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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 11 (228) 29.05.14 I.P. 10 Jg.

www.vinschgerwind.it

sprachlos

cool

wütend

weinen

überrascht

besorgt

traurig glücklich

Die Gesichter des Internets lachen

Vernunft im Umgang mit neuen Medien zwinkern


2 /Wanderung/

Vinschgerwind 11-14

Wandertouren

Höhenwege

Fotos: Daniela Prossliner – Tourismusverein Algund

Bergtouren

29.05.14

Wanderinfos: Dauer: 1 1/2 -2 h Dauer hin und zurück: 3 - 4 h Start: Töll Ziel: Gratsch Einkehrtipp: Leiter am Waal Länge: 6 Kilometer Typ: Waalweg Der Algunder Waalweg führt von der Töll bis nach Gratsch, vorbei an Ober- und Mitterplars und am alten Dorf von Algund. Der Waalweg wurde im 14. Jahrhundert errichtet und bezieht sein Wasser aus der Etsch. (Quelle: www.algund.com)

Algunder Waalweg - ein traumhafter Panoramaweg Der Algunder Waalweg verläuft – wie sein Name verrät – oberhalb der Ortschaft Algund. Auf knapp 6 Kilometern von Ober- und Mitterplars bis nach Gratsch werden herrliche Ausblicke auf dieser – auch für Familien besonders geeigneten Wanderung – gewährt. WEGVERLAUF: Der Algunder Waalweg ist ein zweiteiliger, 5 bis 6 Kilometer langer Wanderweg, dessen Strecke entlang eines Waals verläuft. Fast eben und angenehm zu erwandern zählt der Algunder Waalweg zu den schönsten Familienwanderungen, die Südtirol zu bieten hat: mit einem herrlichen Panoramablick auf das Meraner Land. Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz vor der Töllgrabenbrücke, gut erreichbar durch den Linienbus Algund-Partschins oder im eigenen PKW. Eine genaue Beschilderung dient fortan der Orientierung und ist kaum zu übersehen. Der Waalweg führt dann über Ober- und Mitterplars bis zum Grabbach zum malerisch gelegenen Algunder Dorf. Von dort steigt man entweder über den Burgweg nach Mitterplars oder durch Algund-Dorf ab ins Zentrum (Mühlbach). Das von Weinbergen umgebene alte Dorf von Algund-Mühlbach ist ein besonders schöner Anblick. Der östliche Teil des Waalweges führt durch schöne Weinhügel und mit Schloss Tirol im Blickfeld nach Gratsch bis zum Kirchlein St. Magdalena. Je nach Lust wandert man weiter auf den Tappeinerweg ins Zentrum von Meran, wo fast schon mediterranes Klima auf die Wanderer wartet oder wieder zurück nach Algund. Für den Retourweg muss man wiederum knapp 2 Stunden einplanen.


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29.05.14

Inhalt cool

wĂźtend weinen

Ăźberrascht

Tatort Internet: Gefahr fĂźr Leib undSeele im Netz

besorgt glĂźcklich

traurig

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sprachlos

lachen

/inhalt/ 3

Kommentar

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Vinschgerwind 11-14

zwinkern

Arnold Schuler und die Bauern versuchen in Mals zu schlichten

Seite 6

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Seite 4

Latsch: Ende des Kuschelkurses

Seite

4

Vinschgau: Keine Europaeuphorie bei den Wahlen

Seite

5

Schluderns: Aufregung Ăźber „Mai-InschnĂślln“

Seite

5

Tanas: Verspätete Briefe auf den HÜfen

Seite

5

Laas: Der Immobilienstreit in Laas ist beigelegt

Seite

8

Schlanders/Meran: Sanitätsdirektion nimmt zum CT Stellung

Seite

9

FĂźrstenburg/Europa: Waldarbeiter aus Europa messen sich

Seite 10

Schlanders/Vinschgau: Familie im Gespräch

Seite 14

Menschen: Emma Telser, Schluderns

Seite 17

Kultur: Der Beichtstuhl - Esther Stocker

Seite 28

Sonderthema: Blick ins Burggrafenamt - Reisen

ab Seite 31

Nationalpark Stilfserjoch: Nur was er kennt, schĂźtzt der Mensch Hosch keart, dass af Molz di Volksbefrogung eigentlich gor it gean konn. Di Stootsadvokatur hot gsogg, dass deis a Gemeinde gor it tian konn.

Di Molzer hobm ollm schun toun, wos sui gwellt hobm. Dia hobm an oagnen Grint unt sain schun eftr aft Maur auegrennt. Lossmers holt tscheppern.

Seite 36

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Europa ist... Europa ist ein Friedensprojekt. Das gilt auch im Kleinen. Europa spielt auch im Tal eine Rolle und diese Rolle wird demnächst wohl stark spĂźrbar werden. In Mals etwa. Dort wird zur Volksbefragung Ăźber ein Verbot von giftigen Pestiziden gerĂźstet. Die Materie Ăźber die Pestizide ist auf der anderen Seite auch europäisch geregelt. Die europäische Kommission fordert die Mitgliedsstaaten auf, mĂśglichst auf integrierten Pflanzenschutz zu setzen und dahingehend eigene Gesetze zu erlassen. Italien ist dieser Aufforderung gefolgt und hat einen „Nationalen Aktionsplan“ vorgelegt. Bei diesem Plan mitgearbeitet haben auch einige SĂźdtiroler Institutionen. Dem Promotorenkomitee in Mals ist das alles eindeutig zu wenig. Das Volk bzw. die GemeindebĂźrger der Gemeinde Mals sollen darĂźber abstimmen, ob auf dem Gemeindegebiet Mals „sehr giftige, giftige“, jedenfalls chemisch-synthetische Pestizide verboten werden sollen und der BĂźrgermeister eine entsprechende Verordnung erlassen soll. Mit einem solchen Referendum stellt man sich gegen europäische, nationale und provinziale Gesetzgebung. Das dĂźrfte den Promotoren klar sein. Das ist Zivilcourage, kĂźrzlich mit dem „Ilse Waldthaler-Preis“ ausgezeichnet. Weniger klar dĂźrfte das der Malser BevĂślkerung sein. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groĂ&#x;, dass - bei entsprechendem Ausgang des Referendums - die Materie des Pestizidverbotes auf dem Gemeindegebiet vor Gericht verhandelt werden wird. Sozusagen die Gemeinde Mals gegen Europa. Der Ausgang des Referendums ist fĂźr den Malser BĂźrgermeister quasi das Mandat, Steuergeld fĂźr die Causa „Mals gegen Europa“ bereitzustellen. Ein Friedensprojekt?


4 /politik/

Vinschgerwind 11-14

Zivilcourage Am 25. Mai wurde der Zivilcourage-Preis 2014 vergeben. Preisträger sind das „Promotorenkomitee für eine pestizidfreie Gemeinde Mals“ und sein Sprecher Johannes Fragner-Unterpertinger.

Latsch

Kurze Liebe

D

Foto: Philip Trafojer

er Latscher Gemeinderat ist eine Bühne, die in der letzten Amtszeit mit Leidenschaft bespielt wurde. Immer wieder bemängelte die Opposition dabei, dass sie aus dem politischen Reigen ausgeschlossen sei. Am Dienstag, den 20. Mai hat der neue Bürgermeister Helmut Fischer in einer programmatischen Erklärung dem Rat versprochen, auch der Opposition Raum zur Entfaltung zu gewähren. Aus diesem Grund habe er auch deren Forderungen in seine Agenda einfließen lassen. Die Opposition lauschte hingebungsvoll und bedankte sich danach artig für den neuen Stil. Der Kuschelkurs endete in den Abstimmungen zur Besetzung der Baukommission. Der Freiheitliche Sepp Kofler schlug Parteikollegen Jürgen

v.l.: Vize-BM Sonja Platzer und BM Helmut Fischer Pichler als einen der beiden Vertreter des Rates vor. Pichler erhielt nur die zwei freiheitlichen Stimmen. Kofler erhob sich daraufhin und verließ wortlos den Saal. Seine Abwesenheit fiel Fischer erst bei der nächsten Abstimmung auf. Er wähnte Kofler auf der Toilette. Latscher Gemeinderatssitzungen werden garantiert unterhaltsam bleiben. (jan)

29.05.14

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

In den Parteien und im Landtag wird über Mandatsbeschränkungen diskutiert. Sind Sie für eine Mandatsbeschränkung von 15 Jahren auf allen Ebenen (Landtagsabgeordneter, Landesrat, Landeshauptmann)? (20 abgegebene Stimmen)

85 % (17 Stimmen)

JA

15 % NEIN

(3 Stimmen)

Neue Umfrage: Ist das Internet Ihrer Meinung nach mehr Fluch oder mehr Segen?

Wackelige Materie

In Mals wird die Volksbefragung, das Verbot von „sehr giftigen, giftigen, gesundheitschädlicher und umweltschädlicher chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel und Herbizide auf dem Gemeindegebiet betreffend“ durchgezogen. Der Pflanzenschutz sei nur ein Teil sagt die Bauernriege des Landes. Wie es gemeinsam weitergehe, sei die wesentliche Frage. von Erwin Bernhart

V

or einer Woche gab es in Mals ein Treffen der Giganten. LR Arnold Schuler, BB-Obmann Leo Tiefenthaler, BBDirektor Siegfried Rinner, BB-Bezirksobmann Raimund Prugger trafen sich mit den Promotoren der Volksbefragung Peter Gasser, Johannes Fragner Unterpertinger, Martina Höllrigl und Günther Wallnöfer. Mit von der Partie war die „Plattform bäuerliche Zukunft Mals“ mit Gerold Frank und Josef Patscheider. BM Ulrich Veith und Landwirtschaftsreferent Josef Thurner nahmen ebenfalls an der Sitzung teil. Die Bauernriege wollte darüber diskutieren, wie es mit der Landwirtschaft im oberen Vinschgau, unabhängig vom Ausgang der Volksbefragung, weitergehen könnte. Es bewege sich auf Landesebene einiges, man bemühe sich um Lösungen, auch in den Fragen des Pflanzenschutzes, der Nationale Aktionsplan sei auf Landesebene zu adaptieren, ein Abkommen zwischen Biobauern und konventionellen Bauern sei in Ausarbeitung. Es gehe nur gemeinsam in die Zukunft, hat LR Schuler gesagt.

Eine Verschiebung der Volksbefragung komme nicht in Frage, blieben die Promotoren standhaft und man wolle über eine Zukunft der Landwirtschaft erst nach der Volksbefragung reden. Das Treffen verlief ergebnislos. Dabei steht ein Ergebnis der Volksbefragung möglicherweise auf äußerst wackeligen Füßen. Denn seit Anfang September 2013 liegt in der Gemeinde Mals ein Gutachten der Staatsadvokatur Trient auf, welches besagt, dass ein generelles Verbot von Pflanzenschutzmitteln „nicht

in die institutionelle Kompetenz einer Gemeinde fällt“. Die Materie sei schon übergeordnet - mit EU-Gesetz, mit Staatsgesetz und mit Landesregierungsdekret - geregelt. Dem Vinschgerwind liegt das Gutachten der Staatsadvokatur vor. Martin Fischer, BM von Kurtatsch, war Präsident der dreiköpfigen Kommission, die die Fragestellung für die Volksbefragung auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüft hat. Fischer, damit konfrontiert, ob dieses Gutachten der Staatsadvokatur bei der Prüfung der Fragestellung eine Rolle gespielt habe, sagt Nein. Fischer sagt, es gebe immer wieder Gesetze oder auch Verordnungen der Gemeinde, die angefochten würden. Von vornherein könne man dies nicht ausschließen. Das Gutachten hat in den letzten Wochen seine Runden in Mals und im Lande gemacht. Nicht informiert waren bisher die Gemeinderäte. Wind von diesem Gutachten haben die Promotoren wohl schon länger: Sie haben ein Gegengutachten, hieß es bei der Giganten-Sitzung. Derweil lassen die Bauern Rekursmöglichkeiten prüfen.


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/politik/ 5

Vinschgau

D

ie Begeisterung für Europa wird gemeinhin auch an der Wahlbeteiligung gemessen. So gesehen dürfte im Vinschgau, vor allem auch im LEADER- und Interreg-Gebiet Obervinschgau, die Begeisterung für Europa nicht besonders groß sein. Gerade in den Grenzgemeinden löst Europa bei den Wählern keine Euphorie aus. Die WählerInnen sind dort großteils zu Hause geblieben. Eigentlich eine absurde Situation, gemessen an den finanziellen Transferleistungen, die aus der Europäischen Union in die Grenzgemeinden geflossen ist. Die Gründe für das Nichtwählen dürften wohl anders gelagert sein: Europamüdigkeit, Europaskepsis, der Gedanke, dass sich eh nichts ändern wird. Gerettet haben den Vinschgau die Schnalser, welche mit einer Wahlbeteiligung von 53 Prozent an den Südtiroler Durchschnitt erinnerten. Alle anderen Gemeinden sind weit unter dem Südtiroler Durchschnitt geblieben.

Ein Vergleich mit den Nachbarn in Nordtirol bläst die trübe Stimmung über die Wahlbeteiligung allerdings vom Tisch. In Nordtirol sind weniger als ein Drittel der Stimmberechtigten zur Europawahl hingegangen. Im an die Gemeinde Graun angrenzende Nauders haben gerade einmal 20,58 Prozent der Wahlberechtigten an der Europawahl teilgenommen. Im Vergleich dazu sind die Einwohner der Gemeinden Taufers (32,73 Prozent haben an der Wahl teilgenommen), Mals (37,7 %) und Prad (35 %) geradezu europaeuphorisch. Allerdings: Nordtirol entsendet dafür keinen eigenen Europaratsabgeordneten nach Brüssel. Südtirol ist da anders gestrickt - auch unter anderen politischen Wahl-Voraussetzungen: Der SVP Kandidat Herbert Dorfmann ist wiedergewählt und fungiert weiterhin als Ansprechpartner Südtirols im EUParlament. Mitnehmen muss er wohl auch die Nordtiroler. Mit einer theoretischen Chance

2009 2014 gestartet ist Oktavia Gemeinde Graun 55,99 40,33 Brugger für die Süd49.82 37,70 tiroler Grünen auf Mals 53,04 39,22 der Liste Tsipras. Glurns 48,81 32,73 Diese theoretische Taufers i.M. 51,83 40,62 Chance konnte nicht Schluderns 50,44 35,00 in einen praktischen Prad Stilfs 53,08 34,45 Sitz im EuropaparlaLaas 58,88 42,68 ment umgewandelt Schlanders 61,07 48,68 werden. Und dies Latsch 58,01 41,98 trotz der fast 16.000 Martell 54,64 42,20 Vorzugsstimmen al- Kastelbell 59,55 44,53 lein in Südtirol (im Schnals 66,32 53,08 Wahlkreis Nord-Ost Naturns 55,63 40,66 waren es insgesamt Plaus 57,95 43,99 21.446 Vorzugsstim- Partschins 57,75 42,18 men). Die Flucht nach vorn bzw. nach Südtirol 62,93 52,26 Brüssel wollte auch Nauders 29,11 20,85 36,06 31,21 Pius Leitner von den Nordtirol Freiheitlichen antre- Wahlbeteiligung an den Europawahlen in Prozent; ten und er hat sich Vergleich zwischen 2009 und 2014 dafür mit der Lega „Sündenbock“ für den RenNord eingelassen. Ergebnis: tenskandal herhalten, war am Die Flucht wurde vereitelt Montag auf stol zu lesen. mit äußerst mageren 6054 Aus der „Freude schöner Vorzugsstimmen in Südtirol Götterfunken“, wie es in der heißt es für Leitner nun: sitEuropahymne heißt, könnte für zenbleiben. Der innerparteieinige eine Götterdämmerung liche Streit habe Stimmen werden. (eb) gekostet und er musste als

Schluderns

Tanas

Klarstellung zum „Mai-Inschnölln“

Briefe kommen zu spät an

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

er Bericht im Vinschgerwind „Mai-Inschnöllen unerwünscht“ hat für große Aufregung gesorgt. Beschrieben war der Ärger junger Burschen, die beim „Goaßlschnöllen“ auf dem Schludernser Hauptplatz auf Widerstand gestoßen waren. Es gab Schelte von jenen Anrainern, die nichts gegen die Ausübung des alten Brauches und auch nichts gegen sonstige Veranstaltungen einzuwenden haben. Zu deren Sprecher hat sich Johann Peter Platzer gemacht: „Wir haben mit der Sache nichts zu tun und möchten explizit ausgenommen sein. Wenn, dann sollte man die Namen derer auch nennen, die dagegen sind.“ Platzer hat eine Klarstellung im Wind verlangt. Nichts gegen Veranstaltungen einzuwenden haben also: Johann Peter Platzer vom Despar-Geschäft, Klaus Donner vom Gasthaus Weißes Kreuz, Stecher Hans von Eisenwaren Stecher KG, die Familien Hans Geiser, Alfons Muntetschiniger, Otto Stecher, Harald Thanei, Markus Niederegger und Erwin Tscholl. Via E- Mail meldete sich die Anrainerin Elisabeth Klotz. Sie fordert „die Kommunikation miteinander und nicht gegeneinander“ und meint unter anderem „….die Grundsatzdiskussion ist uns allen schon seit Jahrzehnten ein Anliegen, bis Dato hat es noch kein Veranstalter für notwendig gefunden, im Vorfeld Gespräche zu führen, um einen Kompromisskonsens zu finden. (mds)

M

an versäumt wichtige Termine und muss Strafe zahlen.“ Martin Parth vom „Galministein Hof“ bei Tanas ärgert sich über verspätete Postzustellungen. Der Brief mit dem Poststempel „Bozen 26. März“ hat ihn am 14. Mai erreicht - nach 49 Tagen. Der darin bekanntgegebene Fälligkeitstermin über den Abschluss des ersten Trimesters Photovoltaik wäre der 9. April gewesen. Eine KoviehRechnung vom 21. März kam ebenfalls erst am 14. Mai an. Probleme mit der Postzustellung gebe es, seit sein Hof, der im Gemeindegebiet Laas liegt, der Post Schluderns zugeteilt worden war, so Parth. Seine Briefe mit Tanaser Adresse machen Umwege. (Die Post für Laas wird in Prad sortiert und jene für Schluderns in Mals). Die ungute Situation sei nicht die einzige, sagt ein Postbeamter dem Vinschgerwind. In Sachen Logistik befinde sich die Post im Mittelalter. Alles werde in Verona auf dem Papier entschieden, ohne mit den Leuten vor Ort zu reden. Eine Zonen-Revision sei längst überfällig. Problematisch sei auch die Arbeitsüberlastung. Angestellte werden hin und her geschoben und müssen immer mehr Arbeiten übernehmen. Gespart werde auch bei Neuanstellungen nach Pensionierungen und bei Urlaubsvertretungen. Und er prophezeit: „Im Sommer wird es wieder ein „Blackout“ geben.“ Das sind schlechte Aussichten für die Briefe für Parth vom „Galministein-Hof“. (mds) Foto: Magdalena Dietl Sapelza

D

Grafik: Vinschgerwind / Ministero dell’Interno

Schöner Götterfunken war einmal


6 /Titel/

Vinschgerwind 11-14

29.05.14

Tatort Internet Es geht um Sex. Es geht um Gewalt. Es geht um das unerlaubte Posten von Fotos oder das Hochladen von Filmen. Es geht um Beleidigungen, um Identitätsdiebstahl und um Verletzungen der Privatsphäre. Die Straftaten im Internet und der Datenmissbrauch nehmen zu. „Das größte Gold des 21. Jahrhunderts sind die Daten, die im Netz liegen“, sind Francesco Campisi und Ivo Plotheger von der Post- und Kommunikationspolizei überzeugt. Sie sind Straftätern im Internet auf der Spur und referierten jüngst zu diesem Thema in Schlanders. Dazu eingeladen hatte der KFV Vinschgau. von Angelika Ploner

S

üdtirol“, sagt Francesco Campisi, „ist längst keine Insel der Seligen mehr.“ Der Polizeihauptmeister der Post- und Kommunikationspolizei, ein Sonderorgan der italienischen Staatspolizei, spricht schnell und eindringlich. Zu erzählen hat er einiges: von Verletzungen der Privatsphäre, von Beleidigungen, von Mobbing, von Betrügereien. Mit einem Wort von Internetkriminalität, Alltag bei der Post- und Kommunikationspolizei in Bozen. Die Opfer: In erster Linie Südtiroler Jugendliche, aber auch Erwachsene. Die folgende Episode hat sich erst kürzlich zugetragen: Mit dem Scheinprofil eines

Nimm keine Zuckerlen von fremden Menschen gilt im übertragenen Sinne auch fürs Internet. Francesco Campisi und Ivo Plotheger.


Fotografen hat sich ein Mann über Facebook Kontakt zu hübschen minderjährigen Mädchen verschafft. Unter dem Vorwand viele Verbindungen zur Modebranche zu haben, lud er die Mädchen zu einem Fotoshooting. Adresse X, Uhrzeit Y. Der Mann hatte eine Wohnung in einer ruhigen, relativ abgelegenen Umgebung angemietet. „Und was passierte? Ein Mädchen ging in gutem Glauben zum vereinbarten Termin und wurde sexuell bedrängt.“ Auch das geschehe in Südtirol, sagt der Polizeihauptmeister der Post- und Kommunikationspolizei Bozen.

Fall Nummer zwei. Im Eisacktal schickte ein Mädchen, 15 Jahre, ihrem gleichaltrigen Freund ein Nacktfoto per MMS. Dieser leitete es – um anzugeben – sämtlichen seiner Freunde und Kollegen weiter. Einer stellte das Foto schließlich ins Netz. „Natürlich ohne Wissen des Mädchens.“ Dieses wurde dann von einem ihr Unbekannten auf der Straße angesprochen, er habe ihr Foto im Internet gesehen und ob man sich einmal treffen könne. „Intimfotos zu machen und zu verschicken ist unter Jugendlichen gang und gebe“, erklärt Campisi. Auch in Südtirol. Auch im Vinschgau. Fakt ist, dass dies laut Gesetz unter Kinderpornografie und Besitz von kinderpornografischem Material fällt und mit empfindlichen Haft- und Geldstrafen geahndet wird. Sexting wird diese neue Form des Exibitionismus genannt, die mitunter die Aufmerksamkeit von Pädophilen weckt. Fünf bis sieben Pädophile werden jedes Jahr in Südtirol verhaftet. Erfahrungsgemäß halten sich diese mehr im ländlichen Raum auf, sagt Ivo Plotheger, Oberinspektor der Post- und Kommunikationspolizei. Vom Arbeitslosen bis zum Spitzenmanager: Pädophile gehören keiner bestimmten sozialen Schicht an und weisen auch keine gewisse Altersstruktur auf. Aber Pädophile sind sehr, sehr intelligent. Der jüngste Fall, ein rund 50-jähriger Bozner, der vorzugsweise Kontakt mit Jungen reicher Familien aufnahm, sprach - Achtung! - sechs Sprachen. Naiver Umgang.

Jugendliche, aber auch Erwachsene benutzen das Internet oft gedankenlos. Eigenverantwortung sei gefragt, Hausverstand, offene Ohren und wachsame Augen. Doch anstelle von Vorsicht und gesundem Misstrauen, stellen Francesco Campisi und Ivo Plotheger etwas anderes fest: ein großes Mitteilungsbedürf-

nis und eine sehr niedrige Hemmschwelle. Auch bei Erwachsenen. Ein Beispiel dafür ist „Olga“. „Olga“ spricht im Netz mit Vorliebe Südtiroler Männer an. Was die Männer dann wenig später sehen, ist eine hübsche Frau, die sich selbst befriedigt und die Männer dazu auffordert, dasselbe

Man soll sich im Internet benehmen, wie im realen Leben. Francesco Campisi und Ivo Plotheger

zu tun. Gleich mehrere Südtiroler Männer sind der Aufforderung gefolgt, richteten die Webcam auf sich und ernüchterten spätestens am nächsten Tag, als sie Nachricht von „Olga“ bekamen: Dein Name und dein Profil sind bekannt. Wenn du nicht willst, dass der Film ins Netz gestellt wird, dann überweise auf ein Auslandskonto die Summe X. „Gleich mehrere Opfer kamen zu uns und fragten um Rat“, erzählt Campisi. Fakt ist: Trotz Anzeige kann nicht vermieden werden, dass das Video ins Internet gestellt wird. Anders verhielt es sich mit einem Südtiroler Liebespärchen, das eine außereheliche Liebesbeziehung unterhielt und sich beim Liebesakt filmte. Als die Beziehung in die Brüche ging, rächte sich der Ex-Geliebte, der Zugang zum E-Mail-Account der Frau besaß und schickte das Video an ihren Mann, an die Arbeitskollegen und Freunde, kurzum verschickte eine Rundmail mit dem wenig schmeichelhaften Inhalt. Sex ist übrigens das am Öftesten angeklickte Wort im Internet. Doch ist das Netz ein Raum ohne Grenzen und ohne Kontrollen?


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/Titel/ 7

„Im Netz gelten die gleichen Regeln wie im realen Leben“ Herr Campisi, ist das Internet Fluch oder Segen? Francesco Campisi: Das Internet ist sicher ein Segen. Man muss aber lernen, die neuen Medien nicht einfach nur zu benützen, sondern sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Man verliert über das, was man in Facebook veröffentlicht die Kontrolle. Das ist das Problem. von Franceso Campisi

Tatort Internet.

Nein, sagen Campisi und Plotheger dezidiert. Die Post- und Kommunikationspolizei mit Sitz in Bozen, ahndet Straftaten im Internet. Die Aufgaben im Wesentlichen sind: Kinderpornografie, Online-Betrug, überhaupt alle Betrugsarten, die im Netz geschehen, Cyberbulling, Cyberstalking, Cybermobbing. Im Jahre 1990 wurde diese Einheit eingerichtet, derzeit arbeiten 19 Polizisten dort. Die Zuständigkeit umfasst die ganze Provinz Bozen. Man setzt auf Vorbeugung und Aufklärung, deshalb hält man rund 100 Vorträge im Jahr und macht auf die Schattenseiten des Internets aufmerksam, bietet umfangreiche Informationen und erzählt von den Opfern des Internets. Südtiroler Opfern. Es geht, sagt Campisi, nicht darum das Netz schlecht zu machen. Als Informations- und Unterhaltungsquelle ist es sehr wertvoll: Informationen werden in Sekundenschnelle geholt, Daten ausgetauscht und Beziehungen gepflegt. Ein Beispiel: 1,23 Milliarden aktive Benutzer hat etwa Facebook. Es geht um etwas anderes. Es geht darum, zu sensibilisieren. Es geht darum, zu informieren. Es geht um die Achtung der Privatsphäre. Es geht um eine gesunde sexuelle Entwicklung von Jugendlichen. Es geht um einen bewussten Umgang mit dem Internet und den sozialen Netzwerken. Um eben nicht Opfer derselben zu werden. Post- und Kommunikationspolizei mit Sitz in der Reschenstraße in Bozen. E-Mail: poltel.bz@poliziadistato.it oder Telefon: 0471 53 14 13.
 Einige Links zum Thema: www.snets.it/kidsnet www.kinderserver-info.de www.ehk.it

Das am Öftesten angeklickte Wort im Internet sei Sex. Stimmt das? Ja, die Statistiken sagen das und es gibt leider keine Filter, die vermeiden, dass Minderjährige Erwachsenenseiten anschauen. Das ist eine Gefahr, die nicht unterschätzt werden darf. Das Kind sucht vielleicht im Netz nach einem Zeichentrickfilm und schon bekommt es Pornofotos zu sehen. Deshalb sollten sich die Eltern damit auseinandersetzen und mit den Kindern Sexualität und Gefühle besprechen. Oft suchen Kinder auch Antworten auf Fragen fälschlicherweise im Netz. Das Internet ist ein anonymer und rechtsfreier Raum. Das zumindest glauben viele. Im Internet gelten die gleichen Regeln wie im wirklichen Leben. Wer eine Person im Netz verleumdet oder bedroht, wird wegen Verleumdung und Bedrohung zur Rechenschaft gezogen. Einige denken, dass sie im Internet anonym sind und schreiben Dinge, die sie im realen Leben niemals schreiben oder sagen würden. Jene, die Straftaten im Netz begehen, können auf jeden Fall identifiziert werden. Ab welchem Alter ist ein Kind internetfähig. Ihre Meinung. Man empfiehlt mit sechs Jahren die ersten Schritte im Internet zu unternehmen, natürlich mit Anwesenheit der Eltern: nicht mehr als 30 Minuten und auch nicht alle Tage. Allerdings sollte man die Kinder von den sozialen Netzwerken fernhalten. Für Jugendliche gilt: Der Internet-Konsum sollte nicht täglich sein und wenn, dann 90 Minuten nicht überschreiten. Was ist Sexting? Unter Sexting versteht man hauptsächlich das Versenden und die Verbreitung von erotischen Selbstaufnahmen eines Minderjährigen per Smartphone oder Internet. Sexting ist verboten, denn Minderjährige dürfen keine erotischen Selbstaufnahmen machen und diese verschicken. Die Besitzer verlieren die Kontrolle über die Fotos und können so nicht nur in Verlegung kommen, sondern auch in die Hände Pädophiler fallen oder Opfer von Erpressungsversuchen werden. Thema Pädophilie. Ein Thema auch in

Südtirol? Ja, man schätzt, dass rund 40 Prozent aller Minderjährigen, die im Netz surfen, von Unbekannten angesprochen und zu einem realen Treffen eingeladen werden. Minderjährige sollten niemals zu einem Treffen mit Personen gehen, die sie im Netz kennengelernt haben. Wenn Personen Fragen stellen oder Fotos verlangen, sofort Eltern oder einen Erwachsenen des Vertrauens kontaktieren. Für Eltern gilt: Achtung, wenn das Kind oder der Jugendliche mit einem neuen Handy erscheint, immer Telefonguthaben hat oder neue Markenbekleidung trägt. Immer kontrollieren, ob das Kind mehr Zeit im Netz verbringen möchte, ob es nervös wird, wenn sich die Eltern nähern, während es surft oder versucht den Rechner schnell auszuschalten. Oder wenn auf einmal Unbekannte daheim anrufen. Phishing. Was ist das? Unwissende Benutzer bekommen EMails (scheinbar von ihrer eigenen Bank stammend) wie z.B. CartaSì, Poste Italiane und Yahoo mit der Aufforderung die Zugangsdaten für den E-Mail-Account, Online Banking oder sogar die Kreditkartennummer einzugeben. Deshalb gilt: Nie Aufforderungen via E-Mail nachkommen, die sensible Daten wie z.B. Zugangsdaten oder Passwörter verlangen. Was sind Betrügereien im Netz, die Ihnen hier in Südtirol unterkommen? Die Post-und Kommunikationspolizei Bozen ruft die Bevölkerung auf, vorsichtiger im Netz zu sein. Die Menschen sind im Internet unvorsichtig. Betrugsfälle im Internet-Auto-Handel zeigen das: Es ist sehr risikoreich eine Auslandsüberweisung zu tätigen, wenn ich ein Fahrzeug nur auf Bildern im Netz gesehen habe und der Verkäufer ein Unbekannter ist. Im wirklichen Leben würde ein Fahrzeug nie ohne Vorkontrolle und Probefahrt gekauft werden. Auch würde niemand einem Unbekannten die eigenen Kontodaten verraten. Um also zu vermeiden, dass ich im Netz betrogen werde, muss ich einfach gleich vorsichtig sein, wie im wirklichen Leben.


Vinschgerwind 11-14

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Richtig ist...

10. Vinschger Matheolympiade

Beim Artikel „FĂśrderung Jugendlicher im Blickpunkt“ ist uns ein bedauerlicher Fehler unterlaufen. Christian Walzl und Ulrich WallnĂśfer hätte es in der Bildunterschrift heiĂ&#x;en mĂźssen. Wir hatten beide mit dem Nachnamen Walzl versehen.

Charlotte Pragal (SSP Schlanders. i. Bild rechts) heiĂ&#x;t die Siegerin der 10. Vinschger Matheolympiade. David SchĂśnthaler (SSP Mals) und Clara von Scarpatetti (SSP Glurns) holten sich Platz zwei und drei. Spannend machte Koordinator Christian KĂśllemann die Schlussfeier am 16. Mai in Schlanders und präsentierte zum Jubiläum interessantes Zahlenmaterial: Am Ăśftesten holten SchĂźler der MS Latsch in den vergangenen Jahren den 2. Platz, drei Mal siegte die MS Naturns. Heuer waren 30 Buben und 20 Mädchen mit dabei.(ap)

Die Titelgeschichte des Vinschgerwind „Kampf in Laas“ hat zu heftigen Reaktionen und Diskussionen in Laas gefĂźhrt. Bis zum Schluss hat die Geschichte um den Immobilienstreit ein gutes Ende gefunden. Gemeinde und Fraktion haben sich geeinigt. LAND ROVER FREELANDER 2.2 TD4 16V S.W. SE â‚Ź 13.800

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Foto: Erwin Bernhart

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er Europawahlkampf hat den Reformprozess und die politische Arbeit vĂśllig eingebremst. Alles dreht sich um die groĂ&#x;e Unbekannte: Gelingt es der „5 Sterne Bewegung“ von Beppe Grillo Forza Italia als zweitstärkste Partei zu Ăźberholen? Berlusconi und Forza Italia haben einem Wahlgesetz zugestimmt, in welchem es zwischen den zweitstärksten Parteien zum sog. „ballottaggio“ kommt und mit dem Mehrheitsbonus die Regierbarkeit des Landes gesichert werden kann. Alle anderen Parteien sollten dazwischen regelrecht „aufgerieben“ werden. Wegen dieser Europawahlen, die die Menschen auf der StraĂ&#x;e scheinbar nur sehr wenig interessieren, knistert es gewaltig im Gebälk. Der Lega hat man noch vor den Europawahlen eine Ăśffentliche und medienwirksame Diskussion zu den BootsflĂźchtlingen genehmigt, damit sie sich vor den Wahlen „sichtbar“ machen konnte. FĂźr die FlĂźchtlingsproblematik gab es keine besseren LĂśsungsvorschläge, aber umso mehr populistische SprĂźche. Der Partito Demokratico hat sich fĂźr den eigenen Wahlkampf in den letzten 2 Wochen eingesetzt, das Gesetz zur Bekämpfung der Wohnungsnot und zur Weltausstellung EXPO 2015 in Mailand aufbewahrt. Dieses konnte erst in mehreren Anläufen und mit einer Vertrauensabstimmung durchs Parlament gebracht werden, aber um die Sache ist es sowieso kaum gegangen. Wir SĂźdtiroler konnten nur mit MĂźhe eine steuerliche Gleichbehandlung unseres SĂźdtiroler Wohnbauinstitutes mit den staatlichen Institutionen erreichen. Mit diesem Gesetz wird der Bauspekulation auf dem Volkswohnungsmarkt der Kampf angesagt, Sanierungs- und Wiedergewinnungsprogramme alter Volkswohnungen werden angekĂźndigt, die energetische Sanierung forsiert und zusätzliche Mietwohnungen sollen ohne zusätzlichen Grund – und Bodenverbrauch verwirklicht werden.

Streit beigelegt Das WeltAuto.

Rom-Info ins Tal

Das WeltAuto.

von Albrecht Plangger

Foto: Angelika Ploner

8 /Wirtschaft/

von Erwin Bernhart

I

n Laas hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es nichts bringt, wenn Üffentliche Verwaltungen mit Steuergeldern gerichtlich gegeneinander losgehen. Den Weg zu dieser Erkenntnis haben heftige Diskussionen gepflastert und das Ergebnis ist am Mittwoch vor einer Woche von BM Andreas Tappeiner und von Fraktionspräsident der Eigenverwaltung Laas Oswald Angerer unterschrieben worden. Aufatmen auf beiden Seiten. Vorausgegangen ist auch die letzte Titelgeschichte im Vinschgerwind, in der die Problematik minutiÜs aufgezeigt und der BevÜlkerung in Laas und den Fraktionisten im Vinschgau nahegebracht worden ist. Zur Erinnerung: Die Gemeinde Laas hat ßber den Rechtsanwalt Manfred Schullian erwirkt, dass per Grundbuchsbeschluss drei Liegenschaften (die Marxkirche, die St. Nikolauskirche und das Gebäude, in dem sich derzeit die Apotheke befindet) von der Fraktion Laas an die Gemeinde Laas ßbertragen worden sind. Die Begrßndung der Gemeinde: Im fernen Jahr 1973 wurden unter anderem auch diese Immobilien von der Ge-

meinde auf die Fraktion Ăźbertragen, was ein Formfehler gewesen sei. Diesen wolle man nun richtigstellen. Das Grundbuchsdekret ist bereits Ăźber die BĂźhne. Die Fraktion Laas ihrerseits drohte mit Klage. Nun hat man diese Klagedrohung ausräumen kĂśnnen. Tappeiner und Angerer haben, von ihren jeweiligen AusschĂźssen dazu befugt, ein Abkommen unterzeichnet. Darin werden der Fraktionsverwaltung BĂźroräumlichkeiten in der alten Feuerwehrhalle unentgeltlich zur VerfĂźgung gestellt, die restlichen GĂźter und Immobilien bzw. Parzellen in der Einlagezahl 405/II mit bisher nicht vorhandenen Nutzungsrechten versehen und von der Gemeinde nicht mehr angestatet und es ist die Zusicherung enthalten, dass das bei einem eventuellen Verkauf der ApothekenImmobilie erlĂśste Geld in der Fraktion Laas reinvestiert wĂźrde. Im Gegenzug verzichtet die Fraktion Laas auf rechtliche Schritte gegen das Grundbuchsdekret. Damit ist ein vorprogrammierter Streit im Keim erstickt. „Wir haben andere Probleme genug in Laas, als dass wir uns mit Ăśffentlichem Geld bekriegen mĂźssten“, sagen Tappeiner und Angerer.


Stellungnahme

..zum Artikel über die CTLieferung Schlanders Wir sind überrascht, dass die verzögerte CT-Inbetriebnahme im Krankenhaus Schlanders über die Medien abgehandelt wird, besonders, da der in Ihrer Zeitung zitierte Brief mit Datum 12. Mai 2014 erst heute (20. Mai) und nur auf Umwegen bei uns eingetroffen ist. Gerade die Ärzteschaft weiß bes-tens, wie wichtig diese Untersuchungen insbesondere im Notfall (Polytraumen) sind. Immerhin besitzt Schlanders ein derzeit – wenn auch technologisch nicht auf dem neuesten Stand – funktionierendes CT-Gerät, während das Gerät in Meran in der Funktionalität stark beeinträchtigt ist und deshalb wiederholt auch längerfristige Ausfälle auftreten. Durch einen angekündigten Rekurs in der Ankaufsprozedur des neuen Gerätes hat sich leider eine kurzfristige Verschiebung der Neuinstallation in Meran ergeben. Da es unsere Hauptaufgabe ist, besonders notfalldiagnostisch wichtige Untersuchungen zu garantieren und der Bevölkerung des gesamten Einzugsgebietes eine sichere medizinische Versorgung zu bieten, konnte von unserer Seite keine andere Entscheidung getroffen werden, als jene, kurzzeitig die geplante Inbetriebnahme von Schlanders nach Meran umzuleiten.

Vinschgerwind 11-14

Ansonsten wäre das immerhin zweitgrößte Krankenhaus im Lande Gefahr gelaufen, ohne Computertomograph zu bleiben. Selbstverständlich wird Schlanders das neue Gerät (wahrscheinlich bis dahin sogar technisch ausgefeilter) Anfang nächsten Jahres erhalten. Die Vinschger Bevölkerung wird dadurch nicht nur im Krankenhaus Schlanders weiterhin die Möglichkeit einer CT-Untersuchung haben, sondern kann auch damit rechnen, im Falle eines Notfalles oder bei geplanten Eingriffen auch in Meran auf ein funktionsfähiges Gerät zu treffen. Dies wurde in Absprache mit dem verantwortlichen Radiologie-Primar beschlossen und den Primaren im Krankenhaus Schlanders im Rahmen eines Treffens ausführlich erklärt. Für uns schien es, als könnten die verantwortlichen Ärzte dies auch nachvollziehen. Die Vorwürfe einer mangelnden Information durch die Direktion des Gesundheitsbezirkes sind daher haltlos und abzulehnen. Wir hoffen, dass diese - sicher derzeit nicht ganz optimale – Entscheidung auch von den Bürgerinnen und Bürgern des Vinschgaus verstanden wird. Dr.in Irene Pechlaner, Direktorin; Dr. Roland Döcker, Sanitätskoordinator und Dr. Gottfried Federspiel, Verwaltungskoordinator des Gesundheitsbezirkes Meran und Verwaltungsleiter des Krankenhauses Schlanders

/Wirtschaft/ 9

Vinschgau

3 Vinschger Blauburgunder in den Top-10 Italiens!

K

ürzlich wurde in Montan die Prämierung der besten Blauburgunder Italiens abgehalten. Dabei gab es einen Paukenschlag für die eifrige Vinschger Weinszene: 3 der 10 besten Blauburgunder Italiens kommen aus dem Vinschgau! Vom Jahrgang 2011 wurden 80 Weine der edlen Rotweinsorte aus ganz Italien bewertet und der Marinushof (4. Platz), Himmelreich-Hof (8. Platz ex aequo) und die Stachlburg (8. Platz ex aequo) wurden zu den besten v.l.: Sigmund Baron Blauburgundern ge- Kripp/Stachlburg, wählt. Dieser beson- Heiner Pohl/Madere Erfolg beweist rinushof, Markus einmal mehr, welch Fliri/Himmelreichvorzügliches Wein- Hof klima im Vinschgau herrscht. Neben den genannten Weinhöfen sind auch die anderen Winzerkollegen bekannt für ihre rassigen, eleganten Blauburgunder, von Vetzan bis Partschins. Foto: „Wind“-Archiv

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10 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 11-14

29.05.14

13. Europameisterschaft der Waldarbeiter

U

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

nsere Veranstaltung ist mit ein Schritt hin zu einem verbesserten gegenseitigen Verständnis, zu transkultureller Toleranz“, formuliert Direktorin Monika Aondio bei der festlichen Eröffnungszeremonie der 13. EM der Waldarbeiter. Diese ging vom 21. bis 25. Mai bei der Fürstenburg über die Bühne. Das Team der dor-

tigen Fachschule für Land- und Forstwirtschaft hatte die Veranstaltung bestens organisiert. 59 Burschen und ein Mädchen aus 15 europäischen Ländern bewiesen vor den Augen zahlreicher Zuschauer Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Nervenstärke im Umgang mit der Motorsäge. Großgeschrieben wurde die Arbeitsi-

cherheit. Den Europameistertitel holte sich die Mannschaft aus Österreich vor jener der Fürstenburg - Italien, mit Johannes Egger, Rene Holzknecht, Manuel Kofler Viktor Pixner und Florian Weger. Deren Betreuer waren Simone Götsch, Othmar Telfer und Klaus Niederholzer. Platz drei eroberte die Mannschaft aus Slowenien. (mds)

oben: präzise geführter Schnitt; rechts oben: die Äste fliegen; Mitte: Diskussion bei der Bewertung; links: die Eröffnungszeremonie; unten v. l.: Trophäe und Medaillen, die Schuhplattler Prad, die Musikkapelle Burgeis, Kinder der Grundschule Burgeis und kleine Zaungäste im Diandl


09.01.14

Vinschgerwind 1-14

/Wirtschaft/ 11

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12 /Leserbriefe/

Vinschgerwind 11-14

29.05.14

Lieber Herr Theiner,

Nachgedacht von Don Mario Pinggera

Gewalt ist kein Schicksal!

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Vielleicht geht es Ihnen wie mir, der Name Tom Neuwirth war mir bis vor kurzem nicht bekannt. Bis er alias Conchita Wurst den Eurovision Song Contest 2014 gewann. Eine Sensation in jeder Hinsicht! Österreich hat in der Tat einen Helden, oder eine Heldin, je nachdem. Eigentlich ist es auch ein Sieg für ganz Europa. Diese Conchita hat tatsächlich alle überkommenen Vorstellungen über den Haufen geworfen. Und zwar mit Musik. Jene menschlichen Vorstellungen, welche geradezu zwanghaft alles in entweder Schwarz oder Weiß, Plus oder Minus, Frau oder Mann einteilen müssen. Zwischentöne gibt es nicht, denn diese stören ja die (vermeintliche) Ordnung. Dabei gab und gibt es Kulturen mit mehr als zwei Geschlechtern, z.B. in Indien oder bei den Indianerstämmen in Amerika (die wir als westliche ‚Zivilisation‘ ja gekonnt weitgehend zerstört haben). Dieses sogenannte „dritte Geschlecht“ hatte oft nichts zu lachen. Nicht nur zur Zeit des Dritten Reiches grausam verfolgt und massakriert, gibt es auch heute noch Strömungen in Kirche und Gesellschaft, die den Finger des Verurteilens hoch halten. Für wirklich religiös denkende und fühlende Menschen gibt es aber kein Verurteilen. Gottes Schöpfung ist durch eben diese Vielfältigkeit unermesslich reich. Nicht das Geschlecht des Menschen ist an erster Stelle wichtig, nicht seine sexuelle Orientierung, sondern wie sehr er Nächstenliebe praktiziert und so Christus nachfolgt. Weder die Evangelien noch Christus haben sich zu diesem Thema je geäußert. Und das ist entscheidend. Gottes Schöpfung ist so, wie sie ist und Gott sei Dank nicht so, wie wir sie gerne hätten. So hat der Eurovision Song Contest 2014 nicht nur Geschichte geschrieben, sondern die moralische Messlatte sehr hoch gehängt. Conchita Wurst hat ihn nicht wegen ihrer Eigentümlichkeit gewonnen. Nein, ganz und gar nicht, das wäre ja quasi ein ‚Trostpflaster‘. Conchita Wurst hat eine souveräne Leistung an den Tag gelegt und deshalb gewonnen, weil Andersartigkeit eben kein Hindernis (mehr) ist. Dieser Sieg ist auch eine klare Ansage gegen jedwede Art von Diskriminierung. Und genau das macht Mut. Weil es richtig ist!

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die Umweltschutzgruppe Vinschgau hat im Juni 2013 an der Grundschule Tartsch eine Grasprobe ziehen und auf Pestizidrückstände prüfen lassen. Es wurden 9 Substanzen in relevanten Konzentrationen gefunden, die nach Aussagen von Toxikologen auf Schulhöfen nicht auftreten dürfen. Wir Eltern haben Sie am 04.12.2013 zu unserer Klassenratssitzung in der Grundschule Tartsch eingeladen. Freundlicherweise haben Sie, wie auch unser Bürgermeister Herr U. Veith, unserer Einladung Folge geleistet. Nach den Ergebnissen der Grasproben am Schulhof Tartsch haben wir Ihnen, und Herrn Veith unsere Sorge kundgetan. Ihre Reaktion, und auch die des Herrn Veith, war sehr verständnisvoll und hilfsbereit. Aus unserer Sicht war das ein sehr konstruktives Gespräch, in dem Sie uns unter anderem versichert haben, - dass Sie unsere Sorge verstehen, - dass es nicht angehen kann, dass während Kinder in der Pause im Schulhof spielen, auf der angrenzenden Obstanlage „Pflanzenschutzmittel“ angebracht werden - dass auf jeden Fall weitere Grasproben entnommen werden, gerne auch in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzgruppe. 4 Monate später, am 14. März 2014 wird im Südtiroler Landtag ein Beschlussantrag behandelt, der vorsieht, periodische Überprüfungen der Pestizidbelastung in den Südtiroler Schulhöfen durchzuführen, um die Gesundheit der Kinder sicherzustellen. SIE und 16 andere Landtagsabgeordnete, darunter auch die Landesrätin für Gesundheit, Frau Martha Stocker, lehnen diesen Antrag ab! Lieber Herr Theiner, das können wir jetzt nicht nachvollziehen: Zuerst versichern SIE uns, unter allen Umständen die Gesundheit der Kinder zu schützen, und dann lehnen SIE diesen Antrag ab. Ein, aus unserer Sicht absolut unverständliches Verhalten. Am Rande sei noch erwähnt, dass sich an der Gesamtsituation an der Schule in Tartsch nichts geändert hat (obwohl von Ihnen und unserem Bürgermeister U. Veith mit Ausdruck zuge-

sichert): - Mindestabstände Obstanlage zu Schulhof werden nicht eingehalten - Es gibt keine ausreichende Schutzhecke - „Pflanzenschutzmittel“ werden weiterhin während der Unterrichtszeit (eine Stunde vor der Pause!) angebracht. Die Eltern der Grundschüler in Tartsch: Gertraud Mall, Michaela Pirhofer, Andrea Fontò, Renato Ferrai, Angelika Folie, Karoline Eberhöfer, Alessandro Olivotto, Patrik Waldner, Marion Haas, Heidi Frank, Karlheinz Stecher, Gerhard Telser, Nadia Wallnöfer, Jolanda Moriggl, Horst Obkircher, Verena Brenner, Eveline Wallnöfer, Andreas Hellrigl, Kurt Thanei, Rita Kofler, Priska Paulmichl, Alisa Zelihic, Alexander Platzer, Oswald Telser, Carmen Prantl, Margit Pritzi, Sabine Fabi, Roland Pritzi, Michael Riedl

Büromanie Wenn man in einem Land zum Bürokratieabbau ein Büro eröffnet, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn man eine 3tägige Berglandwirtschaftstagung abhält, ohne zu wissen, dass 80% der Viehbauern einer zweiten Arbeit nachgehen müssen und die übrigen Anfang Mai auf ihren Höfen alle Hände voll zu tun haben. Man braucht sich auch nicht zu wundern, wenn man den Jugenddienst vom Ortszentrum in Mals nach Spondinig verlegt und dort hauptamtliche Mitarbeiter weit weg von den Jugendlichen für die Koordination der Jugendgruppen zuständig sind, wo es doch bald nichts mehr zu koordinieren gibt. Von der Begeisterung und dem Gründergedanken des Jugenddienstes ist die Büromanie übriggeblieben? Man braucht sich auch nicht zu wundern, wenn öffentliche Bedienstete einen theoretischen Arbeitssicherheitskurs absolvieren müssen, der aber in keinster Weise zur besseren Arbeitssicherheit beiträgt, weil es ein Büroprodukt ist, das weit weg von einem praktischen Nutzen ist. Man braucht sich auch nicht zu wundern, wenn die Wahlbeteiligung weiter sinkt, weil……ja warum wohl? Eugen Jörg, Burgeis


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

entsteht ein Bild im Kopf und das muss ich festhalten. Meistens ist das Schรถne nicht weit, nur warten muss man.

Schlossgasse, Goldrain. Wie oft bin ich hier achtlos vorbei gegangen. Aber heute stimmt alles: das Licht, die Farben, die Stimmung, ... und auf einmal

29.05.14

Vinschgerwind 11-14

/Impressionen/ 13


Vinschgerwind 11-14

29.05.14

50 Jahre

Michaela Nischler aus Mals - Misses Südtirol

Mit einem zweitägigen Programm am 31. Mai und am 1. Juni 2014 feiert der ASV Partschins sein 50-Jahr-Jubiläum. Im Veranstaltungskalender: über 100 Volleyballmannschaften.

Die 38-jährige Michaela Nischler aus Mals wurde Samstagabend im ausverkauften Tanzlokal Zoom in Auer von Olympiasieger, Weltmeister und Sportler des Jahres Christof Innerhofer zur neuen Misses Südtirol gekürt. Die zweifache Mutter gewann die etwas andere Schönheitskür für Frauen über 30 vor Luisa Schenk, 56, aus Kastelruth und Manuela Perathoner, 50, aus St. Ulrich in Gröden. Ehren-Misses wurde Marianne Lechner aus Brixen, die mit ihren 75 Jahren das Publikum auf dem Laufsteg verzauberte. www.missessuedtirol.com

Kolch und Wosser Am morgigen Freitag, den 30. Mai findet um 18.00 Uhr am Kirchplatz in Rabland die Eröffnung einer bemerkenswerten Veranstaltungsreihe in der Gemeinde Partschins statt. „Kolch und Wosser“ ist das Thema - zwei Elemente, die die Gemeinde Partschins geradezu umklammern - das Kalkgestein vom Lodner im Norden, der Kalkbruch oberhalb von Quadrat im Süden der Gemeinde - der Wasserfall, die ergiebigen Quellen im Gemeindegebiet. In einer Ideenschmiede bei einem Vereinsstammtisch ist die Idee als Rohdiamant geboren und wurde vom Bildungsausschuss Partschins bei einer Klausur in Marienberg verfeinert. Es ist dann ein Projekt der Vereine geworden. Bei der Projekteröffnung, deren Organisation die Freiwillige Feuerwehr Rabland innehat, wird unter anderem der technische Leiter der Firma Röfix, Adalbert Pardeller, ein

Impulsreferat halten. Die Firma Röfix verarbeitet auf der Töll den im Quadrater Kalkbruch gewonnenen Kalk zu hochwertigen Baumaterialien. Dieser Kalkbruch wird im August bei einer „Bruchlandung“ mit Jazzklängen in den Mittelpunkt gerückt werden. Viele Partschinser haben ehemals im Kalkbruch gearbeitet. Deshalb wird das Projekt „Kolch und Wosser“ wohl auch ein Stück Erinnerungskultur werden. (eb)

Familie ist Gespräch Schlanders/Vinschgau/Südtirol. Ob neuer politischer Stil oder Modeerscheinung sei dahingestellt. Die Landespolitiker touren neuerdings quer durch Südtirol, um mit den Menschen vor Ort in Dialog zu treten: Erst Philipp Achammer, nun Waltraud Deeg, die neue Familienlandesrätin. Die Diskussionsreihe „Familie ist Gespräch“ startete vergangene Woche in Schlanders.

Diskussionsmarathon mit Startschuss in Schlanders: Familienlandesrätin Waltraud Deeg im Kreise jener, „die in, mit und für Familien arbeiten“

von Angelika Ploner

D

ie Wunschliste ist eine lange: Den Mutterschutz in der Privatwirtschaft an den öffentlichen Dienst anpassen. Ein Kompromiss von 2 Jahren Elternzeit für beide Bereiche. Plätze in Kindertagesstätten oder –horten. Kindergärten für Kleinkinder öffnen und das Eintrittsalter senken. Sommeröffnungszeiten in den Kindergärten. Flexiblere Arbeitszeiten, damit Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelingt. Schaffung von Teilzeitstellen und Telearbeit. Größere Wohnungen auch im sozialen Wohnbau. Betreuung der Kinder durch ältere, fitte Menschen, sprich Oma/Opadienst. Steuererleichterungen für familienfreundliche Betriebe. Breitensport anstatt Leistungssport.... Philipp Achammer, der Bildungslandesrat machte es mit seinem Bildungsdialog vor,

Waltraud Deeg (Bild unten), die neue Familienlandesrätin tut es ihm gleich: „Familie im Gespräch“ nennt sich die Diskussionsreihe quer durch Südtirol mit Startschuss in Schlanders am vergangenen 20. Mai. Geladen waren all jene, „denen Familie am Herzen liegt.“ (Deeg) Gekommen sind ganz unterschiedliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Mütter, Väter, Vorsitzende und Stellvertreter des Katholischen Familienverbandes Vinschgau, Mitglieder der Arbeitsgruppe „Familie“ in Schlanders, mit Heinrich Fliri und Rosalinde Koch Gunsch

allerdings nur zwei Vinschger Sozialreferenten. Das Ergebnis des zweistündigen Workshops war dann die eingangs erwähnte Wunschliste, aus denen Deeg eine Zielrichtung formulieren will/muss. „Das Spannungsfeld, in dem ich mich bewege, ist die Absicherung von Elternzeiten auf der einen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf der anderen Seite“, resümierte Deeg und nahm auch die Gemeinden in die Pflicht. Kinderbetreuung etwa zähle für sie, die Landesrätin, zur Grundversorgung und sei damit auch Aufgabe der Gemeinden.

Foto: Angelika Ploner

Partschins

Foto: „Wind“-Archiv

14 /Lokales/


Tarsch

Pfarrkirche in neuem Glanz

A

Foto: Philip Trafojer

uch an der Tarscher Pfarrkirche nagt der Zahn der Zeit. Im Jahr 2012 wurden schließlich umfassende bauliche Maßnahmen nötig. Der Boden der Leichenkapelle war Stolz auf die erfolgreichen Arbeiten an der durchgefault, der Glo- Kirche in Tarsch v.l.: Johann Pichler, Josef ckenturm lehnte ge- Pramstaller (Stiftung Sparkasse), Seelsorgen das Mauerwerk, ger Peter Rechenmacher, Pfarrgemeindedie Türen schlossen ratspräsident Josef Kuppelwieser, Referennicht mehr dicht und tin Andrea Kofler, BM Helmut Fischer und auch die Glocken Adalbert Linser (Raiffeisenkasse) der Kirche mussten am 18. April diesen freudigen erneuert werden. All diese MissUmstand. Vor zahlreichen Ehrenstände wurden seitdem beseitigt. gästen wies PfarrgemeindepräsiDie Mittel hierfür spendeten zu dent Josef Kuppelwieser darauf einem Teil die Tarscher. Den Rest hin, dass noch Arbeiten am Gefinanzierten Land und Gemeinde, mäuer nötig seien. Erst wenige vor allem aber die Stiftung SparTage zuvor seien Mauerbrocken kasse und die Raika. Nachdem herabgefallen. Nach dem Gotbereits vor 2012 an und in der Kirtesdienst luden die Tarscher zu che gearbeitet worden war, steht einem von den Bäuerinnen und sie nun weitgehend restauriert der Frauenbewegung organisierzur Verfügung. Mit einem Festten Umtrunk. (jan) gottesdienst feierten die Tarscher

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Vinschgerwind 11-14

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GAP eröffnet Am Samstag, den 07.06.2014 ist „GAPurtstag Saisoneröffnung“ im GAP Glurns. Ab 17:00 Uhr gibt es Musik von Elisabeth Chytra; ab 17:30 Uhr eine Klanginstallation von Lukas Punter, der Verein GAP stellt sein Programms 2014 vor. Um 18:30 Uhr präsentiert Pascal Lampert seine Installation RGB10; um 19.00 gibt es Musik von Aleesa. Am Sonntag, den 08.06.2014 geht die Eröffnung ab 11:00 Uhr mit einem Frühschoppen, Weisswürste*Brezen*Senf, und Musik von David Frank weiter. Ab 11:30 Uhr Pascal Lampert, Performance, ab 12:00 Uhr Musik von Prieth & so.

29.05.14

§ Die Schlankmacher Aus dem Gerichtssaal

Aus Rom weht frischer Wind. Zu spüren bekommt man dies derzeit im Strafprozess. Auch wenn die öffentliche Meinung eine härtere Gangart der Justiz vor allem im Umgang mit korrupten Politikern oder Diskoschlägern fordert, sollen die „patrie galere“ durch eine Grunderneuerung des Strafsystems entlastet, eine Reihe von Straftaten in Verwaltungsdelikte umgewandelt, Erststraffällige auf Probezeit bei gleichzeitiger Aussetzung des Prozesses den Sozialdiensten anvertraut und nicht auffindbaren Personen erst gar kein Prozess mehr gemacht werden. Das Gesetz Nr. 67/2014 sieht als größte bereits geltende Neuerung die Aussetzung des Prozesses gegen einen bis dahin unbescholtenen Bürger vor, sofern er eines Verbrechens beschuldigt wird, für das eine Höchststrafe von nicht mehr

als vier Jahren vorgesehen ist. Der Beschuldigte bringt einen Antrag ein, mit dem er für die Dauer von ein bis zwei Jahren in ein Programm der Sozialdienste aufgenommen werden möchte, dabei gemeinnützige Arbeiten erbringt und Einschränkungen unterworfen wird (z.B. nächtliche Ausgangssperre). In Anlehnung an das Jugendstrafrecht erlischt die Straftat bei Abschluss des Programms, ansonsten läuft der Prozess weiter. Ein nächster Schritt wäre die Abschaffung einer Vielzahl von Straftaten, so z.B. der Beleidigung, einfachen Sachbeschädigung, illegalen Einwanderung, Nichteinzahlung von Sozialbeiträgen und generell fast aller Vergehen, welche nur mit einer Geldstrafe belegt sind. An Stelle der kostspieligen strafrechtlichen Verfolgung soll die Regierung nun innerhalb der

nächsten acht Monate sogenannte „strafersetzende Zivilsanktionen“ einführen. Auch soll der Hausarrest die Regel sein und der Kerker die Ausnahme. Einige der Maßnahmen sind zu begrüßen. Insbesondere jene, welche die Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit der Tat vorsieht. Anstatt sich mit Zustellungen von Akten zu befassen, könnte die Justiz ihre Ressourcen für wichtigere Aufgaben verwenden, wie den Abbau der Aktenberge im Zivilbereich. Problematisch ist hingegen, dass die Sozialdienste nicht für die Aufgaben gerüstet sind, welche in den nächsten Monaten auf sie zukommen. Christoph Tappeiner www.rechtsanwalt-tappeiner.it

pr-info ASV Eyrs Raiffeisen

Zeltfest Eyrs Anlässlich seines 45-Jahr-Jubiläums organisiert der Amateursportverein EYRS Raiffeisen am 7. und 8. Juni 2014 (Pfingstwochenende) das bereits traditionelle ZELTFEST in der Sportzone von EYRS. Gleichzeitig organisiert der ASV EYRS Raiffeisen auch ein FußballKleinfeld-Turnier. Das Fußball-Kleinfeld-Turnier beginnt bereits am Samstag Vormittag, 07. Juni um 09.00 Uhr. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. Nach der Zelteröffnung am Samstag Abend um 20.00 Uhr erwartet die vielen Gäste mit der Musikgruppe „Sumpfkröten“ eine mehrfach ausgezeichnete Partyband aus Österreich. Im Discozelt werden zudem die jugendlichen Partygänger mit den heißen Rhythmen des DJ’s eingeheizt. Der Sonntag startet ab 10.00 Uhr mit dem Frühschoppen, begleitet von den musikalischen Klängen der Musikkapelle Matsch. Um 11.00 Uhr Beginn des Fußball- Freundschaftspiels zwischen Bürgermeister-Auswahl gegen Auswahl Vereinsfunktionäre. Am Nachmittag dürfen sich bereits jetzt die vielen Kinder auf ein buntes Kinderprogramm freuen. Mit Clown Stauni, einer Malecke sowie einer Fun-Kletterburg werden die Kinder bestens unterhalten. Ab 14.00 Uhr wird das Duo Hoamatwind aus Kufstein die vielen Zeltbesucher musikalisch unterhalten und zum Tanz auffordern. Für Superstimmung am Sonntag Abend sorgen die Original Südtiroler Spitzbuam mit ihren gewohnt stimmungsvollen Liedern. Um 21.30 Uhr erfolgt die Verlosung der tollen Glückstopf-Hauptpreise. Für viele Zeltbesucher ein Highlight des Festes. Auf die glücklichen Gewinner wartet eine 1-wöchige Flugreise nach Rhodos, ein CUBE-Mountainbike, ein 50Zoll-LED-Flachbildfernseher, eine Lounge-Möbel-Garnitur in Rattan und vieles, vieles mehr. Der ASV EYRS Raiffeisen wünscht allen Festbesuchern beste Unterhaltung, sowie den Fußballern faire und sportliche Spiele.


29.05.14

Vinschgerwind 11-14

/Menschen/ 17

„…a Kandele mit Plent unt a Rugale Milch“ Zweimal ist Emma in ihrer Jugend zum Tanzen gegangen, und das heimlich. Das Leben auf dem „Kofelhof“ und auf dem „Ellhof“ oberhalb der Churburg war von schwerer Arbeit geprägt. Erst in ihrem kleinen Haus in Schluderns konnte sie ihren persönlichen Bedürfnissen etwas mehr Raum geben. von Magdalena Dietl Sapelza

Emma Telser, geb. 1933, inSchluderns mit ihrer Lieblingskatze: „Di Susi isch olm um miar ummer unt rennt miar oft sogor pan Kirchngean noch“

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

E

mma war zehn Jahre alt, als im „Ellhof“ Feuer im Kamin ausbrach. Schreiend befahl der Vater den Kindern, sofort das Haus zu verlassen. Von einem Federbett geschützt kauerte sie im Anger und beobachtete, wie dicker Rauch aufstieg, wie die Eltern und die älteren Geschwister am Brunnen die Wasserkübel füllten und hektisch zum Brandherd eilten. Die Angst vor einem Großbrand, die Angst alles zu verlieren, stand allen ins Gesicht geschrieben. Diese beklemmenden Momente tauchen in Emmas Erinnerung noch heute auf. Das Feuer konnte gelöscht werden. Die Eltern erlitten Brandverletzungen. Emma kam auf dem „Kofelhof“ auf die Welt, den die Eltern vom Grafen Trapp gepachtet hatten. Als Kleinbauern erwirtschafteten sie das, was die zwölfköpfige Familie zum Leben brauchte. Emma war die Fünftgeborene und ein schmächtiges Kind. Ein ärztliches Attest erlaubte es ihr, im ersten Pflichtschuljahr daheim zu bleiben. Als sie sieben Jahre alt war, übersiedelte die Familie auf den „Ellhof“, der ebenfalls dem Grafen gehörte. Von dort aus marschierte Emma zusammen mit ihren Geschwistern täglich eine halbe Stunde zur Schule nach Matsch. Oftmals trug sie den jüngsten Bruder auf dem Rücken. „Di Muatr hot inz olm eppas mitgebm, meischt a Kandele mit Plent unt a Rugale Milch“, erinnert sie sich. Auf dem „Runhof“ durften sie sich das Essen aufwärmen. Auf dem „Ellhof“ hielt die Familie bis zu 40 Stück Vieh und alle Kräfte wurden gebraucht. Auch Emma

packte an und manches fiel ihr schwer. Das Getreide, das sie auf ihrer „Krax“ über steiles Gelände in die Scheune trug, erdrückte sie fast. Zur Sonntagsmesse ging sie regelmäßig entweder nach Matsch oder nach Schluderns. Nach zehn Jahren auf dem „Ellhof“ bot der Graf den „Kofelhof“ zum Kauf an. Emmas Vater lieh sich Geld und nutzte das Vorkaufsrecht. Der Hof war in einem schlechten Zustand. „Miar hobm obr a Freid kopp, eppas oagns z hobm“, sagt Emma. Sie half bei den Renovierungsarbeiten, im Haus und auf dem Feld, in der hofeigenen Mühle und am Back-

ofen, der monatlich angefeuert wurde. Zwei Winter über lernte sie bei einer Frau im Dorf das Nähen. Das Kochen eignete sie sich in einem Gasthof in Marling an. Das kam ihr bei ihren späteren Beschäftigungen im Altenheim und im Gamperheim in Mals zugute. Zweimal schlich sie heimlich zum Tanz auf den Nachbarshof. Als sie zurückkehrte stand die Mutter mit der Rute vor der Tür. Fasziniert war Emma vom Spinnen. Bereits als kleines Mädchen drehte sie heimlich am Rad, was ihr die Schelte der Mutter einbrachte. „Wenn i s‘ norr kennt

honn, isch si froa gwesn“, betont Emma. Ihr Vater wollte sie mit einem Bauern in Matsch verheiraten, doch sie schlug das aus. „I hatts nit übers Herz brocht, di kronk Muatr alloan z lossen“, bekennt sie. Als eine Schwägerin auf den Hof kam, zog Emma in ihr kleines Haus nahe dem Schludernser Hauptplatz. Dort fanden auch zwei ihrer Brüder ein Zuhause. Diese pflegte sie bis zu deren Tod. „Deis Haus isch mei Glück gweesn“, sagt sie. Neben dem Wolle-spinnen und dem „Sarnerstricken war das „Schlangendjassen“ auf einem Tisch nahe der Schutzmauer am Saldurbach jahrelang ihre Lieblingsbeschäftigung. „S Kortnan in Elschaloch isch a Sucht gweesn, unt di scheanscht Zeit“, meint sie. Freude machte ihr auch das Reisen zu verschiedenen Wallfahrtsorten. Emma übernahm Dienste für die Kirche, übernahm die Patenschaft für ein Feuerwehrauto und vieles mehr. Sie liebte das Tragen der Tracht. „Di Trocht konn i heint nimmr hoobm“, lacht sie. Mittlerweile lebt sie allein mit ihren zwei Katzen. „Di Susi geht sogor mit miar spazieren, oft bis in Friedhof“, erzählt sie. Weite Strecken schafft Emma nicht mehr, denn ihre operierten Knie schmerzen. Doch sie rafft sich täglich auf und sagt sich: „Jo nit ummersitzn.“


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Riesen - Bücherflohmarkt in Schlanders

Der neue Riesen-BeleuchtungsKörper am Prader Hauptplatz sorgt für kontroverse Diskussionen. Die einen finden ihn scheußlich, andere geglückt modern.

Bücher, Bücher Bücher: Der Verein Vinschger Bibliotheken oganisiert am Samstag, 31. Mai 2014 einen Riesenbücherflohmarkt in der Bibliothek Schlandersburg. Von 9.00 bis 18.00 Uhr kann gesucht, gestöbert, gestaunt und gekauft werden. Es erwartet Sie eine große Auswahl. Für Sommer, Strand und Garten. Die Bücher liegen anschließend noch für 3 Wochen im Eingangsbereich der Bibliothek zur Auswahl auf.

Foto: „Wind“-Archiv

Kontrovers

pr-info HAUTnah - Laas

HAUTnah

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er Name trifft’s. Das neue Kosmetikstudio von Evi Asper (im Bild) lässt Schönheit HAUTnah erleben. Erst kürzlich erfüllte sich die ausund weitergebildete Kosme-

„Von a Insriger, für Insrige“ Die Vinschger Autorin Elke Messmer hat kürzlich ihr drittes Buch, den SüdtirolRoman „Sommerfrisch“, veröffentlicht. Wie bei ihren früheren Publikationen schreibt die Hausfrau, Mutter und Bibliothekarin wie ihr der Schnabel gewachsen ist, aus dem Bauch heraus und mit einer großen Portion Selbstironie. Elke Messmer: „Mir ist einfach wichtig, dass es „huamelet“ und Spaß macht.���

Evi Asper, Franz-TumlerStraße 35b, Laas Tel. 338 2563327 hautnahkosmetik@yahoo.it


Vinschgerwind: Nach den zwei Kinderbüchern „Willi - ab nach Jesolo“ und „Willi – ab nach Südtirol“ hast du nun einen Roman für Erwachsene geschrieben. Wie bist du zum Schreiben gekommen und was hat dich zu „Sommerfrisch“ bewogen? Elke Messmer: Schreiben wollte ich immer schon und bereits in der Mittelschule war es mein Ziel, irgendwann Schriftstellerin zu werden. Nach den Kinderbüchern wollte ich ein Buch schreiben, das sich in etwa so liest, als würde man sich mit einer guten Freundin bei einem Kaffee oder einem Hugo treffen, und ein gemütliches Ratscherle machen. Es ist ein locker-flockiges Buch von „a Insriger, für Insrige“ nichts Hochliterarisches. Da wird schon mal in zünftigem Vinschgerisch rumgeprottelt oder Puschtra Weisheiten unters nichtpuschtrerische Volk gebracht. Mir ist einfach wichtig, dass es „huamelet“ und Spaß macht. Was möchtest du über den Titel „Sommerfrisch“ und dessen Inhalt verraten? Schon im Titel soll klar werden, dass es sich um einen typisch südtirolerischen Roman handelt. Es wird der Frage nachgegangen: Was passiert, wenn eine Hausfrau und Mutter zufällig wieder ihrer ersten großen Liebe begegnet? Ihre kleine heile Welt

Foto: „Wind“-Archiv

Interview: Maria Gerstgrasser

tikerin und Visagistin ihren Traum und eröffnete ein eigenes Studio: nigelnagelneu und stilsicher, kurzum einfach zum Wohlfühlen. Als bisher Einzige in Südtirol arbeitet Evi mit Produkten des deutschen Kosmetiklabels MaluWilz. 2012 mit dem renommierten Beauty-Award ausgezeichnet, bietet die Marke passende Produkte für jeden Hauttyp. Neben Gesichts- und Augenpflege, Depilation, Maniküre, Pediküre und Entspannungsmassagen finden Sie auf www.hautnahkosmetik.net spezielle Angebote wie Sommer- und Winterbehandlungen, Beautypakete für die Braut oder Tages- und Abend-Make-up. Übrigens: Jede Gesichtsbehandlung wird durch ein leichtes Tages-Makeup vervollständigt. Tipp: Machen Sie Ihren Lieben eine Freude und verschenken Sie Gutscheine für hautnahe Momente!

Foto: „Wind“-Archiv

18 /Gesellschaft/

wird aus dem Gleichgewicht gebracht und es entwickeln sich unvorhersehbare Situationen, mit denen alle Beteiligten nicht gerechnet hätten. Die Protagonistin verlässt ihre gewohnten Bahnen, lernt sich neu kennen und lässt sich auf Veränderungen ein. Anfangs wehrt sie sich dagegen, doch der Wunsch

nach Selbstverwirklichung wird immer stärker, sodass sie sich schließlich auf ein mutiges Abenteuer einlässt. Gibt es eine bestimmte Zielgruppe für dein neues Buch und was kannst du uns über die Henne und den Koffer auf dem Cover sagen? Ich wollte kein typisches Frauenromancover für mein Buch und so ist die selbstgemachte „Pulla“ mit Hausfrauenschürze entstanden. Sie stellt das Häusliche, „Glutschenhafte“ dar, der Koffer hingegen ist Symbol für Aufbruch und Abenteuer. Ich glaube, dieses Buch wird viele Leser ansprechen, doch in erster Linie ist es natürlich ein unterhaltsamer Frauenroman, der auf jeden Fall sehr lustig ist. In einer Buchhandlung würde ich „Sommerfrisch“ ins Regal „Freche Frauen“ oder „Urlaubslektüre“ einreihen.“ Ist „Sommerfrisch“ bereits im Handel erhältlich? „Sommerfrisch“ ist im Provinz Verlag (ISBN 978-88-88118-93-2) erschienen und ist in jeder guten Buchhandlung erhältlich. Erstmals vorgestellt wird es am Mittwoch, 4. Juni um 19.30 Uhr im Tscharser Dorfcafè.


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Partschins/Vinschgau

Partschinser Chronisten in Vorreiterrolle D

Foto: Erwin Bernhart

Foto: Andreas Waldner

ie Vinschger Chronisten waren erstaunt und hatten viel Lob für die Tätigkeit der Chronisten in Partschins. Hartmann Nischler, seines Zeichens auch Kulturreferent der Gemeinde Partschins, Heinrich Frei und Renate Gstrein Schweitzer sammeln, katalogisieren, und ordnen alles, was in Zeitungen über die Gemeinde Partschins erscheint, alles, was in Partschins organisiert wird. In akribischer Arbeit werden Kirchliches, Kulturelles, Politisches, Katastrophales, Geschichtliches bis hin zu den Todesanzeigen zusammengetragen und seit 2011 jährlich in Buchform gedruckt. In den Bibliotheken und in der Gemeinde liegen die Bücher auf und können für Rückblicke, für Einblicke oder aus Interesse konsultiert werden. Das Chronistenteam in Partschins ist gut aufgestellt und harmoniert in fachlicher und technischer Hin-

v.l.: Heinrich Frei, Wolfgang Thöni, Renate Gstrein Schweitzer; Hartmann Nischler, Raimund Rechenmacher und Erwin Altstätter wurden für 3 Jahre in den Bezirksausschuss Vinschgau der Chronisten gewählt; rechts: Ewald Lassnig bei der Führung durch das Schreibmaschinenmuseum sicht. Das Team ist das jüngste im Bunde der Dorfchronisten und mit der digitalen Sammlung gleichzeitig das fortschrittlichste im Tal und so eine willkommene Bereicherung des Vinschger Chronistenwesens. Die Dorfchronisten des Vinschgaus weilten am Samstag, den 17. Mai 2014 in Partschins zum Chronistentag mit Neuwahlen

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des Bezirksausschusses. In der Bibliothek stellten die Partschinser Dorfchronisten ihre Arbeit vor, referierten über technische Schwierigkeiten, über geschichtliche Funde, über eigene Recherchen, die in die Chronikbücher miteingearbeitet werden. Ewald Lassnig, selbst emsiger Chronist, führte die interessierten Chronisten mit der ihm eigenen

Begeisterung durch das PeterMitterhofer-Schreibmaschinenmuseum. Anschließend hielt der Vinschger Bezirksobmann Erwin Altstätter Rückblick. Mit dem neuen Bezirksausschuss wurde dem Wunsch des Obmannes Altstätter Rechnung getragen, dass nämlich der Ober-, der Mittelund der Untervinschgau vertreten sein sollten. (eb)

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Mals

Schräge Bühne Schlanders

Tag der Sonne

Olga, Irina und ich

Foto: „Wind“-Archiv

euer fanden die Tage der Sonne erstmals auch in Südtirol statt. Organisiert und koordiniert wurden diese vom Ökoinstitut Südtirol im Rahmen des Interreg-Projektes Italien Österreich „COME: Der Weg zur Energieeffizienz in Gemeinden“. Die Tage der Sonne sind keine Südtiroler Erfindung, sondern werden bereits seit über 10 Jahren in ganz Europa „gefeiert“. In Südtirol sind die 3 Gemeinden Mals, Algund und Lana dem Aufruf vom Ökoinstitut gefolgt und haben einen Tag der Sonnenenergie gewidmet.

Fotos: Angelika Ploner

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Waren im Dauereinsatz v.l.: Susanne Resch Vilardo, Maria Relindis Sandbichler, Antonia Tappeiner und Günther Vanzo (Bild rechts) für die Schräge Bühne Schlanders

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ie habe sich ein hohes Ziel gesetzt, ließ Regisseurin Veronika Fliri das Publikum bei der letzten Aufführung am 18. Mai wissen. „Danke, dass ihr bis zum Schluss ausgehalten habt und Danke dem Theaterverein Schlanders, dass er mir die Regisseur-Ausbildung ermöglicht hat.“ Veronika Fliri hat nach einem Kurs auf Schloss Goldrain das erste Mal Regie geführt. Für ihr Debüt hatte sich Fliri für einen schwedischen Autor ent-

schieden und das Stück „Olga, Irina und ich“ gewählt. Der Inhalt: Maria (Antonia Tappeiner), Berit (Susanne Resch Vilardo) und Nina (Maria Relindis Sandbichler) treffen sich, um miteinander anzustoßen. Vor zwanzig Jahren sind sie gemeinsam auf der Bühne gestanden: in Chechovs „Drei Schwestern“. Was als nettes Erinnerungsfest geplant ist, wird allerdings zum Drama. Mit dem Auftauchen von Klaus (Günther Vanzo), dem ehe-

maligen Theaterkollegen und Liebhaber nimmt der Abend an Sticheleien und Peinlichkeiten zu, auch die unschönen Dinge, die vor 20 Jahren passiert sind, werden aufgerollt: Am Ende ist Klaus weg und „alles raus“. „Die drei Schwestern“ sitzen vor den Scherben ihres Lebens und suchen die Antwort auf die Frage: „Wenn man nur wüsste, warum wird leiden, warum wir lieben?“ Der Trost: Wir sind heute alle drei hier - Olga, Irina und ich. (ap)

pr-info Kulturhaus Schlanders

Die dumme Augustine

Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders

Mittwoch, 4. Juni 2014 um 16.00 Uhr Karten gibt es im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in der Göflanerstraße 27 in Schlanders und Restkarten an der Theaterkasse ab 15.00 Uhr

Am 4. Juni 2014 wird das mobile Kindertheater THEATERTA aus Deutschland im Kulturhaus Karl Schönherr zu Gast sein. Beginn: 16.00 Uhr. Dieser unterhaltsame Klassiker von Otfried Preußler wird kleine und große Kinder ab 4 Jahren zum Lachen bringen und durch akrobatische Einlagen der beiden Darsteller erfreuen. Augustine würde auch gerne einmal wie ihr Mann, der dumme August, in der Manege auftreten. Doch sie muss zu Hause bleiben, kochen und auf die Kinder aufpassen. Da der dumme August viele Süßigkeiten isst und schon mal das Zähneputzen vergisst, hat er bald richtiges Zahnweh. Als August zum Zahnarzt muss und die Zirkusvorstellung ohne ihn beginnt, springt die dumme Augustine für ihn ein: Das Publikum ist begeistert! Ein 45-minütiges Zirkustheaterstück über gerechtes Teilen von Arbeit und Spaß, zum Mitmachen und Mitlachen. Diese Theateraufführung wird vom Amt für Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders, Patscheider & Partner GmbH, Schönthaler A. & Söhne und Fleischmann Raumausstattung gefördert. Karten gibt es im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in der Göflanerstraße in Schlanders und an der Theaterkasse ab 15 Uhr.


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/Gesellschaft/ 21

Laatsch

Unterstützung für Kapelle ie architektonisch und kunsthistorisch wertvolle Kirche zum Hl. Leonhard in Laatsch ist für Kunstkenner und Liebhaber der Gotik besonders sehenswert. So steht es in vielen Kunstführern und InfoBroschüren landauf, landab und nicht wenige Einheimische und Gäste statten dem schmucken Kirchlein, angelehnt am Berghang, einen Besuch ab. Weniger Beachtung fand hingegen in den vergangenen Jahren die kleine Unterkirche, im Volksmund auch nur schlicht „Gruft“ genannt. Deshalb kam des Öfteren die Anregung, etwas gegen diesen Umstand zu unternehmen. Um die Kapelle an der

v.l.: Walter Habicher, Isabella Erhard vom VVR der Pfarre, Lidia und Guido Guidi vor dem Eingang zur Kapelle Foto: Andreas Paulmichl

D

Straßenseite einladender zu machen, wurde kürzlich vom Laatscher Gärtner Michael Schuster der Eingangsbereich ansehnlich gestaltet. Das kaputte gotische Portal wurde vom Sterzinger Restaurator Robert Engl restauriert

und das dazugehörige originale Schloss wurde von Werner Brunner wieder instand gesetzt. Für die Deckung dieser Ausgaben gelang es der Pfarrei Laatsch beherzte Spender zu finden. Zum einen war es das Ehepaar

Guido und Lidia Guidi, die in unmittelbarer Nähe zur St. Leonhards-Kirche den StockerHof, ein denkmalgeschütztes altes Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert restaurieren ließen und seither als Feriendomizil bewohnen und zum anderen war es der aus Laatsch stammende, in Algund lebende und arbeitende Friseurmeister Walter Habicher, die für dieses Projekt gewonnen werden konnten. Kürzlich überzeugten sich die Spender von den gelungenen Arbeiten und freuten sich, dass mit diesem Beitrag ein weiterer Schritt gegen den Verfall schützenswerten Kulturguts in Laatsch getan werden konnte. (pa)

Latsch

Himmlische Klänge zum Jubiläum eit 425 Jahren bereichert der Latscher Kirchenchor, dem zurzeit 43 Sängerinnen und Sänger angehören, Gottesdienste und Veranstaltungen mit seinen Auftritten. Mit einem Konzert der besonderen Art feierte er nun zu Muttertag in der Pfarrkirche sein Jubiläum. Eine besondere Erwähnung in der Rede des Obmannes Oskar Kuppelwieser fand Toni Mantinger, der seit 72 Jahren mit viel Freude und Einsatz beim Chor dabei ist. Unter der Regie des Kapell-

meisters der Bürgerkapelle Latsch, Wolfgang Schrötter, und Chorleiterin Agnes Trafoier, wurde die „Missa Arcadia“ von Gerald Oswald einstudiert. Der Chor und das Blasorchester sorgten mit ihren einfühlsamen, aber auch kraftvollen Klängen im Gotteshaus für eine besondere Atmosphäre. Von klassischen Chorliedern, bis hin zu schnellen Rhythmen und sogar einem Schlagzeugsolo war alles in der musikalischen Messe enthalten und es wurde gezeigt, dass Kirchenmusik durchaus auch ro-

Mit einem Konzert feierte der Chor sein Jubiläum

Foto: Sarah Mitterer

S

ckig sein kann. Die Konzertbesucher belohnten die Leistung der Sänger und Musikanten mit

viel Applaus und so manch einer ging am Ende mit einem Ohrwurm nach Hause. (sam)


Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Stilfs

Prad

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Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

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Schluderns

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Bildungsausschuss Stilfs

Die Ausgelassenheit eines Dorfes

links: Pfluagziachn 2014 – v.l.: Peter Grutsch und Roman Moser als Dschungldoktoren, Jörg Niederegger und Simon Grutsch als „ Politker-Kromer“; rechts: Ein Dorf feiert seine Ausgelassenheit

D

er Stellenwert von Ritualen ist für das Zusammenleben und die Identitätsbildung von Dorfgemeinschaften ein wichtiger Bestandteil. Eindrucksvoll nachvollziehen konnte man dies bei der Abschlussveranstaltung des „Stilzer Pfluagziachn“ im Vereinshaus von Stilfs. Die Schauspieler, HelferInnen und Organisatoren vergnügten sich bei Foto- und Filmpräsentationen über ihre Rollen und die

Ausgelassenheit beim Pfluagziachn 2014. Alter und Status im Dorf spielten dabei keine Rolle, sondern nur die möglichst lustige, kreative und traditionelle Umsetzung der zugedachten Rollen als Bauer, Gesindel, Doktor, Schimmel, Handwerker und viele andere. Der Bildungsausschuss Stilfs hat diesen Brauch vor zwanzig Jahren wieder belebt und es geschafft, fast jede Familie im Dorf in irgendeiner Form daran zu be-

teiligen. Besonders erfreulich ist, dass sich viele Jugendliche dafür interessieren und aktiv mitarbeiten. So bereiteten zwei Jungköche aus dem Dorf ein köstliches Buffet mit regionalen Gerichten und ein weiterer Jugendlicher fungierte als DJ. Denn die Musik darf in Stilfs nie fehlen und sie verleiht der Ausgelassenheit darüber hinaus eine gesellige Note und unvergessene Momente. (lu)

Bildungsausschuss Schlanders

Ausstellung kreativer Freizeitgestaltung Kreativ Alltagsgrenzen überschreiten seit mehr als zwanzig Jahren etwa 25 Männer und Frauen, ältere und jüngere Menschen aus dem Raum Schlanders bei der Ausstellung im Kulturhaus Karl Schönherr. Wieder wird eine bunte Palette angeboten von Bildern in verschiedenen Maltechniken über Tonarbeiten, unterschiedlichen Handarbeiten bis zu Arbeiten in Holz, Papier oder Plastik. Am Samstag, 31. Mai ist um 18:00 Uhr die Eröffnung mit der musikalischen Umrahmung der offenen Singgemeinschaft von Schlanders und buntem Buffet der TeilnehmerInnen. Am Sonntag, 01. Juni ist die Ausstellung von 9:00-21:00 Uhr und am Staatsfeiertag, Montag, den 02. Juni von 9:00 – 20:00 Uhr geöffnet.


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Bildungsausschuss Mals

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Bildungsausschuss Latsch

KULTURTAGE 2014 humorvoll, lehrreich, musikalisch, provokant Freitag, 30. Mai 2014, 19.30 Uhr, CulturForum Pfingstfreitag, 06.06.2014, 20:00 Uhr Thema: „Gschmugglt weart nicht mea“ Eine literarisch musikalische Sprech- und Blas-Variante Autor: Toni Bernhart, Texte; Bertl Mütter, Musik Ort: Tartsch, Bichlkirche St. Veit Information: Eintritt 10 E; Anmeldung erforderlich und Karten erhältlich im Informationsbüro Mals Pfingstsamstag, 07.06.2014, 20:00 Uhr Thema: „Die Calvenschlacht von 1499 hat NIE so stattgefunden, wie uns die Historiker glaubhaft machen wollen.“ Ein „historisches“ Experiment. Autor: Freie Referenten Ort: Mals, Kulturhaus Information: Keine Anmeldung notwendig; Eintritt 5 E, an Abendkasse Pfingstsonntag, 08.06.2014, Start um 8:00 Uhr; Messe um 10.30 Uhr; Weiterwanderung 12.o0 Uhr Thema: Wanderung von Mals nach Schleis (Performance auf dem Hauptplatz), Burgeis, Marienberg - nach der Messe Wanderung von Marienberg - nach Prämajur mit Performance und Lyrik Autor: Lissy Pernthaler Ort: Start in Mals Thema: Pfingst-Messe mit Predigt über die Freiheit, Fraktionen und Fraktale in der katholischen Religion Autor: Abt Markus Ort: Kloster Marienberg Information: Keine Anmeldung notwendig; kein Eintritt - freiwillige Spende - Verpflegung selbst aus dem Rucksack

Bildungsausschuss Schluderns Einladung zum Informationsabend

„Gesundheit kann man Essen“

Fotoausstellung: Latscher Ensembles im Focus Podiumsdiskussion: Ensembleschutz – Eine Chance für Latsch? Immer wieder war der Ensembleschutz in den letzten Jahren Anlass für Diskussionen. Aber was genau versteht man unter Ensembleschutz? Was würde er fürs Dorf bedeuten? Und welche Rechte und Pflichten sind damit verbunden? Diese und mehr Fragen hoffen wir in der Podiumsdiskussion am Freitag, den 30. Mai im CulturForum klären zu können. Podiumsgäste aus verschiedenen Bereichen legen Erfahrungsberichte und Sichtweisen dar. Durch die Diskussion führt Eberhard Daum. Unter Anleitung von Gianni Bodini wurden Ensembles fotografiert. Die besten Bilder werden ausgestellt. Samstag, 7. Juni, 20.30 Uhr, CulturForum

MGV Goldrain „Vierklang einmal anders“ „Du kannst nicht immer 17 sein…“ singen und spielen Vierklang, der Chor und Factory, die Band. Die Gruppe aus den 70er-Jahren hat sich wieder gefunden und die Goldrainer Mander aus dem 21. Jahrhundert ins Rock-, Blues-, Gospel- und Soul-Fieber gestürzt. Der heiße Zustand wird im CulturForum Latsch querdurch mit Ohrwürmern aus früheren Zeiten ausgelebt. Vierklang ist überzeugt: „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber die Liebe zum Singen nicht.“

Ernährung im 21. Jahrhundert vegan - vegetarisch - vollwertig

Bildungsausschuss Stilfs

Referent: Dr. med. Jürgen Birmanns; ärztlicher Leiter der Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB), Lahnstein, Deutschland, Ganzheitsmediziner, Homöopath

Werkschau - Kreatives Handweben

Freitag, 30.05.2014; Beginn: 20.00 Uhr Ort: Kulturhaus Schluderns Organisation: Südtiroler Gesellschaft für Gesundheitsförderung in Zusammenarbeit mit Alten- und Pflegeheimen Schluderns/Laas und Bildungsausschuss Schluderns Bildungsausschuss Latsch und Tarsch

Präsentiert werden verschiedene Arbeiten, die im Rahmen des Aufbaukurses „Stilfser Werkstätten-Kreatives Handweben“ gefertigt worden sind. Eine Gemeinschaftsaktion von Bildungsausschuss Stilfs und der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung mit Sitz in Spondinig

Gemeindehaus Stilfs Pfingstsonntag, 08. Juni 2014 14.00 - 18.00 Uhr

Hoangart - G’sungen, g’spielt und tonzt In Freita, 06.Juni 2014 ob 20 Uhr im Gosthaus zum Riesen in Tarsch/Latsch Olle SängerInnen, MusikontInnen und TänzerInnen sein willkommen. Mit drbei sein: Die Latscher Tanzlmusi, die Musikschual Unterer Vinschgau, dr Latscher Kirchenchor und die Volkstonzgruppe Martell

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Burgeis

Foto: „Wind“-Archiv

Musik verbindet Jung und Alt

Schüler der Musikschule, die Burgeiser Jungmusikanten und die Musikkapelle Burgeis überbrachten einen musikalischen Blumenstrauß

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ung und Alt sollten die Möglichkeit erhalten, gemeinsam zu musizieren und ihr Können einem größeren Publikum zu zeigen. Diesem Grundgedanken folgten die Veranstalter des diesjährigen MuttertagsKonzertes in Burgeis. Mitwirkende waren die Schüler der Musikschule, die Burgeiser Jungmusikanten und die Bläserinnen und Bläser der Musikkapelle Burgeis in ihren bunten Trachten. Von der Familie Frieda und Peppi Moriggl spielten beispielsweise drei Generationen mit. Jugendleiter Simon Moriggl hatte die vielen Musikschüler des Ortes motiviert und unterstützt von den Musikkameraden für den großen Auftritt vorbereitet. Das Musizieren in Gemeinschaft beflügelte die Jugendlichen. Sie

waren erstmals Teil eines großen Klangkörpers. Und das war für alle eine spannende und lehrreiche Erfahrung. Denn im Unterricht lernen Musikschüler meist nur als Solisten. Die Musikkapelle unter der Leitung von Hermann Brunner eröffnete das Konzert mit dem „Burgeiser Sennereimarsch“. Dann traten die Kleinsten auf die Bühne und ließen aufgeregt ihre Instrumente klingen. Mit dem ersten Applaus im voll besetzten Saal verschwand die Anspannung aus den Gesichtern. Den Kleinen folgten Jungmusikanten und schließlich die langgedienten Musikanten der Kapelle. Je älter die Formationen auf der Bühne waren, umso anspruchsvoller wurden

die Stücke. Auch einige Solisten glänzten. Die letzten drei Stücke spielten alle Mitwirkenden gemeinsam. Aaron Punt führte durch das Programm. Gekonnt stellte er die jungen und älteren Akteure vor und führte in die Musikwerke ein. Das Publikum, darunter viele Mütter, war vom musikalischen Ohrenschmaus angetan. Mit einem abschließenden Umtrunk klang die Veranstaltung aus. Erfreut zeigt sich auch Pepi Moriggl, der meint: „Wenn es mit dem Musizieren in Burgeis so weitergeht, dann brauchen wir uns wegen dem Weiterbestand der Musikkapellen keine Sorgen machen.“ Eines wurde mit der Veranstaltung unterstrichen: Musik verbindet Jung und Alt. (mds)

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Der Kreis - Theater im Vinschgau

Don Quijchote kehrt zurück s war gegen Ende, als Don Quijote (Markus Gamper) seinem Burschen Sancho (Gustav Gurschler) verkündete: Wo stünden wir, wenn wir nur den Geboten der Vernunft folgen würden? Er, der die Lüge in die Wahrheit verwandeln kann und immer auf der Seite der Schwächeren kämpft, trat mit seinem treuen Gefährten und seinem Pferd Rosinante (Rudi Hölbling) nach dem eindrucksvollen Erfolg von 2013 ein weiteres Mal auf die Bühne und kämpfte gegen allerlei Tücken: „Denn merk dir Sancho, es waren Verrückte, die die Welt verändert haben.“ Und vielleicht liegen ja genau hier die Parallelen. Es waren ein paar Verrückte, die an das Projekt Bezirkstheater, mit neuem Namen „Der Kreis-Theater im Vinschgau“ geglaubt haben. Gelungen ist eine kleine Sensation. Zehn Aufführungen vergangenes Jahr, vier (hintereinander!) vergangenes Wo-

Fotos: Angelika Ploner

E

chenende: Der „Don Quijote“ von Regisseur Christoph Brück ist zweifelsohne eine bemerkenswerte Inszenierung, das spielerische Niveau unvergleichlich hoch, das Ensemble

ein eingespieltes Team, wandlungsfähig, mit einer herausragender Mimik und Gestik. Begeistert wurden die Darsteller ein zweites Mal vom Publikum gefeiert. Bravo. (ap)

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JuZe Freiraum Schlanders Ö Fr. 30.05.14 ab 20.30 Uhr Art Café mit Patrick Strobl und Luciano Civettini Ö Sa. 31.05.14 ab 16.00 Uhr „Fischen & Grillen“ Jugendtreff Prad Ju!p-Explosiv Ö Sommeröffnungszeiten! ab 14. Juni Mo: 15.00 – 18.00 Uhr, Mi: 15.00 – 19.00 Uhr, Fr: 19.30 – 23.00 Uhr Sa: 19.00 – 23.00 Uhr Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Sa. 07.06.14 Innsbruck/Infos im Jugendraum la:ma Laas Ö Fr. 30.05.14 ab 19.00 Uhr – Grillen Ö Fr. 06.06.14 19.00 Uhr – Turnhalle Laas Kosmo Plaus Ö Fr. 30.05.14 ab 16.00 Uhr Ballspiele auf dem Plauser Sportplatz Ö Mi. 04.06. 14 ab 16.00 Uhr – Fruchtsalat Jugendcafé Chillout Latsch Ö Fr. 30.05.14 ab 15.00 Uhr Girls only – Entspannungsnachmittag Info & Anmeldung bei Myri Ö Mi. 04.06.14 ab 15.00 Uhr Kochstündchen Ö Fr. 06.06.14 ab 17.00 Uhr Grillstündchen Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Eyrs Ö Di. 03.06.14 ab 17.00 Uhr Playstation Turnier Jugendtreff Tschengls Ö Do. 05.06.14 ab 17.00 Uhr „Miar grillen“ Kosten: 3 € (Essen selber bringen) Jugendclub „Taifun“ Martell Ö Sa. 07.06.14 ab 18.00 Uhr Filmabend und Piadina Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Mi. 04.06.14 ab 16.00 Uhr Schokofondue Ö Do. 05.06.14 ab 18.00 Uhr Entwicklungshilfe, Auslandserfahrung, Auszeit, ... Info dazu mit Berufsberatung Mals/Schlanders Citytreff Glurns Ö Sa. 31.05.14 ab 19.00 Uhr Burgernight Jugendtreff Chill House Stilfs Ö Fr. 30.05.14 ab 17.00 Uhr Kochabend (Fischen wird verschoben!) Ö Sa. 31.05.14 Treff geschlossen JuZe Naturns Ö So. 08.06.14 16.00 – 20.00 Uhr – Treff

Jugendtreff Reschen Sa. 31.05.14 ab 17.00 Uhr Schnupperstunde für GrundschülerInnen (5. Klasse) Ö Sa. 31.05.14 ab 19.00 Uhr Kochen wie bei der Weltmeisterschaft (brasilianisch) Jugendtreffs Oberland Ö Sa. 07.06.14 ab 17.00 Uhr Abschlussgrillen aller Treffs (Jugendliche, Betreuer, …) Spielplatz Reschen Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 31.05.14 ab 18.00 Uhr Grillabend Ö Mi. 04.06.14 um 19.30 Uhr Vortreffen Bibione Ö

29.05.14

Pressemitteilung des Jugendrats Schlanders

Schlanderser Jugend informiert sich über die EU und die Europawahlen Schlanders. Der amtierende Europaparlamentarier Herbert Dorfmann ist der Einladung des Jugendrates Schlanders gefolgt und hat in einem Europa-Info-Abend über die Aufgaben der EU referiert. Die anwesenden Jugendlichen haben die Gelegenheit genutzt und zahlreiche Fragen an Herbert Dorfmann gestellt. Der Infoabend, der vom Jugendrat Schlanders im Jugendzentrum organisiert wurde, begann vielversprechend mit einem vollen Saal und endete ebenso erfolgreich mit einer überaus aktiven und interessierten Jugend, die den Europaparlamentarier Herbert Dorfmann mit Fragen durchlöcherte. Dabei gab es keine Tabus: Fragen zur gleichgeschlechtlichen Ehe, den christlichen Werten der EU, der Entfernung der EU-Institutionen von den Bürgern, Energie- und Atompolitik, Wahlmodus bei den Europa-

Die Anwesenden lauschen inte ressiert, was Europaparlamentarier Herbert Dorfmann zu erzählen hat.

wahlen waren nur einige Themen, die die Jugendlichen interessierten und zu denen Herbert Dorfmann ausführlich Stellung bezog. Zu später Stunde endete der überaus erfolgreiche EuropaInfo-Abend und fand seine Fortsetzung bei der Veranstaltung des Art-Café im Jugendzentrum Schlanders, bei der die Jugendlichen noch die Möglichkeit hatten, sich mit dem Europaparlamentarier in lockerer Atmosphäre zu unterhalten. Rückfragehinweis: Magda Tumler, Vorsitzende Jugendrat Schlanders E-Mail: jugendrat@schlanders.it

72 h Projekt

Im Jugendhaus Phönix in Schluderns Vom 23. bis zum 26. April fand südtirolweit das Projekt 72 h ohne Kompromiss statt. Dabei engagierten sich 300 Jugendliche in 37 Projekten im ganzen Land. So auch im Jugendhaus Phönix, wo sich am Mittwoch, den 23.04. um 16:00 Uhr 8 Jugendliche und die Projektleiterin trafen, um gemeinsam den Verlauf der 72h zu besprechen. Hoch motiviert begannen bereits am ersten Tag die Renovierungsarbeiten im Jugendhaus. Die Jugendlichen weißelten, malten, schliffen, lackierten mit viel Einsatz die Wände, als auch Theke und Fensterrahmen des Jugendhauses. Dank der fleißigen Jugendgruppe darf sich nun der Jugendtreff im neuen Look präsentieren. In den 72h wurde wieder einmal mehr deutlich, wie viel Jugendliche schaffen können und mit wie viel Einsatz und Begeisterung sie sich engagieren. So freuen wir uns über ein sehr gelungenes Projekt und möchten uns für Stühle und Couch bei Stecher aus Schluderns und Wallnöfer aus Naturns bedanken.

Fifa-Turnier 2014

Jugendzentrum Mals, Citytreff Glurns, Jugendtreff Laas & Jugendzentrum Schlanders Los ging es am 17. Mai 2014 um 14.00 Uhr im Jugendzentrum JuMa mit dem Fifa-Turnier für alle Jugendlichen aus dem Vinschgau. „Fifa“, eine Fußballsimulation für die Playstation, gehört auf jeden Fall zu den Indoor-Klassikern jedes Jugendzentrums und wird von den Jugendlichen stark nachgefragt. Jedes Jugendzentrum und jeder Jugendtreff aus dem Vinschgau konnten bis zu 4 Teams ins Rennen schicken. Nach Auslosung der Begegnungen der Mannschaften traten 14 Jugendliche im KO System

mit „Potzerrunde“ gegeneinander an. Die teils sehr spannenden Spiele wurden mit großem Fingergeschick gemeistert. Besonders das Finalspiel hatte es in sich. Zwei Halbzeiten und eine anschließende Verlängerung brachten keinen Gewinner hervor. Erst nach einem Elfmeterschießen wurde das Spiel entschieden! Da sich die Jugendlichen tapfer geschlagen haben, gab es für alle eine Kleinigkeit. Die zwei Gewinnerteams aus Laas und Schlan-

ders (Gewinner Potzerrunde) erhielten jeweils einen Hauptpreis. Es war eine tolle Möglichkeit, andere Jugendliche kennen zu lernen und mit ihnen die Freizeit zu verbringen. Da sich alle gute verstanden haben, wurde bereits gemeinsam an weiteren Aktivitäten getüftelt.

Matinee im Pausenhof Am 17. Mai organisierte der Jugendtreff Prad Ju!p-Explosiv in Zusammenarbeit mit der Band ‚Emissione‘ ein Matinee im Pausenhof der Grundschule von Prad. Das Wetter war uns an diesem Samstag gut gesinnt und so wurde unser gemeinsames Projekt ein toller Erfolg. Unsere Special Guests des Tages waren die beiden bekannten Prader Hip-Hoper: Kravatte und Kravalle.


29.05.14

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/Sonderthema/ 27 Tipps in Sachen Tierarzt

Das Haustier:

Des Menschen bester Freund .... von Angelika Ploner

D

ie Katze steht auf der Beliebtheitsskala ganz oben und ist das beliebteste Haustier des Menschen. An zweiter Stelle reiht sich der Hund, bevor Kleintiere wie Meerschweinchen, Kaninchen oder Hamster ihren Platz einnehmen. Haustiere tun dem Menschen gut, das steht außer Zweifel: physisch und psychisch. Menschen, die jeden Tag mit ihrem Haustier an die frische Luft gehen, haben ein stärkeres Immunsystem. Das gilt natürlich vor allem für Hundebesitzer. Zum anderen wirkt sich eine Haustierhaltung auch positiv auf die Psyche aus. Vor allem für ältere Menschen ist ein Haustier oft die einzige soziale Anbindung: Die Versorgung als tägliche Aufgabe gibt Struktur und schützt vor Vereinsamung. Kinder, die Haustiere halten, haben – das belegen Studien - ein größeres Verantwortungs- und Mitgefühl, sind hilfsbereiter und aufgeschlossener. Trotzdem sollte vorher gründlich überlegt werden, ob man wirklich ein verantwortungsvoller Tierhalter sein kann, egal, für welches Haustier man sich interessiert und letztlich entscheidet. Denn ein Tier ist ein Lebewesen und kein Spielzeug. Zunächst muss man überlegen, ob die Wohnung oder das Haus für ein Haustier überhaupt

geeignet sind. Katzen brauchen relativ wenig Platz und nicht unbedingt Auslauf, obwohl ein Balkon immer von Vorteil ist. Hunde hingegen wollen Auslauf in Form eines Gartens und eine Wohnung darf nicht zu klein sein. Wenn es um Fische oder andere Reptilien geht, sollte ausreichend Platz für ein Aquarium oder ein Terrarium zur Verfügung stehen. In jedem Fall muss das Tier artgerecht gehalten werden. Soll ein Hund oder eine Katze das neue Haustier werden, muss – lebt man in einer Mietwohnung - gegebenenfalls der Vermieter um Erlaubnis gebeten werden. Bei Hunden könnte der Vermieter durchaus etwas dagegen haben, bei Katzen sind Hausbesitzer meist weniger skeptisch. Ist die gesamte Familie mit der Anschaffung eines Haustieres einverstanden? Auch diese Frage will beantwortet werden. Genauso muss abgeklärt werden, ob ein Familienmitglied gegen das betreffende Tier allergisch ist. Nicht weniger wichtig ist eine geeignete Urlaubsbetreuung für das Tier. Unzählige Haustiere werden in den Sommermonaten einfach ausgesetzt, weil sich niemand findet, der sich um das Tier sorgen kann. Bevor ein Tier ins Haus kommt, sollte feststehen, ob man sich auch dauerhaft darum kümmern kann. Meistens sind Kinder diejenigen, die sich ein Haustier wünschen. Eltern müssen sich

aber ihrerseits im Klaren sein, dass sie es sind, die für die Betreuung verantwortlich sind, vor allem dann, wenn das Kind die Lust daran verloren hat. Und zu guter Letzt steht auch folgende Frage im Raum: Erlaubt es die finanzielle Lage, das Tier ein Leben lang artgerecht zu versorgen? Denn Haustiere wollen nicht nur liebevoll versorgt werden, sie brauchen Zeit und natürlich auch Geld: Futter, Pflege, Zubehör, Impfungen... Apropos Zeit: Je nach Art fordern Heimtiere ihre Aufmerksamkeit. Wer denkt, dass eine Katze am besten in Ruhe gelassen und nur zum Schmusen ab und zu geholt werden kann, hat weit gefehlt. Auch Katzen fordern, je nach Charakter, sehr hartnäckig Aufmerksamkeit ein. Deshalb sollte

Die Vorsorge spielt bei einem Haustier eine große Rolle. Katzen und Hunde sollten sterilisiert sein. Ein Kater streunt weniger und markiert die Wohnung nicht, wenn er kastriert wurde. Die Markierungen sind nämlich auch für menschliche Nasen wahrnehmbar. Genauso lockt eine nicht sterilisierte Katze die Kater der Nachbarschaft an. Auch Kaninchen, Mäuse und Meerschweinchen sollten sterilisiert werden. Tollwutimpfungen sind vor allem in gefährdeten Bezirken Pflicht. Alle Haustiere sollten auf Parasiten untersucht werden. Katzen können z.B. den Katzenbandwurm bekommen. Dieser Parasit ist für Katzen weniger gefährlich als für Menschen. Allgemein ist Hygiene natürlich ein Muss, wenn Haustiere gehalten werden. Quellen: haustierratgeber.de, netdoktor.de, hilfreich.de, haustier.de

eine bestimmte Zeit ganz dem Tier gewidmet werden. 
Dass Hunde mehr Aufmerksamkeit brauchen, versteht sich von selbst. Das tägliche Gassi-Gehen ist nur ein Teil der Pflege, Hunde brauchen auch bestimmte Erziehungsmaßnahmen, um Reiberein zu vermeiden. 

Grozzesweg 2 – Mals Tel. +39 342 763 94 24


28 /Kultur/

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29.05.14

Der Beichtstuhl Die Welt als Gitter, besser gesagt, die Welt wie durch ein Gitter … dieser Eindruck entsteht beim Betrachten der Kunstwerke von Esther Stocker. Schon im Vorfeld des Schlosses Kastelbell begegnet uns eine bemerkenswerte Installation: Rein geometrische Formen aus schneeweißem Marmor, Quaderblöcke wie zufällig hingeworfen. Aber nur scheinbar, in Wirklichkeit steckt dahinter die ordnende Kraft der Künstlerin. Besucher der Ausstellung durchwandern die auf mehrere Stockwerke verteilten großen Säle der Burg, überrascht und fragend. Manchem konservativen Kunstfreund drängt sich wieder einmal die Frage auf, was das alles soll? Einige bekommen sogar Kopfweh, besonders Frauen, weil sie diese Zerstückelung nicht schätzen, vielleicht auch nicht ertragen. Zu rational, einseitig verstandesbetont? Der einst in katholischen Kirchen überall gegenwärtige Beichtstuhl ist heute nur mehr wenigen vertraut, ist aber in aller Erinnerung. Der Beichtende spricht auf Kopfhöhe durch ein Gitter zum Beichtvater, bekennt dabei die Sünden, bekommt Rat und Trost vom Gegenüber, also von einem im Dunkel des Beichtstuhls verschwindenden Männerkopf. So ein Beichtgitter habe ich vor Jahren in einer Kirche im Münstertal entdeckt und fotografiert, weil das Bild der rautenförmigen Öffnungen im dünnen Holzbrett als Kunstwerk gelten kann. Eine handwerkliche Geduldsarbeit zur Konzentration des Gewissens. Schauen durch ein Holzbrett, durch geschnitzte Öffnungen in eine andere Welt. Durch die

Installation im Hof von Schloss Kastelbell mit Blöcken aus weißem Göflaner Marmor, zur Verfügung gestellt von der Firma Ing. Burkhard und Peter Pohl, Kastelbell (Foto Daniel Sarbach). Die reinen Formen stehen wie Torwächter des Schlosses vor und im Innenhof; dann erst beginnt ihr bewegtes Eigenleben an den Wänden der Ausstellung. (Bild oben rechts)

Esther Stocker, die international erfolgreiche Künstlerin, mit Ihrer Nichte bei der Eröffnung am 13. April 2014 auf Schloss Kastelbell; die Ausstellung wird noch bis zum Pfingstmontag, 9. Juni 2014, gezeigt (Foto Leonardo Pellissetti).

Gitterstruktur betrachtet, scheint sich die Welt von beiden Seiten aus gesehen in Schwarzweiß aufzulösen, vielleicht in rautenförmigen Elementen … bis die Esther kommt und alles wieder in Ordnung bringt. Ob die Künstlerin mein Beichtgitter kennt? In ihrer am Ausgang des Münstertales gelegenen Heimat, in Laatsch, Gemeinde Mals, gibt es eine große Beichtkultur, überwacht und veredelt durch die Mönche des Klosters Marienberg. „Veredelt“, weil mit der Beichte zugegeben viel Unfug getrieben wurde, aber vielen Menschen hat sie geholfen und tut es immer noch. Jetzt aber beichte ich bei der Esther, vor ihrer Gitterwelt. Als Sünde nenne ich die Verwirrung, die durch ihre Kunst in mir entsteht. Wo bleibt die Farbe? Ich begegne in einer Beschreibung einen Hinweis auf das „gestische Moment“ in ihrer Kunst; darunter versteht man die freie


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malerische Entfaltung. Und dann weiter: „In der Knitterung und Faltung der Installationen kommt doch ein gestisches Moment hinein.“ Liebe Esther, ich kenne mich schon lange nicht mehr aus - habe mich wahrscheinlich noch nie ausgekannt! Ich flüchte zu Dir, zumal ich durch einen weiteren Begriff bei der Analyse Deines Werkes verunsichert wurde, und zwar von der „Gerechtigkeit der Form“. Eines ist sicher, der verwirrte Kunstfreund muss gründlich aufräumen, alles zusammenkratzen, was er an Aufnahmefähigkeit zur Verfügung hat. Einige Begriffe sind so kompliziert, wie es einstmals die Sündenlogik des Beichtens war. Ich helfe mir dabei durch Begriffe aus der Philosophie, so etwa durch den Titel von Schopenhauers Hauptwerk „Die Welt als Wille und Vorstellung“. Dieser pessimistische Mensch, also der Arthur Schopenhauer, sieht nur triebhaften Willen und

Das Foto von Meinrad Hofer wurde dem Katalog „Portrait of Disorder Esther Stocker“ Museum Ritter entnommen und zeigt die Künstlerin als Teil einer Installation … es ist, als würde sie komponieren, Noten schreiben, Musik machen …

trügerische Scheinwelt. Auch er entwirft einen Raster, durch den er die Welt sieht, wie durch ein Beichtgitter. „Raster sind existenziell mit dem Menschen verbunden“, kann man

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/Kultur/ 29

über Dich lesen. Liebe Esther, die Begegnung mit Deinem Werk ist sehr verwirrend, aber auch klärend, ist also eine reinigende Beichte. Hans Wielander


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Schlanders/Oxford

Schluderns

Auf den Spuren Harry Potters

Musikapelle Schluderns feiert 125-Jahr-Jubiläum

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ine bunte Truppe von 51 SchülerInnen und vier Englischprofessorinnen der WFO und TFO Schlanders verbrachten eine Sprachintensivwoche an der als Centre of Excellence ausgezeichneten Lake School in Oxford, einer der renommiertesten Universitätsstädte der Welt. Die Schüler fühlten sich bei den freundlichen Gastfamilien äußerst wohl; small talk und Probleme lösen nur in Englisch! Zudem gingen die Schüler fleißig zur Schule – natürlich stand in dieser Woche only English am Programm. Die hochmotivierten Lehrer begeisterten die Schüler mit einem modern-flotten und anspruchsvollen Unterricht. Die Aktivitäten am Nachmittag waren von einem topinformierten und lustigen guide namens Rob beglei-

Festwagen der Musikkapelle Schluderns bei der 850-Jahrfeier 2013

M

it einem Jubiläumsfest am 30. 31. und 1. Juni 2014 feiert die Musikkapelle Schluderns ihr 125-jähriges Bestehen. Auf dem Programm stehen ein Fe-

Programm: Freitag, 30. Mai:

Musik für Junggebliebene mit DJ

Samstag, 31. Mai:

Musik und Tanz mit der Gruppe - „Die Salzburger mit Daniela“ 51 SchülerInnen und 4 Englischlehrerinnen in Oxford: freundliche Gastfamilien und Englisch lernen – aber intensiv tet, der den Schülern allerlei Wissenswertes erzählte. Wir besuchten Christ Church, das College, an dem Teile der Harry Potter Filme gedreht wurden, Shakespeares Heimatstadt Stratford upon Avon und natürlich die Hauptstadt London. Alles in allem also eine sehr intensive Woche, die den Schülern die Möglichkeit gab, die englische Sprache zu leben, in eine fremde Kultur einzutauchen und motiviert heimzukehren.

Sonntag, 1. Juni:

9.30 Uhr Hl. Messe – Rathausplatz, Umzug mit der Jubelkapelle, der Gastkapelle Otterfing, den Musikkapellen des Bezirkes mit Festwagen der Schludernser Vereine 12.00 Uhr Konzert der MK Otterfing 14.00 Uhr Konzert der MK Glurns, Böhmische Pfelders 17.00 Uhr Tanz und Stimmung mit „Die Pfundskerle“ 20.00 Uhr Lotterieverlosung

stumzug, Konzerte im Festzelt auf dem Ritterspiel-Gelände, eine Lotterie und vieles mehr. Der schriftlich dokumentierte Gründungsakt trägt das Datum

vom 1. März 1889. Doch bereits vorher haben in Schluderns Musikanten aufgespielt. Darüber hat Pfarrer Pali in seine Chronik berichtet. Die Tracht der Musikapelle Schluderns entstand in der heutigen Form um die Jahrhundertwende. Das letzte Wort bei der Auswahl hatte damals Graf Gotthard Trapp. Das älteste Foto stammt aus dem Jahre 1904. Vier Jahre später erhielt auch die Parade-Schützenkompanie Schluderns dieselbe Tracht. Die Musikkapelle Schluderns besteht aus 54 Musikantinnen und Musikanten. Hubert Eberhöfer aus Mals leitet die musikalischen Geschicke seit kurzem als Kapellmeister. Obmann ist Joachim Tragust (mds)


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/Sonderthema/ 31

Vinschgerwind

Blick ins Burggrafenamt

von Angelika Ploner

Der Vinschgau blickt ins Burggrafenamt und damit über den Tellerrand hinaus. Ein Ausflug in den Nachbarbezirk lohnt sich in jedem Falle. Ein kleines ausgewähltes Potpourri an Interessantem – Einkaufsadressen und Produkten – haben wir für Sie auf den folgenden Seiten zusammengestellt. Ein Schaufenster des breitgefächerten Angebotes im Burggrafenamt, das mit einer Wanderung auf der Innenseite dieser Ausgabe abgerundet wird.

Bettenhaus Theiner:

Qualität & Kompetenz.

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it einem neuen Eingangsbereich gefällt das „Bettenhaus Theiner“ nicht nur innen, sondern auch außen. Das traditionsreiche Geschäft wird in der 3. Generation geführt und gehört zu den besten Einkaufsadressen im Meraner Raum. Die Stärken? Freundlicher Service, gute Qualität und fachliche Kompetenz. Geboten wird im Mode- und Wäschehaus Unterwäsche und Nachtwäsche für die ganze Familie, auch Socken, und – ganz aktuell – Bademode. Die Mode für die Kinder kommt von Babyface, bekannt für Qualität und Exklusivität. Den Sinn für Qualität und Marken verrät auch das Sortiment an Bettwäsche, Daunenbetten, Allergikerbetten und natürlich der Matratzen von Metzeler. „Einfach gut schlafen“ ist im Bettenhaus Theiner nicht nur ein Motto, sondern ein Versprechen. Handtücher und Wohndecken machen das Angebot komplett. Keine Wünsche offen bleiben bei Namen wie Cawö, Joop, Estella oder Janine, Mey, Schiesser, Esprit, Triumph, Falke oder Skiny, große Marken, die im Bettenhaus Theiner übersichtlich präsentiert werden.

Hannes und Stefanie Theiner

Die üblichen Öffnungszeiten gelten am Dienstag nicht: Bis 20 Uhr ist dienstags das ganze Jahr über geöffnet.


32 /Sonderthema/

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Infrarot Die gesunde Heizung Thermosol:

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as bisher die wenigsten wussten: Die Infrarotheizung ist auch als komplettes Heizsystem geeignet und kann problemlos als Vollheizung oder natürlich als Ergänzung eingesetzt werden. Sie ist eine kluge, lohnende und energiesparende Alternative bei Neubau, Umbau oder bei Renovierungen. Gegen Schimmel oder Feuchtigkeit etwa gibt es keine effizientere Alternative. Und: Eine Steckdose genügt. Die Heizpaneele sind einfach zu montieren und die Wärme strahlt etwa von dekorativen Bildern, von den Wänden oder von einem Spiegel. Mit Infrarot heizen heißt nach dem Prinzip der Sonne heizen, demnach bringen Infrarotheizungen ein gesundes Raumklima ins Innere. Zum Unternehmen: Thermosol, mit Sitz in Tscherms, vertreibt die Heizpaneele seit vielen Jahren mit Erfolg. Erneuerbaren Energien hat man sich verschrieben: seit Anbeginn. Deshalb zählt Thermosol zu den Pionieren in Südtirol. Das Unternehmen ist gut aufgestellt und hat sein Repertoire stets erweitert, mehr noch: Ist zur verlässlichsten Adresse vor allem für Holz- und Pelletsheizungen und Solaranlagen mit Warmwasseraufbereitung geworden.

Pircher R.:

Uwes Rahmenecke:

Der Rahmen macht’s

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as Uwes Rahmenecke auszeichnet? Das ist Dreierlei: die Qualität, der Preis und die Optik. Das „Wie“ ist das Entscheidende bei der Rahmung des Bildes. Uwe Obermarzoner rahmt ein Bild nicht irgendwie. Als Maler und Bildhauer hat er ein besonderes Gespür, ein Auge dafür, wie ein Rahmen auf ein Motiv abzustimmen ist. Durch den passenden Rahmen kann man ein Bild nämlich am besten zur Geltung bringen, ist Uwe Obermarzoner überzeugt. Viele Jahre lang war er selbst unzufrieden darüber, wie seine eigenen Bilder gerahmt wurden, bis er eines Tages beschloss selbst Bilderrahmen zu fertigen. Der 40-jährige Traditionsbetrieb, die Holzschnitzerei Obermarzoner bietet seitdem für Kunst und Bilder den hervorragenden Rahmen.

20 Jahre „Pircher R. “ in Algund.

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eit 1994 führt Roland Pircher sein gleichnamiges Geschäft: Heuer steht das 20-jährige Jubiläum an. Das Spezialgeschäft in Algund, das sich zu einer Top-Adresse entwickelt hat, wartet mit sämtlichen Produkten für Land- und Forstwirtschaft auf. Perfekt an der J.-Weingartnerstraße gelegen und mit einem breit gefächerten Angebot, ist es für viele schlichtweg eine Institution: Pircher ist zum einen Generalvertreter für Motorsägen der schwedischen Firma Jonsered, zum anderen des Gerätebenzins „Ecologica, eines sauberen, umweltfreundlichen Treibstoffes, der im Forst- und Gartenbereich zum Einsatz kommt. Die Ladenfläche

teilen sich Rasenmäher, Rasenmähtraktoren, Freischneider, natürlich sämtliches Zubehör für den Garten und die Sicherheitsbekleidung für Forst- und Waldarbeiter. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Beratung stimmt und der Umweltschutz gehört – wie erwähnt - zum Selbstverständnis des Betriebes. Die hauseigene Werkstatt wissen Kunden in ganz Südtirol zu schätzen: Sämtliche Ersatzteile hat Pircher lagernd. Bei Reparaturen ist deshalb Verlass: schnell und kompetent werden diese erledigt. Überhaupt steht die Zufriedenheit des Kunden bei Pircher R. ganz oben. Und das seit 20 Jahren.

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ärten, Terrassen, Außenanlagen, Schwimmbäder: Die neue 2-Zentimeter-Fliese kann dort eingesetzt werden, wo Stil und Flair gefragt sind. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt, die Vorteile viele: Frostbeständigkeit, Wetterfestigkeit, lose Verlegung auf Splitt oder mit Distanzhalter, in verschiedenen Optiken - Stein und Holz - erhältlich und mit einem Format von bis zu 120 x 60 flexibel einsetzbar. Durch ihre hohe Qualität trotzt die neue Fliese Wind und Wetter und macht auch nach vielen Jahren Eindruck. Passend zum Außenbereich gibt es auch Fliesen mit derselben Optik in geringerer Stärke und weicherer Oberfläche für den Innenbereich. Mit einer einheitlichen Optik innen und außen ist ein fließenden Übergang ohne Stilbrüche möglich. Die gute Idee für drinnen und draußen: Fliesen Fuchs, Vetzan und Keramarket Sinich.

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Vorbereitung ist alles. Regel Nummer eins für gestresste Kofferpacker: Vorbereitung ist alles. Strandgang, schickes Abendessen, Outdoor-Ausflug: Was ist jeweils von Nöten? Alles, was überflüssig ist, einfach zu Hause lassen. Niemand braucht sieben T-Shirts. Falls es für die Ordnung im Kopf hilft: Einfach eine Liste schreiben und nach einem Tag nochmal überprüfen und durchgehen.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit... Das Problem ist altbekannt und doch stellt es sich bei jeder Reise neu: Daheim schafft man es gerade so, über seinem ganzen Gepäck den Kofferdeckel zu schließen. Am Urlaubsort angekommen, haben die Sakkos Knitterfalten, die Schuhe Dellen, und über den Rest hat sich der Inhalt der Shampooflasche ergossen. Das muss nicht sein. (ap/Quelle: Planet Wisssen)

Je größer, desto besser. Ist die untere Seite des Koffers gepackt, kann in der Mitte mit den Hosen weitergemacht. Am besten so wenig falten wie möglich (also nicht zum Beispiel eine Hose dreimal zu einem Quadrat falten, sondern nur einmal quer). Falls mehrere Hosen in den Koffer müssen: Nie alle Hosenbünde auf dieselbe Seite legen, sondern immer versetzt. Das gleiche gilt auch für Hemdkragen. So wird der Koffer gleichmäßig voll.

Spätestens bei Blusen, Hemden und Sakkos wird es schwierig: Dort, wo sie gefaltet werden, zeichnen sich nach dem Auspacken fast immer unschöne Knicke ab. Ein Tipp: Das Innere des Kleidungsstücks mit einer Lage Papiertücher oder Seidenpapier aus dem Schreibwarenhandel flach auslegen - das wirkt tatsächlich Wunder. Auch zwischen die einzelnen Kleidungsstücke kann man Seidenpapier platzieren: Das verhindert die Reibung der unterschiedlichen Stoffe aneinander, der Grund für Knitterfalten schlechthin.

Ein weiterer Tipp: Wer am Urlaubsort eine heiße Dusche nimmt, sollte seine Kleidung in die Nähe hängen. Der Dampf glättet zwar nicht alle Falten, aber immerhin die gröbsten.


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Lücken nutzen. Im freien Platz entlang der Kofferseiten können alle Arten von Flaschen, Döschen und Tuben untergebracht werden. Wer mit dem Flugzeug fliegt muss die Bestimmungen des Sicherheitschecks berücksichtigen. Krawatten flach der Länge nach in den Koffer legen, Gürtel zusammengerollt an den Seiten verstauen, Kabel und Adapter zusammengerollt in die Ecken legen. Ein Laptop ist ganz in der Mitte am besten aufgehoben.

Packen einmal anders: Bündeln statt Schichten. Wem all das zu anstrengend ist oder wer einmal eine andere Methode ausprobieren will, der ist beim sogenannten „bundle packing“ richtig: Einige Vielreisende schwören jedenfalls darauf. Dabei werden einfach alle Habseligkeiten zum Bündel zusammengerollt, in etwa wie bei einem Heuballen. Das spart angeblich Platz und vermeidet Knitterfalten. Aber auch hier müssen einige Regeln beherzigt werden.

Zunächst einmal braucht man zum Packen viel Platz - am besten auf dem Bett. Dann legen Sie das Kleidungsstück, das beim Bündel ganz außen landen soll (ein empfindliches Jackett, eine schnell knitternde Bluse), zuerst ab. Danach das nächste Hemd - und zwar so, dass die Ärmel aufeinander liegen, der restliche Stoff aber genau in die entgegengesetzte Richtung weist. Dann kommt zum Beispiel die nächste Hose und so weiter. Am Ende legen Sie das Herzstück des Bündels ganz in die Mitte - am besten einen Beutel mit Unterwäsche und Socken. Diesen Beutel umhüllen Sie nun Schicht für Schicht mit den anderen Kleidern (die seitlichen Ärmel auch einfach nach innen über das entstehende Bündel klappen), zuletzt mit dem zuunterst liegenden Stück, also dem schnell knitternden Jackett – fertig ist das Bündel. Klingt kompliziert, ist aber reine Übungssache.

Koffer oder Reisetasche? Bevor man den Koffer

packt, hilft außerdem ein genauer Blick auf das vorhandene Gepäckstück und vielleicht sogar eine Investition in ein neues. 90 Prozent dessen, was am Flughafen übers Förderband rollt, sind Koffer, keine Reisetaschen oder Rucksäcke. Zu Recht. Der Koffer schützt seinen Inhalt am wirkungsvollsten. Außerdem haben die meisten Modelle im Inneren verstellbare Elastik-Gurte zu bieten, die den Kofferinhalt am Verrutschen hindern.
 Auf welcher Kante der Koffer am häufigsten steht, müssen die schwersten Sachen hin. Ein Tipp: Socken in die Schuhe stopfen, so bleiben sie in Form.


36 /Nationalpark/

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Nationalpark Stilfserjoch

Nur was er kennt, schützt der Mensch Martyrius und Alexander, 29. Mai 2014

D

er Erhalt der Biodiversität von Arten und Lebensräumen gehört zu den institutionellen Kernaufgaben von Naturschutzgebieten. Arten und Lebensräume kann man aber nur nachhaltig schützen, wenn man sie und ihre Bedürfnisse kennt. Und die Kenntnisse stammen aus dem Beobachten und dem Erforschen. Das Monitoring von Arten und Lebensräumen bildet demnach die fachliche Grundlage für den Schutz der Artenvielfalt und der Vielfalt an Lebensräumen. Im heutigen Beitrag möchte ich den interessierten Leserinnen und Lesern dieser Rubrik einige neue Projekte zur wissenschaftlichen Forschung und zum Monitoring von ausgewählten Tierarten vorstellen, die wir im Gebiet des Nationalparks Stilfserjoch geplant haben.

Das Projekt Murmeltier Murmeltiere gehören zu den Symboltieren der Alpen. Als passive Überwinterer erwachen sie in diesen Wochen aus ihrem Monate langen Winterschlaf. Nach dem heurigen schneereichen Winter müssen sie sich an einigen Stellen durch eine teilweise noch hohe und geschlossene Schneeschicht an das Tageslicht graben. Als Bewohner der alpinen Rasengesellschaften oberhalb der Waldgrenze gehören sie in den Zentralalpen zum Hauptnahrungsspektrum des Steinadlers. Wenn sie als reine Pflanzenfresser bei ihren ersten Ausgängen auf die angrünenden Grasweiden mehrere hundert Meter lange Schneebretter queren müssen, sind sie Gefahren ausgesetzt: Auch die Steinadler haben nach einem entbehrungsreichen Winter mit manchmal knappem Nahrungsangebot Hunger. Die Adler befinden sich außerdem im Brutgeschäft und haben zur Versorgung ihrer Jungen einen noch erhöhten Nahrungsbedarf. Durchforstet man die wissenschaftliche Literatur, so kommt man darauf, dass unser Wissen über verschiedene Aspekte des Murmeltierlebens noch unzureichend ist. Aus diesem Grund wollen wir uns im Nationalpark Stilfserjoch in nächster Zeit der Murmeltiere aus wissenschaftlicher Sicht annehmen. Im Peiotal, im trentiner Anteil des Parks haben wir in den vergangenen Tagen begonnen, Murmeltiere aus verschiedenen Familienverbänden zu fangen und mit verschieden farbigen Ohrmarkie-

Foto: Francesco Fazzari

Wolfgang Platter, am Tag der Heiligen Sisinius,

Foto: Archiv Gea Aricò

Forschung und Monitoring im Nationalpark Das Sozialverhalten des Murmeltiers ist Gegenstand unserer Feldforschung.

Der Schwalbenschwanz ist ein wichtiger Bioindikator für die Lebensraumqualität.

rungen zu kennzeichnen. Nach dem Fang mit Kastenfallen und dem Anbringen der Ohrmarken wurden die Tiere an Ort und Stelle wieder freigelassen. Die Ohrmarken ermöglichen das individuelle Erkennen und Ansprechen der markierten Tiere. In intensiven Phasen der Feldbeobachtung sollen die Familienverbände der Murmeltiere in ihrer Zusammensetzung, Größe und Altersstruktur, aber auch in ihrem Ge-

schlechterverhältnis, ihrer Rangordnung und Hierarchie und in ihrer Raumnutzung erfasst werden.

Das Projekt Steinwild Im gesamten Alpenbogen gibt es heute wieder ungefähr 48.000 Stück Steinwild, 16.000 davon in den italienischen Alpen. Im Nationalpark Stilfserjoch beträgt der Steinwildbestand ungefähr 1.200 Stück.


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Foto: Valeria Poccobelli

29.05.14

Das Steinwild hat noch nicht alle potentiell tauglichen Lebensräume in den Alpen wiederbesiedelt

/Nationalpark/ 37

Ein neues Forschungsprojekt „Steinwild 2020 – Initiativen zum Erhalt der Art in den Zentralalpen“ wurde von unserem Wildbiologen Dr. Luca Pedrotti in Zusammenarbeit mit den Kollegen im trentiner Naturpark Adamello Brenta formuliert. Das Monitoring-Projekt will die weitere Ausbreitung des Steinwildes fördern und durch genetische Untersuchungen absichern. Es ist bekannt, dass das Steinwild noch nicht alle potentiell tauglichen Lebensräume in den Alpen besiedelt und dass seine Ausbreitungstendenz eine langsame ist.

Foto: Giancarlo Giudici

Das Monitoring der Biodiversität in alpinen Lebensräumen

Der Wiedehopf ist Höhlenbrüter und Insektenfresser und braucht pestizidfreie Lebensräume.

Das Kerngebiet der alpinen Steinwildpopulation liegt im Nationalpark Gran Paradiso und in seinen umliegenden Gebieten in den Regionen Aosta und Piemont. Alle AlpenSteinböcke gehen auf eine kleine Restpopulation zurück, welche in den vormaligen Jagdgebieten der italienischen Savoyer-Könige in den Westalpen überlebt hatte. Aus diesen Restpopulationen ist eine Wiederansiedlung des Alpen-Steinbocks in den Al-

pen erfolgt. Nach den ersten Nachzuchten in der Gefangenschaft im Tiergarten von St. Gallen sind die ersten Freilassungen am Piz Albris in den Graubündner Bergen bei Pontresina St. Moritz erfolgt. Der überwiegende Teil der Tiere zur Gründung weiterer neuer Kolonien von Steinwild in den Alpen stammt aus der Piz Albris-Kolonie. Die genetische Vielfalt des Alpen-Steinbocks ist daher schmal.

Aus zweckgebundenen Finanzmitteln des Umweltministeriums haben wir als Nationalpark Stilfserjoch zusammen mit den anderen drei Nationalparken im italienischen Teil des Alpenbogens Belluneser Dolomiten, Val Grande und Gran Paradiso im Sommer 2013 im lombardischen Parkanteil die faunistische Artenvielfalt bestimmter Zeigerarten entlang eines Höhengradienten von der Talsohle bis in die Alpinstufe erhoben. Dabei kamen standardisierte Feldmethoden zum Einsatz, welche die Vergleichbarkeit der erhobenen Daten aus den verschiedenen Schutzgebieten zulassen. Durch die Verwendung standardisierter Erhebungsmethoden sind auch die Wiederholung der Untersuchungen nach einem bestimmten Zeitintervall und die Interpretation der Daten aus einer historischen Zeitreihe möglich. Bei unseren Erhebungen der faunistischen Biodiversität werden bestimmte zoologische Familien und Gattungen als besonders sensible und aussagekräftige Zeiger für die Qualität und Eignung ihrer Lebensräume herangezogen. Nach den Ergebnissen aus 30 Probeflächen im lombardischen Anteil des Nationalparks Stilfserjoch vom Sommer 2013 wollen wir im heurigen Sommer 2014 die faunistische Biodiversität auf ebenso vielen 30 Probeflächen im Südtiroler Parkanteil und auf 15 Probeflächen im trentiner Anteil des Schutzgebietes erheben. Die Standorte der neuen Probeflächen entlang mehrerer vertikaler Transekte in den verschiedenen Seitentälern des Parks haben wir schon definiert. Als Bioindikatoren dienen aus der Fauna der Wirbellosen beispielsweise die Spinnen, die Ameisen, die Heuschrecken, die Libellen, die Tagfalter und unter den Wirbeltieren die Vögel.


38 /Sport/

Vinschgerwind 11-14

29.05.14

2 Spiele vor Ende

Trainer Trio in Latsch

In der Saison 2009/2010 gewann Naturns die Landesliga Meisterschaft und stieg in die Oberliga, zwei Spiele vor Ende, auf.

Um die kritische Lage in der Tabelle zu überstehen, hat man in Latsch - wie schon im Vinschgerwind Nr. 9 berichtet - ein Trainer Trio beauftragt. Hier im Bild sind nach dem Sieg gegen Moos, dem dritten in Folge, die erfolgreichen (v. l.) Bernhard Hanni, Franz Platzer und Patrick Kuppelwieser zu sehen. (lp)

Spannendes Ende

SSV Naturns Raiffeisen

Engl Grünfelder

Für die zwei prominentesten Fußball-Mannschaften im Vinschgau geht die Meisterschaft zu Ende. Naturns hat sich von der Oberliga, Latsch von der Landesliga verabschiedet. Beide Vinschger Mannschaften haben gute spielerische Eindrücke geboten, aber zu viele Punkte verschenkt.

Wie sieht Engl Grünfelder die vergangene Saison 2013/2014? Grünfelder: Das Niveau der Oberliga-Mannschaften war allgemein schwach, somit hätte es nicht schwierig sein sollen, den Klassenerhalt zu schaffen. Wir haben allerdings zu viele Punkte verschenkt. Während der ganzen Meisterschaft haben wir z.B. ein einziges Spiel auswärts (in Eppan) gewonnen (bei 15 Spielen). Beibt nächstes Jahr Engl Naturnser Trainer? Ja, es wird aber nicht leicht, die Meisterschaft in der gleichen Liga mit Partschins, von wo in SpG immer mehrere gute Spieler nach Naturns gekommen sind, zu bestreiten. (lp)

Fotos: Leonardo Pellissetti

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er 54 Jahre alte Naturnser hat eine imponierende Laufbahn als Fußballer und Trainer hinter und vor sich. Engl spielte 18 Jahre lang - im Alter von 15 bis 33 - in der Naturnser Mannschaft mit überall anerkanntem Erfolg. Zweimal war er an beiden Beinen - nämlich Kreuzband und Innenband - verletzt. Als Trainer begann er mit einer Saison in Naturns (Landesliga), dann folgten 5 Jahre in Schlanders, 2 Jahre in Partschins, 2 Jahre in Glurns. Am Ende war er 3 Jahre lang Trainer in Naturns, aber seltsamerweise immer für eine Halbsaison: jeweils Nachfolger von Paul Pircher, von Bruder Gustav Grünfelder und von Luciano Chini. Die ersten zwei Jahre gelang ihm die Rettung, das dritte Jahr nicht mehr. Engl ist Trainer mit viel Temperament, Humor und Freude, die Stärken seines Charakters.

von Leonardo Pellissetti

N

ach 4 Jahren lobenswürdigem Klassenerhalt hat Naturns (als Drittletzter der Tabelle!) die Oberliga verlassen müssen. In dieser Zeit wurde sicher gute Arbeit geleistet, insbesondere mit dem Einsatz von jungen und eigenen Spielern sowie der Spielgemeinschaft. Wie der bei den Spielen immer anwesende Sportfreund Arnold Stecher sagt: „Naturns ist mit der besten Mannschaft abgestiegen, wobei der Hauptgrund bei den wegen Verletzungen ausgeschiedenen Spielern lag.“ Verletzungen und Verschenkung von Punkten wie Trainer Engl Grünfelder im nebenstehenden Interview erklärt, waren die Hauptgründe des Abstiegs. Nach dem Trainerwechsel entstanden für Latsch noch Hoffnungen. Drei Siege hintereinander, wobei der letzte, im Spiel gegen Moos, sehr spannend war, weil bis zur 90. Minute ein für

die Latscher Rettung nicht genügendes 0:0 festgenagelt schien. Chancen hatte es auf beiden Seiten gegeben. Die älteren, erfahreneren und körperlich größeren Mooser Spieler waren beim Kopfballspiel gefährlicher. Bei den Latschern war es schwierig, bis vor das gegnerische Tor zu kommen. Einmal wegen einer „verschenkten“ Torchance, zum Zweiten wegen des guten Einsatzes des Tormannes der Gäste. Genau in der 90. kam der Latscher Sieg, sehr wichtig, weil die Hoffnungen des Klassenerhaltes damit erhalten blieben. Der Verteidiger Brugger foulte Medda und der Schiedsrichter pfiff den Elfmeter, welchen Mattia Lo Presti (Bild oben) verwirklichte. Als Konsequenz der Spannung war die Begeisterung auf dem Spielfeld und der Tribüne enorm. Mit den 4 bis 5 drohenden Landesliga-Abstiegen wäre nämlich ein Unentschieden nicht genug gewesen. Nach den drei Siegen hintereinander ist jetzt die Motivation der jun-

gen Latscher Mannschaft sehr hoch. Dann kam das höllische Heimspiel gegen Bozner Boden. Latsch verschenkte zwei Tore, gab nicht auf und holte mit Toren von Medda und Tscholl ein 2:2. Die Bozner Gäste bekamen zwei rote Karten, verteidigten aber trotzdem erfolgreich das Unentschieden. Für den Kampf um den Klassenerhalt war das eine schlimme verlorene Chance. Inzwischen hat sich die Lage endgültig geklärt. Das Aufholspiel gegen Schlern und das Spiel am letzten Sonntag gegen Virtus in Bozen wurden beide verloren. Der Abschied von der Landesliga ist jetzt Tatsache geworden. Die Zukunftsperspektive kommentiert BM Helmut Fischer: „Nach einem Abstieg gibt es einen Aufstieg!“ Wie für Naturns, gilt auch für Latsch die Anmerkung, dass die Mannschaft sicher besser ist, als es die Tabellenlage zeigt und zu viele Punkte wurden im Laufe der Meisterschaft verschenkt. (lp)


29.05.14

Vinschgerwind 11-14

/Sport/ 39

Red Lions/U14

Meisterschaftskrimi erreicht seinen Höhepunkt er Kampf um den Titel im Frauenfußball in der Kategorie U14 hat seinen Höhepunkt erreicht. Die Red Lions, die zum dritten Mal hintereinander den Cup holen könnten, lieferten sich mit den Südtiroler Damen ein enges Kopf-an-Kopf Rennen um die Meisterschaft. Einen spannenderen Verlauf der Saison, in der auch Obermais und Sterzing auf Augenhöhe spielten, hätte sich ein Fußballfan nicht wünschen können. Lediglich ein Mal mussten die roten Löwinnen im bisherigen Saisonverlauf eine Niederlage hinnehmen, und dies ausgerechnet gegen den größten Titelkonkurrent, die Südtirolerinnen, Ende März. Bis auf diesen Ausrutscher zeigten die Mädchen von Trainerin Karin Pohl souveräne Leistungen und

links: Sonja Platzgummer (weiß) rechts: Lea Perfler (weiß) im Duell mit einer Spielerin der Südtiroler Damen

Fotos: Sarah Mitterer

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reihten zum Abschluss der Rückrunde einen Kantersieg an den anderen: Stella Azzurra fertigten die Vinschger Nachwuchskickerinnen mit 9:0 ab, Riffian Kuens wurde mit 5:0 besiegt und gegen

Voran Leifers feierten sie einen klaren 7:0 Sieg. Das letzte Saisonspiel fand am letzten Sonntag im Mai statt, an dem die kleinen Löwinnen auswärts gegen Sterzing versucht

12. bis 14. Juni 2014 im Vinschgau

Mini WM mit 18 Mannschaften

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ach zähen Verh a n d l u n ge n mit der Landesregierung und Region und dank der gütigen Unterstützug der Vinschger Raiffeisenkassen sowie privater Sponsoren findet die MiniWM 2014 nun doch statt. (lp)

Die Mannschaften Gruppe A Brasilien = Ausw. Pustertal; Kroatien = HNK Rijeka (CRO); Mexico = Mori (TN) Gruppe B Spanien = FC Südtirol; Niederlande = Sp.V. Ruhmamsfelden (D); Chile = Slovenien Gruppe C Italien = Abruzzen (I); England = Ausw. Vinschgau 1; Uruguay = Kronberg Kickers (D) Gruppe D Schweiz = Ausw. Vinschgau 2; Frankreich = Budapest (U); Griechenland = TSV Ulm (D) Gruppe E Argentinien = ASVÖ Tirol (A); Belgien = Ausw. Bozen; Rußland = Ausw. Burggrafenamt Gruppe F Deutschland Badische Ausw.; Portugal = Ausw. Unterland; USA = Tiroler F.V. (A)

haben, den Titel ein weiteres Mal in den Vinschgau zu holen und ihre Vormachtstellung im Südtiroler Mädchenfußball mit dem erneuten Meisterschaftsgewinn zu verteidigen. (sam)

Vorrunde am 12.6.2014 Gruppe A in Partschins Gruppe B in Latsch, Gruppe C in Kortsch, Gruppe D in Laas Gruppe E in Prad Gruppe F in Schluderns

Zwischenruande am 13.6.2014 Gruppe ZA in Naturns Gruppe ZB in Goldrain Gruppe ZC in Prad Gruppe ZD in Glurns

Ortlertrophäe am 13.6.2014 Gruppe 1 in Göflan Gruppe 2 in Schluderns

Halbfinale und Finale Mini WM und Ortlertrophäe am 14.06.2014 in Kastelbell


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Vinschgerwind 11-14

29.05.14

Nationales Tennisturnier in Schlanders

Zweiter Sieg für Lokalmatador Roland Eisendle

Fotos: „Wind“-Archiv

links: v.l. Pirilli Massimo, Finalist Bernard Albert, Stephan Horrer, Turniersieger Eisendle Roland, Gurschler Dietmar

V

om 25.04. bis 03.05.2014 fand in Schlanders nun zum 4. Mal ein nationales Tennisturnier, gültig für den „Raiffeisen Tennis Grand Prix 2014”, statt. Die als „4. Erhard-TschenettGedächtnisturnier” benannte Veranstaltung konnte sich auch heuer wieder reger Teilnahme erfreuen und anfallende wettertechnische Störungen haben am reibungslosen Ablauf nichts geändert.

Bei der Kategorie Herren ging aus den 40 angemeldeten Spielern aus ganz Südtirol der Titel an den Spieler des A.T.F.C. Schlanders, Eisendle Roland (4.1). Er rang in einem hart umkämpften Finale seinen Gegner Bernard Albert (4.2) aus Bozen in 3 Sätzen – 3:6, 6:3, 6:0 – nieder und konnte seinen 2. Sieg in der 4. Auflage des Turnieres feiern. In der Kategorie Damen erlangte von den 16 Angemel-

rechts: v.l. Finalistin Theiner Debora, Stephan Horrer, Turniersiegerin Tschenett Larissa

ler Manuel (GAT1), den Turnierleiter Mirko Holzner sowie an den Präsidenten Stephan Horrer und seinen Ausschuss und an alle Mitglieder des A.T.F.C. Schlanders für die ehrenamtliche und tolle Mithilfe. Für den ATFC Schlanders Romana Pöhli

deten die junge Spielerin Tschenett Larissa (4.2) vom ASV Mals den 1. Platz, Zweite wurde Theiner Deborah (4.3) ebenfalls vom ASV Mals. Ein besonderer Dank für die Planung, Organisation und Durchführung dieses Turnieres und den damit verbundenen Arbeitsaufwand geht vor allem an unseren Oberschiedsrichter Matzohl Christoph (GAC2), den Turnierschiedsrichter Gursch-

Weitere Infos und News: www.tennis-schlanders.com

Leichtathletik - Regionalmeisterschaften

Weltleistung verbessert

Die Jungen auf regionalem Niveau

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A

Foto: Michael Traut

as von seinem Trainer Michael Traut für dieses Jahr gesteckte Ziel erreichte der Prader Mirko Lepir (im Bild) schon bei seinem ersten Auftritt. Eine Verbesserung seiner Weit-

sprungleistung um einen halben Meter war gefordert und das, wo die „Luft bereits sehr dünn wird“: 5,52m hatte er aus der alten Saison stehen, 6,26m wurde sein erster Sprung gemessen. Bei guten Bedingungen reichte es dann noch zu 6,06m, der ganze Balken wurde verschenkt und ein noch weiterer ungütiger übertretener Sprung. Dabei ist Mirko (Jahrgang 2000) erst 13 Jahre alt und dürfte seinesgleichen suchen. Damit liegt er in den italienischen Ranglisten weit vorne an erster Stelle. Eine Recherche in der Datenbank ergab, dass in den letzten zehn Jahren noch niemand in Italien so jung soweit gesprungen ist. „Wichtig ist, dass Mirko mit Freude beim Sport ist“, meinte sein Trainer. Außerdem muss man seine Entwicklung verfolgen. Der Mittelschüler spielt zudem Fußball beim Sportverein Prad und trainiert beim Lac Vinschgau Raiffeisen. (ah)

ltpräsident Erwin Schuster nahm sich die Mühe, mit den jüngsten Mehrkämpfern aus dem Tal zu den Regionalmeisterschaften mitzufahren. Dabei zeigten die beiden Neulinge Julian Gurschler und Andreas Kuppelwieser, dass sie durchaus mit der regionalen Klasse mithalten können. Die wertvollsten Punkte verloren sie anfangs bei der ersten Disziplin, dem Hürdenlauf, wo die Konkurrenz mit bereits sehr starker Technik überzeugte. Danach wurde Disziplin für Disziplin von den beiden Vinschgern wieder Boden gutgemacht. Der Berufsschüler Andreas Kuppelwieser überzeugte vor allem mit seinen Sprüngen, während der Schlanderser Julian Gurschler im Wurf und Lauf ganz vorne dabei war. Der erfahrene Latscher Fabian Waldner konnte trotz zweier Bestleistungen, Kugelstoßen 13,74m (6kg) und 1500m Lauf nicht an seine

Foto: Michael Traut

Leichtathletik

v.l.: Julian Gurschler und Erwin Schuster Bestmarke herankommen. Aus Verletzungsangst musste er bei den Sprüngen zurückstecken. Dennoch überbot er die 5000er Marke und bereitet sich für die kommenden Italienmeisterschaften im Mehrkampf in Lana vor. (ah)


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/Sport/ 41

Graun

Segelverein Reschensee

Schiedsrichter mit Ruhm

M

it dem Ansegeln am 04. April in Cassone am Gardasee eröffnete der Segelclub Reschen die Segelsaison 2014. Es ist üblich, sowohl das erstmalige gemeinsame Segeln als auch das Absegeln als Regatta durchzuführen. Bereits am 21. April wurden die Bojen zum Festmachen der Segelboote in der Rescher-Bucht ausgelegt.

Bei andauerndem Wechsel des Wasserspiegels bedeutet dies eine besonders erfinderische Herausforderung, weil das gesamte Bojenfeld höhenverstellbar sein muss. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die Boote bei allen Wetterlagen ausreichend Abstand untereinander halten. Am Samstag (26.04.) wurden die ersten Boote eingewassert.

Neu ist heuer, dass der Vereinsmeister mittels Auswertung von 10 Regatten ermittelt wird. Zwischen 21. Mai und 13. September finden 5 Regatten jeweils am Samstagnachmittag und 5 jeweils am Mittwochabend statt. Dem Vorstand liegt insbesondere die Segelausbildung von Kindern und Jugendlichen am Herzen. Auf vereinseigenen jugendgerechten Segelbooten der Klasse Optimist können auch schon die Jüngsten ausgebildet werden. Im Juli stehen OPTI-Kurse für den jungen Nachwuchs auf dem Programm, welche mit einer Jugendmeisterschaft abgeschlossen werden. Fester Bestandteil einer Segelsaison auf dem Reschensee ist die internationale Turmregatta im Juli. Für die Sponsoren und Förderer ist ein Segeltag am 16. August geplant. Neumitglieder und Interessierte am Segelsport sind immer herzlich willkommen. (aw)

H

ermann Eberhart, Jg. 1946 aus Graun, war von 1976 bis 1996 ein sehr bekannter und auch guter Schiedsrichter. In seiner Dokumentation ist verzeichnet, dass er 570 Spiele geleitet hat. Vielleicht waren es einige mehr, darunter wich-

Foto: Leonardo Pellissetti

Fotos: Andreas Waldner

Oberland

oben: Ansegeln 2014 bei Cassone am Gardasee; rechts: Peter Oberhofer, Christoph Koch und Arnold Ortler

tige Finale. Er leitete in ganz Südtirol immer VSS-Spiele, wo die Schiedsrichter gut waren. Hermann erinnert sich an viele Spiele und natürlich auch an die Vinschger SchiedsrichterObmänner wie Luis Windegger, Matthias Alber, Herbert Thoma, Helmuth Horrer, Josef Platter und Walter Holzknecht. (lp)

ASV Schlanders Raiffeisen

Latsch - Eishockey

Übergabe neuer Sportbus

Eisfix - Sommertraining

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er Amateursportclub Schlanders kann sich über einen neuen Sportbus freuen, der vor ca. einem Monat von Seiten der Sponsoren, der Marktgemeinde Schlanders und der Raiffeisenkasse Schlanders übergeben worden ist. Anwesend waren v.l. Obmann der Raiffeisenkasse Schlanders Herr Ohrwalder Erich, Sportreferent Massl Manuel, Fritz Heinz (Firma Hauger Fritz und Yoseikan Budo), Ladurner Vanessa (Volleyball), Kofler Christian (Präsident), Vanzo Georg (Tischten-

Foto: „Wind“-Archiv

Vinschgerwind 11-14

nis), Kristler Tobias (Fußball), Telser Karl (Auto Telser), Schuster Michael (Idea Werbung), Trojer Manuel (Vizepräsident). Die Verantwortlichen dankten im Namen des Sportvereins allen, die dazu beigetragen haben, den Bus ankaufen zu können. Vor allem für die großzügigie Unterstützung bedankt sich der ASC Schlanders bei der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders, Auto Telser, Vanzo Metall, Serviceagentur Vinschgau, Druckerei Hauger Fritz und Idea Werbung.

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eit Anfang Mai trainieren die jungen Eisfix wieder zweimal wöchentlich auf dem Sportplatz und bei schlechtem Wetter im Eisforum. Auf dem Programm steht vor allem Koordinations- und Bewegungstraining und wird unter professioneller Aufsicht abgehalten. Angeboten wird diese Möglichkeit erstmals auch für Kinder von 4-10 Jahren, die noch

nicht im Verein Mitglied sind. Training 2-mal wöchentlich Dienstag und Freitag 17.30 Uhr bis 18.45 Uhr Der Preis für die Trainingseinheiten bis August beträgt 40 € Anmeldungen und Infos unter 349 1013553 bei Michaela Pedross


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Vinschgerwind 11-14

29.05.14

Martell - Sportklettern

Schlanders - Kegeln

Erster Sieg fĂźr Tamara

Gut Holz

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Die kleine Tamara hat ihren ersten Sieg errungen

ie Jugendkegelmeisterschaften auf Landesebene und die Italienmeisterschaften sind ausgetragen und sorgten fßr ein gelungenes Saisonsende fßr die Schlanderser Nachwuchskegler. Bei den Landesmeisterschaften der B-Jugend (U 14) im März kegelten Zwei ganz vorne mit: Manuel Tumler schaffte Platz 3 (707 Kegel) und sorgte mit zehn Neunern zudem fßr einen Bestwert. Ebenfalls den dritten Platz holte sich Sabine Schwalt bei den Mädchen mit 668 Kegel. Gespielt wurde mit 120 Wurf in die Vollen mit der kleinen Kugel. Nicht weniger spannend wurde es dann bei der Italienmeisterschaft im April, mit denen der SaisonFoto: Angelika Ploner

in Campitello di Fassa seine gute Form wieder unter Beweis stellte. Beide erreichten jeweils den ausgezeichneten 2. Gesamtplatz. Die diesjährige Italienmeisterschaft im Sportklettern findet an den beiden ersten Wochenenden im Juni statt. Nach diesem letzten Wettbewerb geht das Kletterteam Vinschgau in die Sommerferien, und im Herbst startet wieder das Training und die Kurse in der Kletterhalle Martell. (r)

Foto: „Wind“-Archiv

leischmann Tamara gewinnt letzten Juniorcup in Sportklettern dieser Saison Fleischmann Tamara aus Martell gewinnt ihren ersten Juniorcup im Sportklettern. Auf der neuen Kletterstruktur in Campitello di Fassa setzte sie sich knapp vor ihren Konkurrentinnen durch und gewann den letzten Juniorcup dieser Saison. Durch diesen Sieg hat sie sich fĂźr die Italienmeisterschaft im Sportklettern in der Kategorie U10 qualifiziert. Auch fĂźr die Italienmeisterschaft qualifiziert hat sich Fleischmann Stefan, der mit einem sehr guten 4. Platz

Sabine Schwalt

hĂśhepunkt erreicht wurde. Im Einzelwettbewerb durfte sich Sabine Schwalt als beste Nachwuchskeglerin Ăźber die Silbermedaille freuen, in der Kombination (Vorausscheidung und Finale) trug sie den Sieg davon und holte Gold. Trainiert wird die 5-kĂśpfige B-Jugendmannschaft seit sechs Jahren von Johannes Schwalt. Die Kegler der B-Jugend heiĂ&#x;en: Lena Lanthaler, Markus und Felix MairĂśsl, Sabine Schwalt und Manuel Tumler. Bei der A-Jugend (14 – 18 Jahre) kegeln Sara Schwalt und Matthias Pircher fĂźr Schlanders. (ap)

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Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung verĂśffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurĂźckzuweisen. FĂźr die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften Ăźbernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif Ăźbermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) kĂśnnen seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. FĂźr die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschlieĂ&#x;lich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. EigentĂźmer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen

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Der Einsatzbereich umfasst im Wesentlichen Gesundheits- und Krankenpflege. Es ist uns wichtig, dass Sie Berufserfahrung mitbringen, flexibel fßr den Einsatz sind und Ihnen die individuelle Pflege und Betreuung junger und älterer Menschen Freude macht. Die Spitex ist im Gesundheitszentrum Val Mßstair integriert und Sie haben dadurch engen Kontakt zur Praxis, zum Spital und zum Pflegeheim. Haben Sie Freude und Interesse in unserem Spitex-Team zu arbeiten? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche oder elektronische Bewerbung bis am 31. Mai 2014. Fßr weitere Auskßnfte steht Ihnen Frau Sylvia Kruger, Einsatzleiterin Spitex, Tel: 081 851 61 60, sylvia.kruger@csvm.ch gerne zur Verfßgung


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Vinschgerwind 11-14

29.05.14

Jahrestag/Danksagungen

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen… Albert Schweizer

4. Jahrestag

Wolfgang Meister * 18.02.1959 † 03.06.2010 Schlanders

Josef Stocker

Josef Wallnöfer

*16.08.1947 † 07.04.2014 Schluderns

*29.03.1923 † 17.05.2014 Schluderns

- Eller Sepp -

- Schlorenter Sepp -

Wir bedanken uns bei unserem Hochw. Pfarrer Paul Schwienbacher und Hochw. Pfarrer Alfred Gander für die tröstlichen Worte bei den Beerdigungsfeiern, der Mesnerin, den Ministranten, den Sarg-, Licht- und Kranzträgern, dem Kirchenchor, den Frauen für die schöne Gestaltung der Rosenkränze. Vielen Dank für die schriftliche und mündliche Anteilnahme und für die Kerzen und Gedächtnisspenden. Außerdem bedanken wir uns herzlich bei unserem Hausarzt Dr. Heinisch, bei dem gesamten Personal der Hämatologie-Station des Krankenhauses Bozen und des Krankenhauses Schlanders sowie beim Personal des Altersheimes Schluderns für die liebevolle Betreuung unserer Lieben. Die Trauerfamilien

Ganz leise ohne ein Wort, gingst du für immer von uns fort. Es ist so schwer dies zu verstehen, doch einst werden wir uns wiedersehen.

Überall sind Spuren deines Lebens, kein Tag vergeht ohne lieben Gedanken an dich. Wir gedenken deiner ganz besonders beim Abendgottesdienst am Samstag, 31.05.14 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Irene, Alexander und Max

Kein Leid mehr und kein Schmerz, dafür Licht und Frieden

Maria Riedl Wwe. Andres

* 06.09.1934 † 17.05.2014 Tschengls Wir bedanken uns bei unserem Hochw. Pfarrer Alois Oberhöller für die tröstlichen Worte bei der Beerdigungsfeier, dem Mesner, den Ministranten, den Sarg-, Licht- und Kranzträgern, dem Kirchenchor und den Vorbeterinnen. Vielen Dank für die schriftliche und mündliche Anteilnahme und für die Kerzen und Gedächtnisspenden. Danke allen, die unsere Mutter weiterhin in lieber Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie

Astrid Theiner

Weil mein Leben ist zu Ende und vergangen meine Zeit, nimm mich, Herr, in deine Hände, schenke mir die Seligkeit.

*09.02.1965 † 04.05.2014 Tschars

Wir danken allen, die an den Rosenkränzen und an der Beerdigung teilgenommen haben und unsere liebe Astrid in guter Erinnerung behalten.

Eugen Eder

Dein Thomas und die Söhne Thomas und Maik

Eign Latsch

DANKE

Kinderkrebshilfe Südtirol „Regenbogen“ www.kinderkrebshilfe.it Ihre Spende hilft! Infos unter: 0472 83 48 24

* 16.7.1927

† 14.5.2014

für jede Umarmung, für jedes stille Gebet, für jeden Händedruck, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für die Blumen und Spenden, für das letzte Geleit. Danke allen, die unseren Eign in lieber Erinnerung behalten.

Deine Tochter Angelika und dein Sohn Ewald mit Familien Bestattungen Tonezzer, Schlanders, Tel. 0473/730210


29.05.14

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GERANIENWOCHEN Latsch

Vierklang

Kaufen wo die Pflanzen wachsen

Männerchor Goldrain

KONZERT

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7. Juni 2014 um 20:30 uhr im culturforum latsch

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Mit 8. April 2014 geht eine Ă&#x201E;ra zu Ende: Microsoft beendet den technischen Support fĂźr Windows XP und Office 2003. Dies bedeutet, dass ab diesem Datum keine Sicherheit-Updates fĂźr dieses Betriebs- bzw. Softwaresystem zur VerfĂźgung stehen.

Wechseln Sie jetzt. FĂźr weitere Informationen sowie bei der Planung und Umsetzung des Wechsels stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

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VORBEREITUNG AUF DIE ZWEISPRACHIGKEITSPRĂ&#x153;FUNG (INTERNATIONALES SPRACHENZERTIFIKAT) REFERENT/IN Cristina Baldi TERMIN B2 Mo, 30.06. â&#x20AC;&#x201C; Mi, 27.08.2014 (jeweils Mo, Mi u. Fr) TERMIN C1 Mi, 02.07. â&#x20AC;&#x201C; Fr, 29.08.2014 (jeweils Mo, Mi u. Fr) UHRZEIT 18.30 Uhr â&#x20AC;&#x201C; 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen ORT WFO Schlanders Kursbeitrag 180 Euro (ohne PrĂźfungsgebĂźhren) ANMELDESCHLUSS Mi, 25.06.2014

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Vinschgerwind ausgabe 11-14