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HOHENLOHE

in Zusammenarbeit mit der


VORWORT

HOHENLOHER Geprägt von den Flüssen Jagst, Kocher, Ohrn und Brettach, lädt die Hohenloher Landschaft zum Wandern und Genießen ein. Ob als Sternwanderung mit Ihrer Unterkunft als Mittelpunkt oder in Etappen aufgeteilt – wir helfen Ihnen gerne, Ihr persönliches Wandererlebnis zusammenzustellen. Lassen Sie die Seele baumeln und tauchen Sie ein in unser Stückchen Heimat.

Gerne organisieren wir auch eine geführte Themenwanderung oder Weinerlebnistour für Sie.

Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V. Christine Bardon Allee 16 · 74653 Künzelsau Telefon 07940 18221 · Fax 07940 18363 christine.bardon@hohenlohe.de · www.hohenlohe.de

Erleben Sie Genuss und Stil nach Hohenloher Art Bei uns entspannen Sie in wunderschönem Ambiente und herzlicher Atmosphäre. Unsere beiden Restaurants, darunter das Sterne-Restaurant handiɔap.– eines der besten Restaurants in Deutschland - verwöhnen Sie mit moderner, leichter Küche, einer großen Auswahl regionaler Speisen und Kuchen aus der hauseigenen Konditorei. Sie übernachten in liebevoll eingerichteten Zimmer mit allem Komfort. Sie werden unser Haus lieben.

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Hotel-Restaurant Anne-Sophie Hauptstraße 22-28 . 74653 Künzelsau Tel. 07940 93 46 - 0 . Fax 07940 93 46 - 77 info@hotel-anne-sophie.de . www.hotel-anne-sophie.de /Hotel.AnneSophie

HOHENLOHER

Schönheiten

M

Die Seele so richtig baumeln lassen, fällt zwischen Wiesen und Wäldern mit diesen Wander-Tipps leichter denn je. Hohenlohe ist und bleibt eine Region zwischen Reben und Feldern, die sich ihren speziellen und damit einzigartigen Reiz erhalten hat.

an muss erst weggehen, um wiederkommen zu können. Um Lust zu bekommen, das Besondere immer wieder aufs neue zu erleben. Wer einmal in Hohenlohe war, der wird immer wieder in diese ganz besondere Region zurückkehren. Weil hier abseits der großen Zentren eine Art des Innehaltens, des Erholens und des Entdeckens möglich ist, wie man sie anderswo nur noch selten genießen kann. Die Wanderwege in der landschaftlich oftmals noch unberührten Region sind schon lange mehr als nur Geheimtipps. Die nach wie vor steigenden Touristenzahlen sprechen eine deutliche Sprache: Hohenlohe ist beliebt und zur echten Marke geworden. Ob auf verschlungenen Pfaden, ob auf herrlichen Radwanderwegen oder in wunderbar typischen und gastronomisch anspruchsvollen Restaurants. Ich freue mich darüber, wie viele Menschen aus dem ganzen Land mich ansprechen und nach einem Ausflug ins Hohenlohische ins Schwärmen geraten. Sie entdecken die Ursprünglichkeit einer Landschaft, die sich ihren ganz besonderen Charme bei all der positiven wirtschaftlichen Entwicklung erhalten hat. Besucher wie Einheimische fühlen

sich zwischen Kocher und Jagst wohl und entspannen auf den wunderbaren Wanderpfaden von Dörzbach über Künzelsau, Ingelfingen und Forchtenberg bis nach Waldenburg, Kupferzell und Bretzfeld. Und damit ist nur ein Teil der herrlichen Touren aufgelistet, die in diesem Wanderführer mit viel Liebe zum Detail, tollen Service-Informationen und herrlichen Bildern sowie informativen Grafiken präsentiert werden. Ein Streifzug entlang idyllischer Flüsse, mit Zwischenstationen auf historischen Burgen, mit dem Staunen über eine bemerkenswert entwickelte Weinund Naturlandschaft und vor allem mit exquisiten kulinarischen Adressen, die am Ende des Tages zum Verweilen und genießen einladen.

Ich danke allen Beteiligten an dieser Produktion, die mit viel Herzblut bei der Sache waren und wünsche Hohenlohe, dass es das bleibt, was die Menschen an dieser Region so schätzen: Ein Landstrich, der nicht nur Postkartenidylle präsentiert, sondern vor allem Erholung pur vorlebt und diese damit jeden Gast erleben lässt. Viel Spaß bei den Entdeckertouren durch Hohenlohe wünscht Ihnen

Uwe Ralf Heer | Chefredakteur Heilbronner Stimme Hohenloher Zeitung Kraichgau Stimme

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LEISTUNGEN · ab 1 Übernachtung mit Frühstück · Gepäcktransfer · Kartenmaterial Preis auf Anfrage.


VORWORT

HOHENLOHER Geprägt von den Flüssen Jagst, Kocher, Ohrn und Brettach, lädt die Hohenloher Landschaft zum Wandern und Genießen ein. Ob als Sternwanderung mit Ihrer Unterkunft als Mittelpunkt oder in Etappen aufgeteilt – wir helfen Ihnen gerne, Ihr persönliches Wandererlebnis zusammenzustellen. Lassen Sie die Seele baumeln und tauchen Sie ein in unser Stückchen Heimat.

Gerne organisieren wir auch eine geführte Themenwanderung oder Weinerlebnistour für Sie.

Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V. Christine Bardon Allee 16 · 74653 Künzelsau Telefon 07940 18221 · Fax 07940 18363 christine.bardon@hohenlohe.de · www.hohenlohe.de

Erleben Sie Genuss und Stil nach Hohenloher Art Bei uns entspannen Sie in wunderschönem Ambiente und herzlicher Atmosphäre. Unsere beiden Restaurants, darunter das Sterne-Restaurant handiɔap.– eines der besten Restaurants in Deutschland - verwöhnen Sie mit moderner, leichter Küche, einer großen Auswahl regionaler Speisen und Kuchen aus der hauseigenen Konditorei. Sie übernachten in liebevoll eingerichteten Zimmer mit allem Komfort. Sie werden unser Haus lieben.

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Hotel-Restaurant Anne-Sophie Hauptstraße 22-28 . 74653 Künzelsau Tel. 07940 93 46 - 0 . Fax 07940 93 46 - 77 info@hotel-anne-sophie.de . www.hotel-anne-sophie.de /Hotel.AnneSophie

HOHENLOHER

Schönheiten

M

Die Seele so richtig baumeln lassen, fällt zwischen Wiesen und Wäldern mit diesen Wander-Tipps leichter denn je. Hohenlohe ist und bleibt eine Region zwischen Reben und Feldern, die sich ihren speziellen und damit einzigartigen Reiz erhalten hat.

an muss erst weggehen, um wiederkommen zu können. Um Lust zu bekommen, das Besondere immer wieder aufs neue zu erleben. Wer einmal in Hohenlohe war, der wird immer wieder in diese ganz besondere Region zurückkehren. Weil hier abseits der großen Zentren eine Art des Innehaltens, des Erholens und des Entdeckens möglich ist, wie man sie anderswo nur noch selten genießen kann. Die Wanderwege in der landschaftlich oftmals noch unberührten Region sind schon lange mehr als nur Geheimtipps. Die nach wie vor steigenden Touristenzahlen sprechen eine deutliche Sprache: Hohenlohe ist beliebt und zur echten Marke geworden. Ob auf verschlungenen Pfaden, ob auf herrlichen Radwanderwegen oder in wunderbar typischen und gastronomisch anspruchsvollen Restaurants. Ich freue mich darüber, wie viele Menschen aus dem ganzen Land mich ansprechen und nach einem Ausflug ins Hohenlohische ins Schwärmen geraten. Sie entdecken die Ursprünglichkeit einer Landschaft, die sich ihren ganz besonderen Charme bei all der positiven wirtschaftlichen Entwicklung erhalten hat. Besucher wie Einheimische fühlen

sich zwischen Kocher und Jagst wohl und entspannen auf den wunderbaren Wanderpfaden von Dörzbach über Künzelsau, Ingelfingen und Forchtenberg bis nach Waldenburg, Kupferzell und Bretzfeld. Und damit ist nur ein Teil der herrlichen Touren aufgelistet, die in diesem Wanderführer mit viel Liebe zum Detail, tollen Service-Informationen und herrlichen Bildern sowie informativen Grafiken präsentiert werden. Ein Streifzug entlang idyllischer Flüsse, mit Zwischenstationen auf historischen Burgen, mit dem Staunen über eine bemerkenswert entwickelte Weinund Naturlandschaft und vor allem mit exquisiten kulinarischen Adressen, die am Ende des Tages zum Verweilen und genießen einladen.

Ich danke allen Beteiligten an dieser Produktion, die mit viel Herzblut bei der Sache waren und wünsche Hohenlohe, dass es das bleibt, was die Menschen an dieser Region so schätzen: Ein Landstrich, der nicht nur Postkartenidylle präsentiert, sondern vor allem Erholung pur vorlebt und diese damit jeden Gast erleben lässt. Viel Spaß bei den Entdeckertouren durch Hohenlohe wünscht Ihnen

Uwe Ralf Heer | Chefredakteur Heilbronner Stimme Hohenloher Zeitung Kraichgau Stimme

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LEISTUNGEN · ab 1 Übernachtung mit Frühstück · Gepäcktransfer · Kartenmaterial Preis auf Anfrage.


Impressum

UNSER LAND ERLEBEN

Hohenlohe begeistert mit seinem Landschaftsbild.

Hohenlohe

HERAUSGEBER Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V. Allee 16 | 74653 Künzelsau Telefon: +49 7940 18 206 Telefax: +49 7940 18 363 E-Mail: info@hohenlohe.de Internet: www.hohenlohe.de

IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER Hohenloher Zeitung Bahnhofstraße 11 | 74613 Öhringen Telefon: +49 7941 9161-0 Internet: www.hohenloher-zeitung.de

DANK Wir bedanken uns besonders bei Hartmut Müller, Langenbeutingen und Rolf Jungmann für die interessante Tourenauswahl, den Initiatoren der Pfade der Stille sowie dem Schwäbischen Albverein. PROJEKTIDEE UND KOORDINATION Andreas Dürr, Marion Schlund Touristikgemeinschaft Hohenlohe REDAKTION/TOURENBESCHREIBUNGEN Rolf Jungmann (Tour 1, 3 – 9, 20) Franz Jakob (Tour 2) Hartmut Müller (Tour 10 – 18) Stadt Langenburg (Tour 19) Franz Jakob (Tour 2) Stadt Krautheim (Ergänzungstouren 1 – 3) Gemeinde Schöntal (Ergänzungstouren 1 – 4) Ev. Kirchengemeinde Weißbach (Tour 21) GRAFISCHE KONZEPTION/UMSETZUNG Heilbronner Stimme CrossMedia

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as Wanderland Hohenlohe scheint für jeden seiner Besucher eine Sonnenblume bereit zu halten. Diesen Eindruck könnte der Betrachter gewinnen, wenn er an diesen leuchtenden Sonnenblumen vorbei wandert. Und in der Tat soll diese farbenfrohe Vielfalt des Hohenloher Landes als herzlicher Willkommensgruß verstanden werden. Wer den Weg in das im nordöstlichen Teil Baden-Württembergs gelegene Ferienland findet, soll sich wohlfühlen. Schnell wird der Gast feststellen, dass es viel zu entdecken und noch mehr zu erleben gibt. Angefangen mit der abwechslungsreichen Geschich-

te des Landes, die überall noch spürbar ist. Hohenlohe war lange Zeit das Herrschaftsgebiet der Fürsten zu Hohenlohe. 1806 wurde das Land jedoch unfreiwillig zum größeren Teil dem damaligen Königreich Württemberg „einverleibt und garantiert“. Anlässlich einer Gebietsreform im Jahr 1973 wurde das ehemalige Fürstentum dann in den Hohenlohekreis sowie den Landkreis Schwäbisch Hall und den Main-Tauber-Kreis aufgeteilt. Die beschriebenen Wandertouren führen durch die geschichtsträchtige Landschaft des Hohenlohekreises und berühren hierbei auch das ehemalige Residenzstädtchen

Idyllischer Blick auf Schloss Laibach.

Langenburg im Landkreis Schwäbisch Hall sowie Wüstenrot und Obersulm am Breitenauer See im benachbarten Landkreis Heilbronn. Die Empfehlungsliste der Entdeckungen scheint beinahe endlos zu sein. Burgen, Schlösser, Ruinen, Kirchen und selbst ein Kloster können besichtigt und bestaunt werden. Schmucke Bürgerhäuser, landwirtschaftliche Anwesen und sogar der Originalschauplatz des weltbekannten Götz-Zitats in Krautheim/Jagst warten auf Besucher. Wer mit offenem Blick durch Hohenlohe wandert, wird feststellen, dass die einheimische Bevölkerung ein ganz besonderer Menschenschlag ist. Gerne

erzählen sie von „ihrem“ Hohenlohe. Dies muss nicht immer gleich beim ersten Kennenlernen der Fall sein, denn vorschnelles Handeln ist dem Hohenloher eigentlich eher fremd. Doch wenn er dann einmal loslegt „Gschichddlich“ (Geschichten) zu erzählen, dann wird er viel und lange zu berichten wissen. In Hohenlohe sollte stets darauf geachtet werden, dass man sich Zeit nimmt. Zeit zum Entdecken, zum Verstehen und zum Genießen. Nicht von ungefähr hat das Land Baden-Württemberg Hohenlohe zur „Genießerregion Hohenlohe“ erkoren. Herzlich willkommen!

BEZUGSQUELLE KARTEN Geoinformationen © Outdooractive © GeoBasis-DE / BKG 2016 Wenn Ihnen unsere Touren gefallen haben, sagen Sie es bitte weiter. Sollte Ihnen etwas nicht gefallen haben, sagen Sie es bitte uns. Stand: Feburar 2016. Alle Rechte vorbehalten. Der Prospekt „Wanderparadies Hohenlohe“ wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für mögliche Fehler wird dennoch keine Haftung übernommen.

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SICH ZEIT NEHMEN

FOTOS aboutpixel.de; colourbox; Fotolia.com (Alekss, mates, novadomus, erner, Joachim Opelka, Soru Epotok, Erni, Schlierner, S. Külcü, emer); Andreas Schmelz, K. Ditte; Andreas Dürr; Eva Maria Kraiss; Hartmut Müller; Marion Schlund; Franz Jakob; Achim Mende; Susanne Schleussner; Juergen Koch; Sandra Dermann sowie die Mitgliedskommunen Titelbild: Susanne Schleussner, Gerabronn


Impressum

UNSER LAND ERLEBEN

Hohenlohe begeistert mit seinem Landschaftsbild.

Hohenlohe

HERAUSGEBER Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V. Allee 16 | 74653 Künzelsau Telefon: +49 7940 18 206 Telefax: +49 7940 18 363 E-Mail: info@hohenlohe.de Internet: www.hohenlohe.de

IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER Hohenloher Zeitung Bahnhofstraße 11 | 74613 Öhringen Telefon: +49 7941 9161-0 Internet: www.hohenloher-zeitung.de

DANK Wir bedanken uns besonders bei Hartmut Müller, Langenbeutingen und Rolf Jungmann für die interessante Tourenauswahl, den Initiatoren der Pfade der Stille sowie dem Schwäbischen Albverein. PROJEKTIDEE UND KOORDINATION Andreas Dürr, Marion Schlund Touristikgemeinschaft Hohenlohe REDAKTION/TOURENBESCHREIBUNGEN Rolf Jungmann (Tour 1, 3 – 9, 20) Franz Jakob (Tour 2) Hartmut Müller (Tour 10 – 18) Stadt Langenburg (Tour 19) Franz Jakob (Tour 2) Stadt Krautheim (Ergänzungstouren 1 – 3) Gemeinde Schöntal (Ergänzungstouren 1 – 4) Ev. Kirchengemeinde Weißbach (Tour 21) GRAFISCHE KONZEPTION/UMSETZUNG Heilbronner Stimme CrossMedia

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as Wanderland Hohenlohe scheint für jeden seiner Besucher eine Sonnenblume bereit zu halten. Diesen Eindruck könnte der Betrachter gewinnen, wenn er an diesen leuchtenden Sonnenblumen vorbei wandert. Und in der Tat soll diese farbenfrohe Vielfalt des Hohenloher Landes als herzlicher Willkommensgruß verstanden werden. Wer den Weg in das im nordöstlichen Teil Baden-Württembergs gelegene Ferienland findet, soll sich wohlfühlen. Schnell wird der Gast feststellen, dass es viel zu entdecken und noch mehr zu erleben gibt. Angefangen mit der abwechslungsreichen Geschich-

te des Landes, die überall noch spürbar ist. Hohenlohe war lange Zeit das Herrschaftsgebiet der Fürsten zu Hohenlohe. 1806 wurde das Land jedoch unfreiwillig zum größeren Teil dem damaligen Königreich Württemberg „einverleibt und garantiert“. Anlässlich einer Gebietsreform im Jahr 1973 wurde das ehemalige Fürstentum dann in den Hohenlohekreis sowie den Landkreis Schwäbisch Hall und den Main-Tauber-Kreis aufgeteilt. Die beschriebenen Wandertouren führen durch die geschichtsträchtige Landschaft des Hohenlohekreises und berühren hierbei auch das ehemalige Residenzstädtchen

Idyllischer Blick auf Schloss Laibach.

Langenburg im Landkreis Schwäbisch Hall sowie Wüstenrot und Obersulm am Breitenauer See im benachbarten Landkreis Heilbronn. Die Empfehlungsliste der Entdeckungen scheint beinahe endlos zu sein. Burgen, Schlösser, Ruinen, Kirchen und selbst ein Kloster können besichtigt und bestaunt werden. Schmucke Bürgerhäuser, landwirtschaftliche Anwesen und sogar der Originalschauplatz des weltbekannten Götz-Zitats in Krautheim/Jagst warten auf Besucher. Wer mit offenem Blick durch Hohenlohe wandert, wird feststellen, dass die einheimische Bevölkerung ein ganz besonderer Menschenschlag ist. Gerne

erzählen sie von „ihrem“ Hohenlohe. Dies muss nicht immer gleich beim ersten Kennenlernen der Fall sein, denn vorschnelles Handeln ist dem Hohenloher eigentlich eher fremd. Doch wenn er dann einmal loslegt „Gschichddlich“ (Geschichten) zu erzählen, dann wird er viel und lange zu berichten wissen. In Hohenlohe sollte stets darauf geachtet werden, dass man sich Zeit nimmt. Zeit zum Entdecken, zum Verstehen und zum Genießen. Nicht von ungefähr hat das Land Baden-Württemberg Hohenlohe zur „Genießerregion Hohenlohe“ erkoren. Herzlich willkommen!

BEZUGSQUELLE KARTEN Geoinformationen © Outdooractive © GeoBasis-DE / BKG 2016 Wenn Ihnen unsere Touren gefallen haben, sagen Sie es bitte weiter. Sollte Ihnen etwas nicht gefallen haben, sagen Sie es bitte uns. Stand: Feburar 2016. Alle Rechte vorbehalten. Der Prospekt „Wanderparadies Hohenlohe“ wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für mögliche Fehler wird dennoch keine Haftung übernommen.

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SICH ZEIT NEHMEN

FOTOS aboutpixel.de; colourbox; Fotolia.com (Alekss, mates, novadomus, erner, Joachim Opelka, Soru Epotok, Erni, Schlierner, S. Külcü, emer); Andreas Schmelz, K. Ditte; Andreas Dürr; Eva Maria Kraiss; Hartmut Müller; Marion Schlund; Franz Jakob; Achim Mende; Susanne Schleussner; Juergen Koch; Sandra Dermann sowie die Mitgliedskommunen Titelbild: Susanne Schleussner, Gerabronn


Inhaltsverzeichnis TOUR 1 [11,5 km, 3 ½ Stunden] Pfad der Stille Dörzbach............................ 8 DEUTSCHLAND

TOUR 2 [28 km, 7 Stunden] Pfad der Stille Mulfingen mit fünf Ergänzungstouren ...................... 10 TOUR 3 [27 km, 7 Stunden] Pfad der Stille Krautheim ......................... 15

J

Wanderparadies Hohenlohe

GST

TOUR 4 [21 km, 5 Stunden] Pfad der Stille Schöntal ............................ 18 TOUR 5 [11 km, 4 Stunden] Durch Kupfer- und Kochertal (Forchtenberg)......................................... 22

J

GST

TOUR 6 [17 km, 5 Stunden] Wir sind die Distelfinken (Niedernhall) ... 25 TOUR 7 [15 km, 4 Stunden] Von der Höhe zum Kochertal (Ingelfingen)............................................. 27

J

J

TOUR 8 [21 km, 5 Stunden] Von den Ganerben nach Schloss Stetten (Künzelsau).............................................. 30 TOUR 9 [20 km, 5 Stunden] Zwischen zwei Flüssen (Kocher und Jagst) .................................. 32

J

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GST

GST

GST

GST J

GST

TOUR 10 [23 km, 5 ½ – 6 Stunden] Wo die Römer den Limes bauten (Zweiflingen) ............................................ 35 TOUR 11 [Öhringen: 7 km, 1 ½ Stunden; Pfedelbach: 5 km, 1 Stunde] Wo Keltern standen und Wein floss (Öhringen/Pfedelbach)........................... 37 TOUR 12 [13 km, 3 ½ Stunden] Weinberge im Herzen Hohenlohes (Neuenstein) ............................................ 40 TOUR 13 [16 km, 4 ½ Stunden] Höhenerlebnis Waldenburg ......................42 TOUR 14 [19 km, 4 Stunden] Ein Gipsapostel und ein lachender Philosoph (Kupferzell) ............................. 44

Main-Neckar-Rhein-Weg (HW 3)

TOUR 15 [18 km, 4 ½ Stunden] Viehweiden und viel Natur (Pfedelbach).. 46

Limes-Wanderweg

TOUR 16 [22 km, 5 ½ – 6 Stunden] Eintauchen in den Wald (Bretzfeld/Wüstenrot) ............................ 50

Frankenweg (HW 8)

TOUR 17 [15 km, 4 Stunden] Durch die schwäbische Toskana (Obersulm)............................................... 53

Württembergischer Weinwanderweg

TOUR 18 [50 km, 3 Tage] Himmlische Aussichten (Bretzfeld) ........ 56 TOUR 19 [9,9 km, 3 Stunden] Pfad der Stille (Langenburg)................... 60 TOUR 20 [177 km] Hohenloher Runde ................................... 62

Georg-Fahrbach-Weg (GFW)

Kulturwanderweg Jagst Kocher Kulturwanderweg Hermann-Lenz-Weg Touren 1 – 21 siehe Einzelbeschreibung

7

6

TOUR 21 [7,5 km] Pilgerwanderweg Lebenszeit Weißbach . 65


Inhaltsverzeichnis TOUR 1 [11,5 km, 3 ½ Stunden] Pfad der Stille Dörzbach............................ 8 DEUTSCHLAND

TOUR 2 [28 km, 7 Stunden] Pfad der Stille Mulfingen mit fünf Ergänzungstouren ...................... 10 TOUR 3 [27 km, 7 Stunden] Pfad der Stille Krautheim ......................... 15

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Wanderparadies Hohenlohe

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TOUR 4 [21 km, 5 Stunden] Pfad der Stille Schöntal ............................ 18 TOUR 5 [11 km, 4 Stunden] Durch Kupfer- und Kochertal (Forchtenberg)......................................... 22

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TOUR 6 [17 km, 5 Stunden] Wir sind die Distelfinken (Niedernhall) ... 25 TOUR 7 [15 km, 4 Stunden] Von der Höhe zum Kochertal (Ingelfingen)............................................. 27

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TOUR 8 [21 km, 5 Stunden] Von den Ganerben nach Schloss Stetten (Künzelsau).............................................. 30 TOUR 9 [20 km, 5 Stunden] Zwischen zwei Flüssen (Kocher und Jagst) .................................. 32

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TOUR 10 [23 km, 5 ½ – 6 Stunden] Wo die Römer den Limes bauten (Zweiflingen) ............................................ 35 TOUR 11 [Öhringen: 7 km, 1 ½ Stunden; Pfedelbach: 5 km, 1 Stunde] Wo Keltern standen und Wein floss (Öhringen/Pfedelbach)........................... 37 TOUR 12 [13 km, 3 ½ Stunden] Weinberge im Herzen Hohenlohes (Neuenstein) ............................................ 40 TOUR 13 [16 km, 4 ½ Stunden] Höhenerlebnis Waldenburg ......................42 TOUR 14 [19 km, 4 Stunden] Ein Gipsapostel und ein lachender Philosoph (Kupferzell) ............................. 44

Main-Neckar-Rhein-Weg (HW 3)

TOUR 15 [18 km, 4 ½ Stunden] Viehweiden und viel Natur (Pfedelbach).. 46

Limes-Wanderweg

TOUR 16 [22 km, 5 ½ – 6 Stunden] Eintauchen in den Wald (Bretzfeld/Wüstenrot) ............................ 50

Frankenweg (HW 8)

TOUR 17 [15 km, 4 Stunden] Durch die schwäbische Toskana (Obersulm)............................................... 53

Württembergischer Weinwanderweg

TOUR 18 [50 km, 3 Tage] Himmlische Aussichten (Bretzfeld) ........ 56 TOUR 19 [9,9 km, 3 Stunden] Pfad der Stille (Langenburg)................... 60 TOUR 20 [177 km] Hohenloher Runde ................................... 62

Georg-Fahrbach-Weg (GFW)

Kulturwanderweg Jagst Kocher Kulturwanderweg Hermann-Lenz-Weg Touren 1 – 21 siehe Einzelbeschreibung

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TOUR 21 [7,5 km] Pilgerwanderweg Lebenszeit Weißbach . 65


L1025

H e i n b e r g 320

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Bülzen 344

Armenruhe

Kirche U

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300

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Dörzbach

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248

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350

ANSCHLUSSWANDERUNGEN Pfad der Stille Mulfingen, Krautheim, Schöntal und Kulturwanderweg Jagst

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Kapelle St. Wendel zum Stein.

Der interaktive Generationenpfad lädt alle Generationen und Bevölkerungsgruppen zu Bewegung, Spaß, Entspannung und Naturerlebnis ein. Der 2,5 Kilometer lange Naturpfad verläuft in Halbhöhenlage zwischen Dörzbach und dem Teilort Hohebach, Parkplatz Judenfriedhof. Die vier Stationen sind den charakteristischen Landschaftselementen im Jagsttal gewidmet.

L1025

Kleb

388

Petersäcker

Ringgarten Generationenpfad Jeudenstein

B19

Au Jüdischer Friedhof 250

e n l d H a

Greifenstein

Gässlesau

S

Hohebach

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350

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Wegbeschreibung Wir wandern weiter auf dem Wanderweg 16, vorbei am Naturdenkmal Linde auf der „Alten Poststeige“, die offizielle Postkutschenstrecke von Bad Mergentheim über Dörzbach nach Künzelsau, zur Kapelle „St. Wendel zum Stein“. Diese Wallfahrtskapelle, erbaut unter einem 30 Meter hohen Tuffsteinfelsen, der auch die Rückwand bildet, wurde 1478 erstmals erwähnt. 1511 wurde sie im spätgotischen Stil erneuert. Dieser Ort diente schon als keltische Kultstätte in der SpätLa-Tène-Zeit. Bis heute ist die Kapelle weit über den Kreis hinaus bekannt und wird von vielen Wanderern und Radfahrern besucht. Oberhalb der Kapelle findet das traditionelle Maifest unter den Schönhuth-Linden statt. Weiter geht es durch den Kapellenwald nach Hohe-

Start ist in Dörzbach an der ev. Kirche, Parkmöglichkeiten sind in der Drehergasse und am Friedhof. Nachdem wir den Marktplatz verlassen, kommen wir durch den äußeren Schlosshof, gehen über die Jagstbrücke. Gleich nach der Brücke biegen wir links ab und folgen dem ausgeschilderten Wanderweg Nr. 17 an den Eiskellern vorbei über die Stäffele nach Meßbach zur katholischen Pfarrkirche „Zur heiligen Dreifaltigkeit“. Diese Rokokokirche hat schöne Altäre, interessante Fresken und eine spannende Entstehungsgeschichte. Erbaut wurde die Kirche 1776 von Friedrich Karl von Eyb, die Freskendecke gestaltete der Künstler Matthäus Gündter aus Augsburg. 1777 wurde die Kirche eingeweiht, die Fresken im Jahre 1881 restauriert.

Dörzbach

bach zur Jagstbrücke und zum jüdischen Friedhof. Dieser wurde 1852 angelegt und ist bis heute ein bedeutendes Zeugnis unserer jüdischen Mitbürger, die bis 1942 hier lebten. Nun geht es auf dem Radweg, parallel zur B 19 und dem schwarzen Felsen am gegenüberliegenden Jagstufer, zurück zu unserem Ausgangspunkt nach Dörzbach. Im Bereich des Gasthauses „Verborgener Winkel“ wollen wir Sie auf die gegenüberliegenden Steinriegel am Trockenhang hinweisen. Sie sind jahrtausendealte Zeugen des früheren Weinbaus in dieser Gegend. Zwei Abkürzungen sind ausgeschildert. Die Anschlusswanderung von Hohebach nach Ailringen führt entweder über Wege entlang der Jagst oder entlang der Hangkante oberhalb der Steinriegel.

Gemütliche F

Ferienwohnung

Familienfreundliche Bauplätze Dörzbach 67 EUR/qm Hohebach 59 EUR/qm Laibach ab 64 EUR/qm Meßbach 49 EUR/qm Kinderermäßigung 2 EUR/qm Wir freuen uns auf Sie: Gemeinde Dörzbach Telefon 07937-9119-12 gemeinde@doerzbach.de www.doerzbach.de

Helmut Naber Siedlungsstraße 12 · 74677 Dörzbach-Meßbach Info unter: www.ferienwohnungen-naber.de Telefon +49 7937 336 info@ferienwohnungen-naber.de

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GENERATIONENPFAD JEUDENSTEIN – VIER MITMACHSTATIONEN

Rötelweiler

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BESONDERHEITEN Schloss Dörzbach, Kapelle St. Wendel zum Stein, Jüdischer Friedhof, terrassiertes Rebgelände „Altenberg“, Generationenpfad Jeudenstein

Bachmühle

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EINKEHR Gaststätten in Dörzbach, Meßbach und Ailringen

1 km

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WANDERSTRECKE 11,5 km, etwa dreieinhalb Stunden, nicht für Kinderwagen geeignet!

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KARTE Karte Freizeitkarte F515, Bad Mergentheim

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START An der Evangelischen Kirche Dörzbach, bzw. dem Rathaus

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ihnen nichts ein.“ Wandern kann man in und um Dörzbach, der Jagst entlang oder die Hänge hinauf und hinunter. Das Jagsttal bietet dem Wanderer reichlich Abwechslung: Gewässer, trockene Hänge, Wälder und Weinberge bilden eine wunderbare Kulisse. Kulturinteressierte sollten dem Dörzbacher Schloss der „Herren von Eyb“, im Sommer Schauplatz der „Schubertiade“, einen Besuch abstatten. Ebenfalls finden in und um Dörzbach zahlreiche Veranstaltungen des „Hohenloher Kultursommers“ statt. Ein besonderes Erlebnis ist die Ölmühle.

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St Wendel zum Stein

SchönhuthLinden

Pfaffenäcker

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Ailringen

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Infos

anfred Rommel: „Als Kind bin auch ich viel gewandert, mit meinem Vater. Sie wissen: Ein Mensch, der viel gewandert ist, ist nach unserer Sprache in vielen Dingen bewandert, also erfahren und sachkundig. Auch die alten Griechen kannten diese segensreiche Wirkung des Wanderns. Die Schüler des Aristoteles, die Peripatetiker, wanderten ständig auf und ab, um zur Erkenntnis zu gelangen. Freilich gibt es auch Menschen, die können den ganzen Tag wandern, und trotzdem fällt

Rötelweiler Abkürzungsvariante

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DIE KLEINE GEMEINDE GANZ GROSS

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ANSCHLUSSWANDERUNGEN Pfad der Stille Mulfingen, Krautheim, Schöntal und Kulturwanderweg Jagst

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Kapelle St. Wendel zum Stein.

Der interaktive Generationenpfad lädt alle Generationen und Bevölkerungsgruppen zu Bewegung, Spaß, Entspannung und Naturerlebnis ein. Der 2,5 Kilometer lange Naturpfad verläuft in Halbhöhenlage zwischen Dörzbach und dem Teilort Hohebach, Parkplatz Judenfriedhof. Die vier Stationen sind den charakteristischen Landschaftselementen im Jagsttal gewidmet.

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Petersäcker

Ringgarten Generationenpfad Jeudenstein

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Wegbeschreibung Wir wandern weiter auf dem Wanderweg 16, vorbei am Naturdenkmal Linde auf der „Alten Poststeige“, die offizielle Postkutschenstrecke von Bad Mergentheim über Dörzbach nach Künzelsau, zur Kapelle „St. Wendel zum Stein“. Diese Wallfahrtskapelle, erbaut unter einem 30 Meter hohen Tuffsteinfelsen, der auch die Rückwand bildet, wurde 1478 erstmals erwähnt. 1511 wurde sie im spätgotischen Stil erneuert. Dieser Ort diente schon als keltische Kultstätte in der SpätLa-Tène-Zeit. Bis heute ist die Kapelle weit über den Kreis hinaus bekannt und wird von vielen Wanderern und Radfahrern besucht. Oberhalb der Kapelle findet das traditionelle Maifest unter den Schönhuth-Linden statt. Weiter geht es durch den Kapellenwald nach Hohe-

Start ist in Dörzbach an der ev. Kirche, Parkmöglichkeiten sind in der Drehergasse und am Friedhof. Nachdem wir den Marktplatz verlassen, kommen wir durch den äußeren Schlosshof, gehen über die Jagstbrücke. Gleich nach der Brücke biegen wir links ab und folgen dem ausgeschilderten Wanderweg Nr. 17 an den Eiskellern vorbei über die Stäffele nach Meßbach zur katholischen Pfarrkirche „Zur heiligen Dreifaltigkeit“. Diese Rokokokirche hat schöne Altäre, interessante Fresken und eine spannende Entstehungsgeschichte. Erbaut wurde die Kirche 1776 von Friedrich Karl von Eyb, die Freskendecke gestaltete der Künstler Matthäus Gündter aus Augsburg. 1777 wurde die Kirche eingeweiht, die Fresken im Jahre 1881 restauriert.

Dörzbach

bach zur Jagstbrücke und zum jüdischen Friedhof. Dieser wurde 1852 angelegt und ist bis heute ein bedeutendes Zeugnis unserer jüdischen Mitbürger, die bis 1942 hier lebten. Nun geht es auf dem Radweg, parallel zur B 19 und dem schwarzen Felsen am gegenüberliegenden Jagstufer, zurück zu unserem Ausgangspunkt nach Dörzbach. Im Bereich des Gasthauses „Verborgener Winkel“ wollen wir Sie auf die gegenüberliegenden Steinriegel am Trockenhang hinweisen. Sie sind jahrtausendealte Zeugen des früheren Weinbaus in dieser Gegend. Zwei Abkürzungen sind ausgeschildert. Die Anschlusswanderung von Hohebach nach Ailringen führt entweder über Wege entlang der Jagst oder entlang der Hangkante oberhalb der Steinriegel.

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Ferienwohnung

Familienfreundliche Bauplätze Dörzbach 67 EUR/qm Hohebach 59 EUR/qm Laibach ab 64 EUR/qm Meßbach 49 EUR/qm Kinderermäßigung 2 EUR/qm Wir freuen uns auf Sie: Gemeinde Dörzbach Telefon 07937-9119-12 gemeinde@doerzbach.de www.doerzbach.de

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Rötelweiler

D

BESONDERHEITEN Schloss Dörzbach, Kapelle St. Wendel zum Stein, Jüdischer Friedhof, terrassiertes Rebgelände „Altenberg“, Generationenpfad Jeudenstein

Bachmühle

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EINKEHR Gaststätten in Dörzbach, Meßbach und Ailringen

1 km

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WANDERSTRECKE 11,5 km, etwa dreieinhalb Stunden, nicht für Kinderwagen geeignet!

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KARTE Karte Freizeitkarte F515, Bad Mergentheim

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START An der Evangelischen Kirche Dörzbach, bzw. dem Rathaus

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ihnen nichts ein.“ Wandern kann man in und um Dörzbach, der Jagst entlang oder die Hänge hinauf und hinunter. Das Jagsttal bietet dem Wanderer reichlich Abwechslung: Gewässer, trockene Hänge, Wälder und Weinberge bilden eine wunderbare Kulisse. Kulturinteressierte sollten dem Dörzbacher Schloss der „Herren von Eyb“, im Sommer Schauplatz der „Schubertiade“, einen Besuch abstatten. Ebenfalls finden in und um Dörzbach zahlreiche Veranstaltungen des „Hohenloher Kultursommers“ statt. Ein besonderes Erlebnis ist die Ölmühle.

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St Wendel zum Stein

SchönhuthLinden

Pfaffenäcker

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Ailringen

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Infos

anfred Rommel: „Als Kind bin auch ich viel gewandert, mit meinem Vater. Sie wissen: Ein Mensch, der viel gewandert ist, ist nach unserer Sprache in vielen Dingen bewandert, also erfahren und sachkundig. Auch die alten Griechen kannten diese segensreiche Wirkung des Wanderns. Die Schüler des Aristoteles, die Peripatetiker, wanderten ständig auf und ab, um zur Erkenntnis zu gelangen. Freilich gibt es auch Menschen, die können den ganzen Tag wandern, und trotzdem fällt

Rötelweiler Abkürzungsvariante

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DIE KLEINE GEMEINDE GANZ GROSS

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Oberginsbach

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PFAD DER STILLE

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Kath. Kirche "Zur heiligen Dreifaltigkeit"

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Schloss Eyb

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TOUR 1

Obere Au


TOUR 2

Infos Haupttour START Mulfingen Ortsmitte KARTE Freizeitkarte F515, Bad Mergentheim WANDERSTRECKE Haupttour 28 km, 7 Stunden. Alle Pfade der Stille Touren sind nur in einer Richtung ausgeschildert.

W

EINKEHR Gaststätten in Mulfingen, Hollenbach, Ailringen und Heimhausen BESONDERHEITEN Auch als Radwanderung geeignet, Kirche mit 1000-jähriger Linde in Hollenbach, Sankt-Anna-Kapelle Mulfingen, ehemaliges Rathaus in Ailringen

PFAD DER STILLE

Mulfingen

ZWISCHEN JAGST, ETTE UND

Wegbeschreibung

10

Start ist in Mulfingen, Ortsmitte. Wir wandern ins Roggelshäuser Tal, vorbei am Schulzentrum, Stauseehalle, Sporthalle und am Sportgelände. Kurz vom Staudamm biegen wir halblinks ab und gehen entlang des Stausees weiter bis zum Vordamm. Auch hier wird wieder halblinks abgebogen, immer dem Roggelshäuser Bach entlang. Nach 500 m links abbiegen, nun kommt ein Anstieg im Wald (ca. 400 m) Richtung Ochsental. In Ochsental auf der Kreisstraße gehen wir nach 50 m rechts ab und dann links in Richtung Zaisenhausen. Bevor es steil bergab geht, empfiehlt sich ein Abstecher zum Honigbrunnen, ca. 200 m links. Wir kommen zu einem Aussichtspunkt. Nach 100 m abbiegen in einen Besinnungsweg. In Zaisenhausen vor der St.-Nepomuk-Brücke links in den

ANSCHLUSSWANDERUNGEN Hohenloher Runde (Tour 20), Pfad der Stille Dörzbach (Tour 1), Langenburg (Tour 15) Kulturwanderweg Jagst, 5 Ergänzungstouren

ROGGELSHÄUSER BACH Ergänzungstouren

Grottenweg abbiegen. Wir kommen zur Lourdesgrotte, der größten Grottenanlage im süddeutschen Raum. Es geht wieder zurück über die Ettebrücke (St. Nepomuk) in Richtung Staigerbach. Nach 60 m links abbiegen in das Neubaugebiet Altenberg. Wir gehen an Steinriegeln vorbei, die vom Weinbau in dieser Gegend vor langer Zeit zeugen. Nach 2 km kommen wir ins Staigerbachtal, biegen rechts ab, nach 50 m wieder links, dann durch den Pfingstbergwald in Richtung Mulfingen. Vorsicht beim Überqueren der Landesstraße oberhalb der Firma ebm-papst. Nach 30 m talabwärts rechts in einen Feldweg abbiegen. Wir erreichen die Wacholderheide und genießen den Ausblick ins Jagsttal. Weiter gehts über eine Klinge, nach etwa 100 m scharf rechts den Berg hoch in Richtung Hollenbach (nicht links abbiegen!). Bei den Aussiedlerhöfen Löhleinsberg links abbiegen. Nach 1 km erreichen wir Hollenbach. Wir besuchen die 1000-jährige Linde an der Kirche. An-

schließend geht es in Richtung Ailringen durch das Rißbachtal. Am Rißbachstaudamm bietet sich die Gelegenheit einer kurzen Pause zur Entspannung. Weiter geht es bachabwärts am Schützenhaus vorbei nach Ailringen. Direkt am Ortseingang biegen wir rechts ab und erreichen nach einem kurzen Anstieg links den Friedhof (einmalig mit Holzkreuzen) neben der Kirche. Nach einem Besuch beim historischen Rathaus geht es durch Ailringen in Richtung Mulfingen. Vor der Fa. Mühleck rechts über die Jagstbrücke, dann halbrechts hoch zum Walderlebnispfad weiter nach Mulfingen. Am Ende des Walderlebnispfades biegen wir links ab, 200 m steil bergab auf den Kocher-Jagst-Radweg oder folgen dem Waldweg geradeaus. Abschließend erreichen wir die Wallfahrtskapelle St. Anna. In der an der Jagst gelegenen Kapelle können Dankestafeln angesehen werden. Jährlich am 26. Juli findet der St. Anna-Tag mit Wallfahrt statt.

Der Pfad der Stille in Mulfingen wird durch fünf weitere Touren ergänzt. Die beschriebenen Touren sind Rundtouren mit kürzeren Gehzeiten (keine Radtour).

Wir verlassen Jagstberg Richtung Heßlachshof. Nach ca. 5 Minuten sind wir auf einer Hochebene, am „Krug’s Käppele“, benannt nach dem Erbauer. Der Weg nach Mulfingen zurück führt über einen Erdweg, begleitet von Kreuzwegstationen ins Jagsttal. Wir befinden uns im Gewann „Galgenberg“, wie der Name zustande kam, lässt sich leicht vermuten. Nach ca. 10 Minuten endet der Erdweg, hier folgen wir scharf rechts der Straße zurück zum Ausgangspunkt.

ERGÄNZUNGSTOUR 1 Mulfingen – Jagstberg – Mulfingen START St. Anna-Kapelle Mulfingen WANDERSTRECKE 2,6 km Der Weg beginnt links an der neu gestalteten Grotte vorbei. Nach ca. 6 Minuten endet der Erdweg, auf halber Höhe haben wir einen schönen Blick ins Jagsttal. Wir gehen rechts den Gänsweg hinauf, auf dem bis 1952 die Gänse nach Mulfingen getrieben wurden. Am Ortseingang von Jagstberg (1340 bis 1806 freie Reichsstadt) gehen wir links die Bergstraße hoch. Vor der Kirch St. Burchard (1602) erklimmen wir die Treppen, am Pfarrhaus vorbei. Vor uns taucht die Zehntscheune auf. Links oberhalb stand die frühere Burganlage, welche der Legende nach, von den Tempelrittern er-

ERGÄNZUNGSTOUR 2 Ob sie wohl „Sounds of Silence“ spielen? baut worden sein soll. Folgen wir den Treppen rechts hinunter, über den Damm und rechts der Straße „Oberes Hag“ Richtung „Alte Schule“. Vor dem Feuerwehrmagazin wacht der Heilige Florian, wer möchte, kann hier etwas ausruhen.

Mulfingen – Simprechtshausen – Heimhausen – Mulfingen START Sporthalle Mulfingen WANDERSTRECKE 13,2 km Wir starten in Mulfingen unterhalb der Sporthalle. Vorbei am Sportgelände laufen wir links vom Staudamm ins Roggelshäuser Tal. Wir überqueren rechts abbiegend den 2. Staudamm. Auf einem

11

ie geht das zusammen? In Mulfingen gut! Eine tolle Wanderung führt uns durchs Jagsttal, durchs Ettetal und durchs Roggelshäuser Bachtal, zeigt die Dynamik kleinerer und größerer Fließgewässer, aber auch Hanglagen, die auf Grund ihrer Trockenheit schon immer extensiv genutzt wurden. Ursprünglich Wald, ab dem Frühmittelalter Weinberge und ab ca. 1900 zunächst Hackraine, dann Mähwiesen. Heute werden die meisten dieser Flächen über das Landschaftspflegeprojekt „Trockenhänge im Jagsttal“ gepflegt. Alle Formen der Beweidung, Rinder, Schafe, Ziegen, ja sogar Zebus werden eingesetzt, um diese eindrucksvolle Kulturlandschaft zu erhalten – für die Menschen, die dort im Jagsttal leben, aber auch für den Wanderer! Am eindrucksvollsten sind die Salbei-Glatthafer-Wiesen im Juni, zur Salbeiblüte! Bereits im Mai blühen auf zahlreichen Flächen prächtige Orchideenbestände. Knabenkräuter, Ragwurze und Waldvögelein sind hier so häufig, wie anderorts die Margerite!


TOUR 2

Infos Haupttour START Mulfingen Ortsmitte KARTE Freizeitkarte F515, Bad Mergentheim WANDERSTRECKE Haupttour 28 km, 7 Stunden. Alle Pfade der Stille Touren sind nur in einer Richtung ausgeschildert.

W

EINKEHR Gaststätten in Mulfingen, Hollenbach, Ailringen und Heimhausen BESONDERHEITEN Auch als Radwanderung geeignet, Kirche mit 1000-jähriger Linde in Hollenbach, Sankt-Anna-Kapelle Mulfingen, ehemaliges Rathaus in Ailringen

PFAD DER STILLE

Mulfingen

ZWISCHEN JAGST, ETTE UND

Wegbeschreibung

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Start ist in Mulfingen, Ortsmitte. Wir wandern ins Roggelshäuser Tal, vorbei am Schulzentrum, Stauseehalle, Sporthalle und am Sportgelände. Kurz vom Staudamm biegen wir halblinks ab und gehen entlang des Stausees weiter bis zum Vordamm. Auch hier wird wieder halblinks abgebogen, immer dem Roggelshäuser Bach entlang. Nach 500 m links abbiegen, nun kommt ein Anstieg im Wald (ca. 400 m) Richtung Ochsental. In Ochsental auf der Kreisstraße gehen wir nach 50 m rechts ab und dann links in Richtung Zaisenhausen. Bevor es steil bergab geht, empfiehlt sich ein Abstecher zum Honigbrunnen, ca. 200 m links. Wir kommen zu einem Aussichtspunkt. Nach 100 m abbiegen in einen Besinnungsweg. In Zaisenhausen vor der St.-Nepomuk-Brücke links in den

ANSCHLUSSWANDERUNGEN Hohenloher Runde (Tour 20), Pfad der Stille Dörzbach (Tour 1), Langenburg (Tour 15) Kulturwanderweg Jagst, 5 Ergänzungstouren

ROGGELSHÄUSER BACH Ergänzungstouren

Grottenweg abbiegen. Wir kommen zur Lourdesgrotte, der größten Grottenanlage im süddeutschen Raum. Es geht wieder zurück über die Ettebrücke (St. Nepomuk) in Richtung Staigerbach. Nach 60 m links abbiegen in das Neubaugebiet Altenberg. Wir gehen an Steinriegeln vorbei, die vom Weinbau in dieser Gegend vor langer Zeit zeugen. Nach 2 km kommen wir ins Staigerbachtal, biegen rechts ab, nach 50 m wieder links, dann durch den Pfingstbergwald in Richtung Mulfingen. Vorsicht beim Überqueren der Landesstraße oberhalb der Firma ebm-papst. Nach 30 m talabwärts rechts in einen Feldweg abbiegen. Wir erreichen die Wacholderheide und genießen den Ausblick ins Jagsttal. Weiter gehts über eine Klinge, nach etwa 100 m scharf rechts den Berg hoch in Richtung Hollenbach (nicht links abbiegen!). Bei den Aussiedlerhöfen Löhleinsberg links abbiegen. Nach 1 km erreichen wir Hollenbach. Wir besuchen die 1000-jährige Linde an der Kirche. An-

schließend geht es in Richtung Ailringen durch das Rißbachtal. Am Rißbachstaudamm bietet sich die Gelegenheit einer kurzen Pause zur Entspannung. Weiter geht es bachabwärts am Schützenhaus vorbei nach Ailringen. Direkt am Ortseingang biegen wir rechts ab und erreichen nach einem kurzen Anstieg links den Friedhof (einmalig mit Holzkreuzen) neben der Kirche. Nach einem Besuch beim historischen Rathaus geht es durch Ailringen in Richtung Mulfingen. Vor der Fa. Mühleck rechts über die Jagstbrücke, dann halbrechts hoch zum Walderlebnispfad weiter nach Mulfingen. Am Ende des Walderlebnispfades biegen wir links ab, 200 m steil bergab auf den Kocher-Jagst-Radweg oder folgen dem Waldweg geradeaus. Abschließend erreichen wir die Wallfahrtskapelle St. Anna. In der an der Jagst gelegenen Kapelle können Dankestafeln angesehen werden. Jährlich am 26. Juli findet der St. Anna-Tag mit Wallfahrt statt.

Der Pfad der Stille in Mulfingen wird durch fünf weitere Touren ergänzt. Die beschriebenen Touren sind Rundtouren mit kürzeren Gehzeiten (keine Radtour).

Wir verlassen Jagstberg Richtung Heßlachshof. Nach ca. 5 Minuten sind wir auf einer Hochebene, am „Krug’s Käppele“, benannt nach dem Erbauer. Der Weg nach Mulfingen zurück führt über einen Erdweg, begleitet von Kreuzwegstationen ins Jagsttal. Wir befinden uns im Gewann „Galgenberg“, wie der Name zustande kam, lässt sich leicht vermuten. Nach ca. 10 Minuten endet der Erdweg, hier folgen wir scharf rechts der Straße zurück zum Ausgangspunkt.

ERGÄNZUNGSTOUR 1 Mulfingen – Jagstberg – Mulfingen START St. Anna-Kapelle Mulfingen WANDERSTRECKE 2,6 km Der Weg beginnt links an der neu gestalteten Grotte vorbei. Nach ca. 6 Minuten endet der Erdweg, auf halber Höhe haben wir einen schönen Blick ins Jagsttal. Wir gehen rechts den Gänsweg hinauf, auf dem bis 1952 die Gänse nach Mulfingen getrieben wurden. Am Ortseingang von Jagstberg (1340 bis 1806 freie Reichsstadt) gehen wir links die Bergstraße hoch. Vor der Kirch St. Burchard (1602) erklimmen wir die Treppen, am Pfarrhaus vorbei. Vor uns taucht die Zehntscheune auf. Links oberhalb stand die frühere Burganlage, welche der Legende nach, von den Tempelrittern er-

ERGÄNZUNGSTOUR 2 Ob sie wohl „Sounds of Silence“ spielen? baut worden sein soll. Folgen wir den Treppen rechts hinunter, über den Damm und rechts der Straße „Oberes Hag“ Richtung „Alte Schule“. Vor dem Feuerwehrmagazin wacht der Heilige Florian, wer möchte, kann hier etwas ausruhen.

Mulfingen – Simprechtshausen – Heimhausen – Mulfingen START Sporthalle Mulfingen WANDERSTRECKE 13,2 km Wir starten in Mulfingen unterhalb der Sporthalle. Vorbei am Sportgelände laufen wir links vom Staudamm ins Roggelshäuser Tal. Wir überqueren rechts abbiegend den 2. Staudamm. Auf einem

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ie geht das zusammen? In Mulfingen gut! Eine tolle Wanderung führt uns durchs Jagsttal, durchs Ettetal und durchs Roggelshäuser Bachtal, zeigt die Dynamik kleinerer und größerer Fließgewässer, aber auch Hanglagen, die auf Grund ihrer Trockenheit schon immer extensiv genutzt wurden. Ursprünglich Wald, ab dem Frühmittelalter Weinberge und ab ca. 1900 zunächst Hackraine, dann Mähwiesen. Heute werden die meisten dieser Flächen über das Landschaftspflegeprojekt „Trockenhänge im Jagsttal“ gepflegt. Alle Formen der Beweidung, Rinder, Schafe, Ziegen, ja sogar Zebus werden eingesetzt, um diese eindrucksvolle Kulturlandschaft zu erhalten – für die Menschen, die dort im Jagsttal leben, aber auch für den Wanderer! Am eindrucksvollsten sind die Salbei-Glatthafer-Wiesen im Juni, zur Salbeiblüte! Bereits im Mai blühen auf zahlreichen Flächen prächtige Orchideenbestände. Knabenkräuter, Ragwurze und Waldvögelein sind hier so häufig, wie anderorts die Margerite!


schönen Waldweg geht’s leicht bergauf Richtung „Saubühl“. Nach einer Klinge auf der rechten Seite biegen wir stark rechts ab und kommen über einen steilen Pfad zu einem wunderschönen Waldbildstock mitten im Wald. Ein paar Bänkchen laden zu einer Ruhepause ein. Nun geht es 200 m bergauf, wir laufen danach den Querweg links. Nach 300 m biegen wir rechts ab und sehen in der Ferne Simprechtshausen (an der Kirche eine Ölbergstation und kleine Grotte von 1885). Ein idyllischer ruhiger Waldweg führt durchs „Himmelreich“ ins Jagsttal hinunter. Bald kommen wir nach Heimhausen. Weiter geht’s am Dorfbrunnen vorbei Richtung Mulfingen. Ein Erdweg führt uns durch einen Wald Richtung Jagstberg. Kurz vor Jagstberg biegen wir rechts ab und überqueren die Kreisstraße. Nun geht’s bergab Richtung St. AnnaKapelle. Vor der Einmündung dieser Straße auf die Kreisstraße laufen wir links ca. 300 m hoch und dann rechts über einen schönen Pfad zur Annakapelle. Anschließend wandern wir Richtung Mulfingen und überqueren auf der linken Seite die Jagstbrücke. Gleich darauf scharf

Haupttour Ergänzungstouren Tour 1 Tour 2 Tour 3 Tour 4 Tour 5

Limpurger Rinder.

• Abwechslungsreiche Ausstellung zum Thema „Natur, Kultur und Mensch“ • lehrreiche Führungen und Vorträge

NEU: Schlafen im Camping-Fass Gaststätte + großer Biergarten Bade- und Angelsee Riesiger Abenteuerspielplatz

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Waldcampingplatz Hollenbacher See Wachter KG Mönchswald 1 ∙ 74673 Mulfingen / Hollenbach Tel. 0 79 38 - 72 72 ∙ www.waldcamping-hollenbacher-see.de

• jährlich stattfindende Jagsttal Wiesen Wanderung im Mai Nähere Informationen unter www. erlebnis-mittleres-jagsttal.de

ERGÄNZUNGSTOUR 3 Heimhausen – Buchenbach START Jagstmühle, Mulfingen-Heimhausen oder Herrenhaus, Mulfingen-Buchenbach WANDERSTRECKE 3,7 km Kombinierbar mit Tour 2 Von der Jagstmühle folgen wir der Straße Richtung Simprechtshausen (bergwärts). Nach ca. 400 m biegen wir ab auf einen Wiesenweg in die „Ziegenweide“ (Tor öffnen und wieder verschließen). Nach ca. 200 m verlassen wir die Weide wieder und kommen durch einen Waldweg nach Buchenbach. Wir gehen

durch das Wohngebiet „In den Weingärten“ zur Jagstbrücke und erreichen den Ortskern mit dem alten Herrenhaus. Weiter geht es, vorbei am Gasthaus Ochsen, rechts über die Buchenbachbrücke den steilen Anstieg zur Burg Buchenbach hoch. Wir folgen der asphaltierten Straße weiter zur Kreisstraße Buchenbach-Bodenhof. Hier nun ca. 300 m rechts entlang (bergwärts), danach rechts in einen Feldweg talwärts Richtung Berndshofen abbiegen. In Berndshofen kommen wir auf den Haldenweg, talwärts zur Hauptstraße und über die Speltbachbrücke. Nach der Brü-

Das Hotel & Restaurant Amtshaus ist ein historisches Fachwerkhaus inmitten herrlicher Natur. Direkt am „Pfad der Stille“ gelegen, bieten wir unseren Gästen fernab von Hektik und Stress eine Auszeit der besonderen Art.

Lourdesgrotte in Zaisenhausen.

• individuelle Informationen und spannende Naturerlebniswanderungen

Herrenhaus Buchenbach.

Langenburg Mulfingen Dörzbach Krautheim Herrenhaus Buchenbach Langenburger Straße 10 74673 Mulfingen-Buchenbach Telefon 07938 2035, Fax 07938 992442 E-Mail: info@erlebnis-mittleres-jagsttal.de

Mit komfortablen Gästezimmern im modernen Landhausstil und dem Restaurant „Amtskeller“ im historischen Gewölbe sind wir der ideale Ausgangspunkt für Ihre Ausflüge in die Genießerregion Hohenlohe. Hotel & Restaurant Amtshaus

Kirchbergweg 3 | 74673 Mulfingen-Ailringen 07937 / 970 0| www.amtshaus-ailringen.de

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Waldbildstock bei Simprechtshausen.

links bringt uns ein Fußpfad nach 100 m durch eine Unterführung in die Ortsmitte. Links vom Dorfbrunnen ist am Gebäude der St. Josefspflege eine Gedenktafel angebracht, die an die 39 Sinti- und Roma-Kinder erinnert, die 1943 von dort direkt nach Auschwitz gebracht wurden. Wir überqueren die Straße und gehen rechts in die Poststraße, von dort weiter Richtung Ausgangspunkt.


schönen Waldweg geht’s leicht bergauf Richtung „Saubühl“. Nach einer Klinge auf der rechten Seite biegen wir stark rechts ab und kommen über einen steilen Pfad zu einem wunderschönen Waldbildstock mitten im Wald. Ein paar Bänkchen laden zu einer Ruhepause ein. Nun geht es 200 m bergauf, wir laufen danach den Querweg links. Nach 300 m biegen wir rechts ab und sehen in der Ferne Simprechtshausen (an der Kirche eine Ölbergstation und kleine Grotte von 1885). Ein idyllischer ruhiger Waldweg führt durchs „Himmelreich“ ins Jagsttal hinunter. Bald kommen wir nach Heimhausen. Weiter geht’s am Dorfbrunnen vorbei Richtung Mulfingen. Ein Erdweg führt uns durch einen Wald Richtung Jagstberg. Kurz vor Jagstberg biegen wir rechts ab und überqueren die Kreisstraße. Nun geht’s bergab Richtung St. AnnaKapelle. Vor der Einmündung dieser Straße auf die Kreisstraße laufen wir links ca. 300 m hoch und dann rechts über einen schönen Pfad zur Annakapelle. Anschließend wandern wir Richtung Mulfingen und überqueren auf der linken Seite die Jagstbrücke. Gleich darauf scharf

Haupttour Ergänzungstouren Tour 1 Tour 2 Tour 3 Tour 4 Tour 5

Limpurger Rinder.

• Abwechslungsreiche Ausstellung zum Thema „Natur, Kultur und Mensch“ • lehrreiche Führungen und Vorträge

NEU: Schlafen im Camping-Fass Gaststätte + großer Biergarten Bade- und Angelsee Riesiger Abenteuerspielplatz

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Waldcampingplatz Hollenbacher See Wachter KG Mönchswald 1 ∙ 74673 Mulfingen / Hollenbach Tel. 0 79 38 - 72 72 ∙ www.waldcamping-hollenbacher-see.de

• jährlich stattfindende Jagsttal Wiesen Wanderung im Mai Nähere Informationen unter www. erlebnis-mittleres-jagsttal.de

ERGÄNZUNGSTOUR 3 Heimhausen – Buchenbach START Jagstmühle, Mulfingen-Heimhausen oder Herrenhaus, Mulfingen-Buchenbach WANDERSTRECKE 3,7 km Kombinierbar mit Tour 2 Von der Jagstmühle folgen wir der Straße Richtung Simprechtshausen (bergwärts). Nach ca. 400 m biegen wir ab auf einen Wiesenweg in die „Ziegenweide“ (Tor öffnen und wieder verschließen). Nach ca. 200 m verlassen wir die Weide wieder und kommen durch einen Waldweg nach Buchenbach. Wir gehen

durch das Wohngebiet „In den Weingärten“ zur Jagstbrücke und erreichen den Ortskern mit dem alten Herrenhaus. Weiter geht es, vorbei am Gasthaus Ochsen, rechts über die Buchenbachbrücke den steilen Anstieg zur Burg Buchenbach hoch. Wir folgen der asphaltierten Straße weiter zur Kreisstraße Buchenbach-Bodenhof. Hier nun ca. 300 m rechts entlang (bergwärts), danach rechts in einen Feldweg talwärts Richtung Berndshofen abbiegen. In Berndshofen kommen wir auf den Haldenweg, talwärts zur Hauptstraße und über die Speltbachbrücke. Nach der Brü-

Das Hotel & Restaurant Amtshaus ist ein historisches Fachwerkhaus inmitten herrlicher Natur. Direkt am „Pfad der Stille“ gelegen, bieten wir unseren Gästen fernab von Hektik und Stress eine Auszeit der besonderen Art.

Lourdesgrotte in Zaisenhausen.

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Langenburg Mulfingen Dörzbach Krautheim Herrenhaus Buchenbach Langenburger Straße 10 74673 Mulfingen-Buchenbach Telefon 07938 2035, Fax 07938 992442 E-Mail: info@erlebnis-mittleres-jagsttal.de

Mit komfortablen Gästezimmern im modernen Landhausstil und dem Restaurant „Amtskeller“ im historischen Gewölbe sind wir der ideale Ausgangspunkt für Ihre Ausflüge in die Genießerregion Hohenlohe. Hotel & Restaurant Amtshaus

Kirchbergweg 3 | 74673 Mulfingen-Ailringen 07937 / 970 0| www.amtshaus-ailringen.de

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Waldbildstock bei Simprechtshausen.

links bringt uns ein Fußpfad nach 100 m durch eine Unterführung in die Ortsmitte. Links vom Dorfbrunnen ist am Gebäude der St. Josefspflege eine Gedenktafel angebracht, die an die 39 Sinti- und Roma-Kinder erinnert, die 1943 von dort direkt nach Auschwitz gebracht wurden. Wir überqueren die Straße und gehen rechts in die Poststraße, von dort weiter Richtung Ausgangspunkt.


Wallfahrtskapelle St. Anna, Mulfingen.

TOUR 3

cke rechts weiter zur Jagst, entlang des Radweges, erreichen wir Heimhausen. Durch die Hintere Gasse gelangen wir zur Hauptstraße, überqueren diese zum Dorfplatz. Zum Ausgangspunkt gehen wir über die Brücke.

Stauferburg Krautheim.

ERGÄNZUNGSTOUR 4 Buchenbach – Unterregenbach START Herrenhaus, Mulfingen-Buchenbach WANDERSTRECKE 14,1 km

PFAD DER STILLE

Krautheim

HEIMAT DES GÖTZENSPRUCHS

D Archenbrücke in Langenburg-Unterregenbach.

Blick auf Mulfingen-Buchenbach.

ERGÄNZUNGSTOUR 5 Mulfingen – Zaisenhausen über Ottensee

sehen bald die wunderschöne Bogenweide. Hier lohnt es sich 5 Minuten zu verweilen und die schöne Aussicht nach Zaisenhausen zu genießen. Weiter geht es bergab und nach ca. 100 m links in die Steigklinge abbiegen. Auf dieser Strecke sind Medidationspunkte mit eingebaut. Bald sind wir in Zaisenhausen angekommen und biegen vor der St. Nepomukbrücke links ab zur größten Lourdesgrotte im süddeutschen Raum. Vorbei an der Brechdarrhalle nach 250 m links den Berg hoch zum Ottensee. Der Ottensee ist ein temporärer See, ein besonderes Naturschauspiel. Vorbei an Bildstöcken und Feldkreuzen kommen wir über das Gewann Fleiner wieder zurück nach Mulfingen. Dort überqueren wir die Landstraße und biegen links ab ins Neubaugebiet zurück zu unserem Ausgangspunkt.

START Mulfingen, Stauseehalle WANDERSTRECKE 12 km Start in Mulfingen oberhalb vom Kunstrasenplatz. Bei der Wegegabelung zum Stausee biegen wir halblinks ab. Dann geht es weiter entlang dem Stausee. Am Vordamm biegen wir wieder halblinks ab Richtung Ochsental – Zaisenhausen. Nach 500 m links abbiegen, nun kommt ein Anstieg im Wald (400 m) Richtung Ochsental. In Ochsental biegen wir auf der Kreisstraße nach rechts und dann nach 50 m wieder links Richtung Zaisenhausen. Bevor es steil bergab geht, empfehlen wir noch einen Abstecher am Honigbrunnen. Nach der Erfrischung dort gehen wir wieder 200 m zurück und

a nimmt man gerne 27 Kilometer unter die Wanderstiefel! Machen wir uns einfach mit dem Götz auf den Weg nach Neunstetten. Die Teiche, die heute im Wesentlichen das NSG „Im See“ bilden, sollen im Auftrag der Herren von Berlichingen angelegt worden sein – zur Fischzucht. Strukturreiche Uferbereiche an Stauseen dienen als Lebens- und Rückzugsraum zahlreicher, zum Teil gefährdeter Pflanzen- und Tierarten. Sie sind insbesondere Brut-, Rast- und Nahrungsgebiet für zahlreiche, teilweise gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Vogelarten. Besondere Vogelarten als Rastvögel sind dort Silberreiher, Kraniche und Fischadler. Das Schutzgebiet hat damit überregionale Bedeutung als Trittsteinbiotop für wassergebundene Zugvogelarten. Das etwa 8 Hektar große Naturschutzgebiet „Im See“ bietet im weiten Umkreis die einzigen größeren stillen Wasserflächen – ein Segen für die Flora und Fauna unserer Heimat! Seit der Renaturierung lebt das Biotop auf! Bitte respektieren Sie die ausgewiesenen Wege!

Wegbeschreibung In Krautheim starten wir vom Parkplatz am Wasserwerk (Gustav-Meyer-Hütte), an der L 1025 gelegen. Nachdem wir einen kleinen Wasserlauf überquert haben, gehen wir an der Hütte vorbei, dann halbrechts den Weg im Schlossberg entlang. Nach ca. 150 Metern sehen wir von oben den Beginn eines Baches, der wegen seines Aussehens im Volksmund „Kuharsch“ genannt wird. Es handelt sich hierbei um ein sehr sensibles Natur-

denkmal, das nicht betreten werden sollte. Wir wandern weiter hangaufwärts und erreichen die Burg Krautheim. Vom Bergfried aus haben wir einen herrlichen Rundblick über das Jagsttal. Einen Besuch wert ist auch die Burgkapelle. Nachdem wir diesen Ausblick genossen haben, wandern wir weiter über den Burgweg, die Bühlhofstraße, vorbei an der Lourdesgrotte, den Grottenweg, die König-Albrecht-

Ein imposantes Naturerlebnis

Die Stadt des Götzenspruchs

Wandern um Krautheim mit besten Aussichtspunkten – ein Naturerlebnis der besonderen Art. Sie begegnen auf Wanderpfaden dem „Kuharsch“, erleben das herrliche Jagsttalpanorama, dem Bergfried in Krautheim, dem Weinbergen in Klepsau und genießen die Natur im NSG „See“ in Neunstetten. Die Stauferburg mit frühgotischer Kapelle und das Johannitermuseum führen auf eine spannende Zeitreise mit Götz von Berlichingen und den Johannitern durch die vergangenen Jahrhunderte.

Stadtverwaltung Krautheim Burgweg 5, 74238 Krautheim Tel.: 06294/98-0 Fax: 06294/98-48 E-Mail: Stadt@Krautheim.de Internet: www.krautheim.de

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Nach der Jagstbrücke links bergauf, dann rechts in die „Oberen Weinberge“ und geradeaus nach Eberbach. An der ehemaligen Neuapostolischen Kirche vorbei, links durch die Theodor-Haecker-Straße (Philosoph und Schriftsteller, der hier geboren wurde). Der Hauptstraße durch den Ort folgen. Am Ortsende (bei der früheren Schule) links abzweigen Richtung Brüchlingen. Der Straße folgen bis zum letzten Haus. Hier links auf einem Grasweg bergauf bis zur Straße, dann rechts bis zur Grillhütte. In der Kehre die Straße (gegenüber) verlassen und der Beschilderung, auf meist geschotterten Waldwegen, folgen bis Unterregenbach. Die Archenbrücke über die Jagst führt zum Ort mit reichen historischen Sehenswürdigkeiten. Informationen auf Tafeln in der Kirche (tagsüber immer offen), Krypta unter dem Pfarrhaus. Für einen Besuch des Museums und Führungen bitte anmelden bei der Stadt Langenburg (Telefon 07905 91020). Weiter Richtung Friedhof, am Friedhof links am Friedhofstor vorbei, nach dem Friedhof rechts auf dem früheren Kirchund Schulweg von Sonnhofen nach Unterregenbach. Bevor Sonnhofen sichtbar ist, nach rechts auf einen breiteren Waldweg. Bald darauf, bei einer langgezogenen Linkskurve, lädt rechts eine große Bank mit schöner Aussicht auf das Jagsttal, Oberregenbach und Langenburg. („Schönblick“) ein. Auf dem ausgeschilderten Weg weiter, teilweise durch Wald, teilweise am Waldrand entlang, mit schönen Ausblicken auf Eberbach und das Jagsttal. Eberbach wird auf halber Höhe passiert, bald darauf wird der Ausgangspunkt Buchenbach sichtbar. An Kirche und Friedhof vorbei zurück zum Herrenhaus.


Wallfahrtskapelle St. Anna, Mulfingen.

TOUR 3

cke rechts weiter zur Jagst, entlang des Radweges, erreichen wir Heimhausen. Durch die Hintere Gasse gelangen wir zur Hauptstraße, überqueren diese zum Dorfplatz. Zum Ausgangspunkt gehen wir über die Brücke.

Stauferburg Krautheim.

ERGÄNZUNGSTOUR 4 Buchenbach – Unterregenbach START Herrenhaus, Mulfingen-Buchenbach WANDERSTRECKE 14,1 km

PFAD DER STILLE

Krautheim

HEIMAT DES GÖTZENSPRUCHS

D Archenbrücke in Langenburg-Unterregenbach.

Blick auf Mulfingen-Buchenbach.

ERGÄNZUNGSTOUR 5 Mulfingen – Zaisenhausen über Ottensee

sehen bald die wunderschöne Bogenweide. Hier lohnt es sich 5 Minuten zu verweilen und die schöne Aussicht nach Zaisenhausen zu genießen. Weiter geht es bergab und nach ca. 100 m links in die Steigklinge abbiegen. Auf dieser Strecke sind Medidationspunkte mit eingebaut. Bald sind wir in Zaisenhausen angekommen und biegen vor der St. Nepomukbrücke links ab zur größten Lourdesgrotte im süddeutschen Raum. Vorbei an der Brechdarrhalle nach 250 m links den Berg hoch zum Ottensee. Der Ottensee ist ein temporärer See, ein besonderes Naturschauspiel. Vorbei an Bildstöcken und Feldkreuzen kommen wir über das Gewann Fleiner wieder zurück nach Mulfingen. Dort überqueren wir die Landstraße und biegen links ab ins Neubaugebiet zurück zu unserem Ausgangspunkt.

START Mulfingen, Stauseehalle WANDERSTRECKE 12 km Start in Mulfingen oberhalb vom Kunstrasenplatz. Bei der Wegegabelung zum Stausee biegen wir halblinks ab. Dann geht es weiter entlang dem Stausee. Am Vordamm biegen wir wieder halblinks ab Richtung Ochsental – Zaisenhausen. Nach 500 m links abbiegen, nun kommt ein Anstieg im Wald (400 m) Richtung Ochsental. In Ochsental biegen wir auf der Kreisstraße nach rechts und dann nach 50 m wieder links Richtung Zaisenhausen. Bevor es steil bergab geht, empfehlen wir noch einen Abstecher am Honigbrunnen. Nach der Erfrischung dort gehen wir wieder 200 m zurück und

a nimmt man gerne 27 Kilometer unter die Wanderstiefel! Machen wir uns einfach mit dem Götz auf den Weg nach Neunstetten. Die Teiche, die heute im Wesentlichen das NSG „Im See“ bilden, sollen im Auftrag der Herren von Berlichingen angelegt worden sein – zur Fischzucht. Strukturreiche Uferbereiche an Stauseen dienen als Lebens- und Rückzugsraum zahlreicher, zum Teil gefährdeter Pflanzen- und Tierarten. Sie sind insbesondere Brut-, Rast- und Nahrungsgebiet für zahlreiche, teilweise gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Vogelarten. Besondere Vogelarten als Rastvögel sind dort Silberreiher, Kraniche und Fischadler. Das Schutzgebiet hat damit überregionale Bedeutung als Trittsteinbiotop für wassergebundene Zugvogelarten. Das etwa 8 Hektar große Naturschutzgebiet „Im See“ bietet im weiten Umkreis die einzigen größeren stillen Wasserflächen – ein Segen für die Flora und Fauna unserer Heimat! Seit der Renaturierung lebt das Biotop auf! Bitte respektieren Sie die ausgewiesenen Wege!

Wegbeschreibung In Krautheim starten wir vom Parkplatz am Wasserwerk (Gustav-Meyer-Hütte), an der L 1025 gelegen. Nachdem wir einen kleinen Wasserlauf überquert haben, gehen wir an der Hütte vorbei, dann halbrechts den Weg im Schlossberg entlang. Nach ca. 150 Metern sehen wir von oben den Beginn eines Baches, der wegen seines Aussehens im Volksmund „Kuharsch“ genannt wird. Es handelt sich hierbei um ein sehr sensibles Natur-

denkmal, das nicht betreten werden sollte. Wir wandern weiter hangaufwärts und erreichen die Burg Krautheim. Vom Bergfried aus haben wir einen herrlichen Rundblick über das Jagsttal. Einen Besuch wert ist auch die Burgkapelle. Nachdem wir diesen Ausblick genossen haben, wandern wir weiter über den Burgweg, die Bühlhofstraße, vorbei an der Lourdesgrotte, den Grottenweg, die König-Albrecht-

Ein imposantes Naturerlebnis

Die Stadt des Götzenspruchs

Wandern um Krautheim mit besten Aussichtspunkten – ein Naturerlebnis der besonderen Art. Sie begegnen auf Wanderpfaden dem „Kuharsch“, erleben das herrliche Jagsttalpanorama, dem Bergfried in Krautheim, dem Weinbergen in Klepsau und genießen die Natur im NSG „See“ in Neunstetten. Die Stauferburg mit frühgotischer Kapelle und das Johannitermuseum führen auf eine spannende Zeitreise mit Götz von Berlichingen und den Johannitern durch die vergangenen Jahrhunderte.

Stadtverwaltung Krautheim Burgweg 5, 74238 Krautheim Tel.: 06294/98-0 Fax: 06294/98-48 E-Mail: Stadt@Krautheim.de Internet: www.krautheim.de

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Nach der Jagstbrücke links bergauf, dann rechts in die „Oberen Weinberge“ und geradeaus nach Eberbach. An der ehemaligen Neuapostolischen Kirche vorbei, links durch die Theodor-Haecker-Straße (Philosoph und Schriftsteller, der hier geboren wurde). Der Hauptstraße durch den Ort folgen. Am Ortsende (bei der früheren Schule) links abzweigen Richtung Brüchlingen. Der Straße folgen bis zum letzten Haus. Hier links auf einem Grasweg bergauf bis zur Straße, dann rechts bis zur Grillhütte. In der Kehre die Straße (gegenüber) verlassen und der Beschilderung, auf meist geschotterten Waldwegen, folgen bis Unterregenbach. Die Archenbrücke über die Jagst führt zum Ort mit reichen historischen Sehenswürdigkeiten. Informationen auf Tafeln in der Kirche (tagsüber immer offen), Krypta unter dem Pfarrhaus. Für einen Besuch des Museums und Führungen bitte anmelden bei der Stadt Langenburg (Telefon 07905 91020). Weiter Richtung Friedhof, am Friedhof links am Friedhofstor vorbei, nach dem Friedhof rechts auf dem früheren Kirchund Schulweg von Sonnhofen nach Unterregenbach. Bevor Sonnhofen sichtbar ist, nach rechts auf einen breiteren Waldweg. Bald darauf, bei einer langgezogenen Linkskurve, lädt rechts eine große Bank mit schöner Aussicht auf das Jagsttal, Oberregenbach und Langenburg. („Schönblick“) ein. Auf dem ausgeschilderten Weg weiter, teilweise durch Wald, teilweise am Waldrand entlang, mit schönen Ausblicken auf Eberbach und das Jagsttal. Eberbach wird auf halber Höhe passiert, bald darauf wird der Ausgangspunkt Buchenbach sichtbar. An Kirche und Friedhof vorbei zurück zum Herrenhaus.


START Parkplatz Wasserwerk, Landesstraße 1025 KARTE Freizeitkarte F515 Bad Mergentheim WANDERSTRECKE Haupttour 27 km, Wanderzeit 7 Stunden EINKEHR Gastronomie in Krautheim, Neunstetten und Gommersdorf BESONDERHEITEN Burg Krautheim: In den Sommermonaten (1. 5. – 30. 9.) ist die Burg samstags, sonn- und feiertags von 14 – 17 Uhr geöffnet. Ansonsten besteht die Möglichkeit, einen Schlüssel im nahe gelegenen Rathaus abzuholen. Naturschutzgebiet „See“ bei Neunstetten ANSCHLUSSWANDERUNGEN Hohenloher Runde (Tour 20), Pfad der Stille Dörzbach, Kulturwanderweg Jagst

Der Krautheimer Kuharsch ist eine Naturerscheinung, bei der durch das fließende Wasser keine Abtragung der Endschichten erfolgt, sondern genau die gegenteilige Wirkung eintritt. Geologisch gesehen durchschneidet die Jagst den Muschelkalk. Dadurch reichert sich unterirdisches Wasser an den Berghängen mit Kalk an. Beim Austritt dieses Wassers an die Oberfläche, setzt sich durch die Reaktion mit Sauerstoff der Kalk ab. Es entsteht ein sogenannter Kalksinter, der im Laufe der Jahre einen Damm bildet. In einer Rinne auf diesem Damm fließt das Wasser. Der Name ist aus der Form des Endlaufs entstanden.

„Hohenlohe ist Landschaft. Hohenlohe ist aber auch Philosophie.“

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Andreas Dürr

Straße und die Neunstetter Straße zum jüd. Friedhof. Von hier aus haben wir die Möglichkeit, entweder direkt dem Wanderweg Richtung Gommersdorf zu folgen oder aber, wir gehen wieder etwas zurück bis zur Wege-Gabelung und wandern über die Gemeindeverbindungsstraße Krautheim – Neunstetten zum Naturschutzgebiet „See“. Von dort aus wandern wir Richtung Neunstetten, vorbei an dem Berliching’schen Schloss. Nach durchqueren eines kleinen Waldstückes vereinigen sich der Wanderweg von Neunstetten und der direkte Weg vom jüdischen Friedhof aus. Auf nun wieder einem Weg wandern wir nach Gommersdorf zur Kirche St. Johann mit einer Lourdesgrotte und dem Schultheißenepitaph. Über den Radwanderweg oder durch die Jagsttalauen geht es zurück nach Altkrautheim – Krautheim bis Klepsau. Nachdem wir in Klepsau die Landesstraße überquert haben, geht unsere Wanderung der Laibacher Straße entlang bis zur St.-Anna-Kapelle. Von dort aus wandern wir – dem Württembergischen Weinwanderweg folgend – am Sportplatz vorbei in die Weinberge. Unser Augenmerk in den Weinbergen gilt dem

Sonnenhalde angekommen, biegen wir links ab, nun geht es steil bergab. Nach dem Friedhof mit der Wolfgangskapelle links in die Wolfgangsstraße und immer geradeaus bis zum Marienplatz. Hier führt uns linker Hand ein idyllischer Weg bergauf zur imposanten Burg mit einem schönen Ausblick.

Bildstock des Hl. Urban, dem Schutzheiligen der Weinberge. In der Chronik ist hier zu lesen, dass dieser, weil der Wein erfroren war, etliche Male vom Sockel gestürzt und in Hecken geworfen wurde. Nachdem wir die Weinberge verlassen und die Landesstraße überquert haben, wandern wir durch das „Beckental“ zurück Richtung Krautheim. Bald erreichen wir die Imbachschlucht, in der wir direkt zum Parkplatz am Wasserwerk gehen können. Vorsicht: steiler Abstieg.

ERGÄNZUNGSTOUR 3 START Krautheim, Parkplatz Wasserwerk an der L 1025 WANDERSTRECKE 5,6 km

ERGÄNZUNGSTOUR 1 Krautheim – Altkrautheim – Klepsau START Krautheim, Parkplatz Wasserwerk an der L 1025, Klepsauer Straße 11 – 15 WANDERSTRECKE ca. 10 km Wir starten am Parkplatz am Wasserwerk (Gustav-Meyer-Hütte, L 1025). Nach Überquerung eines kleinen Wasserlaufs gehen wir an der Hütte vorbei und dann halbrechts den Weg im Schlossberg entlang. Nach ca. 150 Metern sehen wir von oben den Beginn des „Kuharsch“ (bitte nicht betreten). Wir wandern weiter hangaufwärts und erreichen die Burg Krautheim. Vom Bergfried aus haben wir einen

herrlichen Rundblick. Nachdem wir diesen Ausblick genossen haben, wandern wir entweder weiter über den Bergweg ins Tal oder wir machen einen Abstecher über das Johanniterhaus, die Kirche St. Marien. Rechts den Marktplatz hoch, danach links in den Grottenweg vorbei an der Lourdesgrotte, die kurz zum Verweilen einlädt. Danach gehen wir links durch das Stadttor und gleich rechts geradeaus ins Tal. Hier wandern wir über die Kreuzung geradeaus durch Krautheim. In Altkrautheim angelangt, überqueren wir die Jagstbrücke, um gleich danach in die erste Seitenstraße – Eberstaler Straße rechts abzubiegen. Nach ein paar Metern biegen wir links in die Kirchgasse, um gleich danach nochmals links in die Brunnensteige abzubiegen. Hier folgen wir einfach dem ausgeschilderten „Württembergischen Weinwanderweg“ bis kurz vor Klepsau. Hier können wir den Weg abkürzen und links über den Kocher-Jagst-Radweg zurück zur Gustav-Meyer-Hütte laufen oder wir gehen rechts über die Jagstbrücke durch den Weinort Klepsau. Nach dem Überqueren der Landstraße an der Kreuzung halten wir uns dann halb links der Winzerstraße, folgen am Friedhof vorbei in die Weinberge. Danach nehmen wir gleich

den ersten Weg links durch die Weinberge. Nachdem wir die Weinberge verlassen und die Landesstraße Krautheim – Assamstadt überquert haben, halten wir uns links und laufen neben, dem alten Jagsttal Bahngleis, zurück zum Ausgangspunkt beim Wasserwerk.

ERGÄNZUNGSTOUR 2 START Krautheim, Parkplatz Kirche St. Marien WANDERSTRECKE 3,4 km Bei der Kirche St. Marien rechts den Marktplatz hoch wandern und nach ca. 150 m links in den Grottenweg abbiegen, wobei sich ein kurzer Halt an der Lourdes Grotte lohnt. Dann geht es weiter geradeaus bis zur Alten Mälzerei, dort rechts abbiegen und an der Bergsiedlung vorbei gehen. Kurz nach dem Ortsschild biegen wir nach links, um gleich nach ein paar Metern nochmals links abzubiegen. Jetzt befinden wir uns auf dem sogenannten „Kalten Berg“. Auf diesem Weg können wir Bildstöcke bestaunen, außerdem laden Sitzbänkchen zu einer Ruhepause ein. Den Blick zurück zu werfen lohnt sich, denn die Burg wirkt aus dieser Perspektive nochmal ganz anders. In der

Der Beschreibung wie in Ergänzungstour 1 bis zur Burg Krautheim folgen. Danach wandern wir weiter über den Burgweg, die Bühlhofstraße links in den Grottenweg vorbei an der Lourdesgrotte. Unten angekommen, gehen wir rechts den Assamstadter Weg wieder hoch. An der Weggabelung nach rechts abbiegen, an der Ev. Kirche vorbei und nach ein paar Metern links in die Graf-EbersteinStraße. Dieser folgen wir, bis wir nach dem Ortsende, kurz nach einem Marienbildstock, erneut an eine Weggabelung kommen. Hier nehmen wir den rechten Weg und gleich nach ein paar Metern gleich nochmals rechts und bergab. Dieser Weg führt immer bergab, am Schluss nach einer Linkskurve mit einem etwas kürzeren, steilen Stück. Wir wandern geradeaus weiter, parallel zur Landstraße nach Assamstadt, vorbei an der Einmündung auf die Landstraße und am Waldrand, zu Beginn steil aufwärts, immer links das Beckental Richtung Krautheim entlang. Nach einem weiteren steilen Anstieg erreichen wir eine kleine Schutz-/ Rasthütte. Hier folgen wir dem linken Weg mit wunderschönem Blick über das Jagsttal. Nach dem Marienbildstock folgen wir dem steilen Weg links in die Imbachschlucht zum Ausgangspunkt.

Bildstöcke begleiten die Wege.

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Infos Haupttour


START Parkplatz Wasserwerk, Landesstraße 1025 KARTE Freizeitkarte F515 Bad Mergentheim WANDERSTRECKE Haupttour 27 km, Wanderzeit 7 Stunden EINKEHR Gastronomie in Krautheim, Neunstetten und Gommersdorf BESONDERHEITEN Burg Krautheim: In den Sommermonaten (1. 5. – 30. 9.) ist die Burg samstags, sonn- und feiertags von 14 – 17 Uhr geöffnet. Ansonsten besteht die Möglichkeit, einen Schlüssel im nahe gelegenen Rathaus abzuholen. Naturschutzgebiet „See“ bei Neunstetten ANSCHLUSSWANDERUNGEN Hohenloher Runde (Tour 20), Pfad der Stille Dörzbach, Kulturwanderweg Jagst

Der Krautheimer Kuharsch ist eine Naturerscheinung, bei der durch das fließende Wasser keine Abtragung der Endschichten erfolgt, sondern genau die gegenteilige Wirkung eintritt. Geologisch gesehen durchschneidet die Jagst den Muschelkalk. Dadurch reichert sich unterirdisches Wasser an den Berghängen mit Kalk an. Beim Austritt dieses Wassers an die Oberfläche, setzt sich durch die Reaktion mit Sauerstoff der Kalk ab. Es entsteht ein sogenannter Kalksinter, der im Laufe der Jahre einen Damm bildet. In einer Rinne auf diesem Damm fließt das Wasser. Der Name ist aus der Form des Endlaufs entstanden.

„Hohenlohe ist Landschaft. Hohenlohe ist aber auch Philosophie.“

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Andreas Dürr

Straße und die Neunstetter Straße zum jüd. Friedhof. Von hier aus haben wir die Möglichkeit, entweder direkt dem Wanderweg Richtung Gommersdorf zu folgen oder aber, wir gehen wieder etwas zurück bis zur Wege-Gabelung und wandern über die Gemeindeverbindungsstraße Krautheim – Neunstetten zum Naturschutzgebiet „See“. Von dort aus wandern wir Richtung Neunstetten, vorbei an dem Berliching’schen Schloss. Nach durchqueren eines kleinen Waldstückes vereinigen sich der Wanderweg von Neunstetten und der direkte Weg vom jüdischen Friedhof aus. Auf nun wieder einem Weg wandern wir nach Gommersdorf zur Kirche St. Johann mit einer Lourdesgrotte und dem Schultheißenepitaph. Über den Radwanderweg oder durch die Jagsttalauen geht es zurück nach Altkrautheim – Krautheim bis Klepsau. Nachdem wir in Klepsau die Landesstraße überquert haben, geht unsere Wanderung der Laibacher Straße entlang bis zur St.-Anna-Kapelle. Von dort aus wandern wir – dem Württembergischen Weinwanderweg folgend – am Sportplatz vorbei in die Weinberge. Unser Augenmerk in den Weinbergen gilt dem

Sonnenhalde angekommen, biegen wir links ab, nun geht es steil bergab. Nach dem Friedhof mit der Wolfgangskapelle links in die Wolfgangsstraße und immer geradeaus bis zum Marienplatz. Hier führt uns linker Hand ein idyllischer Weg bergauf zur imposanten Burg mit einem schönen Ausblick.

Bildstock des Hl. Urban, dem Schutzheiligen der Weinberge. In der Chronik ist hier zu lesen, dass dieser, weil der Wein erfroren war, etliche Male vom Sockel gestürzt und in Hecken geworfen wurde. Nachdem wir die Weinberge verlassen und die Landesstraße überquert haben, wandern wir durch das „Beckental“ zurück Richtung Krautheim. Bald erreichen wir die Imbachschlucht, in der wir direkt zum Parkplatz am Wasserwerk gehen können. Vorsicht: steiler Abstieg.

ERGÄNZUNGSTOUR 3 START Krautheim, Parkplatz Wasserwerk an der L 1025 WANDERSTRECKE 5,6 km

ERGÄNZUNGSTOUR 1 Krautheim – Altkrautheim – Klepsau START Krautheim, Parkplatz Wasserwerk an der L 1025, Klepsauer Straße 11 – 15 WANDERSTRECKE ca. 10 km Wir starten am Parkplatz am Wasserwerk (Gustav-Meyer-Hütte, L 1025). Nach Überquerung eines kleinen Wasserlaufs gehen wir an der Hütte vorbei und dann halbrechts den Weg im Schlossberg entlang. Nach ca. 150 Metern sehen wir von oben den Beginn des „Kuharsch“ (bitte nicht betreten). Wir wandern weiter hangaufwärts und erreichen die Burg Krautheim. Vom Bergfried aus haben wir einen

herrlichen Rundblick. Nachdem wir diesen Ausblick genossen haben, wandern wir entweder weiter über den Bergweg ins Tal oder wir machen einen Abstecher über das Johanniterhaus, die Kirche St. Marien. Rechts den Marktplatz hoch, danach links in den Grottenweg vorbei an der Lourdesgrotte, die kurz zum Verweilen einlädt. Danach gehen wir links durch das Stadttor und gleich rechts geradeaus ins Tal. Hier wandern wir über die Kreuzung geradeaus durch Krautheim. In Altkrautheim angelangt, überqueren wir die Jagstbrücke, um gleich danach in die erste Seitenstraße – Eberstaler Straße rechts abzubiegen. Nach ein paar Metern biegen wir links in die Kirchgasse, um gleich danach nochmals links in die Brunnensteige abzubiegen. Hier folgen wir einfach dem ausgeschilderten „Württembergischen Weinwanderweg“ bis kurz vor Klepsau. Hier können wir den Weg abkürzen und links über den Kocher-Jagst-Radweg zurück zur Gustav-Meyer-Hütte laufen oder wir gehen rechts über die Jagstbrücke durch den Weinort Klepsau. Nach dem Überqueren der Landstraße an der Kreuzung halten wir uns dann halb links der Winzerstraße, folgen am Friedhof vorbei in die Weinberge. Danach nehmen wir gleich

den ersten Weg links durch die Weinberge. Nachdem wir die Weinberge verlassen und die Landesstraße Krautheim – Assamstadt überquert haben, halten wir uns links und laufen neben, dem alten Jagsttal Bahngleis, zurück zum Ausgangspunkt beim Wasserwerk.

ERGÄNZUNGSTOUR 2 START Krautheim, Parkplatz Kirche St. Marien WANDERSTRECKE 3,4 km Bei der Kirche St. Marien rechts den Marktplatz hoch wandern und nach ca. 150 m links in den Grottenweg abbiegen, wobei sich ein kurzer Halt an der Lourdes Grotte lohnt. Dann geht es weiter geradeaus bis zur Alten Mälzerei, dort rechts abbiegen und an der Bergsiedlung vorbei gehen. Kurz nach dem Ortsschild biegen wir nach links, um gleich nach ein paar Metern nochmals links abzubiegen. Jetzt befinden wir uns auf dem sogenannten „Kalten Berg“. Auf diesem Weg können wir Bildstöcke bestaunen, außerdem laden Sitzbänkchen zu einer Ruhepause ein. Den Blick zurück zu werfen lohnt sich, denn die Burg wirkt aus dieser Perspektive nochmal ganz anders. In der

Der Beschreibung wie in Ergänzungstour 1 bis zur Burg Krautheim folgen. Danach wandern wir weiter über den Burgweg, die Bühlhofstraße links in den Grottenweg vorbei an der Lourdesgrotte. Unten angekommen, gehen wir rechts den Assamstadter Weg wieder hoch. An der Weggabelung nach rechts abbiegen, an der Ev. Kirche vorbei und nach ein paar Metern links in die Graf-EbersteinStraße. Dieser folgen wir, bis wir nach dem Ortsende, kurz nach einem Marienbildstock, erneut an eine Weggabelung kommen. Hier nehmen wir den rechten Weg und gleich nach ein paar Metern gleich nochmals rechts und bergab. Dieser Weg führt immer bergab, am Schluss nach einer Linkskurve mit einem etwas kürzeren, steilen Stück. Wir wandern geradeaus weiter, parallel zur Landstraße nach Assamstadt, vorbei an der Einmündung auf die Landstraße und am Waldrand, zu Beginn steil aufwärts, immer links das Beckental Richtung Krautheim entlang. Nach einem weiteren steilen Anstieg erreichen wir eine kleine Schutz-/ Rasthütte. Hier folgen wir dem linken Weg mit wunderschönem Blick über das Jagsttal. Nach dem Marienbildstock folgen wir dem steilen Weg links in die Imbachschlucht zum Ausgangspunkt.

Bildstöcke begleiten die Wege.

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Infos Haupttour


Kloster Schöntal – Perle im Jasttal.

PFAD DER STILLE

Schöntal

KNITTEL-VERSE VOM ABT PERSÖNLICH Infos START Parkplatz am Kloster Schöntal KARTE Freizeitkarte F514, Mosbach WANDERSTRECKE Haupttour 21 km, Wanderzeit 5 Stunden EINKEHR Gastronomie in Kloster Schöntal, Bieringen, Berlichingen, Westernhausen, Sindeldorf BESONDERHEITEN Klosterkirche mit prächtiger Innenausstattung, Neue Abtei mit Treppenhaus im Rokoko-Stil (jetzt Bildungshaus), Grablege des Götz von Berlichingen, Schloss Rossach (nur Außenbesichtigung), Bahrnholzkapelle mit Kreuzweg ANSCHLUSSWANDERUNGEN Hohenloher Runde (Tour 20), Limeswanderweg bei Unterkessach Klosterwaldweg (ca. 4,5 km, Start am Abzweig K 2331 – Wanderparkplatz Heilpflanzen- und Kulturlandschaftspfad Aschhausen, 2,5 km, beschildert

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Vier Ergänzungstouren, die Haupttour kann mit dem Rad gefahren werden.

W

andern im „Schönen Tal“, da steht das Kloster Schöntal, geistlicher Mittelpunkt über ein Jahrtausend, ein Zentrum der Kirche, Bildung und Kunst, natürlich im Mittelpunkt. Die imposante Klosteranlage der ehemaligen Zisterzienserabtei ist eine der schönsten geistlichen Residenzen im Norden Baden-Württembergs. Beeindruckend ist die prächtige barocke Klosterkirche. Von den mittelalterlichen Anlagen sind noch Ringmauern und Ecktürme erhalten. Im Jahre 1157 wurde das Kloster von einem Edelmann namens Wolfram von Bebenburg gestiftet. Er erfüllte damit ein Gelöbnis, nachdem er unversehrt aus dem 2. Kreuzzug zurückgekehrt war. Es gibt Theorien darüber, dass die Urzelle des Klosters in der Wallfahrtskirche Neusaß zu suchen sei. Ein Besuch dort lohnt in jedem Falle. Seine erste Blüte erlebte das Kloster im 15. Jahrhundert. Die wirtschaftliche und politische Macht wuchs. Doch während der Reformation, des Bauernkrieges und vor allem während des Dreißigjährigen Kriegs kam es immer wieder zu Plünderungen und Zerstörungen. Unter der

Barockes Treppenhaus im Rokoko-Stil. 49-jährigen Amtszeit von Abt Benedikt Knittel (1683 – 1732) wurde das barocke Erscheinungsbild des Klosters maßgeblich geprägt. In seiner Amtszeit wurde auch die Heiliggrabkapelle auf dem Kreuzberg geschaffen. Besondere Berühmtheit erlangte Knittel für seine literarische Begabung: Er schuf eine Vielzahl lehrhafter und humorgeprägter

Verse auf Lateinisch und Deutsch, die sogenannten „Knittel-Verse“. Ein weiterer berühmter Mann, der das Gesicht unserer Heimat prägte und mit dem Kloster in enger Beziehung stand, ist der Ritter mit der eisernen Hand, Götz von Berlichingen. Der Überlieferung nach sollen die ersten Mönche die Edlen von Berlichingen gebeten haben, ihnen für den Umzug ihres neu gegründeten Klosters von Neusaß ins „Schöne Tal“ der Jagst Grund und Boden zu überlassen. Als Gegenleistung sollten sie das Recht erhalten, im Kreuzgang ihre Grablege zu errichten. So erklärt sich, warum Götz von Berlichingen, den man nicht gerade als Mann der Kirche bezeichnen kann, im Kloster seine letzte Ruhestätte fand. Johann Wolfgang von Goethe setzte ihm mit seinem Drama 1773 ein literarisches Denkmal. Nach der Säkularisation 1802 endete nach rund 650 Jahren das Klosterleben in Schöntal. Heute beherbergen die ehemaligen Klostergebäude unter anderem das Bildungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ein Waldschulheim sowie das Rathaus der Gemeinde Schöntal.

Wir starten am Kloster Schöntal. In Bieringen auf der K 2323 Richtung Aschhausen, am Ortsausgang gegenüber der Fa. Ziehl-Abegg links in die Weberstraße einbiegen. Immer geradeaus auf dem asphaltierten Fahrweg ca. 2,5 km leicht ansteigend bis zur Kreisstraße K 2346. Wir überqueren diese Straße geradeaus in Richtung Rossach. An der nächsten Feldwegkreuzung biegen wir rechts ab, leicht ansteigend, bis wir abwärts nach Oberkessach serpentinenartig hinabgehen. Wir biegen auf die K 2321 rechts ein und gehen hinunter in den Ort. Es geht links ab über die Kessachbrücke, vorbei am alten Schul- und Rathaus in Richtung Osterburken. Wir gehen nun auf der L 1046 an der Lourdesgrotte vorbei und biegen nach der Rechtskurve links in den Kapellenweg ein. So gelangen wir über den Kreuzweg hoch zur Bahrnholzkapelle. Wir kommen nun kurz auf die L 1046 zurück und biegen dann gleich rechts in die Marienstraße ein. Über die Heidestraße biegen wir in den Angelweg ein und gehen durch das Wohngebiet hinunter zur K 2380, biegen kurz links ab, dann gleich wieder rechts auf den Grünkernradweg. Diesem Weg folgen wir durch die Talaue der Kessach, bis wir in das Waldgebiet „Glasenberg“ einbiegen. Hier passieren wir einen Streckenbereich, an dem sich vor ca. 1700 Jahren ein Wachturm des Limes befand. Unsere Tour führt durch ein wunderschönes Waldgebiet nach Rossach. Kurz vor dem Ortsausgang geht es links vorbei am Friedhof mit herrlichem Blick auf Schloss Rossach. Nach einem kleinen Stück auf der K 2321 geht es links den Wald hinunter ins Jagsttal. Kurz nach Berlichingen stoßen wir auf den Kocher-Jagst-Radweg, der uns zurück nach Schöntal führt. Der Kocher-Jagst-Radweg zählt zu den beliebtesten touristischen Touren in Baden-Württemberg. Auf insgesamt 332 km erschließt er die beiden Flußtäler.

Mohrenbrunnen im Kloster Schöntal.

Epitaph Götz von Berlichingen. ERGÄNZUNGSTOUR 1 Entdeckungstour zu barocken Kleinoden START Klosterkirche Schöntal WANDERSTRECKE ca. 4,5 km, Gehzeit ca. 1,5 Stunden

Bitte den Weg von Kloster Schöntal über den Kreuzberg nach Neusaß und zurück wandern. Der Weg ist nur einseitig ausgeschildert. An der Klosterkirche gehen wir durch den Klosterhof und verlassen diesen durch das hintere Tor. Dem geteerten Weg links entlang des Honigbachs bis zur K 2322, diese beim Gästehaus des Bildungshauses überqueren. Weiter geht’s rechts auf dem Gehweg bergan bis zum Wald (kleiner Wanderparkplatz). Hier links abbiegen und den „Mittleren Weg“, dann weiter steil bergan auf einem geteerten Weg bis zum Kreuzberg zur Heiliggrabkapelle. Dem Weg rechts folgen, dann links auf dem Grasweg über den Jugendzeltplatz für ca. 500 m. Ein Fahrweg führt ca. 800 m zur Ortsverbindungsstraße. Hier biegen wir rechts ab und bleiben auf diesem Weg bis zur Wallfahrtskirche Neusaß mit Heiligenbrünnle. An der Wallfahrtskirche Abstieg, vorbei an den Fischteichen, hinunter nach Kloster Schöntal.

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TOUR 4

Wegbeschreibung


Kloster Schöntal – Perle im Jasttal.

PFAD DER STILLE

Schöntal

KNITTEL-VERSE VOM ABT PERSÖNLICH Infos START Parkplatz am Kloster Schöntal KARTE Freizeitkarte F514, Mosbach WANDERSTRECKE Haupttour 21 km, Wanderzeit 5 Stunden EINKEHR Gastronomie in Kloster Schöntal, Bieringen, Berlichingen, Westernhausen, Sindeldorf BESONDERHEITEN Klosterkirche mit prächtiger Innenausstattung, Neue Abtei mit Treppenhaus im Rokoko-Stil (jetzt Bildungshaus), Grablege des Götz von Berlichingen, Schloss Rossach (nur Außenbesichtigung), Bahrnholzkapelle mit Kreuzweg ANSCHLUSSWANDERUNGEN Hohenloher Runde (Tour 20), Limeswanderweg bei Unterkessach Klosterwaldweg (ca. 4,5 km, Start am Abzweig K 2331 – Wanderparkplatz Heilpflanzen- und Kulturlandschaftspfad Aschhausen, 2,5 km, beschildert

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Vier Ergänzungstouren, die Haupttour kann mit dem Rad gefahren werden.

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andern im „Schönen Tal“, da steht das Kloster Schöntal, geistlicher Mittelpunkt über ein Jahrtausend, ein Zentrum der Kirche, Bildung und Kunst, natürlich im Mittelpunkt. Die imposante Klosteranlage der ehemaligen Zisterzienserabtei ist eine der schönsten geistlichen Residenzen im Norden Baden-Württembergs. Beeindruckend ist die prächtige barocke Klosterkirche. Von den mittelalterlichen Anlagen sind noch Ringmauern und Ecktürme erhalten. Im Jahre 1157 wurde das Kloster von einem Edelmann namens Wolfram von Bebenburg gestiftet. Er erfüllte damit ein Gelöbnis, nachdem er unversehrt aus dem 2. Kreuzzug zurückgekehrt war. Es gibt Theorien darüber, dass die Urzelle des Klosters in der Wallfahrtskirche Neusaß zu suchen sei. Ein Besuch dort lohnt in jedem Falle. Seine erste Blüte erlebte das Kloster im 15. Jahrhundert. Die wirtschaftliche und politische Macht wuchs. Doch während der Reformation, des Bauernkrieges und vor allem während des Dreißigjährigen Kriegs kam es immer wieder zu Plünderungen und Zerstörungen. Unter der

Barockes Treppenhaus im Rokoko-Stil. 49-jährigen Amtszeit von Abt Benedikt Knittel (1683 – 1732) wurde das barocke Erscheinungsbild des Klosters maßgeblich geprägt. In seiner Amtszeit wurde auch die Heiliggrabkapelle auf dem Kreuzberg geschaffen. Besondere Berühmtheit erlangte Knittel für seine literarische Begabung: Er schuf eine Vielzahl lehrhafter und humorgeprägter

Verse auf Lateinisch und Deutsch, die sogenannten „Knittel-Verse“. Ein weiterer berühmter Mann, der das Gesicht unserer Heimat prägte und mit dem Kloster in enger Beziehung stand, ist der Ritter mit der eisernen Hand, Götz von Berlichingen. Der Überlieferung nach sollen die ersten Mönche die Edlen von Berlichingen gebeten haben, ihnen für den Umzug ihres neu gegründeten Klosters von Neusaß ins „Schöne Tal“ der Jagst Grund und Boden zu überlassen. Als Gegenleistung sollten sie das Recht erhalten, im Kreuzgang ihre Grablege zu errichten. So erklärt sich, warum Götz von Berlichingen, den man nicht gerade als Mann der Kirche bezeichnen kann, im Kloster seine letzte Ruhestätte fand. Johann Wolfgang von Goethe setzte ihm mit seinem Drama 1773 ein literarisches Denkmal. Nach der Säkularisation 1802 endete nach rund 650 Jahren das Klosterleben in Schöntal. Heute beherbergen die ehemaligen Klostergebäude unter anderem das Bildungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ein Waldschulheim sowie das Rathaus der Gemeinde Schöntal.

Wir starten am Kloster Schöntal. In Bieringen auf der K 2323 Richtung Aschhausen, am Ortsausgang gegenüber der Fa. Ziehl-Abegg links in die Weberstraße einbiegen. Immer geradeaus auf dem asphaltierten Fahrweg ca. 2,5 km leicht ansteigend bis zur Kreisstraße K 2346. Wir überqueren diese Straße geradeaus in Richtung Rossach. An der nächsten Feldwegkreuzung biegen wir rechts ab, leicht ansteigend, bis wir abwärts nach Oberkessach serpentinenartig hinabgehen. Wir biegen auf die K 2321 rechts ein und gehen hinunter in den Ort. Es geht links ab über die Kessachbrücke, vorbei am alten Schul- und Rathaus in Richtung Osterburken. Wir gehen nun auf der L 1046 an der Lourdesgrotte vorbei und biegen nach der Rechtskurve links in den Kapellenweg ein. So gelangen wir über den Kreuzweg hoch zur Bahrnholzkapelle. Wir kommen nun kurz auf die L 1046 zurück und biegen dann gleich rechts in die Marienstraße ein. Über die Heidestraße biegen wir in den Angelweg ein und gehen durch das Wohngebiet hinunter zur K 2380, biegen kurz links ab, dann gleich wieder rechts auf den Grünkernradweg. Diesem Weg folgen wir durch die Talaue der Kessach, bis wir in das Waldgebiet „Glasenberg“ einbiegen. Hier passieren wir einen Streckenbereich, an dem sich vor ca. 1700 Jahren ein Wachturm des Limes befand. Unsere Tour führt durch ein wunderschönes Waldgebiet nach Rossach. Kurz vor dem Ortsausgang geht es links vorbei am Friedhof mit herrlichem Blick auf Schloss Rossach. Nach einem kleinen Stück auf der K 2321 geht es links den Wald hinunter ins Jagsttal. Kurz nach Berlichingen stoßen wir auf den Kocher-Jagst-Radweg, der uns zurück nach Schöntal führt. Der Kocher-Jagst-Radweg zählt zu den beliebtesten touristischen Touren in Baden-Württemberg. Auf insgesamt 332 km erschließt er die beiden Flußtäler.

Mohrenbrunnen im Kloster Schöntal.

Epitaph Götz von Berlichingen. ERGÄNZUNGSTOUR 1 Entdeckungstour zu barocken Kleinoden START Klosterkirche Schöntal WANDERSTRECKE ca. 4,5 km, Gehzeit ca. 1,5 Stunden

Bitte den Weg von Kloster Schöntal über den Kreuzberg nach Neusaß und zurück wandern. Der Weg ist nur einseitig ausgeschildert. An der Klosterkirche gehen wir durch den Klosterhof und verlassen diesen durch das hintere Tor. Dem geteerten Weg links entlang des Honigbachs bis zur K 2322, diese beim Gästehaus des Bildungshauses überqueren. Weiter geht’s rechts auf dem Gehweg bergan bis zum Wald (kleiner Wanderparkplatz). Hier links abbiegen und den „Mittleren Weg“, dann weiter steil bergan auf einem geteerten Weg bis zum Kreuzberg zur Heiliggrabkapelle. Dem Weg rechts folgen, dann links auf dem Grasweg über den Jugendzeltplatz für ca. 500 m. Ein Fahrweg führt ca. 800 m zur Ortsverbindungsstraße. Hier biegen wir rechts ab und bleiben auf diesem Weg bis zur Wallfahrtskirche Neusaß mit Heiligenbrünnle. An der Wallfahrtskirche Abstieg, vorbei an den Fischteichen, hinunter nach Kloster Schöntal.

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TOUR 4

Wegbeschreibung


Schloss Aschhausen.

ERGÄNZUNGSTOUR 2 Ritter und Mönche Schöntal – Storchenturm – Berlichingen – Ziegelhütte – Schöntal START Kloster Schöntal, Parkplatz Stationsgebäude WANDERSTRECKE ca. 12 km, Gehzeit ca. 3 – 3,5 Stunden Bitte den Weg von Kloster Schöntal über Storchenturm – Berlichingen – Neusaß – Kreuzberg zurück wandern. Der Weg ist nur einseitig ausgeschildert. Start am Stationsgebäude (ehemals Bahnhof ). Wir überqueren die Jagst, biegen am anderen Ufer rechts auf den Parkplatz ein und nehmen dann gleich

Orchideen im Jagsttal.

wieder links den steilen Grasweg bis zum Waldrand (+). Nach links abbiegen und bei einem quer zum Weg verlaufenden Waldpfad auf den Fußweg wechseln, der in einen Forstweg übergeht, auf dem wir die Ruine Storchenturm erreichen. Wir gehen zurück, biegen links ab und folgen dem Panoramaweg nach Berlichingen (Wanderweg Nr. 4). Vorbei an Steinriegeln mit herrlicher Aussicht geht’s Richtung Berlichingen. An der Weggabelung biegen wir links ab. Der Weg führt durch die Schelmenklinge. Nach überqueren der L 1025 weiter auf dem Kocher-JagstRadweg nach Berlichingen, hier über die Jagstbrücke bis zur Kirche. Vor der Kir-

Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung erforderlich (Gut geeignet auch für den Winter). Bitte den Weg von der Pumpstation aus wandern. Der Weg ist nur einseitig ausgeschildert. Am Parkplatz der Pumpstation in Aschhausen die Kreisstraße K 2323 überqueren und auf geschottertem Weg auf die Höhe hinaus aufsteigen. Oben angekommen biegen wir links ab, bleiben auf dem Fahrweg, der weiter durch den Wald führt. Bevor wir zum Zargenbuckel mit keltischer Ringanlage gelangen, kommen wir an eine Lichtung. Jetzt besteht die Möglichkeit - auf eigene Gefahr - zur Burgruine Urhausen, die unterhalb des Zargenbuckels liegt, abzusteigen. Bestes Wanderschuhwerk ist Pflicht. Von der Burgruine muss auf gleichem Weg wieder aufgestiegen werden. Weiter geht’s auf Naturwegen zum Keltenring – ein imposantes geschichtliches Erlebnis. Der 133 m lange Wall stammt aus der Urnenfelderzeit. Wir bleiben weiter auf diesem Weg und erreichen bald den höchsten Punkt mit Blick auf das Schloss. Hier biegen wir rechts auf den Fahrweg ein und gehen hinunter zum Ausgangspunkt.

ERGÄNZUNGSTOUR 4 Von Bergeshöhen in das Tal der Jagst Westernhausen – Marlach – Altdorf – Sershof – Westernhausen START Parkplatz Halle Westernhausen WANDERSTRECKE ca. 10,5 km, Gehzeit ca. 4,5 Stunden Der Weg ist einseitig ausgeschildert. Am Parkplatz der Halle Westernhausen gehen wir den Schulweg hoch, biegen in die Bildgartenstr. ein, vorbei an den Aussiedlerhöfen zur Ruine Stein. Oberhalb der Jagstfelsen rechts abbiegen und dem Schotterweg folgen, bis dieser nach rechts weiterführt. Hier biegen wir links in den Wald und wandern durch den Hangwald. Weiter geht’s auf dem Kocher-Jagst-Radweg durch die Keltenstr. nach Marlach. Jetzt links bis zur Kirche St. Georg laufen, dann rechts entlang des Bachs nach Altdorf. Weiter auf dem Radweg nach Sindeldorf. Über den Bach, vorbei an der Kirche Mariä Himmelfahrt und dem Dorfplatz. Die Straße überqueren, der K 2320 in Richtung Forchtenberg folgen. An einer Statue rechts in den Hellerweg einbiegen. Weiter auf dem Weg, der zum Sershof ansteigt, dann links in Richtung Hohe Straße. 200 m vor den Höfen steigen wir rechts nach Westernhausen ab.

JagstKulturwanderweg Wandern zwischen Natur und Kultur Entdecken Sie das Geheimnis der Jagst von Bad Friedrichshall bis Langenburg. Auf 8 Etappen von 10 bis 16 Kilometern. Einen ausführlichen Prospekt senden wir Ihnen gerne zu. Telefon 07940 18206 www.hohenlohe.de

che biegen wir rechts ab und erreichen das Geburtshaus des Götz von Berlichingen. Jetzt folgen wir dem Wanderweg Nr. 7 durch Berlichingen. Weiter geht’s steil bergauf. Oben angekommen rechts abbiegen, etwas geradeaus, dann wieder links zum Steinbruch – ein imposantes Naturspektakel. Weiter auf dem Feldweg – vorbei am Judenfriedhof zurück zum Weiler Ziegelhütte. Nach der Überquerung der Straße bei der Ziegelhütte in den Fahrweg einbiegen. Dann links, vorbei am Hochbehälter, bis zur K 2322, diese überqueren und in den Feldweg einbiegen. Bei der nächsten Wegekreuzung links nach Kloster Schöntal absteigen. Variante – Falls Sie die Wallfahrtskirche Neusaß besuchen möchten, biegen Sie an der Wegekreuzung rechts ab – siehe Tour 1)

ERGÄNZUNGSTOUR 3 Wanderung durch die Geschichte Aschhausen – Keltenring START Aschhausen, Parkplatz historische Pumpstation WANDERSTRECKE ca. 5 km, Gehzeit ca. 2 Stunden Ruine Storchenturm.

Anspruchsniveau: mittelschwer bis schwierig, hauptsächlich Naturwege.

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Abt Benedikt Knittel, der Bauherr vom Kloster Schöntal.


Schloss Aschhausen.

ERGÄNZUNGSTOUR 2 Ritter und Mönche Schöntal – Storchenturm – Berlichingen – Ziegelhütte – Schöntal START Kloster Schöntal, Parkplatz Stationsgebäude WANDERSTRECKE ca. 12 km, Gehzeit ca. 3 – 3,5 Stunden Bitte den Weg von Kloster Schöntal über Storchenturm – Berlichingen – Neusaß – Kreuzberg zurück wandern. Der Weg ist nur einseitig ausgeschildert. Start am Stationsgebäude (ehemals Bahnhof ). Wir überqueren die Jagst, biegen am anderen Ufer rechts auf den Parkplatz ein und nehmen dann gleich

Orchideen im Jagsttal.

wieder links den steilen Grasweg bis zum Waldrand (+). Nach links abbiegen und bei einem quer zum Weg verlaufenden Waldpfad auf den Fußweg wechseln, der in einen Forstweg übergeht, auf dem wir die Ruine Storchenturm erreichen. Wir gehen zurück, biegen links ab und folgen dem Panoramaweg nach Berlichingen (Wanderweg Nr. 4). Vorbei an Steinriegeln mit herrlicher Aussicht geht’s Richtung Berlichingen. An der Weggabelung biegen wir links ab. Der Weg führt durch die Schelmenklinge. Nach überqueren der L 1025 weiter auf dem Kocher-JagstRadweg nach Berlichingen, hier über die Jagstbrücke bis zur Kirche. Vor der Kir-

Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung erforderlich (Gut geeignet auch für den Winter). Bitte den Weg von der Pumpstation aus wandern. Der Weg ist nur einseitig ausgeschildert. Am Parkplatz der Pumpstation in Aschhausen die Kreisstraße K 2323 überqueren und auf geschottertem Weg auf die Höhe hinaus aufsteigen. Oben angekommen biegen wir links ab, bleiben auf dem Fahrweg, der weiter durch den Wald führt. Bevor wir zum Zargenbuckel mit keltischer Ringanlage gelangen, kommen wir an eine Lichtung. Jetzt besteht die Möglichkeit - auf eigene Gefahr - zur Burgruine Urhausen, die unterhalb des Zargenbuckels liegt, abzusteigen. Bestes Wanderschuhwerk ist Pflicht. Von der Burgruine muss auf gleichem Weg wieder aufgestiegen werden. Weiter geht’s auf Naturwegen zum Keltenring – ein imposantes geschichtliches Erlebnis. Der 133 m lange Wall stammt aus der Urnenfelderzeit. Wir bleiben weiter auf diesem Weg und erreichen bald den höchsten Punkt mit Blick auf das Schloss. Hier biegen wir rechts auf den Fahrweg ein und gehen hinunter zum Ausgangspunkt.

ERGÄNZUNGSTOUR 4 Von Bergeshöhen in das Tal der Jagst Westernhausen – Marlach – Altdorf – Sershof – Westernhausen START Parkplatz Halle Westernhausen WANDERSTRECKE ca. 10,5 km, Gehzeit ca. 4,5 Stunden Der Weg ist einseitig ausgeschildert. Am Parkplatz der Halle Westernhausen gehen wir den Schulweg hoch, biegen in die Bildgartenstr. ein, vorbei an den Aussiedlerhöfen zur Ruine Stein. Oberhalb der Jagstfelsen rechts abbiegen und dem Schotterweg folgen, bis dieser nach rechts weiterführt. Hier biegen wir links in den Wald und wandern durch den Hangwald. Weiter geht’s auf dem Kocher-Jagst-Radweg durch die Keltenstr. nach Marlach. Jetzt links bis zur Kirche St. Georg laufen, dann rechts entlang des Bachs nach Altdorf. Weiter auf dem Radweg nach Sindeldorf. Über den Bach, vorbei an der Kirche Mariä Himmelfahrt und dem Dorfplatz. Die Straße überqueren, der K 2320 in Richtung Forchtenberg folgen. An einer Statue rechts in den Hellerweg einbiegen. Weiter auf dem Weg, der zum Sershof ansteigt, dann links in Richtung Hohe Straße. 200 m vor den Höfen steigen wir rechts nach Westernhausen ab.

JagstKulturwanderweg Wandern zwischen Natur und Kultur Entdecken Sie das Geheimnis der Jagst von Bad Friedrichshall bis Langenburg. Auf 8 Etappen von 10 bis 16 Kilometern. Einen ausführlichen Prospekt senden wir Ihnen gerne zu. Telefon 07940 18206 www.hohenlohe.de

che biegen wir rechts ab und erreichen das Geburtshaus des Götz von Berlichingen. Jetzt folgen wir dem Wanderweg Nr. 7 durch Berlichingen. Weiter geht’s steil bergauf. Oben angekommen rechts abbiegen, etwas geradeaus, dann wieder links zum Steinbruch – ein imposantes Naturspektakel. Weiter auf dem Feldweg – vorbei am Judenfriedhof zurück zum Weiler Ziegelhütte. Nach der Überquerung der Straße bei der Ziegelhütte in den Fahrweg einbiegen. Dann links, vorbei am Hochbehälter, bis zur K 2322, diese überqueren und in den Feldweg einbiegen. Bei der nächsten Wegekreuzung links nach Kloster Schöntal absteigen. Variante – Falls Sie die Wallfahrtskirche Neusaß besuchen möchten, biegen Sie an der Wegekreuzung rechts ab – siehe Tour 1)

ERGÄNZUNGSTOUR 3 Wanderung durch die Geschichte Aschhausen – Keltenring START Aschhausen, Parkplatz historische Pumpstation WANDERSTRECKE ca. 5 km, Gehzeit ca. 2 Stunden Ruine Storchenturm.

Anspruchsniveau: mittelschwer bis schwierig, hauptsächlich Naturwege.

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Abt Benedikt Knittel, der Bauherr vom Kloster Schöntal.


TOUR 5

Forchtenberg – Geburtsort von Sophie Scholl.

V

om Landpfarrer zum Professor für Geographie und damit zum bedeutendsten Landeskundler des 19. Jahrhunderts. Robert Gradmann, geboren 1865 in Lauffen am Neckar, wirkte von 1891 bis 1901 als Landpfarrer in Forchtenberg. Hier kam er nicht nur seinen seelsorgerischen Pflichten nach, sondern gründete eine Raiffeisen’sche Darlehenskasse, war für die Fortbildung der Volksschullehrer verantwortlich und arbeitete an seinem in Tübingen während seiner Ausbildung begonnenen Werk „Das Pflanzenleben der Schwäbischen Alb, mit Berücksichtigung der angrenzenden Gebiete Süddeutschlands“. Eugen Nägele, der damalige Herausgeber der „Blätter des Schwäbischen Albvereins“, hatte ihn einst dazu ermuntert. Dieses umfassende Werk wurde

als Dissertation anerkannt und Robert Gradmann wurde mit summa cum laude zum Dr. scientiae naturalis der naturwissenschaftlichen Fakultät promoviert! Hohenlohe wirkt eben vielfältig. Bibliothekar und Privatdozent für Geographie (1901 – 1919) in Tübingen und dann bis 1936 Professor in Erlangen waren seine weiteren Stationen. Kaum eine Landesbeschreibung (das „Königreich Württemberg“, Oberamtsbeschreibungen) kommt seither ohne Gradmann’sche Beschreibung und Gliederung der Landschaft aus. Auch heute gängige Begriffe in der Ökologie, wie zum Beispiel Bannwälder, Prallhänge und Steppenheide prägte R. Gradmann bereits um 1905. Sein wissenschaftliches Interesse galt unter anderem den Zusammenhängen zwischen Boden, Klima, Vegetation und Siedlungsgeschichte.

Infos START Am Busbahnhof in der Nähe der Kocherbrücke KARTE L6722 oder Freizeitkarte F518 und F514 WANDERSTRECKE 11 km, Wanderzeit 4 Stunden. Nicht für Kinderwagen geeignet (Treppe zur Ruine)! EINKEHR Zahlreiche Gaststätten, Cafés, Weinstube und Biergärten BESONDERHEITEN Altstadt, Stadttor, Ruine, Rathaus, Kern-Museum, Hans- und Sophie Scholl Pfad, Hohenloher Bauernlehrpfad, Mundartweg ANSCHLUSSWANDERUNGEN Tour 6 und 7 LITERATURHINWEIS Weitere Infos über Robert Gradmann, DRW-Verlag, ISBN 3-87181-742-2

Sophie-Scholl-Rose.

Wegbeschreibung

Kochertal

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MIT LANDESKUNDLER ROBERT GRADMANN

ser Blick weit hinaus aufs Kupfertal und aufs Kochertal. Der gewaltige Gewölbekeller der restaurierten Burganlage ist über 40 m lang. Wir verlassen das Burggelände an der gegenüber liegenden Seite und wandern nach rechts, immer ansteigend, überqueren die Straße, vorbei geht’s an der Schiedhütte (Grillplatz). Nach 500 m treffen wir auf den Blauen-Punkt-Weg, diesem folgen wir bis kurz vor Hermersberg, ein ehemaliges Jagdschloss, heute in Privatbesitz. Wir gehen rechts und nehmen den linken Weg bis zur nächsten Wegegabelung, dort den linken Weg nutzend hinunter zum Zimmerbach und dem Bach folgend ins Kupfertal. Dort treffen wir auf den Rot-Kreuz-Weg, dem wir nach rechts der Kupfer abwärts

folgen. Nach 4 Kilometer herrlicher Talwanderung erreichen wir unseren Ausgangspunkt Forchtenberg. Hier sollte der Gedächtnispfad für Hans und Sophie Scholl („Weiße Rose“) begangen werden. Er führt zu wichtigen Stationen im Leben der beiden NS-Widerstandskämpfer, die in Forchtenberg Teile ihrer Kindheit verbrachten. Ihr Vater war Bürgermeister in dem Kochertalstädtchen. Sophie (1921 in Forchtenberg geboren), ihr Bruder Hans sowie der Freund Christoph Probst wurden wegen einer Flugblattverteilung am 22. Februar 1943 in München durch das Fallbeil hingerichtet. Die Gedenkstätte Weiße Rose i-punkt informiert im Stadttor über die Familie Scholl in Forchtenberg.

23

DURCH KUPFER- UND

Wir starten beim Parkplatz am Busbahnhof, gehen hinauf zum Würzburger Tor, das Michael Kern 1604 erbaut hat. Vor dem Stadttor wenden wir uns nach rechts, wandern durch die Posaunengasse zum ehemaligen Backhaus mit seiner schönen Turmuhr. Danach biegen wir links ab, vorbei an einem sehenswürdigen Brunnen. Von hier aus lohnt ein Blick über die schönen Fachwerkhäuser mit ihren Inschriften und Verzierungen. Das Rathaus mit seinen Arkaden wurde 1723 erbaut, im Inneren ist eine Gedenktafel in Erinnerung an die Geschwister Scholl sowie eine Büste von Sophie Scholl aufgestellt bzw. angebracht. Steil geht es von hier aus hinauf zur Michaelskirche und weiter zur Ruine. Vom Turm der Ruine schweift un-


TOUR 5

Forchtenberg – Geburtsort von Sophie Scholl.

V

om Landpfarrer zum Professor für Geographie und damit zum bedeutendsten Landeskundler des 19. Jahrhunderts. Robert Gradmann, geboren 1865 in Lauffen am Neckar, wirkte von 1891 bis 1901 als Landpfarrer in Forchtenberg. Hier kam er nicht nur seinen seelsorgerischen Pflichten nach, sondern gründete eine Raiffeisen’sche Darlehenskasse, war für die Fortbildung der Volksschullehrer verantwortlich und arbeitete an seinem in Tübingen während seiner Ausbildung begonnenen Werk „Das Pflanzenleben der Schwäbischen Alb, mit Berücksichtigung der angrenzenden Gebiete Süddeutschlands“. Eugen Nägele, der damalige Herausgeber der „Blätter des Schwäbischen Albvereins“, hatte ihn einst dazu ermuntert. Dieses umfassende Werk wurde

als Dissertation anerkannt und Robert Gradmann wurde mit summa cum laude zum Dr. scientiae naturalis der naturwissenschaftlichen Fakultät promoviert! Hohenlohe wirkt eben vielfältig. Bibliothekar und Privatdozent für Geographie (1901 – 1919) in Tübingen und dann bis 1936 Professor in Erlangen waren seine weiteren Stationen. Kaum eine Landesbeschreibung (das „Königreich Württemberg“, Oberamtsbeschreibungen) kommt seither ohne Gradmann’sche Beschreibung und Gliederung der Landschaft aus. Auch heute gängige Begriffe in der Ökologie, wie zum Beispiel Bannwälder, Prallhänge und Steppenheide prägte R. Gradmann bereits um 1905. Sein wissenschaftliches Interesse galt unter anderem den Zusammenhängen zwischen Boden, Klima, Vegetation und Siedlungsgeschichte.

Infos START Am Busbahnhof in der Nähe der Kocherbrücke KARTE L6722 oder Freizeitkarte F518 und F514 WANDERSTRECKE 11 km, Wanderzeit 4 Stunden. Nicht für Kinderwagen geeignet (Treppe zur Ruine)! EINKEHR Zahlreiche Gaststätten, Cafés, Weinstube und Biergärten BESONDERHEITEN Altstadt, Stadttor, Ruine, Rathaus, Kern-Museum, Hans- und Sophie Scholl Pfad, Hohenloher Bauernlehrpfad, Mundartweg ANSCHLUSSWANDERUNGEN Tour 6 und 7 LITERATURHINWEIS Weitere Infos über Robert Gradmann, DRW-Verlag, ISBN 3-87181-742-2

Sophie-Scholl-Rose.

Wegbeschreibung

Kochertal

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MIT LANDESKUNDLER ROBERT GRADMANN

ser Blick weit hinaus aufs Kupfertal und aufs Kochertal. Der gewaltige Gewölbekeller der restaurierten Burganlage ist über 40 m lang. Wir verlassen das Burggelände an der gegenüber liegenden Seite und wandern nach rechts, immer ansteigend, überqueren die Straße, vorbei geht’s an der Schiedhütte (Grillplatz). Nach 500 m treffen wir auf den Blauen-Punkt-Weg, diesem folgen wir bis kurz vor Hermersberg, ein ehemaliges Jagdschloss, heute in Privatbesitz. Wir gehen rechts und nehmen den linken Weg bis zur nächsten Wegegabelung, dort den linken Weg nutzend hinunter zum Zimmerbach und dem Bach folgend ins Kupfertal. Dort treffen wir auf den Rot-Kreuz-Weg, dem wir nach rechts der Kupfer abwärts

folgen. Nach 4 Kilometer herrlicher Talwanderung erreichen wir unseren Ausgangspunkt Forchtenberg. Hier sollte der Gedächtnispfad für Hans und Sophie Scholl („Weiße Rose“) begangen werden. Er führt zu wichtigen Stationen im Leben der beiden NS-Widerstandskämpfer, die in Forchtenberg Teile ihrer Kindheit verbrachten. Ihr Vater war Bürgermeister in dem Kochertalstädtchen. Sophie (1921 in Forchtenberg geboren), ihr Bruder Hans sowie der Freund Christoph Probst wurden wegen einer Flugblattverteilung am 22. Februar 1943 in München durch das Fallbeil hingerichtet. Die Gedenkstätte Weiße Rose i-punkt informiert im Stadttor über die Familie Scholl in Forchtenberg.

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DURCH KUPFER- UND

Wir starten beim Parkplatz am Busbahnhof, gehen hinauf zum Würzburger Tor, das Michael Kern 1604 erbaut hat. Vor dem Stadttor wenden wir uns nach rechts, wandern durch die Posaunengasse zum ehemaligen Backhaus mit seiner schönen Turmuhr. Danach biegen wir links ab, vorbei an einem sehenswürdigen Brunnen. Von hier aus lohnt ein Blick über die schönen Fachwerkhäuser mit ihren Inschriften und Verzierungen. Das Rathaus mit seinen Arkaden wurde 1723 erbaut, im Inneren ist eine Gedenktafel in Erinnerung an die Geschwister Scholl sowie eine Büste von Sophie Scholl aufgestellt bzw. angebracht. Steil geht es von hier aus hinauf zur Michaelskirche und weiter zur Ruine. Vom Turm der Ruine schweift un-


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www. p r i l l . d e

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W Klopf!Klopf! Das Mittelalter öffnet seine Pforten

Forchtenberg ist stolz auf eine der schönsten mittelalterlichen Innenstädte des Hohenloher Landes. Wir laden Sie herzlich ein zu einer Zeitreise durch die Jahrhunderte, gerne mit begleitender Stadtführung. Klopfen Sie an und das Tor zu der beeindruckenden Geschichte unserer Stadt wird sich für Sie auftun.

F e r d i n a n dF r ö s c h e r We i ß b a c h e rSt r a ß e6·7 4 6 7 0F o r c h t e n b e r g T e l . : 07947-7171·F a x : 07947-202325 Ma i l : i n f o @r e b e n h o f f f . d e· www. r e b e n h o f f f . d e

Hauptstraße 14 74670 Forchtenberg Telefon 07947-9111-0 Fax 07947-9111-35 stadt@forchtenberg.de www.forchtenberg.de

ein – Wald – Wasser und Wandern: Treffender als mit diesen vier W-Worten kann die Wanderung um Niedernhall nicht beschrieben werden! Der Weinbau ist fast so alt wie die Stadt (Stadtrecht seit 1356). Zeugnis hierfür ist die von Abt Knittel, dem bedeutenden Schöntaler Abt, geplante und erbaute Kelter, mit ihrem gewaltigen freitragenden Dach. Sonnenverwöhnte Steilhänge mit ihren mineralhaltigen Muschelkalkböden verleihen dem Wein sein sortentypisches Geschmackserlebnis. Das milde Klima lässt auf einer Fläche von knapp 40 ha eine beeindruckende Vielfalt an hervorragenden Weinen reifen, welche weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt sind. Waldreich ist das Gemeindegebiet. Beinahe 60% der Markungsfläche sind Wald, überwiegend standortgerechte Buchenwälder auf den Höhen über dem Kochertal. In heißen Sommermonaten ein wunderbares Wanderrevier. Wasser gibt’s nicht nur im Kocher, im Forellenbach und im Zimmerbach. Es

erfrischt die Füße der Wanderer – aber wahre Entspannung erfährt Mann und Frau im Solebad und im Sommer eine kühlende Erfrischung im Freibad. Schon vor der Zeitwende bis zum 19. Jahrhundert wurde hier Salz gewon-

Erholung pur im Solebad Niedernhall.

nen aus bis zu 290 Meter tiefen Brunnen. Das Salz, welches lange Zeit die Geschichte der Stadt mitbestimmte, prägt heute die Badekultur. Das Salzwasser aus dem Untergrund speist das Bad. Ausgesprochen vergnüglich, aber vor allen Dingen sehr gesundheitsfördernd, ist das Niedernhaller Solebad. Die erwärmte Sole in den 3 Becken mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von 1,35 m ist angereichert mit wertvollen Mineralien. Die Badegäste wissen die wohltuende Wirkung des Bades zu schätzen, zum Beispiel bei Bandscheiben- und Wirbelsäulenproblemen, Rheuma und Gicht, bei Krankheiten der Atemwege und der Atmungsorgane, bei allgemeinen Schwächezuständen oder einfach zur Förderung des Wohlbefindens. Um die Gesundheitspflege abzurunden, befindet sich im Solebad eine Massagepraxis und eine Saunalandschaft. Ja, wandern kann man hier, wo eine wunderschöne Umgebung einlädt, wo man nach der Wanderung die müden Glieder in Solewasser räkeln kann.

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Forchtenberg ist stolz auf eine der schönsten mittelalterlichen Innenstädte des Hohenloher Landes. Wir laden Sie herzlich ein zu einer Zeitreise durch die Jahrhunderte, gerne mit begleitender Stadtführung. Klopfen Sie an und das Tor zu der beeindruckenden Geschichte unserer Stadt wird sich für Sie auftun.

F e r d i n a n dF r ö s c h e r We i ß b a c h e rSt r a ß e6·7 4 6 7 0F o r c h t e n b e r g T e l . : 07947-7171·F a x : 07947-202325 Ma i l : i n f o @r e b e n h o f f f . d e· www. r e b e n h o f f f . d e

Hauptstraße 14 74670 Forchtenberg Telefon 07947-9111-0 Fax 07947-9111-35 stadt@forchtenberg.de www.forchtenberg.de

ein – Wald – Wasser und Wandern: Treffender als mit diesen vier W-Worten kann die Wanderung um Niedernhall nicht beschrieben werden! Der Weinbau ist fast so alt wie die Stadt (Stadtrecht seit 1356). Zeugnis hierfür ist die von Abt Knittel, dem bedeutenden Schöntaler Abt, geplante und erbaute Kelter, mit ihrem gewaltigen freitragenden Dach. Sonnenverwöhnte Steilhänge mit ihren mineralhaltigen Muschelkalkböden verleihen dem Wein sein sortentypisches Geschmackserlebnis. Das milde Klima lässt auf einer Fläche von knapp 40 ha eine beeindruckende Vielfalt an hervorragenden Weinen reifen, welche weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt sind. Waldreich ist das Gemeindegebiet. Beinahe 60% der Markungsfläche sind Wald, überwiegend standortgerechte Buchenwälder auf den Höhen über dem Kochertal. In heißen Sommermonaten ein wunderbares Wanderrevier. Wasser gibt’s nicht nur im Kocher, im Forellenbach und im Zimmerbach. Es

erfrischt die Füße der Wanderer – aber wahre Entspannung erfährt Mann und Frau im Solebad und im Sommer eine kühlende Erfrischung im Freibad. Schon vor der Zeitwende bis zum 19. Jahrhundert wurde hier Salz gewon-

Erholung pur im Solebad Niedernhall.

nen aus bis zu 290 Meter tiefen Brunnen. Das Salz, welches lange Zeit die Geschichte der Stadt mitbestimmte, prägt heute die Badekultur. Das Salzwasser aus dem Untergrund speist das Bad. Ausgesprochen vergnüglich, aber vor allen Dingen sehr gesundheitsfördernd, ist das Niedernhaller Solebad. Die erwärmte Sole in den 3 Becken mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von 1,35 m ist angereichert mit wertvollen Mineralien. Die Badegäste wissen die wohltuende Wirkung des Bades zu schätzen, zum Beispiel bei Bandscheiben- und Wirbelsäulenproblemen, Rheuma und Gicht, bei Krankheiten der Atemwege und der Atmungsorgane, bei allgemeinen Schwächezuständen oder einfach zur Förderung des Wohlbefindens. Um die Gesundheitspflege abzurunden, befindet sich im Solebad eine Massagepraxis und eine Saunalandschaft. Ja, wandern kann man hier, wo eine wunderschöne Umgebung einlädt, wo man nach der Wanderung die müden Glieder in Solewasser räkeln kann.

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vatbesitz, wurde 1550 von den Herren von Hohenlohe erbaut. Wir folgen dem Rot-Punkt-Weg Richtung Waldzimmern. Auf dem HW 8 überqueren wir die Landesstraße, wandern durch den Gewerbepark Waldzimmern, vorbei an der Baumschule zum „Steinernen Kreuz", einem Sühnekreuz, an der Wegegabelung. Dort nehmen wir den linken Weg. Nach ca. 250 Metern biegen wir wieder links ab in den Forellenbachweg, dem wir bis zur nächsten Abzweigung mit dem Wegzeichen blauer Punkt folgen. Wir halten uns rechts und folgen dem blauen Punkt bis zum Waldrand, dann kurz weiter nach rechts, bis wir den Niedernhaller Rundweg 3 erreichen. Links geht’s auf kürzestem Weg nach Niedernhall. Wir folgen aber dem „Grünen 3er“

nach rechts und erreichen nun die topographische Höhe 400. Von hier geht’s nach Lipfersberg, durch den Weiler, weiter steil abwärts ins Kochertal nach Ingelfingen. Von der Kocherbrücke geht es durch die historische Altstadt bis zum Württembergischen Weinwanderweg (Symbol rote Traube), dem wir aufwärts durch die Weinberge, vorbei am „Ingelfinger Fass“ bis zum Criesbacher Sattel, folgen. Die GeorgFahrbach-Gedenktafel ehrt den langjährigen Präsidenten des Schwäbischen Albvereins, der in Criesbach geboren wurde. Wir folgen dem Georg-FahrbachWeg, hoch über dem Kochertal bis Niedernhall. Würden wir weiterlaufen, kämen wir nach Stuttgart, wo der Fernwanderweg des Schwäbischen Albvereins endet.

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ie Zwillingsflüsse Kocher und Jagst haben sich, von der Schwäbischen Alb kommend, tief in die Triasschichten des baden-württembergischen Frankenlandes eingegraben. So hat der Kocher bei Ingelfingen in seinem 200 m tiefen Tal den Muschelkalk ganz durchschnitten und den obersten Buntsandstein erreicht. Die nach Süden exponierten Hänge zeigen eine charakteristische Dreigliederung: unten steil im harten unteren Muschelkalk, flach geneigt im mittleren Muschelkalk, dann wieder steil im oberen Muschelkalk. Hier haben fleißige Hände in Jahrhunderten grobe Muschelkalkbrocken aus dem Boden ausgelesen und auf den Parzellengrenzen der Weinberge zu Lesesteinhäufen aufgeschüttet. Diese Steinriegel

verleihen der Hohenloher Weinbaulandschaft ihren besonderen Reiz. Bei Riesling und Silvaner, Spätburgunder und Trollinger ist es in der Ingelfinger Gastronomie gut essen und trinken. Im ganzen Hohenloher Land mit seinen Burgen und Schlössern findet der Gast alles, was das

Herz begehrt. Wer die Natur liebt, findet weitgehend intakte Landschaft mit Streuobstwiesen, Trockenrasen, kühlen Bachschluchten und herrlichen Wäldern. Eine Blütezeit erlebte die Stadt von 1701 bis 1805 als Residenz der Fürsten zu Hohenlohe-Ingelfingen.

Muschelkalkmuseum Hagdorn Die Ausstellung zeigt die Erd- und Lebensgeschichte der Triaszeit in Mitteleuropa und im Kochertal. Auf über 300 m² erwachen Seelilien und Saurier, Ammoniten und Panzerlurche, Muschelriffe und Schillbänke aus subtropischen Lagunen zu neuem Leben. Mit dem Muschelkalkmuseum in der historischen „Inneren Kelter“ haben sich die Stadt Ingelfingen, der Sammler und PrivatPaläontologe Dr.h.c. Hans Hagdorn und die

Alberti-Stiftung verbunden und ein Museum eingerichtet, das in seiner Art einmalig in Europa ist. Öffnungszeiten: Samstag 14 bis 16 Uhr, Sonntag 10.30 bis 16 Uhr. Vom 1. Mai bis 31. Oktober zusätzlich mittwochs von 15 bis 17 Uhr. Führung von Gruppen nach Vereinbarung www.muschelkalkmuseum.de

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Wegbeschreibung Ausgangspunkt der Wanderung ist die Wandertafel am Parkplatz an der Stadthalle in Niedernhall. Von dort gehen wir zur Kocherbrücke, vorbei am Götzenhaus, in dem der „Ritter mit der eisernen Faust“ in seinen Jungenjahren nicht nur schreiben und lesen, sondern auch reiten und fechten lernte! Wir folgen dem Wegzeichen roter Strich auf weißem Grund (Georg-Fahrbach-Weg). Auf der Hauptstraße am Rathaus, erbaut 1477, vorbei zum ehemaligen Gasthof Linde, dann Richtung Giebelheide. Nach 100 Metern biegen wir nach links, gehen die Steige aufwärts, überqueren die Landesstraße und erreichen, nach einer halben Stunde, auf der Hochfläche Schloss und Hofgut Hermersberg. Das ehemalige Jagdschloss, heute Pri-

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Die Kultveranstaltung „Kochertaler Genießertour“ findet jährlich zwischen Künzelsau und Forchtenberg statt und führt über ca. 16 km in den Weinbergen unter dem Thema „Wein – Wandern – Schlemmen“. www.geniessertour.de

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Blick vom „Criesbacher Sattel“ auf das Kochertal. Hier beginnt der Georg-Fahrbach-Weg.

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START Parkplatz an der Stadthalle Niedernhall

BESONDERHEITEN Historische Altstadt, Rathaus, Abt-Knittel-Kelter, Solebad

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vatbesitz, wurde 1550 von den Herren von Hohenlohe erbaut. Wir folgen dem Rot-Punkt-Weg Richtung Waldzimmern. Auf dem HW 8 überqueren wir die Landesstraße, wandern durch den Gewerbepark Waldzimmern, vorbei an der Baumschule zum „Steinernen Kreuz", einem Sühnekreuz, an der Wegegabelung. Dort nehmen wir den linken Weg. Nach ca. 250 Metern biegen wir wieder links ab in den Forellenbachweg, dem wir bis zur nächsten Abzweigung mit dem Wegzeichen blauer Punkt folgen. Wir halten uns rechts und folgen dem blauen Punkt bis zum Waldrand, dann kurz weiter nach rechts, bis wir den Niedernhaller Rundweg 3 erreichen. Links geht’s auf kürzestem Weg nach Niedernhall. Wir folgen aber dem „Grünen 3er“

nach rechts und erreichen nun die topographische Höhe 400. Von hier geht’s nach Lipfersberg, durch den Weiler, weiter steil abwärts ins Kochertal nach Ingelfingen. Von der Kocherbrücke geht es durch die historische Altstadt bis zum Württembergischen Weinwanderweg (Symbol rote Traube), dem wir aufwärts durch die Weinberge, vorbei am „Ingelfinger Fass“ bis zum Criesbacher Sattel, folgen. Die GeorgFahrbach-Gedenktafel ehrt den langjährigen Präsidenten des Schwäbischen Albvereins, der in Criesbach geboren wurde. Wir folgen dem Georg-FahrbachWeg, hoch über dem Kochertal bis Niedernhall. Würden wir weiterlaufen, kämen wir nach Stuttgart, wo der Fernwanderweg des Schwäbischen Albvereins endet.

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ie Zwillingsflüsse Kocher und Jagst haben sich, von der Schwäbischen Alb kommend, tief in die Triasschichten des baden-württembergischen Frankenlandes eingegraben. So hat der Kocher bei Ingelfingen in seinem 200 m tiefen Tal den Muschelkalk ganz durchschnitten und den obersten Buntsandstein erreicht. Die nach Süden exponierten Hänge zeigen eine charakteristische Dreigliederung: unten steil im harten unteren Muschelkalk, flach geneigt im mittleren Muschelkalk, dann wieder steil im oberen Muschelkalk. Hier haben fleißige Hände in Jahrhunderten grobe Muschelkalkbrocken aus dem Boden ausgelesen und auf den Parzellengrenzen der Weinberge zu Lesesteinhäufen aufgeschüttet. Diese Steinriegel

verleihen der Hohenloher Weinbaulandschaft ihren besonderen Reiz. Bei Riesling und Silvaner, Spätburgunder und Trollinger ist es in der Ingelfinger Gastronomie gut essen und trinken. Im ganzen Hohenloher Land mit seinen Burgen und Schlössern findet der Gast alles, was das

Herz begehrt. Wer die Natur liebt, findet weitgehend intakte Landschaft mit Streuobstwiesen, Trockenrasen, kühlen Bachschluchten und herrlichen Wäldern. Eine Blütezeit erlebte die Stadt von 1701 bis 1805 als Residenz der Fürsten zu Hohenlohe-Ingelfingen.

Muschelkalkmuseum Hagdorn Die Ausstellung zeigt die Erd- und Lebensgeschichte der Triaszeit in Mitteleuropa und im Kochertal. Auf über 300 m² erwachen Seelilien und Saurier, Ammoniten und Panzerlurche, Muschelriffe und Schillbänke aus subtropischen Lagunen zu neuem Leben. Mit dem Muschelkalkmuseum in der historischen „Inneren Kelter“ haben sich die Stadt Ingelfingen, der Sammler und PrivatPaläontologe Dr.h.c. Hans Hagdorn und die

Alberti-Stiftung verbunden und ein Museum eingerichtet, das in seiner Art einmalig in Europa ist. Öffnungszeiten: Samstag 14 bis 16 Uhr, Sonntag 10.30 bis 16 Uhr. Vom 1. Mai bis 31. Oktober zusätzlich mittwochs von 15 bis 17 Uhr. Führung von Gruppen nach Vereinbarung www.muschelkalkmuseum.de

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Wegbeschreibung Ausgangspunkt der Wanderung ist die Wandertafel am Parkplatz an der Stadthalle in Niedernhall. Von dort gehen wir zur Kocherbrücke, vorbei am Götzenhaus, in dem der „Ritter mit der eisernen Faust“ in seinen Jungenjahren nicht nur schreiben und lesen, sondern auch reiten und fechten lernte! Wir folgen dem Wegzeichen roter Strich auf weißem Grund (Georg-Fahrbach-Weg). Auf der Hauptstraße am Rathaus, erbaut 1477, vorbei zum ehemaligen Gasthof Linde, dann Richtung Giebelheide. Nach 100 Metern biegen wir nach links, gehen die Steige aufwärts, überqueren die Landesstraße und erreichen, nach einer halben Stunde, auf der Hochfläche Schloss und Hofgut Hermersberg. Das ehemalige Jagdschloss, heute Pri-

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Blick vom „Criesbacher Sattel“ auf das Kochertal. Hier beginnt der Georg-Fahrbach-Weg.

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WANDERSTRECKE 17 km, 5 Stunden Gehzeit. Die Wanderung ist für Kinderwagen geeignet

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KARTE L6722 oder Freizeitkarte F518

ANSCHLUSSWANDERUNGEN Tour 5 und 7, Georg-Fahrbach-Weg ab Criesbach bis Stuttgart-Uhlbach

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START Parkplatz an der Stadthalle Niedernhall

BESONDERHEITEN Historische Altstadt, Rathaus, Abt-Knittel-Kelter, Solebad

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Bobachshof

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Infos

Wegbeschreibung

START Parkplatz bei der evangelischen Kirche

Wir starten am Parkplatz der evangelischen Kirche in Ingelfingen. Schon sind wir auf dem WWW, dem WĂźrttembergischen Weinwanderweg. Wir folgen der Wegbezeichnung bis zum Ingelfinger Fass, dem zweitgrĂśĂ&#x;ten Weinfass Deutschlands. Weiter geht’s zum ehemaligen Kalkofen. Hier wurde frĂźher Kalk fĂźr Bauzwecke, aber auch fĂźr die DĂźngung der Weinberge gebrannt. Kalksteine gab bzw. gibt es genug in den Weinberglagen, Weinbergmauern und Steinriegel bestehen aus Muschelkalkgestein. Unser Weg fĂźhrt uns auf dem WWW weiter bis zum Criesbacher Sattel. Ab hier fĂźhrt der Georg-Fahrbach-Weg bis in die Landeshauptstadt. Wir verlassen den Weinwanderweg und gehen weiter, queren die KreisstraĂ&#x;e, und benutzen die GemeindestraĂ&#x;e zum Bobachshof. Am Ortseingang zum Bobachshof wandern wir

KARTE L6722 Öhringen oder Freizeitkarte F515 WANDERSTRECKE 15 km, Wanderzeit 4 Stunden EINKEHR Gastronomie in Ingelfingen und Diebach BESONDERHEITEN Muschelkalkmuseum Hagdorn Ingelfingen, Schwarzer Hof, Ruine Lichteneck, Neues Schloss Ingelfingen (Rathaus), Ingelfinger Fass ANSCHLUSSWANDERUNG Georg-Fahrbach-Weg, Tour 6 INFO In Criesbach alljährlich Wahl der Hohenloher WeinkÜnigin

weiter Richtung Diebach, am Holzkreuz verlassen wir den bisherigen Weg, biegen links ab auf den Feldweg und erreichen Diebach. An der Kirche biegen wir rechts ab, steigen die Treppe hinab und erreichen am Ortsrand das Gasthaus. Wir gehen auf der KreisstraĂ&#x;e bergaufwärts Richtung Eberstal, auf der HĂśhe erreichen wir die „Hohe StraĂ&#x;e“, nach rechts geht es weiter auf dem Weg mit dem blauen Strich. Vorbei an der „Hohlen Eiche“ erreichen wir die KreisstraĂ&#x;e am Ortsrand des BĂźhlhofes. Ab hier folgen wir wieder dem WWW, immer bergabwärts bis zum Ortsrand von Ingelfingen. Am Hinweisschild „Ruine“ biegen wir auf den ansteigenden Ortsweg und erreichen nach ca. 700 m die Schlossruine Lichteneck (Ausblick). ZurĂźck geht‘s, 200 m, dann links die Treppe hinab in die Stadt und zum Parkplatz.

Alle beschriebenen Tou ren in dieser Broschßre und viele we itere Wandervorschläge kÜn nen Sie auch auf unserer Homepage www.hohenlohe.de (W andern Hohenlohe) mit Detailka rten, Wegbeschreibung, HÜhen profil und GPS-Daten downloaden .

EIN UNTERNEHMEN DER GEMĂœ GRUPPE

Genussvolle GenussvolleWanderung

Bei uns entdecken Sie grĂźne Wiesen, traumhafte Flusstäler und die UrsprĂźnglichkeit der Natur. Kommen Sie auf eine Stärkung vorbei und lassen sich, z. B. bei unserem Mittagstisch, den Gaumen verwĂśhnen. Oder verbringen Sie ein paar angenehme Stunden und lassen Sie sich von der Vielfalt unserer Speisekarte Ăźberraschen. Wir werden Sie begeistern! MEHR ALS NUR WOHLFĂœHLEN

SchlossstraĂ&#x;e 14 . 74653 Ingelfingen . Telefon 07940 | 9165-0 . Telefax -50 info@schloss-hotel-ingelfingen.de . www.schloss-hotel-ingelfingen.de

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Infos

Wegbeschreibung

START Parkplatz bei der evangelischen Kirche

Wir starten am Parkplatz der evangelischen Kirche in Ingelfingen. Schon sind wir auf dem WWW, dem WĂźrttembergischen Weinwanderweg. Wir folgen der Wegbezeichnung bis zum Ingelfinger Fass, dem zweitgrĂśĂ&#x;ten Weinfass Deutschlands. Weiter geht’s zum ehemaligen Kalkofen. Hier wurde frĂźher Kalk fĂźr Bauzwecke, aber auch fĂźr die DĂźngung der Weinberge gebrannt. Kalksteine gab bzw. gibt es genug in den Weinberglagen, Weinbergmauern und Steinriegel bestehen aus Muschelkalkgestein. Unser Weg fĂźhrt uns auf dem WWW weiter bis zum Criesbacher Sattel. Ab hier fĂźhrt der Georg-Fahrbach-Weg bis in die Landeshauptstadt. Wir verlassen den Weinwanderweg und gehen weiter, queren die KreisstraĂ&#x;e, und benutzen die GemeindestraĂ&#x;e zum Bobachshof. Am Ortseingang zum Bobachshof wandern wir

KARTE L6722 Öhringen oder Freizeitkarte F515 WANDERSTRECKE 15 km, Wanderzeit 4 Stunden EINKEHR Gastronomie in Ingelfingen und Diebach BESONDERHEITEN Muschelkalkmuseum Hagdorn Ingelfingen, Schwarzer Hof, Ruine Lichteneck, Neues Schloss Ingelfingen (Rathaus), Ingelfinger Fass ANSCHLUSSWANDERUNG Georg-Fahrbach-Weg, Tour 6 INFO In Criesbach alljährlich Wahl der Hohenloher WeinkÜnigin

weiter Richtung Diebach, am Holzkreuz verlassen wir den bisherigen Weg, biegen links ab auf den Feldweg und erreichen Diebach. An der Kirche biegen wir rechts ab, steigen die Treppe hinab und erreichen am Ortsrand das Gasthaus. Wir gehen auf der KreisstraĂ&#x;e bergaufwärts Richtung Eberstal, auf der HĂśhe erreichen wir die „Hohe StraĂ&#x;e“, nach rechts geht es weiter auf dem Weg mit dem blauen Strich. Vorbei an der „Hohlen Eiche“ erreichen wir die KreisstraĂ&#x;e am Ortsrand des BĂźhlhofes. Ab hier folgen wir wieder dem WWW, immer bergabwärts bis zum Ortsrand von Ingelfingen. Am Hinweisschild „Ruine“ biegen wir auf den ansteigenden Ortsweg und erreichen nach ca. 700 m die Schlossruine Lichteneck (Ausblick). ZurĂźck geht‘s, 200 m, dann links die Treppe hinab in die Stadt und zum Parkplatz.

Alle beschriebenen Tou ren in dieser Broschßre und viele we itere Wandervorschläge kÜn nen Sie auch auf unserer Homepage www.hohenlohe.de (W andern Hohenlohe) mit Detailka rten, Wegbeschreibung, HÜhen profil und GPS-Daten downloaden .

EIN UNTERNEHMEN DER GEMĂœ GRUPPE

Genussvolle GenussvolleWanderung

Bei uns entdecken Sie grĂźne Wiesen, traumhafte Flusstäler und die UrsprĂźnglichkeit der Natur. Kommen Sie auf eine Stärkung vorbei und lassen sich, z. B. bei unserem Mittagstisch, den Gaumen verwĂśhnen. Oder verbringen Sie ein paar angenehme Stunden und lassen Sie sich von der Vielfalt unserer Speisekarte Ăźberraschen. Wir werden Sie begeistern! MEHR ALS NUR WOHLFĂœHLEN

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Mäusdorf Burg und Schloss Stetten

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EINKEHR Gastronomie, Hotels und Cafés in Künzelsau, Gaststätten in Morsbach und Kocherstetten BESONDERHEITEN Museum Hirschwirtscheuer in Künzelsau, Mustang-Museum, Stadtmuseum, Galerie am Kocher des Hohenloher Kunstvereins, Schloß Stetten, Kultur- und Landschaftslehrpfad Kocherstetten, Künzelsauer Burgfestspiele Schloß Stetten, „Theater im Fluss“ im Sommer im Kocherfreibad

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ANSCHLUSSWANDERUNGEN über Etzlinsweiler an die Tour 14 und über den HW 8 von Schloß Stetten nach Langenburg zur Tour 19 Hermann-Lenz-Weg von Künzelsau nach Langenburg

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Stetten, steht hoch über dem Kochertal. Auf dem Weg nach Kocherstetten gelangen wir auf den Natur- und Kulturlehrpfad Kocherstetten. Hier ist die Heimat von Hedda von Hohenlohe, sie erläutert den Wanderern und Besuchern des Lehrpfades auf 11 Schautafeln anhand von Bildern, Anekdoten und Geschichten die Entstehung und Entwicklung der Kulturlandschaft im Kocher- und Jagsttal. Eine spannende Entdeckungsreise, die einen Eindruck vom Leben und von der Arbeit in Hohenlohe, von der Frühzeit bis heute, vermittelt, kann beginnen! Lassen Sie sich Zeit, genießen Sie die herrlichen Ausblicke aufs Kochertal und auf Kocherstetten. Am Gegenhang führt uns Hedda auf dem Hauptwanderweg 8 zurück nach Künzelsau. Schloß Stetten: Burg Stetten, kaum baulich verändert, und da die Anlage nie zerstört wurde, bietet sie dem Betrachter noch das Aussehen einer hochmittelalterlichen Burganlage. Nicht umsonst gilt Stetten als eine der am besten erhaltenen staufischen Burganlagen.

Wegbeschreibung Vom Parkplatz Wertwiesen in Künzelsau gehen wir am Kocherufer den Kocher aufwärts Richtung Kocherfreibad, überqueren davor den Kocher. Auf dem Kochertalradweg wandern wir in der Talaue bis Morsbach. Kurz nach der Kocherbrücke gehts auf der Gemeindeverbindungsstraße den Hang hinauf durch das Baugebiet. Am Ende der Bebauung biegen wir scharf rechts in den Mittelhangweg ein, folgen diesem unterhalb der Waldgrenze, einige Klingen querend, bis zu einem Steiglein, das steil nach rechts den Hang hinaufführt. An der Hangoberkante wenden wir uns auf dem Asphaltweg nach rechts Richtung Kügelhof. Wir wandern ein kurzes Stück zum Ortsausgang, dann biegen wir rechts ab Richtung Mäusdorf. In Mäusdorf gehen wir rechts ab Richtung Kocherstetten bis zur scharfen Rechtskurve, in der wir die Straße geradeaus verlassen. Wir folgen dem Weg bis zur Straße nach Schloß Stetten. Das Schloss, eine Burganlage aus der Stauferzeit, wurde durch Bauten der Renaissance und des Barock erweitert. Sehenswert ist die Burgkapelle, die auf einem ehemaligen Wehrturm errichtet wurde. Die alljährlichen Burgfestspiele finden im Burggraben statt. Die fantastische Aussicht auf das Kochertal, auf die gegenüberliegende Hohenloher Ebene und auf die Waldenburger Berge sollten wir genießen, bevor es auf dem HW 8 (roter Strich auf weißem Grund), an den Abstieg nach Kocherstetten geht. Ein kurzer Abstecher zum Natur- und Kulturlehrpfad (Rundwanderweg mit elf InfoTafeln) lohnt sich!

Schloss Stetten – hoch über dem Kochertal finden die Künzelsauer Burgfestspiele statt. In Kocherstetten überqueren wir den Kocher, steigen den Wald hinauf zur Hasenhöhe, weiter auf dem HW 8 unterhalb des Wartberg (Grillstelle) vorbei erreichen wir Künzelsau und gehen durch die Hauptstraße, vorbei am alten Rathaus

zum Parkplatz am Kocherufer. Ab hier bietet sich noch ein kurzer Besuch der „Hirschwirtscheuer“ und der Galerie am Kocher des Hohenloher Kunstvereins an! Beide zeigen wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst.

• Regionale Küche • Partyservice • Back-Kurse • Familienfeiern • Tagungen Gemütliche Zimmer und Ferienwohnungen

Ruhige, gemütliche Gästezimmer mit DU/WC/TV und Frühstücksbuffet. Kinderfreundlich (Reisebett vor vorhanden). 2 komfortabel eingerichtete ca. 70 m² ruhige Ferienwohnungen für 2 – 6 Personen mit DU/WC. Leimengrube 5 · 74653 Künzelsau-Belsenberg Tel. 07940 93540 · Fax 935420 kontakt@landgasthoflell.de · www.landgasthoflell.de

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WANDERSTRECKE 21 km, Wanderzeit 5 Stunden

MIT HEDDA VON HOHENLOHE edda von Hohenlohe, die vor rund 200 Jahren mit ihrer Familie auf einem Hof in der Umgebung gelebt haben könnte, begleitet uns auf unserer Wanderung von Künzelsau entlang des Kochers. Die alten, prächtigen Trauerweiden am Kocherufer, in der neu gestalteten Parklandschaft, prägen hier die „Stadt am Fluss“. Der südexponierte Hang zwischen Künzelsau, Morsbach und Kocherstetten liegt innerhalb des Landschaftspflegeprojektes „Trockenhänge im Kocherund Jagsttal“. Sinn des Projektes ist die Offenhaltung der Kulturlandschaft, aber auch der Erhalt des Artenreichtums in unserer vielfältigen Kulturlandschaft. Die einheimischen Bürgerinnen und Bürger profitieren genauso wie der Wanderer von diesem naturnahen Projekt, bietet diese Landschaft doch eine wunderbare Kulisse für Spaziergänge und Wanderungen. Über Mäusdorf führt uns Hedda nach Schloß Stetten. Die Stauferburg, erweitert um den Altersruhesitz Residenz Schloss

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KARTE L6724, Künzelsau oder Freizeitkarte F515

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START Parkplatz Wertwiesen am Kocher in Künzelsau

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Museum für die Künstlerfamilie Sommer

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EINKEHR Gastronomie, Hotels und Cafés in Künzelsau, Gaststätten in Morsbach und Kocherstetten BESONDERHEITEN Museum Hirschwirtscheuer in Künzelsau, Mustang-Museum, Stadtmuseum, Galerie am Kocher des Hohenloher Kunstvereins, Schloß Stetten, Kultur- und Landschaftslehrpfad Kocherstetten, Künzelsauer Burgfestspiele Schloß Stetten, „Theater im Fluss“ im Sommer im Kocherfreibad

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ANSCHLUSSWANDERUNGEN über Etzlinsweiler an die Tour 14 und über den HW 8 von Schloß Stetten nach Langenburg zur Tour 19 Hermann-Lenz-Weg von Künzelsau nach Langenburg

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Stetten, steht hoch über dem Kochertal. Auf dem Weg nach Kocherstetten gelangen wir auf den Natur- und Kulturlehrpfad Kocherstetten. Hier ist die Heimat von Hedda von Hohenlohe, sie erläutert den Wanderern und Besuchern des Lehrpfades auf 11 Schautafeln anhand von Bildern, Anekdoten und Geschichten die Entstehung und Entwicklung der Kulturlandschaft im Kocher- und Jagsttal. Eine spannende Entdeckungsreise, die einen Eindruck vom Leben und von der Arbeit in Hohenlohe, von der Frühzeit bis heute, vermittelt, kann beginnen! Lassen Sie sich Zeit, genießen Sie die herrlichen Ausblicke aufs Kochertal und auf Kocherstetten. Am Gegenhang führt uns Hedda auf dem Hauptwanderweg 8 zurück nach Künzelsau. Schloß Stetten: Burg Stetten, kaum baulich verändert, und da die Anlage nie zerstört wurde, bietet sie dem Betrachter noch das Aussehen einer hochmittelalterlichen Burganlage. Nicht umsonst gilt Stetten als eine der am besten erhaltenen staufischen Burganlagen.

Wegbeschreibung Vom Parkplatz Wertwiesen in Künzelsau gehen wir am Kocherufer den Kocher aufwärts Richtung Kocherfreibad, überqueren davor den Kocher. Auf dem Kochertalradweg wandern wir in der Talaue bis Morsbach. Kurz nach der Kocherbrücke gehts auf der Gemeindeverbindungsstraße den Hang hinauf durch das Baugebiet. Am Ende der Bebauung biegen wir scharf rechts in den Mittelhangweg ein, folgen diesem unterhalb der Waldgrenze, einige Klingen querend, bis zu einem Steiglein, das steil nach rechts den Hang hinaufführt. An der Hangoberkante wenden wir uns auf dem Asphaltweg nach rechts Richtung Kügelhof. Wir wandern ein kurzes Stück zum Ortsausgang, dann biegen wir rechts ab Richtung Mäusdorf. In Mäusdorf gehen wir rechts ab Richtung Kocherstetten bis zur scharfen Rechtskurve, in der wir die Straße geradeaus verlassen. Wir folgen dem Weg bis zur Straße nach Schloß Stetten. Das Schloss, eine Burganlage aus der Stauferzeit, wurde durch Bauten der Renaissance und des Barock erweitert. Sehenswert ist die Burgkapelle, die auf einem ehemaligen Wehrturm errichtet wurde. Die alljährlichen Burgfestspiele finden im Burggraben statt. Die fantastische Aussicht auf das Kochertal, auf die gegenüberliegende Hohenloher Ebene und auf die Waldenburger Berge sollten wir genießen, bevor es auf dem HW 8 (roter Strich auf weißem Grund), an den Abstieg nach Kocherstetten geht. Ein kurzer Abstecher zum Natur- und Kulturlehrpfad (Rundwanderweg mit elf InfoTafeln) lohnt sich!

Schloss Stetten – hoch über dem Kochertal finden die Künzelsauer Burgfestspiele statt. In Kocherstetten überqueren wir den Kocher, steigen den Wald hinauf zur Hasenhöhe, weiter auf dem HW 8 unterhalb des Wartberg (Grillstelle) vorbei erreichen wir Künzelsau und gehen durch die Hauptstraße, vorbei am alten Rathaus

zum Parkplatz am Kocherufer. Ab hier bietet sich noch ein kurzer Besuch der „Hirschwirtscheuer“ und der Galerie am Kocher des Hohenloher Kunstvereins an! Beide zeigen wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst.

• Regionale Küche • Partyservice • Back-Kurse • Familienfeiern • Tagungen Gemütliche Zimmer und Ferienwohnungen

Ruhige, gemütliche Gästezimmer mit DU/WC/TV und Frühstücksbuffet. Kinderfreundlich (Reisebett vor vorhanden). 2 komfortabel eingerichtete ca. 70 m² ruhige Ferienwohnungen für 2 – 6 Personen mit DU/WC. Leimengrube 5 · 74653 Künzelsau-Belsenberg Tel. 07940 93540 · Fax 935420 kontakt@landgasthoflell.de · www.landgasthoflell.de

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WANDERSTRECKE 21 km, Wanderzeit 5 Stunden

MIT HEDDA VON HOHENLOHE edda von Hohenlohe, die vor rund 200 Jahren mit ihrer Familie auf einem Hof in der Umgebung gelebt haben könnte, begleitet uns auf unserer Wanderung von Künzelsau entlang des Kochers. Die alten, prächtigen Trauerweiden am Kocherufer, in der neu gestalteten Parklandschaft, prägen hier die „Stadt am Fluss“. Der südexponierte Hang zwischen Künzelsau, Morsbach und Kocherstetten liegt innerhalb des Landschaftspflegeprojektes „Trockenhänge im Kocherund Jagsttal“. Sinn des Projektes ist die Offenhaltung der Kulturlandschaft, aber auch der Erhalt des Artenreichtums in unserer vielfältigen Kulturlandschaft. Die einheimischen Bürgerinnen und Bürger profitieren genauso wie der Wanderer von diesem naturnahen Projekt, bietet diese Landschaft doch eine wunderbare Kulisse für Spaziergänge und Wanderungen. Über Mäusdorf führt uns Hedda nach Schloß Stetten. Die Stauferburg, erweitert um den Altersruhesitz Residenz Schloss

400

KARTE L6724, Künzelsau oder Freizeitkarte F515

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Schloss Stetten

START Parkplatz Wertwiesen am Kocher in Künzelsau

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Herzliche Gastlichkeit im malerischen Kochertal • Moderne Gästezimmer, Fitnessbereich und Sauna • Restaurant mit kreativer Regionalküche und vielen Sonderaktionen • Große Sonnenterrasse • Spezielle Angebote für Wanderer und Radfahrer

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im feuchten Grund oder an den exponierten Steilwänden bereits ein neues Zuhause gefunden hat. Die Götzenburg zu Jagsthausen, Stammsitz des Ritters mit der eisernen Faust, grüßt von der anderen Jagstseite, ein Abstecher tut Not, oder noch besser, die nächsten Burgfestspiele, jeweils im Sommer, natürlich mit dem „Götz“ und mit einem Kinderstück, werden rasch gebucht! Wir verabschieden uns von der Jagst, die im Albvorland nahe Ellwangen entspringt und nahezu parallel zum Kocher, das Hohenloher Land durchfließt, und steigen, nicht ohne nochmals auf Jagsthausen zurückblickend, aufwärts zum Stolzenhof und durch Felder und Wiesen über die Ebene zurück zum Kochertal. In Sindringen lohnt ein Blick von der Kocherbrücke flussabwärts in den Kocher auf gewaltige Kiesbänke, und flussaufwärts aufs Wehr. In den Sommermonaten, nach 4 Stunden Wanderzeit, spricht nichts gegen ein Bad, im Staubereich des Wehres

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Wiesen auf den südexponierten Hängen, ließen keinen Mangel! Nichts geblieben ist vom Weinbau, der bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die sonnigen Hänge beherrschte. Die Reblaus hat alle Bestände vernichtet, deren Trauben früher in Niedernhall, in einer gewaltigen Kelter, erbaut durch Abt Knittel, zu Wein gekeltert wurden. Wieder auferstanden ist der Weinbau in Bie-ringen, oberhalb des Klosters. Eigentlich brauchts einen ganzen Tag, mindestens, für das Kloster! Die Klosterkirche mit dem Grabmal des Götz von Berlichingen, das barocke Treppenhaus im Archivbau und ein Rundgang durch die Außenanlage, dafür muss Zeit sein. Das Bildungshaus im Kloster (mit Übernachtungsmöglichkeit), das Waldschulheim des Hohenlohekreises, der Kreuzgang, der Kreuzberg mit seiner Kapelle und der Storchenturm und, und, und…, dazu muss man halt noch mal wiederkommen, ins Hohenloher Land. Jagstabwärts geht’s nach Jagsthausen, einen gewaltigen Steinbruch lassen wir links liegen, in Betrieb ist er, gefährlich, deshalb: „Betreten verboten!“ Nicht für manche bedrohte Tierart, die dort

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ie Zwillingsflüsse Kocher und Jagst und die dazwischen liegende Kocher-Jagst-Ebene bieten dem Wanderer ein abwechslungsreiches Wanderrevier. Der Kocher fließt uns entgegen, auf der Schwäbischen Alb entspringt er, bei Oberkochen, ganz unspektakulär, 120 Kilometer hat er zurückgelegt bis hierher und eine ganze Menge Wasser angesammelt! Gegen den Strom schwimmen? Heute nicht! Wandern ist angesagt und auf(wärts) geht’s, im wahrsten Sinne des Wortes, die Stelzersklinge hinauf, 150 Höhenmeter über uns liegt die KocherJagst-Ebene. Pferdeweiden und Äcker begleiten uns bis Neusaß. Ein wunderbares Ensemble, Forsthaus mit Linde, eine Wallfahrtskirche aus dem 17. Jahrhundert, dahinter Fischteiche, alles ursprünglich angelegt von den Mönchen des Zisterzienserklosters Schöntal. Hier ist Verweilen, Rasten, Besinnen Pflicht, der Alltag rückt in weite Ferne! Dem Wasser, das im Quellhäuschen hinter der Kapelle entspringt, wird heilende Wirkung nachgesagt, besonders bei Augenleiden soll es helfen.

EVS-Kanal

Sindringen

Durch die tief eingeschnittene Honigklinge geht’s abwärts ins Jagsttal zum Kloster Schöntal. Schöhntal – Schönes Tal – Schöntal, die Zisterzienser wussten ob der Qualität der Umgegend. Die Jagst (Jagende!) mit klarem Wasser, dem natürlichen Fischreichtum, früher wie heute, herrliche Buchenwälder mit dutzenden Seen für die Fischzucht und nicht zuletzt die Salbei-Glatthafer-

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Die Stille und der Mythos der Jagst verzaubern die Gäste.

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Herzliche Gastlichkeit im malerischen Kochertal • Moderne Gästezimmer, Fitnessbereich und Sauna • Restaurant mit kreativer Regionalküche und vielen Sonderaktionen • Große Sonnenterrasse • Spezielle Angebote für Wanderer und Radfahrer

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im feuchten Grund oder an den exponierten Steilwänden bereits ein neues Zuhause gefunden hat. Die Götzenburg zu Jagsthausen, Stammsitz des Ritters mit der eisernen Faust, grüßt von der anderen Jagstseite, ein Abstecher tut Not, oder noch besser, die nächsten Burgfestspiele, jeweils im Sommer, natürlich mit dem „Götz“ und mit einem Kinderstück, werden rasch gebucht! Wir verabschieden uns von der Jagst, die im Albvorland nahe Ellwangen entspringt und nahezu parallel zum Kocher, das Hohenloher Land durchfließt, und steigen, nicht ohne nochmals auf Jagsthausen zurückblickend, aufwärts zum Stolzenhof und durch Felder und Wiesen über die Ebene zurück zum Kochertal. In Sindringen lohnt ein Blick von der Kocherbrücke flussabwärts in den Kocher auf gewaltige Kiesbänke, und flussaufwärts aufs Wehr. In den Sommermonaten, nach 4 Stunden Wanderzeit, spricht nichts gegen ein Bad, im Staubereich des Wehres

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Wiesen auf den südexponierten Hängen, ließen keinen Mangel! Nichts geblieben ist vom Weinbau, der bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die sonnigen Hänge beherrschte. Die Reblaus hat alle Bestände vernichtet, deren Trauben früher in Niedernhall, in einer gewaltigen Kelter, erbaut durch Abt Knittel, zu Wein gekeltert wurden. Wieder auferstanden ist der Weinbau in Bie-ringen, oberhalb des Klosters. Eigentlich brauchts einen ganzen Tag, mindestens, für das Kloster! Die Klosterkirche mit dem Grabmal des Götz von Berlichingen, das barocke Treppenhaus im Archivbau und ein Rundgang durch die Außenanlage, dafür muss Zeit sein. Das Bildungshaus im Kloster (mit Übernachtungsmöglichkeit), das Waldschulheim des Hohenlohekreises, der Kreuzgang, der Kreuzberg mit seiner Kapelle und der Storchenturm und, und, und…, dazu muss man halt noch mal wiederkommen, ins Hohenloher Land. Jagstabwärts geht’s nach Jagsthausen, einen gewaltigen Steinbruch lassen wir links liegen, in Betrieb ist er, gefährlich, deshalb: „Betreten verboten!“ Nicht für manche bedrohte Tierart, die dort

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ie Zwillingsflüsse Kocher und Jagst und die dazwischen liegende Kocher-Jagst-Ebene bieten dem Wanderer ein abwechslungsreiches Wanderrevier. Der Kocher fließt uns entgegen, auf der Schwäbischen Alb entspringt er, bei Oberkochen, ganz unspektakulär, 120 Kilometer hat er zurückgelegt bis hierher und eine ganze Menge Wasser angesammelt! Gegen den Strom schwimmen? Heute nicht! Wandern ist angesagt und auf(wärts) geht’s, im wahrsten Sinne des Wortes, die Stelzersklinge hinauf, 150 Höhenmeter über uns liegt die KocherJagst-Ebene. Pferdeweiden und Äcker begleiten uns bis Neusaß. Ein wunderbares Ensemble, Forsthaus mit Linde, eine Wallfahrtskirche aus dem 17. Jahrhundert, dahinter Fischteiche, alles ursprünglich angelegt von den Mönchen des Zisterzienserklosters Schöntal. Hier ist Verweilen, Rasten, Besinnen Pflicht, der Alltag rückt in weite Ferne! Dem Wasser, das im Quellhäuschen hinter der Kapelle entspringt, wird heilende Wirkung nachgesagt, besonders bei Augenleiden soll es helfen.

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Sindringen

Durch die tief eingeschnittene Honigklinge geht’s abwärts ins Jagsttal zum Kloster Schöntal. Schöhntal – Schönes Tal – Schöntal, die Zisterzienser wussten ob der Qualität der Umgegend. Die Jagst (Jagende!) mit klarem Wasser, dem natürlichen Fischreichtum, früher wie heute, herrliche Buchenwälder mit dutzenden Seen für die Fischzucht und nicht zuletzt die Salbei-Glatthafer-

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START An der Pachthofscheuer in Ernsbach KARTE Freizeitkarte F518, oder L6722 Öhringen WANDERSTRECKE ca. 20 km, etwa 5 Stunden. Nicht für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet

kann man gut und gerne 1 Kilometer schwimmen. Wildenten, Gänse und der eine oder andere Schwan halten sich im tiefen Wasser auf, die seltenen Arten, Eisvogel, Wasseramsel und Gänsesäger, bevorzugen die schnell fließenden und von Menschen wenig frequentierten Bereiche des Kochers. Kormorane, die sich

im nahen Naturschutzgebiet bei Ohrnberg sesshaft gemacht haben, ziehen im Schwarm, hoch am Himmel, das Tal hinauf Richtung Ernsbach. Generell können im ländlichen Hohenlohe zahlreiche Tierbeobachtungen gemacht werden: Rehe, Hasen und mit viel Glück auch Wildschweine.

Sindringen am Kocher mit der Stadtmühle, in der sich das Heimatmuseum befindet. Auch der Limes-Radweg führt hier vorbei.

TOUR 10

Infos

EINKEHR Ernsbach, Sindringen, Berlichingen, Jagsthausen und Kloster Schöntal BESONDERHEITEN Heimatmuseum Ernsbach, Sindringer Schloss, Kloster Schöntal, Götzenburg Jagsthausen. Wallfahrtskirche Neusaß. Herrliche Ausblicke in die Flusstäler von Kocher und Jagst, von der Kocher-Jagst-Ebene Ausblicke bis in den Odenwald (Katzenbuckel) ANSCHLUSSWANDERUNGEN Ab Schöntal: Pfad der Stille und Kulturwanderweg durchs gesamte Jagsttal. Ab Sindringen: Limeswanderweg über Pfahlbach nach Öhringen

WO DIE RÖMER DEN LIMES

bauten

Töpfermarkt in Sindringen.

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Wallfahrtsort Neusaß: Jährlich am zweiten Augustwochenende findet eine große Marienwallfahrt mit Kräuterweihe statt.

Am Parkplatz bei der Pachthofscheuer in Ernsbach (Heimatmuseum) gehen wir hoch zur Kocherbrücke und treffen dort auf den Roten-Kreuz-Weg. Diesem folgen wir durch die Stelzersklinge den Kocherhang aufwärts zum Gestüt Spitzenhof. Weiter dem Wanderzeichen folgend bis zur Kapelle „Zur heiligen Maria“ im Wallfahrtsort Neusaß. Die Ruhebänke laden zur Rast ein, die Kapelle zur Besichtigung und zu einigen Minuten der Besinnlichkeit. Weiter geht’s an den Fischteichen vorbei zum Kloster Schöntal. Gaststätte und Café laden zur Einkehr, die Barockkirche und das prächtige Treppenhaus der alten Abtei, sind bauliche Höhepunkte des Barock in Süddeutschland! Wir verlassen das Kloster auf der Südseite und folgen dem Wanderweg mit dem blauen Kreuz jagstabwärts bis Berlichingen, zum Geburtsort des Ritters mit der eisernen Faust. Vorbei am gewaltigen Steinbruch, dem Wanderpfad durch den Prallhang folgend, erreicht man Jagsthausen. Ein kurzer Abstecher (20 Minuten Gehzeit durch den Ort) zur Besichtigung der Götzenburg (Burgfest-

spiele in den Sommermonaten) lohnt sich. Unser Wanderweg führt uns am südlichen Ortsrand auf den HW 6, Limeswanderweg, hinauf zum Stolzenhof, über die Kocher-Jagst-Ebene durch Felder und Weiden hinab nach Sindringen. Gastronomie mit Biergarten an der Kocherbrücke. Von hier vorbei an den Sportanlagen, kocheraufwärts, an den Ausgangspunkt der Wanderung, nach Ernsbach.

Auch Waldbewohner zeigen sich den Wanderern.

UND USCHI GLAS GOLFT

V

on der Gegenwart bis zu den Römern reicht diese Wanderung. Sie führt durch eine abwechslungsreiche Hohenloher Landschaft. Der Kontrast könnte nicht stärker sein. Hier die Parklandschaft des Friedrichsruher Schlosses, mit dem sich anschließenden Golfplatz. Und dort, gegen Ende der Fußreise, der Bannwald des Staatsforstes Schöntal im Heiligenwald. Kultur, Natur und gute Einkehr sind bunte Mosaiksteinchen, die sich zu einem erlebnisreichen Wanderbild und -erlebnis zusammenfügen. Das zur Gemeinde Zweiflingen gehörende kleine Friedrichsruhe mit seinem Wald & Schlosshotel hat einen großen Namen in der Reihe der First-Class-Hotels. Gleich anschließend der große Golfplatz, wo Alt-Bundespräsident Roman Herzog und Filmschauspielerin Uschi Glas Golf spielen. Ein Rundgang durch Friedrichsruhe dauert nicht lange. Dominierend ist das ehemalige Jagdschloss der Hohenloher Grafen, das 1712/17 erbaut wurde.

Wegbeschreibung Wir folgen den Wanderzeichen des Schwäbischen Albvereins (rote Traube und rotes Kreuz) durch die Schönauer Straße und erreichen an Obstanlagen vorbei die weite Feldflur in Richtung Obermaßholderbach. Ein weiter Blick tut sich auf, bis zu den Waldhängen am Horizont: von Waldenburg über Lindelberg bis zum Weinsberger Sattel. An einem großen Birnbaum weist das Zeichen Limes-Wanderweg in Richtung Pfahlbach (4 km) darauf hin, dass es in die Römerzeit geht. Zuerst durch fruchtbares Ackerland, dann schnurgerade auf den Wald zu. Links in der Talsenke liegt Westernbach. Vom einstigen Kastell und dem Limes ist auf den Feldern nichts mehr zu sehen. Erst im Schutz des Waldes erhebt sich noch deutlich ein Teilstück des obergermanisch-raetischen Limes (ca. eine Stunde ab Friedrichsruhe). Dieser insgesamt 550 km lange Grenzwall wurde etwa 155 n. Chr. von

den Römern unter Antoninus Pius erbaut. 2005 ist er in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. Auf dem hier 270 Meter langen Erdwall des Limes verläuft der Wanderweg in Richtung Pfahlbach. Dieser Abschnitt des obergermanisch-raetischen Limes bei Pfahlbach wird auch Pfahldöbel genannt. Der gut markierte Wanderweg führt durch Obstanlagen in Richtung Schießhof und wird im Wald am Kocherhang nach Sindringen zum Pfad. In Sindringen (3 Stunden seit Start) befand sich am Limes ein kleines Kastell der Römer. Noch heute hat Sindringen Stadtrecht. Noch ist ein großer Teil der Stadtmauer zu sehen. Beim Gang über die Kocherbrücke fallen links die Stadtmühle auf (heute Museum) und geradeaus der wuchtige Burgfried, der von der früheren Burg zeugt. Das renovierte Schloss ist heute in Privatbesitz. Unweit davon die Heilig-Kreuz-Kirche, erstmals 1230 erwähnt und ursprünglich als romanische,

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Wegbeschreibung


START An der Pachthofscheuer in Ernsbach KARTE Freizeitkarte F518, oder L6722 Öhringen WANDERSTRECKE ca. 20 km, etwa 5 Stunden. Nicht für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet

kann man gut und gerne 1 Kilometer schwimmen. Wildenten, Gänse und der eine oder andere Schwan halten sich im tiefen Wasser auf, die seltenen Arten, Eisvogel, Wasseramsel und Gänsesäger, bevorzugen die schnell fließenden und von Menschen wenig frequentierten Bereiche des Kochers. Kormorane, die sich

im nahen Naturschutzgebiet bei Ohrnberg sesshaft gemacht haben, ziehen im Schwarm, hoch am Himmel, das Tal hinauf Richtung Ernsbach. Generell können im ländlichen Hohenlohe zahlreiche Tierbeobachtungen gemacht werden: Rehe, Hasen und mit viel Glück auch Wildschweine.

Sindringen am Kocher mit der Stadtmühle, in der sich das Heimatmuseum befindet. Auch der Limes-Radweg führt hier vorbei.

TOUR 10

Infos

EINKEHR Ernsbach, Sindringen, Berlichingen, Jagsthausen und Kloster Schöntal BESONDERHEITEN Heimatmuseum Ernsbach, Sindringer Schloss, Kloster Schöntal, Götzenburg Jagsthausen. Wallfahrtskirche Neusaß. Herrliche Ausblicke in die Flusstäler von Kocher und Jagst, von der Kocher-Jagst-Ebene Ausblicke bis in den Odenwald (Katzenbuckel) ANSCHLUSSWANDERUNGEN Ab Schöntal: Pfad der Stille und Kulturwanderweg durchs gesamte Jagsttal. Ab Sindringen: Limeswanderweg über Pfahlbach nach Öhringen

WO DIE RÖMER DEN LIMES

bauten

Töpfermarkt in Sindringen.

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Wallfahrtsort Neusaß: Jährlich am zweiten Augustwochenende findet eine große Marienwallfahrt mit Kräuterweihe statt.

Am Parkplatz bei der Pachthofscheuer in Ernsbach (Heimatmuseum) gehen wir hoch zur Kocherbrücke und treffen dort auf den Roten-Kreuz-Weg. Diesem folgen wir durch die Stelzersklinge den Kocherhang aufwärts zum Gestüt Spitzenhof. Weiter dem Wanderzeichen folgend bis zur Kapelle „Zur heiligen Maria“ im Wallfahrtsort Neusaß. Die Ruhebänke laden zur Rast ein, die Kapelle zur Besichtigung und zu einigen Minuten der Besinnlichkeit. Weiter geht’s an den Fischteichen vorbei zum Kloster Schöntal. Gaststätte und Café laden zur Einkehr, die Barockkirche und das prächtige Treppenhaus der alten Abtei, sind bauliche Höhepunkte des Barock in Süddeutschland! Wir verlassen das Kloster auf der Südseite und folgen dem Wanderweg mit dem blauen Kreuz jagstabwärts bis Berlichingen, zum Geburtsort des Ritters mit der eisernen Faust. Vorbei am gewaltigen Steinbruch, dem Wanderpfad durch den Prallhang folgend, erreicht man Jagsthausen. Ein kurzer Abstecher (20 Minuten Gehzeit durch den Ort) zur Besichtigung der Götzenburg (Burgfest-

spiele in den Sommermonaten) lohnt sich. Unser Wanderweg führt uns am südlichen Ortsrand auf den HW 6, Limeswanderweg, hinauf zum Stolzenhof, über die Kocher-Jagst-Ebene durch Felder und Weiden hinab nach Sindringen. Gastronomie mit Biergarten an der Kocherbrücke. Von hier vorbei an den Sportanlagen, kocheraufwärts, an den Ausgangspunkt der Wanderung, nach Ernsbach.

Auch Waldbewohner zeigen sich den Wanderern.

UND USCHI GLAS GOLFT

V

on der Gegenwart bis zu den Römern reicht diese Wanderung. Sie führt durch eine abwechslungsreiche Hohenloher Landschaft. Der Kontrast könnte nicht stärker sein. Hier die Parklandschaft des Friedrichsruher Schlosses, mit dem sich anschließenden Golfplatz. Und dort, gegen Ende der Fußreise, der Bannwald des Staatsforstes Schöntal im Heiligenwald. Kultur, Natur und gute Einkehr sind bunte Mosaiksteinchen, die sich zu einem erlebnisreichen Wanderbild und -erlebnis zusammenfügen. Das zur Gemeinde Zweiflingen gehörende kleine Friedrichsruhe mit seinem Wald & Schlosshotel hat einen großen Namen in der Reihe der First-Class-Hotels. Gleich anschließend der große Golfplatz, wo Alt-Bundespräsident Roman Herzog und Filmschauspielerin Uschi Glas Golf spielen. Ein Rundgang durch Friedrichsruhe dauert nicht lange. Dominierend ist das ehemalige Jagdschloss der Hohenloher Grafen, das 1712/17 erbaut wurde.

Wegbeschreibung Wir folgen den Wanderzeichen des Schwäbischen Albvereins (rote Traube und rotes Kreuz) durch die Schönauer Straße und erreichen an Obstanlagen vorbei die weite Feldflur in Richtung Obermaßholderbach. Ein weiter Blick tut sich auf, bis zu den Waldhängen am Horizont: von Waldenburg über Lindelberg bis zum Weinsberger Sattel. An einem großen Birnbaum weist das Zeichen Limes-Wanderweg in Richtung Pfahlbach (4 km) darauf hin, dass es in die Römerzeit geht. Zuerst durch fruchtbares Ackerland, dann schnurgerade auf den Wald zu. Links in der Talsenke liegt Westernbach. Vom einstigen Kastell und dem Limes ist auf den Feldern nichts mehr zu sehen. Erst im Schutz des Waldes erhebt sich noch deutlich ein Teilstück des obergermanisch-raetischen Limes (ca. eine Stunde ab Friedrichsruhe). Dieser insgesamt 550 km lange Grenzwall wurde etwa 155 n. Chr. von

den Römern unter Antoninus Pius erbaut. 2005 ist er in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. Auf dem hier 270 Meter langen Erdwall des Limes verläuft der Wanderweg in Richtung Pfahlbach. Dieser Abschnitt des obergermanisch-raetischen Limes bei Pfahlbach wird auch Pfahldöbel genannt. Der gut markierte Wanderweg führt durch Obstanlagen in Richtung Schießhof und wird im Wald am Kocherhang nach Sindringen zum Pfad. In Sindringen (3 Stunden seit Start) befand sich am Limes ein kleines Kastell der Römer. Noch heute hat Sindringen Stadtrecht. Noch ist ein großer Teil der Stadtmauer zu sehen. Beim Gang über die Kocherbrücke fallen links die Stadtmühle auf (heute Museum) und geradeaus der wuchtige Burgfried, der von der früheren Burg zeugt. Das renovierte Schloss ist heute in Privatbesitz. Unweit davon die Heilig-Kreuz-Kirche, erstmals 1230 erwähnt und ursprünglich als romanische,

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Wegbeschreibung


TOUR 11

Mittlerer Pfitzhof

Ernsbach

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Schorrenberg 298

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Landgasthof Hotel Krone

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Museen: Stadtmühle und Heimatmuseum Sindringen, Infos 07947 91110; Ernsbach, Dr. Berger-Museum in der Pachthofscheuer, 07947 586, Limes-Blick Zweiflingen am Pfahldöbel.

ac

BESONDERHEITEN SPA in Friedrichsruhe.

Stadtmauer und Ohrn in Öhringen.

Limes Blick Zweiflingen.

er

EINKEHR Gastronomie in Friedrichsruhe, Naturfreundehaus Schießhof, Info 07941 2193, Sindringen und Ernsbach.

ch

WANDERSTRECKE Länge der Rundwanderung etwa 23 km. Gehzeit 5 ½ bis 6 Stunden. Gutes Schuhwerk. Abschnitt im Wald von der K 2329 zwischen Zweiflingen und Kreuzung Eichach/Schießhof abwärts bis Sindringen nicht für Kinderwagen geeignet. Bei Regenwetter auf dem Asphaltsträßchen von der Kreuzung bis hinab nach Sindringen bleiben. Strecke von Ernsbach in den Wald zum Impfelberg für Kinderwagen auch nicht geeignet.

nen Mischwald, an Feldern und Obstanlagen vorbei kommen wir nach Zweiflingen und danach in Friedrichsruhe an.

Ko

KARTE 1:35000 des Schwäbischen Albvereins, Blatt 4. Amtliche Freizeitkarte F518 des Landesvermessungsamtes BadenWürttemberg. Markierungen: rote Traube (Württembergischer Weinwanderweg), rotes Kreuz, stilisierter Limeswachturm, roter Balken, Kocher-Jagst-Radweg.

dreischiffige Basilika erbaut. Fresken aus dem 14. Jahrhundert wurden freigelegt. Nun folgen wir dem Kocher-JagstRadweg in der grünen Kochertalaue nach Ernsbach. Der Ingenieur und Schriftsteller Max Eyth (1836 – 1906) besuchte hier als Zehnjähriger eine Hammerschmiede. Von da an entschloss er sich, Ingenieur zu werden. Später erfand er den Dampfpflug. Im Dr.-Berger-Heimatmuseum ist mehr über Eyth zu erfahren. Der roten Traube und dem roten Kreuz folgend geht es aus Ernsbach heraus zum Impfelberg und in den Heiligenwald. Hier am Klosterberg darf der Wald wachsen wie er will. Über den Bannwald wird auf einer Tafel informiert. Das idyllische Salltal und viel Wald nehmen den Wanderer auf, der am Heiligenhaus vorbeikommt. Das heutige Forsthaus wurde auf den Ruinen der Kapelle „Zu den Gnädigen Heiligen“ erbaut. Das Gotteshaus gehörte zum Kloster Schöntal. Aufwärts durch schö-

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START Friedrichsruhe oder Sindringen.

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Infos

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Salmenwald

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er auf dem Blasturm der Öhringer Stiftskirche steht (Foto oben), kann fast die ganze Keltern-Runde überblicken. Um dort hinaufzukommen, muss man über 165 Stufen steigen. Unten in der Krypta der Stiftskirche, im Herzen der Residenzstadt, ruht die Kaiserinmutter Adelheid, die Stamm-Mutter der Salier und Staufer. Die Ortsgruppen Öhringen und Untersteinbach des Schwäbischen Albvereins haben die Keltern-Runde markiert. Es sind Wanderwege zu Plätzen, an denen einst Keltern standen. Sie erinnern an den Weinbau direkt um Öhringen und

Hier stand einst eine Kelter.

Pfedelbach. Aus Weinbergen sind Streuobstwiesen geworden. Dort wächst Obst für guten Most. Doch es blieben noch andernorts im Stadtbereich von Öhringen und auf Gemarkung Pfedelbach Weinberge, aus deren Trauben gute Weine erzeugt werden. Der Wanderer kann sich in den gastlichen Stätten davon überzeugen. Wein aus dem umliegenden Bereich wird heute bei der Weingärtnergenossenschaft Heuholz gekeltert, in der fürstlichen Kelter in Öhringen-Verrenberg und in der Weinkellerei Hohenlohe in Adolzfurt. An die große Zeit des Weinbaus in Öhringen und in Pfedelbach

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TOUR 11

Mittlerer Pfitzhof

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Museen: Stadtmühle und Heimatmuseum Sindringen, Infos 07947 91110; Ernsbach, Dr. Berger-Museum in der Pachthofscheuer, 07947 586, Limes-Blick Zweiflingen am Pfahldöbel.

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BESONDERHEITEN SPA in Friedrichsruhe.

Stadtmauer und Ohrn in Öhringen.

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EINKEHR Gastronomie in Friedrichsruhe, Naturfreundehaus Schießhof, Info 07941 2193, Sindringen und Ernsbach.

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WANDERSTRECKE Länge der Rundwanderung etwa 23 km. Gehzeit 5 ½ bis 6 Stunden. Gutes Schuhwerk. Abschnitt im Wald von der K 2329 zwischen Zweiflingen und Kreuzung Eichach/Schießhof abwärts bis Sindringen nicht für Kinderwagen geeignet. Bei Regenwetter auf dem Asphaltsträßchen von der Kreuzung bis hinab nach Sindringen bleiben. Strecke von Ernsbach in den Wald zum Impfelberg für Kinderwagen auch nicht geeignet.

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KARTE 1:35000 des Schwäbischen Albvereins, Blatt 4. Amtliche Freizeitkarte F518 des Landesvermessungsamtes BadenWürttemberg. Markierungen: rote Traube (Württembergischer Weinwanderweg), rotes Kreuz, stilisierter Limeswachturm, roter Balken, Kocher-Jagst-Radweg.

dreischiffige Basilika erbaut. Fresken aus dem 14. Jahrhundert wurden freigelegt. Nun folgen wir dem Kocher-JagstRadweg in der grünen Kochertalaue nach Ernsbach. Der Ingenieur und Schriftsteller Max Eyth (1836 – 1906) besuchte hier als Zehnjähriger eine Hammerschmiede. Von da an entschloss er sich, Ingenieur zu werden. Später erfand er den Dampfpflug. Im Dr.-Berger-Heimatmuseum ist mehr über Eyth zu erfahren. Der roten Traube und dem roten Kreuz folgend geht es aus Ernsbach heraus zum Impfelberg und in den Heiligenwald. Hier am Klosterberg darf der Wald wachsen wie er will. Über den Bannwald wird auf einer Tafel informiert. Das idyllische Salltal und viel Wald nehmen den Wanderer auf, der am Heiligenhaus vorbeikommt. Das heutige Forsthaus wurde auf den Ruinen der Kapelle „Zu den Gnädigen Heiligen“ erbaut. Das Gotteshaus gehörte zum Kloster Schöntal. Aufwärts durch schö-

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START Friedrichsruhe oder Sindringen.

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er auf dem Blasturm der Öhringer Stiftskirche steht (Foto oben), kann fast die ganze Keltern-Runde überblicken. Um dort hinaufzukommen, muss man über 165 Stufen steigen. Unten in der Krypta der Stiftskirche, im Herzen der Residenzstadt, ruht die Kaiserinmutter Adelheid, die Stamm-Mutter der Salier und Staufer. Die Ortsgruppen Öhringen und Untersteinbach des Schwäbischen Albvereins haben die Keltern-Runde markiert. Es sind Wanderwege zu Plätzen, an denen einst Keltern standen. Sie erinnern an den Weinbau direkt um Öhringen und

Hier stand einst eine Kelter.

Pfedelbach. Aus Weinbergen sind Streuobstwiesen geworden. Dort wächst Obst für guten Most. Doch es blieben noch andernorts im Stadtbereich von Öhringen und auf Gemarkung Pfedelbach Weinberge, aus deren Trauben gute Weine erzeugt werden. Der Wanderer kann sich in den gastlichen Stätten davon überzeugen. Wein aus dem umliegenden Bereich wird heute bei der Weingärtnergenossenschaft Heuholz gekeltert, in der fürstlichen Kelter in Öhringen-Verrenberg und in der Weinkellerei Hohenlohe in Adolzfurt. An die große Zeit des Weinbaus in Öhringen und in Pfedelbach

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263 Öhringen

Öhringen

erinnern große, schmucke Fässer. Das Fürstenfass im Weinbaumuseum unterm Langen Bau in Pfedelbach hat ein Fassungsvermögen von fast 65000 Liter. Daraus könnte ein Mann 59 Jahre und 26 Tage lang Wein trinken, wenn er sich auf täglich drei Liter beschränkt. Das berühmte Fass wurde anno 1752 gebaut. Klein, aber etwas Besonderes, ist das Rebenmännle im Öhringer WeygangMuseum in der Karlsvorstadt. Es wurde aus einer Rebenwurzel geschnitzt. Auch dieser Buttenträger stellt den Bezug zum Weinbau in Öhringen her. Um die Trauben aus den umliegenden Weinbergen pressen zu können, gab es im Nahbereich von Öhringen und Pfedelbach acht Keltern. Sie alle stehen nicht mehr. Aber an sechs Standorte erinnern die Kelternsteine, zu denen die Keltern-Runde führt. Außerdem sind unterwegs Informationstafeln aufgestellt. Es geht durch Streuobstwiesen, an Gärten vorbei und durch Hohlwege, die von Hecken eingerahmt sind.

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Öhringen Römerwall

START In Öhringen am Hafenmarkt, in Pfedelbach am Langen Bau (Baierbacher Straße).

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WANDERSTRECKE Öhringer Runde etwa 7 km, ca. 1 ½ Stunden.

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Ehem. Burgstall

Pfedelbacher Runde ca. 5 km, ca. 1 Stunde. Markierung: stilisierte Kelter. Beide Runden kann man auch miteinander verbinden. Für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet.

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EINKEHR Gastronomie in Öhringen und Pfedelbach.

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Die Große Kreisstadt Öhringen von oben.

BESONDERHEITEN Stiftskirche und Schloss in Öhringen am Marktplatz. Limes Blick, Limes Tor, Weygang-Museum (Zinngießerei und römische Funde). Museum Messerschmiede Pflaumer. Auto-Museum Heyd und Museum für modernes Glas, Meeres-Museum in Cappel, Hohenloher Weindorf. Pfedelbach: Weinbau-Museum, Vinothek in historischem Gebäude.

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Infos

S4 Hohenlohebahn Öhringen und Cappel.

Wacholder 261

Pfedelbach

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Heßäcker

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Folgen Sie den Spuren der Römer auf einem Teilstück des Limeswanderweges oder genießen Sie einmalige 360° Blicke auf Hohenlohe von unseren drei Limes Blicke-Aussichtsplattformen.

Wegbeschreibung

Öhringen Tour 11

www.limes-in-hohenlohe.de Tourist-Info Öhringen Fon 07941 68-118 tourist@oehringen.de Pfedelbach Tour 15

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Schloss Pfeldelbach.

des Römischen Reichs hin. Danach rechts in Richtung Wasserturm und auf Pfedelbach zu. Vor der Ortstafel rechts, im spitzen Winkel führt der Rundweg zum Hundeplatz und nach Öhringen zurück. In Pfedelbach empfiehlt es sich, die Keltern-Runde am Langen Bau zu beginnen. Hier befindet sich das WeinbauMuseum in einem großen Gewölbekeller. An einem Laternenpfahl an der gegenüberliegenden Straßenseite zeigt das Wanderzeichen Keltern-Runde nach links. Auch diese Runde ist gut markiert. Es geht hinaus auf Wiesen, Felder und in Weinberge. Vom Nonnenberg schaut

man auf Pfedelbach, mit seinem weißen Schloss und den Türmen der evangelischen und katholischen Kirche. Weiter durch das Neubaugebiet. Am Ortsschild Pfedelbach nur kurz geradeaus und dann nach dem letzten Haus links in einen Wiesenweg. Rechts sind Streuobstwiesen und der Wasserturm Süd von Öhringen zu sehen. Vor dem Gewerbegebiet links und in die Silcherstraße. Der Markierung Kelter in die Kirchgasse und bis zum Langen Bau folgen. Ein Rundweg „VIA AURELIANA“ zu den römischen Fundstellen in Öhringen ist ein lohnender Abschluss.

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Zweiflingen Tour 10

In Öhringen beginnt die Keltern-Runde am Hafenmarkt (Bahnhofstraße). Ihm gegenüber weist am LBS-Haus eine Texttafel auf die einstige Stadtkelter hin. Vom Hafenmarkt geht es in südliche Richtung ins Martersgässle, in die Wintergasse, Hirschgasse, Kirchbrunnengasse, dann zur Walk und Allmand. Rechts der Hofgarten mit dem Tiergehege. Die Hunnenstraße wird überquert. An der katholischen Kirche vorbei an den Cappelrain. Links fließt die Ohrn, befinden sich die Sportanlagen und das Freibad. Vor dem Neubaugebiet Cappel-Hornberg steht links am Weg ein Limesstein. Er weist auf den Verlauf der Grenze


263 Öhringen

Öhringen

erinnern große, schmucke Fässer. Das Fürstenfass im Weinbaumuseum unterm Langen Bau in Pfedelbach hat ein Fassungsvermögen von fast 65000 Liter. Daraus könnte ein Mann 59 Jahre und 26 Tage lang Wein trinken, wenn er sich auf täglich drei Liter beschränkt. Das berühmte Fass wurde anno 1752 gebaut. Klein, aber etwas Besonderes, ist das Rebenmännle im Öhringer WeygangMuseum in der Karlsvorstadt. Es wurde aus einer Rebenwurzel geschnitzt. Auch dieser Buttenträger stellt den Bezug zum Weinbau in Öhringen her. Um die Trauben aus den umliegenden Weinbergen pressen zu können, gab es im Nahbereich von Öhringen und Pfedelbach acht Keltern. Sie alle stehen nicht mehr. Aber an sechs Standorte erinnern die Kelternsteine, zu denen die Keltern-Runde führt. Außerdem sind unterwegs Informationstafeln aufgestellt. Es geht durch Streuobstwiesen, an Gärten vorbei und durch Hohlwege, die von Hecken eingerahmt sind.

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START In Öhringen am Hafenmarkt, in Pfedelbach am Langen Bau (Baierbacher Straße).

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WANDERSTRECKE Öhringer Runde etwa 7 km, ca. 1 ½ Stunden.

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Pfedelbacher Runde ca. 5 km, ca. 1 Stunde. Markierung: stilisierte Kelter. Beide Runden kann man auch miteinander verbinden. Für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet.

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EINKEHR Gastronomie in Öhringen und Pfedelbach.

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Die Große Kreisstadt Öhringen von oben.

BESONDERHEITEN Stiftskirche und Schloss in Öhringen am Marktplatz. Limes Blick, Limes Tor, Weygang-Museum (Zinngießerei und römische Funde). Museum Messerschmiede Pflaumer. Auto-Museum Heyd und Museum für modernes Glas, Meeres-Museum in Cappel, Hohenloher Weindorf. Pfedelbach: Weinbau-Museum, Vinothek in historischem Gebäude.

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Infos

S4 Hohenlohebahn Öhringen und Cappel.

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Wanderbares Welterbe

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Folgen Sie den Spuren der Römer auf einem Teilstück des Limeswanderweges oder genießen Sie einmalige 360° Blicke auf Hohenlohe von unseren drei Limes Blicke-Aussichtsplattformen.

Wegbeschreibung

Öhringen Tour 11

www.limes-in-hohenlohe.de Tourist-Info Öhringen Fon 07941 68-118 tourist@oehringen.de Pfedelbach Tour 15

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Schloss Pfeldelbach.

des Römischen Reichs hin. Danach rechts in Richtung Wasserturm und auf Pfedelbach zu. Vor der Ortstafel rechts, im spitzen Winkel führt der Rundweg zum Hundeplatz und nach Öhringen zurück. In Pfedelbach empfiehlt es sich, die Keltern-Runde am Langen Bau zu beginnen. Hier befindet sich das WeinbauMuseum in einem großen Gewölbekeller. An einem Laternenpfahl an der gegenüberliegenden Straßenseite zeigt das Wanderzeichen Keltern-Runde nach links. Auch diese Runde ist gut markiert. Es geht hinaus auf Wiesen, Felder und in Weinberge. Vom Nonnenberg schaut

man auf Pfedelbach, mit seinem weißen Schloss und den Türmen der evangelischen und katholischen Kirche. Weiter durch das Neubaugebiet. Am Ortsschild Pfedelbach nur kurz geradeaus und dann nach dem letzten Haus links in einen Wiesenweg. Rechts sind Streuobstwiesen und der Wasserturm Süd von Öhringen zu sehen. Vor dem Gewerbegebiet links und in die Silcherstraße. Der Markierung Kelter in die Kirchgasse und bis zum Langen Bau folgen. Ein Rundweg „VIA AURELIANA“ zu den römischen Fundstellen in Öhringen ist ein lohnender Abschluss.

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Zweiflingen Tour 10

In Öhringen beginnt die Keltern-Runde am Hafenmarkt (Bahnhofstraße). Ihm gegenüber weist am LBS-Haus eine Texttafel auf die einstige Stadtkelter hin. Vom Hafenmarkt geht es in südliche Richtung ins Martersgässle, in die Wintergasse, Hirschgasse, Kirchbrunnengasse, dann zur Walk und Allmand. Rechts der Hofgarten mit dem Tiergehege. Die Hunnenstraße wird überquert. An der katholischen Kirche vorbei an den Cappelrain. Links fließt die Ohrn, befinden sich die Sportanlagen und das Freibad. Vor dem Neubaugebiet Cappel-Hornberg steht links am Weg ein Limesstein. Er weist auf den Verlauf der Grenze


Wasserschloss Neuenstein.

Riedweg

Hohenlohebahn

Hohenlohe-Museum Schloss Neuenstein

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Obereppach

Untereppach

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294 268 Haldenbrunnen

Bernhardtsmühle

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Wein von der bekannten Lage „Schwobajörgle“ trank auch schon Goethes Ururgroßvater.

lensteins Hut ist zu bewundern und der mit 190 Gramm angeblich größte Blasenstein der Welt. Bär, Bison & Co. sind in der Jagdtrophäen-Abteilung zu sehen. Sie stammen aus der Hohen Tatra, wo noch heute das stilvolle, aus Holz gebaute Jagdschloss Hohenlohe steht. Das Jagdrevier von Fürst Christian Kraft zu Hohenlohe-Oehringen, des Großonkels des heutigen Fürsten, gilt als die Urzelle des heutigen Nationalparks Hohe Tatra. Von Neuenstein führt ein Wanderweg hinauf in die Weinberge und ins große Waldgebiet zwischen dem Berghäusle und Waldenburg. Von dort bieten sich weite Blicke über die Hohenloher Ebene an, bei klarer Sicht bis in den Odenwald.

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ie ein großer fruchtbarer Garten liegt Hohenlohe bei dieser Tour dem Wanderer zu Füßen. Ausgangspunkt ist die Stadt Neuenstein, wo die fürstliche Familie zu HohenloheOehringen ihren Sitz im mächtigen Renaissance-Schloss hat. In diesem imposanten Profanbau befinden sich auch das Hohenlohe-Museum und das Hohenlohe-Zentralarchiv. Das Museum beherbergt wertvolle Sammlungen, unter anderem ein Kunstund Raritätenkabinett der Malerei, der Goldschmiedekunst und der Elfenbeinschnitzerei. Im Kaisersaal befindet sich eine umfangreiche Waffensammlung. Erhalten wurde eine voll funktionsfähige spätmittelalterliche Schlossküche. Wal-

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Gedenktafel an einem Haus darauf hin, dass hier Goethes Ururgroßvater Johann Wolfgang Textor 1638 geboren wurde. Unweit davon an der Apotheke in der Hinteren Straße ein anderer Hinweis: „Geburtshaus des Hohenloher Dialektdichters Wilhelm Schrader „Gäwele“ geb. 12. Januar 1847, gestorben zu Ulm 1914“. Seine „Hohenloher Gschichddlich vum alte Gäwele“ sind mit deftigem Humor durchzogen. Der fürstliche Leibjäger und Förster Gäwele hatte im nahen Michelbach am Wald bis hin zu den Wanderwegen auf dieser Tour sein Revier.

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AUF WEIZSÄCKERS UND GOETHES SPUREN

BESONDERHEITEN Von Neuenstein bis zum Berghäusle und von Eichberg bis Neuenstein asphaltierte Wege.

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EINKEHR Neuenstein und Obersöllbach.

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WANDERSTRECKE Markierung: Rotes W (Wald- und Weinbergweg) auf weißem Grund. Etwa 3 ½ Stunden, ca. 13 km.

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KARTE Freizeitkarte F518.

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WEINBERGE IM HERZEN

Hohenlohes

START Parkplatz Seewiese beim Schloss oder beim Sportplatz.

hinaus. Fruchtbare Felder und Obstanlagen sowie gepflegte Weinberge sorgen für einen schönen, abwechslungsreichen Panoramablick. Oben am Berghäusle auf dem Pfaffenberg befindet sich eine kleine Waldwiese, die als Festplatz der einheimischen Vereine genutzt wird. Hier hat auch der Neuensteiner Waldkindergarten Eulennest seinen Platz gefunden. Nun führt an der Schranke der Wanderweg eben in den Wald hinein. Zwischendurch erlauben Schneisen einen Blick auf Obersöllbach, Neuenstein und Öhringen. Ihre ruhige Lage und den weiten Ausblick auf Eschelbach und das Hohenloher Land können auch die Leute vom Gehöft Eichberg genießen, das am Waldrand liegt. Der markierte Wanderweg zieht sich durch Weinberge, Obstanlagen und Felder hinab nach Untereppach. Vor dem Ortsanfang links ein Mineralbrunnen. Bald danach fließt der Kesselbach in Richtung Neuenstein und folgt der Gehweg der K 2355 ins nahe Städtle. Neuenstein wird überragt von den Schlosstürmen, der Stadtkirche und dem Bürgerturm. In der Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern befindet sich das malerische Rathaus. Und gleich nebenan weist eine

Wir beginnen die Wanderung auf der Seewiese beim Schloss (W-Markierung) und gehen zu den Sportanlagen. Dem Epbach entlang wird Bernhardtsmühle erreicht. Hier, und weiter bachabwärts in Eckartsweiler, lebten im 17. Jahrhundert die Müllersleut Weidsecker, die direkten Vorfahren des Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Die Bernhardsmühle verlassen wir in Richtung Süden und überschreiten die L 1036 in Richtung Obersöllbach. Rechts tut sich das sanfte Söllbachtal auf. Wir wandern Richtung Obersöllbach, dem Wanderzeichen Rotes W auf weißem Grund folgend. Je höher man kommt, um so weiter schaut man auf Hohenlohe

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TOUR 12

Infos

Wegbeschreibung

Einzellage „Schwobajörgle“ – Weinort Eschelbach.


Wasserschloss Neuenstein.

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Hohenlohebahn

Hohenlohe-Museum Schloss Neuenstein

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Wein von der bekannten Lage „Schwobajörgle“ trank auch schon Goethes Ururgroßvater.

lensteins Hut ist zu bewundern und der mit 190 Gramm angeblich größte Blasenstein der Welt. Bär, Bison & Co. sind in der Jagdtrophäen-Abteilung zu sehen. Sie stammen aus der Hohen Tatra, wo noch heute das stilvolle, aus Holz gebaute Jagdschloss Hohenlohe steht. Das Jagdrevier von Fürst Christian Kraft zu Hohenlohe-Oehringen, des Großonkels des heutigen Fürsten, gilt als die Urzelle des heutigen Nationalparks Hohe Tatra. Von Neuenstein führt ein Wanderweg hinauf in die Weinberge und ins große Waldgebiet zwischen dem Berghäusle und Waldenburg. Von dort bieten sich weite Blicke über die Hohenloher Ebene an, bei klarer Sicht bis in den Odenwald.

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Wachtobel 287

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ie ein großer fruchtbarer Garten liegt Hohenlohe bei dieser Tour dem Wanderer zu Füßen. Ausgangspunkt ist die Stadt Neuenstein, wo die fürstliche Familie zu HohenloheOehringen ihren Sitz im mächtigen Renaissance-Schloss hat. In diesem imposanten Profanbau befinden sich auch das Hohenlohe-Museum und das Hohenlohe-Zentralarchiv. Das Museum beherbergt wertvolle Sammlungen, unter anderem ein Kunstund Raritätenkabinett der Malerei, der Goldschmiedekunst und der Elfenbeinschnitzerei. Im Kaisersaal befindet sich eine umfangreiche Waffensammlung. Erhalten wurde eine voll funktionsfähige spätmittelalterliche Schlossküche. Wal-

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AUF WEIZSÄCKERS UND GOETHES SPUREN

BESONDERHEITEN Von Neuenstein bis zum Berghäusle und von Eichberg bis Neuenstein asphaltierte Wege.

Neuenstein

Grasiger Weg

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EINKEHR Neuenstein und Obersöllbach.

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WANDERSTRECKE Markierung: Rotes W (Wald- und Weinbergweg) auf weißem Grund. Etwa 3 ½ Stunden, ca. 13 km.

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WEINBERGE IM HERZEN

Hohenlohes

START Parkplatz Seewiese beim Schloss oder beim Sportplatz.

hinaus. Fruchtbare Felder und Obstanlagen sowie gepflegte Weinberge sorgen für einen schönen, abwechslungsreichen Panoramablick. Oben am Berghäusle auf dem Pfaffenberg befindet sich eine kleine Waldwiese, die als Festplatz der einheimischen Vereine genutzt wird. Hier hat auch der Neuensteiner Waldkindergarten Eulennest seinen Platz gefunden. Nun führt an der Schranke der Wanderweg eben in den Wald hinein. Zwischendurch erlauben Schneisen einen Blick auf Obersöllbach, Neuenstein und Öhringen. Ihre ruhige Lage und den weiten Ausblick auf Eschelbach und das Hohenloher Land können auch die Leute vom Gehöft Eichberg genießen, das am Waldrand liegt. Der markierte Wanderweg zieht sich durch Weinberge, Obstanlagen und Felder hinab nach Untereppach. Vor dem Ortsanfang links ein Mineralbrunnen. Bald danach fließt der Kesselbach in Richtung Neuenstein und folgt der Gehweg der K 2355 ins nahe Städtle. Neuenstein wird überragt von den Schlosstürmen, der Stadtkirche und dem Bürgerturm. In der Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern befindet sich das malerische Rathaus. Und gleich nebenan weist eine

Wir beginnen die Wanderung auf der Seewiese beim Schloss (W-Markierung) und gehen zu den Sportanlagen. Dem Epbach entlang wird Bernhardtsmühle erreicht. Hier, und weiter bachabwärts in Eckartsweiler, lebten im 17. Jahrhundert die Müllersleut Weidsecker, die direkten Vorfahren des Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Die Bernhardsmühle verlassen wir in Richtung Süden und überschreiten die L 1036 in Richtung Obersöllbach. Rechts tut sich das sanfte Söllbachtal auf. Wir wandern Richtung Obersöllbach, dem Wanderzeichen Rotes W auf weißem Grund folgend. Je höher man kommt, um so weiter schaut man auf Hohenlohe

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TOUR 12

Infos

Wegbeschreibung

Einzellage „Schwobajörgle“ – Weinort Eschelbach.


Waldenburg

DER BALKON HOHENLOHES

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s ginge alles besser, wenn wir mehr gingen“, sagte Johann Gottfried Seume schon anno 1805. Für ihn gehörten Wandern und Gesundheit zusammen. Daran hat sich bis heute nichts geändert, denn man weiß: Bewegung ist die beste Pille. Also gehen wir. Und zwar weiter durch Hohenlohe und durch den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Hier – abseits der stark frequentierten touristischen Landschaften, wie Schwarzwald oder Harz – kann man die Ruhe in weiten, stillen Wäldern finden. Wer Lust hat, auch den Luftkurort Waldenburg historisch zu erkunden, dem seien die „Historischen Wege“ empfohlen. Elf Informations- und zwei Übersichtstafeln laden zu einem Spaziergang auf einer Zeitreise durch die Jahrhunderte. Das Naturpanorama genießen und Einblicke in das Leben der

Aussicht auf die Hohenloher Ebene.

Waldenburger Bewohner und ihre Arbeit rund ums Städtle bekommen. Die historische Altstadt von Waldenburg liegt auf dem höchsten Punkt des Hohenlohekreises. Zu beiden Seiten locken wunderschöne Ausblicke auf die weit unten liegende Hohenloher Ebene und die Waldenburger Berge. Den einmaligen Blick vom Lachnerturm sollten Sie nicht versäumen. Nach dem Erklimmen von 110 engen Treppenstufen schweift der Blick weit über das Ensemble reizvoller Häuser hinaus auf die Umgebung. Die gemäßigte Höhenlage von Waldenburg und die großen Wälder ringsherum garantieren reine, frische Luft des staatlich anerkannten Luftkurortes. Das Klima ist besonders angenehm, egal, ob man aktiv genießt oder sich einfach nur in der Natur erholt. Waldenburg ist immer einen Abstecher wert.

Wegbeschreibung Tour 5 Rund um den Neumühlsee Vom Tal der noch jungen Bibers, durch stille Wälder bis zum Neumühlmühlsee und zurück über die Ziegelhütte führt diese vor allem für Naturliebhaber reizvolle Wanderung. Zunächst geht es auf befestigtem Weg ins Tal entlang der Bibers. An der markanten Eiche verlassen wir den befestigten Weg. Zwischen Waldrand und Viehweide führt ein Trampelpfad – Vorsicht Stacheldraht – in den Wald, wo wir nach kurzer Zeit auf einen unbefestigten Waldweg treffen. Diesem folgen wir nun, bis sich der Wald lichtet und wir das herrliche Tal des Neumühlsees vor uns haben. Am See lädt eine Gaststätte zu einer Wanderpause ein, oder ein Stück weiter gibt es auch einen öffentlichen Grillplatz mit Sitzgelegenheiten für ein zünftiges Vesper. Im Sommer steht auch einem kühlenden Bad mit einer Schwimmrunde nichts im Wege. Am Ende des Sees biegen wir auf den geschotterten Waldweg ab, den wir nicht mehr verlassen, bis wir auf die Weiden des Pferdehofes in der Ziegelhütte treffen. Links unten am Waldrand befindet sich die historische Pumpstation, von der einst Waldenburg mit Wasser versorgt wurde. In der Ziegelhütte biegen wir links ab und folgen dem Sträßchen wieder entlang des Biberstals bis zum Ausgangspunkt.

Wegbeschreibung Tour 2 HöhenErlebnisPark Theresienberg

bei klarem Wetter die weite Aussicht bis zum Odenwald genießen. Danach geht es im Wald und am Waldrand weiter bis zum Albert-SchweitzerKinderdorf. Der Bewegungsgarten bietet sich als Unterbrechung für die Kleinen an. Ab hier geht es auf einer wenig befahrenen Straße weiter bis zum Sportplatz. Nach dem Überqueren der Hohenlohestraße sind es noch 100 Meter bis zum Ausgangspunkt.

Infos START Parkplatz am Friedhof an der L 1046. KARTE Freizeitkarte F518 Schwäbisch Hall, Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald WANDERSTRECKE TOUR 2 3,4 km, ca. 1 Stunde. WANDERSTRECKE TOUR 5 7,5 km, ca. 2 Stunden. EINKEHR Gastronomie in Waldenburg und am Neumühlsee, mit Campingplatz. BESONDERHEITEN Waldenburg mit Schloss (Siegelmuseum), Stadtkirche, alten Wach- und Wehrtürmen. Höhenrandweg ums Städtchen. Weiter Blick aufs Hohenloher Land. Wanderwege durch schöne Laubwälder, idyllische Wiesentäler und an Seen vorbei. In der Nähe Freilandmuseum Wackershofen. ANSCHLUSSWANDERUNGEN sind möglich nach Obersteinbach, Wilfersberg, Untersteinbach, Michelbach und Neuenstein (alle markiert).

Der Neumühlsee lädt zum Baden ein.

Tour 5 Tour 2

änderung in karte gemacht, wird neue karte geliefert?

Diese Sonntagsnachmittagstour für die ganze Familie besticht durch ihre wunderschönen Ausblicke auf die Hohenloher Ebene und auf die unverwechselbare Silhouette des alten Bergstädtchens. Auf leicht geschottertem Untergrund verläuft der Höhenrandweg barrierefrei am Rand des Höhenzugs. Entlang des Weges bis zur Theresienberghütte geben einige Naturinformationstafeln interessante Einblicke in die Tier - und Pflanzenwelt. Die Hütte mit Grillplatz lädt zum Verweilen ein, und die Kinder erwartet hier ein Spiel- und Abenteuerplatz mit weiteren Informationen. Von der nahen Aussichtsplattform kann man

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TOUR 13

HÖHENERLEBNIS

Staatlich anerkannter Luftkurort.


Waldenburg

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s ginge alles besser, wenn wir mehr gingen“, sagte Johann Gottfried Seume schon anno 1805. Für ihn gehörten Wandern und Gesundheit zusammen. Daran hat sich bis heute nichts geändert, denn man weiß: Bewegung ist die beste Pille. Also gehen wir. Und zwar weiter durch Hohenlohe und durch den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Hier – abseits der stark frequentierten touristischen Landschaften, wie Schwarzwald oder Harz – kann man die Ruhe in weiten, stillen Wäldern finden. Wer Lust hat, auch den Luftkurort Waldenburg historisch zu erkunden, dem seien die „Historischen Wege“ empfohlen. Elf Informations- und zwei Übersichtstafeln laden zu einem Spaziergang auf einer Zeitreise durch die Jahrhunderte. Das Naturpanorama genießen und Einblicke in das Leben der

Aussicht auf die Hohenloher Ebene.

Waldenburger Bewohner und ihre Arbeit rund ums Städtle bekommen. Die historische Altstadt von Waldenburg liegt auf dem höchsten Punkt des Hohenlohekreises. Zu beiden Seiten locken wunderschöne Ausblicke auf die weit unten liegende Hohenloher Ebene und die Waldenburger Berge. Den einmaligen Blick vom Lachnerturm sollten Sie nicht versäumen. Nach dem Erklimmen von 110 engen Treppenstufen schweift der Blick weit über das Ensemble reizvoller Häuser hinaus auf die Umgebung. Die gemäßigte Höhenlage von Waldenburg und die großen Wälder ringsherum garantieren reine, frische Luft des staatlich anerkannten Luftkurortes. Das Klima ist besonders angenehm, egal, ob man aktiv genießt oder sich einfach nur in der Natur erholt. Waldenburg ist immer einen Abstecher wert.

Wegbeschreibung Tour 5 Rund um den Neumühlsee Vom Tal der noch jungen Bibers, durch stille Wälder bis zum Neumühlmühlsee und zurück über die Ziegelhütte führt diese vor allem für Naturliebhaber reizvolle Wanderung. Zunächst geht es auf befestigtem Weg ins Tal entlang der Bibers. An der markanten Eiche verlassen wir den befestigten Weg. Zwischen Waldrand und Viehweide führt ein Trampelpfad – Vorsicht Stacheldraht – in den Wald, wo wir nach kurzer Zeit auf einen unbefestigten Waldweg treffen. Diesem folgen wir nun, bis sich der Wald lichtet und wir das herrliche Tal des Neumühlsees vor uns haben. Am See lädt eine Gaststätte zu einer Wanderpause ein, oder ein Stück weiter gibt es auch einen öffentlichen Grillplatz mit Sitzgelegenheiten für ein zünftiges Vesper. Im Sommer steht auch einem kühlenden Bad mit einer Schwimmrunde nichts im Wege. Am Ende des Sees biegen wir auf den geschotterten Waldweg ab, den wir nicht mehr verlassen, bis wir auf die Weiden des Pferdehofes in der Ziegelhütte treffen. Links unten am Waldrand befindet sich die historische Pumpstation, von der einst Waldenburg mit Wasser versorgt wurde. In der Ziegelhütte biegen wir links ab und folgen dem Sträßchen wieder entlang des Biberstals bis zum Ausgangspunkt.

Wegbeschreibung Tour 2 HöhenErlebnisPark Theresienberg

bei klarem Wetter die weite Aussicht bis zum Odenwald genießen. Danach geht es im Wald und am Waldrand weiter bis zum Albert-SchweitzerKinderdorf. Der Bewegungsgarten bietet sich als Unterbrechung für die Kleinen an. Ab hier geht es auf einer wenig befahrenen Straße weiter bis zum Sportplatz. Nach dem Überqueren der Hohenlohestraße sind es noch 100 Meter bis zum Ausgangspunkt.

Infos START Parkplatz am Friedhof an der L 1046. KARTE Freizeitkarte F518 Schwäbisch Hall, Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald WANDERSTRECKE TOUR 2 3,4 km, ca. 1 Stunde. WANDERSTRECKE TOUR 5 7,5 km, ca. 2 Stunden. EINKEHR Gastronomie in Waldenburg und am Neumühlsee, mit Campingplatz. BESONDERHEITEN Waldenburg mit Schloss (Siegelmuseum), Stadtkirche, alten Wach- und Wehrtürmen. Höhenrandweg ums Städtchen. Weiter Blick aufs Hohenloher Land. Wanderwege durch schöne Laubwälder, idyllische Wiesentäler und an Seen vorbei. In der Nähe Freilandmuseum Wackershofen. ANSCHLUSSWANDERUNGEN sind möglich nach Obersteinbach, Wilfersberg, Untersteinbach, Michelbach und Neuenstein (alle markiert).

Der Neumühlsee lädt zum Baden ein.

Tour 5 Tour 2

änderung in karte gemacht, wird neue karte geliefert?

Diese Sonntagsnachmittagstour für die ganze Familie besticht durch ihre wunderschönen Ausblicke auf die Hohenloher Ebene und auf die unverwechselbare Silhouette des alten Bergstädtchens. Auf leicht geschottertem Untergrund verläuft der Höhenrandweg barrierefrei am Rand des Höhenzugs. Entlang des Weges bis zur Theresienberghütte geben einige Naturinformationstafeln interessante Einblicke in die Tier - und Pflanzenwelt. Die Hütte mit Grillplatz lädt zum Verweilen ein, und die Kinder erwartet hier ein Spiel- und Abenteuerplatz mit weiteren Informationen. Von der nahen Aussichtsplattform kann man

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TOUR 13

HÖHENERLEBNIS

Staatlich anerkannter Luftkurort.


KARTE Freizeitkarte F518. WANDERSTRECKE Etwa 4 Stunden, rund 19 km. Auch für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet. Anschlusswanderungen möglich ins Kochertal nach Steinkirchen und Forchtenberg. Die Strecke eignet sich auch als Radtour, alle Wege sind asphaltiert. EINKEHR Gastronomie in Kupferzell und Imbiss in Gaisbach BESONDERHEITEN Museum Würth in Gaisbach. Schloss Kupferzell war Residenz der Fürsten zu Hohenlohe-WaldenburgSchillingsfürst. Heute ist es Sitz der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft. Katholische und evangelische Kirche in Kupferzell. Gräber von Gipsapostel Mayer und Schriftsteller Carl Julius Weber auf dem Friedhof Kupferzell.

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TOUR 14

Dort ist auch der „lachende Philosoph“, Hofrat Carl Julius Weber (1767 – 1832), begraben. Sein „Denkmal der Liebe und Dankbarkeit“ steht an der Friedhofsmauer. Weber war ein Polyhistor – ein in vielen Wissensgebieten bewanderter Gelehrter. Ihn nennt man auch den Vorgänger Baedeckers. Er betrieb Reisestudien in ganz Deutschland und schrieb sie in seinen witzigen und geistreichen „Briefen eines durch Deutschland reisenden Deutschen“ nieder. Er gilt als der bedeutendste Autor Hohenlohes.

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Wackershofen, ebenso der frühere Bahnhof. Um die Landwirtschaft verdient gemacht hat sich auch Johann Friedrich Mayer, der im 18. Jahrhundert Pfarrer in Kupferzell war. Er wurde zum landwirtschaftlichen Experten. Unter anderem empfahl er als erster den Bauern die Viehmästung im Stall und die mineralische Düngung, und zwar mit zermahlenem Gipsstein. Das brachte ihm den Ehrentitel Gipsapostel von Kupferzell ein. Er trat auch für eine verbesserte Dreifelderwirtschaft ein. Mayers Grab liegt auf dem Friedhof in Kupferzell.

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Museum Würth – in der Firmenzentrale warten bedeutende Kunstwerke auf die Besichtigung.

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START Auf dem Besucherparkplatz Firma Würth in Gaisbach oder in Kupferzell, Ortsmitte.

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Weit spannt sich der Himmel über Hohenlohe, tritt man hinaus aus der Würth-Welt der Kunst und der technischen Exponate. Dann nämlich, wenn man sich Schritt für Schritt auf den Weg macht durch die umliegenden Felder und über Wiesen, die von Waldparzellen und kleinen Bächen durchzogen sind. Bäuerliche Wohnplätze, Weiler und Dörfer sind in der fruchtbaren Hohenloher Ebene zu finden. Kühe und Pferde weiden. Es wachsen Getreide, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Gemüse. So kommt es nicht von ungefähr, dass im Marktflecken Kupferzell das erste genossenschaftliche Getreidelagerhaus Baden-Württembergs (1897) gebaut wurde. Wilhelm Dutt, der Schultheiß von Kupferzell (1887 bis 1924) war die treibende Kraft. Er gründete in dieser Zeit die erste württembergische Getreideverkaufsgenossenschaft sowie Landwirtschaftsund Gewerbebank. Das Lagerhaus steht heute im Hohenloher Freilandmuseum

Gegenüber dem Rathaus in Gaisbach dem Radweg (Schild Schiefe Ebene) in die Oberhofer Straße folgen, dann in die Holzäcker und über die K 2374 nach Künsbach auf dem Radweg Schiefe Ebene. In einer Talsenke geht es über den Künsbach und in den Weiler Künsbach hinauf. Nun dem Schild Schiefe Ebene nach Etzlinsweiler und bis Rüblingen folgen. In Rüblingen rechts gehen und die Markierung rotes Kreuz beachten, die den Wanderweg nach Feßbach und Kupferzell anzeigt. Durch Kupferzell dem roten Kreuz folgen und hinaus auf die K 2371, wo auch das Schild Schiefe Ebene (SE) nach Ulrichsberg weist. An Weckhof vorbei, nicht dem roten Kreuz folgen, sondern geradeaus der SE dem Wald zu. Bald sieht man in der Ferne die Gebäude von Würth. Der SE-Weg führt durch den Weiler Unterhof direkt auf Gaisbach zu.

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IN KUPFERZELL STAND DAS ERSTE GETREIDELAGERHAUS

Infos

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ier ist die Kornkammer von Hohenlohe und Baden-Württemberg. Sie hat außer guten Böden und einer qualitativ guten Lebensmittelproduktion noch mehr zu bieten: Vom Museum Würth, einem kulturellen Anziehungspunkt, über eine liebliche, landwirtschaftlich geprägte Landschaft bis hin zu Hohenloher Fürsten und dem „lachenden Philosophen“ Carl Julius Weber spannt sich der Bogen der interessanten Ziele für Reisende und Wanderer. Diese Wandertour beginnt und endet in Gaisbach, das zur Kreisstadt Künzelsau gehört. Hier hat die Würth-Gruppe, eines der größten Handelsunternehmen in Deutschland und ein Weltkonzern, seinen Hauptsitz. Der weltweite Handel mit Befestigungs- und Montagematerial ist das Hauptgeschäft. Unternehmer Reinhold Würth hat aber auch ein Herz für die schönen Künste. Deshalb sind in das Verwaltungsgebäude in Gaisbach zwei selbständige Museen integriert: Das Museum Würth für moderne und zeitgenössische Kunst und das Museum für Schrauben und Gewinde.

Wegbeschreibung


KARTE Freizeitkarte F518. WANDERSTRECKE Etwa 4 Stunden, rund 19 km. Auch für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet. Anschlusswanderungen möglich ins Kochertal nach Steinkirchen und Forchtenberg. Die Strecke eignet sich auch als Radtour, alle Wege sind asphaltiert. EINKEHR Gastronomie in Kupferzell und Imbiss in Gaisbach BESONDERHEITEN Museum Würth in Gaisbach. Schloss Kupferzell war Residenz der Fürsten zu Hohenlohe-WaldenburgSchillingsfürst. Heute ist es Sitz der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft. Katholische und evangelische Kirche in Kupferzell. Gräber von Gipsapostel Mayer und Schriftsteller Carl Julius Weber auf dem Friedhof Kupferzell.

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Dort ist auch der „lachende Philosoph“, Hofrat Carl Julius Weber (1767 – 1832), begraben. Sein „Denkmal der Liebe und Dankbarkeit“ steht an der Friedhofsmauer. Weber war ein Polyhistor – ein in vielen Wissensgebieten bewanderter Gelehrter. Ihn nennt man auch den Vorgänger Baedeckers. Er betrieb Reisestudien in ganz Deutschland und schrieb sie in seinen witzigen und geistreichen „Briefen eines durch Deutschland reisenden Deutschen“ nieder. Er gilt als der bedeutendste Autor Hohenlohes.

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Wackershofen, ebenso der frühere Bahnhof. Um die Landwirtschaft verdient gemacht hat sich auch Johann Friedrich Mayer, der im 18. Jahrhundert Pfarrer in Kupferzell war. Er wurde zum landwirtschaftlichen Experten. Unter anderem empfahl er als erster den Bauern die Viehmästung im Stall und die mineralische Düngung, und zwar mit zermahlenem Gipsstein. Das brachte ihm den Ehrentitel Gipsapostel von Kupferzell ein. Er trat auch für eine verbesserte Dreifelderwirtschaft ein. Mayers Grab liegt auf dem Friedhof in Kupferzell.

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Museum Würth – in der Firmenzentrale warten bedeutende Kunstwerke auf die Besichtigung.

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START Auf dem Besucherparkplatz Firma Würth in Gaisbach oder in Kupferzell, Ortsmitte.

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Weit spannt sich der Himmel über Hohenlohe, tritt man hinaus aus der Würth-Welt der Kunst und der technischen Exponate. Dann nämlich, wenn man sich Schritt für Schritt auf den Weg macht durch die umliegenden Felder und über Wiesen, die von Waldparzellen und kleinen Bächen durchzogen sind. Bäuerliche Wohnplätze, Weiler und Dörfer sind in der fruchtbaren Hohenloher Ebene zu finden. Kühe und Pferde weiden. Es wachsen Getreide, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Gemüse. So kommt es nicht von ungefähr, dass im Marktflecken Kupferzell das erste genossenschaftliche Getreidelagerhaus Baden-Württembergs (1897) gebaut wurde. Wilhelm Dutt, der Schultheiß von Kupferzell (1887 bis 1924) war die treibende Kraft. Er gründete in dieser Zeit die erste württembergische Getreideverkaufsgenossenschaft sowie Landwirtschaftsund Gewerbebank. Das Lagerhaus steht heute im Hohenloher Freilandmuseum

Gegenüber dem Rathaus in Gaisbach dem Radweg (Schild Schiefe Ebene) in die Oberhofer Straße folgen, dann in die Holzäcker und über die K 2374 nach Künsbach auf dem Radweg Schiefe Ebene. In einer Talsenke geht es über den Künsbach und in den Weiler Künsbach hinauf. Nun dem Schild Schiefe Ebene nach Etzlinsweiler und bis Rüblingen folgen. In Rüblingen rechts gehen und die Markierung rotes Kreuz beachten, die den Wanderweg nach Feßbach und Kupferzell anzeigt. Durch Kupferzell dem roten Kreuz folgen und hinaus auf die K 2371, wo auch das Schild Schiefe Ebene (SE) nach Ulrichsberg weist. An Weckhof vorbei, nicht dem roten Kreuz folgen, sondern geradeaus der SE dem Wald zu. Bald sieht man in der Ferne die Gebäude von Würth. Der SE-Weg führt durch den Weiler Unterhof direkt auf Gaisbach zu.

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IN KUPFERZELL STAND DAS ERSTE GETREIDELAGERHAUS

Infos

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Wegbeschreibung


Viehweide bei Pfedelbach.

und Tommelhardt, unweit des Bergstädtchens Waldenburg, liegen zwei besondere Naturschutzgebiete: der Entlesboden und die Obere Weide (Foto oben). Die von lichten Birkenhainen und vereinzelt starken Eichen geprägten Waldflächen stammen aus einer Epoche, in der die umliegenden Bauern ihr Vieh zur Weide in die Wälder trieben. Von diesen Waldweiden wurde auch der Grasfilz als Streu für die Ställe entnommen. So entstand dieses lichte parkähnliche Waldbild, das heute durch mechanische Pflegemaßnahmen seinen Charakter behalten soll. Die Pflege wird auch zur Standortsicherung seltener Pflanzen, wie Arnika und Geflecktes Knabenkraut, durchgeführt. In der Oberen Weide fand 2007 nach langer, langer Zeit wieder ein

Viehauftrieb statt. Rinder sollen im Rahmen eines auf vier Jahre angelegten Versuchs das Verwachsen des Naturschutzgebiets eindämmen. Von Obersteinbach aus führt der Wanderweg kurz auf der L 1046 und dann auf einem Forstweg durch Wald zum Naturschutzgebiet Viehweide oberhalb von Michelbach. Ebenfalls ein Kleinod der Waldenburger Berge. Auch hier fällt die fotogene und malerische, parkähnliche Waldlandschaft auf, die durch die frühere Beweidung hervorgegangen ist. Von der Viehweide aus geht es wieder durch herrliche Laubwälder, mit weiten Ausblicken auf Hohenlohe und bis zum Katzenbuckel. Durch Wald und Weinberge führt der Weg zurück nach Untersteinbach, wo die Wanderung endet. Wie wäre es mit einer Abkühlung im Freibad?

TOUR 15

Naturschutzgebiet Obere Weide.

VIEHWEIDEN UND VIEL

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o die Welt noch in Ordnung ist“ – da liegt Untersteinbach. Der staatlich anerkannte Erholungsort im oberen Ohrntal gehört zur Gemeinde Pfedelbach. Untersteinbach wird eingerahmt von den Waldenburger Bergen und dem Mainhardter Wald. Die waldreiche Umgebung und die sonnenreichen Südhänge haben seit eh und je erholungssuchende Urlauber angezogen. In diesem Ort zwischen Wald, Weinbergen und obstreichen Hängen beginnt und endet diese Wandertour. Dominierend in Untersteinbach ist die Kirche von anno 1626. Von hier aus steigt der Wanderweg zum Wald empor und taucht ein in die großen Waldungen. Rechts unten das Ohrntal und die Weiler Ohnholz und Floßholz. Der Teufelstein

wird passiert und bald gibt der Laubwald den Blick frei aufs obere Ohrntal. Eine Aussicht zum Verweilen. 2,5 Kilometer sind es noch waldaufwärts bis nach Büchelberg, einem kleinen Ort auf einer Anhöhe inmitten einer Rodungsinsel. Hier zwischen Wald und Wiesen kann man sich wohlfühlen. Im Winter bieten sich die Felder und Wiesen rund um Büchelberg als Skilanglaufgebiet an. NATURERLEBNIS WALD Der Wald nimmt den Wanderer wieder auf, der noch 6 Kilometer bis Obersteinbach benötigt. Wald und Waldwiesen auf dieser Hochebene (450 m) im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald wechseln einander ab. Zwischen Obersteinbach

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ERHOLUNG IN WALD UND WEINBERG


Viehweide bei Pfedelbach.

und Tommelhardt, unweit des Bergstädtchens Waldenburg, liegen zwei besondere Naturschutzgebiete: der Entlesboden und die Obere Weide (Foto oben). Die von lichten Birkenhainen und vereinzelt starken Eichen geprägten Waldflächen stammen aus einer Epoche, in der die umliegenden Bauern ihr Vieh zur Weide in die Wälder trieben. Von diesen Waldweiden wurde auch der Grasfilz als Streu für die Ställe entnommen. So entstand dieses lichte parkähnliche Waldbild, das heute durch mechanische Pflegemaßnahmen seinen Charakter behalten soll. Die Pflege wird auch zur Standortsicherung seltener Pflanzen, wie Arnika und Geflecktes Knabenkraut, durchgeführt. In der Oberen Weide fand 2007 nach langer, langer Zeit wieder ein

Viehauftrieb statt. Rinder sollen im Rahmen eines auf vier Jahre angelegten Versuchs das Verwachsen des Naturschutzgebiets eindämmen. Von Obersteinbach aus führt der Wanderweg kurz auf der L 1046 und dann auf einem Forstweg durch Wald zum Naturschutzgebiet Viehweide oberhalb von Michelbach. Ebenfalls ein Kleinod der Waldenburger Berge. Auch hier fällt die fotogene und malerische, parkähnliche Waldlandschaft auf, die durch die frühere Beweidung hervorgegangen ist. Von der Viehweide aus geht es wieder durch herrliche Laubwälder, mit weiten Ausblicken auf Hohenlohe und bis zum Katzenbuckel. Durch Wald und Weinberge führt der Weg zurück nach Untersteinbach, wo die Wanderung endet. Wie wäre es mit einer Abkühlung im Freibad?

TOUR 15

Naturschutzgebiet Obere Weide.

VIEHWEIDEN UND VIEL

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o die Welt noch in Ordnung ist“ – da liegt Untersteinbach. Der staatlich anerkannte Erholungsort im oberen Ohrntal gehört zur Gemeinde Pfedelbach. Untersteinbach wird eingerahmt von den Waldenburger Bergen und dem Mainhardter Wald. Die waldreiche Umgebung und die sonnenreichen Südhänge haben seit eh und je erholungssuchende Urlauber angezogen. In diesem Ort zwischen Wald, Weinbergen und obstreichen Hängen beginnt und endet diese Wandertour. Dominierend in Untersteinbach ist die Kirche von anno 1626. Von hier aus steigt der Wanderweg zum Wald empor und taucht ein in die großen Waldungen. Rechts unten das Ohrntal und die Weiler Ohnholz und Floßholz. Der Teufelstein

wird passiert und bald gibt der Laubwald den Blick frei aufs obere Ohrntal. Eine Aussicht zum Verweilen. 2,5 Kilometer sind es noch waldaufwärts bis nach Büchelberg, einem kleinen Ort auf einer Anhöhe inmitten einer Rodungsinsel. Hier zwischen Wald und Wiesen kann man sich wohlfühlen. Im Winter bieten sich die Felder und Wiesen rund um Büchelberg als Skilanglaufgebiet an. NATURERLEBNIS WALD Der Wald nimmt den Wanderer wieder auf, der noch 6 Kilometer bis Obersteinbach benötigt. Wald und Waldwiesen auf dieser Hochebene (450 m) im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald wechseln einander ab. Zwischen Obersteinbach

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ERHOLUNG IN WALD UND WEINBERG


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In den Weinbergen hoch über Untersteinbach. Maler Herbst zieht durch das Tal. Die sonnenreichen Südhänge und die waldreiche Umgebung haben schon immer Erholungssuchende angezogen. Der Ort kann auch steinerne Zeugen aus längst vergangenen Zeiten vorweisen.

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ANSCHLUSSWANDERUNGEN bei Obersteinbach nach Waldenburg (HW8) und Neumühlsee (blaues Kreuz). Außerdem bietet der Schwäbische Albverein 12 Rundwanderungen um Untersteinbach an. Informationstafel beim Rathaus.

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BESONDERHEITEN Campingplatz und Freibad Untersteinbach. Waldweiden als Naturschutzgebiete. FKK-Gelände Simonsberg. Abstecher zur Weingärtnergenossenschaft Heuholz, 2 km vor Untersteinbach. Alter Obelisk in Obersteinbach erinnert an den Straßenbau Öhringen – Hall 1850. Limes Blick Pfedelbach im Ortsteil Gleichen beim Sechseckturm.

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EINKEHR Gastronomie in Untersteinbach, Harsberg und in Büchelberg.

Beingasse

Alle beschriebenen Tou ren in dieser Broschüre und viele we itere Wandervorschläge kön nen Sie auch auf unserer Homepage www.hohenlohe.de (W andern Hohenlohe) mit Detailka rten, Wegbeschreibung, Höhen profil und GPS-Daten downloaden .

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WANDERSTRECKE ca. 18 km, Gehzeit etwa 4 ½ Stunden.

Vom Parkplatz gegenüber der Kirche in Untersteinbach den Wanderzeichen HW8 und roter Punkt (rP) am Gästehaus vorbei süd- und aufwärts zum Wald. An Gabelung rechts (rP) – Achtung: Wanderweg verlegt – auf geschottertem Forstweg zum Teufelstein (30 Min.). Nach 2,5 km ab Untersteinbach wieder eine Gabelung (2,5 km bis Büchelberg, 6 km bis Obersteinbach), nach links dem roten Punkt folgen. Am Waldende, mit Blick auf Büchelberg, nach links auf Asphaltsträßchen bis Parkplatz. Dem blauem Kreuz in Richtung Obersteinbach folgen. An kleiner Feldscheune der Markierung blauer Balken nach Obersteinbach folgen, auf L 1046 ein Stück in Richtung Waldenburg und auf Forstweg (HW8) zum Parkplatz neben dem Naturschutzgebiet Viehweide (nach links kurzer Abstecher in diese Waldweide). Rechts 5 km nach Untersteinbach. Immer dem roten Balken Frankenweg HW 8 folgen! Über die K 2387 und auf breitem Weg durch den Wald. Schöne Ausblicke auf Hohenlohe. Nach etwa 2 km Wandertafel des Schwäbischen Albvereins: Wanderweg verlegt. Nach links vom Hauptweg abbiegen und dem HW 8 gleich rechts folgen. 3 km bis Untersteinbach. Am Steilhang entlang und abwärts zum Gehöft Strohberg, dann durch Weinberge hinab nach Untersteinbach.

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KARTE Blatt 4, Wanderkarte 1:35000, Schwäbischer Albverein, Öhringen – Künzelsau – Landesvermessungsamt Baden Württemberg.

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Wegbeschreibung

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Unsere Heimat, die Landschaft und die Menschen – das liegt uns am Herzen. In dieser Verantwortung betreiben wir unseren Obsthof mit moderner Brennerei und verwöhnen unsere Gäste in der Winzerstube mit typischen Besengerichten, saisonalen Spezialitäten und edlen Tropfen. Wir freuen uns auf Sie!

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Gemütliches Gasthaus mit gutbürgerlicher Küche und schönem Freisitz Bewirtungsmöglichkeit im Gewölbekeller Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag ab 17 Uhr · Samstag, Sonntag, Feiertag ab 11.30 Uhr – Durchgehend warme Küche – Auf Voranmeldung Bewirtung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

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Gaststätte zum Löwen · Familie Dreher und Familie Albrecht Kernerweg 40 · 74629 Pfedelbach-Harsberg ·  07949 596


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WANDERSTRECKE ca. 18 km, Gehzeit etwa 4 ½ Stunden.

Vom Parkplatz gegenüber der Kirche in Untersteinbach den Wanderzeichen HW8 und roter Punkt (rP) am Gästehaus vorbei süd- und aufwärts zum Wald. An Gabelung rechts (rP) – Achtung: Wanderweg verlegt – auf geschottertem Forstweg zum Teufelstein (30 Min.). Nach 2,5 km ab Untersteinbach wieder eine Gabelung (2,5 km bis Büchelberg, 6 km bis Obersteinbach), nach links dem roten Punkt folgen. Am Waldende, mit Blick auf Büchelberg, nach links auf Asphaltsträßchen bis Parkplatz. Dem blauem Kreuz in Richtung Obersteinbach folgen. An kleiner Feldscheune der Markierung blauer Balken nach Obersteinbach folgen, auf L 1046 ein Stück in Richtung Waldenburg und auf Forstweg (HW8) zum Parkplatz neben dem Naturschutzgebiet Viehweide (nach links kurzer Abstecher in diese Waldweide). Rechts 5 km nach Untersteinbach. Immer dem roten Balken Frankenweg HW 8 folgen! Über die K 2387 und auf breitem Weg durch den Wald. Schöne Ausblicke auf Hohenlohe. Nach etwa 2 km Wandertafel des Schwäbischen Albvereins: Wanderweg verlegt. Nach links vom Hauptweg abbiegen und dem HW 8 gleich rechts folgen. 3 km bis Untersteinbach. Am Steilhang entlang und abwärts zum Gehöft Strohberg, dann durch Weinberge hinab nach Untersteinbach.

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KARTE Blatt 4, Wanderkarte 1:35000, Schwäbischer Albverein, Öhringen – Künzelsau – Landesvermessungsamt Baden Württemberg.

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Wegbeschreibung

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START Parkplatz bei der Kirche in Untersteinbach.

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Infos

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TOUR 16

Unterheimbach – schön gelegen im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Der Limesblick in Pfedelbach.

„Wir hängen die Sorgen an einen Baum, öffnen die Ohren und hören die Geräusche um uns herum.“ Petra Kuch, Naturparkführerin

Infos START Parkplatz beim Sportgelände in Unterheimbach. KARTE Freizeitkarte F518, Schwäbisch Hall/Landesvermessungsamt BadenWürttemberg/Schwäbischer Albverein.

EINTAUCHEN IN DEN

Wein und Natur pur, Rad- und Wanderkarte der Gemeinde Bretzfeld.

Wald

WANDERSTRECKE 22 km, 5 ½ bis 6 Stunden. Für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet nur zwischen Buchhorn und Gleichen. EINKEHR Gastronomie in Unterheimbach, Neuhütten, Brettach, Neuwirtshaus, Buchhorn, Geddelsbach. BESONDERHEITEN Aussichtsturm Steinknickle. Burg Maienfels. Römischer Wachturm am Limes und Limes Blick bei Gleichen.

WEITBLICKE FÜR DIE SEELE

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turm Steinknickle in Neuhütten steigt der Wanderweg an. Von dort oben kann man weit über Hohenlohe und den Naturpark schauen. EINE BESONDERHEIT IST DER SECHSECKIGE WACHTURM AM LIMES BEI GLEICHEN

Burg Maienfels.

Dann geht es nach Maienfels (Gemeinde Wüstenrot), ins ehemalige Burgstädtchen über dem Brettachtal. Die einst starke Burg wurde um 1300 erbaut und war „längere Zeit für den Adel der umliegenden Gegend Rückhalt in seinen Fehden mit den Reichsstädten, aber auch bei Raubzügen“, steht in der Chronik. 1441 wurde die Burg belagert, erstürmt und ziemlich zerstört. Heute gehören Burg und Grundbesitz der Familie von Gemmingen. Unterhalb der Schlossmauer die evangelische Kirche, als Burgkapelle erbaut. Auf einem alten Fußweg geht es hinab ins Dorf Brettach im Brettachtal. Der Ort ist der höchstgelegene (287 m) und südlichste der Gemeinde Bretzfeld. Aufwärts durch

ruhige Wälder werden auf der Hochebene bei Gleichen die Reste des obergermanisch-raetischen Limes erreicht (Weltkulturerbe). Die einstige römische Reichsgrenze gilt als eines der faszinierendsten archäologischen Denkmale in Deutschland. Eine Besonderheit ist der sechseckige Wachturm bei Gleichen und

der Limes Blick gegenüber. Hinweisschilder zeigen den Weg dort hin. Faszinierend schön ist der Ausblick von Buchhorn aufs Brettachtal, die Burg Maienfels und den Weinort Geddelsbach. Wald und Weinberge prägen diesen Weg bis Unterheimbach, dem Ausgangspunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung.

ANSCHLUSSWANDERUNGEN bieten sich an auf dem Württembergischen Weinwanderweg, Georg-Fahrbach-Weg nach Stuttgart oder ins Kochertal nach Ingelfingen-Criesbach sowie auf dem Franken-Weg HW 8. NATURPARKFÜHRERIN Petra Kuch, Telefon 07941 606436.

Weinort Geddelsbach – An der Kelter beginnt der Brettachtalradweg bis nach Neuenstadt a.K.

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twa 900 Quadratkilometer groß ist der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Darin ist das Waldgebiet um Unterheimbach (Gemeinde Bretzfeld) das größte zusammenhängende. Wenn Naturparkführerin Petra Kuch in dieses Waldgebiet eintaucht, beginnt sie mit einer kleinen Meditation: „Wir schließen die Augen, lassen draußen, was uns im Alltag beschäftigt, hängen die Sorgen an einen Baum, öffnen die Ohren und hören die Geräusche um uns, riechen und atmen die Düfte.“ So wohltuend eingestimmt geht es nun von Unterheimbach aus in den grünen Dom hinein und ein Stück weit dem Bernbach entlang. In diesem Wald bis Neuhütten gab es im 16. Jahrhundert Glashütten und es rauchten Kohlenmeiler. Über 20 Glashütten im Naturparkgebiet sind bekannt. Der Name Neuhütten zum Beispiel weist darauf hin, dass dort eine Glashütte stand. Auch Aschhofenhütte (auf diesem Wanderweg) erinnert an diese Zeit der Köhler. Von 258 m in Unterheimbach bis 525 m am Aussichts-


TOUR 16

Unterheimbach – schön gelegen im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Der Limesblick in Pfedelbach.

„Wir hängen die Sorgen an einen Baum, öffnen die Ohren und hören die Geräusche um uns herum.“ Petra Kuch, Naturparkführerin

Infos START Parkplatz beim Sportgelände in Unterheimbach. KARTE Freizeitkarte F518, Schwäbisch Hall/Landesvermessungsamt BadenWürttemberg/Schwäbischer Albverein.

EINTAUCHEN IN DEN

Wein und Natur pur, Rad- und Wanderkarte der Gemeinde Bretzfeld.

Wald

WANDERSTRECKE 22 km, 5 ½ bis 6 Stunden. Für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet nur zwischen Buchhorn und Gleichen. EINKEHR Gastronomie in Unterheimbach, Neuhütten, Brettach, Neuwirtshaus, Buchhorn, Geddelsbach. BESONDERHEITEN Aussichtsturm Steinknickle. Burg Maienfels. Römischer Wachturm am Limes und Limes Blick bei Gleichen.

WEITBLICKE FÜR DIE SEELE

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turm Steinknickle in Neuhütten steigt der Wanderweg an. Von dort oben kann man weit über Hohenlohe und den Naturpark schauen. EINE BESONDERHEIT IST DER SECHSECKIGE WACHTURM AM LIMES BEI GLEICHEN

Burg Maienfels.

Dann geht es nach Maienfels (Gemeinde Wüstenrot), ins ehemalige Burgstädtchen über dem Brettachtal. Die einst starke Burg wurde um 1300 erbaut und war „längere Zeit für den Adel der umliegenden Gegend Rückhalt in seinen Fehden mit den Reichsstädten, aber auch bei Raubzügen“, steht in der Chronik. 1441 wurde die Burg belagert, erstürmt und ziemlich zerstört. Heute gehören Burg und Grundbesitz der Familie von Gemmingen. Unterhalb der Schlossmauer die evangelische Kirche, als Burgkapelle erbaut. Auf einem alten Fußweg geht es hinab ins Dorf Brettach im Brettachtal. Der Ort ist der höchstgelegene (287 m) und südlichste der Gemeinde Bretzfeld. Aufwärts durch

ruhige Wälder werden auf der Hochebene bei Gleichen die Reste des obergermanisch-raetischen Limes erreicht (Weltkulturerbe). Die einstige römische Reichsgrenze gilt als eines der faszinierendsten archäologischen Denkmale in Deutschland. Eine Besonderheit ist der sechseckige Wachturm bei Gleichen und

der Limes Blick gegenüber. Hinweisschilder zeigen den Weg dort hin. Faszinierend schön ist der Ausblick von Buchhorn aufs Brettachtal, die Burg Maienfels und den Weinort Geddelsbach. Wald und Weinberge prägen diesen Weg bis Unterheimbach, dem Ausgangspunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung.

ANSCHLUSSWANDERUNGEN bieten sich an auf dem Württembergischen Weinwanderweg, Georg-Fahrbach-Weg nach Stuttgart oder ins Kochertal nach Ingelfingen-Criesbach sowie auf dem Franken-Weg HW 8. NATURPARKFÜHRERIN Petra Kuch, Telefon 07941 606436.

Weinort Geddelsbach – An der Kelter beginnt der Brettachtalradweg bis nach Neuenstadt a.K.

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twa 900 Quadratkilometer groß ist der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Darin ist das Waldgebiet um Unterheimbach (Gemeinde Bretzfeld) das größte zusammenhängende. Wenn Naturparkführerin Petra Kuch in dieses Waldgebiet eintaucht, beginnt sie mit einer kleinen Meditation: „Wir schließen die Augen, lassen draußen, was uns im Alltag beschäftigt, hängen die Sorgen an einen Baum, öffnen die Ohren und hören die Geräusche um uns, riechen und atmen die Düfte.“ So wohltuend eingestimmt geht es nun von Unterheimbach aus in den grünen Dom hinein und ein Stück weit dem Bernbach entlang. In diesem Wald bis Neuhütten gab es im 16. Jahrhundert Glashütten und es rauchten Kohlenmeiler. Über 20 Glashütten im Naturparkgebiet sind bekannt. Der Name Neuhütten zum Beispiel weist darauf hin, dass dort eine Glashütte stand. Auch Aschhofenhütte (auf diesem Wanderweg) erinnert an diese Zeit der Köhler. Von 258 m in Unterheimbach bis 525 m am Aussichts-


TOUR 17

Wegbeschreibung Wer diesen Weg durch Wälder, Täler und Höhen mit weiten Ausblicken geht, fängt am Parkplatz Sportanlagen in Unterheimbach an. Wichtiger Orientierungspunkt ist das Wanderzeichen Rundwanderweg Brettachtal. Es zeigt das Bretzfelder Gemeindewappen: schwarze Geweihstange und rote Traube auf gelbem Grund. Dieser Markierung kann man bis kurz nach Buchhorn folgen (siehe Wegskizze). Nach etwa fünf Minuten Gehzeit liegt rechts ein Grillplatz, bevor uns links der Wald aufnimmt. Der Weg führt über den Bernbach. Waldwiesen und Teiche säumen ab und zu den Weg. Er führt hinauf zur Hagenau Ebene und zur kleinen Aschhofenhütte. Hier am Eschenschlag stets langsam ansteigend zur Schindersklinge bei Neuhütten. Oben im Wald weisen Schilder nach rechts zum Aussichtsturm Steinknickle und zum Naturfreundehaus. Wir gehen aber nach

Die Wanderzeichen Limesweg und HW 8 Frankenweg kommen hinzu. Wir folgen weiter dem Rundwanderweg Brettachtal. Bald ist nach rechts ein Abstecher(1 km) nach Frohnfalls möglich, zum Forellenparadies (mit Grillstelle). Wieder zurück bringt uns der bequeme und breite Wanderweg durch Wald auf der Steinbacher Ebene zum Gleichener See. Er liegt nur wenige Meter links neben dem Wanderweg. Aus dem Wald tretend und dem Waldrand entlang geht’s an einem Damwildgehege vorbei. Unser Weg folgt

dem Waldrand und überquert danach die Landesstraße 1050. In Richtung Buchhorn öffnet sich ein weiter Blick aufs Brettachtal. Dann links am Steilhang das Fluggelände für Drachen und Gleitschirm. Kurz nach Buchhorn folgen wir dem Wanderzeichen rote Traube (Württembergischer Weinwanderweg) hinab ins Brettachtal, über die K 2345, über die noch junge Brettach und hinauf zum Waldrücken Schlaitig. Danach ist auch schon bald Unterheimbach in Sicht.

DURCH DIE SCHWÄBSICHE

Toskana

WANDERUNGEN UM DEN BREITENAUER SEE 53

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links und kommen über Wiesen in die Weiler Kreuzle, Busch, Schweizerhof und schließlich nach Maienfels. Dort befindet sich die dominante Burganlage. Unten im Tal sieht man schon den kleinen zur Gemeinde Bretzfeld gehörenden Ort Brettach. Wir folgen der Markierung Rundwanderweg Brettachtal, über Wiesen und durch Wald ansteigend, hinauf in den schön gelegenen Weiler Schönhardt. Am Waldrand entlang wandernd überqueren wir dann die L 1050. Rechts liegt Neuwirtshaus.

Limes Blick


TOUR 17

Wegbeschreibung Wer diesen Weg durch Wälder, Täler und Höhen mit weiten Ausblicken geht, fängt am Parkplatz Sportanlagen in Unterheimbach an. Wichtiger Orientierungspunkt ist das Wanderzeichen Rundwanderweg Brettachtal. Es zeigt das Bretzfelder Gemeindewappen: schwarze Geweihstange und rote Traube auf gelbem Grund. Dieser Markierung kann man bis kurz nach Buchhorn folgen (siehe Wegskizze). Nach etwa fünf Minuten Gehzeit liegt rechts ein Grillplatz, bevor uns links der Wald aufnimmt. Der Weg führt über den Bernbach. Waldwiesen und Teiche säumen ab und zu den Weg. Er führt hinauf zur Hagenau Ebene und zur kleinen Aschhofenhütte. Hier am Eschenschlag stets langsam ansteigend zur Schindersklinge bei Neuhütten. Oben im Wald weisen Schilder nach rechts zum Aussichtsturm Steinknickle und zum Naturfreundehaus. Wir gehen aber nach

Die Wanderzeichen Limesweg und HW 8 Frankenweg kommen hinzu. Wir folgen weiter dem Rundwanderweg Brettachtal. Bald ist nach rechts ein Abstecher(1 km) nach Frohnfalls möglich, zum Forellenparadies (mit Grillstelle). Wieder zurück bringt uns der bequeme und breite Wanderweg durch Wald auf der Steinbacher Ebene zum Gleichener See. Er liegt nur wenige Meter links neben dem Wanderweg. Aus dem Wald tretend und dem Waldrand entlang geht’s an einem Damwildgehege vorbei. Unser Weg folgt

dem Waldrand und überquert danach die Landesstraße 1050. In Richtung Buchhorn öffnet sich ein weiter Blick aufs Brettachtal. Dann links am Steilhang das Fluggelände für Drachen und Gleitschirm. Kurz nach Buchhorn folgen wir dem Wanderzeichen rote Traube (Württembergischer Weinwanderweg) hinab ins Brettachtal, über die K 2345, über die noch junge Brettach und hinauf zum Waldrücken Schlaitig. Danach ist auch schon bald Unterheimbach in Sicht.

DURCH DIE SCHWÄBSICHE

Toskana

WANDERUNGEN UM DEN BREITENAUER SEE 53

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links und kommen über Wiesen in die Weiler Kreuzle, Busch, Schweizerhof und schließlich nach Maienfels. Dort befindet sich die dominante Burganlage. Unten im Tal sieht man schon den kleinen zur Gemeinde Bretzfeld gehörenden Ort Brettach. Wir folgen der Markierung Rundwanderweg Brettachtal, über Wiesen und durch Wald ansteigend, hinauf in den schön gelegenen Weiler Schönhardt. Am Waldrand entlang wandernd überqueren wir dann die L 1050. Rechts liegt Neuwirtshaus.

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Variante Ab Eichelberg weiter zum Eschenauer Paradies, zum Ammertsberg (305 m) und nach Eschenau. Markierung rote Traube und blauer Punkt bis Eschenau. Paradiesische Ausblicke aufs Sulmtal, den See und die Löwensteiner Berge. Am Ortsrand von Eschenau nicht mehr der roten Traube folgen, sondern nach Erreichen der Schlossstraße links ab in die Straße „Im Klingle“, dann Straße „Weilermer Hohl“ ab der Kreisstraße zum Breitenauer See auf dem Radweg. Gehzeit ca. 1,5 Stunden, ca. 5 km.

Baden, Surfen, Bootfahren, Radeln, Wandern, Ausspannen, Bewegung, Campen und vieles, vieles mehr! Familienparadies und Ausflugsziel

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Tourismus Weinsberger Tal

Baden, Surfen, Bootfahren, Radeln, Wandern, Ausspannen, Bewegung, Campen und vieles mehr!

Naherholungsgebiet Breitenauer See 74182 Obersulm

www.breitenauer-see.de

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zur Freihausgasse. An der Alten Kelter links gehen und in den Friedhofweg. Weiter nach Reisach, Eichelberg (rote Traube) und Eschenau (9 km) wandern. Achtung: Im Wald unterm Wolfertsberg nicht nach links dem Wegweiser nach Reisach und Altenhau folgen, sondern weiter auf dem geschotterten Forstweg in Richtung Lichtenstern gehen. Der Grund: an einem Weidezaun ein Schild „Vorsicht freilaufender Bulle. Weide nicht betreten“. Auf dem Lumpenlochweg zur K 2107. Oben rechts ist Lichtenstern zu sehen. Links nach Reisach. Blauer Punkt und rote Traube bis Eichelberg. Dort links am Ortsrand, oberhalb der Weinberge, parallel zur K 2108 auf landwirtschaftlichem Weg, nach Weiler in die Heilbronner Straße. Vom Schloss zur Kelter und zur Seestraße hoch. Dann links zum Breitenauer See. Am rechten Seeufer zum Parkplatz.

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den Calwern ging die Burg an das Bistum Würzburg, dann an die Habsburger, zur Kurpfalz und an die Württemberger. Vom schön herausgeputzten Städtle hat man einen herrlichen Ausblick auf das Land um den Breitenauer See. Wieder werden Weinberge und Wald durchwandert, bis hin zum ehemaligen Zisterzienserinnen-Kloster Lichtenstern. In ihm wurde 1835 eine Kinderrettungsanstalt eingerichtet. Altenhau, Reisach, Eichelberg und Weiler sind Weinorte am weiteren Wanderweg. In Weiler gibt es ein Schulmuseum, das auf über 600 Jahre Schulgeschichte eingeht. Weiler geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Das heutige Schloss wurde 1588 erbaut. Von hier aus sind es noch etwa zwei Kilometer zu den Parkplätzen am Breitenauer See.

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Spielspaß am Breitenauer See.

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Wegbeschreibung Vom Parkplatz ans Westufer des Breitenauer Sees (Badebucht). Nach ca. 20 Minuten rechts vom See weg und auf einem Asphaltsträßchen dem SchiefeEbene-Radweg (SE) folgen (8/9 Rundweg). Die B39 (Kreuzung) überqueren und nach Hößlinsülz auf dem Fußweg neben der K 2105. Nach dem Hotel am Ortseingang links in die Straße „Heiligenfeld“. Dieser Straße folgen bis zur Einmündung in die Lindenstraße. Hier nach links leicht bergauf in die Weinberge (Wegzeichen rote Traube), Württembergischer Weinwanderweg, bis Eschenau) und nach Rittelhof in den Nußbaumweg. Aufwärts und über die B 39. Die rote Traube führt weiter über Staffeln hinauf nach Löwenstein. Oben auf dem Aussichtsplatz nach links dem Schild „Unteres Tor“ folgen zum großen Fachwerkhaus (Manfred KyberMuseum). Hier schmaler Durchgang

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HINWEIS Im Sommer ist bei Badewetter der Zutritt zum See kostenpflichtig.

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ANSCHLUSSWANDERUNGEN Ab Eschenau Brettachtal-Rundwanderweg; HW 8 und Württembergischer Weinwanderweg ab Löwenstein.

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Eschenau: Schloss, alte Keltern.

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Obersulm: Schul- und Spielzeugmuseum in Weiler, geöffnet von Ostersonntag bis 3. Advent, sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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Löwenstein: Burgruine, im denkmalgeschützten Freihaus das Manfred-KyberMuseum, barocke Stadtkirche, Alte Kelter, Schloss Lautereck im Stadtteil Teusserbad, frühgotische Klosterkirche des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Lichtenstern (Ev. Stiftung Lichtenstern).

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BESONDERHEITEN Campingplatz und Gewässer-Lehrpfad am Breitenauer See.

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EINKEHR Restaurant am Breitenauer See, Gastronomie in Hößlinsülz, Löwenstein, Reisach, Eichelberg, Weiler, Eschenau.

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WANDERSTRECKE Breitenauer See, Hößlinsülz, Löwenstein, Reisach, Eichelberg, Weiler, Breitenauer See: ca. 15 km, etwa 4 Stunden.

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KARTE Freizeitkarte F518; Blatt 7 Wanderkarte 1:35000 Heilbronn-Ludwigsburg des Schwäbischen Albvereins.

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START Parkplätze am Breitenauer See oder am Bahnhof Obersulm-Eschenau (Stadtbahn S4).

ie ein großes blaues Auge liegt der Breitenauer See inmitten dieser Rundwanderung. Sie führt durch die „Schwäbische Toskana“, durch Weinberge, Wälder und Dörfer. Es geht hinauf nach Löwenstein, das sich mit „reiner Luft und gesunder Höhenlage“ anbietet. Auch diese Tour liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Die Ausblicke von den Löwensteiner Bergen hinunter ins Sulmtal und nach Obersulm sind eine Augenweide. Der Breitenauer See (200 m), ein Stausee, ist der größte Badesee in Nordwürttemberg. Er wird von der Sulm gespeist. Der engere Bereich um die 40 Hektar große Wasserfläche ist als Naherholungsgebiet angelegt, mit Wassersportanlagen und einem Campingplatz. Er wurde schon mehrfach ausgezeichnet. Vom See führt der Wanderweg nach Hößlinsülz hinüber, wo gute Einkehr möglich ist und die Dorfkelter von anno 1597 steht. Nah ans Dorf heran reichen die Weinberge, die nun durchwandert werden. Vom ruhigen Weiler Rittelhof am Waldrand geht es hinauf ins Städtchen Löwenstein (385 m), einem Weinort und Erholungsort mit wechselvoller Geschichte. Der durstige Wanderer kann hier seinen Durst mit Mineralwasser aus dem Stadtteil Teusserbad löschen und einen der Löwensteiner Weine probieren. Über der Stadt erhebt sich die Ruine der Burg Löwenstein. Ihren Namen haben sie und der Ort vom Wappentier der Erbauer, der Grafen von Calw. Von

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Ziegelhütte Obermühle

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Variante Ab Eichelberg weiter zum Eschenauer Paradies, zum Ammertsberg (305 m) und nach Eschenau. Markierung rote Traube und blauer Punkt bis Eschenau. Paradiesische Ausblicke aufs Sulmtal, den See und die Löwensteiner Berge. Am Ortsrand von Eschenau nicht mehr der roten Traube folgen, sondern nach Erreichen der Schlossstraße links ab in die Straße „Im Klingle“, dann Straße „Weilermer Hohl“ ab der Kreisstraße zum Breitenauer See auf dem Radweg. Gehzeit ca. 1,5 Stunden, ca. 5 km.

Baden, Surfen, Bootfahren, Radeln, Wandern, Ausspannen, Bewegung, Campen und vieles, vieles mehr! Familienparadies und Ausflugsziel

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Tourismus Weinsberger Tal

Baden, Surfen, Bootfahren, Radeln, Wandern, Ausspannen, Bewegung, Campen und vieles mehr!

Naherholungsgebiet Breitenauer See 74182 Obersulm

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zur Freihausgasse. An der Alten Kelter links gehen und in den Friedhofweg. Weiter nach Reisach, Eichelberg (rote Traube) und Eschenau (9 km) wandern. Achtung: Im Wald unterm Wolfertsberg nicht nach links dem Wegweiser nach Reisach und Altenhau folgen, sondern weiter auf dem geschotterten Forstweg in Richtung Lichtenstern gehen. Der Grund: an einem Weidezaun ein Schild „Vorsicht freilaufender Bulle. Weide nicht betreten“. Auf dem Lumpenlochweg zur K 2107. Oben rechts ist Lichtenstern zu sehen. Links nach Reisach. Blauer Punkt und rote Traube bis Eichelberg. Dort links am Ortsrand, oberhalb der Weinberge, parallel zur K 2108 auf landwirtschaftlichem Weg, nach Weiler in die Heilbronner Straße. Vom Schloss zur Kelter und zur Seestraße hoch. Dann links zum Breitenauer See. Am rechten Seeufer zum Parkplatz.

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den Calwern ging die Burg an das Bistum Würzburg, dann an die Habsburger, zur Kurpfalz und an die Württemberger. Vom schön herausgeputzten Städtle hat man einen herrlichen Ausblick auf das Land um den Breitenauer See. Wieder werden Weinberge und Wald durchwandert, bis hin zum ehemaligen Zisterzienserinnen-Kloster Lichtenstern. In ihm wurde 1835 eine Kinderrettungsanstalt eingerichtet. Altenhau, Reisach, Eichelberg und Weiler sind Weinorte am weiteren Wanderweg. In Weiler gibt es ein Schulmuseum, das auf über 600 Jahre Schulgeschichte eingeht. Weiler geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Das heutige Schloss wurde 1588 erbaut. Von hier aus sind es noch etwa zwei Kilometer zu den Parkplätzen am Breitenauer See.

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Wegbeschreibung Vom Parkplatz ans Westufer des Breitenauer Sees (Badebucht). Nach ca. 20 Minuten rechts vom See weg und auf einem Asphaltsträßchen dem SchiefeEbene-Radweg (SE) folgen (8/9 Rundweg). Die B39 (Kreuzung) überqueren und nach Hößlinsülz auf dem Fußweg neben der K 2105. Nach dem Hotel am Ortseingang links in die Straße „Heiligenfeld“. Dieser Straße folgen bis zur Einmündung in die Lindenstraße. Hier nach links leicht bergauf in die Weinberge (Wegzeichen rote Traube), Württembergischer Weinwanderweg, bis Eschenau) und nach Rittelhof in den Nußbaumweg. Aufwärts und über die B 39. Die rote Traube führt weiter über Staffeln hinauf nach Löwenstein. Oben auf dem Aussichtsplatz nach links dem Schild „Unteres Tor“ folgen zum großen Fachwerkhaus (Manfred KyberMuseum). Hier schmaler Durchgang

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HINWEIS Im Sommer ist bei Badewetter der Zutritt zum See kostenpflichtig.

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Eschenau: Schloss, alte Keltern.

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Obersulm: Schul- und Spielzeugmuseum in Weiler, geöffnet von Ostersonntag bis 3. Advent, sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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Löwenstein: Burgruine, im denkmalgeschützten Freihaus das Manfred-KyberMuseum, barocke Stadtkirche, Alte Kelter, Schloss Lautereck im Stadtteil Teusserbad, frühgotische Klosterkirche des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Lichtenstern (Ev. Stiftung Lichtenstern).

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BESONDERHEITEN Campingplatz und Gewässer-Lehrpfad am Breitenauer See.

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EINKEHR Restaurant am Breitenauer See, Gastronomie in Hößlinsülz, Löwenstein, Reisach, Eichelberg, Weiler, Eschenau.

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WANDERSTRECKE Breitenauer See, Hößlinsülz, Löwenstein, Reisach, Eichelberg, Weiler, Breitenauer See: ca. 15 km, etwa 4 Stunden.

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KARTE Freizeitkarte F518; Blatt 7 Wanderkarte 1:35000 Heilbronn-Ludwigsburg des Schwäbischen Albvereins.

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START Parkplätze am Breitenauer See oder am Bahnhof Obersulm-Eschenau (Stadtbahn S4).

ie ein großes blaues Auge liegt der Breitenauer See inmitten dieser Rundwanderung. Sie führt durch die „Schwäbische Toskana“, durch Weinberge, Wälder und Dörfer. Es geht hinauf nach Löwenstein, das sich mit „reiner Luft und gesunder Höhenlage“ anbietet. Auch diese Tour liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Die Ausblicke von den Löwensteiner Bergen hinunter ins Sulmtal und nach Obersulm sind eine Augenweide. Der Breitenauer See (200 m), ein Stausee, ist der größte Badesee in Nordwürttemberg. Er wird von der Sulm gespeist. Der engere Bereich um die 40 Hektar große Wasserfläche ist als Naherholungsgebiet angelegt, mit Wassersportanlagen und einem Campingplatz. Er wurde schon mehrfach ausgezeichnet. Vom See führt der Wanderweg nach Hößlinsülz hinüber, wo gute Einkehr möglich ist und die Dorfkelter von anno 1597 steht. Nah ans Dorf heran reichen die Weinberge, die nun durchwandert werden. Vom ruhigen Weiler Rittelhof am Waldrand geht es hinauf ins Städtchen Löwenstein (385 m), einem Weinort und Erholungsort mit wechselvoller Geschichte. Der durstige Wanderer kann hier seinen Durst mit Mineralwasser aus dem Stadtteil Teusserbad löschen und einen der Löwensteiner Weine probieren. Über der Stadt erhebt sich die Ruine der Burg Löwenstein. Ihren Namen haben sie und der Ort vom Wappentier der Erbauer, der Grafen von Calw. Von

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TOUR 18

Weinort Geddelsbach im Brettachtal.

Infos START Für den Rundwanderweg in Bretzfeld auf der Bürgerwiese oder in Bitzfeld beim Hotel Rose. Dort befinden sich jeweils große WanderInformationstafeln. KARTE Die Wander- und Radkarte „Wein und Natur – pur“ gibt es im Rathaus Bretzfeld, Telefon 07946 771-0. WANDERSTRECKE 1. Tag Bretzfeld/ Bitzfeld – Eschenau 17 km, 2. Tag Eschenau – Brettach 15 km, 3. Tag Brettach – Bretzfeld 18 km. EINKEHR Bretzfeld, Bitzfeld, Eschenau, Unterheimbach, Neuhütten, Brettach, Neuwirtshaus, Buchhorn, Geddelsbach. Auch „Besen“ und Wein-Selbstvermarkter laden ein. Öffnungszeiten dienstags und freitags in der Heilbronner Stimme, Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme oder auf www.stimme.de. BESONDERHEITEN Budaörser Heimatmuseum in Bretzfeld. Museum Synagoge Affaltrach (2 km von Eschenau). Campingplatz Buchhorn. Weinkellerei Hohenlohe in Adolzfurt nahe Rundwanderweg.

HIMMLISCHE

Aussichten

ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN Radrunden B1 und B2 ab Bürgerwiese Bretzfeld. Radweg Brettachtal (auch ab Parkplatz „Rose“ Bitzfeld) nach Neuenstadt a. K. und hier auf den Kocher-Jagst-Radweg. Wanderungen Georg-Fahrbach-Weg, Württembergischer Weinwanderweg. S4 Hohenlohebahn in Bretzfeld, Bitzfeld, Affaltrach, Eschenau und Scheppach. Naturpfad Siebeneicher Himmelreich Auf dem neuen 6 km langen Rundweg werden die für Siebeneich wichtigen Themen nachwachsende Rohstoffe, erneuerbare Energien sowie Wein- und Obstbau beschrieben.

IN DREI TAGEN RUND UM DAS BRETTACHTAL

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Bretzfeld, dem „Tor zum Hohenloher Land“. Der auf drei Tagesetappen ausgelegte und 50 Kilometer lange Brettachtal-Rundwanderweg ist durchgehend markiert, und zwar mit dem Gemeindewappen: rote Traube und schwarze Geweihstange auf gelbem Grund. Das Himmelreich, die Weinberglage über dem Bretzfelder Ortsteil Siebeneich, ist der erste landschaftliche Höhepunkt (330 m) auf der Rundwanderung.

Himmlisch ist von diesem Platz aus der Blick über Weinberge, die Orte Siebeneich, Schwabbach, ins Brettachtal bis hinauf zu den Waldenburger Bergen, zum Mainhardter Wald und zu den Löwensteiner Bergen. Wer in diese liebliche Landschaft schaut, kann mit Eduard Mörike über Hohenlohe sagen: „Idyllisch, voll Poesie, eine besonders zärtlich ausgeformte Hand voll Deutschland“.

Wegbeschreibung Von den Weinbergen des Himmelreichs bei Siebeneich taucht der Wanderer in ein Waldgebiet ein. Er kommt an den Zwillingseichen und am Steinernen Tisch bei Dimbach vorbei. Von hier, dann auf Waldbacher und Eschenauer Gemarkung, ist der Wanderer auf einsamen Waldwegen unterwegs. In Eschenau endet die erste Etappe.

Von Eschenau bis nach Brettach geht es am zweiten Tag. Und zwar auf und ab, durch Wald, Wiesen und Weinberge, die im Naturpark SchwäbischFränkischer Wald liegen. Gala-Blicke sind

Wengerter-Brunnen in Bretzfeld.

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anderbares Bretzfeld. Die Großgemeinde kann himmlische Aussichten und fast 200 Kilometer gut markierte Wanderwege vorweisen: einen Rundwanderweg Brettachtal sowie weitere Rundwanderwege in allen zwölf Ortsteilen, die jeweils an Parkplätzen starten. Aber auch Radwanderwege führen durch „Wein und Natur – pur“. So heißt die Rad- und Wanderkarte von


TOUR 18

Weinort Geddelsbach im Brettachtal.

Infos START Für den Rundwanderweg in Bretzfeld auf der Bürgerwiese oder in Bitzfeld beim Hotel Rose. Dort befinden sich jeweils große WanderInformationstafeln. KARTE Die Wander- und Radkarte „Wein und Natur – pur“ gibt es im Rathaus Bretzfeld, Telefon 07946 771-0. WANDERSTRECKE 1. Tag Bretzfeld/ Bitzfeld – Eschenau 17 km, 2. Tag Eschenau – Brettach 15 km, 3. Tag Brettach – Bretzfeld 18 km. EINKEHR Bretzfeld, Bitzfeld, Eschenau, Unterheimbach, Neuhütten, Brettach, Neuwirtshaus, Buchhorn, Geddelsbach. Auch „Besen“ und Wein-Selbstvermarkter laden ein. Öffnungszeiten dienstags und freitags in der Heilbronner Stimme, Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme oder auf www.stimme.de. BESONDERHEITEN Budaörser Heimatmuseum in Bretzfeld. Museum Synagoge Affaltrach (2 km von Eschenau). Campingplatz Buchhorn. Weinkellerei Hohenlohe in Adolzfurt nahe Rundwanderweg.

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ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN Radrunden B1 und B2 ab Bürgerwiese Bretzfeld. Radweg Brettachtal (auch ab Parkplatz „Rose“ Bitzfeld) nach Neuenstadt a. K. und hier auf den Kocher-Jagst-Radweg. Wanderungen Georg-Fahrbach-Weg, Württembergischer Weinwanderweg. S4 Hohenlohebahn in Bretzfeld, Bitzfeld, Affaltrach, Eschenau und Scheppach. Naturpfad Siebeneicher Himmelreich Auf dem neuen 6 km langen Rundweg werden die für Siebeneich wichtigen Themen nachwachsende Rohstoffe, erneuerbare Energien sowie Wein- und Obstbau beschrieben.

IN DREI TAGEN RUND UM DAS BRETTACHTAL

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Bretzfeld, dem „Tor zum Hohenloher Land“. Der auf drei Tagesetappen ausgelegte und 50 Kilometer lange Brettachtal-Rundwanderweg ist durchgehend markiert, und zwar mit dem Gemeindewappen: rote Traube und schwarze Geweihstange auf gelbem Grund. Das Himmelreich, die Weinberglage über dem Bretzfelder Ortsteil Siebeneich, ist der erste landschaftliche Höhepunkt (330 m) auf der Rundwanderung.

Himmlisch ist von diesem Platz aus der Blick über Weinberge, die Orte Siebeneich, Schwabbach, ins Brettachtal bis hinauf zu den Waldenburger Bergen, zum Mainhardter Wald und zu den Löwensteiner Bergen. Wer in diese liebliche Landschaft schaut, kann mit Eduard Mörike über Hohenlohe sagen: „Idyllisch, voll Poesie, eine besonders zärtlich ausgeformte Hand voll Deutschland“.

Wegbeschreibung Von den Weinbergen des Himmelreichs bei Siebeneich taucht der Wanderer in ein Waldgebiet ein. Er kommt an den Zwillingseichen und am Steinernen Tisch bei Dimbach vorbei. Von hier, dann auf Waldbacher und Eschenauer Gemarkung, ist der Wanderer auf einsamen Waldwegen unterwegs. In Eschenau endet die erste Etappe.

Von Eschenau bis nach Brettach geht es am zweiten Tag. Und zwar auf und ab, durch Wald, Wiesen und Weinberge, die im Naturpark SchwäbischFränkischer Wald liegen. Gala-Blicke sind

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anderbares Bretzfeld. Die Großgemeinde kann himmlische Aussichten und fast 200 Kilometer gut markierte Wanderwege vorweisen: einen Rundwanderweg Brettachtal sowie weitere Rundwanderwege in allen zwölf Ortsteilen, die jeweils an Parkplätzen starten. Aber auch Radwanderwege führen durch „Wein und Natur – pur“. So heißt die Rad- und Wanderkarte von


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Rast am Steinernen Sofa.

plätze: Herrenhölzle bei Unterheimbach, bei den Sportanlagen und bei der Weinsteige Unterheimbach, am nördlichen Ortseingang von Brettach, bei der Kelter Geddelsbach, bei der Weinkellerei Hohenlohe in Adolzfurt, am Stöckig zwi-

schen Adolzfurt und Windischenbach, bei der Kelter Bretzfeld und beim Gasthof „Rose“ in Bitzfeld. Die Rundwege sind zwischen zwei und neun Kilometer lang. Insgesamt kann man auf ihnen bis zu 150 km weit wandern.

Gastronomie

Das Das Tor Tor zum zum Hohenloher Hohenloher Land Land -erleben erleben Sie Sie uns! uns! Fon 07946 7710 Fax 07946 77114 www.bretzfeld.de 59

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Rundwanderwege Zwei bis drei Rundwanderwege beginnen jeweils an entsprechenden Parkplätzen mit Informationstafeln. Und zwar am Parkplatz Banzhaf in Siebeneich, am Steinernen Tisch und im Sperbelhau bei Waldbach. Die weiteren Wanderpark-

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garantiert auf das Sulmtal, Bernbachtal und Brettachtal. Höchster Punkt ist Neuhütten, mit dem Aussichtsturm Steinknickle (525 m). Der Weinort Unterheimbach wird dabei durchwandert. Siehe auch Tour 16: ab Unterheimbach bis Buchhorn ist diese Etappe identisch mit dem Rundwanderweg Brettachtal. Auf dem Weg von Buchhorn, über Hälden, Stöckig, Lindelberg nach Bretzfeld gibt es wieder einen schönen Mix aus Weinbergen, Wald und Weitblicken. Der Wanderer wird sich einig sein mit dem Schriftsteller Carl Julius Weber: „Hohenlohe ist einer der schönsten Edelsteine in Württemberg.“ Variante zum Steinernen Sofa ab Unterheimbach. Am Rundwanderweg Brettachtal, bietet sich ein Abstecher (2½ bis 3 Stunden) zu einem besonderen Ziel an: zu einem steinernen Sofa im Wald. In den gewachsenen Stein anno 1885 gehauen. In einer Zeit des romantischen Lebensgefühls. Nach den Sportanlagen (Wanderparkplatz) an der Gabelung links und über den Bernbach. Bei der nächsten Weggabelung nach rechts und entlang des Bernbachs (fließt rechts). Wieder eine Gabelung, und hier den Weg rechts nehmen. Markierung Nr. 2/3. Links vom Bächle bergauf (2/3). Nach dem Aufstieg eben weiter und rechts in die Breitwaldstraße. Am Schild Sofaweg geradeaus, leicht abwärts in Linkskurve. Über ein Bächle (2) in Richtung einer Rechtskurve. Steinernes Sofa links an Böschung am Weg. Auf dem Weg Nr. 2 weiter und rechts halten in den Bernbachweg. An der Lichtung geradeaus, leicht abwärts und geradeaus auf Nr. 2. Danach der Markierung blaues Kreuz folgen, Schild Salenhaus, Gabelung. Von hier auf Markierung 2 und blaues Kreuz achten. Auf Asphaltsträßchen nach Herrenhölzle und Unterheimbach. Für Kinderwagen und Rollstuhl nur in umgekehrter Reihenfolge bis zum Steinernen Sofa geeignet.

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schen Adolzfurt und Windischenbach, bei der Kelter Bretzfeld und beim Gasthof „Rose“ in Bitzfeld. Die Rundwege sind zwischen zwei und neun Kilometer lang. Insgesamt kann man auf ihnen bis zu 150 km weit wandern.

Gastronomie

Das Das Tor Tor zum zum Hohenloher Hohenloher Land Land -erleben erleben Sie Sie uns! uns! Fon 07946 7710 Fax 07946 77114 www.bretzfeld.de 59

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Wegbeschreibung Ausgangspunkt ist das Innere Städtchen, das wir auf der Fahrstraße in Richtung Bächlingen verlassen. Dort bietet sich entlang der Stadtmauer ein herrlicher Blick über Bächlingen ins Jagsttal. Am Amtsgericht/Notariat Langenburg vorbei geht es am Ortsende in den Täschlesweg. Nach der Durchquerung der Ziegelbachklinge geht es steil bergauf Richtung Wellnesspark Roseneck. Nachdem der Höhenrücken erreicht ist, stößt man auf das asphaltierte Sträßchen Richtung Schafskäserei Fischer. Ca. 150 m weiter führt rechts ein Wiesenweg den Waldrand entlang. Kurz nach Eintritt in den Wald befindet sich eine Wiese. Am Wiesenrand entlang wandern wir zur linken unteren Ecke der Wiese und betreten dort wieder den Wald. An der WaldwegKreuzung nach rund 70 m geht es geradeaus weiter bergab. An der 2. S-Kehre tritt man kurz heraus und genießt den Blick auf das Schloss und die Altstadt von Langenburg. Mit der nächsten Weggabelung haben wir den vorerst tiefsten Punkt unseres Pfades erreicht. An der Gabelung geht es links bergauf weiter. Nach der Brücke der Mühlbergklinge geht es weiter bergauf Richtung Katzenstein. Nach Erreichen der Höhenkante

haben wir nach gut einer Stunde die ehemalige Burg Katzenstein bzw. das Hubmannseck erreicht. An der überdachten Sitzbank links vorbei geht es abwärts Richtung Hürden. Eine Wiesenlichtung bleibt rechts liegen. 50 m nach der Lichtung geht es rechts ab auf den Fußweg Richtung Hürden. Nach dem Austritt aus dem Wald ist gegenüber das Schloss Morstein zu sehen. In Großhürden stoßen wir auf das E-Werk mit dem großen Wasserrad davor. Am E-Werk geht es links ab Richtung Kleinhürden. Über die Mühlkanalbrücke und Jagstbrücke kommt man nach Kleinhürden. Dort führt der Weg rechts ab Richtung Bächlingen. Es geht weiter an der Jagst entlang. Auf halber Strecke zwischen Kleinhürden und Bächlingen, wenn der geteerte Wiesengrundweg einen Linksknick macht, geht es geradeaus weiter auf dem Wiesenweg Richtung Bächlingen. Der Weg führt zum ehemaligen Eiskeller, wo die von der Decke herabfallenden Wassertropfen, verbunden mit dem Hall, einzigartige Klänge erzeugen und zur Archenbrücke Bächlingen. Nach der Archenbrücke links in die Jagsttalstraße bis zur Kelter, um die Kelter herum durch das kleine Mauertörchen zur Johannes-

kirche. Nach dem Torbogen zur Kirchstraße führt der Weg links. Am Bächlinger Brunnen dann wieder links in die „Alte Steige“ Richtung Langenburg. Fast oben angekommen, befindet sich vor der ersten S-Kehre der Agnes-Günther-Platz mit einem Blick wie aus einem Fenster in das Jagsttal. Wir folgen nicht der S-Kurve, sondern laufen weiter geradeaus auf den Fußweg Richtung Langenburg. Über den Kronenbuck gelangen wir nach 3,5 Stunden wieder in das Innere Städtchen zum Ausgangspunkt.

Sehenswürdigkeiten: - Schloss mit Barockgarten u. Automobilmuseum - Ev. Stadtkirche - Bächlinger Kirche - Löchnersche Schmiede - Krypta und Grabungsmuseum in Unterregenbach

Erlebnisse: - Radfahren auf dem KocherJagst-Radweg - 11 Rundwanderwegtouren - Waldkletterpark - Beheiztes Freibad, Sauna, Tennis, Minigolf, Angeln Info: - Geführte RadLangenburg u. Wandertouren Tel. 07905 9102-0 - Stadtführungen

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Langenburg: Heimat der Wibele.

466 Heftle

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uf schönen Pfaden erleben Sie die Gegend um Langenburg neu. Der staatlich anerkannte Luftkurort Langenburg ist seit 1568 Hohenloher Residenzsitz mit Schloss, Deutschem Automuseum und Waldkletterpark Hohenlohe. Die Schriftstellerin Agnes Günther wohnte 1891 bis 1906 in Langenburg und schrieb dort ihren Bestseller-Roman „Die Heilige und ihr Narr“, der rund um das Städtchen spielt. Carl Julius Weber „Der Demokrit“ wurde hier geboren. Ende August/Anfang September finden allährlich die über die Region hinaus bekannten „Fürstlichen Gartentage“ statt. Liebhaber von edlen Fahrzeugen sollten sich die Veranstaltung „Langenburg Historic“ (Frühjahr) vormerken.

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Großer See

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WANDERSTRECKE Langenburg – Bächlingen – Langenburg. 9,9 km, ca. 3 – 4 Stunden EINKEHR Gastronomie in Langenburg und Bächlingen

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START Parkplatz „Alte Brauerei“ in Langenburg, Zufahrt über die Regenbacher Straße und Rathaus

Langenburg H e r d ä c k e r

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Infos

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Stadtverwaltung Langenburg

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TOUR 19

Schlossgarten Langenburg – hier kann man den Blick ins Jagsttal genießen.


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ANSCHLUSSWANDERUNGEN Über die Hohenloher Runde Tour 14 und Tour 8, Pfad der Stille Mulfingen Tour 2

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BESONDERHEITEN Kulturwanderweg Jagst, Waldkletterpark Hohenlohe, Schloß Langenburg, Deutsches Automuseum. Im Automuseum sollte unbedingt der Kultfilm über die Rede des Altbürgermeisters Gronbach anläßlich dem Besuch der englischen Königin angeschaut werden.

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Wegbeschreibung Ausgangspunkt ist das Innere Städtchen, das wir auf der Fahrstraße in Richtung Bächlingen verlassen. Dort bietet sich entlang der Stadtmauer ein herrlicher Blick über Bächlingen ins Jagsttal. Am Amtsgericht/Notariat Langenburg vorbei geht es am Ortsende in den Täschlesweg. Nach der Durchquerung der Ziegelbachklinge geht es steil bergauf Richtung Wellnesspark Roseneck. Nachdem der Höhenrücken erreicht ist, stößt man auf das asphaltierte Sträßchen Richtung Schafskäserei Fischer. Ca. 150 m weiter führt rechts ein Wiesenweg den Waldrand entlang. Kurz nach Eintritt in den Wald befindet sich eine Wiese. Am Wiesenrand entlang wandern wir zur linken unteren Ecke der Wiese und betreten dort wieder den Wald. An der WaldwegKreuzung nach rund 70 m geht es geradeaus weiter bergab. An der 2. S-Kehre tritt man kurz heraus und genießt den Blick auf das Schloss und die Altstadt von Langenburg. Mit der nächsten Weggabelung haben wir den vorerst tiefsten Punkt unseres Pfades erreicht. An der Gabelung geht es links bergauf weiter. Nach der Brücke der Mühlbergklinge geht es weiter bergauf Richtung Katzenstein. Nach Erreichen der Höhenkante

haben wir nach gut einer Stunde die ehemalige Burg Katzenstein bzw. das Hubmannseck erreicht. An der überdachten Sitzbank links vorbei geht es abwärts Richtung Hürden. Eine Wiesenlichtung bleibt rechts liegen. 50 m nach der Lichtung geht es rechts ab auf den Fußweg Richtung Hürden. Nach dem Austritt aus dem Wald ist gegenüber das Schloss Morstein zu sehen. In Großhürden stoßen wir auf das E-Werk mit dem großen Wasserrad davor. Am E-Werk geht es links ab Richtung Kleinhürden. Über die Mühlkanalbrücke und Jagstbrücke kommt man nach Kleinhürden. Dort führt der Weg rechts ab Richtung Bächlingen. Es geht weiter an der Jagst entlang. Auf halber Strecke zwischen Kleinhürden und Bächlingen, wenn der geteerte Wiesengrundweg einen Linksknick macht, geht es geradeaus weiter auf dem Wiesenweg Richtung Bächlingen. Der Weg führt zum ehemaligen Eiskeller, wo die von der Decke herabfallenden Wassertropfen, verbunden mit dem Hall, einzigartige Klänge erzeugen und zur Archenbrücke Bächlingen. Nach der Archenbrücke links in die Jagsttalstraße bis zur Kelter, um die Kelter herum durch das kleine Mauertörchen zur Johannes-

kirche. Nach dem Torbogen zur Kirchstraße führt der Weg links. Am Bächlinger Brunnen dann wieder links in die „Alte Steige“ Richtung Langenburg. Fast oben angekommen, befindet sich vor der ersten S-Kehre der Agnes-Günther-Platz mit einem Blick wie aus einem Fenster in das Jagsttal. Wir folgen nicht der S-Kurve, sondern laufen weiter geradeaus auf den Fußweg Richtung Langenburg. Über den Kronenbuck gelangen wir nach 3,5 Stunden wieder in das Innere Städtchen zum Ausgangspunkt.

Sehenswürdigkeiten: - Schloss mit Barockgarten u. Automobilmuseum - Ev. Stadtkirche - Bächlinger Kirche - Löchnersche Schmiede - Krypta und Grabungsmuseum in Unterregenbach

Erlebnisse: - Radfahren auf dem KocherJagst-Radweg - 11 Rundwanderwegtouren - Waldkletterpark - Beheiztes Freibad, Sauna, Tennis, Minigolf, Angeln Info: - Geführte RadLangenburg u. Wandertouren Tel. 07905 9102-0 - Stadtführungen

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Langenburg: Heimat der Wibele.

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uf schönen Pfaden erleben Sie die Gegend um Langenburg neu. Der staatlich anerkannte Luftkurort Langenburg ist seit 1568 Hohenloher Residenzsitz mit Schloss, Deutschem Automuseum und Waldkletterpark Hohenlohe. Die Schriftstellerin Agnes Günther wohnte 1891 bis 1906 in Langenburg und schrieb dort ihren Bestseller-Roman „Die Heilige und ihr Narr“, der rund um das Städtchen spielt. Carl Julius Weber „Der Demokrit“ wurde hier geboren. Ende August/Anfang September finden allährlich die über die Region hinaus bekannten „Fürstlichen Gartentage“ statt. Liebhaber von edlen Fahrzeugen sollten sich die Veranstaltung „Langenburg Historic“ (Frühjahr) vormerken.

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GENUSSVOLLE AUSBLICKE

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PFAD DER STILLE

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WANDERSTRECKE Langenburg – Bächlingen – Langenburg. 9,9 km, ca. 3 – 4 Stunden EINKEHR Gastronomie in Langenburg und Bächlingen

Erdfall

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START Parkplatz „Alte Brauerei“ in Langenburg, Zufahrt über die Regenbacher Straße und Rathaus

Langenburg H e r d ä c k e r

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Infos

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Stadtverwaltung Langenburg

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TOUR 19

Schlossgarten Langenburg – hier kann man den Blick ins Jagsttal genießen.


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Langenbrettach Hotel Bret tach Restaurant Rose Öhringen

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Hotel Restaurant Schloss Döttingen GmbH Landgasthof Krone Braunsbach

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Hohenlohe – 1. Genießerregion in Baden-Württemberg.

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ANSCHLUSSWANDERUNGEN Georg-Fahrbach-Weg, Württembergischer-Weinwanderweg, Limes-Wanderweg, Hauptwanderweg 8

Gasthof zur Post

Billigheim

Wenn also auf der Autobahn A 6 zwischen Heilbronn und Nürnberg Hinweisschilder auf „Kocher“, „Jagst“ und die „Hohenloher Ebene“ aufmerksam machen, denken Sie daran: hier verbirgt sich eine herrliche Gegend die erwandert sein will! Ein Tagesausflug ist ein Erlebnis, erst recht ein längerer Urlaub.

BESONDERHEITEN Für Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten der einzelnen Städte und Gemeinden siehe bitte Touren 1 – 19 und 21.

Gästehaus und Heuhotel Hirsch Dörzbach

Zur Krone Krautheim

EINKEHR In beinahe allen Orten die durchwandert werden, steht Gastronomie zur Verfügung. An den jeweiligen Etappenzielen sind Hotels/Gaststätten mit einem attraktiven Übernachtungsangebot vorhanden. Die Betriebe finden Sie unter www.hohenlohe.de.

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SICH ZEIT NEHMEN ZUM ERHOLEN UND GENIESSEN

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Adelsheim

WANDERSTRECKE ca. 177 km, Einzeletappen siehe Wegbeschreibung

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Wer sich weniger von der Betriebsamkeit der Städtchen angezogen fühlt, sondern die Beschaulichkeit von Natur und Landschaft liebt, kann dieser Liebhaberei in den zahlreichen Seitentälern von Kocher und Jagst nachkommen. Er wird dabei von der Unterschiedlichkeit der Talformen und Vielfalt der Nutzungen überrascht sein. Von der weg- und steglosen Bacherkundung, über den Feldweg durch Obstbaumwiesen, bis hin zum bequemen Forstweg, in einem stillen Waldtal stehen alle Möglichkeiten der naturnahen Erholung offen. Die Keuperhöhen der Waldenburger Berge, der Löwensteiner Berge und des Mainhardter Waldes bieten dem Wanderer und Erholungssuchenden vor

henloher Land mit all seinen Besonderheiten beschreiben zu wollen, ist genauso unmöglich, wie all die Schönheiten beim kurzen Durchfahren erleben zu wollen.

lenz Scheff

BESCHAULICHKEIT UND NATUR UND LANDSCHAFT

allem in den warmen Sommermonaten reizvollste Wandermöglichkeiten. Enge Waldtäler, bewaldete Hochflächen und Streuobstwiesen an den Talflanken sind typisch für das Keuperbergland. Die vorwiegend landwirtschaftlich genutzte „Hohenloher Ebene“ und die „KocherJagst-Ebene“ werden als Kornkammer des Hohenloher Landes bezeichnet. Trotz landwirtschaftlicher Nutzung sind sie nicht völlig „ausgeräumt“. Gehölzstreifen entlang der zahlreichen Bäche, Feldhecken und Feldgehölze sowie in einigen Bereichen große, alte Birnbäume entlang der Wege geben auch diesen Landschaftsteilen ihren Reiz. Das Ho-

KARTE Freizeitkarten F514 Mosbach, F515 Bad Mergentheim, F518 Öhringen, F519 Schwäbisch Hall

Koch

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ie Vielfalt der verschiedenen Landschaftsformen und deren unterschiedliche Nutzung machen das „Hohenloher Land“ so reizvoll und unverwechselbar. Täler sind die Lebens-adern jeder Landschaft, heißt es. Das gilt für das Kocher- und Jagsttal ganz im Besonderen, liegen jedoch die größeren Orte fast allesamt in den Tälern und führen die Verkehrsadern auf weiten Strecken auch den Flüssen entlang.

START ist idealerweise in Öhringen, Öhringen ist per Stadtbahn S4 oder über die Autobahn sehr gut erreichbar. Die Runde kann aber an jedem anderen Ort mit entsprechendem Beherbergungsbetrieb begonnen werden

Langenburg – Eschental 17 km/ 5 Stunden. Von Langenburg ins Jagsttal hinab auf dem Wanderweg mit dem roten Kreuz nach Tierberg (Schloss) – Winterberg – Sommerberg – Weilersbach nach Steinkirchen und weiter über Rüblingen und Feßbach nach Eschental. Eschental – Waldenburg 12 km/ 3 ½ Stunden. Von Eschental führt der Weg auf den Radweg „Buckelestour“ (beschildert) und auf diesem weiter nach Westernach, auf unbezeichnetem Weg nach Löcherholz und von dort auf dem Radweg nach Beltersrot. Auf markiertem Wanderweg (roter Punkt) geht’s über Ziegelhütte hinauf nach Waldenburg. Waldenburg – Neuhütten 25 km/6 Stunden. Von Waldenburg aus dem HW 8 folgend, kurz vor Obersteinbach auf den Blau-Strich-Weg, durch Obersteinbach und am Waldrand auf den Weg mit blauem Kreuz wechselnd, nach Untersteinbach. Dem roten Punkt folgend, auf den Limesweg dann auf dem HW 8 weiter nach Brettach, hinauf nach Maienfels, zum „Steinknickle“ (Aussichtsturm), nach Neuhütten.

S all

Natur und Kultur

Öhringen (Bahnhof) – Kloster Schöntal 23 km/6 ½ Stunden. Auf dem Limeswanderweg vom Bahnhof Öhringen nach Norden, vorbei an Westernbach nach Pfahlbach, weiter nach Sindringen ins Kochertal und von dort über die Kocher-Jagst-Ebene ins Jagsttal nach Jagsthausen. Auf dem Jagsttalradweg, der Jagst entlang, zum Kloster Schöntal. Kloster Schöntal – Krautheim (Berg) 19 km/5 Stunden. Von Kloster Schöntal aus folgen wir jagsttalaufwärts dem Kulturwanderweg (Runde 5), vorbei an Bieringen – Westernhausen – Winzenhofen – Marlach – Gommersdorf bis Krautheim-Berg, Krautheim-Berg – Heimhausen 27 km/ 8 Stunden. Weiter geht’s auf dem Kulturwanderweg über Klepsau – Dörzbach – Hohebach – Ailringen – Mulfingen zur Jagstmühle nach Heimhausen. Heimhausen – Langenburg 11 km/3 Stunden. Von der Jagstmühle geht’s weiter auf dem Kulturwanderweg (Runde 5). Vorbei an Berndshofen – Buchenbach – Eberbach – Unterregenbach – Oberregenbach nach Langenburg.

nba ch

HOHENLOHER RUNDE – BEGEGNUNG VON

Infos

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TOUR 20

Wegbeschreibung


Osterburken 6

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Langenbrettach Hotel Bret tach Restaurant Rose Öhringen

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Hotel Restaurant Schloss Döttingen GmbH Landgasthof Krone Braunsbach

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Hohenlohe – 1. Genießerregion in Baden-Württemberg.

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ANSCHLUSSWANDERUNGEN Georg-Fahrbach-Weg, Württembergischer-Weinwanderweg, Limes-Wanderweg, Hauptwanderweg 8

Gasthof zur Post

Billigheim

Wenn also auf der Autobahn A 6 zwischen Heilbronn und Nürnberg Hinweisschilder auf „Kocher“, „Jagst“ und die „Hohenloher Ebene“ aufmerksam machen, denken Sie daran: hier verbirgt sich eine herrliche Gegend die erwandert sein will! Ein Tagesausflug ist ein Erlebnis, erst recht ein längerer Urlaub.

BESONDERHEITEN Für Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten der einzelnen Städte und Gemeinden siehe bitte Touren 1 – 19 und 21.

Gästehaus und Heuhotel Hirsch Dörzbach

Zur Krone Krautheim

EINKEHR In beinahe allen Orten die durchwandert werden, steht Gastronomie zur Verfügung. An den jeweiligen Etappenzielen sind Hotels/Gaststätten mit einem attraktiven Übernachtungsangebot vorhanden. Die Betriebe finden Sie unter www.hohenlohe.de.

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SICH ZEIT NEHMEN ZUM ERHOLEN UND GENIESSEN

Ravenstein

Adelsheim

WANDERSTRECKE ca. 177 km, Einzeletappen siehe Wegbeschreibung

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Wer sich weniger von der Betriebsamkeit der Städtchen angezogen fühlt, sondern die Beschaulichkeit von Natur und Landschaft liebt, kann dieser Liebhaberei in den zahlreichen Seitentälern von Kocher und Jagst nachkommen. Er wird dabei von der Unterschiedlichkeit der Talformen und Vielfalt der Nutzungen überrascht sein. Von der weg- und steglosen Bacherkundung, über den Feldweg durch Obstbaumwiesen, bis hin zum bequemen Forstweg, in einem stillen Waldtal stehen alle Möglichkeiten der naturnahen Erholung offen. Die Keuperhöhen der Waldenburger Berge, der Löwensteiner Berge und des Mainhardter Waldes bieten dem Wanderer und Erholungssuchenden vor

henloher Land mit all seinen Besonderheiten beschreiben zu wollen, ist genauso unmöglich, wie all die Schönheiten beim kurzen Durchfahren erleben zu wollen.

lenz Scheff

BESCHAULICHKEIT UND NATUR UND LANDSCHAFT

allem in den warmen Sommermonaten reizvollste Wandermöglichkeiten. Enge Waldtäler, bewaldete Hochflächen und Streuobstwiesen an den Talflanken sind typisch für das Keuperbergland. Die vorwiegend landwirtschaftlich genutzte „Hohenloher Ebene“ und die „KocherJagst-Ebene“ werden als Kornkammer des Hohenloher Landes bezeichnet. Trotz landwirtschaftlicher Nutzung sind sie nicht völlig „ausgeräumt“. Gehölzstreifen entlang der zahlreichen Bäche, Feldhecken und Feldgehölze sowie in einigen Bereichen große, alte Birnbäume entlang der Wege geben auch diesen Landschaftsteilen ihren Reiz. Das Ho-

KARTE Freizeitkarten F514 Mosbach, F515 Bad Mergentheim, F518 Öhringen, F519 Schwäbisch Hall

Koch

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ie Vielfalt der verschiedenen Landschaftsformen und deren unterschiedliche Nutzung machen das „Hohenloher Land“ so reizvoll und unverwechselbar. Täler sind die Lebens-adern jeder Landschaft, heißt es. Das gilt für das Kocher- und Jagsttal ganz im Besonderen, liegen jedoch die größeren Orte fast allesamt in den Tälern und führen die Verkehrsadern auf weiten Strecken auch den Flüssen entlang.

START ist idealerweise in Öhringen, Öhringen ist per Stadtbahn S4 oder über die Autobahn sehr gut erreichbar. Die Runde kann aber an jedem anderen Ort mit entsprechendem Beherbergungsbetrieb begonnen werden

Langenburg – Eschental 17 km/ 5 Stunden. Von Langenburg ins Jagsttal hinab auf dem Wanderweg mit dem roten Kreuz nach Tierberg (Schloss) – Winterberg – Sommerberg – Weilersbach nach Steinkirchen und weiter über Rüblingen und Feßbach nach Eschental. Eschental – Waldenburg 12 km/ 3 ½ Stunden. Von Eschental führt der Weg auf den Radweg „Buckelestour“ (beschildert) und auf diesem weiter nach Westernach, auf unbezeichnetem Weg nach Löcherholz und von dort auf dem Radweg nach Beltersrot. Auf markiertem Wanderweg (roter Punkt) geht’s über Ziegelhütte hinauf nach Waldenburg. Waldenburg – Neuhütten 25 km/6 Stunden. Von Waldenburg aus dem HW 8 folgend, kurz vor Obersteinbach auf den Blau-Strich-Weg, durch Obersteinbach und am Waldrand auf den Weg mit blauem Kreuz wechselnd, nach Untersteinbach. Dem roten Punkt folgend, auf den Limesweg dann auf dem HW 8 weiter nach Brettach, hinauf nach Maienfels, zum „Steinknickle“ (Aussichtsturm), nach Neuhütten.

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Natur und Kultur

Öhringen (Bahnhof) – Kloster Schöntal 23 km/6 ½ Stunden. Auf dem Limeswanderweg vom Bahnhof Öhringen nach Norden, vorbei an Westernbach nach Pfahlbach, weiter nach Sindringen ins Kochertal und von dort über die Kocher-Jagst-Ebene ins Jagsttal nach Jagsthausen. Auf dem Jagsttalradweg, der Jagst entlang, zum Kloster Schöntal. Kloster Schöntal – Krautheim (Berg) 19 km/5 Stunden. Von Kloster Schöntal aus folgen wir jagsttalaufwärts dem Kulturwanderweg (Runde 5), vorbei an Bieringen – Westernhausen – Winzenhofen – Marlach – Gommersdorf bis Krautheim-Berg, Krautheim-Berg – Heimhausen 27 km/ 8 Stunden. Weiter geht’s auf dem Kulturwanderweg über Klepsau – Dörzbach – Hohebach – Ailringen – Mulfingen zur Jagstmühle nach Heimhausen. Heimhausen – Langenburg 11 km/3 Stunden. Von der Jagstmühle geht’s weiter auf dem Kulturwanderweg (Runde 5). Vorbei an Berndshofen – Buchenbach – Eberbach – Unterregenbach – Oberregenbach nach Langenburg.

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HOHENLOHER RUNDE – BEGEGNUNG VON

Infos

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TOUR 20

Wegbeschreibung


TOUR 21

Fahren. Erleben. Genießen.

Weinort Geddelsbach im Brettachtal.

Mobil in unserer Region – mit Bus, Bahn und Stadtbahn Forchtenberg – Geburtsstadt von Sophie Scholl.

Neuhütten – Löwenstein 10 km/ 3 Stunden. Von Neuhütten, auf dem HW 8, über Hasenhof, Stollenhof, Hirrweiler, vorbei an der Klinik Löwenstein in den Ort Löwenstein. Löwenstein – Bitzfeld 25 km/6 Stunden. Auf dem Weinwanderweg (Wegzeichen Traube) nach Hößlinsülz, entlang der B 39 zum Breitenauer See, am Ufer entlang auf dem Weinwanderweg weiter nach Eschenau. Ab hier dem Wanderweg mit dem blauen Strich folgend nach Dimbach, unter der BAB hindurch auf der Landesstraße nach rechts und dann auf den Radweg nach Siebeneich, von dort weiter nach Bitzfeld in die „Rose“ zur wohlverdienten Rast. Bitzfeld – Öhringen 8 km/2 Stunden. Von Bitzfeld auf dem Blau-Punkt-Weg nach Verrenberg und dann dem Weinwanderweg folgend durch die Weinberge des Lindelberg, nach ca.160 km zurück an den Ausgangspunkt der Hohenloher Runde, nach Öhringen.

PILGER-WANDERWEG Alle beschriebenen Tou ren in dieser Broschüre und vie le weitere Wandervorschläge kön nen Sie auch auf unserer Home page www.hohenlohe.de (W andern Hohenlohe) mit Detailka rten, Wegbeschreibung, Höhen profil und GPS-Daten downloa den.

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www.h3nv.de

Leben

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on Weißbach über den Halberg nach Crispenhofen führt der Pilger-Wanderweg „Lebenszeit-Zeit zum Leben“. An verschiedenen Stationen laden die evangelische und katholische Kirchengemeinde zum Nachdenken, zum Erleben unserer Lebenszeit und zur Auszeit aus dem Alltagstrubel ein. Nehmen Sie sich Zeit – für ihre Lebenszeit.

Infos START Weißbach, Evangelische Kirche KARTE Freizeitkarte F515 Bad Mergentheim WANDERSTRECKE ca. 7,5 km EINKEHR Örtliche Gastronomie in Weißbach und Crispenhofen BESONDERHEITEN Evangelische Kirche (14. Jhd.), Kirche Crispenhofen, Krappenstecherfest (alle 2 Jahre) ANSCHLUSSWANDERUNGEN Touren 5 und 6, Württembergischer Weinwanderweg

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Kostenlose Fahrradmitnahme im Schienenverkehr (werktags ab 9 Uhr)

LEBENSZEIT – ZEIT ZUM


TOUR 21

Fahren. Erleben. Genießen.

Weinort Geddelsbach im Brettachtal.

Mobil in unserer Region – mit Bus, Bahn und Stadtbahn Forchtenberg – Geburtsstadt von Sophie Scholl.

Neuhütten – Löwenstein 10 km/ 3 Stunden. Von Neuhütten, auf dem HW 8, über Hasenhof, Stollenhof, Hirrweiler, vorbei an der Klinik Löwenstein in den Ort Löwenstein. Löwenstein – Bitzfeld 25 km/6 Stunden. Auf dem Weinwanderweg (Wegzeichen Traube) nach Hößlinsülz, entlang der B 39 zum Breitenauer See, am Ufer entlang auf dem Weinwanderweg weiter nach Eschenau. Ab hier dem Wanderweg mit dem blauen Strich folgend nach Dimbach, unter der BAB hindurch auf der Landesstraße nach rechts und dann auf den Radweg nach Siebeneich, von dort weiter nach Bitzfeld in die „Rose“ zur wohlverdienten Rast. Bitzfeld – Öhringen 8 km/2 Stunden. Von Bitzfeld auf dem Blau-Punkt-Weg nach Verrenberg und dann dem Weinwanderweg folgend durch die Weinberge des Lindelberg, nach ca.160 km zurück an den Ausgangspunkt der Hohenloher Runde, nach Öhringen.

PILGER-WANDERWEG Alle beschriebenen Tou ren in dieser Broschüre und vie le weitere Wandervorschläge kön nen Sie auch auf unserer Home page www.hohenlohe.de (W andern Hohenlohe) mit Detailka rten, Wegbeschreibung, Höhen profil und GPS-Daten downloa den.

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www.h3nv.de

Leben

V

on Weißbach über den Halberg nach Crispenhofen führt der Pilger-Wanderweg „Lebenszeit-Zeit zum Leben“. An verschiedenen Stationen laden die evangelische und katholische Kirchengemeinde zum Nachdenken, zum Erleben unserer Lebenszeit und zur Auszeit aus dem Alltagstrubel ein. Nehmen Sie sich Zeit – für ihre Lebenszeit.

Infos START Weißbach, Evangelische Kirche KARTE Freizeitkarte F515 Bad Mergentheim WANDERSTRECKE ca. 7,5 km EINKEHR Örtliche Gastronomie in Weißbach und Crispenhofen BESONDERHEITEN Evangelische Kirche (14. Jhd.), Kirche Crispenhofen, Krappenstecherfest (alle 2 Jahre) ANSCHLUSSWANDERUNGEN Touren 5 und 6, Württembergischer Weinwanderweg

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Kostenlose Fahrradmitnahme im Schienenverkehr (werktags ab 9 Uhr)

LEBENSZEIT – ZEIT ZUM


Wegbeschreibung

Fotos: Barbara-Maria Damrau, BortN66/Fotolia

Wir starten unsere Pilgerwanderung an der evangelischen Kirche in Weißbach. „Alles hat seine Zeit“ – so beginnt der Weg. Nach einem kurzen Stück durch den Ort biegt der Weg beim Schützenhaus in den Wald ein. Nach einem kurzen Anstieg erwartet die Wanderer die zweite Station: „Geleitet und Begleitet“. Hier biegt der Weg nach rechts ab und führt an der Hangkante mit toller Aussicht auf das Kochertal auf die Halberger Ebene. Der Blick hinunter ins Tal lädt ein sich Gedanken über den „Focus meines Lebens“ zu machen. Eine kurze Wegstrecke führt nun durch das Wohngebiet Halberger Ebene, dann geht es hinaus auf die freien Felder. Links am Waldrand ist die nächste Station aufgebaut: „Hier und jetzt“. Die Wanderung führt weiter durch den landwirtschaftlich geprägten Halberg (Station: „Unser täglich Brot“) und dann durch Wiesen und Felder, zum Schluss durch den Wald hinunter nach Crispenhofen. Auf dem Weg laden die Stationen „Quelle des Lebens“ und „Meine Grenzen“ zum Innehalten und Nachdenken ein. Schließlich erreicht man die Kirche in Crispenhofen. Hier ist die letzte Station: „Meine Zeit steht in deinen Händen“. Der Rückweg nach Weißbach führt über den Fuchsberg – zuerst ein Stück zurück in den Wald, dann parallel zur Landesstraße ins Kochertal hinunter.

Kirche Hl. Maria und St. Peter in Weißbach, erbaut 1394.

In der Hohenloher Zeitung erfahren Sie jeden Morgen bereits ab 6 Uhr, was in Ihrer Region passiert. Lesen Sie außerdem alles Wissenswerte aus Wirtschaft und Kultur sowie die neuesten Sportergebnisse und aktuelle Veranstaltungstipps. So sind Sie immer bestens informiert – über alle 16 Gemeinden in Hohenlohe und die ganze Welt.

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Nutzen Sie unsere Kennenlernangebote und überzeugen Sie sich selbst! 07131 615-615 | www.stimme.de/kennenlernen


Wegbeschreibung

Fotos: Barbara-Maria Damrau, BortN66/Fotolia

Wir starten unsere Pilgerwanderung an der evangelischen Kirche in Weißbach. „Alles hat seine Zeit“ – so beginnt der Weg. Nach einem kurzen Stück durch den Ort biegt der Weg beim Schützenhaus in den Wald ein. Nach einem kurzen Anstieg erwartet die Wanderer die zweite Station: „Geleitet und Begleitet“. Hier biegt der Weg nach rechts ab und führt an der Hangkante mit toller Aussicht auf das Kochertal auf die Halberger Ebene. Der Blick hinunter ins Tal lädt ein sich Gedanken über den „Focus meines Lebens“ zu machen. Eine kurze Wegstrecke führt nun durch das Wohngebiet Halberger Ebene, dann geht es hinaus auf die freien Felder. Links am Waldrand ist die nächste Station aufgebaut: „Hier und jetzt“. Die Wanderung führt weiter durch den landwirtschaftlich geprägten Halberg (Station: „Unser täglich Brot“) und dann durch Wiesen und Felder, zum Schluss durch den Wald hinunter nach Crispenhofen. Auf dem Weg laden die Stationen „Quelle des Lebens“ und „Meine Grenzen“ zum Innehalten und Nachdenken ein. Schließlich erreicht man die Kirche in Crispenhofen. Hier ist die letzte Station: „Meine Zeit steht in deinen Händen“. Der Rückweg nach Weißbach führt über den Fuchsberg – zuerst ein Stück zurück in den Wald, dann parallel zur Landesstraße ins Kochertal hinunter.

Kirche Hl. Maria und St. Peter in Weißbach, erbaut 1394.

In der Hohenloher Zeitung erfahren Sie jeden Morgen bereits ab 6 Uhr, was in Ihrer Region passiert. Lesen Sie außerdem alles Wissenswerte aus Wirtschaft und Kultur sowie die neuesten Sportergebnisse und aktuelle Veranstaltungstipps. So sind Sie immer bestens informiert – über alle 16 Gemeinden in Hohenlohe und die ganze Welt.

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und n e erleb phäre e h o nl os Hohe lfühlatm n! Woh genieße

Herzlich willkommen heißen wir Sie im Hotel–Restaurant Rose in Bitzfeld! Seit 1909 im Familienbetrieb liegen unsere Häuser mitten im Dorf bei der Laurentiuskirche. Ländlich umgeben von Weinbergen, Obstbäumen und Feldfluren und doch mit der Stadtbahn S4 (Haltestelle: Bitzfeld Bahnhof, Bretzfeld) sehr bequem zu erreichen. Genießen Sie in unserem Restaurant regionale Klassiker, saisonale Spezialitäten und frische Fisch- und Wildgerichte. Im Sommer freuen wir uns, Sie auf der Terrasse im Innenhof begrüßen zu dürfen. Unsere Hotelzimmer verschiedener Kategorien, sind komfortabel und wohnlich eingerichtet und bequem mit dem Aufzug zu erreichen. Sie verfügen über Telefon, TV, Minibar und Haarfön ebenso wie Internetanschluss über Wireless-Lan. Ruhe und Erholung finden Sie in unserem Schwimmbad mit Sauna oder auf den beschilderten Rad- und Wanderwegen rund um Bitzfeld und entlang des idyllischen Brettachtals. Den passenden Rahmen für Ihre Feierlichkeiten und Veranstaltungen bieten Ihnen unsere verschiedenen Räumlichkeiten für 15 – 120 Personen. Alle Räume sind klimatisiert, verfügen über Tageslicht und sind mit moderner Technik ausgestattet. In unserem familiär geführten Hotel erleben Sie eine persönliche und herzliche Atmosphäre zum Wohlfühlen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

uns! Besuchen Sie nen auch Ih n te ie b ir W . Gruppen an r fü ts n e m e Arrang

Hotel-Restaurant Rose · Weißlensburgerstr. 12 · 74626 Bretzfeld - Bitzfeld  07946 775-0 · Fax 07946 775 - 400 · www.rose-bitzfeld.de

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