Issuu on Google+

++ Übersicht Einleitung • Definition, Überblick, Selbstoffenbarung vs. Beziehung • Beziehungsohr Hauptteil • • • •

Persönlichkeitssubstanzen (Transaktionale Analyse) Das Bild vom Anderen Reaktionen des Empfängers Grundarten von Beziehungen / Manöver

Schlussteil • •

Selbstkonzept Funktionalisierung

1


Einleitung

2


++ Einleitung Definition: „Was ich von dir halte und wie wir zueinander stehen.“

• • • • •

Wie steht der Sender zum Empfänger Ausdruck über: Tonfall, Formulierung, nichtsprachliche Elemente Es wird immer eine Beziehung ausgedrückt (Behandlung) Klärungsbedarf: Beziehung zwischen sich und Empfänger Persönlichkeitsbildend („So einer bin ich also“)

3


++ Überblick Selbstoffenbarung

So einer ist er also... (ICH-Botschaft)

Beziehung

Wie stehen wir zueinander... (WIR-Botschaft)

Was ich von dir halte… (DU-Botschaft)

4


++ Einleitung

(Selbstoffenbarung vs. Beziehung)

Selbstoffenbarung • „Was sagt mir deine Äußerung über dich aus.“ • ICH-Botschaften • Einseitige Beurteilung des Empfängers

Beziehung •„Was ich von dir halte und wie wir zueinander stehen.“ •DU/WIR-Botschaften •Bidirektional Sender/Empfänger definieren ihr Zueinander

5


++ Einleitung

(Selbstoffenbarung vs. Beziehung)

„Ich bin enttäuscht.“ „Ich fühl mich verletzt.“

„Ich habe 5 mal bei dir angerufen.“

„Ruf mal von dir aus an.“

„Du bist mir wichtig.“ „Wo treibst du dich rum?“

6


++ Beziehungsohr • häufig stark ausgeprägt und empfindlich

• hat eine wichtige Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation • steht in Konkurrenz zum Selbstoffenbarungsohr  Mittelweg ist aktives Zuhören

7


Hauptteil

8


++ Persönlichkeitssubstanzen Alles was die Eltern einem mit auf dem Weg geben, z.B. Verbote/ Gebote, Fürsorge

Eltern ICH

Erwachsenen ICH

Gefühle und Reaktionen von Damals

Wertet Tatsachen aus der Realität, Impulse aus dem Kindheits ICH und Eltern ICH

Kindheits ICH

9


++ PersĂśnlichkeitssubstanzen fĂźrsorglich

Eltern ICH

kritisch

Erwachsenen ICH

ausgelassen

Kindheits ICH

rebellisch

angepasst 10


++ PersĂśnlichkeitssubstanzen Chef

Eltern ICH

Sekretärin

Sie sollten besser aufpassen...

Erwachsenen ICH Kindheits ICH

Eltern ICH Erwachsenen ICH

Wenn sie alles besser wissen...

Kindheits ICH

11


++ Das Bild vom Anderen • Verhalten gegenüber dem Empfänger ist vom Bild abhängig was der

Sender hat Wirklich Vorhandenem

Interpretation des Senders

Bild vom Empfänger

12


++ Das Bild vom Anderen Projektion: „Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber sitzt, regt uns nicht auf.“ (Hermann Hesse in „Demian“ 1972)

13


++ Das Bild vom Anderen Übertragung: • Wahrnehmung wird von unerkanntem Dritten fehlgeleitet  Reaktion bezieht sich auf den unerkannten Dritten

Wie kann man dem entgegen wirken?

14


++ Das Bild vom Anderen Unrepräsentativer Kontakt: • man trifft immer in der gleichen Situation aufeinander  Verabsolution einer eindimensionalen Bekanntschaft

15


++ Grundarten von Beziehungen 3 Grundkategorien: Symmetrische Beziehungen • gleiches Verhalten beider Partner • (Vorschläge, Kritik, Ratschläge von beiden Seiten)

16


++ Grundarten von Beziehungen 3 Grundkategorien: Komplementäre Beziehungen • Unterschiedliches, aufeinander zugeschnittenes Verhalten • Überlegenheit eines Partners • (fragen/antworten, Lehrer/Schüler, befehlen/gehorchen)

17


++ Grundarten von Beziehungen 3 Grundkategorien: Metakomplementäre Beziehungen • Partner A fordert eine symmetrische Beziehung • Subtile Dominanz eines Partners • „Sei mir ein gleichberechtigter Partner.“

18


++ Beziehungsmanöver • Versuch eine bestehende Beziehung umzudefinieren • Verhaltensweise die eine Beziehung verändern soll • (Frage, Befehl, Kommentar über das Verhalten des anderen) Lehrer: „An welchem Fluss liegt Rom?“

Schüler: „Ja, wenn sie das nicht mal wissen…“

• Frage des Lehrers wird symmetrisch gedeutet

• Gleichrangig, nicht komplementär (Abfrage) 19


Schlussteil

20


++ Selbstkonzept • Produkt der gemachten Erfahrungen („So einer bin ich also.“) • Fortwährender Versuch Selbstkonzept zu bestätigen • Streckung der Realität Zwei Mechanismen: 1.Vermeidungen 2.Verzerrungen

21


++ Selbstkonzept Vermeidungen

• Meiden von Situationen die dem Selbstkonzept widersprechen • Resultat: (Übungs-)rückstand / bis zu echtem Unvermögen • Selbstkonzept wird zum Teil der Persönlichkeitsbildung

22


++ Selbstkonzept: Der Teufelskreis

23


++ Selbstkonzept Verzerrungen/Umdeutungen

• Erfahrungen werden in das Selbstkonzept „eingepasst“ • Nachricht wird analog zum Selbstkonzept aufgenommen • Erfolg wird zum Misserfolg („Blindes Huhn findet auch mal ein Korn.“)

24


++ Selbstkonzept Verzerrungen/ Umdeutungen

25


++ Das Ringen um die Beziehungsdefinition

26


++ Das Ringen um die Beziehungsdefinition Durch die Nachricht gibt der Sender zu erkennen wie er die Beziehung sieht Der Empfänger Bestätigt (oder nicht) diese Sichtweise durch sein Handeln: • Akzeptieren

• Durchgehen lassen • Ablehnen • Ignorieren

27


++ Beziehungsstörungen Ursache: • unausgesprochene Konflikte

Fehler: • Beziehungsstörungen auf der Sachebene austragen  „Beziehungsstecknadeln“

28


++ Funktionalisierung der Beziehungsebene Effektive, sachliche Zusammenarbeit ist nur mĂśglich wenn die Beziehungsebene stimmt.

Es ist verfĂźhrerisch die Beziehungsebene zweckdienlich zu missbrauchen. (z.B. Zur Leistungssteigerung)

Diese Verhaltensweise fĂźhrt auf Dauer nicht zum Erfolg

29


++ Quellen Bilder Verzerrungen, Fotograf: joesteer http://view.stern.de/de/picture/schwarz-wei%DF-Perspektive-Perspektiven-Mast-Verzerrung-verzerrt-twisted1193265.html SKA-P EL VALS DEL OBRERO Cover von Sony BMG Music http://en.wikipedia.org/wiki/File:El_Vals_del_Obrero.jpg Ringer Bild http://chapters.aaja.org/Washington/

Inhalt „Miteinander reden 1 Störungen und Klärungen Allgemeine Psychologie der Kommunikation“ von Friedmann Schulz von Thun 47.Auflage Stand: Januar 2009 Veröffentlicht von Rowohlt Taschenbuch Verlag

30


Referat Beziehungsseite