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Wirtschaft | Branchen-News | Kultur | Soziales Seitz Autohandels-GmbH + Co. KG | Seite 8

Ausgabe 6|2017 · 4,90 €

90 Jahre Seitz – Ein guter Zeitpunkt ür Veränderung

Auto Hartmann GmbH | Seite 22

Der neue Jaguar E-PACE

Metallbearbeitung | Seite 104

Industrielles Außenrundschleifen

DEKRA Automobil GmbH | Seite 72

Sicherheit am Arbeitsplatz

Raiffeisenbank Schwaben Mitte eG | Seite 38

„Das starke Herz Schwabens“


DER NEUE JAGUAR E-PACE AB JANUAR 2018 BEI IHREM JAGUAR PARTNER

AB 34.950,- € Der neue Jaguar E-PACE besticht durch die einzigartige Kombination aus Stil, Agilität und dynamischem Fahrverhalten.

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Editorial | Dezember 2017 Liebe Leserinnen und Leser,

TITELBILDER: SEITZ AUTOHANDELSGMBH + CO. KG, JAGUAR, DOKE, DEKRA AUTOMOBIL GMBH, RAIFFEISENBANK SCHWABEN MITTE

Ein Jahr geht zu Ende, dass von einem erneuten konjunkturellen Aufschwung für Deutschland geprägt wurde. Das ist eine unerwartet gute Nachricht in einer Zeit, die - sind wir mal ehrlich - mehr Sorgen als Sicherheiten, mehr Ängste als Zuversicht verbreitete. Kein Wunder, sind doch politische Zerwürfnisse in Bayern wie im Bund an der Tagesordnung, ist ein weltweit zündelnder, ignoranter amerikanischer Präsident ins Amt gerufen worden, erschüttern Terroranschläge und Flüchtlingsleid auch unsere „heile Welt“. In seltsamer Diskrepanz zu all diesem brummt hierzulande die Wirtschaft wie selten zuvor, belegt durch eine sensationell niedrige Arbeitslosenquote, volle Auftragsbücher der Industrie, weniger Schulden bei den öffentlichen Haushalten und ein steigendes verfügbares Einkommen für jeden Einzelnen von uns. So beweisen es jedenfalls Zahlen, die gerade jetzt zu Jahresende in aller Munde sind. Auch die Allgäuer Unternehmen können positiv gestimmt ins nächste Jahr blicken. Möchte man meinen. Dabei mögen die politischen Verwerfungen nicht gerade zur Vertrauensbildung beim zuverlässigsten aller Wachstumsmotoren, dem deutschen Mittelstand beitragen. Der Unternehmeralltag ist ohnehin geprägt von großen und kleinen Herausforderungen, die da heißen: Industrie 4.0, Datensicherung, Fachkräftemangel oder 28-Stunden-Woche. Wie machen Sie das also? Wie gelingt es Ihnen, in solch stürmischen Zeiten so erfolgreich zu sein? Eine Frage, die ich mir stelle und die vor allem das Erstaunen über die besondere Wirtschaftsleistung unseres Landes, unserer Unternehmer und all ihrer Mitarbeiter ausdrücken möchte. Erstaunen, ja, ebenso wie Respekt, Wertschätzung und Anerkennung. Denn im Grunde ist es auch den klügsten Wirtschaftsweisen unserer Zeit ein Rätsel, warum es gerade in der deutschen Wirtschaft derzeit so gut läuft.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

6 | 2017

Wir vom Allgäuer Wirtschaftsmagazin haben nun den Vorteil, dass wir direkt nachfragen können. Denn unsere Redakteure begeben sich Ausgabe für Ausgabe auf die Spur dieses Erfolgsgeheimnisses. Den Schlüssel für des Rätsels Lösung halten nämlich ausschließlich die Unternehmen selbst in der Hand. Und so hören wir einfach gut zu, was uns die Inhaber, Geschäftsführer und Entscheidungsträger namhafter Allgäuer Firmen erzählen. Was wir bei ihnen erfahren, können Sie auf jeder einzelnen Seite dieses wunderbaren Magazins nachlesen, dem letzten im Jahr 2017. Große und kleine Unternehmer haben sich ins Nähkästchen schauen lassen und berichten, wie es ihnen im Jahr 2017 ergangen ist. Blicke ich ins Jahr 2018, so wünsche ich mir, dass die Einsicht in Frieden und ein friedvolles Miteinander auch die Mächtigen dieser Welt erreichen möge. Denn nichts ist fruchtbarer für wirtschaftliches Wachstum als eine stabile, milde Wetterlage. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, Ihrer Familie und Freunden, Ihren Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden an dieser Stelle friedliche, entspannte Feiertage und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2018! Ihr

Thomas Tänzel - Verlagsinhaber -

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

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TITELTHEMEN

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Arbeitssicherheit Die DEKRA Automobil GmbH beweist auch im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz Fachkompetenz.

Virtual Reality

Co. KG | Seite 8

90 Jahre Seitz – Ein guter Zeitpunkt ür Veränderung

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Automobil

Ausgabe 6|2017 · 4,90 €

Zwei attraktive Fahrzeughighlights der ABT Sportsline GmbH.

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Auto Hartmann GmbH | Seite

22

Der neue Jaguar E-PACE

Metallbearbeitung | Seite

104

Industrielles Außenrundschleifen

DEKRA Automobil GmbH |

Seite 72

Sicherheit am Arbeitsplatz

Raiffeisenbank Schwaben

Dallmayr Vending & Office, die professionelle Betriebsverpflegung.

Mitte eG | Seite 38

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Autohandel

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Jaguar E-PACE Ab Januar 2018 erwartet Sie der neue Jaguar E-PACE bei Autohaus Hartmann in Kempten.

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Betriebsverpflegung

„Das starke Herz Schwabens“

Seit knapp 90 Jahren ist das Autohaus Seitz untrennbar mit dem Allgäu verbunden.

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Bildungsberatung Bildungsberatung und Bildungsportal Allgäu auf der FreiraumMesse 2018.

Einzigartige 3D-Technik bei Brack Wintergarten

es ws | Kultur | Sozial Wirts chaft | Branch en-Ne Seitz Autohandels-GmbH +

Das Traditionsgasthaus Traube in Thalkirchdorf feiert sein 250-jähriges Bestehen.

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Hotel – Restaurant

Banken

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Größer, stärker und noch präsenter - die neue Raiffeisenbank Schwaben Mitte eG..

72

Weiterbildung & Qualifikation DEKRA Akademie eröffnet Lehrgangsort in Kempten.

104 Lohnschleiferei Die DOKE GmbH ist spezialisiert auf das industrielle Außenrundschleifen von Bauteilen.

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

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Druck und Medien Holzer Druck und Medien zählt auch mit 130 Jahren zu den Vorreitern in moderner Drucktechnologie.

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Pharmadienstleister

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Vetter unterstützt als ein führender Pharmadienstleister Arzneimittelhersteller bei der Entwicklung, sterilen Abfüllung und Endverpackung.

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Haustechnik Fischer Haustechnik blickt auf eine lange Historie und auf einen tiefen Erfahrungsschatz zurück.

Preisverleihung

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Die sechs Finalisten der Allgäuer Gründerpreisverleihung 2017 setzen ihren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit.

Technologie- und Dienstleistungspark Das Kemptener Gründerzentrum COMETA Allgäu hilft den Gründern junger Firmen, die ersten Hürden zu nehmen.

50

Juwelier IWC Schaffhausen hat beim 75. Goodwood Members’ Meeting eine komplett überarbeitete Ingenieur-Linie vorgestellt.

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Steuerberatung Jürgen Angele erklärt, wann ein steuerfreier oder ein steuerpflichtiger Arbeitslohn vorliegt.

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Mit hochpräzisen Dreh- und Frästeilen beliefert das Familienunternehmen Berger Holding weltweit die Automobilbranche und weitere Industriezweige.

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Präzisionsbauteile

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

90 Coaching / Training 58

Kommunikative Wissensentwicklung Kommunikative Wissensentwicklung und Entfaltung sind die Schwerpunkte der get-in-performance.

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Management-Beratung Die Manufaktur für Management „baumeistervalue“ ist eine TOP-Management-Beratung für inhabergeführte Unternehmen.

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Management Training Seit April 2017 hat die secum GmbH mit der Seminarreihe „Führungskraft der Zukunft – Führung 4.0“ ein neues Führungstrainingskonzept im Programm.

72

Weiterbildung & Qualifikation DEKRA Akademie eröffnet Lehrgangsort in Kempten.

58 6

S. 56 - 79

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Unternehmensberatung Die Communio Solution GmbH unterstützt und begleitet Unternehmen bei der Gestaltung von Veränderungsprozessen.

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Telekommunikation Von ISDN zur VoIP-Telefonie, und das sicher mit M-net.

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Employer Brand Die Vorstellung hat was: mit geheimen Tricks den Fachkräftemangel meistern.

Personalberatung Zielgerichtete und individuelle Beratung, Projektleitung und Interims Management für kleine und mittlere Unternehmen von hr advanced.

Optiker Auch 2017 war für Brillen Edelmann wieder ein erfolgreiches und spannendes Jahr.

Verkaufstraining Rita Katherina Biermeier gibt Seminare für Fachkräfte im Einzelhandel.

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Digitale Prozessoptimierung Die Steuerberatungskanzlei Penke Heinze Ketterl stellt sich der Herausforderung der Digitalisierung.

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

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Finanzen / Recht

Meister der Junioren

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Christian Forderer ist amtierender Baden-Württembergischer Juniorenmeister im Motocross der 125ccm Klasse.

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Verkehrsrecht Die Anwaltskanlei CERNY & KOLLEGEN steht ihren Mandanten als verlässlicher Partner in Sachen Verkehrsrecht zur Seite

Die Kneer GmbH bietet viele Gründe, die für einen Fenstertausch sprechen.

106 Wintergartenbau

101 Patentanwalt

Hochwertige, langlebige und komplett aus einer Hand individuell gefertigte Holz-Aluminium oder Aluminium gefertigte Wintergärten, Carports und Terrassenüberdachungen der Firma Kögel.

Schimmel? Feuchte Wände? Für die Spezialisten von ISOTEC aus Haldenwang gehört das zum Alltag.

VR Bank Die VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu bietet Beratung auf höchstem Niveau.

Fenster und Türen

108 Abdichtungssysteme

S. 94 - 103

Welche Auswirkungen hat der Brexit in Bezug auf Unionsmarken? Patentanwalt Dr. Lars Hoppe weiß Rat.

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102 Anwaltskanzlei Die Rechtsanwaltssozietät Dr. Kraft – Rudolph Rechtsanwälte mit Sitz in Wangen.

112 Kultur Filmreife Erfolgsgeschichte – das Kulturzentrum Linse e.V. besteht seit rund 40 Jahren

114 Kolumne: Zu guter Letzt… Die lieben guten Vorsätze

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Kempten | Autohandel

90 Jahre Seitz –

Ein guter Zeitpunkt ür Veränderung Seit knapp 90 Jahren ist das Autohaus Seitz untrennbar mit dem Allgäu verbunden. Von Oberstdorf bis Augsburg und von Lindau bis Kempten ist die Unternehmensgruppe mit 22 Niederlassungen an 12 Standorten immer in der Nähe ihrer Kunden. Für das Jahr 2018 kündigen sich nun spannende und ereignisreiche Veränderungen für das Unternehmen an. „Den Automobilhandel der Zukunft soll die nächste Genration bestreiten“, so Jörg Seitz, seit mehr als 40 Jahren Geschäftsführender Inhaber der Seitz Gruppe. 8

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Der Gründungsbetrieb in Isny.

Servicequalität und Markenvielfalt Die Erfolgsgeschichte der Seitz Gruppe beginnt bereits im Jahr 1928 mit der Gründung des Autohauses Isny durch Eugen Steinhilber. Walter Seitz übernimmt das Unternehmen von seinem Schwiegervater im Jahr 1948 und legt den maßgeblichen Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Unternehmensgruppe Seitz. Nach abgeschlossenem Studium tritt Jörg Seitz 1976 in das Unternehmen ein und wird nur zwei Jahre später, nach dem Tod des Seniors, alleiniger Inhaber und Geschäftsführer der Autohausgruppe. Seit ihrer Gründung ist die Gruppe auf stolze 22 Niederlassungen an 12 Standorten angewachsen- davon 18 Autohäuser und vier Lackierereien. Im ganzen Allgäu – und auch weit darüber hinaus – ist die Seitz Gruppe als starker Markenpartner bekannt. Der Erfolg der Marke Seitz wird im Wesentlichen von den engagierten und motivierten Mitarbeitenden getragen und das ist auch der Geschäftsführung bewusst. Jörg Seitz, Geschäftsführender Inhaber der Seitz Gruppe - selbst seit über 40 Jahren im Unternehmen - ist davon überzeugt: „Mit die besten Mitarbeiter, die wir bei uns in der Gruppe haben, sind die, die bei uns gelernt haben. Wir sind und bleiben ein Familienunternehmen und unsere Mitarbeiter sollen wissen, dass wir hinter ihnen stehen.“ Mit derzeit etwa 1000 Mitarbeitern ist die Unternehmensgruppe Seitz einer der größten Arbeitgeber der Region. Um dieser Verantwortung als Familienunternehmen gerecht zu werden, setzt die Unternehmensgruppe nicht nur auf kontinuierliche Weiterqualifikationen, son-

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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dern bildet auch jedes Jahr rund 50 neue Lehrlinge aus. Dieses Jahr war es sogar die Rekordzahl von 65 neuen Azubis, die ihr Berufsleben bei der Seitz Gruppe starteten. Seit 2010 wurden die Niederlassungen der Seitz Gruppe sukzessive modernisiert und an die aktuellen CI Vorgaben der Marken angepasst. Und das mit Erfolg: Das Unternehmen liegt derzeit auf Platz 32 der größten deutschen Automobilhandelsgruppen, verzeichnet einen Jahresumsatz von 350 Millionen Euro und vermarktet im Schnitt 13.000 Fahrzeuge pro Jahr.

„Den Automobilhandel der Zukunft soll die nächste Generation bestreiten.“ Jörg Seitz Neben dem Vertrieb von Neufahrzeugen, Gebrauchtfahrzeugen und Serviceleistungen rund um den PKW gehören auch noch Originalteilevertrieb, Mietwagenservice, Lackierdienstleistungen und die komplette Finanzdienstleistungssparte mit ins Portfolio der Unternehmensgruppe. Von Audi bis Porsche, von Skoda über Seat bis hin zu Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge – bei der Seitz Gruppe kommt alles aus einer Hand. Dies bedeutet für die Kunden kurze Wege bei größtmöglicher Markenvielfalt.

Damit dies auch in Zukunft so bleibt, werden Im Zuge der Digitalisierung und der weiteren Spezialisierung und Technisierung der Marken derzeit auch die Serviceverträge konsolidiert. Durch das Zusammenlegen der Verträge wird zum einen eine weitere Spezialisierung und Professionalisierung der Gruppe gewährleistet. Zum anderen ist damit auch für die Kunden der Unternehmensgruppe ein reibungsloser und in sich stimmiger Service sichergestellt.

Aufbruch in ein neues Zeitalter Kontinuität und Gemeinsamkeit sind für die Unternehmensgruppe die Grundlage des Erfolgs. Dies spiegelt sich auch in dem Leitbild der Unternehmensgruppe wider: „Zukunftsorientiert und prägnant schaffen wir gerade angesichts des Umbruchs im Automobilgewerbe Sicherheit und geben Antworten“, so Jörg Seitz. Digitale Technologien und neue Mobilitätskonzepte werden das Autofahren von Morgen grundlegend verändern. Die zunehmende Verbreitung von Elektroautos und dem damit einhergehenden notwendigen Ausbau der Lade-Infrastruktur verlangt nicht nur von der Seitz Gruppe, sondern von der gesamten Automobilbranche einen Strategiewandel. Auch die Seitz Gruppe befindet sich derzeit in einem der größten Veränderungsprozesse ihrer Geschichte. Das Allgäuer Wirtschaftsmagazin hat sich mit Jörg Seitz und Martin Osterberger-Seitz, Geschäftsführer der Seitz Gruppe zu einem Kamingespräch getroffen, um erste Einblicke in die künftigen Entwicklungen zu erhalten.

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1928 ...

Jörg Seitz Tankstelle Isny

AWM: Herr Seitz, Kontinuität, Gemeinsamkeit und regionale Verbundenheit sind für die Unternehmensgruppe die Grundlagen des Erfolgs. Dies zeigt sich auch im Leitbild der Unternehmensgruppe. Jörg Seitz: Mitarbeiter, Kunden, Standort und Wirtschaftlichkeit bilden eine Einheit, so dass eins ohne das andere nicht existieren kann. Diese vier tragenden Säulen bilden das Fundament unserer Unternehmensgruppe. Immenstädter Straße, Kempten

Immenstädter Straße, Kempten

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AWM: Wie haben Sie das Leitbild entwickelt? Leitbilder sind oftmals etwas Abstraktes. Bei Ihnen habe ich das Gefühl Ihres ist 100% Seitz. Jörg Seitz: Das Leitbild war eines der ersten Projekte der jungen Generation. Die Ausarbeitung erfolgte durch ein Gremium aus allen Berufssparten unserer Gruppe. Geleitet wurde das Ganze von meinem Schwiegersohn Martin. Für die visuelle Darstellung war meine Tochter Stefanie verantwortlich. Somit liegen Sie richtig: Unser Leitbild ist wirklich 100% Seitz und wir sind stolz, dass wir diese Werte gemeinsam vertreten dürfen.

1947

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2000

AWM: Herr Osterberger-Seitz, seit wann sind Sie im Unternehmen tätig und können Sie uns etwas zu Ihrem Werdegang erzählen? Martin Osterberger-Seitz: Ich bin 2007 dem Unternehmen beigetreten. Mein Werdegang ist eher unkonventionell, hat mir allerdings bei meinen heutigen Aufgaben Vorteile verschafft. Bevor ich in unserer Gruppe startete, habe ich eine Lehre als Tischler abgeschlossen. Im Anschluss habe ich über den zweiten Bildungsweg das Fachabitur und schließlich meinen Diplom Betriebswirt an der Fachhochschule erfolgreich absolviert. Während meiner Studienzeit habe ich mit einem Freund ein Unternehmen zur Konfektionierung von Druckartikeln in Tschechien gegründet und dieses bis 2007 geleitet. AWM:Das hört sich ja spannend an. Wie entstand dann der Entschluss bei Ihrem Schwiegervater im elterlichen Betrieb zu starten? Martin Osterberger-Seitz: Wissen Sie, zur damaligen Zeit gab es nur zwei Schritte für mich. Durch die damalige EU-Erweiterung und den damit verbundenen Eintritt Tschechiens wären wir gezwungen gewe-

sen unsere damaliges Dienstleistungsangebot weiter in den Osten zu verlegen. Das Gehaltsgefälle auf welchem unser Businescase basierte hat sich immer mehr an Deutschland angepasst. Da ich allerdings

„Verkauf heißt bei uns: Wünsche erfüllen.“ Martin Osterberger-Seitz zu dieser Zeit schon mit meiner heutigen Frau Stefanie zusammen war kam diese Option nicht in Frage. Somit beschlossen wir damals in einem Familienkader wie eine zukünftige Entwicklung meiner Person im Familienunternehmen Seitz aussehen könnte.

AWM: Herr Seitz, wie haben Sie die Eingliederung Ihres Schwiegersohns begleitet? Jörg Seitz: Das sind wir beide recht schnell angegangen. Mein Wunsch war es, dass er entweder über das Sales oder das After-Sales Geschäft bei uns einsteigen kann. Es ist wichtig, die Grundstrukturen und auch das Geschäft mit den Kunden hautnah kennenzulernen. Zum einen hat man so mehr Einblick, was unsere Mitarbeiter täglich zu bewerkstelligen haben und zum anderen konnte Martin sich so sein „Standing“ erarbeiten. AWM: Herr Osterberger-Seitz, was war die spannendste oder herausforderndste Zeit für Sie im Unternehmen? Martin Osterberger-Seitz: Meine Stellung als Niederlassungsleiter in Memmingen. Unser damaliger Geschäftsführer Herr Besserer ging in den Ruhestand und unsere geplante Nachfolgeregelung hatte

2010


-2017 sich kurzfristig zerschlagen. Somit bin ich eingesprungen. Das Memminger Team hat mich drei Jahre lang super unterstützt, mir offen zur Seite gestanden und mir immer das Gefühl gegeben, sie stehen hinter mir. Noch heute habe ich einen besonderen Draht zur Mannschaft. AWM: Herr Seitz, Sie leiten das Unternehmen seit Ende der 1970er. In dieser Zeit haben Sie spannende neue Entwicklungen vorangetrieben und das Unternehmen auch in turbulenten Zeiten stets umsichtig und vorausschauend geführt. Was ist für die Zukunft geplant? Jörg Seitz: Das Jahr 2018 wird ein spannendes und ereignisreiches Jahr für die Seitz Gruppe. Ich leite das Unternehmen nun seit mehr als 40 Jahren und gehöre zu einem Schlag Automobilhändler, welche Blech und PS auf die Straße gebracht haben. Nun wird es Zeit, dass andere das Ruder übernehmen. Mobilitätsleistungen und Connectivität sind spannende neue Themenfelder, jedoch sind meine Identifizierung und auch mein Engagement für die neuen Business-Cases nicht mehr dieselben.

meines Unternehmens bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich meistert und sich den neunen Herausforderungen mit Begeisterung stellt. Bereits seit nunmehr zwei Jahren arbeitet ein Kernteam – bestehend aus Mitarbeitern unterschiedlichster Berufsgruppen unseres Unternehmens – mit meinem Schwiegersohn an der Spitze an einem Zukunftsbild für unsere Gruppe. AWM: Welche Rolle spielen die anstehenden Entwicklungen in der Mobilität – von der Digitalisierung über die Elektrifizierung bis hin zum autonomen Fahren – bei den Veränderungsprozessen in Ihrem Unternehmen? Martin Osterberger-Seitz: Diese Entwicklungen verfolgen wir natürlich mit Spannung und bereiten diese proaktiv in unserem Unternehmen vor. Diese Fortschritte und der bevorstehende Chance-Prozess sind gut vorbereitet und die ersten Ergebnisse prognostizieren eine spannende und interessante Zukunft. Ich versuche durch neue Denkweisen und innovative Ansätze unser Business zukunftsfähig zu gestalten.

AWM: Herr Seitz, Sie haben bei sich an der Spitze noch einen weiteren Geschäftsführer. Wie funktioniert das Zusammenspiel in der Führungsebene? Jörg Seitz: Mein CFO Herr Bernd Czolkos ist für die Finanzen, sowie den After-Sales verantwortlich. Herr Czolkos ist ein perfekter Gegenspieler zu Martin. Die Beiden ergänzen sich hervorragend und können somit gemeinsam ihre Fähigkeiten weiter optimieren. AWM: Was machen Ihre zwei Kinder: Stefanie und Walter Seitz? Jörg Seitz: Meine Tochter Stefanie ist aktuell in Elternzeit. Ich habe zwei Enkel: Felix und Max. Die Beiden bereiten mir sehr viel Freude und Stefanie ist mit den Kindern derzeit voll ausgelastet. Mein Schwiegersohn und meine Tochter haben zusammen vereinbart, dass er die operative Führung des Unternehmens steuern wird und sie aktuell die Gesellschafterrolle übernimmt. Wie die Jungen das in Zukunft ausrichten wollen, müssen sie selbst entscheiden.

AWM: Eine der vier tragenden Säulen Ihres Unternehmens sind Ihre Mitarbeiter. Wie stehen diese zu den anstehenden Veränderungen? Jörg Seitz: Ich bin froh, dass ich ein Team im Rücken habe, welches die Geschicke

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Martin Osterberger-Seitz

Mein Sohn Walter ist maßgeblich an der Ausrichtung unseres digitalen Autohauses beteiligt und betreut auch unseren Internetauftritt. Die Rollen sind auch hier klar geregelt worden. Martin und Walter wissen, was ihre gegenseitigen Anforderungen sind und harmonisieren gut. AWM: Wenn Sie Ihre Zukunftsausrichtung in einem Satz erläutern müssten, wie würde diese lauten? Martin Osterberger-Seitz: Meine Vision ist, dass wir die Gruppe weiterhin auf Erfolgskurs halten und unser Business auf breite Füße stellen. Die Digitalisierung als Chance nutzen und die gesamte Mannschaft mit Spaß bei der Arbeit ist.

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Seitz Autohandels-GmbH + Co. KG BILDER: SEITZ AUTOHANDELS-GMBH + CO. KG

Jörg Seitz: Ich wünsche mir, dass die Geschichte des Unternehmens weiter Bestand hat. Dass das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich in die Zukunft steuert und die vier tragenden Säulen unserer Firmenkultur Bestand haben.

Georg-Krug-Str. 8 87437 Kempten Telefon (0831) 59123500 Telefax (0831) 59123444 kontakt@autohaus-seitz.de www.autohaus-seitz.de

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Ravensburg & Kempten | Arbeitssicherheit

Sicherheit am Arbeitsplatz Die DEKRA Automobil GmbH beweist nicht nur bei allen Dienstleistungen rund um das Automobil, sondern auch im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz professionelle Betreuung, individuelle Beratung und Fachkompetenz.

Seit 1925 schafft die DEKRA Sicherheit. Damit kann das Unternehmen auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken, die dem Kunden in allen Bereichen zugute kommt.

„Wir machen die Welt sicherer.“ Thomas Acker, Niederlassungsleiter Ravensburg + Kempten

Das Thema Arbeitsschutz ist ein umfassender Maßnahmenkatalog zur Gewährleistung der Gesundheit und der Sicherheit am Arbeitsplatz. Der Arbeitsschutz beinhaltet neben der Überprüfung der technischen Sicherheit von Maschinen und Anlagen auch die Prävention von Gesundheitsrisiken der Mitarbeiter.

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In Deutschland wird Arbeitsschutz von einem dualen System überwacht. Es gibt auf der einen Seite den staatlichen Arbeitsschutz mit dem Arbeitsschutzgesetz. Das Arbeitsschutzgesetz regelt die grundlegenden Arbeitsschutzpflichten des Arbeitgebers, die Rechte und Pflichten der Beschäftigten sowie die Überwachung des Arbeitsschutzes durch die dafür zuständigen staatlichen Behörden. Auf der anderen Seite sorgen die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, die gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen dafür, dass die entsprechenden Vorschriften eingehalten werden. Der Gesetzgeber überträgt dem Arbeitgeber die Verantwortung für die Umsetzung seiner Vorschriften.

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„Wir machen die Welt sicherer“, erklärt Thomas Acker, Niederlassungsleiter der DEKRA in Kempten und Ravensburg. Die Niederlassung Kempten betreut bisher hauptsächlich kleinere Betriebe im Bereich Kempten, Marktoberdorf, Kaufbeuren und Leutkirch. Johannes Plitt, der bisher bei der DEKRA in Gießen für die sicherheitstechnische Betreuung von Kliniken, Schulen und Behörden zuständig war, verstärkt Thomas Acker und sein Team seit kurzem in Kempten. „Kleineren Betrieben reicht meist eine Grundbetreuung aus“, erzählt Johannes Plitt. Die Grundbetreuung beinhaltet die sicherheitstechnische und die arbeitsme-

dizinische Betreuung, Betriebsbegehungen, Sprechstunden und Beratung. Größere Betriebe benötigen meist zusätzlich betriebsspezifische Betreuung, betriebliche Gesundheitsförderung oder auch betriebliches Gesundheitsmanagement. Die DEKRA unterstützt den Arbeitgeber sowohl bei Arbeitsschutzunterweisungen und Gefährdungsbeurteilungen, als auch bei der Stressprävention, Führungskräfteschulung und der Ergonomieberatung.

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Sybille Plutz

Im Falle eines Betriebsunfalls muss der Arbeitgeber nachweisen können, dass er seinen Pflichten nachgekommen ist. Diese beinhalten unter anderem die regelmäßige Unterweisung der Mitarbeiter, die farbliche Kennzeichnung von Gefahrenstellen und die fachgerechte Entsorgung von Gefahrenstoffen. Die DEKRA garantiert entsprechende Rechtssicherheit durch die Erfüllung aller gesetzlichen Anforderungen. „Historisch gesehen kommt die Arbeitssicherheit aus dem Bergbau“, weiß Thomas Acker. Die Arbeitsbedingungen waren zu Beginn der industriellen Revolution noch katastrophal. Die Zahl der Unfälle war entsprechend hoch. Eine gesetzliche Regelung war unvermeidlich. Wer heute im Wettbewerb bestehen will, muss sich auf die Leistung seiner Mitarbeiter verlassen können. Ausfälle durch Krankheit oder Überlastung sind teuer. Um die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens nicht zu gefährden, ist konsequenter Arbeits- und Gesundheitsschutz überaus wichtig. Die Sachverständigen und Arbeitsmediziner der DEKRA sind als kompetente Ansprechpartner vor Ort und unterstützen Betriebe jeglicher Art mit ihrer umfangreichen Erfahrung und ihrer Fachkompetenz. Sie besitzen die ge-

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setzlich geforderte Fachkunde und garantieren dadurch eine sichere Umsetzung der Arbeitsschutzvorschriften, praxisnah, unkompliziert und zuverlässig.

DEKRA Automobil GmbH Ulmer Straße 101 88212 Ravensburg Telefon (0751) 56057-0 Telefax (0751) 43888 ravensburg.automobil@dekra.com

Außenstelle Kempten An der Stiftsbleiche 2 87439 Kempten Telefon (0831) 59128-0 Telefax (0831) 91737 kempten.automobil@dekra.com www.dekra.de

BILDER: DEKRA AUTOMOBIL GMBH

Die DEKRA bietet ein umfassendes Angebot an Dienstleistungen an, um den Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz zu optimieren und den Arbeitgeber soweit wie möglich zu unterstützen. Die Sachverständigen der DEKRA verfügen über eine langjährige Praxiserfahrung in vielen Bereichen. Der Arbeitgeber kann sich auf die Kompetenz der Mediziner und Fachkräfte voll und ganz verlassen.

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Altusried | Virtual Reality

„Beamen“ Sie sich in Ihren neuen „Raumschiff Enterprise“ gab die Richtung vor: Als die Kultserie in den frühen 1970-er Jahren über die Bildschirme flimmerte, war es noch Science Fiction virtuelle Welten, ja, Galaxien, zu erschaffen. Heute gehört die virtuelle Realität schon beinahe zum Alltag. Wie sonst könnten Sie vorab erleben, wie Ihr neues Haus beziehungsweise Ihr neuer Wintergarten der Firma Brack aus Altusried aussehen wird, sich darin bewegen, als wäre schon alles fertiggestellt? 16

Was hat nun „Virtual Reality“ (VR) mit der Firma Brack und deren Wintergärten zu tun? Es sei mir, der Redakteurin, vorab gestattet, kurz wiederzugeben, wie ich eben jene virtuelle Realität bei Brack erlebt habe. Damit hatte ich bis dato keinerlei Erfahrung! Ja, ich habe noch nicht einmal einen Kinofilm in 3-D-Qualität gesehen. Zugegeben, mir war ein wenig mulmig zumute – was würde wohl passieren? Doch, dank der hervorragenden Anleitung durch Matthias Brack, Geschäftsführer von Brack Wintergärten, kam ich schnell mit der Technik zurecht: VR-Brille aufgesetzt, den Controller in der Hand – und schon war ich mitten im Geschehen! Ich durfte ein noch

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Selbst Schatten zu unterschiedlichen Jahres- und Uhrzeiten können eindrucksvoll simuliert werden.

in Planung befindliches Haus mit Wintergarten betreten – und war völlig überwältigt! Ein Klick mit dem Stick und ich stand mitten im gläsernen Wintergarten mit einem atemberaubenden 360-GradRundum-Blick! Es fühlte sich an, als würde ich mich tatsächlich dort aufhalten. Ich konnte nach oben, unten, rechts oder links blicken, mich um die eigene Achse drehen – mit einem winzigen Klick war ich sofort an jedem Ort, zu dem ich wollte. So stelle ich mir das „Beamen“ vor! Ein Klick und ich befand mich plötzlich wieder draußen im Pool – ohne nass zu werden. Wieder zurück in den Wintergarten und hinein

tergarten, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und den Feierabend genießen will? Wie sieht’s morgens, zum Frühstück, aus? All diese Umstände und noch viel mehr kann vorab in virtueller Realität erlebt und geklärt werden. Je nach Größe des Objektes kann es bis zu einem Tag dauern, bis die Pläne am PC in VR-Technik umgesetzt sind. Für den Kunden fällt zunächst eine Bearbeitungsgebühr an, die selbstverständlich bei Vertragsabschluss wieder gutgeschrieben wird.

Flanieren statt reklamieren Das Familienunternehmen Brack ist der bisher einzige Wintergartenbauer, der die VR-Technik anbietet. Matthias Brack hat, um seine Vision Wirklichkeit werden zu lassen, mehrere gängige 3-D-Software-Systeme kombiniert und daraus ein eigenes VR-System entwickelt. So entstand ein einmaliges System, auf das selbst Architekten schon zurückgreifen. Aus den Plänen für Haus und Wintergarten entsteht auf dem Computer das reale, begehbare Zuhause – und die Kunden sind restlos begeistert! „Denn“, so Matthias Brack, „sie kaufen nie mehr die Katze im Sack. Sich

Wintergarten! Matthias Brack - Inhaber von Brack Wintergarten.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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das neue Heim oder den Umbau nur anhand von Zeichnungen vorzustellen, ist für viele schwierig. Da bleiben Fehlentscheidungen und Enttäuschungen oft nicht aus. Doch, wenn sich unsere Kunden mit Hilfe der VR-Technik vorab schon im neuen Haus und dem Wintergarten umsehen können, sind Fehlplanungen nahezu ausgeschlossen. Wünsche, Vorstellungen und Träume der Kunden lassen sich so leicht realisieren, können den tatsächlich gegebenen Raumverhältnissen anpasst werden. So können zum Beispiel auch die Licht-Schatten-Verhältnisse hautnah erlebt werden. Wie lichtdurchflutet ist der Wintergarten morgens, mittags oder nachmittags? Habe ich noch Sonne im Win-

Fazit: Besser vorher im eigenen Haus und/ oder Wintergarten virtuell flanieren als hinterher reklamieren! Kommen Sie in die „Galaxie“ Brack und erleben Sie die virtuelle Realität! Es ist ein wirklich spannendes Erlebnis! Karin Bitsch

Brack Wintergarten Tannenweg 1 87452 Altusried Telefon (08373) 92118-0 info@brack-wintergarten.de www.brack-wintergarten.de

BILDER: BRACK WINTERGARTEN

in das Haus. Klick – und hinauf ins Obergeschoß. Die Treppe Stufe für Stufe mit dem Controller ansteuern – funktioniert auch. So gelangt man mühelos nach oben, ohne wirklich gehen zu müssen. Oben angekommen, durchatmen und umsehen: Wow! Diese Aussicht! Nun könnte ich nach unten auf die einladende Liege im Wintergarten springen oder nach draußen in den Garten. Oder fahre ich schnell mal das Cabriolet, das vor dem Haus steht, in die Garage? Ich entscheide mich dafür – Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, zu empfehlen, die Technik eigenhändig auszuprobieren und die virtuelle Realität bei Brack selbst zu erleben! Diese einzigartige Erfahrung ist unbeschreiblich!

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Kempten | ABT Sportsline

ABT-News:

S5 Cabrio und A5 Sportback mit 425 PS RS 3 – noch sportlicher in der Kompaktklasse „Späte Rosen im Garten lassen den Winter noch warten“, weiß der Volksmund. ABT Sportsline pflanzt lieber zwei attraktive Fahrzeug-Highlights auf den Asphalt, um im Herbst eventuell aufkommende Trübsal zu „verblasen“. Wetterfeste Naturen haben mit dem S5 Cabrio ganzjährig einen Mordsspaß, während sich der A5 Sportback als Everybody’s Darling erweist, der hinter der geräumigen Heckklappe ganz lässig auch mal Schlitten oder Snowboard verstaut.

ABT S5 Cabrio Zunächst ein herzliches „Verdeck auf!“ für das im Allgäu kräftig ertüchtigte S5 Cabrio mit der ABT Engine Control (AEC): Bei 425 PS (313 kW) statt serienmäßigen 354 PS (260 kW) und 550 statt 500 Nm braucht es keinen Herbststurm, um das Haar kräftig zu zerzausen. Erhältlich ist das satte Leistungs-Plus von circa 20 % für den 3.0-Liter-V6-Turbomotor übrigens auch für die anderen Karosserieformen des S5. Und wenn es der Fahrtwind nicht tut, dann lässt der sonore ABT Endschall-

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dämpfer mit den beiden schwarz verchromten 89-mm-Doppelrohren endgültig das letzte lose Laub von den Bäumen fallen. Das gut abgestimmte Instrument ist auch Teil des ABT Heckschürzen-Sets, das dem Audi mit seiner ausgeprägten Diffusor-Optik ein besonders aggressives Heck verleiht. Die Front darf da natürlich nicht zurückstehen und erhält von ABT Sportsline dafür einen dynamischen Frontspoiler mit abgesetztem Air Splitter. Natürlich stehen aus dem ABT Regal verschiedene 19- und 20-Zoll-Felgen in attraktiven Farben wie „Gun-Metal“, „Silverbullet“ oder „Mystic Black“ zur Verfügung: und zwar FR, GR, DR, ER-C.

ABT A5 Sportback Das ABT S5 Cabrio hat somit ganz schön vorgelegt – doch verstecken muss sich der attraktive ABT A5 Sportback garantiert nicht. Immerhin geben ihm die Äbte dasselbe Stylingpaket mit auf den Weg – lediglich die Endrohre sind in normalem statt schwarzem Chrom gehalten. Wo der S5 mit der ultimativen Power punktet, glänzt der A5 dafür mit großer Motoren-Vielfalt. Etwas mehr darf es dank ABT Engine Control natürlich auch stets sein: Der 2.0 TFSI mit serienmäßigen 252 PS (185 kW) kommt nun auf 330 PS (243 kW), der 2.0 TDI erstarkt von 190 PS (140 kW) auf 215 PS (158 kW) und der „kleine“ 3.0 TDI erreicht statt 218 PS (160 kW) 250 PS (184 kW), während der „große“ nicht mehr nur 272 PS (200 kW), sondern 325 PS (239 kW) mobilisiert. Der ABT A5 Sportback riskiert also nicht nur eine große Klappe (am Heck), sondern hat auch jede Menge zu bieten. In Kürze übrigens auch ein ABT Gewindefahrwerk, das ihn – genau wie den S5 – vorne wie hinten um 15 bis 40 mm tiefer liegen lässt.


ABT RS 3 Erst seit Kurzem sind der überarbeitete RS 3 Sportback und die neue RS 3 Limousine erhältlich. Traditionell stellen die RS-Modelle von Audi das höchste Leistungs- und Ausstattungsniveau dar. ABT Sportsline, der Marktführer in Sachen Veredelung von Fahrzeugen aus dem Audi- und VW-Konzern, setzt trotzdem noch eins drauf und präsentiert auf der Essen Motor Show den ABT RS3 mit rund 500 PS (368 kW) und verbesserter Fahrdynamik. Und dank des eigens entwickelten und angepassten Motorsteuergeräts bedeutet die Zusatzpower Typ ABT Power R weder mehr Verschleiß noch Kraftstoffverbrauch. Serienmäßig leistet der RS 3 400 PS (294 kW), wobei von ABT Sportsline bereits zuvor eine Leistungssteigerung auf 460 PS (339 kW) verfügbar war. Mit den ABT Fahrwerksfedern und ABT Sportstabilisatoren bringt der ABT RS3 die Leistung des 2,5-Liter-Reihenfünfzylinders nach der Leistungssteigerung perfekt auf die Straße. Gemeinsam mit dem Partner KW automotive ist bereits ein Gewindefahrwerk mit einer speziellen ABT Dämpferabstimmung in Entwicklung. Diese ermöglicht ein sportlich-dynamisches Fahrerlebnis, ohne den notwendigen Fahrkomfort zu vernachlässigen. Durch die genutzte Mehrventiltechnologie, welche auf Wunsch erlaubt,

die Dämpferkräfte unabhängig in der Druck- und Zugstufencharakteristik individuell feinabzustimmen, erhält der ABT RS3 die typischen Handling-Eigenschaften, die die Kunden weltweit schätzen. Das ABT Bremsen upgrade Kit, das sich hinter den 19- und 20-Zoll-Felgen im ABT DR, ER-C, ER-F oder FR Design verbirgt, bringt den ABT RS3 stets punktgenau zum Stehen. Für den Innenraum bieten die Allgäuer verschiedene Veredelungen in Carbon sowie mit dem ABT Branding versehene Türeinstiegsbeleuchtungen, eine Schaltknaufplakette und den Start-StopKnopf. Außerdem bekommt das Heck des Ingolstädters ein schwarz glänzendes Heckschürzenset, bestehend aus Endrohrschacht

und ABT Schalldämpferanlage mit zwei 102-mm-Doppelrohren in Mattschwarz. Im Hinblick auf die Optik lässt es sich ABT Sportsline auch hier nicht nehmen, den ABT RS3 durch eine ganze Reihe von Aerodynamik-Ergänzungen sowie Interieur-Veredelungen glänzen zu lassen. So zieren den ABT RS3 ein Frontlippenaufsatz, ein Frontgrillaufsatz mit RS3 Logo, das Heckschürzenset sowie verschiedene ABT RS3 Veredelungen im Innenraum. Das ABT RS3 Paket für Sportback und Limousine verfeinert auch dank verbessertem Fahrwerk, Bremsen upgrade Kit sowie neuen Felgen den sportlichen sowie luxuriösen Charakter des ABT RS3 noch weiter und vollendet damit das automobile Produkt aus Ingolstadt. Näher kann man dem Motorsport mit einem Kompakten nicht kommen.

Johann-Abt-Straße 2 87437 Kempten Telefon (0831) 57140-0 presse@abt-sportsline.de www.abt-sportsline.de

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BILDER: ABT SPORTSLINE

ABT Sportsline


Berge von Arbeit? Mach mal Pause…

…und starte mit einem Latte Macchiato wieder frisch durch! Dallmayr berät Sie gerne zur professionellen Kaffeeversorgung in Ihrem Betrieb. Alois Dallmayr Automaten-Service GmbH Wilhelm-Brielmayer-Str. 12, 88213 Ravensburg Tel. 0751 / 97715-0 E-Mail: ravensburg@dallmayr.de www.dallmayr.de/ravensburg


Kempten | Jaguar E-Pace

E-PACE – der neue kompakte

Performance-SUV von Jaguar

Das Autohaus Hartmann in Kempten präsentiert ab dem Januar 2018 den neuen Jaguar E-PACE. Der kompakte PerformanceSUV überführt das Design und die Agilität eines sportlichen Jaguar in ein geräumiges, praktisches und mit der Außenwelt eng vernetztes Modell. Mit einer Länge von 4,40 Meter und einem Radstand von 2,68 Meter bietet der „kleine Bruder“ des erfolgreichen F-PACE Platz für fünf Personen und deren großes Urlaubsgepäck. Bis auf Einstiegversionen mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb stützt sich der E-PACE auf einen Antriebsstrang mit Allradantrieb und Neunstufen-Automatik. In den beiden Top-Motorisierungen ist serienmäßig Active Driveline vorhanden. Dieses besonders ausgefeilte Allrad-System sichert mit gleich zwei elektronisch und unabhängig voneinander gesteuerten Lamellenkupplungen eine noch überlegenere Traktion bei zugleich unverfälschtem Jaguar Heckantriebscharakter.

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Der E-PACE eröffnet neben seinen vielen praktischen Vorzügen und einem bis auf 1.234 Liter erweiterbaren Kofferraumvolumen auch eine Menge Spaß. Das beginnt beim agilen Fahrwerk und geht weiter beim Design, das deutliche Bezüge zum Jaguar Sportwagen F-TYPE herstellt. Auch im Interieur standen neben perfekter Ergonomie und wertiger Anmutung Sport und Spaß im Vordergrund. Die deutliche Trennung des Fahrer- und Beifahrerraums durch den vom oberen Rand der Mittelkonsole in eleganter Linie um den Sportshift-Automatikwählhebel her-

umgezogenen Haltegriff findet sich ganz ähnlich ebenfalls im F-TYPE wieder. Dieses ausgeprägte Cockpit-Feeling wird ergänzt durch eine nur leicht erhöhte Sitzposition, die Jaguar mit „Sports Comand” umschreibt. Originelle Details wie eine Jaguar-Mutter mit ihrem Jungen – beide als Piktogramme am Fuß der Windschutzscheibe angebracht – oder an JaguarTatzen erinnernde Muster auf den Sitzbezügen zaubern ein Lächeln ins Gesicht des E-PACE-Besitzers.

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Auch im Kapitel Sicherheit und Fahrassistenzsysteme ist der neue E-PACE bestens aufgestellt. Eine Stereo-Kamera ist unter anderem, das intelligente „Auge” für den autonomen Notbremsassistenten samt Fußgängererkennung. Er kann dazu beitragen, Kollisionen mit anderen Fahrzeugen oder Fußgängern zu verhindern.

Der neue E-PACE ist darüber hinaus bestens mit der Außenwelt vernetzt; im Innenraum herrscht digitale Connectivity. Neben vier 12-Volt-Ladeanschlüssen finden sich auch fünf USB-Schnittstellen und ein 4G starker Wi-Fi Hotspot zum Anschluss von bis zu acht externen Geräten. Natürliche Sprachsteuerung, der 10’’ große Touchscreen (optional ist zusätzlich ein 12,3“ großes und interaktives Instrumentendisplay verfügbar), eine personalisierbare Startseite und vom Smartphone bekannte Gestensteuerungen gestalten die Interaktion mit dem serienmäßigen Infotainmentsystem Touch Pro sowohl Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Jaguar bietet den neuen E-PACE neben einer Grundversion in den Ausstattungsstufen S, SE, HSE und R-Dynamic an. In den ersten zwölf Monaten zusätzlich auch eine besonders attraktive „First Edition“ in der Außenfarbe Caldera Red. Das Motorenangebot beginnt mit dem in drei Leistungsstufen – 110 kW (150 PS)*, 132 kW (180 PS)* und 177 kW (240 PS)*verfügbaren 2,0-Liter Diesel; zertifiziert nach EU6-Norm und ausgestattet mit einem SCR-Katalysator zur Reduktion der Stickoxide. Dazu kommen zwei hubraumgleiche Turbobenziner mit 183 kW (249 PS)* und 221 kW (300 PS)*. Der Einstieg in die Welt des neuen E-PACE beginnt bei 34.950 Euro für die Variante mit Frontantrieb, Handschaltgetriebe und 110 kW (150 PS)* starkem Turbodiesel. Wenn Sie Interesse am jüngsten Neuzugang aus der Jaguar PACE-Familie haben, buchen Sie einen Termin beim Autohaus Hartmann für eine Probefahrt mit dem neuen kompakten Performance-SUV von Jaguar. Er wird Sie begeistern!

* Verbrauchswerte E-PACE Jaguar E-PACE D150 mit 110 kW (150 PS), Frontantrieb, 6-GangSchaltgetriebe (Kraftstoffverbrauch l/100 km: 5,6-5,8** innerorts – 4,2-4,4** außerorts – 4,7-4,9 kombiniert; CO2-Emissionen 124-129 g/km)**. Jaguar E-PACE D150 mit 110 kW (150 PS), Allradantrieb, 6-GangSchaltgetriebe (Kraftstoffverbrauch l/100 km: 6,0 innerorts – 4,8 außerorts – 5,2 kombiniert; CO2-Emissionen 137 g/km). Jaguar E-PACE D150 mit 110 kW (150 PS), Allradantrieb, 9-Stufen-Automatik (Kraftstoffverbrauch l/100 km: 6,5 innerorts – 5,1 außerorts – 5,6 kombiniert; CO2-Emissionen 147 g/km). Jaguar E-PACE D180 mit 132 kW (180 PS), Allradantrieb, 6-GangSchaltgetriebe (Kraftstoffverbrauch l/100 km: 6,0 innerorts – 4,8 außerorts – 5,2 kombiniert; CO2-Emissionen 137 g/km) Jaguar E-PACE D180 mit 132 kW (180 PS), Allradantrieb, 9-Stufen-Automatikgetriebe (Kraftstoffverbrauch l/100 km: 6,5 innerorts – 5,1 außerorts – 5,6 kombiniert; CO2-Emissionen 147 g/km). Jaguar E-PACE D240 mit 177 kW (240 PS), Allradantrieb, 9-Stufen-Automatikgetriebe (Kraftstoffverbrauch l/100 km: 7,2 innerorts – 5,5 außerorts – 6,2 kombiniert; CO2-Emissionen 162 g/km). Jaguar E-PACE P250 mit 183 kW (249 PS), Allradantrieb, 9-Stufen-Automatikgetriebe (Kraftstoffverbrauch l/100 km: 9,5 innerorts – 6,6 außerorts – 7,7 kombiniert; CO2-Emissionen 174 g/km). Jaguar E-PACE P300 mit 221 kW (300 PS), Allradantrieb, 9-Stufen-Automatikgetriebe (Kraftstoffverbrauch l/100 km: 9,7 innerorts – 7,0 außerorts – 8,0 kombiniert; CO2-Emissionen 181 g/km). **

niedrigere Werte ür die Versionen mit 17-Zoll-Felgen

Auto Hartmann GmbH Im Moos 3 87435 Kempten Telefon (0831) 960460-0 Telefax (0831) 960460-99 info@autohaus-kempten.de www.ford-hartmann-kempten.de

BILDER: JAGUAR

schnell wie einfach und intuitiv. Zugang zu Lieblings-Apps – wie Spotify – gelingt im Handumdrehen.

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Oberstaufen | Hotel – Restaurant

Natürlich entspannen und genießen

In diesem Jahr feierte das Traditionsgasthaus Traube in Thalkirchdorf sein 250-jähriges Bestehen. In dem denkmalgeschützten Gebäude dreht sich alles um Genuss und Wohlbefinden. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an Ihrem Stammplatz, ein leckeres Abendessen aus heimischen Zutaten steht vor Ihnen und lockt Ihren Gaumen. Nach einem herrlichen Wellness-Tag sind Sie entspannt und freuen sich auf ein paar gemütliche Stunden. Ankommen, sich heimisch fühlen, umsorgt werden – all dies kennen wir oft nur von Zuhause. Wer das gleiche Gefühl auch einmal außerhalb der gewohnten vier Wände genießen möchte, sollte einen Aufenthalt im Hotel Traube in Thalkirchdorf planen. Das Traditionshotel hat in seinem 250-jährigen Bestehen nichts von seinem Charme verloren.

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Vom Krämerladen zum Genusshotel Wo einst ein Krämerladen mit dazugehöriger Landwirtschaft den Broterwerb sicherte, entstand 1767 ein Haus mit heute denkmalgeschütztem Fachwerk. Der damalige Betreiber, Georgius Petrich, ergänzte das Geschäft mit einer Bäckerei und erwarb eine Bierzapf-Konzession. „1839 kam das Haus schließlich in unsere Familie, besonders unser Großvater Georg Schädler sorgte dafür, dass aus der gastlichen Stätte das heutige Hotel entstand und eine Familientradition erhalten blieb“, erzählen Susanne Spähnle und Katrin Mittermeier. Die beiden Schwestern gehören bereits der

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fünften Generation an, im diesjährigen Jubiläumsjahr wird die offizielle Übergabe der Geschäftsführung sein. Während Susanne Spähnle vorwiegend für die Personalplanung verantwortlich ist, kümmert sich ihr Mann um alles „rund ums Haus“, Schwester Katrin ist für Reservierungen, Büro und Marketing zuständig und ihr Mann ist als Architekt zur Stelle, wenn es um Umbauarbeiten geht. „Bei uns hat jeder aus der Familie seinen Aufgabenbereich, so kommt sich keiner in die Quere“, lachen die beiden.

Nachhaltig und frisch Allgäuer Werte, gesundes Leben und Nachhaltigkeit spiegeln sich im Hotel Traube nicht nur in der Fassade mit dem herrlichen Sichtfachwerkgiebel wider, sondern werden von der Familie und ihrem Team in jeder Faser gelebt. Besonders beim Restaurant ist Küchen- und Seniorchef Ludwig Mittermeier konsequent bei der Verarbeitung regionaler Produkte. Dabei werden vor allem auch auf Lebensmittel zurückgegriffen, die aus der

eigenen Familie oder der nahen Umgebung stammen: Würzige Kräuter aus dem eigenen Garten, Honig aus der eigenen Bienenzucht, Wild aus dem umliegenden Wald vom örtlichen Jäger und Allgäuer Rind aus der Landwirtschaft des Schwagers. „Wir versuchen so nachhaltig und natürlich wie möglich zu wirtschaften“, erklärt Susanne Spähnle. Mit viel Liebe und Sorgfalt verarbeitet Ludwig Mittermeier die heimischen Produkte zu kulinarischen Gaumenfreuden. “Slow Food“ heißt das Zauberwort – auch wenn der Anglizismus gar nicht so richtig in die gemütliche und bodenständige Atmosphäre der Traube passt, entspricht er genau der Philosophie des Hauses. Neben traditionellen Fleisch- und Wildgerichten, Innereien und Fisch sind auch vegetarische Menüs auf der Speisekarte zu finden. „Und da wir stets frische Lebensmittel verarbeiten, sind wir auch sehr flexibel, wenn es darum geht, auf Allergien zu achten“, so Susanne Spähnle.

Der Bezug zum Dorf und seiner Bewohner ist etwas, was der Familie sehr wichtig ist. „Für uns gehört dieser Zusammenhalt einfach dazu“, sind sich die beiden Schwestern einig, „und unsere Gäste sind während ihres Aufenthaltes gleichermaßen in das Leben hier eingebunden.“ Kein Wunder also, dass es viele Stammgäste sind, die seit Jahren das Ambiente und Flair des Hauses schätzen.

Entspannung ür alle Sinne Wer außer seinem Gaumen auch Körper und Geist Genuss und Entspannung schenken möchte, findet in der Traube ein wunderbares Angebot für das Seelenheil: Im Sommer lockt ein herrlicher Biergarten mit altem Baumbestand zum Müßiggang und Wellness-Freunde kommen im hauseigenen Spa mit Salzgrotte, Sauna, Hallenbad und Aromabad auf ihre Kosten. Ein richtiger Verwöhntag findet mit einer entspannenden Massage und einer Kosmetikbehandlung einen vollkommenen Abschluss und wer einfach nur Stille in der Natur sucht, begibt sich einfach in die traumhafte Umgebung der Nagelfluhkette. Zwischen Tradition, Moderne und Luxus bietet das Hotel Traube inmitten der herrlichen Allgäuer Landschaft eine Oase der Ruhe – der perfekte Ort zum Abschalten, Entspannen und Auftanken. sp

BILDER: MICHAEL PRESTEL, MARK REINBERGER

Hotel Traube Kirchdorfer Straße 12 87534 Oberstaufen Telefon (08325) 9200 Telefax (08325) 92039 info@traube-thalkirchdorf.de www.traube-thalkirchdorf.de

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu Liebherr erhält den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis

BILDER: HIRSCHBERG

Biberach // Für das Liebherr-Race, ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Gesellschaften, hat die Firmengruppe Liebherr den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis in der Kategorie „Große Unternehmen“ erhalten. Liebherr wird damit für das Engagement an Schulen ausgezeichnet, da das Projekt

die Vernetzung von Bildung und Wirtschaft zum Ziel hat. Nicht nur die Jury würdigte das Engagement, auch Iris Gleicke, Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, gab zu Wort: „In einer Welt, in der alles möglich scheint, wird es für Jugendliche immer schwieriger, sich für einen, den für sie richtigen Weg zu entscheiden. Deshalb wird eine Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft in den nächsten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewinnen.“

Gerade in der Altenpflege, wie hier beim BRK in Marktoberdorf, sind derzeit noch Ausbildungsplätze offen.

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Liebherr erreicht den dritten Platz in der Kategorie „Große Unternehmen“ des SCHULEWIRTSCHAFT-Preises. ©SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland / Peter-Paul Weiler berlin-event-foto.de

BILDER: NICLAS NESS

Ostallgäu // Der Ausbildungsmarkt 2017 im Ostallgäu spiegelt einen überregionalen Trend. Nicht mehr die jungen Bewerber müssen um ihren Traum-Ausbildungsplatz kämpfen. Nein, es sind die Betriebe, die sich auf die Suche nach geeignetem Nachwuchs begeben. Im Jahr 2017 haben sich rund 1000 junge Menschen im Landkreis Ostallgäu für einen Ausbildungsplatz interessiert, meldet die Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Knapp 700 von diesen nahmen tatsächlich eine Lehrstelle auf, am liebsten als Industriemechaniker oder im Büromanagement. Viele entschieden sich für den Besuch einer weiterführenden Schule, starteten in die Erwerbstätigkeit oder strebten einen sozialen Dienst an. Nur sechs junge Leute waren zum Ausbildungsbeginn im September noch unentschlossen. Auf der Seite der Betriebe stehen 154 unbesetzte Lehrstellen, immerhin 70 mehr als noch im Vorjahr. Vor allem die Gastronomie, die Altenpflege und das Lebensmittelhandwerk (z.B. Bäcker und Fleischer) verzeichnen die meisten offenen Stellen. ah

BILDER: LIEBHERR

Azubi gesucht 154 offene Lehrstellen im Ostallgäu

Leutkirch // Die Firma Elobau Werk 2 in Leutkirch im Allgäu wurde kürzlich in einem feierlichen Rahmen in Wuppertal mit dem Deutschen Solarpreis 2017 und in der Kategorie „Solare Architektur und Stadtentwicklung“ für deren integrale Gebäudekonzepts mir regenerativer und effizienter Energietechnik und hohem architektonischen Anspruch ausgezeichnet. Das Gesamtkonzept für das Werk 2 der Firma Elobau hat das Architekturbüro HHS Planer gemeinsam mit Architekten aus Kassel entwickelt. Der von dem Verein Eurosolar ins Leben

Elobau Werk 2 sichert sich Deutschen Solarpreis 2017 gerufene Preis wurde in neun Kategorien verliehen. In Kooperation mit der Energieagentur NRW wurden die Gewinner auf der Preisverleihung geehrt und ihr Engagement rund um Erneuerbare Energien im Rahmen von Filmen, Interviews und Präsentationen dem Publikum vorgestellt. Der Deutsche Solarpreis wurde von dem bekannten Politiker Dr. Hermann Scheer (gestorben 2010) Träger des Alternativen Nobelpreises, ins Leben gerufen. Gemeinden, Unternehmen oder Organisationen, Journalisten und Privatpersonen erhalten seit 1994 diesen Preis. gs

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

BILDER: LANDESVEREINIGUNG BAUWIRTSCHAFT BADEN-WÜRTTEMBERG.

Niclas Ness aus Leutkirch ist Deutscher Meister in den Bauberufen 2017

Niclas Ness aus Leutkirch im Allgäu ist neuer Deutscher Meister im Straßenbau.

Leutkirch // Der 19-jährige Niclas Ness aus Leutkirch im Allgäu ist Deutscher Meister der Straßenbauer und erkämpfte sich die Goldmedaille bei der 66. Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen, die in der Zeit vom 11. bis 13. November in Sigmaringen stattfand und vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes organisiert wurde. „Ich fühle mich sehr gut. Die Konkurrenz war stark, so dass ich meine Arbeit kaum einschätzen konnte. Es ist eine tolle Erfahrung und das Mitmachen hat sich gelohnt“, sagt Ness, der bei der Firma Oelhaf GmbH in Aichstetten ausgebildet wurde. Den Sieg sicherte er sich in einem schwarz/weiß gehaltenen Werkstück, das Mosaik-, Gehweg,- und Betonsteinpflaster einschließlich einer Randbefestigung aus Tiefbordsteinen enthielt. Dabei musste Ness, die zu bearbeitende Fläche in ein vorgegebenes Gefälle bringen und hammerfest versetzen. Das fertige Stück wurde anschließend mit Sand eingefugt und sauber eingekehrt.

ENERGIE

ZUKUNFT KANN KEINER ALLEIN

RUDOLF RÜPPL Leiter Vertrieb Geschäftskunden

AUS LIEBE ZUM ALLGÄU Als heimisches Unternehmen fühlen wir uns tief verbunden mit der Region. Das bedeutet, einen großen Teil unserer Energie im Allgäu zu produzieren – und sie unserem Allgäu direkt zurückzugeben. Bereits heute werden 38 % des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien hier vor Ort gewonnen. Damit liegen wir in Deutschland weit vorn. Als aktiver Teil eines regionalen Bündnisses wollen wir gemeinsam mit der heimischen Wirtschaft die Energieeffizienz steigern und noch besser werden – jedes Jahr um 1 %. www.auew.de


ICON

Memmingen | Bildungsberatung

„In Dir steckt mehr als Du denkst!“ Bildungsberatung und Bildungsportal Allgäu auf der FreiraumMesse 2018

In der Stadthalle können sich Allgäuer, die sich neu orientieren möchten aber auch Fach- und Führungskräfte, die einen Umzug ins Allgäu anstreben, bei über 80 ausstellenden Betrieben informieren.

Nach dem großen Erfolg 2017 mit über 2.500 Besuchern findet die FreiraumMesse 2018, die Messe für Jobs l Bildung l Gründung am 18. und 19. Februar wieder in Memmingen statt. 28

Neben attraktiven Arbeitgebern aus dem Allgäu werden auf der „Freiraum“ auch interessante Weiterbildungsangebote gezeigt. Viele spannende Fachvorträge rund um die Themen Job, Bildung und Karriere ergänzen die Messe.

Am Stand der Allgäu GmbH präsentieren sich die Allgäuer Bildungsberater sowie das Bildungsportal, auf welchem Sie wertvolle Tipps zu allen Fragen rund um die Fort-und Weiterbildung, wie z.B. Finanzierungsmöglichkeiten oder auch welche Qualifizierung Ihre Beschäftigungschancen verbessern kann, finden. „Über 6.000 Fortbildungsangebote aus der Region Allgäu und den angrenzenden Metropolen, sortiert nach Berufsbranchen und Abschlüssen sind das Herz dieses

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Portals“, berichtet Christiane Manthey, Projektleiterin der Allgäu GmbH für das Bildungsportal und die Koordination der BildungsberaterInnen.

Zukunft als innovative und leistungsstarke Bildungsregion weiter zu entwickeln und die Bildungsteilhabe im Wirtschaftsraum Allgäu zu erhöhen.

Sie haben in Ihrem Leben und Beruf schon einiges erreicht, dennoch haben Sie manchmal das Gefühl, „da geht doch mehr!“. Eine Bildungsberatung kann Ihr Leben verändern!

Das Netzwerk Weiterbildung im Allgäu präsentiert sich ebenfalls auf der Messe mit vielen Aktionen, um auf die Bedeutung des Lebenslangen Lebens hinzuweisen. So diskutierten im November 75 Bildungsakteure auf Einladung des Netzwerk Weiterbildung im Allgäu die Entwicklungen im Bildungsbereich unter dem Motto: Berufliche Aus- und Weiterbildung 4.0 – fit für den digitalen Wandel. Dabei berichtete Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie über immer neue Berufe und -bezeichnungen wie beispielsweise „Digital Data Artist“ und „Data Visualizer“. Diese würden die schnelle Entwicklung des Arbeitsmarktes aufzeigen. Eng verbunden mit den Fortschritten in der Arbeitswelt 4.0 ist die notwendige Qualifizierung der Arbeitnehmer, Arbeitgeber aber auch Trainer um auf die veränderte Arbeitswelt vorzubereiten. Denn digitale Kompetenz sei die künftige Kernkompetenz, fasste Herr Pschierer die verschiedenen Fachvorträge, Diskussionen und Workshops zusammen. Nur durch gezielte Aus-und Weiterbildung kann dem Fachkräftemangel auch im Allgäu entgegen gewirkt werden. Bildungsberatung, Bildungsportal und das Netzwerk der Weiterbildung im Allgäu tragen dazu bei, das Allgäu auch in Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Erfolgsgeschichte: „Ich habe eine Ausbildung zur Erzieherin erfolgreich abgeschlossen und einige Jahre als Kindergärtnerin gearbeitet. In meiner Freizeit gehe ich gerne in die Berge, da ich Bergsteigen und Wandern liebe. Zudem wollte ich meine Leidenschaft schon immer zum Beruf machen. Bei Frau Gendner in Sonthofen habe ich mich beraten lassen, welche Möglichkeiten es hinsichtlich dieses Themenbereichs gibt. Im Bildungsportal Allgäu haben wir nach Angeboten im Bereich Outdoor-Pädagogik, Natur- und Landschaftsführer gesucht und wurden schnell fündig. Im Herbst startet meine Fortbildung „Naturpädagogik“ an der Volkshochschule in Memmingen. Meine Erfahrungen werde ich zunächst in meiner Tätigkeit als Kindergärtnerin anwenden. Und ab nächstem Jahr möchte ich dann geführte Wanderungen als „qualifizierte Naturpädagogin“ auch für Erwachsene und Familien nebenberuflich anbieten.“

Allgäu GmbH Gesellschaft ür Standort und Tourismus Allgäuer Straße 1 87435 Kempten Telefon (0831) 57537-24 manthey@allgaeu.de www.bildung-allgaeu.de

BILDER: PIXABAY

In der Bildungsberatung erhalten Sie Anregungen und erarbeiten Handlungsstrategien, um im Beruf weiterzukommen, für eine Neuorientierung oder auch den Schritt in die Selbständigkeit. Finden Sie heraus, was in Ihnen steckt und tun Sie das, was Ihnen wirklich am Herzen liegt, was Ihren Werten entspricht und Sinn für Sie macht. Die Beratung ist kostenlos, individuell und trägerneutral.

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Ravensburg | Dallmayr Vending & Office

Kaffeegenuss in Perfektion. Immer und überall – Dallmayr Vending & Office Dallmayr hat viele Facetten. Als eine der bekanntesten deutschen Kaffeemarken und eines der größten Delikatessenhäuser Europas vereint das Münchner Familienunternehmen viele verschiedene Geschäftsbereiche unter einem Dach. Dazu gehört auch Dallmayr Vending & Office. Welche Rolle die professionelle Betriebsverpflegung heute spielt und was das Besondere an Dallmayr Vending & Office ist, erzählt Andreas Prestel, Geschäftsführer Alois Dallmayr Automaten-Service Ravensburg, Neu-Ulm und Stuttgart, im Interview. awm: Herr Prestel, Dallmayr verkauft “ Kaffee, sondern vertreibt auch nicht nur die entsprechenden Automaten. Was ist das Besondere an Dallmayr Vending & Office?” A. Prestel: Unser Rundumservice. Wir “ bieten Genuss aus einer Hand und kümmern uns nicht nur um die Beratung zur passenden Kaffeemaschine, sondern auch um deren regelmäßige Reinigung, Wartung und Befüllung. Von speziellen Produkten, über individuelle Komplettlösungen, bis hin zum bargeldlosen Dallmayr Zahlungssystem – je nach Wunsch und Anforderungen entwickeln wir maßgeschneiderte Genusskonzepte.”

awm: Um was ür Automaten handelt es sich“ hier genau?”

Andreas Prestel, Geschäftsührer von Dallmayr Vending & Office Ravensburg, Neu-Ulm und Stuttgart.

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A. Prestel: Unser Portfolio an unter“ schiedlichen Automaten ist sehr breit und orientiert sich an den Bedürfnissen der Kunden. Dabei spielen die klassischen Modelle wie Table Top-Maschinen oder Standgeräte nach wie vor die wichtigste Rolle. Als beliebter Treffpunkt müssen sie dabei den Ansprüchen moderner Nutzer im Hinblick auf Ästhetik, Bedienung und Angebotsvielfalt gerecht werden.

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Daneben umfasst unser Versorgungsangebot auch Snacks und Kaltgetränke über Automaten.”

awm: Warum ist eine professionelle “ und qualitativ hochwertige Heißgetränke- und Zwischenverpflegung gerade am Arbeitsplatz so wichtig?” A. Prestel: Das Gesundheitsbewusstsein “ der Menschen ist enorm gestiegen. Eine moderne betriebliche Versorgung muss deshalb mehr bieten als „nur“ Kaffee. Die Produkte sollten ausgewogen, abwechslungsreich und leicht sein. Deshalb stellen wir je nach Anspruch individuelle Genusskonzepte zusammen und kaufen bei Bedarf gerne auch lokale Produkte ein. Außerdem besteht die Möglichkeit, ausgezeichnete Dallmayr Teespezialitäten im praktischen Aufgussbeutel oder als hochwertige Teepyramide über uns zu beziehen. Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen immer im Mittelpunkt! Ein weiterer Vorteil: Mit unseren Automatenlösungen schaffen Sie in der Werkshalle oder im Büro dezentrale Versorgungsinseln, an denen sich die Mitarbeiter zeitsparend und zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis mit Getränken

und Snacks eindecken können, ohne das Gebäude verlassen zu müssen.“

awm: Für welche Standorte sind Sie “ und wie viele Mitarbeiter zuständig beschäftigen Sie?” A. Prestel: Ich leite die Standorte in Ra“ vensburg, Neu-Ulm und Stuttgart. Rund 275 Mitarbeiter sorgen hier für eine professionelle Automatenversorgung in der Region. Darüber hinaus betreiben wir einen eigenen Vertriebsstützpunkt im Allgäu, der seit einiger Zeit von Walter Schollerer und seiner Assistentin Tatjana Mark betreut und ausgebaut wird.“

awm: Wer sind Ihre Kunden?” “ A. Prestel: Zu unseren Kunden gehö-

“ ren Firmen jeder Größe: Öffentliche Einrichtungen und Institute, Krankenhäuser, Universitäten, kleine Kanzleien, Autohäuser, diverse Großkonzerne und viele mehr. Im Allgäu zählen unter anderem Blaser Jagdwaffen, Früchte Jork, Gienger, Multivac, Liebherr Kempten, Berger in Memmingen, die Firma Dethleffs in Isny sowie alle Niederlassungen der Autohäuser Seitz und BMW Reisacher zu unseren Partnern.“

Walter Schollerer, Vertriebsleiter Allgäu Wilhelm-Brielmayer Straße 12 88213 Ravensburg Telefon (0751) 97715-138 Mobil (0160) 90616820 walter.schollerer@dallmayr.de www.dallmayr.com Dallmayr X30

Dallmayr X60

Dallmayr X90

Dallmayr X205

BILDER: DALLMAYR

Alois Dallmayr Automaten-Service GmbH


Weiler | Druck und Medien

Seit 130 Jahren –

Handwerkliches Können und modernste Technik Holzer Druck und Medien gehört auch im 130. Jahr des Bestehens zu den Vorreitern in Sachen moderner Drucktechnologie

Firmenchef Elmar Holzer, Gertrud Holzer und Geschäftsührer Klaus Huber vor dem Druckereigebäude.

Drucken ist ein Handwerk mit langer Tradition. Eins, das heute viel mit High-Tech zu tun hat. Holzer Druck und Medien in Weiler ist ein Unternehmen, das handwerkliches Können und modernste Technik verbindet. 130 Jahre nach der Gründung gehört das Familienunternehmen zu den Vorreitern in Sachen moderne Drucktechnologie. Wachstum durch innovative Lösungen, Servicequalität und qualifizierte Mitarbeiter stehen in einem der größten Medienunternehmen im Allgäu im Vordergrund. 32

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Holzer Druck und Medien mit Rückansicht des Druckereigebäudes.

Holzer Druck und Medien hat sich aus kleinsten Anfängen von einem handwerklich geprägten Betrieb zu einem mittelständischen Medienunternehmen mit High-Tech-Ausstattung entwickelt. Die Druckerei produziert unter anderem Kataloge, Prospekte, Bücher, Geschäftsausstattungen, aber auch kostbare Faksimile-Drucke. Beschäftigt werden 105 Mitarbeiter. Die Firmengeschichte ist geprägt vor regelmäßigen Investitionen in moderne Technik. „Sie ist mit qualifizierten und zuverlässigen Mitarbeitern die Voraussetzung für hochwertige Arbeit“, sagt Firmenchef Dr. Elmar Holzer. Er führt das Familienunternehmen in vierter Generation. An dem Kurs hält das Unternehmen fest. Vor zwei Jahren nahm die Druckerei eine modernste LED-UV-Offsetmaschine Sechsfarben plus Lack in Betrieb, vergangenes Jahr eine weitere Fünf-Farben plus Lack. Und heuer wurde eine hochmoderne vollautomatische Plattenbelichtungsanlage installiert. Mit Blick auf die neue LED/ UV-Technologie spricht Geschäftsführer Klaus Huber von einer „Revolution“. Satte Farbbrillanz, glatte Oberflächen, geruchsfrei, schnell in der Verarbeitung, das sind nur ein paar Vorteile der neuen Technik. Mit ihrer Hilfe können unterschiedlichste Materialien bedruckt werden, auch Naturpapiere und Kunststoffe. „Die Möglichkeiten sind extrem vielfältig“, sagt Huber. Die hoch moderne Technik spart zudem Energie und sie stößt im Vergleich zur Produktion mit Dispersionslack 60 Prozent weniger CO2 aus das Familienunternehmen fühlt sich auch dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet. Nicht zuletzt bei Werbeagenturen und Kunden, die Wert auf höchste Qualität legen, stößt die neue Drucktechnik auf reges Interesse. „Wir befinden uns damit im PreAllgäu Wirtschaftsmagazin

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„Junge Menschen haben bei uns eine echte Perspektive!“ Klaus Huber, Geschäftsführer

Hochleistungsähige 6-Farben-Offsetmaschine in LED/UV-Technik mit Geschäftsührer Klaus Huber.

miumsegment“, sagt Huber. 35 Prozent des Umsatzes macht das Unternehmen bereits mit der neuen Technik, Tendenz steigend. Holzer Druck und Medien ist aber auch für andere Anforderungen gewappnet. Denn nicht immer kommt es auf allerhöchste Druckqualität an. Bei geringeren Auflagen sowie individualisierten oder personalisierten Anforderungen nutzt das Unternehmen beispielsweise auch den Digitaldruck. Überhaupt: den Kunden bietet das Medienunternehmen eine breite Palette an Leistungen an. Von hochwertigsten Drucker-

zeugnissen über Verpackungen und einem Translation- Management für Produkte in mehreren Sprachen bis hin zu Mailings, Briefpapier, Visitenkarten und der Lagerverwaltung. „Wir bieten eine breite Palette an Dienstleistungen rund um den Druck an“, sagt Huber.

Ausbildung hat Tradition Versteht sich, dass Holzer Druck und Medien auch ausbildet und zwar sowohl im gewerblich-technischen als auch im gewerblichen Bereich. „Junge Leute erwarten

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Die hochmoderne vollautomatische Plattenbelichtungsanlage wurde 2017 aufgestellt. Im Bild Manfred Fink.

interessante Tätigkeiten, ein nettes Team und ein interessantes Arbeitsumfeld“, sagt Silvia Breher, die für die Ausbildung bei Holzer Druck und Medien zuständig ist. Angeboten werden fast ein halbes Dutzend Berufsbilder, die das ganze Spektrum der Druckindustrie abdecken: Industriekaufleute. Mediengestalter für Digital- und Printmedien, Medientechnologe Druck und Medientechnologe Druckverarbei-

tung sowie Fachkraft für Lagerlogistik. Das Unternehmen setzt auf den eigenen Nachwuchs. Nach der Ausbildung gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten beispielsweise zu Meistern, Technikern oder Betriebswirten mit entsprechenden Karrierechancen. „Junge Menschen haben bei uns eine echte Perspektive“, betont Geschäftsführer Klaus Huber. Das Unternehmen hilft den jungen Leuten. Wäh-

Unsere Auszubildenden bei der Lehrstellenbörse in Isny: (von links oben) Luca, John-Eric, Simon, Hakan, Jana, Verena, Lena und Ausbildungsbeauftragter Flynn.

rend der dreijährigen Ausbildung werden die Azubis optimal auf ihren Beruf vorbereitet. Dazu gehören Projektarbeiten, eine Prüfungsvorbereitung, Betriebsbesichtigungen und Inhouse-Trainings. Wer sich interessiert: Die Auszubildenden haben bei Facebook eine Seite, auf der sie über Neues aus dem Unternehmen berichten. Und: sie beantworten dort auch Fragen zu den Aus- bildungsberufen.

Kundenberater Markus Schneider und Marion Jasinski (2. v. l.) zeigen Felicitas Stübing (links) und Rachel Fontes unseres Druckkunden Nordson EFD das Druckereimuseum.

Abgebildet ist eine Ausgabe des „Wochenblatts ür den Markt und Amtsbezirk Weiler“ vom 2. Oktober 1857. Sie ist handgeschrieben und im Steindruck hergestellt. Der Sinnspruch der ersten Seite ist aus der Feder des Lithographen Anton Ellgaß. Bereits jeden Werktag erschien schon unter Fridolin Holzer das„Anzeigeblatt ür das westliche Allgäu“.

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165 Jahre Zeitung Die Heimatzeitung für den Kreis Lindau kann auf 165 Jahre zurückblicken. Sie zählt damit zu den ältesten Zeitungen Bayerns. Die Anfänge waren bescheiden: Vier Seiten nicht größer als ein Schulheft, von Hand geschrieben und über Steindruck vervielfältigt. So sah das „Wochenblatt für den Markt Weiler und Umgebung“ im Jahr 1852 aus, der Vorläufer des heutigen „Westallgäuer“. Mit seinen 165 Jahren ist die Heimatzeitung für das westliche Allgäu eine der ältesten bayerischen Tageszeitungen. Er wolle „einem vielfältigen Wunsch“ entsprechen und ein Wochenblatt herausgeben, kündigte der Lithograph Anton Ellgaß in der ersten Ausgabe 1852 an. Das Blatt erschien regelmäßig jeden Samstag, veröffentlichte amtliche Bekanntmachungen, „Victualienpreise“ und Familienanzeigen. Bilder gab es in dem Wochenblatt keine. Ellgaß behielt den Betrieb nicht lange: 1858 übernahm August Schwarz die lithographische Werkstatt. Er ging zur gesetzten Schrift und zum Buchdruck über. Seit 135 Jahren ist das Zeitungswesen im Westallgäu mit dem Namen Holzer verbunden. 1876 standen Druckerei und Verlag zum Verkauf. Der Volksschullehrer Gebhard Holzer übernahm den Betrieb. Er war 1871 als Junglehrer an die Volksschule Weiler versetzt worden. Er galt als

Unsere Aufnahme ist um die Jahrhundertwende entstanden. Links im Bild Zeitungsverleger Gebhard Holzer, Weiler, mit seiner Frau Berta, Tochter des Tierarztes Rick in Weiler; neben ihm sein Bruder Amtsrichter Heinrich Holzer. Rechts Fridolin Holzer mit Frau Olga, Tochter des praktischen Arztes Dr. Preiter in Weiler.

geschätzter Pädagoge, der sich auch des örtlichen Musiklebens erfolgreich annahm. Lehrer hatten damals allerdings eine bescheidene Besoldung. Das mag der Anlass gewesen sein, weshalb er seinen Beruf aufgab. Gebhard Holzer war von da an Redakteur, Herausgeber und Verleger des „Wochenblattes“ in einem. Damals durchaus üblich. Viele bayerische Tageszeitungen waren in der Anfangsphase Ein-Mann-Unternehmen.

Presse von Hand gedreht Gebhard Holzer verlegte das Geschäft in das eigene Haus in Weiler, es ist heute noch das Geschäftshaus von Holzer Druck und Medien. Die Ausstattung war bescheiden. Ein paar Regale, eine kleine Schnellpresse, mehr gab es nicht. Da Motoren nicht zur Verfügung standen, musste sie stundenlang von Hand gedreht werden. Das „Amts- und Anzeigeblatt für das westliche Allgäu“, wie es nun genannt wurde, erschien jetzt wöchentlich dreimal. Es war in einer Zeit, in der es keine Radios gab, die einzige stärker verbreitete Nachrichtenquelle. Das Geschäft entwickelte sich. Die Auflage stieg auf 1.400 Stück. Schon damals setzte Holzer auf moderne Technik. Gebhard Holzer schaffte 1888 den ersten Benzinmotor an. Zu der Zeit beschäftigte er zwei Gehilfen und zwei Lehrlinge.

Holzer Druck und Medien Druckerei und Zeitungsverlag GmbH & Co.KG

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BILDER: HOLZER

Die Rotationsmaschine ür den Druck unserer Heimatzeitung wurde 1954 in der Buchdruckerei Holzer aufgestellt. Bis 1968 wurde darauf jede Nacht „Der Westallgäuer“ gedruckt.

Fridolin-Holzer-Straße 22-24 88171 Weiler im Allgäu Telefon (08387) 399-0 info@druckerei-holzer.de www.druckerei-holzer.de

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Ravensburg | Pharma

Vetter aus Ravensburg: Partner der Top-Pharma- und Biotechunternehmen Vetter ist ein international führender Pharmadienstleister, der Arzneimittelhersteller bei der Entwicklung, sterilen Abfüllung und Endverpackung von Spritzen und anderen Injektionssystemen unterstützt – von der Klinik bis zur globalen Marktversorgung. Auf unser Know-how und Leistungsangebot verlassen sich unter anderem die Top 20 der weltweiten Pharma- und Biotechunternehmen. Aus gutem Grund: Sie sehen in uns einen verlässlichen Partner, der für hohe Qualität steht und immer wieder neue Trends und Standards setzt.

Regionale und internationale Stärke Trotz eines kontinuierlichen Wachstums ist Vetter bodenständig geblieben und stolz auf die oberschwäbischen Wurzeln.

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Als Unternehmen in Familienbesitz bieten wir ein rundum stabiles Umfeld – national wie international. So verfügen wir in den USA über einen Produktionsund Vertriebsstandort, in Singapur, Japan und Südkorea über eigene Vertriebsstandorte. National besitzen wir in der Region insgesamt vier hochmoderne Fertigungsstätten für die Abfüllung und Verpackung von Medikamenten. Das Stammwerk und wichtige Bereiche der Entwicklung befinden sich direkt in Ravensburg. Eine zweite Fertigungsstätte liegt im südlichen Industriegebiet Ravensburg Mariatal, eine dritte unmittelbar am Bodensee in Langenargen. Darüber hinaus haben wir in der Region

weitere Betriebsstätten für Logistik und Qualitätskontrolle.

Attraktives Arbeitsumfeld Vetter investiert zudem beständig in seine Belegschaft: So profitieren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zahlreichen Vorteilen wie einem marktgerechten Entlohnungssystem, einem umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement, flexiblen Arbeitszeitmodellen und Unterstützung bei der Kinderbetreuung. 2017 wurde Vetter darüber hinaus als „TOP Arbeitgeber“ Deutschlands ausgezeichnet und gehört laut FOCUS-Studie zu den 1000 besten Arbeitgebern Deutschlands.

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BILDER: VETTER

Ob Multiple Sklerose, Krebs oder Arthritis: Das sind nur einige von vielen Krankheiten, zu deren Behandlung wir für unsere Auftraggeber Wirkstoffe abfüllen und verpacken. Unsere rund 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen somit durch den täglichen Einsatz dazu bei, die Lebensqualität von Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern.


TYPISCH VETTER: ALS INTERNATIONALER PHARMADIENSTLEISTER ZAHLREICHE

PERSPEKTI EN IN DER REGION SCHAFFEN.

Als international führender Pharmadienstleister und unabhängiges Unternehmen in Familienbesitz unterstützen wir Arzneimittelhersteller in der sterilen Abfüllung und Endverpackung von Spritzen und anderen Injektionssystemen. Dies sowohl in der klinischen Entwicklung neuer Präparate als auch bei der globalen Marktversorgung. Qualität steht bei unserer Arbeit seit jeher an oberster Stelle. Auch setzen wir immer wieder neue Trends und Standards in unserer Branche. Mit dem Ergebnis: Auf uns verlassen sich nicht nur zahlreiche der größten Pharma- und Biotech-Unternehmen der Welt, sondern vor allem Millionen von Patienten. Ohne ein verantwortungsvolles Arbeiten auf allen Ebenen wäre das nicht möglich – von der Produktion bis zur Verwaltung. Das macht uns stark für ein weltweites Wachstum und den sich ständig wandelnden Gesundheitsmarkt. Es bietet aber auch Chancen für unsere Mitarbeiter.

Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten bei uns: Leben. Qualität. vetter-pharma.com / karriere


Krumbach | Raiffeisenbank Schwaben Mitte eG

„Das starke Herz Schwabens“ Raffeisenbank Schwaben Mitte eG wirbt nach der Fusion mit Herz

Räumlich im Herzen Schwabens angesiedelt, deckt die neue Raiffeisenbank Schwaben Mitte eG nun ein Gebiet von Ziemetshausen im Osten und Vöhringen im Westen bis Behlingen im Norden und Attenhausen im Süden ab. Entstanden ist die Bank aus der Fusion der Raiffeisenbank Iller-Roth-Günz eG und der Raiffeisenbank Krumbach/Schwaben eG in diesem Jahr. Vor allem im Firmenkundengeschäft ist die Bank nach der Fusion nun noch besser aufgestellt. „Die Fusion war ein wichtiger und richtiger Schritt für eine erfolgreiche Zukunft der Raiffeisenbank. Ein gesundes Wachstum ist für jedes Unternehmen, das langfristig plant, notwendig, um konkurrenzfähig zu bleiben. Ich erwarte jedoch, dass die Nähe zu uns Kunden nicht verloren geht.“ Gerhard Rabus, Geschäftsführer Autohaus Rabus, Memmingen

Ein großes Herz für Firmen- und Gewerbekunden hatte die Raiffeisenbank in der Region Schwaben schon immer – durch die Fusion der beiden Banken zur Raiffeisenbank Schwaben Mitte eG ist nun allerdings auch der Spielraum für die Kreditversorgung der Gewerbekunden dank der verbesserten Eigenkapitalausstattung deutlich größer geworden.

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Vorstandsvorsitzender Helmut Graf betreut persönlich einige der großen Firmenkunden: „Unsere Bank hat regionale Kompetenzzentren, das bedeutet eine dezentrale Struktur, die ihresgleichen sucht. Kurze Wege – sowohl räumlich wie auch im Entscheidungsprozess, machen unsere Raiffeisenbank aus.“ Und so sind hier auch die Vorstände ganz selbstverständlich am Markt präsent und ins Tagesgeschäft eingebunden.

Beratungsqualität – eine Schlüsselkompetenz Für Firmen- und Gewerbekunden zählen im Umgang mit ihrer Bank vor allem Fairness und Beratungsqualität. Sich gut aufgehoben zu fühlen und richtig beraten zu sein – darauf kommt es an. „Wir setzen auf eine sehr persönliche Betreuung und kennen unsere Kunden gut. Kontinuität bedeutet für uns, dass die Firmenkundenbetreuer langjährig mit den einzelnen Unternehmen zusammen arbeiten. Bei uns gibt es wenig Fluktuation“, bestätigt Gerhard Kirchensteiner, Bereichsleiter Vertrieb und Prokurist.

„Wir arbeiten seit Jahrzenten erfolgreich mit der Raiffeisenbank zusammen. Die bisherigen Entscheidungsträger und Ansprechpartner sind auch nach der Fusion die gleichen geblieben, was für uns als Unternehmen ein großes Plus ist.“ Dagmar Fritz-Kramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Bau-Fritz GmbH & Co. KG, Erkheim

Der Vorstand (v.l.): Franz-Josef Mayer, Helmut Graf, Uwe Köhler, Otto Wengenmayer

Unabhängige Stellen haben die Beratungsqualität der Bank bereits mehrfach bestätigt und ausgezeichnet. Die Kriterien reichen dabei von den Beratungsunterlagen, über den Beratungsprozess und dessen Verständlichkeit bis hin zur Folgebetreuung und Kundenzufriedenheit. Die Raiffeisenbank Schwaben Mitte hat im Lauf der Jahre eine breite und tiefe Branchenkompetenz aufgebaut und kann so auch betriebswirtschaftlich beraten und auf Branchenkennzahlen zurückgreifen. Für die Kunden ein Mehrwert, denn die Firmenkundenberater kennen die Branchen, die relevanten Mitbewerber und die Markttrends in der Region und darüber hinaus.

Neu im Geschäft? Existenzgründer werden begleitet Zur Philosophie der Raiffeisenbank Schwaben Mitte gehört die langjährige Zusammenarbeit mit Kunden und Unternehmen. Deshalb werden schon die ersten Schritte von Existenzgründern sorgfältig begleitet und unterstützt. Die Erfolgsaussichten werden ehrlich geprüft und bewertet. Häufig ist der Gründer bereits seit langen Jahren Kunde oder Mitglied der Bank und damit persönlich bekannt. Neben der Kreditvergabe gehört zur Gründungsberatung vor allem, dass sämtliche öffentlichen Förderprogramme laufend aktualisiert und Existenzgründern die jeweils geeigneten Programme präsentiert werden. Wie die Anträge zu stellen sind und welche Vorteile damit zusammenhängen – auch darüber informieren die Firmenkundenberater zuverlässig.

sondern auch Versicherungen. Vor allem für Firmenkunden sind die passenden Versicherungen wichtig und teilweise von elementarer Bedeutung, wenn es tatsächlich zum Schadensfall kommt. „Wir bieten umfangreiche Möglichkeiten für Absicherungs- und Vorsorgeleistungen durch die Zusammenarbeit mit unseren Verbundpartnern“, bestätigt Vorstand Uwe Köhler, der ebenfalls namhafte Firmenkunden selbst berät und betreut.

„Für meine Firma erwarte ich einen starken Finanzpartner an unserer Seite. Dazu bedarf es auch einer entsprechenden Größe. Aus diesem Grund habe ich den Zusammenschluss unterstützt.“ Reinhard Kößler, Geschäftsführer der Firma kößler technologie GmbH, Babenhausen

Firmenversicherungen nach Maß Nicht nur die Finanzierung und Kreditvergabe gehören zu den Aufgaben der Bank, Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Je nach Branche und Ausstattung des Unternehmens geht es beispielsweise um Versicherungen für Maschinen und Fuhrpark oder die Absicherung des Warentransports sowie der Elektronik im Betrieb. Die ausgebildeten Firmenkundenberater für den Versicherungsbereich

unterstützen die Unternehmer dabei, die passenden Versicherungen auszuwählen und einen angemessenen Versicherungsschutz zu kalkulieren. Hier ist Fachwissen gefragt, denn eine überdimensionierte Versicherung ist unnötig teuer – zu geringe Summen können im Schadensfall al-

lerdings ebenfalls problematisch werden. Die Maschinenversicherung beinhaltet zum Beispiel die Kosten, die durch unvorhergesehene Schäden an stationären Maschinen und Anlagen oder auch an transportablen Maschinen entstehen können. Typische Ursachen für Schäden sind Bedienungsfehler, Materialfehler oder auch Fahrlässigkeit. Zur Warentransportversicherung gehören Schadensfälle durch Diebstahl, Transportschäden oder auch Unfälle beim Be- und Entladen.

Ganz nah dran – das Warengeschäft So richtig greifbar wird die Nähe der Raiffeisenbank Schwaben Mitte auch durch ihre Tochtergesellschaft, die Raiffeisen-Waren GmbH Iller-Roth-Günz, mit 18 Standorten. „Wir möchten mit unseren Haus- Garten- und Getränkemärkten

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Franz Gleich Betriebsleiter, Anita Bllinecz Mitarbeiterin, Erwin Lang Geschäftsührer (v.l.)

trag zu nachhaltig produzierten und unbedenklichen Lebensmitteln tierischen Ursprungs zu leisten.

Feuerbällchen aus eigener Herstellung Ein weiteres wichtiges Standbein der Raiffeisen-Waren GmbH sind die Brennstoffe. Dazu gehören Holzbriketts, Pellets, Buchenholz, Öl, Kohle und Anzünder die „Feuerbällchen“ aus eigener Herstellung. Hierbei handelt es sich um einen ökologischen Anzünder für Kachelofen, Kamin oder Grill. Die Bällchen bestehen

DIE RAFFEISENBANK SCHWABEN MITTE EG IN ZAHLEN (STAND 30.09.2017) Bilanzsumme: Kredite: Einlagen: Eigenkapital: Mitarbeiter: Auszubildende: Mitglieder: Spendensumme: Umsatz Warengeschäft: Geschäftsstellen: SB-Stellen:

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1,260 Milliarden Euro 870 Millionen Euro 1,010 Milliarden Euro 121,8 Millionen Euro 237 11 25.312 122.000 Euro 50 Millionen Euro 20 13

aus Naturholz und Wachs und haben sich inzwischen zum echten Verlaufsschlager entwickelt. Vor mehr als zehn Jahren entwickelte Erwin Lang, Geschäftsführer der Raiffeisen-Waren GmbH Iller-Roth Günz zusammen mit einem Freund Anzündhilfen aus Holz und Kerzenwachs. Weil die Nachfrage ungebrochen groß blieb, wuchs die Produktion stetig – am Standort Herrenstetten bei Altenstadt entstand 2013 eine vollautomatische Produktionsanlage. Pro Jahr werden hier rund eine Million Kilogramm Feuerbällchen hergestellt. Ein großes Herz zeigt die Raiffeisenbank Schwaben Mitte damit nicht nur für die Gewerbetreibenden und Unternehmen, sondern auch für die Entwicklung der Region mit eigenen Mitteln. Meike Winter

Raiffeisenbank Schwaben Mitte eG BILDER: RAIFFEISENBANK SCHWABEN MITTE

vor allem im Bereich der Nahversorgung einen Beitrag leisten“, sagt Vorstandsvorsitzender Helmut Graf und ergänzt: „Die dezentrale Struktur unserer Bank spiegelt sich auch in der Präsenz der Märkte vor Ort wider.“ Die Raiffeisen-Waren GmbH bietet ihren Kunden Agrarprodukte wie Futtermittel, Sämereien, Pflanzenschutzmittel oder Dünger. Daneben organisiert sie Informationsveranstaltungen für Landwirte wie beispielsweise Feldtage in den verschiedenen Geschäftsregionen. Auch der Getreidehandel ist für zahlreiche Landwirte wichtig und wertvoll: Die Landwirte aus der Region liefern hier Weizen, Gerste, Braugerste, Hafer, Raps oder Mais direkt beim Raiffeisen Getreidelager an. Falls die Anlieferung nicht möglich ist, bietet die Raiffeisen-Waren GmbH auch eine Abholung auf dem Hof an. Aus dem Lager wird das Getreide dann an Mühlen, Kraftfutterwerke, Mälzereien oder Brauereien verkauft und ausgeliefert. Die GmbH ist mit dem GMP+ Siegel ausgezeichnet. Die Abkürzung steht für „Good Manufacturing Practices“ – also gute Herstellungspraktiken. Geprüft werden beispielsweise Anforderungen in Bezug auf Lagerung, Transport, Personal, Verfahren und Dokumentation im Umgang mit Futtermitteln. Mehr als 13.400 Unternehmen in 70 Ländern nehmen inzwischen an GMP+ teil, um einen Bei-

Luitpoldstraße 2 86381 Krumbach Telefon (08282) 999-0 Telefax (08282) 999-160 info@rb-schwaben.de www.rb-schwaben.de

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Kronburg | Fischer Haustechnik

Innovative Lösungen, nachhaltige Technologien sowie hohe Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit

Fischer Haustechnik, ein Unternehmen aus Kronburg, das bereits 1925 gegründet wurde, blickt auf eine lange Historie und damit auch auf einen tiefen Erfahrungsschatz zurück. Wo früher der Wunsch nach fließendem Wasser und warmen Räumlichkeiten im Vordergrund stand, macht sich der Handwerksbetrieb seit Jahren für energieeffizientes und umweltschonendes Heizen sowie ein angenehmes Raumklima stark. 42

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Gegründet wurde Fischer Haustechnik 1925 von Josef Fischer als „Mechanische Werkstätte“. Als Tätigkeitsfeld haben damals überwiegend Reparaturen von Maschinen und Anlagen für die Landwirtschaft, sowie Wasserleitungen und Wasserpumpen gegolten. Sohn Oskar stieg 1954 in den elterlichen Betrieb ein und entwickelte diesen weiter. Zunächst vertrieb und repartierte dieser vorwiegend Schlepper und Landmaschinen. 1965 näherte sich das Unternehmen erstmals den Themen sanitäre Anlagen und Zentralheizungen. Der Erfolg kam

nach und nach. 1998 entschieden sich die heutigen Geschäftsführer Reinhard Beggel (Anlagenmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Betriebswirt des Handwerks) und Hubert Boscher (Anlagenmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, staatlich geprüfter technischer Fachwirt), die bereits unter der Führung von Oskar Fischer mehrere Jahre zuvor im Betrieb tätig gewesen sind, das Unternehmen der Familie Fischer zu kaufen. Der Betrieb, der damals 15 angestellte Mitarbeiter umfasste, wurde stetig vergrößert, das Personal mitt-

lerweile auf 37 Mitarbeiter aufgestockt und 2009 das Firmengebäude von 800 m² auf 1.500 m² erweitert. Unter den Mitarbeitern befinden sich aktuell sieben Lehrlinge, die im Außenbereich sowie im Büro beschäftigt sind. „Uns ist es sehr wichtig, dass wir ausbilden, um unser Firmenwissen weitergeben zu können und stetig zu wachsen. Außerdem können die jungen Auszubildenden von den Fertigkeiten unserer erfahrenen Mitarbeiter profitieren. Andersherum bringen die Auszubildenden neue Ideen und Lösungsansätze mit“, sagt Beggel. Des Weiteren habe ein Auszubildender in diesem handwerklichen Beruf mehr Chancen, beruflich nach oben durchzustarten, als in der Industrie, da sind sich die beiden Geschäftsführer einig. Fischer Haustechnik setzt jedoch nicht nur auf den Nachwuchs, sondern auch auf die bewährte Arbeit lang angestellter Mitarbeiter. Und davon gibt es Einige, die sogar nach Beginn ihres Ruhestandes nach wie vor in Teilzeit beim Unternehmen beschäftigt sind. So auch Alois Keilhofer, der am 15. August 1968 seine Lehre bei Seniorchef Josef Fischer zum Landmaschinentechniker aufgenommen hat, Anfang Dezember in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen ist und nach wie vor dem Unternehmen als Teilzeitangestellter, die Treue halten möchte. „Es gibt immer ein Hoch und ein Tief. Mir hat die Arbeit und das Betriebsklima bei Fischer

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nisiert das Unternehmen jährlich mehrere Veranstaltungen, wie gemeinsame Ausflüge oder einer Weihnachtsfeier. Denn schließlich soll ja auch die Geselligkeit im Betrieb nicht zu kurz kommen.

Fundiertes Know-how in den Bereichen der Versorgungstechnik Fischer Haustechnik nützt Synergieeffekte und setzt somit ganz und gar auf ein fundiertes Know-how in den Bereichen der Versorgungstechnik. Angefangen von einer exakten und individuellen Planung über den Einbau effektiver Heizanlagen, genau durchdachter Lüftungsanlagen, modernster Technik im sanitären Bereich bis hin zu einem absolut verlässlichen Service.

Effektives Heizen ührt zu langfristigen wirtschaftlichen Vorteilen Effizientes Heizen – diese beiden Schlagworte sind heutzutage die Grundlage der Arbeit in der Heizungstechnik und oberstes Ziel für Fischer Haustechnik. Rund 75 Prozent des Energieverbrauches in Wohnhäusern würden auf die Heizung entfallen, sagen die Geschäftsführer. Neben der Wärmedämmung des Hauses selbst, schaffe ein umweltschonendes Heizsystem zugleich mehr Effizienz und weniger Schadstoffe. Somit könne die Umwelt entlastet werden. Dieses Potenzial gälte es zu nutzen, denn neben den ökologischen Vorteilen des Energiesparens würde es langfristige wirtschaftliche Vorteile erbringen, erklären Boscher und Beggel.

Haustechnik jedenfalls immer gut gefallen. Für personelle Angelegenheiten, hatten die immer ein Ohr“, so Keilhofer, der nach seiner Ausbildung im Unternehmen mehrere Jahre die Werkstatt des Hauses leitete, sich zum Landmaschinenmeister fortbildete und später jahrelang den Kundendienst im Bereich Heizung-Sanitär übernahm. Dem eigentlichen persönlichen Wachstum sind im Unternehmen keine Grenzen gesetzt. Deshalb werden bei Fischer Haustechnik sämtliche Mitarbeiter kontinuierlich geschult und weitergebildet. Des Weiteren hat der Handwerksbetrieb stets ein Gehör für persönliche Mitarbeiterangelegenheiten, wie zum Beispiel der Elternteilzeit. Damit die Zugehörigkeit zum Unternehmen nicht mit dem täglichen Arbeitsalltag endet, orga-

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Ausgeklügelte Wohnraumlüftungsanlagen gegen schlechte Luft Ein gutes Raumklima ist von vielen Faktoren abhängig. Neben dem Mobiliar, der richtigen Dämmung, der Lichteffekte, dem richtigen Heizungssystem und besonders auch von dem richtigen Lüftverhalten. „Die unkontrollierte Wohnraumlüftung, so wird im Fachjargon die freie Lüftung von Wohnungen zum Beispiel mittels Fensterlüftung genannt, kann man heutzutage mit einer kontrollierten Wohnraumlüftungsanlage schlechter Luft definitiv den Garaus machen“, sagen die Profis. Hierfür gäbe verschiedene Systeme, wie Einzelgeräte und Zentralgeräte. Zudem würden sich diese durch ihre Funktionsweise wie Abluftsysteme, Zuluftsysteme, Zu- und Abluftsysteme, mit und ohne Wärmerückgewinnung unterscheiden.

Die Kraft der Sonne als Energiespender Auch wird Solarenergie im Unternehmen ganz groß geschrieben. „Ein bisschen Energie an der Sonne tanken – was für den Menschen gilt, ist zugleich die sicherste und umweltschonendste Form der Energiegewinnung. Sonnenenergie kann nicht nur zum Heizen sondern auch für die Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Solaranlagen mit fast allen Heizungsanlagen kombinierbar sind“, so die Geschäftsführer.

Mit Wärmepumpen natürliche Ressourcen nutzen Wärmepumpen würden die vorhandene Wärme der Erde oder der Luft nutzen. Moderne Anlagen könnten selbst bei Mi-

nusgraden noch Wärme gewinnen. „Es gibt ein breites Spektrum an Wärmepumpen. Welche sich anbietet, muss je nach Objekt individuell analysiert werden“, erklären die Experten.

Blockheizkraftwerke als Wärme- und Stromversorger Diese Wärmeerzeuger würden ihre Umgebung sowohl mit Wärme, als auch mit Strom versorgen. Die Technik dahinter sei eigentlich ganz einfach: „Strom wird durch das Verfeuern von Brennstoffen erzeugt,

die Wärme, die dabei entsteht kann direkt im Haus eingesetzt werden. Einzig mit Kohle können Blockheizkraftwerke nicht arbeiten, die Rohstoffe Erdgas, Holzpellets, Flüssiggas, Heizöl, Biodiesel oder auch Pflanzenöl stehen aber zur Verfügung.“

Service und Kundenzufriedenheit Mit dem Einbau einer Anlage ist es für Fischer Haustechnik noch lange nicht getan. „Für uns ist es einfach wichtig, dass wir unseren Kunden ein gutes Gefühl geben, in dem wir auch nach einem Einbau für sie da sind. Außerdem kennt man sich im Laufe der Zeit, was ein gewisses Vertrauen schafft“, sagt Beggel. Dafür stehen sechs Mitarbeiter zur Verfügung, die sich um den Kundendienst kümmern und stets Fortbildungen besuchen, um auf dem neusten Stand zu bleiben.

Inhaber: Hubert Boscher und Reinhard Beggel Hauptstraße 44 87758 Kronburg Telefon (08391) 9260010 Telefax (08394) 9260011 info@fischer-haustechnik-gmbh.de www.fischer-haustechnik-gmbh.de

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BILDER: FISCHER HAUSTECHNIK

Fischer Haustechnik GmbH


Kempten | Gründerpreis

Gründerpreis trifft Nerv der Zeit

Die „Alte Spinnerei“ in Kempten– digitales Gründerzentrum und Veranstaltungsort der Gründerpreisverleihung 2017

Das neue Gründerzentrum Allgäu Digital in Kempten unter der Leitung von Christian Dosch bot ein wunderbares Ambiente für die diesjährige Allgäuer Gründerpreisverleihung. Auch heuer waren in der Jury bekannte Wirtschaftsgrößen vertreten, wie Manuel Protzen, Agentur „ausliebeProtzen GmbH“ für Verpackungsdesign und Markenentwicklung, Michael Hetzer, Geschäftsführer der elobau GmbH &

Die Jury 2017 – wichtige Allgäuer Wirtschaftsgrößen

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Co.KG Technologie für Sensortechnik, die Juristin Susen Knabner, als Vertreterin der Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu, Michael Lucke, Energiemanagerpreisträger und Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerke GmbH und Marc Wenz, Marketingspezialist, Gründer und CEO der Iconic Brand GmbH. Als Moderatorin leitete die erfolgreiche Jungunternehmerin Rita Katharina Biermeier durch den

Moderatorin Rita Katharina Biermeier

Abend, die vor einigen Jahren selbst noch dort auf der Bühne stand. Sie begrüßte als besonderen Gast den Oberbürgermeister der Stadt Kempten, Thomas Kiechle, und entlockte ihm charmant seine persönlichen Geheimtipps. Er lobte vor allem den pulsierenden Standort Allgäu mit seiner guten Infrastruktur und den hervorragenden Bildungszentren. Als Bestätigung dieser Entwicklung folgten die überaus in-

Oberbürgermeister der Stadt Kempten, Thomas Kiechle, zu Gast auf der Gründerbühne

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Die Unternehmer Johannes Nussbaumer und Matthias Haug haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit der Marke „Allgäuer Hofmilch“ eine Produktreihe mit fairen Preisen vom Erzeuger bis zum Vertrieb aufzubauen. In der eigenen Molkerei werden qualitativ hochwertigste Milchpro-

Mobiliar aus Rattan nach Bearbeitung mit dem Veredelungsverfahren „Karuun“

dukte, wie z.B. die Heumilch erzeugt und über Filialen der Lebensmittelkette REWE oder regionale Läden verkauft. Die Verpackung mit der „rosa Kuh“ steht für besondere Fairness und Qualität. Mittlerweile arbeitet das 25-Mitarbeiter-starke Unternehmen mit 48 Landwirten zusammen. Die Gründer der Höfats GmbH, Thomas Kaiser und Christian Wassermann, haben bereits im Studium ihre Leidenschaft für Metall und Design entdeckt. Technisch raffiniert und zeitlos schön sind ihre beiden Grill-Varianten. Einerseits kinderleicht bedienbar, um auf den Punkt genau garen zu können, und andererseits ein Multitalent, das umfunktioniert werden kann zum Tisch oder Hocker. Auch die Jury war fasziniert vom Design à la „Alessi aus dem Allgäu“. Rund um Fitness geht es bei Stefan Bartenschlager und Yvonne Halder. Denn wussten Sie eigentlich, dass die meisten aller Fitnesspläne nicht funktionieren, weil jeder Mensch einen individuellen Pulsbereich hat? Eine persönliche Leistungsanalyse wie im Profisport ist bislang ein äußerst teures und aufwendiges VergnüAllgäu Wirtschaftsmagazin

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gen.“ DYNOSTICS“ ist ein Gerät, das in wenigen Minuten eine exakte Auswertung der persönlichen Daten ermittelt und via App zur Verfügung stellt. Daraus resultierend können Fitnessstudios für ihre Kunden einen optimalen Trainings- und Ernährungsplan erstellen. Aus dem Urlaub in Kalifornien haben Amelie und Timo Sperber ihre Idee für die Nusscreme-Maschine „heyqnut“ mitgebracht. Sie presst geröstete Nüsse zu einer wohlschmeckenden Creme ganz ohne Konservierungsstoffe. Verbraucher können ihre eigene Nusscreme direkt im Laden zapfen. Bei einem Verbrauch von ca. 350.000 t heimischer Nüsse pro Jahr gibt es ein enormes Marktpotenzial für die in Europa einzigartige Maschine. „out for space“ sind 6 junge Visionäre, die mit einem neuen Werkstoff die Welt verändern wollen: Ihre Entwicklung des Veredelungsverfahrens „Karuun“ kann aus der Rattanpalme einen vielfältig verwendbaren Werkstoff erzeugen. Es entsteht ein Halbfabrikat, das für die Herstellung von Möbeln, Furnieren, Platten oder aufgrund seiner dreidimensionalen Formbarkeit auch als Alternative für Plastik eingesetzt werden kann. Ein absolutes Naturprodukt, das den Erhalt des Regenwaldes garantiert: natürlich, modern und innovativ einsetzbar–Nachhaltigkeit in Reinkultur! Auch Sophie Zepnik und Anna Souvignier folgen diesem Gedanken bei der Herstellung der „hejhej-yoga-mats“. Während

Die Finalisten auf der Gründerbühne 2017

ihres Studiums beschäftigten sie sich mit Produktzyklen vom Rohstoff bis zur Abfallverwertung. Plastik ist in dieser Hinsicht sehr kritisch, da nur ein geringer Prozentanteil recycelt wird. Es landet millionenfach in unseren Weltmeeren. Da die meisten Yogamatten aus Plastik hergestellt sind, haben Sophie und Anna die recycelbare Variante aus Restmaterial der Matratzenproduktion entwickelt, die bei Entsorgung wiederverwertbar ist. In der spannenden Endausscheidung wurde das Verfahren Karuun von „out for space“ als Gewinner des Gründerpreises 2017 nominiert. Eine äußerst gelungene Veranstaltung der Initiatoren: Allgäu GmbH, Cometa Allgäu, Startup Center der Hochschule Kempten, IHK und HWK Schwaben und der Gründervilla sowie der kreisfreien Städte und Landkreise im Allgäu mit echtem WOW-Effekt für die Zuschauer! Ellen Stehl

Das Startup-Unternehmen „out for space“, Preisträger des Allgäuer Gründerpreises 2017

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BILDER: STEHL, ISENHOFF

teressanten Präsentationen der sechs Finalisten, die Nachhaltigkeit in unterschiedlichster Art und Weise thematisierten.


Kempten | Technologie- und Dienstleistungspark

20 Jahre COMETA ALLGÄU

Im Technologie- und Dienstleistungspark COMETA im Gewerbegebiet Kempten-Leubas haben 47 Gründer und etablierte Unternehmen verschiedenster Branchen in hervorragendem Umfeld eine Heimat gefunden.

„Wir helfen den Gründern junger Firmen, die ersten Hürden zu nehmen“ Das Kemptener Gründerzentrum COMETA Allgäu feierte dieser Tage sein 20-jähriges Jubiläum. Was mit dem Spatenstich am 2. Juni 1997 und der feierlichen Eröffnung am 24. Oktober 1997 (damals im Beisein von Staatssekretär Alfons Zeller) begann, mündete in einer langjährigen Erfolgsgeschichte. Das Gründerzentrum, das seinerzeit mit sechs Jungunternehmern und ihren Start-ups seinen Betrieb aufnahm, wurde im Lauf der Jahre um einen florierenden Technologiepark erweitert. Aktuell haben auf dem 7.400 qm großen Areal 47 Firmen mit 250 Beschäftigten ihren Sitz.

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Anlässlich des runden Geburtstages hatten sich am vergangenen Dienstag rund 80 geladene Gäste im COMETA Allgäu in der Heisinger Straße eingefunden. Neben Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle sowie einigen Stadtratskollegen waren darunter auch zahlreiche ehemalige und derzeitige Mieter. Ihnen allen verriet Peter Dobler, der als innovationsfreudiger und engagierter Unternehmer maßgeblich an der Verwirklichung von COMETA Allgäu beteiligt war und den Technologie- und

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Stefan Lang gehört mit seinem Startup „aumentoo GmbH“ zu den neuen jungen Firmengründern, die das COMETA bei ihrer Existenzgründung unterstützt.

Das Konzept war und ist gefragt: „Wir wollen den Gründern junger Firmen helfen, die ersten Hürden zu nehmen“, erklärte Peter Dobler. Die Start-ups können bis zu acht Jahre im Gründerzentrum bleiben und danach in den Technologiepark am selben Standort umziehen. Das Haus überzeugt durch ein flexibles, bedarfsangepasstes Raumangebot (wird die Nutzfläche zu klein, kann intern umgezogen und erweitert werden), umfangreichen

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Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums waren zahlreiche hausansässige Firmen zum Festakt gekommen. Die nach wie vor familiäre Atmosphäre war beim anschließenden „gemütlichen Teil“ deutlich zu spüren.

technischen Service, eine hervorragende Infrastruktur mit Empfang, Vortrags-, Gemeinschafts- und Besprechungsräumen sowie eine breite Dienstleistungsversorgung und ein enges Kooperations- und Unterstützungsnetzwerk.“ Michael Piesbergen, der mit seinem Grafik-Design Büro pi-punkt.design allerersten Mietern gehörte und 14 Jahre hier blieb, bestätigte in seiner Rede: „Ich habe sehr davon profitiert, dass im Haus verschiedene Dienste angeboten werden. So kann man sich auf das Kerngeschäft konzentrieren.“ ,Einen wichtigen Punkt ergänzte er: Von ganz zentraler Wichtigkeit sei die Beratung, Betreuung und Begleitung durch das Gebäudemanagement. Die Gebäudemanagerin Margot Siedersberger und ihr früherer Chef Hermann Eiting hätten den Existenzgründern stets kompetent, effizient und herzlich zur Seite gestanden. „ Ohne das Gefühl, `da kümmert sich jemand um

uns´ und ohne dass jemand gesagt hätte: `Das packst Du! Das geht!´, hätte ich es nicht geschafft“, glaubt er heute. Unvergesslich sei ihm die familiäre Atmosphäre zwischen den Firmen. „Wir haben uns immer in der Teeküche getroffen und geredet, Aufträge miteinander erledigt, gemeinsam gegrillt und gefeiert. Obwohl ich seit sechs Jahren nicht mehr mit meiner Firma hier bin, habe ich bis heute eine sehr gute Verbindung hierher.“ Sabine Stodal

Cometa Allgäu Technologie- und Dienstleistungspark Heisinger Straße 12 87437 Kempten Telefon (0831) 5758-111 www.cometa.de

BILDER: SABINE STODAL

Dienstleistungspark betreibt, in seinem Grußwort ein kleines Geheimnis: „Vor 20 Jahren, 1997, hielt der Komet Hale-Bopp Astronomen und Hobby-Sterngucker in Atem, als er mit leuchtendem Schweif an der Erde vorbeiraste. Als wir damals einen Namen für das neue Kemptener Gründerzentrum suchten – `Innova Allgäu´ in Kaufbeuren stand bereits fest - dachten wir an Hale-Bopp und nannten das Haus einfach COMETA. Der Komet sollte uns den nötigen Schub geben und uns auf den Markt begleiten.“ Augenzwinkernd fügte er hinzu: „Soviel ich weiß, ist Hale-Bopp zwei Jahre später verglüht - wir nicht!“ Ganz im Gegenteil habe COMETA, das eine gemeinsame Investition der Stadt Kempten und des Programmes „Offensive Zukunft Bayern“ der bayerischen Staatsregierung ist, die Gründerszene in der Region massiv belebt und konnte zwischenzeitlich mit einer Belegungsquote von 97 Prozent glänzen, so Oberbürgermeister Thomas Kiechle. Er lobte die Einrichtung als „wichtigen Faktor auf dem Weg zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kempten. COMETA bietet jungen Unternehmern den Freiraum, den sie brauchen und die Chancen, um die Herausforderungen einer Existenzgründung zu bewältigen.“

Bauunternehmer Peter Dobler, der Mitbegründer und Betreiber des COMEAT Allgäu erinnerte an die Anänge des Zentrums.

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Kempten | Juwelier

IWC ührt die Ingenieur zurück zu ihren Wurzeln IWC Schaffhausen hat beim 75. Goodwood Members’ Meeting eine komplett überarbeitete Ingenieur-Linie vorgestellt. Der historische Motorsport-Event im Süden Englands bot die perfekte Bühne für die neue Kollektion, deren Design sich wieder sehr stark an den ersten Generationen dieser Uhrenfamilie aus den 1950er- und 1960er-Jahren orientiert. Die erste Ingenieur (Ref. 666) war eine schlichte Drei-Zeiger-Uhr und setzte Maßstäbe mit ihrem minimalistischen Design, das IWC ab 1967 mit der Referenz 866 weiter verfeinerte: „Die neue Kollektion lehnt sich jetzt wieder sehr stark an diese frühen Ingenieur-Modelle an und

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führt die Uhrenfamilie damit zurück zu ihren Wurzeln. Ausdruck davon ist neben dem schlichten, runden Gehäuse auch das Zifferblatt mit markanten Zeigern und Indizes mit Leuchtelementen“, erklärt Christoph Grainger-Herr, der designierte CEO von IWC Schaffhausen. Die Ingenieur-Fa-

milie erhält einen auffälligen Vintage-Charakter und wirkt insgesamt leichter und eleganter. Mit drei Automatikmodellen, vier Manufakturchronographen und einer limitierten Referenz mit ewigem Kalender deckt die neue Kollektion ein breites Spektrum ab.

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Die Automatic Die Ingenieur Automatic (Ref. IW357001/ IW357002/ IW357003) ist eine schlichte Drei-Zeiger-Uhr mit Datumsfenster bei „3 Uhr“ und einem Durchmesser von 40 Millimetern. Sie wird in drei Varianten aufgelegt. Zwei Modelle sind mit einem Edelstahlgehäuse sowie rhodinierten Zeigern und Indizes erhältlich. Das erste (Ref. IW357001) verfügt über ein argentéfarbenes Zifferblatt und ein schwarzes Alligatorlederarmband, das zweite (Ref. IW357002) ist mit einem schwarzen Zifferblatt und einem Edelstahlarmband ausgestattet. Die dritte Variante ist die Referenz IW357003 mit einem Gehäuse aus 18-Karat-Rotgold, einem ardoisefarbenen Zifferblatt, vergoldeten Zeigern und einem schwarzen Alligatorlederarmband.

Der Chronograph IWC SCHAFFHAUSEN Mit einem klaren Fokus auf Technologie und Entwicklung stellt die Schweizer Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen seit 1868 Zeitmesser von bleibendem Wert her. Das Unternehmen hat sich durch seine Passion ür innovative Lösungen und technischen Erfindergeist international einen Namen gemacht. Als eine der weltweit ührenden Marken im Luxusuhrensegment kreiert IWC Meisterwerke der Haute Horlogerie, die Engineering und Präzision mit exklusivem Design vereinen. Als Unternehmen mit ökologischer und sozialer Verantwortung setzt IWC auf nachhaltige Produktion, unterstützt rund um den Globus Institutionen bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und pflegt Partnerschaften mit Organisationen, die sich ür den Klima- und Umweltschutz engagieren.

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Die Ingenieur Chronograph (Ref. IW380801/IW380802/ IW380803) wird vom neuen IWC-Manufakturkaliber 69375 mit beidseitig aufziehendem Klinkenaufzug und einer Gangreserve von 46 Stunden angetrieben. Zwei Varianten werden mit einem Gehäuse und Armband aus Edelstahl angeboten: eine mit argentéfarbenem Zifferblatt und vergoldeten Zeigern (Ref. IW380801), die zweite mit blauem Zifferblatt und rhodinierten Zeigern (Ref. IW380802). Das Edelstahlarmband wurde speziell für die Ingenieur neu entwickelt und zeichnet sich aus durch einen hohen Tragekomfort und einen in die Schließe integrierten Feineinstellverschluss. Eine dritte Variante wird in 18-Karat-Rotgold mit ardoisefarbenem Zifferblatt, vergoldeten Zeigern und einem schwarzen Alligatorlederarmband aufgelegt (Ref. IW380803). Ein Sichtboden aus Saphirglas erlaubt bei allen Uhren einen Blick auf das Kaliber 69375.

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Die Ingenieur Chronograph Sport (Ref. IW380901) ist auf fünfhundert Exemplare limitiert und wird vom IWCManufakturwerk Kaliber 89361 angetrieben. Das 44-Millimeter-Gehäuse aus Titan, das schwarze Zifferblatt und das schwarze Kalbslederarmband ergeben einen sportlich eleganten Gesamteindruck. Der Zeiger der kleinen Sekunde bei „6 Uhr“ in der Form eines Blitzes erinnert daran, dass ein Käfig aus Weicheisen das Uhrwerk vor dem negativen Einfluss von Magnetfeldern schützt. Das Spitzenmodell ist die Ingenieur Perpetual Calendar Digital Date-Month (Ref. IW381701). Der ewige Kalender erkennt die unterschiedlichen Monatslängen einschließlich des alle vier Jahre fälligen Schalttags automatisch und lässt sich ganz einfach und bequem über die Krone einstellen. Das Manufakturkaliber 89800 wartet zusätzlich mit einer Chronographenfunktion auf. Der Zeitmesser mit einem 45-Millimeter-Gehäuse aus 18-Karat-Rotgold, argentéfarbenem Zifferblatt, schwarzen Zeigern und schwarzem Alligatorlederarmband ist auf hundert Exemplare limitiert.

Das Goodwood Members´ Meeting setzte den Rahmen Auf dem 3,8 Kilometer langen Goodwood Motor Circuit im Süden Englands fanden über ein Dutzend Rennen mit historischen Renn- und Tourenwagen statt. Ein Höhepunkt war der IWC Track Moment mit dem designierten IWC-CEO, Christoph

Grainger-Herr, am Steuer eines Mercedes 300 SL aus dem Jahr 1955 – dem Geburtsjahr der Ingenieur. IWC präsentierte zudem die zum ersten Mal durchgeführte Scott Brown Trophy und sponserte den Hauptpreis. Mit diesem Rennen wurde der britische Rennfahrer Archie Scott Brown gewürdigt, der in den 1950er-Jahren die legendären „Lister Knobbly“-Sportwagen pilotierte.

Juwelier Müller GmbH & Co. KG Am Schlößle 1 87435 Kempten Telefon (0831) 540300 info@juwelier-mueller.de www.juwelier-mueller.de

Pfarrstraße 1 87561 Oberstdorf Telefon (08322) 3841

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BILDER: IWC

Juwelier Müller GmbH & Co. KG


Türkheim | Steuerberatung

Arbeitgeberleistungen für gesundheitspräventive Maßnahmen Viele Arbeitgeber im Allgäu bieten Ihren Mitarbeitern gesundheitspräventive Maßnahmen an. Jürgen Angele von der Angele & Kollegen Steuerberatung aus Türkheim erklärt, wann dabei steuerfreier oder steuerpflichtiger Arbeitslohn vorliegt.

Steuerfreie Arbeitgeberleistungen

Förderungsfähige Gesundheitsmaßnahmen sind jene, die im Leitfaden Prävention der Spitzenverbände der Krankenkassen enthalten sind, unter anderem Kurse zur gesunden Ernährung, Rückengymnastik, Suchtprävention, Stressbewältigung. Nicht steuerfrei sind Zuzahlungen oder die Übernahme von Beiträgen zu Sportvereinen oder Fitnessstudios. Als Arbeitslohn zu versteuern sind auch Seminargebühren für „Sensibilisierungswochen“, wie das Finanzgericht (FG) Düsseldorf in einem aktuellen Urteil entschieden hat (vom 26.1.2017, 9 K 3682/15 L).

Der Fall Ein Arbeitgeber bot seinen Mitarbeitern die Teilnahme an sogenannten „Sensibilisierungswochen“ an. Zweck dieser VerAllgäu Wirtschaftsmagazin

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anstaltung war, die Beschäftigungs- und Leistungsfähigkeit sowie die Motivation der Belegschaft zu erhalten. Auf dieser Veranstaltung wurden unter anderem Erkenntnisse über einen gesunden Lebensstil vermittelt. Das Angebot richtet sich an sämtliche Mitarbeiter des Arbeitgebers – ohne Teilnahmeverpflichtung. Die Aufwendungen betrugen für den Arbeitgeber € 1.300,00 pro Person. Das Finanzamt behandelte diese Aufwendungen als steuerpflichtigen Arbeitslohn. Zu Recht, wie das FG entschieden hat.

Vorsicht Steuerfalle Aufwendungen des Arbeitgebers für gesundheitspräventive Maßnahmen stellen nur dann keinen Arbeitslohn dar, wenn die Maßnahmen im ganz überwiegenden Interesse des Arbeitgebers liegen. Dies ist im Regelfall bei Maßnahmen zur Vermeidung berufsbedingter Krankheiten der Fall.

Problematisch sind in diesem Zusammenhang aber gesundheitspräventive Maßnahmen, die keinen Bezug zu berufsspezifisch bedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen haben. Diese Art der Gesundheitsvorsorge liegt nach Auffassung der Finanzgericht – Rechtsprechung vor allem im persönlichen Interesse der Arbeitnehmer. Damit stellen die vom Arbeitgeber übernommenen Kosten Arbeitslohn dar.

Angele & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft GmbH & Co. KG Irsinger Straße 3 86842 Türkheim Telefon (08245) 96020 www.angele-kollegen.de kanzlei@angele-kollegen.de

BILDER: ANGELE & KOLLEGEN

Arbeitgeber können für ihre Arbeitnehmer jeweils bis zu € 500,00 im Jahr für Gesundheitsfördermaßnahmen steuerfrei zuzahlen. Förderfähig sind dabei Fördermaßnahmen i. S. von § 20a Abs. 1 i. V. mit § 20 Abs. 1 Satz 3 SGB V (§3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz/EStG).

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ICON

Memmingen | Metallbearbeitung

Präzision – Perfektion – Berger

Hochpräzise Bauteile

Autos, Flugzeuge, Werkzeuge und andere technische Annehmlichkeiten gehören heute ganz selbstverständlich zum Leben des modernen Menschen. Er (be)nutzt diese Dinge ebenso selbstverständlich, ohne sich über deren Herstellung Gedanken zu machen. Dafür, dass Technik präzise und perfekt funktioniert, sorgt das Familienunternehmen Berger Holding mit Hauptsitz in Memmingen als Zulieferer der Automobilindustrie und anderer Branchen.

Alois Berger (2.v.r.) mit seiner Ehefrau Edith (sitzend) und seinen Kindern

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Als Unternehmerpersönlichkeit par excellence – „Chef des alten Schlags“ – gilt Firmengründer Alois Berger auch heute noch mit 84 Jahren als „Seele“ des Betriebs. 1955 begann er in einer Garage in Kaufbeuren-Neugablonz die ersten Drehteile zu fertigen. Aus den bescheidenen Anfängen hat sich bis heute einer der weltweit größten Hersteller für Präzisionsdreh- und Frästeile im Familienbesitz entwickelt. In elf Standorten in fünf Ländern wie Deutsch-

land, Polen, USA, Kanada und China beschäftigt das Unternehmen heute über 2.500 Mitarbeiter. „Präzision in Perfektion“ lautet dabei seit jeher die Firmenphilosophie, die streng eingehalten und weitergegeben wird. Damit nicht genug, soll das Unternehmen stets in Familienbesitz bleiben – der Erfolgsgarant für Alois Berger. So übergab er 2014 die Geschäftsführung an zwei seiner

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Hochmoderne Fertigung

Moderner Maschinenpark

Kinder: Karin Berger-Haggenmiller und Oswald Berger. Beinahe alle seiner sieben Nachfahren sind im operativen Geschäft der Firma tätig, und auch die dritte Generation ist bereits mit eingebunden.

Produkte und Industriezweige Wer ein Cabriolet von BMW oder Mercedes fährt, kann sich fast sicher sein, dass ein Bauteil der Firma Berger für Funktion und Sicherheit sorgt. Sei es in der Hydraulik, im Fahrwerk, der Kraftstoffeinspritzung und ähnlichem. Heimwerker, die mit Winkelschleifern oder Schlagbohrmaschinen der Firma Bosch arbeiten, halten ebenfalls häufig Bauteile von Berger in Händen. Zudem vertrauen zahlreiche namhafte Unternehmen aus dem Werkzeugmaschinenbau seit Jahrzehnten dem hohen Qualitätsstandard von Berger bei Produkten wie Palettenträgern, Tischplatten, Gehäuseringen, Turbinengehäusen und vielem mehr. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kunde nur ein einziges Bauteil oder eine Stückzahl in Millionenhöhe benötigt: „Präzision in Perfektion“ wird stets gewährleistet.

Darüber hinaus finden die Präzisionsdrehund Frästeile von Berger Verwendung in Baumaschinen, Elektro -und Haustechnik, Luftfahrt, Medizintechnik und anderen Industriezweigen. Berger steht selten „drauf“, ist aber oft „drin“.

Full Service in Leistung Hunderttausende von Bauteilen und -gruppen verlassen täglich die Bergerwerke weltweit. Dies verlangt nicht nur hochkarätige Kompetenz und jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von hochkomplexen Dreh- und Frästeilen, sondern auch einen umfassenden Service. Von der Produkt- und Prozessentwicklung über Werkzeug- und Maschinenentwicklung bis zum Versand, der Logistik und Montage übernimmt Berger sämtliche Arbeitsschritte. Dank der eigenen Härtereien in Deutschland und Polen wird auch die Veredelung der Produkte, die Wärmebehandlung und Oberflächentechnologie durch Berger gewährleistet. Das Höchstmaß an Qualität in allen Unternehmensbereichen wird durch einen ultramodernen Maschinenpark und neueste Technologien garantiert. Es versteht

Karin Berger-Haggenmiller und Oswald Berger stellen die derzeit aktuelle Geschäftsleitung der Berger Holding.

sich von selbst, dass Berger alle branchenüblichen Zertifizierungen besitzt.

Der Mensch im Mittelpunkt Alois Berger hat nicht nur „ein Händchen fürs Geschäft“, sondern ist auch für sein soziales Engagement bekannt. Denn nur zufriedene und bestens ausgebildete Mitarbeiter leisten auch beste Arbeit. Daher wurde und wird bei Berger hoch investiert in Aus- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen. Bereits sehr früh in der Unternehmensgeschichte wurde das duale Ausbildungssystem eingeführt. Die meisten Azubis bleiben dem Unternehmen viele Jahre treu. Alois Berger unterstützt mit seinen Stiftungen sozial schwache Familien in Deutschland und Uganda. Benachteiligte Kinder erhalten eine fundierte Bildung und Ausbildung und somit die Chance, Armut und Elend zu entgehen. Da für Berger der Mensch stets im Mittelpunkt steht, ist es für das Unternehmen selbstverständlich, hohe Umweltstandards zu erfüllen und einzuhalten – weltweit! Denn ohne intakte Umwelt kann auch der Mensch nicht leben. Karin Bitsch

Berger Holding GmbH & Co. KG

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BILDER: BERGER HOLDING

Firmenzentrale in Memmingen

In der Neuen Welt 14 87700 Memmingen Telefon (08331) 930-01 Telefax (08331) 930-101 berger-holding@aberger.de www.aberger.de

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BILDER: OLGA MEIER-SANDER / PIXELIO.DE

Themenspezial | Coaching / Training

Nicht nur am Schreibtisch: Auch so kann Coaching aussehen.

Verborgenes Potenzial entdecken Coaching hilft, sich selbst besser kennen zu lernen Im privaten Bereich ist Coaching längst üblich – Ernährungsratgeber und Personal Trainer übernehmen hier für ganz bestimmte Bereiche die Beratung. Im Job unterstützen die Coaches bei der Selbstoptimierung. Vor allem in den Führungsebenen gehört dieser Beratungsbereich mittlerweile fest zur Personalentwicklung dazu. 56

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Themenspezial | Coaching / Training Vor allem im mittleren und oberen Management steigen die Anforderungen stetig. Zunehmender Leistungsdruck, Zeitknappheit und die wachsende Informationsdichte fordern einen immer effizienteren Einsatz der Ressource „Mensch“. Um dem Burnout zuvor zu kommen, versuchen Coaches, die Balance zwischen der Persönlichkeit und den beruflichen Anforderungen zu schaffen. Dabei geht es nicht um ein Paket aus Ratschlägen und Handlungsanweisungen, sondern darum, sich selbst besser kennen zu lernen. Wie kann ich mit Stress gut umgehen? Was fällt mir leicht, wo brauche ich Unterstützung? Wie kann ich immer wieder auftretende Probleme im Vorfeld bearbeiten und lösen? Im Coaching wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet, denn dauerhaft funktioniert nur, was an eigenverantwortlichen Lösungen erarbeitet wurde.

die Erfahrung hat gezeigt, dass durch Änderungen an einer Stelle oft auch die Bereiche in Bewegung geraten, die parallel problematisch sind. Allein das veränderte Bewusstsein des Coachees schafft neue Möglichkeiten und bringt damit fast von selbst Lösungen ins Spiel. Der Coach hilft dabei, neue Sichtweisen zu entwickeln und Perspektiven zu erkennen.

Raus aus der Opferrolle Auch das ist ein wichtiger Punkt im Coaching: Es geht darum zu erkennen, was man selbst tun kann, um seine Lage zu ver-

bessern. Denn nicht immer liegt es am Job, an den Kollegen oder am Vorgesetzten. Wer aufgrund solcher Gedanken schon den Job gewechselt hat, wird sich auch an anderer Stelle schnell in den alten Mustern wieder finden. Wer selbst wieder die Verantwortung für sein Leben übernimmt, merkt schnell, wo es noch Handlungsspielräume gibt. Der Coach hilft dabei, mit kleinen Schritten in eine neue Denkweise zu gehen. Und so ist das Coaching nie nur gut für das Unternehmen, sondern vor allem auch für die eigene Zufriedenheit und Weiterentwicklung.

Wozu ein Coaching? Wenn die Zeit ohnehin schon knapp ist, stellt sich oft die Frage, ob ein Coaching wirklich sein muss. Grundsätzlich ist die Intention des Coachings eine Leistungssteigerung. Das hört sich auf Anhieb nicht erfreulich an. Schaut man aber genauer hin, zeigt sich, dass im Coaching immer der ganze Mensch im Mittelpunkt steht. Und eine berufliche Leistungsverbesserung bringt dann das Quäntchen an Effizienz und Zufriedenheit, das für mehr privaten Freiraum und Entspannung sorgt. Und auch die gesamte Lebenssituation wird im Coaching berücksichtigt – die privaten Herausforderungen ebenso, wie die beruflichen. Themen können beispielsweise Selbstorganisation und Selbstbehinderung sein, Motivation im Arbeitsalltag oder ein Training für mehr Selbstbewusstsein für Führungskräfte.

Und wie funktioniert das? Grundlage für das Coaching sollte immer ein Vertrauensverhältnis zwischen Coach und Coachee sein – schließlich kommen auch Schwächen und private Themen auf den Tisch. Zunächst wird der Coach die aktuelle Situation erfassen und im Gespräch festlegen, welches Thema aktuell bearbeitet werden soll. Meist ist es nicht sinnvoll, zu viele Schwerpunkte gleichzeitig zu setzen, sondern besser eine Aufgabenstellung in den Fokus zu rücken. Und Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Betzigau | Kommunikation Wissensentwicklung

Gut vorbereitet

schauen wir gelassen auf die Stürme des Lebens.

Pünktlich zum neuen Jahr geht get-in-performance nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit in der kommunikativen Wissensentwicklung und -entfaltung als eigenständiges Unternehmen an den Start. Das Allgäuer Wirtschaftsmagazin hat sich mit dem Geschäftsführer Dieter Müller zu einem Kamingespräch getroffen, um einen ersten Einblick in die Unternehmensphilosophie zu erhalten.

AWM: Sie haben einen interessanten grafischen Eyecatcher und ein emotional ansprechendes Foto als Header. Welche Bedeutung verbinden Sie damit? Dieter Müller: Das Foto zeigt den eigentlichen Kern unseres Anliegens: Uns immer wieder die Frage zu stellen: was kommuniziert wie miteinander. Was wird von uns bewusst bzw. unbewusst ausgesendet und wahrgenommen? Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, beherrschen wir 7595 % der alltäglichen Situationen und Probleme. In diesem Bereich funktionieren

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unsere erlernten, erfahrenen und gewohnten Kommunikationsmuster quasi auf Autopilot. Für den restlichen Anteil fehlt meist die plausible Erklärung für unsere Verhaltensweisen und Entscheidungen. Wir wundern uns nur über die Reaktionen. Wenn es bei den verbleibenden 5-25% also um heikle Themen, Entscheidungen mit persönlicher oder unternehmerischer Tragweite geht, ist die Inanspruchnahme von professioneller Unterstützung sehr empfehlenswert. AWM: Was ist get-in-performance?

D.M.: get-in-performance ist die Ausgliederung eines Geschäftsfeldes der itv GmbH, in dem wir seit vielen Jahren tätig sind. Die Entwicklung hat nun einen Umfang angenommen, der uns veranlasst hat, hierfür ein eigenes Unternehmen zu gründen. AWM: Was ist Ihre Mission? D.M.: get-in-performance ist das geeignete Partnerunternehmung für BTC, wenn wir bei der natürlichen kommunikativen Wissensentwicklung und Entfaltung, die die Authentizität von Personen und

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Unternehmen wahrt, begleitend tätig werden dürfen. Mit BTC ist Beratung, Training und Coaching gemeint. Aufbauend auf ein Basiswissen der fünf Kommunikationskanäle das wir vermitteln (Mimik, Gestik, Sprache, Sprachstil, Sprachinhalt), beschäftigen wir uns mit der Frage von Prof. Dr. Hartwig Eckert: „Sprechen Sie noch oder werden Sie schon verstanden?“

D.M.: Dann betreten wir den ebenso interessanten Bereich der dynamischen Kommunikation: das geistige Spielfeld auf dem letzten Endes die Entscheidungen „gemacht“ und die „Schlacht“ nach Möglichkeit gewonnen wird. Hier begegnen wir den strittigen Themen und dem konzedierten Territorium - was das heißt und was es bedeutet, darf ich offen lassen.

Die eigentliche Entwicklungsarbeit ist manchmal nur die, das eigene Wissen – und ohne das geht es nun mal nicht – so zu nutzen, dass wir auch ein eigenes Verantwortungsbewusstsein für das uns vermittelte Wissen entwickeln. Also Wissensbereiche besser zu verknüpfen und damit die Autorität nach innen zu holen. Bestehende Diskrepanzen spüren wir alle, je nach Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsfähigkeit.

AWM: Ist das jetzt das ganze Paket?

AWM: Wie geht es dann weiter?

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D.M.: Nein, noch nicht ganz, aber damit kommen Sie schon recht weit. Unabhängig davon bieten wir als generelle Grundlage für alle Module Basisseminare zum Enneagramm orientiert am psychologischen Enneagramm von Caro Tille an. In Unternehmerkreisen wird sehr erfolgreich damit gearbeitet, da es wesentlich tiefer geht als andere Modelle und zudem leicht verständlich ist - wenn man die ersten Hürden genommen hat. Einmal jährlich

bieten wir sogar Spezialseminare mit der international geschätzten Expertin an. Natürlich werden auch zu den anderen Themen immer wieder interessante Persönlichkeiten bei uns referieren. AWM: Das klingt ja nach einer komplexen Wissensbildung. D.M.: Das ist es aber nicht. Denn der Weg dorthin ist gut strukturiert. Jedes der Module besteht aus zwei bis vier Workshops, die wir fast immer interaktiv gestalten. Mit jedem verbessern Sie augenblicklich und vor allem nachhaltig Ihre Fähigkeiten. AWM: Welches Spektrum umfasst der Anwendungsbereich? D.M.: Gekonnt angewandte Kommunikation verbessert Alltagsthematiken, entspannt Unternehmensabläufe, optimiert z. B. vertriebliche Aktivitäten oder

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erfolgreicher ...wahrnehmen ...kommunizieren ...beurteilen ...entscheiden ...handeln

verbessert das Projektmanagement. Das volle Programm sollte man abrufen können, wenn hoch professionelle Verhandlungsstrategien gefragt sind, wie etwa bei Unternehmenstransaktionen (M&A-Prozessen). Hier vermitteln wir für die dazugehörenden Thematiken im IP/IT-Bereich sogar passende Autoritäten.

D.M.: Ja, eine Vision haben wir natürlich auch. Nehmen Sie das Zitat von Johann Wolfgang von Goethe und Sie erkennen unseren Weg: „Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.“

Vertiefend, vorbereitend oder aufbauend bieten wir ausgewählte Coachings an, bei denen wir jedoch darauf achten, wen wir mit wem zusammenbringen. Denn die Persönlichkeit des Coaches, dessen Weltansicht und Werte beeinflussen unerkannt den Erfolg jedes Coachings. Ungeachtet der Methoden und Ausbildungen. Die durchgängige Basis jedes Handelns ist für uns ein zielorientiertes Kompetenzverständnis. Wir stehen als der Partner zur Verfügung, der auch über die eigenen, internen Möglichkeiten hinaus unterstützen kann.

AWM: Woran machen Sie bei einer solchen Dienstleistung Ihren Erfolg fest?

AWM: Das klingt nach einer Vision.

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D.M.: Der langfristige Erfolg unserer Kunden und Geschäftspartner entscheidet über unsere Zufriedenheit. Es ist eine Leistung, deren erfolgreiche Anwendung sich oft erst zeitlich versetzt in vollem Umfang entfaltet. Begeisterung und Motivation unserer Klientel spüren wir dagegen schon während der Beratung, den Trainings und Workshops. AWM: Wie stemmen Sie solche umfangreichen Aufgabengebiete?

D.M.: So etwas geht natürlich nie alleine. Wir sehen uns als ein Netzwerk von ausgewählten Spezialisten. Dazu gehören: Top Experten aus der Kommunikation, Psychologie und natürlich den Sprach- und Sprechwissenschaften. Zudem arbeiten wir mit dem Team von ascana neue medien zusammen, das unsere Philosophie der Kommunikation teilt und mit nach außen trägt. AWM: Welche Branchen bedienen Sie? D.M.: Unser Know-how ist weder branchen- noch unternehmensgebunden. Zum Kundenkreis gehören Technologieunternehmen, Dienstleistungsbetriebe, Pflegeeinrichtungen und Privatpersonen. AWM: Worum geht es im Pflegebereich speziell? D.M.: Das ist zwangläufig ein sehr sensibler Bereich. Das Personal ist nicht nur einer hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt,

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Dieter Müller – Geschäftsührer, Berater, Trainer, Verhandlungsexperte

Stefan Feurer – Koordination Fachwissen Bereich Technik

es kommt auch noch eine oft emotional geladene Kommunikation mit den Angehörigen dazu. Hier hilft die detaillierte Kenntnis der fünf Kommunikationskanäle, die Situationen besser zu deuten und Spannungspotentiale schon im Entstehungsprozess zu entschärfen. AWM: Wie gut sind Ihrer Meinung nach Unternehmen heute kommunikativ aufgestellt? D.M.: Das ist sehr unterschiedlich. Meist funktioniert die Kommunikation im Kerngeschäft sehr gut. Sobald jedoch neue Bereiche hinzukommen, kann es leicht problematisch werden. Gerade haben wir bei einem regionalen Unternehmen erlebt, wie leicht ein Betrieb in Schieflage geraten kann, wenn die Kommunikation nicht stimmt: Ein Kemptener Traditions-Unternehmen, ein Premiumanbieter mit über 100 Mitarbeitern aus dem medizinischen Dienstleistungsbereich, wurde an einen europäischen Großkonzern mit deutscher

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GmbH verkauft. Ein Gefahrenpotential war hier schon die Kombination aus Premium und Discounter. Wenn dann allerdings auch noch Einzelheiten über den geplanten Deal über unautorisierte Kommunikationskanäle an Mitarbeiter und an die Öffentlichkeit dringen, stehen weder Käufer- noch Verkäuferseite gut da. So was kann jedoch vorkommen. Der kommunikative Umgang mit dieser Situation war dann allerdings fatal. Dass ein renommiert auftretendes Großunternehmen solche Fehler macht, hat uns sehr überrascht. AWM: Klingt als wären Sie hier engagiert. D.M.: Ja, wir sind für eine Reihe von Mitarbeitenden aktiv geworden, nachdem die Verkäuferseite für deren Probleme nicht mehr zu erreichen und die Käuferseite anfangs nicht gewillt war. AWM: Hätte man diese Entwicklung verhindern können?

Katrin Büch – Systemischer Businesscoach mit psychologischer Profilerweiterung

D.M.: Unternehmensverkäufe sind für das Personal nie einfach. Hier war es doppelt schwierig, da es sich um ein Unternehmen mit Filialsystem handelte. Da veränderte sich deutlich mehr. Mit Sicherheit gibt es elegantere Lösungen, wenn schon in den Verkaufsverhandlungen die Weichen entsprechend gestellt werden. Wir hatten die Gelegenheit direkt mit der Geschäftsführung der Käuferseite über mögliche Wege zu reden. Strategische worst case und best practice Szenarien, wie sonst üblich, konnten wir nicht erkennen. Der nächste Deal war schon am Laufen und die Integrationsphasen sollten von vier auf zwei Wochen gekürzt werden. AWM: Was zeigt dieses Beispiel im Detail? D.M.: Dieses Beispiel verdeutlicht, dass der Deal, wenn er erst einmal abgeschlossen ist, nicht mehr nachverhandelt werden kann. Allerdings gibt es auch in aussichtslosen Situationen Möglichkeiten, Lösungen

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für Mitarbeiter zu erreichen – wie wir hier belegen konnten. Dafür danken wir dem neuen Geschäftsführer. AWM: Da passt meine nächste Frage: „Was bedeutet oder was ist für Sie Erfolg?“ D.M.: Zunächst müsste ich fragen, welchen Teil der Frage Sie lieber beantwortet hätten. Fragen dieser Art sind ähnlich verfänglich wie Kettenfragen. Erst recht bei einem redeverliebten Gegenüber. AWM: Welche Schlussfolgerungen kann ich aus Ihrer Antwort ziehen? D.M.: Sie müssen Ihr Gehirn trainieren, sonst hört und schaut das in wichtigen

Momenten nicht genau genug hin. Das ist bei Vielrednern natürlich sehr schwierig. Bei scheinbar aussichtslosen Verhandlungen geht man letztlich auf die Suche nach der entscheidenden Information. Wir suchen gezielt den kommunikativen Zugang. Hierin ist Paul Ekman, der die fünf Kommunikationskanäle in ihren Details veredelt hat, ein weltbekannter Experte. AWM: Was bedeutet das konkret beim Thema Erfolg? D.M.: Erfolg hat für mich zwei Bedeutungen. Zum einen die Begrifflichkeit und deren Interpretation, zum anderen die persönliche Wertigkeit. Gerade bei der Begrifflichkeit sollten wir in Verhandlungen

von einem gleichen Verständnis ausgehen können. Davon darf gerade bei nationalen Unterschieden nicht automatisch ausgegangen werden. AWM: Haben Sie ein Beispiel? D.M.: Das mehrheitliche Verständnis der Deutschen betreffend Erfolg, so wissenschaftlichen Erkenntnisse, orientiert sich immer noch an der Langfristigkeit. Dieses ist sowohl vergangenheits-, wie auch zukunftsbezogen. Verhandeln Sie mit Asiaten werden Ihnen vielleicht andere Erfolgsdefinitionen begegnen. AWM: Welche Bedeutung hat das nun bei Verhandlungen?

interaktives 1:1 Training

Workshop: die 5 Kommunikationskanäle und die Psychologie von Wahrheit und Lüge

Workshops mit Gruppenarbeit

Vorbereitung ür Verhandlungen mit komplexen technischen Hintergründen

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Wer spricht zu Wem? Wann? Warum? Und mit welchem Ziel?

AWM: Was ist Ihre Empfehlung das Ziel zu erreichen? D.M.: Ob Ihnen Ihr Verhandlungspartner sympathisch ist oder nicht, lassen Sie ihn stets - mit einer bewusst gewählten Form der Transparenz - wissen, worum es geht. Damit meine ich auch, worum es Ihnen persönlich geht. Wenn Sie mit erfahrenen Profis am Verhandlungstisch sitzen, hilft oft nur absolute Offenheit in der Person, wenn sie Irritationen vermeiden wollen. Jede Form der Maske, die wir tragen, führt zu Reizungen.

AWM: Was meinen Sie mit Transparenz? D.M.: Sie müssen nicht alles aussprechen, sondern lassen Sie manches einfach geschickt einfließen, durch Sprachstil oder die Form der Fragen und Antworten. Das WIE richten Sie an Ihrer Einschätzung, d.h. Ihrer Wertschätzung und Ihrer Taxierung des Beurteilungs- und Verständnisvermögens Ihres Gegenübers aus. AWM: Woran richte ich meine Strategie noch aus? D.M.: Ihre Strategie werden sie natürlich nicht offenlegen. Sie wollen und müssen ja auch etwas verhandeln, Ihre Forderungen so erfolgreich wie möglich durchsetzen. Selbst ein ungeschulter Verhandlungspartner wird aber vermutlich spüren, wenn Sie gegen ihn etwas im Schilde führen. Trennen Sie daher ihre Strategie in Person und Sache auf. Wir verwenden hier den Begriff des Schranner Institutes: SOP-HOP, das bedeutet: Soft On the Person, Hard On the Point und Sie sind einem Ihrer Ziele, der Konfliktvermeidung, einen entscheidenden Schritt näher gekommen. AWM: Und ihr persönliches Verständnis von Erfolg?

D.M.: Nehmen wir beispielsweise Beratungsleistungen bei und in Verhandlungen. Dort bedeutet Erfolg für uns die Tatsache, dass eine Anstrengung zu einem guten Ergebnis führt und Anerkennung von beiden Seiten findet. AWM: Und im Privaten? D.M.: Das Streben nach Erfolg ist so alt wie die Menschheit. Erfolgreich fühle ich mich, wenn ich in der Lage bin, mich an die sich ständig ändernden Lebensbedingungen flexibel im Umfeld und im Zusammenspiel mit meiner Familie anzupassen. Daher möchten wir uns zum Abschluss noch bei allen bedanken, die uns auf unserem Weg mit sehr viel Herzblut begleitet haben und begleiten werden. Ich selbst bei meiner Familie, die mir Raum für dieses anspruchsvolle Vorhaben gibt.

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BILDER: GET-IN-PERFORMANCE; ASCANA, FLO GEHRING

D.M.: Die offensichtlichen Forderungen sind immer von unternehmerischen und persönlichen Bedürfnissen und Wertigkeiten untermauert. In genau diesen Punkten gibt es zu oft unerkannte Unstimmigkeiten. Keine wirklich Bedeutenden, denkt man vielleicht. Aber jeder Verhandler, jedes Verhandlungsteam hat eine Vorstellung von seinem Gegenüber schon zu Beginn im Kopf. Es geht also um die Frage, wie sehr ist dieses fixiert und wie gehen wir mit solchen Fixierungen um. Wer sich zu früh sicher ist, den anderen „durchschaut“ zu haben oder noch schlimmer, wer glaubt sein Gegenüber verstanden zu haben, der irrt oft gewaltig.

Westendstrasse 19 87488 Betzigau Telefon (0176) 24 44 99 21 info@get-in-performance.de www.get-in-performance.de

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Schongau | Management-Beratung

„Wir machen Unternehmen wertvoller“

baumeistervalue - die Management-Manufaktur mit Mehrwert

Das Einhorn als Firmensymbol: es steht ür Zukunft, Individualität, Stärke und Unabhängigkeit.

Dass sich Josef X. Baumeister vor rund sechs Jahren mit der Manufaktur für Management „baumeistervalue“ selbständig machte, verdankt er auch der Rückendeckung und der Zusammenarbeit mit seiner Frau Karin. Sie haben sich in nur wenigen Jahren zu einem erfolgreichen Team und ihr Unternehmen zu einer etablierten TOP-Management-Beratung für inhabergeführte Firmen in der DACHRegion entwickelt.

Volltreffer ür das Family-Business. Karin und Josef X. Baumeister sehen sich als erfolgreiche Teamplayer.

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Wenn Unternehmer auf Josef und Karin Baumeister zukommen, dann meist aus einer besonderen Situation heraus. Und oftmals ist es nicht die klassische Krise, die Geschäftsinhaber einen Partner von außen rufen lässt. „Auch starkes Wachstum wirft große Zukunftsfragen auf: Wie finanziere ich nötige Investitionen? Was macht eine neue internationale Aufstellung mit meinen Mitarbeitern, meinen Kunden,

meinen Zulieferern? Welche Strategie trägt für die Zukunft?“ Josef X. Baumeister lächelt, während er in wenigen Sätzen den großen Bogen unternehmerischer Existenz spannt. Überhaupt lächelt der Wahl-Schongauer gern und geht offen auf die Fragen seines Gegenübers ein. Nicht, weil es ihm etwa nicht ernst wäre mit seiner Arbeit. Im Gegenteil: „Was ich tue, hat meine ganze Leidenschaft.“

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„Wir sind verlässlich. Wir sind berechenbar und wir haben ein klares Ziel vor Augen: Wir wollen unsere Kunden erfolgreich machen.“ Josef X. Baumeister, baumeistervalue, Manufaktur für Management

„Ich bin ein Power-Mensch“, sagt Josef X. Baumeister.

genhöhe zu erarbeiten und diese dann im Unternehmen umzusetzen.“ Die Aufgabe scheint dem energiegeladenen Gestalter und weitsichtigen Strategen auf den Leib geschrieben. „Ich bin Sparringspartner und Spielertrainer zugleich. Ich gehe mit meinem Kunden aufs Spielfeld“, verspricht er.

Jahrzehnte der unternehmerischen Praxis Und Mensch wie Erfolg im Fokus. „Ich fange da an, wo der klassische Berater aufhört“, beschreibt es Baumeister. „Der Unternehmer, der zu mir kommt, weiß im Grunde selbst, wo sein Problem liegt. Meine Aufgabe ist es, gemeinsam Lösungen auf Au-

Es ist also nicht nur der Blick von außen, den Baumeister mit zu seinem Kunden bringt. Diesen Blick hat er in Jahrzehnten der eigenen praktischen Erfahrung im Bankengeschäft, in der Industrie und während des Studiums der Theologie geschärft. Rein

oberflächlich scheint die Zeit an dem heute 53-Jährigen, der mit ungebremstem, gar jugendlichem Elan durch den Raum schreitet, spurlos vorübergegangen zu sein. Doch Josef X. Baumeister kann auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Über 20 Jahre war er im gehobenen Management mehrerer Banken und in der Industrie tätig. Hierbei trieb er - nach dem plötzlichen Tod des Firmeninhabers - als Geschäftsführer einen großen Automobilzulieferer der Region voran. Erfahrungen also, die den Unternehmensentwickler geprägt haben und die er heute sinnvoll in der Begleitung von Familien und

Leistungsportfolio ür Unternehmen

Die langfristige Sicherung unternehmerischer Werte liegt baumeistervalue am Herzen: Wir kümmern uns um die Nachfolgeähigkeit in der Eigentümerstruktur (FAMILY), die Unabhängigkeit und Flexibilität in der Finanzierung (FINANCE) und die Professionalität und Renditeorientierung in der Unternehmensührung (BUSINESS).

FAMILY Unternehmensnachfolge • Nachfolgeplanung • Generationendialog • Beiratsgründung • Transformationsmanagement Familienmanagement • Familie & Vermögen & Unternehmen • Gesellschaftermanagement • Family-Office • Interessensmanagement Unternehmenskultur • Werte- & Leitbildprozess • Developmentprogramme • Mitarbeiterbeteiligung • Vergütungsmodelle / Incentives • Rekrutierung Führungskräfte

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FINANCE

BUSINESS

Unternehmensfinanzierung • Strukturierung Passivseite • Finanzierungsverhandlungen • Kapitalbeschaffung • Leader / Arrangeur ür syndizierte Kreditstrukturen

Unternehmensentwicklung • Strategie & Umsetzung • Organisation & Optimierung • Restrukturierung / Krise • Transformation / Wachstum • Fitness- & Excellenceprojekte

Unternehmensverkauf • Nachfolge • starkes Wachstum • Krise • Leader / Arrangeur der Transaktion

Unternehmenssteuerung • Integrierte Planung • Reporting / adressoptimiert • Wertsteigerung / Performance • Führungsprozesse / Cockpit

Unternehmenskauf • Target-Identifikation • Transaktionsberatung • Transaktionsfinanzierung • Integrationsmanagement

Interim-Management & Beirat • Beirat • CRO • CFO • CEO

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„Die Sicherung der Zukunft im Familienunternehmen über Generationen hinweg gelingt durch professionelles Management von Familie, Eigentum und Unternehmen. Wir unterstützen und begleiten Sie gerne.“ Karin Baumeister, baumeistervalue, Manufaktur für Management

deren Unternehmen einsetzen kann. Sein Kerngeschäft ist die Beratung in allen wichtigen Phasen der Neuausrichtung: Nachfolge, Wachstum, Gestaltung von Wandel, Internationalisierung und Krise. Sei es die Finanzierung von Millionen-Investitionen oder das kontrollierte Management eines Firmen-Verkaufs - Josef X. Baumeister kann auf einen breit angelegten Erfahrungsschatz zurückgreifen. Hinzu kommt eine gute Portion Einfühlungsvermögen - und die eiskalte Analyse. Doch Vorsicht! Baukastenlösungen gibt es bei baumeistervalue nicht. „Es geht um eine gemeinsame Konzeptarbeit im Unternehmen mit dem Entscheidungsträger. Mit dem Ziel, eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln, die trägt“, so Baumeister besonnen.

Und damit nicht genug. Der gebürtige Schwabe berät eben nicht nur, er begleitet alle notwendigen Prozesse, die im Unternehmen anstehen. „Meine Arbeit endet nicht mit der abgeschlossenen Beratung. Ich werde Teil des Teams.“ Seine Aufgabe dabei ist es, dem Kunden eine zusätzliche Management-Ressource bereitzustellen, Impulse zu setzen, Veränderungen anzukurbeln und bei schwierigen Entscheidungen als Stabilisator zu dienen.

Netzwerk der Verlässlichkeiten Dabei spielen Werte für Josef X. Baumeister und seine Frau im Zusammenspiel der Kräfte eine wesentliche Rolle. Dessen ist sich auch Karin Baumeister bewusst, die verlässlich im Hintergrund der baumeistervalue agiert und dort alle Fäden zusammenhält. Sie ist es auch, die jährlich den Austausch vieler Protagonisten durch die Veranstaltungen des „valuespiegel“ und die Seminare der „valueaka-

demie“ fördert. „Ziel des „valuespiegel“ ist, Anregungen für das Management von Familie und Unternehmen zu geben und damit Wert für Familienunternehmen zu schaffen“, sagt die sympathische Netzwerk-Strategin.

Klare Werte - eindeutige Antworten Das unterstreicht auch ihr Mann. „Ich bin da, um Antworten zu geben“, sagt er und fügt hinzu. „Dazu braucht es klar definierte Werte. Und ein klares Profil. Verlässlichkeit steht bei uns an oberster Stelle sowie Berechenbarkeit - als stabiles Fundament, um Vertrauen entwickeln zu können“, sagt der Mensch Josef X. Baumeister, der eine weitere Priorität setzt. „Den Erfolg. Ganz klar. Es ist unser Anspruch, unsere Kunden erfolgreich zu machen.“ Und Sparringspartner Josef X. Baumeister verspricht: „Wir machen Unternehmen wertvoller.“ Angelika Hirschberg

baumeistervalue GmbH Manufaktur ür Management Baumrißstraße 34 86956 Schongau Telefon (08861) 2589403 Telefax (08861) 2589409 info@baumeistervalue.com www.baumeistervalue.com

„Eine gute Zusammenarbeit beginnt mit einer Tasse Kaffee.“

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Office Augsburg Dambörstraße 7 86157 Augsburg Telefon (0821) 29745585 info@baumeistervalue.com www.baumeistervalue.com

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BILDER: ATES, HIRSCHBERG

baumeistervalue GmbH


Themenspezial | Coaching / Training

Einen guten Coach finden

BILDER: RAINER STURM / PIXELIO.DE

Worauf es bei der Wahl eines Coaches ankommt

Den Knoten lösen – dazu kann gutes Coaching beitragen.

Wichtig für die Wahl eines Coaches ist ein erstes, unverbindliches Kennenlernen. Denn nur, wenn die Chemie stimmt, wird sich der Coachee auf den Prozess einlassen können. Parallel ist es gut, sich umzuhören und die Empfehlungen von Kollegen oder Bekannten in Betracht zu ziehen. Doch letztlich ist es am wichtigsten, den Coach zu finden, der zu einem selbst passt. Bei der Entscheidung hilft es, sich im Vorfeld ein paar Fragen zu stellen, um die Wünsche und Erwartungen einzugrenzen: • •

Wenn der Coach als Erstes empfiehlt, den Job zu wechseln oder dauerhaft nur mit einer Methode arbeitet, dann sollte man aufmerksam werden. Erfahrene und fachkompetente Coaches haben ein Bündel an Methoden und Maßnahmen zur Verfügung und setzen diese je nach Klient und Situation passend und zielführend ein.

• • • • •

Was soll das Coaching erreichen? Geht es in erster Linie um ein berufliches Ziel? Aus welchem Themenbereich? Führung? Selbstmanagement? Wie sollte das Coaching gestaltet werden? Wie viel Zeit kann für das Coaching investiert werden? Über welchen Zeitraum sollte das Coaching begleitend ein gesetzt werden? Wer bezahlt das Coaching und was darf es kosten?

MODERNSTE MEDIENTECHNIK, GEPAART MIT EINEM MODERNSTE MEDIENTECHNIK, GEPAART MIT EINEM FORUM WOHLFÜHL-AMBIENTE MACHEN DAS BANTLEON WOHLFÜHL-AMBIENTE MACHEN DAS BANTLEON FORUM ZU EINEM VERANSTALTUNGSGEBÄUDE DER BESONDEREN ART, ZU EINEM VERANSTALTUNGSGEBÄUDE DER BESONDEREN ART, IM HERZEN DER WISSENSCHAFTSSTADT ULM. IM HERZEN DER WISSENSCHAFTSSTADT ULM.

Kriterien ür gute Coaches Neben der reinen Sympathie gibt es auch ein paar Kriterien, mit denen die Coaches verglichen und bewertet werden können. Dazu gehört vor allem die Ausbildung, denn die ist nicht verbindlich geregelt – vom Wochenendkurs bis zu mehrjährigen Programmen ist da alles möglich. Hier trennt sich schnell die Spreu vom Weizen und es lässt sich erkennen, welche Coaches hinter ihrem Beruf stehen und sich der Verantwortung für die Coachees bewusst sind. Für Business Themen ist es ideal, wenn der Coach nicht nur Fachwissen in seinem Gebiet aufweisen kann, sondern bereits selbst relevante Berufserfahrungen gemacht hat. Einen Hinweis auf die Qualität der Ausbildung kann die Mitgliedschaft in einem Coaching-Fachverband geben, denn hier verpflichten sich die Mitglieder zur Einhaltung bestimmter Standards und Qualitätsrichtlinien. Auch die sogenannte Supervision ist ein Merkmal guter Coaches. In diesem Fall ist der Coach regelmäßig bereit, seine Arbeit von einem unabhängigen Kollegen prüfen und bewerten zu lassen, um sich laufend zu verbessern.

Fachliches und überfachliches Fachliches und überfachliches Seminarprogramm Seminarprogramm Seminar- und VeranstaltungsSeminarräume und Veranstaltungsräume Vielfältige Raum- und Vielfältige Raum- und Bestuhlungsmöglichkeiten Bestuhlungsmöglichkeiten Moderner Bewirtungs-und Moderner Bewirtungs-und Cateringbereich Cateringbereich Branchenübergreifende Branchenübergreifende Events und Veranstaltungen Events und Veranstaltungen

BANTLEON FORUM für Wissen & Dialog . Blaubeurer Straße 32 . 89077 Ulm . Tel. 0731. 39 90-130 . Fax -8130 . forum@bantleon.de . www.bantleon-forum.de BANTLEON FORUM für Wissen & Dialog . Blaubeurer Straße 32 . 89077 Ulm . Tel. 0731. 39 90-130 . Fax -8130 . forum@bantleon.de . www.bantleon-forum.de


Kempten | Management Training

Investitionen in Weiterbildung sind Investitionen in die Zukunft

Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Digitalisierung, Globalisierung und Industrie 4.0 – unsere moderne Arbeitswelt ist einem stetigen und schnellen Wandel unterworfen. Beinahe täglich, so scheint es, verändern sich die Anforderungen an die Unternehmen und damit auch die Anforderungen an die Führungskräfte. Damit Unternehmen und Führungskräfte fit sind für die Herausforderungen von Morgen, bietet die secum GmbH eine breite Palette an personalstrategischen Seminaren. Seit April 2017 hat die secum GmbH zusätzlich mit der offenen Seminarreihe „Führungskraft der Zukunft – Führung 4.0“ ein neues Führungstrainingskonzept im Programm, das speziell auf die gewandelten Anforderungen an Führungskräfte zugeschnitten ist.

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DAS TEAM VON SECUM BIETET EIN BREITES DIENSTLEISTUNGSPORTFOLIO: Arbeitsschutz • Sicherheitstechnische Betreuung & Beratung nach ASiG • Geährdungsbeurteilung & Arbeitsplatzanalyse • Gefahrstoffmanagement • Sachkundigenprüfungen • Explosionsschutz • Brandschutz • Maschinensicherheit • Baustellensicherheit Managementsysteme • Qualitätsmanagement • Umwelt- & Energiemanagement • Arbeitsschutzmanagement • Integriertes Managementsystem • Systemdokumentation • Fördermöglichkeiten Personalstrategie • Personalplanung & -beschaffung • Personalentwicklung • Personalbindung • Unternehmensoptimierung

Kundenbedürfnisse im Fokus Seit 1992 steht die secum GmbH aus Kempten für innovative Ideen und qualitativ erstklassige Dienstleistungen in den Bereichen Arbeitsschutz, Personalstrategie und Managementsysteme. Mit Herzblut und Leidenschaft hat sich das Allgäuer Unternehmen zu einem der führenden Beratungsunternehmen im gesamten Süddeutschen Raum entwickelt. secum ist seit 15 Jahren nach der DIN EN ISO 9001 zertifiziert und hat sich zudem im Mai 2016 noch als Schulungsträger für die berufliche Weiterbildung nach der neuen DIN EN ISO 9001:2015 zertifizieren lassen und setzt dabei auf ein dynamisches Angebotsportfolio, das stets an die individuellen Bedürfnisse und einzigartige Situationen der Kunden angepasst wird. „Die Interessen und Wünsche der Kunden sind die treibende Kraft unseres Handelns“, so bringen Karl-Heinz Brunner und Ulrich Müller, die Gesellschafter der secum GmbH die Unternehmensphilosophie auf den Punkt. Durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch und zielgerichtete Fortbildungen gelingt es dem Team der secum GmbH dabei stets, die aktuellen Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfassen und darauf abgestimmte Lösungen zu entwickeln. Allgäu Wirtschaftsmagazin

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„Wir können das Trainerteam der secum GmbH uneingeschränkt weiterempfehlen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!“ Thomas Förg, Geschäftsführung MAHA Maschinenbau GmbH & Co. KG

Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt „Gerade in den letzten Jahren haben wir eine zunehmende Unzufriedenheit in Bezug auf das Führungsverhalten von Vorgesetzten beobachtet. Daher war es für uns nur logisch, ein neues Führungstrainingskonzept zu entwickeln, das der veränderten Situation Rechnung trägt“, so Karl-Heinz Brunner. Verändert hat sich neben den Anforderungen an die tägliche Arbeit vor allem die Erwartungshaltung der Beschäftigten. Ein hohes Gehalt, verbunden mit gesellschaftlichem Status und ein rasantes Voranstürmen auf der Karriereleiter sind für die neue Generation der Beschäftigten nicht mehr unbedingt das Maß aller Dinge. Besonders für die sogenannte

Generation Y, die immer mehr auf den Markt drängt und bis 2020 sogar die Hälfte aller Beschäftigten ausmachen wird, bevor sie von den Millenials abgelöst wird, zählen heute andere Dinge. Personal-Professorin Susanne Böhlich bringt das Generationendilemma auf den Punkt: „Bei den in den Fünfziger- und Sechzigerjahren aufgewachsenen Babyboomern steht die Arbeit im Vordergrund. Ihr Motto ist: Ich lebe, um zu arbeiten. Davon hat sich die Generation Y weit entfernt. Sie wollen arbeiten und leben“ (Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 13.04.2013). Damit dieser Generationenwechsel gelingen kann, müssen Erwartungshaltungen der Be-

AUSZUG SEMINARANGEBOTE VON SECUM

schäftigten erkannt und mit dem Führungsvermögen von Vorgesetzten in Einklang gebracht werden. „In den letzten Jahren hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden“, so Karl-Heinz Brunner. „Früher sollte Führung quasi nebenher geschehen. Eine Führungskraft hatte also eigene Projekte, Aufgaben und Vorgaben zu erfüllen und sollte so ganz nebenbei auch noch die Mitarbeiterführung erledigen. Das ist mit der veränderten Anspruchshaltung der heutigen Beschäftigten aber gar nicht mehr zu leisten. Führung ist eine eigenständige Tätigkeit und muss auch als solche verstanden und gelernt werden.“

Führungskraft der Zukunft - Führung 4.0

• Konfliktmanagement und Reklamationsbearbeitung • Professionelle Kundenbetreuung im Vertrieb • Kundenorientierung im Service • Moderatorenausbildung • Changemanagement • Verhandlungen - wie verhandle ich zielührender • Innovationen ins Unternehmen transportieren • Betriebliches Gesundheitsmanagement • Die Stellenbeschreibung als Erfolgsfaktor im Recruting • Feedbackkultur ins Unternehmen bringen • Der Weg ist das Ziel 70

Seit April 2017 hat die secum GmbH mit der neuen offenen Seminarreihe „Führungskraft der Zukunft – Führung 4.0“ ein neues Führungstrainingskonzept im Programm, das speziell auf die gewandelten Anforderungen an Führungskräfte zugeschnitten ist. Und das mit Erfolg: Nach einem erfolgreichen ersten Jahr startet das Seminar Anfang 2018 nun in eine neue Runde. „Nach den Erfahrungen im ersten Seminardurchlauf hat sich gezeigt, dass der Bedarf an einer modernen Führungskräfte-Schulung enorm hoch ist“, so Karl-Heinz Brunner. Das Seminar ist dabei ganz auf die Bedürfnisse der Teilnehmer ausgerichtet. Künftige Führungskräfte sollten also genauestens auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet werden. Mehr denn je sind Einfühlungsvermögen, Empathie, Transparenz und eine angemessene Kommunikation gefragt. Auch die Persönlichkeit einer Führungskraft trägt

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maßgeblich zu gelingendem Führungsverhalten bei. Daher erfolgt zu Beginn einer jeden Seminarreihe zunächst einmal eine genaue Standortanalyse der Teilnehmenden. Drei hochmoderne Schulungsräume, mit dem aktuellstem technischen Equipment ausgestattet, stehen den Teilnehmenden dabei zur Verfügung. In kleinen Gruppen von maximal 12 Teilnehmern erarbeiten sich die angehenden Führungskräfte dann Schritt für Schritt die modular aufgebauten Seminarinhalte. Jeweils zwei erfahrene Trainer und Coaches stehen den Teilnehmenden während der Seminartage stets mit Rat und Tat zur Seite. Essentielle Lerninhalte werden zunächst theoretisch vorgestellt und anschließend von den Teilnehmenden in verschiedenen Gruppenarbeiten umgesetzt, präsentiert und reflektiert. „Nach jedem Modul gehen die Teilnehmenden mit einem neuen Werkzeugsatz für ihre tägliche Arbeit nach Hause“, erläutert Karl-Heinz Brunner. „Diese können und sollen sie dann in der folgenden Zeit auch in ihrer Arbeit anwenden und umsetzen. Beim nächsten Schulungstermin können wir dann gemeinsam erarbeiten, was gut funktioniert hat und warum und wo es noch Verbesserungspotential gibt. Auch die anderen Teilnehmenden geben dazu Feedback, wodurch für den Einzelnen ganz neue Sichtweisen eröffnet werden“, ergänzt Iris Schwarz, Unternehmensberaterin und Personaltrainerin bei der secum GmbH. Auch die Trainer und Coaches bieten als erfahrene Praktiker hilfreiche Unterstützung, auch über die Seminartage hinaus an. Aus

NEUE TERMINE FÜR DAS SEMINAR „FÜHRUNGSKRAFT DER ZUKUNFT – FÜHRUNG 4.0“ • 23.01.2018 – Modul 1: Selbstührung • 28.02.2018 – Modul 2: Mitarbeiterentwicklung • 12.04.2018 – Modul 3: Kommunikation nach allen Seiten • 15.05.2018 – Modul 4: Wissenstransfer • 03.07.2018 – Modul 5: Veränderungen initiieren und zulassen • 18.09.2018 – Modul 6: Agilität fordern und ördern • 23.10.2018 – Modul 7: Auf Augenhöhe gehen Kundenspezifische Seminare nach Vereinbarung. Anmeldung und weitere Infos unter: www.secum.de

der Praxis für die Praxis steht den Teilnehmenden so ein breites Netzwerk zur Verfügung, auf das sie bei Bedarf zurückgreifen können. Das Feedback der ersten Seminarreihe ist daher auch durchwegs positiv. „Wir haben von vielen Teilnehmenden die Rückmeldung bekommen, dass sie in vielen Situationen auf das Handwerkszeug zurück-

greifen, das wir ihnen an die Hand gegeben haben. Die Investition in die Weiterbildung hat sich somit auf jeden Fall gelohnt. Sowohl für den Beschäftigten, als auch für das Unternehmen selbst“, so Karl-Heinz Brunner. Der richtige Mitarbeiter am richtigen Platz trägt nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei. Abwanderungen und Wissensverlust werden verhindert und das Unternehmen kann sich ganz auf das jeweilige Kerngeschäft fokussieren. Frei nach Kennedy „Es gibt nur eines, das auf Dauer teurer ist als Weiterbildung – keine Weiterbildung.“ Simone Wintergerst

secum GmbH

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BILDER: SECUM GMBH

Holzbachweg 14 87437 Kempten Telefon (0831) 9603940 Telefax (0831) 96039499 info@secum.de www.secum.de

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Kempten | Weiterbildung und Qualifikation

Sicherheit durch Training – DEKRA Akademie eröffnet Lehrgangsort in Kempten Seit über 40 Jahren setzt die DEKRA Akademie deutschlandweit Maßstäbe in Sachen Weiterbildung und Qualifikation. Von der virtuellen Akademie über Inhouse Schulungen bis hin zur konzeptionellen Entwicklung und Umsetzung maßgeschneiderter Seminare – mit einem flächendeckenden Netzwerk ist die DEKRA Akademie ein zuverlässiger Partner und macht Unternehmen fit für die Zukunft. Als einer der größten privaten Bildungsträger Deutschlands vereint die DEKRA Akademie höchste Ausbildungsqualität mit umfassenden Branchenkenntnissen. Als Tochterunternehmen des DEKRA Konzerns, hat die die DEKRA Akademie Zugang zu einem umfassenden Expertennetzwerk. „Wir verstehen uns als Bildungspartner der Wirtschaft“, so Sindy Ruhland, Fachberaterin Vertrieb DEKRA Akademie GmbH. Und das kommt nicht von ungefähr: „Transport, Logistik und Arbeitssicherheit gehören traditionsgemäß zu den Kernkompetenzen der DEKRA und dieses Wissen geben wir an unsere Kunden weiter.“ Mit Sicherheit aus Tradition und jahrzehntelanger Erfahrung in der Aus- und Weiterbildung kann die DEKRA Akademie nicht nur auf umfassendes Erfahrungswissen, sondern auch auf ein breites Netzwerk an Standorten und Referenten zurückgreifen. Allein in Deutschland finden sich inzwischen 150 Standorte der DEKRA Akademie – mit steigender Tendenz.

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„Wir sind Bildungspartner der Wirtschaft“ Sindy Ruhland, Fachberaterin Vertrieb DEKRA Akademie GmbH

Seit Frühjahr 2017 ist nun ein neuer Lehrgangsstandort in Kempten hinzugekommen. Dies bedeutet nicht nur kürzere Wegezeiten für die Seminarteilnehmer aus dem Allgäuer Raum, sondern vor allem auch eine Bündelung der Kompetenz. „Für die Region Allgäu können wir auf über 400 Ausbilder in unserem Referentenpool zurückgreifen“, erläutert Sindy Ruland. „Wir sind da, wo unsere Kunden sind - mit Standorten von Augsburg bis zum Bodensee und von Ulm bis nach Füssen.“ Und das branchenübergreifend.

Neben dem Transport- und Logistikbereich bietet die DEKRA Akademie unter anderem auch für öffentliche Einrichtungen und das Gesundheitswesen gezielte Weiterbildungen und Seminare mit Zertifikatsabschluss an. „Gerade in der wachsenden Gesundheitsbranche sind zahlreiche Vorgaben zu beachten“, erklärt die Fachberaterin. „So schreibt die Medizinprodukte Betreiberverordnung beispielsweise für Gesundheitseinrichtungen einschließlich Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen, mit regelmäßig mehr als 20

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Beschäftigen, die Benennung eines Beauftragten für die Medizinproduktesicherheit vor. Ob Brandschutzhelfer, Qualitätsmanagement- oder Datenschutz-Beauftragter – wir reagieren auf die Anforderungen der Branchen und bieten passgenaue Lösungen an“, ergänzt Sindy Ruhland. Dank dem DEKRA Safety Web ist auch ortsunabhängiges Lernen möglich. Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung und Flexibilisierung bedeutet dies eine spürbare Entlastung für die Lernenden.

Auch passgenaue Inhouse Seminare bieten den Auftraggebern größtmögliche Flexibilität in der räumlichen und zeitlichen Gestaltung. Wer beruflich vorankommen will, braucht einen starken Partner an seiner Seite, der auch die Anforderungen der Branche kennt. Aus dieser Erfahrung heraus wurden inzwischen über 1.500 fertige Seminarkonzepte entwickelt und in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess an die Anforderungen der Kunden und veränderte rechtliche Rahmenbedingungen stets aktuell gehalten. Ein ständiger Austausch mit den Ausbildern, sowie regelmäßige Evaluationen und Trainertage sind wesentliche Bestandteile des DEKRA Qualitätsanspruchs. Kundenspezifische Lösungen zu finden, ist für die DEKRA Akademie selbstverständlich. So wurde beispielsweise gemeinsam mit der A.T.U. GmbH durch die Experten der DEKRA Akademie die deutschlandweit erste Zertifizierung für Autoglaser mit Abschlusszertifikat nach erfolgreich abgelegter Prüfung entwickelt. Gerade diese Innovationskraft zeichnet die DEKRA Akademie aus und das wissen auch die Kunden zu schätzen. Über 100.000 Lernende werden jährlich von der DEKRA Akademie bei ihrer beruflichen Aus-und Weiterbildung begleitet. Simone Wintergerst

DEKRA Akademie GmbH

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BILDER: DEKRA AKADEMIE GMBHH

Ulmer Straße 160 86156 Augsburg Telefon (0821) 44091-32 Telefax (0821) 44091-58 sindy.ruhland@dekra.com www.dekra-akademie.de

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Wildpoldsried | Unternehmensberatung

Es ist an der Zeit Brücken zu bauen Fachkräftemangel, Digitalisierung und demographischer Wandel – wer langfristig als Unternehmen am Markt bestehen will, muss diesen Herausforderungen aktiv begegnen. Die Communio Solution GmbH aus Wildpoldsried unterstützt und begleitet Unternehmen bei der Gestaltung von Veränderungsprozessen. Welt war es nur ein vergleichsweise kurzer Weg. Für Achim Kettler, Inhaber und Geschäftsführer der Communio Solution GmbH, ist deswegen die Veränderungsfähigkeit eines Unternehmens eine der wichtigsten Ressourcen, um langfristig und nachhaltig am Markt bestehen zu können. Von klassischen Beratungsthemen und Restrukturierungsprojekten über Einzelberatungen bis hin zu Workshops und strategischer Personaldienstleistung – die Communio Solution GmbH begleitet Unternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft. Die sieben Wesenselementen einer Organisationsstruktur (nach F. Glasl).

Schneller, weiter, höher – rasant wie nie zuvor hat sich unsere moderne Gesellschaft in den letzten 100 Jahren gewandelt. Von den Anfängen der Mobilität bis zu unserer heutigen digitalen und vernetzten

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„Viele Unternehmen kämpfen im Moment mit einem massiven Fachkräftemangel“, so Achim Kettler. „Dieses Problem wird in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen. Bis zum Jahr 2035 werden nach einer Prognose des IW Köln alleine in Deutschland 45,2 Millionen Menschen im Rentenalter lediglich 23,8 Millionen Er-

werbstätige gegenüberstehen. Deswegen ist es wichtig, flexibel auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren und das Unternehmen in seiner Gesamtheit, also ganzheitlich zu betrachten. Wo liegen unsere Stärken? Was ist unsere Vision? Welche Diversifikationsmöglichkeiten haben wir und wie können wir diesen Herausforderungen als Team begegnen?“ Die Communio Solution GmbH setzt dabei auf eine langfristige Begleitung bis hin zur Supervision und eine fundierte Analyse. Hier kommen neben Branchenspezialisten auch eigens geschulte Coaches zum Einsatz, die den Prozess begleiten und moderieren. „Die Veränderungen müssen aus dem Unternehmen heraus erfolgen und auch von diesem getragen werden. Wir können diesen Prozess lediglich anstoßen und fachlich begleiten. Wir spiegeln vorhandene Prozesse und

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„Wir spiegeln vorhandene Prozesse und Konflikte und machen diese transparent.“ Achim Kettler, Dipl. Ing. zertifizierter Wirtschaftsmediator & Coach

Konflikte und machen diese transparent. Dabei sind wir in unserer Arbeit ganz bewusst ergebnisoffen und erarbeiten mit dem Unternehmen zusammen, wo der Handlungsbedarf liegt. Nur durch die Kombination aus innerem und äußerem Blick kann eine langfristig erfolgreiche strategische Planung gelingen“, davon ist der Geschäftsführer überzeugt. Damit ein Team funktionieren kann, ist es nicht nur wichtig, auf Heterogenität zu setzen, um die Mitarbeiter bestmöglich nach ihren Stärken und Talenten einzusetzen und zu fördern, sondern auch eine Kultur der offenen und transparenten Kommunikation zu pflegen. Zu einer guten Kommunikation gehört neben einem professionellen Konfliktma-

nagement auch eine klare Struktur. Nur wenn es in der Kommunikation möglichst wenig Interpretationsspielraum gibt, können Missverständnisse ausgeräumt und kalte Konf likte vermieden werden. „Es ist immer besser, aus einem kalten einen heißen Konflikt zu machen“, so Achim Kettler. „Nur dann haben alle Parteien die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge zu erklären und für die andere Seite nachvollziehbar zu machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Prävention von psychischen Erkrankungen, die in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen werden, von besonderer Bedeutung.“ Nicht selten behindern gerade solche kalten Konflikte das Tagesgeschäft in einem Unternehmen enorm und wirken sich negativ auf die Wertschöpfungskette aus.

Daher analysiert die Communio Solution GmbH nicht nur Prozesse, Strukturen und Kennzahlen, sondern prüft auch und gerade das reale Tagesgeschäft auf Schwachstellen. Dabei geben sie allen Mitarbeitern die Möglichkeit gehört und wahrgenommen zu werden. Für Achim Kettler ist dies vor allem eine große Chance für die Unternehmen: „Nur wenn Strukturen transparent gemacht, Abläufe definiert und Prozesse optimal gesteuert werden, kann eine nachhaltige Entwicklung und auch der Wissenstransfer zwischen den Generationen im Sinne des Unternehmens gelingen.“ Dass für Achim Kettler und sein Team aus erfahrenen Branchenspezialisten der Teamgedanke und die Gemeinschaft innerhalb eines Unternehmens im Fokus steht, wird schon aus dem Namen deutlich: Communio kommt aus dem lateinischen und bedeutet Gemeinschaft. „Oder modern ausgedrückt: Teamarbeit“, ergänzt Achim Kettler. Simone Wintergerst

BILDER: COMMUNIO SOLUTION GMBH, PIXABAY

Communio Solution GmbH Am Schiebelsberg 33 87499 Wildpoldsried Telefon (08304) 2231100 info@communio-solution.de www.communio-solution.de

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Kempten | Verkaufstraining

Stärkung ür den Allgäuer Handel

Rita Biermeier bei der Moderation des Allgäuer Gründerpreises 2017

Rita Katharina Biermeier gibt Seminare für Fachkräfte im Einzelhandel. Doch neben dem Verkaufstraining liegt ihr vor allem eins am Herzen: Der Fortbestand des Einzelhandels.

Rita Biermeier bei den Dreharbeiten zur ZDF-Dokureihe ZDF-zeit „Achtung Kundenfalle“

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„Kann ich Ihnen helfen?“ fragt die nette Verkäuferin im Ladengeschäft „Nein, danke!“ endet oft der Dialog mit dem Kunden, der seines Weges geht. Doch die Zeiten haben sich geändert: Im harten Konkurrenzkampf gegenüber dem Online-Handel müssen Einzelhändler umdenken, denn der heutige Kunde möchte mehr: „Er möchte ein Einkaufserlebnis und guten Service, den er im Internet nicht findet – ein Verkäufer heute muss unaufdringlich, doch präsent und empathisch sein!“ Das ist, laut Verkaufstrainerin Rita Katharina Biermeier, die Chance und gleichzeitig die Herausforderung für die Angestellten im Einzelhandel.

Unfreundliche und lustlose Verkäufer sind leider in unseren Ladengeschäften keine Seltenheit, bei geringer Entlohnung sind sie oft alleine gelassen und erfahren wenig Wertschätzung. Imageschäden und Umsatzeinbußen sind die Folge. Dabei liegt es auf der Hand, dass der Moment, in dem ein Kunde das Geschäft betritt, die beste Gelegenheit ist, um ein passendes Produkt speziell für den Kundenwunsch zu präsentieren und herauszufinden, was der Kunde sucht, was ihm steht und zu ihm passt. Das ist die Grundlage für einen positiven und nachhaltigen Geschäftsabschluss. Eine Verkäuferin, die motiviert mit den Kunden umgeht, ist immer auf der Gewinner-

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„Frau Biermeier’s Persönlichkeit, Ihre Kompetenz als Trainerin & ihre langjährige Erfahrung im stationären Handel, kommen bei unseren Teilnehmern sehr gut an. Sie überzeugt mit Ihren individuell ausgearbeiteten Trainings, ihrer visuellen Präsentationsmethodik und sorgt für nachhaltigen Erfolg bei den Teilnehmern.“ Harald Lindner, Leiter LOTTO-Akademie

seite gegenüber einem Computer, der nur auf die Ja- oder Nein-Taste reagieren kann. Diese Leidenschaft bei den Mitarbeitern im Einzelhandel wieder hervorzuholen hat sich Rita Biermeier in ihren Seminaren zur Aufgabe gemacht. In akribischer Weise findet sie die individuellen Schwachstellen bei ihren Auftraggebern heraus und geht den Ursachen auf den Grund. „Hier kann es auch schon mal vorkommen, dass ich für eine Diebstahlprävention einen Testdiebstahl in Absprache mit der Geschäftsleitung durchführe,“ lacht sie. Gemeinsam mit den Teilnehmern wird ermittelt, was einen erfolgreichen Verkäufer ausmacht, wie man die Verkäufe steigern kann, Ladendiebstahl entgegenwirken und vor allem: Wie man die über Jahre verlorene Motivation beim Personal zurückgewinnen kann? Authentizität beim Service ist für Rita Biermeier eine grundlegende Basis, um langfristige Kundenbeziehungen aufbauen zu können. Sie scheut nicht die Konfrontation mit der Branche, wenn es um weniger schöne Methoden geht, um den Kunden das Geld aus der Tasche zu locken. In dem ZDF-Beitrag „Achtung Kundenfalle – locken, schmeicheln, überrumpeln“ werden diese gnadenlos aufgedeckt. Die Freude ist oft von kurzer Dauer, denn ein Kunde, der sich betrogen fühlt, ist für immer verloren.

Mit einer Vision zum Erfolg 20 Jahre lang war Rita Katharina Biermeier im Einzelhandel tätig und arbeitete sich stetig mit Erfolg nach oben von der Verkäuferin bis zur Bereichsleiterin Deutschland-Mitte mit dem Schwerpunkt Personalführung. Dabei stellte sie immer wieder fest, dass eine hervorragende Servicequalität und Präsentation direkt in Zusammenhang mit der Umsatz- und Zufriedenheitskurve der Kunden steht. Im Jahr 2012 entschloss sich Rita Biermeier zur Selbständigkeit und vermittelt seit dieser Zeit als Trainerin und Coach ihre Vision zum Erfolg. Immer auf der Suche nach neuen Wegen, hat sie etliche Weiterbildungen wahrgenommen und ihr eigenes Trainingsprogramm mit Seminarschauspielern entwickelt nach dem Prinzip: je praxisbezogener die Schulung, desto einprägsamer sind die Lerninhalte für die Teilnehmer. In ihren aktuellen Blogs auf der RKB sales trainings-Website findet man interessante Beiträge. Längst sind ihre Tätigkeitsfelder branchenübergreifend, überall dort, wo es um Kundenkontakt geht. Auch Führungskräfte und Trainer bildet sie aus und hält Fachvorträge auf Messen zum Thema Visual Merchandising bis Beschwerdemanagement. „Der Einzelhandel soll wieder aufgewertet werden und Geschäftsinhaber von der positiven Entwicklung ihrer Mitarbeiter durch steigende

Umsätze profitieren.“ Dies bedeutet für sie eine Situation zu schaffen, in der am Ende alle Beteiligten gewinnen – die Einzelhändler, die Mitarbeiter und die Kunden. Als gebürtige Oberstaufnerin schlägt Rita Biermeier‘s Herz für das Allgäu, obwohl sie mittlerweile in ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus tätig ist. Die Anfangsjahre in der Selbständigkeit waren schwierig und haben sie sehr geprägt. Mittlerweile hat sich ihr Unternehmen etabliert, RKB sales trainings steht für Qualität und die Nachfrage ist groß. Gerne zeigt sie sich in der Allgäuer Gründerszene und gibt Tipps für junge Startup-Unternehmen in Dankbarkeit für die Unterstützung, die sie selbst zu Beginn erfahren durfte, wie z.B. vor kurzem als Moderatorin der diesjährigen Gründerpreisverleihung. Rita Katherina Biermeier’s Herz schlägt für den Einzelhandel. Sie möchte aus guten Verkäufern Spitzenverkäufer machen. „Gerade in Zeiten des Online-Handels ist der Verkäufer wichtiger denn je,“ ist sie überzeugt. Hier liegt die Zukunft des stationären Einzelhandels. „Ich möchte Verkäufern einfach die Freude am Verkaufen wiedergeben.“ Susanne Pinn

Rita Biermeier hält Vorträge auf der weltweit größten Musikmesse in FFM 2017

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Rita Biermeier beim Vortrag ür das City Management Kempten

BILDER: PHILLIP HERZHOFF / RKB SALES TRAINING

rkb sales trainings Bahnhofstraße 18 87345 Kempten Telefon (0831) 98909241 Handy (0172) 99 20 172 info@rkb-sales-trainings.de www.rkb-sales-trainings.de

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Themenspezial | Coaching / Training

BILDER: KONSTANTIN GASTMANN / PIXELIO.DE

Coaching im Unternehmen – was sind die Top-Themen?

Vertrauen ist die Grundlage ür erfolgreiches Coaching.

Unternehmen nutzen Coachings, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu verbessern. Ein paar Themen stehen dabei immer wieder ganz oben auf der Liste. Das Internet-Portal Statista setzt mit 63,9 Prozent „Neue Aufgaben, Führungsverantwortung, Funktionen und Positionen“ auf den ersten Platz. An zweiter Stelle folgen „Selbstreflexion, Abgleich Selbst- und Fremdbild“ mit 56,8 Prozent und fast gleichauf an dritter Stelle die Bereiche „Führungskompetenzentwicklung“ und „Persönlichkeits- und

Potenzialentwicklung“. Und die Nachfrage nach Coachings steigt weiter – in den vergangenen 20 Jahren hat sich das Format zum bedeutendsten Personalentwicklungsinstrument entwickelt. Rund 350 Millionen Euro werden nach Schätzungen allein in Deutschland im Coaching Markt umgesetzt. Zu den wichtigsten Branchen für die Coaches gehören vor allem der Dienstleistungssektor, das Gesundheitsund Sozialwesen und der Bereich Banken und Versicherungen – hier werden Coachings am häufigsten eingesetzt.

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Bad Wörishofen | Personalberatung

Mit Fingerspitzengeühl, Erfahrung und Kompetenzen

erfolgreich im Umgang mit Menschen! „Ich spreche die Sprache der Personaler und sehe, was im HR Alltag funktioniert und was im Tagesgeschäft stecken bleibt.“ Helga Jungnickl ist eine erfahrene Personalberaterin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung.

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, gründete Helga Jungnickl 2012 das Personalberatungsunternehmen HR advanced in Bad Wörishofen. Die heutige Geschäftsführerin von HR advanced war als Personalleiterin in namhaften produzierenden Unternehmen tätig und hat damit die erforderliche Sensibilität für die Bedürfnisse von Unternehmen, Führungskräften und Mitarbeitern „Ich kenne die Instrumente der Personalarbeit, die sich operativ und strategisch zur Zielerreichung eignen.“, so Helga Jungnickl zu Ihrer täglichen Arbeit im Personalmanagement.

Rekrutierung von Fach- und Führungskräften – Executive Search HR advanced gewinnt Ihre zukünftigen Leistungsträger durch gezielte Suche, Ansprache und Auswahl der geeigneten Kandidaten. „Wir arbeiten ausschließlich für die Branchen, in denen wir uns auskennen und wir über langjährige Führungs- und Beratungserfahrung verfügen“. Der Bewerbermarkt wird systematisch, konsequent und diskret bis zur erfolgreichen Besetzung des Projektes bearbeitet. Auftraggeber und Bewerber werden von Helga Jungnickl persönlich bis hin zur erfolgreichen Integration des Bewerbers betreut, beraten und begleitet. Allgäu Wirtschaftsmagazin

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LEISTUNGSFELDER HR ADVANCED • Recruiting von Fach- und

Führungskräften • HR Business Partner-Consulting • Newplacement und Karrierecoaching • HR Organisationsentwicklung

Frau Helga Jungnickl

Dynamische Lösungen ür dynamische Zeiten HR advanced ist ein Beratungsunternehmen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Ihr Partner für erfolgreiches Personalmanagement zu sein. Mit seinen Leistungsfeldern unterstützt es nicht nur Ihre Mitarbeitergewinnung sondern auch wie Sie als Personalabteilung einen Schritt voraus sind um dem Management proaktiv Lösungen aufzuzeigen, damit die Mitarbeiter nicht angesichts der hohen Veränderungsdynamik im Unternehmen „aus der Kurve fliegen“.

Win-Win Situation ür Mitarbeiter und Unternehmen Wenn die Leistung und die Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern nicht mehr den Erwartungen entsprechen und sich Krisen und Konflikte nicht mehr managen lassen oder andere Gründe dies erfordern, gilt es sich auf professionelle Weise zu trennen. HR advanced ist Ihr Partner für diesen sensiblen Teil in der Wertschöpfungskette

Personal. „Uns ist wichtig, dass die betroffenen Mitarbeiter, aber auch das Unternehmen sich mit Ihren Personalentscheidungen wohl fühlen. HR advanced bietet ein Newplacement Programm für einen wertschätzenden Trennungsprozess. Modernes und erfolgreiches Personalmanagement ist eben nicht nur was für Großkonzerne, sondern für alle Unternehmen, die auf das richtige Personalmanagement und auf HR advanced setzen.

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BILDER: MIKA ATES / HR ADVANCED

Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Arbeitsprozesse auf Effizienz und Erfolg getrimmt sind, erfordert die Arbeit mit Menschen Fingerspitzengefühl und Wertschätzung. Mitarbeiter und Führungskräfte sind zentrale Erfolgsfaktoren jedes Unternehmens, unabhängig von Größe und Mitarbeiterzahlen. Die Personalarbeit von kleinen und mittleren Betrieben muss daher genauso gut und professionell sein, wie die von großen Unternehmen.

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Dornbirn // Wer ein Bau- oder Sanierungsprojekt plant, steht vor großen organisatorischen Herausforderungen. Gerade für Laien ist es nicht einfach, sich einen Überblick über die verschiedenen Anbieter, die rechtlichen Rahmenbedingungen oder den aktuellen Stand der Technik zu verschaffen. Nur wer sich ausreichend Zeit nimmt und alle Details bereits frühzeitig berücksichtigt, erlebt bei der Realisierung keine unliebsamen Überraschungen. Auf der 5. com:bau, die vom 9. bis zum 11. März im Dornbirner Messequartier stattfindet, präsentieren über 250 Aussteller aus dem Bau- und Baunebengewerbe ihre Lösungen rund ums Bauen und Sanieren. Alle Besucher können sich hier umfassend zu ihrem Bau- oder Sanierungsprojekt informieren und beraten lassen.

FACTBOX

BILDER: MESSE DORNBIRN

com:bau – Bauen und Sanieren leicht gemacht

Die com:bau lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an.

Austeller decken gesamte Bauprozesskette ab, eingeteilt in acht Themenbereiche, die die gesamte Bauprozesskette abdecken, wird den Besuchern in Dornbirn ein lückenloses Angebot vorgestellt – von den ersten Überlegungen in der Planungsphase über die Finanzierung bis hin zur konkreten Realisierung. Die ausstellenden Unternehmen und die zahlreichen Gemeinschaftsstände sind das Herzstück der Baumesse. Der bewährte Mix aus ausstellenden Unternehmen, produktneutralen Informationen und attraktiven Highlights ist auch in diesem Jahr wieder kennzeichnend für die com:bau. Zwei herausragende Sonderschauen und ein vielfältiges Rahmenprogramm machen den Besuch auf der com:bau zum Erlebnis für die ganze Familie. Im Raiffeisen bau:forum referieren namhafte Ex-

5. com:bau Messe ür Architektur, Bauhandwerk, Energie und Immobilien 9. bis 11. März 2018 Messequartier Dornbirn Ausstellungsbereiche Planung, Finanzierung, Rohbau & Sanierung, Erneuerbare Energie, Haustechnik/ Installation, Ausbau, Außenbereich, Immobilien Kontakt Messe Dornbirn GmbH Messeplatz 1 6854 Dornbirn Österreich www.combau.messedornbirn.at

perten wieder über aktuelles Bauwissen. Die Teilnahme am Forum in Halle 12 ist für alle Besucher kostenlos. Eine Sonderausstellung zum Thema Lehm sowie eine weitere zum Thema Chemiewende, in Kombination mit einem spannenden Kinderprogramm machen den Besuch der com:bau garantiert zu einem erfolgreichen Tag.

Stahl- und Industriebau innovativ | individuell | nachhaltig Biedenkapp Stahlbau GmbH Biedenkapp Industriebau GmbH Pettermandstr. 24 | 88239 Wangen i.A. T +(49) 75 22 97 02 - 0

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Kempten | Optiker

Wir sagen Danke!

Auch 2017 war für Brillen Edelmann wieder ein erfolgreiches und spannendes Jahr. Neue Technologien, innovative Messverfahren und modernste Prüfgeräte ermöglichen Sehen in einer neuen Dimension. Individuelle Beratungen, Brillenmode und Design in Verbindung mit höchster Sehqualität – dafür stehen Claudia Edelmann und ihr Team. Für die – oft langjährige – Treue ihrer Kunden möchte sich das gesamte Team nun mit einem exklusiven Gutschein über eine umfassende Sehanalyse bedanken. Individuelle Lösungen für ein optimales Seherlebnis sind gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung von großer Bedeutung. Der rasche Wechsel zwischen analog und digital, zwischen Papier und Bildschirm benötigt eine passende Lösung

für den Arbeitsalltag. Gleichzeitig sollte eine Brille aber auch den Anforderungen der Freizeit und des täglichen Lebens gewachsen sein - und das bei Tag und Nacht. Die neue EyeDrive® Technologie in den Essilor streetlife Gläsern als Einstärkeoder Gleitsichtlösung passt sich optimal an unterschiedliche Sichtverhältnisse an. Gerade beim Autofahren in der Nacht wird die Blendung durch entgegenkom-

mende Fahrzeuge oder auch Straßenlaternen deutlich reduziert. Wenn auch Sie auf dieses innovative Seherlebnis gespannt sind, schauen Sie doch auf einen Sprung bei Brillen Edelmann vorbei. Claudia Edelmann und ihr Team freuen sich auf Sie.

Brillen Edelmann Bahnhofstraße 1 87435 Kempten (Allgäu) Telefon (0831) 15585 Telefax (0831) 26337 info@brillen-edelmann.de www.brillen-edelmann.de

GUTSCHEIN über eine ausührliche Sehanalyse im Wert von 59 Euro Diese beinhaltet: Farbsehen, räumliches Sehen, Ermittlung des Führungsauges, Schieltest, Tränenfernbeurteilung, Amsler-Test und Funktionsprüfung beider Augen zueinander. Telefonische Terminabsprache empfohlen. Dauer 30-40 Minuten.

Kommen Sie bei uns vorbei – wir freuen uns auf Sie! Ihre Claudia Edelmann und das Team von Brillen Edelmann

BILDER: FOTO SINZ, EDELMANN

brillen edelmann


Kempten | Telekommunikation

Von ISDN zur VoIP-Telefonie, aber sicher!

Seit mehreren Jahrzehnten ist ISDN eine verlässliche Technik für die digitale Telekommunikation. So gut ISDN auch funktioniert, Anschaffung und Unterhalt vor allem für Unternehmen waren stets mit hohen Kosten für Hard- und Software verbunden. Mit Voice over IP (VoIP) vollzog sich in den vergangenen Jahren ein Technologiewandel, der nun auch mit SIP-Trunking in das öffentliche Telefonnetz Einzug gehalten hat. 82

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Doch wie funktioniert VoIP eigentlich? Anders als bei ISDN, das eine eigene Leitungsinfrastruktur hat und spezielle Hard- und Software benötigt, wird mit der VoIP-Technologie die bereits vorhandene Dateninfrastruktur genutzt, um die Sprache zu transportieren. Dabei sind Sprachqualität, Sicherheit und Funktionalität auch dank der dahinterstehenden SIP-Trunk-Technik dem ISDN mehr als ebenbürtig.

Gewohnte Qualität oder besser Beim sogenannten SIP-Trunking werden der Verbindungsaufbau und -abbau sowie die Gesprächsverbindungen vom sogenannten Session Initiation Protokoll (SIP) übernommen. Für eine hervorragende Sprachqualität in HD-Qualität während der Telefonie in Echtzeit bietet M-net eine optimierte Zugangsleitung an – den M-net VoIP-Ready Access. Hierbei handelt es sich um einen speziell auf die Telefonie abgestimmten

Internetzugang, bei dem die Sprachübertragung mittels Quality-of-Service-Mechanismen (QoS) von der restlichen Datenübertragung getrennt und priorisiert behandelt wird. Die Sprachdaten verbleiben im M-net eigenen Netz (Backbone) und werden von dort direkt in das öffentliche Telefonnetz weitergeleitet, ohne Kontakt mit dem öffentlichen Internet. Zudem bietet M-net eine Verschlüsselung von der Kundenanlage bis zur M-net Sprachplattform an.

Umstellung auf SIP-Trunk

„Der Umstieg von ISDN auf SIP-Trunk bedeutet für Unternehmen zukunftssichere Investitionen sowie effiziente und sichere Telefonie mit hoher Sprachqualität“ Udo Schoellhammer, Leiter der M-net Niederlassung Kempten/Allgäu.

Mit den M-net VoIP-Ready Internetanschlüssen SDSL, Glasfaser-SDSL oder Direct-Access in Kombination mit dem Telefondienst SIP-Trunk sind bis zu 300 Telefongespräche parallel problemlos möglich. Damit eine hohe Sprach-und Übertragungsqualität gewährleistet werden kann, prüft M-net Telefonanlagen bzw. UCC-Systeme auf ihre Kompatibilität mit dem M-net SIP-Trunk. Besonders praktisch: Die meisten Telefonanlagen und UCC-Systeme sind bereits SIP-Trunk-fähig und können in aller Regel ohne viel Aufwand von ISDN auf SIP-Trunk umgerüstet werden. Jeder Interessent kann bei M-net die entsprechenden Informationen einholen.

M-net hilft beim Wechsel SIP-Trunking wird ISDN beerben. Darin ist sich M-net neben vielen weiteren Experten sicher. Daher ist die Umstellung auf SIPTrunk unumgänglich und erfordert Planung und Zeit. Lassen Sie sich daher bereits jetzt von M-net über den Umstieg Ihres Unternehmens beraten!

M-net Telekommunikations GmbH

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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BILDER: FOTOLIA, SHUTTERSTOCK, M-NET

Niederlassung Kempten Wartenseestraße 5 87435 Kempten Telefon (0800) 7767887 allgaeu@m-net.de www.m-net.de/siptrunk

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Die Vorstellung hat was: mit geheimen Tricks den Fachkräftemangel meistern. Als Unternehmen attraktiv für qualifizierte Bewerber sein. Engagierte Mitarbeiter langfristig für sich gewinnen.Vorhang auf für die Realität: Hier hat sich ein anderer Weg bewährt. Er geht bergauf und ist zunächst mit Arbeit und Schweiß verbunden: das Herausarbeiten der eigenen Werte und Kultur. Klar, kostet das ein wenig Zeit und Kraft. Und vielleicht ist auch Unterstützung von außen erforderlich. Aber schon nach den ersten Metern zeigt sich: Wenn die eigene Unternehmensidentität deutlich herausgearbeitet und klar kommuniziert ist, hat das eine enorme Anziehungskraft. Dann wird aus einem Arbeitgeber eine Employer Brand. Und dann klappt auch die Nummer mit dem Recruiting. sons. strategische und kreative markenentwicklung / go-sons.de


Füssen | Digitale Prozessoptimierung

Mit digitaler Prozessoptimierung zum Erfolg Den digitalen Wandel managen – aber wie?

Die geschäftsührenden Partner von Penke Heinze Ketterl, Dr. Christoph Penke, Tim-Felix Heinze, Andreas Gehring.v. l. n. r.

Industrie 4.0 hat in die Unternehmenskultur Einzug gehalten. Doch dass sich dies auch enorm auf dienstleistende Berufsgruppen auswirkt, ist manchem noch nicht bewusst. Besonders für Steuerberater wird die Digitalisierung zur Herausforderung und Zukunftschance zugleich. 86

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Stellen Sie sich vor, Sie müssen für Ihre Finanzbuchhaltung nicht mehr sammeln und sortieren, ablegen und Ordner zu Ihrem Steuerberater bringen. Stattdessen ist dieser aufwendige Prozess durch Digitalisierung schnell erledigt und gleichzeitig sind alle Belege automatisch und sicher archiviert. Kaum vorstellbar? Tatsächlich ist dies nicht nur die Zukunft, sondern bereits die Gegenwart. Die vierte industrielle Revolution verdankt ihre unglaubliche Entwicklung einer rasant zunehmenden Digitalisierung in Wirtschaft und Technik. Produktionsund Arbeitsweisen verändern sich nachhaltig aufgrund digital vernetzter Systeme, in denen Menschen, Produkte, Logistik und Maschinen kommunizieren und kooperieren. Eine Verzahnung zwischen Unternehmen und Dienstleistern sorgt für effizientere und flexiblere Prozesse und Abläufe ohne Datenbrüche. Steuerberatung 4.0 revolutioniert die Steuerberatungsbranche oder – analog gesprochen – kein Ordner bleibt mehr auf dem anderen. „Im Vertrauen auf ein bisher gut funktionierendes System hat die Mehrheit der Steuerberater die drastische digitale Entwicklung noch nicht erkannt“, gibt Rechtsanwalt, Steuerberater und Vereidigter Buchprüfer Tim-Felix Heinze zu bedenken.

Steuerberatung 4.0: Mit Digitalisierung zur qualitativen Beratung Doch wie sieht eine digitale Steuerkanzlei aus? Anhand eines einfachen Bei-

Digitalisierung verlangt neue Fachkräfte, die in der Kanzlei Penke Heinze Ketterl auch ausgebildet werden.

spiels verdeutlicht Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Andreas Gehring: „Wir ermöglichen unseren Mandanten die digitale Abbildung kompletter Arbeitsprozesse wie zum Beispiel die Verarbeitung von Eingangsrechnungen. Erhält der Mandant diese aktuell noch in Papierform, werden sie von ihm eingescannt und per Mail ins Rechenzentrum des Steuerberaters versandt. Die Verbuchung erfolgt zwar noch manuell, jedoch tagaktuell. Mit der Verbuchung erhält der Mandant einen Zahlungsvorschlag, auch sind die Belege digitalisiert und damit archiviert. Ziel ist, dass die Eingangsrechnungen zukünftig direkt vom Ersteller digital ins Rechenzentrum versandt

werden. Die Daten werden dort, wo sie entstehen, erfasst und im vernetzten System verarbeitet.“ Intelligente Cloud-Lösungen helfen nicht nur Steuerberatern, sondern auch Mandanten, tägliche Büroaufgaben mit einfach zu bedienenden Programmen zu erledigen. Die Neuorganisation des Belegflusses ermöglicht eine aktuellere und hochwertigere Finanzbuchhaltung. Auf deren Basis können die Klienten noch besser unterstützt werden und es bleibt Zeit für individuelle Beratung, da sämtliche hierzu notwendige Daten und Informationen jederzeit zur Verfügung stehen. Experte Andreas Gehring sieht darin wichtiges Potenzial: „Somit ist eine ganz neue Qualität der persönlichen Beratung möglich.“ Die Spezialisten im Bereich Rechnungswesen sehen sich als Partner für die Optimierung interner Finanzprozesse. In Kooperation mit der DATEV als führendem Software- und IT-Dienstleistungsanbieter für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte beschäftigt sich die Kanzlei seit Jahren mit der fortschreitenden Digitalisierung und der elektronischen Kommunikation ihrer Branche. „Unter Einsatz unserer DATEV-Software funktioniert die Zusammenarbeit und der Datenaustausch beim Erstellen der Finanzbuchhaltung reibungslos“, erklärt Tim-Felix Heinze. Auch Lohnabrechnungen können einem Unternehmen transparent online bereitgestellt werden.

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Eingegebene Daten werden über eine Schnittstelle direkt in das Abrechnungsprogramm übernommen. Derzeit entwickelt das Nürnberger Unternehmen DATEV ein selbstlernendes System, das komplizierteste Muster identifiziert und sich kontinuierlich selbst verbessert. Die Software soll auf Basis eingescannter Rechnungsbelege automa-

tisch eine entsprechende Buchung selbst durchführen. Somit könnten rund 80 Prozent der anfallenden Buchungsvorfälle in einem Buchungsautomaten selbstständig abgewickelt werden. Für Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Christoph Penke führt an dieser Entwicklung kein Weg mehr vorbei, wenn es um die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Kanzleien geht.

Vernetzung, Vertrauen, Verantwortung Als wichtigsten Auftrag der Kanzlei sehen die Experten die Entwicklung von Lösungen und Konzepten, die mit Professionalität und Integrität in enger Zusammenarbeit mit dem Mandanten entstehen. Durch eine interdisziplinäre Vernetzung verbindet Penke Heinze Ketterl steuerliche, wirtschaftliche und rechtliche Expertise zu anspruchsvollen Beratungsleistungen und Projektlösungen. Sie verstehen sich als fachübergreifende Problemlöser. Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung sind die Grundpfeiler der Kanzlei, die mittlerweile seit 50 Jahren an drei Standorten mit über 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertreten ist. Als eine der führenden Kanzleien in Sachen digitales Prozessmanagement sind die Spezialisten des Teams heute auch als Coaches für andere Kanzleien tätig. Für die Entwicklung der Branche spielt das Team auch in Zukunft eine nachhaltige Rolle. Während sogenannte „analoge Kanzleien“ mit sinkender Rentabilität, einer Überalterung des Mandantenstamms,

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abnehmenden Kanzleiwerten und Fachpersonalmangel rechnen müssen, sieht Andreas Gehring in den „digitalen Kanzleien“ die einzige Zukunft der Branche. „Attraktive, neue Mandanten, optimierte Prozesse sowie Vorteile bei der Mitarbeiterrekrutierung sind nur einige der notwendigen Voraussetzungen für die Zukunftssicherung“, erklärt er. Doch der Weg dorthin ist alles andere als einfach. Mitarbeiterängste, die Erarbeitung eines optimalen Workflows und Qualitätsmanagements, das Finden von Power-Usern und das Schaffen von internen Systemvoraussetzungen sorgen für einen großen Managementaufwand. Eine exponentiell steigende Dynamik und Komplexität erfordern eine Teamstruktur, die gewohnt ist, Änderungsprozesse selbstständig zu erarbeiten und umzusetzen.

Digitale Kompetenz Die Wirtschaftskanzlei mit Büros in Sonthofen, Oberstdorf und Füssen kann durch die Verzahnung der einzelnen Fachbereiche bei gleichzeitiger Konzentration auf Spezialgebiete eine umfassende und ganzheitliche Beratung anbieten. Seit der Gründung 1960 hat sich die Sozietät kontinuierlich weiterentwickelt, was nicht zuletzt dem interdisziplinären Ansatz und der hervorragenden Teamarbeit zu ver-

danken ist. Seit Jahren beschäftigen sich die Mitarbeiter mit der fortschreitenden Digitalisierung elektronischer Kommunikation in der Branche. Ein eigenes Expertenteam übernimmt dabei die Gestaltung der Digitalisierungsprozesse zwischen Mandanten, Geschäftspartnern, Behörden und der Kanzlei. „Ein zertifiziertes Qualitätsmanagement, optimierte Prozessabläufe und eine exzellente IT-Kompetenz sind die Basis unserer Leistungen“, so Tim-Felix Heinze. Für diese wurden Penke, Heinze Ketterl mit

den Qualitätssiegeln des deutschen Steuerberaterverbandes ausgezeichnet. Die Persönlichkeit des Beraters und das Vertrauensverhältnis zu Mandanten bleibt auch in Zukunft unverzichtbar. Aufgrund der Marktveränderungen können die künftigen Herausforderungen nur bewältigt werden, wenn der Steuerberater sich dynamisch weiterentwickelt. sp

Penke Heinze Ketterl Morisse 1 - 3 87629 Füssen Telefon (08362) 9105-0 Telefax (08362) 9105-55 fuessen@penke-heinze-ketterl.de

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Penke Heinze Ketterl

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BILDER: PENKE HENZE KETTERL

Durch Digitalisierung bleibt mehr Zeit ür Beratung.

Alpgaustraße 24 87561 Oberstdorf Telefon (08322) 80999-0 Telefax (08322) 80999-40 sonthofen@penke-heinze-ketterl.de

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Schmidsfelden | Motorsport Wer gewinnen will muss viel üben. Christian Forderer beim Training.

Christian Forderer – ein junger Motorcross16-Jähriger ist amtierender BadenWürttembergischer Junioren-Meister in der 125ccm Klasse Christian Forderer aus Schmidsfelden vom MSC Isny ist ein junger erfolgreicher Motorcross-Fahrer, der trotz seiner Leidenschaft den Ernst des Lebens nicht vergessen hat. Bei der vergangenen BadenWürttembergischen Junioren-Meisterschaft (Klasse fünf) in der 125ccm Klasse (14 bis 21 Jahre), setzte er sich beim letzten Lauf in Gaildorf mit einen souveränen Start/Ziel-Sieg gegen seine Konkurrenten durch und holte sich nach zehn gefahrenen Rennen in dieser Saison mit deutlichem Punktevorstand den Titel.

Mit sieben Jahren fing alles an Zum Motocross-Sport gekommen ist der 16-Jährige, 2008 als Siebenjähriger. Seinerzeit habe ihm sein Onkel zum Spaß eine PW 50 Automatik mitgebracht. „Ich bin gar nicht mehr von der Maschine herunter gegangen und hatte einen riesigen Spaß“,

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Fahrer auf der Überholspur erinnert sich Forderer. Anschließend habe er auf einer KTM 65ccm seine ersten Fahrversuche gestartet. Und so sei eins zum anderen gekommen. Als Mitglied des MSC Isny nahm der junge Pilot 2009 an seinem ersten Motocross-Rennen teil und landete prompt auf Platz zwei. Beim zweiten Rennen in Bad Wurzach stand er ganz oben auf dem Podium. Jahr für Jahr erzielte Forderer ein Sieg nach dem anderen. Trotz seiner zahlreichen Erfolge ist dem Jugendlichen, der derzeit die elfte Klasse des Hans-Multscher-Gymnasiums in Leutkirch besucht, der Ruhm nicht zu Kopfe gestiegen, denn für ihn steht sein Abitur im Vordergrund. „Für das nächste Jahr plane ich aufgrund der Abiturvorbereitung hauptsächlich die Verteidigung meines Titels. Zusätzlich möchte ich ein paar Läufe zur Deutschen Meisterschaft bestreiten“, so der zielstrebige

Christian Forderer aus Schmidsfelden bei bei Leutkirch im Allgäu ist amtierender Baden-Württembergischer Juniorenmeister im Motocrossfahren und in der 125ccm Klasse. Seinen Titel holte er sich in Gaildorf.

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SEINE ERFOLGE: 2009 1. Jugendmotocross-Rennen des MSC Isny, Platz 2 2. Jugendmotocross-Rennen des MSC Isny, Platz 1 Ackercross-Rennen in Bad Wurzach und Christazhofen, jeweils Platz 1 2010 Diverse Jugendmotocross-Rennen und Clubmeisterschaften, sechs Rennen, jeweils Platz 1 2011 Bayrischer Meister, Bezirk Schwaben, Schüler, Klasse 65ccm 2012 Vizemeister Südbayernserie, Klasse 65ccm 2012 Bayrischer Meister, Bezirk Schwaben, Schüler, Klasse 65ccm 2013 ADAC Baden-Württembergischer Meister, Jugend, Klasse 85ccm, 2 Takt 2014 ADAC Baden-Württembergischer Meister, Jugend, Klasse 85ccm, 2 Takt 2015 ADAC Baden-Württembergischer Meister, Jugend, Klasse 85ccm, 2 Takt 2015 Meister des Kini Alpencup in der 85ccm Klasse 2016 Baden-Württembergischer Juniorenmeister, Klasse 125ccm, 2 Takt 2017 Baden-Württembergischer Junioren-Meister, Klasse 125ccm, 2 Takt Ein strahlender Sieger. Der sechzehnjährige Christian Forderer

Start in Gaildorf – Christian Forderer setzt sich im Rennen gegen seine Konkurrenten durch und sichert sich somit den Titel des Baden-Württembergischen Juniorenmeisters in der 125ccm Klasse.

Trotz matschiger Fahrbahnen lässt sich Christian Forderer nicht unterkriegen.

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Des Weiteren trainiere ich regelmäßig mit namhaften Motocross-Trainern“, so der Nachwuchsfahrer. Um sich fit zu halten, betreibt Forderer regelmäßig in seiner Freizeit Ausdauersport und ist Mitglied bei der TSG Leutkirch. Natürlich unternimmt er auch gerne etwas mit seinen Freunden und verbringt auch mal Zeit in sozialen Medien. Auf die Frage, was der Grund für seine große Begeisterung zum Motocrosssport sei, antwortete der 16-Jährige: „Motocross verlangt einen starken Willen, Disziplin, Konzentration, Kraft, Ausdauer, Durchhaltevermögen und macht mega Spaß. Diese Vielseitigkeit liebe ich. Die Sprünge, die Geschwindigkeit und das Messen mit anderen Fahrern ist für mich ein ganz besonderer Reiz“. Einen größten Erfolg würde es für ihn nicht geben. „Ich habe vier Titel zum Baden-Württembergischen Jugend-Motorcross-Meister und jeder war ein Highlight für mich. Jeder erste Platz war ein besonderer Gewinn. Ein zweiter oder dritter Platz gilt für mich

Christian Forderer ährt nicht nur gerne Rennen, sondern schraubt auch gerne an den Zweirädern herum.

bei harter Konkurrenz ebenfalls als Erfolg“. Selbstverständlich gehören zu einer derartigen Sportart nicht nur schöne Erinnerungen. So habe er sich 2016 beim Bundeslauf in Templin mit der schnellsten Qualifikationszeit den ersten Startplatz im Startgatter gesichert. Nach dem Start führte er nach einer Runde mit 100 Metern Vorsprung auf das Verfolgerfeld das Rennen an. Doch leider sei es zu einem Rennabbruch gekommen. „Beim Neustart kam ich schlechter aus dem Startgatter und musste das Feld von hinter her aufrollen. Ich kämpfte mich bis auf den zweiten Platz nach vorne und versuchte den führenden Lokalmatador noch zu attackieren, stürzte jedoch dabei. So wurde ich leider nur Zweiter“, erzählte der Junioren-Meister.

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BILDER: ELISABETH FORDERER

Schmidsfeldener, der als Motocross-Fahrer von den Sponsoren Hubert Armbruster (JT Racing/Passion Parts) und Martin Bechter (MB Motors) gesponsert wird. Zu seiner Leidenschaft gehört jedoch nicht nur das Fahren, sondern auch das Schrauben sowie das Interesse an der Technik. „Leider ist meine Zeit begrenzt. Ich habe dreimal Nachmittagsunterricht und nehme gleichzeitig noch an einer AG teil.


Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Dethleffs Geschäftsührer Alexander Leopold, Miranda van Leeuwen, Kommunikationsmanagerin Erwin Hymer Group Niederlande, Bart Haarman von der Dethleffs Importzentrale in Niederlande, Dethleffs Produktmanager Caravan Richard Angerer und Dethleffs Geschäftsbereichsleiter Caravan Benjamin Schaden (von links) freuen sich über ihren Erfolg.

eichtgewicht von ausgewählten Lesern des KCK-Magazins sowie einer Jury, bestehend aus den bekanntesten Fachjournalisten und Caravaning-Experten der Niederlande. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass es Dethleffs mit dem Coco gelungen sei, ein innovatives Gesamtkonzept zu kreieren, das Gewichtsreduzierung und Multifunktionalität mit einem herausragenden, anmutigen Design verbindet. gs

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GEA Experten gewähren tiefe Einblicke in die Technologie während ihrer Kundenevents und erklären die Vorteile der GEA Anlagen im Verarbeitungsprozess von Aufschnittware.

Ein großes Thema in der Nahrungsmittelindustrie ist auch die Lebensmittelsicherheit. Hier präsentiert sich GEA ebenfalls als Vorreiter und entwickelte ein bisher einmaliges System zur Qualitätskontrolle des Restsauerstoffgehaltes und der Unversehrtheit bei bestimmten Verpackungen. „Die gelungene Veranstaltung bot ausreichend Gelegenheit zum Wissensaustausch und Kontakt mit Kunden und Referenten und spiegelt die außerordentliche Kundennähe unseres international agierenden Konzerns wider“, so fasst Jens Christmann, Head of Sales Steering für Nahrungsmittelverarbeitung die ereignisreichen Tage am Standort in Kempten zusammen.

Ingenieurbüro Anwander unterstützt soziale Projekte

BILDER: KINDERHOSPIZ ST. NIKOLAUS GRÖNENBACH

BILDER: DETHLEFFS

Leutkirch // Große Freude herrscht im Hause Dethleffs in Isny im Allgäu. Auf der niederländischen Caravaning-Messe „Kampeer & Caravan Jaarbeurs“ in Utrecht wurde die Dethleffs Neuheit „Coco“ zum Caravan des Jahres 2018 gekürt. Diese Auszeichnung ist eine Initiative des größten Camping-Magazins Europas „Kampeer & Caravan Kampioen“ und des niederländischen Camping- und Touristenverbands „ANWB Kamperen“. Zum Sieger gewählt wurde das Ultral-

Kempten // Unter dem Motto „Die perfekte Scheibe“ lud GEA, weltweit einer der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie, an vier Tagen im Oktober Kunden und Geschäftspartner aus dem In- und Ausland zu fachkundigen Gesprächen an seinen Standort in Kempten ein. Zahlreiche Fachbesucher informierten sich im GEA Technologie-Zentrum über Schneide- und Beladesysteme und technologisch führende Prozesslösungen in der Nahrungsmittelindustrie. Die Spezialisten von GEA sowie externe Geschäftspartner berichteten über Technologietrends und Lebensmittelsicherheit. Da Aufschnittware wie Rohschinken und Großlochkäse naturgemäß von unregelmäßiger Form und Dichte ist, nutzt GEA beispielsweise Röntgentechnologie, um unsymmetrische Außenkonturen, Löcher und Einschlüsse zu erkennen. Die intelligente Software-Steuerung ermittelt bei dieser Anwendung die korrekte Scheibendicke bzw. die Anzahl an Scheiben pro Portion, bevor der Schneidevorgang beginnt. So entsteht „die perfekte Scheibe“.

BILDER: GEA

Die perfekte Scheibe

Firma Dethleffs wird ür Ultraleicht-Caravan gekürt

Biere aus Kaufbeuren haben beim European Beer Star Award überzeugt. ABK-Vertriebsleiter Gottfried Csauth, Geschäftsührer Werner Sill und Bernd Trick, technischer Leiter der Aktienbrauerei freuen sich über zwei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille.

Sulzberg // Das Ingenieurbüro Anwander aus Sulzberg blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Dieses war geprägt von vielen spannenden Projekten und stetiger Weiterbildung der Mitarbeiter. Von fachlichen Fortbildungen in den Bereichen Brandschutz und Arbeitssicherheit bis hin zu Rhetorik-Seminaren wurden die Beschäftigten individuell gefordert und gefördert. Dank der kompetenten und motivierten Mitarbeiter konnte auch in diesem Jahr die Sicherheit bei den bestehenden und neu gewonnenen Kunden wieder verbessert werden. Anstatt auf Weihnachtsgeschenke setzt das Sulzberger Ingenieurbüro auch dieses Jahr auf die Förderung sozialer Projekte: Durch Spenden an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach, die Allgäuer Hilfsorganisation Humedica sowie den Verein mary´s meals können diese in ihrer wertvollen und so wichtigen Arbeit unterstützt werden.

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Westerheim | Fensterbau

ICON

Behagliches Wohnen bei positiver Energiebilanz Gute Gründe ür den Fenstertausch

Es gibt viele Gründe, die für einen Fenstertausch sprechen: Der optimale Wärmeschutz, der höhere Schallschutz, eine verbesserte Einbruchhemmung, neue Möglichkeiten des Sonnenschutzes und solare Gewinne – und nicht zuletzt die Möglichkeit zur Schaffung hellerer Räume durch größere Glasflächen. Der Austausch nicht mehr zeitgemäßer Fenster ist daher ein zentraler Baustein des energetischen Sanierens. Denn neue Fenster erhöhen die thermische Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden durch wärmere Oberflächen und tragen entscheidend zu einem höheren Wohnkomfort bei.

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Zudem erhöhen neue Fenster mit einem deutlich besseren Einbruchschutz die Sicherheit. Mit Widerstandsklasse RC 2 bieten Fenster von Kneer-Südfenster neben

Pilzzapfen zusätzlich Rundumverriegelung in jedem Flügel sowie eine durchwurfhemmende P4A-Sicherheitsverglasung. Gleichzeitig garantieren diese qualitativ hochwertigen Bauelemente eine lange Lebensdauer. Das gilt auch für bodentiefe Fenster und großformatige Schiebetüren. Große Fenster tragen mit solaren Gewinnen zu einer positiven Energiebilanz bei – sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung. Informationen über zinsgünstige Förderungen und Zuschüsse der KfW gibt es unter www. kfw.de, über energieeffiziente Fenster unter www.kneer-suedfenster.de.

Kneer GmbH Horst-Kneer-Straße 1 72589 Westerheim Telefon (07333) 83-0 info@kneer.de www.kneer.de

BILDER: KNEER-SÜDFENSTER

Wer alte Fenster mit Einfach- bzw. Doppelisolierverglasung mit einfacher Luftfüllung gegen moderne Wärmedämmverglasungen austauscht, reduziert einen wärmetechnischen Schwachpunkt in der Gebäudehülle und ermöglicht dadurch erhebliche Energieeinsparungen. Dank der sehr guten Dämmeigenschaften der Glas- und Rahmenkonstruktion von heutigen High-TechFenstern tragen diese schon mit einer Stan-

dard-Wärmeschutzverglasung dazu bei, den Energiebedarf des Hauses nachhaltig zu senken. Dennoch ist Fenster nicht gleich Fenster. Fenster von führenden Herstellern wie Kneer-Südfenster erzielen bereits in der Basisversion hervorragende Wärmedämmwerte, beispielsweise U-Werte bis 0,9 W/ m²K, die weit über den Anforderungen der Energieeinsparverordnung liegen und die für hohe Energieeinsparungen sorgen. Sie werden nicht nur nach den Anforderungen der RAL-Gütegemeinschaft produziert, sondern auch durch geschulte Montageteams, Schreiner und Fensterbauer fachgerecht und luftdicht eingebaut – damit sie dauerhaft die Wärme im Haus und die Heizkosten niedrig halten. Kalte Zugluft und Energieverluste durch undichte Fenster gehören so der Vergangenheit an.

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Themenspezial | Finanzen & Recht

Bereits Ende 2015 wurde die die neue Datenschutz-Grundverordnung von EU-Kommission, EU-Parlament und den Vertretern der Mitgliedstaaten beschlossen. In Kraft tritt die Verordnung voraussichtlich 2018. Obwohl die anwendbaren Vorschriften vollständig ersetzt werden, erfährt der Datenschutz keine grundlegende Veränderung. Allerdings gibt einige Details, die beachtet werden müssen, auch wurden einige neue Regeln erschaffen und alte modifiziert.

Was sollten Unternehmen bis 2018 tun? Personenbezogene Daten müssen bezüglich Erhebung, Verarbeitung und Nutzung

rechtlich auf den Prüfstand. Die Folge kann eine Umgestaltung der Datenverarbeitungsprozesse sein. Der neue europaweit einheitliche Rechtsrahmen führt allerdings zu einem erheblichen Bürokratieabbau da nur noch eine einzige Aufsichtsbehörde zuständig ist. Anstatt mit einem Datenschutzbeauftragten wird nun direkt mit den Behörden kommuniziert. Dies kann allerdings zunächst aufgrund der Überbelastung dieser zu Verzögerungen führen. Durch den Wegfall der Meldepflicht sollen Klein- und mittelständische Unternehmen 130 Millionen Euro einsparen. Zu beachten gilt allerdings die Meldepflicht bei der Aufsichtsbehörde innerhalb von 72 Stunden.

BILDER: PRIVAT

EU-Datenschutz: Das ändert sich ür Unternehmen

Unternehmen sollten daher ihre Prozesse und besonders bisher vernachlässigte datenschutzrechliche Vorgaben rechtzeitig überprüfen.

Heute schon gechattet? BILDER: DJD/MINERVA KUNDENRECHTE/FOTODESIGN WENGERT

Beitragssenkung bei privater Krankenversicherung? So kann es gehen! die Zinseinbußen ausgleichen. Als weitere beitragstreibende Gründe werden auch der medizinische Fortschritt und die steigende Lebenserwartung genannt.

Gesetzlicher Anspruch auf Tarifwechsel Wer aus einem teuren in einen gleichwertigen, aber günstigeren Tarif wechselt, kann bei seiner privaten Krankenversicherung viel Geld sparen.

Wer kennt das als Privatversicherter einer Krankenversicherung nicht? Die Beträge sind gerade in diesem Jahr nicht zuletzt wegen der Niedrigzinspolitik der EZB stark gestiegen, was dazu führt, dass die Versicherungen weniger Zinsen für ihre Altersrückstellungen erhalten. Diese sollten den Anstieg der Beiträge im Alter reduzieren, die Erhöhungen müssen nun

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Ein Versicherungswechsel ist in der Regel nicht ratsam, da die angesparte Altersrückstellung dann verlorengeht. Doch auch beim Tarifwechsel bei der eignen Gesellschaft ist Vorsicht geboten: Ein Standard- oder Basistarif hat oft erhebliche Leistungseinschränkungen zur Folge. Eine bessere Alternative ist es, nach einem beitragsstabilen Tarif zu suchen. Häufig ist hier eine Einsparung möglich ohne Leistungen zu verlieren. Nach Paragraph 204 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) haben Sie als privat Krankenversicherter hierauf sogar einen gesetzlichen Anspruch. Hilfreich kann dabei eine unab-

hängige Unterstützung, wie beispielsweise Minerva KundenRechte sein. Der Rechtsberater ermittelt einen gleichwertigen, aber günstigeren und beitragsstabileren Tarif und führt zu einem erfolgsabhängigen Honorar den Tarifwechsel bei Ihrer Versicherung herbei. „In der PKV ergibt sich - unabhängig von den Leistungen - die Prämie aus den durchschnittlichen Krankheitskosten der im jeweiligen Tarif Versicherten“, erklärt Minerva-Geschäftsführer Nico Ferrarese die teils deutlichen Beitragsdifferenzen. Tarife mit einem guten Verhältnis an Gesunden zu Kranken blieben so günstig, während Tarife mit schlechtem Verhältnis immer teurer werden würden. Eine kostenlose Einsparprüfung gibt es unter der Service-Nummer 0800-30 20 333 unter Angabe des Referenzcodes DJD 2017.

6 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Themenspezial | Finanzen & Recht

Immobilien im Allgäu - Darum lohnt sich eine Investition AWM: Herr Tabery, wie sehen Sie die Immobiliensituation in der Region? Klaus Tabery: Aufgrund des knappen Angebots und der niedrigen Zinsen sind die Preise auch bei gebrauchten Immobilien stark angestiegen. Hier stehen die klassischen Eigennutzer in Konkurrenz zu Kapitalanlegern, die mangels lukrativer Alternativen auf den Finanzmärkten sehr stark in Immobilien investieren. Durchschnittlich werden ca. 70 Prozent aller Neubauwohnungen in der Region an Kapitalanleger verkauft.

AWM: Lohnt es sich, im Allgäu in eine Immobilie zu investieren? Warum? Klaus Tabery: Deutschlandweit genießt die Region eine hohe Attraktivität, was sich na-

BILDER: IMMOBILIENSCOUT24

Ein knappes Angebot, regionale Attraktivität und eine enorme Preissteigerung sind gute Gründe dafür, im Allgäu eine Immobilie zu erwerben. Der selbstständige Makler und Immobilienprofi Klaus Tabery aus Kempten erkärt, warum gerade eine Investition im Allgäu attraktiv ist und wohin der Trend geht.

Kempten gilt ür Anleger als sichere Bank.

türlich auch auf die Werthaltigkeit der Immobilien auswirkt. Eine begrenzte Ausweisung von neuen Baugebieten sowie die zusätzliche Nachfrage nach Ferienimmobilien sorgen langfristig für stabile Immobilienpreise in der Region. Auch die Mietpreise sind in den letzten Jahren sehr stark angestiegen, so dass hier auch gute Renditen erzielt werden können. Die guten Lagen mit Ausblick sind hier natürlich ganz besonders im Fokus der Kaufinteressenten. Sie sind zwar etwas teurer, aber aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit ganz besonders werthaltig.

AWM: In welchen Orten und Bereichen des Allgäus ist eine Investition lohnenswert? Klaus Tabery: Besonders die innerstädtischen Lagen in Kempten sind für Immobilieneigentümer eine sichere Bank. Aber auch Ortsrandlagen mit Bergblick sind im Allgäu immer gut nachgefragt. In Kempten (Innenstadtbereich) verzeichnen wir im Bereich der gebrauchten Eigentumswohnungen Preissteigerungen von bis zu 90% (Quelle Immobilienscout24) in den letzten 11 Jahren sp

Das müssen Anleger jetzt wissen BILDER: PIXABAY

bisher sehr komplexe Besteuerung der Anlagen wird ab Anfang 2018 radikal geändert. Sie soll durch die Reform einfacher werden und Steuerschlupflöcher schließen.

2016 waren in Deutschland etwa 2,2 Billionen Euro in Investmentfonds angelegt. Die Allgäu Wirtschaftsmagazin

6 | 2017

Die wichtigsten Regeln im Überblick:

Inländische und ausländische Fonds, die Dividenden ansparen oder ausschütten, werden künftig nach derselben Systematik anhand einer jährlichen Pauschale besteuert. Bestandsschutz: Gekaufte Fond vor 2009 muss die Erträge ab 2018 versteu-

ern, beim Verkauf gilt ein Freibetrag von 100.000 Euro. Erträge unter dem Jahresfreibetrag von 801 Euro (1602 bei Verheirateten) müssen nicht versteuert werden. Bei synthetischen Indexfonds (ETFs) fällt die Steuerstundung weg. Eine Abgeltungssteuer fällt jährlich nun auf eine Pauschale an, die sich am Wert des Fonds und einem Basiszins orientiert, und wird von der Depotbank direkt abgeführt. Keine Änderungen gibt es bei Riesteroder Rürupverträgen.

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Kaufbeuren | VR Bank

Willkommen beim Testsieger

Manfred Seitz (Niederlassungsleiter Buchloe & Kaufbeuren), Hans Peter Burkhardt (Leiter Firmenkunden), Stefan Busch (hinten; Geschäftsstellenleiter Kaufbeuren), Dr. Hermann Starnecker (Vorstandssprecher), Gerhard Schnitzler (hinten; Firmenkundenberater), Nadine Frind (Finanzberaterin), Thomas Erhardt (Leiter Privatkunden), Helmuth Geppert (Vorstand)

Die VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu bietet Beratung auf höchstem Niveau. Zu diesem Ergebnis kamen unabhängig voneinander zwei renommierte Testinstitute: Focus Money sowie die Gesellschaft für Qualitätsprüfung (GfQ). Beide Institute attestieren der VR Bank Topwerte für ihre Beratung. Dabei testete Focus-Money sowohl die Privat- als auch die Firmenkundenberatung in über 200 Städten, darunter auch Kaufbeuren. In beiden Tests lag die VR Bank mit ihrer Beratung deutlich vor den Wettbewerbern. Damit nicht genug: Im größten Bankentest Deutschlands nahm die GfQ Banken in über 400 Städten unter die Lupe und kam zum selben Ergebnis: Die beste Beratung in Kaufbeuren gibt es bei der VR Bank.

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„Nicht nur in Kaufbeuren: Wir beraten überall auf höchstem Niveau. Denn unsere Mitarbeiter arbeiten überall nach den gleichen Standards“, sagt Helmuth Geppert, Vorstand der VR Bank und verantwortlich für das Privatkundengeschäft. Das sind auf der einen Seite moderne computerbasierte Analysetools, auf der anderen Seite kompetente und gut geschulte Mitarbeiter. In Kombination ergibt das eine Beratung, die überzeugt. Ganz wichtig sei dabei: Zuhören. „Gute Beratung geht vom Kun-

den aus - von seinen Bedürfnissen, Zielen und Wünschen“, erläutert Manfred Seitz, Niederlassungsleiter für Kaufbeuren und Buchloe. Nur wer die Bedürfnisse seiner Kunden genau kennt, kann diese auch erfüllen. Davon ist er überzeugt. „Von der Anlageberatung mit Finanz- und Kapitalanalyse über die Vorsorgeplanung bis hin zur Vermögensverwaltung“ – unsere Spezialisten finden für jeden die passende Lösung“, ergänzt Thomas Erhardt, Leiter Privatkunden.

6 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Focus-Money hat getestet: „Beste Bank“ in Kaufbeuren: Platz 1 ür die Privatkundenberatung der VR Bank BANKENGRUPPE

BERATUNG

SERVICE

GESAMTNOTE

VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG

1,30

1,60

1,38

HypoVereinsbank

1,32

1,64

1,40

Deutsche Bank AG

1,73

1,99

1,79

Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren

1,92

2,04

1,95

Commerzbank AG

1,80

2,40

1,95

Deutsche Postbank AG

2,79

2,15

2,63

Platz 1 ür die Firmenkundenberatung der VR Bank BANKENGRUPPE

BERATUNG

SERVICE

GESAMTNOTE

VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG

1,26

1,63

1,35

Commerzbank AG

1,29

2,15

1,51

Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren

2,04

1,92

2,01

Deutsche Bank AG

1,89

2,53

2,05

Auch im DIN-Test der Gesellschaft ür Qualitätsprüfung überzeugte die VR Bank GESPRÄCHSANBAHNUNG

NACHBETREUUNG

ATMOSPHÄRE/ INTERAKTION

BEDARFSANALYE

EMPFEHLUNGEN

GESAMTNOTE

VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG

1,5

1,3

1,2

1,4

1,8

1,4

Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren

2,6

3,1

2,3

2,2

2,0

2,2

Deutsche Bank AG

2,5

1,9

2,4

2,2

2,6

2,3

Commerzbank AG

2,5

2,4

2,1

2,4

2,5

2,4

HypoVereinsbank

2,6

2,3

1,4

3,6

2,3

2,8

Deutsche Postbank AG

1,9

2,0

2,4

4,1

2,6

3,2

Auch für ihre Firmenkundenberatung erhielt die VR Bank bereits zum 2. Mal in Folge Bestnoten. „Persönlich engagiert, verlässlich, nah - das zeichnet unsere Firmenkundenberatung aus“, bringt es Hans Peter Burkhardt, Leiter Firmenkunden, auf den Punkt. Regelmäßige Fortbildungen,

Persönlich – bequem – vor Ort: Der neue VideoService der VR Bank Eine Überweisung durchühren, den Freistellungsauftrag ändern oder einen Termin beim Berater vereinbaren. Als erste Bank in der Region bietet Ihnen die VR Bank daür einen ganz neuen und modernen Weg: Den VideoService. Erledigen Sie Ihre Bankgeschäfte von Angesicht zu Angesicht mit einer unserer Mitarbeiterinnen, von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr. Derzeit in Neugablonz, Marktoberdorf, Rieden und Wertach. Probieren Sie es aus!

Allgäu Wirtschaftsmagazin

6 | 2017

individuelle Lösungen, Verlässlichkeit und Transparenz sind die Erfolgs-Bausteine, die viele Unternehmer im Ostallgäu schätzen. „Wir sehen uns als Partner des Unternehmers und beraten auf Augenhöhe“, sagt Dr. Hermann Starnecker, Vorstandssprecher der VR Bank und verantwortlich für den

Bereich Firmenkunden. „Dabei haben wir immer unsere Vision im Kopf: VRtrauen + VRnetzen schafft VRbindung.“ Und das ist nicht nur eine Floskel: Erst kürzlich veranstaltete die Bank Workshops mit ihren Firmenkunden. „Wir wollten die Bedürfnisse der Unternehmen noch besser kennen lernen und erfahren, was wir vielleicht besser machen können“, so Hans Peter Burkhardt. Das Ergebnis? Wertvolle Anregungen, aber auch immer wieder die Rückmeldung: Eigentlich macht ihr vieles schon sehr gut. Dieser Meinung sind also nicht nur die Tester von Focus Money, sondern auch die Firmenkunden der VR Bank. Simone Wintergerst

VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG

BILDER: VR BANK KAUFBEUREN-OSTALLGÄU

BANKENGRUPPE

Marktplatz 1 87616 Marktoberdorf Telefon (08363) 906-0 www.vrbank-kf-oal.de

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Verkehrsrecht | Kempten

Rundum gut beraten

Weihnachtszeit – Winterzeit. Kaum fallen die ersten Schneeflocken, schon ist das Chaos auf den Straßen vorprogrammiert. Blitzeis, überfrierende Nässe und schlechte Sichtverhältnisse sorgen bei manchem Autofahrer nicht nur für Frustration und Stress, sondern münden nicht selten in einen Verkehrsunfall. Was bei Privatpersonen schon mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden ist, kann im Flottengeschäft rasch zu erheblichen Ausfällen führen. Die CERNY & KOLLEGEN Rechtsanwalts GmbH aus Kempten hilft in solchen Fällen schnell und zuverlässig. Seit mehreren Jahrzehnten steht die Anwaltskanzlei CERNY & KOLLEGEN ihren Mandanten als verlässlicher Partner in Sachen Verkehrsrecht zur Seite. Spezialisiert auf die Sachgebiete Unfallschadenabwicklung, Verteidigung in Bußgeld- und Strafverfahren, Autokauf und Leasing, sowie sachkundige Beratungen rund um das Thema Führerschein – übernehmen die Anwälte von CERNY & KOLLEGEN jährlich etwa 2000 Verkehrsmandate im Jahr.

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Neben RA Thomas Weinhardt, Geschäftsführender Gesellschafter und Rechtsanwalt für Verkehrsrecht, vertreten RAin Isabel Rayer (Fachanwältin für Verkehrsrecht) und RAin Andrea Hammerschmidt (Fachanwältin für Verkehrs- und Arbeitsrecht) mit höchster Fachkompetenz und engagiertem Einsatz die Interessen ihrer Mandanten gerichtlich und außergerichtlich. Unterstützt werden die drei Anwälte von einem fünfköpfigen Team

aus engagierten Mitarbeiterinnen, die dafür sorgen, dass Organisation und Wissensmanagement Hand in Hand gehen. Als Mitglied in der European Tax & Law (ETL-Gruppe) kann die Kanzlei zudem auf ein breites und umfassendes Netzwerk an ergänzenden Beratungsleistungen zurückgreifen. Dieses ganzheitliche Serviceangebot, das neben rechtlichen unter anderem auch steuerliche und wirtschaftliche

6 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Beratungsleistungen umfasst, wissen vor allem die Geschäfts- und Firmenkunden der Kanzlei CERNY & KOLLEGEN sehr zu schätzen.

Neben der Regulierung von Versicherungsschäden und der Vertretung bei Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren gegenüber einem angestellten Fahrer unterstützt die Kanzlei CERNY & KOLLEGEN auch bei der Organisation einer

Spezialisiert auf Verkehrsrecht RA Thomas Weinhardt, Geschäftsührender Gesellschafter

anstehenden MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung). „Gerade im Flottengeschäft greifen oftmals mehrere Rechtsgebiete ineinander“ erläutert Thomas Weinhardt. „Auch arbeitsrechtliche Aspekte können dabei eine Rolle spielen. In solchen Fällen können wir innerhalb der Kanzlei schnell und unkompliziert auf das Fachwissen von RAin Hammerschmidt zurückgreifen, was natürlich auch unseren Mandanten zugutekommt.“ Das ganzheitliche Angebot der Kanzlei wird zudem noch von verschiedenen Schulungsangeboten nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz ergänzt. Schnell und unkompliziert erfolgt auch die gesamte Betreuung während einer Schadensregulierung. Durch eine weitgehend papierlose und elektronische Abwicklung innerhalb der Kanzlei, ist nicht nur ein schneller, sondern auch standortunabhängiger Zugriff auf alle relevanten Fakten möglich. Rasches Handeln ist vor allem bei einer anstehenden Schadensregulierung ein entscheidender Faktor. „Selbst bei einem scheinbar klaren Fall – wenn zum Beispiel der Unfallgegner sofort seine Schuld zugibt, kann es im weiteren Verlauf zu ungeahnten Fallstricken kommen. Nicht selten versucht beispielsweise die gegnerische Versicherung Leistungen zu kürzen. Daher ist es wichtig, sich so schnell wie möglich rechtliche Unterstützung zu holen, damit die Regulierung möglichst zügig und optimal abgewickelt werden kann“, führt Thomas Weinhardt aus. Das Team von CERNY & KOLLEGEN ist davon überzeugt: „Unsere professionelle Unfallschadensabteilung sorgt für eine rasche und unkomplizierte Abwicklung. Rufen Sie uns an – wir helfen Ihnen!“ S.W.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

6 | 2017

CERNY & KOLLEGEN GmbH

BILDER: CERNY & KOLLEGEN GMBH, SIMONE WINTERGERST, SHUTTERSTOCK

„Wir betreuen in unserer Kanzlei natürlich auch Firmenkunden mit Flottengeschäft“, so Thomas Weinhardt. „Gerade hier ist es wichtig, den Mandanten die Sorge um die Existenz zu nehmen. Fällt bei einem kleinoder mittelständischen Unternehmen aufgrund eines Unfalls ein Teil der Flotte aus, muss schnellstmöglich Ersatz beschafft werden, um das Unternehmen nicht zu gefährden.“

Rechtsanwaltsgesellschaft Mozartstraße 16 87435 Kempten (Allgäu) Telefon (0831) 21032 Telefax (0831) 21815 info@cerny-rae.de www.cerny-rae.de

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Unternehmer sein bedeutet Chancen ergreifen.

DIE BANK FÜR UNtERNEhmER In Chancen denken, bewusst handeln. Warum können wir uns in Sie hineinversetzen? Weil auch wir Unternehmer sind und wie Sie agieren: als Stratege und macher, als Entscheider und Fachmann, als Bewahrer und Innovator. Ein exzellenter Ruf, Klarheit ohne Umwege und ein Betreuungsteam, das Ihr Geschäftsmodell versteht. Das macht uns zur idealen hausbank für eigentümergeführte, exportorientierte Mittelstandsbetriebe. Ihrem Erfolg verpflichtet. Unserem Weg verbunden. Seit 113 Jahren.

btv-bank.de/firmenkunden


Kempten | Patentanwalt

Wir leben in einer sich schnell ändernden, globalisierten Welt! Eine der Besonderheiten Deutschlands sind die sich weit in die europäischen Nachbarländer erstreckenden Wirtschaftsbeziehungen auch und gerade kleinerer Unternehmen und selbst von Handwerkern. Daher sind ungestörte Beziehungen zu unseren nahen europäischen und ferneren asiatischen Nachbarn von großer Bedeutung, da auf ihnen die große wirtschaftliche Stärke und Robustheit der deutschen Wirtschaft beruht. In den gerade erst anbrechenden Zeiten der digitalen Revolution unseres Wirtschaftsund auch Gesellschaftslebens können auch Einzelpersonen derart große räumliche Märkte für Ihre Ideen erschließen. Eine gute Internetseite ist oftmals ausreichend, um plötzlich zahlreiche ausländische Kunden zu haben. Es ist daher interessant, auf einfache Weise Markenschutz auch im Ausland zu erhalten. Die Mitgliedsstaaten der EU haben daher schon 1995 eine Möglichkeit für Privatpersonen und Unternehmen geschaffen, mit nur einem Verfahren auch in deutscher Sprache zügig eine unionsweit gültige Marke zu erwerben. Diese Möglichkeit wird seitdem weidlich genutzt, 2016 wurden 116.000 Unionsmarkenanmeldungen eingereicht, so

viele wie noch nie. Mit Abstand die meisten Anmeldungen kamen aus Deutschland, gefolgt von den USA und Großbritannien, letzteres gleichauf mit Italien. Chinesische Unternehmen reichen mittlerweile mehr Anmeldungen ein als Französische...

Und dann kam der 23. Juni 2016 und brachte den Brexit! Mit diesem bildete sich schlagartig ein breiter Riss in den Wirtschafts- und Rechtsbeziehungen zwischen Großbritannien und den anderen Mitgliedsstaat der EU. Was bedeutet dies nun für Unionsmarken? Das ist gänzlich unklar, vom Verlust der Gültigkeit bis hin zur Umwandlung in nationale britische Marken ist alles möglich. Hinzu treten weitere rechtliche Probleme, da die Durchsetzung einer Marke deren rechtser-

haltende Benutzung voraussetzt und viele Unionsmarken gar nicht in Großbritannien benutzt wurden. Bislang reichte nämlich die rechtserhaltende Benutzung in einem relevanten Teil der EU aus, beispielsweise in einem großen Land wie Deutschland oder in mehreren kleineren Ländern. Markeninhaber und -anmelder tun daher gut daran, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen, um rechtzeitig handeln zu können, beispielsweise Umwandlungsfristen einzuhalten oder nationale britische Marken auf die eine oder andere Weise zu erlangen. Nichts ist so beständig wie der Wandel!

VKK Patentanwälte

Allgäu Wirtschaftsmagazin

4 | 2017

BILDER: S. KANEIDER

Edisonstraße 2 87437 Kempten Telefon (0831) 23291 Telefax (0831) 17715 kempten@vkkpatent.com www.vkkpatent.com

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Wangen | Anwaltskanzlei

„Rechtsgestaltung ist spannend“ Anwälte Claudia Rudolph und Dr. Armin Kraft entwickeln gemeinsam mit drei weiteren Anwälten passgenaue Lösungen ür ihre Mandanten.

Claudia Rudolph

Die „Rechtsanwaltssozietät Dr. Kraft Rudolph Rechtsanwälte“ in Wangen im Allgäu gehört mit fünf Anwälten zu den größten Kanzleien in der Region. Für die Mandanten bedeutet das vor allem große Flexibilität, kompetente Ansprechpartner für unterschiedliche Rechtsbereiche und ein breites inhaltliches Spektrum. So können Unternehmen beispielsweise vom Arbeitsrecht über das Baurecht bis hin zum Wirtschaftsrecht alle Bereiche von Experten innerhalb der Kanzlei betreuen lassen.

Dr. Armin Kraft

„Wir versetzen Berge – das ist nicht zu viel versprochen.“ Dr. Armin Kraft, Rechtsanwalt

„Berge versetzen – das ist ein großes Versprechen. Eines, das wir nicht durch schiere Masse, sondern durch Qualität, Effizienz und Beweglichkeit einlösen“, sagt Rechtsanwalt Dr. Armin Kraft, überwiegend im Erbrecht und Wirtschaftsrecht tätig. „Mit unserer Kompetenz, Erfahrung und Hingabe an jedes einzelne Mandat

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6 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Sabrina Neusch

beseitigen wir die rechtlichen, steuerlichen oder prozessualen Hindernisse, die den Zielen unserer Klienten im Weg stehen.“ Die Kanzlei versteht sich als Kompetenzzentrum für ein breites Rechtsspektrum und setzt auf lückenlose Beratung sowie eine verlässliche Partnerschaft. „Vertrauen muss sich aufbauen“, sind sich Fachanwältin für Familienrecht Claudia Rudolph und ihr Partner, Rechtsanwalt Dr. Armin Kraft, einig. Und so hat nicht nur die Kanzlei eine bereits fast 60-jährige Tradition, sondern auch die Zusammenarbeit mit den Mandanten. Die Inhalte wandeln sich im Laufe der Zeit und reichen von der Unternehmensgründung über die Gestaltung von Gesellschaftsrecht und Arbeitsverträgen oder das Mietrecht bis hin zu Fragen der Nachfolgeregelung. Aber auch im Privaten sind die Anwälte und Fachanwälte bei Bedarf zur Stelle und regeln Scheidungen, Erbschaftsfragen, den Kindes-Unterhalt oder Aufgaben im Verkehrsrecht.

Kontakt mit Steuerberatern und können den Mandanten so kurze Wege und ein Plus an Leistungen bieten.“ Denn gerade im Bereich des Unternehmensrechts ist es wichtig, die steuerlichen Folgen der rechtlichen Gestaltung zu berücksichtigen und ein Konstrukt zu schaffen, das auf allen Ebenen zum Wohle des Mandanten und seines Unternehmens funktioniert. Dr. Kraft, der die Ausbildung zum Anwaltsnotar erfolgreich abgeschlossen hat, ist Experte für Steuerrecht und über die aktuellen Entwicklungen und möglichen Fallstricke informiert. Überregional hat sich die Kanzlei dem Netzwerk „Apraxa“ angeschlossen – einer Kooperation von mehr als hundert bundesweit tätigen Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. Im Mittelpunkt steht vor allem die Qualität – so haben sich die beteiligten Kanzleien verpflichtet, bestimmte Standards einzuhalten und sind nach DIN ISO 9001 zertifiziert.

Netzwerke bilden – regional und überregional

Rechtzeitig an die Unternehmensnachfolge denken und dabei sparen

Für Dr. Armin Kraft, Fachanwalt für Erbrecht, ist die Vernetzung der Kanzlei sehr wichtig: „Regional sind wir in engem

Ein Thema kommt im Arbeitsalltag der Kanzlei immer wieder zur Sprache: die Nachfolgeregelung in Unternehmen. Da-

zu Dr. Kraft: „Die Unternehmensnachfolge ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Rahmen der Nachfolgeplanung. Häufig ist kein geeigneter Nachfolger im Familienkreis vorhanden. Das Gesetz bietet zwei Möglichkeiten, bei denen entweder 85 oder 100 Prozent des Betriebsvermögens steuerfrei übertragen werden können. Wir konnten für einen Mandanten, dessen einziger Sohn und Alleinerbe den Betrieb nicht fortführen wollte, eine wertvolle Lösung finden. Denn im notariellen Testament stellten wir Lücken fest. Durch Neugestaltung des Testaments und Einsetzung eines Testamentsvollstreckers sparte sich der Erbe 2,2 Millionen Euro Erbschaftssteuer.“ Wird im Vorfeld die Regelung nicht sorgfältig und mit allen steuerlichen Konsequenzen durchdacht, können die Übergabeprozesse ein Unternehmen auseinanderbrechen lassen. Claudia Rudolph, zertifizierte Testamentsvollstreckerin (AGT), betont: „Ich sehe es als eine unserer wichtigsten Aufgaben in der erbrechtlichen Beratung an, mit dem Mandanten mögliche Fallkonstellationen durchzuspielen und ihn auf die jeweiligen Rechtsfolgen hinzuweisen. Auf der Basis unserer Empfehlungen kann er dann seine Vermögensnachfolge optimal gestalten.“

Zeichen der Zeit früh erkannt Claudia Rudolph: „Durch junge Kollegen im Team und unsere laufende Fortbildung sind wir bei allen Themen auf dem neuesten Stand und können unsere Mandanten umfassend und vorausschauend beraten. Knifflige Fälle besprechen wir im Team und bringen dann unsere gesamte Fachkompetenz an einen Tisch. Rechtsgestaltung ist einfach immer wieder spannend.“ Meike Winter

Susanne Hirt

Dr. Kraft & Rudolph Rechtsanwälte PartG mbB

Allgäu Wirtschaftsmagazin

6 | 2017

BILDER: ALMUT WEBER

Eselberg 4 88239 Wangen i.A. Telefon (07522) 9774-0 Telefax (07522) 9774-23 info@dr-kraft.eu www.dr-kraft.eu

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Leutkirch | Metallbearbeitung

Eine runde Sache Spezialist ür industrielles Außenrundschleifen auf Fertigmaß: DOKE GmbH

„Wir würden es wieder tun!“ sind sich Daniel Dobler und Stephan Kempter sicher - gemeint ist die Gründung ihrer Firma DOKE GmbH und die Spezialisierung auf das hochpräzise Außenrundschleifen. Vor zwei Jahren wagten die beiden nach der bestandenen Meisterprüfung gemeinsam den Schritt in die Selbständigkeit. Auf 300 Quadratmetern arbeiten sie nun im Gewerbegebiet in Leutkirch mit einer CNC Schleifmaschine und zwei konventionellen Maschinen als Lohnschleiferei – eine Marktlücke in der Region. Die Kunden der DOKE GmbH kommen aus den unterschiedlichsten Branchen. Vor allem Maschinenbau, Automobilbranche, Wasserfahrzeugindustrie oder der Energiesektor benötigen präzise geschliffene, runde Bauteile und Magnete für Elektromotoren oder Turbinen. Aber auch die Dentalbranche greift auf die Fähigkeiten der Lohnschleiferei zurück, wenn es beispielsweise um die Antriebe für Bohrer geht. Und damit wird auch die Bandbreite der unterschiedlichen Teile deutlich, die in Leutkirch bearbeitet werden: Werkstücke von einer maximalen Länge mit rund 550 Millimetern werden ebenso bearbeitet, wie

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nur wenige Millimeter große Teile für Dentalwerkzeuge. Im Vordergrund steht dabei immer die Genauigkeit – und die ist bei einer Toleranz von 0,002 Millimetern sehr hoch.

Alles in Handarbeit Die Werkstücke werden von den beiden Firmeninhabern in Handarbeit in die Studer CNC Schleifmaschine eingesetzt und bearbeitet. Auf Wunsch erfolgt eine Nachbearbeitung der Teile – beispielsweise die Reinigung der Dentalbauteile im Ultraschallbad. Auch das Einölen von Teilen, die vor Rost geschützt werden sollen, wird von

6 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


war überzeugt, nachdem Stephan Kempter und Daniel Dobler den „Ausschuss“ eines Mitbewerbers aufgearbeitet und nutzbar gemacht hatten.

CNC Außenrundschleifen zwischen Spitzen

„Gründer des Monats“ der Handwerkskammern Die baden-württembergischen Handwerkskammern wählen auf ihrem Gründungsportal einmal im Monat einen besonders erfolgreichen Existenzgründer. Im März 2017 konnte sich die DOKE GmbH in diesem Wettbewerb behaupten und wurde auf den ersten Platz gewählt. Denn schon kurz nach der Gründung hat das junge Unternehmen einen ansehnlichen Kundenstamm aus großen Industrieunternehmen und kleineren Betrieben aufgebaut. Qualität und Verlässlichkeit der DOKE GmbH überzeugen: So hat ein Kunde nach einem Testauftrag bereits die gesamten Außenrundschleifaufgaben nach Leutkirch übergeben, ein anderer Allgäu Wirtschaftsmagazin

6 | 2017

Meike Winter

Beste Freunde – beste Voraussetzungen Daniel Dobler und Stephan Kempter stammen beide aus Leutkirch und haben sich während ihrer Lehre kennen gelernt. Beide haben sie im Anschluss fünf Jahre zusammen in ihrem Ausbildungsbetrieb gearbeitet und dann ein Jahr lang die Vollzeitmeisterschule in der Handwerkskammer Ulm besucht. Nach der Prüfung zum Handwerksmeister im Bereich Feinwerkmechanik kehrten sie noch einmal in den Betrieb zurück, bevor sie den Schritt in die Selbständigkeit wag-

Doke GmbH Schleiftechnik Beim Hammerschmied 4 88299 Leutkirch im Allgäu Telefon (07561) 987 94 43 Telefax (07561) 987 94 47 info@dokegmbh.de www.dokegmbh.de

BILDER: DOKE

Hand erledigt. „Am Abend zu sehen, was man geschafft hat und die Paletten mit den fertigen Teilen zu beladen, das macht einfach zufrieden“, sagt Daniel Dobler. Und Stephan Kempter ergänzt: „Wir arbeiten sehr engagiert und konzentriert – denn wir sind gegenüber unseren Kunden verantwortlich und da soll einfach alles passen. Das gilt für die Qualität der Teile ebenso, wie für die Liefertreue und unsere Zuverlässigkeit.“

„Angefangen haben wir hier mit zwei konventionellen Schleifmaschinen. Aber es war schnell klar, dass wir für die hohen Anforderungen unserer Industriekunden eine präzise CNC Schleifmaschine benötigen“, erzählt Daniel Dobler. So werden die Kundenaufträge, die extrem hohe Genauigkeit erfordern, heute auf einer Studer Schleifmaschine bearbeitet – sozusagen mit dem Rennwagen unter den Schleifmaschinen. Vielfältige Formate und Durchmesser sind damit ebenso realisierbar, wie die Präzision bis in den Mikrometer-Bereich. Auch Kleinserien von 1 bis 5.000 Stück lassen sich mit der CNC Anlage effizient bearbeiten. In erster Linie sind es Werkstücke aus Metall, die hier außenrund geschliffen werden. Auch gehärtetes Metall oder geschichtetes Material können bearbeitet werden, ebenso beschichtete Bauteile.

ten. „Wir hatten viel Unterstützung durch unsere Familien – sowohl im Büro und in rechtlichen Fragen wie auch in handwerklichen Dingen“, sagt Stephan Kempter. Denn während sein Vater mit einem Freund beim Feierabendbier zusammen saß, kam das Gespräch auf die Chancen einer Lohnschleiferei – und der erste Stammkunde war gewonnen, bevor die Firma überhaupt gegründet war. Auch bei der Suche nach einer geeigneten Halle kam die Empfehlung eines Freundes im passenden Moment. Und so tragen nicht nur das große Engagement und die Freundschaft der beiden Gründer die DOKE GmbH, sondern auch die Unterstützung durch den Freundeskreis und die Familie.

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Ketterschwang | Wintergartenbau

Hochwertiger Wintergartenbau und Terrassenüberdachungen

aus einer Hand

Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren Kögel Wintergartenbau in Ketterschwang!

Eigentlich liegen Tradition und die Wurzeln des heutigen Unternehmens noch viel weiter zurück. Bereits seit 1923 bestand auf dem heute modern erweiterten Firmengrundstück eine Bauschreinerei. Daher blickt man heute sogar auf eine fast 95 Jährige Handwerkstradition zurück, die bis in unsere heutige Zeit von der Familie Kögel nicht nur weitergeführt, sondern in 30 Jahren innovativ auf Wintergärten, Terrassenüberdachungen und alles was dazu gehört spezialisiert, erweitert und ausgebaut wurde. Oft sitzt der ein oder andere im Winter vor dem Fenster und schaut wehmütig auf den verschneiten Garten. Dann kommt so mancher auf die Idee, dass ein Wintergarten oder eine Terrassenüberdachung eine feine Sache wäre. Schnell ist der Laie dann aber mit den Planungen überfordert und denkt schon mit Schrecken daran, dass dafür so einige Handwerker wie Schreiner, Maurer, Elektriker und Spengler nötig sein werden. Nun, falsch gedacht! Denn das Familienunternehmen Kögel bietet den gesamten Wintergartenbau aus einer Hand an. Von der individuellen Fachbera-

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tung, über die genaue Planung, die eigene Fertigung und die fachmännische Montage deckt das Unternehmen aus Ketterschwang das komplette Bauvorhaben ab. Das gleiche gilt auch für Terrassenüberdachungen, Kaltwintergärten, Dachverglasungen, Vordächer oder Carportlösungen. Bei Kögels aus Ketterschwang bekommt der Kunde in enger Zusammenarbeit alles aus einer Meisterhand gefertigt und montiert. Dass das Familienunternehmen alles in höchster Qualität, individuell und termingerecht leisten kann, dafür sprechen 30 Jahre Erfahrung im Wintergartenbau.

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Aller Anfang ist schwer doch auch erfolgreich! Als der heutige Firmeninhaber Fridolin Kögel nach seiner 1984 erfolgreich abgeschlossenen Meisterprüfung auf der Suche nach einem geeigneten Standort war, traf er dabei auf Ignaz Miller, dem damals die Bauschreinerei gehörte und ebenfalls auf der Suche nach einem Nachfolger war. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase war der Weg für die Selbstständigkeit geebnet. So erfolgte dann auch am 01.01.1987 die offizielle Betriebsübernahme. Doch dass die Fertigung von Holzfenstern und anderen Bauelementen für einen Betrieb dieser Größe auf lange Sicht nicht mehr rentabel sein wird, war dem Schreinermeister schnell bewusst. Also war eine Umstrukturierung dringend nötig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit viel Weitsicht und unternehmerischem Mut wurde die Bauschreinerei dann erfolgreich zum Wintergartenhersteller umstrukturiert und sukzessive um- und ausgebaut.

Von der kleinen Bauschreinerei zum heute familiengeührten und modernen Wintergartenbau-Unternehmen Kögel! Am Anfang wurden Wintergärten und Überdachungen in der klassischen Holzbauweise gefertigt. Da die Nachfrage kontinuierlich stieg und der Beratungsumfang beim Kunden für einen Wintergarten viel Zeit in Anspruch nimmt, wurde zur Unterstützung im Verkauf bereits im Jahr 1991 ein Kun-

„Meinen Wintergarten habe ich in Zusammenarbeit mit der Firma Kögel gestalten und bauen lassen. Besonders von der ganzheitlichen Betreuung, Beratung und Montage aus einer Hand bin ich absolut begeistert und mehr als zufrieden. Ich kann nur jedem, der über einen Wintergarten nachdenkt, empfehlen, zu den Fachleuten der Fa. Kögel zu gehen“ Marco Richter / Financial Architects AG

denberater im Außendienst eingestellt. Für einen 5-Mann Betrieb ein gewagter Schritt. 1993 kam ein Schreinermeister für die Arbeitsvorbereitung und Montageleitung hinzu. Im Lauf der Jahre veränderte sich auch das Produkt. Die Wintergärten wurden nicht mehr nur in Holz, sondern immer mehr als hochwertige Holz/Alu-Konstruktionen von den Kunden nachgefragt. Vor knapp 10 Jahren wurde dann parallel zur Holzbearbeitung eine kleine Alu-Produktion für Terrassendächer und Kaltwintergärten eingerichtet, um dem Kundenwunsch nach etwas kostengünstigeren und pflegeleichten Produkten nachzukommen. Schnell hatte dann die bestehende Werkstatt Ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Um die eingehenden Aufträge zeitnah erledigen zu können, wurde 2016 dann die Planung der neuen und modern ausgestatteten Produktionshalle umgesetzt. „Damit wir weiterhin unseren Kunden alles aus einer Hand anbieten können, haben wir die Fertigung großzügig erweitert und mit einem CNC-gesteuerten Bearbeitungszentrum kann jetzt noch präziser, komfortabler und produktiver gearbeitet werden,“ so der Inhaber Fridolin Kögel zu dem gelungenen Neubau.

Die Zukunft wird schon heute gefeiert! Ein 30-jähriges Jubiläum als familiengeführtes Unternehmen in diesem Marktsegment ist eine respektable Leistung, die sich sehen lassen und auch gefeiert werden kann. Bei der Einweihungs- und Jubiläumsfeier mit Ehrengästen aus der lokalen Politik und Vertretern des Fachverbandes Schreinerhandwerk Bayern bedankte sich Firmengründer und Geschäftsführer Fridolin Kögel bei allen Mitarbeitern, Partnerbetrieben, den am Bau beteiligten Firmen und seiner Familie. Der Einladung zum „Tag der offenen Türe“ sind rund 500 Gäste gefolgt. Dabei konnten sich die Besucher auch gleich von der Zukunft mitreißen lassen und sich mit der Virtual-Reality-Brille den zukünftigen Wintergarten in 3D ansehen. Das Hightec-Gerät stieß bei den Anwesenden, egal ob alt oder jung auf große Begeisterung. Des weiteren konnten sich die Gäste bei einem Rundgang durch den Betrieb auch das neue CNC-Bearbeitungszentrums erklären lassen. Mit der jetzigen Investition ist das Unternehmen für seine Produktpalette Wintergärten und Dachverglasungen in Holz-Alu, Überdachungen, Kaltwintergärten und Carports in Alu sowie Sonnen- und Insektenschutz gut aufgestellt. Mit den beiden Söhnen Andreas Kögel, der das Schreinerhandwerk erlernt und ein duales Studium der Holztechnik absolviert hat und Sebastian Kögel, der ebenfalls ausgebildeter Schreiner ist, ist auch die Betriebsnachfolge gesichert. Autor: Stefan Günter

Kögel Schreinerei – GmbH

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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BILDER: MIKA ATES

Gartenstr. 12 87656 Ketterschwang Telefon (08344) 235 Telefax (08344) 1852 info@koegel-wintergarten.de www.koegel-wintergarten.de

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Haldenwang | Abdichtungssysteme

Wir machen Ihr Haus trocken

Schimmel? Feuchte Wände? Für die Spezialisten von ISOTEC aus Haldenwang gehört das zum Alltag. Mit exzellentem Fachwissen kümmern sich die Bausachverständigen um die richtige bauwerkliche Abdichtung in jedem Gebäude. Wer kennt das nicht: Beim Gang in den Keller schlägt einem ein modriger Geruch entgegen oder an Wänden zeichnen sich nasse Flecken und Putzabplatzungen ab – ein untrügliches Zeichen dafür, dass Feuchtigkeit eingedrungen ist. Bröckelnde Wände und der Befall durch Schimmelpilze können die Folge sein. Existiert das Problem über einen längeren Zeitraum hinweg, besteht neben möglichen gesundheitsschädigenden Folgen die Gefahr, dass die Bausubstanz nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen wird. Mit ei-

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ner Bauwerksabdichtung und/oder einer Innendämmung ist man schnell auf der sicheren und trockenen Seite. Gerade ein Keller gehört oft zu den funktionellsten Räumen eines Gebäudes. Ob Vorratskammer, Hobbyraum oder Büro – die Nutzungsmöglichkeiten sind schnell begrenzt, wenn die Feuchtigkeit Einzug gehalten hat. Seit Jahren beschäftigt sich der Geschäftsführer des ISOTEC Fachbetriebes im Allgäu, Andreas Zettel, mit solchen Problemen. Feuchtigkeit ist für ihn

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ein Problem bei Gebäuden, das nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. „Dabei muss zunächst die genaue Ursache für die feuchten Räume geklärt werden.“ Der Bausachverständige vergleicht das Haus dabei gerne mit einem Patienten, für dessen Leiden zunächst die richtige Diagnose erstellt werden muss, um anschließend den richtigen Behandlungsplan aufzustellen. Handelt es sich um stauendes oder von außen drückendes Wasser oder Bodenfeuchte? Eine genaue Analyse der Schadensursache ist äußerst wichtig, um ein individuelles Konzept anzufertigen. „Ist dies geklärt, geht es an die Sanierung“, so der Fachmann. Für die richtige Methode sei es wichtig, die genaue Geschichte und spezielle Bauart des Hauses zu betrachten. Denn Schimmel und Feuchtigkeit betreffen nicht nur Altbauten, sondern werden immer wieder auch in Neubauten festgestellt. „Leider helfen Ratschläge wie richtiges Lüften oder der Einsatz von chemischen Mitteln meist nicht weiter oder wirken nur kurzfristig“, erklärt Andreas Zettel. Nach einer sorgfältigen Schadensaufnahme vor Ort gilt es auch festzustellen, wofür das Zimmer genutzt werden soll. „Ein Problem in der Waschküche zum Beispiel muss anders betrachtet werden, wie die Nutzung als Wohn- oder Arbeitsraum.“ Aufgrund der Grundlage dieser genauen Analyse bekommt der Kunde ein detailliertes Angebot.

„Wir machen Ihr Haus trocken“ Zeit ür den Fachmann Sind die Schäden erst mal sichtbar, hilft es nur noch, einen Experten einzuschalten. Das Team um Andreas Zettel hat nicht nur das nötige Know-how, sondern auch langjährige Erfahrung im Kampf gegen Feuchtigkeitsschäden. Seit der Übernahme des Betriebes 2016 hat Andreas Zettel das Unternehmen nachhaltig optimiert – eine hohe Kundenzufriedenheit bestätigt den wachsenden Erfolg. Gegründet wurde der allererste ISOTEC Fachbetrieb bereits 1983 von Horst Becker. Heute ist das Franchise-Unternehmen an über 150 Standorten in ganz Deutschland und seit 1999 auch im Allgäu vertreten. Die hohe Fachkompetenz von ISOTEC ist nicht zuletzt einer eigenen Forschungseinrichtung zu verdanken, in der die Abdichtungssysteme unter realen Bedingungen getestet werden, bevor sie beim Kunden eingesetzt werden. Die Verfahren von ISOTEC schützen Gebäude sicher vor Feuchtigkeitsschäden. Neben Außen- und Innenabdichtungen, Rissinjektionen oder Sanierputz gehört dazu vor allem die ISOTEC-Horizontalsperre, ein langjährig geprüftes Verfahren, das verhindert, dass Feuchte im Mauer-

werk aufsteigt. Denn auch beim Thema Feuchtigkeit gilt: Vorbeugung ist alles. Daher steht das Team von ISOTEC für eine Beratung jederzeit zur Verfügung. Außen,-Innen-und Sockelabdichtung, Kellerbodenbeschichtung, Schimmelschadensanierung oder Innendämmung – für jedes Problem finden die Abdichtungsfachleute die richtige Maßnahme. Denn Feuchtigkeit im Gebäude bedeutet nicht nur einen Wertverlust, sondern ist auch ein gesundheitsgefährdendes Risiko, gibt Andreas Zettel zu denken. „In jedem Fall sollte eine Schadensbehebung nicht auf die lange Bank geschoben sondern dem Fachmann überlassen werden.“ Denn wer möchte nicht in einem gesunden und behaglichen Raumklima leben und arbeiten?

ISOTEC Fachbetrieb

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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BILDER: ISOTEC

Abdichtungssysteme Zettel Hojen 16 87490 Haldenwang Telefon (08374) 3719951 info@isotec-zettel.de www.isotec-zettel.de

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

BILDER: MAHA

Dietmannsried // Vor rund 100 geladenen Gästen fand Ende November der symbolische erste Spatenstich der Firma WAHL GmbH für das neue energieeffiziente Logistikzentrum mit Verwaltung in Dietmannsried statt. Das rund 5 Millionen Euro teure Bauprojekt soll im Herbst 2018 in den Live-Betrieb gehen. Unter den zahlreich geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft waren unter anderem Dietmannsrieds Erster Bürgermeister Werner Endres, Landrat Anton Klotz, die Landtagsabgeordneten Thomas Kreuzer, Eric Beißwenger, Leopold Herz sowie der Hauptredner des Tages Staatssekretär Franz Josef Pschierer. Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer freute besonders das klare Bekenntnis des Unternehmens zur Region: „Wir setzen eben nicht nur auf die zentralisierten Wachstumskerne, auf die Metropolen. Arbeit zu den Menschen bringen – und nicht umgekehrt, das macht den ländlichen Raum in Bayern stark und lebenswert. Und dank Unternehmen wie der WAHL GmbH wird das auch in Zukunft so bleiben.“ Die WAHL GmbH hat

Stiftungsratvorsitzender Anton Klotz bei der Spendenübergabe an den Verein ür Köperbehinderte

Haldenwang // Die Stiftung von MAHA spendete 25.500 Euro für den Bau einer Kletterwand im behindertengerechten Allgäu ART Hotel in Kempten. Bereits seit vielen Jahren setzt sich die private gemeinnützige Stiftung von Winfried Rauch, dem 2016 verstorbenen Gründer von MAHA,

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BILDER: WAHL

Der erste Schritt ist gemacht

Schon bald werden die ersten Bauarbeiten beginnen. Traditionsgemäß griff man zuerst zum Spaten: (v.l.) Landtagsabgeordneter Leopold Herz, 1. Bürgermeister Werner Endres, Landtagsabgeordneter Eric Beißwenger, Ignaz Wahl, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Geschäftsührer Jürgen Wahl, Geschäftsührer Andreas Wahl, Landrat Anton Klotz, Landtagsabgeordneter Thomas Kreuzer.

in Dietmannsried Großes vor. Im vergangenen Jahr wurden bereits 12 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Weitere 12 Arbeitsplätze sollen in den kommenden Jahren entstehen. Das Familienunternehmen in der 3ten Generation wurde 1950 gegründet und ist in den letzten Jahren extrem gewachsen, vor allem im Bereich des Online Handels, und damit in Ihrem bestehenden Gebäude am Ortseingang von Dietmanns-

Familie Rauch-Stiftung unterstützt Verein ür Körperbehinderte Allgäu für Menschen ein, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Der Verein für Körperbehinderte Allgäu engagiert sich bereits seit knapp 60 Jahren für Menschen mit Behinderung und fördert sie mit unterschiedlichsten Maßnahmen. Im Rahmen eines kürzlich realisierten Projekts wurde nun im Allgäu ART Hotel mit Hilfe der Spende eine Kletterwand errichtet,

ried räumlich längst an seine Grenzen gestoßen. „Das starke Wachstum bringt Tag für Tag neue Herausforderungen mit sich. Vor allem in den Bereichen e-Commerce/ Webentwicklung und Mediengestaltung sowie Logistik. Deshalb suchen wir immer wieder engagierte Mitarbeiter und Auszubildende, die Spaß am Erfolg haben und sich gerne einbringen“, so die Geschäftsleitung Andreas und Jürgen Wahl.

die künftig weitere Fördermöglichkeiten für behinderte Menschen schafft: hier sind beispielsweise spezielle Therapien von Menschen nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma und Kindern und Jugendlichen mit schweren Behinderungen vorgesehen. Das Allgäu ART Hotel in Kempten ist vollständig barrierefrei und bietet somit nicht nur Gästen, sondern auch Mitarbeitern ein behindertengerechtes Umfeld. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spende einen wichtigen Beitrag für dieses tolle Projekt in unserer Region leisten konnten“, so Landrat und Stiftungsratsvorsitzender Anton Klotz bei der Spendenübergabe, „denn damit bieten wir den durch den Verein betreuten Personen und Hotelgästen mit Handicap neuen Möglichkeiten der Förderung und zudem auch ganz neue Perspektiven.“

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Halblech // Das Unternehmen Otto Bihler GmbH & Co. KG gehört in diesem Jahr erneut zu den Innovationsführern des deutschen Mittelstands. Ranga Yogeshwar, Professor Dr. Nikolaus Franke und compamedia ehrten Bihler mit dem Siegel der TOP 100-Innovationsführern in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Halblech/Ostall-

gäu schaffte bereits zum zweiten Mal den Sprung in die Innovationselite. Bihler überzeugte insbesondere mit seinen Innovationserfolgen und den internen Prozessen. „Wir entwickeln uns permanent weiter“, sagt Geschäftsführer Manfred Grundner. „Rund 80 Prozent unserer Automationslösungen sind Innovationen.“ Zur intuitiven Bedienung der Maschinen hat Bihler eigens eine Steuerungsplattform entwickelt, die die Produktionsperformance deutlich steigert. Bihler entwickelte darüber hinaus ein interaktives Managementsystem. Das umfasst die Disziplinen Prozess-, Qualitäts- und Wissensmanagement auf der Grundlage der Plattform „Qwiki“. Alle Beschäftigten können dort ihre Ideen und Prozesse einpflegen und Neuentwicklungen dokumentieren. Das stelle gerade für neue Mitarbeiter ein wertvolles Mittel dar, um bei innovativen Entwicklungen sofort auf dem aktuellen Stand zu sein, so Geschäftsführer Grundner. ah/pm

BILDER: ZENGERLE

Innovationsstark – Bihler mit TOP 100-Preis ausgezeichnet

Dominic Zengerle freut sich über eine weitere Filiale in Kempten

Stephan Pies wird futronics neuer Vertriebsleiter Tettnang // Stephan Pies heißt der neue Vertriebsleiter von futronic. Er übernimmt den Job zum 1. Januar 2018 von Michael Preuß, der sich mehr auf seine Aufgaben als Geschäftsführer konzentrieren wird. Pies stammt aus Tettnang und ist seit Februar 2011 im Unternehmen. Zuvor absolvierte er eine Ausbildung zum Mechatroniker, anschließend ein Studium zum Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt Elektrotechnik an der HTWG in Konstanz. Für seine Abschlussarbeit kam Pies zu futronic – und blieb gleich da. Allgäu Wirtschaftsmagazin

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BILDER: LISA BERGER/FUTRONIC

Neue Filiale ür Zengerle Hörsystem GmbH

Freut sich auf eine spannende Herausforderung: Stephan Pies, futronics neuer Vertriebschef.

Der 34-Jährige ist künftig übergreifend verantwortlich für alle Geschäftsbereiche; operativ wird er sich vor allem um die Key-Accounts kümmern. „Wir wollen in allen Segmenten weiter wachsen“, erklärt der designierte Vertriebschef. „Und dieses Wachstum muss gemanagt werden. Mit der passenden Vertriebsstrategie und einer Idee von Morgen. Eine spannende Herausforderung, die ich sehr gerne annehme.“

Kempten // Die Erfolgsgeschichte des bereits in Kaufbeuren und Marktoberdorf ansässigen und bekannten Unternehmens Zengerle Hörsysteme GmbH geht unvermindert weiter. Vor Kurzem erfolgte ein weiterer Schritt mit der Neueröffnung einer weiteren Filiale. So haben sich die Hörgeräteakustikmeister Dominic Zengerle und Christoph Riederer für den Schritt entschieden und eine weitere Filiale der Zengerle und Riederer Hörsysteme am Residenzplatz 1 in Kempten eröffnet. Neben der gewohnten exzellenten Fachberatung erwartet den Kunden wie in allen Filialen auch hier ein hochwertiges Ambiente und engagierte Mitarbeiter. Darüber hinaus bieten Zengerle und Riederer auch für Unternehmen und deren Mitarbeiter Schulungen und Ausstattung rund um den Gehörschutz an. So bündeln sich am neuen Standort Fachkompetenz und Erfahrung im Bereich Hörsysteme.

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Allgäu | Kultur

Filmreife Erfolgsgeschichte Das Kulturzentrum Linse e.V. in Weingarten besteht seit rund 40 Jahren

Glanz vergangener Tage: Das alte Kassenhaus im Eingangsbereich der Linse.

„Das Leben ist nicht so, wie im Film. Das Leben ist viel härter.“ Dieses Zitat stammt aus dem Kinoklassiker „Cinema Paradiso“ von Giuseppe Tornatore, der 1990 den Oscar bekam. Erzählt wird darin die Geschichte eines kleinen Kinos auf Sizilien und der Menschen, die damit verbunden sind. Das Kino als Hort der Träume? Weingarten liegt im Schussental und ist kein Dorf – auch wenn aus mancher Nachbarstadt oft das Gegenteil behauptet wird. Doch als „d´Linse“ 1979 mit dem Untertitel „Studiofilmreihe im Welfentheater Weingarten“ gegründet wird, verweben sich auch hier Kino und Menschen zu einem großen Traum – in einem der ältesten Lichtspielhäuser in Baden-Württemberg. 112

Das „Kulturzentrum Linse e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein mit rund 750 Mitgliedern und heute als Soziokulturelles Zentrum anerkannt. Der große Saal bietet 160 Gästen Platz, im kleinen Saal können 95 Menschen sitzen. Das Foyer ist zugleich Treffpunkt und Ausstellungsbereich für wechselnde Kunst - auch Bar und Gastronomie sind hier integriert. 240 Filme werden pro Jahr in der Linse gezeigt, dazu kommen 30 Kurzfilme, das Kinderprogramm und rund 90 Sondervorstellungen wie Konzerte, Theaterabende, Kabarett, Regisseur-Besuche oder Diashows.

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„Exhibition on Screen“ und Opernauführungen Erweitert wird das Spektrum der Linse seit kurzem durch die Reihe „Exhibition on Screen“ (Ausstellung auf der Leinwand) und die Übertragung von Opernaufführungen. So kann ein kunstbegeistertes Publikum bedeutende Ausstellungen aus aller Welt im Kino mitverfolgen und dazu Hintergrundinformationen zu Werken und Künstlern bekommen. Im September gab es Werke von Michelangelo aus der National Gallery in London zu sehen, im Oktober folgte das „Mädchen mit dem Perlenohrring“ von Johannes Vermeer. Auch die Opernübertragungen sind beliebt – nach „La Bohème“ kommt im Februar 2018 „Rigoletto“. Geschäftsführer Uli Hartmann und Bernd Eiberger, Leiter des Bereiches Live/Soziokultur, sind sich einig: „Wir wollen Kino zum kulturellen Ereignis machen. Das ist nicht einfach Fernsehen auf der großen Leinwand – es geht darum, sich zu verabreden, mit anderen auszugehen und ein gemeinsames gesellschaftliches Erlebnis zu haben.“

Treffpunkt Gastronomie

„...das Leben ist viel härter“

Geld vom Land ür „Inklusives Kino“

Wie hart das Leben sein kann erleben die Linse-Macher immer wieder, wenn es um das Thema Geld geht. „Wir wollen Kultur für alle machen“, sagt Uli Hartmann. Dazu gehört auch, dass die Linse im Sommer mit dem „KOMM Festival“ ein Open Air Kultur Event zum Mitmachen gestaltet. Der Eintritt dazu ist frei – finanziert wird das Festival durch Spenden. „Wir sind immer wieder erstaunt, dass die Stadt Weingarten so wenig Geld für die Kulturförderung ausgibt und uns mit bescheidenen Zuschüssen unterstützt“, schildert Uli Hartmann. Und so bewältigt er gemeinsam mit fünf festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Team aus 30 Teilzeitkräften und Ehrenamtlichen den gesamten Betrieb.

Einen Zuschuss von 16.000 Euro erhielt die Linse vom Land Baden-Württemberg für das Projekt „Inklusives Kino“. Im Juli kam Manne Lucha, Wahlkreisabgeordneter und Minister für Soziales und Integration persönlich vorbei, um die sogenannte „Audiodeskription“ im Kino in Betrieb zu nehmen. Nun können Menschen mit Höroder Sehbehinderung über eine kostenlose App die Filmbeschreibung für Menschen mit Sehbehinderung auswählen, oder den Ton über die Hör-Unterstützung bedarfsgerecht anpassen. Torsten Hopperdietzel, Behindertenbeauftragter des Landkreis Ravensburg und selbst blind, hat diese Neuerung angeregt und vorangebracht. Inklusion und eine rundum behindertengerechte Gestaltung der Räumlichkeiten gehören bei der Linse ganz grundsätzlich zum Selbstverständnis. Das Leben mag nicht immer so sein, wie im Film – mit der Linse ist aber der Traum von einem anspruchsvollen Programmkino und lebendigen Kulturzentrum im Schussental für alle Wirklichkeit geworden. BILDER: LI9NSE, LUKAS SCHUBERT, MARIN NEUMANN

Aus diesem Grund ist die Gastronomie in der Linse wichtig und geschätzt: Hier wird täglich frisch gekocht aus saisonalen und regionalen Produkten. Gut essen und dann mit Freunden ins Kino gehen – das kann man in der Linse unter einem Dach. „Es gibt inzwischen auch einige Stammgäste, die sich hier treffen, ohne in einen Film zu gehen. Da sind zum Beispiel die `Karten-Damen´, die regelmäßig zum Kartenspielen kommen“, erzählt Bernd Eiberger. Und ganz im Sinne des Konzeptes landen die Kinogänger nach dem Film oder der Veranstaltung an der Bar, um sich bei einem Glas Bio-Bier oder Bio-Wein über das Gesehene auszutauschen und den Abend ausklingen zu lassen.

Geschäftsührer Uli Hartmann und Bernd Eiberger, Leiter des Bereiches Live/Soziokultur.

Die Linseband spielt vor vollem Haus.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Meike Winter

Die Linse in Weingarten prägt die Kulturszene vor Ort.

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TTVERLAG

Schlusswort | Dezember 2017 Impressum

Zu guter Letzt….

Verlag: TT VERLAG GmbH St.-Mang-Platz 1 87435 Kempten Telefon (08 31) 96 01 51-0 Telefax (08 31) 96 01 51-29 info@tt-verlag.de www.tt-verlag.de

BILDER: PIXABAY

Die lieben guten Vorsätze

Das neue Jahr ist fast da, quasi jungfräulich liegt es vor uns, noch rein und klar wie ein Frühlingsmorgen. Mit ihm kommen die obligatorischen guten Vorsätze. Eigentlich lach’ ich da ja drüber. Sollte man nicht das ganze Jahr an sich arbeiten, anstatt sich Dinge vorzunehmen, die nach ein paar Wochen im Sande verlaufen und nichts bringen außer einem Stimmungstief? Trotzdem erliege ich diesem Trend und denke doch an das eine oder andere, was sich so in meinem Leben ändern sollte. Wie bei den meisten sind es auch bei mir so profane Dinge wie ein paar Kilos abspecken, mehr Bewegung, anstatt tippen verbalen Austausch pflegen, weniger Alkohol (na das eine Gläschen am Abend) und natürlich anspruchslose TV-Sendungen durch elitäre Literatur ersetzen. Ach ja, und Stress vermeiden. Ja, die guten Vorsätze. Schnell gefunden, schnell verschwunden. Wie leicht sind sie zu fassen, am Neujahrsmorgen, wenn man verkatert vor einer Kanne biologisch einwandfreiem Grüntee sitzt. Und so trabe ich dann eine Woche lang durch den Wald, kaue Ingwerstückchen anstatt Gummibärchen und lese „Krieg und Frieden“. Natürlich müssen

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TT VERLAG

Geschäftsinhaber/-leitung Thomas Tänzel (gesamtverantwortlich)

AWM-Chefredaktion: Susanne Pinn

AWM-Redaktion:

meine Lieben da mithalten und ich verteile neben altklugen Ratschlägen gleichzeitig schlechte Laune ob meines Muskelkaters und ständig knurrenden Magens, das unentwegt piepsende Smartphone mit verachtendem Blick ignorierend. Wem dies zu selbstfinderisch und nicht realisierbar klingt, für den habe ich die perfekte moderne Lösung: Gute-Vorsätze-Apps! Sie versprechen Hilfe beim perfekten Start ins Jahr: Da gibt es den „Nichtraucher-Coach“, eine „Drinking Time Machine“, den „Finanzblick“ und natürliche einen Kalorienzähler. Der „Tempel auf Bali“ sorgt für einen stressfreien Tag und mit „netmoms“ können Sie Ihre fruchtbaren Tage genau errechnen, um diese Ihrem Schatz umgehend via Whatsapp weiterzuleiten. Wer eine ungeliebte Angewohnheit loswerden will und gleichzeitig die Brücke zum spirituellen „hug-a-tree-every-day“ schlagen möchte, sollte sich „HabitSeed“ herunterladen. Die App begleitet 21 Tage lang alle Fortschritte – der Erfolg zeigt sich im Wachsen eines virtuellen Baumes! Na das ist es doch! Ich kombiniere Ursprünglichkeit mit moderner Technik! Doch mit den Apps ist es halt so wie mit so vielen Dingen: Man möchte sie unbedingt haben und sind sie erst da, weiß man gar nichts mehr damit anzufangen. So halte ich mich dann doch lieber an die „Weiter-so“ Philosophie á la Angie Merkel und lasse einfach alles, wie es ist. Was genau heißt: Ich mach’ mir keinen Stress mit guten Vorsätzen! Was ich jetzt leider – sitzend und nicht joggend - tippen muss. In diesem Sinne hebe ich mein Feierabendgläschen Rotwein und trinke auf Sie und ein wunderbar vorsatzfreies Jahr 2018!

Karin Bitsch, Florian Maucher, Angelika Hirschberg, Nadine Kerscher, Sylvia Novak, Gisela Sgier, Simone Wintergerst, Sybille Putz, Steffi Speisekorn, Anton Reichart, Christian Hauke, Annette Mayr, Meike Winter, Stefan Günter, Sybille Butzmann, Alois Wohlfahrt

AWM-Medienberatung: Thomas Tänzel ..........................(0831) 960 151-10 Mikail Ates...................................(0831) 960 151-15 Almut Weber..............................(0831) 960 151-12 Simone Kaneider.......................(0831) 960 151-13

Druckvorstufe und Druck: Holzer Druck und Medien GmbH 88171 Weiler im Allgäu www.druckerei-holzer.de

Magazin-Layout: 3 hoch K Werbeagentur AG Brecherspitzstraße 8 81541 München www.3hochk.de

Bankverbindung: Sparkasse Allgäu IBAN: DE94 7335 0000 0514 2694 06 BIC: BYLADEM1ALG

Abbonement/Bezugspreis: Einzelheft 4,90 Euro Per anno/sechs Ausgaben Inland ........................................................... 39,90 € Ausland ....................................................... 50,40 € Jeweils inclusive Versand Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugsraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden.

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Ihre Susanne Pinn, Redaktion

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Allgäuer Wirtschaftsmagazin 6/2017  
Allgäuer Wirtschaftsmagazin 6/2017  

Der TT- Verlag veröffentlicht jedes Jahr 6 Ausgaben des Allgäuer Wirtschaftsmagazins. Mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren pro Erscheinun...

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