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hartliebs

Jetnzlitne-nSehoup!

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02

meinung

plädoyer

aufgeblättert

interview

tipp

Paul Lendvai: Buchhandlung als Zuhause Seite 1

Petra & Oliver Hartlieb zum Thema Reisen Seite 2+4

Nataˇsa Dragni´c: Liebe, Eifersucht und viel Meer Seite 5

Ute Woltron: Landkind mit Megacity-Einfluss Seite 6

Unsere Empfehlungen für den Sommer Seite

Last call Joey Goebel

Ich gegen Osborne Es ist der erste Tag nach den Osterferien an der Osborne High. Noch weiß James Weinbach nicht, dass ihm die ­chaotischsten Stunden seines ­Lebens bevorstehen. Angefangen mit dem neu errungenen Ruf ­seiner Angebeteten bis zu einem Besuch beim Direktor überschlagen sich die Ereignisse. Die Katastrophe ist perfekt, als schließlich auch noch der Abschlussball abgesagt wird. Während für seine Mitschüler dadurch die Welt untergeht, erfüllt sich für den zynischen Außenseiter und Einzelgänger James ein Wunschtraum.

Möchten Sie für den Urlaub das perfekte Buch? Möchten Sie im Urlaub das perfekte Buch lesen? Vielleicht einen Klassiker, den Sie schon immer mal lesen wollten, aber für den Sie nie die Zeit gefunden haben? Oder neigen Sie dazu, mit einem Koffer voller Bücher zu verreisen, damit Sie ja für jede Gelegenheit das richtige dabei haben? Anspruchsvolle ­Literatur – weil man endlich die Muße dafür hätte, oder doch lieber was Leichtes – schließlich will man sich in der schönsten Zeit des ­Jahres nicht anstrengen. Urlaubslesetypen gibt es so viele, wie es Urlaube gibt. Und auch bei uns läuft der Graben mitten durch die Buchhandlung, ja eigentlich sogar durch die Familie. Wo fahren wir hin und was nehmen wir zu Lesen mit?

» ... Urlaubslese-  typen gibt es so viele, wie es   Urlaube gibt « Mit der zweiten Ausgabe unserer Zeitung wollen wir Ihnen ein paar Vorschläge machen, wie Sie Ihren Urlaub zumindest lesetechnisch verbringen könnten. Auch diesmal ist die Auswahl rein subjektiv und richtet sich ausschließlich nach unserem Geschmack und nicht nach Bestsellerlisten oder Werbebudgets diverser Verlage. Viele ­Bücher, die wir hier empfehlen, haben etwas mit Reisen zu tun – wobei das Reisen ein sehr weit gesteckter Begriff ist. Reisen in ferne Länder, Reisen in die Vergangenheit, Reisen im Kopf, Reisen auf den eigenen Balkon. Wir sind den Sommer über für Sie da und versorgen Sie mit Lektüre. Und sollten Sie innerhalb Österreichs verreisen oder das Glück ­haben, eine ausgedehnte Sommerfrische zu verbringen, schicken wir selbstverständlich die Bücher ­portofrei in Ihren Urlaubsort. Einfach unter www.hartliebs.at rein­schauen, da gibt es auch noch viele Lesetipps. Petra Hartlieb

Buchhandlung als Zuhause Paul Lendvai | Journalist & Grenzgänger Für mich war schon als zwölfjähriger Gymnasiast das kleine Antiquariat mit Leihbibliothek in der Budapester Üllöi Straße, gegenüber jener Kaserne, die im Oktoberaufstand 1956 weltberühmt wurde, stets ein zweites Zuhause gewesen. Dort habe ich die Bücher Stefan Zweigs gelesen und durch die Vermittlung des Ehemannes der Besitzerin das erste Essay meines Lebens, bereits siebzehnjährig, über Zweig verfasst und natürlich erfolglos zu platzieren versucht. Doch hatte ein Vortrag eben über Stefan Zweig bei den Jungsozialisten mich schließlich zum Journalismus und auf verschlungenen Wegen (wie in meinen Erinnerungen beschrieben) schließlich nach Wien geführt. Auch hier waren so manche, inzwischen leider verschwundene Buchhandlungen, wie Gerold am Graben oder Berger im Kohlmarkt beliebte Treffpunkte für mich. Es gibt aber eine verborgene, doch noch immer funktionierende „Internationale der Buchhandlungen“. In London (Charing Cross Road), in New York (Greenwich Village) oder in Amsterdam, wo ich viele neue (und gebrauchte) Bücher gekauft

habe. Überall begegnet man Menschen, die freilich oft auch ohne Kaufabsicht in Neuerscheinungen oder kostspieligen Sonderbänden blättern. Besonders wichtig ist die geduldige und fachkundige Beratung aller unentschiedenen und zögerlichen Leserinnen und Leser, ohne Rücksicht auf das Alter. Als Autor ­merke ich auch nach gelungenen Lesungen oder Vortragsabenden, dass der Erwerb eines Buches ­eine langwierige und sensible Angelegenheit ist, selbst für solche Interessenten, die zwei- oder ­dreimal so viel für ein Mittagessen mit der Familie oder Freunden ausgeben. Das Allerwichtigste ist: Man muss sich inmitten der Buchtürme wohlfühlen und dazu gehört die Anwesenheit eines Buchhändlers oder einer Buchhändlerin mit Fingerspitzengefühl als lebendige Brücke zwischen Büchern und Leser.

Zwischen Ost und West Paul Lendvai | Leben eines Grenzgängers

Meine gesamte Jugend hindurch war er für mich das Gesicht Ungarns. Nicht, dass ich immer alles verstanden hätte, aber für mich war er auf dem Bildschirm eine absolute Respektsperson. Wenn Herr Lendvai nun zu uns in die Buchhand­ lung kommt oder sogar mit mir ins Oberlaa auf einen Kaffee geht, hat er nichts eingebüßt von seiner Autorität. Er ist nach wie vor die kritische Stimme ­Ungarns in einer Zeit, in der das Land kritische Stimmen sehr nötig hat. Mit gewohnt scharfem Blick analysiert er in seinem neuen Buch die aktuelle Politik, Demokratievergessenheit und wieder auf­ keimenden Antisemitismus. Aber er erzählt auch sehr offen seine persönliche Geschichte, eine Ge­ schichte, die geprägt ist von Multikulturalität und Weltoffenheit. Ein aufregendes Leben zwischen Ost und West. Von Petra Hartlieb

Währinger Straße 122, 1180 Wien

Kremayr & Scheriau, 270 S., e 24,00

Diogenes, 432 S., e 23,60

Marc Elsberg

Blackout – Morgen ist es zu spät An einem kalten Februar­tag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Ein italienischer Informatiker vermutet einen Hackerangriff und gerät bald selbst ins Visier der ­Ermittlungen. Spannender Krimi zum aktuellen Thema Energie und Wissens­buch des Jahres. Der perfekte Taschenbuch-Schmöker für den Urlaub.

Blanvalet, 800 S., e 20,60

Monika Held

Der Schrecken verliert sich vor Ort An der Hand von ­Monika Held reiste ich nach Auschwitz. Eine sehr spezielle Reise, doch dabei entdeckte ich ein Buch, das ich für eines der wichtigsten der letzten Jahre halte. Die Liebesgeschichte zwischen Heiner, Lager-Überlebender, und Lena, nachgeborene Übersetzerin, die sich während eines Gerichtsprozesses kennenlernen. Das Buch ist mehr als ein Roman über das Leben nach Auschwitz. Ein berührendes Zeitdokument und eine ­provozierende Auseinandersetzung mit dem Unbegreiflichen. Die behutsame Sprache von Monika Held macht es möglich, sich in diese Abgründe zu begeben.

Eichborn, 256 S., e 20,60

www.hartliebs.at

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Tiziano Terzani

Bestseller Belletristik

Rohinton Mistry

Das Ende ist mein Anfang

William E. Bowman

Das Gleichgewicht der Welt

Goldmann TB, 416 S., E 10,30

1000 Places

Die Besteigung des Rum Doodle

Ullmann, 960 S., E 12,99

Rogner & Bernhard, 180 S., E 19,95

Patricia Schultz

Fischer TB, 1.328 S., E 15,50

Wer bin ich? MitarbeiterInnen stellen sich und ihre Lieblings­ bücher vor

bernadetta soroko Geboren

9.März 1985

Wo Warschau Das les’ ich gern

Krimi, (Psycho-)Thriller, moderne Abenteuer, Beat Generation usw.

Das hör’ ich gern alles, was mir gefällt, aber vor allem 60‘s/70‘s Rock und Metal Meine Lieblinge

T.C. Boyle, Charles Bukowski, Jack Kerouac, Joey Goebel, Simon Beckett

Lieblingszitat »Leben ist das, was dir passiert, wenn du dabei bist, andere Pläne zu schmieden.« John Lennon

Mag ich

meine Band void creation ;-) Mag ich nicht

Respektlosigkeit

Ein Plädoyer fürs „Verreisen“

Good Morning Vietnam! von Petra Hartlieb

Ich war noch niemals in New York ... ich war noch niemals auf Hawai ... ging nie durch San Francisco mit zeriss’nen Jeans ... schon als Jugendliche hat mich der Song von Udo Jürgens fasziniert, wobei ich immer schon befremdlich fand, dass der Mann einfach Frau und Kind zurücklässt und sich auf Weltreise begibt. Auf die Idee, das Kind zu verlassen, um New York zu sehen, wäre ich nie gekommen, auch wenn ich sehr jung Mutter war. Mein Leben war zwar nicht spießig und eingeengt wie das in Udo Jürgens’ Lied, aber die große Abenteuerreise war halt auch nicht drin. Mit dem 2CV nach Frankreich, Ungarn, Tschechien, Deutschland, Italien, Kroatien und schließlich – das große Abenteuer – Umzug nach Hamburg. ­Ferne Ziele – Asien, Amerika – das wollte ich mir aufheben, bis die Kinder größer wären, bis ich mehr Geld verdienen würde, bis ich mehr Urlaub hätte. Und dann lernte ich meinen Mann kennen. Meinen Mann, der noch nie in Italien war (außer als Kind in Südtirol, und da hat er sich das Bein gebrochen), der noch kein anderes Meer außer der Ost- oder Nordsee ­gesehen hat und dessen höchstes Glück be­ deutet, in seiner Freizeit auf einem Sofa zu ­sitzen, umgeben von einem Stapel Bücher. Er wollte das Haus im Weinviertel, zieht da seine Tomaten und Kürbisse, heizt am Abend den

Unvergessliches Erlebnis

n mit Das Treffe blings­ meinem Lie Boyle autor T.C.

Ofen ein und liest. Auch ich liebe das sehr, aber die Welt ist groß, und so jung sind wir schließlich auch nicht mehr. Es begann mit einem Ostergeschenk. Ein verlängertes Wochenende in Venedig. Und Oliver sah aus wie jeder, der das erste Mal aus der Stazione Centrale tritt und die Stadt in der Morgensonne vor sich liegen sieht. Drei Tage auf den Spuren von Thomas Mann und es war um ihn geschehen: Er wollte wiederkommen. Ich eigentlich auch, aber es gibt doch noch so viele andere Städte, die wir nicht kennen. Der nächste Trick: Wir besuchen Freunde, die in anderen Städten wohnen: Moskau und Istanbul. Bulgakow und Pamuk im Gepäck und wieder der Wunsch meines Mannes, immer erneut dahin zu fahren, wo man schon war. Und dann – eines Tages – ein gedankenlos hingeworfener Satz beim Abendessen mit einer gemeinsamen Freundin: „Vietnam würde mich so interessieren.“ „Mich nicht.“ „Wie? Jetzt nicht oder gar nicht?“ „Gar nicht.“ Ein halbes Jahr später bestiegen meine Freundin und ich das Flugzeug in Richtung Vietnam. Drei Wochen ohne Mann, ohne Kind, ohne Buchhandlung. Vorbereitung: natürlich Bücher. Drei verschiedene Reiseführer, Gebrauchsanweisung für Vietnam, Vietnam fürs Handgepäck, Der Lieb­ haber von Marguerite Duras, und dann schlug

ich mich wochenlang mit der Frage rum: Was nehme ich in einen dreiwöchigen Urlaub zu lesen mit. Ich, die ich schon in ein verlängertes Wochenende mit einer Kiste Bücher fahre? Drei Wochen quer durch Vietnam mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Rucksack, also definitiv keine Kiste. Ich entschied mich für drei alte Bücher, die irgendwie mit Asien zu tun haben: Das Ende ist mein Anfang von Tiziano Terzani, Der stille Amerikaner von Graham Greene und noch einen dicken Roman, der in Indien spielt, der hat ein handliches Format und mein Kollege legt ihn mir seit Jahren ans Herz. Eine perfekte Wahl und völlig ausreichend, denn – ich trau’s mich kaum zu sagen – ich habe ein ­wenig das Nicht-Lesen entdeckt. Wenn man in eine völlig fremde Kultur eintaucht, hat man so viel zu schauen, dass man nur bedingt an Eindrücken aus Büchern interessiert ist. Nun weiß ich, dass Vietnam zwar so ist, wie bei Duras oder Greene beschrieben, dass es sich aber dennoch ganz anders anfühlt. Dass es riecht und schmeckt und klingt und dass das im wirklichen Leben anders ist als in den Geschichten. Nicht mal die Fotos werden der Realität gerecht. Und genauso wird es mit New York sein und mit Laos und Kambodscha, mit New Hampshire, Indien und Australien. Mein Mann kann inzwischen Auf der Suche nach der verlorenen Zeit auf dem Weinviertler Sofa lesen und er freut sich ja auch über die Fotos, die ich ihm schicke.

Roadtrip für den Sommer

Fabian Eder

Danielle de Picciotto

Als Griechenland in die Krise schlitterte, häuften sich die ­Aussagen über die „faulen Griechen“, die es nicht verdient hätten, dass sie jetzt „unser“ Geld bekommen. Nicht zuletzt aufgrund der Medienberichterstattung. Im Gegensatz dazu interessiert sich Fabian Eder für die Menschen in Griechen­ land und ihr Leben in dieser schwierigen Zeit. Er reiste mit dem Segelboot von Insel zu Insel und fragte die Bewohner, wie die Krise ihren Alltag verändert hat. Interessante Begeg­ nungen und Gespräche werfen einen Blick auf die landschaft­ lichen und kulturellen Schätze, die Gastfreundschaft und die Küche Griechenlands. Eine Hommage!

Ein genialer Comic-Roadtrip um die Welt mit der Künstlerin Danielle de Picciotto und ihrem Mann Alexander Hacke, dem Bassisten der Einstürzenden Neubauten. Die beiden verkauf­ ten Haus und Besitz und mach­ ten sich auf in ein Leben on the road. Das Comictagebuch er­ zählt von dieser abenteuer­ lichen Reise.

Griechenland blüht

We Are Gypsies Now

Braumüller Lesethek, 128 S., e 14,90

Metrolit, 240 S., e 23,70

Andreas Altmann

Gebrauchsanweisung für die Welt Altmann ist ein Extremreisender. Und niemand schreibt so sinnlich von den magischen Momenten unterwegs, vom Kick und den Ge­ fahren und der Lust, unbekannte Orte zu entdecken. Ein Manifest gegen Stubenhockerei, Pauschal­ tourismus und für die Vielfalt der Welt. Piper, 224 S., e 15,50


Herman Melville

Joachim Meyerhoff

John Marr und andere Matrosen

Alle Toten fliegen hoch

Mare, 160 S., E 24,70

Thomas Wolfe

Kiepenheuer & Witsch, 336 S., E 10,30

Schau heimwärts, Engel btb, 784 S., E 15,50

Lisa Moore

Im Rachen des Alligators Hanser, 352 S., E 23,60

Jonathan Evison

Alles über Lulu Kiepenheuer & Witsch, 384 S., E 10,30

Der wilde Westen Geert Mak | Amerika!

Im Jahr 1960 machte sich der amerikanische Literaturnobelpreisträger John Steinbeck im Alter von 59 Jahren auf die Reise durch sein eigenes Land. Gemeinsam mit seinem Pudel Charley bereiste er in einem umgebauten Bäckerwagen 34 Bundesstaaten in elf Wochen. Fünfzig Jahre später begibt sich der niederländische Reiseschriftsteller Geert Mak auf die Spuren Steinbecks und fährt die gleiche Route nach. Das Ergebnis dieser Reise ist das über 600 Seiten starke Buch, eine kritische Liebeserklärung an ein faszinierendes Land. Wie schon in seinem Buch In Europa (eines unserer Lieblingssachbücher) schafft Mak es auf unnachahmliche Weise, Fakten und Geschichten so miteinander zu verknüpfen, dass ein lebendiges Bild von Vergangenem und Gegenwärtigem entsteht. Scheinbar mühelos wechselt er zwischen den Epochen, erzählt wie nebenbei kom-

plexe politische Zusammenhänge und würzt das alles mit privaten Geschichten, die er in unzähligen Gesprächen auf seiner Reise sammelt. Mak schafft es so, ganz leicht und völlig unprätentiös ­Wissen zu vermitteln, indem er oftmals einfach nur wiedergibt, was er sieht, um dann zu er­ klären, warum das, was er sieht, sich überhaupt da befindet. So beschreibt er die nebeneinanderstehenden Kirchen ­eines Ortes in Neuengland, um dann über die Geschichte der verschiedenen Konfessionen zu schreiben, zitiert einen Farmer, der über das Versicherungs­ system ­wettert, um einen Bogen zu ­McCarthy, Nixon und Kennedy zu schlagen, und nie hat man das Gefühl, ­eine Vorlesung über die Geschichte Nordamerikas zu besuchen, sondern mit Mak im ­Auto zu sitzen oder im Diner aufgewärmten Kaffee zu trinken. So muss Geschichte erzählt werden.

Siedler, 624 S., e 36,00

Benedict Wells

Fast genial Der durchschnittlich begabte Francis erfährt mit 17, dass er das Er­ gebnis einer Samenbankspende von Genies ist, sein Vater also Har­ vard-Absolvent mit einem IQ von 170. Klar macht Francis sich auf die Suche nach dem Vater, und natürlich ist immer alles anders, als man denkt. Eine verrückte Reise durch Amerika auf der Suche nach sich selbst.

Diogenes, 336 S., e 11,30

Der amerikanische Held J. R. Moehringer | Knapp am Herz vorbei Das ist die unglaubliche Geschichte des Bankräubers Willie Sutton, der lange Zeit ein richtiger Held bei der amerikanischen Bevölkerung war. Als Sohn einer irischen Einwandererfamilie in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, war Willie immer der Meinung, dass er es trotzdem schaffen wird. Doch als er seine große Liebe trifft, wird alles anders. Überfälle, Verhaftungen und spektakuläre Ausbrüche bestimmen sein Leben. Als er 1969, nach 17 Jahren

Haft, als alter Mann entlassen wird, empfangen ihn ein junger Reporter und ein ­Fotograf der Zeitung, die von seinem ­Leben exklusiv berichten will. Er erzählt seine Geschichte nur unter der Bedingung, dass sie zu den wichtigsten Plätzen seines ­Lebens fahren. Und so entsteht eine wilde Reise quer durch New York und in das aufregende Leben des Bankräubers, der bei 200 Überfällen nie eine Schusswaffe Fischer, 448 S., e 20,60 benutzt hatte.

Bröckelnde Familienidylle J. Courtney Sullivan | Sommer in Maine „Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich; aber jede unglückliche Familie ist auf ihre besondere Art unglücklich.“ ­Dieses Zitat aus Tolstois Roman Anna ­Karenina kommt einem manchmal in den Sinn, wenn man diesen großartigen Roman der jungen amerikanischen Schriftstellerin liest. Es wird die Geschichte von vier sehr unterschiedlichen Frauen erzählt, die keine Gemeinsamkeit haben außer einer klitzekleinen, aber nicht unbedeutenden Sache: Sie sind miteinander verwandt. Die Autorin nimmt uns mit in das idyllische Sommerhaus der Familie Kelleher in

Maine und erzählt die Geschichte dieser unterschiedlichen Frauen, die dort – wie jedes Jahr – ihren Sommerurlaub verbringen. Die Fassade der Familienidylle beginnt schnell zu bröckeln, tragen doch alle vier Frauen mindestens ein Problem mit sich herum. J. Courtney Sullivan hat mit Sommer in Maine einen komplexen Familienroman in der Tradition der großen amerikanischen Romanciers geschrieben, ein pures Lesevergnügen auch für jene, die kein Sommerhaus in Maine besitzen, sondern den Urlaub im Park oder auf Balkonien verDeuticke, 512 S., e 20,50 bringen.

Nick Dybek

Der Himmel über Greene Harbor Jedes Jahr verbringen die Männer von Loyalty Island den Winter in Alaska. Der Krabbenfang bestimmt das Leben aller im Ort. Das Meer ist lebenswichtig. Was geschieht aber, wenn diese Konstante weg­ fällt? Der 14-Jährige Cal begreift erst nach und nach, wozu Erwachse­ ne unter solchen Umständen fähig sind.

Mare, 320 S., e 20,50

Amy Waldman

Der amerikanische Architekt Was tut die Jury, die entscheidet, welches Mahnmal an die Toten von 9/11 erinnern soll, wenn der anonym eingesandte Siegervor­ schlag von einem Moslem stammt? Spannender Roman um eine Geschichte, die genau so hätte stattfinden können. Der Amerika-Roman des Jahres!

Auf großer Fahrt

Henry James | Überfahrt mit Dame Eine seit über zehn Jahren verlobte, nicht mehr ganz junge Dame auf dem Weg von Boston nach Liverpool zu ihrem Bräutigam. Den allerdings hat sie auch eben jene zehn Jahre nicht mehr gesehen, die Leidenschaft hält sich demnach in Grenzen. Hinzu kommt, dass ein gewandter junger Mann aus besserer Gesellschaft sich anstatt seiner Mutter, die die eigentliche Reisebegleiterin der späten Braut sein

sollte, während der Überfahrt rührend um die Dame kümmert ... Zu Recht gilt Henry James als einer der größten US-Autoren des 19. Jahrhunderts, wie kein anderer leuchtet er die Nuancen der menschlichen Psyche aus und sagt zwischen den Zeilen oft mehr als andere in dickleibigen Romanen.

Aufbau, 175 S., e 17,50

Schöffling, 512 S., e 25,70

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James Fenimore Cooper

Bestseller Belletristik

Adam Johnson

Das geraubte Leben des Waisen Jun Do Ein furioses Meisterwerk über ein Land, das wohl nicht so schnell zum Reiseziel werden wird: ein Roadmovie ohne Straße, ein Spionagethriller ohne Spione, ein Liebesroman mit halbem Happy End und eine Dystopie mit Echtheitsgarantie, die sogar Orwell das Fürchten lehren würde. Und vielleicht ist auch alles wahr – in jedem Fall: fesselnd, beklemmend und mit hohem Suchtfaktor.

Suhrkamp, 687 S., e 23,60

Doris Knecht

Besser

Über die kleinen und großen Geheimnisse einer Frau, die alles hat und trotzdem im falschen Leben zu sein scheint, schreibt Doris Knecht in ihrem unnachahmlich nonchalanten Stil. Ein Buch zum Lachen, das einem beim genaueren Hinschauen schnell vergeht. Und viele Leserinnen fragen sich: Warum schreibt die Knecht über mich? Rowohlt, 288 S., e 20,60

Ursula Poznanski

Fünf

Kennen Sie Geocaching? Das ist moderne Schatzsuche mit GPS. Nur das, was die Salzburger Kommissarin Beatrice Kaspary in den versteckten Plastikboxen findet, ist nicht das, was man normalerweise bei solchen Spielen findet. Eine aufregende Schnitzeljagd nur für starke Nerven!

Wunderlich, 384 S., e 15,40

Rosa Liksom

Der letzte Mohikaner

Hanser, 656 S., E 35,90

Pierre Bayard

Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist Kunstmann, 224 S., E 19,50

DVA, 224 S., e 15,50

Bo

Der Weg der Töchter

Fischer, 688 S., E 23,70

Graf, 384 S., E 18,50

Ein Plädoyer für den „Urlaub im Kopf“

Bleibt’s zuhaus von Oliver Hartlieb

Während Petra Hartlieb im Mekongdelta ­herumschippert, stehe ich im Weinviertel vor einem unserer Bücherregale und ich muss zugeben, dass mir das auch viel lieber ist. Fernando Pessoa beschreibt im Buch der ­Unruhe den idealen Reisenden wie folgt: „Der einzig wahre Reisende, den ich gekannt habe, war ein Laufjunge in einem Büro (...). Dieser Junge sammelte Broschüren von Städten und Ländern und Transportgesellschaften (...). Er wusste genau, mit welchen Eisenbahn­ verbindungen man von Paris nach Bukarest ­gelangte, mit welchen Eisenbahnverbindungen man England durchreisen konnte (...) und er wusste, daß es nicht nur besser, sondern wahrer ist, von Bordeaux zu träumen als in Bordeaux auszusteigen.“ Natürlich hätte ich auch gerne drei oder vier Wochen Urlaub, Zeit ohne die Beschwerlich­ keiten des Alltags, aber lieber als wirklich auf dem Eiffelturm zu stehen wäre mir die Lektüre aller sieben Bände von Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Und habe ich nicht in ­Orhan Pamuks Roman Das Museum der Un­ schuld mehr von Istanbul gesehen als bei unserem fünftägigen Besuch dort, kenne ich New York nicht schon längst aus den Büchern ­Hubert Selbys und Paul Austers, was könnte ich dort noch sehen, was Gesine Cressphal in den Jahrestagen von Uwe Johnson nicht schon längst beschrieben hat? An der Hand von Cooper war ich im Nordamerikanischen Urwald, an der von Charles Dickens im London des 19. Jahrhunderts, mit Dostojewski in Moskau, mit Reinhold Messner auf dem Nanga Parbat, mit Hemingway auf dem Kilimandscharo, mit Wassili Grossman in Stalingrad, mit Johnson in Nord­korea, und nach Auschwitz habe ich mich ­getraut mit Monika Held. Ein Sonntagnachmittag im Kunsthistorischen Museum mit unserer Tochter bietet mehr Eindrücke als eine zehntägige Kreuzfahrt. Dazu Pessoa: „Wenn ich reisen würde, fände ich nur die schwache Kopie des­ sen vor, was ich schon ohne zu reisen gesehen habe.“ Aber ganz ohne Sehnsüchte bin ich natürlich auch nicht, und wenn ich einmal wo war, kehre ich gern wieder dorthin zurück

(­ Venedig, Istanbul, Budapest, Hamburg, Berlin) – am liebsten sind mir allerdings die Orte oder Teile von Orten, an denen sich nichts ändert, die der immer neuen Überprüfung des Gesehenen oder Gelesenen standhalten. Als Kind träumte ich schon davon, eines Tages mit der Transsibirischen Eisenbahn zu fahren, allein, was man in den zwölf Tagen alles lesen könnte. Wenn man schon meint reisen zu müssen, finde ich, dass im Zug reisen und lesen die beste aller Reisemöglichkeiten ist: lesen, innehalten, aus dem Fenster schauen, träumen – das ergänzt sich und vielleicht liegt es ja daran, dass die Blüte des Romans und der Boom des Eisenbahnbaus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammenfallen. Natürlich kann man auch im Flieger lesen, bloß tut man das eher, um das Fliegen zu vergessen, während es in der Bahn, finde ich, ein gemeinsamer Prozess ist. Und auch Autoren Reisen ja oft sehr ungern ­dahin, wovon sie dann schreiben, sodass die Realität im Buch der Wahrheit des Autors/der Autorin entspricht. So soll Heimito von Doderer,­ als er Fotos vom echten Wasserfall in Slunj gesehen hat, bestürzt gewesen sein, seine Vorlage nämlich war ein Gemälde und die Realität der Fotografie hätte den gleichnamigen Roman gar nicht entstehen lassen können. Ich denke wieder an Petra im Mekongdelta und ziehe das Buch Der Stille Amerikaner von Graham Greene aus dem Regal, fange an zu lesen, bin, wie damals bei der ersten Lektüre, in Saigon und ertappe mich ­dabei, die Bilder in meiner Fantasie für wirklicher zu nehmen als die von Petra auf Facebook. Und noch heute, obwohl ich schon zehn Jahre in Wien lebe, muss die Stadt sich noch immer von mir ­gefallen lassen, mit dem Wien, wie es in Doderers Strudlhofstiege vorkommt, verglichen zu werden. Und da steht es ja auch: Vorgestern hab’ ich mit einem Menschen gesprochen, der von einer dreijährigen Weltreise zurückgekommen ist. Sein Resümee: Bleibt’s ­zuhaus, nirgends ist es so schön und nirgends lebt man im ent­ ferntesten so angenehm wie hier in Wien.“

Abteil Nr. 6 Die finnische Archäologie-Studentin hat sich ihre Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn ganz anders vorgestellt. Auf engstem Raum teilt sie sich das Abteil mit einem nach Zwiebel und Wodka stinkenden russischen Arbeiter, der ihr unentwegt Geschichten über sein wildes Leben aufdrängt. Nicht gerade ein Reisebegleiter, den man sich für so eine lange Zugfahrt wünscht. Doch im Laufe der langen Fahrt entwickelt der Mann echte Fürsorge, bietet ihr sein Essen an, wird einfühlsamer und beide schließen langsam Freundschaft.

Yejide Kilanko Rainer Merkel

Bitter Sweet Symphony Tom Liehr | Sommerhit

Martin Gold, der Held der Geschichte Sommerhit hieß nicht immer Martin Gold. Denn der bekannte Musiker, der gerade einen Hit in den Charts hat, war einmal Falk Luther, ein durchschnittlicher, ein biss­ chen zu dicker Bursch aus der ehemaligen DDR. Mit seiner Familie ­verbringt er im Jahr 1980 im sozialistischen Bruderland Ungarn am Balaton einen unbeschwerten Sommerurlaub und verliebt sich das ­allererste Mal. Was er nicht weiß: seine Familie plant heimlich die Flucht in den Westen. Was niemand ahnt: Die Flucht verläuft nicht nach Plan und seine Familie wird auseinandergerissen. Perfekte Som­ merlektüre mit Tiefgang, die einem noch lange in Erinnerung bleibt.

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Aufbau, 336 S., e 10,30

William T. VOLLMANN

Europe Central In über dreißig Geschichten erzählt Vollman die Geschichte der UdSSR und des Deutschen Reiches während des Zweiten Weltkriegs. Anhand von ­Einzelschicksalen, wie dem von Schostakowitsch, General ­Paulus, Käthe Kollwitz und den Bewohnern des belagerten Leningrad, versucht der Autor dem Geheimnis der Geschichte auf die Spur zu kommen. Die Village Voice schreibt über den Roman: „Vollmann habe etwas geschaffen, das Schönheit und historischen Wert besitzt, einen visionären Grundtext über menschliches Leid.“ Und dem ist nichts hinzufügen.

Suhrkamp, 1.028 S., e 41,10

Joe R. Lansdale

Dunkle Gewässer Texas in den 30erJahren. Sue Ellen findet ­eine Leiche und einen Beutel Geld, der ihr helfen soll, aus ihrem Kaff abzuhauen. Mit ­ihrem Freund Terry, einem Schwulen, der farbigen Jinx und ihrer ­alkoholabhängigen Mutter begibt sich Sue Ellen auf eine Reise, die bald zur Flucht wird. Unglaublich dichte Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann. Ein Abenteuer im Stil von Tom Sawyer – nur blutiger ...

Tropen bei Klett-Cotta, 320 S., e 20,60

Dave Eggers

Ein Hologramm für den König Alan Clay reist für eine amerikanische IT-Firma nach Saudi Arabien, um dem König ein holografisches Telekonferenz­ system zu verkaufen. Mitten in der Wüste soll eine neue Wirtschaftsmetropole entstehen, wo Alan und sein Team König Abdullah die hoch entwickelte IT-Technik präsentieren sollen. Aber als sie dort ankommen, stellen sie fest, dass die Economic City noch eine riesige Baustelle ist. Sie werden in einem Zelt ohne Klimaanlage und Internet untergebracht. Wann der König auftauchen wird, kann ihnen auch niemand sagen. Alan pendelt zwischen Hotelzimmer und Präsentationszelt hin und her, freundet sich mit seinem Fahrer Yousef an und wird von einer Dänin illegal mit Alkohol versorgt. Ein kluger und vergnüglicher Roman über die aberwitzigen Auswüchse der Globalisierung.

Kiepenheuer & Witsch, 352 S., e 20,60


Eva Menasse

Heinz Strunk

Joachim Meyerhoff

Margaret Mazzantini

Michael Köhlmeier

Kiepenheuer & Witsch, 432 S., E 20,60

Rowohlt, 288 S., E 20,60

Kiepenheuer & Witsch, 352 S., E 20,60

Dumont, 702 S., E 12,40

Hanser, 656 S., E 25,60

Junge rettet Freund aus Teich

Quasikristalle

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Das schönste Wort der Welt

Die Abenteuer des Joel Spazierer

Aufgeblättert | Nataˇsa Dragni´c

Liebe, Eifersucht und viel Meer von Petra Hartlieb

Brillantin’ brutal’

Thomas Raab | Der Metzger kommt ins Paradies Adrian Metzger bekommt zum Geburtstag eine Reise geschenkt und findet sich in seiner ganz persönlichen Hölle wieder. An einem sogenannten Hausmeisterstrand in Italien! Und natürlich ist er total unglücklich. Weil zu heiß, zu viele Menschen und überall der lästige Sand. Aber nach dem Verschwinden und Tod eines

Wahrscheinlich war es unbewusst, dass mir in diesem verregneten Frühsommer zwei Bücher in die Hände fielen, von deren Cover mir Meer und blauer Himmel entgegensprangen: Wenn schon nicht Sommer im wirklichen Leben, dann wenigstens in der Literatur. Und siehe da, ich habe eine neue Autorin entdeckt! Zwei Bücher gibt es bislang von der auf Deutsch schreibenden kroatischen Autorin Nataša Dragnic´ und in beiden nimmt das Meer einen wichtigen Platz ein. Jeden Tag, jede Stunde ist die anrührende Liebesgeschichte zwischen Dora und Luca, die im Kindergartenalter ihren Anfang nimmt. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen jede freie Minute miteinander bis zu dem Tag im September, an dem Dora mit ihren Eltern nach Paris zieht und Luca im kroatischen Dörfchen zurücklässt. Sechzehn Jahre später treffen sie sich zufällig

wieder und knüpfen nahtlos da an, wo sie als Kinder jäh unterbrochen wurden. Nur leider ist das Leben nicht mehr so einfach, wie es damals war … Auch in ihrem neuen Roman Immer wieder das Meer nimmt die Liebe eine zentrale Rolle ein. Diesmal spielt die Geschichte in Italien, drei Schwestern, die e­ inen Mann lieben, und die Eifersucht legt sich wie eine bleierne Decke über die ­Familie. Drei Mädchen, die aus ihrer glücklichen Kindheit in das komplizierte Leben der Erwachsenen stolpern. Liebe, Eifersucht und das Altwerden der geliebten Eltern – wie Nataša Dragnic´ darüber schreibt, ist ein wenig wie in einem Film von Ingmar Bergman, nur eben italienisch: stimmungsvoll, melancholisch und voller Poesie.

Immer wieder das Meer, DVA, 368 S., e 20,60 Jeden Tag, jede Stunde, btb, 288 S., e 10,30

Reise nach Absurdistan

Hundes sind der Metzger und seine ­Danjela einer viel größeren Sache auf der Spur. Da ist plötzlich niemandem mehr langweilig … Thomas Raab schafft mit schwarzem ­Humor und viel Feingefühl einen anfangs sehr lustigen, aber zum ­Ende hin auch düsteren und gesellschaftskritiDroemer Knaur, 288 S., e 20,60 schen ­Krimi.

Am Haken

René Freund | Liebe unter Fischen Fred Firneis, erfolgreicher Lyriker, leidet an einer Schreibblockade. Seine Verlegerin schickt ihn auf eine Hütte in die Alpen, wo der Berliner auf andere Gedanken kommen soll. Kein Strom, kein Internet und er beginnt seiner Verlegerin Briefe zu schreiben, die allerdings jäh aussetzen, als

er auf die junge Limnologin Maja trifft, die hier über die Elritze forscht. Ein unterhaltsames Sommerbuch, das ­Bilder von namhaften Werken wie Marlen Haushofers Die Wand bis zu Wolf Haas’ Knochenmann in den Kopf zaubert.

Deuticke, 208 S., e 18,40

Lieben, lernen und loslassen Jojo Moyes | Ein ganzes halbes Jahr Manchmal braucht man Kitsch. Und ­Bücher, bei denen man vorher schon weiß, dass man hinterher weinen muss. Und wie schön, wenn man dann so eines findet, wie Ein ganzes halbes Jahr – so witzig und gefühlvoll und noch dazu so wunderbar geschrieben. Die junge, schräge Britin Louisa nimmt aus Verzweiflung einen Job an, den sie von Anfang an hasst: Sie soll die

Gesellschafterin des jungen, schnöseligen Will werden, der seit einem Unfall gelähmt ist. Ihre Versuche, den lebensmüden Schwerbehinderten aufzumuntern, gehen zeitweise ziemlich in die Hose, doch sie gibt nicht auf, und bald schon geht ihr Verhältnis weit über das Geplante hinaus. Ein zugleich trauriges und witziges Buch, anrührend und klug! Rowohlt, 512 S., e 15,50

Christiane Rösinger | B  erlin–Baku – Meine Reise zum Eurovision Song Contest Christiane Rösinger kauft sich ein Auto und fährt mit einer Freundin nach Baku zum Song Contest. Das ist der Plot für das neue großartige Buch der Berliner Musikerin und Autorin Christiane Rösinger. Zugegeben, die Ziele der klassischen ReisejournalistInnen mögen vielleicht andere sein, aber hier reist ja schließlich auch nicht irgendjemand. Und so ist Rösingers Buch auch nicht ein Reisebericht von vielen, sondern das gewitzte Logbuch einer klugen und belesenen Beobachterin mit Blick für die Feinheiten und Grotesken einer Reise, an deren Ende zwar kein Topf mit Gold, aber doch eine Halle aus Kristall voller Pop­musik wartet.

Fischer, 224 S., e 17,50

Max Dax & Anne Waak

Spex | Das Buch 33 1/3 Jahre Pop Die nächste Zeitreise in Sachen Musikgeschichte kann man in diesem Jahr zusammen mit der guten, alten Spex unternehmen. Denn die feiert sich heuer zu einem ungeraden Geburtstag selbst und gibt beim neu gegründeten Verlag Metrolit eine ziegelsteingroße Best-Of-Jubel-Compilation heraus. Gesammelt und chronologisch geordnet findet der geneigte Popmusikfan hier die interessantesten Texte, sämtliche Cover und alle AlbumChart-Listen der letzten 33 Jahre Spex. Eine nostalgische Reise durch drei Jahrzehnte Musikgeschichte aus der Sicht vom Mut­ terschiff aller alternativen deutschsprachigen Musikzeitschrif­ ten zum Noch-einmal-Revue-passieren-Lassen ist garantiert. Wir gratulieren ganz herzlich zum Geburtstag! Metrolit, 480 S., e 28,80


Hermann Knoflacher

Bill Bryson

Zurück zur Mobilität

Bestseller Sachbücher

Bittermann/Matzek

Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

Ueberreuter, 96 S., E 9,70

Mekong Food

Grillen mit Adi & Adi

Styria, 224 S., E 39,99

Pichler, 208, E 19,99

Michael Langoth

Goldmann TB, 640 S., E 10,30

Navid Kermani

Eat it!

Ausnahme­ zustand

Cheryl Strayed

Der große Trip Ohne jegliche TrekkingErfahrung bricht die 26-jährige Cheryl Strayed auf, um den Pacific Crest Trail zu bewältigen. Ein Weg, einen halben Meter breit und 4.284 Kilometer lang, mitten durch die Wildnis entlang der Pazifikküste von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze. Ein Abenteuer, in das sie sich aus einer tiefen Lebenskrise heraus gestürzt hatte, das sie fast umbringt und schließlich ihr Leben verändert. Kailash, 448 S., e 20,60

Wolfgang Büscher

Hartland

Zu Fuss durch ein Land zu gehen, in dem man normalerweise jeden ­Kilometer mit dem Auto zurücklegt – da muss man schon ein echter Spinner sein. Wie gut, dass es solche noch gibt, wie zum Beispiel Wolfgang Büscher, der schließlich schon mal von Berlin nach Moskau gegangen ist. Amerika aus der Fußgänger­ perspektive.

Rowohlt, 304 S., e 20,60

Dan Kieran

Slow Travel Ein Zitat von Bruce Chatwin auf der Rückseite des Buches sagt ­alles: „Tourismus ist ­eine Todsünde“. Ein ­Plädoyer für das Reisen ohne genauen Plan, ohne Abhaken von Sehenswürdigkeiten und ohne Reiseführer. Reisen kann auch bedeuten: Langsam eine neue Welt erkunden, sich auf Abenteuer ein­ lassen und keine Panik bekommen, sollte etwas in einem exotischen Land mal nicht so sein, wie man es erwartet hat. Rogner & Bernhard, 223 S., e 20,60

Essen Sie nichts, was ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte An jeder Ecke ein Fast-Food-­ Restaurant, in den Supermärkten Fertigprodukte mit einer langen unaussprechlichen Zutatenliste. Wir leben in einer hektischen, schnelllebigen Zeit und leider wird das Essen immer mehr zur Neben­ sache. Dabei kann es so einfach sein, sich ­gesund und ausgewogen zu ernähren, wie die Grundregeln dieses Buches veranschaulichen: „Essen Sie bunt“, ­„Essen Sie Lebensmittel, die verderben können“, „Meiden Sie Lebensmittel, für die im Fernsehen geworben wird“ oder „Meiden Sie Produkte, die mehr als fünf Zutaten enthalten“. Wenn Sie die Ratschläge dieses schönen, kleinen Büchleins befolgen, ist es keine Hexerei, sich gesund und ausgewogen zu Kunstmann, 240 S., e 18,50 ernähren.

Interview | Ute Woltron

»Ich bin ein Landkind mit Megacity-Einfluss« Was war zuerst – Küche oder Garten?

Garten und Kochen sind für mich eins, man nascht ja ununterbrochen an allem, wenn man die richtigen Pflanzen setzt. Im Frühling Sauerampfer, im Herbst Nüsse und frostgereifte Mispeln. Man frisst sich im Garten glücklich durch das Jahr, von der Hand in den Mund. Sind Sie ein Stadt- oder Landkind?

Der Gemüsegarten meiner Großmutter war mein Kindergarten. Ich bin ein Landkind mit Megacity-Einfluss. Also Land, mit allem, was dazugehört – Forellenteiche, Feuerlheizen und Erdäpfelgraben, Schnittlauch und Petersil und Karotten frisch aus dem Garten, im Obstgarten Zwetschken, Birnen, Nüsse – alles essen und ernten, tagelange Aufenthalte in Kirschbäumen. Ca. 15 cm bin ich aber in Rio de Janeiro gewachsen, das war fast genauso wichtig, dort hab ich zwischen 11 und 14 gelebt. Das heißt, in Ihrer Kindheit gab es keine Fertiggerichte?

Fertiggerichte gab und gibt es niemals. Grauslich! Mag ich nicht, wozu auch?

Sind Sie mit dem grünen Daumen auf die Welt gekommen?

Den kriegt man, wenn man schon mit vier Jahren ein eigenes Gemüsebeet überantwortet bekommt. Das kann jeder lernen, der die Liebe zur Kreatur in sich trägt, um das etwas bombastisch auszudrücken. Es ist ja wirklich keine Hexerei, man muss nur damit anfangen. Haben Sie alles ausprobiert oder lassen Sie sich von kochbegeisterten Freunden helfen?

Gregor Fauma

Beides, ich hab alles ausprobiert, ein paar Rezepte stammen aber auch von Freunden und Verwandten, die wurden teils aus fernen Ländern im Gedächtnisgepäck mit nach Hause genommen und in meinen Küchenplan aufgenommen.

Raus ins Grüne Endlich sind sie alle kompakt und übersichtlich zusammengestellt. Die diversen Häuslern am Roan und Stoan und auch die unbekannteren ­Lokale im Wienerwald. Der Rondo-Redakteur kennt sich aus mit Essen und Natur und zeigt uns die schönsten Plätze. Er erzählt interessante Geschichten über die Ausflugslokale und ihre Betreiber, nützliche Hinweise, wie Anfahrtswege und Öffnungszeiten sind natürlich enthalten und das Ganze ist liebevoll illustriert. Alle raus!

Gab es schon mal eine küchen- oder garten­ technische Katastrophe?

Katastrophe? Nein, das wäre zu hart ausgedrückt. Aber ob die Quitten wirklich im richtigen Moment geerntet werden und ob das Quittengelee tatsächlich diese perfekte geschmeidig-seidige Textur kriegt, ist alljährlich ungewiss. Manchmal funktioniert es, dann wieder nicht.

Brandstätter, 99 Genüsse, die man nicht kaufen kann, 176 S.; Warum schmecken Maulbeeren am besten nackt?, 160 S., je e 25,00

Metro-Verlag, 160 S., e 16,90

Ein Mann, ein Rost?

iwinlneln! r G zu ge

Grillen mit den Hartliebs Wer kennt sie nicht, die Cover der diversen Grill­ bücher: Der Mann steht archaisch am Feuer, während die Frau Salat und Saucen zubereitet. Doch Grillen ist längst nicht mehr Männersache. ­Immer mehr Frauen setzen sich in der vermeintlichen Männerdomäne durch und greifen ebenso zur Grill­ zange. Das zeigen diverse Neuerscheinungen in un­ serer Kochbuchabteilung. Lisa Lemkes Mein Grill­ vergnügen, Silke C. Kobrs Grillfest und ein Grillbuch für Echte Kerle und richtige Mädchen. Und natürlich die Klassiker aus dem GU Verlag, der für jeden Ge­ schmack das perfekte Grillbuch hat. Und mit dem richtigen Grill ist das Ganze ja auch keine Hexerei. Gewinnfrage richtig beantworten und original Weber Bar-B-Kettle-Grill 47 cm gewinnen! (Gesponsert von GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH)

Alle Bücher portofrei online bestellen auf www.hartliebs.at

Gewinnfrage: Welches Buch von Weber’s Grillbüchern gibt es (noch) nicht:  Weber’s Steak

 Weber’s Vegan

 Weber’s Seafood

Mein Name:

E-Mail / Tel.:

Einfach den Gewinnbon ausfüllen und in der Buchhandlung abgeben oder per Post oder E-Mail (Kontaktdaten siehe Rückseite) schicken. Teilnahmeschluss: 31.08.2013

Foto: Weber

C.H. Beck, 253 S., e 20,60

Michael Pollan

Original Weber Grill zu gewinnen!

Hier werden nicht die spektakulärsten und schönsten Plätze der Erde besucht, sondern die politisch brisantesten. Denn Kermani schaut dorthin, wo die meisten Reporter schon wieder das Interesse verlieren, er erzählt vom Alltag der Menschen in ­Syrien, dem Iran oder Afghanistan. Hinter diesen Geschichten verbergen sich allerdings viel mehr als nur Einzelschicksale, sondern es erschließt sich ein aktueller Blick auf weltpolitische Zusammen­ hänge.


Bestseller Kinder- und Jugendbücher

Sven Nordqvist

Oetinger, 32 S., E 13,40

Oetinger TB, 256 S., E 8,30

Beltz, 136 S., E 13,40

Kinder an die Macht

Giles Andreae

Ich und die Queen Die kleine Freya fällt aus allen Wolken, als sie eine Einladung zum Tee bei der Queen erhält. Und so viel sei verraten, so hat man die Queen noch nicht erlebt. Der Brite Giles Andreae erzählt eine schräge, kurzweilige und überraschende Geschichte für Kinder ab 5 Jahren, unterstützt von den genial witzigen Zeichungen des berühmten britischen Kinderbuch­ illustrators Tony Ross.

Aladin, 96 S., e 10,30

Saskia Hula

Die beste Bande der Welt Wie frustrierend, wenn alle in einer Bande sind, nur Oscar passt in keine rein. Aber er gibt nicht auf und gründet seine eigene. Und siehe da: Sie wird zur coolsten Bande der Welt, in der alle mitmachen wollen und schließlich auch dürfen. Ein wunderbares Buch zum Thema Ausgrenzung für Kinder ab 5.

Residenz, 40 S., e 14,90

Heinz Janisch

Herr Jaromir fährt ans Meer Der bekannte Detektiv Herr Jaromir muss diesmal mit seinem schlauen Dackel Lord Huber nach Rom, um ein gestohlenes Buch zu suchen. Sherlock Holmes für Achtjährige, witzig geschrieben von Heinz Janisch und vierfarbig illustriert.

ars edition, 160 S., e 13,40

Zoran Drvenkar

Die tollkühnen Abenteuer von JanBenMax Einmal in der Woche ist die Mutter der Brüder Jan, Ben und Max unterwegs und die Nachbarin Frau Metzler kommt zum ­Babysitten. Das Praktische an Frau Metzler ist, dass sie gerne Kaffee trinkt und daraufhin schläft wie ein Stein. Daher servieren ihr die Brüder als Allererstes eine schöne Tasse Kaffee. Dann geht das Abenteuer los: Jan erhält einen Anruf auf seinem Minitelefon, das er im Ohr hat, und die Brüder bekommen mal wieder einen Geheimauftrag, und das kann alles und überall sein. Da sie als Erstes zum Mond müssen, bauen sie sich schnell ein Raumschiff aus Couch und Sesseln. Aber es bleibt nicht nur beim Mond, es geht auch nach Ägypten, nach Frankreich, zum Grand Canyon, auf den Grund des Ozeans und zu den Dinosaurien. Ein riesiger Spaß für Kinder ab 8. cbj, 168 S., e 10,30

Arena, 400 S., E 16,50

Wer bin ich?

Christine Nöstlinger | Als mein Vater die Mutter von Anna Lachs heiraten wollte Cornelius lebt glücklich bei seinem geschiedenen Vater, als plötzlich ein neues Mädchen in seine Klasse kommt: Anna Lachs. Ihre Mutter ist eine Kollegin seines Vaters, also soll sich Cornelius ein bisschen um Anna kümmern. Aber egal, wie nett er zu sein versucht, er erntet nichts als Unfreundlichkeit. Und als er dann erfährt, dass Annas Mutter schon länger die neue Freundin seines Vaters ist, ja sogar von Heirat gesprochen wird, ist er stinksauer. Nicht nur, dass sein Vater ihm Frau Lachs verschwiegen hat, mit dieser Tochter ist ein Zusammenleben undenkbar. Die beiden entschließen sich trotz gegenseitiger Antipathie zur Zusammenarbeit, weil man den Erwachsenen nicht alles durchgehen lassen kann. Großartige Patchworkgeschichte für Kinder ab 9!

Oetinger, 176 S., e 13,40

Geheimnisvolle (Insel-)Welt Yves Grevet | Méto: Das Haus / Die Insel / Die Welt Méto lebt mit 63 anderen Jungen streng bewacht im „Haus des Glücks“ auf einer Insel. Es herrschen strikte Regeln und das Schlimmste ist, dass den Jungen jegliche Erinnerung fehlt und sie nur eines wissen: jeder, der zu alt wird, verschwindet und wird durch einen Neuen ersetzt. Wohin und warum weiß niemand. Méto plant gemeinsam mit seinen Freunden eine Rebellion, sie ver­ suchen aus dem Haus zu fliehen. Eine spannende, dystopische Roman­ trilogie, die sich mit Unterdrückung, Zusammenhalt und Verrat auseinandersetzt. Empfohlen ab 12 Jahren.

DTV, Meto: Das Haus, 224 S., Die Insel, 212 S., Die Welt, 336 S., je e 15,40

Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen empfohlen von Ronja Roschger

Stricken, Nähen und Kochen, ein Muss für jede Frau Ende des 19. Jahrhunderts. Aber das passt Calpurnia, kurz Callie genannt, überhaupt nicht. Ihre Eltern hoffen, dass sie als einziges Mädchen von sieben Geschwistern einmal eine feine Dame wird. Doch das ist das Allerletzte, was Calpurnia in den Sinn kommen würde. Denn sie hat bereits ihre größte Leidenschaft gefunden: mit ihrem Großvater die Natur zu erforschen! Am liebsten würde Callie den ganzen Tag am Fluss und im Wald verbringen, wenn ihre Mutter diese Pläne nicht zu­ nichte machen würde, indem sie Calpurnia mit Koch-, Strick- und Klavierstunden auf Trab hält. Ein wunder­ bar geschriebenes Buch, welches einen mitreißt und in die vielfältige Welt der Natur entführt. Für alle Mädels ab 11, auch für die ganz Großen! Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen, Jacqueline Kelly, Hanser, 336 S., e 17,40

House of Secrets: Der Fluch des Denver Kristoff

Sommersprossen auf den Knien

Als die Hasen noch fliegen konnten

Findus zieht um

Columbus/Vizzini

Maria Parr

Melanie von Bismarck

MitarbeiterInnen stellen sich und ihre Lieblings­ bücher vor

hanna moritsch Geboren

im falschen Jahrhundert, wenns nach mir geht Das mag ich

Pistazieneis & Babykatzen Das mag ich nicht

Die Vorstellung einer Zombie­ apokalypse :( Lieblingsautor/en

Gerbrand Bakker, Hinrich von Haaren, Terry Pratchett … Lieblingsbuch

Schlimmes Ende von Philip Ardagh

Weltbeste Erfindung

Schokolade (oder das Internet)

Wertvollster Besitz

alle meine Haustiere


hartliebs

empfehlen Bücher für den Sommer

Für den Strand

Eva Menasse

Rohinton Mistry

DuMont, 702 S. e 12,40

Kiepenheuer & Witsch, 432 S. e 20,60

Fischer, 1.328 S. e 15,50

ˇ Roberto Bola no

Rainer Merkel

Fischer, 1.200 S. e 15,50

Jonathan Tropper

Droemer Knaur, 448 S. e 10,30 Kevin Brooks

Live Fast, Play Dirty, Get Naked

Eva-Maria Motz

Hanna Moritsch

Judith Ruckstätter

Peter Haigermoser

DuMont, 624 S. e 41,10

Carlsen, 256 S. e 17,40

Suhrkamp, 976 S. e 10,30

Thomas Wolfe

August Strindberg

Mira Lobe

Nikolai Gogol

Fischer, 688 S. e 23,70

btb, 784 S. e 15,50

Mare Verlag, 792 S. 4 Bände im Schuber e 80,20

Jungbrunnen, 32 S. e 13,95

mit den 20 Radierungen Artemis & Winkler, 524 S. e 91,50

Joachim Meyerhoff

Marie Pohl

Judith Schalansky

Bo

Kiepenheuer & Witsch, 352 S. e 20,60

e 9,20

Heinz Strunk

Annemarie Schwarzenbach

Junge rettet Freund aus Teich

Flavia Company

Marina Lewycka

Die Insel der letzten Wahrheit

Schau heimwärts, Engel

Wann wird es endlich Maries Reise wieder so, wie es nie war Fischer, 352 S.

Rowohlt, 288 S. e 20,60

Tender | Gemüse

Bis ans offene Meer

Taschenatlas der abgelegenen Inseln Fischer, 240 S. e 15,50

Valerie und die Gute-Nacht-Schaukel

Melanie von Bismarck & Axel Scheffler

Achilla, 600 S. e 28,80

Robert Crumb & David Mairowitz

Rosemary Wells

Henry D. Thoreau

Hanser, 464 S. e 23,60

Reprodukt, 176 S. e 17,50

dtv, 368 S. e 15,40

T. C. Boyle

Wenn das Schlachten vorbei ist

Reprodukt, 384 S. e 40,10

Bär im Boot

Pierre Bayard

Walter/Rustenholz/Arque

Ned Vizzini

Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist

Kafka

Die rätselhafte Reise des Oscar Ogilvie

Diogenes, 496 S. e 12,30

Blanvalet, 576 S. e 15,50

Kunstmann, 224 S. e 19,50

Frederking & Thaler, 319 S., e 25,00

Arena, 400 S. e 16,50

Jonathan Evison

Lisa Moore

Martin Parr

Jürgen Goldstein

Catherynne M. Valente

Kiepenheuer & Witsch, 384 S. e 10,30

Hanser, 352 S. e 23,60

Schirmer Mosel, 80 S. e 20,60

Im Rachen des Alligators Life’s a Beach

Legendäre Reisen Auf den großen Routen rund um die Welt

Schachmatt

Das Lied von Eis und Feuer 01 – Die Herren von Winterfell

Die Entdeckung der Natur Matthes & Seitz Berlin, 310 S. e 39,10

Zeruya Shalev

Christian Schünemann

Daniel Kampa

Michael Langoth

Berlin, 528 S. e 10,30

Diogenes, 368 S. e 20,50

Diogenes, 240 S. e 17,40

Styria, 224 S. e 39,99

Jaume Cabré

Claude Lanzmann

Geert Mak

Porombka, Stephan/ Porombka, Wiebke

Rowohlt, 688 S. e 13,40

Siedler, 624 S. e 36,00

Das Schweigen des Sammlers Insel, 845 S. e 10,30

Der patagonische Hase

Fahrradfreunde

Amerika!

Mekong Food

Atlas inspirierender Orte Bibliographisches Institut, 160 S., e 30,90

2 x 18=9

Jules Verne

House of Secrets: Der Fluch des Denver Kristoff

Reise um die Erde in achtzig Tagen Diogenes, 272 S. e 11,30

Die wundersame Geschichte von September, die sich ein Schiff baute und ...

Herman Melville

Moby-Dick

btb, 1.056 S. e 13,40

Rowohlt, 320 S., e 18,50 Roddy Doyle

Robert Musil

cbj, 240 S. e 15,50

Rowohlt, 1056 S. e 16,50

Marc Elsberg

Mark Twain

Blanvalet, 800 S. e 10,30

Hanser, 712 S. e 35,90

Mary, Tansey und die Reise in die Nacht

Der Mann ohne Eigenschaften I

BLACKOUT – Morgen ist es zu spät

Tom Sawyer & Huckleberry Finn

Liechtenstein park

ten s te ins tr a

Gr ü

n en

ße

Wir freuen uns auf Sie!

Manesse, 488 S. e 23,60

ch

ab 2. September gibt es Hartliebs Bücher auch im 9. Bezirk in der Porzellangasse 36

Walden

L ie

www.hartliebs.at

Kornblumenblau

Rowohlt, 144 S. e 8,30

Carlsen, 304 S. e 15,40

Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt

George R. R. Martin

Für den Rest des Lebens

Der alte Mann und das Meer

Beltz, 136 S. e 13,40

Silvia Sager (HrsG.)

Alles über Lulu

Ernest Hemingway

Als die Hasen noch fliegen konnten

Berlin, 160 S. e 9,20

Tausendundeine Nacht

Tote Seelen

Joseph Sheridan-Le-Fanu

edition ebersbach, 200 S., e 20,40

dtv, 464 S., e 20,50

Der Turm

Dave Shelton

Orientreisen – Reportagen aus der Fremde

Chris Ware

Graffiti Moon

Die Werte der modernen Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere

46 Buchhandlungen in Wien zeigen Gesicht

IhrBuchhateinGesicht.at

Uwe Tellkamp

dtv, 480 S. e 15,40

Währinger Straße 122 A-1180 Wien Fon: +43 1 - 942 75 89 office@hartliebs.at So unterschiedlich wir aussehen, so unterschiedlich sind unsere Geschäfte und Angebote. Doch wir haben viel gemeinsam. Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden umfassende und persönliche Betreuung und beleben die Stadt.

Cath Crowley

Das Gleichgewicht der Welt

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Bernadetta Soroko

Nigel Slater

Quasikristalle

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Barbara Kadletz

Was ich schon immer lesen wollte

Kinder- & Jugendbuch

e lla

Anna Roschger

Sieben verdammt lange Tage

Reisen im Kopf

Por z

2666

Oliver Hartlieb

Unterwegs

Margaret Mazzantini

Das schönste Wort der Welt

Petra Hartlieb

Für den Balkon

Bauernfeld­ platz

Alle in dieser Zeitung angegebenen Preise verstehen sich inklusive aller Steuern. Angebot freibleibend, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Fotos: www.helmutwimmer.net Lektorat: Kirsten Gleinig Art Direktion: Atelier Tiefner, www.ateliertiefner.at

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Hartliebs Sommer 2013  

Hartliebs Sommerzeitung 2013 Empfehlungen und Besprechungen aktueller Bücher

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