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>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>Jahresbericht 2007 nemarie Göbel aus Bad Honnef. Dabei treffe ich einige ehemalige Bundesvorsitzende wieder, für die ich viele Jahre als Pressesprecher gearbeitet habe. Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit.

Die Werkstatt 24. April 2007: Über 60 Teilnehmer des Kreissportbundes kommen um 9.30 Uhr in das Reichstagsgebäude. Nach einem Vortrag führe ich sie zum Paul-Löbe-Haus, damit sie auch einmal die ‚Werkstatt‘ des Parlamentes kennen lernen; hier arbeiten die Fachausschüsse. In der CDU/CSU-Arbeitnehmergruppe verständigen wir uns über ein Konzept zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Neben den überfälligen Verbesserungen für altersverwirrte Menschen ist der Aufbau eines Kapitalstocks für die Pflegeversicherung wichtig. Im Ziel sind wir einig. Die Instrumente müssen noch gerechnet werden. Danach folgt um 15 Uhr unsere Fraktionssitzung. Die Stimmung in der Union ist gut; die Umfragewerte sind besser als bei der letzten Bundestagswahl. Bei Apothekern des Kreises Viersen gab es Probleme wegen der Arzneimittelversorgung. Nach einer Klärung mit den Kassen und dem Gesundheitsministerium schreibe ich einen Brief an meine Apotheker-Zielgruppe im Heimatkreis.

Rente wird Fünfzig 25. April 2007: Im Bundestagsausschuss besprechen wir um 9.30 Uhr die Einführung eines Ethikrates, der das Parlament und die Bundesregierung bei medizinischen Fragen beraten soll. Themen wie die Patientenverfügung und die Entnahme von Organen werden bald das Parlament erreichen. Gerade hierbei zählt allein das Gewissen. Mittags bespreche ich die Lage von deutschen Auszubildenden in Japan und von japanischen Auszubildenden in Deutschland. Wir überlegen, wie die duale Ausbildung weltweit stärker beworben werden kann. Um 17 Uhr findet im Fraktionsraum von CDU und CSU eine Feierstunde zur Einführung der dynamischen Rente 1957 statt, ein Jahr, das gut in meinen Ohren klingt, es ist mein Geburtsjahr.

Sein eigener Ethikrat 26. April 2007: Mit meinem SPDKollegen Willi Brase MdB bespreche ich im Bundestagsbüro einen gemeinsamen Antrag, um den Altbewerberanteil in der Berufsausbildung abzuarbeiten. Jeder zweite Ausbildungsvertrag wurde 2006 mit einem Auszubildenden geschlossen, der bereits vor mehr als 12 Monaten aus der Schule entlassen wurde. Jetzt, wo sich der Arbeitsmarkt und der Ausbil-

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