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WALTUNG

MEDIEN

INFORMATIONSTECHNIK & TELEKOMMUNIKATION

ENERGIE

SPIELZEIT 2020/21

TRANSPORT & VERKEHR


WAS IST „SYSTEMRELEVANZ“? Systemrelevanz ist die Relevanz (also die Bedeutsamkeit oder Wichtigkeit in einem bestimmten Zusammenhang), die Staaten, Organisationen, Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen und Berufsgruppen (respektive ihre Angehörigen) für den Betrieb und die Aufrechterhaltung eines Systems, etwa eines Wirtschafts- oder Gesundheitssystems oder der Grundversorgung, haben. Prof. Dr. Oliver Bendel Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Hochschule für Wirtschaft, Institut für Wirtschaftsinformatik


2 VORWORTE 10 200 JAHRE THEATER PUTBUS 15 PREMIEREN UND WIEDERAUFNAHMEN 2020/21 20 EUROPOLIS 3 26 NEUN JAHRE INTENDANZ DIRK LÖSCHNER 28 ABSCHLUSSSHOW UND THEATERFEST 30 MUSIKTHEATER 50 BALLETT 76 KONZERTE 88 SCHAUSPIEL 128 KLASSENZIMMERSTÜCKE 132 THEATER PUTBUS 147 SONDERVERANSTALTUNGEN 156 THEATERPÄDAGOGIK 180 EXTRAS 186 ENSEMBLE 193 ABOS UND PREISE 210 FÖRDERER 217 KOOPERATIONEN 224 IMPRESSUM

I N H A LT

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ALEXANDER BADROW


„Und denke daran: Wenn es nicht relevant ist, ist es nur Lärm.“ Jason Miller

LIEBE FREUNDE DES BEDEUTSAMEN UND BEDEUTUNGSVOLLEN, „SYSTEM relevant?“ — vor einem Jahr hätten wir uns das neue Spielzeitmotto nicht träumen lassen! Das Gewohnte, das Liebgewonnene, das Selbstverständliche war ja immer da, stets verfügbar, unabhängig von seiner Relevanz für den Einzelnen oder für die Gemeinschaft. Dann wurde alles anders. Plötzlich gab es Unterschiede, Gewichtungen, Prioritäten. Wenn Mediziner, Energieversorger und Supermarktpersonal als systemrelevant erklärt werden, Schauspieler, Sänger und Tänzer aber nicht, stellt das die Kulturschaffenden vor existenzielle Fragen. Und die betreffen nicht nur den Lebensunterhalt. Umso mehr freue ich mich darauf und darüber, dass es nun endlich wieder losgeht! Wenn auch ganz anders und in kleinerem Rahmen. Das ist neu für uns alle — vor, auf und hinter der Bühne. Aber das Neue birgt immer auch Chancen für neues Denken. Wir dürfen gespannt sein: Da ist Büchners Woyzeck, der seine Liebste und damit sich selbst zerstört, damit ihn die Gesellschaft nicht länger zerstören kann. Wie so oft bei Büchner steht die Frage im Raum: Welche Entscheidung trifft der Einzelne in Anbetracht äußerer Umstände, die sich nicht beeinflussen lassen. Und wie frei kann so eine Entscheidung überhaupt sein? Oder „The Kraut“, wie Hemingway seine Freundin Marlene Dietrich nannte, deren letzte Lebensjahre vom radikalen Rückzug in ihre Pariser Wohnung geprägt sind. Ging es der Dietrich darum, dass sie nicht mehr sein konnte, was man von ihr erwartete, so erinnert ihre selbstgewählte Quarantäne heute an die Situation vieler. Nur, dass diese Vielen nie eine Wahl hatten. Diese und viele andere Stücke und Schauspiele, Musicals und Tanzabende, Opern und Operetten warten auf Ihre Entdeckung und Betrachtungsweisen. Liebes Publikum, wir haben Sie vermisst. Zeigen Sie den Künstlerinnen und Künstlern mit Ihrem Besuch, dass auch sie relevant sind! Sehr sogar. Alexander Badrow Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund

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DR . STEFAN FASSBINDER


EUROPOLIS 3 — SYSTEM relevant? IST DAS MOTTO DER NEUEN SPIELZEIT DES THEATERS VORPOMMERN. Die letzten Monate haben uns schmerzlich gezeigt, dass vieles von dem, was gestern noch undenkbar schien, und was heute noch maßgeblich ist, morgen urplötzlich an Gültigkeit verliert. Wir sind in eine uns gänzlich unbekannte Lage versetzt worden. Viele Fragen wurden seither gestellt und kontrovers diskutiert. Was ist wichtig? Was zählt im Zusammenleben wirklich? Wie sieht das Heute, vor allem aber das Morgen aus? Die Gesellschaft und ihre Institutionen werden neu bewertet. Diese Auseinandersetzungen sind zwar manches Mal schmerzhaft, aber wichtig für eine lebendige Demokratie. Wir sollten nicht vergessen, was Ludwig Tieck bereits vor 200 Jahren feststellte: „Das wunderbare Utopien liegt oft direkt vor unseren Füßen, aber wir sehen mit unseren Teleskopen darüber hinweg.“ Das Gute, welches in jedem von uns vorhanden ist, wird leider immer wieder übersehen. Und dabei ist es gerade in schwierigen Zeiten wie diesen so wichtig, sich dies in Erinnerung zu rufen. Manche übersehen, wie viel Verstand, Mut und Können, wie viel Positives in uns und unseren Gemeinschaften steckt. Mit Zuversicht und Vertrauen in das Gute im Menschen kann es stets gelingen, aus Krisen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Um einen neuen Raum, eine Welt des Miteinanders, der Gemeinschaft und Solidarität zu betreten. Es ist also gerade jetzt die Zeit für utopische Ideen. Utopien sind keine Träumereien! Sie sind Hoffnungen, Wünsche, Sehnsüchte. Deshalb sollten wir an ein Utopia, eine bessere Welt glauben und für sie kämpfen. Die Geschichte und mit ihr die Kunst und Literatur lehren uns auf vielfältige Weise, dass man aus dem Vergangenen lernen kann. Sie zeigen, wo das utopische Potential liegt, und dass auch dies systemrelevant ist. Dem Theater wird nachgesagt, dass es ein Raum der Utopien sei. Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Besucher*innen und Freund*innen des Theaters Vorpommern, begeben wir uns doch in diesen Raum und folgen seinen Anregungen — für den so notwendigen positiven Blick auf das Leben und die Gesellschaft. Ihr Dr. Stefan Fassbinder Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

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DR . STEFAN KERTH


SEHR GEEHRTE GÄSTE, LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE DES GUTEN THEATERS, ich freue mich sehr, dass nach den vielen Einschränkungen aufgrund der CoronaPandemie die Spielzeit 2020/2021 angekündigt werden kann. Die beiden Standorte des Theaters Vorpommern in unserem Landkreis, Stralsund und Putbus, sind mit einem vielseitigen und hochklassigen Programm wichtige kulturelle Zentren für unsere Bevölkerung und unsere Gäste aus ganz Deutschland und der Welt. Hier darf sich nun wieder der Vorhang heben. Die Spielzeit 2020/2021 greift viele Fragen auf, die uns während der Corona-­ Pandemie umgetrieben haben und noch weiter beschäftigen sollten. Besonders spannend finde ich die Auseinandersetzung mit dem Wert und der Wertschätzung von Arbeit in verschiedenen Stücken auf dem aktuellen Spielplan. Neben schwierigen Fragen und klugen Ideen hält diese Spielzeit tolle Unterhaltung bereit: Tanzstücke, Philharmonische Konzerte und auch ein buntes Angebot von Gastspielen anderer Häuser. Ich freue mich mit Ihnen auf diese Spielzeit, wünsche allen Gästen viel Spannung und Genuss und den Theaterleuten ein theatrales toi, toi, toi! Landrat Dr. Stefan Kerth

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„Wenn es den Banken heute schlecht geht oder Kurse ein bisschen einstürzen, dann schreien alle: ‚Oh, was für eine Tragödie, was sollen wir jetzt tun?‘. Aber wenn Menschen und Kinder hungern oder krank sind, dann passiert nichts. Das ist die Krise, die wir heute haben.“ Papst Franziskus

LIEBE FREUND*INNEN DES THEATERS VORPOMMERN, VEREHRTES PUBLIKUM, die Corona-Pandemie hält unser Land in Atem und sie hat in mehrfacher Hinsicht auch den vorliegenden Spielplan für die Spielzeit 2020/21 beeinflusst und wird ihn wohl noch weiter beeinflussen. Die Zukunft Europas beschäftigt uns zum Abschluss unserer drei EUROPOLIS-Spielzeiten. Die beiden, bereits fest eingeplanten g­ roßen, deutsch-polnischen Opern-Koproduktionen mussten den Zwängen der Zeit jedoch ebenso weichen, wie großformatige Schauspiel- und Ballettproduktionen. Auch die Vollendung unseres Zyklus’ der neun BeethovenSinfonien, von GMD Florian Csizmadia von langer Hand geplant und ebenfalls international besetzt, wird im Beethoven-Jahr nicht mehr gelingen.

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Aber Theatermacher*innen sind flexibel und so haben wir, zunächst für die Zeit bis Dezember 2020, in kürzester Zeit einen neuen, den Anforderungen von Mindestabstand und Sicherheitsregeln entsprechenden Spielplan für Sie entwickelt. Und wir sind der Meinung: Er kann sich sehen und hören lassen! Im Musik­theater erlauben Barock- und zeitgenössische Oper, die Abstandsregeln auch auf der Bühne einzuhalten, und sie bieten einen unerwarteten Erzählbogen über drei Jahrhunderte hinweg. Im Ballett und im Schauspiel treten ebenfalls kleinere Besetzungen an die Stelle großer Ensemblestücke. Die philharmonischen Konzerte passen sich fortlaufend den jeweils gegebenen Bedingungen an. Ab Januar 2021 planen wir zunächst ohne die derzeitigen Einschränkungen. Bitte achten Sie auf Aktualisierungen. Die Krise wirkt wie ein Brennglas und legt unvermittelt den Finger in die Wunde auch in Deutschland stärker klaffender sozialer Ungleichheit. Und sie fragt nach dem richtigen Zukunftskonzept. „Woyzeck“, das erste Sozialdrama der deutschen Theatergeschichte, und „King Kong Theorie“ von Virginie Despentes verbinden wir zum Spielzeitbeginn mit „Humankapital“, einer Stückentwicklung zur Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens. Diese vielleicht einzige echte aktuelle Sozial-Utopie verdient eine ernsthafte Betrachtung. Detlev Glanert und Thornton Wilder zeigen in „Drei Wasserspiele“ Menschen in existentiellen Situationen,­ während das BallettVorpommern sich mit Elvis Costellos „The Juliet Letters“ ganz persönlichen Sehnsuchtspunkten widmet. Im März soll schließlich eine großartige Parabel auf die Solidarität folgen: „Das letzte Schiff“ von Weltstar Sting in deutscher Erstaufführung. Mit der Spielzeit 2020/21 verabschieden sich mit mir gemeinsam ein Großteil des künstlerischen Leitungsteams und viele weitere Künstler*innen von Ihnen und vom Theater Vorpommern. Hinter uns liegen neun gemeinsame Jahre, von welchen ich keines als „business as usual“ bezeichnen würde. Sie waren geprägt von einem stetigen Kampf um den Erhalt unseres Theaters, seiner künstlerischen Substanz und Leistungsfähigkeit. Mit Dankbarkeit, Zufriedenheit und einigem Stolz kann ich ein gesichertes, gut aufgestelltes und erfolgreiches Theater an meinen Nachfolger übergeben. Mein Dank gilt in erster Linie den Mitarbeiter*innen des Theaters, die auch in komplizierter Zeit loyal und geschlossen agierten, und er gilt Ihnen, unserem Publikum. Sie haben uns mit wachem Blick begleitet, haben mit uns gelitten und gekämpft, und Sie haben mit Ihrem Interesse gezeigt, dass Theater für Ihr ganz persönliches System von ausgesprochener Relevanz ist. Im Juni 2021 möchten wir uns daher, gemeinsam mit vielen prägenden Künstler*innen der vergangenen Jahre, in einer großen Bühnenshow und einem anschließenden Theaterfest von Ihnen verabschieden. Doch bis dahin gibt es viel zu entdecken. Wir freuen uns auf Sie! Mit herzlichen Grüßen Ihr Dirk Löschner Intendant

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200 JAHRE THEATER PUTBUS AUF RÜGEN

Die aufblühende Residenz von Fürst Wilhelm Malte zu P ­ utbus war damals nach Heiligendamm das zweite O ­ stseebad und beherbergte zahlreiche Kurgäste. In einem Badeort dieses ­Ranges durfte ein Theater zur Unterhaltung der Besucher*innen nicht fehlen. So wurde 1819 bis 1820 das fürstliche Schauspielhaus als Sommertheater erbaut. ­Feierlich eröffnet wurde es am 20. Juli 1820. Bereits 1826 fand ein Umbau unter der Leitung Johann Gottlieb Steinmeyers statt, der als Karl Friedrich Schinkels Reisebegleiter (1803-1805) in der Literatur erwähnt wird. Trotz zahlreicher Umbauten ist sehr viel alte Bausubstanz erhalten, das Äußere und die Raumstrukturen innerhalb des Hauses blieben unverändert. Durch die umfangreiche und aufwändige Rekonstruktion des Theaters von 1992 bis 1998 ist die alte Schönheit wiederhergestellt. Heute zeigt sich das Theater Putbus als schönstes und ältestes durchgängig bespieltes Theater in Mecklenburg-Vorpommern, als ein historisches Theater von internationaler Bedeutung mit moderner technischer Ausstattung. Über die gesamte Spielzeit 2020/21 veranstaltet das Theater Vorpommern anlässlich seines 200. Jubiläums an seinem Standort in Putbus zahlreiche Sonderveranstaltungen. Der eigentliche Festakt wurde aufgrund der CoronaPandemie verschoben auf Juli 2021.

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DER APOTHEKER Opera buffa von Joseph Haydn Libretto nach Carlo Goldoni

Uraufgeführt wurde „Lo Speziale“ („Der Apotheker“) 1768 zur Eröffnung des Opernhauses auf Schloss Esterházy (Ungarn), hier stand Haydn als erster Kapellmeister dem Orchester und der Oper vor. Auch Kaiserin Maria Theresia besuchte eine der Aufführungen. Das Werk — oft als Haydns beste Oper bezeichnet — eroberte von dort aus die Bühnen. Der Handlung liegt ein Stück von Carlo Goldoni zugrunde: Im Haus des alten Apothekers Sempronio lebt dessen hübsches Mündel Grilletta, die mit einer ansehnlichen Mitgift ausgestattet ist. Sempronios Plan, versteht sich, ist, Grilletta zu heiraten. Sämtliche Arbeit in der Apotheke muss Sempronios Gehilfe Mengone verrichten, während sein Meister lieber die Zeitung liest und sich über das ­Geschehen in der Welt informiert. Grilletta und Mengone lieben sich, Mengone ist jedoch sehr schüchtern. Volpino, ein reicher Lebemann und Kunde der Apotheke, hat es ebenfalls auf ­Grilletta abgesehen. Genug Stoff für eine Komödie! Am Schluss tauchen zwei verkleidete Türken bei Sempronio auf und stiften noch gehörig Verwirrung, läuten aber auch das gute Ende ein. Es ist die erste internationale Opern-Koproduktion des Liebhabertheaters Schloss Kochberg, Theater an der Klassik Stiftung Weimar (1800), mit dem ­Teatru Manoel (1732) in Valletta auf der Insel Malta und dem Theater Vorpommern. Musikalische Leitung: WOLFGANG KATSCHNER Inszenierung: NILS NIEMANN Bühne: CHRISTOPHER MELCHING Kostüme: CHRISTOPHER MELCHING, TAMIKO YAMISHITA GEGUSCH ES SPIELT DIE LAUTTEN COMPAGNEY BERLIN. PREMIERE: PUTBUS: 9. Juli 2021 WEITERE VORSTELLUNG: 10. Juli 2021 Wir danken den Förderern:

2 0 0 J A H R E T H E AT E R P U T B U S

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FESTKONZERT

200 JAHRE THEATER PUTBUS FRANZ SCHUBERT Ouvertüre zu „Die Zauberharfe“ D 644 (Uraufführung 1820) FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Solist: NIEK BAAR, Violine Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA ÖFFENTLICHE GENERALPROBE: 5. Juli 2021 / Stralsund (Großes Haus) KONZERTE: 6. & 7. Juli 2021 / Putbus (Theater)

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TERMINE & VERANSTALTUNGEN THEATER PUTBUS IN DER JUBILÄUMSSPIELZEIT 2020/21 AUSSTELLUNG „FASZINATION DER BÜHNE“ 28. April — 13. Juni 2021, Marstall

KLAVIERKONZERT MIT MARTIN STADTFELD 4. Juli 2021

FESTAKT & FESTKONZERT 200 Jahre Theater Putbus 6. Juli 2021

FESTKONZERT 7. Juli 2021

PREMIERE

DER APOTHEKER

Oper von Joseph Haydn Kooperationsprojekt mit dem Theaterförderverein Putbus e. V., dem Liebhaber Theater Kochberg und dem Theater Manoel, Malta 9. Juli 2021 weitere Vorstellung: 10. Juli 2021

LIEDERABEND MIT ANDREAS SCHOLL UND TAMAR HALPERIN (Cembalo/Piano)

Der international renommierte Countertenor präsentiert ein Liedprogramm aus Barock und Moderne. 11. Juli 2021

2 0 0 J A H R E T H E AT E R P U T B U S

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PREMIEREN 2020/2021

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DAS ABENDLAND M U /S Spielzeit I K T H E A2020/21 TER

SPIELZEIT 2020/2021


1 THE KRAUT —

EIN MARLENE-DIETRICH-ABEND von Dirk Heidicke STRALSUND: 8.8.2020 (Großes Haus) GREIFSWALD: 15.8.2020 (Großes Haus) PUTBUS: 27.2.2021

2  WOYZECK

Schauspiel von Georg Büchner GREIFSWALD: 22.8.2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 26.9.2020 (GROSES HAUS) PUTBUS: 11.3.2021

3  U RAUFFÜHRUNG

HUMANKAPITAL

EINE STÜCKENTWICKLUNG ZUM BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMEN GREIFSWALD: 28.8.2020 (Großes Haus / Werkraum) STRALSUND: 12.9.2020 (Großes Haus / Werkraum)

4 DIDO AND AENEAS

Oper von Henry Purcell in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln STRALSUND: 29.8.2020 (Großes Haus) GREIFSWALD: 26.9.2020 (Großes Haus)

5 NORA

Schauspiel von Henrik Ibsen GREIFSWALD: 13.9.2020 (Großes Haus) STRALSUND: 3.10.2020 (Großes Haus) PUTBUS: 29.10.2020

The Baltic Spirit

6  U RAUFFÜHRUNG

ANGST — DER FEIND IN MEINEM HAUS

von Dirk Kurbjuweit in einer Bühnenfassung von Sascha Löschner GREIFSWALD: 17.9.2020 (Rubenowsaal) STRALSUND: 7.10.2020 (Gustav-Adolf-Saal)

7  D EUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG DAS ABENDLAND

The Baltic Spirit

Schauspiel von Julie Maj Jakobsen STRALSUND: 18.9.2020 (Großes Haus) GREIFSWALD: 3.10.2020 (Großes Haus)

8  U RAUFFÜHRUNG

THE JULIET LETTERS

Ballett von Ralf Dörnen basierend auf dem Album „The Juliet Letters“ von Elvis Costello und dem Brodsky Quartet GREIFSWALD: 19.9.2020 (Großes Haus) STRALSUND: 17.10.2020 (Großes Haus)

9 MONODRAMEN [1] U RAUFFÜHRUNG

DAS VORSPRECHEN von Reinhard Göber

KING KONG THEORIE

von Virginie Despentes / in einer Bühnenfassung von Sabine Michel GREIFSWALD: 30.9.2020 (GROSES HAUS / WERKRAUM) STRALSUND: 28.10.2020 (GROSES HAUS / WERKRAUM)

SPIELPLAN 2020/2021

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10  WINTERREISE

Liederzyklus von Franz Schubert nach Gedichten von Wilhelm Müller GREIFSWALD: 16.10.2020 (Großes Haus / Werkraum) STRALSUND: 29.10.2020 (Großes Haus / Werkraum) PUTBUS: 13.11.2020

11  FAHRENHEIT 451

Schauspiel nach dem Roman von Ray Bradbury in einer Bühnenfassung von Annett Kruschke STRALSUND: 14.11.2020 (Gustav-Adolf-Saal) GREIFSWALD: 22.11.2020 (Rubenowsaal)

12  DREI WASSERSPIELE

Kammeroper-Triptychon von Detlev Glanert Libretto nach Auszügen der „Dreiminutenspiele“ von Thornton Wilder Deutsche Fassung von Herbert Herlitschka  GREIFSWALD: 7.11.2020 (Großes Haus) STRALSUND: 15.11.2020 (Großes Haus)

13  U RAUFFÜHRUNG

DEBUSSY / GERSHWIN

Tanzabend von Ralf Dörnen mit Musik von Claude Debussy und George Gershwin GREIFSWALD: 20.11.2020 (Großes Haus) STRALSUND: 4.12.2020 (Großes Haus)

14 WER HAT ANGST

VOR VIRGINIA WOOLF?

S chauspiel von Edward Albee STRALSUND: 21.11.2020 (Großes Haus) GREIFSWALD: 28.11.2020 (Großes Haus)

MONODRAMEN [2] 15  URAUFFÜHRUNG

GRETA

Schauspiel von Sascha Löschner

ICH, ICH UND ICH!

Die Tagebücher von Witold Gombrowicz STRALSUND: 14.1.2021 (Gustav-Adolf-Saal) GREIFSWALD: 28.1.2021 (Rubenowsaal)

16 DIE LUSTIGE WITWE

 perette von Franz Lehár O GREIFSWALD: 15.1.2021 (Großes Haus) STRALSUND: 27.2.2021 (Großes Haus)

17  DIE WELLE [13+]

Schauspiel von Reinhold Tritt nach dem Roman von Morton Rhue und dem Experiment von Ron Jones GREIFSWALD: 5.3.2021 (Kaisersaal)

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SPIELPLAN 2020/2021


18 DRACULA — Das Musical

Musik von Frank Wildhorn Buch und Liedtexte von Don Black und Christopher Hampton in deutscher Sprache STRALSUND: 21.3.2021 (Großes Haus) GREIFSWALD: 10.4.2021 (Großes Haus)

19  D EUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Das Theater Vorpommern teilt sich das Recht zur Deutschen Erstaufführung mit dem Theater Koblenz.

DAS LETZTE SCHIFF



Buch von John Logan und Brian Yorkey Musik und Liedtexte von Sting GREIFSWALD: 27.3.2021 (Großes Haus) STRALSUND: 16.4.2021 (Großes Haus)

20 URAUFFÜHRUNG

LIEBE LOVE AMORE

Tanzabend von Ralf Dörnen STRALSUND: 10.4.2021 (Großes Haus) GREIFSWALD: 16.4.2021 (Großes Haus)

MONODRAMEN [3] 21  URAUFFÜHRUNG

OLYMPE DE GOUGES von Annett Kruschke

DAS PRODUKT

von Mark Ravenhill

Deutsch von Nils Tabert

GREIFSWALD: 29.4.2021 (Rubenowsaal) STRALSUND: 19.5.2021 (Gustav-Adolf-Saal)

22 TANZZEIT 2021

Tänzer*innen des BallettVorpommern choreographieren für die Tänzer*innen des BallettVorpommern STRALSUND: 1.5.2021 (Hinterbühne) GREIFSWALD: 19.5.2021 (Hinterbühne)

23  DIE WIEDERVEREINIGUNG DER BEIDEN KOREAS

Zeitstück von Joël Pommerat GREIFSWALD: 12.5.2021 (Großes Haus) PUTBUS: 27.5.2021 STRALSUND: 5.6.2021 (Großes Haus)

24 DER ROSENKAVALIER

Komödie für Musik von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal STRALSUND: 16.5.2021 (Großes Haus) GREIFSWALD: 6.6.2021 (Großes Haus)

25  3. MONODRAMENFESTIVAL

GREIFSWALD: 29.5.2021 (Foyer/Stadthalle, Rubenowsaal & Großes Haus / Werkraum)

SPIELPLAN 2020/2021

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WIEDERAUFNAHMEN 2020/2021 MUSIKTHEATER

HÄNSEL UND GRETEL [5+]

Singspiel mit Musik von Engelbert Humperdinck Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Brüder Grimm (in einer Bearbeitung für das Theater Vorpommern) SCHAUSPIEL

HAMLET

Schauspiel von William Shakespeare

MONTY PYTHON’S SPAMALOT

Musical von John du Prez (Musik) & Eric Idle (Musik, Buch und Liedtexte)

ZWEI MÄNNER GANZ NACKT Komödie von Sébastien Thiéry

DIE FEUERZANGENBOWLE

Komödie nach dem Drehbuch und Roman von Heinrich Spoerl. Erstellt von Lutz Keßler OPEN-AIR

ROBIN HOOD — KÖNIG VON SHERWOOD FOREST [8+] Abenteuerstück für die ganze Familie von Thomas Finn & Volker Ullmann

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SPIELPLAN 2020/2021


KINDERTHEATER URAUFFÜHRUNG

DR. DOLITTLE — DER ARZT, DER MIT DEN TIEREN SPRICHT [4+]

Kinderstück mit Musik von Dirk Böhling nach Hugh Lofting

RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN [9+] Schauspiel nach Andreas Steinhöfel

HASE UND IGEL [4+]

Puppenspiel mit Josefine Schönbrodt von Ronald Mernitz nach den Brüdern Grimm KLASSENZIMMERSTÜCKE

FLASCHE LEER [12+]

Klassenzimmerstück von Thilo Reffert

KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER. [14+] Klassenzimmerstück von Janne Teller

DIE WILDEN SCHWÄNE [8+]

Klassenzimmerstück von Silvia Andringa nach Hans Christian Andersen

AUGENHÖHE [12+]

Klassenzimmerstück Tanz von Stefan Hahn

HERO [14+]

Klassenzimmerstück Tanz von Patricia Apergi

SPIELPLAN 2020/2021

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EUROPOLIS 3 — SYSTEM relevant? ÜBERLEGUNGEN ZUM SPIELZEITTHEMA

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SPIELZEITTHEMA


Ein halbes Jahr Ausnahmezustand hat die gewohnten Koordinaten ordentlich durcheinander gerüttelt. Das Virus hat gezeigt, dass die Menschheit erstaunlich geschlossen und mit hohem Einsatz einer globalen Krise gegenübertreten kann. Obgleich nicht alle Menschen gleichermaßen dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, handelten die Gesellschaften erfreulich solidarisch, um ihre schwachen Mitglieder zu schützen. Wo dies nicht geschah, schnellten die Infektions- und Todeszahlen in die Höhe. Der Lockdown zeigte zudem, wie schnell sich die Natur in stark beanspruchten Gebieten erholen kann, wenn die schädigenden Einflüsse (Industrie, Verkehr, Förderung von Rohstoffen) ausbleiben. Bald nach Beginn der Pandemie reagierte die Politik in Deutschland mit den Mitteln der Priorisierung. So veröffentlichte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum 30. März 2020 eine Liste der systemrelevanten Bereiche der Gesellschaft. Von Energie bis Transport, von Information über Gesundheit bis zum Finanz- und Wirtschaftssystem wurden alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens genannt. Den Bereich der Kultur sucht man in dieser Liste vergeblich. Kultur wurde qua Ausschluss als nicht systemrelevant eingestuft. Hunderte Milliarden Euro werden in den nächsten Monaten für die Rettung der deutschen Wirtschaft aufgewendet. Der gesamte Sonder-Förderetat für die deutsche Kultur beträgt gerade einmal 1 Milliarde Euro — auf Musik, Tanz- und Theater entfallen nur 300 Millionen Euro. Auch ein Statement, was den Mächtigen im Land ihre weltweit einzigartige Theaterkultur wert ist. Der Liedermacher Konstantin Wecker schrieb schon im April dazu: „… ein Gedanke kam und kommt den Regierenden nie auch nur ansatzweise in den Sinn: Dass Kultur systemrelevant sein könnte. Sie lassen die Künstler*innen am Existenzminimum dahinvegetieren. Na klar — Kultur könnte die Menschen ja dazu verführen, nicht alles im Leben der Gewinnmaximierung zu opfern: Die eigene Seele. Den eigenen Verstand. ­Kultur kann aufwühlen und verängstigte Menschen zum freien Denken anregen. Kultur kann verändern. Kultur kann Mut machen. Das vor allem: Mut machen, sich nicht einfach alles unhinterfragt gefallen zu lassen. Sie ist nicht für dieses System relevant. Vielleicht aber für ein anderes? Freieres?“ Und so möchten wir in dieser Spielzeit mit Ihnen darüber nachdenken, welche Werte wir in Zukunft als erhaltenswert oder erstrebenswert erachten. Im dritten Jahr unserer Europolis-Triade geht es um nichts weniger als die Zukunft unserer Gesellschaft. Wir sind der Meinung, dass die Kultur in ihr einen der vorderen Plätze einnehmen sollte. Dass sie relevanter ist als Autohersteller, Fluglinien oder Möbelhäuser. Wir drehen den Spieß einmal um: Wie relevant ist eigentlich dieses SYSTEM für uns und unsere Zukunft? Dr. Sascha Löschner Chefdramaturg

SPIELZEITTHEMA

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NEUN JAHRE INTENDANZ DIRK LÖSCHNER LOHENGRIN / Spielzeit 2013/14

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M U S I K T H E AT E R


M U S I K T H E AT E R

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BARTLEBY — EINE GESCHICHTE VON DER WALL STREET / Spielzeit 2014/15

ANNA KARENINA / Spielzeit 2014/15

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NEUN JAHRE INTENDANZ DIRK LÖSCHNER


SURROGATES — MEIN ZWEITES ICH / Spielzeit 2013/14

ROMEO UND JULIA – LIEBE MACHT TOD / Spielzeit 2012/13

M U S I K T H E AT E R

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NEUN JAHRE INTENDANZ DIRK LÖSCHNER

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Nach neun Jahren blickt Dirk Löschner auf die bisher längste Intendanz am ­Theater Vorpommern seit dessen Gründung 1994 zurück. Grund genug für ein knappes Resümee. In kulturpolitisch schwierigen Zeiten gelang es das Theater zu sichern, die Struktur und Substanz seiner Sparten zu erhalten und einen Ausweg aus der 20 Jahre andauernden Finanz-Misere zu erarbeiten. Es wurde erreicht, die Beschäftigten an den verschiedenen Standorten zu einen und ein neues WirGefühl zu etablieren. Mit verjüngten Ensembles, einem breit aufgestellten Spielplan, einer höheren Anzahl an Premieren und Vorstellungen gelang es, die Zuschauerzahlen wie auch die Einspielergebnisse zu erhöhen und so dem Theater Vorpommern einen Spitzenplatz im Bundesland zu sichern. 189.000 Zuschauer*innen konnten in der Spielzeit 2018/19 gezählt werden. Doch vor allem inhaltlich hat sich das Haus mit neuem Selbstbewusstsein regional als auch überregional positioniert. Mit kritischem Blick auf die Lebenslügen selbstgefälliger DDR-Opfer („Die Ballade vom traurigen Café“), durch schmerzhafte Erinnerungsarbeit für die bürgerliche Mitte („Klaus“), aber auch durch verdienstvolle Ur- und Erstaufführungen („Endstation Sehnsucht“, „Das Abendland“) ließ das Leitungs-Team unter Löschners Führung keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit seines künstlerischen Anspruchs. Das Theater mischte sich ein. Das betraf die Anschläge auf Charlie Hebdo ebenso wie das Bekenntnis zu den VIELEN, das Eintreten für LGBTQ* ebenso wie für Geflüchtete. Die Theater in Stralsund und Greifswald wurden so zu Partnern und Impulsgebern für verschiedene gesellschaftlich aktive Gruppen und Institutionen in den Städten und im Land — vom Krupp-Kolleg bis zur Queer-Community, von der Landeszentrale für politische Bildung bis zur Demokratie-Aktie. Doch der Blick blieb nicht auf die Region beschränkt. Früh öffnete sich das Haus hin zu seinem polnischen Nachbarn. Die seit 2013 bestehende Kooperation mit der Opera na Zamku W Szczecinie ermöglichte aufwendige Produktionen („Lohengrin“, „Rock’n’Ballet“, Mahlers „Auferstehungssinfonie“) und gewann Zuschauer*innen in der Metropolregion Stettin. Mit dem deutsch-polnischen ­Theaternetzwerk „viaTEATRI“ wurde diese Achse verstetigt. Mit der „TheaterHanse“ weitet sich der Blick in den gesamten Ostsee-Raum. Das entstandene Netzwerk und das biennale Festival nutzen das Theater Stralsund als Fenster in einen der interessantesten Kulturräume Europas. Benjamin Brittens „War Requiem“ wurde 2018 gemeinsam mit Chören und Orchestern aus Litauen und Polen im Rahmen der Exzellenzförderung der Staatsministerin für Kultur und Medien realisiert und war anlässlich des 100. Jahrestages des Weltkriegsendes von 1918 auch im Berliner Dom zu Gast. Die wiederholten Einladungen unseres Musiktheaters zum Classic Open Air auf dem Berliner Gendarmenmarkt mehrten den guten Ruf des Hauses ebenfalls. Einen Höhepunkt ganz anderer Art bot die Jahrestagung der Dramaturgischen Gesellschaft im Januar 2018 im Theater Greifswald. Unter dem Titel „Dramaturgien des Widerstands“ formulierten Künstler*innen aus vielen Ländern Positionen zu Freiheit und Unfreiheit im „Greifswalder Manifest“: Offenheit, Toleranz, Neugier, Internationalität, Empathie, Solidarität. Die hier vertretenen Positionen können ebenso als künstlerische Grundwerte der Intendanz Löschner, als seine „Greifswalder Dramaturgie“ verstanden werden. * Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender-Personen und Queere

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DANKE! ABSCHLUSSSHOW UND THEATERFEST

Nach neun Jahren unter der Intendanz von Dirk Löschner heißt es Abschied nehmen. Und so bedankt sich das Theater Vorpommern bei seinem Intendanten für neun Jahre gemeinsamen künstlerischen Weg, aber auch für die Steuerung des Schiffes in kulturpolitisch turbulenten Gezeiten. Doch auch der Intendant und die künstlerische Leitung des Hauses möchten sich bedanken: bei Ihnen, beim Publikum, für die stetige Ermunterung, den Zuspruch, die Treue und die Unterstützung bei so mancher Demonstration oder Unterschriftenaktion. Nicht zu vergessen sei der Dank an die Mitarbeiter*innen des Hauses, die das Theater Vorpommern seit­ ­Jahren und Jahrzehnten durch ihre engagierte Arbeit erhalten. Und so lassen Sie uns doppelt feiern — erst mit einer Bühnenshow, die so manches Highlight der letzten Jahre noch einmal auf die Bühne bringt, sowie beim anschließenden Theaterfest, bei dem ausgelassen getanzt, gesungen und getrunken wird.

STRALSUND: 25. Juni 2021 / Großes Haus GREIFSWALD: 26. Juni 2021 / Großes Haus

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ABSCHLUSSSHOW


DER MENSCHENFEIND / Spielzeit 2012/13

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DIE ZAUBERFLÖTE M U S /I KSpielzeit T H E A T2017/18 ER


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MUSIKTHEATER

In meiner letzten Spielzeit blicke ich auf fast neun Jahre erfolgreiche Arbeit hier an diesem wunderbaren Theater zurück. Basis dafür war und ist ein dynamisches Ensemble, bestehend aus erfahrenen und jungen Sängerdarsteller*innen, das unserem Publikum ein ausgewogenes Repertoire anbieten konnte und es trotz der schwierigen „Corona-Zeit“ auch jetzt tut. Mit großem Stolz erfüllt mich, dass unser Ensemble dieses Repertoire aus eigener Kraft in hoher Qualität auf die Bühne bringt. Spezielle Rollen haben wir mit hervorragenden Gästen besetzt. Bei diversen kleineren Rollen half mir meine intensive Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Rostock. So war und ist es möglich, Ihnen im Musiktheater trotz kleinem Ensemble ein breites Spektrum anzubieten: von unserem Mozartzyklus über Wagner, von Verdi über Puccini bis hin zu modernen Stücken wie „A streetcar named desire“ oder der Deutschen Erstaufführung der Kinderoper „Die Schneekönigin“. Herzstück der kreativen künstlerischen Zusammenarbeit unter meiner Leitung ist eine gute Atmosphäre im Ensemble, geprägt von gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um auch in Zukunft auf höchstem qualitativem Niveau zu arbeiten. Horst Kupich Operndirektor und Stellvertretender Intendant

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HORST KUPICH Operndirektor

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DIDO AND AENEAS OPER IN DREI AKTEN VON HENRY PURCELL LIBRETTO VON NAHUM TATE NACH DEM EPOS „AENEIS“ VON VERGIL IN ENGLISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

Was gibt es Schöneres als eine Liebe, die von beiden Seiten erwidert wird? Und doch ist das Glück nicht perfekt: Auf seiner Flucht aus dem brennenden Troja strandet Aeneas an der Küste von Karthago, wo ihn Dido, die Königin des Reiches, gastlich aufnimmt. Dido und Aeneas verlieben sich unsterblich ineinander, das Volk begrüßt die Verbindung zwischen beiden Monarchen. Doch Didos Wider­ sacherin, eine böse Zauberin, schmiedet gemeinsam mit den Hexen düstere Pläne, um die Liebe zwischen den beiden zu zerschmettern. Sie schickt Aeneas einen Geist, der ihn eindringlich daran erinnert, dass er eine Mission zu erfüllen hat: ein neues Troja zu gründen. Doch dafür müsste er Karthago verlassen und seiner ­großen Liebe e­ ntsagen … Besondere Situationen erfordern besondere Entscheidungen — und so bietet diese wunderbare Barockoper einzigartige Möglichkeiten, nicht nur die aktuellen Abstandsregeln auch auf der Bühne einzuhalten, sondern einmal vom „normalen“ Repertoire abzuweichen. Henry Purcells Meisterwerk besticht durch seine facettenreiche Darstellung menschlicher Leidenschaften und Affekte, die tragische Liebesgeschichte eindrucksvoll zu schildern — ein Meilenstein in der Entwicklung des Genres in ­England. Musikalische Leitung: GMD FLORIAN CSIZMADIA Inszenierung: DIRK LÖSCHNER Bühne und Kostüme: CHRISTOPHER MELCHING PREMIEREN STRALSUND: 29. AUGUST 2020 (GROSES HAUS) GREIFSWALD: 26. SEPTEMBER 2020 (GROSES HAUS)

DIRK LÖSCHNER , Intendant des Hauses, und CHRISTOPHER MELCHING, bis Ende der

Spielzeit 2019/20 Ausstattungsleiter und Kostümdirektor am Theater Vorpommern, haben in der Vergangenheit bereits mehrere Opern- und Musicalinszenierungen gemeinsam auf die Bühne gebracht: darunter „Rigoletto“ (2012/13), „Lohengrin“ (Gemeinschaftsproduktion mit der Stettiner Oper 2013/14), „Anatevka“ (2014/15), die Rock-Oper „Jesus Christ Superstar“ (AHOI – Mein Hafenfestival 2019) und jüngst „Der Troubadour“ (2019/20).

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WINTERREISE

LIEDERZYKLUS VON FRANZ SCHUBERT NACH GEDICHTEN VON WILHELM MÜLLER Einen „Zyklus schauerlicher Lieder“ hatte Franz Schubert seine „Winterreise“ genannt. Als er sie 1827 in kleinem Privatrahmen vorstellte, sah er sich einem verblüfften Freundeskreis gegenüber. Was sie erlebt hatten, war weit mehr als ein ­Liederabend, sie waren Zeugen eines großen musikalischen Abschieds geworden. Schubert hatte die von romantischem Weltschmerz geprägten Gedichte Wilhelm Müllers musikalisch auf eine neue gleichermaßen private wie existenzielle Ebene gehoben. Der Protagonist, ein ewiger Wanderer, verfolgt seinen einsamen Weg, getrieben von wechselnden Empfindungen wie Zorn, Resignation aber auch Gelassenheit und Einsicht. Das Ziel ist ungewiss, der Weg ist entscheidend. Die „Winterreise“ ist in allen großen Konzertsälen der Welt zu Hause und doch ist es ein sehr intimes und von Vereinzelung geprägtes Werk, das womöglich gerade in der jetzigen Zeit einen ganz besonderen Blick in die menschliche Seele erlaubt. Musikalische Leitung und Klavier: DAVID BEHNKE Mit: MACIEJ KOZŁOWSKI, Bariton PREMIEREN GREIFSWALD: 16. OKTOBER 2020 (GROSES HAUS, WERKRAUM) STRALSUND: 29. OKTOBER 2020 (GROSES HAUS, WERKRAUM)

DAVID BEHNKE studierte zunächst Klavier an der Folkwang Hochschule Essen, bevor er von 2009 bis 2014 ein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Detmold anschloss. Seitdem arbeitete er mit Orchestern wie dem WDR Rundfunkorchester in Köln, der Südwestfälischen Philharmonie in Hilchenbach oder dem Orchester des Theaters in Halberstadt zusammen. Neben seiner dirigentischen Tätigkeit ist David Behnke ein engagierter Liedbegleiter und gab als solcher viele Konzerte in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder den Niederlanden. 2012 wurde er am Landestheater Detmold als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung engagiert. Ab 2014 wurde er dort zusätzlich Kapellmeister und dirigierte u. a. „La Bohème“, „Die Zauberflöte“, „Hänsel und Gretel“, „L’elisir d’amore“, „West Side Story“, „Kiss Me, Kate“, „Anatevka“, „Wiener Blut“ und „Die Fledermaus“. Seit Februar 2017 ist David Behnke Studienleiter mit Dirigierverpflichtung und seit dieser Spielzeit 2. Kapellmeister und Studienleiter am Theater Vorpommern, wo er u. a. die Musicalgala „Sternstunden des Musicals“ sowie die Mozart-Oper „Die Zauberflöte“, das Musical „Me and My Girl“ und zuletzt die Open-Air-Inszenierung von „Jesus Christ Superstar“ dirigierte. Seit April 2019 hat David Behnke einen Lehrauftrag in Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater Rostock inne.

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DREI WASSERSPIELE

KAMMEROPER-TRIPTYCHON VON DETLEV GLANERT LIBRETTO NACH AUSZÜGEN DER „DREIMINUTENSPIELE“ VON THORNTON WILDER DEUTSCHE FASSUNG VON HERBERT HERLITSCHKA

Eine Meerfrau, der die menschliche Seele fehlt, zwei Kranke, die auf wundersame Genesung hoffen, und drei Schiffbrüchige, die alles für einen Tropfen ­Wasser geben würden — drei existenzielle Situationen, die in kürzester Zeit auf ihren d ­ ramatischen Höhepunkt zusteuern und erschütternd ehrlich mit der Frage umgehen, was den Menschen ausmacht, wenn es ums nackte Überleben geht. Mehr als vierzig Miniaturdramen, „Dreiminutenspiele“ genannt, schrieb der junge amerikanische Dramatiker Thornton Wilder zunächst auf die Korrekturränder seiner Schulhefte und erschuf damit ein kleines Stück Weltliteratur. Der Komponist Detlev Glanert wählte gezielt drei davon aus, um ihnen eine weitere Dimension hinzuzufügen: die des Musiktheaters. Besetzt mit jeweils drei Sängerinnen und Sängern sowie drei mal drei Instrumenten, entstanden so in den Jahren 1985 bis 1994 die 15-Minuten-Opern „Leviathan“, „Der Engel, der das Wasser bewegte“ und „Der Engel auf dem Schiff“. Das Resultat ist ein außergewöhnliches Operntriptychon, bei dem die ganz großen Themen dieser Zeit auf kleinstem Raum zu einem musikalisch-sinnlichen Erlebnis der außergewöhnlichen Art werden. Musikalische Leitung: KIRIL STANKOW Inszenierung: HORST KUPICH Bühne und Kostüme: CHRISTOF VON BÜREN PREMIEREN GREIFSWALD: 7. NOVEMBER 2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 15. NOVEMBER 2020 (GROSES HAUS)

Mit dieser Produktion stellt sich der Dirigent KIRIL STANKOW dem Greifswalder und Stralsunder Publikum vor. Erstmals machte er als Preisträger des renommierten Dirigier-Wettbewerbs in Besançon 2013 international auf sich aufmerksam. Seitdem führte ihn sein künstlerischer Werdegang zunächst als stellvertretender Studienleiter an die Oper Leipzig, später als Kapellmeister und musikalischer Assistent des Chefdirigenten an das Staatstheater am Gärtnerplatz. Auch leitete er Opernaufführungen an den Theatern in Magdeburg und Mannheim. In seiner Eigenschaft als freiberuflicher Dirigent arbeitete Stankow bereits mit Orchestern wie dem MDR Sinfonieorchester, der Neubrandenburger, Jenaer sowie der Freiberger Mittelsächsischen Philharmonie, dem Orchestre National de Lorraine, dem Montenegrin Symphony Orchestra sowie mit der Neuen Philharmonie München zusammen. 2018 gab er mit der Norddeutschen Orchesterakademie sein Debüt in der Hamburger Elbphilharmonie. Seit der Spielzeit 2020/21 ist Kiril Stankow Erster Kapellmeister am Theater Vorpommern. CHRISTOF VON BÜREN entwirft mit den „Drei Wasserspielen“ zum dritten Mal die Ausstattung für eine Musiktheaterproduktion am Theater Vorpommern. Geboren in Bern, studierte er zunächst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Bühnenbild und von 1995-96 am Sichuan Fine Arts Institute Chong Qing/ VR China Bildhauerei. Anschließend bekam er sein Diplom im Fachbereich Bühnenbild und wurde 1999 zum Meisterschüler ernannt. Seit 2001 ist er für die verschiedensten Inszenierungen als Bühnenbildner und Puppenbauer tätig. Durch die Ausstattung der Produktionen von Alexander Zemlinskys „Kleider machen Leute“ und Johann Strauß’ „Fledermaus“ ist er dem hiesigen Musiktheaterpublikum kein Fremder mehr.

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DIE LUSTIGE WITWE

OPERETTE VON FRANZ LEHÁR LIBRETTO VON VICTOR LÉON UND LEO STEIN NACH DEM LUSTSPIEL „DER GESANDTSCHAFTSATTACHÉ“ VON HENRI MEILHAC Pontevedro ist pleite! Der Staatsbankrott der kleinen Operettenrepublik scheint unabwendbar zu sein. Doch einen letzten Ausweg aus der Krise gibt es noch, einen habsburgisch erprobten, und Baron Zeta kennt ihn: Mögen andere Kriege führen, hier ist Heirat das probate Mittel! Um wieder Geld in die Staatskassen zu spülen, muss die reiche pontevedrinische Witwe Hanna Glawari mit einem Landsmann verkuppelt werden. Doch das erweist sich als kompliziert, denn die Glawari hat nicht nur Geld und Charme, sondern auch eine Menge Verehrer. Aber ausgerechnet Graf Danilo, der einzige Pontevedriner unter den Junggesellen, will so gar nicht anbeißen. Da ist guter Rat teuer — und das, wo doch Geld gerade Mangelware im Staate ist … Franz Lehár läutete mit seiner „Lustigen Witwe“ eine neue Operettenära ein und verlieh dem fast totgesagten Genre mit politischem Biss und erotischen Anspielungen eine ungeahnte Aktualität, während die Musik ihm mit Ohrwürmern wie „Lippen schweigen“ oder dem „Vilja-Lied“ Unsterblichkeit einbrachte. Musikalische Leitung: KIRIL STANKOW Inszenierung: WOLFGANG BERTHOLD Bühne und Kostüme: EVA HUMBURG Choreographie: ADONAI LUNA PREMIEREN GREIFSWALD: 15. JANUAR 2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 27. FEBRUAR 2021 (GROSES HAUS)

Seit 2014 ist WOLFGANG BERTHOLD als freischaffender Regisseur im Bereich Oper und Schauspiel an diversen Bühnen im In- und Ausland tätig. Nach seiner gelungenen Inszenierung des Kammermusicals „Die letzten fünf Jahre“ in der Spielzeit 2018/19 wurde der gebürtige Stuttgarter erneut an die Küste eingeladen, um am T ­ heater Vorpommern einen der größten Operetten-Klassiker überhaupt auf die Bühne zu bringen. EVA HUMBURG war bis Ende der Spielzeit 2019/20 als Produktionsleiterin am Theater Vorpommern engagiert und ist mit Beginn dieser Spielzeit Ausstattungsleiterin und Produktionsleiterin am Theater Vorpommern. Zudem arbeitet sie seit vielen Jahren freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin an zahlreichen Theatern im In- und Ausland und beschäftigt sich intensiv mit Video und Animation. In der Spielzeit 2018/19 übernahm sie am Theater Vorpommern die Ausstattung für das Schauspiel „Antigone“, das Open-Air-Musical „Die Tochter des D’Artagnan“ sowie für das Kammer­musical „Die letzten fünf Jahre“. Außerdem entwarf sie Bühne und Kostüme für den Ballettabend „Und die Seele unbewacht …“.

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DRACULA – DAS MUSICAL

MUSIK VON FRANK WILDHORN BUCH UND GESANGSTEXTE VON DON BLACK UND CHRISTOPHER HAMPTON

ENTWICKELT VON DON BLACK, CHRISTOPHER HAMPTON, FRANK WILDHORN UND DES MCANUFF ORIGINAL-ORCHESTRIERUNG VON KOEN SCHOOTS DEUTSCH VON ROMAN HINZE ORIGINAL-BROADWAYPRODUKTION VON DODGER THEATRICALS UND JOOP VAN DEN ENDE IN ZUSAMMENARBEIT MIT CLEAR CHANNEL ENTERTAINMENT

Ob in Transsylvanien, auf hoher See oder in London – nirgends ist man mehr sicher. Überall treiben Graf Dracula und seine Vampir*innen ihr Unwesen. Denn seit dem Besuch des englischen Anwalts Jonathan Harker, bei dem Dracula einen Blick auf das Foto von Mina, Jonathans Verlobter, erhaschen konnte, folgt der Schlossherr nur noch seinem inneren Drang: Er will Mina für sich gewinnen! Dracula schleicht sich in ihre Gedanken, nimmt schließlich ganz und gar Besitz von ihr, so dass sie nicht anders kann, als ihren Gefühlen zu folgen und sich den dunklen Mächten hinzugeben. Einmal von einem Vampir gebissen, kommt jede Hilfe zu spät, sowohl von Jonathan als auch von einem so erfahrenen Vampirjäger wie Van Helsing … So wie Dracula stets auf der Suche nach frischem Blut ist, war auch „Jekyll & Hyde“-Komponist Frank Wildhorn auf der Suche nach einem ewig aktuellen, „untoten“ Stoff. 2001 schuf er auf der Grundlage von Bram Stokers spätviktorianischem Briefroman ein ebenso bluttriefendes wie mitreißendes Musical, bestehend aus balladenartigen Pop-Songs und stimmgewaltiger Rock-Musik, das dem Dracula-Mythos einmal mehr Unsterblichkeit verleiht. Musikalische Leitung: KIRIL STANKOW Inszenierung: MANFRED OHNOUTKA Bühne und Kostüme: EVA HUMBURG Choreographie: LEA HLADKA PREMIEREN STRALSUND: 21. MÄRZ 2021 (GROSES HAUS) GREIFSWALD: 10. APRIL 2021 (GROSES HAUS)

MANFRED OHNOUTKA ist dem Theater Vorpommern seit vielen Jahren eng verbunden.

2015/16 bis 2017/18 war er festes Mitglied des Schauspielensembles und ist seither regelmäßig in diversen Rollen des Schauspiel- und Musicalrepertoires als Gast zu erleben. Darüber hinaus hat er sich auch als Regisseur einen Namen gemacht. So inszenierte er überaus erfolgreich das Musical „Kiss Me, Kate“ in der Spielzeit 2019/20, welches ein Jahr später wiederaufgenommen wurde.

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D   ER ROSENKAVALIER KOMÖDIE FÜR MUSIK IN DREI AUFZÜGEN TEXT VON HUGO VON HOFMANNSTHAL MUSIK VON RICHARD STRAUSS IN DEUTSCHER SPRACHE MIT ÜBERTITELN Während die Marschallin in den Liebesnächten mit dem 20 Jahre jüngeren ­Octavian ihr eigenes Alter zu vergessen sucht, gedenkt ihr Vetter, Baron Ochs von Lerchenau, seinen persönlichen Jungbrunnen demnächst zu ehelichen. Sophie, die Tochter des Geschäftsmanns Faninal, soll direkt von der Klosterschule in das Eheleben eintreten. Die Tradition verlangt, dass ein Brautwerber der Zukünftigen eine silberne Rose überreicht. Und so kommt es, dass der „Rosenkavalier“ Octavian der jungen Sophie begegnet. Er gibt ihr die Rose. Für einen Moment steht die Zeit still und den zwei Liebenden die Zukunft offen ... Die Marschallin wird bald ­verstehen „wieviel’s geschlagen hat“ und wird Octavian freigeben. Baron Ochs hingegen nimmt nicht so leicht Abschied von seinen Heiratsplänen, doch es gibt nichts, was eine gut eingefädelte Intrige nicht zuwege bringen könnte. Nicht selten waren sich Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss uneins über Text und Musik zum „Rosenkavalier“. Doch tatsächlich sind es die Gegensätze, die dieses Werk so anziehend machen: das Changieren zwischen Gedankentiefe und buffonesker Komik sowie eine wahrhaft wienerische ­Walzerseligkeit, die zwischen der großen Oper immer wieder die Operette hindurchschimmern lässt. Musikalische Leitung: GMD FLORIAN CSIZMADIA Inszenierung: HORST KUPICH Bühne und Kostüme: CHRISTOPHER MELCHING PREMIEREN STRALSUND: 16. MAI 2021 (GROSES HAUS) GREIFSWALD: 6. JUNI 2020 (GROSES HAUS)

Im Zusammenhang mit dieser Inszenierung wird vom Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald eine Veranstaltungsreihe angeboten.

Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

„Es ist wieder Zeit für einen ‚Rosenkavalier’, denn diese Oper ist wie gemacht für das ­Theater Vorpommern und sein E ­ nsemble.“ Darin sind sich der Musikalische Leiter FLORIAN CSIZMADIA, Regisseur HORST KUPICH sowie Bühnen- und Kostümbildner ­CHRISTOPHER MELCHING einig. Ein halbes Leben liegt zwischen dem ersten „Rosen­kavalier“, den Horst Kupich am Halberstädter Theater 1996 inszeniert hat, und heute. „Jetzt sehe ich das Werk aus einer ganz anderen Perspektive.“ Es ist nicht nur der Umgang mit der Zeit, sondern maßgeblich die Figurenkonstellation, die den Regisseur so faszinieren. Christopher Melching sieht begeistert einer opulenten Aufgabe entgegen: „Wer einmal die Kostümskizzen zur Uraufführung 1911 von Alfred Roller gesehen hat, muss sich in die Aufgabe verlieben, einmal einen ‚Rosenkavalier’ selbst auszustatten.“ Und Florian Csizmadia schätzt an Richard Strauss’ Musik insbesondere die „Lust an der Dekadenz, die sich durch einen luxu­riösen ­Orchesterklang ausdrückt“.

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NINA-MARIA FISCHER Sängerin


SEMJON BULINSKY Sänger

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FR ANZISKA RINGE Sängerin


ALEXANDRU CONSTANTINESCU Sänger

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PIHL A TERTTUNEN Sängerin


ANDREY VALIGUR AS Sänger

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THOMAS RETTENSTEINER Sänger


KATARZYNA R ABCZUK Sängerin

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MACIEJ KOZLOWSKI Sänger


KARO KHACHATRYAN Sänger

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Foto © Vincent Leiffer

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OTHELLO / Spielzeit MUSIK 2019/20 T H E AT E R


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BALLETT:

THE JULIET LETTERS DEBUSSY / GERSHWIN LIEBE LOVE AMORE TANZZEIT 2021Â

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ADONAI LUNA stellv. Ballettdirektor und Ballettmeister


R ALF DÖRNEN Ballettdirektor und Chefchoreograph

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URAUFFÜHRUNG

THE JULIET LETTERS BALLETT VON RALF DÖRNEN BASIEREND AUF DEM ALBUM „THE JULIET LETTERS“ VON ELVIS COSTELLO UND DEM BRODSKY QUARTET

„Juliet, Verona, Italy“ lautet die Adresse, an die viele Menschen Briefe schreiben, die Fragen in Sachen Leben, Liebe, Trennung beinhalten und die sogar seit v­ ielen Jahren beantwortet werden. Handschriftlich. Nicht von Julia, aber man erhält individuelle Antworten. Julia Capulet ist der Inbegriff für die tragische Liebe. Auch Elvis Costello und das Brodsky Quartet füllen mit ihren fiktiven Briefen an Julia — alle Titel selbst von ihm und den Musikern — ein ganzes Album. Als ­abstraktes Ballett inszeniert, widmet sich Ralf Dörnen den verschiedenen T ­ hemen der Texte und arbeitet mit der Annahme, dass völlig fremde Menschen die ­innigsten Gedanken und persönlichsten Gefühle in den Briefen zu lesen bekommen. Das BallettVorpommern nähert sich choreographisch diesen Texten. Inszenierung und Choreographie: RALF DÖRNEN Bühne und Kostüme: EVA HUMBURG PREMIEREN GREIFSWALD: 19. SEPTEMBER 2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 17. OKTOBER 2020 (GROSES HAUS)

ELVIS COSTELLO, geboren 1954 in London als Declan Patrick MacManus, gehört zu den größten und vielseitigsten Musikern der Popgeschichte. Er ist Grammy-Gewinner und wurde in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. Der produktive Songschreiber und Autor kritischer Liedtexte förderte als Produzent Musiker und Bands diverser Genres, darunter „The Pogues“. Heute lebt Costello zusammen mit der Jazzmusikerin Diana Krall, mit der er seit 2003 verheiratet ist, und den 2006 geborenen Zwillingen in New York und Vancouver.

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BALLETT


URAUFFÜHRUNG

DEBUSSY/GERSHWIN TANZABEND VON RALF DÖRNEN MIT MUSIK VON CLAUDE DEBUSSY UND GEORGE GERSHWIN

Isolation und Gemeinschaft – diese zwei Motive wird das BallettVorpommern in seiner neuen Choreographie zusammenführen, um Erfahrungen der klassischen Moderne mit denen unserer Gegenwart ins Verhältnis zu setzen. Musikalisch stehen dafür zwei Komponisten Pate: Claude Debussy und George Gershwin. Während die „Suite bergamasque“ das wahrscheinlich bekannteste Klavierwerk Debussys „Clair de lune“ enthält, das einer empfindsamen Selbstreflexion gleicht, reißen uns die packenden Kompositionen Gershwins mit in das pulsierende Leben der Großstadt mit all seinen Abgründen und Höhenflügen. Das BallettVorpommern belebt Teile aus seiner gefeierten Produktion „Rhapsody in Gershwin“ neu und kontrastiert diese mit dem Motiv der Einsamkeit bei Debussy, um am Ende, mithilfe der Kraft des Tanzes, die getrübte Stimmung wieder mit Zuversicht und Mut aufzuhellen und die Herausforderungen des Lebens anzunehmen und durch sie zu wachsen. Inszenierung und Choreographie: RALF DÖRNEN Kostüme: EVA HUMBURG PREMIEREN GREIFSWALD: 20. NOVEMBER 2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 4. DEZEMBER 2020 (GROSES HAUS)

CL AUDE DEBUSSY ist ein französischer Komponist, der am 22. August 1862 geboren

wurde. Er erhielt zunächst Klavierunterricht bei einer Schülerin Chopins. Ab 1873 studierte er Klavier und Komposition am Pariser Konservatorium und gewann 1884 den Rom-Preis. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in Rom kehrte er nach Paris zurück. Von dort unternahm er viele Reisen nach England, Russland, Holland und Italien. Neben seiner Tätigkeit als Pianist und Dirigent komponierte Debussy zahlreiche Orchesterwerke wie „Danse à l’après-midi d’ un faune“ oder „La mer“, Kammermusikwerke und Opern, darunter „Pelléas et Mélisande“, „Le martyre de Saint Sébastien“ und „Der Fall des Hauses Usher“. Debussys Kompositionen sind bestimmt von flirrender, schwebender Klangfarbigkeit, einer vielschichtigen, jedoch stets tonalen Harmonik und einer extrem verfeinerten Dynamik. Neben Ballett- und atmosphärisch dichter, tonmalerischer Orchestermusik, wurde Debussy vor allem durch seine Klavierkompositionen bekannt. Er starb 1918 in Paris. Das Werk des amerikanischen Komponisten GEORGE GERSHWIN (1898-1937) umfasst sowohl klassische als auch populäre Genres. Er wurde als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer in New York geboren, wo er auch einen großen Teil seines Lebens verbrachte. In seiner Musik spiegeln sich die vielfältigen musikalischen Stile und Traditionen, die New York zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägten, ebenso wie zeitgenössische französische Einflüsse. Zu Gershwins bekanntesten Werken zählen „Rhapsody in Blue“, „Ein Amerikaner in Paris“ und „Porgy und Bess“.

BALLETT

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URAUFFÜHRUNG

LIEBE LOVE AMORE TANZABEND VON RALF DÖRNEN

„Die Liebe ist ein seltsames Spiel / Sie kommt und geht von einem zum andern / Sie nimmt uns alles / Doch sie gibt auch viel zu viel / Die Liebe ist ein seltsames Spiel“, besingt Connie Francis die größte Emotion der Menschheit. Dabei verwundert es nicht, dass die Liebe in allen Gattungen der Kunst diese überdimensionale Beachtung findet. Und dann sind da noch die verschiedensten Gesichter der Liebe: Er liebt sie und sie liebt ihn. Er liebt ihn und sie liebt sie. Er liebt sie und ihn, aber die lieben ihn nicht … Facettenreich, wie die Liebe selbst, huldigen Ralf Dörnen und das BallettVorpommern der Liebe in einem unterhaltsamen Arrangement aus literarischen, musikalischen, tänzerischen Reminiszenzen mit einem poetischhumorvollen Streifzug durch die Genres und Epochen, denn kein Thema der Welt ist musikalisch präsenter als die Liebe. Von Johannes Brahms über französische Chansons bis hin zu Elvis Presley-Songs bietet der Tanzabend ein Kaleidoskop der Liebe zum Träumen, Weinen und Schmunzeln. Inszenierung und Choreographie: RALF DÖRNEN Bühne und Kostüme: CORNELIA BREY PREMIEREN STRALSUND: 10. APRIL 2021 (GROSES HAUS) GREIFSWALD: 16. APRIL 2021 (GROSES HAUS)

CORNELIA BREY, geboren in Hamburg, absolvierte ihr Bühnen- und Kostümbildstudium

an der Hochschule der Künste, Berlin. Als freie Ausstatterin war sie u. a. am Landestheater Tübingen, Wiener Volkstheater, Staatstheater Braunschweig, Stadttheater Klagenfurt, den Landesbühnen Niedersachsen Nord und dem Theater Bregenz tätig. Bei den Gandersheimer Domfestspielen war Cornelia Brey von 2012 bis 2016 Ausstattungsleiterin. Am Theater Bremerhaven zeichnete sie in der Spielzeit 2016/17 für das Bühnenbild der Schauspielinszenierung „Édith Piaf“ verantwortlich. In der Spielzeit 2017/18 übernahm Cornelia Brey die Ausstattung für die Produktion „Viel gut essen“. Am Theater Vorpommern gestaltete sie für Ralf Dörnen bereits die Ballettproduktionen „Engel“, „Rhapsody in Gershwin“, „Rosen“ und „Weihnachten — Das Ballett“.

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BALLETT


BÁRBAR A FLOR A Tänzerin

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SAR A NATIVI Tänzerin


DAVIDE D’ELIA Tänzer

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JUUL VAN HELVOIRT Tänzerin


ARMEN KHACHATRYAN Tänzer

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AVAH PAINTER Tänzerin


EMANUELE COSTANZO Tänzer

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STEFANO FOSSAT Tänzer


EMILIA L AKIC Tänzerin

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JEMINA BOWRING Tänzerin


NEU IM ENSEMBLE

VINCENZO VITANZA Tänzer

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NEU IM ENSEMBLE

VITOR OLIVEIR A PIRES Tänzer


NEU IM ENSEMBLE

CHRISTINA DOR A SERR ANO SÁNCHEZ Tänzerin

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TanZZeiT 2021

TÄNZER*INNEN DES BALLETTVORPOMMERN CHOREOGRAPHIEREN FÜR TÄNZER*INNEN DES BALLETTVORPOMMERN Die TanZZeiT geht weiter. Das Ballettensemble erarbeitet jede Spielzeit neue Choreographien. Teils thematisch freier, teils als Handlungs- oder Kammer­ballett setzen die Tänzer*innen die künstlerischen Visionen und Fantasien anderer um. Die TanZZeiT 2021 ermuntert nun unsere Tänzer*innen, selbst choreographisch tätig zu werden. Gemeinsam entstehen so mehrere kleinere Choreographien, die thematisch und ästhetisch den individuellen / unterschiedlichen Interessen, Fantasien und Inspirationen unserer jungen ­Tänzer*innen entspringen, die sie mit den eigenen Kolleg*innen auch umsetzen. Das Publikum kann sich auf einen Abend mit Werkstattcharakter freuen — jung, vielfältig, überraschend. Und wer weiß, vielleicht beginnt ja an einem solchen Abend eine vielversprechende Choreograph*innen-Karriere.

Foto © Vincent Leiffer

PREMIEREN STRALSUND: 1. MAI 2021 (HINTERBÜHNE) GREIFSWALD: 19. MAI 2021 (HINTERBÜHNE)

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LONELY PL ANETS / Spielzeit 2018/19


TA N Z Z E I T 2 0 2 1

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PHILHARMONISCHES ORCHESTER VORPOMMERN

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MAURO FABBRI Chordirektor

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OPERNCHOR DES THEATERS VORPOMMERN

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KONZERTE: PHILHARMONISCHE KONZERTE KAMMERKONZERTE SONDERKONZERTE FAMILIENKONZERT

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KO N Z E R T E


FLORIAN CSIZMADIA Generalmusikdirektor

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1. PHILHARMONISCHES KONZERT GUSTAV MAHLER „Das Lied von der Erde“ Fassung für Kammerorchester von Arnold Schönberg vollendet von Rainer Riehn Solist*innen: JUDITH CHRIST, Mezzosopran, und JOSKA LEHTINEN, Tenor Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA GREIFSWALD: 11. UND 12.8.2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 14., 15. UND 16.8.2020 (GROSES HAUS)

2. PHILHARMONISCHES KONZERT BEETHOVEN-ZYKLUS IV

GIOACCHINO ROSSINI Ouvertüre zu „La Scala di Seta“ WOLFGANG AMADEUS MOZART Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur KV 467 LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Solistin: ELOÏSE BELLA KOHN, Klavier Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA GREIFSWALD: 1. UND 2.9.2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 3., 4. UND 5.9.2020 (GROSES HAUS)

3. PHILHARMONISCHES KONZERT PROGRAMM WIRD NOCH BEKANNTGEGEBEN Dirigent: KIRIL STANKOW GREIFSWALD: 6. UND 7.10.2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 8., 9. UND 10.10. (GROSES HAUS)

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4. PHILHARMONISCHES KONZERT PROGRAMM WIRD NOCH BEKANNTGEGEBEN Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA GREIFSWALD: 20. UND 25.10.2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 26., 27. UND 30.11.2020 (GROSES HAUS)

5. PHILHARMONISCHES KONZERT PROGRAMM WIRD NOCH BEKANNTGEGEBEN Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA GREIFSWALD: 24. UND 25.11.2020 (GROSES HAUS) STRALSUND:: 26., 27. UND 30.11.2020(GROSES HAUS)

6. PHILHARMONISCHES KONZERT WOLFGANG AMADEUS MOZART Sinfonie Nr. 34 C-Dur KV 338 WOLFGANG AMADEUS MOZART Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 B-Dur KV 595 WITOLD LUTOSŁAWSKI Konzert für Orchester Solist: MATTHIAS KIRSCHNEREIT, Klavier Dirigentin: EWA STRUSIŃSKA GREIFSWALD: 19.1.2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 20. UND 21.1.2021 (GROSES HAUS)

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7. PHILHARMONISCHES KONZERT ANTONÍN DVOŘÁK „Das goldene Spinnrad“, Sinfonische Dichtung op. 109 GUSTAV MAHLER „Lieder eines fahrenden Gesellen“ ROBERT SCHUMANN Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38, „Frühlingssinfonie“ Solistin: PIHLA TERTTUNEN, Mezzosopran Dirigent: KIRIL STANKOW ÖFFENTLICHE GENERALPROBE: 29.3.2021 / GREIFSWALD (GROSES HAUS) KONZERTE: GREIFSWALD: 30.3.2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 31.3. UND 1.4.2021 (GROSES HAUS)

Ein Konzertbesuch ist ein kleines Gesamtkunstwerk, zu dem nicht nur das eigentliche Konzertereignis gehört, sondern auch ein ausgefeiltes „Drumherum“ wie Konzerteinführungen und der obligatorische „Pausensekt“. Im Rahmen der pandemiebedingten Beschränkungen wird dies nicht in gewohnter Art möglich sein. Dennoch bemühen wir uns, auch in dieser Zeit Ihren Konzertbesuch so angenehm und informativ wie möglich zu gestalten. Einige Tage vor jedem Konzert wird es daher auf der Homepage des Theaters Vorpommern (theater-vorpommern.de) eine kurze Audio-Einführung in das zu erwartende Konzertprogramm geben. Ebenso werden die begleitenden Programmhefte als pdf-Datei abrufbar sein, sodass Sie sich bereits zu Hause auf das Konzert einstimmen können. Darüber hinaus freuen wir uns jetzt schon darauf, Sie wieder in gewohnter Weise im Theater begrüßen zu dürfen.

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8. PHILHARMONISCHES KONZERT PROGRAMM GREIFSWALD UND STRALSUND DETLEV GLANERT Brahms-Fantasie (Heliogravure für Orchester) ROBERT SCHUMANN Konzert für Violine und Orchester d-Moll JOHANNES BRAHMS Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Solist: NIEK BAAR, Violine Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA ÖFFENTLICHE GENERALPROBE: 19.4.2021 / GREIFSWALD (GROSES HAUS) KONZERTE: GREIFSWALD: 20.4.2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 21. UND 22.4.2021 (GROSES HAUS) PROGRAMM PUTBUS FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Ouvertüre „Die Hebriden“ op. 26 ROBERT SCHUMANN Konzert für Violine und Orchester d-Moll JOHANNES BRAHMS Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Solist: NIEK BAAR , Violine Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA PUTBUS: 23.4.2021

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9. PHILHARMONISCHES KONZERT EDWARD ELGAR Serenade für Streicher op. 20 EDWARD GREGSON Konzert für Trompete und Orchester GEORG FRIEDRICH HÄNDEL „Wassermusik“ Solist: JOSÉ ÁNGEL TOSCANO FERNÁNDEZ, Trompete Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA PUTBUS: 24.5.2021 (ABSCHLUSSKONZERT DER PUTBUS-FESTSPIELE) GREIFSWALD: 25.5.2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 26. UND 27.5.2021 (GROSES HAUS)

10. PHILHARMONISCHES KONZERT BENJAMIN BRITTEN „The Young Person’s Guide to the Orchestra” Variationen und Fuge über ein Thema von Purcell op. 34 BENJAMIN SCHWEITZER „Umbra — Antumbra — Penumbra“ Konzert für Bassklarinette / Kontrabassklarinette und Orchester (Uraufführung — Auftragswerk des Theaters Vorpommern) BÉLA BARTÓK Konzert für Orchester Solist: RICHARD HAYNES, Bassklarinette und Kontrabassklarinette Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA GREIFSWALD: 15.6.2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 16. UND 17.6.2021 (GROSES HAUS)

FÜR UNSER JUNGES PUBLIKUM Ab Januar 2021 hoffen wir, unsere Konzertformate für junges Publikum wieder anbieten zu können. Freuen Sie sich auf Orchester mobil, Sitzkissenkonzerte und natürlich die Konzerte für Schüler*innen mit dem gesamten Philharmonischen Orchester.

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FESTKONZERT 200 JAHRE THEATER PUTBUS FRANZ SCHUBERT Ouvertüre zu „Die Zauberharfe“ D 644 (Uraufführung 1820) FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Solist: NIEK BAAR , Violine Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA ÖFFENTLICHE GENERALPROBE: 5.7.2021 / STRALSUND (GROSES HAUS) KONZERT: PUTBUS: 6. UND 7.7.2021

FAMILIENKONZERT — ZWEI ORCHESTERMÄRCHEN SERGEI PROKOFJEW

„PETER UND DER WOLF“ GISBERT NÄTHER

„MAX UND MORITZ“ ANETTE GERHARDT, Sprecherin PHILHARMONISCHES ORCHESTER VORPOMMERN Dirigent: KIRIL STANKOW

STRALSUND: 30.1.2021 (GROSES HAUS) GREIFSWALD: 28.2.2021 (GROSES HAUS)

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KAMMERKONZERTE 1. KAMMERKONZERT

ANLÄSSLICH DER EINWEIHUNG DER NEUEN HARFEN DES THEATERS VORPOMMERN WERKE VON C.P.E. BACH, ALBERT ZABEL, EKATARINA WALTER-KÜHNE, HENRIETTE RENIÉ u. a. SOPHIA WARCZAK , Harfe und Moderation

STRALSUND: 22.8.2020 (VORBÜHNE) GREIFSWALD: 23.8.2020 (VORBÜHNE)

2. KAMMERKONZERT

TRIOS FÜR KLARINETTE, VIOLONCELLO UND KLAVIER WERKE VON LUDWIG VAN BEETHOVEN UND JOHANNES BRAHMS FRIEDERIKE VON OPPELN-BRONIKOWSKI, Klarinette ISSEI HIRAMOTO, Violoncello DAVID GRANT, Klavier

GREIFSWALD: 15.10.2020 (VORBÜHNE) STRALSUND: 24.10.2020 (VORBÜHNE)

3. KAMMERKONZERT GUTE-NACHT-GESCHICHTEN

WERKE VON FRANK SINATRA, DORIS DAY, SCOTT WALKER, JOE COCKER UND MIKA SEIFERT PIHLA TERTTUNEN, Mezzosopran MACIEJ KOZŁOWSKI, Bariton DAVID GRANT, Klavier MATTHIAS SUTER, Schlagzeug ALEXANDER TESCHNER, Gitarre KATJA PFEIFER UND THOMAS RETTENSTEINER, Lesung

GREIFSWALD: 8.12.2020 (VORBÜHNE) STRALSUND: 15.12.2020 (VORBÜHNE)

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4. KAMMERKONZERT

DIE MUSIC MEIN’ ICH HIER … KONZERT ANLÄSSLICH DES 400. GEBURTSTAGES DER DICHTERIN SIBYLLA SCHWARZ GREGOR SZRAMEK, Violoncello

N.N., Rezitation

GREIFSWALD: 17.1.2021 (FOYER) STRALSUND: 24.1.2021 (FOYER)

5. KAMMERKONZERT

WELCHE KÖNIGIN DER ERDE BLICKTE JE UND SANG SO FROH? LIEDERABEND PIHLA TERTTUNEN, Mezzosopran DAVID BEHNKE, Klavier

STRALSUND: 3.3.2021 (FOYER) GREIFSWALD: 4.3.2021 (FOYER)

6. KAMMERKONZERT GITARRENQUARTETTE

TORSTEN JAHNKE, Gitarre UWE HILDEBRANDT, Flöte REINHARD ALLENBERG, Viola GREGOR SZRAMEK, Violoncello

STRALSUND: 13.4.2021 (FOYER) GREIFSWALD: 17.4.2021 (FOYER)

7. KAMMERKONZERT PERCUSSION + MUSIK AM PULS DER ZEIT

MATTHIAS SUTER UND ERI HASEMI, Schlagwerk DAVID BEHNKE, Klavier

GREIFSWALD: 1.6.2021 (HINTERBÜHNE) STRALSUND: 8.6.2021 (HINTERBÜHNE) K A M M E R KO N Z E R T E

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DIE SCHNEEKÖNIGIN / Spielzeit 2019/20


SONDERKONZERTE CON SENTIMENTO

SONDERKONZERT MIT SOLIST*INNEN DES OPERNCHORS OPERNCHOR DES THEATERS VORPOMMERN Musikalische Leitung: MAURO FABBRI

STRALSUND: 15.10. UND 28.11.2020 (GROSES HAUS) GREIFSWALD: 10. UND 23.10.2020 (GROSES HAUS) PUTBUS: 18.12.2020 UND 5.4.2021

WEIHNACHTSKONZERT PHILHARMONISCHES ORCHESTER VORPOMMERN Dirigent und Moderation: KIRIL STANKOW GREIFSWALD: 12. UND 26.12.2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 21. UND 25.12.2020 (GROSES HAUS)

NEUJAHRSKONZERT PHILHARMONISCHES ORCHESTER VORPOMMERN Dirigent und Moderation: GMD FLORIAN CSIZMADIA

GREIFSWALD: 1.1.2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 2.1.2021 (GROSES HAUS) PUTBUS: 3.1.2021

OZEANEUM Stralsund täglich ab 9:30 Uhr

ozeaneum.de Foto: Susanne Krauss/Tourismusverband MV

S O N D E R KO N Z E R T E

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Foto © Vincent Leiffer

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HAMLET / Spielzeit 2019/20

M U S I K T H E AT E R


M U S I K T H E AT E R

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SCHAUSPIEL

MACHT THEATER. Mit diesem Spielzeitmotto startete im Herbst 2016 meine Oberspielleitung. Seitdem hat sich das Schauspiel in über 70 Inszenierungen mit unterhaltsamen und diskursiven Inszenierungen, von Klassiker-Produktionen wie „Faust“, „Volksfeind“ oder „Woyzeck“, von Gegenwartsproduktionen wie „Kruso“ bis „Weißer Raum“, von programmatischen Spielzeiteröffnungen wie „Hamletmaschine“ und „Hamlet“, über unseren Kinder-und Jugendtheaterproduktionen mit „Anton — Das Mäusemusical“, „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ bis zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, mit erfolgreichen MusicalProduktionen wie der „Rocky Horror Show“ bis zur „Fischbrötchenoper“, über die Revitalisierung der Ruine Eldena mit „Robin Hood“ … bis zu unserem dreimaligen Monodramenfestival-Marathon eindringlich in die gesellschaft­lichen Auseinandersetzungen unserer Zeit eingemischt. Das wurde auch überregional in der Presse goutiert. Dank an Sie, unser Publikum, die Sie in den letzten Jahren immer zahlreicher zu uns ins Schauspiel kamen. Und Dank an das Ensemble und seine Mitarbeiter*innen, die diesen Weg mitgegangen sind! Reinhard Göber Oberspielleiter Schauspiel

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REINHARD GÖBER Oberspielleiter Schauspiel

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WOYZECK VON GEORG BÜCHNER

Georg Büchners „Woyzeck“ ist eines der meistgespielten und einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur. Das Schicksal des einfachen Soldaten Woyzeck, der von seinen Vorgesetzten gequält, von seiner Frau Marie ­betrogen und in seiner Ausweglosigkeit zum Mörder wird, inspirierte Künstler*innen aller Genres und berührt das Publikum seit über 100 Jahren. Doch der emotionalen Wucht der Geschichte steht eine gesellschaftskritische Dimension zur Seite. Büchner beschreibt analytisch die Deformation eines Menschen zum animalischen Wesen, weil ihm Besitz, soziale Anerkennung und lebensnotwendiges Geld fehlen. In keinem anderen Land in Europa hat der Unterschied zwischen Arm und Reich so gravierend zugenommen wie in Deutschland. Aufstiegschancen haben sich verringert, Abstiegsrisiken vergrößert. So bleibt Woyzeck auch im 21. Jahrhundert unser Zeitgenosse. Inszenierung: REINHARD GÖBER Bühne und Kostüme: STEFAN HEYNE PREMIEREN GREIFSWALD: 22. AUGUST 2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 26. SEPTEMBER 2020 (GROSES HAUS)

REINHARD GÖBER studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und

war von 2000-02 Oberspielleiter des Schauspiels am Theater Lübeck. Er inszenierte an den Stadt- und Staatstheatern von Bonn, Hannover, Linz, Kassel, Mainz, Parchim, Luzern, Schaan (Liechtenstein), Gera-Altenburg, Bielefeld, Dortmund, Oberhausen, Essen, Lübeck, Meiningen, Schleswig, Konstanz, Dessau, Saarbrücken, Cottbus und Innsbruck. Seit 2006 ist er der Künstlerische Leiter der „Großen Kiesau Literaturnacht“ in Lübeck und seit der Spielzeit 2016/17 Oberspielleiter Schauspiel am Theater Vorpommern. STEFAN HEYNE studierte von 1987 bis 1992 Bühnenbild an der Kunsthochschule BerlinWeißensee und war anschließend bis 1993 Meisterschüler bei Prof. Volker Pfüller. Seit 1995 wirkt er als freischaffender Bühnenbildner für Oper und Schauspiel, u. a. für das Deutsche Theater Berlin, die Hamburgische Staatsoper, das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, das Berliner Maxim-Gorki-Theater, die Volksbühne Berlin, das Staatsschauspiel Dresden, das Theater Basel, das Staatstheater Darmstadt, das Staatstheater Wiesbaden. Er arbeitete u. a. mit Dimiter Gottscheff, Hermann Schein, Konstanze Lauterbach und Andreas Kriegenburg zusammen. Stefan Heyne erhielt mehrfache Nennungen ­­ als bester Bühnenbildner des Jahres und Nominierungen zum Berliner Theater­t reffen. Am Theater Vorpommern ­a rbeitete er erstmals in der Spielzeit 2018/19 für ­Reinhard Göbers Inszenierung „Weißer Raum“ von Lars Werner.

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SCHAUSPIEL


URAUFFÜHRUNG

HUMANKAPITAL EINE STÜCKENTWICKLUNG ZUM BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMEN

Eine der wenigen konkreten Zukunftsvisionen für unser Gemeinwesen ist die Forderung nach einer Bürgergeldzahlung ohne Ansehen der Person. Das sorgt einerseits für heiße Diskussionen, ist andererseits jedoch eine Überlegung, der sogar von vielen Wirtschaftsexperten vernünftige Ansätze bescheinigt werden. In einer Welt, die sich mit einer immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich und einer damit verbundenen Ungleichheit der ­Chancen konfrontiert sieht, spielen wir Voraussetzungen und Folgen eines Egalitätsprinzips auf der Bühne durch, das es auf diese Weise noch nicht — oder nur versuchshalber — gegeben hat. Angesichts d ­ üsterer Zukunftsperspektiven ist lustvolles Laborieren mit utopischen Gedanken ein Ausdruck von Freiheit. Freikarten für alle!!! Konzept und Inszenierung: MELINA VON GAGERN Bühne und Kostüme: THERESA SCHEITZENHAMMER PREMIEREN GREIFSWALD: 28. AUGUST 2020 (GROSES HAUS / WERKRAUM) STRALSUND: 12. SEPTEMBER 2020 (GROSES HAUS / WERKRAUM)

MELINA VON GAGERN, 1978 in Arlesheim (Schweiz) geboren, wuchs in Norwegen und Deutschland auf. Nach Engagements als Schauspielerin, u. a. am Schauspielhaus Chemnitz, dem Thalia Theater Halle, am Schleswig-Holsteinischen Landestheater und dem Theater Rampe in Stuttgart, lebt sie als freischaffende Schauspielerin, Regisseurin und Hörfunk-Autorin in Berlin. THERESA SCHEITZENHAMMER studierte Bühnen- und Kostümbild an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie realisierte Arbeiten in der freien Szene Münchens, Freiburgs und Berlins sowie an Stadttheatern in Celle, Augsburg und Mannheim, den Münchner Kammerspielen und dem Jungen Ensemble Stuttgart. Sie ist Mitglied der Gruppe Bambi Bambule.

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THE KRAUT / Spielzeit 2020/21


THE KRAUT — EIN MARLENEDIETRICH-ABEND VON DIRK HEIDICKE

Paris, Avenue Montaigne Nr. 12 — 1987. Freiwillig gefangen in der eigenen Wohnung und der eigenen Legende, plant ein Weltstar seine Beerdigung: Marlene Dietrich. Dabei kramt sie in Kartons und Erinnerungen, u. a. an einen anderen Abend in Paris, der mehr als 40 Jahre zurück liegt. Im September des Jahres 1944 nämlich traf „The Kraut“ im gerade befreiten Paris mit jenem Mann zusammen, von dem sie diesen Spitznamen bekam: Ernest Hemingway. An jenem Abend in der Bar des „Ritz“ erklärt sie dem von ihr liebevoll „Papa“ genannten Dichter, weshalb sie als amerikanischer Soldat auf dem Weg nach Deutschland sei, statt womöglich im Bett Adolf Hitlers zu liegen und den Zweiten Weltkrieg verhindert zu haben. Die Diva sinniert, philosophiert und hadert mit sich. Sie singt ihre großen Erfolge, lässt ihre verflossenen Männer Revue passieren und teilt zahlreiche Seitenhiebe auf ihre Kolleginnen aus. „The Kraut“ ist eine einmalige Zeitreise und zugleich eine musikalische Hommage an die große Marlene Dietrich. Musikalische Leitung: SEBASTIAN UNDISZ Inszenierung: WOLFGANG BERTHOLD Bühne und Kostüme: EVA HUMBURG

PREMIEREN STRALSUND: 8. AUGUST 2020 (GROSES HAUS) GREIFSWALD: 15. AUGUST 2020 (GROSES HAUS))

SEBASTIAN UNDISZ ist musikalischer Leiter der Schauspielsparte am Theater Vorpommern. Nach einem Studium der Komposition in Dresden arbeitete er an über 40 ­Theatern (u. a. Deutsches Theater Berlin, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Leipzig) mit Regisseuren wie Thomas Langhoff, Christoph Schroth und Friedo Solter zusammen. Er schrieb mehr als 150 Schauspielmusiken, Musicals und eine Kammeroper. Als Pianist begleitete er u. a. Ruth Hohmann und Georgette Dee. Außerdem war Undisz Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und Leiter internationaler Workshops.

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NORA

VON HENRIK IBSEN Kindisch, launisch, verschwenderisch — so sieht der Rechtsanwalt Helmer seine Frau Nora, für die er ein „Puppenheim“ eingerichtet hat. So soll sie denn auch ihre Rolle spielen — als sein „Eichkätzchen“, seine „Lerche“, sein hübsches Spielzeug — ohne je mündig an seiner Seite zu werden. Nora hilft sich mit Lügen, wo sie kann. Sie ist stolz darauf, dass sie einmal heimlich durch eine Unterschriftsfälschung das Geld beschafft hat, um ihrem kranken Mann zu helfen. Doch Helmer dankt es ihr nicht, fürchtet vielmehr sofort um seinen Ruf … Ibsens „Nora“ ist ein Meisterwerk der Dramaturgie, seine Hauptfigur eine der wirksamsten Frauengestalten der dramatischen Literatur. Auch nach 140 Jahren ist die psychologisch so glaubwürdige Darstellung einer rigorosen Emanzipation für viele eine Provokation. Wie stellen sich aber heute, nachdem diese Gegend einmal Vollbeschäftigung bei Frauen zu bieten hatte, die „neuen“ Familienkonstellationen dar? Was sind die Kämpfe der Noras von heute? Welche Puppenstuben-Zumutungen hält die neue Oberschicht bereit? Oberspielleiter Reinhard Göber widmet sich nach „Hedda Gabler“ und „Ein Volksfeind“ erneut einer starken Ibsen-Figur und ihren Kämpfen unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts. Inszenierung: REINHARD GÖBER Bühne und Kostüme: STEFAN HEYNE PREMIEREN GREIFSWALD: 13. SEPTEMBER 2020 (GROSES HAUS) STRALSUND: 3. OKTOBER 2020 (GROSES HAUS)

The Baltic Spirit

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URAUFFÜHRUNG

ANGST — DER FEIND IN MEINEM HAUS VON DIRK KURBJUWEIT

IN EINER BÜHNENFASSUNG VON SASCHA LÖSCHNER Das saturierte Leben von Randolph Tiefenthaler scheint mit dem Kauf der ­schönen Berliner Altbauwohnung seine Erfüllung zu finden. Der Architekt und seine F ­ amilie ahnen nichts Böses, als der schrullige Herr Tiberius ihnen Kuchen vor die Tür stellt. Doch bald wird der Nachbar aus dem Souterrain unheimlich. Er b ­ eobachtet Tiefenthalers Frau, schreibt erst verliebte, dann verleumderische Briefe, erstattet sogar Anzeige. Die Ehe stürzt in eine Krise, das bloße Dasein des Nachbarn vergiftet den Alltag. Tiefenthaler vertraut lange auf den Rechtsstaat, der aber zeigt sich hilflos gegenüber dem Stalker. Nun bringt die unerträgliche Situation Randolph Tiefenthaler auf einen entsetzlichen Gedanken ... Dirk Kurbjuweit schildert mit beklemmender Spannung, wie Ohnmacht eine Familie zur Selbstjustiz treibt. „Angst“ ist das Psychogramm einer Gewalttat, die Geschichte einer extremen, in ihrer Sprachlosigkeit berührenden Vater-SohnBeziehung — und ein erzählerisches Experiment, das die dünne Haut unserer bürgerlichen Zivilisation auf die Zerreißprobe stellt. Inszenierung, Bühne und Kostüme: SASCHA LÖSCHNER Mit: RONNY WINTER PREMIEREN GREIFSWALD: 17. SEPTEMBER 2020 (RUBENOWSAAL) STRALSUND: 7. 0KTOBER 2020 (GUSTAV-ADOLF-SAAL)

DIRK KURBJUWEIT, geboren 1962 in Wiesbaden, war Redakteur der ZEIT, seit 1999

arbeitet er für den Spiegel. Er hat bislang sechs hochgelobte Romane geschrieben, drei davon wurden fürs Kino verfilmt. Für seine Reportagen erhielt Dirk Kurbjuweit 1998 und 2002 den Egon-­Erwin-Kisch-Preis sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen. SASCHA LÖSCHNER hat in Berlin und Paris Literatur- und Kulturwissenschaften studiert. Er promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin über Heiner Müllers Interviews. Einer Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin folgten Jahre als freiberuflicher Dramaturg, Kunstvermittler und Ghostwriter. Von 20092012 war er Chefdramaturg am Theater der Altmark in Stendal, für das er auch Stücke schrieb und inszenierte. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Sascha Löschner Chefdramaturg am Theater Vorpommern. Für die Spielzeit 2012/13 erfüllte er außerdem kommissarisch die Position des Oberspielleiters Schauspiel. Zuletzt inszenierte er „Das Konzept romantischer Liebe“ von Oliver Bukowski.

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DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

DAS ABENDLAND SCHAUSPIEL VON JULIE MAJ JAKOBSEN

Eine Autobahn-Cafeteria irgendwo an einer Grenze in Europa. Ein lesbisches Paar ist mit seinen Zwillingsmädchen auf Bildungsreise. Ein belgisches Ehepaar auf dem Weg nach Schweden, um das neugeborene Enkelkind zu besuchen. Ein lettischer LKW-Fahrer hat angehalten, um auf die Toilette zu gehen. Ein Geschäftsmann auf dem Weg nach Berlin bestellt Tee und Obstsalat. Plötzlich steht eine syrische Frau im Raum, und draußen auf dem Parkplatz sammeln sich immer mehr Flüchtlinge. Die Türen werden geschlossen, um den Flüchtlingsstrom draußen zu halten und die Cafeteria wird zum Schauplatz für ein existenzielles Drama darüber, wohin sich Europa bewegt. Julie Maj Jakobsen wurde für ihr Stück als beste Dramatikerin des Jahres 2018 in Dänemark ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: „Das Abendland vereint Poesie, Verzweiflung, Gewalt, Mitgefühl, Angst und Ohnmacht in der Konfrontation zwischen uns auf der richtigen Seite der Glastüren und den Flüchtlingen, die draußen auf der anderen Seite s­ tehen.“ Inszenierung: DIRK LÖSCHNER Bühne und Kostüme: GIOVANNI DE PAULIS PREMIEREN STRALSUND: 18. SEPTEMBER 2020 (GROSES HAUS) GREIFSWALD: 3. OKTOBER 2020 (GROSES HAUS)

Das Theater Vorpommern dankt dem „Dinosaurierland Rügen“ für die Unterstützung.

The Baltic Spirit

DIRK LÖSCHNER wurde in Berlin geboren und absolvierte dort von 1987 bis 1991 ein Schauspiel- und Puppenspiel-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Es folgte ein einjähriges Zusatzstudium am National Supérieur d’Art Dramatique in Paris, u. a. bei Daniel Mesguich, Mario Gonzalez und Ariane ­Mnouchkine. Zahlreiche Engagements als Schauspieler und Regisseur führten ihn u. a. an das Hans-­Otto-Theater Potsdam, an das Hebbel-Theater sowie die Tribüne Berlin. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Dirk Löschner Intendant des Theaters Vorpommern. GIOVANNI DE PAULIS (Bühne und Kostüme), 1971 in Essen geboren, wuchs in L’Aquila (Italien) und München auf und studierte Bühnenbild und Kostüm an der Akademie der Bildenden Künste in München. Anschließend war er als Bühnenbildassistent am Deutschen Theater in Berlin engagiert. Seit 2000 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner tätig, unter anderem in München, Berlin, Wien, Stuttgart, Kaiserslautern, Münster, Köln und Quito (Ecuador), wo er in den Jahren 2004/05 als Ausstattungsleiter gearbeitet hat. 2003 erhielt er den Förderpreis beim Ringaward in Graz. Am Theater Vorpommern stattete er 2013 „Der gute Tod“, 2016 „Kruso“ nach dem Roman von Lutz Seiler, 2015 „Hedda Gabler“ und 2017 „Ein Volksfeind“ aus.

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FRIEDERIKE SERR Schauspielerin

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FELIX MEUSEL Schauspieler


JAN BERNHARDT Schauspieler

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CL AUDIA LÜFTENEGGER Schauspielerin


NIKL AS KR A JEWSKI Schauspieler

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ANNETT KRUSCHKE Schauspielerin


LUTZ JESSE Schauspieler

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1 URAUFFÜHRUNG

DAS VORSPRECHEN VON REINHARD GÖBER

„Mein Name ist Tamara Briest. Ja, Briest, verstehen Sie. Tamara. Briiiiest! Wenn Sie jetzt glauben, dass alle Theater-Intendanten der Welt mich anrufen, sobald eine Fontane-Dramatisierung auf ihren Spielplänen erscheint, so muss ich Sie leider enttäuschen. Nichts-Da hat es sich wohl ausgeschaukelt für dich, meine liebe Effi, egal. Nein, ich werde mir selbst jetzt nicht zur Frage werden, darauf können Sie lange warten, sehr lange. Und überhaupt. Wem der Zorn fehlt, dem fehlt die Selbstachtung. Jetzt geht es aufwärts, verstehen Sie?!“ „Das Vorsprechen“ ist das Monodrama einer 50-jährigen Schauspielerin am Vorabend ihres letzten Vorsprechens um ein Engagement an einem deutschen Stadttheater. Inszenierung, Bühne und Kostüm: REINHARD GÖBER Mit: MARIA STEURICH

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KING KONG THEORIE VON VIRGINIE DESPENTES

IN EINER BÜHNENFASSUNG VON SABINE MICHEL Wenn der amerikanische Präsident 2019 über Frauen sagte, er wolle „an ihre Muschi“ grabschen, und im nächsten Tweet bekräftigt, er wolle eine Mauer bauen, wenn deutsche Populisten von „Genderwahn“ und „Umvolkung“ fantasieren, verweist das auf ein geschlossenes Weltbild, in dem das Phantasma eines von zersetzenden Kräften bedrohten Volkskörpers und der Hass auf Frauen, Schwule und alle anderen, die angeblich nicht normal sind, zusammengehören. In Virginie Despentes „King Kong Theorie“ betritt eine Frau die Bühne und erzählt von ihrer Vergewaltigung, ihrer Arbeit als Prostituierte und von sich als Frau im „Spiegel des männlichen herrschenden Blicks“ — ohne sich dabei zum Opfer zu machen. Sie ist mal Aufwachsende in der ihr vorgesehenen Rolle, mal Punkgirl, mal Prostituierte und mal Supermutter, deren Kinderwagen das Monatsbudget vieler Alleinerziehender übersteigt. Das King Kong Girl — weil lieber King Kong als Kate Moss! — wird ihre weibliche Sexualität auch in „maskuliner Form“ repräsentieren, dabei Grenzen überschreiten und zeigen, „dass die Frauen Kerle sind wie alle anderen auch und die Männer Nutten und Mütter, alles durcheinander. Das ewig Weibliche ist eine einzige Farce. Der wahre Mut: Sich mit dem auseinanderzusetzen, was neu ist. Feminismus ist ein kollektives Abenteuer, für Frauen, für Männer und für die a­ nderen.“ Selten war ein Text so schonungslos, drastisch, ehrlich, aber auch so brüllend komisch. Inszenierung, Bühne und Kostüme: SABINE MICHEL Mit: FRIEDERIKE SERR

PREMIEREN GREIFSWALD: 30. SEPTEMER 2020 (GROSES HAUS / WERKRAUM) STRALSUND: 28. 0KTOBER 2020 (GROSES HAUS / WERKRAUM)

SABINE MICHEL , nach einem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft, studiert sie Filmregie in Potsdam/ Babelsberg. Ihr Kurzfilm „Hinten scheißt die Ente“ führt als Publikumserfolg zu ihrem ersten Langspielfilm „Nimm dir dein Leben“, 2005. Seitdem arbeitet sie für Kino und Fernsehen, porträtiert die Schauspielerin Corinna Harfouch, die Fotografin Sibylle Bergemann – erhält den Adolf-Grimme-Preis - und erzählt in „Zonen­ mädchen“ von ihrer eigenen Generation. In ihrem vielbesprochenen Film „Montags in Dresden“ begleitete sie drei Menschen, die zu Pegida gehen. Im August 2020 erscheint ihr erstes Buch „Die anderen Leben – Generationengespräche Ost“. Für das Theater Vorpommern schrieb und inszenierte Sabine Michel das Monodrama „2018“, welches hier seine Uraufführung hatte und sich gemeinsam mit Maxie Wanders „Guten Morgen, du Schöne“ großer Beliebtheit beim Publikum erfreute.

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FAHRENHEIT 451

SCHAUSPIEL NACH DEM ROMAN VON RAY BRADBURY IN EINER BÜHNENFASSUNG VON ANNETT KRUSCHKE Brände legen im Auftrag des Staates? Bücher verbrennen als geachteter Beruf? Willkommen in der berühmten Dystopie von Ray Bradbury. Die meisten Menschen verachten die Intellektuellen. Sie misstrauen den Botschaften schwer verständlicher Texte. Sie lieben Filme, Comics, Zeitschriften. Sie lieben Schönheit, Stil, geordnete Verhältnisse. Sie lieben Unterhaltung. Sie wünschen sich Gleichheit. Sie möchten dem Staat vertrauen. Sie melden Abweichungen und Gesetzesbrecher. Sie wünschen sich Antworten — nicht noch mehr Fragen. Für den Feuermann Montag, aus dessen Spritze Kerosin statt Wasser kommt, beginnt das Erwachen mit den neugierigen Fragen seiner träumerischen Nachbarin. Er beginnt zu lesen — und die Bücher zeigen ihm seine Welt in neuem Licht. Sein Bruch mit der alten Welt ist radikal: statt blinder Praxis — denken lernen! Inszenierung: ANNETT KRUSCHKE Bühne und Kostüme: MARTIN FISCHER

PREMIEREN STRALSUND: 14. NOVEMBER 2020 (GUSTAV-ADOLF-SAAL) GREIFSWALD: 22. NOVEMBER 2020 (RUBENOWSAAL)

ANNETT KRUSCHKE studierte in Babelsberg an der Hochschule für Film und Fernsehen

Konrad Wolf Schauspiel. Es folgten Engagements in Weimar, Chemnitz, am Maxim-GorkiTheater, der Volksbühne Berlin, bei den Bad Hersfelder Festspielen. Neben ihrer Theaterarbeit ist sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Sie inszenierte in den Sophiensaelen Berlin, am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, in Leipzig, Hamburg, Weimar, Pforzheim und Meiningen. Für das Theater Vorpommern inszenierte sie „Medea.Stimmen“, „Dantons Tod“, „Vereinte Nationen“, „Antigone“ und „Die Hamletmaschine“. MARTIN FISCHER studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seitdem arbeitet er als Bühnen- und Kostümbildner an zahlreichen deutschen Theatern und Opernhäusern. Er war Ausstattungsleiter am Theater Osnabrück und am Schleswig-Holsteinischen Landestheater. Seine Arbeiten wurden zum Berliner Theatertreffen, dem Heidelberger Stückemarkt und den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Am Theater Vorpommern arbeitete er zuletzt als Bühnenbildner für das Weihnachtsmärchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (2018).

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SCHAUSPIEL


WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF? VON EDWARD ALBEE

Nach einem Empfang für die neuen Dozenten in einer kleineren Universitätsstadt kommen George und Martha spät nachts zurück nach Hause. Seit Jahren klebt das Paar an seinen Lebenslügen und führt einen permanenten Ehekrieg mit klaren Spielregeln: Den anderen kleiner machen als er sich selbst schon fühlt. Während George zu Bett möchte, erwartet Martha noch Gäste: Nick und Süße — sie sind neu an der Uni und bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher. Als das junge Paar schließlich aufbricht, bleiben Martha und George ausgelaugt zurück. Ob es noch eine Zukunft für sie gibt? In seinem berühmtesten Stück untersucht Edward Albee den Zustand der ­westlichen Gesellschaft, indem er ihre kleinste Zelle, die Familie, s­ einem sezierenden Blick aussetzt. Mit dieser Inszenierung verabschiedet sich Reinhard Göber, Oberspielleiter Schauspiel, nach fünfjähriger Arbeit von seinem Publikum. Inszenierung: REINHARD GÖBER Bühne: JOHANN JÖRG Kostüme: KERSTIN LAUBE

PREMIEREN STRALSUND: 21. NOVEMBER 2020 (GROSES HAUS) GREIFSWALD: 28. NOVEMBER 2020 (GROSES HAUS)

JOHANN JÖRG studierte Bühnenbild bei Erich Wonder an der Hochschule für Angewandte

Kunst und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seit 1989 arbeitet Johann Jörg freischaffend als Bühnenbildner, u. a. am Schauspielhaus Zürich, Schauspielhaus Düsseldorf, an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, an der Oper Leipzig, am Theater Dortmund, am Musiktheater Gelsenkirchen und am Nationaltheater Mannheim. In der vergangenen Spielzeit arbeitete er als Bühnenbildner der „Hamlet“-Inszenierung erstmals am Theater Vorpommern. KERSTIN LAUBE, geboren 1966, studierte Architektur an der Universität der Künste Berlin sowie Bühnenbild an der Kunsthochschule Weißensee. Als Assistentin des Bühnenbildners Hartmut Meyer war sie an großen Bühnen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Kopenhagen und Stockholm tätig, wo die Zusammenarbeit mit den Regisseuren Frank Castorf und Ruth Berghaus prägend wurde. Seit 1996 arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin u. a. für die Volksbühne, das Berliner Ensemble, die Deutsche Oper Berlin, das HAU und das Landestheater Schleswig-Holstein. 2006 erhielt Kerstin Laube eine Professur für Bühnenbild und leitet seither den Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum an der TU Berlin.

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2 URAUFFÜHRUNG

GRETA

SCHAUSPIEL VON SASCHA LÖSCHNER Ein Mädchen geht in den Schulstreik und schafft es innerhalb eines Jahres, eine globale Klimabewegung ins Leben zu rufen. Zehntausende kommen zu ihren Fridays-for-Future-Demonstrationen, Millionen folgen ihr auf Twitter oder Instagram, das Time Magazin hat sie zur Person des Jahres 2019 gekürt. Sie wird zur Galionsfigur einer Generation, die ihre Ansprüche auf ihre Zukunft immer deutlicher anmeldet. Unter ihrem Druck wurde aus der Klimadebatte eine Grundsatzdebatte über die Werte einer Gesellschaft. „Erwachsene sagen immer wieder: Wir sind es den jungen Leuten schuldig, ihnen Hoffnung zu geben. Aber ich will eure Hoffnung nicht. Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre. Ich will, dass ihr handelt, als wenn euer Haus brennt, denn das tut es.“ Für die einen verkörpert Greta Thunberg die Hoffnung auf eine positive Zukunft, für andere ist sie ein Produkt der Medienindustrie und ihrer Profiteure, für Dritte ein armes missbrauchtes Opfer, das selbst Hilfe benötigt. Eine Annäherung an eine schillernde Figur des öffentlichen Lebens — und eine Auseinandersetzung mit den drängendsten Fragen unserer Zeit. Inszenierung: SASCHA LÖSCHNER Mit: NIKLAS KRAJEWSKI

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ICH, ICH UND ICH! DIE TAGEBÜCHER VON WITOLD GOMBROWICZ

Die polnisch-deutsche Regisseurin Joanna Lewicka widmet sich in ihrer ersten Regie-Arbeit am Theater Vorpommern einem der bedeutendsten Autoren Polens des 20. Jahrhunderts. Gombrowicz’ Leben als Exilant in Argentinien, Deutschland und Frankreich steht exemplarisch für eine neue Ortlosigkeit in der Moderne. Als manischer Selbsterklärer, Grenzgänger in den poetischen Formen, unermüdlicher Verteidiger des Individuums gegen die Zumutungen des Kollektivismus war er in Polen lange mit Publikationsverbot belegt. Seine frechen, pointiert formulierten und Eigensinn atmenden Tagebücher gelten als sein bedeutendstes Werk. In ihnen offenbart sich der Mann des 20. Jahrhunderts als zärtlich-poetischer Liebender, in seinem titanischen Machismo aber auch als großer Verbraucher. Inszenierung: JOANNA LEWICKA Mit: MARKUS VOIGT PREMIEREN STRALSUND: 14. JANUAR 2021 (GUSTAV-ADOLF-SAAL) GREIFSWALD: 28. JANUAR 2021 (RUBENOWSAAL)

JOANNA LEWICKA studierte Philosophie, Romanistik und Medienwissenschaften und

anschließend Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/ Main. Seit 2005 arbeitet sie in Deutschland und in Polen. Ihre Theaterarbeit führte sie auch nach Litauen, Griechenland, Dänemark, Belarus, England, Kambodscha, in die Türkei und Ukraine. Sie wurde 2019 in Polen mit dem Stanislaw Hebanowski Theaterpreis „Klasyka Zywa“ ausgezeichnet, erhielt 2020 das „Global Berlin“-Stipendium des Berliner Senats, das Theaterrecherche-Stipendium des polnischen Kultusministeriums und wurde für Ihre Inszenierung „Das Land des Lächelns“ für die beste Musiktheater/ Opernregie 2020 in Polen nominiert.

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DIE WELLE [13+]

VON REINHOLD TRITT NACH DEM ROMAN VON MORTON RHUE UND DEM EXPERIMENT VON RON JONES

KOPRODUKTION MIT DER MONTESSORI-SCHULE GREIFSWALD Warum hat niemand etwas gegen den Holocaust unternommen? Gab es keinen Widerstand? Wieso hat sich ein ganzes Volk von einem einzigen Mann beeinflussen lassen? — „Die Welle“ wird zunächst als Experiment von Geschichtslehrer Ross ins Leben gerufen, um eben diese Fragen anschaulich beantworten zu können, und entwickelt sich schnell zu einer ernstzunehmenden Schülerbewegung. „Stärke durch Gemeinschaft!“ Dieser Leitspruch für Disziplin und Ordnung wird zum Lebensmotto der Jugendlichen. Als früherer Außenseiter findet Robert Billings schnell Gefallen am disziplinierteren Schulalltag, wobei er nicht der einzige Schüler ist, der sich in der neuen Ideologie verliert. Das ursprüngliche Experiment bringt Folgen mit sich, die immer mehr außer Kontrolle geraten. Folgen, die uns die Vergangenheit besser verstehen lassen und vielleicht auch für gegenwärtige Entwicklungen sensibilisieren. Mit „Die Welle“ setzt das Theater Vorpommern seine Zusammenarbeit mit der Montessori-Schule Greifswald fort. Inszenierung: SABINE KUHNERT Bühne und Kostüme: CHRISTOPHER MELCHING PREMIERE GREIFSWALD: 5. MÄRZ 2021 (KAISERSAAL)

Neben ihrer Ausbildung als Theaterpädagogin studierte SABINE KUHNERT Regie, Musiktheater an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Nach Engagements als Regieassistentin an der Württembergischen Landesbühne Esslingen und am Schauspielhaus Bochum arbeitete sie als freie Regisseurin und Theaterpädagogin u. a. am Theater Vorpommern und als Musiktheaterpädagogin an der Jungen Oper Stuttgart. Von der Spielzeit 2014/15 bis Sommer 2020 war sie leitende Theaterpädagogin am Theater Vorpommern. Ab der Spielzeit 2020/21 ist Sabine Kuhnert an der Oper Köln engagiert als Leiterin der Abteilung Theater und Schule. CHRISTOPHER MELCHING, geboren in New York, studierte Philosophie und Geschichte in San Francisco sowie Kostüm- und Bühnenbild an der Hochschule der Künste in Berlin. In San Francisco betrieb er als Eventdesigner eine Messebaufirma und war Kurator des Cable Car Museums. In Berlin und Hamburg arbeitete er als Übersetzer und Dolmetscher. Seit 1996 ist er als Bühnen- und Kostümbildner an verschiedenen Häusern in Deutschland mit mehr als 100 Produktionen in den Bereichen Oper, Operette, Musiktheater und Schauspiel vertreten und war, nach seiner Ausstattungsleitung am Theater der Altmark Stendal, von August 2012 bis Sommer 2020 Ausstattungsleiter und Kostümdirektor am Theater Vorpommern. Ab der Spielzeit 2020/21 ist er als Kostümdirektor am Anhaltinischen Theater Dessau engagiert.

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DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

DAS LETZTE SCHIFF BUCH VON JOHN LOGAN UND BRIAN YORKEY MUSIK UND LIEDTEXTE VON STING ÜBERSETZUNG VON WOLFGANG ADENBERG

Gideon segelt lieber jahrelang um die Welt, anstatt in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und auf der Werft zu arbeiten. Nach 17 Jahren kehrt er zurück. Aber vieles ist nun anders: Die Werft soll geschlossen werden und seine Jugendliebe Meg hat eine 17-jährige Tochter, die sie allein aufziehen musste. Die Werftarbeiter, wissend, dass ihr Arbeitsplatz verloren ist, bauen das letzte, halbfertige Schiff fertig — entgegen jedem Widerstand seitens Inhaber und Regierung. STING schrieb eine großartige Musik mit zahlreichen hitverdächtigen Songs. Die englische Zeitung Sunday Mirror urteilte: „Eindringlich und voller Energie…aufwühlendes Material von Sting.“ Die Fachzeitschrift The Stage meinte: „Herzzerreißend, erhebend, intim und universell.“ *Das Theater Vorpommern teilt sich das Recht zur Deutschen Erstaufführung mit dem Theater Koblenz.

Musikalische Leitung: SEBASTIAN UNDISZ Inszenierung: DIRK LÖSCHNER Bühne und Kostüme: CHRISTOPHER MELCHING PREMIEREN GREIFSWALD: 27. MÄRZ 2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 16. APRIL 2021 (GROSES HAUS)

Der britische Musiker STING wurde weltweit populär als Sänger der Band „Police“. Später war er als Schauspieler tätig und als Solo-Künstler erfolgreich. Mit seinen Songs, in denen sich moderner Jazz, Rock, Funk und Reggae mischen, hat er die Popmusik stark beeinflusst. Zu seinen erfolgreichsten Stücken zählen „Walking on the Moon“, „Roxanne“, „Every Breath you take“ und „Englishman in New York.”

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3 URAUFFÜHRUNG

OLYMPE DE GOUGES VON ANNETT KRUSCHKE

Hinter dem Titel verbirgt sich ein eigenes „Forschungslabor“ auf den Spuren mutiger Frauen, die in die Öffentlichkeit traten. Frauen werden in der Geschichte vergessen, auch in der Kunst. Dieses Labor versteht sich als Dunkelkammer, um die klaren Bilder ihrer Biografien, Ideen und Kunstwerke ans Licht zu holen. Der Abend widmet sich Olympe de Gouges (1748-1793). Der Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution von 1789 setzte sie eine Erklärung der Rechte der Frau und der Bürgerin entgegen. Warum heißt es: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“? Ihre neue Rechtsordnung sollte sämtliche Diskriminierungen der Frauen beseitigen und ihnen eine wirtschaftliche Unabhängigkeit verschaffen. Die unbequeme Mahnerin wurde wegen Hochverrats durch die G ­ uillotine hingerichtet. Ihre Visionen bleiben bestehen. Inszenierung: ANNETT KRUSCHKE Mit: SUSANNE KRECKEL

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3 DAS PRODUKT VON MARK RAVENHILL DEUTSCH VON NILS TABERT

„Bridget Jones goes Dschihad“ wäre vielleicht eine Formel, mit der der Produzent James die Schauspielerin Olivia für seinen neuen Film gewinnen könnte. Die Story: Amy, eine junge, global agierende Geschäftsfrau, deren Freund beim Anschlag auf das World Trade Center starb, verliebt sich ausgerechnet in den attraktiven Al-Qaida-Kämpfer Mohammed. Hautnah erlebt sie die Planung eines Selbstmordattentats auf Disneyland Paris. Sie verrät Mohammed an die Polizei und er wird verhaftet. Als Amy Fernsehbilder von seiner Misshandlung im Gefängnis sieht, wird auch sie zur Kampfmaschine ... „Eine süffisant-selbstironische, die schlichten Denkschemata der Unterhaltungsindustrie bloßstellende Mediensatire.“ (Theater heute) Inszenierung: ALEXANDER MAY Mit: TOBIAS BODE

PREMIEREN GREIFSWALD: 29. April 2021 (Rubenowsaal) STRALSUND: 19. Mai 2021 (Gustav-Adolf-Saal)

ALEXANDER MAY ist seit 2005 freier Regisseur für Schauspiel, Musiktheater und

für Hörbücher. Er inszenierte unter anderem in München, Essen, Augsburg, Nürnberg, Osnabrück und bei den Salzburger Festspielen. An den Theatern Trier, Pforzheim und Neuss war er Mitglied der Theaterleitung. In dieser Spielzeit inszeniert er erstmals am Theater Vorpommern.

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Monty Python's SPAMALOT / Spielzeit 2019/20

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DIE WIEDERVEREINIGUNG DER BEIDEN KOREAS ZEITSTÜCK VON JOËL POMMERAT

Aus zwanzig szenischen Fragmenten schafft Joël Pommerat ein Kaleidoskop des Kampfes um die Liebe. Hier gibt es viel zu gewinnen und noch mehr zu verlieren. Geheimnisse werden preisgegeben und Wahrheiten auf den Tisch gepackt. In der Zuspitzung entsteht ein ziemlich realistisches Bild dessen, was uns verbindet und uns zugleich entzweireißt. „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ ist ein dynamisches Ensemblestück, das niemand im Zuschauerraum unberührt lässt. Der Titel lässt es erahnen: Liebe zwischen Menschen ist so schwierig zu verwirklichen wie die (Wieder)Vereinigung zweier tödlich verfeindeter Staaten. Doch die Liebe kann auch das scheinbar Unmögliche real werden lassen. Inszenierung: OLIVER FREUND Bühne und Kostüme: KERSTIN LAUBE PREMIEREN GREIFSWALD: 12. MAI 2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 5. JUNI 2021 (GROSES HAUS)

JOËL POMMERAT (*1963) wurde mit 18 Jahren Schauspieler und begann, mit 23 Jahren

regelmäßig zu schreiben. Seine Werke wurden u. a. mit dem Grand Prix de littérature dramatique, mit dem Prix Molière und dem Prix Beaumarchais ausgezeichnet. 2006 präsentierte das Theaterfestival in Avignon eine Werkschau seiner Inszenierungen. In Deutschland waren die Inszenierungen seiner Compagnie regelmäßig auf den Festivals „Neue Stücke aus Europa“ in Wiesbaden und „Perspectives“ in Saarbrücken zu Gast. OLIVER FREUND (*1982 in Magdeburg) a ­ rbeitete ab 2013 als Regieassistent am Theater Magdeburg und dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater, wo er u. a. mit den Regisseuren Reinhard Göber, Volker Lösch und Wolfram Apprich zusammenarbeitete. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er als Regieassistent am Theater Vorpommern fest engagiert und debütierte hier mit den Monodramen „Never fuck with the King“ und „Charlotte — Leben oder Theater?“ als Autor und Regisseur. „Zwei Männer ganz nackt“ und „Michael Kohlhaas“ erweiterten bisher das Spektrum seiner Arbeiten an unserem Haus.

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HUBERTUS BR ANDT Schauspieler


MARKUS VOIGT Schauspieler

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SEBASTIAN UNDISZ Leiter Schauspielmusik


TOBIAS BODE Schauspieler

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MARIO GREMLICH Schauspieler


FELINE ZIMMERMANN Schauspielerin

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SUSANNE KRECKEL Schauspielerin


RONNY WINTER Schauspieler

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SOMMER-OPEN-AIR 2021

ROBIN HOOD —

KÖNIG VON SHERWOOD FOREST [8+] ABENTEUERSTÜCK FÜR DIE GANZE FAMILIE VON THOMAS FINN & VOLKER ULLMANN

Einige Jahre war Robin Hood im Sherwood Forest verschwunden. Nun ist er zurück in der Klosterruine in Eldena: Es sind die Tage der Kreuzzüge. Schon seit vielen Jahren kämpft König Richard Löwenherz von England fern seiner Heimat im Krieg um das Heilige Land. Der intrigante Sheriff von Nottingham versucht derweil mit Hilfe des schwachen Bruders von König Löwenherz, die Macht an sich zu reißen und terrorisiert die englische Heimat. Robin von Loxley muss vor den Intrigen des Sheriffs fliehen und sieht sich gezwungen, sein Heil in den Wäldern von Sherwood Forest zu suchen. Dort trifft er auf andere Geächtete, um mit ihnen den Kampf gegen den verhassten Sheriff aufzunehmen und dabei nicht nur der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen, sondern auch die wahre Liebe zu finden. Endlich wird die stimmungsvolle Klosterruine von Eldena wieder der Ort sein, in dem Alt und Jung die beliebten Figuren dieser berühmten Geschichte um Robin Hood zu sehen bekommen. Sie erleben ein abenteuerliches Spiel um Gerechtigkeit, Liebe, Verrat, Treue und den Sieg des Guten mit Musik und spannenden Gefechten. Inszenierung: MARKUS VOIGT, JAN BERNHARDT Musikalische Leitung / Komposition: SEBASTIAN UNDISZ Bühne und Kostüme: MAIKE BUSCHHÜTER AB 17. JUNI 2021 (GREIFSWALD / KLOSTERRUINE ELDENA)

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S O M M E R T H E AT E R K L O S T E R R U I N E E L D E N A


ROBIN HOOD – KÖNIG VON SHERWOOD FOREST / Spielzeit M U S I K 2016/17 T H E AT E R

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DIE WILDEN SCHWÄNE / Spielzeit 2018/19


THEATER IM KLASSENZIMMER

Mittlerweile in der neunten Spielzeit freuen wir uns, Ihnen auch in dieser Theatersaison unsere Klassenzimmerstücke vorstellen zu können: Theater im Klassenzimmer ist großes Theater auf kleinem Raum, mit wenigen Mitteln aber großer Wirkung. Bei Ihnen und Euch in der Schule. Ganz nah an den Themen der Schüler*innen und ganz nah für die Schüler*innen, sind unsere Klassenzimmerstücke ein besonderes Erlebnis für Sie, die Schüler*­innen und uns. Das Theater kommt zu Ihnen in die Klasse. Vorbereitungen zum Stückinhalt sind im Vorfeld nicht notwendig. Bitte planen Sie für die Klassenzimmerstücke Schauspiel zwei Unterrichtsstunden ein (45 Min. Stück, 45 Min. theaterpädagogische Nachbereitung). Bei den Klassenzimmerstücken Tanz findet vor der Aufführung noch ein Bewegungsworkshop statt. Reservieren Sie hier bitte drei Unterrichtsstunden (45 Min. Workshop, 45 Min. Aufführung, Nachgespräch). Die Buchung ist einfach und Details können im Einzelnen abgesprochen werden.

KLASSENZIMMERSTÜCKE

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KLASSENZIMMERSTÜCKE  NEU  GRETA [11+]

KLASSENZIMMERSTÜCK VON SASCHA LÖSCHNER

Durch ihre Beharrlichkeit wurde aus der Klimadebatte eine Grundsatzdebatte über die Werte einer Gesellschaft. Eine Annäherung an eine schillernde Figur des­ ­öffentlichen­ ­Lebens — und eine Auseinandersetzung mit den drängendsten Fragen unserer Zeit.

KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER [14+] VON JANNE TELLER

„Wenn bei uns Krieg wäre, wohin würdest du gehen?“ Ein Stück über die Schrecken des Krieges, von Flucht und Vertreibung. Durch einen einfachen Perspektivwechsel veranschaulicht es unser Privileg, in Sicherheit und Wohlstand zu leben, und fordert auf zu Verständnis, Empathie und Solidarität für Flüchtlinge, Migranten und Verfolgte.

FLASCHE LEER [12+] VON THILO REFFERT

Ohne zu belehren erzählt Thilo Reffert die berührende Geschichte von einem hoffnungsvollen Leben, das im Alkohol gefangen ist.

DIE WILDEN SCHWÄNE [8+] VON SILVIA ANDRINGA

Eine moderne Neuinterpretation des Märchenklassikers von Hans Christian Andersen für das Klassenzimmer, in der Themen wie Emanzipation, Leistungsdruck und Leistungswille, Zusammenhalt und Vertrauen in die eigenen Kräfte verhandelt werden.

AUGENHÖHE / Spielzeit 2018/19

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KLASSENZIMMERSTÜCKE


NEU  3. KLASSENZIMMERSTÜCK TANZ [8+] (AB MÄRZ)

Mit den Mitteln des Tanzes erleben die Schüler*innen in ihrem eigenen Klassenzimmer die faszinierende Kombination aus Bewegung und Musik / Tönen im Raum. In dieser Spielzeit wird ein interaktives Klassenzimmerstück Tanz für den Grundschulbereich entstehen.

AUGENHÖHE [12+]

KLASSENZIMMERSTÜCK TANZ VON STEFAN HAHN (AB DEZEMBER)

Zwei Tänzerinnen: Eine steht auf ihren Beinen, die andere sitzt im Rollstuhl. Virtuos und unkonventionell wird mit Stereotypen über körperliche Einschränkungen aufgeräumt.

HERO [14+]

KLASSENZIMMERSTÜCK TANZ VON PATRICIA APERGI (GANZJÄHRIG)

Brauchen wir noch Helden? Wer sind sie? Welche Bedeutung haben sie in unserem alltäglichen Leben? HERO spricht für Menschen, die ihre Niederlage in einen Sieg verwandeln und diejenigen, die zu Helden wurden, ohne es zu bemerken. In Kooperation mit Aerites Dance Company

Die Klassenzimmerstücke Tanz sind Produktionen des Projekts „Vorpommern tanzt an“, das gefördert wird von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Vorpommern-Fonds. Freundlich unterstützt

BUCHUNG: Landkreis Vorpommern-Rügen: Anette Gerhardt (klassenzimmer-hst@theater-vorpommern.de) Landkreis Vorpommern-Greifswald: Sabine Lepadatu (klassenzimmer-hgw@theater-vorpommern.de)


THEATER PUTBUS: AUSGEWÄHLTE SPIELTERMINE ROUTE HISTORISCHER THEATER KABARETT-REGATTA GASTSPIELHÖHEPUNKTE

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PETER GESTWA Leiter Theater Putbus

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AUSGEWÄHLTE SPIELTERMINE IM THEATER PUTBUS NORA

Schauspiel von Henrik Ibsen 29. OKTOBER 2020

The Baltic Spirit

WINTERREISE

Liederzyklus von Franz Schubert nach Gedichten von Wilhelm Müller 13. NOVEMBER 2020 URAUFFÜHRUNG

DR. DOLITTLE — DER ARZT, DER MIT DEN TIEREN SPRICHT [4+]

Kinderstück mit Musik von Dirk Böhling nach Hugh Lofting 29. NOVEMBER — 4. DEZEMBER 2020

DIE FEUERZANGENBOWLE

Komödie nach dem Drehbuch und Roman von Heinrich Spoerl Erstellt von Lutz Keßler 17. DEZEMBER 2020

NEUJAHRSKONZERT

PHILHARMONISCHES ORCHESTER VORPOMMERN Dirigent und Moderation: GMD FLORIAN CSIZMADIA

3. JANUAR 2021

THE KRAUT — EIN MARLENE-DIETRICH-ABEND Schauspiel von Dirk Heidicke 27. FEBRUAR 2021

RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN [9+] von Andreas Steinhöfel 3. MÄRZ 2021 / 6. JUNI 2021

WOYZECK

Schauspiel von Georg Büchner 11. MÄRZ 2021 / 14. APRIL 2021

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8. PHILHARMONISCHES KONZERT FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Ouvertüre „Die Hebriden“ op. 26 ROBERT SCHUMANN Konzert für Violine und Orchester d-Moll JOHANNES BRAHMS Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Solist: NIEK BAAR , Violine Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA 23. APRIL 2021

ABSCHLUSSKONZERT DER PUTBUS-FESTSPIELE

EDWARD ELGAR Serenade für Streicher op. 20 EDWARD GREGSON Konzert für Trompete und Orchester GEORG FRIEDRICH HÄNDEL „Wassermusik“ Solist: JOSÉ ÁNGEL TOSCANO FERNÁNDEZ, Trompete Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA 24. MAI 2021

DIE WIEDERVEREINIGUNG DER BEIDEN KOREAS Zeitstück von Joël Pommerat 27. MAI 2021

FESTKONZERT 200 JAHRE THEATER PUTBUS FRANZ SCHUBERT Ouvertüre zu „Die Zauberharfe“ D 644 (Uraufführung 1820) FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Solist: NIEK BAAR , Violine Dirigent: GMD FLORIAN CSIZMADIA 6. UND 7. JULI 2021

DER APOTHEKER

Opera buffa von Joseph Haydn Libretto nach Carlo Goldoni 9. JULI 2021 / 10. JULI 2021

LIEDERABEND MIT ANDREAS SCHOLL UND TAMAR HALPERIN (CEMBALO/PIANO) 11. JULI 2021

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ROUTE HISTORISCHER THEATER Theater gibt es überall in Europa. Sie sind Teil unserer Kultur. Jedes ­Theatergebäude erzählt etwas über die Zeit, in der es entstanden ist, über die Absichten seiner Erbauer, über das Verhältnis von Publikum und Künstlern, von der Zusammenarbeit der Künstler über alle Grenzen hinweg und vom Wandel der Gesellschaft. Da sich die architektonische Form des Theaters, wie wir sie heute kennen, vom 17. Jahrhundert an von Italien über ganz Europa ausbreitete, ist das Theater zudem einer der ganz wenigen wahrhaft europäischen Gebäudetypen. Um es jedermann so einfach wie möglich zu machen, dieses besondere europäische Kulturerbe kennenzulernen, werden ausgewählte historische Theater zur Europäischen Route Historischer Theater verbunden. Sie besteht aus einzelnen Abschnitten, auf denen sich jeweils bis zu 12 Theater befinden, die man bequem in einer guten Woche bereisen kann. Alle diese Theater können tagsüber, außerhalb der Aufführungen, besichtigt werden. Die Europäische Route Historische Theater wird von 15 Partnerinstitutionen in 12 Ländern organisiert, unterstützt vom Programm „Kultur“ der Europäischen Union.

Die Europäische Route Historischer Theater führt bereits jetzt zu circa 90

­ heatern in 22 Ländern. Zu den ausgewählten Theatern gehört auch das Theater T Putbus. Dort startet die Deutschlandroute. Sie führt über das Schauspielhaus Neubrandenburg und das Mecklenburgische Staats­theater Schwerin nach Potsdam mit dem Schlosstheater im Neuen Palais. Nächste Stationen sind das Carl-Mariavon-Weber-­Theater in Bernburg, das Goethe-Theater Bad Lauchstädt und das Liebhaber­theater Schloss Kochberg. Über das König Albert Theater Bad ­Elster und das Ekhof-Theater ­Gotha führt die Route nach Meiningen ins Theater­museum. Mit dem Markgräflichen Opernhaus B ­ ayreuth, dem Schlosstheater Ludwigsburg und dem Rokokotheater Schloss Schwetzingen sind die typischen Residenztheater vertreten. Das Comoe­dienhaus ­Wilhelmsbad vertritt den Typ der Kurtheater und das Theater Koblenz ist ein Beispiel für die aufklärerischen Bestrebungen eines Kurfürsten.

Damit dieser Schatz auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt, wurde im Oktober 2003 die PERSPECTIV — GESELLSCHAFT DER ­HISTORISCHEN ­THEATER EUROPAS aus der Taufe gehoben.

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Theater der Zeit

Was dachten sich die Greifswalder Stadtherren wohl, als sie vor 100 Jahren für ihr Städtchen von tatsächlich 23 000 Einwohnern ein stattliches Theater mit 750 Plätzen aus dem Boden stampften, einen Intendanten bestellten und nun ein ordentlich florierendes Stadttheater – mit Schauspiel, Oper und Ballett ganz aus eigenen Kräften gestaltet – erwarteten? Die Stadt Greifswald und ihre Bürger leisteten sich das, was sich für eine deutsche Stadt schickte, die etwas auf sich hielt und zudem noch Universitäts- und Garnissonstadt war: ein properes Stadttheater.

Die vorliegende Publikation spiegelt die vergangenen 100 Jahre seit der Eröffnung des Stadttheaters Stralsund im Jahr 1916 wider. Das sind 100 Jahre Theaterarbeit mit Blick auf die Höhepunkte in Schauspiel, Oper, Orchester und Ballett. 100 Jahre Baugeschichte: Von Umbauten und Bausünden bis zu der umfassenden Rückbau-Sanierung in den Originalzustand im Jahr 2006. Und 100 Jahre Weltgeschehen. Deutsche Geschichte, die in Ausläufern auch diesen abgelegenen Winkel Deutschlands erreichten.

Thomas Wieck !Stadttheater Greifswald Theaterstadt? 100 Jahre Theater Greifswald

Juliane Voigt „Dem edlen Bürgersinn dies Haus geweiht“ 100 Jahre Theater Stralsund

Hardcover mit 144 Seiten Mit zahlreichen farbigen Abbildungen Format: 230 x 270 mm ISBN 978-3-95749-053-7 EUR 10,00

Hardcover mit 144 Seiten Mit zahlreichen farbigen Abbildungen Format: 230 x 270 mm ISBN 978-3-95749-054-4 EUR 10,00

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Erhältlich Ihrer Buchhandlung portofrei unter www.theaterderzeit.de Erhältlich inin Ihrer Buchhandlung, anoder den Vorverkaufskassen USIKTHEA T E Rportofrei unter www.theaterderzeit.de des Theaters M Vorpommern oder


Theater der Zeit In den Jahren 2015 bis 2020 feiert das Theater Vorpommern drei denkwürdige Jubiläen, die eine spannende Kulturgeschichte Vorpommerns erzählen: 100 Jahre Theater Greifswald, 100 Jahre Theater Stralsund und 200 Jahre Theater Putbus.

Holger Teschke unternimmt eine Spurensuche durch die bewegte Geschichte des Hauses und begegnet neben prominenten Besuchern wie Theodor Fontane, Otto von Bismarck und Martin Andersen Nexö auch den Dramatikern August von Kotzebue, Heinrich von Kleist und August Strindberg. Und er begibt sich auf die Suche nach der weniger bekannten Theatergeschichte zwischen 1933 und der Wiedereröffnung der Bühne im Mai 1998. Holger Teschke „… ein Schauspielhaus zwischen Himmel und Meer …“ 200 Jahre Theater Putbus auf Rügen Hardcover mit 128 Seiten Mit zahlreichen farbigen Abbildungen Format: 230 x 270 mm ISBN 978-3-95749-055-1 . EUR 10,00

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LOTHAR BÖLCK

VOM 13.9. — 13.10.2020 IM THEATER PUTBUS

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EIN FEUERWERK DER EXTRAKLASSE WERDEN FREUNDE DES KABARETTS IN DER ZEIT VOM 9. SEPTEMBER BIS ZUM 13. OKTOBER 2020 ERLEBEN, WENN DER FÖRDERVEREIN THEATER PUTBUS UND DAS THEATER PUTBUS DIE INZWISCHEN XXIV. RÜGENER KABARETT-REGATTA PRÄSENTIEREN. DAS ALTEHRWÜRDIGE KLASSIZISTISCHE THEATER HAT IN SEINER 200-JÄHRIGEN GESCHICHTE SCHON EINE MENGE ERLEBT, UND SO WIRD ES AUCH DEN K ­ RÄFTIGEN WINDBÖEN UND STÜRMISCHEN LACHSALVEN STANDHALTEN, WENN DIE AUSGEWÄHLTEN NEUN AKTEUR*INNEN DES KABARETTS WIEDER MIT WITZ UND SCHARFER ZUNGE UM DIE GUNST DES PUBLIKUMS WETTEIFERN.

LOTHAR BÖLCK: „PFORTISSIMO — DER REST OF PFÖRTNER“ 13. & 15. SEPTEMBER 2020 19.30 UHR Er kam, sah und siegte: Lothar Bölck, der „Louis de Funès des deutschen Kabaretts“, wurde zum Publikumsliebling der Rügener Kabarett-Regatta 2019 gewählt und gibt sich die Ehre, mit unschlagbarem Wortwitz die XXIV. Kabarett-Regatta im Putbusser Theater zu eröffnen.

ANKA ZINK: „DAS ENDE DER BESCHEIDENHEIT“

17. & 18. SEPTEMBER 2020 19.30 UHR Es wird immer wichtiger, wichtig zu sein, sonst kommt man unter die Räder. Ein Halleluja auf das Protzen — für alle, die noch immer klotzen.

THEATER MITTENDRIN & WOLF MIHM: „NIBEL AUF LUNGE — WAGNER FÜR BANAUSEN“

21. & 22. SEPTEMBER 2020 / 19.30 UHR Eine Schauspielerin, ein Musiker, ein Kabarettist — und Wagners Ring. Kann das gut gehen? Götter grollen, Zwerge zwicken, und eine Tuba ertrinkt. Heiter, schnell, schräg, überraschend.

LUTZ VON ROSENBERG LIPINSKY: „DEMOKRATUR ODER: DIE WAHL DER QUAL“

23. & 24. SEPTEMBER 2020 / 19.30 UHR Lutz von Rosenberg Lipinsky ist „Deutschlands lustigster Seelsorger“. Seit Jahren sorgt er sich auf unterhaltsame und intelligente Weise um die deutsche Seele. Und diese wühlt sich derzeit auf wie selten.

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ANDRE HARTMANN „VEGANISSIMO“

MICHAEL KREBS: „WILLKOMMEN ZURÜCK — DAS NEUSTART KONZERT“

28. & 29. SEPTEMBER 2020 19.30 UHR Endlich wieder Musik und ­Theater! Zwar vor streng limitiertem ­Publikum, aber live. Um das zu feiern, spielt Michael Krebs ein Best of Programm, das er extra für diese außergewöhnliche Situation zusammengestellt hat. Seine lustigsten Lieder und Geschichten werden dabei sein. Und natürlich auch die aktuellsten, denn es gibt nach diesem Frühjahr ja einiges aufzuarbeiten.

ANNE FOLGER: „SELBSTLÄUFER“

6. & 7. OKTOBER 2020 / 19.30 UHR Fein beobachtet und in Komik verpackt erzählt Anne Folger in ihrer Musik und ihren Texten von der Verwandtschaft zwischen den Beatles und Bach; vom missachteten Klavierhocker, der ein Solo gibt; von Verdis posthumen Protest gegen Aida … u.v.m.

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XXIV

T H E AT E R P U T B U S

25. SEPTEMBER 2020 / 19.30 UHR Endlich ist sie da, die musikalisch vollwertige Solo-Koch-Show ohne Herd und Abzugshaube. Von Dinner bis Dönerbude sind sich alle einig: Hartmann hat das große „Fleischlos“ gezogen. Vegan — ist das denn?!

CHIN MEYER „LEBEN IM PLUS — KABARETT, GELD UND MEHR“

1. & 2. OKTOBER 2020 / 19.30 UHR Gewohnt geistvoll und bissig durchforstet Deutschlands bekanntester Finanz­kabarettist Chin Meyer die herrlich absurden Widersprüche von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

DISTEL: „SKANDAL IM SPREEBEZIRK“ LACH- UND MACHTGESCHICHTEN ZUR LAGE DER NATION

12. & 13. OKTOBER 2020 / 19.30 UHR Berlin verkommt zur Provinz im großen Skandaltheater. Und nur ein kleines, unbeugsames Kabarett, umgeben von gefestigten Politik­lagern, hält dagegen und stellt sich den großen Fettnäpfen: Genderdebatte, German Angst, Abschaffung des Bargeldes und ja, auch der Frage nach dem politisch korrekten Kinderfasching.


AUSGEWÄHLTE GASTSPIEL-HÖHEPUNKTE IM THEATER PUTBUS Freitag, 16. Oktober 2020 / 19.30 Uhr // Samstag, 17. Oktober 2020 / 19.30 Uhr Sonntag, 18. Oktober 2020 / 16.00 Uhr

TANZSCHAU 2020

Das bewährte Team von Tanzaktion Neubrandenburg und vom Tanzsportclub Schwedt haben auch 2020 wieder gemeinsam ein Programm zusammengestellt, das so nur in Putbus auf die Bühne kommt! Freitag, 23. Oktober 2020 / 19.30 Uhr 30 JAHRE DEUTSCHE EINHEIT

PREMIERE: „ZUGVÖGEL“

GESCHICHTEN UND LIEDER ÜBER EIN DEUTSCH-DEUTSCHES THEMA Eine junge Sängerin hatte in den Zeiten der Wende gerade ihr Studium in Weimar beendet und ihr erstes Engagement in einem Theater im Osten gefunden, da wurde dieses Theater geschlossen, und sie stand auf der Straße. Zum Glück erhielt sie ein Angebot aus dem Westen, und so machte sie sich auf den Weg in eine für sie neue Welt ... Mit viel Witz plaudert und singt sie über ihren Wechsel von Ost nach West, in eine Welt, die ihr oft weiter entfernt schien als der Mond. Vom Leben in der DDR geprägt, wundert sie sich über die Gewohnheiten und den Lebensstil der Westdeutschen, die diese bunte Warenwelt schon lange haben und für die eine Reise nach Paris fast eine Selbstverständlichkeit ist. Sonntag, 22. November 2020 / 15.00 Uhr & 19.30 Uhr

IVUSHKA — RUSSISCHE WEIHNACHTSREVUE Sonntag, 27. Dezember 2020 / 19.30 Uhr

BLUE MOON ORCHESTRA „BIG BAND LEGENDEN“

Geschichte aus der Swing-Ära. Fünf Saxofone, vier Trompeten, vier Posaunen, eine Rhythmusgruppe aus Kontrabass, Schlagzeug und Klavier bieten zusammen mit einer Vocalgroup Swingmusik der 1930er und 1940er Jahre. Sonntag, 14. Februar 2021 / 18.00 Uhr // Montag, 15. Februar 2021 / 19.30 Uhr HERKULESKEULE DRESDEN

DAS NEUE PROGRAMM

Wie immer im Februar, bestes Ensemble- Kabarett aus Dresden zur guten Unterhaltung in winterlichen Zeiten. Freitag, 30. Juli 2021 / 19.30 Uhr UWE STEIMLE

FLUTSCHEN MUSS ES T H E AT E R P U T B U S

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DIE VIELEN

DAS THEATER HAT SICH DER INITIATIVE „DIE VIELEN“ ANGESCHLOSSEN UND DIE MV-ERKLÄRUNG DER VIELEN UNTERZEICHNET. DARIN HEIST ES:

MECKLENBURG-VORPOMMERSCHE ERKLÄRUNG DER VIELEN KUNST UND KULTUR SCHAFFEN EINEN RAUM ZUR VERÄNDERUNG DER WELT

In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen. Als Kulturschaffende in Deutschland sehen wir es als unsere Verantwortung, dass sich dies nicht wiederholt. Heute begreifen wir Kunst, Kultur und ihre Einrichtungen in urbanen Orten und ländlichen Regionen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten! Ausgrenzung des Einzelnen aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung ist ein gewaltsamer Eingriff in die Würde des Menschen. Toleranz und Vielfalt sind Voraussetzung für unser Zusammenleben. Jeglicher Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst und Kultur der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer deutsch-nationalen Einheitskultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht und in Not, mit zivilgesellschaftlich engagierten Kunst- und Kulturschaffenden, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden. Wir als Unterzeichnende aus Theater, Kunst- und Kultur in MV stehen aktiv für die Kunstfreiheit ein und begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung. Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturschaffenden führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechtsextreme Strategien. Wir gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass wir den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische weiterzuentwickeln. Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda. Wir wehren die Versuche der Rechtnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine ausgrenzende und menschenfeindliche Haltung und eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Für eine offene Gesellschaft. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

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DIE VIELEN


KUNST SCHAFFT EINEN RAUM ZUR VERÄNDERUNG DER WELT ART CREATES SPACES FOR CHANGE L-ARTI TOĦLOQ LOK GĦAL-BIDLIET FID-DINJA

SZTUKA TWORZY PRZESTRZEŃ DLA PRZEMIANY ŚWIATA

L’ART CRÉE UN ESPACE OÙ LE MONDE SE TRANSFORME KUNST CREËERT RUIMTE VOOR VERANDERING VAN DE WERELD EL ARTE CREA UN ESPACIO PARA EL CAMBIO DEL MUNDO

SANAT DÜNYANIN DEĞIŞTIRILMESI IÇIN ALAN YARATIR

LIST SKAPAR RÝMI TIL AÐ BREYTA HEIMINUM KONST SKAPAR UTRYMME FÖR FÖRÄNDRING AV VÄRLDEN

KUNST MULIGGØR ET RUM FOR FORANDRING I VERDEN ИЗКУСТВОТО СЪЗДАВА ПРОСТРАНСТВО ЗА ПРОМЯНА НА СВЕТА

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„UND DIE SEELE UNBEWACHT …“ / Spielzeit 2019/20


SONDERVERANSTALTUNGEN: THEATER UND KIRCHE 3. DEUTSCH-POLNISCHE THEATERTAGE DIE MODERNISIERUNG MEINER MUTTER VORPOMMERN TANZT AN

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Foto © Katharina Wittfeld

GREISWALDER DOM

THEATER UND KIRCHE

NEU

Die Kirche und das Theater widmen sich derselben Frage: Was ist der Mensch? Auf der Bühne wie im Gottesdienst geht es um die Inszenierung möglicher Antworten oder neu gestellter Fragen. In dieser Spielzeit möchten wir gemeinsam mit dem Pastor der Evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai in Greifswald, Herrn Dr. Tilman Beyrich, einzelne Produktionen aus unserem Spielplan unter theolo­ gischem Aspekt näher beleuchten. Im Gottesdienst wird der Pastor des Greifswalder Doms auf die in den Bühnen­ stücken verhandelten Themen eingehen und sie im Gespräch mit der Bibel erörtern. Doch auch im Theater soll es diese Möglichkeiten des Austauschs geben — nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen soll jeweils ein Termin im ­Rahmen des Nachgesprächs „Senf dazugeben“ gemeinsam mit Pastor Dr. Beyrich bestritten werden. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem Monatsspielplan. TERMINE IN DER SPIELZEIT 2020/21 WOYZECK PREMIERE GREIFSWALD: 22.8.2020 GOTTESDIENST 6.9.2020, 10 UHR

DREI WASSERSPIELE PREMIERE GREIFSWALD: 7.11.2020 GOTTESDIENST 8.11.2020, 10 UHR „LIEBE LOVE AMORE“ PREMIERE GREIFSWALD: 16.4.2021 GOTTESDIENST 18.4.2021, 10 UHR

ALLE GOTTESDIENSTE FINDEN IM DOM ST. NIKOLAI STATT DOMSTRASE 54, 17489 GREIFSWALD

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3. DEUTSCH-POLNISCHE THEATERTAGE DNI TEATRU IN STETTIN

Das Deutsch-Polnische Theaternetzwerk „viaTEATRI“, bestehend aus der Opera na Zamku (Oper im Schloss) Szczecin (Stettin), den Uckermärkischen Bühnen Schwedt und den drei Häusern des Theaters Vorpommern in Stralsund, Greifswald und Putbus, geht mit seinen Deutsch-Polnischen Theatertagen in die dritte Runde! Über EU-Mittel im Rahmen des Förderprojekts InterReg Va sollen Infrastrukturen ausgebaut werden, die länderübergreifende Gastspiele und Zusammenarbeit ermöglichen. Unter anderem werden bei Aufführungen Übertitel in der jeweils anderen Sprache gezeigt. Die erste Vorstellungsreihe dieser Art fand im Jahr 2018 in Stralsund statt, im Jahr darauf in Schwedt. Im Frühjahr 2021 finden die 3. Deutsch-Polnischen Theatertage in Szczecin statt. DER EINTRITT IST FREI!

EIN DEUTSCH-POLNISCHES THEATERNETZWERK

Bei Interesse würde das Theater Vorpommern eine zweitägige Busfahrt mit den Abfahrtsorten Putbus, Stralsund und Greifswald anbieten. Bitte kontaktieren Sie die Öffentlichkeitsarbeit Tel: 0 38 34 — 57 22 260. EIN DEUTSCH-POLNISCHES THEATERNETZWERK

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DIE MODERNISIERUNG MEINER MUTTER EINE KOMÖDIE MIT UNTIEFEN NACH DEM BESTSELLER VON BOV BJERG MIT GÖTZ SCHUBERT & MANUEL MUNZLINGER

Der Erfolgsautor Bov Bjerg erzählt in „Die Modernisierung meiner Mutter“ mit viel Witz und entspannter Lakonie vom Leben eines mäßig erfolgreichen Schriftstellers in Prenzlauer Berg und dessen Kindheitserlebnissen in einer typisch schwäbischen Dorfgemeinschaft der 1970/80er Jahre. Der Provinzjunge bahnt sich staunend seinen Weg durch den Großstadtdschungel, beobachtet schräge Typen und sammelt liebevoll das Absurde im Alltäglichen. Gepaart sind die Anekdoten mit skurrilen Ereignissen seiner Kindheit in der schwäbischen Provinz. Der neugierige Blick des Kindes, der nur registriert, ohne zu werten, ermöglicht höchst amüsante Einblicke und ist eine wunderbare Reminiszenz an das Leben im alten Westen der BRD. Der lakonische Stil des Protagonisten folgt einer inneren Logik, die entweder urkomisch ist oder eine große Poesie entwickelt.

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Schauspieler Götz Schubert und Musiker Manuel Munzlinger haben schon bei zwei Musik/Hör/Spielen erfolgreich miteinander gearbeitet. Für die exklusive Bühnenfassung dieses humorvollen Buches haben sie ihr Kreativteam erweitert: Das Bühnenbild gestaltete der erfahrene Bühnendesigner Stephan Fernau und die Adaption konzipierte die Regisseurin Jenke Nordalm, die als Expertin für die Dramatisierung ungewöhnlicher Texte gilt. Herausgekommen ist eine tiefsinnige Theaterkomödie, die zwischen den Lachsalven Platz für unglaublich berührende Momente lässt. Einrichtung und Inszenierung: GÖTZ SCHUBERT, MANUEL MUNZLINGER Konzept der Bühnenfassung: JENKE NORDALM Textbearbeitung und Musik: MANUEL MUNZLINGER Bühnenbild: STEPHAN FERNAU Produktion und Leitung: MANUEL MUNZLINGER PREMIEREN GREIFSWALD: 22. JANUAR 2021 (GROSES HAUS) STRALSUND: 24. JANUAR 2021 (GROSES HAUS) IN KOPRODUKTION MIT MMMUSIC

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TANZPAKT Stadt-Land-Bund EINE LEBENDIGE PLATTFORM FÜR DIE TANZSZENE UND DIE BEWOHNER*INNEN VORPOMMERNS Unter dem Motto: „Vorpommern tanzt an“ initiiert der Zusammenschluss von Perform[d]ance, Schloss Bröllin und dem Theater Vorpommern seit 2018 vielfältige Projekte für Tanzschaffende und Publikum aller Altersklassen, um den zeitgenössischen Tanz in der Region zu stärken und sichtbarer zu machen. Sie unterstützen Tänzer*innen und Tanzvermittler*innen, indem sie neue Produktionsstrukturen und Aufführungsmöglichkeiten schaffen. Sie bieten zahlreiche Foren an, sich (bewegt) auszutauschen, weiterzubilden, und die Bewohner*innen Vorpommerns vermehrt für den Tanz zu begeistern. Durch Residenzen entstehen Tanzproduktionen, die in Kooperation mit dem Theater Vorpommern gezeigt werden und Klassenzimmerstücke, die durch die Schulen Vorpommerns touren. Publikumsorientierte Vermittlungsformate geben Einblicke in das künstlerische Schaffen und öffnen den Dialog zwischen den Künstler*innen und den Zuschauer*innen. TANZFESTE mit Vorstellungen und Workshops sind wieder für den 23. Mai 2021 in Greifswald und im Sommer 2021 auf Schloss Bröllin geplant. Zudem konnte erstmalig eine Fachstelle für den Tanz in Mecklenburg-Vorpommern eingerichtet werden. Näheres unter www.vorpommern-tanzt-an.de

VORPOMMERN TANZT AN wird gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, dem Vorpommern-Fonds und unterstützt durch die Hansestadt Stralsund.

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GRENZ.L AND

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URAUFFÜHRUNG

GRENZ.LAND

MULTIMEDIALES TANZSTÜCK & INSTALLATION VON 12H DANCE, ZIEPERT, TZAVARA & DECRUSTATE GRENZ.LAND beschäftigt sich mit dem Phänomen von Grenzen in unserer heutigen Gesellschaft – nicht nur als geografische Trennung zwischen ­Nationalstaaten, sondern auch innerhalb des eigenen Landes. Im Mittelpunkt stehen dabei Aspekte wie Zugehörigkeit und Ausschluss sowie die Frage, mit welchen Grenzen sich insbesondere „Zugezogene“ konfrontiert sehen. Dazu hat das internationale Künstler*innenkollektiv mit Mecklenburg-Vorpommer*innen verschiedenster Generationen und Herkunft (von Australien bis Nordrhein-Westfalen) intensive Gespräche geführt und Videos gedreht. Basierend auf den bewegenden Erfahrungen und Erlebnissen der Mitwirkenden entwickelten die Künstler*innen ein multimediales Tanzstück und eine begehbare audiovisuelle Installation mit Erdobjekten im öffentlichen Raum. Choreografie: MOONSUK CHOI, YAMILA KHODR (12H DANCE) Tanz: CHARLIE PRINCE, MOONSUK CHOI, YAMILA KHODR Videodesign: ERATO TZAVARA I Sounddesign: ALBRECHT ZIEPERT Objekte & Installation: ANNELI KETTERER (Decrustate) Technische Produktionsleitung & Kamera: JONES SEITZ (Gefährliche Arbeit) Mentoring: MARTIN STIEFERMANN, SABINE GEHM PREMIEREN GREIFSWALD: 7. AUGUST 2020 (VORPLATZ POMMERSCHES LANDESMUSEUM) STRALSUND: 12. AUGUST 2020 (HAFEN) PUTBUS: 17. AUGUST 2020 (HINTER DER ORANGERIE) EINTRITT FREI & OPEN-AIR  Ein Projekt von VORPOMMERN TANZT AN — movin' bröllin. Unterstützt durch Arts Council Korea. Kooperationspartner: Pommersches Landesmuseum.

TANZFESTE

Mit Aufführungen, Workshops und Partys geben die TANZFESTE spannende Einblicke in die Bandbreite des Tanzes, ob klassisch, modern, social oder urban dance. 23. MAI 2021 IN GREIFSWALD AUGUST 2021 AUF SCHLOSS BRÖLLIN IN FAHRENWALDE

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AUGENHÖHE [12+]

KLASSENZIMMERSTÜCK TANZ VON STEFAN HAHN (AB DEZEMBER) In „Augenhöhe“ treffen zwei Tänzerinnen aufeinander, deren Bewegungsspielraum und Hintergrund unterschiedlicher nicht sein könnte. Eine Tänzerin steht auf ihren Beinen, die andere sitzt im Rollstuhl. Ohne Berührungsängste drehen und wenden die beiden sich umeinander, toben, rollen und tragen sich, bis niemand mehr weiß, wer jetzt eingeschränkt ist und wer nicht. Virtuos und unkonventionell räumt das erste Klassenzimmerstück Tanz mit Stereotypen über körperliche Einschränkungen auf.

HERO [14+]

KLASSENZIMMERSTÜCK TANZ (GANZJÄHRIG) Brauchen wir noch Helden? Wer sind sie? Welche Bedeutung haben sie für unser alltägliches Leben? Die griechische Choreographin Patricia Apergi und die Tänzerin Eva Georgitsopoulou haben sich mit Heldenfiguren in unserer Gesellschaft beschäftigt und verleihen ihnen in ihrem Stück bewegten Ausdruck. HERO spricht für Menschen, die ihre Niederlage in einen Sieg verwandelten und für diejenigen, die zu Helden wurden, ohne es zu bemerken. Es zeigt den Mut, die Anstrengung, Ausdauer und Stärke, die es braucht, um den Kampf aufzunehmen. Kraftvoll, energetisch, ermutigend und humorvoll erobert HERO auch in dieser Spielzeit wieder die Klassenzimmer in Vorpommern. IN KOOPERATION MIT DER AERITES DANCE COMPANY

3. KLASSENZIMMERSTÜCK TANZ (AB MÄRZ)

In dieser Spielzeit entsteht außerdem auch eine interaktive Tanzproduktion für Grundschulkinder. Am Probenprozess interessierte Klassen wenden sich bitte an Dörte Wolter (doerte.wolter@vorpommern-tanzt-an.de). Die Premiere findet im März im Klassenzimmer der Premierenklasse statt. Die Schulklassen erleben im Zuge des Vorstellungsbesuchs der Klassenzimmerstücke Tanz einen einführenden Praxisworkshop und haben im Anschluss an die Vorstellung Gelegenheit mit der Tänzerin und einer Tanzvermittlerin ins Gespräch zu kommen.

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IRGENDWIE ANDERS M U S I K/TSpielzeit H E A T E 2018/19 R


M U S I K T H E AT E R

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SPIELRÄUME THEATERPÄDAGOGIK 2020/21 „HAB MIR APPLAUS ALS WECKTON EINGESTELLT. WOLLTE MICH AUCH MAL SYSTEMRELEVANT FÜHLEN.“

SCHWARZER-KAFFEE.COM

PROJEKTTAGE / Spielzeit 2018/19

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T H E AT E R PÄ D A G O G I K


In den vergangenen Monaten ist uns ein Wort immer wieder begegnet — systemrelevant. Die Menschen unserer Gesellschaft, die verschiedenen Berufsstände und Tätigkeitsfelder wurden scheinbar in zwei Kategorien eingeteilt — systemrelvant oder nicht systemrelevant. Diese Unterteilung, dieses Label fordert zur Diskussion heraus. Zum einen stellt sich die Frage, was wirklich wichtig für unser (Über-) Leben und unser Zusammenleben ist und lenkt den Fokus einmal auf Berufsgruppen und Aufgabenfelder, die sonst eher unbeachtet bleiben, ohne deren Wirken für uns aber alles zusammenbrechen würde. Zum anderen schließt es viele aus, ist also beinahe ein diskriminierender Begriff. Wer darf bestimmen, wer oder was systemrelevant ist? Wieso soll ich nicht dazu gehören? Und was ist das für ein System, für dessen Funktionieren hier Parameter festgelegt werden? Wollen Sie in einer Gesellschaft leben, die Kunst und Kultur nicht als unabdingbaren Bestandteil definiert? Was hätten wir wohl in Zeiten des Lockdown getan, wenn es nicht zumindest Film, Fernsehen, Bücher, Musik etc. gegeben hätte? Kunst und Kultur, das Erzählen von Geschichten gehören seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte untrennbar dazu und sind lebensnotwendig, sind relevant. Oder drehen wir die Frage einmal um. Fragen wir nicht, was das System erhält, sondern inwiefern das bestehende System wichtig und richtig für unser Leben ist. Wollen wir eigentlich wirklich dazugehören? Wenn wir die aktuellen Bestandteile und Mechanismen unseres gesellschaftlichen Systems konsequent weiter- und über eine mögliche Entwicklung in der Zukunft nachdenken, sehen wir dann eine Dystopie oder eine Utopie? Wie sollte ein System bzw. eine gesellschaftliche Ordnung aussehen? Wie sollten wir zusammenleben? Die aktuelle Krise rückt diese Fragen plötzlich wieder in den Fokus unseres Nachdenkens. Das Theater als Form der darstellenden Kunst mit allen seinen Sparten will in dieser Spielzeit auch Diskursplattform für diese Fragen sein, sie spielend, singend, tanzend, musizierend verhandeln, unterhalten, provozieren, nachdenken, Fragen stellen. Wir freuen uns sehr, dies endlich wieder mit Ihnen gemeinsam – unserem Publikum tun zu können. Trotzdem wird in dieser Spielzeit aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen und für Ihre Gesundheit einiges anders sein, auch im Bereich der Theaterpädagogik. Doch Einschränkungen fördern ja durchaus auch die Kreativität. Auf den folgenden Seiten finden Sie das Angebot der Theaterpädagogik für ALLE , für SCHÜLER*INNEN, für LEHRER*INNEN und für STUDIERENDE . Bitte beachten Sie, dass einige Formate erst mit der endgültigen Aufhebung der Abstandsregelungen wieder durchgeführt werden können. Für viele andere versuchen wir neue Wege zu gehen: online, auf Distanz oder im Freien. Sprechen Sie uns gerne an. Wir freuen uns auf eine neue gemeinsame Spielzeit mit Euch und Ihnen Ihr und Euer Team der Theaterpädagogik

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KONZERT FÜR JUNGES PUBLIKUM „CLARA UND DER NUSSKNACKER“ Spielzeit 2019/20


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THEATER FÜR ALLE

BLICKWECHSEL — DIE THEATERFÜHRUNG IM THEATER VORPOMMERN Was ist der „eiserne Vorhang“, wie funktioniert die Drehbühne, wer macht das Licht an, wie entstehen Kostüme und Perücken, wo wird geprobt? Bei einem Blick hinter die Kulissen erkunden wir, was alles hinter der Bühne passiert, damit unser Publikum im Zuschauerraum einen spannenden Theaterabend erleben kann. Preis für Gruppen ab 10 Personen 4€ / 3€ Senior*innen 2€ Schüler*innen, Studierende kostenfrei in Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch Information und Buchung: N. N. (Stralsund) / ULRIKE LENZ (Greifswald) INES GEBLER (Putbus) service@theater-vorpommern.de

THEATER PLUS 

RAHMENPROGRAMM ZUM VORSTELLUNGSBESUCH FÜR GRUPPEN AB 10 PERSONEN

Gruppen mit Teilnehmer*innen von 4-99 Jahren können ihren Theaterbesuch mit vielfältigen, auf ihre Altersgruppe zugeschnittenen Angeboten, bereichern. Ob Workshop, dramaturgische Einführung, ein Nachgespräch mit Künstler*innen der Aufführung oder ein exklusiver Blick hinter die Kulissen: Theater plus X ist die ideale Ergänzung zu Ihrem Vorstellungsbesuch. Mehr dazu erfahren Sie auf Seite 197 in diesem Heft. Information und & Buchung: HANS-DIETER HEUER (h.heuer@theater-vorpommern.de)

M U S I K T H E AT E R

KINDER- UND JUGENDCHOR STRALSUND

Junge Sängerinnen und Sänger, die schon immer einmal Bühnenluft schnuppern wollten, erhalten im Kinder- und Jugendchor die Möglichkeit, in Musiktheateraufführungen oder Konzerten mit den Profis des Theaters auf der Bühne zu stehen. Information und Vorsingtermine: MAURO FABBRI, Chordirektor (chordirektor@theater-vorpommern.de)

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BALLETT

TanZZeiT-WORKSHOPS TanZZeiT-WORKSHOPS Mit den Choreograph*innen der Uraufführungen im Rahmen der „TanZZeiT“ können Neugierige Ausdrucksformen des zeitgenössischen Tanzes und spezifische Arbeitsweisen der Künstler*innen erkunden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Information: Homepage & Monatsspielpläne INGA HELENA HAACK (info@theater-vorpommern.de)

BALLETTUNTERRICHT FÜR KINDER UND ERWACHSENE Im Ballettsaal des Theaters Vorpommern in Greifswald können Kinder und Erwachsene an regelmäßigen Ballettkursen unter Anleitung der Tänzer*innen Stefano Fossat, Sara Nativi und Armen Khachatryan teilnehmen. BALLETT FÜR KINDER 1 [6-8 JAHRE] Anfänger*innenkurs, 45 Min. pro Woche BALLETT FÜR KINDER 2 [9-10 JAHRE] weiterführender Kurs, 60 Min. pro Woche BALLETT FÜR KINDER 3 [11-12 JAHRE] zwei Kursstunden, je 60 Min. pro Woche BALLETT FÜR JUGENDLICHE [AB 13 JAHREN] zwei Kursstunden, je 90 Min. pro Woche BALLETT FÜR ERWACHSENE [MITTELSTUFE] für Erwachsene mit mittlerem Erfahrungsniveau in Balletttechnik und dem Tanz mit Spitze zwei Kursstunden, je 90 Min. pro Woche Information und Anmeldung: BENJAMIN GLANZ (b.glanz@theater-vorpommern.de)

Die Kurse beginnen voraussichtlich erst im neuen Kalenderjahr. Informationen dazu entnehmen Sie bitte den aktuellen Publikationen (Homepage & Monatsspielplan).

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TANZTHEATERCLUB / Spielzeit 2018/19

S C H AU S P I E L

THEATERSPIELCLUBS

Spielbegeisterte Menschen jeden Alters, egal ob mit oder ohne Vorerfahrung, sind eingeladen, in den Theaterspielclubs selbst aktiv zu werden und ein eigenes ­Theaterstück zu erschaffen. Eine Spielzeit lang treffen wir uns regelmäßig, lernen uns und Grundlagen des Theaterspielens kennen, erfinden, improvisieren, lachen und proben. Am Ende heißt es dann Vorhang auf und Premiere für das ganz eigene Stück. THEATERSPIELCLUBS IN STRALSUND Theaterkinderclub (ab 9 Jahren) Theaterjugendclub (ab 14 Jahren) THEATERSPIELCLUBS IN GREIFSWALD Theaterkinderclub (ab 10 Jahren) Theaterjugendclub (ab 14 Jahren) Senior*innentheaterclub Informationen und Anmeldung: N. N. (Spielclubs Stralsund) / ULRIKE LENZ (Spielclubs Greifswald)

Aufgrund der Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie beginnen die die Spielclubs erst später in der Spielzeit. Bitte beachten Sie dazu unsere aktuellen Publikationen (Homepage, Monatsspielplan). T H E AT E R PÄ D A G O G I K

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THEATER FÜR

SCHÜLER*INNEN

THEATER IM KLASSENZIMMER

DEN KLASSENRAUM GEMEINSAM MIT THEATERPÄDAGOG*INNEN, SCHAU­ SPIELER*INNEN, TÄNZER*INNEN UND MUSIKER*INNEN IN EINEN SPIELRAUM, EINE THEATERBÜHNE ODER GAR EINEN KONZERTSAAL VERWANDELN UND GANZ NEU ENTDECKEN UND ERLEBEN. Der Förderverein Hebebühne unterstützt „Theater im Klassenzimmer“ in besonderer Weise.

KLASSENZIMMERSTÜCKE

Das Theater Vorpommern kommt in die Schule, um exklusiv für eine Klasse zu spielen oder zu tanzen. Hautnah erleben die S ­ chüler*innen die Schaupieler*innen und Tänzer*innen und vertiefen die a­ ngesprochenen Themen in einer anschließenden Nachbereitung. ke SchauDie Klassenzimmerstüc erst ich htl ssic spiel sind vorau DIE WILDEN SCHWÄNE [8+] chbar. bu 21 20 r nua wieder ab Ja von Silvia Andringa nach Andersen Eine reiseerfahrene Pilotin kommt in die Klasse und erzählt ... ein Märchen. Sie berichtet über die Abenteuerreise der Prinzessin Elisa, die ihre elf von der Stiefmutter in Schwäne verwandelten Brüder suchen und zurückverwandeln will. GRETA [11+] von Sascha Löschner Durch ihre Beharrlichkeit wurde aus der Klimadebatte eine Grundsatzdebatte über die Werte einer Gesellschaft. Eine Annäherung an eine schillernde Figur des öffent­lichen Lebens — und eine Auseinandersetzung mit den drängendsten Fragen unserer Zeit. FLASCHE LEER [12+] von Thilo Reffert Der Schauspieler David Aschinger soll „Flasche Leer“ spielen. Er stellt eine Plastikflasche mit einer braunen Flüssigkeit auf den Tisch. Er spielt den Alkoholiker Knut und erzählt aus seinem Leben. Am Ende ist die Flasche leer — und David voll? KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER [14+] von Janne Teller Ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn bei uns Krieg wäre, wenn wir flüchten müssten, in ein fremdes Land, ohne die Sprache zu sprechen, ohne Arbeit, illegal … Dauer Klassenzimmerstücke Schauspiel: 90 Min.: 45 Min. Aufführung, 45 Min. theaterpädagogische Nachbereitung

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DIE WILDEN SCHWÄNE / Spielzeit 2018/19

erstücken Mehr zu den Klassenzimm n Seiten xyz. finden Sie auch auf de

3. KLASSENZIMMERSTÜCK TANZ [8+] (AB MÄRZ 2021) Mit den Mitteln des Tanzes erleben die Schüler*innen in ihrem eigenen Klassenzimmer die faszinierende Kombination aus Bewegung und Musik / Tönen im Raum. In dieser Spielzeit wird ein interaktives Klassenzimmerstück Tanz für den Grundschulbereich entstehen. AUGENHÖHE [12+] (AB DEZEMBER 2020) Klassenzimmerstück Tanz von Stefan Hahn Zwei Tänzerinnen: Eine steht auf ihren Beinen, die andere sitzt im Rollstuhl. ­Virtuos und unkonventionell wird mit Stereotypen über körperliche Einschränkungen aufgeräumt. HERO [14+] Klassenzimmerstück Tanz von Patricia Apergi Brauchen wir noch Helden? Wer sind sie? Welche Bedeutung haben sie in unserem alltäglichen Leben? HERO spricht für Menschen, die ihre Niederlage in einen Sieg verwandeln und diejenigen, die zu Helden wurden, ohne es zu bemerken. In Kooperation mit Aerites Dance Company Dauer Klassenzimmerstücke Tanz: 120 Min (45 Min. Tanzworkshops, 45 Min. Stück, 30 Min. Nachgespräch) Die Klassenzimmertücke Tanz sind Produktionen des Projekts „Vorpommern tanzt an“. „Vorpommern tanzt an“ wird gefördert von TANZPAKT Stadt-LandBund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MecklenburgVorpommern sowie dem VorpommernFonds. Freundlich unterstützt durch die Hansestadt Stralsund.

BUCHUNG: Landkreis Vorpommern-Rügen: ANETTE GERHARDT (klassenzimmer-hst@theater-vorpommern.de) Landkreis Vorpommern-Greifswald: SABINE LEPADATU (klassenzimmer-hgw@theater-vorpommern.de)

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THEATERKINDERCLUB / Spielzeit 2018/19

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THEATER ENTDECKEN

Mit unterschiedlichen Workshops kommen Theaterpädagog*innen in die Schule. Schüler*innen aller Altersgruppen können dabei aktiv entdecken, wie Theater entsteht, wie es ist, auf der Bühne zu stehen, oder was eigentlich Musiktheater ausmacht. WORKSHOP „THEATER ENTDECKEN“ Wer kümmert sich um den Ton? Wer sorgt für Kostüme und Requisiten? Wer spielt? Am Beispiel einer altersgerechten Geschichte spielen wir die Entstehung einer Inszenierung in den verschiedenen Abteilungen durch. WORKSHOP „MUSIKTHEATER ENTDECKEN“ Eine musikalische Geschichte erzählen? Wie geht das? Am Beispiel eines Musiktheaterstücks des aktuellen Spielplans erforschen wir gemeinsam aktiv, was die Genres Oper, Operette und Musical eigentlich ausmacht. WORKSHOPS SCHAUSPIEL In Schauspielworkshops mit verschiedenen Schwerpunkten können Schüler*innen erfahren, was es bedeutet, selbst auf einer Bühne zu stehen, zu improvisieren, einen Text oder eine Figur zu gestalten u. v. m. Jeweils 90-120 Min. / Preis: 3 € pro Person Information und Buchung: N. N. (Theater entdecken, Musiktheater entdecken) ULRIKE LENZ (Schauspiel)

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TANZTHEATERCLUB / Spielzeit 2018/19

KO N Z E R T

ORCHESTER MOBIL

Instrumentenkunde zum Anfassen und Anhören Die besondere Musikstunde: Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Vorpommern kommen in den Klassenraum, stellen ihre Instrumente vor, lassen sie gemeinsam erklingen und berichten aus ihrem Arbeitsalltag. Am Ende können sogar eigene Spielversuche auf den vorgestellten Instrumenten unternommen werden. STREICHERENSEMBLE [ab 5 Jahren] BLECHBLÄSER & GEMISCHTE BLÄSER [Klasse 3-6] Jeweils 45 Min. Buchung: Landkreis Vorpommern-Rügen: ANETTE GERHARDT (klassenzimmer-hst@theater-vorpommern.de) Landkreis Vorpommern-Greifswald: SABINE LEPADATU (klassenzimmer-hgw@theater-vorpommern.de)

ssichtlich erst Orchester mobil ist vorau chbar. bu r de ab Januar 2021 wie

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SCHULE IM THEATER

ALLES RUND UM DEN VORSTELLUNGS- ODER KONZERTBESUCH

M U S I K T H E AT E R , S C H AU S P I E L , B A L L E T T, KO N Z E R T

DAS SERVICEPAKET FÜR DEN VORSTELLUNGSBESUCH MIT DER SCHULE Sie möchten Ihre Schüler*innen auf besondere Weise auf den Theaterbesuch vorbereiten und einstimmen? In Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch ermöglichen wir einen Blick hinter die Kulissen, Gespräche und spielerische Workshops mit unseren Künstler*innen und Theaterpädagog*innen. Ohne weitere Kosten können nach Verfügbarkeit folgende Bausteine dazugebucht werden: WORKSHOPS spielerische Auseinandersetzung mit wichtigen Themen der Inszenierung vor und / oder nach dem Vorstellungsbesuch Einführungsworkshop: 90-120 Min. Nachbereitung: 45-90 Min. in der Schule oder im Theater EINFÜHRUNGSGESPRÄCH der kompakte Einstieg in das Stück mit Dramaturg*innen und Theaterpädagog*innen 30-45 Min. in der Schule oder vor der Aufführung im Foyer des Theaters THEATERFÜHRUNG bei einem Blick hinter die Kulissen mehr darüber erfahren, wie ein Stück entsteht und wer alles an einer Aufführung mitarbeitet Dauer: 60-75 Min. MATERIALMAPPE pädagogisches Begleitmaterial zu ausgewählten Inszenierungen und Konzerten Nach Verfügbarkeit kann der Einstieg mit einem PROBENBESUCH oder einem KÜNSTLER*INNENGESPRÄCH vertieft werden. Wir passen die Bausteine jeweils den aktuellen Einschränkungen bzw. Möglichkeiten im Rahmen der Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie an. So wird es auch digitale Mappen, Einführungen als Audiowalk u.v.m. geben. Bitte sprechen Sie uns an. Informationen und kostenfreie Buchung: N. N. Musiktheater, Konzert ULRIKE LENZ Schauspiel

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KO N Z E R T

SITZKISSENKONZERTE [5+]

Musiker*innen des Philharmonischen Orchesters Vorpommern, Sänger*innen und Erzähler*innen nehmen die jüngsten Konzertbesucherinnen und -besucher mit auf eine interaktive Reise in Musik, Wort und Gesang. Auf Sitzkissen ist das junge Publikum ganz nah dran am Geschehen und kann zum Abschluss die gehörten Instrumente sogar selbst ausprobieren. Aktuelle Programme und Termine entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder dem Monatsspielplan. Information: paedagogik.hst@theater-vorpommern.de

ORCHESTER ENTDECKEN ORCHESTERWORKSHOP UND ORCHESTERPROBENBESUCH (ab Klasse 5) IN VERBINDUNG MIT DEM BESUCH EINES PHILHARMONISCHEN KONZERTS ODER EINER ÖFFENTLICHEN GENERALPROBE (empfohlen ab Klasse 9) Während eines Orchesterprobenbesuchs können Schüler*innen das Philharmonische Orchester Vorpommern in der Arbeit mit seinen Dirigenten erleben und ganz nebenbei große Konzertliteratur entdecken. In einem Workshop oder einer auf Schüler*innen zugeschnittenen Einführung in der Schule oder im T ­ heater ­erfahren junge Hörer*innen mehr über die Werke, die sie im Probenbesuch ­erleben. Im Anschluss haben sie die Möglichkeit, mit der Konzertpädagog*in das Erlebte und Gehörte zu besprechen. Zu allen Konzerten mit Generalmusikdirektor Florian Csizmadia, zu Konzerten mit Gastdirigenten nach Absprache Preis: kostenfrei in Verbindung mit dem Besuch eines Konzerts oder einer öffentlichen Generalprobe / 3 € pro Person als einmaliges Erlebnis Information und Anmeldung: paedagogik.hst@theater-vorpommern.de

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SCHULPROJEKTE KO N Z E R T

KONZERTKLASSE

KLASSENPROJEKT ZU DEN KONZERTEN FÜR JUNGES PUBLIKUM UND ZU AUSGEWÄHLTEN PHILHARMONISCHEN KONZERTEN

In zwei Workshops lernen die Schüler*innen zunächst das Werk des jeweiligen Konzerts und das Instrumentarium des Orchesters näher kennen. Dann sind die eigene Kreativität und Spielfreude gefragt. Es wird geprobt, gemalt, erfunden, vielleicht auch getanzt. Mit ihrem Kreativbeitrag wird die Projektklasse selbst Teil der Aufführung. Zu ausgewählten Philharmonischen Konzerten sind Schüler*innen ab Klasse 9 eingeladen, mit einem eigenen Kreativbeitrag auf das Werk eines Komponisten des Konzerts zu antworten. Die Ergebnisse der Arbeit werden dann vor den Konzerten in den Foyers der Theater ausgestellt und/oder im Rahmen der Konzerteinführung präsentiert. Information und Anmeldung: paedagogik.hst@theater-vorpommern.de

M U S I K T H E AT E R , S C H AU S P I E L , B A L L E T T

PREMIERENKLASSEN

GANZ NAH DRAN, WENN EIN NEUES STÜCK ENTSTEHT

Die Schüler*innen jeweils einer Klasse haben das Privileg, die Entwicklung einer Inszenierung aus Schauspiel, Ballett oder Musiktheater mit zu verfolgen. Sie sind nicht nur die ersten Zuschauer*innen und Impulsgeber*innen, sondern dürfen die Künstler*innen auch mal ganz persönlich kennenlernen. Die Premierenklasse nimmt an mindestens zwei Workshops teil, um in die Thematik der Inszenierung einzutauchen, besucht Proben, spricht mit den Beteiligten der Inszenierung und wirft einen Blick hinter die Kulissen. Ein Highlight ist der Besuch der Matinee/ Soiree und natürlich der Premiere, zu der die Klasse (gegen einen symbolischen Beitrag) eingeladen ist. Informationen und Bewerbung: N. N. (Musiktheater) ULRIKE LENZ (Schauspiel)

Abhängig von den weiteren Entwicklungen der Corona Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen, hoffen wir, ab Januar wieder Premierenklassen zu Neuproduktionen in Musiktheater, Schauspiel und Ballett anbieten zu können. Bitte beachten Sie dazu unsere aktuellen Publikationen (Newsletter, Homepage, Monatsspielplan).

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S PA R T E N Ü B E R G R E I F E N D

KULTURWANDERTAG

Gemeinsam verbringen wir einen spannenden Projekt- oder Wandertag bei uns im Theater. Lasst uns zusammen einen Blick hinter die Kulissen werfen, bei einem Theaterspiel-Workshop den Alltag auf den Kopf stellen oder bei einer Probe oder Schulvorstellung zuschauen. Information und Buchung: N. N. (Theater Stralsund und Putbus) ULRIKE LENZ (Theater Greifswald)

THEATERECKE

Ihr könnt vom Theater nicht genug bekommen und möchtet auch Eure Mitschüler*innen begeistern? Gestaltet in Eurer Schule eine Theaterecke ganz nach Eurem Geschmack. Für Euer Engagement dankt euch der Förderverein Hebebühne e. V. mit einem Gutschein für einen kostenfreien Theaterbesuch. Informationen und Anmeldung: N. N. (Kreis Vorpommern-Rügen) ULRIKE LENZ (Kreis Vorpommern-Greifswald)

KONZERT FÜR JUNGES PUBLIKUM „DER NUSKNACKER“ Spielzeit 2019/20

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TANZTHEATERCLUB MUSIK / SPIELZEIT T H E A T E R2018/19


SCHULTHEATERTREFFEN 7. RÜGENER SCHULTHEATERTAGE SCHULTHEATERTREFFEN IM THEATER PUTBUS

Egal ob Theater-AG im Hort, Darstellendes Spiel-Kurs, Ganztagsangebot, großes Schulprojekt oder sogar außerschulische Gruppen theaterbegeisterter Spieler*innen — Rügens Schüler*innen tanzen, singen und spielen Theater. Die Rügener Schultheatertage laden Euch ein, die große Bühne Eures Putbusser Theaters zu stürmen und die Ergebnisse Eurer Arbeit hier Gleichgesinnten und Neugierigen zu präsentieren und zu schauen, was andere erarbeitet haben. Eine Jury aus professionellen Theatermacher*innen gibt Euch ein Feedback und Tipps für die weitere Arbeit. 8. & 9. Juni 2021, Theater Putbus Information und Anmeldung: fsj.putbus@theater-vorpommern.de

5. WERKSTATTBÜHNE

SCHULTHEATERTREFFEN IM THEATER STRALSUND FÜR DIE REGIONEN VORPOMMERN-RÜGEN UND VORPOMMERN-GREIFSWALD

Ein ganzes Jahr gearbeitet und keiner hat’s gesehen? Kommt zur WerkstattBühne und verbringt einen ganzen Tag mit Gleichgesinnten. In Workshops mit Tanz- und Theaterpädagog*innen könnt ihr Euch neue Impulse holen und mit anderen ins Spiel und in Bewegung kommen. Schaut zu, was andere Gruppen im Laufe des Schuljahres erarbeitet haben und dann Spot an — jetzt seid ihr dran. Eine Jury aus professionellen Theatermacher*innen gibt Euch Hinweise und Tipps für die weitere Arbeit. Gern kommen wir Euch auch schon im Vorfeld bei einer Probe besuchen. Tanz, Schauspiel, Performance, Musik- oder Figurentheater, Arbeitsstände, Ausschnitte oder ganze Stücke — hier seid ihr willkommen. WerkstattBühne frei! 15. Juni 2021, Theater Vorpommern Stralsund Information und Anmeldung: THEATERPÄDAGOGIK oder DÖRTE WOLTER (dwolter@jks-vr.de) In Kooperation mit der Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen

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RICO, OSKAR TUND HEA DIE T ETIEFERSCHATTEN R P Ä D A G O G I K/ Spielzeit 2019/20


M U S I K T H E AT E R , S C H AU S P I E L , B A L L E T T, KO N Z E R T

1.-12. MÄRZ 2021 Vielfältigste Möglichkeiten Theater zu­entdecken. Große Werke, die sonst oft nur im Abendspielplan zu erleben sind, als Vormittagsvorstellung für junges Publikum. Es ist wieder „Theater in Sicht“. Die Stadt-, Landes-, und Staatstheater des Bundeslandes laden Schüler*innen ein, ihren Unterricht in einen anderen Raum zu verlegen — den Theaterraum. Theater sehen, erleben, aktiv erfahren, begegnen, entdecken — THEATER IN SICHT.

Das aktuelle Programm finden Sie zeitnah auf den Homepages der beteiligten Theater und ab den Herbstferien in einer separaten Broschüre. „Theater in Sicht“ wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

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THEATER FÜR

LEHRENDE

THEATER IM LEHRER*INNENZIMMER

Sie würden gerne mit Ihrer Klasse ins Theater gehen, wissen aber nicht, welches Stück passt? Wir beraten Sie individuell oder im Rahmen einer Gesamt- oder Fachkonferenz, oder planen mit Ihnen gemeinsam Projekte und Kooperationen. Information & kostenfreie Buchung: N. N. (Kreis Vorpommern-Rügen) ULRIKE LENZ (Kreis Vorpommern-Greifswald)

VORSCHAU FÜR PÄDAGOG*INNEN

EINFÜHRUNG UND ENDPROBENBESUCHE ZU AUSGEWÄHLTEN NEUINSZENIERUNGEN

Wir laden Pädagog*innen exklusiv und kostenfrei ein, sich schon vor der ­Premiere ein Bild von ausgewählten Neuinszenierungen zu machen. Nach einer Stückeinführung und der Vorstellung des pädagogischen Begleitmaterials besuchen wir gemeinsam eine der Endproben. Im Anschluss stehen Dramaturg*innen und ­Theaterpädagog*innen für ein Gespräch oder Fragen zur Verfügung. Information und kostenfreie Buchung: N. N. (Musiktheater) ULRIKE LENZ (Schauspiel & Ballett)

MATERIALMAPPEN

Haben Sie vor, den Theaterbesuch selbst im Unterricht vor- oder nachzubereiten? Mit unseren Materialmappen zu ausgewählten Inszenierungen des Spielplans unterstützen wir Sie gerne! Darin enthalten sind zahlreiche Informationen zu Hintergrund und Konzept der Inszenierung sowie spielpraktische Anregungen und Diskussionsvorschläge zu stückbezogenen Themen. Bestellung: N. N. (Musiktheater) ULRIKE LENZ (Schauspiel)

NEWSLETTER

Mit dem Newsletter „Theater und Schule“ informieren wir über aktuelle ­Angebote und Projekte der Theaterpädagogik sowie unseren Spielplan für Kinder und Jugendliche. Wenn Sie vierteljährlich durch diesen kostenfreien Newsletter ­informiert werden möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an die Theater­pädagog*innen.

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FORTBILDUNGEN FÜR PÄDAGOG*INNEN

FÜR LEHRER*INNEN, ERZIEHER*INNEN, REFERENDAR*INNEN UND LEHRAMTSSTUDIERENDE

Sie möchten, dass der Theaterbesuch mit Ihren Schüler*innen ein Erfolg wird? In unseren Fortbildungen erfahren Sie, welche Stücke für Ihre Klasse geeignet sind und wie sie sich spielerisch mit Unterrichtsinhalten verknüpfen lassen. SPIELPLAN FÜR LEHRENDE Besondere Projekte wollen langfristig vorbereitet werden. Noch vor den Sommerferien haben Lehrende deshalb hier die Möglichkeit, sich ausführlich über den Spielplan der neuen Spielzeit, Projekte und mögliche Anknüpfungspunkte an den Lehrplan informieren zu lassen. Dramaturg*innen und Theaterpädagog*innen stellen exklusiv neue Stücke vor, geben Anregungen, wie der Theaterbesuch im Unterrichtsalltag vertieft werden kann und beraten ganz persönlich. SPIELLEITUNG FÜR PÄDAGOG*INNEN In dieser Fortbildungsreihe erproben wir gemeinsam anhand verschiedener ­Stücke des aktuellen Spielplans spielpraktische Methoden, die Lehrende ganz gezielt zur Vorbereitung ihrer Schüler*innen auf eben diese Stücke, aber auch in anderen Zusammenhängen nutzen können. „HÄNSEL UND GRETEL“: Musiktheater mit Kindern „WOYZECK“: Vom Text zum Spiel

Information und Anmeldung: N. N. / ULRIKE LENZ oder INSTITUT FÜR QUALITÄTSENTWICKLUNG MECKLENBURG-VORPOMMERN (IQ M-V) Unsere kostenfreien Fortbildungsangebote sind vom Institut für Qualitäts­ entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQ M-V) als Weiterbildung für Lehrer*­ innen anerkannt. Hinweise zu Dienstreiseanträgen finden Sie auf der Homepage des IQ M-V.

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THEATER FÜR

STUDIERENDE

TANZ-SEMESTER

Ballett ist nicht nur Eleganz und Anmut, sondern auch ein echter Hochleistungssport. Trotzdem muss man kein Profi sein, um Spaß am Tanz zu haben. Die Tänzerinnen und Tänzer des BallettVorpommern bieten Studierenden im Rahmen des Hochschulsports Kurse für Anfänger*innen und Fortgeschrittene an. Wer Interesse hat und dabei sein möchte, findet weitere Informationen auf der Website des Hochschulsports der Universität Greifswald. Tanzbegeistert? Dann interessieren Dich vielleicht auch die Tanzworkshops und Kurse direkt bei uns am Haus (S.162).

IMPRO–TREFF FÜR STUDIERENDE

Einmal pro Woche lädt der Schauspieler Ronny Winter, zum Spielen und Frei­ drehen in das Greifswalder Theater ein. ein. Nach dem Motto: „Raus aus der Komfortzone“ könnt Ihr durch Grundlagen des Schauspiels und der Improvisation herausfinden, was in Euch steckt. Beginn: voraussichtlich ab Januar 2021 Das genaue Datum findet Ihr vorab auf der Homepage und im Monatsspielplan des Theaters. Information & Anmeldung: susanne.neugier@gmail.com

PRAKTIKA

Du möchtest ein studienrelevantes (Pflicht-)Praktikum z. B. im Bereich ­Theaterpädagogik oder Marketing am Theater Vorpommern absolvieren? Dann frage bei uns nach. Marketing: HANS-DIETER HEUER Theaterpädagogik: N. N. (Stralsund) ULRIKE LENZ (Greifswald)

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KONTAKTE Theaterpädagog*in N. N. Schwerpunkt Musiktheater- und Konzertpädagogik (Kreis Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald, Sitz: Stralsund) Tel. 038 31 — 26 46 114 paedagogik.hst@theater-vorpommern.de Theaterpädagogin ULRIKE LENZ Theaterpädagogik Schauspiel (Kreis Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald, Sitz: Greifswald) Tel. 0 38 34 — 57 22 214 paedagogik@theater-vorpommern.de Buchung Klassenzimmerstück und Orchester mobil Landkreis Vorpommern-Rügen: ANETTE GERHARDT (klassenzimmer-hst@theater-vorpommern.de) Landkreis Vorpommern-Greifswald: SABINE LEPADATU (klassenzimmer-hgw@theater-vorpommern.de) Universitäre Praktika (Marketing) und Theater plus X HANS-DIETER HEUER Tel. 0 38 34 — 57 22 260 h.heuer@theater-vorpommern.de

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EXTRAS A-Z

 NEU  „THEATERBEGEGNUNGEN“ AUF RADIO98EINS

Seit Oktober 2019 begrüßt Hans Heuer immer montags von 20-21 Uhr in der ­Live-Sendung „Theaterbegegnungen“ auf Radio98eins Gäste auf und hinter der Bühne des Theaters Vorpommern sowie interessante Menschen aus dem Kreise unseres Publikums. Die Sendung kann in Greifswald, Neubrandenburg und im Malchiner Umland empfangen werden. Sie steht zudem auch als Livestream unter www.radio98eins.de und in der Mediathek zur Verfügung.

AUSFLUGSFAHRTEN ZU DEN PARTNERTHEATERN

Im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts „viaTeatri“ sind auch in dieser Spielzeit wieder Fahrten zu den Partnertheatern geplant, sobald dies möglich ist. Die Busausflüge laden nicht nur zum gemeinsamen Theaterbesuch der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, der Opera na Zamku (Oper im Schloss) in Stettin und des Theaters Vorpommern ein. Darüber hinaus gibt es immer wieder Möglichkeiten, die Umgebung der Partnertheater zu erkunden und die Menschen dort kennenzulernen. Infos bietet die Öffentlichkeitsarbeit des Theaters Vorpommern in Greifswald: h.heuer@theater-vorpommern.de

BLICK HINTER DIE KULISSEN

Wenn die Sängerin Sie mit ihrer Arie verzaubert, laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für die nächste Szene: Der Opernchor wartet auf der Seitenbühne auf seinen Auftritt, während die Inspizientin oder der Inspizient die Kollegen der Requisite für den Nebel einruft, die Technik zur Drehscheibe bittet und sich Maske und Ankleiderinnen für den schnellen Umzug bereithalten. Wechseln Sie einmal die Perspektive und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen. In einer Führung erfahren Sie, wie die Arbeit aller Abteilungen am Theater ineinandergreift, und wie er entsteht, der ­Theaterzauber.

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EXTRAS


CLUBS

ALLE CLUBS WERDEN WAHRSCHEINLICH CORONABEDINGT ERST IM JANUAR 2021 FORTGESETZT.

Der CLUB FÜR ALLEINSTEHENDE , dessen Mitgliedschaft kostenlos und unverbindlich ist, macht Vorschläge für Theaterbesuche in der Gruppe und bietet — genau wie die Ausflugsfahrten — Chancen zum Kennenlernen neuer Leute. Im Umfeld der besuchten Aufführung gibt es ein kleines Rahmenprogramm, bei dem die Möglichkeit besteht, z. B. Künstler*innen nach der Vorstellung im privaten Smalltalk kennenzulernen. Weiterhin gibt es auch einen HANDICAP-THEATERGÄNGER*INNENCLUB, einen QUEER-THEATERGÄNGER*INNENCLUB und einen CLUB FÜR STUDIERENDE. Alle Interessent*innen dieser Clubs werden auch über spezielle oder zielgruppenspezifische Ausflugsfahrten im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der Opera na Zamku in Stettin und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt informiert. Wenn Sie über die Termine benachrichtigt werden möchten, bitten wir um Anmeldung in der Öffentlichkeitsarbeit: h.heuer@theater-vorpommern.de Weitere Infos gern auch unter 0 38 34 — 57 22 260 (Hans Heuer)

EINFÜHRUNGEN

Alle Einführungen werden wahrscheinlich coronabedingt erst wieder ab Januar 2021 stattfinden. Dennoch bemühen wir uns, auch bis dahin Ihren Konzert- und Theaterbesuch so angenehm und informativ wie möglich zu gestalten. Einige Tage vor jedem Konzert und zu den Theateraufführungen wird es daher auf der Homepage des Theaters Vorpommern (theater-vorpommern.de) eine kurze Audio-Einführung in die jeweilige Veranstaltung geben. KONZERTE Erfahren Sie Spannendes zur Werkentstehung, Hintergründe über die Komponist*innen und auch die eine oder andere Kuriosität. Die Musikdramaturginnen, der Dirigent des Abends und bisweilen auch ein Überraschungsgast bieten eine Stunde vor Konzertbeginn eine Einführung im Foyer an. BALLETT, MUSIKTHEATER, SCHAUSPIEL Starten Sie optimal vorbereitet in Ihren Ballett-, Schauspiel- oder ­Musiktheaterabend und besuchen Sie die Werkeinführungen unserer Dramaturg*innen zu Werkgeschichte, den Autor*innen, politischen und sozialen Hintergründen der Stücke sowie deren Anbindung an die Gegenwart.

ENTHUSIASTENORCHESTER

Begeisterte Laienmusiker*innen spielen mit Profis in einem großen Orchester. Informationen und Anmeldung unter: enthusiastenorchester.stralsund@gmail.com

ERSTER BLICK

Hunderte Theatertexte erscheinen Jahr für Jahr. Doch oft ist im laufenden Repertoire zu wenig Raum für aktuelle Stücke. Deshalb stellt das T ­ heater Vorpommern in Form einer Lesung mit Schauspieler*innen neue Theatertexte erstmals vor. Denn der direkteste Zugang zur Gegenwartsdramatik führt über ihre Stücke! Ab Januar 2021 alle zwei Monate im Foyer des Theaters Greifswald EXTRAS

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HAUSMUSIK MIT THOMAS PUTENSEN

Sein erstes Engagement als Pianist erhielt Thomas Putensen 1979 am T ­ heater Greifswald. Wer, wenn nicht er, sollte am Theater Vorpommern die zur guten ­Tradition gewordenen Hausmusikabende ausrichten? Ob klassische Chansons, Schlager oder Küchenlieder — die Mischung macht’s. Und da Thomas Putensen an jedem Abend einen anderen Gast einlädt, ist für Abwechslung immer gesorgt. Die Termine entnehmen Sie bitte den Monatsspielplänen.

KINDER- UND JUGENDCHOR

Am Theater Vorpommern erhalten musikalische Kinder und Jugendliche eine grundlegende Ausbildung im Chorsingen, schnuppern dann zusammen mit den Sängerinnen und Sängern des Musiktheaters zunächst Probebühnenluft und können schließlich zur Vorstellung auf die große Bühne. Ansprechpartner: chordirektor@theater-vorpommern.de

KLEINES BALLHAUSORCHESTER DES NORDENS

Freuen Sie sich auf Highlights der Klassik, internationale Evergreens, Sketche und Geschichten aus aller Welt in der Vorweihnachtszeit. Ein farbenfroher, musikalischer Blumenstrauß erwartet das Publikum im Frühlingsprogramm des Ensembles. Operette und Musical werden Sie ebenso erfreuen. Durch das Programm führen die Moderatorin und Sängerin Christina Winkel, der Konzertmeister und Moderator Andreas Otto und die Sängerin und Cellistin Maria Sauer.

KÜNSTLER*INNENLESEN

CORONABEDINGT WAHRSCHEINLICH ERST WIEDER AB JANUAR 2021

Erleben Sie die Künstler*innen des Theaters Vorpommern in den wundervollen Gewölbekellern der Stadtbibliotheken in Greifswald und Stralsund. Sie bringen ihr Lieblingsbuch mit, geben Einblicke in die Lektüre und nehmen ihr Publikum mit auf eine individuelle Lesereise. Der Eintritt ist frei. Einmal im Monat in beiden Hansestädten um 19.30 Uhr

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EXTRAS


LAMPENFIEBER*

Für exklusive Einblicke in die nächste Inszenierung lädt das Theater Vorpommern vor jeder Premiere in den Großen Häusern zur Matinee oder Soiree im Foyer ein.

ÖFFENTLICHE PROBEN* KONZERTE Auch in dieser Spielzeit öffnet das Philharmonische Orchester Vorpommern zu ausgewählten Terminen in Greifswald schon vor dem Konzert den Zuschauer*innenraum zur Generalprobe. BALLETT, MUSIKTHEATER, SCHAUSPIEL Bis zur Premiere ist es ein weiter und selten geradliniger Weg. Zwar haben Regie und Dramaturgie schon vor Probenbeginn ein Konzept, aber erst während der Proben zeigt sich dann endgültig, wie die Inszenierung tatsächlich sein wird. In einer öffentlichen Probe können Sie selbst dem Entstehungsprozess einer Inszenierung beiwohnen. Sie erleben, wie an Choreographie und musikalischem Vortrag gefeilt wird.

PREMIERENFEIERN*

Die erste Aufführung eines Stückes, die Premiere, ist für alle mit Spannung ­verbunden. Erst nach dem Schlussapplaus löst sich die Anspannung. Auf der anschließenden Premierenfeier kommen Publikum, Presse und Künstler*innen dann bei einem Glas Sekt zusammen und haben Gelegenheit für das eine oder andere anregende Gespräch miteinander.

SENF DAZUGEBEN*

Geben Sie in unseren Nachgesprächen zu ausgewählten Aufführungen Ihren „Senf dazu“. Gemeinsam mit Choreograph*innen, Dramaturg*innen, Regisseur*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Autor*innen und Gast-Expert*innen können Sie über die jeweilige Inszenierung diskutieren.

STRALSUNDER THEATERGESPRÄCHE Theater erleben und darüber sprechen

Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Stralsund hat das Theater Vorpommern die „Stralsunder Theatergespräche“ ins Leben gerufen. In der Theater-Kantine am Olof-Palme-Platz** treffen sich regelmäßig Theaterinteressierte jeden Alters, vorrangig Frauen, um sich auszutauschen. Dazu werden Künstler*innen und Theaterschaffende eingeladen. Ebenso gibt es immer wieder die Möglichkeit, sich gemeinsam eine Vorstellung anzuschauen. *  Coronabedingt wahrscheinlich erst wieder ab Januar 2021 ** Coronabedingt finden die Stralsunder Theatergespräche voraussichtlich bis Dezember 2020 an einem anderen Ort statt.

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DIE LUSTIGE WITWE / Spielzeit 2020/21


Foto: © Maren Bretsch

Theaterfrühstück mit Katharina Duda und Stephanie Langenberg Spielzeit 2019/2020

THEATERFRÜHSTÜCK DER HEBEBÜHNE

Seit Jahren lädt die HEBEBÜHNE Mitglieder und Gäste zum Theaterfrühstück in Greifswald und Stralsund für ca. acht Termine pro Spielzeit ein. Künstler*innen aus einer der Sparten und andere Mitarbeiter*innen des Theaters stellen sich den Fragen des/der Interviewers/Interviewerin und des Publikums. Nutzen Sie die Möglichkeit, die Künstlerin oder den Künstler nicht nur als Darsteller*in einer Rolle zu erleben, sondern Berufliches und Privates kennenzulernen. Beruf­licher Werdegang, künstlerische Laufbahn und Zukunftspläne werden im Gespräch erörtert. In angenehmer Atmosphäre wird der Abstand zwischen den Ensemblemitgliedern und dem dankbaren Publikum verringert, so dass sich daraus schon manch überraschender Gesprächskontakt bei Begegnungen in der Stadt ergab.

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ENSEMBLE INTENDANZ UND GESCHÄFTSFÜHRUNG Dirk Löschner Intendant und Geschäftsführer Peter van Slooten Verwaltungsdirektor und Geschäftsführer Horst Kupich Stellv. Intendant Martina Wienhold Prokuristin Peter Gestwa Leiter Theater Putbus MITARBEITER*INNEN DER GESCHÄFTSFÜHRUNG Annika Förster Referentin Marketing und Disposition Stadthalle Susanne Drutsch Projektförderung und Abrechnung SEKRETARIATE Annette Sakuth Greifswald Ines Gebler Putbus DRAMATURGIE Dr. Sascha Löschner Chefdramaturg Oliver Lisewski Dramaturg Schauspiel Stephanie Langenberg Dramaturgin Musiktheater und Konzert Katja Pfeifer Dramaturgin Musiktheater und Konzert Sophia Piro FSJ Kultur Stralsund Inga Helena Haack Dramaturgin Ballett und Assistentin Dramaturgie THEATERPÄDAGOGIK N.N. Theaterpädagogin Ulrike Lenz Theaterpädagogin Tom Klein FSJ Kultur Greifswald Samuel Brahms FSJ Kultur Stralsund

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ENSEMBLE

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / MARKETING Hans-Dieter Heuer Leiter Helga Haase Stellv. Leiterin Benjamin Glanz Presse Greifswald Annika Bork FSJ Kultur Stralsund Relana Hübener FSJ Kultur Greifswald Sarah Muff FSJ Kultur Putbus Michael Hahn Wiebke Jakobs Saskia Helena Kruse Grafik Peter van Heesen Fotografie BESUCHERSERVICE UND THEATERKASSE Michèle Sakuth Leiterin Veronika Beer Martina Frenz Benjamin Glanz Delia Hildebrandt Mihaela-Carmen Moldoveanu Elke Werdermann KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO Sabine Lepadatu Künstlerische Betriebsdirektorin und Chefdisponentin Anette Gerhardt Leiterin des Betriebsbüros Stralsund INSPIZIENZ / SOUFFLAGE Kathleen Friedrich Lisa Henningsohn mit Spielverpflichtung Malu Gurgel Nadim Hussain Jürgen Meier Kerstin Wollschläger


MUSIKTHEATER / KONZERT Horst Kupich Operndirektor / Stellv. Intendant Dr. Florian Csizmadia Generalmusikdirektor Kiril Stankow 1. Kapellmeister und stellv. GMD David Behnke 2. Kapellmeister / Studienleiter David Wishart Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung David Grant Korrepetitor Michael Struwe Orchestermanager

Sopran Fanny Gundlach Linda Hwa Vera Meiß Doris Nestler Michaela Tack Gabriele Viezens Alt Katja Böhme Kristina Herbst Galina Lis Emma McDermott Uta Wendler

REGIE Wolfgang Berthold Horst Kupich Dirk Löschner Manfred Ohnoutka

Tenor Raúl Alonso Sánchez Tomasz Choraczynski Sungwoo Park Bernd Roth Maxim Vinogradov

SOLISTINNEN Judith Christ Nina-Maria Fischer Katarzyna Rabczuk Franziska Ringe Pihla Terttunen Adelya Zabarova

Bass Roland Hentschel Taeyoung Ji Seonsik Moon Yuji Natsume Alexej Trochin Mooyeol Yang

SOLISTEN Semjon Bulinsky Alexandru Constantinescu Konstantin Derri Karo Khachatryan Maciej Kozłowski Thomas Rettensteiner Andrey Valiguras Nils Wanderer

PHILHARMONISCHES ORCHESTER Dr. Florian Csizmadia Generalmusikdirektor Michael Struwe Orchestermanager

REGIEASSISTENZ Thomas Böhmer Stephanie Langenberg OPERNCHOR Mauro Fabbri Chordirektor

1. Violine Mika Seifert 1. Konzertmeister Andreas Otto Mark Lambert Konzertmeister Martina Röthig Daniela Besthorn Daniel Butnaru Elena Dimitrov Gundula Dümmler Juliette Hertel Sylvia Orza Oliver Brien

ENSEMBLE

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2. Violine Michael Meyer N.N. Hiroshi Takagi Bernhard Hammer Smaranda Doss Gabriele Dziendzielski Akino Sakamoto Simone Kröger

Trompete José Ángel Toscano Fernández Andreas Dümmler Frank Beyer

Viola Christin Petersohn Reinhard Allenberg Stefan Fiedler Marianne Freydag Gabriel Antal N.N.

Pauke Adrian Vasile

Violoncello Arne Petersohn Gregor Szramek Issei Hiramoto Maria Sauer Kontrabass Christoph Uhland Sigrid Hammer Bettina David Flöte Claudia Otto Uwe Hildebrandt Karola Sándor Oboe Anja Menzel Clemens Teutschbein Stefan Marginean Klarinette László Sándor Jana Stuchlik Mihail Lepadatu Fagott Nina Schönberger Jörg Thieme Emiko Kaneda Horn Nikolas Pritzkat Georgel Gradinaru Telus Garolea Annette Dieterle

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ENSEMBLE

Posaune Petr Dimitrov Carsten Bartel Jürgen Schneider / Gilbert Millich

Schlagzeug Matthias Suter Eri Hasemi Orchesterwarte Marko Pitz Greifswald Frank Schumann Stralsund BALLETT Ralf Dörnen Ballettdirektor und Chefchoreograph Adonai Luna Stellv. Ballettdirektor und Ballettmeister Peter Hammer Korrepetitor TÄNZERINNEN Jemina Bowring Bárbara Flora Juul van Helvoirt Emilia Lakic Sara Nativi Avah Painter Christina Serrano Sánchez TÄNZER Emanuele Costanzo Davide D’Elia Stefano Fossat Armen Khachatryan Vitor Oliveira Pires Vincenzo Vitanza


SCHAUSPIEL Reinhard Göber Oberspielleiter Schauspiel Oliver Freund Assistent des Oberspielleiters Sebastian Undisz Leiter Schauspielmusik REGIE Jan Bernhardt Wolfgang Berthold Dirk Böhling Oliver Freund Melina von Gagern Reinhard Göber Finja Jens Annett Kruschke Sabine Kuhnert Joanna Lewicka Dirk Löschner Sascha Löschner Alexander May Nora Mansmann Sabine Michel Ronald Mernitz Peter Rein Markus Voigt Elsa Vortisch SCHAUSPIELERINNEN Susanne Kreckel Annett Kruschke mit Regieverpflichtung Claudia Lüftenegger Friederike Serr Maria Steurich Sabrina Strehl Christiane Waak Feline Zimmermann SCHAUSPIELER Jan Bernhardt Tobias Bode Hubertus Brandt Mario Gremlich Stefan Hufschmidt Lutz Jesse Niklas Krajewski Felix Meusel Manfred Ohnoutka Mike Hermann Rader Markus Voigt Stephan Waak Ronny Winter

PUPPENSPIEL Oliver Dassing Marlies Hirche Josefine Schönbrodt Jan Meissner REGIEASSISTENZ Oliver Freund Bénédicte Gourrin Lina Schmid FSJ Kultur Greifswald BÜHNE UND KOSTÜME Eva Humburg Ausstattungs- und Produktionsleiterin Carolin Sonja Wendorff Ausstattungsassistentin und Ausbilderin Cornelia Brey Christof von Büren Maike Buschhüter Stefan Heyne Reinhard Göber Martin Fischer Xenia Hufschmidt Eva Humburg Finja Jens Johann Jörg Kerstin Laube Sascha Löschner Nora Mansmann Sabine Michel Christopher Melching Giovanni de Paulis Theresa Scheitzenhammer Svea Schiemann Christian Werdin KOSTÜMABTEILUNG Peter Plaschek Leiter Ramona Jahl Gewandmeisterin Herren und Damenn Annegret Päßler Damengewandmeisterin Andrea Schütte Herrengewandmeisterin Marie Kreuzberger Auszubildende Luisa Rees Auszubildende

ENSEMBLE

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SCHNEIDEREI Martina Birkigt Sabine Dünow Christin Flemming Ines Franke Karin Käming Madeleine Schwede Petra Seefeldt Annegret Steffan Cornelia Umland Martina Wagner

TECHNIK Christof Schaaf Technischer Direktor Eva Humburg Produktions- und Ausstattungsleiterin Marko Pirrwitz Assistent des Technischen Direktors Petra Bauer Sekretariat Samuel Zinnecker Auszubildender

MODISTEREI Elke Kricheldorf

BÜHNENOBERMEISTER Robert Nicolaus Michael Schmidt

ANKLEIDERINNEN Ute Schröder Leitung Greifswald Petra Westphal Leitung Stralsund Eva Freuer Petra Hardt Martina Klages Maria Ochiu Cornelia Riger FUNDUS Angelika Birghan Elke Kricheldorf MASKE Carolina Barwitzki Chefmaskenbildnerin Bea Ortlieb / Isabel Ahn Stellv. Chefmaskenbildnerin Antje Kwiatkowski Alicia Porsche Luise Winguth Lara Zahnd REQUISITE Christian Porm Leitung Stralsund Alexander Baki-Jewitsch Leitung Greifswald Stefan Conrad Frank Heider Sabine Mildner / Marvin Mülling Uwe Beu / Thomas Below

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ENSEMBLE

BÜHNENMEISTER Christan Berndt N. N. Andreas Flemming Jens-Uwe Gut Michael Maluche VORARBEITER Heiko Brack Andreas Elsner Andreas Franke Lajos Kovacz Fred Schulz-Weingarten BÜHNENTECHNIK Henry Aßmann Heiko Beu Lars Dankert Tino Dluzinska Jens Ehrke Alexander Elsner Maik Erzmoneit Torsten Grimm Rajko Globisch Sebastian Hoffer Krisztian Keves Thomas Knop / Sebastian Duwe Philipp Rimkus Tilo Schlüter Oliver Schwarz Christian Siegert Andy Voigt BELEUCHTUNG Kirsten Heitmann Leiterin


BELEUCHTUNGSMEISTER Thomas Haack Friedemann Drengk Roland Kienow Marcus Kröner Stefan Schmiedt Christoph Weber BELEUCHTER Karsten Großkreuz René Jaksch / Arno Hesse Andre Jander Tom Lintzen Jörg Lorenz Raik Motczinski Daniel Sander Matthias Schubert Dietmar Stoltz TONTECHNIK Daniel Kelm Leiter Nils Bargfleth Hagen Währ Ilja Will N. N. WERKSTÄTTEN MALSAAL Ulrich Diezmann Malsaalvorstand Anja Miranowitsch Stellv. Malsaalvorstand Sven Greiner Dekorationsmaler Victoria Librentz Auszubildende SCHLOSSEREI Ingolf Burmeister Michael Treichel TISCHLEREI Stefan Schaldach Leiter Bernd Dahlmann

KRAFTFAHRER / HAUSPERSONAL Matthias Adam Leiter Andreas Mengdehl HAUSINSPEKTION Karin Grünberg Iris Kuhn Christian Körl Ronald Remus Daniela Töllner VERWALTUNG RECHNUNGSWESEN Vicki Hollatz Leiterin Doreen Tittelfitz-Heidrich PERSONALWESEN Martina Wienhold Leiterin und Prokuristin Anja Pooch Christina Stania CONTROLLING Sarina Sponholz EINLASSDIENST Delia Hildebrandt Leiterin Greifswald Cathleen Schwetzkow / Franka Naujoks Leiterin Stralsund EHRENMITGLIEDER Hans Berger † Ursula Schoene-Makus † Lilli Muller † Werner Nockemann † Hildegard Pogge † Hugo Schult † Osmar Siegler† Günther Wolf †

DEKORATION Mary Kulikowski Leiterin Angelika Birghan Frank Metzner

ENSEMBLE

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OTHELLO / Spielzeit 2019/20


ABONNEMENTS SEHR GEEHRTE ABONNENTIN, SEHR GEEHRTER ABONNENT, das Theater Vorpommern hat sich entschieden, vorübergehend ­coronabedingt unsere bekannten Aboreihen auszusetzen. Sofern Sie Ihr Abo nicht gekündigt haben, bleibt Ihnen Ihr Stammplatz bis zur Wiederaufnahme des Abobetriebs natürlich erhalten. In den ersten Monaten müssten Sie daher Ihr persönliches Programm ausnahmsweise einzeln buchen, erhalten aber als ungekündigte*r Abonnent*in bereits dann weiterhin den reduzierten Karteneinzelpreis des Abos. Wir hoffen, zum 1. Januar 2021 die Abonnements ­wieder starten zu können und Ihnen einige Wochen vorher die inhaltlichen Angebote in einer Sonderveröffentlichung zu präsentieren. Die Wahlabos „Theater-Card“ und „Sixpack“ werden in ihrer Gültigkeit um den Zeitraum der Aussetzung des Spielbetriebs verlängert. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in diesen nicht einfachen Zeiten treu bleiben.

ABONNEMENT

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IL TROVATORE (DER TROUBADOUR) / Spielzeit 2019/20


THEATERBUS

THEATERBUSSE ZUM THEATER VORPOMMERN BEQUEM MIT DEM THEATERBUS NACH GREIFSWALD ODER STRALSUND Sobald Theaterbusfahrten wieder möglich sind, bietet das Theater Vorpommern sie zu allen Vorstellungen in Stralsund und Greifswald an, sofern sich eine busrelevante Gruppengröße findet, die dieses Angebot wahrnehmen möchte. Weiterhin empfehlen sich für Individualgäste unsere bekannten Theaterbuslinien am Sonntagnachmittag. Busausflugsangebote für Vereine, Gruppen und ­Organisationen runden das Angebot ab. Falls Sie sich für eine bestehende Linie interessieren oder eine neue Route oder eine Routenerweiterung vorschlagen möchten, so wenden Sie sich gern an die Öffentlichkeitsarbeit des Theaters Vorpommern. Kontakt: HANS HEUER, Tel. 0 38 34 — 57 22 260 oder E-Mail: h.heuer@theater-vorpommern.de

DAS THEATERBUSSYSTEM IM EINZELNEN Nachfolgend finden Sie die Buslinien, die zu den ausgewählten Terminen am Sonntagnachmittag regelmäßig fahren, auch weil hervorragende ehrenamtliche Unterstützer*innen (Gruppenanfrage erforderlich) in den Gemeinden sehr verdienstvolle Arbeit leisten und genügend Interessent*innen immer die Durchführung garantieren. Die ­Reservierung der Karten erfolgt über das ­Theater, die Bezahlung und Kartenaushändigung erfolgt beim Zustieg in den Theaterbus. Theaterbuslinie Demmin/Jarmen — Greifswald Theaterbuslinie Niepars/Prohn — Stralsund Theaterbuslinie Lubmin — Greifswald Wolgast — Greifswald Zu abweichenden Terminen kommt es in unregelmäßigen Abständen ebenfalls zu Busfahrten auf der Strecke: Graal-Müritz/Ribnitz-Damgarten — Stralsund (über das Reisebüro Boddensegler, Ribnitz-Damgarten) Für Gruppen und Vereine sind natürlich auch andere Ausgangspunkte innerhalb des Bundeslandes denkbar. Das Theater unterstützt Sie auch bei einer Tagesfahrtgestaltung.

T H E AT E R B U S

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M U S I K T H E AT E R


STARK NACHGEFRAGT THEATER PLUS X

ATTRAKTIVE RAHMENPROGRAMME MACHEN DEN GRUPPENBESUCH ZU EINEM AUSER­GEWÖHNLICHEN THEATERERLEBNIS DER BESONDEREN ART. (VERMUTLICH ERST AB JANUAR 2021 WIEDER BUCHBAR).

Nicht nur erhalten Sie ab 10 Personen eine Gruppenermäßigung von 10%, ab 20 Personen sogar von 20% pro Karte, sondern Sie können mit Ihrer Gruppe den Besuch der Vorstellung noch durch diverse Rahmenangebote besonders erlebnisreich gestalten. Bringen Sie etwas Zeit mit und blicken Sie im Rahmen einer Hausführung einmal hinter die Kulissen. Lassen Sie sich vor der Theateraufführung durch die jeweils zuständigen Dramaturg*innen ins Stück einführen oder treffen Sie in einem Nachgespräch einige Künstler*innen der besuchten Aufführung. Genießen Sie auch unsere gastronomischen Angebote, sei es ein Kaffeegedeck vor einer Nachmittagsvorstellung oder ein Imbiss im Umfeld einer Abendveranstaltung. Die Möglichkeiten sind vielfältig, diesen Gruppenbesuch zu etwas ganz Besonderem zu machen. Die Öffentlichkeitsarbeit des Theaters Vorpommern berät Sie gern und organisiert für Sie den auf Ihre Interessen zugeschnittenen Ablauf vor Ort. Wir unterstützen Sie ebenfalls gern in Bezug auf Anreisemöglichkeiten mit dem Theaterbus. Kontakt: HANS HEUER, Tel. 0 38 34 – 57 22 260 oder E-Mail: h.heuer@theater-vorpommern.de

GUTSCHEINE Sie würden gern vonseiten Ihrer Firma Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder auch Stammkund*innen ein besonderes Geschenk machen? Ab sofort gibt es ganz spezielle Geschenkgutscheine für Unternehmen. Die Beschenkten können gegen Abgabe dieses Gutscheins an unseren Theaterkassen eine Vorstellung eigener Wahl besuchen. Die Gutscheine selbst werden individuell für Ihr Unternehmen erstellt, z. B. mit dem Aufdruck: „Theatergutschein sponsored by …“ oder „Theatergutschein überreicht von …“ Über die Konditionen erfahren Sie mehr bei Kontaktaufnahme mit ­unserer Öffentlichkeitsarbeit: h.heuer@theater-vorpommern.de oder Tel: 0 38 34 — 57 22 260.

T H E AT E R P L U S X

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EINTRITTSPREISE THEATER STRALSUND SAALPLAN GROSES HAUS KONZERTE

SAALPLAN GROSES HAUS MUSIKTHEATER, BALLETT, SCHAUSPIEL STRALSUND SCHAUSPIEL MUSIKTHEATER STRALSUND OHNE PLATZNUMMERN

STRALSUND KONZERT OHNE SITZNUMMERN

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KONZERTE (GROSES HAUS)

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Parkett links

1. Rang rechts

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1. Rang links

Logen links

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Normal Senior*innen* ermäßigt*

35,00 € 32,00 € 27,00 € 21,00 €

32,00 € 28,00 € 23,00 € 19,00 €

21,00 € 18,00 € 14,00 € 11,00 €

MUSIKTHEATER / BALLETT MIT ORCHESTER (GROSES HAUS)

A B C

Normal Senior*innen* ermäßigt*

34,00 € 29,00 € 20,00 €

30,00 € 25,00 € 17,00 €

19,00 € 15,00 € 10,00 €

SCHAUSPIEL / BALLETT OHNE ORCHESTER (GROSES HAUS)

A B C

Normal Senior*innen* ermäßigt*

27,00 € 23,00 € 19,00 €

23,00 € 20,00 € 16,00 €

16,00 € 13,00 € 10,00 €

* bei Vorlage eines gültigen Rentenausweises * Schüler*innen, Studierende, Arbeitslose und STRELA- / KuS-PASS-Inhaber*innen Schwerbeschädigte mit dem „B“-­Vermerk auf dem Ausweis erhalten an der ­Theaterkasse für alle eigenen Vorstellungen des Theaters ­Vorpommern den Senior*innenpreis und eine freie Eintrittskarte für die Begleitung.

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Rollstuhlfahrer*innenplätze bitte rechtzeitig an der Theaterkasse bestellen

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T H E AT E R K A S S E


EINTRITTSPREISE THEATER GREIFSWALD SAALPLAN GROSES HAUS KONZERTE

SAALPLAN GROSES HAUS MUSIKTHEATER, BALLETT, SCHAUSPIEL

SAALPLAN GROSSES HAUS KONZERTE GREIFSWALD OHNE PLATZNUMMERN

SAALPLAN GROSSES HAUS MUSIKTHEATER, SCHAUSPIEL, BALLETT GREIFSWALD OHNE PLATZNUMMERN

B Ü H N E

B Ü H N E Parkett links 1

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KONZERTE (GROSES HAUS) A B C D

1. Rang, Seite links

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Parkett rechts

1

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Parkett rechts

1. Rang, Seite rechts

1. Rang, Seite links

Parkett links

Normal Senior*innen* ermäßigt*

35,00 € 32,00 € 27,00 € 21,00 €

32,00 € 28,00 € 23,00 € 19,00 €

21,00 € 18,00 € 14,00 € 11,00 €

MUSIKTHEATER / BALLETT MIT ORCHESTER (GROSES HAUS)

A B C

Normal Senior*innen* ermäßigt*

34,00 € 29,00 € 20,00 €

30,00 € 25,00 € 17,00 €

19,00 € 15,00 € 10,00 €

SCHAUSPIEL / BALLETT OHNE ORCHESTER (GROSES HAUS)

A B C

Normal Senior*innen* ermäßigt*

27,00 € 23,00 € 19,00 €

23,00 € 20,00 € 16,00 €

16,00 € 13,00 € 10,00 €

* bei Vorlage eines gültigen Rentenausweises * Schüler*innen, Studierende, Arbeitslose und STRELA- / KuS-PASS-Inhaber*innen Schwerbeschädigte mit dem „B“-­Vermerk auf dem Ausweis erhalten an der ­Theaterkasse für alle eigenen Vorstellungen des Theaters ­Vorpommern den Senior*innenpreis und eine freie Eintrittskarte für die Begleitung.

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Rollstuhlfahrer*innenplätze bitte rechtzeitig an der Theaterkasse bestellen T H E AT E R K A S S E

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EINTRITTSPREISE THEATER PUTBUS SITZPLAN PUTBUS SITZPLAN KONZERT / BALLETT / SCHAUSPIEL

s a b c d

Preise I

30,00 € 25,00 € 20,00 € 15,00 € 10,00 €

Preise II

35,00 € 30,00 € 25,00 € 20,00 € 15,00 €

Preise III

40,00 € 35,00 € 30,00 € 25,00 € 20,00 €

Preise IV

45,00 € 40,00 € 35,00 € 30,00 € 25,00 €

Preise V

10,00 € 10,00 € 10,00 € 10,00 € 10,00 €

Ermäßigungen An der Tageskasse besteht die ­Möglichkeit, um ca. 30% ­ermäßigte Karten für Schüler*innen, Studierende, Behinderte und Arbeitslose zu erwerben. S ­ enior*innen bekommen 10% Ermäßigung. Die Vergünstigung für ­Gruppen ab 10 Personen beträgt etwa 10%. Mit der Kurkarte der Insel Rügen und der OZ-Abocard e­rhalten Sie Karten ca. 10% ermäßigt. Theaterkasse: Dienstag - Freitag von 10-13 Uhr und 16-18 Uhr Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn Kartentelefon 0 38 301 — 80 83 30 www.theater-vorpommern.de

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T H E AT E R K A S S E

Theater Putbus Markt 13, 18581 Putbus Telefon 0 38 301 – 80 80 Fax 0 38 301 – 80 83 39 service@theater-vorpommern.de


DIE THEATERCARD

EIN JAHR LANG THEATER SO OFT SIE WOLLEN ZUM HALBEN PREIS! Mit der TheaterCard für 55 € besuchen Sie ein ganzes Jahr lang die Vorstellungen des Theaters Vorpommern zum halben Preis. Die Partner-Card für 75 € ermöglicht pro Aufführung den Kauf von zwei Eintrittskarten zum halben Preis. Die TheaterCard/PartnerCard ist personengebunden und muss beim Eintritt vorgelegt werden. Sie gilt nicht für Gastspiele, Sonderveranstaltungen, Silvestervorstellungen und „AHOI — Mein Hafen­festival“. Die Gültigkeit beträgt ab Kaufdatum ein Jahr. Ihre persönliche TheaterCard können Sie nur im Vorverkauf an unseren Theaterkassen erwerben. Es lohnt sich!

DIE PUTBUS-THEATERCARD Die Putbus-TheaterCard ist personengebunden und kann nur an den Theaterkassen Stralsund, Greifswald und Putbus eingesetzt und muss bei Einlass vorgelegt werden. Die Putbus-TheaterCard berechtigt den*die Inhaber*in zum Erwerb von einer ermäßigten Karte pro Vorstellung. Bei Veranstaltungen des Theaters Vorpommern beträgt die Ermäßigung 50 % des regulären Verkaufspreises in allen Häusern und 30 % bei Gastspielen nur im Theater Putbus (Ausnahmen: Schul-, Kooperations-, Sonder- und Silvesterveranstaltungen, geschlossene Vorstellungen, Festspiele MV sowie „AHOI — Mein Hafenfestival“).

6IER GEHT ES NICHT: SIXPACK FÜR JUNGE LEUTE Für 42 € erhaltet Ihr 6 Gutscheine (7 € pro Gutschein), die Ihr jeweils für Vorstellungen Eurer Wahl einsetzen könnt. Ein SIXPACK können nur Studierende, Azubis und Schüler*innen erwerben. Die Gutscheine sind für die gesamte Spielzeit gültig und dürfen innerhalb des genannten Personenkreises auch auf Freund*innen und Bekannte übertragen werden. Ihr könnt dieses sehr erfolgreiche Wahl-Abonnement mit höchster Flexibilität und tollem Einsparpotenzial sogar noch unmittelbar vor dem Kartenkauf an unseren Kassen erwerben. Die Gutscheine gelten für sämtliche Vorstellungen im Theater Vorpommern mit Ausnahme von Gastspielen, Sonderveranstaltungen und Silvester. Für alle Theatercards und Sixpack-Gutscheine aus der letzten Spielzeit gilt, dass ihre Gültigkeit um den Zeitraum der Theaterschließung verlängert wird.

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DIE M USCHNEEKÖNIGIN S I K T H E A T E R / Spielzeit 2019/20


LIEBE ZUSCHAUERINNEN UND ZUSCHAUER,

DAMIT ES KEINE RÜCKSCHLÄGE GIBT, GELTEN VORERST AUCH FÜR THEATERBESUCHE EINIGE BESONDERE REGELN:

1. Es bestehen die bekannten Abstands- und Hygienevorschriften im

gesamten Haus inkl. Maskenpflicht bis zur Einnahme Ihres Sitzplatzes. Es s­ tehen Desinfektionsmittelspender zur Benutzung bereit. Bitte befolgen Sie die Hinweise des Einlasspersonals.

2. Beim Ticketkauf an der Theaterkasse oder bei online-Käufen und nur in Einzelfällen beim Einlass erfolgt eine Erfassung Ihrer persönlichen Daten (Name, Adresse, Tel.). Dieser Datensatz wird vier Wochen nach der V ­ orstellung gelöscht.

3. Die Vorstellungen dauern max. 1,5 Stunden und haben keine Pause. Der Einlass erfolgt erst 30 Min. vor Aufführungsbeginn.

4. Es gibt keinen Programmheftverkauf (unsere Programmhefte

s­ tehen als kostenloser Download auf der Homepage zur ­Verfügung) und keinen Garderobenservice. Bitte nehmen Sie Ihre Garderobe mit in den Zuschauerraum und platzieren Sie sie auf den freien ­Plätzen neben sich.

5. Zuschauer*innen auf mittigen Plätzen nehmen bitte frühzeitig

ihre nummerierten Plätze ein, anschließend folgen Gäste mit Seiten­ plätzen. Saalpläne hängen zu Ihrer Orientierung aus.

6. Wir bitten Personen mit Erkältungssymptomen vom Besuch ­unserer Vorstellungen Abstand zu nehmen. Bei gekauften Karten erhalten Sie einen Gutschein für die nicht wahrgenommene V ­ orstellung.

7. Wir bitten um Verständnis, dass wir zur strikten Einhaltung der Regeln ggf. auch vom Hausrecht Gebrauch machen.

Wir freuen uns, Sie weiterhin in Ihrem Theater Vorpommern begrüßen zu können!

CORONA-REGELN

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KASSENPREISE KINDERVORSTELLUNGEN

7 € Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre / 8 € Studierende, Arbeitslose und STRELA-/ KuS-PASS-Inhaber*innen / 11 € Erwachsene Adventsstück: „Dr. Dolittle — Der Arzt, der mit den Tieren spricht“ 8 € für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren / 13 € Erwachsene

MUSIKALISCHE AUFFÜHRUNGEN IM FOYER / RUBENOW­SAAL / GUSTAV-ADOLF-SAAL / HINTERBÜHNE / WERKRAUM

22 € Normalpreis / 19 € Senior*innen / 15 € Schüler*innen, Studierende, Arbeitslose und STRELA-/ KuS-PASS-Inhaber*innen

SCHAUSPIEL ODER BALLETT IM FOYER / RUBENOWSAAL / GUSTAV-ADOLF-SAAL / HINTERBÜHNE / WERKRAUM

18 € Normalpreis / 15 € Senior*innen / 12 € Schüler*innen, Studierende, Arbeitslose und STRELA-/ KuS-PASS-Inhaber*innen

JUGENDSTÜCKE IM FOYER / RUBENOWSAAL / GUSTAV-ADOLF-SAAL / HINTERBÜHNE / WERKRAUM

7 € Schüler*innen, Studierende / 8 € Arbeitslose und STRELA-/ KuS-PASSInhaber*innen / 11 € Normalpreis

BLICK HINTER DIE KULISSEN 4 € / 3 € Senior*innen / 2 € Schüler*innen, Studierende, Arbeitslose und STRELA-/KuS-PASS-Inhaber*innen

GRUPPENERMÄSIGUNGEN

Schüler*innengruppenpreis (ab 6 Schüler*innen) 7 €. Weitere Gruppenpreise auf Anfrage bei unserem Besucherservice, Tel. 0 38 31 —  26 46 150 oder der Theaterkasse Greifswald 0 38 34 — 57 22 224

SCHWERBEHINDERTE

Schwerbeschädigte mit dem „B“-Vermerk auf dem Ausweis erhalten an der Theater­kasse für alle eigenen Vorstellungen des Theaters Vorpommern den Senior*innenpreis und eine freie Eintrittskarte für die Begleitung.

SONDERPREISE FÜR EINKOMMENSSCHWACHE PERSONEN

Bezieher*innen von ALG II und von Leistungen im Rahmen des SGB XII erhalten für die Vorstellungen des Theaters Vorpommern Karten für nur 2 €! Ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Die K ­ arten sind nach Verfügbarkeit nur an der Abendkasse bei Vorlage eines Nachweises der Behörde bzw. der Bewilligungsbescheinigung und des Personal­ausweises erhältlich.

ERMÄSIGUNG FÜR NDR KULTUR-KARTEN-INHABER*INNEN

10% auf den Normalpreis (nicht bei Gastspielen u. Sonderveranstaltungen)

WEITERE ERMÄSIGUNGEN

Ermäßigungen von 20 % auf den Normalpreis für Inhaber*innen der BAHNBONUSCARD, von 20 % bei Vorlage von Eintrittskarten der Opera na Zamku Szczecin und der Uckermärkischen Bühnen Schwedt aus den letzten sechs Monaten und von 10 % für Besitzer*innen von tagesaktuellen Kurkarten der Tourismusorte Altefähr und Lubmin.

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T H E AT E R K A S S E


THEATERKASSEN

ZU ZEITEN VON CORONABEDINGTEN EINSCHRÄNKUNGEN KÖNNEN DIE KASSENÖFFNUNGEN VON DEN NACHFOLGEND DARGESTELLTEN UHRZEITEN ABWEICHEN.

STRALSUND

Olof-Palme-Platz 6, 18439 Stralsund Tel. 0 38 31 — 26 46 124 / Di - Fr 10 - 13 Uhr und 16 - 18 Uhr

GREIFSWALD

Robert-Blum-Straße 6, 17489 Greifswald Tel. 0 38 34 — 57 22 224 / Di - Fr 10 - 18 Uhr

PUTBUS

Markt 13, 18581 Putbus Telefon 03 83 01 — 80 83 30 / Di - Fr, 10 - 13 Uhr und 16 - 18 Uhr

BESUCHERSERVICE STRALSUND

Olof-Palme-Platz 6, 18439 Stralsund Di / Mi / Fr 10 - 12 Uhr und 13 - 16 Uhr / Do 10 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr Tel. 0 38 31 — 26 46 150 / Fax 0 38 31 — 26 46 151 ticket@theater-vorpommern.de

ABENDKASSE

Die Abendkassen in den großen Spielstätten öffnen eine ­Stunde vor ­Vorstellungsbeginn; in den Studiospielstätten öffnet die Abendkasse jeweils eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn. An den Abend­kassen erfolgt kein Vorverkauf.

KARTENVORVERKAUF IM INTERNET www.theater-vorpommern.de

EXKLUSIVE VORVERKAUFSSTELLEN DER THEATER VORPOMMERN GMBH

Das Theater Vorpommern hat eine Fülle von Vorverkaufskassen, die ­exklusiv für Sie die Karten unserer Häuser in Greifswald, Putbus und S ­ tralsund sowie Karten zu „AHOI — Mein Hafenfestival“ verkaufen. Eine Gesamtübersicht unserer externen Vorverkaufskassen, die i­ nzwischen sogar in Polen zu finden sind, entnehmen Sie bitte unserer ­Homepage: ­theater-vorpommern.de/karten/vorverkaufskassen/

T H E AT E R K A S S E

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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN Der Kartenverkauf erfolgt auf Grundlage der bestätigten Spielpläne und beginnt in der Regel am 1. des Vormonats (ausgenommen Gastspiele). Das Theater Vorpommern ist nicht verpflichtet, verkaufte Eintrittskarten oder Gutscheine zurückzunehmen. Für nicht besuchte Vorstellungen oder nicht rechtzeitig umgetauschte Abonnementvorstellungen, für verspätetes Eintreffen sowie für verloren gegangene oder verfallene Eintrittskarten und Gutscheine wird kein Ersatz geleistet. Erfolgt eine Rücknahme von Eintrittskarten oder ein Tausch auf Kulanz, wird eine Storno- oder Tauschgebühr von 1 € pro Karte berechnet. Bei Online-Tickets wird die Systemgebühr von 1,50 € pro Karte zusätzlich einbehalten. Eintrittskarten von Vorverkaufsstellen können an der Theaterkasse nicht zurückgegeben werden. Eine Barauszahlung bei Kulanzstornierung ist nicht möglich, Sie erhalten einen Theatergutschein. Wird eine andere Vorstellung als auf dem Monatsplan angekündigt, weniger als die Hälfte der Vorstellung gespielt oder fällt die Veranstaltung aus, werden Eintrittskarten aus dem Freiverkauf bis zehn Tage nach dem betreffenden Vorstellungstermin ohne Berechnung von Storno- oder Tauschgebühren zurückgenommen oder umgetauscht. Eine Barauszahlung erfolgt nach Möglichkeit an der Theaterkasse oder Sie erhalten unter Angaben Ihrer Bankverbindung den Eintrittspreis innerhalb von 7 Werktagen zurücküberwiesen. Bei anderen Anbietern oder Vorverkaufsstellen erworbene Eintrittskarten können nur dort zurückgegeben werden. Besetzungsänderungen berechtigen nicht zur Rückgabe oder zum Tausch von Eintrittskarten. Bei Aufführungsausfällen infolge Streiks oder höherer Gewalt wird kein Ersatz geleistet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Bei Sonderveranstaltungen können andere Regelungen getroffen werden. Eintrittskarten, Gutscheine oder andere Wertvordrucke des Theaters Vorpommern gelten für den darauf vermerkten Vorstellungstermin oder Zeitraum. Der Theatergutschein ist ein Wertgutschein. Bleibt beim Kartenkauf ein Restwert übrig, wird dieser erneut als Gutschein ausgegeben. Der gewerbsmäßige Weiterverkauf von Eintrittskarten ist nur mit Genehmigung des Theaters Vorpommern zulässig. Das Theater Vorpommern haftet nicht für Leistungen und Preise anderer Anbieter. Kartenvorbestellungen werden persönlich und telefonisch entgegengenommen und in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

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GE SCHÄFT SBEDINGUNGEN


Wir bitten unsere Besucher*innen, reservierte Karten, wenn nicht ausdrücklich anders vereinbart, innerhalb von 2 Wochen abzuholen. Bei einer Reservierung von weniger als 2 Wochen vor dem Aufführungstermin gilt die Reservierung bis 3 Werktage vor der Veranstaltung. Nicht abgeholte Reservierungen werden weiterverkauft. Mit der Kartenreservierung gestattet der Kunde / die Kundin die Speicherung der für die Erfassung notwendigen persönlichen Daten im Ticketsystem. Die Theater Vorpommern GmbH verpflichtet sich, die Daten vertraulich zu behandeln. Erfolgt eine Kartenreservierung bis zum Veranstaltungstag, erlischt der Anspruch, wenn die Reservierung nicht bis 30 Minuten vor Aufführungsbeginn an der Spielstätte abgeholt wurde. Im Internet sind keine Reservierungen, sondern nur Buchungen mit sofortiger Bezahlung möglich. Über das System Ticketdirect können Karten zuhause am eigenen Drucker ausgedruckt werden, nachdem Sie die gekauften Karten als PDF-Datei per Email erhalten haben. Hierdurch entstehen zusätzliche Kosten durch den Systembetreiber in Höhe von 1,50 € pro Karte. Bei Kartenversand durch das Theater Vorpommern werden der Kartenpreis und eine Bearbeitungs- sowie Servicegebühr in Höhe von 2 € in Rechnung gestellt. Das Fotografieren, Film-, Video- und Tonaufzeichnungen sowie die Verwendung potenziell störender Geräte sind während der Aufführung nicht gestattet. Den Anweisungen des Abendpersonals ist Folge zu leisten. Nach Veranstaltungsbeginn können Besucher*innen mit Rücksicht auf die anderen Gäste und die mitwirkenden Künstler*innen nur während der dafür geeigneten Pausen in den Zuschauerraum eingelassen werden. Dabei besteht bis zur regulären Pause kein Recht auf Plätze in der erworbenen Platzgruppe. Die Aushändigung der Garderobe erfolgt ohne weitere Nachprüfung gegen Vorlage der Garderobenmarke.

In den Zeiten der durch die Corona-Pandemie verursachten Einschränkungen gelten zusätzliche Richtlinien für Besucher*innen, die Sie bitte dem Text Seite 203 entnehmen.

GE SCHÄFT SBEDINGUNGEN

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DATENSCHUTZ

Auszug aus der Datenschutzerklärung zur Erfüllung Information im Sinne Artikel 13 DSGVO zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten Theater Seit dem 25. Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung wirksam. Diese sieht im Artikel 13 erweiterte Informationsverpflichtungen bei der Erhebung personenbezogener Daten bei der betroffenen Person vor. Daher informieren wir Sie — in Erfüllung dieser Vorschrift – über die vom Theater Vorpommern durchgeführten Datenverarbeitungen. Im Rahmen der Kartenbestellung werden die von den Käufer*innen zur Verfügung gestellten Daten, zum Beispiel: Name, Vorname Postalische Anschrift Kontaktdaten (Telefon, E-Mail etc.) Bankverbindung (bei SEPA-Lastschrift) Daten von Beschenkten (bei Geschenkgutscheinen) sowie jene, die aufgrund der Kartenbestellung anfallen, zum Beispiel Rechnungen Vorstellungsabsage Abo-Verwaltung Serienbriefe verarbeitet. ALLGEMEINE DATENVERARBEITUNG IM RAHMEN DER KARTENBESTELLUNG

Die Verarbeitung und Übermittlung der Daten erfolgt für die Leistungsabrechnung und für die Einhaltung von Aufzeichnungs-, Auskunfts- und Meldepflichten, soweit dies auf Grund von Gesetzen oder Normen oder vertraglicher Verpflichtungen jeweils erforderlich ist, einschließlich EDV-erstellter und -archivierter Textdokumente in diesen Angelegenheiten. Ohne diese Daten kann das Theater Vorpommern den Vertrag mit den Kund*innen nicht abschließen bzw. durchführen. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung sind Artikel 6 (1) a-c DSGVO. Eine Übermittlung der im jeweiligen Einzelfall relevanten Daten erfolgt auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen bzw. vertraglicher Vereinbarung an folgende Stellen: Finanzamt und die mit der Abbuchung der SEPA-Lastschrift beauftragte Bank. DATENVERARBEITUNG IM FALLE VON RECHTSSTREITIGKEITEN

Kommt es aufgrund der Kartenbestellung zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, werden die für die zweckentsprechende Rechtsverfolgung notwendigen Daten an Rechtsvertreter und Gerichte übermittelt.

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D AT E N S C H U T Z


VERARBEITUNG FREIWILLIGER ANGABEN — EINWILLIGUNG

Das Theater Vorpommern verarbeitet die von den Kund*innen übergebenen Daten auf der Grundlage ihrer Einwilligung. Ohne diese Einwilligung kann das Theater Vorpommern den Vertrag nicht erfüllen. Alle Einwilligungen können unabhängig voneinander jederzeit widerrufen werden. Ein Widerruf hat zur Folge, dass das Theater Vorpommern die Daten der Kund*innen ab diesem Zeitpunkt zu oben genannten Zwecken nicht mehr verarbeiten, und somit die entsprechenden Rechte, Vorteile etc. nicht mehr in Anspruch genommen werden können. Für einen Widerruf können sich die Kund*innen an den betrieblichen Datenschutzbeauftragten wenden. SPEICHERDAUER

Das Theater Vorpommern speichert die Daten seiner Kund*innen im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. RECHTE DER KUND*INNEN

Den Kund*innen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu. Dafür können sie sich direkt an das Theater Vorpommern wenden. Wenn die Kund*innen glauben, dass die Verarbeitung ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, können sie sich bei der Datenschutzbehörde beschweren. Die Kund*innen des Theaters Vorpommern erreichen den Verantwor­ tlichen für die Datenverarbeitung im Sinne Artikel 4 (7) DSGVO unter folgenden Kontaktdaten: Dirk Löschner, Intendant und Geschäftsführer, Tel. 0 38 34 — 57 22 241 E-Mail: geschaeftsfuehrung@theater-vorpommern.de Der Datenschutzbeauftragte des Theaters Vorpommern ist erreichbar unter: Frank Seifert, ASD ArbeitsSicherheitsDienst GmbH Steinbeckerstraße 1, 17489 Greifswald Tel. 0 38 34 — 77 75 818 E-Mail: datenschutzbeauftragter@asd-seifert.de Kund*innen, die der vorstehend beschriebenen Datenverarbeitung nicht ­zustimmen, sollten dies umgehend mitteilen. Das Theater Vorpommern wird in diesen Fällen alle Daten zur Person unverzüglich löschen und die Zusendung von Informationen sofort einstellen. Die vollständige Datenschutzerklärung des Theaters Vorpommern finden Sie unter http://www.theater-vorpommern.de/datenschutz/

D AT E N S C H U T Z

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THEATER MUSS SEIN!

HEBEBÜHNE e. V. KULTUR BEDEUTET BILDUNG UND LEBENSQUALITÄT!

DIE FISCHBRÖTCHENOPER / Spielzeit 2018/19

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FÖRDERER


Getreu diesem Motto des Deutschen Bühnenvereins unterstützt die „Hebebühne“, der Förderverein des Theaters Vorpommern, das Theater seit nunmehr fast 25 Jahren finanziell und ideell. In einer Krisenzeit — das Ballett des Theaters Vorpommern sollte abgewickelt werden — gründeten am 10. Oktober 1996 Theaterenthusiast*innen gemeinsam mit Mitgliedern der Greifswalder Bürgerschaft die „Hebebühne“. 2001 schlossen sich die Mitglieder des Stralsunder Fördervereins der Hebebühne an. Der Vorstand des Fördervereins ist paritätisch mit Greifswalder und Stralsunder Theaterfreund*innen besetzt. Das Eintreten für den Erhalt des Theaters Vorpommern prägte die Tätigkeit der „Hebebühne“ seit ihres Bestehens. Gemeinsam mit anderen Theaterfördervereinen und der Bürgerinitiative „TheaterLeben!“ stritt sie für die Eigenständigkeit des Theaters Vorpommern und den Erhalt der Theaterlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Auch nach dem Aufgeben der Planungen zu einer Theaterfusion seitens der Landespolitik und dem Abschluss des Theaterpakts fordert sie als Theaterförderverein, dass sich alle Akteur*innen auch künftig ihrer Verantwortung für das Kulturgut Theater bewusst sind und für eine angemessene und zukunftsorientierte finanzielle Ausstattung des Theaters Vorpommern Sorge tragen. Satzungsgemäß stellt sich der Förderverein die Aufgabe, das Theater finanziell und ideell zu unterstützen. So zeichnet die „Hebebühne“ in der Zeit ihres Bestehens u. a. mitverantwortlich für zwei Operngalas, für das Festival „Tanztendenzen“, für Theaterfrühstücke, für Gespräche mit Theaterschaffenden sowie die Intendantengespräche. Die erfolgreiche künstlerische Entwicklung aller Sparten des Theaters unterstützt die „Hebebühne“ auch weiterhin finanziell und sieht einen Schwerpunkt in der Förderung der Theaterstücke für die Jugend und des Besuchs von Theaterstücken durch Jugendliche, z. B. in den Formaten „Klassenzimmerstücke“ und „Orchester mobil“. Ferner werden aus den Mitgliedsbeiträgen einzelne Projekte gefördert, so zum ­Beispiel in der Spielzeit 2018/19 die Inszenierung der Uraufführung „Die Fischbrötchenoper“. Neben der Veranstaltungsreihe „Theaterfrühstück“ sind auch die Treffs mit dem Intendanten zu einer Tradition geworden, bei denen die vergangene Spielzeit beleuchtet und ein Ausblick auf die kommende Spielzeit gegeben wird. Ferner bietet die „Hebebühne“ Mitgliedern und Theaterinteressierten Fahrten zu Aufführungen anderer Theater, z. B. zu „Klassik am Meer“ nach Koserow. Mitglieder erhalten die Informationen über den Hebebühnen-Newsletter oder direkt auf der Homepage des Vereins. Wir wünschen Ihnen für die Spielzeit 2020/21 viele schöne, interessante und anregende Theatererlebnisse in unserem Theater Vorpommern. Bitte unterstützen Sie unser Theater durch einen regen Besuch und die „Hebebühne“ durch Ihre Mitgliedschaft oder Spende bei der Umsetzung weiterer interessanter Projekte.

Hebebühne-Förderverein des Theaters Vorpommern e. V. c/o Theater Greifswald Anklamer Str. 106 17489 Greifswald www.hebebuehne-vorpommern.de vorstand@hebebuehne-vorpommern.de

FÖRDERER

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FÖRDERVEREIN THEATER PUTBUS e. V.

KULTUR BRAUCHT FREUND*INNEN 200 JAHRE

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FÖRDERER

1820 THEATER 2020 PUTBUS


Im Förderverein Theater Putbus e. V. haben sich weit mehr als 200 Freund*innen zusammengefunden, um das Theater Putbus zu unterstützen. Bereits zu Jahres­ beginn 2020 hat der Verein sein Ziel erreicht, zum 200. Geburtstag des Musentempels 200 Mitglieder zu zählen. Das schöne klassizistische Theater hat in seiner Geschichte schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Doch nie war es in so einem guten baulichen Zustand wie jetzt. Der Landkreis Vorpommern Rügen hat viel Geld in die Hand genommen, um das Schmuckstück herauszuputzen. Man glaubt gar nicht, was nach der großen ­Sanierung von 1992 bis 1998 schon wieder alles zu reparieren und auszubessern war. Diese „Schönheitskur“ macht auch die Vereinsmitglieder stolz und spornt zur weiteren Unterstützung an. Gern werden wir mit Geld und viel Arbeit so einiges zum Jubiläumsprogramm beitragen. Der Verein hat die Theaterfreunde aufgerufen, ihrem Theater ein neues ­Wappen zum Geburtstag zu schenken. Über die Crowdfundingaktion „99 Funken“ der Sparkassen Vorpommern, unserem Hauptsponsor, haben wir das Geld dazu gesammelt. Coronabedingt haben wir am 20. Juli 2020, dem Theatergeburtstag, in einer geschlossenen Veranstaltung mit den Spendern das neue Wappen enthüllt. Die Ausstellung „Faszination der Bühne“ mit barocker Bühnentechnik zum Anfassen im Putbusser Marstal wird vom 28. April bis 13. Juni 2021 viele Gäste anziehen. Es war uns ein Bedürfnis, nunmehr coronabedingt 2021, ein Theatererlebnis auf die Bühne zu bringen, wie es vor 200 Jahren in Putbus hätte gezeigt werden können. Mit der internationalen Opernproduktion „Der Apotheker“ von Joseph Haydn ist uns das gelungen. Mit historisch exakt nachempfundenen Kostümen, in h ­ istorischer Aufführungspraxis inszeniert und von der Lautten Compagney auf historischen Instrumenten ­bravourös gespielt, ist ein kurzweiliger und vergnüg­ licher Opernabend entstanden. Auch die wiederkehrenden Projekte, wie die PUTBUS FESTSPIELE von Himmelfahrt bis Pfingsten und die Rügener Kabarett-Regatta im Herbst, werden vom Verein organisiert. Am 25. Oktober 2020 begehen wir den Tag der historischen Theater mit einem besonderen Programm. Wer mehr über unseren Verein erfahren oder uns ebenfalls unterstützen möchte, kann dies auf der Internetseite www.theater-putbus.de nachlesen. Auch auf Facebook sind wir zu finden. Werden auch Sie ein*e Freund*in des Theaters Putbus! FÖRDERVEREIN THEATER PUTBUS E.V. Postfach 1124, 18581 Bergen Mail: verein@theater-putbus.de Tel.: (+49) 38 301 — 66 39 96 Fax: (+49) 38 301 — 66 39 94 Mobil: (+49) 174 — 423 69 56 www.theater-putbus.de

FÖRDERER

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„UND DIE SEELE UNBEWACHT …“ / Spielzeit 2019/20


Der Förderverein BallettVorpommern e. V. hat sich 2015 zur Unterstützung und weiteren Entwicklung der Tanzsparte des Theaters Vorpommern gegründet. Er will auf die besondere Kunstform Tanz aufmerksam machen und die Arbeit des kleinen, aber hoch geschätzten Ensembles fördernd begleiten. Wenn Ihnen der Tanz und das BallettVorpommern am Herzen liegen, würden wir uns freuen, Sie als Mitglied unseres Vereins begrüßen zu dürfen. Als Mitglied des Fördervereins BallettVorpommern e. V. werden Sie zu ausgewählten Ballettproben und Veranstaltungen eingeladen. Sie können über neue Stücke mit Tänzer*innen und Choreograph*innen bereits während des Schaffungsprozesses sprechen und einige exklusive Ausschnitte schon vor der Premiere sehen. Unser Verein fördert durch die Finanzierung regelmäßiger Physiotherapie die Beweglichkeit der Tänzer*innen und hilft Verletzungen vorzubeugen. Wir unterstützen eine bessere Ausstattung der Probenräume. Für Honorare der auswärtigen Trainer*innen zahlt der Verein Zuschüsse. Wir ermöglichen die Ausstattung der Bühnenbilder mit zusätzlichen, besonderen Requisiten. Der Förderverein macht in der Öffentlichkeit Werbung für das BallettVorpommern. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 60 € bei Einzelpersonen, auf 30 € bei Partner*innen, auf 15 € bei Ermäßigung (Rentner*innen, Studierende, Auszubildende, Arbeitslose) und auf 40 € bei gleichzeitiger Mitgliedschaft in der ­Hebebühne, Förderverein des Theaters Vorpommern e. V. Sie finden uns unter www.foerdervereinbv.de und bei Facebook unter foerdervereinbv. Im Theater Vorpommern finden Sie unsere Flyer und bei Premieren an unseren Informationsständen. Sprechen Sie uns an! Wir freuen uns auch über die Unterstützung der Anliegen des Vereins durch einmalige Zuwendungen. Unsere Kontoverbindung lautet: Sparkasse Vorpommern DE98 1505 0500 0102 0970 20 FÖRDERVEREIN BALLETTVORPOMMERN Wolgaster Straße 40 17489 Greifswald foerdervereinbv@gmail.com

FÖRDERER

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DAS THEATER VORPOMMERN BEDANKT SICH BEI ALLEN SPONSOREN UND PARTNERN FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG. MEDIENPARTNER DES THEATER VORPOMMERN

DEUTSCH-POLNISCHES THEATERNETZWERK

PRODUKTIONSSPONSOREN EIN DEUTSCH-POLNISCHES THEATERNETZWERK

MOBILITÄTSPARTNER DES THEATER VORPOMMERN EIN DEUTSCH-POLNISCHES THEATERNETZWERK

PARTNER

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S P O N S O R E N U N D PA R T N E R


KOOPERATIONEN DER SPIELZEIT 2020/21

Akademie für nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern Aktionsbündnis queer Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald Bildung verquer – Vielfältige Bildung in Vorpommern Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. Dom St. Nikolai, Greifswald DRK Vorpommern-Rügen Enthusiastenorchester Stralsund e.V. Filmclub Casablanca e.V. Forum Ländliche Entwicklung und Demografie Mecklenburg-Vorpommern Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Greifswald Generationsbündnis Greifswald Hansestadt Stralsund / Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt Stralsund / Lokales Bündnis für Familie Hansestadt Stralsund / Migrations- und Integrationsbeauftragte Hansestadt Stralsund / Stadtbibliothek Hochschule für Musik und Theater Rostock Hochschule Stralsund Integrationsbeauftragter des Landkreises Vorpommern-Greifswald Kreisdiakonisches Werk Stralsund / Rügen e.V. Landesverband Spiel & Theater M-V e. V. Landeszentrale für Politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Vorpommern-Greifswald / Gleichstellungsbeauftragte Musikschule Greifswald Musikschule Stralsund Nordischer Klang e.V. Opera na Zamku w Szczecinie (Oper im Schloss Stettin) Opernale e.V. Partnerschaft für Demokratie Greifswald Perform(d)ance, Stralsund „Plattdütsch Späldäl“ to Stralsund e.V. polenmARkT e.V. Radio98eins Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) MecklenburgVorpommern Reisebüro Boddensegler, Ribnitz-Damgarten schloss bröllin Stic-er Theater Stralsund Stiftung Genshagen StudentenTheater Universität Greifswald e.V. (StuThe e.V.) Tanzregion Vorpommern e.V. Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz Uckermärkische Bühnen Schwedt Universität Greifswald Lehrstuhl Musikwissenschaft Universitäts- und Hansestadt Greifswald / Gleichstellungsbeauftragte Universitäts- und Hansestadt Greifswald / Integrationsbeauftragte Universitäts- und Hansestadt Greifswald / Stadtbibliothek WIR. Erfolg braucht Vielfalt Zoo Stralsund

K O O P E R AT I O N S PA R T N E R

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M U S I K T H E AT E R


KONTAKTE THEATER VORPOMMERN ALLGEMEIN info@theater-vorpommern.de INTENDANZ / GESCHÄFTSFÜHRUNG Dirk Löschner, intendant@theater-vorpommern.de Peter van Slooten, geschaeftsfuehrung@theater-vorpommern.de THEATER PUTBUS Peter Gestwa, Theaterleiter, p.gestwa@theater-vorpommern.de STADTHALLE GREIFSWALD Annika Förster, Referentin für Marketing und Disposition stadthalle@theater-vorpommern.de KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO Sabine Lepadatu, Chefdisponentin kbb.hgw@theater-vorpommern.de Anette Gerhardt, Leiterin Stralsund kbb.hgw@theater-vorpommern.de BESUCHERSERVICE Martina Frenz, ticket@theater-vorpommern.de PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / MARKETING, GREIFSWALD Hans-Dieter Heuer, Leiter, h.heuer@theater-vorpommern.de Benjamin Glanz, b.glanz@theater-vorpommern.de PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / MARKETING, STRALSUND Helga Haase, h.haase@theater-vorpommern.de DRAMATURGIE dramaturgie@theater-vorpommern.de THEATERPÄDAGOGIK N. N., Schwerpunkt: Musiktheater / Konzert; Sitz: Stralsund Ulrike Lenz, Schwerpunkt: Schauspiel / Ballett; Sitz: Greifswald, u.lenz@theater-vorpommern.de INTERNETADRESSEN www.theater-vorpommern.de www.ahoi-meinhafenfestival.de

K O N TA K T E

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THEATER STRALSUND

GROSSES HAUS, OLOF-PALME-PLATZ 6 GUSTAV-ADOLF-SAAL (KULTURKIRCHE ST. JAKOBI), JACOBITURMSTRASE

Das Theater am Olof-Palme-Platz, gebaut 1913-1914 und eröffnet 1916, ist die Hauptspielstätte in der Hansestadt Stralsund. Nach zweieinhalbjähriger umfangreicher Rekonstruktion erstrahlt das Stralsunder Haus seit Februar 2008 innen und außen wieder in seinem ursprünglichen Glanz. Der 1913 mit dem Bau beauftragte Architekt Carl Moritz aus Köln hatte seinerzeit einen einzigartigen Zuschauerraum realisiert, dessen Besonderheit die im 1. Rang in der Höhe gestaffelten Logen, die sogenannten „Schwalbennester“, waren. Nach der Sanierung ist diese bemerkenswerte räumliche Konzeption von Carl Moritz wieder erlebbar. Das Theater Stralsund bietet Platz für 432 Besucher*innen. Seit Juni 2007 verfügt Stralsund mit dem Gustav-Adolf-Saal über eine Studiobühne mit max. 60 Plätzen. Diese befindet sich im barrierefreien Turmbereich der Stralsunder Kulturkirche St. Jakobi.

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S P I E L S TÄT T E N


THEATER PUTBUS MARKT 13

Das fürstliche Schauspielhaus wurde von 1819 bis 1821 als Sommertheater erbaut. Trotz zahlreicher Umbauten ist sehr viel alte Bausubstanz erhalten, das Äußere und die Raumstrukturen innerhalb des Hauses sind unverändert geblieben. Durch die umfangreiche und aufwändige Rekonstruktion des Theaters von 1992 bis 1998 ist die alte Schönheit wiederhergestellt worden. Heute zeigt sich das Theater Putbus als schönstes und ältestes durchgängig bespieltes Theater in MecklenburgVorpommern sowie als historisches T ­ heater von internationaler Bedeutung mit moderner technischer Ausstattung und 250 Plätzen.

200 JAHRE

1820 THEATER 2020 PUTBUS

S P I E L S TÄT T E N

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THEATER GREIFSWALD

GROSSES HAUS UND RUBENOWSAAL (STADTHALLE), ROBERT-BLUM-STRASE 6

Das Theater in der Robert-Blum-Straße wurde vor mehr als 100 Jahren erbaut und 1915 eröffnet. Unter dem Intendanten Emanuel Voß, der das Haus mit Unter­ brechungen bis 1949 leitete, wurde es zu einer soliden Stätte der Kunst. Das Große Haus ist mit 435 Plätzen die Hauptspielstätte in Greifswald. Die Stadthalle wurde als Teil eines Gebäudekomplexes zusammen mit dem T ­ heater Greifswald nach den Plänen der Berliner Architekten Richard und ­Heinrich Iwan sowie Erich Trehde errichtet. Im Dezember 2009 wurde sie nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurationsarbeiten feierlich wiedereröffnet. Seitdem stellen Theater und ­Stadthalle in Greifswald erneut einen zentralen gesellschaftlich-kulturellen Mittelpunkt mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten dar. Der Rubenowsaal befindet sich in der Stadthalle und ist die Studiobühne des ­Theaters Vorpommern für bis zu 90 Zuschauer*innen. Ein moderner Fahrstuhl ermöglicht einen barrierefreien Zugang zu den Aufführungen.

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S P I E L S TÄT T E N


STADTHALLE GREIFSWALD TAGEN UND FEIERN IM HISTORISCHEN AMBIENTE

1914 erstmals als zentraler Anlaufpunkt der Stadt eröffnet, ist die denkmalgeschützte Stadthalle im Gebäudeensemble des Theaters auch heute Greifswalds erste Adresse für festliche Galaveranstaltungen, Empfänge und Kongresse sowie Shows, die das Programm des Theaters ergänzen. Die Lage an der Europakreuzung macht die Stadthalle Greifswald zu etwas Besonderem. Durch kurze Wege zum Bahnhof und dem öffentlichen Nahverkehr, aber auch zur Innenstadt, ist die Stadthalle der ideale Veranstaltungsort. In einem Raumkonzept aus historischem Ambiente, neoklassizistischer Stilarchitektur und modernster Technik realisieren wir Ihren Veranstaltungswunsch punktgenau. Mit den unterschiedlichen Kapazitäten der beiden Säle, dem Kaisersaal und dem Rubenowsaal, l­assen sich die differenziertesten Veranstaltungskonzepte verwirklichen. Während der K ­ aisersaal durch seine Größe und Wirkung der optimale Ort für Showveranstaltungen, Bankette und große Kongresse ist, bietet der Rubenowsaal Raum für kleinere ­Tagungen oder dient als Zusatz bei Großveranstaltungen, z. B. für das Catering oder weitere Vorträge. Alle relevanten Informationen erhalten Sie in unserer Imagebroschüre, auf der Homepage oder direkt bei: ANNIKA FÖRSTER Referentin für Marketing & Disposition Stadthalle Tel. 0 38 34 — 57 22 450 stadthalle@theater-vorpommern.de www.stadthalle-greifswald.de

S P I E L S TÄT T E N

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ANSCHRIFTEN THEATER VORPOMMERN GMBH THEATER STRALSUND Olof-Palme-Platz 6 18439 Stralsund Tel. 0 38 31 — 26 46 0 Fax 0 38 31 — 26 46 105 THEATER GREIFSWALD Anklamer Straße 106 17489 Greifswald Tel. 0 38 34 — 57 22 0 Fax 0 38 34 — 57 22 242 THEATER PUTBUS Markt 13 18581 Putbus Tel. 0 38 301 — 80 80 Fax 0 38 301 — 80 83 39 info@theater-vorpommern.de www.theater-vorpommern.de www.ahoi-meinhafenfestival.de

Das Theater Vorpommern wird getragen durch die H ­ ansestadt Stralsund, die U ­ niversitäts- und Hansestadt Greifswald und den Landkreis Vorpommern-Rügen.

Es wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des­ Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Kulturpartner des Theaters Vorpommern

IMPRESSUM

Herausgeber: Theater Vorpommern GmbH / Geschäftsführung: Dirk Löschner, Intendant; Peter van Slooten, Verwaltungsdirektor / Redaktion: Dramaturgie, Öffentlichkeitsarbeit / Gestaltung: Michael Hahn, www.hahn-illustration.de / Fotos: Ensemble- und Szenenfotos: Vincent Leifer / Sonstige Fotos: S. 2 u. S. 6 Christian Rödel; S. 4 - Phillipp Müller; S. 11 - Maik Schuck; S. 12 - Christoph Gebler; S. 22/23 u. S. 25 oben MuTphoto/ Barbara Braun; S. 24 unten, S. 25 unten u. S. 28/29 - MuTphoto/ Gunnar Lüsch; S. 30/31 - Jens Köhler; S. 94 - Eva Humburg; S. 130/131 - Şafak Velioğlu; S. 136 - Holger Herschel; S. 148 - Thomas Lange; S. 150/151 - Guido Werner; S. 153 - Jones Seitz; S. 158 u. S. 166 - Sophia Tilsen; S. 160 u. S. 185 - Maren Bretsch; S. 163, S. 167 u. S. 172 - Benjamin Glanz; S. 171 - Hannah Neuhaus; S. 212 - Förderverein Theater Putbus e. V.; S. 220, S. 221, S. 222 u. S. 223 - Holger Herschel / Herstellung: rügendruck putbus / Redaktionsschluss: 19. August 2020 / Ä ­ nderungen vorbehalten.

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DR. DOLITTLE – DER ARZT, DER MIT DEN TIEREN SPRICHT Spielzeit 2019/20


WASSER & ENTSORGUNG

STAATLIC

SCHULEN, KINDER& JUGENDHILFE, BEHINDERTENHILFE

GESUNDHEIT

Früher war alles besser

1

Sag mir, wo Du stehst?

2

FINANZ- & WIRTSCHAFTSWESEN THEATER VORPOMMERN GMBH SPIELZEIT 2020/21

Profile for theatervorpommern

Spielzeitheft 20_21 TVP  

Spielzeitheft 20_21 TVP  

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