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trail erlebnis

trail run atlas toubkal Ina und ich sind bereits am Montagabend nach Marrakesch angereist, womit wir noch drei Tage Zeit bis zum Lauf hatten. Die Laufreise selbst wollten wir mit etwas Urlaub verbinden, was wir auch taten – und so tauchten wir bereits vor dem Lauf in eine andere Welt ab. Am Mittwoch fuhren wir dann mit dem Taxi nach Oukaïmeden in das Hohe Atlas. Ein Akklimatisierungsspaziergang hatte es im wahrsten Sinne des Wortes „in sich“, so dermaßen war ich aus der Puste, und es ging dann zum Tee auf die Sonnenterrasse und später zur Abholung der Startunterlagen. Hier wurde dann alles nochmals genauestens kontrolliert, Kalorien wurden zusammengerechnet und auch die hier vorgeschriebenen Tabletten einer genauen Prüfung unterzogen. Vor dem Zelt trafen wir Oliver Binz, seines Zeichens Ansprechpartner für diesen Lauf, dem ob der vielen Fragen seiner Reisetruppe schon der Kopf qualmte.

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Briefing & Startschuss

Nun zum Briefing: Dieses erfolgte in zwei Sprachen, nämlich Französisch und Englisch, wobei Oliver im Anschluss (beim Abendessen) noch für allerlei Fragen zur Verfügung stand. Für mich ging es dann zurück ins Quartier, gefolgt von einer schlaflosen Nacht. Und schließlich war es dann soweit: der Start! Hier traf ich auch die beiden Olivers. Für den Lauf hatte ich mir eigentlich nichts vorgenommen, und die Devise lautete schlicht „Gut durchkommen!“. Das Tempo passte anfangs ganz genau, ich blieb bei den beiden und fand einen durchaus guten Rhythmus. Was mir gleich beim Start auffiel: Trockenheit. Permanent hatte ich mit einem trockenen Mund zu kämpfen und musste bzw. wollte trinken, was bis zur ersten VP aber kein Problem sein sollte. Der Weg dorthin führte uns einmal über eine 3.000-Meter-Marke und war zum Großteil gut zu laufen. Bei

TRAILRUNNING SZENE Ausgabe #04  

Das Trailrunning Magazin aus Österreich - die 4. Ausgabe.

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