SkyAlps Explore Magazin | Summer 2024

Page 1


Ihr Urlaub beginnt jetzt!

Ed è subito vacanza!

Ob Korfu, Rom, London oder Bozen. Was auch immer gerade Ihr Ziel sein mag: Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Ihren Flug mit SkyAlps. Wir freuen uns, Sie an Bord zu haben, und werden Sie mit sorgfältig ausgewählten Getränken und Snacks verwöhnen, die im Ticketpreis enthalten sind.

Darüber hinaus haben wir in dieser Ausgabe unseres Bordmagazins ein paar spannende Tipps für Sie gesammelt. Darunter zehn Almhütten in Südtirol, von traditionell bis modern, deren Besuch sich diesen Sommer lohnt, und ausgewählte Highlights und Sehenswürdigkeiten, die Sie auf Ihrem Städtetrip nach Stuttgart begeistern werden. Außerdem erwartet Sie ein exklusives Interview mit dem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Südtiroler Markus Lanz, in dem er von seinem Leben zwischen Hamburg und Südtirol sowie seinen Leidenschaften erzählt. Parallel dazu finden Sie einen Überblick über die Verbindungen, die wir diesen Sommer anbieten, so dass Sie sich schon heute auf Ihren nächsten Urlaub einstimmen können. Wir fliegen Sie wie gewohnt sicher und effizient an Ihr Ziel.

Lassen Sie es sich gut gehen und genießen Sie den Sommer.

Your holiday starts now!

Corfù, Roma, Londra, Bolzano… Ovunque siate diretti, mettetevi comodi e assaporate ogni singolo momento del vostro volo con SkyAlps. Ci fa piacere avervi a bordo e potervi deliziare con bevande e snack di qualità, tutti selezionati con cura e inclusi nel prezzo del biglietto.

Questa nuova edizione della nostra rivista di bordo racchiude una serie di spunti e suggerimenti: dai dieci rifugi altoatesini – alcuni tradizionali, altri più contemporanei – da inserire nella bucket list della stagione, alle attrazioni e ai luoghi d’interesse da visitare nella città tedesca di Stoccarda. Vi è anche un’esclusiva intervista in cui Markus Lanz, il conduttore televisivo noto anche oltreconfine, racconta come è per lui vivere tra Amburgo e il suo Alto Adige e quali passioni coltiva. Inoltre, vi presentiamo una panoramica dei nostri voli estivi, così che possiate iniziare a pensare già ora alla prossima vacanza. Da ultimo, ma altrettanto importante, faremo in modo di garantirvi un’esperienza sicura ed efficiente fino a destinazione.

Vi auguriamo una splendida estate e una buona continuazione.

Josef

Be it Corfu, Rome, London or Bolzano. Whatever your destination may be: sit back and enjoy your flight with SkyAlps. We are delighted to have you on board with us and will spoil you with carefully selected drinks and snacks which are included in the ticket price.

In this issue of our in-flight magazine, we have also collected a few exciting tips for you. These include (but are not limited to): ten mountain huts in South Tyrol, from traditional to modern, that are well worth a visit this summer. You will also find selected highlights and sights to inspire you on your city trip to Stuttgart. Furthermore, you can look forward to an exclusive interview with South Tyrolean Markus Lanz, a well-known TV host both in the region and abroad. He talks about his life between Hamburg and South Tyrol and shares his passions. Alongside this, you will also find an overview of the connections we are offering this summer. This way, you can already start getting in the mood for your next holiday. As always, we will safely and efficiently fly you to your destination.

Wishing you all the best and a great summer.

DESTINATION

Time to visit Stuttgart

The landscape = dreamy. The wine = unique. The culture = traditional and multifaceted.

SKYALPS Trolley A cartful of goodness

SKYALPS | OPERATIONS

Like the central nervous system

How the SkyAlps Operation Control Centre (OCC) works.

SKYALPS | INTERVIEW

A life between South Tyrol and Hamburg

He is one of the most successful TV hosts in Germany with his eponymous talk show on ZDF – and is probably one of the most famous ‘South Tyrolean exports’: Markus Lanz.

SKYALPS

Tips & Events

WORK AND TRAVEL

Connections that make (it) work

Hamburg, Berlin, London – three major international cities, each with their own special features.

SKYALPS | AIRPORT

DESIGN

From music to furniture musings

New life is breathed into centuries-old wood carving traditions through the innovative designer furniture by Andreas Kondrak and his team.

FLIGHT ROUTES

Summer/autumn routes 2024

DESTINATION

Only 60 steps to your aircraft

A love for the Dolomites

Born and raised in the Dolomites, Claudia Rier lists her favourite mountain huts.

Sales Tanja Götsch (+39 375 7903785) Daniel Schnitzer (+39 351 3305671)

sales@tt-consulting.com

Authors & Translations

Sharla Ault, Martina Bocek, Alessia Cominotti, Iman Joy El Shami-Mader, Sara Musci, Sara Penasa, Linda Pizzini, Katharina Weiss

Project Lead tt• Lisa Härtel

Petra Federer

Project Lead SkyAlps

Nicole Platzer

Silvia Santorum

Design Magdalena Egger

Photos

Cover: SkyAlps | zulupictures

TV Algund, Benjamin Pfitscher | Das Dorner, Armin Terzer | Johannis, Armin Terzer | Quellenhof | Küglerhof, Gerd Eder | Engel & Völkers | Ultner Brot, Schmelz Fotodesign, Frieder Blickle | Col Raiser, Diego Moroder | Limestone, Katia Bettin | Schloss Freudenstein, Andrea Calvano, Lukas Hanifle | TV Sarntal, Martin Stofner, Martin Rattini | Loacker, Lorenzo Rui, Samuel Holzner | Südtirol Wein, Oskar Da Ritz, Alex Moling | Winestore, Herb Media | Leni's, VOG Products | Hotel Città, Luca Guadagnini

Publisher | TT GmbH / S.R.L. Industriezone | Zona Industriale 1-5 39011 Lana T. +39 0473 560056

info@tt-consulting.com tt-consulting.com

5-Star Hideaway in the Dolomites.

Zeit für einen Besuch in Stuttgart: Heart of the Länd

È tempo di visitare Stoccarda

Heart of the Länd

Die Landschaft = ein Traum. Der Wein = einzigartig. Die Kultur = traditionell und vielfältig. Klingt nach Südtirol, trifft aber genauso auf das Bundesland Baden-Württemberg und dessen Hauptstadt Stuttgart zu. Nach einem kurzen Flug von Bozen haben wir uns für Sie dort umgesehen und fest steht: The Länd steckt voller Möglichkeiten!

Time to visit Stuttgart: Heart of the Länd

Paesaggi da sogno, vini deliziosi, cultura e tradizioni variegate… Sembrerebbe l’Alto Adige, invece tutto ciò caratterizza anche il Baden-Württemberg e la sua capitale Stoccarda. Dopo un breve volo da Bolzano, abbiamo dato un’occhiata in giro per voi e una cosa è certa: il Länd tedesco offre numerosissime possibilità.

The landscape = dreamy. The wine = unique. The culture = traditional and multifaceted. It may sound like South Tyrol, but it also applies to the federal state of Baden-Württemberg and its capital, Stuttgart. Following a short flight from Bolzano, we took a closer look for you – and one thing is for sure: The Länd is full of possibilities!

TMBW
Gregot Lengler

Die Sonne scheint uns schon auf die Haut und der Flug ab Bozen war kurz und angenehm, fast so, als hätte man uns einfach in den Urlaub gebeamt. Nun wollen wir uns aufmachen, die Stadt zu erkunden und geheime wie bekannte Orte zu entdecken. In der Innenstadt angekommen, lockt es uns direkt weiter zum Flanieren und Shoppen auf die Stuttgarter Königsstraße, umgeben von historischen Schlössern und modernen Bauten. Mit einer Gesamtlänge von 1,2 km ist sie die längste autofreie Einkaufsstraße Europas. Unsere Sightseeingtour führt uns weiter zum Feuersee, einst als Löschwasserstelle angelegt, ist er heute ein wunderbarer Platz zum Verweilen und das Heim zahlreicher Wasserschildkröten. Als uns ein kleiner Hunger überkommt, setzen wir unsere Runde Richtung Karlshöhe fort, dort hat man vom Biergarten aus eine tolle Aussicht auf die Stadt und wir können uns zum Tagesausklang der Bier- und Vesperkultur hingeben. Tags darauf gönnen wir unseren Beinen erstmal eine Pause und lassen uns bei einer Frühstücksfahrt von einem Schiff den Neckar entlang chauffieren. Dort entdecken wir am Ufer die sattgrünen Wein- und Naturlandschaften.

Typische Weine in diesem Gebiet sind der Lemberger, ein kräftiger Rotwein, und der Trollinger (entstanden aus dem Wort „Tirolinger“), ein leichter Rotwein mit hohem Säuregehalt, der eng mit dem Südtiroler Vernatsch verwandt ist. Anschließend darf natürlich eine Fahrt mit der historischen Standseilbahn nicht fehlen, die Bahn ist seit den 30er Jahren noch originalgetreu erhalten. Am Abend haben wir nun nur noch die Qual der Wahl, ob wir uns in der zweiten Musicalhauptstadt Deutschlands lieber in den Disneyklassiker „Tarzan“ setzen oder uns die neuere Produktion „Tina – das Original Tina Turner Musical“ gönnen. So oder so ein musikalischer Tagesabschluss. Am Folgetag läuft unser Schrittzähler wieder heiß, denn wir besuchen das absolute Must-see in Stuttgart: das Mercedes-BenzMuseum. Dort gibt es bis zum 17. November eine kostenfreie und interaktive

Sonderausstellung zum Thema „Der mobile Mensch“. Fasziniert lassen wir die Informationen über autonomes Fahren, smarte E-Bikes oder Busse auf Bestellung auf uns wirken und sind vollkommen überwältigt von den modernen Konzepten, die unser Leben in Zukunft völlig verändern könnten. Um Kopf und Körper wieder etwas näher an die Natur zu bringen, drehen wir anschließend noch eine Runde in der berühmten Wilhelma, dem einzigen zoologischbotanischen Garten Deutschlands und dem artenreichsten Zoo der Welt. Nach einem solch kontrastreichen

Tagesprogramm freuen wir uns, den Abend gemütlich in der Innenstadt ausklingen zu lassen. Wir erkunden das Szeneviertel rund um den Hans-im-Glück-Brunnen, genießen leckere Drinks, typisch schwäbische Kässpätzle und Maultaschen und das bunte Treiben der Stadt. Am letzten Tag folgt vor dem Abflug noch ein kurzer, aber sehr hoher Programmpunkt, nämlich der Besuch des ältesten Fernsehturms der Welt. Und wie wir so die Stadt von oben betrachten und uns von der herbstlichen Kabaretteventreihe Kulturm inspirieren lassen, kommen wir nicht umhin, uns auszumalen, welche Dinge wir bei unserem nächsten Trip nach Stuttgart sehen und erleben möchten.

Il viaggio da Bolzano è stato piacevole e veloce: abbiamo avuto l’impressione di esserci teletrasportati direttamente in vacanza. Con il sole che splende in cielo, siamo pronti a visitare Stoccarda in ogni suo angolo e andare alla scoperta dei luoghi più e meno noti. Arrivati in centro, per prima cosa passeggiamo lungo la Königsstraße che, oltre a essere circondata da palazzi storici ed edifici moderni, ci tenta con le sue vetrine: con una lunghezza di 1,2 km, è considerata la via dello shopping chiusa al traffico più lunga d’Europa. Il nostro tour continua verso il Feuersee, che alla lettera significa “lago di fuoco”. Come suggerisce il nome, un tempo serviva per attingere acqua per estinguere gli incendi; oggi è un luogo perfetto per rilassarsi e osservare le numerose tartarughe acquatiche che qui hanno trovato il loro habitat. Quando la fame si fa sentire, ci dirigiamo verso sud nel parco di Karlshöhe per raggiungere un caratteristico Biergarten, dal quale ammirare una splendida vista sulla città. Ci sediamo e ci godiamo una birra fresca e qualche tipica golosità per coronare in bellezza la giornata. Il giorno successivo concediamo una pausa alle nostre gambe e decidiamo di fare una gita in barca, completa di colazione, lungo il fiume Neckar. I paesaggi che si susseguono a riva presentano una rigogliosa natura e vigneti verdeggianti. I vini prodotti in questa zona sono il Lemberger, un rosso strutturato, e il Trollinger, più leggero e con un alto contenuto di acidi, il cui nome deriva da “Tirolinger” e si riferisce all’origine del vitigno, imparentato con la Schiava dell' Alto Adige. Le emozioni continuano poi sull’imperdibile funicolare storica, che viene conservata nel suo stato originale dagli anni ’30. Ci troviamo nella seconda capitale tedesca dei musical, per cui la sera abbiamo l’imbarazzo della scelta tra il classico Disney Tarzan e la nuova produzione Tina–DasOriginalTinaTurner Musical. Che sia uno spettacolo o l’altro, la giornata termina a suon di musica. L’indomani riprendiamo a camminare e non ci facciamo mancare un must di Stoccarda: il Museo Mercedes-Benz. Qui fino al 17 novembre si potrà visitare gratuitamen-

te la mostra interattiva L’uomo mobile. Tutto ciò che scopriamo su guida autonoma, smart e-bike e autobus su richiesta ci affascina, ma ci colpiscono ancora di più quei concetti ultramoderni che potrebbero cambiare completamente la nostra vita in futuro. Successivamente, ci rechiamo al famoso Wilhelma per trascorrere del tempo all’aria aperta in mezzo alla natura. Questo parco zoologico nonché giardino botanico è l’unico nel suo genere in Germania e annovera al suo interno la maggior varietà di specie animali al mondo. Dopo una giornata tanto intensa, non vediamo l’ora di trascorrere la serata nell’animato centro città, precisamente nel quartiere alla moda attorno alla piazza in cui si trova la fontana Hans im Glück. Qui ci gustiamo deliziosi drink e alcuni piatti tipici della tradizione sveva come i Kässpätzle, degli gnocchetti al formaggio, e i Maultaschen, una pasta ripiena. Prima di ripartire, facciamo una breve tappa alla torre della televisione più antica al mondo, dove si tengono gli appuntamenti dell’evento autunnale Kulturm. Ammiriamo la città da quassù e pensiamo che ha ancora tanto da offrirci… torneremo di certo.

The sun is already warming our skin and the flight from Bolzano was short and pleasant. It was almost as if we had simply been beamed away on holiday. Now we want to set off to explore the city and discover both secret and well-known places. After arriving in the city centre, we are immediately tempted to stroll and shop along Stuttgart’s Königsstraße, surrounded by historic castles and modern buildings. At a total length of 1.2 km, it is the longest carfree shopping street in all of Europe. Our sightseeing tour continues to Lake Feuersee. Originally created as a fire-fighting reservoir, it is now a wonderful place to spend some leisurely time and is home to numerous water turtles. Feeling a little peckish, we continue our tour towards Karlshöhe, where the beer garden offers a great view of the city and we can indulge in beer and snack culture to round off the day. The next day, we treat our legs to a break and take a boat trip along the Neckar for breakfast. We discover the lush green vineyards and natural landscapes along the banks. The typical wines in this region are Lemberger, a strong red wine, and Troll-

inger (derived from the word “Tirolinger”), a light red wine with a high acidity level, closely related to the South Tyrolean Schiava. Afterwards, of course, a ride on the historic funicular is a must. The funicular has been faithfully preserved since the 1930s. In the evening, we are spoilt for choice as to where we prefer to sit down in the second largest musical capital in Germany. We can either see the Disney classic Tarzan or treat ourselves to the more recent production Tina – das Original Tina Turner Musical. Either way, a musical end to the day. The next day, our pedometers will be running hot again as we visit the absolute must-see in Stuttgart: the MercedesBenz Museum. There is a free and interactive special exhibition on the topic of The mobile person until the 17th of November. We are fascinated by the information on self-driving cars, smart e-bikes and customised buses. Our minds are completely blown by the modern concepts that could

radically change our lives in the future. In order to bring our minds and bodies a little closer to nature again, we then take a tour of the famous Wilhelma. It is the only zoological and botanical garden in Germany and the zoo with the most different species in the world. After such a varied agenda, we look forward to ending the day in the city centre. We explore the trendy district surrounding the Hans-im-Glück fountain, enjoy delicious drinks, typical Swabian Kässpätzle (cheese spätzle) and Maultaschen (filled dumplings) and watch the colourful hustle and bustle of the city. On the final day, there is a short but very ambitious item on the itinerary before our departure: a visit to the oldest television tower in the world. As we look at the city from above and are inspired by the cultural autumn cabaret event series Kulturm, we can’t help but think about the things we would like to see and experience on our next trip to Stuttgart.

Welche Rolle spielt die Automobilindustrie für die Stadt und die Leute? Die Automobilindustrie ist von zentraler Bedeutung, da sie der wichtigste Arbeitgeber ist, der Fachkräfte aus aller Welt anzieht und die regionale Wirtschaft erheblich stärkt. Die Unternehmen treiben die technischen Innovationen auch in Bereichen wie Elektromobilität und autonome Fahrzeuge voran, was wiederum den Fortschritt in der gesamten Region beeinflusst. Für viele Stuttgarter ist die Automobilindustrie ein Stück Stolz und ein wichtiger Teil ihrer kulturellen Identität.

Was schätzen Sie an der neuen Flugverbindung und werden Sie nun öfter „nach Hause“ reisen? Ich fahre sehr gerne und oft nach Südtirol zum Wandern und Skifahren in den Dolomiten und um meine Familie und Freunde zu treffen. Die Flugverbindung ermöglicht es mir, noch öfter, aber vor allem schneller und entspannter ohne Stau in die Heimat zu kommen.

Was ist Ihr persönlicher Lieblingsplatz? Mein Lieblingsort ist der Friederich-SchillerPlatz mit seinem Wochenmarkt in der Nähe des alten Königsschlosses – fast so schön wie der Obstplatz in Bozen.

Was haben Stuttgart und Südtirol gemeinsam? Sowohl Baden-Württemberg als auch Südtirol sind wirtschaftlich starke Regionen. Baden-Württemberg ist ein industrielles und technologisches Zentrum, das mit seinen Städten, historischen Burgen und dem Schwarzwald lockt. Südtirol zeigt seine Stärken im Tourismus, den landwirtschaftlichen Produkten und seiner einzigartigen Kombination aus Landschaft, Sportund Freizeitmöglichkeiten. Entsprechend bieten beide Regionen eine hohe Lebensqualität mit gut ausgebauter Infrastruktur, sauberer Umwelt und reicher Kultur.

Che ruolo svolge l’industria automobilistica per la città e i suoi abitanti? Il suo ruolo è centrale, in quanto, essendo la più importante fonte di lavoro, contribuisce ad attirare manodopera qualificata da tutto il mondo e a rafforzare in modo significativo l’economia regionale. Un ulteriore sviluppo viene apportato dal fatto che le aziende di questo settore influiscono sull’innovazione tecnica anche in altri ambiti come l’elettromobilità e i veicoli autonomi. Per molti abi-

tanti di Stoccarda rappresenta una fonte di orgoglio oltre che una parte rilevante della loro identità culturale.

È felice del nuovo collegamento aereo? Ora viaggerà più spesso verso “casa”? Vado spesso e volentieri in Alto Adige sia per fare visita alla mia famiglia e ai miei amici che per dedicarmi ad attività come sci ed escursionismo. La nuova tratta aerea mi permette senz’altro di farlo in modo più veloce e rilassato, senza incappare in ingorghi.

Qual è il Suo luogo preferito? È Schillerplatz, la piazza vicino al castello Altes Schloss, dove si tiene il mercato settimanale. È bella quasi quanto Piazza delle Erbe a Bolzano.

Cos'hanno in comune Stoccarda e l’Alto Adige? Sia il Baden Württemberg che l’Alto Adige sono regioni economicamente forti che offrono un’elevata qualità di vita grazie

Der gebürtige Grödner lebt seit 1999 in Stuttgart und ist als Führungskraft bei der Mercedes-Benz AG tätig.

Nato in Val Gardena, vive a Stoccarda dal 1999 e lavora presso la sede della MercedesBenz come manager.

Born in Val Gardena, he has lived in Stuttgart since 1999 and works as a manager at Mercedes-Benz AG.

a infrastrutture ben sviluppate, un ambiente curato e una vasta cultura. Tra i punti di forza di entrambi troviamo il turismo, ma se il primo è un centro industriale e tecnologico che attrae grazie alle sue città, ai castelli storici e alla Foresta Nera, il secondo punta maggiormente sulla qualità dei suoi prodotti agricoli, sugli spettacolari scenari naturali e sulle varie attività sportive e di svago che si possono intraprendere proprio circondati da questi paesaggi.

What role does the automotive industry play for the city and its people? The automotive industry is of central importance as it is the most important employer, which attracts skilled labour from all over the world and significantly strengthens the regional economy. These companies also drive technological innovation in areas such as electromobility and autonomous vehicles, which in turn influences progress throughout the region. The automotive industry is a source of pride for many Stuttgart residents and an important part of their cultural identity.

What do you appreciate about the new flight connection? Will you now be travelling “home” more often? I love travelling to South Tyrol often to go hiking and skiing in the Dolomites and to meet up with my family and friends. This flight connection allows me to get home even more often, but above all faster and more relaxed –without traffic jams.

What is your personal favourite spot?

My favourite place is the Friederich-Schiller-Platz with its weekly market near the old royal castle – almost as beautiful as the Piazza delle Erbe in Bolzano.

What do Stuttgart and South Tyrol have in common? Both Baden-Württemberg and South Tyrol are economically strong regions. Baden-Württemberg is an industrial and technological centre. It attracts visitors with its cities, historic castles and the Black Forest. The strengths of South Tyrol lie in tourism, agricultural products and its unique combination of landscape, sports and leisure facilities. Consequently, both regions offer a high quality of life with a well-developed infrastructure, clean environment and rich culture.

13.07.2024

Events im Sommer und Herbst

Stuttgarts beste Weine meets Weinbaumuseum

Ein Degustationshighlight, bei dem die Museumsbesucher zwei Stunden lang die Möglichkeit erhalten, die edlen Tropfen von 21 regionalen Weingütern zu verkosten.

Un evento di degustazione durante il quale i visitatori del museo hanno a disposizione due ore per assaporare vini pregiati prodotti da ventuno cantine della regione.

A tasting highlight in which museum visitors have the opportunity to savour fine wines from 21 regional wineries for two hours.

09.05. – 25.08.2024

Ausstellung Kubus –Stuttgarter Kunstmuseum

Betrachten Sie die Zeichnungen der für den renommierten Kunstpreis nominierten Künstler: Gabriela Oberkofler, Thomas Müller und Jürgen Palmtag.

Ammirate le opere degli artisti Gabriela Oberkofler, Thomas Müller e Jürgen Palmtag, candidati per il rinomato premio artistico.

Admire the works of the artists nominated for the renowned art prize: Gabriela Oberkofler, Thomas Müller and Jürgen Palmtag.

19. – 24.07.2024

Sommerfestival der Kulturen

Dieses besondere Festival ist nachhaltig, fair und inklusiv, und zwar von der Musik über das gastronomische Angebot bis hin zum Ökostrom, der das Gelände versorgt.

Un festival sostenibile, equo e inclusivo dalla coinvolgente offerta musicale e gastronomica. È alimentato a energia elettrica rinnovabile.

This unique festival is sustainable, fair and inclusive – from the music and catering on offer all the way to the green electricity that supplies the site.

28.08. – 08.09.2024

Stuttgarter Weindorf

Es zählt zu den schönsten Weinfesten Deutschlands und lockt seit 48 Jahren unzählige Besucher zu den beliebtesten Plätzen der Stadt.

Uno dei festival del vino più apprezzati della Germania; da quarantotto anni attira moltissimi visitatori nelle principali piazze della città.

This is one of the most beautiful wine festivals in Germany and has been attracting countless visitors to the city's most popular squares for 48 years.

11. – 14.10.2024

Fellbacher Herbst

Das Volksfest ist das zweitgrößte Erntedankfest der Region Stuttgart. Lassen Sie sich von besten Weinen, regionalen Köstlichkeiten und Live-Musik begeistern.

Questa popolare festa del raccolto è la seconda maggiore della regione ed è caratterizzata dalla presenza di prelibatezze locali, vini e musica dal vivo.

This folk festival is the second largest harvest festival in the Stuttgart region. Get inspired by the best wines, regional delicacies and live music.

27.09. – 13.10.2024

Cannstatter Wasen

Das Stuttgarter Oktoberfest findet im Herbst bereits zum 177. Mal statt und begrüßt jährlich Millionen von Besuchern in und um die Festzelte.

Conosciuto come l’Oktoberfest di Stoccarda, è alla sua 177^ edizione e in autunno attira ogni anno milioni di visitatori nel suo tendone e nei dintorni.

The Stuttgart Oktoberfest takes place once again in autumn for the 177th time and welcomes millions of visitors into and around the festival tents every year.

Flüge: jeden Donnerstag und Sonntag.

• Flugzeit: ca. 45 Minuten

• Hochwertiger Bordservice inklusive

• Tickets ab € 149 pro Person und Flug Voli ogni giovedì e domenica.

• Durata del volo: circa 45 minuti

• Eccellente servizio di bordo incluso

• Biglietti da € 149 a persona a tratta

Flights every Thursday and Sunday.

• Flight time approx. 45 minutes

• High-quality in-flight service included

• Tickets from € 149 per person and flight

Bolzano – Stoccarda Bolzano – Stuttgart
TMBW | Gregot Lengler
TMBW | Christoph Duepper
TMBW | Christoph Duepper
TMBW | Christoph Duepper
Mara Kerschbaumer „Zett“-Miss Südtirol 2024

Ein Trolley voller Köstlichkeiten

Una carrellata di bontà A cartful of goodness

Wie in der Handtasche von Mary Poppins ist auch in unserem Trolley viel mehr Platz, als es auf den ersten Blick scheint. Wir präsentieren Ihnen einige Südtiroler

Spezialitäten, die Sie während Ihres Flugs probieren können – ohne Zusatzkosten!

Südtirol Wein | Vini Alto Adige

Auswahl an regionalen Rot- und Weißweinen

Selezione di vini regionali rossi e bianchi

Selection of regional red and white wines

Forst | 1857 & 0,0%

Bier, auch alkoholfrei, und Kaiserwasser still oder prickelnd Birra, anche analcolica, e acqua Kaiserwasser naturale o frizzante

Beer, also non-alcoholic, and still or sparkling Kaiserwasser water

Loacker

Unverwechselbare Waffeln seit 1925

I wafer inimitabili dal 1925

Inimitable wafers since 1925

Alps Coffee

Gerösteter Kaffee aus Südtirol

Caffè tostato con cura in Alto Adige

Coffee roasted in South Tyrol

Mila

Saisonale Joghurtsorten

Yogurt a vari gusti stagionali

Yoghurt in various seasonal flavours

Milchhof Sterzing | Latteria Vipiteno

Joghurt aus Bergmilch

Yogurt da latte di montagna

Mountain milk yoghurt

Come la borsa di Mary Poppins, il nostro trolley contiene molti più prodotti di quanto sembri. Vi presentiamo alcune delle eccellenze altoatesine da assaporare durante il vostro volo – tutte incluse nel prezzo del biglietto!

Like Mary Poppins’ bag, our trolley contains many more products than you might expect at first glance. Here we present a selection of South Tyrolean specialities to savour during your flight –all included in the price of your ticket!

Red Moon Sparkling

Alkoholfreier Apfelaperitif

Aperitivo analcolico a base di mele

Non-alcoholic apple-based aperitif

Leni’s Apfelsaft aus den Dolomiten

Succhi di mela delle Dolomiti

Apple juices from the Dolomites

Pompadour

Hochwertiges Teesortiment

Selezione di tè e infusi di qualità

Selection of quality teas and infusions

Ultner Brot

Traditionelles Schüttelbrot

Tipico pane croccante a base di segale

Typical crunchy rye bread

Limestone

Bio Tonic Water in verschiedenen

Geschmacksrichtungen

Acqua tonica bio a vari gusti

Organic tonic water in various flavours

Roner | Gin Z44 & Virginia

Alpiner Gin, auch alkoholfrei

Gin ai profumi alpini, anche analcolico Alpine gin, virGin option available

Close your eyes and imagine: The warm sun on your face. The scent of fl ourishing nature. The sound of a splashing mountain stream. And the sight of Mt Sciliar/Schlern towering majestically above you. That feeling? We call it Luxury for the Soul. And it awaits you at Sensoria Dolomites. Your adults-only all-inclusive retreat. sensoriadolomites.com

Mein Urlaubstraum auf drei Ebenen

Una vacanza tra 300 e 3000 m di quota Three levels of holiday bliss

Liebe Franzi, ich schreibe dir aus Algund, einem meiner liebsten Urlaubsorte. Die Gegend um das „Gartendorf“ in greifbarer Nähe zur Kurstadt Meran ist so vielseitig, dass ein Besuch bei Weitem nicht ausreicht. Besonders daran ist, dass man die Umgebung auf drei Ebenen erleben kann: Gestern war ich auf dem Algunder Waalweg und habe den herrlichen Ausblick auf den Talkessel genossen. Heute bin ich mit dem nostalgischen Korblift zum Meraner Höhenweg auf ca. 1500 m aufgestiegen, wo die Sommertemperaturen wesentlich angenehmer sind. Von hier kann man zu den Spronser Seen auf 2500 m hochwandern – ein wahres Highlight. Heute Abend ist Entspannung angesagt – mit einem Aperitif in der Hand werde ich bei einem Konzert auf dem Festplatz diesen wunderbaren Tag ausklingen lassen. Ich grüße dich herzlich, Sabine

Carissima Franzi, ti scrivo da Lagundo, una delle mie mete di vacanza preferite. Si trova presso la cittadina termale di Merano, in Alto Adige, e viene anche detto “paese giardino” per via delle moltissime aiuole fiorite e piante che lo abbelliscono. C’è così tanto da fare e vedere che un soggiorno solo non basta, ti avviso già! Qui si possono vivere esperienze a tre livelli di altitudine: ieri, per dire, ho percorso il sentiero d’acqua di Lagundo, che si snoda lungo gli antichi canali irrigui e offre una magnifica vista sulla conca meranese, mentre oggi sono salita con la cestovia a 1500 m, in cerca di temperature più fresche, e ho camminato lungo l’Alta via di Merano. Da lì, si potrebbe proseguire fino ai Laghi di Sopranes, a 2500 m, che sono un vero spettacolo. Stasera invece me la prendo easy, mi gusto un aperitivo e vado a un concerto in piazza. Un abbraccio, Sabine

Dear Franzi, I’m writing to you from Lagundo, one of my favourite holiday destinations. The area surrounding the “garden village” in the immediate vicinity of the spa town of Merano is so multi-faceted that one visit isn’t enough. Especially since you can experience the surroundings on three levels: Yesterday I walked along the Lagundo Waalweg canal trail and enjoyed the view of the valley. Today I took the nostalgic gondola basket lift up to the Merano High Trail at around 1,500 m. The summer temperatures are much more pleasant there. From here you can hike up to the Sopranes Lakes at 2,500 m – a real highlight. Relaxation is on my agenda this evening: I’ll round off this wonderful day with an aperitif while enjoying a concert at the fairground. I send you my warmest regards, Sabine

www.algund.info

Kurhaus Merano

DO-GI 22.08. ROLANDO VILLAZÓN . LAUTTEN COMPAGNEY BERLIN

MO-LU 26.08. JANOSKA ENSEMBLE

DI-MA 27.08. WIENER KAMMERORCHESTER . SEBASTIAN KNAUER

DO-GI 29.08. PITTSBURGH SYMPHONY ORCHESTRA (USA) MANFRED HONECK . YEFIM BRONFMAN

FR-VE 30.08. ARS NOVA COPENHAGEN . SOFI JEANNIN

DO-GI 05.09. PHILHARMONIA ORCHESTRA LONDON DANIELE RUSTIONI . YULIANNA AVDEEVA

SO-DO 08.09. LATVIAN VOICES

MI-ME 11.09. UTE LEMPER & BAND

DO-GI 12.09. STAATSKAPELLE DRESDEN DANIELE GATTI . RUDOLF BUCHBINDER

MO-LU 16.09. TOBIAS MORETTI & ARMONICO TRIBUTO

DI-MA 17.09. ZÜRCHER KAMMERORCHESTER . DANIEL HOPE

MI-ME 18.09. MNOZIL BRASS

DO-GI 19.09. ORCHESTRA DELL’ACCADEMIA NAZIONALE DI SANTA CECILIA . GIANANDREA NOSEDA

MO-LU 23.09. WIENER SYMPHONIKER . PETR POPELKA

Hermann Schnitzer

artistico: Andreas Cappello

Unterhalten sich Palmen und Berge ...

Se palme e montagne parlassero… A chat between a palm tree and a mountain…

„Wir sind echt ein Unikat“, sagt die Palme stolz zum Berggipfel. „Wo gibt es so einen schönen Anblick wie bei uns?“ „Da hast du recht“, erwidert der Berg. „Guck mal, wie perfekt dieses Hotel in Algund eingebettet ist: rundherum saftiges Grün, Idylle, und in wenigen Minuten ist man im quirligen Meran.“ „Und hast du erst die Menschen gesehen, die hier urlauben?“, ruft die Palme. „So locker und entspannt!“ „Kein Wunder“, ergänzt der Berg. „Hier kann man nur glücklich sein: leckeres Essen, Entspannung im Spa, living la Dolce Vita!“ „Inklusive Erinnerungsfoto mit uns im Hintergrund“, ruft die Palme. „Am besten gefällt mir die schöne Dachterrasse, denn hier spielt sich an warmen Sommerabenden das Leben ab. Wie gerne wäre ich ein Gast im Das Dorner ...“

“Creiamo proprio un contesto unico: dove altro si ha un panorama così?” dice la palma alla montagna. Quest’ultima risponde: “Altroché! E che dire della posizione dell’hotel Das Dorner a Lagundo? Davvero invidiabile, cinto da una natura idilliaca eppure a un paio di minuti dal centro di Merano”. “Eccome! Hai visto che rilassata la gente che ci soggiorna?”, esclama la palma. “Ovvio – aggiunge la montagna – lì c’è solo da essere felici, tra ottimo cibo, Spa, piscine e i servizi a tutto tondo…”. “Aggiungici poi le foto ricordo con noi sullo sfondo!”, si inserisce la palma. La montagna conclude, con aria trasognata: “Ah quanto mi piacerebbe essere un’ospite del Das Dorner, magari a godermi le sere d’estate sulla terrazza sul tetto…”.

“We are truly unique,” the palm tree proudly tells the mountain peak. “Where else can you find scenery this beautiful?” “You are right,” the mountain replies. “Look how perfectly this hotel is situated in Lagundo: lush orchards all around, and in just a few minutes you are in lively Merano.” “And have you seen the people who spend their holidays here?” exclaims the palm tree. “So relaxed and laid-back!” “Of course,” adds the mountain. “One cannot help being happy here: delicious food, relaxing in the spa, living la Dolce Vita!” “Including a souvenir photo with us in the background,” the palm tree boasts. “My favourite thing is the beautiful roof terrace – that’s where it’s at on warm summer evenings. I would love to be a guest at Das Dorner…”

FOTOS
Sophia
Kobald, Armin
Terzer

Wie das zentrale Nervensystem

Come il sistema nervoso centrale Like the central nervous system

So kann man sich das Operation Control Centre, kurz OCC, von SkyAlps vorstellen: Es sammelt und verarbeitet Informationen aus mehreren Quellen. Wie eine Art vielseitiger operativer Hub ist es maßgeblich am Erfolg der Fluggesellschaft beteiligt. Was dort täglich genau passiert, erzählt Flight Operation Officer Jenny Turetta.

È proprio così che funziona l’Operation Control Centre (abbreviato in OCC) di SkyAlps, il quale raccoglie ed elabora informazioni da più fonti. È una sorta di hub operativo multiforme, nonché fondamentale per il successo della compagnia aerea. Ma cosa si fa esattamente al suo interno? La parola alla flight operation officer Jenny Turetta.

This is exactly how the SkyAlps Operation Control Centre (OCC) works, collecting and processing information from multiple sources. It is a sort of multi-faceted operational hub, and crucial to the success of the airline. But what exactly happens here? We’ve asked flight operations officer Jenny Turetta.

zulupictures

Frau Turetta, was genau ist Ihre Rolle im OCC von SkyAlps?

Es ist schwierig, die Aufgaben in wenigen Worten zusammenzufassen, denn es ist ein echter Multitasking-Job. Im Wesentlichen besteht unsere Aufgabe darin, den Flughafenbetrieb stets sicher und unter Kontrolle zu halten und auch in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren, um rasch eine Lösung zu finden. Zudem sind wir im ständigen Austausch mit den verschiedenen Abteilungen wie Wartung, Training und Ground Operation.

Sie sprechen von „wir” … Ja, denn es handelt sich nicht um eine eigenständige, unabhängige Aufgabe. Ich arbeite mit einem Team von sieben Personen, die mehr oder weniger alle gleichmäßig an den notwendigen Schritten für einen sicheren Flug beteiligt sind: Wir erstellen einen Plan, versenden entsprechende Anfragen, erstellen die Dienstpläne für das Bordpersonal, überwachen die Flugzeuge während des Fluges … Das alles passiert unter Einhaltung der geltenden Richtlinien sowie der Vorgaben von SkyAlps. Teamarbeit ist hier sehr wichtig, vor allem in kritischen Situationen, in denen wir Aufgaben aufteilen, um diese so schnell und effizient wie möglich zu erledigen. Jeden Tag gibt es sehr viel zu tun und die Arbeit im Team ist hier unabdingbar.

Was können kritische Situationen auf einem Linienflug sein?

Die Organisation von Personalstreiks, eine vorübergehende Schließung der Start- und Landebahn, ein Brand am Flughafen oder die Umleitung eines Fluges aufgrund von Schlechtwetter. Im letzten Fall entscheidet der Flugkapitän, und landet bei Umleitung am Ausweichflughafen, den wir in unserem Plan angegeben haben.

Wo beginnen und wo enden die Aufgaben des OCC?

Sie beginnen mit der Entscheidung, einen Flug durchzuführen, und enden, sobald die Landung erfolgt ist und Passagiere, Besatzung und das Flugzeug nicht mehr auf Unterstützung angewiesen sind. Als verantwortliche Abteilung für die allgemeine Planung der oben genannten Auf-

gaben ist das Kontrollzentrum jedoch auch immer aktiv, wenn sich gerade keine Flugzeuge am Himmel befinden.

Sie sind also auch im direkten Kontakt mit dem Bordpersonal?

Nein, dafür sind die Kollegen der Flugsicherung zuständig. Wir kümmern uns darum, solange die Flugzeuge am Boden sind: Im Büro verfügen wir über einen Monitor zur Flugüberwachung sowie ein Funkgerät, um mit der Crew zu kommunizieren – aber nur solange sich die Maschine in der Nähe des Flughafens Bozen befindet, wo unser OCC seinen Sitz hat.

Wie kommunizieren Sie mit der Crew?

Wir verwenden ein Luftfahrtalphabet zur Vermeidung von Missverständnissen in der Kommunikation. Des Weiteren arbeiten wir mit der sogenannten Read-BackMethode: Nach einer Mitteilung muss der Empfänger der Nachricht die erhaltene Information wiederholen.

Wie plant man eigentlich einen Flug? Es gibt mehrere Schritte, die zu beachten sind. Zuerst gilt es zu überprüfen, ob wir einen bestimmten Flughafen in Anspruch nehmen können. Außerdem braucht es einen Kapitän, einen ersten Offizier, einen Senior-Flugassistenten sowie eine Flugbegleitung – und natürlich ein Flugzeug. Anschließend geht es weiter zur Beantragung der Slots und der Abfertigung, das heißt der Erlaubnis, an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit starten und landen zu können, und der Nutzung der gesamten Infrastruktur vor Ort. Zum Schluss geht es an die Erstellung der Unterlagen für die Besatzung, den Flugplan, die Aktualisierung der unterschiedlichen Anmeldungen mit den Informationen zum Flughafen und letztendlich, wo und mit welcher Menge man das Flugzeug tanken kann.

Auf jeden Fall sind in jedem Moment Nerven aus Stahl gefragt. Was machen Sie am liebsten nach der Arbeit oder in Ihrer Freizeit?

Absolut, es ist eine große mentale Anstrengung, die viel Präzision und eine hohe Konzentration erfordert. Am Wochenende entspanne ich mich, allerdings nicht allzu sehr, denn ich bin gerne aktiv.

Ich besuche einen Theater- sowie einen Englischkurs, gehe gerne ins Kino, lese, koche oder treffe mich mit Freunden.

Fliegen Sie selbst gern?

Sehr gern sogar! Mit SkyAlps war ich schon an vielen Orten, wie etwa Cagliari, Bra č oder Antwerpen. An Bord der Dash-8 Q-400 hatte ich aufgrund des sehr aufmerksamen Service der Kollegen und der geringen Anzahl an Sitzplätzen (nur 76) das Gefühl, in einem Privatjet zu sein. Mein Ziel ist es, eines Tages alle Destinationen der Fluggesellschaft besucht

zu haben. Ich liebe das Reisen, und der Komfort, direkt von meiner Heimatstadt Bozen aus zu fliegen, ist unbezahlbar.

Ihr nächstes Reiseziel?

Ich hoffe, dass ich bald die Gelegenheit haben werde, mit SkyAlps nach Gatwick zu fliegen und somit London zu besuchen. Bisher war ich nur einmal dort. Es liegt wohl an meiner Liebe für das British English, dass mich das Vereinigte Königreich schon von Kindesbeinen an fasziniert.

Signora Turetta, qual è il Suo ruolo nell’OCC di SkyAlps?

È un po’ difficile racchiuderlo in poche parole, si tratta di un impiego davvero multitasking. Essenzialmente, il nostro lavoro è quello di mantenere controllate e sicure tutte le operazioni, gestendo in maniera calma le situazioni difficili e cercando sempre una soluzione in caso di problemi. Ci coordiniamo, inoltre, con i diversi dipartimenti come quello di manutenzione, training e ground operation.

Parla al plurale…

Sì, perché non si tratta di una posizione autonoma e indipendente. Collaboro con un team di sette persone e tutti siamo

coinvolti, più o meno allo stesso modo, in quelle che sono le operazioni necessarie per la realizzazione di un volo: creiamo il suo piano, inviamo le richieste del caso, pianifichiamo i turni per l’equipaggio, monitoriamo gli aerei in viaggio… sempre seguendo le linee guida dei manuali di SkyAlps e le varie regolamentazioni. Il lavoro di gruppo è molto importante, soprattutto quando ci si trova a gestire delle situazioni critiche, dove ci si divide i compiti al fine di risolverle nel modo più efficiente e rapido possibile. Ogni giorno c’è un gran bel da fare e lavorare di squadra aiuta tanto.

Quali possono essere delle situazioni critiche per un volo di linea?

L’organizzazione di scioperi da parte del personale, la chiusura temporanea di una pista, la presenza di un incendio in aeroporto, il dirottamento di un aereo per maltempo. In quest’ultimo caso, la decisione spetta al comandante, che provvederà ad atterrare nell’aeroporto alternato indicato all’interno del piano preparato da noi.

finché gli aeroplani sono a terra: in ufficio abbiamo un monitor per controllarli in volo e una radio per comunicare con la crew, ma solo quando il velivolo si trova nei pressi dell’aeroporto di Bolzano, dove ha sede il nostro OCC.

Che linguaggio si usa con la crew?

Viene utilizzato l’alfabeto aeronautico che assegna a ogni lettera una parola, in modo tale da evitare fraintendimenti quando si fanno delle comunicazioni. Inoltre, ci si avvale del metodo di read-back: una volta fatta una comunicazione, la persona che la riceve deve ripetere ciò che è stato detto.

Passando alla parte pratica, come si pianifica un volo?

Ci sono vari step da seguire. Prima di tutto bisogna verificare se si può operare in un certo aeroporto, se si ha la disponibilità di un equipaggio – servono un comandante, un primo ufficiale, un assistente di volo senior e un assistente di volo – e di un aeromobile. Dopodiché, si passa alla richiesta di slot e handling, ovvero il permesso a decollare e atterrare in un orario e una data specifici in un determinato aeroporto, avendo la possibilità di utilizzare l’intera gamma delle infrastrutture aeroportuali necessarie. Per ultimo, ci si occupa della preparazione della documentazione per la crew, del piano di volo, dell’aggiornamento delle varie applicazioni con le informazioni dell’aeroporto, su dove rifornire e in che quantità l’aereo.

posti (solo settantasei) e l’attenzione per i dettagli da parte dei miei colleghi in servizio. Il mio obiettivo è di riuscire un giorno a raggiungere tutte le mete della compagnia. Adoro viaggiare e la comodità di poter partire direttamente da Bolzano, dove vivo, non ha prezzo né paragoni.

Il Suo prossimo viaggio nel cassetto?

Spero di avere presto la possibilità di tornare a Londra, con il nostro volo per Gatwick. Ci sono stata solo una volta finora, ma è da quando sono bambina che il Regno Unito mi affascina… sarà che nutro una forte passione per il British English!

Ms. Turetta, what is your role in the SkyAlps OCC?

It is a bit difficult to summarise in a few words because the job involves multitasking. Essentially, our mission is to keep all operations safe, calmly handling difficult situations and always seeking a solution if problems arise. We are also in constant exchange with various departments such as maintenance, training and ground operations.

You speak in plural…

Dove iniziano e dove finiscono i compiti dell’OCC?

Cominciano nel momento in cui si decide di operare un volo e terminano quando esso è atterrato e l’equipaggio, i passeggeri e l’aeroplano non hanno più bisogno di assistenza. Tuttavia, in quanto responsabile del planning generale e delle mansioni citate prima, il centro di controllo è attivo anche quando non ci sono velivoli della compagnia in cielo.

Dunque, siete in contatto diretto con l’equipaggio?

No, per quello ci sono i colleghi del controllo del traffico aereo. Noi subentriamo

Insomma, ci vogliono nervi saldi in ogni istante. Cosa Le piace fare subito dopo lavoro o nel tempo libero?

Proprio così, sono richiesti un grande sforzo mentale, tanta precisione e un alto livello di concentrazione. Nel tempo libero mi rilasso ma non troppo, sono una persona molto attiva. Frequento un corso di teatro e prendo lezioni di inglese, mi piace andare al cinema, leggere, cucinare e uscire con gli amici.

E volare Le piace?

Tantissimo! Con SkyAlps ho già visitato le destinazioni Cagliari, Bra č e Anversa. Ho volato a bordo del Dash-8 Q-400 e ho avuto la sensazione di essere su un aereo privato, visto il ridotto numero di

Yes, because it is not an autonomous and independent position. I work with a team of seven people and we are all involved, more or less in the same way, in the operations necessary to carry out a flight: we create the plan, we send the corresponding requests, we plan the shifts for the crew, we monitor the planes on the move... always following the guidelines of the SkyAlps manuals and the various regulations. Teamwork is very important, especially when you find yourself managing critical situations, where tasks are divided in order to resolve them in the most efficient and fastest way possible. There is a lot to do every day and working as a team helps a lot.

What are some critical situations for a scheduled flight?

The organisation of strikes by staff, the temporary closure of a runway, the presence of a fire at the airport, the rerouting of a plane due to bad weather. In the latter case, the decision lies with the captain, who will land at the alternate airport suggested in the plan prepared by us.

Where do the OCC’s tasks begin and end?

They begin when the decision is made to operate a flight and end when it has landed and the crew, passengers and airplane no longer require assistance. However, as it is responsible for general planning and the tasks mentioned above, the control centre is active even when there are no aircraft in the sky.

So, are you in direct contact with the crew?

No, that’s what the colleagues from air traffic control are there for. We take over while the airplanes are on the ground. In the office we have a monitor to control them in flight and a radio to communicate with the crew, but only when the aircraft is near Bolzano airport, where our OCC is based.

What language do you use with the crew?

We use the aeronautical alphabet which assigns a word to each letter, in order to avoid misunderstandings when communicating. In addition, the read-back method is used: when we communicate, the person receiving the message must repeat what was said.

Moving on to the practical part, how do you plan a flight?

There are various steps to follow. First of all, you need to check whether you can operate at a certain airport, whether you have the availability of a crew – you need a captain, a first officer, a senior flight attendant and a flight attendant – and an aircraft. After that, we move on to requesting slots and handling, i.e. permission to take off and land at a specific time and date at a specific airport, having the possibility of using the entire range of necessary airport infrastructure. Lastly, we take care of preparing the documentation for the crew, the flight plan, updating the various applications with airport information, where to refuel the plane and in what quantity.

So, you must have nerves of steel at all times! What do you like to do right after work or in your free time?

Yes, it takes a great mental effort, a lot of precision and a high level of concen-

zulupictures

tration. In my free time, I relax but not too much, as I am a very active person. I attend a theatre course and take English lessons, I like going to the cinema, reading, cooking and going out with friends.

And do you like flying?

Very, very much! With SkyAlps I have already visited the destinations Cagliari, Bra č and Antwerp. I flew aboard the Dash-8 Q-400 and had the sensation of being on a private plane, given the small number of seats (only seventy-six) and the attention to detail by my colleagues on duty. My goal is to one day be able to reach all of the company’s destinations. I love travelling and the convenience of being able to leave directly from Bolzano, where I live, is priceless.

Your next trip?

I hope to have the chance to return to London soon, on our flight to Gatwick. I’ve only been there once so far, but the United Kingdom has fascinated me since I was a child... maybe it’s because I have a strong passion for British English!

zulupictures
zulupictures

OUTDOOR IS MORE

ROLLING BALL

WERTGUTSCHEINE

VIP-GONDEL

ALPIN BOB ALS GESCHENK

BUONI VALORE

CABINA VIP O ALPIN BOB COME REGALO

VALUE VOUCHER VIP GONDOLA

ALPIN BOB AS A GIFT

PARAGLIDING

7

MINUTEN FAHRT MIT DER GRÖSSTEN SEILBAHN SÜDTIROLS

MINUTI DI VIAGGIO CON LA FUNIVIA PIÙ GRANDE DELLʼALTO ADIGE

MINUTES RIDE WITH SOUTH TYROLʼS LARGEST ROPEWAY

OUTDOOR KIDS CAMP

KRAFT, BALANCE, GESCHICKLICHKEIT = BERGABENTEUER!

EQUILIBRIO, FORZA, AGILITÀ = AVVENTURA IN MONTAGNA!

BALANCE, STRENGTH, AGILITY = MOUNTAIN ADVENTURE!

VIA FERRATA | KLETTERSTEIG

LÄNGE | LUNGHEZZA | LENGTH HÖHENUNTERSCHIED | DISLIVELLO | HEIGHT DIFFERENCE

ZEITBEDARF | DURATA | TIME REQUIRED

ONLINE TICKETS

100

KM WANDERWEGE

KM DI SENTIERI

KM OF HIKING TRAILS

Eine paradiesische Auszeit

Una vacanza in paradiso A time-out in paradise

Die Sonne steigt über den Berggipfeln empor und ich begrüße sie mit einer Sunrise-Yoga-Session im Garten. Guten Morgen Gänseblümchen, guten Morgen Olivenbaum, guten Morgen blauer Himmel. So entspannt habe ich mich noch nie gefühlt. Obwohl meine Muskeln noch etwas von der Wanderung gestern ziepen, war es doch ein wunderbar sonniger Ausflug, unvergleichbar schön über den Meraner Höhenweg zu wandern und den Ausblick zu genießen. Im Grunde würde das Wetter heute dazu verlocken direkt in das nächste Outdoor-Abenteuer zu starten, sich eines der modernen E-Mountainbikes auszuleihen und die Gegend zu erkunden. Doch heute steht etwas anderes auf dem Pro-

gramm: faulenzen im Wellnessbereich und eine Massage im neuen „The Lazy Whale Spa“. Das wird meinen Muskeln den nötigen Energieschub verpassen, um wieder neue Urlaubserinnerungen zu sammeln. Beim Entspannen in der Sauna habe ich diesen Song im Ohr, der gestern an der Bar lief, während Barkeeper Michi uns mit verschiedenen Sommercocktails verwöhnte. Der Abend entsprach ganz Harald Juhnkes Definition von Glück: „Keine Termine und leicht einen sitzen“. Vielleicht sollten wir uns heute Abend dazu passend durch das umfangreiche Weinsortiment probieren, das unser Sommelier Florian zusammengestellt hat. Beim Sprung in den 25 m langen Infinitypool denke ich an das Gourmet-

abendessen. Ich bin zwar vom Schlemmerfrühstück noch echt satt, aber wenn ich an die vielen Köstlichkeiten denke, die mir wieder präsentiert werden, überkommt mich fast der Heißhunger. Sobald ich dann die kräftig massierenden Bewegungen auf meinen Muskeln spüre, verfliegt dieser wieder wie von selbst. Stattdessen überlege ich im Halbschlaf, wo wir mit dem Südtirol Guest Pass hinfahren könnten, um nach einer Wanderung in einen Bergsee zu springen. Vielleicht gibt es ja sogar eine geplante Wanderung mit Helga, die uns zu erfrischendem Gletscherwasser bringt. Ich muss mir aber auch noch unbedingt einen Tag einplanen, um einfach nur im Garten zu sitzen und mein

Buch zu Ende zu lesen und am Abend von unserer Sky-Terrasse aus den Sonnenuntergang zu betrachten. Ich glaube, ich werde schon bald wieder herkommen, in dieses kleine Paradies, um mich zu erholen und die Bergwelt zu erleben.

Il sole fa capolino sulle cime delle montagne e io lo saluto con una sessione di yoga in giardino: buongiorno margheritine, buongiorno ulivo, buongiorno cielo azzurro. Non mi sono mai sentita così rilassata. Nonostante i miei muscoli siano ancora un po’ indolenziti dall’escursione di ieri, devo riconoscere che è stata un’uscita spettacolare, al sole e contrassegnata dalla vista mozzafiato che mi ha accompagnata mentre percorrevo l’Alta via di Merano. Anche oggi, a dirla tutta, il meteo metterebbe voglia di partire per un’altra avventura all’aria aperta, noleggiare una moderna e-mountain bike e scoprire i dintorni. Tuttavia, ho altro in programma, ovvero oziare nell’area wellness e lasciarmi coccolare con un massaggio nella nuova The Lazy Whale Spa: ciò darà al mio corpo la carica di energia necessaria per poter creare nuovi ricordi di viaggio. Rilassata nella sauna, mi ronza in testa una canzone sentita ieri al bar mentre il barista Michi viziava me e i miei compagni di viaggio con i suoi cocktail dai profumi estivi. Come diceva l’attore e comico tedesco Harald Juhnke, la felicità si assapora quando si è liberi da appuntamenti o se ne rimanda uno senza sensi di colpa, ed è così che potrei riassumere la mia serata: zero impegni e zero pensieri. Per abbracciare questa filosofia, stasera potrei provare l’assortimento di vini selezionato con competenza dal sommelier Florian. Mentre mi tuffo nell’infinity pool, lunga 25 m, inizio a fantasticare sull’imminente cena gourmet. Sono ancora piuttosto sazia dalla colazione, ma quando penso alle prelibatezze che mi verranno proposte mi viene quasi una fame da lupi. Tuttavia non appena sento i vigorosi movimenti massaggianti sui miei muscoli, questi pensieri spariscono. Invece, mezza assopita, penso a dove potrei andare con l’Alto Adige Guest Pass per tuffarmi, dopo una passeggiata, in un lago alpino. Magari potrei partecipare insieme agli altri a un’escursione con Helga fino alle rinfrescanti acque del ghiacciaio… Devo però assolutamente trovare anche un giorno per starmene seduta in giardino, fi-

nire di leggere il mio libro e ammirare il tramonto dalla terrazza panoramica. Credo proprio che tornerò presto di nuovo in questo piccolo paradiso per rilassarmi e vivere a pieno la montagna.

As the sun rises over the mountain peaks, I greet it with a sunrise-yoga session in the gardens. Good morning daisies, good morning olive trees, good morning blue skies. I’ve never felt so at ease. Despite the fact that my muscles are still a little sore from yesterday’s hike, it was a wonderfully sunny excursion. Hiking along the Merano High Mountain Trail and enjoying the view was an incomparable experience. The weather today would actually tempt me to set off on my next outdoor adventure. I could hire one of the modern e-mountain bikes and explore the area. But today’s programme is different: I want to lounge in the wellness area and enjoy a massage in the new The Lazy Whale Spa. This will give my muscles the energy boost they need so I can collect new holiday memories. As I relax in the sauna, I can’t stop remembering this song that was playing at the bar yesterday whilst barkeeper Michi spoiled us with various summer cocktails. The evening was very much in line with the late German actor and comedian Harald Juhnke’s definition of happiness: “No appointments and a slight buzz”. Perhaps we should try the extensive wine selection that our sommelier Florian has put together for us tonight. As I dive into the 25 m long infinity pool, I start thinking about the gourmet dinner. I’m still quite full from the sumptuous breakfast, yet when I think of the many delicacies that will be prepared for me later, I feel almost ravenous. However, as soon as I sense the vigorous massaging movements on my muscles, the cravings disappear as if by magic. Instead, half asleep, I ponder where we could go with the South Tyrol Guest Pass to take a dip in a mountain lake after a hike. Perhaps there is even a planned hike with Helga – one that will eventually lead us to refreshing glacier water. But I really need to plan another day to just sit in the garden and finish my book while watching the sunset from our sky terrace in the evening. I think I will be coming back here to this little paradise soon. I want to relax and experience the mountain world some more. www.johannis.it

Ihre Sehnsuchtsorte de luxe

Luoghi deluxe di puro piacere Your extraordinary places of longing

Wasser. Wasser ist Leben – zentrales und verbindendes Element in den Quellenhof Luxury Resorts. Wasser, das im Takt der Musik Richtung Himmel springt, als wohltuender Dampf in den Saunen oder erfrischendes Element in den Pools. Es umschmeichelt, erfrischt und lässt den Alltag in weite Ferne entschweben. Inmitten der traumhaften Natur des Passeiertals bei Meran, entlang der plätschernden Passer Ruhe finden – das ist Luxus pur! Im Quellenhof Luxury Resort Passeier sowie in der Quellenhof See Lodge ist alles im Fluss, sowohl Geist als auch Körper. Wie reich uns die Natur doch beschenkt, denke ich, während ich den Bergen am Horizont entgegenschwimme.

L’acqua. L’acqua è vita, un elemento fondamentale che funge da trait d’union presso i Quellenhof Luxury Resorts. Qui, essa zampilla verso il cielo a ritmo di musica, evapora nella sauna producendo un benefico tepore, rinfresca nelle varie piscine, accarezza il corpo, rigenera la mente e dissolve i pensieri legati alla quotidianità. L’acqua scorre anche nel vicino fiume Passirio, attraverso i paesaggi trasognati della Val Passiria, fino a Merano: lungo le sue rive si gode di pace e tranquillità… un vero lusso! Al Quellenhof Luxury Resort Passeier e al Quellenhof See Lodge, dunque, è tutto un fluire, di energie ed emozioni. “Che dono stupendo ci ha fatto Madre Natura!” è ciò che si può pensare mentre si nuota verso le cime all’orizzonte.

Water. Water is life – a core element that binds the Quellenhof Luxury Resorts together. Whether it is water that leaps towards the sky to the beat of the music, the soothing steam in the saunas or the refreshing effect it provides in the pools. It caresses, refreshes and lets the daily routine float away into the far distance. Unwind in the midst of the dreamlike nature of the Passiria Valley near Merano, right by the rippling River Passirio – that's pure luxury! At the Quellenhof Luxury Resort Passeier and the Quellenhof See Lodge, everything flows: so will both mind and body. How generously we are blessed by nature, I think to myself as I swim towards the mountains at the horizon.

Eine Grenze, die nie erreicht werden kann – der Horizont

L’orizzonte, un confine irraggiungibile A border one can never cross – the horizon

Idyllisch gelegen mit atemberaubender Sicht auf das Etschtal trifft lässiger Luxus auf exklusiven Stil – mit viel herzlicher Gastfreundschaft und Liebe zur Tradition. Und so rückt der Alltag in weite Ferne: Rauf in eines der minimalistischmodernen Zimmer, raus auf den Balkon, den Stress zusammenknüllen und weg damit! Bei diesem Panorama ist das ein Leichtes. Dann ab in die Sauna oder in den Pool. Entschleunigt ist auch die gehobene Slow-Food-Küche, wo kompromisslose Qualität auf neuinterpretierte Klassiker aus der Heimat trifft. Wer dieses einzigartige Urlaubsgefühl und die Perfektion der Leichtigkeit selbst kennenlernen will, kommt ganz einfach in den Küglerhof.

In una posizione mozzafiato con vista sconfinata sulla Val d’Adige, tra la calda ospitalità e l’amore per la tradizione, il lusso disinvolto incontra lo stile esclusivo. Si entra in una delle moderne camere minimaliste, si esce sul balcone ad ammirare il panorama e puff, lo stress della quotidianità svanisce come per magia. E poi ci sono la sauna e la piscina che invitano a rallentare il ritmo. Anche la gastronomia abbraccia questa filosofia, valorizzando prodotti Slow Food in raffinate reinterpretazioni di grandi classici. Qui la qualità sta in ogni dettaglio e contribuisce a creare un’oasi dove poter sperimentare una leggerezza unica: il Küglerhof. Ecco svelato il posto giusto per chi desidera sentirsi bene.

Situated in an idyllic location with breathtaking views of the Adige Valley: This is where casual luxury meets exclusive style – with heartfelt hospitality and a love of tradition. Daily routine seems like a distant memory when you step into one of the minimalist, modern rooms. Head out onto the balcony, wrap up your stress and leave it behind! It is so easily done with this view. Then head off to the sauna or pool. The sophisticated slow-food cuisine, in which quality meets reinterpreted classics from the homeland, will also help you decelerate. Anyone who wishes to experience this holiday feeling and the sense of lightness for themselves can simply visit the Küglerhof.

www.kueglerhof.it

Luigi Luca Romanelli

Von Musik, Möbeln und Muße

Früher war das Setting ein anderes und der Werkstoff war das Kabel, das aus einer Wand oder einem Mikrophon ragte. Andreas Kondrak war Musiker und Elektriker. Mit seinen Eigenkompositionen konnte er Kreativität und sein Innerstes zum Ausdruck bringen. Heute ist der Werkstoff Holz, das er mit seinem Team zu Designermöbeln verarbeitet und sich dabei von der Heimat inspirieren lässt.

In passato, il contesto lavorativo di Andreas Kondrak vedeva i cavi come protagonisti, sia che pendessero da una parete o da un microfono. Difatti, il gardenese era elettricista e musicista, ed esternava la propria creatività e i sentimenti più profondi componendo canzoni. Oggi, a fargli da musa è la sua valle di origine, dove trasforma il legno locale in mobili di design insieme a un team affiatato.

In the old days, the setting was different. The main equipment he worked with was a cable sticking out of a wall – or a microphone. Andreas Kondrak from Gardena Valley used to be a musician and electrician. His original compositions allowed him to express himself and his creativity. Today, his favourite medium is wood. Together with his team, he processes it into designer furniture, for which he draws inspiration from his homeland.

Dalla musica a esclusivi mobili di artigianato From music to furniture musings

Der Wechsel von Kabel auf Holz entstand mehr zufällig als vor einigen Jahren der Klang verstummte und ihm sein Ventil abhandenkam. Auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit, etwas Eigenes und Interessantes zu erschaffen, hätte der weltoffene Mensch überall hingehen können. Stattdessen ließ er sich aufs Neue von seiner Heimat in den Bann ziehen und fing an, in seiner Garage kleinere Möbelstücke aus Holz und Metall zu schaffen. „Wir vergessen mitunter, was für ein Glück wir haben, mitten in den Dolomiten zu leben, weil wir die Berge täglich vor Augen haben. Die Natur ist faszinierend, weil sie nicht vom Menschen kreiert wurde und nur teils beeinflusst werden kann.“ Seine Worte zeugen von großem Respekt und einer tiefen Verbundenheit mit seinem Heimatort. Hier versucht er anfangs auch mit Tür-zu-Tür-Verkäufen erste Möbel zu verkaufen. Doch es sind nicht einfach nur Nachttische, Stühle oder Bücherregale, die er da aus dem Holz schält. Es sind Unikate und ganz besondere Stücke. Wie in der Musik hat er auch hier den Anspruch, Neues zu erschaffen und nichts Gegebenes neu zu verpacken. Es ist eine andere Art für ihn, seine innere Welt nach außen zu bringen, in diesem Fall nur weniger klangvoll, dafür aber nicht minder imposant.

INSPIRATION INS TAL GETRAGEN

Heute, rund sieben Jahre später, findet dieser Prozess in einer großen Werkstatt seinen Platz. Mittlerweile ist Andreas dabei auch nicht mehr allein, sondern arbeitet zusammen mit seinem Kompagnon Luigi Romanelli in einem sechsköpfigen Team. Seit einem Jahr gibt es sogar ein Geschäft in der Fußgängerzone von St. Ulrich in Grö-

den. Dass die täglichen Naturerscheinungen ihrer Umgebung wie Wälder und Berge die Arbeit beeinflussen, davon sind sie alle überzeugt. Allerdings kommt mit dem Er-

folg des Unternehmens auch ein weitaus größerer Aspekt der Inspiration zu Tage. Für das Team ist Gröden ein naturverbundener Ort mit viel internationalem Einfluss. Aber auch die Reiselust und der Wunsch, verschiedenste Eindrücke einzufangen, ermöglichen es, die Kreativität immer wieder zu entfachen. Es ist als würde man Globalität in ein kleines Tal pressen. Und so wie unter Druck aus Kohle ein Diamant wird, wird hier aus der Weltenvielfalt die Muse für Kondraks Möbelkunst. Das Besondere daran ist aber nicht nur, wie aus der Inspiration von Berg, Tal, Stadt und Land ein Möbelstück wird, sondern auch, dass es sich hierbei um eine Werkstatt voller Autodidakten handelt. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus einem Elektriker, einem Kameramann, einem Ingenieur, einem Bierbrauer, einem Schneider und einem Finanzer – das ist alles, was man braucht, um ein Dreamteam zu erschaffen, das sich mit Passion einem völlig neuen Handwerk hingibt. „Wir alle haben einen anderen beruflichen Hintergrund und jeder bringt seine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse mit ein. Ein besonderes Anliegen ist es uns daher auch, die Kommunikation miteinander zu fördern, und wir lernen immer noch dazu. Gleichzeitig sind unserer Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt, da wir kein klassisches Schema im Kopf haben, wie etwas gemacht werden oder ausschauen muss“, erzählen Andreas und Luigi. Unterstützt wird das Team dabei vom befreundeten Bildhauer Aron Demetz, mit dem sie sich die Werkstatt teilen. Das fördert nicht nur den Teamgeist und die Kreativität, sondern erschafft eine besondere Synergie zwischen Handwerk und Kunst. „Standardsachen oder Massenprodukte gibt es bei uns nicht. Jedes Stück ist exklusiv, hat sein eigenes, unverkennbares Design und wird zu 100 % per Hand in unserer Werkstatt hergestellt. Dafür benötigt man natürlich Zeit. An einem Esstisch arbeiten wir rund 100 Stunden; ist er etwas ausgefallener, können es auch 200 bis 300 Stunden werden. Wir arbeiten immer an mehreren Projekten gleichzeitig, schon allein deswegen, weil von dem Moment an, in dem der Baum geschnitten wird, bis zur Endfertigung drei Jahre vergehen können. Das Holz muss richtig behandelt und gelagert werden. Man kann es nicht gleich weiterverarbeiten“. Da ist sich das Team einig und das als Aussage zeugt schon davon, wie ambitioniert und naturverbunden hier gearbeitet wird.

HEIMAT: DAS HOLZ AUS DEM DIE JUNGS GESCHNITZT SIND

Holz ist der Protagonist im Grödner Unternehmen. 85 % dieses Materials stammen aus Südtirol, was dem Team äußerst wichtig ist. Sie wollen nämlich nicht einfach nur Möbelstücke herstellen, sondern auch eine Geschichte erzählen und eine persönliche Verbindung zum Gegenstand herstellen, und wie ginge dies besser, als wenn man sich selbst zu dem Ort begibt, an dem der Baum einst stand? „Ein Baum darf nur in bestimmten Fällen gefällt werden, etwa wenn er gefährlich, krank oder bereits tot ist. Außerdem gibt es genügend Bäume, die von allein umfallen. Diese werden oft zu Brennholz verarbeitet, da es an Maschinen fehlt, die große Bäume entsprechend schneiden können. In unserer Werkstatt besitzen wir derartige Geräte und retten somit wertvolles Holz vor dem ,Brennholztod‘. Jedes kleinste Stück wird in unserer Werkstatt verwendet. Nicht mal ein Zahnstocher wird weggeworfen“, erklärt Luigi. Die Struktur des Baumes beeinflusst auch die Form, Maserung und Größe des Endprodukts. Kombiniert mit verschiedenen Metallen, Kunstharz, Leder und weiteren Materialien ergeben sich zeitlose Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände, die Luxus und Komfort perfekt vereinen: Tische, Stühle, Sessel, Bücherregale, Trennwände, ja ganze Weinkeller wurden vom Team bereits angefertigt. Besondere Extras, wie versteckte Räder, die den Couchtisch scheinbar schweben lassen, sorgen für noch außergewöhnlichere Ergebnisse. Die Designer wollen etwas schaffen, das Geschichte hat und über mehrere Generationen weitergegeben wird – und selbst dann, wenn der Kunde keine Verwendung mehr für das Objekt haben sollte, neu verarbeitet werden kann.

DIE WELT IN EINEM MÖBELSTÜCK

Also ist das Geheimrezept ein regionaler Rohstoff, dem durch Inspiration des Kraftortes Heimat und einer Prise Weltenbummler eine neue Form gegeben wird, die dann wieder in die Welt hinausgetragen wird. Alle im Team mögen diese Art von Internationalität und von dieser Weltoffenheit zeugen auch die Namen der Möbelstücke. Es sind Fantasiewörter aus dem Isländischen, die Andreas durch Wortspielereien erfunden und sich

in deren Klang verliebt hat. Kolskyr nennt sich zum Beispiel ein Möbelstück aus Walnussholz, Stahl und Messing, das als kleiner Stehtisch oder Tresen fungieren kann. Ein persönliches Lieblingsstück gibt es laut Andreas und Luigi nicht, oder vielleicht ist es immer jenes, an dem gerade gearbeitet wird. Das Besondere an den Möbeln ist schließlich, dass es keine herkömmlichen Tischler- oder Schlosserwerke sind, sondern sie durch alte Handwerksmethoden gefertigt werden. Das ist es auch, was die Zufriedenheit mit dem Ergebnis zuweilen zu einer Herausforderung macht. „Es ist schlicht unmöglich. Man kann immer eine Verbesserung am Design oder an einem technischen Aspekt erzielen, und gerade das ist auch so wichtig. Nur wer sich weiterentwickelt, hat eine Zukunft. Man muss lebendig bleiben.“

Davon sind die beiden Chefs überzeugt und das beschreibt auch den Alltag in der Werkstatt am besten. Wie in einer großen Familie ist die Zusammenarbeit ein lebendiger Mix aus Heimatverbundenheit, Gemeinschaftssinn und geteilter Leidenschaft. All das bildet zusammen mit viel Bescheidenheit die Basis für den Erfolg der jungen Grödner, die im Herzen der Dolomiten ihre Muße gefunden haben.

Il passaggio dai cavi al legno come strumento di lavoro è avvenuto per caso un po’ di anni fa, quando la band a un certo punto ha smesso di suonare insieme, prendendo strade diverse. Spinto dal desiderio di creare qualcosa di originale, Andreas, da buon cosmopolita, sarebbe potuto andare in qualsiasi parte del mondo per dedicarsi ad altre forme di arte. Invece, sempre attratto dal

ci circonda è incantevole perché non è opera dell’uomo e, dunque, può essere influenzata solo in parte.” Tali parole dimostrano un grande rispetto e un profondo legame con il luogo di origine. I suoi manufatti non sono semplici sedie, librerie e comodini in legno, ma pezzi unici – sotto tutti i punti di vista. Come prima con la musica, anche in questo caso l’artista mira a dare vita ad autentiche novità, senza riconfezionare qualcosa di già visto; è un’altra maniera di esprimere la propria interiorità: con meno ritmo, sì, ma non con meno emozioni.

LA PROPRIA TERRA COME ISPIRAZIONE

fascino della sua Val Gardena, è rimasto in patria e ha iniziato a realizzare dei mobiletti in legno e metallo nel garage di casa, cominciando agli esordi con vendite porta a porta. “Avendole davanti agli occhi ogni giorno, a volte ci dimentichiamo di quanto siamo fortunati a vivere tra le Dolomiti. La natura che

Oggi, dopo circa sette anni, il tutto si svolge in un grande laboratorio, dove Andreas lavora insieme al socio Luigi Romanelli e altre quattro persone. Da un anno, inoltre, hanno anche aperto uno store nella zona pedonale di Ortisei. Nel team, tutti credono nel fatto che gli elementi naturali con cui sono a contatto quotidianamente, come i boschi e le montagne, influenzino il loro operato. Tuttavia, l’azienda non si basa solo sull’ispirazione dai paesaggi della Val Gardena, bensì anche dal turismo di stampo internazionale che la caratterizza. Ovviamente, contribuiscono anche la passione per i viaggi e il desiderio di catturare quante più immagini possibili al fine di accendere la creatività. Proprio come il carbone diventa diamante solo sotto pressione, il cosmopolitismo della valle è paragonabile a una musa che ispira i mobili di design di Kondrak. A ciò si aggiunge la particolarità che all’interno della ditta lavora un gruppo eterogeneo di artigiani autodidatti: ci sono un elettricista, un cameraman, un ingegnere, un birraio, un sarto e un finanziere, i quali si cimentano con devozione in un mestiere completamente nuovo. “Abbiamo tutti un background professionale diverso e ognuno di noi apporta la propria esperienza e competenza. In un simile contesto, la comunicazione reciproca è fondamentale e non si smette mai di imparare. Al contempo, abbiamo menti aperte che seguono schemi alternativi: non poniamo limiti all’immaginazione e alla voglia di creare, dal momento che non abbiamo già in testa un modello predefinito secondo il quale si dovrebbe teoricamente procedere o come debba risultare un’opera alla fine. Vale tutto”, dicono Andreas e Luigi. Il team è affiancato dall’amico scultore Aron Demetz, con cui viene condiviso l’atelier. Questa

Luigi Luca Romanelli

convivenza non solo promuove lo spirito di squadra e la creatività, ma innesca anche una speciale sinergia tra artigianato e arte. “Qui non troverete articoli standard o prodotti di massa. Ogni pezzo è esclusivo, ha un design unico e viene realizzato al 100% a mano nel nostro laboratorio. Naturalmente, ci vuole tempo: per realizzare un tavolo da pranzo impieghiamo circa cento ore; se si tratta di un mobile più particolare possono essere necessarie dalle duecento alle trecento ore. Lavoriamo sempre su più progetti contemporaneamente, anche perché possono passare tre anni dal momento in cui l’albero viene tagliato fino al prodotto finito: il legno deve essere trattato e conservato in modo corretto, non è possibile trasformarlo subito.” Un’affermazione che mette il team d’accordo e dimostra l’ambizione e l’ottica comune, scegliendo di procedere in armonia con la natura.

OGNI OPERA RACCONTA UNA STORIA

L’85% del legno utilizzato nella ditta gardenese proviene dall’Alto Adige. Questo aspetto è estremamente importante per il team, il quale non si limita a realizzare mobili, ma vuole raccontarne la storia e creare un legame personale con il materiale protagonista. Quale modo migliore per farlo se non recandosi nel luogo in cui è cresciuto? “Un albero può essere abbattuto solo in alcuni casi specifici, ad esempio se si trova in una posizione pericolosa, se è malato o già morto. Molti di essi cadono addirittura da soli e spesso vengono trasformati in legna da ardere, perché mancano i macchinari in grado di tagliare adeguatamente i tronchi di grandi dimensioni. Fortunatamente, nel nostro laboratorio disponiamo di tali mezzi e quindi siamo in grado di salvare il legno da quel triste destino. È un bene prezioso, per cui ne utilizziamo fino all’ultima scheggia, nemmeno uno stuzzicadenti viene buttato via”, spiega Luigi. La struttura dell’albero influenza la forma, le venature e le dimensioni del prodotto finale. Combinando poi il legno con vari metalli, resina sintetica, pelle e altri materiali, ne risultano mobili e arredi senza tempo che uniscono perfettamente lusso e comfort: tavoli, sedie, poltrone, librerie, pareti divisorie e persino intere cantine sono già all’attivo del team. Alcuni dettagli sono originalissimi, come delle ruote nascoste sotto un tavolino da soggiorno così che paia fluttuare. I designer vogliono creare qualco-

sa che abbia un passato e che possa essere tramandato a più generazioni, destinabile anche al recupero e a una nuova vita, qualora il committente un giorno non ne avesse più bisogno.

IL MONDO IN UN MOBILE

L’ingrediente segreto è quindi una materia prima locale, a cui viene ridata forma grazie all’ispirazione che si riceve dalla forza dell’Alto Adige e anche a un pizzico di globetrotting. Una volta terminati, i prodotti sono poi destinati al mondo: un’internazionalità apprezzata da ogni membro del team e che si riscontra anche nei nomi scelti per ciascun mobile. Si tratta di parole di fantasia islandesi inventate da Andreas, giocando con i vocaboli affinché suonassero bene: Kolskyr, ad esempio, è un mobile in legno di noce, acciaio e ottone che può essere utilizzato come tavolino da bar o bancone. Andreas e Luigi rivelano di non avere un’opera preferita, o forse è sempre quella a cui stanno lavorando. La particolarità dei loro manufatti è che non vengono realizzati secondo le classiche tecniche moderne di falegnami o fabbri, ma attingendo a metodi artigianali antichi. Essere davvero soddisfatti del risultato non è facile: “Direi impossibile. C’è sempre un margine di miglioramento nel design o in un aspetto tecnico. Inoltre, solo chi continua a svilupparsi ha un futuro. Bisogna

Luigi Luca Romanelli
Luigi Luca Romanelli

rimanere vivi”. I due soci ne sono convinti e questo descrive al meglio la vita quotidiana in officina: come in una grande famiglia, il lavoro è un mix vivace di aria di casa, spirito di condivisione e passione per quello che si fa. Non manca, infine, un forte senso di modestia alla base del successo dei giovani gardenesi, che hanno trovato l’ispirazione e il loro posto nel mondo proprio nella terra di origine, nel cuore delle Dolomiti.

Switching from the microphone to wood happened more or less by chance. A few years ago, the sound fell silent and he lost his creative outlet. In his quest for a new opportunity to create something original and interesting, the cosmopolitan individual could have chosen to go anywhere. However, he once again fell under the spell of his homeland and began creating small pieces of furniture from wood and metal in his garage. “We sometimes forget just how lucky we are to live in the middle of the Dolomites,

because we are surrounded by the mountains every day. Nature is fascinating as it was not created by man and can only be partially influenced.” He speaks with great respect and a deep connection to his hometown. It was here that he first tried to sell his first furniture with door-to-door sales. He does not simply shape bedside tables, chairs or bookshelves out of wood. These are all unique and very special pieces. Just as with his music, his ambition here is to create something new and not simply to recast the given. It is a different way for him to express his inner world to the public. Although it is less melodious in this case, it is no less impressive.

INSPIRATION CARRIED DOWN TO THE VALLEY

Today, around seven years later, this process is taking place in a large studio. Andreas no longer tinkers alone: together with his partner Luigi Romanelli, he works in a team of six. They have even been running a shop in the pedestrianised area of Ortisei in the Gardena Valley for a year now. They are all convinced that the daily natural phenomena of their surroundings, including forests and mountains, influence their work. Nevertheless, the company’s success has also brought to light a far greater aspect of inspiration. The team sees the Gardena Valley as a nature-bound place with a lot of international influence. In addition, a love of travelling and the desire to capture a wide variety of impressions also help to constantly spark creativity. It is like pressing globalism into a small valley. Just as coal is turned into a diamond under pressure, the world’s multitude becomes the muse for Kondrak’s furniture art. Not only is the inspiration from mountain, valley, city and country transformed into a piece of furniture something special, but also the fact that this happens in a workshop full of self-taught artists. A motley crew comprising a bricklayer, a cameraman, an engineer, a beer brewer, a tailor and a financier. These are all the ingredients needed to create a dream team that is passionate about a completely new craft. “We all have different professional backgrounds and everyone brings their own experience and knowledge to the table. That is why it is particularly important to us to encourage communication with one another, which is something we are still learning. At the same

Luigi Luca Romanelli
Luigi Luca Romanelli

time, there are no limits to our imagination and creativity. There is no traditional blueprint in our heads as to how something has to be done or look,” Andreas and Luigi explain. The team is supported by their friend, sculptor Aron Demetz, with whom they share their workshop. Not only does this promote team spirit and creativity, it also creates a special synergy between craftsmanship and art. “We do not produce standard items or mass products. Every single piece is exclu-

sive, has its own unique design and is made entirely by hand in our workshop. This naturally takes time. We spend around 100 hours working on a dining table; if it is a bit more extravagant, it can take anywhere from 200 to 300 hours. We always work on several projects at the same time, if for no other reason than the fact that it can take up to three years from the moment the tree is cut until it is finished. The wood must be treated and stored appropriately. You cannot process it straight away.” This is something the team agrees on, and as a statement it shows how ambitious and close to nature the work here is.

HOME: THE WOOD THE LADS ARE CARVED FROM

Wood is the protagonist in the company in the Gardena Valley. The team attaches great importance to the fact that 85% of their ma-

terials comes from South Tyrol. They do not just want to manufacture pieces of furniture, they also want to tell a story and create a personal connection to each object. What better way of doing this than to go to the place where the tree once stood? “A tree may only be felled in very specific cases. For example, if it is dangerous, diseased or already dead. There are also plenty of trees that fall over on their own. These are often processed into firewood, due to a lack of machines capable of cutting large trees. However, we have such machines in our workshop and thus are able to save valuable wood from ‘firewood death’. Every last piece is used in our workshop. Not even a toothpick is thrown away,” Luigi explains. The tree’s structure also influences the shape, grain and size of the end product. In combination with various metals, synthetic resin, leather and other materials, the team creates timeless pieces of furniture and interior design that perfectly combine luxury and comfort. They have already customised tables, chairs, armchairs, bookshelves, partitions and even entire wine cellars. Special features, such as hidden wheels that seem to make a coffee table float, provide even more extraordinary results. The designers want to create something that has a history and will be passed down through several generations – and can be used again even if the customer no longer has any use for the object.

THE WORLD IN A PIECE OF FURNITURE

The secret recipe is thus a regional raw material that is then given a new shape

through inspiration from the stronghold of home and a pinch of globetrotting, and is then taken out into the world again. All members of the team like this kind of internationality and the names of the pieces of furniture also bear witness to this cosmopolitanism. They are fantasy words inspired by the Icelandic language: Andreas invented them by playing with words and fell in love with their sound. One piece of furniture made from walnut wood, steel and brass, conceived as a small bar table or counter is called Kolskyr, for example. According to Andreas and Luigi, there is no personal favourite piece. It seems to always be the one that they are currently working on. The unique thing about their pieces, after all, is that they are not your run-of-the-mill carpenter or steel worker creations, but rather that they are made by combining old crafting methods. Though this is also challenging for them in being happy with what they created. “It is simply impossible. One can always improve the design or various technical aspects. That is the most important thing in the first place. You only have a future if you constantly evolve. We have to stay alive and thrive.” Both bosses are convinced of this – and it is also the sentiment that best describes the daily routine in the workshop. They create together like a large family, working together through a lively mix of their love for their homeland, a sense of community and passion. This, combined with plenty of humbleness, is the foundation for the success of the young lads from the Gardena Valley, who found their musings in the heart of the Dolomites.

Luigi Luca Romanelli

From Bolzano airport … only 40 minutes to the heart of the Dolomites

Val Gardena, the Dolomites’ valley par excellence

Über die Kraft des persönlichen Kontakts

Con il contatto personale è tutt’altra cosa On the power of personal interactions

In einer Zeit der virtuellen Kommunikation setzt Engel & Völkers in Südtirol auf den persönlichen Kontakt und die individuelle Beratung jedes einzelnen Kunden. Seit über 45 Jahren erfüllt das Unternehmen, gegründet von den Visionären Dirk Engel und Christian Völkers, mit viel Pioniergeist und Leidenschaft weltweit die Wünsche unzähliger anspruchsvoller wie auch bescheidener Kunden. Elfi Untergassmair brachte diesen Spirit nach Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Cortina d’Ampezzo. Gemeinsam mit ihrem Team verfolgt Sie das Ziel, Häuser und Herzen zu verbinden und die Liebe zu Südtirol mit dem Fachwissen über die lokale Immobilienlandschaft auf Augenhöhe mit dem Kunden zu teilen. Engel & Völkers – Ihr Ansprechpartner für Immobilien in Südtirol, wo die Kraft des persönlichen Kontakts eine unvergleichbare Erfahrung schafft.

In un’epoca di comunicazione virtuale, Engel & Völkers punta con convinzione sul contatto personale e sulla consulenza dal vivo per ogni singolo cliente. Da oltre quarantacinque anni, l’agenzia immobiliare – fondata in Germania con grande slancio pionieristico dai visionari Dirk Engel e Christian Völkers – va incontro alle esigenze di committenti in tutto il mondo. Elfi Untergassmair ha poi portato questo spirito innovativo a Bolzano, Merano, Bressanone, Brunico e Cortina d’Ampezzo. Insieme al suo team, persegue con passione l’obiettivo di far sentire ogni cuore a casa, condividendo l’amore per il Sudtirolo e la competente conoscenza del panorama immobiliare locale. Dunque, Engel & Völkers è il vostro punto di riferimento nel settore del real estate sul territorio altoatesino, dove vivere un’esperienza a stretto contatto personale.

In an age of digital communication, Engel & Völkers in South Tyrol focuses on personal contact and customised advice for individual customers. The company, founded by visionaries Dirk Engel and Christian Völkers, has been fulfilling the wishes of innumerable customers around the world with a great deal of pioneering spirit and passion for over 45 years. This spirit has been brought to Bolzano, Merano, Bressanone, Brunico and Cortina d'Ampezzo through Elfi Untergassmair. Along with her team, she pursues the goal of connecting homes and hearts and sharing her love for South Tyrol with her expertise of the local property landscape at eye level. Engel & Völkers – your partner for real estate in South Tyrol. A place where the power of personal interaction creates an unforgettable experience.

www.engelvoelkers.com/southtyrol

Die Geschichte eines knusprigen Zufalls

Croccanti bontà nate per caso A crunchy delicacy born out of chance

Wenn auf Ultner Bauernhöfen Roggenteig mit Trockenfrüchten und Nüssen gemischt zu Hörnchen geformt und knusprig gebacken wurde, dann roch es im ganzen Haus bald nach Struzen. Vor vielen Jahrzehnten weigerte sich Mutter Gerti Schwienbacher von der Traditionsbäckerei Ultner Brot den im Laden übriggebliebenen Struzen zu entsorgen. Sie schnitt ihn stattdessen in dünne Brotchips, die sie im Ofen dörrte. Diese Idee markierte die Geburtsstunde der „Struzen Chips“, die nun bereits seit 20 Jahren hergestellt werden. Ein gesunder Snack ohne Zucker, Fett und Weizenmehl, dafür mit selbst gezüchtetem Roggensauerteig aus zertifizierten biologischen Zutaten. Da zeigt sich wieder mal, welche Köstlichkeiten entstehen können, wenn man dem Zufall traut.

Quando negli antichi masi contadini della Val d’Ultimo venivano aggiunte nocciole e frutta secca all’impasto di segale, poi modellato a forma di cornetto e infornato, allora in casa aleggiava un dolce profumo di Struzen. Diversi decenni fa, mamma Gerti Schwienbacher, dello storico panificio valligiano Ultner Brot, si rifiutò di buttare gli Struzen invenduti e li tagliò invece a fettine, che fece essiccare nel forno. Ecco che erano nate le cosiddette “Struzen Chips”, ormai in commercio da vent’anni: uno snack salutare, senza zuccheri e grassi aggiunti, a base di pasta madre di segale autoprodotta anziché farina di frumento e con soli ingredienti biologici certificati. Che prelibatezze possono nascere affidandosi al caso!

When rye dough was mixed with dried fruit and nuts, formed into small crescents and baked until crispy in the Ultimo Valley farms, the houses would soon deliciously smell of the so-called Struzen. Mother Gerti Schwienbacher, of the traditional Ultner Brot bakery, already refused to dispose of the Struzen that were left over in the shop decades ago. Instead, she cut them into thin slices and dried them in the oven. Thus the Struzen Chips were born – now in production for over 20 years. A healthy sugar and fat-free snack made with home-grown rye sourdough from certified organic ingredients. This just goes to show once more how delicious things can be born out of chance.

www.ultnerbrot.it

Familientag am Lech Sant

Giornata in famiglia al Lech Sant Family day at Lech Sant

Laura hüpft schon den ganzen Morgen aufgeregt auf und ab und fragt „Wohin fahren wir heute?“ „Wir fahren mit der Col Raiser Bahn auf die Alm und wandern zu einem See, um dort zu picknicken“, antwortet ihre Mutter, während sie ein paar belegte Brote und Obst in den Rucksack packt. „Juhuuu, ich zieh gleich meine Wanderschuhe an“, ruft Laura begeistert. Sobald alle Rucksäcke gepackt und alle Schuhe fest geschnürt sind, geht es auch schon los. Die Talstation der Col Raiser Bahn liegt im Herzen von Gröden und ist schnell erreicht, und ehe sie sich versehen, schweben sie auch schon über die Wälder hinweg Richtung Berg. Laura und Familienhund Bingo drücken sich an der Bahnscheibe fast ihre

Nasen platt, so erstaunt sind sie vom Anblick aus der Vogelperspektive und von den mächtigen Dolomitengipfeln. Oben angekommen genießt die Familie kurz den Duft sommerlicher Almwiesen, bevor die Wanderung losgehen kann. Diese beginnt direkt hinter der Odles Hütte. Über die Forststraße gelangen sie zur Fermeda Hütte, welche auf halber Strecke liegt und mit einem Spielplatz zu einer kurzen Pause einlädt. Von hier aus haben sie neben dem fantastischen Blick auf den Pic Berg auch schon das Ziel in Sicht. So folgen sie kleinen Wegen, spazieren über die blühend grünen Almwiesen und freuen sich, als endlich der See vor ihnen auftaucht. Die letzten Meter sind Bingo und Laura schon nicht mehr zu

bremsen. Freudig springen sie am Seeufer auf und ab, während sich die Eltern in der idyllischen Lech Sant Schwaige einen Kaffee gönnen. Die von Bauern geführte Sennalm ist nur im Hochsommer geöffnet und bietet eine Auswahl leckerer Gerichte. Die Familie aber breitet sich mit der Picknickdecke auf der Wiese aus, genießt die wärmende Sonne, taucht die Füße in den sagenumwobenen See. Nach einem so eindrucksvollen Tag geht es über denselben Weg zurück und mit der Bahn wieder ins Tal.

È tutta la mattina che Laura saltella agitata su e giù chiedendo: “Dove andiamo oggi?” “Saliamo con la funivia Col Raiser

sulla montagna e da lì faremo una passeggiata fino a un lago per fare un picnic”, le risponde la mamma mentre mette nello zaino un paio di panini imbottiti e della frutta. “Evviva, metto subito le mie scarpe da trekking”, esclama Laura entusiasta. Zaino in spalla, scarpe allacciate e si parte! La stazione a valle della funivia Col Raiser si trova nel cuore della Val Gardena ed è presto raggiunta e, prima che se ne accorgano, Laura e i suoi genitori stanno già sorvolando i boschi per raggiungere la montagna. La bambina e il suo cane Bingo sono così sbalorditi dalla vista sulle Dolomiti di cui si gode durante la salita in funivia, che i loro nasi sono schiacciati contro il vetro della cabina. Arrivata in cima, mentre si incammina lungo la strada forestale, l’intera famiglia è avvolta dal profumo dei prati in fiore. L’escursione inizia subito dietro alla Baita Odles e, una volta a metà percorso, si raggiunge il Rifugio Fermeda, che dispone di un parco giochi: è il punto ideale per fare una breve pausa e per godere della vista sul Monte Pic! Da qui, poi, si può già scorgere la meta tra i verdi prati alpini. Alla vista del lago, Bingo e Laura sono inarrestabili e saltano allegramente verso le sue rive e tutt’intorno mentre i genitori si concedono un caffè all’idilliaca Malga Lech Sant. I gestori della malga, aperta solo in piena estate, oltre a produrre formaggio sono anche felici di offrire ai visitatori una selezione di pietanze deliziose. La famiglia di Laura, tuttavia, stende la sua coperta da picnic sull’erba e da lì si gode il sole caldo o va a immergere i piedi nell'acqua del lago attiguo, avvolto da leggende. Infine, dopo un’emozionante giornata, Laura, Bingo e i genitori ritornano indietro verso la funivia e scendono a valle.

Laura has already been bouncing up and down excitedly all morning, wondering “Where are we going today?” “We’re taking the Col Raiser cable car up to the mountain pasture and then hiking to a lake for a picnic,” her mum replies as she packs a couple of sandwiches and fruit into her rucksack. “Yay, I’m going to put on my hiking boots,” Laura shouts enthusiastically. Once all the rucksacks are packed and all the boots are tied tightly, it's time to set off. The valley station of the Col Raiser cable car is located in the heart of Gardena Valley. Before they know what they are doing,

they are already floating over the woods and towards the mountain. Laura and the family dog – Bingo – almost flatten their noses against the window, such is their amazement at the bird's-eye view of the mighty Dolomite peaks. Having reached the top, the family stops and enjoys the scent of lush Alpine meadows for a moment before the hike can begin. It starts directly behind the Odles Hut. They follow the forest road to the Fermeda Hut, which is halfway along the route and invites them to take a short break and enjoy the playground. From here, in addition to the fantastic view of the Pic peak, they can already see their destination. They follow small paths, walk across the blooming alpine meadows and are thrilled when the lake finally pops up in front of them. There is no stopping Bingo and Laura over the last few meters. The two of them happily jump up and down along the lakeshore while their parents treat themselves to a coffee in the idyllic Lech Sant Schwaige. The Lech Sant Hut, which is run by farmers, is only open during the high summer months and offers a selection of delicious dishes. The family unfolds a picnic blanket on the grass. They enjoy the warming sun and dip their feet in the legendary lake. Following such an impressive day, they return via the same route and take the cable car back down to the valley.

DIE LEGENDE DES SEES

Das Wort „Lech“ steht im Ladinischen – ähnlich wie der Begriff „Loch“ im Schottischen – für See. Somit bedeutet Lech Sant übersetzt so viel wie „Heiliger See“. Der Legende nach stand dort einst eine Kapelle in deren Nähe Hirten mit ihren Schafen weideten. Die Hirten feierten rauschende Tanzfeste in der Nacht und entweihten dadurch die Gebetsstätte. Als Strafe versank die Kapelle mitsamt den Hirten in einem Loch, das sich mit Wasser füllte. Zuweilen sollen hier noch unheimliche Lichter zu sehen sein, die an die Hirten erinnern.

LA LEGGENDA DEL LAGO

Analogamente al termine scozzese “Loch”, la parola ladina “Lech” significa lago. Lech Sant viene quindi tradotto come “lago santo”. La leggenda narra che lì una volta vi fosse una cappella e che nei dintorni i pastori facessero pascolare le loro pecore. Di notte però questi celebravano sontuose feste da ballo profanando dunque il luogo di culto finché, come per punizione, la cappella sprofondò, portando con sé i pastori, in una buca che si riempì d’acqua. Si dice che talvolta qui sia possibile vedere delle luci inquietanti che li ricordano.

THE LEGEND OF THE LAKE

The word “Lech” stands for lake in Ladin – similar to the Scottish word “Loch”. Lech Sant therefore translates as “holy lake”. According to legend, there was once a chapel here, near which shepherds would graze their sheep. At night, the shepherds celebrated lavish dance parties, thereby desecrating the place of worship. As a punishment, the chapel and the shepherds sank into a hole that filled up with water. It is said that eerie lights can still be seen here from time to time to remind us of the shepherds.

www.colraiser.it

summer/ autumn routes 2024

HAMBURG
MUNICH LINZ
STUTTGART
DÜSSELDORF
BERLIN
KASSEL
LONDON
BRAC
CORFU
CATANIA
CROTONE
OLBIA
IBIZA
CAGLIARI
BRINDISI
BARI
LAMEZIA TERME
MOSTAR
BOLZANO
VERONA
MILAN
ROME
ANCONA NAPLES
Una vita

tra l’Alto Adige e Amburgo A life between South Tyrol and Hamburg

Er ist einer der erfolgreichsten TV-Moderatoren in Deutschland mit gleichnamiger Talkshow im ZDF und einer der wohl bekanntesten „Südtirol-Exporte“: Markus Lanz. Nicole Platzer, Kommunikationsverantwortliche bei SkyAlps, hat sich mit ihm über seine Leidenschaften, seine Heimat und seinen Blick von außen unterhalten.

È uno dei volti altoatesini più conosciuti all’estero e tra i presentatori con maggiore successo della televisione tedesca grazie al talk show che porta il suo nome: Markus Lanz. La responsabile della comunicazione di SkyAlps, Nicole Platzer, si è fatta raccontare le sue passioni e la sua visione da fuori dell’Alto Adige.

He is one of the most successful TV hosts in Germany with his eponymous talk show on ZDF – and is probably one of the most famous ‘South Tyrolean exports’: Markus Lanz. Nicole Platzer, Head of Communications at SkyAlps, spoke to him about his passions, his homeland and his views from the ‘outside’.

ZDF/Andreas Ortner

Herr Lanz, Sie sind Moderator, Journalist, Podcaster, Fotograf – und damit nicht genug. In wenigen Worten ausgedrückt: Wofür brennen Sie? Für alles und immer noch (lacht). Ich habe mich eigentlich immer als Reporter begriffen, und zwar als das, was es im Wortsinn heißt. Es geht darum, sein Gesäß vom Sofa zu bewegen, rauszugehen in die Welt, Dinge zu begreifen, zurückzukommen und zu erklären.

Sie haben als Fotograf unter anderem das Leben der letzten Bergbauern in Südtirol porträtiert. Wie kam es dazu? Ich hatte Jahre, in denen ich kaum in Südtirol gewesen bin. Irgendwann hatte ich das Gefühl, das Südtirol meiner Kindheit ist fast verschwunden, ich verpasse gerade einen entscheidenden Moment. Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich begonnen, das Leben der letzten Bergbauern zu dokumentieren. Aus der alten Generation sind nur noch wenige da. Es ist die Welt meiner Mutter, die in diesen Tagen 90 wird, und in deren Gesicht man jeden einzelnen harten Tag auf dem Feld und im Stall nachlesen kann. Und es gibt noch einen anderen Aspekt.

Der da wäre?

Das Leben da oben ist zwar hart, was die Arbeit angeht, aber die Art und Weise, wie man sich als Mensch begegnet, ist viel einfacher, viel direkter, viel schöner. Ab 1000 m duzt man sich, und ab 1500 m ist es vollkommen egal, wer oder was man ist. Keine Allüren, kein Blabla, nur Du und ich und im Hintergrund ein paar Kühe – herrlich. Ich spüre bei den Leuten, die man da oben trifft, immer eine große innere Freiheit. Das hat auch etwas mit Bescheidenheit zu tun. Wer so genügsam ist, ist nur schwer von etwas abhängig zu machen. Den kriegst Du mit den Marketingtricks aus den Städten nicht rum. Man kann viel vom Leben in der Einsamkeit eines Bergbauernhofes lernen.

Vom beschaulichen Geiselsberg im Pustertal in die Metropole Hamburg und damit vom Leben in einfachen Verhältnissen zu einem der erfolgreichsten TV-Moderatoren Deutschlands.

Wenn Sie Ihren Werdegang reflektieren: Was erdet Sie? Ich glaube, dass wir Südtiroler ein großes Glück haben: nämlich das Glück, in dieser Landschaft aufzuwachsen mit ihren gewaltigen Bergen, mit den tiefen Tälern und den dunklen Wäldern, die jedem Menschen darin klarmachen, wie klein er eigentlich ist. Und das wird zum Lebensgefühl, das uns erdet. Ich erlebe die Südtiroler bis heute trotz des enormen Erfolgs, den sie haben, immer noch als Menschen, die sich sehr bewusst sind, woher sie kommen und dass sich alles auch wieder ändern kann. Und ich glaube, das ist auch der Grund, warum sich die meisten weiterhin so anstrengen. Sie wollen, dass es so bleibt, wie es ist.

Und die emotional sehr stark mit ihrer Heimat und den Bergen verbunden sind.

Ja, und es gibt wenige Orte, an denen man das besser beobachten kann wie auf einem Flug mit SkyAlps nach Bozen (lacht). Man steigt in Hamburg ein, fliegt

Welche Ihrer Charaktereigenschaften würden Sie als „typisch Südtirolerisch“ bezeichnen?

Zäh, empathisch, naturverbunden. Und so, wie in Norwegen jeder ein Zelt hat, hat in Südtirol jeder einen Rucksack.

Wie regelmäßig sind Sie in Südtirol?

Wann immer es geht. Dass es jetzt durch Euch die Möglichkeit eines Direktfluges von Hamburg nach Bozen gibt, war für mich tatsächlich eine sehr große Veränderung. Von Tür zu Tür brauche ich jetzt in etwa vier Stunden, wenn es gut läuft.

Darf man heutzutage überhaupt noch fliegen?

Ja, darf man. Es geht eher um Maß und Mitte, aber ich glaube, das haben wir ja mittlerweile auch alle verstanden. Und deshalb bin ich persönlich auch so fasziniert von regenerativen Energien, also von der Idee, Strom zu erzeugen, ohne dafür irgendetwas in die Luft zu pusten. Und ich merke, dass es nicht nur junge Leute sind, die dafür offen sind, sondern

los, dann kommen die Flugbegleiter, man wird nett bedient, bekommt einen guten Kaffee und die erste Waffel, alles ist gemütlich und man träumt ein bisschen vor sich hin. Das ändert sich aber schlagartig in dem Moment, in dem die ersten Berge auftauchen. Dann hängen die Südtiroler plötzlich an den Fensterscheiben, und dann hört man sie: Schau mal, das ist der Peitlerkofel, und da hinten ist der Ortler und schau, hast du gesehen, da ist Gröden, und jetzt fliegen wir genau über Brixen. Mir selbst geht’s genauso. Ich schaue da jedes Mal runter, und es ist immer das Gleiche: Ich kenne den Schlern, ich kenne den Langkofel, ich weiß genau, wie die aussehen, nämlich genauso wie beim letzten Mal (lacht), und trotzdem bin ich immer wieder aufs Neue fasziniert davon.

längst auch deren Eltern. Da passiert gerade etwas in unseren Köpfen, und manchmal habe ich das Gefühl, dass die Leute mittlerweile viel weiter sind, als die Politik denkt.

Was schätzen Sie am Heimkommen besonders?

Der erste Moment ist zweifelsohne der schönste. In Bozen geht die Flugzeugtür auf, du steigst aus, siehst den Rosengarten, dann weiter Richtung Pustertal, am Kloster Säben vorbei, und spätestens, wenn dann auf der rechten Seite für einen kurzen Moment die Geislerspitzen auftauchen, geht das Herz auf. Weit oben auf dem Berg sind es dann vor allen Dingen Gerüche und Geräusche. Es ist auf jeden Fall sehr viel besser, anzukommen als wieder wegzufahren.

Wie erleben Sie Südtirol von außen?

Mein Blick von außen ist ein liebevoll kritischer. Ich glaube, Südtirol hat inzwischen ein echtes Thema mit Massentourismus und Verkehr. Und die Frage ist: Tragen wir damit der Größe des Landes wirklich Rechnung? Südtirol ist nun einmal sehr klein, und ich glaube, wir müssen vorsichtig sein, zurückhaltender auf vielen Ebenen. Wir sind gerade an einem Wendepunkt, und den gilt es gut zu gestalten.

Wenn Sie dem Land etwas wünschen könnten, was wäre es?

Ich glaube, Südtirol muss versuchen, Ökonomie und Ökologie wirklich ernsthaft unter einen Hut zu kriegen. Das ist eine große Aufgabe. Und ich glaube, es beginnt ganz banal damit, sich klarzumachen, dass die Leute nicht nach Südtirol kommen, um die nächste Tonne Beton zu sehen. Die kommen nämlich schon aus einer Welt, die komplett zubetoniert ist. Wenn ich den Verkehr und die Infrastruktur am Pragser Wildsee sehe oder auch am Stilfser Joch und auf der Sellaronda, dann frage ich mich manchmal, ob insbesondere die Politik verstanden hat, wie erhaltenswert und schön das eigentlich alles ist?

Sie sind selbst viel unterwegs. Welche Lehren ziehen Sie aus Ihren Reisen? Ich war relativ häufig in polaren Gebieten unterwegs, in Grönland beispielsweise oder auch an den beiden Polen der Erde, und ich habe dort gelernt, dass man sich Landschaften er -

arbeiten muss, man muss sie erlaufen. Erst dann versteht man wirklich, was sie ausmacht. Das Geheimnis ist, Geschwindigkeit herauszunehmen und stattdessen Langsamkeit zuzulassen. Ich frage mich manchmal, welches Naturerlebnis es eigentlich noch sein soll, wenn man mit dem Motorrad an einem Tag über fünf Südtiroler Pässe brettert? Verkommt das dann nicht zu einer Instagram-Rallye? Am Ende eines solchen Tages war man dann zwar vielleicht auf fünf Pässen, aber verstanden hat man keinen.

Inspiration könnte man sich sicher von anderen Ländern holen.

Auf jeden Fall. Von den nordamerikanischen Nationalparks, zum Beispiel. Das sind echte Nationalparks. Da fährt man nicht einfach so rein. Man geht entweder zu Fuß oder nimmt den Bus. Jeder versteht sofort: Du betrittst jetzt einen besonders geschützten Raum, und genau so muss er auch behandelt werden.

Südtiroler im Ausland sehen sich ja immer mal wieder mit der Frage konfrontiert: Gibt es ein Zukunftsszenario, in dem sich Markus Lanz wieder in Südtirol niederlässt?

Ich kann mir das jeden Tag vorstellen, vor allem nach besonders anstrengenden Sendungen … (lacht) Dann denke ich manchmal, ich kauf mir jetzt einfach ein One-Way-Ticket nach Bozen. Aber die Wahrheit ist natürlich: Ich mache meine Arbeit sehr gerne. Und ich bin in der privilegierten Situation, mich nicht entscheiden zu müssen.

Heißt, Sie sind in beiden Welten zuhause?

Genau. Aber wenn Sie mich gefragt hätten, was ich als meine Heimat betrachte, dann wäre die Antwort eine andere. Ich wollte nie Teilzeitsüdtiroler werden, Südtiroler ist man in Vollzeit. Deswegen schmerzt es mich manchmal auch ein bisschen zu sehen, wie atemberaubend schnell sich das Land verändert. Wir tun manchmal so, als hätten wir noch ein zweites Südtirol im Keller. Haben wir aber nicht, und deshalb müssen wir ein bisschen auf das eine aufpassen.

Signor Lanz, Lei è conduttore, giornalista, podcaster, fotografo… e la lista potrebbe continuare. Cosa La appassiona maggiormente?

In realtà, tutto e di più (ride). Mi sono sempre reputato un reporter, inteso nel vero senso del termine: scollare il fondoschiena dal divano, uscire di casa, viaggiare, vedere le cose con i propri occhi, comprenderle, tornare e raccontarle ad altri.

In qualità di fotografo decise di documentare, tra i vari progetti, la vita degli ultimi contadini di montagna altoatesini di vecchio stampo. Come nacque l’idea?

Ci furono degli anni, durante i quali non tornavo quasi mai a casa. A un certo punto, ebbi la sensazione che l’Alto Adige della mia infanzia stesse scomparendo e che io mi stessi perdendo un momento cruciale. Tale consapevolezza mi spinse a documentare la vita dei pochi contadini di montagna della vecchia generazione rimasti. Mi riferisco al mondo di mia madre, che ha ormai novant’anni e sul cui volto si possono leggere tutte le fatiche nei campi e in stalla. Ma c’è un altro aspetto…

Che sarebbe?

Se per certi versi, come nel caso del lavoro, la vita lassù è dura, per altri, ad esempio nei rapporti interpersonali, è più semplice, diretta… più bella, insomma. Oltre i 1000 m di altitudine, ci si dà del tu e, a partire dai 1500 m, è indifferente chi o come uno sia: nessun esibizionismo o discorsi affettati, si sta soltanto insieme, con naturalezza e le mucche a fare da contorno – davvero stupendo! Le persone che incontro in quota mi trasmettono un forte senso di libertà interiore, che deriva anche dalla vita modesta che conducono; infatti, alla gente frugale, difficilmente potranno venir inculcati “bisogni” superflui con il marketing tipico delle città. Si può davvero imparare molto dalla quotidianità su un isolato maso altoatesino.

Originario della placida località di Sorafurcia, in Val Pusteria, dove ha trascorso la Sua gioventù in condizioni umili, ora vive nella metropoli di

Amburgo ed è uno dei presentatori di maggior successo della TV tedesca. Guardando alla Sua incredibile carriera, cosa La ha aiutata a rimanere con i piedi per terra?

Credo che noi altoatesini abbiamo una grande fortuna: cresciamo tra imponenti montagne, scoscese vallate e boschi vastissimi e, dal confronto con una natura così maestosa, percepiamo chiaramente quanto siamo piccoli. Tale sensazione diviene un’attitudine di vita, ci mantiene lucidi e radicati alla realtà. Infatti, nonostante l’enorme fama di cui gode l’Alto Adige oggigiorno, i suoi abitanti rimangono consapevoli di dove sono partiti e del fatto che tutto potrebbe sempre cambiare. Ritengo che proprio questo li motivi a continuare a impegnarsi: non vogliono certo tornare indietro, bensì mantenere quanto costruito.

Gli altoatesini sono anche emotivamente molto legati alla loro regione e alle loro montagne.

Altroché! E lo si nota benissimo durante un volo SkyAlps per Bolzano (sorride). Ci si imbarca ad Amburgo, si decolla, si viene accolti e serviti con cordialità dalla crew, si riceve un buon caffè con un goloso wafer, l’atmosfera è tranquilla e si comincia a sognare a occhi aperti.

Quali tratti del Suo carattere definirebbe “tipicamente altoatesini”?

La tenacia, l’empatia e l’attaccamento alla natura. Inoltre, così come ogni norvegese possiede una tenda, non c’è altoatesino che non abbia uno zaino da escursionismo.

Con che frequenza si reca nella Sua regione di origine?

Ogni volta che posso. Ammetto che i voli diretti tra Amburgo e Bolzano offerti da SkyAlps sono stati una svolta per me: adesso, da porta a porta impiego circa quattro ore se tutto fila liscio.

È ancora concesso volare al giorno d’oggi?

É concesso, sì. Come in tutto, è più una questione di trovare la giusta misura –ma questo ormai si è capito. In quanto a sostenibilità, sono personalmente molto colpito dalle fonti rinnovabili, perché rendono possibile produrre energia senza per forza inquinare l’aria. Inoltre, noto che non sono più solo i giovani a essere sensibili e aperti alle tematiche ambientali, ma anche i loro genitori. Qualcosa sta accadendo nella nostra società e spesso ho la sensazione che la popolazione sia ben più avanti rispetto a quanto credano i politici.

Ma è quando si scorgono le prime vette di casa che si accende l’entusiasmo degli altoatesini, i quali appiccicano il naso al finestrino e cominciano a esclamare: “Guarda, il Sass de Putia! E laggiù si staglia l’Ortles… Di là c’è la Val Gardena, vedi? Ora stiamo sorvolando Bressanone”. Anche io mi comporto così: non perdo occasione di guardare giù, riconoscendo lo Sciliar, il Sassolungo… e anche se sono ovviamente identici all’ultima volta che li ho ammirati (ride), mi meraviglio sempre di nuovo di fronte al loro fascino.

Cosa apprezza particolarmente quando ritorna a casa?

Il primo istante è senza dubbio il più emozionante: quando a Bolzano si aprono le porte dell’aereo e si palesa di fronte agli occhi il Catinaccio; dopodiché, continuando verso la Val Pusteria, quando si supera il monastero di Sabiona; infine, non appena si intravedono le guglie delle Odle sulla destra, ho letteralmente un tuffo al cuore. Dall’alto della montagna, poi, ciò che mi affascina sono soprattutto gli odori e i suoni. In ogni caso, è di gran lunga più bello arrivare che ripartire.

Che immagine ha dell’Alto Adige osservandolo da fuori?

Il mio sguardo da esterno è affettuosamente critico. Sono dell’opinione che, ad oggi, l’Alto Adige debba affrontare al più presto la questione del turismo di massa e del conseguente traffico. Occorre chiedersi: stiamo facendo i conti con le dimensioni del territorio? In fondo è molto piccolo e dovremmo essere forse più cauti, agendo in via precauzionale su vari livelli. Secondo me ci troviamo a un punto di svolta, ed è importante delinearlo molto bene.

IDM Südtirol-Alto Adige/Harald Wisthaler
IDM Südtirol-Alto Adige/Armin Terzer

Se potesse esprimere un desiderio per l’Alto Adige, cosa si augurerebbe?

Vorrei che l'Alto Adige si impegnasse seriamente per conciliare economia ed ecologia. Si tratta di un obiettivo importante, ma si può cominciare banalmente dal rendersi conto che i turisti non vengono fin qui per trovare altre tonnellate di cemento, poiché arrivano da contesti già ultra urbanizzati. Quando vedo il traffico e le infrastrutture presso il Lago di Braies, al Passo dello Stelvio o lungo il Sellaronda, mi chiedo se la politica, in primis, abbia veramente capito quanto la bellezza di questi luoghi sia unica e vada tutelata.

Lei viaggia molto. Quali insegnamenti ha tratto dai luoghi che ha visitato?

Sono stato spesso nelle zone artiche, in Groenlandia ma anche ai due poli. Lì ho imparato che i paesaggi vanno conquistati, passo dopo passo. Solo percorrendoli a piedi se ne comprende davvero l’essenza. Il segreto è dimenticarsi la fretta e lasciare posto alla lentezza. Mi domando come si possano esplorare i panorami naturali dei passi altoatesini sfrecciando in sella a una moto tutto il tempo: stanno forse correndo un rally fotografico per Instagram? Così facendo, a fine giornata sicuramente si sono superati cinque passi, ma non si è davvero capito nulla di nessuno.

Ci sono diversi spunti che si potrebbero prendere da altri Paesi… Assolutamente! Dai parchi nazionali del Nord America, per esempio, che sono

vere aree naturali protette. Lì, infatti, non si entra con la propria auto: o vi si va a piedi o si prende l’apposito bus. E tutti comprendono immediatamente di trovarsi in un territorio davvero speciale, da tutelare, e che come tale va trattato.

Da altoatesino all’estero, sicuramente Le sarà stata più volte posta la domanda: ha in mente di tornare nella Sua terra di origine prima o poi? È uno scenario che mi immagino ogni giorno, specie dopo aver condotto una trasmissione particolarmente impegnativa (ride). È allora che penso: ora compro un biglietto di sola andata per Bolzano. Anche se la verità è che amo il mio lavoro e, soprattutto, ho il privilegio di non dover scegliere tra i due mondi.

Potremmo dire quindi che si sente a casa in entrambi?

Esattamente. Tuttavia, se mi avesse chiesto quale vedo più come casa, allora la mia risposta sarebbe stata diversa. Difatti, non avrei mai voluto essere un altoatesino solo a periodi alterni, perché altoatesini si rimane sempre. È per questo che talvolta mi fa un po’ male notare quanto velocemente cambi la nostra regione. Ci comportiamo come se in cantina avessimo un altro Alto Adige di scorta; però non c’è, per questo dobbiamo prenderci davvero cura di quell’unico che abbiamo.

Mr Lanz, you are a presenter, a journalist, a podcaster and a photographer – and that is not all. In a few words: What do you ‘burn’ for?

Anything and everything (laughs). I have always seen myself as a reporter, in the literal sense of the word. It is about getting off the sofa, going out into the world, grasping things, coming back and then explaining them.

One of the things you have portrayed as a photographer is the life of the last mountain farmers in South Tyrol. How did that come about?

There were years in which I hardly ever travelled to South Tyrol. Eventually I felt that the South Tyrol of my childhood had almost disappeared, that I was missing a defining moment. This realisation prompted me to start documenting the

lives of the last mountain farmers. There are only a very few left from the old generation. It is my mother’s world, who is turning 90 in the next few days. Her face reflects every single day of hard labour in the fields and in the barn. And there is another aspect.

And what is that?

Life up there is definitely rough in terms of work, but the way you meet people is much easier – much more direct and also nicer. At 1,000 m above sea level you are on first-name basis, and at 1,500 m it does not matter who you are or what you do. There are no affectations, no ‘bla bla’, just you and me and a few cows in the background – marvellous. I always notice a great sense of inner freedom in the people I meet up there. This also has something to do with modesty. If you are that frugal, it is difficult to make you dependent on anything. You cannot get to them with marketing tricks from the cities. You can learn a lot from living in the solitude of a mountain farm.

You went from the peaceful village of Sorafurcia in the Pusteria Valley to the bustling metropolis of Hamburg – from living in humble circumstances to becoming one of the most successful TV presenters in Germany. When considering your career: What grounds you?

I believe that we, South Tyroleans, are very lucky. We are lucky to have grown up in this landscape with its mighty mountains, deep valleys and dark forests, which remind everyone of how small they actually are. This becomes a way of life that grounds us. Despite their enormous success, I still experience South Tyroleans as people who are very aware of where they come from and that everything can change over time. And I think that is also the reason why most of them continue to put in so much effort. They want things to stay the way they are.

South Tyroleans also have strong emotional ties to their homeland and their mountains.

Yes, and there are few places you can experience this better than on a SkyAlps flight to Bolzano (laughs). You board the

plane in Hamburg, take off, then the flight attendants arrive, you are served kindly, you get a good cup of coffee and your first waffle, everything is cosy and you daydream a little. However, this changes abruptly the moment the first mountains appear. That is when the South Tyroleans are suddenly hanging on the window panes, and then you hear them: Look, that is the Sass de Putia, and over there is the Ortles and look, over there is the Gardena Valley, and now we are flying right over Bressanone. Me? I feel the same way. I look down there every time and it is always the same: I know the Sciliar, I know the Sassolungo, I know exactly what they look like, just like last time (laughs), and yet I am fascinated by them time and time again.

Which of your character traits would you describe as ‘typically South Tyrolean’?

Tenacious, empathetic, close to nature. And just as everyone in Norway has a tent, everyone in South Tyrol has a rucksack.

How often are you in South Tyrol?

Whenever possible. The fact that there is now a direct flight from Hamburg to Bolzano thanks to SkyAlps was a major game changer for me. It now only takes me about four hours from door to door, if things go well.

Is one even still allowed to fly these days?

Yes, you are allowed to. It is more about moderation and balance, but I think we have all understood that by now. And that is why I am personally so fascinated by renewable energies, i.e. the idea of generating electricity without blowing anything into the atmosphere. And I realise that it is not just young people who are open to it, but also their parents. Something is currently happening in our minds, and sometimes I have the feeling that people are now much more advanced than what politicians think.

What do you value most about coming home?

The first moment is undoubtedly the most beautiful. The plane door opens in Bolzano, you get out, see the Catinaccio, then continue towards the Pusteria Valley, past the Sabiona Monastery, and

IDM Südtirol-Alto Adige/Andreas Mierswa

then, if not before, when the Odle peaks appear for a brief moment on the right, your heart skips a beat. High up on the mountain, it is all about the smells and

stead. I sometimes ask myself what kind of nature experience it is supposed to be if you ride your motorbike over five South Tyrolean passes in one day? Does it not

sounds. In any case, it is always better to arrive than to leave again.

How do you experience South Tyrol from ‘the outside’?

I take a lovingly critical view from the outside. I believe that South Tyrol now has a real issue with both traffic and mass tourism. And the question is: are we really doing the size of the region justice? South Tyrol is very small and I think we have to be careful, more cautious on many levels. We are currently at a turning point and we need to make good use of it.

If you could wish for something for this region, what would it be?

I believe that South Tyrol must try and reconcile economy and ecology in a really serious way. That is a major task. And I think it starts quite simply with the realisation that people do not come to South Tyrol to see the next concrete block. They already come from a world that is completely covered in concrete. When I see the traffic and infrastructure at Lake Braies, at the Stelvio Pass and on the Sellaronda, I sometimes wonder whether politicians in particular have realised how worth preserving and how beautiful it all actually is.

You yourself do a lot of travelling. What lessons have you learnt from your journeys?

I have travelled to polar regions relatively often. To Greenland, for example, or to the two poles of the earth, and I learned there that you have to work for landscapes, you have to explore them on foot. Only then you will truly understand what makes them special. The secret is to decelerate and allow slowness in-

then degenerate into an Instagram rally? By the end of a day like that, you may have been on five passes, but you will not have understood any of them.

Inspiration could certainly be drawn from other countries.

Absolutely. The North American national parks, for example. Those are real national parks. You do not simply drive into them. You either walk or take the bus. Everyone immediately realises that you are entering a particularly protected area and that is exactly how they should be treated.

South Tyroleans abroad are often confronted with the question: Is there a future scenario in which Markus Lanz moves back to South Tyrol?

I can imagine that every day, especially after particularly stressful broadcasts... (laughs) Then I sometimes think I will just buy a one-way ticket to Bolzano. But the truth is, of course, that I really enjoy my work. And I am in the privileged position of not having to choose.

Does that mean you are ‘at home’ in both worlds?

Exactly. But if you had asked me what I consider to be my home, the answer would have been different. I never wanted to be a part-time South Tyrolean: you are always a full-time South Tyrolean. That is why it sometimes pains me a little to see how breathtakingly fast the region is changing. We sometimes act as if we still have a second South Tyrol lying around in our basement. But we really do not, and that is why we have to take care of the one we have.

ZDF/Andreas Ortner

Letting go…

Relax as your soul wanders the Dolomite peaks and discover Mediterranean Bolzano. Experience true relaxation and taste new wines and regional food. This is the Belvedere vibe.

Soulful taste experiences Soothing spa treatments
Quiet natural retreat

Drei Fragen an Jakob Zuegg

Tre domande a Jakob Zuegg Three questions for Jakob Zuegg

Herr Zuegg, wie ist die Produktidee entstanden? Wir sind drei Südtiroler Unternehmer aus dem Getränkesektor und wollten die erste in Südtirol hergestellte Linie an Bitter Drinks kreieren. Der Start im Jahr 2020 war durch den Lockdown nicht einfach, heute sind wir aber sehr stolz auf unsere Marke.

Was macht die Drinks von Limestone einzigartig? Die Produkte sind biologisch und werden mit Alpenquellwasser in Algund hergestellt. Unsere Rezepturen entwickeln wir mit Fokus auf low Sugar, gesunde Bitterstoffe und Nachhaltigkeit in unseren Labors.

Was ist Ihr persönlicher Limestone-Favorit? Je nach Jahreszeit … aktuell liebe ich Passion Fruit und Bitter Apple, mit dem ich mir unseren „Amelicano“ mische – ein Twist zum beliebten Klassiker, perfekt für wärmere Tage.

Signor Zuegg, come è nata la vostra idea? Siamo tre imprenditori altoatesini attivi nel settore beverage e volevamo creare la prima linea di bitter drink realizzati in Alto Adige. Avviare la produzione nel 2020 non è stato facile a causa del lockdown, ma oggi siamo orgogliosi di dove è arrivato il nostro marchio.

Cosa rende uniche le bevande Limestone? Sono biologiche e prodotte con acqua di sorgente alpina a Lagundo. Elaboriamo le ricette nei nostri laboratori affinché contengano aromi amari naturali e poco zucchero, e prestando particolare attenzione alla sostenibilità.

Qual è il Suo gusto preferito? Dipende dalla stagione. Al momento scelgo spesso Passion fruit e Bitter apple, che miscelo per creare il nostro “Amelicano”: una rivisitazione del grande classico, perfetta quando fa più caldo.

Mr Zuegg, how did the product idea come about? As three entrepreneurs from the South Tyrolean beverage sector, it was our aim to create the first line of bitter drinks produced in South Tyrol. The launch back in 2020 proved difficult due to the lockdown. However, we are very proud of our brand today.

What makes Limestone so unique? All of our products are organic and made using Alpine spring water in Lagundo. The formulations developed in our laboratories focus on low sugar, healthy bitter substances and sustainability.

What is your personal favourite Limestone? It depends on the season… At the moment I love Passion Fruit and Bitter Apple. I mix our “Amelicano” with it – a twist on a favourite classic, perfect for warmer days.

www.limestone-drinks.com

Kassel

750.000 l Wasser stürzen vom Herkules-Denkmal auf dem höchsten Punkt des Bergpark Wilhelmshöhe hinab bis zum Brunnen vor dem neoklassizistischen Schloss. Von hier aus spritzen die Massen durch einen natürlich erzeugten Druck bis zu 50 m in die Höhe. Ein wahres Spektakel, das an den Abenden zwischen 3. und 6. Oktober noch faszinierender erscheint. Dann findet nämlich im UNESCO Welterbe das internationale Festival der Lichtkunst „BergparkLeuchten” statt.

750.000 l di acqua scendono tra salti e cascatelle dal monumento di Ercole, nel punto più alto del parco collinare Bergpark Wilhelmshöhe, fino alla fontana davanti al castello neoclassico. Da qui poi, per la forte pressione naturale, schizzano a oltre 50 m di altezza. Un vero spetta-

colo che diventa ancora più magico nelle sere dal 3 al 6 ottobre, quando il sito Patrimonio UNESCO ospita il BergparkLeuchten, un festival internazionale di arte luminosa.

750,000 l of water cascade down from the Hercules monument atop the Bergpark Wilhelmshöhe, flowing through jumps and waterfalls to the fountain by the neoclassical castle. Harnessing natural pressure, the water soars up over 50 m high. This spectacle transforms into a magical experience during BergparkLeuchten, an international light-art festival, held from October 3rd to 6th, enhancing the UNESCO Heritage site's allure.

Verona

Tocatì (im lokalen Dialekt für „du bist dran”) ist ein Festival, das jährlich im September in Verona stattfindet. Ziel ist es, die Straßenspiele und -sportarten aufrecht zu erhalten, weshalb sie auch im Register der bewährten Maßnahmen zum Schutz des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen wurden. Perfekt kombinierbar mit einem Stadtbummel vorbei an der berühmten Arena, der Piazza delle Erbe und anderen Sehenswürdigkeiten.

Tocatì (“tocca a te” in dialetto locale) è un coinvolgente festival che si tiene sempre a settembre a Verona. Ha lo scopo di mantenere vivi i giochi di strada e gli sport della tradizione, per questo è presente nel Registro delle buone pratiche per la salvaguardia del patrimonio culturale immateriale UNESCO. L’evento si combina perfettamente con un giro in centro, che conquista con l’Arena, Piazza delle Erbe e altri monumenti caratteristici.

Tocatì (“it's your turn” in the local dialect) is a vibrant festival held in Verona every September. Its aim is to preserve street games and sports, earning it a spot on UNESCO’s register of good practices for safeguarding intangible cultural heritage. The event can be perfectly combined with a tour of the city centre, that will be captivate you with the Arena, Piazza delle Erbe and other iconic monuments.

KASSEL
VERONA

Mostar

Seit jeher ist die bosnische Stadt mit ihrer Brücke Stari Most verbunden. Im Bürgerkrieg zerstört und anschließend wieder aufgebaut, gehört sie heute zum Weltkulturerbe der UNESCO, ebenso wie die wertvolle Altstadt, wo östliche und westliche Kulturen miteinander bestehen. Stari Most ist zudem berühmt für ein jahrhundertealtes Ritual: Im Sommer treffen sich hier furchtlose Menschen zum traditionellen Brückenspringen, bei dem sie aus einer Höhe von 24 m in den Fluss Neretva tauchen.

Da sempre, la città bosniaca è legata al suo ponte Stari Most. Questo, distrutto durante la guerra civile e poi fedelmente ricostruito, è ora Patrimonio UNESCO, come il prezioso centro storico, dove coesistono influenze orientali e occidentali. Il ponte è famoso anche per il secolare rito del tuffo: durante i caldi mesi estivi, i più impavidi si danno tradizionalmente appuntamento per saltare dai suoi 24 m nel sottostante fiume Narenta.

The Bosnian city is synonymous with its iconic Stari Most bridge. Ravaged during the civil war but meticulously reconstructed, it now holds the status of a UNESCO World Heritage site, as does the historical city centre with its blend of Eastern and Western influences. The bridge is renowned for its ancient diving ritual. In summer, fearless individuals meet here for the traditional bridge jumping, where they plunge into the Neretva River from a height of 24 m.

MOSTAR

Catania

Nur unweit von Catania entfernt thront Taormina auf einer natürlichen Terrasse über dem Meer. Aufgrund ihrer Schönheit trägt sie auch den Namen „Perle des ionischen Meeres”. Der bekannteste Ort der Stadt ist sicherlich das Griechische Theater, das einen beeindruckenden Blick auf die vom Ätna beherrschte Küste bietet und wo regelmäßig Konzerte und Opern veranstaltet werden. Außerdem sehenswert: die Isola Bella mit ihren malerischen Stränden und dem kristallklaren Wasser.

Poco distante da Catania, su una terrazza naturale a picco sul mare, sorge Taormina, che per la sua bellezza si è guadagnata l’appellativo di “Perla dello Ionio”. Lo spot più rappresentativo della città è certamente il Teatro Greco, il quale offre una vista suggestiva sulla costa dominata dall’Etna e ospita spesso concerti e opere. Altro luogo imperdibile: la pittoresca spiaggia dell’Isola Bella con le sue acque cristalline.

Not far from Catania, on a natural terrace overlooking the sea, lies Taormina, known as the "Pearl of the Ionian Sea" for its stunning beauty. The Greek Theatre is undoubtedly the city's highlight, offering an evocative view of the coast dominated by Mount Etna; it also hosts concerts and operas. Another must-visit spot is the picturesque Isola Bella beach with its crystalline waters.

Zwischen Traumjob und Traumheimat

Tra il lavoro dei sogni e il Paese del cuore Connections that make (it) work

Hamburg, Berlin, London – drei internationale Großstädte mit ihrer eigenen Besonderheit. Was sie vereint, ist, dass sie für viele Südtiroler zu wichtigen Standorten geworden sind. Familie, Job, Heimat und Wahlheimat unter einem Hut zu vereinen, das ist möglich und schafft eine starke Verbindung zwischen Südtirol und der Welt. Wir haben drei Persönlichkeiten genauer unter die Lupe genommen.

Amburgo, Berlino e Londra sono tre metropoli internazionali, ciascuna con delle proprie peculiarità, ma tutte accomunate dal fatto che sono diventate un punto di riferimento per molti altoatesini. Riuscire a combinare famiglia, lavoro, Paese di origine e di adozione è possibile e crea un forte legame tra l’Alto Adige e il mondo. Abbiamo dato un’occhiata più da vicino a tre personalità che questo lo sanno bene.

Hamburg, Berlin, London – three major international cities, each with their own special features. What do they all have in common? They have become important hubs for many South Tyroleans. Being able to combine family, job, home and chosen country to live in all under one hat has become possible and creates a strong link between South Tyrol and the world. We have taken a closer look at three of the people who have made it happen.

HANNES VAIA ist Mitbegründer des Unternehmens 426 mit Hauptsitz in Leifers. Zusammen mit Daniel Hanspeter legte er den Grundstein für das Unternehmen mit Spezialisierung auf die B2B & B2C-E-Commerce-Entwicklungen und zählt heute über 50 Mitarbeiter an vier Standorten zwischen Deutschland und Italien. Mit der Business-Übernahme in Hamburg hat er neben Südtirol eine zweite berufliche Heimat gefunden. Zweimal monatlich pendelt Hannes zwischen Bozen und Hamburg. „Innerhalb von nur zwei Stunden verlasse ich das Büro und setze kurz darauf in Hamburg meine Ideen in die Tat um. Der Direktflug bietet eine unschätzbare Zeitersparnis und Flexibilität, die es mir ermöglicht, unkompliziert zwischen den beiden Orten zu wechseln und lokale wie internationale Projekte nahtlos zu koordinieren.“ Am meisten fasziniert Hannes die Vielfalt der Hafenstadt, ihre beeindruckende Architektur und das pulsierende Nachtle ben von St. Pauli. Als gemeinsamen Nenner der beiden Städte schätzt er die kulturelle Vielfalt und Offenheit für Innovation. Für Südtirol wünscht sich der Unternehmer dennoch eine bessere Nutzung des Potenzials mit dem Blick über die Berge hinaus.

senza intoppi.” L’imponente architettura e la vivace vita notturna del quartiere di St. Pauli sono quel che Hannes più ammira di Amburgo, mentre ritiene che diversità culturale e apertura all’innovazione siano caratteristiche che la accomunano al capoluogo altoatesino. Tuttavia, guardando a quest’ultimo, desidererebbe assistere a un migliore utilizzo del suo potenziale, con un’ottica che vada oltre le montagne.

“I Franzbrötchen sono un must quando si visita Amburgo. Grazie al collegamento veloce, spesso riesco a portare queste tipiche brioche alla cannella ancora abbastanza tiepide in ufficio in Alto Adige.”

„Was bei keinem Hamburgbesuch fehlen darf, sind die Franzbrötchen Dank der schnellen Verbindung kann ich das beliebte Plundergebäck mit Zimt oft noch fast warm mit ins Büro nach Südtirol bringen.“

HANNES VAIA è cofondatore, insieme a Daniel Hanspeter, dell’azienda 426 con sede a Laives. Questa è specializzata nello sviluppo di e-commerce B2B e B2C e conta oltre cinquanta dipendenti in quattro sedi tra Germania e Italia. Con l’acquisizione dell’ufficio ad Amburgo, l’imprenditore altoatesino ha trovato una seconda “casa” lavorativa: due volte al mese, infatti, fa il pendolare tra Bolzano e la città portuale tedesca. “Nel giro di sole due ore, posso lasciare lo studio e volare ad Amburgo per mettere in pratica le mie idee. Il collegamento aereo diretto mi fa risparmiare tempo e mi dà molta flessibilità, consentendomi di spostarmi in modo semplice e veloce tra le due sedi, così come di coordinare progetti locali e internazionali

HANNES VAIA is co-founder of the company 426 with its headquarters in Laives. He laid the foundations for the company together with his partner Daniel Hanspeter. The company specialises in B2B & B2C e-commerce developments and currently employs over 50 people in four different locations between Germany and Italy. Following the business takeover in Hamburg, he has now found a second professional home alongside South Tyrol. Hannes commutes between Bolzano and Hamburg twice a month. He benefits from the location of the Bolzano office. “I can leave my office and be in Hamburg within just two hours to put my ideas into practice. The direct flight offers invaluable flexibility and time savings, allowing me to easily move between the two locations and coordinate local and international projects without a hitch.” What fascinates Hannes most is the diversity of the harbour city, along with its architecture and the vibrant nightlife of St. Pauli. He values the cultural diversity and openness to innovation as the common denominator of the two cities. Nevertheless, the entrepreneur would like to see South Tyrol better utilise its potential as a business location by looking beyond its mountains.

"No visit to Hamburg is complete without eating a Franzbrötchen. Thanks to the speedy connection, I can often bring the cinnamon filled puff pastries to the South Tyrolean office while they’re practically still warm."

MARVIN DEMETZ aus St. Ulrich wuchs in einem internationalen Ambiente auf. Umgeben von Touristen aus aller Welt, lernte er, wie wichtig Weltoffenheit und gute Netzwerke sind. Nach dem Studium und einigen Jahren in der Beratungsbranche bot sich Marvin die Gelegenheit, nach London zu ziehen, um dort als Investment Director im Bereich Private Equity das Vermögen einer Familie aus dem Nahen Osten zu verwalten. „Anfangs wollte ich nur ein Jahr bleiben“, erzählt Marvin. Doch das Leben schreibt meist seine eigenen Geschichten und so lebt er mittlerweile seit zwölf Jahren mit seiner Frau und den drei Kindern in South Kensington. Alle zwei Wochen besucht Marvin seine Heimat für ein paar Tage, entweder beruflich oder privat mit seiner Familie. „Die Flugverbindung zwischen London und Bozen schlägt eine wichtige Brücke, denn wir sind in nur wenigen Stunden in Gröden. Vor allem mit drei Kindern ist das sehr praktisch und oft schneller organisiert als ein Wochenendausflug außerhalb von London.“ Obwohl es Marvin bedauert, dass seine Kinder nicht in Gröden aufwachsen, schätzt er die englische Metropole mit ihren vielen Grünanlagen und Angeboten für Kinder.

„Eine Rückkehr in die Heimat? Das könnte ich mir in Zukunft gut vorstellen, denn die Südtiroler sind trotz ihrer kleinen Heimat sehr weltoffen.“

Grazie all’atmosfera internazionale respirata nell’hotel di famiglia, MARVIN DEMETZ, di Ortisei, ha presto imparato l’importanza di essere cosmopoliti e saper tessere buone reti interpersonali. Dopo gli studi e alcuni anni nel settore della consulenza, gli è stata offerta l’opportunità di trasferirsi a Londra e diventare direttore degli investimenti nella sfera della private equity, per gestire il patrimonio di una famiglia del Medio Oriente. Lui racconta che inizialmente intendeva rimanerci solo per un anno, ma la vita ha i suoi piani: da ormai dodici anni vive nel quartiere di South Kensington insieme alla moglie e ai tre figli. Ogni due settimane, che sia per affari o svago con la famiglia, Marvin fa visita a casa e vi resta per un paio di giorni. “Il collegamento aereo tra Londra e Bolza

no è un ponte importante, perché in poche ore mi permette di essere in Val Gardena. È molto pratico, specialmente con tre bambini, e spesso il viaggio è addirittura più veloce da organizzare rispetto a un weekend fuori città.” Nonostante il rammarico che i suoi bimbi non siano cresciuti in Alto Adige, Marvin apprezza i numerosi spazi verdi e le attività per i più piccoli che la metropoli britannica ha da offrire.

“Un ritorno alla mia terra d’origine? Potrei benissimo immaginarlo in futuro, perché gli altoatesini, nonostante vivano in un territorio geograficamente piccolo, sono molto cosmopoliti.”

MARVIN DEMETZ from Ortisei grew up in an international environment. Having been surrounded by tourists from all over the world, he learnt how important cosmopolitanism and networking are. After his studies and working in the consulting industry, Marvin was offered the opportunity to move to London. As an investment director in private equity, he manages the assets of a Middle Eastern family. “I actually only wanted to stay for a year,” Marvin explains. But life creates its own narrative: he has now been living in South Kensington for twelve years with his wife and their three children. Thanks to the direct flight connection, Marvin visits his homeland for a few days every fortnight, either for business or for leisure time with his family. “The flight connection between London and Bolzano is an important advantage, as we can be in Gardena Valley in just a few hours. This is very practical with three children and is usually organised faster than a weekend trip outside of London.” Even though Marvin regrets that his children are not growing up in Gardena Valley, he still appreciates the British metropolis with its many green spaces and activities for children.

“Returning home? I can definitely imagine that in the future, because South Tyroleans are very open-minded despite their small homeland.”

Als eine der erfolgreichsten Bands aus Südtirol hat sich Mainfelt auch über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Für Leadsänger PATRICK STROBL ist Berlin fast eine zweite Heimat geworden, die er regelmäßig aufsucht, wie zuletzt

für die Aufnahmen des neuen Albums „Versatile“. Eine Woche pro Monat feilte er dort gemeinsam mit Jochen Schmalbach, der unter anderem auch mit Künstlern wie Fanta4 gearbeitet hat, an neuen Songs. „Ein letzter Cappuccino und ein Croissant am Flughafen Bozen und 90 Minuten später bin ich in Berlin, 90 Minuten darauf im Tonstudio am Mauerpark“, erzählt Patrick begeistert. Sanft und gefühlvoll, aber auch mit ein paar Upbeat-Hits präsentiert er das neue Album mit Berlin-Vibe, dessen Name die Vielseitigkeit der Stadt beschreibt. „Berlin atmet und pulsiert auf eine eigene Art und Weise“, ergänzt er. Besonders schätzt der Sänger das Angebot unterschiedlicher Küchen und Kulturen. Dennoch freut er sich, wenn er nach Tagen in der „wuseligen“ deutschen Hauptstadt wieder ins entschleunigte Südtirol zu seinem Sohn zurückkommt. Zu Hause genießt er die Landschaft und liebt den Aufstieg zum Schrüttensee, erfrischendes Bad inklusive.

„Einmal einen Song mit Bon Iver aufnehmen, das wäre ein Traum.“

I Mainfelt sono una delle band altoatesine di maggior successo. In quanto tali si sono fatti un nome anche al di fuori dei confini nazionali, tant’è che, per il cantante PATRICK STROBL, Berlino è diventata quasi una seconda casa, dove vola regolarmente. Di recente vi è stato per circa una settimana al mese per lavorare al suo ultimo album insieme al produttore Jochen Schmalbach, che tra gli altri vanta collaborazioni con i Fanta4, un gruppo hip hop tedesco. “Mi prendo un cappuccino e un cornetto all’aeroporto di Bolzano e in novanta minuti sono già a Berlino, e dopo altrettanti nello studio di registrazione vicino al parco Mauerpark”, racconta Patrick entusiasta. Il nome del nuovo album, Versatile, descrive la città dov’è stato composto e, con le sue Berlin vibes, presenta un ritmo melodico e romantico, ma contiene anche qualche hit più allegra. Della capitale tedesca che “respira e pulsa a modo suo”, il cantante apprezza particolarmente la varietà di cucine e offerte culturali. Tuttavia, dopo giorni di permanenza nella vivace metropoli, è felice di tornare da suo figlio nella quiete dell’Alto Adige. Qui Patrick si gode il paesaggio e adora raggiungere i Laghi Gelati più in quota, dove si rinfresca con bel un tuffo.

“Registrare una canzone con Bon Iver sarebbe un sogno che si realizza.”

Being one of the most successful bands from South Tyrol, Mainfelt has also made a name for itself beyond the national borders. Berlin has almost become a second home for lead singer PATRICK STROBL, which he most recently visited for the recordings of his new album Versatile. For one week every month, he worked on new songs there with producer Jochen Schmalbach, who has already worked with the likes of the famous German hip hop group Fanta4. “One last cappuccino and a croissant at Bolzano airport and 90 minutes later I’m in Berlin. Another 90 minutes later I’m in the re cording studio at Mauerpark,” Patrick says enthusiastically. The new album has a Berlin-vibe, and its name describes the versatility of the city. “Berlin breathes and pulsates in its own way,” he adds. The singer particularly values the wide range of cuisines and cultural offerings of the German capital. All the same, he is happy to return home to his son in slowpaced South Tyrol after spending a few days in the “bustling” capital. Back home, he enjoys the countryside and loves the climb up to Lake Schrüttensee, which includes a refreshing swim.

“Recording a song with Bon Iver one day –that would be a dream come true.”

Fly like Patrick Strobl! QR-Code scannen und in Patricks Playlist reinhören, inklusive Songs aus dem neuen Album „Versatile.“

In volo con la musica di Patrick Strobl! Scannerizzate il codice QR e ascoltate la sua playlist che include le canzoni del nuovo album Versatile.

Fly like Patrick Strobl! Scan the QR code and listen to Patrick’s playlist, which includes songs from the new album Versatile.

… jetzt gratis Gin & Tonic Cocktail auf Ihrem SkyAlps Flug genießen!

… gustate ora un Gin & Tonic gratuitamente sul vostro volo SkyAlps !

… enjoy a delicious Gin & Tonic cocktail for free on your SkyAlps flight!

Eine Märchenhochzeit in einem Traumschloss

Un matrimonio da favola in un castello da sogno A dream wedding in a fairytale castle

Sachte fährt sie über den goldenen Ring an ihrem Finger. Von klein auf hatte sie von einer Märchenhochzeit geträumt, doch was sie bekommen hat, ist weitaus mehr – und das verdankt sie nicht nur all den lieben Menschen, die sie an ihrem schönsten Tag begleitet haben, sondern auch der prächtigen Hochzeitslocation: Schloss Freudenstein. Vieles hatte sie bereits über dieses Anwesen gehört. So schwärmte ihre beste Freundin vom traditionellen Törggelen mit Schlachtplatte und Südtiroler Spezialitäten im Ansitz Zinnenberg, der mit seinen fünf historischen Juniorsuiten und Suiten und der teils originalen Einrichtung aus dem 16. Jahrhundert in der Nähe des Schlosses liegt. Hier hat auch ein an-

derer Bekannter seine exklusive Hochzeit gefeiert. Dass es Schloss Freudenstein werden sollte, stand also von vorneherein fest. Galt noch zu klären, ob es eine kirchliche Trauung im intimen Ambiente der St.Andreas-Kapelle mit ihren historischen Deckenmalereien werden sollte oder doch eher eine freie Trauung im Innenhof, umgeben von den efeuumrankten Schlossmauern. Letztendlich gaben sie sich in der kleinen Kapelle das Ja-Wort und stießen im Schlossgarten vor einer traumhaften Bergkulisse mit ihren 160 Gästen an. Bereits Monate zuvor, als sie mit den Gastgebern ihre Hochzeit geplant und diese ihnen vom Dinner in der Glasorangerie erzählt hatten, hatte ihr Herz höherge-

schlagen. Der venezianische Saal mit seinen prunkvollen Fensterfronten klang zwar genauso ansprechend, doch wer hat schon das Glück, unter dem Sternenhimmel zu speisen? Bis spät in die Nacht haben sie gefeiert, bis sich die Gäste in die stilvoll eingerichteten königlichen Suiten und Schlosszimmer verabschiedet haben und ihr Mann sie zu einem letzten Tanz in trauter Zweisamkeit aufgefordert hat. Und jetzt, einen Tag später, zieht er im beheizten Infinitypool des Schlosshotels seine Bahnen, während sie das Eheglück unter der Südtiroler Sonne genießt. Morgen werden sie sich von ihrer Hochzeitslocation verabschieden, doch sie haben bereits mit den Gastgebern gesprochen: Genau in ei-

nem Jahr werden sie zurückkehren und im prämierten À-la-carte-Restaurant oder Parkbistro im Schlossgarten ihren ersten Jahrestag zelebrieren. Dann ist auch Zeit, im angrenzenden Golf-Trainingscenter ihrer gemeinsamen Leidenschaft nachzugehen und den Tag auf der Dachterrasse mit Panoramablick auf die Dolomiten ausklingen zu lassen.

Sin da bambina aveva sognato un matrimonio da favola. Ora, accarezzando delicatamente l’anello al suo anulare, sa che la realtà ha addirittura superato le aspettative, non solo per merito delle persone care che le erano accanto, ma anche della magnifica location del castello Schloss Freudenstein. Ne aveva già sentito parlare e l’aveva subito conquistata. La sua migliore amica le aveva raccontato con entusiasmo del tradizionale banchetto in occasione del Törggelen, a base di specialità altoatesine come carne salmistrata e canederli, che si era tenuto nella vicina residenza Ansitz Zinnenberg, la quale vanta cinque suite e junior suite storiche arredate con elementi risalenti al XVI secolo; lì si era sposato un suo conoscente. Durante l’organizzazione del matrimonio, quando gli host avevano accennato alla possibilità di cenare nell’elegante orangerie, sia lei che il futuro marito si erano convinti che l’hotel Schloss Freudenstein fosse perfetto per il loro giorno speciale. La sala veneziana, con le sue vetrate, era altrettanto attraente, ma la prospettiva di banchettare sotto il cielo stellato sembrava così strepitosa che i loro cuori avevano iniziato a battere impazienti solo al pensiero. Un punto d’indecisione aveva invece riguardato dove dovesse avvenire la cerimonia, se nell’intima cappella di Sant’Andrea, adornata da affreschi antichi, o nel cortile interno del castello, circondato dalle mura coperte da edere. Alla fine, si erano promessi amore eterno nella graziosa chiesetta per poi spostarsi nel giardino del palazzo insieme ai centosessanta invitati. I festeggiamenti erano andati avanti fino a tardi, finché non si erano ritirati tutti nelle raffinate suite e camere reali e il suo neo marito non l’aveva invitata per un ultimo ballo. Ora, il giorno seguente le nozze, lui sta nuotando nell’infinity pool riscaldata mentre lei, sotto il sole caldo, ripercorre estasiata il loro matrimonio. L’indomani lasce-

ranno questa incredibile location, ma sono già d’accordo coi proprietari che tra un anno esatto torneranno per il loro primo anniversario. Sarà l’occasione per festeggiare presso il premiato ristorante à la carte o il park bistrò, per dedicarsi un po’ alla loro passione comune per il golf nell’adiacente training centre e per ammirare il panorama dalla terrazza sul tetto verso sera, così da concludere in bellezza la giornata.

She gently touches the golden ring that is now nestled on her finger. Ever since she was a little girl, she had dreamed of her fairytale wedding. However, she got much more than that – and she not only has all the lovely people who accompanied her on her most beautiful day to thank for that, but also the glorious wedding location: Schloss Freudenstein. She had already heard so much about this estate, like when her best friend was raving about the traditional Törggelen dinner, with meat platter and traditional South Tyrolean specialties at the Ansitz Zinnenberg. It is located not far from the castle and has five historic junior suites and suites – some of which are even fitted with original 16th century furnishings. Another acquaintance had also celebrated his elegant wedding here. The decision to choose Schloss Freudenstein as her dream venue was therefore clear from the outset. The only thing left to decide was whether it would be a church wedding in the intimate setting of the castle’s own St Andrew’s Chapel with its historic ceiling

paintings, or a free wedding ceremony in the courtyard, surrounded by the ivy-covered historic walls. The couple finally decided to say “I do” in the small chapel and then raised their glasses in the castle garden in front of a fantastic mountain backdrop with their 160 guests. Their hearts had already been fluttering for months, ever since they had started to plan their wedding with their hosts who had told them about the dinner being served in the glass orangery. The Venetian hall with its ornate window fronts may have sounded just as appealing, but then again, who is ever fortunate enough to dine under the stars? They celebrated late into the night –until the guests retired to the elegantly furnished royal suites and castle rooms. Her husband then asked her to join him for one last dance in intimate twosomeness. Now, one day later, he is taking a dip in the castle’s heated infinity pool while she is enjoying their marital bliss under the South Tyrolean sun. Tomorrow they will say goodbye to their wedding venue, but they have already had a chat with their hosts: They will return in exactly one year’s time and celebrate their first anniversary in the award-winning à la carte restaurant or park bistro with castle garden. By then, they might also have time to pursue their shared passion in the adjoining golf training centre and end the day on the roof terrace with panoramic views of the Dolomites.

www.schlossfreudenstein.com

Sarntal, wo 6 Millionen Bäume ihren Duft verströmen

La Val Sarentino e l’irresistibile profumo di sei milioni di alberi

Sarentino Valley, beguiled by the scent of 6 million trees

Der Wald spielt im Leben von uns Menschen seit jeher eine wichtige Rolle. War er zu Zeiten der Urvölker Lebensraum, der Unterschlupf gewährte und Nahrung spendete, so wird er heute vor allem als Erholungsraum geschätzt. Die Stille inmitten der meterhohen Bäume wirkt beruhigend und entspannend auf die Seele. Die Nase wird durch den würzigen Duft des Waldbodens betört und steht genauso für Vitalität und Leben wie etwa das Rauschen des frischen Quellwassers eines kleinen Bächleins. Das Sonnenlicht leuchtet unbekümmert durch die Baumkronen und sorgt für ein prächtiges Farbenspiel, das uns träumen und unsere Gedanken schweifen lässt. Doch der Wald ist weit mehr. Das

Sarntal ist mit einer Fläche von 302,50 km2 die größte Gemeinde Südtirols. Fast die Hälfte davon – 139,10 km2 und somit 46 % des gesamten Gebiets – wird von Nadelwäldern bedeckt. Und diese Wälder produzieren das, was wir Menschen so dringend zum Atmen benötigen: Sauerstoff. Pro Hektar sind es im Jahr an die 30 t. Damit stellen unsere Sarner Wälder in zwölf Monaten 417.300 t Sauerstoff zur Verfügung – womit wir Tokio mit seinen 38 Millionen Einwohnern immerhin 2,2 Tage lang mit Sauerstoff versorgen könnten. Ganz zu schweigen davon, dass ein Hektar Wald bis zu 50 t Ruß und Staub aus der Atmosphäre filtert. Kein Wunder also, dass das Sarntal die grüne Lunge eines ohnehin schon grü-

nen Südtirols ist. Und dass diese Wälder von Einheimischen und Gästen gleichermaßen für ihre wichtigen Funktionen geschätzt und als Erholungsraum aufgesucht werden. Wanderwege von insgesamt 500 km schlängeln sich durch unsere Natur. Oft sind sie verlassen, so dass man die ursprüngliche Sarner Landschaft ganz auf sich wirken und den Blick über einige der 120 Gipfel schweifen lassen kann. Mit weichen Knien und zittrigen Beinen über schroffe Felsvorsprünge? Das bildet bei uns die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Denn die 70 Wandertouren im Sarntal sind in erster Linie etwas für Genießer und nicht für Spitzensportler. Sie laden ein zur Meditation und zu Ruhemomenten auf den

40 Alm- und Schutzhütten der Umgebung. Und wer sich nach einem ganz besonderen Erlebnis sehnt, der sollte sich die mehrtägige Hufeisentour ins Auge fassen, einen Höhenweg durch die Sarntaler Alpen.

Da sempre, il bosco è importantissimo per noi umani: se nella preistoria fungeva da habitat, garantendo riparo e offrendo nutrimento, oggi viene apprezzato soprattutto come luogo energetico. La pace che regna tra gli alberi, alti diversi metri, calma e rilassa l’anima. Il balsamico profumo del sottobosco inebria l’olfatto e trasmette pura vitalità, come il vivace scrosciare di un ruscello. I raggi del sole filtrano indisturbati attraverso le chiome, creando un suggestivo gioco di luci e colori che fa fluttuare i pensieri. Ma il bosco è molto di più. La Val Sarentino rappresenta il comune più esteso dell’Alto Adige, con una superficie di 302,50 km2. Di questi, quasi la metà –139,10 km2 ovvero il 46% dell’intero territorio – è coperta da conifere. Ed esse producono ciò di cui noi umani abbiamo necessariamente bisogno per respirare: l’ossigeno. Ogni ettaro di bosco ne libera nell’aria circa 30 t all’anno, per un totale, solo in Val Sarentino, di 417.300 t – una quantità sufficiente a rifornire di ossigeno i 38 milioni di abitanti di Tokyo per 2,2 giorni. Senza contare che un ettaro di bosco filtra naturalmente fino a 50 t di polveri sottili e agenti inquinanti presenti nell’atmosfera. Non stupisce, quindi, che la Val Sarentino venga considerata il “polmone verde” di un già verde Alto Adige e che questi boschi rigogliosi godano di apprezzamento sia per parte degli abitanti del posto che degli ospiti, i quali li frequentano per rilassarsi e ricaricarsi. In valle, si snodano complessivamente 500 km di sentieri; spesso, avrete la natura tutta per voi, così da poter apprezzare al meglio i paesaggi incontaminati e ammirare indisturbati le cime circostanti (ben centoventi!). Passaggi esposti e impervi pendii rocciosi per raggiungere la meta? Vi possiamo tranquillizzare: dei settanta tour segnalati, solo qualche rara eccezione è riservata agli escursionisti esperti, mentre la maggior parte è adatta a tutti. Si tratta per lo più di itinerari per respirare la quiete alpina, meditare camminando e gustare genuine specialità gastronomiche presso le malghe e i rifugi, circa quaranta in totale. Se desiderate vivere un’avventura

speciale, annotatevi l’alta via Hufeisentour (ovvero “tour a ferro di cavallo”), un percorso in quota di più giorni attraverso le Alpi Sarentine.

The forest has always played a vital role for humans. While in the days of our ancient ancestors it was a habitat which provided shelter and food, today it is above all valued as a place to unwind. The silence one experiences among the metre-tall trees has a soothing and relaxing effect on the soul. The aromatic scent of the forest floor beguiles the nose and is just as symbolic of vitality and life as is the sound of the babbling fresh spring water of a small stream. Sunlight gleams light-heartedly through the treetops, creating a magnificent array of colours that encourages us to dream and to let our thoughts wander. However, there is much more to the forest. The Sarentino Valley is the largest municipality in South Tyrol, covering an area of 302.50 km2. Nearly half of this – 139.10 km2 and thus 46 % of the entire area – is covered by coniferous forests. These forests produce something that humans desperately need to breathe: oxygen. Each hectare produces around 30 tonnes per year. This means that our forests in Sarentino provide 417,300 tonnes of oxygen in

twelve months, which would be enough to supply Tokyo and its 38 million inhabitants with oxygen for 2.2 days. Not to mention the fact that one hectare of forest can filter up to 50 tonnes of soot and dust from the atmosphere. Little wonder then, that the Sarentino Valley is the green lung of an already lush South Tyrol. These forests are appreciated by locals and visitors alike because of their important impact, but they are also sought out for recreation. A total of 500 km of hiking trails meander through our nature. Many of them are often completely empty, allowing you to take in the unspoilt Sarentino landscape and let your gaze wander over the 120 peaks at the horizion. Walking with soft knees and shaky legs over rugged rocky outcrops? Here, this is the exception to the rule. The 70 hiking tours in the Sarentino Valley are primarily for leisure hikers and not for competitive athletes. They are ideal for meditation and peaceful moments in one of the 40 mountain huts and refuges in the area. And for those who long for a very special experience, the multi-day Hufeisentour (horseshoe tour), a high-altitude trail through the Sarentino Alps, is a must.

www.sarntal.com

Wie kommt die Milch in die Loacker Waffel?

Il latte nella ricetta dei wafer Loacker

How does the milk get into Loacker wafers?

Erst knusprig schokoladig, dann cremig und süß. Wie das Loacker-Erlebnis sein soll, wissen die meisten, aber welche Rolle dabei qualitativ hochwertige Milch aus dem Alpenraum spielt und wie diese eigentlich in die Waffel gelangt, das ist vielen noch ein Rätsel. Es beginnt alles wie in jeder Backstube: Man nehme Mehl, Wasser, Kakao, Haselnüsse und … Milchpulver. Damit aus flüssiger Milch Pulver wird, das für die Produktion von Süßwaren verwendet wird, muss diese durch Erhitzung getrocknet werden. Dadurch verdampft der Wasseranteil und es entsteht Milchpulver. Für ein Kilogramm braucht es etwa sechs bis sieben Liter Milch. Das ist eine ganze Men-

ge. Damit hier auch wirklich ausschließlich hochwertige Alpenmilch aus rückverfolgbarer Produktion in die Waffel kommt, wurde das Unternehmen „Dolomites Milk“ von Loacker in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Brimi und mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums, der Autonomen Provinz Bozen und der Nationalen Agentur für Investitionsakquisition und Unternehmensentwicklung (INVITALIA) gegründet. Dabei handelt es sich um eine Anlage, in der täglich frische Milch von Südtiroler Bauern und ausgewählten Drittlieferanten im Alpenraum zu Magermilch-, Vollmilch- sowie Süßmolkenpulver verarbeitet wird. Bei der Auswahl der Milchlieferan-

ten wird besonderes Augenmerk auf die gentechnikfreie Fütterung der Tiere gelegt. Außerdem ist das Ergebnis koscher- und halalzertifiziert. Und dann kann das Pulver endlich in die Creme und die Schokolade gerührt werden. Fast vermag man hier noch den Duft der saftigen Weiden, das Muhen von Kühen unter den Berggipfeln, die erfrischende Höhenluft und das Rascheln des Heus vernehmen. Das ist es auch, was Loacker-Produkte so einzigartig macht.

Tutti sanno cosa si prova assaggiando i wafer Loacker: al morso sono friabili e cioccolatosi, poi in bocca diventano cremosi e dolci. Ciò che molti non conoscono

è invece quanto sia importante l’uso di latte di origine alpina di qualità nella produzione e come venga esattamente aggiunto nella ricetta dei famosi wafer. Il processo ha in realtà inizio come avverrebbe in un qualsiasi panificio o pasticceria unendo farina, acqua, cacao, nocciole e latte… in polvere. Nella realizzazione di prodotti dolci, infatti, il latte viene talvolta trasformato da liquido a solido, riscaldandolo così che la percentuale di acqua in esso contenuta evapori e rimanga solo la componente secca. Occorrono all’incirca sei-sette litri di latte per ottenerne un chilo in polvere: una quantità davvero notevole! Al fine di garantire che per i wafer venga utilizzato solo latte di origine alpina di alta qualità e tracciabile, Loacker ha fondato la società “Dolomites Milk” in collaborazione con la cooperativa Brimi e con il sostegno del Ministero dell’Economia, della Provincia Autonoma di Bolzano e dell’Agenzia Nazionale per l’attrazione degli investimenti e lo sviluppo d’impresa (INVITALIA). Si tratta di uno stabilimento in cui il latte fresco fornito da allevatori altoatesini e da venditori terzi della Regione Alpina viene quotidianamente lavorato e trasformato in polvere di latte intero, scremato e siero di latte. Nella scelta dei fornitori viene data particolare attenzione all’alimentazione degli animali che deve essere priva di OGM. In aggiunta, le bontà Locker vantano le certificazioni Kosher e Halal. Una volta ridotto in polvere, il latte può finalmente mescolarsi alla crema e al cioccolato. A questo punto della lavorazione pare quasi di percepire ancora il profumo dei prati in fiore, il muggito delle mucche in alpeggio, la fresca aria di montagna e il fruscio del fieno essiccato. È tutto questo a rendere i prodotti Loacker così unici.

First it’s crunchy and chocolaty, then it becomes creamy and sweet. Almost everyone knows what the Loacker experience is supposed to be like. However, the role played by high-quality Alpine milk and how it finds its way into the wafer is still a mystery to many. It all begins just like it does in any bakery: you take flour, water, cocoa, hazelnuts and... milk powder. In order to turn liquid milk into powder which is used for the production of pastries, it has to be dried –by heating. This causes the water content to evaporate and thus milk powder is produced. It takes around six to seven litres of

milk to produce one kilogramme. That is a whole lot. In order to ensure that only high-quality Alpine milk from certified dairy farms is used in the wafers, Loacker founded the company “Dolomites Milk”. This was done in collaboration with the Brimi cooperative and with the support of the Ministry of Economic Affairs, the Autonomous Province of Bolzano and the National Agency for Investment Acquisition and Business Development (INVITALIA). This is a facility in which fresh milk from South Tyrolean farmers – and selected third-party suppliers in the Alpine region – is processed into skimmed milk, whole milk and sweet whey powder on a daily basis. In selecting the milk suppliers, a particular focus is placed on the GMO-free feeding of the animals. The resulting product is also kosher and halal-certified. Finally, the powder can be stirred into the cream and chocolate. One can almost recognise the scent of the lush pastures, the mooing of cows beneath the mountain peaks, the refreshing mountain air and the rustling of the hay. This is what makes Loacker products so unique. www.loacker.it

Das Werk zur Herstellung von Magermilchpulver für die Lebensmittelindustrie hat seinen Sitz in Vintl, wurde 2019 in Betrieb genommen und ist das erste seiner Art in Südtirol und das zweite in Italien.

L’impianto per la produzione di latte magro in polvere per l’industria alimentare si trova a Vandoies ed è stato messo in funzione nel 2019. Esso è il primo del suo genere in Alto Adige e il secondo in Italia.

Headquartered in Vandoies, the plant for the production of skimmed milk powder for the food industry was commissioned in 2019 and is the first of its kind in South Tyrol, as well as the second in Italy.

AIRPLANE

Alles bereit zum Abflug!

Tutto pronto per il decollo!

Ready for take off!

GATE

Zeit für das Boarding È il momento dell’imbarco

Time to board

LONG STAY PARKING

Großer Parkplatz für längere Aufenthalte

Ampio parcheggio per soste prolungate

A large car park for longer stays

BAGGAGE CLAIM

Koffer abholen nicht vergessen

Non scordatevi di ritirare la valigia

Don’t forget to pick up your bags

SECURITY CHECK

Achtung auf verbotene Gegenstände im Handgepäck

Attenzione agli oggetti proibiti nel bagaglio a mano Beware of prohibited items in your hand luggage

Drink oder Snack vor dem Abflug

Per un drink o uno snack prima del volo

Have a drink or snack before your flight

In 60 Schritten zum Flugzeug

A bordo in 60 passi Only 60 steps to your aircraft

Klein, aber oho: So lässt sich der Flughafen Bozen am besten beschreiben. Wir haben für Sie die wichtigsten Orte festgehalten und einen „Probelauf“ unternommen. Steigen Sie Schritt für Schritt mit uns in den Flieger!

Piccolo, ma molto efficiente: ecco come si potrebbe descrivere l’Aeroporto di Bolzano in poche parole. Vi illustriamo le aree di maggiore importanza, guidandovi passo dopo passo fino a bordo. Pronti per un “imbarco di prova”?

Small but mighty: that is the best way to describe Bolzano Airport. We have mapped out the most important places for you and conducted a “test run”. So then – here’s your step by step guide for getting to your aircraft!

CHECK-IN

Bitte die Gepäckbestimmungen beachten Attenzione al regolamento sui bagagli Please note the baggage regulations

INFO POINT

Bei Fragen oder sonstigen Angelegenheiten

In caso di domande o altre richieste For any questions you may have

SHORT STAY PARKING

Kleiner Parkplatz für kurze Aufenthalte Piccolo parcheggio per soste brevi A small car park for short stays

ENTRY

Ausweis oder Reisepass bereithalten Preparare un documento d’identità o il passaporto Keep your passport or ID ready

Un amore per le Dolomiti A love for the Dolomites DESTINATION

Eine Liebe für die Dolomiten

Bereits seit 2009 gehören die Dolomiten zum UNESCO Weltnaturerbe und werden bei internationalen Gästen immer beliebter. Tourismusexpertin Claudia Rier erzählt Ihnen von ihrer Liebe zu den bleichen Bergen sowie der Arbeit als „Representation Master“ und verrät zehn Almhütten, in die Sie unbedingt einkehren sollten.

Patrimonio naturale dell’UNESCO dal 2009, i Monti Pallidi conquistano sempre più i cuori di visitatori da tutto il mondo. L’esperta di turismo Claudia Rier ne è proprio innamorata e ce lo racconta a seguire, parlando anche della sua carriera di “representation master” e di rifugi, baite e malghe per lei imperdibili.

The Dolomites have been a UNESCO World Heritage Site since 2009. They are also becoming increasingly popular with international visitors. Tourism expert Claudia Rier shares her love for the pale mountains and her work as a “representation master” – plus she reveals ten mountain huts that you should definitely visit.

Die Liebe zu den Dolomiten und zum Hotel- und Gastgewerbe entstand bei Claudia Rier ganz natürlich, verbrachte sie doch als Kind jeden Sommer auf der Schwaige ihrer Großeltern auf der Seiser Alm. Hier wachte sie nicht nur jeden Morgen mit Dolomitenblick auf, sondern half auch auf der Rauchhütte mit, leerte Aschenbecher, räumte Teller ab. So ist es nicht verwunderlich, dass sie ihr Weg in die Hotelfachschule führte. Nach über 20 Jahren im Hotel- und Marketingsektor machte sie sich 2022 schließlich selbstständig. Der Name ihrer Firma: Claudia from the Dolomites – treffender geht es wohl kaum. Als „Representation Master“ liegt es ihr am Herzen, internationale Gäste nach Südtirol zu bringen, um ihnen die Schönheit der Dolomiten näherzubringen. Dafür trifft sie sich in London, Kopenhagen, New York und weiteren Weltstädten auf Highend-B2B-Events mit Reisebüros und -veranstaltern. 15 bis 20 Minuten hat sie pro Treffen Zeit, den Reiseveranstaltern ihre Kollektion an ausgewählten Betrieben in Südtirol schmackhaft zu machen. An drei Tagen können es schnell mal 70 bis 90 solcher Termine werden. Ist ein Reiseveranstalter interessiert, organisiert sie für ihn einen sogenannten Fam Trip oder anders gesagt: Sie lädt ihn nach Südtirol ein, zeigt ihm die Gegend, besucht mit ihm die Hotels und nimmt ihn mit auf Wanderungen, Weinverkostungen und weitere authentische Erlebnisse. Nur so ist der Reiseveranstalter am Ende in der Lage, genau das passende Paket für seine Kunden und Südtirols internationale Gäste zusammenzustellen. „Die Tatsache, dass man per Direktflug zum Beispiel von London nach Bozen kommen kann, sorgt für große Begeisterung. Außerdem fühlt sich die Reise wie ein Flug mit einem Privatjet an. Wenn man in einen SkyAlps-Flieger steigt, beginnt der Urlaub schon mit dem Abflug: Die kleinen Maschinen, die exzellente Verpflegung mit Südtiroler Produkten an Bord und die kurzen Wege vom Bozner Flughafen ins Hotel sind für viele internationale Gäste sehr ansprechend“, erklärt Claudia. „Aber nicht nur für Briten ist die Verbindung interessant: Über London gibt es zig Anschlüsse in die restliche Welt, deshalb ist es besonders wichtig, dass man im Südtiroler Hotel- und Gastgewerbe die Augen für internationale Gäste öffnet“, ergänzt sie – und genau dafür gibt es Menschen wie Claudia Rier.

L’amore di Claudia Rier per le Dolomiti, come quello per il settore alberghiero e della ristorazione, è nato in maniera del tutto spontanea, visto che trascorreva le estati della sua infanzia alla malga dei nonni sull’Alpe di Siusi. Oltre a svegliarsi ogni mattina alla Malga Rauch con la vista sulle sue adorate montagne, dava anche una mano a svuotare i posacenere e portare via i piatti dai tavoli. Non è un caso, dunque, che crescendo si sia iscritta all’istituto alberghiero. Nel 2022, dopo oltre vent’ anni nel campo del turismo e del marketing, è riuscita ad avviare la sua attività e il nome che ha scelto non poteva essere più appropriato: Claudia from the Dolomites. In qualità di “representation master”, si dedica con passione a incentivare il turismo in Alto Adige all’estero e a far conoscere le bellezze dolomitiche in esso custodite. Questo la porta a interfacciarsi con operatori turistici e agenti di viaggio a eventi B2B di grande spicco in città quali Londra, Copenaghen, New York e molte altre. Durante ciascun incontro dispone di quindici, venti minuti per presentare una raccolta di strutture da lei selezionate e riuscire a fare colpo. In soli tre giorni gli appuntamenti possono arrivare, in men che non si dica, anche a una settantina o novantina. Quando poi un operatore turistico è interessato, Claudia procede con l’organizzazione di un Fam Trip, ovvero un tour di familiarizzazione in Alto Adige per conoscere meglio la zona, visitare gli hotel, fare escursioni, degustazioni e varie attività in loco. Infatti, solo vivendo personalmente l’esperienza, un operatore è in grado di mettere a punto un pacchetto ad hoc per i suoi clienti. “Avere la possibilità di prendere un volo diretto per Bolzano, partendo ad esempio da Londra, stuzzica parecchio gli ospiti internazionali. Per non parlare poi dell’eccellente servizio a bordo di SkyAlps, dei tipici prodotti regionali, della vicinanza dell’aeroporto agli alberghi e delle piccole dimensioni del velivolo che danno l’idea di trovarsi su un jet privato. Insomma, ci si sente in vacanza sin dal decollo”, spiega Claudia. “Visti i tanti collegamenti tra la capitale britannica e il resto del mondo, è bene allargare gli orizzonti dell’hôtellerie altoatesina agli ospiti internazionali”, aggiunge. Ed è esattamente ciò che si propone di fare lei.

The love for the Dolomites and the hotel and catering industry came naturally to Claudia Rier, as she spent every summer at her grandparents’ mountain hut on the Alpe di Siusi when she was a child. Not only did she wake up every morning with a view of the Dolomites, she also helped out in the Rauch Hut, emptying ashtrays and clearing plates. It is therefore not surprising that her path led her to the hotel management school. After more than twenty years in the tourism and marketing sector, she finally set up her own business in 2022.The name of her company, Claudia fromtheDolomites, could hardly be more fitting. In her role as “representation master” , she is passionate about bringing international guests to South Tyrol and introducing them to the beauty of the Dolomites. In order to do this, she meets with tour operators and travel agents at high-end B2B events in London, Copenhagen, New York and other cosmopolitan cities. She has between 15 and 20 minutes per meeting to introduce the tour oper ators to her collection of selected establishments in South Tyrol. Over the course of three days, it can easily amount to 70 to 90 such appointments. If a tour operator is interested, she organises a so-called “fam trip” for them, i.e. she invites them to South Tyrol, shows them the area, accompanies them to the hotels and takes them on hikes, wine tastings and other authentic experiences. Only then is the tour operator able to put together the perfect package for their customers and South Tyrol’s international guests. “The fact that you can fly directly from London to Bolzano, for instance, is very exciting. Moreover, the journey feels like flying in a private jet. When you board a SkyAlps plane, your holiday starts right from the moment you take off: the small aircraft, the excellent catering featuring South Tyrolean products on board and the short distances from Bolzano airport to the hotels are hugely appealing to many international guests,” Claudia explains. “However,” she adds, “the connection is not only interesting for Brits: there are countless connections to the rest of the world available via London. That is why it is particularly important for the South Tyrolean hotel and catering industry to open its eyes to international guests,” – and that is exactly what people like Claudia Rier are there to do.

RAUCHHÜTTE

Traumplatz auf 1850 m mit Blick auf Lang- und Plattkofel. 1965 eröffnet und heute in vierter Generation von Helga, Andreas und Maria geführt. Beste handgemachte Schlutzkrapfen mit einem Glas exzellenten Wein aus dem mit Hingabe und Leidenschaft geführten Weinkeller von Sommelière Maria.

PLATTKOFELALM

2016 neu errichtete und typisch urige Almhütte am Fuße des Plattkofel, geführt von Franzi und Karl. Bester hauseigener Almkäse mit hausgemachtem Brot. Gut erreichbar vom Sellajoch über den Friedrich-August-Weg. Einige Zimmer zum Übernachten verfügbar.

SCHLERNHAUS

Einfaches Schutzhaus mit Türmchen und Erkern auf 2457 m mit echtem Hüttenfeeling inklusive Sonnenuntergangsblick auf den Rosengarten, Stubenofen und kuscheligen Betten. Perfektes Ausflugsziel für Familien. Aufstieg von Völs, Tiers, Seis oder der Seiser Alm. Lager zum Übernachten.

SANGON HÜTTE

Kleine, authentische und gemütliche Hütte, seit 1971 im Herzen der Dolomiten, am Fuße der Seceda. Mit Passion und Herzblut geführt von Renate. Typische Gerichte und feine Weine mit Schwerpunkt Südtirol von ausgewählten Winzern. Ein Geheimtipp!

SOFIE HÜTTE

Höchstgelegene Hütte (2410 m) auf der Seceda mit atemberaubendem Blick auf die Dolomiten, geführt von Brigitte und Markus

mit toller Speise- und Weinkarte. Bester Gin Tonic, gewonnen aus Kräutern und Gräsern wie Wacholder, Latschen- und Zirbelkiefer der Umgebung. Gut erreichbar mit der Gondelbahn ab St. Ulrich.

RINDERPLATZ HÜTTE

Bester hausgemachter Apfelstrudel mit schönem Ausblick auf die Südtiroler Dolomiten: Plose, Geisler, Fermeda, Seceda, Sella, Langkofel, Fünffingerspitzen, Grohmann, Plattkofel, Rosszähne, Kesselkogel, Schlern und Santnerspitze. Ideal für Familien, großer Spielplatz, kurze Wanderung vom Parkplatz.

ÜTIA BIOCH

Bester Blick von der Terrasse auf die Marmolada, Königin der Dolomiten. „Gourmetteller“, entwickelt von Südtirols einzigem Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler, mit einem Glas Wein aus dem neuen Weinkeller mit über 1200 Weinen und 11.000 Flaschen. Mit dem Weinkulturpreis Südtirol ausgezeichnet.

SCOTONI HÜTTE

Gelegen im sogenannten „Hidden Valley“ und längst kein Geheimtipp mehr. Kurze Wanderung von der Capanna Alpina oder längere Wanderung vom Lagazuoi mit einem Erfrischungsbad im Lagazuoi-See. Beste Grillspezialitäten wie die Fiorentina mit einem der edlen internationalen Tropfen und raren Jahrgänge aus Christians und Manuelas Weinkeller.

JÄGERHÜTTE

Am Südhang des Sextnertales knapp oberhalb der Bauernhöfe des Außerberges auf 1830 m. Herrliches Panorama von der Sonnenterrasse auf die Sextner Sonnenuhr sowie das gesamte Pustertal bis hin zum Ortler. Beste Pappardelle mit Wildragout.

BÜLLELEJOCHHÜTTE

Höchstgelegene und kleinste Schutzhütte

im Naturpark Drei Zinnen, eingebettet in die Bergspitzen der Sextner Sonnenuhr, zwischen Zwölfer und Einser, gegenüber von Zehner und Elfer. Perfekter Ausgangspunkt für die Drei-Zinnen-Umrundung und unzählige Klettersteige.

MALGA RAUCH

Un posto da sogno a 1850 m con vista su Sassolungo e Sassopiatto, inaugurato nel 1965 e oggi gestito in quarta generazione da Helga, Andreas e Maria. Quest’ultima, in qualità di sommelière, sa quale vino accompagnare ai migliori Schlutzkrapfen fatti a mano.

MALGA SASSOPIATTO

Ricostruita nel 2016 e in tipico stile alpino, si trova ai piedi della montagna da cui prende il nome ed è raggiungibile dal Passo Sella, lungo il Sentiero Friedrich August. A gestirla sono Franzi e Karl, che producono squisiti formaggi di malga e pane casereccio. È anche possibile pernottarvi.

RIFUGIO BOLZANO

Un castello delle fiabe con torrette e bovindi a 2457 m. Così appare questo rifugio con comodi letti e una Stube, dove è possibile ammirare il tramonto sul Catinaccio. È una meta escursionistica perfetta per le famiglie, raggiungibile da Fiè, Tires, Siusi e dall’Alpe di Siusi. È anche presente un bivacco.

BAITA SANGON

È piccola, suggestiva e accogliente. Si trova ai piedi del Seceda dal 1971 ed è gestita con tanta passione da Renate. Qui si possono assaporare piatti tipici e vini pregiati, in particolare altoatesini e provenienti da viticoltori selezionati. Super consigliata!

BAITA SOFIE

È la più in quota sul Seceda, a 2410 m, e offre scenari mozzafiato sulle Dolomiti. I gestori Brigitte e Markus deliziano i commensali con un menu e una carta dei vini prelibati, nonché con il miglior gin tonic preparato con spezie ed erbe locali come ginepro, cirmolo e pino mugo. Si raggiunge facilmente con la funivia da Ortisei.

BAITA RINDERPLATZ

Il più buono strudel di mele fatto in casa si degusta con lo sguardo rivolto verso le vette dolomitiche dell’Alto Adige: Plose, Gruppo delle Odle, Fermeda, Seceda, Sella, Sassolungo, Punta delle Cinque Dita, Sasso di Levante, Sassopiatto, Denti di Cavallo, Catinaccio d’Antermoia, Sciliar e Punta Santner. Ideale per le famiglie, con ampio parco giochi e breve tragitto dal parcheggio.

RIFUGIO ÜTIA BIOCH

Dalla terrazza si gode di un panorama unico sulla Marmolada, la regina delle Dolomiti. Qui lo chef Norbert Niederkofler, l’unico con le tre stelle in Alto Adige, elabora piatti gourmet da accompagnare con un bicchiere di vino della nuova cantina, che custodisce oltre 1200 etichette e 11.000 bottiglie. Insignito del Premio per la cultura del vino in Alto Adige.

RIFUGIO SCOTONI

Oggi molto conosciuto, è situato nella cosid-

RAUCH HUT

A heavenly location at 1,850 m with views of the Sassolungo and Sassopiatto. It was first opened in 1965 and is now run by the fourth generation: Helga, Andreas and Maria. Enjoy the best handmade Schlutzkrapfen (traditional half-moon shaped ravioli filled with spinach and ricotta) with a glass of excellent wine from the passionately run wine cellar of sommelier Maria.

PLATTKOFEL HUT

A typical rustic mountain hut at the foot of the Sassopiatto, run by Franzi and Karl and newly built in 2016. Best home-made alpine cheese with home-baked bread. Easily accessible from the Sella Pass via the Friedrich August Trail. A few rooms are available for overnight stays.

SCHLERN HOUSE

A simple shelter with small towers and bay windows at 2,457 m with a genuine mountain

RINDERPLATZ HUT

The best homemade apple strudel with a beautiful view of the South Tyrolean Dolomites: Plose, Odle, Fermeda, Seceda, Sella, Sassolungo, Punta delle Cinque Dita, Sasso di Levante, Sassopiatto, Denti di Cavallo, Catinaccio d’Antermoia, Sciliar and Santner Peak. Perfect for families, large playground, short hike from the car park.

ÜTIA BIOCH HUT

The best view of the Marmolada, Queen of the Dolomites, from the terrace. “Gourmet plate” created by South Tyrol's only three-star Michelin chef Norbert Niederkofler with a glass of wine from the new wine cellar with over 1,200 wines and 11,000 bottles. Honoured with the South Tyrolean Wine Culture Award.

SCOTONI HUT

Located in the so-called “Hidden Valley” and no longer an insider tip. Take a short

detta “valle nascosta”. Per raggiungerlo si può seguire il percorso breve dal Ristorante Capanna Alpina o quello più lungo dal Rifugio Lagazuoi, con tuffo nell’omonimo lago. Da provare sono le specialità alla griglia a cui abbinare uno dei pregiati vini internazionali o le annate storiche della cantina di Christian e Manuela.

BAITA DEL CACCIATORE

Si erge sul versante meridionale della Valle di Sesto, appena sopra i masi di Monte di Fuori, a 1830 m di altitudine. Dalla terrazza si apre uno splendido panorama sulla Meridiana di Sesto e su tutta la Val Pusteria fino all’Ortles. Le pappardelle al ragù di selvaggina sono divine.

RIFUGIO PIAN DI CENGIA

È il rifugio più in alto e anche più piccolo nel Parco naturale delle Tre Cime, sito tra le vette della Meridiana di Sesto: ai lati Cima Dodici e Una, di fronte Cima Dieci e Undici. È il punto di partenza ideale per il Circuito delle Tre Cime di Lavaredo e altre innumerevoli vie ferrate.

hut feeling – including sunset views of the Catinaccio, a cosy stove and comfy beds. The perfect day trip destination for families. Ascent from Fiè, Tires, Siusi or the Alpe di Siusi. Camp for overnight stays.

SANGON HUT

Small, authentic and cosy hut in the heart of the Dolomites, at the foot of the Seceda since 1971. Run by Renate with great passion and dedication. Typical dishes and fine wines with a focus on South Tyrol from selected winegrowers. An insider tip!

SOFIE HUT

The highest hut (2,410 m) on the Seceda with breathtaking views of the Dolomites. Run by Brigitte and Markus with a great food and wine list. Superb gin and tonic made from local herbs and plants such as juniper, mountain pine and Swiss stone pine. Easily accessible by cable car from Ortisei.

hike from Capanna Alpina or a longer hike from Lagazuoi with a refreshing dip in Lake Lagazuoi. The best barbecue specialities such as Fiorentina accompanied by one of the fine international wines and rare vintages from Christian and Manuela’s wine cellar.

JÄGER HUT

On the southern slope of the Sesto Valley just above the farms of the Monte di Fuori at 1,830 m. Magnificent panorama of the Sesto Sundial and the entire Pusteria Valley all the way to the Ortles from the sun terrace. Best pappardelle with game ragout.

BÜLLELEJOCH HUT

The highest situated and smallest mountain hut in the Three Peaks Nature Park, nestled among the mountain peaks of the Sesto Sundial, between the Dodici and Uno peaks, opposite the Dieci and Undici peaks. The perfect starting point for the Three Peaks Circuit and countless via ferratas.

Die Tourismusexpertin im Kurzinterview

A tu per tu con l’esperta di turismo The tourism expert in a short interview

Frau Rier, was macht den Tourismus in Südtirol so besonders?

Zum einen die hohe Qualität in der Ausstattung/Architektur, aber natürlich auch in der Kulinarik und zum anderen die familiengeführten Häuser. Wer in Südtirol Urlaub macht, der ist nicht einfach eine Nummer wie in vielen Kettenhotels der Welt. Es gibt vorwiegend Boutiquehotels, in denen die ganze Gastgeberfamilie zusammenarbeitet und den persönlichen Kontakt mit dem Gast pflegt, sei es bei der Weinverkostung im Keller oder Weingut, einer Wanderung oder anderen Aktivitäten.

Wenn Sie nicht in Südtirol leben würden, dann …

… würde es mich wieder nach Kapstadt verschlagen. Ich bin gerne unterwegs und liebe es zu reisen, jedoch wird Südtirol weiterhin meine Basis bleiben.

Wo finden Sie Ausgleich zu Ihrem vollen Terminkalender?

Ich bin in jeder freien Minute in den Dolomiten unterwegs. Im Sommer erkunde ich am liebsten mit meinem Rennrad die Pässe, während ich im Winter die Abwechslung aus Langlaufen, Skifahren und Skitouren liebe – immer verbunden mit der Einkehr in einer Almhütte.

Was war Ihr schönstes Erlebnis in den Dolomiten?

2019 ging ein langgehegter Traum in Erfüllung. Seit Kindheitstagen träumte ich davon, meinen Lieblingsberg, den Langkofel, zu besteigen. Mit einem ehemaligen Arbeitskollegen hatte ich bereits die Normalroute geschafft, nun wollte ich auch die Nordroute – an der sogenannten Pichlkante – meistern. Mit einem sehr guten Freund und inzwischen leider verstorbenem Bergführer sowie seiner Frau schafften wir die Tour (inklusive Zu- und Abstieg), die für etwa 14 Stunden ausgeschrieben ist, in der Hälfte der Zeit.

Was bedeutet Luxus für Sie?

Luxus ist, wenn ich bei einem guten Glas Wein auf einer Hütte in den Dolomiten sitze,

das Handy schweigt und die Berge vor mir in den Himmel ragen.

Signora Rier, cosa rende l’Alto Adige tanto attraente per il turismo?

Le strutture di alto livello, anche in termini architettonici, la pregiata qualità del cibo e del bere e la presenza di hotel a conduzione familiare. Chi viene in vacanza in Alto Adige non è solo un numero come in molte catene alberghiere nel mondo. Qui si trovano boutique hotel gestiti da intere famiglie che curano il contatto con l’ospite, che sia durante una degustazione di vini in cantina o nel vigneto, un’escursione o qualsiasi altra attività.

Se non vivesse in Alto Adige... ...me ne andrei di nuovo a Città del Capo. Tuttavia, per quanto mi piaccia viaggiare e scoprire posti nuovi, l’Alto Adige rimarrà sempre la mia “casa-base”.

Come trova il Suo equilibrio, nonostante i tanti impegni?

Trascorro ogni minuto libero tra le Dolomiti. In estate preferisco pedalare lungo i passi con la mia bici da corsa; in inverno amo poter scegliere tra lo sci di fondo, quello alpino e lo sci alpinismo. In ciascun caso non manca mai una sosta in rifugio.

Qual è stata l’esperienza più bella che ha vissuto nelle Dolomiti?

Nel 2019 si è realizzato un sogno che inseguivo da quando ero bambina, ovvero scalare la mia montagna preferita, il Sassolungo. Una volta ho percorso la via normale con un ex collega di lavoro, ma non mi è bastato perché volevo conquistare anche la parete esposta a nord, passando per la via Pichl. Ecco allora che, con un caro amico come guida alpina – che purtroppo oggi non c’è più – e sua moglie, siamo riusciti a completare la salita e la discesa in sole sette ore, esattamente la metà del tempo solitamente indicato.

Cos’è il lusso per Lei?

È quando sono seduta in un rifugio tra i Monti Pallidi, le cime svettano alte nel cielo, il cellulare è silenzioso e mi gusto un

buon calice di vino.

Ms Rier, what makes South Tyrolean tourism so unique?

Firstly, the high quality of the furnishings/ architecture, as well as the cuisine, and secondly, the family-run hotels. Those on holiday in South Tyrol are not just a number like in many hotel chains around the world. There are predominantly boutique hotels where the whole host family works together and cultivates personal contact with the guests, be it during a wine tasting in the cellar or winery, a hike or other activities.

If you did not live in South Tyrol, then ... ... I would move back to Cape Town. I enjoy travelling and like being on the road, but South Tyrol will remain my home base.

Where do you find the balance to your busy schedule?

I spend every spare minute out and about in the Dolomites. During the summer, I prefer to explore the passes on my racing bike, while in the winter months I love the variety of cross-country skiing, downhill skiing and ski touring – always combined with a refreshing stop in a mountain hut.

What has been your favourite experience in the Dolomites, so far?

A long-cherished dream became reality in 2019. I had dreamed of climbing my favourite mountain, the Sassolungo, since I was a child. I had already completed the normal route with a former work colleague and now I wanted to master the northern route – on the so-called Pichlkante. Together with a very good friend of mine, a mountain guide who has since sadly passed away, and his wife, we completed the tour (including ascent and descent), which is scheduled to take around 14 hours, in half that time.

What does luxury mean to you?

I think luxury is when I am sitting in a hut in the Dolomites with a good glass of wine, my mobile phone is silent and the mountains rise up into the sky in front of me.

Bozen Brixen Meran Bruneck Sterzing

Weinbau(ten)

La viticoltura incontra l’architettura

Viniculture meets Architecture

Die Verbindung von Wein und innovativer Architektur wird weltweit als Trend gefeiert, in Südtirol ist sie bereits tausend Jahre alt. Sie beginnt bei in die Erde getriebenen Weinkellern und endet (vorerst) bei nachhaltigen Bauten aus Glas, Beton und Aluminium. Architektur, die etwas auf sich hält, folgt dem Diktum „form follows function“ (Form folgt Funktion). Das gilt auch für die Weinarchitektur, die in Südtirol im frühen Mittelalter mit ganzen Kellerlandschaften beginnt, wie etwa im Weindorf Girlan. Oberirdisch zieht man erst im 16. Jahrhundert nach, als sich Weinherrn prächtige Ansitze im Stil der italienischen Renaissance schaffen: den Ansitz Tòr Löwengang in Magreid des Weinguts Alois

Lageder etwa, das Weingut Manincor in Kaltern oder den Sitz des Weinguts J. Hofstätter mitten in Tramin. Nicht mehr die Weinherrn, sondern die Weinbauern und ihre Genossenschaften sind es, die ab dem 19. Jahrhundert die Weinarchitektur bestimmen: mit eleganten Gründerzeitbauten, Jugendstilelementen und Fassaden, die an Schlösser oder Ansitze erinnern. Herausragende Beispiele dafür sind die Kellereien St. Michael-Eppan, St. Pauls und Meran, wobei letztere beiden auch beispielhaft zeigen, wie der historische Bestand in einen Neubau integriert werden kann. Die Neubauten sind es auch, die die Qualitätswende im Südtiroler Weinbau ab den 1990er-Jahren architektonisch greifbar

machen. Es geht nun um optimale Voraussetzungen für eine nachhaltige Produktion qualitativ hochstehender Weine. Und darum, „über die Architektur eine spezifische Identität für den Betrieb zu finden“, wie der renommierte Kalterer Architekt Walter Angonese im Buch „Wein in Südtirol“ erklärt. Beispiele dafür gibt es mittlerweile zuhauf: Von der Kellerei Bozen in Moritzing, deren größter Teil im (Wein)Berg verschwindet, über die Kellerei Kurtatsch mit ihrer ans Terroir angelehnten Silhouette bis hin zur Kellerei Tramin, deren prägender Glaskubus Transparenz vermittelt. Und auch die Weingüter ziehen nach, von denen wir stellvertretend nur zwei Beispiele nennen: das mit dem Nachhaltigkeits-Prädikat „Klima-

Haus Wine“ ausgezeichnete Weingut Pfitscher in Montan und die behutsam in die Landschaft eingebaute Erweiterung des historischen Weinguts Pacherhof in Neustift. Wein-Architektur in Südtirol ist also immer auch eine Verschmelzung von Natur und Technik, Alt und Neu, Tradition und Innovation. Genau wie Südtirols Wein eben.

Il connubio tra vino e architettura innovativa viene celebrato nel mondo come un trend del momento, ma in Alto Adige esiste già da mille anni: a cominciare dalle cantine scavate sottoterra, fino (per ora) agli edifici sostenibili in vetro, cemento e alluminio. Un’architettura che si rispetti si basa sul principio secondo cui la forma segue la funzione. Lo stesso vale per l’architettura vinicola, che in Alto Adige ha esordito durante l’Alto Medioevo con la realizzazione di cantine sotterranee, come nel caso del paese vinicolo di Cornaiano. In superficie, bisogna attendere il XVI secolo per vedere realizzate magnifiche residenze in stile rinascimentale italiano, quali il palazzo Tòr Löwengang di proprietà della tenuta Alois Lageder a Magré sulla Strada del Vino, la cantina Manincor a Caldaro e la Tenuta J. Hofstätter in centro a Termeno. Dal XIX secolo, sono i viticoltori e le loro cooperative a caratterizzare l’architettura vinicola, con eleganti stabili risalenti all’epoca Gründerzeit, elementi Liberty e facciate simili a quelle di castelli o dimore padronali. Ancora oggi ne sono un emblema le cantine San Michele Appiano, San Paolo e Merano, dove le ultime due testimoniano quanto il patrimonio edilizio storico possa essere integrato in costruzioni di più recente concezione. Si considerano nuovi anche quei progetti che hanno reso possibile, a livello architettonico, la svolta di qualità della viticoltura altoatesina a partire dagli anni Novanta. L’obiettivo è ora quello di ottimizzare le condizioni per produrre vini pregiati e sostenibili, nonché rappresentare l’identità aziendale attraverso una specifica struttura edilizia, come riporta il noto architetto di Caldaro Walter Angonese nel libro Wein in Südtirol (il vino in Alto Adige, N.d.T.). Possono essere citati vari esempi in tal senso: la Cantina Bolzano nel quartiere di San Maurizio, che in gran parte scompare nel pendio coltivato a vite; la Cantina Kurtatsch a Cortaccia, la cui silhouette si ispira al terroir; la Cantina Tramin a Termeno, che col

suo cubo di vetro trasmette trasparenza. Seguono questo modello anche alcune piccole realtà, come la Tenuta Pfitscher a Montagna, che vanta la certificazione di sostenibilità CasaClima Wine, e la storica Tenuta Pacher Hof a Novacella, il cui ampliamento è stato inserito armoniosamente nel paesaggio. L’architettura vinicola in Alto Adige è quindi sempre il risultato della fusione tra natura e tecnologia, antico e moderno, tradizione e innovazione… proprio come il vino del territorio.

The combination of wine and innovative architecture is a worldwide trend. In South Tyrol, it is already a thousand years old. It started with wine cellars driven into the ground and ended (for now) with sustainable buildings made of glass, concrete and aluminium. Any architecture that is worth its salt follows the maxim “form follows function”. The same applies to wine architecture, which in South Tyrol began in the early Middle Ages in the form of cellar landscapes, like in the wine village of Cornaiano. Later, in the 16th century, stately residences were built in the style of the Italian Renaissance, like the Tòr Löwengang residence in Magrè sulla Strada del Vino, owned by the Alois Lageder Winery, the Manincor Winery in Caldaro sulla Strada del Vino or the headquarter of the J. Hofstätter Winery in Termeno. From the 19th century onwards, it was winegrowers and their co-operatives who started shaping the wine architecture. They built elegant founder’s period buildings, Art Nou-

veau elements and façades reminiscent of castles or manors. Outstanding examples include the St. Michael-Eppan Winery, St. Pauls Winery and the Cantina Merano Winery, whereby the latter two also perfectly exemplify how historical buildings can be integrated into new buildings. Additionally, the new wineries are an architectural expression of the quality turnaround in South Tyrolean viticulture since the 1990s. The goal is optimising the conditions for sustainable and high-quality wine production. Moreover, they try “finding a specific identity for the business through the architecture”, as the renowned Caldaro architect Walter Angonese explains in the book Wein in Südtirol (‘Wine in South Tyrol’). The Cantina Bolzano in Moritzing, the largest part of which disappears into the (winegrowing) mountain, the Cantina Kurtatsch with its silhouette inspired by the terroir and the Cantina Tramin, whose distinctive glass cube conveys transparency, are just a few examples of this. The other vineyards are following suit: the Pfitscher Winery in Montagna sulla Strada del Vino, which was awarded the “KlimaHaus Wine” sustainability label, and the extension of the historic Pacher Hof in Novacella, which was carefully integrated into the landscape. Wine architecture in South Tyrol combines nature and technology, old and new, tradition and innovation. Exactly as South Tyrol's wine does, in fact.

www.suedtirolwein.com

Geschichten aus dem Winestore

Storie dal Winestore Stories from the Winestore

„Na nu, wo bin ich denn hier gelandet?“ Verstohlen blickt sich Georg, ein Merlot aus Kaltern, um – und an sich herunter. In seinem besten Gewand steht er auf einem gedeckten Tisch neben funkelnden Gläsern. Da, plötzlich, kommt die Erinnerung zurück. Günther, der Chef des Winestore, hat ihn vor wenigen Tagen in eine wunderschöne Geschenkbox gepackt. Dort drin war es so gemütlich, dass Georg sofort eingeschlummert und erst im warmen Licht der Designerlampe über seinem Kopf wieder erwacht ist. So stolz er sich auch fühlt, dass man ihn auserwählt hat, spürt er tief in seinem Inneren doch ein kleines Schwap-

pen. Er vermisst seine Freunde aus dem Winestore in Bozen Nord, vor allem den eleganten Nebbiolo aus dem Piemont, aber auch den Rum mit seinem karibischen Temperament und seine Bier-Freunde, die die besten Partys organisiert haben. Ja, ein bisschen vermisst Georg sogar den Champagner, der stets mit seiner edlen Herkunft geprahlt und damit bei all den übrigen Getränken für Augenrollen gesorgt hat. Was für eine schöne Familie sie waren: über 3700 Weine, 180 Gins und gut 2500 weitere Spirituosen aus aller Welt und jeder von ihnen mit seiner ganz eigenen Geschichte. Von Montag bis Samstag von 8:00 bis

19:00 Uhr zeigten sie sich in den Regalen des Winestore von ihrer schillerndsten Seite, doch sobald Chef Günther nach Ladenschluss das Licht ausgemacht hatte, trafen sie sich zur Geschichten-Nacht. Das letzte Mal hatte Pedro, ein Likörwein, von seiner Geburt und Vergangenheit erzählt. „Hey du da unten! Wer bist du?“, ruft plötzlich eine Stimme und reißt Georg aus seinen Gedanken. Erstaunt blickt er sich um. Da, hoch oben im Regal, stehen sie: fünf schicke Rotweinflaschen. „Ich bin Georg und habe eine lange Reise hinter mir. Ich komme ursprünglich von einem Weingut in Kaltern“, antwortet Georg. „Kaltern, wie

schön!“, ruft eine Rotweindame mit französischem Akzent. „Einer meiner Cousins stammt ebenfalls von der Kalterer Weinstraße. Ein magischer Ort soll das sein, voller grüner Natur, herrlichem Wetter, freundlichen Menschen … und noch freundlicheren Weinen.“ Sie lächelt Georg an und da schwappt es in ihm noch mehr hin und her. Und so beginnt Georg von seinem Leben in Südtirol zu erzählen …

“Ma dove sono finito?” È Georg, un Merlot di Caldaro, a domandarselo mentre si scruta intorno furtivamente e poi sposta lo sguardo verso il basso su di sé. È vestito di tutto punto e si trova su una tavola ben apparecchiata, accanto a dei bicchieri scintillanti. All’improvviso qualcosa gli torna in mente: Günther, il capo del Winestore, qualche giorno prima lo aveva impacchettato in una bella confezione regalo. Lì dentro si stava talmente bene che Georg si era subito addormentato. Solo adesso è stato svegliato dalla luce calda della lampada di design posta sopra di lui. Seppur orgoglioso di essere stato il prescelto, avverte un po’ di nostalgia per gli amici dell’enoteca di Bolzano Nord. In particolar modo per l’elegante Nebbiolo piemontese, ma anche per il rum con il suo temperamento caraibico e per le birre, che organizzavano le feste migliori. Sente persino la mancanza dello Champagne, che si vantava sempre delle sue nobili origini, finendo per far sbuffare tutte le altre bevande. Erano proprio una bella famiglia: 3700 vini, 180 gin e circa 2500 liquori provenienti da tutto il mondo, ciascuno con una propria storia. Dal lunedì al sabato, dalle 8:00 alle 19:00, le bottiglie mostravano il loro lato più iridescente sugli scaffali del Winestore. Non appena il capo spegneva le luci dopo l’orario di chiusura, ecco che si riunivano tutte per la notte delle storie. L’ultima volta era toccato a Pedro, un vino liquoroso, parlare delle sue origini e del suo passato. “Ehi tu laggiù! Chi sei?”, grida tutt’a un tratto una voce, strappando Georg ai suoi pensieri e portandolo a guardarsi attorno sorpreso. Eccole! In alto sulla mensola ci sono cinque eleganti bottiglie di vino rosso. Allora il Merlot risponde: “Sono Georg, provengo da un’azienda vinicola di Caldaro e ho fatto un lungo viaggio”. “Che bello!”, esclama una di loro con accento francese. “Anche uno dei miei cugini viene

dalla Strada del Vino di Caldaro. Dev’essere un posto magico, nella natura, con un clima meraviglioso, persone cordiali… e vini ancora più calorosi”, afferma lei con un sorriso che scalda il cuore di Georg, il quale comincia a raccontare della sua vita in Alto Adige…

“Oh dear, where have I ended up now?” Georg, a Merlot from Caldaro, looks around with a furtive glance – and down at himself. He is dressed in his finest attire, standing on a laid table next to glistening glasses. Then, suddenly, his memory returns. Günther, the manager of the Winestore, packed him up in a beautiful gift box just a few days ago. It was so cosy in there that Georg immediately dozed off and only awoke again under the warm light of the designer lamp above his head. As much as he feels proud to have been chosen, deep down inside he still feels a little flutter. He misses his friends from the Winestore in Bolzano Nord. Especially the elegant Nebbiolo from Piedmont, as well as the rum with its Caribbean temperament –and his beer friends who always organised the best parties. In fact, Georg even misses the champagne a little. It always bragged about its noble origins and caused all the other drinks to roll their eyes. They were a beautiful family: over 3,700 wines, 180 gins and a good 2,500 additional spirits from all over the world, each with its very own story.

From Monday to Saturday from 8 am to 7 pm, they showed off their most dazzling side on the shelves of the Winestore. However, as soon as boss Günther switched off the lights at closing time, they got together for story night. The last time, Pedro, a liqueur wine, told of his origins and past.

“Hey, you, down there! Who are you?” a voice suddenly shouts, snapping Georg out of his ruminations. He looks around in bewilderment. There they are, high up on the shelf: five stylish bottles of red wine.

“I’m Georg. I’ve come a long way. I originally come from a winery in Caldaro,” he replies.

“Caldaro, how beautiful!” a red wine lady exclaims in a French accent. “One of my cousins also comes from the Caldaro wine route. It’s supposed to be a magical place, filled with lush nature, glorious weather, friendly people… and even friendlier wines.”

Über 3700 Weine, 180 Gins und gut 2500 weitere Spirituosen aus aller Welt. Alle voller Leben, voller Geschichten. 200 m von der Autobahnausfahrt Bozen Nord entfernt. Öffnungszeiten: von Montag bis Samstag 8:00 – 19:00 Uhr.

Oltre 3700 vini, 180 gin e circa 2500 liquori da ogni parte del mondo. Tutti con una propria identità e diverse storie da raccontare. Ci trovate a 200 m di distanza dal casello dell’autostrada di Bolzano Nord, dal lunedì al sabato, dalle 8:00 alle 19:00.

Over 3,700 wines, 180 gins and more than 2,500 other spirits from all over the world. All of them full of life and filled with stories. 200 m from the highway exit Bolzano Nord. Opening hours: Monday to Saturday from 8 am to 7 pm.

She smiles at Georg, and his heart starts to flutter even more. That’s when Georg starts to talk about his life in South Tyrol… www.winestore.bz

Eine Erfolgsgeschichte aus Südtirol

Una storia di successo dall’Alto Adige A South Tyrolean success story

Es war einmal im Jahr 1967, als eine Gruppe visionärer Obstbauern einen kühnen Schritt wagte. Jeder Apfel, der nicht den strengen Standards für den direkten Verkauf als Tafelware entsprach, sollte sinnvoll weiterverarbeitet werden. Aus dieser einfachen, aber bahnbrechenden Idee wurde im Laufe der Zeit „Leni's“ geboren. Hinter diesem Namen verbirgt sich nicht nur eine Marke, sondern die Gemeinschaft von Tausenden Südtiroler Obstbauernfamilien, die mit viel Hingabe und Tradition die köstlichen Äpfel der Region produzieren. Und während die Sonne über den Obstgärten aufgeht, verwandeln erfahrene Fruchtsafttechniker mit ihrem Know-how die Frische und den Geschmack der Äpfel in jeder Flasche Leni’s-Saft. Das Ergebnis? Ein wahrer Genuss, der weltweit Anklang findet.

Correva l’anno 1967 quando un gruppo di frutticoltori visionari compì un’azione audace: valorizzare in altro modo ogni mela che non soddisfacesse i severi standard come frutto da tavola per la vendita diretta. Da quell’idea semplice, ma all’epoca del tutto innovativa, col tempo nacque Leni’s. Questo nome non rappresenta solo un marchio, bensì identifica una comunità di migliaia di famiglie di melicoltori altoatesini che operano con grande dedizione e secondo la tradizione. E mentre la prima luce del sole irradia i loro campi, i tecnici esperti in succhi di frutta si avvalgono di tanta competenza regionale per trasformare la freschezza e il sapore delle mele in ottimo succo Leni’s. Il risultato? Una vera delizia apprezzata in tutto il mondo.

Once upon a time, back in 1967, a group of visionary fruit farmers made a bold decision: any apple that did not meet the strict standards for direct sale as quality apples should be processed in a meaningful way. This simple but ground-breaking idea gave birth to “Leni's”. This name does not merely represent a brand, but the community of thousands of South Tyrolean fruit-growing families who passionately and traditionally cultivate the region’s delicious apples. While the sun rises over the orchards, experienced fruit juice technicians use their expertise to capture the freshness and flavour of the apples in every bottle of Leni’s juice. The result? A genuine delight that is enjoyed all over the world.

www.lenismele.it

Elegant wie ein Walzer

Elegante come un valzer As elegant as a waltz

„Im Stadthotel im Zentrum von Bozen erkannte ich eine starke Persönlichkeit, eine elegante Dame, die darauf wartete, dass jemand sie zum Walzertanz aufforderte. Sie kannte die Schritte und musste bloß wieder zum Scheinen gebracht werden.“ So fasst Giovanni Podini die Renovierung des „Stadtsalons“ am Waltherplatz zusammen, dem er mit Architekt Sergio Bizzarro neues Leben einhauchte. Durch das neue Restaurant „Al Città“, wo raffinierte Gerichte und saisonale Besonderheiten serviert werden, sowie das Café mit habsburgischem Flair und dem exotischen ovalen Saal mit Glaskuppel, Grüntönen und einer breiten Pflanzenvielfalt entstand ein erstklassiges Hotel sowie ein lebendiger Treffpunkt. Machen Sie sich bereit für eine luxuriöse Welt, in der die Zeit stillsteht.

“Nello Stadt Hotel Città, in centro a Bolzano, riconobbi un’anima da valorizzare. Era come un’elegante signora in attesa di essere invitata a un valzer: conosceva i passi, le bastava una mano sicura che la conducesse in pista per tornare a brillare.” Così Giovanni Podini racconta come, insieme all’architetto Sergio Bizzarro, ha rinnovato e fatto rivivere il “salotto della città” affacciato su Piazza Walther. A renderlo un vivace luogo d’incontro, oltre che un hotel di classe, ci pensano il nuovo ristorante Al Città – che propone piatti raffinati e speciali menu stagionali –, il caffè dal flair asburgico e la esotica sala ellittica con la cupola in vetro, infinite nuance di verde e una giungla di piante. Preparatevi a uscire dal tempo e a entrare in un lussuoso mondo di sogno.

“When I first entered the Stadt Hotel Città in the centre of Bolzano, I saw its strong personality. It was like an elegant lady waiting to be invited to a waltz: she knew the steps, she just needed someone to lead her onto the dance floor to shine again,” recounts Giovanni Podini, who with architect Sergio Bizzarro revived the “city’s salon” on Piazza Walther. Beyond its role as a hotel, it has taken its place as a vibrant meeting hub. Among the delights are the new Al Città restaurant which features a selection of curated dishes and creative seasonal menus. The café exudes a Habsburg flair and the exotic elliptical room with glass dome is a tropical wonderland of lush greenery. Prepare to step out of time and enter a luxurious dream world.

www.hotel-citta.com

Issuu converts static files into: digital portfolios, online yearbooks, online catalogs, digital photo albums and more. Sign up and create your flipbook.