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IMPULSE FÜR DIE WIRTSCHAFTSREGION BOCHOLT-BORKEN AUSGABE 4/15 ■ EUR 4,63

DIE EIGENEN GRENZEN VERSETZEN - GRENZLAND IMMOBILIEN + BAU DIR DEINEN TRAUM! + MODE HERBST & WINTER + BUNDESLIGAREIF: SÖREN STORKS + KOCHEN MIT DEM 1. FC BOCHOLT + AZUBIMESSE DER VOLKSBANK BOCHOLT + VIELES MEHR!


Starten Sie mit uns durch: Geschäftsführer Jörg Möllenbeck, Winni Biermann – der singende Trucker aus Bocholt und Audi-Verkaufsleiter Klaus Meckelholt.

Eine Marke, die Emotionen weckt:

„Ik kun wall huelen!“


Zwei Adressen, ein Ziel: Ihre Begeisterung. Begeisterung hat einen Namen: Autohaus Becher. Und zwei Standorte: In Wesel präsentieren wir Ihnen die ganze Vielfalt der Audi Modelle. Bei uns stehen ständig eine große Zahl an Audi Neufahrzeugen und Audi Gebrauchtwagen zu Top-Konditionen für Sie bereit. Dazu bieten wir Ihnen auch in Hamminkeln einen kompetenten Service rund um Ihren Audi. Am besten erleben Sie die Faszination Audi Live bei einem Besuch. Wir freuen uns auf Sie.

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Autohaus Becher GmbH Audi Vertrieb & Service Im Buttendicksfeld 15, 46485 Wesel (B58) Tel.: 02 81/9 52 84-0, Fax: 02 81/9 52 84-30 Autohaus Becher GmbH Hamminkeln Audi Service An der Windmühle 41, 46499 Hamminkeln (B473) Tel.: 0 28 52/96 32-0, 96 32-22 www.audi-BOH.de | www.auto-becher.de


EDITORIAL

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, das Magazin VIER.SECHS.DREI. ist und bleibt ein positives Medium. Wir feiern die Erfolge der Region und wollen das Medium sein, das Menschen und Unternehmen angemessen und in einem ansprechenden Rahmen präsentiert. Wir werden weder politisch Partei ergreifen, noch sonst zu kritischen Themen Stellung beziehen, die polarisieren könnten und im Zweifel uns und unseren Kunden schaden. Dennoch fühlen wir uns als Medium, das eine Verantwortung trägt und auch eine Verpflichtung hat. Was derzeit in Deutschland passiert und auch hier in unserer Region stattfindet, wollen wir nicht akzeptieren. Die Gewissheit zu haben, dass es in unserer Zeit immer noch Leute gibt, die fremdenfeindlich und aggressiv Menschen begegnen, die aus der größten Not die Flucht aus ihrer Heimat ergreifen, ist im höchsten Maße beschämend. Jeder hat das Recht, seine Meinung zu äußern und die Politik in unserem Land zu kritisieren. Davon lebt eine Demokratie. Was aber immer über allem steht, sind die Rechte, die jeder Mensch hat:

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EDITORIAL

Artikel 1 aus der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Die Agentur Jung van Matt aus Hamburg hat eine Initiative ins Leben gerufen (www.recht-auf-menschenrecht.de), die eben an jene Menschenrechte erinnert und daran appellieren soll, Menschen mit Respekt zu achten. Zusammen mit dem Fotografen Michael Deutz haben auch wir ein Fotoshooting organisiert. Wir haben einige lokale Persönlichkeiten dazu gewinnen können, die mit uns gemeinsam ein Zeichen an all diejenigen setzen, die diese Grundsätze mit Füßen treten und offenbar vergessen haben, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie die Kampagne mit unterstützen. Wir alle müssen dafür einstehen, Menschen mit Würde zu achten und die eigene Komfortzone verlassen. Heute geht es nicht um Politik – auch wenn diese wohl mehr denn je in der Pflicht steht. Es geht um Menschlichkeit und um die Rechte, die jedem Menschen von Geburt an zustehen.


VIER.SECHS.DREI. unterstützt die Kampagne „Recht auf Menschenrecht“: Herausgeber Sven Porschhöfer, Chefredakteur Michael Jakoby, Kundenberater Paul Schmeinck, Redakteurin Barbara Heidemann, Fotografin Esther Grünhagen, Grafikdesignerin Ina Isabell Marwitz, Fotograf Dominik Girek und Johanna Schmitz.

Weniger ernst geht es auf 164 Seiten unserer vierten Ausgabe weiter. Wir haben zahlreiche tolle Veranstaltungen besucht und passend zur Jahreszeit einige Themen zusammengetragen, die Lust auf den Herbst machen. Für die Damen haben wir beispielsweise zusammengefasst, was in der neuen Saison modisch angesagt ist und welche Trends zurückkommen (ab Seite 90). Mit dem Herbst startet auch wieder die Zeit, in der wir es uns zuhause gemütlich machen wollen. In unserem großen Special „Bau dir deinen Traum!“ haben wir jede Menge Wohnideen und Einrichtungstrends vereint. Experten aus der Region geben Ihnen Inspirationen und Tipps für ihre eigenen vier Wände (ab Seite 109). Unsere Region ist geprägt von außergewöhnlichen Menschen, die Großes leisten und es sogar in die erste Liga schaffen. Wie Sören Storks, der es als Schieds- und Linienrichter bis in die Bundesliga aufgestiegen ist. Wir sprachen mit dem jungen „Schiri“ über den Druck und den Spaß an seiner neuen Rolle. Oder einem äus-

serst talentierten Menschen, der viel zu früh gegangen und dem nun eine aktuelle Ausstellung gewidmet ist: Lesen Sie ab Seite 104 einen Beitrag über Willi Rickert, der als Airbrush-Künstler zu europäischen Ehren kam. Zwar ist man von der Bundesliga noch ein Stück entfernt, dennoch wollten wir der spielklassenhöchsten Fußballmannschaft der Region einen schönen Abend bereiten, dem 1. FC Bocholt. Lesen Sie ab Seite 17, was daraus geworden ist ... An dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen, um einige neue Mitglieder unseres Teams auch offiziell willkommen zu heißen: Freuen Sie sich mit uns auf spannende Beiträge der Redakteurin Barbara Heidemann, den neuen grafischen Schwung der Designerin Ina Isabell Mawitz sowie außergewöhnlich schöne Fotos von Esther Grünhagen und Dominik Girek! VIER.SECHS.DREI. wünscht Ihnen einen guten Start in den Herbst mit hoffentlich noch vielen schönen Tagen. Viel Spaß mit den 164 vielleicht schönsten Seiten der Region!

EDITORIAL

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JEDER HAT EIN RECHT AUF MENSCHENRECHT!


Setz auch Du ein Zeichen f端r die Menschenrechte: www.recht-auf-menschenrechte.de


INHALT VIER.SECHS.DREI. 4 162

Editorial Impressum & Vorschau

TITELPORTRAIT 10

Grenzland Immobilien

WIRTSCHAFT 39

Der kalifornische Traum

44

Deutschland & Startups

GESELLSCHAFT 64

Singing Voices bei Starlight Express

68

Bundesligareif: Interview mit Sรถren Storks

82

Borken hilft Nepal: Erste Spenden kommen an

104

Spray it again: Willi Rickert

LEBENSART

90

Modetrends Herbst/Winter

109

Bau dir deinen Traum!

128

Wohnideen & Einrichtungstrends


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17

Kochabend mit dem 1. FC Bocholt

72

el. FH,St. Servo, Kopfstützen v+h, ISOFIX , Dachreling, AußenSchützenfest Johanni Borken temperaturanzeige, Fahrersitz höhenverstellbar u.v.m.

22

Jubiläumsfest des Hotels Residenz

74

Schützenfest St. Georgius Bocholt Skoda Rapid Ambition 1,2 TSI

30

First Reisebüro Drachter Golfcup 2015

76

EZ: 10.2012, 11.511 km, 63 kW/86 PS Azubimesse 2015 Weiß, Klima, Airbags, Einparkhilfe, Tagfahrlicht, ABS, ASR, ESP,

34

Borken à la Carte

80

NET.GO stellbar, IT-Zechengespräch Bordcomputer u.v.m.

54

„Philharmonie der Nationen“ in Raesfeld

84

Skoda Octavia Info-Abend „Alltag 2018“ III Ambition 1,2 TSI

56

Tag der offenen Tür im St. Agnes Hospital

58

Start für die „Heidefeld Classics“

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60

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62

Kultur küsst Gewerbe

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DIE EIGENEN GRENZEN VERSETZEN In kürzester Zeit hat sich Grenzland Immobilien in Bocholt mit seinem persönlichen Beratungsstil einen Namen gemacht. Jetzt „baut“ das Unternehmen sein Angebot erheblich aus.


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rst seit fünf Jahren sind Elke Sommers-Holzach und Carl-Ludwig Holzach als Geschäftsführer ihrer Immobilienberatung auf dem Markt, auch wenn sie vorher bereits in der Branche tätig waren und Erfahrung sammelten. Eine Erfahrung, die in einem ganz eigenen Beratungsstil mündete, der wiederum zu ihrem Markenzeichen wurde. „Jetzt ist es Zeit für die nächsten Schritte“, sagt Carl-Ludwig Holzach mit einem Lächeln, „in die richtige Richtung …“

KOMPETENZ HOCH DREI „Die Basis steht“, beschreibt Elke SommersHolzach die aktuelle Ausgangslage. Sie meint damit das nun im Markt verankerte Leistungsportfolio der Firma: Immobilien-Bewertungen, Immobilien-Marketing inklusive aller dazu notwendigen und denkbaren Maßnahmen, Abgleiche mit der mittlerweile umfangreichen eigenen Datenbank, Besichtigungen, Finanzierungen und Bonitätsprüfungen, Kaufverträge und Übergaben … Der Schwerpunkt des Einzugsgebiets liegt momentan in und um Bocholt. „Wir beschäftigen uns mit allen Arten von Immobilien“, so Elke Sommers-Holzach, „wobei wir mit Freude beobachten, dass tatsächlich eine ganze Reihe von eher außergewöhnlichen Objekten den Weg zu uns finden.“ „Uns“, das heißt in diesem Fall das Kern-Team von Grenzland Immobilien. Es besteht aus dem langjährig erfahrenen Immobilienmakler Carl-Ludwig Holzach, seiner fachlich ebenso versierten Frau, Elke Sommers-Holzach, sowie Annette Liebrand, die ebenfalls als Ansprechpartnerin fungiert, aber auch die Exposé-Erstellung leitet, Terminvereinbarungen koordiniert und das Büro organisiert – „unser back office auf zwei Beinen“, wie Carl-Ludwig Holzach dankend anmerkt.

GRENZLAND GOES WEST „Aller guten Dinge sind zwar drei“, führt Holzach aus, „doch bald sind wir vier. Wir werden Unterstützung von einer ausgebildeten Maklerin erhalten, die unser Credo von der besonders persönlichen Beratung teilt und lebt.“

Grenzland Immobilien powered by Elke Sommers-Holzach und Carl-Ludwig Holzach.

Mit dieser Verstärkung ist dann auch ein Ausbau des Einzugsgebiets geplant. Im Fokus steht dabei vor allem der Raum rund um Dinslaken, auch Wesel, Schermbeck, Hünxe und Rheinberg. Warum? „Weil wir aus diesem Bereich schon jetzt verstärkt Nachfragen haben und Angebote erhalten, auf die wir damit reagieren“, erläutert Holzach und lacht: „Dann müssen wir unseren Claim ändern: Aus dem »Makler, der mehr leistet« wird dann »der Makler, der noch mehr leistet« …“

SCHÖNER BAUEN! „Dabei bezieht sich der Claim natürlich in erster Linie nicht auf unser Einzugsgebiet, sondern auf mehr Leistungen“, stellt Sommers-Holzach klar, „wobei … – auch die werden wir bald entscheidend ausbauen.“ Denn bereits für das kommend Jahr ist der Einstieg von Grenzland ins Bauträgergeschäft über eine Tocherunternehmung in Vorbereitung. Für Grenzland Immobilien ist es ein fast logsicher Schritt: faszinierende Immobilien nicht nur zu vermarkten, sondern sie auch zu schaffen. ▶

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Glückliche Verkäufer & Käufer sind ihr Job: Das Grenzland-Team mit Carl-Luwig Holzach, Annette Liebrand und Elke Sommers-Holzach.

„Wir starten dabei mit gleich zwei Projekten in allerbester Lage“, berichtet Holzach, „in der Innenstadt und im Bocholter Norden. Soviel sei schon jetzt verraten: Es wird sich um Mehrfamilienhäuser handeln, die barrierefreies und bezahlbares Wohnen zusammenbringen – was zurzeit noch eine Rarität auf dem Markt und doch so gefragt ist …“

HINTER MAUERN VERBORGEN ...

entsprechend zu kommunizieren.“ Er lehnt sich zurück. „Ganz so, wie das Objekt es auch verdient hat.“ Sinnbildlich für diese Sicht der Dinge steht das Maskottchen von Grenzland Immobilien: Hugo der Hausversteher, der zum einen als etwa hüfthohe Figur vor den Bürositz steht und die Blicke auf sich zieht und der zum anderen einmal wöchentlich auf Facebook auf Tour geht. „Schreiben Sie jetzt bitte bloß nicht, wir hätten ja wohl einen Vogel“, meint Holzach lächelnd. „Sehen Sie Hugo eher als ein exklusives Unikat – eben so wie viele der Immobilien, die wir betreuen.“

Im Gespräch mit den Grenzland-Inhabern wird schnell klar, dass für sie jede fachliche Aufgabe zwei Dimensionen hat: die Immobilie zum einen – und die damit befassten Menschen zum anderen.

DAS IMMOBILIENPUZZLE

„Wir glauben daran, dass jedes Haus, jede Immobilie ihr Geheimnis hat“, sagt Holzach mit Nachdruck, „etwas zunächst den Blicken Verborgenes, das es ausmacht, ja das es auszeichnet – das gilt es zu spüren, zu finden, herauszukitzeln … und dann

Und dann ist da noch die andere Dimension, die Menschen. Holzach: „Als Makler hat man es im Fachjargon zunächst mit »Objekten« zu tun, aus Steinen und Holz, mit Dächern, Türen, Fenstern – alles sehr real, sehr physisch, sehr greifbar. Aber

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So ist es kein Wunder, dass Leistungen rund um das Kümmern & Kommunizieren im Angebot von Grenzland Immobilien einen gewissen Raum einnehmen. Die zunächst entwickelte Marketing- und Vermarktungsstrategie wird auf Wunsch in Zusammenarbeit mit professionellen, renommierten Werbe- und Medienpartnern mithilfe von Fotoarbeiten, Exposés und Verkaufsprospekten, illustrierten Grundrissen, Online-Auftritten und zahlreichen anderen Werbemaßnahmen erlebbar gemacht.

Holzach plant für 2016.

wichtiger noch sind die Menschen drumherum. Ich sehe es so: Die Immobilie steht als zentrales Puzzlestück im Mittelpunkt, unbeweglich, und unsere Aufgabe ist es, die passenden Menschen in Kontakt zu bringen, untereinander und mit der Immobilie. Wenn das passt, ist es, wie wenn Puzzlestücke ineinandergreifen. Dann ist´s perfekt.“ „Dass alles optimal zusammenpasst“, ergänzt Elke Sommers-Holzach, „ist so wichtig, weil der Deutsche in seinem Leben durchschnittlich 1,1 Häuser kauft, während beispielsweise der Niederländer knapp 9 Häuser in seinem Leben kauft und verkauft. Was bedeutet: Hierzulande ist der Hauskauf ein wesentliches, ganz persönliches Stück der eigenen Lebensgeschichte! Dem tragen wir durch unsere besonders persönliche und engagierte Beratung, durch Sorgfalt und Verständnis Rechnung.“ Sie weist auf einen Wandabschnitt im Büro, wo verschiedene kleine Rahmen hängen. „Das scheint der richtige Weg zu sein, wie man unserer kleinen »Wall of Fame« mit Danksagungen von Kunden ablesen kann. Das macht uns ein bisschen stolz. Und es treibt uns weiter an.“

Dass das Unternehmen darin recht erfolgreich ist, lässt sich nicht zuletzt auch an der eigenen Bekanntheit ablesen: Obwohl erst so kurz auf dem Markt, sind Logo und Name doch den meisten Bocholtern ein Begriff …

IDEEN, TIPPS, EIN KAFFEE  „Wir haben uns, wie gesagt, das Persönliche auf die Fahne geschrieben“, meint Sommers-Holzach abschließend. „Das sollte allen Interessenten die Kontaktaufnahme ein wenig erleichtern. Häufig beraten wir ohnehin auch schon im Vorfeld, ohne konkreten Auftrag, und erläutern beispielsweise, wie eine erfolgreiche Imobilienvermarktung überhaupt abläuft, welche Schritte möglich, denkbar oder sinnvoll sind. Sprechen Sie uns also einfach an, wenn auch nur der vage Gedanke im Raum steht, ein Grundstück, ein Haus oder eine Wohnung zu veräußern – oder Sie Entsprechendes suchen! Wir helfen Ihnen gerne weiter: mit Ideen, mit Tipps … und selbstverständlich mit allem, was darüber hinausgeht – bis zum erfolgreichen Abschluss“ ◀

Ein Schlüssel zum Erfolg ist dabei sicherlich neben der rein fachlichen Arbeit die Kommunikation: Wenn das Geheimnis in einer Immobilie gefunden und benannt worden ist, sollten möglichst viele von diesem besonderen Etwas erfahren.

KONTAKT

DAMIT ES JEDER ERFÄHRT Grenzland Immobilien GmbH Nordwall 1-3 | 46399 Bocholt Telefon: +49 (0) 2871 23 70 255 www.grenzland.im

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TEAM AM TOPF Ein Koch-Event mit dem 1. FC Bocholt als „etwas andere“ Kennenlern-Aktion. Fotos: Esther Grünhagen

VIER.SECHS.DREI. | KOCHABEND MIT DEM 1. FC BOCHOLT

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E

s war wie gutes, schnelles Kurzpass-Spiel: VIER.SECHS.DREI. lieferte den Anstoß und kümmerte sich um den „Spielaufbau“, bulthaup am Ring stellte mit seinen exklusiven Räumlichkeiten das „Spielfeld“ zur Verfügung, Melanie Schmeinck von cook `n´ more achtete auf die Einhaltung der Regeln, ON AIR begleitete das Ganze mit der Kamera – und die Spieler des 1. FC Bocholt übernahmen alle weiteren freien Positionen. Das Ergebnis: ein Koch-Event der originellen Art, aus dem am Ende alle mit voller Punktzahl herauskamen.

ANPFIFF! JETZT DAMPF MACHEN „Wir sehen das sozusagen als Auftaktpartie“, sagte VIER.SECHS.DREI.-Herausgeber Sven Porschhöfer. „Wir versuchen, die relevanten Themen der 463-Region abzudecken, und dazu gehört maßgeblich auch der Sport. Es lag nahe, dieses Event mit einer der momentan spielklassen-höchsten Vereine aus der in Deutschland beliebtesten Sportart zu gestalten.“ Der Traditionsverein 1. FC Bocholt – wegen seiner Vereinsfarben auch als „die Schwatten“ bezeichnet – trat in fast voller Mannstärke an: Mit 25 Spielern und zehn Betreuern, darunter

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Trainer Manuel Jara und Marcel de Ruiter als Sportlicher Leiter, füllte der traditionsreiche Fußball-Oberligist die beiden geräumigen Geschosse des bulthaup Küchenstudios. Melanie Schmeinck, die als Inhaberin von cook `n´ more regelmäßig Koch-Events konzipiert und durchführt, teilte die 25 Aktiven in fünf Teams ein. Die zauberten unter ihrer Anleitung mit großem Einsatz und viel Geschick ein besonders leichtes, sozusagen „sportliches“, dreigängiges Menü, dessen Zubereitung für allerhand Heiterkeit sowie Teamwork sorgte und das anschließend von allen Anwesenden genossen und gebührend gelobt wurde.

 ZUM NACHTISCH BALLGESPRÄCHE Ganz nebenbei ergaben sich zahlreiche Gesprächsgelegenheiten, die sich – der erste Spieltag stand noch nicht an – häufig um die letzte Saison drehten. Da hatte der 1. FC Bocholt in der Hinrunde die Oberliga Niederrhein zeitweilig angeführt, war dann aber schlecht in die Rückrunde gestartet. „Am Ende standen wir auf Platz 7“, fasst Manuel Jara zusammen, „mit dem Gefühl, dass da noch mehr drin ist.“ ▶

VIER.SECHS.DREI. | KOCHABEND MIT DEM 1. FC BOCHOLT


Kochend zum Erfolg! Kochen ist kommunikatives Miteinander und bestens dafür geeignet, Gruppen und Teams aufeinander einzustimmen. Cook & More bietet maßgeschneiderte Veranstaltungen als Koch-Events, unter anderem im tollen bulthaup-Studio am Bocholter Ring: professionell konzipiert, persönlich begleitet und mit verschiedenen Leistungspaketen individuell an die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe angepasst! Für Führungskräfte & Teams jeder Art.

Lust auf „Cook & Knigge“? 10. November & 3. Dezember 2015 Geselliges Kochen mit guten Umgangformen Der Kochabend mit Sonja Hüls

Inhaberin Melanie Schmeinck Südwall 15 | 46397 Bocholt schmeinck@cookmore.de www.cookmore.de


Doch ein Problem in allen Amateurligen besteht darin, dass bei aller Begeisterung der Beruf den Lebensmittelpunkt und vor allem die finanzielle Basis aller Beteiligten bildet: Berufliche Veränderungen aller Art wirken sich in der Regel unmittelbar auf das Fußballerische aus (und selten positiv), was zu einer ungemein hohen Fluktuation in allen Teams führt. Das macht es für Trainer schwierig, eine Einheit zu formen und über eine Saison hinaus zu halten. „Unter den insgesamt 26 Spielern unseres Kaders befindet sich nur ein Dutzend, die bereits in der letzten Saison hier aktiv waren“, stellt Marcel de Ruiter heraus. „Da ist eine Menge Integrationsarbeit zu leisten, auf der menschlichen wie auf der sportlichen Ebene. So ein Abend wie dieser ist da Gold wert. Das Engagement ist aber auch ansonsten auf allen Ebenen enorm hoch, Manuel beispielsweise kümmert sich auch privat um unsere beiden spanischen Neuzugänge. Die könnten noch besonders wichtig werden, denn unsere Abwehr war durch Spielerwechsel und -abgänge besonders betroffen …“ Mittlerweile sind mehrere Spieltage der neuen Saison verstrichen, die für den 1. FC Bocholt

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VIER.SECHS.DREI. | KOCHABEND MIT DEM 1. FC BOCHOLT


DAS VIDEO ZUM

KOCHABEND

nicht optimal startete. „Vielleicht war der mentale Druck, um einen Aufstiegsplatz in die Regionalliga kämpfen zu wollen, für viele Spieler anfangs unerwartet hoch“, vermutet Jara, der seinen Optimismus nicht sinken lassen möchte.

SPIELER, TRAINER UND MANAGER ÜBER ERWARTUNGEN & ZIELE.

 VERNETZUNG STATT DOPPELPASS  Ein paar Stunden später strömen Spieler, Betreuer und Veranstalter aus der gemeinsam wieder hergerichteten Küche in die Bocholter Innenstadt, es ist mittlerweile finster, aber noch angenehm warm. „Es war“, so resümiert Sven Porschhöfer, „der erhoffte, außergewöhnliche Abend, ebenso locker wie lecker, sehr interessant und unterhaltsam! Wer sich sozusagen einen Live-Eindruck davon verschaffen möchte, findet ein Video auf der Magazin-Homepage unter www.463.jetzt. Und ja, das hat Appetit gemacht: Aktionen mit weiteren Teams aus unterschiedlichsten Disziplinen werden auf jeden Fall folgen …“ ◀

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Fotos: Esther Grünhagen

EIN FEST DER SINNE Sommerfest im Hotel Residenz

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eit 15 Jahren besteht das Hotel Residenz unter Führung von Familie Siebelt in Bocholt schon: Zum Jubiläum gab es nun ein großes Sommerfest, verbunden mit einem Tag der offenen Tür. Die rund 500 Gäste genossen ein breites und buntes Programm, denn das Hotel-Team hielt Attraktionen für jede Altersklasse bereit – von der Hüpfburg bis zur Kunstausstellung. Die zahlreichen Aussteller hatten aus ihren Ständen einen ganzen Sommermarkt zusammengestellt: Hier konnte man Kunsthandwerk einkaufen, Präsentationen bestaunen oder von einer breiten Palette kulinarischer Köstlichkeiten naschen. Hotelgäste, Bocholter und weitere Interessierte konnten um das Hotel herum flanieren und sein Ambiente kennenlernen. Die Mitarbeiter boten zudem Führungen durch alle Räume des Hauses an – gewürzt mit Geschichten und Anekdoten aus dem Hotelalltag. Die Inhaber Ralf und Elena Siebelt zeigten sich überaus zufrieden mit dem Tag. Hotelmanager Ralf Rogalewski fügte hinzu: „Ein gelungener Abschluss einer Reihe von neu aufgelegten Gartenevents, die erstmals in 2015 stattfanden und in 2016 weitergeführt werden. Wer uns noch nicht kennt, darf uns gerne kennenlernen.“ ◀

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FLASHBACK | HOTEL RESIDENZ


HOTEL RESIDENZ | FLASHBACK

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Detlef Burggraf, Patrick Bellen (Geschäftsführer) und Christoph Niestegge ( Vertriebsleiter ). | Foto: Esther Grünhagen

BEWEGUNG NACH OBEN Es gibt sie noch, die echten Erfolgsgeschichten. Eine davon schreibt gerade Bellen Transporte International, während der Krise in Borken gegründet, mittlerweile auch in Bocholt ansässig – und auf steilem Weg nach oben.

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008 war kein gutes Jahr für die Logistikbranche. Gemeinsam mit Sohn Patrick machte sich Jürgen Bellen trotzdem selbständig, biss sich durch und konnte jetzt eine Umsatzverdopplung für das letzte Geschäftsjahr vermelden. Der Erfolg lässt sich darauf zurückführen, dass an gleich mehreren Stellen die richtigen Weichen gestellt wurden.

 MARKTVERNETZUNG VON BOCHOLT AUS  Der letzte große Schritt in der Firmengeschichte liegt noch kein Jahr zurück: Im November 2014 eröffnete das Unternehmen Bellen eine Außenstelle in Bocholt. „Strategisch günstig im Industriepark“, wie Detlef Burggraf berichtet, der die Bocholter Dependance als Business-Development-Manager führt, „und in direkter Anbindung an einen unserer Kunden.“

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Doch Bocholt war von Anfang an mehr als ein „Ableger“ und entwickelte eigene Schwerpunkte. So konzentriert man sich hier auf Konzepte und Strategien zur Unternehmensentwicklung, auf Verkauf und Beratung. Burggraf: „Wir sind als Team extrem flexibel und haben eine gute Marktübersicht. Damit sehen wir uns in der Region als Bindgeglied zwischen Industrie und Handel auf der einen Seite und unseren Transport-, Speditions- und Logistikstandorten in Bocholt und Borken auf der anderen – eine Art Marktvernetzer, wenn man so will.“

 SCHLÜSSEL ZU EUROPA: PALLETWAYS  Die hervorragende Entwicklung des Unternehmens hat viel zu tun mit Palletways, einem britischen Paletten-Distributionsnetzwerk, das seit 1994 kontinuierlich wächst und zum aktuell


größten in Europa aufgestiegen ist. Im Frühjahr 2013 schloss sich Bellen diesem Netzwerk an – der Beginn eines rasanten Aufschwungs: von monatlich 600 Paletten in 2013 auf gut 1.400 Paletten in 2015 … Tendenz weiter steigend.

„Palletways zeichnet sich unter anderem durch den Einsatz modernster IT-Technik aus“, erläutert Detlef Burggraf. „Wir bieten zudem eine palettisierte, nicht standardisierte Versendung, was auch ungewöhnliche Maße von Gütern abdeckt. Und wir setzen auf seitliche LKW-Beladung am Standort Borken sowie im Deutschland-Hub im Raum Kassel: Das macht nicht nur den Umschlag schneller und flexibler – es führt vor allem auch zur niedrigsten Schadensquote in der Branche! Alles Punkte, die bereits zu mehreren internationalen Auszeichnungen führten und Kunden unterschiedlicher Größe und aus verschiedensten Branchen glücklich machen …“

 UND WÄCHST UND WÄCHST...  Nach diesem Erfolg sah es anfangs nicht aus. Vater und Sohn Bellen gründeten das Unternehmen in 2008 mit gerade einmal zwei LKWs auf einem Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Hendrik-de-Wynen-Kaserne in Borken. Zunächst boten sie lediglich Transportleistungen an, bald schon kam die Lagerlogistik auf eigenem Gelände hinzu (heute an zwei Standorten mit bis zu 10.000 qm Kapazität) und

Effizient und dynamisch: seitliche Staplerbeladung. schließlich der Einstieg ins Speditions- und Stückgut-Geschäft, das mit dem Eintritt bei Palletways und der 24-/48-h-Abdeckung aller Postleitzahlen in Deutschland mit mittlerweile über 30 Mitarbeitern plus zwei Auszubildenden seinen vorläufigen Höhepunkt fand. „Natürlich sind wir zufrieden mit dem Erreichten“, fasst Burggraf zusammen, „aber wir wollen hier nicht stehen bleiben.“ Expansionsmöglichkeiten sieht er sowohl im Kerngeschäft – dem Stückgut-Netzwerk-Verkehr sowie den Teil- und Komplettladungen für regionale Unternehmen – als auch in bislang weniger forcierten Angeboten wie der Beschaffungslogistik: „Im konsequenten Ausbau unserer Distributionsstrukturen sowie in der zunehmenden Internationalisierung und der Digitalisierung der Netzwerksysteme – Stichwort Stückgut 4.0 – liegen für uns noch große Potenziale … und damit auch für unsere Kunden, die direkt davon profitieren.“ ◀

KONTAKT

Palletways lieferte Bellen eine optimale Anbindung an die europäischen Märkte – Bellen übernahm für Palletways Deutschland bereits ein Jahr nach Eintritt ins Netzwerk die Fuktion eines Regional-Hub für die Benelux-Länder. Parallel dazu baute Palletways seine Strukturen weiter aus, expandierte 2014 nach Österreich und 2015 nach Polen, Rumänien, Bulgarien und ins Baltikum: 20 Länder sind mittlerweile Teil des Netzwerks und damit in direkter Reichweite auch von Bellen.

Bellen Transporte, Spedition & Logistik Ramsdorfer Postweg 12a | 46325 Borken Telefon: +49 (0) 28 61 808 43 30 Niederlassung Bocholt: Harderhook 37 | 46395 Bocholt Telefon: +49 (0) 2871 21 89 87 0 www.bellen-transporte.de

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Foto: Esther Grünhagen

»FAILURE IS NOT AN OPTION! « Sein Unternehmen ist neu auf dem Markt, er selbst ist eher ein „alter Hase“: Senior Advisor Thomas J. Heister bietet unter dem Namen HEISTER business solutions ein breites Spektrum an Beratungsleistungen nach individuellem Zuschnitt.

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äufig wird bei einer Beratung der Berater übersehen: Ein Fehler, schließlich kommt es entscheidend darauf an, wer einem gute Ratschläge gibt – denn an der Person desjenigen macht sich fest, ob seine Ratschläge auch wirklich angenommen werden, ob er dem Ratsuchenden „etwas zu sagen hat“. Im Falle von HEISTER business solutions stellt sich diese Frage nicht: Inhaber Thomas J. Heister vermittelt auf den ersten Blick viel von jener Lebens- und Berufserfahrung, die bei allem fachlichen Know-how hinter seinen Beratungsleistungen steht.

BERATER MIT HINTERGRUND Thomas J. Heister, Jahrgang 1964, Diplom-Verwaltungswirt, ist eine Art ruhender Pol auf zwei Beinen. Er strahlt eine gelassene Abgeklärtheit

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aus, die auch durch seine Vita untermauert wird. Schließlich war der gebürtige Millinger – mittlerweile Kriminalhauptkommissar a.D. – mehr als drei Jahrzehnte auf nationaler wie internationaler Ebene mit der operativen und strategischen Bekämpfung schwerster und organisierter Kriminalität befasst, arbeitete mit und bei EUROPOL, INTERPOL oder auch die britische und amerikanische Polizei, bei letzterer insbesondere für die Police Departments von Miami Dade, Miami Beach und Dayton. Neben der Praxis stand immer auch die Wissensvermittlung: Heister blickt auf eine lange Lehrund Prüfungstätigkeit für die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW und das Landesprüfungsamt NRW zurück, war internationaler Referent für Aspekte der Schwerstkriminalität und konzipierte Seminare sowie Trainings. Seine promotionsvorbereitenden Studien (Kriminologie) absolvierte er an der Universität Duisburg-Essen. Vor zwei Jahren wurde es Zeit für Veränderungen: Er wurde zu einem Berater, der seine ganze


konsequente Ursachenforschung, an die sich die Entwicklung von individuell auf den und mit dem Betrieb abgestimmten Lösungswegen anschließt. Im Zentrum steht dabei nicht nur die Effizienz, sondern auch die Nachhaltigkeit … und vor allem die Mitarbeiter, die wichtigste Quelle eines jeden Unternehmen, gerade vor dem Hintergrund der immer älter werdenden Belegschaft. Dazu ergänzend oder auch singulär gibt es das Training: Lösungswege und -ansätze müssen eben nicht nur angedacht, sondern auch von allen Beteiligten aufgenommen und genutzt – eben „(vor-)gelebt“ – werden. Zunächst werden die Grundlagen als notwendiges Knowhow vermittelt, dann werden entsprechende Abläufe in „hands-on trainings“ gemeinsam erarbeitet, durchgespielt und eingeübt, solange, bis alles auch den Praxistest besteht. Sie haben ein Ziel? Thomas Heister begleitet Sie auf dem Weg dorthin. Lebens- und Facherfahrung, seinen persönlichen Hintergrund und ein professionelles System einbringt. Im Programm von HEISTER business solutions kommen daher versiertes Fachwissen, ein hohes Engagement und die Leistungen kompetenter, seit Jahren miteinander eingespielter Partner unterschiedlicher Fachgebiete zusammen. Dieser interdisziplinäre Ansatz versetzt Heister in die Lage, bestmögliche Lösungsansätze selbst für komplexe Fragestellungen anzubieten – und dies zu fairen Konditionen.

VIER SÄULEN In den Fokus seines Angebots hat Heister vier Säulen gestellt: Management, Advice, Training und „private solutions“. „Alles beginnt mit Advice, übersetzt »dem Ratschlag«, was wir als eine Art Grundberatung für Unternehmen sehen“, so der Senior Advisor. Deren Schwerpunkt liegt zunächst in der Analyse vorhandener Strukturen, Abläufe und gegebenenfalls Fehlentwicklungen – eine

FÜR UNTERNEHMEN UND MENSCHEN Im Bereich Management geht es um praktische Einsätze von Thomas J. Heister selbst, sei es als Unterstützung bei temporärer Überlastung oder als Interims-Manager bei kurzfristigen Ausfällen – ein Angebot, das sich vor allem auf Güterkraftverkehrsunternehmen bezieht. Heister ist als IHK-geprüfter EU-Verkehrsleiter berechtigt und in der Lage, Güterkraftverkehrsunternehmen zu leiten. Dass er sogar schwere LKW – selbst mit Gefahrgut – führen darf, ergänzt sein Portfolio. Und schließlich gibt es da noch ein Angebot für den privaten Menschen: „Private solutions“ heißt diese Säule. „Welcher Lebenslauf ist schon gradlinig?“ so Heister. „Nicht immer ist der Gang zum Therapeuten erforderlich oder alleine zielführend. Häufig fehlt einfach der »rote Faden« im praktischen Alltag, beispielsweise, wenn Steuer- oder allgemeine Strafsachen, Scheidungen, Arbeitslosigkeit oder Ähnliches die Probleme verursachen. Wir sind weder Steuer- oder Rechtsberater noch Therapeuten, bieten aber eine erfahrungsgemäß sinnvolle Ergänzung zu deren Angeboten.“ ▶

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IM BLICKPUNKT: COMPLIANCE

SEMINARANGEBOT IM KOMMEN

Mit diesem englischen Begriff für „Regeltreue“ bezeichnet man die Einhaltung von Gesetzen, Vorgaben, Bestimmungen, Richtlinien und auch freiwilligen – häufig ethischen oder sozialen – Regelwerken durch das Unternehmen wie auch durch die einzelnen Mitarbeiter. Das gilt nicht nur für DAX-Unternehmen, sondern auch für kleine und mittlere Unternehmen, die KMUs, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

„Ein enorm vielfältiges und spannendes Thema“, weiß Thomas J. Heister. „Es bot sich an, diesen häufig unterschätzten, aber für viele Unternehmen verschiedenster Größe und Branche so ungemein wichtigen Faktor Compliance in den Mittelpunkt der ersten Seminare von HEISTER business solutions zu stellen. Diese Seminare finden stets in einem adäquaten, professionellen Umfeld statt, das uns alle Möglichkeiten gibt, konzentriert und konkret auch an jenen speziellen Punkten zu arbeiten, die den Seminarteilnehmern auf den Nägeln brennen. Zu unserem Konzept gehören neben aktuellen Themen auch kompetente Referenten.“ Zwei Compliance-Veranstaltungen werden den Reigen eröffnen, weitere Seminare rund um Themen wie Kommunikation oder Knowledge Management folgen.

Compliance wirkt sich überall dort aus, wo durch Nichteinhaltung Unternehmensstrafen oder -verluste drohen beziehungsweise der notwendige Zusammenhalt innerhalb eines Unternehmens in Gefahr gerät. Typische ComplianceSituationen sind beispielsweise die Standards bei Ausschreibungen, die Sicherstellung der Einhaltungen besonderer Schutzmaßnahmen oder auch abwertende Mitarbeiter-Postings in sozialen Netzwerken. Compliance-Maßnahmen dienen der Risikominimierung, der Effizienzund Effektivitätssteigerung sowie der Förderung eines guten Betriebsklimas.

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Übrigens: „Failure is not an option!“ (frei übersetzt: „Scheitern steht nicht zur Wahl“) war nicht nur der Wahlspruch der Apollo-13-Mission, sondern ist auch ein Grundsatz von HEISTER business solutions. ◀


BUSINESS

taken to the new heights

Management

Advice

Training

Private solutions

Seminartermine Compliance in Unternehmen

Compliance in Unternehmen

Oct 15, 2015 | 9 – 18 Uhr

Nov 19, 2015 | 9 – 18 Uhr

Hotel Residenz

Van der Valk Airporthotel Düsseldorf

Tagesseminar; von der Begriffsdefinition zum worst case scenario, inkl. Getränke und Lunch. Preis: 495,00 € (inkl. 19 % MwSt).

Tagesseminar; von der Begriffsdefinition zum worst case scenario, inkl. Getränke und Lunch. Preis: 595,00 € (inkl. 19 % MSt).

Kommunikationstraining I Basis

Kommunikationstraining II Fortgeschritten

Oct 29, 2015 | 9 – 17 Uhr Akademie Klausenhof

Nov 12, 2015 | 9 – 17 Uhr

Sie lernen, Ihre kommunikativen Fähigkeiten selbstsicherer einzusetzen. Dabei werden wir vor allen Dingen das Kommunizieren üben und reflektieren. Zwei Kaffeepausen und das Mittagessen lockern das Programm auf und sind im Preis von 149,00 € (inkl. 19 % MwSt.) inbegriffen.

Sie erweitern Ihre kommunikativen Kompetenzen und lernen, wie Sie sicherer argumentieren, vor Gruppen sprechen und das Gespräch „führen“.

Akademie Klausenhof

Knowledge Management Nov 26, 2015 | 9 Uhr – 18 Uhr

business solutions

Akademie Klausenhof „The more you share, the more you get.“ Sie lernen, wie Sie im 21. Jahrhundert Ihr persönliches und das Wissen Ihres Unternehmens richtig „verwalten“. Im Preis von 298,00 € (inkl. 19 % MwSt.) sind die Kaffee- und Mittagspausen enthalten.

Thomas J. Heister Uhlandsweg 14 46499 Hamminkeln-Dingden Telefon: +49 (0) 2852 72700 Fax: +49 (0) 2852 72720 Mobil: +49 (0) 170 9086100 www.heister-business-solutions.eu info@heister-business-solutions.eu


BLAUER HIMMEL ÜBER GRÜNEM RASEN » First Reisebüro Drachter Golfcup 2015 « im Golfclub Wasserburg Anholt

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28 Golfer und Golferinnen nahmen am diesjährigen „First Reisebüro Drachter Golfcup“ teil – die größte Teilnehmerzahl dieses Golfjahres bis jetzt. Auch das Wetter spielte mit: Bei strahlender Sonne und blauem Himmel konnten Anja Drachter und ihr Team die Teilnehmer zu einem rundum erfolgreichen Golfturnier empfangen, dessen Startplätze schon Wochen vorher ausgebucht waren.

konnte dann aber das Stechen für sich entscheiden. Dritter der Bruttowertung wurde Thomas Borkens. In Nettoklasse A konnte Höfer dann Schlichtenbrede auf den zweiten Platz verweisen. Den ersten Platz in Klasse B belegte Hans-Christian vom Kolke vor Sabine Roskamp. Der Sieg in Klasse C ging an Silke Sommers, nachdem sie Manfred Rickert besiegt hatte.

Zunächst wurden die Spieler mit dem Wichtigsten versorgt: Handtücher, Tees und je drei Golfbälle – falls Teiche, hohes Gras oder die angrenzenden Wälder den einen oder anderen Ball „verschlucken“ sollten. Als Beste auf dem grünen Platz erwies sich Dagmar Schlichtenbrede. Sie lag Kopf an Kopf mit Kurt Höfer,

Die Gewinner wurden mit Reisegutscheinen und Golfbällen belohnt. Nach dem anstrengenden Turnier winkte das Buffet mit dem Motto „kulinarische Weltreise“ und der Auftritt der Band „look closer“. Die Jubiläumsveranstaltung 2016 wird es schwerhaben, das alles zu überbieten! ◀

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FLASHBACK | DRACHTER GOLFCUP 2015


1 1) Gisela Hoves-Przybyl, Karin Klein-Ridder, Julia Venhoven, Marina Westerhoff, Klaus Przybyl, Joline Hachtkemper, Lena Overbeck, Klaus Stregger, Fabian Mertens, Gerlinde Klein-Uebbing, Ruth Zimmermann. 2) Anja Drachter und Clubmanager Hendrik Vollrath.

Fotos: Dominik Girek

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DRACHTER GOLFCUP 2015 | FLASHBACK

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4 1) Anja Drachter und Ruth Zimmermann. 2) Die Band „look closer“. 3) Thomas Hopen, Hans-Christian vom Kocke, Sabine Roskamp. 4) Hans-Christian vom Kolke, David Küper, Veronika Stellmach, Alexander Kuhn, Sabine Roskamp, Anja Drachter, Franz-Josef Kampshoff, Heinz Karsküning, Silke Sommers, Angelika Sinnach, Kurt Höfer, Dagmar Schlichtaubrede, Marcus Nöll, Ludger Hachtkemper, Marlies Rekers, Manfred Rickert.

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FLASHBACK | DRACHTER GOLFCUP 2015


Rabbit oder Eagle?

Ob für Golf-Anfänger oder echte Pros: Wir haben die weltweit schönsten Fairways im Programm. Genießen Sie entspannte Runden übers Green vor traumhafter Urlaubskulisse. Lassen Sie sich jetzt bei uns zu Ihrer Golfreise beraten!

FIRST REISEBÜRO – Reisebüro Drachter Neustr. 24, 46399 Bocholt Tel. 02871 10 21, Fax 02871 71 86 reise@drachter.de | www.drachter.de


RESTAURANT UNTER FREIEM HIMMEL

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ür ein Wochenende verwandelte sich der Marktplatz von Borken sozusagen in ein Viele-Sterne-Restaurant: Im Rahmen von „Borken à la Carte“ präsentierten sechs Gastronomen sich und eine höchst abwechslungsreiche Auswahl an bekannten wie besonderen Köstlichkeiten. Feinschmecker konnten im Restaurant unter freiem Himmel außerdem ein umfassendes Rahmenprogramm genießen, unter anderem traten die Velener Doskerkels auf.

Fotos: Esther Grünhagen

„Borken à la Carte“ lädt Feinschmecker zum Schmausen ein

„Alte Hasen“ wie das Restaurant Schnieders und das Hotel Fliederbusch sind schon seit den Anfängen der Veranstaltung mit dabei: Hotel Fliederbusch setzte in diesem Jahr hauptsächlich auf Mediterranes, aber natürlich durfte auch die klassische Herrencreme nicht fehlen. Die Metzgerei Bellendorf dagegen punktete bei ihrer ersten Teilnahme sofort mit einem über Holzkohle gegrillten Ochsen am Spieß und verschiedenen Burgern. In eine ganz andere Richtung gingen die Restaurants Forellenhof und La Piccola Fontanina, die in einer Kooperation italienische und westfälische Leckerbissen zusammen anboten … Kurz: Auch dieses Mal bot „Borken à la Carte“ wieder eine bunte Mischung unterschiedlichster kulinarischer Spezialitäten und machte (noch) mehr Appetit auf Borken! ◀

Blick auf den Stand des Hotels Fliederbusch.

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FLASHBACK | BORKEN Á LA CARTE

Leckere Burger auf dem Tresen der Metzgerei Bellendorf.


Wilhelm Schnieders, Restaurant Schnieders.

Christiane de Toni, Stephan Werner, Hannelore Tiemann, Hermann K端ssner von der Metzgerei Bellendorf.

Das sieht einladend aus: Der Tresen der Familie Sasse.

Christina B端ning info@tina-makeup.de facebook.com /makeup.artist .tina


Fotos: Esther Grünhagen

KUNST MIT AN- UND AUSSAGE Neue Angebote des Künstlers Bekim Resing in der „Galerie B“

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ie Galerie B ist Galerie und Atelier in einem. Hier arbeitet, lehrt und präsentiert der aus Pristina stammende, ausstellungserfahrene und international vernetzte Künstler Bekim Resing. Sein Werk ist unter anderem gekennzeichnet vom Einsatz zahlreicher Techniken, bei der Malerei von kräftigen Farben und einer beeindruckenden, fast dreidimensionale Darstellung. Die Galerie B ist donnerstags von 17.00 bis 21.00 Uhr und samstags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Hier finden auch außergewöhnliche Kurse statt, zu denen Bekim Resing immer wieder renommierte Künstler aus aller Welt gewinnen kann. Zwei neue Angebote starten in Kürze: „Intensiv-Malerei“ und „Graphic Design“. ◀

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GALERIE B | ANZEIGE


Kurs „Intensiv-Malerei“ Als Kursleiter und Künstler lädt Bekim Resing zu diesem Intensivangebot in sein Atelier ein. Im Mittelpunkt stehen die Ölmalerei und die Schmiedekunst in all ihren Facetten – ergänzt durch zusätzliche Techniken. Individuell abgestimmt können hier auch anspruchsvolle Themen behandelt werden. Die inspirierende Atmosphäre und der entspannte, persönliche Rahmen unterstützen die Entstehung außergewöhnlicher Werke auf hohem künstlerischen Niveau. Die Termine sind nach telefonischer oder persönlicher Absprache nahezu frei wählbar.

Kurs „Graphic Design“

KONTAKT

Dieser Kurs aus 24 Einheiten schlägt den perfekten Bogen vom künstlerischen Ausdruck zur praktischen Nutzung. Er erstreckt sich über einen Monat und wird geleitet von Professor Rrezeart Galica, Kunstfakultät der Universität Pristina. Die Stunden werden auf Englisch gehalten, die praktischen Anwendungen basieren auf den Programmen CorelDraw X7 bzw. Illustrator CS6, Adobe Photoshop CS6 und Adobe InDesign. Unter anderem geht es um die Erstellung von Logos, digitalen Illustrationen und Covergestaltungen, Booklets und Broschüren, Flyern und Foldern, Postkarten und Postern, Briefbögen und Banner, Postern und Plakaten, Produktblättern und Newsletter… Die Anmeldefrist hat begonnen!

Künstler & Galerist Bekim Resing

Galerie B – Bekim Resing Dinxperloer Str. 96 | 46399 Bocholt Telefon: +49 (0) 176 34983727 Öffnungszeiten: Do. von 17:00-21:00 Uhr, Sa. von 13:00-17:00 Uhr

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Der kalifornische Traum

In Kalifornien, dem Treibhaus der Ideen und Zukunftstechnologien, ticken die Uhren anders – in der Regel sind sie dem Rest der Welt etwas voraus. Nicolaus Holzach ist soeben von einem höchst interessanten Jahr im Silicon Valley zurück und kann das nur bestätigen … >>


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icolaus Holzach sieht man die „Horizontserweiterung“ nicht an, aber spürbar ist sie doch: Ganz ruhig und gelassen sitzt er in der VIER.SECHS.DREI.-Redaktion, sehr zurückhaltend und höflich – aber eben auch mit einem markanten Selbstbewusstsein. Er kommt soeben aus Kalifornien zurück, wo er ein Jahr lang im Silicon Valley lebte und studierte. THE STATE OF CALIFORNIA

Genannt „Golden State“, etwa 37,3 Mio. Einwohner, Hauptstadt Sacramento, bildet den größten Teil der amerikanischen Westküste. Mehr noch als alle anderen 50 US-Staaten ist Kalifornien seit seiner Gründung 1850 ein Schmelztiegel, aus dem immer wieder Ideen und Trends aufsteigen und die Welt prägen – vom ersten Nationalpark über die Hippie-Bewegung bis zur weltweiten Vorreiterrolle bei Windparks, Abgaskatalysatoren oder dem öffentlichen Rauchverbot. Maßgeblich auch durch die Ansiedlung wichtiger Internetfirmen im Silicon Valley hat Kalifornien momentan das Image des modernsten Staates der Welt. Der US-Bundesstaat war von Anfang an eine ideale Projektionsfläche auch für Klischees: Dank starker Medienpräsenz (v.a. in Filmen) hat fast jeder Erdenbürger (s)ein Bild von Kalifornien im Kopf …

„Mein Interesse an einem Auslandsaufenthalt trug ich schon eine Weile vor dem Abitur mit mir herum“, berichtet Nicolaus Holzach. Dann kam der Abschluss und Nicolaus – damals noch 17 und Zweitjüngster seines Abiturjahrgangs – hatte sozusagen ein wenig Zeit übrig. „Aber ich war mir noch unsicher, welche Richtung ich einschlagen sollte – vielleicht BWL … oder lieber VWL … oder doch eine andere Wirtschaftsdisziplin? Da kam ich auf die Idee, beides zu verbinden: den Auslandsaufenthalt zu nutzen, um in das eine oder andere Fach einmal hineinzuschnuppern, damit ich meine Vorlieben noch besser einordnen konnte.“ Gesagt, getan. Im American Institut for Foreign Study (AIFS) fanden Nicolaus Holzach und seine Eltern einen ebenso professionellen wie zuverlässigen Partner. „Wir haben uns an die AIFS gewandt und als der Auslandsaufenthalt erst einmal stand, haben die sich geradezu musterhaft um alles

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WIRTSCHAFT | DER KALIFORNISCHE TRAUM

Nicolaus Holzach. gekümmert: Visa, Flüge, Gastfamilie, Anmeldung am College … perfekt. In dem Jahr vor Ort hatte ich Kontakt zu zahlreichen Kollegen, die andere Anbieter genutzt hatten – und teilweise ziemlich heftige Überraschungen erlebt haben.“ AMERICAN INSTITUTE FOR FOREIGN STUDY GROUP AIFS Der Vermittlungsdienst für „educational travel“ wurde 1964 in Stamford (Connecticut) gegründet, stellt seinen Rundum-Service nach vorne und zählt mit mittlerweile gut 1,5 Mio. vermittelten jungen Menschen zu den größten Anbietern weltweit. www.AIFS.de

Nicolaus Holzachs Ziel war das Foothill College in Mountain View, einem Ort mitten im Silicon Valley, der vielen vor allem als Sitz von Google bekannt ist. Das Foothill College ist eine Community School, eine Art Übergangsschule, nach deren


Abschluss man entweder zur Abrundung an die Universität gehen oder – versehen mit diversen Zertifikaten, Einzelabschlüssen und Diploma – direkt ins Berufsleben einsteigen kann. Community Schools werden meist von Kommunen getragen. Foothill College erwies sich (wahrscheinlich als direkte Folge auch der Unterstützung durch umliegende Unternehmen) als besonders umfangreich und modern ausgestattet. „Eine Arbeitsgenehmigung gibt es nur mit einer amerikanischen Sozialversicherungsnummer“, erzählt Nicolaus Holzach, „also erst nach frühestens neun Monaten Aufenthalt und aufwändiger Beantragung.“ Das schied bei nur zehn Monaten vor Ort für Nicolaus Holzach aus – was ihm aber andererseits viel Zeit verschaffte, um sich mit der internationalen Studentenschaft vor Ort, mit den sehr realitätsverbundenen und aktiven Professoren an seinem College und natürlich mit den Besonderheiten des Silicon Valley vertraut zu machen. „Da ist vor allem eine unglaubliche, fast spielerische Offenheit“, so Holzach. „Die meisten erleben das Umfeld als riesiges, buntes Versuchslabor, in dem man alles einmal ausprobieren, alles frei andenken und mit vielen interessanten Leuten darüber diskutieren kann … erst einmal ganz unabhängig davon, ob am Ende etwas Zählbares, Umsetzbares herauskommt. Aber was für die »nur« eine Spielwiese ist, wird in einem größeren Zusammenhang zu einem Taktgeber für die Zukunft.“ Kontakt hatte Nicolaus Holzach unter anderem mit einem Professor für „Venture Capitalism“ (frei übersetzt: Lehre vom Risikokapital), einem persönlichen Freund von Evan Spiegel, dem Snap-

chat-Gründer und jüngsten Milliadär des „Valley“. Seine Erklärungen gaben Holzach ein gutes Bild vom anderen Grundverständnis in dieser besonderen Region. GOOGLE INC. Aktiengesellschaft mit Sitz in Mountain View, gegründet 1998, bekannt vor allem für die weltweit führende Suchmaschine. Google Inc. zählt etwa 52.000 Mitarbeiter sowie einen Jahresumsatz von etwa 60 Mrd. US-Dollar und ist seit kurzem Teil der neugegründeten Alphabet Inc. als Dachgesellschaft. Für sein direktes Umfeld liegt die große Bedeutung des Unternehmens auch in seiner Funktion als eine Art „Durchlauferhitzer“ für neue Köpfe und Ausgangspunkt für zahlreiche hochinnovative Start-ups.

„Er sagte, dass auf zehn neue Firmengründungen etwa fünf Pleiten kommen, dazu vier Unternehmen, die sich irgendwie durchschlagen, und ein Knaller. Und nur auf den Letzteren kommt es an: Das ist der, der vielleicht die Welt verändert, das ist der, der wiederum andere befruchtet.“ Besonders beeindruckt hat ihn der Umgang mit dem Scheitern: „Hier hat jeder mehrere Anläufe, denn eigentlich ist es ja doch sehr wahrscheinlich, dass nicht jeder im ersten Anlauf den großen Coup landet. Scheitern ist demnach ein selbstverständlicher Teil des Versuchs, erfolgreich zu sein. Wer fällt, steht wieder auf – und das bringt ihm Respekt ein, sich nicht unterkriegen zu lassen. In Deutschland werden aktive, innovationsoffene und risikobereite Unternehmer nach einem Fehlversuch dagegen immer noch weitgehend gebrandmarkt und allzu schnell als »Pleitier« bezeichnet.“ ►

Nicolaus Holzach mit seiner Gastfamilie.

DER KALIFORNISCHE TRAUM | WIRTSCHAFT

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Nicolaus Holzach mit seinem Tennis-Coach. Nicolaus Holzach beugt sich nach vorn. „Nehmen Sie doch mal den Gründer von Facebook als gutes Beispiel: Facebook war Mark Zuckerbergs achtes oder neuntes Projekt. Die anderen sind vergessen, er wird lediglich an Facebook gemessen. Das ist ermutigend. Und genau so sollte es meiner Meinung nach sein …“

VIER ZUKUNFTSFAKTOREN Diese andere, offenere Start-up-Mentalität sieht Nicolaus Holzach als einen der vier großen Unterschiede zu anderen, auch deutschen Ansätzen. „Der lockere Umgang mit Versuch und Scheitern reicht noch weiter, er drückt sich auch in einem viel transparenteren, flexibleren Umgang miteinander aus, beispielsweise, wenn das Gespräch auf Gehälter oder Einkommenschancen kommt. Irgendwie sieht man auch den Universitätscampussen und Unternehmenssitzen diese Offenheit und Lockerheit an, finde ich: ganz viel Grün – so viel, dass ich mich auf dem Stanford-Campus ein paarmal verlaufen habe –, dazwischen Parks, Sportan-

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WIRTSCHAFT | DER KALIFORNISCHE TRAUM

lagen, Wellness-Angebote … Sehr einladend, das alles, man ist einfach gern dort, vielleicht auch, weil man es von zuhause nicht kennt: Motivation wird in Deutschland als Schlüsselfaktor ja immer noch unterschätzt.“ Und die anderen drei Faktoren hinter dem Erfolg des Silicon Valley? „Ganz klar gehört dazu die schulische wie studentische Förderung von Talenten, wie ich sie auch persönlich erfahren durfte. Wobei man insbesondere an dieser Stelle sagen muss, dass das typisch ist für das »Valley«, aber weniger für die Staaten als Ganzes. Der dritte Punkt ergibt sich fast automatisch: Das ist das Netzwerk, das sich durch die Ansammlung so vieler Ideen an einem Ort fast zwangsläufig bildet, und zur gegenseitigen Befruchtung beiträgt – die schaukeln sich sozusagegen gegenseitig in immer neue Höhen, das gewinnt eine eigene Dynamik.“ Bleibt noch ein Faktor übrig. Nicolaus Holzach: „Das ist eine in Deutschland unvorstellbare Konzentration von Gründungs- und Risikokapital. Hier wird an der richtigen Stelle investiert – und kräftig. Dabei sind den Arten von Unterstützung durch die Unternehmen kaum Grenzen gesetzt: Firmen stellen Stipendien zur Verfügung, rüsten Labors in Schulen und Unis aus, bauen frei nutzbare Test- und Versuchszentren … Vor allem aber investieren sie enorme Summen direkt in Ideen und deren Entwickler. Das deutsche Förderungssystem hat viele Pluspunkte, keine Frage – aber eine echte Risikokapital-Kultur wie diese gehört leider nicht dazu.“


STANFORD UNIVERSITY Die Universität von Stanford, südlich von San Francisco gelegen, sieht sich selbst seit ihrer Gründung im Jahr 1891 in den Bereichen Lehre und Forschung als eine der weltführenden Universitäten. Einen gewissen Führungsanspruch sieht sie auch für ihre jährlich etwa 16.000 Studenten, für deren Forschungsprojekte zurzeit etwa 1,3 Mrd. US-Dollar zur Verfügung stehen und aus deren Reihen unter anderem bereits 30 Nobelpreisträger hervorgegangen sind.

Jetzt also ist Nicolaus Holzach zurück in Deutschland. Wie geht es nun weiter? „Aufwärts“, sagt er und lacht. „Nein, im Ernst: Der Aufenthalt hat nicht nur mich selbst weitergebracht und mir viele wichtige Erfahrungen beschert, er hat sich auch ganz konkret ausgezahlt. Denn unter anderem auch wegen dieser Auslandserfahrung habe ich ein Stipendium an der WHU bei Koblenz erhalten!“

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ERFOLGREICHE

Jahre SCHRÖER

CONSULTING

Der frischgebackene Stipendiat in Sachen Business wird in diesem Herbst an der angesehenen Privat-Hochshule antreten, wo es dann unter anderem drei Praktika (davon mindestens eines im Ausland) und ein Auslandssemester zu meistern gilt – vielleicht in California …? Wir von der VIER.SECH.DREI.-Redaktion wünschen jedenfalls eine spannende und erfolgreiche Zeit! ◀

DIE WHU  OTTO BEISHEIM SCHOOL OF MANAGEMENT Eine private, staatlich anerkannte und international renommierte Hochschule im Universitätsrang. Sie wurde 1984 gegründet und sitzt in Vallendar (bei Koblenz) sowie in Düsseldorf. Die Schule verknüpft Lehre, Forschung und Praxis im Bereich General Management. Als einzige private Hochschule ist sie Mitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Schröer Consulting – Die Unternehmensberatung für Personalmanagement Unsere Mission ist es, mit unserem „Werkzeugkoffer Personal“ Mehrwerte für Ihr Unternehmen zu schaffen. Gemeinsam mit unseren Kunden erzielen wir strategisch und operativ eine exzellente Personalarbeit. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die Projekte der letzten 5 Jahre.

SCHRÖER CONSULTING, Brinkstegge 19, 46395 Bocholt www.schroeer-consulting.de


DEUTSCHLAND UND STARTUPS Sind wir innovativ? Pflegen wir eine moderne Gründungskultur? Die Juristin Nicole Biermann-Wehmeyer vom überregional tätigen Bildungsinstitut Wirtschaft (BIW), die seit zehn Jahren gemeinsam mit der Städtischen Wirtschaftsförderung Existenzgründungsseminare anbietet, beschäftigt sich mit der Gründerszene in Deutschland.

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enn wir uns mit dem Thema Silicon Valley als Keimzelle für Startups, für innovative Trends und Ideen beschäftigen, könnte man meinen, dass wir in Deutschland ein wenig hinter dem Mond leben oder zumindest dass die kreative Sonne in unseren Ballungsgebieten und Berlin nicht ganz so hell scheint wie in Kalifornien. Oder vielleicht doch? Das Thema Existenzgründung und Startups ist auch hierzulande durchaus einer ständigen Entwicklung unterworfen. Nur welcher?

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WIRTSCHAFT | DEUTSCHLAND & STARTUPS

Der Begriff Startup ist begrifflich zunächst von einer klassischen Existenzgründung abzugrenzen. Bei einer Existenzgründung erfolgt der Start in der Regel in klassischen Branchen mit einem überschaubaren Investitionsvolumen und einem kleinen Team. Viele Existenzgründer starten in der Rechtsform eines Einzelunternehmens. Eine Teamgründung ist eher selten. Zu Beginn übernimmt der Inhaber viele Aufgaben und muss sein Allround- Talent beweisen. Einige Gründerinnen und Gründer machen sich zudem mangels wirklich


Juristin, Expertin für Existenzgründungen und Inhaberin des Bildungsinstituts Wirtschaft: Nicole Biermann-Wehmeyer.

guter Alternativen selbständig. Unternehmerinnen und Unternehmer in Startups hingegen sind auf der Suche nach Innovationen, neuen Technologien oder Geschäftsmodellen und starten teilweise riskante Projekte mit hohem Investitionsvolumen und Personalaufwand. In einer Studie vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) im Deutschen Startup Monitor sind 90 % dieser Gruppe männlich, verfügen zu mehr als 81 % über einen Hochschulabschluss und sind im Schnitt 34,9 Jahre alt. Die Befragung der Startup-Unternehmer ergab, dass 63,3 % die Toleranz der Mitbürger gegenüber einem Scheitern des Unternehmens niedrig einschätzen. Diese Hemmschwelle der mangelnden Toleranz erlebe ich leider auch gegenüber Gründungen in klassischen Branchen sehr häufig. Geschätzt und hofiert wird man erst, wenn man die Zähne lange genug zusammengebissen und sich etabliert hat. Wenn man scheitert, wird man als Pleitegeier stigmatisiert. Das ist traurig und im Silicon Valley sicherlich leichter. In Deutschland neigt man von jeher ja nicht unbedingt zu bedingungsloser Euphorie in der ersten Stunde der Idee. Viel wichtiger finde ich aber noch jenes Statement der Startup-Gründer, welches sich mit der zukünftigen Entwicklung der Innovationsunternehmen auseinandersetzt. Sie sehen sich dort starken Hemmnissen gegenübergestellt, die nicht nur in der kritischen Beobachtung von

leisen Zweiflern liegen: 38 % sehen den Zugang zu Venture Capitals vielmehr als äußerst schwere Barriere. Das betrifft natürlich indirekt uns alle, da wir ja nicht nur Innovationen aus dem Ausland erhalten möchten, sondern selbst als Nation Ideengeber sein wollen. Im nächsten Jahr benötigen die Startups der bundesweiten Studie zufolge 650 Mio. € Wachstumskapital. Venture Capitals sind jedoch schwer zu bekommen, da die Risikobereitschaft von Investoren sich in Deutschland häufig in überschaubaren Grenzen bewegt. Diese Tatsache wirkt sich zudem direkt auf den Arbeitsmarkt aus, denn Startups sind Jobmotoren. Die Startups beschäftigen momentan rund 16,8 Mitarbeiter durchschnittlich und planen, zehn weitere Mitarbeiter einzustellen. Es wäre also von Vorteil, wenn Risikokapitalgeber sich an der einen oder anderen Stelle zügiger einen Ruck geben könnten und Tools wie Crowdinvesting mit noch mehr Leben gefüllt werden könnten. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland mit der sich an den Gründungsaktivitäten beteiligenden Gesamtbevölkerung lediglich auf Platz 22 von 26 innovationsbasierten Volkswirtschaften. Wir hoffen also, dass die Gründungskultur sich noch weiter verbessert. Und wenn man sich an dieser Stelle von jungen Leuten wie Nicolaus Holzach inspirieren lässt, ist man sicherlich auf einem guten Weg. Weitere Details finden Sie im Unternehmensblog: www.bildungsinstitut-wirtschaft.de ◀

DEUTSCHLAND & STARTUPS | WIRTSCHAFT

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BEFRISTUNGEN UND WERKVERTRÄGE NICHT PAUSCHAL VERTEUFELN

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inijobs, Befristungen und Leiharbeit sind auf dem Vormarsch und das Normalarbeitsverhältnis stirbt aus? Ein klares: Nein. Das ist ein Mythos! Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass die Zahl der Erwerbstätigen in einem Normalarbeitsverhältnis – also unbefristet, voll sozialversicherungspflichtig und über 20 Wochenstunden – im vergangenen Jahr um rund 452.000 Personen auf 24,5 Millionen gestiegen ist. Zurückzuführen ist das auf die gute Konjunkturlage; momentan ist es den Unternehmen möglich, langfristiger zu planen. Es bleibt falsch, befristete Arbeitsverhältnisse pauschal zu verteufeln. Wer ein neues Arbeitsverhältnis beginnt, muss sich zunächst bewähren. Tut er dies, erhält er in der Regel auch seine Chance. Durch Zeitverträge können Betriebe

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WIRTSCHAFT | UNTERNEHMERVERBAND

personaltechnisch flexibel agieren. Ich finde: Besser befristet beschäftigt als arbeitslos. Außerdem beweisen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes, dass die Chancen sehr gut sind, aus einer befristeten in eine unbefristete Stelle übernommen zu werden. Neben den befristeten Arbeitsverhältnissen haben auch die Werkverträge einen schlechten Ruf – zu Unrecht! Seit dem Jahr 1900 (!) ist im Bürgerlichen Gesetzbuch das Institut des Werkvertrags verankert, durch den der Unternehmer zur Herstellung eines versprochenen Werks und der Besteller zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung verpflichtet wird. Die Entscheidung darüber, ob ein anderes Unternehmen etwas schneller, besser oder billiger kann als man selbst, muss jeder Unternehmer selbst treffen können – und zwar uneingeschränkt. Jede Veränderung an die-


ser Stelle wäre ein massiver Eingriff in den unternehmerischen Handlungsspielraum. Da darf es keine Kompromisse geben. Für die Arbeitnehmer der Werkunternehmen gelten sämtliche Bestimmungen des Arbeits- und Tarifrechts. Es bedarf daher auch keiner neuen Rechtsvorschriften zum Schutz von Arbeitnehmern oder Arbeitgebern. Es gibt keine Daten und Fakten, dass Werkverträge in großem Stil missbräuchlich zu Zwecken der Kostensenkung angewendet werden. Werkverträge gehören schon deshalb nicht in die Schmuddelecke. Genau dahin will die Gewerkschaft sie aber haben, und das rüttelt an den Grundfesten unserer Wettbewerbsfähigkeit. Mit ihrer Kampagne gegen Werkverträge ruft die Gewerkschaft die Politik in einem Bereich auf den Plan, in dem Betriebs- und Tarifparteien ihre Zuständigkeit

Fachautor: Rechtsanwalt Martin Jonetzko.

längst erfolgreich bewiesen haben. Ein Eingriff der Politik würde die grundgesetzlich verankerte Tarifautonomie schwächen. Diese und die Arbeitsteilung in der deutschen Wirtschaft sind es, die uns im Wettbewerb halten. Hier die Axt anzulegen würde bedeuten, das deutsche Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft grundsätzlich in Frage zu stellen. Das kann im Ernst niemand wollen. ◀

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Auch das Fensterputzen ist ein Werkvertrag, geschuldet ist der Erfolg. Die Entscheidung darüber, wer diesen „Erfolg“ verbucht, ob nämlich ein anderes Unternehmen etwas schneller, besser oder billiger kann als man selbst, muss jeder Unternehmer selbst treffen können – und zwar uneingeschränkt. Foto: iStock

Rechtsanwalt Martin Jonetzko Unternehmerverband, Regionalgeschäftsführung Kreise Borken+Kleve Telefon: +49 (0) 2871 23698-12 jonetzko@unternehmerverband.org www.unternehmerverband.org

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Fotos: Esther Grünhagen

AUDI MIT BECHER Der neue Audi A4 parkt sozusagen schon vor den Toren. Und er unterstreicht einmal mehr den Claim „Vorsprung durch Technik“ … hautnah zu erleben im Autohaus Becher, das eine ganz besondere Verbindung zur berühmten Automarke pflegt.

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06 Jahre ist es mittlerweile her, seit das erste Audi-Fahrzeug das Werk verließ und die Straße eroberte. Trotz dieser langen Zeit hat die Marke Audi ihre Faszination behalten, ja sie durch ein eigenständiges Design einerseits sowie die stetige Entwicklung von Innovationen andererseits sogar ausgebaut. „Bei aller Historie war Audi immer zukunftsweisend“, bringt Jörg Möllenbeck es auf den Punkt. Er ist Geschäftsführer der Autohaus Becher GmbH, die seit 81 Jahren mit dem Hersteller verbunden ist und eine eigene Audi-Erlebniswelt aufgebaut hat: „Eine Premium-Marke mit Tradition und Perspektive – das hat was!“ An Möllenbecks Seite steht ein umfassendes Team aus Verkaufs-, Service- und Technik-Spezialisten, allen voran Verkaufsleiter Klaus Meckelholt,

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der von Audi bereits mehrfach als Topverkäufer ausgezeichnet wurde. „Audi ist unter anderem die Marke für Technik-Affine, für Jüngere und Jung-Gebliebene“, so Meckelholt, „das leben wir hier.“ Er lacht. „Was kein Wunder ist: Schließlich sind alle im Team speziell modell- und markengeschult und dabei auf dem jeweils neuesten Stand.“ Diese Spezialtrainings sind enorm wichtig, um bei etwa 65 Modellen und ständig neuen technischen Innovationen auf dem Laufenden zu bleiben. „Dazu kommen weitere, ergänzende Schulungen“, erläutert Meckelholt, „wie zum Beispiel zu Finanzdienstleistungen und Ähnlichem. Diese Markenschulungen erhalten bereits unsere 17 technischen Lehrlinge und vier kaufmännischen Azubis, sozusagen zu ihrer Fachausbildung obendrauf. In allen Punkten werden wir von Audi opti-


Ihr Audi-Team (Bild links):Philipp Klein-Bösing (Verkaufsberater), Denis Öztürk (Verkaufsberater), Frank Emming (Betriebsleiter Hamminkeln), Jörg Möllenbeck (Geschäftsführer) und Klaus Mechkelholt (Audi-Verkaufsleiter).

mal unterstützt – mit dem Ergebnis, dass wir einen markenbezogenen Top-Service von der Beratung über den Verkauf bis zur langfristigen Betreuung bieten.“ Meckelholt sieht seine Aussage durch die überragenden Ergebnisse aus regelmäßigen Zufriedenheitsabfragen bestätigt – und durch den sehr hohen Anteil an Stammkunden.

brauchsärmere und gleichzeitig leistungsstärkere Motoren gehören.“

VON FRANKFURT NACH WESEL: DER NEUE A4 

Damit wird der neue Audi A4 wieder ein besonders beliebtes Modell auch für Firmenkunden bzw. bei Fuhrpark- und Flottenlösungen sein. „Hier bieten wir viele interessante Optionen und Konditionen“, sagt Möllenbeck. „Dank eines sehr flexiblen Handlings aller Leasingbedingungen lassen sich die gewünschten Optionen als Module ganz individuell zu einer günstigen und vor allem praktischen Paketlösung zusammenstellen – bis hin zu einer »Absolut sorgenfrei«-Variante im Full-Leasing.“

Die breite Modellpalette wird bald ein neues Highlight haben: Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main vom 19. bis 27. September wird der neue Audi A4 vorgestellt. Der Vorverkauf für die beiden Modellvarianten – Limousine und Avant – hat bereits begonnen. Audi-Spezialist Meckelholt: „Optisch wurde der A4 nur vorsichtig überarbeitet: Wer ihn bisher ansprechend fand, wird sich sofort auch im neuen Look wiederfinden. Aber technisch ist er ein ganz anderes Auto, zu dessen Neuerungen unter anderem Matrix LED-Scheinwerfer, das Audi virtual cockpit mit neuen Funktionalitäten sowie ver-

Klaus Meckelholt fasst das alles auf seine Weise zusammen: „Höchste Zeit für ein Live-Erlebnis, sozusagen ein persönliches Audi-Event, mit tollen Fahreindrücken, einem entspannten Kaffee, allen Infos … da kann ich nur sagen: Hereinspaziert!“ ◀

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Audi ist bei Autohaus Becher auch und vor allem in Hamminkeln präsent, einem Standort, der aus umliegenden Städten sehr gut erreichbar ist, selbst wenn Kunden Serviceleistungen wie den Hol-/ Bring- oder den Leihwagen-Service nicht in Anspruch nehmen. „Der Markt konzentriert sich, langfristig wird es generell weniger Autohäuser geben“, weiß Geschäftsführer Möllenbeck, „aber gerade Hamminkeln ist für uns ein Haus der Zukunft: ansprechende, moderne Räumlichkeiten in zentraler Lage und ein überaus engagiertes Team, das die Kunden in Servicefragen gerne berät.“

DIE OPTION AUCH FÜR FIRMENKUNDEN 

Autohaus Becher GmbH Im Buttendicksfeld 15 | 46485 Wesel Telefon: +49 (0) 281/952840 An der Windmühle 41 | 46499 Hamminkeln Telefon: +49 (0) 2852/96320 www.auto-becher.de | www.audi-boh.de

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Fotos: Barbara Heidemann

SPRECHSTUNDE BEI DOKTOR TARTUFO Restaurant Gusto verwöhnt seine Gäste am 7. Oktober mit exklusivem Trüffel-Seminar und Überraschungsmenü in vier Gängen.

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eit mehr als zwei Jahren nun betreiben Dagmar und Mario Macaveiu in der Bocholter Königstraße das mediterrane Restaurant Gusto. Und das mit Leib und Seele. „Es ist unser Traum, den wir uns verwirklicht haben, unser Baby, das wir lieben“, schwärmt die 52-Jährige, „gerade weil wir uns so spät selbstständig gemacht haben, steckt da ganz viel Herzblut drin.“ Die Rollenverteilung des seit elf Jahren glücklich verheirateten Gastronomenpaares ist und war von jeher dieselbe: ER arbeitet in der Küche, SIE im Service. Wer sich bei der Arbeit kennen- und lieben lernt, wird als Paar zum eingespielten DreamTeam. „Weil jeder die Stärken und Schwächen des anderen kennt“, weiß Mario Macaveiu. Die Stärke seiner Frau ist es unter anderem, ihre Gäste nicht nur perfekt zu umsorgen, sondern auch immer wieder aufs Neue zu begeistern und zu überraschen. Manchmal nur mit kleinen Details. „Jede einzelne Blume, mit der ich die Tischdekoration gestalte, liegt mir am Herzen.“ Dass

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ab sofort regelmäßige Gourmet-Veranstaltungen ins Gusto-Programm aufgenommen werden sollen, war ebenfalls Dagmar Macaveius Idee. Den Auftakt machen im Oktober nun die Trüffel. Bis zu 35 Teilnehmer dürfen am 07.10.15 von 19 bis 22 Uhr mit allen Sinnen in das Thema eintauchen. Geschmackssinn natürlich inklusive!

DOKTOR TARTUFO WIRD KONSULTIERT. „Ciao Mario!“ flötet die Gusto-Inhaberin gut gelaunt ins Telefon und bespricht in perfektem Italienisch eifrig letzte Einzelheiten für das geplante Seminar. Besagter Mario am anderen Ende der Leitung ist Mario Moscariello. Von Beruf: Doktor Tartufo. Der wird nun also für das Seminar konsultiert. Er ist nicht nur „Haus- und Hof-Trüffel-


Lieferant“ des Gusto, sondern Nusspilz-Experte durch und durch. Und das tatsächlich von Geburt an. Denn seit vielen Generationen sucht seine Familie in den Bergen der italienischen Provinz Avellino in der Nähe von Neapel nach dem wertvollsten aller Pilze.

Dr. Mario Moscariello ist eigentlich Mediziner. Doch irgendwann sah er es ein: Sein Herz schlägt eigentlich nur für den Trüffel. Und so beliefert er als Doktor Tartufo vom Ruhrgebiet aus bundesweit erlesene Restaurants mit hochwertigster Trüffelware – von der eigenen Familie in Süditalien handgeerntet.

DAS TRÜFFELSCHWEIN IST EIGENTLICH EIN HUND. Wie genau und zu welchen Jahreszeiten welche Edelpilzsorte unter der Erde zu finden ist – diese und viele weitere Fragen rund ums Thema werden den Teilnehmern in Gusto’s Trüffel-Seminar beantwortet. Auch, dass für die Ernte heutzutage nur noch ausschließlich Hunde eingesetzt werden, die die kostbaren Knollen erschnüffeln und vorsichtig ausgraben.

Zum Abschluss werden alle mit einem Überraschungsmenü verwöhnt. Vier Gänge. Vier Trüffelsorten. In vier Varianten zubereitet. Zuständig hierfür ist Gusto-Inhaber und -Koch Mario Macaveiu. Ein Rinder-Carpaccio mit Pilzen, Kräutern und Trüffelscheiben schüttelt der 48-Jährige in Minutenschnelle aus dem Ärmel. Eine seiner leichtesten Übungen. Alles immer garniert mit ganz viel Herz und guter Laune. Doch was es am Abend des 7. Oktober geben wird, das soll bis dahin ein gut gehütetes Geheimnis bleiben. Dass viel Wärme und Herzlichkeit die Räume des Gusto durchströmen, das hat übrigens auch schon das kleine Rotkehlchen bemerkt, das regelmäßig auf einen kurzen Besuch vorbeigeflogen kommt. „Ich weiß gar nicht warum, aber es setzt sich manchmal einfach für ein paar Minuten in meine Fensterdeko und fliegt dann wieder weg“, lacht Dagmar Macaveiu. Und wer weiß, vielleicht schaut es ja auch beim Trüffel-Seminar kurz hier vorbei, wenn Doktor Tartufo zur Sprechstunde lädt ... ◀

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„Da dachten wir uns, einfach mal so ein Trüffel-Seminar für unsere Gäste anzubieten“, sagt Dagmar Macaveiu, „das ist mal was Neues, Spannendes, Interessantes. Das war immer unser Ziel – hier im Restaurant auf kulinarische Art und Weise Kunst und Kultur miteinander zu vereinen und zu erleben. Und Mario hat ja auch diese wunderbare Auswahl verschiedener hochwertiger Trüffelsorten.“

GUSTO mediterranes Restaurant Königstraße 28 | 46397 Bocholt Telefon: +49 (0) 2871 1896 661 www.gusto-bocholt.de

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AUF DIE ÜBERHOLSPUR Am neuen Firmensitz, dem Blickfang am Bocholter „Südtor“, herrscht seit der Eröffnung überaus reges Treiben. Das wird nun noch einmal kräftig zulegen: Mit gleich drei neuen Honda-Modellen startet Honda Evers so richtig durch!

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on »etabliert« oder »angekommen« kann man eigentlich nicht sprechen“, sagt Geschäftsführer Jan Evers lachend: „Dazu war noch nicht so recht die Zeit. Das Angebot hier vor Ort hat einen derartigen Zuspruch erfahren – wir kamen bislang kaum zum Durchatmen! Und das gilt für alle Bereiche: Beratung, Werkstatt, Service, Lager, Präsentation …“

DREI FÜR ALLE Jetzt wird die Präsentation von gleich drei neuen Honda-Modellen wohl für noch mehr Zulauf sorgen. Jans Vater Karl Evers, ebenfalls Geschäftsführer, nickt: „Das ist schon eindrucksvoll, wie Honda seine Innovations- und Leistungsfähigkeit da unter Beweis gestellt hat. Und das quer durch alle Fahrzeugklassen, vom Cityflitzer bis zum Sportwagen! Drei echte Highlights … und wir haben mit unseren attraktiven 6.500 Quadratmetern das passende, tolle Umfeld, um die drei Neuen zu präsentieren und deren Stärken erlebbar zu machen.“

Was er damit meint, sind unter anderem Entwicklungen wie das geniale Sitzsystem Magic Seats® oder das umfassende Infotainmentsystem Honda CONNECT: Bei den Magic Seats® lässt sich beispielsweise auch die Sitzfläche wie bei einem Kinositz hochklappen – kein System auf dem Markt bietet mehr Variabilität; und dank Honda CONNECT ist der Fahrer über einen 7-Zoll-Monitor auch während der Fahrt optimal mit der digitalen Welt vernetzt …

LIVEERLEBNIS − JETZT „Wenn dann noch unser bekannter Evers-Service dazukommt, bleiben keine Wünsche offen“, fasst Jan Evers zusammen. „Wir können nur raten, am Aktionstag vorbeizukommen, sich live von den Fahrzeugen ansprechen und von unseren Fachleuten individuell beraten zu lassen – und sich mit einer Probefahrt ein eigenes Bild und Erlebnis zu verschaffen. Bei so vielen Highlights darf man fragen: Wann, wenn nicht jetzt?“ ◀

Ihr Verkaufsteam: Magnus Niemann, Thorsten Klaus, Karl Evers und Jan Evers. | Foto: Esther Grünhagen.

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DER NEUE HONDA HRV Motoren 1,6-Liter-Turbodiesel, 120 PS, 1,5 i-VTEC Leichtbau-Benziner, 130 PS mit Direkteinspritzung, auch als sparsames CVT-Getriebe mit simulierten sieben (!) Fahrstufen Highlights sportlich-dynamisches Design, einer der größten Innenräume seiner Klasse, mit bis zu 1.533 Litern das größte Kofferraumvolumen seiner Klasse, unübertroffen flexible Raumnutzung durch Magic Seats®, hochmodernes Infotainmentsystem Honda CONNECT, zahlreiche Fahrerassistenzsysteme (zum Teil standardmäßig) Fazit Kompakt-SUV der Sonderklasse – das Beste aus Minivan und Coupé

DER NEUE HONDA CIVIC TYPE R Motoren 2.0 i-VTEC-Turbomotor, 310 PS, Beschleunigung 0-100 km/h in 5,7 sec Highlights atemberaubendes Design, Leistung und Sicherheit auf Rennsport-Niveau, hochmodernes Infotainmentsystem Honda CONNECT & Navigation, zahlreiche Fahrerassistenzsysteme (zum Teil standardmäßig) Fazit Hochleistungssportler für die Straße

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Highlights länger und noch sicherer als der Vorgänger, größtes Platzangebot in der Kleinwagenklasse, mit bis zu 1.314 Litern das größte Kofferraumvolumen seiner Klasse, unübertroffen flexible Raumnutzung durch Magic Seats®, hochmodernes Infotainmentsystem Honda CONNECT, zahlreiche Fahrerassistenzsysteme (zum Teil standardmäßig) Fazit Cityflitzer mit innerer Größe und höchster Variabilität

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Motoren 1,3-Liter-Benziner, 102 PS – neben dem Schaltauch als CVT-Automatik-Getriebe mit Sechsgangschaltung und einem Normverbrauch von nur 4,6 Liter erhältlich

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Fotos: Dominik Girek

MUSIK AUS FERNEN LÄNDERN „Philharmonie der Nationen“ im Schloss Raesfeld

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eit immerhin schon sieben Jahren veranstaltet die musik:landschaft westfalen ihre Konzerte im Ambiente von Schloss Raesfeld. Jetzt holte sie zum zweiten Mal nach fünf Jahren die „Philharmonie der Nationen“ unter Leitung von Justus Frantz zu einem Gala-Abend in den historischen Innenhof. Die „Philharmonie der Nationen“ bringt junge, virtuose Musiker aus 40 Ländern und fünf Kontinenten zusammen: Künstler aus Nationen, die Krieg gegeneinander führen, erfüllten das Schloss Raesfeld mit Stücken wie dem Violinkonzert von Brahms, der Ouvertüre zur „Fledermaus“ von Johann Strauss oder auch Dvoraks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ – ein perfekter Auftakt zu einem ganzen Wochenende musikalischer Genüsse. Solist Józef Lendvay legte eine besonders gelungene Vorstellung hin: Er zeigte auf der Bühne sein ganzes Können im Umgang mit seiner Violine, ließ den Bogen geradezu über die Saiten tanzen und verzauberte die Zuhörer. Gleichzeitig bewies er damit einmal mehr die hervorragende Akustik des Innenhofs und unterstrich das faszinierende Konzept von „Klassik plus Ambiente“. ◀

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Fotos: Dominik Grek

MIT DEM HERZ IN DER HAND Tag der offenen Tür im St. Agnes Hospital Bocholt

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rankenhaus zum Anfassen“ – das war das Motto des Tages der offenen Tür, den das St. Agnes Hospital Bocholt zum Anlass seines 30-jährigen Bestehens veranstaltete. Das Highlight des Tages war die „Organausstellung“: Sieben überdimensionale, zum Teil begehbare Modelle von einer Arterie über einen Darm bis zum Herz waren aufgebaut worden. Aber auch das weitere Programm sparte nicht an Höhepunkten, darunter Führungen durch die OP-Säle oder die Krankenhausapotheke, Demonstrationen der Schlüsselloch-OP-Technik (inklusive 3D-Brille), einem Live-Cooking in der Krankenhaus-Mensa oder auch der Wettbewerb des Onkologischen Zentrums Westmünsterland mit iPad-Gewinn. Für die kleinen Gäste standen die Krankenhausclowns, ein Rettungswagen der Feuerwehr und der Streichelzoo bereit. Der Besucherstrom riss bis zum Nachmittag nicht ab und zeugte von einem enormen Interesse. Das St. Agnes Hospital wiederum präsentierte sich absolut facettenreich und lieferte eine optimale Gelegenheit, die Klinik einmal nicht als Behandlungsort, sondern als dynamisches, vielgestaltiges Unternehmen zu erleben. ◀

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FLASHBACK | ST. AGNES HOSPITAL


ST. AGNES HOSPITAL | FLASHBACK

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Fotos: Dominik Girek

»NATURMUSIK« AUF GUT HEIDEFELD Auftritt der M:LW Festival Philharmonie im Rahmen der „Heidefeld Classics“

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achdem am 3. Juli bereits die Sinfonietta Cravocia ihr Publikum in die Welt der Klassik führte, gingen die „Heidefeld Classics“ in die zweite Runde: Die exklusive Musikreihe von Familie Ostermann und dem Verein Spork Aktiv e.V. auf dem frisch renovierten Gut Heidefeld wurde jetzt mit einem Auftritt der M:LW Festival Philharmonie mit dem polnischen Dirigenten Maciej Tworek fortgeführt. In der Konzertscheune des Gutes wurden unter anderem die Ouvertüre zu „Prometheus“ und Beethovens 6. Sinfonie geboten. Die passte wirklich ausgezeichnet zum ländlichen Ambiente, das die Umgebung ausstrahlte: Beethoven verarbeitete in ihr seine Eindrücke von seinen Landausflügen, es waren Vogelzwit-

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FLASHBACK | MUSIKLANDSCHAFT WESTFALEN

schern, Bachplätschern und sogar ein Gewitter zu hören. Die M:LW Festival Philharmonie bot einen Auftritt auf höchstem Niveau, der die Vorfreude auf die nächsten Stars der „Heidefeld Classics“ anheizt: Im Oktober folgt Justus Frantz; der bekannte Dirigent und Pianist wird einen ganzen Beethoven-Marathon bieten. Am vierten Dezember lädt das Kiew Brass Quintett auf eine Zeitreise durch die Musik ein. Jozsef Lendvay und das Alliage Quintett werden im Januar ihr mit dem „Echo Klassik“ ausgezeichnetes Projekt „Dancing Paris“ mitbringen. Als Finale der Klassikserie wird schließlich Sängerin Stephanie K. aus Amerika im März das Publikum in ihren Bann ziehen. ◀


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Fotos: Dominik Girek

SPIEL – SEAT – SIEG Fast schon Traditon: der 19. SEAT-Leiting-Tennis-Cup

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m Tennissport der Region bildet er eine feste Größe im Jahresverlauf: Beim SEAT-Tennis-Cup des Autohauses Leiting trafen auch diesmal wieder sechs Mannschaften aufeinander und kämpften an zwei Tagen um Punkte, den Cup und Preisgelder. Zum Teilnehmerfeld gehörten neben dem Gastgeber SC 26 Bocholt auch der TC Dingden, der TSV Bocholt, die DJK Lowick, der SV Biemenhorst und der Vorjahressieger TC Longliners. Den Reiz macht unter anderem der Modus aus: Jede Mannschaft besteht aus drei Damen und drei Herren, jede Begegnung besteht aus einem Herren-, einem Damen- und einem Mixed-Doppel auf

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FLASHBACK | SEAT LEITING TENNISCUP 2015

jeweils zwei Gewinnsätze. In diesem Jahr gab es dabei kaum ein Kräftemessen, das nicht knapp ausfiel, doch hatten sich nach den Vorrunden der SC 26 Bocholt und der TC Longliners als Führende ihrer Dreiergruppen durchgesetzt. Sie bestritten das Finale … und auch das war hart umkämpft – mit dem besseren Ende für den SC 26 Bocholt. Familie Leiting zeigte sich angesichts des spannenden Verlaufs wie auch der Resonanz hoch zufrieden: „Selbst mit dem Wetter war es knapp und spannend“, meinte Ingo Leiting lachend, „aber Aktive wie Zuschauer waren begeistert. Und wie jedes Jahr auch wegen der dazugehörigen »PlayersNight« …“ ◀


SEAT LEITING TENNISCUP 2015 | FLASHBACK

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Fotos: Dominik Girek

INTEGRATIONSFIGUR PAUL Aktion „Kultur küsst Gewe(r)be“ des Bocholter Aasee-Quartiers zeigt riesige Leistungsbreite – und setzt ein Zeichen.

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eine 60 Jahre hört man „Paul dat Webermänneken“, dem Maskottchen des Aasee-Quartiers in Bocholt, wahrlich nicht an, wenn er „Paul´s Song“ anstimmt, ein teils von Bürgern mitgetextetes Lied. Organisatorin Christel van der Walle: „Paul ist hier geboren, ging auf Weltreise und hat seine Eindrücke in einem Song festgehalten – hier geht es um Integration und um das, was man als starke Gemeinschaft alles erreichen kann.“ Um eben diese Leistungsstärke greifbar zu machen, hatten sich zum zweiten Mal insgesamt 36 Unternehmen des ehemals klassischen Textilindustrie-Viertels zusammengeschlossen und ein Programm zusammengestellt, das von Hubschrauberflügen, Bungeesprüngen und Kran-Klettern bis zu zahlreichen Aktionsständen und Inhouse-Aktionen mit (Vor-)Führungen, Verköstigungen und sonstigen Aktionen wirklich keine Wünsche offen ließ. Da das Wetter mitspielte, war am Ende auch Paul hochzufrieden, als wir ihn inmitten von Menschentrauben im zentral gelegenen Flüchtlingsheim wiedertrafen. Das Haus hatte sich mit eigenen Aktionen in den Reigen der facettenreichen Unternehmenspräsentationen eingebracht – sein exotisches Buffet war ein echtes Highlight … ◀

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FLASHBACK | KULTUR KÜSST GEWERBE


KULTUR KÜSST GEWERBE | FLASHBACK

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DAS LICHT GANZ AM ENDE DES TUNNELS Singing Voices aus Rhede singen Ende Oktober beim Musical Starlight Express und unterstützen Benefizaktion zugunsten des Friedensdorfes Oberhausen

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an muss die Freude in euren Gesichtern sehen. Ich seh´ da noch nix. Lächelt doch mal alle so richtig beim Singen!“ Aufgeregt wippt Chorleiter Koen Edeling auf seinem Klavierschemel auf und nieder. Gibt mit der rechten Hand auf der Tastatur den Ton, mit der linken den Takt an. „Jetzt noch einmal. Eins, zwei, drei…“ Vierstimmig schallt es nun durch die Räume des Rheder Musikschulgebäudes: „Wir seh´n das Licht ganz am Ende des Tunnels … Denn ein Licht scheint uns in der Dunkelheit – STARLIGHT.“ Zehn Stücke aus dem Musical müssen bis Ende Oktober sitzen. Denn dann werden die Singing Voices aus Rhede gemeinsam mit anderen Chören aus NRW bei Starlight Express in Bochum auf der Bühne stehen. Jeden Donnerstag treffen sich die 60 Sängerinnen und Sänger zur Probe in der Rheder Musikschule. Mittlerweile gehe es eigentlich nur noch um den Feinschliff – und um das Timing. Das sei das Schwierigste an den Songs, so Edeling.

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GESELLSCHAFT

Die Idee, beim erfolgreichsten Musical der Welt mitzumachen, habe sich zufällig ergeben. „Eines unserer Chormitglieder hat von der Starlight-Benefizaktion gehört“, freut sich Dr. Peter Stroux, Bass bei den Singing Voices. „Da haben wir spontan beschlossen, uns zu bewerben.“ Mit Erfolg: Konzerterfahrung in den Bereichen Rock, Pop und Gospel waren die Voraussetzung, die der Rheder Chor aus seinem 14-jährigen Bestehen locker vorweisen konnte. Insgesamt werden 700 Amateursänger aus ganz NRW zugunsten des Friedensdorfes Oberhausen verteilt auf eine Woche bei Starlight Express performen. Für „unsere“ Singing Voices wird es dann am 30. Oktober ernst. Angereist wird mit zwei Bussen – Familie und Fans inklusive. Denn alle sind sich einig: Beim erfolgreichsten Musical der Welt auftreten zu dürfen, wird einfach ein einmaliges Erlebnis! ◀


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n neuem Standort und in neu gestalteten Geschäftsräumen ist die Finanzagentur André Kremer seit 2. Juli 2015 mit ihren selbstständigen Finanzberatern für die Deutsche Bank in der Borkener Mühlenstraße 4 Ansprechpartner für alle persönlichen Finanz- und Vermögensfragen.

PERSÖNLICH: FINANZ UND VERSICHERUNGSTHEMEN „Seit 2004 sind wir als selbstständige Finanzberater für die Deutsche Bank erfolgreich in Borken aktiv“, freut sich Finanzagenturleiter André Kremer. „Gemeinsam mit meinem Team bieten wir den Kunden an unserem neuen Standort noch bessere Möglichkeiten, um Gespräche zu Finanzund Versicherungsthemen zu führen.“

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Die Berater der Finanzagentur in Borken decken durch ihre verschiedenen Schwerpunkte ein breites Spektrum an Themen ab. Finanzagenturleiter Kremer: „Ob Konten, Finanzierung, Versicherung oder Investitionen – bei uns erhalten die Kunden eine umfassende Beratung zu allen Finanz- und Vermögensfragen. Auf Wunsch kommen wir auch nach Hause oder an den Arbeitsplatz, auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Unsere Flexibilität ist bei den Kunden besonders gefragt. Wir sind da, wo der Kunde ist.“ Die selbstständigen Finanzberater für die Deutsche Bank bieten ein persönliches Gespräch zur individuellen Finanzsituation an. So können sie die Vermögenslage sowie Wünsche und Ziele des Kunden feststellen und passgenau beraten. Neben der persönlichen Beratung in der Finanzagentur steht den Kunden in der Mühlenstraße 4 für die Erledigung der täglichen Bankgeschäfte ein SB-Banking Center mit Geldautomat,


IHRE FINANZAGENTUR: Gemeinsam mit einem Team selbstständiger Experten steht Finanzagenturleiter André Kremer Privat- und Geschäftskunden in der Finanzagentur in Borken zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 9.30 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr. Auf Wunsch beraten die selbstständigen Finanzberater Kunden auch mobil vor Ort in allen finanziellen Fragen von privaten Finanzen und Versicherungen über die Eigenheimfinanzierung bis hin zur betrieblichen Altersversorgung.

Agenturleiter André Kremer berät Sie persönlich in den neuen Räumlichkeiten in der Mühlenstraße. Rechts: Kundenberater Dirk Looschelders. Nicht im Bild: Dagmar Dennig und Raffael Brinkmann.

Die Finanzagentur hat jederzeit Interesse an einer Verstärkung des Teams durch weitere selbstständige Finanzberater. Handelsvertreter können sich mit ihrer Expertise und ihrer Kompetenz in die Kundenberatung vor Ort einbringen. Bewerber melden sich gerne direkt in der Finanzagentur. ◀

KONTAKT

Bankingterminal und Kontoauszugsdrucker der Deutschen Bank zur Verfügung.

Finanzagentur André Kremer Selbstständiger Finanzberater für die Deutsche Bank Mühlenstraße 4 | 46325 Borken; Telefon: +49 (0) 2861/80405-10 Mobil: +49 (0) 174/9468313 E-Mail: andre.kremer @db.com

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GESELLSCHAFT | SPORT


»DIE BUNDESLIGA IST EINFACH RIESIG!« Seit Juni diesen Jahres ist mit Sören Storks, Jahrgang 1986, nach langer Zeit wieder ein Mann aus der 463-Region als Fußballbundesliga-Schiedsrichter zugelassen. Wir fragten den hauptberuflichen Zimmermannsmeister aus Heiden, wie rund es bei ihm läuft … VIER.SECHS.DREI.: Herr Storks, Stichwort Zeit – wie fühlen Sie sich zurzeit? Und wieviel Zeit bleibt Ihnen selbst mittlerweile noch? Sören Storks: Oh, danke, ich fühle mich richtig gut. Aber wenn Sie auf meine Freizeit anspielen – da bleibt in der Tat nicht mehr viel. (lacht) Die Zulassung als Schiedsrichter-Assistent für die erste Bundesliga und als Spielleiter für alle Ligen darunter zu erhalten, das war klasse. Die zunehmende zeitliche Belastung nimmt man dabei gerne in Kauf. Da sind zum einen die Trainingseinheiten für Schiedsrichter in den oberen Klassen: alle drei Monate ein Tag in Frankfurt, im Winter sechs Tage Trainingslager auf Mallorca und im Sommer vier Tage Saisonvorbereitung im Tiroler Grassau – es gibt schlimmere Orte, an denen man sich aufhalten kann. Wie sieht so ein Einsatz aus? Sören Storks: In der Regel bekommen wir ca. zwölf Tage vor unserem Einsatz Bescheid, in welcher Liga wir unterwegs sein werden. Aus reisetechnischen Gründen erfragen wir dann unsere konkrete Ansetzung, um gegebenenfalls anfallende Flüge, Zugtickets oder Mietwagen koordinieren zu können. Die öffentliche Ansetzung erfolgt dann zwei Tage vor dem Spiel. Als

Team reisen wir jeweils am Vorabend an, um eine vernünftige Spielvorbereitung zu gewährleisten. Nach dem Spiel erfolgt dann ein Coaching mit dem DFB- Beobachter, bei dem z.B. Bereiche wie Regelanwendung, Disziplinarkontrolle, Teamarbeit und körperliche Fitness angesprochen werden. Anschließend geht es zurück in die Heimat. Das hört sich nach einigem Aufwand an. Kommt da der eigentliche Beruf nicht zu kurz? Sören Storks: Nein, die Gefahr besteht zum Glück nicht. Da meine Ausbildung und mein Hobby gleichzeitig anfingen, hatte ich stets den Rückhalt und die Unterstützung des Betriebes. Dankbar bin ich natürlich den Arbeitskollegen, mit denen sich das alles sehr gut koordinieren lässt. Zusätzlich war ich in der Startgruppe von „Next Generation“, einem firmen-eigenen Trainingsprogramm zu intergenerativem Lernen, bei dem alte Hasen und junge Hüpfer sich enger austauschen … und hoffe, dass ich da auch etwas Erfahrung aus meinem Schiedsrichter-Dasein dazugeben konnte. Also kein Druck durch Arbeitgeber und/oder Kollegen …? ▶

SPORT | GESELLSCHAFT

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Sören Storks, am 08.11.1986 in Velen geboren, verteilte in seiner ersten Partie als Schiedsrichter in der 2. Bundesliga sechs gelbe Karten. Sören Storks: Nein. Größer wird hingegen mit jeder höheren Liga das Medieninteresse, was natürlich auch einen gewissen Druck mit sich bringt. Damit umzugehen gelingt mir aber ganz gut, denke ich. (lacht) Grundsätzlich sollte man den Druck nie zu nah an sich heranlassen, denn mit Druck in Spiele zu gehen, ist nicht gut: gesunde Anspannung ja, Druck nein.

HUMOR KANN HELFEN Selbstdisziplin also … Welche andere Eigenschaften machen aus Ihrer Sicht einen guten Schiedsrichter aus? Sören Storks: Zunächst die Grundeinstellung – kritische Spiele sind Herausforderungen, keine Hürden! Humor kann generell helfen, aber Ernsthaftigkeit und ein natürliches Durchsetzungsvermögen sind deutlich wichtiger. Konzentrationsfähigkeit ist ein ganz entscheidender Punkt, schnelle Reaktionen und eine gewisse Umschalter-Mentalität, sich sofort auf neue Situationen einstellen können. Ja, und natürlich die Belastungsfähigkeit, die mentale noch mehr als die körperliche!

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GESELLSCHAFT | SPORT

Wieso das? Sören Storks: Zum einen, um auf dem Platz zu bestehen, zum anderen auch wegen des wachsenden öffentlichen Drucks, den ich schon erwähnt hatte. Das Interesse der Öffentlichkeit steigt von Liga zu Liga. Anfangs, das heißt in den unteren Ligen, kommt die Kritik noch nahezu ausschließlich von den Zuschauern während beziehungsweise unmittelbar nach dem Spiel, also gegrölte Beleidigungen und sowas – das kann man meist gut wegstecken. Aber mit jeder nächsthöheren Liga übernehmen die Medien mehr und mehr diesen Part. Und wenn man dann mal einen Fehler macht – was natürlich menschlich ist – und dieser mehrmals im TV wiederholt wird, sollte man darauf vorbereitet sein und damit umgehen können. Letzte Frage – wie heißt Ihr Lieblingsverein? Sören Storks: (lacht) Den gibt es nicht! Das legt man nach und nach ab, auch weil man nacheinander alle Teams einigermaßen kennenlernt. Die Bundesliga insgesamt ist einfach riesig, richtig toll, spielt auf einem so hohen Niveau … das zu erleben macht Riesenspaß, völlig unabhängig von den Mannschaften, die gerade auf dem Platz stehen! Herr Storks, wir danken für das Gespräch. ◀


G‘feiert werd! Unser Oktoberfest

am Samstag und Sonntag, 10. und 11. Oktober von 10 bis 17 Uhr auf unserem Gelände

Festzelt mit bayerischen Spezialitäten und Campingplatzausstellung Einmalige Aktionspreise für Vorjahresmodelle und Zubehör Vostellung der Modellgeneration 2016 Buntes Rahmen- und Kinderprogramm „Der Preis ist heiß“ und Fachgespräche mit TV-Star Harry Wijnvoord

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Fotos: Carsten Bacher/Borken Live

VON EINEM THRON ZUM NÄCHSTEN Schützenfest des St.-Johanni-Schützenvereins in Borken

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olf Lührmann trägt jetzt für kurze Zeit eine doppelte Würde: Der Bürgermeister von Borken kann sich kurz vor Ablauf seiner Amtszeit auch noch mit dem Königstitel der St.-Johanni-Schützen schmücken. In einem spannenden Zweikampf mit Hartmut Schlüter gab er dem Vogel mit dem 310. Schuss den Rest. Das Ziel, König zu werden, hatte Lührmann sich vor sechs Jahren gesetzt – damals, am Wahlsonntag, gab er den vorletzten Schuss ab. Diesmal, nach einem „Span um Span“-Kampf, konnte er die Königskette in Empfang nehmen: Vorjahressieger Timo Makollus und Tanja Oenning überließen Lührmann und seiner neuen Königin Renate Schlüter ihre Plätze. Nach Siegerehrung und Krönung freuten sich Lührmann und Schlüter auf ein tolles Jahr – das gleich mit entsprechenden Feierlichkeiten begann: Trotz schwüler Temperaturen herrschte den ganzen Tag über eine ausgesprochen lebhafte und ausgelassene Stimmung, in der sich die Sieger sonnen konnten. ◀

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1) Der Thron 2015 von St. Johanni Bürgerschützenverein Borken e.V.: König Rolf Lührmann mit Königin Renate Schlüter; die Thronpaare: Mechtild und Rolf Schulze Hessing, Renate und Jürgen Kuhlmann, Birgit und Alfons Beckmann (Zeremonie), Marie Luise und Rolf Ebbing, Magdalena und Bernd Nienhaus, Inge und Heiner Hülsmann, Beatrix und Hanjo Fooke, Christa und Wilhelm Terfort, Barbara und Ralf Schwartke, Annette Scherwinski und Probst Leenders, Gaby und Jörg Windbrake. 2) Gruppenbild Die Johanniter, Bürgerfest Borken. 3) Borken wird Fairtrade-Stadt: Übergabe der Fairtrade-Urkunde an die Stadt Borken: Markus Lask, BM Rolf Lührmann, Helga Gliem. 4) Gruppenbild St. Johanni Bürgerschützenverein Borken e.V., Thron 2014: König Timo Makollus und Königin Tanja Oenning. 5) St. Johanni Bürgerschützen-Fest 2015: Offiziere/Festausschuss. 6) St. Johanni Bürgerschützen-Fest 2015: Präsident Jo Bussmann (St. Johanni), König 2015 Bürgermeister Rolf Lührmann und König 2014 Timo Makollus.

SCHÜTZEN ST. JOHANNI BORKEN | FLASHBACK

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DER WIDERSPENSTIGE VOGEL Schützenfest des St-Georgius-Vereins 2015

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52 Schüsse brauchte es – aber dann war der Vogel endlich unten! Wie auch im Vorjahr erwies sich die kleine Holzfigur als äußerst widerspenstig, musste sich aber schließlich doch dem neuen König beugen: Michael Bußhoff, Allgemeinmediziner und Hobbyjäger aus Rhede, hatte in den letzten Jahren wiederholt den Thron im Visier gehabt, dieses Jahr klappte es – und er nahm auch noch den linken Flügel mit. Anne Schlatt schaffte es als seine neue Königin neben ihn auf den Thron. Vereinspräsident Markus Schlatt bildete mit Gaby Bußhoff das erste Thronpaar, dahinter

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FLASHBACK | SCHÜTZEN ST. GEORGIUS BOCHOLT

folgten Manfred Rickert und Barbara Möllmann, Hans-Georg Möllmann und Sigrid Kampshoff, Ralf Lorei und Claudia Semsek sowie Ulrich Semsek und Maria Rickert. Die Krone ging an Georg Hemsing und das Zepter an Markus Schlatt, Thorsten Denker holte sich den Reichsapfel und Sebastian Lorei den rechten Flügel. Insgesamt konnten alle Schützen – ob nun erfolgreich oder nicht – auf einen gelungenen Festtag zurückblicken, der mit dem entsprechenden Programm und in sozusagen traditionell ausgelassener Stimmung begangen wurde. ◀


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Firmen-individuelle Spiele als effektive Werbemedien Als Spezialist entwickeln wir funktionelle, haptische Spiele als maßgeschneiderte Kommunikationsmaßnahmen für Unternehmen aller Branchen. Diese firmenindividuellen Spiele sind herkömmlichen Medien häufig überlegen: • Sie generieren eine hohe Aufmerksamkeit. • Sie garantieren überaus lange Kontakt- und Standzeiten. • Sie stehen per se für Kreativität und neue Wege. • Sie erscheinen in jeder Form stets charmant und hochwertig. • Sie fassen beliebig viele Inhalte. • Und sie sind auch nach Jahren noch aktuell. Unschlagbar ist ihre Vielseitigkeit: Haptische Spiele lassen sich hervorragend mit anderen (auch elektronischen) Medien kombinieren und in jeder Branche einsetzen. Vor allem aber können sie überall dort genutzt werden, wo es auf zielgerichtete Kommunikation ankommt: in der Kundengewinnung wie -bindung, im Image-Aufbau und in der Wissensvermittlung, für die Portfolio-Darstellung oder die Produkteinführung ... Und jenseits ihrer Funktionen ist jede unserer Lösungen natürlich auch ein hochwertiges Präsent oder Incentive. Jede Lösung ist sozusagen ein firmen-individuelles Unikat. Die Produktion unserer Spiel-Lösungen erfolgt durch die besten Hersteller der Branche, mit denen wir eng vernetzt sind. Auf Wunsch verzahnen wir jedes Spiel CIgerecht mit Ihrer bestehenden Kommunikation.

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ZUKUNFTSMESSE MIT ZULAUF Die Azubi-Messe der Volksbank Bocholt 2015

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ehr als 1.000 potenzielle zukünftige Auszubildende besuchten die 17. Azubi-Messe der Volksbank Bocholt, um sich Orientierungshilfe bei ihrer Berufswahl einzuholen. Auf zwei Stockwerken und einer Außenfläche präsentierten sich über dreißig Firmen und sechs Schulen zusammen mit weiteren Ausstellern wie der Bocholter Agentur für Arbeit und gaben den jungen Besuchern die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Viele der Besucher nahmen auch die zusätzlichen Angebote wie Bewerbungsgespräch-Training und Einstiegstest-Simulation gerne an – jeder, der wollte, wurde optimal auf den Ernst des Lebens vorbereitet. Auch diese Azubi-Messe war ein großer Erfolg: Der Besucherstrom riss die ganze Zeit über nicht ab, selbst der Außenbereich war trotz des gelegentlichen Regens bestens besucht. Am Ende waren alle Besucher ein Stückchen besser auf ihre Zukunft vorbereitet und nahmen Eindrücke und Entscheidungshilfen mit nach Hause, während die teilnehmenden Unternehmen den einen oder anderen aktiven Bewerber für sich gewonnen hatten. ◀

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FLASHBACK | AZUBIMESSE 2015


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FLASHBACK | AZUBIMESSE 2015


Sie haben die Immobilie?

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WORÜBER MAN IN ZUKUNFT SPRICHT Das NET.GO-IT-Zechengespräch 2015

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ie Zeche Zollverein, ein Wahrzeichen des Ruhrgebietes, beherbergte ein ganz besonderes Event: die Hausmesse des IT-Systemhauses NET.GO. Unter dem Slogan „Ungeschminkt und ehrlich wie das Ruhrgebiet – IT-Zechengespräch 2015“ wurde den 220 Besuchern ein abwechslungsreiches Programm aus fachlich hochkarätigen wie originellen Vorträgen und verschiedenen Workshops geboten. Zu den zusätzlichen Highlights gehörten dabei die Auftritte von Satiriker Prof. Dr. Gunter Dueck, der seine Gedanken zur „Schwarmdummheit“ und der „Welt nach Cloud Computing“ präsentierte. Auch „Die Physikanten“ faszinierten mit ihrer Show, in der sie ungewöhnliche Experimente auf der Bühne durchführten und beispielsweise den Helium-Effekt erlebbar machten. Neben dem Bühnenprogramm bestand der Tag aus Führungen durch die Zeche Zollverein und einer Verlosung von Probefahrten im neuen BMW i8, es gab vor allem natürlich zahlreiche spannende Workshops – und optimale Gelegenheiten zum Networking, bis hin zum gemütlichen Ausklang im historischen Zechen-Ambiente. ◀

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FLASHBACK | NET.GO IT-ZECHENGESPRÄCH


High-Tech in den modernen Hallen der Zeche Zollverein.

Ein faszinierendes Programm – und auch der Rahmen passte.

NET.GO IT-ZECHENGESPRÄCH | FLASHBACK

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HILFE, DIE ANKAM – UND ANKOMMT! Die Aktion „Borken hilft Nepal!“ vermeldet jetzt einen überwältigenden Erfolg, bedankt sich zutiefst bei allen Unterstützern und bittet darum, angesichts des Erreichten jetzt nicht nachzulassen!

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er Rotary Club Borken hatte die Aktion gestartet, die Lions Clubs Borken und Bocholt sowie die Soroptimisten Borken hatten sich angeschlossen und gemeinsam zu Spenden für das Erdbeben in Nepal aufgerufen. Sagenhafte 147.000 Euro kamen bislang zusammen – ein überwältigendes Ergebnis.

zu den Hilfsorganisationen“, berichtet Remigius Einhaus, einer der Organisatoren, „und es wirkt sich im Alltag zum Beispiel dort aus, wo benötigte Transportfahrzeuge leichter bereitgestellt und nicht erst von Hilfsgeldern bezahlt werden müssen. Kurz: Jeder gespendete Euro kommt unmittelbar, direkt und persönlich bei den Hilfsbedürftigen an.“

»ZEICHEN DER SOLIDARITÄT UND HILFE! «

Das ist weiterhin dringend nötig. Die Naturkatastrophe hat das ohnehin arme Land in den Grundfesten erschüttert, der Verlust an Menschenleben ist enorm, die Schäden an Gebäuden und Infrastruktur umfassend. „Das lässt sich nicht einfach mal so wieder aufbauen“, stellt Einhaus klar. Aber: Je weiter die Katastrophe von Nepal in den Nachrichtenhintergrund rutscht, umso stärker versiegen die Spenden. Das wiederum macht die Finanzierung akuter wie langfristiger Projekte immer schwieriger … gerade jetzt, wo erste Erfolge eine gute Grundlage für alles Weitere bilden würden.

Das Besondere an der Aktion „Borken hilft Nepal“: Einige der Initiatoren haben Familienmitglieder vor Ort in Nepal und sind daher in der Lage, nicht nur die allgemeine Situation besser einzuschätzen, sondern auch die Hilfe deutlich effizienter zu leisten als dies Anderen möglich ist. „Das fängt an mit den Sprachkenntnissen und geht weiter über Kontakte zu Behörden, zur Politik und

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GESELLSCHAFT | BORKEN HILFT NEPAL!


Genau hier setzt die Aktion „Borken hilft Nepal“ an und unterstützt zur Zeit gezielt und effektiv drei Hilfsprojekte vor Ort. Eines davon ist das renommierte Spinal Injury Rehabilitation Centre (SIRC) in Sangha. Hier hat „Borken hilft Nepal“ die Finanzierung der 3-monatigen Behandlung von mehreren querschnittsgelähmten Patienten übernommen, die selbst über keinerlei Einnahmequellen verfügen. Ein zweites Projekt, das aus den Spendengeldern bestritten wird, ist eine Hilfsaktion des Nepal Orthopaedic Hospital in Kathmandu, das sich im Kampf gegen die Erdbebenfolgen besonders ausgezeichnet hat. Vom 19. bis 23.09.15 wird in der entlegenen Bergregion Dhading ein medizinisches Camp errichtet. Das 15 Personen umfassende Team, darunter sechs Ärzte (Orthopäden und Anästhesisten) sowie vier Krankenschwestern, wird ca. 30 Operationen durchführen und eine Vielzahl ambulanter Behandlungen vornehmen; persönlich vor Ort unterstützt von einer „Borken hilft Nepal“Gruppe.

»SEHR AKTIV: „CAMP HOPE“« Darüber hinaus wird auch die „Camp Hope“-Hilfsorganisation unterstützt. In dem auf einem Fußballplatz errichteten Zeltdorf leben zur Zeit 331 Personen, darunter 83 Kinder; die aus der völlig zerstörten Region Sindhupalchok evakuiert wurden. Die „Camp Hope“-Untersützung besteht aber nicht nur in Unterkunft und Versorgung mit Nahrung, Kleidung und medizinischer Betreuung, sondern erstreckt sich beispielsweise auch auf den Unterricht für die Kinder sowie auf staatlich anerkannte Handwerkslehrgänge, die die Ausbildungsteilnehmer in die Lage versetzen sollen, ihre Häuser selbst wieder neu zu errichten: Hilfe zur Selbsthilfe. „Borken

hilft Nepal“ übernimmt für den Zeitraum von zwei Monaten die Kosten für die „Camp Hope“-Bewohner die sich zu ambulanten und stationären Behandlungen in Krankenhäusern begeben müssen. „Jetzt kommt es vor allem darauf an, nicht nachzulassen, sondern das Erreichte zu festigen und auf der mittlerweile errichteten Basis auszubauen sowie die ersten Hilfsmaßnahmen durchzuführen“, bringt Einhaus die Situation auf den Punkt. Die Spendengelder sollen neben den oben erwähnten kurzfristigen Projekten auch für langfristig nachhaltige Projekte im sozialen, medizinischen und kulturellen Bereichen und für den Wiederaufbau durch das Erdbeben zerstörter Strukturen und Einrichtungen wie Schulen und/ oder Krankenstationen verwendet werden. Nach der Nepalreise Ende September, die von zwei Mitgliedern des Nepal-Arbeitskreises in Eigenregie und Selbstkosten durchgeführt wird, soll auf der nächsten Arbeitskreissitzung über die finanzielle Unterstützung der nachhaltigen Projekte entschieden werden. ◀ HELFEN SIE, ZU HELFEN! Jeder Euro der Aktion kommt persönlich an! Spendenkonto: Rotary Gemeindienst Borken Sparkasse Westmünsterland IBAN: DE56 4015 4530 0037 5915 91 BIC: WELADE3W Verwendungszweck: Borken hilft Nepal Weitere Infos unter: www.rotary-borken.de

BORKEN HILFT NEPAL! | GESELLSCHAFT

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Fotos: Esther Grünhagen

ALLTAG HAT ZUKUNFT Ein Blick auf Morgen bei „Alltag 2018“

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er weiß schon, was morgen ist? Die Referenten des „Alltag 2018“-Events der Deutschen Bank Bocholt hatten ein klares Bild davon, wie sich IT-Innovationen auf unser Leben auswirken werden – und präsentierten sie vor mehr als 100 Teilnehmern in sehr kurzweiligen Vorträgen.

funktionen und sogar eine App-Steuerung des Fahrzeugs. Im Büro angekommen, spann Dirk Groß-Heynck von der Classcon Consulting GmbH den Faden weiter und berichtete von teil- und vollauomatischen Dokumentationsund Klassifikationsverfahren im papierlosen Büro der Zukunft.

Zunächst erwachte ein fiktiver Unternehmer in seinem Smart Home im Jahre 2018 – Michael Reygers von der Heiduk und Reygers GmbH zeigte bei einem „Hausrundgang“ auf, wie smart unsere Häuser in Sachen Sicherheit, Komfort und Design werden. Axel Kampshoff von BMW Boomers schickte den fiktiven Unternehmer dann in einem BMW zum Büro – an Bord interaktive Navigation, alle Büro-

Sozusagen zurück im Hotel Residenz referierte Björn Voitel von Mental IT über Chancen und Risiken der Cloud-Technologie, gerade mit Blick auf die IT-Sicherheit in Unternehmen. Ludger Dieckhues vom Stadtmarketing Bocholt fasste schließlich die Infos zusammen, bevor Gastgeber Oliver Küppers die Anwesenden zu einem Imbiss bei sehr angeregtem Austausch bat – ganz im Hier und Jetzt. ◀

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FLASHBACK | ALLTAG 2018


Gastgeber und Filialdirektor der Deutschen Bank Oliver Küppers bei der Eröffnung eines spannenden Abends.

Die Zukunft beginnt schon heute, mit BMW. Bild unten: Thomas J. Heister.

Ulrike Löwe und Georg Steffen. Rechts: Ludger Dieckhues fand bei seiner Schlussrede die richtigen Worte.

Marc Hübers, Jens Bürger und Maik Eiting.

ALLTAG 2018 | FLASHBACK

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Das Rezept Weihnachtsfeier

für eine ar fe extrasch

Man nehme: das „Schiffchen“ eine große Portion exquisites Ambiente ganz viel Raum – für bis zu 120 Personen eine individuelle Menüwahl – von á la carte bis zum (weihnachtlichen) Buffett und eine Extraportion Weihnachtsfeier-Erfahrung Zutaten unter ständigem Rühren Stück für Stück zusammenfügen. Ihre Weihnachtsfeier gelingt besonders gut, wenn Sie auf eine geschmackvolle Atmosphäre, ansprechende Entfaltungsmöglichkeiten und eine renommierte Küche achten. Besondere Ideen, wie das Wintergrillen oder einen GlühweinEmpfang, runden jede gute Weihnachtsfeier ab. Und faire All-InclusivePreise helfen dabei, sich an dem Abend keine Sorgen machen zu müssen. Vor dem Auftischen mit etwas Vorfreude krönen und heiß servieren.

Interessiert? Ho-ho-ho! Dann sprechen Sie uns einfach an: 86

Museumsrestaurant Schiffchen • Uhlandstr. 50, 46397 Bocholt • Telefon: 02871 7508


»FRISEURZEIT IST ERHOLUNGSZEIT« Vor zweieinhalb Jahren setzte Stephanie Heckrath mit ihrem Salon cocoona ihr eigenes Hairstyling-Konzept in Bocholt um – Zeit für eine Zwischenbilanz.

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5 Jahre lang sammelte Stephanie Heckrath an verschiedenen Stationen als Friseurmeisterin und Salonleiterin Erfahrungen, Ideen und Eindrücke. Dann setzte sie ihre Vorstellung von optimalem Hairstyling im eigenen Friseursalon um. Nach Ablauf von zwei Jahren gilt man in der Branche als „etabliert“ und darf jetzt auch am Wettbewerb „Salon des Jahres“ teilnehmen – ein in der Branche angesehener Titel.

»BIS IN DIE SPITZE(N)« „So richtig angekommen ist man als Unternehmerin ja nie“, sagt Stephanie Heckrath, „irgendwo wartet immer die nächste Herausforderung.

Aber ja, das war schon eine recht erfolgreiche Zeit bis jetzt: Mit kontinuierlichem, konsequentem Wachstum ist aus meinem Solo-Projekt bereits ein 4-Frau-Team geworden … und wir sehen uns immer noch im Aufbau.“ Sie sitzt in den lichten, hellen Räumlichkeiten von cocoona. Fünf Arbeitsplätze stehen hier, dazu die so genannte Waschlounge, mit einem durchgehenden, deckenhohen Vorhang in verschiedene Bereiche unterteilt. Stephanie Heckrath: „Das alles in gut erreichbarer Lage, mit Kundenparkplätzen hinter dem Haus – so soll es sein.“ In den Regalen warten Markenprodukte professioneller Partner wie Schwarzkopf Professional und Moroccanoil auf die cocoona-Kundschaft, die von der jungen, modebewussten Studentin aus Bocholt bis zur anspruchsvollen Politikerin aus Düsseldorf reicht. ▶

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Patricia Alvares Cavaco, Mandy Hörning, Stephanie Heckrath, Mary-Suzy Günther. „Natürlich ist der Salon selbst ein guter Grund, uns zu besuchen“, weiß Stephanie Heckrath. „Viele Kundinnen und Kunden nehmen sich mit ihrem Besuch eine entspannende Auszeit vom Alltag und genießen das Oasen-Feeling hier. Wir bringen jedenfalls eine Menge Zeit mit, damit unsere Gäste für eine Weile die Zeit vergessen können.“

»PFLEGE MIT KÖPFCHEN« Was geboten wird, sind vor allem moderne Schnitte, häufig ausgerichtet an den durch Prominente bekannt gemachten Styles aus New York, Paris & Co. „Das heißt: eben keine Turmfrisuren à la 80-er Jahre“, erläutert die Friseurmeisterin, „sondern ebenso trendgetestete wie alltagstaugliche Looks. Unsere Vorschläge stimmen wir dabei individuell auf Proportionen, Kopfform und Gesicht ab. Jede Frisur- ist damit auch eine kleine Typberatung – mit dem richtigen Einsatz von Kaschierendem einerseits und Betonungen andererseits erreichen wir den optimalen Gesamteindruck.“ In jedem Schritt zeichnet sich cocoona dabei durch eine besonders haarschonende, teils auch prophylaktische Herangehensweise aus: vom wiederaufbauenden Haarfarben-Zusatz Olaplex bis zur ansatznahen, schonenden Strähnentechnik mit Watte – immer steht auch der Aufbau, die Pflege und der Erhalt von gesundem Haar im Blickpunkt.

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COCOONA HAIRSTYLING | ANZEIGE

Inhaberin Stephanie Heckrath.


Fotos: Esther Grünhagen

Oktoberfeststyling: Schritt für Schritt zur Dirndl-Frisur.

Dieser besondere Ansatz findet bei einem sehr breiten Programm Anwendung. Neben Leistungen wie Beratung, Waschen, Schneiden und Pflegen übernimmt das cocoona-Team auch immer wieder gerne „Sonderaufgaben“ wie Hochzeitsoder Dirndl-Frisuren oder kümmert sich um ein professionelles Make-up. Zum Spektrum gehören darüber hinaus aber beispielsweise auch ein Angebot von selbst justierbaren Haarteilen aus Echthaar oder Fachveranstaltungen wie Farb- und Make-up-Seminare für Fachkräfte. Auf so einer Basis kann man optimistisch in die Zukunft schauen.

»IMMER IN BEWEGUNG «

KONTAKT

„Wir sind offen für alles Neue und es steckt viel Bewegung in cocoona“, meint Inhaberin Heckrath. „Aktuelle Fotos rund um Show- und Shooting-Einsätze gibt´s auf Facebook, in wenigen Wochen kommt ein komplett neuer Internetauftritt mit animierenden Looks und vielen Inspirationen, dazu immer wieder neue Produkte. Ganz aktuell: eine innovative 10-Minuten-Haarfarbe von Schwarzkopf für die eiligen Herren …“ ◀

cocoona hairstyling Dinxperloer Straße 67 | 46399 Bocholt Telefon: +49 (0) 2871 9985920 www.cocoona-hairstyling.de

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MIT BRIGITTE BARDOT DEN GÜRTEL ENGER SCHNALLEN VON BARBARA HEIDEMANN

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LEBENSART | MODE HERBST/WINTER


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ei 28 Grad im Schatten entspannt im Beachclub sitzen, verträumt aufs Mittelmeer blicken und dabei genüsslich einen finalen Urlaubs-Daiquiri schlürfen … zu beneiden sind Sie, wenn Sie Anfang September noch ordentlich Sonne tanken dürfen. Völlig klar, dass frau in solch „relaxvollen“ Momenten – Sonnenbrille auf der Nase und Sommersandale am Fuß – keinen Gedanken an die bevorstehende Herbst-/ Winter-Saison 2015/2016 verschwenden mag. Doch spätestens nach der Landung wird es frisch am heimatlichen Flughafen, und ich wage zu behaupten, dass das vorerst auch so bleibt. So bietet es sich an, nach der Ankunft umgehend den Kleiderschrank radikal auf links zu ziehen. Sommershirts adé – welcome back, liebe Strickpullis! Denn tatsächlich geht ohne Strick in der kommenden Herbst-/Winter-Saison überhaupt nichts. Jetzt machen wir uns erst einmal einen gemütlichen DVD-Abend mit der besten Freundin. Auf dem Programm stehen wahlweise und je nach Vorliebe „Die Vögel“, „Frühstück bei Tiffany“ oder „Die Verachtung“. Denn – Sie ahnen es: Die 60er und 70er Jahre sind zurück! Es erwartet uns

2 Blue Sisters 81 hours Blaumax Como No.1 Esisto European Culture Just Blue Liebeskind M Projekt Margittes Milestone Mosh Mosh no man‘s land Princess Staff

Nordstraße 16 46399 Bocholt 02871 2746276

ein Retro-Revival. Und wer könnte uns da besser modisch inspirieren als Tippi Hedren, Audrey Hepburn oder Brigitte Bardot? Serienfans sind auch herzlich eingeladen, „Verliebt in eine Hexe“ zu schauen. Die mit der Nase wackelnde Samantha alias Elizabeth Montgomery eignet sich als Vorbild für den Sixties-/Seventies-Style mindestens ebenso gut wie ihre berühmten Hollywood-Kolleginnen. Da fällt mir ein: Die Video-Kassette mit Kim Basinger in „9 ½ Wochen“ könnten Sie auch noch mal raussuchen … Die 80er/90er tauchen nämlich auch wieder auf. ▶

0039 Italy Bloom Blue Fire Bomboogie Bronzallure Buena Vista Como No.1 Filippa K Frieda & Freddies Fred‘s Bruder Hoss Intropia I Heart Majestic Marc o‘ Polo Oakwood Sack‘s Turnover

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Was genau bedeutet das jetzt also für uns? Es wird spannend! Das versprechen zumindest die Kollektionen der großen Designer. Sie sind geprägt von Gegensätzen: Poppig bunte Sixties-Muster treffen auf düstere Gothic-Outfits und feminine Kleider mit Taillengürtel treten gegen typische Männer-Outfits mit Hosenanzug, Hemd und Krawatte an. Und immer wieder – von Kopf bis Fuß – Strick, Strick, Strick.

»TRENDACCESSOIRE: GÜRTEL«

Irgendwie von allem etwas, oder? Nun, die neue Saison bietet uns eine tolle Gelegenheit, neu erstandene Lieblingsteile mit alten, seit langem im Schrank verschollenen Schätzchen zu kombinieren.

Also raus mit den Hüftgürteln und eine Etage höher damit! Denn im Modewinter 2015 muss der Gürtel auf die Taille. Hier gilt: je länger, desto besser. Bei Designern wie Gucci oder Salvatore Ferragamo werden Gürtel kunstvoll um den Körper geknotet. Drunter trägt Frau entweder – ganz lässig – ein Oberteil, irgendwas aus Strick, Strick, Strick – oder als wirklichen Hingucker: einen eleganten Mantel!

Wer Designer-Looks nachstylen möchte, sollte sich für das Alltagsoutfit auf je ein Teil im Retro-Look beschränken. Wer kann, darf zum Beispiel gerne das knappe Trapezkleid ausführen. Mit Kastenund Cabanjacken, Zweiteilern und Accessoires im typischen Sixties-Design setzen Sie den Retro-Look prominent in Szene. Ansonsten dann auch einfach wieder Strick, Strick, Strick …

Der hat im Herbst und Winter 2015/16 seinen ganz großen Auftritt und verschafft der Damenwelt eben diesen. Nichts vermag uns an kalten Tagen so perfekt zu kleiden wie er. Der Mantel ist warm, wirkt immer „angezogen“ und ist dabei unschlagbar praktisch, weil er jedes Outfit unter sich verschwinden lässt und einfach zu allem passt. ▶

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LEBENSART | MODE HERBST/WINTER


Was die aktuellen Formen betrifft, lässt die stilistische Bandbreite in dieser Saison keine Wünsche offen. Oversized-Formen, Kastenmäntel, taillierte, feminine Schnitte mit einem Bindegürtel, das alles hat man auf den Runways gesehen. Experimentell wird es dann bei den Materialien. Flauschige Teddymäntel setzen sich in diesem Winter auf allen Runways und in den Stores flächendeckend durch. Ein Kuschelfaktor, der extra Lust auf den Herbst macht. Die Farben sind etwas weniger vielfältig: Klassische Töne wie Schwarz, Braun, Beige und Grau kontrastierten in diesem Jahr mit Mustern und der Gewinnerfarbe Azurblau.

»SCHWARZ – GERNE VON KOPF BIS FUSS« Und wie sieht‘s darunter farblich aus? Die absolute Lieblingsfarbe der Designer generell im Herbst Winter 2015 ist: Schwarz! Gerne auch von Kopf bis Fuß. Weitere Trendfarben sind – neben dezenten Sandtönen – kräftige Rotvarianten von Tomate bis Marsala sowie schmutzige Schlammtöne. ▶


... Lust auf schöne Schuhe in Bocholt.

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»STRICK, STRICK, STRICK«

Und wo wir gerade beim Darunter sind, noch einmal: Strick ... Wortwörtlich eben und buchstäblich von Kopf bis Fuß. Mitunter eine harte Probe, denn während eine Strickjacke oder ein Pullover in jedem münsterländischen Kleiderschrank zu finden ist, wird die Strickhose sicherlich erst einmal um Akzeptanz kämpfen müssen. Wer den Allover-Look weniger dramatisch mag, trägt einfach Strickkleider mit überlangen Schals. Auch sehr dankbar: Layering-Looks mit Strickteilen in unterschiedlichen Längen. Da war noch was? Ja richtig, fast vergessen: Diese Animal-Prints, die verschwinden einfach nicht. Ob Leopard, Zebra oder Reptil – kaum ein Modemacher, der kein Wildmuster über den Runway geschickt hat. Mal als niedliches Kleid wie bei Giambattista Valli, mal als schicker Mantel wie bei Tom Ford, mal als lässiger Zweiteiler wie bei Gucci, mal als elegantes Kostüm wie bei Carven. Der Animal-Print kann einfach alles. Das einzige, was er nicht kann, ist Zurückhaltung. Doch wer

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Animal-Print trägt, will das in der Regel auch gar nicht. Mein persönlicher Liebking ist der Poncho. Den habe ich seit fast 20 Jahren irgendwo ganz hinten im Schrank liegen, weil ich den immer ein wenig unpassend fand. Jetzt endlich darf er wieder an die Luft! Wer ihn ganz luxuriös möchte, kann jetzt fündig werden. Nachdem beispielsweise der Burberry-Poncho mit persönlichem Monogramm wochenlang ausverkauft war, ist er nun wieder erhältlich. Also, Ladies – teatime is Poncho time! ◀


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Die neue Kollektion von TURNOVER: Erh채ltlich bei Nobel 8 in Bocholt.

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Fotos: Esther Grünhagen & Dominik Girek

DER HERBST ZUM ANZIEHEN Aktuelle Cohausz Fashion-Show mit der neuen Herbstmode

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ie Veranstaltung hat nicht nur Stil, sondern auch Tradition: Schon seit vielen Jahren lädt das Borkener Modehaus Cohausz zu so genannten Fashion-Shows in die eigenen Geschäftsräume. Diesmal drehte sich alles um den aktuellen Herbst-Look – der von den anwesenden mehr als 250 Kundinnen und Kunden teils geradezu begeistert aufgenommen wurde. Nach einem Aperitif moderierte Geschäftsführerin Susanne Honerbom den Abend an. „Zu unserem Konzept gehört es“, so ihr Mann, Geschäftsführer Hermann Honerbom, „die jeweilige Stilwelt von eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Freunden des Hauses präsentieren zu lassen: Acht Damen, drei Herren und sechs Kinder brachten diesmal zu entsprechenden Klängen die

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Mode auf den eigens aufgebauten Laufsteg. Das unterstreicht die fast intime Atmosphäre des Events, sorgt für eine hohe Identifikation mit den »Models« und schlägt den Bogen von der Vorführung zur Beratung. Unsere Models waren bestens ausgestattet – mit Schmuck von Juwelier Wilgenbus sowie Frisuren und Make-up vom Salon Sartori No.“ Die persönlich eingeladenen Gäste erlebten sozusagen hautnah das jeweils Neueste unter anderem aus den Häusern Basefield, Closed, Esprit, GARCIA, comma, Marc O´Polo, Mavi, OPUS, Scotch & Soda, S. Oliver und STACCATO, abgerundet auch durch die Verlosung von Modegutscheinen. Nach den ausgiebig gefeierten Vorführungen ging der Abend schließlich in ein entspanntes Shopping-Erlebnis über … ◀


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SPRAY IT AGAIN! Der Künstler Willi Rickert war ein international anerkannter Meister des Airbrush. Das Kunsthaus Bocholt ehrt den Vertreter einer eher ungewöhnlichen Kunstrichtung posthum mit einer Ausstellung.

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n seiner Disziplin erreichte Willi Rickert zu Lebzeiten höchste Ehren, unter anderem wurde er Vize-Europameister, hatte nationale und internationale Ausstellungen. Seine Airbrush-Arbeiten sprechen mit ihrem Nebeneinander von Flächigkeit und Filigrandetails sowie ihrer dynamischen Farbigkeit ein breites Publikum an, wecken positive Assoziationen und gewähren bei aller Kunstfertigkeit einen leichten Zugang – wovon man sich im Bocholter Kunsthaus bald persönlich „ein Bild machen“ kann.

»EIN KÜNSTLER ETABLIERT SICH « Willi Rickert wurde 1958 in Bocholt geboren. Er fand früh Zugang zum Thema Gestaltung und machte es auch beruflich zu seiner Aufgabe: Ab 1975 absolvierte er eine Lehre als Druckvorlagenhersteller und arbeitete danach zunächst als angestellter Grafiker, entwickelte vor allem Packungsdesigns, Imagekampagnen, Kataloge und Prospekte. Noch im gleichen Jahr trat Rickert auch zum ersten Mal als Künstler in Erscheinung und gründete mit mehreren Kollegen die Künstlergemeinschaft „Pigment“. Zwar experimentierte er bereits zu dieser Zeit mit der Airbrush-Technik, der Schwerpunkt seiner Arbeiten lag jedoch noch auf der Grafik. Mit dem Jahr 1979 begann für Willi Rickert eine rege Ausstellungstätigkeit: Seine Werke waren unter anderem in Bremen, Schwanewede, Bocholt und im französischen Aurillac zu sehen. In seiner Heimat Bocholt gehörte er den ausgewählten Künstlern und „Zugpferden“ des 6. Bocholter Kunstmarkts.

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„Vegas“ – 1989 prämiert bei der Europameisterschaft.

»DER GRIFF ZUR PISTOLE« Während er zu Beginn des folgenden Jahrzehnts noch Materialbilder aus Leinwand, Zement, Fotos und Farbe schuf, rückten Mitte der 80-er Jahre schließlich die Werke in Airbrush-Spritztechnik in den Vordergrund, meist kombiniert mit anderen Techniken, vor allem Aquarellmalerei. Der Schwenk zum Airbrushing hängt dabei wahrscheinlich mit einer beruflichen Veränderung zusammen: Ab 1985 arbeitete Rickert als selbständiger Grafiker, entwarf Logos, Net- und Screen-Designs, Anzeigen und spektakuläre Außenwerbung. Zum damaligen Zeitpunkt war die digitale Bildbearbeitung, wie wir sie heute kennen, noch weitgehend unbekannt – Will Rickert war jedoch einer der Wenigen, die damals schon stimmungsvolle „Moods“ schaffen oder den Blick in das Innenleben von technischen Geräten geben konnte: mittels Airbrush. Werbetechnik und künstlerischer Ausdruck gingen bei ihm sozusagen Hand in Hand. Was aber ist Airbrush denn jetzt genau? Am Anfang des Ganzen steht die Technik in Form einer kleinen Spritzpistole, mit der spezielle Farben be-

sonders gleichmäßig und mit feinsten Farbverläufen aufgetragen werden können. Dadurch ergeben sich völlig andere Darstellungsmöglichkeiten als beim Auftragen durch Pinsel, Tücher, o.ä. Bei der Airbrush-Malerei werden feinstpigmentierte Farbpartikel durch Luftdruck von 1-4 bar auf eine Unterlage „geschossen“, wo sie beim Auftreffen bereits trocknen (im Gegensatz beispielsweise zu „nassen“ Lacken). Diese Besonderheit verlangt vom Künstler neben künstlerischem Talent auch eine Menge an Körperbeherrschung und Technik. Der Einsatz von Airbrush wird häufig mit anderen Techniken wie zum Beispiel Collagen kombiniert. Das Verfahren selbst wurde bereits vor 1900 in den USA patentiert. Innovativen Künstlern, die mit Airbrush arbeiten – darunter so bekannte Namen wie H.R. Giger und Paul Wunderlich – blieb allerdings lange die Wahrnehmung als ernstzunehmende Kunstschaffende versagt, weil die besonderen Möglichkeiten des Airbrush auch in anderen Lebensbereichen eingesetzt wurden: Modellbau, Body-Painting, Nageldesign, Fooddeko, Make-up … viele Sparten bedienten sich der Airbrush-Technik und brachten damit die Airbrush-Kunst in Misskredit. Erst um 1970, als sich im Kielwasser der Pop Art mit Fotound Hyperrealismus eigene Airbrush-Stile herausgebildet hatten, wurde die Kunstform anerkannt. ▶

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Willi Rickerts Werken merkt man nicht nur seinen Hang zum Perfektionismus und ein Jahrzehnt künstlerischer Erfahrung an, sondern auch eine herausragende handwerklich-technische Meisterschaft. Er nahm unter anderem erfolgreich an mehreren Deutschen Meisterschaften teil, gekrönt 1989 schließlich von dem Titel „Europas Vize-Meister der Spritzpistole“. In den 90-er Jahre trat er dennoch als Airbrush-Künstler immer weniger in Erscheinung: Zum einen sorgte die mittlerweile etablierte digitale Bildbearbeitung dafür, dass der Bedarf an „dienstlichen“ Airbrush-Arbeiten versiegte, zum anderen ließ ihm der große Erfolg als Werbe-Grafiker immer weniger Raum für die künstlerische Betätigung. Selbst unter stärkster Belastung ließ er es sich bis zuletzt dennoch nicht nehmen, jedes Jahr in einer meist einwöchigen Auszeit mindestens ein großformatiges Werk zu schaffen. Willi Rickert starb am 29. Mai 2014.

»ILLUSTRATIONEN IN MEMORIAM« Aus seinem Nachlass wurde erst so richtig erkennbar, welch großartiges und umfassendes Werk er hinterlassen hatte. Unterstützt durch seine Kinder und Brüder und getragen von ehemaligen Kunden als Sponsoren machten sich Willi Rickerts Freunde daran, die Airbrush-Werke zu erfassen und in reproduzierbare Form zu bringen. Am Ende des Prozesses stand ein großformatiges Kunstbuch mit dem schlichten Titel „Illustrationen“, das im

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Herbst 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und von dessen limitierter Auflage noch einige Ausgaben erhältlich sind. Hinter der Idee zu „Illustrationen“ und weiten Teilen der Umsetzung stand TARGET, ein Netzwerk aus zurzeit sieben Medien-Unternehmen, die Willi Rickert viele Jahre zuvor zusammengebracht hatte und die so etwas wie das berufliche Erbe des Grafik-Künstlers darstellen. Vom Kunstbuch zur aktuellen Ausstellung war es nur noch ein kleiner Schritt. Insbesondere Johannes Hüls und den weiteren Aktiven des Kunsthauses ist es zu verdanken, dass weite Teile von Willi Rickerts Werk nun in einem überaus attraktiven Rahmen präsentiert werden können. In der Zwischenzeit hatten die meisten Bilder ihren Weg in die privaten Räume von Verwandten der Familie Rickert (zurück)gefunden – jetzt kommen sie für ein vielleicht letztes Mal wieder zusammen. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 13. September, um 11.00 Uhr mit einer kleinen Feier offiziell eröffnet. Aus diesem Anlass wird auch die Kunstexpertin Marlene Lipski aus Wesel einleitende Worte sprechen. Bis zum 25. Oktober 2015 haben alle Interessierten dann noch die Chance, sich vom Zauber der Farben und Motive aus Willi Rickerts Welt einfangen zu lassen. Solange die Ausstellung läuft, besteht während der Öffnungszeiten im Kunsthaus Bocholt die Gelegenheit, das Kunstbuch „Illustrationen“ oder eine Auswahl von Motiven als Drucke in limitierter Auflage zu erstehen. ◀


SO ENTSTEHT EIN AIRBRUSH-BILD Das Bild wird im Vorfeld in allen Einzelheiten genau geplant, denn ein späteres Hinzufügen von Motiven ist nur in ganz geringen Einzelfällen möglich. Wenn die Vorzeichnung steht, werden einzelne Motive mit Hilfe von Kohlepapier oder einem Übertragungspapier (einem Pergamentpapier, das auf der Rückseite mit einer weichen Bleistiftschraffur versehen wurde) auf den Malgrund übertragen. Damit die Umrisse später nicht durch die Farbe durchscheinen, wenn die Farbe mit der Airbrushpistole aufgetragen wird, werden die Linien mit einem Radierer abgeschwächt. Einzelne wichtige Linien werden dagegen mit einem weichen Bleistift hervorgehoben.

Bei harten Konturen im Motiv wird mit Schablonen oder Maskierfilm gearbeitet. So erziehlt man scharfe und genaue Kanten. Bei weichen Konturen (wie den Flammen) muss „frei Hand“ gearbeitet werden. Hier sind weiche Übergänge gefragt, sie lassen später das Motiv um so realistischer aussehen.

Airbrusharbeiten entstehen in vielen Fällen auch in einer Mischtechnik. Ein Nacharbeiten mit Pinsel und verschiedensten Farbstiften gibt dem Motiv die Tiefe. Aufhellungen und Lichtpunkte im Motiv werden im Nachhinein mit dem Cuttermesser herausgeschabt oder großflächige Teile herausradiert.

Die Vorzeichnung wird mit Maskierfilm abgeklebt. Jene Bereiche des Motivs, die mit Airbrush oder Stiften bearbeitet werden sollen, müssen mit einem Cuttermesser aus der Folie freigelegt werden. Der Rest des Bildes bleibt mit der Folie abgedeckt.

Stück für Stück werden die einzelnen Motive komplett erstellt, während der Rest des Bildes stets abgeklebt bleibt. Sind die Motive fertig, wird der Hintergrund eingezogen. Hierzu müssen alle fertigen Motive mit losen Schablonen abgedeckt oder mit Maskierfilm abgeklebt werden, damit der Hintergrund gebrusht werden kann. Letzte Feinheiten werden dann noch einmal mit Farbstiften nachgemalt, Konturen nachgearbeitet, Licht und Schattengebung verbessert.

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BAU DIR DEINEN TRAUM! LEBENSART

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VIER WÄNDE PLUS X Das eigene Heim – ein großes Thema … für fast jeden von uns. Der Ort, den wir „Zuhause“ nennen und an den wir besonders hohe, eben ganz persönliche Ansprüche haben. Basis, Rückzugsort, Ich-Oase. Im besten Fall ein kleines Paradies, in das zu investieren sich lohnt – Ideen, Zeit und Geld.

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auen & Modernisieren“ stellt ein besonders facettenreiches Thema dar, mit mehr Aspekten als ein Bad Fliesen hat. Am besten, man nähert sich dem Ganzen über den klassischen Dreiklang von Grundstück, Bau und Finanzierung …

»BASIS-ARBEIT, WÖRTLICH GENOMMEN« Die Grundstücks- oder Immobilienwahl – so denn Gelände oder Wohnung nicht bereits vererbt wurden – ist meist der erste Schritt. Wie sehen die individuellen Ansprüche aus: eher

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LEBENSART | BAU DIR DEINEN TRAUM!

großer oder kleiner Platzbedarf, ruhig im Grünen oder lieber zentral, abgelegen oder gut erreichbar, Einzel- oder Reihenhaus oder doch ein Apartment …? Immobilien-Experten können hier „wegweisend“ sein, nicht nur, was eine breite Auswahl angeht. Ist der perfekte Standort gefunden und die Frage nach dem „Wo?“ beantwortet, geht es um das „Was?“. Jedes Haus (und jede Wohnung) sollte zum einen natürlich der Nutzung entsprechen – Wohnen, Arbeiten, Urlaub? – und zum anderen dem persönlichen Geschmack, zwischen traditioneller Klinkerverkleidung unterm Giebeldach und asymetrischem Baukörper in avantgardistischer Schlichtheit. Was an welchem Standort erlaubt und machbar ist – auch dazu geben die Fachleute gerne Auskunft.


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»WER BAUT‘ S WIE? « Spätestens hier kommt der Punkt, an dem auch ein Architekt gefragt ist. Er hilft bei der Wahl von Haustyp und -stil, bei der detaillierten Planung aller Räumlichkeiten (und natürlich der Außenbereiche wie Garten oder Stellplatz) bis hin zu Ausstattung, Licht sowie Materialien, bei der Auswahl und Koordination geeigneter Baupartner… und er kann auf dieser Grundlage auch etwas zu den Kosten sowie Förderungsmöglichkeiten sagen. Zudem ist er derjenige, der die baulich-technisch-rechtlichen Vorgaben kennt und besondere Wünsche berücksichtigt, von architektonischen Elementen über die optimale Energieeffizienz bis zu behindertengerechten Lösungen. ▶

Gutachterbüro Kristin Kemper Zertifizierte Sachverständige für die Bewertung von Immobilien Ramertsweg 83 48161 Münster 0179/ 45 68 68 2 0251/ 917 38 83 3 www.immowert-kemper.de k.kemper@immowert-kemper.de


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Steht die Ausführung und damit der eigentliche Hausbau an, dann kommen die Gewerke ins Spiel: Handwerker aller Fachrichtungen, deren Arbeit im Optimalfall ineinander greift. Maurer, Elektriker, Maler, Schreiner, Zimmerer, Fliesenleger … – alle diese Handwerkskünste können hierzulande auf eine lange Tradition zurückblicken und haben dafür gesorgt, dass die von ihnen ausgeführten Häuser europaweit einen hervorragenden Ruf als besonders solide, langlebig und durchdacht genießen.

»AUF SICHEREM BODEN« Das alles muss – jenseits von Fragen der Grundstückswahl, des Haustyps und der Bauausführung – natürlich verlässlich finanziert werden. Und auch dazu stehen eine Reihe von Experten

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LEBENSART | BAU DIR DEINEN TRAUM!

bereit, die Orientierung im Dschungel unzähliger Angebote bieten und mit Rat und Tat bei allen Fragen rund um Kredite, Absicherungen oder Förderprogramme helfen. Schließlich hat jede Investition in Immobilien nicht nur mit Wohn- oder Arbeitsraum zu tun, sondern ist gleichzeitig eine krisensichere Werterhaltungsmaßnahme und kann als solche ein entscheidender Teil der eigenen Altersvorsorge oder auch des Firmenausbaus sein. Hausbau und -modernisierung sind Projekte, die uns lange begleiten und noch länger Freude bereiten – wenn alles zuverlässig und kompetent geplant und umgesetzt wurde. In unserem Special wollen wir zeigen, was alles möglich ist, und dazu ein paar Highlights setzen. Unsere Region ist eine der „eigenheim-dichtesten“ im ganzen Land – entsprechend viele erfahrene Spezialisten sind in der 463-Region zu finden: Lassen Sie sich umfassend beraten, vertrauen Sie den anerkannten Fachbetrieben! ◀


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DAS AUTO GEHÖRT NICHT ZUM HAUSHALT! Anke Büker, Steuerberaterin und Partnerin, Steffen & Partner Gruppe, zu den steuerlichen Möglichkeiten im privaten Bereich Bauen & Wohnen.

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etzen Sie Handwerkerleistungen oder haushaltsnahe Dienstleistungen in der Einkommensteuererklärung an, können Sie von Steuerermäßigungen profitieren. Die Förderung im Überblick Grundsätzlich dürfen 20% der angefallenen Arbeitskosten direkt von der tariflichen Einkommensteuer abgezogen werden. Das bedeutet im Klartext: Je nach Art der Leistung ist die Steuerermäßigung durch Höchstbeträge begrenzt. Wie viel Steuererstattung ist damit maximal pro Jahr möglich? » Für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse in Form eines Minijobs sind es maximal 510 Euro. » Für haushaltsnahe Dienstleistungen, haushaltsnahe sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse sowie Pflege- und Betreuungsleistungen und Heimunterbringungskosten maximal 4.000 Euro. » Für Handwerkerleistungen maximal 1.200 Euro. Schöpft man nebeneinander alle drei Höchstbeträge aus, kann dadurch eine Einkommensteuerersparnis von insgesamt 5.710 Euro pro Jahr erreicht werden. Allerdings müssen hierfür auch abziehbare Kosten von 28.550 Euro pro Jahr angefallen sein. Achtung: Es dürfen nicht sämtliche angefallene Kosten angesetzt werden, da nur die Kosten für die reine Arbeitsleistung sowie Maschinen- und Fahrtkosten (zzgl. der Umsatzsteuer) begünstigt sind. Nicht abziehbar sind hingegen Materialkosten, die beispielsweise der Handwerker in Rechnung stellt.

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WIRTSCHAFT | STEUERRECHT

Voraussetzung für den Ansatz der Kosten: Die Tätigkeit muss im Haushalt des Steuerzahlers ausgeübt worden sein. Zum Haushalt gehören auch Zubehörräume wie z.B. Garage und Garten. Werden Leistungen außerhalb des Haushalts erbracht (z.B. Grabpflege, Textilreinigung), gewährt das Finanzamt keinen Bonus. Bei haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen ist der Bruttoarbeitslohn einschließlich gezahlter Sozialversicherungsbeiträge, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer abziehbar. Wer erhält die Steuerermäßigung? Den Steuervorteil können grundsätzlich nur private Arbeitgeber oder Auftraggeber in Anspruch nehmen. Die Steuerermäßigung entfällt, wenn die Kosten zu den Betriebsausgaben oder Werbungskosten gehören. Bei sog. gemischten Aufwendungen (z.B. Beschäftigung einer Reinigungskraft, die das selbstgenutzte Einfamilienhaus und beruflich genutzte Arbeitszimmer reinigt) ist der Teil, der zu Betriebsausgaben oder Werbungskosten führt, durch Aufteilung der Gesamtarbeitszeit zu ermitteln. Was ist noch zu beachten? Die Höchstbeträge für die jeweilige Steuerermäßigung gelten haushaltsbezogen. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die haushaltsnahen Dienstleistungen unbar gezahlt werden; als Nachweis für das Finanzamt dient eine Kopie des Kontoauszugs. Zudem muss der Dienstleister bzw. Handwerker eine Rechnung über seine Leistungen erteilt haben. Die Kosten können nur in der Einkommensteuer-Erklärung des Jahres abgezogen werden, in dem sie gezahlt wurden (sog. Abflussprinzip).


Ganz klar: Für den privaten Chauffeur gibt es keine Steuerermäßigung. Für die KFZ-Reparatur ebenso nicht. Das Auto gehört halt nicht zum Haushalt. Dafür ist im Haushalt einiges Andere möglich.

Was geht, was geht nicht? Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen von A bis Z. Die Abgrenzung ist nicht immer ganz so eindeutig. Eindeutig dagegen ist: Im Grundsatz ist nur der Lohnanteil abzugsfähig.

Architektenleistungen: Nein. Aufstellen eines Baugerüsts: Arbeitskosten für den Aufbau des Gerüsts: ja. Brandschadensanierung: Ja, soweit keine Kostenerstattung durch die Versicherung erfolgt. Carport: Ja, Kosten für die Arbeitsleistung. Chauffeur: Leider nein. Dachrinnenreinigung: Ja. Einbauküche: Ja, Lohnkostenanteil für den Austausch oder die Modernisierung. Entsorgungsleistungen: Ja, soweit Nebenleistung (z.B. Bauschuttentsorgung oder Grünschnittentsorgung bei Gartenpflege). Als Hauptleistung: nein. Fahrstuhlkosten: Ja, Wartungs- und Reparaturkosten. Nein: laufende Betriebskosten. Feuerlöscher: Lohnkosten für die regelmäßige Wartung des Feuerlöschers: ja.

Gärtner, Gartengestaltung: Ja, aber grundsätzlich nur Aufwendungen, die für Arbeiten innerhalb des Grundstücks anfallen, außerdem gilt auch hier: nur die reinen Arbeitskosten; Materialkosten: nein. Gartenpflegearbeiten: Ja (z.B. Rasen mähen oder Hecke schneiden), innerhalb des Grundstücks einschließlich der Grünschnittentsorgung. Gutachtertätigkeiten: Nein (z.B. Mess- und Überprüfarbeiten, Legionellenprüfungen, Kontrolle von Blitzschutzanlagen, Feuerstättenschauen und andere technische Prüfdienste). Handwerker, allgemein: Ja, alle handwerklichen Tätigkeiten für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Privathaushalt oder auf dem Grundstück. Nicht ausschlaggebend: Ob es sich bei den Aufwendungen für die einzelne Maßnahme ertragsteuerlich um Erhaltungs- oder Herstellungsaufwand handelt. Ja, auch Maßnahmen im Zusammenhang mit neuer Wohn- oder Nutzflächenschaffung in einem vorhandenen Haushalt. Handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme sind grundsätzlich nicht begünstigt. ▶


Hausmeister: Ja, nur die Arbeitsleistung. Hausreinigung: Ja, z.B. auch Aufwendungen für Hausflurreinigung oder Fensterreinigung. Hausverwalterkosten oder -gebühren: Nein. Insektenschutzgitter: Ja, Montage- und Reparaturkosten. Kamin-Einbau: Ja, Lohnkosten. KFZ-Reparatur: Nein, da nicht im Haushalt des Steuerpflichtigen. Klavierstimmer: Ja. Leibwächter: Nein. Minijob: Ja. Voraussetzung ist Teilnahme am Haushaltsscheckverfahren. Infos: www.minijob-zentrale. de Montageleistungen: Ja, z.B. Lohnkosten beim Erwerb neuer Möbel oder einer Einbauküche. Neubaumaßnahmen: Grundsätzlich nein. Neuerdings nur, wenn es sich um eine Neubaumaßnahme in einem vorhandenen Haushalt handelt. Nun sind also auch Maßnahmen begünstigt, die Nutz- oder Wohnflächen schaffen- bzw. erweitern (z.B. Dachausbau, Wintergarten, Gartenanlage- nach Einzug). Pflasterarbeiten: Ja, Arbeitsleistung (wenn innerhalb des Grundstücks). Schornsteinfeger: Ja. Aber: seit 2014 nur noch die Schornsteinkehrarbeiten sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten des Kaminkehrers. Nein: Mess-und Überprüfungsarbeiten sowie Feuerstättenschau. Sozialversicherungspflichtige Haushaltshilfe: Ja, Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, sofern die Tätigkeit einen engen Bezug zum Haushalt hat und im Haushalt ausgeführt wird (z.B. Zubereitung von Mahlzeiten im Haushalt, Reinigung

der Wohnung). Ja: Begleitung von Kindern, kranken, alten oder pflegebedürftigen Personen bei Einkäufen und Arztbesuchen sowie kleine Botengänge der Haushaltshilfe. Aber: Nur ja, wenn diese Tätigkeiten bloß zu den Nebenpflichten des Beschäftigten gehören. Terrassenüberdachung: Ja, Lohnkosten. Umzugsdienstleistungen: Ja. Sowohl Lohnkosten für Renovierungsmaßnahmen im bisherigen Haushalt als auch im neuen Haushalt, sofern Maßnahmen in einem engen zeitlichen Zusammenhang zum Umzug stehen. Entscheidend, ab wann oder bis wann es sich um einen Haushalt des Steuerpflichtigen handelt, ist das wirtschaftliche Eigentum: bei Mietverhältnis = der im Mietvertrag vereinbarte Beginn des Mietverhältnisses; bei Beendigung = Ende der Kündigungsfrist; bei Kauf = Übergang von Nutzen und Lasten. Achtung: Keine Steuerermäßigung, soweit die Aufwendungen zu den Betriebsausgaben oder Werbungskosten zählen. Verbrauchsmittel: Verbrauchsmittel, wie z.B. Schmier-, Reinigungsmittel oder Spülmittel sowie Streugut sind begünstigt, wenn sie als Nebenleistung abgerechnet werden. Begünstigt sind generell nur die Arbeitskosten; das sind die Aufwendungen für die Inanspruchnahme der haushaltsnahen Tätigkeit selbst, für Pflege- und Betreuungsleistungen bzw. für Handwerkerleistungen einschließlich der in Rechnung gestellten Maschinen- und Fahrtkosten. Materialkosten oder sonstige im Zusammenhang mit der Dienstleistung bzw. den Handwerkerleistungen gelieferte Waren bleiben mit Ausnahme von Verbrauchsmitteln außer Ansatz. Wartungsarbeiten: Ja (z.B. Wartungen an Aufzügen, Heizungen, Feuerlöschern, CO2- Warngeräten, Pumpen oder Abwasser-Rückstau-Sicherungen). Winterdienst: Ja (innerhalb des Grundstücks). Zubereitung von Mahlzeiten im Haushalt des Steuerpflichtigen: Ja, Lohnaufwand für Kochpersonal.

Fazit: Wenn Sie Putzfrau, Handwerker & Co. in Ihrem Privathaushalt beschäftigen, fördert das der Fiskus mit einem Steuerbonus für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen. Hintergrund des Gesetzgebers ist, damit Schwarzarbeit in Privathaushalten zu vermeiden. Denken Sie also daran, alle Möglichkeiten auszunutzen und die Kosten in Ihrer Einkommensteuererklärung anzugeben, denn so können Sie schnell einige hundert Euro pro Jahr an Steuererstattung bekommen.


Gibt es weitere steuerliche Möglichkeiten beim selbst genutzten Eigenheim? Es gibt zwar grundsätzlich keine direkten Zulagen mehr für das Eigenheim, allerdings kommen z.B. für Baudenkmäler oder Gebäude in Sanierungsgebieten bei Eigennutzung der Immobilie steuerliche Förderungen im Rahmen der Sonderausgaben in Betracht. Beim Kauf oder Bau Ihres Eigenheims könnten auch Überlegungen einer teilweisen betrieblichen Nutzung für eigenbetriebliche Zwecke angestellt werden, um zumindest einen Teil der Immobilie direkt steuerlich nutzbar zu machen. Oder aber auch ein Arbeitszimmer im Rahmen der Werbungskosten oder für das eigene Gewerbe ist denkbar. Bei all diesen Überlegungen und steuerlichen Vorteilen sind allerdings auch die Nachteile bzw. steuerlichen Konsequenzen z.B. bei Verkauf dieser Immobilie zu beachten. Darüber sollte also bereits im Vorfeld mit Ihrem Steuerberater gesprochen werden. Ob es eventuell sinnvoll ist, einen Teil der Immobilie an z.B. Familienangehörige oder fremde Dritte zu vermieten, wäre ebenfalls abzuwägen. Auch sind so genannte Wohn-Riester Förderungen möglich. Damit können Sie eine Anschlussfinanzierung für Ihre bestehende Baufinanzierung sichern. Ein Riester-Vertrag kann sich z.B. auch dann lohnen, wenn der Zins im Vergleich zu einem nicht geförderten Darlehen höher ist. Ihr persönlicher Bonus beträgt jährlich 154 Euro. Für jedes Kind bekommen Sie jährlich maximal 300 Euro Prämie. Alle Zulagen müssen Sie zwingend für die Tilgung Ihres Darlehens verwenden. Die Tilgungszahlungen können zwar jährlich bis zu 2.100 Euro als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden, aber aufgepasst: Im Gegenzug müssen Sie einen Teil davon im Alter wieder nachversteuern! Ist der Verkauf selbst genutzter Immobilien steuerfrei? Der Verkauf der eigengenutzten Immobilie ist zwar grundsätzlich steuerfrei, aber nur, wenn Sie diese vor Verkauf selbst ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken genutzt haben. Dabei sind jeweils die letzten drei Jahre vor Veräußerung entscheidend. Vorsicht: Selbst bei kurzfristiger Vermietung innerhalb dieses Zeitraums besteht bereits Steuerpflicht. Unentgeltliche Überlassung an Kinder gilt in diesem Fall glücklicherweise als Selbstnutzung.

Anke Büker, Fachberaterin für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.), rät, sich frühzeitig Gedanken zu machen, falls Sie eine Immobilie verschenken oder vererben möchten. Nur dann können Sie alle Gestaltungsmöglichkeiten nutzen.

Aber Achtung: Das gilt nur dann, wenn für dieses Kind noch ein Kindergeldanspruch besteht! Sie wollen Ihre selbst genutzte Immobilie verschenken oder vererben? Auch hier gilt: Aufgepasst! Sie sollten über geplante Schenkungen oder eventuell mögliche Erbfälle bereits ausgiebig nachdenken und Gestaltungsmöglichkeiten rechtzeitig nutzen, da ansonsten böse Überraschungen auf Sie zukommen könnten. Dazu ein Beispiel: Eltern verschenkten ihr Haus an ihre Tochter und behielten sich ein Wohnrecht. Irgendwann mussten die Eltern in ein Pflegeheim und die Tochter zog daraufhin für ein Jahr in das Haus ein. Im Anschluss veräußerte sie die Immobilie und ging davon aus, dass der Gewinn nicht der Einkommensteuer unterläge. Allerdings ist der Gewinn in voller Höhe steuerpflichtig, da die Drei-Jahres-Frist der Nutzung zu eigenen Wohnzwecken nicht eingehalten wurde. ◀

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SCHÖNHEIT, DIE VON INNEN KOMMT Jeder von uns hat ganz eigene Vorstellungen, wie er leben möchte – mit welchen Farben, Mustern und Formen er oder sie sich umgeben möchte. Das eigene Nest ist nicht nur ein Ort zum Schlafen und Essen, hier will man Spaß haben, seine Zeit verbringen, sich präsentieren. Bei einer solchen Vielfalt an Funktionen ist Kreativität allemal gefragt … und professionelle Unterstützung keine schlechte Idee. >>


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in Haus einzurichten ist fast noch spannender – und komplexer – als ein Haus zu bauen. Die Möglichkeiten sind schier unendlich! Ein guter Startpunkt für alle Entscheidungen, die zu treffen sind, sind die eigenen Ansprüche. Mögliche Schwerpunkte können beispielsweise Gemütlichkeit, Sicherheit, Komfort oder eine hohe Funktionalität sein, aber auch der Wunsch, sich so darstellen zu können, wie man ist – die eigenen Räume als Projektionsfläche. Wer diese Auswahl an Ansprüchen mit den speziellen Möglichkeiten eines bestimmten Hauses oder einer Wohnung multipliziert, der gewinnt eine Ahnung, wie komplex das Thema Einrichten wirklich ist …

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Im Grunde fängt die Innenraumgestaltung – wenn wir von einem Neubau sprechen – bereits bei der Bauplanung an, schließlich entscheidet sich bereits zu diesem Zeitpunkt, welche Größe, welchen Zuschnitt und wieviel Licht jeder Raum erhalten wird. Die hier getroffenen Entscheidungen pflanzen sich dann sozusagen fort, bis beim Einrichten das letzte Accessoire auf dem richtigen Platz steht. ▶


Foto: openPR | Rodenberg

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Die zweite „Einrichtungsstufe“ – das gilt auch für Wohnungen – wird in der Regel von Handwerkern verwirklicht: Die Verteilung von Strom- und Telekommunikationsanschlüssen, die Flächen- und Farbwirkungen von Boden, Wand & Decke und viele weitere „bauliche“ Faktoren bestimmen das Wesen und die Nutzungsmöglichkeiten von Räumen entscheidend mit. War es bis hierhin schon ratsam, das Fachwissen von Architekten, Elektro- und TK-Monteuren, Maler-, Verlege- und anderen Meistern zu nutzen, gilt dies erst recht, wenn es um die Einrichtung geht. Zumal jeder einzelne Raum – Küche, Bad, Arbeits-, Ess- und Wohnzimmer, ja sogar Außenbereiche wie Gärten – durch seine spezielle Funktionalität eine „Welt für sich“ darstellt, mit jeweils eigenen technischen wie gestalterischen Anforderungen und Chancen.

Foto: openPR | MOCOPINUS Terassendielen

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»EINRICHTEN FÜR INDIVIDUALISTEN (WIE UNS)«

Nie gab es bei den Einrichtungsstilen von klassich und funktionell über modern und avangardistisch bis zu exotisch und futuristisch mehr Möglichkeiten als heute. Und noch nie kam der Stilberatung in Sachen Wohnen mehr Bedeutung zu. Stichwort Cocooning: Der Wert, den jener privateste aller Rückzugsorte für den Einzelnen hat, ist in den letzten Jahren enorm gestiegen und steht in Umfragen mittlerweile auf gleicher Höhe wie „der Deutschen liebstes Kind“, das Auto. ▶


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Für das Füllen der Räume gibt es in Deutschland grundsätzlich nur zwei Ansätze: Der eine – vertreten durch die führende Kette – besteht aus selbstproduzierten Möbeln, die meist als unkommentierte Gesamtauswahl präsentiert und selbst montiert werden. Der andere – vertreten durch häufig inhaber-geführte Einrichtungshäuser – basiert auf individueller, zeitintensiver Beratung (meist sogar bei Kunden vor Ort) und einer breiten oder sortimentsspezifischen Auswahl hochwertiger Marken. Gerade die Beratungskompetenz entspricht dabei eher dem Trend zum sehr persönlichen Wohnen und es ist begrüßenswert, dass sich gerade von diesem Typ Einrichtungsexperten so viele in der 463-Region tummeln.

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Vor diesem Hintergrund hoffen wir, liebe Leser, Ihnen möglichst viele inspirierende und begeisternde Anstöße und Anregungen geben zu können: Entdecken Sie die Möglichkeiten in vorhandenen oder zukünftigen Räumlichkeiten neu und nutzen Sie die riesige Auswahl sowie das vorhandene Know-how in Ihrer direkten Nähe … Willkommen zuhause! ◀


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DAS THEMA »ANKOMMEN« Vor zehn Monaten hat die Wohnwelt Fahnenbruck aus Voerde in Bocholt ein zweites Haus eröffnet: Zeit für einen Blick auf das hauseigene Konzept, auf Services und neue Ideen.

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n den ersten zehn Monaten“, so Hausleiterin Ines Reusch mit einem Lächeln, „konnten wir unseren Besuchern vermitteln, dass hier zwar immer noch ein Möbelhaus sitzt, aber ein ganz anderes: Andere Leute präsentieren auf andere Art eine andere Produktauswahl aus anderen Marken und mit einem anderen Preisniveau … Man kann hier schon raushören: Wer einmal Lust auf Anderes hat, der ist bei uns genau richtig. Denn gleichgeblieben ist eigentlich nur der Standort.“

»WOHNWELTEN ALS HEIMVORLAGEN« „Wenn Sie jetzt fragen, was uns nicht nur anders, sondern auch ein wenig einzigartig macht, dann sollten wir bei unseren Wohnwelten anfangen“, sagt Katrin Fahnenbruck, die zusammen mit ihrem Bruder als Geschäftsführerin die beiden Häuser von Wohnwelt Fahnenbruck leitet. Die Wohnwelten sind lebensnah gestaltete, authentische Raumsituationen, die dem späteren Einsatz schon sehr nahe kommen. Die einzelnen Wohnwelten sind daher auch die kleinste Gliederungseinheit der Ausstellung, wo sie sich locker aneinander reihen. Der zentrale Gedanke dahinter: In einer Wohnung steht in aller Regel nicht ein einziges (Design-)Highlight im Zentrum und der Rest drumherum sorgt für etwas unterstützendes Umfeld … Nein, optimalerweise passt alles zusammen: Die Stil-Vorlieben mögen unterschiedlich sein, aber das Bedürfnis nach Harmonie steckt in uns allen. Das entspricht dem seit Jahren zu beobachtenden Trend zum so genannten Cocooning, einer Hinwendung zum ganz Privaten, einer besonderen

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Wertschätzung des innersten (Wohn-)Bereichs – dem Ort, wo man ganz man selbst ist. Und der auch deswegen ganz individuell, im besten Sinne „eigen“ sein darf, mit persönlichen Akzenten und unter Einbeziehung von Liebgewonnenem.

MEISTERHAFT: » MIX 'N' MATCH« „Daraus haben wir zwei Dinge für uns abgeleitet“, erklärt Ines Reusch: „Zum einen favorisieren wir den »Mix `n´ Match«-Ansatz, zum anderen ha-


ben wir dafür Sorge getragen, dass wir mit eigenen Mitteln passend machen können, was so vom Hersteller nicht unbedingt angelegt war.“

sönliche Art und Weise weniger beim Suchen, als vielmehr beim Finden des „Einen“ aus der riesigen Auswahl des Ganzen.

„Mix `n´ Match“, das ist die freie Kombination von Stilen und Elementen – überraschende Zusammenstellungen bilden hier den Ausdruck einer eigenen Linie, sorgen für den pfiffigen, individuellen Touch, wirken stylish oder gemütlich und sorgen für den persönlichen Akzent.

„Der andere Punkt“, fährt Katrin Fahnenbruck fort, „den wir vom Harmoniebedürfnis abgeleitet haben: Was an Ensemble, an Kombination, an Verknüpfung noch nicht vorhanden ist, das können wir selbst schaffen – weil wir einerseits alle relevanten Spezialisten im Team haben, von eigenen Schreinern bis zur eigenen Innenarchitektin, und andererseits alle benötigten Sortimente im Haus führen, neben Möbeln eben auch Tapeten, Teppiche, Leuchten, Wohnaccessoires und vieles mehr. Ja, wir sind im besten Sinne des Wortes ein Kompletteinrichter!“

Ines Reusch: „Schauen Sie sich einmal hier um: Jeweils mehrere Wohnwelten, die hintereinander liegen, passen zueinander, sodass man beispielsweise ein Wohnzimmer, eine Küche und einen Arbeitsbereich in einem Blick erfassen kann – so, wie sie im realen Leben auch in einer Wohnung zusammengehören und harmonieren könnten. Denn was das Einrichten angeht, da empfindet der Mensch in größeren Zusammenhängen: Er lässt Räume mehr auf sich wirken als Einzelstücke, Wohnungen stärker als Räume … Dieser Erkenntnis tragen wir mit unserem Konzept Rechnung.“

» TOLLE MARKEN- UND TEAM-KOMBI « Bedingt durch die Größe der Ausstellungsfläche, hat man sich dabei in Bocholt auf einen Ausschnitt beschränkt: die modernen Siltrichtungen. Was zu sehen und zu erleben ist, sind qualitativ hochwertige Möbel und Einrichtungen, aber keine unbezahlbaren Designerstücke. „Es ist das kleinere Haus“, stellt Katrin Fahnenbruck fest, „dennoch ist es erstaunlich, wie sehr sich die Ausstellung nach hinten öffnet – und welche Inspirationen sie bereithält, weil alles zueinander passt, höchst variabel in sich ist … und höchst flexibel im Einsatz.“

» MIT PLAN ZUR NEUEN PERSÖNLICHKEIT« Nun könnte man denken, dass „Mix `n´ Match“ schnell zu einem heillosen Chaos führt: alles durcheinander eben. An dieser Stelle aber kommen die erfahrenen Berater der Wohnwelt Fahnenbruck ins Spiel. Sie alle haben Innenarchitekten-Status, sind umfassend geschult und bringen Ordnung ins Chaos, öffnen den Blick, schaffen Alternativen, leiten an und helfen auf höchst per-

Dahinter steht eine bestimmte Auswahl von Marken: Hohe Qualität ist als Kriterium für Hersteller natürlich gesetzt, aber fast ebenso wichtig ist, dass Anbieter ihr Programm nicht auf einzelne Highlights ausrichten, sondern Kombinationsvielfalt, Einsatzbreite und Variantenreichtum verfolgen … Sie erinnern sich: „Mix `n´ Match“. Die 2.000 qm sind das Terrain des Bocholter Teams: fünf erfahrene Einrichtungsberater (alle mit mehreren Jahren Berufserfahrung) und eine Azubine, „dazu eine super Team-Stimmung und gaaanz viel Engagement“, wie Ines Reusch hinzufügt. ►

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Fotos: Esther Grünhagen

» DIE AUSSTELLUNG ALS ANKERPUNKT « „Was wir mit der Ausstellung auch aufgebaut haben, ist eine richtige Wohlfühl-Atmosphäre“, führt sie aus: „Eine Atmosphäre ohne jeden Druck, ganz unkompliziert. Eine Einladung, sich überraschen und inspirieren zu lassen … den Besuch als entspanntes wie entspannendes Erlebnis zu genießen.“ Dazu vielleicht einen gemütlichen Kaffee? Der ist „fair“, denn auch Nachhaltigkeit ist ein Thema, das sich hier durch alle Bereiche zieht: vom Verzicht auf Tropenhölzer bei allen Möbeln über wiederverwertbare Verpackungen der Lieferanten bis zur möglichst rohstoffschonenden, papierlosen Korrespondenz … Alles passt zusammen – hatten wir den Gedanken nicht schon erwähnt? Was die Ausstellung in Bocholt betrifft, so wird das Sortiment ständig erweitert, aktualisiert und optimiert. Ganz neu sind beispielsweise Leuchten und Tapeten, auch bei den Wohnaccessoires kommen stetig neue hinzu, darunter stilistisch wie technisch Innovatives. Und mit dem Herbst kommt neue Ware … Viele Gründe also, immer mal wieder reinzuschauen.

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»(FAST) 1.000 UND EIN SERVICE« „Beim Einrichten sind Möbel wichtig, aber nicht alles“, sagt Ines Reusch und verweist damit auf knapp 100 Service- und Garantieleistungen – in dieser Form einzigartig in der Branche. Mit dabei ist beispielsweise eine generelle, hersteller-unabhängige 5-Jahres-Garantie … oder bei Bedarf die Projekt- und Baubetreuung … oder die kostenlose Beschaffung von Ersatzteilen älterer Modelle. Zu den Rundum-Services der Wohnwelt Fahnenbruck gehören aber auch Fachleistungen, darunter die behindertengerechte Küchenplanung. Und,


Stichwort „mitgedacht“: Bei Bauverzug können neue Möbel natürlich zwischengelagert werden. Katrin Fahnenbruck: „In diese Ansammlung guter Ideen passt ganz hervorragend, dass generell alles, was in der Ausstellung nicht niet- und nagelfest ist, auch ausgeliehen werden kann, um die Wirkung im eigenen Wohnumfeld auszuprobieren.“

Ein einzigartiges Möbelhaus: Die Wohnwelten „Wohnen, Schlafen, Küchen, Leben“ fließen in der Ausstellung unnachahmlich zusammen.

» ANGEKOMMEN – UND WEITER !« Das alles sind Services, die das Haus Bocholt von der Zentrale in Voerde übernommen hat. Der Stammsitz ist bereits seit 1982 aktiv und präsentiert auf etwa 10.000 qm die ganze Breite des Angebots über alle Stilrichtungen. Voerde und Bocholt arbeiten sehr eng zusammen, unter anderem bei Themen wie Ausbildung oder Einkauf, Partner-Unternehmen aus Bocholt und Rhede sind aber auch bei Events in Voerde eingebunden – der Austausch ist umfassend.

Lust auf leckere Kaffeevariationen? An der Bocholt Lounge findet Beratung in lockerer Atmosphäre statt.

„Insbesondere die logistische Unterstützung aus Voerde hat uns anfangs sehr geholfen“, meint Ines Reusch. „Nach knapp einem Jahr sind wir nun so richtig im schönen Bocholt angekommen, wo wir uns nicht nur wohl-, sondern auch angenommen fühlen, gerade jetzt, wo die Bekanntheit der Wohnwelt Fahnenbruck zunehmend Raum gewinnt.“

„Wir freuen uns jedenfalls sehr, hier zu sein“, fasst Hausleiterin Ines Reusch zusammen, „denn für uns ist das Engagement in Bocholt kein Experiment, sondern sozusagen eine langfristige Herzensentscheidung. Schön, dass es läuft – und immer am schönsten, wenn SIE dabei sind!“ ◀

Ines Reusch (Hausleitung), Katrin Fahnenbruck (Geschäftsführerin), Carry Holweg (Innenarchitektin), Anke Rottstegge (Einrichtungsberaterin), Timo Schmitz (Küchenfachberater) und Jessica Faraguna (stellvertretende Hausleitung).

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Das ist auch auf die zahlreichen Kooperationen mit ebenfalls sehr hochwertigen Anbietern vor Ort zurückzuführen, Kooperationen mit Partnern wie der Konditorei Voß, Lohscheller Raumideen oder dem neuen, exklusiven Zusammenschluss UTOPIA, mit Nachbarn wie Fahrrad Hochrath oder Frescolori … Insgesamt eine schon jetzt hervorragende Vernetzung, die immer wieder zusammen in Aktion tritt, zum Beispiel als nächstes auf dem Bokeltsen Treff am 27. September und auf dem Lichtersonntag am 8. November.

Wohnwelt Fahnenbruck Dinxperloer Straße 273 | 46399 Bocholt Telefon: +49 (0) 2871 23982- 0 www.fahnenbruck.de

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REINSCHAUEN UM RAUSZUSCHAUEN Die P. Schapdick GmbH stößt das Fenster weit auf: neue Ausstellung, neues Programm, neuer Auftritt … Eine kleine Übersicht über das, was sich ändert – und das, was bleibt!

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eit 28 Jahren ist Peter Schapdick nun in der Branche aktiv, seit 16 Jahren ist er mit seinem eigenen Unternehmen unterwegs. Aber so viele Neuheiten und Erweiterungen in so kurzer Zeit, das hat es bei dem bekannten Bocholter Fenster- und Türenspezialisten bisher auch noch nicht gegeben. „Der Kern bleibt“, sagt Schapdick gleich zu Anfang lächelnd, „das heißt ein umfangreiches Programm von Fenstern, Türen, Rolläden und Sicherheitssystemen, die wir einzeln oder als Komplettlösungen inklusive individueller Planung für Privatkunden, Unternehmen und Handwerksbetriebe bereithalten.“ Damit bietet sich die P. Schpadick GmbH als Partner rund um die Ausstattung oder die Sanierung von Wohnhäusern und Firmensitzen an, vom Küchenfenster bis hin – wie aktuell – zum

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14-stöckigen Hochhaus. Schapdick: „Unser Team arbeitet in einem Umkreis von etwa 60 Kilometern, einen Schwerpunkt haben wir unter anderem im Ruhrgebiet …“

»MOBIL, STATIONÄR, UMFASSEND« Die „größte“ Neuerung ist sicherlich die umfangreiche Ausstellung auf dem Firmengelände am Rande von Bocholt. „Ganz neu, ganz geräumig, ganz chic“, wie Marietta Schapdick charakterisiert, die aktiv im Unternehmen ihres Mannes mitarbeitet. „Die Ausstellung ist einerseits eine Produktshow mit Vorführgelegenheit für Privatpersonen wie Unternehmenskunden, aber andererseits


Der Showroom in Bocholt-Liedern & das Team: Geschäftsführer Peter Schapdick und Marietta Schapdick, Tim Aumann, Carsten Bruns, Rolf Evers, Christian Loosen, Adrian Milkowski und Sascha Jüttermann. Nicht im Bild: Sascha Boveleth.

Denn bisher war die P. Schapdick GmbH mit eigens aufgebautem Transporter ausschließlich mobil unterwegs: Individuelle Beratung und Demonstration fanden live vor Ort statt, zum Anfassen sozusagen. „Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern“, sagt Peter Schapdick, „nur wird sich der direkte Kundenkontakt eben teilweise in die Ausstellung verlagern. Warum? Ganz einfach: Weil wir hier noch deutlich mehr Möglichkeiten haben, Produkte und Techniken zu zeigen, Medien einzusetzen und in aller Ruhe zu beraten.“ Ein gutes Beispiel dafür ist das neue, erweiterte Türen-Programm: Die Auswahl an faszinierenden Modellen ist so groß geworden und das Angebot schlichtweg so umfassend, dass nicht mehr alles mitgeführt werden kann.

»DER MERCEDES UNTER DEN FENSTERLÖSUNGEN« Einen guten Teil der Ausstellung bilden Produkte der Firma Weru: Für den Marktführer in Sachen „Fensterrahmen aus Kunststoff“ ist Schapdick die exklusive Regionalvertretung. „Dazu kommt“, erläutert Marietta Schapdick, „dass die Marke Unilux – ebenfalls seit langem unser Partner und Marktführer bei Fensterrahmen aus Holz und der Kombination Holz/Aluminium – vor zwei Jahren von Weru übernommen wurde. Dadurch haben wir zwei der stärksten Marken in einem Zugriff und an unserer Seite.“ Auf dieser Basis hat der Fenster-Spezialist sich zusätzlich auch einem weiteren Thema zugewandt:

Fassadengestaltung. „Vor allem die Kombination aus Holz, Alu und Glas ist im Kommen“, berichtet Peter Schapdick. „Das findet sich optimal im Weru-UNILUX-Angebot wieder, wo viel Wert auf das Miteinander von Außen- und Innenauftritt gelegt wird. Ich selbst finde beispielsweise das Zusammentreffen von eleganten, schickem Aluminium an der Fassade und warmem, wohnlichem Holz im Innenraum sehr edel und ansprechend …“

»FENSTER ZUR ZUKUNFT« Was durch die Kombination von neuen Fassaden-Angeboten der Weru-UNILUX-Partnerschaft alles möglich ist, zeigt das aktuelle Beispiel einer Fassadenlösung für eine Schule im Ruhrgebiet: Durch die Vielzahl an Herausforderungen wie Passivhaustauglichkeit, spezielle Brandschutz-Vorgaben, Sicherheit auch von innen, moderne Zwischenglas-Beschattung und hohe Design-Ansprüche bleib am Ende nur ein einziger möglicher Anbieter übrig: UNILUX. „Das Ergebnis ist eine Fassade, die in dieser Kombination in Deutschland erstmalig erstellt wurde“, fasst Schapdick zusammen (siehe Foto links). Auf dieser Grundlage schaut der Unternehmer optimistisch nach vorn. „Und unsere Kunden können das auch tun“, meint er, „am besten durch ein Fenster von uns!“ ◀

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auch Treffpunkt für Geschäftspartner oder Handwerker, die hier einkaufen. Und: Die Ausstellung ist nicht nur ein schönes Vorzeige-Objekt, sie bedeutet für uns einen Systemwechsel …“

P. Schapdick GmbH Liederner Höfgraben 6a | 46395 Bocholt Telefon: +49 (0) 2871 23 36 88 www.p-schapdick.de

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DIE KUNST DER FLIESE Wer sich mit Fliesen beschäftigt, merkt schnell, wie unglaublich vielfältig das Angebot ist. Etwas Außergewöhnliches daraus zu schaffen, ist jedoch eine echte Kunst – und niemand beherrscht sie besser als Markus Rothe.

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as mag damit zusammenhängen, dass Markus Rothe durchaus auch als Künstler aktiv ist. Seine unbändige Kreativität zeigt sich unter anderem in den handgezeichneten Skizzen, die während eines Beratungsgesprächs entstehen und selbst schon kleine Kunstwerke sind. Was ihm das Entwickeln von Ideen leicht macht, ist allerdings auch die umfassende Auswahl seines Unternehmens Rothe Wohnkeramik/Fliesen und das Wissen, dass sein Team zuverlässig und hochwertig umsetzen kann, was auch immer an kreativer Lösung im Laufe der Beratung entsteht.

»PLÄTTCHEN FÜR PLÄTTCHEN« Rothe Wohnkeramik/Fliesen wurde von Markus Rothes Vater Christoph im Jahr 1967 gegründet. Bereits 1974 wurden neue, größere Räumlichkeiten notwendig, die das aufstrebende

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Markus und Sylvia Rothe


Handwerksunternehmen an seinem heute noch aktuellen Sitz fand, am Waldschlößchen in Bocholt. Hier wuchs die Ausstellungsfläche im Laufe der Jahre auf 500 Quadratmeter, die nahezu regelmäßig umgestaltet wurden und werden, um immer neue Inspirationen zu geben und der Präsentation des immer umfangreicheren Angebots gerecht zu werden: In den 70-er Jahren hielten italienische Materialien Einzug in Deutschland, es folgten etwa im Zehn-JahresRhythmus Materialien aus Spanien, China, Portugal und weiteren Ländern. Zugleich entwickelte die Industrie die keramischen Produkte immer weiter – bis hin zu Fliesen, die aussehen, als seien sie die Dielen eines Parkettbodens … inklusive der Oberflächenstruktur. Kurz: Bei Farben und Strukturen ist heute fast alles möglich und verfügbar, was im Vorfeld denkbar ist. Zu den hochwertigen keramischen Produkten, die heute den Großteil des Angebots ausmachen, kommen zudem weiterhin Natursteine verschiedenster Art.

»HIER „FLIESEN“ DIE IDEEN« Diese schier unglaubliche Vielfalt – die sich in weiten Teilen auch in der Ausstellung wiederspiegelt – verlangt nach einem ordnenden Prinzip, nach einer klaren Idee, nach einer Struktur oder Linie. Diese Vielfalt bildet sozusagen die Leinwand für die Ideen von Markus Rothe … In einer Beratung greift Rothe gerne die Ansätze auf, die seine Kunden mitbringen und die häufig bereits viel über das gewünschte Ergebnis verraten. Rothe: „Im Zweifel wissen unsere Kunden gar nicht, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Klar, sie haben eine Vorstellung – aber die ist meist unsicher. Wenn ich mit den Kunden zeichne, dann bekommen sie ein ganz anderes Gespür für ihre eigenen Wünsche. Änderungen kann ich bei dieser Art von Schöpfungsprozess meist sofort übernehmen ▶

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und die Materialien können wir uns dazuholen, um auch das haptische Erlebnis zu haben.“

»EIN MOSAIK AUS LEISTUNGEN« Eine ungemein hohe Zahl an Stammkunden, eine fast greifbare Mitarbeiterzufriedenheit, die hohe Bekanntheit des Unternehmens und nicht zuletzt dessen Wachstum über die Jahrzehnte sprechen eindeutig für das „Konzept Rothe“. Zu diesem Konzept gehört auch die Ausbildung versierter Fliesenleger – als einziger Betrieb in Bocholt. Wer hier sein Handwerk lernt, hat sozusagen den Boden für seine Zukunft schon berei-

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tet … „Der Spaß an der Sache fängt hier bereits an“, erzählt Rothe. „Gleich mehrere unserer Auszubildenden waren während ihrer jeweiligen Ausbildung Jahrgangsbeste. Das sagt auch ein wenig aus über deren Engagement und unsere Unterstützung.“ Das Rothe-Team besteht mittlerweile aus 13 perfekt aufeinander eingespielten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Mit diesen Spezialisten“, sagt Rothe anerkennend, „und dem umfassenden Ausstellungssortiment im Hintergrund sind wir in der Lage, jede im ausführlichen Gespräch entstandene Lösung umzusetzen und auch ausgefallenste Kundenwünsche zu verwirklichen. Wir gehen davon aus, dass sich der Markt weiterhin in unsere Richtung entwickeln wird: weg von selbstgebastelten Unikaten und hin zu hochwertigen, absolut individuellen Umsetzungen, die jeweils die Persönlichkeit des Kunden tragen.“ ◀


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Lassen Sie sich gut beraten! Bärbel Göke, Isabel Pobloth und Sylvia Rothe. Unten: Nicht nur das Handwerk wird bei Rothe als Kunst verstanden – Markus Rothe ist leidenschaftlicher Maler. Einige seiner Kunstwerke verschönern auch die Ausstellung.

Rothe Wohnkeramik/Fliesen Zum Waldschlösschen 10 | 46395 Bocholt Telefon: +49 (0) 2871/24 95 0 www.fliesen-rothe.de

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Fotos: Esther Grünhagen

» IHR ZUHAUSE IST KEIN SHOWROOM« Im Herzen Bocholts bietet die raumgenuss GmbH individuelle Wohnideen. Geschäftsführerin Silke Wansing verrät das Konzept dahinter. VIER.SECHS.DREI.: Frau Wansing, gibt es einen aktuellen Wohnstil, den Sie empfehlen? Silke Wansing: Es sind weniger die Wohnstile, die im Mittelpunkt stehen, sondern vielmehr die Kunden: die Menschen, um die herum eine Wohnwelt erst entsteht. Insofern verstehen wir uns nicht als „Trendanzeiger“ und auch nicht als klassisches Einrichtungshaus. Wie macht sich das bemerkbar? Silke Wansing: Gleich beim Reinkommen … (lacht) Wir möchten, dass bereits beim Reinschnuppern die zwanglose Atmosphäre bei uns erlebbar wird, alles ist locker und entspannt. Sich wie zu Hause fühlen – der Begriff vom Zuhause ist für uns ein zentraler. Auch wenn wir eine breite Auswahl an Möbeln und Marken bieten, so steht doch die Planungs- und Beratungsstärke für uns im Vordergrund. Und gerne eben auch beim Kunden zu Hause: Wir sehen gerne das Ganze, um auch ganze Räume wirken lassen zu können. Der persönliche Kontakt ist uns sehr wichtig, weswegen wir ständig ansprechbar sind … typisch inhaber-geführt, nicht wahr? Stichwort Cocooning … Silke Wansing: In der Tat lässt sich beobachten, dass der Wert des eigenen Zuhauses in den letzten

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Jahren noch weiter zugenommen hat. Tendenziell wird für das persönliche Nest mehr ausgegeben, doch darf das Ziel aus unserer Sicht kein Design-Showroom sein, sondern ein sorgsam gepflegter, absolut individuell eingerichteter Rückzugsraum, um hier neue Kraft zu tanken und auf frische Ideen zu kommen. Es verlangt Vertrauen, wenn man einen so wichtigen Ort in die Hände eines Experten legt. Unser großer Respekt gegenüber Kunden – und ihren Lieblingsstücken – ist unser Weg zu diesem Vertrauen. Was benötigt man sonst noch – außer Möbel natürlich? Silke Wansing: (lacht) Um Orientierung geben zu können, benötigt man als Berater natürlich eine umfassende Produkt-, Marken- und Marktübersicht. Noch wichtiger ist allerdings Kreativität. Sehen Sie mal … als Kind haben wir ganze Welten aus Decken und Kisten erschaffen – was können wir dann mit unseren heutigen Möglichkeiten erst erreichen? Was ist alles möglich, wenn wir diese Kreativität und gleichzeitig unser Fachwissen nutzen? So entstehen individuelle Lösungen. Neue, überraschende Kombinationen. Schließlich schafft ein einzelnes Möbelstück noch kein Zuhause. Aber zusammen mit stimmungsvollem Licht, hochwertigen Teppichen und schönen Dekorationen entsteht die angestrebte, in sich harmonische Wohlfühlatmosphäre.


Die muss nach der Planung auch umgesetzt werden. Silke Wansing: Richtig. In der Regel findet zunächst ein Erstgespräch statt, nach Möglichkeit schauen wir uns dann beim Kunden zu einer Art „Bestandsaufnahme“ um und präsentieren eine erste, unverbindliche Planung. Entspricht die in etwa den Wünschen des Kunden, arbeiten wir sie Stück für Stück in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden individuell aus. Da geht es um Farbkonzepte, Wand- und Bodengestaltung, Beleuchtungssysteme, die Vermittlung von Fachgewerken, die Koordination aller Schritte, um Lieferung und Montage … Hört sich umfassend an. Silke Wansing: Nun, ich bin ja nicht alleine. Jürgen Horstmann kümmert sich als Geschäftsführer um die gesamte Disposition und ist ein langjährig erfahrener Einrichter und Planer. Gleiches gilt auch für die Dritte in unserem Berater-Team, Petra Lindau, eine sehr versierte Einrichtungsfachberaterin. Wir können uns absolut aufeinander verlassen … und unsere Kunden damit auch auf die Leistung.

»IN DIE WIEGE GELEGT« Und was ist mit Ihnen? Silke Wansing: Mir wurde das quasi in die Wiege gelegt, meine Eltern führten eine Innenausbaufirma. Später habe ich mir dann mit Ausbildungen zur Schreinerin und zur Einrichtungsfachberaterin sowohl das handwerkliche als auch das Beratungs-Know-how erworben.

Silke Wansing: So kann man das sehen. Unser Motto lautet „Inspirieren. Planen. Einrichten.“, was wir rund um die Bereiche Wohnen, Essen, Schlafen und Arbeiten anbieten. Das ist der Kern, wie er sich auch in unserer Ausstellung wiederfindet – mit bekannten Marken wie de Sede, COR, interlübke, Draenert oder Team by Wellis. Hört sich das gut an? Dann sollten Sie unbedingt noch mal entspannt hindurchschlendern … ◀

Silke Wansing, Petra Lindau und Jürgen Horstmann.

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GESCHICHTE GEBAUT Die Planungsgemeinschaft Kempkes und Habbig begleitet seit 30 Jahren die Geschichte des Industrieparks Mussum und gibt den Firmen ihr Gesicht.

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ie Geschichte des Industrie-Parks in Bocholt ist eine besondere – das Wachstum, die Erfolgsgeschichten, die hier geschrieben werden und die Zusammenarbeit der Unternehmer. Die Planungsgemeinschaft Kempkes und Habbig GmbH begleitet diese Geschichte nicht nur, sie schreibt sie seit 30 Jahren mit. Viele der Gebäude im I-Park sind durch das Planungsbüro gebaut worden und werden noch heute betreut und begleitet, darunter das Gut Baarking der Firma LB GmbH, D & L, Pergan, Kip, Ostermann und viele andere. Außerhalb des Industrie-Parks zählt die Firma ROSE Bikes GmbH zu den Aushängeschildern des Büros. Zum Aufgabenbereich zählen ebenso die Planung von individuellen Einund Mehrfamilienwohnhäusern, sowie die heute immer wichtiger werdenden fachlichen Begleitungen von Umbau- und Sanierungsmaßnahmen.

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Es ist die Freude am Kreativen, etwas zu erschaffen, das Wertigkeit und Ideenreichtum beinhaltet, was Jens Kempkes dazu brachte, wie sein Vater diesen Beruf zu ergreifen. Die enge Beziehung, die schon sein Vater Franz Kempkes zu den Kunden aufbaute, führt nun er mit Olaf Habbig weiter. Da mittlerweile in vielen Unternehmen, die das Planungsbüro Kempkes und Habbig schon seit Jahren kennen, ebenfalls die zweite Generation die Geschäftsführung übernommen hat oder noch hineinwächst, erhält die Zusammenarbeit noch mehr Tiefe. Denn gerade einem Architekturbüro muss man schließlich vertrauen. Es benötigt ein sensibles Gespür für die Wünsche der Kunden. Die langjährige Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt und den Unternehmen der Stadt nimmt das Planungsbüro jedoch nicht als selbstverständlich hin. „Beziehungen und Kontakte muss man pflegen. Vertrauen ist ein wichtiger Faktor“, lautet das Firmenmotto der Planungsgemeinschaft. ◀


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1) Quadratischer Kubus: moderne Büroarchitektur für die Rudolf Ostermann GmbH. 2) Der vielleicht schönste Bike-Shop der Welt: transparentes Design von ROSE BIKETOWN. 3) Altes im neuen Glanz: Denkmalschutz der Ostertor-Apotheke. 4) Der Firmensitz als Statement: das Büro der Zukunft für die Party Rent-Gruppe. 5) Wandlungsfähig: Neben dem Gewerbebau bietet das Architekturbüro Kempkes und Habbig auch die Planung von Privathäusern. Im umfangreichen Portfolio des Unternehmens findet sich für jeden Baustil die passende Lösung.

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Planungsgemeinschaft Kempkes und Habbig GmbH Up de Dohre 13 | 46399 Bocholt Telefon: +49 (0) 2871 4 08 81 info@kempkes-habbig.de www. kempkes-habbig.de

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KOMFORTABLER REIN & RAUS Eine Garage manuell zu bedienen, fällt mit zunehmendem Alter immer schwerer: Novoferm präsentiert automatische Garagen-Sektionaltore, die sich barrierefrei nutzen lassen, die Sicherheit erhöhen – und sich sehen lassen können!

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ie Ansprüche an die eigene Wohnumgebung verändern sich im Laufe eines Lebens, Barrierefreiheit wird beispielsweise zum wichtigen Thema. Wer mit Planung und Umbau zeitig beginnt, belastet sein Budget nur schrittweise, nutzt neue Vorteile aber sofort.

von 20-45 mm ausgestattet. Zu einer guten Energiebilanz trotz hoher Leistung tragen auch sparsame Torantriebe wie Novomatic bei – mit einem geringen Standby-Verbrauch, integrierter LED-Beleuchtung sowie auf Wunsch einer multifunktionalen Steuerung per Smartphone-App.

Ein Motorantrieb, der das Garagentor per Fernbedienung auf Tastendruck (also ohne Aussteigen) öffnet, schont den Rücken und macht die Einfahrtsituation sicherer – ein höchst sinnvoller Komfort, der sich auch bei Alt-Garagen dank durchdachter Renovierungssysteme einfach nachrüsten lässt.

Garagen-Sektionaltore von Novoferm bieten Personen- und Funktionssicherheit durch Fingerklemmschutz (innen & außen) und Torsionsfederwellen mit beidseitiger Federbruchsicherung (iso 45). Als weitere Merkmale und Funktionen hierfür stehen u.a. die TÜV-geprüfte Einbruchhemmung, eine elektronische Aufschubsicherung sowie ein selbsthemmendes Getriebe. Hinzu kommen manipulationssichere Wechselcode-Handsender, die durch einen mehrteiligen, sich ständig ändernden Code geschützt sind.

Die optische Gestaltung eines neuen Tores können Hausbesitzer mit einer Vielzahl an Oberflächen und Farben individuell auf die Architektur ihres Eigenheims abstimmen. Ganz im Trend liegen neue, hochwertige Design-Oberflächen mit Microline-Prägung für ausdrucksstarke Licht-/ Schatteneffekte: optisch absolut edel, im Alltag angenehm pflegeleicht. Wo Garagen direkt ins Haus integriert sind oder als Hobbyraum genutzt werden, kommt es auf eine gute Tor-Dämmung an: Moderne Sektionaltorsysteme sind hierfür mit einem PUR-Hartschaumkern

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Die automatischen Garagentore von Novoferm erweisen sich damit (nicht nur für Ältere) als kleine Meisterwerke in Sachen Komfort und Sicherheit – den Einbau sollte man erfahrenen Fachleuten überlassen. Novoferm setzt hier ganz auf die kompetenten Fachhändler in der Region und hat im Internet unter www.novoferm.de eine Händlersuche eingerichtet, die das Finden erleichtert. ◀


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Komfortabler und schöner Wohnen: mit Novoferm 1) Automatische Garagen-Sektionaltore steigern Komfort und Sicherheit. Die automatisch geschalteten LEDs, in der optional erhältlichen Lichtleiste, sorgen zudem für ein besonderes Wohnambiente und eine helle Ausleuchtung bei minimalem Stromverbrauch. 2) Innentüren aus Stahl für den anspruchsvollen Innenausbau bereichern durch ihre Langlebigkeit und großen Gestaltungsfreiraum alle Lebens- und Arbeitsräume. 3) Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten durch hochwertige neue Sektionaltor-Oberflächen (z.B. mit Microline-Prägung), verschiedene Verglasungsvarianten und große Farbvielfalt. 4) Die neue hochwertige Nebeneingangstür NovoPorta ISO Plus überzeugt in Funktion und Optik durch ihre energetischen Leistungseigenschaften und vielen Designvarianten. 5) Die neuen Novomatic-Garagentorantriebe und die dazugehörigen Handsender verbinden hohe Leistungseffizienz mit exklusivem Design – bei Sektionaltoren auf Wunsch auch multifunktional per Smartphone-App steuerbar. www.novoferm.de

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Besser wohnen als gewohnt: Wohnwelt Fahnenbruck 1) Holzkubus „Contur 0800“, Ausführung: knorrige Wildeiche. 2) Stuhl „Contur 4900“, Leder: Apollo / Stoff: Facet, Gestell: Kufe. 3) Kissen „Rug” von Pad. 4) Kommode Contur 3200, B/H/T: ca. 62,5/101/38 cm, fünf Schubladen.

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Wohnwelt Fahnenbruck 1) Lowboard „Nex Pur Box“ von Piure, B/H/T: ca. 240/63/48 cm. 2) Sideboard „Contur 5800”, Lack bianco, matt/Asteiche furniert, B/H/T: ca. 240/159/42 cm, 3) Esstisch „Contur Rovigo“, 69x180 cm, verlängerbar bis 263 cm, Platte: Glas. 4) Sofa „Contur 6300”, B/H/T: ca. 250/82/107 cm. www.fahnenbruck.de

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raumgenuss 1) Für Momente der Entspannung: Sessel Modell „Caruzzo“; Design Frans Schrofer, reddot award 2015; Hersteller Leolux. Der Klassiker von morgen! 2) Asymmetrische Aufteilung sorgt für Spannung: Stehtisch oder Esstisch Modell „Mono“; Design Asco, interior innovation award 2011; Hersteller Asco. Design mit Beinfreiheit! 3) Eintauchen in die „dolce vita“: Sofa Modell „Lario“; Design Antonio Citterio 2015; Hersteller Flexform. Für den Italiener in dir! 4) Premium Schlafsysteme handmade in Germany: Bett Modell „Yves“; Design Axel Schramm; Hersteller Schramm Werkstätten. Sich einfach fallen lassen und entspannen! 5) Grifflose Eleganz: Korpussystem „cube fine“; Design Werner Aisslinger 2010 und 2013; Hersteller interlübke. Weniger ist oft mehr! www.raumgenuss.eu

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Unendliche Gestaltungsmöglichkeiten: Fliesen Theissen 1) Innen- und Außenbereich perfekt aufeinander abgestimmt für eine gelungene ganzheitliche Gestaltung. 2) Die warme Ausstrahlung von Holz auch im Bad verleiht der Fliese den Vorteil der Unempfindlichkeit gegen Wasser und Feuchtigkeit. 3) Aus der einfachen Kombination mehrerer Formate entsteht ein dekoratives Muster, das dem Ambiente eine individuelle Note verleiht. 4) Warme Farben und natürliche Materialien für einen Stil zum Wohlfühlen. 5) Neutrale Farben, die an Beton, Putz und Asphalt erinnern, schaffen einen aparten Materialeffekt und harmonieren perfekt zu natürlichen und modernen Einrichtungsmaterialien. www. fliesen-theissen.de

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Individuelle Wohnträume: Fliesen Rothe 1) Das basaltfarbene Bad. 2) Großformatige Fliesen eignen sich auch als Küchenarbeitsplatte. 3) Flußsteine in Kombination mit edlem Kalkstein. 4) Satinierte Feinsteinzeugfliese. 5) Poliertes Feinsteinzeug. 6) Ein Küchentraum – Ton in Ton.

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Fliesen Rothe 1) Grober Bruchstein mit satiniertem Keramikboden. 2) Auch auf engem Raum raffinierte Lösungen. 3) Ein Wohlfühlboden für das Schlazimmer. 4) Kaminverkleidung mit Fliesen in XXXL-Dimension. 5) Moderne Betonoptik. 6) Individuell gemischtes Glasmosaik – ganz nach Ihrem Geschmack. www.fliesen-rothe.de

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Grenzland Immobilien 1) Historisches Stadthaus. 2) Maisonette „All inclusive“. 3) 4-Parteien-Haus mit Baugrundstück. 4) Elegante Stadtvilla. www.grenzland.im

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WIR SUCHEN zum nächstmöglichen Termin eine/n Agentur- und Verlagsrepräsentant/in für den Außendienst. Die Agentur Freshcode Media ist eine junge Agentur mit Sitz in Bocholt (Westmünsterland). Mit unserer kreativen und absatzorientierten Zielrichtung möchten wir außergewöhnliche Kommunikation entstehen lassen. Mit aufsehenerregenden Ideen begeistern wir Kunden und erreichen die vorgegebenen Ziele. Zusammen mit unseren Freunden und Netzwerkpartnern können wir die gesamte Palette moderner Maßnahmen umsetzen – offline, online und crossmedial. Unser jüngstes und vielversprechendste Projekt ist Anfang dieses Jahres mit dem Gesellschafts- und Wirtschaftsmagazin VIER.SECHS. DREI. erfolgreich an den Start gegangen. Innerhalb kürzester Zeit haben wir in der PLZ-Region 463 (+ Nachbarstädte) unseren Platz in der regionalen Medienlandschaft gefunden. Wir suchen eine/n Mitarbeiter/in, die/der uns (noch) besser macht und uns inspiriert. Jemanden, der den Weg unseres noch jungen Unternehmens aktiv mitgestaltet, uns nach außen repräsentiert und ebenso ambitioniert ist wie wir. Sie sollten kreativ sein, Lust an einer guten Beratung und dem Verkauf von hochwertigen Produkten und Dienstleistungen haben. Eine Affinität zu Medien und Marketing ist hilfreich. Wir bieten Ihnen einen aufregenden, vielseitigen und in jeder Richtung ausbaubaren Job. Ob frei-, neben- oder hauptberuflich – wir finden gemeinsam die für uns alle beste Lösung, bezahlen gut und im Erfolgsfall besser. Seien Sie Teil eines Teams, das groß denkt und noch Größeres bewirken möchte. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung und auf das persönliche Kennenlernen! Sven Porschhöfer, Geschäftsführer eMail: jobs@463.jetzt

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IMPRESSUM & VORSCHAU VERLAG: Freshcode Media | Sven Porschhöfer Kurfürstenstraße 38, 46399 Bocholt Telefon: +49 (0) 2871 274 81 04 E-Mail: kontakt@463.jetzt Web: www.463.jetzt

Medizin & Gesundheit.

HERAUSGEBER: Sven Porschhöfer (v.i.S.d.P.) ANZEIGEN- & PR-BERATUNG: Paul Schmeinck – E-Mail: schmeinck@463.jetzt Mobil: +49 (0) 170 270 2800 REDAKTION: Michael Jakoby (Chefredaktion), Barbara Heidemann, Fiona Jakoby und weitere Gastautoren GRAFIK: Freshcode Media | Ina Isabell Marwitz FOTOS: Titelbild: Esther Grünhagen/463

Das Plus an Zeit im Alter.

Fotografen: Esther Grünhagen und Dominik Girek Inhalt: www.fotolia.de; www.istockphoto.com; www.canstockphoto.com; Photocase.de: Anzeige Tekloth: jarts/photocase.de, boing/photocase.de; Bau dir deinen Traum: complize/photocase.de; HEISTER business solutions: ZWEISAM/photocase.de; Anzeige Garten Terpelle: evali/photocase.de; Deutschland & Startups: Saimen./photocase.de; Anzeige UTOPIA: Gortincoiel/photocase.de, VICUSCHKA/photocase. de, Guntier/photocase.de, akkianer/photocase.de; Impressum: fmatte/photocase.de, boing/photocase.de, Inhaltsverzeichnis: Trojana1712/photocase.de. DRUCK: D+L Reichenberg GmbH Schlavenhorst 10 · 46395 Bocholt www.DUL-print.de

Wo unser Geld sicher ist.

Es gilt die Anzeigenpreisliste vom 01.05.2015. Unsere nächste Ausgabe erscheint im Oktober. Für unverlangt eingereichtes Material (Bilder, Manuskripte, etc.) wird keine Haftung übernommen. Nachdruck von Berichten und Fotos, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung des Verlages. Die Urheberrechte für die von Freshcode Media konzipierten und gestalteten Anzeigen liegen beim Verlag und dürfen nicht ohne vorherige Genehmigung verwendet werden.

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Der Versicherungscheck 2016.


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Das Gesellschafts- und Wirtschaftsmagazin für die Region Bocholt/Borken.

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