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THEMA

Theatermagazin März/April  2017

MUSIKTHEATER

Tanz auf dem Vulkan »Die Csárdásfürstin« feiert Premiere im Opernhaus

BALLETT

Mit Mantel und Degen Ballettdirektor Gonzalo Galguera spricht über seine neue Ballettproduktion

SCHAUSPIEL

Besuch aus der Ukraine Vlad Troitsky bringt zwei Deutschsprachige Erstaufführungen nach Magdeburg

SCHAUSPIEL

Im Fluss Uraufführung von Wolfgang Krause Zwiebacks »Elbes Quellgeist«

SCHAUSPIEL

Liebesgeschichten aus dem multikulturellen Europa Uraufführung von Pavlo Aries neuem Drama


MUSIKTHEATER

»Hurra, hurra, man lebt ja nur einmal …« Otto Pichler inszeniert »Die Csárdásfürstin« im Magdeburger Opernhaus. Die Produktion feiert am 11. März Premiere.

PREMIERE

Die Csárdásfürstin Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán Libretto von Leo Stein und Bela Jénbach Koproduktion mit dem Theater Augsburg Musikalische Leitung Ewa Strusińska Regie/Choreografie Otto Pichler Bühne Jan Freese Kostüme Falk Bauer Dramaturgie Johanna Mangold, Eva Bunzel Choreinstudierung Martin Wagner Mit Judith Kuhn/Raffaela Lintl, Johannes Wollrab, Irma Mihelič, Thorsten Büttner, Markus Liske, Peter Wittig, Ks. Undine Dreißig Opernchor des Theaters Magdeburg Ballett Magdeburg Magdeburgische Philharmonie Premiere Sa. 11. 3. 2017, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne Vorstellungen Sa. 25. 3./So. 2. 4./So. 30. 4. Sa. 13. 5./So. 21. 5./Sa. 3. 6. 2017

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Szenenbild »Die Csárdásfürstin«

Emmerich Kálmán komponierte »Die Csárdásfürstin« am Vorabend des Ersten Weltkrieges – in einer Zeit, in der die Donaumonarchie mitsamt ihrem Gesellschaftssystem auf den Abgrund zu taumelte. Die Operette traf das Lebensgefühl ihrer Entstehungszeit und spiegelte vor allem mit Zeilen wie »Hurra, hurra, man lebt ja nur einmal« und »Mag die ganze Welt versinken: hab’ ich dich« die Weltuntergangsstimmung der Wiener Moderne. Mit ihren mitreißenden Melodien wird »Die Csárdásfürstin« so zu einem letzten »Tanz auf dem Vulkan« und zu einem Abgesang auf eine ganze Epoche voll melancholischer Schönheit. Noch in Kriegszeiten erlebte das Werk über 500 Aufführungen. Geradezu als Milieustudie bringt Kálmán die Begegnung zweier Schichten auf die Bühne: die Bohemiens des Burlesque-Theaters und der vom Niedergang

gezeichnete späthabsburgische Adel, der versucht, am alten Lebensstil festzuhalten. Edwin, Spross einer adligen Familie, möchte die Varietésängerin Sylva Varescu heiraten, aber seine Eltern sind gegen die nicht standesgemäße Verbindung. Das Fürstenpaar von und zu Lippert-Weylersheim besteht darauf, dass Edwin seine Cousine, die Komtesse Stasi, ehelicht. Edwin muss sich zwischen dem angepassten Leben, das vor allem sein Vater von ihm erwartet, und seiner Liebe zu Sylva und ihrer bunten Welt entscheiden. Doch auch die selbstbewusste Sylva hat ein Geheimnis. Otto Pichler, bisher vor allem als Choreograf bekannt, inszeniert »Die Csárdásfürstin« in dieser Koproduktion mit dem Theater Augsburg als zeitlose Vater-SohnBeziehung, die nichts von ihrer Aktualität verloren hat.

Tanzen kann man nicht nur Csárdás … Die Operette »Die Csárdásfürstin« macht Lust auf noch mehr Tanz: Am Himmelfahrts-Wochenende (25. bis 28. Mai) findet das diesjährige Tanzfest des Balletts Magdeburg statt. Ein Höhepunkt ist seit Jahren der Kurzchoreografie-Wettbewerb für alle tanzbegeisterten Laien in Magdeburg und Umgebung. Ob als Gruppe einer Tanzschule, als Seniorentanzgruppe, Tanz-AG einer Schule, Tangoformation, als internationales Ensemble oder auch als kreative Einzelperson – alle können sich mit

einer selbst entwickelten, kurzen Choreografie bewerben, um am 27. Mai, 15.00 Uhr im Schauspielhaus dabei zu sein! Im Zentrum soll die Begegnung der Magdeburger Tanzszene stehen, aber natürlich wird es auch Preise geben für die interessanteste Choreografie, gestaffelt in zwei Altersgruppen. Bitte bewerben Sie sich bis zum 21. April bei martina.soltschik@theater-magdeburg.de.


BALLETT

Tanz der Piraten In den letzten Jahren hat Ballettdirektor Gonzalo Galguera das Ballett Magdeburg zu einer wirklich klassischen Kompanie geformt – mittlerweile eine Seltenheit im deutschen Stadttheater. Als nächstes folgt das Piraten-Ballett »Le Corsaire«. Gonzalo Galguera im Gespräch mit der Dramaturgin Ulrike Schröder.

URAUFFÜHRUNG

Le Corsaire Der Korsar Ein Piraten-Ballett in zwei Akten von Gonzalo Galguera Musik von Adolphe Adam, Cesare Pugni, Léo Delibes u. a. Musikalische Einrichtung von Maria Babanina Musikalische Leitung Svetoslav Borisov Choreografie/Regie Gonzalo Galguera Bühne Darko Petrovic Kostüme Josef Jelínek Dramaturgie Ulrike Schröder Mit dem Ballett Magdeburg Magdeburgische Philharmonie Was reizt dich an den großen Ballettklassikern des 19. Jahrhunderts? Ich liebe es, Geschichten zu erzählen! Und die klassischen Handlungsballette bieten dafür einfach viel Material – man kann die Geschichten und die Figuren immer wieder neu entwickeln. Dabei interessiert mich nicht das Museale, eine Rekonstruktion der damaligen Choreografien ist nur sehr unvollständig möglich, die Dokumentation ist sehr lückenhaft. Außerdem haben sich die Tänzerinnen und Tänzer nicht nur technisch, sondern auch künstlerisch in den letzten 150 Jahren enorm weiter entwickelt. Ihre Persönlichkeiten regen mich an, die klassischen Stücke immer wieder neu zu befragen. Und was reizt dich besonders an der KorsarenGeschichte? Wolltest du als Kind auch Pirat sein? Schließlich kommst du aus der Karibik … Tatsächlich habe ich auf den Rat meines Großvaters hin die abenteuerlichen Geschichten von Jules Verne gelesen – und das hat mich ungeheuer fasziniert. Diese Abenteuer- und Entdeckergeschichten sind wichtig für jedes Kind, sie machen einfach Lust auf das Leben, Lust auf Neues. Und das gilt auch für Piratengeschichten – aus ihnen spricht eine starke Sehnsucht nach Freiheit und nach echtem Heldentum. Dabei steckt auch moderner Geist in ihnen: Alles muss ungeheuer schnell gehen, die Piraten wechseln auch in »Le Corsaire« dauernd von einem Ort zum anderen, sie lassen alles hinter sich und suchen neue Herausforderungen. Fast wie in unserer heutigen schnelllebigen Zeit, wo auf einen Reiz sofort der nächste folgen muss. Und dann finde ich

an »Le Corsaire« sehr reizvoll, dass es ein Ballett mit spannenden und eigenständigen Aufgaben für die Männer der Kompanie ist… Wie ist das Verhältnis zur literarischen Vorlage? Tatsächlich hat sich das Ballett »Le Corsaire« recht deutlich von der literarischen Vorlage emanzipiert. Byrons Gedicht ist eher als Inspirationsquelle, als Initialzündung des künstlerischen Prozesses anzusehen. Jede Theatergattung – sei es Schauspiel, sei es Oper, sei es Ballett – sucht ihre eigene Form, um Stoffe auf der Bühne umzusetzen. Das Besondere beim Tanz ist, dass er ohne Sprache auskommen muss. Damit ist er allerdings auch von der scheinbaren Eindeutigkeit, die Sprache vorgaukelt, befreit und kann sein eigenes künstlerisches Gleichgewicht entwickeln. Dabei gilt es, ein Gleichgewicht zwischen Geist und Körper, zwischen Ausdruckskraft und Form der Bewegung zu finden. Kannst du schon etwas über die Besetzung sagen? Den Korsaren Konrad, die männliche Hauptfigur, tanzt Adrián Román Ventura, sein Gegenspieler unter den Piraten, Birbanto, ist Daniel Smith. Konrads Begleiter, den Sklaven Ali, tanzt Raoul Pita Caballero und der Sklavenhändler Lankedem, der seine Ziehtochter Medora an den Pascha verkaufen will, wird von Andreas Loos getanzt. Medora, in die sich Konrad verliebt, also die weibliche Hauptrolle, tanzt Lou Beyne und ihre Freundin Gulnara ist Narissa Course. Darüber hinaus gibt es natürlich viele Rollen für die gesamte Kompanie.

Premiere Do. 6. 4. 2017, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne Premierenfieber So. 26. 3. 2017, 11.00 Uhr Opernhaus/Wagnerfoyer Ballettschaufenster Di. 28. 3. 2017, 18.00 Uhr Opernhaus/Bühne Vorstellungen Sa. 8. 4./So. 7. 5./Fr. 26. 5. Do. 1. 6. 2017

Das vollständige Interview können Sie auf www.theater-magdeburg.de nachlesen.

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SCHAUSPIEL

Aufgeblasener, unverschämter Besserwisser Vlad Troitsky bringt »Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner« zur Deutschsprachigen Erstaufführung.

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner von Fjodor M. Dostojewskij Psychogramm eines Masochisten Für die Bühne bearbeitet von Klim und Vlad Troitsky Deutsch von Lydia Nagel Regie/Bühne/Kostüme Vlad Troitsky Dramaturgie Maiko Miske Mit Pia-Micaela Barucki, Jenny Langner, Michaela Winterstein, Cornelius Gebert, Marian Kindermann, Amadeus Köhli, Zlatko Maltar, Philipp Quest, Alexander von Säbel, Thomas Schneider, Burkhard Wolf Premiere Sa. 18. 3. 2017, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Bühne Vorstellungen Sa. 25. 3./Sa. 22. 4. 2017 Weitere Vorstellungen folgen.

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Das Schauspiel widmet sich in dieser Spielzeit dem Neuen und Unentdeckten und fokussiert dabei einen Themenkomplex, der sehr aktuell ist: Macht, Machtmissbrauch und die damit einhergehende Ohnmacht. Auch in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Fjodor M. Dostojewskijs Erzählung »Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner« schlägt sich dies nieder. Dostojewskij erzählt vom Leben in der russischen Provinz des 19. Jahrhunderts: Der junge Sergej reist auf Einladung seines Onkels auf das Gut Stepantschikowo, auf dem dieser mit seinen Kindern, deren Erzieherin, seiner Mutter Generalin und dem ominösen Foma Opiskin lebt. Opiskin, der als gedemütigter Hausnarr des verstorbenen Generals eine uferlose Eigenliebe und ein infernalisches Bedürfnis nach Bewunderung und Verehrung entwickelt, ist gescheiterter Schriftsteller und Tyrann. Auf Stepantschikowo will er oberste moralische Instanz sein, spielt sich schonungslos auf und attackiert den Hausherrn und die Bewohner. Und doch wird er geduldet, sogar angebetet, habe er unter dem General doch gelitten und Großes vollbracht. Beim Lesen dieser haarsträubenden Erzählung schüttelt man bisweilen den Kopf und kann einfach nicht nachvollziehen, wie man einem solchen Quacksalber erlegen sein kann. Das Sujet erinnert an Molières »Tartuffe«, das auf ähnliche Weise einen Frömmler in den Fokus rückt, der das blinde Vertrauen und die Gunst seiner Mitmenschen schamlos ausnutzt. Beide Stoffe sind von großer Aktualität, zeigen sie doch auf, wie schwer Veränderung ist. Wie krude müssen Strukturen beschaffen sein, sodass sich ein einfacher Dahergelaufener zum tyrannisierenden

Despoten aufschwingen kann? Und was bedeutet es im Umkehrschluss, diesem zu erliegen? Assoziationen zu gegenwärtigen politischen Geschehnissen in der Welt kann man sich nicht entziehen, schaut man zum Beispiel ganz aktuell in die USA, in die Türkei oder lässt den Blick über die eigenen Breitengrade wandern. Der ukrainische Regisseur Vlad Troitsky, Gründer des Dakh-Theaters, einem der gegenwärtig wichtigsten alternativen Theater in der Ukraine, nimmt sich der Erzählung von Dostojewskij an und bearbeitet diese eigens für die Magdeburger Bühne. Der Text, der erstaunlich nah an die Machart der klassischen Komödie heranreicht, findet zum ersten Mal den Weg ins deutsche Theater. Troitsky legt den Fokus vor allem auf die Figuren, die ganz in der Manier Dostojewskijs psychologisch ausgestaltet sind. Das birgt ein großes theatrales Potenzial. Anders als bei Molière, bei dem Tartuffe ein simpler Betrüger und Heuchler und seine Frömmigkeit nur Fassade ist, zeugt Dostojewskijs Opiskin von psychologischer Komplexität. Seine fromme Haltung ist vielleicht nicht echt, aber auch nicht geheuchelt, er scheint wirklich an sie zu glauben. Auch der Schluss beider Werke könnte sich nicht grundsätzlicher unterscheiden: Während Tartuffe entlarvt und zur Rechenschaft gezogen wird, gewinnen bei Dostojewskij Unverschämtheit und Heuchelei. Was das über unsere Gegenwart aussagt, wird Troitskys Arbeit mit dem Magdeburger Ensemble zeigen.


SCHAUSPIEL

Entdeckungsreise durch Elbes Strömungen Wolfgang Krause Zwieback entwickelt »Elbes Quellgeist«. Die Dramaturgin Laura Busch sprach mit ihm über die Uraufführung.

URAUFFÜHRUNG

Elbes Quellgeist von Wolfgang Krause Zwieback Eine sinnlich-experimentelle Schifffahrt Regie/Buch/Bühne/Kostüme Wolfgang Krause Zwieback Dramaturgie Laura Busch Mit Iris Albrecht, Maike Schroeter, Raphael Kübler, Ralph Opferkuch Premiere Fr. 17. 3. 2017, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Studio Fotomontage »Elbes Quellgeist«

Magdeburg und du, ihr kennt euch schon lange. Als Schauspieler hast du an den Magdeburger Kammerspielen gearbeitet und bereits mehrmals am Theater Magdeburg inszeniert, zum Beispiel 2007 »MOZART LIEDER LICHT. Ein szenischer Liederabend«. Was macht deine besondere Beziehung zur Stadt aus? Für eine fremde Stadt ist immer entscheidend, ob man Freunde findet und was man da tun kann und wie man sich gegenseitig inspiriert. Dann ist sie nicht mehr fremd ... die Stadt. Und entscheidend ist nicht in erster Linie die Geschichte dieser Stadt. Wir reiben uns aber daran, und wenn die Stadt einen solchen Dom hat ... und diesen hinreißenden Fluss, dann wäre es beachtlich, wenn man sich in dieser Stadt langweilt. Du bist Schauspieler, Autor, Regisseur, Grafiker, Ausstatter, Wortakrobat, Zauberer, Entertainer, hast 1983 das »Kabasurde Abrett« gegründet und eroberst seither mit deinen Programmen die deutschen Bühnen. Was ist das Besondere an deinen Theaterabenden? Grundsätzlich ernst ist mir, wie ein Kind zu spielen mit der Profession, die ich als Künstler habe. Bei mir ist alles und jeder Hauptdarsteller – das Licht, der Sound, ein Requisit und vor allem natürlich die Schauspieler, Tänzer, Musiker, Sänger. Außerdem haben wir eine wunderbare Sprache, die zunehmend verarmt. Das machen wir nicht. Im Gegenteil – die Schauspieler und ich, wir sind radikal und respektvoll mit ihr, werden mit Improvisation etwas erspüren, was man sich nicht ausdenken kann.

Und was wird das Besondere an »Elbes Quellgeist«? Am Anfang steht nicht, zu wissen, sondern zu ahnen. Die Schauspieler und das Team gehen auf eine Expedition. Wir lassen uns nicht auf kurzatmige Reaktionen auf das unmittelbare Geschehen ein und wir finden uns wieder in einer Erfindung.

Vorstellungen Sa. 25. 3./Sa. 22. 4. 2017 Weitere Vorstellungen folgen.

Wolfgang Krause Zwieback wurde 1951 in Kamenz geboren und ist Schauspieler, Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner sowie Autor. Er war Schauspieler am Berliner Ensemble und an den Magdeburger Kammerspielen. Gegenwärtig arbeitet er freischaffend und entwickelt Soloabende und Performances, aber auch Stücke in Zusammenarbeit mit Schauspielern, Tänzern und Musikern, zum Beispiel »Im Café zu den Winden« (2008 zusammen mit Corinna Harfouch in der Schaubühne Lindenfels) oder »Leben auf der Baldrianrakete – eine Weltraumoper« (2014, zusammen mit Gundolf Nandico, Corinna Harfouch und Steffi Sembdner in der Bundeskunsthalle Bonn). Er wagt am Schauspielhaus Magdeburg das Experiment »Elbes Quellgeist« und inszeniert einen Theaterabend der besonderen Art. Gemeinsam mit den Schauspielern Iris Albrecht, Maike Schroeter, Raphael Kübler und Ralph Opferkuch besteigt er das Boot auf der Elbe und lässt sich flussabwärts treiben.

Kommen Sie mit auf die Reise durch die Fluten und mäandernden Gedankenspiele, lauschen Sie dem Rauschen der Elbe und dem, was sie zu erzählen hat.

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SCHAUSPIEL

Im Schutz der Dunkelheit »Das Mädchen mit den Streichhölzern« entführt die Zuschauer in die Dunkelheit.

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

Das Mädchen mit den Streichhölzern von Klim Ein Monolog im Dunkel der Erinnerung Deutsch von Lydia Nagel Regie/Bühne/Kostüme Vlad Troitsky Dramaturgie David Schliesing Mit Susi Wirth Premiere Do. 9. 3. 2017, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Studio Vorstellungen Sa. 18. 3./Sa. 29. 4./So. 30. 4. 2017 Weitere Vorstellungen folgen.

Wenn im Theater von »bar zahlen« gesprochen wird, meint das nicht, dass man in der Kantine nicht mit ECKarten zahlen kann – obwohl auch das nicht möglich ist –, sondern dass man im Probenprozess und später auf der Bühne bereit sein muss, Risiken einzugehen. Der Schauspieler zahlt bar, wenn seine Hingabe zur Rolle sich aus ihm selbst speist: Es ist ein Vertrauensbeweis, ein sensibler Vorgang, dem Verletzlichkeit innewohnt. Der Autor Wladimir Klim hat diesem »Bar Zahlen« einen Monolog gewidmet. Angelehnt ist das Stück an Andersens ähnlich lautendes Märchen, das von der Hingabe eines in Armut lebenden Mädchens erzählt. Im eisigen Winter verschenkt es noch sein letztes Hemd an Bedürftige und wird schlussendlich, sich an seinem letzten Schwefelholz wärmend, erfrieren. Seine Hingabe wird zur Selbstaufgabe: ein Plädoyer für die Tragik der Selbstlosigkeit. Klim greift

dies nun in Form einer von ihrem eigenen Schicksal berichtenden Schauspielerin auf. Eine Frau in den Vierzigern, die sich von einem Gelegenheitsauftritt zum nächsten hangelt, ihr Innerstes offenbart, sich immer bewusst darüber, wie nah sie am Abgrund des »Bar Zahlens« steht. Klim bietet jedoch einen Schutzraum an: die Dunkelheit. Einzig der Schein eines Streichholzes erleuchtet die Bühne. Das Dunkel verbindet Erzählende und Zuschauer, die der Stimme der Schauspielerin lauschen, die von der unerträglichen Leichtigkeit des Seins erzählt. Schauspielerin Susi Wirth schlüpft in diese Rolle und Regisseur Vlad Troitsky führt sie durch die Dunkelheit.

Weit gereist Der international arbeitende und erfolgreiche Regisseur Vlad Troitsky ist nicht mehr unbekannt in Magdeburg. Zum Theaterfestival »Wilder Osten. Ereignis Ukraine« gab die Freak-Kabarett-Frauenband »Dakh Daughters« ein atemberaubendes Konzert. Die Band entstammt dem Dakh-Theater, gegenwärtig Kiews wichtigstem alternativem Theater, das Troitzky 1994 gegründet hat. 1964 in Sibirien geboren, studierte er anfänglich Rundfunktechnik, bis er dann einen Regie- und Schauspielkurs Vlad Troitsky

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an der Theaterakademie in Moskau absolvierte. 2007 initiierte er das jährlich in Kiew stattfindende multidisziplinäre Kunstfestival »Gogolfest«. In der Ukraine und im Ausland inszeniert er zahlreiche künstlerische Projekte und Performances. Troitskys künstlerische Handschrift ist vor allem durch Experimente mit traditioneller ukrainischer Musik und moderner Ästhetik auf der Suche nach neuen Theaterformen geprägt.

B


SCHAUSPIEL

Beziehungsgeflecht Von der Umbettung des Lebens Das eigene Kind zu verlieren, ist das Schrecklichste, was Eltern in ihrem Leben zustoßen kann. Der plötzliche Tod schlägt Wunden, die sich nur schwer schließen lassen – wenn das überhaupt gelingen kann. Die niederländische Autorin Lot Vekemans thematisiert in ihrem auf deutschen Bühnen sehr erfolgreichen Zwei-Personen-Stück »Gift« genau diesen Verlust. »Er« und »Sie« treffen nach jahrelangem Schweigen wieder aufeinander. Der Tod des gemeinsamen Kindes hat ihre Ehe zerbrechen lassen. Anlass für das Treffen ist die Umbettung des Sarges, da aus einer in der Nähe des Friedhofs gelegenen Fabrik Gift ausgetreten ist und den Boden kontaminiert hat. Während sich niemand von der Verwaltung blicken lässt, kommen die beiden nicht umhin, die Umbettung des eigenen

Lebens zu betrachten und verstricken sich in alte Beziehungsmuster. Wie der Boden ist auch ihre Beziehung vergiftet. Was ist aus ihm und ihr geworden, aus der Trauer, dem Schmerz des anderen? »Gift« ist die fragile Annäherung zweier Menschen, die den Versuch unternehmen, eine unüberbrückbare Kluft zu überwinden und Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Im Rahmen unserer Nachwuchsplattform »Sprungbrett« bringen Regieassistentin Nina Baak – vergangene Spielzeit inszenierte sie Igor Bauersimas »Norway. Today« – und Ausstattungsassistentin Freya Elisabeth Partscht dieses stille und sensible Ehedrama auf die Bühne des Foyers im Schauspielhaus.

PREMIERE

Gift von Lot Vekemans Eine Ehegeschichte Deutsch von Eva Pieper und Alexandra Schmiedebach Regie Nina Baak Bühne/Kostüme Freya Elisabeth Partscht Dramaturgie David Schliesing Mit Nadine Nollau, Wolfgang Boos Premiere Fr. 24. 3. 2017, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Foyer Vorstellungen Fr. 14. 4./Fr. 21. 4. 2017 Weitere Vorstellungen folgen.

URAUFFÜHRUNG

Warum überlebt Michailo Gurman nicht? von Pavlo Arie Liebesgeschichten aus einem multikulturellen Europa Pavlo Arie, Stas Zhyrkov

Uraufführung des neuen Stücks von Pavlo Arie Auf welch verquere Weise Europa sich vernetzen kann, thematisiert Pavlo Arie in seinem neuen Stück »Warum überlebt Michailo Gurman nicht?«, das nun im Schauspielhaus seine Uraufführung erlebt. Der junge ukrainische Autor ist für den diesjährigen renommierten Heidelberger Stückemarkt als Kurator tätig. Sein schriftstellerisches Talent, mutige, politischdiskursive Dramatik zu schreiben, stellte er mit der Aufführung seines Tschernobyl-Stückes »Am Anfang und am Ende aller Zeiten« im vergangenen Frühjahr im Rahmen des Festivalspektakels »Wilder Osten. Ereignis Ukraine« im Schauspielhaus unter Beweis. Regie führte damals der ebenfalls aus der Ukraine stammende junge Regisseur Stas Zhyrkov. Und auch

für Aries neuestes Stück, ein Auftragswerk des Theaters Magdeburg, übernimmt Zhyrkov die Regie. Das Drama erzählt in Form eines kammerspielartigen Psychothrillers die Geschichte einer jungen Ukrainerin, die auf Grund von im Internet gesponnener Intrigen nach Deutschland verkauft wird und sich dort in einen sich immer enger ziehenden Strudel krimineller Machenschaften verwickelt sieht. Das Besondere an dieser Produktion ist, dass hier Akteure des Magdeburger Ensembles und ukrainische Schauspieler zusammen auf der Bühne stehen werden und das Stück zweisprachig gespielt wird. Damit setzt das Theater Magdeburg seine Zusammenarbeit mit jungen Künstlern aus der Ukraine fort.

Regie Stas Zhyrkov Dramaturgie David Schliesing Mit Vyshneva Kateryna, Mykola Bereza, Timo Hastenpflug Premiere Do. 13. 4. 2017, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Studio Vorstellung Sa. 15. 4. 2017 Weitere Vorstellungen folgen. Gefördert durch das Auswärtige Amt, die Kloster Bergesche Stiftung und das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt. Kloster Bergesche Stiftung

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10.00 Bühne

9.00 Wagnerfoyer

16.00–17.10 Podium

16.00–19.00 Bühne

19.30 Bühne Abo: Musiktheater

18.00–20.45 Bühne

11.00–12.10 Podium

13.30 Bühne Eintritt frei

11.00–11.45 Wagnerfoyer

19.30 Café Eintritt frei

16.00–17.10 Podium

11.00–11.45 Wagnerfoyer

18.00–19.10 Podium

18.00 Bühne

19.30–22.15 Bühne (19.00 Einblick) zlMidS

19.30–22.30 Bühne Sparkassentag

UA

PREMIERE

2017

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18.00–20.00 Bühne

11.00 Foyer Abo: Kamu

21.30 Foyer

19.30–21.15 Studio

19.30–21.30 Bühne Netter Preis: Jede Karte 13 €

21.00 Studio

19.30–21.00 Studio

19.30–21.45 Bühne

19.30 Studio

19.30–21.00 Foyer

19.30 Eintritt frei

19.30–21.00 Studio

19.30–20.50 Studio

19.30–22.30 Bühne (19.00 Einblick)

21.00 Hinterbühne

19.30–20.40 Foyer

11.00–12.15 19.30–20.45 Studio

19.30–21.00 Foyer

16.00–17.30 Foyer Gastspiel

19.30 Mephisto

MÄRZ

»Peter und der Wolf« von Sergej Prokofjew | Ab 5 J.

2. Kinderkonzert

Musiker stellen ihre Instrumente vor

Instrumentenkunde

Kammeroper von Grigori Frid | Ab 15 J.

Das Tagebuch der Anne Frank

Musical von Jerry Herman

Ein Käfig voller Narren

Operette von Emmerich Kálmán Anschließend Premierenfeier

Die Csárdásfürstin

Musical von Harold Arlen

Der Zauberer von Oz

Ballett für Kinder von Adam Reist | Ab 8 J.

Der Zauberlehrling UA

Anmeldung erforderlich – Natalie.Schoof@stadt.magdeburg.de

Empfang zum Internationalen Frauentag

»So ein Zirkus!« von Jan Koetsier | Ab 5 J.

Musikgeschichten

Der Förderverein Theater Magdeburg lädt ein

ThemaTisch ...

Ballett für Kinder von Adam Reist | Ab 8 J.

Der Zauberlehrling

»So ein Zirkus!« von Jan Koetsier | Ab 5 J.

Musikgeschichten

Ballett für Kinder von Adam Reist | Ab 8 J.

Der Zauberlehrling UA

»Of Lovers und Strangers« Festkonzert zum 25. Jubiläum

Kurt Weill Fest 2017

Oper von Giacomo Puccini

Tosca

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Peter Tschaikowsky

Dornröschen

UA

Opernhaus Opernhaus

von Alan Ayckbourn

Schöne Bescherungen

mit Werken von Leoš Janáček, Jean Françaix und Ludwig van Beethoven

4. Kammerkonzert

Konzert »Sex in Paris, Texas«

Nachtklub

nach dem Roman von Annett Gröschner

Moskauer Eis

von Molière

Tartuffe

Nach(t)gespräch zu »Balkanmusik«

Nachtklub

von Daniel Mezger | Ab 14 J.

Balkanmusik

von Alfred Jarry

König Ubu

von Klim Anschließend Premierenfeier

PREMIERE | DSE

Das Mädchen mit den Streichhölzern

Ein Jacques-Brel-Liederabend

Mein Lieb, mein Leid

Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

von Lukas Bärfuss

Die sexuellen Neurosen unserer Eltern

von Frédéric Sonntag

George Kaplan

von Eugène Labiche

Das Sparschwein

»Narrenschiff – Die Reise geht weiter«

Nachtklub

von Sergej Gößner | Ab 13 J.

Mongos

UA

von Dawn King

Foxfinder

PREMIERE | UA

Kinderoper von Claudia Federspieler | Ab 5 J.

Die Kuh Rosmarie

DE

»Unterwegs mit Mozart« | Ab 8 J.

Musikgeschichten

»Unterwegs mit Mozart« | Ab 8 J.

Musikgeschichten PREMIERE

Operette von Emmerich Kálmán

Die Csárdásfürstin

18.00–21.00

16.00–18.45 Bühne

19.30 Bühne Gastspiel

19.30 Podium

19.30–22.15 Bühne ZlMidS

18.00 Podium

18.00 Bühne

19.30–20.40 Podium

19.30 Bühne (19.00 Einblick) Abo: WE Sparkassentag

19.30 Podium

19.30–21.45 Bühne (19.00 Einblick)

Ein Käfig voller Narren

Musical von Harold Arlen

Der Zauberer von Oz

»Gentlemen of Musical« Mit Kevin Tarte und Jan Ammann Special Guests: Christina Patten und Nicole Mühle

Musical in Concert

»Lab I = x²« | Eine Produktion des Teensclubs Ab 12 J.

Theaterjugendclub

Musical von John Kander

Cabaret

vom 14. 4. bis 17. 4. 2017

4. Magdeburger Musicaltage

»Lab I = x²« | Eine Produktion des Teensclubs Ab 12 J.

Theaterjugendclub

Eine Veranstaltung des Fördervereins Theater Magdeburg e.V.

22. Verleihung des Förderpreises für junge Künstler

Kammeroper von Grigori Frid | Ab 15 J.

Das Tagebuch der Anne Frank

Ballett von Gonzalo Galguera | Musik von Adolphe Adam, Cesare Pugni, Léo Delibes u. a.

Le Corsaire UA

»Lab I = x²« | Eine Produktion des Teensclubs Ab 12 J.

Theaterjugendclub

Oper von Richard Wagner

Der fliegende Holländer

So

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19.30

19.30–20.30 Foyer

19.30–20.45 Studio (19.00 Einblick) ZlM

19.30–21.20 Bühne ZlM

19.30–22.30 Bühne (19.00 Einblick)

19.30–22.20 Bühne

19.30–22.20 Bühne

19.30 Eintritt frei

11.00–12.30 Foyer

19.30–20.45 Studio (19.00 Einblick)

19.30–21.15 Studio ZlM

19.30–21.30 Bühne

So

Sa

19.30–21.00 Studio

19.30–21.00 Bühne

19.30 Studio

19.30–22.20 Bühne

19.30 Foyer

19.30–20.50 Studio

19.30–21.00 Foyer

Do Studio

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APRIL

»Peter und der Wolf« von Sergej Prokofjew | Ab 5 J.

2. Kinderkonzert

BENEFIZKONZERT

Musiker stellen ihre Instrumente vor

Instrumentenkunde

»Lab I = x²« | Eine Produktion des Teensclubs Ab 12 J.

Theaterjugendclub

Musical von Harold Arlen

Der Zauberer von Oz

Opernhaus Opernhaus

19.30 Le Corsaire Bühne Ballett von Gonzalo Galguera | Musik von Adolphe (19.00 Einblick) Adam, Léo Delibes u. a. Abo: Ballett Anschließend Premierenfeier Abo: Musiktheater

11.00–11.50 Podium

11.00 Wagnerfoyer

11.00 Wagnerfoyer

19.30 Bühne

11.00 Bühne

Mein Lieb, mein Leid Ein Jacques-Brel-Liederabend

10.00 Wagnerfoyer

18.00 Podium

18.00–20.45 Bühne SWM-Card

In Kooperation mit dem Institut français Geschichten für Kinder in französischer Sprache Anmeldung erforderlich: frankophone.maerchenstunde@gmail.com

frankophone Märchenstunde – Heure du conte francophone

»Regieblicke.« Regisseure im Gespräch zu den Schauspielpremieren im März

Soiree

schauspielhaus schauspielhaus 2017

UA

von Lukas Bärfuss

Die sexuellen Neurosen unserer Eltern

von Hakan Savaş Mican

Die Stadt der Fahrraddiebe

von Pavlo Arie

Warum überlebt Michailo Gurman nicht? UA

nach dem Roman von Lutz Seiler

Kruso UA

von Lot Vekemans

Gift

von Frédéric Sonntag

George Kaplan

Ein Jacques-Brel-Liederabend

Mein Lieb, mein Leid

von Pavlo Arie Anschließend Premierenfeier

UA

Warum überlebt Michailo Gurman nicht? PREMIERE | UA

nach Johann Wolfgang von Goethe Für die Bühne bearbeitet von Nicolas Stemann

Werther!

Kammeroper von Philippe Boesmans

Julie

von Sibylle Berg

Hauptsache Arbeit!

von Eugène Labiche

Das Sparschwein

von William Shakespeare

Romeo und Julia

von William Shakespeare

Romeo und Julia

Luis Sepúlveda »Der Alte, der Liebesromane las« Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

von Sergej Gößner | Ab 13 J.

Mongos

Kammeroper von Philippe Boesmans

Julie

nach dem Roman von Annett Gröschner

Moskauer Eis

von Molière

Tartuffe

schauspielhaus schauspielhaus


9

17 18

19

Der fliegende Holländer

19.30–20.30 Foyer

11.00–12.40 Bühne

19.30 Eintritt frei

11.00–12.10 Foyer

11.00–12.15 Studio

von Ron Hutchinson

Mondlicht und Magnolien

von Hakan Savaş Mican

Die Stadt der Fahrraddiebe UA

von William Shakespeare

Romeo und Julia

nach Johann Wolfgang von Goethe Für die Bühne bearbeitet von Nicolas Stemann

Werther!

nach Johann Wolfgang von Goethe Für die Bühne bearbeitet von Nicolas Stemann

Werther!

Schauspiel nach dem Roman von Erich Kästner Ab 8 J.

Emil und die Detektive

Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

von Sergej Gößner | Ab 13 J.

Mongos

UA

von Dawn King

Foxfinder

von Eugène Labiche

Das Sparschwein

»Kantinenquiz Nr.3« | Treffpunkt: Foyer

Nachtklub

von Wolfgang Krause Zwieback

Elbes Quellgeist UA

von Fjodor M. Dostojewskij Für die Bühne bearbeitet von Klim und Vlad Troitsky

Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner DSE

Schauspiel von Igor Bauersima | Ab 14 J.

Norway. Today

Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg

19.30–21.10 Studio

19.30–21.00 Bühne (19.00 Einblick) SWM Card

19.30–22.20 Bühne

10.00–11.00 Do Foyer

Mi

Di

So

18.00–22.30 Bühne

21.30 Kantine

19.30 Studio

19.30 Bühne

19.30–21.30 Studio

PREMIERE

von Lot Vekemans Anschließend Premierenfeier

Gift

von Frédéric Sonntag

George Kaplan

Oper / Operette / Ballett 12 – 31 € (erm. 8 – 22 €)

31

30

29

28

26

Sa

Fr

19.30 Foyer

(19.00 Einblick)

Schauspiel nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf Ab 14 J.

Tschick

Ein Jacques-Brel-Liederabend

Mein Lieb, mein Leid

von Philipp Löhle

Wir sind keine Barbaren!

von Klim

DSE

Das Mädchen mit den Streichhölzern

von Fjodor M. Dostojewskij Für die Bühne bearbeitet von Klim und Vlad Troitsky Anschließend Premierenfeier

Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner PREMIERE | DSE

von Wolfgang Krause Zwieback Anschließend Premierenfeier

Elbes Quellgeist PREMIERE | UA

Kasse iM Opernhaus

»Lab I = x²« | Eine Produktion des Teensclubs Ab 12 J.

Theaterjugendclub PREMIERE

Oper von Otto Nicolai

Die lustigen Weiber von Windsor

zu »Le Corsaire« von Gonzalo Galguera

Ballettschaufenster

Musical von Harold Arlen

Der Zauberer von Oz

zu »Le Corsaire« von Gonzalo Galguera

Premierenfieber

Operette von Emmerich Kálmán

Die Csárdásfürstin

mit Werken von Hans Werner Henze, Frank Martin, Georg Philipp Telemann und Richard Strauss

19.30–20.50

11.00–12.45 19.30–21.15 Studio

19.30–21.00 Foyer

19.30–21.00 Studio

19.30 Studio

Abo: FreundesAbo: Mix

19.30 Bühne

19.30 Studio

Do Studio

Mi

M0

Fr

24

7. Sinfoniekonzert

mit Werken von Hans Werner Henze, Frank Martin, Georg Philipp Telemann und Richard Strauss

7. Sinfoniekonzert

25

20 22 23

Vortrag von und Gespräch mit Dr. Dieter David Scholz: Richard Wagner und Jacques Offenbach

So

Sa

Fr

Der Richard-Wagner-Verband lädt ein

Kinderoper von Claudia Federspieler | Ab 5 J.

Die Kuh Rosmarie DE

Oper von Richard Wagner

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Peter Tschaikowsky

Dornröschen

UA

Oper von Otto Nicolai

Die lustigen Weiber von Windsor

Musical von John Kander

Cabaret

KarTenpreise

19.30 Podium

19.30–22.10 Bühne

18.00–19.00 Bühne

16.00–18.45 Bühne

11.00 Wagnerfoye Eintritt frei

19.30 Bühne

19.30 Bühne Abo: Siko Fr (18.45 Einblick)

19.30 Bühne Abo: Siko Do (18.45 Einblick)

19.00 Café Eintritt frei

18.00–18.50 Podium

18.00–20.15 Bühne (17.30 Einblick) SWM-Card Abo: We

18.00–21.00 Bühne

19.30–22.10 Bühne

19.30–22.15 Bühne

WA | UA

DSE

19.30–21.30

19.30 Studio

19.30 Bühne

19.30 Foyer

11.00–12.30 19.30–21.00 Studio

10.00–22.00

19.30 Eintritt frei

19.30 Studio

11.00 Foyer Abo: Kamu

10.00–22.00 Unterwegs

22.30–2.30 Foyer

19.30 Studio

19.30–22.30 Bühne (19.00 Einblick) SWM-Card

10.00–22.00 Unterwegs

19.30–21.00 Foyer

19.30–21.10 Studio ZlM

von Klim

DSE

Das Mädchen mit den Streichhölzern

mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Antonín Dvořák

5. Kammerkonzert

»Deutsch-Ukrainisches Theaterfestival«

Treffpunkt Saporischschja

»Tangonacht«

Nachtklub

von Klim

Das Mädchen mit den Streichhölzern DSE

von Eugène Labiche

Das Sparschwein

»Deutsch-Ukrainisches Theaterfestival«

Treffpunkt Saporischschja

Ein Jacques-Brel-Liederabend

Mein Lieb, mein Leid

von Ron Hutchinson

Mondlicht und Magnolien

»Deutsch-Ukrainisches Theaterfestival«

Treffpunkt Saporischschja

von Dawn King

Foxfinder

»Deutsch-Ukrainisches Theaterfestival«

Treffpunkt Saporischschja

E.L. Doctorow »Ragtime« Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

von Alan Ayckbourn

Schöne Bescherungen

Filmklub: »Monsieur Claude und seine Töchter« im Rahmen der Französischen Filmwoche Sachsen-Anhalt 2017

Nachtklub

von Wolfgang Krause Zwieback

Elbes Quellgeist UA

von Fjodor M. Dostojewskij

Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner DSE

von Lot Vekemans

Gift

von Daniel Mezger

Balkanmusik

Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg Mo.– Sa. 10.00 –19.30 Uhr

So

Sa

Fr

10.00–22.00 Unterwegs

19.30–20.45 Studio

Do Unterwegs

Di

So Bühne

Sa

Fr

Schauspiel nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf Ab 14 J.

Tschick

Schauspiel nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf Ab 14 J.

Tschick

Schauspiel von Igor Bauersima | Ab 14 J.

Norway. Today

Kasse iM Opernhaus

30

29

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11.00–12.45

19.30–21.15 Studio

19.30–21.00 Studio

Do Studio

Mi

Di

Mo

17 18 19 20 21

Oper / Operette / Ballett 12 – 31 € (erm. 8 – 22 €) Musical 17 – 37 € (erm. 13 – 28 €)

Ballett für Kinder von Adam Reist | Ab 8 J.

Der Zauberlehrling

Operette von Emmerich Kálmán

Die Csárdásfürstin

»Alles, was Odem hat ...« Mit Werken von Johannes Brahms, Joseph Haydn und Felix Mendelssohn Bartholdy

19. Deutsches Chorfestival

»In einem tiefen, dunklen Wald« | Eine Produktion des Kidsclubs | Ab 8 J.

Theaterjugendclub PREMIERE

mit Werken von Georg Philipp Telemann, Johann Baptist Vanhal und Sergej Rachmaninow

8. Sinfoniekonzert

mit Werken von Georg Philipp Telemann, Johann Baptist Vanhal und Sergej Rachmaninow

8. Sinfoniekonzert

Die Kochshow im Opernhaus Zu Gast bei Stadtmanager Georg Bandarau: David Schliesing (Leitender Schauspieldramaturg) und Dr. Christian Philipsen (Generaldirektor der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt)

Magdeburger Allerlei

Kinderoper von Claudia Federspieler | Ab 5 J.

Die Kuh Rosmarie

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Igor Strawinsky Mit der 3. Sinfonie und »Psalóm« von Arvo Pärt

Le Sacre du Printemps

zu »Die Gärtnerin aus Liebe« von Wolfgang Amadeus Mozart

Premierenfieber

Oper von Richard Wagner

Der fliegende Holländer

Ein Jugendprojekt zum Telemann-Jahr 2017 Treffpunkt: Gruson-Gewächshäuser

Telemann bewegt

Oper von Otto Nicolai

Die lustigen Weiber von Windsor

Musical von Jerry Herman

KarTenpreise

17.00 – 18.10 Podium

16.00 Bühne Abo: So4

19.30 Bühne Gastspiel

19.30 Podium

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: Siko Fr

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: Siko Do

19.30 Café

16.30–17.20 Podium

16.00–18.00 Bühne (15.30 Einblick)

11.00 Wagnerfoyer Eintritt frei

19.30–21.45 Bühne (19.00 Einblick)

14.00 16.00 18.00

19.30–22.10 Bühne ZlMidS Netter Preis: Jede Karte 18 €

Bühne ZlMidS


KONZERT

Telemania im Sinfoniekonzert 7. Sinfoniekonzert Hans Werner Henze »Telemanniana« für großes Orchester Frank Martin Passacaille für Streichorchester Georg Philipp Telemann Ouvertürensuite G-Dur »Burlesque de Quixotte« TWV 55:G10 Richard Strauss »Don Quixote«. Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35 Georgiy Lomakov Violoncello Magdeburgische Philharmonie GMD Kimbo Ishii Dirigent Do. 23. 3. 2017, 19.30 Uhr Fr. 24. 3. 2017, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne

8. Sinfoniekonzert Georg Philipp Telemann »La Musette«. Ouvertüren-Suite TWV 55:g1 Johann Baptist Vanhal Konzert für zwei Fagotte und Orchester F-Dur Sergej Rachmaninow Sinfonische Tänze op. 45 Maren Duncker, Gerd Becker Fagott Magdeburgische Philharmonie Michael Balke Dirigent Do. 27. 4. 2017, 19.30 Uhr Fr. 28. 4. 2017, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne

10

Georg Philipp Telemann

Das Telemannjahr 2017 anlässlich des 250. Todestages des in Magdeburg geborenen Komponisten hält unter dem Motto »Telemania 2017« nicht nur musikalische Höhepunkte für Konzertfreunde bereit, sondern soll vor allem die Freude an der (Neu-) Entdeckung des Magdeburger Komponisten wecken. Daher stehen nicht nur hochkarätig besetzte Konzerte Alter Musik mit prominenten Vertretern wie Ludwig Güttler und seinen Virtuosi saxoniae, Dorothee Oberlinger, Michael Schneider, dem Thomanerchor oder dem weltberühmten Oratoriensänger Klaus Mertens auf dem Programm, sondern beispielsweise auch ein Konzert mit Telemanns Musik, die auf Jazzimprovisationen trifft oder das Open-Air-Konzert mit Star-Trompeter Till Brönner im Stadtpark. Natürlich ist auch die Magdeburgische Philharmonie mit von der Partie – schließlich zählt die TelemannPflege seit den 1950er Jahren zum festen Bestandteil ihrer Orchesterkultur. Ziel der Konzertplanung ist es, die besonderen Qualitäten des Magdeburger Komponisten in der Konfrontation mit Orchesterliteratur anderer Meister und Epochen klanglich erfahrbar zu machen. Das begann bereits im Neujahrskonzert, als Telemanns humorvoll-satirische »Cantate oder Trauer-Music eines kunsterfahrenen Canarienvogels, als derselbe zum größten Leidwesen seines Herrn Possessoris verstorben« mit Siegfried Ochs Variationen über »’s kommt ein Vogel geflogen« verbunden wurde. Telemann gilt als Meister der pointierten musikalischen Formulierung, die besonders in seinen charakteristischen Orchestersuiten zum Ausdruck kommt. Dass er darüber hinaus literarisch außerordentlich gebildet war, kommt seinem Werk im direkten Vergleich mit

Richard Strauss im 7. Sinfoniekonzert zugute. Beide Komponisten widmeten einem der bekanntesten europäischen Romanhelden ein Werk: Don Quijote, dem Ritter von der traurigen Gestalt. Und beide setzen das Skurrile dieser Figur kongenial um – sei es mit der kleinen Streicher-Besetzung eines Telemanns oder mit der üppigen Orchestration eines Strauss’ mit Solo-Cello. Die Innovationen Telemanns in der Instrumentalkomposition inspiriert Komponisten bis heute. So ließ es sich Hans Werner Henze vor genau 50 Jahren nicht nehmen, zum 200. Todestag Telemanns für die Berliner Philharmoniker eines der Pariser Quartette Telemanns für Sinfonieorchester zu instrumentieren. Das 8. Sinfoniekonzert steht im Zeichen des Tanzes. Und da die barocke Suitenform auf einer Folge von Tänzen beruht, hat Telemann auch dazu Gewichtiges beizutragen. In seiner Ouvertürensuite »La Musette« versammelt er verschiedene Nationaltänze, u. a. neapolitanische und polnische. Das slawische Element verbindet diese Suite mit den übrigen Komponisten des Konzertes: Der Wiener Böhme Johann Baptist Vanhal und der amerikanische Russe Sergej Rachmaninow. Im klassischen Doppelkonzert Vanhals präsentieren sich mit Maren Duncker und Gerd Becker zwei Fagottisten der Magdeburgischen Philharmonie als Solisten, während in Rachmaninows großer sinfonischer Tanzsuite von 1945 das gesamte Orchester inklusive eines Saxophons beteiligt ist. Für das Konzert kehrt der frühere 1. Kapellmeister Michael Balke nach Magdeburg zurück.


KONZERT

Of Lovers and Strangers Jazz meets Broadway im Festkonzert zum 25. Kurt Weill Fest mit Magdeburger Solisten, Ute Gfrerer und Nils Landgren.

Of Lovers and Strangers Festkonzert zum 25. Jubiläum des Kurt Weill Festes 2017 Mit Ausschnitten aus Werken von Kurt Weill und seinen Zeitgenossen am Broadway, aus »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«, »One Touch of Venus«, »Huckleberry Finn«, »Lady in the Dark«, »Guys and Dolls«, »Romance in the Dark«, »Too Many Girls«, »Jumbo«, »Juno«, »Kiss Me, Kate«, »On the Town«, »Wonderful Town« und »West Side Story«. Ute Gfrerer, Julie Martin du Theil, Inga Schäfer, Lucia Cervoni, Jonathan Winell, Manfred Wulfert, Thomas Florio Gesang Nils Landgren Posaune Magdeburgische Philharmonie James Holmes Dirigent und Klavier So. 5. 3. 2017, 18.00 Uhr, Opernhaus/Bühne

4. Kammerkonzert Leoš Janáček »Mládí« (»Die Jugend«). Suite für Bläsersextett Jean Françaix Sixtuor pour instruments à vent

James Holmes

Dirigent und Weill-Spezialist James Holmes erarbeitet für das Theater Magdeburg ein gleichermaßen festliches wie unterhaltsames Konzert zum 25. Jubiläum des renommierten Festivals. Bereits zum dritten Mal kooperiert das Theater Magdeburg in diesem Jahr mit dem Dessauer Kurt Weill Fest. Neben Ausschnitten aus Werken Kurt Weills – sowohl aus seiner europäischen als auch aus seiner amerikanischen Schaffensperiode – stehen in diesem Jahr Stücke seiner Zeitgenossen und Kollegen wie z. B. Leonard Bernstein, Richard Rodgers und Cole Porter auf dem Programm. Für Dirigent James Holmes ist das kein Widerspruch: »Weill war ein echter musikalischer Unterhaltungskünstler, einer der großen ›comedians‹. Das beinhaltete für ihn immer die Suche nach dem Neuen, Aktuellen, Revolutionären. Als er in die USA emigrieren musste, konnte er relativ leicht in die amerikanische Kultur

eintauchen, da er dort denselben revolutionären Geist in der Musik entdeckte.« Bereits vor zwei Jahren arbeitete Holmes mit Magdeburger Künstlern zusammen, nun stehen sie gemeinsam mit zwei Stars der Jazz- und Chansonszene auf der Bühne – dem Posaunisten Nils Landgren und der Sängerin Ute Gfrerer, worauf sich James Holmes besonders freut: »Mit Nils habe ich noch nie zusammengearbeitet. Ich kenne ihn natürlich und bin deshalb sehr froh, mit diesem richtig guten Jazz-Musiker musizieren zu können. Auch Ute ist eine großartige Künstlerin, die ich besonders schätze, weil sie so erfahren im Weill-Repertoire und eine so intelligente Künstlerin ist. Und im Magdeburger Theater fühle ich mich überhaupt sehr gut aufgehoben!«

Beate Schneider Flöte Samuel Gille Oboe Götz Baerthold Klarinette Gisela Hauter Bassklarinette Rudolf Reichwald Fagott Elsa Schindler Horn Barbara Hentschel Violine Nikolaus Gädeke Violoncello Jovan Mitic Klavier So. 12. 3. 2017, 11.00 Uhr, Schauspielhaus/Foyer

5. Kammerkonzert Wolfgang Amadeus Mozart Klavierquartett g-Moll KV 478 Franz Schubert Lieder

Klassisch in den Frühling Kammermusikalisch starten die Musikerinnen und Musiker der Magdeburgischen Philharmonie wienerisch-klassisch in den Frühling: Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert stehen auf den Programmen der Kammerkonzerte im März und April. Im 3. Kammerkonzert wird Beethovens groß angelegtes »Erzherzogtrio« für Violine, Violoncello und Klavier mit spielerischneoklassischer Bläsermusik konfrontiert – der Suite »Jugend« des Tschechen Janáček von 1924 und dem

Ludwig van Beethoven Klaviertrio B-Dur op. 97 »Erzherzogtrio«

Bläsersextett des Franzosen Françaix von 1991. Im 4. Kammerkonzert steht das Philharmonische Streichquartett um Konzertmeister Yoichi Yamashita im Mittelpunkt: Mozarts Klavierquartett g-Moll von 1785 und Dvořáks Streichquintett Es-Dur von 1893 gehören zu den Klassikern ihrer jeweiligen Gattung – verbunden werden sie mit einer Liedauswahl von Schubert.

Antonín Dvořák Streichquintett Es-Dur op. 97 Philharmonisches Streichquartett Magdeburg Yoichi Yamashita, Marco Reiß Violine Ingo Fritz, Maren Steinmetz Viola Marcel Körner Violoncello Ks. Undine Dreißig Mezzosopran Hermann Müller Klavier So. 30. 4. 2017, 11.00 Uhr, Schauspielhaus/Foyer

11


12

Tartuffe zum letzten Mal Sa. 1. 4.

Cabaret zum letzten Mal i. d. Spielzeit 14. 4.

Le Sacre du Printemps Wiederaufnahme So. 23. 4.

Julie Nachholtermine der ausgefallenen Vorstellungen So. 2. 4. und Sa. 8. 4.

Moskauer Eis zum letzten Mal Sa. 1. 4.


JUNGES THEATER

Junges Theater für dich und mit dir!

Der Theaterjugendclub startet mit zwei Premiere durch. Die Musikgeschichten entdecken Mozart.

PREMIEREN

Theaterjugendclub »Lab I = x²« Eine Produktion des Teensclubs | Ab 12 J. Premiere Fr. 31. 3. 2017, 19.30 Uhr Opernhaus/Podium Vorstellungen Sa. 1. 4./Fr. 7. 4./So. 9. 4. Fr. 14. 4 2017 Opernhaus/Podium

Theaterjugendclub Mit der Premiere »Lab I = x²« präsentieren die 12- bis 14-Jährigen ihre eigene Stückentwicklung zu einem spannenden Plot: Einige Jugendliche haben sich zu einem Survival-Camp angemeldet, doch es fehlen die »Pädagogen«. Mitten im Wald ausgesetzt und auf sich alleine gestellt, scheiden sich die Geister: Einige wollen sofort nach Hause, andere wollen die unerwartet gewonnene Freiheit nutzen. »Keiner weiß, wo wir sind«, jubeln die Freiheitsliebenden. »Es stinkt und ist kalt«, jammern die anderen. Notgedrungen raufen sie sich zusammen und durchstreifen die Umgebung. Mitten im Wald entdecken die Jugendlichen ein Labor, in dem an der Optimierung des Menschen geforscht wird. Die meisten lassen sich auf das aufregende Experiment ein, den eigenen Körper, die Talente, den Charakter willkürlich zu verändern. Der Trip in die Natur endet in einer futuristischen Tragikomödie.

Im April stürmen die Kids mit einer eigenen Adaption des Kinderbuchklassikers von Paul Maar, »In einem tiefen, dunklen Wald« die Bühne. Die Kinder zwischen 8 und 12 Jahren erzählen von einer humorvoll verdrehten Märchenwelt mit Königreichen, nicht größer als ein Badezimmerteppich. Eine verwöhnte Prinzessin lässt sich freiwillig von einem Untier entführen, einige tapfere Prinzen nehmen schon vor dem Kampf Reißaus, eine andere Prinzessin läuft aus dem Schloss und während die Eltern in heller Aufregung sind, schließt sie Freundschaft mit einem Küchenjungen und kann schließlich das Untier als Vegetarier entlarven. Wer jetzt noch wen erlöst und heiratet, verraten die Kids des Theaterjugendclubs vielleicht bei der Premiere.

Premiere Fr. 28. 4. 2017, 19.30 Uhr Opernhaus/Podium Weitere Vorstellungen folgen.

PREMIERE

Musikgeschichten

Da steckt Musik drin! Kinder entdecken Mozarts Reiselust Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen. Wenn der Reisende Wolfgang Amadeus Mozart heißt, hat er zudem auch eine Menge Musik zu spielen. Wie diese klingt und was sie mit Mozarts Lebens- und Reisestationen zu tun hat, davon erzählen und spielen in »Unterwegs mit Mozart« zwei Musikerinnen der Magdeburgischen Philharmonie, Marianne Babinec und Susanne Hofman. Gemeinsam mit dem jungen Publikum öffnen sie einen Koffer voller Reiseerinnerungen: Los geht die

»In einem tiefen, dunklen Wald« Eine Produktion des Kidsclubs

Fahrt mit der Postkutsche, es wird mit verbundenen Augen Geige gespielt und nebenbei eine der berühmtesten Opern der Welt komponiert. Im Fokus stehen die Geschwister Wolfgang und »Nannerl« Mozart, die zusammen einiges erleben und »ihre« Instrumente vorstellen: die Violine und das Klavier. Der neueste Titel unserer Musikgeschichten verspricht eine unterhaltsame Mischung von Ereignissen aus Mozarts Leben, Instrumentenkunde und unvergesslicher Musik.

»Unterwegs mit Mozart« Für Violine und Klavier | Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart | Ab 8 J. Premiere Mo. 3. 4. 2017, 11.00 Uhr Opernhaus/Wagnerfoyer Vorstellungen Di. 4. 4./Mi. 3. 5. 2017, 11.00 Uhr Opernhaus/Wagnerfoyer Informationen und Buchung unter 0391/40 490 4014 oder besucherservice@theater-magdeburg.de

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Premiere

16. Juni bis 9. Juli 2017

16. 6. 2017

West Side Story Buch von Arthur Laurents Musik von Leonard Bernstein Gesangstexte von Stephen Sondheim Nach einer Idee von Jerome Robbins Die Uraufführung wurde inszeniert und choreografiert von Jerome Robbins

PREMIERE

West Side Story Musical in zwei Akten nach einer Idee von Jerome Robbins Buch von Arthur Laurents Musik von Leonard Bernstein Gesangstexte von Stephen Sondheim Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Nico Rabenald Musikalische Leitung GMD Kimbo Ishii Regie Gil Mehmert Bühne Jens Kilian Kostüme Falk Bauer Choreografie Jonathan Huor Dramaturgie Ulrike Schröder Tony Anton Zetterholm Maria Iréna Flury/Sybille Lambrich Anita Andrea Sanchez del Solar Riff Markus Schneider/Dennis Weißert Bernado Sascha Luder u. a. Magdeburgische Philharmonie Premiere Fr. 16. 6. 2017, 21.00 Uhr Domplatz Vorstellungen Sa. 17. 6./So. 18. 6./Mi. 21. 6. Do. 22. 6./Fr. 23. 6./Sa. 24. 6./So. 25. 6. Mi. 28. 6./Do. 29. 6./Fr. 30. 6./Sa. 1. 7./So. 2. 7. Mi. 5. 7. Do. 6. 7./Fr. 7. 7./Sa. 8. 7./So. 9. 7. 2017

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»West Side Story« auf dem Domplatz Straßenkrieg zwischen zwei rivalisierenden New Yorker Jugendgangs: Tony, Mitglied der »Jets«, und Maria, Schwester des Anführers der »Sharks«, verlieben sich bei einer Tanzveranstaltung auf den ersten Blick. Gegen alle Widerstände halten sie an ihrer Liebe fest. Doch als Tonys bester Freund Riff von Marias Bruder Bernardo erstochen wird und Tony daraufhin Bernardo tötet, ist die Tragödie nicht mehr aufzuhalten … Inspiriert durch Shakespeares unsterbliche Liebesgeschichte von Romeo und Julia schufen die Autoren um Leonard Bernstein und Stephen Sondheim ein packendes Musical, in dem tänzerische und musikalische Elemente eine perfekte Verbindung eingehen. Wenn dazu gleich drei preisgekrönte Musical-Spezialisten – Regisseur Gil Mehmert, Bühnenbildner

Jens Kilian und Choreograf Jonathan Huor – die Inszenierung des DomplatzOpenAirs in ihre Hände nehmen und GMD Kimbo Ishii mit der Magdeburgischen Philharmonie mitreißende Songs erklingen lässt, ist echtes Musical-Fieber auf dem Magdeburger Domplatz garantiert, besonders, wenn junge und talentierte Musicaldarsteller, wie zum Beispiel Anton Zetterholm und Iréna Flury, zusammen mit Sängern, Tänzern und Schauspielern des Magdeburger Ensembles auf der Bühne stehen. In dieser spartenübergreifenden Produktion des Theaters Magdeburg zeigen alle Künstler was passieren kann, wenn Liebe die verführerische Sicherheit von Gruppenidentitäten herausfordert: Haben wir den Mut, Grenzen abzubauen?

Telemann on Tour Anlässlich des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann begeben sich etwa 100 Schüler unterschiedlicher Schulformen unter dem Motto »Telemann bewegt« auf Spurensuche. Sie erkunden Orte, die in Verbindung mit dem in Magdeburg geborenen Komponisten stehen. Was erzählen diese Orte? Wie fühlen sich diese Orte an? Sie alle weisen eine besondere Architektur, eigene Klänge und Beschaffenheiten auf. Hiervon lassen sich die Jugendlichen in Gruppen zu szenischen Aktionen inspirieren und werden dabei durch theaterpädagogisch engagierte Künstler angeleitet. Jede Gruppe rückt »ihren« Ort in einen besonderen künstlerischen Fokus und lässt ihn zur Bühne werden: Die Gruson-Gewächshäuser, die über eine Pflanzensammlung Telemanns verfügen, bilden den Anlass zu einem eigenen Chor-Stück. Im Gesellschaftshaus, damals wichtigster gesellschaftlicher Treffpunkt der Stadt, erwachen barocke Bewegungsformen zum Leben. Zugleich prallen hier szenisch die Lebensvorstellungen von Erwachsenen und Jugendlichen aufeinander, denn: Telemanns Mutter wollte nicht, dass ihr Sohn Musik macht! Die Konzerthalle des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen wird medial gestaltet und im Modehaus Papenbreer, Station auf Telemanns Schulweg, erklingt

eine instrumentale Komposition. Die Zuschauer besuchen die jeweiligen Stationen in einer inszenierten Stadtrundfahrt und erleben die Telemann-Stadt Magdeburg durch die Präsentationen der Jugendlichen auf völlig neue Weise.

Telemann bewegt Ein Jugendprojekt zum Telemann-Jahr 2017 Stadtrundfahrten: Fr. 21. 4. 2017, 14.00 Uhr/16.00 Uhr/18.00 Uhr Treffpunkt Gruson-Gewächshäuser, Schönebecker Straße 129 b, Magdeburg Karten sind ab 1. 3. 2017 an der Theaterkasse erhältlich.

Das Projekt »Telemann bewegt« wird gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Modellprojekts Theaterpädagogik.


EXTRAS

Volles Programm im Opernhaus

n n

Der Förderverein ehrt besonders talentierte Ensemblemitglieder, bei der Musicalgala sind bekannte Größen im Opernhaus zu Gast und der leitende Schauspieldramaturg David Schliesing verrät Stadtmanager Georg Bandarau sein Leibgericht.

Ralph Operkuch in der Inszenierung »Das Sparschwein«

Kevin Tarte

Förder-Gala für junge Talente

4. Magdeburger Musicaltage

Magdeburger Allerlei

Die jährliche Förderpreisverleihung des Fördervereins des Theaters Magdeburg ist eine beliebte und glanzvolle Veranstaltung. Drei junge Künstler aus verschiedenen Sparten werden in der Gala für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Aus dem Schauspielensemble wird Ralph Opferkuch geehrt. Seine Wandelbarkeit, seine Agilität und Bühnenpräsenz sowie seine große musikalische Begabung, die er derzeit nicht nur im Jacques-Brel-Liederabend unter Beweis stellt, sprechen für ihn. Die Weißrussin Antanina Maksimovich ist seit der Spielzeit 2013/2014 festes Ensemblemitglied im Ballett Magdeburg. Nicht nur solistisch brilliert sie in den verschiedensten Partien, so u. a. derzeit in »Dornröschen«, sondern sie machte in der vergangenen Spielzeit auch ihre ersten erfolgreichen Versuche als Choreografin. Eine weitere Preisträgerin kommt aus der Magdeburgischen Philharmonie: Die Geigerin Sophie Tangermann ist seit 2011 stellvertretende 1. Konzertmeisterin des Orchesters. Das Publikum kennt sie am vordersten Pult der ersten Geigen, aber auch als ausgezeichnete Kammermusikerin. Wer den Freundespreis des Fördervereins erhält, bleibt auch dieses Jahr wieder bis zum Gala-Abend ein wohlgehütetes Geheimnis.

Bei den 4. Magdeburger Musicaltagen geben sich auch 2017 wieder bekannte Größen der Musical-Szene in Magdeburg die Ehre. Bei der Gala »Musical in Concert 2017 – Gentlemen of Musical« präsentieren Kevin Tarte und Jan Ammann zusammen mit den Special-Guests Christina Patten und Nicole Mühle ein Programm der Extraklasse mit vielen bekannten Musicalmelodien sowie Nummern aus den Bereichen Pop und Crossover. Kevin Tarte hat sich bereits einen Platz in den Herzen des Magdeburger Musicalpublikums erobert, trat er doch, wie auch Christina Patten, mehrfach in Magdeburg auf. Erneut kehrt auch Nicole Mühle nach Magdeburg zurück. Jan Ammann, der zwei Jahre in Folge vom Fachmagazin »DaCapo« zum besten Hauptdarsteller des Jahres ausgewählt wurde, steht erstmals auf der Opernhausbühne. Über Ostern sind darüber hinaus Erfolgsproduktionen wie die rasante Inszenierung von »Ein Käfig voller Narren« mit Andreas Lichtenberger am Ostermontag und »Cabaret« am Karfreitag im Theater Magdeburg letztmalig zu erleben. Das Musical »Der Zauberer von Oz« am Ostersonntag verspricht Musicalspaß für die ganze Familie! Musical in Concert 2017 – »Gentlemen of Musical«

In der letzten Ausgabe dieser Spielzeit empfängt Stadtmanager Georg Bandarau vom Stadtmarketing »Pro Magdeburg« e. V. zu seiner unterhaltsamen Kochshow »Magdeburger Allerlei« wieder spannende Gäste aus Kunst und Gesellschaft. Dieses Mal ist der leitende Schauspieldramaturg David Schliesing zu Gast, der seit Beginn der Spielzeit 2016/2017 am Theater Magdeburg engagiert ist. Zuvor war der gebürtige Altmärker und studierte Schauspielregisseur bereits in Mainz und Bonn als Dramaturg engagiert. Der leidenschaftliche Koch lässt das Publikum sicherlich nicht nur in Topf und Pfannen gucken, sondern gibt auch Einblicke in den Alltag eines Dramaturgen und natürlich auch in aktuelle Schauspielproduktionen. Außerdem zu Gast: Dr. Christian Philipsen, Generaldirektor der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt. Nach dem Studium der Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte war er bereits im Kasseler Stadtmuseum und bei der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt tätig. Während die beiden Gäste die Kochlöffel schwingen und ihre Leibgerichte kochen, erhascht Gastgeber Georg Bandarau allerlei Einblicke in Berufliches und Persönliches. Dazu serviert die »rossini«-Küche dem Publikum Kostproben der vorgestellten Köstlichkeiten – Gaumenfreuden garantiert!

So. 9. 4. 2017, 18.00 Uhr Opernhaus/Bühne

Sa. 15. 4. 2017, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne

Di. 25. 4. 2017, 19.30 Uhr Opernhaus/Cafe

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EXTRAS

Von nah und fern

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Chorfestival im Opernhaus Die 19. Auflage des Deutschen Chorfestivals findet vom 28. April bis zum 1. Mai in Magdeburg unter dem Motto »Welt in Atem« statt. Mehr als 30 Laienchöre und damit insgesamt mehr als 1000 Sängerinnen und Sänger präsentieren in der Hauptstadt SachsenAnhalts ihr Können. Ein Programmhöhepunkt ist das Konzertprogramm »Alles, was Odem hat …« am 29. April im Opernhaus. Zu hören sind Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Joseph Haydn sowie Johannes Brahms. Das »Deutsche Requiem« von Brahms wurde von Lars Scheibner choreografiert und wird gesungen vom Vokalconsort Osnabrück unter der Leitung von Stephan Luthermann. Haydns »Nelson-

Messe« wird vom Magdeburger Domchor vorgetragen, am Pult steht Barry Jordan, Kantor und Organist des Magdeburger Doms. Mendelssohns Sinfonie Nr. 2 »Lobgesang« wird vom VDKC-Projektchor, dessen Leitung Volker Hempfling innehat, interpretiert. Neben der Anhaltischen Philharmonie Dessau ist unter anderem Ks. Undine Dreißig als Solistin zu hören. Karten für das Konzert gibt es unter anderem an der Theaterkasse im Opernhaus.

»Alles, was Odem hat …« Sa. 29. 4. 2017, 19.30 Uhr, Opernhaus/Bühne

Auswärtsspiele Generalmusikdirektor Kimbo Ishii stand jüngst für die Premiere von Wagners »Der fliegende Holländer« am Pult der Magdeburgischen Philharmonie und war kurz darauf unterwegs Richtung Düsseldorf, um in der Deutschen Oper am Rhein im Februar RimskyKorsakows »Der goldene Hahn« zu dirigieren. Ende April gastiert der Dirigent in der griechischen Thessaloniki Concert Hall. Auf dem Programm stehen Werke von Krzysztof Penderecki sowie Béla Bartók. Im Februar 2014 feierte Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier« in der Inszenierung von Olivia Fuchs im Magdeburger Opernhaus Premiere. Ab Juni 2017 ist diese Produktion nun in der Welsh National Opera

KARTENPREISE Oper / Operette / Ballett 12 – 31 € (erm. 8 – 22 €) Musical 17 – 37 € (erm. 13 – 28 €) Sinfoniekonzerte / Konzerte Extra 15 – 30 € (erm. 10 – 19 €) Schauspiel Bühne 20 € (erm. 10 €) Schauspiel Studio 17 € (erm. 9 €) Schauspiel Foyer / Kammerkonzert / Junges Theater 15 € (erm. 8 €) SWM-Card 10 % Rabatt Sparkassentag 20 % Rabatt

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zu sehen. Auf den Weg nach Cardiff macht sich aus diesem Grund auch die beliebte kanadische Sängerin Lucia Cervoni, um Octavian zu singen. Unterwegs war im Januar auch Johannes Wollrab für ein Konzert im erzgebirgischen Neudorf. Im April ist er außerdem gemeinsam mit der Chorsängerin Jenny Stark im Liederabend »Mein Lied – Dein Leid« in Proschwitz zu erleben. Der Schauspieler Amadeus Köhli war im Februar im Theaterdiscounter Berlin zu Gast. Hier wirkte er in Clara Weydes mehrfach ausgezeichneter Inszenierung von »Das Totenschiff« nach dem 1962 erschienenen Romanklassiker von B. Traven mit.

KASSE IM OPERNHAUS Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg Mo.– Sa. 10.00 –19.30 Uhr An allen Vorstellungstagen bis 18.30 Uhr, danach nur Vorstellungskasse, kein Abo- oder Vorverkauf.

KASSE IM SCHAUSPEILHAUS Otto-von-Guericke-Straße 64, 39104 Magdeburg Vorstellungskasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Abo- oder Vorverkauf im Opernhaus. Tel.: (0391) 40 490 490, E-mail: kasse@theater-magdeburg.de Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. www.theater-magdeburg.de

Bildnachweise Andreas Lander (Titelbild, »Das Sparschwein«), A.T. Schaefer (S. 2, »Die Csárdásfürstin« Theater Augsburg), iStock.com/duncan1890 (S. 3, Segelschiffe), istock.com/ivan96 (S. 4, Jzba), Wolfgang krause Zwieback (S. 5 Fotocollage), Martin Janca/shutterstock (S. 6, »Burning wooden kitchen matchstick«), Igor Gaidai (S. 6, Vlad Troitsky), Jamrooferpix/fotolia (S. 7, »Am Friedhof«), wikimedia commons (S. 10, Georg Philipp Telemann, koloriertes Aquatintablatt von Valentin Daniel Preisler nach einem verschollenen Gemälde von Ludwig Michael Schneider), Kurt Weill Fest (S. 11, James Holmes), Nilz Böhme (S. 12, »Le Sacre du Printemps«/»Julie«/»Moskauer Eis«), Andreas Lander (S. 12, »Tartuffe«), Kirsten Nijhof (S. 12, »Cabaret«), matusciac/fotolia (S. 13, »theater spot light with smoke«), pixabay (S. 14, Piktogramm Bus), Andreas Lander (S. 15, Ralph Opferkuch), Conny Wenk (S. 15, Kevin Tarte), Garry Killian/shutterstock (S. 16, Chorfestival), Friedberg/ Fotolia (S. 5, Koffer) Impressum Hrsg: Theater Magdeburg Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg | Generalintendantin: Karen Stone sans serif, Berlin | Layout: Claudia Heynen Redaktion: Marketing/Kommunikation | Texte: Dramaturgie, Marketing/Kommunikation | Konzeption: Druck und Reproduktion: Media Print Barleben GmbH | THEMA Theaterzeitung – eine Beilage der Tageszeitung »Volksstimme« vom 3. 3. 2017

TheMa März/April 2017  

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