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Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Wirtschaft | Branchen-News | Kultur | Soziales

Albrecht Elektrotechnik GmbH | Seite 10

In Immenstadt zu Hause, weltweit tätig Ausgabe 1 | 2019 • 4,90 €

Audi Business

Haben wollen statt haben sollen. Emissionsfrei ja. Spaßfrei nein. Der rein elektrische Audi e-tron. Jetzt bei uns. Emissionsfrei fahren: Der neue Audi e-tron elektrisiert mit sportlichem Antrieb, alltagstauglichem Ladekonzept, exklusivem Offroad-Look und beachtlichem Raumangebot. Ebenfalls mit an Bord: ein gutes Gefühl. Steigen Sie ein. Profitieren Sie jetzt mit dem Business Fair Leasing Paket – Sie sparen sich die Mehrwertsteuer sowie die Überführungsund Zulassungskosten und sichern sich zusätzlich noch die Vorteile von Audi Wartung & Inspektion¹. Ein attraktives Leasingangebot für Businesskunden²: z. B. Audi e-tron 55 quattro* * Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km**: 26,2 – 22,6 (WLTP); 24,6 – 23,7 (NEFZ) CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Energieeffizienzklasse: A+. ** Angaben in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung. Brillantschwarz, 19" Aluminium-Gussräder im 5-Arm-Aero-Design mit Grafikdruck, Audi virtual cockpit, MMI Navigation plus mit MMI touch response, Einparkhilfe plus, Sitzheizung vorn, Komfortklimaautomatik, Geschwindigkeitsregelanlage, Mittelarmlehne vorn, Bluetooth-Schnittstelle u. v. m.

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Ein Angebot der Audi Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig. Bonität vorausgesetzt. Etwaige Rabatte bzw. Prämien sind im Angebot bereits berücksichtigt. ¹ Audi Wartung und Inspektion nach Herstellervorgaben. Nähere Informationen erhalten Sie von uns. Alle Preise zzgl. MwSt. Abbildungen zeigen Sonderausstattung. Irrtum, Änderungen und Zwischenverkauf vorbehalten. ² Das Angebot gilt nur für Kunden, die zum Zeitpunkt der Bestellung bereits, sechs Monate als Gewerbetreibender (ohne gültigen Konzern-Großkundenvertrag bzw. die in keinem gültigen Großkundenvertrag bestellberechtigt sind), selbstständiger Freiberufler, selbstständiger Land- und Forstwirt oder Genossenschaft aktiv sind. Abgebildete Sonderausstattungen sind im Angebot nicht unbedingt berück sichtigt. Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes.

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Seitz Autovertriebs- GmbH & Co. KG, Calgeerstr. 7, 87435 Kempten Tel.: 08 31 / 5 12 38-0, kontakt@audi-kempten.de, www.audi-zentrum-kempten.audi

Autohaus Seitz GmbH, Münchner Str. 81, 87700 Memmingen Tel.: 0 83 31 / 92 00-60, kontakt@seitz-memmingen.de, www.seitz-memmingen.audi

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Autohaus Seitz GmbH, Riggersweilerweg 5, 88131 Lindau Tel.: 0 83 82 / 70 55-0, audi@seitz-lindau.de, www.seitz-lindau.audi

Seitz + Mayr GmbH & Co. KG, Illerstr. 19, 87527 Sonthofen Tel.: 0 83 21 / 66 56-0, kontakt@seitz-mayr.de, www.seitz-mayr-sonthofen.audi

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Seitz Autovertriebs-GmbH + Co. KG | Seite 41

Der AUDI e-tron ist da

08.02.19 09:57

LISSMAC Maschinenbau GmbH | Seite 54

Global Player mit regionalen Wurzeln

YES-Company GmbH | Seite 68

Licht ist unser Lebenselixier

DUOCOMP GmbH IT-Lösungen | Seite 80

IT-Lösungen, die funktionieren


Global denken. Lokal handeln. Wichtige Zukunftsthemen voranbringen bei AIP

AIP Schnellladesäulen für E-Fahrzeuge als Ergänzung zu AIP Fahrzeug-Prüfständen. Der Geschäftsbereich E-Mobility ist bei AIP in Haldenwang auf Wachstumskurs. Die Anforderungen des Marktes hinsichtlich E-Fahrzeugen und deren Energieversorgung stellen Entwickler und Produktmanager von AIP nahezu täglich vor neue Herausforderungen. Zukunftsorientierte Prüfstandprojekte für z.B. TESLA, Porsche, BMW sowie führende Anbieter in China, bieten spannende Themenfelder für innovative Lösungen aus Haldenwang. Seien Sie dabei. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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Editorial | März 2019

Editorial | Dezember 2017

Bayern hat es vorgemacht. Zu einem Zeitgeht zu Ende, dass von einem erpunkt,Ein alsJahr in Brüssel die EU-Agrarpolitik neuten konjunkturellen Aufschwung für der nächsten Jahre ausgehandelt wird, Deutschland geprägt wurde. Das ist eine nehmen wir Bayern den Artenschutz unerwartet gute Nachricht in einer Zeit, selbst in Hand. Das ist zum einen ein als diedie - sind wir mal ehrlich - mehr Sorgen starkesSicherheiten, Signal in Sachen direkte Demokramehr Ängste als Zuversicht tie undverbreitete. zum anderen – natürlich AufKein Wunder, sind – doch polibruchstimmung zur rechten Zeit für tische Zerwürfnisse in Bayern wie mehr im Bund an der Tagesordnung, ist ein weltweit zünArtenvielfalt und Naturschutz. Denn es delnder,etwas ignoranter amerikanischer Präsimuss endlich geschehen!

uns könnte auch in Zukunft die „Bienen Wir vom Wirtschaftsmagazin retten“. MitAllgäuer einer Unterschrift ist es dann haben nun den Vorteil, dass wir direkt aber nicht mehr getan. Wollen wir auch nachfragen können. Denn unsere Redakweiterhin für den Artenschutz einstehen, teure begeben sich Ausgabe für Ausgabe dann gilt Spur es auch dieErfolgsgeheimnisses. eigenen Muster zu auf die dieses überprüfen. Und sich im klaren zu halsein, Den Schlüssel für des Rätsels Lösung dass Naturschutz auch mehr Geld ten mehr nämlich ausschließlich die Unternehkosten nachhaltig erwirtschaftemen wird selbst–infürder Hand. Und so hören einfach gut und zu, was die Inhaber, te wir Lebensmittel für uns Öko-AusgleichsGeschäftsführer und Entscheidungsträger maßnahmen an die Landwirtschaft.

jetzt nach einem umfassenden Konzept für Auch die Allgäuer Unternehmen können den Artenschutz sucht. Und der wird nicht positiv gestimmt ins nächste Jahr blicken. auf Bayern beschränkt bleiben können. Möchte man meinen. Dabei mögen die

auch nicht zum Jahreswechsel. Verteilt auf Blicke ich ins Jahr 2018, wünsche ich Paket mir, mehrere Schultern lässtsosich dieses dass die Einsicht in Frieden und ein friedsicherlich leichter tragen, deshalb ist das volles Artenvielfalt Miteinander auch Thema auch die einMächtigen Thema des dieser Welt erreichen möge. Wirtschaftslebens im Allgäu.Denn Auchnichts Sie als ist fruchtbarer für wirtschaftliches WachsUnternehmerinnen und Unternehmer tum als eine stabile, milde Wetterlage. In sind gefragt und nehmen Ihre Verantwordiesem Sinne wünschen wir Ihnen, Ihrer tung an. Lassen Sie uns Ihren ins Gespräch komFamilie und Freunden, Mitarbeitern, men! Machen wir Allgäuer es vor, wie ein Geschäftspartnern und Kunden an dieser Miteinander in Sachen Naturschutz funkStelle friedliche, entspannte Feiertage und tionieren kann.erfolgreiches Das wünsche uns allen ein gesundes, Jahrich 2018! im neuen Jahr 2019!

dent ins Amt gerufen worden, erschüttern Terroranschläge Flüchtlingsleid auch Sie wissen alle, wovon und ich rede: Das Volksunsere „heile Welt“. In seltsamer Diskrebegehren Artenvielfalt hat mit seinem panz zu all diesem brummt hierzulande Mottodie „Rettet die Bienen!“ nicht nur die Wirtschaft wie selten zuvor, belegt entscheidende 10-Prozent-Hürde durch eine sensationell niedrigegenomArbeitslomen, sondern viele Menschen zur senquote,auch volleso Auftragsbücher der IndusUnterschrift in die Rathäuser bewegt wie trie, weniger Schulden bei den öffentlichen nie zuvor. Rund und 1,75einMillionen wahlbeHaushalten steigendes verfügbares Einkommen für jeden Einzelnen von uns. rechtigte Bayern haben für den GesetzentSo beweisen es jedenfalls Zahlen, die gerawurf unterschrieben. Das übt mächtig de jetzt zu Jahresende in aller Munde sind. Druck auf die Landesregierung aus, die

TITELBILDER: SEITZ AUTOHANDELS-GMBH + CO. KG, JAGUAR, DOKE, DEKRA AUTOMOBIL GMBH, RAIFFEISENBANK SCHWABEN MITTE

TITELBILDER: ALBRECHT ELEKTROTECHNIK GMBH, AUDI AG, LISSMAC MASCHINENBAU GMBH, YES-COMPANY GMBH, IIYAMA

Liebe Leserinnen undund Leser, Liebe Leserinnen Leser,

politischen Verwerfungen nicht gerade zur

Im Allgäu, unserer landwirtschaftlich geVertrauensbildung beim zuverlässigsten prägtenallerRegion, ist das Volksbegehren Wachstumsmotoren, dem deutschen nicht nur umjubeltbeitragen. worden. Vor BauMittelstand Der allem Unternehmeralltag ist ohnehin von dagegen großen und ern - konventionell undgeprägt bio – sind Herausforderungen, die da heißen: Sturm kleinen gelaufen, gegen den vermeintlichen Industrie 4.0,allein Datensicherung, Vorwurf, dass sie schuld amFachkräfteArten­ sterbenmangel wären.oder Der28-Stunden-Woche. runde Tisch, den Ministerpräsident Söder nach dem Erfolg des Wie machen Sie das also? Wie gelingt es Volksbegehrens einberufen hat, bittet desIhnen, in solch stürmischen Zeiten so erhalb nicht nur die Umweltschützer, folgreich zu sein? Eine Frage, die sonich mir dern alle Beteiligten zusammen. Und wenn stelle und die vor allem das Erstaunen über der Protest der Bauern eines bewirkt unseres hat, die besondere Wirtschaftsleistung Landes, unserer und allmit ihrer dann doch das: Die Unternehmer Erkenntnis, dass Mitarbeiter ausdrücken möchte. Erstau„alle“ auch wir gemeint sind. Steuerzahler, nen, ja, ebenso wie Respekt, Wertschätzung Kommunen, Unternehmer, Gewerbetreiund Anerkennung. Denn im Grunde ist es bende, Verbraucher und Immobilienbesitauch den klügsten Wirtschaftsweisen unsezer; Kurzurlauber, Gartenplaner, Golfplatzrer Zeit ein Rätsel, warum es gerade in der gänger und Parkplatz­suchende. Jeder von deutschen Wirtschaft derzeit so gut läuft.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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6 | 2017

namhafter Allgäuer Firmen erzählen. Was wirJahr bei 2019 ihnenhat erfahren, können jeDas uns also gleichSie zuauf Beginn der einzelnen Seite dieses wunderbaren ein großes Paket an Vorsätzen geschnürt, Magazins nachlesen, dem letzten im Jahr die2017. nichtGroße nur gut, sondern bitter nötig sind. und kleine Unternehmer haBlickt man auf die Geschwindigkeit, mit ben sich ins Nähkästchen schauen lassen derund dasberichten, Artensterben voranschreitet, bleibt wie es ihnen im Jahr 2017 tatsächlich ergangen ist.kein Verschnaufen mehr –

Ihr

Ihr

Thomas Tänzel Thomas Tänzel Verlagsinhaber

- Verlagsinhaber -

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

TITELTHEMEN

14

Einrichten & Planen Leidenschaft für packendes Design, erstklassige Raumkompetenz, professionelle Beratung und höchste Qualitätsansprüche – all das zeichnet die designfunktion Gruppe und ihr exzellentes Einrichtungshaus am Kornhausplatz in Kempten aus.

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Radsport-Sponsoring Die Firma CERATIZIT (vormals WNT Deutschland GmbH) nutzt seit Jahren das Sponsoring des Radteams WNT-ROTOR Pro Cycling ­erfolgreich, um die eigene Markenbekanntschaft zu erhöhen.

20 10

Elektrotechnik Albrecht Elektrotechnik – im ­Allgäu zu Hause, weltweit tätig

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Freizeitspaß & Event Sieht aus wie eine Seifenkiste, fährt wie ein Rennwagen: Seit vergangenem Herbst ­kurven die frechen Wenckstern Hot Rods auch durchs Allgäu.

Audi In Kempten, Memmingen, Sont­hofen und Lindau präsentiert sich die Seitz-Gruppe mit der Marke Audi.

54

Global Player Die LISSMAC Maschinenbau GmbH aus Bad Wurzach hat sich in 40 Jahren zum Weltmarktführer ­entwickelt.

68

Beleuchtungstechnik Wer nicht im Trüben fischen oder gar im Dunkeln tappen möchte, ist bei der YES-­Company an der richtigen Adresse.

86

Kabaretttage Von Dichterfürsten, Rampensäuen und Popstars. Klappe, die elfte, für die Kabaretttage vom 31.3. bis 11.4.2019 in Memmingen.

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26 1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Personal S. 28 – 33 28

14 22

Steuerberatung

Azubi Relationship Management

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Uneinigkeit herrscht darüber, ob so­ ziale Medien für das Azubi-Recruiting wirklich der richtige Weg sind.

Auszubildende für das eigene Unter­ nehmen zu finden, stellt viele Per­sonal­ verantwortliche vor eine große Her­ ausforderung.

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Azubis und Elternrolle Wenn es um die Ausbildung geht, set­ zen die Digital Natives nach wie vor auf Eltern statt Influencer.

Azubi-Recruiting

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Ausbildungsmessen Zum Start des aktuellen Ausbildungs­ jahrs im September 2018 waren im All­ gäu laut Aussagen der Agentur für Ar­ beit noch rund 1800 Lehrstellen ­unbesetzt.

Neue Revisions­verfahren beim BFH. Nach Auskunft von Angele & Kollegen Steuer­ beratungsgesellschaft aus Türkheim ­stehen im besonderen ­Fokus neue Verfah­ ren für Unternehmer, Arbeitgeber und ­Privatpersonen.

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Prüfung & Wartung Auf die Brandschutzexperten der bratec GmbH ist Verlass. Die Wiggensbacher bieten ihren Kunden einen sog. „Full Service“ in puncto Brandschutz an.

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Hochwertige E-Bikes Die Leidenschaft für Zweiräder liegt in der Familie. Erst der Vater, seines Zeichens ­ Schreibmaschinenmechaniker, dann der Sohn, die sich in 40 Jahren einen Namen in der ­Region als Spezialist für hochwertige E­ -Bikes gemacht haben.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2019

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Industrie und Automation 42

Labortechnik

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Digitales Labor an der Hochschule Kempten eröffnet.

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Wasser- und Umwelttechnik Bereits seit Jahrzehnten gehört die Firma Abt Wasser-und Umwelttechnik GmbH mit den beiden Schwester­firmen, der Geomechanik Wasser- und ­Umwelttechnik GmbH sowie der Osel Bohr GmbH zu den Spezialisten im Bereich der Wasserversorgung und ­ führt insbesondere Brunnenbau, Rohrleitungsbau und Spezialtiefbau aus.

60

Digitalisierung

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Der deutsche Mittelstand hat im vergangenen Jahr bei seiner digitalen Transformation Fortschritte gemacht.

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Maschinenbau Feine Maschinen für feine Teile: Hightech-Microstanztechnik aus Pfronten.

Global Player

S. 42 – 59

Die LISSMAC Maschinenbau GmbH aus Bad Wurzach hat sich in 40 Jahren zum Weltmarktführer ­entwickelt.

58

Industrie 4.0 Effektive Prozessüberwachung und ­-optimierung an Werkzeugmaschinen dank zukunftsorientierter Lösungen von der MCU GmbH & Co. KG aus ­Maierhöfen.

Kreativszene Formkraft Allgäu vereint die besten Akteure der Allgäuer Kreativszene unter einem Dach.

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Fachklinik/Gesundheit Wir stellen in unserer Klinikserie die verschiedenen Kompetenzzentren des Medizin Campus Bodensee und des Krankenhauses 14 Nothelfer in Weingarten vor.

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Whirlpools Ein Highlight der Entspannung für jeden Tag – der Whirlpool. Das neue La Casa in Dietmannsried bietet hier neben verschiedenen Wohnkonzepten für den Außenbereich eine große Auswahl an Whirlpools für jeden Bedarf an.

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52 1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

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Personalberatung Wie Sie Fehler beim Rekrutieren vermeiden, ein klares Bild darüber gewinnen, wen Sie suchen, wie es Ihnen gelingt, den Wunschkandidaten zu finden, und was einen guten Rekrutierungsprozess ausmacht.

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Gewährleistungsmarken Wir gehen mit der Zeit! Der deutsche Gesetzgeber hat mit Wirkung vom 14.01.2019 das Markenrecht modernisiert.

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Autohaus Hartmann

74

Das Autohaus Hartmann in Kempten ist kompetenter Ansprechpartner für die ­Marken Ford, Volvo, Land Rover und Jaguar. Das Allgäuer Wirtschaftsmagazin stellt den neuen Geschäftsführer Eric Leder vor.

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Baustellensicherheit secum sorgt mit seinen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren für mehr ­ Baustellensicherheit im Süddeutschen Raum. Und das seit rund 20 Jahren!

Büro und IT S. 78 – 83 78

Büro 4.0 Open Space ist aufgrund seiner teamund kommunikationsfördernden Konzeption in aller Munde.

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Grüne Suchmaschinen Bei einer Suchanfrage im Internet wird viel Energie verbraucht. Nach einer ­Studie im Auftrag des US-amerikanischen Prozessorherstellers AMD sollen weltweit vierzehn Kraftwerke der ­ 1000-­Megawatt-Klasse benötigt werden, um sogenannte Rechnerfarmen mit Strom zu versorgen.

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ORGATEC Köln Trends und Neuheiten für die Arbeitswelt von morgen.

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EDV-Dienstleistung/IT Touch-Technologien entwickeln sich weiter. IT-Lösungen, die funktionieren: die Firma DUOCOMP GmbH.

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Telekommunikation Die Zukunft der Telekommunikation steht nicht in den Sternen, sondern in der Cloud.

1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Als Mitarbeiter bieten sich mir rund um innovative Temperaturmesstechnik alle beruflichen Möglichkeiten.

tEMPERAtURANStIEG + SKIABFAHRT Als Mensch kann ich jede Menge erleben und viel Spaß haben – auch weil die Skipiste direkt vor der Tür liegt. Das ist meine Formel für Zufriedenheit.

People for Process Automation Endress+Hauser ist ein international führender Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. Eine Mitarbeit bei uns verbindet immer zwei Seiten: die technische plus die menschliche. Das Ergebnis: ein Mehr an Zufriedenheit. Jeden Tag. Informieren + Bewerben geht am einfachsten unter www.endress.com/karriere Endress+Hauser Wetzer GmbH+Co. KG Obere Wank 1 87484 Nesselwang Tel.: +49 8361 308 500


Immenstadt | Elektrotechnik

In Immenstadt zu Hause, weltweit tätig

Standort Seifen

Albrecht Elektrotechnik und Maschinenbau wächst weiter. Die Firma Albrecht Elektrotechnik und Maschinen­ bau aus Immenstadt hat sich für die Zukunft einiges vorgenommen. Die Vielfalt des ­Kunden­kreises soll ­ausgebaut und die weltweite Nachfrage an Kom­plett­anlagen bedient werden. Da ist der neue Standort in Seifen ein Muss. Der Spezialist für ­Sondermaschinenbau und Automatisierungstechnik setzt auf 325 engagierte Mitarbeiter, eine Nutz­ fläche von 20.000 m² und das Gespür für fortschritt­ liche Entwicklungen. 10

Standort Immenstadt

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Büroräumlichkeiten mit Blick auf den ­Immenstädter Hausberg Mittag. Beim Be­ treten des Gebäudes den Wächter des ­Allgäus, den Grünten, im Rücken. Von den Fertigungshallen aus kann man die maleri­ sche Allgäuer Wiesenlandschaft sehen. Das ist nicht der Blick aus einem 4 Sterne ­Superior Hotel im Allgäu, sondern aus den Fenstern des neuen Standortes der Firma Albrecht Elektrotechnik GmbH. Seit Mitte 2017 führt der Arbeitsweg für einen Teil der Mitarbeiter nicht mehr direkt nach Im­ menstadt, sondern ins nahe gelegene Seifen. Der kleine, zu Stein gehörende ­ Ortsteil, beherbergt nun einen der führen­ den Sondermaschinenbauer im Allgäu.

Vom Ein-Mann-Betrieb zum internationalen Spezialisten Vor vier Jahrzenten gründete Josef ­Albrecht mit gerade einmal 26 Jahren den Handwerksbetrieb Albrecht Elektrotech­ nik GmbH in der damaligen Hofmühle in Immenstadt. Schon damals hat Josef ­Albrecht ein Gespür für neue Entwick­ lungen und Produkte gehabt und genau gewusst, wann er welchen Schritt wagen kann. Und so führt der Gründer heute zu­ sammen mit seinem Sohn Martin einen international erfolgreichen Betrieb, der sich auf Automatisierungstechnik spezia­ lisiert hat. Das Kerngeschäft, Elektro­ technik und Schaltschrankbau, hat das ­Allgäuer Familienunternehmen nie auf­ gegeben und bleibt trotz aller Neuerun­ gen erhalten – realisiert nach wie vor im Engelfeld 10 in Immenstadt. Die Firma hat zur richtigen Zeit erkannt, dass sich der Markt und die Nachfrage ändert und man reagieren muss. „Die weltweite Nachfrage nach Komplettanla­ gen ist gestiegen. Es geht immer mehr um die Produktion ganzer Fertigungslinien statt einzelner Stationen“, erklärt Martin Albrecht. Neue Produktionshallen waren nötig, um mehr Platz für Fertigung und Entwicklung zu haben. So ist 2017 der neue Standort in Seifen mit 11.000m² Nutzfläche entstanden – beide Standorte zusammen weisen um die 20.000m² auf. Platz genug, um zu konstruieren, fertigen und zu testen. Und sollte der Platz doch einmal nicht mehr reichen, ist eine Erwei­ terung des Standortes in Seifen jederzeit möglich – der Grundstein für weiteres Wachstum ist gelegt.

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Die Unternehmerfamilie Albrecht: v.l.: Martin Albrecht, Heike Übelhör, Josef Albrecht, Bernhard Übelhör, Irene Albrecht.

Qualität made in Germany Der Geschäftsbereich des Sondermaschi­ nenbaus ist zum einen sehr gefragt und zum anderen durchaus risikobehaftet. Die Nachfrage nach individuellen automati­ sierten Anlagen ist groß, die Konkurrenz ebenso. So ist es nicht unüblich, dass ein Kunde sich mehrere Angebote einholt, vergleicht, verhandelt und v­ersucht, die Preise zu drücken. Dabei geht man oft mit Konzepten in Vorleistung, ohne zu wissen, ob man den Zuschlag erhält. Qualität setzt sich eben durch und die Firma A ­ lbrecht Elektrotechnik Maschinenbau überzeugt häufig. Bereits zu Beginn des neuen Jahres kann eine 80-prozentige Auslastung für das ganze Jahr verzeichnet werden. Damit aus den 80 Prozent aber 100 werden und weitere Aufträge garantiert sind, arbeitet jeder Mitarbeiter mit vollem Engagement und Hochdruck daran. Martin Albrecht ist davon überzeugt, dass der Erfolg seinen Mitarbeitern zuzuschrei­ ben ist: „Unsere Leute sind unser Kapital. Da steckt das Know How drin. All unsere Mitarbeiter zeichnet eine Leidenschaft für ihren Beruf aus. Wie sagt man: Allgäuer sind Mächler – wir brennen für die Entste­ hung eines Produktes.“ Vom Facharbeiter bis in die Geschäftsführung ist es das Ziel eines jeden, hochwertige und voll funkti­ onsfähige Produkte zu fertigen. Jeder ist hier Teil des Ganzen, denn an einer Ma­

schine arbeiten zahlreiche Menschen mit verschiedensten Qualifikationen. Sonst wäre das Alles-aus-einer-Hand Prinzip, das heute so gefragt ist, nicht möglich. Das ­Familienunternehmen ist in der Lage, im ­Allgäu zu konstruieren und zu fertigen, so dass der Kunde sich von der Funktions­ tüchtigkeit der Maschinen vor Ort über­ zeugen kann, eventuelle Änderungen und Ergänzungen zur Umsetzung veranlasst und erst dann die Montage im eigenen Be­ trieb in Auftrag gibt. Und nicht einmal mit der begleiteten Inbetriebnahme endet der Auftrag. Eine eigene Serviceabteilung sorgt dafür, dass die individuell gefertigten An­ lagen weiterhin nicht stillstehen. Intern könnte man sie als die „Betriebsfeuerwehr“ bezeichnen – allein fünf Servicemitar­ beiter sind stets erreichbar für den Kunden und kümmern sich um die r­eibungslose Funktionstüchtigkeit und regelmäßige Wartung der ausgehändigten Maschinen. Je nach Vertrag kann es schon vorkommen, dass ein Servicemitarbeiter innerhalb von 24 Stunden im Flieger nach China sitzt, um sich den Problemen vor Ort zu widmen. Apropos Qualität: Die Albrecht Elektronik GmbH ist zum dritten Mal in Folge (2016, 2017 und 2018) von der R ­ obert Bosch ­GmbH als Vorzugslieferant für Montage­ gezeichnet technik und Handling aus­ ­worden. Eine Auszeichnung, die für die weltweite Bosch-Gruppe gilt.

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1979 am GrĂźndungsstandort in Immenstadt

Verdrahtungsarbeiten damals

Montagearbeiten an einer Fertigungsanlage

Verdrahtungsarbeiten heute

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Ingenieur und Meister arbeiten Hand in Hand beim Bau einer Sondermaschine.

Zahlreiche Zertifikate belegen die hochwertigen Produkte und Leistungen des Hauses Albrecht Elektrotechnik Maschinenbau. Um dies zu gewährleisten, hat die Firma sich nach ISO 9001:2008 zertifizieren lassen. Ganz oben steht für das fortschrittliche Unternehmen auch das Prinzip der Nachhaltigkeit, ein effizienter Energieund Rohstoffeinsatz, Abfallminimierung und gezielte Risikovorbeugung. Die Zertifizierung ISO 14001:2004 bestätigt umweltbewusstes Wirtschaften. Um für den amerikanischen Markt gerüstet zu sein, ist deren elektrische Schaltschrankanferti­ gung zertifiziert nach UL508A. Das Zertifikat OSHAS 18001 stellt sicher, dass der Gesundheitsschutz ein fester Bestandteil der Firmenkultur ist, denn das Wohl der Mitarbeiter ist den Albrechts sehr wichtig.

Als Mitarbeiter wohlfühlen Zum Wohl der 325 Mitarbeiter gehören nicht nur Gesundheitsschutz, sondern auch das Arbeitsklima und die Arbeitsbedingungen. Die Hierarchien sind flach, das Vertrauen ist groß. Bei Albrecht Elektrotechnik und Maschinenbau gibt es eine gewisse Kernarbeitszeit, wobei man in der Gestaltung der restlichen Arbeitszeit flexibel ist. „Das ist alles eine Sache der Ab­sprache und Kommunikation“, so der G ­ eschäftsführer. In fachlicher Hinsicht ­gehören kontinuierliche Aus- und Weiterbildungen selbstverständlich dazu. Eine offene Diskussions-, Feed-

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back- und Fehlerkultur ist für jedes Teammitglied selbstverständlich. Das wissen auch schon die Auszubildenden im Haus. Derzeit sind es 28: Neun Elektroniker, sechs Technische Produktdesigner und 13 Indus­ triemechaniker. Wer eine Ausbildung bei Albrecht Elektrotechnik macht, ist gut aufgehoben. Eigens für die Nachwuchs-Mitarbeiter ist Personal zuständig, das Wissen vermittelt und für Fragen zur Seite steht. Nur für die Auszubildenden ist beispielsweise ein eigener Maschinenbau-Meister ganz freigestellt. Eine eigene Lehrwerkstatt ist da selbstverständlich.

Von der Robotertechnik bis zum Palettiersystem Die Frage, was genau in den neuen Fertigungshallen des Elektrounternehmens hergestellt wird, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Im Grunde gibt es nichts, was nicht produziert werden kann. Denn ein Steckenpferd der Allgäuer Firma ist der Bau individueller Sondermaschinen. Zuführsysteme, Palettiersysteme, Montagesysteme, Robotertechnik sind da nur ein paar Beispiele, was hier in Seifen gefertigt werden kann. Beginnend vom Konzept über die Konstruktion, Hardwareplanung, Montage, Installation, passende Software, Inbetriebnahme bis hin zum Service. Die Interessen der Kunden stehen für die Mitarbeiter der Albrecht Elektrotechnik ­GmbH an erster Stelle. Ein eigener Sicherheitsingenieur sowie eine eigene Dokumentationsabteilung sorgen dafür, dass nur sichere Anlagen den Betrieb verlassen.

Der Zeit immer ein Stück voraus Die Kunden des Allgäuer Unternehmens kommen aus den verschiedensten Branchen: Luftfahrt, Verpackungs- und ­ ­Le­bensmittel­industrie, Werkzeugmaschinenbau, Baumaschinenherstellung, Umwelttechnik und allen voran die Automobilindustrie. „Die meisten europäischen Autos fahren mit mindestens einem Teil umher, das durch eine von uns hergestellte Maschine produziert wurde“, ist sich ­Martin Albrecht sicher. Namhafte Automobilhersteller gehören zum Kundenkreis von Albrecht Elektrotechnik und Maschinenbau. Und damit das auch so bleibt und sich der Kundenkreis stets erweitert, muss das Unternehmen immer am Ball bleiben – elektrotechnisch gesehen der Zeit immer ein Stück voraus sein. So kann es schon sein, dass man in Seifen Anlagen für KFZ-Teile oder E-Bike-Motoren vorfindet, die erst in zwei Jahren auf dem Markt zu finden sein werden.

Anna Keller

Albrecht Elektrotechnik GmbH

BILDER: ALBRECHT ELEKTROTECHNIK GMBH

Zertifizierung durch externe Prüfungsorganisationen

Konrad-Zuse-Straße 1 87509 Immenstadt Telefon (08323) 9651-0 info@albrecht-elektrotechnik.de www.albrecht-elektrotechnik.de

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Kempten | Einrichten & Planen

Viel Raum für das zeitlos Schöne designfunktion setzt Maßstäbe für Wohn- und Arbeitsräume.

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Am Kornhausplatz trifft die Leidenschaft für packendes Design auf den Anspruch höchster Qualität, der Ästhet trifft auf den Funktionalisten und der zeitlose Klassiker auf den modischen Neuling. Vor zwei Jahren wurde aus MARTI am Kornhaus ein Teil der designfunktion Gruppe, die sich mit 16 Standorten von Hamburg bis Kempten an der Spitze der Planungs- und Einrichtungsunternehmen in Deutschland bewegt. 1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Da ist Wohnen angesagt! Internationale Möbelmesse Köln 2019 Zur Möbelmesse imm cologne 2019 in Köln präsentieren die Trendsetter und kreativen Newcomer die Innovationen des kommenden Jahres. Alte Bekannte erscheinen im neuen Look, kostbare Schätze werden in Szene gesetzt und Retro ist allgegenwärtig. Neben den aktuell angesagten Sideboards stehen coole Sessel und leichtfüßige Sofas im Fokus. Auch die Klassiker der Moderne, des Mid Century-Style und der Pop-Kultur sind angesagt – ihre Formen tauchen überall wieder auf. Dies allerdings in neuen Interpretationen und überraschend frisch. Ob im Industrial-­ Look, poppig oder im ­dunkel-eleganten Art Déco Ambiente. In Küche oder Schlafzimmer geht eher systematisch und aufgeräumt zu.

„Was ist gutes Design? Was ist zeitlos schön?“ frage ich Einrichtungsberaterin Corinna Pytlik. Und sie gibt mir die schnörkellose, ja fast simple Antwort. „Sehen Sie sich um. Hier ist zeitlose Schönheit zuhause.“ Eine konzentrierte Atmosphäre umfängt uns, während der Blick über gut 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche für Wohnen und Arbeiten schweift, zwei Etagen unaufdringliche Eleganz und Harmonie. Wohnszenarien, die fließend in nächste Bereich übergehen, eine Sitzecke, ein Arbeitsplatz. Klare Formen und Volumen in bestechender Nonchalance. Konzeptwelten vom Leben und Arbeiten heute, die

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schöner, aber auch funktionaler nicht sein könnten. Dabei sind die verschiedenen Sitzmöbel, Schrankelemente und Wohnobjekte keineswegs nur einem Design geschuldet, sondern sie sind allesamt hochwertige Stücke aus dem Premiumsegment der internationalen Möbelindustrie. Und werden hier mit Sorgfalt und Können präsentiert. COR, Vitra, USM, Thonet, Poltrona Frau, Freifrau, Walter Knoll und B&B Italia – über 100 der wichtigsten Marken bieten Einrichtungsmöglichkeiten, die ihresgleichen suchen. Designklassiker neben kreativen Neuerscheinungen, klassisch neben gewagt, international neben regional. Design und Funktion sind längst keine ­Gegensätze mehr, sondern setzen heute in der Verschmelzung beider Ansprüche neue Maßstäbe. Corinna Pytlik bringt es treffend auf den Punkt. „Unser Haus ist für jeden da, der schöne Möbel liebt.“

Spezialist für Wohn- und Arbeitsräume In Wohn- und Arbeitsräumen verbringen Menschen den größten Teil ihrer wachen Lebenszeit. Deshalb hat sich designfunk­ tion auf die ganzheitliche Entwicklung und Einrichtung von Wohn- und Arbeitswelten spezialisiert. Seit 1981 bündelt design­ funktion die Expertise insbesondere für die Gestaltung von Büros und Arbeitsräumen. Bei designfunktion entwickeln Spezia­listen ganz individuelle Wohnräume. Die Ästhetik ist dabei immer maßgeschneidert und stellt das Wohlbefinden der Bewohner in den Mittelpunkt.

Holz, Metall und Steine Aktuell wird Holz gerne möglichst roh ein­ gesetzt, nicht ungeschliffen, aber „unglatt“. Daneben sind vor allem Materialien aus Metall angesagt, meist in warmen Farben und hochwertigen Oberflächen wie Gold und Messing – nicht nur als Sofa- oder Tischfuß, auch als Schmuckelement etwa bei Leuch­ ten, Tischen und Wandelementen ist Metall absolut angesagt. Naturstein taucht hier und da als exklusiver Begleiter auf. Leder wird gerne weich und üppig eingesetzt, und bei den Wohntextilien macht neben Bezugsstoffen in puristischer Qualität vor allem ein klassischer Stoff von sich reden: Samt. Meist einfarbig verwendet verbreitet er zuverlässig Wärme, eine weiche Haptik und ein Gefühl von Luxus. (ah)

Abgestimmt auf deren Bedürfnisse berät, betreut und begleitet das Team rund um Geschäftsführer Raffaele Marti seine Kunden in allen Fragen des individuellen Wohnens und Arbeitens – vom perfekten Einzelstuhl bis zur Innenraumgestaltung von Wohndomizilen, Villen, stylische Apartments, Büros oder öffentlichen Ein­ richtungen. Sie werden betreut durch ein eigenes Team aus Innenarchitekten, Textilund Raumausstatter, Logistikern, Monteuren, Akustikplanern und Lichtgestaltern. Von der Vermessung und Planung vor Ort über eine passgenaue virtuelle 3D-Vorschau bis hin zur schlüsselfertigen Ausführung – designfunktion bietet alles aus einer Hand.

International beste Marken Wenn es um Kundenzufriedenheit geht, wird nichts dem Zufall überlassen. Die Berater von designfunktion arbeiten der kundenspezifischen Vision zu, planen den gewünschten Raumeindruck und schlagen aus einem riesigen Portfolio an Kollektionen passende Produkte vor. Beleuchtung von Artemide, Flos oder Occhio? Textiles von Élitis, Kvadrat oder Object Carpet? Dies sind nur einige wenige Namen aus dem exklusiven und deutschlandweit einzigartigen Vertriebsnetz der desigfunktion Gruppe. So finden sich die optimalen Produkte bei den international besten Marken der Branche – unabhängig und sachkundig. Im Showroom am Kornhausplatz wird bewusst der Inspiration viel Raum ­

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g­ elassen. Mehrmals im Jahr wechseln die ­Szenen, das Lichtkonzept wird neu gestaltet und die eigene Textilabteilung greift tief in die Musterkiste. Die Vielfalt der Einrichtungsmöglichkeiten spiegelt sich auch in der Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten wider. Hierbei kann oftmals aus verschiedenen Hölzern, Textilien und Polsterungen ausgewählt werden. Wohnelemente lassen sich durch modulare Bauteile ergänzen, Materialien ganz individuell anpassen. Die Einrichtungsberater helfen, die Tiefe der einzelnen Möbel kennenzulernen.

„Conseta“ feiert Geburtstag Eines der erfolgreichsten modularen ­Sitzmöbel mit fast unzähligen Kombinations- und Individualisierungsmöglichkeiten feiert in diesem Jahr seinen 55. ­Geburtstag – es ist die „Conseta“ des westfälischen Möbelbauers COR, eines der sogenannten Elementmöbelprogramme der ersten Stunde überhaupt: Sofa, Sessel, Hocker und Eckteil = Conseta. Unvorstellbar, dass es bei ihrer Erstvorstellung im Jahr 1964 gerade mal zwei Bestellungen gegeben ­ hatte. Inzwischen haben mehr als 800.000 Einzelelemente dieses Möbelklassikers das Werk verlassen. Und zwar in nahezu ­unveränderter Gestaltung. Zum Jubi­ läumsjahr hat man bei COR dafür den hübschen Slogan „Neu seit 1964“ ge­ funden. Neu interpretiert wird die Conseta auch in Kempten am Kornhausplatz, dem Anlass entsprechend in Szene gesetzt und von einer nachhaltigen, jedoch zeitlich befristeten Aktion begleitet. Klassische ­ Schönheit und zeitlose Eleganz werden auch der Conseta nachgesagt. Es mag daher nicht verwundern, dass auch ­ ­dieses Möbelstück im Schauraum von ­design­funktion ganz zuhause ist.

Angelika Hirschberg

designfunktion Gesellschaft für Großer Kornhausplatz 3 87439 Kempten Telefon (0831) 960660-0 Telefax (0831) 960660-99 kempten@designfunktion.de www.designfunktion.de

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BILDER: DESIGNFUNKTION

moderne Einrichtung Allgäu mbH


Kempten | Radsport-Sponsoring

Team WNT-ROTOR Pro Cycling weiter auf Erfolgskurs Das Profiradteam aus Kempten steht auf Platz 7 der Weltrangliste.

Geführt und gesponsert wird das Team WNT-ROTOR Pro Cycling von der Firma CERATIZIT Deutschland GmbH (vormals WNT Deutschland GmbH) mit Sitz in Kempten. Schon seit Jahren nutzt das Unternehmen das Sponsoring des Radteams erfolgreich, um die eigene Markenbekanntschaft zu erhöhen und wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen. Gleichzeitig wird die Kundenbindung gestärkt. Denn viele Teile an einem Fahrrad müssen mit Zerspanungswerkzeugen gefertigt werden, die von CERATIZIT vertrieben werden. So nutzen Produktionsfirmen auf der ganzen Welt die Qualitätswerkzeuge von CERATIZIT zur Herstellung von hochwertigen Fahrradkomponenten. Darunter finden sich namhafte Unternehmen wie die englische Kultfirma Hope Technology, der Premium-Bike Hersteller Nicolai oder Laufrad-Spezialist Heuer Radsport. Als Co-Namenssponsor

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Erst seit zwei Jahren ist das Team WNT-ROTOR Pro Cycling mit UCI-Lizenz im professionellen Frauenradsport unterwegs, konnte aber in dieser Zeit schon einige Achtungserfolge verbuchen. Mit hochkarätigen Neuzugängen, wie der vierfachen Weltmeisterin Lisa Brennauer aus Durach bei Kempten oder Kirsten Wild, der amtierenden Weltmeisterin im Omnium, Punktefahren und Scratch, geht es nun ins dritte Jahr als Profiteam.

konnte ROTOR Bike Components gewonnen werden, der zu den wichtigsten Kunden von CERATIZIT in Spanien zählt und seine erstklassigen Fahrradteile mit Präzi­ sionswerkzeugen von CERATIZIT fertigt.

Madrid Challenge in Spanien oder der Grand Prix de Plouay in Frankreich. Diese besonderen Erlebnisse bleiben bei den Beteiligten lange in Erinnerung und festigen die Geschäftsbeziehungen nachhaltig.

Kundenbeziehung pflegen

Lisa Brennauer verstärkt Team

Außerdem wird das Profiteam für diverse Kundenveranstaltungen eingesetzt. Fast schon Tradition hat beispielsweise die Allgäu Rundfahrt, zu der inzwischen weit über 100 Kunden nach Kempten anreisen, um gemeinsam mit dem Team WNT-ROTOR Pro Cycling in die Pedale zu treten. Die Kundenbeziehungen werden aber auch durch Einladungen zu großen Sportevents gepflegt. So können die Geschäftspartner hautnah dabei sein, wenn das Team WNT-ROTOR Pro Cycling internationale Rennen bestreitet, wie etwa die Internationale Lotto Thüringen Ladies Tour, die WNT

Auch 2019 wird dieses Konzept fortgeführt und ist heuer sogar besonders erfolgsversprechend. Grund dafür ist ein neu aufgestelltes Team, das sowohl aus Newcomern als auch renommierten Radsport­ lerinnen besteht. Eine davon ist Lisa ­Brennauer, die das Team mit ihrer Erfahrung die nächsten zwei Jahre verstärken wird. Die 30-jährige Kemptenerin hat eine beachtliche Erfolgsbilanz vorzuweisen. Unter anderem ist sie viermalige Weltmeisterin, deutsche Radsportlerin des Jahres 2014 und hat an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de

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Hochkarätige Neuzugänge Neben der erfolgreichen Radsportlerin aus Kempten kann sich das Team aber auch über weitere Zugänge freuen, die bereits nationale und internationale Erfolge ­feierten. Zu nennen sind hier die N ­ iederländerin Kirsten Wild, die vierfache und amtierende Weltmeisterin im Om­nium, Punktefahren und Scratch sowie die österreichische Meis-

Die vierfache Weltmeisterin Lisa Brennauer aus Durach hat einen 2-Jahres-Vertrag beim Team WNT-ROTOR Pro Cycling unterschrieben, dem Profiradsportteam der Firma ­CERATIZIT/WNT aus Kempten.

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­ ijkes. terin im Straßen­radrennen, Sarah R Außerdem konnte die spanische Meisterin Ane Santesteban und Lin Teuteberg aus Köln gewonnen werden. Letztere ist zwar die jüngste Fahrerin im Team, kann aber bereits auf den Titel Deutsche Meisterin U19 zurückblicken. Bei der Europameisterschaft U23 wurde sie Dritte. Kein Wunder also, dass mit diesen hochkarätigen Sportlerinnen das Team WNT-ROTOR Pro Cycling inzwischen auf den 7. Platz der Weltrang­ liste vorgerückt ist.

Lisa Brennauer (vorn) und Kirsten Wild zeigten sich beim Sechs-­ ­Tage-­Rennen in Topform und ließen die Konkurrenz hinter sich.

Erste Rennerfolge Bereits in der noch jungen Saison hat das Team gezeigt, dass es diesen Weltrang­ listenplatz zurecht belegt: Beim SechsTage-­Rennen in Bremen gewann Kirsten Wild im Omnium, Lisa Brennauer wurde Dritte. Im Madison gewann Lisa mit Partnerin Lisa Klein, während sich Kirsten mit der Niederländerin Amber Van der Hulst den zweiten Platz sicherte. Lin Teutenberg schaffte es zusammen mit der Fahrerin Fanziska Brauße aufs Treppchen und wurde Dritte. Gute Vorzeichen also, dass sich das Team in diesem Jahr noch öfter ganz oben auf dem Podium zeigen wird. Wer die Sportlerinnen durch die neue ­Saison begleiten möchte, kann dem Team auf Twitter, Facebook, Instagram oder YouTube folgen. News, Infos zu allen ­ Teammitgliedern sowie ein Rennkalender finden Sie auf www.team-wnt.com.

Lin Teutenberg, Kirsten Wild und Lisa Brennauer (v.l.n.r.) verbuchten beim Sechs-Tage-Rennen in Bremen die ersten Siege für das Team WNT-ROTOR Pro Cycling.

CERATIZIT Deutschland GmbH BILDER: CERATIZIT DEUTSCHLAND GMBH

Janeiro teilgenommen. Zuletzt gewann sie bei den Europäischen Meisterschaften die Gold-Medaille in der Einerverfolgung sowie zweimal Bronze im Straßenrennen und der Mannschaftsverfolgung.

Daimlerstr. 70 87437 Kempten Telefon (0831) 57010-0 info.deutschland@ceratizit.com www.ceratizit.com

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Dietmannsried | Hot Rods

Kleine Flitzer, großes Feeling Hot Rod Fun im Allgäu – als besonderes Team-Event und Ausflugserlebnis für alle.

Abenteuer schweißen zusammen. Touren mit den Hot Rods sind beliebte Events für Firmen- und Privatgruppen.

Sie sehen aus wie Seifenkisten und fahren sich wie Sportwagen: Seit ver­ gangenem September kurven die frechen ­Wenckstern Hot Rods auch durchs ­Allgäu. Rita Heider und Achim ­Bräuninger aus Dietmannsried haben die heißen Flitzer auf unsere Straßen ge­ bracht. ­Sobald es die Witterung zulässt, starten sie erneut ihre actionreichen HotRod-Touren zu den Hotspots der Region. 20

„Das ist einfach Fahrspaß pur“, schwärmt Geschäftsführerin Rita Heider und lacht. „Nah an der Straße, nah an der Natur und nah am Abenteuer.“ Nicht nur Ritas Lachen ist ansteckend, auch die Fahrt in ihren Hot Rods hat hierzulande schon einige Fans gefunden. So wie Wolfgang Jörg aus Pfronten, der mit elf Arbeitskollegen von Deckel Maho letzten Herbst eine Tour ins Lechtal unternahm. „Ein Riesenspaß, richtig cool“, sagt er und grinst. „Wir waren alle hellauf begeistert von den Flitzern und werden ­sicher wieder einmal auf Tour gehen.“

Rita Heider und Achim Bräuninger haben sich auf der Suche nach einer zündenden Unternehmung in der Freizeitbranche mit dem Hot-Rod-Virus in München infizieren lassen.“Wir waren sofort Feuer und Flamme“ sagt Achim Bräuninger. „Außerdem ist das Allgäu mit seinen kurvigen Landschaften ideal für Fahrten mit unseren heißen Seifenkisten.“ Auch er lacht. Die kleinen, bis zu 90 km/h schnellen Wenckstern Hot Rods sind Vorbildern aus den USA der 20er und 30er Jahre nachempfunden und werden in der Manufaktur Wenckstern in

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­ orderstedt bei Hamburg gebaut. NatürN lich haben sie eine ganz normale Straßenzulassung und werden regelmäßig gewartet. „Für Touristen, aber auch für Gruppen, Vereine oder Firmen, die ein besonderes Kunden- oder Mitarbeiterevent suchen, ist eine Tour im Hot Rod ein unvergessliches Erlebnis“, erzählt Rita Heider. Sie und ihr Partner Achim haben die Miniatur-Old­ timer im Rahmen einer Franchise-Partnerschaft ins Allgäu geholt und ihre Hot Rod Fun Station in Dietmannsried mit Hingabe aufgebaut. Dort empfangen sie ihre unternehmungslustigen Gäste und weisen sie in die Geheimnisse einer Fahrt mit dem Wenck­stern Hot Rod ein. „Es gibt ein paar Regeln“, sagt Rita lächelnd,“ ... doch ganz ­gewiss kommt der Spaß nicht zu kurz!“

Unterwegs auf drei Touren

Die Country-Tour entführt auf eine Pano­rama-Rundfahrt durch das Allgäu und die angrenzende Bergregion, entlang an Seen und Sehenswürdigkeiten, durch historische Dörfer und vorbei an Berggipfeln und Biergärten. Drei Stunden lang kann unter fachkundiger Führung die Landschaft vom Hot Rod aus erkundet werden.

Der Rennwagen unter den Seifenkisten: Bis zu 90 km/h bringen die Miniatur-Hot-Rods auf die Straße.

Die Power-Tour ist für all diejenigen richtig, die die Kurven und Serpentinen im Allgäu richtig erleben und sich das Straßenkartfeeling nicht entgehen lassen wollen. „Für alle mit Benzin im Blut“, lacht Achim Bräuninger. „Allerdings nichts für Fahranfänger.“ Die Emotion-Tour dagegen ist eine Fahrt der gefühlvollen Art.“ Hier geht es darum, besondere Momente mit besonderen Menschen zu erleben“, erklärt Rita. „Vielleicht möchtest Du mit Deinem Liebsten zu einem romantischem Ort aufbrechen – und die Fahrt dorthin soll schon ein Erlebnis sein?“ Natürlich ist es immer möglich, eine ganz individuelle Tour gemeinsam mit dem Hot-Rod-Team zu planen. Das gilt auch für alle anderen Fahrten der coolen Flitzer. Weil Abenteuer zusammenschweißen, sind die Hot Rods und das Team um Rita und Achim auch für Hot-Rod-Events vor Ort buchbar. Die Hot Rods begleiten Mitarbeiter-Incentives, Kundenveranstaltungen und Firmenfeiern. „Wir starten beispielsweise am Firmensitz, fahren von dort durch die Stadt, das Umland oder gestalten einen Geschicklichkeitsparcours“, sagt die Hot-Rod-Chefin. „Ideal, um Top-Kunden und Top-Mitarbeitern einen unvergesslichen Tag zu ermöglichen. Wir probieren gerne mit ihnen etwas Neues aus.“ Und da lacht sie wieder ihr absolut ansteckendes Lachen.

„Unsere Hot Rods zaubern Ihnen ein Lächeln aufs Gesicht. Erleben Sie mit Kunden oder Mitarbeitern die Freiheit und den Spaß bei einem Hot-Rod-Event!“ Rita Heider, Geschäftsführerin Hot Rod Fun Station Kempten

Angelika Hirschberg

Hot Rod Fun Kempten Hörensberg 4 87463 Dietmannsried Telefon (08374) 5867069 Mobil (0151) 14335517 kempten@hotrod-fun.com www.hotrod-fun/kempten

BILDER:HEIDER, HOT ROD FUN KEMPTEN

Sobald es die Witterung zulässt, werden die Allgäuer Hot Rods wieder losgelassen: Gefahren wird an sieben Tagen die Woche, auf drei verschiedenen, geführten Touren und mit bis zu 13 Gästen. Auf Wunsch und mit entsprechendem Vorlauf können auch größere Gruppen Hot-Rod-Spaß erleben.

Auf die Plätze, fertig, los! Der Spaß auf vier Rädern kann beginnen.

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Türkheim | Steuerberatung

Neue Revisions­ verfahren beim BFH Der Bundesfinanzhof (BFH) ver­ öffentlicht in regelmäßigen Abstän­ den eine Liste neuer anhängiger ­Revisionsverfahren. Nach Auskunft von Angele & Kollegen Steuerbe­ ratungsgesellschaft aus Türkheim stehen im besonderen ­Fokus für Unternehmer, Arbeitgeber und ­Privatpersonen folgende Verfahren:

Zuwendungen an Arbeitnehmer im Rah­ men von Betriebsveranstaltungen sind bis zu einem Betrag von € 110,00 je Betriebs­ veranstaltung und je teilnehmendem Ar­ beitnehmer steuerfrei. Voraussetzung ist, das allen Angehörigen des Betriebs die Teilnahme an solchen Veranstaltungen offen­steht (§ 19 Abs. 1 Nr. 1a Einkommen­ steuergesetz / EStG). Strittig ist in diesem Zusammenhang, ob für die Berechnung des Freibetrags die ­Anzahl der angemeldeten oder der tat­ sächlich teilnehmenden Arbeitnehmer zu­ grunde zu legen ist. Der BFH wird auch entscheiden, ob Aufwendungen, die für nicht teilnehmende Arbeitnehmer durch die Buchung der Betriebsveranstaltung für einen größeren Personenkreis entstanden sind, aus der Bemessungsgrundlage auszu­ scheiden sind oder hinzugerechnet wer­ den müssen (Az. VI R 31/18).

Beschäftigung naher Angehöriger Die Beschäftigung des Ehegatten oder an­

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derer Familienmitglieder muss zur steuer­ lichen Anerkennung den Grundsätzen des Fremdvergleichs standhalten. Das heißt, das Arbeitsverhältnis muss wie mit frem­ den Dritten vertraglich vereinbart sein und die vereinbarte Arbeitsleistung muss tat­ sächlich erbracht werden. Der BFH wird in dem anhängigen Verfahren VI R 28/18 entscheiden, welche Anforderungen an den Nachweis der erbrachten Arbeitsleis­ tung durch nahe Angehörige zu stellen sind und welche Angaben in einem Stun­ denzettel aufzuzeichnen sind.

Verbraucherzentrale Einige Verbraucher haben bereits die Dienste einer Verbraucherzentrale in An­ spruch genommen. Strittig ist, welcher Umsatzsteuersatz auf die Beratungsleis­ tungen zu verrechnen ist (Steuersatz 7% oder 19%, Az. V R 4/18).

Fortbildungsmaßnahmen Als erste Tätigkeitsstätte wird jene orts­ feste betriebliche Einrichtung eines Arbeit­ gebers bezeichnet, der der ­Arbeitnehmer

dauerhaft zugeordnet ist – also der regel­ mäßige Arbeitsplatz. Fahrtkosten zur ersten Tätigkeitsstätte können nicht als Reisekosten geltend ­gemacht werden. Steuerlich absetzbar ist hier nur eine bestimmte Entfernungs­ pauschale. Der BFH entscheidet in dem anhängigen Verfahren VI R 24/18 in die­ sem Zusammenhang die Frage, ab wel­ cher zeitlichen Dauer ein Vollzeitstudium oder eine Vollzeit-Bildungsmaßnahme des Arbeitnehmers als erste Tätigkeits­ stätte anzusehen ist.

Angele & Kollegen Steuerberatungs-­ gesellschaft GmbH & Co. KG Irsinger Straße 3 86842 Türkheim Telefon (08245) 96020 kanzlei@angele-kollegen.de www.angele-kollegen.de

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BILD: ANGELE & KOLLEGEN

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DRUCK UND MEDIEN


Wiggensbach | Brandschutz

WA R T U N G

Auf die Brandschutzexperten der bratec GmbH ist Verlass. Die Wiggensbacher bieten ihren Kunden einen „Full Service“ an. Neben Fachplanungen, rechtssicheren Dokumentationen für den vorbeugenden Brandschutz besitzt das Team auch langjährige Erfahrung und hohe Kompetenz in den Gebieten: Montage, Prüfung, Wartung und Inspektion. Die Experten überzeugen zudem durch ihr umfassendes Dienstleistungsangebot zu Themenfeldern wie Arbeitssicherheit oder Schulungen und geben Seminare beispielsweise über Brandschutz und vieles mehr. Die heutige Ausgabe des AWM befasst sich mit dem bratec-Brandschutz-Baustein: Prüfung & Wartung. bratec schafft Evidenz beim brisanten Thema: Prüfung & Wartung Ob durch einen technischen Defekt, eine Verpuffung, Nachlässigkeit oder Brandstif-

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tung – ein Feuer kann sich schnell entfachen und ausbreiten. Für jeden verantwortungsbewussten Firmeninhaber sollte der Schutz des Lebens und der Gesundheit seiner Belegschaft besonders im Hinblick auf die Brandgefahren höchste Priorität haben. Im Falle eines Schadens wird von der Versicherung, bei verletzten Personen von

der Berufs­genossenschaft und bei Verdacht auf fahrlässige Körperverletzung von der Staatsanwaltschaft geprüft, ob u.a. technische Anlagen (wie z.B. Lüftungen) richtig funktioniert haben oder durch Fehlfunktionen das Ausmaß des Brandereignisses verschlimmert worden ist. Geprüft wird ebenfalls ob alle Prüfungen und Wartungen der

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• E lektrische Anlagen • Brandschutzklappen • Brandschutztüren & -tore

• Rauch- & Wärmeabzugsanlagen • und führt Hygieneinspektionen von Klima- & Lüftungsanlagen herstellerunabhängig durch

Anlagen regelmäßig durchgeführt und die gesetzlichen und vertraglichen Verordnun­ gen eingehalten sowie dokumentiert wor­ den sind. Betriebsunterbrechung, Produk­ tionsausfall, Verdrängung am Markt und Imageverlust können in der Folge ein Un­ ternehmen sogar ruinieren. Dies ist ein sehr komplexes Thema, bei dem sich die Brand­ schutzexperten von bratec bestens ausken­ nen. Sie besichtigen gemeinsam mit ihrem Kunden das Firmengelände – inkl. sämtli­ cher Bauten und Anlagen –prüfen die bauliche Lage, aktualisieren die Brand­ ­ schutzordnung und überwachen die In­ standhaltung der brandschutztechnischen Einrichtung im Betrieb. Nur so können mögliche Mängel schnell erkannt und rechtzeitig beseitigt werden.

bratec prüft & wartet herstellerunabhängig Elektrische Anlagen dürfen nach DGUV Vorschrift 3 nur von ausgebildeten Elek­ trofachkräften geprüft werden. Hier un­ terscheidet das bratec-Team zwischen ortsveränderlichen und ortsfesten elektri­ schen Betriebsmitteln bzw. stationären und nichtstationären elektrischen Anla­ gen. Die Prüffristen ermitteln die Spezia­ listen anhand Tabellen gemäß DGUV Vorschrift 3 unter Berücksichtigung ­ ­be­sonderer Umgebungsbedingungen. In halbjährlichen Intervallen werden auch Brandschutzklappen, die der Bestimmung DIN EN 133606/31051 unterliegen ge­ prüft. Diese werden auf etwaige Funk­ tionsmängel getestet, denn Feuer und Rauch dürfen keinesfalls in andere Etagen

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bratec wartet für die Einhaltung der Prüfpflicht & Vermeidung von Schäden z.B. • R aumlufttechnische Anlagen • Rauch- & Wärmeabzugsanlagen (pneumatisch /elektrisch)

oder Brandabschnitte gelangen. Bei Brand­ schutztüren und -toren ist der Eigentümer oder Betreiber nach ArbStättV § 53 ver­ pflichtet, diese einmal pro Jahr zu prüfen. „Diese Prüfung erfolgt ebenfalls von aus­ gebildeten fach- und sachkundigen Kolle­ gen“, ergänzt ­Dagmar Gebhardt, die Fach­ planerin. Es muss sichergestellt sein, dass im Brandfall die Ausdehnung des Scha­ denfeuers verhindert wird. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen müssen mindestens einmal jährlich geprüft und gewartet wer­ den. Mit der bratec GmbH sorgen Sie dafür, dass eine schnelle und effektive ­ Entrauchung von Gebäuden sichergestellt ist. Auch die Wartung und Instandhaltung raumlufttechnischer Anlagen führen die Service-Techniker durch. „Denkt man z.B. an Gastronomie-Küchenabluftreinigun­ gen, wird einem schnell klar, dass Prüfun­ gen und Wartungen sehr wichtig sind“, betont Marco Müller, der Lüftungsexper­ te. In Küchenabluftsystemen setzen sich Öl, Fett oder Staubpartikel fest. Sie stellen für den Betreiber ein hohes Betriebsrisiko dar. Im Brandfall breitet sich das Feuer im kompletten Abluftsystem aus. Darum schreiben Gesetzgeber sowie Berufsge­ nossenschaften strenge Auflagen vor“. „Zu unserem Dienstleistungsportfolio gehören ebenso Hygieneinspektionen an raum­ lufttechnischen Anlagen“, informiert Marco Müller abschließend. „Geprüft ­ wird nach der VDI Richtlinie 6022, die mit Hilfe von mikrobiologischen Untersu­ chungen den hygienischen Zustand von RLT-Anlagen bewertet“.

• Luftkanalinspektionen • Luftkanalreinigungen herstellerunabhängig

Für bratec spielt es keine Rolle, von wel­ chem Hersteller Sie Bauelemente im Einsatz haben. Die Experten prüfen und warten herstellerunabhängig, auf technisch aktu­ ellstem Stand, verlässlich und rechtssicher.

Nadine Kerscher

bratec GmbH Am Mühlbach 16 87487 Wiggensbach Telefon (08370) 921653 Telefax (08370) 929654 team@bratec.de www.bratec.de

BILDER: NADINE KERSCHER, BRATEC GMBH

bratec prüft für mehr Sicherheit & weniger Ausfallzeiten z.B.

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Bad Wörishofen | Bürotechnik & Fahrrad

Expertise im E-Bike-Dschungel Fahrrad Osswald – Spezialist für hochwertige E-Bikes

Wer ein Elektro-Rad haben möchte, geht nach Wörishofen – so habe ich mir sagen lassen. Es ist Anfang der Saison 2019 und im familiär geführten Laden von Thomas Osswald stehen Räder, Rahmen, Felgen und Lenker dicht an dicht. Im Sortiment warten rund 250 Fahrräder auf ihre Jungfernfahrt nach einem langen Winter. Die allermeisten davon sind mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet – und dennoch leicht, sportlich und komfortabel.

Thomas Osswald kennt sich aus im E-Bike-Markt. Bereits 1995 hat er den elektrischen Antrieb für sich und seine Kunden entdeckt.

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Für jeden „Hintern“ das passende E-Bike. Ob Alpenüberquerung oder Stadtpromenade – E-Bikes erfüllen heute alle Ansprüche.

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Denn wer ein E-Bike zum Discount-Preis sucht, wird bei Thomas Osswald nicht fündig. Er hat sich auf nachhaltige Qualität spezialisiert, auf etablierte Hersteller und ihre Edelmarken. High-End Produkte also, die zu ihrem Besitzer passen sollen wie ein guter, maßgeschneiderter Schuh. Simplon-­ Bikes zum Beispiel, denen dank Carbon-­ Rahmen in puncto Leichtigkeit so schnell keiner etwas vormachen kann. Oder ­Riese & Müller, mit denen es vollgefedert auf ­lange Touren und Abfahrten gehen kann. Oder Kalkhoff. Räder, die mit tiefem Einstieg und höhenverstellbarem Lenker den Sitzkomfort im Blick haben. Das sind nur einige Beispiele, denn der E-Bike-­ Experte aus Bad Wörishofen betont: „Wir decken jeden Bedarf ab.“ Ganz gezielt wählen ­ ­ Osswald und sein Team ihre ­Zweiräder nach Qualität, Sicherheit und Langlebigkeit aus. Kein Leichtes in einem Markt, in dem jedes Jahr rund 2,5 Millionen E-Bikes produziert werden und Neuheiten in ­unglaublicher Schlagzahl auf den Markt kommen.

Ein Rad, das passt wie ein maßgeschneiderter Schuh Vielleicht ist das eines der Erfolgsrezepte von Thomas Osswald: Er kennt sich im E-Bike-Dschungel aus. Und davon profitieren vor allem seine Kunden. Er nimmt sich Zeit, hört gut zu, welche Wünsche und Ansprüche mit dem Fahrradkauf verbunden sind, berät ehrlich und empathisch zum einen oder anderen Modell. Da sich

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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In der Fahrradhandlung von Thomas Osswald ist ein breites Sortiment an Zweirädern, Ersatzteilen und Zubehör erhältlich – gute Beratung inklusive.

nur in der Praxis herausstellt, welches Rad auch wirklich zu welchem „Hintern“ passt, lässt sich in Osswalds Fahrradhandlung auch jederzeit eine Probefahrt vereinbaren. „Manche suchen einen Ersatz fürs ­Auto, andere wollen endlich mit dem Partner am Berg mithalten können“, erklärt ­Thomas Osswald schmunzelnd. Gründe, sich für ein E-Bike zu entscheiden, gibt es demnach viele. Und Osswald hat sie alle schon in seinem Laden gehabt. Ihn selbst hat die Entwicklung der E-Bike­Technik von Anfang an fasziniert und er weiß, wie wichtig ein fachkundiger Service auch nach dem Kauf eines elektrisch angetriebenen Radls ist. Da gilt es beispielsweise nach längeren Standzeiten die Bremsen und Reifen zu überprüfen. „Guter Service fängt bei uns mit dem Verkauf eines Modells erst richtig an“, sagt der Fachhändler, der auch ein gutes Netzwerk zu Lieferanten und Herstellern pflegt. Geprüfte Ersatzteile, wie Akkus oder Motorritzel, kann er auch nach vielen Jahren noch ­besorgen, denn Nachhaltigkeit ist Thomas Osswald wichtig. Dass er mit seiner aufrichtigen Art, seiner bodenständigen Natur und viel, viel Erfahrung bei den Kunden punkten kann, zeigt sich auch an der vielstimmigen Resonanz. So sagt beispielsweise Heinz Schmitt aus Walkertshofen, langjähriger Kunde von Thomas Osswald: „Ich war und bin immer sehr zufrieden mit dem guten Service und der kompetenten Beratung durch die Firma Osswald. Es war daher gar keine Frage, wo ich mein zweites E-Bike kaufen würde!“ Wie gesagt, wer ein E-Bike sucht, kommt an Wörishofen nicht vorbei.

Seit 40 Jahren werden bei Osswalds in Bad Wörishofen Zweiräder verkauft.

Angelika Hirschberg

Thomas Osswald Bürotechnik & Fahrrad

BILDER: HIRSCHBERG, OSSWALD, RAINER EDER

Das sei schon lange kein Gegensatz mehr, klärt mich Geschäftsinhaber Thomas ­Osswald lachend auf. E-Bikes hätten ihr Rentner-Image längst verloren, sie gebe es für jeden Anspruch und jedes Terrain. Als Tourenrad oder Mountainbike eroberten sie die Alpen, die Stadt mit dem Kinderanhänger im Schlepptau oder als Klapprad die Strecke zwischen Campingplatz und Bäckerei. Seit über 20 Jahren – als einer der Ersten im Allgäu überhaupt – befasst sich der gelernte Informationselektroniker Thomas Osswald mit elektrisch angetriebenen Fahrrädern. Schon 1995 stand das erste E-Bike eines Schweizer Herstellers in seinem Fahrradgeschäft. Dem Hersteller Flyer ist Osswald bis heute treu geblieben, seinen Ansprüchen an ein hochwertiges und sicheres Produkt in einem immer unübersichtlicheren Marktumfeld auch.

Rosenstraße 1 86825 Bad Wörishofen Telefon (08247) 6838 info@th-osswald.de www.th-osswald.de

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Einstellungstests sind für junge Bewerber selbstverständlich – die Inhalte könnten allerdings verbessert werden.

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Azubi Relationship Management Auszubildende für das eigene Unternehmen zu finden, stellt viele Per­sonal­ verantwortliche vor eine große Herausforderung. In den vergangenen Jahren hat sich die Situation gewandelt – immer weniger Auszubildende treffen auf immer mehr Ausbildungsplätze. Dem Azubi-Recruiting kommt deshalb eine wichtige Rolle zu. Zeit für einen Perspektivwechsel.

Fast schon verzweifelt sind sie auf der Suche nach jungen Menschen, die bereit sind, einen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben: Die Verantwortlichen in den Personalabteilungen sehen sich mit einem Trend konfrontiert, den auch die Agentur für Arbeit bestätigt. Die Zahl der Ausbildungsstellen ist zum Ausbildungsjahr 2017/2018 um weitere vier Prozent auf 565.300 gestiegen, während die Zahl der gemeldeten Bewerber für denselben Zeitraum um zwei Prozent auf 535.600 zurückgegangen ist. Doch die Studie „Azubi-Recruiting Trends 2018“ der u-form Testsysteme ­GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit der Hochschule Koblenz zeigt, dass es beim Thema Azubi-Recruiting seitens der Unternehmen noch Luft nach oben gibt.

Stellenanzeigen deutlich verbessern So zeigt sich beispielsweise, dass die gängigen Stellenanzeigen die Bedürfnisse der jungen Menschen nicht optimal treffen: 75,16 Prozent der 5.537 Befragten wünschen sich vor allem wesentlich mehr Informationen über die beruflichen Möglichkeiten nach dem Abschluss der Ausbildung. Auch der Ablauf der Ausbildung ist für 63,58 Prozent so wichtig, dass sie darüber etwas in der Stellenanzeige erfahren

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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BILD: BEN MULLINS | UNSPLASH

Warum nicht nur der Kunde König im Unternehmen sein sollte.

möchten. Die Hälfte erhofft sich zudem Informationen über die Ausbilder und Kontaktmöglichkeiten zu bisherigen Auszubildenden.

Einstellungstests sollten Persönlichkeit berücksichtigen An Einstellungstests führt kaum ein Weg vorbei – kein Problem für die potenziellen Auszubildenden. Allerdings sollte der Test nicht primär Rechenfähigkeit und Sprachverständnis oder Intelligenz abfragen, sondern vor allem eine Kombination aus Leistungsmerkmalen und Persönlichkeit in den Mittelpunkt stellen. Während fast 66 Prozent der Personaler einen Papiertest im Unternehmen anbieten, hätten 34 Prozent der Bewerber gerne einen Onlinetest im Unternehmen, weitere 34 Prozent würden den Test auch online von zu Hause aus durchführen. Anhand zahlreicher weiterer Beispiele belegt die Studie, dass die Orientierung an den potenziellen Auszubildenden noch zu wünschen übrig lässt und die Verantwortlichen offenbar ihre eigenen Interessen zu sehr in den Mittelpunkt ­rücken. Die vollständigen Ergebnisse der Studie gibt es als PDF (unter www.testsysteme.de/studie2018). Meike Winter

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Themenspezial | Personal

Mami und Papi statt Bibi und Dagi

Eltern freuen sich mit, wenn die Kinder mit ihrer Hilfe den perfekten Ausbildungsplatz gefunden haben.

Die Entscheidung für den späteren Beruf wird wesentlich weniger stark durch Freunde oder gar Influencer aus dem In­ ternet geprägt, als man in Zeiten von S­ ocial Media und Co. zunächst glauben mag. Be­ sonders vertrauenswürdig sind als Rat­ geber für die jungen Menschen Eltern und Familie. Und damit diese die jungen Men­ schen optimal beraten können, wollen

„Ja zur Ausbildung“ heißt eine Kampagne des Ministeriums für Wirtschaft, ­Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg, die sich vor allem an die ­Eltern richtet. Denn die, darüber sind sich die Experten einig, haben nachweislich einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder. In Bayern nennt sich eine parallele Kampagne „Elternstolz“. zwei Initiativen der Wirtschaftsministeri­ en gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und den IHKs gezielt über Ausbil­ dungsberufe, Berufsaussichten und Bera­ tungsmöglichkeiten informieren. Auch für die Unternehmen ist das ein wichtiges Signal, sich beim Thema Azubi-­ Recruiting nicht nur auf die jungen Leute

zu konzentrieren, sondern die Eltern als Ziel­gruppe im Blick zu behalten. Inspira­ tion zum Thema und Informationen über die ­Kampagnen gibt es unter www.ja-zur-­ausbildung.de und www.elternstolz.de zu finden.

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Wenn es um die Ausbildung geht, setzen die Digital Natives nach wie vor auf Eltern statt Influencer.

19.10.2018 09:09:48

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Sie lieben es – sie lieben es nicht? Uneinigkeit herrscht darüber, ob soziale Medien für das Azubi-Recruiting wirklich der richtige Weg sind. Einfach über eine Anzeige in der regionalen Tageszeitung neue Auszubildende zu finden, scheint heute nicht mehr zu funktionieren. Zusätzliche Kanäle wie Ausbildungsmessen, Infotage im Unternehmen oder den Schulen und Recruiting über die sozialen Netzwerke erweitern das Spektrum der Möglichkeiten. Aber kommt das bei den potenziellen Bewerbern wirklich gut an? Die Großen machen es vor: REWE, McDonald´s und EDEKA haben in den vergangenen Jahren viel Zeit und Kreativität darauf verwendet, neue Wege zu gehen: Über Snapchat und WhatsApp versuchen sie, Kontakt mit der Zielgruppe aufzunehmen. Als „Best Practice“ Beispiele werden sie dabei vor allem von Marketing-Machern ins Feld geführt, die den innovativen Geist hinter den Kampagnen würdigen. Und tatsächlich kommt die bitkom-Studie „Kinder und Jugend in der digitalen Welt“ 2017 zu dem Ergebnis, dass 84 Prozent der 16- bis 18-jährigen im Internet Informationen für Schule und Ausbildung suchen. Dem entgegen stehen die Ergebnisse der „Azubi-Recruiting Trends 2018“: Mehr als

die Hälfte der Befragten gibt hier an, dass Unternehmen WhatsApp im Bewerbungsverfahren nicht einsetzen sollten, gefragt nach Snapchat sind sogar 63 Prozent dieser Meinung. Einigkeit herrscht zumindest darüber, dass Unternehmen, die sich in die Welt der sozialen Netzwerke begeben, das entweder richtig oder gar nicht tun sollten. Die kurzen Reaktionszeiten bei Messenger-Diensten legen die Messlatte zusätzlich hoch. Fazit: Eine ideale Vorgehensweise gibt es nicht – Unternehmen sollten die möglichen Kanäle für das Azubi-Recruiting sorgfältig prüfen, bewerten und dabei die eigene Leistungsfähigkeit unbedingt im Blick behalten. Meike Winter

BILD: LUKE PORTER | UNSPLASH

Bitte draußen bleiben? In sozialen Medien möchten Jugendliche nicht unbedingt auf Unternehmen treffen.

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Themenspezial | Personal

Jugend macht Karriere Ausbildungsmessen im Allgäu Zum Start des aktuellen Ausbildungsjahrs im September 2018 waren im Allgäu laut Aussagen der Agentur für Arbeit noch rund 1800 Lehrstellen unbesetzt. Vor allem im Handwerk und bei kleineren Betrieben werden immer noch händeringend Auszubildende gesucht, sagt auch Christian Winklmeier vom Verein für Berufsorientierung Deutschland. Gleichzeitig gibt es viele Jugendliche, die zwar das Ende ihrer Schulkarriere nahen sehen und dennoch keine feste Berufsplanung haben.

Plattform Ausbildungsmesse – Austausch zwischen Unternehmen und jungen Berufssuchenden.

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Unternehmen, Hochschulen und das Handwerk mit jungen Berufssuchenden zusammenzubringen, ist das Anliegen zahlreicher Berufsinfo- und Ausbildungsmessen im Allgäu. Orientierung und erste Kontakte für die künftigen Bewerber auf der einen Seite, die Möglichkeit, sich als


Ernest Schmidt und Achim Kiechle Geschäftsführende Gesellschafter Dryman’s Cosmetics GmbH

Informationen aus erster Hand auf den Berufsinfomessen im Allgäu.

moderner Arbeitgeber der Region zu präsentieren, auf der anderen Seite - all dies macht die Messen zu Plattformen des erfolgreichen Austausches. So präsentieren sich beispielsweise am Tag der Allgäuer Lehrstellenbörse in Kempten mehr als 150 Unternehmen und Institutionen und stellen über 170 Berufsbilder vor. Im Vordergrund steht auf allen Allgäuer Ausbildungsmessen nicht nur die aktuelle Vermittlung von Lehrstellen, sondern die

frühzeitige Information von Bewerbern auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf. Vorgestellt werden ebenfalls neue Ausbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel im IT- oder Dienstleistungsbereich, im Tourismus, im Gesundheitsbereich und bei den Handwerksberufen. Kompetente Ansprechpartner wie Ausbildungsleiter oder Personalchefs, meist auch Auszubildende der teilnehmenden Unternehmen können den künftigen Lehrlingen Informationen aus erster Hand vermitteln.

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Wir haben die Termine der wichtigsten Ausbildungsmessen im Allgäu für Sie zusammengestellt.

Art der Anwendung und das richtige Gefühl für unsere Marke zu vermitteln.

Wangen Zukunft Wangen – Messe für Ausbildung und Studium | Donnerstag, 14. März 2019, von 8.30 – 15 Uhr | Sporthallen Wangen

Memmingen 14. Memminger Ausbildungsmesse Samstag, 12.10.2019, von 10 – 14 Uhr Berufsschulzentrum Memmingen

Kempten Allgäuer Lehrstellenbörse Samstag, 23. März 2019, von 9 – 15 Uhr Berufliches Schulzentrum Kempten

Kaufbeuren Kaufbeurer Ausbildungstag Sonntag, 20. Oktober 2019 Stadtsaal Kaufbeuren

erfüllt. Der Film spricht

Friedrichshafen JuBi – Jugendbildungsmesse Friedrichshafen 30. März 2019, von 10 – 16 Uhr

Bad Wörishofen 5. Ausbildungsmesse in Bad Wörishofen Herbst 2019 Berufliche Schulen Bad Wörishofen

die einzige und richtige

Marktoberdorf 5. Ausbildungsmesse Marktoberdorf Donnerstag, 16. Mai und Freitag, 17. Mai 2019 | Modeon Marktoberdorf Friedrichshafen vocatium Bodensee | Dienstag, 25. Juni und Mittwoch, 26. Juni 2019 | Graf-Zeppelin-Haus

Silberstern hat unsere Erwartungen mehr als für sich und hat uns bewiesen, daß silberstern Filmproduktion ist.“

Bad Waldsee 9. Bildungsmesse Bad Waldsee Herbst 2019 Mindelheimer Ausbildungsmesse Findet 2019 nicht statt Filmproduktion

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

B ILD: GÄSTEAMT WANGEN

Aus Ferienregion Allgäu-Bodensee wird Tourismus Württembergisches Allgäu

Der Verband Tourismus Württembergisches Allgäu strebt die Zertifizierung zur Radreise-Region an.

Allgäu-Bodensee // Im Jahr 2002 ­wurde der touristische Zweckverband Ferienregion Allgäu-Bodensee ge­ gründet. Seither arbeiten vierzehn Kommunen zusammen und bündeln die Kräfte, um den Tourismus im württembergischen Teil des Allgäus gemeinsam zu fördern.

Vor etwa zwei Jahren stellten sich die Tourismusverantwortlichen der Frage nach der zukünftigen Ausrichtung des Verbandes. Unter Begleitung der renommierten Tourismusberatung Kohl & Partner wurde eine Zukunftsstrategie erarbeitet, die besagt, dass der Zweckverband sich zukünftig als Service- und Netzwerk- sowie als Produktentwicklungsplattform sieht. Konkret bedeutet das, dass keine eigenen Marketingaktivitäten im Sinne von Kommunikation in Richtung Gast mehr erfolgen. Für Produkte, die der Verband (mit)entwickelt, werden geeignete Kommunikationskonzepte und –Plattformen gesucht. Das Innenmarketing in Richtung der Leistungsträger wie Beherbergungsbetriebe, Gästeführer und MitarbeiterInnen in den Tourist Informationen soll verstärkt werden und ist Bestandteil der Service- und Netzwerkplattform. Dafür wurde, gemeinsam mit der Kommunikationsagentur „d-werk“, ein fundiertes und nachhaltiges Konzept entwickelt und ein gestalterisch

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und inhaltlich überzeugendes Markenbild geschaffen. Ausgehend von der eindrucksvollen Landschaft des Württembergische Allgäus entstand die neue Wort-Bildmarke. In stilisierter Form wird die Vielschichtigkeit der Landschaft dargestellt. Damit einhergehend wurde der Verband auch in „Tourismus Württembergisches Allgäu“ umbenannt. Die Angebote und Leistungen des Württembergischen Allgäus werden gebündelt in die Markenschwerpunkte: Rad-Reisen, Land-Genuss, Natur-Erlebnis und Stadt-Kultur. Eine erste Umsetzung des neuen Markenbildes erfolgte in Form der Broschüre und der Begleitmaßnahmen für die neu geschaffene Tourismusakademie. Die Tourismusakademie ist das erste Projekt, dass der Verband als Service- und Netzwerkagentur für seine Leistungsträger anbietet. Als Beispiel im Rahmen der Produktentwicklung steht das derzeit laufende und aus Leader- und Landkreismitteln geförderte Radwegeprojekt mit dem Ziel der Zertifizierung zur Radreise-Region.

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa eröffnet

BILD: THOMAS GÜNTER

Qualität entsteht im Detail. Und in Wangen.

Ein außergewöhnlicher Ort für ein außergewöhnliches Hotel. Das AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa begrüßt am 4. März 2019 seine ersten Gäste.

Hohenschwangau // Der Countdown läuft: Ab dem 4. März 2019 empfängt das AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa seine ersten Gäste. Das AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa befindet sich zu Füßen der beiden Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein, in einem über 100 Jahre alten Gebäudeensemble. Seit vergange­ nem Sommer begleitet General Manager Jörg Hansmann die Fertigstellung des neu­ en Hotel Hotspots. Kurz vor der Eröffnung hat der erfahrene Direktor seine Führungs­ mannschaft komplett. Nach der Eröffnung werden sich mehr als 100 Mitarbeiter um die Gäste kümmern. die alle über eine um­ fangreiche Expertise in allen Bereichen des Hotelmanagements verfügen. „Seit Mona­ ten fiebern wir darauf hin, diese einzigarti­ ge Location zum Leben zu erwecken“, er­ klärt Jörg Hansmann und ergänzt: „Wir befinden uns an einem Sehnsuchtsort für

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Besucher aus aller Welt und entwickeln mit dem neuen Resort ein Aushängeschild für Gastlichkeit in dieser Region. Es macht uns alle sehr stolz, ein Teil dieses außerge­ wöhnlichen Projekts zu sein, und wir freu­ en uns sehr darauf, schon bald die ersten Gäste zu umsorgen.“ Der Komplex um die Traditionshäuser Alpenrose, Jägerhaus und Schlosshotel ­ Lisl wird durch die Neubauten Galeria und Seehaus zu einer Einheit mit 137 Zimmern und Suiten ergänzt. Hochwer­ tige, natürliche Materialien prägen das Design. Der direkte Zugang zum Alpsee und ein 850 Quadratmeter großer „4 ­elements spa“ ermöglichen Erholung und Entspannung. Für erfolgreiche Meetings und Events vor beeindruckender Kulisse steht ein Tagungsbereich mit fünf Veran­ staltungsräumen von 46 bis 344 Quadrat­ meter zur Verfügung.

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Auf diesem Grundstück bei Leutkirch betreibt die elobau-Stiftung ihre Mitmachkampagne Grünland-Projekt.

Leutkirch // Einen großen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte hat die elobau Gruppe im Oktober 2016 vollzogen, als Michael Hetzer, der bisherige Eigentümer des Leutkircher Sensortechnik-Spezialisten seine Gesellschaftsanteile in eine gemeinnützige Stiftung einbrachte. Zu seiner Motivation für seinen damaligen Entschluss führt er zwei Hauptgründe an. „Zum einen hat eine langfristige Unabhängigkeit des Unternehmens und damit Kontinuität und Sicherung von Arbeitsplätzen oberste Priorität. Auf der anderen Seite eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, aktiv im gemeinnützigen Sektor zu wirken und damit das große gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein, das im Unternehmen seit jeher gelebt wurde, nochmals zu verstärken“, so Hetzer. In der Stiftungssatzung sind vom Stifter drei Zwecke festgelegt, für die Mittel verwendet werden dürfen. Dies sind die Bereiche Bildung, Umweltschutz und Hilfe für geflüchtete Menschen. Die Schwerpunkte liegen im Bildungsbereich zunächst auf innovativen Lernkonzepten- und Umgebungen für Kinder und Jugendliche. Im Umweltschutzgeht es neben der Bewusstmachung des verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen, dem Erhalt der Artenvielfalt und nachhaltigem Handeln auch um konkrete, praktische Maßnahmen insbesondere in der Region. Beim dritten Stiftungszweck, der Hilfe für Geflüchtete, liegt das Hauptaugenmerk auf der Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt sowie in die Gesellschaft. Rund 25 Projekte sind in den ersten zwei Jahren und innerhalb aller drei Stiftungszwecke entstanden. Im Bereich Bildung ist das pädagogische Modell Lern³ am Hans-Multscher-Gymnasium Leutkirch das zentrale

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Projekt. Im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit steht das Thema Biodiversität im Mittelpunkt. Eine wissenschaftliche Versuchsfläche im Grünlandbereich und eine nun schon im zweiten Jahr groß angelegte Mitmachkampagne zur Schaffung von Blühflächen in privaten Gärten unterstreichen den Anspruch der Stiftung. Innerhalb des dritten Stiftungszweck „Integration“ ist der elobau-Stiftung gleich auf Anhieb ein schöner Erfolg geglückt: Das von ihr integrierte und nachhaltig voran getriebene Job-Portal für Geflüchtete wurde bereits nach einem Jahr Laufzeit vom Land Baden-Württemberg übernommen. Die Kernfunktion bestand darin, dass geflüchtete Menschen über Smart-Phone Lebensläufe erstellen und damit ihre Eintrittschancen in den Arbeitsmarkt erhöhen können. Inzwischen arbeiten zahlreiche Kommunen mit einer erweiterten Version der Software und administrieren dadurch zielgerichtet ihre Arbeit mit den geflüchteten Menschen. „Insgesamt sind uns in allen drei Stiftungsbereichen bisher sehr wirksame Projekte gelungen“ bilanziert Peter Aulmann, Vorsitzender der Stiftung, die Arbeit der ersten beiden Jahre“. „Wir haben in recht kurzer Zeit viele Menschen erreicht. Nicht nur im Unterstützen sondern auch beim Geben von Anregungen, zum engagierten Mitmachen“, so Aulmann Info Wer sich für die Projekte der elobau-Stiftung interessiert, darf sich gerne bei Peter Aulmann, Vorsitzender der Stiftung unter Telefon 07561/970777 oder per Email an pa@elobau-stiftung.de wenden. Weitere Informationen gibt es unter www.elobau-stiftung.org, www.buntes-grünland.de oder unter www.bluehender-landkreis.org.

Memmingen // Der Flughafen Memmingen setzt seine Erfolgsgeschichte fort und vermeldet für das abgelaufene Jahr einen neuen Passagier-Rekord: 1.492.553 Fluggäste entschieden sich 2018 für Bayerns dritten Verkehrsflughafen, was einem Plus von 26,5 Prozent entspricht. Auch in diesem Jahr rechnen die Verantwortlichen mit einem zweistelligen Wachstum. Insgesamt sieben Luftverkehrsgesellschaften flogen Memmingen im Linien- und Charterflugbetrieb an und bedienten dabei 50 Zielorte in Europa, Afrika und Asien. „Mit diesem Erfolg ernten wir die Früchte erfolgreicher und harter Arbeit“, betont Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Der Flughafen Memmingen ist eine Erfolgsgeschichte mit Fortsetzungscharakter“, erklärt er bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen. Eine erneute Bestätigung des Memminger Erfolgskurses lieferte vor Kurzem die Fluggesellschaft Ryanair. Nachdem sie bereits 2017 den Flughafen zur Basis erklärt und ein Flugzeug vor Ort stationiert hatte, wird sie mit Beginn des Sommerflugplans 2019 Ende März eine zweite Maschine in Memmingen einsetzen. Sie wird dazu beitragen, be­ stehende Strecken auszubauen und neue zu etablieren. So geht es ab 3. April wieder zwei Mal wöchentlich nach Chania auf Kreta. Im Sommer gibt es sechs Flüge pro Woche nach Palma de Mallorca. Für das laufende Jahr rechnet der Flughafen Memmingen mit 1,65 Millionen Passagieren. Das Flugziel mit den meisten Passagieren ist erneut ­London Stansted. Auf den weiteren Plätzen ­Sofia, Kiew und Palma de Mallorca.

BILD: FLUGHAFEN MEMMINGEN GMBH

BILD: PETER AULMANN

elobau-Stiftung blickt auf die ersten zwei Jahre ihres Bestehens Allgäu Airport mit Passagier­ rekord im Jahr 2018

Fast 1,5 Millionen Fluggäste nutzten 2018 den Allgäu Airport.

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ˈkɹɒs ˈmedɪə ˈbɹænd kəˌmjuːnɪˈkeɪʃ(ə)n verstehen sie nicht?

cross·me·di·a·le mar·ken·kom-mu·ni·ka·tion, die | f | sg. | (engl. cross media brand communication) | wortherkunft: von engl. „cross“ (= „grenzüberschreitend“), lat. „medium“ (= „öffentlichkeit“), frz. „marque“ (= „kennzeichen“), lat. cummunicare (= „jmdm. etw. mitteilen“) | bildungssprachlich | 1.) entwicklung emotional aufgeladener kundenerlebnisse | 2.) glaubwürdige und wiedererkennbare markenkommunikation | 3.) differenzierungs-

strategien basierend auf präzisen analysen (→ werte) für gegenwart und zukunft (→ trends, tendenzen, neue märkte) | 4.) kanalübergreifend erlebbar (→ print, social media, bewegtbild, online, offline) | 5.) individuelle bildung von markenidentitäten | 6. außergewöhnliche markenauftritte (→ kann zu auszeichnungen führen, vgl. deutscher exzellenzpreis).

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Kempten | Audi

WIR sind AUDI In Kempten, Memmingen, Sonthofen und Lindau präsentiert sich die Seitz-Gruppe mit der Marke Audi. Die Seitz-Gruppe und AUDI führen wahrlich eine perfekte Beziehung, passen einfach gut zusammen und haben viele ­Gemeinsamkeiten. Beide sind erfolgreich, attraktiv, innovativ, visionär und auf dem Weg in eine neue digitale und umweltbewusste Zukunft – mit vielen spannenden und neuen Herausforderungen. Eine gelungene Symbiose, die sich gleich an vier Standorten im Allgäu erfolgreich bewährt. Die Audi-Häuser der Seitz-Gruppe in Kempten, Memmingen, Sonthofen und Lindau sind weit über die Grenzen der Region bekannt und bieten den perfekten Rahmen für die neuen Objekte der Begierde aus Ingolstadt. Wer einfach nur mal schauen will oder sein Modell schon im Visier hat, darf sicher sein, dass hier nicht nur die neuen Modelle, wie der AUDI e-tron, bestens präsentiert werden, sondern Kunden das bekommen, was längst nicht mehr überall Standard ist. Beste Beratung, viel Kompetenz, höchste Kundenfreundlichkeit, Atmosphäre und ein stimmiges Ambiente. Wen wundert es also, dass man sich das Allgäu nicht mehr ohne die AUDI Seitz-Gruppe vorstellen kann. Es gibt ja schließlich auch keine Straßen mehr ohne AUDIS. 38

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Standort Kempten

Schaut man bei einer der vier Audi-Standorte der Seitz-Gruppe im Allgäu vorbei, wird schnell klar, dass in der Automobilbranche ein neues Zeitalter angebrochen ist. Waren früher Airback, Servolenkung und Klimaanlage das non plus Ultra als Zugabe beim Autokauf, ist es heute, um nur einige zu nennen, das automatische Notbremssysteme, der Notfallassistent, oder die automatische Distanzregelung. Waren bisher Benzin und Diesel der Antrieb fürs Auto, setzt natürlich auch AUDI heute auf

vollelektronisches Fahren. Es hat sich viel verändert, moderne Fahrzeuge bieten heute nicht nur Sicherheit auf höchstem Niveau, beste Technik und hohen Komfort, sondern auch smarte, digitale und intelligente Lösungen. So wird das Auto zur Komfortzone und erleichtert den Menschen das Leben immer mehr. Ja, das digitale und vernetzte Zeitalter hat Einzug gehalten und fordert damit nicht nur die Autokonzerne, sondern auch die Autohäuser. Auf diese Entwicklungen reagiert die Seitz-Gruppe aber wie immer mit viel Know-How und Herzblut. Typisch, denn nicht ohne Grund kann das Unternehmen auf eine lange erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken, was 1928 mit einer kleinen Werkstatt begann und heute 22 Niederlassungen an 12 Standorten im Allgäu hat. „Natürlich waren die Zahlen immer wichtig“, sagte Jörg Seitz in einem Interview, „aber noch wichtiger waren und sind die Menschen, die Dank ihrem Einsatz, ihrem Willen, Ihrer Kompetenz und Ausdauer zu unserem Erfolg beigetragen haben. Sie sind eine der tragenden Säulen des Unternehmens. Drei weitere Säulen werden von unseren Kunden, den Standorten und der Wirtschaftlichkeit geformt“. „Heute“, sagt er, „haben sich die Anforderungen gewandelt, zeitgemäße Lösungen sind gefragt und so wurde letztes Jahr ein Generationenwechsel bei der Seitz-Gruppe eingeläutet. Jörg Seitz übergibt nach mehr als 40 Jahren das Zepter an seinen Schwiegersohn. „Es bleibt ja in der Familie sagt er, das Neue überlasse ich lieber den Jungen, die sich in dieser digitalen und elektrotechnischen Welt auskennen und den Anforderungen der Zukunft bestens gewachsen sind“. Seit 2018 ist also Martin Osterberger-Seitz der Mann an der Spitze des Unternehmens. Er hat klare Visionen und Ziele, um

Mitarbeiter Kempten

Tom Schuh, Neuwagenverkäufer (0831) 51238-36

Jürgen Gast, Neuwagenverkäufer (0831) 51238-42

diesen großen Automobil-Anbieter weiter erfolgreich in die Zukunft zu führen, auf Erfolgskurs zu halten, das Business auf breite Füße zu stellen und so mit den grundlegenden Veränderungen in der Branche Schritt zu halten. Optimal aufgestellt zu sein, ist seine Devise und so sieht er die Digitalisierung als Chance. Der stete Dialog zwischen Auto, Fahrer, Kunden, dem Autohaus und dem Hersteller bedeutet ständigen Austausch und sichert die Datenoptimierung. Als Unternehmer sieht er es als seine Pflicht, diesen Trend in das Unternehmen zu implementieren, den künftigen Wandel aktiv mitzugestalten, um der globalen Entwicklung als Technologieland gerecht zu werden.

Verkaufen heißt Wünsche erfüllen Diese Vision hat auch der neue Audi-­ Markenverantwortliche der Seitz-Gruppe und Audi Niederlassungsleiter Aaron C. Arena. Bei all den anstehenden Veränderungen kann er auf das absolute Engagement seiner Mitarbeiter und Kollegen setzen, für die ein Leitbild entwickelt wurde, das die Werte und Visionen der Unternehmensgruppe aufzeigt, um gerade in Zeiten des Umbruchs, Sicherheit und Antworten zu geben. Denn eines wird bei der Seitz-Gruppe immer gelten: Kunden mit Freundlichkeit und Kompetenz zu begeistern. Die Mitarbeiter in den vier AUDI-Filialen in Kempten, Immenstadt, Sonthofen und Lindau, stellen dies täglich mit Bravour unter Beweis, denn für sie ist klar: Verkaufen heißt Wünsche erfüllen. Natürlich hat sich das Informations- und Kaufverhalten bereits verändert, Kunden können sich schon vorab digital über neue Modelle, neue Technologien und vieles mehr auf den neuesten Stand bringen lassen. Das ist aber kein Widerspruch, meint Aaron C. Arena. Das Internet schließt den persönlichen Kundenkontakt ja nicht aus, ist

Mitarbeiter Lindau

David Flack, Neuwagenverkäufer (0831) 51238-37

Valentina Krotz, Juniorverkäuerin (08382) 7055-48

Michael Witzigmann, Neuwagenverkäufer (08382) 7055-46

David Wiethaler, Neuwagenverkäufer (08382) 7055-47


eher ein gute Kombination: Der Kunde sucht in Ruhe zuhause ­digital nach seinem neuen AUDI-­Liebling im Internet, kann ihn sogar schon mit 3D-Effekt oder virtueller Brille bestaunen. Aber mal ehrlich: Der Kunde ist auch immer noch Mensch und der bekommt den richtigen Kick, das Bauchkribbeln oder die wohlige Gänsehaut doch erst, wenn er z.B. live vor dem neuen AUDI e-tron, steht, über den Lack streicht, das digitale Innenleben bewundert und bei einer Probefahrt endgültig sein Herz an das Auto verliert. Die Seitz-Gruppe freut sich auf eine spannende Zukunft und die Mitarbeiter der AUDI-Filialen auf viele Altkunden, Neukunden und solche die vielleicht nur mal staunen wollen. Eine gute Fahrt in eine digitale Zukunft!

Standort Lindau

Standort Memmingen

Standort Sonthofen

Mitarbeiter Memmingen

Klaus M. Köhler, Vertriebsleiter (08331) 9200-30

Andreas Konrad, Neuwagenverkäufer (08331) 9200-73

Mitarbeiter Sonthofen

Julia Göser, Neuwagenverkäuferin (08331) 9200-59

Frank Bähr Neuwagenverkäufer (08331) 9200-57

Patrick Köhler, Neu- und Gebraucht­ wagenverkäufer (08331) 9200-28

Herbert Baiz, Neu- und Gebraucht­ wagenverkäufer (08321) 6656-34

Moritz Schneider, Neu- und Gebraucht­ wagenverkäufer (08321) 6656-35


Der AUDI e-tron ist da Audi Business

Vier Ringe, die ganz schön unter Strom stehen.

Haben wollen statt haben sollen. Emissionsfrei ja. Spaßfrei nein. Der rein elektrische Audi e-tron. Jetzt bei uns. Emissionsfrei fahren: Der neue Audi e-tron elektrisiert mit sportlichem Antrieb, alltagstauglichem Ladekonzept, exklusivem Offroad-Look und beachtlichem Raumangebot. Ebenfalls mit an Bord: ein gutes Gefühl. Steigen Sie ein. Profitieren Sie jetzt mit dem Business Fair Leasing Paket – Sie sparen sich die Mehrwertsteuer sowie die Überführungsund Zulassungskosten und sichern sich zusätzlich noch die Vorteile von Audi Wartung & Inspektion¹. Ein attraktives Leasingangebot für Businesskunden²: z. B. Audi e-tron 55 quattro* * Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km**: 26,2 – 22,6 (WLTP); 24,6 – 23,7 (NEFZ) CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Energieeffizienzklasse: A+. ** Angaben in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung. Brillantschwarz, 19" Aluminium-Gussräder im 5-Arm-Aero-Design mit Grafikdruck, Audi virtual cockpit, MMI Navigation plus mit MMI touch response, Einparkhilfe plus, Sitzheizung vorn, Komfortklimaautomatik, Geschwindigkeitsregelanlage, Mittelarmlehne vorn, Bluetooth-Schnittstelle u. v. m.

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Autohaus Seitz

Autohaus Seitz + Mayr

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Sie träumen von einem SUV der Oberklasse? Wollen Power, beste Technologie und perfektes Design? Andererseits sind sie umweltbewusst, hören täglich von zu hohen Abgaswerten und befürchten, dass Sie mit einem neuen SUV nicht nur Freude in Ihr Leben bringen, sondern auch Ihr schlechtes Gewissen hinsichtlich des Umweltschutzes aktivieren? Dann gibt es jetzt eine wirklich gute Nachricht und die perfekte Lösung für Sie. Denn: Die Macher aus Ingolstadt haben ihr erstes ­vollelektrisches Modell, den AUDI e-tron, auf den Markt gebracht. Ab sofort kann er exklusiv in allen vier Audi-Filialen der Seitz-Gruppe im Allgäu bewundert werden.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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ist auch das hervorragende Fahrverhalten, denn dank der neuen quattro-Generation mit elektrischem Allradantrieb, ist er bei jedem Wetter und auf jedem Terrain stets sicher unterwegs. Den Allgäuer wird es freuen. Bald muss wohl kein echter SUVFan mehr davon überzeugt werden, dass man mit einem hochwertigen Powerpaket der Oberklasse auch ganz CO2-frei unterwegs sein kann. Eine echt starke Performance, die AUDI da liefert. Fragen Sie doch in einer der vier AUDI-­ Filialen der Seitz-Gruppe im Allgäu nach einem Termin für eine Probefahrt mit dem AUDI e-tron.

Verbrauchsinformationen Stromverbrauch, kombiniert in kWh/100 km*: 26,2 – 22,6 (WLTP); 24,6 – 23,7 (NEFZ) CO2-Emission kombiniert in g/km: 0 * Angaben in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung

Audi Zentrum Kempten Seitz Autovertriebs-GmbH + Co. KG Calgeerstraße 7 87435 Kempten Telefon (0831) 512380 kontakt@audi-kempten.de Memmingen Audi Autohaus Seitz GmbH Münchner Straße 81 87700 Memmingen Telefon (08331) 920060 kontakt@seitz-memmingen.de Lindau Audi Autohaus Seitz GmbH Riggersweilerweg 5 88131 Lindau Telefon (08382) 705540 audi@seitz-lindau.de Sonthofen Audi Seitz + Mayr GmbH + Co. KG Illerstraße 19 87527 Sonthofen Telefon (08321) 66560 kontakt@seitz-mayr.de

BILDER: AUDI AG

Das Warten hat sich gelohnt, denn mit diesem Model der Extraklasse sorgt Audi, wen wundert es, mal wieder für einen echten Hingucker. Die renommierte Marke hat mit diesem Auto ein neues Kapitel aufgeschlagen und fährt mit dem AUDI e-tron in eine emissionsfreie Zukunft. Dass der Fahrspaß hier direkt aus der Steckdose kommt, ist ein ebenso unschlagbares Argument für den Neuen, wie die Tatsache, dass es ihm mit 408 PS an Power wirklich nicht fehlt. Ganz Audi-like sitzt man im geräumigen Innenraum mit hochwertigem Interieur, kann von 0 auf 100 in 5,7 Sekunden beschleunigen und hört dabei kaum ein Motorengeräusch. Der hohe technischer Standard ist ebenso überzeugend, wie die Reichweite von bis zu 400 KM. Da kommen sportliche Autofahrer ebenso auf Ihre Kosten, wie jene, die den e-tron lieber alltagstauglich nutzen möchten. Wer sich jetzt Gedanken über die Möglichkeiten zum Aufladen macht, kann sich völlig entspannen, denn auf Wunsch liefert AUDI die Ladestation gleich mit. Wirklich komfortabel: Heimkommen, Auto in die Garage fahren, Strom dran hängen und wenig später ist die Bahn erneut frei für noch mehr AUDI e-tron-Feeling. Überzeugend

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Themenspezial | Industrie und Automation

Einstellungstests sind für junge Bewerber selbstverständlich – die Inhalte könnten allerdings verbessert werden.

Digitales Labor an der Hochschule Kempten eröffnet Interdisziplinäre Teams und spannende Themen erwartet.

Mit Unterstützung durch das Maschinenbauunternehmen DMG MORI ist es der Hochschule Kempten gelungen, ein Digital Laboratory als Plattform zur Bündelung der Kompetenzen auf den Gebieten der ­Informatik und des Maschinenbaus aufzubauen. Zielsetzung der neu gegründeten Forschungseinrichtung, die jüngst im Beisein des Bayerischen Staatsministers für ­Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, eröffnet wurde, ist die gemeinsame Entwicklung von innovativen Methoden, Lösungen und Softwareprogrammen für die digitale Transformation im Maschinenbau. „Wissenschaftler arbeiten gemeinsam mit

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Angelika Hirschberg

BILDER: HOCHSCHULE KEMPTEN

S­tudierenden und Industriepartnern wie dem Innovationsführer DMG MORI in interdisziplinären Teams an spannenden Themen wie Künstliche Intelligence, Augmented Reality und Internet of Things (IoT)“, erklärt Dr. Stefan Wind, einer der beiden wissenschaftlichen Leiter und Professor an der Fakultät Informatik. Die dadurch erzielte Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist ein entscheidender Faktor für das Engagement von DMG MORI und seinem im Allgäu ansässigen Tochterunternehmen, der Deckel Maho Pfronten GmbH. DMG ­ ­MORI übernahm den Innenausbau des Labors und stellt für die Forschungsaktivitäten eine neue 5-Achsfräsmaschine der modernsten Generation zur Verfügung. „Eine Kooperation mit der Hochschule Kempten stellt für uns die ideale Ergänzung zur internen industriellen Entwicklung dar und stärkt gleichzeitig die regionale Verbundenheit“, so Alfred Geißler, Geschäftsführer der ­Deckel Maho Pfronten GmbH.

Eröffnung des Digital Laboratory der Hochschule Kempten Anfang Februar. V. l. n. r. Prof. Dr.-Ing. Gerald Winz, wissenschaftlicher Leiter Digital Laboratory, Alfred Geißler, Geschäftsführer Deckel Maho Pfronten GmbH, Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Stefan Wind, wissenschaftlicher Leiter Digital Laboratory und Prof. Dr. Robert F. Schmidt, Hochschulpräsident.

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Mindelheim | Wasser- und Umwelttechnik

Horizontalfilterbrunnen Riesa, Schachtdurchmesser 3,20 m

Seeleitung Nonnenhorn/Bodensee, Durchmesser 400 mm , Länge 1480 m

Spezialist für Bohrungen aller Art Bereits seit Jahrzehnten gehört die Firma Abt Wasser- und Umwelttechnik GmbH, mit den beiden Schwesterfirmen, der Geomechanik Wasser- und Umwelttechnik GmbH sowie der Osel Bohr GmbH zu den Spezialisten im Bereich der Wasser­ versorgung und führt insbesondere Brunnenbau, Rohrleitungsbau und Spezialtiefbau aus. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 120 hochqualifizierte Mitarbeiter an seinen Standorten in Mindelheim, Oberschleißheim, Woringen und Bamberg. Vorwiegend im süddeutschen Raum, in Österreich und der Schweiz realisiert und stemmt die Abt WUT GmbH die großangelegten Projekte, wie Geschäftsführer Johannes Abt im Gespräch mit dem Allgäuer Wirtschaftsmagazin erklärt. 44

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dem Spezialtiefbau, besonders der Bereich Bohrarbeiten. Hinzu kommen noch Durchpressungen, Seeleitungen sowie Brunnenregenerierung und -sanierung. AWM: Was zeichnet Sie als Unternehmen aus? Abt: Wir sind im Allgäu zu Hause. Es gibt nicht mehr allzu viele Firmen in unserer Sparte. Allein im süddeutschen Raum hat sich die Anzahl der Unternehmen im Bereich Brunnenbau auf gerade einmal 10 bis 12 reduziert. Wer ein spezielles Anliegen hat, der sucht sich natürlich einen regionalen Anbieter aus. Sonst wird der Kostenaufwand für die An- und Abfahrt zu groß. AWM: Welches Alleinstellungsmerkmal hat die Firma Abt? Abt: Wir haben unter anderem mehrere Patente angemeldet, so beispielsweise das Symmetrix-Imlochhammerbohrverfahren, welches bei Brunnenbohrungen im Festgestein angewendet werden kann, sowie ein weiteres Patent für die Herstellung von Horizontal-Filterbrunnen in der Wasserversorgung. Diese Verfahren wenden wir bundesweit an.

Abt: Unsere Auftraggeber sind zumeist Gemeinden, Kommunen und staatliche Insti­tutionen. Die Deutsche Bahn beispielsweise ist derzeit einer unserer größten Auftraggeber. Auch im Industriebereich haben wir sehr viele Großkunden, die vorwiegend aus dem Raum München stammen. Eine kleine Sparte im Bereich Brunnenbau bieten wir aber auch Privatkunden an. Hier bohren wir auf Wunsch Brunnen und Sondenanlagen für die Installation von Grundwasserwärmepumpen. Nicht zu vergessen: Kleinbohrungen für Bewässerungssysteme und Gartenbrunnen. AWM: Wie schaut denn genau Ihr Tätigkeitsbereich aus? Abt: Dazu zählen neben den traditionellen Sparten Rohrleitungsbau für Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen und

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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AWM: Sie haben rund 120 Mitarbeiter. Fällt es ihnen schwer, geeignete Fachkräfte zu bekommen? Abt: Sagen wir es einfach so: Wir haben sehr viele Baustellen mit Montagetätigkeiten. Von Montag bis Freitag sind unsere Mitarbeiter auf verschiedenen Baustellen unterwegs. Flexibilität ist also in unserer Branche sehr wichtig und auch die Bereitschaft sollte dafür vorhanden sein. Wir suchen Menschen, die in erster Linie einen Lehrberuf im Bereich Landwirtschaftsmechaniker, KFZ-Mechatroniker oder im Metallbau vorweisen können. Natürlich bilden wir auch zum Brunnenbauer und Rohrleitungsbauer aus. Wir suchen ständig junge Leute, die anpacken können. Es ist ein interessanter und sehr abwechslungsreicher Job.

AWM: Auf welchen Großbaustellen sind Sie momentan zu Gange? Abt: Wir sind momentan auf deutscher Seite für den Zulauf Nord am Brenner-­ Basistunnel tätig. Die Bahn hat uns mit Erkundungsbohrungen und umfangrei­ chen Bohrlochuntersuchungen beauftragt. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die S-Bahn-Stammstrecke München. Hier ­sollen wir für die zweite Stammstrecke ­Erkundungsmaßnahmen und Wasserhaltungsmaßnahmen ausführen. Die Planer wollen mehr über die Beschaffenheit des Untergrundes wissen und Erkenntnisse über die Grundwassersituation gewinnen. Unseren bisher größten Auftrag der Firmengeschichte haben wir vor kurzem vom Regierungspräsidium Freiburg erhalten. Hier geht es um die ­Polder-Maßnahme Elzmündung zur Hochwasserfreilegung mittels 24 Großbrunnen sowie kompletten Ableitungssystemen. AWM: Egal welches Projekt es ist, Sie ­nehmen jede Herausforderung an?

Arteserbrunnen Keflavik/Island

Stefan Günter

Abt Wasser- und Umwelttechnik GmbH BILDER: ABT WASSER- UND UMWELTTECHNIK

AWM: Wie schaut Ihr Kerngeschäft aus? Wer braucht Ihre Unterstützung?

Abt: Auf jeden Fall. Uns kommt natürlich zu Gute, dass wir derzeit keinen allzu großen Wettbewerbsdruck spüren, da nur wenige Firmen für solche speziellen Aufgaben gerüstet sind um diese Maßnahmen auch professionell umsetzen zu können.

Daimlerstraße 2 87719 Mindelheim Telefon (08261 ) 7012-0 Telefax (08261 ) 7012-299 info@abt-wut.de www.abt-wut.de

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Marktoberdorf/Allgäu // „Was die rei­ nen Zahlen anbelangt, ist die Welt noch in Ordnung“, sagte der Vize­ präsident der Bundesärztekammer und Präsident a.D. der Bayerischen Landes­ärztekammer, Dr. Max Kaplan in Marktoberdorf und meinte damit den ärztlichen Versorgungsplan, der das Allgäu als medizinisch gut abge­ deckten Bereich ausweist. Dass Statistik und Wirklichkeit nicht immer übereinstimmen, prangerten Vertreter der Allgäuer Kommunen an und verwiesen auf die oft verzweifelte Suche nach Fachärzten, wie nach einem Kinderarzt in Kempten oder nach Augenärzten im Ost- und Westallgäu. Die 16. Allgäu Initiativ Konferenz, zu der die Allgäu GmbH ins Ostallgäuer Landrats­ amt geladen hatte, befasste sich intensiv mit dem Thema medizinische Versorgung und Pflege. Dabei rückte nicht nur der Fachärzte­ mangel in den Fokus, sondern

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auch die ­Zukunft der Allgäuer Krankenhäuser. Denn ein großer Klinik-Verbund zwischen der Krankenhausgesellschaft Kempten-­ Oberallgäu und den Unterallgäuer Kreis­kliniken rückt immer mehr in den Fokus. Auf 100.000 Allgäuer fallen demnach 514 Betten in der stationären Versorgung. Um die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Standorte zu stärken, plädierte Dr. Max ­ Kaplan, Vizepräsident der Bundes­ ärzte­ kammer, für einen engen Schulterschluss der Allgäuer Kliniken. „Wir brauchen nicht an jeder Klinik einen Herz­ katheterplatz“, sagte er und befürwortete Spezialisierungen der einzelnen Häuser, wie es im Oberallgäu bereits teilweise erfolgt ist. Sondern: „Wir müssen großräumiger denken.“ Seinen Vorstoß unterstützte der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, der im Allgäu auch einen klinischen Verbund als Gegenpol zum neu geschaffenen Augsburger Universitätsklinikum sehen möchte.

BILD: HIRSCHBERG

Medizinische Versorgung im Blick 16. Allgäu Initiativ Konferenz widmet sich der Gesundheitsfürsorge

Sie diskutierten über die medizinische Versorgung im Allgäu: (v. li.) Klaus Holetschek, MdL und Mitglied des Ausschusses für Gesundheit und Pflege, Dr. Dr. Markus Schick, Präsident des Bayerischen Landesamt für Pflege, Dr. Max Kaplan, Vizepräsident der Bundesärztekammer, die Gastgeber Maria Rita Zinnecker, Landrätin Ostallgäu und Anton Klotz, Landrat Oberallgäu und Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH.

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

BILDER: ISNY MARKETING GMBH

„Focus Gesundheit“ zeichnet Isny im Allgäu als Kurort 2019 aus

Die Stadt Isny gilt als Top Kurort.

Isny // Isny im Allgäu ist „Top Kurort 2019“. Das Magazin „Focus Gesund­ heit“ hat die Stadt auf die Liste der bes­ ten Kurorte Deutschlands gesetzt. Die Auszeichnung bescheinigt der Stadt Isny neben einer hohen medizinischen Kompetenz, eine gute Infrastruktur sowie ein ­üppiges Freizeitangebot. Gemeinsam mit dem unabhängigen Recherche-Institut „Munich Inquire Media“ hat „Focus ­Gesundheit“ über 350 Kurorte und Heil­ bäder Deutschlands genau unter die Lupe genommen und davon 79 ausgezeichnet. Neben eigenen Recherchen wurden von den Kurorten bearbeitete Fragebögen und Ergebnisse von Patientenumfragen ausgewertet. Die Auszeichnung ist für Patienten

und gesundheitsbewusste Urlauber eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Wahl des richtigen Kurortes. Die Waldburg-Zeil Kliniken in Neutrauchburg schnitten dabei überdurchschnittlich gut ab. Besonders die Auswertung der Patientenumfragen hat gezeigt, dass sie ihren Platz in der Reihe der besten Rehakliniken in Deutschland mit insgesamt 900 Betten, verteilt auf vier Häuser und in vier Fachbereichen (Herz-Kreislauf, Krebs, Orthopädie und Psyche) redlich verdient haben. Neben den medizi­ nischen Voraussetzungen musste Isny zahlreiche weitere Kriterien erfüllen, um es unter die „Top Kurorte 2019“ zu bringen. Untersucht wurden unter anderem die ­gesundheitstouristische Infrastruktur, das

Bianca Keybach von der Isny Marketing GmbH sowie Horst Veile-Reiter, kaufmännischer Leiter der Waldburg-Zeil Kliniken, freuen sich über die Auszeichnung „Isny als einer der besten Kurorte“.

Sport- und Freizeitangebot, die Lage des Ortes und die Anwendung natürlicher Heilmittel. Außerdem punktete Isny als zweit sonnenreichste Stadt im Allgäu im Jahr 2017 mit guter Luftqualität, einem hervorragenden ausgebauten Wanderwegenetz und einem regen Kulturleben. Zudem haben sich viele Fachärzte, unabhängig von den Kliniken der Stadt niedergelassen. „Isny ist für unsere Patienten einfach genial“, sagte Horst Veile-Reiter, kaufmännischer Leiter der Waldburg-Zeil Kliniken.


Themenspezial | Industrie und Automation

Wie digital ist der Mittelstand? BILDER: KUKA AKTIENGESELLSCHAFT

Studie nimmt auch Digitalisierung in Bayern unter die Lupe.

In Bayern sind Industrieunternehmen die Treiber der digitalen Transformation.

Die Digitalisierung schreitet auch in bayerischen Unternehmen voran. Der Digitalisierungsindex gibt Auskunft.

Der deutsche Mittelstand hat im vergangenen Jahr bei seiner digitalen Transformation Fortschritte gemacht. Zu diesem Ergebnis kommt die dritte Auflage des „Digitalisierungsindex Mittelstand“: Im Auftrag der Deutschen Telekom befragte der IT-Marktanalyst techconsult rund 2.500 kleine und mittlere Unternehmen über ihre digitalen Entwicklungen auf den vier Handlungsfeldern Kundenbeziehungen, Produktivität im Unternehmen, digitale Angebote und Geschäftsmodelle sowie ihre Fortschritte bei Sicherheit und Datenschutz. Wichtiges Ergebnis: Immer mehr Firmen sehen in der ­digitalen Transformation eine wichtige Voraussetzung für ihren künftigen Erfolg.

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Lohnt sich digitale Transformation? Immer mehr Unternehmen sagen: Ja, es lohnt sich. Digitale Konsequenz wird mit einem Mehrwert belohnt. 38 Prozent der Befragten sagen, dass der Nutzen inzwischen die Kosten der Transformation übersteigt. Auf der Habenseite stehen zum Beispiel mehr Absatz und Umsatz, neue Kunden oder Kostenoptimierungen.

Wie digital ist Bayerns Mittelstand? Jedes zweite Unternehmen in Bayern hat die digitale Transformation in seiner Geschäftsstrategie verankert. Im bundesdeutschen Durchschnitt ist dies nur in 45 Prozent der Betriebe der Fall. Mit 54 von 100 möglichen Punkten liegt Bayern knapp unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt aller Bundesländer (55 Punkte). Zu diesem Ergebnis kommt der „Digitalisierungsindex Mittelstand 2018“. Diese Benchmark-Studie hat techconsult erstmals zusätzlich mit einer regionalen Auswertung erstellt. Der Index spiegelt die von den Unternehmen erkannte Relevanz der Digitalisierung und deren Umsetzungsgrad wider: Den Spitzenwert von 100 Punkten könnten die befragten Unternehmen erreichen, wenn sie sämtlichen digitalen Handlungsfeldern die höchste Relevanz zuordnen würden und dabei maximal zufrieden mit der Umsetzung wären.

Punkten dagegen schlechter ab als im bundesdeutschen Durchschnitt (56 Punkte).

Digitale Fähigkeiten gefragt Neben einer ausgefeilten technologischen Basis ist für den Erfolg der digitalen Transformation vor allem die digitale Kompetenz der Unternehmen entscheidend. Die Unternehmen brauchen Mitarbeiter, die mit digitalen Technologien umgehen können und dem Wandel positiv gegenüberstehen. 52 Prozent der Befragten in Bayern halten die digitale Kompetenz künftig für genauso entscheidend wie die fachlichen oder sozialen Fähigkeiten ihrer Beschäftigten. 47 Prozent glauben, dass sie ein wichtiger Erfolgsfaktor fürs eigene Unternehmen ist. Allerdings halten erst 34 Prozent der bayrischen Betriebe die eigene Belegschaft für optimal qualifiziert. Aber auch auf dem externen Bewerbermarkt werden sie nicht

Bayern fördert digitalen Aufbruch Hilfe beim Entwickeln digitaler Geschäftsmodelle, Dienstleistungen und Produkte erhalten kleine und mittlere Unternehmen auch vom Freistaat: Mit dem Förderprogramm Digitalbonus bekommen die Unternehmen zum Beispiel Fördermittel für ihre digitalen Investitionen. Auch Initiativen wie der Masterplan Bayern Digital II stärken die Bereitschaft zum digitalen Wandel.

Angelika Hirschberg

GREIFF CONSULT GMBH & Co. KG

Die Industrie geht voran

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Zu den Treibern der digitalen Transformation gehören in Bayern die Branchen Industrie und Baugewerbe (58 Punkte). In Bayern haben viele Industriebetriebe ihre Maschinen, Prozesse und Produkte bereits über die gesamte Lieferkette vernetzt. Ohnehin ist der Freistaat stärker industriell geprägt als andere Bundesländer; der Anteil der industriellen Wertschöpfung liegt rund 4,3 Prozentpunkte über dem Deutschlandwert. Einen deutlichen digitalen Vorsprung hat sich das Branchencluster Handel/Gaststättengewerbe herausgearbeitet: In Bayern erreicht es 55, im Bundesdurchschnitt nur 51 Punkte. Vorzeigeunternehmen aus diesem Bereich präsentieren ihre Waren zum Beispiel auf Großbildschirmen, schaffen mit Virtual Reality neue Kauferlebnisse oder verstärken ihre Kundenbeziehungen mit modernen CRM-Lösungen. Dienstleistungsunternehmen schneiden in Bayern mit 52

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fündig: Lediglich 23 Prozent sind der Meinung, dass die Zahl der verfügbaren Digitalisierungsfachkräfte ausreichend sei. Viele Unternehmen nehmen die digitale Weiterbildung aber schon in die Hand: 43 Prozent der Befragten fördern ganz gezielt die digitalen Kompetenzen ihrer Beschäftigten.

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

BILDER: DETHLEFFS

Marketingchef Helge Vester und Dethleffs-Geschäftsführer Alexander Leopold (von links) freuen sich über ihre Erfolge auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart.

Das Hymermobil B-Klasse ModernComfort I 580 ist der Gewinner des European Innovation Award 2019.

Preisregen für Dethleffs auf der CMT

Crowdfunding-Kampagne für innovatives Notfallsystem

Isny // Mehrere Fahrzeuge der Firma Dethleffs aus Isny, die zur Erwin ­Hymer Group gehört, haben im Januar bei der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart anhand von Leserwahlen, Preisverleihungen mit Auszeichnungen erhalten. Hier sicherte sich der Allgäuer Hersteller bei den Caravans in der Einsteiger- und Kompaktklasse wie im vergangenen Jahr mit dem „c´go“ wieder den ersten Platz und schaffte es mit der beliebten Baureihe „Camper“ bei der Mittel­ klasse mit einem dritten Platz ebenfalls aufs Treppchen. Als Reisemobil des Jahres 2019 darf sich künftig der „Dethleffs Alpa“ bezeichnen, der bei den Alkoven über 50.000 Euro den ersten Platz erhielt. Einen tollen dritten Platz bei den Alkoven bis 50.000 Euro gab es für den „Trend A“. Des Weiteren wurde das Isnyer Unternehmen mit dem „European Innovation Award 2019“, der erste elektrisch angetriebene Caravan „e.home Coco“, in der Kategorie Nachhaltigkeit und Umwelt ausgezeichnet. „Besser konnte das Jahr für uns fast nicht beginnen“ freute sich Dethleffs ­Geschäftsführer Alexander Leopold über die insgesamt fünf Auszeichnungen.

Kaufbeuren // Seit Jahren ist die Stadt Kaufbeuren Sponsor von BayernStartUp, der vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und der Wirtschaft geförderten Institution für Gründung, Finanzierung und Wachstum in Bayern. In regelmäßigen Workshops vor Ort unterstützen die Experten von BayernStartUp Gründerinnen und Gründer. Eine dieser Pionierinnen ist Gaby Frontzeck. Sie ist Mit-Gründerin des Start-ups profsec aus Kaufbeuren. Die Idee von profsec ist es, mit einem cleveren Sendegerät am Körper Menschen in Notlagen schnell Hilfe zuteil werden zu lassen – unabhängig von Internet, Handy oder Leitzentralen. Das Notfallsystem von profsec sieht vor, dass alle Menschen im Umkreis von 300 Metern erreicht werden. Der Prototyp befindet sich in der Erprobungsphase und hat bereits Patentschutz erhalten. Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich über kreativen Gründergeist aus Kaufbeuren. „Der Workshop hat uns beim ersten großen Schritt zur Verwirklichung unseres Notfallsystems geholfen“, sagt Gaby Frontzeck. Sie wirbt nun um Unterstützung des Projekts über eine CrowdFunding Kam­ pagne. „Um eine schnellere Verfügbarkeit unseres Notfallsystems zu erreichen, brauchen wir zusätzlich Unterstützung.“


Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Aichstetten // Die Farbmühle Kremer aus Aichstetten sicherte sich kürzlich auf der internationalen Leitmesse Creativworld in Frankfurt den Siegertitel des „Creative Im­ pulse Award 2019“ in der Kategorie „Krea­ tivbuch des Jahres“. Verliehen wurde der Preis bereits zum 14. Mal in Zusammen­ arbeit mit der Fachzeitschrift HobbyArt. Auf Platz eins brachte es das Unternehmen mit der Einreichung des „Kremer Pigmente Rezeptbuch“. Mit den Rezepten bekommt der Leser einen Leitfaden an die Hand, mit dem er eine Farbe nach seinen individuel­ len Bedürfnissen selbst herstellen kann. Das Rezeptbuch hilft, die geeigneten Pigmente und Materialien für spezielle Anwendungs­ bereiche zu finden. Die 37 Rezepte sind in folgende Kategorien eingeteilt: Wasserfar­ be, Tempera, Acrylfarbe, Wandfarbe, Ölfar­ be- und Lacke, sowie sonstige Pigmentan­ wendungen. Das familiengeführte, mittel­ ständische Unternehmen hat sich auf die

BILDER: MESSE FRANKFURT EXHIBITION GMBH/JEAN LUC VALENTIN

Kremer Pigmente sichert sich den ersten Platz des „Creative Impulse Award 2019“

Mitarbeiter der Firma Kremer Pigmente freuen sich über ihren Erfolg.

Herstellung und den Vertrieb seltener und historischer Pigmente spezialisiert. Die in der Farbmühle in Aichstetten beheimatete Firma ist Weltmarktführer im Bereich der Pigmente für die Denkmalpflege, Restaurie­ rung und die anspruchsvolle Malerei. Durch die Entwicklung von Spezialproduk­ ten bedient Kremer Pigmente weitere ­Nischenmärkte in diesem Bereich. bition GmbH/Jean Luc Valentin

Das „Kremer Pigmente Rezeptbuch“ ist Sieger des ­„Creative Impulse Award 2019“.

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Maschinenbau | Ostallgäu/Pfronten

Feine Maschinen für feine Teile: HightechMicrostanztechnik aus Pfronten Willy Settele begrüßt den kaufmännischen Geschäftsführer, Günther Braun.

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Patentierte Microstanz- und Umformtechnik aus dem Hause creative automation.

Innovativ – präzise – zuverlässig: Die Firma creative automation in Pfronten.

Wenn man von Kempten aus durch das tief verschneite Allgäu Richtung Pfronten im Ostallgäu fährt, denkt man angesichts der Pisten und Loipen links und rechts der Straße eher an Skifahren oder Langlaufen als an einen Hightech-Standort im Bereich Maschinenbau.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Spezialisiert hat sich die Firma mit rund 20 Mitarbeitern auf innovative und indivi­ duelle Lösungen im Bereich Elektronik, Medizintechnik, Fahrzeugbau und fein­ werktechnische Anwendungen im Bereich Stanzen, Biegen, Prägen, Ziehen, Montieren, Prüfen und Verpacken. Im Bedarfsfall werden auch maßgefertigte, schlüsselfertige Anlagen für die speziellen Anforderungen der Kunden gebaut. Entstanden ist im Laufe der Jahre in Pfronten ein Kompetenzzentrum für Stanz- und Biegetechnik, mit weltweit einmaligen Alleinstellungen. Entwickelt werden Maschinen für die Micro-Umformtechnik und hier vor allem im Bereich Micro-Stanzen. Ein spannender Bereich, werden heute doch immer k­ leinere Bauteile, z.B. in Smartphones, Computern oder mechanischen Uhren verwendet. In den letzten Jahren hat die Firma einen hohen Anteil an Forschung und Entwicklung – und natürlich auch sehr viel Geld – in eine neue Stanz- und Umformtechnik investiert, die den technologischen Vorsprung in den nächsten Jahren garantieren wird. Beim Stanzen, Biegen, Prägen oder Ziehen von Teilen von 0,02 mm bis 1,5 mm Materialdicke können die Grenzen des Machbaren erweitert werden. Der Weg der Entwicklung ist nun abgeschlossen, und jetzt wird das Unternehmen die Markteinführung in Angriff nehmen. Während früher die Entwicklung neuer Maschinen im Vordergrund stand, will man jetzt auch Microstanzteile für auftraggebende Firmen in Pfronten produzieren und somit einen größeren Teil der Wertschöpfung im Allgäu halten. Deshalb hat CEO Willy Settele als kaufmännischen ­Geschäftsführer Günther Braun ins Boot

geholt, der als erfahrener Fachmann die kaufmännischen Angelegenheiten der Unternehmensführung verantwortet. Wichtig ist für Günther Braun und Willy Settele auch ein gutes Betriebsklima. „Teamwork und ein fairer Umgang miteinander spielen in unserer Manufaktur eine große Rolle“, so die Geschäftsführer. „Jeder Mitarbeiter bei creative automation wird wertgeschätzt“. Auch die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung soll stärker gefördert werden. Das Unternehmen will in den nächsten Jahren weiter wachsen. Aus diesem Grund suchen wir qualifizierte und engagierte Mitarbeiter die mit Leidenschaft und Begeisterung an der Weiterentwicklung des Unternehmens teilhaben wollen. Wir stellen Werkzeugmechaniker im Bereich der Umformtechnik, Anlagenmonteure, Konstrukteure, Programmierer oder Messtechniker ein. Vor allem kreative Köpfe, die in einem spannenden Bereich des Maschinenbaus und einem innovativen Unternehmen ihre eigenen Ideen mit einbringen wollen. Dies wird von der Geschäftsführung ausdrücklich gewünscht und natürlich auch gefördert. Willkommen sind auch Studenten, die im Rahmen ihrer Master- oder Bachelorarbeit einen Partner zur Betreuung Ihrer Studien­arbeit suchen. Diese werden bei creative automation kompetent betreut und finden in ­Willy Settele einen Fachmann, der sein profundes Fachwissen gerne an die jungen Studenten weitergibt und Ihnen mit Rat und Tat und großem Engagement zur Seite stehen wird. Astrid Bencker

creative automation GmbH & Co. KG Rehbichler Weg 28 87459 Pfronten Telefon (08363) 92584-0 Telefax (08363) 92584-29 info@creative-automation.de www.creative-automation.de

BILDER: SIMON TOPLAK

Im Gewerbegebiet Pfronten im Rehbichler Weg 28 ist die Firma creative automation ansässig. Firmeninhaber und CEO Willy Settele hat die Firma 1987 gegründet. Nach einer Ausbildung als Konstrukteur und ­einem Maschinenbau-Studium war er in verschiedenen Firmen tätig, bis er den Schritt in die Selbständigkeit wagte.

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Bad Wurzach | Maschinenbau

Global Player mit regionalen Wurzeln In 40 Jahren zum Weltmarktführer entwickelt

LISSMAC Werk, Bad Wurzach.

Auf der grünen Wiese vor den Toren von Bad Wurzach liegt der Gewerbepark-West. Die LISSMAC Maschinenbau GmbH war eines der ersten Unter­ nehmen, die hier Anfang der 80er-Jahre ansässig wurden. 54

Die Erfindung des Leichtbeton-Ziegels in den siebziger Jahren brachte buchstäblich den Stein ins Rollen: Mit den herkömmlichen Bearbeitungsmethoden zersprangen die neuartigen Ziegelsteine in tausend ­Stücke – die Idee für eine erste Baustellen-Steinsäge war geboren. Unternehmensgründer Siegfried Gebhart stellte 1978 den Prototyp fertig. Zusammen mit einem weiteren Gesellschafter gründete er 1979 die Firma LISSMAC M ­ aschinenbau

GmbH. Heute ist daraus ein interna­tional tätiges, mittelständisches Maschinenbauunternehmen geworden. Neben dem Hauptsitz in Bad Wurzach gibt es zwischenzeitlich Niederlassungen in den USA, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie weitere Standorte in Beckum (Nordrhein-­Westfalen) und Celle (Niedersachsen). In der Zentrale in Bad Wurzach arbeiten 320 Mitarbeiter, weltweit sind es 370.

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Ausbildung für nachhaltige Entwicklung Rund 30 Auszubildende werden laufend bei der LISSMAC Maschinenbau GmbH in unterschiedlichen Bereichen ausgebildet und lernen in kaufmännischen oder technischen Berufen. In der Regel werden alle Auszubildenden übernommen, viele von ihnen gehören jeweils zu den Besten ihres Jahrgangs. Die Durchlässigkeit fernab von Rollenklischees wird im Unternehmen gelebt – 2018 gehörte beispielsweise Industriemechanikerin Jasmin Seitz zu den besten Auszubildenden der Region. Während der Ausbildung haben einige der jungen Menschen die Gelegenheit, ein paar Wochen bei LISSMAC in den USA oder in China zu arbeiten, auch die Niederlassung in Dubai könnte demnächst als Station in die Ausbildung aufgenommen werden.

In diesen Berufen bildet die LISSMAC ­ Maschinenbau GmbH aus: • Industriekaufmann • Fachkraft für Lagerlogistik • Zerspanungsmechaniker • Industriemechaniker • Elektroniker für Betriebstechnik • Konstruktionsmechaniker • Technischer Produktdesigner • Maschinen- und Anlageführer • Fachinformatiker für Systemintegration

Studiengänge an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg: • Duales Studium Maschinenbau • Duales Studium Betriebswirtschaftslehre

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Ein Teil der LISSMAC Azubis.

Weiterbildung – individuell und nach oben offen

„Unsere Azubis werden in der Regel in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.“

Nahe an den jeweiligen Bedürfnissen und Persönlichkeiten wird die Weiterbildung bei der LISSMAC Maschinenbau GmbH ganz individuell geregelt. „Es kommt darauf an, wo der Mitarbeiter steht, was das Unternehmen braucht und wie wir beides zusammen bringen“, sagt Geschäftsführer Klaus Kiefer. Und so können beispielsweise Zeitarbeitsmodelle entstehen, wenn ein Mitarbeiter berufsbegleitend seinen Meister machen möchte, oder Quereinsteiger gezielt fit für aktuelle Job-Anforderungen gemacht werden. Englisch-Kurse werden im Haus laufend für alle angeboten – für die Mitarbeiter eines Global Players gehört diese Sprache unbedingt dazu.

Micro-Trenching-Verfahren herausgestellt. Mit diesem Verfahren kann Glasfaserkabel von der Hauptleitung bis zum einzelnen Haus deutlich schneller und günstiger verlegt werden. Dazu hat die LISSMAC 2017 ein Joint Venture mit einem schwedischen Unternehmen gegründet, denn hier, so Klaus Kiefer, ist man in Sachen Glasfaserverlegung schon deutlich weiter.

Vier Standbeine sorgen für Sicherheit

Eigenentwicklungen erobern die Welt

Um für alle globalen Eventualitäten und Entwicklungen gerüstet zu sein, setzt die LISSMAC Maschinenbau GmbH auf eine breite Präsenz in unterschiedlichen Branchen. Neben der Construction Technology (Hoch- und Tiefbau) gehören dazu die Blechbearbeitung im Bereich Metal Processing, Entwicklung und Fertigung von Manipulatoren im Segment MT-Handling und das Plant Engineering, also Konzeption und Bau von kompletten Fertigungsanlagen.

Zum Bereich der Blechbearbeitung gehören die in der Branche bekannten SBMund Steelmaster-Maschinen. Sie sind für die maschinelle Bearbeitung lasergeschnittener Bleche konzipiert und arbeiten besonders wirtschaftlich. Entfernen der Oxidschicht, Entgraten und ein perfektes Oberflächenfinish können mit diesen Anlagen effizient erreicht werden. „Man kann ohne Übertreibung sagen, dass wir Weltmarktführer in diesem Bereich sind“, so Klaus Kiefer. Entwickelt wurden die Maschinen 2003 zunächst für den Eigenbedarf, doch die Nachfrage ließ nicht lange auf sich warten.

Fugenschneider verlegt jetzt Glasfaser Für die Baubranche fertigt das Unternehmen Klassiker wie verschiedene Steinsägen, aber auch Fugenschneider und Arbeitsbühnen. Der Fugenschneider erlebt in modifizierter Form derzeit ein Hoch, er hat sich als ideale Grundmaschine für das sogenannte

Klaus Kiefer, Geschäftsführer

Lastenfreies Handling für die Automobilbranche Manipulatoren werden die Geräte genannt, die Arbeitern das lastenfreie

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„Die LISSMAC ist weltweit an der Herstellung jedes einzelnen Audis, der jünger als zehn Jahre ist, beteiligt.“ Klaus Kiefer, Geschäftsführer

Der elektropneumatische Knickarm-Balancer Posimat PB 80 kommt bei der Frontendmontage zum Einsatz.

Heben ­schwerer Teile oder Baugruppen ohne ­Kraftaufwand ermöglichen. Gesteuert werden sie von Menschen, doch die Präzision und Flexibilität ist die hochmoderner Roboter. Nachdem auch in der Automobilindustrie der Trend hin zu immer mehr Individualisierung und damit kleineren Serien geht, sind vollautomatisierte Roboter in diesem Produktionsbereich nicht mehr das Mittel der Wahl. Die Manipulatoren verbinden menschliche Intelligenz und Roboter-Kräfte zu einer innovativen und schlagkräftigen Einheit. Der Name LISSMAC ist bei Automobilherstellern wie VW, Audi und Porsche ein Begriff. Die Handling-Sparte hat sich zu einem sehr wichtigen Bestandteil im LISSMAC-Produktportfolio entwickelt.

Modulare Fabriken bauen: Plant Engineering Komplett aus einer Hand oder im Bau­ kastensystem zusammengestellt können ­Unternehmen beim Bad Wurzacher Maschinenbauer auch ganze Fertigungssysteme in Auftrag geben. Vor allem für die Blechbearbeitung ist das durchaus ein Thema, allerdings sieht Klaus Kiefer die Zukunft eher in standardisierten Modulen. Fertigungseinheiten für eine bestimmte Produktionsstufe können dabei komplett von LISSMAC bezogen werden – die Zusammenstellung der Standardmodule ­ kann nach den individuellen Anforderungen des Kunden umgesetzt werden.

Montagemitarbeiter bei der Werkzeugeinstellung einer Oberflächenbearbeitungsmaschine.

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Und so arbeitet die LISSMAC Maschinenbau GmbH konsequent an den Bausteinen für den Unternehmenserfolg und die Zukunftssicherung der Mitarbeiter – mal mit der Baustellensäge und in einigen Geschäftsbereichen auch ganz ohne.

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Weitblick ist gefragt Entspannt und gut gelaunt betritt Geschäftsführer Klaus Kiefer an diesem trüben Wintermorgen das Besprechungszimmer im LISSMAC-Verwaltungsgebäude in Bad Wurzach. Der Diplom-Ingenieur ist seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer des Unternehmens und hat bis heute zahlreiche Meilensteine in der Firmengeschichte gesetzt. Im Interview mit dem Allgäuer Wirtschaftsmagazin wird seine Leidenschaft für „die LISSMAC“ deutlich und das Engagement, das er nicht nur dem Business, sondern vor allem auch den Mitarbeitern entgegenbringt. AWM: Herr Kiefer, was macht LISSMAC als Arbeitgeber aus Ihrer Sicht besonders? Herr Kiefer: Sie sehen es ja selbst: es ist vor allem die Vielfalt der Themen, die wir hier zu bieten haben! Zum einen sind das die Baumaschinen, denn daher kommen wir. Aber zum anderen sind es die innovativen Bereiche – wenn hier in unseren Hallen ein neues Modell von Audi steht, weil wir das Handling für dessen Produktion entwickeln, dann bekommen unsere Mitarbeiter schon mal leuchtende Augen. Wir arbeiten in spannenden Branchen wie Automotive oder Luftfahrt und entwickeln und produzieren technisch anspruchsvolle

Produkte. Darüber hinaus sind wir zwar hier in Bad Wurzach zu ­Hause, aber weltweit vertreten. Unsere Mitarbeiter haben viele Chancen – nicht nur im Hinblick auf ihre Karriere. AWM: Mit welcher Employer Value Proposition, also welchem Versprechen treten Sie potenziellen Mitarbeitern gegenüber auf? Herr Kiefer: Ich glaube persönlich ganz fest daran, dass Mitarbeiter weniger Interesse an „schicken“ Trend-Benefits haben, als daran, Wertschätzung zu erfahren. Ich liebe Transparenz, Offenheit und Ehrlich-

keit. Deshalb legen wir hier Wert darauf, spannende Aufstiegsmöglichkeiten anzubieten, eine freundliche und soweit möglich familiäre Arbeitsatmosphäre zu gestalten sowie eine ansprechende Arbeitsumgebung. Die Voraussetzungen für eine tolle Karriere sind bei uns wesentlich größer, als in einem Konzern. Wir fördern jeden Mitarbeiter individuell und machen vieles möglich, was sonst in der Industrie nicht unbedingt geht. AWM: Stichwort Fachkräftemangel – ist das für Sie ein Thema? Herr Kiefer: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Diskussion darum nicht ganz nachvollziehen kann. Vieles scheint mir hausgemacht, ganz einfach, weil die Unternehmen nicht vorausschauend genug planen. Natürlich kann ich nicht jede freie Stelle von heute auf morgen neu besetzten und muss einzelne Stellen auch längere Zeit ausschreiben. Aber mit dem Willen, hier in Vorleistung zu gehen und über die Ausbildung und Übernahme junger Menschen oder regelmäßige offene Stellenausschreibungen neue Fachkräfte hereinzuholen, können wir gut arbeiten und sind nicht unter Druck.

Meike Winter

BILDER: LISSMAC MASCHINENBAU GMBH

LISSMAC Maschinenbau GmbH Lanzstraße 4 88410 Bad Wurzach Telefon (07564) 307-0 lissmac@lissmac.com www.lissmac.com

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Maierhöfen | Industrie 4.0

Sicher, einfach, wertschöpfend –

Prozessanalysen von MCU

Im idyllischen Maierhöfen, eingebettet in die traumhafte Allgäuer Bilderbuchlandschaft, entwickelt das 10-köpfige Team der MCU GmbH & Co. KG innovative und zukunftsorientierte Lösungen in der Überwachung von Zerspanungsprozessen. Das international agierende Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren längst einen erstklassigen Ruf in der Branche erarbeitet. Große Automobilzulieferer wie Bosch und Continental schätzen den Mehrwert, den die Systeme des Unter­ nehmens bieten. 58

Betrachtet man die derzeitigen Entwicklungen in der Industrie, so scheint alles von einem einzigen Thema beherrscht zu werden: Industrie 4.0. Smart Factory, Internet der Dinge, Digitalisierung und Vernetzung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Doch was ist mit Industrie 4.0 eigentlich gemeint? Laut dem Arbeitskreis Industrie 4.0 wird hierunter eine „Vernetzung von autonomen, sich situativ selbst steuernden, sich selbst konfigurierenden, wissensbasierten, sensorgestützten und räumlich verteilten Produktionsressourcen (Produktionsmaschinen, Roboter, Förder- und L ­ agersysteme,

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schinentaktzeit auskommen. Das System basiert auf einem selbstlernenden Algorithmus, der universell einsetzbar ist. Das bedeutet, das System ist ohne kundenspezifische Anpassungen und Konfigurationen sofort beim Kunden einsetzbar. Gerade Großserienfertigungen sind auf eine präzise Prozessüberwachung angewiesen, um Stillstand zu vermeiden. Das System erkennt dabei nicht nur tat­ sächlich entstandenen Werkzeugbruch und sorgt für einen sofortigen Stopp der Produktion, sondern identifiziert auch Werkzeugverschleiß, der auf einen bevorstehenden Bruch oder Fehler hinweist und gibt eine entsprechende Warnung aus. Die digitale Datenübertragung kommt dabei meist ohne Sensorik aus. Die benötigten Daten werden direkt aus der Maschine bezogen. Das System kommuniziert mit der CNC/PLC Steue­rung über Standardschnittstellen, wobei die Visualisierung über TCP/IP erfolgt.

Betriebsmittel) inklusive deren Planungs- und Steuerungssystemen“ verstanden. Selbst konfigurierend, wissensbasiert und selbst steuernd – was hier nach Zukunftsmusik klingt, ist bei MCU aus Maierhöfen längst Wirklichkeit. Bereits seit 2005 bietet das Unternehmen mit der Prozessüberwachung Toolinspect ein System an, das genau das kann. Toolinspect ist ein Werkzeug- und Prozessüberwachungssystem, für Ressourcenproduktivität und –effizienz. So sicher, wie einfach – unter diesem Motto bietet MCU seinen Kunden nutzwertorientiere Prozess­ analysen, die ohne eine Erhöhung der MaAllgäu Wirtschaftsmagazin

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Die ToolAnalyzer Software ermöglicht eine benutzerfreundliche und einfache Auswertung der gesammelten Daten um etwa Vergleiche von Werkzeugen unterschiedlicher Hersteller durchzuführen bzw. den Einfluss von Prozessparameteränderungen beurteilen zu können. Um jetzt im Sinne von Industrie 4.0 zusätzlich zu den Prozesskräften in der Zerspanung auch die Daten der Werkzeugmaschine und deren Peripherie wie Kühlmittelanlagen oder Automatisierungssysteme ganzheitlich auszuwerten wurde das System „Liveinspect“ entwickelt. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto genauer werden natürlich auch die Analysen. Maschinenparks sind oftmals heterogen, neue und alte Systeme laufen parallel und die Rechenund Speicherkapazität in den Maschinen ist stark begrenzt. MCU hat mit Liveinspect einen innovativen Lösungsansatz entwickelt,

Prozessüberwachung mit Liveinspect

um der Big Data Problematik in den ­Werkzeugmaschinen zu begegnen. Die Datenmenge wird zunächst durch die gezielte Auswahl der Datenquellen deutlich verkleinert und mittels Edge Computing direkt in der Maschine gesammelt und weiter reduziert, so dass nur die wirklich benötigten und relevanten Daten weitergegeben werden. Liveinspect bietet dabei eine Lösung, um diese Daten direkt auszulesen und zu verarbeiten. Dabei kann jede verfügbare NC und PLC Variable ausgelesen, individuelle Variablen geschrieben und durch einen Editor gezielt an den eigenen Bedarf angepasst werden, wodurch eine Integration der Maschinen in Industrie 4.0 möglich wird. Dadurch eröffnen sich viele Auswertemöglichkeiten mit dem Ziel z.B. Wartungskosten durch nutzungsabhängige Wartungsmaßnahmen zu reduzieren oder auch Prozessdaten Produkt- und Seriennummernbezogen abzuspeichern. Eine lückenlose Rückverfolgbarkeit mit Daten von jedem einzelnen Prozess in einem bisher nicht denkbaren Detailreichtum wird jetzt möglich. Die aufgezeichneten Daten werden selbstverständlich lückenlos dokumentiert, was gerade bei der Klärung von Haftungsund Versicherungsfragen entscheidend sein kann. Durch die ganzheitliche Betrachtung der einzelnen Prozesse lassen sich mittels gezielter Analysen zudem individuelle Optimierungsmaßnahmen ableiten.

Stefan Klotter

MCU GmbH & Co. KG Am Gehrenbach 8 88167 Maierhöfen Telefon (08383) 92219-76 Telefax (08383) 92219-77 info@mcu-gmbh.de www.mcu-gmbh.de

BILDER: MCU GMBH & CO. KG

Das Herzstück der Prozess­­ überwachung: Toolinspect II.

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Altusried | Kreativszene

Eine Lobby für die Kreativwirtschaft Formkraft Allgäu vereint die besten Akteure der Allgäuer Kreativszene unter einem Dach. Unternehmer und Marketingleiter bekommen hier wertvolle Kontakte, eine Veranstaltungsübersicht und ein starkes Netzwerk frei Haus geliefert. Gründerin Verena Dorn gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wir sind ein Netzwerk von Kreativschaf­ fenden, die ihren Sitz im Großraum Allgäu haben. Die Akteure kommen haupt­ sächlich aus den Bereichen Grafik, Text, Bild, Multimedia, Marketing, Film, Web­ entwicklung, Druckproduktion, Verlags­ wesen, Produktdesign, Innenraumgestal­ tung, Architektur, Musik und Mode.

Was macht Formkraft Allgäu? Unsere Arbeit begründet sich auf drei Säu­ len. Erstens: Die Kontakt- und Auftragsver­ mittlung zwischen den hiesigen Mittel­ standsbetrieben und den Kreativagenturen. Zweitens: Netzwerken und Wissensver­ mittlung durch Vorträge, Workshops, Stammtische und Exkursionen. Die Veran­ staltungen sind alle öffentlich. Drittens: Beratung und Begleitung bei Ausschrei­ ­ bungen und Wettbewerbsauslobungen.

Rückmeldung bekommen – vor allem von den Unternehmen selbst – dass die ­Akteure im Allgäu unzureichend sichtbar sind. Das wollen wir ändern.

Welche Ziele hat das Netzwerk? Die Stärkung der Allgäuer Kreativwirt­ schaft. Was die Wenigsten wissen: Jeder Zehnte in Deutschland arbeitet in der Krea­tivbranche, was einer Wirtschaftsleis­ tung entspricht, die gleich hinter der des Maschinenbaus steht.

Welche Leistungen bietet Sie an und für wen? Wir bieten Veranstaltungen an, in welchen Kreative und Unternehmer kostengünstig ihr Wissen erweitern und netzwerken können. Hat ein Unternehmer oder ein Start-Up kreativen Bedarf, vermitteln wir diese an die in unserem Netzwerk enga­ gierten Akteure.

Wie kam es zur Gründung des Netzwerks?

Wie kann man Teil des Netzwerks werden?

Es wandern viele Aufträge von Allgäuer Unternehmen, die die Kreativwirtschaft betreffen, in die Metropolregionen Mün­ chen, Stuttgart, Zürich, etc. ab. Wir haben uns gefragt, warum das so ist und die

Kreative und Unterstützer können über unsere Webseite unter dem Reiter ­„Ak­teure“ eine Anfrage stellen. In den FAQ geben wir vorab Antworten auf die ­ ­wichtigsten Fragen.

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Markus Erhart, Leiter Marketing EBERL PRINT GmbH und Akteur bei Formkraft Allgäu: Seit 160 Jahren ist Drucken unser Kern­ geschäft. Es sind aber nicht nur Hightech-­ Maschinen, sondern vor allem Menschen mit Herz und Verstand, die unsere Arbeit so außergewöhnlich machen. Bei speziellen Aufträgen unterstützen uns immer wieder Kreative aus der Region. Formkraft Allgäu bietet uns zum einen eine Plattform, um schnell die für uns wichtigen Akteure der ­Gestalterszene zu erreichen, zum anderen können wir mit Inhouse-Workshops einen Beitrag zur Weiterbildung der Kreativen leisten.

Formkraft Allgäu Verena Dorn und Dr. Carmen Fritz GbR Am Kirchberg 3 87452 Altusried Telefon (08373) 987612 kontakt@formkraft-allgaeu.de www.formkraft-allgaeu.de

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BILDER: PHILIP HERZHOFF UND SUSANNE MÖLLE

Wer oder was ist Formkraft Allgäu?


Weingarten | Gesundheit

Welche Fachkliniken und Kompetenzzentren das Krankenhaus 14 Nothelfer und den Medizin Campus Bodensee ausmachen, erfahren Sie in dieser und in den kommenden Ausgaben des Allgäuer Wirtschaftsmagazins.

Das Krankenhaus 14 Nothelfer ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung. Es bietet darüber hinaus höchste fachliche Kompetenz und besondere Serviceleistungen.

Wenn Bewegung schmerzt ...

Orthopädie und Endoprothetikzentrum am Krankenhaus 14 Nothelfer Weingarten präsentieren sich

„Niemals hätte ich erwartet, dass es so gut geht“, sagt Ulrike Steinbach und setzt vorsichtig einen Schritt vor den anderen, den Flur der Krankenstation entlang. Es ist Tag zwei nach ihrer Hüft-Operation im Endoprothetikzentrum des Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten. Noch geht sie langsam, und doch, sie geht: ohne Krücken und ohne Schmerzen. „Ich bin sehr stolz auf Dr. Gezgin“, lacht sie verschmitzt. Dr. Ayhan Gezgin ist Oberarzt und, gemeinsam mit Dr. Bertrand Muller, Leiter der Unfallchirurgie und Orthopädie am Krankenhaus Weingarten. Natürlich freut auch er sich, die lebenslustige Ulrike ­Steinbach wieder strahlen zu sehen. Jahrelang war die sportliche 64-Jährige aus dem Siegerland an Krücken gelaufen, weil die

rechte Hüfte so schmerzte. Dr. Ayhan Gezgin nahm den rund einstündigen, ­ minimal-invasiven Eingriff vor und im­ plantierte ihr ein neues rechtes Hüft­gelenk. Rund 800 Endoprothesen, also künstliche Hüft- und Kniegelenke setzen die verschiedenen Opera­teure des EPZ max im Jahr ein und befreien ihre Patienten so von chronischen Schmerzen.

Zertifizierte Qualität Das Endoprothetikzentrum am Krankenhaus 14 Nothelfer Weingarten wurde 2015 als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZ max) zertifiziert. Es ist damit eines von zwei zertifizierten En­ doprothetikzentren im Klinikverbund ­Medizin Campus Bodensee. Das EPZ max

Die Unfallchirurgen Dr. Bertrand Muller (li.) und Dr. Ayhan Gezgin (re.) bei der Visite auf der Komfort Plusstation.

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„Wir wollen, dass unsere Patienten wieder volle Lebensqualität genießen.“ Dr. med. Bertrand Muller, Oberarzt Unfallchirurgie und Orthopädie, Endoprothetikzentrum

Ulrike Steinbach kann wieder lachen. Am Tag zwei nach ihrer Hüft-OP macht sie die ersten schmerzfreien Schritte mit Unfallchirurg Dr. Ayhan Gezgin.

„Wir machen persönliche Medizin. Besonderen Wert legen wir auf individuelle Beratung und fachärztliche Betreuung.“ Dr. med. Ayhan Gezgin, Oberarzt Unfallchirurgie und Orthopädie, Endoprothetikzentrum

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lung Unfallchirugie und Orthopädie ver­ sorgt jedoch selbstverständlich alle Verlet­ zungen und Leiden des Bewegungs­ apparats in allen Altersgruppen. Hierzu wenden die Chirurgen modernste, ­minimal-invasive Opera­tionsverfahren an. Doch nicht immer ist eine Operation notwendig. „Wir legen großen Wert auf ­eine individuelle Beratung“, sagt Dr. Ayhan Gezgin. „Gerne besprechen wir mit dem jeweiligen Patienten alternative Behand­ lungsverfahren.“ Zum Leistungsspektrum der Orthopädie und Unfall­chirurgie gehö­ ren auch arthroskopische Kreuzband- und Gelenkoperationen, die Be­handlung von Sportverletzungen und Ar­beits­unfällen, die Versorgung von Hand- und Fußverlet­ zungen, osteoporotische Wirbelkörper­ frakturen, Kyphoplastie (bei stabilen ­Sinterungsbrüchen und Metastasen), per­ kutaner Fixateur interne (bei instabilen Wirbelkörperbrüchen), Radiusfrakturen oder Speichenbrüche (häufig nach Stür­ zen auf die ausgestreckte Hand) sowie Wechsel­endoprothetik an Hüfte und Knie. Der persönliche Kontakt spielt in der Sport- und Unfallchirurgie Weingarten wie in allen anderen Kompetenzzentren des Klinikverbunds eine große Rolle. Jeder Patient soll sich ernst genommen und kompetent betreut wissen, sagt auch ­Professor Dr. Dr. Peter Sterk, Chefarzt der Klinik für Chirurgie im Krankenhaus ­ 14 ­Nothelfer. Und Dr. ­Bertrand Muller fügt hinzu: „Wir sind da, um Lebensqualität ­bereits kurz nach der Behandlung wieder­ herzustellen.“ Wie im Fall von Ulrike ­Steinbach, die lächelnd Schritt um Schritt zu ihrem Zimmer zurückgeht.

Der Medizin Campus Bodensee: gemeinsam zu mehr medizinischer Exzellenz An allen drei Krankenhaus-Standorten des Medizin Campus Bodensee – im Klinikum Friedrichshafen, im Krankenhaus 14 Nothelfer Weingarten und in der Klinik Tettnang – ist die Grund- und Regelversorgung sowie die Notfallversorgung gewährleistet. Darüber hinaus werden Erfahrung und Expertise der Ärzte in den drei Krankenhäusern in sogenannten 14 Organ- und Kompetenzzentren gebündelt. Die meisten davon sind von Fachgesellschaften zertifiziert. Sie erfüllen deutschlandweit eingeführte Standards in der Patientenversorgung – nicht nur aus ärztlicher, sondern auch aus pflegerischer und organisatorischer Sicht.

Angelika Hirschberg

Krankenhaus 14 Nothelfer GmbH BILDER: MEDIZIN CAMPUS BODENSEE

in Weingarten musste für die Zertifizie­ rung ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung im Bereich der Endoprothetik nachweisen. Externe Fach­ leute überprüfen und bewerten auch wei­ terhin regelmäßig die Behandlungsergeb­ nisse und die Versorgungsqualität. „Wir sind absolute Spezialisten auf dem Gebiet der ­Endoprothetik“, sagt auch Dr. Bertrand Muller, Facharzt für Chirurgie, spezielle Unfallchirurgie, Orthopädie und Unfall­ chirurgie. „Patienten können an der Zerti­ fizierung erkennen, dass unser EPZ max höchste Qualitätsanforderungen an die endoprothetische Versorgung von Gelen­ ken erfüllt.“ Neue Hüfte, Knie oder Schul­ ter – das mögen die Aushängeschilder im Endoprothetikzentrum sein. Die Abtei­

Ravensburger Straße 39 88250 Weingarten Telefon (0751) 406-0 www.14-nothelfer.de

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Dietmannsried | Whirlpools

Ein Highlight der Entspannung für jeden Tag: Whirlpools von La Casa Traumhafte grüne Oasen für Gartenliebhaber, Wintergärten zum Einfangen von Sonne und Wärme, bestückt mit exklusiven Möbeln und Öfen: das zeigen die elf vollkommenen Wohnkonzepte im neuen La Casa in Dietmannsried. Für das ganz besondere Erlebnis im eigenen Garten oder Wellnessbereich werden stilvoll designten Whirlpools angeboten. Von der „besten Investition aller Zeiten“ oder der „Hydrotherapie für die Seele“ sprechen langjährige Poolfans, die fast täglich in ihr blubberndes Nass steigen. Das La Casa bietet Whirlpools der Firma HotSpring® an, die eine perfekte Verbindung von Entspannung und Massage ver-

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sprechen. Ein Bad im warmen Whirlpool lässt die Körpertemperatur ansteigen, verstärkt die Durchblutung und erzeugt ein nahezu schwereloses Gefühl. Frische Abendluft und ein Sternenhimmel als Extra belebt alle Sinne beim Poolerlebnis. Maximal sieben Personen finden einen gemütlichen Platz in den verschiedenen HotSpring® Serien. „Die Serien gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, je nach Anspruch und Platzbedarf“, sagt Siegfried Pitzl, Geschäftsführer von La Casa. Alle Modelle eignen sich dank hochwertiger Isolierung sowie Abdeckung für den ganzjährigen Betrieb – auch oder besonders in einem Allgäuer Winter wie dieses Jahr. Die generell geführte Temperatur liegt bei 38-39 Grad Celsius.

Masseur mit Stil Dabei zeigen sich die ganz neuen Modelle von HotSpring® im Look von Designexperten aus der BMW-Gruppe, was sie zu einem echten Blickfang im Garten macht. Auf den Sitz- und Liegeflächen sorgen verschiedene Düsensysteme für entspannende Massagen nach einem langen Arbeitstag im Büro oder einer anstrengenden Sporteinheit mit verspannten Muskeln. Den gewünschten Wasserdruck als auch die Massageintensität regelt der Nutzer per Fernbedienung, genauso wie das richtige Licht und den Sound für die jeweilige Stimmung – bestens geeignet für eine gesellige Runde oder auch für eine ruhige ­romantische Entspannung.

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„Die beste Entspannung nach einem harten Arbeitstag – rein in den Whirlpool und den Sternenhimmel genießen.“ Dr. Bernd Heining

Komplettservice rund um den Einbau Man braucht lediglich eine befestigte Fläche und einen Stromanschluss, um sich sein persönliches Whirlpool-Erlebnis ins Haus oder in den Garten zu holen. „Sämtliche Grundarbeiten wie Erdarbeiten, Pflasterarbeiten und Elektroanschlüsse werden auf Wunsch von uns organisiert und ausgeführt“, so Lars Schellheimer, Mitinhaber von La Casa und Geschäftsführer der Firma Schellheimer Garten- und Landschaftsbau. Nach der Aufstellung und Installation des Pools bekommen Kunden e­ine ausführliche Einweisung zur Funktion des jeweiligen Whirlpool-Modells. Wichtig dabei ist die Wasserpflege, die das La Casa selbstverständlich auch als Kundendienst anbietet. Der Hersteller HotSpring® bietet verschiedene Wasserpflege-Systeme an. Eine oft gestellte Frage ist die nach dem Stromverbrauch. HotSpring® verspricht im Sinne des notwendigen Umweltbewusstseins ein EnergySmart-System, das Ihr Whirlpoolwasser immer auf der gleichen Temperatur hält – bei geringem Stromverbrauch. Was die Whirlpools aber auch können: zu einer erfrischenden Abkühlung an heißen Sommerabenden einladen.

Wellness ohne Grenzen – Swim Spas

Und für alle Neugierigen bietet das La Casa eine Besonderheit an: Eine Woche „Rent a Whirlpool“ zum Ausprobieren, Testen, als besonderes Geschenk oder im Rahmen einer Jubiläumsfeier oder Firmenevent.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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„Nur 15 Minuten reichen aus, um Anspannungen und Schmerzen verschwinden zu lassen. Was gibt es Besseres, als in unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu investieren?“ Boris Wittmann, Sportheilpraktiker

Annette Mayr

La Casa GbR Raiffeisenstraße 7 87463 Dietmannsried Telefon (08374) 49891-0 Telefax (08374) 49891-99 info@lacasa-allgaeu.de www.lacasa-allgaeu.de Schellheimer Garten- und Landschaftsbau GmbH Günzacher Str. 17 87499 Wildpoldsried Telefon (08304) 923740 Telefax (08304) 92374-60 info@schellheimer.de www.schellheimer.de

BILDER: HOTSPRING®

Den „Mercedes unter den Whirlpools“ gibt es selbstverständlich auch: Neben der üblichen Wellnessfunktion sind diese Edelpools zusätzlich mit einer Gegenstromanlage für das perfekte Schwimmtraining oder sogar zusätzlich mit einem Laufband ausgestattet. Hier lässt sich Entspannung mit Aquafitness perfekt verknüpfen. Sowohl für den Hobby- als auch Profisportler bleiben hier keine Wünsche mehr offen.

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Bad Wörishofen | Personalberatung

Was einen guten Einstellungsprozess ausmacht Wie Sie Fehler beim Rekrutieren vermeiden, ein klares Bild darüber gewinnen, wen Sie suchen, wie es Ihnen gelingt, den Wunschkandidaten zu finden, und was einen guten Rekrutierungsprozess ausmacht.

Der offenkundige Fachkräftemangel ist seit mehreren Jahren Thema in Politik und Wirtschaft. „Alleine Bayern (26.040) und Baden-Württemberg (22.960) vereinten rund 38 Prozent des gesamten Stellenangebots auf sich“. Die Zahlen aus dem Inge­ nieurmonitor des IW (2018/2) verdeut­ lichen eine noch nie da gewesene Brisanz. Besonders in der b­ aden-württembergischen Energie- und Elektrotechnik sowie in der bayerischen Maschinen- und Fahrzeugtechnik gestaltet sich die Situation besonders gravierend. Für 54% der Unternehmen in Deutschland gilt der Mangel an Arbeitskräften als ernsthafte Wachstumsbremse (Intern. Business Report G. Thornton). Externes Recruiting kann hier erheblichen Aufwand und Kosten für eigene Rekrutierungsaktivitäten und -prozesse sparen. Zudem haben externe Recruiter oft einen anderen Blick auf die Personalpolitik, sprechen die Sprache des Bewerbers, kennen unterschiedliche Unternehmen und den Arbeitsmarkt und können Stellen dadurch schneller und effektiver besetzen.

Wen suchen wir überhaupt? Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg liegt in einem klaren Stellenprofil. Hier ist es besonders empfehlenswert einen objektiven Sparringspartner zu haben, der durch langjährige Erfahrung und aktuellen Überblick des Bewerbermarktes den entsprechenden Input für die Beschreibung, Aus-

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gestaltung und Positionierung der gesuchten Funktion liefern kann.

Nicht der beste, aber der richtige Mitarbeiter ist für Sie entscheidend Passgenauigkeit geht vor Qualifikation. Beachten Sie aber, es kommt nicht darauf an eine Person zu finden, die alles weiß und ­alles kann. Solch ein Mitarbeiter würde sich wahrscheinlich nach kurzer Zeit langweilen. Entscheidend ist die Passgenauigkeit.

Wer ist dieser Mensch eigentlich? Bei der Beurteilung von Menschen sind ­viele Unternehmen ratlos und versuchen durch standardisierte Assessment-­CenterÜbungen dies auszugleichen. Menschen lassen sich nicht in Raster pressen und antworten bei ACs oft mit der Überlegung, was der Fragende wohl hören möchte. Setzen Sie lieber auf Authentizität und vertrauen Sie auf das gute Bauchgefühl. Einen Kandidaten zu finden, der eine Aufgabe abbilden kann, ist sicherlich die kleinere Herausforderung. Jemanden zu finden der zum Unternehmen, zur Kultur und zum Team passt, ist wesentlich herausfordernder. Diese Faktoren lassen sich kaum rational greifen, weil sie rein auf Emotionen basieren.

Zuhören, zuhören, zuhören Stellen Sie die richtigen Fragen durch ein strukturiertes Interview. Damit vermeiden Sie Plauderstunden. Wir erstellen einen strukturierten und kommentierten Interviewfahrplan anhand dessen Sie den Erwar-

tungshorizont, die Passung zur Organisa­ tion und die fachlichen und persönlichen Qualifikationen hinterfragen können. Weniger strukturierte Gespräche verlaufen Hin und Her und mit jedem anders. HR advanced hat sich auf die Fach- und Führungskräftesuche im Anlagen-und Maschinenbau sowie der Elektrotechnik und der Automotive Branche spezialisiert. Uns ist wichtig, dass Sie sich mit Ihrer Personal­ entscheidung wohlfühlen.

Leistungsfelder HR advanced • Recruiting von Fach- und Führungskräften • Strukturierte Interviews • Passgenauigkeit zur Unternehmenskultur • Kalkulierbares Festhonorar Ihr Branchenspezialist mit regionalem Fokus

Helga Jungnickl

HR advanced | Partnerin der bhs Group Berliner Straße 17b 86825 Bad Wörishofen Telefon (08247) 332911 info@hr-advanced.de www.hr-advanced.de www.bhsgroup.de

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BILD: HR ADVANCED

Ohne Fachkräfte kein Wachstum


B RANDS | DI G I TAL | C L ASSICS | M OTIO N | TEXT | DE SIGN

IT FÜR DIE ZUKUNFT? FIT FÜR DIE ZUKUNFT?

Die größte Konstante auf dem Weg in die Zukunft ist die Veränderung.

Siri geht für uns einkaufen. Gearbeitet wird nur noch von zuhause, und unser fliegendes Auto bewegen wir nur, um in den Urlaub zu fahren. Zugegeben, das klingt schon arg nach Science Fiction. Was aber Fakt ist: Die Weichen für ein erfolgreiches Jahr 2020 stellen Sie schon heute. Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Marke und bleiben mit einer Offenheit für Neues gemeinsam mit Ihnen am Ball.

Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Sie! Ruben Maier-Gerber, Inhaber FFI Agentur +49 7522 978 43-0 | kontakt@ffiagentur.de

ffiagentur.de


Pforzen | Beleuchtungstechnik

Fa. Baufritz/Erkheim

Licht ist unser Lebenselixier YES-Company – Die Beleuchtungs­ spezialisten im Allgäu

Spot on! Und es werde Licht! Wer nicht im Trüben fischen oder gar im Dunkeln tappen möchte, ist bei der YES-Company an der richtigen Adresse. Vor zehn Jahren gründete der Elektrotechniker ­Armin Demmler die YES-­Company GmbH als reinen LED-Leuchtmittelhandel. Heute sorgen er und sein Team für Lichtblicke im Leben ihrer Kunden. 68

Tagungsobjekt Balserhof/Landsberg

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Egal ob Wohnzimmer oder Industriehalle: „Die YES-Company ist für Sie und Ihre professionelle Beleuchtung da!“ – das ist Armin Demmlers Botschaft an seine Kunden. Die LED-Experten kümmern sich. Angefangen bei der Lichtplanung und der Produktbeschaffung bis hin zur engen ­Zusammenarbeit mit dem ausführenden Elektrofachbetrieb. Gleichzeitig hat die YES-Company aus Pforzen ein umfassendes Portfolio unterschiedlicher LED-­ Beleuchtungsprodukte im Angebot, das stets ergänzt und weiterentwickelt wird. Dass bewusst eingesetzte Beleuchtung unser Wohlbefinden beeinflusst, ist längst kein Geheimnis mehr. In Wohn- und Geschäftsräumen, Arztpraxen, in Spa-Bereichen oder Boutiquen werden Lichtszenen geschaffen, die Wohlfühl-Atmosphäre vermitteln und gut beleuchtet sein sollen. Gleichzeitig wurde die LED-Technik so weiterentwickelt, dass sie durch Veränderung der Lichtfarbtemperatur den zirkadianischen Rhythmus, also unseren natürlichen Tageslichtrhythmus unterstützt, vorschneller Müdigkeit vorbeugt und sogar unsere Kreativität fördert. „Dies findet immer mehr Anwendung in Arbeitsräumen und Büros“, erklärt Demmler, der mit seinen Beleuchtungsprodukten auch als Spezialist für gesundes Licht gilt. Einer von vielen Gründen, der auch hochwertige Fertighaushersteller aus der Region bewogen hat, in Sachen Beleuchtung mit der YES-Company zusammenzuarbeiten. Denn in Sachen LED kann das gesamte YES-Team auf jahrelange Erfahrung und fundiertes Wissen zurückgreifen. Schon früh haben sie die Vorteile der neuartigen Beleuchtungstechnik erkannt: Neben ihrer Energieeffizienz schaffen LED-Leuchten durch die Vorauswahl und durch einstellbare Lichtfarben, Temperaturen und Lichtintensitäten die entsprechend gewünschte Raumatmosphäre. Sie bieten darüber hinaus deutliche Vorteile bezüglich Brandschutz, sind langlebig und robust. „Unsere Produkte werden gefertigt, um höchste Qualitätsanforderungen zu erfül-

„Wir setzen Sie ins rechte Licht.“ Armin Demmler, YES-Company GmbH

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Weinkeller privat

len“, erklärt Armin Demmler. „Wir verwenden hochwertige LED-Chips, setzen professionell dimensionierte Kühlkonzepte und robuste, industrielle Netzteiltechnik ein.“ Langjährige, zuverlässige Verfügbarkeit aller Teile trotz des schnelllebigen LED-Marktes zu gewährleisten, steht für die YES obenan. Außerdem sind deren Leuchtmittel mit verschiedenen Design­ Preisen, wie dem reddot design award ausgezeichnet.. Mehrere Patente zeugen darüber hinaus von der Innovationskraft des jungen Unternehmens im Bereich der LED-Technik und deren Umrüstmöglichkeit, die einfach umsetzbar insbesondere für Firmengebäude interessant ist. Nicht verwunderlich ist es daher, dass d ­ as YES-Team um Technikchef Tobias Unglert neben den großen Bestellungen europaweit auch kundenspezifische Lösungen oder Sonderlösungen in geringer Stückzahl realisieren. Stets werden im Gespräch mit dem Kunden die besonderen Wünsche und Ansprüche abgefragt, sei es die Lichtplanung für Privatimmobilien und Geschäftshäuser, die Beleuchtung für eine Werk- und Sporthalle oder Lichteffekte für den Tagungsund Spa-Bereich von z.B. Hotels.

Firmengebäude als Showroom Die YES-Company ist kein typisches Beleuchtungsstudio. „Wir bieten mehr!“, sagt der Geschäftsführer und lächelt. Um Kunden und Gästen die besondere Wirkung von Licht, Leuchten und deren Steuerung zu vermitteln, schlägt das neu erbaute Firmengebäude in Pforzen zwei Fliegen mit einer Klappe. Dort, wo Entwicklung, Produktion und Vertrieb zusammenlaufen, können Gäste und Kunden ab sofort auch besondere Licht-Effekte und -Erlebnisse bestaunen. Im Foyer, in der Firmenküche, im Lager- und Produktionsbereich und

selbst auf den Toiletten ist die Vielfalt ­atmosphärischer Beleuchtung durch LED erfahrbar. Ein eigens zu Vorführzwecken eingerichteter Black Room präsentiert Einbau- und Aufbauleuchten, LED-Schienen, Spots, Strahler, kundenspezifische Lösungen, Lichtdecken und vieles mehr in unterschiedlichen Lichtfarben und -stärken. „Hier haben wir viel Raum für Ideen, perfekten Service, Präsentations- und Schulungsmöglichkeiten“, freut sich das gesamte Team. Ein Ort der Erleuchtung also? Armin Demmler schmunzelt: „Ja, so könnte man es nennen.“

„... die Firma YES hat mich bezüglich Lichttechnik während meines gesamten Bauvorhabens kreativ begleitet und mir wertvolle Anregungen und nachhaltige Mehrwerte geliefert. Ich kann die Firma YES-Company GmbH uneingeschränkt weiterempfehlen und werde auch bei zukünftigen Bauprojekten im Bereich Lichttechnik die Expertise von Armin Demmler und seiner Crew nutzen. “ Marco Richter, Mitglied des Vorstands die Financial Architects AG

Angelika Hirschberg

YES-Company GmbH Am Moosberg 8 87666 Pforzen Telefon (08346) 9 821 821 Telefax (08346) 9 821 822 vertrieb@yes-company.de www.yes-company.de

BILDER: YES-COMPANY GMBH

Beleuchtungsszenen schaffen

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Kempten | Gewährleistungsmarken

Der deutsche Gesetzgeber hat mit Wir­ kung zum 14.01.2019 das Markenrecht modernisiert. Neben Änderungen in Schutzvoraussetzungen, Verfahrensabläu­ fen und Fristberechnungen ist damit nun auch in Deutschland der Weg für Gewähr­ leistungsmarken frei. Gewährleistungs­ marken sind gänzlich neue Markenrechte, bei denen nicht der Schutz der Herkunft der Ware, sondern eine Ga­rantiefunktion im Vordergrund steht. Mit der Gewähr­ leistungsmarke können in Deutschland Gütesiegel oder Prüfzeichen neutraler Zertifizierungsunternehmen marken­ rechtlichen Schutz erlangen. Anmelder kann jede natürliche oder juris­ tische Person sein, was auch Behörden und andere Einrichtungen des öffentlichen

Beispiele für denkbare Gewährleistungsmarken:

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Rechts einschließt, sofern diese nicht sel­ ber die zu gewährleistenden Waren/ Dienstleistungen liefert. Gewährleistungsmarken müssen bei der Anmeldung als solche bezeichnet w ­ erden. Ein Anmelder muss zwingend eine ­umfassende Markensatzung beifügen, in der er Angaben zu den gewährleisteten Produkteigenschaften wie beispielsweise Material, Herstellung, Qualität oder Genauigkeit machen muss. Zusätzlich ­ müssen Nutzungsbedingungen ange­ geben und Prüf- und Überwachungs­ maßnahmen aufgeführt sein. Diese Mar­ kensatzung entspricht praktisch einem Benutzerhandbuch für das Gütesiegel oder Zertifikat.

Dr. Lars Hoppe

Gewährleistungsmarken sind hochinteres­ sant für Touristikunternehmen, die Quali­ tätsstandards verbundener Hotels gewähr­ leisten wollen; für kommunale Zusammen­ schlüsse, die bestimmte Qua­li­tätsstandards in ihrer Gemeinde angesiedelter Betriebe garantieren wollen; für Dachorganisatio­ nen von Lebensmittelproduzenten, die die Qualität von lokal und ggf. biologisch er­ zeugten Nahrungsmitteln garantieren wol­ len oder für Energiezertifizierer. Diese Auf­ zählung ist sicher nicht abschließend. So­ mit könnten beispielsweise folgende eingetragene Marken künftig als Gewähr­ leistungsmarken eingetragen werden. Vielleicht regen Sie diese Beispiele zur Entwicklung einer eigenen Gewährleis­ ­ tungsmarke an?!

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1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin

BILDER: S. KANEIDER,

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Fachkräfte aus dem Ausland werden gebraucht

Neujahrsempfang der Wirt­ schaft mit Expertenvortrag zur Digitalisierung

BILD: HANDWERKSKAMMER ULM

Referent beim Neujahrsempfang der Wirtschaft in ­Marktoberdorf: Dr. Rainer Scholz.

Laut Handwerkskammer Ulm sind qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland willkommen und werden gebraucht.

Ulm // Ausländische Fachkräfte fin­ den zunehmend den Weg in die Handwerksbetriebe. Über 200 ausländische Fachkräfte kamen 2018 auf die Handwerkskammer Ulm zu und haben sich beraten lassen, ob ihr ausländischer Abschluss in Deutschland mit dem Gesellen- oder sogar Meisterbrief vergleichbar ist oder welche Nachqualifikationen notwendig sind. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm sagte: „Unser Auftrag ist es, unsere Mitgliedsbetriebe bei der Suche nach geeigneten Fachkräften zu unterstützen und gleichzeitig für die Qualifizierungssicherung im Handwerk zu sorgen. Dabei ist auch die Gewinnung ausländischer Fachkräfte ein Baustein“. Das seit 2012 bestehende Anerkennungsgesetz überprüft im Ausland erworbene Berufsqualifikationen auf Anerkennung in Deutschland. Auch für das Handwerk spielt das eine entscheidende Rolle bei der Fachkräftesicherung und Integration. Ausländische Fachkräfte haben die Möglichkeit, sich mit ihrem erlernten Beruf und der Anerkennung ihres ausländischen Berufsabschlusses in das Wirtschaftssystem sowie in den Arbeitsmarkt in Deutschland zu integrieren. Die Hand-

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werkskammer Ulm berät die Fachkräfte, ob eine jeweilige Qualifikation für eine Handwerksausübung ausreicht oder eine nachträgliche Qualifizierung erforderlich ist und bringt so neue Fachkräfte mit den suchenden Handwerksbetrieben zusammen. Auf Gesellenebene gab es 145 Bewerbungen und 62 Meisterebene. 38 Menschen haben einen Antrag zur Anerkennung ihres Abschlusses eingereicht. Alle 38 haben eine mit dem deutschen Gesellenoder Meisterabschluss volle oder teilweise vergleichbare Qualifikationen in ihrer ausländischen Heimat erreicht – die bisher höchste Zahl der vergangenen Jahre. Im Bedarfsfall besteht für die Bewerber die Möglichkeit, sich nach zu qualifizieren, um die Lücke zwischen Bedarf und IST-Qualifikation für die Betriebe zu reduzieren. „Fachkräfte mit guten Qualifikationen aus dem Ausland sind bei uns willkommen und werden gebraucht. Wir kümmern uns um die Papierarbeit, damit unsere Handwerker weiterarbeiten können um somit gleichzeitig den Personalbedarf ein Stück weiter ab zu decken. Das ist eine Win-win-Situation für die Handwerksbetriebe und die suchenden, ausländischen Mitarbeiter“, so Mehlich.

Marktoberdorf // Mit der Frage „Wie viel Digitalisierung wollen wir über­ haupt?“ befasste sich der Informa­ tionskreis der Wirtschaft in Markt­ oberdorf bei seinem Neujahrsempfang im Fendt-Forum. Als Experte referierte Dr. Rainer Scholz, Vice President Digital Customer Experience der AGCO Inter­ national GmbH zum Thema Datensteuerung und digitale Transformation von Unternehmen. Trotz jüngsten Skandalen um Datenklau und Datensicherheit könne insbesondere die Wirtschaft von der Dynamik des digitalen Wandels profitieren, sagte ­Scholz. Dieser ermögliche es mittler­weile auf umfassende Weise, Wünsche und Bedürfnisse von Kunden im Detail vorauszu­ sehen und ihnen zu entsprechen, so der Branchenexperte. Ein unternehmerisches Erfolgsrezept also. „Wer seine Kunden kennt, verkauft mehr und zu teureren Preisen“, sagte Scholz, überzeugt vom Wert der Algorithmen. Denn „Kunden wollen, dass ihr Leben einfacher wird.“ Das verspreche der AGCO-­ Konzern seinen Landwirten, und Scholz nannte einige Beispiele aus der digitalen Transformation der Landtechnikfirma, die das Ziel habe, mithilfe der digitalen Datensteuerung ein unüberbietbares Kundenerlebnis zu schaffen. Scholz betonte außerdem, dass mit dem AGCO Digital Center in Marktoberdorf, an dem 260 Mitarbeiter aus 12 verschiedenen N ­ ationen beschäftigt sind, ein Zentrum ­geschaffen wurde, von dem aus die weltweite digitale Transformation von AGCO gesteuert werde.

1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


ASTON MARTIN MEMMINGEN B E A U T I F U L W O N ’ T B E TA M E D

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Kempten | Autohaus Hartmann

Frischer Wind und neue Ideen im Autohaus Hartmann

Das große Produktportfolio zeichnet die Firma aus: Autohaus Hartmann in Kempten ist der kompetente Ansprechpartner rund um die Marken Ford, Volvo, Land Rover und Jaguar. Anfang des Jahres hat Eric Leder die Geschäftsführung übernommen. Das Allgäuer Wirtschaftsmagazin stellt ihn vor.

AWM: Guten Tag, Herr Leder, Sie sind nun seit Anfang Januar als Geschäftsführer des Autohauses Hartmann in Kempten. Wie gefällt es Ihnen im Allgäu? EL: Ich bin hier sehr freundlich aufgenommen worden und habe mich gleich wohlgefühlt. Und ich kann hier im Allgäu das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Wie heißt es so schön: Arbeiten, wo andere Urlaub machen.

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AWM: Erzählen sie uns etwas über Ihren Werdegang! EL: Geboren und geerdet bin ich im Ruhrpott in Bochum, habe im Automobilhandel gelernt, bin der Liebe wegen nach Süddeutschland gezogen und war die letzten 21 Jahre in München tätig. Ich habe dort für große Autohandelsmarken gearbeitet, u.a. für die Porsche Holding, für den PSA-Konzern (Anmerkung: PSA ist der

neue Konzern der Marken Peugeot und Citroen), und habe Anfang diesen Jahres die Geschäftsleitung bei Auto-Hartmann in Kempten übernommen. AWM: Was war der Grund für Sie, nach Kempten zu kommen? EL: Natürlich reizt mich die neue Herausforderung. Ich möchte die vier Marken, die wir hier im Autohaus unter einem Dach

1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


haben – Ford, Land Rover, Jaguar und Volvo – weiterentwickeln. Wir haben vom kleinen Ford Ka zu einem günstigen Preis über Volvo und Landrover im oberen Preissegment bis zum Jaguar in der Luxusklasse für jeden Anspruch und jeden Geldbeutel etwas anzubieten. AWM: Werden Sie neue Akzente setzten und in welchen Bereichen? EL: Ich möchte die Digitalisierung voranbringen. Wir werden uns verstärkt auf das veränderte Kundenverhalten einstellen. Der Kunde heute ist ja sozusagen im Echtzeitmodus unterwegs, er hat wenig Zeit und möchte schnell informiert und bedient werden. Wichtig ist uns, dass der Kunde hier im Haus eine perfekte Dienstleistung bekommt. AWM: Was verstehen Sie genau unter der Digitalisierung und wie wollen Sie das Thema voranbringen? EL: Wir wollen das Autohaus zukunftsweisend aufbauen. Über Smartphones oder Apps werden heute viel schneller Informationen ausgetauscht und weitergegeben. Früher ist der Kunde ins Autohaus gekommen, um sich zu informieren. Heute kommt der Kunden zu uns und hat sich

vorher im Internet schon schlau gemacht. Es kommt dann eigentlich schon wieder das Menschliche in den Vordergrund, ich meine, dass der Kunde sich wohlfühlt, dass wir authentisch sind, verbindlich in der Aussage und unserem Tun. Und was bei allen Veränderungen wichtig bleiben wird, auch wenn das etwas altmodisch klingt, ist ein vertrauensvolles Verhältnis. AWM: Gibt es für Ihre Mitarbeiter spezielle Schulungen? EL: Ich lege viel Wert auf Weiterbildung und Schulungen unserer Mitarbeiter, auch im technischen Bereich. Unsere Mannschaft in der Werkstatt soll auf dem neuesten Stand sein. Und es gibt immer wieder innovative Ideen und Möglichkeiten, die von den Herstellern an uns herangetragen werden, z.B. der Videocheck des Autos: Der Kunde bekommt innerhalb kurzer Zeit einen Statusbericht inklusive Video über seinen Wagen auf sein Smartphone geschickt oder auch eine Nachricht von der Werkstatt, dass das Auto abholbereit ist. AWM: Auf welche neuen Modelle darf sich der Kunde 2019 freuen? EL: Im April stellen wir den neuen Range Rover Evoque, den Lifestyle-SUV vor.

„Mit den vier Marken Ford, Volvo, LandRover und Jaguar haben wir hier im Hause für jeden Kundenanspruch das passende Auto.“ Eric Leder, Geschäftsführer Auto Hartmann GmbH

Auch bei Ford erwarten wir im Herbst zwei Neuheiten im SUV-Bereich, den Puma und den Explorer. Ende des Jahres wird Land Rover die Ikone Defender – natürlich mit allerneuester Technik – wieder aufleben lassen. Ich freue mich, dass es so viele unterschiedliche Neuerscheinungen bei den Marken gibt und jede Marke auch Ihren eigenen „Spirit“ hat. Das macht schon Spaß, unterschiedliche Kundenansprüche und -bedürfnisse zu erfüllen und das passende Auto anbieten zu können. AWM: Was machen Sie in Ihrer Freizeit als Ausgleich zum Beruf? EL: Ich versuche mich gerne als Hobbykoch und bin leidenschaftlicher Fußballfan. Allerdings sind meine Fusballfarben eher schwarzgelb und blauweiss. In meiner Freizeit bin ich sehr gerne in Südtirol. Mindestens 3- bis 4-mal im Jahr fahre ich mit meiner Frau in die Gegend von Meran. Mich fasziniert diese Kombination von ­alpiner Landschaft und schon fast mediterranem Klima.

Astrid Bencker

Auto Hartmann GmbH

Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2019

BILDER: AUTO HARTMANN GMBH

Im Moos 3 87435 Kempten Telefon (0831) 960460-0 Telefax (0831) 960460-99 info@autohaus-kempten.de www.autohaus-kempten.de

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Kempten | Baustellensicherheit

MEHR Baustellen­ sicherheit mit secum! secum sorgt mit seinen Sicherheits- und Gesund­ heitsschutzkoordinatoren für mehr Baustellensicherheit im süddeutschen Raum. Und das seit rund 20 Jahren!

Rückgängige Arbeitsunfallzahlen – auch dank secum! Die Einführung der Baustellenverordnung im Jahr 1998 war besonders wichtig. So haben sich laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die Unfallzahlen der Bauwirtschaft deutlich reduziert. Waren es 1995 noch 337, so sind für 2017 – ohne Wegeunfälle – 88 tödliche Arbeitsunfälle verzeichnet. Das secum-Team – unter der Geschäftsleitung von Ulrich Müller und Sven Brunner – trägt seit etlichen Jahren mit hohem Engagement und vollem Herzblut dazu bei, Arbeitsunfälle zu vermeiden und Kunden schon ab der Planungsphase an auf etwaige Risiken zu sensibilisieren. secum gilt bei seinen Kunden als verlässlicher, kompetenter Partner in sämtlichen Belangen zum Thema Arbeitssicherheit. Vor allem aber hat sich das Kemptener Unternehmen mit seinen professionellen ­Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren (SiGeKo) im Bereich Baustellensicherheit stark etabliert.

SiGeKo sorgt für Sicherheit & Gesundheitsschutz – auf Baustellen aller Art! „Das Wissensspektrum eines versierten Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordi-

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nators ist vielfältig“, erklärt Ulrich Müller. „Denn kleine Baustellen müssen genauso wie industrielle Großbauten fachlich und rechtssicher durch unsere Koordinatoren gehandhabt werden. Dabei gehört zu unseren Aufgaben: Die Planung, Einhaltung und Sicherstellung präventiver Maßnahmen zur Arbeitssicherheit. Unsere fachkundigen Kollegen sorgen z.B. dafür, dass Gefährdungen zwischen den zeitgleich am Bau arbeitenden Gewerken vermieden werden“.

„Wir schätzen die unkomplizierte Abwicklung und hohe Fachkompetenz. Die langjährige Zusammenarbeit mit secum hat sich bei vielen gemeinsamen Projekten bewährt.” FASSNACHT INGENIEURE GMBH

2018 betreute secum über 80 Bauprojekte, was Rückschlüsse auf eine verantwortungsbewusste Arbeitsweise zulässt. Die Baukosten der einzelnen Bauvorhaben beliefen sich dabei von 100.000 bis 350 Mio. Euro. Je nach Projektvolumen fallen auch unterschiedliche Aufgabenstellungen für secum an. Und es kommt zudem darauf an, ob es sich um Neu-, Sanierungs- oder Umbauarbeiten handelt. Die SiGeKo-Aufträge erhalten die Kemptener übrigens in der Regel von Bauherren, Planungsbüros, Baubehörden oder Kommunen. „Dabei unterscheiden wir stets zwischen Planungs- und Ausführungsphase der Bauprojekten“, informiert Peter Löchle, der

Baustelle/Neubau Wasserversorgung, Legau 2017

1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Aktivitäten gemäß Baustellenverordnung (BaustellV) Baustellenbedingungen

mehrerer Arbeitgeber** (gleichzeitig oder nacheinander tätig)

Beschäftigte Arbeitnehmer

Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze nach §4 ArbSchG

Vorankündigung

Koordinator für Planungs- und Ausführungsphase

SiGePlan

Unterlage für spätere Arbeiten

ja

nein

ja

nein

ja

ja

nein

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Umfang und Art der Arbeiten weniger als 31 Arbeitstage und 21 AN oder weniger als 501 Personentage weniger als 31 Arbeitstage und 21 AN oder weniger als 501 Personentage aber gefährliche Arbeiten* mehr als 30 Arbeitstage und 21 AN oder mehr als 500 Personentage (mit oder ohne gefährliche Arbeiten)*

S­ iGe-Koordinator. „Denn wir sehen uns als kooperativen Partner, der seine Kunden bereits ab der Planungsphase an beratend zur Seite steht und auf mögliche Unfallrisiken im Vorab aufmerksam macht – zum Schutz von Menschenleben“. In enger Zusammenarbeit werden dann Konzepte und Maßnahmen erarbeitet, die u.a. auch für Ausschreibungstexte, wie z.B. die Baustellen­ einrichtung oder auch für die Planung der Sicherungsmaßnahmen auf Dächern, relevant sein können. Nur so ist secum in der Lage, von Baubeginn an, höchste Baustellensicherheit gewähren zu können. In der Ausführungsphase betreuen die Koordinatoren dann ihre Baustellen vor Ort, führen SiGeKo-Besprechungen durch und machen ihre Auftraggeber unverzüglich auf sicherheitstechnische Mängel aufmerksam. Dabei ist die secum-Vorgehensweise immer kooperativ und partnerschaftlich, was von den Kunden sehr geschätzt wird. „Unser Fokus liegt absolut auf Sicherheit und Gefahrenvermeidung. Darüber hinaus achten wir aber auch darauf, dass es aufgrund von Koordinationsproblemen bei

der Ausführung von Arbeitssicherheit zu keinerlei teuren Baustopps für unsere Kunden kommt“, betont Ulrich Müller. Auch stecken die Koordinatoren hohe Detailarbeit in ihre SiGe-Bautafeln, die auf jeder secum-Baustelle zu finden sind. Hierüber lassen sich Zeitablaufpläne der einzelnen Gewerke, Notfalltelefonnummer u.v.m. schnell und einfach ablesen. secum besitzt langjähriges Know-how in der Baustellensicherheit und punktet zudem mit seinem guten Netzwerk zu Behörden oder anderen Institutionen bei seinen Kunden. Durch kontinuierliche Weiterbildungsmaßnahmen können die Koordinatoren letztendlich rechtssicher agieren. In der „Unterlage für spätere Arbeiten“ erhalten die Bauherren ein Handbuch für den sicheren Unterhalt ihrer Bauprojekte. Dies ist für das Facility-Management und anfallende Instandhaltungsarbeiten mehr als hilfreich. Hierbei profitieren die Kunden vom secum-Fachwissen im Baubereich gleichermaßen wie im Arbeitsalltag durch die sicherheitstechnische Betreuung.

Wir sind mit Sicherheit der richtige Ansprechpartner – auch für Sie! Auszug aus der Referenzliste:

„Wir arbeiten seit Jahren mit secum zusammen und schätzen vor allem den reibungslosen Ablauf bei Neuoder Umbauten sowie die hohe Fachkompetenz und Genauigkeit ab der Planungsphase an.” MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG

Neubau Kompetenzzentrum für Slicer & Automatisierungslösungen.

Nadine Kerscher

• Straßenbauprojekte: Autobahndirektion Südbayern, Staatliches Bauamt Kempten u.v.m. • Öffentliche Bauprojekte: Gemeinde Görisried, Sparkasse Allgäu

Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2019

• Soziale Bauprojekte: Körperbehinderte Allgäu gGmbH, Unterallgäuer Werkstätten GmbH u.v.m. • Wohnbauprojekte: Wohnbaugesellschaft Mindelheim, Fünfte Eptagon (Rosenau Kempten) u.v.m.

secum gmbh BILDER: SECUM GMBH, CORNELY-VERLAG MULTIVAC SEPP HAGGENMÜLLER SE & CO. KG, FASSNACHT INGENIEURE GMBH

• Industriebauprojekte: AGCO GmbH, Mammut u.v.m.

Holzbachweg 14 87437 Kempten Telefon (0831) 960394-0 Telefax (0831) 960394-99 info@secum.de www.secum.de

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Themenspezial | Büro und IT

Das Raum-in-Raum System Masterpod® eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten für das Büro 4.0.

Open Space ist aufgrund seiner team- und kommunikationsfördernden Konzeption in aller Munde. Die gestalterischen Möglichkeiten sind groß, sollten jedoch flexibel sein. Gruppen in unterschiedlichen Größen, aber auch Rückzugsorte für konzentriertes und ruhiges Arbeiten sowie vertrauliche Gespräche müssen untergebracht werden. Trennwände, die einzelne Bereiche optisch und akustisch voneinander abgrenzen, sind in ihrer Wirksamkeit beschränkt, selten individualistisch. Masterpod® ist ein Raumsystem, dass den Spagat zwischen Integration und Rückzug schaffen kann. Das modulare System eröffnet unzählige Möglichkeiten. Eine magnetische Folie als Haftelement fügt

die Elemente ohne Werkzeug schnell und einfach zusammen. Wände aus Mauerwerk bzw. Beton oder variable, an Boden und Decke montierte Trennwände gehören der Vergangenheit an. Die Raumgestaltung erfolgt ausschließlich mit individuellen ‚Einhausungen‘ rechteckiger oder quadratischer Formen, in denen Teams bis zu sechs Personen Platz finden. Selbst als Lounge, Kreativ-Lab oder Besprechungsraum kann das Baukastensystem genutzt werden. Einfach auf die Fläche gestellt, nicht mit dem Gebäude verbunden, ist das System jederzeit variierbar und umsetzbar.

Sylvia Novak

Grüne Suchmaschinen Bei einer Suchanfrage im Internet wird viel Energie verwendet. Nach einer Studie im Auftrag des US-amerikanischen Prozessorherstellers AMD sollen weltweit vierzehn Kraftwerke der 1000-Megawatt-Klasse benötigt werden, um sogenannte Rechnerfarmen mit Strom zu versorgen. Zu Google, Yahoo und Bing gibt es zahlreiche Alternativen. Grüne Suchmaschinen verbrauchen auch Strom, versuchen aber, die verbrauchte Energie wieder auszugleichen und/oder einem wohltätigen Zweck zu dienen. Auch hier werden gesponserte Links in die Suchanfrage eingebunden. Mit jedem Klick erzielt der Betreiber Einnahmen, die für das Anpflanzen von Bäumen oder soziale Projekte verwendet werden. Methoden und Ertrag sind unterschiedlich. Ecosia.org wirbt beispielsweise damit, dass ihre Server zu 100% aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Gewinne werden zur Aufforstung verwendet. Weitere Anbieter sind ecosearch.org oder goodsearch.org. Dennoch: das Anpflanzen von Bäumen ist zwar toll, noch besser ist der bewusste Umgang mit Suchanfragen. Sylvia Novak

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BILD: ISYLVIA NOVAK

BILD: INWERK GMBH

Büro 4.0

1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Themenspezial | Büro und IT

Trends und Neuheiten für die Arbeitswelt von morgen Permanenter Wandel und die Folgen der Digitalisierung verändern unsere Arbeitskultur stetig. Wie sehen inspirierende Office-Welten der Zukunft aus? Wie bleiben Unternehmen bei ständigen Veränderungen agil? Einen umfassenden Überblick über neue Entwicklungen und zukunftsweisende Produkte für den Office- und Objektbereich bot die zurückliegenden ORGATEC vom 23. bis zum 27. Oktober 2018 in Köln.

Trend 4: Bewegung

Trend 5: Nachhaltigkeit

Das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil hat die Arbeitswelt längst erreicht. Durch den demographischen Wandel und älter werdende Mitarbeiter werden körperliche sowie mentale Fitness am Arbeitsplatz immer wichtiger. Bewegungsfördernde Möbel sind das Schlagwort.

Das Thema Nachhaltigkeit bleibt wichtig. Recycelte und wiederverwendbare Ma­ teria­lien, langlebige Möbel und emissionsfreie Produkte werden immer stärker gefragt.

Sylvia Novak

Trend 1: Wandelbar Starre und hierarchisch gegliederte Bürostrukturen sind out. Heute werden Umgebungen bevorzugt, die auf unterschiedliche Aktivitäten und Arbeitsweisen flexibel reagieren. Die Einrichtung muss variabel sein und eine moderne Arbeitskultur, die Mobilität, Kreativität und Flexibilität in den Mittelpunkt stellt, ermöglichen.

Trend 2: „Form follows emotion“ Wohlbefinden ist ein Top-Thema für die Gestaltung moderner Bürowelten. Wenn Arbeit und Freizeit immer mehr ineinander übergehen, wollen sich Menschen in der Arbeitsumgebung wohlfühlen. Ein angenehmes, individualisiertes Umfeld sorgt für mehr Leistungsfähigkeit, fördert die Kreativität und zugleich die Attraktivität eines Unternehmens. Lounges, Ruhezonen und andere Office-Bereiche für das Wohlbefinden, auch spielerisches Design, gewinnen daher zunehmend an Bedeutung.

Regalsystem für eine moderne und funktionale Raumplanung: individuell, reduziert und leicht erweiterbar.

Büros sind Orte des Austausches und der Kommunikation. Coworking Spaces oder andere offene Bürostrukturen benötigen daher die richtige Balance zwischen zu viel und zu wenig Akustik. Damit informelle Gespräche ebenso möglich sind wie konzentriertes Arbeiten, sind Akustiklösungen im Open Office nicht mehr wegzudenken. Für ungestörte Meetings bewähren sich Raum-im-Raum-Systeme.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2019

BILDER: STEELCASE, PALMBERG

Trend 3: Ruhe

Bivi: Startup-Flair im Unternehmen.

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Waltenhofen | EDV-Dienstleistung/IT

Berühre mich! Touch-Technologien entwickeln sich weiter IT-Lösungen, die funktionieren: Die Firma DUOCOMP GmbH

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Die Firma DUOCOMP GmbH IT-­Lösungen ­bietet ihren Kunden Dienstleistungen rund um das Thema EDV an. Schwerpunkte der ­Firma unter Geschäftsführer Günter ­Habereder sind die unabhängige Beratung, Konzeption und Umsetzung von pass­ genauen, individuellen IT-Lösungen für Unternehmen, und das alles aus einer Hand. Dabei arbeitet die Firma mit namhaften ­Herstellern aus der IT-Branche seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen, z.B. HP, iiyama oder IGEL.

1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Vor allem der Bereich Touch-Technologie wurde in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile ist sie im Alltag allgegenwärtig und unverzichtbar, z.B. am Smartphone oder Tablet reicht eine Berührung oder ein Wischen. Aber auch in der Industrie oder Medizintechnik sowie in öffentlichen Bereichen finden Public Information Displays immer mehr Verbreitung. Ein Beispiel für die Anwendung sind Fahrkartenschalter am Bahnhof. Die Vorteile sind vielfältig: Die Touch-Technologie ist robust, im Außenbereich einsetzbar, windund wetter­beständig, schmutzunempfindlich und hält auch größeren Temperaturschwankungen stand. Außerdem hat sie eine lange Lebensdauer, wichtig z.B. im ­ ­Bereich von Kassensystemen im Einzelhandel. Hier kommt die Resistive Touch-Technologie v.a. zum Einsatz. Die Berührung muss hier nicht unbedingt mit den Fingern erfolgen, sondern funktioniert auch mit Handschuhen oder einem Stift. „Ein wei­ terer Vorteil ist die intuitive Bedienung, die über alle Generationen hinweg leicht zu erlernen und von jedermann leicht zu handhaben ist“, so Günter Habereder. Anders die PCAP- (Projected Capacitive Touch) Technologie: Hier werden ein­ dimensionale Gesten wie Wischen oder Blättern erkannt, aber auch Steuerungsgesten mit mehreren Fingern wie z.B. Zoomen durch Drehen, Spreizen oder ­ Schließen der Finger. Ein weiterer Pluspunkt ist die hoch belastbare Glasober­ fläche, eine hohe Auflösung und optische Trans­parenz. Mit der Firma iiyama hat DUOCOMP einen Kooperationspartner im Programm, der zahlreiche, hochwertige Modelle anbietet. Die neue Generation der Open-­ Frame PCAP-Touch-Displays besteht aus kratzfestem Glas, IPS-Panels und einer speziellen Beschichtung für eine klare Sicht und ist für einen störungsfreien Dauerbetrieb gedacht. Die Installation kann flexibel am Tisch sowohl im Quer- oder Hochformat als auch horizontal erfolgen.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2019

speziell vom Hersteller geschulte Spezialisten bereit. Um den Kunden ein Bild von der Lösung zu ermöglichen besteht die Möglichkeit einer Teststellung bzw. dem Besuch des iiyama Solution Centers in München.

Astrid Bencker

DUOCOMP GmbH IT-Lösungen Buchenberger Str. 14 87448 Waltenhofen-Lanzen Telefon (08303) 92970-0 Telefax (08303) 92970-50 info@duocomp.de www.duocomp.de

BILDER: IIYAMA

Die Auswahl der passenden Produkte und der maßgeschneiderten technologischen Lösungen für den Kunden erfolgt in Zu­ sammenarbeit mit der EDV-Abteilung des Unternehmens. Erste Anlaufstelle für Informationen ist der von DUOCOMP konzipierte ­Internet-­Shop des IT-Anbieters ­(https://shop.­duocomp.de). Für weitere Fragen und die konkrete Umsetzung von ganzheitlichen Lösungen stehen den Kunden

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Kempten | Telekommunikation

Die Zukunft der Telekommunikation steht nicht in den Sternen, sondern in der Cloud. Der Arbeitsplatz im Jahr 2019 ist längst nicht mehr nur an einen Ort gebunden. Mobiles Arbeiten mit Laptop und Tablet im Büro oder im Homeoffice und eine ständige telefonische Erreichbarkeit (falls gewünscht) sind heute „State of the Art“. Das erfordert eine flexible Infrastruktur für alle Belange der Telekommunikation und damit eine Lossagung von der veralteten ISDN-Technologie. Als Unternehmen selbst die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, ist allerdings mit hohen ­Anschaffungs- und Unterhaltungskosten verbunden. Die Lösung: eine cloudbasierte Kommunikationslösung. So werden ­Kosten gespart und wertvolle Ressourcen geschont.

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1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


„M-net CloudCom bietet unseren Kunden eine zukunftssichere IPbasierte Kommunikationslösung. Gerade vor dem Hintergrund der ISDN-Abschaltung ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich für eine cloudbasierte Telefonanlage zu entscheiden.“ Udo Schoellhammer, Leiter der M-net Niederlassung Kempten/Allgäu

Moderne Technologien nutzen

Die Antwort des regionalen Providers M-net auf die Herausforderungen der Zukunft heißt M-net CloudCom. Im ­ ­Gegensatz zu einer physischen Telefonanlage, die tatsächlich im Unternehmen steht und meist noch per ISDN-Anschluss verbunden wird, ist CloudCom rein virtuell. Die Telefonanlage wird hier in die Cloud ausgelagert und benötigt für den täglichen Betrieb lediglich eine Datenanbindung. So gehören Kosten für Anschaffung und Instandhaltung einer statio­ nären Telefonanlage der Vergangenheit an. Anpassungen der Kommunikationseinstellungen können zudem flexibel ganz bequem über ein Onlineportal von überall aus vorgenommen werden. Selbst kurzfristige Änderungen wie beispielsweise das Hinzubuchen oder Abbestellen von Teilnehmern sind jederzeit möglich. Dabei orientiert sich M-net CloudCom am Unified Communication & Collaboration-Konzept (kurz UCC). Ob Festnetz oder Mobilfunk, Videokonferenz, E-Mail oder Instant-Messaging, alle Anwendungen sind auf einer leistungsstarken Plattform intelligent integriert und werden über eine gemeinsame Benutzerober­ fläche bedient. Hierüber kann z. B. auch die individuelle Erreichbarkeit jederzeit einfach angepasst werden. Der Umstieg auf eine Cloud-Lösung mit VoIP-Kommunikation verspricht also nicht nur mehr Flexibilität, sondern auch eine Vereinfachung und Vereinheitlichung.

Riskiert man einen Blick in die Vergangenheit, in der Festnetztelefon und Firmenhandy noch völlig getrennt voneinander zu bedienen waren, sorgt die durchdachte ­ CloudCom-Mobility-Lösung mit dem ­ „One-­ Number-Konzept“ dafür, dass ab jetzt nur noch eine Nummer für beide Endgeräte benötigt wird. Mit einer Softphone-Software ausgestattet, können PCs und Laptops ganz einfach mit Tischtelefonen und Smartphones vernetzt werden. So werden alle eingehenden Anrufe (wahlweise) über das stationäre IP-Telefon (z. B. im Büro), über das Smartphone (z. B. bei einem Kundentermin) oder über den PC via WebClient bzw. Softphone (z. B. im Homeoffice oder bei einem Auslandsaufenthalt) angezeigt und können auch von allen Geräten aus angenommen werden. Das bedeutet zum Beispiel auch, dass verschiedene Voicemails auf einer zentralen Voicebox landen und von dort gebündelt abgerufen werden können.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

1| 2019

Voller Funktionsumfang immer auf dem neusten Stand Da die Telefonanlage nicht im Unternehmen vor Ort, sondern in einem leistungsstarken und sicheren ISO-zertifizierten M-net Rechenzentrum in Bayern steht, ist der eigene Betrieb inklusive notwendiger Systemwartungen vor Ort überflüssig geworden. Dank regelmäßiger Updates sind überdies alle mit CloudCom genutzten Kommunikationstools immer in der aktuellsten Version auf

Udo Schoellhammer

allen Endgeräten verfügbar. Beste Voraussetzungen also für Unternehmen, um in eine flexible und erfolgreiche Zukunft zu starten.

M-net hilft beim Wechsel Lassen auch Sie sich kostenfrei unter 0800 7767887 (Montag bis Freitag 8:00 bis 18:00 Uhr) beraten oder informieren Sie sich unter www.m-net.de/cloudcom. Starten auch Sie mit CloudCom in die Zukunft der Kommunikation.

M-net Telekommunikations GmbH Niederlassung Kempten Wartenseestraße 5 87435 Kempten Telefon (0800) 7767887 allgaeu@m-net.de www.m-net.de/cloudcom

BILDER: TIERNEY, VADYMVDROBOT

Die virtuelle Telefonanlage von M-net

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

BILD: OTG

Eva-Maria Meschenmoser übernimmt Aufsichts­rats­vorsitz der Ober­schwaben Tourismus GmbH

Zum neuen Jahr folgte Eva-Maria Meschenmoser (Landkreis Ravensburg) als Aufsichtsratsvorsitzende der Oberschwaben Tourismus GmbH auf Dr. Jürgen Kniep (Landkreis Biberach).

Oberschwaben // Zum Jahresbeginn fand turnusgemäß der Wechsel im Aufsichtsrat der Oberschwaben Tourismus GmbH (OTG) statt. Nach zwei

Jahren übergab Dr. Jürgen Kniep, Leiter des Kultur- und Archivamtes im Landkreis ­Biberach, den Staffelstab an die stellver­ tretende Landrätin des Landkreises Ravensburg, Eva-Maria Meschenmoser. ­ Der Landkreis Ravensburg ist neben den Landkreisen Biberach und Sigmaringen ei­ ner der Hauptgesellschafter der OTG, die das Reisegebiet Oberschwaben und Würt­ tembergisches Allgäu betreibt. Ziel ist es, die Region Oberschwaben-Allgäu Touris­ ten aus dem In- und Ausland noch be­ kannter und attraktiver zu machen. Grundlage ist ein jeweils fünfjähriger Mas­ terplan, der für die Periode 2016 bis 2020, die fünf strategischen Geschäftsfelder Kul­ tur und Barock, Natur und „Aktiv“, Ge­ sundheit und Wellness, Familienferien so­ wie Reisemobil und Camping vorbereitet. Die OTG besteht aus 70 Gesellschaftern, davon 19 aus dem Landkreis Ravensburg. Der Vorsitz im Aufsichtsrat wechselt alle

zwei Jahre zwischen den Vertretern der Landkreise. Die Besetzung erfolgt nach ei­ nem rotierenden Prinzip. Der Aufsichtsrat hat insbesondere die Aufgabe, die Ge­ schäftsführung in allen Bereichen zu bera­ ten und zu überwachen. Als Vorsitzende wird Meschenmoser unter anderem die Sitzungen des Aufsichtsrates und der Ge­ sellschafterversammlung der OTG leiten. Die kommenden Jahre sollen geprägt sein durch eine noch stärkere und gefestigte Zusammenarbeit der OTG mit der Allgäu GmbH wie auch die Herausstellung von touristischen Angeboten der Region Ober­ schwaben/Allgäu für die Besucher des Center Parcs, Park Allgäu in Leutkirch. ­Zusätzlich schafft die zunehmende Digi­ talisierung im Tourismus neue Möglich­ keiten, stellt aber auch eine Herausfor­ derung für die OTG und alle touristischen Partner dar.

BILD: MULTIVAC

Multivac unterstützt Organisationen aus der Region

Mit dem Erlös der Weihnachtstombola unterstützt Multivac zwei Organisationen der Region.

Wolfertschwenden // Auch in diesem Jahr spendet MULTIVAC den Erlös seiner Weihnachtstombola zwei ausgewählten Organisationen im Allgäu:

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die Philipp-Neri-Schule in Kempten sowie die Allgäuer Volkssternwarte Ottobeuren e.V. Beide Organisationen können sich über einen Scheck in Höhe

von jeweils 1.750 Euro freuen. Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor und CFO von MULTIVAC, überreichte die Spende am Firmenhauptsitz in Wolfert­ schwenden. Organisiert wurde die diesjäh­ rige Tombola erneut von Mitgliedern der Jugend- und Auszubildendenvertretung: Lisa-Maria Keßler, Florian Wilhelm, Fran­ ziska Frieß, Hanna Moritz und Nina Lud­ wig. „Als einer der größten Arbeitgeber im Allgäu übernehmen wir nicht nur Verant­ wortung für die Belange unserer Mitarbei­ ter, sondern auch für die Gesellschaft“, sagte Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor und Group CFO. „Daher unter­ stützen wir regelmäßig gemeinnützige Ini­ tiativen bzw. Organisationen aus der Regi­ on mit Geldspenden. Mit der Philipp-Ne­ ri-Schule und der Allgäuer Volkssternwarte hat unsere Jugend- und Auszubildenden­ vertretung wieder zwei wichtige regionale Organisationen vorgeschlagen, die jede Unterstützung verdienen.“

1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


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Memmingen | Kabaretttage

Von Dichterfürsten, Rampensäuen und Popstars Klappe, die elfte für die Kabaretttage in Memmingen Zum elften Mal hebt sich der Vorhang für die Memminger Kabaretttage. Mit Lust und Freude wird ein buntes Völkchen in der Maustadt erwartet: Ein Altmeister, eine bayerische Mutti, Irre, Popstars und Rampensäue. Politisch, musikalisch und vor allem bissig. Die Palette der Künstler, die 13 Veranstaltungsabende bestreiten und um die Auszeichnung mit dem „Memminger Maul“ wetteifern werden, ist vielfältig. Traditionell eröffnet der aktuelle Preisträger das Festival der Kabarettisten, es ist Mathias Tretter mit seinem Pro-

gramm „POP“. Mit Luise Kinseher (22.3.), bekannt als „Mama Bavaria, und Sigi Zimmerschied (2.04.) sind große Namen auf der Bühne vertreten. Kabarettistische Rettung verspricht Aydin Isik (4.04.), Ulan & Bator setzen auf Absurditäten (30.3.), auf die Suche nach dem Ich begibt sich ­Clemens Maria Schreiner (6.04.) und komödiantischer Irrsinn scheint allgegenwärtig, wenn in Memmingen wieder „herzhaft zugebissen“ wird. Auch Neues ist auf den Weg gebracht: Ein Poetry Slam (8.04.) in Zusammenarbeit mit dem

Landes­theater Schwaben zeigt die Verbundenheit zur Memminger Kulturstätte. Das ganze ­Programm gibt‘s unter: www.mm-kabarett-tage.de

„Das Memminger Maul ist für mich eine Art Ehering.” Mathias Tretter

21. März – 11. April 2019 86

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BILD: STEFAN STARK

ICH BIN POP „Plödeleien ohne Pescheidenheit“ – Mathias Tretter in Memmingen „Was erwarten Sie Kretins von mir?“ Mathias Tretter eröffnet die Memminger Kabaretttage.

Mathias Tretter eröffnet am 21. März die diesjährigen Kabaretttage in der Maustadt mit seinem sechsten Soloprogramm – „Pop“. Vom Start seiner Bühnenkarriere an sammelte Tretter Kabarettpreise wie andere Leute Briefmarken, Höhepunkt dessen – ­natürlich! – die Auszeichnung mit dem „Memminger Maul 2017“. Was ihn mit dem Preis und dem Allgäu verbindet, verrät er im Interview mit dem Allgäuer Wirtschaftsmagazin. AWM: Herr Tretter, warum hat uns Ihr bissiger Blick auf die Welt gerade noch gefehlt? Mathias Tretter: Was für eine Frage! Ich verstehe bis heute nicht, wie Menschen weiterleben können, ohne mein Programm gesehen zu haben. Das ist nicht mal mehr Vegetieren. Oder wie Hegel in seinem „Kritischen Journal der Philosophie“ über „Pop“ geschrieben hat: „Es ist das Programm an und für mich.“ AWM: Was treibt Sie an, die Bühne mit dem Job als Englisch- und Deutschlehrer eingetauscht zu haben? Mathias Tretter: Ich habe während meines Studiums ein paar Englischkurse für Haus-

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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frauen gegeben, die abends mal raus wollten; ansonsten war ich nie Lehrer. Aber selbstverständlich treibt mich das gleiche an wie Studienräte: Publikum, Geld und Alkohol. AWM: Sie sind laut aktuellem Programmtitel unter die POP-Künstler gegangen. Der kirschrote Mund spricht für den anvisierten Glamour-Effekt im Show-Bizz. Haben Sie die Branche gewechselt oder können wir Zuschauer weiterhin mit dem ­polemisch-poetischen, satirisch-selbstironischen Blick des Mathias Tretter auf die Absurditäten der Gegenwart rechnen? Mathias Tretter: Ich bin nicht unter die Pop-Künstler gegangen, ich bin Pop. So wie das meiste Andere heute auch. Man kann keinen Klostein mehr kaufen, ohne dass er von popkulturellen Referenzen umstellt ist. Ich hätte allerdings Lust, auf diese Frage, die ja Leuten mein Programm schmackhaft machen soll, zu antworten: „Nein! Sie dürfen natürlich nicht mehr mit dem polemisch-poetischen, satirischselbst­ironischen Blick des Mathias Tretter rechnen!! Was erwarten Sie Kretins von mir!!! Was ich jetzt mache, ist tieftraurige, schlecht formulierte Fäkalcomedy mit dem Blick von Sabine Christiansen.“ AWM: „Dilettanz auf dem Vulkan“ und „Das Zeitalter des Amateurs“ – nennen Sie unsere heutige Zeit. Ihnen scheint das

F­ utter für ein erhellendes Programm nicht auszugehen. Ist es auch ein Zeitalter der Kabarettisten? Mathias Tretter: Jedes Zeitalter ist ein Zeitalter für Kabarettisten, es sei denn, sie sind schlecht. Selbst in zehn Jahren Isola­ tionshaft geht einem schreibenden Künstler der Stoff nicht aus; sonst hätte er Journalist werden sollen. AWM: Feierliche Eröffnung im Memminger Stadttheater und Sie erneut auf der Bühne – ein Heimspiel quasi. Was verbinden Sie mit der Auszeichnung zum Memminger Maul? Mathias Tretter: Das Memminger Maul ist für mich eine Art Ehering – es besiegelt meine Verbindung und Verbundenheit mit dem PiK. Es verleiht mir Glanz, so wie ich versuche, mit meinen Auftritten dem dortigen Gewölbe Glanz zu verleihen. AWM: Haben Sie gute Erinnerungen an Ihren Ausflug zu den Allgäuern? Mathias Tretter: An die Allgäuer nur ­gute! Genauso übrigens wie an die Rheinländer, die Albinos, die Bluter, die Sachsen-­ Anhaltiner, die Tischler und die Hebriden, vor allem die äußeren. Schlechte Erinnerungen hab’ ich eigentlich nur an die ­Wiedervereinigung.

Angelika Hirschberg

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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Lebenswerk geehrt – Über 50 Jahre bei pester pac

BILD: PESTER PAC

führer Thomas Pester würdigte im Rah­ men ­ einer Abschiedsfeier den großen Verdienst des Jubilars.

Nach 52 Jahren bei pester pac geht Willi Rassl in den Ruhestand.

Wolfertschwenden // Willi Rassl gehört mit 52 Jahren Betriebszugehörigkeit zu den langjährigsten Mitarbeitern der pester pac automation GmbH in Wolfertschwenden. Am 01. September 1966 begann Willi Rassl seine Karriere bei dem Maschinenbauer mit ei­

ner Ausbildung zum Werkzeugmacher. Ende November letzten Jahres feierte er seinen 66. Geburtstag. Anfang Januar verabschiedete pester pac automation Willi Rassl nach über 50 Jahren in den Ruhestand. Geschäfts­ ­

Will Rassl war maßgeblich für die erfolg­ reiche Entwicklung der Volleinschlagma­ schinen der Baureihe PEWO-fold verant­ wortlich. Über 900 Maschinen dieser ­Tech­nologie arbeiten weltweit im Hoch­ leistungsbereich bei den großen Kon­ zernen der Pharma und Kosmetikindustrie mit höchster Zuverlässigkeit, Qualität und Performance. Thomas Pester würdigte ins­ besondere die Loyalität, den Einsatz und seine Begeisterungsfähigkeit, die bei den Pester Kunden auf der ganzen Welt einen bleibenden Eindruck hinterließen. Für Willi Rassl waren es die Kollegialität, die Freiräume Dinge weiter zu entwickeln, das Vertrauen von Thomas Pester und der fa­ miliäre Umgang, dem Unternehmen so lange die Treue zu halten.


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Wirtschaftsmeldungen | Wirtschaft und Leben im Allgäu

Arbeitslosigkeit im Allgäu zum Jahresauftakt leicht zugenommen. Neuer e-Service der Agentur für Arbeit.

Impressum Verlag TT VERLAG GmbH St.-Mang-Platz 1 87435 Kempten Telefon (08 31) 96 01 51-0 Telefax (08 31) 96 01 51-29 info@tt-verlag.de www.tt-verlag.de

Geschäftsinhaber/-leitung Thomas Tänzel (gesamtverantwortlich)

AWM-Redaktion Angelika Hirschberg, Nadine Kerscher, Sylvia Novak, Gisela Sgier, Anton Reichart, Annette Mayr, Meike Winter, Stefan Günter, Sybille Butzmann, Alois Wohlfahrt, Stefan Klotter, Julia Lorenzen, Karin Kolodziej, Carolin Kober, Karin Werner, Anna Keller, Claudia Ehring BILD: PIXABAY.COM

AWM-Medienberatung

Insbesondere im Baugewerbe kam es im Januar zu witterungsbedingten Entlassungen.

Thomas Tänzel ..........................(0831) 960 151-10 Michael Honisch .......................(0831) 960 151-15 Simone Kaneider ......................(0831) 960 151-13

Druckvorstufe und Druck Kempten-Memmingen // Zum Jahresauftakt nahm die Arbeitslosigkeit im Allgäu im Vergleich zum Vormonat merklich zu. Ein Grund: Winterliche Witterung, die eine Reihe von Arbeiten im Freien deutlich einschränkte. Mitarbeiter aus Baubetrieben und dem Garten-/Landschaftsbau meldeten sich vorübergehend bei den Vermittlern arbeitslos. Daneben sorgte das Quartalsende zum Jahreswechsel und das zu Ende gehende Weihnachtsgeschäft für Entlassungen im Einzelhandel und im Logistikgewerbe. Insgesamt war das aktuelle Ergebnis dennoch günstiger als im Januar der vergangenen Jahre. Im Januar waren gut 10.000 Frauen und Männer im bayerischen Teil des Allgäus arbeitslos gemeldet, knapp 1.000 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Monatsvergleich um 0,3 Prozentpunkte und erreichte aktuell den Wert von 2,7 Prozent. Wie ein Blick auf die Daten des Vorjahres zeigt, befindet sich der regionale Arbeitsmarkt weiterhin in stabiler Verfassung. Im Januar des vergangenen Jahres lag die Arbeitslosenquote noch bei höheren 2,9 Prozent. Seinerzeit waren 600 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. Nach dem Jahreswechsel suchten Betriebe

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wieder stärker nach zusätzlichen Arbeitskräften. Die Nachfrage nach weiteren Arbeitskräften hielt auch zum Jahresauftakt an. Betriebe stellten annähernd 1.400 Beschäftigungsmöglichkeiten neu zur Verfügung, 13 Prozent mehr als im Januar des Vorjahres. Arbeit und Menschen schnell zusammenzubringen Auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle oder Arbeitskraft ist Zeit ein ganz wichtiger Faktor. Damit sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch schneller finden, ist der Einsatz neuer Kommunikationswege unerlässlich. Diesem Anspruch entspricht die Agentur für Arbeit mit ihren eServices. „Unser oberstes Ziel ist es, Menschen und Arbeit schnell zusammen zu bringen. Die e-Services sparen Zeit und verkürzen Wege. Arbeitnehmer und Arbeitgeber kommen schneller an für sie wichtige Informationen“, sagt Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. „Viele unserer Kundinnen und Kunden haben die Vorteile erkannt. So wird beispielsweise fast jeder zweite Antrag auf Arbeitslosengeld bereits online gestellt. Direkt auf der Startseite www.arbeitsagentur.de gibt es im oberen Bereich einen schnellen Zugriff auf alle Möglichkeiten des elektronischen Serviceangebots.

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Urheber- und Verlagsrecht © 2019 ............................................TT Verlag GmbH © Layout und Konzept ...........TT Verlag GmbH © für Logo ....................................TT Verlag GmbH Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der TT Verlag Redaktion.

1 | 2019 Allgäu Wirtschaftsmagazin


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Der TT- Verlag veröffentlicht jedes Jahr 6 Ausgaben des Allgäuer Wirtschaftsmagazins. Mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren pro Erscheinu...

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