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THEMA SÜDTIROL

UNVERKENNBAR Das BVG Magazin über Technik & Lifestyle

Genuss, Lifestyle und Innovation zwischen Berg und Tal

SÜDTIROL – WO TRADITION UND MODERNE DAS BESTE HERVORBRINGEN TECHNIK

PORTRÄTS

LIVESTYLE

Wie digitale Assistenten unseren Alltag erleichtern, inkl. lustiger Missverständnisse.

Von Menschen mit Freude an Herausforderungen, Passion für Äpfel, Leidenschaft für Social Media.

Tagen, Tafeln, Trainieren: Wer gemeinsam kocht, stärkt Team und Kommunikation.


INH A LT

EDITORI A L

INHALT

LIFESTYLE 8

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Südtirol Der Landschaft gewordene Genuss ...

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Mebart Individuell Leben im Einklang mit der Natur

Restaurant-Tipp

Hotel-Tipp Quellenhof - Ein Resort für die Lust am Leben

Vespa Club Toblach

BVG

Leben zwischen High-Tech-Business und Naturrefugium

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ComConcept 2020 Fünf Schritte zur effizienten Kommunikation

C4B - Partner der BVG Der perfekte Augenblick

Alexa und Co. Digitale Assistenten in der Box

Technologieunternehmen Microgate Absolut Vermessen

i-Vertix Alle IT-Daten immer und überall im Griff

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Der Weg ist das Ziel

Homestory Familie Dallmayr

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Oberwirt - Leben im Moment

TECHIK

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EDITORIAL

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Limitato Genuss mit Seltenheitswert

Luis Trenker Bergsteiger. Filmstar. Tausendsassa.

Naturgenuss Leidenschaft für Äpfel

Restaurant-Tipp Pillhof - Verstecktes Juwel

Hütten-Tipp Hochgenuss auf der Waidmannalm

Liebe Leserin, lieber Leser, bestimmt kennen Sie das auch: Im hektischen und schnelllebigen Alltag sehnen wir uns gelegentlich danach, einfach mal durchzuatmen, Ruhe zu finden, die schönen Seiten des Lebens zu genießen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: Familie und Freunde. Geht es Ihnen ähnlich? Dann begleiten Sie mich auf einen „Streifzug“ durch Südtirol. Meine liebgewonnene zweite Heimat wird Sie begeistern mit ihrer eindrucksvollen Berglandschaft, der unberührten Natur und alpinmediterranen Lebensart, gelebter Gastfreundschaft, moderner Weltoffenheit und Innovationskraft.

Wir verraten Ihnen zum Beispiel, warum Äpfel aus Südtirol glücklich machen, die Kunst des Genießens im Moment liegt und wo alpiner Zeitgeist auf Tradition trifft. Echten Hochgenuss gibt es wo? Klar, nur auf der Alm. Den Gipfel stürmen kann man auf viele Arten. Wie wär’s mit einer Original-Vespa? Alexa und ihre virtuellen Kollegen versprechen Lebenshilfe der digitalen Art – ob im Tal oder auf der Alm. Und hoch oben lässt sich dann auch die Leidenschaft für Social Media pflegen ... Ihr Günter Dallmayr

Südtirol inspiriert mit all seinen Facetten und deshalb präsentieren wir Ihnen in der neuen Ausgabe von „Unverkennbar“ Geschichten über besondere Orte und Momente, außergewöhnliche Ideen und die Menschen und Macher dahinter.

Partner Event Asphalt, Adrenalin und Leidenschaft

Gesichter der BVG Michael Darocca

Gesichter der BVG Thomas Schlebach

Partner der BVG Mitel - Zukunftssicher Kommunizieren

Kunde der BVG Autoindustriale - Der Stern von Bozen

Herzenswünsche e.V. Wenn Träume in Erfüllung gehen ...

Gesichter der BVG Giulio Vattai

Günter Dallmayr Geschäftsleitung BVG Communications Technologies GmbH BVG UNVERKENNBAR

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TITELTHEM A

TITELTHEM A

TOR ZUM SÜDEN: TECHNOLOGIESCHMIEDE

SÜDTIROL, DER LANDSCHAFT GEWORDENE GENUSS ... ... trifft es vortrefflich: Natur, Weinberge, Apfelgärten, Wälder, grandiose Ausblicke auf schneebedeckte Gletscher, klare Luft, mildes Klima mit 300 Sonnentagen im Jahr, traditionelle und moderne mediterrane Küche und Weine auf Weltniveau. Und all das auf gerade einmal 7400 m2 zwischen Ortler und Drei Zinnen, Brenner und Salurn. Dann die Menschen hier: Weltoffene Charaktertypen, stets gelassen und erfolgreich darin, Brücken zu schlagen zwischen Brauchtum und Innovation, alpiner Tradition und modernem Zeitgeist, Natur und Kultur. Südtirol – ein Land, in dem Deutsch, Italienisch und Ladinisch gesprochen wird und dessen Vielfalt einfach hinreißend ist.

SÜDTIROL-FIEBER Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - Südtirol erobert die Herzen der Reisenden im Sturm. Allein das Panorama, wow! Spätestens nach einer Wanderung durch die malerische Landschaft inklusive Rast auf der Almhütte bei Sonnenschein und traditioneller Kost springt der Funke über: Glücksgefühle kommen auf und die Begeisterung für dieses wundervolle Fleckchen Erde ist endgültig entfacht. Den Reizen der Region erlegen, kommen viele Urlauber gleich mehrmals im Jahr. Und auch die Gebürtigen lieben es hier und blicken voller Stolz auf ihr Land mit einer so offensichtlich hohen Lebensqualität. Sicher zieht es die Südtiroler ab und zu in die Ferne, schließlich sind sie neugierig auf andere Länder und Kulturen. Aber auf Dauer wollen die wenigsten 4

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wirklich von hier weg, dafür sind ihre Wurzeln zu stark. Neben seiner imponierenden Landschaft, dem milden Klima und den kulinarischen Genüssen punktet Südtirol mit seiner Kultur und vielen attraktiven Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Schlösser, Klöster und Kirchen. Zur traditionellen Baukunst gesellen sich heute immer mehr Highlights zeitgenössischer Architektur von namhaften Gestaltern wie z. B. Matteo Thun, Walter Angonese, Werner Tscholl und Zaha Hadid.

HINDERNISSE ÜBERWINDEN Die schroffe und wilde Bergkulisse mit den rund 350 genannten Gipfeln über 3000 Metern gibt den mediterranen Landstrichen Südtirols einen markanten Rahmen. Der höchste Gebirgszug ist der Ortler mit 3905 m und die schönste

Gruppierung sind die Dolomiten: Seit dem 26. Juni 2009 gehört die Bergkette der südlichen Kalkalpen zum UNESCOWelterbe. So imposant die Topografie auch sein mag, dauerhaft Grenzen setzen konnte sie den Südtirolern nie. Im Gegenteil, sie hat die Menschen angetrieben, immer wieder Hindernisse zu überwinden und an ihre Grenzen zu gehen. Allen voran Bergsteigerlegenden und Gipfelstürmer wie Luis Trenker oder Reinhold Messner. Berge und Kultur haben auch den Erfindergeist in Südtirol belebt. Mehr als 100 Jahre ist es bereits her, dass die erste Personenseilbahn der Welt in Kohlern ihren Betrieb aufgenommen hat. Inzwischen sind es 371 Seilbahnen, die Einheimische und Touristen innerhalb kürzester Zeit auf die Höhen bringen.

Ideen, Ausdauer und Weltoffenheit sind auch heute der Motor von Südtirol. Das Land der Berge und Äpfel hat sich zu einem attraktiven Technologiestandort entwickelt, an dem sich viele innovative Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energien, alpine Technologien oder der Kreativwirtschaft niedergelassen haben. Große Ideen verstauben hier nicht in der Schublade, sondern finden zeitnahe Umsetzung: So werden in Südtirol bereits 60% des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gewonnen. Daher zieht es auch zunehmend renommierte Forschungsinstitute sowie ausländische Firmen in die Region um Meran, Brixen und Bozen - so seit 2007 auch die BVG Communication Technologies GmbH. Kein Wunder: Südtirols Hauptstadt gilt als Tor zum Süden, an dem die einzigartige Mischung aus alpinem Charme, mediterranem Flair und Internationalität ihren besonderen Reiz entfaltet. So war etwa die Freie Universität Bozen die erste dreisprachige Universität in Europa, an der die Vorlesungen in deutscher, italienischer und englischer Sprache gehalten werden.

Hä!" Sie’s ge#s$? 521.560 MENSCHEN LEBEN IN SÜDTIROL, 1962 WAREN ES NOCH 374.000 SÜDTIROL HAT MIT 1,72 BABYS PRO FRAU DIE HÖCHSTE GEBURTENRATE ITALIENS (1,35) NUR 3,8 PROZENT BETRÄGT DIE ARBEITSLOSENRATE (EU: 10,3 PROZENT) 50 PROZENT DER FLÄCHE SÜDTIROLS SIND BEWALDET 60 PROZENT DER FLÄCHE LIEGEN ÜBER 1.600 METERN SÜDTIROL VERFÜGT ÜBER INSGESAMT 5.000 KM RADWEGE UND 1.200 KM SKIPISTEN 6 MILLIONEN URLAUBER KOMMEN JEDES JAHR NACH SÜDTIROL HIER KANN MAN GUT ALT WERDEN: FRAUEN IM SCHNITT 85,6 JAHRE UND MÄNNER 80,9 JAHRE

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T ECHNIK

T ECHNIK

COMCONCEPT 2020 FÜNF SCHRITTE ZUR EFFIZIENTEN KOMMUNIKATION

Telefonanlagen in deutschen Unternehmen sind im Durchschnitt fünf bis zehn Jahre alt und 90 % der Unternehmen haben sie seit dem Erstbetrieb kein einziges Mal an aktuelle Herausforderungen angepasst. Viele der Anlagen sind deshalb hoffnungslos veraltet. Häufige Folgen sind Verluste von Anrufen und Produktivität, reduzierte Umsätze sowie hohe Kundenund Mitarbeiterunzufriedenheit. Wir von BVG Communication Technologies setzen hier mit dem ComConcept 2020 an, um Telefonanlagen in fünf Schritten an modernste Anforderungen anzupassen und Unternehmenserfolge unserer Kunden nachhaltig zu steigern. COMCONCEPT 2020 STATT MENGENGERÜST Früher erstellte man bei der Planung von Telefonanlagen häufig einfach ein Mengengerüst: Man ermittelte den Mengenbedarf an Geräten, anschließend wurden diese Geräte bestellt, geliefert und installiert. Fertig. Solch eine Vorgehensweise funktionierte halbwegs gut bei klassischen Telefonanlagen, die fast nur aus Telefonen und Faxgeräten bestanden. Aber solche Anlagen werden modernen Anforderungen an Kommunikation mittlerweile ebenso wenig gerecht wie erweiterte Lösungen, die zwar Mobilfunk und Mail integrieren, aber zusätzliche Kommunikationskanäle und Datensysteme außen vor lassen.

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Moderne UCC Lösungen (Unified Communication Collaboration) binden unterschiedlichste Kommunikationskanäle wie Social Media, Video-Chats und Webkonferenzen sowie Systeme wie CRM (Customer Relationship Management) und ERP (Enterprise Ressource Planning) in die Gesamtanlage ein. Wer klassische Telefonanlagen in komfortablere und effizientere UCC Lösungen verwandeln möchte, sollte zunächst den ISTZustand und aktuellen Bedarf an Kommunikationsmitteln im Unternehmen analysieren, um auf der Basis exakt passende Lösungen zu entwickeln. Um diesen Prozess zu standardisieren, arbeiten wir von BVG Communication Technologies seit vielen Jahren mit dem ComConcept 2020.

DER ERSTE SCHRITT: ANALYSIEREN Der Markt für moderne Kommunikationslösungen bietet heute eine Fülle technischer Möglichkeiten. Unternehmen aus der klassischen Telekommunikation konkurrieren mit IT-Unternehmen und Carriern, die Kunden Cloud-Lösungen anbieten. Heutige Telefonanlagen können theoretisch bis zu 800 Leistungsmerkmale besitzen, zu denen zum Beispiel VoIP, Video, Call Center und Instant Messaging gehören.

SCHRITT 2 UND 3: KONZEPT ENTWICKELN UND PRÄSENTIEREN

SCHRITT 4 UND 5: IMPLEMENTIEREN UND OPTIMIEREN

Auf Basis der Analyse entwickelt BVG im zweiten Schritt ein Konzept. Es beinhaltet diejenigen der etwa 800 verschiedenen Leistungsmerkmale, die in die Telefonanlage des Kunden integriert werden sollten, sowie Vorschläge für Anbieter, mit denen die jeweiligen Bausteine der neuen Anlage umgesetzt werden.

Steht das Konzept, wird es von unseren Technikern umgesetzt. Da hierbei die Lieferzeiten für die Technik berücksichtigt werden müssen, nimmt dieser Schritt etwa eine bis zu drei Wochen in Anspruch. Anschließend geht die an aktuelle Anforderungen angepasste Telefonanlage in Betrieb. Damit ist der Gesamtprozess aber noch nicht abgeschlossen.

Bei den Vorschlägen berücksichtigen wir auch, dass die verschiedenen Akteure auf dem Markt für Kommunikationslösungen jeweils ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. „Cisco ist beispielsweise stark in der Vernetzung diverser Standorte, Unify kann mit einfacher Bedienbarkeit punkten und Huawei liefert exzellente Lösungen für Videochats und -konferenzen“, sagt Wolfgang Strell, Leiter Service und Development bei BVG, dazu.

Schritt 5 im ComConcept 2020 ist die stetige Optimierung der Anlage. Durch neue Kommunikationstechniken und Veränderungen im Kundenbetrieb kann sich immer auch ein neuer Bedarf ergeben. Die ehemals exakt an alle Anforderungen angepasste Anlage bietet dafür dann nicht mehr unbedingt die effizienteste Lösung. Deshalb treffen wir uns etwa einmal jährlich mit dem Kunden zur erneuten Bestandsaufnahme und klären in diesem Jahresgespräch Fragen wie: Wo stehst du heute mit deiner Kommunikationslösung? Und wo bieten sich für dich gewinnbringende Veränderungen an?

.1 2. 3. 4.5 Das BVG Communication Technologies Team dient ihren Kunden hier als Berater und integriert die besten Angebote unterschiedlicher Anbieter sowie diejenigen Leistungsmerkmale, die dem Kundenunternehmen wirklich nutzen, in eine individuelle Gesamtlösung. Damit das gelingt, besteht Schritt 1 des ComConcepts 2020 aus einer sorgfältigen Analyse und Bedarfsermittlung beim Kunden. Hierbei skizzieren wir interne und externe Kommunikationsprozesse im Unternehmen und schauen, wo Probleme auftreten.

WICHTIG SIND VERSCHIEDENE BLICKWINKEL Die BVG Experten bieten bei der Analyse neben ihrer Sachkompetenz den wertvollen Blick von außen. Sie sehen zu lösende Probleme auch in Bereichen, in denen Interne sie gar nicht mehr wahrnehmen. Wichtig ist in dieser Phase aber auch, die MitarbeiterInnen des Kunden in den Analyseprozess einzubeziehen. Jeder einzelne von ihnen hat seinen eigenen Blick auf Unternehmensprozesse entwickelt und erst, wenn man die verschiedenen Blickwinkel kennt, offenbart sich, wo man mit neuen Lösungen ansetzen muss.

Im dritten Schritt des ComConcepts 2020 präsentieren wir dem Kunden das Konzept. Wir benennen dabei aktuell zu lösende Probleme und ihre Auswirkungen, zeigen Lösungen und deren Nutzen für das Kundenunternehmen auf. Nimmt man beispielsweise die Bestellannahme, könnten Problem und Auswirkung eine zu hohe Zahl von Anrufern sein, die aufgrund langer Wartezeiten abspringen. Dadurch geht Umsatz verloren. Die präsentierte Lösung könnte dann ein modernes Anruf-Management sein, das einen erwartbaren Umsatzanstieg von X Euro/Tag bringt.

Diese kontinuierlich fortgeführte Analyse ist unabdingbar, um dem hohen Anspruch, den unsere Kunden an uns haben, sowie unserer eigenen Firmenphilosophie gerecht zu werden: Wir möchten gemeinsam mit unseren Kunden ihre Anforderungen definieren und Mehrwert bietende Lösungen erarbeiten, die ihrem Erfolg dienen. Genau dafür wurde das ComConcept 2020 geschaffen. Und es hat sich genau dafür ganz hervorragend bewährt.

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LIFE S T Y LE

LI V E S T Y LE

INDIVIDUELL LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR

EIN HAUS WIRD ZUM ZUHAUSE – SCHRITT FÜR SCHRITT.

DIE SCHÖNSTEN RÄUME BAUT DIE NATUR – WIR SIND IHR DICHT AUF DEN FERSEN. Südtirol besticht durch seine einzigartige Landschaft. Und so ist ein Neubau in der Region immer auch eine spannende Aufgabe für Architekten und Ausstatter – gilt es doch, eine harmonische Symbiose zwischen dem Menschen und seiner Umgebung zu schaffen. Bei dem Projekt von der Architektin Angelika Mair „Haus am Hang“ hat sich die Firma Mebart dieser Herausforderung gestellt und ein außergewöhnliches Refugium vor großartigem Bergpanorama gestaltet.

Architektin Angelika Mair I-39054 Unterinn – Ritten (BZ) www.angelika-mair.com

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ZEIGE MIR, WIE DU WOHNST, UND ICH SEHE, WER DU BIST. Wo andere Unternehmen Möbel verkaufen, bietet Mebart komplette Einrichtungskonzepte. Im harmonischen Zusammenspiel aus Farben, Formen und Materialien, aus Licht und Accessoires entstehen individuelle Wohnräume, die die Persönlichkeit der Bewohner bis ins Detail widerspiegeln.

SÜDTIROL HAT VIEL SCHÖNES ZU BIETEN. UNTER ANDEREM KREATIVE KÖPFE MIT TOLLEN IDEEN. Die wahre Größe des „Haus am Hang“ zeigt sich auf den zweiten Blick: Es ist, ganz im Einklang mit der Umgebung, in den Hang hineingebaut und offenbart erst beim Betreten, was wirklich in ihm steckt. Der raffinierte Entwurf der Südtiroler Architektin Angelika Mair zeigt einmal mehr, wie inspirierend sich die Schönheit Südtirols auf die Arbeit der hier lebenden Architekten und Einrichter auswirkt, die sich durch kreative Vielfalt und Liebe zum Detail auszeichnet.

Bei der Umsetzung stand das Team von Mebart rund um Inhaberin Menz Helga den Bauherren von Anfang an tatkräftig zur Seite. Eine umfangreiche Beratung ist der Grundpfeiler für die gesamte kreative Planung – schließlich soll es keine Einrichtung von der Stange sein, sondern ein individuelles und harmonisches Gesamtkonzept bis hin zur schlüsselfertigen Ausführung. Ästhetisch und funktionell, durchdacht bis ins Detail, so schätzen viele Kunden die Komplettlösungen von Mebart schon seit Jahren. Sämtliche Möbel, Einrichtungsgegenstände und Accessoires stammen von namhaften Herstellern und sind oft schon für sich genommen kleine Kunstwerke – nicht zuletzt deswegen lohnt sich ein Besuch im Showroom des Unternehmens in Burgstall/Südtirol immer.

Mebart der Menz Helga | Einrichtungshaus Staatsstraße 118 · I-39014 Burgstall (BZ) T. +39 0473 291 555 · info@mebart.it www.mebart.it BVG UNVERKENNBAR

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PA R T NER E V EN T

PA R T NER E V EN T

ASPHALT, ADRENALIN UND AUTOMOBILE LEIDENSCHAFT

Exklusive Sportwagen und rasantes Racing brachten schon immer Blut und Benzin zum Kochen. Auch Günter Dallmayr hat eine Passion für heiße Motoren. Als er der Einladung der Süddeutschen Leasing AG folgte, erfüllte sich einer seiner Kindheitsträume: Beim Trackday auf dem Bilster Berg ging der BVG-Geschäftsführer mit Highspeed auf die Rennpiste – und begab sich dabei auf die spannende Suche nach dem eigenen Grenzbereich.

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MOTORSPORT IN REINKULTUR

SCHLEUDERTRAUMA? FREUDENTAUMEL!

Der Bilster Berg hat gerufen. Und Günter Dallmayr ist gekommen. Ende August 2016 folgte der BVG-Chef einer Einladung des Kooperationspartners Süddeutsche Leasing AG zum exklusiven S.D.L.-Trackday auf einer der schönsten und anspruchsvollsten Rennstrecken Europas, wo Motorsport in seiner reinsten Form stattfindet und das Adrenalin so richtig auf Touren kommt. Schauspieler- und Rennfahrerlegende Steve McQueen hätte es hier gefallen, getreu seinem Credo: „Rennen bedeutet Leben, alles davor und danach ist Warten.“ Günter Dallmayr nahm das Warten zwar gelassen, doch als der PS-starke Event näher rückte, fieberte der bekennende Racing-Aficionado dem rasanten Ereignis entgegen. Endlich Motorsport hautnah selbst erleben und die eigenen Limits austesten. Nichts beflügelt die menschliche Neugier schließlich mehr als die Extreme – und der Drang, sie zu beherrschen.

Tatsächlich aber hat der 4,2 km lange Rundkurs, der dem Lauf der Natur folgt, bereits so manchen Fahrer in seine Grenzen verwiesen: Die 19 Kurven, 44 Kuppen und Wangen sowie Steigungen von 21 Prozent und ein Gefälle von 26 Prozent an der steilsten Stelle sind überaus tricky. Hier braucht man Nerven, Fahrerqualitäten und vor allem die passende Motorisierung. Mit dem BMW M235i Coupé im Renntrimm bewies der Organisator ein gutes Händchen. Der ausgefeilte 3,0-l-6-Zylinder-Turbo-M-Motor mobilisiert 333 PS, genug für schnelle Null-auf-100-Sprints in 4,8 s und eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h. Das weckt Emotionen. „Von Neugier zu sprechen ist stark untertrieben. Euphorie und Ungeduld beschreiben meine damalige Gefühlslage wesentlich besser“, erinnert sich der leidenschaftliche Motorsportfan Dallmayr. Bei der Vormittagsrunde am 29. August wird ihm ein erfahrener Instruktor an die Seite

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gestellt. Nachdem beide Rennanzug und Helm angelegt haben, geht’s hinein ins Cockpit. Dort heißt es dann: „Gentlemen, please start your engines!“

MILLIMETERARBEIT BEI TOP-SPEED Vroom, vroom!, röhrt der Motor, der Pilot gibt Vollgas, und ab geht der M235i. Der lebt in jeder Kehre regelrecht auf, genau wie Günter Dallmayr. Spätestens beim Durchfahren der legendären „Mausefalle“ offenbart sich, worauf er sich eingelassen hat: Extreme Gefälle und enge Links- und Rechtskurven wechseln sich im Sekundentakt ab. Die Fliehkraft lässt grüßen, wirft den M235i jedoch so lange nicht aus der Bestzeit, wie die Bremsund Einlenkpunkte akribisch eingehalten werden. Kein Problem für den Instruktor. Präzise wie ein Uhrwerk schaltet er runter und wieder rauf, gibt Gummi und nimmt mit dem M235i jede der tückischen Kurven souverän. Dann geht es mit Top-Speed weiter, auf jeder Gerade und jeder Kehre stets im Grenzbereich,

und das über die gesamte Streckendistanz hinweg! Extreme G-Kräfte pressen Dallmayr in den Sitz, das flaue Gefühl im Magen weicht schlagartig einem Hochgefühl und umgekehrt – passend zum Streckenprofil. So viel Grenzerfahrung und Adrenalinausschüttung machen hungrig. Zur Entschleunigung geht es nach dem Boxenstopp ins Restaurant „Turn One“, wo ein ausgiebiger Lunch serviert wird und man einen perfekten Ausblick aufs Renngeschehen hat.

DAS STEUER FEST IM GRIFF Am Nachmittag folgt Runde 2 um den Bilster Berg. Jetzt übernimmt Günter Dallmayr unter der Aufsicht eines Instruktors das Volant – und die Regie beim Spiel mit den Kräften. Er ist beruflich bedingt viel unterwegs auf Deutschlands Straßen und deshalb ein versierter Autofahrer. Auch mit kraftvollen Sportwagen ist er aus Fahrersicht bestens vertraut. Und doch ist dieser Ritt über den Asphalt eine Extremerfahrung. Angesichts der abgesperrten Strecke und der großzügigen Auslaufzonen darf der Gasfuß deutlich mutiger zupacken als im gewöhnlichen Straßenverkehr – eine Gelegenheit, die Günter Dallmayr mit Freude nutzt. Mit vollem Körpereinsatz ist er der Ideallinie des Instruktors auf den Fersen.

250 KM/H IN DER SPITZE Als Geschäftsführer eines Technologieunternehmens kennt er sich bestens aus mit digitalen Welten und Datenautobahnen. „Doch der Bilster Berg entpuppte sich als echter Highway to Hell“, sagt Günter Dallmayr mit einem Augenzwinkern und meint das durchaus positiv. Am Ende des Turns hatten beide – sowohl der Wagen als auch der Fahrer – die optimale Betriebstemperatur erreicht. Da stand nur noch eine einzige Frage im Raum: Könnte man das Ganze nicht gleich morgen noch einmal wiederholen?

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t n e m o M m i L%" RE S TAUR A N T-TIPP

RE S TAUR A N T-TIPP

Lana liegt einen Katzensprung südlich von Meran in einem der ältesten und größten Obstanbaugebiete Südtirols. Die pittoreske ländliche Umgebung mit dem grandiosen Bergpanorama lockt jährlich massenhaft Touristen aus aller Welt. Familien, Naturliebhaber, Wanderer und Mountainbiker erleben hier eine wunderbare Zeit, werden eins mit der Natur und entschleunigen. Dazu trägt auch die einzigartige Kulinarik Südtirols bei. Zu den besten Adressen für gehobene Gastlichkeit im stilsicheren Ambiente gehört das Restaurant Oberwirt da Renato in Lanas Fußgängerzone. Hier dreht sich alles um „Slow Food“ – Philosophie einer nachhaltig exzellenten Küche.

MIT LEICHTIGKEIT MEDITERRAN „Bei Slow Food geht es um Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produkte, Regionalität, Biodiversität, gesundes Essen verbunden mit kulinarischem Genuss“, erklärt Renato Lustik. Seit März 2012 begeistern er und seine Geschäftspartnerin Traudi Hertscheg ihre Gäste mit ihrer modernen italienischen, mediterranen Küche auf Grundlage von Erzeugnissen aus der Region – und das mit Prädikat: Der Oberwirt gehört zu den wenigen Restaurants in Südtirol, die von der „Alleanza cuochi presidi slow food“ ausgewählt wurden. Eine Auszeichnung, die Renato Lustik stolz macht: „Damit darf man sich nicht einfach schmücken, das Slow-Food-Label muss man sich verdienen.“ Die Slow-Food-Bewegung geht zurück auf den Journalisten und Soziologen Carlo Petrini, der 1986 im norditalienischen Bra einen Verein zur Erhaltung der Esskultur und nachhaltigen Landwirtschaft gegründet hat.

EXQUISITE SPEISEN UND WEINE IM STILVOLLEN AMBIENTE Beim Oberwirt dinieren die Gäste auf der Piazza, in der Stube aus dem 19. Jahrhundert oder im modernen Speisesaal. Hier zieren wechselnde Dauerausstellungen zeitgenössischer

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Kunst die Wände. So besonders wie das Ambiente ist auch das Essen. „Wir komponieren einzigartige Gerichte, die man sonst nirgendwo in Südtirol bekommt“, davon ist Renato Lustik überzeugt. Das schraubt die Erwartungen hoch und macht neugierig auf die Karte: Da wären zum Beispiel die kross gebratenen Jakobsmuscheln auf Spinatcreme mit Kokosmilchschaum und Chiliflocken, der marinierte Gebirgssaibling auf Grillgemüseterrine, die rosa gebratene Tagliata vom FassonaRind La Granda – zertifiziertes Rindfleisch aus dem Piemont –, die gebackene Zucchiniblüte mit Frischkäse gefüllt auf feiner Tomatensoße oder das rosa gebratene Milchkalbskarree mit Pfifferlingen. Kleine Gäste freuen sich über Kartoffelteigtaschen gefüllt mit Grillgemüse und Scamorza-Käse. Und Naschkatzen kredenzt das Team rund um Küchenchef Arnold hausgemachte Desserts, Torten und Kuchen. Auch die Weine entsprechen höchsten Ansprüchen: Vom italienischen Prosecco über verschiedene Franciacorta zu Grand Cru Champagner ist alles vorhanden. Das Slow-Food-Konzept kommt an bei den Gästen. Das Oberwirt hat inzwischen sehr viel Stammpublikum, das die gehobene Gastronomie in entspannter Atmosphäre und ansprechendem Ambiente schätzt.

Vita FÜR UND MIT LEIB UND SEELE

Renato Lustik ist Gastronom mit Leib und Seele, und das seit rund 30 Jahren. Vor dem Oberwirt wirkte er gemeinsam mit Traudi Hertscheg im Hidalgo in Burgstall. Mit dem Oberwirt in Lana haben sich die beiden einen lang gehegten Traum erfüllt. Jetzt wollen sie gemeinsam mit ihrem Serviceteam den Gästen immer das Beste bieten: „Gesund und lecker, aber auch sauber und fair produziert und damit im Einklang mit der Slow-Food-Bewegung“, betont Lustik. Damit wird er den Wünschen vieler Gäste gerecht, die auch bei der Zubereitung von Essen zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit legen. Dafür reist Lustik regelmäßig durch Italien – etwa nach Piemont, Marken oder in die Toskana, um neue Köstlichkeiten für die Gäste zu entdecken. Wenn es seine Zeit zulässt, geht er raus in die Berge und die Natur. Dort schaltet er ab, genießt den Moment und sammelt Pilze. Und die serviert er dann am Abend im Oberwirt. Echt slow!

www.owlana.com BVG UNVERKENNBAR

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PA R T NER DER BVG

PA R T NER DER BVG

ALLE DATEN IM BLICK Mit dem XPhone Connect Dashboard kann praktisch jede Information, die in Anwendungen wie einem CRM- oder ERPSystem zu einem Kunden hinterlegt ist, bei Anrufeingang automatisch angezeigt werden. Dies können beispielsweise sein:

DER PERFEKTE AUGENBLICK Daten, so heißt es, sind das neue Öl. Der entscheidende Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Besonders treffend an diesem Vergleich: Öl ist absolut nutzlos, so lange es tief im Boden verborgen ist. Das gleiche gilt für Daten: Auch diese müssen aus den Tiefen des ERPoder CRM-Systems an die Oberfläche geholt werden, um sie gewinnbringend zu nutzen. Und das nicht nur automatisch, sondern vor allem im richtigen Augenblick: Nämlich dann, wenn der Kunde sich meldet.

Jedes Telefonat kann einen wichtigen Auftrag bedeuten. Ebenso kann es einen verärgerten Kunden zurücklassen. Welchen Verlauf ein Kundenkontakt nimmt, sollten Unternehmen nicht dem Zufall überlassen – und mit einer intelligenten Kopplung von Kommunikation und Geschäftsanwendung die bestmögliche Gesprächsbasis schaffen. Was bedeutet eine solche Kopplung in der Praxis? Zum ersten: Das Telefon ist nicht länger eine Blackbox. Der Mitarbeiter weiß beim ersten Klingeln, ob ihn am anderen Ende ein Kunde, ein Lieferant oder ein Vertriebsmitarbeiter erwartet. Moderne Unified CommunicationsLösungen wie XPhone Connect binden

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hierzu sämtliche Anwendungen und Datenbanken an die Kommunikation an. Damit wird jeder Anrufer zuverlässig identifiziert – egal, ob der Kontakt in Outlook, SAP oder Salesforce abliegt oder aus dem Telefonbuch Deutschland kommt. Aber dies ist nur der erste Schritt. Tatsächlich schlummert ein weit größeres Potenzial in dem Datenwust, der sich im Laufe der Geschäftsbeziehung zu jedem Kunden und Geschäftspartner automatisch ansammelt. Die große Herausforderung liegt darin, diese Daten in dem Augenblick verfügbar zu machen, in dem sie den größten Nutzen stiften.

STATUS DER LETZTEN BESTELLUNG

KUNDENNUMMER

ZUSTÄNDIGER SACHBEARBEITER

ÜBERSICHT DER LETZTEN BESTELLUNGEN

OFFENE RECHNUNGEN

Der Effekt: Dem Kunden wird nicht nur die Nachfrage nach Namen, Firma oder Kundennummer erspart. Gleichzeitig entfällt die lästige Wartezeit, in der sein Ansprechpartner im Zweifelsfall gleich in mehreren Datenbanken nach dem zugehörigen Account sucht. Stattdessen hat der Mitarbeiter alle relevanten Informationen zum Kontakt direkt zur Hand. Dabei hat er naturgemäß auch auf solche Informationen Zugriff, die ein Kunde am Telefon in aller Regel nicht direkt liefern kann. So ist garantiert, dass die Kundenanfrage ohne weitere Verzögerung bearbeitet werden kann. Auf diese Weise sparen sowohl der Kunde als auch der Mitarbeiter Zeit. Und der Prozess lässt sich noch weiter beschleunigen. Oder anders formuliert: XPhone Connect bietet die Möglichkeit, exklusive Abkürzungen zu definieren, die direkt in die gewünschte Anwendung führen. Ein Beispiel: Ein Kunde ruft an, um eine Bestellung zu ändern. Sobald das Telefon klingelt, erscheint auf dem Bildschirm des Mitarbeiters ein Popup, in dem z. B. Name, Firma und Kundenstatus des Anrufers angezeigt werden. Nimmt der Mitarbeiter das Telefonat entgegen, vergrößert sich das Dashboard. Zusätzlich zu den genannten Informationen sieht er nun die offenen Rechnungen sowie die Bestellungen im letzten Quartal inklusive des aktuellen Bestell-Status. Mit einem Klick kann der Mitarbeiter die Bestellung, die der Kunde ändern möchte, aus dem XPhone Connect Dashboard aufrufen. Der entsprechende Datensatz öffnet sich im angebundenen Warenwirtschafts-System und kann direkt angepasst werden. Ebenso leicht könnte der Mitarbeiter eine neue Bestellung anlegen, bei der

die Kundendaten automatisch in das Bestellsystem übertragen würden und alle Pflichtfelder bereits vorausgefüllt wären.

MASSGESCHNEIDERTE DASHBOARDS Das Besondere am Dashboard: Für jede Abteilung oder auch jedes Team lässt sich eine eigene Ansicht definieren. So hat jeder Mitarbeiter genau auf die Informationen und Aktionen Zugriff, die seiner spezifischen Aufgabe entsprechen. Ruft der Kunde aus dem oben genannten Beispiel nicht in der Bestellabwicklung, sondern im Support an, würde der Support-Mitarbeiter im Dashboard statt der Bestellungen z. B. offene Tickets und die eingesetzte Produktversion sehen. Über eine Verknüpfung in das Ticketsystem könnten offene Tickets bearbeitet oder neue Tickets angelegt werden.

Zwischenfazit: Eine direkte Kopplung der Kommunikation mit den Geschäftsanwendungen spart nicht nur dem Mitarbeiter, sondern auch dem Kunden deutlich Zeit. Der Kunde fühlt sich optimal betreut und Fehler bei der Eingabe werden konsequent vermieden.

ZUSATZGESCHÄFT GENERIEREN Aber damit ist das Potenzial noch nicht erschöpft. Wenn heute unzählige Unternehmen davon leben, dass sie aus aggregierten Daten die Nachfrage beliebiger Kunden ableiten, welches Potenzial ergibt sich dann erst, wenn Unternehmen die Nachfrage ihrer eigenen Kunden prognostizieren? Ein Beispiel: Ruft ein Kunde im Autohaus an, sieht der Mitarbeiter im Dashboard nicht nur Automarke, Verkaufsdatum und die letzten Rechnungen. Ihm wird gleichzeitig angezeigt, wann die nächste Wartung ansteht: So kann er direkt während des laufenden Gesprächs mit einem Klick einen Termin anlegen. Gleiches gilt für

einen Kunden, der sich ggf. nur wegen einer Adressänderung meldet – und den der Vertrieb direkt darüber informieren kann, dass es für sein Software-Produkt ein Upgrade gibt. Richtig konzipiert und umgesetzt sind die passenden Angebote eine Win-Win-Situation – dann nämlich, wenn der Kunde das Angebot als hilfreiche Information und echten Mehrwert begreift. Welches Potenzial in den Kundendaten steckt und wie sich dieses am effektivsten heben lässt, muss jedes Unternehmen für sich selbst herausfinden. Einige Antworten werden naheliegend sein, andere wird man sich erarbeiten müssen. Von zentraler Bedeutung aber ist es, das nötige technische Fundament zu schaffen und die Mitarbeiter für die Möglichkeiten zu sensibilisieren, die ein Werkzeug wie das Dashboard bietet.

Der interne Mehrwert darf hingegen bei der Kalkulation fest eingeplant werden: Und der ergibt sich aus effizienteren Prozessen und einem starken Zuwachs an Mitarbeiter-Zufriedenheit. Denn dank der automatischen Anrufer-Identifizierung entfallen zahlreiche Routine-Tätigkeiten und kleine Zeitfresser wie die umständliche Suche nach dem richtigen Kontakt im richtigen System. Nicht zuletzt profitieren sowohl die Mitarbeiter als auch das Unternehmen von den zahlreichen weiteren Funktionen einer modernen Unified Communications-Lösung: von der kompletten Steuerung des Telefons via Maus (CTI), von Chat, Screen-Sharing, einer flexiblen Freitextsuche über alle Kontaktdaten, einer intelligenten Voicemail-Steuerung und dem mobilen Zugriff auf alle zentralen Features via App.

www.c4b.com

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TIT ELTHEM A

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ENTSPANNTER WEITBLICK

LEBEN ZWISCHEN HIGH-TECH-BUSINESS

. . . &d Natur'()*

Entschleunigung ist aber bei weitem nicht alles, was für Günter Dallmayr Südtirol ausmacht, ganz im Gegenteil. Die nördlichste Region Italiens mit ihrem alpin-mediterranen Flair bietet neben pittoresker Alpenidylle unzählige Freizeitmöglichkeiten, kulturelle Highlights und Sehenswürdigkeiten ‒ und vor allem viele kulinarische Anreize: „Ob typische lokale Küche mit traditioneller Hausmannskost oder moderne italienischer Gerichte und dazu ein exzellenter Wein ‒ hier wird ein Genießer wie ich glücklich“, so Dallmayr. Auch

dass die Menschen in Südtirol die Dinge entspannter angehen und noch zu genießen wissen, schätzt er sehr. Ebenso wie deren Weitblick und die Fähigkeit, über den Tellerrand respektive das nächste Bergmassiv hinauszublicken: Südtirol hat sich in den letzten Jahren zu einem boomenden Technologiestandort entwickelt, an dem sich innovative Unternehmen aus den Bereichen erneuerbaren Energien, digitale Medien und der Kreativwirtschaft ansiedeln. „Schöner als hier kann man Leben und Beruf nicht verbinden“, sagt der IT-Profi. Der muss es schließlich wissen.

Umtriebig ist er, der Günter Dallmayr, schon von Berufs wegen. Mit seinem IT- Unternehmen BVG Communication Technologies betreibt er Standorte in Deutschlands wichtigsten Metropolen sowie in Südtirol. Und auch wenn modernste IT- und Telekomservices, Internet und Smartphones den Arbeitsalltag und die Kontaktpflege zu Mitarbeitern und Kunden erleichtern: Manchmal ist eben doch die Anwesenheit vom Chef höchstpersönlich gefragt, Punkt! So kommt es vor, dass er von einem wichtigen Termin zum nächsten hetzt. Der IT-Profi mag es zwar, on the road zu sein oder im Flieger zu jetten, doch auf Dauer strengt es an. Vor allem vermisst Dallmayr dann seine Familie. Seit der Eröffnung der BVG-Geschäftsstelle in Bozen läuft das alles etwas anders ... HERZ ÜBER KOPF Günter Dallmayr fühlt sich Südtirol sehr verbunden. Zum einen der Liebe wegen, denn seine Frau Andrea ist hier familiär verwurzelt. Und schon als Kind hat er mit seinen Eltern in der Region häufig die Ferien verbracht. Daran erinnert er sich gerne. Damals war der Bub von den Bergen ziemlich beeindruckt, doch wohl noch mehr von den Spinatknödeln und dem Kaiserschmarrn. Und auch so man16

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cher Begriff im Tiroler Dialekt hatte es ihm angetan, etwa wenn er mit den einheimischen Kindern Derwischaletz bzw. Fangalex spielte. 2007 eine weitere BVG-Niederlassung in Bozen zu eröffnen, war daher wohl nicht nur eine strategische Entscheidung, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Und so ist Südtirol für Günter Dallmayr neben München längst zur zweiten

Heimat geworden. Gerne lässt man hier die Wochenenden mit der Familie ausklingen und verbringt auch einen Großteil der gemeinsamen Freizeit. „Südtirol hat einen ganz besonderen Zauber und ist mein Ausgleich zum hektischen Alltag. Hier komme ich wieder zur Ruhe. Außerdem ist das hier ein absolutes Paradies für die Kids, die toben sich hier so richtig aus.“

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T ECHNIK

T ECHNIK

ALEXA?

ALEXA!

ALEXA? ALEXA!

GHOST IN THE SHELL Alexa ist eine Art Siri, nur von Amazon und auch nicht fürs iPhone. Sie lebt in einer schlanken Box auf dem Schrank oder Sideboard im Wohnzimmer. Wer „Alexa“ sagt, startet die intelligente Sprachsteuerung, die sich per WLAN mit dem Internet verbindet. Sieben eingebaute Mikrofone erkennen, woher eine Stimme kommt und sorgen dafür, dass Alexa versteht, was man will: Musiklisten abspielen, Nachrichten, Sportergebnisse, den Wetterbericht ansagen ... oder das gesamte Zuhause und seine Funktionen richtig smart organisieren. „Auch eine Fahrt mit der Bahn oder ein Taxi kann Alexa ordern. Und da geht noch viel mehr“, ist Thomas Schlebach überzeugt.

ALEXA UND CO. DIGITALE ASSISTENTEN IN DER BOX Diese Werbespots kennen Sie aus TV und Internet: „Alexa, setze Milch auf die Einkaufsliste, ... spiel meine Fitnessplaylist, ... mach das Licht an“ oder: „Alexa, schalte das Hundelaufband an“ – und los trabt der kleine Jack-Russel. Irgendwie charmant. Andererseits: Bis die Spracherkennung von Amazon Echo aktiviert und der Befehl ausgesprochen ist, hat man das Licht doch schneller selbst angemacht! „Das stimmt“, sagt Thomas Schlebach, Projektmanager bei der BVG. Trotzdem hat der IT-Experte eine Schwäche für Alexa – und alle digitalen Konzepte, die den Alltag zuhause und unterwegs mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Spracherkennung erleichtern.

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SKILLS BERGEN POTENZIAL FÜR UNTERNEHMEN

GLÄSERNE TECHNOLOGIE ...?

Als bloße Spielerei sieht Thomas Schlebach Amazon Echo daher keinesfalls. Vielmehr als wichtigen Schritt in Richtung zukünftige Kommunikation und digitale Services mit Hilfe von KI. Tatsächlich kommt einem der Gedanke an der geforderten Barrierefreiheit auch für die digitale Welt auf ... Mit der Integration von Windows Office 365 ist Amazon einen weiteren Schritt gegangen. Somit kann Alexa nun u. a. E-Mails vorlesen und diktierte Nachrichten versenden. Der Schwerpunkt liege Schlebachs Einschätzung nach bei den Privatanwendern. Klar, im Großraumbüro eingesetzt, würde Alexa wohl eher für Chaos sorgen. Dennoch könnten auch die Unternehmen von Amazon Echo und anderen Diensten profitieren, indem sie z. B. eigene Skills anbieten. „Wenn z. B. ein Skill von mytaxi oder itTaxi bei Amazon Echo installiert wird, kommt ein Taxi auf den Befehl „Alexa, sage mytaxi, ich möchte abgeholt werden. Darin liegt viel Potenzial.“

Thomas Schlebach gefällt Alexa, aber er ist sich auch bewusst, dass viele Menschen aus Datenschutzgründen skeptisch sind. „Amazon Echo ist aber nicht die erste Technologie, die mithören kann. Wer Smartphone, Samsung Hi TV, Siri oder Xbox nutzt, ist ja schon gläserner geworden.“ Amazon gibt zumindest an, dass Alexa zwar mitlauscht. Doch wenn sie innerhalb von drei Sekunden keinen Befehl erhält, werden alle Sprachdaten gelöscht. Aber so ganz ohne Nebenwirkungen läuft es wohl doch noch nicht: In einer US-Nachrichtensendung äußerte sich ein kleines Mädchen begeistert darüber, dass Alexa ihr ein Puppenhaus bestellt hat. Diese Aussage führte dazu, dass die Spracherkennung in TV-Haushalten, bei der das Programm lief, automatisch Puppenhäuser bestellt hat. Es müssen wohl sehr viele gewesen sein ... Gute Nachrichten für alle, die sich nicht ganz von der Tastatur lösen können: Mit Echo Show bietet Amazon Videotelefonie und einen Touchscreen, der sich wie ein Display bedienen lässt.

ALEXAS KONKURRENTEN HOLEN AUF ... ALEXA BRAUCHT SKILLS Damit das alles klappt, braucht Alexa „Skills“. Das sind nützliche Funktionen, vergleichbar mit einer App. In den USA gibt es mittlerweile mehr als 5000 dieser Skills, im deutschsprachigen Raum rund 500, das Angebot wächst stetig. Für den IT-Experten und begeisterten digitalen Netzwerker Schlebach (lesen Sie dazu auch „Leidenschaft für Social Media“ auf Seite 30/31) liegt der Reiz von Alexa neben dem Servicegedanken auch darin, dass „wieder mehr gesprochen wird. Und das setzt saubere Formulierungen und klare Gedanken voraus.“ Somit sei Alexa auch ein Stückweit Befreiung vom ewigen Rumkrampfen an der PC-Tastatur oder Gefummel an den Mäusetasten des Smartphones.

Auch GOOGLE HOME verspricht eine Heimrevolution per einfachem Zuruf inklusive Steuerung externer Dienste. Experten zufolge soll die chice weiße Box im Vergleich zu Konkurrentin Alexa bereits die Nase vorn haben: Durch die verfügbaren Massendaten, die eingesetzte Google-Software auf PC, Smartphone, TV in Kombination mit den umfangreichen GoogleDienste und You-Tube ist das Funktionsspektrum wesentlich größer. Nachteil: Google Home versteht bislang nur Englisch. Mit HOMEPOD will Apple Alexa angreifen und die Musiknutzung revolutionieren. Der smarte Lautsprecher spielt mit Hilfe von Siri Musik, koordiniert Termine und bringt News und alles rund um Sport, Wetter etc. oder koordiniert das Smart Home. Im Vergleich zur Konkurrenz soll der Lautsprecher vor allem ein überlegenes Klangerlebnis bietet. HomePod wird laut Apple diesen Dezember zunächst in den USA, Großbritannien und Australien auf den Markt kommen. Mit IBM WATSON plant der US-Technologiekonzern IBM, künstliche Intelligenz für Unternehmen nutzbar machen. „Cognitive Business“ soll typische Routinejobs im Büro erleichtern. Watson wertet die Kommunikation via E-Mails, Chat oder SMS im Unternehmen aus, priorisiert diese und stellt den Mitarbeitern relevante Informationen bereit, ohne dass sich selbst darum kümmern müssen. Mit einer Private Cloud sind private Netzwerke möglich.

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HOT EL-T IPP

HOT EL-T IPP

DER QUELLENHOF EIN RESORT FÜR DIE LUST AM LEBEN

Mindestens zwei sehr gute Gründe sprechen für einen Besuch des Sport- und Wellnessresorts Quellenhof. Das 5-Sterne-Hotel liegt in St. Martin bei Meran, eingebettet in die traumhaft schöne Berglandschaft des Südtiroler Passeiertals. Zudem gilt es als Südtirols größtes Wellnessresort. Und das ist noch lange nicht alles, was es über den Quellenhof zu erzählen gibt. Wer die Lust am Leben genießen möchte, ist hier bestens aufgehoben.

AM ANFANG WAR DAS WASSER Der Quellenhof entstand 1897 als kleine Poststation an einer Quelle, in der sich Reisende erfrischen konnten. Ab 1923 gab es zudem sechs einfache Gästezimmer und einen Speisesaal. Das ist lange her und seitdem hat sich nochmals viel verändert. Heute präsentiert sich der Quellenhof mit einem 10.000 m2 großen Wellness- und Spabereich. Hier erwarten den Gast unter anderem 22 Saunen, mehrere Pools sowie ein Schwimmteich mit integriertem Hot- und Whirlpool. Zum Resort gehören zudem ein eigenes medizinisches Zentrum, ein großer Fitnessraum sowie ein Vier-Loch-Golfplatz, mehrere Tennisplätze, eine Reithalle und ein Kinderklub.

MANCHE ZIMMER ÄHNELN KLEINEN PALÄSTEN Alle Zimmer des Resorts sind komfortabel, qualitativ hochwertig und zeitgemäß eingerichtet. Dennoch stechen einige hervor: Beispielsweise das Vital-Chalet mit eigenem Pool und Sauna auf einer privaten Dachterrasse oder das Sky-Chalet, das neben Pool und Sauna auch einen Whirlpool und eine eigene Sternwarte bietet. Für kulinarische Genüsse sorgt im Quellenhof seit Mai 2016 das Gourmetrestaurant „1897“. Küchenchef Michael Mayr und sein 40-köpfiges Team verwenden hier viele heimische Zutaten, um exquisite Speisen zuzubereiten: Etwa mit Kräutern aus dem 20

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eigenen Garten und Fischen aus lokaler Zucht. Über 500 verschiedene Weine, die primär aus Südtirol stammen, erwarten den Gast. Neben dem Gourmetrestaurant gibt es noch das Bistro „Atmosphera“, wo unterschiedliche Speisen vom Snack bis zum Hauptgericht angeboten werden, sowie das Sky-Restaurant „Teppanyaki“. Teppanyaki sind leckere japanische Gerichte, die auf einer Stahlplatte direkt bei Tisch zubereitet werden.

UND DANN WÄRE DA NOCH … DIE SCHÖNHEIT SÜDTIROLS Das Passeiertal ist eines der urigsten und vielfältigsten Täler Südtirols. Hier findet man saftige Wiesen und tiefe Wälder, vom Wasser geprägtes Bergland wie die Passerschlucht, raue Gipfel und Berghütten sowie eine üppige Flora und Fauna in Regionen wie dem Naturpark Texelgruppe. Top-Bikes für Radtouren kann man im Hotel kostenlos leihen, Profi-Bikes und sportliche E-Bikes gegen Gebühr. Auch dieses Angebot gehört zum exzellenten Service des Quellenhofs, der mit den eher spartanischen Anfangszeiten kaum mehr zu vergleichen ist. Alles ist sehr viel komfortabler geworden. Besser. Und schöner. Die Quelle, mit der alles begann, gibt es allerdings immer noch. Ihr herrlich klares Wasser füllt heute die Pools und fließt aus den Wasserhähnen im Hotel.

www.quellenhof.it

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LIFE S T Y LE

LI V E S T Y LE

Gemeinsam lässt sich La Dolce Vita auf dem Rücken der Vespa eben noch viel besser genießen. Einmal im Jahr organisiert der Club ein Treffen, zu dem jedes Mal 70 bis 100 Vespisti aus Italien, Österreich, Deutschland und der Schweiz in Toblach anrollen. 2012 vergab der Club Pokale: für die älteste Vespa, an den Club mit den meisten Mitgliedern beim Treffen – den Vespa Club Montal – und für die weiteste Anreise: aus Sardinien. Zum Auftakt gibt es immer ein Fest. Am zweiten Tag gehen die Wespenfahrer auf Spitztour durch Südtirol und haben stets die Landschaft, Berge und Kurvenlage im Visier. Zwischendurch kehrt man zusammen irgendwo ein. „Auf der Vespa ist man näher dran an der Natur. Das Ziel ist nicht so wichtig, wir genießen die Fahrt“, so Christian Kraler.

CLUB TOBLACH DER WEG IST DAS ZIEL

EINGESCHWORENE TRUPPE Highlight des Jahres sind für die Toblacher Vespisti die Vespa Alp Days im Sommer in Zell am See in Österreich. 2016 zog es rund 1500 Vespafahrer aus 19 Nationen zu dem malerischen Bergstädtchen im Salzburger Land. Auch dieses Jahr drehte sich zwischen dem 11. und 18. Juni alles um den italienischen Roller: Fachsimpeln, feiern, alte und neue Vespa-Freunde finden und natürlich gemeinsam cruisen. Die Kaffeefahrten gestalten sich jedes Jahr anders, aber immer geht es rauf zum Großglockner. Dann mühen sich jedes Mal bis zu 100 Wespen im Zweitakt den Pass hoch, nehmen umso wendiger jede noch so steile Kurve und die Fahrer sind im Einklang mit sich und der Welt. Bis zur ersten Panne ... Aber auch die nimmt ein Vespisti gelassen. „Werkzeuge hat man immer dabei. Im Zweifel

lässt man die Kiste eben stehen und fährt bei jemandem mit. Vespisti sind eine eingeschworene Truppe, wir helfen uns gegenseitig“, sagt Christian Kraler. Eine Vespa ist eigen, sie zu reparieren braucht Leidenschaft, Feingefühl und unkonventionelle Lösungen. Vielleicht muss man ihr auch einfach nur gut zureden ... Ersatzteile waren früher rar, Kontakte und Freunde hilfreich. Inzwischen sei der Roller laut Kraler wieder in Mode, spezialisierte Shops bieten Ersatzteile zu akzeptablen Preisen. Im Winter hat die Vespa definitiv Schonzeit. Nur dann, oder wenn es die Witterungsverhältnisse zu anderen Jahreszeiten nicht zulassen, steigt Christian Kraler um aufs Auto – ein Range Rover Classic von 1990. Auch hier bleibt er seiner Linie treu und fährt ein Stück Geschichte.

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Sie rattert und knattert, ist mit rund 60 km/h nicht wirklich rasant und am Pass muss sie sich immer ein wenig quälen. Einen Vespisti stört das nicht. In hektischen Zeiten ist eine Vespa der Gegenentwurf zu PS-strotzender Motorisierung und Geschwindigkeitsrausch. Auf ihrem Sattel ist der Weg das Ziel: Man genießt die Fahrt durch die schöne Landschaft Südtirols, hört die Vögel zwitschern, spürt Wind und Sonne auf der Haut. Ein Lebensgefühl der Entschleunigung, das Vespafahrer gerne mit anderen teilen, so wie die Mitglieder des Vespa Clubs Toblach. ERSTE MOBILE FREIHEIT „Die Vespa ist nicht irgendein Fahrzeug, damit fährt man ein Stück Geschichte“, sagt Christian Kraler. Der 26-Jährige ist seit seiner Jugend Vespisti und ein begeisterter Schrauber. Reparieren, pflegen, liebevoll restaurieren und tunen gehören zu jeder Vespa-Passion. Seine erste Wespe war eine 50 Special in knallrot, hergestellt zwischen 1963 bis 22

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in die 90er Jahre. Durch den geringen Hubraum von 50 cm3 durften schon Jugendliche ab 14 Jahren den Klassiker ohne Führerschein fahren. Für viele die erste mobile Freiheit auf zwei Rädern, so wie für Christian Kaler und seine Freunde. Heute fährt er eine rote PX 125 und gehört neben Herbert Kristler und Martin Reznicek zu den Gründungsmitgliedern des Vespa Clubs Toblach, der

lten, ein ftrag erha u A n e d io l für die co Piagg ungsmitte teller Enri g rs e e w h e g b u rt e z o stiges F nd im von Flug ´Ascanio re vom Ba en ein gün D it la e p o Z m in n e d e x a h E rr er ic o ersten 15 genieur C iert. Erst d ehrungsre ie rt In d tb o r n 6 p e e x 4 d e 9 n e 1 e iz d l tt e n, nach ie Schw kn im Apri rieges ha verschlan ereits in d te die Visio ck – rollte iten Weltk b it u e lg “ o m D w o Z r rf n ld e e ri s v a ll e e n o p d io o Ende die „Pa er den R ische D n. Piagg eine Kurz nach aben, als 947 wurde der italien zu erfinde h 1 t – . n p “ e fe /h o z n m n ru Herz und ri o k e e k g 0 in p s 6 ts E a u „ ä P a u it „ z n il io e n b is g if este ll Piag m Name oodstre ten sie b neues Mo Vespa!) so en. Das ält . Unter de im Hollyw PS schaff a n rd e n o re ,2 u ff h 3 w a a d ra J h ft n b c r u s u e a m 0 spe“ (Se Mal verk ng der 5 Hubraum Massen zu n. Millionen ie eine We it 98 ccm Peck Anfa 8 w y M 1 r . s o u ls g ra a ert worde a e re t r d ig G h h te te e ie d n n S rs m o „ u e r P : e a rn ro ll Werk Hepbu der Ro .000 Eu zur Vesp ischen ist als Audrey hr als 180 P6 wurde e w s z M n m r In r te e . s fü lt lg te u n fo ä o K h Nac ie zum l sah. Sp lineaukti n, wurde s ersten Ma i einer On e te s b m u u h z c ra li b rm rz o m ter F urch Ro 46 ist kü er Vespa d e 0 von 19 ri in e e S f r u e a d “ Krone odell aus üchtige M rt h fa h c o und n

seit Juni 2011 besteht. Präsident Martin Reznicek war häufig mit seiner 50er unterwegs, auch außerhalb Südtirols und auf zig Vespa-Treffen. So kam ihm die Idee zum eigenen Club.

VON SARDINIEN ANGEROLLT Anfangs gab es einen harten Kern von fünf Vespisti, heute sind es rund 20 Mitglieder, darunter auch einige Frauen. BVG UNVERKENNBAR

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GE SICH TER DER BVG

Wenn das Gespräch auf das Thema Freizeit kommt, muss Michael Darocca bisweilen lachen. Freizeit ist für den Leiter der BVG Niederlassung in Bozen rar – aber nicht so rar, dass seine Familie darunter leiden würde. Und auch nicht so rar, dass er sich damit unwohl fühlen würde. Er liebt Herausforderungen und legt Wert darauf, dass seine Arbeit ihm angemessene Aufgaben bietet. Mehr Freizeit zum Preis einer langweiligen Arbeit? Ein klares Nein.

Quando il discorso cade sul tema del tempo libero, Michael Darocca ogni tanto ride. Per il direttore della filiale BVG di Bolzano il tempo libero è raro, ma non così tanto da farne soffrire la famiglia. E nemmeno così raro da farlo sentire a disagio. Ama le sfide ed apprezza che il suo lavoro gli offra la possibilità di svolgere mansioni adeguate alle sue aspettative. Più tempo libero al prezzo di un lavoro noioso? Assolutamente no.

MICHAEL DAROCCA HERAUSFORDERUNGEN SIND WICHTIG

MICHAEL DAROCCA LE SFIDE SONO IMPORTANTI

Freizeit bedeutet für Michael Darocca in erster Linie Zeit mit seiner Familie, mit seiner Frau und den beiden Kindern. Dann fahren sie beispielsweise hinaus an einen der Südtiroler Seen, um dort einen schönen, entspannten Tag zu verbringen. Der Südtiroler liebt das bergige Land, das Nordeuropa mit dem mediterranen Raum verbindet. Und er liebt das Klima seiner Heimat. Südtirol präsentiert sich sowohl mit faszinierenden Winterlandschaften, verschneiten Pisten und schneebedeckten Hütten als auch als warme und sonnige Region, in der schöne Seen zum Baden einladen.

WAS IHN ANTREIBT? DIE NEUGIER AUF ANDERE KULTUREN Trotz seiner Liebe zu seiner Heimat Südtirol zieht es Michael Darocca im Urlaub eher in fremde Länder. Rio de Janeiro ist eines der Traumziele, die er gerne einmal kennenlernen würde. Die fremde Kultur des südamerikanischen Landes reizt ihn. Wenn er bei der Auswahl des Reiseziels die freie Wahl hat, kommt ein reiner Badeurlaub am Meer eher nicht infrage. Stattdessen bevorzugt er Reisen durchs Land oder Urlaub in Städten, wo auf engstem Raum viel Kultur zu finden ist.

SEINE OFFENHEIT ZEIGT SICH AUCH KULINARISCH Michael Darocca liebt gutes Essen und Südtiroler Speisen wie Teigtaschen und Knödel. Letztere gehören zur traditionellen Bauernküche der Region und existieren in vielen Varianten. Es gibt beispielsweise Spinat-, Speck- oder Käseknödel, aber auch ausgefallenere Sorten wie Graukäsepressknödel. Zu den Teigtaschen Südtirols zählen die berühmten Südtiroler Schlutzkrapfen, bei denen der Teig unter anderem mit Spinat, Quark, Knoblauch und Parmesan gefüllt wird. Doch so sehr Michael Darocca Südtirols Küche auch genießt, er beschränkt sich nicht auf sie. Seine Offenheit für Neues zeigt 24

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sich bei ihm nicht zuletzt auch kulinarisch. Deshalb freut er sich auch darauf, in jeder von ihm besuchten Region deren typische Küche kennenzulernen. Deshalb kommt es ihm auch nur selten in den Sinn, in den Bergen Seefisch und am Meer Bergkäse zu kosten.

MICHAEL DAROCCA ARBEITET VIEL. UND GERN Michael Darocca kann sich nicht vorstellen, weniger zu arbeiten, wenn er dafür eine Tätigkeit mit weniger Herausforderungen in Kauf nehmen müsste. Er hat seine ganz eigene Work-Life-Balance gefunden, in der viel Arbeit keine Belastung darstellt. Für ihn als Niederlassungsleiter ist Work-LifeBalance aber nicht allein ein privates Thema. Als Führungskraft mit Personalverantwortung muss er auch darauf achten, dass seine Mitarbeiter zwar gefordert, aber nicht überfordert werden. Das zu schaffen ist ihm sehr wichtig. Natürlich fordert er von seinen Mitarbeitern Engagement. Als Führungskraft muss man das schließlich. Er verlangt jedoch nicht, dass die Arbeit bei anderen einen ebenso großen Anteil an der Work-Life-Balance einnimmt wie bei ihm selbst. Wo die für das persönliche Wohlbefinden entscheidende Mitte zwischen Freizeit und Arbeit liegt, ist stets eine individuelle Entscheidung. Michael Darocca achtet darauf, wie es seinen Mitarbeitern geht. Er sucht das Gespräch mit ihnen. Und er schafft Raum für eine gewisse Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit. Es gibt immer einen Ausgleich für Zeiten, in denen einmal mehr gearbeitet werden muss als gewöhnlich. Der Spaß an der eigenen beruflichen Tätigkeit soll immer erhalten bleiben. Bei allen Mitarbeitern. Nur dann können sie dauerhaft Bestleistungen abrufen. Das kommt nicht zuletzt auch Kunden der BVG in Südtirol zugute.

Per Michael Darocca tempo libero significa innanzitutto momenti da passare in famiglia, con la moglie e i due figli. Andare ad esempio su uno dei laghi dell’Alto Adige per trascorrere una bella giornata di puro relax. Questo altoatesino ama i paesaggi montani, elemento di collegamento tra il nord Europa e l’ambiente mediterraneo. E ama anche il clima della sua regione natale. L’Alto Adige è famoso per i suoi incantevoli paesaggi invernali, le piste innevate e le cime coperte di neve, ma è anche una regione calda e soleggiata, disseminata di bellissimi laghi in cui è un piacere fare il bagno.

CHE COSA LO ANIMA? LA CURIOSITÀ PER ALTRE CULTURE Nonostante il suo amore per l’Alto Adige, Michael Darocca per le sue vacanze sceglie mete straniere. Rio de Janeiro è una delle destinazioni che sogna di poter vedere un giorno. La cultura di questo paese sudamericano lo incuriosisce molto. Quando può scegliere liberamente la meta del suo viaggio, non prende in considerazione la possibilità di fare una semplice vacanza al mare. Preferisce piuttosto attraversare nazioni o visitare città dove può trovare, in spazi anche esigui, tanta cultura.

LA SUA APERTURA MENTALE SI FA NOTARE ANCHE IN CUCINA Michael Darocca ama il buon cibo e i piatti altoatesini come i ravioli e i canederli. Questi ultimi fanno parte della cucina contadina tradizionale della regione e ne esistono molte varianti. I canederli possono essere di spinaci, speck o formaggio, ma ci sono anche quelli più particolari, come i canederli pressati al formaggio Graukäse. Tra i ravioli altoatesini sono famosi gli Schlutzkrapfen (mezzelune) dell’Alto Adige, ripieni di spinaci, formaggio quark o di parmigiano. Anche se Michael Darocca ama tantissimo la cucina altoatesina, non si limita ad essa. La sua apertura mentale verso le novità spicca anche in cucina.

Per questo gli piace conoscere, di ogni posto che visita, la cucina tipica locale. Ecco perché non di rado gli capita di assaggiare il pesce di mare in montagna e il formaggio di montagna al mare.

MICHAEL DAROCCA LAVORA MOLTO. E VOLENTIERI. Michael Darocca non potrebbe pensare di lavorare meno, se ciò volesse dire accettare un’attività che offra meno sfide. Ha trovato un suo personale “work-life-balance”, in base al quale lavorare molto non significa assolutamente sentirsi oppressi da un peso. Essendo direttore di una filiale, per lui il work-life-balance non è solo una questione privata. Da dirigente che ha delle responsabilità nei confronti del personale, deve fare in modo di stimolare i suoi collaboratori, senza sovraccaricarli. Ritiene molto importante riuscire a raggiungere questo obiettivo. Naturalmente dai suoi collaboratori esige impegno. Deve farlo, come dirigente. Ma non pretende che per gli altri lavorare significhi sacrificare una fetta del worklife-balance tanto grande quanto la sua. Trovare il punto di mezzo tra libertà e lavoro determinante per la propria serenità, continua ad essere una decisione personale. Michael Darocca è attento al benessere dei suoi collaboratori. Cerca di dialogare con loro. E crea degli spazi per dare una certa flessibilità all’organizzazione degli orari lavorativi. Esiste sempre un modo per compensare quei momenti in cui si deve lavorare più del solito. Bisogna sempre mantenere alto il piacere di svolgere la propria attività professionale. In tutti i collaboratori. Solo così potranno dare il loro meglio a lungo. E questo a tutto vantaggio anche dei clienti di BVG in Alto Adige.

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LIFE S T Y LE

LI V E S T Y LE

GENUSS MIT SELTENHEITSWERT LIMITATO

Wenn ein erfahrener Münchner Telekommunikationsprofi und ein talentierter Gastronom aus Südtirol gemeinsame Sache machen, entstehen Raritäten. Mit ihren exklusiven Weinkreationen namens „Limitato“ stiften die beiden leidenschaftlichen Feinschmecker Lebensfreude, die auf der Zunge zergeht. Klar, dass nicht jedermann in den Genuss der edlen Tropfen kommen kann. Das Beste war eben schon immer einem kleinen Kreis von Kennern vorbehalten. EXKLUSIVITÄT SCHAFFT BEGEHRLICHKEITEN Günter Dallmayr liebt Herausforderungen. Deshalb wagte der Telekommunikationspionier Anfang der 90er-Jahre den Sprung ins kalte Wasser und gründete das Unternehmen BVG Communication Technologies in München – ohne finanzielles Polster, aber mit umso mehr Knowhow, Stehvermögen und letztendlich großem Erfolg. Heute führt Dallmayr weitere BVG-Niederlassungen in Hamburg, Berlin, Köln – und seit 2007 auch in Bozen. In der digitalen Welt kennt er sich also bestens aus. Mit Limitato erschließt sich 26

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Dallmayr gemeinsam mit Geschäftspartner Renato Lustik neues Terrain. Hier geht es um eine kleine, feine Manufaktur für erlesene Weine und Produktkreationen in limitierter Auflage. „Limitato steht für Exklusivität, Qualität, echtes Handwerk und Genuss. Wir wollen Emotionen wecken und Menschen etwas Besonderes für die schönen Momente des Lebens bieten“, erklärt Günter Dallmayr.

HANDVERLESEN UND SIGNIERT Den Auftakt machte eine streng limitierte Edition zweier Weine aus ökologischem

Anbau: der elegant vollmundige Rotwein Valpolicella Superiore 2006, von dem nur 1.199 Flaschen abgefüllt wurden, und eine Miniauflage von 299 Flaschen des Amarone 2004, eines besonders feinwürzigen und langlebigen Rotweins. Jede Flasche wird von Hand signiert und mit einer persönlichen Widmung versehen. Den Wein kaufen kann nur, wer zur Limitato-Community gehört. Dafür wird der Kunde mit Adresse registriert, ist kostenlos Mitglied im Netzwerk und hat somit Zugang zu exklusiven Produkten und Sonderaktionen.

WEINVERKOSTUNG BRACHTE ALLES INS ROLLEN Renato Lustik ist Betreiber des Oberwirts Lana, eines beliebten Lokals rund 25 km nördlich von Bozen. Das Restaurant ist bekannt für seine Gourmetküche, italienische und Südtiroler Spezialitäten sowie delikate Weine aus der Region und Norditalien. Selbst den Schritt ins Weingeschäft zu wagen wäre für den Gastronom also naheliegend gewesen. Doch wie kommt es, dass IT-Profi Dallmayr und Gastwirt Lustik stattdessen eine gemeinsame Sache machen? „Im Zuge der geplanten Eröffnung der BVG-Niederlassung in Bozen war ich sehr häufig vor Ort. Lana und das Lokal Oberwirt sind nicht weit davon entfernt, sodass ich regelmäßig und gerne dort einkehrte. Eines Tages gab Renato eine Weinverkostung. Dabei kamen wir ins Gespräch und stellten schnell fest, dass wir einen guten Draht zueinander haben. Außerdem teilen wir die Passion für exzellente Weine und Südtiroler Delikatessen. Nach einigen weiteren Treffen war dann die Idee zu Limitato geboren“, erzählt Günter Dallmayr.

NOCH MEHR GAUMENSCHMEICHLER

VALPOLICELLA SUPERIORE 2006 Ein eleganter, geschmeidiger und vollmundiger Rotwein mit einem zarten Nussgeschmack sowie einer leichten Kirschnuance. Bei diesem Tropfen vereinen sich Molinara-, Rondinella- und Corvina-Trauben zu einem Genusserlebnis am Gaumen. Nur 1.199 Flaschen dieses wunderbaren Rotweines tragen das exklusive Limitato-Etikett.

Ab dann hieß es, geeignete Partner für die Produktion der ersten Weinedition zu finden. Nach längerer Recherche und einigen Verhandlungen fiel die Wahl auf Ferragu. Das Weingut in Verona setzt auf traditionelles Handwerk, natürliche Produktionsverfahren und den Verzicht auf Zusatzstoffe. „Inzwischen sind mit Rocca delle Macìe und Abbona zwei weitere Produzenten hinzugekommen, die es verstehen, Qualität mit Genuss und Lebensstil zu vereinen. Wir wollen mit weiteren Weinkreationen Impulse setzen und unsere Kunden außerdem mit einer außergewöhnlichen Angebotspalette immer wieder überraschen“, kündigt Renato Lustik an. Neue Gaumenschmeichler seien bereits in Planung, heißt es.

AMARONE 2004 Dieser einzigartige Wein wird aus den Reben Corvina, Rondinella und Molinara erzeugt. Die Trauben werden nach 120-tägiger Trocknung erstmals zur Gärung gebracht. Dank dieses Verfahrens ist der Amarone der langlebigste Wein Italiens. Für Limitato wurden 299 Flaschen dieses exklusiven Weins produziert.

LUST AUF EINE KOSTPROBE? Ein paar wenige Flaschen der limitierten Editionen gibt es noch. Mit etwas Glück gehört eine davon bald Ihnen. Interesse? Sagen Sie uns, welcher Limitato-Wein Ihnen schmecken könnte. Und warum gerade Sie in seinen Genuss kommen sollten. Besuchen Sie www.limitato.it und schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@limitato.it.

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LIFE S T Y LE

LUIS TRENKER BERGSTEIGER. FILMSTAR. TAUSENDSASSA.

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„Wie eine Melodie Emotionen und Gefühle wecken kann, so schafft es auch die Mode von LUIS TRENKER mein Herz zu berühren. Sie steht für Heimat, Tradition, Treue, ist ehrlich und echt“, sagt die Walliser Sängerin und Moderatorin Vanessa Grand. Damit beschreibt die „Seilkameradin“ das Herz und die Seele der alpinen Lifestyle-Marke ziemlich treffend.

LUIS TRENKER LIFESTYLE-LABEL ALPINER ZEITGEIST MEETS TRADITION Stets im feschen Cordanzug mit Filzhut und einem strahlenden Lächeln – so erinnert man sich an den Bergsteiger und Schauspieler aus Südtirol. Alois Franz Trenker kam am 4. Oktober 1892 in St. Ulrich im Grödental zur Welt. An den Ausspruch „Das Allerwichtigste beim Bergsteigen ist, dass man lange lebt“, hat sich der Tausendsassa gehalten. Am 13. April 1990 verstarb der charismatische Bergfex – im stolzen Alter von 97 Jahren. Seine Biografie beeindruckt und hätte für drei Leben gereicht: Das Bergführer-Diplom bereits als 14-Jähriger in der Tasche verdiente sich Luis erste Sporen als Bergführer und Skilehrer. Als junger Mann erlebte er den Ersten Weltkrieg an der Dolomitenfront und wird danach Architekt. 1924 eröffneten er und der Architekt Clemens Holzmeister ein Büro in Bozen. Trotz allem fand Trenker die Zeit, um als Mitglied des italienischen Bobteams an den Olympischen Spielen in Chamonix teilzunehmen. Bereits 1921 hatten sich erste Kontakte zum Film ergeben. Trenker wurde als Bergführer für „Berg des Schicksals“ angeheuert. Der Hauptdarsteller war ein talentloser Kraxler, daher sprang Trenker ein. Sein internationaler Durchbruch kam mit „Kampf ums Matterhorn“. 1934 debütierte Trenker erfolgreich als Regisseur mit „Der verlorene Sohn“. Mit der Regie für „Kaiser von Kalifornien“ (1938) erlangte er Ruhm in Hollywood. Weitere cineastische Meilensteine folgten. Mit seiner Rundfunkserie „Luis Trenker erzählt“ und den Dokumentarfilmen über die Berglandschaft Südtirols wurde er in Deutschland zum Botschafter der Berge und seiner Heimat. Neben Filmen veröffentlichte Luis Trenker eine Reihe von Romanen, Artikeln und Erlebnisberichten. Außerdem wird erzählt, dass das Multitalent auch sehr gut Violine spielen konnte. 28

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Seilkameraden? Das sind die Mitarbeiter, Kooperationspartner und Fans des Kultlabels, wie die Skiläuferinnen Manuela Mölgg und Denise Karbon, RTL 2-Kochprofi Frank Oehler oder die Schauspieler Kostja Ullmann und Stephan Luca. „LUIS TRENKER Fans legen Wert auf Authentizität, Qualität und Tradition. Die Marke spricht Menschen an, die Berge und Natur lieben, aber auch in den Metropolen der Welt zu Hause sind“, sagt Michi Klemera, Firmengründer und Mastermind. Er und sein Bruder Hansjörg gründeten das Modelabel 1995 in Kooperation mit Meindl. 2000 übernimmt Michi die Geschäfte komplett, seitdem wächst die Marke kontinuierlich. Es gibt heute Läden in Innsbruck (A), Kitzbühel (A), Wien (A), Wolkenstein (I) – und man glaubt es kaum: auf Sylt. Damit weht frische Bergluft über die Nordseeinsel. Seinen alpinen Lifestyle präsentiert Klemera auch regelmäßig im Rahmen der Fashion Week in Berlin. Mit Erfolg: Stilsicherheit, Originalität und die Liebe zum Detail setzen sich eben überall durch. „Mode von LUIS TRENKER ist hochwertig und traditionell. Geerdete Individualisten mit Charakter und Geradlinigkeit fühlen sich darin wohl.“, so Klemera.

IN DER HEIMAT VERWURZELT UND IN ALLER WELT ANERKANNT. „Sein Werk und Wirken ist für mich in vielerlei Hinsicht immer wieder ein Vorbild. Sein Talent, seine Vielseitigkeit, seine Kreativität, sein Elan, seine Lebensfreude und Naturverbundenheit motivieren mich. Tag für Tag. Ich wollte diese Marke zum Leben erwecken. Dann hat diese Marke mich zum Leben erweckt.“ Und da gibt es für ihn kein Halten: Mittlerweile umfasst der LUIS TRENKER-Kosmos neben den beiden Modelinien LUIS TRENKER und BERG by LUIS TRENKER auch ein wachsendes Hotellerie-Geschäft: von LUIS TRENKER Suiten, Stühlen, Infrarotkabinen, Bettwäsche, Shop-in-Shops bis zur Hotelkosmetik. Darauf ruht sich Klemera, der immer 100 Prozent gibt, nicht aus. „70 Prozent des Weges liegen noch vor mir. Ich möchte den alpinen Lifestyle auch international erlebbar machen, zum Beispiel mit Dolomitenrundfahrten in einem LUIS TRENKER Bus oder einem LUIS TRENKER Hotel. Der Gipfel wäre ein LUIS TRENKER Store in New York an der 5th Avenue.“ Warum nicht? Nur der Himmel setzt Grenzen ...

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GE SICH TER DER BVG

GE SICH TER DER BVG

Thomas Schlebach ist ein technikaffiner Mensch. Ein Netzwerker durch und durch. Und begeistert von Social Media. Das bemerkt man nicht nur beim Blick auf sein Berufsleben, sondern auch bei seinem privaten Engagement. In seiner Freizeit leitet er einen Stammtisch des Social-Media-Netzwerks #SoMe. Darüber hinaus ist er Leiter der zur CeBIT 2017 frisch gegründeten Fachgruppe „Enterprise 2.0“ des Netzwerks, die zum Ausbau der vernetzten digitalen Zusammenarbeit in Deutschland beitragen möchte. Hier wird Thomas Schlebach vielleicht selbst ein bisschen zu dem, was er Social (Media) Worker nennt.

THOMAS SCHLEBACH LEIDENSCHAFT FÜR SOCIAL MEDIA Wäre Thomas Schlebach seinen ursprünglich eingeschlagenen Weg bis zum Ende gegangen, würde er heute möglicherweise Triebwerke bauen. Früher hat er einmal im Bereich Luft- und Raumfahrttechnik Triebwerksbau an der RWTH Aachen studiert. Aber irgendwann hat er gemerkt, dass ihm die Arbeit eines mathematisch-technischen Assistenten deutlich besser gefällt. Also sattelte er um. Eine gute Entscheidung.

SOCIAL COLLABORATION WURDE ERSTMALS AM FLUGHAFEN SEIN THEMA Mit dem Thema „Social Collaboration“ hat sich Thomas Schlebach erstmals intensiver beschäftigt, als die Entwicklung einer Archivlösung für Banken zu den Aufgaben seines damaligen Arbeitgebers gehörte. Die Pilotkunden für die Softwarelösung saßen damals in Bayern. Irgendwann während seiner Geschäftsreisen kam ihm am Münchner Flughafen der Gedanke, dass man den Kundensupport doch deutlich effizienter gestalten könnte. Thomas Schlebach entwickelte daraufhin ein Supportsystem für die gemeinsame und schnelle Abstimmung sowie die Kommunikation im Team mit den Kunden. Spätestens damals wurde seine Leidenschaft für vernetztes Arbeiten und Social 30

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Media entfacht. Erloschen ist sie bis heute nicht. Privat nutzt Schlebach soziale Medien beispielsweise, um den Kontakt zu Menschen, die er auf den verschiedenen Stationen seines Lebens kennengelernt hat, zu erhalten oder wieder aufzufrischen. Doch sein Interesse an den Netzwerken geht weit darüber hinaus.

VERNETZTES ARBEITEN FUNKTIONIERT BEI #SOME SEHR GUT Wie gut Social Collaboration funktioniert, beweist Thomas Schlebach nicht allein in seiner beruflichen Funktion als Projektmanager im Bereich „Collaboration and Communication“ bei der BVG. Digitale Zusammenarbeit gehört auch beim Social-Media-Netzwerk #SoMe zu seinen Aufgaben. Das in Oldenburg gegründete Branchennetzwerk hat sich die „Kommunikation von Mensch zu Mensch“ auf die Fahne geschrieben und initiiert ehrenamtlich regionale Stammtische im ganzen Bundesgebiet. Hier treffen sich Social-Media-Interessierte und Menschen, die beruflich mit sozialen Medien arbeiten, zum Meinungs- und Gedankenaustausch. Thomas Schlebach ist der Leiter des im Dezember 2016 gegründeten Stammtischs in Landshut. Den monatlichen Newsletter des Netzwerks #SoMe gestaltet er zusammen mit einigen anderen im Rahmen einer Social Collaboration. Instrumente wie Google Docs und Videokonferenzen spielen dabei eine Rolle. Seit der CeBIT 2017 geht sein Engagement im Netzwerk #SoMe aber noch deutlich weiter, da er jetzt die Fachgruppe Enterprise 2.0 leitet.

VISIONEN FÜR DIE ARBEIT DER ZUKUNFT Die im Verlauf der CeBIT 2017 gegründete Fachgruppe Enterprise 2.0 möchte die Akzeptanz sozialer Netzwerke und vernetzter Zusammenarbeit in Unternehmen steigern und so zur Entwicklung der Arbeitswelt der Zukunft beitragen. Eine besondere Rolle für die vernetzte Arbeit innerhalb von Unternehmen spielen laut Schlebach Menschen, die er als Social Worker bezeichnet. „Der Social Worker ist der Mitarbeiter der Zukunft“, lautet seine These. Was genau er heute darunter versteht? Das hat er unter anderem während der CeBIT 2017 in einem Interview mit Detlev Artelt im Video-Cube von #EOA17 (Einfach Online Arbeiten) erläutert. Unternehmen bräuchten Menschen, die andere auf dem Weg zur Social Collaboration mitnehmen, auch diejenigen, die bisher kaum Berührungspunkte mit Social Media hatten, sagt er. Empathie ist eine der zentralen Eigenschaften eines guten Social Workers. Daneben sind auch ein gutes Allgemeinwissen sowie die Fähigkeit, Netzwerke zu bilden und Menschen mit zueinanderpassenden Fähigkeiten zusammenzubringen, wichtig. Er ist kein IT-Mitarbeiter, besitzt aber ein grundsätzliches Verständnis für die einer digitalen Zusammenarbeit zugrunde liegende Technik.

FACHGRUPPEN BRAUCHEN AUCH DEN NICHTEXPERTEN Netzwerke und unterschiedlichste Menschen zusammenzubringen ist auch Thomas Schlebachs Aufgabe bei der Fachgruppe Enterprise 2.0. Dabei hat er nicht nur Social-Media- und Technikexperten im Blick. Es geht ihm auch um Menschen, die sich mit dem Thema bisher gar nicht beschäftigt haben oder ihm skeptisch gegenüberstehen, denn er möchte sie und ihre Motivation verstehen. Für den Umgang in sozialen Netzwerken wünscht er sich etwas mehr von dem Verhalten, das Menschen in der Face-to-FaceKommunikation zeigen: „Reaktion auf Aktion“ in Form von Bestätigung, Kommentaren oder auch Kritik. Mediale Bildung betrachtet er als einen Baustein dafür, ein adäquates Verhalten in sozialen Netzwerken und einen kritischen Umgang mit Inhalten zu erlernen. Angesichts aktueller Themen wie Fake-News scheint das sehr angebracht zu sein. Eines ist sicher: Thomas Schlebach wird auch hierzu seinen Beitrag leisten.

DER SOCIAL WORKER IST DER MITARBEITER DER ZUKUNFT

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LIFE S T Y LE

LI V E S T Y LE

NATURGENUSS LEIDENSCHAFT FÜR ÄPFEL Äpfel aus Südtirol schmecken intensiv und aromatisch, sind lange frisch und knackig. Einfach zum Anbeißen! Kein Wunder, in dem alpin-mediterranen Wechselklima und den fruchtbaren Böden gedeiht die Paradiesfrucht bestens. Rund 7.000 Apfelbauern mit zumeist kleineren Höfen ernten pro Jahr insgesamt rund 1 Million Tonnen Äpfel. Eine von ihnen ist Alexandra Raich, die mit Ehemann Karl eine Apfelplantage in Plaus im Vinschgau mit rund 10 ha Anbaufläche bewirtschaftet. Der Gröbnerhof ist ein Familienbetrieb mit langer Tradition: Bereits 1920 hatte der Urgroßvater die Plantage erworben, die dann bis heute von Generation zu Generation weitergegeben worden ist – genau wie die Leidenschaft für Äpfel: Alexandra Raich merkt man die Passion für die Paradiesfrucht bei jedem Wort an ... DIE ÄPFEL UND SÜDTIROL – NATUR PUR. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – die Arbeit eines Apfelbauern ruht nie. „Es gibt das ganze Jahr über viel zu tun und die Aufgaben sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Ich liebe es, draußen in der Natur zu arbeiten – zumal Südtirol einer der schönsten Landstriche überhaupt ist. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie alles wächst und gedeiht“, sagt Alexandra Raich, die den Hof 2001 von ihrem Vater übernommen hat und gemeinsam mit Ehemann Karl bewirtschaftet. Angebaut werden hier u. a. Gala, Fuji, Golden und Red Delicious, Braeburn, Granny Smith oder Pinova – das sind Südtiroler Sorten mit geschützter geografischer Angabe (g. g. A) – aber auch die lizensierten Clubsorten wie Ambrosia und Kanzi. Den Kanzi mag Alexandra Raich am liebsten.

NACH DER ERNTE IST VOR DER ERNTE... Wenn im Frühjahr die Temperaturen unter null Grad sinken, kümmern sich die Raichs um die Frostberegnung. Die 32

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durch die Eisbildung freigesetzte Gefrierwärme schützt die empfindliche Apfelblüte vor tiefen Temperaturen und dem Erfrieren. Im Sommer wird ausgezupft, das heißt, überzählige und beschädigte Früchte werden mit der Hand entfernt. „Sonst könnten die Äpfel zu klein ausfallen“, erklärt Alexandra Raich. Bei Trockenheit müssen die Bäume mit der Oberkronen- oder Tropfenbewässerung benetzt und auch regelmäßig auf Schädlinge und Nützlingen kontrolliert werden. Bei Bedarf werden umweltschonende Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Der Herbst kommt! Jetzt werden rund sechs Wochen lang Äpfel gepflückt. Ende August geht es los mit den Frühsorten, nach etwa zwei Wochen folgen die Herbstsorten, bis zum 15. und 20. Oktober ist die Jahresernte eingefahren. Doch kein Ende der Arbeit in Sicht: Ist eine Neuanlage geplant, ist jetzt die Zeit, um die Altbäume zu roden, damit im Frühjahr neue Bäume

schule für Landwirtschaft besucht und arbeitet seit zwei Jahren auf dem Hof mit. Und wenn nicht, habe ich ja auch noch eine Tochter“, sagt Alexandra Raich lachend.

EINFACH MAL RELAXEN... Während der Ernte bleibt keine Zeit für Muße, aber sonst bietet sich unter der Woche dafür durchaus Gelegenheit. Dann geht es zum Wandern rauf zur Alm, auf eine Tour nach Bozen, einen Kurztrip mit der Familie in die Natur oder ins Wellnesshotel – einfach mal Relaxen. Aber so ganz gehen Alexandra Raich Äpfel nie aus dem Kopf. Schließlich lassen sich damit Köstlichkeiten herstellen wie Apfelkuchen, Kaiserschmarrn mit karamellisierten Apfelstückchen, Apfelmus und -saft oder -wein – und natürlich der Südtiroler Apfelstrudel. Ein Tipp von der Apfelbäuerin: „Für einen guten Strudel sollten die Äpfel nicht zu wässrig, zu süß oder zu sauer sein, sonst schmeckt es fad oder man braucht zu viel Zucker. Ideal sind die Sorten: Braeburn, Golden Delicious und Jonagold“, sagt Alexandra Raich.

gesetzt werden können. Das wird nach 15 bis 20 Jahren nötig, nach der Zeit werfen die Bäume keinen Ertrag mehr ab. Im Winter werden zu starke, überzählige Triebe der Apfelbäume geschnitten.

APFELFEST MIT SUPPENESSEN „Im Herbst die reifen Äpfel zu pflücken, ist ein sehr schönes Erfolgserlebnis“, schwärmt Alexandra Raich. Rund 55 bis 60 Tonnen sind es jedes Mal. Dann gibt die Familie ein Abschiedsessen für die Pflücker und am letzten Sonntag im Oktober wird das Ernte-Dank-Fest in der Kirche von Plaus gefeiert. Die Apfelbäuerinnen der Region laden dann zum traditionellen Suppenessen ein – gegen eine freiwillige Spende. Der Erlös wird für einen guten Zweck gestiftet, z. B. für eine Familie in Not. Auch Sohn Manuel unterstützt seine Eltern auf der Apfelplantage. Ob er sie einst von seinen Eltern übernehmen wird – viele junge Menschen zieht es heute in die Welt hinaus? „Ich denke schon. Er hat die FachBVG UNVERKENNBAR

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PA R T NER DER BVG

PA R T NER DER BVG

FLEXIBEL UND ZUKUNFTSSICHER KOMMUNIZIEREN

GUTE KOMMUNIKATION IST DAS HERZSTÜCK EINES JEDEN ERFOLGREICHEN HOTELS. DIE ERWARTUNGEN DER GÄSTE UND DAMIT AUCH DIE ANFORDERUNGEN AN DIE TELEFONANLAGE SIND ENTSPRECHEND HOCH: ZUVERLÄSSIGKEIT UND AUSFALLSICHERHEIT SIND EBENSO WICHTIG WIE FLEXIBILITÄT. ANPASSUNGEN UND NEUE FUNKTIONEN SOLLTEN SCHNELL UND PROBLEMLOS UMSETZBAR SEIN, MÖGLICHST OHNE EXTERNE HILFE. UND WENN DIESE DOCH EINMAL NÖTIG IST, IST EIN SCHNELLER, UMFASSENDER SUPPORT GEFRAGT. Das Radisson Blu Hamburg, ein Vier-Sterne-Superior-Hotel im Herzen der Hansestadt, bietet seinen Gästen 556 Hotelzimmer und Suiten. Mit 118 Metern ist es das höchste Hotel der Stadt – und auch beim Kundenservice strebt das exklusive Haus nach Spitzenleistungen. Ein wichtiger Aspekt dabei: Die Kommunikationsinfrastruktur. Als es in diesem Zusammenhang darum ging, eine in die Jahre gekommene Telefonanlage abzulösen, entschied man sich in Hamburg für die Lösung MiVoice Business von Mitel. „Mit Telefonie generiert ein Hotel heute keine Umsätze mehr“, sagt Jens Eckstein, der IT-Leiter des Radisson Blu Hamburg. „Deshalb waren uns bei der Auswahl einer Telefonanlage vor allem Zukunftssicherheit, eine einfache Konfiguration und Kosteneffizienz wichtig. Die MiVoice Business hat bereits viele Funktionen integriert, die bei anderen Lösungen hinzugekauft werden müssten, zum Beispiel für den Backoffice-Bereich.“ Für das TK-System von Mitel sprach auch, dass es den vollen Funktionsumfang moderner IP-basierter Kommunikation un34

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terstützt, aber auch mit analogen Apparaten zusammenarbeitet. So konnte das Hotel einen Großteil seiner mehr als 600 Telefone weiterverwenden.

KOMFORTABEL UND AUSFALLSICHER Die Umstellung von der alten Telefonanlage aus den 1990er Jahren auf die MiVoice Business ging schnell und geräuschlos vonstatten. „Alles lief völlig reibungslos“, resümiert IT-Leiter Jens Eckstein. „Das Hotel war nahezu durchgängig erreichbar.“ Auch die Konfiguration der mehr als 500 Zimmertelefone erfolgte zentral. Ein koordinierter Plan ermöglichte es dabei, die Zimmer für die notwendigen Funktionstests kurz zu betreten. Innerhalb weniger Stunden wurden so alle Zimmertelefone erfolgreich in Betrieb genommen.

in Verwaltung, Küche und Technikabteilung kommunizieren mit modernen IPTelefonen. In der Rezeption erleichtern zwei PC-Vermittlungsarbeitsplätze die Arbeit des Empfangsteams. Die Lösung bietet sämtliche Komfortfunktionen, die das Hotel benötigt – von der automatischen Anrufverteilung (ACD) bis hin zur Anbindung an das Hotelmanagementsystem Oracle Opera über die Mitel-Lösung „Connected Guests“. Auch die Umsetzung neuer Anforderungen, z. B. die Umstellung von ISDN auf SIP oder der Einsatz von Unified-Communications-Anwendungen, ist problemlos und kostengünstig möglich. Supportverträge garantieren regelmäßige Updates, neue Funktionen sowie zuverlässigen Service und sorgen so für Investitionssicherheit.

MEHR FLEXIBILITÄT UND NEUE UMSATZMÖGLICHKEITEN Dank IP-Technik lassen sich Umzüge oder Erweiterungen im Backoffice-Bereich mit der MiVoice Business sehr leicht umsetzen. Anlage und Apparate lassen sich so einfach konfigurieren, dass das Hotel das meiste selbst in die Hand nehmen kann. Ein Beispiel: Im Rahmen des G20-Treffens, das im Juli 2017 gegenüber dem Hotel stattfand, wollte eine Delegation im Radisson Blu ein Pressezentrum einrichten. Dafür mussten kurzfristig 40 Telefone bereitgestellt und konfiguriert werden. Mit der MiVoice Business war alles schnell erledigt. „Insofern können wir mit der neuen Mitel-Lösung wohl doch Umsätze generieren“, sagt Jens Eckstein. „Zum Beispiel hat eine Airline bei uns angefragt, ob es möglich wäre, bei Bedarf kurzfristig eine Notfallzentrale einzurichten. Auch dafür müsste schnell eine Anzahl Telefone in einem Konferenzraum bereitgestellt werden. Die technischen Möglichkeiten haben wir jetzt.“

www.mitel.de

Mit der MiVoice Business verfügt das Radisson Blu Hamburg nun über ein zukunftssicheres TK-System mit großem Funktionsumfang, das sich sehr einfach administrieren lässt. Für Ausfallsicherheit sorgen zwei redundante System-Controller sowie eine mitgelieferte Notstromversorgung. Rund 100 Mitarbeiter BVG UNVERKENNBAR

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RE S TAUR A N T-TIPP

RE S TAUR A N T-TIPP

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Der Ansitz Pillhof in Frangart westlich von Bozen liegt direkt an der Eppaner Weinstraße, hält sich aber ein wenig versteckt. Das historische Gemäuer aus dem 15. Jahrhundert zu übersehen, wäre wirklich schade. Denn hinter den alten Mauern verbergen sich eine Vinothek mit einer beeindruckenden Weinauswahl und ein gemütliches Restaurant, das Gäste mit kreativer Küche und kleinen feinen Gerichten begeistert.

WEINKULTUR IM GEHOBENEN AMBIENTE In das stattliche, leicht verfallene Bauernhaus aus dem 15. Jahrhundert verliebte sich Kathrin Oberhofer auf Anhieb, nachdem sie es Anfang 2003 zufällig entdeckt hatte. Im Mai 2003 folgte eine aufwändige Renovierung, bei der die Wirtin den Ansitz mit viel Respekt vor dem Genius Loci instand setzen ließ. Dabei flossen auch ihre eigenen Ideen hinsichtlich moderner und eleganter Architektur mit ein. Jetzt pflegen Kathrin Oberhofer und ihr junges, agiles Serviceteam eine gehobene Wein- und Kochkultur im geschmackvollen Ambiente. Abends erstrahlt der bezaubernde Innenhof vom Ansitz in stimmungsvollem Licht, während das Interieur durch seine ästhetische Schlichtheit begeistert. Bei atmosphärischer Beleuchtung auf verschiedenen Ebenen und an der langen Theke genießen die Gäste exzellente Weine und raffinierte Speisen.

BEEINDRUCKENDE WEINAUSWAHL Allein die Vinothek mit dem hohen Glasregal und begehbaren Weinklimaschrank ist ein Hingucker. Hier präsentiert Kathrin 36

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Oberhofer Spitzenweine aus Südtirol, Italien und der restlichen Weinwelt. Ihre Weinauswahl zählt zu den umfangreichsten und besten Südtirols. Die Weine können auch glasweise genossen werden. So werden Liebhaber des Rebsaftes sehr gerne zu Wiederholungstätern, zumal das Angebot offener Weine täglich wechselt.

WECHSELNDE KARTE MIT FEINEN SPEISEN Abwechslung bietet die Sommelière ihren Gästen auch bei den liebevoll zubereiteten Speisen: Gekocht wird klassische Südtiroler Küche, aber mit einem mediterranen, modernen Touch. Die Speisenkarte ändert sich mehrmals die Woche, jeden Tag ist mindestens ein neues Gericht dabei. So z.B. das Pisarei, Brotnocken mit Perlhuhnragout, dazu passt ein Blauburgunder wie der Riserva Mazon. Auch der täglich frische Fisch oder das Fiorentina, ein gegrilltes Porterhouse- oder T-Bone-Steak, kommen bei den Gästen sehr gut an. Gefragt sind auch Nudelgerichte in köstlichen Variationen: Pasta corta, Tortellini, Tagliatelle. „Die sind täglich hausgemacht“, betont Kathrin Oberhofer.

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Naschkatzen freuen sich über den Kirschstrudel oder das knusprige Schokotörtchen mit Ananasragout. Als herzhafte Nachspeise lockt eine Variation mit einheimischen und italienischen Käse wie den Tallegio, Kloznkas, Zias, Pecorino oder feinem Blauschimmel. Die feinen Delikatessen wie Olivenöle, Aceto Balsamico und Schokoladen runden das Angebot ab. „Wir sind ein junges Team und haben viel Freude und Spaß bei unserer täglichen Arbeit – und wir begegnen unseren Gästen locker und lässig, aber mit Stil und Fachwissen. Unsere Mission ist: Sie kommen als Gast und gehen als Freund!“, sagt Kathrin Oberhofer.

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KUNDE DER BVG

KUNDE DER BVG

DER STERN VON BOZEN Autoindustriale ist die Adresse im Trentino-Südtirol für die Marke mit dem Stern aus Stuttgart – und das bereits seit 40 Jahren. Heute betreut das Unternehmen sechs Standorte mit insgesamt 220 Mitarbeitern. Deren Herzen schlagen mit Leidenschaft für Mercedes-Benz und die innovative Technologie aus Stuttgart. Die mobile Zukunft hat auch in und um Bozen längst begonnen ...

AUF EXPANSIONSKURS 1976 von Eduard Baumgartner gegründet, wurden am Standort Bozen zunächst Nutzfahrzeuge von MercedesBenz angeboten, einige Jahre später mit der Garage Olympia auch PKW. 1986 wurden die beiden Bozener Vertretungen zusammengelegt, um den Kunden ein optimales Angebot an Neuund Gebrauchtfahrzeugen sowie Services zu bieten. Da die Modellpalette von PKWs und LKWs von Jahr zu Jahr wuchs, wurde es langsam etwas eng. Also kamen weitere Filialen hinzu, etwa 1996 in Bruneck und 2003 am Standort Bozen an der Grandistrasse der um 15.000 Quadratmeter erweiterte Nutzfahrzeugbereich.

PORTFOLIO STETIG ERWEITERT 2008 streckte Baumgartner seine Fühler nach Trient aus und übernahm zunächst den Mercedes-Vertragshändler für PKWs, 2011 dann auch für den LKWBereich. Später kam der Standort Rovereto hinzu. 2013 entschied sich Baumgartner, das Angebot in Bozen mit dem 38

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Vertrieb und Service der Marke Toyota auszubauen. Für Autoindustriale bedeutet das eine strategische und wirtschaftlich sinnvolle Investition. „Wir leben für unsere Kunden mit Leib und Seele die Visionen von Mercedes-Benz. Aber rational gesehen baut Toyota auch gute Autos. Das passt schon“ sagt Alois Baumgartner und lächelt. Genauso wie auch die wendige und intelligente Mobilität eines „smart“ zum Unternehmen passt: Autoindustriale ist für die MercedesBenz-Tochter der einzige offizielle Vertragshändler in Trentino-Südtirol.

EIN HERZ FÜR DAMEN Mit „Mercedes Ladies by Autoindustriale“ bietet das Unternehmen ein speziell auf die Damenwelt zugeschnittenes exklusives Netzwerk. Eine Mercedes Lady-Karte dient als Türöffner zum inspirierenden Austausch unter Gleichgesinnten. Einmalige Rabattaktionen, besondere Events und weitere Highlights für die Damenwelt runden das

besondere Angebot ab. Für die Mercedes Ladies gibt es auch eine eigene Facebookseite.

VISION FÜR DIE ZUKUNFT Mit hocheffizienten Assistenz- und Sicherheitssystemen sowie anspruchsvoller Konnektivität werde Autofahren laut Baumgartner viel sicherer und komfortabler. Hierbei greifen die Bereiche Integrale Sicherheit und Intelligent Drive immer mehr ineinander. Besonders spannend findet er das neue Mercedes-Benz-Konzept CASE. „Es steht für Connected, Autonomous, Shared & Service und Electric Drive. Fahrzeuge werden intelligent vernetzt, eine Vielzahl von digitalen Apps und Service steht bereit, man hat von überall Zugriff auf das Fahrzeug. Damit geht Mercedes-Benz auch einen weiteren Schritt in Richtung autonomes Fahren. Mit der Elektromobilität und dem Konzeptfahrzeug Concept EQ zeigt Mercedes Benz darüber hinaus, wie emissionsfreies Autofahren in Zukunft funktioniert .”

Autoindustriale

www.autoindustriale.it

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HÜ T T EN-T IPP

HÜ T T EN-T IPP

GENUSS AUF HOHEM PLATEAU AUF DER ALM Inmitten von Meran 2000, einem der schönsten Hochplateaus von Südtirol, liegt die Waidmannalm auf 2040 Metern Höhe. Dort geht man nicht mal ebenso hin wie zum Italiener um die Ecke, sondern marschiert ab Falzeben rund 90 Minuten zu Fuß. Weniger ambitionierte Wanderer nehmen die Umlaufbahn zur Bergstation Piffingerköpfl. Dort erwartet sie dann ein 45-minütiger Aufstieg. Die Anstrengung steigt, aber auch die Vorfreude: Auf der Hütte angekommen, werden die Pilger belohnt – mit einer überwältigenden Aussicht und der köstlichen Küche der Wirtsleute Ladurner.

GÄSTE AUS DER GANZEN WELT „Urig und gemütlich. Der Geheimtipp für alle, die bei einem guten Essen und frischer Buttermilch Natur und Landschaft genießen wollen“, beschreibt Hanspeter Ladurner die Waidmannalm. Ein Geheimtipp ist die gastliche Hütte, die er gemeinsam mit Ehefrau Rosi und Sohn Christian betreibt, längst nicht mehr: Die in attraktiver Höhenlage servierte Spezialitätenküche hat sich – auch dank sozialer Netzwerke – weit über die Grenzen Südtirols herumgesprochen. Nicht nur Einheimische sowie Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kehren ein. Auch Touristen aus Kanada, Amerika, Russland und Australien wollen die authentischen Südtiroler Gerichte genießen. „Hier ist alles hausgemacht und so zubereitet, wie schon meine Oma gekocht hat“, erzählt Christian Ladurner.

AUS SOMMERFRISCHE WIRD RESTAURANT Die Mutter von Hanspeter Ladurner hatte die einstige Sommerfrische Ende der 50er-Jahre geerbt, die Familie baute die kleine Alm zu einem Gastbetrieb mit Terrasse aus. 1989 übernahm Hanspeter die Waidmannalm von seinem damals verstorbenen Vater und erweiterte sie über die Jahre. Es folgte der Anbau einer zweiten Terrasse, die Renovierung der 40

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Innenräume mit Ausbau von Theke, Bar und Küche. Heimelig ist es geworden: Möblierung, Fußboden und Wände sind aus hochwertigem Zeder- und Zirbenholz gefertigt, das Ambiente wirkt geschmackvoll und gemütlich. Es passt einfach alles zusammen, und der Gast fühlt sich wohl. Bei schönen Wetter zieht es ihn natürlich hinaus auf die Terrasse – kein Wunder bei dem Panorama.

WIEDERHOLUNGSTÄTER Wer auf der Waidmannalm relaxed in der Sonne sitzt und auf die Menükarte schaut, findet die Welt in Ordnung: Käse und Spinatknödel mit Parmesan und Butter oder auf Salat, Hauswurst mit Sauerkraut und Knödeln, Rindfleisch sauer mit Zwiebel-Öl-Essig. Hm! Lust auf Kaiserschmarren oder eine Schwarzplententorte gefüllt mit hausgemachter Preiselbeermarmelade? Ein echt süßes Stück Südtirol. Anschließend den Durst ablöschen mit der selbst gemachten Zitronenmelissenschorle nach Großmutters Rezept. Viele Gäste werden so zu Wiederholungstätern: Manche steigen bereits seit 20 Jahren auf die Hütte, sogar mehrmals im Jahr.

SCHÖPSERNES – LECKERES VOM SCHAF Im Herbst und nur sonntags wird auf der Waidmannalm eine besondere Spezialität aufgetischt: „Schöpsernes“ mit Reis oder Knödeln. Schöps ist der einjährige verschnittene Schafsbock, der früher den Bauern serviert wurde, die sich nur mit Knödeln allein nicht zufriedengaben. Damit das Schafsfleisch zart wird und keinen störenden Hautgout hat, wird er tags zuvor gekocht und zieht über Nacht. „Das Traditionsgericht ist nicht jedermanns Sache, aber wer sich traut und es probiert hat, ist begeistert“, so Christian Ladurner. Die Waidmannalm wird neun Monate im Jahr bewirtschaftet, täglich von 9.00 Uhr bis etwa 18.00 Uhr, je nach Witterung. Wenn die Hütte geschlossen ist, entspannt sich Hanspeter Ladurner, der schon seit 40 Jahren auf der Hütte arbeitet, in seinem Garten. Das ist für ihn wie Urlaub. Sohn Christian hingegen zieht es in die Ferne, etwa an Asiens Strände oder in den Norden nach Skandinavien. Obwohl er dort die Weite sucht und genießt, freut er sich immer wieder auf Südtirol, seine Familie, die Hütte und die vielen Gäste.

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T ECHNIK

ABSOLUT VERMESSEN DAS TECHNOLOGIEUNTERNEHMEN MICROGATE

T ECHNIK

Weniger als ein Wimpernschlag entscheidet bei vielen Sportarten über Sieg oder Niederlage, über Gold, Silber und Bronze. Ob bei der Tour de France, dem Giro d'Italia, der Rallye von Monte Carlo und vielen anderen internationalen Spitzenwettkämpfen – hier kommt es inzwischen auf Tausendstel an. Bei diesen hochkarätigen Sportevents liefern die Zeitmesssysteme von Vinicio und Roberto Biasi exakte Ergebnisse. 1989 haben die beiden Brüder Microgate in Bozen gegründet. Roberto war damals Student und Vinicio verkaufte Autos. Aber die beiden leidenschaftlichen Skifahrer hatten größere Pläne. Und so erfanden sie zunächst eine Funkübertragungslösung für die Zeitmessung von Skiabfahrten, was früher kilometerlange Kabel erforderte. Inzwischen ist Microgate führend in dem Bereich. Viele Wintersportler etwa aus Italien, der Schweiz, Skandinavien oder Russland trainieren mit der Technik aus Bozen.

Am Bozener Firmenstandort arbeiten die Innovationstreiber gemeinsam mit 30 hochqualifizierten Mitarbeitern an der Entwicklung von Zeitmesssystemen sowie an weiteren zukunftsweisenden Technologien für Training und Sport, für den medizinischen Bereich und sowie für den Bereich Engineering. MPD Micro Photo Devices – ein Spin-off von Microgate – produziert zusammen mit der technischen Universität Politecnico in Mailand Systeme für die Einzelmessung von Photonen. In der Biomedizin dienen sie zum Nachweis einzelner Moleküle oder DNS-Sequenzen. Aber auch in der Astronomie nutzt man Microgate Systeme. Die präzise Technik von Microgate kommt aber auch in ganz anderen Dimensionen zum Einsatz, Stichwort adaptive Optik. Dabei ermöglichen flexible Spiegel Beobachtungen des Weltraums vom Erdboden aus mit extremer Schärfe. Für die adaptiven Optiken solcher Spiegel haben

die Bozener hochsensible elektronische Kontrollsysteme entwickelt. Diese finden bei den größten Teleskopen der Welt Verwendung, so etwa in Arizona beim MMT Observatory oder in Chile beim ALMA und dem E-ELT European Extremely Large Telescope: In der chilenischen Atacama-Wüste wird derzeit das optisch größte Teleskop der Welt gebaut. Mit 39 Metern Durchmesser und den 798 sechseckigen Segmenten soll es 15-mal so viel Licht einsammeln wie die zurzeit größten Spiegelteleskope. Gleichzeitig soll es 16-mal schärfer sein als die Optik des berühmten Weltraumteleskops Hubble. Wenn das E-ELT wie geplant 2024 in Betrieb genommen worden ist, wird die Präzisionstechnik von Microgate aus Bozen dabei helfen, fremde Planeten zu entdecken, extrem weit entfernte Galaxien zu beobachten und die Entstehung des Universums so genau wie nie zuvor auf die Spur zu kommen ...

Einst angetreten, um der Zeit ein Schnippchen zu schlagen, haben Roberto und Vinicio Biasi von Microgate längst zu den Sternen gegriffen. Das Technologieunternehmen entwickelt neben Zeitmessern für Wettkämpfe und Training auch Präzisionstechnik für den medizinischen Bereich sowie hochsensible Kontrollsysteme für adaptive Optik. Damit steuert man die größten Teleskope der Welt.

www.microgate.it 42

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BVG SP ONSORING

BVG SP ONSORING

W"n Trä*e

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Jedes Kind hat einen Herzenswunsch, das eine möchte gerne ins Legoland, ein anderes einmal im Leben über den roten Teppich in Berlin schreiten oder mit einem Fallschirm durch den blauen Himmel schweben. Doch für manche wird das wahrscheinlich kaum möglich, weil sie an einer lebensbedrohlichen Krankheit leiden. Ihnen hilft der karitative Verein Herzenswünsche e.V., und erfüllt den schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen ihren langgehegten Traum. Unterstützt wird die gemeinnützige Organisation von zahlreichen Spendern und Sponsoren, einer davon ist BVG Communication Technologies ...

OSHUA ZUM BEISPIEL LIEBT FARBEN Mit dem Malen drückt er seine Gefühle aus. In der Maltherapie kann der herzkranke Junge ein wenig Kraft schöpfen und auf andere Gedanken kommen. Der ehrenamtliche Verein Herzenswünsche e.V. macht sich für Joshua und viele andere kranke Kinder und Jugendliche stark: „Wir möchten so herausfinden, welcher Wunsch einem Kind neuen Mut und neue Kraft geben kann. Die Erfüllung eines lang gehegten Traumes trägt entscheidend dazu bei, den oft sehr belastenden Klinikalltag besser bewältigen zu können“, sagt Gundula Schmid, Mitglied im Vorstand der Herzenswünsche e.V. Der Verein erfährt viel Unterstützung von Seiten renommierter Unternehmen, Finanzinstitute, Hotels, der Medien und vielen Prominenten wie etwa Jogi Löw, Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft.

SOZIAL ENGAGIERT. VON HERZEN. Auch BVG Communication Technologies gehört dazu: Auf dem Benefiz-Golfturnier „25 Jahre Herzenswünsche e.V." Ende Juni im Golfclub Feldafing überreichte Geschäftsführer

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Günter Dallmayr den Organisatorinnen Gundula Schmid und Martina Nusser einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Und ganz im Sinne der Projektidee spendete der BVG-Chef noch einen Rundflug für eine „Herzenswünsche“-Familie. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten die Gäste und die 96 Spielerinnen und Spieler des Benefiz-Golfturniers einen wunderbaren Tag am Starnberger See. Auch die Tombola mit gesponserten Preisen – bei der jedes zweite Los ein Gewinn war – und die Versteigerung von fünf Sonderpreisen, die es sonst nicht zu kaufen, gibt waren ein voller Erfolg.

Für den Rundflug mit der Familie wird sich Günter Dallmayr übrigens selbst hinter den Steuerknüppel setzen. „Das möchte ich mir nicht nehmen lassen, Ehrensache! Und es macht mir auch viel Spaß“, sagt der leidenschaftliche und erfahrene Pilot. Der vierfache Familienvater weiß selbst zu gut, wie wichtig es ist, dass Kinder gesund sind oder wieder werden – und dass ein tolles Erlebnis manchmal hilft, neue Kräfte freizusetzen.

HERZENSWÜNSCHE E.V. Herzenswünsche e.V. wurde 1989 von Wera Röttgering gegründet. Damals war ihre beste Freundin an Krebs erkrankt. Um ihr Mut zu machen und Hoffnung zu geben, schlug die Geschäftsfrau ihrer Freundin vor, gemeinsam eine Initiative ins Leben zu rufen, die schwerkranken Kindern und Jugendlichen lang ersehnte Wünsche erfüllt. Heute schart die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes rund 70 ehrenamtliche und drei hauptamtliche Helferinnen und Helfer um sich. Gemeinsam arbeiten sie täglich mit großem Engagement und viel Herzblut daran, einen intensiven Kontakt zu den betroffenen Kindern, deren Eltern sowie Ärzten und Therapeuten aufzubauen.

MACHEN SIE SICH SELBST UND ANDEREN EINE FREUDE: SPENDEN SIE MIT!

www.herzenswuensche.de Spendenkonto Sparkasse Münsterland-Ost IBAN: DE 45 4005 0150 0000 3700 80 SWIFT-BIC: WELADED1MST

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GE SICH TER DER BVG

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Tief hinunter. Und hoch hinaus. Giulio Vattai, Account-Manager bei der BVG in Südtirol, kennt und liebt beides. Seit etwa zwei Jahren gehört Apnoetauchen zu seinen Freizeitaktivitäten. Ganz ohne Tauchgerät und Pressluft bewegt er sich dabei sicher durchs Wasser. Ein neu hinzugekommenes Hobby ist Paragliding, bei dem er seine Südtiroler Heimat auch einmal von oben erlebt. Die gefällt ihm richtig gut. Aber nicht nur sie.

Giù nel profondo. E poi su verso l’alto. Giulio Vattai, account manager di BVG in Alto Adige, conosce e ama entrambe queste sensazioni. Da circa due anni le immersioni in apnea fanno parte del suo tempo libero. Si muove sicuro in acqua senza attrezzatura da immersione né aria compressa. E un nuovo hobby viene ad aggiungersi a questo: il parapendio, con il quale va alla scoperta dell’Alto Adige, sua terra d’origine, dall’alto. E la ama molto, ma non soltanto lei.

GIULIO VATTAI TIEF HINUNTER – UND HOCH HINAUS

GIULIO VATTAI SCENDERE IN PROFONDITÀ PER POI RISALIRE VERSO L’ALTO

Manchmal fährt Giulio zum Tauchen an den tiefsten Pool der Welt. Der befindet sich in der Montegrotto-Therme im italienischen Padua und heißt „Y-40 – The Deep Joy“. Ausgestattet ist er mit diversen Ebenen und Höhlen. In einer Art Röhre geht es ab etwa 15 Metern Tiefe unter Wasser hinab bis auf 40 Meter. 30 Meter hat Giulio als Apnoetaucher bisher geschafft. Doch er hat den Ehrgeiz, auch die letzten zehn Meter noch zu meistern. Wer ihn kennt, glaubt daran, dass er dieses Ziel tatsächlich erreichen wird. Nahe seiner Heimat Kaltern am See gibt es einige schöne Tauchreviere. Zu ihnen gehört der Gardasee, mit einer Fläche von knapp 370 Quadratkilometern Italiens größter See. Aber Giulio entscheidet sich bisweilen auch für deutlich weiter entfernte Tauchreviere. 2016 reiste er auf die Seychellen, wo er den Indischen Ozean kennenlernte. 2017 ist eine Reise auf die Bahamas im Atlantik geplant. In solchen Gewässern nutzt Giulio seine Tauchgänge auch zur Jagd mit der Harpune. Zackenbarsche und andere Fische gehören dann zu seiner Beute. Apnoetauchen ist die älteste Form des Tauchens. Mit einem einzigen Atemzug versorgt man sich mit der Luft, die man benötigt, um unter Wasser am Leben zu bleiben. An dieser Tauchdisziplin fasziniert Giulio die absolute Konzentration auf den Moment. Zukunft und Vergangenheit und alles, was vielleicht in den kommenden Tagen oder Wochen erledigt werden muss, sind beim Apnoetauchen völlig unwichtig. Man ist ganz bei sich – muss es sein – und bekommt den Kopf frei. 46

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SÜDTIROL IST SEINE HEIMAT Giulio genießt Reisen wie die Tauchferien auf den Seychellen. Südtirol dauerhaft zu verlassen kann er sich dagegen nicht vorstellen. Er wurde in Bozen geboren, der von drei hohen Bergketten umgebenen Stadt, in der nordeuropäische und mediterrane Kultur aufeinandertreffen. Dieser Mix prägt ganz Südtirol. Genau dieses Zusammenspiel verschiedener Kulturen fasziniert Giulio an seiner Heimat. Hinzu kommt die Liebe zur Landschaft und zur Natur einer Region, die von den schroffen Bergzügen der Dolomiten und einer alpinen Flora ebenso geprägt ist wie von weiten mediterranen Tälern, in denen Zypressen, Weintrauben und Palmen wachsen. All das bindet Giulio an Südtirol.

PARAGLIDING SCHAFFT NEUE PERSPEKTIVEN Beim Paragliding lernt er die von Bergen und Tälern geprägte Landschaft jetzt von oben kennen. Grundlage dafür ist ein zweimonatiger Grundkurs, der mit einer Zertifizierung endet. Auch das ist eine Herausforderung, die Giulio mit Sicherheit meistern wird. Anschließend kann er überall dort paragliden, wo es nicht grundsätzlich verboten ist. Dann hat er neben dem Wasser auch den Himmel für sich erobert.

LEBEN UND ARBEITEN IN GUTER BALANCE Zeit für neue Herausforderungen abseits der Arbeitswelt zu haben ist Giulio wichtig. Aber diese Zeit hat er. Leben und Arbeiten befinden sich bei ihm laut seiner eigenen Aussage in einer guten Balance. Zu dieser guten Work-Life-Balance trägt für ihn nicht zuletzt der Spaß an seiner Arbeit bei. Bei der BVG hört man so etwas gern. Denn es zeigt, dass man im Umgang mit denjenigen, die sich Tag für Tag für das Unternehmen engagieren, auf einem guten Weg ist.

A volte Giulio va a fare immersione nella piscina più profonda del mondo, la “Y-40 – The Deep Joy”, che si trova a Montegrotto Terme, vicino a Padova, in Italia. Dotata di gradoni a diverse profondità e di grotte, presenta anche una sorta di tubo, a 15 metri di profondità, attraverso il quale si possono raggiungere i 40 metri. Finora Giulio è arrivato in apnea a 30 metri. Ma la sua ambizione è di provare a percorrere anche gli ultimi dieci metri. Chi lo conosce pensa che riuscirà a raggiungere l’obiettivo. Nei pressi di Caldaro sul Lago, la sua città, esistono alcuni bei punti di immersione, tra cui il Lago di Garda che, con una superficie di circa 370 km2, è il lago più grande d’Italia. Ma Giulio a volte sceglie anche luoghi molto più lontani. Nel 2016 è andato alle Seychelles, dove ha fatto conoscenza con l’Oceano Indiano. Per il 2017 ha in programma un viaggio alle Bahamas, nell’Atlantico. In queste acque Giulio si immerge anche per praticare la pesca con la fiocina. Nel suo bottino rientrano serranidi e altri tipi di pesci. L’apnea è la tecnica d’immersione più antica. Con un solo respiro ci si rifornisce dell’aria necessaria per mantenersi in vita sott’acqua. Quello che affascina Giulio di questa disciplina è la concentrazione assoluta che il momento richiede. Il futuro, il passato e tutte le faccende da sbrigare nei giorni o nelle settimane futuri, non hanno assolutamente importanza durante l’immersione in apnea. Si resta concentrati in se stessi, bisogna fare così, liberando la mente dai pensieri. A volte è molto importante farlo.

L’ALTO ADIGE, LA SUA PATRIA Giulio si gode i viaggi, come le vacanze alle Seychelles. Non potrebbe mai immaginare di lasciare per sempre l’Alto Adige. È nato a Bolzano, città circondata da tre alte catene montuose e punto

d’incontro tra cultura nord europea e mediterranea. Un mix che contraddistingue tutto l’Alto Adige. È proprio questa interazione tra culture diverse che rende la sua patria affascinante agli occhi di Giulio. A ciò si aggiunge l’amore per il paesaggio e la natura di una regione caratterizzata dai ripidi pendii delle Dolomiti e dalla bellezza della flora alpina, ma anche da ampi valli mediterranee, in cui crescono cipressi, viti e palme. È tutto questo che lega Giulio al suo Alto Adige.

IL PARAPENDIO CREA NUOVE PROSPETTIVE Con il parapendio sta imparando a conoscere dall’alto valli e paesaggi montuosi. Si è iscritto a un corso base di due mesi, che termina con il conseguimento di un attestato. Anche questa è una sfida che Giulio vincerà sicuramente. Dopodiché potrà andare con il suo parapendio ovunque gli sia concesso. Oltre all’acqua, avrà così conquistato anche il cielo.

VIVERE E LAVORARE IN UN BUON EQUILIBRIO Per Giulio è importante poter disporre di tempo per affrontare delle sfide anche al di fuori del mondo del lavoro. E questo tempo lui ce l’ha. La sua vita e il suo lavoro si trovano, secondo quanto ha dichiarato, in un buon equilibrio. A rendere positivo questo bilancio contribuisce anche, secondo lui, il piacere che prova nello svolgere il proprio lavoro. In BVG lo sentono dire volentieri. Poiché dimostra che essere a contatto con persone che s’impegnano giorno dopo giorno per l’azienda, è la strada giusta da seguire. BVG UNVERKENNBAR

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T ECHNIK

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ALLE IT-DATEN IMMER UND ÜBERALL IM GRIFF Die Implementierung und Optimierung von software-gestützten Geschäftsprozessen und deren zuverlässige Absicherung sind das A und O funktionierender IT-Systeme. Diese komplexen Abläufe zu steuern, stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Darauf hat sich die Softwarefirma PGUM aus dem Südtiroler Naturns spezialisiert. Mit i-Vertix hat das Start-up ein intuitives und funktionales Monitoring System entwickelt. Damit haben Unternehmen jederzeit und überall die Kontrolle über Netzwerk, Applikationen und Daten.

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BIG APPLE UND BIG DATA

360-GRAD DURCHBLICK

Um die Welt von Big Data zu beherrschen, daraus greifbare Resultate zu erzielen und wettbewerbsfähig zu sein, braucht es die entsprechende Technologie. Dies gilt auch für eine bodenständige und naturverbundene Branche wie die Obstverarbeitung: Die Südtiroler Obstgenossenschaft MIVOR bewirtschaftet 1.100 Hektar Land und erntet jährlich 80.000 Tonnen Äpfel. Das sind 80 Millionen Kilo! „Mit dem Apfelanbau allein ist es da nicht getan. Lagerung, Logistik und Belieferung müssen von der IT gezielt gesteuert werden und das rund um die Uhr. Dabei wirken sich schon kleinste Störungen verheerend auf die gesamte Prozesskette aus“, sagt Jochen Platzgummer, Unternehmensgründer und Geschäftsführer von PGUM. Der Genossenschaft hat er mit i-Vertix eine funktionale Lösung implementiert, mit der sich die gesamte Netzwerkumgebung und alle damit verbundenen Geräte steuern lassen. Big Data trifft auf Big Apple sozusagen.

i-Vertix umfasst das Monitoring, Configuration Backup und Discovery von Netzwerken sowie das Log&Data Management und IT-Asset-Management. Netzwerkgeräte wie Server, Router, Switches, SAN's sowie Applikationen werden zentral über optisch ansprechende Dashboards überwacht. „NichtIT-Experten sage ich immer: i-Vertix ist intuitiv und einfach anzuwenden, in wenigen Schritten einsatzbereit und jederzeit erweiterbar. Es bietet Systemadministratoren einen 360°-Einblick über die gesamte IT und beim täglichen Betrieb von Servern, Netzwerken, Anwendungen und Cloud-Diensten. Die gesamte IT-Infrastruktur wird rund um die Uhr vollautomatisch überwacht, Fehler oder Anomalien werden vom System schnell erkannt, gemeldet und behoben“, erläutert Platzgummer.

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OBERSTE PRIORITÄT: DATENSICHERHEIT Angesichts der wachsenden Zahl von Hacker-, Spam-, Phishing- und

Malwareattacken sollte Datensicherheit oberste Priorität haben. Einer aktuellen IT-Expertise zufolge erwarten rund zwei Drittel der von in Europa und USA befragten Unternehmen (Risk:Value-Studie von NTT Com Security, 2016) eine Attacke auf ihre IT. Mit i-Vertix schieben Firmen dem gezielt einen Riegel vor: „Das Module Log&Data Management erlaubt es, Logfiles, aber auch andere Arten von Daten mit Zertifikaten vor Änderungen zu schützen und damit deren Integrität zu garantieren. Dies ist vor allem dann wichtig, falls es Attacken gab und die Angreifer ihre Spuren verwischen möchten“, erklärt Platzgummer. Ein Logfile ist eine Datei, die Prozesse in Computern und Netzwerken aufzeichnet und analysiert. Mit i-Vertix lässt sich auch der Netzwerk-Traffic in Echtzeit sowie das Nutzverhalten auszuwerten, Anomalien werden erkannt sowie potenziell gefährliche Adressen identifizieren.

MODULARES KONZEPT IT-Experte Platzgummer erwartet in Zukunft weitere intelligente Technologien wie das ’Machine Learning’, bei der eine künstliche Intelligenz selbstständig lernt und dann noch gezielter Unregelmäßigkeiten und Netzwerkattacken vorhersagt und abwehrt. „Gerade solche Technologien sind der Schlüssel, um Cyberattacken und Hacks zu erkennen, da die Muster sich dauernd ändern und klassische Firewalls oder AntivirenSoftware damit schlichtweg überfordert sind.“ i-Vertix setzt der Komplexität von Big Data ein funktionales und aufs Wesentliche konzentrierte Monitoring gegenüber, das die IT-Prozesse im Unternehmen transparent, überschaubar und sicher macht. Dabei passt sich das System an wachsende Anforderungen an. Neue Technologien und Tools lassen sich einfach hinzufügen. Die Skalierbarkeit und kosteneffiziente Erweiterungen machen i-Vertix zu einem Allround-Instrument für mittelständische und größere Unternehmen, aber auch interessant für kleinere Betriebe.

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AUFI MUAS I Wenn der Berg ruft, sollte man wissen, welcher es ist. Auch dafür hat die digitale Welt eine praktische Antwort parat: die PeakFinder App. Egal, wo auf dem Globus man steht, zeigt einem der PeakFinder ein 360° Panorama mit den Namen aller umliegenden Berge. Für die Darstellung nutzt die Applikation ein integriertes Höhenmodell sowie eine Datenbank mit Bergnamen. So klappt das ganz ohne Datenverbindung. Wer einen Bergnamen antippt, erhält tiefere Informationen. Rund 300.000 Berge lassen sich auf diese Art erforschen mehr als selbst der ambitionierteste Bergfex in einem Leben erklimmen kann. Aber darauf kommt es vielleicht gar nicht so an. Der PeakFinder eignet sich übrigens ebenso gut als Souffleur für Menschen, die gerne mit umfassendem, alpinem Wissen prahlen.

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PROJEKTLEITUNG, ANZEIGENMARKETING Silke Kössinger BVG Communication Technologies GmbH E-Mail: silke.koessinger@bvg-systemhaus.de

REDAKTION StarkText GmbH, www.starktext.de Ute Latzke, www.utelatzke.com

LAYOUT Büro Stern, www.buero-stern.de

DRUCK Offsetdruck Brummer GmbH, www.brummer-druck.de

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New Ways of Working Jabra Speak 710 und Evolve 75 Steigern Sie die Produktivität Ihres Teams Jabra Speak 710 ist eine mobile Premium-Freisprechlösung mit herausragendem Sound für Konferenzgespräche und Musik. Sie bietet Konnektivität per USB und Bluetooth® sowie eine intuitive Bedienung und die Möglichkeit zwei Speak 710-Geräte zu koppeln, um vollen Stereoklang zu erhalten. Mit Jabra Evolve wurden Headsets für die moderne Arbeitswelt geschaffen. Aktive und passive Noise-Cancellation filtern Hintergrundgeräusche heraus, die Mikrofontechnologie sorgt für klare Gespräche und das Busylight schont vor Ablenkung, sodass Sie sich voll auf Ihre Arbeit konzentrieren können. Erfahren Sie mehr auf Jabra.com.de/Speak und Jabra.com.de/Evolve

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Auflage: 20.000

@ 2017 BVG Communication Technologies GmbH Alle Rechte vorbehalten. Die weitergehende Verwendung dieser Publikation ist nur in Rücksprache mit BVG Communication Technologies GmbH gestattet. Der Herausgeber übernimmt keine Haftung für die Verwendung dieser Publikation oder ihres Inhalts.


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BVG-PARTNER MITEL DIGITALES GIPFELTREFFEN GEMEINSAM KOCHEN STÄRKT DAS TEAM IN DER GRUPPE KOCHEN MACHT SPASS, MAN KOMMT DABEI GUT INS GESPRÄCH UND DAS GEMEINSAM ZUBEREITETE ESSEN SCHMECKT ALLEN BESONDERS LECKER. WENN DIES AUCH NOCH IM URIGEN AMBIENTE EINES DENKMALGESCHÜTZTEN HOFS MITTEN IN OBERBAYERN GESCHIEHT, BEFLÜGELT ES KREATIVITÄT UND IDEEN. PASSEND ALSO, WENN ZWEI UNTERNEHMEN AUS DER KOMMUNIKATIONSBRANCHE IHR GEMEINSAMES PROJEKTTEAM MIT ERLEBNISKOCHEN IN EINER GANZ BESONDEREN TAGUNGSLOCATION FESTIGEN WOLLEN ... Tagungslocation für den Projektmanagement Kick-Off der Mitel GmbH und BVG Communications Technologies vom 15. bis 17. Februar 2017 war der Hasenöhrl-Hof in Geitau bei Bayrischzell. Als die Mitarbeiter gegen Mittag des ersten Seminartages eintrafen, waren sich alle einig: „Arbeiten? Hier würde ich jetzt lieber Ferien machen!“ Das 1516 erbaute, urig-gemütliche Gebäude liegt etwa 60 km südlich von München nahe dem malerischen Schliersee. Nicht ver-

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wunderlich, dass bei dieser idyllischen Voralpenkulisse Oberbayerns sofort Urlaubsstimmung aufkommt. Allerdings zeichnet sich der Veranstaltungssort nicht nur durch seine traumhafte Lage und heimelige Gemütlichkeit aus, sondern er bietet durchdachte Lösungen für jede Art von Meeting: Sämtliche Seminarräume – auch die kleinste der Bauernstuben – sind mit modernster IT- und Veranstaltungstechnik ausgestattet.

Unternehmen – sei es über die interne Telefonanlage oder mobil über Smartphones. Diese Plattformen lassen sich einfach in vorhandene Strukturen integrieren, sind leicht zu installieren und zu verwalten. Komfortable, intuitiv bedienbare Apps für die mobilen Endgeräte bieten Mitarbeitern einfachen Zugang zur Kommunikation. Ziel des zweitägigen Teambuilding-Treffens war es daher, eine Strategie für das künftige gemeinsame Projektmanagment der entsprechenden Prozessabläufe zu entwickeln und somit auch die Kundenbetreuung langfristig auf hohem Niveau zu sichern. Eine tragfähige Strategie herauszuarbeiten ist das eine, sich persönlich

näher zu kommen, das andere. Denn auch das gehört zum Teambuilding, wenn im Berufsalltag bzw. bei der späteren Prozesssteuerung alle an einem Strang ziehen sollen. Daher war am ersten Abend des „Gipfeltreffens“ der beiden IT-Unternehmen Erlebniskochen unter Anleitung eines Profikochs angesagt. Beim gemeinsamen Gemüseschnippeln, Holzhacken, Abschmecken und dem ein oder anderen Bierchen kam bei den Teilnehmern ausgelassene Stimmung und Vorfreude auf das gemeinsam gekochte Abendessen auf. Gezaubert hatten die Teilzeitköche ein herzhaftes und ziemlich üppiges 5-Gänge-Menü mit Leckereien wie: Geröstetes Walnussbrot mit steirischem

Topfenaufstrich, saisonale Suppe, Hirschbratwurst, Rindsbratwurst und Schweinsbratwurst, Bratkartoffeln und Sauerkraut, Senf und bayrische Teufelssauce und zum Dessert Topfenpalatschinken im Reindl. Die Erlebnisköche waren mächtig stolz auf ihr selbst gekochtes Menü und danach satt und zufrieden. Dabei wurden sie gleich auch positiv eingestimmt auf die nächsten beiden Seminartage, an deren Ende sich alle als Team nähergekommen waren. Ganz nach dem Motto des Hasenöhrl-Hofs: Tagen, tafeln und trainieren.

TAGEN, TAFELN UND TRAINIEREN

So ging es dann für die beiden Teams von Mitel und BVG Commuinication Technologies nach einem gemeinsamen Mittagessen motiviert in medias res. Die Mitel GmbH ist Kooperationspartner von BVG und liefert Lösungen für Unified Communications & Collaboration (UCC), z. B. in Form von Telefonanlagen oder Software (MiVoice Office und MyVoice Business). Diese Systeme ermöglichen eine zeitnahe und flexible Kommunikation von Mitarbeitern in

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ZU GU T ER L E T Z T

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Unternehmenszentrale Höglwörther Straße 1 D-81369 München Phone: +49 89 82010-0 Fax: +49 89 82010-110

BVG Berlin Seidelstraße 31 D-13507 Berlin Phone: +49 30 437787-0 Fax: +49 30 437787-169

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