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Nr. 16 (257) 06.08.15 I.P. 11 Jg.

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Wie regiert man eine Gemeinde?

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2 /wandern/

Vinschgerwind 16-15

Wandertour

Höhenweg

Foto: Angelika Ploner

Bergtour

06.08.15

Waalweg-Rundwanderung bei Morter Eine Rundwanderung entlang dreier Waale ist jene, die von Morter über den Raut-, den Neu-, und den Mareinwaal und wieder zurück nach Morter führt. Genusswandern ist hier angesagt.

Wanderinfos: Dauer insgesamt: 3 – 3,5 h Stecke: rund 10 km Auf- und Abstieg: rund 200 Höhenmeter Tourendaten: Morter - Grillplatz (20 min.) - Ende Rautwaal (40 min.) - Latscherhof (1,5 h) Bierkeller (20 min.) - Morter (30 min.)

Einkehrtipps: Landhotel Latscherhof und Bierkeller Latsch

TOURENINFO: Das Auto parkt man am Besten beim Kulturhaus in Morter. Hier startet die Waalwanderung. Wanderer halten sich rechts (Schwaigerweg) und wandern hoch Richtung Morterer Wetterkreuz (Hinweisschilder Waalrundweg oder Schlanders). Die asphaltierte Straße geht in eine Forststraße über, von der bald links ein Serpentinenweg abzweigt (Hinweis Schlanders) und sich bis zu einem Grillplatz unterhalb des Morterer Wetterkreuzes emporschlängelt. Von hier nur kurz Steig Nr. 8 folgen und dann auf der Forststraße weiterwandern (s. Hinweis Montani-Rautwaal) bis rechts ein Steig (Hinweisschild Montani-Rautwaal) abzweigt und direkt zum Rautwaal führt. Dieser leitet direkt das Wasser der Plima ab und schlängelt sich rund eine halbe Stunde dahin, dann führt der Steig die Wanderer steil bergab, über eine Holzbrücke, überquert die Marteller Straße und setzt sich auf der gegenüberliegenden Seite weiter. Wanderer halten sich Richtung Montani und wandern den Neuwaal entlang, der kein Wasser mehr führt. Obermontani liegt vis-á-vis, die kurzen Unterbrechung durch Forststraßen ignoriert man und orientiert sich stets an der Nummer 5 und später das Hinweisschild Eisstadion. Neben diesem liegt das Landhotel Latscherhof, ein Genießerrestaurant und eine wunderbare und lohnende Adresse zum Einkehren. Vom Latscherhof geht es weiter in Richtung Bierkeller auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg. Der Bierkeller war früher eine Brauerei. Hier lockt der Duft nach Gegrilltem und lässt schon von weitem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Direkt beim Bierkeller führt der Mareinwaal zur Burgruine Untermontani, später wandert man über eine Holzbrücke und über Wirtschaftswege zurück nach Morter. (ap) TIPP: Man kann die Waalweg-Rundwanderung auch in die entgegengesetzte Richtung wandern.


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Inhalt www.vinschgerwind.it

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Wie regiert man eine Gemeinde?

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Die Zukunft ist Heute!

Seite 6

Kubaturerhöhung in Schlanders. Man vermutet eine Anlassgesetzgebung Seite 4

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Stilfserjoch: Wohin geht die Reise?

Seite

4

Stilfserjoch II: Der Vinschgerwind stellt kühne Striche zur Diskussion

Seite

5

Schlanders: Wie die Kubatur beim „Palabirnenhaus“ erhöht werden soll

Seite

5

Laas: Marmor und Marillen in Laas

Seite

8

Reschen/Nauders: Biken im Dreiländereck

Seite

9

Langtaufers: Maseben hat Besitzer gewechselt

Seite 10

Lichtenberg: Hanfanbau könnte Alternative werden

Seite 11

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Schlanders: Das neue Dorffest

Seite 14

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/inhalt/ 3

Kommentar Foto: Erwin Bernhart

Nr. 16 (257) 06.08.15 I.P. 11 Jg.

Vinschgerwind 16-15

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Mals: Malser Kirchtag-Spezial - 50 Jahre Sportverein - Wandern in Mals

ab Seite 22

Martell: Die neue Lyfialm Sonderthema: Wirtschaftsstandort Schluderns - 10. Südt. Ritterspiele

Seite 26

ab Seite 32

Nationalpark Stilfserjoch: Laudato si

Seite 40

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57

Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbe-

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von Chefredakteur Erwin Bernhart

Tal voller Visionen Den ersten Kontakt für Protest gegen eine Autobahn durch den Obervinschgau hatte ich mit 10 Jahren. Mein Bruder Valentin hatte eine Vespa mit einem Aufkleber drauf: „Ulm-Mailand - Nein Danke“. Viel später habe ich dann Fotomontagen zu dieser Autobahn gesehen - eine Autobahn am Kloster Marienberg vorbei. Um Gottes Willen! Mit einem Tunnel unterm Ortler hindurch. Vorzeitig konnten die Pläne für dieses Monster verhindert werden. Der Protest vieler im Alpenraum hat gewirkt. Unterm Ortler oder unterm Stilfserjoch einen Tunnel - dies wird mit zeitlichem Abstand immer wieder lebendig. Es ist gar nicht lange her, da wäre der Tunnel, laut einigen Träumern, in der Gegend von Trafoi herausgekommen. Eine Lächerlichkeit - gegen die zu protestieren sogar hartgesottenen Protestierern zuwider war. Es ist jetzt knapp 10 Jahre her, als man Untersuchungen und Überlegungen anstellte, mit einem Zugtunnel von Mals in die Schweiz zu kommen. 5 Varianten wurden definiert - und dann ad acta gelegt. Wenn man alle bisherigen Pläne - von der Zugverbindung überm Reschenpass ins obere Innatal vor mehr als 100 Jahren ausgehend - übereinanderlegen würde würde man sich vor lauter Strichen nicht mehr auskennen. Eines kann man konstatieren: Viel passiert ist - mit Ausnahme der erfolgreichen Wiederinbetriebnahme der Vinschgerbahn vor 10 Jahren - im Vinschgau nicht. Damit das so bleibt, werden neue Pläne ersonnen (sh. Seite 4 und 5). Der Vinschgau lebt halt, so hat es den Anschein, überwiegend von Visionen: Tunneldurchstiche soweit das Auge reicht, Umfahrungen, dass es nur so kracht. Meist sogar von Visionen, die andere für das Tal ersinnen. Löbliche Ausnahme ist die Vinschgerbahn.


4 /politik/

Vinschgerwind 16-15

Wind - online

Führerschein „Die Verlängerung des Führerscheins soll nicht wie bisher im Abstand von zehn Jahren, sondern alle 15 Jahre erfolgen“, so die Süd-Tiroler Freiheit. Ein Begehrensantrag ist hinterlegt.

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Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Ist ein Eisenbahntunnel zwischen Bormio und dem Vinschgau erstrebenswert?

57,7 % NEIN 42,3 % JA

Neue Umfrage: Soll bei der Stilfserjochstraße eine Maut eingeführt werden?

Wohin geht die Reise? Stilfserjoch - Das Einvernehmensprotokoll zwischen LH Arno Kompatscher und dem Präsidenten der Region Lombardei Roberto Maroni ist unterschrieben. Der Vinschgerwind hat vorab berichtet. Aber wohin geht die Reise? Kommen nun ein paar Striche von (Eisenbahn)-Tunnels im oberen Vinschgau zu den bereits vorhandenen (in Richtung Schweiz sind es derzeit 5) hinzu? von Erwin Bernhart

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Auszug aus einer kleinen Studie von Ingenieur Matteo Sambrizzi: Tunnel von Bormio bis Sta. Maria im Val Müstair - dann oberirdisch über Taufers mit einem Tunnelbogen hinter Laatsch nach Mals

Skizze: Ing. Matteo Sambrizzi

ie Zeremonie war bedeutungsschwanger: Kompatscher, Maroni, der Trientner LH Ugo Rossi als Zaungast, der Unterstaatssekretär Ugo Parolo und der Grenzgemeindenfondsverwalter Roger De Menech beschworen eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen der Lombardei, speziell der Provinz Sondrio und Südtirol. Eine Aufwertung des Stilferjoch Nationalparkes, eine Aufwertung des Stilfserjoches, eine Machbarkeitsstudie für eine Untertunnelung von Bormio in den Vinschgau. Kompatscher und Maroni sagten, dass es sich dabei um eine Untersuchung für einen Eisenbahntunnel handeln soll. Jedenfalls will man zur Finanzierung einen Teil der Grenzgemeindengelder hernehmen, welche in Summe 80 Millionen Euro ausmachen. Gut 55 Millionen davon sollen in Provinz-überschreitende Projekte hineingesteckt werden. Ein solches Projekt sei diese Aufwertungsstrategie und diese Machbarkeitsstudie. Es ist eine Art Vision losgetreten worden, auch nachdem ein Tunneldurchstich von Mals in Richtung Schweiz, in Richtung Scuol von der Vision zur Utopie gewechselt ist. Die Verwirklichung dieser Vision vom Veltlin aus solle nur „mit den Bürgern vor Ort und mit den Bürgermeistern“ (Maroni) vorangetrieben werden soll. Bürgermeisterliche Zaungäste am Stilfserjoch waren die BM Hartwig Tschenett aus Stilfs und Karl Bernhart aus Prad, in Vertretung der BM-Riege aus dem Vinschgau. Aufbruch oder auch nur ein möglicher Glaube daran schauen etwas anders aus. Sepp Noggler und Albrecht Plangger waren als höhere Vinschger Politriege anwesend. Es blieb bei Visionen, ohne einzigen konkreten Hinweis. Einen vielleicht: Man könnte eine Ortlerumrundung, von Schutzhütte zu Schutzhütte, in mehreren Tagesetappen lancieren. Kein Wort davon, wo ein Tunnel verlaufen könnte, welche konkreten Maßnahmen zur Aufwertung von Joch und

Park gesetzt werden könnten. Wahrscheinlich bleibt es der hohen Politik vorbehalten, für Visionen zu sorgen. Um Konkretes soll sich das Fußvolk kümmern. Ein Eisenbahntunnel von Bormio (wo es bis heute keine Eisenbahn gibt) in den Vinschgau? Die Frage bliebe in der Luft, hätten da nicht der Hauptveranstalter, der RotaryClub aus Bormio, ein wenig Vorarbeit geleistet. Der Ingenieur Matteo Sambrizzi hat eine Skizze über mögliche Anbindungen entworfen. Eine möglicher Tunnel (Länge 15,8 km) könnte laut Sambrizzi von Bormio nach Sta. Maria im Val Müstair verlaufen und von dort über Taufers in einer Tunnelschleife hinter Laatsch bis zum Bahnhof Mals. Weitere Überlegungen sehen eine Verbindung zwischen

Bormio über Livigno nach Zuoz vor. Eine andere ist die Verbindung von Tirano mit Untertunnelung des Tonalepassess um mit der Bahn Trient-Cles-Malé zusammenschließen zu können. Damit, meinte Sambrizzi gegenüber dem Vinschgerwind, könne man sich an die Eisenbahnringe, wie sie die Rhätische Bahn in der Schweiz betreibe, heranbewegen. Aus dieser Optik könnte ein Eisenbahntunnel unterm Stilfserjoch durchaus Sinn machen und - wohl in weiter Zukunft - einer Endstation Mals ein Ende bereiten. Man nannte die Unterschriften am Rifugio Garibaldi, am Dreisprachenspitz, „hisorisch“ (Kompatscher). Historische Bilder, bedeutende Worte rauschten durch den Blätterwald.


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Vinschgerwind 16-15

/politik/ 5

Stilfserjoch/Bormio/Vinschgau

Mögliche Details - kühne Federstriche D

Skizzen: Ing. Matteo Sambrizzi

er Vinschgerwind bringt exklusiv mögliche Details für eine Eisenbahnverbindung zwischen Bormio und Mals. Die Skizzen, über die im Vinschgau, im Münstertal und im Lande herzlich diskutiert werden darf, stammen von Ingenieur Matteo Sambrizzi, der sie dem Vinschgerwind auch für eine Veröffentlichung gerne überlassen hat. Demnach ist die kürzeste Verbindung zwischen Bormio und dem Vinschgau die 15,8 km lange Tunnellösung nach Sta. Maria im Val Müstair. Von Sta. Maria geht es oberirdisch bis oberhalb des Calva-Waldes, laut Skizze kühn den prächtigen Schuttkegel Turnauna durchschneidend, um dann mit einem 4 Kilometer langen Tunnel den instabilen Hang zwischen Calva-Wald und Laatsch zu umgehen. Oberhalb von Laatsch tritt die Trasse wieder an die Oberfläche, durchzieht die Malser Haide und wird dann - mit einer kurzen Untertunnelung der Malser Handwerkerzone - mit dem bestehenden Bahnhof Mals verbunden.

Das Kubaturgeschenk E

s gibt nur einen Gewinner und der steht bereits fest: Peter Paul Pohl. Der Schlanderser Immobilienmakler hat jüngst bei der Gemeinde Schlanders um eine Kubaturerhöhung für das Palabirnhaus, das derzeit gebaut wird, angesucht. Erhöhung der Baudichte von 2,9m3/ m2 auf 3,3 m3: So lautet der Antrag der Immobilien Pohl GmbH. Und genau daran entzündet sich in Schlanders nun Kritik. Das Ganze sei ein augenfälliger Adhoc-Beschluss, der einzig Einzelinteressen bediene. Dem Antrag hat der Gemeindeausschuss - ganz nebenbei bemerkt - bereits grünes Licht gegeben. „Dieser Antrag ist dahingehend gestellt worden, dass die Höhe und die Silhouette unberührt bleiben“, stellt Bürgermeister Dieter Pinggera klar.

Bauchweh habe man deshalb ganz und gar nicht. Die Mehrkubatur diene einzig zur Auffüllung von Loggien und Freiräumen. Peter Paul Pohl drückt es so aus: „Es mussten einige Dinge angepasst werden, es handelt sich nur um geringfügige Änderungen.“ Von wieviel Kubatur die Rede sei, wisse er gar nicht. Dass sich in Schlanders Kritik regt, wird verständlich, wenn man einen Blick in der causa zurückwirft: Im Dezember 2012 ist das sogenannte Marzadrohaus vom Gemeinderat mehrstimmig unter Ensembleschutz gestellt worden. Dass die Immobilien Pohl GmbH dieses einige Tage zuvor erworben gehabt hatte, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Nur wenige Monate später gab es im Bauleit-

plan der Gemeinde Schlanders rund um das Marzadrohaus eine Reihe von Änderungen. Flächen wurden verschoben, umgewandelt, getauscht, neu abgegrenzt und alles anschließend in eine einzige Wohnbauzone (B8) gegossen, jene nämlich, auf der in diesen Monaten das Palabirnhaus entsteht. Die Durchführungsbestimmungen maßgeschneidert auf das Bauobjekt: Eine Baudichte von 2,9m3/m2, Mindestgrenzabstand 0 Meter, Gebäudehöhe 17,6 Meter. Eine zweite derartige Zone gibt es in Schlanders nicht. Wenig später schrieb der Gemeinderat das

Foto: Erwin Bernhart

Schlanders

Bei der Skizze von Matteo Sambrizzi handelt es sich nur um eine kleine Vorstudie, mit einigen Geologen abgesprochen. Diese kann aber als konkreter Anhaltspunkt durchaus als Diskussionsgrundlage dienen. Schließlich freute sich auch der Vertreter aus dem Val Müstair über mögliche Initiativen von Seiten der Region Lombardei und der Provinz Bozen. Denn auch das Val Müstair hat Probleme mit Anschlüssen und mit dem Tourismus. Umgekehrt ist aus den Beiträgen am Stilfserjoch jedenfalls mit keinem Wort eine mögliche Trasse oder eine mögliche Verbindung zu einem der anderen Vinschger Bahnhöfe angesprochen worden, etwas Prad-Spondinig oder Schluderns. Die Diskussion ist eröffnet, wie sie auch schon in der Vergangenheit des öfteren eröffnet war. Es wird sich weisen, ob die Initiative einer Untertunnelung nicht als Futter für Ingenieurbüros aus Grenzgemeindengelder sein wird. (eb)

Marzadrohaus aus dem Ensembleschutz - Achtung ! - einstimmig frei und ebnete damit den Weg für das Palabirnhaus, das in Hinkunft „eine Torfunktion“ (BM Pinggera) in Schlanders übernehmen soll. Dass nun eine (weitere) Kubaturerhöhung auf dem Tisch liegt, und spätestens im Oktober im Gemeinderat abgesegnet werden soll, wird in Schlanders jedenfalls nicht goutiert und schürt Argwohn. Auch weil die Rolle der Schlanderser Gemeindeverwaltung jene des Kellners zu sein scheint und nicht die des Kochs. (ap)

Umstritten: Antrag um Kubaturerhöhung für das Palabirnhaus


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Wie regiert man eine Gemeinde?

Erfahrungen und Vorstellungen aus Naturns, Mals und Prad Früher gab es „Dorfkaiser“, welche die Gemeinden regierten, große Bauvorhaben durchführten und alles „regelten“, ohne lange Diskussionen. Böse Stimmen behaupten, dass in manchen Gemeinden in erster Linie die Gemeindesekretäre das Sagen haben. Diese Modelle, eine Gemeinde zu regieren, gibt es immer noch, aber es sind Auslaufmodelle. Die moderne Gemeinde gibt sich offen, bürgernah und transparent. Gemeindepolitiker sind nicht Einzelkämpfer, sondern Teamspieler, die den mündigen Bürger zu Wort kommen lassen und im Dialog, in Kooperation die Gemeinde verwalten und gestalten. von Heinrich Zoderer

N

atürlich hat jede Gemeinde die verschiedenen Ämter, Gremien und Kommissionen. Bürgermeister, Gemeindeausschuss und Gemeinderat sind die zentralen Stellen. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von vorgeschriebenen Kommissionen. Die Gemeindebaukommission ist dabei die wichtigste Kommission. Trotzdem ist die Arbeitsweise in den Gemeinden sehr unterschiedlich. Es gibt Gemeinden, da werden alle wichtigen Vorentscheidungen im Gemeindeausschuss getroffen. Der Gemeinderat macht in den wenigen Ratssitzungen nur den formellen Beschluss. Andere Gemeinden besprechen jede Tagesordnung einer Ratssitzung zuerst in den verschiedenen Parteigremien der SVP: Sozialausschuss, Wirtschaftsausschuss, SVP-Fraktion und Koordinierungsausschuss. Dass nach den langen Diskussionen in den Parteigremien kaum noch Lust besteht, im Gemeinderat alles nochmals zu diskutieren, versteht sich von selbst. Die Entscheidungen fallen praktisch in den Parteigremien, der Gemeinderat muss nur alles absegnen. In diesem Modell gibt es eine breite Mitsprache der Parteimitglieder, aber nicht der Bürger. Gewählte Gemeinderäte der Opposition haben weniger mitzureden als Parteimitglieder, weil zu dem Zeitpunkt, wo sie mitreden könnten, bereits alles entschieden ist. In den letzten Jahren wurde der Ruf nach Mitsprache, Transparenz und Mitentscheidung immer lauter. Bürgerinitiativen und Bürgerlisten, sowie die zunehmende Politikverdrossenheit haben den Ruf nach einem neuen Politikstil verstärkt. Der Gemeinderat soll aufgewertet werden, der Bürger mehr angehört und in die Verantwortung genommen werden. Besonders junge Bürgermeister, vielfach auch Quereinsteiger und Bürgerlistenbürgermeister haben nach neuen Wegen gesucht. Und auch gefunden.

Naturns: Leitbild, Arbeitskreise, Bürgerrat und Bürgercafé Die Gemeinde Naturns hat eine lange Erfahrung mit verschiedenen Formen der Bürgerbeteiligung. Bereits in den 90er Jahren erarbeitete die Bevölkerung unter dem damaligen Bürgermeister Walter Weiss ein Leitbild. Rund 200 Personen haben in vier Arbeitsgruppen mitgearbeitet und dabei 180 konkrete Maßnahmen erarbeitet. „Eine Politik für den Bürger und eine Politik mit dem Bürger“, war das Motto der neuen politischen Kultur. Und diese Kultur hat die Gemeinde beibehalten, wie der derzeitige Bürgermeister Andreas Heidegger erklärte. Bürgerbeteiligung ist nach seiner Überzeugung ein Mehrwert. Die Bürgerbeteiligung muss gewollt sein, sie darf keine Feigenblattfunktion haben und sie ist kein Wundermittel. Und natürlich ist der Zeitaufwand groß. Aber wenn sich die Leute bei der Projektvorstellung wiedererkennen, dann tragen sie die Entscheidungen auch mit, meinte Heidegger. Im Jahre 2003 wurde nach dem Bau der Umfahrungsstraße ein Dorferneuerungsprozess eingeleitet. Es ging darum, die Bevölkerung auf die Änderungen nach dem Eröffnen des Umfahrungstunnels vorzubereiten. Die Dorfgestaltung, ein Wirtschaftsleitbild und ein Tourismusentwicklungskonzept standen im Mittelpunkt dieses Prozesses. In mehreren Arbeitsgruppen wurde unter der Leitung von externen Moderatoren wie Marlene Preims, Alois Kronbichler und Johannes Haller die Konzepte erarbeitet. Nicht immer ging alles reibungslos, bemerkte Heidegger. Manchmal musste die Methode gewechselt und einiges neu begonnen werden. In der letzten Legislatur wurde ein sehr umfangreicher Prozess der Bürgerbeteiligung eingeleitet. Es wurde eine eigene „Steuergruppe Bürger-

beteiligung“ eingerichtet, um diesen Prozess zu konzipieren, zu begleiten, zu reflektieren und zu korrigieren. In Naturns gibt es seit der Leitbilddiskussion verschiedene Arbeitskreise, in denen Gemeinderäte, Vereinsmitglieder und verschiedene Bürger zu ganz konkreten Themen Vorarbeit leisten, Konzepte erarbeiten und so dem Gemeindeausschuss und dem Gemeinderat zuarbeiten. Es gibt Arbeitskreise zum Thema Energie, Gemeindeimmobiliensteuer, Integrierte Altenarbeit, Naturparkaus, um nur einige zu nennen. Eine Besonderheit in Naturns ist die Einführung des Bürgerrates und des Bürgercafés. Der Bürgerrat trifft sich einmal im Jahr an einem Wochenende im Herbst, um ein Stimmungsbild über das Dorf zu erarbeiten. Dieses Gremium besteht aus 12 bis 16 Personen, die jedes Jahr neu ausgelost werden. Insgesamt werden 120 Personen durch das Los ermittelt, 60 Frauen und 60 Männer unterschiedlichen Alters. Von diesen Personen bilden dann jene den Bürgerrat, welche sich als erste in der Gemeinde melden. Letztes Jahr trat der Bürgerrat das erste Mal am 7. und 8. November zusammen. Die Ergebnisse wurden am 14. November in einem Bürgercafé präsentiert. Beide Veranstaltungen wurden von den zwei Moderatoren Katharina Erlacher und Christian Hörl von der Sozialgenossenschaft blufink moderierte und von Katherina Longariva dokumentiert. Als Ergebnis konnte ein umfangreicher Bericht, sowie 44 konkrete Ideen der Gemeindeverwaltung übergeben werden. Noch zwei Besonderheiten gibt es in Naturns. Die Gemeinderatsitzungen finden immer am Montag statt und beginnen um 19 Uhr. Nach 2 Stunden wird eine Pause von 10 Minuten gemacht und nachher können die Bürger Fragen stellen. Zu den jährlich stattfindenden Bürgerversammlungen erhalten die Naturnser nicht nur eine Einladung, sondern mit der Einladung bereits


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einen Kurzbericht über durchgeführte und geplante Projekte, so dass im Mittelpunkt der Bürgerversammlung nicht der Bericht des Bürgermeisters, sondern die Diskussion steht.

Mals: Workshops, Arbeitsgruppen, Volksabstimmung, Bürgerhaushalt

/Titel/ 7

lichen Meinungen. Gegenteilige Meinungen sind gefragt, denn sie regen zum Denken an, meinte er. Wichtig ist es vor den Entscheidungen zu informieren und die Mitsprache zu suchen. Bernhart will mehr Gemeinderatsitzungen durchführen, mindestens 7-8 im Jahr. Jedes Jahr wird ein Sitzungskalender erstellt. Die Ratssitzungen sollten aber nicht zu lange dauern, nur rund 2 bis 2 ½ Stunden. Bernhart möchte bei den Gemeinderatsitzungen auch den Bürgern die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen. Wichtige Tagesordnungspunkte sollten zuerst behandelt werden, reine Verwaltungsbeschlüsse und nicht so dringende Punkte zuletzt. Jeder Gemeindereferent soll an seiner Seite einen oder zwei Beiräte haben, die ihm zuarbeiten und unterstützen. Sowohl Gemeinderäte, als auch interessierte Bürger sollen in den Beiräten mitarbeiten. Auf diese Weise hat jeder Referent wichtige Ansprech- und Diskussionspartner. Die Bürger können sich mit ihren Vorschlägen, Bedenken und Beschwer-

Fotos: Erwin Bernhart

Die Gemeinde Mals hat in der letzten Verwaltungsperiode unter Bürgermeister Ulrich Veith viele neue Akzente in Sachen Bürgerbeteiligung gesetzt. Es gab zwei Volksabstimmungen, eine über den Bau eines Wasserkraftwerkes am Rambach und eine über das Verbot von Pestiziden in der Gemeinde Mals. Aber die Hauptarbeit passierte unbeachtet von der breiten Öffentlichkeit in verschiedenen Workshops und Arbeitsgruppen, welche zu Beginn der Amtsperiode

für die Dorfplatzgestaltung in Schleis entwickelte die Bevölkerung von Schleis. In den verschiedenen Arbeitsgruppen wurden die Vorstellungen ausdiskutiert und dann der Gemeindeverwaltung vorgetragen. Nach den Erfahrungen von Veith sind Projekte, die auf diese Weise entstanden sind, viel besser, weil mehrere Sichtweisen einfließen. Arbeitsgruppen verzögern auch nicht den ganzen Prozess. Die Vorbereitungen gehen etwas langsamer. Es muss viel diskutiert und oft auch ausgestritten werden, Beispiele in anderen Gemeinden werden angeschaut, Fachleute müssen herangezogen werden. Aber nach diesem Prozess ist die Umsetzung viel leichter und die Leute tragen das Projekt dann auch mit, meinte Ulrich Veith. Dieses Jahr will der Bürgermeister mit dem „Projekt Bürgerhaushalt“ starten. Die Bürger sollen den Haushalt der Gemeinde besser verstehen und mitreden können, wofür das Geld verwendet wird. Die Genossenschaft Politis mit Thomas Benedikter aus Bozen wird die-

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BM Andreas Heidegger aus Naturns: Bürgerbeteiligung ist ein Mehrwert; BM Ulrich Veith aus Mals: Die von der Bevölkerung ausgearbeiteten Projekte sind besser, weil mehrere Sichtweisen einfließen; BM Karl Bernhart aus Prad: Der Gemeinderat muss aufgewertet und die Mitarbeit der Bürger ermöglicht werden eingerichtet wurden. Bürgermeister Veith berichtete mir, dass er ohne Programm als Bürgermeister zu den Wahlen angetreten ist. Seine Vorstellung von Politik mit einer starken Beteiligung der Bevölkerung und der direkt Betroffenen stellte er in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes. Und nach den Wahlen wurden Arbeitsgruppen eingerichtet. Unter der professionellen Begleitung von Bernd Karner von der Firma Chiron wurde zwei Jahre lang an konkreten Themen gearbeitet. Es gab verschiedene Workshops zu den Themen Energie, Mobilität, Jugend, Senioren, Kultur und Soziales, wobei Probleme aufgezeigt, Ideen vorgetragen und Meinungen gesammelt wurden. Zur konkreten Umsetzung einzelner Ideen wurden dann Arbeitsgruppen eingerichtet. Ein Fragebogen wurde verteilt, um auch die Meinung derjenigen einzuholen, die sich an den Arbeitsgruppen nicht beteiligten. Es gab einen Rückfluss der Fragebögen von 70%. Auf diesem Wege wurde ein Energieleitbild entwickelt und acht Wasserkraftwerke gebaut, 13 Photovoltaikanlagen installiert, die Fußgängerzone umgesetzt und auch in anderen Bereichen einiges realisiert. Das Vereinslokal in Matsch wurde von den Vereinen von Matsch geplant, das Konzept

sen Prozess begleiten. Es geht darum zu verstehen, woher das Geld kommt und wohin es geht, wo es Spielräume gibt und welche Gelder bereits fix verplant sind. Die Bürger sollen ein Gespür für die öffentlichen Gelder erhalten und mitreden können beim Investitionsprogramm, bei den Gebühren, bei den Beiträgen an die Vereine und bei der Immobiliensteuer GIS. In Deutschland gibt es bereits mehrere Gemeinden mit einem Bürgerhaushalt, die Gemeinde Mals wird in Südtirol eine der ersten sein, die ein solches Projekt durchführt.

Prad: Sitzungskalender, Beiräte, Klausurtagungen und Gemeinderatssitzungen mit Bürgerfragen Karl Bernhart, der neue Bürgermeister von Prad, ist erst knapp zwei Monate im Amt, aber er hat schon sehr klare Vorstellungen über die Arbeitsweise in der Gemeinde. Vor allem ist er gewillt den Gemeinderat aufzuwerten und die Bürger stärker in die Entscheidungen einzubinden. Er hat keine Angst vor Diskussionen und unterschied-

den an die Referenten wenden, sie können aber auch mit den Beiräten reden und diesen ihre Anliegen vorbringen. Wer Ideen hat und mitarbeiten will, soll mitarbeiten können, meinte Bernhart. Wichtig ist dem Bürgermeister, dass für die Allgemeinheit gearbeitet wird und die Parteipolitik in den Hintergrund rückt. Jeder Gemeindereferent soll mit seinem Beirat die kurz-, mittel- und langfristigen Aufgaben festlegen und eventuell auch in Zusammenarbeit mit Experten konkrete Lösungen erarbeiten. Jährlich soll eine Klausurtagung des Gemeinderates stattfinden. Dabei muss es eine Standortbestimmung geben. Was wurde gemacht, was wurde erreicht und wie geht es weiter? Mindestens einmal im Jahr will Bernhart eine Bürgerversammlung abhalten. Bei aktuellen Themen sollte es aber auch in den Vierteln oder Fraktionen Bürgerversammlungen geben. Wichtig sind ihm auch die Kontakte mit den Verbänden und Interessensgruppen. Wenn die Bürger das Gefühl haben, dass sie mitreden können und Beiräte oder Kommissionen nicht nur ein demokratisches Feigenblatt sind, dann werden die Bürger die Entscheidungen auch mittragen, davon ist der neue Bürgermeister überzeugt.


8 /Wirtschaft/

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von Albrecht Plangger

Caritas Telefonseelsorge

Rom-Infos ins Tal

Menschen in Belastungssituationen und Krisen zuhören und ernst nehmen: Dies ist der Auftrag der Caritas-Telefonseelsorge (die grüne Nummer 840 000 481) und ihren rund achtzig freiwilligen und motivierten Mitarbeitern. Bei einem Gespräch mit Landesrätin Martha Stocker berichtete die Leiterin der Telefonseelsorge Silvia Moser über die 10.515 Anrufe und insgesamt 2757 Gesprächsstunden des Dienstes im vergangenen Jahr.

Im Zeichen von Marmor und Marille Laas - Vom 23. Juli bis am 2. August stand Laas wiederum im Zeichen von Marmor und Marillen. Der harte Stein und die süße Frucht beherrschten 11 Tage das ganze Dorf. Zum 16. Mal gab es das Kulturfest marmor&marillen und zum 6. Mal die Laaser Marmortafel und die internationale Marmorwerkstatt.

Neben dem Dorffest mit 40 Marktständen gab es ein Werkstattgespräch und das Marmorsymposium. 10 Künstler erstellten Skulpturen zum Thema „70 Jahre Frieden“. Die Jury konnte sich nicht entscheiden einen Wettbewerbssieger zu küren. Alle 10 Künstler wurden zu Siegern erklärt.

von Heinrich Zoderer

Z

ehn Künstlern aus ganz Europa arbeiteten 10 Tage in einer Marmorwerkstatt. 8 Künstler und zwei Künstlerinnen bearbeitete eine Marmorsäule zum Thema „70 Jahre Frieden“. Es gab vier Ausstellungen, mehrere Hofführungen, Dorfführungen, Marmorführungen, Verkostungen von Fruchtdestillaten, Schokoladen und Pralinen, Marillen- und Spezialitätenwochen, einen Künstlerabend, ein Werkstattgespräch und eine Festtafel mit einem besonderen Menü für Feinschmecker am Weißwasserbruch auf 1.567 Metern. Am 1. und 2. August gab es als Höhepunkt ein großes Dorffest mit 40 Marktständen, viel Musik und einem breiten Kinderprogramm. Es gab viel Musik mit Ziachorgelspielern, der Big Band Mals, der Latscher Wurzelmusi, mehreren Musikkapellen und

Musikgruppen. Zu kaufen gab es nicht nur Vinschger Marillen, sondern auch viel Kunsthandwerk aus Laaser Marmor und andere Produkte aus dem Vinschgau. Als Neuheit wurde beim diesjährigen Marmorsymposium auch ein Künstlergespräch gemacht. Der künstlerische Leiter Konrad Laimer, Schmuckkünstler aus Naturns, lud Jakob Bill zu einem Künstlergespräch. Jakob Bill, der Archäologe und Künstler, erzählte über seinen Vater Max Bill, den bekannten Architekten, Maler, Bildhauer und Designer. Max Bill machte zuerst eine Lehre als Silberschmied, studierte dann in Dessau am Bauhaus Architektur und kam dort mit vielen Künstlern in Kontakt. Bekannt ist er durch viele Kunstwerke, Bauwerke und Gebrauchsgegenstände mit einem künstlerischen Design wie die Armbanduhren von Junghans oder den „Ulmer Hocker“ Bildergalerie auf www.vinschgerwind.it

Fotos: Heinrich Zoderer

Am 8. August wird das Parlament für 3 Wochen die Arbeiten einstellen. Bei uns in der Abgeordnetenkammer wird noch ein Gesetz über die Lokalkörperschaften gemacht. Im Dekret verpackt ist auch ein Südtirol relevanter Artikel der die öffentlichen Eigentümer (Land, Gemeinden) vor den privaten Eigentümern in der Brennercom schützt. In der Abgeordnetenkammer wird das Gesetzesdekret mit einer Vertrauensabstimmung verknüpft und somit ohne Änderungen durchgewunken. Danach haben wir auch den Haushalt unserer Abgeordnetenkammer zu beschließen, sowie ein Gesetz zur Parteienfinanzierung. Die erst vor etwas mehr als einem Jahr eingeführte Neuregelung, gemäß welcher die Parteien nicht mehr direkte Geldzuwendungen vom Staat erhalten, sondern nur mehr indirekte – d.h. wenn der Steuerzahler bei der Steuererklärung entscheidet 2 Tausendstel seiner Steuerschuld einer Partei zukommen zu lassen funktioniert nicht Alle Parteien haben riesige finanzielle Probleme und stehen teils vor dem Konkurs. Der Steuerzahler hat die Kreuzchen auf seiner Steuererklärung „noch“ nicht gemacht, aus Unwissenheit oder auch triftigen politischen Gründen, daher wünschen sich alle eine Rückkehr zu einer direkten Finanzierung der Parteien. Niemand getraut sich aber (aus Angst vor der politischen Reaktion auf der Straße) als Erster den entsprechenden Gesetzesentwurf vorzulegen. Die damalige Mehrheit von Partito Demokratico und Forza Italia haben die Abschaffung des früheren Gesetz als große Reform „verkauft“ und getrauen sich jetzt nicht zuzugeben, daß die Sache nicht funktioniert. Mit dem zu verabschiedenden Gesetz wird kein zusätzliches Geld ausgeschüttet, sondern werden nur die Beträge für 2013 locker gemacht. Vor der Sommerpause ist noch eine „Zwölferkommission“ angesetzt, in welcher die Durchführungsbestimmung zum Nationalpark Stilfser Joch hoffentlich zum letzten Mal beschlossen werden muss. Noch in der selben Woche könnte die Norm auch noch in den Ministerrat kommen. Dann ginge es auf einmal beim Park wieder schell.


06.08.15

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/Wirtschaft/ 9

Nauders/Graun

Eröffnung der „3 Länder Enduro Trails“ in Biker-Angebot der Superlative wurde zur Saisoneröffnung auf Plamort beim berühmten und exponierten Fotoknott offiziell eröffnet und getauft. Repräsentanten und Funktionäre der Gemeinden Graun und Nauders, angeführt von den Bürgermeistern Heinrich Noggler und Robert Mair, den Tourismusverbänden Reschenpass und Tiroler Oberland mit Uli Stampfer, Armin Falkner und Helmut Wolf sowie Bergbahnen, Initiatoren und Ideengebern, besiegelten mit dieser Eröffnung eine zukunftsweisende Zusammenarbeit. Den kirchlichen Segen dafür spendete der Nauderer Pfarrer Christof Giewald. „Biken ist das Skifahren des Sommers, erhöht die Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze“ sagte BB-Geschäftsführer Manfred Wolf und brachte so den Nutzen des Projektes für die Bergbahnen und die Region auf den Punkt. Bei diesem grenzüberschreitenden Projekt zogen die Gemeinden Graun und Nauders an einem Strang und beschilderten die ersten 12 Strecken für die Enduro-Mountainbiker in der wunderschönen Bergwelt rund um das Reschenscheideck. Getauft wurden

Foto: Andreas Waldner

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sie auf: 3-Länder Trail; Elven Trail; Green Trail; Kreuzmoos Trail; Unterer Family Trail; Oberer Gerry Trail; Oberer und Unterer Schöneben Trail; Haideralm Trail; Plamort Trail; Bunker Trail und Giern Trail. Auf den unter sich verbundenen und beschilderten Enduro-Routen kann man neben dem sportlichen Aspekt zusätzlich die wunderschöne Bergwelt der Region genießen und trifft auf wichtige Wahrzeichen des Dreiländerecks, so auf den 3-Länder Grenzstein, die Nauders-Burg oder den Reschensee mit dem versunkenen Kirchturm. Verschiedenste Tourenmöglichkeiten sorgen für Abwechslung, denn es kann beliebig von Nauders, Reschen oder St. Valentin aus gestartet werden. Im Trailnetz integriert

pr-info Gasthof „Löwen“ Tartsch

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Das „Löwen“ in Tartsch eröffnet

Die Familie De Stefani mit dem Geschäftsführer Ehepaar (rechts) Die Familie De Stefani eröffnete kürzlich im Kreise von Freunden und Bekannten aus nah und fern den historischen Gasthof „Löwen“. Das uralte Gebäude zeigt sich liebevoll restauriert und geschmackvoll eingerichtet. Es besticht durch sein harmonisches, modernes Ambiente und lädt zum Verweilen ein. Einzigartig ist die Verbindung des Gastlokales mit dem angrenzenden Designstudio MOBILIAR. Dort haben die Geschwister De Stefani die innovative Neugestaltung gemeinsam konzipiert. Außergewöhnlich ist die „Aktiv-Küche“ zum gemeinsamen Kochen und zum Vorstellen neuer Geräte. Mit der Wiedereröffnung des „Löwen“ führt Besitzer Andreas De Stefani die Gastwirte-Tradition seiner Großeltern weiter. Als Geschäftsführer konnte er Radovan und Miriam Jankovic gewinnen, die auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Gastgewerbe in Südtirol verweisen können. Sie verwöhnen ihre Gäste mit geschmackvollen kulinarischen Köstlichkeiten und erlesenen Getränken. Jeden Sonntag von 10.00 bis 14.00 Uhr laden sie zum Brunch. Mittwoch ist Ruhetag. (mds) Löwen Food Coffee Drinks – Tartsch 17, 39024 Mals, Telefon 0473 831738, info@loewencafe.it www.loewencafe.it

sind vier Bergbahnen, die für reibungslosen Transport der Bikes nach oben sorgen: Die Mutzkopf- und die Bergkastelbahn in Nauders, die Schönebenbahn in Reschen und die Haideralmbahn in St. Valentin. Je nach Belieben kann zwischen Uphill aus eigenen Kräften oder mit Seilbahnunterstützung gewählt werden. Die Ferienregion Reschenpass hat sich ganz auf Mountainbike-Enduro eingestellt und mit den „3-Länder Enduro Trails powered by Alutech“ geht heuer das länderübergreifende Projekt in seine zweite Saison. „Es geht in großen Schritten weiter“, versprach der GF der Ferienregion Reschenpass Uli Stampfer. In der Endausbaustufe sollen es insgesamt 22 Trails sein. (aw)


10 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 16-15

06.08.15

Langtaufers

Der Kauf von Maseben ist über die Bühne

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as der Vinschgerwind berichtet hat, ist nun Wirklichkeit geworden: Am Mittwoch vor einer Woche sind die Unterschriften vor dem Notar gesetzt worden. Das kleine Skigebiet Maseben in Langtaufers hat damit Besitzer gewechselt. Abgekauft wurden dem Grödner Hotelier Egon Maier Hartmann und dem Hansi Klöckner (bei Klöckner mit einigem Zwischentheater, welches sich dann in Zufriedenheit aufgelöst hat) nicht nur die Lifte und der Berggasthof Atlantis sondern auch die Firma Maseben KG. Der unmögliche bürokratische Aufwand für eine neue

Südtirol/Vinschgau

Firmengründung in Italien sei der Grund für die Übernahme der bereits bestehenden Maseben KG. Um rund 200.000 Euro ist nun das Skigebiet in den Händen einer Investorengruppe rund um den Schludernser Spediteur Albert Hutter. Frontmann ist der hemdsärmelige Alessandro Secci, der bereits erfolgreich Hüttenwirt am Watles und auf der Haideralm war. Neben Hutter und Secci sind weitere Aktionäre zu jeweils gleichen Teilen in die Maseben KG eingestiegen: Isidor Grass, Kurt Marseiler und Luis Spechtenhauser. „Nun muss noch der Papierkram erledigt

Foto: Erwin Bernhart

Ein neues Kapitel wird in Langtaufers aufgeschlagen: Nachdem Egon Maier Hartmann und Hansi Klöckner das kleine Skigebiet Maseben knapp 20 Jahre lang betrieben haben, stand es in der Wintersaison 2014/15 still. Nun ist die Maseben KG verkauft. werden, der in unserem Staat ja nicht ohne ist“, sagt Albert Hutter zum Vinschgerwind. Dann wird eröffent. Wenn’s gelingt noch innerhalb August. Der Sessellift soll, wie es der Vinschgerwind auf salto.bz zwischenzeitlich publiziert hat, vorerst geschlossen bleiben. Mit einem Zubringer sollen Gäste über die Straße in die malerische Höhe von Atlantis transportiert werden. „Die Spesen für den Lift sind momentan unerträglich“, sagt Hutter. BM Heinrich Noggler ist froh, dass in Langtaufers beim Skigebiet wieder etwas passiert. (eb)

pr-info - Flamingo Group Schlanders

Almen sind wichtig

Flamingo Group & „Rosins Restaurants“

S

Wer kennt ihn nicht? Frank Rosin ist einer der besten Sterneköche Deutschlands und das wohl bekannteste Gesicht auf Kabel eins. Seit 2009 ist die Doku-Soap „Rosins Restaurants“ fester Bestandteil des privaten deutschen Fernsehsenders. Frank Rosin hat sich seitdem in die Herzen der Zuschauer gekocht und vielen verzweifelten Gastronomen wieder auf die Beine geholfen. Genau dieses Konzept - Gastronomen neue Perspektiven aufzuzeigen und die bestehenden Probleme zu bewältigen - hat der Firma Flamingo Group aus Schlanders so gut gefallen, dass man dort überzeugt war ebenfalls helfen zu können. Kurzerhand wurde gemeinsam mit der Produktionsfirma der Fernsehsendung eine Partnerschaft erarbeitet, die auf gegenseitigem Vertrauen beruht - auch über die Grenzen hinweg. Flamingo Group unterstützt die Fernsehsendung als Sponsor im Druckbereich und sorgt somit auch für einen optisch gelungenen Auftritt. Im Zuge der Renovierungsarbeiten werden immer wieder Drucke im Großformat benötigt. Darunter: Schilder, Klebefolien, Wandbilder, Fahnen und vieles mehr. Flamingo Group ist in diesem Fall die kompe-

Foto: „Wind“-Archiv/LPA

üdtirols Almen sind fast ausschließlich Hochalmen, die über der Waldgrenze liegen. Die Bodenbeschaffenheit ist besser für Jungrinder als für Milchkühe geeignet. Dies geht aus dem Agrar- und Forstbericht 2014 hervor, der Anfang des Monats erschienen ist. Südtirols Almen weisen meist Böden mit saurem pH-Wert auf und sind deshalb besser für Galtvieh geeignet. „Die Almen“, unterstreicht Landesrat Arnold Schuler, „sind wichtig nicht nur für die

Viehwirtschaft, sondern auch als Erosionsschutz und für die Kulturlandschaft unseres Landes.“ Auf nur 49 der 1739 Almen wurden im vergangenen Jahr mehr als 15 Melkkühe aufgetrieben. 39.380 Großvieheinheiten und damit gut die Hälfte des Viehbestandes werden jährlich gealpt.

tente Anlaufstelle, um Drucke innerhalb kürzester Zeit in bester Qualität zu realisieren. Die Zusammenarbeit mit Rosins Team hat sich sehr positiv entwickelt und wird in beidseitigem Interesse fortgeführt. Die Distanz (Italien-Deutschland) spielt hierbei keine Rolle. Drucke aller Art werden in gewohnter Südtiroler Qualität ausgeführt und zugestellt. Dies sorgt dafür, dass die Restaurants auch nach Ausstrahlung der Fernsehsendung langfristig ein gutes Bild abgeben. Weitere Infos: Flamingo Group www.flamingo-shop.eu - 24h 365 Tage


08.01.15

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Lichtenberg

Eine natürliche Alternative

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m Sonntag, den 25. Juli lud die Umweltschutzgruppe Vinschgau zu einer Besichtigung im Hanffeld von Amalia Wallnöfer in Lichtenberg. Die Hanfbäuerin suchte nach einer Alternative zur vorherrschenden Monokultur und kam dabei auf den Hanf. An die 40 Interessierte folgten der Einladung und konnten Hanfprodukte verkosten, das Hanffeld besichtigen und aufschlussreiche Informationen über den Hanfanbau und seine Verwertungsmöglichkeiten aus erster Hand erhalten. Die Pioniere der Werteallianz „Ecopassion“, welche bereits seit drei Jahren den Hanfanbau in der Region vorantreiben, erklärten die nahezu endlos scheinende Nutzbarkeit der Hanfpflanze: hochwertige Nahrungsmittel, Öle, Baumaterialien, Dämmstoffe, Papier, Seile, Kosmetikartikel, Textilien, Kleidung, Schuhe, Tees, Säfte, Treibstoffe, Medikamente uvm.. Christoph Kirchler, Gesellschafter von Ecopassion, sieht den Hanf stark im Kommen, auch wegen seiner Auswirkungen auf Natur und Umwelt. Diese sind nämlich ausschließlich positiv zu bewerten. Hanf bindet große Mengen an CO2, kommt ohne Pestizide aus, benötigt keine Düngemittel, braucht wenig Wasser, gedeiht nahezu überall und verdrängt durch seinen schnellen Wuchs jegliches Unkraut. Außerdem lockert und bonifiziert der Hanf das Erdreich. Bei einem Lebenszyklus von 3 - 4 Monaten stellt Hanf die ideale Wechselfrucht dar, betonte vor allem Werner Schönthaler, Ecopassion-Gesellschafter

aus Eyrs. Werden Hanfreste ins Erdreich eingearbeitet, ist der Boden bereits fürs nächste Jahr ausreichend gedüngt. Der Hanf wird je nach Lage und Sorte zwischen Mitte April und Anfang Juni ausgesät und kann bereits im Spätsommer bzw. Im Herbst geerntet werden. Hanf produziert in seiner kurzen Lebenszeit eine große Menge an Biomasse, Fasern und Zellulose und könnte in Zukunft zu einer Alternative zum Raubbau an der Natur avancieren. Man denke nur an die Papierherstellung und wieviel dafür Holz geschlagen wird, oder die gnadenlose Zerstörung von Regenwäldern. Cannabis ist eine der wohl ältesten Kultur- und Nutzpflanzen des Menschen und wurde bereits vor Jahrtausenden als Heil, Nahrungs- und Rauschmittel verwendet. Der Hanfanbau ist in Südtirol völlig legal, insofern Sorten verwendet werden die EU-weit als Nutzhanf zugelassen sind und somit einen THC-Wert von weniger als 0,2% aufweisen. Dadurch hat Nutzhanf keine Rauschwirkung. Der Anbau von medizinischem Hanf mit einem THC-Anteil von mehr als 0,2% ist noch verboten. Deshalb müssen auch jedes Jahr neue Samen gekauft werden. Sät man den eigenen Hanf über Jahre aus, bildet er sich zurück und erreicht wesentlich höhere Anteile des berauschenden Cannabinoids und ist somit verboten. In der Natur gibt es eigentlich keinen „rauschfreien“ Hanf. In Lichtenberg war man sich darüber einig, der Hanf wird wieder kommen, ist bereits voll im Kommen. Bruno Telser

v.l.: Werner Schönthaler, Eva Prantl (Vorsitzende der Umweltschutzgruppe Vinschgau USGV), Peter Grünfelder (Cannabis Competence Center CCC), Amalia Wallnöfer, Christoph Kirchler, Karl Luggin (Hanfbauer aus Laas), Rudi Maurer (Vorstand USGV)

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Lange Nacht der Bergbahn 08. und 22. August bis

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22. NE W

00 BIG Uhr

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08.08.2015

Kulinarischer Abend mit Buffet

22.08.2015

Wein und Schnaps Verkostung

30.08.2015

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13.09.2015

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12 /Leserbriefe/ Wird in Südtirol überhaupt eingehalten, was vereinbart und als Auflage dient? Dies scheint in Südtirol wohl Floskeln auf Papier zu sein! Letzteres Beispiel in Burgeis zeugt davon, mit welcher Arroganz ein Bürger vorgeht, um nur seine Interessen gegen Vereinbarungen und Auflagen durchzusetzen. Da bekommt ein Mitbürger von Burgeis die Genehmigung in unmittelbarer Nähe der Fürstenburg eine Scheune umzubauen und zieht damit nicht nur das Gesamtbild der Umgebung der Fürstenburg in Mitleidenschaft, sondern setzt Anlieger dadurch noch eine Art „Gefängnismauer“ vor die Nase. Andere Länder schonen Ihr Kulturerbe und schützen Altehrenwertes. Sie kümmern sich um Umweltschutz und sorgen dafür, dass nicht wie in diesem Fall, alte Betonplatten eben vergraben werden. Bildmaterial bestätigt dieses Vorgehen. Scheint, als würde in der Zukunft schon Gras darüber wachsen! Die Direktorin des Amtes für Bau- und Kunstdenkmäler, Frau Dr. Waltraud Kofler Engl schreibt: (Verfasserin, Frau Dr. Rosa Sigmund, Zoneninspektorin) Ich zitiere: „ Die Verlegung des Stadels(1), bzw. des landwirtschaftlichen Betriebes an den Rand von Burgeis mit einer Entfernung von mehr als 100 m (2) zur Fürstenburg, stellt eine vertretbare Lösung (3) dar, sofern durch den Neubau die Schaffung einer PROPORTIONIERTEN, STIMMIGEN LANDWIRTSCHAFTLICHEN Hofsituation gelingt (4). Das Amt schließt sich in Bezug auf die Verschiebung des Stadels (5) in Richtung Süden der Auflage der Gemeinde-baukommission(6) an. Damit wird der Gebäudeabstand zum Nachbarn vergrößert (7) und die Firsthöhe des Stadels wird ETWAS (8) reduziert“, Ende des Zitats. Anmerkungen des Verfassers: (1) Verlegung des Stadels: Die Scheune (Stadel) wird NICHT verlegt. Lediglich wird an der bestehenden Scheune angebaut. (2) Sind „mehr“ als 100 m genug, wenn es sich um ein zu schützendes Kulturgut in der unmittelbarer Nähe handelt? Was bedeutet schon „Rand“? (3) Worin besteht die „vertretbare Lösung“? (4) Was bedeutet: die Schaffung einer proportionierten, stimmigen landwirtschaftlichen Hof-

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situation? Es handelt sich hier lediglich um den Umbau einer bestehenden Scheune zu einer Größeren auf der Wiese. (5) Die Scheune wird NICHT verschoben, lediglich verlängert. (6) Worin besteht diese Auflage? Beruft die Auflage sich auf die „Verschiebung“ der Scheune? (7) Soll wohl ein Witz sein! Der Abstand zum Nachbarn wird nicht vergrößert. (8) Die Firsthöhe soll reduziert werden! „Wieviel“ wird aber nicht mitgeteilt. Worthülsen, die nichts aussagen. Wird hier die Aufsichtspflicht verletzt oder mit zweierlei Maß gemessen? Macht ein bestimmtes Klientel nur das, was ihm gefällt? Eine Inspektion vor Ort müsste dringend stattfinden. Hier gehört ein Baustop her bis alles geklärt und entschieden ist, damit die Auflagen (größere Entfernung zum Nachbarn und Reduzierung der Fristhöhe) erfüllt werden. Ein Bürger wie jeder andere (Name der Redaktion bekannt)

Lieber Nachbar, wenn dich unsere kleine Föhre gestört oder in deinen Garten Schatten geworfen hat, dann rede mit uns und nicht in einer Nacht- und Nebelaktion die unschuldige kleine Föhre ansägen und warten bis der Wind den Rest erledigt. Es könnten nämlich in dem Moment Kinder vorbeilaufen. E. + M. Schnitzer, Lichtenberg

Kein Platz für ein Kinderlachen Endlich Ferien, schulfrei, im Freien spielen, weg vom Computer und vom Fernseher. Aus ganz Schlanders treffen wir uns

zum gemeinsamen Spielen im Dorfzentrum. Am Plawennplatz in Schlanders sind wir Kinder abends nicht mehr erwünscht. Diesen haben die Jugendlichen schon längst für sich beansprucht. Dort wird getrunken, geraucht und weiß Gott was alles noch „getrieben“. Wir sind dort jedenfalls fehl am Platz. Wir spielen in der schönen Fußgängerzone, wo keine Autos fahren, wo es fein ist. Immer unter den Augen unserer Eltern. Wir spielen „Versteckalus“, ein uraltes Spiel, das schon unsere Eltern, Großeltern und sicherlich schon viele Generationen vor uns gespielt haben. Wir lachen dabei und haben einen Riesenspaß, bis so gegen 22 Uhr, wenn wir dann nach Hause gehen müssen. Seit einiger Zeit sind wir nun auch in der Fußgängerzone nicht mehr erwünscht. Uns ist nicht bewusst, dass wir mit unserem Spielen und Lachen andere stören. Wir werden uns bemühen, Rücksicht zu nehmen, möchten aber weiterhin in unserem Dorf bleiben. Denn wir sind froh an einem Ort zu leben, wo Kinder unbeschwert und glücklich aufwachsen können ... im Miteinander. Die Namen sind der Redaktion bekannt

„OBI Südtirol nimmt Glyphosat aus dem Sortiment“ Aufgrund einer Initiative von PAN-Italia, gemeinsam mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol und WWF Bozen, hat der Bau- und Handwerkermarkt OBI-Südtirol ent-

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schieden, mit sofortiger Wirkung Glyphosat und glyphosathaltige Produkte aus dem Sortiment zu nehmen. OBI Südtirol betreibt in Südtirol vier Standorte. Die Firma Monsanto betreibt Glyphosat unter dem kommerziellen Namen Roundup. Umweltschützer und politischen Parteien warnen seit Jahren vor den Gefahren, die von diesem giftigen Präparat ausgehen können. Anfang Juli 2015 machte L.Abg. Paul Köllensperger einen wichtigen Schritt im Südtiroler Landtag, und konnte mittels Beschlussantrag die Verwendung von Glyphosat und glyphosathaltigen Produkten auf allen öffentlichen Flächen verbieten. Zum wiederholten Mal bagatellisiert der Agrar-Landesrat Arnold Schuler die Gefahren der Verwendung und verweist dabei nur auf Industrie-nahe Institutionen wie Bundesamt für Risikobewertung (BfR) und die EFSA. Besonders schockierend ist dabei, dass die EFSA in Parma, der die Sicherheit unserer Nahrungsmittel obliegt, unabhängige wissenschaftliche Studien zum Thema Glyphosat ignoriert und weiterhin unabhängige Tests ablehnt, die zum Verbot führen könnten. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in März 2015 der Wirkstoff Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für Menschen“ eingestuft hat, hat in einigen Länder bereits ein Umdenken begonnen. In Deutschland hat die REWEKette/toom-märkte (350 Filialen) bereits der Verkauf eingestellt. Auch in der Schweiz haben die Supermarktketten Coop und Migros ihr Sortiment reduziert, um so den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. PAN-Italia Südtirolsprecher Koen Hertoge: „Wir begrüssen diese Initiative und landesweite Vorreiterrolle der Firma OBI-Südtirol, und hoffen dass auch andere Bau- und Gärtenmärkte in Südtirol zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und Umwelt, glyphosathaltige Präparate aus ihren Verkaufssortiment nehmen.“ Klauspeter Dissinger (Dachverband) sagt dazu: Nachdem die WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ einstuft, sollte das Vorsorgeprinzip zum Schutz der Konsumenten gelten und Glyphosat auch in der Landwirtschaft verboten werden. Koen Hertoge / PAN-Italia


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Hundstage heiĂ&#x;, Winter lange weiĂ&#x;. IDie Hundstage sind heuer lange Hundswochen geworden. Menschen und Gletscher sind ins Schwitzen gekommen. Ob der Winter wirklich lange sein wird, ist abzuwarten.

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/Impressionen/ 13


14 /Lokales/

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Vinschgau

Kolping im Vinschgau

W

ir reden von Kolping, vom Kolpingwerk, von der Kolpingsfamilie und meinen immer auch jene großartige Persönlichkeit, von der wir uns ableiten: Adolph Kolping! Er steht am Anfang dieser Geschichte, die bereits über 160 Jahr lebendig ist. Ja, Kolping ist eine Geschichte mit Zukunft, während andere vergleichbare Bewegungen längst der Vergangenheit angehören. Eine Besonderheit des Kolpingwerkes ist seine Internationalität. Weltweit haben die Ideen Adolph Kolpings Fuß gefasst. So war es der Wille unseres Verbandsgründers, dass sein Werk eine überregionale – ja weltumspannende – Verbreitung finden sollte. Wir kennen Kolping auch hier in Südtirol: bei uns zu Hause! Wir kennen Kolping als eine tolle Gemeinschaft. Das Gemeinschaftserlebnis lässt sich sicher noch steigern. Aus diesem Grunde der Aufruf beim großen Kolpingtag in Köln dabei zu sein!! Diese weltumspannende Gemeinschaft kann man in Köln erleben! Wir als Kolpinggemeinschaft Südtirols fahren hin. Vom 18. bis 22. September 2015 zum großen Kolpingtag in Köln, an die Geburtsstätte des Kolpingwerkes. Für jeden ist etwas dabei. Beim Musical „Kolpingtraum“ oder bei den verschiedenen Spots im Laufe des Samstag, 19. 09. oder bei der großen Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend. Jeder wird für sich etwas finden, wo er sich in dieser großen Gemeinschaft wohlfühlen kann. Wer Interesse/ Mut hat, kann sich - dringend - im Kolpinghaus Bozen zur Fahrt nach Köln, zum großen Kolpingtag, anmelden!! Sei dabei!

06.08.15

Schützen errichten Gedenkkreuze für Standschützen Am Samstag, 08. August 2015 gedenken die Schützen des historischen Tirol des Einsatzes der Standschützen im 1. Weltkrieg. Entlang der ehemaligen Gebirgsfront werden dazu Gedenkkreuze errichtet. Auch im Vinschgau sind Gedenkveranstaltungen geplant, unter anderen in Sulden und Martell. Die Schützen betonen, dass die Standschützen damals keine fremden Länder erobern wollten. Sie wollten nur die eigene Familie, das zu Hause und die Heimat verteidigen. Die Schützen rufen die Bevölkerung dazu auf, an den Gedenkveranstaltungen teilzunehmen. Genauere Informationen über Ort und Zeitpunkt erteilen die jeweiligen Schützenkompanien.

Das neue

Dorffest Fotos: Angelika Ploner/ Heinrich Zoderer

Wiederauflage nach 15 Jahren: Das Schlanderser Dorffest am 24. und 25. Juli knüpfte an eine alte Tradition an und ist in neuem Stil aufgezogen worden. Vielfältige Musik, ein kunterbuntes ga-stronomisches Angebot, Gedichtwettbewerb, Podiumsdiskussion, Theatereinlagen, Spielideen (sind besonders gut angekommen) ...man hatte ordentlich angerichtet und sich einiges einfallen lassen ...


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/Lokales/ 15

Graun/Reschen

K

urt Ziernhöld, Jahrgang 1945, diplomierter Einzelhandelskaufmann, war 10 Jahre im Gemeinderat von Graun, davon 5 Jahre als Vizebürgermeister. Acht Jahre lang (von 2002 bis 2010) hat er als Bezirkspräsident im ehemaligen Kaufleuteund Dienstleisterverband, dem heutigen Handels- und Dienstleistungsverband (hds) geackert. Für seine Verdienste an die Dorfgemeinschaft Reschen wurde er im Jahre 2007 mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet. Weitere Einsätze für die Allgemeinheit seien hier der Vollständigkeit wegen aufgezählt: seit 1980 Mitglied des SVP-Ortsausschusses, 35 Jahre Präsident der Bergrettung Reschen, 15 Jahre im Ausschuss des Skiclubs, 10 Jahre im Aufsichtsrat des Tourismusvereines Oberland, seit 2005 Bezirksobmann des Südtiroler Wirtschaftsringes und 20 Jahre

lang führte er das Vereinshaus Reschen. Die Erfahrungen, Leistungen und Verdienste des „Wirtes der Villa Claudia“ in Reschen verpflichten, seine Überlegungen einer Weiterentwicklung des Tourismus im Oberland zur Kenntnis zu nehmen und zu hinterfragen. Die Touristiker auf dem Seenplateau haben den Schritt vom Massentourismus zum ersehnten Individualtourismus nur teilweise erreicht. 100 durchschnittliche Belegungstage bringen keinen Gewinn, erlauben keine Investitionen und bieten schlechte Arbeitsplätze. Um die Auslastung der Betten und der Tourismusstrukturen nachhaltig zu steigern, braucht es ein vernünftiges Entwicklungskonzept. Ziernhöld ist überzeugt, dass ein solches, vor allem für den Tourismus, im Trend des Wohlbefindens und der Gesundheit

Schlanders

Fotos: Angelika Ploner

Geselliges Beisammensein kürzlich im Bürgerheim Schlanders s war eine gemütliche Runde, serviert wurde Kulinarisches vom Grill und der Park vor dem Bürgerheim in Schlanders bot die richtige Atmosphäre. Am 18. Juli luden die Verantwortlichen des Bürgerheims die Bewohner, deren Angehörige und die Freiwilligen zu einem gemütlichen, geselligen Grillfest. „Die Idee dahinter ist einfach, dass gemeinsam einige Stunden verbracht werden“, sagt Direktor Christoph Tumler. Die Grillfeier war gleichzeitig der geeignete Rahmen um einigen Freiwilligen zu danken und

zu suchen und zu finden ist. Seiner Vorstellung entsprechend soll in der Auffüllzone in Graun ein Vitalpark mit folgenden Strukturen entstehen: eine Tourismus Infostelle; eine Wellenessanlage mit Außenbecken, Fitness- und Saunabereich; Bootsanlegehafen und Unterkunft für Wassersportaktivitäten (Kitsailing, Surfer, Stand Up Paddle, Segeln und Eissegeln); Basisstation für die Sportarten: Langlauf, Nordic Walking, Wanderer, Radler und

Biker; Basisstation für Erlebnislanglaufloipe; Eislaufplatz mit Überdachung; Kinderspielplatz mit Streichelzoo; Panoramakaffee; Therapiezentrum. Um der Freizeitanlage einen kulturellen und regionalbezogenen Charakter zu verleihen, hat Ziernhöld folgenden Namen vorgeschlagen: Vitalpark „Via Claudia Augusta“. Um eine summarische Kostenschätzung zu erstellen, hat er zahlreiche Anlagen besucht, Geschäftsführer befragt, Bilanzen analysiert, Daten gesammelt und Rentabilitätsberechnungen angestellt. Für die Anlage in der Auffüllzone in Graun errechnet Ziernhöld eine Investitionssumme von € 14.183.400. Er ist gerne bereit, interessierten Kreisen seine Vision und einen Finanzierungsplan in Form einer aufschlussreichen Powerpoint-Präsentation vorzustellen. (aw)

pr-info Bergbahnen Nauders

Grillfeier im Bürgerheim

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Foto: Andreas Waldner

Vitalpark „Via Claudia Augusta“ - Vision könnte Realität werden

diesen Wertschätzung entgegen zu bringen. Rund 60 Freiwillige leisten im Bürgerheim einen wertvollen Dienst, ob das nun in der Bar desselben, in der Seniorenmensa oder bei der Kartenund Nähgruppe ist, um nur einige wenige Beispiele aufzuzählen. Geehrt wurden bei der diesjährigen Feier von Präsidentin Monika Wellenzohn und Direktor Christoph Tumler jene, die seit 30 Jahren mit ihrem ehrenamtlichen Dienst Unschätzbares leisten: Maria Kugler, Pfarrer Alois Oberhöller und Sigrid Greco. (ap)

Nauders: Familien-Spaß Heiße Sommertage verlangen nach einem coolen Programm für die ganze Familie. Auf 2.180 m bietet die Erlebniswelt Goldwasser in Nauders Naturerlebnis, Spiel und Spaß. Und am 23. August steht wieder das traditionelle Familienfest auf dem Programm. Wasserspielewelt. Schöpfräder, Mühlen, kleine Wasserfälle, Wasch- und Stauanlage. In Nauders treffen Entdecker auf eine ausschließlich aus Naturmaterialien gefertigte, kunterbunte Wasserspielewelt direkt beim Panoramarestaurant Bergkastel. Erlebnis-Themenweg. Sehen, Fühlen, Hören und Riechen in hochalpiner Natur: Der Themen-Rundweg bietet barrierefreie Inspiration für alle Sinne. Balance ist etwa im Niederseilgarten mit Slacklines und einem „Hochgang“ gefragt. „Goldwasser-Pass“. Der „Goldwasser-Pass“ ist die perfekte Herausforderung: An ausgewählten Stationen müssen verschiedene Aufgaben bewältigt werden. Riesenmemory und Waldxylophon, Balancieren auf Baumstümpfen, Kegel treffen und auf Schatzsuche gehen – wer alle Aufgaben „knackt“, sammelt Nuggets in seinem Stempelpass und erhält ein Geschenk im Restaurant Bergkastel. Familienfest am 23. August am Bergkastel. Bei Hüpfburg, Trampolin, Wasserspielen und Pony reiten können sich die Kids so richtig austoben und sind bom Info-Point-Team bestens betreut. Ab 13 Uhr garantiert Albert‘s Trompetenexpress aus Tirol mit traditioneller Tiroler Musik für beste Stimmung bei Jung und Alt. Kinder bis 14 Jahre fahren am Familienfest gratis mit der Bahn. Info: Familienfest am Bergkastel Nauders: Sonntag, 23. August 2015 ab 11 Uhr, bei jeder Witterung , Albert‘s Trompetenexpress aus Tirol, großer Spielenachmittag mit Betreuung


16 /Lokales/

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Schlanders

Sommerabende mit Musik, Kunst und Literatur m Innenhof der Schlandersburg trifft man sich dienstagabends zu den musikalischen Sommerabenden, organisiert von der Bibliothek Schlandersburg. In diesem Sommer sind es fünf Abende mit ganz unterschiedlichen Gruppen und Musikstilen. Den Auftakt machten am 28. Juli der Schlanderser Klaus Telfser und die Saxophonspielerin Helga Plankensteiner, zusammen mit vier Musikern aus Nordtirol und aus dem Trentino. Unter dem Motto „Aber die Suppe geht aus“, erinnerten die sechs Musiker aus der Europaregion an die Kriegsbegeisterung vor 100 Jahren, an die Kriegstreiberei und die große Not und das große Elend, das dann folgte. Die Gruppe hat sich vor einem Jahr für das Südtiroler Jazzfestival gegründet und drei Auftragskompositionen im Gedenken an den Ausbruch des Ersten Welt-

Fotos: Heinrich Zoderer

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Musiker aus der Europaregion bei den Sommerabenden in der Schlandersburg. Mit dabei Klaus Telfser und Helga Plankensteiner. Daniela Perfler und ihre Seelenlandschaften, eine Ausstellung in der Bibliothek Schlandersburg krieges vor 100 Jahren geschaffen und in Lusern aufgeführt. Als Textquelle wurde vor allem das Buch von Josef Feichtinger „Kämpfen für das Heiligste“ verwendet. In der Schlandersburg wurden auch mehrere Briefe, Propagandatexte und Gedichte aus der damaligen Zeit vorgelesen. Vor dem Konzert wurde die

Bilderausstellung von Daniela Perfler aus Goldrain eröffnet. Gelb, Rot und Blau sind die vorherrschenden Farben ihrer „Impressionen“. Die Bilder sind Ausdruck ihrer Innenwelt, ihrer Gedanken und Gefühle. Es sind schwungvolle Kompositionen von abstrakten Landschaften, intensiven Farben und wech-

selhaften Empfindungen. Die Ausstellung kann noch bis am 18. August besichtigt werden. Eine Besonderheit bei den Sommerabenden gibt es am 25. August. Ursula Flacke stellt ihr Buch „Das Mädchen aus den Vinschgau“ vor. Dazu gibt es die passende Musik und wie immer einen guten Wein. (hzg)

Höfer Alm

Schloss Tirol

Käseanschnitt wird zum Gaumenschmaus

Kinderporträts von 1500 bis heute

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Foto: „Wind“-Archiv

m Freitag den 17. Juli lud die Alminteressentschaft und die Sennerin Karin Lösch die Bauern von der Höfer Alm ein zum Käseanschnitt. Der Obmann Thöni Stefan konnte viele Bauern aus der Umgebung begrüßen und sogar jene aus dem Sarntal, die den weiten Weg nicht scheuten. Die Sennerin mit Egon und deren Kindern und Freunden sowie das Almteam mit Petra und Manuel überraschten die Besucher mit einem noch nie dagewesenen Buffet aus dem

frischen Almkäse, Almbutter, Mozzarella, verschiedenem Weichkäse u.a. auch Camembert und noch süßen Köstlichkeiten wie Joghurt und Mascarpone-Creme. Dies alles wurde aus der Almmilch der 84 Kühe zubereitet. Somit wurde aus dem Käseanschnitt ein kleines Bauernfest, das allen einige Zeit in Erinnerung bleiben wird. Und alle freuen sich jetzt schon auf das baldige Almfest am Sonntag, 09. August, bei dem man sich wieder auf der Höfer Alm trifft. Karin Lösch mit Egon und Kindern sowie das Almteam mit Petra un Manuel überraschten mit einem liebevoll vorbereiteten Buffet

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s gibt kaum ein dankbareres Motiv für Fotografen und Maler als Kinder. Vor fünfhundert Jahren, als das Kinderporträt entstand, war es allerdings nicht wichtig, das Kind-Sein zu zeigen. Die jungen Vertreter der adeligen und bürgerlichen Familien auf den über 80 Bildern, die derzeit auf Schloss Tirol erstmalig in dieser Form gezeigt werden, standen oft nicht für sich selbst. Sie wurden kaum nach ihren Träumen vom eigenen „späteren Leben“ gefragt. Trotzdem kann man auch in diesen frühen, sehr offiziellen Bildnissen etwas von den Gedanken und Schicksalen dieser Kinder erahnen. Ab der Aufklärung rückt auch die Eigenheit des Kindes ins

Fritz SchorlemerAlst. Alois Delug, 1896/97 (Besitz Stadtmuseum Bozen) Bild. Landes- und Familiengeschichte, Psychologie und Soziologie sowie die Entwicklung der Mode können an den Kinderporträts aus dem gesamten historischen Tirol abgelesen werden. Nicht zuletzt sind einige einheimische Künstler, vom 18. Jh. bis in die heutigen Tage, mit Bildern der eigenen Kinder präsent. Landesmuseum Schloss Tirol, Schlossweg 24 Dorf Tirol, www.schlosstirol.it Noch bis 22. November 2015 – DiSo 10-17h, im August bis 18h


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Vinschgerwind 16-15

/Menschen/ 17

„Erinnerungen, die lange nur mir gehörten“ „Erinnerungen, die lange nur mir gehörten“ das war die wörtliche Rede, die fragmentarisch Einblicke in frühere Wertvorstellungen, Lebensverhältnisse und Gesellschaftsformen gibt und von Lieblosigkeit, Ausgrenzung und Häme berichtet. Andererseits gibt es Erinnerungen, die Marianne gerne anderen mitteilt, weil sie über Freude, Erfüllung und Anerkennung, allerdings erst in der zweiten Lebenshälfte, sowie über Liebe und Hoffnung einer starken Frau berichten, die ihr Schicksal zu meistern wusste. von Maria Gerstgrasser

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Marianne Kaserer lebt heute etwas zurückgezogener, hat aber trotz der Turbulenzen in ihrem Leben, nie ihr Lächeln verloren

Foto: Maria Gerstgrasser

arianne Kaserer wurde als sogenanntes „Christkindl“ am 24. Dezember 1935 in Vöran geboren. Bewusst oder fälschlicherweise wurde ihr Geburtsjahr, vermutlich wegen der vorgesehenen Zuckerration, auf der Lebensmittelkarte mit 1936 angegeben. Somit begann ihr wechselhaftes Schicksal. Marianne hatte das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet, als ein verhängnisvoller Unfall die Familie getroffen hat. Ihr Vater verunglückte tödlich und hinterließ acht Kinder zwischen zwölf Jahren und zehn Monaten. Ihr Zuhause war wohl nur das Geburtsnest, denn schon im Schulalter kam Marianne als Arbeitskraft auf einen fremden Hof. Die Arbeitsabläufe waren genau geregelt, und nichts entging dem strengen Auge der Bauersleute. Beim Füße waschen durfte sie auf die Knie nur spucken. Es war nicht erlaubt, den Rock so weit nach oben zu schieben. Mariannes Mutter hatte sich wieder verheiratet, aber der nunmehrige Stiefvater entpuppte sich bald als Trinker und tobsüchtiger Mann. Eine bittere Erinnerung blieb ihr vom Tag der Erstkommunion, als sie plötzlich und unbegründet eine Ohrfeige erhielt und ohne Essen ins Bett geschickt wurde. In der Marienherberge hat Marianne dann kochen gelernt und auch ihren späteren Mann aus dem Vinschgau getroffen. Doch schon bald nach der Heirat musste sie unschöne Erfahrungen machen. Ihr Gatte konnte ohne äußere Zeichen von Gefühl und Liebe leben, so sagte er: „Sitz nit sou gleim he, i honn viel za hoaß.“ Marianne

fasst zusammen: „Vor der Heirat darfst du kein Bussl geben und nach der Heirat kriegst du keines“, und doch gingen zwei Kinder aus dieser Ehe hervor. Sie musste schuften wie ein Knecht, während er imstande war, sich hinzulegen, und das sogar zu Erntezeiten. Als Schwiegertochter wurde sie nie akzeptiert und anerkannt. Schließlich arbeitete die junge Frau als Köchin in der Schweiz. Dort fand sie zum ersten Mal wohltuende Harmonie, Gleichgesinnung und Anerkennung Ihre Ehe ging in Brüche. Die bösen Redensarten der Schwiegermutter trugen wohl auch dazu bei und drängen sich heute noch in Mariannes Gedächtnis, des Öfteren musste sie hören:“ Hausorbat isch kuan Orbat, sie bring nix inn“, oder :“ S Gwond muasch olls ledigr kafn“, ebenso:“ Du hosch nix mitgebrocht, man hatt a bessere af dr Stroß gfundn“.

Den Schritt zur Trennung machte sie mit Entschlossenheit, und es brauchte damals wohl auch besonderen Mut dazu .Mit ihren beiden Kindern zog Marianne dann nach Vilpian, wo sie als Köchin arbeitete. Dort lernte sie Josef, ihren zweiten Mann kennen. Sie zog mit ihm auf seinen Heimathof nach Tabland bei Naturns und gebar ihm das Mädchen Kathrin. Nun endlich hatte sie das Glück auf ihrer Seite und fand in der zweiten Lebenshälfte Freude und Erfüllung. Sie wurde angenommen und geschätzt, konnte ihre Kräfte frei entfalten und sich vielseitig einsetzen, sei es in der Landwirtschaft, als Obfrau beim KVW und als Gründerin des Seniorenklubs Tabland vor gut 25 Jahren. Und diesem stand sie bis vor kurzem als Präsidentin zur Verfügung. Sie koordinierte beide Vereine und war unermüdlich tätig in der Organisation von Kursen und Fahrten und brachte so

Bildungsangebote jeglicher Art nach Tabland. Mit Umsicht und Geduld pflegte sie die Schwiegereltern. Neben ihrer Kompetenz im sozialen Leben des Dorfes brachte sie sich auch als Sängerin bei Kirchenchor Tabland Staben ein. In Gesellschaft junger Sänger blühte sie völlig auf und fühlt sich heute noch getragen von der Energie der jungen Leute. Der Mann hatte Verständnis für die vielen Abwesenheiten und unterstützte sie in all ihren Aktionen. Leider ist er vor fünf Jahren verstorben. Durch eine schwere Krankheit eignete sich Marianne eine gesunde Lebensweise an und lernte viele Dinge anders zu betrachten. Sie hat sich ein junges Herz bewahrt und sie weiß mit stiller Fröhlichkeit die Beschwerden der alten Tage anzunehmen. Sie freut sich an den Enkelkindern und ist dankbar, dass Tochter Kathrin sie begleitet und umsorgt.


18 /Gesellschaft/

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sabell und Georg: fesche Wohnung, süßes Söhnchen, städtischer Genuss; perfektes Glück, oder nicht? Nicht unbedingt, denn für die beiden gerät die Welt ins Wanken. Isabell, nach der Babypause als Cellistin in ein Orchester zurückgekehrt, hat Schwierigkeiten, die Hände ruhig zu halten und die Soli sauber zu spielen. Die Anspannung macht das früher Leichte zum Unmöglichen und nagt an ihr. Georg weiß nichts davon und ist mit eigenen Schwierigkeiten beschäftigt. Als Redakteur einer großen Zeitung ist er unzufrieden und sucht nach einem anderen Lebensmodell, er könnte aussteigen, als Selbstversorger leben? Während er Immobilien googelt und Preise vergleicht, hat die Chefetage seiner Zeitung andere Pläne: Georg steht ohne Arbeit da. Isabell hat sich krankschreiben lassen, denn das Zittern war nicht mehr auszuhalten, ebenso wie das Schamgefühl, den Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Daraufhin wird ihr Vertrag nicht verlängert. Wie nahe Erfolg und Enttäuschung beieinander liegen, führt die deutsche Autorin Kristine Bilkau in ihrem Erstlingsroman vor. Das Selbstvertrauen der Protagonisten bröckelt, Zuversicht und Unbeschwertheit weichen existenziellen Ängsten. So steuern die beiden nervös durch den Alltag, der keiner mehr ist. Jetzt heißt es kalkulieren, Kosten kontrollieren. Wie auf Luxus verzichten, den man sich antrainiert hat? Das Glück nimmt ab, die Entfremdung zu. Ein aktueller Roman, der weh tut und zeigt, wie das Leistungsprinzip unsere Gesellschaft aushöhlen kann. Aber auch ein Roman, der die Hoffnung auf das Glücklichsein nicht völlig zerschlägt. Maria Raffeiner

Reinhold Messner begleitet Ötzi Glacier Tour

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m Montag, den 27. Juli begleitete Reinhold Messner Bergfreunde und Geschichtsinteressierte auf den Schnalstaler Gletscher, zur Ötzifundstelle am Tisenjoch und weiter über Similaunhütte und Tisenhof nach Vernagt. An diesem Sondertermin der von archeoParc Schnals Museumsverein und Tourismusverein Schnalstal wöchentlich organisierten „Ötzi Glacier Tour“ nahmen rund 30 Teilnehmer aus Südtirol, verschiedenen Regionen Italiens, aus Deutschland und Österreich teil. Dort, wo am 19. September 1991 Ötzi gefunden wurde, zieht es heute täglich viele Bergwanderer hin: auf das Tisenjoch. „Zur Ötzi Glacier Tour laden archeoParc Schnals Museumsverein, der Tourismusverein Schnalstal und die Bergführervereinigung Passeier-Schnals jeden Dienstag gemeinsam ein“, erklärt Manfred Waldner, Direktor des Tourismusvereins.

v.l.: TV-Präsident Alexander Rainer, Reinhold Messner, TV-Direktor Manfred Waldner, archeoParcLeiterin Johanna Niederkofler, BM Karl Josef Rainer

„Im Sommer führen wir die Tour als Bergtour, im Winter als Skitour“, ergänzt Bergführer Robert Ciatti. „Zwischendurch laden wir Persönlichkeiten ein, eine Ötzi Glacier Tour zu begleiten. Besonders freut uns, wenn wir Menschen zu Gast haben dürfen, die verbunden sind mit dem Ort und mit seiner Geschichte“, erzählt die archeoParc-Leiterin Johanna Niederkofler. Beim Spezialtermin der Ötzi Glacier Tour waren es die von Messner direkt am Tisenjoch erzählten persönlichen Erinnerungen an seine Südtirol-Umrundung mit Hans

Kammerlander im Herbst 1991, die die Teilnehmer begeisterten. Es wollte der Zufall, dass Messner und Kammerlander am 21. September 1991 Ötzi zwischen Entdeckung und Bergung am Tisenjoch sehen konnten. „Beeindruckend, die Geschichte von dem weltbekannten Fund aus erster Hand und vor Ort zu hören.“ freut sich eine Touren-Teilnehmerin aus Deutschland. Den nächsten Spezialtermin der Ötzi Glacier Tour wird am 1. September der junge Kletterer Simon Gietl begleiten.

Burgeis/Zerzertal/Vernung

Drei Feiern zu Jakobi im Zerzertal

Fotos: Erwin Bernhart

Kristine Bilkau: Die Glücklichen

Schnals

Foto: „Wind“-Archiv

Franz Tumler Literaturpreis - die Nominierungen Teil 3

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v.l.: Valentin Kuenrath und Pater Pius Rabensteiner bei der Messvorbereitung in der Martinskiche in Zerza; ein Teil der Gruppe, welche vor 40 Jahren das Kreuz auf der Vernungspitze (im Hintergrund) aufgestellt hat; Käseanschnitt auf der Bruggeralm durch Ernst Patscheider

Z

u Jakobi, am 25. Juli, gab es im Zerzertal gleich drei Gründe zum Feiern: Der jährliche Gottesdienst im St. Martinskirchlein zu Jakobi (dann zu Laurenzi und zu Bartlmä) ist für viele Burgeiser, Haider, Malser und Gäste Gelegenheit für Besinnung. Heuer hat Pater Pius die Messfeier gehalten, bei reger gesanglicher Beteiligung des Volkes. Nach der obligaten Wanderung zur Bruggeralm gab es dort gleich zwei Überraschun-

gen: Ein kleines Fest zum 40-Jährigen seit der Aufstellung des Kreuzes auf der Vernungspitze (am 26. Juli 1975) wurde mit Reinhold Gitter und Bernd Baldus gefeiert. Der Ingenieur Reinhold Gitter ist mit seiner Frau Doris als Gast 1970 erstmals nach Burgeis gekommen und hat dort rasch Freunde gefunden. Die Idee eines Gipfelkreuzes fand beim findigen Ingenieur Anklang und er verwirklichte ein 5 Meter hohes, zerleg- und so transportier-

bares Aluminiumkreuz. Einige „Kreuzträger“ waren jüngst auf der Bruggeralm, bei von Gitter spendiertem Freibier. Den Genussgipfel stellte dann Almwirt Ernst Patscheider und sein Team mit dem Käseanschnitt zur Verfügung. Der frische Käse stieß allgemein auf Wohlgefallen und sowohl Gipfelfeier als auch Käseanschnitt wurden vom Burgeiser Fraktionsvorsteher Florian Punt vor viel Publikum gelobt. (eb)


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/Gesellschaft/ 19

Partschins - Tablander Alm

LR Schuler besichtigt Wildbach-Baustelle L Beim Lokalaugenschein auf der Tablander Alm waren auch BM Albert Gögele und VizeBM Luis Forcher mit dabei

Foto: „Wind“-Archiv/LPA

andesrat Arnold Schuler hat am 29. Juli gemeinsam mit Abteilungsdirektor Rudolf Pollinger die Baustellen der Landesabteilung Wasserschutzbauten in Augenschein genommen. Darunter war die Delegation auf der Tablander Alm oberhalb von Partschins. Auf der Tablander Alm zeigte sich Landesrat Schuler sehr beeindruckt von den Arbeiten, die in teils schwierigem Gelände mit größter Fachkompetenz durchgeführt wurden. Im August 2008 hatte ein Unwetter Partschins heimgesucht. Rund 70.000 Kubikmeter Material aus dem Ziel-, dem Holer und dem Höllentalbach hatten den Sportplatz und den Fahrradweg verwüstet, die Straße durch den Vinschgau verlegt, Obstanlagen zerstört, die Stromversorgung von Tabland und Rabland unterbrochen und vier Brücken mitge-

rissen. Nach einer Reihe von Sicherungsmaßnahmen ist das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West zurzeit dabei im Oberlauf des Höllentalbaches ab der Tablander Alm eine Sperrenstaffelung mit rund 30 Sperren zu errichten. Der Bach hat sich in den vergangenen Jahren hier stark eingetieft, weshalb bei einem Unwetter größere Mengen Material abgehen und wieder bis nach

Partschins vordringen könnten. Vorarbeiter Eduard Kaserer und sein Bautrupp erricten Holzsperren, die mit Steinen ausgepflastert werden. Um die Stabilität zu erhöhen, werden die verlegten Steine zusätzlich mit Eisenklammern befestigt. Ein rund 280 Kubikmeter großer Stein im Bachbett musste gesprengt werden, der bei einem Unwetter ins Tal hätte donnern können.

Das unwegsame Gelände und die geologische Struktur in diesem Gebiet bilden eine enorme Herausforderung für die Arbeiter und Techniker. Da es zur Baustelle keine Zufahrt gibt, erfolgt der Materialtransport per Hubschrauber. Auch die Arbeiter werden zur Baustelle geflogen, wo sie die Woche über in einem extra errichteten Barackenlager übernachten. Derzeit wird unter der Bauleitung von Projektant Julius Staffler das zweite Baulos verwirklicht, das dritte soll gleich im Anschluss in Angriff genommen und noch heuer abgeschlossen werden. Die Kosten für die drei Baulose belaufen sich auf 396.000 Euro. Um die Sicherheit von Partschins vor Unwetterereignissen zu erhöhen, sind für die kommenden sieben bis zehn Jahre noch weitere Arbeiten im Höllentalbach geplant.

pr-info Tausendschön Partschins

OEW-Gruppoe Laatsch

Treffen mit Missionar Toni Amort

Tag der Schönheit

a

Ein besonderer „Tag der Schönheit“ erwartet sie am Fr. 28.08.2015 ab 14.00 im Kosmetikinstitut Tausendschön in Partschins. Unser Angebot: - Computergestützte Hautanalyse, mit dem Skin Alyser wird ihre Haut analysiert und ein individuelles Pflegekonzept erstellt - Um 15.00 erwartet sie ein spannender Vortrag zum Thema „Die Wege der modernen Kosmetik“ mit Vorführung der Mikrodermabrasion und dem revolutionären CellJet System - Unser Highlight: Starvisagist Amin Nia! Mit Voranmeldung gibt es 3 exklusive Beratungstermine zur Erstellung ihres optimalen Make up’s! Um 16.00 Uhr Vortrag zum Thema „Das perfekte Make up, leicht gemacht“ für jeden kostenlos zugänglich. - Fotorafin Julia Lesina Debiasi bietet Portraitbilder - Farb und Stilberatung von der Expertin Alexia Wojnar - Der kleine Mart der schönen Dinge mit kOmMa5, SimplyC, Moni B, Kunstaterlier Nanni - Um 18.00 gibt es dann eine große Verlosung von exklusiven Kosmetikbehandlungen und hochwertigen Pflegeprodukten Genießen Sie ein Gläschen Prosecco und lassen sich inspirieren.

ntonio.amort heißt seine Adresse auf Facebook, denn in Brasilien ist er der Padre Antonio. Vor 8 Jahren sagte er, ein Computer sei für ihn wie ein Kalender für einen Ochsen. Inzwischen ist er fit, schreibt Emails, bringt die Fotos auf dem Stic, ist auf Facebook aktuell mit neuen Nachrichten. Am Montag trafen ihn die Mitglieder der OEW-Gruppe Laatsch, den Toni Amort. Über 20 Jahre unterstützen sie seine Projekte in Brasilien. Toni

Amort erzählte von den Menschen und vom Werdegang der Projekte, von Menschen, die von der Mülltrennung leben und die nach 15 Jahren der Landbesetzung nun eigenes Land zur Bewirtschaftung von der Regierung erhalten haben. Er hat sie Jahrelang moralisch unterstützt und zum Aushalten ermutigt. Toni Amort gab einen Überblick die politische Situation, die Bildungssituation, den Einfluss anderer religiöser Gemeinschaften. (ba)


Bildungsausschuss Stilfs

Hoangart G’sungen, g’spielt und tonzt

Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

06.08.15

Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

Vinschgerwind 16-15

Schluderns

20 /Bildungszug/

Bildungsausschuss Schlanders

Orgelkonzert RECITAL ORGANISTICO PAOLO ORENI Concertista Internazionle

Am Sonntag, 16. August 2015 ab 14.30 Uhr auf der Oberen Stilfser Alm Freitag, 21. August 2015 20.30 Uhr Pfarrkirche Schlanders Chiesa Parrocchiale Silandro

LITERATURRUNDE mit Martina Wunderer Über dem Roman

„Kruso“

von Lutz Seiler Montag, 10.08.2015 20.00 Uhr Bibliothek Schlandersburg

Kräuterbuschenbinden mit und bei Dora Wieser in Kortsch

Freitag, 14.08.2015

Ab 17.00 Uhr bitte Kräuter mitbringen Anmeldung: 0473 730396


06.08.15

Rahmenprogramm Kulturhaus Mals Samstag Eröffnung der Ausstellung 08. 08. 2015 • 1 9.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellung Ausstellungskonzept • 1 9.30 Uhr: Filmpremiere „Der Gebirgskrieg“ (in deutscher Sprache) • Umtrunk

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von

nuelpazeller.com

/Bildungszug/ 21

Bildungsausschuss Mals

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und zum

Vinschgerwind 16-15

Ausstellung

DER GROSSE KRIEG VOR DER HAUSTÜR

1914 - 1918

vom 08. 08. 2015 bis 19. 09. 2015 im Kulturhaus Mals

Rahmenprogramm Kulturhaus Mals

Donnerstag 13. 08. 2015 20.00 Uhr

Serata in lingua italiana “Vittime civili e campi di prigionia nella grande guerra“ Mario Eichta, Trento Storico ideatore in contri itali austriaci della pace a ricordo dei caduti e delle vittime civili della Grande Guerra

Dienstag 18. 08. 2015 20.00 Uhr

Vortrag „Der Kriegseintritt Italiens und seine Auswirkung auf Südtirol und den Vinschgau“ Hans Heiß, Historiker, Landtagsabgeordneter zum Südtiroler Landtag

Samstag Eröffnung der Ausstellung Donnerstag 08. 08. 2015 • 19.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellung Ausstellungskonzept 20. 08. 2015 • 19.30 Uhr: Filmpremiere „Der Gebirgskrieg“ (in deutscher Sprache) • Umtrunk

Montag Vortrag „Der Erste Weltkrieg Tirol und Welschtirol 1914–1918“ Martha Stocker, Historikerin, Landesrätin für Soziales und Gesundheit, Autonome Provinz Bozen

Donnerstag 13. 08. 2015 20.00 Uhr

Serata in lingua italiana 31. 08. 2015 “Vittime civili e campi di prigionia nella grande guerra“ 18.30 Uhr Mario Eichta, Trento Storico ideatore incontri itali austriaci della pace a ricordo dei caduti e delle vittime civili della Grande Guerra

Dienstag 18. 08. 2015 20.00 Uhr

Vortrag „Der Kriegseintritt Italiens und seine Auswirkung auf Südtirol und den Vinschgau“ Hans Heiß, Historiker, Landtagsabgeordneter zum Südtiroler Landtag Fresko von Emanuel Raffeiner im Chor der Pfarrkirche (1914)

Die Ausstellung zeigt Erinnerungsstücke, Alltagsgegenstände und Kriegsutensilien Donnerstag Filmabend aus dem Ersten 20. 08. 2015 • 20.00 Uhr: Film in deutscher SpracheWeltkrieg • 20.30 Uhr: Film in italienischer Sprache Montag 31. 08. 2015 18.30 Uhr

Filmabend • 20.00 Uhr: Film in deutscher Sprache • 20.30 Uhr: Film in italienischer Sprache

Ausstellung

DER GROSSE KRIEG VOR DER HAUSTÜR vom 08. 08. 2015 bis 19. 09. 2015 im Kulturhaus Mals

Vortrag „Der Erste Weltkrieg Tirol und Welschtirol 1914 – 1918“ Martha Stocker, Historikerin, Landesrätin für Soziales und Gesundheit, Autonome Provinz Bozen

191

Der große Kr 1914 - 1918

Vom Stilfser Ortlergruppe (Langenferne San Matteo g Stellungen.

Ausgewählte Bücher zum Thema finden Sie in der Bibliothek Mals

Die Tiroler Verteidigung bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges:

< Sterbebild Gene

Öffnungszeiten

Bis ins 14. Jahrhundert hinein war die Verteidigung, bzw. die Pflicht der Heerstellung Sonntag 09.08.2015 bis Montag 31.08.2015 – täglich von 18.00 bis 21.00 Uhr vorwiegend in den Händen der Feudalherren. 1363 ging das Land an die Habsburger; Mittwoch 02.09.2015 bis Samstag 19.09.2015 – jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag von die Richtlinien der Landesverteidigung blieben aber bestehen. 18.00 bis 21.00 Uhr Freitag 14.08.2015, Samstag 15.08.2015 und Sonntag 16.08.2015 – 10.00 bis 21.00 Uhr Seit dem Jahre 1410 gab es in Tirol regelmäßige Musterungen der kriegstauglichen, Für Gruppen und Schulklassen können auf Anfrage andere Öffnungszeiten vereinbart männlichen Bevölkerung und eine klare Regelung betreffend der Ausstattung der werden unter 0473 83 11 90 (Tourismusbüro Mals), mals@rolmail.net Zeughäuser und Rüstkammern.

Bereits vor 1499 war es so, dass die Tiroler Schützen nur die Heimat und die Familie verteidigen mussten. Aufgrund der unterschiedlichen Auffassung der Landesverteidigung im Jahre 1499 seitens von Kaiser Maximilian und den Schützen kam MALS es daraufhin zu einer klaren Absprache, was das Verhalten der Tiroler im Kriegsfalle betraf. 978 M

1.738

Marktgemeinde Mals Comune di Malles Venosta

Die Ursache:

Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie besu Sarajevo. In der Menschenschar, die die Straße säumten, du im offenen Wagen fährt, steht Gavrilo Princip, der die tödli Erzherzog abgibt. Es kommt zur Julikrise und infolge zur reich-Ungarns an Serbien. Italien tritt am 23. Mai 1915 in den Krieg ein! Damit wird Tirol

SCHÜTZENKOMPANIE

Fresko von Emanuel

Texte: Helene Dietl | Layout & Design: www.manuelpazeller.com

1511 Tiroler Landlibell:

Gebirgskrieg:

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 Die Front des Gebirgskrieges ver Im Landlibell werden die vier Aufgebote beschlossen: bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf 1917 vom Stilfser Joch bis zum Amad 1. Aufgebot: 5.000 Mann – 2. Aufgebot: 10.000 Mann Gardasee. Östlich der Etsch führte de 3. Aufgebot: 15.000 Mann – 4. und letztes Aufgebot 20.000 Mann Pasubio und weiter zu den so genannt Der Kampf mit den Widrigkeiten der Nat Auch der Zeitraum des Kriegseinsatzes und die Verpflichtung zur Besoldung für


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Bergtour

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Höhenweg

Fotos: Bruno Telser

Wandertour

Wanderinfos: Start: Ortszentrum Mals Markierung: Nr. 17 entlang des Sonnenwegs Richtung Tartsch und ebenfalls Nr. 17 allerdings entlang des Oberwaalwegs zurück nach Mals. Gehzeit: ca. 2 Stunden Länge: ca: 3,5 km

Gemütliche Familienwanderung von Mals nach Tartsch und wieder zurück Eine kurze und abwechslungsreiche Wanderung für die ganze Familie erleben sie auf dem Sonnenbzw. Oberen Waalweg zwischen Mals und Tartsch. TOURENINFO: Die Wanderung startet im Ortzentrum vom Mals, genauer gesagt am Dorfplatz in der Fußgängerzone. Dorthin gelangt man entweder mit dem eigenen Fahrzeug, es gibt eine große Parkmöglichkeit nähe der Kirche bzw. Apotheke, oder mit dem Vinschgerzug bis zum Bahnhof und von dort mit dem Citybus in den Ortskern (zu Fuß vom Bahnhof ca. 15 Minunten). Oberhalb des Dorfbrunnens folgt man dem Schild zum „Sonnenweg“, direkt links vom Grauen Bären (Bärenwirt). Von dort geht es steil nach oben bis ans Ortsende von Mals, weiter in Schlangenlinien durch den so genannten Florapark samt Büste. Am Ende des Parks befindet sich ein gepflegter Spielplatz für Kinder, der Familien zum Verweilen einlädt. Der Weg führt weiter dem Hang nach hinauf, entlang eines breiten befahrbaren Weges. Nach zwei Wildgittern teilt sich der Weg in mehrere Richtungen, unser „Sonnenweg“ ist mit der Nr. 17 gekennzeichnet. Richtung Tartsch gehend geht es durch einen angenehm schattigen Lärchen bzw. Laubwald. Oberhalb von Tartsch angelangt bieten sich mehrere Abzweigungsmöglichkeiten: den Sonnensteig weiter bis nach Schluderns (Gehzeit ca. 2 Stunden), hoch ins Bergdorf Matsch (Gehzeit ca. 2,5 Stunden) oder auf zwei Wegen zurück nach Mals. Auf dem Rückweg entlang des „Oberwaalwegs“, ebenfalls mit der Nr. 17 gekennzeichnet (der Waal führt noch Wasser), befinden sich 2 Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg. Nach ca. einer knappen Stunde Gehzeit gelangt man schließlich wieder zurück in den Florapark und von dort aus wieder hinunter in den Ortskern von Mals. Die Wanderung ist abwechslungsreich für Famlien mit Kindern, in zwei Stunden leicht zu gehen und bietet einige Panoramaausblicke Richtug Glurns und auf den Ortler.

partner mals (bz) bozen (bz) schwaz (A) www.patscheiderpartner.it


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MALSER KIRCHTAG

A

“Der G usstellung vor de rosse Krieg r Haus tür” 1914191 8

14. - 15. AUGUST Mals, Peter Glückh Platz

14. Freitag 19.00 Big-Band Mals 21.00 Die Mayrhofner

15. Samstag 09.00 Festgottesdienst 10.00 Standkonzert MK Mals 11.00 Frühschoppen mit Live-Übertragung „Unterwegs mit Rai Südtirol“ Die Musikkapelle Mals lädt zum traditionellen Malser Kirchtag. La banda musicale di Malles invita alla sagra tradizionale.

Mitwirkende : Nauderer Schupfamusi, Storchn Musi, Männerchor Mals, Korrnrliadr mit Ernst, Martha und Hannes, Vinschger Schwegelpfeifer. Moderation : Markus Laimer

13.00 14.00 16.00 19.00

Jugendkapelle Mals Musikkapelle Neumarkt Bürgerkapelle Untermais Heimatland-Quintett


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Vinschgerwind 16-15

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Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Die Sportpioniere Ezio Zangrande (links) und Lorenz Waldner (rechts) beim Bieranstich mit ASV-Präsident Helmut Thurner und Moderator Martin Noggler

Der Amateursportverein Mals feiert 50.Geburtstag Mals - Mit der Einschreibung einer Malser Fußballmannschaft beim Italienischen Fußballverband im Jahre 1965 und mit den ersten Fußballspielen auf dem Schludernser Flugplatz beginnt die Erfolgsgeschichte des Amateursportvereins Mals. Dieser ist mittlerweile zu einer beachtlichen Größe herangewachsen und verfügt über moderne Infrastrukturen. Am vergangenen Sonntag wurde der 50. Geburtstag gefeiert. von Magdalena Dietl Sapelza

D

ie Mitglieder der sieben Sektionen Fußball, Badminton, Tennis, Sportschützen Leichtathletik, Yoseikanbudo und Bogenschützen zogen nach dem Festgottesdienst in der Malser Pfarrkirche mit ihren Festwagen und begleitet von den Klängen der Musikkapelle Mals zur Sportzone.

Dort konnte Präsident des ASV Mals Helmut Thurner unzählige Sportbegeisterte des Ortes und viele Ehrengäste begrüßen, darunter die Landesrätin für Sport und Gesundheit, Martha Stocker, den Landtagsabgeordneten Josef Noggler, den Bürgermeister Ulrich Veith, den VSS-Obmann Günther Andergassen, den Ex-Präsidenten Alfred Lingg, die Gründungspi-

Mals - GEN. I. VERDROSSSTRASSE 12/B

Gen.-I-Verdross-Str. 12/B – Mals Tel. 0473 83 11 96

oniere Lorenz Waldner und den Fußballverantwortlichen der ersten Stunde, Ezio Zangrande, der aus Florenz angereist war. Zu den Gründervätern zählte einst auch der inzwischen verstorbene Max Weirather. Thurner und die Ehrengäste würdigten in ihren Festreden die Leistungen der Sportpräsidenten und der politischen Verwalter. Viele haben die

schönste Nebensache der Welt zur Hauptsache gemacht. In diesem Zusammenhang fielen die Namen Albert Flora und Alfred Lingg. Flora hatte einst mit Weitblick die entscheidenden Weichen für den Aufstieg des Sportvereins gestellt und die entsprechenden Infrastrukturen geschaffen. Lingg baute diese aus und setzte neue Akzente, unter anderem mit der


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Oben: der Einzug der Festwagen; oben rechts: die Musikkapelle Mals sorgt für die musikalische Umrahmung der Feier; unten v.l. Die Sektionsleiter erhalten einen edlen Tropfen als Anerkennung; Landesrätin Martha Stocker mit Bürgermeister Ulrich Veith, Josef Noggler, Ex-Präsident Alfred Lingg und dessen langjährige „rechte Hand“ Sibille Tschenett sowie der VSS-Bezirksverantwortliche Karl Schuster Organisation von Großereignissen, wie zum Beispiel Leichtathletik-Meeting, Triathlon, Sommertrainingslager italienischer Spitzenfußballmannschaften. Sichtlich gerührt machte Lingg bewusst: „Alle, die ehrenamtlich arbeiten, geben, aber sie nehmen auch“. Und er forderte dazu auf, alles mit Respekt und gegenseitiger Achtung anzugehen. Thurner lobte die gute Zusammenarbeit mit der Sportoberschule Mals. Er bedankte sich bei den unzähligen ehrenamtlichen Helferinnen und Hel-

fern im Sportverein und speziell bei den Leitern der Sektionen, in denen das eigentliche Leben stattfindet. „Die vielen passionierten Trainer und Betreuer leisten Großartiges im Bereich der Jugendförderung und für die Gemeinschaft“, so Thurner. Die erfolgreiche Geschichte des ASV-Mals ließ Thurner anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums in einer 80-seitigen Broschüre aufarbeiten. Finanzielle Unterstützung kam von der Stiftung Sparkasse. In Text und Bildern sind sportliche Höhepunkte aus

den vergangenen fünfzig Jahre dokumentiert. Zu lesen sind Portraits von erfolgreichen Athleten und von verdienten Sport-

funktionären. Bei der Geburtstagsfeier kamen Geselligkeit, Spiel und Spaß für Groß und Klein nicht zu kurz.

Agentur Mals - Fabi Elmar Tel. 0473 831394 Mobil 338 97 31 339


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Die neue Lyfialm:

A sauguats Gfühl Die Lyfialm im hinteren Martelltal ist in den vergangenen Wochen qualitativ erweitert worden. Zum einen ist das rostige Blechdach einem ästhetisch wertvollem Schindeldach gewichen, zum anderen ist auch Platz dazu gekommen. Text & Fotos: Angelika Ploner

G

egenüber grüßen die Ultner Berge, das Salentjoch, die Rotspitz und die Marmotta. Hier auf der Lyfialm, auf 2.165 Meter Höhe genießt man einen traumhaften Ausblick auf die umliegende Bergwelt mitten im Nationalpark Stilfserjoch. Seit dem 25. Juli ist die Lyfialm wieder geöffnet. In nur zweieinhalb Monaten wurde die Almhütte aufwendig renoviert und ein Quantensprung in vielerlei Hinsicht gemacht. Viel Holz begrüßt nun die Wanderer, hat in Hülle und Interieur seinen Auftritt. Das

Die Lyfialm trägt nun ein Schindeldach, das der ländlichen traditionellen Bauweise entgegenkommt und das rostige Blechdach ersetzt. Auch innen dominiert Holz, die Zimmer werden im Herbst fertiggestellt sein. Die Pächterfamilie Eberhöfer (rechts) ist begeistert: „Endlich Platz zum Arbeiten.“ Auch die Zusammenarbeit mit dem Bauherren - der Gemeinde Martell- war sehr fruchtbringend. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein Quantensprung in vielerlei Hinsicht.


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Bei uns hat eben Holz Tradition, deshalb haben wir uns entschieden, das neue Dach mit Schindeln einzudecken von Georg Altstätter

Blechdach ist einem Schindeldach gewichen, das sich nun wunderbar in die Umgebung einfügt und der ländlichen Tradition entgegenkommt. „Bei uns hat eben Holz Tradition, deshalb haben wir uns entschieden, das neue Dach mit Schindeln einzudecken“, sagt Bürgermeister Georg Altstätter dem Vinschgerwind. Die Gemeinde Martell war Bauherr, Altstätter selbst ist zufrieden mit dem Ergebnis. „Meiner Meinung nach ist das Gebäude typischer für unser Gebiet geworden. Der Baustoff Holz wurde hervorgehoben und deshalb ist der ganze Bau nun stimmiger.“ Die Lyfialm hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. In den 50er Jahren befand sich dort, wo heute der Stausee seinen Platz behauptet, eine Alm. Mit der Seestauung der Montecatini ist diese Alm hierher - unterhalb des Pedertales - verlegt und aufgebaut worden. Deshalb trug das Gebäude auch Stein und Blech, hatte das Gesicht einer typischen italienischen Schutzhütte. Über die Jahre hinweg haben sich die Wasserschäden gehäuft und eine Renovierung notwendig gemacht. Im Zuge dieser Renovierung ist die Schutzhütte zudem nach hinten erweitert worden, dadurch haben sich die Räume vergrößert: Nicht nur die Küche hat sich verdoppelt, auch eine Speise und eine Waschküche sind dazugekom-

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men. Und auch technisch ist einiges verbessert worden: Die neue Kläranlage entspricht nun den Abwasser-Richtlinien. „Die Pächter können durch die Erweiterung einfach besser arbeiten“, sagt Georg Altstätter. Und in der Tat, nicht nur die Gäste fühlen sich in der neuen Lyfialm rundum wohl, sondern auch die Pächterfamilie Eberhöfer. „Es ist viel angenehmer zu arbeiten, wir haben mehr Licht und mehr Platz“, sagt Katrin Eberhöfer. Besonders mit der Gemeinde habe man gut zusammengearbeitet und auch in die Projektierung sei man miteinbezogen worden. Innen regiert die Gemütlichkeit. „Familiär und herzlich ist es hier, urig und gmiatlich“: Das Motto auf der Lyfialm wird in jedem Winkel und in jeder Ecke gelebt, hier lässt sich’s wunderbar entspannen und genießen. Unverändert ist das kulinarische Angebot. Das Schöpserne der Lyfialm ist als Spezialität des Hauses weitum bekannt. Und auch der Apfelstrudel schmeckt. Im Erdbeertal dürfen natürlich die Erdbeermilch und das Erdbeer-Halbgefrorene nicht fehlen. Ansonsten lockt Tiroler Küche, Rindsgulasch, Knödel, Hausgemachtes eben. Die Zimmer sind noch nicht ganz fertig, ab Herbst stehen diese den Gästen zur Verfügung, die damit ihre Hüttenferien noch genussvoller verbringen können. Denn die Lyfialm ist auch im Winter geöffnet.

GesamtplanunG - BauleitunG sicherheitskoordinierunG

INFO

Dr. Karl Tinzl Straße 8 – 39028 Schlanders elektroteam.ohg@lvh.it

Kostenpunkt: 480.000 Euro Bauzeit: rund 2,5 Monate, anfangs Mai bis Mitte Juli

Klaus Gemassmer – 335 65 65 966 Johann Schwienbacher – 335 65 65 967

Ausführung der Elektroarbeiten


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maß, zahl und gewicht Lois Anvidalfarei, Julia Bornefeld, Julia Frank, Arthur Kostner, MDMM, Esther Stocker, Andreas Zingerle v.l.: Michael Meraner - Markus Drassl - Julia Frank - Andreas Zingerle Lois Anvidalfarei

KUNST IN DER KARTAUSE 2015

Eine Kooperation des Kulturvereins Schnals mit dem Südtiroler Künstlerbund Mit dem Titel „Maß, Zahl und Gewicht“ widmet sich die Sommerausstellung der ehemaligen Kartause Allerengelberg dem vielschichtigen Thema der Ordnung in der aktuellen Kunst. Das Projekt der Kuratorin Silvia Höller präsentiert sieben Südtiroler Positionen, die sich assoziativ mit unterschiedlichen Ansätzen beschäftigen. Die Ausstellung in Karthaus/Schnalstal wird am Samstag, 18. Juli, um 18.00 Uhr eröffnet und ist bis einschließlich Sonntag, 23. August geöffnet. Der Mensch, die Natur, die moderne Welt – alles basiert auf Ordnungsprinzipien und Regelsystemen. Bestimmen heute wissenschaftliche Erkenntnisse oder algorithmische Datenströme, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, so dominierte im europäischen Mittelalter die Auffassung, dass alles einer von Gott vorgegebenen Ordnung folgt. „Maß, Zahl und Gewicht“ ist ein biblisches Zitat (Buch

der Weisheit, 11,20) und bezieht sich auf die christlich theologische Auffassung, dass die Natur, aber auch soziale Strukturen einem göttlichen Heilsplan unterliegen. In Anlehnung an die Schöpfungsgeschichte, mit der dieses Zitat letztendlich verbunden ist, bespielen sieben Südtiroler KünstlerInnen, den Kreuzgang und die Kreuzgangwiese in Karthaus. Die ehemalige Klosteranlage wurde von den Kartäusern 1326 gegründet und auf Erlass des Habsburger Regenten Joseph II. 1782 geschlossen. Die Kartäuser gelten in der katholischen Kirche als jener Mönchsorden mit den strengsten Regeln. Die zum Teil eigens für die Ausstellung realisierten Arbeiten befassen sich mit unterschiedlichen Formen von Ordnungsstrukturen. So setzt sich Lois Anvidalfarei symbolisch mit den gesellschaftlichen Zwängen auseinander und zeigt eine Bronzeskulptur eines männlichen Körpers, der in einem Raster aus Gerüststangen gefangen ist. Bei der präsentierten Betonskulptur von Andreas Zingerle hingegen wird der Mensch als leblose Hülle zu einem Kubus gepresst, gleich seriellen Paketen gestapelt und mutiert zur transportbereiten


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Ausstellungsdauer: 19.7.-23.8.2015 Karthaus im Schnalstal Öffnungszeiten: MO – SA: 14 - 18.30 Uhr; SO-Feiertag: 10 – 12 und 14 – 18.30 Uhr Kuratorin: Silvia Höller, Innsbruck/Meran

Jede Ordnung impliziert auch immer den Aspekt der Unordnung. Aus diesem Gegensatz heraus entwickelt Esther Stocker ihre geometrischen Strukturen in der Malerei. Durch den simplen Kunstgriff des Zerknitterns verwandelt sie ihre Schwarz-Weiß-Rasterungen in skulpturale Objekte, die sich im unteren Kreuzgang installativ entfalten. Im oberen Kreuzgang zeigt die Ausstellung filigrane Wandobjekte aus lackiertem Holz von Arthur Kostner. Es handelt sich um dynamisch geschwungene Linienformen, die an handschriftliche Schriftzüge ebenso erinnern wie an komplexe Spiralenoder Kurvenprogressionen. Einen Ansatz ganz anderer Natur verfolgt Julia Bornefeld in ihrer Installation im oberen Kreuzgang. Sie hat eine überdimensionale Knotenschnur realisiert und verweist damit nicht nur auf frühere Rechenhilfen oder den Vorläufer des Maßbandes, sondern auch auf Gebetsketten, wie sie in vielen Kulturen zum Abzählen von Gebetsfolgen verwendet werden.

Seit jeher wurden philosophische und religiöse Überzeugungen mittels Zahlenwerk in Architektur übertragen. Das Künstlerduo Markus Drassl & Michael Meraner greift solche historische Grundrisse auf. Sie verändern diese nach unterschiedlichen Prinzipien und übertragen sie auf Metallplatten, um sie anschließend einem natürlichen Rostprozess auszusetzen. Neben bestehenden Arbeiten zeigt die Ausstellung auch ihre Auseinandersetzung mit einem hypothetischen Klosterausbau nach Ordensidealen.

Fotos: Daniela Brugger

Ware. Ebenfalls auf der Kreuzgangwiese findet sich die Installation von Julia Frank, die die Schulbildung als wesentliches Element einer kollektiven Ordnung thematisiert. Sie schichtet die ehemaligen Dachschindeln des Kreuzgangs – bedruckt mit Schulmaterialien – entsprechend der gängigen Bildungspyramide zu einer Dreiecksform.

v.l.: Monika Gamper (Kulturverein Schnals) - LR Philipp Achammer - Kuratorin Silvia Höller - Bürgermeister Karl Josef Rainer - Helga von Aufschnaiter und Lisa Trockner vom Künstlerbund - Benjamin Santer (Kulturverein Schnals)


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Jugendzentrum JuMa Mals Ö vom Mo. 10.08.15 bis Mo. 24.08.15 JuMa macht Sommerpause Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 08.08.15 ab 17.00 bis 08.00 Uhr ca. Filmnacht Ö Sa. 22.08.15 ab 19.00 Uhr Bauerntoast JuZe Freiraum Schlanders Ö Do. 06.08.15 von 19.30 bis 20.30 Zumbakurs Ö Do. 06.08.15 ab 20.00 Uhr Aktivitäten im Freien Sportzone Schlanders Ö von Mo. 10.08.15 bis Sa.22.08.15 Treff geschlossen. Wir machen Urlaub :-) Jugendzentrum JuZe Naturns Ö von Di. 11.08.15 bis Sa. 15.08.15 Geschlossen Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Fr. 07.08.15 ab 19.00 Uhr Kosmo Kino Ö Fr. 21.08.15 ab 17.00 Uhr Wer wird Kosmo King? Ö Mi. 26.08.15 ab 17.00 Uhr Kochen mit Luk

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Jugendtreff „All In“ Kastelbell-Tschars und „Chillout“ Latsch

in Äktienweek

Unter dem Motto „Ein Sommer voll mit -> Äktien <- „ starteten die Jugendtreffs „All In“ und „Chillout vor kurzem ihre „Aktionweek“. Spannende Tage standen beim Trampolinspringen und Goldfischen auf dem Watles, beim Geocachen auf Plamort, sowie beim Schwimmen im Naturnser Lido, dem berühmten Bagjump in Ulten und dem Besuch der AREA47 im Ötztal auf dem Programm. Es wurde viel gelacht und gesungen, geplantscht und neue Freundschaften geschlossen. Der innere Schweinehund musste so manchmal überwunden werden, sei es, wenn es darum ging sich aus luftigen Höhen in die Tiefe zu Stürzen oder aber wenns ums wandern ging.

Citytreff Glurns In Glurns haben wir den Jugendtreff Citytreff. Jeden Mittwoch, Freitag sowie einen Samstag im Monat hat der Citytreff geöffnet. Franziska Staffler, die Jugendarbeiterin von den Jugendhäusern Glurns und Schluderns, stellt monatlich ein Programm zusammen: z.B. Pizza machen, Burgernight, im Sommer Schwimmbad gehen oder Gardaland. Aber wir machen auch verschiedene Aktionen, z.B. sammelten wir Sachen für die unzähligen Flüchtlinge die unsere Hilfe gut gebrauchen können. Alle 2 Monate veranstaltet der Citytreff eine Party, z.B. Frühjahrs-, Faschings- und Winterparties….! Es kommen Jugendliche aus dem ganzen Vinschgau: Schluderns, Mals und Umgebung, vom Oberland und Naturns…. Für mich ist das Jugendhaus ein fester Punkt in meinem derzeitigen Leben. Wir treffen unsere Freunde und lernen neue kennen, wir können als Gruppe vieles erleben. Durch den Jugendtreff habe ich schon viele Freunde gewonnen. Ich glaube viele sehen das genauso wie ich und freuen sich auf viele, neue gemeinsame Erlebnisse. Carmen Wieser (13 J.)

Jugendcafé Chillout Latsch Das Jugendcafé „Chillout“ Latsch besteht seit März 2008 und ist eine Struktur um Jugendliche Freiraum und Möglichkeiten zur Entfaltung zu geben. Das Jugendcafé bietet verschiedene Aktivitäten für Jugendliche, darunter Billard, Calcetto, Ps3, Computer, Brettspiele, Küche, Musikanlage usw. Außerdem wird jeden Monat ein Programm mit verschiedenen Aktivitäten für Jugendliche angeboten. In Bezug auf das Programmangebot richtet sich das Jugendcafé stark nach den Wünschen und Vorstellungen der jugendlichen Treffbesucher selbst. Dabei wird darauf geachtet, das Programm für Mittelschüler als auch für die älteren Jugendlichen, auszurichten. Das Jugendcafé wird von den zwei Hauptamtlichen Mitarbeitern des Jugenddienstes Mittelvinschgau Simon und Christian geführt. Des Weiteren besteht ein Ausschuss durch den das Jugendcafé ehrenamtlich geöffnet werden kann. Das Jugendcafé ist an folgenden Tagen in der Woche geöffnet: Dienstags 16:00 bis 19:00 Uhr Mittwochs 15:00 bis 19:00 Uhr Donnerstags 16:00 bis 19:00 Uhr Freitags 15:00 bis 21:00 Uhr Samstags 14:00 bis 21:00 Uhr


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Taufers i. M./Schlanders

Naturns

Startklar für Berufe-WM

Naturns lacht

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S

Foto: Angelika Ploner

o langsam stellt sich Nervosität ein: Dennis Federspiel aus Taufers i. M. wird in wenigen Tagen nach Sao Paolo in Brasilien zur Berufe-WM starten und dort Südtirols Maler vertreten. „Ich bin schon ein bisschen nervös,“ sagt der Lehrling des Malerbetriebes „Malermeister Wieser“ aus Schlanders. Das persönlich gesteckte Ziel? „Unter die ersten Zehn zu kommen, wäre flott“, Günther Wieser, Dennis Federspiel und Bruno Giongo sagt er, wohlwissend, dass die Betreuer Bruno Giongo seinen Schützling auf stärksten Konkurrenten aus der benachbardie WM vor. „Die Schwierigkeit“, sagt Giongo, ten Schweiz und aus Österreich kommen. „ist der enorme Zeitdruck.“ Zeitdruck und Federspiel hat im vergangenen Jahr die ItaliGenauigkeit sind zwei konträre Parameter, enmeisterschaft unter den Malern gewonnen denn, um genau zu arbeiten, braucht es Zeit. und sich so seinen Startplatz bei der BerufeZeit, die es bei der WM nicht gibt. In nur 22 WM in Brasilien gesichert. Vom 12. bis zum Stunden müssen eine ganze Reihe von Auf16. August werden nun bei den WorldSkills gaben bewältigt werden, so hat Federspiel 2015 – wie die Berufe-WM genannt wird – etwa eine Wand zu tapezieren, eine Tür zu über 1.000 Teilnehmer aus 72 Nationen in lackieren oder das Logo der WM millimeter50 Berufskategorien antreten. Allein bei den genau wiederzugeben. Fehlt die Genauigkeit, Malern kämpfen 18 Nationen um den Sieg. werden sofort Punkte abgezogen. Vorbereitet Neben Österreich und der Schweiz, geht hier hat sich der Malerlehrling in der Berufsschule nicht nur halb Europa ins Rennen, sondern Schlanders, der Dank dafür gilt der Direktorin auch Oman, Taiwan, Kanada, Australien Virginia Tanzer. (ap) oder Hong Kong. Rund 220 Stunden bereitete

eit 1. August ist der internationale Humorsommer unter dem Motto „Naturns lacht“ in volem Gange. Beim „Kinderlachen“ sind folgende Aufführungen im August: Das Clown-Paar Herbert und Mimi „putzt“ sich am 12. August durch „Kraut und Ruibn“, einer Mischung verschiedener Clownnummern, die für Kinder ab vier Jahren empfehlenswert sind. Abschließend rockt „Geraldino“ die Bühne, mit der bunten Musikshow mit dem Titel „Spaßeimer“ nimmt der „Rockstar“ die Kinder am 19. August mit auf eine abenteuerliche Reise. Für die Erwachsenen: fÜenf (D) - Bock drauf am 07.08.2015; Hannes Ringlstetter (D) - Zum Ringlstetter am 11.08.2015; Özcan Cosar (D) - Adam & Erdal – Der Unzerbrennliche am 14.08.2015 Kennen Sie Kino? (D) Das Filmmusik-Quiz am 18.08.2015 und Nadja Maleh (Bild) (A) - Best of Kabarett am 21.08.2015. Kartenreservierung unter 334 7027027 E-Mail: info@naturnslacht.com Infos: www.naturns.it/naturns-lacht

Vinschgau - Kindergärten

I

n den Kindergärten des Sprengels Schlanders waren im Frühjahr Eltern und Interessierte zur Veranstaltung „Spielzeit ist Bildungszeit – Bildungszeit ist Spielzeit“ eingeladen. Damit gaben die pädagogischen Fachkräfte Gelegenheit, verschiedene Spielbzw. Lernsituationen der Kinder in Theorie und Praxis kennen zu lernen. In Malatelieres, Experimentierräumen und vielseitigen Spiellandschaften konnten sie sich forschend und entdeckend betätigen. In den Außenspielbereich wiesen die pädagogischen Fachkräfte auch auf das Spiel in der Natur hin. Das Spiel gilt im Kindergartenalter als Königsweg des Lernens. Spielen und Lernen sind für Kinder identisch. Die Freude am Spielen, Erforschen, Erkunden und Begreifen ermöglicht den Aufbau der Ich-Kompetenz, sie trägt zum Erwerb von sozialen Kompetenzen bei und bildet die Sachkompetenz aus. Kinder werden als Entdecker geboren. Sie brauchen Eltern und pädagogische Fachkräfte, die die Kinder achtsam begleiten, die Orientierung geben und die liebevoll und bestimmt Grenzen setzen. Frau Direktor Marianne Bauer, die diesen Tag der offenen Tür initiiert hat und besuchte

einige Kindergärten. Die Rückmeldungen der pädagogischen Fachkräfte sind positiv, berichtet sie. „Wir wollten Eltern und Interessierten in Erinnerung rufen, dass Spiel nicht Spielerei ist. Im Kindergarten und zu Hause lohnt es sich, in diesen Bereich zu investieren und damit die ganzheitliche Entwicklung und Entfaltung des Kindes zu unterstützen. Dabei ist nicht das teure Spielzeug das wertvollste, sondern häufig das einfache, mit dem sich Kinder kreativ und eigeninititativ betätigen können. “

Foto: Brigitte Alber

Spielzeit ist Bildungszeit – Bildungszeit ist Spielzeit

Tüchertanz

Beispiel: Kindergarten Taufers i. M. Zirkus im Kindergarten Im Kindergarten Taufers i. M. stellten die pädagogischen Fachkräfte nach dem allgemeinen Teil das Bildungsfeld „Ästhetik, Ausdruck und Gestaltung“ vor. Sie zeigten Fotos vom Projekt „Zirkus im Kindergarten - Akrobaten und Jongleure ...“ und veranschaulichten die Kompetenzen, die die Kinder dabei auf- und ausbauten. Die Zirkuspädagogin

Renate Theiner hatte das Projekt kompetent begleitet. Grobmotorik, Geschicklichkeit, Koordination, Gleichgewicht und Körperbeherrschung. Ausdauer, Konzentration, Selbstvertrauen, Rücksicht nehmen und Vertrauen in den anderen. Überwindung von Höhenangst. Anschließend zeigten die Kinder in der Zirkusaufführung die Kunststücke: Jonglieren mit Tüchern, Akrobatik, Pedalo fahren, auf dem Balken balancieren und begeisterten die ZuschauerInnen mit ihrem Können. (ba)


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Lichtenberg/Vinschgau/Mailand

Jugendliche erproben neue Lebensstile in den Alpen

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wei Dutzend junge Menschen aus allen Alpenländern testen zwei Jahre lang nachhaltige Lebensstile- und bringen ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Empfehlungen in die Politik: Bahn frei für 23 Jugendliche aus den Alpenregionen die in Zuge des „Youth Alpine Express“- Projektes im Juni nach Mailand zur EXPO gereist sind um dort den MinisterInnen der Alpenländer aufzuzeigen, wie notwendig und dennoch umsetzbar nachhaltige Lebensstile sind. Die Reise zur Weltausstellung war die erste von insgesamt 4 Etappen des Projektes der CIPRA (Commission Internationale pour la Protection des Alpes). Auf dem Weg nach Mailand ging es hauptsächlich um die Reise selbst, deswegen wählte das Team, in dem sich auch die Lichtenbergerin Magdalena Christandl befand, den Weg durch das Vinschgau und fuhren von Reschen bis Mals mit dem Südtirol Bike. „Wir sind mit dem Zug in Wien gestartet und es war sehr schön mit dem Rad die letzten Kilometer zu fahren und den anderen aus meinem Team meine Heimat zu zeigen. Die Entwicklung der letzten Jahre hier im Vinschgau stimmen mich aber nur teilweise optimistisch, es gilt noch viel zu verändern um unser Tal nachhaltig und somit lebenswerter für uns und unsere zukünftigen

Franziska und Magdalena übergeben den Ministern mit einer passenden Message die Kunstwerke, welche wir aus dem Müll gebastelt hatten, den wir entlang unserer Reise gesammelt hatten. P. Bleser (Landwirtschaftsmeister, Deutschland) : N. Piersantelli (Projektleiter Youth Alpine Express), Magdalena Christandl (Mitglied Youth Alpine Express), I. Knöbl (Lebensministerium, Österreich)M. Reiterer (Vorsitz der Alpenkonvention, Deutschland) Franziska Müller (Mitglied Youth Alpine Express) G. Felßer (Bauernverband, Bayern) B. Lehmann (Umweltminister, Schweiz) Foto: Michele Silvestro/CIPRA Generationen zu gestalten. Es liegt an uns jungen Menschen die Politik zu überzeugen und selbst was zu verändern. Ich möchte mitbestimmen können um auch etwas zu verändern und deshalb habe ich mich für das Studium des Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien entschieden und bin sehr froh an diesem Projekt der CIPRA mit dabei zu sein, denn ich glaube nur in Zusammenarbeit aller Alpenregionen haben wir die Chance gemeinsam was zu erreichen.“ Mals, als Mitgliedsort von Alpine Pearls, war das Ziel des

ersten Tages, dort fand auch ein Treffen mit Bürgermeister Veith statt, der die nachhaltige Entwicklung des Dorfes anhand des Car-Sharings und der teilweise bereits umgesetzte und geplante Ausbau der Mobilität in Zusammenarbeit mit den Nachbarländern Schweiz und Österreich erklärte. Ein guter Tag hat 100 Punkte, nach diesem Motto zählten die zwei Dutzend Jugendliche für jede Tätigkeit- essen, Zug fahren, Duschen- und für jedes ProduktApfel, Eis oder Sandalen- ihre CO2-Punkte. Ziel dabei war es, gemeinsam an eine für die Alpen wichtige Veranstaltung zu

reisen und nicht mehr als 100 Punkte pro Tag und Person zu verbrauchen, das entspricht der Menge an Kohlendioxid, welche von der Natur kompensiert werden kann. Beispielsweise kostete unsere Zugfahrt von Mals nach Meran bereits 34, und einmal duschen 7 CO2-Punkte. Mobilität ist einer der wichtigsten Schlüssel für den Klimaschutz, deshalb steht das bewusste, achtsame und klimafreundliche Reisen mit Bus, Bahn und Fahrrad im Mittelpunkt und ermöglicht Begegnungen mit Menschen und Landschaften und schenkt Zeit für persönliche Vorlieben. Angekommen in Mailand wurden die jungen Menschen von den Pavillons der verschiedenen Alpenländer eingeladen um sich umzuschauen aber vor allem aber um sich dort mit den Ministern auszutauschen und gemeinsam vor der Presse Rede und Antwort zu stehen. Des Weiteren waren sie Gast bei der Europäischen Union, und verbrachten einen Nachmittag mit Valentin Thurn, Regisseur von „Taste the Waste“, um mit ihm die Problematik der Essensvernichtung- und Verschwendung zu diskutieren, dabei wurde der Grundstein für eine gemeinsame Aufklärungskampagne von jungen Menschen für junge Menschen gelegt, die der Youth Alpine Express nächstes Jahr in Grassau vorstellen wird.

Laas

B

ereits zum fünften Mal beteiligten sich Jugendliche ab 10 Jahren aus dem ganzen Vinschgau bei der Marmorwoche „Zwischen Handwerk und Kunst“ auf dem Freigelände der Lasa Marmo AG. Bei herrlichem Sommerwetter wurden sie von Martina Thanei und Torsten Andres begleitet. Dank

der großzügigen Unterstützung der Lasa Marmo AG (stellte den Marmor kostenlos zur Verfügung) und der angenehmen Zusammenarbeit mit Frau Sigrid Zagler entstanden verschiedene Formen von Vogeltränken, Schilder mit Namen und Symbolen, ein Seifenbehälter, ein Aschenbecher, Spiegel

und Kugeln in Mosaiktechnik, Schmuck und Schlüsselanhänger. Ihre „Kunstwerke“ präsentierten die Jugendlichen den Verwandten und Freunden bei einer abschließenden Feier. Organisiert wurde die Marmorwoche von der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig. (lu)

Foto: Ludwig Fabi

Marmor begeistert Jugendliche

Konzentration, Ausdauer und Kreativität sind bei der Bearbeitung des Laaser Marmors gefragt


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Schluderns

Wirtschaftsraum im Blick Der Wirtschaftsstandort Schluderns ist von einem Betrieb ganz besonders geprägt: der HOPPE. Das Türbeschlagsunternehmen ist der größte Arbeitgeber in der Gemeinde. Abseits davon zeichnet ein bunter Branchenmix das Dorf unterhalb der Churburg aus. Text: Angelika Ploner | Foto: Magdalena Dietl Sapelza

E

ine Rückblende vorab: Es war am 24. Mai 1965 - genau vor 50 Jahren - als Friedrich Hoppe zehn Mitarbeiter für sein neues Werk in Schluderns anmeldete. Sechs Monate später - zu Jahresende - arbeiteten bereits 122 Mitarbeiter für Friedrich Hoppe, die Mitarbeiterzahl hatte sich kurzerhand verzwölffacht. Eine unglaublich rasante Entwicklung hat sich da abgespielt, die HOPPE war und ist ein Glücksfall für Schluderns. Nicht nur deshalb hat

man Friedrich Hoppe zum Ehrenbürger der Gemeinde Schluderns ernannt. „Vorausschauende Standortpolitik“, so ist’s im Unternehmensprofil nachzulesen, „war der Grund, dass Friedrich Hoppe den Schritt über die Grenzen nach Südtirol und Schluderns wagte.“ Bestimmend dabei wirkte die Philosophie dorthin zu gehen, wo Industrie gebraucht wurde und daher willkommen war und wo es genügend Arbeitskräfte gab. Beides traf auf Schluderns zu. Die HOPPE prägt den Wirtschaftsraum Schluderns, wie kein anderes Unternehmen.

Schluderns in Zahlen

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Die größten Betriebe in Schluderns HOPPE

340 Mitarbeiter Transalbert

70 Mitarbeiter Altersheim Schluderns

49 Mitarbeiter

Alles für den

Schulanfang

Schluderns

Neue Telefonnummer:

0473 616 909


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340 Mitarbeiter (Stand 1. Juli) sind derzeit im Werk in Schluderns beschäftigt, hinzu kommen 26 Leiharbeiter. Seit den internen Umstrukturierungen ist die Gießerei nun nach Schluderns gekommen. Berechnet auf den Gaspreis von knapp 4 Cent (2013) sind das rund eine Million Euro an Mehrkosten. Deshalb fordert Christoph Hoppe bereits seit Jahren, dass man die Gasleitung von Schlanders nach Schluderns weiterverlegt. 18.700 Quadratmeter nimmt die HOPPE in der Gewerbezone in Schludern ein, und war - ganz nebenbei bemerkt - die erste Ansiedlung dort. Heute nimmt das Areal eine Größe von 7,6 Hektar ein, das Gewerbegebiet in Spondinig hingegen nur einen knappen halben mit zwei Betriebsansiedlungen. Weil die Gemeinde in den Wirtschaftsstandort Schluderns investieren will, sagt Erwin Wegmann, wies man direkt neben dem Dorfzentrum neue Gewerbeflächen aus, die nun zum Verkauf stehen. Rund 125 Euro kostet der Quadratmeter. Abseits davon zeichnet sich der Wirtschaftsraum Schluderns durch einen guten Branchenmix aus. Insgesamt zählt man im Gemeindegebiet 103 Betriebe, 47 davon sind Handwerksbetriebe, 12 hingegen Dienstleistungsbetriebe (Ärzte, Banken, Versicherungen usw.). Im Gastgewerbe (Bar, Hotel, Gasthaus usw.) sind 23 Betriebe angemeldet, im Handel 16. Öffentliche Betriebe gibt es hingegen vier. Auch die Landwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Schluderns. Derzeit ist diese im Wandel begriffen. Der Obstanbau drängt nach oben, und hat Schluderns längst erreicht.

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Kurz nachgefragt bei Bürgermeister Erwin Wegmann Vinschgerwind: Die Vor- und nachteile des Wirtschaftsstandortes Schluderns sind? Erwin Wegmann: Die Stärken des Wirtschaftsstandorts Schluderns sind die Flexibilität und Aufgeschlossenheit der einheimischen Bevölkerung, die Verfügbarkeit von hochwertigen und sehr gut erschlossenen Gewerbeflächen mit optimalen, relativ guten Verkehrsanbindungen. Schluderns müsste jedoch beim Wirtschaftsfaktor Tourismus um einiges aufrüsten. Wir bräuchten viel mehr Betten im Vier- und Fünf-Sterne-Segment. Wie hoch sind Lebensqualität und Kaufkraft? Schluderns ist als „familienfreundliche Gemeinde“ bekannt und zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität aus. Auf Grund der Wohnpolitik der Gemeinde – „alte, nicht mehr genutzte Baukubaturen“

im Dorfzentrum zu verbauen, d.h. unentgeltlich an Bauwillige des geförderten Wohnbaus abzugeben, wurde letztlich für ca. zwanzig Bauwerber geförderter Baugrund ausgewiesen. Welche Ziele haben Sie sich als Gemeinde für die kommenden fünf Jahre in Sachen Wirtschaft gesteckt? Für die Zukunft wird sich die Gemeindeverwaltung weiterhin um den Wirtschaftszweig „Tourismus“, die Realisierung des „E-Werkes Konfall“, die Ansiedlung neuer, innovativer Handwerksbetriebe, den Erhalt des sehr guten Handels- und Dienstleistungsangebots, einsetzen. Eine der wirtschaftsfördernden Maßnahmen ist jene, die ungenützte Bausubstanz im historischen Ortskern bauwilligen Interessenten zuzuführen.

Erfolgreiche Genossenschaft SEG

SEG baut „letzte Meile“ des Glasfasernetzes cker kürzlich bei der Informationsveranstaltung. „Die Wertschöpfung bleibt im Ort und Arbeitsplätze werden geschaffen “. Nach längeren Verhandlungen und Überzeugungsarbeit durch die SEG-Vertreter hatte der Gemeinderat Schluderns einstimmig die finanzielle Unterstützung für das Projekt zugesagt. Siegfried Warger informierte über den Ablauf der Arbeiten und über Internetverträge, die in einem zweiten Moment mit Providern abgeschlossen werden können. Warger war treibende Kraft für die Verlegung des Glasfasernetzes, das zusammen mit den Fernwärmerohren des SEG-Fernheizwerkes in Taufers i. M. realisiert worden war. BM Erwin Wegmann erklärte: „Ich war anfangs skeptisch, doch mittlerweile bin ich überzeugt, dass es ein großer Vorteil ist, das mit der SEG zu machen.“ (mds)

oben: Sigfried Stocker, Obmann der SEG; unten: Ausschussmitglied der SEG Siegfried Warger

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Innerhalb der nächsten drei Jahre werden alle interessierten Schludernser Betriebe und Haushalte am Glasfasernetz angebunden sein und über das schnelle Breitband-Internet verfügen. Die Energiegenossenschaft SEG übernimmt den Ausbau der sogenannte „letzte Meile“ in drei Baulosen. Mit dem Baulos 1 (Gewerbezone, Glurnserstraße, In den Tälern, Wiesenweg) wird demnächst begonnen. Die SEG nutzt die bereits vorhandenen Verrohrungen. SEG-Kunden sind dabei im Vorteil. Sie bezahlen 100 Euro für den Anschluss. Auch Nicht- SEG-Kunden werden für eine Anschlussgebühr von 200 Euro berücksichtigt. Diese müssen sich ehestens melden. „Im Rahmen der Genossenschaft kann man vieles machen, von dem alle profitieren – am meisten die Bürger“, betonte SEG-Obmann Sigfried Sto-


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Wir sind der Motor für die Wirtschaft Interview mit Albert Hutter, Transalbert

Foto: Erwin Bernhart

Vinschgerwind: Welches sind die Vorteile des Wirtschaftsstandortes Schluderns? Ihre Meinung. Albert Hutter: Keine. Für ein Transportunternehmen im Vinschgau gibt es keine Vorteile. Die kürzeste Strecke über den Fernpass ist seit einigen Jahren geschlossen und wir sind gezwungen Umwege zu fahren. Das heißt jede Fahrt ist mit mindestens 38 Kilometern Umweg verbunden. Als Transportunternehmer im Vinschgau ist man nur gestraft. Mit welchen Problemen kämpfen Wirtschaftstreibende hier in Schluderns? Und im Vinschgau? Im Vinschgau ist die Straße ein großes Problem. Man will keine - auch nicht kleinere - Umfahrungen bauen, wir kämpfen mit Staus. Diese kosten Zeit. Und Zeit ist Geld. Zum anderen muss man für jede Unterschrift nach Bozen fahren. In den letzten fünf Jahren ist der Papierkram aufs Doppelte angewachsen. Bürokratieabbau ist ein leeres Wort und wird nur vor den Wahlen von den Politikern hinausposaunt.

Wieviele Mitarbeiter sind bei Transalbert beschäftigt? Bei uns arbeiten 70 Mitarbeiter. Aber man darf nicht nur diese sehen. In unserem Sektor haben wird viele Lieferanten: Diesellieferanten, Reifenlieferanten ... usw. , daran hängen wiederum Arbeitsplätze. Drei Forderungen an die Politik. Beim Landeshauptmann bekommt man nicht einmal einen Termin. Der lässt sich alles von den Österreichern aufdiktieren und setzt sich für die Transporteure nicht ein. Man nimmt ein Fahrverbot so einfach hin. Also ich muss schon sagen, der Landesrat Mussner und der Kompatscher haben wenig Gehör. Da muss HOPPE-Schluderns-Werbeanzeige_92x126+3mm.indd ich den Landesrat Sepp Noggler und den Albrecht Plangger loben. Diese waren schon etliche Male mit den Vinschger Frächtern in Innsbruck bei zahlreichen Aussprachen. Ich fordere mehr Gehör für die Frächter. Wir sind der Motor für die Wirtschaft. Wir liefern Ware weg und her. Hier braucht es mehr Bewusstsein für die Wichtigkeit der Frächter.

HOPPE AG Glurnserstraße 26 I-39020 Schluderns (BZ) Tel. +39 0473 640500 Fax +39 0473 640592 info.it@hoppe.com www.hoppe.com

1

7/27/2015 8:36:07 AM


36 /Spezial-Schluderns/

Vinschgerwind 16-15

06.08.15

pr-info Dorflodn Vinschgau - Schluderns

Gaumenfreuden und Geselligkeit Biolougisch, guat und dosig! Mit diesen Markenzeichen präsentiert sich der Dorflodn Vinschgau in Schluderns. Durchgehende Öffnungszeiten, lange Freitage und Samstage kommen den Kundinnen und Kunden entgegen. Die Angebotspalette mit biologischen Produkten und besten Erzeugnissen aus der Region wissen sie zu schätzen. Mittlerweile ist auch das einladende Bistro im gemütlichen Hof ein beliebter Treffpunkt.

D

er Dorflodn befindet sich in Schluderns in einem mustergültig umgestalteten, ehemaligen Stadel. Er liegt nahe dem Vinschger Museum an der Auffahrt zur Churburg. Der Dorflodn ist Anziehungspunkt für alle Liebhaber von Qualitätsprodukten, besonders für jene, die biologische und heimische Erzeugnisse suchen. Caroline und Harald Trafoier haben die Geschicke im Dorflodn Schluderns vor über einem Jahr von ihrem Vater Gebhard übernommen. Nach seiner Pensionierung hat dieser sich vor sechs Jahren den Traum von einem außergewöhnlichen Lebensmittelgeschäft

verwirklicht. Die Geschwister bauen weiter auf die Bioschiene als Grundkonzept und entwickeln immer wieder neue Ideen. Eine davon ist die Eröffnung des Bistros im Hof. Dort werden den Gästen kleine Imbisse und Getränke serviert, ob als Frühstück, als Mittag- oder als Abendessen. Besonders beliebt sind die saisonalen Salate, die hausgemachten Kuchen und Säfte, der Bio-Kaffee „Caroma“ aus der Rösterei Völs am Schlern. Der Dorflodn ist bekannt für den schmackhaften „Hugo“ mit den stets frischen Zutaten. Eine Besonderheit ist der „Basilikum-Hugo“. Caroline und Harald bieten ihren Kundinnen

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Gemütlichkeit wird groß geschrieben. Caroline und Harald Trafoier laden regelmäßig zu kulturellen Veranstaltungen und verwöhnen ihre Gäste am Bistro mit kulinarischen Köstlichkeiten

und Kunden auch Catering zu unterschiedlichsten Festlichkeiten an. Regelmäßig organisieren sie Rahmenveranstaltungen, wie Vorträge rund um Kräuter und gesunde Ernährung, kulturelle Gesprächsrunden, Konzerte, Kindertheater und vieles mehr. Neben dem gemütlichen Einkaufen wird so auch die Geselligkeit gefördert. Und das kommt gut an. Der Dorflodn mit seiner großen Hofterrasse ist inzwischen zu einem wichtigen Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Die Besucher kommen aus dem ganzen Tal, aus den benachbarten Grenzregionen der Schweiz und Österreich. (mds)

Dorflodn mit Bistro Durchgehende Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 8 Uhr bis 19 Uhr Langer Freitag und langer Samstag: 8 Uhr bis 21 Uhr Infos: Dorflodn Vinschgau Churburggasse 3a - 39020 Schluderns 0039 0473 614139 info@dorflodn-vinschgau.com www.dorflodn-vinschgau.com


08.01.15

Vinschgerwind 1-15

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Vinschgerwind 16-15

06.08.15

Mittelalterlicher Jubel zum 10. Mal

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Südtiroler Ritterspiele in Schluderns - Vom 21. bis 23. August 2015 lebt das Mittelalter zum 10. Mal in Folge in Schluderns auf – mit attraktiven Programmpunkten rund um die Uhr. Die „Südtiroler Ritterspiele“ haben im Laufe der Jahre nichts an Faszination verloren. Sie sind Publikumsmagnet und verlängern die touristische Saison. Die Gästebetten im ganzen Tal sind ausgebucht.

von Magdalena Dietl Sapelza

D

ie Motivation der Veranstalter vom „Verein Südtiroler Ritterspiele“

ist ungebrochen. Sie sind längst vom mittelalterlichen Flair der Veranstaltung infiziert. „Nur wer die Ritterspiele erlebt hat, versteht die Faszination, die

von ihnen ausgeht. Und die abenteuerlichen Spiele sind ideal für die Kinder“, erklärte der Präsident vom Verein, Edwin Lingg, kürzlich bei der Pres-

sekonferenz auf der Churburg. Gastgeber Johannes Graf Trapp erklärte, dass er als Ideengeber der Ritterspiele vor über 10 Jahren nicht mit so einem großen


06.08.15

Vinschgerwind 16-15

/Spezial-Schluderns/ 39

INFO Südtiroler Ritterspiele - Schluderns von Freitag 21. Bis Sonntag 23. August 2015 Reduzierte Dreitageskarte im Vorverkauf, erhältlich bis 18.08. 2015 in allen Büros der Ferienregion Obervinschgau oder durch Banküberweisung mit Kennwort „VORVERKAUF“ an den „Verein Südtiroler Ritterspiele“Die dreitägige Familienkarte für zwei Erwachsene und drei Kinder ist beispielsweise für 75 Euro zu haben. (Das abwechslungsreiche Kinderprogramm im Gelände ist kostenlos, wie auch alle Aufführungen und Konzerte).

Infos: www.ritterspiele.it

Erfolg gerechnet hatte. Programmkoordinator Mirko Stocker sprühte bei der Vorstellung der einzelnen Attraktionen vor Begeisterung. „Wir können uns

die mittelalterlichen Gruppen mittlerweile aussuchen. Der Andrang aus ganz Europa wird jährlich größer“, so Stocker. Das Reizvolle an den Südtiroler Ritterspielen ist das Aufeinandertreffen der Kulturen mit den jeweiligen Eigenheiten. 1.300 Schausteller, 65 Lagergruppen, 90 Marktstände hat Stocker verpflichtet. Darunter befinden sich auch einheimische Gruppen. Drei Musikgruppen beleben abwechslungsweise die drei Bühnen. Neben den altbewährten Glanzpunkten wie Ritterturniere, Nachtshows mit Pferden, Vollkontakt-Schwertkampf, Calvenschlacht, Wettstreit der Dörfer - Palio Venostanum, Bruchenball-Turnier und vieles mehr werden neue Attraktionen geboten. Erstmals besteht die Möglichkeit, das mittelalterliche Treiben in einer Zeltstadt hautnah mitzuerleben. Ein Höhepunkt wird wiederum der große Umzug am Samstag durch Schluderns sein. „I hon nou nit olz gseechn“, das sagen Besucher oft beim Abschied. „Das ist eine schöne Beschwerde, die garantiert, dass die Leute wiederkommen“, so Stocker.

Schluderns Churburggasse 1A Tel. 0473 61 50 46

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des Joachim Pircher 39020 Schluderns Haflingerstraße 8/A Tel. 0473 61 52 61


Vinschgerwind 16-15

Foto: Wolfgang Platter

40 /Nationalpark/

06.08.15

Nationalpark Stilfserjoch

Bachlauf im Suldner Zaytal

Laudato si

Foto: Marco Andreola

Segelfalter

Reh

Foto: Alberto Salvaterra

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Ignatius von Loyola, 31. Juli 2015

I

m Monat Juni ist die bereits viel beachtete und zitierte Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus veröffentlicht worden. Das Lehrschreiben ist in sechs Teile mit 246 durchlaufenden Nummern gegliedert. Das große Thema ist die Verantwortung aller Menschen für die Erde als unserem gemeinsamen Haus. Im ersten Teil (Nr. 17-61)greift der Papst verschiedene Aspekte der derzeitigen ökologischen Krise auf: die Erderwärmung, die Umweltverschmutzung, die Wasserknappheit und das Recht auf genügend sauberes Wasser für alle, den Verlust der pflanzlichen und tierischen Artenvielfalt, die Verschlechterung der Lebensqualität und den Verfall der sozialen Gerechtigkeit, das Ungleichgeweicht in der Gesamtentwicklung in den Ländern und Erdteilen, die Schwäche der nationalen und internationalen Reaktion auf diese globalen Herausforderungen. Einige Passagen aus der Enzyklika von Papst Franziskus möchte ich zu den heutigen Bildern von Tier- und Pflanzenarten aus unsren Alpen gleichsam als Sommermeditation zitieren. Spirituelle Quelle für die Enzyklika ist der Sonnengesang „Laudato si“ des Heiligen Franziskus.

Rotfuchs Foto: Giuseppe Bonali

Foto: Fabiola Corsino

Die Umweltenzyklika von Papst Franziskus und unser Auftrag zur Bewahrung der Biodiversität

Buntspecht


Spielhahn

„36: Die Pflege der Ökosysteme setzt einen Blick voraus, der über das Unmittelbare hinausgeht, denn wenn man nur nach einem schnellen und einfachen wirtschaftlichen Ertrag sucht, ist niemand wirklich an ihrem Schutz interessiert. Doch der Preis für die Schäden, welche durch die egoistische Fahrlässigkeit verursacht werden, ist sehr viel höher als der wirtschaftliche Vorteil den man erzielen kann. Im Falle des Verlustes oder des schweren Schadens an einigen Arten ist von Werten die Rede, die jedes Kalkül überschreiten. Darum können wir stumme Zeugen schwerster Ungerechtigkeiten werden, wenn der Anspruch erhoben wird, bedeutende Vorteile zu erzielen, indem man den Rest der Menschheit von heute und morgen die äußerst hohen Kosten der Umweltzerstörung bezahlen lässt.“

Libelle

Fliegen-Ragwurz Foto: Franco Fratini

Foto: Wolfgang Platter

Türkenbundlilie

Foto: Cesarino Leoni

„33: Doch es genügt nicht, an die verschiedenen Arten nur als eventuell nutzbare Ressourcen zu denken und zu vergessen, dass sie einen Eigenwert besitzen. Jedes Jahr verschwinden Tausende Pflanzen- und Tierarten, die wir nicht mehr sehen können, verloren für immer. Die weitaus größte Mehrheit stirbt aus Gründen aus, die mit irgendeinem menschlichen Tun zusammenhängen. Unseretwegen können bereits Tausende Arten nicht mehr mit ihrer Existenz Gott verherrlichen, noch uns ihre Botschaft vermitteln. Dazu haben wir kein Recht.“

Papst Franziskus

Blaumeise

Foto: Paolo Fusacchia

„32: Die Ressourcen der Erde werden auch geplündert durch ein Verständnis der Wirtschaft und der kommerziellen und produktiven Tätigkeit, das ausschließlich das unmittelbare Ereignis im Auge hat. Der Verlust von Wildnissen und Wäldern bringt zugleich den Verlust von Arten mit sich, die in Zukunft äußerst wichtige Ressourcen darstellen könnten, nicht nur für die Ernährung, sondern auch für die Heilung von Krankheiten und für vielfältige Dienste. Die verschiedenen Arten enthalten Gene, die Ressourcen mit einer Schlüsselfunktion sein können, um in der Zukunft irgendeinem menschlichen Bedürfnis abzuhelfen oder um irgendein Umweltproblem zu lösen.“

Foto: Luciano Passetti

Gottesanbeterin in Paarung

Foto: Wolfgang Platter

Foto: Franco Benetti

Murmeltiere

Steingeis mit Kitz

Tannenhäher

Foto: Paolo Faifer

Foto: Franco Danesi

Gletscher-Hahnenfuß

Foto: Valerio Poccobelli

Foto: Wolfgang Platter Foto: Wolfgang Platter

Frauenschuh

Steinhuhn


Vinschgerwind 16-15

06.08.15

Die Prämierten

Geboren im Jahr 2000

Am Ende der Veranstaltung in Schlanders wurden Mirko Lepir aus Prad und Franziska Marsoner aus Tabland für ihre Leistungen im Weitsprung geehrt.

Der Stabhochsprungwettbewerb auf dem Kulturhausplatz wurde im Jahr 2000 auf Initiative von Ignaz Veit, Erwin Schuster, Michael Traut und der Leitungsgruppe vom LAC Vinschgau ins Leben gerufen. Die Argumentation war: wenn die Leute nicht ins Stadion kommen, dann kommen wir zu den Leuten. Danach wurde dieses Event auch in Innsbruck veranstaltet. Der Mann von Birgit Margreiter (im Bild mit „Projektierer und Aufbauer von Anlagen“ Martin Notdurfter und Erwin Schuster) waren die Initiatoren des Stabhochsprungs vom Goldenen Dach in Innsbruck. (lp)

Foto: Leonardo Pellissetti

42 /Sport/

Der Abend der Rekorde

Fotos: Leonardo Pellissetti

Am 31. Juli fand die 14. Ausgabe des Stabhochsprungmeetings auf dem Kulturhausplatz in Schlanders statt. Mehr als tausend begeisterte Zuschauer verfolgten die Show mit 11 hochmotivierten Athleten. Sprungrekorde wurden erhofft und auch aufgestellt. Am erfolgreichsten war der junge Kanadier Shawnacy Barber, der mit 5,84 m einen neuen Sprungrekord beim Schlanderser Meeting aufstellte.

Filippidis im Anlauf

von Leonardo Pellissetti

N

ach einem Jahr Unterbrechung hat ein stark motiviertes Team die Fortsetzung des Stabhochsprungmeetings auf dem Platz in Schlanders ermöglicht. Namentlich zu erwähnen sind der Präsident des LAC Vinschgau Heinrich Pohl, der Athletenmanager Erwin Schuster, der die essentielle Aufgabe erfüllt, einige der besten Athleten nach Schlanders zu führen, der technische Leiter Michael Traut und der für die Finanzen Zuständige Rupert Pfeifer. Aber auch zu danken ist den über 100 freiwilligen

Am Tisch sitzt der Bozner BM Luigi Spagnolli neben Martha Stocker

Der Sieger Shawnacy Barber Helfern des LAC Vinschgau, Volleyball und Sportclub Schlanders. Eine entscheidende Rolle spielen auch die Sponsoren, welche die Veranstaltung erst ermöglicht haben. Besonders beeindruckend war die Teilnahme von Prominenz aus politischer und aus sportlicher Ebene. Unter vielen anderen waren die Landesräte Martha Stocker und Richard Theiner, Regionalassessor Sepp Noggler und zum ersten Mal auch der Bozner Bürgermeister Luigi Spagnolli dabei. Aus dem sportlichen Bereich waren unter vielen anderen Günther Andergassen anwesend sowie Sepp Messner, ehemaliger Techniker der historischen „Valanga azzurra“ mit Tomba und Thöni. Alle Gäste wurden vom erfahrenen Moderator Josef Platter begrüßt und zu kurzen Stellungnahmen aufgefordert. Platter wurde von der in Laas lebenden Julia Fink in englischer Sprache unterstützt. Die sportliche Entwicklung des Abends - wie auch von Erwin Schuster vor Beginn prognostiziert - wurde von den drei Assen Shawnacy Barber, Konstantinos Filippidis und Michal Balner klar dominiert. Es war ein wirklich packender Dreikampf. Der drei-

malige Sieger Filippidis verbesserte den von ihm im Jahr 2012 mit 5,73 aufgestellten Rekord um einen Zentimeter. Doch der 21-jährige Kanadier Barber, der vor wenigen Tagen einen neuen kanadischen Rekord aufstellte, war einfach zu stark und gewann verdient. Um ein Haar verfehlte er im dritten Versuch genau 6 Meter Höhe, welche einen neuen Weltrekord beim Platzspringen bedeutet hätte. Am Ende gab es die Siegerehrung mit Gratulationen und Autogrammen.

Ergebnisliste: 1. Shawnacy Barber 2. Konstantinos Filippidis 3. Michal Balner 4. Karsten Dilla 5.  Michel Frauen, Oleg Zernikel, Lamin Krubally je 8. Manfred Menz Ohne gültigen Versuch Giorgio Piantella Daniel Clemens

5,84m 5,74m 5,64m 5,24m 5,24m 5,04m


06.08.15

Vinschgerwind 16-15

/Sport/ 43

Eyrs

Alfred Lingg Malser Trainer

Springerin aus Eyrs

Alfred Lingg auf dem Malser Sportplatz in der Mitte von 4 Nationalspielern aus den Reihen von Sassuolo

F

rüher Spieler, dann 22 Jahre lang Malser Sportpräsident und jetzt, um die Probleme im eigenen Verein zu lösen, ist Alfred Lingg wieder in eine wichtige Funktion zurückgekommen und zwar als Trainer der Kampfmannschaft. Die Erklärung der Gründe für die Rückberufung von Alfred Lingg kommt vom Sportpräsidenten

Helmut Thurner, wobei allgemein niemand gerne über die Thematik des Trainerwechsels in Mals redet. Es handelt sich nämlich um eine kritische Zeit für die Malser Kampfmannschaft, sagt mit ruhiger Stimme der Präsident Thurner: „Nach der vergangenen Saison sind drei Spieler zu ihrem Heimverein zurückgekehrt, ein vierter

pr-info FF Kortsch

Tankerziehen in Kortsch Garantiert große Stimmung und atemberaubende Spannung gibts beim nächsten großen Event der FF Kortsch im Wellenzohn-Anger. Am 8. August geht die 9. Auflage des Südtiroler Tankerziehen beim traditionellen Nachtfest der FF Kortsch mit Beginn um 20 Uhr über die Bühne. Wir freuen uns auch dieses Jahr auf die Teilnahme vieler interessierter Gruppen, aus dem In- und Ausland. Willkommen sind auch heuer wieder zahlreiche Frauengruppen , die beim Publikum immer für besondere Begeisterung sorgen. Anmeldungen sind bis 19:30 Uhr vor dem Start möglich. Die Aufgabe der Gruppen zu je 6 Personen besteht darin den Tankwagen der FF Kortsch, welcher 12 t wiegt, möglichst schnell über eine Strecke von 15 m zu ziehen. Die Siegerehrung findet anschließend auf dem Festplatz statt. Der Siegermannschaft wird abermals die schöne Wandertrophäe überreicht, zudem werden die besten Gruppen mit schönen Preisen belohnt. Am Sonntag 09.August läd die FF Kortsch zum traditionellen Sommerfest mit Frühschoppen ab 10: 30 Uhr ein. Für Unterhaltung sorgen die Böhmische- sowie die Musikkapelle Kortsch. Am Abend Tanzunterhaltung mit Alfred Nocker aus dem Pustertal. Am Nachmittag großer Glückstopf, sowie Kinderunterhaltung mit dem Katholischen Familienverband Kortsch. Fürs leibliche Wohl werden köstliche Grillspezialitäten mit verschiedenen Salaten sowie Kaffe und zahlreiche Kuchenvariationen geboten.

Spieler hat aus Spielmüdigkeit aufgegeben. Früher hat die Spielgemeinschaft geholfen, nun müssen die Probleme im eigenen Verein gelöst. Nach 6 Jahren in der 1. Liga scheint auch die Motivation etwas nachgelassen zu haben.“ In dieser schwierigen Lage, in der auch der bisherige Malser Trainer Rainer Denng nach Schlanders gegangen ist, hat der sicher von allen Sportfreunden geschätzte Alfred sich bereit erkärt, dem Verein bzw. der Kampfmannschaft zu helfen und die Rolle des Trainers zu übernehmen. Unter dem Motto „wenig Worte vielmehr Taten“ will Alfred Lingg seine neue Rolle nicht kommentieren. Er erklärt, dass er seine Funktionen einfach nur zwei Tage vor dem Freundschaftsspiel Auswahl Obervinschgau-Sassuolo übernommen hätte. (lp)

Ü

ber fünf Meter im Weitsprung springen zu können, ist für eine Dame immer ein besonderes Erfolgserlebnis. Anna Luce Shirley (im Bild) aus Eyrs gewann mit 5,05 m das Pfingstmeeting in Bozen. Die junge und hübsche Athletin des Lac Vinschgau Raiffeisen besuchte zwei Jahre das Sportgymnasium Sterzing und wechselte dann ins Gymnasium von Mals. Sie trainiert im Leist u ngsz e n t r u m Latsch. Anna ist eine begeisterte Athletin und Sportlerin durch und durch. Neben der Leichtathletik praktiziert sie auch Yoseikan Budo. (ah) Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Leonardo Pellissetti

Mals


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Vinschgerwind 16-15

06.08.15

Fußball 2. Liga

Neuer Trainer für den SV Prad D

können, eine 1. Mannschaft zu trainieren. Prad hat eine junge Mannschaft, wo ein 3-jähriges Projekt vorsieht, die Mannschaft wachsen zu lassen, um dann in die 1. Liga aufsteigen zu können. Ich erwarte mit viel Freude, meine neue Tätigkeit anfangen zu können. Ich habe mit den Funktionären, Sektionsleiter Max Berger und dem Verantwortlichen

Schnalstal

Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen – SSV Naturns

Bald in Schlanders

Drei Titel gehen in den Vinschgau

Harald Regensburger in Fitness Studio

Z

um Abschluss der heurigen Schwimmsaison nahmen die Athleten und Athletinnen der beiden Vinschger Schwimmvereine an den VSS Landesmeisterschaften teil, die im Meraner Lido ausgetragen wurden. Dabei gingen gleich drei Titel in den Vinschgau. Simon Jungdolf kürte sich über 50 m Rücken zum Landesmeister in der allgemeinen Klasse, zudem eroberte Erfolgreiche Vinschger Nachwuchsschwimmer beim Saisonabschluss

Foto: Sarah Mitterer

Foto: Leonardo Pellissetti

Nicol Santer (unten im Bild), Jahrgang 2001, ist eine vielseitige und vielversprechende junge Sportlerin. Sie wohnt in Unser Frau im Schnals tal und ist seit 11 Jahren Mitglied des Skiclubs Schnals. Im Jahr 2015 war sie Drittplatzierte im Riesenslalom bei der Internationalen Pinocchio Meisterschaft in Gröden. Im Jahr 2013 war sie Vinschgau-Meisterin bei den Leichtathletik-Dreikämpfen der Mittelschulen in Latsch. Im Sommer absolviert Nicol ihr Ski-Training am Stilfserjoch. In diesem Herbst wird Nicol die Fachoberschule für den wirtschaftlichen Bereich Richtung Sport in Schlanders besuchen. (lp)

Fotos: Leonardo Pellissetti

er 42-jährige Harald Regensburger hat eine Laufbahn als junge Sportler hinter sich. Er spielte in den Jugendkategorien bis zu den Junioren, mit denen der leidenschaftliche Fußballer den Landesmeistertitel eroberte. Harald war als schneller Stürmer bekannt. Dann kam er in die Kampfmannschaften von Schlanders und von Kortsch in die 2. Liga. Nachher kam die Erfahrung in der 1. Liga zuerst mit Schlanders und dann mit Laas. Im Jahr 2005 erlangte er das Trainer-Patent und seit 10 Jahren ist er Trainer. Harald hat die letzten zwei Jahre in Naturns als Junioren-Trainer in guter Erinnerung: „Eine wunderbare Erfahrung in der Südtiroler Fußball-Elite.“ Jetzt hat er die Gelegenheit bekommen, die Kampfmannschaft von Prad zu trainieren. „Es ist mein Wunsch“, erklärt er, „die Erfahrung machen zu

der ersten Mannschaft Ivan Thöni gesprochen, und wir haben eine gemeinsame Linie gefunden.“ Auch im Beruf hat der neue Prader Trainer mit Sport zu tun. Harald leitet nämlich seit 8 Jahren das Fitness-Studio im 4 Sterne Hotel Vier Jahreszeiten in Schlanders. Harald Regensburger definiert sich als akribisch, dass heißt, eine Person, welche den Details viel Wert zuschreibt. Wer ihn kennt, schätzt ihn als geduldig und aufmerksam. Regensburger folgt auf Daniel Riedl, der dreieinhalb Jahre die Prader Mannschaft trainiert hat. Über den Wechsel am technischen Steuer gibt Riedl keinen Kommentar. Er verweist auf die führenden Vereinspersönlichkeiten. Sektionsleiter Max Berger erklärt, dass Riedl ein sehr guter Trainer war, aber nach circa drei Jahren sollte normalerweise eine Änderung in der Trainingsführung stattfinden. Der Abschied

er Bronze über 50 m Freistil. Anita Wielander lies in ihrer Paradedisziplin, die 50 m Brust, nichts anbrennen und gewann mit fast zwei Sekunden Vorsprung Gold. Der dritte Vinschger Titelträger ist der Naturnser Ivandro Gögele, der über 50 m Delfin zum Sieg schwamm, und auch eine Bronzemedaille eroberte. Mit Gabriel Höller gab es einen weiteren Medaillengewin-

fand somit mit Einverständnis statt. Eine letzte Anmerkung. Der neue Prader Bürgermeister Karl Bernhart war als aktiver Fußballer tätig. Er war auch als engagierter Trainer von JugendMannschaften bekannt. Über den neuen Trainer in Prad gibt er keinen Kommentar ab und überlässt dies den kompetenten Verantwortlichen. Auf die Frage, ob er die Spiele der Mannschaft seiner Gemeinde verfolgen wird, lässt er keine Zweifel offen. (lp)

Prader Spieler in der Auswahl gegen Sassuolo: v.l. Simon Gianordoli und Martin Gander, es fehlt im Bild Alexander Pichler

ner, er sicherte sich Platz drei. Zufrieden mit dem Saisonabschluss können zudem Katharina Tumler, Celine Gerstl, Eliah Trojer, Carmen Wieser, Zakaria Miroun, Max Ausserer, Lorena Palluci, Emma Rainer, Michaela Holzer, Sophie Abler, Simon Holzer Julia Höller, Anna Kaserer und Jana Ausserer sein. Nun geht es in die wohlverdiente Sommerpause. (sam)


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Vinschgerwind 16-15

/Sport/ 45

Fitness

Partschins

HIT- wenig Zeit, trotzdem fit

Im Zeichen der Kontinuität

W

V

war der Erste, der im Frühjahr einen HITKurs im Vinschgau anbot. Beim aktuellen HIT-Training treffen sich die Teilnehmer zwei Mal in der Woche auf dem Sportplatz in Staben und trainieren unter der professionellen Leitung von Rainer. Nach einer kurzen Einwärmphase be- Die Teilnehmer trainieren kurz aber intensiv ginnt das knallharte Training. Bei den kurzen, aber mer auf dem laufenden, erhält sehr intensiven Trainingsin- neue Übungen und kann Fratervallen kommen die Teilneh- gen stellen. mer dabei bis an ihre Grenzen. Im Herbst startet ein neuer Neben dem Kursbesuch erhält Kurs, bei dem ein Mal in der Wojeder einen Trainings- und Er- che in der Turnhalle der Grundnährungsplan für zu Hause, um schule Naturns trainiert wird. auch dort sein Ziel, in kurzer Wer also auch fit für den Winter Zeit körperlich fit zu werden, sein will und mit minimalen erreichen zu können. Über die Aufwand zum maximalen ErFacebookgruppe „HIT-SQUAD folg kommen möchte, ist beim NATURNS“ ist man zudem im- HIT-Kurs genau richtig. (sam) Foto: Sarah Mitterer

er fit sein will, musste in der Vergangenheit viel Zeit dafür investieren und bei manchem ging die gesamte Freizeit drauf. Doch das muss nicht sein. Denn eine neue Trainingsmethode beweist, dass man mit wenig Zeitaufwand seine Fitness verbessern, Fett in Muskeln umwandeln und seinen Körper formen kann. „Hochintensives Training“, kurz HIT, wird die neue Trainingswunderwaffe genannt, die den größtmöglichen Muskelaufbau in möglichst wenig Zeit zum Ziel hat. Bei der Kombination aus Ausdauer- und Muskeltraining wird der Stoffwechsel angekurbelt und man baut mehr Muskelmasse auf und Fettgewebe ab als beim herkömmlichen Krafttraining. Auch im Vinschgau wird seit einiger Zeit diese Trainingsform angewandt. Der lizenzierte Fitness-Trainer Hannes Rainer

ASV Latsch /Tanzen

Tanzeinlagen am Meer onne, Strand und Meer, das ist das woran man beim Wort „Rimini“ denkt. Dies gilt jedoch nicht für die Tänzerinnen des ASV Latsch. Sie machten sich auf den Weg nach Rimini um an den Italienmeisterschaften teilzunehmen, dem letzten Wettkampf der Saison. 17 Vinschger Mädchen, die meisten aus der Gemeinde Latsch, die sich unter der Leitung von Lotte Gamper auf den Wettkampf vorbereiteten, nahmen in den Disziplinen Synchro modern, Choreographic Dance und Show Dance teil. Zwei Mal gelang ihnen dabei eine Top 8 Platzierung. Trainerin Lotte Gamper, die sich mit großer Passion immer wieder faszinierende Choreographien ausdenkt und viel Kraft und Nerven in die Vorbereitung auf die verschiedenen Wettkämpfe investiert, wurde in diesem Jahr von Lisa Platzer, Elisa Pircher, Manuela und Sandra Tappei-

Foto: ASV Latsch

S

Lotte Gamper mit einigen Nachwuchstänzerinnen ner unterstützt. Erwähnenswert ist auch die vorbildhafte Arbeit von Vereinspräsidentin Dolly Stecher, die voll und ganz hinter jeder Sektionen steht und so oft wie möglich an den Veranstaltungen der verschiedenen Sektionen teilnimmt. Nach der Sommerpause geht es im Herbst mit neuen Tanz-

kursen weiter. Am 7. September startet der Choreographic Dance Kurs, an dem Kinder ab 5 Jahren teilnehmen können. Auch neue Zumba- sowie Paartanzkurse werden im Oktober wieder angeboten. Nähere Informationen zu den Tanzangeboten findet man auf der Homepage des ASV Latsch. (sam)

or der neuen Meisterschaft stellt sich Partschins im Zeichen der Kontinuität vor. Was die Mannschaft betrifft, bleibt mit zwei Ausnahmen alles wie im vorigen Jahr: Tormann Ulrich Rungg wechselt nämlich nach Lana. Wie der Partschinser Tormann-Trainer Martin Nischler erklärt, war Ulrich immer zweiter Tormann, somit hat er sich verständlicherweise für Lana entschieden, um Stammkeeper werden zu können. Der zweite Abgang ist Daniel Wielander, welcher nach Naturns zurückgekehrt ist, wo er ja auch wohnt. Am 20. Juli hat die Partschinser Mannschaft die Vorbereitung für die neue Saison begonnen. Neuer Trainer ist Roland Nischler, der aus dem Jugend-Sektor kommt. Der neue Trainer leitet die Mannschaft in Zusammenarbeit mit Armin Rungg. Zur Kampfmannschaft Stürmer sind drei Junioren Thomas aus der SpG dazu- Nischler gekommen und zwar Florian Frank, Florian Geiser und Simon Reiner. Die Stimmung in der Partschinser Kampfmannschaft ist gut, ganz verständlich nach dem ausgezeichneten 5. Platz in der ersten bestrittenen Landesliga- Meisterschaft ihrer Vereinsgeschichte. Und was die nächste Saison betrifft? „Klassenerhalt so schnell wie möglich gewährleisten!“ erklärt Martin Nischler. „Ein guter Start ist immer wichtig für die Moral einer Mannschaft“, fügt das Mitglied des BetreuerTeams Walter Huber hinzu. Bereits beim Freundschaftsspiel der Untervinschger-Auswahl gegen Sassuolo in Mals haben einige Partschinser Spieler eine gewichtige Rolle gespielt.(lp)

v.l. Herbert Hofer, Martin Nischler, Walter Huber


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Vinschgerwind 16-15

06.08.15

Allfälliges/Immobilien Sonderthema im Vinschger Wind (Sept. 2015)

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Vinschgerwind 16-15

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/Kleinanzeiger/ 49

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50 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 16-15

06.08.15

Jahrestag/Danksagungen Wir blicken auf die glücklichen Jahre mit dir zurück, wir sehen dein Lächeln, deinen liebevollen Blick. Mama, du fehlst uns. 1. Jahrestag

Theresia Obwegeser geb. Wieser – Resi –

* 12.09.1935

† 19.08.2014

Dankbar für die schöne Zeit mit dir und in Liebe verbunden gedenken wir deiner ganz besonders bei der Hl. Messe am Donnerstag, 20. August um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Allen, die daran teilnehmen, immer wieder dein Grab besuchen und dich in lieber Erinnerung behalten, sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott.

Das Schönste was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken. 1. Jahrestag

Mathilde Pfeifer geb. Gander

* 09.05.1961 † 21.08.2014 Egghof – Lichtenberg Höfe Wir gedenken deiner ganz besonders bei der Hl. Messe am Sonntag, 23. August um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche in Lichtenberg. Danke an alle, die daran teilnehmen und unsere Mathilde in lieber Erinnerung behalten.

Familie Pfeifer, Egghof

Deine Kinder mit Familien Das kostbare Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die sein Leben in unseren Herzen zurückgelassen hat.

Wenn wir auch nicht mehr gemeinsam durchs Leben geh‘n, wird der Wind niemals deine Spuren verweh’n

7. Jahrtag

Konrad Pohl

* 30.11.1953 † 9.08.2008 Kortsch

5. Jahrestag

Anna Kuppelwieser geb. Gurschler

*10.07.1936 † 01.08.2010 Laas/Morter

Wir denken ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Samstag, 8. August um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Vergelt’s Gott allen, die daran teilnehmen. Deine Familie

Wir gedenken unseres lieben Konrad am Sonntag, 9. August um 9.45 Uhr in der St. Johannes Kirche in Kortsch. Deine Familie

5. Jahrtag

Alois Luggin * 11.2.1954 † 3.8.2010 Laas

Ruhe sanft und schlaf in Frieden, hab vielen Dank für deine Müh, wenn du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie.

3. Jahrtag

Tumler Matthäus Eisenbrander Hias * 24.03.1930 † 7.08.2012 Schlanders

Die Erinnerung ist ein Fenster durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.

In Liebe denken wir an dich, ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 9. August 2015 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner ganz besonders bei der Gedächtnismesse am Sonntag, 9. August, um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Laas.

Deine Familie

Vor drei Jahren bist du gegangen auf eine Reise ohne Wiederkehr. Ein tiefer Schmerz hält uns gefangen, wir vermissen dich so sehr.

3. Jahrestag

Oswald Abertegger * 12.2.1943

Bestattungen TONEZZER Schlanders

† 25.7.2012

In Liebe gedenken wir deiner ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 9. August, um 8.30 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche von Vetzan. Deine Mama und Geschwister


06.08.15

Vinschgerwind 16-15

/Kleinanzeiger/ 51

Jahrestag/Danksagungen

Almfest

Die kleine Bank vor dem Haus ist leer, du mochtest sie so sehr. Von dort schautest du zum Himmel auf, nun bist du oben in Gottes Haus.

So. 09.08.15

Johann Wachter

11.00 Uhr Beginn des Festbetriebes

Herrgottschnitzer aus Matsch

ab 12.00 Uhr spielen „Die Vinschger“

* 11.12.1930 † 09.07.2015

Wir möchten danken: – allen Verwandten und Freunden – dem Team des Sprengels Mals – dem Pflegepersonal des Altenheim Schluderns – der Hausärztin Raffaela Stocker – dem Bestattungsunternehmen Polin Mals – dem Vorbeter, dem Messner und dem Kirchenchor – dem Pfarrer Alfred Gander, Diakon Norbert Punter und den Ministranten – allen Trägern und freiwilligen Helfern – für die Gedächtnisspenden und Gebete – Allen, die unseren Hans auf seinem letzten Weg begleitet haben und ihn in guter Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie

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Jahrestag/Danksagungen Ein Jahr ohne dich – wir vermissen dich sehr. 1. Jahrestag

Kofler Franz

* 17. Aug. 1925 † 03. Aug. 2014 Tschars

In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich, besonders beim Gedächtnisgottesdienst am Samstag, 15. August 2015 um 10.15 Uhr in der Pfarrkirche von Tschars. Deine Adelheid deine Kinder Irene, Walter, Andrea und Petra mit Familien

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Schönthaler Lukas *18.11.1966 † 11.08.2014

Eyrs

In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 16. August 2015, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Eyrs. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. In Liebe: Deine Familie

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Zeitung Vinschgerwind ausgabe 16-15 Vinschgau Südtirol  

Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 16-15 vom 06.08.2015 Bezirk Vinschgau Südtirol - Themen - Politik, Gesellschaft, Lokales, Sport, Kultur, Fotoi...

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