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2011 Treffen Sie

Ergebnisse der Deutschen Student Survey

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Die 100 beliebtesten Arbeitgeber bei deutschen Studierenden


Day one

is your time to shine Day one. It’s when you show what you’re made of. When the doors are opened and the future lies in front of you. When your views count and making a difference is part of the job. From the day you join us, we’re committed to helping you achieve your potential. So, whether your career lies in assurance, tax, transaction, advisory or core business services, shouldn’t your day one be at Ernst & Young?

Take charge of your career. Now. www.ey.com/ch/careers

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Editorial

Universum TOP 100

Geschätzte Leserinnen, geschätzte Leser

Inhalt 02 Netzwerken Die Wichtigkeit von Social Media 03 Universum TOP 100 Rankings Die beliebtesten Arbeitgeber bei Studie renden der Wirtschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie IT 07 K+S Aktiengesellschaft

Das Jahr 2011 steht im Zeichen des Aufschwungs. Nach den wirtschaftlichen Turbulenzen der Krisenjahre stellen die deutschen Unternehmen wieder verstärkt ein. Der positive Trend spiegelt sich ebenfalls in den Ergebnissen der Studentenstudie von Universum wider. Befragt nach ihrer Einschätzung, einen Job bei einem ihrer Arbeitgeberfavoriten im Anschluss an das Studium zu bekommen, zeigen sich Deutschlands Studenten im Europavergleich am optimistischsten: Rund jeder Zweite schätzt die eigenen Karrierechancen gut oder sehr gut ein. In diesem Jahr hat Universum rund 380 000 Studierende in 28 Ländern rund um den Globus befragt, davon 21 500 in Deutschland. Die Teilnehmer gaben Auskunft über ihre Wunscharbeitgeber und Karriereziele. Wir freuen uns, Ihnen mit der 2011-Ausgabe von Universum TOP 100 einen Einblick in die Ergebnisse unserer Studie zu geben. Auf den folgenden Seiten finden Sie die Rankings der von den Studierenden zu den attraktivsten Arbeitgebern Deutschlands gewählten Unternehmen.

Den Rankings liegt die Frage zugrunde, welche Unternehmen am häufigsten als idealer Arbeitgeber von den Studienteilnehmern in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften genannt wurden. Darüber hinaus stellen wir Ihnen einige dieser Arbeitgeber vor und geben Ihnen Einblicke in deren Unternehmenskultur. Personalentscheider erläutern, was ihr Unternehmen als Arbeitgeber auszeichnet und was sie von jungen Nachwuchskräften erwarten. Bilden Sie sich Ihre Meinung und finden Sie so den Arbeitgeber, der zu Ihnen passt. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Studium und Berufsleben! Ihr

Stefan Lake

08 Reply Deutschland AG 08 Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH 09 Ernst & Young 11 KPMG 12 PwC 14 Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG 15 Henkel 17 METRO GROUP 19 Bertelsmann 21 Munich Re 22 Allianz Deutschland AG 23 ALDI SÜD 24 Generali Deutschland Gruppe 25 SEB 26 Talanx-Gruppe 27 Yara 28 Audi 29 Vattenfall 31 Siemens 33 Daimler 35 E.ON AG 37 ZF Friedrichshafen AG 39 Carl Zeiss 41 Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG 42 Continental 43 Vaillant 44 Brose 45 Dürr AG 47 Vorwerk

48 Bayer AG

Country Manager Germany

Impressum Verantwortlicher Herausgeber (V.i.S.d.P.) Petter Nylander

Anzeigenleitung Stefan Lake, Andreas Zimmer, Nelly Riggenbach Hasler

Produktchefin Karin Almcrantz

Hochschulkontakt Joanna Rusin-Rohrig Joanna.Rusin.Rohrig@universumeurope.com Robert Heron Robert.Heron@universumeurope.com

Art Direction/Layout Isabelle Schneider/Sanna Burman Redaktion Denise Muchenberger, Simone Heusler, Friederike Wildi, Jörg Sackmann

www.universumglobal.com

Kontakt Telefon: 0221 956 490 613 E-Mail: feedback.de@universumglobal.com Internet universumglobal.com

Verlag Universum Communications Mülhauserstrasse 50, 4056 Basel

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Universum TOP 100

Editorial

Netzwerken Die Wichtigkeit von Social Media Xing. Facebook. Google +. Twitter. Linkedin. Die meisten Studierenden und Young Professionals sind heute immer mehr in weltweiten Netzwerken verbunden und gehen darin von einer klassischen One-Way Online Kommunikation zu einem interaktiven Austausch über. Der Anstieg der Nutzerzahlen ist beeindruckend: Facebook, das derzeit populärste soziale Netzwerk zählt allein in der Schweiz über 2.5 Mio. Mitglieder. Und auch die Erwartungen an Google+, dem neuen Netzwerk des Internet Giganten Google, sind bezüglich Akzeptanz in der Netzgemeinde sehr hoch. Der Aufstieg von Social Media in den vergangenen Jahren liess auch Unternehmen aufhorchen. Gerade für das Thema Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting scheint das Thema wie geschaffen: Inhalte lassen sich zielgerichteter, werbefreier und dadurch glaubwürdiger kommunizieren. Es stellt sich jedoch die Frage, inwiefern ein solches Engagement von Studierenden und Young Professionals derzeit gewünscht wird und wie ein solches dann auszusehen hat. Was Studierende und Young Professionals denken Gefragt, wie sie Informationen über potenzielle Arbeitgeber am liebsten sammeln (maximal waren drei Antworten möglich), gaben in einer aktuellen Befragung von Universum über 43% der Berufseinsteiger an, auf Informationen von Leuten zu vertrauen, die bereits bei dem entsprechenden Unternehmen arbeiten; immerhin 26% würden bei der Informationsbeschaffung über ihre künftigen Arbeitgeber auf Freunde oder Familie zurückgreifen. Die Bedeutung von Erfahrungswerten durch Personen im persönlichen Umfeld spiegelt sich auch im aktuellen “Communicating with Talent” Report von Universum wider, in dem die befragten Studierenden gefragt wurden, welcher Informationsquelle sie welche Bedeutung zumessen. Bekannte im Unternehmen, andere Beschäftigte im Unternehmen sowie Familie und Freunde standen dabei ganz oben in der Rangliste. Diese Informationsquellen hatten einen derartig starken Einfluss, dass sie das Bild der entsprechenden Unternehmen in den Köpfen der Studierenden änderten. Der Einfluss von Social Media scheint dagegen auf den ersten Blick ein verhältnismäßig geringer zu sein: Gerade mal knapp 10% der Young Professionals gaben soziale Netzwerke als die von ihnen präferierte Informationsquelle an.

die Quelle persönlicher Empfehlungen, die die Zielgruppe in ihrem Bild über die Arbeitgebermarke beeinflussen. Zudem können Arbeitgeber die Chance wahrnehmen, ihrer Zielgruppe auf interaktivem Weg Informationen vermitteln, die viel glaubhafter wirken als Werbung. Beispielsweise mit Hilfe von Testimonials wie den eigenen Arbeitnehmern, die sich in Blogs, oder auch auf Facebook, Twitter & Co zu Wort melden. Die Studien zeigen außerdem, dass offenbar immerhin ein gewisser Prozentsatz an Studierenden eine Ansprache über Social Networks wünscht – ein nicht zu vernachlässigender Faktor in Zeiten einer immer internetaffineren Gesellschaft. Und schließlich brachte in der Universum Social Media Studie 2011 ein Student die Notwendigkeit von Arbeitgeber Social Media ziemlich genau auf den Punkt: “Because a company is going to fall behind the times if they don't start utilizing social media. Everyone uses social media nowadays...even my grandmother! What kind of message is an employer sending if they can't bother to represent themselves online but an 80 year old woman can!” Wie sollten Arbeitgeber also Social Networken? Ein Einstieg in Social Media ist für Arbeitgebermarketing somit grundsätzlich zu empfehlen, denn sowohl Arbeitgeber als auch (potenzielle) Arbeitnehmer können davon profitieren. Aber die große Herausforderung für den Arbeitgeber besteht darin, Social Media professionell zu nutzen und zwar als Teil ihrer Employer Branding Strategie. Voraussetzung ist dabei zunächst einmal, dass die notwendigen personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen dafür vorhanden sind, denn es gibt nichts Öderes als eine verwaiste Facebook Fanpage oder Blogeinträge, auf die nicht oder viel zu spät eingegangen wird. Social Media muss zudem den Nutzern Mehrwert bieten statt mit denselben statischen Inhalten wie Webseiten und Unternehmensbrochuren aufzuwarten. Das Gute daran: der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und oft entstehen Geschichten, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben.

«Everyone uses social media nowadays... even my grandmother!»

Die Resultate erscheinen auf den ersten Blick überraschend. Legen Studierende und Young Professionals auf der Suche nach ihrem Traumjob demnach keinen Wert auf Social Media? Wir sagen: doch! Zwar verdeutlichen diese Ergebnisse, dass der Kommunikationskanal Social Media ein komplexer ist und keinesfalls als allein selig machend angesehen werden sollte. Denn gerade der persönliche Kontakt spielt eine große Rolle. Doch die Wichtigkeit von Social Media zeigt sich gerade in dieser großen Bedeutung von Empfehlungen: Im Zuge der steigenden Beliebtheit sozialer Netzwerke erweitert sich der Bekannten- und Freundeskreis vieler Studierenden und Young Professionals immer weiter und damit auch 2

Die neuen und klassischen Kommunikationsmaßnahmen müssen im Sinne einer integrierten Kommunikation also entsprechend aufeinander abgestimmt werden, um so ein aussagekräftiges Unternehmensbild zu schaffen. Vor allem aber gilt bei einem Engagement auch zu bedenken, dass in diesen neuen trendigen Kommunikationsmöglichkeiten durchaus nicht zu vernachlässigende Gefahren lauern: Der Arbeitgeber macht sich auf diese Weise gewollt transparent, um bei Talenten greifbar, glaubhafter und authentischer zu werden. Was aber auch unangenehm werden kann, so zum Beispiel wenn es zu kritischen Äußerungen seitens der Internet-Gemeinde kommt. Diese wieder zu löschen ist keine Option, denn das ist Teil der neuen Kommunikation – wer sich öffentlich macht, muss mit solchen Konsequenzen rechnen. Und Social Media kann unbarmherzig aufdecken, wie Selbstbild und Fremdbild mitunter auseinanderklaffen. Entsprechend empfiehlt es sich für einen Arbeitgeber sehr, zunächst intern Gutes zu tun, bevor er darüber interaktiv zu reden versucht. Studierende und Young Professionals kann’s freuen, hilft ihnen die neue Transparenz doch auf dem Weg zum Wunsch-Job.• www.universumglobal.com


Editorial

Universum TOP 100

Die Universum TOP 100 Rankings Universum Student Survey Universum befragte von November 2010 bis März 2011 rund 21 500 Studierende in Deutschland zu Karriereaussichten und Arbeitgeberattraktivität. Jeder Befragte wählte aus einer Liste von 130 Arbeitgebern, die je nach Studienrichtung der Teilnehmer variierten, bis zu fünf ideale Arbeitgeber, wobei auch freie Nennungen möglich waren. Die Teilnehmer nahmen daraufhin insgesamt 62 409 Bewertungen ihrer idealen Arbeitgeber vor. Darüber hinaus gaben die Befragten detaillierte Auskünfte über ihre Karrierepräferenzen. Die Ergebnisse dieser unabhängigen Befragung sind Grundlage für die Universum Arbeitgeber-Rankings.

Resultate von Arbeitgeber-Rankings hängen sowohl von internen als auch von externen Einflüssen ab. Ereignisse, ob politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich, im Inland oder in der Welt, haben großen Einfluss darauf, wie attraktiv eine Branche oder ein bestimmter Arbeitgeber von Studierenden bewertet wird. Andererseits liegt es in den Händen der Unternehmen selbst, ihrer Zielgruppe zu vermitteln, was sie als Arbeitgeber ausmacht, und diese Kernpunkte strukturiert, authentisch und kontinuierlich zu kommunizieren. Als Universum den deutschen Student Survey 2011 startete, lag ein ereignisreiches Jahr hinter den Befragten. Geschehnisse wie die Euroturbulenzen, die BP-Ölkatastrophe oder der Vulkanausbruch in Island erschütterten die Welt und die Weltwirtschaft. Im Vergleich zum Vorjahr ließ sich aber auch eine deutlich bessere und früher als erwartet eintretende wirtschaftliche Erholung feststellen, die sich ebenfalls auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machte. Vor diesem Hintergrund sind sie zu sehen, die Meinungen der deutschen Studierenden. Dabei interessierte brennend, wo die Nachwuchstalente hin wollen – und auf was sie Wert legen. Die Arbeitgeber-Favoriten Antworten auf diese Fragen gaben die Ergebnisse der mit über 21 500 Teilnehmern bisher größten Studierendenbefragung von Universum. Im Vergleich zum letzten Jahr zeigen sich deutsche Studierende bei ihrer Arbeitgeberwahl sehr konstant. In den Rankings punkten 2011 vor allem zwei Aufsteiger: Bei den Studierenden der Informatik verbessert sich Softwaregigant Microsoft mit einem Sprung von Platz drei auf zwei und drängt IBM auf die BronzePosition. Das Gleiche gelingt dem bayerischen Autobauer BMW, der bei den angehenden Ingenieuren an Porsche und bei den zukünftigen Wirtschaftswissenschaftlern an Lufthansa vorbeizieht. Auffallend bei den Resultaten ist der Aufwärtstrend der Energiebranche. Unternehmen wie ALSTOM, E.ON, General Electric, RWE oder SMA Solar Technology werden deutlich besser bewertet als in den Jahren zuvor. „Es zeigt sich ein Aufwärtstrend der Energiebranche, der die öffentliche Diskussion widerspiegelt“, kommentiert Stefan Lake, Country Manager Germany bei Universum. „Entsprechend gewinnen Unternehmen, die mit nachhaltiger Energie in Verbindung gebracht werden, in den Rankings“. Was Studierende heute wollen Bei den Karrierezielen hat die Work-Life-Balance nach wie vor oberste Prio-

rität bei den Studierenden. Was bedeutet der Begriff aber genau? „Unter Work-Life-Balance verstehen die Befragten vor allem die Flexibilität im Arbeitsalltag, das heißt keine starren Arbeitszeiten und die Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten“ erläutert Axel Keulertz, Research Director bei Universum, die Ergebnisse der Befragung zusammen. „Außerdem wird im Idealfall die Karriere nicht von der Familienplanung beeinflusst“. Den Wunsch, einem sicheren und beständigen Job nachzugehen, haben aktuell 28% der Befragten geäußert, drei Prozent mehr als im Vorjahr. „In den Krisenjahren war der Ruf nach Sicherheit eine selbstverständliche Reaktion auf die wirtschaftliche Situation“, analysiert Stefan Lake. „Allerdings hat sich der Wunsch nach Sicherheit trotz der deutlichen Verbesserung der Arbeitsmarktsituation weiter verstärkt. Die Generation Y hat ihre erste Krise erlebt – das bisher so geordnete und abgesicherte Weltbild hat einen Riss bekommen. Die Nachwuchskräfte zogen daraus ihre Schlüsse.“ In diesem Zusammenhang lässt sich übrigens auch der verstärkte Wunsch der Studierenden sehen, bei großen Unternehmen und Konzernen arbeiten zu wollen: 10% mehr als im Vorjahr sprachen sich dafür aus. Erneut auf Platz zwei der beruflichen Wunschliste wählten die Nachwuchsakademiker wiederum einen inhaltlichen Aspekt. 47% möchten die intellektuelle Herausforderung im Job nicht missen und wählten darum dieses Karriereziel. Was Personaler heute denken Eine Studie von access KellyOCG und Universum Communications im Auftrag der Wirtschaftswoche erforschte 2011 die Jobaussichten für Hochschulabsolventen aus dem Blickwinkel von Personalern. Über 500 Mitarbeiter aus dem Personalbereich nahmen an der Studie teil, die auch Grundlage für das in der Wirtschaftswoche veröffentlichte Hochschulranking war. Die Ergebnisse können Hochschulabsolventen durchaus euphorisch stimmen: Die befragten HR-Mitarbeiter bewerteten die Berufsperspektiven der diesjährigen Absolventen als sehr optimistisch. Einschätzungen der Jobaussichten für Absolventen 2011 sehr gut gut

durchschnittlich

eher schlecht

19%

66% 13%

2%

Quelle: Universum Communications, 2011

Laut Aussage der Personalverantwortlichen stünden sogar bereits wieder Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen an. „Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung bekamen die Personaler alle Hände voll zu tun“, erklärt Axel Keulertz. „Sie müssen jetzt die Lücken, die durch die Einstellungsstopps entstanden sind, füllen und suchen sehr intensiv nach qualifizierten Mitarbeitern.“•

in Business: Talanx-Gruppe

in Business: KPMG

in Engineering: Vorwerk

in Engineering: K+S Aktiengesellschaft

Iris Klunk, Mitglied des Vorstands: Mitarbeiter werden gezielt gefördert – egal, ob Mann oder Frau. Seite 26

Roman Dykta, Head of Employer Branding & Resourcing. In der Gender-Thematik haben wir die Weichen seit Jahren richtig gestellt. Seite 11

Anna Jansen, Vice President Corporate Management Development. Wir verbinden Tradition, Innovation und Internationalität. Seite 47

Holger Blannarsch, Leiter Personal. Bei K+S steht das Menschliche im Vordergrund, geprägt vom traditionellen Hintergrund. Seite 7

www.universumglobal.com

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Universum TOP 100

Editorial

Die Universum TOP 100 Rankings — Ideal Employer Germany Business

Engineering

Plätze 1- 50

Plätze 1- 50

Unternehmen

1 Audi 2 BMW Group

Natural Sciences

Seit 2010

Unternehmen

IT

Plätze 1- 50 Unternehmen

Seit 2010

in Engineering: Siemens

in Natural Sciences: Bayer AG

in Engineering: Daimler

Marius Möller, Personalvorstand bei PwC. Bei Bewerbern interessiert uns die Persönlichkeit. Überzeugen Sie uns mit Authentizität. Seite 12

Kerstin Wagner, Head of Global Talent Acquisition. Siemens bietet rund um den Globus spannende Aufgaben und Projekte. Seite 31

Dr. Horst-Uwe Groh, Personalchef bei Bayer. Wir ermöglichen Berufseinsteigern, ihr Wissen in unterschiedlichen Bereichen einzubringen. Seite 48

Peter Berg, Leiter Global Talent Acquisition & Development. Einsteiger sollten unsere Leidenschaft für das Automobil teilen. Seite 33

7 Auswärtiges Amt 8 Daimler/Mercedes-Benz

S.33

9 Google 10 Volkswagen 11 Siemens 12 Ernst & Young

S.31 S.9

13 adidas 14 KPMG

S.11

15 Europäische Zentralbank (EZB) 16 PricewaterhouseCoopers

S.13

17 Procter & Gamble 18 L'Oréal Deutschland 19 IKEA Deutschland 20 BCG (The Boston Consulting Group) 21 ProSiebenSat.1 Media 22 Roland Berger Strategy Consultants 23 Robert Bosch 24 SAP 25 Unilever 26 Deutsche Bundesbank 27 BASF 28 Coca Cola Erfrischungsgetränke S.14 29 HUGO BOSS 30 Microsoft 31 Nestlé Deutschland 32 Deloitte 33 IBM Deutschland 34 Goldman Sachs 35 E.ON 36 Beiersdorf

S.35

37 Bayer 38 Sony Deutschland

S.48

39 TUI (World of TUI) 40 Deutsche Börse 41 DHL 42 Henkel 43 Puma 44 Dr. Oetker 45 Ferrero 46 Commerzbank 47 RTL 48 Fraport

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S.15

neu

I

– – – – – I – K I K I K I I I K – I I K I I neu

– I K neu

I I I K I K K I K I I K K neu

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I K

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

Seit 2010

in Business: PwC

5 Deutsche Bank 6 McKinsey & Company

Max-Planck-Gesellschaft Fraunhofer-Gesellschaft S.48 Bayer BASF Roche Diagnostics Novartis Pharma DLR Merck/MSD Boehringer Ingelheim Pharma S.31 Siemens ratiopharm Solarworld Nestlé Deutschland Fresenius Medical Care BMW Group ESA (European Space Agency) IBM Deutschland sanofi-aventis Hexal McKinsey & Company S.28 Audi Lufthansa Technik Münchener Rück EADS: Airbus, Eurocopter, Astrium, Porsche Beiersdorf Europäisches Patentamt Pfizer Deutschland Coca Cola Erfrischungsgetränke S.14 Kraft Foods Deutschland S.15 Henkel Volkswagen S.39 Carl Zeiss Wacker Chemie Intel S.35 E.ON S.33 Daimler/Mercedes-Benz Deutsche Bahn RWE Robert Bosch GTZ Johnson & Johnson ThyssenKrupp Evonik Industries BCG (The Boston Consulting Group) Siemens Management Consulting Procter & Gamble SMA Solar Technology Philips Roland Berger Strategy Consultants

Unternehmen

S.17 I 49 METRO Group 50 Siemens Management Consulting K

3 Deutsche Lufthansa 4 Porsche

I K – I K K I K K K I K I I I I K K K – I I I I I I K K I K I K I I K I I K I I K K I K I

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

Seit 2010

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

S.28 –

S.28 – Audi I BMW Group K Porsche S.31 – Siemens I Daimler/Mercedes-Benz K Volkswagen Lufthansa Technik – I EADS: Airbus, Eurocopter, Astrium, K Fraunhofer-Gesellschaft I DLR K Robert Bosch I Solarworld S.35 K E.ON I ThyssenKrupp I MAN Gruppe RWE – I BASF K Max-Planck-Gesellschaft I Deutsche Bahn K Hochtief K Bosch Rexroth K ESA (European Space Agency) neu SMA Solar Technology I MTU Aero Engines S.48 I Bayer K Philips S.29 K Vattenfall Europe K McKinsey & Company K EnBW I IBM Deutschland I TÜV SÜD Gruppe S.37 I ZF Friedrichshafen I Bilfinger Berger K ABB S.42 I Continental I Festo I Intel S.39 I Carl Zeiss K Enercon K TÜV Rheinland Group I STIHL I Linde (The Linde Group) K Evonik Industries neu Strabag I General Electric Coca Cola Erfrischungsgetränke S.14 I I Fraport K Voith I Infineon Technologies Bombardier Transportation –

Plätze 1- 50 Google Microsoft IBM Deutschland Apple SAP Siemens Audi Fraunhofer-Gesellschaft Intel BMW Group Porsche Deutsche Telekom Bundesnachrichtendienst AMD Dell Lufthansa Systems Adobe Systems Daimler/Mercedes-Benz Volkswagen Sony Deutschland Max-Planck-Gesellschaft EADS: Airbus, Eurocopter, Astrium, ESA (European Space Agency) DLR Cisco Systems Deutsche Bank ProSiebenSat.1 Media Auswärtiges Amt Software AG Oracle Deutschland Hewlett-Packard BASF Philips Capgemini Robert Bosch O2 adidas Sony Ericsson IKEA IT Deutschland Accenture McKinsey & Company Deutsche Bahn Statistisches Bundesamt RTL DHL Vodafone Infineon Technologies Bayer Fraport Yahoo! Deutschland

– I K I K S.31 I S.28 I K K I I I – K I K K S.33 I I I K I I I I I K neu

K K – I I I I I neu

K I K K K K neu

I I K S.48 K – K

www.universumglobal.com


Editorial

Universum TOP 100

Weitere Informationen finden Sie unter www.universumglobal.com

neu = Neueinsteiger in den Universum Top 100 Rankings 2011

Business

Natural Sciences

Engineering

Plätze 51-100

Plätze 51-100

Unternehmen

51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100

Seit 2010

J.P. Morgan EADS: Airbus, Eurocopter, Astrium, Deutsche Telekom Kraft Foods Deutschland S.22 Allianz Gruppe ThyssenKrupp Deutsche Bahn Peek & Cloppenburg KfW Bankengruppe Otto Group Haribo Johnson & Johnson Accenture RWE S.19 Bertelsmann Aldi Süd Axel Springer Douglas Gruppe Tchibo Sparkassen-Finanzgruppe Bain & Company Rewe Group Novartis Pharma Schenker Deutschland UBS Morgan Stanley Deutsche Post Thomas Cook Credit Suisse Group S.21 Münchener Rück S.42 Continental DZ Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt Danone Hewlett-Packard Booz & Company Bahlsen S.29 Vattenfall Europe EnBW O2 Pfizer Deutschland Horváth & Partners Management Philips Villeroy und Boch Rödl & Partner Mars Oliver Wyman Nokia BSH Postbank

K K I K K – I I K I neu

K I K K I I I K K K K K I I K I K I I I I I K I K I K K I I K K neu

I K I neu

I I

Unternehmen

51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100

in Business: Munich Re

Plätze 51-100 Seit 2010

Ford Motor Company Nestlé Deutschland Dräger John Deere Deutsche Telekom Sennheiser electronic Siemens Management Consulting Miele Opel Züblin ALSTOM KUKA Group Rheinmetall Procter & Gamble S.15 Henkel Q-Cells Ferchau Engineering Kraft Foods Deutschland Dekra Schott Roland Berger Strategy Consultants Liebherr-International Deutschland Claas Vestas 3M GTZ BCG (The Boston Consulting Group) Europäisches Patentamt Ericsson Fresenius Medical Care Merck/MSD Rohde & Schwarz Trumpf Werkzeugmaschinen BP (inkl. Aral, Castrol) Roche Diagnostics Beiersdorf Johnson & Johnson Shell Bertrandt BSH Osram Heidelberger Druckmaschinen Diehl Hewlett-Packard Wacker Chemie Schaeffler Gruppe (INA, FAG, LuK) Mahle Gruppe S.43 Vaillant S.44 Brose Hella

I K I I I K K I – neu

K I I K I K K K I I K K I I K neu

K neu

– K K K K K K I I K I K I I I K K K K neu

K

Unternehmen

51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100

Seit 2010

TÜV Rheinland Group Infineon Technologies Linde (The Linde Group) Osram Deutsche Telekom BP (inkl. Aral, Castrol) Vattenfall Europe Shell Jenoptik 3M EnBW TÜV SÜD Gruppe Fraport Schott Continental MAN Gruppe Q-Cells Miele Accenture Hochtief ExxonMobil Dekra Hewlett-Packard Rheinmetall Bosch Rexroth Lanxess Bain & Company STIHL Ford Motor Company Ericsson Hella MTU Aero Engines Sennheiser electronic Bombardier Transportation Salzgitter Enercon Knorr-Bremse K+S Trumpf Werkzeugmaschinen John Deere ZF Friedrichshafen BSH Capgemini Booz & Company Opel Claas General Electric Bilfinger Berger Johnson Controls Rohde & Schwarz

I I I – I I S.29 K K K I I K K K S.42 I I K I K I I I K I K K – I I K I K K K I – neu S.7 neu

I I S.37 I K I K K K K K K S.41 K

Katrin Hagestedt, Actuary bei Munich Re. Ohne Rückversicherer würde keine Fußballweltmeisterschaft funktionieren. Seite 21

in Business: METRO Group

Kef van Helbergen: Wir suchen Menschen, die an der Weiterentwicklung der METRO Group interessiert sind. Seite 17

in Engineering: Brose

Andreas Kälberer, Leiter Kundenteam Sitzsysteme Japan, schätzt die kurzen Entscheidungswege bei Brose. Seite 44

in Engineering: ZF Friedrichshafen AG

Jürgen Holeksa, Personalvorstand und Arbeitsdirektor: Teamgeist und Eigeninitiative zählen zu den wichtigsten Eigenschaften. Seite 37

in Business: Henkel

in Engineering: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG

in Business: Ernst & Young

in Engineering: Carl Zeiss

Jessica Thiel, Corporate Director HR Talent: So vielfältig der Konzern ist, so vielfältig sind auch die Karrierechancen. Seite 15

Hans Knapek ist Leiter Bereich Personal und Mitglied der Geschäftsleitung: Wir setzen auf den eigenen Nachwuchs. Seite 41

Ana-Cristina Grohnert, Managing Partner People GSA: Ich arbeite mit großartigen Menschen zusammen. Seite 9

Nádja Horsch Schmidt, Director HR Marketing & Recruiting: Wir stehen für Erfolg und Verantwortung. Seite 39

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Universum TOP 100

K+S Aktiengesellschaft

K+S – der Rohstoffwert im deutschen Aktienindex – sucht Mitarbeiter, die Wert auf Beständigkeit, nachhaltige Zusammenarbeit und eine vertrauensvolle Partnerschaft legen.

Engineering

Foto: Volker Straub

Holger Blannarsch, Titel: Leiter Personal K+S Aktiengesellschaft Ausbildung: Ausbildung zum

Bankkaufmann, Studium BWL mit Fachrichtung Personalwesen und Controlling Werdegang: Personalreferent in der Baubranche, Personalreferent, Werkspersonalleiter, Personalleiter in der Automobilbranche

»Die Nachwuchsförderung liegt uns sehr am Herzen« Holger Blannarsch, Leiter Personal bei K+S Aktiengesellschaft, gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen von K+S. Was macht K+S zu einem attraktiven Arbeitgeber für junge Talente?

Die K+S Gruppe ist ein traditionsreiches Unternehmen und zeichnet sich als nachhaltiger und sicherer Arbeitgeber aus. Unsere Vision ist es, Quelle für Wachstum und Leben durch Nährstoffe und Mineralien zu sein. Als Rohstoffunternehmen denken und handeln wir langfristig. Zuverlässigkeit, Vertrauen und Nachhaltigkeit sind bei uns gefragte Werte. Dies und die Pflege der modernen Firmenkultur sehen wir als wichtigen Punkt für junge Berufseinsteiger bei der Wahl des geeigneten Arbeitgebers. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeiter, investieren in Sicherheit, Gesundheit und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Was unterscheidet K+S von anderen Arbeitgebern?

Was K+S von anderen Unternehmen am deutlichsten unterscheidet, ist, dass wir uns in einer spannenden Entwicklungsphase befinden. Jeder Mitarbeiter kann sich auf dem Weg zu einem immer globaler agierenden Rohstoffunternehmen einbringen. Solch eine Möglichkeit bietet sich einem Berufseinsteiger nicht oft. Wir laden daher jeden herzlich dazu ein, mit anzupacken und K+S auf diesem Weg zu begleiten. Welche Einstiegsmöglichkeiten bieten Sie Hochschulabsolventen?

Wir bieten Diplom-, Bachelor- oder Masterstudenten eine Fülle an fachlichen Einstiegsmöglichwww.universumglobal.com

keiten, z.  B. in den Fachrichtungen Ingenieurwesen, Chemie, Verfahrenstechnik, Bergbau, Wirtschafts-/ Informatik und BWL. Neben dem Direkteinstieg bietet sich unter anderem die Möglichkeit, ein Traineeprogramm im technischen Bereich zu absolvieren. Dieses unterscheidet sich deutlich von üblichen Programmen: Bei K+S wird der Ablauf individuell – nach Stärken, Schwächen und Interesse – auf Sie abgestimmt. Zudem betreuen Sie von Anfang an eigene Projekte, dürfen im Tagesgeschäft direkt mit anpacken und lernen verschiedene Standorte und Einheiten des Unternehmens kennen. Während des Programms erhalten Sie umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten und einen erfahrenen Mentor, der Sie fachlich und persönlich unterstützt. Im naturwissenschaftlichen Bereich hat K+S sogar ein eigenes Institut, in dem Berufseinsteiger auf ihren späteren Arbeitsplatz vorbereitet werden und eigene Forschungsprojekte betreuen. Sie sehen, dass uns die Nachwuchsförderung sehr am Herzen liegt. Herr Blannarsch, warum haben Sie sich persönlich für K+S entschieden?

Weil das Unternehmen, die Funktion und die Chemie von Anfang an gestimmt haben. K+S hat in den letzten Jahren eine Erfolgsstory geschrieben. Es ist ein solides Bergbauunternehmen, welches sich im DAX 30 platziert und seine Aktivitäten auch weltweit intensiviert hat. Bei K+S wird mir die Chance geboten, am Wachstum eines erfolgreichen Unternehmens teilzuhaben und mich dabei entscheidend einzubringen. Neben der gebotenen beruflichen Herausforderung schätze ich insbesondere die Freundlichkeit und Vertrautheit, die mir vom ersten Kontakt an entgegengebracht wird.

Gewähren Sie uns bitte zum Abschluss einen kurzen Blick hinter die Kulissen von K+S.

Bedingt durch den traditionellen, bergmännischen Hintergrund herrschen bei K+S eine eher kameradschaftliche Atmosphäre und ein starker Teamgedanke: Bei uns steht das Menschliche im Vordergrund. Wir pflegen das Zusammengehörigkeitsgefühl aktiv, so dass auch gern private Treffen organisiert werden. Ein gutes Arbeitsklima ist die logische Konsequenz. Unterstützt wird dies durch formulierte, feststehende Grundwerte und Führungsleitlinien bei K+S: Fairness, ein aufgeschlossenes Miteinander, der vertrauensvolle Umgang sowie Chancengleichheit schaffen ein innovatives und dynamisches Arbeitsumfeld. Wir sind uns sicher, dass diese Unternehmensphilosophie entscheidend zum Erfolg der K+S Gruppe beiträgt.•

Über DAS UNTERNEHMEN www.k-plus-s.com Anzahl Mitarbeiter: 10 000 in Deutschland, 14 000 weltweit Personalbedarf: Maschinenbau, E-Technik, Verfahrens-, Kraftwerkstechnik, Chemie, Agrarwissenschaften, Geologie, Bergbau, Informatik, BWL Wege in das Unternehmen: Praktika, Studienund Abschlussarbeiten, Promotion, Stipendienprogramm, Traineeprogramme im kaufmännischen und technischen Bereich, Direkteinstieg Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Bitte bewerben Sie sich online unter www.k-plus-s.com/de/karriere/

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Business

Universum TOP 100

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Reply Deutschland AG Foto: Fotostudio Clemens

Reply sucht junge Talente, die Spaß haben an innovativen Technologien. Arne Husemann, was macht die Arbeit bei der Reply Deutschland AG besonders spannend und anspruchsvoll?

Meine Tätigkeit im Bereich SAP CRM for Banking ist von klassischen und jüngeren Technologien geprägt. Hieraus ergibt sich ein breites Aufgabenfeld, welches man als Berater in der ITBranche beherrschen sollte. Ich muss versuchen, die Fülle der Technologien zu einem optimalen Kundenergebnis zu verbinden, und kann dabei die modernsten Software-Engeneering-Ansätze anwenden. Diese berufliche Herausforderung ist sehr spannend. Beschreiben Sie die Unternehmenskultur.

ARne Husemann, Titel: Consultant

Ausbildung: Master of Science in Naturwissenschaftliche Informatik Werdegang: Direkteinstieg nach dem Studium

Ich schätze den ungezwungenen Umgang unter den Kollegen und Führungskräften, aber auch die Selbstbestimmtheit und das hohe Maß an Eigenverantwortung bei der Arbeit. Wenn ich eine Weiterbildung benötige, ist das nach Rücksprache mit meinem Vorgesetzten jederzeit möglich. Das erfordert im Gegenzug von uns Mitarbeitern neben Teamgeist eine gute Selbstorganisation,

eine andauernde Lernbereitschaft und natürlich Begeisterung für den Beruf. Was raten Sie Hochschulabsolventen, die kurz vor dem Berufseinstieg stehen?

Nach Möglichkeit sollte der persönliche Kontakt mit Mitarbeitern gesucht werden. Hierfür bieten sich die zahlreich stattfindenden Jobmessen an. Ein Gespräch kann bei der Entscheidung für den Arbeitgeber aufschlussreicher sein, als entsprechende Bewerberinformationen des Unternehmens.•

Über DAS UNTERNEHMEN www.reply.de Anzahl Mitarbeiter: 3 150 weltweit, 650 deutschlandweit Personalbedarf: (Wirtschafts-)Informatik, (Wirtschafts-)Mathematik, Betriebswirtschaftslehre, Naturwissenschaften mit IT-Affinität Wege in das Unternehmen: Reply Deutschland bietet einen Direkteinstieg für Absolventen an. Praktika und Abschlussarbeiten sind möglich. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Online-Bewerbungen unter www.reply.de/de/about/apply/

Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH Foto: Werner bartsch

Genau die richtige Mischung aus Herausforderung und Förderung Sie sind als Trainee bei Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH gestartet. Wie haben Sie die Zeit als Trainee miterlebt?

Als zwei sehr spannende und lehrreiche Jahre! Ich konnte unterschiedliche Stationen im Marketing und Vertrieb durchlaufen und erhielt unter anderem Einblick in das Brand Management oder das Communication Management. Relevant für meine berufliche Entwicklung war auch die Mitwirkung an einem internationalen Innovationsprojekt: Mit dem norwegischen Team in Oslo habe ich an der Entwicklung eines Prozesses für Produktinnovationen gearbeitet. Auch motivierend war, dass ich bereits früh in ein crossfunktionales Team zum Thema „Trends” miteinbezogen worden bin. Die Arbeit in diesem Team begleitet mich seither und inspiriert mich immer wieder zu neuen Ideen.

Christina Gieseler, Titel: Junior Brand

Manager Gauloises Ausbildung: Wirtschaftsstudium an der Universität Berlin Werdegang: Trainee im Bereich Sales & Marketing, seit 1.02.2011 Junior Brand Manager Gauloises.

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Wie ging es nach Ablauf des Trainee-Programms mit Ihnen weiter?

Ich habe genau den Job bekommen, für den ich seit meinem ersten Bewerbungsgespräch Feuer und Flamme war. Damals war die Übernahme der Marke Gauloises in das Reemtsma-Portfolio

noch Zukunftsmusik – heute bin ich Junior Brand Manager für Gauloises. Wie schnell konnten Sie Verantwortung übernehmen?

Sehr schnell! Schon während des Traineeprogramms bekamen wir Verantwortung für eigene Projekte übertragen, was eine gute Vorbereitung war. Als Junior Brand Manager habe ich diesen Sommer die Gauloises Kunst-Projekte AutomART und Tour de la créativité eigenverantwortlich betreut und umgesetzt. Bei diesen beiden Projekten geht es einerseits um die Kunst am Cigarettenautomaten und andererseits um urbane Stadtführungen. Diese wurden sogar von renommierten Marketing-Magazinen dokumentiert, was mich natürlich stolz macht.•

Über DAS UNTERNEHMEN www.reemtsma.com Anzahl Mitarbeiter: 2 000 in Deutschland, Imperial Tobacco weltweit: 38 000 Mitarbeiter Personalbedarf: v. a. Wirtschaftswissenschaftler Wege in das Unternehmen: Via Traineeprogramm im Bereich Sales & Marketing, verschiedene Praktikumsplätze, Direkteinstieg Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: HR-Sales&Marketing@reemtsma.de

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Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Foto: Ernst & Young

Die Mitarbeiter des weltweit führenden Unternehmens in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuern, Transaktionen und Beratung sind hoch qualifiziert und handeln nach dem Ernst & Young Motto "Quality in Everything We Do".

Ana-Cristina Grohnert, Titel: Managing Partner People GSA Germany-Switzerland-Austria Aus-

bildung: BWL-Studium, FH Würzburg Werdegang: Mehrjährige Erfahrung in der Finanzbranche, heute verantwortlich für die strategische Entwicklung der Bereiche People, Culture & Diversity bei Ernst & Young

»Mich ÜBERZEUGT die Globale Ausrichtung, Vielfalt und Qualität« Ernst & Young bietet interessante Herausforderungen für Absolventen: ein sich rasant entwickelndes, spannendes Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, zusammen mit vielen unterschiedlichen, hoch qualifizierten, motivierten Mitarbeitern in einem weltweit angesehenen und erfolgreichen Unternehmen zu arbeiten. Ana-Cristina Grohnert, Managing Partner People GSA, erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen bei Ernst & Young. Wann und weshalb kamen Sie zu Ernst & Young? Was hat Sie an diesem Arbeitgeber überzeugt?

Ich kam 2007 zu Ernst & Young und hatte damals gut 15 Jahre Berufserfahrung in der Industrie und im Finanzsektor gesammelt. Mein Wechsel zu Ernst & Young hatte eine Vielzahl an Gründen: Die Aussicht, in einer beratenden Tätigkeit mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben, sehr viele unterschiedliche Unternehmen kennen zu lernen und in einem global vernetzten Team zu arbeiten sowie innerhalb der Transaktionsberatung einen eigenen Bereich mit spezialisierten Beratungsleistungen aufzubauen. Dazu kam auch eine gute Portion Neugierde. Was mich an Ernst & Young fasziniert und überzeugt, ist die globale Ausrichtung des Unternehmens sowie die Vielfalt und Qualität der Kollegen und Kolleginnen – ich arbeite mit großartigen Menschen zusammen und das empfinde ich als Privileg. Kürzlich war ich auf einem Partnertreffen unserer Region EMEIA und es fühlte sich an, wie die Hauptversammlung der Vereinten Nationen – ich finde es spannend, Teil eines größeren Ganzen zu sein und dass man gemeinsam Entwicklungen beeinflussen und etwas bewegen kann. www.universumglobal.com

Was fasziniert Sie am meisten an Ihrer Arbeit bei Ernst & Young?

Ich betreue Kunden im Finanzsektor – das ist sicherlich gerade in wirtschaftlich volatilen Zeiten eine große Herausforderung, macht aber auch sehr viel Spaß. Mein Team und ich sind am Puls des Geschehens – wir arbeiten an Themen und suchen Lösungen für Fragestellungen, die andere Menschen in der Zeitung lesen. Zusätzlich betreue ich seit zwei Jahren die Umsetzung der Diversity & Inclusiveness Strategie bei Ernst & Young. Seit Juli diesen Jahres verantworte ich außerdem als People Leader mit über 200 Mitarbeitern unseren Personalbereich. Ein unglaublich breites und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum, das mir aber auch immer wieder vor Augen führt, wie eng verknüpft gute Personalführung und Unternehmenserfolg sind. Es wird nie langweilig! Frauen stehen heute oftmals vor der Frage – Familie oder Karriere? Wie gelang es Ihnen, beide Themen zu vereinen?

Ich glaube, das Allerwichtigste ist, sich zu entscheiden, was man will und dieses Ziel konsequent zu verfolgen. Für mich war immer klar, dass meine professionelle Weiterentwicklung ein wichtiger Teil meines Lebens bleiben sollte und diesen Anspruch habe ich nie aus den Augen verloren. Ich habe einen Partner, der mich immer unterstützt hat und voll hinter unserer Familie steht. Zusammen haben wir es geschafft, Strukturen zu schaffen, die es uns erlauben, uns auf unsere Jobs zu konzentrieren, weil wir wissen, dass es unseren drei Kindern gut geht und sie optimal versorgt sind. Wenn man sich in dem Bereich

nicht sicher ist, hat man den Kopf nicht frei und macht sich ständig Sorgen. Ich fokussiere mich auf das, was ich professionell erreichen möchte und bin mir darüber bewusst, dass ich manchmal auch unangenehme Entscheidungen treffen muss. Unter der Woche bin ich oft viel unterwegs – d. h. ich muss auf Abendessen mit den Kindern oder die Gutenachtgeschichten vor dem Schlafengehen verzichten, trotzdem bin ich immer telefonisch erreichbar. Ich habe auch gelernt, Prioritäten zu setzen. Es kommt schon mal vor, dass ich für einen Elternabend oder eine wichtige Klassenarbeit für einen Abend nach Hause fliege. Am Wochenende und in den Ferien bin ich für die Familie da – die begrenzte Zeit, die wir miteinander verbringen, kosten wir voll aus – das ist Quality Time. Es ist eine doppelte Beanspruchung, aber es ist auch doppelte Freunde. Ich würde auf nichts verzichten wollen.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.de.ey.com/karriere Anzahl Mitarbeiter: Deutschland: 6 900 Weltweit: 141 000 (Internationale Ernst & Young-Organisation) Personalbedarf: Zirka 1 600 Berufseinsteiger im Fiskaljahr 2010/2011 Wege in das Unternehmen: Training-on-the-job in Verbindung mit Fach- und Persönlichkeitstraining, Praktika & Direkteinstieg als Assistant in allen Fachbereichen, Traineeprogramm AuditPLUS (Wirtschaftsprüfung) Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: www.jobportal.de.ey.com

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Mit 32 ver채nderte Edison die Welt. Und das nicht mit ein paar inspirierenden Powerpoint-Charts. Es ist Ihre beste Zeit. Holen Sie das Maximum heraus. Schnell und effizient zum Ziel, ohne komplizierte Umwege. Das ist unser Leitprinzip. Nicht nur f체r unsere Kunden, sondern auch f체r Ihre Karriere. Wir nennen es: cutting through complexity. Bewerben Sie sich jetzt. kpmg.de/careers

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KPMG

Wollen Sie das Maximum aus Ihrer Karriere herausholen? Machen Sie das bei KPMG!

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Foto: KPMG

Roman Dykta, Titel: Head of Employer Branding & Resourcing Ausbildung: Diplom Geoökologie und BWL, Schwerpunkt Marketing Universität Potsdam Werdegang: Mitarbeiter Personalmarketing, derzeit Leiter des Personalmarketings und Recruitings

»Hier können sich junge Talente im Unternehmen verändern« Laut Roman Dykta, Head of Employer Branding & Resourcing , treffen junge Talente bei KPMG auf schnelle Aufstiegsmöglichkeiten und eine gelebte Internationalität. Was macht die Arbeit bei KPMG spannend und anspruchsvoll?

Die Vielfalt auf allen Ebenen: Wer hier seine Karriere startet, kommt schnell mit unterschiedlichen Branchen, Geschäftsbereichen und Aufgabenfeldern in Berührung. Bei KPMG können sich junge Talente im Unternehmen verändern. Wer beispielsweise von der Wirtschaftsprüfung in die Beratung wechseln möchte, kann sich in einem neuen Geschäftsbereich weiterentwickeln. Wer sich die Expertise für eine neue Branche aneignen möchte, kann sich innerhalb des Bereichs verändern. Als Marktführer im Finanzbereich betreuen wir anspruchsvolle Kunden aus dem Banken- und Versicherungswesen. Es wäre fast fahrlässig, wenn man in dieser Branche nicht zu KPMG gehen würde. So hat es zumindest einer unserer Partner einmal formuliert (lacht). Welche langfristigen Perspektiven bieten Sie jungen Talenten?

Junge engagierte Talente können schon nach drei bis fünf Jahren als Manager eine Führungsfunktion übernehmen, sofern sie gute Leistungen zeigen. Dieser schnelle Aufstieg ist in anderen Unternehmen nicht überall möglich. Wir bieten mit Standorten in über 150 Ländern aber auch zahlreiche Möglichkeiten im Bereich der internationale Karriere. Wer den Schritt wagt und im Ausland neue Eindrücke sammelt, wird nach www.universumglobal.com

seiner Rückkehr so gut in das ehemalige Team integriert, dass auch die Kollegen vom dazugewonnen Know-how profitieren können. Und natürlich bieten wir die Möglichkeit, nach einigen Jahren im Management eine Partnerschaft mit KPMG einzugehen. Ihre Branche zieht noch immer viele männliche Bewerber an. Weshalb ist der Einstieg auch für Frauen attraktiv?

Aktuell steigen bei uns mehr Frauen ein als Männer. Das zeigt sehr schön, dass sich KPMG seit vielen Jahren mit der Gender-Thematik auseinandersetzt und die Weichen in die richtige Richtung gestellt hat. Bei uns können Frauen gleich schnell vorankommen wie Männer und werden unterstützt, wenn es darum geht, Familie und Karriere zu vereinen. Auch Männer legen immer mehr Wert auf eine Elternauszeit, um die Kinder aufwachsen zu sehen. KPMG ermöglicht deshalb unter anderem mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, dass Mütter und Väter ihren Alltag so „zusammenbasteln“ können, dass immer auch Zeit für die Familie bleibt. Was raten Sie Hochschulabsolventen, die kurz vor dem Berufseinstieg stehen?

Falls noch etwas Zeit bleibt, rate ich zu einem Praktikum. Das ist eine gute Möglichkeit, um einen Einblick in ein Unternehmen und seine Arbeit zu gewinnen. Wenn der Berufseinstieg unmittelbar bevorsteht, empfehle ich, einen „Karriereplan“ aufzustellen und folgende Fragen zu klären: Was ist mir wichtig? Sind das bspw. die Weiterbildungsmöglichkeiten? Wo liegen meine

Stärken? Wo kann ich sie langfristig am besten einsetzen? Außerdem ist es sinnvoll, sich auf Fachmessen mit Arbeitgebern auszutauschen und Informationen über Weiterbildungsangebote, Unternehmenskultur etc. einzuholen. Was fasziniert Sie persönlich am meisten am Arbeitgeber KPMG?

KPMG hat den Anspruch, sich ständig zu verändern, zu erneuern, zu verbessern. Das fasziniert mich neben den vielfältigen Arbeitsinhalten am meisten. Hinzu kommt die Möglichkeit, im Unternehmen etwas zu bewegen, schnell aufzusteigen und dank unserer Internationalität zu reisen bzw. Auslandserfahrungen zu sammeln. Das Gesamtpaket stimmt – deshalb arbeite ich mittlerweile auch schon seit über zehn Jahren bei KPMG.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.kpmg.de/careers Anzahl Mitarbeiter: Über 8 000 Mitarbeiter in Deutschland, weltweit 138 000 in 150 Ländern Personalbedarf: 1500 Absolventen, rund 1 000 Praktikanten Wege in das Unternehmen: Direkteinstieg, Trainee Advisory, Bachelor Start up, Praktikum, Werkstudententätigkeit Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: recruiting@kpmg.com www.kpmg.de/careers

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Foto: pwc

PwC

Marius Möller, Titel: Personalvorstand/Arbeitsdirektor Ausbildung: 1984–1989 Studium Betriebswirtschaftslehre, Universität Mannheim Werdegang: 1989 Einstieg bei PwC, 1992 Steuerberaterexamen, 1996 Entsendung zu PwC Washington, 1997 Partner, 2002 Vorstand, Leitung Steuerabteilung in Stuttgart, 2009 Personalvorstand, 2011 Leitung Niederlassung Stuttgart

„Im Team Großes bewegen“ Herr Möller, warum sollte man sich bei PwC bewerben?

Weil wir eine erstklassige Ausbildung und exzellente Karrierechancen bieten. Sie lernen von Experten, sind Teil eines Teams und bekommen die Möglichkeit, unterschiedliche Branchen und Mandanten kennenzulernen. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt die Attraktivität von PwC vor allem in der vielseitigen und abwechslungsreichen Arbeit, die auch nach Jahren stets spannend bleibt. Gemeinsam bewegen wir Großes und für viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir ein Karrierekatalysator. Was sollte man studiert haben, um erfolgreich bei PwC durchzustarten?

Zu uns kommen vor allem Absolventen der Wirtschaftswissenschaften. Für den Einstieg im Bereich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung ist es von Vorteil, im Studium den Schwerpunkt in Wirtschaftsprüfung, Rechnungslegung, Controlling, Steuern oder Finance zu setzen. Bei der Ausbildung zum Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater unterstützt schließlich die PwC Academy. In der Beratung sind die Karrieren vielfältiger. Hier haben auch Quereinsteiger aus anderen Studienrichtungen gute Chancen. Welche akademischen Qualifikationen wünschen Sie sich von Bewerbern, die in Ihrem Unternehmen starten?

Fundiertes Fachwissen ist für uns unverzichtbar. Die Art des Abschlusses ist dabei aber nicht entscheidend. Ob Sie nun einen Bachelor oder einen Master haben, beide Abschlüsse sind uns willkommen. Wir wissen, dass die Bewerber heute ganz unterschiedliche Qualifikationen mitbringen, und haben uns darauf eingestellt. Ab Mai 2012 bieten wir in einem eigenen Masterstudiengang, den wir zusammen mit den Wettbewerbern und ausgesuchten Universitäten entwickelt haben, einen zusätzlichen Weg zum Wirtschaftsprüferexamen an. Fachwissen ist doch nicht alles. Welche Soft Skills sind besonders wichtig?

Die Persönlichkeit der Bewerber spielt für uns eine wichtige Rolle. Jeden 12

Tag arbeiten wir mit Menschen in unterschiedlichen Bereichen und Funktionen zusammen. Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie ein gesundes Maß an Flexibilität sind für uns deshalb entscheidend. In einem international agierenden Unternehmen wie PwC sind Sprachkenntnisse natürlich sehr wichtig. Englisch ist obligatorisch, weitere Sprachen immer gut. Ein längerer Auslandsaufenthalt fällt sicher positiv auf. Womit kann man Sie in Bewerbungsgesprächen am besten überzeugen?

Mit Authentizität. Nichts langweilt mehr, als wenn Sie die Informationen der Unternehmenshomepage herunterbeten. Zeigen Sie stattdessen, dass Sie wirklich Interesse am Unternehmen und auch den nötigen Biss haben. Uns interessiert Ihre Persönlichkeit. Denn von Ihren formalen Qualifikationen sind wir bereits überzeugt, wenn wir Sie einladen. Welche Fehler bei der Bewerbung sollte man besser vermeiden?

Wenn Sie sich verbiegen, dann ist das alles andere als gut. Bleiben Sie unbedingt authentisch und stellen Sie sich als der Mensch dar, der Sie wirklich sind. Sonst entstehen auf beiden Seiten nur falsche Erwartungen. Wenn sich nach kurzer Zeit dann herausstellt, dass wir doch nicht zueinander passen, schmerzt es beide Seiten. Was empfehlen Sie Studierenden und Absolventen, die sich jetzt für den Berufseinstieg als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder Unternehmensberater interessieren?

Kommen Sie zu uns und lernen Sie uns kennen! Nur so können Sie und wir herausfinden, ob wir zueinander passen. Am besten machen Sie ein Praktikum bei uns. Sprechen Sie uns auf Karrieremessen oder Informationsveranstaltungen in Universitäten an oder fragen Sie die PwC Friends, die an jeder größeren Wirtschaftsfakultät unterwegs sind. Einen Einblick in die vielfältigen und spannenden Aufgaben, die bei PwC warten, bietet auch unsere Karriereseite: www.pwc-career.de www.universumglobal.com


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Foto: Dominik Mentzos

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Foto: Dominik Mentzos

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Jannik Bayat, Alter: 30 Jahre Studium: BWL, Dipl.-Kaufmann Studienort: RWTH Aachen, National University of Singapore (NUS) Einstieg bei PwC: Oktober 2006 Bereich: Assurance Grade: Senior Consultant

Rebekka Manz, Alter: 31 Jahre Studium: International Business Studies Studienort: Universität Maastricht, Niederlande Einstieg bei PwC: Mai 2007 Bereich: Advisory Grade: Managerin

Global Playern ein verlässliches Zeugnis ausstellen

Der Sonne einen Job vermitteln

Ich arbeite im Geschäftsbereich Assurance und prüfe die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Unternehmen. Das sind vor allem Jahres- und Konzernabschlussprüfungen, Unternehmenstransaktionen und die internationale Rechnungslegung. Hochkomplexe Beratungsleistungen runden unser Dienstleistungsangebot ab, das im Gesamtpaket weit über die gesetzlich vorgeschriebene Testierung des Jahresabschlusses hinausgeht. Die besondere Herausforderung dabei: Die Märkte ändern sich, Gesetze und Richtlinien werden kontinuierlich angepasst. Dinge, die einen großen Einfluss auf meine tägliche Arbeit haben.

Der Bereich Advisory, in dem ich arbeite, berät bei Unternehmenstransaktionen und Finanzierungen, optimiert Geschäftsprozesse, entwickelt Management- und Kontrollsysteme, unterstützt bei Restrukturierungen und klärt wirtschaftskriminelle Sachverhalte. Um nur ein paar der Aufgaben zu nennen, denen wir uns widmen. Die Bandbreite unserer Mandantenschaft reicht dabei von nationalen und internationalen Großunternehmen über Mittelständler bis hin zur öffentlichen Hand.

Grundsätzlich gliedert sich der Geschäftsbereich Assurance in die kundenspezifischen Bereiche Financial Services (FS) und Industrial Services (IS), um den Anforderungen unterschiedlich regulierter Märkte gerecht zu werden. In diesem Sinne sind FS und IS in deutschlandweite Servicebereiche aufgeteilt, damit wir dem Kunden noch schneller die passenden AssuranceMitarbeiter und -Mitarbeiterinnen bzw. das passende Team zur Verfügung stellen können. Das sind – je nach Anforderung – Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Industrie- und Finanzexpertise, gepaart mit Wirtschaftsprüfer-Know-how. Im Bereich Assurance stehen Ihnen grundsätzlich zwei Wege offen: Sie können sich entweder für einen breiten Einstieg entscheiden, das komplette Spektrum der Aufgaben in Assurance kennenlernen und sich auf Wunsch im Laufe der Zeit spezialisieren. Oder Sie können bereits als Spezialist in einen unserer Servicebereiche (z. B. System & Process oder Internal Audit) einsteigen. Der besondere Reiz des Bereiches Inbound im IS, in dem ich tätig bin, liegt in der Internationalität der Mandanten. Hier konnte ich z. B. Großes bewegen, indem ich den Jahresabschluss für einen renommierten deutschen Baustoffhändler koordiniert habe, der weltweit in 15 Ländern operiert – von den USA über Singapur bis Nordafrika. Dazu stand ich über Wochen mit den PwC Kollegen vor Ort in engem Kontakt und es gelang uns, trotz des sehr großen Prüfungsaufwands und Zeitdrucks, der mit diesem Auftrag einherging, den Jahresabschluss fristgerecht fertig zu stellen. Ein weiteres Beispiel für die perfekte Teamarbeit, die uns bei PwC auszeichnet. • www.universumglobal.com

Einer meiner interessantesten Fälle in letzter Zeit war die Rentabilitätsplanung und -optimierung für ein Solarkraftwerk in Südportugal, genauer gesagt in Serpa im Alentejo. Um der sehr komplexen Aufgabenstellung gerecht zu werden, haben wir dafür eigens ein Expertenteam aus Prüfern, Kaufleuten und Ingenieuren zusammengestellt. Nach einem Kickoff-Meeting in Deutschland flogen wir wenige Tage später nach Lissabon. Ich habe mich dann mit dem Thema Projektmanagement beschäftigt, Risiken und Chancen analysiert, verschiedene Ablaufszenarios entwickelt. Insbesondere der Bereich Genehmigungen barg immer wieder Gefährdungen fürs Timing. Darauf haben wir den Mandanten frühzeitig hingewiesen und ihm gleichzeitig unterschiedliche Lösungswege aufgezeigt. Am Ende lief der Bau des Solarkraftwerks so gut wie reibungslos, sodass das ganze Team und ich das wirklich gute Gefühl hatten, etwas Großes bewegt zu haben. Für die Bevölkerung vor Ort und für die Umwelt allgemein. •

Über DAS UNTERNEHMEN www.pwc.de Führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft in Deutschland. 1,45 Mrd. Euro Gesamtleistung Anzahl Mitarbeiter: 8 900 engagierte Mitarbeiter an 28 Standorten Wege in das Unternehmen: Über ein Praktikum oder über Direkteinstieg So können Sie sich bewerben: Über das Bewerberformular auf unserer Karriereseite unter: www.pwc-career.de

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Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG

Be part of the secret! – Werde Teil der Erfolgsgeschichte mit einem Einstieg bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG!

Foto: CCE AG

Tanja Biber, Titel: Leiterin Personalmarketing Ausbildung: Studium der Psychologie an der Humbolt

Universität Berlin. Werdegang: ALBA Management GmbH, Personalreferentin, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG zunächst Referentin, heute Leiterin Personalmarketing

»Talentförderung ist uns ein besonders wichtiges Anliegen« Tanja Biber, Leiterin Personalmarketing bei Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, berichtet über Talentförderung und eine tolle Arbeitsatmosphäre in einem internationalen Umfeld. Was macht die Arbeit bei Coca-Cola gerade für Berufseinsteiger so interessant und wie können Hochschulabsolventen in Ihrem Unternehmen einsteigen?

Wir arbeiten insbesondere in Deutschland in einem sehr anspruchsvollen Markt und natürlich sind die Erwartungen an ein Markenunternehmen wie Coca-Cola besonders hoch. Dabei ist es unser täglicher Anspruch, sowohl den Bedürfnissen und Erwartungen unserer Kunden, als auch dem sich stetig verändernden Markt gerecht zu werden. Das zeigt auch die Entwicklung vom Ein-Produkt-Unternehmen zur Full-BeverageCompany. Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG ist ein Unternehmen, das einerseits Traditionen pflegt und andererseits ständig im Wandel ist. Meines Erachtens birgt insbesondere dieser stetige Wandel die Chancen und Herausforderungen, die es ausmachen, für Coca-Cola zu arbeiten. HochschulabsolventInnen, die diese Chancen ergreifen, wollen unseren Unternehmenserfolg weiter vorantreiben und mit viel Engagement und neuen Ideen überzeugen. Sie können entweder über einen Direkteinstieg oder über unser Traineeprogramm einsteigen. Für Letzteres suchen wir jedes Jahr junge Nachwuchskräfte in unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Wie werden junge Talente bei Ihnen gefördert?

Talentförderung und -entwicklung ist uns ein 14

besonders wichtiges Anliegen. Wir investieren stetig in unsere Mitarbeiter. Besonderes Augenmerk legen wir auf die frühzeitige Förderung des Nachwuchses. Angefangen bei der beruflichen Erstausbildung über Studentenförderung bis hin zur Nachwuchsführungskräfteentwicklung. Im Detail sieht das beispielsweise bei unseren Trainees wie folgt aus: Neben der Betreuung durch Mentoren und Fachbetreuer sowie entsprechender fachlicher und themenübergreifender Trainings haben sie die Möglichkeit, ein individuelles Coaching in Anspruch zu nehmen oder interkulturelle Erfahrungen im Rahmen eines internationalen Projekteinsatzes zu sammeln.

die Leidenschaft zur Marke sind nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen MitarbeiterInnen spürbar. Es herrscht ein sehr offener Umgang untereinander ‒ und das hierarchieübergreifend.•

Was bieten Sie im Bereich Work-Life-Balance?

Wir schauen nicht weg, wenn unsere Mitarbeiter in Zeiten höheren Arbeitsaufkommens mehr arbeiten. Uns ist daran gelegen, dass unsere Mitarbeiter Berufliches und Privates in Einklang bringen können. Unser Arbeitszeitmodell ermöglicht hierbei eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit. Überstunden, die nicht abgebaut werden, können in Form von Entgeltumwandlung in die Pensionskasse eingezahlt werden. Wir geben unseren MitarbeiterInnen die Möglichkeit, in Teilzeit, sowie bei Positionen, bei denen dies möglich ist, von zu Hause aus zu arbeiten und bieten ein Sport- und Gesundheitsprogramm an. Beschreiben Sie die Arbeitsatmosphäre bei CocaCola.

Für mich ist Coca-Cola ein Lebensgefühl und das merke ich auch immer wieder im Berufsalltag. Der Spaß an der Arbeit, für eine der weltweit bekanntesten Marken zu arbeiten und

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.cceag.de Anzahl Mitarbeiter: über 10  000 Mitarbeiter deutschlandweit Personalbedarf: Wirtschaftswissenschaftler, Wirtschaftsingenieure sowie Ingenieure Wege in das Unternehmen: Neben verschiedenen Praktika und dem Direkteinstieg bietet das Unternehmen ein 18-monatiges Traineeprogramm in unterschiedlichen Fachbereichen an – Start hierfür ist Frühjahr 2012. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: www.cceag.de/jobs-karriere

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Henkel

Business

Foto: Henkel

Henkel-Mitarbeiter verbindet weltweit ein Gefühl: Die Leidenschaft und Freude, als globales Team erfolgreich den Markt zu gestalten. Henkel ist ein weltweit tätiges Unternehmen. Wie wirkt sich dieser Aspekt auf das Arbeitsumfeld an deutschen Standorten aus?

Allein im Düsseldorfer Headquarter bieten Henkelaner aus über 50 Nationen ein Arbeitsumfeld, das von Vielfalt, Teamgeist und dem Anspruch an Spitzenleistungen geprägt ist. Mit einer über 130-jährigen Tradition als Familienunternehmen vereint Henkel auf ganz besondere Weise Dynamik, Innovationskraft und Nachhaltigkeit. Wer also Lust auf ein internationales Arbeitsumfeld hat und gerne über den Tellerrand hinaus schaut, ist bei uns genau richtig. Dank unserer „Triple-Two“-Philosophie können angehende Führungskräfte im Rahmen unserer Job-Rotation wertvolle Erfahrungen in jeweils zwei Unternehmens- und Funktionsbereichen sowie in zwei verschiedenen Ländern sammeln. Welche Perspektiven bieten Sie Studierenden, Henkel kennen zu lernen?

Jessica Thiel, Titel: Corporate Director HR Talent, Leadership and Learning Ausbildung: Betriebswirtschaftslehre

Wir bieten engagierten Studenten frühzeitig die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Erfahrene Manager geben beispielsweise ihr Know-how weiter, indem sie junge Talente aus 18 Ländern während der „Henkel Innovation Challenge“ coachen. Über 500 Praktikanten jährlich sammeln allein in Deutschland wertvolle Berufserfahrung. Immer mehr entscheiden sich bewusst für ein „Gap Year“ und planen nach dem Bachelor vor Beginn ihres Masterstudiums eine Praxisphase bei Henkel. Für viele ist dies auch bereits der Beginn ihrer Karriere als Henkelaner.

So vielfältig der Konzern ist, so vielfältig sind auch die Karrierechancen bei Henkel. Wir investieren umfassend und gezielt in unsere Mitarbeiter. Alleine 100 000 Trainingstage jährlich sind hier nur ein Baustein von vielen. Jeder Mitarbeiter erhält einen individuell zugeschnittenen Entwicklungsplan und profitiert von unserem weltweiten Talent-Management. So ist es auch möglich, dass jeder Henkelaner vom ersten Tag an direkt Verantwortung übernimmt und täglich mit seinen Aufgaben und Herausforderungen wachsen kann.•

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www.henkel.de www.facebook.de/henkel Anzahl Mitarbeiter: 48 000 weltweit, davon 80 Prozent außerhalb Deutschlands Personalbedarf: Insbesondere Bachelor- und Master-Absolventen der Fächer BWL, Chemie und Ingenieurwissenschaften Wege in das Unternehmen: 500 Praktikantenstellen p. a. in Düsseldorf und Hamburg – auch für Bachelor im „Gap Year“, Direkteinstieg für Absolventen Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Online über das Jobportal: www.henkel.de/karriere Es war einmal ... Im Jahr 1876 brachte Henkel das erste Universalwaschmittel auf den Markt, damals für 10 Pfennig erhältlich. 135 Jahre später ist der Global Player in 125 Ländern erfolgreich. Marken wie Schwarzkopf, Persil und Pritt sind jedem bekannt. Was viele nicht wissen: Den größten Umsatz macht Henkel als Weltmarktführer im Bereich Klebstoffe (Adhesive Technologies), die u. a. in Autos, Flugzeugen oder Handys längst unentbehrlich sind. Diese Schlüsseltechnologien machen Henkel auch zum Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit.

Vision 2030: Take a brand or technology into the future Register now!

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GLOBAL DENKEN. LOKAL HANDELN. GENIAL EINKAUFEN. ÜBER 2.100 MAL.

RUND 280.000 MITARBEITER, MEHR ALS 2.100 STANDORTE, 33 LÄNDER, EIN UNTERNEHMEN. Die METRO GROUP ist das internationalste Handelsunter­ nehmen der Welt. Wir bieten privaten wie gewerblichen Kunden ein breites Leistungsspektrum mit starken Marken. Beste Voraussetzungen also, um weiter zu wachsen. Und mit uns zu wachsen. www.metrogroup.de


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METRO GROUP

Sind Sie an der Weiterentwicklung der METRO GROUP interessiert? Dann sind Sie bei uns richtig.

Business

Foto: Metro group

KEF van helbergen, Titel: Head of Corporate Executive Development, Staffing, Succession. Ausbildung:

University of Amsterdam Werdegang: Karrierestart 1993 als Trainee bei Makro Polen, danach Führungspositionen in diverse Handelsunternehmen in Indonesien, China und Polen – zuletzt Managing Director Real in Polen.

»Der Handel ist eine extrem dynamische Branche« Kef van Helbergen spricht über Möglichkeiten, die Einsteiger bei der METRO GROUP haben, welche Qualitäten für sie wichtig sind und über weltweite Arbeitseinsätze. Was macht die Arbeit bei der METRO GROUP besonders spannend und anspruchsvoll?

Als international tätiger Handelskonzern bietet die METRO GROUP ihren Mitarbeitern eine große Vielfalt an Arbeitsbereichen und Einsatzmöglichkeiten in 33 Ländern. Im Rahmen unserer internationalen Expansion sind momentan rund 300 Kollegen in der ganzen Welt unterwegs. Wir geben unseren Mitarbeitern die Chance, im Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen viel zu bewegen. Ich selbst war vor 15 Jahren für die METRO GROUP in Asien und habe zum Aufbau einer besseren Lebensmittellogistik beigetragen. Welche Perspektiven bieten Sie Hochschulabsolventen, damit sie sich bei der METRO GROUP beruflich weiterentwickeln können?

Unsere Konzerngesellschaften bieten Hochschulabsolventen verschiedene Traineeprogramme an. Je nach Qualifikation dauert ein solches Programm ein bis zwei Jahre und ist darauf ausgerichtet, sich mit unserem Unternehmen und verschiedenen Arbeitsbereichen vertraut zu machen. Darüber hinaus spielt Weiterbildung auch für erfahrene Mitarbeiter in der METRO GROUP eine große Rolle. Mit Feedbackgesprächen, persönlichen Trainings und Auslandsaufenthalten bieten wir zahlreiche Angebote zur beruflichen Weiterentwicklung. www.universumglobal.com

Beschreiben Sie das Arbeitsumfeld und die Unternehmenskultur, auf die junge Talente bei der METRO GROUP treffen.

Die Arbeit bei der METRO GROUP ist gekennzeichnet durch eine offene und eine transparente Karriereplanung mit schnellen Aufstiegschancen. Die internationale Aufstellung unseres Unternehmens hat natürlich einen großen Einfluss auf die Unternehmenskultur. Dies war für mich persönlich die Hauptmotivation für meinen Einstieg bei der METRO GROUP. Die METRO GROUP ist ein ergebnisorientiertes Unternehmen, das aber gleichzeitig viel in die Weiterentwicklung und das Wohl seiner Mitarbeiter investiert. Der Handel ist eine sehr vielseitige und innovative Branche. Welche fachlichen Qualifikationen und persönlichen Werte müssen Bewerber unbedingt mitbringen, um bei der METRO GROUP voranzukommen?

Arbeit im Handel bedeutet Arbeit mit und für die Kunden. Wer sich für den Handel interessiert, sollte serviceorientiert und kontaktstark, flexibel und offen für Veränderungen sein. Unsere wichtigste Anforderung ist wohl, dass die Bewerber Unternehmergeist mitbringen – d. h. dass sie für ihre Arbeit als Mitarbeiter im Unternehmen das gleiche Verantwortungsgefühl aufbringen, als wäre es ihr eigenes Unternehmen. Der Handel ist eine extrem dynamische Branche. Was wir also suchen, sind Mitarbeiter, die Spaß daran haben, die stetige Weiterentwicklung der METRO GROUP voranzutreiben.

Junge Talente wollen im Beruf gefordert und gefördert werden, legen aber gleichzeitig Wert auf eine gute Work-Life-Balance. Wie unterstützen Sie Ihre Mitarbeitenden, damit Sie neben der Arbeit auch Zeit für Privates finden?

Wir schaffen für unsere Mitarbeiter bessere Rahmenbedingungen, um Beruf, Familie und Freizeit vereinbaren zu können. Unsere Konzernzentrale in Düsseldorf bietet bereits zwei Kindertagesstätten mit 142 Vollzeit-Betreuungsplätzen an. 2012 werden wir eine dritte Kindertagesstätte eröffnen und damit das bestehende Angebot auf über 230 bilinguale Betreuungsplätze erhöhen. Weiterhin unterstützen wir Mitarbeiter bei der Pflege von Angehörigen und wir praktizieren flexible Arbeitszeitmodelle.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.metrogroup.de Anzahl Mitarbeiter: 280 000 weltweit im Jahr 2011 Personalbedarf: ca. 600 Absolventen weltweit Wege in das Unternehmen: Traineeprogramme, Direkteinstieg Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Bewerbungen bitte online direkt an die Konzerngesellschaften unter www.metrogroup.de

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Creativity Meets Entrepreneurship

Welcome to Bertelsmann, a company of entrepreneurs.

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Bertelsmann

Business

Foto: Till Roos

Dr. Nico Rose, Titel: Director Corporate Management Development Ausbildung: Diplom in Psychologie,

Creativity Meets Entrepreneurship

Promotion in BWL Werdegang: HR-Referent, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Unternehmensberater, seit einem Jahr bei Bertelsmann und auf dieser Position

»Wir suchen Self-Starter, die entscheidungen treffen« Dr. Nico Rose, Director Corporate Management Development bei Bertelsmann, ist überzeugt, dass Absolventen beim Medien- und Serviceskonzern auf einmalige Karriereperspektiven treffen. Er berichtet über das internationale Arbeitsumfeld und Chancen für junge Talente. Weshalb ist es für Absolventen spannend, die berufliche Karriere bei Bertelsmann zu starten?

Hier trifft der Führungsnachwuchs auf einen Medien- und Dienstleistungskonzern mit einem breiten Angebot – von TV, Radio, Print und Online über ein breites Serviceportfolio bis hin zur Musikbranche decken wir alles ab. In unserer Branche die eigene Kreativität, aber auch unternehmerisches Denken auszuleben, ist hoch attraktiv. Wir geben Absolventen früher und mehr Verantwortung als andere. Außerdem ist Bertelsmann in rund 50 Ländern aktiv und eröffnet somit spannende internationale Karriereoptionen. Sie haben angesprochen, dass junge Talente schnell Verantwortung übernehmen können. Inwiefern?

Da gebe ich Ihnen ein konkretes Beispiel: Wer nach dem Studium beispielsweise bei unserer Dienstleistungssparte Arvato als Executive Assistant startet, kann in den rund 14 bis 16 Monaten schon erste eigene Projekte leiten. Direkt im Anschluss, und das ist doch sehr ungewöhnlich, kann ein junges UnternehmerTalent als Leiter eines BPO-Standortes die volle Verantwortung für mehrere hundert Menschen übernehmen. Das ist eine Riesenchance. www.universumglobal.com

Was erwarten Sie im Gegenzug von Bewerbern?

Natürlich erfordert eine derartige Delegation von Verantwortung Menschen, die sich etwas zutrauen, die risikofreudig sind und den Mut haben, diese Herausforderung anzunehmen. Wir suchen Self-Starter, die Entscheidungen treffen. In unserer Branche ist Kreativität genauso gefragt wie unternehmerisches Denken: Kreative Unternehmer sind somit bei Bertelsmann genau an der richtigen Stelle.

dort nun als Assistent des CEO von Random House. Das zeigt sehr schön, wie schnell es bei Bertelsmann gehen kann.•

Wie stellen Sie eine langfristige Entwicklung sicher?

Wir bieten sehr gute hausinterne Entwicklungsprogramme, auch bereichsübergreifend. Wer bei RTL einsteigt, kann den nächsten Schritt beispielsweise bei Gruner + Jahr oder Random House machen, um sich in einem anderen Business weiterzuentwickeln. Die „Bertelsmann University“ bildet unsere Führungskräfte aus und arbeitet hierbei mit renommierten Partnern wie Harvard und INSEAD zusammen. Bertelsmann ist in rund 50 Ländern weltweit vertreten. Inwiefern können junge Talente von dieser Internationalität profitieren?

Wer eine internationale Karriere anstrebt, trifft in unseren Hauptmärkten Frankreich, Spanien, UK oder USA auf zahlreiche Joboptionen. Gegenwärtig investieren wir außerdem verstärkt in neue Märkte wie China, Indien oder Brasilien. Sehr beliebt ist das Headquarter von Random House in New York. Ein Absolvent hat vor einigen Monaten nach einem kurzen Einsatz im Corporate Development das Abenteuer Manhattan in Angriff genommen: Er arbeitet

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.bertelsmann.de Anzahl Mitarbeiter: Ca. 104 000 weltweit Personalbedarf: Management: BWL, Medienmanagement, (Wi.-)Informatik, (Wi.-)Ingenieurwesen etc. Content: Journalisten, Lektoren etc. Wege in das Unternehmen: Bertelsmann Entrepreneurs Program, Direkteinstieg, Executive Assistantship Program, Trainee Program, Volontariat, Praktika Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Alle Stellenangebote, weitere Informationen und Kontakte unter: www.createyourowncareer.de Es war einmal ... Vom ostwestfälischen Buchverlag zum global agierenden Medien- und Serviceskonzern: Vor 176 Jahren in Gütersloh gegründet, ist Bertelsmann heute in rund 50 Ländern mit seinen Kerngeschäften Fernsehen, Buch, Zeitschriften und Outsourcing-Dienstleistungen aktiv.

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Wie könnten Sie Ihrer Karriere mehr Tiefgang verleihen? Wenn Sie außergewöhnliche Lösungen für globale Risiken finden Indem Sie statt der Spitze des Eisbergs das große Ganze sehen Durch eine Diskussion mit Geografen, Kapitänen und Ingenieuren Wenn Sie sich vor dem Schaden um das Risiko kümmern Mit jedem der genannten Punkte

Erfahren Sie, was es heißt, auf internationaler Ebene maßgeschneiderte Lösungen für Risiken zu entwickeln, die die Menschheit heute und in Zukunft beschäftigen. In interdisziplinären Teams meistern wir komplexe Aufgaben aus allen Bereichen der Wirtschaft und des täglichen Lebens, von Großbauprojekten über Raumfahrt bis zum Klimawandel. Wenn auch Sie Ihr Knowhow bei einem der führenden Rückversicherer der Welt einsetzen wollen, wenn auch Sie Projekte globaler Tragweite bewältigen möchten, dann sollten Sie Teil unseres Teams werden. Warum keine Herausforderung zu groß ist, als dass wir sie nicht gemeinsam anpacken könnten, erfahren Sie unter munichre.com/karriere


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Munich Re

Bei Munich Re sind die Qualifikationen meiner Kollegen so vielfältig wie unser Geschäft.

Business

Foto: T.W.Klein

Katrin Hagestedt, Titel: Actuary im Bereich Corporate Pricing Ausbildung: Studium der Wirtschaftsmathematik (Diplom) an der Universität Hamburg Werdegang: Graduate Trainee, dann Junior Actuary (etwas mehr als 1 Jahr), derzeit Actuary

»Wir meistern hÜrden gemeinsam« Als einer der weltweit führenden Rückversicherer deckt Munich Re Risiken wie Naturkatastrophen, Großbauprojekte, Haftpflichtfälle oder Personenschäden. Ihre Experten entwickeln Risikotransferlösungen für neue und komplexe Risiken und machen so die Welt von morgen versicherbar. Katrin Hagestedt berichtet über ihren Einstieg und warum es ihr bei Munich Re so gut gefällt. Weshalb haben Sie sich dazu entschieden, die berufliche Karriere bei Munich Re zu starten?

Während meines Studiums habe ich verschiedene Praktika im Banken- und Versicherungsbereich gemacht und dabei festgestellt, dass ich die Rückversicherung besonders spannend finde. Vor allem die vielen Möglichkeiten, die mir Munich Re bietet, die Theorie aus dem Studium in die Praxis umzusetzen, haben mich motiviert, mich zu bewerben. Sie haben als Trainee gestartet – heute sind Sie als Mathematikerin im Bereich Corporate Underwriting tätig. Wie kamen Sie zu dieser Funktion?

Schon als Trainee hat man bei Munich Re eine sogenannte Stammabteilung, bei mir das Corporate Underwriting. Bereits nach 13 Monaten hat mir Munich Re angeboten, mich vorzeitig in die Abteilung zu übernehmen. Da es mir dort gut gefallen hat, die Arbeit immer sehr abwechslungsreich und projektorientiert ist, habe ich das Angebot gern angenommen. Was macht die Arbeit in der Versicherungsbranche abwechslungsreich und anspruchsvoll?

Erzählt man im Bekanntenkreis, dass man www.universumglobal.com

Mathematikerin bei einer Versicherung ist, und das auch noch eine Menge Spaß macht, erntet man oft ungläubige Gesichter. Tatsächlich gibt es sehr viele spannende Dinge, bei denen man nicht vermuten würde, dass eine Versicherung dahinter steht. Sei es die Versicherung von Luftund Raumfahrt oder auch der Fußball-Weltmeisterschaft, die nicht funktionieren könnte, wenn nicht große Rückversicherer im Form von beispielsweise einer Veranstaltungsausfallversicherung dahinter stünden. Ein weiterer zentraler Teil unseres Geschäfts ist die Modellierung von Naturkatastrophen. Unsere NaturgefahrenDatenbanken gehören zu den detailliertesten der Welt. Die Spanne der Risiken, die wir von unseren Kunden, den Erstversicherern, übernehmen, ist also riesig und immer wieder aufs Neue spannend. Beschreiben Sie die Unternehmenskultur. Welche Werte sind gefragt, um bei Munich Re erfolgreich zu sein?

Es wird sehr viel Wert auf gute Zusammenarbeit im Team gelegt. Man hilft sich jederzeit gerne und entwickelt über Fach- und Bereichsgrenzen hinweg gemeinsam die optimale Lösung für den Kunden. Schon während des Traineeprogramms erhält man eine fachlich sehr hochwertige Ausbildung. Gleichzeitig wird einem früh viel Verantwortung übertragen. Es ist also eine Kombination aus Wertschätzung, Vertrauen und einem hohen Leistungsanspruch vom ersten Tag an, die einen immer wieder motiviert, neue Projekte in Angriff zu nehmen und Hürden zu meistern.

Junge Frauen stehen heute oftmals vor der Wahl Familie oder Karriere...

Ich habe bei Kolleginnen gesehen, dass das keine Wahl im Sinn von entweder Familie oder Karriere sein muss. Man bekommt bei uns die Möglichkeit, nach der Babypause wieder auf die alte Position zurückzukehren, die für einen freigehalten wird ‒ das sogar ein ganzes Jahr. Wenn man möchte, kann man auf Teilzeit umsteigen, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Munich Re bietet Mitarbeitern außerdem sehr großzügige Unterstützung bei den Betreuungskosten. Auch viele Führungskräfte bei uns haben mehrere Kinder und kommen gut mit beiden Aufgaben zurecht.•

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www.munichre.com/karriere Anzahl Mitarbeiter: Rückversicherung: ca. 13 000; Gruppe: ca. 47 000 Personalbedarf: Absolventen (v. a. Mathematik, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, Jura): ca. 40 Studenten: ca. 160 Wege in das Unternehmen: Munich Re bietet ein Traineeprogramm für die Rückversicherung an. Außerdem den Direkteinstieg auf konkrete Funktionen und Praktika. Es war einmal: April 1880: 2 Zimmer, 4 Mitarbeiter, Stehpulte, Petroleumlampen, kein Telefon: Die Gründung der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft läutete eine neue Ära der Rückversicherung ein. Unabhängigkeit von Erstversicherern, breite Risikostreuung, effizientes Vertragswesen und viel Nähe zum Kunden, das war Carl von Thiemes Erfolgskonzept.

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Allianz Deutschland AG

Mit ihrem Einstieg bei der Allianz haben engagierte Absolventen von Beginn an ihre Karriere fest im Blick.

Foto: Allianz Deutschland AG

Dr. Wolfgang Brezina, Titel: Personalvorstand Allianz Deutschland AG Ausbildung: Studium

Diplom-Kaufmann und Promotion an der Universität München Werdegang: Seit 1991 im Unternehmen, verschiedene Fach- und Führungspositionen, seit 2009 Personalvorstand

»Wir Sind an einer langfristigen Bindung interessiert« Das Geschlecht spielt keine Rolle. Was zählt, sind Leistungen, sagt Dr. Wolfgang Brezina, Personalvorstand bei der Allianz Deutschland. Die Allianz Deutschland hat seit dem 1. September 2011 mit Dr. Birgit König die erste Dame im Vorstand der Allianz Privaten Krankenversicherung (APKV). Werden weitere Top-Managerinnen folgen oder war das nur ein „Strohfeuer“?

Von einem Strohfeuer kann keine Rede sein, im Gegenteil: Das ist erst der Anfang. In Zukunft werden noch mehr weibliche Führungskräfte ihren Weg ins Top Management der Allianz gehen – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Dafür sorgen wir mit zahlreichen konzernweiten Maßnahmen. Bei der Allianz Deutschland haben wir im Moment einen Frauenanteil von ca. zehn Prozent im oberen Management. Damit liegen wir vor vielen anderen Unternehmen. Das genügt uns aber nicht. Bis zum Jahr 2015 möchten wir den Frauenanteil in Managementpositionen noch deutlich steigern.

Die Versicherungsbranche zieht noch immer mehrheitlich Männer an. Ist sie für Frauen nicht interessant?

Dass Versicherung ein „Männerjob” ist, hat sich überholt. Inzwischen ist die Hälfte unserer Mitarbeiter weiblich. Für Absolventen und Young Professionals bieten wir Einstiegsprogramme an, die gezielt auf Karrieren im Allianz Management vorbereiten. Gerade für unser Vorstandsassistentenprogramm interessieren sich sehr viele Frauen mit einem herausragenden akademischen und persönlichen Leistungsbild. Wir geben viel, verlangen aber auch viel von unseren Mitarbeitern. 22

Wir möchten ein Arbeitgeber sein, für den Work-Life-Balance und Familienfreundlichkeit für Frauen und Männer kein bloßes Modewort ist. Wir bieten neben flexiblen Arbeitszeitmodellen auch einen Familienservice, der eine umfangreiche Beratung und Vermittlung von Kinderbetreuungsplätzen umfasst. Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter – Frauen wie Männer – im Unternehmen gefordert und gefördert werden?

Unsere Position als Marktführer in Deutschland fordert uns alle – jeden Tag. Daneben erarbeitet jeder Mitarbeiter gemeinsam mit der Führungskraft zu Anfang jedes Jahres eine Zielvereinbarung, die auch Wünsche und Erwartungen bspw. bei der Weiterbildung enthält. Zur Jahreshälfte zieht man eine Zwischenbilanz und am Ende des Jahres erfolgt ein abschließendes Resümee. Wir fördern Kolleginnen und Kollegen jeden Alters durch verschiedene Seminare. Wenn sie es möchten und sich eignen, bereiten wir sie auch für Experten- oder Führungslaufbahnen vor. Insgesamt bieten wir jedes Jahr rund 100 Workshops und Weiterbildungen für alle Allianz-Mitarbeiter in Deutschland an. Nur durch einen permanenten Dialog aller Mitarbeiterebenen können wir uns als Menschen und auch als Unternehmen positiv weiterentwickeln. Wenn jemand neu zur Allianz Deutschland stoßen möchte, auf was achten Sie da besonders? Welche Werte sind wichtig, um als Bewerber und später im Beruf voranzukommen?

Wir sind an einer langfristigen Bindung interessiert.

Dass uns das gelingt, zeigt unsere geringe Fluktuation. Voraussetzung dafür ist, dass der Bewerber zu uns passt – und wir zu ihm. Wichtig ist sicherlich der Wille zur Veränderung. Die Allianz kann sich nur deshalb auf dem Markt behaupten, weil sie sich seit ihrer Gründung 1890 immer wieder an sich veränderte Rahmenbedingungen angepasst hat. Und das verlangen wir auch von unseren Mitarbeitern. Bei mehr als 151 000 Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt ist eine große Portion Offenheit und Neugier ebenfalls ein absolutes Muss. Unser Geschäftserfolg basiert darauf, dass bei uns stets der Kunde im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht. Er fordert zu Recht Leistung von uns als Dienstleister ein. Deshalb ist uns eine ausgeprägte Kundenorientierung und Leistungsbereitschaft wichtig.•

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perspektiven.allianz.de, allianzdeutschland.de Anzahl Mitarbeiter: 31 000 deutschlandweit Personalbedarf: Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker und IT-Experten, außerdem Juristen Wege in das Unternehmen: Die Allianz Deutschland bietet neben zahlreichen Möglichkeiten des Direkteinstiegs verschiedene Traineeprogramme sowie ein spezielles Einstiegsprogramm für Vorstandsassistenten. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Alle Informationen finden Sie unter perspektiven.allianz.de

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ALDI SÜD

Bei ALDI SÜD erwarten Sie täglich vielseitige Aufgaben und neue Herausforderungen.

Business

Foto: Aldi süd

christoph-taro zacharias & eva ulmschneider, Titel: Regionalverkaufsleiter/in

»Regionalverkaufsleiter ist man bei uns mit Leib und Seele « Motiviert, engagiert und erfolgreich: Eva Ulmschneider, 29 Jahre, und Christoph-Taro Zacharias, 29 Jahre, geben Einblick in ihre spannende Tätigkeit bei einem von Deutschlands größten Einzelhandels-Discountern. Wie ist Ihre Karriere bei ALDI SÜD bisher verlaufen?

C.-T. Z.: Im Rahmen eines Karriereevents für Absolventen habe ich Kontakt mit ALDI SÜD geknüpft und wurde gleich für den zweiten Veranstaltungstag zu einem ersten Gespräch eingeladen. Es folgte ein weiteres Gespräch und schließlich konnte ich im Februar 2008 mit dem Traineeprogramm zum Regionalverkaufsleiter beginnen. E. U.: Ich bewarb mich direkt auf die Position der Regionalverkaufsleiterin, erhielt schnell einen Termin zum Vorstellungsgespräch und konnte daraufhin einen Nachmittag lang eine jetzige Kollegin begleiten. Nach einem zweiten Gespräch bekam ich zügig einen Anstellungsvertrag und stieg ins Traineeprogramm ein. Warum haben Sie sich für ALDI SÜD entschieden?

C.-T. Z.: Ich wusste, dass ich bei ALDI SÜD vom ersten Tag an sehr viel lerne, früh Verantwortung trage und eine gute Vergütung für meine Leistungen erhalte. E. U.: Durch die positiven Erfahrungen zweier ehemaliger Kommilitoninnen wurde ich neugierig, informierte mich und war überzeugt: Da willst du hin. Hatten Sie zuerst Vorurteile? Wenn ja, wie haben sie sich geändert?

C.-T. Z.: Für mich haben sich eher die Vorteile www.universumglobal.com

bestätigt, die unter Studenten schon immer ein Thema waren: In einer erprobten, funktionierenden Struktur kann man seine Fähigkeiten unter Beweis stellen – man muss es aber auch wollen! Die vielfältigen Aufgaben sind jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung – eben plant man mit dem Architekten den Umbau der Filiale und gleich darauf kümmert man sich um die Anliegen seiner Mitarbeiter. E. U.: An mancher Stelle wird man ins kalte Wasser geworfen und muss eine ungewohnte Aufgabe übernehmen. Aber es ist immer jemand da, der einem weiterhilft. Man bekommt ganz schnell die Chance, sich zu beweisen und über sich hinaus zu wachsen. Was macht einen erfolgreichen Regionalverkaufsleiter aus?

E. U.: Flexibilität ist ein Muss, Aufgeschlossenheit und unbedingter Führungswille. Man muss sein gesamtes Know-how einbringen und immer wieder dazulernen. Ein großes Maß an Organisationstalent und Eigenmotivation gehören ebenfalls dazu. C.-T. Z.: Ehrgeiz und die Bereitschaft, die Ärmel hochzukrempeln: Regionalverkaufsleiter bei ALDI SÜD ist ein ‚Hands-on’-Job!

Was sollten Absolventen über ALDI SÜD als Arbeitgeber wissen?

E. U.: ALDI SÜD hat feste Werte und Ziele. Wenn man sich darauf einlässt, findet man sich in einer klar umrissenen Unternehmensstruktur wieder, die einem viele Entwicklungsmöglichkeiten bietet und jeden Tag die Chance, aktiv an der

Weiterentwicklung des Unternehmens mitzuwirken – egal, in welcher Position man arbeitet. Was macht den Handel zu einem so spannenden Arbeitsfeld?

C.-T. Z.: Die Abwechslung, man muss aufmerksam bleiben. Für all die Dinge, die ich bewegen möchte, ist mir mein Arbeitstag teilweise zu kurz. Ich schaue aber auch nie auf die Uhr – von Langeweile oder Routine habe ich noch nie etwas gespürt. E. U.: Die Arbeit mit den Kollegen, den Kunden, die Organisation rund um die Warenverfügbarkeit und -präsentation – wer hier mit einem stimmigen Team zusammenarbeitet, dem macht sein Job einfach jeden Tag aufs Neue Spaß!•

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karriere.aldi-sued.de Anzahl Mitarbeiter: 30 700 Personalbedarf: Hochschulabsolventen (m/w) mit wirtschaftswissenschaftlicher oder informationstechnischer Studienausrichtung Wege in das Unternehmen: Traineeprogramm zum Regionalverkaufsleiter (m/w), Einstieg als IT-Specialist (m/w), IT-Analyst (m/w), Kompaktpraktikum Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: karriere@aldi-sued.de

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Generali Deutschland Gruppe

Heute für Morgen: Unternehmen Sie Zukunft bei der Generali Deutschland Gruppe!

Foto: Generali Deutschland Holding AG

Christoph Zeckra, Titel: Leiter Konzernpersonal Ausbildung: Studium der Wirtschaftswissenschaften

und Psychologie Werdegang: Leitende Funktionen bei Boehringer Ingelheim, EON Ruhrgas, BMW Group Aktuell ist er Leiter Konzernpersonal der Generali Deutschland Holding AG.

»Wir Identifizieren und Fördern junge Talente aktiv« Christoph Zeckra, Leiter Konzernpersonal bei der Generali Deutschland Holding AG, berichtet über die neue Initiative „Heute für morgen” und über spannende Karriereperspektiven. Welches Ziel hat die neu lancierte Initiative „Heute für morgen: Ich unternehme Zukunft”?

Mit dieser Initiative fördern wir aktiv die Job- und Unternehmensfitness unserer Mitarbeiter: Wir stärken die Eigenverantwortung und Selbstinitiative, indem wir die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen. Somit fördern wir unternehmerisches Denken und Handeln jedes einzelnen und bleiben als Unternehmen wettbewerbsfähig. Welche Maßnahmen werden hierfür konkret eingeleitet?

Unter „Heute für morgen” bündeln wir die wichtigen Bausteine der Personalarbeit – wie bspw. unser Gesundheitsmanagement, Beruf und Familie, Personalentwicklung, flexible Arbeitszeitmodelle oder alternative Karrierewege. Wir wollen darüber hinaus die Mitarbeitenden aktiv in die Gestaltung von Maßnahmen, welche die Jobfitness fördern, einbinden. So ist z. B. das Konzept der „Konzernweiten Hospitation” in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden entstanden. Hierbei bieten wir jährliche, konzernweite Hospitationen in unseren unterschiedlichen Unternehmen. Das eröffnet die Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches und der Erweiterung des eigenen Horizonts. Neue Netzwerke entstehen und Synergien können genutzt werden. Inwiefern können auch junge Talente, die ihre Kar24

riere bei der Generali Deutschland Gruppe starten, von dieser Initiative profitieren?

Junge Talente können von Beginn an Eigenverantwortung übernehmen – wir stellen ihnen hierfür die idealen Rahmenbedingungen zur Verfügung. Zum Beispiel soll Karriere und Familie bei uns kein Entweder-Oder sein: Wir unterstützen die Vereinbarkeit beider Themen zum Beispiel durch unterschiedliche Familien-Betreuungsangebote und flexible Arbeitszeitmodelle auch für Führungskräfte. Auch unsere alternativen Entwicklungswege sind attraktiv: Neben Führungs- bieten wir Experten- und Projektleiterlaufbahnen an. Welche langfristigen Karriereperspektiven bieten Sie Hochschulabsolventen?

Durch unseren systematischen Talentmanagementprozess identifizieren wir als interne Personalberater und Talentscouts die Talente im Konzern und können diese aktiv fördern. Dazu gehören u. a. Rotationen innerhalb des deutschen Konzerns oder internationale Einsätze in unseren europäischen Schwestergesellschaften. Gleichzeitig ermöglichen wir durch den transparenten Umgang mit offenen Vakanzen, dass sich Mitarbeiter eigeninitiativ für eine Stelle bewerben. Wichtige Positionen können und wollen wir aus den eigenen Reihen besetzen. Was macht die Arbeitsinhalte bei der Generali Deutschland besonders spannend?

„Einheit in Vielfalt” ist unsere Geschäftsstrategie und beschreibt unsere Unternehmenskultur sehr treffend: Wir bieten einerseits die Vorteile eines großen Konzerns, wie umfassende Entwicklungs-

möglichkeiten, Aufgabenvielfalt, Sicherheit und internationale Anbindung. Auf der anderen Seite haben wir die individuelle Atmosphäre in jedem unserer Unternehmen. Spannende Themen ergeben sich somit in vielen Bereichen vom Kundenservice bis hin zur strategischen Planung. Und auch unser internationales Konzern-Traineeprogramm lebt Einheit in Vielfalt: Die Trainees rotieren durch unterschiedliche Unternehmen, Abteilungen und Länder, treffen sich aber regelmäßig zur gemeinsamen Projektarbeit und Workshops. Da die Konzern-Trainees je nach Ausrichtung ihres individuellen Programms im Anschluss in unterschiedliche Unternehmen übernommen werden, wird der fachliche und persönliche Austausch auch nach dem Programm systematisch im internen Trainee-Alumni-Netzwerk gepflegt.•

Über DAS UNTERNEHMEN www.generali-deutschland.de Anzahl Mitarbeiter: ca. 15 000 in Deutschland, ca. 85 000 weltweit Personalbedarf: Informatik, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Jura, Geistes- und Sozialwissenschaften Wege in das Unternehmen: Internationales Konzern-Traineeprogramm, Traineeprogramme der Konzernunternehmen, Direkteinstieg, Praktika, Bachelor-und Masterarbeiten Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Die Kontakte unserer Konzernunternehmen finden Sie auf www.allesaussertrocken.de

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SEB

Ein Jahr voller Herausforderungen und Chancen: Das Internationale Traineeprogramm der SEB bietet den idealen Einstieg in die Finanzbranche.

Business

Foto: Heide Beyerle

Karl-Ludwig v. Nordheim, Titel: Head of HR Germany Ausbildung: Bankkaufmann und Hochschulstudium Werdegang: Leiter Arbeitsrecht und Grundsatzfragen.

»anders als andere banken« Karl-Ludwig v. Nordheim, Head of HR Germany bei der SEB berichtet über die einmalige Unternehmenskultur bei der schwedischen Bank. Die SEB AG ist die deutsche Tochtergesellschaft eines führenden nordeuropäischen Finanzkonzerns. Wie wirkt sich dieser skandinavische Einfluss auf Ihre Unternehmenskultur aus?

Wir pflegen einen sehr freundlichen und unkomplizierten Umgang miteinander. Kollegialität und Teamgeist werden groß geschrieben, denn wir arbeiten gemeinsam an einem anspruchsvollen Ziel: Die Relationship Bank in Deutschland zu sein. Dabei legen wir sehr großen Wert auf langfristige und vertrauensvolle Beziehungen zu unseren Kunden sowie unseren Mitarbeitern. Das positive Arbeitsklima wird zudem gefördert, indem wir die schwedische Eigenschaft, Erfolge zu würdigen und zu feiern, auch an unseren deutschen Standorten leben. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Der skandinavische Einfluss schafft auf jeden Fall eine spannende, interessante Atmosphäre, die unsere Unternehmenskultur einzigartig macht. Die Schweden denken nicht in Ebenen, sondern in Funktionen. Wir haben einen Vorstand zum Anfassen und direkte, hierarchiefreie Kommunikationswege. Beispielsweise können sich unsere Trainees meist schon bei der Einführungsveranstaltung mit unserem Vorstandsvorsitzenden austauschen, das ist in der Branche höchst ungewöhnlich. Erfolg wird nicht durch Seniorität gemessen – was zählt, sind Leistung und Engagement. Und natürlich orientieren wir uns an der Familienfreundlichkeit des SEB-Konzerns – seit 2007 trägt die SEB AG www.universumglobal.com

das Zertifikat „audit berufundfamilie” für eine nachhaltig familienbewusste Personalpolitik. Wie schaffen Hochschulabsolventen den Einstieg bei der SEB?

Wir bieten ein internationales, sehr anspruchsvolles Traineeprogramm, das der Ausbildung von Führungspersönlichkeiten dient. Unsere Trainees erhalten neben einem umfangreichen Einblick in die Bank einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Das unterstreicht unser Interesse an langfristigen Beziehungen. Ein Direkteinstieg ist für Absolventen ebenso möglich. Über ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit können Studenten in die SEB hineinschnuppern und erste Erfahrungen sammeln. Generell gilt: Wer uns durch Können und Einsatzbereitschaft überzeugt, den fördern wir. Welche langfristigen Perspektiven bieten Sie jungen Talenten?

Unsere Bank ist ein starker Partner in 20 Ländern – hieraus ergeben sich vielseitige Einsatzmöglichkeiten im Ausland. Und natürlich investieren wir nachhaltig in die Aus- und Weiterbildung der persönlichen bzw. fachlichen Kompetenz unserer Mitarbeiter: Interne Development-Centers beispielsweise bieten jedem Teilnehmer eine Standortanalyse mit detailliertem Feedback zu Stärken und Schwächen, um anschließend die persönliche Karriereplanung zu unterstützen. Young Professionals sollen sich deshalb früh Gedanken über ihre beruflichen Ziele machen, denn je konkreter diese sind, desto besser können sie verwirklicht werden.

Was fasziniert Sie persönlich am meisten an Ihrer Arbeit bei der SEB?

Sicher die vielseitigen Aufgabeninhalte und die Dynamik, welche unsere Branche vorgibt: Wir leben in einer sich schnell verändernden Welt. Die SEB ist dank ihrer unkomplizierten Art aber immer in der Lage, schnell zu reagieren und Lösungen zu präsentieren. Wir entwickeln uns als Unternehmen stetig weiter, entwerfen innovative Konzepte und schlagen neue Wege ein. Junge Talente können sich im Unternehmen rasch weiterentwickeln. Wir übertragen ihnen früh Verantwortung, um die Selbstständigkeit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Die SEB steht zugleich für Innovation und Tradition: Diese Gegensätze schaffen ein äußerst spannendes Arbeitsumfeld. Gepaart mit der kulturellen Vielfalt, die uns ausmacht, sind wir eben ein bisschen anders als andere Banken.•

Über DAS UNTERNEHMEN www.seb.de Anzahl Mitarbeiter: rund 1 300 in Deutschland, rund 17 000 weltweit Personalbedarf: Absolventen und Young Professionals mit wirtschaftswissenschaftlichem oder vergleichbarem Studium Wege in das Unternehmen: Die SEB bietet ein Traineeprogramm, verschiedene Praktikumsplätze und Werkstudentenstellen sowie die Möglichkeit zum Direkteinstieg. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: karriere@seb.de oder über das Karriereportal www.seb.de/karriere

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Talanx-Gruppe

Wir verstehen uns als Unternehmer im Unternehmen

Foto: Talanx-Gruppe

Iris Klunk, Titel: Mitglied des Vorstands Ausbildung: BWL-Studium, Universität Köln

»wER SEINEN jOB ERFÜLLT, KOMMT wEITER« Iris Klunk, Vorstandsmitglied der Talanx Deutschland AG, in der das deutsche Privat- und Firmenkundengeschäft des Talanx-Konzerns gebündelt ist, berichtet über Unternehmenswerte und darüber, wie man als Frau in einer männerdominierten Branche Karriere machen kann. Iris Klunk, wie und wann kamen Sie zum TalanxKonzern und wie konnten Sie sich seither im Unternehmen weiterentwickeln?

Vor rund 14 Jahren bin ich im Coaching-Bereich der CiV Versicherung eingestiegen. Anschließend habe ich unterschiedliche Funktionen im Konzern ausgeübt und wertvolle Erfahrungen beispielsweise im Vertrieb, im Projektmanagement oder beim Aufbau eines IT-Online-Bereichs gesammelt. Der Wechsel in die Unternehmensentwicklung ermöglichte es mir unter anderem, ins Ausland zu gehen. Projekte in Ungarn, in der Türkei und in Russland haben mich beruflich und persönlich weitergebracht: Ich musste lernen, meine „deutsche Brille“ abzulegen und auf die Menschen und die Bedürfnisse vor Ort einzugehen. Seit 2007 bin ich Vorstandsmitglied der PB Versicherungen, seit 2010 ebenfalls im Vorstand der Talanx Deutschland AG und seit diesem August Vorstandsvorsitzende der Targo Versicherungen. Wie konnten Sie sich in dieser männerdominierten Branche durchsetzen?

Da kamen mehrere Komponenten zusammen: Ich hatte Vorgesetzte, die an mich geglaubt und mir einiges zugetraut haben. Ich wurde oft ins kalte Wasser geworfen und musste „schwimmen“. Wer hier seinen Job erfüllt und knifflige Aufgaben 26

lösen kann, kommt weiter. Natürlich erfordert eine Vorstandsfunktion auch Managementfähigkeiten und Gestaltungswillen. Zudem ist es hilfreich, wenn man priorisieren kann und offen ist. Bei Talanx Deutschland sind wir insgesamt drei Frauen im Vorstand und alle haben sich innerhalb des Konzerns ihre Sporen verdient. Dies zeigt, dass das Unternehmen auf die eigenen Mitarbeiter setzt und sie gezielt fördert – egal, ob Mann oder Frau. Was raten Sie jungen Frauen, die eine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche anstreben?

Neben Flexibilität rate ich jungen Frauen, sich etwas zuzutrauen und Aufgaben frei und frech anzugehen. Das kommt gut an. Wer gute Leistungen bringt, darf ruhig auch etwas Eigenmarketing betreiben, da nehmen sich Frauen oftmals zurück. „Tue Gutes und rede darüber“ heißt ein schönes Sprichwort: Denn es bringt nichts, wenn jemand zwar fleißig, aber nicht sichtbar ist. Was fasziniert Sie besonders an Ihrer Arbeit im Talanx-Konzern?

Ich arbeite für einen Konzern, in dem man sich wirklich einbringen kann. Und zwar von Anfang an und egal, in welchem Bereich man tätig ist. Natürlich nimmt die Entscheidungsgewalt über die Hierarchiestufen zu, aber Meinungen, Konzepte und Ideen sind überall gefragt. Hier arbeiten viele Unternehmer für ein Unternehmen. Das Klima stimmt, das merkt man, wenn man durch die Gänge läuft. Alle grüßen sich und arbeiten Hand in Hand zusammen. Spannend finde ich auch die vielfältigen Berufsbilder, die wir innerhalb des

Konzerns anbieten. So gibt es für jede Frage Spezialisten und letzen Endes eine passende Antwort bzw. Lösung. Wie unterstützt Sie Ihr Arbeitgeber, damit neben Ihrem anspruchsvollen Job auch Zeit für Privates bleibt?

Das Unternehmen bietet flexible Arbeitszeitmodelle und gesundheitsfördernde Maßnahmen. Als Vorstandsmitglied komme ich natürlich nicht mit einer 38-Stunden-Woche aus, was aber auch nie mein Ziel war (lacht). Ich muss Verantwortung übernehmen, indem ich mir für alles, was mir wichtig ist, Freiräume schaffe. Vor der Arbeit gehe ich regelmäßig schwimmen. Urlaub und Zeit für meine Familie und Freunde ist mir sehr wichtig. Diese plane ich mir direkt in meinen Kalender mit ein.•

Über DAS UNTERNEHMEN www.talanx.com Anzahl Mitarbeiter: 18 000 weltweit, rund 10 400 in Deutschland Personalbedarf: Wir suchen konzernweit stets Wirtschaftswissenschaftler, IT´ler, Mathematiker, Ingenieure und Juristen. Wege in das Unternehmen: Ausbildung, duale Studiengänge, Direkteinstieg, Praktika, Abschlussarbeiten, Traineeprogramme Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: karriere@talanx.com karriere.talanx.de

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Yara

Bei Yara sind Sie Teil eines internationalen Umfeldes. Das Unternehmen hat sich mit seiner langjährigen Erfahrung und einer hervorragenden Kompetenz einen Namen gemacht.

Business

Foto: EIRIK FØRDE

MARJO KERANEN, Titel: Finance Manager Ausbildung: Master of Science and Economics, Helsinki

School of Economics, 2004 Networking Tipps: Ergreifen Sie die Initiative, bewerben Sie sich für Jobs im Ausland und seien Sie immer aufgeschlossen für neue Kulturen!

»Yara ist ein fantastischer Arbeitsplatz für junge Talente« Marjo Keranen repräsentiert einen Teil der Vielfalt bei Yara. Nachdem sie für ein finnisches Unternehmen gearbeitet hat, welches von Yara übernommen wurde, konnte Sie beim weltweit größten Hersteller von Mineraldünger Ihre Arbeit weiterführen. Speziell gefallen ihr bei Yara die herausfordernden Aufgaben und die gute Stimmung unter den Mitarbeitenden. Warum gerade Yara, Marjo?

Yara ist ein phantastischer Arbeitsplatz für junge Talente, die Wert auf Professionalität legen. Yara ist ein internationales Unternehmen, was auch in der Unternehmenskultur zu spüren ist. Die Unternehmenssprache ist Englisch und es herrscht ein hoher Grad an Mobilität zwischen den Abteilungen und Büros in den unterschiedlichen Ländern. Bei meiner ersten Stelle bei Yara arbeitete ich in einem Team mit einem französischen Teamleiter, einer Kollegin aus Singapur und einem Kollegen aus Deutschland. Viele Kunden sind international. Dadurch habe ich eine Menge dazugelernt ‒ nicht zuletzt auch selbstständiger zu arbeiten. Des Weiteren bietet Yara viele herausfordernden Arbeitsaufgaben und ein positives soziales Umfeld. Ich fühlte mich gleich an meinem ersten Tag in das Arbeitsumfeld integriert und gut aufgenommen. Kurz zu deinem Job – und der Rekrutierung bei Yara? Ich arbeite als Finance Manager für die gesamte Verkaufsregion Skandinavien. Ich bin im Controlling und in der Entwicklung von dafür erforderlichen Analysemodellen tätig. Aufwww.universumglobal.com

grund der geografischen Gegebenheiten meines Aufgabengebiets, habe ich Norwegisch-Kurse besucht. Aber normalerweise wird im Unternehmen Englisch gesprochen. Wenn bei Yara eine Stelle ausgeschrieben wird, kommen oftmals sehr viele Bewerbungen von qualifizierten Talenten rein – mehr, als am Ende natürlich eingestellt werden können. Aber es ergeben sich ständig neue Chancen in Form von Stellen, auf die man sich bewerben kann. Yara bietet beispielsweise auch ein Stipendienprogramm für Master-Studenten mit multikulturellem Hintergrund, eine Reihe von Kursen für die Angestellten oder ein breites E-Learning-Angebot. Außerdem werden zwei Mal pro Jahr Personalentwicklungsgespräche durchgeführt. Eine Abteilung kümmert sich speziell um das Talent Management, zu dessen zentralen Aufgaben unter anderem Rekrutierung, interne Mobilität sowie gezielte Entwicklungs- und Karrierepläne gehören.• text: BERNT ROALD NILSEN

Über DAS UNTERNEHMEN www.yara.com Anzahl Mitarbeiter: Etwa 7 300 weltweit, davon rund 800 in Norwegen Wege in das Unternehmen: Auslandserfahrungen sind eine gute und für die persönliche Entwicklung nützliche Voraussetzung. Ansonsten veröffentlicht Yara in vielen Ländern freie Stellen auf: www.yara.com Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: www.yara.com/careers Firmenphilosophie: Yara International ASA ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich nachhaltige Landwirtschaft und Umweltlösungen. Wir leisten einen Beitrag zu sichereren Lebensmitteln und saubererer Luft. Es war einmal ... 1905 wurde Yara (damals ein Teil von Norsk Hydro) der weltweit erste Produzent von Nitratdünger. Die Produktion basierte auf der revolutionären Erfindung von Birkeland und Eyde, Wasserkraft zur Gewinnung von Stickstoff aus der Luft zu nutzen. Heute ist Yara der weltgrößte Hersteller von Mineraldünger und trägt zur Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit Lebensmitteln und erneuerbarer Energie bei.

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Engineering

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Audi

Audi hat hohe Ansprüche an seine zukünftigen Mitarbeiter. Doch wer diese erfüllt, dem bieten sich ausgezeichnete Karrierechancen!

Foto: Audi

Sabine Gröbner (Bild) & Tobias Schütze, Titel: Vertriebsentwicklung China; Technologieentwicklung- und Fahrzeugprojektbetreuung FVK-Technologie, Ausbildung: BWL mit Schwerpunkt Finanzierung; Maschinenbau mit Spezialisierung auf Leichtbau und Kunststoff

»Ich schätze es, hier ‹Unternehmerin im Unternehmen› Zu sein« „Audi sucht von den Besten die Richtigen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Erfindergeist und Mut, die Undenkbares denkbar machen“, erklärt Michael Groß, Leiter des Personalmarketings der AUDI AG. Die Marke mit den vier Ringen steht für Sportlichkeit, Progressivität und Hochwertigkeit. Die Premiumautomobile setzen weltweit Maßstäbe in punkto Qualität und technischer Innovation. Um diesen Leistungsstandards auch in Zukunft gerecht werden zu können, bedarf es qualifizierter und engagierter Nachwuchskräfte. Allein 2011 stellt die AUDI AG 1200 Experten ein. Schwerpunktbereiche sind unter anderen neue Antriebskonzepte, Leichtbau, Elektronik, Fertigungs- und Methodenplanung sowie die Weiterentwicklung verbrauchsreduzierter Antriebsaggregate. Als global operierendes und international erfolgreiches Unternehmen werden auch die Tätigkeitsfelder immer internationaler. Sabine Gröbner ist für die Vertriebsentwicklung in China verantwortlich und beschäftigt sich mit den strategischen Weichenstellungen für den Wachstumsmarkt. Tobias Schütze arbeitet in der Technologie- und Eigenschaftsentwicklung FVK im Leichtbauzentrum in Neckarsulm. Im Gespräch mit Universum erzählen beide, wie es ist, beim Arbeitgeber-Primus Audi zu arbeiten. Wie war Ihr Weg in das Unternehmen Audi?

T.S.: Mir war nach meinem Maschinenbau-Studium klar, dass ich in die Automobilentwicklung gehen möchte. Audi gilt als Pionier im Bereich Leichtbau; Audi ultra ist ein Eckpfeiler der Mar28

ke, denn hier wird Vorsprung durch Leichtbau entwickelt. Aus diesem Grund habe ich mich für das Internationale Traineeprogramm mit dem Zielbereich Leichtbau bei Audi beworben. Während des einjährigen Programms war ich bereits im Leichtbauzentrum, der Beschaffung, bei Lamborghini in Italien und im Bereich Konzeptfahrzeuge tätig. S.G.: Ich lernte nach einem BWL-Studium mit Schwerpunkt Bank-, Finanz- und Investitionswirtschaft zunächst das Bankgeschäft im Bereich Firmenkunden von der Pike auf und wechselte 2004 zu Audi in den Bereich Handelsberatung.

T.S.: Ich arbeite mittlerweile im Leichtbauzentrum in Neckarsulm, in der Technologie- und Eigenschaftsentwicklung FVK, an den Fertigungstechnologien der Zukunft. Was mir hier besonders gefällt, ist unser Arbeitsklima: Alle ziehen an einem Strang und jeder ist überzeugt, an der richtigen Stelle zu arbeiten.•

Wie hat sich Ihre Karriere entwickelt, und was ist das Besondere in Ihrer Tätigkeit bei Audi?

S.G.: Seit zwei Jahren bin ich für den Bereich Vertriebsentwicklung China zuständig. Das Land ist einer der strategischen Wachstumsmärkte. Gleichzeitig sind die kulturellen Unterschiede enorm – meine Arbeit ist von ständigem beidseitigem Annähern geprägt, das ist einerseits eine Herausforderung, macht es gleichzeitig aber sehr spannend. Was ich vor allem schätze, ist, „Unternehmerin im Unternehmen“ sein zu können. Gute Ideen werden hier umgesetzt: Audi ist offen für Prozessinnovationen und neue Ideen und lässt „Vorsprung durch Technik“ in allen Bereichen Realität werden. Weil auch mich immer wieder das Neue reizt, entschied ich mich parallel zu Job und Kind für ein Masterstudium im Bereich Risikomanagement. Diese dreifache Herausforderung lässt sich natürlich nur mit viel Unterstützung im privaten Bereich und durch Flexibilität, die mir das Unternehmen Audi bietet, meistern.

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Über DAS UNTERNEHMEN www.audi.de/karriere Anzahl Mitarbeiter: 46 600 in Deutschland, 60 000 weltweit Personalbedarf: Wir suchen Studenten, Absolventen und Professionals aller Fachrichtungen; schwerpunktmäßig aus den Bereichen Elektround Informationstechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Batterietechnik, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftswissenschaften. Wege in das Unternehmen: Audi bietet das Internationale Traineeprogramm, Direkteinstieg, Entwicklungsprogramm für Akademiker, Praktika, Abschlussarbeiten und Promotionen. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Bitte bewerben Sie sich über unsere Homepage: www.audi.de/karriere

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Vattenfall

Der Energiekonzern arbeitet intensiv an Aktivitäten für familienfreundliche Arbeitsbedingungen.

Engineering

Foto: Andreas Teich

Kirsten Thieme, Titel: Leiterin Personalentwicklung, Vattenfall Europe AG Ausbildung: Wirtschafts-

studium in Berlin Werdegang: Organisationsentwicklerin, Projektleiterin, strategische Personalentwicklerin, seit 2009 Leiterin Personalentwicklung

»Wir Bieten viele Chancen für Innovative Nachwuchskräfte« Wie definieren Sie persönlich eine gute Work-LifeBalance?

Work-Life-Balance ist für mich dann erreicht, wenn sowohl den Anforderungen des Berufs als auch denen des Privatlebens entsprochen werden kann. Das heißt, ohne schlechtes Gewissen die Arbeitszeit flexibel zu gestalten, um Zeit mit der Familie oder beim Sport verbringen zu können. Insbesondere unvorhersehbare Notfälle – sei es ein Ausfall der Kinderbetreuung oder die plötzliche Erkrankung eines Angehörigen – sollten durch entsprechende Angebote aufgefangen werden. Dazu muss Work-Life-Balance als bedeutendes Element in der Unternehmenskultur verankert sein, bevor weitere Weichen gestellt werden können: Das Grundgerüst an Maßnahmen ist meist vorhanden, doch die Mitarbeiter trauen sich in Erwartung negativer Konsequenzen oft nicht, von ihnen Gebrauch machen. Wie sieht es bei Müttern und Väter aus? Bieten Sie auch familienunterstützende Maßnahmen?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist Vattenfall ein wichtiges Anliegen. Daher stellen wir unseren Beschäftigten ein breites Portfolio an Unterstützungsangeboten bereit. Die Basis dafür sind flexible Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle. Auch die Inanspruchnahme von Elternzeit wird bei Vattenfall gefördert: Konkrete Absprachen mit den Vorgesetzten zum Wiedereinstieg, regelmäßiger Kontakt zur Abteilung und Workshops erleichtern den Übergang in die Arbeitsphase. Zusätzliche Unterstützung erhalten die Beschäftigten durch unsere Kooperationspartner und einen Familienservice mit kostenloser Beratung www.universumglobal.com

und Vermittlung zu lang-, mittel- und kurzfristiger Kinderbetreuung. Auf diese Weise kann jede Familie die Tagesversorgung ihrer Kinder individuell nach ihren Vorstellungen und Wünschen gestalten. Außerdem haben wir ein spezielles Mentoringprogramm im Bereich Frauenförderung implementiert. Aber auch Väter werden gezielt angesprochen: 2012 werden in Diskussionsworkshops mit Führungskräften die Bedürfnisse von Vätern bei Vattenfall ergründet und daraus zukunftsorientierte Maßnahmen abgeleitet. Vattenfall ist ein schwedischer Konzern mit Standorten in ganz Europa. Sollten junge Talente bereit sein, für Projekte zu reisen?

Auch bei Vattenfall erleben wir im Zuge der voranschreitenden Globalisierung zunehmend internationalisierte Konzernstrukturen. Je weiter junge Talente die Führungsleiter hinaufklettern, desto häufiger arbeiten sie in multinationalen Teams und Netzwerken. Aufgrund hoher Reisekosten und Belastungen für die Umwelt greifen auch wir immer häufiger auf Telefon- und Videokonferenzen zurück. Einzelne Präsenztermine vor Ort bleiben allerdings weiterhin unumgänglich. So ist es bei Vattenfall durchaus üblich, dass der Arbeitsalltag zwei Tage in der Woche in Hamburg und drei in Berlin stattfindet. Auch zwischenzeitliche Reisen nach Stockholm oder Amsterdam sind erforderlich. Von zukünftigen Bewerbern wird also durchaus erwartet, dass sie Termine an anderen Standorten wahrnehmen können. Jedoch sollte die Reisetätigkeit in einem sinnvollen Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen stehen.

Weshalb ist die Energiebranche besonders faszinierend, um die Karriere zu starten?

Die Energiebranche steht vor großen Veränderungsprozessen, die viele Chancen für innovative Nachwuchskräfte eröffnen. Insbesondere auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien entstehen zukunftsweisende Projekte, die einen Beitrag zur Energiewende leisten. Gleichzeitig erwachsen daraus vielfältige Herausforderungen, denen sich kluge und engagierte Köpfe stellen müssen: Welche Brückentechnologien können bis zur effizienten Nutzung der klimaneutralen Energien eingesetzt werden? Wir wollen bis 2030 zwei Drittel unserer CO2-Emissionen reduzieren und 2050 klimaneutralen Strom liefern, wie schaffen wir das ohne Kernenergie in Deutschland? In einem Berufsfeld, das derart von Bedeutung für jeden von uns ist, warten jede Menge Verantwortung und anspruchsvolle Aufgaben auf zukünftige Bewerberinnen und Bewerber.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.vattenfall.de Anzahl Mitarbeiter: 40 000 europaweit, davon ca. 20 000 in Deutschland Personalbedarf: Ingenieure Elektro-/ Energie¬technik, Maschinenbau, Informatik, Bergbau, Verfahrenstechnik, Umweltschutz sowie Controlling Wege in das Unternehmen: Praktika und Abschlussarbeiten, Traineeprogramm oder Direkteinstieg Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Online im Job-Portal www.vattenfall.de/karriere

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Wo gibt es die Zukunftstechnologie, auf die ich meine eigene Zukunft bauen kann?

Yusuf Al-Ghamdi will es wissen. Bei Siemens macht der Ingenieur Karriere mit der Energie von morgen. Schon als Kind war Yusuf Al-Ghamdi fasziniert von allem, was mit Technik zu tun hatte. Bis heute verfolgt der Ingenieur gespannt die neuesten Entwicklungen. Daher fällt ihm der Zugang zu der bahnbrechenden neuen Technologie, für die er als Vertriebsmanager zuständig ist, auch so leicht. Das Kraftwerk und die Entsalzungsanlage Shuaibah III sorgen für eine effiziente und nachhaltige Strom- und Wasserversorgung für Saudi-Arabien – und ermöglichen faszinierende Karrierechancen für Yusuf Al-Ghamdi. Wollen Sie wissen, wie Sie Ihre Interessen für eine Karriere bei Siemens nutzen können? Finden Sie’s heraus.

siemens.com/careers


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Siemens

Siemens ist ein integrierter Technologiekonzern, der in über 190 Ländern aktiv ist. Siemens bietet ein breites Spektrum wegweisender Produkte. Und Siemens sucht Menschen, die etwas bewegen wollen.

Engineering

Foto: Siemens

Kerstin Wagner, Titel: Head of Global Talent Acquisition Ausbildung: Studium der BWL ESB Reutlingen, ESC Reims, MBA Werdegang: Versch. HR-Funktionen im Bereich HR-Strategie, Recruiting, Outplacement inkl. Aufbau des Personalbereichs eines von Siemens gekauften Start-up Unternehmens in Boston

»Mit Leidenschaft und Pioniergeist an Ideen Für Morgen arbeiten« In dem Weltunternehmen können neugierige und engagierte Berufseinsteiger direkt “on the job” oder beispielsweise im Rahmen des Siemes Graduate Program durchstarten. Wir fragen bei Kerstin Wagner, Head of Global Talent Acquisition bei Siemens, nach, was Studierende und Hochschulabsolventen im Konzern erwartet. Weshalb ist es für junge Talente besonders attraktiv, eine berufliche Karriere bei Siemens zu starten?

Berufsanfänger haben bei uns alle Möglichkeiten: Wir haben rund um den Globus spannende Aufgaben und Projekte zu bieten. Zum Beispiel unser Umweltportfolio: Da bauen wir alles vom Windrad bis zum Hochgeschwindigkeitszug. Ich selbst habe erste Siemens-Luft während eines Praktikums geschnuppert. Das hat mich so begeistert, dass ich auch meine Diplomarbeit im Unternehmen geschrieben habe. Nach meinem Studium habe ich mich für Siemens entschieden, weil ich die Möglichkeit bekam, direkt mit dem weltweiten HR-Leiter zu arbeiten – ein Traumjob. Interessanterweise arbeite ich jetzt wieder im gleichen Themenfeld, “Talent Acquisition”, in dem ich schon während meines Praktikums tätig war; ich bin also mit meinen mittlerweile gesammelten Erfahrungen „zurück zu den Wurzeln“. Junge Talente wollen gefördert werden und Verantwortung übernehmen. Inwiefern ist das bei Siemens möglich?

Neueinsteiger haben bei uns von Anfang an die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen und viel zu lernen. Der individuelle Entwicklungspfad des einzelnen Mitarbeiters wird www.universumglobal.com

jährlich im Rahmen von Mitarbeitergesprächen diskutiert, der Mitarbeiter erhält konkretes Feedback und es werden Entwicklungsmaßnahmen vereinbart. Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und Förderprogramme flankieren unser Talentmanagement, und natürlich unterstützen wir es gezielt, wenn junge Mitarbeiter in einem anderen Land arbeiten möchten. Erst kürzlich haben wir beispielsweise 30 junge Talente in die Schweiz eingeladen, an der Nachwuchskonferenz “One Young World Summit” teilzunehmen. Die Entwicklung unseres Führungsnachwuchses ist auch eine ganz wichtige Komponente unseres Siemens Graduate Program, das Nachwuchskräften die einmalige Chance gibt, innerhalb von zwei Jahren drei Stationen im Siemens-Konzern näher kennenzulernen, davon mindestens eine im Ausland. Was fasziniert Sie persönlich an Ihrer Arbeit?

Mir gefällt besonders, in einem so internationalen Team zu arbeiten und täglich in Kontakt zu Menschen aus aller Welt zu stehen, die mit großer Leidenschaft und Pioniergeist an Ideen für die Welt von morgen arbeiten. In meiner globalen Verantwortung für Recruiting und Employer Branding habe ich täglich Kontakt zu den Verantwortlichen für die Nachwuchssuche. Die Projekte, an denen ich zurzeit arbeite, sind extrem spannend: Wir sitzen ständig an neuen Strategien, um kluge Köpfe für uns zu gewinnen und Siemens als Arbeitgeber weltweit attraktiv zu machen. So haben wir beispielsweise mit unserem Siemens Graduate Program eine Facebook-Kampagne „In 80 Tagen um die Welt“ gestartet, in der Teilnehmende aus 13 Ländern ihre Eindrücke schildern.

Wie fördert Siemens weibliche Talente?

Zum Beispiel mit unserem YOLANTE (Young Ladies' Network of Technology) Programm, das Frauen bereits während ihres technischen Studiums begleitet und es ihnen ermöglicht, Erfahrungen zu sammeln, Netzwerke zu knüpfen und natürlich das Unternehmen Siemens kennenzulernen. Im Siemens Graduate Program – ein idealer Einstieg für die Karriere – finden wir mittlerweile über 40 Prozent Frauen. TopTalente können bei uns des Weiteren ein internes Frauennetzwerk nutzen. Außerdem fördern wir insbesondere für Kolleginnen mit Familie die Flexibilität, zum Beispiel durch individuelle Arbeitszeitmodelle oder durch unser Krippenangebot – hier in Deutschland stehen bis Ende des Jahres bereits rund 800 Plätze zur Verfügung.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.siemens.com/careers Anzahl Mitarbeiter: Ca. 114 000 in Deutschland, 350 000 weltweit Personalbedarf: Ingenieure, Informatiker, Naturwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler Wege in das Unternehmen: Wir bieten sowohl attraktive Direkteinstiege für Hochschulabsolventen als auch Traineeprogramme – z. B. das Siemens Graduate Program (SGP). Für Studenten: spannende Praktika und Werkstudententätigkeiten Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: www.siemens.com/careers

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www.career.daimler.mobi

Neue Wege zur nachhaltigen Mobilität. Mit Ihnen. Für den besten Weg in die Zukunft der Mobilität haben wir einen einzigartigen Kompass – die Ideen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die Fähigkeiten jedes Einzelnen und die Möglichkeit, sich ständig weiterzuentwickeln, entstehen in den Teams zukunftsfähige Produkte und unkonventionelle Lösungen. Nicht nur in der Forschung und Entwicklung, sondern z. B. auch in der Produktion, Logistik, im Vertrieb, Einkauf oder in der Informationstechnologie. Nur so überzeugen wir unsere Kunden auch weiterhin mit Automobilen, die in puncto Komfort, Sicherheit und Verbrauch die Richtung vorgeben. Ihr Weg in die Zukunft startet hier. In einem Konzern, in dem alles möglich ist, weil Sie es möglich machen. Jetzt bewerben unter: www.career.daimler.com


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Daimler

Motivierte Talente treffen bei Daimler auf viele Chancen und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten.

Engineering

Foto: Daimler

Peter Berg, Titel: Leiter Global Talent Acquisition & Development Werdegang: Über 20-jährige Personalerfahrung im In- und Ausland, unter anderem bei Mitsubishi FUSO Truck & Bus Cooperation in Japan

»Einsteiger sollten unsere Leidenschaft für das Automobil teilen« Als Erfinder des Automobils hat Daimler den Anspruch, auch die Mobilität der Zukunft von der Spitze weg zu gestalten. Dafür stellt das Unternehmen weltweit dieses Jahr rund 600 Trainees ein, sagt Peter Berg, Leiter Global Talent Acquisition & Development. Er berichtet über das Traineeprogramm CAReer und attraktive Perspektiven bei Daimler. Weshalb ist es für junge Talente besonders attraktiv, die berufliche Karriere bei Daimler zu starten?

Daimler ist in der Automobilbranche einzigartig: Wir haben das Automobil erfunden und vereinen heute so viele Marken unter einem Dach wie kaum ein anderer Hersteller. Unsere Produktpalette reicht vom Kleinwagen smart über den 40-Tonnen-Lkw bis hin zu Finanzdienstleistungen. Mit dem, was unsere Ingenieure heute entwickeln – seien es alternative Antriebe oder innovative Sicherheitskonzepte – fahren unsere Kunden morgen auf der Straße. Darüber hinaus bieten wir motivierten Mitarbeitern viele Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Welche Perspektiven bieten Sie Hochschulabsolventen genau, um sich sowohl beruflich als auch persönlich weiterentwickeln zu können?

Für den beruflichen Einstieg zum Beispiel unser Traineeprogramm CAReer. Die Absolventen lernen in 10 bis 15 Monaten in verschiedenen Bereichen den Konzern kennen. Anschließend kehren sie wieder auf die Stelle zurück, für die sie sich ursprünglich beworben haben. Besonders reizvoll an CAReer ist, dass die Absolventen von Beginn einen unbefristeten Arbeitsvertrag www.universumglobal.com

erhalten. Auch die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Unsere Corporate Academy zum Beispiel steht für die fachliche und persönliche Weiterentwicklung. Mitarbeiter, die ihren bisherigen Abschluss ergänzen möchten, können über Daimler Academic Programs berufsbegleitend oder im Rahmen eines Vollzeitstudiums einen Bachelor- oder Master-Abschluss erwerben. Und durch unsere globale Präsenz sind auch Einsätze im Ausland und eine internationale Karriere möglich. Welche Werte und Fähigkeiten müssen junge Talente mitbringen, um bei Daimler voranzukommen?

Neben dem entsprechenden Fachwissen sollten die Berufseinsteiger unsere Leidenschaft für das Automobil teilen. Darüber hinaus sollten sie team- und konfliktfähig sein. Eine große Rolle spielen auch unsere Unternehmenswerte Wertschätzung, Integrität, Disziplin und Begeisterung. Mit ihnen muss sich ein Bewerber identifizieren können. Wie motivieren Sie auch junge Frauen, den Schritt in die noch immer männerdominierte Automobilbranche zu wagen?

Unser Diversity Office hat im Unternehmen seinen ersten Handlungsschwerpunkt auf die Förderung von Frauen gelegt. Bis 2020 sollen zum Beispiel 20 Prozent der Führungskräfte Frauen sein. Das ist ein Ziel, zu dem wir uns schon 2006 selbst verpflichtet haben. In unserem Traineeprogramm CAReer liegt der Frauenanteil übrigens bei rund 35 Prozent. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, dass unsere Beschäftigten Arbeit und Privatleben

vereinbaren können. Deshalb bieten wir viele verschiedene Arbeitszeitmodelle und haben sternchen-Kinderkrippen an den meisten unserer deutschen Standorte errichtet. Bis 2012 werden wir allein in Deutschland an 14 Standorten insgesamt rund 570 Betreuungsplätze für Null- bis Dreijährige anbieten.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.daimler.com Anzahl Mitarbeiter: 260 100 weltweit, 164 000 in Deutschland (2010) Personalbedarf: Ingenieure und Informatiker der verschiedensten Fachrichtungen, darüber hinaus Wirtschaftswissenschaftler Wege in das Unternehmen: Traineeprogramm CAReer, Direkteinstieg, Abschlussarbeiten, Dissertation, Praktikum, Studienförderprogramm dsp, Duales Hochschulstudium Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: www.career.daimler.com job.career@daimler.com Es war einmal... Als Carl Benz 1886 sein Patent 37435 in Berlin anmeldete, ahnte niemand, welchen Siegeszug das moderne Automobil in den kommenden Jahren nehmen würde. Nahezu zeitgleich und nicht weit entfernt arbeitete der schwäbische Erfinder und Unternehmer Gottlieb Daimler an seiner Motorkutsche. Beide mussten allerdings auf die wirtschaftliche Verwertung ihrer richtungsweisenden Entwicklungen noch einige Jahre warten. Heute, 125 Jahre später, ist Daimler eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt.

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Bei uns gestalten Sie Zukunft. Jeden Tag. Mehr Informationen erhalten Sie 端ber den Mobile Tag auf Ihr Handy oder alternativ 端ber: www.eon-karriere.com

Ihre Energie gestaltet Zukunft.

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Universum TOP 100

E.ON AG

E.ON: Bringen Sie Ihre Energie ein!

Engineering

Foto: Heinz Jokisch

Monica Wertheim, Titel: Vice President Employer Reputation & Corporate Culture Ausbildung: Wirtschaftswissenschaftlerin Werdegang: Kleffmann Group Consulting als Managing Director Germany, als Vice President Leitung der jetzigen Abteilung Employer Reputation & Corporate Culture der E.ON AG

»Der Leistungswille zählt mehr als ein Hoher Notenschnitt« Monica Wertheim, Leiterin Employer Reputation & Corporate Culture der E.ON AG ist von den anspruchsvollen Arbeitsinhalten in der Energiebranche begeistert. Sie berichtet über die spannende Zukunft, die dem Energieunternehmen bevorsteht. Noch immer ist das Ingenieurwesen eine von Männern dominierte Branche. Weshalb ist der Berufseinstieg bei E.ON auch für Frauen attraktiv?

ter oder Kita-Plätze organisieren. Noch wichtiger ist aber die Sensibilisierung für das Thema Familie UND Karriere. Es sollte natürlich sein, dass man sich heute nicht mehr entweder für das eine oder das andere „Lebensziel” entscheiden muss. E.ON als Arbeitgeber unternimmt sehr viel, um die Akzeptanz und das Verständnis für junge Mütter und Väter im Unternehmen zu erhöhen. Bei uns hat niemand etwas dagegen, wenn ich einmal früher Feierabend mache, weil ich meinen Sohn von der Schule abholen muss. Dafür sind flexible Arbeitszeiten ja da. Ich fühle mich als Mutter von E.ON sehr gut unterstützt und kann die Themen Karriere und Familie gut vereinen.

Frauen können sich bei E.ON in einer guten Arbeitsatmosphäre entfalten, ihre Kreativität einbringen und etwas Nachhaltiges schaffen. Bei uns im Unternehmen zählen Argumente mehr als Ellbogen, wir möchten Fakten produzieren und legen keinen Wert auf Worthülsen. Weibliche Ingenieure wollen eine Aufgabe vor sich haben und etwas Eigenes auf die Beine stellen. Genau das ist hier möglich! Darüber hinaus bin ich überzeugt, dass das Thema „nachhaltiges Denken und Handeln” bei Frauen eine zentrale Rolle spielt und es für sie auch aus ethischer Sicht attraktiv ist, bei uns tätig zu sein. Wir arbeiten bei E.ON daran, Energie nicht nur für alle verfügbar zu halten, sondern sie auch möglichst ressourcenschonend zu gewinnen. Das ist eine enorme Aufgabe. Viele junge Talente wollen Karriere machen, aber gleichzeitig nicht auf eine Familie verzichten.

Dass sie zu E.ON passen und sich mit der Unternehmenskultur, aber auch den Arbeitsinhalten und der Branche identifizieren können. Nur wer die spannenden Herausforderungen der Energiebranche erkennt, kann diese auch annehmen. Der Leistungswille zählt am Ende mehr als ein hoher Notenschnitt. Abschließend würde ich sagen: Bei uns können kundenorientierte, flexible, offene und integre Persönlichkeiten punkten, die auch fachlich unseren hohen Ansprüchen entsprechen.

Wie unterstützen Sie junge Mütter und Väter, damit sie beides unter einen Hut bringen?

Was fasziniert Sie persönlich speziell an Ihrer Arbeit in der Energiebranche?

Kinder erfordern immer viel Organisationstalent. E.ON stellt zahlreiche Dienstleistungen und Services für Eltern zur Verfügung, wie beispielsweise Anlaufstellen, die – auch kurzfristig – Tagesmütwww.universumglobal.com

auf uns zu. Wer hier arbeitet, kann Weichen stellen und die Zukunft der Energiebranche wirklich mitgestalten. Mich erfüllt der Gedanke, dass ich später einmal meinen Enkeln davon berichten kann, dass ich in dieser eminent wichtigen Zeit mitten drin war, mit einem gewissen Stolz. Jeder einzelne Mitarbeitende ist hier gefordert und muss auch manchmal bereit sein, über seine Grenzen hinaus zu gehen. Wenn ich das Büro am Abend verlasse, freue ich mich immer auf den nächsten Morgen. Denn ich weiß zwar nicht immer genau, was alles auf mich zukommt, aber eins ist sicher: Es wird bestimmt nie langweilig!•

Was erwarten Sie von Berufseinsteigern, die ihre Karriere bei E.ON starten wollen?

Für mich ist es die lebendigste, faszinierendste und wandlungsfähigste Branche überhaupt! Die Energiebranche ist dabei, sich stark zu verändern, es kommen jeden Tag neue Herausforderungen

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.eon-karriere.com Anzahl Mitarbeiter: Mehr als 85 000 Personalbedarf: Ingenieurwissenschaften (Schwerpunkte Bau, Maschinenbau, Anlagentechnik, Elektro- und Verfahrenstechnik), Wirtschaftswissenschaften Wege in das Unternehmen: Im Rahmen eines unserer Traineeprogramme, eines Direkeinstieges, als Werkstudent oder als Praktikant Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Da wir ein dezentrales Recruiting haben, senden Sie bitte Ihre Unterlagen an den jeweiligen Ansprechpartner, der unter www.eon-karriere.com oder in der betreffenden Stellenausschreibung angegeben ist.

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ZF dankt allen Kunden für die nette Verpackung! Mal sehen, was für Sie drin ist?! Dann zeigen wir Ihnen einmal, was ein Fahrzeug Spannendes in sich birgt: die Antriebs- und Fahrwerktechnik nämlich. Und die stammt bei vielen bekannten Marken von ZF, einem der weltweit größten Zulieferer der Branche. Was das für Sie als Ingenieur/-in bedeutet? Bei uns entwickeln Sie schon heute die Technik für die Fahrzeuge von morgen: in einem Team von 70.000 Kolleginnen und Kollegen, das als Innovationspartner und Problemlöser anspruchsvoller Kunden den Ruf eines Technologieführers genießt. Erleben Sie ein erfolgreiches Stiftungsunternehmen, das Ihre Leistung anerkennt und in dem interessante Aufgaben und Eigenverantwortung zum Tagesgeschäft gehören. Arbeiten Sie sich zu uns vor auf: www.zf.com

Antriebs- und Fahrwerktechnik


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ZF Friedrichshafen AG

Bei ZF ermöglichen flache Hierarchien, herausfordernde Aufgaben und eine nachhaltige Unternehmenskultur insgesamt hervorragende Karrierechancen für engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Engineering

Foto: ZF Friederichshafen AG

Jürgen holeksa, Titel: Personalvorstand und Arbeitsdirektor ZF-Konzern Ausbildung: Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg Werdegang: Personalreferent, dann div. Personalleitungsfunktionen, seit 01.07.2011 Personalvorstand und Arbeitsdirektor ZF-Konzern

»Bewerber sollten in unsere Mannschaft passen« Jürgen Holeksa, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei ZF, berichtet über den attraktiven Karrierestart beim Automobilzulieferkonzern. Herr Holeksa, seit Juli dieses Jahres sind Sie Personalvorstand bei ZF. Was ist für Sie die größte Herausforderung in dieser Position?

Als Personalvorstand bin ich für das Wichtigste im Unternehmen verantwortlich, nämlich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als technikgetriebener Konzern brauchen wir ständig neue Ideen und Innovationen, die vor allem in den Köpfen der Menschen entstehen. Das ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor des gesamten Konzerns. Was macht die Arbeit bei ZF besonders spannend und anspruchsvoll?

Die Arbeit in der Zulieferindustrie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Umweltschutz ist der dominierende Megatrend und zudem treten mit einer demographisch alternden Käuferschicht Themen wie Fahrzeugsicherheit und -komfort zunehmend in den Fokus. Automobilzulieferer sind heute Entwicklungspartner und Fertigungsspezialisten, die hierfür Innovationen vorantreiben und technologische Standards setzen. Diese Trends bringen für die Mitarbeiter interessante und herausfordernde Aufgaben in der Zulieferindustrie mit sich, die im internationalen Kontext mit Eigenverantwortung und Freiraum gestaltet und gelöst werden. Weshalb ist es gerade für junge Talente attraktiv, die berufliche Karriere bei ZF zu starten? www.universumglobal.com

Vor dem Hintergrund des prognostizierten Fachkräftemangels werden zukünftig nur attraktive Unternehmen die besten Mitarbeiter für sich gewinnen und diese auch halten können. Daher ist die Positionierung von ZF als attraktiver Arbeitgeber in den Zielgruppen weltweit eine zentrale personalstrategische Zielsetzung. Als Stiftungsunternehmen ist die ZF Friedrichshafen AG durch eine langfristige und nachhaltige Strategie geprägt. Dies ermöglicht ein Betriebsklima, das sich durch Mitarbeiterorientierung, kollegiale Hilfsbereitschaft und ein wertschätzendes Miteinander im Team auszeichnet. Neben den harten Aspekten wie einer leistungsgerechten Vergütung, Zusatzleistungen und Arbeitsplatzsicherheit spielen diese weichen Faktoren für unsere Zielgruppen eine entscheidende Rolle. Welche persönlichen Werte sind bei dieser Unternehmenskultur besonders gefragt, um bei ZF erfolgreich zu sein?

Neben dem unabdingbaren Fachwissen zählen natürlich die Technikbegeisterung aber genauso der Teamgeist und die Eigeninitiative zu den wichtigsten Eigenschaften. Zudem erfordern moderne Arbeitsformen wie Team- und Projektarbeit sowie eine zunehmende Serviceorientierung umfassende soziale Kompetenzen, etwa Kommunikationsfähigkeit und Geschick im Umgang mit Kunden, Geschäftspartnern und Kollegen. Bewerber sollten daher offen, kommunikativ und zuverlässig sein, um „in die Mannschaft zu passen“. Daher richten wir bei der Bewerberauswahl ein spezielles Augenmerk auf diese Kompetenzfacetten.

Wie motivieren Sie auch junge Frauen, den Schritt in das noch immer männerdominierte Ingenieurwesen zu wagen?

Die Erhöhung des Frauenanteils bei der ZF Friedrichshafen AG gehört ebenfalls zu den strategischen Zielen der Unternehmensentwicklung. Wir engagieren uns sehr stark im Rahmen der MINT-Förderung, um junge Frauen an Technik heranzuführen und sie zur Aufnahme eines technischen Studiums oder einer gewerblichtechnischen Ausbildung zu motivieren. Zudem konzentrieren wir uns auf die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen, die es Frauen erstrebenswert machen, sich für ZF als Arbeitgeber zu entscheiden. Unser Ziel ist, die Zahl der Frauen in verantwortlichen Positionen zu erhöhen ‒ von der Meisterin bis hin zur Frau in der Unternehmensleitung.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.zf.com Anzahl Mitarbeiter: 70 000 weltweit Personalbedarf: Ingenieure, Wirtschaftsingenieure, (Wirtschafts-)Informatiker, Wirtschaftswissenschaftler mit hoher Affinität zur Automobilbranche Wege in das Unternehmen: ZF bietet neben dem Direkteinstieg ein internationales Traineeprogramm an. Während des Studiums sind (Auslands-) Praktika und Abschlussarbeiten möglich. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Onlinebewerbung unter www.zf.com/karriere

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Der Moment, in dem die Technik von heute die Forscher von morgen begeistert. FĂźr diesen Moment arbeiten wir.

// FASZINATION MADE BY CARL ZEISS

Innovative KĂśpfe legen Wert auf eine gute Ausbildung. Carl Zeiss auch. Bildung ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Bewerbung. www.zeiss.de


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Carl Zeiss

Carl Zeiss ist ein weltweit führendes Unternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie. Starten Sie mit uns erfolgreich ins Berufsleben!

Engineering

Foto: Manfred Stich

Nádia Horsch Schmidt, Titel: Director HR Marketing & Recruiting Ausbildung: Studium der Ger-

manistik & Anglistik an der Pontifícia Universidade Católica, Brasilien Werdegang: Personalreferentin bei Siemens, Leiterin Intern. Assignments bei Infineon, Carl Zeiss: Projektleiterin Global Mobility

»Wir verstehen uns als Unternehmen mit Herz und Verstand« Nádia Horsch Schmidt, Leiterin Corporate Human Resources Marketing bei der Carl Zeiss AG, berichtet über die neue Employer Branding Kampagne, die in diesem Herbst gestartet wurde. Was macht Carl Zeiss zu einem attraktiven Arbeitgeber?

Seit 1846 steht Carl Zeiss für Innovation. Um ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben, müssen wir uns ständig weiterentwickeln. In den vergangenen Monaten haben wir zahlreiche Bewerber sowie Mitarbeiter aller Hierarchiestufen und Unternehmensbereiche zu den Stärken und Alleinstellungsmerkmalen der Carl Zeiss Gruppe befragt. In dieser Analyse haben sich drei Hauptgründe abgezeichnet, warum Talente zu Carl Zeiss kommen und hier bleiben. Wir stehen für „Erfolg und Verantwortung“. Carl Zeiss ist führend in zukunftsgerichteten Märkten und gehört zu den forschungsintensivsten und innovativsten Unternehmen der High-Tech Branche. Gleichzeitig repräsentieren wir „Pioniergeist und Bodenhaftung“. Wir treiben die Forschung voran und arbeiten an bahnbrechenden Entwicklungen. Dennoch ist Carl Zeiss ein solides Unternehmen, das von einer Stiftung getragen wird und Wert auf eine langfristige Planung legt. Darüber hinaus verstehen wir uns auch als ein Unternehmen mit „Herz und Verstand“. Faszination für Produkte erleben, Mitarbeiter in wichtige Entscheidungen einbinden und das Miteinander betonen, sind uns sehr wichtig. Was unternehmen Sie konkret, um Ihre Arbeitgebermarke zu stärken? www.universumglobal.com

Wir haben in Deutschland eine umfassende Employer Branding Initiative gestartet. Parallel werden wir auch unsere weltweiten Standorte einbinden. Im “Race For Talent” hat Carl Zeiss seine Zielgruppen genau definiert und spricht Talente über ganzheitliche und moderne Kanäle an. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass es bei der Kampagne nicht ausschließlich um die Gewinnung neuer Talente geht. Vielmehr steht auch die Bindung und Motivation unserer Mitarbeiter im Fokus. Hochschulabsolventen wollen gefördert und gefordert werden. Welche Perspektiven bieten Sie?

Carl Zeiss ist ein äußerst vielseitiges Unternehmen und legt größten Wert auf die gezielte Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter. Mithilfe umfassender Personalentwicklungsprogramme fördern wir sowohl Fach- als auch Führungslaufbahnen. Das Internationale Trainee Programm bietet beispielsweise jungen Talenten die Möglichkeit, das Unternehmen aus verschiedenen Blickwinkeln kennen zu lernen, Projekteinsätze im Ausland zu verbringen sowie Qualifizierungsmodule in internationalen Teilnehmergruppen zu absolvieren. Was fasziniert Sie persönlich besonders an Ihrer Arbeit?

Die Personalarbeit nimmt in der Carl Zeiss Gruppe eine wichtige Rolle ein und ich kann mit meinem Beitrag einen großen Mehrwert leisten. Mein Team und ich begeistern beispielsweise potenzielle Bewerber für Carl Zeiss, identifizieren neue Talente und motivieren unsere Mitarbeiter. Die

Dynamik unserer Branche und die einhergehenden Herausforderungen, auf die ich täglich treffe, machen mir viel Spaß. Gerade auch der Austausch mit den jungen Menschen im Trainee Programm begeistert mich. Sie wollen etwas bewegen, sind hoch motiviert und warten darauf, sich beruflich entfalten zu können. Genau diese Talente suchen wir.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.zeiss.de Anzahl Mitarbeiter: Deutschland: rund 11 000 Weltweit: rund 24 000 Personalbedarf: Wir suchen Absolventen sowie Young und Senior Professionals des natur-, ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereichs. Wege in das Unternehmen: Wir bieten in allen Unternehmensbereichen Praktika, Abschlussarbeiten, ein Trainee Programm sowie Positionen für den Direkteinstieg an. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Bitte bewerben Sie sich bevorzugt online über unsere Homepage. www.zeiss.de/karriere Es war einmal: Im Jahr 1846 eröffnete der dreißigjährige Mechaniker Carl Zeiss in Jena eine Werkstätte und einen kleinen Laden. Er fertigte und wartete wissenschaftliche Geräte und Instrumente und bot auch Brillen und Fernrohre an. Sein Antrieb, Dinge immer weiter zu verbessern ist auch noch heute ‒ nach über 160 Jahren ‒ fest im Unternehmen verankert. Nicht umsonst steht Carl Zeiss für Innovation, Qualität und Präzision.

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Wovon Sie früher auch träumten: Jetzt ist die Zeit, es wahr zu machen. Sie wollten schon immer an wegweisenden Projekten mitwirken? Bei uns können Sie das. Vom ersten Tag an. Einer guten Idee ist es schließlich egal, wer sie hat: der Junior oder der Abteilungsleiter. Und gute Ideen – die brauchen wir. Sie haben uns zu dem gemacht, was wir sind: einer der wichtigsten technologischen Schrittmacher. Im Mobilfunk. Im Digital-Fernsehen. In der Funktechnik. Auch bei Flugsicherung, drahtloser Automobiltechnik oder EMV sind wir federführend – und praktisch in allen unseren Geschäftsgebieten einer der drei Top-Player am Weltmarkt. Damit wir das auch bleiben, brauchen wir Sie. Als frischgebackenen Hochschulabsolventen, Praktikanten, Werkstudenten (m/w) oder fertigen Sie Ihre Abschlussarbeit (Bachelor, Master, Diplom) bei uns an. Wir freuen uns auf Sie! www.career.rohde-schwarz.com


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Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG

Rohde & Schwarz ist ein Weltmarktführer mit Tradition, der auf den eigenen Nachwuchs setzt.

Engineering

Foto: Joachim Kosian

hans knapek, Titel: Leiter Bereich Personal, Mitglied der Geschäftsleitung Ausbildung: BWL-Studium an der Universität Regensburg Werdegang: Personalreferent, dann Personalleiter bei Dow Chemical, Vice President HR Central Europe bei American Express International Inc., heute Leiter Personal R&S

»Das Menschliche Miteinander macht unsere Kultur aus« Hans Knapek, Leiter Bereich Personal bei Rohde & Schwarz, berichtet über Einstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven im In- und Ausland. Was macht die Kommunikationsbranche und damit Rohde & Schwarz für junge Talente so interessant?

Wir bewegen uns in einer sehr sicheren Branche, die viel Zukunftspotenzial hat. Kommunikation ist ein Grundbedürfnis des Menschen und mobile und sichere Kommunikation ist ein Megatrend in unserer Gesellschaft. In unserer fast 80-jährigen Geschichte haben wir schon einige Meilensteine gesetzt, beispielsweise 1949, als wir den ersten UKW-Hörfunksender entwickelt haben. Heute läuft jedes zweite Mobiltelefon über einen Messplatz von Rohde & Schwarz. Das letzte Geschäftsjahr war das bisher beste in der Geschichte von Rohde & Schwarz. Wir konnten rund 900 neue Mitarbeitende einstellen und unsere Entwicklungszentren in Singapur und den USA ausbauen. Was hat Rohde & Schwarz speziell zu bieten, was in anderen Unternehmen nicht zu finden ist? Und welche Ansprüche setzen Sie an junge Talente?

Wir sind ein unabhängiges Familienunternehmen, und ich spüre immer wieder, wie sehr das von den Mitarbeitenden geschätzt wird. Bei uns gibt es kein Quartalsdenken, sondern eine langfristige, zukunftsgerichtete Planung. Die vergangene schwere Wirtschaftskrise haben wir ohne Stellenabbau überstanden und die niedrige Fluktuationsrate signalisiert, dass sich die Mitarbeitenden hier wohlfühlen. Die Arbeitsinhalte www.universumglobal.com

sind äußerst spannend, wir entwickeln Geräte an der Grenze zum physikalisch Machbaren. Uns liegt viel daran, den Mitarbeitenden Freiräume und Verantwortung zu übertragen, um sich beispielsweise in der Funktion eines Labor-, Team-, oder Projektleiters zu entfalten. Im Gegenzug erwarten wir von jungen Talenten, dass sie an sich selbst hohe Ansprüche stellen und Eigeninitiative, Teamgeist sowie Technikbegeisterung mitbringen. Welche Karrierechancen bietet Ihr Unternehmen und in welchen Bereichen ist der Einstieg möglich?

Die Einstiegsmöglichkeiten sind sehr vielfältig und bei allen vier Rohde & Schwarz-Standbeinen möglich – also in der Messtechnik, in der Rundfunktechnik, in der Überwachungs- und Ortungstechnik sowie in der sicheren Kommunikation. Möglich sind auch Einsätze im Vertrieb, im Marketing oder in einem Verwaltungsbereich. Wer sich auf der technischen Schiene spezialisieren möchte, wird ebenso unterstützt, wie jemand, der eine Führungsfunktion anstrebt. Eine Weiterentwicklung ist auch an unseren internationalen Standorten in Asien, den USA oder Europa denkbar. Persönlich sehr faszinierend finde ich unser Entwicklungszentrum in Singapur: Die enorme Dynamik des asiatischen Marktes wird vor Ort erlebbar, da man im Herzen von Asien lebt und arbeitet. Junge Talente legen heute vermehrt Wert auf Corporate Social Responsibility...

Als Familienunternehmen engagieren wir uns auch im sozialen Bereich. Sei dies, indem wir

SOS-Kinderdörfer oder Jugendeinrichtungen unterstützen oder uns bei Naturkatastrophen wie zuletzt in Japan finanziell engagieren. Rohde & Schwarz stellt den Menschen in den Mittelpunkt, was definitiv keine hohle Phrase ist. Unsere Mitarbeiter schätzen dies. Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege und ein menschliches Miteinander machen die Rohde & Schwarz-Unternehmenskultur aus. Wir bieten ein leistungsgerechtes Vergütungspaket und vieles, was das Berufsleben etwas angenehmer macht: Opernaufführungen in unserem Technologiezentrum, ein eigenes Fitnessstudio oder Kinderkrippenplätze für junge Familien.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.rohde-schwarz.com Anzahl Mitarbeiter: 8 400 weltweit, ca. 5 500 in Deutschland Personalbedarf: Wir suchen v. a. Absolventen / Professionals der Elektro-, Nachrichten-, Informations-/Kommunikations-, Hochfrequenztechnik, technischen Informatik, Informatik, Physik o. ä. Studienrichtungen. Wege in das Unternehmen: Rohde & Schwarz bietet spannende Praktika und Abschlussarbeiten sowie den Direkteinstieg in allen Fachbereichen. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: career@rohde-schwarz.com www.careers.rohde-schwarz.com

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Engineering

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Continental

Bei Continental dürfen Sie sich auf ein spannendes Umfeld freuen: Internationalität, offene Türen und Flexibilität kennzeichnen den besonderen "Continental Spirit"

Foto: Daniel Bödecker

Sehnaz Özden, Titel: Leiterin Personalmarketing & Rekrutierung, weltweit. Ausbildung: Studium der Betriebswirtschaftslehre Werdegang: Vorstandsassistenz, Verantwortung für das deutschlandweite Hochschulmarketing, Leiterin Personalmarketing und Rekrutierung, weltweit

»Die Internationalität ist bei uns überall GREIFBAR« Continental ist an knapp 200 Standorten in 45 Ländern vertreten. Welche Chancen und Möglichkeiten für eine internationale Karriere ergeben sich dadurch für junge Talente?

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Hochschulabsolventen können bei uns sehr früh internationale Erfahrungen sammeln. Nur ein Beispiel: Die Trainees unseres Continental Automotive Traineeprogramms verbringen ein Drittel ihrer 24-monatigen Ausbildung an einem der ausländischen Standorte. Aber nicht nur Trainees können bei uns internationale Luft schnuppern. Direkteinsteiger arbeiten häufig in international besetzten Projektteams und haben die Möglichkeit, mehrere Jahre an einem unserer ausländischen Standorte zu arbeiten. Kurz gesagt: Wir fördern die internationalen Ambitionen unserer Mitarbeiter, auch indem wir sie mit Sprachkursen oder interkulturellen Trainings auf das „Abenteuer“ Ausland vorbereiten. Junge Talente sind nicht nur an Auslandserfahrung, sondern auch an einem internationalen Arbeitsumfeld interessiert...

Die Internationalität ist bei uns in allen Lokationen greifbar. Nehmen wir nur den Bereich Forschung & Entwicklung der Reifendivision in Hannover. Hier arbeiten rund 1 000 Mitarbeiter aus über 60 Ländern gemeinsam an der individuellen Mobilität der Zukunft. Die Projektteams sind daher in der Regel sehr international besetzt. Ob in Hannover, Shanghai oder Auburn Hills: Mit Englisch als offizieller Konzernsprache kommen Mitarbeitende an allen Lokationen auf der Welt gut zurecht. 42

Viele kennen Continental nur als Hersteller der bekannten Premiumreifen. Continental ist aber heute einer der weltweit führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Welche Produkte stellt das Unternehmen her?

Die Produktpalette ist in der Tat sehr vielfältig. Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antriebe und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten trägt Continental zu mehr Fahrsicherheit und zum globalen Klimaschutz bei. Für Absolventen ergeben sich dadurch vielfältige Möglichkeiten. Sie arbeiten an innovativen Produkten, die die individuelle Mobilität der Zukunft nachhaltig beeinflussen. Dadurch entsteht natürlich eine starke Bindung zu den „eigenen“ Produkten, die später im Auto zu finden sind. Continental entwickelt also die neuesten Trends für die Automobilbranche, was vor allem Männer fasziniert. Weshalb ist ein Einstieg aber auch für Frauen attraktiv?

Eines vorweg: Für uns spielt es keine Rolle, ob sich ein Mann oder eine Frau auf eine Position bewirbt. Die entscheidenden Kriterien bei der Stellenbesetzung sind Qualifikation und Leistung. Damit Frauen ihre optimale Leistung abrufen können, müssen wir sie bei der individuellen Karriereplanung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. In unseren verschiedenen Managementprogrammen können Frauen durch gute Leistungen auf sich aufmerksam machen, um frühzeitig eine leitende Position zu erreichen. Nach einer Familienphase helfen wir den Kolle-

ginnen dabei, ihren Alltag so zu organisieren, dass sie ihre Karriere wieder dort aufnehmen und ausbauen können, wo sie bspw. vor dem Mutterschutz ruhen musste. Ich denke hier an Hilfen bei der Kinderbetreuung oder an verschiedene Modelle der flexiblen Arbeitszeiteinteilung.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.continental-corporation.com Anzahl Mitarbeiter: 46 000 in Deutschland, 160 000 weltweit Personalbedarf: Besonders Absolventen der Bereiche Chemie, Maschinenbau, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften sind sehr gefragt. Wege in das Unternehmen: Berufseinsteiger können über ein Traineeprogramm oder über den Direkteinstieg in das Unternehmen kommen. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Über das Onlineformular auf www.continental-karriere.de Es war einmal ... Der Continental-Konzern feiert 2011 seinen 140. Geburtstag.Bei den Gründerjahren angefangen, über den Aufbruch in neue Märkte und die ersten sportlichen Erfolge und neue Technologien - Continental war immer in Bewegung. Auch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und den Wiederaufbau erlebte der Konzern, die Konsolidierung und die Entwicklung neuer Produkte in den Kindertagen der Bundesrepublik. Dann standen der Weg in die Internationalität und der strategische mWandel im Mittelpunkt. Continental hat sich permanent weiterentwickelt und ist heute eines der führenden Unternehmen der Automobilindustrie.

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Vaillant

Bei Vaillant können Berufseinsteiger die Karrieremöglichkeiten eines internationalen Konzerns mit den Vorzügen eines Familienunternehmens verbinden.

Engineering

Foto: Bernd Gabriel

Marcus Schmidt Titel: Leiter Personalbetreuung Ausbildung: Industriekaufmann, Studium Betriebswirtschaft Werdegang: Einstieg bei Vaillant 1986 als Auszubildender, versch. Stationen Vertrieb, seit 2005 Leiter Personalbetreuung.

»hIER ZU aRBEITEN HEiSST, DIE eNERGIEWENDE AKTIV ZU GESTALTEN« Marcus Schmidt, Leiter Personalbetreuung bei Vaillant, ist überzeugt, dass sich Potenziale von jungen Talenten bei Vaillant entfalten können. Warum ist die Heiztechnikbranche für Absolventen attraktiv?

Mit hocheffizienten, umweltfreundlichen Technologien trägt die Heiztechnikindustrie maßgeblich dazu bei, Ressourcen zu schonen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Denn nirgendwo wird mehr Energie verbraucht als in Gebäuden – der Löwenanteil davon für Heizung und warmes Wasser. Bei Vaillant zu arbeiten heißt, die Energiewende aktiv zu gestalten. Welche konkreten Erwartungen stellen Sie an Nachwuchskräfte?

Fachliche Qualifikationen, Sprach- und IT-Kenntnisse, Selbstorganisation setzen wir selbstverständlich voraus. Aber Fachkenntnisse allein genügen nicht. Kompetenzen wie Integrität, Verbindlichkeit, Kommunikationsstärke und die Wertschätzung von Kolleginnen und Kollegen spielen eine wichtige Rolle. Welche Einstiegsmöglichkeiten bieten Sie Hochschulabsolventen?

Neben dem Direkteinstieg gibt es ein zweijähriges Trainee-Programm, in dessen Verlauf die Trainees auch einen sechsmonatigen Auslandseinsatz haben. Das Arbeitsverhältnis der Trainees ist von Beginn an unbefristet. Vor dem Abschluss besteht die Möglichkeit zu Praktika, studentischer Mitarbeit oder auch dem Schreiben der Abschlussarbeit. www.universumglobal.com

Welche Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierewege bietet Vaillant?

Grenzen gibt es eigentlich nicht. Der heutige Geschäftsführer von Vaillant Deutschland hat seine Karriere im Unternehmen einmal als Assistent begonnen. Wichtig ist, Hierarchien in alle Richtungen durchlässig zu lassen, damit sich Potenziale entfalten können. Für zukünftige Führungskräfte gibt es einen Junior Management Circle, an dem jeweils 50 bis 60 Nachwuchskräfte teilnehmen. Für Bewerber mit einigen Jahren Berufspraxis haben wir das General-Management-Programm entwickelt. Dies bereitet in internationaler Projektarbeit auf die unmittelbare Übernahme von Führungsverantwortung im mittleren und gehobenen Management vor. Warum sollte sich ein Absolvent für Vaillant entscheiden?

Wer sich beruflich mit dem Zukunftsthema Energie befassen möchte, hat hierzu bei Vaillant alle Gelegenheit. Die Bandbreite der Technologien ist europaweit in der Branche wohl einzigartig. Vaillant hat den größten Entwicklungsbereich aller Heiztechnikhersteller. Wer dann noch Wert auf ein Arbeitsumfeld legt, das die Karrieremöglichkeiten eines internationalen Konzerns mit den Vorzügen eines Familienunternehmens kombiniert, sollte mit uns spechen. Was zeichnet Vaillant als Arbeitgeber aus?

Vaillant ist ein Familienunternehmen. Das prägt die Werte des Unternehmens und seine Kultur. Vaillant setzt auf eine langfristige Unternehmensentwicklung, die nachhaltiges Wachstum mit

Engagement für Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeiter verbindet. Was prägt die Unternehmenskultur des Familienunternehmens Vaillant?

Offenheit, Ehrlichkeit und Unternehmertum. Wichtig für den Unternehmenserfolg ist das persönliche Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters und jeder einzelnen Mitarbeiterin. Nicht zuletzt durchlässige Hierarchien und direkte Kommunikation. Das gesprochene Wort gilt.•

Über DAS UNTERNEHMEN

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www.vaillant.de Anzahl Mitarbeiter: 12 400 weltweit Personalbedarf: Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektro- und Gebäudetechnik, Wirtschaftsingenieure, Betriebswirte Wege in das Unternehmen: Traineeship, Direkteinstieg, Bachelor-/Masterarbeit, studentische Mitarbeit, Praktikum Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: career@vaillant-group.com Es war einmal ... Im Jahr 1874 legte der Pumpenmacher und Kupferschmied Johann Vaillant den Grundstein für die heutige Vaillant Group. Mit dem „Gasbadeofen geschlossenes System“ eröffnete er den Wettbewerb um die energieeffizientesten Wege der Wärmeerzeugung. Inzwischen produziert das Unternehmen, das sich nach wie vor zu 100 Prozent in Familienbesitz befindet, an 14 Standorten im In- und Ausland und vertreibt seine Produkte in über 80 Ländern.

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Engineering

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Brose

Die Brose Gruppe bietet technikbegeisterten und pragmatischen Mitarbeitern internationale Einsatzmöglichkeiten in einem automobilen Umfeld.

Foto: Hagen Lehmann

Andreas Kälberer, Titel: Leiter Kundenteam Sitzsysteme Japan Ausbildung: Studium des Maschinenbaus und der Fertigungstechnik an der Fachhochschule Mannheim Werdegang: Einstieg im Januar 2005, seit 2007 Kundenteamleiter für japanische Projekte in Detroit, seit 2010 in Nagoya

»Das Familienunternehmen hat mich von Beginn an begeistert« Andreas Kälberer, Leiter Kundenteam Sitzsysteme Japan bei Brose schätzt an seinem Arbeitgeber die kurzen Entscheidungswege, die unbürokratischen Abläufe sowie das spannende und dynamische automobile Umfeld. Wie sind Sie zu Brose gekommen und welche unterschiedlichen Karrierestationen haben Sie durchlaufen?

Das Unternehmen lernte ich 2003 über ein Beratungsprojekt kennen: Ich arbeitete seinerzeit für ein Beratungsunternehmen, und wir hatten den Auftrag Brose in unternehmensstrategischen Fragen zu unterstützen. Ich war schon während der Projektphase von dem Familienunternehmen begeistert. Es überzeugte mich durch seine systematische und problemorientierte Denk- und Arbeitsweise. Es gab eindeutige Verantwortlichkeiten, kurze Entscheidungswege und unbürokratische Abläufe. Außerdem gefiel mir das spannende wie dynamische automobile Umfeld. Deshalb habe ich auch nach Projektende den Kontakt zu Brose gehalten und bin zwei Jahre später ins Unternehmen in der zentralen Organisation eingestiegen. Etwa ein Jahr darauf wechselte ich in die Unternehmensplanung und wurde zugleich Assistent des Vorsitzenden der Geschäftsführung. Im Zuge dieser Tätigkeit fasste ich den Entschluss, dass ich bei meinem nächsten Karriereschritt operativ und vor allem international arbeiten wollte. Während dieser Zeit konnte ich nach einem Auswahlprozess auch an dem internationalen Talent Circle-Programm des Unternehmens teilnehmen. Es bereitete mich optimal auf anspruchsvolle internationale Aufgaben 44

in Führungs- bzw. Projektleitungsfunktionen vor. 2007 wurde mir dann angeboten, eine Position an einem Auslandsstandort zu übernehmen. Ich hatte die Wahl zwischen Shanghai und Detroit. Meine Wahl fiel auf einen Einsatz in den USA. Dort war ich für japanische Projekte tätig. Das kam mir sehr entgegen, denn ich hatte während meines Studiums einen Auslandsaufenthalt in Japan absolviert. Wie ging es mit Ihrer Karriere weiter?

Nachdem ich drei Jahre in Detroit als Kundenteamleiter für die Entwicklung und Industrialisierung von vier japanischen Sitzprojekten verantwortlich war, hatte ich die Chance, in Japan meine Projekte weiter voranzutreiben. Ich habe am Standort Nagoya 2010 meine jetzige Arbeit in dem Arbeitsgebiet fortgesetzt, den ich in Detroit übernommen hatte. Vor allem der Aufbau dieses neuen Bereichs bereitet mir große Freude. Was war Ihnen bei Ihrer Karriere immer wichtig?

Für mich war stets die internationale Ausrichtung ein wesentliches Kriterium. Doch fast ebenso wichtig ist für mich die Attraktivität der Stelle: Bietet sie Gestaltungsfreiräume für unternehmerisches Handeln? Kann ich schnell, einfach und unkompliziert vorgehen und mich verantwortungsvoll für die Firmenziele einsetzen? Hier lässt Brose keine Wünsche offen. Inwiefern haben Sie von Ihren Auslandserfahrungen profitiert?

Einschneidend für mich sind die Erfahrungen, dass landestypische Kulturen Offenheit für eine

unterschiedliche Herangehensweise an Aufgaben erfordern und ich zugleich durch Einblicke in andere Gepflogenheiten meinen eigenen Horizont erweitern kann. Typischerweise habe ich auch eine größere Verantwortung zu tragen, denn man ist im Ausland mehr auf sich selbst gestellt. Was raten Sie jungen Talenten, die eine gewisse Zeit im Ausland arbeiten wollen?

Offen sein für Ungewohntes, keine Angst haben, aus der eigenen, vertrauten Umgebung herauszugehen und bereit sein, stets Neues zu lernen.•

Über DAS UNTERNEHMEN www.brose.com Anzahl Mitarbeiter: National rund 7 700 und weltweit rund 20 000 Mitarbeiter Personalbedarf: Wir suchen Absolventen des Maschinenbaus, der Elektrotechnik, Fertigungstechnik, Fahrzeugtechnik, Mechatronik, Informatik, des Wirtschaftsingenieurwesens sowie der Wirtschaftswissenschaften. Wege in das Unternehmen: Absolventen können per Direkteinstieg, über das FIT-Programm („First in Training“) oder im Rahmen eines internationalen Trainee-Programms bei Brose einsteigen. Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Initiativ an karriere@brose.com; alle aktuellen Stellenangebote finden Sie unter www.brose-karriere.com

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Dürr AG

Internationalität kennzeichnet Dürr in besonderem Maße. 65 Prozent des Geschäfts entfallen auf die Emerging Markets. Ob Projektmanager, Entwickler oder Roboterexperte: Dürr bietet alles – außer Langeweile.

Engineering

Foto: Dürr

paul eckert, Titel: Leiter Personalentwicklung Ausbildung: Studium BWL an den Universitäten Bamberg und Granada Werdegang: Berufseinstieg bei Bosch im Controlling, später in verschiedenen HR Funktionen. Seit 2007 bei Dürr, Manager International HR, seit 2010 Leiter Personalentwicklung

»Technologiekompetenz und entrepreneurship verbinden « In der Automobilindustrie, dem größten Kundensegment, steht Dürr für Spitzentechnologie und professionelles Projektmanagement beim Bau von Produktionslinien. Nicht nur mit seinen Lackierrobotern ist Dürr Weltmarktführer, sondern auch bei Umwelttechnik, Auswuchtanlagen und Reinigungstechnik. Personalentwickler Paul Eckert spricht über die Möglichkeiten bei Dürr. Wie sieht eine typische Karriere bei Dürr aus?

Nehmen wir das Beispiel Projektmanagement: Unsere Spezialisten in diesem Bereich haben zuvor mehrere Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Funktionen im Konzern gesammelt. Als Basis dient ein Studium in Maschinenbau, Mechatronik, Informationstechnologie oder Elektro- und Verfahrenstechnik. Die berufliche Entwicklung ist geprägt durch kontinuierliches Lernen in der Praxis und wechselnde Einsatzbereiche. Ein junger Mitarbeiter, der in der Konstruktion startet, kann später auf Stationen in Projektierung oder Inbetriebnahme wechseln. So lernt er die Vielseitigkeit unseres Geschäfts kennen – und kann mehr und mehr Verantwortung übernehmen. Flankierend gibt es maßgeschneiderte Fachschulungen und Persönlichkeitstrainings. Warum sollte man zu Dürr gehen, wo es doch größere und bekanntere Unternehmen gibt?

Unterschätzen Sie den Mittelstand nicht, zu dem wir uns auch mit 6 500 Mitarbeitern gerne zählen. Bei Dürr können Sie in flachen Hierarchien viel bewegen. Sie merken, dass es www.universumglobal.com

auf Sie ankommt, haben Abwechslung im Job und sehen die Ergebnisse Ihrer Arbeit. Genau das haben unsere Mitarbeiter bei der letzten Zufriedenheitsumfrage bestätigt. Dürr liegt hier ganz weit vorne. Und wie steht Dürr wirtschaftlich da?

Dürr erlebt gerade eine der stärksten Phasen seiner 116-jährigen Unternehmensgeschichte. Wir haben die Wirtschaftskrise von 2009 gut überstanden, weil wir in den Emerging Markets überdurchschnittlich stark sind. Vor allem in China gab es nur eine kurze Verschnaufpause, danach zogen die Investitionen wieder kräftig an. Dürr fühlt sich in diesem dynamischen Umfeld wohl: Wir haben weltweit harmonisierte Prozesse und Tools implementiert, so können wir die Ressourcen an unseren 48 Standorten weltweit effizient einsetzen. Außerdem zahlt sich unser Innovationskurs aus: Wir haben viele junge Produkte, die im Markt gut ankommen. Was sind die wichtigsten Schrittmacher für diesen Innovationskurs?

Einerseits Automatisierung und Flexibilisierung. Mit unseren Robotern machen wir den Lackierprozess effizienter und variabler. Auch in der Reinigungstechnik geht der Trend zu flexiblen Roboterlösungen. Das andere große Thema ist die Energieeffizienz. Wir bauen heute Lackieranlagen, die nur noch ein Drittel der Energie benötigen, die noch vor wenigen Jahren erforderlich war. Noch größer ist der Sprung in der Auswuchttechnik: Hier entwickeln wir Maschinen, die mit 5% der vor 15 Jahren benötigten Energie auskommen.

Was bietet Dürr Berufseinsteigern mit Hochschulabschluss?

Wir haben unterschiedliche Angebote: vom Trainee-Programm in Engineering und Projektmanagement, über die Projektleiter-Laufbahn bis hin zu Führungs- und Fachkarrieren. Neben einer leistungsgerechten Vergütung setzen wir auf Weiterbildung, moderne Arbeitsplatzgestaltung und Work-Life-Balance-Instrumente, zum Beispiel flexible Arbeitszeit, Home Office und KiTa-Plätze. In diesem Jahr schafft Dürr rund 800 neue Arbeitsplätze, davon über 200 in Deutschland.•

Über DAS UNTERNEHMEN www.durr.de Anzahl Mitarbeiter: 6 500 weltweit, jeweils etwa zur Hälfte im In- und Ausland Personalbedarf: Ingenieure verschiedener Fachrichtungen, insbesondere Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurswesen, außerdem Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler Wege in das Unternehmen: Praktika im In- und Ausland, Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten, Direkteinstieg, Internationales Traineeprogramm Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: Bitte bewerben Sie sich über unsere Homepage: www.durr.com/karriere Initiativbewerbungen an: hrmarketing@durr.com

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ALL IN ONE. made by

Als international agierendes Familienunternehmen bieten wir unseren MitarbeiterInnen und BeraterInnen zahlreiche MĂśglichkeiten, um sich zu entfalten. Das erfolgreiche Direktvertriebskonzept, die Faszination bekannter Marken sowie langfristige Perspektiven, schaffen die perfekten Bedingungen fĂźr engagierte Menschen, die alle Chancen nutzen wollen, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

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Teppich


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Vorwerk

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1883 steht der Gedanke „Unser Bestes für Ihre Familie” bei Vorwerk im Mittelpunkt und ist Basis aller unternehmerischen Handlungen.

Engineering

Foto: Vorwerk

Anna Jansen, Titel: Vice President Corporate Management Development. Ausbildung: Studium der

Psychologie in Südafrika, Personalfachkauffrau IHK Werdegang: Unterschiedl. Funktionen im Gesundheits-, Personal- und Finanzwesen, seit 2002 bei Vorwerk, seit 2009 Leiterin Führungskräfteentwicklung

»Wir verbinden Tradition, Innovation und Internationalität« Das Familienunternehmen ist mit den Geschäftsbereichen Vorwerk Kobold, Vorwerk Thermomix, Vorwerk Engineering, Jafra Cosmetics International, der Finanz- und Leasinggesellschaft akf, Vorwerk Teppich, Lux Asia Pacific sowie mit dem Schwesterunternehmen HECTAS sehr diversifiziert aufgestellt. Vice President Corporate Management Development Anna Jansen erklärt, was die Identität des Konzerns Vorwerk ausmacht. Weshalb ist Vorwerk speziell für junge Talente ein attraktiver Arbeitgeber?

Weil Vorwerk Tradition, Innovation und Internationalität verbindet. Wir haben eine 128-jährige Geschichte und sind in mehr als 60 Ländern weltweit vertreten. Wir bieten Berufseinsteigern viele unterschiedliche Entwicklungswege. Neben Trainee-Programmen setzen wir auch auf learning-by-doing und übertragen Berufseinsteigern sehr schnell Verantwortung. Die Karrieremöglichkeiten sind herausragend: So kann z. B. ein Kundenberater im Vertrieb bei entsprechender Leistung und Potenzial und nach einer systematischen Entwicklung auch die Verantwortung für den Vertrieb einer Landesorganisation übernehmen. Attraktiv – gerade für junge Leute – ist des Weiteren, dass sie stets die Chance haben, Positionen im Ausland zu übernehmen. Außerdem unterstützen wir das Familienleben unserer Mitarbeiter mit flexiblen Arbeitszeitund Arbeitsplatzmodellen. Welche Perspektiven bieten Sie Hochschulabsolventen?

Da wir unsere eigenen Produkte entwickeln, www.universumglobal.com

produzieren und vertreiben, stellen wir vor allem Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik ein, aber auch Chemiker und Designer haben sehr gute Chancen. Junge Ingenieure bekommen z. B. einen Einstiegsjob in der Vorentwicklung, wo sie die Möglichkeit haben, neue Ideen zu entwicklen. Gerade bei Berufsanfängern ist uns die Motivation und die Offenheit gegenüber Neuem sehr wichtig: Der Mitarbeiter übernimmt Verantwortung für ein Entwicklungsprojekt und wird so Know-howTräger für ein Produkt, das später vielleicht in die Serienproduktion geht. Bei ihrer Entwicklung unterstützen wir die Nachwuchskräfte natürlich durch maßgeschneiderte Trainings und bereiten sie so auf weiterführende Aufgaben vor. Sage und schreibe 40 Prozent unserer Führungspositionen in der Entwicklung sind bei uns durch ehemalige Vorentwickler besetzt. Welche Werte und Qualifikationen sind gefragt, um bei Vorwerk erfolgreich zu sein?

Wer fachliche Kompetenz und Eigeninitiative mitbringt, kann bei Vorwerk viel erreichen. Wer außerdem die Werte einer traditionsreichen Familienunternehmenskultur schätzt, findet bei uns ein berufliches Zuhause. Wir fühlen uns Werten wie Tradition, Nachhaltigkeit und sozialem Bewusstsein verpflichtet und bieten Interessenten vielfältige Berufsfelder und Perspektiven. Neben jungen Talenten und Fachkräften suchen wir auch Studierende, die ihre Diplom- oder Doktorarbeit bei uns schreiben.

Was fasziniert Sie persönlich an Ihrer Arbeit bei Vorwerk?

Mir bereitet es besondere Freude, die Leidenschaft der Mitarbeiter für das Unternehmen und seine Produkte zu erleben. Das sehe ich auch in meinen Projekten. In diesem Jahr beispielsweise haben wir das Employer Branding Projekt “All in One” initiiert, bei dem wir uns zunächst intern die Frage stellten, wie wir als Arbeitgeber wahrgenommen werden. Aus den Befragungen über alle Hierarchiestufen und Nationalitäten hinweg kam heraus, dass die Menschlichkeit hier sehr geschätzt wird und die Identifikation mit dem Unternehmen und seinen Produkten sehr groß ist. Diese Message wollen wir nun auch nach außen tragen.•

Über DAS UNTERNEHMEN www.vorwerk.de Anzahl Mitarbeiter: 22 000 weltweit, darüber hinaus mehr als 32 000 Beraterinnen und Berater im Bereich Haushaltsgeräte und rund 569 000 Beraterinnen und Berater bei JAFRA Cosmetics Personalbedarf: Ständiger Bedarf an Hochschulabsolventen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Design, Chemie und Wirtschaftswissenschaften (Schwerpunkt Controlling, Marketing, Business Development, Vertrieb) Wege in das Unternehmen: Trainee-Programme und Direkteinstieg Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: career@vorwerk.de

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Natural sciences

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Bayer AG

Beste Aussichten für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger bei Bayer: Der Konzern bietet exzellente Chancen und internationale Job-Perspektiven.

Foto: Dynevo

Dr. Horst-Uwe Groh, Titel: Personalchef der Bayer AG Ausbildung: Diplom und Promotion in Volkswirtschaftslehre Werdegang: Stationen in den Personalabteilungen internationaler Pharma- und Industrieunternehmen

»Unser Arbeitsumfeld ist Dynamisch und Erfolgsorientiert« Dr. Horst-Uwe Groh, Personalchef bei Bayer, schätzt dort das internationale Arbeitsumfeld und die spannenden Arbeitsinhalte. Er berichtet, welche attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten der Pharmakonzern bietet. Weshalb ist es für Berufseinsteiger besonders attraktiv, die berufliche Karriere bei Bayer zu starten?

Bayer ist ein internationaler Konzern mit unzähligen Entwicklungsmöglichkeiten. Mit den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien ist Bayer in drei wichtigen Industriebranchen gut aufgestellt – in vielen Bereichen sind wir führend. Dies ermöglicht es Berufseinsteigern, ihr Wissen in unterschiedlichen Bereichen einzubringen. Das Arbeitsumfeld bei uns ist dynamisch und erfolgsorientiert. Entsprechend vielfältig und attraktiv sind die Entwicklungsmöglichkeiten – sowohl in Deutschland als auch in aller Welt. Welche Werte und Qualifikationen setzen Sie bei Berufseinsteigern voraus?

Menschen, die im Erfinderunternehmen Bayer arbeiten wollen, sollten offen sein für spannende Herausforderungen und den Anspruch besitzen, ihr Können optimal einzubringen. Das wirtschaftliche Umfeld unterliegt raschen Veränderungen. Es ist deshalb entscheidend, Chancen schnell zu erkennen, flexibel zu agieren, Verantwortung zu übernehmen und im Team die besten Lösungen zu finden. Da wir weltweit tätig sind, ist für unseren Führungsnachwuchs die Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift ein Muss. 48

Leben Sie diese Werte denn auch im Unternehmen?

Ja, denn nur mit Hilfe gemeinsamer Werte kann es uns gelingen, die Bayer-Mission „Science for a better life“ im Alltag zu leben. Unsere weltweit verbindlichen LIFE-Werte beinhalten vier Elemente: Leadership also Führung, Integrity – Integrität, Flexibility – Flexibilität und Efficiency – Effizienz. Diese Werte sind das Fundament unserer Unternehmenskultur. Sie beschreiben, wie wir unsere Geschäfte führen und mit Menschen umgehen. Welche Ein- und Aufstiegschancen bietet Bayer speziell Frauen?

Die Förderung von Frauen liegt ebenso in unserem Interesse wie die der Männer. Tatsächlich sind Berufsbilder, wie Bayer sie überwiegend sucht – also Naturwissenschaftler, Ingenieure oder IT-Spezialisten ‒ oftmals noch Männerdomänen. Daher wollen wir schon sehr früh das Interesse von Mädchen für die MINT-Bereiche wecken und Talente fördern. Generell gilt für beide Geschlechter: Wer sich konsequent fachlich, methodisch und persönlich weiterentwickelt, wird seine Fähigkeiten optimal einbringen und berufliche Chancen nutzen können. Vor Ihrer Aufgabe bei Bayer haben Sie bereits andere Unternehmen kennengelernt. Was fasziniert Sie persönlich am meisten an Ihrer Arbeit bei Bayer?

Bayer ist ein tolles Unternehmen mit hervorragenden Produkten und Mitarbeitern. Die Vielfalt, Internationalität und Innovationskraft des Unternehmens begeistern mich immer

wieder aufs Neue. Es dürfte schwerfallen, ein Unternehmen mit ähnlich engagierten und loyalen Mitarbeitern zu finden wie ich sie hier bei Bayer kennengelernt habe.•

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Über DAS UNTERNEHMEN www.bayer.de Anzahl Mitarbeiter: 111 400 weltweit, davon 36 200 in Deutschland (Stand 31.12.2010) Personalbedarf: ca. 250 Hochschulabsolventen p. a. in Deutschland Wege in das Unternehmen: Praktika, Abschlussarbeiten, Werksstudententätigkeiten, Traineeprogramme, Direkteinstieg Hierhin schicken Sie Ihre Bewerbung: OnlineBewerbung unter www.mybayerjob.de

Es war einmal ... Vor fast 150 Jahren waren natürliche Farbstoffe knapp und teuer. Daher gründeten der Farbstoffhändler Friedrich Bayer und der Färbermeister Johann F. Weskott 1863 in Wuppertal-Barmen eine Handelsgesellschaft, um synthetische Farbstoffe herzustellen und zu verkaufen. Heute ist Bayer mit dem Hauptsitz in Leverkusen ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien.

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CFOs vor Überraschungen bewahren Für alle, die im Team Großes bewegen wollen: Willkommen bei PwC.

Barbara Weber, Tax & Legal

Barbara Weber sorgt als Managerin im Team „Corporate Tax“ dafür, dass Finanzvorstände entspannter ihre Zahlen präsentieren können. Durch die Optimierung von Finanzströmen schafft sie in Konzernen mehr Transparenz und Planungssicherheit. Wenn auch Sie in einem exzellenten Team langfristige Werte schaffen möchten, dann starten Sie Ihre Karriere bei PwC. © 2011 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten. „PwC“ bezeichnet in diesem Dokument die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die eine Mitgliedsgesellschaft der PricewaterhouseCoopers International Limited (PwCIL) ist. Jede der Mitgliedsgesellschaften der PwCIL ist eine rechtlich selbstständige Gesellschaft.


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