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RÜTLIRAPPORT RAPPORT DU GRUTLI RAPPORTO DEL GRÜTLI RAPPORT DAL RÜTLI RUTLI REPORT


RÜTLIRAPPORT RAPPORT DU GRUTLI RAPPORTO DEL GRÜTLI RAPPORT DAL RÜTLI RUTLI REPORT Rütlirapport – offenes Mikrofon auf dem «Grutli Flotte» zur Lage der Nation. 17. April 2014 — 19 bis 22 Uhr — Helsinki Klub, Zürich. Eine Intervention von Matthias Gubler und Lukas Lenherr in Zusammenarbeit mit Mischa Camenzind und dem Helsinki Klub.


RÜTLIRAPPORT RAPPORT DU GRUTLI RAPPORTO DEL GRÜTLI RAPPORT DAL RÜTLI RUTLI REPORT Rütlirapport – offenes Mikrofon auf dem «Grutli Flotte» zur Lage der Nation. 17. April 2014 — 19 bis 22 Uhr — Helsinki Klub, Zürich. Eine Intervention von Matthias Gubler und Lukas Lenherr in Zusammenarbeit mit Mischa Camenzind und dem Helsinki Klub.


Projektverantwortliche Matthias C. Gubler, Hardstrasse 81b, CH-8004 Zürich, www.thisisthis.ch Lukas Lenherr, Hardstrasse 81b, CH-8004 Zürich, www.lukaslenherr.ch Mischa Camenzind, Badenerstrasse 741, CH-8048 Zürich, www.mischacamenzind.ch

Dank Galerie am Leewasser Eisengasse 8, 6440 Brunnen, www.galerie-am-leewasser.ch Helsinki Klub, Geroldstrasse 35, CH-8005 zürich, www.helsinkiklub.ch Christof Nüssli, Hardstrasse 81b, CH-8004 Zürich, www.christofnuessli.ch &


Le Grutli Flotte ab 2013 [ Größe 2500x2500x500mm Rütliwiese, Alu-Fahnenstange mit Fahne, Holz, Plastik, verschiedene Objekte bei Durchführungen von Aktionen in der Schweiz

Anfang August 1291 verbündeten sich auf dem Rütli die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden um den Treueschwur für das Bündnis der Waldstätte zu schließen. Die als «Wiege der Schweiz» bekannte, etwa fünf Quadratkilometer große Rütliwiese hat den Charakter eines nationalen Völkerdenkmals. Sie steht als Symbol und Antwort für die Fragen unserer Identität und verkörpert für die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit. Früher gehörte es sich, als «richtiger» Schweizer, einmal im Leben das Rütli besucht zu haben. Von diesen fast schon fanatisch national anmutenden Zwängen lösen wir uns und bringen den Besuchern ein 6.25m2 großes Stück dieses heiligen Bodens näher. Losgelöst von politischen Ansprüchen und Allüren und den Vorbehalten der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) macht «Le Grutli Flotte» nun an verschiedenen Stationen Halt: zu Land und auf dem Wasser, in der Natur und in der Stadt und versucht so, sich allen Bewohnern dieses Landes wieder zu nähern, bis es schliesslich als Exportschlager ins Ausland startet. Kann nun auf diesem Rütli gemacht werden, was sonst unmöglich scheint? Könnte es sein, dass das Rütli plötzlich den Rhein runter schwimmt? Wo liegen seine Wurzeln? Und sind das immer noch unsere? Müsste man das Rütli und seine Werte neu verankern? Oder soll es exportiert werden? «Le Grutli Flotte» soll zum Sprachrohr aller BewohnerInnen der Schweiz werden und zum Nachdenken über dieses Land anregen. Fernab von Pathos wird es zur öffentlichen Plattform, auf der eine kritische, ironische und/oder tragische Bestandesaufnahme der heutigen Schweiz entsteht. Durch die verschiedenen Etappen wird sich das Rütli mit immer mehr Erfahrungen und Ereignissen aufladen.


Projektverantwortliche Matthias C. Gubler, Hardstrasse 81b, CH-8004 Zürich, www.thisisthis.ch Lukas Lenherr, Hardstrasse 81b, CH-8004 Zürich, www.lukaslenherr.ch Mischa Camenzind, Badenerstrasse 741, CH-8048 Zürich, www.mischacamenzind.ch

Dank Galerie am Leewasser Eisengasse 8, 6440 Brunnen, www.galerie-am-leewasser.ch Helsinki Klub, Geroldstrasse 35, CH-8005 zürich, www.helsinkiklub.ch Christof Nüssli, Hardstrasse 81b, CH-8004 Zürich, www.christofnuessli.ch &


Le Grutli Flotte ab 2013 [ Größe 2500x2500x500mm Rütliwiese, Alu-Fahnenstange mit Fahne, Holz, Plastik, verschiedene Objekte bei Durchführungen von Aktionen in der Schweiz

Anfang August 1291 verbündeten sich auf dem Rütli die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden um den Treueschwur für das Bündnis der Waldstätte zu schließen. Die als «Wiege der Schweiz» bekannte, etwa fünf Quadratkilometer große Rütliwiese hat den Charakter eines nationalen Völkerdenkmals. Sie steht als Symbol und Antwort für die Fragen unserer Identität und verkörpert für die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit. Früher gehörte es sich, als «richtiger» Schweizer, einmal im Leben das Rütli besucht zu haben. Von diesen fast schon fanatisch national anmutenden Zwängen lösen wir uns und bringen den Besuchern ein 6.25m2 großes Stück dieses heiligen Bodens näher. Losgelöst von politischen Ansprüchen und Allüren und den Vorbehalten der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) macht «Le Grutli Flotte» nun an verschiedenen Stationen Halt: zu Land und auf dem Wasser, in der Natur und in der Stadt und versucht so, sich allen Bewohnern dieses Landes wieder zu nähern, bis es schliesslich als Exportschlager ins Ausland startet. Kann nun auf diesem Rütli gemacht werden, was sonst unmöglich scheint? Könnte es sein, dass das Rütli plötzlich den Rhein runter schwimmt? Wo liegen seine Wurzeln? Und sind das immer noch unsere? Müsste man das Rütli und seine Werte neu verankern? Oder soll es exportiert werden? «Le Grutli Flotte» soll zum Sprachrohr aller BewohnerInnen der Schweiz werden und zum Nachdenken über dieses Land anregen. Fernab von Pathos wird es zur öffentlichen Plattform, auf der eine kritische, ironische und/oder tragische Bestandesaufnahme der heutigen Schweiz entsteht. Durch die verschiedenen Etappen wird sich das Rütli mit immer mehr Erfahrungen und Ereignissen aufladen.


Meine Schweiz sieht besser aus als diese Öhis Text von Mischa Camenzind

Narziss ist in der griechischen Mythologie der schöne Sohn von Kephissos und Leiriope, der sich an einem Flusslauf in sein eigenes Spiegelbild verliebt. Narzisstische Personen zeichnen sich durch Realitätsverlust, einen Mangel an Einfühlungsvermögen und Überempfindlichkeit gegenüber Kritik aus, was sie mit einem großartigen äußeren Erscheinungsbild zu kompensieren versuchen. Narziss ist der Mann der Stunde! Dank Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien ist heutzutage ja jeder und jede immer und zu jeder Zeit cool, hübsch und einzigartig. Früher musste man sich das cool sein noch verdienen, heute prahlt jeder 9jährige mit Likes and Unlikes und betreibt Selbstmarketing auf höchstem Niveau. So what? Schwierig wirds dann, wenn das träge Selbst der Realität nicht immer Schritt halten kann mit diesem dynamischen, virtuellen Ich und der Realitätsverlust überhand nimmt. Oder umgekehrt, wenn sich Nationen in eine Art Facebookprofil zwängen und selbstverliebt ihr Licht gar noch unter den eigenen Scheffel; sei das aus absatztechnischen Gründen, falscher PR-Beratung oder schlicht aus Denkfaulheit. Tourismus Schweiz wirbt mit Bergketten und Alpöhis und die UBS mit Sägemehl. Zum Thementag Schweiz am 1. August sendete 3sat Singende Bergler, Hüttengeschichten 1-3, Alpabfahrt Urnäsch, Wandern von Chamonix nach Zermatt 1 bis 5 und die Spielfilme Heidi (1952) und Romeo und Julia auf dem Dorfe (1941). Das Schweizer Fernsehen ruft den November zum Monat der Schweiz aus, wo’s doch sonst schon nur so wimmelt von Landfrauenküchen und Älplerfamilien und bringt uns so Die Schweizer näher. Wer sind wir, woher kommen wir, wohin gehen wir? Wiederum viele Berge, viele Bärte, viel Tradition und Nostalgie. Mehr Präteritum und wenig Futur.


Meine Schweiz sieht besser aus als diese Öhis Text von Mischa Camenzind

Narziss ist in der griechischen Mythologie der schöne Sohn von Kephissos und Leiriope, der sich an einem Flusslauf in sein eigenes Spiegelbild verliebt. Narzisstische Personen zeichnen sich durch Realitätsverlust, einen Mangel an Einfühlungsvermögen und Überempfindlichkeit gegenüber Kritik aus, was sie mit einem großartigen äußeren Erscheinungsbild zu kompensieren versuchen. Narziss ist der Mann der Stunde! Dank Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien ist heutzutage ja jeder und jede immer und zu jeder Zeit cool, hübsch und einzigartig. Früher musste man sich das cool sein noch verdienen, heute prahlt jeder 9jährige mit Likes and Unlikes und betreibt Selbstmarketing auf höchstem Niveau. So what? Schwierig wirds dann, wenn das träge Selbst der Realität nicht immer Schritt halten kann mit diesem dynamischen, virtuellen Ich und der Realitätsverlust überhand nimmt. Oder umgekehrt, wenn sich Nationen in eine Art Facebookprofil zwängen und selbstverliebt ihr Licht gar noch unter den eigenen Scheffel; sei das aus absatztechnischen Gründen, falscher PR-Beratung oder schlicht aus Denkfaulheit. Tourismus Schweiz wirbt mit Bergketten und Alpöhis und die UBS mit Sägemehl. Zum Thementag Schweiz am 1. August sendete 3sat Singende Bergler, Hüttengeschichten 1-3, Alpabfahrt Urnäsch, Wandern von Chamonix nach Zermatt 1 bis 5 und die Spielfilme Heidi (1952) und Romeo und Julia auf dem Dorfe (1941). Das Schweizer Fernsehen ruft den November zum Monat der Schweiz aus, wo’s doch sonst schon nur so wimmelt von Landfrauenküchen und Älplerfamilien und bringt uns so Die Schweizer näher. Wer sind wir, woher kommen wir, wohin gehen wir? Wiederum viele Berge, viele Bärte, viel Tradition und Nostalgie. Mehr Präteritum und wenig Futur.


Wohin gehen wir? Nun, ich weiss nicht, ob das (a) einfach schlampig recherchiert ist oder (b) ganz einfach dem Bild der Schweiz im In- und Ausland entspricht. Man kann sich der Realität auch absichtlich verweigern, aber meine Schweiz besteht aus viel mehr als schönen Bergen und sie sieht auch noch chicer aus als diese Alpöhis. Sie kann auch kreativ, mondän und selbstbewusst sein und navigiert nicht nur nach Vorverfasstem und Rückspiegel. Wohin gehen wir? Haben wir verinnerlicht, dass wir endgültig vom Aus- zum Einwanderungsland geworden sind und nutzen wir das aus? Ist es eidgenössisch, wenn Otto Normalverdiener aus den Städten verdrängt wird, da alles nur noch Neu und Luxus ist? Wäre Bürokratieabbau mit Gemeindefusionen einfacher? Ziemt es sich, unseren Kindern vor Nächstenliebe triefende Weihnachtgeschichten zu erzählen, wenn vor unserer Haustüre haufenweise Afrikaner absaufen? Ist das visionär, wenn Luzern die Unternehmenssteuern senkt und dafür die Schulen schliesst? Sind wir nicht eher das Herz von Europa als deren selbstverliebte Insel? Warum existiert die Schweiz, trotz gegenteiliger Beteuerungen, auch nach dem Knacken des Bankgeheimnisses fröhlich weiter? Was passiert mit unseren Stadt/Land- und Röschtigräben? Buddeln wir weiter oder schütten wir sie mit Inhalten zu? Und was, wenn wir in Brasilien Weltmeister werden? Sind wir ready für 3 Tage Delirium oder stehen wir montags um 7 bereits wieder am Fliessband? Neben Raclette und Fondue wurde in der Schweiz ja auch noch das Internet erfunden und vielleicht sagt das CERN in Genf mehr über die zukünftige Schweiz aus als das Alpsteinmassiv und singende Wiesenberger. Als internationale Plattform grosser Fragen und Brutstätte von Zukünftigem. Die Schweizer, das sind wir. Stellen wir Fragen, mischen wir uns ein. Das geht nirgends besser als hier und zu dieser Zeit. Zu wissen, woher man kommt,


ist grundlegend. Wichtiger aber ist, wohin man geht. Berge, Älpler, Sägemehl. Ich mag das. Das ist ein Teil von uns. Aber als Selbstverständnis eines Landes schmeckt diese Suppe eher fad und abgestanden. Und falsche Selbstbeweihräucherung wirkt pubertär. Postkartenmotive kann man verschicken und sich in sie verlieben; sie essen oder auf ihnen leben, das geht leider nicht.


Wohin gehen wir? Nun, ich weiss nicht, ob das (a) einfach schlampig recherchiert ist oder (b) ganz einfach dem Bild der Schweiz im In- und Ausland entspricht. Man kann sich der Realität auch absichtlich verweigern, aber meine Schweiz besteht aus viel mehr als schönen Bergen und sie sieht auch noch chicer aus als diese Alpöhis. Sie kann auch kreativ, mondän und selbstbewusst sein und navigiert nicht nur nach Vorverfasstem und Rückspiegel. Wohin gehen wir? Haben wir verinnerlicht, dass wir endgültig vom Aus- zum Einwanderungsland geworden sind und nutzen wir das aus? Ist es eidgenössisch, wenn Otto Normalverdiener aus den Städten verdrängt wird, da alles nur noch Neu und Luxus ist? Wäre Bürokratieabbau mit Gemeindefusionen einfacher? Ziemt es sich, unseren Kindern vor Nächstenliebe triefende Weihnachtgeschichten zu erzählen, wenn vor unserer Haustüre haufenweise Afrikaner absaufen? Ist das visionär, wenn Luzern die Unternehmenssteuern senkt und dafür die Schulen schliesst? Sind wir nicht eher das Herz von Europa als deren selbstverliebte Insel? Warum existiert die Schweiz, trotz gegenteiliger Beteuerungen, auch nach dem Knacken des Bankgeheimnisses fröhlich weiter? Was passiert mit unseren Stadt/Land- und Röschtigräben? Buddeln wir weiter oder schütten wir sie mit Inhalten zu? Und was, wenn wir in Brasilien Weltmeister werden? Sind wir ready für 3 Tage Delirium oder stehen wir montags um 7 bereits wieder am Fliessband? Neben Raclette und Fondue wurde in der Schweiz ja auch noch das Internet erfunden und vielleicht sagt das CERN in Genf mehr über die zukünftige Schweiz aus als das Alpsteinmassiv und singende Wiesenberger. Als internationale Plattform grosser Fragen und Brutstätte von Zukünftigem. Die Schweizer, das sind wir. Stellen wir Fragen, mischen wir uns ein. Das geht nirgends besser als hier und zu dieser Zeit. Zu wissen, woher man kommt,


ist grundlegend. Wichtiger aber ist, wohin man geht. Berge, Älpler, Sägemehl. Ich mag das. Das ist ein Teil von uns. Aber als Selbstverständnis eines Landes schmeckt diese Suppe eher fad und abgestanden. Und falsche Selbstbeweihräucherung wirkt pubertär. Postkartenmotive kann man verschicken und sich in sie verlieben; sie essen oder auf ihnen leben, das geht leider nicht.


Schauen Sie doch nur unsere Politiker an... Die Schweiz ist teuer – es gibt immer mehr Reiche und immer mehr Arme. Versnobt ist die Schweiz geworden. Warum? Schau dich doch einmal um was wir für ein Pack da haben – was wir zu sagen haben. Ich habe die AHV, bin 66 Jahre alt und habe 48 Jahre auf dem Bau gearbeitet, davon 40 Jahre Akkord. Ich erhalte 2000 Franken im Monat. Mit dem soll ich leben, nein... Schau, bastle du mir eine riesen grosse Bombe und wirf sie Mitten in Bern ab, komm hierher zurück und ich gebe dir einen Lappen (100 Franken). Die Schweiz ist der Ort an dem ich aufgewachsen bin und wo ich gerne immer wieder zurückkomme vom Ausland. Ich würde der Schweiz gerne etwas wünschen: Mehr Offenheit, mehr Verantwortung, auch auf der internationalen Ebene, und schöneres Wetter. Es ist perfekt hier zu Wohnen. Es ist kulturell sehr vielseitig und spannend obwohl alles sehr klein ist. Ruhig, schön, klein, gemütlich, grün. Tolles Land zum Skifahren. Toller Ort zum Leben. Oh man, was ist für mich die Schweiz? Das ist für mich mit viel Arbeit verbunden. Puhhh, was ist die Schweiz. Ehrlich gesagt habe ich mir über dieses Thema noch nie so grossartige Gedanken gemacht. Weil ich da irgendwo keine Unterschiede sehe. Fragen wir mal so: Durch was zeichnet sich die Schweiz besonders aus? Also ich meine, schön ist sie ja. Da gibt es nichts auszusetzen. Aber die Schweiz ist kein Zuckerlecken. Andere mögen davon träumen im Steuerparadies zu leben. Ich weiss nicht ob man davon träumen muss. Das weiss ich nicht. Ich glaube nicht. Ich würde auch gerne mehr Steuern zahlen. Ansonsten, was könnte die Schweiz sonst noch so sein. Sie ist für mich mit einem Haufen Arbeit verbunden. Ich weiss nicht mal wie man das auf Deutsch sagt obwohl ich Schweizerin bin: cosmopolite. Ich mag das, diese Vielfältigkeit von Sprachen und Leuten. Verbundenheit, aber auch ein bisschen Bünzli. Meine geografische Heimat. Die Schweiz muss die Vielfalt akzeptieren, wegkommen von der Finanzwirtschaft wieder hin zur Industrie und Handwerk.

Es ist für mich ein Ort an dem ich Leute schon sehr lange und gut kenne und gerne habe. Ein Ort an dem ich mich auskenne, den ich gut organisiert und bequem finde und der mir eine gute Lebensqualität bringt. Und ich kann mich durch die direkte Demokratie einbringen und das gefällt mir gut. Vieles. Ein guter Ort zum Wohnen. Sagen wir’s so, multikulturel, es kommt viel zusammen, spannend, brodelnd. Es ist ganz viel. Ist gut, ich habe es gerne. Das erste Mal als ich ankam, habe ich mich verliebt. Schönes Land, ein sicheres und soziales Land. Ich bin seit 60 Jahren in der Schweiz und Schweizer. Mir gefällt es hier. Könnte mich nicht in einem anderen Land wohl fühlen. Für die Ferien schon. Also früher war es so, als ich in ein Flugzeug der Swissair gestiegen bin, dachte ich mir, geil, ich bin schon zu Hause. Es funktioniert und tut alles. Es ist super. Habe aber auch schon gedacht, wenn immer ich die höre, die am Herummotzen sind, dass die Schweiz scheisse sei und dass sie auswandern wollen, wohin dann bitte? Wo ist es besser als hier? Obwohl, wir haben auch unsere Probleme. Und zufrieden? Ich wünsche mir dass die Schweizer ein bisschen mehr über den Tellerrand hinausschauen und nicht immer nur auf die Schweiz selber. Durchstrukturiert und durchorganisiert. Die Schweizer betreiben viel zu viel Aufwand für zu viele Probleme, die nicht wirklich wichtig sind. Die Schweiz ist ein Land in dem mehrere Länder ineinander leben dürfen und das finde ich gut so. Multikulturell, aber dennoch spiessig. Berge. Schokolade. Käse. Es ist kalt, einmal ist das Wetter so, einmal so. Für mich ist die Schweiz alles. Ich habe zwei Schwestern, welche in Spanien zwei Häuser besitzen und dort wohnen. Sie fragen immer wieder: «Ja und du Wysi, was machst du so? Kommst du auch einmal auf Spanien?» Darauf antworte ich: «Nein. Ich bin ein Schweizer, ich bleibe ein Schweizer.» Das sag ich immer. Ich bin ein «Bergler». Ich brauche die Berge natürlich. Eigentlich wohne ich am falschen Ort. Ich müsste ins Wallis umziehen. Ich bin halt nicht so ein Strandmensch. Darum stimmt es für mich ganz gut.


Schauen Sie doch nur unsere Politiker an... Die Schweiz ist teuer – es gibt immer mehr Reiche und immer mehr Arme. Versnobt ist die Schweiz geworden. Warum? Schau dich doch einmal um was wir für ein Pack da haben – was wir zu sagen haben. Ich habe die AHV, bin 66 Jahre alt und habe 48 Jahre auf dem Bau gearbeitet, davon 40 Jahre Akkord. Ich erhalte 2000 Franken im Monat. Mit dem soll ich leben, nein... Schau, bastle du mir eine riesen grosse Bombe und wirf sie Mitten in Bern ab, komm hierher zurück und ich gebe dir einen Lappen (100 Franken). Die Schweiz ist der Ort an dem ich aufgewachsen bin und wo ich gerne immer wieder zurückkomme vom Ausland. Ich würde der Schweiz gerne etwas wünschen: Mehr Offenheit, mehr Verantwortung, auch auf der internationalen Ebene, und schöneres Wetter. Es ist perfekt hier zu Wohnen. Es ist kulturell sehr vielseitig und spannend obwohl alles sehr klein ist. Ruhig, schön, klein, gemütlich, grün. Tolles Land zum Skifahren. Toller Ort zum Leben. Oh man, was ist für mich die Schweiz? Das ist für mich mit viel Arbeit verbunden. Puhhh, was ist die Schweiz. Ehrlich gesagt habe ich mir über dieses Thema noch nie so grossartige Gedanken gemacht. Weil ich da irgendwo keine Unterschiede sehe. Fragen wir mal so: Durch was zeichnet sich die Schweiz besonders aus? Also ich meine, schön ist sie ja. Da gibt es nichts auszusetzen. Aber die Schweiz ist kein Zuckerlecken. Andere mögen davon träumen im Steuerparadies zu leben. Ich weiss nicht ob man davon träumen muss. Das weiss ich nicht. Ich glaube nicht. Ich würde auch gerne mehr Steuern zahlen. Ansonsten, was könnte die Schweiz sonst noch so sein. Sie ist für mich mit einem Haufen Arbeit verbunden. Ich weiss nicht mal wie man das auf Deutsch sagt obwohl ich Schweizerin bin: cosmopolite. Ich mag das, diese Vielfältigkeit von Sprachen und Leuten. Verbundenheit, aber auch ein bisschen Bünzli. Meine geografische Heimat. Die Schweiz muss die Vielfalt akzeptieren, wegkommen von der Finanzwirtschaft wieder hin zur Industrie und Handwerk.

Es ist für mich ein Ort an dem ich Leute schon sehr lange und gut kenne und gerne habe. Ein Ort an dem ich mich auskenne, den ich gut organisiert und bequem finde und der mir eine gute Lebensqualität bringt. Und ich kann mich durch die direkte Demokratie einbringen und das gefällt mir gut. Vieles. Ein guter Ort zum Wohnen. Sagen wir’s so, multikulturel, es kommt viel zusammen, spannend, brodelnd. Es ist ganz viel. Ist gut, ich habe es gerne. Das erste Mal als ich ankam, habe ich mich verliebt. Schönes Land, ein sicheres und soziales Land. Ich bin seit 60 Jahren in der Schweiz und Schweizer. Mir gefällt es hier. Könnte mich nicht in einem anderen Land wohl fühlen. Für die Ferien schon. Also früher war es so, als ich in ein Flugzeug der Swissair gestiegen bin, dachte ich mir, geil, ich bin schon zu Hause. Es funktioniert und tut alles. Es ist super. Habe aber auch schon gedacht, wenn immer ich die höre, die am Herummotzen sind, dass die Schweiz scheisse sei und dass sie auswandern wollen, wohin dann bitte? Wo ist es besser als hier? Obwohl, wir haben auch unsere Probleme. Und zufrieden? Ich wünsche mir dass die Schweizer ein bisschen mehr über den Tellerrand hinausschauen und nicht immer nur auf die Schweiz selber. Durchstrukturiert und durchorganisiert. Die Schweizer betreiben viel zu viel Aufwand für zu viele Probleme, die nicht wirklich wichtig sind. Die Schweiz ist ein Land in dem mehrere Länder ineinander leben dürfen und das finde ich gut so. Multikulturell, aber dennoch spiessig. Berge. Schokolade. Käse. Es ist kalt, einmal ist das Wetter so, einmal so. Für mich ist die Schweiz alles. Ich habe zwei Schwestern, welche in Spanien zwei Häuser besitzen und dort wohnen. Sie fragen immer wieder: «Ja und du Wysi, was machst du so? Kommst du auch einmal auf Spanien?» Darauf antworte ich: «Nein. Ich bin ein Schweizer, ich bleibe ein Schweizer.» Das sag ich immer. Ich bin ein «Bergler». Ich brauche die Berge natürlich. Eigentlich wohne ich am falschen Ort. Ich müsste ins Wallis umziehen. Ich bin halt nicht so ein Strandmensch. Darum stimmt es für mich ganz gut.


Schauen Sie doch nur unsere Politiker an... Die Schweiz ist teuer – es gibt immer mehr Reiche und immer mehr Arme. Versnobt ist die Schweiz geworden. Warum? Schau dich doch einmal um was wir für ein Pack da haben – was wir zu sagen haben. Ich habe die AHV, bin 66 Jahre alt und habe 48 Jahre auf dem Bau gearbeitet, davon 40 Jahre Akkord. Ich erhalte 2000 Franken im Monat. Mit dem soll ich leben, nein... Schau, bastle du mir eine riesen grosse Bombe und wirf sie Mitten in Bern ab, komm hierher zurück und ich gebe dir einen Lappen (100 Franken). Die Schweiz ist der Ort an dem ich aufgewachsen bin und wo ich gerne immer wieder zurückkomme vom Ausland. Ich würde der Schweiz gerne etwas wünschen: Mehr Offenheit, mehr Verantwortung, auch auf der internationalen Ebene, und schöneres Wetter. Es ist perfekt hier zu Wohnen. Es ist kulturell sehr vielseitig und spannend obwohl alles sehr klein ist. Ruhig, schön, klein, gemütlich, grün. Tolles Land zum Skifahren. Toller Ort zum Leben. Oh man, was ist für mich die Schweiz? Das ist für mich mit viel Arbeit verbunden. Puhhh, was ist die Schweiz. Ehrlich gesagt habe ich mir über dieses Thema noch nie so grossartige Gedanken gemacht. Weil ich da irgendwo keine Unterschiede sehe. Fragen wir mal so: Durch was zeichnet sich die Schweiz besonders aus? Also ich meine, schön ist sie ja. Da gibt es nichts auszusetzen. Aber die Schweiz ist kein Zuckerlecken. Andere mögen davon träumen im Steuerparadies zu leben. Ich weiss nicht ob man davon träumen muss. Das weiss ich nicht. Ich glaube nicht. Ich würde auch gerne mehr Steuern zahlen. Ansonsten, was könnte die Schweiz sonst noch so sein. Sie ist für mich mit einem Haufen Arbeit verbunden. Ich weiss nicht mal wie man das auf Deutsch sagt obwohl ich Schweizerin bin: cosmopolite. Ich mag das, diese Vielfältigkeit von Sprachen und Leuten. Verbundenheit, aber auch ein bisschen Bünzli. Meine geografische Heimat. Die Schweiz muss die Vielfalt akzeptieren, wegkommen von der Finanzwirtschaft wieder hin zur Industrie und Handwerk.

Es ist für mich ein Ort an dem ich Leute schon sehr lange und gut kenne und gerne habe. Ein Ort an dem ich mich auskenne, den ich gut organisiert und bequem finde und der mir eine gute Lebensqualität bringt. Und ich kann mich durch die direkte Demokratie einbringen und das gefällt mir gut. Vieles. Ein guter Ort zum Wohnen. Sagen wir’s so, multikulturel, es kommt viel zusammen, spannend, brodelnd. Es ist ganz viel. Ist gut, ich habe es gerne. Das erste Mal als ich ankam, habe ich mich verliebt. Schönes Land, ein sicheres und soziales Land. Ich bin seit 60 Jahren in der Schweiz und Schweizer. Mir gefällt es hier. Könnte mich nicht in einem anderen Land wohl fühlen. Für die Ferien schon. Also früher war es so, als ich in ein Flugzeug der Swissair gestiegen bin, dachte ich mir, geil, ich bin schon zu Hause. Es funktioniert und tut alles. Es ist super. Habe aber auch schon gedacht, wenn immer ich die höre, die am Herummotzen sind, dass die Schweiz scheisse sei und dass sie auswandern wollen, wohin dann bitte? Wo ist es besser als hier? Obwohl, wir haben auch unsere Probleme. Und zufrieden? Ich wünsche mir dass die Schweizer ein bisschen mehr über den Tellerrand hinausschauen und nicht immer nur auf die Schweiz selber. Durchstrukturiert und durchorganisiert. Die Schweizer betreiben viel zu viel Aufwand für zu viele Probleme, die nicht wirklich wichtig sind. Die Schweiz ist ein Land in dem mehrere Länder ineinander leben dürfen und das finde ich gut so. Multikulturell, aber dennoch spiessig. Berge. Schokolade. Käse. Es ist kalt, einmal ist das Wetter so, einmal so. Für mich ist die Schweiz alles. Ich habe zwei Schwestern, welche in Spanien zwei Häuser besitzen und dort wohnen. Sie fragen immer wieder: «Ja und du Wysi, was machst du so? Kommst du auch einmal auf Spanien?» Darauf antworte ich: «Nein. Ich bin ein Schweizer, ich bleibe ein Schweizer.» Das sag ich immer. Ich bin ein «Bergler». Ich brauche die Berge natürlich. Eigentlich wohne ich am falschen Ort. Ich müsste ins Wallis umziehen. Ich bin halt nicht so ein Strandmensch. Darum stimmt es für mich ganz gut.


Mega viel Geld, und keiner fühlt sich schlecht, dass dies von den übelsten korrupten Ecken kommt – und keiner weiss das. Aber es ist in Ordnung, man geniesst es hier, man kann es keinem übel nehmen selbst wenn er das wüsste. Es wäre trotzdem schön wenn die Leute dies doch wissen würden, dass das meiste Geld in Schweiz von den Banken auf übelste, korrupte Arten hier hin gekommen ist. Ich bin mega froh um den Schweizer Pass und hier gerade ein Hoch auf alle Patrioten. Seid doch gottverdammt nochmals dankbar und nicht stolz auf etwas was nicht ihr bestimmt habt – ihr seid nicht von euch aus freiwillig in der Schweiz geboren sondern ihr seid per Zufall hier. Also kehrt euch zum Teufel mit eurem dreckigen Stolz auf die Schweiz und seid dankbar dass ihr hier leben dürft, weil dies habt ihr euch nicht ausgewählt und schon gar nicht aufgebaut. Und wenn jetzt einer kommt und sagt das waren die Schweizer, die dies aufgebaut, hatten dann ist dies eine grosse Lüge, weil die Schweiz überhaupt mal erst als Handelsmetropole bekannt wurde dank dem Gotthard und diesen Gotthard haben gottverdammt nochmals nicht die Schweizer errichtet. Also hört endlich auf mit eurem dreckigen Stolz. Es ist ein tolles Land, super Leute, sehr konservativ aber eigentlich gut. Eben das schönste was es gibt. Äähm lieber nicht, ich möchte hier keine Auskunft geben, ich bin jetzt am Arbeiten. Heimat. Sicherheit. Es ist ein wunderschönes Land. Ich könnte es mir nicht vorstellen wo anders zu Leben.

Für mich als echte Schweizerin – als Bernerin – ist die Schweiz das schönste was es gibt. Wir haben der Schweiz schon nicht immer so Sorge getragen, sie könnte noch ein wenig schöner sein. Jedoch so wie sie früher war, das war noch was. Berge. Berge. Zunehmend hat sich das verändert. Ich hatte mal sieben Jahre in Deutschlad gelebt und wollte nicht mehr zurückkommen in die Schweiz, weil ich fand, dass es sich hier ein bisschen wie ein grosses bequemes Sofa anfühlt aus welchem man nicht mehr hinaus kommt. Jedoch in der Zwischenzeit sehe ich Vorteile, z.B. die direkte Demokratie ist ein gutes Instrument. Ich bin auch der Überzeugung, dass es sehr gute – vor allem junge – Strömungen gibt, welche auch viel in Frage stellen und sich gerade in diesem Staatsgebilde und in der Kultur – welche die Schweiz vorweist – auch die Möglichkeit hat auf andere Gedanke zu kommen und andere Sachen zu erforschen. Was ist die Schweiz noch für mich. Ich bewege mich in so einem links alternativem Umfeld, welches für die Mitmenschen ein bisschen ein komisches Bild von mir vorweisst. Es gibt sicher auch noch ganz viel von diesen traditionellen und auch angstbesessenen Schweizer, welche auch prägend sind. Aber in diesem Umfeld bewege ich mich nicht so. Kultur, deutsche Kultur. Ein geiles Land ist es. Sehr schön. Gute Leute zum Teil, nicht alle. Asozial ist es sehr. Die Leute sind freundlich. Man fühlt sich hier sicherer als in anderen Ländern. Mir gefällt die Schweiz einfach, weil es ein schöner Ort ist zum Wohnen, zum Leben und Sicherheit hast du hier wie blöd.

Ohh herje. Kühe. Singen. Glücklich sein.

Für den Fuchs, das reicht schon.

Oh Gott, was für mich die Schweiz ist. Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Ich finde einerseits hat die Schweiz sehr viel zu bieten. Für mich jedoch fehlt das Meer. Das ist etwas was für mich sehr wichtig ist. Ich weiss jedoch nicht, ob das etwas mit dem Meer zu tun hat, aber am Meer sind die Leute viel offener und das ist das, was mir an der Schweiz fehlt.

Schokolade, Käse und Skateboard.

Demokratie und Wohlstand.

Zur Zeit Stress. Weil sie mich rausschmeissen wollen. Verdammte Scheisse. Bist am Arbeiten und dann wollen sie dich Rausschmeissen nur weil du Ausländer bist obwohl du hier aufgewachsen bist und dich zuhause fühlst. Das ist schon eine bescheuerte Politik. Das kann ich nicht nachvollziehen. Es würde auch andere geben, die sie ausweisen könnten. Aber was willst du dagegen tun. Blöd gelaufen.

Ich bin ein adoptierter Schweizer und musste hier sehr viel Scheisse erleben von Personen, die nicht ertragen konnten, dass ich Schweizer bin. Man hat mich einfach in den dunklen Schatten gestellt. Hat mich als Asylant behandelt. Ich empfand das als sehr schwierig.

Heimat. Hier liegen meine Wurzeln und ich weiss wo ich hingehöre. So ganz spontan Freiheit. Ich fühle mich frei in der Schweiz nachdem ich auf Reisen war.

Die Schweiz ist das schönste Land. Die Sicherheit ist super. Die Schweiz ist für mich alles.


Für mich ist die Schweiz auf der einen Seite Idylle, auf der anderen Seite auch eine gewisse Illusion. Ein Leben, das es eigentlich nicht gibt. Gewisse Vordergründlichkeiten und Traditionen, die hervorgehoben werden. Die Schweiz ist aber auch ein Schneckenhäuschen, in welches man sich immer wieder verkriecht, nicht teilnehmen will am europäischen Gedanken. Das ist auf die Schnelle so das, was ich von der Schweiz denke. Ja Heimat. Privileg. Zurückgezogen aber trotzdem offen. Ein Land wie jedes andere auch. Nicht mehr das, was es einmal war. Aber das hat auch damit zu tun, dass ich nicht mehr arbeite und keine Hobbys mehr habe. Darum ist die Schweiz nicht mehr das gleiche für mich. Ich habe einfach Mühe mit all den Djangos, welche hier leben. Eben wenn du nicht arbeitest, dann hast du halt Mühe. Früher habe ich Musik gemacht, Schlagzeug gespielt. Ich kenne nur St.Gallen, die Schweiz eigentlich nicht oder fast gar nicht. Schwierig, Ja. Da weiss ich gar keine Antwort. Also Sauberkeit, Verlässlichkeit. Ein Stück Europa. Ein schöner Platz zum Chillen. Schöne Hügel zum drauf sitzen. Die Schweiz ist für mich das beste Land auf der Welt. Nicht?! Wir leben hier am sichersten und besten. Exgüsi, nein ich mag nicht. Keine Antwort. Es ist einfach meine Heimat. Das ist alles. Die Schweiz ist für mich ein schöner Platz zum Leben, sauber strukturiert, wir haben alles was man braucht. Es hat sicher seine Nachteile, z.b. die Verklemmtheit. Jedoch das Wasser ist trinkbar und in den Seen kann man baden, für das sollte man dankbar sein. Ich bin froh darüber und lebe gerne in der Schweiz. Die Schweiz ist Heimat. Schöne Landschaften. Bekannte Leute. Klein, kompakt. Heimat ja. Ein wunderbares Land. Der erste Gedanke, welcher mir einfällt: «Bünzlig». Mehr kommt mir grad nicht in den Sinn.

Ein Kapitalbündnis zur Wahrung von Kapitalinteressen von Personen, welche einen Pass besitzen, den selben Roten. Das ist meine Heimat. Da fühle ich mich sehr wohl. Meine Wurzeln. Heimat. Ein Staat mit Sicherheit. Trotz allem. Es funktioniert alles mit einem guten System, auch wenn es viel Kontrolle hat. Die Schweiz ist einfach schön, vielfältig, vielseitig. Mir gefällt es hier. Ein kleines Gefängnis, welches aber auch gute Seiten vorweist, auch wenn sie teils versteckt sind. Aber es gibt sie. Punkt. Eine neutrale Insel. Das ist für meine Kinder ganz wichtig, dass es in der Schweiz kein Krieg geben kann. Ich halte mich viel in der Türkei auf, besuche auch oft das Tirol und jetzt bin ich in der Reha in der Schweiz. Das hier ist meine Heimat. Die Schweiz. Ich komme immer wieder gerne zurück. Vor allem so Regionen wie das Appenzell mit den Bergen. Ich fühle mich einfach wohl. Aber ich denke es gibt auch ganz viel andere Orte, an welchen es schön ist. Also ich bin eigentlich ziemlich mulitkulti. Appenzell. Einfach Appenzell, das ist für mich die Schweiz. Als typischer Appenzeller kann ich nicht fort. Ich bekomme gleich Heimweh. Das ist so eine Appenzeller Krankheit. Ganz einfach meine Heimat. Ein Land in dem ich mich wohl fühle. Für mich ist die Schweiz meine Heimat geworden. Ich war ein Holländer, wuchs in Deutschland auf und kam mit 20 Jahren in die Schweiz. Es hat mir so gefallen, dass ich nicht mehr gehen wollte. Ich bin auch Gastarbeiter. Ist doch ein schönes Land. Postkartenland. Berge. Schokolade. Ja, das ist meine Heimat. Das ist doch klar. Ich war noch nie ausserhalb meiner Heimat. Hier bin ich zu Hause. Ich habe auch kein Bedürfnis nach anderem, man könnte es sich im Fernseher anschauen, aber ich besitze keinen Fernseher. Im Internet würde man es auch finden, aber ich habe kein Internet. Ich bin zufrieden. Da sind meine Leute, die Kinder, was will ich mehr. Das Wetter ist gut. Solange die Leute, welche in die Schweiz einreisen auch zufrieden sind, ist das ja gut. Es sollten einfach nicht alle kommen. Gute demokratische Ansätze aber…


Mega viel Geld, und keiner fühlt sich schlecht, dass dies von den übelsten korrupten Ecken kommt – und keiner weiss das. Aber es ist in Ordnung, man geniesst es hier, man kann es keinem übel nehmen selbst wenn er das wüsste. Es wäre trotzdem schön wenn die Leute dies doch wissen würden, dass das meiste Geld in Schweiz von den Banken auf übelste, korrupte Arten hier hin gekommen ist. Ich bin mega froh um den Schweizer Pass und hier gerade ein Hoch auf alle Patrioten. Seid doch gottverdammt nochmals dankbar und nicht stolz auf etwas was nicht ihr bestimmt habt – ihr seid nicht von euch aus freiwillig in der Schweiz geboren sondern ihr seid per Zufall hier. Also kehrt euch zum Teufel mit eurem dreckigen Stolz auf die Schweiz und seid dankbar dass ihr hier leben dürft, weil dies habt ihr euch nicht ausgewählt und schon gar nicht aufgebaut. Und wenn jetzt einer kommt und sagt das waren die Schweizer, die dies aufgebaut, hatten dann ist dies eine grosse Lüge, weil die Schweiz überhaupt mal erst als Handelsmetropole bekannt wurde dank dem Gotthard und diesen Gotthard haben gottverdammt nochmals nicht die Schweizer errichtet. Also hört endlich auf mit eurem dreckigen Stolz. Es ist ein tolles Land, super Leute, sehr konservativ aber eigentlich gut. Eben das schönste was es gibt. Äähm lieber nicht, ich möchte hier keine Auskunft geben, ich bin jetzt am Arbeiten. Heimat. Sicherheit. Es ist ein wunderschönes Land. Ich könnte es mir nicht vorstellen wo anders zu Leben.

Für mich als echte Schweizerin – als Bernerin – ist die Schweiz das schönste was es gibt. Wir haben der Schweiz schon nicht immer so Sorge getragen, sie könnte noch ein wenig schöner sein. Jedoch so wie sie früher war, das war noch was. Berge. Berge. Zunehmend hat sich das verändert. Ich hatte mal sieben Jahre in Deutschlad gelebt und wollte nicht mehr zurückkommen in die Schweiz, weil ich fand, dass es sich hier ein bisschen wie ein grosses bequemes Sofa anfühlt aus welchem man nicht mehr hinaus kommt. Jedoch in der Zwischenzeit sehe ich Vorteile, z.B. die direkte Demokratie ist ein gutes Instrument. Ich bin auch der Überzeugung, dass es sehr gute – vor allem junge – Strömungen gibt, welche auch viel in Frage stellen und sich gerade in diesem Staatsgebilde und in der Kultur – welche die Schweiz vorweist – auch die Möglichkeit hat auf andere Gedanke zu kommen und andere Sachen zu erforschen. Was ist die Schweiz noch für mich. Ich bewege mich in so einem links alternativem Umfeld, welches für die Mitmenschen ein bisschen ein komisches Bild von mir vorweisst. Es gibt sicher auch noch ganz viel von diesen traditionellen und auch angstbesessenen Schweizer, welche auch prägend sind. Aber in diesem Umfeld bewege ich mich nicht so. Kultur, deutsche Kultur. Ein geiles Land ist es. Sehr schön. Gute Leute zum Teil, nicht alle. Asozial ist es sehr. Die Leute sind freundlich. Man fühlt sich hier sicherer als in anderen Ländern. Mir gefällt die Schweiz einfach, weil es ein schöner Ort ist zum Wohnen, zum Leben und Sicherheit hast du hier wie blöd.

Ohh herje. Kühe. Singen. Glücklich sein.

Für den Fuchs, das reicht schon.

Oh Gott, was für mich die Schweiz ist. Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Ich finde einerseits hat die Schweiz sehr viel zu bieten. Für mich jedoch fehlt das Meer. Das ist etwas was für mich sehr wichtig ist. Ich weiss jedoch nicht, ob das etwas mit dem Meer zu tun hat, aber am Meer sind die Leute viel offener und das ist das, was mir an der Schweiz fehlt.

Schokolade, Käse und Skateboard.

Demokratie und Wohlstand.

Zur Zeit Stress. Weil sie mich rausschmeissen wollen. Verdammte Scheisse. Bist am Arbeiten und dann wollen sie dich Rausschmeissen nur weil du Ausländer bist obwohl du hier aufgewachsen bist und dich zuhause fühlst. Das ist schon eine bescheuerte Politik. Das kann ich nicht nachvollziehen. Es würde auch andere geben, die sie ausweisen könnten. Aber was willst du dagegen tun. Blöd gelaufen.

Ich bin ein adoptierter Schweizer und musste hier sehr viel Scheisse erleben von Personen, die nicht ertragen konnten, dass ich Schweizer bin. Man hat mich einfach in den dunklen Schatten gestellt. Hat mich als Asylant behandelt. Ich empfand das als sehr schwierig.

Heimat. Hier liegen meine Wurzeln und ich weiss wo ich hingehöre. So ganz spontan Freiheit. Ich fühle mich frei in der Schweiz nachdem ich auf Reisen war.

Die Schweiz ist das schönste Land. Die Sicherheit ist super. Die Schweiz ist für mich alles.


Für mich ist die Schweiz auf der einen Seite Idylle, auf der anderen Seite auch eine gewisse Illusion. Ein Leben, das es eigentlich nicht gibt. Gewisse Vordergründlichkeiten und Traditionen, die hervorgehoben werden. Die Schweiz ist aber auch ein Schneckenhäuschen, in welches man sich immer wieder verkriecht, nicht teilnehmen will am europäischen Gedanken. Das ist auf die Schnelle so das, was ich von der Schweiz denke. Ja Heimat. Privileg. Zurückgezogen aber trotzdem offen. Ein Land wie jedes andere auch. Nicht mehr das, was es einmal war. Aber das hat auch damit zu tun, dass ich nicht mehr arbeite und keine Hobbys mehr habe. Darum ist die Schweiz nicht mehr das gleiche für mich. Ich habe einfach Mühe mit all den Djangos, welche hier leben. Eben wenn du nicht arbeitest, dann hast du halt Mühe. Früher habe ich Musik gemacht, Schlagzeug gespielt. Ich kenne nur St.Gallen, die Schweiz eigentlich nicht oder fast gar nicht. Schwierig, Ja. Da weiss ich gar keine Antwort. Also Sauberkeit, Verlässlichkeit. Ein Stück Europa. Ein schöner Platz zum Chillen. Schöne Hügel zum drauf sitzen. Die Schweiz ist für mich das beste Land auf der Welt. Nicht?! Wir leben hier am sichersten und besten. Exgüsi, nein ich mag nicht. Keine Antwort. Es ist einfach meine Heimat. Das ist alles. Die Schweiz ist für mich ein schöner Platz zum Leben, sauber strukturiert, wir haben alles was man braucht. Es hat sicher seine Nachteile, z.b. die Verklemmtheit. Jedoch das Wasser ist trinkbar und in den Seen kann man baden, für das sollte man dankbar sein. Ich bin froh darüber und lebe gerne in der Schweiz. Die Schweiz ist Heimat. Schöne Landschaften. Bekannte Leute. Klein, kompakt. Heimat ja. Ein wunderbares Land. Der erste Gedanke, welcher mir einfällt: «Bünzlig». Mehr kommt mir grad nicht in den Sinn.

Ein Kapitalbündnis zur Wahrung von Kapitalinteressen von Personen, welche einen Pass besitzen, den selben Roten. Das ist meine Heimat. Da fühle ich mich sehr wohl. Meine Wurzeln. Heimat. Ein Staat mit Sicherheit. Trotz allem. Es funktioniert alles mit einem guten System, auch wenn es viel Kontrolle hat. Die Schweiz ist einfach schön, vielfältig, vielseitig. Mir gefällt es hier. Ein kleines Gefängnis, welches aber auch gute Seiten vorweist, auch wenn sie teils versteckt sind. Aber es gibt sie. Punkt. Eine neutrale Insel. Das ist für meine Kinder ganz wichtig, dass es in der Schweiz kein Krieg geben kann. Ich halte mich viel in der Türkei auf, besuche auch oft das Tirol und jetzt bin ich in der Reha in der Schweiz. Das hier ist meine Heimat. Die Schweiz. Ich komme immer wieder gerne zurück. Vor allem so Regionen wie das Appenzell mit den Bergen. Ich fühle mich einfach wohl. Aber ich denke es gibt auch ganz viel andere Orte, an welchen es schön ist. Also ich bin eigentlich ziemlich mulitkulti. Appenzell. Einfach Appenzell, das ist für mich die Schweiz. Als typischer Appenzeller kann ich nicht fort. Ich bekomme gleich Heimweh. Das ist so eine Appenzeller Krankheit. Ganz einfach meine Heimat. Ein Land in dem ich mich wohl fühle. Für mich ist die Schweiz meine Heimat geworden. Ich war ein Holländer, wuchs in Deutschland auf und kam mit 20 Jahren in die Schweiz. Es hat mir so gefallen, dass ich nicht mehr gehen wollte. Ich bin auch Gastarbeiter. Ist doch ein schönes Land. Postkartenland. Berge. Schokolade. Ja, das ist meine Heimat. Das ist doch klar. Ich war noch nie ausserhalb meiner Heimat. Hier bin ich zu Hause. Ich habe auch kein Bedürfnis nach anderem, man könnte es sich im Fernseher anschauen, aber ich besitze keinen Fernseher. Im Internet würde man es auch finden, aber ich habe kein Internet. Ich bin zufrieden. Da sind meine Leute, die Kinder, was will ich mehr. Das Wetter ist gut. Solange die Leute, welche in die Schweiz einreisen auch zufrieden sind, ist das ja gut. Es sollten einfach nicht alle kommen. Gute demokratische Ansätze aber…


Die Schweiz ist der Ort an welchem ich geboren wurde. Mein Heimatland. Ein sicherer Staat. Liebe offene Leute. Sehr demokratisch. Sauber. Authentisch. Man hält sein Wort welches man Verspricht, das ist das Gut der Schweizer. Wir lassen uns nicht von grossen Herrschaften – von grossen politischen Vereinen, z.B. die EU – bestimmen! Wir wollen selbst bestimmen was aus uns wird. Wir wollen eine Eigenverantwortung und das ist die Stärke der Schweiz. Unsere Heimat. Ja.

Es ist einfach ein Land in Europa wie alle anderen auch.

Ich brauche das Ausland nicht, solange es alles hat in der Schweiz, was ich brauche.

Heimat. Sicherheit. Eigenständigkeit. Etwa so, ja. Mehr, … ja das ist etwa alles. Es ist einfach schön, vielfältig. Wir sprechen vier Sprachen. Ich möchte nicht wo anders sein als hier. Es ist auch meine Heimat, ich bin hier geboren. Ich finde es auch an anderen Orten schön, aber ich glaube die Vielseitigkeit ist eben doch speziell in diesem Land.

Heimat. Heimat. Ich bin hier geboren und möchte nirgends anderes sein. Ja. Heimat. Das hat viel mit Sicherheit, Tradition und Zukunft zu tun. Ja! Ein schönes Land mit vielen pünktlichen Menschen, welche meistens alles recht ernst nehmen. Wir haben es in der Schweiz sehr schön. Viele haben Arbeit. Den meisten geht es sehr gut. Wir haben gute Ärzte. Gutes Essen. Reines Wasser. Wir können zufrieden sein. Aber trotzdem sind viele Schweizer unglücklich, weil sie das Meiste nicht schätzen. Sicherheit. Man kann fast alles machen was man will. Es ist schön, sauber. Fast schon Clean. Man bekommt eigentlich schon fast alles. Irgendwodurch schon Luxus. Schöne Natur. Hauptsache sauber. Sauberkeit kommt mir so als oberstes Gebot in den Sinn. Man kann viel Zug fahren. Heimat. Das ist einfach so. An einem schöneren Ort kann man gar nicht auf die Welt gekommen sein. Ich liebe diese Schweiz. Die Berge und alles was dazu gehört. Ich habe schon etwas auszusetzen. Aber es ist einfach mein Land, welches ich immer verteidigen würde, gegen alles und gegen jeden. Für mich ist die Schweiz eigentlich ein bisschen mehr. Ein Zuhause. Sicherheit welche wir haben. Mittlerweile ein bisschen zu viele Vorschriften aber sonst haben wir es ganz schön in der Schweiz. Die Heimat ist die Schweiz. Heimat. Heile Welt. Was soll ich noch sagen… einfach schön. Jedenfalls nicht die Schweiz wie sie sich die SVP vorstellt. Ich hätte am 9. Februar gerne ein NEIN an der Urne gewünscht. Ich bin für eine offene Schweiz und ich habe keine Angst von den Ausländern.

Viel Natur. Das ist jetzt wirklich noch eine schwierige Frage. Jedoch wenn ich ganz schnell darauf antworten müsste: Jaaa… Heimat. Ich fühle mich hier wohl und mehr nicht. Traumhaft. Schönes Wetter. Gutes Essen. Adieu…

Für mich ist die Schweiz ein glückliches, unabhängiges Land. Was soll ich sagen. Meistens dreht sich alles um die Abstimmungen und die Ambiance. Ich bin natürlich noch von der alten Garde. 700 Diensttage. Da hat man vielleicht noch eine andere Ansicht als die Jungen. Ist doch klar dass ich JA gestimmt habe, oder! Das ist ja logisch. Ich sehe keine Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern. Hmmmm… Wie das geregelt wird, wird sich zeigen. Was da im Moment alles geschrieben wird, finde ich eine Angstmacherei. Es wird sich schon irgendwie einpendeln, dass hier ein bisschen weniger Leute hineinkommen. Ist ja logisch wollen die Leute kommen wenn man einen Mindestlohn von 22.– Franken einführen will und in den Ländern um uns steht er bei 10.– Euro oder noch weniger. Aber wie gesagt, ich glaube nicht dass das gut für die Schweiz ist. Wenn man heute mit der Bahn durch die Schweiz fährt, das ist ja unglaublich was da alles verbaut wird. Kann das so weiter gehen? Ich weiss es nicht. Ich geniesse und schätze das Abwechslungsreiche an der Schweiz. Eben, Heimatland. Ganz klar. Gute Frage. Es lohnt sich um darüber Nachzudenken und man kann es nicht mit so einfachen Gemeinplätzen abtun. Das will ich nicht. Es ist sehr, sehr komplex. Komplex. Vielfältig. Widersprüchlich. Schön. Das sind so meine Schlagwörter. Ein vielseitiges Land, Multikulturel, schöne Natur. Ääähhhm… ja ich liebe es. Ich bin hierhergezogen als ich einjährig war. Hier hat man eine gute Ausbildung, gute Schulen, gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Der Lohn ist auch gut. Schöne Natur, viel Wasser.


Ich bin eigentlich hier aufgewachsen aber von der Natur her finde ich Italien eigentlich schöner. Das Gute an der Schweiz ist, dass man die Gesetze welche gelten, auch einhält im Gegensatz zu anderen Ländern. Die Schweiz ist für mich ein schönes Land. Das schönste auf der Welt mit der schönsten Demokratie und alles was dazu gehört. Hier leben zu dürfen ist wunderschön. Die Schweiz kann man mit keinem anderen Land vergleichen. Die Schweiz ist einfach das Beste. Ganz einfach. Geborgenheit. Leben. Heimat. Freunde. Ich bin hier aufgewachsen, geboren und ein halber Secondo. Meine Eltern waren noch Italiener. Ich fühle mich wohl. Ich wüsste nicht, wo es besser wäre als hier in der Schweiz, obwohl alles «sackteuer» ist. Es ist einfach so. Man hat viel Freiheiten, kann viel machen. Die Schweiz ist meine Heimat. Es ist ein vielseitiges Land. Landschaftlich auch. Man hat sehr vieles auf sehr kleinem Raum. Man muss nie weit fahren um wieder etwas Neues zu sehen. Die Schweiz in dem Sinne gibt es nicht. Es gibt viele einzelne Teile, welche die Schweiz ausmachen. So gut man nicht sagen kann dass es ein Schweizerdeutsch gibt, gibt es die Schweiz auch nicht. Jede Region an sich ist ein Teil von der Schweiz und das gehört zusammen. Und warum diese Regionen zusammen gehören oder nur das Gefühl haben zusammen zu gehören, weiss ich auch nicht. Die sind so unterschiedlich, zum Teil so eigenwillig, haben das Gefühl sie gehören zusammen – können dann aber doch nicht… Es ist vielleicht so wie mit dem verheiratet sein. Manchmal wäre man lieber alleine und doch kann man es nicht haben ganz alleine zu sein.

Für mich die Schweiz?! Was soll das jetzt? Das ist noch schwierig. Ja, Appenzell ist für mich die Schweiz. Ich könnte schon Fluchen über die Schweiz. Die glorreichen Leute welche die Schweiz regieren. Aber wir haben ja die Demokratie. Aber ja, wie haben ja alles. Ausser zu viel. Zu voll wird es, das ist das Problem. Juhuhuiiii. Das ist eine spezielle Frage. Oh Gott. Ich. Ja. Überall das eigene «Dings» – «Weisch». Verschiedene Kulturen. Genau. Ja. Ja. Wir sind ja auch nicht von hier. Für mich ist die Schweiz meine Heimat. Hier gehöre ich hin. Hier ist mein Herz. Da fühle ich mich wohl, da bin ich glücklich. Da ist meine Familie, meine Freunde. Ja das ist für mich Leben. Unbeschreiblich schönes Land in dem es sich auch sehr lohnt zu leben. Die Qualität stimmt halt einfach, welche man in dieser Weise nirgends auf der Welt antreffen würde. Ich komme immer wieder gerne hierher zurück, weil so etwas wie die Schweiz gibt es eigentlich nirgends. Bodenständig. Dort wo man aufgewachsen ist. Wo auch die Vorfahren schon waren. Das ist wichtig, dass man sich mit dem identifizieren kann. Wenn man das Gefühl hat, dass diese schon hier lebten und glücklich waren, so kann ich dies auch. Sonst wäre ich schon längst ausgewandert. Die Schweiz sollte ein wärmeres Herz haben und nicht gleich alle ausschaffen, welche einen «Seich» machen. Und all die Personen, die in der Schweiz auf die Welt kommen – ich glaub in Amerika ist es so – müssten einen Schweizer Pass bekommen. Also ich bin hier geboren und aufgewachsen, war so gut wie nie in meinem Heimatland und trotzdem werde ich nie so anerkannt wie ich mir das eigentlich wünsche.

Die Alpen und der Käse. Ein Luxus, aber auch beängstigend. Ich habe das Gefühl man spürt nicht so richtig was das Leben so alles sein könnte. All die negativen Seiten und dann ist man so ungeübt und schottet sich ab. Und deshalb eigentlich ein beängstigender Luxus. Also die Schweiz ist für mich schon Heimat. Also nicht die ganze Schweiz. Ich denke an einem bestimmten Ort ist man zu Hause und hat seine Wurzeln. Und hier ist ein sehr spezielles Gebiet, hier liebe ich den Alpstein. Hier hat es ganz viele Sachen die einem auf etwas Hinweisen, auf etwas höheres hier oben. Wenn man ein bisschen offene Augen hat, erfährt man viel.

Zukünftige Heimat, hoffentlich. Wir ziehen demnächst in die Schweiz und sind hier um eine Wohnung zu finden. Entsprechend freuen wir uns darauf und sind erwartungsvoll. Ich kann noch nicht wirklich sagen was es für uns dann sein wird. Aber das ist unsere Hoffnung. Super gut. Ich find die Schweiz super schön. Ich bin ein absoluter Fan von der Schweiz. Ja. Klar, es gibt Schlechtes und Blödes wie überall aber im Grossen und Ganzen ist es noch das beste Land, das es gibt. Heimat. Ja. Ich wohne da. War zwar auch schon viel auf Reisen, kam aber immer wieder zurück. Es ist für mich mein Zuhause. Ich fühle mich gut hier. Alle meine Freunde wohnen hier. Eigentlich so.


Die Schweiz ist der Ort an welchem ich geboren wurde. Mein Heimatland. Ein sicherer Staat. Liebe offene Leute. Sehr demokratisch. Sauber. Authentisch. Man hält sein Wort welches man Verspricht, das ist das Gut der Schweizer. Wir lassen uns nicht von grossen Herrschaften – von grossen politischen Vereinen, z.B. die EU – bestimmen! Wir wollen selbst bestimmen was aus uns wird. Wir wollen eine Eigenverantwortung und das ist die Stärke der Schweiz. Unsere Heimat. Ja.

Es ist einfach ein Land in Europa wie alle anderen auch.

Ich brauche das Ausland nicht, solange es alles hat in der Schweiz, was ich brauche.

Heimat. Sicherheit. Eigenständigkeit. Etwa so, ja. Mehr, … ja das ist etwa alles. Es ist einfach schön, vielfältig. Wir sprechen vier Sprachen. Ich möchte nicht wo anders sein als hier. Es ist auch meine Heimat, ich bin hier geboren. Ich finde es auch an anderen Orten schön, aber ich glaube die Vielseitigkeit ist eben doch speziell in diesem Land.

Heimat. Heimat. Ich bin hier geboren und möchte nirgends anderes sein. Ja. Heimat. Das hat viel mit Sicherheit, Tradition und Zukunft zu tun. Ja! Ein schönes Land mit vielen pünktlichen Menschen, welche meistens alles recht ernst nehmen. Wir haben es in der Schweiz sehr schön. Viele haben Arbeit. Den meisten geht es sehr gut. Wir haben gute Ärzte. Gutes Essen. Reines Wasser. Wir können zufrieden sein. Aber trotzdem sind viele Schweizer unglücklich, weil sie das Meiste nicht schätzen. Sicherheit. Man kann fast alles machen was man will. Es ist schön, sauber. Fast schon Clean. Man bekommt eigentlich schon fast alles. Irgendwodurch schon Luxus. Schöne Natur. Hauptsache sauber. Sauberkeit kommt mir so als oberstes Gebot in den Sinn. Man kann viel Zug fahren. Heimat. Das ist einfach so. An einem schöneren Ort kann man gar nicht auf die Welt gekommen sein. Ich liebe diese Schweiz. Die Berge und alles was dazu gehört. Ich habe schon etwas auszusetzen. Aber es ist einfach mein Land, welches ich immer verteidigen würde, gegen alles und gegen jeden. Für mich ist die Schweiz eigentlich ein bisschen mehr. Ein Zuhause. Sicherheit welche wir haben. Mittlerweile ein bisschen zu viele Vorschriften aber sonst haben wir es ganz schön in der Schweiz. Die Heimat ist die Schweiz. Heimat. Heile Welt. Was soll ich noch sagen… einfach schön. Jedenfalls nicht die Schweiz wie sie sich die SVP vorstellt. Ich hätte am 9. Februar gerne ein NEIN an der Urne gewünscht. Ich bin für eine offene Schweiz und ich habe keine Angst von den Ausländern.

Viel Natur. Das ist jetzt wirklich noch eine schwierige Frage. Jedoch wenn ich ganz schnell darauf antworten müsste: Jaaa… Heimat. Ich fühle mich hier wohl und mehr nicht. Traumhaft. Schönes Wetter. Gutes Essen. Adieu…

Für mich ist die Schweiz ein glückliches, unabhängiges Land. Was soll ich sagen. Meistens dreht sich alles um die Abstimmungen und die Ambiance. Ich bin natürlich noch von der alten Garde. 700 Diensttage. Da hat man vielleicht noch eine andere Ansicht als die Jungen. Ist doch klar dass ich JA gestimmt habe, oder! Das ist ja logisch. Ich sehe keine Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern. Hmmmm… Wie das geregelt wird, wird sich zeigen. Was da im Moment alles geschrieben wird, finde ich eine Angstmacherei. Es wird sich schon irgendwie einpendeln, dass hier ein bisschen weniger Leute hineinkommen. Ist ja logisch wollen die Leute kommen wenn man einen Mindestlohn von 22.– Franken einführen will und in den Ländern um uns steht er bei 10.– Euro oder noch weniger. Aber wie gesagt, ich glaube nicht dass das gut für die Schweiz ist. Wenn man heute mit der Bahn durch die Schweiz fährt, das ist ja unglaublich was da alles verbaut wird. Kann das so weiter gehen? Ich weiss es nicht. Ich geniesse und schätze das Abwechslungsreiche an der Schweiz. Eben, Heimatland. Ganz klar. Gute Frage. Es lohnt sich um darüber Nachzudenken und man kann es nicht mit so einfachen Gemeinplätzen abtun. Das will ich nicht. Es ist sehr, sehr komplex. Komplex. Vielfältig. Widersprüchlich. Schön. Das sind so meine Schlagwörter. Ein vielseitiges Land, Multikulturel, schöne Natur. Ääähhhm… ja ich liebe es. Ich bin hierhergezogen als ich einjährig war. Hier hat man eine gute Ausbildung, gute Schulen, gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Der Lohn ist auch gut. Schöne Natur, viel Wasser.


Ich bin eigentlich hier aufgewachsen aber von der Natur her finde ich Italien eigentlich schöner. Das Gute an der Schweiz ist, dass man die Gesetze welche gelten, auch einhält im Gegensatz zu anderen Ländern. Die Schweiz ist für mich ein schönes Land. Das schönste auf der Welt mit der schönsten Demokratie und alles was dazu gehört. Hier leben zu dürfen ist wunderschön. Die Schweiz kann man mit keinem anderen Land vergleichen. Die Schweiz ist einfach das Beste. Ganz einfach. Geborgenheit. Leben. Heimat. Freunde. Ich bin hier aufgewachsen, geboren und ein halber Secondo. Meine Eltern waren noch Italiener. Ich fühle mich wohl. Ich wüsste nicht, wo es besser wäre als hier in der Schweiz, obwohl alles «sackteuer» ist. Es ist einfach so. Man hat viel Freiheiten, kann viel machen. Die Schweiz ist meine Heimat. Es ist ein vielseitiges Land. Landschaftlich auch. Man hat sehr vieles auf sehr kleinem Raum. Man muss nie weit fahren um wieder etwas Neues zu sehen. Die Schweiz in dem Sinne gibt es nicht. Es gibt viele einzelne Teile, welche die Schweiz ausmachen. So gut man nicht sagen kann dass es ein Schweizerdeutsch gibt, gibt es die Schweiz auch nicht. Jede Region an sich ist ein Teil von der Schweiz und das gehört zusammen. Und warum diese Regionen zusammen gehören oder nur das Gefühl haben zusammen zu gehören, weiss ich auch nicht. Die sind so unterschiedlich, zum Teil so eigenwillig, haben das Gefühl sie gehören zusammen – können dann aber doch nicht… Es ist vielleicht so wie mit dem verheiratet sein. Manchmal wäre man lieber alleine und doch kann man es nicht haben ganz alleine zu sein.

Für mich die Schweiz?! Was soll das jetzt? Das ist noch schwierig. Ja, Appenzell ist für mich die Schweiz. Ich könnte schon Fluchen über die Schweiz. Die glorreichen Leute welche die Schweiz regieren. Aber wir haben ja die Demokratie. Aber ja, wie haben ja alles. Ausser zu viel. Zu voll wird es, das ist das Problem. Juhuhuiiii. Das ist eine spezielle Frage. Oh Gott. Ich. Ja. Überall das eigene «Dings» – «Weisch». Verschiedene Kulturen. Genau. Ja. Ja. Wir sind ja auch nicht von hier. Für mich ist die Schweiz meine Heimat. Hier gehöre ich hin. Hier ist mein Herz. Da fühle ich mich wohl, da bin ich glücklich. Da ist meine Familie, meine Freunde. Ja das ist für mich Leben. Unbeschreiblich schönes Land in dem es sich auch sehr lohnt zu leben. Die Qualität stimmt halt einfach, welche man in dieser Weise nirgends auf der Welt antreffen würde. Ich komme immer wieder gerne hierher zurück, weil so etwas wie die Schweiz gibt es eigentlich nirgends. Bodenständig. Dort wo man aufgewachsen ist. Wo auch die Vorfahren schon waren. Das ist wichtig, dass man sich mit dem identifizieren kann. Wenn man das Gefühl hat, dass diese schon hier lebten und glücklich waren, so kann ich dies auch. Sonst wäre ich schon längst ausgewandert. Die Schweiz sollte ein wärmeres Herz haben und nicht gleich alle ausschaffen, welche einen «Seich» machen. Und all die Personen, die in der Schweiz auf die Welt kommen – ich glaub in Amerika ist es so – müssten einen Schweizer Pass bekommen. Also ich bin hier geboren und aufgewachsen, war so gut wie nie in meinem Heimatland und trotzdem werde ich nie so anerkannt wie ich mir das eigentlich wünsche.

Die Alpen und der Käse. Ein Luxus, aber auch beängstigend. Ich habe das Gefühl man spürt nicht so richtig was das Leben so alles sein könnte. All die negativen Seiten und dann ist man so ungeübt und schottet sich ab. Und deshalb eigentlich ein beängstigender Luxus. Also die Schweiz ist für mich schon Heimat. Also nicht die ganze Schweiz. Ich denke an einem bestimmten Ort ist man zu Hause und hat seine Wurzeln. Und hier ist ein sehr spezielles Gebiet, hier liebe ich den Alpstein. Hier hat es ganz viele Sachen die einem auf etwas Hinweisen, auf etwas höheres hier oben. Wenn man ein bisschen offene Augen hat, erfährt man viel.

Zukünftige Heimat, hoffentlich. Wir ziehen demnächst in die Schweiz und sind hier um eine Wohnung zu finden. Entsprechend freuen wir uns darauf und sind erwartungsvoll. Ich kann noch nicht wirklich sagen was es für uns dann sein wird. Aber das ist unsere Hoffnung. Super gut. Ich find die Schweiz super schön. Ich bin ein absoluter Fan von der Schweiz. Ja. Klar, es gibt Schlechtes und Blödes wie überall aber im Grossen und Ganzen ist es noch das beste Land, das es gibt. Heimat. Ja. Ich wohne da. War zwar auch schon viel auf Reisen, kam aber immer wieder zurück. Es ist für mich mein Zuhause. Ich fühle mich gut hier. Alle meine Freunde wohnen hier. Eigentlich so.


Einerseits Lebensqualität und andererseits aber auch zunehmende Armut. Es ist das Land in welchem ich lebe. In welchem ich arbeite. Es ist nicht mein Heimatland, aber die meiste Zeit meines Lebens habe ich hier verbracht. Also ich freue mich immer noch. Schweiz. Was soll ich sagen. Ein Land in dem ich aufgewachsen bin. Welches ich kenne. In welchem ich gerne zu Hause bin. Schönes Land. Viel Abwechslung. Sei es warm, südlich oder Winter, egal was. Ich weiss echt nicht was ich noch sagen soll. Das ist eine sehr schwierige Frage. Ja das Heimatland. Und das Grösste was wir haben. Wir haben das schönste, die Berge, wir haben genug Essen, wir haben Wasser. Ja. Und noch viel anderes gibt es. Ein schönen Zug haben wir und alles mögliche… können Wandern und Reisen. Ich bin hier seit 1960. Am Anfang war es nicht so schön. Die Schweiz selber schon. Aber die Leute waren viel zu Ausländerfeindlich. So hatte ich es ziemlich schwer. Das hat mir schon nicht so gut getan. Aber das ist normal, oder? Wenn man nicht deutsch spricht verstehen sie dich nicht. Jetzt hingegen ist es für mich auch meine Heimat geworden. Heimat. Ich bin zwar in Deutschland geboren und erst seit 14 Jahren da, aber die Schweiz ist für mich meine Heimat. Sie ist alles für mich. Positives. Also ich bin jetzt seit drei Jahren hier und hab nur positive Erfahrungen gesammelt. Super. Die Menschen sind offen. Also gut, beim deutschen Humor dauert es immer ein bisschen bis die Kommunikation passt, aber ansonsten ein offenes Volk. Am Anfang ein bisschen verschlossen, aber mit der Zeit super. Die Schweiz ist für mich meine zweite Heimat. Ich bin in der Türkei aufgewachsen, meine Mutter ist Schweizerin, mein Vater ist Türke. Die zweite Heimat, weil ich in der Türkei aufgewachsen bin und mit 15 Jahren in die Schweiz zog. Ich bin in dem Fall ein glücklicher Mensch, ich habe zwei Heimatorte. Zwei Herzen im Körper. Ich kann zwei mal mehr Lieben, zwei mal mehr Leben, zwei mal mehr Essen und zwei mal mehr Saufen, und so weiter und so fort. Die Schweiz? Ja mein Heimatland. Die Schweiz hat gutes und schlechtes. Ich wohne hier, ich lebe hier und ich arbeite hier. Mir gefällt es soweit. Super Bierkultur, total wunderschöne und ganz verschiedene Landschaften, spannend von den Sprachen und des Röstigrabens her. Ich bin gerne da.

Viel zu komplex um es kurz zusammenzufassen. Es ist grundsätzlich mal ein Staat mit einer Grenze. Ein Land. Was aber schliesslich viel zu kurz greift, weil wir viel mehr sind als Menschen. Wir bilden uns vielleicht manchmal etwas auf die Schweiz ein. Doch auch wir sind nur eine Nation mit Menschen wie überall auf der Welt. So ein Nationalismus-Gedanke verstehe ich überhaupt nicht. Das ist jenseits von der Realität, welche wir heute haben. Eigentlich ein spannendes Konstrukt, welches im Moment von einem Teil der Gesellschaft missbraucht wird um einen Keil zwischen Stadt und Land zu treiben. Das wäre nicht unbedingt notwendig. Uiuiui. Ich staune eigentlich immer wieder darüber wie wohl ich mich in der Schweiz fühle. Ich finde ganz viel ganz Scheisse und trotzdem gefällt es mir. Die Schweiz ist ein enorm absurdes Land. Die Frage ist auch, was ist die Schweiz… Also meine Schweiz ist vielleicht eine andere als die Schweiz, welche ich sehe und mich frage was ist in diesem Territorialstaat die Schweiz. Es ist nicht meine Schweiz. Vielleicht ist Schweiz ein Scheissbegriff, weil ich mich mit dem gar nicht identifizieren kann. Jedoch wenn es meine Schweiz wäre, dann ist es eine Schweiz, welche sich mittels Volksentscheide souverän legitimiert. Bla bla. Meine Schweiz ist offen, meine Schweiz ist vielfältig, meine Schweiz ist nicht nur tolerant, sondern hat auch Akzeptanz gegenüber allen. Sei es, dass jemand hier geboren wurde oder nicht. Meine Schweiz, wenn es überhaupt meine Schweiz gibt, existiert nicht in dem Konstrukt von Staatsvolk und Staatsterritorium, welches sie uns glauben machen wollen. Ein Staat. Also ich habe nichts mit der Schweiz am Hut. Mir gehört kein Land. Ich habe so ein roten Pass und das ist es. Für mich ist es einfach ein Staat. Ein politisches Konstrukt. Ein freies Land in welchem man machen kann was man will und auch die Möglichkeit dazu hat.


Einerseits Lebensqualität und andererseits aber auch zunehmende Armut. Es ist das Land in welchem ich lebe. In welchem ich arbeite. Es ist nicht mein Heimatland, aber die meiste Zeit meines Lebens habe ich hier verbracht. Also ich freue mich immer noch. Schweiz. Was soll ich sagen. Ein Land in dem ich aufgewachsen bin. Welches ich kenne. In welchem ich gerne zu Hause bin. Schönes Land. Viel Abwechslung. Sei es warm, südlich oder Winter, egal was. Ich weiss echt nicht was ich noch sagen soll. Das ist eine sehr schwierige Frage. Ja das Heimatland. Und das Grösste was wir haben. Wir haben das schönste, die Berge, wir haben genug Essen, wir haben Wasser. Ja. Und noch viel anderes gibt es. Ein schönen Zug haben wir und alles mögliche… können Wandern und Reisen. Ich bin hier seit 1960. Am Anfang war es nicht so schön. Die Schweiz selber schon. Aber die Leute waren viel zu Ausländerfeindlich. So hatte ich es ziemlich schwer. Das hat mir schon nicht so gut getan. Aber das ist normal, oder? Wenn man nicht deutsch spricht verstehen sie dich nicht. Jetzt hingegen ist es für mich auch meine Heimat geworden. Heimat. Ich bin zwar in Deutschland geboren und erst seit 14 Jahren da, aber die Schweiz ist für mich meine Heimat. Sie ist alles für mich. Positives. Also ich bin jetzt seit drei Jahren hier und hab nur positive Erfahrungen gesammelt. Super. Die Menschen sind offen. Also gut, beim deutschen Humor dauert es immer ein bisschen bis die Kommunikation passt, aber ansonsten ein offenes Volk. Am Anfang ein bisschen verschlossen, aber mit der Zeit super. Die Schweiz ist für mich meine zweite Heimat. Ich bin in der Türkei aufgewachsen, meine Mutter ist Schweizerin, mein Vater ist Türke. Die zweite Heimat, weil ich in der Türkei aufgewachsen bin und mit 15 Jahren in die Schweiz zog. Ich bin in dem Fall ein glücklicher Mensch, ich habe zwei Heimatorte. Zwei Herzen im Körper. Ich kann zwei mal mehr Lieben, zwei mal mehr Leben, zwei mal mehr Essen und zwei mal mehr Saufen, und so weiter und so fort. Die Schweiz? Ja mein Heimatland. Die Schweiz hat gutes und schlechtes. Ich wohne hier, ich lebe hier und ich arbeite hier. Mir gefällt es soweit. Super Bierkultur, total wunderschöne und ganz verschiedene Landschaften, spannend von den Sprachen und des Röstigrabens her. Ich bin gerne da.

Viel zu komplex um es kurz zusammenzufassen. Es ist grundsätzlich mal ein Staat mit einer Grenze. Ein Land. Was aber schliesslich viel zu kurz greift, weil wir viel mehr sind als Menschen. Wir bilden uns vielleicht manchmal etwas auf die Schweiz ein. Doch auch wir sind nur eine Nation mit Menschen wie überall auf der Welt. So ein Nationalismus-Gedanke verstehe ich überhaupt nicht. Das ist jenseits von der Realität, welche wir heute haben. Eigentlich ein spannendes Konstrukt, welches im Moment von einem Teil der Gesellschaft missbraucht wird um einen Keil zwischen Stadt und Land zu treiben. Das wäre nicht unbedingt notwendig. Uiuiui. Ich staune eigentlich immer wieder darüber wie wohl ich mich in der Schweiz fühle. Ich finde ganz viel ganz Scheisse und trotzdem gefällt es mir. Die Schweiz ist ein enorm absurdes Land. Die Frage ist auch, was ist die Schweiz… Also meine Schweiz ist vielleicht eine andere als die Schweiz, welche ich sehe und mich frage was ist in diesem Territorialstaat die Schweiz. Es ist nicht meine Schweiz. Vielleicht ist Schweiz ein Scheissbegriff, weil ich mich mit dem gar nicht identifizieren kann. Jedoch wenn es meine Schweiz wäre, dann ist es eine Schweiz, welche sich mittels Volksentscheide souverän legitimiert. Bla bla. Meine Schweiz ist offen, meine Schweiz ist vielfältig, meine Schweiz ist nicht nur tolerant, sondern hat auch Akzeptanz gegenüber allen. Sei es, dass jemand hier geboren wurde oder nicht. Meine Schweiz, wenn es überhaupt meine Schweiz gibt, existiert nicht in dem Konstrukt von Staatsvolk und Staatsterritorium, welches sie uns glauben machen wollen. Ein Staat. Also ich habe nichts mit der Schweiz am Hut. Mir gehört kein Land. Ich habe so ein roten Pass und das ist es. Für mich ist es einfach ein Staat. Ein politisches Konstrukt. Ein freies Land in welchem man machen kann was man will und auch die Möglichkeit dazu hat.


Grüezi Sauhund

Illustrationen von Christof Nüssli, 2008-2010

So lässt sich auch die Schweiz als Groteske gegenüberstellen: Als ein Gefängnis, […] wohinein sich die Schweizer geflüchtet haben. Weil alles ausserhalb des Gefängnisses übereinander herfiel und weil sie nur im Gefängnis sicher sind, nicht überfallen zu werden, fühlen sich die Schweizer frei, freier als alle anderen Menschen, frei als Gefangene im Gefängnis ihrer Neutralität. (Friedrich Dürrenmatt)


Grüezi Sauhund

Illustrationen von Christof Nüssli, 2008-2010

So lässt sich auch die Schweiz als Groteske gegenüberstellen: Als ein Gefängnis, […] wohinein sich die Schweizer geflüchtet haben. Weil alles ausserhalb des Gefängnisses übereinander herfiel und weil sie nur im Gefängnis sicher sind, nicht überfallen zu werden, fühlen sich die Schweizer frei, freier als alle anderen Menschen, frei als Gefangene im Gefängnis ihrer Neutralität. (Friedrich Dürrenmatt)



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