen Schreiben und gleichzeitig auf die Ideen zu ihrem Roman kam sie nach eigenen Angaben durch den Besuch eines Schreibseminars. Mirko Pixner Infos unter: www.typewritermuseum.com

Pamers erster Roman

S

eraphim sind die ranghöchsten und mächtigsten Engel. Sie erleuchten die Menschen und leiten sie in ihrem Tun. Noah erfährt an seinem 21. Geburtstag, dass sein verstorbener Vater einer von ihnen war und ihm selbst ein verhängnisvolles Erbe hinterlassen hat. Ehe er sichs versieht, gerät er in einen Konflikt zwischen Engeln und Dämonen, welche die Menschen beherrschen wollen. Ungeahnte Gefahren, unerwartete Gefährten, machtvolle Gegner und die unsterbliche Liebe erwarten ihn am Ende dieses Kampfes, der nicht nur über sein Schicksal, sondern über den Fortbestand der Welt, wie wir sie kennen, entscheiden soll. Ein Weltenretter aus Südtirol? Mit Sicherheit ungewohnt. Doch temporeich, unterhaltsam und höchst spannend von einem Südtiroler Autor erzählt. „Der Verrat“ ist der erste Band

einer geplanten Fantasy-Trilogie namens „Seraphim“. Benno Pamer, Der Verrat, Seraphim | Band 1; Hardcover mit Schutzumschlag 13,5 × 21 cm | 352 Seiten ISBN: 978-88-99834-00-5


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Schlanders

Engagiertes Chronistenteam V

Anfang September wurde in der Bibliothek die Jahreschronik von Schlanders vorgestellt. In der Gemeinde und in der Bibliothek liegt ein Exemplar zur Einsicht auf. Bei der Vorstellung waren auch Chronisten aus anderen Gemeinden anwesend.

Foto: Heinrich Zoderer

or drei Jahren begann die Gruppe der Dorfchronisten in Schlanders mit der Herausgabe einer gebunden Jahreschronik, bestehend aus zwei Bänden. Wurden früher die verschiedenen Zeitungsartikel einfach in einer Mappe gesammelt, so wurde die Arbeit in den letzten Jahren technisch verfeinert und auch inhaltlich stark ausgebaut. Ein sehr engagiertes Team, bestehend aus dem Bibliotheksleiter Raimund Rechenmacher, Manuela Nollet, Erich Daniel, Claudia Klett und Francesco Patané sammelt das ganze Jahr nicht nur Zeitungsartikel der Tagespresse und der Bezirksblätter, sondern auch Todesanzeigen, Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen, Pfarrbriefe, Baukonzessionen und Jahresberichte der Vereine. Francesco Patané sammelt Presseberichte der italienischen Medien, Manuela Nollet durchsucht

die deutschsprachigen Medien, die Architektin Claudia Klett erstellt die Bauchronik, indem sie Fotos vor dem Baubeginn, während der Bauphase und nach Abschluss der Bautätigkeit macht. Erich Daniel erstellt eine Textchronik über die Ereignisse in der Gemeinde, er baut aber auch wichtige Geschehnisse im Tal, im Land und auf der Welt in seinem Bericht ein. Benjamin Wellenzohn, der junge Mitar-

beiter in der Bibliothek, hat die ganzen Zeitungsartikel und alle anderen gesammelten Unterlagen eingescannt und ein PDF Dokument erstellt, so dass die Chronik auch online in der Bibliothek durchgesehen werden kann. In diesem Jahr wurden auch Fotos von verschiedenen Dorfereignissen gesammelt. Raimund Rechenmacher kündigte an, dass damit jedes Jahr ein Fotobuch als Ergänzung zur Jah-

reschronik erstellt werden soll. Nach der Vorstellung der beiden Bände der Jahreschronik 2015, konnte das Chronistenteam das umfangreiche Werk an den BM Dieter Pinggera und an die Kulturreferentin Monika Wielander überreichen. Der Bürgermeister bedankte sich bei den Dorfchronisten für die ehrenamtliche Tätigkeit und ermunterte sie diese wertvolle Arbeit fortzusetzen. (hzg)

pr-info VION - VEK

VION-Kunde Nummer 500 Die Hofkäserei Englhorn des Herrn Alexander Agethle ist der 500. VION KUNDE. Herr Agethle wie haben Sie über das Bestehen eines neuen Stromlieferanten im Oberen Vinschgau erfahren? Alexander Agethle: Ich habe über die Presse und über Mundwerbung erfahren, dass VION der neue Stromanbieter im Oberen Vinschgau ist. Was hat Sie überzeugt zu VION zu wechseln? Mich interessieren besonders regionale Wirtschaftskreisläufe. Diese sollen vor allem für die lokale Bevölkerung sinnvoll und fruchtbringend sein. Wenn ich sehe, dass ein Schleiser Kollege täglich zur Arbeit geht und dann bei VION (VEK) arbeitet, dann zeugt dies von lokaler Förderung. Glauben Sie, dass euer Beispiel auch andere Unternehmer dazu bewegt, die lokale Wertschöpfung zu unterstützen? Ich gehe davon aus, dass mehrere Betriebe die lokale Wertschöpfung unterstützen. Für mich ist es auch wichtig, dass in Zukunft auch der Vinschger Strom lokal verteilt wird. Es würde mich auch freuen, wenn sich das VEK bei der regionalen Währung aktiv beteiligen würde.

VION-KUNDEN Das leidliche Problem mit der RAI-Fernsehgebühr – EIN PROBLEM? Wir beraten Sie hinsichtlich aller Fragen zu dieser Problematik. Sollten Sie keinen Fernseher besitzen oder von der Zahlung der Gebühr befreit sein (z.B. über 75 Jahre und unter ein bestimmtes Einkommen), so muss jährlich diese Erklärung bei den zuständigen Behörden erneuert werden. Für das Jahr 2017 ist dies innerhalb Januar 2017 zu machen, ansonsten wird einem die Fernsehgebühr angelastet. In bestimmten Fällen kann diese auch für das Jahr 2016 zurückgefordert werden. Wir bieten dabei allen VION-Kunden unsere Hilfe an. Kommen Sie einfach bei den Sprechstunden in Ihren Gemeinden oder direkt im Büro in Prad vorbei! Wir beantworten Ihre Fragen und helfen beim Ausfüllen der notwendigen Formulare. Mwst-Satz bei Landwirten! In den letzten Monaten ist uns immer wieder aufgefallen, dass viele Landwirte für Ihren Anschluss 22% Mwst. entrichten müssen. Für die Landwirtschaft ist der

Alexander Agethle und VION-Mitarbeiter Marco Masiero Mwst. Satz von 10% vom Gesetz vorgesehen. Mit einem Wechsel zu VION können Sie das richtigstellen – kommen Sie einfach zu einem unverbindlichen Gespräch vorbei. Aktivierungen (Mietwohnungen oder Neubauten) Es passiert immer wieder, dass Kunden bereits einziehen und erst dann bemerken, keinen Strom zu haben. Vom Gesetz sind 5 Arbeitstage für eine Aktivierung vorgesehen. Bitte kommen Sie also rechtzeitig zu uns, um nicht ohne Strom dazustehen. Seit 1. August haben wir unser VION-Team aufgestockt. Frau Brunhilde Stecher Telser aus Burgeis steht Ihnen nun auch mit Rat und Tat zur Seite.


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Geschautes unten von links: Die tätowierte Rose. Im Spiegel sehen wir nur unsere Vorderseite. Die Rückseite bleibt verborgen. Es ist das Geheimnis über unser zweites ICH, das wir mit uns tragen. Blumenstrauß. Ist es die Sehnsucht der Frauen in Alaska nach dem warmen Süden, den Blumen und den blühenden Gärten oder ist es das Bild des Mannes von der Frau, die einfach wunderschön wie ein bunter Blumenstrauß ist? Die Sonnenuhr. Vielleicht tragen wir sie alle in uns, so wie auch andere Schätze und wissen es nur nicht.

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neu schauen

arin Welponer ist eine Bozner Künstlerin, die zu ihrem 75. Geburtstag im Schloss Kastelbell eine große Werkschau ihrer fast 60-jährigen Tätigkeit präsentiert. In Bozen gibt es nicht so schöne Räumlichkeiten wie im Schloss Kastelbell und die Vinschger Künstler sind die interessantesten des ganzen Landes, meint Welponer. Außerdem hat sie langjährige Beziehungen zu den Arundaleuten. Zwei Ausgaben der Vinschger Kulturzeitschrift sind ihren Arbeiten gewidmet: Requiem für die Welt (Arunda 57) und Erdanken – Gerinnerung (Arunda 69). Deshalb ist sie sehr glücklich und zufrieden, dass in der heurige Herbstausstellung vom 25. September bis am 31. Oktober ein Querschnitt ihrer vielen und vielfältigen Arbeiten in Kastelbell gezeigt werden kann. Es sind verschiedene Arbeiten von 1959 bis 2016, Zeichnungen, surrealistische Malereien und Collagen. Die verschiedenen Techniken und Bildmotive erzählen auch über ihr Leben, die verschiedenen Lebensphasen, verschiedene Projekte und künstlerische Schaffensperioden, ihre Reisen in fremde Länder, durch die Wüste und über ihre Aufenthalte auf den Seychellen. Welponer hat in ihrem Brotberuf als erfolgreiche Werbegrafikerin gearbeitet und als freie Künstlerin ihre bunte und lebendige Bilderwelt geschaffen. Es sind Bilder, die man lange anschauen kann, die zum Weiterdenken anregen und die Phantasie beflügeln. Witziges, Nachdenkliches und Hintersinniges kann betrachtet und herausgelesen werden. Jedenfalls sollte man mindestens zweimal hinschauen und die Bilder auf sich wirken lassen. Die Künstlerin stammt aus einer Bozner Kaufmannsfamilie, die in der Museumsstraße einen Obst- und Fell-

handel betrieben hat. Aber die junge Welponer zog es nicht in das elterliche Geschäft, sondern bereits mit 16 Jahren nach München. Dort besuchte sie zuerst die Blochererschule für Grafik, dann mit 18 Jahren die Akademie für Bildende Künste. Welponer ist Zeichnerin und wollte Buchillustratorin werden. Bei vielen Verlagen fragte sie an und bekam 40 Absagen. Sie wurde Werbegrafikerin mit einem künstlerischen Anspruch, machte Plakate und Illustrationen für Zeitschriften. Sie erzählt von großen Plakaten für bayrisches Bier, 4x4 Meter groß, die auf riesige Wände geklebt wurden. Das halbe Jahr arbeitete sie als Werbegrafikerin, das halbe Jahr als freie Künstlerin. 36 Jahre lebte sie in München, machte Ausstellungen, war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und arbeitete im Vorstand der Ausstellungsleitung im Haus der Kunst in München mit. Und immer wieder zog es sie auf Reisen in ferne Länder. Die Faszination der Wüste, die verschiedenen Landschaften und die üppige Pflanzenwelt auf den Seychellen hat sie nicht einfach abgebildet, sondern in ihre eigenen Phantasiewelten verwandelt. „Rustikaler Surrealismus“ bzw. „magischer Realismus“, so bezeichnen Kunstkritiker ihre Arbeiten. Es sind Bilder über die Kargheit und die Schönheit der Natur, Bilder, die den Blick auf das Kleine und Unscheinbare lenken. In vielen Bildern geht es um das Unterbewusste, die verdeckten Ängste, Sehnsüchte und Phantasien. Auch Bücher waren eine Inspirationsquelle für ihre Arbeiten, vor allem 1984 von George Orwell, der abenteuerliche Simplicissimus und Don Quixote von Miguel de Cervantes. Es gab auch Phasen mit besonderen Projekten und Studien. In den 80er Jahren entstand der Zyklus der Geflügelten und Gehörnten. Hörner als Zeichen der Macht, der Stärke und der Ver-


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Herbstausstellung auf Schloss Kastelbell KARIN WELPONER 25.09.2016 30.10.2016 Vernissage: Samstag, 24.09.2016 um 17:00 Uhr Montag geschlossen

Finissage: Montag, 31.10.2016 um 18:00 Uhr

Fotos: Heinrich Zoderer

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14:00 - 18:00 Uhr Sonntag 11:00 - 18:00 Uhr

wurzelung. Flügel als Symbol einer Sehnsucht nach dem Neuen, dem Fernen. Lange beschäftigte sich Welponer mit dem Thema Kubus. Auch hier kommt wieder die Dualität zum Vorschein. Stabiles und Instabiles als Metapher des Lebens.

rechts oben: Karin Welponer und ein Selbstporträt unten: Ein weiteres Selbstporträt mit großem Rahmen. Ist es ein Schutzring oder ein Kerker?

Um das Jahr 2000 entstanden hintersinnige Übermalungen alter Druckgrafiken, Fotos und Postkarten. Die Verfremdung führt zu Verwirrung und zu überraschenden Neuinterpretationen. Neue Kräfte werden freigelegt, neue Bilder entstehen, voller Witz und Ironie. Ein Bild zeigt Steinböcke, die einer „Göttin“ begegnen. Es ist eine nackte Frau, die Böcke stehen wie versteinert davor und starren sie an. Lange hat sich Welponer mit den Felszeichnungen in der Sahara auseinandergesetzt und selber eine Zeichensprache entwickelt. Karin Welponer erzählt auch von den Glasfenstern in der Friedhofskapelle in Petersberg und im Altersheim in Terlan. Das war eine neue Herausforderung. Welponer machte Entwürfe, ließ alles brennen und musste sich vom Endergebnis überraschen lassen. Karin Welponer ist aber

nicht nur Künstlerin, sie war 1985 auch Initiatorin der Galerie Museum und des Forums Arge/Kunst. Zeitgenössische Kunst wurde nach Bozen gebracht und junge, talentierte Südtiroler Künstler wurden gefördert. Angeregte Diskussionen über Kunst, den Kunstbetrieb und die Kunst in der Gesellschaft wurden geführt. Die Werkschau im Schloss Kastelbell beginnt mit Zeichnungen aus ihrer Münchner Zeit. Dann werden ihre surrealistischen Bilderwelten, Pflanzen, Frauen und Schätze aus der Wüste gezeigt. Der Themenzyklus Kubus, die Geflügelten und Gehörnten folgen in den anderen Räumen, genauso wie Übermalungen und die Zeichensprache. Zum Schluss gibt es Selbstporträts und wieder Zeichnungen. Es sind erotische Zeichnungen, Körperstudien, einfache Striche mit großer Ausdruckskraft. Die gesamte Ausstellung ist die Wiederspiegelung eines künstlerischen Lebensweges auf der Suche nach Ruhe und Bewegung, nach Reflexion und Aufbruch. Aber ohne moralischen Zeigefinger, sondern auf witzige und erheiternde Art. Heinrich Zoderer


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Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Sa. 01.10.16 ab 19.00 Uhr ENDLICH: neues Calcetto aufbauen!! Ö Mi. 05.10.16 ab 16.30 Uhr „Tag der Offenen Jugendarbeit“ im fResch Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Ö Sa. 24.09.16 ab 19.00 Uhr Ideensammlung – ich entscheide mit! Ö Fr. 30.09.16 ab 16.30 Uhr 1. Klasse Mittelschultreff: selbstgemachte Shakes Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Ö Sa. 24.09.16 um 18.00 Uhr Sommerabschlussgrillen Ö Fr. 30.09.16 um 19.00 Uhr Frenchtoast Ju!P Explosiv Prad und Chillhouse Stilfs Ö Do. 06.10.16 ab 13.00 Uhr Treffrunde für Erstklässler Jugendhaus Phönix Schluderns Ö Öffnungszeiten Mi. 14.00 – 15.00 Uhr Mädchentreff Mi. 15.00 – 18.00 Uhr Do. 16.00 – 19.00 Uhr Sa. 18.00 – 23.00 Uhr Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 24.09.16 ab 17.00 Uhr „Inzer perfekt’s Dinner“ Anmeldung & Infos im Treff Jugendtreff JU!P Explosiv Ö Di. 15.00 – 20.00 Uhr Mi. 18.30 – 20.00 Uhr Fr. 16.00 – 17.00 Uhr für Mittelschüler Fr. 17.00 – 22.00 Uhr Jugendtreff Tarsch Ö Mi. 05.10.16 ab 15.00 Uhr Vorbereitung auf „The Taste“ Jugendtreff Tschengls Ö Fr. 30.09.16 ab 18.00 Uhr Hot Dog JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 24.09.16 ab 18.00 Uhr Kochen mit Kathi & Ugo Sushi Anmeldung bis am Fr. 23.09.2016 Kosten 3,50 € Ö Mi. 28.09.16 15.00 – 17.00 Uhr JuZe Nachmittag für Mittelschüler Kosmo Plaus Ö Mo. 26.09.16 ab 16.00 Uhr Billardturnier JuZe Naturns Ö Sa. 24.09.16 ab 14.00 Uhr Funpark Reloaded feat. Naturns rockt X Skatecontest auf dem sanierten Funpark Anschließend Garten-Open Air mit Naturnser Bands Ö Mi. 28.09.16 15.00 – 17.00 Uhr U16 – Brettspiele

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Auch dieses Jahr gab es im Juli mit dem JuZe Naturns wieder eine Woche voll Action, Adrenalin & Spaß. Hier der Bericht: Tag 1 - Watles: Wir sind mir den Juzebetreuern Luk und Eve zu Fuß zur Bergstation Watles gewandert. Als wir angekommen sind schauten wir uns alles kurz an und der Spaß konnte schon gleich beginnen. Wir machten Parkure, hüpften auf dem Trampolin, zogen uns an Hand von einem Seil auf einem Floss ans andere Ufer des Sees und wir konnten jeweils zu zweit in die Funballz gehen. Am Schluss wurde es am tollsten… wir durften mit den Watles Rider runter fahren. Das war einer von vielen tollen Tagen… Danke nochmal (Emma) Tag 2 - Caneva: Am 2ten Tag der Actionwoche fuhren wir nach Caneva an den Gardasee. Wir waren schon sehr neugierig auf die vielen Rutschen. Emma, Lena, Julian und Gaib waren sehr mutig, weil sie den freien Fall ausprobierten. Wir hatten alle sehr viel Spaß und uns hat der Ausflug sehr gut gefallen. Danke. (Marie) Tag 3 - Ötzirope-Hochseilgarten: Am dritten Tag der Actionwoche ging es für uns ins Schnalstal in den Hochseilgarten. Dort verbrachten wir den Tag indem wir verschiedene Parcours meisterten. Einige von uns probierten sehr schwere Parcours oder trauten sich auf die Riesenschaukel. Nach dem spannenden Nachmittag fuhren wir alle gemeinsam ins JuZe und spielten dort noch einige Spiele. Mir hat dieser Tag und die ganze restliche Woche sehr gut gefallen. Danke für die aufregende Woche! (Lena) Tag 4 - Canyoning: Das tollste Erlebnis der heurigen

Actionwoche war das Canyoning in der Passerschlucht, da es das Einzige war, das ich noch nie getan hatte. Am Anfang war das Wasser noch etwas kalt, aber nach einer Weile hatte man sich daran gewöhnt. Leider konnten sich nicht alle dazu überwinden und so blieben 2 zurück. Der Rest von uns sprang von unterschiedlichen Höhen in den Fluss. Danach seilten wir uns ab und überquerten die Passer unter einem kleinen Wasserfall vorbei. Das Highlight dieses Tages war für mich, als wir zum Schluss noch die Möglichkeit hatten von einem ca. 12 Meter hohen Felsvorsprung ins Wasser zu springen. Am Ende dieses tollen Tages spielten wir noch Beachvolleyball und bekamen ein Eis spendiert. (Amira) Tag 5 - Radausflug nach Göflan: Am fünften und letzten Tag unserer Actionwoche machten wir eine Radtour nach Göflan. Wir trafen uns um 9 Uhr im JuZe und fuhren dann gemeinsam los. Nach ca. 2h radfahren waren wir in Göflan angekommen. Danach machten wir uns einen schönen Tag im Grünen. Wir haben gegrillt und uns gut unterhalten. Es war ein toller Tag und ein schöner Abschluss der Actionwoche. (Simone)

Städtereise Berlin 2016 Am 13. Juli traten 14 Jugendliche und drei Begleitpersonen der Jugendzentren JuZe Naturns, Friends Obermais und Jugendtreff Hafling, eine Städtereise nach Berlin an. Nach einer relativ entspannten Reise und dem Einchecken im Hotel, welches wir am Stuttgarter Platz gebucht hatten, begann bereits das Programm. Das Programm, das von den Begleitpersonen vorbereitet und geleitet wurde, war intensiv und absolut ausgewogen zwischen Kultur und Spaß. So besichtigten wir beispielsweise Klassiker des Berliner SightseeingAngebots, wie den Fernsehturm, das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz oder Berlins ältestes Viertel, das Nikolaiviertel, welches uns samt seinen Gassen und der Nikolaikirche besonders von Ulli ans Herz gelegt wurde. Jedoch hatten wir auch die Möglichkeit zwei Bunker zu besuchen und über deren Geschichte mehr zu erfahren. Natürlich durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen und so besuchten wir mehrere Stationen zu unserer Belustigung. Unter diesen spaßigeren Besuchen befanden sich die Trampolinwelt in Berlin, in welcher wir uns austoben konnten, das Berliner Dungeon, zum

Schock für zwischendurch und das schwul-lesbische BerlinerStadtfest. Man kann unsere Reise als abwechslungsreich und spannend bezeichnen, es war für Jede und Jeden etwas dabei und trotz den vielen Kilometern, die wir zu Fuß bewältigten, können alle auf eine tolle und lehrreiche Reise zurückblicken. Besonders hervorzuheben sind für viele der Besuch auf dem Stadtfest, bei dem wir gemütlich etwas trinken konnten, der Späti vor dem Hotel bei dem wir täglich unseren Bedarf an Getränken decken konnten, die Wurstbude, welche zugleich der Geburtsort der Currywurst ist, Berlins Gassen und die vielen Lacher die wir gemeinsam hatten. Danke an alle Begleitpersonen und TeilnehmerInnen. (Ein Insider)

Rimpfhöfe

Der Vorstand Jugendtreff „La:Ma“ Laas besuchte die Rimpfhöfe im Rahmen eines Betriebsausfluges. Schon die Wanderung dorthin war ein Abenteuer. Der Aufenthalt selbst, war für alle ein tolles Erlebnis. Es wurde gut gegessen, ein Watt Turnier gemacht und Verstecken gespielt bis tief in die Nacht. Rund um ein gelungenes Wochenende. Danke an den Vorstand La:Ma für dieses Wochenende. Der Jugendarbeiter Tappeiner Andy

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Spielend lernen und aktiv in den Sommermonaten Vinschgau - Die Angebote der sogenannten Sommerschule unter dem Motto „Spielend lernen“ für Grundschüler, die Projektwochen und das Berufsfindungsprojekt „Activity“ für Mittelschüler erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und werden laufend ausgeweitet und qualitativ weiter entwickelt. Heuer nahmen über 500 Kinder- und Jugendliche von Reschen bis Latsch daran teil und über fünfzig BetreuerInnen boten sie einen Sommerjob. von Ludwig Fabi

Fotos: „Wind“-Archiv

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abei ist die Planung, Organisation und Durchführung solch umfangreicher Angebote alles andere als ein Selbstläufer, sondern das Ergebnis der guten Zusammenarbeit verschiedener engagierter Träger. Federführend ist dabei die Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig welche als Rechtsträger in Zusammenarbeit mit den Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, den Schulsprengeln und den Gemeindeverwaltungen dafür sorgt, dass Eltern und Schüler optimale Rahmenbedingungen für qualitativ hochwertige Freizeitangebote im Sommer vorfinden. Das Amt für Schulfürsorge und das Amt für Weiterbildung des Landes quittieren das erfolgreiche Vinschger Projekt mit einer entsprechenden Beitragsförderung. Evelyn Peer, Mitarbeiterin im Sozialsprengel Obervinschgau, fungiert seit über einem Jahrzehnt als Koordinatorin. Ihre Aufgabe besteht unter anderem darin, pädagogische Aspekte der Förderung von physischen und kognitiven Fähigkeiten, der Kreativität, des Selbstlernens und der Stärkung der Selbstständigkeit der Kinder in die Angebote einfließen zu lassen. Heuer wurde im Rahmen der SommerschuleSpielend lernen ein neues pädagogisches Konzept flächendeckend von Reschen bis Latsch umgesetzt. Dabei wurden die Schul- und die Freizeiteinheiten nicht mehr getrennt abgehalten, sondern Lernelemente und Freizeitgestaltung ständig vermi-

scht. Fixer Bestandteil war von Beginn der Ansatz, Kindern mit besonderen Bedürfnissen aufzunehmen und einen eigenen Betreuer zur Seite zu stellen. Inhaltlich beschäftigten sich die Grundschüler mit Themen wie Geografie, Naturkunde; Sicherheit und Verkehr, Ernährung und Gesundheit, Geschichte, Fotografie, Musik, Theater, Vinschger Handwerk und Traditionen. Für Sprachinteressierte gab es eine Italienisch-Woche,

für Musikinteressierte eine Musik- und Tanzwoche. Viele Mittelschulkinder beteiligten sich am beliebten Berufsfindungsangebot „Activity“, andere wiederum bei den Kletter- und Sportangeboten. Altersübergreifend fanden Natur- und Hüttenlager sowie kreative Einheiten zum Beispiel mit dem Werkstoff Marmor oder mit Naturmaterialen statt. Die Rückmeldungen der Eltern stellten den Angeboten ein durchwegs positives Zeug-

nis aus, indem der soziale Aspekt und die Wertevermittlung, die Angebotsnähe, die guten Transportmöglichkeiten und vor allem die Verknüpfung von theoretischem Wissen mit praktischen Erlebnissen besonders lobend hervor hoben wurden. Auch für die BetreuerInnen, vorwiegend StudentInnen mit einem beträchtlichen männlichen Anteil, war es mehr als ein Sommerjob, sondern eine wertvolle Lebenserfahrung.


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Unser schönster Tag Hochzeitsglocken für Larissa Hofer und Hannes Reichelt Die Hochzeitsglocken läuteten in Meran. Die Ärztin Larissa Hofer (29) aus Sulden und der bekannte österreichische Skirennläufer Hannes Reichelt (35) gaben sich am Samstag, den 10. September, in der Evangelischen Christuskirche das Ja-Wort. Standesamtlich geheiratet hatten die beiden bereits am 16. Juli in Radstatt, dem Heimatort von Reichelt. Brautvater Emil Hofer, Leiter der Skischule Sulden, führte seine bildhübsche Tochter zu ihrem Bräutigam in die Kirche. Nach der Trauung standen Skilehrer der Skischule Sulden Spalier, Gedichte wurden vorgetragen und die rund 120 gerührten Hochzeitsgäste gratulierten. Unter ihnen befanden sich die Skigrößen Hans Knauß, Matthias Mayer, Matthias Lanzinger, der Ralley-Pilot Reini Sampl, der bekannte Transplantationschirurg Raimund Margreiter und andere. Gefeiert wurde im Schloss Katzenzungen in Prissian. Das Paar hatte sich 2008 beim WeltcupRennen in Whistler Mountain kennen gelernt. Damals stand Larissa noch als Rennläuferin auf den Skiern. Kurz darauf widmete sie sich nur noch dem Medizinstudium. Heute arbeitet sie als Assistenzärztin für Innere Medizin in Scharzach/Pongau während ihr Mann nach wie vor erfolgreich Rennen fährt. Das Paar genoss nach der Hochzeit eine Urlaubswoche auf der Seiser Alm. (mds)

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Daniela Telfser & Davide Trullu am 16. Juli 2016 in Marienberg Foto: Julia Lesina Debiasi

Jutta Oberegger & Andreas Mair am 7. Mai 2016 in Schlanders

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Shadi Jalalvandi & Manuel Lechthaler am 19. Februar 2016 in Dunedin - Neuseeland

Bettina Plangger & Andreas Kobler am 23. Juli 2016 in Eyrs

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B R AU TM O D E N T I R OL Karin Moriggl & Werner Gruber am 21. Mai 2016 in Tanas

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Sei schรถn. Neu eingetroffen: Kollektion 2017

Miriam Kofler & Thomas Reinstadler mit Timo und Ayline am 28. Mai 2016 in Gomagoi

www.brautmoden-tirol.at Obermieming 179a, A-6414 Mieming t +43 5264 43491 facebook.com/brautmodetirol

Bild: Mori Lee


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Foto: Fotostudio 2000

Foto: Julia Lesina Debiasi

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Miriam Müller & Lukas Rainer am 4. Juni 2016 in Katharinaberg Katrin Ties & Armin Perkmann am 9. Juli 2016 in Schlanders

Anja Pfitscher & Roland Müller am 20. August 2016 in Naturns

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Martina Gurschler & David Niederegger am 28. Mai 2016 in Prad am Stj.

Magdalena Schöpf & David Recla am 23. Juli 2016 in Meran

Momente Genießen z um

Willy Winkler Erlebnisgastronom

Jedes Fest ist so einzigartig wie die Menschen, die es feiern. Ob große oder kleine Gesellschaft, besonderer Ort oder bestimmtes Motto: Mit viel Liebe zum Detail verwandeln wir Ihre Wünsche in kulinarische Kompositionen - vom delikaten Fingerfood bis hin zum kreativen Menü oder vielfältigen Buffet.

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Bozner Straße 78 | 39011 Lana | Tel. + Fax 0473 565 398 | Mobil 338 74 33 487 | info@creafood.it | www.creafood.it


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Foto: Julia Lesina Debiasi

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Melanie Muntetschiniger & Markus Thanei am 21. Mai 2016 in Prad am Stj.

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Monika Kaserer & Wolfgang Niederegger am 27. August 2016 in Schlanders Kathrin Platzer & Dietmar Gurschler am 20. August 2016 in Tschirland

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Sylvia Zischg & Klaus Kofler am 12. September 2015 in Kastelbell Sylvia Stieger & Diego Piu am 11. Juni 2016 in Laas


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Gerda Gschnell & Dietmar Eberhöfer am 1. August 2015 in Martell

Verena Fleischmann & Gregor Theis am 28. Mai 2016 in Laas

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Foto: Fotostudio 2000

Daniela Fröhlich & Ulrich Tscholl am 6. August 2016 in Latsch

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Helga Schönthaler & Charly vom Musikantenstadl am 20. August 2016 in Tscherms

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Foto: Fotostudio 2000

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Sonia Thöni & Markus Steck am 23. Juli 2016 in Schlanders

Sabrina Zerz & Hannes Vogl am 4. Juni 2016 in Tschirland

Danke für euer Vertrauen

gegenüber der Fahrschule Klaro · Mals · Tel. 0473 835 144 · info@blumea.net

Stephanie Gander & Daniel Wieser am 25. Juni 2016 in Prad am Stj.


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SPEZIAL Herbstmode 2016 Die Herbst- und Wintermode 2016/2017 hat hier in diesem Sonderthema ihren Auftritt. von Angelika Ploner, Magdalena Dietl Sapelza

sportlich

&elegant KARPOS PRIMALOFT Damen- und Herrenjacke gefüllt mit Kunstdaune, atmungsaktiv und wasserabweisend. Gesehen bei Sport Fahrner in Prad a. Stj.

REPTIL-Optik Modische Handtasche mit dazu passender Stiefelette in Reptil-Optik und Ballerina im Leopardenmuster. Gesehen bei Schuhe Spechtenhauser in Laas.

Dieser flauschige, weiße Sweatpullover bietet jede Menge lässige, optische Highlights. Dank des hoch abschließenden Kragens wird er zum sportlichen Alleskönner und Lieblingsstück im Kleiderschrank. Und die Jeans? Die kommen niemals aus der Mode. Gesehen bei Intersport Folie Reschen.

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Modisches rotes Top mit leichten Schlag-Hosen Jeans mit weitem Bein sind DER Trend 2016. Rot sorgt zudem für einen modischen Akzent und gibt in diesem Herbst und Winter den Ton an. Lange Schnitte überzeugen bei den Mänteln. Schals dürfen natürlich nicht fehlen. Gesehen bei KONSUMGENOSSENSCHAFT LAAS.

Mit Bronze geht es durch die kalte Jahreszeit. Die Handtasche ist der perfekter Begleiter. Gesehen bei SCHUHE REPORTER in Schluderns.

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Roter, modischer Pullover mit Spitze und dekorativem Reißverschluss im Rücken, Rundhalsausschnitt, dazu schwarze Skinny-Jeans. Gesehen bei INTERSPORT FOLIE Reschen.


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Herrenschuhe von BUGATTI & NERO GIARDINI. Gesehen bei SCHUHE SPECHTENHAUSER in Laas.

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Beste Qualität Bugatti steht für edle, klassische und wertvolle Mode und ist die richtige Marke für den modischen Gentleman. Die beliebte Lifestyle-Marke überzeugt in der Modewelt die Kenner. Edle Herrenjacke von Bugatti: Steppjacke Flexcity mit dazu passendem Hemd und lässiglegerer Jeans. Gesehen bei KONFEKTION STECHER in Laas.

Sportlicher Kapuzenpulli, weich und warm, schwarz – grau, lässt sich vielseitig einsetzen. Mit schwarzer Jeans kombiniert wirkt das Outfit sportlich elegant. Dieser Kapuzenpullover überzeugt mit einer tollen Qualität. Gesehen bei INTERSPORT FOLIE Reschen.

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STRICK MIX PULLOVER Feiner Strick-Mix und legergerade Schnittführung: Pullover von Samoon by Gerry Weber. Gesehen beI HELGA EXKLUSIV in Schlanders.

s Boot

Schwarze Lackspitzen und Metalldetails sorgen für Akzente. Hier: mit dazu passender Handtasche. Gesehen bei SCHUHE REPORTER in Schluderns.


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Elegant-sportliche Mode hat in der Herbst- & Wintermode 2016 ihren festen Platz.

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SPEZIAL Heizen »Papier gehört auf den Recyclinghof und nicht in den Ofen« Richtiges Heizen spart Kosten und ist umweltfreundlich. Der VinschgerWIND hat mit fünf Vinschger Kaminkehrer über richtiges Befeuern, die meisten Fehler und Gefahren beim Heizen gesprochen.

Vinschgerwind: Beginnen wir mit einer persönlichen Frage: Wie beheizen Sie Ihr Zuhause? Richard Schupfer: Ich heize mit einem Ofen und einer Pelletheizung. Hanspeter Schwemm: Ich heize mit Öl und einem gemauerten Ofen, günstig und behaglich. Johannes Tappeiner: Ich heize mit einer Pelletheizung und einem gemauerten Ofen. Vinschgerwind: Herr Holzner? Helmuth Holzner: Ich heize mit Gas und einem gemauerten Ofen. Vinschgerwind: Herr Eberhart? Christian Eberhart: Ich heize mit einer Pelletheizung, einem gemauerten Ofen und einem Herd. Vinschgerwind: Der Herbst steht vor der Tür. Wie sollte in die Heizsaison gestartet werden? Hanspeter Schwemm: Ablagerungen, Staub und Asche sollten aus dem Brennraum entfernt und die Verbrennungsanlage gewartet und gereinigt werden. Vinschgerwind: Wie heizt man richtig? Fünf Tipps. Helmuth Holzner: Kleines Material, also Spanlen zum Anfeuern nehmen. Richard Schupfer: Keine Reisiger. Johannes Tappeiner: Genormte Anzünd-

hilfen verwenden und kein Zeitungspapier. Christian Eberhart: Den Raum lüften. Regelmäßig, kurz und oft. Dann kommt wieder Sauerstoff in den Raum und die Verbrennung ist eine bessere. Hanspeter Schwemm: Den Brennstoff von oben nach unten verbrennen. Die größeren Holzscheite kommen nach unten geschichtet und die Spanlen mit der Anzündhilfe werden darauf gesetzt. Mit diesem System optimiere ich meine Verbrennung. Somit brennt der Holzstock von oben nach unten, das führt zu einer verbesserten Verbrennung, zu einer erhöhten Energieausbeute und zu einer verminderten Rauchentwicklung. Das funktioniert eigentlich bei jeder Feuerstelle einwandfrei und ist optimal. Also: Man sollte das Holz gitterähnlich aufschichten, mit genügend Abstand dazwischen. Es ist wichtig, dass das Holz luftumspült und nicht in sich verkeilt ist, denn nur so kann eine saubere Verbrennung gelingen und ein optimaler Wirkungsgrad der Anlage erzielt werden. Entgegen alter Gewohnheiten sollen Holzspäne und Anzündhilfen nicht unter, sondern auf das geschichtete Holz gelegt werden. Dadurch verbrennt das Holz sauber, sprich schadstoffarm. Vinschgerwind: Wie erkenne ich eine saubere Verbrennung? Christian Eberhart: Es bildet sich wenig Rauch, die Flammen sind hell und wenn das Holz abgebrannt ist, bleibt eine feine

weiße oder hellgraue Asche in der Verbrennungsanlage zurück. Voraussetzung für eine saubere Verbrennung ist der Brennstoff sprich das Holz. Dieses sollte im Idealfall mindestens zwei Jahre lang getrocknet sein. In dieser Zeit sollte das Scheitholz an einer belüfteten und regengeschützten Stelle aufgeschichtet werden und zwar so, dass Luft durchströmen kann. In einem Keller zum Beispiel kann kein Holz trocknen. Das ist einfach sehr wichtig, denn davon hängt der Heizwert ab. Je feuchter das Holz, umso niedriger ist sein Heizwert. Außerdem ist feuchtes Holz zu verbrennen nicht nur unrentabel, sondern auch schädlich. Es bilden sich vermehrt Ruß und schädliche Emissionen werden ausgestoßen, abgesehen vom Rauch. Hanspeter Schwemm: Das ist richtig. Wichtig ist auch die Dimensionierung der Scheite. Wenn ich beispielsweise aus einem Holzprügel mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern vier Scheite hacke, dann verbrennen die vier Scheite viel sauberer und besser, als der große Holzprügel. Es wird – und das sehe ich immer wieder - viel zu großes Holz gehackt und daraus entstehen Verbrennungsprobleme. Richard Schupfer: Ja, klein gespaltenes Holz liefert viel mehr Heizleistung und vielfach wird das aus reinem Unwissen außer Acht gelassen. Der Holzprügel verbrennt nicht richtig, stinkt und mottet vor sich hin.


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Vinschger Kaminkehrer im VinschgerWIND-Gespräch: v.l. Johannes Tappeiner - Latsch, Christian Eberhart - Graun, Richard Schupfer - Naturns, Hanspeter Schwemm - Schlanders und Helmuth Holzner - Staben. Es fehlen im Bild: Rudolf Pinggera und Stefan Patscheider - beide Graun.

Vinschgerwind: Was darf nicht verheizt werden? Johannes Tappeiner: Behandeltes Holz, Spanplatten, Altholz, Papier, Verpackungsmaterialien und natürlich Plastik und andere Abfälle dürfen nicht verheizt werden. Das ist jetzt vor allem im Herbst wieder ein großes Thema. Christian Eberhart: Viele werfen Papier oder Taschentücher den ganzen Sommer über in den Herd oder Ofen. Wenn es jetzt kalt wird, wird alles zusammen mit Holz angezündet und es gibt die größten Rauchund Geruchsbelästigungen. Zudem werden Feinstaub und gefährliche Schadstoffe freigesetzt. Richard Schupfer: Papier gehört auf den Recyclinghof und nicht in den Ofen oder Herd. Müll im Allgemeinen gehört in keine Feuerungsanlage, das reduziert die Lebensdauer und kann bis hin zu einem Kaminbrand führen. Mich fragen viele: Was soll

ich tun, wenn es beim Nachbar stinkt und raucht. Für Reklamationen dahingehend sind nicht wir Kaminkehrer die richtige Anlaufstelle, sondern die Gemeinde. Die Leute müssen sich schon eines bewusst sein: Wenn ich Müll verbrenne, dann entweichen die Schadstoffe nicht alle über den Kamin, sondern bleiben zu einem Teil im Raum. Ich schade also mir, meiner Familie und meinem Umfeld. Asthma, Allergien und chronische Kopfschmerzen kommen laut Studien von Müllverbrennungen. Vinschgerwind: Sind ein Herd oder ein Ofen heute noch zeitgemäß. Stichwort Klimahaus. Richard Schupfer: Das ist ein heißes Thema. Energetisch kann die Antwort nein lauten. Was aber das Raumklima betrifft, die ein Ofen mit seiner angenehmen Strahlungswärme verbreitet, dann ist das durch nichts zu übertreffen. Ein Ofen muss heut-

zutage nicht mehr primäres Heizsystem sein, er hat aber nach wie vor Wohlfühlcharakter. Und er kann in der Übergangszeit Wärmespender sein. Ich rate Bauherren auf alle Fälle einen Kamin vorzusehen. Hanspeter Schwemm: Die Argumentation einiger Architekten, dass ein Kamin ästhetisch nicht mehr zum Design eines modernen Gebäudes passt, ist schlicht falsch. Denn ein Ofen bietet immer Komfort. Vinschgerwind: Stichworte Kamin und Zuluft. Was gilt es zu beachten? Christian Eberhart: Besonders bei den neuen Gebäuden, den Klimahäusern ist eine Luftzufuhr von außen sehr wichtig. Die Gebäudehüllen sind dicht und es kann keine Luft mehr durch Türen oder Fenstern hereinströmen. Es muss jedenfalls dafür gesorgt werden, dass ausreichend Verbrennungsluft vorhanden ist. Hanspeter Schwemm: Im Aufstellungs-


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raum ausreichend Frischluft sein muss. In welcher Form, das ist egal. Es muss in jedem Fall eine automatisierte Belüftung sein, ob das ein Rohr direkt ist oder mittels einer Unterdruckklappe in der Mauer, ist egal. Es ist jedenfalls nicht ausreichend das Fenster zu öffnen. Richard Schupfer: Es muss permanent Frischluft zugeführt werden. Hanspeter Schwemm: Wir haben oft ein Problem bei Sanierungen. Auf Frischluft wird da kaum oder gar nicht geachtet und wenn Fenster gewechselt werden, die Gebäudehülle isoliert wird und das alte Heizsystem bleibt, dann passiert es gerne, dass die Abzugshaube den Rauch vom Herd oder vom Ofen herauszieht. Das birgt eine erhöhte Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen in sich. Richard Schupfer: Und das wissen viele nicht: Gerade bei einer Sanierung ist auf die Zuluft-Öffnung zu achten. Und da appelliere ich an die Planer, die das vielfach außer Acht lassen. Sollte man in der Heizperiode vermehrt unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden, könnte dies ein Hinweis einer möglichen Kohlenmonoxid-Vergiftung sein. Man kann dies von seinem Kaminkehrer auch kontrollieren lassen und die komplette Heizanlage samt Frischluftzufuhr überprüfen lassen. Helmuth Holzner: Aufzupassen ist bei Dachsanierungen. Brennbare Isolierungen werden oft zu nah an den Kamin gelegt oder der alte Kamin wird nicht mitsaniert. Wenn man ein Dach saniert, dann sollte man unbedingt den Kaminkehrer kontaktieren und um Rat fragen. Der Kamin muss beim Sanierungskonzept mitberücksichtigt werden. Hanspeter Schwemm: Ich würde sogar

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noch weiter gehen und sagen: Bei jeder Sanierungsarbeit des Gebäudes gehört eine Kontrolle des Kamins und der Feuerstelle dazu. Wir kommen erst vor Ort, wenn alles schon fertig und Probleme da sind und sind dann der schwarze Peter. Vinschgerwind: Die Wartung und Reinigung von Öfen und Heizsystemen. Gibt es hier gesetzliche Prüfungsintervalle? Johannes Tappeiner: Es gibt gesetzliche Überprüfungs- und Reinigungsintervalle für alle Heizanlagen. Für Festbrennanlagen gilt die Reinigungspflicht drei Mal jährlich, für ölbefeuerte Anlagen zweimal jährlich und für Gasanlagen einmal jährlich. Vinschgerwind: Unabhängig vom Gesetzgeber ist eine regelmäßige Überprüfung und Wartung empfehlenswert. Warum? Hanspeter Schwemm: Ein Herd oder Ofen, kurz eine Verbrennungsanlage ist wie ein Auto und braucht regelmäßig Pflege und Wartung. Ich empfehle mindestens einmal im Jahr alle Anlagen reinigen und überprüfen zu lassen. Der Betreiber muss sich im Klaren sein, wenn etwas passiert und er die Reinigung nicht durchführen hat lassen, ist dies strafbar. Christian Eberhart: Unabhängig vom Gesetzgeber ist eine regelmäßige Überprüfung und Reinigung eine Investition in den Brandschutz, in den Umweltschutz und in die Gesundheit. Weiteres ist hier anzuführen, dass auch in Zonen, wo eine Fernheizung besteht, eine einmal jährliche Überprüfung und Reinigung der Kamine, Herde und Öfen unerlässlich ist. Hanspeter Schwemm: Zudem bringt eine saubere Heizanlage wiederum mehr an

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Sollten man in der Heizperiode vermehrt unter Kopfschmerzen leiden, könnten dies eine Hinweis auf eine mögliche Kohlenmonoxid-Vergiftung sein. von Richard Schupfer

Heizleistung und spart Energie ein. Das heißt, wir sparen Brennstoff und Geld. Auch können wir so defekte Anlagen leichter finden und Kohlenmonoxid-Unfälle, die meist tödlich enden, vermeiden. Vinschgerwind: Letzte Frage. Sicherheit am Dach. Ein Thema, das bei Bau- und Hausherren kaum bekannt ist ... Johannes Tappeiner: 85 Prozent aller Häuser hier im Vinschgau haben keine Sicherheitseinrichtungen auf dem Dach. Für jeden Handwerker aber vor allem für uns Kaminkehrer ist dies aber Voraussetzung, um in Sicherheit auf dem Dach oben arbeiten zu können. Die Haftung - das muss man klar sagen - liegt beim Hausbesitzer. Sollte ein Unfall passieren, so wird er strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Das heißt jeder Hausbesitzer, der keine Sicherheitseinrichtungen auf dem Dach oben hat, müsste nachrüsten. Richard Schupfer: Das ist ein ganz wichtiges Thema. Im kommenden Jahr werden wir Kaminkehrer auch eine Sensibilisierungskampagne dahingehend starten. Interview: Angelika Ploner

Im Überblick: Die Kaminkehrer im Vinschgau


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Heizen:

Neuheiten & Trends von Angelika Ploner

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Zero-Emission Technologie. Der Zero-EmissionVergaser besticht durch intelligente Technologie und erreicht als einziger Staubemissionen unter 1 mg ohne Staubascheider. Der erste Heizkessel mit ABS. Störungsfreier Transport auch von größeren Teilen dank ABS, außerdem geringer Verschleiß der Zellradschleuse, da nur Holzstücke zerkleinert werden, die zu große sind. geringe Stellfläche: 2,2 Quadratmeter Fläche x 2 Meter Höhe Steuern sparen. Mit dem neuen Puro WIN können 50 % oder 60 % Abschreibung oder die Landesförderung in Anspruch genommen werden.


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Traditioneller Speicherofen mit zweiseitigem großen Sichtfenster, der als Raumteiler zwischen Wohn- und Essbereich fungiert und individuell auf Wunsch - des Kunden geplant und verwirklicht wurde. Die Heizleistung wurde genau berechnet und auf die Anforderungen der Räumlichkeiten abgestimmt. Mehr noch: Der Ofen wurde genau dimensioniert und auf die Bedürfnisse seiner Bewohner maßgeschneidert. Wichtiges Detail: Der Ofen ist mit einer Abbrand- Regelung ausgestattet, die die benötigte Verbrennungsluft regelt und zum perfekten Zeitpunkt, der sogenannten Glutfase, absperrt. Der Vorteil, der sich daraus ergibt: Der Kunde genießt am Abend das Feuer und profitiert von der bis zu 24 Stunden anhaltenden Wärme. Gesehen bei THERMO-TON des Rungg Eduard Partschins/Töll

Die Wärmepumpe als ungenutzte Sparmöglichkeit Erneut steigende Energiepreise werden bei den meisten Besitzern eines herkömmlichen Heizsystems diesen Winter für einen Heizkostenschock sorgen. Viele Eigentümer eines Eigenheims werden spätestens dann über Maßnahmen nachdenken, die langfristig zu einer effektiven Energieeinsparung führen.

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Nationalpark Stilfserjoch

Grenzen sind Übergänge Fotos: Wolfgang Platter

Foto: Roberto Zuolo

Die Bedeutung der Ruderalstreifen für die Biodiversität

Der Stieglitz ist der Vogel des Jahres 2016. Mit der SonnenblumenPflanzaktion der VIP sollte ihm in den Obstanlagen geholfen werden.

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Matthäus

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m Februar 2016 ist die Nr. 59 der „Umwelt für Europäer“, des Magazins der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Gemeinschaft veröffentlicht worden. Die Nummer des Magazins ist im Wesentlichen dem Klimaschutzabkommen von Paris gewidmet. Zur Erinnerung: Im Dezember 2015 haben 195 Länder das rechtsverbindliche Übereinkommen zur Bekämpfung des Klimawandels verabschiedet. Das multinationale Abkommen legt eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau fest. Im Umweltmagazin der EU Nr. 59 wird für den Bereich Natur und Biodiversität

festgestellt, dass „der Schutz und die Stärkung der Natur Europas eines weitaus entschlosseneren Handelns bedürfen“. Die 2011 von der Europäischen Kommission gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten entwickelte EU-Biodiversitätsstrategie sieht als Kennzahl vor, den Verlust der biologischen Vielfalt, im Vergleich zu einem Ausgangswert von 2010, mit sechs operativen Zielen und 20 Maßnahmen aufzuhalten. Nachdem die Hälfte der Zeit bis zum Zieltermin verstrichen ist, werden in der Halbzeitprüfung im Oktober 2015 einige Fortschritte bei der Umsetzung der Maßnahmen gemäß der Ziele festgestellt. Eine Reihe von politischen Handlungsrahmen wurden nun eingerichtet, etwa die reformierte Gemein-

samen Agrarpolitik und Gemeinsame Fischereipolitik sowie die Verordnung zu invasiven gebietsfremden Arten, die Strategie zur Grünen Infrastruktur. Im Bericht wird aber auch deutlich, dass zur Erreichung des Kernzieles größere Anstrengungen bei der Um-und Durchsetzung vonnöten sind, insbesondere im Hinblick auf die Naturrechtsvorschriften. Es ist darüber hinaus erforderlich, die Biodiversität wirksam mit einer Reihe weiterer Politikbereiche zu verknüpfen, in Verbindung mit einer angemessenen Finanzierung in Bereichen wie Meeresfischerei, regionale Entwicklung und Handel sowie vor allem Land- und Forstwirtschaft, welche gemeinsam über einen Anteil von 80% an


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Naturschutz bringt wirtschaftliche Vorteile Die große Anzahl von Leistungen, welche die Natur erbringt – Hochwasserschutz, Bodenfruchtbarkeit, Bestäubung unserer Kulturpflanzen, Wasser- und Luftreinigung, Kohlenstoffspeicherung, Gesundheit und Erholung -, hängen von dem Netz der Schutzgebiete sowie von der nachhaltigen Nutzung der übrigen terrestrischen und marinen Ökosysteme Europas ab.

Messbarer Fortschritt In der Halbzeitüberprüfung der EU- Kommission werden einige Fortschritte bei der Umsetzung der EU-Naturrechtsvorschriften (Ziel 1), beim Erhalt der Ökosysteme (Ziel 2) und im Hinblick auf eine nachhaltige Fischerei (Ziel 4) dank der reformierten Gemeinsamen EU-Fischereipolitik und der Rahmenrichtlinie Meeresstrategie festgestellt. Obwohl die reformierte Gemeinsame Agrarpolitik viele Möglichkeiten zur Verbesserung der biologischen Vielfalt bietet, ist der geringe Anteil ihrer Umsetzung besorgniserregend. Der politische Handlungsrahmen zur Bekämpfung invasiver gebietsfremder Arten (Ziel 5) wurde festgelegt. Die Anstrengungen der EU, einen Verlust der biologischen Vielfalt abzuwenden (Ziel 6), haben dazu geführt, dass die Finanzmittel für die globale Biodiversität stark erhöht wurden. Allerdings müssten sich die Konsumangewohnheiten in der EU im Hinblick auf die Biodiversität noch ändern. Im Bericht wird bestätigt, dass der politische Handlungsrahmen umgesetzt wurde und vor Ort viele Erfolge zur Bewahrung der Biodiversität erzielt worden sind. Allerdings müssten diese Erfolge noch zahlreicher werden. Im Bericht zum Zustand der Natur in der EU aus dem Jahr 2015 wird die Situation nur für weniger als ein Viertel der für Europa bedeutenden Arten als günstig bezeichnet. Fast die Hälfte ist in einem ungünstigen Zustand, wobei es nur bei 4% Anzeichen einer Besserung gibt. Was die für Europa bedeutenden Lebensräume anbelangt, befinden sich 16% in einem günstigen Zustand; für mehr als zwei Drittel ist die Situation ungünstig, wobei sich der Zustand von nahezu der Hälfte verschlechtert hat. Für Vögel sind die Aussichten günstiger, denn bei mehr als der Hälfte der Arten ist der Zustand der Population als günstig zu bezeichnen, wenn er auch bei 20% unsicher ist und der Bestand zurückgeht. Dies gilt insbesondere für verbreitete Vogelar-

ten, welche mit landwirtschaftlichen Ökosystemen verbunden sind, die weiterhin im Rückgang sind.

Die Sonnenblumenaktion der VIP 2016 „Gobal denken und lokal handeln“ ist ein schon lange geprägtes Schlagwort. Es ist erfreulich, dass die VIP im Vinschgau unter ihrem Obmann Thomas Oberhofer im heurigen Frühjahr ihren Mitglieder Sonnenblumen-Samen zur Verfügung gestellt und dazu aufgerufen hat, diese am Rande der Obstkulturen als Nahrungs- und Futtergrundlage unter anderem für den Stieglitz als „Vogel des Jahres 2016“ des Deutschen Naturschutzbunde aber auch der Südtiroler Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und für Vogelschutz auszusäen. Viele Obstbauern haben dem Aufruf Folge geleistet und bei der Aktion mitgemacht, auch wenn manche beklagen, dass die Keimung der in die Erde gelegten Sonnenblumensamen nicht gut gewesen sei. Derzeit blühen und fruchten an den Rändern mancher Obstanlagen die Sonnenblumen. Für unser Auge verschönern sie Foto: Roberto Palmieri

der Flächennutzung der EU verfügen. „Es gibt keinen Anlass zur Selbstgefälligkeit – ein Verlust an biologischer Vielfalt bedeutet einen Verlust unseres lebenserhaltenden Systems. Weder wir noch unsere Wirtschaft können uns dies leisten“ sagte Karmenu Vella, EU-Kommissar für Umwelt, Marittime Angelegenheiten und Fischerei.

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/NATIONALPARK/ 59 das Landschaftsbild. Und die Stieglitze nehmen das zusätzliche herbstliche Nahrungsangebot gerne an. Mit ihrem spitzen Schnabel sind diese Finkenvögel auf das Auslösen von Samen von Korbblütlern wie etwa der verschiedenen Distel-Arten spezialisiert. Die Sonnenblumen-Pflanzaktion der Obstbauern ist ein Schritt in die richtige Richtung und ein Bekenntnis zur Biodiversität: Wir müssen uns wieder verstärkt um die Grenzsituationen am Rande der Intensivkulturen bemühen. Grenzen sind auch wichtige Übergänge: Die sogenannten Ruderalstreifen (Feldraine, in unserem Dialekt Ounawänd) sind für die Biodiversität der Arten ein wichtiger und höchst bedeutsamer Refugialraum. Wer von den Obstbauern bei der Sonnenblumenaktion 2016 mitgemacht hat, hat nicht nur Imagepflege und Lobbying für seinen Stand betrieben, sondern auch Sensibilität für das Thema Erhalt der Biodiversität belegt. Danke dafür.

Ruderalstreifen sind als Grenzen zwischen intensiver Bewirtschaftung und naturbelassener Landschaft wichtig für die Biodiversität der Lebensräume und der Arten.


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3-Länder Race

Rollen anstelle von Gleiten

Beste Bedingungen gab es kürzlich beim 3Länder Enduro Race in Nauders und der Ferienregion Reschenpass: Insgesamt gingen 252 Fahrerinnen und Fahrer an den Start.

Während sich die Biathleten im Winter die Langlaufski unter die Füße schnallen, sind es im Sommer die Skiroller. Im Vergleich zu den Langlaufskiern sind diese um einiges kürzer. Dank der beiden Räder können sich die Athleten auf dem Asphalt optimal fortbewegen und bekommen ein ähnliches Fahrgefühl vermittelt wie beim Langlaufen im Schnee. (sam)

Wintersport im Sommer

Zum zweiten Mal nach 2014 wurden im Marteller Biathlonzentrum die Sommeritalienmeisterschaften im Skiroll ausgetragen. An zwei Tagen kämpften Italiens Topathleten und der nationale Nachwuchs in den Disziplinen Sprint und Verfolgung um die Italienmeistertitel in den einzelnen Kategorien. Lokalmatador Peter Tumler lies einmal mehr sein Talent aufblitzen und holte sich in der U19-Kategorie zwei Mal Silber.

Weltcupstarter Lukas Hofer

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ich auf die Saison vorzubereiten ist für einen Wintersportler immer alles andere als einfach, denn wie soll ein Biathlet an seiner Skitechnik feilen, wenn ihm keine Schneebahn zur Verfügung steht? Ganz einfach: durch Sommerbiathlon. In der schneefreien Zeit trainieren die Biathleten auf Skirollern auf dem Asphalt, um das Skigefühl nicht zu verlieren. Und natürlich wird auch der beste Sommerbiathlet gesucht, weshalb jedes Jahr die Italienmeisterschaften im Skiroll ausgetragen werden. Sieben Vinschger Athleten waren am Start, sechs davon starteten für den ASV Martell, während der siebte im Bunde,

Jan Kuppelwieser für die Heeressportgruppe antrat. Der Marteller Peter Tumler, der bei der U19 am Start war, glänzte mit zwei Mal Silber. Im Sprint machte er einen Schießfehler mehr als sein Konkurrent Patrick Braunhofer und belegte den zweiten Platz. Einen Tag später ging er mit einem Rückstand von 52 Sekunden auf Braunhofer ins Verfolgungsrennen. Tumler schaffte es, den Rückstand wettzumachen und lag nach den beiden liegenden Anschlägen sogar in Führung, doch beim Stehendschießen unterliefen ihm zwei Fehler mehr als Braunhofer. Am Ende schaute auch in der Verfolgung der hervorragende zweite Platz für das Nachwuchstalent heraus. In seiner Kategorie startete auch Hannes Kuppelwieser,

der lediglich den Sprintbewerb bestritt. Mit Selina Gurschler und Felix Marx schafften zwei weitere Marteller Athleten den Sprung auf das Treppchen. Marx katapultierte sich vom 8. Platz im Sprint dank eines fast

Fotos: Sarah Mitterer

Von Sarah Mitterer

Peter Tumler gewann zwei Mal Silber

fehlerlosen Schießens auf den dritten Rang in der Verfolgung, während Gurschler nach dem 5. Platz am Vortag ebenfalls als Dritte die Ziellinie im Verfolgungsrennen überquerte. Lisa Ratschiller musste sich im Sprintbewerb in der U21 Kategorie den undankbaren vierten Platz begnügen und belegte einen Tag später Rang fünf. Für Jan Kuppelwieser und Jonas Stieger verliefen die diesjährigen Italienmeisterschaften nicht nach Wunsch, doch bis zum Start der Wintersaison bleibt noch Zeit, um die Form zu finden. Highlight für die Zuschauer waren wieder die Rennen in der allgemeinen Klasse, in denen sich die beiden Weltcupstarter Lukas Hofer und Dorothea Wierer jeweils das Double holten.


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Kunstturnen

Kletterteam Vinschgau

An die Geräte, fertig, los!

Klettersaison

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ie neue Kunstturnsaison steht in den Startlöchern. Ab dem 5. Oktober, an diesem Tag kann man sich für die neue Saison anmelden, heißt es in der Latscher Turnhalle wieder ran an die Turngeräte. Trainiert wird zwei Mal in der Woche immer mittwochs und freitags um 17 Uhr. Betreut werden die Nachwuchsturnerinnen von Carla Wieser, Südtirols einziger Kunstturnerin, die je an Olympischen Sommerspielen teilgenommen hat. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen trainieren die Nachwuchsturnerinnen an den verschiedensten Geräten. Im Vordergrund stehen bei den Kursen nicht etwa Höchstleistungen, sondern die Kinder lernen, ihre motorischen Eigenschaften zu entwickeln und zu festigen. Denn Turnen ist die Basis für jede andere Sportart. Hierbei lernt man Gelenkigkeit

und Körperbeherrschung und kann es später beim Fußball, Laufen und Schwimmen und im Leben gut gebrauchen. Auch Eigenschaften wie Durchhaltevermögen, Konzentration, oder Disziplin werden optimal gefördert. Der ASV Latsch bietet zudem auch die Möglichkeit an, Kunstturnen als Leistungsport auszuüben: so gibt auch eine Wettkampfgruppe, die an VSS-Bewerben und weiteren nationalen Wettkämpfen an den Start geht und immer wieder mit tollen Erfolgen aufhorchen lässt. (sam)

Das Kletterteam Vinschgau startet im September in eine neue Klettersaison. Für alle kletterbegeisterten Kinder und Jugendliche besteht wieder die Gelegenheit regelmäßig zu trainieren, die Klettertechniken zu verbessern und sich auf die verschiedenen Sportkletterwettbewerbe vorzubereiten. Das Kletterteam richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren. Das Training findet 2 mal pro Woche (jeweils am Montag und Mittwoch von 16.30 bis 18.15 Uhr) statt. Stützpunkt ist die Kletterhalle in Martell, aber auch andere Hallen und Klettergebiete. Das erste Treffen findet am Montag, 26.09.2016 statt. Nähere Infos und Anmeldung unter der E-Mail Adresse martell@kletterhalle.it oder bei den örtlichen AVS-Sektionen.

Vinschgau/Ötztal

Ötztaler Radmarathon - eine echte Herausforderung

A

lange und ziemlich schnelle Abfahrt bis nach Innsbruck, vorbei an der Bergisel-Schanze geht es nun Richtung Brenner. Nach gut der Hälfte des Rennens, geht es weiter nach Sterzing, wo der 15,5km und 1.200hm lange Anstieg auf den Jaufenpass wartet. Die Abfahrt führt nach St. Leonhard i.P. wo man bereits 175km

Fotos: „Wind“-Archiv

m vorletzten Wochenende im August findet der Ötztaler Radmarathon mit Start und Ziel in Sölden im Ötztal statt. Berühmt-berüchtigt, als eines der schwersten Eintagesrennen im Amateuerbereich: 4 Alpenpässe, 230 Kilometer und über 5.000 Höhenmeter. An den Start des 36. Ötztaler’s gingen dieses Jahr 4.176 verrückte Radfahrer aus aller Welt. Unter ihnen auch zwei Athleten vom ARSV Vinschgau Raiffeisen: David Mitterer aus Tabland und Andreas Tappeiner aus Kastelbell (v.l.) Der Startschuss fällt um 6.45 Uhr in Sölden. Bei bestem Wetter geht es mit über 50km/h Tal auswärts bis Ötz. Dort erfolgt der 18,5km und 1.200hm Anstieg in den 2.020 m hoch gelegenen Skiort Kühtai, mit Steigungen von bis zu 18%. Der erste von vier Alpenpässen ist geschafft. Darauf erfolgt eine

und 3.000hm in den Beinen hat. Es folgt der letzte Anstieg auf das berüchtigte Timmelsjoch – nicht enden wollende 30km und 1.800hm und unzählige Kehren sind noch zu bewältigen. Nach Erreichen der Passhöhe auf 2.509 m, gibt es noch einen kurzen, „schmerzenden“ Gegenanstieg zur Mautstelle

Obergurgl/Hochgurgl, bevor es bergab Richtung Sölden ins Ziel geht. David Mitterer erreichte nach 9:17.32 Stunden das Ziel, Andreas Tappeiner war nach 7:25.02 Stunden im Ziel. Beide waren mit ihrer Leistung beim Saisonshighlight sehr zufrieden! Ein toller Wettkampf für beide! Das Flair vom Ötztaler ist einzigartig. Die gesamte Strecke ist für den Verkehr gesperrt, unzählige Zuschauer stehen an vielen Teilen der Strecke und bejubeln die Teilnehmer! Die Zieldurchfahrt in Sölden bietet Gänsehaut durch die vielen klatschenden Menschenmassen! Das gesamte Ötztal ist an diesem Wochenende „radsportverrückt“. Der Ötztaler Radmarathon – ein Radmarathon der Superlative in jeglicher Hinsicht und eine echte Herausforderung für die zahlreichen Teilnehmer! ARSV Vinschgau Raiffeisen


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St. Valentin auf der Haide

Die besten Biker der Welt auf der Haider Alm er große Gewinner des Public Contest Day beim Suzuki Nine Knights MTB 2016 heißt Adolf Silva (ESP). Der junge Spanier gewann sowohl den „Best Trick Award“ als auch den begehrten Titel des „Ruler of the Day“. Bei dem Contest im Jam-Session-Format am Samstag den 10. September holte Sam Reynolds (GBR) den zweiten und Nico Scholze (GER) aus Filderstadt den dritten Platz. Die Siegerehrung krönte die actionreiche Woche vom 5. – 10. September am Reschenpass, die progressives Mountainbiken vom Feinsten bot. Einer der Höhepunkte war der gewaltige Jump von Clemens Kaudela (AUT), der die sieben Meter hohe Quarterpipe als Abflugrampe für einen der höchsten Mountainbike-Sprünge aller Zeiten nutzte und sich in fünf Meter Höhe katapultierte. Die neue Event-Location im Oberland hat sich mit ih-

Fotos: Andreas Waldner

D

Große Show auf der Haideralm und der große Gewinner des Public Contest Day beim Suzuki Nine Knights MTB 2016 heißt Adolf Silva aus Spanien (rechts). ren fantastischen Panoramablicken als perfekter Austragungsort für den 6. Suzuki Nine Knights MTB erwiesen. Ein völlig neuer Kurs-Ansatz wurde verwirklicht, den es in dieser Form in der Geschichte des Suzuki Nine Knights MTB

noch nie gegeben hat. Auf der Haider Alm sind entlang eines Lawinenwalls mehrere variable und kombinierbare Lines entstanden. Neben diversen Stepups, Tables und einer flowigen Freeride-Line gab es ein massives Kicker-Set-up, auf dem

am Ende der Woche der abschließende Freeride-Contest stattfand. Das gelungene Event wurde von der Ferienregion Reschenpass, der Haider Alm und der Crew von Suzuki Nine Knights organisiert und durchgeführt. (aw)

Schluderns/Laas

Tanzen

Laufen hält Körper und Geist fit

Strand, Meer und Tanz

Frauenteam konnten sich bereits bei ihrem ersten Antreten im Mittelfeld platzieren. Die Mitarbeiterinnen in Schluderns und Laas gratulieren auf diesem Wege für die respektvolle Leistung und Vorbildfunktion. (lu) v.l.: Renate Siller, Gerti Telser, Martin Telser, Evi Blaas

Foto: „Wind“-Archiv

um ersten Mal haben Mitarbeiterinnen der Alten- und Pflegeheime Laas/Schluderns beim Firmenlauf Südtirol mitgemacht. Blaas Evi und Telser Martin in der Mixed-Kategorie und Telser Gerti und Siller Renate als

Foto: „Wind“-Archiv

Z

Die Vinschger Tänzerinnen

D

ort wo andere Urlaub machen endete für die Tänzerinnen des ASV Latsch Raiffeisen und des SSV Naturns die Tanzsaison. Die Vereine nahmen an den Italienmeisterschaften in Rimini teil und konnten einen gelungenen Abschluss der Tanzsaison feiern. Die Latscher traten in der Kategorie „B“ an und schafften folgende Platzierungen: Synchro Modern U11 Platz 5, Synchro Modern O16 Platz 29, Choreographic Dance O16 Platz 16, das Duo O16 Platz 15. Die Naturnser, die in der Kategorie „C“ an den Start gingen, belegten im

Synchro Modern Open Platz 19, Choreo Dance U11 Platz 15. In der Kategorie Synchro Modern U15 traten zwei Gruppen aus Naturns an, die die Plätze 30 und 33 belegten. Ab 4. Oktober wird vom ASV Latsch wieder ein Zumbakurs angeboten, ab 26. Oktober starten die Paartanzkurse (Disco Fox und Standardtänze) für Jugendliche und Erwachsene. Auch in Naturns werden Choreo Dance Kurse und Zumba angeboten. Die Choreo Dance Kurse in Latsch haben bereits am 5. September begonnen. (sam)


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Jahrestag/Danksagungen Hab Dank, lieber Vater, für all dein Tun und deine Mühen. Schlicht und einfach war dein Leben, du hast gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Nun ruh in Frieden, du gutes Herz.

Horrer-Mini

Jahrestag/Danksagungen Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen und euer Herz wird sich freuen. Johannes 16,22

Serafin Heinrich Schgör *24.6.1944 † 29.8.2016 Taufers i.M.

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Tröstend war es aber zu erfahren, dass so viele Menschen unserem lieben Vater Freundschaft, Achtung und Mitgefühl entgegengebracht haben.

* 3. Dezember 1931 in Schlanders † 6.September 2016 in Schlanders Vergelt’s Gott für die Anteilnahme, für das Gebet, für die zahlreichen Beileidsbekundungen in Wort und Schrift, für gegebene Gedächtnisspenden, die Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und der Beerdigung. Vergelt’s Gott unserem geschätzten Bischof Ivo Muser, Dekan Josef Mair und den zahlreichen Priestern für ihre Anwesenheit und ihr Gebet. Vergelt’s Gott dem Kirchenchor, der Bürgerkapelle Schlanders, der Musikkapelle der Stadt Glurns sowie den Sängerinnen und Sängern für die musikalische Mitgestaltung der Rosenkränze und der Beerdigung. Vergelt’s Gott den Verbänden, Vereinen, Gruppierungen und all jenen, die beim Gottesdienst und bei der Beerdigung einen Dienst übernommen haben. Wir empfehlen unseren Tata und Opa Mini eurem Gebet.

Schlanders, im September 2016 Die Trauerfamilie

DANKEN möchten wir von Herzen unserem Hausarzt

Dr. Rauner, den tollen Schwestern des Sprengels Obervinschgau, ganz besonders Sophie, die uns stets mit ihrer Hilfe zur Seite stand, den Fahrern und Sanitätern des Weißen Kreuzes, dem gesamten Personal des KH Schlanders, den persönlichen Freunden unseres lieben Vaters, die ihn immer wieder besucht und angerufen haben, Spiritual Gregor Niggli für die Krankenbesuche, der Hohen Geistlichkeit Prior P. Philipp, Pater Albert und Pater Meinrad sowie dem Diakon Punter Norbert für die bewegende und tröstende Trauerfeier, dem Frauenchor von Taufers und dem Organisten Thoma Ernst für die musikalische Umrahmung der Trauerfeier, der Pfarrgemeinderatspräsidentin Kathrin Hohenegger und Spiess Hans-Peter für ihre Unterstützung, den Sarg-, Kranz- und Lichtträgern, der Vorbeterin Sara, den Geschwistern Theiner und Andreas für die Gestaltung der Seelenrosenkränze, der Abordnung der Schützen mit ihrem Hauptmann, allen, die sonst einen Dienst übernommen haben, für die zahlreichen Spenden zugunsten der Krebshilfe Vinschgau, unseren guten Feen Milica und Ljubica, allen, die so zahlreich an den Seelenrosenkränzen und der Beerdigung teilgenommen haben und dem Bestattungsdienst Angelus für die kompetente und einfühlsame Beratung in diesen schweren Stunden. Die Trauerfamilie

Erinnert euch an mich, aber nicht an dunkeln Tagen, erinnert euch an mich in strahlender Sonne wie ich war, als ich noch alles konnte.

Rosa Feierabend geb. Luner

* 12.2.1928 † 28.8.2016 Morter Danke für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben; für einen Händedruck, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für Blumen, Kerzen und Zuwendungen, für ein stilles Gebet. Die vielen Beweise der Anteilnahme waren uns ein Trost in den schweren Stunden. Im Namen aller Angehörigen


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Vinschgerwind 19-16

22.09.16

Jahrestag/Danksagungen Ein Jahr ohne Dich…..

und wir dachten wir haben noch so viel Zeit…

Karlheinz Gallia *19.9.1965

† 1.10.2015

aber - nichts geschieht von ungefähr, von Gottes Hand kommt alles her. Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so lebendig unserem Herzen innewohnt! (Augustinus)

20 Jahre sind vergangen seit du uns verlassen hast

Toni Tappeiner *1.12.1914 † 21.9.1996 Schlanders Wir gedenken deiner in Liebe am Samstag, 24. September 2016 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Deine Familie

Überall, wo wir sind, sind Spuren deines Lebens. Gedanken, Augenblicke, sie erinnern uns an dich.

Lieber Karlheinz, in Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich bei der Hl.Messe am Montag, 3. Oktober 2016 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Stilfs. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelts’Gott. Carla Deine Familie Deine Freunde

Mit dem Tod verliert man einen lieben Menschen, aber niemals die Erinnerung an ihn.

Florina Wwe. Thanei geb. Heinisch · Steffl Floura * 15.05.1925 † 31.08.2016 Matsch Wir danken allen, die unsere liebe Mama, Schwiegermama, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin auf ihren letzten Weg begleitet haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott geht an Dekan Stefan Hainz, Pfarrer Paul Schwienbacher und allen, die die Trauerfeier auf irgend einer Weise mitgestaltet haben. Danke dem Weißen Kreuz, den Ärzten, dem Pflegepersonal vom Krankenhaus Schlanders und der Pflegerin Anna. Die Trauerfamilie

4. Jahrestag

Alfred Schwienbacher *12.11.1946 † 26.09.2012 Schlanders

In Liebe denken wir an dich, ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 25.09.2016 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Deine Familie

5. Jahrestag

Prantner Anton Sogmüller Toni *27.10.1942 †22.9.2011 Schlanders

Wir gedenken deiner bei der Abendmesse am So. 25. September 2016 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Deine Familie

A Liacht soll dir leichtn in olle Ewigkeit fir deine Lebenszeit! 1. Jahrestag

Einzigartig, geliebt und unvergessen 5. Jahrestag

Patrick Paulmichl * 7.5.1990 † 29.9.2011 Laatsch

Wir gedenken unserem lieben Patrick am Samstag, 1. Oktober um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Laatsch. In Liebe Mama, Tata und Marica

Stefania Rinner *21.12.1933 † 27.10.2015 Latsch

Am Freitag, 30.10.2016 gedenken wir deiner bei der hl. Messe. Eleonora mit Familie


22.09.16

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Entspannen und Malen Es geht um eine entspannte Auseinandersetzung mit Farben, Musik, Bildern und Geschichten. Wir arbeiten mit einfachen Mal-, Zeichen- und Collagetechniken. REFERENT/IN Heike Haller TERMINE Sa, 24.09. – Sa, 12.11.2016 (jeweils Sa) UHRZEIT 14.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 4 Treffen ORT Mittelschule Naturns KURSBEITRAG 48 Euro ANMELDESCHLUSS Fr, 23.09.2016 bis 12.00 Uhr

Gesundheit

EDV

REFERENT/IN Patrik Tschenett TERMINE Fr, 07.10. – Sa, 29.10.2016 (jeweils Fr und Sa) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT OSZ Mals KURSBEITRAG 115 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 03.10.2016

Gesundheit

REFERENT/IN Johanna Wassermann

IVHS – Freizeit

IVHS – Freizeit

Yoga für AnfängerInnen REFERENT/IN Marlene Horrer TERMINE OHNE ERFAHRUNG Mi, 05.10. – Mi, 23.11.2016 (jeweils Mi) TERMINE MIT ERFAHRUNG Do, 06.10. – Do, 07.10.2016 (jeweils Do) UHRZEIT 20.00 Uhr – 22.15 Uhr, insgesamt 7 Treffen ORT Mittelschule Schlanders KURSBEITRAG 105 Euro (ohne Unterlagen) ANMELDESCHLUSS Mo, 03.10.2016

IVHS – Freizeit

Einfach reden Sie lernen welche Möglichkeiten es gibt, mit schwierigen Situationen umzugehen. Sie können mehr Selbstbewusstsein aufbauen, Ihr Selbstwertgefühl steigern und Ihr Selbstvertrauen stärken. REFERENT/IN Elisabeth Hickmann TERMINE Fr, 07.10., Fr, 14.10., Fr, 21.10.2016 UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT Haus der Begegnung Schlanders KURSBEITRAG 12 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 03.10.2016

Tai Chi Kurs REFERENT/IN Birgit Seissl TERMINE FÜR ANFÄNGER Di, 11.10. – Di, 20.12.2016 (jeweils Di) TERMINE FÜR LEICHT FORTGESCHRITTENE Mi, 12.10. – Mi, 21.12.2016 (jeweils Mi) UHRZEIT 20.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Mittelschule Laas KURSBEITRAG 140 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 06.10.2016

Beruf

Erste Hilfe im Rahmen der Arbeitssicherheit (Betriebe gemäß Klassifizierung A)

REFERENT/IN Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes - WK Bozen TERMINE Fr, 14.10. + Sa, 15.10.2016 UHRZEIT Fr, 08.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Feuerwehrhalle Prad am Stilfserjoch KURSBEITRAG 195 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 03.10.2016

Ausdrucksmalen in Latsch Wir lassen uns von den Farben einladen und von unserer Intuition führen. REFERENT/IN Martina Thanei TERMINE Mi, 05.10. – Mi, 16.11.2016 (jeweils Mi) UHRZEIT 16.15 Uhr – 18.45 Uhr, insgesamt 7 Treffen ORT Pflege- und Altenheim Latsch KURSBEITRAG 50 Euro (mit Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Do, 29.09.2016 ZIELGRUPPE Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Gesundheit

Gesundheit

Wir probieren Papier Wir haben für euch einfache und tolle Basteltipps rund ums Papier zusammengestellt. REFERENT/IN Martina Thanei TERMINE Sa, 01.10., + Sa, 08.10.2016 UHRZEIT 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, 2 Treffen ORT JUZE Schlanders KURSBEITRAG 15 Euro (mit Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Di, 27.09.2016

Basics für Frauen - Beckenboden Training und Energieübungen REFERENT/IN Birgit Seissl TERMINE Di, 11.10. – Di, 20.12.2016 (jeweils Di) oder Mi, 12.10. – Mi, 21.12.2016 (jeweils Mi) UHRZEIT 18.30 Uhr – 19.30 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Mittelschule Laas KURSBEITRAG 75 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 06.10.2016

Yoga für Männer und Frauen TERMINE Do, 29.09. – Do, 01.12.2016 (jeweils Do) UHRZEIT VORMITTAG 09.00 Uhr – 11.00 Uhr, insgesamt 9 Treffen UHRZEIT ABEND 18.00 Uhr – 20.00 Uhr, insgesamt 9 Treffen ORT VORMITTAG Sozialsprengel Mals ORT ABEND OSZ Mals KURSBEITRAG 90 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 26.09.2016

Word und Excel Grundkurs

IVHS – Freizeit

Gefühle. Kinderleicht Spielerisch lernen wir Worte für unsere Gefühle zu finden. Passend zum Thema stellen wir im Werkraum ein originelles Familienspiel zum Mitnehmen her. REFERENT/IN Elisabeth Hickmann und Martina Thanei TERMINE Sa, 15.10.2016 UHRZEIT 09.00 Uhr – 17.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Grundschule Latsch KURSBEITRAG 30 Euro (mit Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Di, 11.10.2016 ZIELGRUPPE (Groß-)Eltern mit einem Kind von 6 bis 10 Jahren

Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it

INFO – ANMELDUNG:

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Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr


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Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 19-16 Vinschgau Südtirol  

Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 19-16 vom 22.09.2016 Bezirk Vinschgau Südtirol - Themen - Politik, Gesellschaft, Lokales, Sport, Kultur, Fotoi...

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