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Fenster und Türen | Seite 8 bis 11

Wirthensohn - einer der größten Fensterbaubetrieben in der Region

Wirtschaft | Branchen-News | Kultur | Soziales Allgäu

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Politik | Seite 50

Landrat Anton Klotz – Ein echter Allgäuer

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Motorsport | Seite 60

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Editorial|

Februar 2017

TITEL: HUGO WIRTHENSOHN GMBH, INTAKTGP, ZIMMEREI DIRR, LANDRATSAMT OBERALLGÄU

Liebe Leserinnen und Leser, das neue Jahr ist noch jung und doch tut sich schon einiges am Wirtschafts- und Politikhimmel. Wie an jedem Jahresanfang meldeten sich die Prognostiker und Propheten zu Wort und sorgten dafür, dass wir noch ein wenig skeptischer in die Zukunft sehen. Zuversicht scheint angesichts der Entwicklungen auf der Welt ein Luxusgut zu werden. Doch alles ist eine Frage der Perspektive, wie wir spätestens seit Donald Trumps Amtsantritt wissen. „Alternative Fakten“ ersetzen das Offensichtliche und zeigen was es heißt, Unwahrheiten rhetorisch geschickt zu umschreiben. Trumps Beraterin Kellyanne Conway hat mit ihrem Ausdruck ganz klar das „Postfaktum“ vom Thron gestoßen. Bei den Fakten scheint es ja aber offensichtlich zu bleiben, auch in Sachen anstehende Bundestagswahl. „Können Sie Kanzler?“ wurde Martin Schulz von Anne Will in einer Fernsehsendung gefragt. Ob er nun tatsächlich - de facto - in der Lage ist, Angela Merkel die Vorherrschaft zu nehmen, werden die nächsten Monate zeigen. Irgendwie brauchen wir wohl doch die besagten Fakten, um Zuversicht zu bekommen oder aber politische und wirtschaftliche Prognostik die - möglichst im Konjunktiv formuliert – uns den Mut gibt, die kommenden Schwierigkeiten zu meistern. Der weltweit aufgewirbelte Staub hat auch das Allgäu erreicht, sorgt für kritische und zweifelnde Blicke.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Doch trotz aller Ungewissheit stehen in unserer Region Vertrauen, Optimismus und Hoffnung auf guten Säulen: Die Unternehmen und Betriebe prägen unsere Region mit einer ausgewogenen Branchenstruktur, gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten neue Karrierechancen, als Gesundheitsregion ist das Allgäu prädestiniert und Leben ist in der unberührten Allgäuer Landschaft attraktiver denn je. Vielleicht sollten wir die Zuversicht und das Vertrauen in die Zukunft einfach aus unserem schönen Allgäu holen: von einer intakten Natur, einer lebendigen Tradition und von Menschen, die diese Schätze mit Blick nach Vorn erhalten.

Ihre Susanne Pinn

Redaktion

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Inhalt | Titelthemen

8 Fenster und Türen

Die Hugo Wirthensohn GmbH hat sich in den vergangenen 45 Jahren zu einem der größten Fensterbaubetriebe in der Region entwickelt. Die Spezialisten stellen maßgeschneiderte Fenster und Türen her. 60 Sandro Cortese – ein Rennfahrer, der seinen Traum lebt Mit einer Suter-Rennmaschine geht der Motorsportbegeisterte in die Saison 2017 50 Landrat Anton Klotz Vom Bürgermeister zum Landrat – Anton Klotz im Interview mit dem Allgäuer Wirtschaftsmagazin.

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Wirtschaft und Leben im Allgäu

12 Audi Der neue A5 und S5 Sportback. Das Audi Zentrum in Kempten zeigt das Aufeinandertreffen von Design und Funktionalität.

14 Technische Keramik CERIX – Technische Präzisionskeramik auf höchstem Niveau. Das Start-Up der drei Gründer Henning Wirth (CEO), Oliver Kriese (CMO) und Maren Kraushaar (CTO) verbindet Agilität und Innovation mit der Erfahrung und der Exzellenz der Robert Bosch GmbH.

17 Erfolgreich Newsletter versenden Dachcom erklärt wie Ihre Firmenwebsite durch Suchmaschinenoptimierung „bei Google ganz oben stehen“ kann.

18 Küchen Subtile Schlichtheit und zeitlose Eleganz. Intelligente Minimierung für höchsten Anspruch. Mit Bulthaup bietet Grüner in Ulm eine Küchenwelt, die ihre eigene Sprache spricht.

24 Netzwerk Sicherheit Mit seiner MPLS-IP-VPN-Komplettlösung bietet M-net alles, was Unternehmen für ein geschütztes standortübergreifendes Firmennetzwerk benötigen.

26 Brandschutz Die meisten Brandopfer verunglücken nachts. Deswegen gilt in Bayern seit dem 01.01.2013 eine Rauchwarnmelderpflicht für alle Neubauten. Bis zum 31.12.2017 müssen in Bestandswohnungen Rauchmelder nachgerüstet werden.

26 Einrichten Wohin mit den gesammelten Urlaubsmünzen, Strandmuscheln oder Kieselsteinchen? Frühlingszeit ist Dekozeit. So setzen sie Ihre eigenen Fundstücke gekonnt in Szene.

27 Neue Vorschriften Das ändert sich für Bauherren in 2017 – wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengestellt.

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In dieser Ausgabe: 28 Bauelemente

38 Heizungsbau

Die Allgäuer Bauelemente GmbH wurde 2002 in Leutkirch gegründet. Das Unternehmen bietet u.a. Tore, Fenster und Beschattungen in diversen Ausfertigungen.

30 Architektur Sie möchten ihr Bauprojekt realisieren und brauchen dafür Fachleute mit verschiedenen Kompetenzen? Dann sollten Sie einen Blick auf das Team der Creaplan Metzler GmbH in Blaichach werfen.

34 Energie und Gebäudetechnik Unabhängig, möglichst energieautark und damit umweltbewusst, sicher und natürlich vernetzt, das sind die Eigenschaften eines modernen Hauses. Die Firma Heel Energie aus Wiggensbach plant und installiert Ihre komplette Gebäudetechnik.

36 Tragwerksplaner Das Ingenieurbüro Diepolder Seger Himmel ist seit Jahren verlässlicher und leistungsstarker Partner auf dem Gebiet der Tragwerksplanung. Dabei haben die Spezialisten ihren Schwerpunkt auf den Hochund Ingenieurbau gelegt. Seit Dezember 2016 sind sie im neuen Firmengebäude im Kemptener Ankergässele ansässig.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Sie wollen die Heizung modernisieren oder suchen ein innovatives Heizsystem für Ihren Neubau? Welches Heizsystem ist das Richtige? Erwin Trinkwalder aus Kempten-Durach bietet maßgeschneiderte Systemlösungen – schnell, effizient und technisch auf neuestem Stand. Damit darf auch der nächste Winter im gemütlichen, warmen Heim gerne kommen.

Themenspezial Bauen und Einrichten Seite 26–49

40 Bauunternehmen Die Firmengruppe Ernst Höbel, die in diesem Jahr das 50. Jubiläum feiert, bietet hervorragenden Service rund um alle Bauleistungen. Vom Umbau und Sanierung von Privathäusern bis hin zum Neubau von Wohn- oder Industrieanlagen inklusive vorangehender Tiefbauarbeiten – in der Ernst Höbel Gruppe können nahezu alle Leistungen innerhalb der Firmengruppe erbracht werden. Einer der Schwerpunkte: Gewerbe- und Industriebau.

42 Vermessungstechnik Komplizierte Vermessungen in alpinem Gelände und für Bergbahnen sind für das Team von Geosigma die täglichen Herausfoderungen. Mit fachspezifischen Knowhow schafft das Vermessungsbüro aus Immenstadt die Basis für exakte Anlagen und Bauwerke.

44 Zimmerei Für Simon Dirr gibt es kein besseres Baumaterial als Holz. Dieser Grundsatz verbunden mit der Liebe zur individuellen Handarbeit sind die Philosophie seines jungen Zimmereibetriebes in Haldenwang.

46 Experte Das eigene Zuhause ist ein Ort zum Entspannen der immer wieder Raum für besondere Momente schafft. Als Handwerksunternehmen mit einer 30-jährigen Erfahrung gestaltet Linara nach individuellen Ansprüchen und nach persönlichem Geschmack das Zuhause seiner Kunden.

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

In dieser Ausgabe:

Themenspezial Wellness Seite 64–75

58 Anlageberatung Alles Hokuspokus? Marcel Dyk aus Kempten zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Anlageberater dazu bringen, sich in die Karten schauen zu lassen.

60 Sandro Cortese – ein Rennfahrer, der seinen Traum lebt Mit einer Suter-Rennmaschine geht der Motorsportbegeisterte in die Saison 2017

64 Adieu Schnupfennase 50 Landrat Anton Klotz (OA) Vom Bürgermeister zum Landrat – Anton Klotz im Interview mit dem Allgäuer Wirtschaftsmagazin.

52 Pkw & Nutzfahrzeuge Bernhard Briechle ist seit 1. Januar 2017 neuer Geschäftsführer bei der Auto Hartmann GmbH. Das namhafte Autohaus bietet ein vielfältiges Fahrzeugangebot.

54 Wintergärten Elegante Rahmenkonstruktionen, großzügige Glasflächen und heimische Holzarten. Die Brack Wintergarten GmbH in Altusried setzt mit „Kuhbus – das alpine Glashaus“ neue Maßstäbe im Wintergartendesign.

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Mit Allgäuer Heilkräutern gesund durch die Erkältungszeit.

64 Raus aus dem Winterblues Rein ins Allgäu!

66 Wellness und Spa

68 Tibetisches Atem-Yoga Fühlen Sie sich atemlos? Engt Sie Beruf und Alltag ein? Dann sollten Sie es mit Tibetischem Atem-Yoga versuchen.

69 Pflegereform 2017 Seit Januar 2017 gelten neue gesetzliche Regelungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen: Bessere Leistungen, neue Bewertungen: Das Wichtigste auf einen Blick.

70 Kliniken für Psychosomatik und Psychotherapie Wer heute eine der Dr. Reisach Kliniken in Oberstaufen oder Oberstdorf betritt, begegnet einer emotional offenen und persönlich ehrlichen therapeutischen Gemeinschaft. Mit professionellen Therapien und Empathie wird hier geholfen.

72 Hotel, Kurzurlaub

Das Bergkristall Natur und Spa ist das beste Hotel im Allgäu – ausgezeichnet mit dem HolidayCheck Award 2017. Sabine Lingg, Hotelchefin des Bergkristall, ist stolz darauf, als einziges Hotel in der Region diese wichtige Auszeichnung bekommen zu haben.

In der Schönheit des Tannheimer Tals hat sich das Hotel Bergblick zur Aufgabe gemacht, Gästen Momente der Stille, Augenblicke der Erholung und Zeit zu schenken.

68 Schritt für Schritt gesünder leben

Die zweite Generation des Audi Q5: Sportlicher und vielseitiger als sein Vorgänger. Der neue Audi Q5 setzt Maßstäbe. Zu sehen? Im Audi Zentrum in Kempten!

Heilklimatisches Wandern - sanfte Bewegung mit Erlebniswert

76 Audi Q 5

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu

78 Hörgeräte und Gehörschutz Zengerle Hörgeräte und Gehörschutz sind der richtige Ansprechpartner, wenn es um optimale Gehörschutz-Lösungen geht!

80 Gipfelerlebnis der besonderen Art Skitouren im Allgäu locken immer mehr Skibegeisterte von den Pisten weg in die unberührte Natur der Allgäuer Bergwelt.

82 Brauchtum & Tradition Wenn am ersten Sonntag nach Aschermittwoch weit hin leuchtende Funkenfeuer den Nachthimmel erhellen, weiß jeder, dass sich die kalte und dunkle Jahreszeit ganz langsam dem Ende zuneigt.

83 Steuerberatung

Die Berufsaussichten für Wirtschaftsingenieure sind sehr gut, ausgebildete Fachleute werden händeringend gesucht.

85 Personalmanagement Markus Stotz und Achim Zintgraf sind die Geschäftsführer der agento Personal Management GmbH. Was macht diese Personalvermittlungsagentur so erfolgreich?

84 Generationenberater? „Ein Generationenberater vermittelt Rechtsdienstleistungen zu den Themen Pflege, Gesundheit, Einkommenserhalt, Familienabsicherung, Auskommen im Ruhestand, Vermögen, Erbschaft, Vollmachten und Verfügungen.“

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In dieser Ausgabe:

Themenspezial Karriere Seite 86–97

86 Bildungsberatung/Bildungsportal Ob privat oder beruflich, eine Fort- und Weiterbildung zahlt sich nicht nur durch mehr Selbstbewusstsein aus, sondern auch durch ein höheres Einkommen. Die Allgäu GmbH berät.

88 Führungskraft von morgen

Jürgen Angele, Steuerberater und zertifizierter Testamentsvollstrecker von der Steuerberatungsgesellschaft Angele & Kollegen aus Türkheim erklärt, welche Steuerfalle bei Ehegatten-Gemeinschaftskonten besteht.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

84 Gesucht: Wirtschaftsingenieure

Als bekannter Dienstleistungsanbieter in den Bereichen Personalstrategie, Managementsysteme und Arbeitsschutz ist die secum GmbH aus Kempten in ganz Süddeutschland ein Begriff.

92 Generation Y „Wieso Start-Ups deswegen nicht nur im Controlling scheitern“ und „Gesundheitsregion Allgäu - neue Studiengänge an der Hochschule Kempten auf Wachstumskurs“.

92 Gesundheitsregion Allgäu Gesundheitsregion Allgäu - Neue Studiengänge an der Hochschule Kempten auf Wachstumskurs.

93 Praxishandbuch Weibliche Nachfolge – SelbstcoachingTools für den gelungenen Einstieg ins Familienunternehmen.

94 Elektronische Präzisionstechnik Die ept GmbH steht seit 44 Jahren für ein partnerschaftliches Miteinander, Innovationskraft und integrative Lösungen. Und bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielfältige Karrieremöglichkeiten.

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Hauptstandort Dietmannsried mit 5.000 m² Produktions-, 600 m² Bürofläche und 900 m² Ausstellungsfläche.

Qualität & Sicherheit

aus dem Allgäu! DAS TRADITIONSUNTERNEHMEN WIRTHENSOHN ZÄHLT ZU DEN GRÖSSTEN FENSTERBAUBETRIEBEN DER REGION.

Die Hugo Wirthensohn GmbH hat sich in den vergangenen 45 Jahren zu einem der größten Fensterbaubetriebe in der Region entwickelt. An den Standorten Dietmannsried, Isny und Füssen beschäftigt der Allgäuer Ausbildungsbetrieb mehr als 60 Mitarbeiter. Die Spezialisten stellen auf ihrer High-Tech-Produktionsanlage verschiedenartige Fenster und Türen maßgeschneidert - in unterschiedlichsten Materialien - für moderne Neubauten ebenso wie für denkmalgeschützte Gebäude her. 8

Fachhandwerk seit 1969 Vor mehr als 45 Jahren legte Hugo Wirthensohn mit der Produktion von Kunststoff-Fenstern den Grundstein des Unternehmens. 1994 übernahmen Sabine und Konrad Prestel die Hugo Wirthensohn GmbH und bauten mit einem Produktportfolio an Fenstern, Türen, Vordächern, Wintergärten sowie Beschattungen den Marktanteil des Traditionsunternehmens weiter aus. Bereits 1996 entstand auf knapp 1.200 m² eine moderne Produktionshalle. 2003 erfolgte der Umzug in das neue Stammhaus, direkt an der A7 bei Dietmannsried. Hier und an den beiden anderen Wirthensohn-Standorten - Isny und Füssen - werden Interessenten und Kunden kompetent beraten, so dass jeder von einer passgenau-

en Bauelementelösung langfristig profitieren kann.

Hochwertige Fenster direkt vom Hersteller mit Bestpreisgarantie „Fenster von Wirthensohn gestalten Lebensräume“, so Sabine Prestel. Egal ob bei Neubau- oder Sanierungsobjekten, Fenster schaffen eine unverwechselbare Wohnatmosphäre und prägen zugleich als wichtiges Bauelement das Erscheinungsbild jedes Hauses. „In hellen und lichtdurchfluteten Räumlichkeiten fühlen sich die Menschen wohl. Da wir für jedes Gebäude und jeden Kundenwunsch das passende Fensterkonzept anbieten können, legen wir im Vorab besonderen Wert auf eine umfassende Beratung“, ergänzt Konrad Prestel.

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Denn Wirthensohn produziert Fenster aus Kunststoff, Holz, Aluminium und Holz-Aluminium in zahllosen Formen sowie Farben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um mehrflüglige Konstruktionen, Schiebetürelemente oder XXL-Glasflächen handelt. Die aktuellen Rahmenformen und Profile der Wirthensohn-Fenster lassen jegliche Stilrichtung von beispielsweise klassischen oder markanten Designs für Einfamilienhäuser, Stadtwohnungen sowie Bürokomplexen zu. Die Wirthensohn-Bestpreisgarantie bedeutet nicht zwangsläufig immer das billigste Produkt anzubieten, sondern eine hochwertige Serienausstattung, diese jedoch zum vergleichsweise besten Preis!

Mit den modernen Fensterprofilen und Wärmedämmgläsern verschenken Wirthensohn-Kunden keine kostbare Energie. Sie schonen ihren Geldbeutel und tragen obendrein positiv zum Umweltschutz bei. „Gerne erklären wir im Beratungsgespräch die einzelnen Fensterdämmstufen, informieren über aktuelle Wärmeschutzbestimmungen und geben Tipps zu passenden Förderprogrammen“, sagt Konrad Prestel, dessen Betrieb u.a. auch Fenster für Passivhäuser anbietet. Auch das Thema Schallschutz kommt bei Wirthensohn nicht zu kurz. „Bei der Auswahl des passenden Fensterkonzeptes berücksichtigen wir u.a. möglichen Verkehrs-, Schienen- oder Fluglärm, um für eine bestmögliche Lebensqualität sorgen zu können“, betont die Geschäftsinhaberin.

Sabine und Konrad Prestel, die Geschäftsinhaber von Wirthensohn.

Individuelle Haustüren vom Produzenten Neben einem breiten Produktspektrum an Fenstern bietet die Hugo Wirthensohn GmbH des Weiteren ein facettenreiches Haustürensortiment an. Wie bei den Fenstern gibt es auch hier eine Vielzahl an Formen, Farben sowie Materialien. Bei den eigens produzierten Aluminium-, Holz- und Holz-Aluminium-Türen bleiben keine Kundenwünsche offen. Wirthensohn-Haustüren überzeugen durch eine

Die Auszubildenden von Wirthensohn mit ihrem Ausbildungsleiter Peter Unglert.

optimale Wärmedämmung, ausgezeichnete Sicherheitsausstattungen wie z.B. spezielle Funktionsrahmen, Schutzbeschläge mit Verankerungen oder Sicherheitsgläsern und sind mit einem ansprechenden Design der absolute Blickfang jedes Eingangsbereiches. Egal in welcher Stilrichtung.

Prominenter Einbruch-Sicherheits-Check im Allgäu! Der dazugehörige Film wird demnächst im Internet und auf Facebook veröffentlicht. ‚Buddy´ ist live zu sehen am 19. März beim Allgäuer Fenster- & Türentag!

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Hoher Einbruchsschutz Doch um sich in den eigenen vier Wänden sicher, wohl und geborgen fühlen zu können, müssen vor allem Bauelemente einbruchshemmend sein. Dies belegt eine Statistik, die besagt, dass ca. 80% aller Einbrüche über zu wenig gesicherte Fenster oder Türen erfolgen. Darum rät u.a. die Kommission polizeilicher Kriminalpräven-

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Auf einer Ausstellungsfläche von ca 1.000 m² präsentiert Ausstellungsleiter Johannes Christ mit seinem Team Wirthensohn-Produkte in Füssen.

tion zu geprüften und zertifizierten einbruchshemmenden Bauelementen, wie z.B. Wirthensohn diese im Sortiment führt. Fenster, Terrassen- und Haustüren von Wirthensohn erfüllen die Widerstandsklasse RC3, mit Prüfzeugnis für Holz und Aluminium. Die Bauelemente werden praxisgerechten Einbruchsprüfungen unterzogen, um sichergehen zu können, dass die Gesamtkonstruktionen keine Schwachpunkte bei Beschlägen, Zargen u.v.m. aufweisen. So kann der Betrieb die bestmögliche Sicherheit für private und gewerbliche Kunden bieten.

Qualität zum Anfassen Mit den Ausstellungsstandorten Dietmannsried, Isny und Füssen ist Wirthensohn in der Region präsent. „Viele Kunden schätzen die räumliche Nähe zu unseren Standorten sehr“, betont Sabine Prestel. „Die Füssener Ausstellung kommt u.a. sehr gut bei der Kundschaft aus Tirol an“. In allen Showrooms kann man sich ein eigenes Bild über die Qualität und Vielfalt der Fenster- und Haustürkonzepte machen und die verschiedenartigen Bauelemente live testen. Denn neue Fenster oder Haustüren sind eine Investition in die

Wohnqualität der nächsten 30 Jahre. „Da ist es legitim besondere Ansprüche an die Langlebigkeit sowie den Bedienkomfort zu stellen“, ergänzt Konrad Prestel. „Besonders am Herzen liegt uns vor allem die kompetente Fachberatung. Wir gehen auf die Kundenanforderungen ein, nehmen Aufmass vor Ort und können aufgrund unserer hauseigenen Entwicklung und Produktion nahezu jeden Kundenwunsch erfüllen. Zudem stimmen wir die Zeitpläne mit anderen Gewerken ab, um einen reibungslosen Ablauf sicherstellen zu können“.

Auf einer Ausstellungsfläche von 500 m² präsentiert Ausstellungsleiterin Petra Graf mit ihrem Team Wirthensohn-Produkte in Isny.

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Das Team von Hugo Wirthensohn lädt Sie am 18. & 19. März 2017 von 10 bis 16 Uhr zum Allgäuer Fenster- & Türentag ein. Informieren Sie sich über: ●●Sicherheit rund ums Fenster mit live Einbruchsversuch durch das Bud Spencer Double am Sonntag! ●●Pflege und Wartung moderner Fenster u.v.m.

Ein Partner mit langjährigem Know-how Wirthensohn hat sich am Markt etabliert und gilt als zuverlässiger Partner in der Baubranche. Als Allgäuer Produzent kennt sich das Team vor allem in den verschiedensten regionalen Bauepochen bestens aus. Somit ist das Traditionsunternehmen geradezu prädestiniert für Restaurationsarbeiten denkmalgeschützter Objekte. Durch die eigene Produktentwicklung und Fertigung können Bauelemente in jeglicher Variante maßgeschneidert produziert und von hauseigenen Monteuren eingebaut werden. Da der Betrieb alles aus einer Hand liefert, können Fenster und Haustüren bei Neubau- oder Sanierungsprojekten zeitnah montiert bzw. ausgetauscht werden. „Das Montageteam bietet neben der RAL-Montage weitere Dienstleistungen, wie z.B. Demontage, Einputzarbeiten oder die Entsorgung ausgebauter Bauelemente an. Durch unsere sorgfältige Arbeitsweise

Geschäftsführer Stephan Fackler

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können wir einen nahezu staubfreien Einsatz garantieren“, so Konrad Prestel. Um den Kunden eine termin- sowie fachgerechte Anlieferung der Fenster- und Türelemente bieten zu können, hat das Unternehmen in einen eigenen Fuhrpark investiert. Ebenso sind angestellte Servicetechniker – mit komplett ausgestatteten Firmenfahrzeugen – unterwegs, um Wartungs- oder Servicearbeiten vor Ort professionell durchzuführen. Die Kundenzufriedenheit hat bei Wirthensohn oberste Priorität.

Ein attraktiver Arbeitgeber Wirthensohn ist weiterhin auf Erfolgskurs und expandiert. Derzeit sucht der Betrieb neue Mitarbeiter im Bereich Montage, technische Sachbearbeitung oder Metallbau. Neben einem guten Betriebsklima wird u.a. eine leistungsgerechte Bezahlung, diverse Sozialleistungen sowie interessante Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten geboten. Auch in Fach- und Führungskräfte von morgen investiert das Traditionsunternehmen. Im Herbst 2016 haben vier neue Auszubildenden als Glaser, Industriekaufmann und Kauffrau für Büromanagement ihre Ausbildung begonnen. Nach bestandener Prüfung erhalten sie eine Festanstellung im Unternehmen. Hervorragende Perspektiven für Berufseinsteiger oder –erfahrene! Wer zur Erfolgsgeschichte von Wirthensohn künftig beitragen möchte, sollte sich bewerben. Das Team freut sich auf neue Kollegen/-innen. Nadine Kerscher

Hugo Wirthensohn GmbH Hauptstelle mit Produktion, Ausstellung & Büro Glaserstr. 2 87463 Dietmannsried Telefon (08374) 23170 Telefax (08374) 231723 info@hugo-wirthensohn.de www.hugo-wirthensohn.de

Wirthensohn Fenster Isny GmbH Zweigstelle & Ausstellung Achener Weg 60 88316 Isny im Allgäu Telefon (07562) 9715973 Telefax (07562) 9715978 info@fenster-wirthensohn-isny.de www.fenster-wirthensohn-isny.de

Hugo Wirthensohn GmbH Zweigstelle & Ausstellung

BILDER: HUGO WIRTHENSOHN GMBH

Holzfensterproduktion

Zudem können Sie bei der Dietmannsrieder Hightech-Produktion einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die Belegschaft freut sich auf Ihr Kommen!

Hiebelerstr. 42 87629 Füssen Telefon (08362) 9397920 Telefax (08362) 9308655 info@fenster-wirthensohn-fuessen.de www.fenster-wirthensohn-fuessen.de

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Der neue Audi A5 und S5 Sportback –

Design trifft Funktionalität Sieben Jahre nach der Geburtsstunde des A5 Sportback geht nun die Neuauflage an den Start. Das fünftürige Coupé verbindet elegantes, emotionales Design mit hoher Funktionalität und viel Komfort im Innenraum. Das familientaugliche Auto ist top vernetzt und bietet die neuesten Infotainment-Features. Zudem stecken in der zweiten Generation ein komplett neu entwickeltes Fahrwerk, leistungsstarke Antriebe sowie innovative Fahrerassistenzsysteme. Der S5* kommt mit einem neuen Sechszylinder-Turbomotor mit satten 354 PS und 500 Nm. Erstmals gibt es den A5 Sportback auch als bivalenten g-tron*, den die Kunden wechselweise mit Audi e-gas, Erdgas oder Benzin betreiben können. Bei der Gestaltung des neuen A5 Sportback haben die Designer von Audi emotionale Formen und athletisch gespannte Flächen in Einklang gebracht. Der gestreckte Radstand, die kurzen Überhänge und die lange, umgreifende Motorhaube mit power dome heben die Dynamik fünftürigen Coupés hervor. Der Singleframe-Grill ist dreidimensional modelliert und deutlich flacher und breiter als beim Vorgängermodell.

Innenraum Der neue Audi A5 Sportback ist im Innern deutlich gewachsen. Dazugewonnen hat

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die Innenraumlänge um 17 Millimeter, der Schulterraum für Fahrer und Beifahrer um bis zu 11 Millimeter sowie die Kniefreiheit im Fond um 24 Millimeter. Für Audi typisch sind die hochwertigen Materialien, Passmaße und Farbabstimmungen im Interieur. Die horizontale Architektur der Instrumententafel schafft ein großzügiges Raumgefühl. Die optionale Ambientebeleuchtung mit 30 wählbaren Farben setzt den Innenraum passend in Szene. Mit 480 Litern Gepäckraumvolumen gehört der A5 Sportback zu den Besten in seiner Klasse. Auf Wunsch liefert Audi eine Sensorsteuerung zum Öffnen und Schließen der serienmäßig elektrischen Gepäckraumklappe.

Motoren und Kraftübertragung Der Kunde hat beim neuen Audi A5 Sportback die Wahl zwischen zwei TFSI- und drei TDI-Motorisierungen. Sie mobilisieren von 140 kW (190 PS) bis 210 kW (286 PS) Leistung. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat Audi den Verbrauch um bis zu 22 Prozent gesenkt und gleichzeitig die Leistung um bis zu 17 Prozent gesteigert. Sechsgang-Schaltgetriebe, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe S tronic

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Verbrauchsangaben der genannten Modelle: Audi A5 Sportback:

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 6,3 – 4,2**; CO2-Emission kombiniert in g/km: 144 – 109**

Audi A5 Sportback g-tron:

Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt noch keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

Audi S5 Sportback:

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,5–7,3**; CO2-Emission kombiniert in g/km: 170 – 166**

Audi RS 5 Coupé:

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 10,5; CO2-Emission kombiniert in g/km: 246 Audi RS 5 Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100

oder Achtstufen-tiptronic – für jede Motorisierung steht eine maßgeschneiderte Technologie für die Kraftübertragung bereit. Der Antrieb erfolgt standardmäßig über die Vorderräder, als Option steht der Allradantrieb quattro in zwei Versionen zur Wahl. Beim 3.0 TDI mit 210 kW (286 PS) ist er Serie.

Karosserie und Ausstattung Die Karosserie des neuen Audi A5 Sportback ist die leichteste im Segment. Ein intelligenter Werkstoffmix macht sie 15 Kilogramm leichter als die des Vorgängers. Insgesamt sinkt das Gesamtgewicht der neuen Generation um bis zu 85 Kilogramm auf

nur 1.470 Kilogramm ohne Fahrer. 6/33 www.audi-mediacenter.com Audi offeriert das Modell mit einer nochmals aufgewerteten und um zahlreiche Funktionen ergänzten Serienausstattung. Das neue Lines-Konzept mit verschiedenen Ausstattungspaketen erweitert den individuellen Gestaltungsspielraum. Die neuen Audi A5 und S5 Sportback kommen Anfang 2017 in Deutschland und weiteren europäischen Ländern zu den Händlern. Den A5 Sportback gibt es ab 37.800 Euro. Der Preis für den S5 liegt bei 62.500 Euro.

Seitz Autohandels GmbH & Co.KG Calgeerstraße 7 87435 Kempten Telefon (0831) 51238-0 Münchner Straße 7 87700 Memmingen Telefon (08331) 920060 Riggersweilerweg 5 88131 Lindau Telefon (08382) 705540

BILDER: AUDI

Illerstraße 19 87527 Sonthofen Telefon (08321) 66560 www.autohaus-seitz.de

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WE ARE CERIX Die Gründer von CERIX - Oliver Kriese, Maren Kraushaar und Henning Wirth (v.l.n.r.)

Gerade dieses „Mehr“ macht CERIX so einzigartig. „Keramik ist der Werkstoff der Zukunft.“ Davon sind die drei Gründer überzeugt. Mittels der CIM-Technologie (Ceramic Injection Molding = Keramikspritzguss) lassen sich hochkomplexe, präzise keramische Bauteile wirtschaftlich produzieren. Im Bosch Werk Blaichach wird im Automotive Sektor seit Jahren auf den Kunststoffspritzguss gesetzt. Mit der Gründung der CIM-Company im Jahr 2006 wurde diese Technik auch für die Keramik und damit für den Consumer Bereich erschlossen. Die drei Gründer, die im Bosch Werk Blaichach als Ingenieure tätig waren, erkannten schnell, dass CIM ein enormes Potential für neue Geschäftsfelder bot. Die Idee zur Gründung eines eigenständigen Start-ups, um neue Märkte und Geschäftsfelder zu bedienen und zu erschließen, war geboren.

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CERIX – Technische Präzisionskeramik auf höchstem Niveau. Das Start-up der drei Gründer Henning Wirth (CEO), Oliver Kriese (CMO) und Maren Kraushaar (CTO) verbindet Agilität und Innovation mit der Erfahrung und der Exzellenz der Robert Bosch GmbH. „CERIX steht für Ceramic innovations and more“, erläutern die drei CERIX Gründer. Und das „X“? „Repräsentiert die verbesserten Produkteigenschaften, das Potenzial, das im Werkstoff Keramik steckt – und eben das more – das Quäntchen Mehr, das uns von unseren Mitbewerbern unterscheidet.“

Von der Idee zur Gründung 2015 reichten die drei Gründer ihre Idee für CERIX bei der Robert Bosch Start-Up GmbH ein. Mit Teamspirit, Herzblut und Mut zum Neuen setzten sie sich gleich zu Beginn der Bewerbungsphase gegen mehr als 40 Mitbewerber durch und gelangten schließlich in die Auswahl der besten Fünf. Gemeinsam mit internen und externen Mentoren und Coaches stellten sie ihre Idee noch einmal auf den Prüfstand, feilten an ihrem Entwurf und entwickelten schließlich ein tragfähiges Unternehmenskonzept. Bei der abschließenden Ideenpräsentation vor

einem hochkarätigen Entscheidungsgremium konnten sie so durch ihren enormen Einsatz und mit brillianten Ideen den entscheidenden Pitch landen. Der Startschuss für die Gründung von CERIX war gefallen. 2016 bezog CERIX die neuen Geschäftsräume in der Medienfabrik Kottern. Die frisch renovierten Räumlichkeiten in der ehemaligen Spinnerei und Weberei in Kempten spiegeln die offene und vertrauensvolle Atmosphäre innerhalb des CERIX-Teams wider. Bereits im Eingangsbereich wird deutlich, dass Teamgeist und Begeisterung

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Grundmaterialien für den Keramikspritzguss

Prozesskette CIM - vom Grundmaterial bis zum verbauten Produkt

Keramische Mahlscheiben

Keramische Zellstruktur mittles 3D-Druck

für die gemeinsamen Ziele die Motoren hinter dem Erfolg des jungen Unternehmens sind. „We are CERIX“ prangt in großen Lettern an der Wand. Daneben finden sich die Namen der drei Gründer und der drei neu hinzugekommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im angrenzenden hellen Großraumbüro ist genügend Platz für einen intensiven Gedankenaustausch und die Entwicklung von neuen Produkten und Projekten. Davon zeugen auch die vielen Whiteboards und Pinnwände, an denen Ideen gesammelt und evaluiert werden.

Innovationen aus dem Allgäu In dem Jahr seit der Gründung hat sich einiges getan. Der Mitarbeiterstamm hat sich verdoppelt und die Kunden kommen aus ganz Europa. „Alle drei Gründer gemeinAllgäu Wirtschaftsmagazin

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sam anzutreffen, ist eine echte Seltenheit geworden“ erzählt Maren Kraushaar. Enger Kundenkontakt ist ihnen wichtig. Daher sind sie inzwischen europaweit unterwegs, um ihre Kunden bestmöglich im Entwicklungs- und Umsetzungsprozess zu unterstützen. CERIX bietet ergänzend zur klassischen CIM-Technologie ein innovatives keramisches 3D-Druckverfahren an. Die Möglichkeiten des keramischen 3D-Druckers sind dabei besonders für mittelständische Unternehmen interessant. Innerhalb kürzester Zeit – meist innerhalb von zwei bis drei Wochen – lässt sich so der Prozess von der zentralen Idee hin zum ersten Prototyp realisieren. Die hierdurch entstandenen beziehungsweise gesinterten Bauteile weisen die gleichen mechanischen Eigenschaften wie CIM-Bauteile auf und sind ohne Nach-

arbeit direkt einsetzbar. Besonders unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist diese Technologie ein Meilenstein. Ressourcenschonend, nachhaltig und wirtschaftlich profitabel hat Keramik das Potential, langfristig Metall und Kunststoff in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen zu ersetzen. Bereits heute kann CERIX auf ein breites Portfolio zurückgreifen. Ob Automotive, Consumer Goods, Medical, Industrial oder Electronics – CERIX bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen auf höchstem Niveau. Deutlich härter als Metall, verschleißfest, biokompatibel und dauerhaft haltbar, mit diesen Eigenschaften ist technische Keramik vielseitig einsetzbar. „Nach dem Brennvorgang ist Keramik so hart, dass es nur noch mit Diamantwerkzeugen bearbeitet werden kann“ erklärt Maren Kraushaar.

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„Deswegen ist Keramik auch äußerst verschleißbeständig und auf eine dauerhafte Nutzung angelegt“ ergänzt Henning Wirth. Diese Haltbarkeit machen sich inzwischen auch namenhafte Hersteller von Kaffeeund Kapselautomaten zu Nutze. Keramik-Mahlscheiben von CERIX versprechen eine lange Lebensdauer, sind noch dazu biokompatibel und weisen eine hohe Abrasionsfestigkeit auf. Daher eignet sich Keramik auch bestens für einen Einsatz im medizinischen Bereich, etwa für Implantate oder chirurgisches Werkzeug. Auf diesem Gebiet arbeitet CERIX eng mit den Kollegen von der Robert Bosch Healthcare Solutions GmbH in Waiblingen zusammen.

Gemeinsam stark Und das ist noch längst nicht alles. Gemeinsam mit ihren drei neuen Mitarbeitern, die Anfang 2017 zu ihnen gestoßen sind, wollen

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konzentrieren und so deutlich schneller am Markt agieren. Kurze Wege und flexible Entscheidungsfindungen ermöglichen den Zugang zu neuen Geschäftsfeldern und unkonventionellen Projekten. Dabei bleiben die drei Gründer stets authentisch. Offenheit und ein respektvoller Umgang miteinander und mit den Kunden sind ihnen wichtig. Und schnell wird klar: das more, das entscheidende Quäntchen mehr, das sind vor allem die Menschen, die hinter CERIX stehen und die ihre Vision jeden Tag aufs Neue voranbringen. Simone Wintergerst

CERIX - Robert Bosch Start-up GmbH Albert Einstein-Straße 6 87437 Kempten Telefon (0831) 540 753 40 info@cerix-ceramics.de www.cerix-ceramics.de

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BILDER: CERIX, WINTERGERST

sie weitere Geschäftsfelder erschließen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Bosch Werk Blaichach, in dem die komplette Fertigung der Produkte inklusive 3D-Druck stattfindet, ermöglicht es CERIX außerdem, ihre Kunden durch die gesamte Prozesskette – von der Idee bis zum fertigen Bauteil – zu begleiten. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: CERIX verbindet die Agilität und die Flexibilität eines Start-ups mit der Erfahrung, dem Know-how und den Ressourcen des Traditionsunternehmens Bosch. Mit der geballten Erfahrung, Expertise und den Ressourcen des Mutterkonzerns im Rücken kann sich CERIX ganz auf die Entwicklung und den Vertrieb


Erfolgreich Newsletter versenden 3. Welchen Inhalt soll der Newsletter haben? Im Vorfeld sollten Sie einen Redaktionsplan erstellen. Sonderangebote, exklusive Rabatte und Vorab-Hinweise auf neue Produkte sind für den Konsumenten attraktiv. Mit hochwertigen Inhalten wie Tipps und Informationen über Ihr Produkt hinaus bieten Sie Mehrwert!

1. An wen versende ich den Newsletter? Am einfachsten sammeln Sie Empfänger-Adressen, indem Sie Ihre Website-Besucher auffordern, sich für den Newsletter zu registrieren. Rechtlich abgesichert sind Sie mit dem Double-Opt-in-Verfahren, dabei wird die Zustimmung zur Anmeldung mehrfach gefordert.

4. Wie soll ich die Inhalte aufbereiten? Besonders wichtig ist der Betreff. Ein Titel wie „Optiker Blindschleiche – News 02“ landet eher im Papierkorb als „Tipps gegen müde Augen und 10 % Frühjahrsrabatt“. Schreiben Sie Ihren Newsletter interessant und unterhaltsam statt werblich. Die Texte sollten möglichst kurz und mit passenden Bildern versehen sein. So machen Sie dem Leser Appetit und können ihn mittels Link (der sogenannte Call-To-Action) zu Ihrer Website oder Ihrem Blog leiten – dort können Sie das Thema in einem längeren Text vertiefen.

2. Wie versende ich einen Newsletter? Für den Versand sollten Sie professionelle Newsletter-Software nutzen. Diese bieten häufig kostenlose Tarife bis zu einer gewissen E-Mail-Anzahl, Template-Editoren zur Gestaltung und Statistiken zur Auswertung.

5. Wie oft soll ich den Newsletter versenden? Regelmäßige Aussendungen sind wichtig, stellen Sie also zunächst die Frage: „Wie oft KANN ich einen Newsletter versenden?“ Je nachdem wie häufig Sie spannende

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Themen bieten können, versenden Sie wöchentlich, im 2- oder 4-Wochen-Rhythmus. Sie können auch verschiedene Varianten über einen A/B-Test ausprobieren und auswerten, welche Gruppe den Newsletter besser annimmt, also z.B. häufiger öffnet oder auf Inhalte klickt. Newsletter können ein wirkungsvolles Werbe- und Imagemedium sein, Neukunden und Bestandskunden binden und langfristig Ihren Umsatz steigern. Doch nicht nur Online-Mittel, auch „klassische“ Printmedien tragen dazu bei. Viele meiner Kunden überlegen häufig: Wählen wir für unsere klassischen Mittel eine Online-Druckerei oder eine Druckerei vor Ort? Zu den Vor- und Nachteilen beider Varianten informiere ich Sie deshalb in der nächsten Ausgabe.

DACHCOM.DE GMBH Communication Heuriedweg 27 88131 Lindau Telefon (08382) 26 06 9-11 Telefax (08382) 26 06 9-50 info@dachcom.de www.dachcom.de

BILD: DACHCOM

Brauchen Sie einen Newsletter? Nun ja, das kommt ganz darauf an. Möchten Sie Ihre Kunden an Ihr Unternehmen binden und Neukunden ansprechen? Kostengünstig und flexibel informieren, zum Kauf anregen oder zum Besuch Ihrer Website motivieren? Würden Sie gerne messen, was Ihre Kunden anspricht? Wenn Sie diese Fragen mit „Ja“ beantworten, dann wird es Zeit für einen Newsletter!

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Zurück zur Einfachheit

Subtile Schlichtheit und zeitlose Eleganz. Intelligente Minimierung für höchsten Anspruch. Mit Bulthaup bietet Grüner eine Küchenwelt, die ihre eigene Sprache spricht.

Was macht ein ausgezeichnetes Produkt aus? Die Faustregel lautet, dass die 20 Prozent Qualität, die das Herausragende ausmachen, rund 80 Prozent des Arbeitseinsatzes erfordern. Dafür nötig sind Leidenschaft und Perfektion am Detail. Genau diese Eigenschaften sind es, die bulthaup Küchen vom Mainstream der Küchenhersteller unterscheiden und abheben. „Reduktion auf das Wesentliche.“ Mit diesem Satz umschreibt Christoph Grüner, Geschäftsführer der Grüner GmbH, die bulthaup Küche. Der Innenarchitekt und Küchenfachberater überzeugt mit seinem Team nicht nur durch planerische und organisatorische Kompetenz, sondern steht seinen

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Kunden als fachkundiger Gesprächspartner zur Verfügung und überzeugt mit einem ganzheitlichen architektonischen Konzept. Traditionelle Werte und modernes Design vereinen sich zu einer ganz neuen, harmonischen Einheit. Der Ursprungsgedanke hinter Bulthaup ist schlichtweg der Mittelpunkt eines Hauses: die Feuer- und Wasserstelle. Auf diese intelligente Minimierung reduziert betonen Bulthaup Küchen die eigentlichen Werte - durchdacht bis in die kleinsten Details. Der Fokus liegt auf dem Geschehen in diesem persönlichen Lebensraum. Das Zubereiten von Nahrung, gemeinsames Essen und Genießen,

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gemütliches Miteinander in der Familien oder mit Freunden – das Leben spielt sich heute in offenen Wohnkonzepten ab. Genau hier schließt der Küchenhersteller mit seiner Philosophie an. Wohlfühlatmosphäre lädt zum Verweilen ein, subtile Schlichtheit bildet ein Fundament für pure Eleganz und sinnlichem Erleben. Abläufe sollen leicht von der Hand gehen und überschaubar sein. So bleibt Zeit für wichtigere Dinge. Hochfunktionale und bedienungsfreundliche Lösungen wie Schiebeschränke und intelligente Systeme sorgen für ein effektives und schonendes Arbeiten.

Vollkommenheit in Material und Design Die Materialien, die bei Bulthaup zum Tragen kommen, sind ehrlich und von hochwertiger Qualität. Ergonomisch, ästhetisch und technisch auf höchstem Niveau werden sie mit äußerster Perfektion gefertigt. „Es gibt am Markt nur eine begrenzte Anzahl an verfügbaren Materialien. Die Spezialität liegt darin, wie diese verwendet werden“, erklärt Christoph Grüner. Hölzer harmonieren mit Edelstahl, Vorder- und Rückseiten verschwimmen, Übergänge werden fließend. das Design spiegelt die Klarheit des Systems wider.

Reine und einfache Elemente bieten die Basis für bis ins Detail durchdachte Funktionen. Der modulare Aufbau mit intelligenten Stauraumlösungen und fugenlosen Designs setzt neue Maßstäbe. Mit Planungsvielfalt und gestalterischer Freiheit werden puristische Kücheninseln oder raumgestaltende Funktionswände geschaffen, die für jede Lebenssituation die passende Lösung bieten. Für Christoph Grüner immer wieder eine Herausforderung: „Es gilt, die Waage zwischen Form und Funktion mit Finesse zu wahren.“ Ob schwebend oder fußgestützt, Kücheninsel oder Hochschrank – nahezu alles ist möglich. Dabei sollen optimale Arbeitsabläufe sowie Freiraum für Kreativität und Kommunikation erhalten bleiben. „Wir möchten, dass sich der Mensch in der Küche zuhause fühlt, daher wurde alles auf ergonomische Belange hin entwickelt.“

nach den persönlichen Wünschen des Kunden. Dabei steht ein Team von Innenarchitekten und Schreinern zur Verfügung. „Für uns ist jeder einzelne Kontakt zu unseren Kunden etwas ganz Besonderes und beruht auf gegenseitigem Vertrau-

Ein Ort, an dem alles stimmt Mit Bulthaup bedient Grüner anspruchsvolle Kunden und gestaltet über die Küche hinaus diesen individuellen Lebensraum

en, fachlich kompetenter Beratung, individueller Planung sowie kostenmäßiger Transparenz. Wir verkaufen Ihnen nicht einfach nur eine Küche, sondern planen als Innenarchitekten entsprechend Ihrer ganz persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen - sowohl in der Küche als auch in sämtlichen anderen Bereichen, “ erläutert Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Produkt hinausgeht“, ist Christoph Grüner überzeugt. Die Firmenphilosophie des seit 92 Jahren bestehenden Unternehmens zeigt sich sich im Produkt: Zeitlose Eleganz sorgt für das perfekte Zusammenspiel von Beständigkeit, Funktionalität und Ästhetik. Optimale Arbeitsabläufe, Freiraum für Kreativität, Kommunikation und einen individuellen Lebenstil – das steckt hinter einer Bulthaup Küche von Grüner. Damit mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben bleibt. sp

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Bulthaup bei Grüner Grüner GmbH Neue Straße 113 89073 Ulm Telefon (0731) 9270 593-0 Telefax (0731) 9270 593-20 info@gruener-bulthaup.de www.gruener-bulthaup.de

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BILDER: BULTHAUP, GRÜNER

Christoph Grüner die Firmenphilosophie des Familienunternehmens in der vierten Generation. Dabei sei es wichtig, neben Gespür für den Raum und baulichem Verständnis auch das Produkt zu verstehen und Menschenkenntnis zu haben. „Wenn eine 25jährige Küche für neu gehalten wird, spiegelt dies unsere Wertigkeit wider, “ so Christoph Grüner, „mit unseren Küchen widersprechen wir dem Zeitgeist der Schnelllebigkeit. Entsprechend ist die Angebotserstellung und Planung auch ein Prozess, der letztendlich zu einer für den Kunden perfekten Lösung führt. „Wir vermitteln Kompetenz, die weit über das


Memmingen

Bilanz 2016: Rekordergebnis am Flughafen Memmingen Mit dem besten Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte ist der Flughafen Memmingen in sein Jubiläumsjahr gestartet. Denn die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres 2016 verzeichnet den Rekordwert von 996.714 Passagieren. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 12,8 Prozent. Bevor im Sommer dieses Jahres das zehnjährige Jubiläum der zivilen Luftfahrt am Flughafen Memmingen gefeiert wird, gibt es bereits zum Start ins neue Jahr positive Nachrichten. „Wir konnten unseren Aufwärtstrend aus dem Vorjahr eindrucksvoll fortsetzen“, erklärt Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Verantwortlich für diese Entwicklung ist das kontinuierlich ausgebaute Flugangebot, das maßgeblich von den Fluggesellschaften Ryanair und Wizz Air getragen wird. Aber auch immer mehr Charterund Ferienflüge schlagen sich in der Bilanz positiv nieder. „Wir haben damit auch gezeigt, dass wir nicht von einem Partner alleine abhängig sind, sondern sich das Wachstum aus mehreren Quellen speist“, betont Schmid

Auch die im März gestartete Verbindung Memmingen-Moskau der russischen Fluggesellschaft Pobeda sorgte für weitere Wachstumsimpulse und neue Gästeschichten. „Ost-Europa ist für uns zu einem wichtigen Markt geworden“, so Schmid, „in dem noch echtes Wachstum zu erzielen ist.“ Selbst Ryanair, ansonsten auf westeuropäische Strecken konzentriert, nahm mit Sofia im September ein osteuropäisches Ziel in ihr Streckennetz ab Memmingen auf.

In diesem Jahr möchte sich der Flughafen Memmingen zum zehnjährigen Jubiläum seiner zivilen Nutzung ein besonderes Geschenk machen: „Die Millionen-Grenze ist fällig“, gibt sich Geschäftsführer Schmid zuversichtlich. Längst habe der Flughafen weit über die Grenzen Süddeutschlands hinaus seine Position gefestigt. Als wichtiger Teil sei der Airport aus der Verkehrsinfrastruktur Süddeutschlands nicht mehr wegzudenken.

BILD: FLUGHAFEN MEMMINGEN

2017 möchte der Flughafen die Ein-Millionen-Grenze bei der Passagierzahl knacken.

Friedrichshafen

ROLLS-ROYCE

LIEFERT ANTRIEBS-SYSTEME FÜR ZÜGE DER GREAT WESTERN RAILWAY BILD:ROLLS ROYCE

Rolls-Royce liefert 136 MTU-PowerPacks der Baureihe 1600 an Hitachi Rail Europe. Die Antriebs-Systeme sollen bei insgesamt 36 Hochgeschwindigkeits-Triebwägen des Betreibers Great Western Railway eingebaut werden. Schon 2018 möchte Great Western Railway (GWR) die Züge mit den neuen MTU-PowerPacks auf die Schiene bringen. Diese sollen auf Strecken in England zum Ein-

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satz kommen. Die Bi-Mode-Fahrzeuge ermöglichen einen rein elektrischen Antrieb sowohl unter Oberleitung als auch einen diesel-elektrischen Antrieb auf nicht elektrifizierten Strecken. „Mit unseren MTU-PowerPacks der Baureihe 1600 bieten wir Hitachi und Great Western Railway eine maßgeschneiderte Antriebslösung, die leistungsstark, wirtschaftlich und umweltfreundlich ist. Wir sind stolz,

Great Western Railway fährt bald mit MTUPower Packs.

dass Hitachi und GWR erneut auf unsere Antriebe setzen“, so Bernd Krüper, Vice President Industrial Business bei MTU, zum Auftrag. Die Marke MTU ist Teil von Rolls-Royce Power Systems mit Sitz in Friedrichshafen.

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Bodenseeregion

6. Bodensee-Klassik 2017 BILD: AUTO BILD KLASSIK

Schöne Autos vor Alpenpanorama: Die 6. Bodensee-Klassik 2017 führt vom 4. Bis 6. Mai die Fahrer auf malerischen Straßen quer durch das Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Vorbereitungen bei AUTO BILD KLASSIK für die schönste Rallye des Südens läuft auf Hochtouren. Auf landschaftlich reizvollen Nebenstrecken fahren die Teilnehmer rund 600 Kilometer durch das Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dreh- und Angelpunkt

der 6. Bodensee-Klassik 2017 ist Bregenz in Österreich - hier starten und enden alle drei Tagesetappen. Vom Festspielhaus, Heimat der klassischen Bregenzer Festspiele und Filmkulisse für den James Bond-Film „Ein Quantum Trost“, führt die Strecke am ersten Tag zum Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee. Hier gibt es für die Teilnehmer über 80 Oldtimer-Exponate von Reisemobilen über Wohnwagen bis Pkw zu entdecken. Am zweiten Tag fahren die Teams nach Kempten im Allgäu. Eingerahmt von historischen Häusern, wie dem denkmal-

Schöne Autos vor Alpenpanorama: Die 6. Bodensee-Klassik 2017 führt die Fahrer auf malerischen Straßen quer durch das Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz.

geschützten Landhaus von 1732, und der St. Lorenz-Basilika versammeln sich die Oldtimer und Youngtimer auf dem Hildegardplatz. Am dritten und letzten Rallyetag fährt der Rallyetross durch die Voralberger Alpen in das Brandnertal. Auch ohne Fahrzeug geht es hoch hinaus: Die „Palüdbahn“ bringt die Teilnehmer ins Bergrestaurant Goona auf über 1.600 Metern.

Oy-Mittelberg

Endlich wieder verfügbar:

„Erkältungsöl“ Cajeput in Bio-Qualität

BILD: OBS/PRIMAVERA LIFE

In Kambodscha wird Cajeput traditionell von Hand geerntet.

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PRIMAVERA LIFE bietet das beliebte Erkältungsöl Cajeput jetzt in reinster Qualität aus Wildsammlung. Das Unternehmen hatte seit Anfang 2015 kein Cajeput angeboten, weil alle am Markt verfügbaren Öle mit Benzol belastet waren. Durch die Zusammenarbeit mit einem neuen Bio-Anbaupartner in Kambodscha ist das beliebte Öl jetzt wieder den hohen Qualitätsanforderungen von PRIMAVERA LIFE entsprechend verfügbar. In Kambodscha, wo Cajeput traditionell in Wildsammlung geerntet wird, sichert dieses neue Projekt vielen Familien einen verlässlichen und zukunftsorientierten Lebensunterhalt. Seit der Gründung vor inzwischen 30 Jahren unterhält PRIMAVERA LIFE damit inzwischen 13 Bio-Anbaupartnerschaften in aller Welt. Sie erlauben dem Unternehmen die Herstellung 100 % naturreiner ätherischer Öle und zertifizierter Bio- & Naturkosmetik.

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IP-VPN: Sicherheitsschleuse   für sensible Daten

Die Basis jeglicher Kommunikation im Internet ist das Internetprotokoll – kurz IP genannt. Es zerlegt und adressiert die Daten und übermittelt sie vom Sender zum Empfänger. Als das Internetprotokoll eingeführt wurde, diente es der Vernetzung einiger weniger Wissenschaftler und Computer-Experten. Viren, Lauschangriffe oder gar digitale Wirtschaftsspionage waren zu diesem Zeitpunkt reine Utopie. Über eingebaute Sicherheitsfunktionen verfügen Internet sowie Internetprotokoll daher leider nicht. Heute – rund 30 Jahre später – haben bereits über zwei Milliarden Menschen weltweit einen Zugang zum World Wide Web. Daten, die durch die digitalen Welten transportiert werden, sind einer Vielzahl von Angriffsmöglichkeiten ausgesetzt. Für den gesicherten Austausch sensibler Informationen müssen daher gesonderte Vorkehrungen getroffen werden. 24

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 nsbesondere komplexe Kommunikationsbeziehungen in Unternehmen mit zahlreichen Standorten oder mobilen Mitarbeitern setzen einen reibungslosen und vor allem sicheren Datenaustausch voraus. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Denn unzulänglich geschützte oder gar völlig ungeschützte Datenquellen in öffentlichen Netzen lassen sich von Dritten leicht anzapfen. Mit einer MPLS-basierten IP-VPN-Lösung hingegen werden alle Kundenstandorte verbunden, ohne dass der Datenverkehr über das öffentliche Internet läuft. VPN steht für Virtual Private Network, damit ist ein virtuelles Netzwerk gemeint, zu dem nur ganz bestimmte Teilnehmer Zugang haben. In nach außen hin abgeschirmten Tunneln lassen sich so auch geschäftskritische Daten standortübergreifend sicher verschicken.

Tunnel im Netz Der regionale Telekommunikationsanbieter M-net realisiert hochleistungsfähige IP-VPN-Komplettlösungen auf Basis seines eigenen MPLS-Backbones (Multiprotocol Label Switching) mit Bandbreiten von 2 Mbit/s bis 10 Gbit/s über unterschiedliche Access-Technologien. So entsteht innerhalb des M-net Netzes – beziehungsweise über die global agierenden Partnernetze – ein neues, kleines Netz, in dem die angeschlossenen Standorte miteinander kommunizieren können. „Das Thema Sicherheit wird bei vielen unserer Kunden großgeschrieben“, sagt Udo Schoellhammer, Leiter der M-net Niederlassung Kempten/Allgäu. „Mit der stetig zunehmenden Vernetzung, insbesondere über mobile Endgeräte, sind im Laufe der vergangenen Jahre ganz neue Anforderungen an die IT-Sicherheit und die Komplexität des Firmennetzwerks entstanden.“ Mit seiner MPLS-IP-VPN-Kom-

Udo Schoellhammer ist Leiter der M-net Niederlassung Kempten/Allgäu.

plettlösung bietet M-net jedoch alles, was Unternehmen für ein geschütztes standortübergreifendes Firmennetzwerk benötigen. Zudem lassen sich einzelne Applikationen im MPLS-Netzwerk durch QoS (Quality of Service) optimiert übertragen. Anschlüsse, Endgeräte mit Konfiguration und persönlicher Service vor Ort kommen dabei aus einer Hand. Außerdem werden die IT-Abteilungen der Unternehmen entlastet, da M-net den Betrieb und die Überwachung des Netzwerks übernimmt. Darüber hinaus ist der gesamte Datentransfer inklusive. Die Kosten bleiben so kalkulierbar. Zudem können neue Niederlassungen

oder auch Heimarbeitsplätze bundesweit flexibel in das private Firmennetzwerk eingebunden werden. Und auf Wunsch lässt sich die Datenübertragung auch noch zusätzlich verschlüsseln. Firmeninterne Daten und Applikationen stehen mit MPLS-IP-VPN jederzeit zuverlässig zur Verfügung. M-net Kunden vertrauen hier auch auf den Rund-um-die-Uhr-Service vor Ort. „Das Gesamtpaket muss stimmen“, erklärt Udo Schoellhammer. „Stabile Bandbreiten in der Datenübertragung bei gleichzeitigem Schutz vor Spähangriffen und Datenmissbrauch. Mit dieser hochverfügbaren Kommunikationsinfrastruktur erfüllen Unternehmen die hohen Anforderungen des mobilen Datenaustausches. Ein unverzichtbarer Wettbewerbsvorteil für zahlreiche große und kleine Unternehmen.“

BILDER: M-NET, FOTOLIA

M-net Telekommunikations GmbH Niederlassung Kempten Wartenseestraße 5 87435 Kempten Telefon (0800) 7767887 allgaeu@m-net.de www.m-net.de/ipvpn

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Brandschutz für Ihr Zuhause Rauchmelder in Bestandswohnungen bis zum 31.12.2017 nachrüsten

Bis Ende des Jahres müssen Rauchmelder nachgerüstet werden.

Für Bestandsbauten gibt es eine Übergangsfrist zur Nachrüstung bis zum 31.12.2017. Selbstauslösende Rauchmelder schlagen bei drohender Gefahr Alarm und wecken die Schlafenden mit einem durchdringenden Piepton. Verantwortlich für die Nachrüstung sind die jeweiligen Bauherren beziehungsweise Eigentümer. In jeder Wohnung sind zumindest die Schlaf- und Kinderzimmer, sowie Flure die zu einem Aufenthaltsraum führen mit

mindestens einem Rauchmelder auszurüsten. Die verwendeten Rauchwarnmelder müssen eine CE-Kennzeichnung mit Angabe der Produktnorm DIN EN 14604 „Rauchwarnmelder“ tragen. Für Gehörlose gibt es zudem spezielle Rauchwarnanlagen, die mit Rüttelkissen und Blitzlichtanlagen verbunden werden und über das bayerische Wohnbauprogramm förderfähig sind. sw

BILD: EPR/WWW.RAUCHMELDER-LEBENSRETTER.DE

Die meisten Brandopfer verunglücken nachts. Deswegen gilt in Bayern seit dem 01.01.2013 eine Rauchwarnmelderpflicht für alle Neubauten.

Frühlingszeit, Dekozeit – Wenn die Tage wieder heller werden und die Sonne mit ganzer Kraft durch die Fenster scheint, wird es Zeit für den alljährlichen Frühjahrsputz. Viele nutzen diese Gelegenheit auch dazu, um mal wieder gründlich auszumisten. Ganz oft kommen dabei längst vergessene Schätze ans Licht, die zu schade sind, um sie im Schrank zu lassen oder gar wegzuwerfen. Aber wohin mit den gesammelten Urlaubsmünzen, Strandmuscheln oder Kieselsteinchen? Einfach als Deko an die Wand hängen! Sie

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brauchen dazu nur ein Stückchen Kordel und ein altes ausgespültes Joghurt- oder Gurkenglas. Einfach die kleinen Schätze in das Glas füllen, Kordel herumwickeln, aufhängen – fertig! Natürlich können Sie die Gläser auch mit den ersten Frühlingsblumen, Weidenkätzchen oder anderen Blickfängern füllen – Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Seien Sie kreativ und genießen Sie den Frühling. sw

Blickfang Dekogläser

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BILD: SIMONE WINTERGERST

eigene Fundstücke gekonnt in Szene setzen


Das ändert sich 2017 für Bauherren Für die Planung Ihres Bauvorhabens haben wir die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengestellt.

Baukindergeld und Eigenheimzulage Viele Bauherren würden sich angesichts steigender Preise über eine Finanzspritze beim Hausbau freuen. Die Politik will vor allem Familien entlasten, streitet aber derzeit noch darüber, wie genau das passieren soll. Von Baukindergeld bis Eigenheimzulage sind einige Vorschläge im Gespräch. Alle Informationen zum Thema Förderung für Hausbau und Hauskauf sowie die exklusiven Datenbanken zur Förderung der Städte und Gemeinden sowie zur Förderung der Kirchen finden Bauherren unter http://www.aktion-pro-eigenheim.de/haus/ foerderung/

uellenangabe: www.baufritz.de, Jonas Kuhn.

Bauzinsen 2017 Wie teuer wird Baugeld 2017? Darüber rätseln jetzt alle, die einen Hausbau und die Baufinanzierung planen. Das vergangene

BILD: LEBENSRAUM ZIEGEL / POROTON

Förderung für Solarstromspeicher Nachdem die Förderung für Solarstromspeicher 2016 schon früh ausgeschöpft war, sollten Bauherren jetzt nicht lange warten: Seit Anfang Januar steht die attraktive Förderung der KfW für die Batteriespeicher wieder zur Verfügung. Der zinsgünstige Kredit plus Tilgungszuschuss in Höhe von 19 Prozent entlastet Bauherren kräftig bei den Kosten.

Auch wenn das Baukindergeld noch nicht kommt – mit den jetzigen Fördermöglichkeiten gibt es für Baufamilien in allen Regionen finanzielle Unterstützung.

Jahr stand im Zeichen extrem niedriger Bauzinsen und einer hohen Nachfrage nach Wohnimmobilien. Experten erwarten, dass in den ersten Monaten 2017 die Bauzinsen weiterhin niedrig bleiben. Politische Unsicherheiten könnten allerdings für stärkere Schwankungen bei den Zinskonditionen im Jahresverlauf sorgen.

Smart Meter werden schrittweise Pflicht Ab dem 1. Januar 2017 werden Smart Meter schrittweise eingeführt. Allerdings ist der Einbau ab 2017 erst einmal für Haushalte und Unternehmen mit einem Jahres-

verbrauch von mehr als 10.000 Kilowattstunden verpflichtend. Auch Haushalte mit großer Photovoltaik-Anlage müssen ab diesem Jahr ein intelligentes Messsystem bekommen. Ab 2020 erhalten dann Haushalte mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden ein Smart Meter, die Kosten dafür sollen sich auf maximal 100 Euro im Jahr belaufen. Für Haushalte mit einem geringeren Verbrauch ist der Einbau freiwillig. Beim turnusmäßigen Zählertausch bekommen diese Haushalte eine moderne Messeinrichtung, die aber keine Daten übertragen kann.

Ein Familienbetrieb mit Zukunft SCHREINEREI HERB Schloßbergstr. 3 87781 Ungerhausen

Telefon (08393) 7077 schreinerei.herb.ungerhausen@t-online.de www.schreinerei-herb.com


Mit Sicherheit Allgäuer Bauelemente! Die Allgäuer Bauelemente GmbH wurde 2002 mit Firmensitz in Leutkirch gegründet. Das mittelständische Unternehmen bietet Tore, Türen, Fenster und Beschattungen in diversen Ausfertigungen und Stilrichtungen – sowohl für den privaten als auch geschäftlichen Bereich – an. Dabei setzen die Spezialisten ausschließlich Markenprodukte namhafter Hersteller ein und sind u.a. zertifizierter, regionaler Stützpunkthändler des Marktführers Hörmann. Mit Fachkompetenz, Qualität, Zuverlässigkeit und einem umfassenden After-Sales-Service überzeugt das Unternehmen seine Kunden in der Region. Markenprodukte renommierter Hersteller Auf einer Ausstellungsfläche von 450 m² präsentiert das erfolgreiche Unternehmen vielfältige Bauelemente. Hier können sich Kunden inspirieren, informieren und von fachkundigen Beratern ausführlich beraten lassen. Es wurden extra Originalprodukte verbaut, um den Interessenten einen bestmöglichen Eindruck vermitteln zu können. „Sämtliche Ausstellungsstücke sind live bedienbar und stehen zu Testzwecken bereit“, betont Claus Menz, der Geschäftsführer. Auch innovative Techniken, wie u.a. Haustüröffner via Fingerprint sind erhältlich. Speziell bei Toren, Türen und Fenstern beraten die Spezialisten umfassend zu den Themen Einbruchsschutz oder Energieeinsparung. Um immer up-to-date sein zu können, bildet das Leutkircher Unternehmen seine Mitarbeiter stets weiter. Das eingespielte Team besitzt zudem langjähriges

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Know-How und findet für jeglichen Kundenwunsch die passgenaue Lösung.

Hoher Einbruchsschutz Wer sich neue Türen und Fenster anschaffen möchte, sollte beim Kauf vor allem den Sicherheitsaspekt nicht außer Acht lassen. Denn die Kriminalstatistik verzeichnet einen deutlichen Anstieg von Einbrüchen. Umso wichtiger ist es, sich in seinen eigenen vier Wänden sicher zu fühlen. „Mit unserem hochwertigen Produktportfolio schaffen wir für unsere Kunden ein hohes Maß an Lebensqualität“, so Menz. Bauelement in allen Facetten Das Leutkircher Unternehmen hat verschiedene Haustürmodelle im Sortiment. „Sollte dennoch – trotz der Vielfalt – die gewünschte Türe nicht dabei sein, erstellt ein Designer das individuelle Haustür-Unikat“, ergänzt Sebastian Sittner, der Verkaufsberater. So er-

Das Team der Allgäuer Bauelemente lädt herzlich am 30. April 2017 zum Tag der offenen Türe ein! Überzeugen Sie sich selbst vom umfassenden Produktportfolio an: Garagen- & Industrietoren Haustüren & Türen Fenstern & Beschattungen Die Fachberater freuen sich auf Ihren Besuch.

hält jeder Kunde seine eigene Eingangstüre, die zum Stil des Hauses passt, repräsentativ ist, den Sicherheitsansprüchen gerecht wird und durch hohe Qualität überzeugt. Die Haustürmodelle sind zudem wartungsarm, mit 8 mm dickem Verbundsicherheitsglas

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sowie einer Aushebelsicherung ausgestattet und bieten bestmöglichen Schutz vor Einbruch oder Lärm. Auch im Bereich der Fenster offeriert die Allgäuer Bauelemente GmbH ein breites Produktsortiment. Ob Kunststoff-, Holz-, oder Holz-Aluminumfenster – für jeden Kundenwunsch haben die Spezialisten das passende Bauelement parat. Alle Fenstervarianten überzeugen durch hohen Bedienkomfort, Langlebigkeit und modernste Technologien, die z.B. herausragende Dämm- oder Schallschutzwerte sicher stellen. Die tiefliegenden Beschlagskammern bieten mit einem festen Zwischensteg zusätzlichen Schutz gegen Einbrecher. Alle Fenstervarianten werden auf Maß gefertigt und sind in allen denkbaren Formen und Größen erhältlich.

Ferner hat sich das Leutkircher Unternehmen mit seinen Brandschutzschiebe-, Schnelllauf- und Industrie-Rolltoren am Markt etabliert. Die Spezialisten bieten robuste und durchdachte Tor- sowie Antriebskonzepte auch für den harten Betriebsalltag an. Zudem werden diverse Prüfungs- und Wartungsarbeiten von einem eigenen Serviceteam übernommen.

Handwerker vom Fach Der Betrieb beschäftigt derzeit 15 Monteure. Speziell im Sanierungsbereich wird auch die Demontage alter Bauelemente sowie die umweltgerechte Entsorgung geboten bevor die neuen Fenster, Türen oder Tore fachgerecht montiert werden. Dabei hat vor allem die Sauberkeit und Qualität höchste Priorität.

Die Allgäuer Bauelemente GmbH bietet für den privaten und gewerblichen Bereich u.a. Garagentore: Sectional-, Seitensectional- oder Garagenrolltore Industrietore: Sectional-, Roll- oder Schnelllauftore Haustüren: Aluminium-Haustüren Türen: Nebeneingangs-, Zimmeroder Glastüren Fenster: Kunststoff-, Holz- oder    Holz-Aluminumfenster Beschattungen: Jalousien,       Fenster- und Schiebeladen,    Vorbau- und Neubaurollladen in unterschiedlichsten Stilrichtungen an.

Hier wird Service großgeschrieben Neben Präzision und Termintreue ist das aufstrebende Unternehmen vor allem für seine fachkompetente Beratung und den zuverlässigen Montage- und Wartungsservice bekannt. „Die langfristige Kundenbetreuung liegt uns ganz besonders am Herzen“, betont Claus Menz.

BILDER: ALLGÄUER BAUELEMENTE GMBH

Nadine Kerscher

Allgäuer Bauelemente GmbH

Die Köpfe der Allgäuer Bauelemente GmbH.

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Herrmann-Neuner-Straße 50 88299 Leutkirch im Allgäu Telefon (07561) 98870 Telefax (07561) 988720 info@allgaeuer-bauelemente.de www.allgaeuer-bauelemente.de

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Die steinerne Visitenkarte – das Büro der Creaplan Metzler GmbH.

Fundament der Vielfalt Architektur, die begeistert Sie möchten Ihr Bauprojekt realisieren und brauchen dafür Fachleute mit verschiedenen Kompetenzen? Dann sollten Sie einen Blick auf das Team der Creaplan Metzler GmbH werfen. Hier finden Sie Architekten, Interior Designer, Bauingenieure, Städteplaner, Energieberater und Brandschutzplaner unter einem Dach.

Eine Fassade aus Naturhölzern mit Elementen in rostfarbenem Corten-Stahl in alpinem Stil. Ein moderner Flachbau mit roten Akzenten und breiten Fensterfronten. Ein denkmalgeschütztes Schindelhaus. In jedem dieser sehr unterschiedlichen Projekte steckt nicht nur Knowhow, Qualität und ein individuelles, maßgeschneidertes Konzept, sondern vor allem auch viel Emotionalität. „Der Bauherr muss sich in dem Gebäude wohlfühlen, es soll eine Art

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bauliche Visitenkarte darstellen, die innen gelebte Werte nach außen demonstriert“, erklärt Creaplan Metzlers Geschäftsführer Udo Metzler.

Was ist gelungene Architektur? Egal, welches Bauprojekt vor Ihnen liegt, das Team von Creaplan plant, berechnet und betreut das Vorhaben von der ersten Idee über die Ausschreibung, der Auftragsvergabe, der Bauausführung und Fertig-

stellung bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Dabei entstehen Bauten, die so vielseitig wie die Mitarbeiter sind. Dieses ganzheitliche Konzept bietet große Vorteile: „Wir haben dadurch extrem kurze Wege und können vieles schnell von Schreibtisch zu Schreibtisch besprechen“, so Udo Metzler. Das spare Zeit und Geld. Planungsabläufe können in der außergewöhnlichen Zusammensetzung des Teams optimal ablaufen, was für den Kunden in kreativer, qualitativer und monetärer Hinsicht ein großer Vorteil ist. „Das Spektrum reicht von der Auswahl moderner Werksstoffe, über Möglichkeiten zur Energieeinsparung bis hin zur Beratung bezüglich innovativer Baumethoden. Und das immer mit der Gewissheit, dass die gesetzlichen Vorschriften und die statischen und brandschutztechnischen Belange von uns geprüft und

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Umbau und Erweiterung WellVitalhotel Bergblick in Balderschwang.

„Uns begeistert Architektur, die über die Gegenwart hinaus aktuell und aussagekräftig bleibt.“

Hotelzimmer mit alpinem Flair.

unseren Auftraggebern“, erläutert Udo Metzler das Grundprinzip des Hauses, „dabei zählen Mehraugenprinzip, aufmerksames Hinterfragen aber auch mal Querdenken und vor allem Humor.“ Somit fließt in jedes Projekt Leben, Wärme und Kraft, was sich letztendlich in einem gelungenen Gebäude ausdrückt. „Dabei lassen wir uns auch von den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden inspirieren.“

berücksichtigt wurden.“ Die Verschiedenheit der Mitarbeiter und deren Ausbildungen sorgen für divergente Sichtweisen und Interessen, was wiederrum ein breit gefächertes Aufgabenspektrum ermöglicht. Bei Creaplan Metzler steht Kommunikation an oberster Stelle. „Dies gilt innerhalb des Teams im Büro genauso, wie mit ausführenden Firmen und vor allem mit Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Ruheraum mit Panoramasauna mit grandiosem Ausblick in die Berglandschaft.

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Die Hotelbar – der gemütliche Treffpunkt.

Diese werden zusammen mit Ideen des Teams in der Planungsphase maßgeschneidert mit höchstem architektonischem Anspruch entwickelt.

Kostensicherheit und Transparenz Neben aller architektonischen und bautechnischen Umsetzung ist für die Geschäftsführerin Marion Ahamer die Kostensicherheit für den Auftraggeber einer

der wichtigsten Faktoren. „Unsere Kunden können auf Kostensicherheit vertrauen – damit es kein böses Erwachen gibt. Ein regelmäßiges Baustellencontrolling und eine sehr gute Zusammenarbeit mit Banken sind nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass wir noch nie eine Kostenüberschreitung hatten,“ freut sich Marion Ahamer. Dies begründet sich dadurch, dass durch das Controlling immer gewährleistet ist,

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„wo die Reise hingeht“, sprich der Auftraggeber sieht klar, ob eventuell eingespart werden muss oder auch noch Spielraum für Erweiterungen bleibt. Durch die damit verbundene Einbindung der Banken, ist die finanzielle Sicherheit stets gewährleistet. Das somit bestehende Vertrauen sorgt letztendlich bei allen Beteiligten für ein positives Gefühl und fördert eine sehr gute Zusammenarbeit.

Denkmalgeschütztes Haus in Sonderdorf.

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Wiederbelebte Gebäude Mit Wertschätzung für das Alte und Offenheit für Neues schafft es das Creaplan Metzler Team selbst aus zum Teil fast baufälligen Immobilien Schmuckstücke zu machen. Ein Beispiel hierfür bietet ein

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denkmalgeschützten Haus im kleinen Weiler Sonderdorf, bei welchem nach einer Entkernung von der alten Tenne und einem ehemaligen Stall nur die Grundbalken erhalten blieben. Mit großer Erfahrung im Denkmalschutz konnten jedoch hier nicht nur die Auflagen erfüllt werden, sondern zudem moderne Akzente im alten Bauernhaus Einzug halten, die sich in einem kleinen Anbau mit herrlicher Glasfassade äußerten. Hier konnte sich die Hausherrin mit ihrem Faible für klare Strukturen und schlichten Bauweisen wiedererkennen. In diesem denkmalgeschützten Haus wurde ein Heim geschaffen, das alte Tradition und kühle Eleganz zu einem harmonischen Ganzen vereint.

Behaglichkeit und Charme Was braucht es bei einem Wohlfühl-Hotel mehr? Im Projekt Hotel Bergblick wurde auf beide Komponenten sowohl bei Außenfassade und Optik sowie im Innenbereich höchsten Wert gelegt. Warmes Holz

„Aus Bankensicht ist es unter anderem wichtig, dass bei komplexen Bauvorhaben veranschlagte Budgets eingehalten werden. Mit unserem Netzwerkpartner Creaplan Metzler GmbH haben wir dahingehend gute Erfahrungen gemacht. Vielen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Bank für Tirol und Vorarlberg AG Stadtforum / 6020 Innsbruck

und Corten-Stahl vermitteln dem Gast Ursprünglichkeit und Natürlichkeit. Bei der Sanierung von Rezeption, Lobby, Restaurant und einem Großteil der Zimmer wird dieses Gefühl durch die Verwendung der gleichen Materialien weitergetragen. Ein noch an dem Hotel angrenzendes

„Ein gelungenes Gebäude passt sich dem Menschen an – nicht umgekehrt.“

Stallgebäude wurde komplett abgerissen und durch einen weiteren Trakt ersetzt. Auch die umständlich zu erreichende Rezeption und Lobby sollte einem gästefreundlichen und ansprechenden Entrée weichen. Zusätzlich fand ein Bäderhaus, mit herrlichem Ausblick, Platz auf dem Areal. Durch ausreichenden Abstand wurde hier auch die Möglichkeit einer späteren Erweiterung berücksichtigt. Das Projekt Hotel Bergblick zeigt eindrucksvoll, wie mit Liebe zum Detail, Inspiration und einem individuellen Konzept aus altem Bestand eine völlig neue Generation mit eigenem Charakter erwächst. Creaplan Metzler schafft es mit einer Verbindung aus Kreativität, Professionalität und Verantwortung ein gemeinsames Werk entstehen zu lassen, das sich aus der sinnlichen Wahrnehmung des Materials, des Grundrisses und der Lichtgebung zusammensetzt. Damit sich der Bauherr letztendlich in seinem Gebäude wiedererkennt und wohlfühlt.

BILDER: PFANNER, ANDRE SCHÖNHERR F.J. STRAUSS

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Creaplan Metzler GmbH

Bäckerei Härle in Blaichach

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Immenstädter Str. 29 D-87544 Blaichach Telefon (08321) 7809360 Telefax (08321) 78093610 info@creaplan-metzler.com www.creaplan-metzler.com

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Intelligent wohnen mit der Energiewende im eigenen Haus Unabhängig, möglichst energieautark, sicher und natürlich vernetzt, das sind die Eigenschaften eines modernen Hauses. Die Firma Heel Energie aus Wiggensbach plant und installiert Ihre komplette Gebäudetechnik von der Photovoltaikanlage bis zur Überwachungskamera.

Neben der Tür im Büro von Markus Heel gibt es keine üblichen Kippschalter mehr an der Wand. Ein Glastaster mit acht Touchfeldern ist ansehnlicher. Jedes ist beschriftet mit dem jeweiligen Gerät, das hier gesteuert wird. Dazu gehören Licht, Jalousien, Heizung, Musik und andere – je nach Belieben. Die Glastaster gehören zur Grundausstattung eines Smart Home, eines intelligent vernetzten Hauses. „Die Schalter bauen wir ohne Aufpreis ein, damit die Kunden sich auch später noch für den Smart-Home-Aufbau entscheiden können“, sagt Firmeninhaber Heel. Die eigentliche „Schaltzentrale“ für die gesamte Gebäudetechnik ist das Handy oder Tablet. Hier kann der Hausbesitzer programmieren, wie die verschiedenen Ele-

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mente miteinander gekoppelt sind. Beim Aufsperren der Haustür kann er sich mit seiner Lieblingsmusik empfangen lassen. Die Betriebsabläufe aller vernetzten Geräte können gespeichert werden, um das gewöhnliche Programm zur Anwesenheitssimulation während Urlaubszeiten abspielen zu lassen. Wirtschaftlich gesehen kann der Smart-Home Hausherr noch viel mehr: er kann seine Energieflüsse genau einsehen, Stromproduktion, -speicherung, und -verbrauch effektiv aufeinander abstimmen und so möglichst energiesparend sowie energieautark leben.

ausmachen können. Die langen Laufzeiten für einen fixen niedrigen Strompreis für den Zukauf vom Stromerzeuger sowie die monatliche Einsparung durch die eigene Stromerzeugung bzw. den Stromverkauf machen einen sofortigen Einbau der PV-Anlage sinnvoll. Im Gegensatz zu früheren Jahren sind die Speichergeräte mittlerweile technisch ausgereift und steigern die Unabhängigkeit vom Stromversorger. Durch die intelligente Steuerung der Gebäudetechnik mit dem

Photovoltaik und Stromspeicher: Grundlage für das Smart Home. Zum intelligenten Haus gehört eine umweltfreundliche Energieerzeugung. Der Einbau von Photovoltaikanlagen und passenden Speichergeräten ist ein breiter Geschäftsbereich von Heel Energie. „95% der Kunden bauen ihr Haus mit Photovoltaik“, sagt Markus Heel. Manche würden sich jedoch vor den zusätzlichen Schulden scheuen, obwohl das rein wirtschaftlich unlogisch sei. Beim Neubau mit PV-Anlage, Stromspeicher und Wärmepumpe gibt es hohe Förderungen vom Staat, die bis zu einem Sechstel des Gesamtpreises

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- Markus Heel Smart Home System ist die maximale Ausnutzung der produzierten Energie garantiert: die Autarkiequote der Kunden von Heel Energie liegt bei 85 Prozent. „Ganz wichtig für jedes Haus ist, dass alle Komponenten und die Lebensweise der Besitzer perfekt aufeinander abgestimmt und intelligent vernetzt werden“, erklärt Heel. Markus Heel hält alle nötigen Informationen über die möglichen Förderungen für seine Kunden bereit. Es gibt in jedem Fall die höchsten Fördersummen, wenn ein Neubau direkt mit PV-Anlage gebaut wird. Bei späterem Einbau zahlt der Staat weniger.

Stromtankstelle in der eigenen Garage Neben dem Neubau des eigenen Hauses gleichzeitig auch noch ein Elektroauto zu Allgäu Wirtschaftsmagazin

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finanzieren, sprengt meistens den finanziellen Rahmen. Doch wer bereits gerne in die Zukunft schaut, kann sich einen Anschluss für den späteren Einbau einer sogenannten Wallbox schon heute einbauen lassen. Eine Wallbox ist die Ladestation für Elektroautos. Ebenso intelligent vernetzt wie alle anderen Hausgeräte „tankt“ sie die Autos dann auf, wenn Strom aus der PV-Anlage übrig ist.

Programmierung inklusive Die Bedienung des Smart-Home ist nicht schwieriger als diverse Apps auf Handy oder Tablet. Auf einem übersichtlichen Touchscreen können alle vernetzten Geräte angewählt, eingestellt und auch überwacht werden. Die grundlegende Programmierung des Systems wird vor Ort beim Kunden programmiert. „Es ist auch möglich, alles von auswärts zu steuern“, sagt der Unternehmer. Der Zugriff vom anderen Ende der Welt muss allerdings extra zugeschaltet werden und benötigt stets eine Codeeingabe. Die meisten Hausbesitzer sind aus Angst vor Hackern skeptisch und begnügen sich mit der einfachen Bedienung vom Sofa aus. Annette Mayr

BILDER: HEEL ENERGIE GMBH, SMA, HAGER

»Ganz wichtig fürjedes Haus ist, dass alle Komponenten intelligent vernetzt werden.«

Heel Energie GmbH Holdenried 7 87487 Wiggensbach Telefon (08370) 325 456 Telefax (08370) 325 457 info@heel-energie.de www.heel-energie.de

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Herzlich willkommen  im Ankergässele 2 Das Ingenieurbüro Diepolder Seger Himmel ist seit Jahren verlässlicher und leistungsstarker Partner auf dem Gebiet der Tragwerksplanung. Die Bauingenieure sind spezialisiert auf die Planung von anspruchsvollen Hochbauten und Ingenieurbauwerken und ergänzen ihr Leistungsportfolio durch Brandschutz und Wärmeschutz. Seit Dezember 2016 ist das Ingenieurbüro im neuen Firmengebäude im Kemptener Ankergässele 2 ansässig. Ein Ingenieurbüro mit großem Erfahrungsschatz Das ehemalige Ingenieurbüro Seger und Himmel und das Ingenieurbüro Diepolder haben sich 2011 zusammengeschlossen. Unter der Firmierung Diepolder Seger Himmel – Ingenieure für Tragwerks-

planung GmbH werden seither für unterschiedlichste Bauherren umfassende Ingenieursdienstleistungen erbracht. Dabei greifen die Ingenieure auf die Erfahrung aus fast 50 Jahren Arbeit in der Tragwerksplanung zurück und sind so ein verlässlicher Partner für ihre Kunden.

Die drei Geschäftsführer: Florian Diepolder, Benjamin Himmel und Detlef Seger.

Ingenieurslösungen für individuelle Bauaufgaben Das Ingenieurbüro konzentriert sich vor allem auf die Bereiche Hoch- und Ingenieurbau. Das Leistungsbild des Büros wird neben dem klassischen Betätigungsfeld der Tragwerksplanung durch weitere Randund Sondergebiete abgerundet. Als wesentliche Bausteine zählen hierzu das Bauen im Bestand, insbesondere im Denkmalschutz sowie Schutz und Instandsetzung von Stahlbetonbauteilen. Das umfangreiche Leistungsportfolio wird durch fachübergreifendes Arbeiten im Brand- und Wärmeschutz optimal ergänzt.

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„Nur mit dem Blick über den Tellerrand der Tragwerksplanung hinaus können wir unsere Kunden fundiert und angemessen beraten und zu individuellen Lösungen beitragen.“ betont Benjamin Himmel. Das 9-köpfige Team plant Tragwerke für umfangreiche und komplexe Bauvorhaben. Auf Grundlage des breiten Erfahrungsschatzes werden Ingenieurlösungen in allen Facetten der Tragwerksplanung erarbeitet. Unterschiedliche Schwerpunkte der einzelnen Ingenieure führen in der Teamarbeit auf kurzen Wegen zu wirtschaftlichen und maßgeschneiderten Tragwerken. „Die Aufgabenstellungen an uns Ingenieure sind vielseitig und erfordern ein großes Wissensspektrum und Verantwortungsbewusstsein. Beides stellen wir als Team unseren Kunden zur Verfügung“ erläutert Florian Diepolder. „Durch stetige Weiterbildung und Einsatz neuer technischer Entwicklungen erweitern und vertiefen wir unser

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Modernes Arbeiten in historischem Gemäuer.

Neue Möglichkeiten in alten Gemäuern Seit Dezember 2016 ist das Team im neuen, denkmalgeschützten Firmengebäude ansässig. Die Geschäftsführer konnten 2016 diese besondere Immobilie erwerben und

AKTUELLE PROJEKTE Swoboda Alpin: Neubau eines Kletterzentrums mit Geschäfts stelle des Deutschen Alpenver eins Sektion Kempten Neubau Bürgerzentrum Sulzberg mit Sanierung historisches Benefiziatenhaus

Quartiersbebauung ehemaliges Haindl-Gelände, Waltenhofen, 6 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage und 120 Wohnhäuser

Aufstockung ehemaliger C&A mit Parkhaus & Verbindungs steg zur Bahnhofsapotheke, Allgäu Center, Kempten

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damit den Grundstein für den Ausbau des Ingenieurbüros legen. Das Objekt liegt zentral in der historischen Altstadt in der Nähe der Sankt Mang Kirche unmittelbar am markanten Ankertörle. Im Firmengebäude ist noch die Stadtmauer sichtbar. Das alte Gemäuer wurde professionell renoviert, die lichtdurchfluteten Büroräume modern möbliert und alle Arbeitsplätze auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht. Die Inhaber haben einiges in den neuen Firmensitz investiert, der nun die Firmenphilosophie deutlich wiederspiegelt. Es stecken viel Herzblut, Engagement, Professionalität und moderne Technologien in den 500 m² großen Büroräumen, die nun optimal an die Arbeitsabläufe angepasst sind. Auch ist viel Platz für neue Kollegen-/innen. Das aufstrebende Ingenieurbüro ist derzeit auf der Suche nach weiteren Bauzeichnern und Ingenieuren. Ab Herbst 2017 besteht erstmalig die Möglichkeit zur Ausbildung eines Bauzeichners-/in im Ankergässele. Wer sich für den Ausbildungsplatz oder die Festanstellung interessiert, kann sich direkt bei Benjamin Himmel bewerben. Der sympathische Geschäftsführer freut sich auf Bewerbungen! Geboten werden interessante und anspruchsvolle Projekte des Hoch- und konstruktiven Ingenieurbaus. Neben Weiterbildungsmaßnahmen, einer einzigartigen Arbeitsatmosphäre, einem sehr guten Betriebsklima

sowie leistungsgerechter Vergütung, steht vor allem der Mensch im Mittelpunkt. Im expandierenden Ingenieurbüro sorgen vor allem flache Hierarchien, hohe Freiheitsgrade und eine optimale Work-Life-Balance für Spaß am Arbeitsplatz. Das Ingenieurbüro heißt neue Mitarbeiter und Kunden „herzlich Willkommen“ im Ankergässele!   Nadine Kerscher

Diepolder Seger Himmel Ingenieure für Tragwerksplanung GmbH Ankergässele 2 87435 Kempten Telefon (0831) 9602810 Telefax (0831) 96028110 statik@dsh-ingenieure.de www.dsh-ingenieure.de

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BILDER: DIEPOLDER SEGER HIMMEL, HERMANN RUPP – WWW.RUPP-FOTOGRAFIE.DE

Know-how nachhaltig im Sinne unserer Kunden“ ergänzt Detlef Seger.


HEIZUNGSBAU

NACH MASS

Sie wollen die Heizung modernisieren oder suchen ein innovatives Heizsystem für Ihren Neubau? Erwin Trinkwalder aus Durach bietet maßgeschneiderte Systemlösungen – schnell, effizient und technisch auf neuestem Stand.

Wie sieht die ideale Heizung aus? Dass es hierfür kein Patentrezept gibt, liegt auf der Hand. Das Angebot ist groß und eine Investition soll zukunftsweisend sein. Um für Neubau oder Altbausanierungen die richtige Entscheidung zu treffen, sind im Vorfeld einige Fragen zu beantworten, um die bestmögliche Lösung zu finden. Eignet sich eine Gas-, Pellet- oder Ölheizung? Wärmepumpe oder Strom? „Effizientes und umweltfreundliches Heizen hat bei vielen unserer Kunden eine hohe Priorität. Ebenso wie Energiekosten

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zu sparen. Aber jedes Gebäude ist anders“, erklärt Erwin Trinkwalder. Je nach Immobilie, Gewohnheiten oder auch Vorstellungen bezüglich Kosten und Leistung kommen verschiedene Heizsysteme in Frage. Die Anforderungen an diese sind unterschiedlich. Ob Umweltfreundlichkeit, Energiesparen oder das beste Preis-Leistungsverhältnis die vordergründigen Themen sind – die neue Heizanlage muss auf den jeweiligen Energiebedarf ausgelegt und angepasst werden. Während zum Beispiel bei einem Neubau je nach Versorgungsnetz eine Gasheizung oder Wärmepumpe eine

Welches Heizsystem ist das richtige? Bei Erwin Trinkwalder kann sich der Kunde, wie hier bei der Luftwärmepumpe, ein Bild davon machen.

Option ist, gilt es beim Altbau zunächst auf Faktoren wie Dämmung oder die Beschaffenheit der Fenster zu achten. Auf jeden Fall sollte der Energiebedarf ermittelt und die Investitions- und Betriebskosten genau betrachtet werden. Hierbei ist es wichtig, einen kompetenten Heizungsbauer zur Seite zu haben. Seit 1997 ist Erwin Trinkwalder stets auf dem neuesten Stand in Sachen Heizungsbau und kümmert sich fachkundig um die Umsetzung.

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Trends beim Heizungsbau „Wärmepumpen sind eine echte Alternative zu Öl- und Gasheizungen“, weiß Erwin Trinkwalder. Am verbreitesten seien die Luftwärmepumpe und die Erdwärmeheizung, die in Verbindung mit einem passenden Speicher für hohen Komfort sorgen. Mit einer Erdwärmepumpe wird im Erdreich gespeicherte Energie in Heizwärme umgewandelt und reduziert die Energiekosten erheblich. „Ein besonderer Vorteil modernster Heiztechniken ist, dass sie über das W-Lan mit dem Handy gesteuert werden können,“ erklärt Büroleiterin Silvia Trinkwalder, „verbunden mit einem Servicevertrag können die Daten sogar direkt an uns geschickt werden, und wir sehen sofort, wenn ein Fehler vorliegt.“ Dies spare Zeit und Kosten. Flächenheizsysteme für Decke, Wand und Boden Der Heizungsmarkt entwickelt sich in rasendem Tempo und neue Systeme sorgen dafür, dass die Konvektionsheizungen wohl bald der Vergangenheit angehören dürften. Wer daher heute an eine Sanierung denkt, sollte sich einmal näher mit Decke-, Wand- und Bodenheizung beschäftigen. Diese Flächendirektheizung wird direkt auf Wände, Decken oder Böden angebracht und sorgt mit Strahlungs-

Firmeninhaber Erwin Trinkwalder

wärme für ein angenehmes Raumklima, das durch die geringe Staubaufwirbelung besonders für Allergiker geeignet ist. „Zusätzlich wird die Bildung von Schimmelpilz vermieden, weshalb sich diese Flächendirektheizung auch sehr gut für Nassbereiche eignet“, erläutert Erwin Trinkwalder. Die aus Carbon bestehenden Matten sind nur 0,1 Millimeter dick und lassen sich auf jedem Untergrund anbringen. Wartungsfrei und ohne Leistungsverlust eignet sich dieses Heizsystem auch sehr gut in Kombination mit einer Photovoltaikanlage, da es sich um eine Stromheizung handelt. Als technische Revolution lassen sich in diesem Zusammenhang auch die neuen Heizanstriche bezeichnen: „Einfach Kupferbahnen verlegen, Heizanstrich an die Wand malen und fertig ist die Heizung“, bringt Erwin Trinkwalder die neue Technologie auf den Punkt.

Schnelle Planung mit dem Heizungsrechner Sie möchten einen schnellen ersten Überblick über ein für Sie passendes Heizsystem? Der Heizungsrechner auf der Homepage des Unternehmens funktioniert denkbar einfach: Nach der Beantwortung einiger Fragen zu bisherigem Heizsystem, Wunsch-Heizung, Dämmung und Alter des Hauses, erhält man kurzfristig ein persönliches Angebot von Erwin Trinkwalder. „Mit dem Viessmann Heizungsrechner bieten wir Kunden die Möglichkeit, die ideale Heizung schon im Voraus zu planen und zu kalkulieren.“ Nach der Auswahl des richtigen Heizungssystems sorgt Erwin Trinkwalder nicht nur für den Einbau und die Kooperation mit entsprechenden Gewerken, sondern steht auch für Wartung und Reparatur sowie mit einem 24-Stunden-Stördienst für seine Kunden zur Verfügung. Damit auch der nächste Winter im gemütlichen, warmen Heim gerne kommen darf.

BILDER: ERWIN TRINKWALDER SANITÄRHEIZUNG-SOLAR, SUSANNE PINN

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Erwin Trinkwalder Sanitär-Heizung-Solar

Die Flächendirektheizung aus Carbon lässt sich direkt auf Wände, Decken und Böden anbringen.

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Elhardtstraße 26 87471 Durach Telefon (0831) 66907 Telefax (0831) 5655006 info@trinkwalder-erwin.de www.trinkwalder-erwin.de

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Regionaler Partner mit 50 Jahren Erfahrung

Gewerbebau aus einer hand

Wenn man von Kaufbeuren nach Kempten oder umgekehrt auf der B12 unterwegs ist, kommt man in Höhe von Marktoberdorf am Gewerbepark-Fürgen bei Immenhofen, und damit am Hauptsitz der Bauunternehmensgruppe Ernst Höbel GmbH vorbei, der nach Sonnenuntergang in den grünen Firmenfarben angestrahlt wird. Nach stetigem Wachstum kann die Unternehmensgruppe auf ein halbes Jahrhundert erfolgreicher Bauunternehmungen und zufriedener Kunden zurückblicken – und das aus guten Gründen! Seit 50 Jahren nun schon stark und gründlich! Wie so oft fing auch die Erfolgsgeschichte des Unternehmens zunächst im Kleinen an. So wagte Ernst Höbel Senior den Schritt in die Selbständigkeit und gründete 1967 die Baufirma in Immenhofen. Es dauerte nicht

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lange, bis das Unternehmen sich durch seine Termintreue, die Qualität der Arbeit und vorausschauende Firmenpolitik einen Namen machte und dadurch gesund expandierte. Schon 1980 konnte Ernst Höbel Senior auf 30 Mitarbeiter als festes Stammpersonal bauen, das Unternehmen wuchs in

den folgenden Jahren rasch auf die doppelte Größe an. Nach knappen 30 Jahren übergab Ernst Höbel Senior das Unternehmen an seinen Sohn Werner Höbel. Dieser erweiterte das Firmenportfolio in den folgenden Jahren um den eigenen Fuhr- und Kiesbetrieb, einen Verleih und Verkauf von neuen

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Gewerbebau für Mittelstand und Industrie Einer der Schwerpunkte der Ernst Höbel GmbH liegt ganz klar auf dem Industrie- und Gewerbebau, und zwar von kleinen Lagerhallen oder Bürogebäuden für mittelständische Unternehmen bis hin zu Großprojekten mit besonderen Anforderungen für spezielle Gewerbebranchen. Ob Massivbau, Fertigteilkonstruktionen, Holzbau oder eine Kombination davon - Planung und Bauweise werden ganz individuell auf die Kundenwünsche abgestimmt. Bereits von Beginn an werden dabei wirtschaftliche Voraussetzungen und gesetzliche Bestimmungen berücksichtigt.

Von der Planung bis zur Übergabe – alles aus einer Hand Die Höbel Gruppe bietet für den Kunden einen entscheidenden Vorteil: Nahezu alle beim Bau benötigten Abteilungen befinden sich im Haus. So verfügt das Unternehmen über eigene Abteilungen für Planung, Tiefbau, Hochbau und Holzbau und kann selbst den Abbruch von Bestandsgebäuden und die fachgerechte Entsorgung von belastetem Material übernehmen. Der eigene, umfangreiche Fuhrpark gewährleistet, dass alle Maschinen zum notwendigen Zeitpunkt einsatzfähig sind. Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Für den Kunden ist es einfach Für den Kunden ist das breite Angebotsspektrum eine Erleichterung, denn er hat einen einzigen Ansprechpartner, der sich fachlich kompetent um alles kümmert. Auf ein unverbindliches Gespräch, bei dem am besten vor Ort die Situation analysiert und Vorstellungen des Kunden festgelegt werden, folgt zunächst ein Angebot. Gibt der Kunde grünes Licht, setzen sich in der Firma Höbel die Abteilungen an einen Tisch und besprechen gemeinsam die Details für einen reibungslosen Ablauf: So entsteht ein realistischer Terminplatz. Durch die Einbeziehung der Bau-„Praktiker“ bei der Planung wird verhindert, dass ein Firmengebäude nach Design-Aspekten geplant wird, die sich in der Baupraxis nicht umsetzen lassen, oder im Arbeitsalltag gar keinen Sinn ergeben. 50 Jahre umfassendes Know-how Nicht nur die Kunden fühlen sich bei der Ernst Höbel GmbH gut aufgehoben. Auch die Mitarbeiter vom Handwerker bis zu den Bauingenieuren fühlen sich im Unternehmen wohl. Langfristig sichere Arbeitsplätze, die Chance zur permanenten Weiterbil-

dung, ein offenes Arbeitsumfeld oder Auszeichnungen für langjährige Firmenzugehörigkeit - Werner Höbel lässt sich einiges einfallen, um das Mitarbeiter-Know-how auch langfristig zu binden. Fast ein Fünftel der Mitarbeiter ist länger als 15 Jahre im Betrieb, in der heutigen Zeit längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Für die Firma sind die motivierten und qualifizierten Mitarbeiter ein wichtiger Baustein im Erfolgs-Konzept.

Auf weitere 50 Jahre aus guten „Grün“den! Ein regionaler Partner, bei dem noch der Handschlag zählt, ein breites Leistungsspek-

trum, 50 Jahre Know-how, Termintreue und Kostentransparenz und mehr Individualität für den Kunden – die Ernst Höbel GmbH liefert eine Menge Argumente, sich guten Gewissens und aus guten Gründen für eine Zusammenarbeit zu entscheiden. Die Chancen stehen gut, dass man 2067 mit vielen neuen Kunden auf weitere 50 erfolgreiche Jahre Höbel zurückblicken kann.

Ernst Höbel GmbH BILDER: ERNST HÖBEL GMBH

und gebrauchten Baumaschinen mit eigener Werkstatt, den Bauservice für kleinere Umbau- und Renovierungsmaßnahmen, eine eigene Planungsfirma und zuletzt mit der Höbel Immobilien GmbH um einen Bauträger: Denn seit einigen Jahren agiert Höbel auch als Bauträger für eigene Wohn- und Gewerbeimmobilien im Allgäu. 2011 bezog die so gewachsene Firmengruppe dann den neuen und heutigen an der B12. Im Juli jährt sich nun die Gründung zum 50. Mal.

Gewerbepark Fürgen 9 - 11 87674 Immenhofen Telefon (08342) 96 80-0 Telefax (08342) 99 80-80 info@ernst-hoebel.de www.ernst-hoebel.de

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VERMESSUNG AUF HÖCHSTEM NIVEAU Komplizierte Vermessungen in alpinem Gelände sind für das Team von Geosigma tägliche Herausforderungen. Mit fachspezifischem Know-how schafft das Vermessungsbüro aus Immenstadt die Basis für exakte Anlagen und Bauwerke.

Ein atemberaubendes Panorama empfängt den Besucher der neuen Aussichtsterrasse der Gipfelstation auf dem Nebelhorn. Angeschlossen an ein Restaurant und eine Bar wird hier ein Bergerlebnis der Extraklasse geboten. Auf dem um den Gipfel führenden Nordwandsteig kann dieser gefahrlos umrundet werden. Alles in allem ist die gesamte Konstruktion ein architektonisches und bauliches Meisterwerk auf über 2200 Höhenmetern. Die Basis für diesen Neubau lieferte Martin Köhler mit seinem Team. Der Vermessungsingenieur war bei Wind und Wetter auf dem Nebelhorn, um die exakten Daten für das geplante Bauvorhaben zu liefern. „Hier erfolgte zunächst die Grundlagenermittlung, dann die Überwachung des Abrisses des alten Gebäudes und während der kompletten Bauphase natürlich

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die vermessungstechnische Verantwortung für den Neubau“, erklärt Geschäftsführer Martin Köhler die Vorgehensweise am Berg, „dabei waren die exponierte Lage und extreme Wetterverhältnisse eine besondere Komponente.“ Gerade der außergewöhnliche Standort am Fels verlangte eine millimetergenaue Passgenauigkeit der Stahl-, Holz- und Glasbauteile.

Fachmann für Seilbahnen Der Spezialist für Bergbahnen und komplizierte Ingenieurvermessungen in unwegsamen alpinem Gelände liebt gerade diese sich dort bietenden Herausforderungen. „Gerade in der Seilbahnbranche konnten wir in den letzten Jahren einige interessante Bauvorhaben realisieren“, berichtet Köhler. Dazu gehören unter anderem die neuen

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Bergbahnen in Oberjoch, Ofterschwang oder am Ifen. „Besonders, wenn man wie ich gerne in den Bergen ist, gibt es keinen schöneren Beruf“, ist der Hobbyalpinist überzeugt. Wie bei allen Bauprojekten obliegt auch hier Geosigma die geometrische Verantwortung. Vor zehn Jahren hatte Martin Köhler mit dem Ingenieurbüro Köhler den Schritt in die Selbstständigkeit nach seiner Mitarbeit bei einem österreichischen Büro gewagt. Hier sammelte er auch seine Erfahrungen im Seilbahnbau. 2016 entstand schließlich Geosigma mit einem vierköpfigen Team aus Vermessungsingenieuren, Vermessungstechnikern sowie

Vermessung erfolgt heute auf neuestem technischen Niveau.

Vermessungsgehilfen. Neben den alpinen Einsätzen gehören auch Straßenbau-, Wohnbau- und Industriebauprojekte oder die millimetergenaue Bauwerksüberwachung zu den Aufgaben. Die Eintragung in die Liste der „Prüfsachverständige für Vermessung im Bauwesen“ der Bayerischen Ingenieurkammer (Bau) erlaubt Geosigma auch Kontrollaufgaben der unteren Baubehörde vorzunehmen Zu den Auftraggebern zählen neben Architektur- und Planungsbüros auch Baufirmen, private Bauherren, Kommunen und natürlich Seilbahnunternehmen.

Ein abwechslungsreicher Ausbildungsberuf In diesem Jahr möchte der Vermessungsingenieur auch eine Lehrstelle für den Beruf des Vermessungstechnikers anbieten. „Die Arbeit im Freien in den Bergen und modernste Technik der Datenerfassung ist einfach ein spannendes Berufsfeld“, ist Köhler überzeugt. Zu Letzterem gehören vor allem Vermessungen mit Robotik-Instrumenten mit Funkfernsteuerung oder auch der Einsatz von Drohnen, die einen sonst nicht möglichen Blickwinkel gewähren. Wenn Martin Köhler heute an der neuen Bergstation der Nebelhornbahn steht, erfüllt ihn dieses Bauwerk und seine Teilhabe daran mit einem gewissen Stolz. „Es ist einfach unglaublich, was bei einer guten Zusammenarbeit mit Bauherrn, Planern und Baufirmen Sensationelles entstehen kann.

Martin Köhler schwärmt von seinem Beruf.

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Bei wenig Sicht am Abgrund stehend die richtigen Vermessungen durchführen – das Arbeiten in hochalpinem Gelände ist für Martin Köhler eine Herausforderung.

BILDER: BERGBAHNEN OBERSTDORF/ KLEINWALSERTAL, MARC VOGEL

Bestandsvermessungen mit dem Laserscanner gehören zu den Aufgabengebieten von Geosigma.

Geosigma GmbH Dipl.-Ing. (FH) Martin Köhler Zaumberg 30 87590 Immenstadt Telefon (08323) 9591852 info@geosigma.de www.geosigma.de

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Echtes Handwerk mit heimischem Holz

Für Simon Dirr gibt es kein besseres Baumaterial als Holz. Dieser Grundsatz, verbunden mit der Liebe zur individuellen Handarbeit und zur Ökologie, sind die Philosophie seines jungen Zimmereibetriebes in Haldenwang. „Bei uns wird jedes Stück Holz noch in die Hand genommen!“ Simon Dirr

Zur Zimmerei kam Dirr erst mit dem zweiten Ausbildungsberuf. Mit diesem traf er genau seine Leidenschaft. Schon in der Lehrzeit zum Zimmerer musste er komplett selbstständig arbeiten – im Ausland lernte er unter anderem den Bau größerer Hallen – und damit lag es auf der Hand, Meister zu werden und die große Scheune

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auf dem Bauernhof seiner Eltern in Haldenwang zur Zimmerei umzubauen. Mit einem weiteren Meister, einem Gesellen und zwei Auszubildenden bietet er ein umfangreiches Leistungspaket an: Holzhäuser, Trockenbau, Carports, Bauplanung, ökologische Wärmedämmverbundsysteme, energetische Sanierung und Gewerbehallenbau.

Fokus: traditionelles Handwerk „Holz ist ein vielseitiges und zeitgemäßes Material“, sagt Simon Dirr. Man könne noch viel mehr aus Holz bauen, da es in vielen Fällen konkurrenzfähig sei zu Beton und Stahl. Soweit wie möglich, wenn die Kunde

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Echtes Handwerk in der Zimmerei Dirr: Jedes Stück Holz wird von Hand abgebunden.

„Holz ist ein vielseitiges Material. Man könnte noch viel mehr aus Holz bauen.“ Simon Dirr

Begeistert von der flexiblen und termingerechten Arbeitsweise der Zimmerei war Peter Oberhauser. Den Dachstuhl des alten Bahnhofs in Oy ließ er genau nach seinen Wünschen und mit heimischem Holz sanieren. (Referenz Peter Oberhauser)

ihn ausschlaggebend bei der Verbauung des Naturmaterials. Alle Balken oder Bauteile werden in der Zimmerei in Haldenwang noch von Hand abgebunden, d. h. gesägt, gefräst und teilweise zu Dach- oder Wandelementen vorgefertigt. Jedes Puzzleteil der späteren Bauwerke hat die Mannschaft von Dirr in der Hand gehabt, angeschaut, auf Fehler untersucht und notfalls aussortiert bevor es eingesetzt wird. Auf der Baustelle kennen die Zimmerer bereits alle Elemente und wissen sofort, wo die Einzelteile hinkommen. Wo das Holz für die Kunden herkommt ist ein weiterer – ökologischer – Grundsatz Allgäu Wirtschaftsmagazin

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in der Zimmerei Dirr: nur aus heimischen Wäldern. Dies war für Peter Oberhauser aus Oy wesentlich. Er ließ den Dachstuhl des alten Bahnhof in Oy von Dirr sanieren und wollte kurze Wege des Materials zwischen Sägerei, Zimmerei und Baustelle. Die Sanierung von Altbauten steht bei dem jungen Unternehmen voll im Programm, da sich bei dieser anspruchsvollen Tätigkeit oft besondere Herausforderungen ergeben. „Für die Jugend bietet die Zimmerei als traditionelles Handwerk eine sinnvolle Arbeit“, ist sich Simon Dirr sicher. Er hat Spaß an der Ausbildung junger Menschen und kann sich dadurch ein hochqualifiziertes Team aufstellen.

Individuell – vom Holzhaus bis zur Ritterburg Den Vorteil von einem kleinen Familienunternehmen wissen sowohl Dirr als auch seine Kunden zu schätzen. Als Fünf-MannBetrieb plus Unterstützung von Ehefrau Eva Dirr legen er und seine Mitarbeiter großen Wert auf den persönlichen Kontakt zu jedem Kunden. „Wir können auf die individuellen Wünsche der Bauherren eingehen und diese bei der Planung und Ausführung optimal umsetzen“. Bei der Gestaltung von Bauwerken ist immer die Umgebung im Blick: passt das Haus oder die Halle ins Gesamtbild der Straße oder des Ortes? Gebaut wird für Groß und Klein. Nicht nur Holzhäuser sondern auch Kletterwände oder Ritterburgen für Kinderzimmer werden gefertigt. Visionen aus Holz „Im Ausland machen die Leute uns vor, was alles möglich ist“, schwärmt Simon Dirr. Warum nicht einmal ein Mehrfamilienhaus in nachhaltiger Holzbauweise errichten?Noch bekommt er erstaunte Blicke von seinen Kunden, wenn er davon erzählt. Ob das denn gehe? Es geht! Dirr möchte diese zukunftsorientierte Vision mit Hilfe von einem passenden Architekturbüro schnellstmöglich wahr werden lassen. Annette Mayr

Zimmerei Simon Dirr Zum Angerhof 5 87490 Haldenwang Telefon (0151) 750 211 59 info@zimmerei-dirr.de www.zimmerei-dirr.de

BILDER: ZIMMEREI DIRR

es ebenso wünschen, baut er aus Holz, auch Gebäude wie Fahrzeugannahmehallen von Kfz-Werkstätten. „Es ist wärmer, wirtschaftlich und nachhaltig“. Ein gutes Auge und ein Gespür für das Holz sind für

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Linara!

Licht. Natur. Raum – seit 1987 Seit 1. Oktober 2016 firmiert JOAS Fenster unter Linara GmbH. Linara steht als Abkürzung für Licht, Natur und Raum. Die Verbindung der drei Komponenten zeigt eine Philosophie auf, für die das Unternehmen mit seiner über 30-jährigen Geschichte überregional bekannt ist. Die Umbenennung wurde mit einer neuen Ausstellung sowie einem frischen Unternehmensauftritt gebührend in Szene gesetzt.

Nach Klärung der Unternehmensnachfolge übernahm die Solarlux GmbH zum 01.01.2016 als Gesellschafter die JOAS Fenster GmbH. Das niedersächsische Familienunternehmen aus Melle bei Osnabrück hat sich in fast 30 Jahren national und international einen Namen gemacht. Solarlux steht (mit ca. 700 Mitarbeitern) für individuelle Lösungen aus Glas, die die Lebensqualität steigern und dem Wohngefühl

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des Kunden einen neuen Impuls geben. Vor allem im Qualitätsanspruch (Produkte und Dienstleistungen gleichermaßen betreffend) und in den Unternehmenswerten verbindet Solarlux und Linara viele Gemeinsamkeiten. Das hochwertige Produktportfolio von Linara – bestehend aus Wintergärten, Glashäuser, Terrassendächer, Glas-Faltwänden, cero-Schiebeanlagen, Fenster und Haustüren – wurde durch den neugestalteten Showroom um einige Verglasungslösungen für Wohnraum und Fassadengestaltung erweitert. Neben dem Linara Sortiment werden u.a. hochwertige Möbel präsentiert und hilfreiche Einrichtungstipps gegeben. „Wir möchten unsere Kunden mit neuen Ideen für Zuhause inspirieren!“, erklärt Leif Würtz, Prokurist, stolz die neue Ausstellung die auch zukünftig immer wieder um neue Features erweitert wird. Die richtige Beratung und eine erstklassige Montage runden das Linara-Gesamtpaket ab.

Natur und Raum verschönert Linara mit hochwertigen Bauelementen renommierter Hersteller den Wohnraum und macht das Zuhause zum Lieblingsplatz des Kunden. Auch weiterhin setzt das Unternehmen auf Qualität, Zuverlässigkeit und den umfassenden Service, den Kunden seit vielen Jahren kennen und für Linara unverzichtbar dazugehört. Dass es sich nicht nur um einen einfachen Namenswechsel im neuen Glanz handelt, zeigt sich bereits im Eingangsbereich. Mit einem „Herzlich Willkommen“ werden alle

Wir bleiben wir, nur noch besser! „Wir lieben Freiräume! Und unser neuer Firmenname Linara bringt unsere Leidenschaft so richtig auf den Punkt!“, freut sich Leif Würtz. Mit den Komponenten Licht,

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Mit Erfahrung, fachlicher Kompetenz und modernem Equipment zur optimalen Lösung Hat man sich für ein Linara-Produkt entschieden, sorgen ausgewählte Monteure Allgäu Wirtschaftsmagazin

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für den termingerechten Aufbau. Die fachgerechte Montage ist Voraussetzung für die einwandfreie Funktion und dauerhafte Gebrauchstauglichkeit. Verantwortlich für die hohe Montage- und Servicequalität ist Montageleiter Stefan Ried – langjähriger Mitarbeiter, staatlich geprüfter Holztechniker und Sachverständiger für Fenster und Türen. Alle Linara-Monteure und Servicetechniker werden regelmäßig geschult und sind aufgrund der hohen Fachkompetenz

– nach bestandener Weiterbildung und Prüfung – mit dem Prädikat „Diplomierter Montagespezialist“ ausgezeichnet. Eine im Haus installierte Qualitätssicherung mit fortlaufender Eigenüberwachung und zusätzlicher Fremdüberwachung sorgt für eine durchgehende Montagequalität und damit dauerhaft zufriedene Kunden. Auch der Maschinen- und Fuhrpark, bestehend aus 30 Fahrzeugen inkl. LKW mit Ladekran und einem Raupenkran (ein Universalgerät zum Heben und Transportieren), sind immer auf dem neuesten Stand. Linara unterstützt so seine Kunden in jeder Phase des Projekts. „Wir erreichen somit eine sehr hohe und dauerhafte Kundenbindung und laut einer aktuellen Studie eine Weiterempfehlungsquote von 93%“, erklärt Herr Würtz sichtlich stolz die greifenden Prozesse.

er bei Linara auf ein bis in die Haarspitzen motiviertes Team aus Experten trifft, dessen Bestreben es ist, die Komponenten Licht, Natur und Raum zu einem harmonischen Ganzen werden zu lassen. So wie der neue Name Linara es verspricht!

Linara GmbH Innovapark 21 87600 Kaufbeuren Telefon (08341) 9366-0 Telefax (08341) 9366-30 info@linara-gmbh.de www.linara-gmbh.de

BILDER: LINARA GMBH

Kunden persönlich mit Namen und dazugehörigem Linara-Ansprechpartner begrüßt. Man merkt gleich, dass man sich mit viel Liebe zum Detail enorme Gedanken macht, alle Kernkompetenzen dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Im neuen Linara-Bistro, mit Blick auf die Allgäuer Alpenlandschaft, genießen die Kunden köstliche Kaffeespezialitäten in angenehmer Atmosphäre. Gerade im Servicebereich lässt die neue Firmenphilosophie keinen Zweifel offen, dass man sich den Kundenwünschen ganz individuell mit allem nötigen Aufwand annehmen will und so auch eine optimale Beratung gewährleistet. Mit der Innovationskraft von Solarlux, als starker Partner im Hintergrund, und der langjährigen Erfahrung am Standort Kaufbeuren, realisiert Linara regelmäßig über 250 Projekte pro Jahr – und das in einem Umkreis von ca. 100 Kilometer. Ausnahme bilden Projekte aus dem Premiumsegment, welche im gesamten bayerischen Raum und in Teilen von Baden-Württemberg, Österreich und der Schweiz realisiert werden. Hierbei handelt es sich um das hochwertige Schiebefenster cero mit großflächigen Glaselementen das durch Größe, Design und Funktionalität beeindruckt. Dass sich cero Schiebeanlagen trotz Glasscheiben bis 1.000 kg Gewicht kinderleicht öffnen und schließen lassen, davon kann sich jeder in der Linara-Ausstellung selber überzeugen. Neben der exklusiven Ausstellung erwartet den Kunden außerdem eine umfassende Fachberatung, visualisierte Planung mittels modernster Computertechnik, Beratung und Unterstützung bei der Abwicklung von KfW-Förderungen, fachmännisches Aufmaß und eine Anfertigung nach Maß. Somit sind die Produkte so individuell wie der Lebens(t)raum des Kunden.

Linara begeistert durch und durch Hinter jedem erfolgreichem Unternehmen steht ein starkes Team. Leif Würtz und Stefan Ried haben längst verstanden, dass neben aller Qualität vor allem „motivierte Mitarbeiter Kundenbegeisterung und somit den langfristigen Unternehmenserfolg garantieren!“. Sehr selbstkritisch hat sich das Unternehmen im Zuge der Umfirmierung zum Ziel gesetzt, „jeden Tag ein bisschen besser zu werden“ und so den Kunden mit einer sauberen Umsetzung und Abwicklung der individuellen Aufträge zu begeistern. Selbst für ungewöhnliche und komplexe Wünsche findet man bei Linara eine gute Lösung. Das merkt man sofort, wenn man sich in der 1.000 m² großen Ausstellung umschaut. Egal ob es sich um Wintergärten, Glashäuser, Terrassendächer, Glas-Faltwände, cero Schiebeanlagen oder Fenster und Haustüren dreht, Linara hat mit seinem Konzept eine ganz neue Qualität erreicht und strebt weiter nach Verbesserung, Innovation und Expertise. Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass

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Die gesundheitsfördernde Wirkung von Holz ist wissenschaftlich belegt.

Mehr als 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir Mitteleuropäer in Innenräumen. Grund genug, um nicht nur in privaten Räumen Verhältnisse zu schaffen, die Wohlbefinden und Gesundheit gleichermaßen dienen. Holz leistet hier Erstaunliches. In der heutigen Zeit sind wir mehr denn je negativen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Ein gutes Raumklima ist daher wichtiger denn je. Holz kann dieses durch seine natürlichen Eigenschaften positiv beeinflussen. Als besonders angenehm wird die hervorragende wärme- und feuchtigkeitsausgleichende Wirkung beschrieben. Während Holz bei zu hoher Luftfeuchtigkeit diese aus der Luft aufnimmt, gibt es sie bei zu trockener Luft – wie es häufig beim Heizen im Winter der Fall ist – wieder ab. Dies entlastet besonders unsere Atemwege und wirkt wohltuend für Menschen mit asthmatischen Beschwerden. Selbst Schimmelpilzen wirkt es durch seine absorbierende Wirkung entgegen. Mit seinen hohen Dämmwerten sorgt Holz dafür, dass im Winter die Kälte und im Sommer die Wärme draußen bleiben, so ist es im Haus immer angenehm temperiert. Zusätzlich neutralisiert Holz unangenehme Gerüche und Dämpfe. Der positive Effekt geht

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sogar noch weiter: So werden Schadstoffbelastungen durch den Einsatz von massivem Bauholz bewusst minimiert. Selbst marktübliche Holzwerkstoffe und Verbundplatten unterschreiten heutzutage die niedrigste Emissionsklasse E1. Auch gegen das akute Problem des Elektrosmogs beweist Holz besondere Stärken: Es besitzt kaum eigene Hintergrundstrahlung und leitet elektromagnetische Strahlen praktisch nicht. Zusätzlich minimiert zum Beispiel ein Holzfußbodenbelag die elektrische Aufladung des menschlichen Körpers.

Die „Königin der Alpen“ Die gesundheitsfördernde Wirkung von Holz ist bei der Zirbe am besten erforscht. Wer in den Genuss des Duftes von Zirbenholz kommt, fühlt sich wie mitten im Wald. Er ist rund, mild, warm, erinnert ein wenig an trockene Nadeln in der Sonne und wurde auch schon als „Weihrauch der Alpen“ beschrieben. Das Holz einer vor rund 300 Jahren gefällten Zirbe riecht dabei immer noch wie das eines frisch gefällten Baumes. Der Duft ist in speziellen Zellen geschützt und wird langsam an seine Umgebung abgegeben. Kein Wunder also, dass besonders Wellnessbereiche, Hotelzimmer oder auch bestimmte Räume in Unternehmen gerne mit diesem besonderen Holz ausgestattet werden. „Nicht nur im Wellness- und Privatbereich, sondern gerade auch in Konferenz- und Betriebsräumen

Erfolg mit Holz Zahlreiche Studien haben den positiven Einfluss von Holz auf die Stimmung des Menschen bereits bewiesen. So senke eine Raumausstattung aus Holz den Blutdruck und den Puls und habe somit auch eine beruhigende Wirkung. Diese gesundheitsfördernde Wirkung kann daher auch bei in Unternehmen nachhaltig zum Erfolg beitragen: Positive Auswirkungen auf Raumklima,

Sorgt für ausgeglichene Mitarbeiter: Holz am Arbeitsplatz.

Akustik und Ambiente eines Raumes wirken auf den Gemütszustand der Anwesenden und das physiologische Stressniveau, senken Nervosität und Aggressivität. Der positive Einfluss von Holz als Baustoff in Räumen auf Gesundheit und Wohlbefinden ist mittlerweile wissenschaftlich belegt. Menschen, die sich mit Holz umgeben scheinen zufriedener, ausgeglichener. Holz hat ohne Zweifel einen Wohlfühleffekt, was sich nicht nur im privaten Umfeld sondern vor allem auch am Arbeitsplatz positiv auswirkt. sp

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BILD: SP

Holz – Wohlbefinden für Körper und Geist

kann dies zu einem sehr angenehmen, entspannenden Raumklima beitragen“, erklärt Fachmann Markus Gött den Einsatz des Holzes in Betriebsräumen. Der Schreiner hat mit seiner Erfindung der „Zirbenwelle“, einer Art dekorativem Wandbild, eine ganz besondere Möglichkeit geschaffen, die positive Wirkung dieses Holzes in Innenräume zu bringen.


Mauerstetten

Neues Kommunikationszentrum „mayr.com“ 3.100 Kubikmeter Beton, 400 Tonnen Baustahl, 3.540 Quadratmeter Gebäudenutzfläche und ein 50 Meter langer Tunnel als Anbindung zum bestehenden Firmengebäude – der Rohbau des neuen Kommunikationszentrums von Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten steht. Damit werden auch die beeindruckenden Ausmaße des modernen, architektonisch anspruchsvollen runden Gebäudekomplexes greifbar. Hier befinden sich in Zukunft neben zusätzlicher Büroflächen ein großzügiger Empfangs- und Konferenzbereich. Damit wird das mayr.com das neue re-

präsentative Zentrum des Unternehmens für Kommunikation, Kundenbetreuung sowie Aus- und Weiterbildung. „Kommunikation wird für uns heute immer wichtiger“, erklärt Ferdinand Mayr, Mitglied der Geschäftsführung, „dafür steht auch das neue Gebäude. Hier kommunizieren wir künftig zum Beispiel mit Kunden und Partnern, Schülern, Studenten und auch den eigenen Mitarbeitern. Mit dem neuen Kommunikationszentrum sichern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und stärken unsere Kompetenz am Stammsitz in Mauerstetten.“

MAYR ANTRIEBSTECHNIK

In Mauerstetten entsteht ein neues Kommunikationszentrum der Mayr Antriebstechnik.

Biberach

LERCH GENUSS KÜNDIGT NEUES HOTELPROJEKT AN Nach den handfesten Expansionen der letzten Jahre hat die Genussunternehmerfamilie Lerch jüngst den Grundstein für ein weiteres erfolgversprechendes Vier-Sterne-Hotel in aussichtsreicher Alleinlage gelegt: „Das Weitblick Allgäu“ wird das neue Domizil heißen und da die Lerchs gerne halten, was sie ihren Gästen versprechen, ist der Name des Hauses in jeder Hinsicht Programm. Auf 760 Metern Höhe übernimmt das Genussunternehmen in der Allgäuer Gemeinde Marktoberdorf ein Haus, das den Weitblick in die Welt in alle Bereiche des Hotellebens integriert – von den 99 durchdachten Gästezimmern über das Weitblickrestaurant mit bodentiefen Fenstern und Alpenpanorama bis in den multifunktionalen Tagungs- und Veranstaltungsbereich. Auch der 2000Quadratmeter SPA mit Saunalandschaft und großzügigem Außenpool holt das Außen gekonnt ins Innen und für Events und Festivitäten im AllgäuAllgäu Wirtschaftsmagazin

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BILD: LERCH GENUSS

In Marktoberdorf soll dieses jüngste Projekt von Lerch Genuss entstehen.

er Chic wird es ein modernes Stadl mit Showküche und Verbindungsgang zum Haupthaus geben. Der Spatenstich für die neue Genussunternehmung erfolgte Ende Dezember im Beisein der Investoren Ger-

hard Breher und Manfred Rietzler sowie Staatssekretär Franz Josef Pschierer aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium und Landräten Maria Rita Zinnecker. Die Eröffnung ist am 01.06.2018.

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Allgäu-affin und heimatliebend, mit einer bewährten, unbürokratischen Landkreispolitik – so präsentiert sich Landrat Anton Klotz.

Allgäuer

Ein echter

Vom Bürgermeister zum Landrat – Anton Klotz im Interview mit dem Allgäuer Wirtschaftsmagazin


Als Anton Klotz vor fast drei Jahren die Nachfolge von Gebhard Kaiser als Landrat im Oberallgäu antrat, sah er für sich die Chance, hier gemeindeübergreifend für das Allgäu tätig zu werden. Unterstützt von vielen Seiten trat er dieses Amt an – nach 23 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde Haldenwang. Der frühere Agrarjournalist ist seit 2002 Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetages Oberallgäu und war ab 2008 Stellvertreter des Landrates. Er steht für bewährte, unbürokratische Landkreispolitik und verfügt über langjährige kommunalpolitische Kompetenz.

Anton Klotz: Ich sehe tatsächlich nachhaltige Erfolge. Der Lackmustest für eine intakte Gesellschaft ist die Frage, ob es ihr gelingt, möglichst alle Menschen an der Gemeinschaft teilhaben zu lassen. Der wichtigste Baustein ist dabei der uneingeschränkte und passgenaue Zugang zur Bildung. Hier sind wir einen sehr großen Schritt vorangekommen. Seit Juni 2016 ist das Oberallgäu Bildungsregion. Die Vision „Kein Talent darf verloren gehen“ ist zur Realität geworden. Auch was die Regionalentwicklung und den Tourismus anlangt, arbeitet der Landkreis im Sinne der Dachmarke „Allgäu“ sehr erfolgreich. Eines meiner besonderen Ziele ist es, die touristische Infrastruktur weiter zu entwickeln und vor allem der Landwirtschaft jedwede Hilfe zu geben, damit die bäuerlichen Familien auch in der Alpenregion eine Zukunft haben. AWM: Ihr politischer Werdegang ist ja sehr „allgäu-geprägt“. Sehen Sie dies als Vorteil für Ihr Amt? Anton Klotz: Wenn man Landrat im wunderschönen Landkreis Oberallgäu sein darf, dann ist es auf jeden Fall von Vorteil, Allgäu-affin zu sein und seine Heimat zu lieben. AWM: Um beim Werdegang zu bleiben: Was motivierte Sie einst, in die Lokalpolitik zu gehen? Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Anton Klotz: Ich bin in der Katholischen Landjugend groß geworden. Dort habe ich erfahren, wie wertvoll es für die persönliche Entwicklung sein kann, sich für die Mitmenschen in der Heimat zu engagieren. Der Weg führte später über verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten beinahe zwangsläufig zur Kommunalpolitik. AWM: Sie sind ja unter anderem Vorsitzender der Bergwaldoffensive. Wie ist Ihre Meinung zu dem geplanten Skiverbund am Riedberger Horn? Anton Klotz: Mit der Bergwaldoffensive hat der geplante Skiverbund am Riedberger Horn nichts zu tun. Ich stehe mit voller Überzeugung hinter diesen Plänen. Die Seilbahnverbindung dient der touristischen Entwicklung im Balderschwanger Hochtal. Und was die Ökologie anlangt: Eine Zerstörung der natürlichen Grundlagen – wie immer wieder böswillig behauptet wird – kann ich nicht mal ansatzweise erkennen. AWM: Thema Asyl - Die Lage scheint aufgrund der doch zurückgehenden Zahlen der ankommenden Flüchtlinge etwas ruhiger zu werden. Wie sind Sie in den Behörden mit der für unseren Landkreis doch stattlichen Zahl von 1600 Flüchtlingen klargekommen? Wie ist die Lage aktuell? Anton Klotz: Nach dem aufregenden Jahr 2015 hat sich die Asyl- und Flüchtlingsproblematik im Landkreis Oberallgäu beruhigt. Heute leben noch etwa 1400 Menschen aus verschiedenen Nationen in unseren 28 Kommunen. Aufgrund der dezentralen Unterbringung gelang es mit zahlreichen sehr engagierten Helferkreisen, den Flüchtlingen ein humanes Dasein zu ermöglichen. Diesen vielen Freiwilligen

müssen wir unendlich dankbar sein. Heute drehen sich alle Bemühungen um die Integration. Sprache, Bildung, Arbeit und vor allem das Unterbringen in Wohnungen sind die besonderen Herausforderungen. Die Landkreisverwaltung mit den sehr engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den jeweils zuständigen Sachgebieten sind hier ganz besonders gefordert.

AWM: Was sehen Sie für das kommende Jahr als wichtigste Aufgaben für den Landkreis Oberallgäu? Anton Klotz: Wichtige Aufgaben im Jahr 2017 sind etwa der Bau und die Erneuerung von Straßen und Brücken. Allein für Tiefbaumaßnahmen stehen im laufenden Haushalt rund 18 Millionen Euro zur Verfügung. Sorgen bereitet der zunehmende Straßenverkehr im Süden des Kreisgebietes. Im Rahmen des Oberallgäuer Verkehrskonzeptes wollen wir daher den ÖPNV verbessern und auch das Thema „Illertalbahn“ (Regionalbahn) Schritt für Schritt voranbringen. AWM: Und noch eine persönliche Frage: Wie schaffen Sie es bei all Ihren Verpflichtungen, fit zu bleiben? Anton Klotz: Fit zu bleiben bei all den Verpflichtungen ist tatsächlich nicht einfach. Sport wie Radeln oder Laufen und zwischendurch ein Sauna-Besuch sind immer gut. Ganz besonders schätze ich eine jährliche Schroth-Kur im Sporthotel „Mein Engel“ in Oberstaufen-Buflings. AWM: Herr Klotz, herzlichen Dank für das Gespräch. sp

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BILDER: LANDRATSAMT OBERALLGÄU

AWM: Herr Klotz, bei Ihrer Ernennung zum Landrats-Kandidaten vor drei Jahren nannten Sie als elementare Aufgaben die Erhaltung der Attraktivität unserer Region für Familien, die Regionalentwicklung mit der Dachmarke „Allgäu“ sowie die Unterstützung der Landwirtschaft und des Tourismus im Oberallgäu. Würden Sie nach heute sagen, dass hier schon nachhaltige Erfolge zu verzeichnen sind?


BERNHARD BRIECHLE BRINGT FRISCHEN WIND IN DIE AUTO HARTMANN GMBH

Seit dem 01. Januar 2017 ist Bernhard Briechle neuer Geschäftsführer bei der Auto Hartmann GmbH in Kempten. Der gebürtige Allgäuer stammt aus der Fahrzeugbranche und wird mit moderner Geschäftsführung, Leidenschaft, Energie sowie Kreativität den Marktanteil des Traditionsunternehmens weiter ausbauen. Das Autohaus ist an eine der bedeutendsten Automobilgruppen Deutschlands angeschlossen und vertreibt die Marken Ford, Volvo, Jaguar und Land Rover.

Bernhard Briechle ist seit 01.01.2017 neuer Geschäftsführer bei der Auto Hartmann GmbH.

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AWM: Auf welchen Erfahrungsschatz können Sie als neuer Geschäftsführer zurückgreifen?

AWM: Worin sehen Sie die Stärken von Auto Hartmann?

B. Briechle: „Ich bin seit über 15 Jahren im Fahrzeugsektor tätig. Als gelernter Bürokaufmann und zertifizierter Automobilverkäufer habe ich den Beruf von der Pike auf gelernt und besitze in den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen – wie z.B. Verkauf, Service oder Personal – entsprechendes Know-How. Bereits in der Vergangenheit hatte ich in einem anderen, ortsansässigen Autohaus Führungsverantwortung“.

B. Briechle: „Zum einen können wir mit den verschiedenen Marken und der Modellvielfalt nahezu alle Kundenwünsche erfüllen. Wir bieten Privat- und Geschäftskunden ein qualitativ hochwertiges Fahrzeug- sowie Nutzfahrzeugportfolio an: vom Kleinwagen bis hin zur Luxuslimousine. Speziell im PKW-Bereich überzeugen unsere Marken durch dynamisches Design, Fahrerlebnis, Sicherheit und innovative

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Bei Auto Hartmann findet sich für jedes Bedürfnis das passende Modell.

Technologien. Im Nutzfahrzeugsektor setzen wir auf Ford, einer der führenden Hersteller Europas. Zum anderen sind es die engagierten Hartmann-Mitarbeiter, die durch ihre kundenorientierte, professionelle Beratung sowie einen umfassenden After-Sales-Service das Unternehmen stärken. Jeder Kunde hat bei uns einen persönlichen Ansprechpartner, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Des Weiteren können wir als Teil der Eder Familien Holding kürzeste Lieferzeiten und bestmögliche Konditionen sicher stellen sowie bei unseren Firmenkunden im Bereich Flottenmanagement punkten“.

zeug-Verkäufer, der den Allgäuer Raum betreut. Das Tätigkeitsfeld ist mehr als abwechslungsreich und das Marktpotential groß. Zum Aufgabengebiet, gehört u.a. Neukundenakquise, Kundenbetreuung sowie die fachgerechte Fahrzeugübergabe. Wir freuen uns auf Bewerbungen und sichern selbstverständlich eine professionelle Einarbeitung in unserem kompetenten Team sowie diverse Schulungen oder Weiterbildungsmaßnahmen zu. Als Ausbildungsbetrieb investieren wir auch in eigene Fachkräfte von morgen. Momentan durchlaufen 13 Auszubildende ihre Ausbildung im Unternehmen. Wir bilden KFZ-Mechatroniker, Kaufleute für Büromanagement sowie Automobilkaufmänner aus.

AWM: Zusammen mit Ihrem 40-köpfigen Team möchten Sie den Marktanteil weiter ausbauen. Sind Sie derzeit auf der Suche nach weiteren Mitarbeiter /-innen?

AWM: Wie wichtig ist Ihnen der Teamgeist im Autohaus?

B. Briechle: „Ja, das sind wir. Auto Hartmann ist aktuell auf der Suche nach einem Nutzfahr-

B. Briechle: „Der Teamgeist hat bei mir höchste Priorität. Die Mitarbeiter/-innen der Auto

Hartmann GmbH waren schon immer ein eingespieltes Team. Fluktuation war ebenso unter der damaligen Geschäftsleitung von Herrn Klaus Hartmann nie ein Thema. Das gute Betriebsklima, die angenehme Arbeitsatmosphäre sowie der faire Umgang miteinander schätzen sowohl unsere Belegschaft als auch Kunden sehr. Fühlt sich ein Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohl, ist er mit seinem Arbeitgeber zufrieden, wird er motiviert, gefordert sowie gefördert, trägt er positiv zum Unternehmenserfolg bei und letztendlich zur Kundenzufriedenheit. Damit auch weiterhin alle an einem Strang ziehen, sich neue Kollegen schnell in das Team integrieren können und als kleines Dankeschön an meine Belegschaft plane ich künftig zwei Mal im Jahr einen gemeinsamen Event, eine Teambuilding-Maßnahme, an der wir alle Spaß haben“. Wer sich für einen Neu- oder Gebrauchtwagen interessiert, diesen kaufen, finanzieren oder leasen möchte, ist bei Auto Hartmann in Kempten bestens aufgehoben. Der sympathische Geschäftsführer und sein Team stehen Ihnen auch im Servicefall als kompetente Ansprechpartner zur Seite. Nadine Kerscher

Das Team von Auto Hartmann freut sich auf Ihren Besuch!

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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BILDER: SIMONE KANEIDER, VOLVO, LAND ROVER, JAGUAR, FORD

Auto Hartmann GmbH Im Moos 3 87435 Kempten Telefon (0831) 9604600 Telefax (0831) 96046099 info@autohaus-kempten.de www.ford-hartmann-kempten.de

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Kuhbus – das alpine Glashaus Elegante Rahmenkonstruktionen, großzügige Glasflächen und heimische Holzarten. Die Brack Wintergarten GmbH in Altusried setzt mit „Kuhbus – das alpine Glashaus“ neue Maßstäbe im Wintergartendesign.

„Kuhbus ist unser neuestes Prunkstück“, stolz präsentiert Matthias Brack, Geschäftsführer der Brack Wintergarten GmbH, das aktuelle Meisterwerk des Oberallgäuer Traditionsunternehmens. Eines vorneweg: Hinter dem ungewöhnlichen Namen verbirgt sich keineswegs eine Transportmöglichkeit für Allgäuer Braunvieh. „Kuhbus ist eine Wortkreation aus Kubus und Kuh. Sozusagen eine Verschmelzung aus Allgäuer Traditionen und modernem Design“, erklärt Matthias Brack schmunzelnd. Hinter Kuhbus verbirgt sich aber noch viel mehr. Das alpine Glashaus überzeugt mit einer schlanken Rahmenkonstruktion und großflächigen Schiebetüren. Im Gegensatz zu klassischen Wintergärten wird durch das Flachdachdesign eine gleichbleibende Raumhöhe erreicht. Viele Menschen verbinden mit dem Flachdach allerdings auch heute noch die Bausünden der 1960er und

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● Integrierte Wandscheibe als Stellfläche ● Platz für integrierte Raumsteuerung ● Stellmöglichkeit für Außenkamin ● Verschiedene Holzarten wählbar

70er Jahre. Vor allem die Frage nach der Dichtigkeit beziehungsweise Undichtigkeit spukt den meisten im Kopf herum. Kuhbus löst dieses Problem elegant durch eine umlaufende Entwässerungsrinne und eine kaum merkliche Dachneigung. „Diese Neigung ist im Promillebereich“, erläutert Matthias Brack. „Dadurch kann das Wasser problemlos in die rundum laufende Entwässerungsrinne ablaufen. Gleichzeitig ist die Neigung aber so gering, dass man das Flachdach auch spielend als Terrasse für obere Stockwerke verwenden kann.“ Mühelos gestaltet sich auch der Übergang von drinnen nach draußen. Schwellenlos

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Wer es sich in dem alpinen Glashaus gemütlich macht, für eine Weile die Augen schließt und einen tiefen Atemzug nimmt, erlebt eine weitere Überraschung: Es duftet auch nach Allgäuer Bergen. Nicht nach dem eingangs erwähntem Braunvieh, sondern nach Natur und heimischem Holz. Und das aus gutem Grund. Bei der Innenverkleidung werden ausschließlich heimische Holzarten wie Fichte, Eiche, Lärche oder Tanne aus regionaler Produktion verarbeitet. Das ist nicht nur CO2-neutral, sondern sorgt auch für ein angenehmes Raumklima und fühlt sich nach Heimat an. Nach Hause kommen und vom Alltag abschalten. Kuhbus bietet jedem seine persönliche Ruheoase. Und das im wörtlichen Sinne: Durch die Holzverkleidung und die eingebaute Schallschutzdecke werden bis zu 70% des auftretenden Tritt- und Luftschalls gedämpft. Intelligente Beschattungsanlagen, wie steuerbare Außenjalousien, vermitteln auch im Hochsommer eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Und natürlich kann auch die integrierte LED-Beleuchtung nach Bedarf reguliert werden. Möglich

● Schwellenloser Übergang ● Großflächige Schiebetüre ● Hoch wärmegedämmte Konstruktion Allgäu Wirtschaftsmagazin

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macht das die eigens programmierte Stellwerksteuerung. Die Technik, die hinter dem alpinen Glashaus verborgen ist, wird komplett in der integrierten Wandscheibe versteckt. Ganz ohne Kabelsalat wird Kuhbus über ein eingebautes Steuerungsmodul individuell und auf Knopfdruck an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse angepasst. Zusätzlich bietet die Wandscheibe Platz für den Anschluss eines Außenkamins. Hierdurch und durch die exzellente Wärmedämmung ist Kuhbus

● Integrierte Beschattung ● LED-Spots im Vordach ● Umlaufende schlanke Bewässerungsrinne

eine ganzjährige Ergänzung zum bestehenden Wohnraum. Dabei ist das alpine Glashaus extrem wandlungsfähig. Durch flexible Anbaumöglichkeiten und individuelle Ausstattungspakete passt sich Kuhbus perfekt an die persönlichen Wünsche an. Das alpine Glashaus ist damit viel mehr als nur ein Wintergarten. Kuhbus ist ein Ort zum Wohlfühlen und Durchschnaufen. Zum Ankommen und Dableiben. Ein Stück Heimat eben. Simone Wintergerst

Brack Wintergarten GmbH & C0. KG BILDER: BRACK WINTERGARTEN

● LED-Beleuchtung umlaufend ● Raumhohe Konstruktion ● Schlanke Flachdachkonstruktion

und barrierefrei gehen Wohnraumkomfort und Freiraumvergnügen harmonisch ineinander über. Überhaupt scheinen die Grenzen zwischen innen und außen zu verschwinden. Die raumhohen Glaswände vermitteln das Gefühl, mitten in der Natur zu sein. Schlanke Rahmenkonstruktionen und das sehr schmale Dach verstärken den Eindruck von Weite und Freiheit, den die großzügigen Glasflächen vermitteln. „Wir hätten die Bodenabschlusskante auch ganz weglassen können“, führt Matthias Brack aus. „Technisch wäre das auf jeden Fall möglich gewesen. Aber wir haben dann doch aus ganz pragmatischen Gründen darauf verzichtet.“ Warum das? „Ganz einfach“, lacht er, „Beim Bodenwischen bleiben sonst immer hässliche Putzschlieren an den Glaswänden. Außerdem ist hier auch noch Platz für weitere Steckdosen. Zwei Fliegen mit einer Klappe also.“

Tannenweg 1 87452 Altusried Telefon (08373) 921180 Telefax (08373) 9211825 info@brack-wintergarten.de www.brack-wintergarten.de

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Hagnau

Kempten

Bad Hindelang

131 Gastgeber stellen sich vor

BILD: HAGNAUER GEMEINDEWERKE GMBH

Mark Kreuscher ist der neue Geschäftsführer der Hagnauer Gemeindewerke (HGW). Der Diplom-Ingenieur verantwortet als Bereichsleiter beim Stadtwerk am See die Energie- und Wassernetze. Kreuscher freut sich darauf, künftig gemeinsam mit Hagnaus Hauptamtsleiter Olaf Stelzl, ebenfalls HGW-Geschäftsführer, das Unternehmen weiter zu entwickeln und erfolgreich zu machen. Kreuscher tritt die Nachfolge von Hans Peter Klesel an. Klesel hat die Geschäftsführung des „kleinsten Stadtwerks Deutschlands“ Ende letzten Jahres aufgrund eines beruflichen Wechsels abgegeben. Mark Kreuscher ist der neue Geschäftsführer der Hagnauer Gemeindewerke.

Der Gastgeberkatalog 2017 ist in einer Auflage von 10000 Stück erschienen. Kempten Tourismus präsentiert in der Broschüre 131 Hotels, Gästehäuser und Pensionen bzw. Ferienwohnungs- und Privatzimmeranbieter aus Kempten und Umgebung. Dazu gibt es Gute-Laune-Tipps vor Ort, Ideen für Tagesausflüge in die Region und die Veranstaltungs-Höhepunkte 2017 in Kempten. Das Urlaubsziel punktet mit zahlreichen Events, 2000 Jahre Stadtgeschichte, Einkaufserlebnissen mit Großstadtflair und einmaligen Sehenswürdigkeiten wie den Schauraum Erasmuskapelle, die Prunkräumen in der Residenz und den Archäologischen Park Cambodunum. Den Gastgeber-Katalog gibt es kostenlos in der Tourist Information Kempten, Rathausplatz 24, 87435 Kempten (Allgäu), Telefon +49 (0) 831 960 955 - 0. Zudem steht er als E-Paper http://www.kempten.de/de/ gastgeber-arrangements.php zur Verfügung. BILD: TOURIST INFORMATION KEMPTEN

Ulm

Bester Ausbildungsbeginn seit fünf Jahren

Die Handwerksbetriebe im HWK-Gebiet verzeichnen den besten Ausbildungsstart seit fünf Jahren. Mit einem Ausbildungsplus von insgesamt 5,2 Prozent bestätigt das regionale Handwerk seine Erfolgszahlen vom Ausbildungsstart im September (damals 9,6 Prozent Plus). Insgesamt haben im vergangenen Jahr 3011 Jugendliche eine Ausbildung im Handwerk begonnen. Das ist der höchste Stand an Neueintragungen seit 2012. „Das Handwerk ist bei seiner Nachwuchswerbung zunehmend erfolgreich“, bilanziert Dr. Tobias Mehlich, Haupt-

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geschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Trotz sinkender Schülerzahlen und gleichbleibenden Drang zu den Hochschulen finde das Handwerk immer mehr Auszubildende. Dies sei auch dem Schulterschluss aller Handwerksorganisationen und Gewerken im HWK-Gebiet zu verdanken. Mehlich: „Das Handwerk ist geschlossen mit enormer Energie unterwegs mit Bildungspartnerschaft, Ausbildungsbotschaftern, Berufsorientierungsoffensiven. Jugendliche sehen ihre Entwicklungsmöglichkeit im modernen Handwerk. Davon profitieren unsere Betriebe jetzt unmittelbar.“

Bad Hindelang

BILD: HINDELANG TOURISMUS

Zu den „Edelsteinen der Alpen“ gehören auch die Berge rund um Bad Hindelang.

Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es nach Bad Hindelanger Angaben so viele Alpen wie auf dem Gebiet der Gemeinde im Oberallgäu. Weil das hier angewandte Ökomodell seit Jahren als Vorzeigeprojekt für großflächigen Naturschutz im Alpenraum gilt, ist die „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaft“ als Beispiel für die bayerische Alm- und Alpwirtschaft jetzt in das deutsche Verzeichnis „Immaterielles Kulturerbe“ der UNESCO aufgenommen worden. Herzstück sind die 19 hochalpinen Alpen des Hintersteiner Tales mit einer Fläche von insgesamt 5.600 Hektar. „Zentrale Bestandteile der Bewerbung sind Bräuche, Traditionen und ein schonender Umgang mit der Natur“, so Bürgermeister Adalbert Martin. Viele der örtlichen Bauern verzichten seit Jahren generell auf Kunstdünger und Gentechnik und erzeugen fast das gesamte Tierfutter im Gemeindegebiet. Auch die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA und der WWF gehören die Gipfel um Bad Hindelang zu schützenswertesten Regionen der Alpen wofür die Auszeichnung „Edelstein der Alpen“, ein Siegel, das 23 alpine Regionen tragen, verliehen wurde.

BILD: HWK ULM

Das Handwerk gewinnt erfolgreich Nachwuchs und meldet den besten Ausbildungsstart seit 2012.

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Unterallgäu

Bei Wölfen scheiden sich die Geister. Der erst kürzlich offensichtlich im Unterallgäu gesichtete Wolf löste die Debatte um die steigende Population der Wölfe wieder aus. Lauf offiziellen Schätzungen hatte sich die Zahl der Tiere in den letzten beiden Jahren verdoppelt. MdL Dr. Leopold Herz, Freie Wähler sieht daher notwendige Maßnahmen zum Schutz vor dem Wolf als äußerst dringlich an. Um die Weidetiere effektiv zu schützen sieht er es als notwendig an, rechtliche Voraussetzungen für den Abschuss zu schaffen. Des Weiteren fordert MdL Dr. Herz, den Präventionsfonds gegen Wolfsübergriffe deutlich zu erhöhen, sodass nicht nur Forschungsprojekte gefördert werden können, sondern vor allem auch die erheblichen Kosten für Herdenschutzmaßnahmen. Zudem ist die rechtliche Klärung der Haftung bei Herdenausbrüchen notwendig. Die bayerischen Schaf- und Ziegenhalter sind größtenteils Nebenerwerbsbetriebe bzw. Hobbyzüchter, die sich weder steigende Versicherungsprämien noch kostspielige Präventionsmaßnahmen leisten können.

Für MdL Dr. Herz besteht in der Ausbreitung des Wolfes im Allgäu eine Gefahr sowohl für die Alpwirtschaft als auch für den Tourismus. Der Memminger Jäger Andreas Ruepp sieht die Problematik vor allem auch in der Rudelbildung: „Wenn sich Rüde und Hündin treffen, dann ist das sehr wohl so, dass die dann ein Rudel begründen, das Problem ist bei uns im Allgäu die ausgeprägte Weideviehhaltung. Das führt da zwangsläufig zu Konflikten. Weil der Wolf natürlich auch schaut, dass er die Beute, die er am einfachsten kriegt, sich am schnellsten holt.“ Der Bund Naturschutz im Allgäu dagegen freut sich über die Hinweise auf Wölfe in der Region. Für Thomas Frey ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Wölfe auch als Rudel ansiedeln: „Die Wölfe könnten für natürliche Auslese sorgen.“ Aus dem Fond der Trägergemeinschaft aus Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, WWF, dem Bayerischen

BILD: PRIVAT

Die zunehmende Wolfspopulation im Allgäu löst kontroverse Diskussionen aus.

Jagdverband und dem Bayerischen Naturschutzfonds gebe es außerdem für betroffene Landwirte Ausgleichszahlungen. Eine repräsentative Umfrage des Bayerischen Rundfunks in Memmingen spiegelt die Meinung der Bürger zu dem Thema wider: die Mehrheit begrüßt den Wolf im Allgäu.

Ochsenhausen

Max Wild startet Schulpartnerschaft mit Gymnasium Ochsenhausen Die Max Wild GmbH hat am 10. Januar eine Schulpartnerschaft mit dem Gymnasium Ochsenhausen begonnen. Die Gymnasiasten erhalten eine Praktikumsgarantie, bessere Einblicke in den Berufsalltag und direkten Kontakt zum Familienunternehmen aus Berkheim. Personalchef Jochen Wild setzt auf im Unternehmen ausgebildete Fachkräfte: „Mit 48 Auszubildenden haben wir eine Ausbildungsquote von zehn Prozent und liegen damit weit über dem Branchendurchschnitt!“ Das Bau- und Transportunternehmen bietet zehn verschiedene Ausbildungsberufe und vier verschiedene duale Studiengänge an. Elke Ray, Direktorin des Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Gymnasiums Ochsenhausen, sieht in der vertraglich geregelten Schulpartnerschaft gute Chancen für ihre Schüler. Durch Praktika, Schulbesuche beim Unternehmen vor Ort und Sonderaktionen am Gymnasium wird den Schülern der Übergang von der Schule zur Berufsausbildung erleichtert sowie Interessenbildung und Selbstständigkeit der Gymnasiasten gefördert und gestärkt. „Seit 2016 bieten wir duale Studiengänge an. Zusätzlich können wir bei eingehenden Bewerbungen feststellen, dass immer mehr Abiturienten eine Berufsausbildung machen möchten. Wir wollen und werden die Chance nutzen, gut ausgebildete Jugendliche aus

der Region für unser Unternehmen zu begeistern,“ so Personalreferentin Sabrina Naschold.

BILD: MAX WILD GMBH

Frau Ray und ihre Kolleginnen nehmen die Partnerschaftsurkunde entgegen.

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ICH SAGE IHNEN, WAS BANKEN UND VERSICHERER VERSCHWEIGEN! Wie Sie mit neun Zauberfragen Ihren Finanzberater dazu bringen, seine Karten aufzudecken.

Das 1x1 des intelligenten Geldanlegens Wir sagen was Ihnen Banken und Versicherungen verschweigen! Donnerstag, 02.03.2017 Mittwoch, 03.05.2017 Beginn 18:30 Uhr Ende 22:30 Uhr Veranstaltungsort: Allgäu Resort – HELIOS business & health Hotel Sebastian-Kneipp-Allee 7 87730 Bad Grönenbach Was wir Ihnen erklären: • Wie Sie mit einer konservativen Geldanlage nach allen Kosten und Steuern 6 % Rendite erwirtschaften können • Was die Finanzindustrie Ihnen verschweigt: Wie Sie die Mogelpackungen erkennen • Warum 50 % Ihrer Rendite nicht bei Ihnen ankommen und wie sich davor schützen • Warum das scheinbar Kostenlose sehr teuer ist • Wie Sie mit gleichem Geldeinsatz zwischen 30 % und 70 % mehr Rendite fürs Alter rausholen können • Wie Sie legal die Abgeltungssteuer umgehen können

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„Die große Mehrheit der Bankbetreuer und Vermögensberater hat eigenbezogene Motive, nämlich vornehmlich jene Anlageprodukte zu verkaufen, die ihnen oder ihrer Institution Kommissionen bringen. Das sind jedoch selten die tatsächlich am besten geeigneten Produkte.“ Prof. Rick Ferry, Geschäftsführer von Portfolio Solutions LPP)

sellschaften. Tatsache ist: Nur 50 Prozent dessen, was für den Kunden wichtig ist, darf preisgegeben werden. Als Laie hat man hier seine liebe Not, einem Berater in die Karten zu schauen. Für Durchblick sorgen die neun Zauberfragen, die dieser zu einer Geldanlage beantworten können sollte: 1. Warum empfehlen Sie mir gerade die Geldanlage? 2. Wie viel verdienen Sie und Ihre Bank an Abschlussprovision? 3. Wie hoch sind di expliziten (offenen) Kosten für die Betreuung und Verwaltung der Geldanlage? 4. Gibt es implizite, also versteckte, Kosten, die nicht ausgewiesen werden?

5. Haben Sie kostengünstigere Geldanlagen? 6. Ist die Geldanlage steueroptimiert? 7. Wie flexibel ist die Geldanlage? Wann komme ich an mein Geld und ist die Entnahme mit Kosten verbunden? 8. Welches Risiko trag ich bei der empfohlenen Geldanlage? 9. Sind Sie bereit, mir diese Fragen schriftlich zu beantworten? „Mit diesen Fragen können Sie entlarven, ob Ihr Berater sein Handwerk versteht und die Wahrheit spricht“, ist Marcel Dyk überzeugt, „das Wichtigste bei einer Geldanlage ist, dass man sie versteht – erst dann sollte man unterschreiben.“ Ab 1. März finden Sie die Finanzberatung und unseren Edelmetall-Shop Marcel Dyk in neuen Büroräumen am Rathausplatz 8 in Kempten.

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1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin

BILDER: TÄNZEL

Natürlich möchte Ihr Berater für Geldanlagen Ihr Interesse wahren. Ihnen korrekte Informationen geben. Doch dies kollidiert mit den Interessen und den Gewinnzielen der Banken, Fond- und Versicherungsge-


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SANDRO CORTESE – EIN RENNFAHRER, DER SEINEN TRAUM LEBT MIT EINER SUTER-RENNMASCHINE GEHT DER MOTORSPORTBEGEISTERTE IN DIE SAISON 2017

Sandro Cortese fährt 2016 beim Großen Preis von Australien und in der Moto2-Klasse auf Rang drei.

Sandro Cortes aus Berkheim hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt. Bereits mit drei Jahren träumte er schon vom großen Moto-Rennsport. „Ich kann mich noch genau daran erinnern, als mir mein Vater im Jahre 1993 mein erstes Motorrad, das Kindermotorrad PW 50 von Yamaha zum Geburtstag geschenkt hat“, erzählt der junge Rennfahrer. Er erinnert sich: „Ich wollte, seit ich denken kann, Rennfahrer werden – für mich gab es einfach nichts anderes außer Motorradfahren.“ Auf die Frage, was den das Besondere an dieser Sportart sei, antwortete er spontan: „Die Freiheit und ich kann meinen Traum leben.“ 60

Die Erfolgsstory von Sandro Cortese In den Jahren 2003 und 2004 nahm er an der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft in der 125-cm³-Klasse teil. Sein Debüt in der Motorradweltmeisterschaft gab Cortese im Jahr 2005 für das deutsche Team Kiefer-Bos-Sotin Racing der Gebrüder Kiefer auf Honda. Er belegte mit acht Punkten am Ende Rang 26 der Weltmeisterschaft. Zur Saison 2006 wechselte Cortese zum

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Sandro Cortese lässt es in Jerez beim Großen Preis von Spanien krachen und fährt 2016 auf Rang drei.

Schweizer Elit-Team von Daniel Epp. Mit einer Vorjahres-Werks Honda fuhr der junge Rennfahrer 23 Punkte ein und steigerte sich auf den 17. Platz in der Endabrechnung. In der Saison 2007 startete Cortese wieder für sein Team aus dem Vorjahr, das nun Emmi-Caffe-Latte hieß und auf Aprilia startete. Für die Motorrad-Weltmeisterschaft 2008 bekam Cortese eine offizielle Werks-Aprilia zur Verfügung. Zu Beginn der Saison behinderte ihn eine Verletzung, aber Cortese steigerte sich von Rennen zu Rennen. Kurz vor Saisonabschluss schaffte er sein bis dahin bestes Ergebnis. Beim Großen Preis von Malaysia in Sepang verfehlte er als Vierter einen Podiumsplatz nur um 30 Hundertstelsekunden. In der Gesamtwertung belegte Sandro Cortese mit 141 Zählern Rang acht. Beim Auftaktrennen der Saison 2009, dem Großen Preis von Katar in Losail, wurde Cortese, mittlerweile auf einer 125-cm³-Derbi des Teams Ajo Interwetten, in einem nach vier Runden wegen Regens abgebrochenen Rennen Dritter und fuhr damit seine erste Podiumsplatzierung in der Motorrad-Weltmeis-

terschaft ein. Im niederländischen Assen erfuhr er im Juni 2009 seine erste Pole-Position. Im Mai 2011 gründete er die Sandro Cortese Junior Bike Schule, mit der er sich um Nachwuchsrennfahrer kümmert. Am 14. August 2011 fuhr er in Brünn beim Großen Preis von Tschechien seinen ersten GrandPrix-Sieg ein, nachdem er zuvor 108 Rennen in der WM sieglos geblieben war. Am Ende der Saison 2011 erreichte Cortese mit 225 Punkten den vierten Gesamtrang der Weltmeisterschaft in der 125-cm³-Klasse.

2012 – ein unvergessliches Jahr In der Moto3-Klasse, gewann Cortese am 8. Juli 2012 als erster Deutscher seit 41 Jahren den Sachsenring-Grand-Prix und übernahm damit die Führung in der Weltmeisterschaft. Am 21. Oktober siegte er beim Großen Preis von Malaysia in Sepang, dem drittletzten Lauf der Meisterschaft, und wurde damit vorzeitig erster Weltmeister der Moto3-Klasse. Auch MotoGP-Fahrer Stefan Bradl und DTM-Champion Mattias Ekström sind anwesend gewesen. „Das Jahr 2012

Großer Preis von Australien 2016. So sehen glückliche Sieger aus: Tom Lüthie aus der Schweiz und Sieger (Mitte) mit dem Zweitplatzierter Franco Morbidelli aus Italien (links) und Sandro Cortese auf Rang drei.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Gewonnen. Sandro Cortese freut sich 2016 über den dritten Platz beim Großen Preis von Australien.

Saison. Durch die 16 Punkte für Platz drei, machte Cortese in der Meisterschaft einen großen Sprung. Und das trotz einer voran gegangen Knieverletzung. Hochmotiviert und an Bord mit einer Suter-Rennmaschine (Suter-MMX2 ist eine 600cm³ 4-takt Prototypen Rennmaschine) startet der 27-Jährige nun in die Saison 2017. „Für mich und mein Team liegt ein besonders Jahr vor uns. Wir haben das Motorrad gewechselt und das Team“, so der Berkheimer. Zwar sei ihm bewusst, dass ein knallhartes Jahr vor ihm liegen würde. Er lässt aber keinen Zweifel daran, erneut einen Titel einzufahren. Über Zukunftspläne macht sich Cortese keine Gedanken. „Ich genieße die Jahre des Profisportler Daseins und jeden Moment, in dem ich fahre“. Als absolutes Vorbild nennt der junge Rennfahrer den Italiener Valentino Rossi, der zu den erfolgreichsten Piloten der Geschichte zählt. „Ich denke, das ist ein Mann, den jeder kennt“. sg

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BILDER: INTAKTGP

Beim Team von Rennfahrer Sandro Cortese herrscht ausgelassene Stimmung. Der junge Rennfahrer (Mitte) fuhr 2016 auf Rang drei beim Großen Preis von Australien.

brachte mir die unvergesslichsten Momente in meiner Karriere. Da hat einfach alles gepasst“, so Cortese. Seit der Saison 2013 fährt Cortese im neu gegründeten Team Intact GP unter Leitung von Jürgen Lingg, Wolfgang Kuhn und Stefan Keckeisen auf Kalex in der Moto2-Klasse. In seiner ersten Saison belegte er im Gesamtklassement Rang 20. Im zweiten Jahr in der Moto2-Weltmeisterschaft belegte er im Gesamtklassement den neunten Rang. 2015 beendete er die Saison auf Platz elf. Beim Australien-Grand-Prix auf Phillip Island sicherte sich der Deutsche 2016 sein erstes Podium in der laufenden


Oberstaufen

1200 Jahre Allgäu Am 7. Februar im Jahre 817 wurde das Allgäu als „Albigaugensis“ erstmals erwähnt – Rückblick in die Geschichte des Allgäus

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„Ein rauch, wintrig´s Land“, so beschrieb Sebastian Münster im 16. Jahrhundert das Allgäu. Bis ins 19. Jahrhundert blieb die Region ein Land der Bauern, die unter den harten Bedingungen um ihr Überleben kämpften. Erstmals wurde der Name „Allgäu“ übrigens am 7. Februar im Jahre 817 urkundlich als „Albigaugensis“ erwähnt. Entstanden ist der Begriff vermutlich aus dem Wort „Alb“ (Gebirge) und „Au“ (= wasserreiche, fruchtbare Ebene) zu. Diese Urkunde aus St. Gallen, von wo aus das Allgäu einst christianisiert wurde, betrifft ein Besitztum in der heutigen Marktgemeinde Oberstaufen. Ein gewisser Wisirih soll ein Grundstück im Ortsteil Zell damals dem Kloster St. Gallen übereignet haben. „Im Namen Gottes übergebe und übertrage ich, Wisirih, an das Kloster St. Gallen eine Zelle, im albgauischen Gau gelegen, welche Wisirihzell genannt wird“, heißt es in der Stiftungsurkunde. Heimatforscher Gerhard Klein aus Immenstadt sieht diese Ursprünge als Forschungsergebnisse des Historikers Ulrich Crämer an. Demzufolge sollen die Erwähnungen des Begriffs „Allgäu“ Ausgangspunkt für einen Versuch gewesen sein, die Grenzen des Ur-Allgäus festzulegen. Den groben Rahmen dafür sind in etwa Orte, deren Namen auf „-hofen“ enden, wie sie häufig in der Umgebung von Oberstaufen aber auch Sonthofen sowie in östlichen Teilen des Landkreises Lindau zu finden sind. Funde wie ein Schwert aus der Bronzezeit im 13. Jahrhundert in der Nähe von Immenstadt zeugen allerdings davon, dass das Allgäu schon weit vorher besiedelt war. Im Spätmittelalter war die Gegend schließlich geprägt durch Hunderte von Burgen. Kelten, Alemannen, Franken und Römer hatten sich bei uns niedergelassen. Die Aufteilung in freie Reichsstätte und einzelne Territorien änderte sich jedoch,

als Napoleon 1796 in Bayern einmarschierte. Nachdem die napoleonischen Truppen das bayerisch-österreichische Heer geschlagen hatte, ließ er das Kurfürstentum Bayern und das Herzogtum Württemberg zu Königtümern erheben. Das Allgäu wurde politisch neu geordnet. Der Armut versuchten die Bauern mit Viehzucht und Flachsanbau zu begegnen, weshalb die blauen Blüten des Flachs lange Zeit die Landschaft des Allgäus prägten. In dieser Zeit entstand der Begriff „Blaues Allgäu“. Doch die Leinenproduktion geriet in eine schwere Krise. Glücklicherweise trieb Carl Hirnbein die Käsewirtschaft nachhaltig voran und stellte den ersten Limburger Käse her. Gleichzeitig produzierte der Schweizer Johann Althaus den ersten Emmentaler im Allgäu. So wurde mit der Umstellung auf Viehwirtschaft aus dem „blauen“ das „grüne Allgäu“. In Oberstaufen wurde nun im Rahmen eines Festaktes zu 1200 Jahren Allgäu der 1. Vorsitzende des Heimatbundes Allgäu, Karl Stiefenhofer, von Heimatminister Dr. Markus Söder für seine besonderen Verdienste in der Heimatpflege ausgezeichnet. „Lebendige Heimatpflege braucht Persönlichkeiten mit Weitblick, Energie und Überzeugungskraft. Karl Stiefenhofers langjähriges leidenschaftliches Engagement für das Allgäu hat maßgeblich zur Stärkung des besonderen Heimatbewusstseins der Allgäuer beigetragen“, betonte Söder. Karl Stiefenhofer setzt sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich für die Pflege und Bewahrung von Tradition und Brauchtum im Allgäu ein. Unter seiner Führung hat der Heimatbund, Dachverband von 34 Allgäuer Heimat- und Geschichtsvereinen mit über 8000 Mitgliedern, eine Vielzahl von Heimatprojekten zur Geschichte, Natur und Kultur im Allgäu initiiert und gestaltet. Hierzu zählt etwa die „Allgäuer Heimatakademie“ mit heimatkundlichen Seminaren oder der „Allgäu-Ausweis für echte Allgäuer.“

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Dornbirn

4. com:bau: Bau-, Sanierungs- oder Immobilienprojekte gehen mit hohen organisatorischen und finanziellen Herausforderungen einher. Auf der Baumesse com:bau, die vom 10. bis zum 12. März im Messequartier Dornbirn stattfindet, können sich die Besucher einen Überblick über das umfangreiche Angebot im Bau- und Baunebengewerbe verschaffen, die richtigen Partner finden und über die neuesten Trends und Entwicklungen informieren. Ein ausgewogener Mix aus hochkarätigen Ausstellern, zahlreichen Schwerpunkten und einem breiten Informationsangebot machen die com:bau bereits zum vierten Mal zur wichtigsten Anlaufstelle für das bauinteressierte Publikum aus der Vier-Länder Region. Brisante Fragen rund ums Bauen und Sanieren werden an allen Messetagen im Raiffeisen bau:forum von unabhängigen Experten beantwortet. Eine eindrucksvolle Sonderausstellung zum Thema Glas, die Präsentation des Jugend-Designwettbewerbs MWANGA, zahlreiche Gemeinschaftsstände sowie ein spannendes Kinderprogramm machen den Besuch der com:bau garantiert zum Erlebnis.

Geballte Baukompetenz von über 220 Ausstellern

4. com:bau Messe für Architektur, Bauhandwerk, Energie und Immobilien 10. bis 12. März 2017 Messe Dornbirn, Messeplatz 1, 6854 Dornbirn (Österreich/Vorarlberg) https://combau.messedornbirn.at

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Adieu Schnupfennase

Auch natürliche Heilmittel können eine Erkältung lindern.

BILD: SIMONE WINTERGERST

Bevor sich der Frühling endgültig durchsetzt, rollt die Erkältungswelle noch einmal mit aller Gewalt heran. „Eine Erkältung dauert ohne Behandlung eine Woche, mit Behandlung sieben Tage“, so sagt ein altes Sprichwort. Glücklicherweise ist in der Allgäuer Pflanzenwelt so manch hilfreicher Schatz verborgen, der die Erkältung zwar nicht wegzaubern, aber zumindest erträglicher machen kann. Holunder- und Lindenblütentee bringen Sie ins Schwitzen und verbannen Bakterien und Viren. Salbei, Thymian und Schwarze Johannisbeere bekämpfen Entzündungen und helfen bei Halsscherzen und Heiserkeit. Wussten

BILD: PIXABAY

- mit Allgäuer Heilkräutern gesund durch die Erkältungszeit

Rundum wohlfühlen.

Sie übrigens schon, dass Sie sich aus selbst gesammelten Fichten-, Tannen- und Kiefernzweigen ein wohltuendes Aufwärmbad bereiten können? Einfach eine Handvoll Zweige in einem Liter Wasser aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen, absieben und rein ins warme Badewasser. Na dann: Gute Besserung! SW

Raus aus dem Winterblues

BILD: SIMONE WINTERGERST

 – rein ins Allgäu

Sonne tanken im Allgäu.

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Kaum werden die Tage wieder länger, zieht es die Menschen raus ins Freie. Und das aus gutem Grund: Je weniger Sonne wir abbekommen, desto weniger Serotonin wird im Körper produziert. Dieses Glückshormon, das übrigens auch in Schokolade zu finden ist, wirkt stimmungsaufhellend und übt einen stärkenden Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System aus. Und wo ließe es sich besser Sonne tanken, als im wunderschönen Allgäu? Denn auch im Winter ist hier über

Ski- und Snowboardfahren hinaus noch so einiges geboten. Wie wäre es mit einem romantischen Winterpicknick auf einem der Allgäuer Hausberge? Oder mit einer geführten Schneeschuhwanderung? Ob sportlich aktiv oder lieber genussvoll relaxed – im Allgäu hat der Winterblues keine Chance mehr. SW

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


AC H T S A M K E I T E R L E B E N

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Sehnen Sie sich nach kristallklarer Bergluft und freiem Gipfelblick? Nach Wertschätzung und gesundem Genuss? Nach einzigartigen Naturerlebnissen und einem neuen Körpergefühl? Kommen Sie ins Bergkristall - Natur und SPA und finden Sie Ihren ganz individuellen Weg zu sich selbst. Genießen Sie mit gutem Gewissen, lassen Sie sich fallen und besinnen Sie sich auf Ihre Sehnsüchte.

ATMEN SIE LEICHTIGKEIT & LEBENSFREUDE Wir kombinieren das Beste der erfolgreichsten Ernährungsphilosophien mit ayurvedischen Einflüssen und regionaler Allgäuer Küche. Lassen Sie sich begeistern: Schlafen Sie im Alpinen Design, bei offenem Fenster und tauchen Sie ein in unser einzigartiges Alpenpanorama. 2000 qm Kristall SPA • ganzjährig beheizter Panorama-Pool • Saunalandschaft „Nagelfluhkette“ mit freiem Bergblick • Panorama-Fitness • Outdoor Wellness • Zimmer und Suiten mit atemberaubender Aussicht Panorama-Restaurant mit traumhafter Sonnenterrasse • hauseigenes Wildgehege • Yoga • Detox • Ayurveda Fasten nach Schroth • Kamingespräche mit Experten • Gratis: Ski, Golf und Bergbahnen

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2016 – 2018

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Hotel Bergkristall GmbH & Co. KG • Familie Lingg • Willis 8 • D-87534 Oberstaufen • Tel. +49 8386 911-0 • bergkristall.de


Das  Bergkristall  Natur  und  Spa ist  das  beste  Wellnesshotel  im  Allgäu  – ausgezeichnet  mit  dem  HolidayCheck  Award   2017 Das Bergkristall Natur und Spa ist das beste Hotel im Allgäu – ausgezeichnet mit dem HolidayCheck Award 2017. Sabine Lingg, Hotelchefin des Bergkristall, ist stolz darauf, als einziges Hotel in der Region diese wichtige Auszeichnung bekommen zu haben.

Das Bergkristall Natur und Spa ist viel mehr als ein Geheimtipp im Allgäu. Das finden auch Hunderte Internetnutzer, die das Refugium im idyllischen Vierländereck fleißig empfehlen und dem Haus damit zum „HolidayCheck Award“ verholfen haben. „Wir sind stolz darauf, dass wir die Auszeichnung als einziges Hotel in der Region von diesem wichtigen Reiseportal bekommen haben“, sagt Hotelchefin Sabine Lingg. Und sie freut sich, dass ihre Gäste das Hotel gut bewerten. „Wir geben jeden Tag unser Bestes, damit sich Jeder bei uns

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wohlfühlt und perfekt entspannen kann“, sagt sie. Gerade darum sei es schön, die tägliche Arbeit auf diese Weise gewürdigt zu sehen. Mindestens 50 Urlaubsbewertungen innerhalb von zwölf Monaten, mindestens 90 Prozent Weiterempfehlungen der Gäste und ein Gesamtdurchschnitt von mindestens 5,0 Sonnen in den Bereichen Zimmer, Lage und Umgebung, Service und Gastronomie – das sind die Grundvoraussetzungen, um den beliebten

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Nehmen  Sie  sich  Zeit für  das  pure  Bergerlebnis  mit  Vitalität, Bewegung und Fitness. Mit Chef Hans-Jörg Lingg und unserem Bergprofi Sepp erleben Sie die Allgäuer Alpen rund um´s Bergkristall. Anstrengen, schwitzen, auspowern, und dann: Bergpanorama pur, ein frisches Lüftchen um die Nase, Sonne tanken, Jausen- und Picknickfreuden genießen, einfach „du selbst sein“. Unverfälscht und ehrlich. Das Paket „Vitalwanderwoche“ beinhaltet: · 7 Übernachtungen inklusive · Gesunder Genuss · Täglich geführte Wanderungen und Bergtouren · Wanderjause vom Frühstücksbüffet · 1 Massage individuell 50 min · 1 Wohlfühl-Pediküre · 1 „PADAYBHANGA“ Ayurvedische Fuß- und Beinbehandlung · Allgäuer Heimatabend mit Musik · Ein Stück Allgäuer Käse als Abschiedsgeschenk · Bergkristall Inklusivleistungen Buchbar an folgenden Terminen: 18.06. bis 25.06.2017 10.09. bis 17.09.2017 und 17.09. bis 24.09.2017

Publikumspreis „HolidayCheck Award“ von dem Portal zu erhalten. Das Bergkristall Natur und Spa in Oberstaufen steht auf Rang 16 der insgesamt 156 Unterkünfte in Deutschland, die diese Auszeichnung erhalten haben.

„Wir sind stolz darauf, dass wir die Auszeichnung als einziges Hotel in der Region von diesem wichtigen Reiseportal bekommen haben!“

„Ein Traumhotel das keine Wünsche offen lässt“//„Es ist wie nach Hause kommen, das Paradies für mich“//„Tolles, familiär

–Hotelchefin Sabine Lingg –

„Wir geben jeden Tag unser Bestes, damit sich jeder bei uns wohlfühlt und perfekt entspannen kann.“

geführtes Hotel in Toplage“ – so lesen sich nur einige der Bewertungen auf dem Reiseportal. „Diese unverfälschten Gästebewertungen sind der Beweis dafür, dass unsere Gäste bei uns ihren Rückzugsort für Körper und Seele gefunden haben“, betont Sabine Lingg. Die positiven Meinungen seien Ansporn und Aufgabe zugleich. „Dass wir jeden Tag eine unvergessliche Auszeit vom Alltag bieten können, gelingt nur, wenn alle Räder ineinander greifen“, betont die Hotelchefin. Daher mache es sie besonders stolz, dass die Teamleistung zu der begehrten Auszeichnung geführt hat.

BILDER: HOTEL BERGKRISTALL

Hotel Bergkristall GmbH & Co. KG Willis 8 87534 Oberstaufen Telefon (08386) 9110 Telefax (08386) 911 150 wellness@bergkristall.de www.bergkristall.de

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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BILDER: HEILKLIMA-VERBAND, TOURISMUS OBERSTDORF

Schritt für Schritt gesünder leben Heilklimatisches Wandern - sanfte Bewegung mit Erlebniswert

Kein Auto, kein Handyklingeln, kein Surren der Klimaanlage – stattdessen Stille, die nur durch das Rauschen der Tannen oder Vogelgezwitscher unterbrochen wird. Tief durchatmen in frischer Luft, moderates Laufen und das Ganze in der herrlichen Umgebung der Allgäuer Alpen. Heilklima-Wandern ist im Trend und das mit gutem Grund. Der moderne Mensch lebt zunehmend in warmen und klimatisierten Räumen und bewegt sich zu wenig. Die Folge sind ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besonders für Herz- und Kreislauferkrankungen und eine geringe Stresstoleranz. Beim Heilklima-Wandern lernt der Organismus wieder, sich mit Licht, Wind und Kälte auseinanderzusetzen was nicht nur das Immunsystem stärkt, sondern die gesamten Vital-

funktionen anregt und den Körper insgesamt belastbarer macht.

Wohltat für Körper und Geist „Das Prinzip ist ganz einfach“, erklärt Heilklima-Therapeutin Elizabeth Gabli, „das Wandern bei Wind und Wetter härtet ab und trainiert die Abwehrkräfte.“ Allein im Allgäu gibt es sieben anerkannte heilklimatische Kurorte: Bad Hindelang, Oberstdorf, Oberstaufen, Isny, Scheidegg, Fischen und Schwangau. Ein weites Netz von Wanderwegen mit unterschiedlichen Anforderungen bietet eine punktgenaue Auswahl für jeden Anspruch. Wichtig ist, die Route nach der eigenen Kondition auszuwählen und auf die bioklimatischen und physiologischen Belastungen zu achten. Spätestens wenn Sie auf einer Anhöhe die herrliche Aussicht in die Berglandschaft genießen

In Bad Hindelang einen herrlichen Blick von der Kellerwand genießen, bevor es durch den Hirschbachtobel geht – nur einer der herrlichen Heilklimawanderwege in dem Kurort.

und einen tiefen Atemzug nehmen, wissen Sie warum Heilklimawandern Balsam für Leib und Seele ist. Weiterführende Informationen enthält das kostenlose Handbuch „Heilklima-Wandern“, das in allen Heilklimatischen Kurorten ausgegeben wird und als Download unter www.heilklima.de erhältlich ist. sp

Atmen Sie durch BILD: UTE LAMA

Fühlen Sie sich atemlos? Engt Sie Beruf und Alltag ein? Dann sollten Sie es mit Tibetischem Atem-Yoga versuchen.

Chumba und Ute Lama verhelfen zum Durchatmen.

„Der Atem ist der Reiter des Geistes“. Chumba Lama wurde die Kunst des Atem-Yogas schon als junger Mönch vermittelt. Mittlerweile lehrt sie der tibetische Allgäuer seit vielen Jahren auch bei uns. „In unserer Gesellschaft ist sich kaum jemand der enormen Heilkraft des richtigen Atmens bewusst“, erklärt Ute Lama,

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„dabei reicht es manchmal schon aus, einfach mal kurz innen zu halten und tief durchzuatmen.“ Seit je her wird von den tibetischen Jogis intensiv das Atem Yoga praktiziert. Anders als im indischen Yoga beruht diese Praxis hauptsächlich darauf, die inneren Energiekanäle zu reinigen, indem der Atem bewusst durch den Körper und die verschiedenen Organe gelenkt wird. Die Beherrschung der inneren Energien dient dann dort einer tiefgreifenden Meditationserfahrung. „Doch auch für unseren Alltag kann eine richtige Atmung eine enorme Unterstützung sein, „erklärt Ute Lama. So hat Chumba ein leicht zu praktizierendes Programm für Gesundheit und geistiges Wohlbefinden zusammengestellt. Das Atem Yoga wird Ihnen helfen können durch bewusstes tiefes Atmen mehr Ruhe

im Geist zu finden und den Körper mit Kraft und Gesundheit zu versorgen. Denn der Geist, der Körper und somit ihr Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verbunden. Mit Sauerstoff versorgte Zellen können sich selber regenerieren und aufbauen. „Ein ruhiger Geist und ein mit Sauerstoff durchdrungener Körper strahlen Jugend und Frische aus“, weiß Ute Lama. sp

Chumba und Ute Lama: Tibetisches Atem-Yoga. Die machtvolle Medizin für Körper und Geist. Schirner Verlag 2015, ISBN 978-3-8434-1167-7

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Ab Januar 2017 gelten neue Kriterien für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.

PFLEGEREFORM 2017 Seit Januar 2017 gelten neue gesetzliche Regelungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Bessere Leistungen, neue Bewertungen: das Wichtigste auf einen Blick

Wer selbst einen Angehörigen pflegt oder in der Pflege tätig ist, kennt dies: In Minuten wird der Hilfebedarf abgemessen, ein Spielraum für das, was die Betroffenen im Alltag wirklich brauchen, bleibt hier nicht. Die Reform soll damit Schluss machen.

Keine Pflegestufen mehr Die bisherigen drei Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade ersetzt. Dieses neue Begutachtungssystem orientiert sich daran, wie stark die Selbstständigkeit und die Fähigkeiten zur Alltagsbewältigung eingeschränkt sind. Weniger Hürden Im Zentrum der Neuregelungen steht die Gleichbehandlung von geistigen und körperlichen Einschränkungen. Zudem berücksichtigt der neue Pflegegrad 1 bereits geringe Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit und ermöglicht so einen leichteren Zugang zu den Pflegeleistungen. Künftig wird es daher mehr Anspruchsberechtigte geben. Leichter Übergang Die bisherigen Pflegestufen gingen Anfang des Jahres automatisch in den entsprechenden Pflegegrad über. Für viele Bedürftige bedeutete dies sogar eine geringfügige Besserstellung: So stiegen zum Beispiel bei der ambulanten Pflege die Leistungen. Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2017

Bessere Prävention Ein Ziel der Reform ist, die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen möglichst zu erhalten oder wiederherzustellen. Neu ist die Vielfalt der Empfehlungen, die der Gutachter dafür aussprechen kann: von Kursen zur Sturzprävention oder Vermeidung von Fehl- und Mangelernährung über Hilfs- und Pflegehilfsmittel bis hin Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes.

Arbeitslosenversicherung: Die Pflegekasse zahlt für die Dauer der Pflege die Beiträge, wenn die Beschäftigung wegen der Pflegetätigkeit aufgegeben oder unterbrochen wird. Informationen zum Thema Pflege findet man auch unter www.ikk-classic.de.

Sonderregelungen für Kinder Bis 18 Monate werden Kinder pauschal einen Pflegegrad höher eingestuft als ältere Kinder und Erwachsene. In dieser Zeit wird keine neue Begutachtung nötig. So sollen pflegende Angehörige durch die Reform entlastet werden: Rentenversicherung: Die Beiträge werden übernommen, wenn man einen Angehörigen mit Pflegegrad 2 bis 5 an zwei Tagen der Woche für mindestens zehn Stunden regelmäßig pflegt und betreut. Unfallversicherung: Pflegende Angehörige genießen den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Pflegende Angehörige werden durch die anstehende Pflegereform besser unterstützt.

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BILDER: DJD/IKK CLASSIC/THX, DJD/IKK CLASSIC/THX

Hier die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:


MIT HINGABE ZUM MENSCHEN

Wer heute eine der Dr. Reisach Kliniken in Stiefenhofen oder Oberstdorf betritt, begegnet einer emotional offenen und persönlich ehrlichen therapeutischen Gemeinschaft. Hilfesuchenden Menschen wird hier professionelle Therapie und Empathie entgegengebracht. Was einst der Heilige Augustinus an einen Freund in Not schrieb, ist heute das Leitbild der Dr. Reisach Kliniken und gibt die persönlich Einstellung der Mitarbeiter wider: „Porta patet – magis cor“, „die Tür steht offen, mehr noch das Herz.“ Was 1989 inmitten des Feriendorfes Stiefenhofen begann, entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte im Bereich der Psychosomatik und Psychotherapie. Heute ist die Hochgrat Klinik nicht nur eine Topadresse für Hilfesuchende, sondern gleichermaßen ein führender Arbeitgeber in der Region.

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Bedingt durch die hohe Frequentation wurde mit der Adula Klinik in Oberstdorf 1996 das Fundament für einen weiteren Standort der Dr. Reisach Kliniken gelegt. Nach einer Erweiterung vor drei Jahren konnte hier das Therapiekonzept noch ausgebaut werden.

Führend in Deutschland Rund 30.000 Patienten wurden bereits in den beiden, in Deutschland und dem angrenzenden Ausland renommierten, psychosomatischen Kliniken behandelt. Dies ist nicht zuletzt der Professionalität und

dem Einfühlungsvermögen der Mitarbeiter sowie einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Therapiekonzepte zu verdanken. „Wir stellen uns der Wirklichkeit des Leidens der Menschen, die zu uns kommen und wir bezeugen ihnen unser Mitgefühl in unserem Tun. Heilung geschieht durch Professionalität, persönliche Hingabe und Liebe und durch den Mut und die Entscheidung von Seiten des Patienten, sein Leben zu verändern“, erläutert Dr. Georg Reisach, der Gründer beider Kliniken. Mit ihm dem Klinikträger, und den Chefärzten Dr. Ilse

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Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass die Menschen, die in den Dr. Reisach Kliniken Hilfe suchen, nicht allein über den Verstand, sondern über die Einbeziehung der Gefühle, durch spirituelle Orientierung und in einer therapeutischen Gemeinschaft wieder auf den Weg ins Leben kommen.   sp

Dr. Reisach Kliniken Kliniken für Psychosomatik und Psychotherapie Arbeit oder einen Job, sondern eine Aufgabe übernommen, mit der sich die Mitarbeiter beider Kliniken durch klare und wertschätzende Kommunikation identifizieren. Seelische Erkrankungen oder Krisen sind Zeiten existenzieller und spiritueller Not und Neuorientierung. Dabei bedienen sich die Therapeuten der wissenschaftlichen Heilkunde und entscheidenden Verfahren der Psychotherapie, Psychiatrie und Medizin.

Hochgrat Klinik Wolfsried 108, 88167 Stiefenhofen bei Oberstaufen Telefon (08386) 9622-0 info@hochgrat-klinik.de Adula Klinik In der Leite 6 87561 Oberstdorf Telefon (08322) 709-0 info@adula-klinik.de www.dr-reisach-kliniken.de

BILDER: HOCHGRATKLINIK

Manuela Völk und Dr. Michael Tischinger stehen langjährige erfahrene Fachärzte gemeinsam mit einem hoch motivierten Team aus den Bereichen Psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie und Innere Medizin den Patienten auf ihrem Genesungsweg zu Seite. Das Leitbild ist dabei klar formuliert: „Wir begegnen unseren Patienten ganz unabhängig von ihrer Weltanschauung oder religiösen Ausrichtung.“ Das gesamte Klinikpersonal hat bei seiner Einstellung nicht eine

Die Adula Klinik liegt in Oberstdorf vor dem beeindruckenden Panorama der Allgäuer Hochalpen Die wenige Kilometer von Oberstaufen entfernt gelegene Hochgrat Klinik ist ein psychosomatisches Akut- und Rehabilitationskrankenhaus und hat 100 stationäre Behandlungsplätze. und bietet Platz für 140 Akut- und Rehapatienten/innen.

porta patet – magis cor. Dieser Satz, den Augustinus an einen Freund in Not schrieb („die Tür steht offen – mehr noch das Herz“), prägt als Leitsatz unsere Ein-

stellung gegenüber hilfesuchenden Menschen, die sich an uns wenden wollen. Die Dr. Reisach Kliniken – die Adula Klinik in Oberstdorf und die Hochgrat Klinik Stiefenhofen bei Oberstaufen − , in Trägerschaft von Dr. Georg Reisach, bieten Psychotherapieverfahren auf höchstem wissenschaftlichen Niveau. Professionalität unserer Therapie wird verbunden mit Spiritualität, die sich in Ehrfurcht vor dem Leben, Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber und in Dankbarkeit und Liebe widerspiegelt.

unsere therapeutische arbeit

Die Kliniken arbeiten auf dem Boden evidenzbasierter Medizin. Im Zentrum der therapeutischen Arbeit stehen wissenschaftlich begründete Psychotherapieverfahren: • Tiefenpsychologisch fundierte Therapie • Kognitiv-behaviorale Therapie • Schema-fokussierte Therapie • Systemische Therapie • Achtsamkeits-basierte Medizin (MBSR – Mindfulness-based Stress Reduction) • Körpertherapie • Bonding-Psychotherapie Adula Klinik In der Leite 6, 87561 Oberstdorf, Telefon 0 83 22 / 70 9-0, info@adula-klinik.de

unsere schwerpunkte

Die Behandlungsschwerpunkte, sowohl für gesetzlich Versicherte als auch Privatpatienten/innen (einschließlich Beihilfeberechtigte), unserer Kliniken sind: • Depression und Angst • Sucht (stoffliche und nichtstoffliche Süchte, auch Internetsucht) • Burnout • Ess-Störungen • Psychosomatische Störungen • Persönlichkeitsstörungen • Posttraumatische Belastungsreaktionen

www.dr-reisach-kliniken.de

unsere besonderen merkmale

• Emotionale Erlebnisaktivierung: Wir heilen nicht allein über den Verstand, sondern über Einbeziehung der Gefühle. • Therapeutische Gemeinschaft: Patienten/innen können, therapeutisch begleitet, durch ein wertschätzendes Miteinander heilende Beziehungserfahrungen machen. • Spirituelle Orientierung: Der sinnsuchende Mensch steht im Mittelpunkt.

Hochgrat Klinik Wolfsried 108, 88167 Stiefenhofen bei Oberstaufen, Telefon 0 83 86 / 96 22-0, info@hochgrat-klinik.de


„WIR SCHENKEN In der Schönheit des Tannheimer Tals hat sich das Hotel Bergblick zur Aufgabe gemacht, Gästen Momente der Stille, Augenblicke der Erholung und Zeit für sich selbst zu schenken. Denn Zeit ist Luxus.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an eine Holzwand gelehnt und die Sonnenstrahlen wärmen Ihr Gesicht. Vor Ihnen breitet sich ein herrliches Alpenpanorama aus. Die Stille ist fast greifbar, nur das Zwitschern der Vögel und summende Bienen unterbrechen sie. Der ganze hektische Alltag fällt von Ihnen ab, Sie werden ruhig, atmen tief die frische Luft ein und haben einfach nur Zeit. In unserem stressigen und von Terminen geprägten Arbeitsleben bleibt meist kein

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IHNEN

ZEIT “

Platz für Muße und Entspannung. Hier im Hotel Bergblick werden einem solche Momente geschenkt, ist „Zeit für das Leben“ die Philosophie des Hauses. Weit weg von der Hauptstraße, an einem Hang gelegen, bietet das 2010 komplett renovierte Haus alles, was zum Abschalten und Erholen benötigt wird. Neben der einzigartigen Lage besticht das Hotel mit einem exklusiven Interieur, das mit natürlichen Materialien und Farben Gemütlichkeit und Eleganz gleichermaßen offenbart, Ruhe und Zeitlosigkeit widerspiegelt. Werte, denen es hier erlaubt ist, gelebt zu werden. „Gerade diese Stille ist es, was die Gäste bei uns sehr schätzen“, weiß Geschäftsführerin Isolde Mörz, „besonders Wochenend- und Kurzurlauber genießen nach einer stressigen Arbeitsphase einen Aufenthalt in unserem Haus.“

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Sichtbare Zeit Einatmen, Entspannen, Erholen – all das fällt in dieser herrlichen Atmosphäre nicht schwer. Ein Tee am Kamin, ein Saunagang in alpenländischem Ambiente, ein Glas Wein zu Pianomusik. Es ist ein ganz besonderes Lebensgefühl, das sich einstellt und die Augenblicke hier zu ganz besonderen werden lässt. Augenblicke, die im Hotel Bergblick auch sichtbar mit zahlreichen Zeit-Zeugen ausgedrückt werden und die Sammelleidenschaft des Besitzers offenbart: Überall im Haus finden sich handverlesene und außergewöhnliche Uhren. Sie bilden zusammen mit Kunstwerken unterschiedlichster Stile und Epochen ganz besondere Blickfänge. Mit Liebe ausgewählt und arrangiert stellen sie das Motto

des Hauses auf ungewöhnliche Weise dar. „Jedes dieser Stücke hat seine eigene Geschichte“, erklärt Isolde Mörz.

Genuss auf ganzer Ebene Für Gäste des Hauses und Restaurantbesucher rundet das Hotel Bergblick die

Nehmen Sie sich Zeit um einen „BergZeit“ – Hüttenzauber zu erleben. Entdecken Sie die Bergwelt des Tanhheimer Tales hautnah! Wachen Sie zwischen Alpengipfeln auf, gehen Sie auf traumhaften Wanderrouten und spüren Sie die Ursprünglichkeit und Ruhe dieser einzigartigen Landschaft. Das Paket „BergZeit“ beinhaltet: ●Eine Übernachtung auf einer Berghüt te mit Bergsteigerfrühstück und herz haftem Abendessen ●Leih-Wanderrucksack mit detaillierter Wanderkarte ●Eine wohltuende Teilmassage

Alltagspause seiner Besucher mit einer kulinarischen Genuss-Zeit ab. Aus natürlichen, authentischen und regionalen Produkten zaubert der Küchenchef kreative und bodenständige Gerichte nach dem Konzept der Naturküche. Die Wahl fällt schwer zwischen Gourmet Klassik, ei-

●Drei oder vier Übernachtungen im Doppelzimmer ●Bergblick Genießer-Halbpension ●Benutzung des Bergblick-SPA ●Ticket für die Tannheimer Bergbahn ●Alle weiteren Bergblick-InclusiveLeistungen

nem Schlemmermenü oder einer veganen Alternative. „Das Zeit-Thema zieht sich durch das ganze Haus und jeden Bereich“, sagt Isolde Mörz, „denn die Gäste sollen sich hier einfach ihre Zeit nehmen.“ Denn „zeitlos“ soll er sein, der Aufenthalt im Hotel Bergblick in Grän im Tannheimer Tal. sp

Hotel Bergblick

Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2017

BILDER: HOTEL BERGBLICK

Am Lumberg 20 A-6673 Grän, Tannheimer Tal Telefon +43 (5675) 6396 – 0 Telefax +43 (5675) 6396-600 info@hotelbergblick.at hotelbergblick.at

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Memmingen

Ohne Fachmarktzentrum kein Möbelhaus

Die geplante Ikea-Filiale in Memmingen ist umstritten.

Besonders das Fachmarktzentrum ist der geplanten Filiale von Ikea in Memmingen ein umstrittenes Thema. Ikea stellte nun klar, dass die Verkaufsfläche für das geplante Fachmarktzentrum für die neuesten Pläne deutlich kleiner ausfallen wie vorgesehen. Der Fokus würde außerdem

auf Geschäfte und Produkte liegen, die in der Innenstadt noch keine Relevanz hätten, wie in etwa Fitnessgeräte und Boote im angedachten Sportmarkt. Jedoch wurde vom schwedischen Möbelgiganten auch deutlich gemacht, dass es eine Filiale ohne ein Fachmarktzentrum nicht geben würde.

Die Pläne für den Bau von Fachmarktzentrum und Möbelhaus liegen derzeit öffentlich aus. Der Stadtrat muss noch über das Konzept beraten und es verabschieden. Sollte alles glatt laufen, kann das neue Möbelhaus Ende 2019 eröffnet werden.

Ostallgäu

Bundesprojekt Allgäuer Moorallianz blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2016 zurück Bei der jährlichen Sitzung ihrer Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) hat die Allgäuer Moorallianz eine positive Jahresbilanz gezogen. „Die Allgäuer Moorallianz ist von Anfang an als Kooperationsbasis für verschiedene Akteure im Moorschutz angelegt gewesen. Dies hat sich im Fortgang des Projektes in vielen Bereichen bewährt.“ Mit diesen Worten leitete die Ostallgäuer Landrätin und Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz die Sitzung der PAG ein. Etwa beim Flächenankauf und bei der Umsetzung von Moorschutzmaßnahmen sei inzwischen Routine eingekehrt, wenngleich sich in jedem Jahr auch neue Herausforderungen

74

für die Projektabwicklung ergäben. Bei der Sitzung kommen alljährlich Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden im Landratsamt in Marktoberdorf zusammen, um sich ein Bild vom Stand der Entwicklungen im Projekt zu machen. Auch Vertreter der Förderstellen von Land und Bund sind in diesem Gremium vertreten. Dem ausführlichen Bericht über den Stand des Grunderwerbs, die abgeschlossenen und die geplanten Renaturierungsvorhaben von Dr. Ulrich Weiland, Projektleiter der Allgäuer Moorallianz, ging die Verabschiedung des Projektkoordinators des Allgäuer Streueprojektes, Uwe Kießling, voraus. Dieses

BILD: SP

Die Allgäuer Moorallianz unterstützt verschiedene Akteure im Moorschutz.

zuletzt aus Moorallianz-Mitteln geförderte Projekt der Landschaftspflegeverbände endet mit Ablauf dieses Jahres.

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Wolfratshausen

IndoorTennis auf Sand in nur 4 Tagen BILD: KUTTER SPORTPLATZBAU

Tennisspielen auf Sand wie Angelique Kerber – das ist im Sportcenter Hahn in Wolfratshausen nun möglich. In vier Tagen stattete die Hermann Kutter GmbH & Co. KG, Landschafts- und Sportplatzbau die Tennishalle mit einem neuen Sandbelag aus. Neben der Qualität gab es für die Betreiber des Sportcenter Hahn einen zweiten wichtigen Grund, den Sandbelag Proclay zu wählen: Proclay kann direkt auf den alten Teppichboden aufgebracht

Absolut eben und ohne Platzfehler bringt Kutter Sportplatzbau den Tennis-Sandbelag Proclay aus.

werden. Damit musste die Halle nur wenige Tage geschlossen bleiben. Bereits 24 Stunden nach Fertigstellung war die 1800 Quadratmeter große Fläche mit drei Tennisplätzen wieder bespielbar. Auch für Rollstuhl- und Outdoor-Tennis eignet sich Proclay: Der Sandbelag ist frostsicher,

wasserdurchlässig und mit winterfester Linierung markierbar. Der ITF-zertifizierte Proclay-Belag ist bis in die Tennis-Weltspitze vorgedrungen. Er hat sich als gelenkschonend, mit konstantem Ballabsprungverhalten und optimaler Gleitperformance bewährt.

Marktoberdorf

SIMA Innovation Award in Gold

für neuartiges Mähdrescherrad-System Im Rahmen der Vorab-Pressekonferenz zur SIMA 2017 erhielt die Firma Trelleborg den „SIMA Innovation Award“ in Gold für das VIP™-System „Variable Inflation Pressure – VIP™ in Paris. Zusammen mit dem Entwicklungspartner Fendt wurde ein intelligentes Komplettrad für Mähdrescher entwickelt, dass den Reifendruck dem jeweiligen Füllstand des Korntanks anpasst. „Nach Einführung der integrierten Reifendruckregelanlage VarioGrip für Fendt Traktoren, ist es nur konsequent, Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2017

auch an Lösungen im Bereich Erntetechnik zu arbeiten“, erläutert Fendt Marketing Direktor Roland Schmidt die Partnerschaft mit Trelleborg. „Die Entwicklung eines intelligenten Vorderrades für Mähdrescher ist also nur eine logische technische Weiterentwicklung, um das wichtige Thema Bodenschonung voranzutreiben.“ Mit dem SIMA Innovation Award werden seit 1931 neuartige Produkte, Techniken und Dienstleistungen der Agrarindustrie

auszeichnet. Besondere Innovationen, wie das VIP™-System erhalten die Auszeichnung in Gold. Hierbei handelt es sich um ein intelligentes Vorderrad, das den Druck eines Mähdrescher-Reifens entsprechend seiner jeweiligen Belastung selbständig anpasst.

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Noch sportlicher und vielseitiger:

Die zweite Generation des

Audi Q5 Audi legt einen Erfolgstyp neu auf: Seit Anfang 2017 läuft der Verkauf der zweiten Generation des Audi Q5. Der SUV mit den vier Ringen vereint die Sportlichkeit einer Audi-Limousine mit vielseitigem Charakter und hochvariablem Innenraum. Ob bei der Connectivity, bei der Effizienz oder bei den Fahrerassistenzsystemen – der neue Audi Q5 setzt ein weiteres Mal Maßstäbe in seinem Segment. „Der erste Audi Q5 war über Jahre hinweg der weltweit bestverkaufte SUV in seiner Klasse. Seinen Nachfolger zu konzipieren war keine leichte Aufgabe, aber gerade deshalb sehr reizvoll“, sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG. „Mit dem neuen Q5 legen wir die Messlatte wieder ein Stück höher. Zu den großen

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Innovationen gehören der quattro-Antrieb mit ultra-Technologie, die hocheffizienten Motoren, die Luftfederung mit Dämpferregelung sowie das umfassende Angebot beim Infotainment und den Assistenzsystemen.“ Der neue SUV von Audi steht sportlich-straff auf der Straße. Ein plastisch ausgeformter Singleframe-Grill

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


mit massivem Rahmen dominiert seine aerodynamisch flache Front. Die Scheinwerfer sind auf Wunsch als LED oder in der hochauflösenden Matrix LED-Technologie mit dynamischem Blinklicht erhältlich. Typisch Audi: Hinweis auf den quattroAntrieb Eine markant geschwungene und stark unterschnittene Schulterlinie gliedert die Seitenansicht. Die stark betonten Radhäuser weisen auf den permanenten Allradantrieb quattro hin, das flache Greenhouse zieht früh wieder nach unten. Ebenso wie an der Front betonen auch am Heck horizontale Linien den Eindruck von Breite und Präsenz. Die Heckleuchten sind optional ebenfalls mit dynamischen Blinklicht erhältlich. Die Heckklappe umgreift die C-Säulen – ein typisches Feature der Q-Modelle von Audi. Ein Diffusoreinsatz integriert die Endrohre der Abgasanlage.

Großzügig und weit: der Innenraum Der Innenraum hält viel Platz für fünf Personen bereit, in wichtigen Maßen übertrifft er das Vorgängermodell und die Wettbewerber. Seine horizontal orientierte Linienführung unterstreicht den Eindruck von Weite und Komfort, über die volle Breite der Instrumententafel läuft eine dreidimensional geformte Dekorleiste.

Das neue Konzept der Ausstattungslinien bietet den Kunden eine breite Auswahl an Farben und Materialien.

Die Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme Auch bei den Fahrerassistenzsystemen setzt sich der neue Audi Q5 mit einem breiten Hightech-Portfolio an die Spitze seines Segments. Mit ihrem intelligenten Zusammenspiel stellen die Systeme einen weiteren Schritt zum pilotierten Fahren dar. Sie sind in drei Paketen zusammengefasst – Tour, Stadt und Parken. Starkes Quintett: die TDI- und TFSI-Aggregate Der neue Audi Q5 startet in Europa mit fünf starken und effizienten Motoren, vier TDI und einem TFSI. Sie haben bis zu 20 kW (27 PS) Leistung zugelegt, der Kraftstoffverbrauch ist jedoch deutlich zurückgegangen. Besonders die 2.0 TDI-Motoren im neuen Q5 mit 110 kW (150 PS), 120 kW (163 PS) und 140 kW (190 PS) sind hocheffizient. Die beiden Top-Motorisierungen vereinen satte Power mit Effizienz. Der weiterentwickelte 2.0 TFSI gibt 185 kW (252 PS) ab, begnügt sich jedoch auf 100 Kilometer mit 6,8 Liter Benzin, ein CO2-Äquivalent von 154 Gramm pro Kilometer. Der ebenfalls stark überarbeitete

Verbrauchsangaben der genannten Modelle: Audi Q5 2.0 TDI

(110 kW/150 PS) Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt noch keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

Audi Q5 2.0 TDI

(120 kW/163 PS) Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 5,2 – 4,9**; CO2-Emission kombiniert in g/km: 136 – 129**

Audi Q5 2.0 TDI

(140 kW/190 PS) Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 5,2 – 4,9**; CO2-Emission kombiniert in g/km: 136 – 129**

Audi Q5 3.0 TDI

(210 kW/286 PS) Das Fahrzeug wird noch nicht zum Kauf angeboten. Es besitzt noch keine Gesamtbetriebserlaubnis und unterliegt daher nicht der Richtlinie 1999/94/EG.

Audi Q5 2.0 TFSI

(185 kW/252 PS) Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,1 – 6,8**; CO2-Emission kombiniert in g/km: 162 – 154**

Audi Q5 Security 2.0 TFSI

(185 kW/252 PS) Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,2; CO2-Emission kombiniert in g/km: 187

3.0 TDI bringt es auf 210 kW (286 PS) und 620 Nm Drehmoment.

Die Auflösung von Gegensätzen: das Fahrwerk Der neue Audi Q5 wartet mit einem Fahrverhalten auf, das ganz unterschiedliche Stärken miteinander vereint – es ist sportlich und zugleich höchst komfortabel. Die Basis dafür legen die neu entwickelten Fünflenker-Achsen und die ebenfalls neue elektromechanische Servolenkung. Optional gibt es die Dynamiklenkung, die ihre Übersetzung je nach Geschwindigkeit und Lenkwinkel variiert.

Seitz Autohandels GmbH & Co.KG Calgeerstraße 7 87435 Kempten Telefon (0831) 51238-0 Münchner Straße 7 87700 Memmingen Telefon (08331) 920060 Riggersweilerweg 5 88131 Lindau Telefon (08382) 705540

BILDER: AUDI

Illerstraße 19 87527 Sonthofen Telefon (08321) 66560 www.autohaus-seitz.de

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Warum Sie Gehörschutz tragen sollten. Lärm ist in unserem Alltag ein zunehmendes Problem. Die Wirkung von Lärm ist nicht so einfach zu beurteilen. Die gesundheitsbeeinträchtigende Wirkung von Lärm ist – von den Hörschäden einmal abgesehen – meistens ein langer Prozess, der von zahlreichen anderen Faktoren mit beeinflusst werden kann.

der Lärm auf unsere Ohren einwirkt und welchen Schaden er anrichten kann.

Lärm am Arbeitsplatz – was gibt es zu beachten? Um den negativen Auswirkungen von Lärm an Arbeitsplätzen zu begegnen und die Beschäftigten vor unnötig hohen Belastungen zu schützen, gibt es eine klare Definition, wann Gehörschutz getragen werden muss. Die EG-Richtlinie „Lärm“ (2003/10/ EG) legt zwei wichtige Grenzwerte fest: a)

„Erreicht oder überschreitet in einem Arbeitsbereich der Beurteilungspegel den Wert von 80 dB(A), so handelt es sich um einen Lärmbereich.“ Ab diesem Wert müssen Sie als Arbeitgeber Gehörschutz bereitstellen.

b) „Erreicht oder überschreitet der Beur teilungspegel den Wert von 85 dB(A), so liegt ein kennzeichnungspflichtiger Lärmbereich vor. Dieser muss gemäß BG-Vorschrift, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz mit dem Gebotszeichen »Gehörschutz benutzen« gekennzeichnet werden.“ Ab diesem Wert muss am Arbeitsplatz Gehörschutz getragen werden. Um also die Gefahr einer Lärmschwerhörigkeit zu minimieren, müssen die Beschäftigten in einem gekennzeichneten Lärmbereich Gehörschutz tragen. Unserer Erfahrung nach stellt eine Vielzahl der Unternehmen leider nur Schaumstoffstöpsel als Lärmschutz zur Verfügung. Oft sind diese

unangenehm im Ohr zu tragen und auch eine optimale Schutzwirkung ist nicht immer gewährleistet. Daher entschließen sich immer mehr Arbeitgeber für ihre Beschäftigten nach Maß gefertigten Gehörschutz anzuschaffen. Neben einem wesentlich besseren Tragekomfort – welcher die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen steigert und dazu führt, dass der Gehörschutz auch tatsächlich getragen wird – lassen sich damit auch noch Kosten einsparen. Dazu finden Sie auf unserer Internetseite einen Vergleichsrechner, der die Kosten für Standardgehörschutz und maßgefertigtem Gehörschutz gegenüberstellt. (www.zengerle-hoergeraete.de/ gehoerschutz-fuer-unternehmen) Wir als Hörakustik-Meisterbetrieb sind der richtige Ansprechpartner, wenn es um optimale, maßgeschneiderte Gehörschutz-Lösungen geht!

Zengerle Hörgeräte & Gehörschutz Jahnstraße 7 87616 Marktoberdorf Telefon (08342) 4203230 marktoberdorf@zengerle-hoergeraete.de www.zengerle-hoergeraete.de Alte Weberei 2 87600 Kaufbeuren Telefon (08341) 9993590 kaufbeuren@zengerle-hoergeraete.de www.zengerle-hoergeraete.de

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin

BILD: DOMINIC ZENGERLE

Was ist überhaupt Lärm? Unsere Ohren sind ständig auf Empfang – Lärm können wir nicht aus dem Weg gehen. Lärm ist ein unerwünschter, unangenehmer und schädlicher Schall, der sich negativ auf die Hörfähigkeit auswirkt. Dabei spielt neben der Höhe der Lautstärke auch die Dauer eine große Rolle, wie stark


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DRUCK UND MEDIEN


Hang liegt vor einem – fast stellen sich Hemmungen ein, dieses Wunderwerk der Natur zu zerstören. Nach einer kurzen Pause geht es in die Abfahrt. Die Auflage ist perfekt, mühelos gleiten die Ski durch die butterweiche Substanz. Wie ein Eisfunkenregen sprüht der Pulverschnee bei jedem Schwung in die Höhe, lässt die Augen blitzen und die Seele strahlen. Schwerelos hebt der federnde Schnee den Körper nach oben. Der erste Schwung, der nächste – der Rhythmus stellt sich von selbst ein.

Skitouren: Stille und Erholung pur.

Ein Gipfelerlebnis

der besonderen Art

Auch Patrick Jost, Inhaber des Bad Hindelanger Bergführerbüros, ist leidenschaftlicher Skitourengänger: „Sobald die Berge verschneit sind und alles unberührt erscheint, kehrt in ihnen eine gewisse Ruhe ein. So etwas saugt der Körper direkt auf. Da braucht man sonst nichts anderes mehr, um ausgeglichen zu sein.“ In den Allgäuer Bergen gibt es eine Vielzahl an Tourenmöglichkeiten für alle Ansprüche. Wer das Abenteuer Skitour selber erleben möchte, braucht allerdings ein paar Grundkenntnisse. Neben einer guten Kondition sollte man das Skifahren auf der Piste beherrschen. Die nötigen Tipps oder auch Kurse bieten die Allgäuer Berg- und Skischulen.

Glitzernder Pulverschnee, natürliche Hänge und absolute Einsamkeit: Skitouren im Allgäu locken immer mehr Skibegeisterte von den Pisten weg in die unberührte Natur der Allgäuer Bergwelt. Kennen Sie das? Lange Schlangen vor den Liften. Überfüllte Abfahrten. Der Genuss des geplanten Skitages weicht einer nervenaufreibenden Slalomfahrt zwischen Anfängern, Möchtegerns und Kamikaze. Wer die Stille und Einsamkeit sucht, sollte sich stattdessen auf die Pfade der Skitourengeher begeben.

Langsam geht es Schritt für Schritt in gleichmäßigen Linien nach oben. Eiskristalle glitzern in der Wintersonne, das Blut rauscht in den Ohren und der Schnee knirscht unter den Skiern. Eine Herausforderung für den Körper, ein Genuss für die Sinne. Die Belohnung für den harten Aufstieg wartet oben am Gipfel. Ein glitzernder, jungfräulicher

Das nötige Know-how und Kurse vermitteln die Allgäuer Berg- und Skischulen.

Wolfertschwenden

MULTIVAC

auf FRUIT LOGISTICA 2017

Bedarfsgerechte Verpackungslösungen für frisches Obst, Gemüse und Salate. Auf der FRUIT LOGISTICA 2017 in Berlin informierte MULTIVAC über effiziente und sichere Verpackungslösungen zur Verlängerung der Haltbarkeit von frischem Obst, Gemüse, Salaten sowie den im Trend liegenden Convenience-Gerichten und Fresh Cut-Produkten. Im

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Blickpunkt standen geeignete Verpackungstechnologien wie auch bedarfsgerechte Verpackungsmaschinen für Erzeuger, Verpacker und den Groß- bzw. Einzelhandel. Alle gezeigten Maschinenmodelle zeichnen sich durch ihre einfache Bedienung, eine exzellente Packungsqualität und das wegweisende MULTIVAC Hygienic Design™ aus.

BILD: MULTIVAC

Auf der Fruit Logistica 2017 präsentierte Multivac effiziente und sichere Verpackungslösungen.

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Oberstdorf

Auf

höchstem

Wo einst ein Betonklotz den Blick auf das Gipfelkreuz verstellt hat, schmiegt sich heute ein architektonisch an den Berg angepasstes Gebäude an den Fels. Die neue Gipfelstation am Nebelhorn überzeugt mit naturgetreuer Anpassung. Eschenholz, Kupferplatten – für Allgäuer Verhältnisse scheint das neue Gebäude an der Gipfelstation eher ungewöhnlich. Dennoch hält es sogar den kritischen Augen der Oberstdorfer Seilbahnführer stand. Der Vorarlberger Architekt Hermann Kaufmann nahm sich des Objekts an: „Der Gedanke war, dass sich das Restaurant in das Gipfelumfeld einfügt“, erklärt er und freut sich:„ Wir haben auch den Gipfel wieder befreit.“ Beides ist ihm wahrlich gelungen. Die Bergstation der Bahn ist dagegen noch die alte geblieben, was aber schnell vergessen ist, wenn der Blick auf das erneuerte Ensemble von Restaurant, Bar und großzügiger Terrasse fällt. Wem der sensationelle 400-Gipfel-Ausblick von hier noch nicht genügt, kann sich auf den Weg zum nagelneuen Gipfelkreuz machen oder den sogenannten Nordwandsteig, ein Metallgittersteig entlang der Gipfelnordseite, besuchen. Hier bekommt auch ein Nicht-Bergsteiger das Höhengefühl vermittelt – bis zu 600 Meter fallen die Felshänge steil unter einem ab. „Für Touristen ist dies ein

Niveau

BILD: BERGBAHNEN OBERSTDORF/ KLEINWALSERTAL; MARC VOGEL

Hamburger Elbphilharmonie, was dem Bauwerk bereits den Spitznamen „Kleine Elfe“ einbrachte, was in Anbetracht des Standorts „Das Höchste“ eine durchaus originelle Bezeichnung ist. Lohnenswert ist der Besuch dieses baulichen, alpinen Meisterwerks allemal.

Der Nordwandsteig bietet eine atemberaubende Weitsicht.

Muss“, ist Oberstdorfs Bürgermeister Laurent Mies überzeugt. Bei der offiziellen Einweihung gab es ein Gipfeltreffen der besonderen Art. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner weihte am Freitag hoch über Oberstdorf das neue Gipfelrestaurant und den spektakulären Nordwandsteig ein und zeigte sich begeistert:„Hier wurden touristische Maßstäbe gesetzt.“ Solche Attraktionen wünsche sie sich für den Bayerntourismus. Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz freute sich über die nur „leichte Überschreitung des Kostenrahmens.“ Rund fünfeinhalb Millionen kostete das Projekt den Zusammenschluss der Oberstdorfer und Kleinwalsertaler Bergbahnen. Etwas ungewöhnlich wirkt der Vergleich Augustin Krölls, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bahn, mit der

BILD: BERGBAHNEN OBERSTDORF/ KLEINWALSERTAL; MARC VOGEL

Der Nordwandsteig umrundet die Bergstation.

BILD: BERGBAHNEN OBERSTDORF/ KLEINWALSERTAL; MARC VOGEL

Der neue Komplex auf dem Gipfel des Nebelhorns ist eine architektonische Meisterleistung.

Allgäu/Baden-Württemberg

Wettbewerb „HolzProKlima“ Dritter Kommunalwettbewerb der Initiative HolzProKlima und proHolzBW – unterstützt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.Bis zum 31. März 2017 werden Städte, Gemeinden und Landkreise gesucht, die die bewusste politische Entscheidung getroffen haben, durch die vermehrte Verwendung der nachwachsenden Ressource Holz einen Beitrag zum Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Klimaschutz in ihrer Region zu leisten. Die stoffliche Verwendung von Holz zum Bauen und Wohnen trägt aufgrund der CO2-Speicherung in Holzprodukten und der Substitution von energieintensiven Materialien entscheidend zum Klimaschutz bei. Zu gewinnen gibt es Sachpreise in Höhe von 20.000 Euro, sowie einen Sonderpreis des Landes Baden-Württemberg.

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Flammendes Allgäu Wenn am ersten Sonntag nach Aschermittwoch weithin leuchtende Funkenfeuer den Nachthimmel erhellen, weiß jeder, dass sich die kalte und dunkle Jahreszeit ganz langsam dem Ende zuneigt. Weithin sichtbar sind die Funkenfeuer am Ende des Winters im Allgäu.

die Höhe des Funkens: Schließlich soll der eigene immer höher als der im Nachbardorf sein. Am Funkensonntag treffen sich Dorfbewohner und Gäste bei Dämmerung am Funkenplatz, wo das Feuer entzündet wird. Zahlreiche Mythen geistern um die Bedeutung des Funkenfeuers. Die meisten stammen aus vorchristlicher Zeit und stehen in engem Zusammenhang mit der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Auch mit Fruchtbarkeitsriten und Brandopfern der Kelten wurde der Brauch schon in Verbindung gebracht. Demnach sollte die Ernte umso besser werden, je mehr Sterne in der Funkennacht am Himmel stehen. In einigen Gemeinden wird auch das sogenannte „Scheibenschlagen“ betrieben. Dafür werden brennende Holzscheiben

an einem langen Haselnussstock im Feuer angeglüht und brennend mit der Kante auf die Scheibenbank, einem schräg zum Hang angebrachten Holzbrett, geschlagen. Dort prallen sie ab und segeln einem Feuerkometen gleich ins Tal. Mit der Scheibe werden die Wünsche und Bitten für das Jahr hinausgeschickt. Die wahren Hintergründe der Funkenfeuer werden wohl immer im Verborgenen bleiben. Was aber an dem Festhalten dieser Tradition und der mystischen und magischen Stimmung keinen Abbruch tut. Daher lassen Sie Ihren Wünschen, Träumen und Hoffnungen in dieser Nacht freien Lauf und schicken Sie sie mit den Funken in Richtung Sterne. Auf dass sie im kommenden Jahr Erfüllung finden.

BILDER: MARCO WASSMER

Dass die überall erstrahlenden Funken den Winter vertreiben sollen, ist eine allgemeingültige Auslegung der alten Tradition der Funkenfeuer im Allgäu. Gleichsam die Fastenzeit einläutend, brennen sie am ersten Sonntag nach Aschermittwoch. Über die tatsächlichen Hintergründe scheiden sich allerdings die Geister. Besonders die das Böse symbolisierende „Funkenhex´“, eine als weibliche Hexe verkleidete Puppe, stößt bei vielen Historikern auf kritisches Stirnrunzeln und kritisches Hinterfragen des Brauches – erinnert sie doch an die furchtbare Zeit der Hexenverbrennungen. Das Spektakel beginnt mit dem Sammeln und Aufschichten von Holz, für das sich mittlerweile ganze Vereine engagieren. Die Form des Funkens variiert je nach Region, wichtig für die Funkenbauer ist allerdings

Mit den glühenden Scheiben werden die guten Wünsche ins Tal geschickt.

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VERMÖGENSÜBERTRAGUNGEN UNTER EHEGATTEN – HIER DROHT SCHENKUNGSSTEUER Jürgen Angele, Steuerberater und zertifizierter Testamentsvollstrecker von der Steuerberatungsgesellschaft Angele & Kollegen aus Türkheim erklärt, welche Steuerfalle bei Ehegatten-Gemeinschaftskonten besteht.

Berufen sich die Ehegatten auf einen von der hälftigen Beteiligung gemäß § 430 BGB abweichend vereinbarten Teilungsmaßstab, kann eine freigebige Zuwendung ggf. reduziert oder widerlegt werden. Wird eine freigebige Zuwendung bestritten, trägt der zur Schenkungsteuer Allgäu Wirtschaftsmagazin

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herangezogene Ehegatte die Feststellungslast dafür, dass im Innenverhältnis nur der einzahlende Ehegatte berechtigt sein soll (Bundesfinanzhof – BFH vom 23.11.2011, II R 33/10).

Einzelkonten Überträgt ein Ehegatte Vermögen aus seinem Einzelkonto auf das Einzelkonto des anderen Ehegatten, kann er sich nicht auf den hälftigen Beteiligungsanteil berufen. Den Ehegatten trifft vielmehr die Feststellungslast dafür, dass dem bedachten Ehegatten das übertragene Vermögen bereits vor Übertragung vollständig oder teilweise zuzurechnen war (BFH vom 29.06.2016, II R41/14). Im Streitfall hat die Finanzbehörde die gesamte Vermögensübertragung als freigebige Zuwendung der Schenkungsteuer unterworfen. Die bloße Behauptung der Ehegatten, sie würden im gesetzlichen Güterstand leben und hätten daher voraus-

gesetzt, dass das Vermögen abweichend von der formalen Inhaberschaft jedem zur Hälfte gehöre, genügte nicht. Der BFH wies die Revision zurück.

Kontovollmacht Die Eintragung einer Kontovollmacht auf das Einzelkonto eines Ehegatten zugunsten des anderen Ehegatten ist hingegen steuerlichunproblematisch.

Angele & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft GmbH & Co. KG

BILDER: ANGELE & KOLLEGEN

Ehegatten-Gemeinschaftskonten Bei Ehegatten im gesetzlichen Güterstand wird nach einer zivilrechtlichen Auslegungsregel (§ 430 des Bürgerlichen Gesetzbuches – BGB) ein jeweils hälftiger Vermögensanteil am Gesamtvermögen unterstellt. Eröffnen Ehegatten ein Oder-Konto (Gemeinschaftskonto, bei dem jeder Ehegatte einzeln und vollumfänglich über das Kontoguthaben verfügen kann), unterstellt die Finanzverwaltung im Regelfall eine schenkungsteuerpflichtige freigebige Zuwendung in Höhe der Hälfte des Einlagebetrages.

Irsinger Straße 3 86842 Türkheim Telefon (08245) 96020 www.angele-kollegen.de kanzlei@angele-kollegen.de

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GENERATIONENBERATER? WAS IST DAS? Als einer der Ersten wurde Johannes Eder aus Bad Wörishofen bei einem Zertifikatslehrgang zum Generationenberater (IHK) ausgebildet. Doch was genau macht dieser? „Ein Generationenberater vermittelt Rechtsdienstleistungen zu den Themen Pflege, Gesundheit, Einkommenserhalt, Familienabsicherung,

Auskommen im Ruhestand, Vermögen, Erbschaft, Vollmachten und Verfügungen“, erklärt Eder. Dabei analysiere er Familiensituationen, ermittle mögliche Risiken und erarbeite mögliche Lösungen in einem Expertennetzwerk. Der gelernte Bankkaufmann und Versicherungsfachmann ist seit 20 Jahren mit einer Gene-

ralagentur als Versicherungsvermittler und Anlageberater tätig. Mit der neuen Zertifizierung ist er in der Lage, Wege zu rechtssicheren Dokumenten aufzuzeigen, die dann durch Rechtsanwälte oder Notare umgesetzt werden können. sp



GE SUCHT:

Wirtschaftsingenieure

BILDER: DJD/HFH HAMBURGER FERNHOCHSCHULE 160CC99539; FHM

Die Berufsaussichten für Wirtschaftsingenieure sind sehr gut, ausgebildete Fachleute werden händeringend gesucht. Die Möglichkeiten zum Studium sind vielseitig.

Die Aufgaben und Anforderungen, die Unternehmen im globalen Wettbewerb bewältigen müssen, werden immer vielschichtiger. Hier sind besonders Fachleute gefragt, die ganzheitlich denken und technisches Verständnis und kaufmännisches Know-how vereinen. Als projektorientierte Spezialisten sitzen sie an den Schnittstellen von Wirtschaft und Technik. Beim Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik/Mechatronik vermittelt die Hochschule Kempten das nötige Expertenwissen

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sowie verschiedenste Herangehensweisen und Methoden, die beide Bereiche gleichermaßen fordern. Einsatzmöglichkeiten für die flexibel einsetzbaren Experten gibt es beispielsweise im Projektmanagement, im Vertrieb, im Controlling, im Bereich Logistik, Transport und Verkehr und nicht zuletzt in der Unternehmensleitung. Aber auch in den Bereichen Digitalisierung oder Klimawandel und Nachhaltigkeit sind Wirtschaftsingenieure gut aufgehoben. Einen dualen Studiengang bietet die FHM (Fachhochschule des Mittelstandes) an. Hier werden die Studenten auf Ihren vielseitigen Einsatz nicht nur am Schreibtisch, sondern auch auf Baustellen oder im Planungsbüro vorbereitet.

Berufsbegleitend zum Wirtschaftsingenieur in acht Semestern Wer bereits im Berufsleben steht und ein Studium berufsbegleitend absolvieren möchte, kann dies z. B. in acht Semestern an der Hamburger Fern-Hochschule machen und ebenfalls mit einem Bachelor-Abschluss beenden. Bei einer wirtschaftswissenschaftlichen Vorbildung besteht auch die Möglichkeit berufsbegleitend

den Aufbaustudiengang Technik zu belegen und in vier Semestern die Berufsbezeichnung Wirtschaftsingenieur sowie den akademischen Grad des Bachelors of Engineering zu erlangen. Analog dazu wird für Ingenieure, die ihre wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse erweitern wollen, der Aufbaustudiengang Wirtschaft angeboten. sp

Wirtschaftsingenieure vereinen technisches Verständnis und kaufmännisches Know-how und sind deshalb heute so gefragt.

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Die agento Personal Management GmbH bringt zusammen was zusammengehört Stotz und Zintgraf sehen in dieser Verwurzelung einen Teil ihres Erfolges. Dass sie als Geschäftsführer direkte Ansprechpartner für Kunden und Mitarbeiter sind, sei ein weiterer Baustein dieses Erfolges. „Das Wichtigste aber sind Respekt und Fairness beiden gegenüber,“ erklären sie sich ihren Erfolg. „Viele unserer Mitarbeiter waren schon bei Wettbewerbern tätig und bleiben gerade deshalb bei uns.“ Für manche Unternehmen dient agento als erweiterte Personalabteilung, sowohl bei der Personalrekrutierung als auch bei anderen Fragen rund ums Personalmanagement. „Firmen erarbeiten mit uns ihr Wunschprofil oder stellen uns dieses zur Verfügung und wir machen uns dann auf die Suche nach den richtigen Kandidaten.“

Eine Erfolgsgeschichte Markus Stotz und Achim Zintgraf sind die beiden Geschäftsführer der agento Personal Management GmbH. Was macht diese Ravensburger Personalvermittlungsagentur so erfolgreich? Markus Stotz, gelernter Werkzeugmacher und Industriekaufmann ist seit 1994 in der Zeitarbeitsbranche tätig. 2003 machte er nebenberuflich den Abschluss als Betriebswirt. Achim Zintgraf, gelernter Industriemechaniker studierte Soziales Management, volontierte und arbeitete anschließend in einer PR-Agentur und kam 2004 nach Ravensburg. Gemeinsam wagten sie 2006 den Schritt in die Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Selbstständigkeit. Ihr Antrieb: „Es gab große Verbesserungsmöglichkeiten.“ Das von den beiden Geschäftsführern im Juli 2006 gegründete Unternehmen bietet in der Region Bodensee, Oberschwaben und Allgäu Unternehmen und Arbeitnehmern eine ganze Palette von Dienstleistungen im Personalmanagement an. Dazu zählt vor allem die Überlassung von Fachkräften über Zeitarbeit, oft mit dem Ziel einer späteren Festanstellung durch die Unternehmen. Weitere Geschäftsfelder der Personalmanagementfirma sind die Personalvermittlung von Fach- und Führungskräften. Über 90 % der Bewerber kommen aus der Region. Die rund 200 Unternehmenskunden der tief mit der Region verwurzelten Personalmanagementfirma – vom Kleinbetrieb bis zum Global Player – haben ihren Sitz hier in der Region.

Ulrich Gresser

agento Personal Management GmbH BILDER: ULRICH GRESSER

Die Gesichter von agento: Markus Stotz (li.) und Achim Zintgraf.

Seit den Anfängen von agento habe sich vieles verbessert. Zeitarbeit sei als moderne Beschäftigungsform akzeptiert. Und: „Keine andere Branche wird ähnlich stark kontrolliert und reglementiert “, sagt Achim Zintgraf. Bereits zum sechsten Mal erhielt agento 2016 das „Qualitätssiegel Zeitarbeit“ der I.Q.Z. Wichtige Kriterien dafür sind übertarifliche Entlohnung, die Förderung von Übernahmen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Zum neunten Mal absolvierte agento die DEKRA-Zertifizierung und führte 2016 erfolgreich die neue Qualitätsnorm ISO 9001: 2015 ein. Die hohen Standards bedeuten für Kunden und Mitarbeiter Qualität und Zuverlässigkeit.

Zwergerstraße 3 88214 Ravensburg Telefon (0751) 359019-0 Telefax (0751) 359019-19 info@agento.eu

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„In Dir steckt mehr

als Du denkst!“

Bildungsberatung und Bildungsportal im Allgäu daher mehr denn je gefragt, um in diesem komplexen Arbeitsmarkt zu bestehen. Hier setzt das Angebot des Bildungsportal Allgäu an: In dem Suchportal www. bildung-allgaeu.de finden Berufstätige, Arbeitssuchende, Existenzgründer, Wiedereinsteiger und Betriebe ein umfassendes Weiterbildungsangebot mit zurzeit fast 7000 Kursen von über 240 Anbietern aus dem Allgäu und Umgebung. Mittels einer

Ob privat oder beruflich, eine Fort- und Weiterbildung zahlt sich nicht nur durch mehr Selbstbewusstsein aus, sondern auch durch ein höheres Einkommen. „Welche Bildungsmöglichkeiten sind die richtigen für mich?“ „Wo liegen meine Stärken?“ „Soll ich mich selbstständig machen?“ „Welche Berufsalternativen stehen mir zur Verfügung?“ Wer sich solche Fragen stellt und alleine nicht weiter kommt, erhält bei Bildungsberatern im Allgäu Antworten – kostenlos, unabhängig und individuell. Mit Hilfe des Bildungsportals Allgäu und einer engen Vernetzung stehen die Bildungsakteure im Allgäu mit Rat und Tat zur Seite und recherchieren nach geeigneten Fortoder Weiterbildungsmaßnahmen. „Ich greife auch zum Telefon und frage direkt bei den mir bekannten Bildungsträgern an, ob entsprechende Kurse angeboten werden“, so Birgit Steudter-Adl Amini, zuständige Bildungsberaterin aus Mindelheim. Ganz neu ist die Chat-Beratung, bei welcher täglich zwischen 9 Uhr und 12 Uhr ein Ansprechpartner erreicht wird. „Damit

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schaffen wir ein sehr niederschwelliges Angebot und können noch mehr Bürger erreichen. Gerade Fragen zur Finanzierung von Weiterbildung lassen sich gut über Chat oder Mail beantworten. Komplexere Anfragen können auch im persönlichen Gespräch oder am Telefon geklärt werden, “ erklärt Saskia Nitsche, Bildungsberaterin in Memmingen.

Das Bildungsportal Allgäu Arbeit 4.0, Globalisierung und Flexibilisierung der Arbeitswelt bieten viele neue Chancen für ein modernes, selbstbestimmtes Leben. „Die sich laufend ändernden Bedingungen und wachsenden Qualifizierungsansprüche fordern allerdings auch mehr Eigeninitiative und Selbstverantwortung“, ist Michael Kühn, Bildungsberater im Landkreis Ostallgäu, überzeugt. Gute Weiterbildungs- und Beratungsangebote sind

„Ich bin 45 Jahre alt und habe nach meiner Ausbildung als Kaufmann jahrelang in einem Betrieb gearbeitet. In den 20 Jahren Betriebszugehörigkeit habe ich erlebt, dass viele Kollegen sich erfolgreich weitergebildet haben und sie dadurch mehr Anerkennung bekamen und vor allem mehr Geld verdienen konnten. Das wollte ich auch! Ich habe mich in Kaufbeuren bei Herrn Wendlinger nach meinen beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten beraten lassen. Das Gespräch war sehr professionell und vor allem zielorientiert. Ich habe meinen Betriebswirt mit IHK Abschluss nebenberuflich geschafft, auch wenn es eine harte Zeit war mit Beruf, Familie und Schule. Seit einem halben Jahr bin ich nun selbständig und werde nächstes Jahr die ersten Azubis einstellen. Diese Entscheidung war genau richtig!“

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komfortablen Suchmaschine können gezielt regionale Kursangebote gefunden und in einer Favoritenliste gesammelt werden. Auf Wunsch erfolgt eine automatische Benachrichtigung bei neuen Kursangeboten. Aktuelle Termine von Informationsveranstaltungen der Aktivsenioren, Agentur für Arbeit, IHK, HWK usw. runden das Portfolio ab. „Besonders stolz sind wir auf das Ergebnis von Stiftung Warentest“, freut sich Christiane Manthey, Projektleiterin der Allgäu GmbH für das Bildungsportal und die Koordination der Bildungsberater, „im Januar wurden 49 Weiterbildungsdatenbanken getestet und das Bildungsportal Allgäu hat mit der Gesamtnote 2,1 einen hervorragenden Platz gemacht.“

Dir steckt

In

mehr Du

als

Netzwerk Weiterbildung im Allgäu Die jüngste Bereicherung in Sachen Bildung gelang der Allgäu GmbH zusammen mit starken Gründungspartnern von anerkannten Bildungsträgern der Erwachsenenbildung und Bildungsakteuren aus dem Bereich Gesundheit und Pflege sowie zertifizierten Trainern: Das Netzwerk Weiterbildung Allgäu. „Mit dem neuen Netzwerk möchten wir in der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik den Fokus stärker auf Bildung legen und somit die Bildungsteilhabe im Allgäu erhöhen“, so Christiane Manthey. Im Jahr 2017 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema „Bildungsmarketing mit Facebook und Co.“ Es werden Webinare angeboten, des Weiteren ist im Herbst für die Partner ein Workshop zum Thema „Bildungsmarketing“ geplant. Wer sich für einen Partnerschaft interessiert finden alle Informationen auf dem Bildungsportal.

denkst.

Nur durch gezielte Aus- und Weiterbildung kann dem Fachkräftemangel auch im Allgäu entgegen gewirkt werden. Bildungsberatung, Bildungsportal und das Netzwerk der Weiterbildung im Allgäu sind hierbei wichtige Instrumente. sp

Allgäuer Straße 1 87435 Kempten Telefon +49(0)831/57537-24 Telefax +49(0)831/57537–33 manthey@allgaeu.de www.allgaeu.de

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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BILDER: ALLGÄU GMBH, PIXABAY

Allgäu GmbH Gesellschaft für Standort und Tourismus

Bildungsberatung und Bildungsportal Allgäu. Kostenlos. Unabhängig.

www.bildung-allgaeu.de


MIT FÜHRUNG 4.0 ZUR FÜHRUNGSKRAFT VON MORGEN!

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Als bekannter Dienstleistungsanbieter in den Bereichen Personalstrategie, Managementsysteme und Arbeitsschutz ist die secum GmbH aus Kempten in ganz Süddeutschland ein Begriff. Über 850 Betriebe mit rund 40.000 Beschäftigten vertrauen auf das 25-jährige Know-how von secum. Dabei ist das Kundenklientel weit gefächert. Von sozialen Einrichtungen über Handwerksbetriebe bis hin zu mittelständischen Industrieunternehmen oder Global Playern. Mit dem neu entwickelten Seminarkonzept »Führung 4.0« ist secum am Puls der Zeit und trifft sprichwörtlich jegliche Firma mitten ins Herz!


Das Team von secum bietet rund um das Thema Personalstrategie ein umfangreiches Beratungsportfolio. Personalstrategie • Personalplanung & -rekrutierung • Personalentwicklung • Personalbindung • Unternehmensoptimierung • Workshops • Mediation • Coaching • Moderation • Trainings-und Schulungsmaßnahmen • Persönlichkeitsanalysen

Kompetenz pur: Iris Schwarz und Karl-Heinz Brunner, die über 30 Jahre Erfahrung in der Personalberatung und -ausbildung vorweisen können.

Wer kennt das nicht? Unzufriedene Mitarbeiter, hohe Fluktuation – gutes Personal verlässt das Unternehmen. Es folgen vermehrte Fehlzeiten der Belegschaft, mangelnde Bereitschaft zu Mehrarbeit, endlose Diskussionen, erhöhte Ausschussquoten in der Produktion, Nichtumsetzung von notwendigen Prozessoptimierungen und vieles mehr. All dies sind Zeichen fehlender Motivation, großer

Unzufriedenheit oder einer Dienst-nachVorschrift-Einstellung der Mitarbeiter. Die Ursachen für diese Verhaltensweisen sind unterschiedlich. Neben Überlastung und Zeitdruck der Beschäftigten sind immer häufiger Führungskräfte der Grund für beschriebene Situation. Auch Führungskräfte können mit ihren täglichen Fachaufgaben überlastet sein.

„Seit 1996 arbeiten wir mit secum u.a. in den Bereichen Sicherheitstechnische Betreuung, Personalentwicklung sowie –coaching erfolgreich zusammen. Wir können secum jederzeit uneingeschränkt weiterempfehlen und freuen uns auf die weitere, angenehme Zusammenarbeit.“ Albert Pfender, MBK Maschinenbau GmbH Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Sehr häufig fehlen ihnen sogar notwendige, pädagogische Fähigkeiten und Fertigkeiten, um Menschen führen, wertschätzen und anerkennen zu können. „Das alleinige Fachwissen reicht für eine erfolgreiche Führungskraft nicht aus“! Betont Karl-Heinz Brunner, Gesellschafter und Trainer. „Sie müssen Vorbilder sein und Management- sowie Führungsaufgaben im Sinne der Mitarbeiterorientierung bewerkstelligen können. Ihre Mitarbeiter sollen sowohl gefordert als auch gefördert werden und von der Führungskraft Motivation erhalten. Doch diese Werte und Eigenschaften sind nicht jedem gegeben und müssen, um erfolgreich zu sein, erlernt werden“.

Investitionen in das Personal Mitarbeiter sind das Kapital jedes Unternehmens. Gerade in Zeiten sich wandelnder demografischer Entwicklung müssen die Weichen für eine zielführende Personalentwicklung rechtzeitig gestellt werden. Speziell die Mitarbeiterfindung und deren –bindung wird für etliche Betriebe künftig zur besonderen Herausforderung werden. Eine motivierte Belegschaft, der richtige Mitarbeiter am passenden Arbeitsplatz sowie adäquate Karrieremöglichkeiten innerhalb des Unternehmens sind wichtige und nachhaltige Erfolgsgaranten für Unterneh-

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Infoabend im November 2016 zum Thema »Führung 4.0.«

men. „Dadurch bleiben Betriebe wettbewerbsfähig, können ihren Wachstumskurs weiter ausbauen und die Fluktuation deutlich reduzieren“, so Karl-Heinz Brunner. „Investitionen in das eigene Personal sind heutzutage unerlässlich“.

Im Wandel der Zeit Die Beschäftigten kennen ihren Marktwert heute besser denn je. Sie besitzen eine fundierte Ausbildung oder ein Studium, werden immer selbstbewusster und erwarten

Führungskräfte von morgen, brauchen nicht nur Fach- und Führungswissen. Sie benötigen mehr denn je Persönlichkeit, transparente Führung, Kommunikationsstärke, Einfühlvermögen sowie Begeisterungsfähigkeit. Termine für das offene Führungskräfteseminar 2017. Kundenspezifische Seminare nach Vereinbarung. • 06.04.2017 • 18.05.2017 • 22.06.2017 • 19.07.2017 • 27.09.2017 • 25.10.2017 • 21.11.2017 Weitere Infos unter: www.secum.de

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neben einer optimalen Work-Life-Balance vor allem ein motivierendes, wertschätzendes sowie anerkennendes Führungsverhalten von Vorgesetzten. Daraus resultierend ändern sich die Anforderungen an Führungskräfte zunehmend. Persönlichkeit, Transparenz, Kommunikationsstärke, Einfühlvermögen und Begeisterungsfähigkeit rücken immer mehr in den Mittelpunkt moderner Führung. Zudem wünscht sich die Y-Generation ein Management und eine Unternehmenskultur, die sich maßgeblich von tradierten Strukturen unterscheidet – darauf wird es letztendlich ankommen! Kurz zur Y-Generation: diese ist zwischen den 80er und 90er Jahren geboren. Im Jahr 2020 wird diese Generation bereits 50% der Erwerbstätigen ausmachen. „Sie haben eine hohe Affinität zum digitalen Lebensstil, lehnen hierarchische Strukturen weitestgehend ab und möchten bei modernen, aufgeschlossenen Arbeitgebern tätig sein, die ihnen einen abwechslungsreichen Job bieten“, erklärt Iris Schwarz.

Mit »Führung 4.0« up-to-date Karl-Heinz Brunner und Iris Schwarz, langjährige Personaltrainer und Unternehmensberater, haben für die neue Art von Führung ein innovatives und einzigartiges Führungstrainingskonzept entwickelt. Dieses zeigt etablierten sowie angehenden Führungs-

„secum berät unsere Firma seit mehren Jahren im Arbeitsschutz und in der Personalstrategie sowie –entwicklung. Insbesondere fanden die Beratungsleistungen in der Personalrekrutierung, Mitarbeiterbeurteilung, dem Personaltraining sowie der Unterstützung bei unserer Firmennachfolgeregelung statt. Wir schätzen die professionelle Zusammenarbeit sehr.“ Johannes Markthaler jun., Markthaler GmbH + Co. KG

kräften Wege und Strategien zur »Führung 4.0« auf und startet erstmalig - als offenes Seminar - im April 2017. Die 7 Seminarmodule sind gegliedert in: Selbstführung,  Mitarbeiterentwicklung, Kommunikation nach allen Seiten, Wissenstransfer, Veränderungen initiieren & zulassen, Agilität fordern & fördern sowie auf Augenhöhe gehen. Die Seminare finden direkt in den neuen Räumlichkeiten von secum statt. „So können wir einen Abstand zum Tagesgeschäft unserer Teilnehmer sicherstellen“, betont Iris Schwarz. „Grundsätzlich sind 8 bis maximal 12 Teilnehmer in einer Gruppe, die stets von den zwei erfahrenen secum-Beratern trainiert werden“. Dabei vermittelt das Trainer-Duo zu einem Drittel Lerninhalte und die restliche Zeit wird in Gruppenarbeit investiert. „Learning by Doing lautet unsere Devise“, so Karl-Heinz Brunner. Dabei stehen die beiden Coaches permanent beratend zur Seite, geben Tipps und Feedback und sorgen so für ein hoch professionelles Training bei ihren Teilnehmern.

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Besonders am Herzen liegt dem Trainerteam jedoch vor allem das Mensch sein und bleiben. Dies wird in den Führungsseminaren selbstverständlich vermittelt, um u.a. mit allen Menschentypen, wie z.B. Introvertierten oder Extrovertierten, zu recht zu kommen. „Jede Führungskraft muss den Spagat zwischen den verschiedensten Menschentypen meistern können“, ergänzt Iris Schwarz. Die neue Seminarreihe bietet den Unternehmen auch die Möglichkeit der Mitarbeiterbindung sowie der Talentförderung. Sukzessive können mit »Führung 4.0« erfolgreiche Führungskräfte von Morgen aufgebaut und im Betrieb langfristig beschäftigt werden.

Aus der Praxis Die erfolgreichen Unternehmensberater und Personaltrainer von secum können

auf einen großen Erfahrungsschatz sowie langjährige Beratungstätigkeiten aus den unterschiedlichsten Berufsbranchen zugreifen. secum-Kunden profitieren z.B. von zertifizierten Schulungskonzepten mit anerkannten Abschlusszertifikaten, die jede Menge Praxisbezug bieten und sich einfach sowie erfolgreich im Arbeitsalltag integrieren lassen. Richten auch Sie Ihr

Unternehmen schnellstmöglich zukunftsorientiert aus! secum steht Ihnen gerne beratend zur Seite.

„secum betreut uns seit 2010 in verschiedenen Personalentwicklungsbereichen. Ob bei der Einführung von Lohnsystemen mit Leistungsbezahlung, KVP/KAIZEN oder Individualtrainings - secum stellt sich jederzeit flexibel auf unsere Bedürfnisse ein. Und: wir können schnell Gelerntes gewinnbringend im Arbeitsalltag integrieren.“ Andreas März, Franz Mensch GmbH

Iris Schwarz und Karl-Heinz Brunner.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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BILDER: SECUM GMBH, FOTOLIA

secum gmbh Holzbachweg 14 87437 Kempten Telefon (0831) 9603940 Telefax (0831) 96039499 info@secum.de www.secum.de

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GENERATION Y

// Wieso Start-ups deswegen nicht nur im Controlling scheitern // Nach ein paar Jahren als Controller bei der Tiger AG, einem internationalen Sportartikelhersteller wollte ich (35) mich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen und begann bei einem Online-Fashion Händler. Hier traf ich die Generation Y. Für sie ist das Smartphone eine Droge. Postings ersetzen die Nadeln. In der Firma brauchten wir einen neuen Tages-Report, oder besser überhaupt einen Tages-Report, um zu wissen, in welche Richtung wir steuerten und machte mich an die Arbeit. Der neue Report: Rote und Grüne Säulen zeigten positive und negative Entwicklungen vom Umsatz von einem Monat an. Auffällig: Viele rote Säulen. Die bisherigen Marketing-Aktionen schienen nicht zu greifen. Nach weiteren erfolglosen Werbe-Aktionen und roten Säulen erreichte mich ein Anruf aus der Marketingabteilung mit der Anfrage, ob es nötig ist, den Tages-Report weiter zu versenden. Es wäre sehr frustrierend, nur rote Farben zu sehen. Schließlich haben sich doch alle Mitarbeiter so viel Mühe bei den Werbekampagnen gegeben. Das wäre nicht gut für die Motivation. Die Formel für Motivation = Wollen x Können x Möglichkeiten. Ich überlegte, welcher Faktor bei den Marketing-Mitarbeitern gegen null tendiert. Jemand mit mehr Erfahrung und Professionalität musste her. Helmut Schmidt! – Nein der

war Politiker und leider schon verstorben. Dann ein Geschäftsführer. Mein Wunsch war es, Meeting-Regeln einzuführen. 1. Pünktlichkeit … bevor ich weitere Themen platzieren konnte, wurde ich konfrontiert mit: „Nazi-Methoden brauchen wir hier nicht …“ Ich fragte mich, ob Soldaten in Uniformen mit Gewehren ausreichen würden, um alle Mitarbeiter zu einem Meeting zu versammeln. Die Generation Y hat eine mächtigere Waffe - Das Smartphone! Hiermit führten sie ihren Krieg. Private Posts fielen während der Arbeitszeit in sozialen Portalen ein, wie die Bomben nachts im 2. Weltkrieg. Ein anderes Thema musste her. Die Liquidität. Unsere Lagerdauer lag bei 40 Tagen und das Zahlungsziel bei 30 Tagen. Um die Liquidität nicht weiter zu gefährden, schlug ich vor, Marken mit strategisch niedriger Bedeutung und negativer Wirtschaftlichkeit aus dem Sortiment zu nehmen. Als Antwort bekam ich, dass die Rechnungen schneller bezahlt werden sollten. Sogar einem Porschefahrer, der von Geschwindigkeit etwas versteht, wäre es unmöglich gewesen, den Sinn von diesem Einwand nachzuvollziehen. Brachte ich in Meetings Vergleiche konfrontierten mich die Mitarbeiter mit „Wir sind halt nicht die Tiger AG“. Natürlich nicht. Das war der Grund, wieso dieses Unternehmen schwarze Zahlen erzielte. Und wir rote. Zogen die Mitarbeiter dort nicht mit, gab es arbeitsrechtli-

BILD: SIMONE WINTERGERST

Gesundheitsregion Allgäu

Hochschule Kempten

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che Konsequenzen. „Für so ein Unternehmen würde ich ja gar nicht arbeiten wollen“ war die klassische Antwort. Arbeit? War das nicht etwas mit den 8 Stunden pro Tag und Gehalt? Gehalt gab es. Nur wofür? Arbeit wurde hier wie folgt gelebt: Eine Stunde zu spät kommen. 2 Stunden Mittagspause. Viele Kaffee- und Raucherpausen. Private Posts in sozialen Portalen und 1 Stunde eher Feierabend. Gab es einen Arbeitsauftrag, gab es dafür keine Zeit. Nun Burn Out ist ja auch ein ernst zu nehmendes Thema. Ein Schwächeanfall der Mitarbeiter durfte ja nicht riskiert werden. Mitarbeiter, die renommierte Akademien/Hochschulen besucht hatten, welche mehrere Tausend Euro Studiengebühren kosteten. Um mehr über die Generation Y zu erfahren arbeitete ich von nun an zusätzlich als Dozent bei einem dieser Institute. Hier war sie nun. Die berüchtigte Generation Y, welche sich auch bald bei meinem Arbeitgeber bewerben würde. Wichtige Personen, die während der Vorlesung ihre Mailbox mit wertvollem Inhalt abhörten („beim nächsten Ton ist es 10:00 Uhr und 35 Sekunden …“). Kurze Zeit später griffen die Investoren bei meinem Arbeitgeber durch. Kündigungswelle. Und viele dieser Mitarbeiter fragten sich, wie das bloß passieren konnte. Wir können es nachlesen – In den sozialen Portalen … 

Kristoffer Dietz

- neue Studiengänge an der Hochschule Kempten auf Wachstumskurs

Eng mit der Region vernetzt begleitet die Hochschule Kempten seit Jahren den Wandel in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Lebenslange Gesundheitsförderung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Fähigkeit zur strategischen Vernetzung, sind in dieser Branche essentielle Kompetenzen. Inzwischen können die Studierenden die hierfür notwendigen Qualifikationen in gleich drei grundständigen Bachelor-Studiengängen an der Hochschule Kempten erwerben: Gesundheitswirt-

schaft, Geriatrische Therapie, Rehabilitation und Pflege sowie Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention. Das Studienangebot trifft den Nerv der Zeit. So konnte Prof. Dr. Schmidt bei der Eröffnungsfeier zum Wintersemester 2016/17 allein an der Fakultät Soziales und Gesundheit 25% mehr Studierende als noch im Jahr zuvor begrüßen. Damit zeigt sich die Gesundheitsregion Allgäu gut gerüstet für die Zukunft.  SW

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Praxishandbuch weibliche Nachfolge Selbstcoaching-Tools für den gelungenen Einstieg ins Familienunternehmen folge wahrzunehmen, ist vergleichsweise neu“, bemerken die Autorinnen Daniela Jäkel-Wurzer, Susanne Dahncke und Nicola Buck in der Einleitung. In 75 gut strukturierten und aufeinander aufbauenden Tools aus ihrer CoachingPraxis laden die Expertinnen für Familienunternehmen Unternehmertöchter zu einer Reise zu ihren Wurzeln und Ressourcen ein, laden ein Bilanz zu ziehen und auch einen Blick in die Zukunft zu wagen.Hintergrundinformationen helfen, den Erfahrungsprozess auch mental gut zu verorten. Praxisrelevante Tipps bauen einfühlsam die Brücke in das komplexe System „Familienunternehmen“ mit seinen unterschiedlichen Mitspielern und Empfindlichkeiten. Zur Unterstützung des Arbeitsprozesses stehen auf der Website www.nachfolgeworkshop.

Daniela Jäkel-Wurzer, Susanne Dahncke und Nicola Buck: Praxishandbuch Weibliche Nachfolge – Selbstcoaching-Tools für den gelungenen Einstieg ins Familienunternehmen, Springer Verlag Berlin Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-52829-7

de alle Arbeitsblätter und vier Meditationsanleitungen zum Download bereit.

BILD: SPRINGER VERLAG

„In regelmäßigen Abständen lesen wir, es fehle an geeigneten Nachfolgern in Familienunternehmen. Die Zukunft unserer Volkswirtschaft steht deshalb auf dem Spiel“, so bringt Rena Haftlmeier-Seiffert, Geschäftsführerin der EQUA-Stiftung, die Problematik auf den Punkt. Nun ist ein Buch erschienen, das zur Lösung des Problems beiträgt. Das „Praxishandbuch weibliche Nachfolge“ (Springer-Verlag GmbH Deutschland) bringt Unternehmertöchter als potentielle Nachfolgerinnen in den Blick. Es macht ihnen Mut, sich für den Einstieg ins Familienunternehmen zu entscheiden und sich zu trauen, die Nachfolge einzufordern und anzutreten. Und es gibt ihnen Rüstzeug an die Hand, die Übernahme erfolgreich zu gestalten. „Dass Väter und Familien offener dafür werden, Töchter als Kandidatinnen für die Unternehmensnach-

Wir suchen Verstärkung [m/w]

für unsere Standorte in Peiting, Buching und Augsburg ept wächst und hat deshalb zahlreiche neue, interessante Stellen zu besetzen

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Das bieten wir Als mitarbeiterorientiertes Unternehmen bietet Ihnen ept einen Arbeitsplatz in einem dynamischen Team mit überdurchschnittlichen Sozialleistungen, geförderten Sport- und Freizeitaktivitäten sowie interessanten Entwicklungsperspektiven. Nähere Informationen sowie weitere interessante Stellenangebote finden Sie auf unserer Webseite unter www.ept.de/Stellenangebote. Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Angabe der Gehaltsvorstellung senden Sie bitte an Personalleiter Joachim Ruber unter der nebenstehenden Adresse oder an personal@ept.de.

ept GmbH Personalabteilung Herr Ruber Bergwerkstr. 50 86971 Peiting

Tel. 0 88 61-250 10 Fax 0 88 61-683 32 Personal@ept.de www.ept.de


Gemeinsamkeit verbindet

Die ept GmbH steht seit 44 Jahren für ein partnerschaftliches Miteinander, herausragende Innovationskraft und integrative Lösungen. Als weltweit agierendes Unternehmen bietet die ept GmbH ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abwechslungsreiche und internationale Karrieremöglichkeiten. Mit mehr als 115 Millionen produzierten Steckverbindern pro Jahr, kundenspezifischen Automotive Lösungen und über 1050 Mitarbeitern weltweit gilt die international aufgestellte ept GmbH als Technologieführer bei der Einpresstechnik in der Automobilindustrie. 1973 in Buching von Bernhard Guglhör gegründet, ist das noch heute familiengeführte Unternehmen weiterhin den Werten der Inhaberfamilie verpflichtet. Zu den drei deutschen Fertigungsstandorten in Peiting (Hauptsitz), Buching und Augsburg

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sind im Laufe der Jahre noch Standorte in Tschechien, den USA und China hinzugekommen. Das partnerschaftliche Miteinander zwischen Inhabern und Mitarbeitern trägt maßgeblich zum weiteren Wachstum und Erfolg der ept GmbH bei.

Als Teil der ept-Familie die Zukunft gestalten Erfolg und Wachstum können nur gemeinsam gelingen. Davon sind Joachim Ruber, Leiter Human Resources und

Sabrina Behnisch, Marketingassistentin, überzeugt. Dieser Grundsatz ist gelebte Unternehmenskultur. Kein Wunder also, dass sich das unternehmenseigene Verbesserungsmanagementsystem „3V – Verändern, Verbessern, Verwirklichen“ nah an der Kaizen Methode orientiert. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin fühlt sich dem Unternehmen eng verbunden und trägt mit seinen Ideen und Vorschlägen zum Verbesserungsprozess bei. Auch das ist Teil der Unternehmensphilosophie bei

1 | 2017 Allgäu Wirtschaftsmagazin


der ept GmbH: Alle Mitarbeiter sind Teil der Unternehmensfamilie. „Wir bei ept wollen Mehrwerte schaffen und nehmen daher jeden einzelnen Mitarbeiter mit“, so Joachim Ruber. Transparenz, Wertschätzung und Kommunikation auf Augenhöhe sind hier eine Selbstverständlichkeit. Wiederkehrende Mitarbeiterbefragungen, Shopfloor-Systeme (=Treffen am Ort des Geschehens) und Feedbackgespräche sind ebenso wichtige Bestandteile der Kommunikationspolitik, wie ein regelmäßig erscheinendes Mitarbeitermagazin.

Innovative Personal- und Ausbildungspolitik Die ept GmbH ist, trotz internationaler Ausrichtung, stark in der Region verwurzelt. Daher werden besonders regionale Schul-und Ausbildungsprojekte, wie an den Schulen in Marktoberdorf, Schongau und Füssen, unterstützt und gefördert. Neben einer klassischen dualen Berufsausbildung, wie beispielsweise als Werkzeugmechaniker/-in oder Industriekauffrau/-mann, bietet die ept GmbH in Kooperation mit der Hochschule Kempten auch die Möglichkeit zum dualen Studium. Dabei stehen den zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrere Wege offen. Wer frisch von der Schulbank kommt, der kann über ein Verbundstudi-

um zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: In nur viereinhalb Jahren führt das Verbundstudium sowohl zu einem Berufs- als auch zu einem Studienabschluss. Und wer schon einen ersten Berufsabschluss in der Tasche hat, kann durch ein Studium mit vertiefter Praxis noch einen Studienabschluss erwerben. Die ept GmbH unterstützt ihre jungen Nachwuchskräfte hier mit durchgehender Bezahlung und einer sicheren Übernahme. Besonders wichtig ist dem Unternehmen dabei, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Bewusstsein für Leistungsbereitschaft, lebenslanges Lernen und Verantwortungsübernahme zu wecken. Dem eigenen persönlichen Wachstum sind keine Grenzen gesetzt. Daher werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der ept GmbH kontinuierlich geschult, weitergebildet und in innovative Zukunftsprojekte eingebunden. Diese Mitgestaltungsmöglichkeiten und zukunftsfähige Qualifizierungschancen tragen wesentlich zur hohen Mitarbeiterzufriedenheit bei. Dass die Zugehörigkeit zum Unternehmen nicht mit dem Feierabend aufhört, zeigen auch die außerbetrieblichen Aktivitäten: Vom gemeinsamen Sommerfest

bis hin zum winterlichen Skifahren – bei der ept GmbH geht es menschlich zu und jeder Einzelne ist wichtig. Und wer neu ins Unternehmen kommt, wird von Anfang an unterstützt und begleitet. Neben fundierten Einarbeitungsplänen ist für viele Neulinge eine ganz spezielle Kleinigkeit besonders hilfreich: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der ept GmbH tragen einen gut sichtbaren Mitarbeiterausweis. Das hilft beim Zurechtfinden und schafft Vertrauen. Es ist die Summe dieser Kleinigkeiten, die das Unternehmen zu etwas Besonderem macht. Und auch Joachim Ruber ist davon überzeugt: „ept ist eine tolle Firma.“ SW

ept GmbH

Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2017

BILDER: EPT GMBH

Bergwerkstraße 50 86971 Peiting Telefon (08861) 250 10 Telefax (08861) 55 07 personal@ept.de www.ept.de

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Allgäu/Stuttgart

Änderungen in der Geschäftsführung der

Robert Bosch GmbH Nach 28 Jahren im Unternehmen tritt Dr. Werner Struth (60) als Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH am 31.03.2017 in den Ruhestand. Zuletzt verantwortete Struth den Unternehmensbereich Industrial Technology mit den Geschäftsbereichen Packaging Technology und Drive and Control Technology. Zudem war er zuständig für die Regionen Nordund Südamerika, die Fertigungskoordination sowie für Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Seine Position wird nicht neu besetzt; die Aufgaben werden innerhalb der Geschäftsführung neu aufgeteilt. Struth ist seit Januar 2012 Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Im Lauf seiner Karriere bei Bosch war Struth unter anderem Vorsitzender des Bereichsvorstands des Geschäftsbereichs Chassis Systems Control (2005 bis 2012) und Mitglied des Bereichs-

vorstands des Geschäftsbereichs Diesel Systems (2002 bis 2005). Da- vor war Struth unter anderem mehrere Jahre für Bosch bei Bosch Braking Systems Co. Ltd. in Japan tätig. „Mit seiner großen Fachkenntnis und einer sachlichen wie überzeugenden Art hat sich Werner Struth im Unternehmen und darüber hinaus hohen Respekt bei Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern erarbeitet“, resümiert Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Er ist nicht nur Experte in seinem Gebiet, sondern hat immer auch die Unternehmenswerte verinnerlicht und vorgelebt.“ Die Verantwortungsbereiche von Struth werden wie folgt neu geordnet: Dr. Stefan Hartung übernimmt die Verantwortung für den Unternehmensbereich Industrial Technology sowie die Fertigungskoordination. Dr. Markus Heyn ist künftig

BILD: BOSCH

Tritt nach 28 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand: Dr. Werner Struth.

für die Regionen Nord- und Südamerika zuständig, während Christoph Kübel die Arbeitssicherheit und den Umweltschutz verantwortet.

Lindau

Stadtwerk für sichere Versorgung zertifiziert BILD: STADTWERK LINDAU

(v.l.): Otto Schock (Leiter Betrieb Strom), Jan Etzel (Leiter Netzbetrieb Strom), Thomas Anders (Geschäftsführer DVGW-Landesgruppe Baden-Württemberg), Alexander-Florian Bürkle (Geschäftsführer Stadtwerk am See), Mark Kreuscher (Leiter Netze), Gerhard Gmeiner (Leiter Netzbetrieb Gas/Wasser), Manuel Haag (zukünftiger Leiter Betrieb Gas/Wasser)

Das Stadtwerk am See steht für sichere und zuverlässige Versorgung mit Strom, Erdgas und Wasser. Daher hat der Energieversorger sein Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) freiwillig von unabhängigen Experten überprüfen lassen. Ergebnis: Das Stadtwerk

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erfüllt die strengen Anforderungen und hat die Zertifizierung erfolgreich bestanden. Thomas Anders, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches der Landesgruppe Baden-Württemberg, übergab Stadtwerk-Chef Alexander-Florian Bürkle feierlich die Zertifikats-Urkunden. „Die TSM-Zertifizierung ist für uns enorm wichtig und eine Bestätigung unserer über Jahre hinweg soliden Arbeit. Dazu gibt sie unseren Kunden, Geschäftspartnern und anderen Unternehmen die Gewissheit, dass wir in Sachen Sicherheit und Organisation optimal aufgestellt sind“, so Bürkle. „Auch für unsere Wasserversorgungs-Betriebsführungen in Owingen,

Meersburg, Hagnau und Immenstaad sowie für die Erdgas-Betriebsführung im Netz des Tettnanger Regionalwerks haben wir das TSM-Zertifikat erhalten. So sehen die Städte und Gemeinden, die uns mit dem Betrieb ihrer Netze beauftragt haben, Schwarz auf Weiß, dass wir streng nach den gesetzlichen Vorschriften arbeiten“, ergänzt Mark Kreuscher, Geschäftsbereichsleiter Netze beim Stadtwerk. Mit dem Sicherheitszertifikat wird bestätigt, dass das Stadtwerk beispielsweise in der Einhaltung von technischen Regelwerken, der Alarm- und Einsatzplanung sowie der Regelung von Bereitschaftsdiensten und Störungsbehebung vorbildlich aufgestellt ist.

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225.000 Euro für Regionalmanagement Region Allgäu Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. „Die Projektförderung des Regionalmanagements hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort flexibel und aktiv anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen, wie Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln. Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen. Mit der aktuellen Förderung wird sich das Allgäu besonders im Fach-

kräftemarketing und mit einem interaktiven Gründernetzwerk weiterentwickeln“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von 225.000 Euro an das Regionalmanagement Region Allgäu am Mittwoch in München fest. Dem Regionalmanagement der Allgäu GmbH gehören die Landkreise Unter-, Ober- und Ostallgäu und Lindau sowie die Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen an. Mit dem Regionalmanagement sollen die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen

BILD: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM DER FINANZEN, FÜR LANDESENTWICKLUNG UND HEIMAT

München/Allgäu

Für das Regionalmanagement Allgäu stellt Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder 225.000 Euro zur Verfügung.

und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte. „Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Söder hervor. Regionalmanagements sind in Bayern mittlerweile nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 90 Prozent der Fläche des ländlichen Raums.

Dietmannsried

Lattemann & Geiger und CAPERA gründen FM-Spezialisten CLG

BILD: L&G

L&G und CAPERA gründen FM-Spezialisten CLGL: v.l.n.r. Thomas Braun, Jörg Heberlein, Walter Leitner (Capera), Ulrich Geiger und Guido Schumacher (Lattemann & Geiger) bei der Gründung der CLG Facility Management Services.

Allgäu Wirtschaftsmagazin

1 | 2017

Die Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe (L&G) und der Property Management-Spezialist CAPERA Immobilien Service machen gemeinsame Sache: Zum Jahresende gründeten beide Unternehmen ein Joint Venture für den Bereich Facility Management Services. Mit der CLG Facility Management GmbH (CLG) wollen L&G und CAPERA Immobilien deutschlandweit die Asset-Klassen Retail, Office und Residential bewirtschaften und einen ganzheitlichen Ansatz für Property und Facility Management bieten.Das Team

der L&G ergänzt das Property Management–Team der CAPERA und übernimmt zukünftig alle technischen und infrastrukturellen Facility-Services für die gemeinsam betreuten Immobilien. „L&G bringt ihren umfangreichen Erfahrungsschatz in allen Leistungen, ihre eigene FM-Schulungsakademie und ihre strukturierten Einkaufsprozesse ein – und wir können uns auf den Kernprozess Property Management konzentrieren“, so Jörg Heberlein, Geschäftsführer der CAPERA.“Simply.Service“ lautet das Motto der CLG. „Entscheidend ist der Service vor Ort und zentrale, fachkompetente Ansprechpartner für die zuständigen Asset und Property Manager sowie Mieter“, sind sich die beiden Geschäftsführer Guido Schumacher (L&G) und Walter Leitner (CAPERA) einig.

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Sulzberg

Vielseitiges Engagement zahlt sich aus Vereine aufgepasst: 5.000 Euro gibt es für vorbildliche Talentförderung. Auch 2017 warten wieder 50 Pokale und insgesamt 250.000 Euro auf Vereine mit vorbildlicher Talentförderung. Bereits im 31. Jahr zeichnen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank gemeinsam Vereine mit dem bedeutendsten Preis im Nachwuchsleistungssport aus. Für die Auszeichnung können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis zum 31. März 2017 über ihren Spitzenverband bewerben. Das „Grüne Band“ würdigt die Arbeit von Vereinen, die sich konsequent in der Nachwuchsarbeit engagieren. „Als Zuschauer sieht man oft erst einmal nur

die Platzierungen der Sportler. Welch beachtliche Arbeit aber dahintersteckt und was Vereine im Hintergrund leisten, ist nicht direkt zu erkennen. Mit der Auszeichnung würdigen wir beides: Die Erfolge und vor allem auch das Engagement aller, die hinter diesen großartigen Leistungen stehen“, sagt Michael Vesper, Vorstandsvorsitzender des DOSB und Jurymitglied des „Grünen Bandes“. Die Sieger werden im Herbst bei Veranstaltungen in ganz Deutschland ausgezeichnet. Auch die Botschafter des „Grünen Bandes“ werden es sich nicht nehmen lassen, die 5.000 Euro sowie die Trophäen bei einigen Preisverleihungen persönlich zu übergeben. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. März 2017. Vereine, die sich

die Förderung von Nachwuchsleistungssportlern auf die Fahne geschrieben haben, sind herzlich eingeladen, das Sportgerät kurz gegen den Stift zu tauschen und sich zu bewerben. Informationen gibt es unter www.dasgrueneband.com

BILD: DAS GRÜNE BAND

Vorbildliche Talentförderung wird vom Grünen Band ausgezeichnet.

Impressum| Allgäuer Wirtschaftsmagazin Verlag: TT VERLAG GmbH, St.-Mang-Platz 1, 87435 Kempten, Telefon (08 31) 96 01 51-0, Telefax (08 31) 96 01 51-29, info@tt-verlag.de, www.tt-verlag.de

Geschäftsinhaber und Geschäftsleitung (gesamtverantwortlich): Thomas Tänzel Chefredaktion: Susanne Pinn Redaktion: Karin Bitsch, Florian Maucher, Angelika Hirschberg, Nadine Kerscher, Sylvia Novak, Gisela Sgier, Marion Stahlke, Ellen Stehl, Sabine Stodal, Sina Weiß, Nicolas Felder, Christian Hauke, Anna Müller, Kristoffer Dietz (08 31) 96 01 51-0 Medienberatung: omas Tänzel ........... (08 31) 96 01 51-10 Christian M. Nacher... (08 31) 960 1 51-11

Andreas Höpting ....... (08 31) 96 01 51-12 Simone Kaneider......... (08 31) 96 01 51-13

Druckvorstufe und Druck: Holzer Druck und Medien, 88171 Weiler, Fridolin-Holzer-Str. 22 + 24, www.druckerei-holzer.de Magazin-Layout: 3 hoch K Werbeagentur AG, Brecherspitzstraße 8, 81541 München, www.3hochk.de Bankverbindung: Sparkasse Allgäu, IBAN: DE94 7335 0000 0514 2694 06, BIC: BYLADEM1ALG

Tawelag_LOGO_X8:Layout 1 29.01.09 08:45 Seite 1

Bezugspreis – Abonnement: Einzelheft 4,90 Euro. „Allgäuer Wirtschaftsmagazin“ im Einzelabonnement bei sechs Ausgaben – Inland: 39,90 Euro, Ausland: 50,40 Euro (jeweils inkl. Versand) ISSN 1868-3789 – Alle Rechte vorbehalten. VERLAG TT © für Layout und Konzept: TT VERLAG © für Logo: TT VERLAG

TT VERLAG

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Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht TT VERLAG der Redaktion.

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Allgäuer Wirtschaftsmagazin 1/2017  

Mit einer Auflage von 11.900 Exemplaren erreicht das Allgäuer Wirtschaftsmagazin ca. 54.000 Leser pro Ausgabe im bayerischen und württemberg...