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THEMA THEATERMAGAZIN MAI/JUNI/JULI 2018

MUSIKTHEATER

Meilenstein der Operngeschichte »Salome« feiert Premiere im Opernhaus

DOMPLATZOPENAIR

Andrew Lloyd Webber zum 70. »Jesus Christ Superstar«

BALLETT

Moderner Tanz Zwei Choreografinnen für die »Tanzbegegnungen 7« im Schauspielhaus

SCHAUSPIEL

Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Corinna Harfouch ist »Die Präsidentin«

KONZERT

Berühmte Geigerin Antje Weithaas spielt Brahms’ Violinkonzert


MUSIKTHEATER

»Tanz für mich!«

V

König Herodes hat den radikalen Prediger Jochanaan gefangen gesetzt. Der erregt das Interesse von Herodes’ Stieftochter Salome, denn er ist anders als alle, die sie kennt …

PREMIERE

Salome Musikdrama in einem Aufzug von Richard Strauss nach dem gleichnamigen Drama von Oscar Wilde in deutscher Übersetzung von Hedwig Lachmann Mit Übertiteln Musikalische Leitung GMD Kimbo Ishii Regie/Bühne Ulrich Schulz Kostüme Esther Bialas Choreografie Andrea Heil Dramaturgie Ulrike Schröder Mit Manfred Wulfert, Ks. Undine Dreißig, Susanne Serfling, Sangmin Lee, Jonathan Winell, Stine Marie Fischer, Peter Diebschlag, Alejandro Muñoz Castillo, Yong Hoon Cho, Chan Young Lee, Frank Heinrich, Markus Liske, Johannes Stermann, Paul Sketris, Bartek Bukowski, Thomas Matz, Irma Mihelič Magdeburgische Philharmonie Premiere Sa. 5. 5. 2018, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne Vorstellungen Sa. 12. 5./So. 3. 6. 2018

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Bühnenbildmodell »Salome« von Ulrich Schulz

Was hat man dieser jungen Frau nicht alles vorgeworfen: Sie sei eine »Femme fatale«, eine »männerverderbende Kindfrau«, ein »Ungeheuer« – doch für Sopranistin Susanne Serfling ist Salome, die sagenhafte Stieftochter des Königs Herodes, vor allem eins: Eine wunderbare Partie! Denn was Richard Strauss 1905 aus Oscar Wildes damals hochaktuellem Skandalstück gemacht hat, setzt bis heute OpernStandards in puncto Facettenreichtum und Kompaktheit. Nicht umsonst gilt »Salome« – nach den zwei Vorgängerwerken »Guntram« und »Feuersnot« – als erste »richtige« Oper des danach mit »Elektra« und »Der Rosenkavalier« erfolgreichen Komponisten. In nur gut eineinhalb Stunden entfaltet sich ohne Pause das Drama eines heranwachsenden Mädchens zwischen unbedingter erster Liebe und pubertärer Provokation der Erwachsenenwelt: »Mich fasziniert das riesige sängerische Spektrum dieser Partie: Sie fängt unglaublich wunderbar an, hat aber auch harte, geradezu schockierende Abschnitte. Jugendliche Exaltiertheit (wenn Salome vom Hauptmann Narraboth ein Gespräch mit dem unnahbaren Propheten Jochanaan erbittet) steht neben aggressiver Härte, die an die ›Wozzeck‹-Marie erinnert (wenn sie nach ihrem Tanz vom Stiefvater Jochanaans Kopf fordert). Salomes Schlussgesang führt dann alle diese Elemente zusammen – großartig!«, findet Serfling. Aber ist es nicht sehr befremdlich, eine Frau darzustellen, die am Ende in größter Ekstase einen abgeschlagenen Kopf küsst? Kann man sich als Darstellerin mit einer solchen Figur identifizieren? »Ich habe mich von Anfang an mit dieser Partie und ihrem immensen Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten sehr wohl

gefühlt«, so die deutsch-ungarische Sängerin. »Ich bin selbst temperamentvoll und habe auch klassische Balletterfahrung, was ich beim Schleiertanz durchaus ausspielen kann. Und ich kann mich in viele Aspekte der Figur gut hineinversetzen. Vielleicht nicht in das Kopf-Abschlagen, aber wenn man erlebt, in welchen Verhältnissen Salome lebt – eine kaputte Ehe der Eltern, ein übergriffiger Stiefvater, um sie herum eine selbstgerechte Männergesellschaft – dann muss man am Ende mit ihr Mitleid haben. Deshalb ist der Schlussgesang so wunderbar – und eine darstellerische und sängerische Herausforderung: Ich will das Publikum zum Mitgefühl bewegen!« Bevor sie in der Inszenierung von Ulrich Schulz nun die neue Magdeburger Salome wird, hat Susanne Serfling in den letzten Jahren bereits drei unterschiedliche Konzeptionen aktiv erarbeitet – 2013 am Staatstheater Darmstadt, 2015 am Landestheater Detmold und 2016 am Teatr Wielki in Warschau. »Das waren drei sehr unterschiedliche Regiekonzepte, in Darmstadt z. B. war Salome sehr fraulich angelegt und spielte ihre Verführungskraft sehr bewusst aus. Die Warschauer Salome war dagegen eine richtige Prinzessin und hatte nichts Pubertierendes an sich. Alle Aspekte der Figur kann man in einer Produktion gar nicht erfassen. Strauss selbst hat gesagt, die Partie fordere eine ›16-jährige Isolde‹ – und wusste natürlich genau, dass es das nicht gibt. In Magdeburg versuchen wir jetzt eine psychologisch genaue Lesart, die die Frage religiöser, gesellschaftlicher und familiärer Gewalt, die in dem Stoff steckt, herausarbeitet. Und getanzt wird auch …« Echte Oper also!


BALLETT

Viva la danza! Der Mai hat Ballettfans am Theater viel zu bieten: eine spannende Uraufführung mit den »Tanzbegegnungen 7«, das Magdeburger Tanzfest 2018 sowie Vorstellungen von »Raymonda« und »Die Wahlverwandtschaften«. URAUFFÜHRUNG

Tanzbegegnungen 7 Tanzabend von Maura Morales und María Rovira Choreografie/Regie Maura Morales, María Rovira Raumbühne Christiane Hercher Kostüme Elisabeth Richter Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg, Ulrike Schröder Premiere Fr. 18. 5. 2018, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Raumstation »Paradies« Maura Morales

María Rovira

Die »Tanzbegegnungen« sind ein echtes Abenteuer! Denn bevor die Choreografien der Gastchoreografinnen im Laufe des Probenprozesses Gestalt annehmen, weiß auch Ballettdirektor Gonzalo Galguera nicht, wie der Abend am Ende aussehen wird und ob sich zwischen den beiden Werken interessante Querverbindungen ergeben. Aber er hat sich genau überlegt, wen er für den neuen Tanzabend im Schauspielhaus engagiert: María Rovira und Maura Morales gehören zu den bekanntesten Choreografinnen der aktuellen Tanzszene der spanischsprachigen Welt. Die Katalanin Rovira lernte Galguera 2001 beim Festival International de Ballet »Alicia Alonso« in Havanna kennen, wo sie mit einer Choreografie für das Kubanische Nationalballett vertreten war. Sie war selbst lange Tänzerin, hat Kompanien in der ganzen Welt geleitet und mit »Trànsit Dansa« in den 1990er Jahren ihr

eigenes Ensemble gegründet. Galguera war so begeistert, dass er sie 2003 einlud, für seine damalige Kompanie, das DessauBallett, ein Werk zu kreieren. Mit der Kubanerin Maura Morales hat Galguera bisher noch nicht zusammengearbeitet. Sie begann bereits bald nach ihrem Studium hauptsächlich als Choreografin in Lateinamerika und Deutschland zu arbeiten und gründete 2010 in Düsseldorf gemeinsam mit dem Musiker und Komponisten Michio Woirgardt die »Cooperativa Maura Morales«. Ihre Choreografien findet der Magdeburger Chefchoreograf spannend, weil sie sehr konzeptionell sind und fast schon Performancecharakter haben, während er an Roviras Arbeiten schätzt, dass sie sehr ausdrucksstark und physisch sind. Das verspricht ein wirklich aufregender Abend zu werden!

Magdeburger Tanzfest 2018 Do. 24. 5. bis So. 27. 5. 2018 Tanzbegegnungen 7 Do. 24. 5., 19.30 Uhr, Schauspielhaus/Raumstation »Paradies« Die Wahlverwandtschaften Fr. 25. 5., 19.30 Uhr, Opernhaus/Bühne Kurzchoreografie-Wettbewerb von und mit Magdeburger Laienensembles Sa. 26. 5., 15.00 Uhr, Schauspielhaus/Bühne Internationale Ballettgala mit Gästen aus Asien und dem Ballett Magdeburg Sa. 26. 5., 19.30 Uhr, Opernhaus/Bühne

Magdeburger Tanzfest – 24. bis 27. Mai 2018 Das letzte Mai-Wochenende steht in Magdeburg ganz im Zeichen des Tanzes: Von Donnerstag bis Sonntag präsentiert die Kompanie einen Überblick über ihr Repertoire. Neben dem neuen Tanzabend »Tanzbegegnungen 7« stehen »Die Wahlverwandtschaften« und »Raymonda« auf dem Programm. Ein Höhepunkt verspricht wieder die Internationale Ballettgala zu werden, in deren Rahmen sich Ballettdirektor Gonzalo Galguera über mehrere Jahre den verschiedenen Tanzregionen der Welt widmet. Nach Lateinamerika steht in diesem Jahr Asien im

Vorstellungen Sa. 19. 5./Do. 24. 5./Mi. 30. 5./ So. 3. 6. 2018

Raymonda So. 27. 5., 18.00 Uhr, Opernhaus/Bühne

Fokus: Aus Peking kommen Xiaochuan Zhang und Ming Xie. Das Nationalballett der Mongolei, das mongolische Werke gleichermaßen wie westliche Ballettklassiker im Programm hat, entsendet Batchimeg Batsukh und Galtulga Khurelbaatar. Außerdem werden zwei japanische Tänzer erwartet – Haruhi Otani tanzt in der Compañía Nacional de Danza in Madrid und Shori Yamamoto im Ballettensemble des Theaters Augsburg. Und natürlich zeigt auch das Ballett Magdeburg Ausschnitte aus seinem Repertoire!

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DOMPLATZOPENAIR

Musical-Passion beim DomplatzOpenAir 2018 Damian Omansen, der Musikalische Leiter von »Jesus Christ Superstar«, im Gespräch mit dem Musikdramaturgen Thomas Schmidt-Ehrenberg.

PREMIERE

Jesus Christ Superstar Rock-Musical in zwei Akten Gesangstexte von Tim Rice Musik von Andrew Lloyd Webber Deutsch von Anja Hauptmann Musikalische Leitung Damian Omansen Regie/Kostüme Sebastian Ritschel Bühne Rifail Ajdarpasic Choreografie Kati Farkas Konzeptionelle Mitarbeit Ronny Scholz Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg Choreinstudierung Martin Wagner Mit Tobias Bieri, Julia Gámez Martín, Timothy Roller, Johannes Wollrab, Frank Heinrich/Bartek Bukowski, Martin Mulders, Paul Kribbe, Jannik Harneit, Christian Miebach, Andreas Schneider, Tobias Brönner, Eva Zamostny, Beatrice Reece, Jessica Krüger, Thomas Matz, Jörg Benecke, Jürgen Jacobs, Peter Wittig Ballett Magdeburg Opernchor des Theaters Magdeburg Magdeburgische Philharmonie Premiere Fr. 15. 6. 2018, 21.00 Uhr Domplatz Vorstellungen Sa. 16. 6./So. 17. 6./Mi. 20. 6./ Do. 21. 6./Fr. 22. 6./Sa. 23. 6./So. 24. 6./ Mi. 27. 6./Do. 28. 6./Fr. 29. 6./Sa. 30. 6./ So. 1. 7./Mi. 4. 7./Do. 5. 7./Fr. 6. 7./Sa. 7. 7./ So. 8. 7. 2018

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Damian, du übernimmst bei »Jesus Christ Superstar«, dem diesjährigen DomplatzOpenAir des Theaters Magdeburg, die musikalische Leitung. Nach »Hair« ist das bereits deine zweite DomplatzProduktion. Aber auch im Opernhaus hast du mit »Cabaret« und »Der kleine Horrorladen« als Musical-Spezialist schon deine musikalischen Spuren hinterlassen. Was bedeutet dir diese intensive Arbeitsbeziehung zum Theater Magdeburg? Das Haus und vor allem die herzlichen Menschen in den verschiedensten Abteilungen des Theaters habe ich tief ins Herz geschlossen. Besonders glücklich bin ich, dass ich so verschiedene Produktionen leiten darf, die ganz unterschiedliche Schwerpunkte und Herausforderungen haben. Mit Regisseur Sebastian Ritschel hast du bereits bei »Cabaret« zusammengearbeitet. Was schätzt du an seiner Arbeit? Ich kenne keinen Regisseur, der so akribisch vorbereitet in eine Produktion geht, wie Sebastian. Er hat ein absolut sicheres Gespür für die Bögen, die die Geschichten schlagen, aber auch für die Entwicklungen, die die einzelnen Charaktere innerhalb eines Stücks nehmen. Und er feilt mit einer unerschöpflichen Kreativität und Leidenschaft an seinen Inszenierungen. Das Rock-Musical »Jesus Christ Superstar«, entstanden Anfang der 1970er Jahre, gilt als Andrew Lloyd Webbers erster Welterfolg. Wo liegen für dich die besonderen musikalischen Qualitäten dieses Werks? Webber schlägt eine Brücke zwischen Rock und Klassik. Das Stück steht in der Tradition der RockOpern und kommt ohne gesprochene Dialoge aus. Webber schreibt hier konzeptionell sehr ausgefeilt und musikalisch anspruchsvoll, die Melodien sind aber sehr eingängig. Und die Rock-Stimmen transportieren wunderbar die große Emotionalität der Handlung. Das Stück handelt von den letzten Tagen im Leben des Jesus von Nazareth und erzählt die Passionsgeschichte in modernem Gewand. Warum würdest du auch oder gerade Nichtgläubigen empfehlen, sich dieses Musical-Event nicht entgehen zu lassen? Weil es in dem Stück um echte menschliche Konflikte geht: Für Maria Magdalena stellt die Begegnung mit diesem charismatischen Typen ihr Leben auf den Kopf. Pontius Pilatus muss eine Entscheidung zwischen seinem Verstand und seinem Bauchgefühl treffen. Und Judas gerät durch eine Verkettung von Umständen in die Not, seinen besten Freund zu

verraten. Ich glaube, diese Schicksale sind für jeden spannend – egal, woran er oder sie glaubt. Die Sommermonate sind in Deutschland gut gefüllt mit zahlreichen Open-Air-Veranstaltungen gerade im Musical-Bereich. Was ist aus deiner Sicht das Besondere am DomplatzOpenAir in Magdeburg? Das DomplatzOpenAir spielt qualitativ in der Top-Liga der deutschen Sommer-Musicals. Dass hier Darsteller aus dem kompletten deutschsprachigen Raum auf Solisten, den Chor und die Ballettkompanie des Theaters Magdeburg sowie auf die Magdeburgische Philharmonie treffen und drei Wochen am Stück gemeinsam eine Mammut-Produktion aufführen, ist ein Event, das ich auf diese Art und auf diesem Level noch nirgendwo anders erlebt habe!

Jesus Christ7 me Som

8 r 2 01

Superstar1 Premiere

15. 6. 2018


»Der 1. FC Magdeburg steigt hoffentlich auf und freut sich auf viel Action beim DomplatzOpenAir.« Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg

»Ich liebe gut erzählte Geschichten. Und auch gut gesungene. Das ist mein Metier ... mein Magdeburg. Und das DomplatzOpenAir mittendrin.« Jesko Döring, Bester Vorleser Mitteldeutschlands 2018

»Das DomplatzOpenAir ist ein Höhepunkt im Kulturleben der Ottostadt Magdeburg. Besonders freue ich mich darauf, Andrew Lloyd Webbers »Jesus Christ Superstar« vor der Kulisse des Magdeburger Doms zu erleben!« Georg Bandarau, Stadtmanager

»Das Spannungsfeld zwischen der Geschichte des Musicals und der Kulisse des Magdeburger Doms schafft eine besondere Atmosphäre – es wird einfach großartig werden!« Sandra Yvonne Stieger, Geschäftsführerin der Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH

»Ich erlebe das DomplatzOpenAir als festen Bestandteil eines Sommers in Magdeburg. Das Ambiente ist immer sehr schön und ich freue mich auf die Inszenierung von Jesus Christ Superstar.« Marc-Henrik Schmedt, Geschäftsführer des SC Magdeburg

Weitere Statements finden sie auf unserer Webseite: www.theater-magdeburg.de

»Das OpenAir auf dem Domplatz ist für mich der Magdeburger Höhepunkt im Sommer. Mein erstes Musical habe ich hier gesehen! Ob als Besucher auf der Tribüne oder einfach nur am Platz sitzen und dem wilden Trubel zusehen, ich war dabei. Ich habe so viele Abende und Nächte am Domplatz erlebt, die ich nicht missen möchte!« Maurice Gajda, Moderator

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Präsentation der Spielzeit 2018/2019

Jahrespressekonferenz

Musical von Alan Menken

Der kleine Horrorladen

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: SD

18.00–20.45 Bühne ZlMidS

16.00 Podium

19.30 Bühne (19.00 Einblick) Sparkassentag Abo: WE

19.30–21.45 Bühne (19.00 Einblick) SWM-Card

16.00–18.45 Bühne

19.30–21.40 Bühne ZlMidS

11.00–12.10 Podium

19.00 Wagnerfoyer

Dom zu Magdeburg

18.00

18.00–20.40 Bühne

mit Werken von Leonard Bernstein, Henri Tomasi und Jean Sibelius

9. Sinfoniekonzert

Musical von John Kander

Cabaret

»Klassik für Knirpse« | Ab 1 J.

Musikgeschichten

Oper von Richard Strauss

Salome

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Franz Schubert und Thomas Duda

Die Wahlverwandtschaften UA

Musical von Harold Arlen

Der Zauberer von Oz

Musical von Alan Menken

14 15 17

13

12

Mi

9 10 11

Der kleine Horrorladen

Kammeroper von Grigori Frid | Ab 13 J.

8

Di

Do

Di

Mo

So

Sa

19.30–21.00 Foyer

20.00 Ruhrfestspiele Recklinghausen

20.00 Ruhrfestspiele Recklinghausen

19.30 RAUMSTATION PARADIES

18.00 Ruhrfestspiele Recklinghausen

20.00 Ruhrfestspiele Recklinghausen

19.00–20.30 Bühne Gastspiel

19.00–20.30 Bühne Gastspiel

18.00–20.20

19.30 Eintritt frei

18.00–19.00 RAUMSTATION PARADIES

19.30 RAUMSTATION PARADIES

19.30 RAUMSTATION PARADIES

19.30–22.30 Bühne

19.30–21.15 Foyer

19.30 RAUMSTATION PARADIES

20.00 Foyer Eintritt frei

19.30–20.45 Foyer

16.00–17.40 Bühne

Do RAUMSTATION PARADIES

Fr

Mo

So

Sa

Fr

Do

Mi

Di

Das Tagebuch der Anne Frank

»Die Walküre«. Vortrag und Erläuterungen der musikalischen Motive am Flügel.

Der Richard-Wagner-Verband lädt ein

Festkonzert zum 25-jährigen Bestehen mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy

Straße der Romanik

Operette von Johann Strauß

Eine Nacht in Venedig

Ballett für Kinder von Adam Reist | Ab 8 J.

7

6

17.00–18.00 Podium

PREMIERE

Der Zauberlehrling UA

4

1 2 3

MAI

5

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Alexander Glasunow

Raymonda UA

2018

19.30 Salome Bühne Oper von Richard Strauss (19.00 Einblick) Anschließend Premierenfeier Abo: FA/MIX/MP

19.30–22.10 Bühne (19.00 Einblick)

19.00 Herz.Zittern Kulturhistorisches Eine szenische Collage zu Giuseppe Verdis »Aida« Museum Schülerprojekt

11.00 Café Eintritt frei

19.30–21.40 Bühne

OPERNHAUS

OPERNHAUS

UA

Ein Jacques-Brel-Liederabend

Mein Lieb, mein Leid

nach François Durpaire und Farid Boudjellal

Die Präsidentin

UA

nach François Durpaire und Farid Boudjellal

Die Präsidentin

von Johannes Naber

Zeit der Kannibalen

nach François Durpaire und Farid Boudjellal

Die Präsidentin UA

nach François Durpaire und Farid Boudjellal

Die Präsidentin PREMIERE | UA

Die ParkinSong-Revue von Thomas Hertel

Hey, Mister Parkinson!

Die ParkinSong-Revue von Thomas Hertel

Hey, Mister Parkinson!

von Alan Ayckbourn

Ab jetzt

Penélope Fitzgerald: »Die Buchhandlung«

Literaturklub

Öffentliche und kommentierte Probe zu »Tanzbegegnungen 7« | Tanzabend von Maura Morales und María Rovira

Ballettschaufenster

nach Stanisław Lem

Solaris

»Hot Reading Science-Fiction» #3: »Blade Runner« (oder »Träumen Androiden von elektrischen Schafen«) von Philip K. Dick

Nachtklub

Trilogie der Verfluchten von Sophokles und Aischylos

Antigone und Ödipus

19.00 Bühne Gastspiel

11.00 Bühne ZlM

11.00 Bühne

16.00 Podium ZlM

16.00 Bühne

19.30 Podium

19.00 Bühne Gastspiel

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: SF

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: SD

11.00 Bühne

16.00 Podium ZlMidS

Abo: S 4 Netter Preis ZlMidS

16.00 Bühne (15.30 Einblick)

19.30 Podium

nach dem Roman von Franz Kafka

Der Prozess

von Johannes Naber Anschließend Premierenfeier

19.30–22.10 Bühne (19.00 Einblick) SWM-Card ZlMidS

17.00 Dessau

19.30–22.10 Bühne ZlMidS Sparkassentag

11.00 Bühne

Zeit der Kannibalen PREMIERE

»Knapp vor der Premiere: Endprobenspannung vor ›Zeit der Kannibalen‹«

Foyer-Gespräche #4

von Sergej Gößner | Ab 13 J.

Mongos UA

Schauspiel nach Astrid Lindgren | Ab 8 J.

Pippi Langstrumpf

SCHAUSPIELHAUS

SCHAUSPIELHAUS

So

Tanzabend von Maura Morales und María Rovira

Tanzbegegnungen 7 UA

nach Stanisław Lem

Solaris

nach François Durpaire und Farid Boudjellal Anschließend Premierenfeier

Die Präsidentin PREMIERE | UA

des Rotary Clubs Magdeburg mit dem Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums »Georg Philipp Telemann«

Benefizkonzert

Kinderoper zum Mitmachen nach Mozart | Ab 6 J.

Die Entführung aus dem Serail

Kinderoper zum Mitmachen nach Mozart | Ab 6 J.

Die Entführung aus dem Serail

»Maß für Maß« Eine Produktion des Studiclubs | Ab 15 J.

Theaterjugendclub

Kinderoper zum Mitmachen nach Mozart | Ab 6 J. Um 15.00 Uhr Proben der Lieder im Wagnerfoyer

Die Entführung aus dem Serail

»Maß für Maß« Eine Produktion des Studiclubs | Ab 15 J.

Theaterjugendclub

des Inner Wheel Clubs Magdeburg

Benefizkonzert

mit Werken von Johannes Brahms

10. Sinfoniekonzert

mit Werken von Johannes Brahms

10. Sinfoniekonzert

Kinderoper zum Mitmachen nach Mozart | Ab 6 J.

Die Entführung aus dem Serail

Sa

Fr

13

11 12

10

9

8

Do

Mi

Mi

Di

19.30 RAUMSTATION PARADIES ZlMidS

19.30 Eintritt frei

19.30–21.15 Foyer ZlMidS

ZlMidS

Mo Foyer

18.00–19.15

19.30 RAUMSTATION PARADIES

18.00 Bühne ZlMidS

22.00 Foyer

19.30 RAUMSTATION PARADIES ZlMidS

19.30 Bühne

21.00 Kantine

19.30–21.00 RAUMSTATION PARADIES

19.30–21.00 Bühne ZlMidS

21.30 Foyer Eintritt frei

19.30–21.20 Bühne ZlM

von Johannes Naber

Zeit der Kannibalen

Birgit Vanderbeke: »Das Muschelessen« Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

nach dem Roman von Franz Kafka

Der Prozess

von Sergej Gößner | Ab 13 J.

Mongos UA

von Johannes Naber

Zeit der Kannibalen

nach François Durpaire und Farid Boudjellal

Die Präsidentin UA

Eine Kooperation mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig

Was wäre wenn …

von Bonn Park | Eine Produktion aus der Reihe »Sprungbrett«

Das Knurren der Milchstraße

nach François Durpaire und Farid Boudjellal

Die Präsidentin UA

»Kantinenquiz #8«

Nachtklub

von Yasmina Reza

»Kunst«

von Oscar Wilde

Bunbury

»Musizierende Schauspieler oder schauspielende Musiker?«

Foyer-Gespräche #5

von Peter Handke

Die Stunde da wir nichts voneinander wußten

Ein Jacques-Brel-Liederabend

Mein Lieb, mein Leid

des Landes Sachsen-Anhalt | 3.– 6. Juni 2018

19.30–21.00 Foyer ZlMidS

19.30 RAUMSTATION PARADIES ZlM

19.30–21.00 RAUMSTATION PARADIES ZlMidS

19.30 Bühne

»Der futurologische Kongress«

Nachtklub

von Bonn Park | Eine Produktion aus der Reihe »Sprungbrett«

Das Knurren der Milchstraße

Schülertheatertreffen

Di

So

Sa

21.00 RAUMSTATION PARADIES

19.30 RAUMSTATION PARADIES

»Klassik für Knirpse« | Ab 1 J.

5 6 7

3

2

Fr

SCHAUSPIELHAUS

SCHAUSPIELHAUS

Musikgeschichten

Oper von Richard Strauss

Salome

»Maß für Maß« Eine Produktion des Studiclubs | Ab 15 J.

Theaterjugendclub

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Alexander Glasunow

Raymonda UA

Alexander Borodin: Fürst Igor

Oper konzertant

Operette von Johann Strauß

Eine Nacht in Venedig

Kinderoper zum Mitmachen nach Mozart | Ab 6 J.

1

JUNI/JULI

Die Entführung aus dem Serail PREMIERE

OPERNHAUS

OPERNHAUS 2018

6

6


7

19.00 Wagnerfoyer

18.30–19.40 Podium

18.00–20.40 Bühne (17.30 Einblick)

19.30 Podium

16.00 Stendal

19.30 Bühne

19.30 Podium

19.30 Dessau

19.30–21.45 Bühne (19.00 Einblick) ZlM

16.00–18.45 Bühne ZlMidS

18.00–20.40 Bühne

19.30–22.15 Bühne (19.00 Einblick) ZlMidS

19.30 Bühne (18.45 Einblick) Abo: SF

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Die Wahlverwandtschaften UA

»›Die Meistersinger von Nürnberg‹ – Betrachtung zum 150. Jubiläum«. Vortrag von Dr. Peter BrennerFelsenstein.

Der Richard-Wagner-Verband lädt ein

Kammeroper von Grigori Frid | Ab 13 J.

Das Tagebuch der Anne Frank

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Alexander Glasunow

Raymonda UA

»Agent 008« | Eine Produktion des Teensclubs Ab 10 J.

Theaterjugendclub

Eröffnungskonzert mit Werken von Joaquín Rodrigo, Manuel de Falla, Claude Debussy u. a.

Altmark Festspiele 2018

mit Gästen aus Asien und dem Ballett Magdeburg

Internationale Ballettgala

»Maß für Maß« Eine Produktion des Studiclubs | Ab 15 J.

Theaterjugendclub PREMIERE

Alexander Borodin: Fürst Igor

Oper konzertant

Mo

19.30–21.20 Do Bühne

19.30–21.15 Foyer

19.30–21.00 RAUMSTATION PARADIES

19.30–21.00 RAUMSTATION PARADIES

31

29 30

28

27

26

11.00–12.40

19.30–20.55 Foyer ZlMidS

19.30 RAUMSTATION PARADIES

11.00 Bühne Abo: KM

19.30 Foyer Gastspiel

19.30 RAUMSTATION PARADIES

15.00–18.30 Bühne

21.30 Foyer

19.30 Bühne (19.00 Einblick) ZlMidS

Do

Mi

Di

UA

Abschlusspräsentation

Musiktheater erleben – »unerhört«

Die Theaterballettschule Magdeburg stellt sich vor.

Früh übt sich

Die Theaterballettschule Magdeburg stellt sich vor.

Früh übt sich

Trilogie der Verfluchten von Sophokles und Aischylos

Antigone und Ödipus

von Yasmina Reza Im Rahmen der 10. Magdeburger Domfestspiele

»Kunst«

So

Sa

Fr

Do

Mi

21.00 Eintritt frei

19.30–21.00 RAUMSTATION PARADIES ZlMidS

19.30–21.10 Bühne ZlMidS

19.30–21.50 RAUMSTATION PARADIES

19.30–22.30 Bühne SWM-Card ZlM

19.30–21.50 RAUMSTATION PARADIES ZlMidS

19.30–21.20 Bühne ZlMidS

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice ZlM

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

Sa

Fr

Do

Mi

Di

1 4 5 6 7 8

So

Sa

Fr

Do

Mi

So

Juli

26 27 28 29 30

19.30 Eintritt frei

vom Puppentheater Magdeburg

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

Tanzbegegnungen 7 UA

24

22 23

Sa

Fr

Do

So

20 21

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Mit musikalischem Überraschungsprogramm

Sommerfest im Schauspielhaus

von Yasmina Reza

»Kunst«

Schauspiel nach Astrid Lindgren | Ab 8 J.

Pippi Langstrumpf

von Alan Ayckbourn

Ab jetzt

von Thomas Bernhard

Vor dem Ruhestand

von Alan Ayckbourn

Ab jetzt

von Bertolt Brecht

Die Kleinbürgerhochzeit

Arto Paasilinna: »Das Jahr des Hasen« Treffpunkt: Bühneneingang

Literaturklub

25. bis 29. Juni – Internationales Figurentheaterfestival BLICKWECHSEL

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

10.00/15.00 Bühne Gastspiel

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

14.30 Bühne Gastspiel

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

16.00 Bühne

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

Ingeborg Bachmann: »Malina«

Literaturklub

19.30–21.00

19.30–22.30 Bühne

Tanzschülerpräsentation des Steps Dancecenters

Klappe, die Achtzehnte

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

13.00/17.30 Bühne Gastspiel

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

Tanzabend von Maura Morales und María Rovira

Dom zu Magdeburg

Tanzschülerpräsentation des Steps Dancecenters

Klappe, die Achtzehnte

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

13.00/17.30 Bühne Gastspiel

PREMIERE

21.00 Jesus Christ Superstar DomplatzOpenAir Rock-Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

Schauspiel nach Anthony Burgess | Ab 16 J.

A Clockwork Orange

Schauspiel nach Astrid Lindgren | Ab 8 J.

Pippi Langstrumpf

von Lot Vekemans

Gift. Eine Ehegeschichte

von Johannes Naber

Zeit der Kannibalen

mit Werken von Ferdinand David, Franz Schubert, Gustav Mahler und Carl Reinecke

6. Kammerkonzert

Eine interaktive Diskussion über alternative Jugendkultur in der DDR

Pop-Rebellion im Nirgendwo

von Bonn Park | Eine Produktion aus der Reihe »Sprungbrett« | Anschließend Premierenfeier

Das Knurren der Milchstraße PREMIERE

für tanzbegeisterte Magdeburger Laienensembles

Kurzchoreografie-Wettbewerb

»Superstars« | Das Domplatz-Ensemble von »Jesus Christ Superstar« macht Musik.

Nachtklub

Kammeroper von Thomas Adès

Powder Her Face

Tanzabend von Maura Morales und María Rovira

Tanzbegegnungen 7 UA

von Bertolt Brecht

Die Kleinbürgerhochzeit

nach dem Roman von Franz Kafka

Der Prozess

Schauspiel nach Anthony Burgess | Ab 16 J.

A Clockwork Orange

von Yasmina Reza

»Kunst«

Schauspiel nach Astrid Lindgren | Ab 8 J.

Pippi Langstrumpf

»Legit Love« | Die Queer-Party im Schauspielhaus

Nachtklub

Tanzabend von Maura Morales und María Rovira

Tanzbegegnungen 7 UA

von Thomas Bernhard

Vor dem Ruhestand

Tanzabend von Maura Morales und María Rovira Anschließend Premierenfeier

Tanzbegegnungen 7 PREMIERE |

von Oscar Wilde

Bunbury

19.30 RAUMSTATION PARADIES (19.00 Einblick)

19.30 Eintritt frei

19.30–21.00 RAUMSTATION PARADIES

Mo Bühne

So

sa

Fr

19.30 RAUMSTATION PARADIES (19.00 Einblick)

Magdeburger Tanzfest 2018

Ballett von Gonzalo Galguera Musik von Franz Schubert und Thomas Duda

Musical von Harold Arlen

16.00–17.40

22.30 Foyer

19.30 RAUMSTATION PARADIES (19.00 Einblick)

19.30–22.30 Bühne Netter Preis

19.30 RAUMSTATION PARADIES 19.00 (Einblick) Abo: BP

19.30–21.00 Bühne

So Bühne

Sa

Fr

Di

21 22 24

Der Zauberer von Oz

Operette von Johann Strauß

20

19

18

Eine Nacht in Venedig

Oper von Giacomo Puccini

Tosca

mit Werken von Leonard Bernstein, Henri Tomasi und Jean Sibelius

9. Sinfoniekonzert


SCHAUSPIEL

Wir machen das! Prestigeträchtige Koproduktion für das Theater Magdeburg mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen – mit Corinna Harfouch in der Titelrolle. Ein Bericht aus der Probe.

URAUFFÜHRUNG

Die Präsidentin Nach dem gleichnamigen Comicbuch von François Durpaire und Farid Boudjellal Für die Bühne bearbeitet von Cornelia Crombholz und David Schliesing Regie Cornelia Crombholz Bühne Marcel Keller Kostüme Irina Bartels Musik David Schwarz, Maren Kessler Video Nazgol Emami Choreografie David Williams Sprechchöre Alexander Weise Licht Guido Schnorr Dramaturgie David Schliesing Mit Corinna Harfouch, Antonia Sophie Schirmeister, Christoph Förster, Marian Kindermann, Daniel Klausner, Oliver Niemeier, Ralph Opferkuch, Thomas Schneider, Burkhard Wolf Premiere Sa. 2. 6. 2018, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Bühne Vorstellungen 9. 6./10. 6. 2018 sowie in der Spielzeit 2018/2019 Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen Mit freundlicher Unterstützung des Institut français Sachsen-Anhalt

8

Corinna Harfouch als Präsidentin, Illustration von Marcel Keller

Es ist düster auf der Bühne. Von der Seite – da, wo die Musikkapelle spielt – dröhnen Bass und Trommel. Die Gestalten auf der Bühne sind schwarz maskiert. Und dann ein lautes chorisches Herunterzählen von 10 an. »Und es ist eine Präsidentin!« Jubel bricht aus. Einer Gestalt wird die Maske vom Kopf gezogen und zum Vorschein kommt Corinna Harfouch oder besser, die Präsidentin. Der Jubel wird größer, die Kapelle stimmt einen Tusch an und schon erklingt aus vollem Halse die Marseillaise. Auf Deutsch. Das klingt ganz anders als das Original, martialischer, entschlossener. Die dunklen Gestalten verwandeln sich in jene Wahlsieger, die dem rechtsextremen Lager angehören. Nun sind sie an der Macht. Vom Volk gewählt. Immer wieder wird die Szene kurz unterbrochen. Es müssen Details geklärt werden, z. B. die Musikeinsätze oder die Arrangements der Spieler im Raum. Und dann wird das Ganze wiederholt. Masken auf. Und wieder die dunkle Stimmung, die Vorahnung erzeugt von dem Kapitel, das folgen wird mit einer Präsidentin im Amt, die auf Abschottung setzt und deren Kurs das Land zwar souveräner machen soll, aber letztlich in ein wirtschaftliches Chaos stürzt. Springen wir an den Anfang der Probe zurück. Der lässt noch nichts erahnen von der Düsternis, der absurden Komik des Abends: Choreograf David Williams wärmt sich mit den Schauspielern auf. Sie tanzen zu Guter-Laune-Musik. Sie lachen, sie strahlen, sie sind zusammen. Denn auch wenn dieser Abend um eine Präsidentin kreist, ist es ein Ensemble-Stück. Die Schauspieler atmen zusammen. Sie sind eine Truppe. Ihr Politzirkus voller Machtkämpfe spielt

sich nur auf der Bühne ab. Was nicht heißt, dass nicht auch mal gestritten wird auf der Probe. Aber das ist eine Art Reibung, die genauso notwendig ist für einen kreativen Prozess wie das vertrauensvolle Miteinander. Die Probe geht weiter. Die verschiedenen Mittel, die sich am Ende zu einer großen Collage zusammenfügen sollen, werden aufeinander abgestimmt. Video und Musik, Chorarbeit und Arrangements auf der Bühne setzen sich organisch zusammen und erzählen mit den Schauspielern die Geschichte der Präsidentin. Politik wird in Szene gesetzt als ein Zusammenspiel verschiedener Kräfte. Jeder im künstlerischen Team ist Experte auf seinem Gebiet und dafür verantwortlich, dies in den Prozess einfließen zu lassen. Letztlich wie in der Politik, wo die verschiedenen Zuständigkeiten für die gesamtstaatliche Entwicklung unabdingbar sind. Die Probleme, mit denen ein Staat umzugehen hat, sind zu vielfältig, als dass sie von einem Einzelnen gelöst werden könnten. Im kleineren Maßstab wird auch so auf der Probe verfahren, mit der Regisseurin Cornelia Crombholz, die am Ende alles zusammensetzt. »Die Präsidentin« erzählt den Aufstieg und Fall einer Frau, die in einem gesellschaftlichen Vakuum mit ihren populistischen Themen punkten kann. In ihrem Rücken hocken aber bereits die Geier, um sie bei Gelegenheit vom Thron zu stoßen. Denn in politisch unsicheren Zeiten haben Eigeninteressen Hochkonjunktur. Das düstere Kapitel, das gerade erst seinen Anfang genommen hat, könnte so Hof und Türen für weitaus Beängstigenderes öffnen. Ausgang ungewiss. Auf der Probe ist das ein wenig anders: Nach 22 Uhr ist Schluss und erst am nächsten Morgen geht es weiter.


SCHAUSPIEL

RAUMSTATION PARADIES

Die Zukunft geht weiter … Zwei Schauspielpremieren in der Raumstation »Paradies«.

Erst kommt das Fressen … Regisseur Dominic Friedel im Gespräch mit Dramaturgin Laura Busch über seine Inszenierung des kapitalistischen Kammerspiels »Zeit der Kannibalen«, in dem drei skrupellose Unternehmensberater ihrem Größenwahn zum Opfer fallen. Was hat dich an dem Stoff gereizt? Ehrlich gesagt war es dieser super Titel – der hat bei mir die Fragen aufgeworfen: Was ist an dieser Finanz- und Wirtschaftswelt eigentlich kannibalisch? Und wie kannibalisch sind diese Menschen gegen sich selber? Das Klischee vom skrupellosen Kapitalisten ist seit den letzten Jahren sehr populär. Wie steht es um die drei Protagonisten hier? Diese Unternehmensberater haben natürlich eine

PREMIERE Funktion in ihrem System, es sind aber auch einfach Menschen, die arbeiten. Mich interessiert, was es sie als Menschen kostet, diesen Beruf überhaupt machen zu können. Was steckt hinter diesen Fassaden aus Gier, Überheblichkeit und Zynismus und wo sind diese Menschen auch so wie ich? Ist es eine besondere Herausforderung, ein Stück zu inszenieren, das eigentlich ein Film ist? Filme erzählen ihre Geschichten viel über Bilder. Das tut Theater auch, aber hier muss man die Bilder anders herstellen und obwohl ein Film technisch aufwendiger ist, scheint er doch deutlich leichter Realität zu schaffen. Theater erhebt allerdings auch nicht den Anspruch auf Realität, sondern hat die Möglichkeit und Notwendigkeit, dem Stoff etwas beizugeben, was der Film nicht leisten kann.

Zeit der Kannibalen Nach dem gleichnamigen Drehbuch von Stefan Weigl Für die Bühne bearbeitet von Johannes Naber Regie Dominic Friedel Raumbühne Christiane Hercher Kostüme Josefine Krebs Dramaturgie Laura Busch Mit Léa Wegmann, Uwe Fischer, Zlatko Maltar, Lukas Paul Mundas Premiere Fr. 4. 5. 2018, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Raumstation »Paradies« Vorstellungen 13. 5./27. 5. 2018

Dominic Friedel

Bonn Park

PREMIERE

Bonn Park und ein Kaleidoskop irrwitziger Begegnungen

Das Knurren der Milchstraße

In »Das Knurren der Milchstraße« trifft ein kleiner grüner Außerirdischer auf berühmte Menschen unterschiedlichster Couleur: Neben Trump, Kim Jong-un und der Frau, die die Sozialdemokratie rettet, kommen eine fette Heidi Klum, eine manisch-depressive Kassandra und Nicht-Manuel-Neuer zu Wort. Verantwortlich für dieses Kaleidoskop irrwitziger Begegnungen ist der junge Dramatiker Bonn Park: 1987 in Berlin geboren und aufgewachsen, studiert er zunächst Slawische Sprachen und Literatur in Berlin. Anschließend gastiert er an der Zürcher Hochschule der Künste im Fach Regie und hospitiert u. a. bei Frank Castorf. Ab 2011 studiert er dann Szenisches Schreiben und wird für sein erstes Stück »Die Leiden des Jungen Super Mario in 2D« mit dem Innovationspreis des

von Bonn Park Eine Produktion aus der Reihe »Sprungbrett«

Heidelberger Stückemarktes ausgezeichnet. Sein Stück »Traurigkeit & Melancholie oder Der aller aller einsamste George aller aller Zeiten« wird 2014 mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis bedacht und ein Jahr später in Bonn uraufgeführt. Nachdem Bonn Park mit »Das Knurren der Milchstraße« 2017 den 1. Preis des Stückemarktes beim Berliner Theatertreffen gewinnt, bringt er es selbst im September 2017 am Theater Bielefeld zur Uraufführung. In der Reihe »Sprungbrett« am Theater Magdeburg widmet sich nun der Regieassistent Moritz Gärber dieser Science-Fiction-Revue.

Regie Moritz Gärber Bühne/Kostüme Nadine Hampel, Josefine Krebs Dramaturgie Maiko Miske Mit Maike Schroeter, Carmen Steinert Premiere Fr. 26. 5. 2018, 19.30 Uhr Schauspielhaus/Raumstation »Paradies« Vorstellungen 1. 6./9. 6. 2018

9


JUNGES THEATER SCHAUSPIEL

Mittendrin statt nur dabei! V Mozarts Singspiel »Die Entführung aus dem Serail« als Kinderoper zum Mitmachen

PREMIERE

Die Entführung aus dem Serail Kinderoper zum Mitmachen nach Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Johann Gottlieb Stephanie dem Jüngeren Musikalische Bearbeitung von Wendelin Bitzan Ab 6 Jahren Musikalische Leitung Pawel Poplawski Regie Sebastian Gruner Bühne Sopie Lenglachner Kostüme Henrike K. Fischer Dramaturgie Eva Bunzel Mit Cem Göktas, Lisa Mostin, Maria Sardaryan, Peter Diebschlag, Benjamin Lee, Paul Sketris Magdeburgische Philharmonie Premiere Fr. 1. 6. 2018, 11.00 Uhr Opernhaus/Bühne Vorstellungen 5. 6./10. 6. /11. 6./12. 6. 2018

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»3, 2, 1, stehen!« Die Schüler finden sich aus einer Bewegung in Gruppen mit vorgegebener Personenzahl zusammen und stellen aus dem Stegreif eine Situation dar. Gerade ist »Jemanden befreien« mit fünf Personen an der Reihe. Die Ideen sind vielfältig und kreativ. Wie wird das nächste Bild mit dem Titel »Eine weise Entscheidung treffen« aussehen? Alle Situationen sind in der Handlung des berühmten Singspiels »Die Entführung aus dem Serail« von Wolfgang Amadeus Mozart zu finden, auf dessen Besuch sich die 6- bis 12-jährigen Schüler unter Anleitung von Musiktheaterpädagoge Matthias Brandt vorbereiten. Das Theater Magdeburg präsentiert in der erfolgreichen Reihe der Kinderopern zum Mitmachen in dieser Spielzeit »Die Entführung aus dem Serail« in einer eigens für Kinder erstellten Fassung auf der Bühne des Opernhauses. Das Besondere an diesem deutschlandweit einzigartigen Format der MitmachOper ist es, die Kinder aktiv an das Musiktheater heranzuführen. Statt nur Zuschauer zu sein, können sie durch den Einsatz selbstgebastelter Requisiten am Geschehen der Vorstellung teilhaben sowie ausgewählte Chöre mitsingen. Dazu bekommt jedes Kind ein Heft, das die Lieder, Bastelanleitungen für Requisiten sowie eine spielerische Heranführung an die Handlung, die Personen und Orte des Werks enthält. Jede Klasse erhält zudem eine CD mit den Chören, um sich im Vorfeld optimal auf den Opernbesuch vorzubereiten. In einem Workshop lernen die Schüler nicht nur das Singspiel und die Mitsing-Lieder kennen, sondern erfahren spielerisch, wie Theater entsteht. Nach Bewegungs- und Darstellungsübungen im Raum erschließen sich die jungen Opernbesucher die Handlung des Stücks. Gespannt folgen sie dabei der Erzählung des Musiktheaterpädagogen und bringen sich mit großen Karten, auf denen die Namen der Figuren des Singspiels notiert sind, ein. Darauf findet sich jeweils ein Symbol zu deren Persönlichkeit und gemeinsam erstellt die Klasse damit ein Schaubild, um die Figurenkonstellation zu verdeutlichen. Nun kommt Musik ins Spiel. Die Schüler entdecken selbst, wie viel Spaß es machen kann, eigene Klangbilder zu erfinden, und probieren mit einigen musikalischen Hilfsmitteln aus, wie ein Serail klingen könnte: Hier plätschert Wasser, dort weht der Wind, dahinten singt jemand am offenen Fenster, gefolgt von Schritten der Wache. Die Kinder lernen, dass

Musik Situationen und Figuren verdeutlichen kann, und nähern sich somit Mozarts Komposition und dem gemeinsamen Singen der Mitmach-Chöre an. Schon bald tönt es im Klassenzimmer: »Singt dem großen Bassa Lieder!«. Die Lust am Singen steht dabei im Vordergrund und schnell werden die Melodien zu richtigen Ohrwürmern bei den jungen Sängern. Zusammen mit ihren engagierten Lehrkräften arbeiten die Schüler nach dem Workshop im Unterricht weiter: Bis zum Vorstellungsbesuch werden die Lieder weiter geübt und verschiedene Requisiten gebastelt. Auch eine Taschenlampe wird benötigt, um Belmonte den nächtlichen Weg in den Palast zu leuchten. Anmeldungen für Schulklassen sind noch möglich! Mit einer Nachmittagsvorstellung am So. 10. 6. 2018 um 16.00 Uhr ist die Oper auch für einen Familienbesuch bestens geeignet. Eine Stunde vor dieser Vorstellung besteht die Möglichkeit, im Wagnerfoyer gemeinsam die Mitsing-Chöre zu üben.


KONZERT

Von wegen unspielbar! Zwei virtuose Solokonzerte mit Antje Weithaas und Markus Finkler sind die Höhepunkte der letzten beiden Sinfoniekonzerte der Saison.

»Es ist pure Musik.« »Treffen sich ein Amerikaner, ein Franzose, ein Finne, ein Taiwaner und ein Deutscher …« – was der Anfang eines Witzes sein könnte, findet im Mai auf der Bühne des Theaters Magdeburg statt. Denn internationaler könnte das Programm des 9. Sinfoniekonzerts kaum sein. Drei Kontinente und fünf Länder sind vertreten, wenn Dirigent Shao-Chia Lü Werke von Leonard Bernstein, Henri Tomasi und Jean Sibelius dirigiert und der 1. Solotrompeter Markus Finkler spielt. Shao-Chia Lü kennt die Heimatländer der Komponisten aus eigener Erfahrung, denn er studierte an der Indiana University in den USA und dirigierte u. a. das Philharmonische Orchester Helsinki sowie das Orchestre National de France und das Orchestre National d’le de France. Das Programm ist aber

9. Sinfoniekonzert nicht nur international, sondern auch modern. Mit dem Spätromantiker Jean Sibelius knüpft Shao-Chia Lü für sein Debüt am Pult der Magdeburgischen Philharmonie an das romantische Programm des 8. Sinfoniekonzerts an und führt dann mit den nach der Jahrhundertwende geborenen Komponisten Bernstein und Tomasi weiter Richtung Gegenwart. Das Konzert für Trompete und Orchester des Franzosen Henri Tomasi war ein Auftragswerk des Pariser Konservatoriums. Zunächst galt es als unspielbar. Heute ist es ein »Trompeten-Klassiker« des 20. Jahrhunderts und Tomasis bekanntestes Werk. Er selbst nannte es »pure Musik« und seinen Versuch, »alle expressiven und technischen Möglichkeiten der Trompete, von Bach bis zur Gegenwart« zu verknüpfen.

Leonard Bernstein Divertimento für Sinfonieorchester Henri Tomasi Konzert für Trompete und Orchester Jean Sibelius Lemminkäinen-Suite op. 22 Markus Finkler Trompete Magdeburgische Philharmonie Shao-Chia Lü Dirigent Do. 17. 5. 2018, 19.30 Uhr Fr. 18. 5. 2018, 19.30 Uhr Opernhaus/Bühne

10. Sinfoniekonzert Johannes Brahms Akademische Festouvertüre Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Klavierquartett g-Moll op. 25 in der Instrumentierung von Arnold Schönberg Antje Weithaas Violine Magdeburgische Philharmonie GMD Kimbo Ishii Dirigent Do. 7. 6. 2018, 19.30 Uhr Fr. 8. 6. 2018, 19.30 Uhr

Markus Finkler

Antje Weithaas

Opernhaus/Bühne

Berühmte Geigerin mit »echt männlicher Heiterkeit«

6. Kammerkonzert

»Eine reife Frucht der Freundschaft zwischen Joachim und Brahms ist das neue Violinkonzert von Brahms, das Joachim dem Wiener Publikum zum ersten Male vorspielte. Ein Werk von hohem, starkem Wuchs, dabei von jener ruhigen, echt männlichen Heiterkeit, die zu unserer Freude immer mehr Boden gewinnt im Gemüte des Komponisten.« Was auch immer man von dem Männer- bzw. Frauenbild des Musikkritikers Eduard Hanslick halten mag – er hörte in dem Konzert des Norddeutschen Brahms, der zeitlebens mit der Lebensart seiner Wiener Wahlheimat fremdelte, zu Recht einen neuen, leichteren Ton, der im abschließenden Rondo, einem Allegro giocoso, geradezu verspielt daherkommt: »Der Ausdruck ›giocoso‹ findet sich meines Wissens hier zum ersten Mal bei

Werke von Ferdinand David, Franz Schubert, Gustav Mahler, Carl Reinecke, Richard Strauss

Brahms, dem wenig ›giocosen‹. In diesem Finale aber setzt die Geige wirklich lustig ein, mit einem schneidig leutseligen Thema, das unter manchem Bogen leicht ausarten dürfte.« Glücklicherweise wird im abschließenden Sinfoniekonzert der Saison nichts »ausarten«, da die weltbekannte Geigerin Antje Weithaas äußerste Virtuosität und hohen Kunstverstand mit unprätentiöser Bodenständigkeit verbindet. Weithaas, die mit so bedeutenden Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra London und dem Los Angeles Philharmonic zusammenarbeitet, kommt nach nur 15 Monaten bereits zum zweiten Mal nach Magdeburg, was nicht nur die Musiker und GMD Ishii, sondern vor allem das Publikum beglücken dürfte.

Raffaela Lintl Sopran Georg Dengel Klarinette Ueli Bitterli Horn Pawel Poplawski Klavier So. 27. 5. 2018, 11.00 Uhr Schauspielhaus/Foyer

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EXTRAS

Vorstellung der neuen Spielzeit 2018/2019 Generalintendantin Karen Stone präsentiert zusammen mit ihrem Team die Saison 2018/2019 am Do. 3. 5. 2018, 11 Uhr im Opernhaus. Hierzu sind alle Zuschauerinnen und Zuschauer sehr herzlich eingeladen! Neben acht Premieren im Musiktheater, davon einer Uraufführung, und der großen Musicalneuproduktion des DomplatzOpenAirs 2019 sowie drei Uraufführungen im Ballett zeigt das Schauspiel zehn Neuinszenierungen, darunter vier Uraufführungen. Das Junge Theater führt Kinder und Jugendliche mit fünf Premieren aus allen Sparten an die Welt des Theaters heran. Die Magdeburgische Philharmonie hat sich wieder gefeierte Solisten und Dirigenten für

ihre Sinfoniekonzerte eingeladen und hat darüber hinaus von manch einem imagefördernden Gastspiel zu berichten. Viel Neues gibt es außerdem über Abonnements und Kartenverkauf sowie lohnenswerte Vorteile für Theaterbesucherinnen und Theaterbesucher zu erfahren. Im Anschluss an die Pressekonferenz können gleich Karten für die gesamte Spielzeit an der Theaterkasse erworben werden. Nur einen Tag später, am 4. 5. 2018, können dann auch die Schulen bereits ihre Reservierungen für das Weihnachtsmärchen und andere Inszenierungen tätigen. Alle Informationen auch im Spielzeitheft und auf www.theater-magdeburg.de!

Spenden Sie für Ihren King!

THE TRUE STORY OF KING KONG

»Bares für Rares« ließe sich in Anlehnung an die bekannte TV-Sendung über die derzeit laufende Crowdfunding-Aktion des Opern- und Ballettfördernetzwerkes FEDORA für das innovative Opernprojekt »The True Story of King Kong« sagen. Hier geht es jedoch darum, für die Kammeroper mit Puppen von Jeffrey Ching, die am 16. 3. 2019 im Schauspielhaus uraufgeführt wird, zu spenden. Denn allein eine Puppe kostet das Puppentheater in der Herstellung rund 2.000 €. Doch wer wird bei den Puppen aus Magdeburg nicht schwach? Spenden geht ganz einfach: Auf die Seite www.fedora-platform.com gehen, auf »Donate« (spenden) oben rechts klicken,

KARTENPREISE Oper / Operette / Ballett 12 – 31 € (erm. 8 – 22 €) Musical 17 – 37 € (erm. 13 – 28 €) Sinfoniekonzerte / Konzerte Extra 15 – 30 € (erm. 10 – 19 €) Schauspiel Bühne 20 € (erm. 10 €) Schauspiel Studio 17 € (erm. 9 €) Schauspiel Foyer / Kammerkonzert / Junges Theater 15 € (erm. 8 €) SWM-Card 10 % Rabatt Sparkassentag 20 % Rabatt Netter Preis im Opernhaus jede Karte 18 €, im Schauspielhaus jede Karte 13 € Folgen Sie uns auch auf

»The True Story of King Kong« auswählen, Ihren Wunschbetrag eingeben und mit Kreditkarte (Visa oder MasterCard) zahlen. Das über die SpendenPlattform von FEDORA gesammelte Geld für die zeitgenössische Opernproduktion in Kooperation mit dem Puppentheater geht komplett in die Inszenierungskosten, die für den FEDORA-Generali-Preis nominiert ist und nun sogar im »Handelsblatt« erwähnt wurde. Was gibt es Sinnvolleres, als mit jedem noch so kleinen Betrag dafür zu sorgen, dass sich die Kultur in Magdeburg mit Hilfe seiner Bürger weiterentwickeln kann? Spenden Sie also mit und freuen Sie sich auf Ihren King Kong!

KASSE IM OPERNHAUS Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg Mo.– Sa. 10.00 –19.30 Uhr An allen Vorstellungstagen bis 18.30 Uhr, danach nur Vorstellungskasse, kein Abo- oder Vorverkauf.

KASSE IM SCHAUSPIELHAUS Otto-von-Guericke-Straße 64, 39104 Magdeburg Vorstellungskasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Abo- oder Vorverkauf im Opernhaus. Tel.: (0391) 40 490 490, E-Mail: kasse@theater-magdeburg.de Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. www.theater-magdeburg.de

Bildnachweise Nilz Böhme (Titelbild »Kleinbürger Hochzeit«), Ulrich Schulz (S. 2 Bühnenbildmodell), Maura Morales Privat (S. 3 Maura Morales ), Sergio Ruiz (S. 3 María Rovira ), Andreas Lander (S. 3 »Raymonda«), Sportfotos Magdeburg (S. 5 Mario Kallnik), 2und40 (S. 5 Jesko Döring), Stadtmarketing Magdeburg (S 5. Georg Bandarau), Andreas Lander (S. 5 Sandra Yvonne Stieger ) privat (S.5 Marc-Henrik Schmedt), Katja Kuhl (S. 5 Maurice Gajda), Marcel Keller (S. 8 Illustration Harfouch), Christian Kleiner (S. 9 Dominic Friedel), Niklas Vogt (S. 9 Bonn Park), Julia Zieger (S. 10 Illustration »Entführung aus dem Serail«), Katrin Wiegand (S. 11 Markus Finkler), GiorgiaBertazzi (S. 11 Antje Weithaas), SanSerif (S. 12 Cover Spielzeitheft), Claudia Heynen Gestaltung, istock.com/CSA-Archive Illustration (S. 12 Plakat »The True Story of King Kong«) Impressum Hrsg: Theater Magdeburg Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg | Generalintendantin: Karen Stone | Redaktion: Christine Vilinger | Texte: Dramaturgie, Marketing/Kommunikation | Satz und Layout: Claudia Heynen | Druck und Reproduktion: Media Print Barleben GmbH | THEMA Theaterzeitung – eine Beilage der Tageszeitung »Volksstimme« vom 27. 4. 2018

THEMA Mai/Juni/Juli 2018  

Das Theater-Magazin des Theaters Magdeburg. Ausgabe 48.

THEMA Mai/Juni/Juli 2018  

Das Theater-Magazin des Theaters Magdeburg. Ausgabe 48.

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