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theaterhagen

Spielzeit 2020/21


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Spielzeit 2020/21


Oper / Operette / Musical / Rockshow WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN (… IST DER TAG AM NÄCHSTEN) Deutsch-Rock-Punk-Pop-Theater-Party | Premiere 6.9.2020 DIE EINSAME INSEL (L‘ISOLA DISABITATA) von Joseph Haydn MARYLIN FOREVER von Gavin Bryars Ein Opern-Doppelabend | Premiere 12.9.2020 DIE BLUME VON HAWAII Operette von Paul Abraham | Premiere 24.10.2020 OVIDS GESCHICHTEN Ein experimentell-klassisch-jazziges Musik-Theater frei nach Ovids Metamorphosen | Premiere 1.11.2020 MONTHY PYTHON’S SPAMALOT Musical von Eric Idle und John Du Prez | Premiere 28.11.2020 WINTERREISE – DER GANZE ZYKLUS Liederzyklus von Franz Schubert | Premiere 5.12.2020 DER LIEBESTRANK (L’ELISIR D’AMORE) Komische Oper von Gaetano Donizetti | Premiere 16.1.2021 SALOME Oper von Richard Strauss | Premiere 5.3.2021 ANATEVKA Musical von Jerry Bock | Premiere 27.3.2021 TRI SESTRY (DREI SCHWESTERN) Oper von Peter Eötvös | Premiere 8.5.2021 HEROES Rock-Pop-Grunge-Theater-Party | Premiere 5.6.2021 REGENBOGENGALA Spartenübergreifender Benefizgala-Abend zum Ausklang der Saison | 3.7.2021 ZAR UND ZIMMERMANN Komische Oper von Albert Lortzing | Noch kein Wiederaufnahmetermin ORPHEUS UND EURYDIKE (ORFEO ED EURIDICE) Oper von Christoph Willibald Gluck | Noch kein Wiederaufnahmetermin


Ballett PROLOG – SCHWANENSEE – AUFGETAUCHT Ballett von Marguerite Donlon, Musik: P. Tschaikowsky u.a. | Premiere 5.9.2020 „ZART“ Ballett von Marguerite Donlon und Francesco Vecchione | Premiere 3.10.2020 SUBSTANZ 2020/21 Other Perspectives | Premiere 4.12.2020 CASA AZUL – INSPIRED BY FRIDA KAHLO Ballett von Marguerite Donlon, Musik von Claas Willeke u.a. Wiederaufnahme 9.12.2020 SCHWANENSEE – AUFGETAUCHT Ballett von Marguerite Donlon, Musik: P. Tschaikowsky u.a. | Premiere 13.2.2021 ART IS A DIRTY JOB BUT SOMEONE HAS TO DO IT / NICHT FÜR DICH Choreographien von Antony Rizzi und Sara Peña | Premiere 27.5.2021

Schauspiel WOYZECK Eine LiveMusikKlassikerShow nach Georg Büchner | Wiederaufnahme 12.9.2020 entfä WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS llt Komödie . Tournee-Theater Thespiskarren | 24.9.2020

NATHAN Eine Theaterparabel von Gotthold Ephraim Lessing | Premiere 26.9.2020 DIE FEUERZANGENBOWLE Komödie nach dem Roman von Heinrich Spoerl . Altonaer Theater | 2.1.2021 BEI ANRUF MORD Krimi-Klassiker von Frederick Knott . Gastspiel a.gon München | 10.3.2021 FALSCHE SCHLANGE Psycho-Thriller von Alan Ayckbourn . Tournee-Theater Thespiskarren | 21.3.2021 DREI SCHWESTERN Drama in vier Akten von Anton Tschechow | Premiere 17.4.2021


Kabarett TINA TEUBNER UND BEN SÜVERKRÜP Wenn du mich verlässt komm ich mit | 25.10.2020 CHIN MEYER Leben im Plus | 17.1.2021 ROBERT GRIESS Hauptsache, es knallt! | 7.3.2021 CHRISTIAN EHRING Bekannt aus Extra 3 und ZDF heute Show | 10.4.2021 CHRISTINE PRAYON Abschiedstour | 9.5.2021 ALFONS Jetzt noch deutscherer | 18.6.2021

Sonderveranstaltungen LUTZ GÖRNER entfä llt – Seine Musik | 8.10.2020 Ludwig van Beethoven – Sein Leben entfä EAT MY SHORTS llt Hagener Kurzfilmfestival | 6.11.2020

GUILDO HORN & DIE ORTHOPÄDISCHEN STRÜMPFE

Die Weihnachtsshow 2020 | 17. + 18.12.2020

Konzerte 10 SINFONIEKONZERTE, 9 KAMMERKONZERTE, 4 FAMILIENKONZERTE, KRABBELKONZERTE, SONDERKONZERTE

Kinder- und Jugendtheater TRANSFORMMATES Ein digitales Metamorphosen Adventure Game von Anja Schöne frei nach Ovid, 12+ | Wiederaufnahme 6.9.2020


DIE MEERJUNGFRAU IN DER BADEWANNE Ein Erzähtheater von Tim Sandweg, 7+ | Wiederaufnahme 16.9.2020 PARDAUZ Ein TanzObjektTheaterSpaß von Anja Schöne und Ensemble, 3+ Wiederaufnahme 20.9.2020 POLKA FÜR IGOR Ein Zirkustheater von Anja Schöne, 4+ | Premiere 4.10.2020 STIPPVISITE RUND UM DIE WELT Entdeckungsreisen nach Indien und Ägypten, 3+ | ab 10.10.2020 STERNENSTAUB Ein Theatererlebnis mit Musik von Anja Schöne und Anne Schröder, 2+ Wiederaufnahme 13.10.2020 ALICE IM WUNDERLAND Ein fantastisches Märchen zur Weihnachtszeit von L. Carroll | Premiere 7.11.2020 DIE EISKÖNIGIN Eine TanzTheaterReise von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen, 5+ Wiederaufnahme 29.11.2020 MARIA UND JOSEF entfä llt Eine Weihnachtsgeschichte, 8+ | Wiederaufnahme 6.12.2020 MÄDCHEN WIE DIE Eine Coming-out-of-the-Cage Geschichte von E. Placey, 13+ | Premiere 12.12.2020 STADT DER KINDER Eine TheaterUtopie von Anja Schöne & Ensemble, 10+ | Premiere 7.2.2021 PINIENKERNE WACHSEN NICHT IN TÜTEN Ein WeltEntdeckungsStück von P. Fünfeck, 5+ | Premiere 20.3.2021 DER FLIEGENDE KOFFER Ein Theaterabenteuer von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen, 2+ Wiederaufnahme 27.3.2021 MAX UND MORITZ Eine Oper in 7 Streichen von Andres Reukauf und Holger Potocki mit Kindern für Kinder frei nach Wilhelm Busch, 6+ | Premiere 9.5.2021


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Bewegung und Stillstand verkörpern uns die Zeit. Und „Zeit“ könnte man als untergründiges Thema der Spielzeit 2020/21 erkennen, weil die Thematisierung subjektiver Zeiterfahrung sich in einigen Produktionen genauso wiederfindet wie die historischer Zeiten als „Epochen“. Und Ironie der Geschichte scheint zu sein, dass dieses Thema unter den Bedingungen der Corona-Pandemie nun besondere Bedeutung erhält: Zwischen Quarantäne, Abstandswahrung und Versuchen zur Re-Normalisierung unseres Alltags spüren wir jedenfalls, dass unsere Welt 2020 in besondere Zeitläufte eingestiegen ist. Und die Unsicherheit, was wir unter welchen Bedingungen anbieten dürfen, ist für das Theater dabei natürlich das größte Problem. Ausbalanciert zwischen Verlässlichkeit und Flexibilität, haben wir einen Spielplan aufgestellt, der im Zettelkasten seine Metapher gefunden hat. In dem als Datenkasten 2020/21 präsentierten Spielplan können alle Produktionen durch den Austausch der entsprechenden Zettel ersetzt werden: Falls wir etwas erneut ändern müssen, drucken wir einen Zettel, der in Ihrem Datenkasten 2020/21 einfach den alten ersetzt! Ähnlich flexibel gehen wir mit den Abonnements um, die wir stark reduziert anbieten, so dass Abonnenten Vorstellungen im ersten Teil der Spielzeit mit vorhandenen Gutscheinen ohne zusätzliche Geldausgabe besuchen, gleichzeitig aber ihr verbilligtes Abonnement auch behalten und im zweiten Teil der Spielzeit nutzen können. Schließlich ist durch die Verschiebung von Premieren der Spielplan im Großen Haus für 2020/21 für manche vielleicht sogar besonders attraktiv geworden: Die Operette Die Blume


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von Hawaii steht neben dem Spaß und schönsten Gesang garantierenden Liebestrank von Donizetti. Und gleich zwei neue Musicals, nämlich Anatevka und Monty Python’s ­Spamalot stehen neben zwei neuen Rock-Shows als theatrale Musik-Events: Wenn die Nacht am tiefsten (... ist der Tag am nächsten) als deutsche Antwort auf Take a Walk on the Wild Side und die neue Rock-Pop-Grunge-Show mit dem von David Bowie stammenden Titel Heroes. Die Oper Salome von Richard Strauss von 1905 und die erst 1998 uraufgeführte Oper Tri Sestry (Drei Schwestern) von Peter Eötvös – zwei erfolgreiche Werke, die Anfang und Ende des 20. Jahrhunderts zu markieren scheinen – sowie ein Opern-Doppelabend als Überraschungsspielzeitbeginn runden den Kanon ab. Als eigene Schauspielproduktion präsentieren wir das Drama Drei ­Schwestern von Anton Tschechow aus dem Jahre 1900, das die unmittelbare Vorlage zur Oper von Eötvös darstellt. Unser Spiel­plan lässt so den Vergleich der Genres am iden­ tischen Stoff zu. Marguerite Donlon mit ihrer zweiten Hagener Ballett-Spielzeit, das Konzertprogramm von GMD Joseph Trafton in der Stadthalle und Anja Schönes Spielplan im LUTZ bieten selbstverständlich und zusätzlich je eigene Schwerpunkte. Und eigentlich sollte 2021 Bühnenball-Jahr werden, doch den verschieben wir auf 2022! Aber dann lassen wir es zu Karneval wieder richtig knallen ... Zu all dem sind Sie herzlich eingeladen! Francis Hüsers


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Planen für eine Umplanung 1787 schrieb W.A. Mozart ein Musikalisches Würfelspiel, in dem mittels einer Tabelle und Würfeln neue Stücke „ausgewürfelt“ werden. Mit diesem kreativen Konzept ergeben sich endlose Kombinationen von Taktreihenfolgen, die aber immer zu einem organischen und melodischen Ergebnis führen. In der aktuellen Situation befinden wir uns in einer Art ernstem Würfelspiel, wobei die Takte und Spielregeln sich immer wieder ändern. Wenn man eine Ereigniskarte zieht, beginnt die Spiel(plan)planung wieder von vorne. Sie sind herzlich eingeladen, uns auf diesem seltsamen Weg des Spielplan-Planspiels zu begleiten! Aus gegebenem Anlass war die Aufführung der 9. Sinfonie von Beethoven im Juni 2020 nicht möglich – umso gespannter eröffnen wir die neue Spielzeit mit Beethovens Coriolan-Ouvertüre und seiner 7. Sinfonie. Geplant ist, dass die berührende und energische junge Geigerin Bomsori Kim, Gewinnerin des ARD- und Wieniawski-­Wettbewerbs, an diesem Abend im Violinkonzert von Mendelssohn musizieren wird. Da kommt das „Würfeln“ ins Spiel, denn für den Fall, dass Abstandsregelungen und Aerosole keine Bläsergruppen zulassen, würde sie stattdessen mit einem Konzert Mozarts auftreten. In meiner vierten Spielzeit mit dem wundervollen Philharmonischen Orchester Hagen möchte ich unseren Musiker*innen noch mehr Gelegenheit geben, sich solistisch zu präsentieren. Mozarts Sinfonia Concertante bietet unseren Solo-Bläsern viele Möglichkeiten, sich mit ihrem exquisiten Zusammenspiel zu


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profilieren. Unser 1. Konzertmeister Shotaro Kageyama wird bei Rimski-Korsakows Scheherazade draufgängerisch auf hoher See unterwegs sein, und Solo-Oboistin Fanny Kloevekorn wird in Nigel Westlakes Oboenkonzert Spirit of the Wild ein musikalisches Feuerwerk abliefern, das Sie auf der Oboe nicht für möglich gehalten hätten. Wie ein roter Faden zieht sich die Musik Rachmaninows durch meine Amtszeit. In dieser Spielzeit erleben wir das 2. Klavierkonzert, gespielt vom 21-jährigen Wunderpianisten Daniel Kharitonov, dem Solisten meines ersten Konzertes hier in Hagen. Hochvirtuos bleibt es an diesem Abend mit Bartóks schmissigem Konzert für Orchester. Ich freue mich sehr auf eine junge und mir persönlich bekannte finnische Komponistin, Outi Tarkiainen, deren Kompositionen sich durch einen feinsinnigen Farbenreichtum auszeichnen. Hören Sie im gleichen Konzert den schon bestens in Hagen eingeführten Roger Muraro mit dem „Ägyptischen“ Klavierkonzert Nr. 5 von Camille Saint-Saëns. Bach (Vater und Sohn), Beethoven, Bruckner, Brahms, Bartók – alle großartigen „B“-Komponisten sind und bleiben im Spiel, wenn auch eventuell ausgetauscht und mit kleiner besetzten Stücken. Wir stellen uns darauf ein, flexibel zu sein – denn trotz allem: Je größer der Planungsaufwand, desto erfreulicher die Umsetzung, wenn wir dann für Sie spielen können. In diesem Sinne, Ihr Joseph Trafton


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Vorwärts. Liebes Publikum, liebe Freunde des Balletts, zunächst einmal danke ich Ihnen, dass Sie mir das Gefühl gegeben haben, so willkommen zu sein. Es war wirklich wunderbar, Sie als Publikum und viele von Ihnen als Einzelpersonen kennen zu lernen. Ihre Neugierde und Ihre Fragen haben mich inspiriert, Ihr Feedback und Ihre Gedanken haben mich ermutigt. Ihre Anwesenheit hat uns alle sehr glücklich gemacht. Theater: Ein Ort, an dem alles möglich ist – wo Schwäne tanzen und Menschen fliegen können. Wo Hans-Günther und Mohammed darüber diskutieren, ob Frida Kahlo oder Orpheus das Recht hatten, sich das Leben zu nehmen. Wo Gertrud und Élodie darüber diskutieren, ob Rotbart wirklich Siegfrieds Vater war und warum der Schwan überhaupt sterben musste. Das Theater ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen, die zusammenkommen, um eine grundlegende menschliche Emotion – die Neugier – zu teilen und die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Theater ist meiner Meinung nach kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, die wir im Miteinander suchen. Ein Zusammenkommen, um uns über Inhalte, die uns alle aktuell bewegen, auseinanderzusetzen. Durch Tanz Brücken zu bauen, die verbinden, war vorrangiges Ziel für unsere erste Spielzeit, und wir sind stolz darauf, dass so viele dieser Samen gesät wurden und nun blühen. Mit Unterstützung der Ballettfreunde und der Sparda-Bank West eG ist es uns gelungen, unsere Jugendcompany iMOVE HA zu initiieren und aufzubauen. Viele von Ihnen haben den ersten Auftritt erleben und feiern können. Für mich als Ballettdirekto-


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rin ist es immer eine große Motivation, der jungen Bevölkerung Tanz nahe zu bringen und Talente aus unserem eigenen Umfeld zu suchen. Bereits in der ersten Spielzeit konnten wir europaweite Kooperationen mit Tanzhochschulen etablieren und haben erfolgreich ein Elevenprogramm gestartet. Talente zu erkennen und umfassend zu fördern ist Dank der großartigen Unterstützung durch die Ballettfreunde möglich geworden. Auch unser Projekt ZeichenTanz, das Zuschauer*innen mit Gehörbeeinträchtigung die musikalischen Hintergründe parallel zum Erleben der Aktionen auf der Bühne durch gebärdensprachliche Begleitung erläutert, wurde mit großer Resonanz aufgenommen und wird weitergeführt. Mit unserem Motto für diese Saison „Andere Perspektiven“ möchten wir die Türen des Theaters inhaltlich, ästhetisch und formal noch weiter öffnen und mit unserem vielgestaltigen Programm für das Ballett gleichermaßen die lokalen und regionalen Besucher*innen bewegen, wie auch mit unseren internationalen Gästen den Blick in die Welt tun, auf dass die Welt nach Hagen schaut. Mit Ihnen, Dank Ihnen und Ihrer Neugier! Manchmal ist es unmöglich, Dinge zu ändern, aber ich glaube, dass es möglich ist, unsere Sichtweise zu ändern. Das Gewöhnliche oder Alltägliche in etwas Außergewöhnliches zu verwandeln und dabei stets die Qualität und Einzigartigkeit im Vordergrund zu halten, ist mein Wunsch für uns alle in dieser Saison. Marguerite Donlon


8 | Spielzeit 2020/21

wild und frei – so wollen wir unsere Fantasie auf die Reise schicken, um Theatererlebnisse voller Humor, Überraschungen und Momente zum Staunen und Sich-Verzaubern-Lassen für unser Publikum zu schaffen. Das Theater ist im besten Fall ein Ort der Reflexion und des Neudenkens – ein Schutzraum für die Freiheit der Gedanken. Diesen Raum wollen wir vor allem unseren jungen Zuschauer*innen öffnen: In zahlreichen Workshops und kreativen Projekten können alle ihre Fantasie schweifen lassen und ihre künstlerischen Fähigkeiten ausprobieren. Unsere neuen Theaterproduktionen beschäftigen sich alle auf unterschiedliche Weise mit den Rechten von Kindern und Jugendlichen. Wir wollen dafür eintreten, dass jeder junge Mensch die Möglichkeit hat, wild und frei aufzuwachsen und sich zu entwickeln und gleichzeitig davor beschützt wird, Freiwild zu werden. Denn trotz UN-Kinderrechtskonvention müssen junge Menschen für ihr Recht auf Zukunft auf die Straßen gehen, wächst die Kinderarmutsrate, gibt es keine gleichen Bildungschancen, sind immer noch zu viele Kinder Gewalt und Missbrauch ausgesetzt und werden nicht befragt, wenn es um Entscheidungen geht, die ihr Leben betreffen. Doch nur, wenn wir alle für das Wohl der Kinder eintreten, kann es der gesamten Gesellschaft gut gehen. Auf der Grundlage dieser Überlegungen haben wir einen Spielplan zusammengestellt, der laut aufmerksam und sich leise Gedanken macht, der mal anarchisch, mal poetisch und immer verspielt daherkommt. Wir beginnen mit einer Untersuchung des Verhältnisses der Religionen untereinander in Lessings Nathan. Danach betritt ein großer Meister der Fabulierkunst


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die Lutz Bühne: Immer, wenn die Polka für Igor ertönt, erwachen in dem alten Zirkushund die Erinnerungen an seine große Vergangenheit in der Manege. Um die Rechte von jungen Frauen und den Kampf um Gleichberechtigung und gegen Mobbing geht es in Evan Placeys Stück Mädchen wie die. Direkt zu Spielzeitbeginn machen wir uns auf den Weg zu den jungen Hagener*innen und finden heraus, was sie über ihre Rechte wissen und was sie sich für die Zukunft wünschen. Aus den Ergebnissen dieser Recherche wird das Stück Stadt der Kinder entstehen, das in einer Kombination aus Spiel, Tanz, Musik und Film eine Vision für eine wahrhaft kindgerechte Welt ins Lutz bringt. Mit dem ebenso lustigen wie philosophischen Weltentdeckerstück Pinienkerne wachsen nicht in Tüten setzen wir unsere wunderbare Kooperation mit dem Philharmonischen Orchester Hagen fort und erzählen mit viel Musik und noch mehr Spaß, wie sich Herr Grand mit dem Denkschuh die Welt erdenkt. Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit den beliebten Protagonist*innen aus sternenstaub, pardauz, Die Eis­k önigin, In 80 Tagen um die Welt und Woyzeck. Mobil sind wir auch wieder unterwegs und reisen mit unseren Produktionen zu allen Orten, an denen Theater gewünscht wird. Kommt vorbei, werdet Kompliz*innen und lasst uns gemeinsam die Welt neu denken – wir freuen uns auf Euch!! Herzlich, Anja Schöne


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PROLOG – SCHWANENSEE – AUFGETAUCHT Ballett von Marguerite Donlon Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky, Sam Auinger und Claas Willeke Konzept, Choreographie und Bühne Musikalische Leitung Kostüme Licht Video Dramaturgie Choreograph. Assistenz

Marguerite Donlon Rodrigo Tomillo Markus Maas Hans-Joachim Köster Denislav Kaner, Zachary Chant Waltraut Körver Francesco Vecchione

Odette: Jeong Min Kim / Filipa Amorim; Odile: Amber Neumann / Ambre Twardowski; Sigfrieds Mutter: Noemi Emanuela Martone / Sara Peña; Sigfried: Dario Rigaglia / Ciro Iorio; Rotbart: Alexandre Démont; Schwäne: Gennaro Chianese, Antonio Moio, Federica Mento | Philharmonisches Orchester Hagen Wiederaufnahme am Samstag, 5. September 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 23.9. (19.30 Uhr), 18.10.2020 (18.00 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé Marguerite Donlon kreierte einen Prolog zu ihrem Werk: Schwanensee – Aufgetaucht. Konzentriert auf die Protagonisten*innen, wie in einem Psychogramm, erforscht sie choreographisch die Umstände und Voraussetzungen der einzelnen Charaktere.

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Bild: zweimalzwei-fotografie


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WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN (… IST DER TAG AM NÄCHSTEN) Deutsch-Rock-Punk-Pop-Theater-Party mit Musik von Ton Steine Scherben, Fehlfarben, BAP, Nena, Nina Hagen, Rio Reiser, Die Toten Hosen, Ideal, Extrabreit u.a. Musikalische Leitung und Arrangements Inszenierung Choreographie Bühne Kostüme Licht Video Sound Design Konzept Dramaturgie

Andres Reukauf Michaela Dicu Amber Neumann Jasna Bošnjak Christiane Luz Hans-Joachim Köster Michaela Dicu, Hans-Joachim Köster Michael Danielak Francis Hüsers Ina Wragge

Vocals: Vanessa Henning, Alexander Brugnara, Patrick Sühl Background Vocals: Galini Achille, Joyce Diedrich / Asaja Köppermann Band: Andres Reukauf (Keyboard), Christian Kiefer, Patrick Sühl (Guitar), Andreas Laux / Gerrit Rentz (Saxophone), Rudolf Behrend (Bass), Volker Reichling / Thomas Esch (Drums) Tanzstatisterie des Theaters Hagen Premiere am Sonntag, 6. September 2020, 18.00 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 20.9. (18.00 Uhr), 16.10. (19.30 Uhr), 30.10. (19.30 Uhr), 8.11. (18.00 Uhr), 22.11. (18.00 Uhr), 10.12.2020 (19.30 Uhr)

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In Hamburg, München und Köln, natürlich in Berlin, aber auch in Hagen (nicht zu knapp!), Düsseldorf und manchmal auf dem platten Land: In den späten 1970er und 80er Jahren ging eine Rock/Punk/Pop-Welle ab, die es in sich hatte. Denn ein Tabu war endlich durch: Rock ging plötzlich auf Deutsch! Punk ließ sich deutsch genauso grölen wie englisch. Deutsche Texte gehörten jetzt nicht mehr nur Schlagersängern, Lieder­ machern und Gesangsvereinen, sondern uns allen! Eine kleine Revolution. Die Politik – mit Brokdorf und Hausbesetzungen, NATO-Doppelbeschluss und Christopher-Street-Day-Demos – war als Hintergrund wichtig, aber genauso die Stimmung in der „BRD“: „Keine Atempause / Geschichte wird gemacht / Es geht voran“ von den Fehlfarben und „Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten“ von Ton Steine Scherben bringen das auf den Punkt. Und die Verwendung echter Werbeslogans in Songtexten liefert noch etwas Ironie dazu – so kam eine der witzigsten Songzeilen aus Hagen mit Extrabreit bei „Polizisten“: „Sie rauchen ‚Milde Sorte‘, denn das Leben ist doch hart genug“. In diesem Flair rockte Rio Reiser mit Ton Steine Scherben ein dezentes Coming-Out ins Publikum, avancierte Nina Hagen mit ihrer Exzentrik zur deutschen Vorwegnahme von Madonna und Lady Gaga, moralisierte Wolfgang Niedecken sich mit BAP auf Kölsch zum Erfolg und sang Nena, deren Herkunft aus Hagen eine Zeit lang wohl als verleugnet galt, sich wochenlang auf die Spitzenplätze der internationalen Charts. Nach Take a Walk on the Wild Side bringen wir diese Produktion als neue Rock-Punk-Pop-TheaterParty auf die Bühne – nur dieses Mal ausnahmsweise ganz auf Deutsch.

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OpER

N.N. ² =

DIE EINSAME INSEL (L’ISOLA DISABITATA) Oper von Joseph Haydn

+

MARILYN FOREVER Oper von Gavin Bryars = Ein Opern-Doppelabend DIE EINSAME INSEL (L’ISOLA DISABITATA) Musikalische Leitung Joseph Trafton Inszenierung Magdalena Fuchsberger Bühne und Kostüme Monika Biegler Licht Hans-Joachim Köster Dramaturgie Francis Hüsers Costanza: Maria Markina; Silvia: Penny Sofroniadou; Enrico: Insu Hwang; Gernando: Anton Kuzenok MARILYN FOREVER Musikalische Leitung Joseph Trafton Inszenierung Holger Potocki Bühne und Kostüme Bernhard Niechotz, Holger Potocki Licht Hans-Joachim Köster Dramaturgie Rebecca Graitl Marilyn: Angela Davis; Männer: Kenneth Mattice Philharmonisches Orchester Hagen Premiere am Samstag, 12. September 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 13.9. (18.00 Uhr), 26.9. (19.30 Uhr), 27.9. (18.00 Uhr), 13.11. (19.30 Uhr), 14.11.2020 (19.30 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé

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Mit Die einsame Insel (L’isola disabitata) schuf Joseph Haydn eine Kurz-Oper, die den Schicksalen von vier Personen auf einer Insel nachspürt: Ein Unwetter zwingt Gernando und seine Frau Costanza, ihre Schiffsreise auf einer unbewohnten Insel zu unterbrechen. Als Gernando spurlos verschwindet, wartet Costanza 13 Jahre lang vergeblich auf seine Rückkehr. Nur ihre Schwester Silvia lebt mit ihr auf der Insel; diese genießt das Leben fernab der Zivilisation. Costanza ist überzeugt, dass Gernando sie absichtlich allein gelassen hat, dabei ist er in Wirklichkeit von Piraten entführt worden. Als es ihm gelingt, mit seinem Freund Enrico auf die einsame Insel zurückzukehren, löst er eine Kette von Ereignissen aus, die das Leben aller für immer ändern wird. Marilyn Monroe, die Ikone. Auch fast sechzig Jahre nach ihrem Tod geht eine überwältigende Faszination von der Schauspielerin aus. Zahllose Biografien und Filme beschäftigen sich mit dem Phänomen Marilyn – zugleich entzieht sich die durch und durch ambivalente Figur immer wieder den Einordnungen. Obwohl von Millionen bewundert, als Star und Sexsymbol gefeiert, gelang es Marilyn nie, ihre tiefliegenden Unsicherheiten zu überwinden. Der britische Komponist Gavin Bryars geht in seiner Kammeroper Marilyn forever, die 2013 uraufgeführt wurde, von der Nacht aus, in der Marilyn starb. Assoziativ verwebt er dabei Szenen aus ihrem Leben; musikalisch orientiert er sich an der Musik der Zeit – vom Jazz bis zur Minimal Music. Die Produktion DIE EINSAME INSEL wird unterstützt durch den Theaterförderverein Hagen e.V. als Sonderförderung anlässlich der Corona-Pandemie

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Um die notwendigen Abstandsregeln und Sicherheitsmaßnahmen einhalten zu können, sind – aufgrund der großen Orchesterbesetzung sowie Beteiligung des Chores und gesamten Balletts – die Wiederaufnahmen der Opern Zar und Zimmermann sowie Orpheus und Eurydike derzeit leider nicht möglich. An den für diese Vorstellungen vorgesehenen Terminen wird nun folgendes Programm angeboten:

WAGNER BRICHT DIE HERZEN DER STOLZESTEN FRAU’N

Ein musikalischer Abend des Musiktheaters In die Welt des Gesangs entführt dieser, von Ensemblemitgliedern des Theaters Hagen gestaltete, konzertante Abend, der mit der Darbietung von Arien, Duetten, Liedern und Songs aus verschiedenen Gattungen und Jahrhunderten die Besucher*innen abwechslungsreich unterhalten wird. Unter der ­musikalischen Gesamtleitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton sind neben den bekannten Gesangssolisten Angela Davis, Kenneth Mattice und Richard van Gemert auch die neuen Ensemblemitglieder Penny Sofroniadou (Sopran), Insu Hwang (Bariton) und Anton Kuzenok (Tenor) zu erleben. Am Klavier begleiten alternierend Steffen Müller-Gabriel, Taepyong Kwak und Andreas Vogelsberger. Mittwoch, 16. September 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus

PROLOG – SCHWANENSEE – AUFGETAUCHT

Samstag, 19. September 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus

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Sobald es die Situation zulässt, werden wir prüfen, wann wir Zar und Zimmerman sowie Orpheus und Eurydike wieder in unseren Spielplan aufnehmen können.

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BALLETT

„ZART“ Dreiteiliger Ballettabend von Marguerite Donlon und Francesco Vecchione mit zwei Uraufführungen IMPROV(E) 2020 1 Konzept und Choreographie: Marguerite Donlon STROKES THROUGH THE TAIL Konzept und Choreographie: Marguerite Donlon IMPROV(E) 2020 2 Konzept und Choreographie: Francesco Vecchione Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Michio Woigardt Ausstattung Licht Dramaturgie

Marguerite Donlon, Soojin Oh, Francesco Vecchione Ernst Schießl Waltraut Körver

Ballett Hagen: Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Antonio Moio, Amber Neumann, Sara Peña, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski | Am Flügel: UroŠ Ugarković Premiere am Samstag, 3. Oktober 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 11.10. (15.00 Uhr), 29.11.2020 (18.00 Uhr), 3.1. (15.00 Uhr), 10.1. (15.00 Uhr), 15.1. (19.30 Uhr), 21.1. (19.30 Uhr), 20.2. (19.30 Uhr), 6.3. (19.30 Uhr), 14.4.2021 (19.30 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé

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Freuen Sie sich auf zwei Uraufführungen und einer für das Ballett Hagen neu interpretierten Fassung von Donlons weltweit gefeierter Choreographie Strokes Through The Tail, die Sie an einem dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart gewidmeten Ballettabend erleben können. In ihrer leicht­ füßigen, sinnlichen und humorvollen Kreation für eine Tänzerin und fünf Tänzer, zuletzt interpretiert von der Solistin Svetlana Zhakarova und dem Bolschoi Ballett, ist die Ballerina im Tutu zunächst umgeben von fünf tanzenden, sie dirigie­ renden Musikern im Smoking. Donlons vielschichtiges Werk beleuchtet die Geschlechterrollen. Das Hineinschlüpfen in die äußeren Erscheinungsformen einer Frau / eines Mannes wird choreographisch zum Thema. Der Stücktitel bezieht sich auf Mozarts generöse Idee, den Instrumentalist*innen die Tempi einzelner Noten ihrer persönlichen Interpretation zu überlassen. „Die Stille zwischen den Noten ist genauso wichtig wie die Noten selbst.“ (W.A. Mozart) Wie revolutionär in seinen Gedanken, seinen Werken und dabei so menschenfreundlich Mozart war, ist Impuls für Donlons und Vecchiones Kreationen, die sich inhaltlich und ästhetisch mit uns Menschen heute befassen. Sie greifen die Gegenwart der Gesellschaft aktuell auf – ob konkret oder auf der Ebene der Phantasie. Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.

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OPERETTE

Paul Abraham

DIE BLUME VON HAWAII Operette in drei Akten Musikalische Leitung Rodrigo Tomillo Inszenierung Johannes Pölzgutter Bühne Johannes Pölzgutter Kostüme Susana Mendoza Licht Martin Gehrke Choreographie N.N. Chor Wolfgang Müller-Salow Dramaturgie Rebecca Graitl Laya, Prinzessin von Hawaii: Angela Davis; Prinz Lilo-Taro: Richard van Gemert; Kanako Hilo: Insu Hwang; Kapitän Reginald Harald Stone: Kenneth Mattice; John Buffy: N.N.; Bessi Worthington: Penny Sofroniadou; Raka: N.N. Chor des Theaters Hagen | Ballett Hagen | Statisterie des Theaters Hagen | Philharmonisches Orchester Hagen Premiere am Samstag, 24. Oktober 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 21.11. (19.30 Uhr), 31.12. (15.00 Uhr), 31.12.2020 (19.30 Uhr), 9.1. (19.30 Uhr), 20.1. (19.30 Uhr), 30.1. (19.30 Uhr), 18.2. (19.30 Uhr), 30.5. (18.00 Uhr), 6.6. (15.00 Uhr) 13.6. (15.00 Uhr), 23.6. (19.30 Uhr), 4.7.2021 (18.00 Uhr)

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„Ein Paradies am Meeresstrand“ – wer möchte dort nicht gerne sein? Doch die Stimmung im hawaiianischen Paradies ist getrübt: Der Inselstaat ist seit dreißig Jahren von den Amerikanern annektiert, und unter den Einheimischen regt sich Widerstand gegen die Kolonialherrschaft. Passenderweise kehrt nun Prinzessin Laya aus dem Exil in ihr Heimatland zurück und macht damit die Pläne des amerikanischen Gouverneurs zunichte: Dieser wünscht sich eine Hochzeit zwischen seiner Nichte und dem hawaiianischen Prinzen Lilo-Taro, um seine Herrschaft zu stabilisieren. Lilo-Taro verliebt sich aber in Laya, die ihm seit Kindestagen versprochen ist und will mit ihr zusammen als rechtmäßiges Königspaar über Hawaii herrschen. Doch da ist noch der amerikanische Kapitän Stone, an den Laya ihr Herz verloren hat ... Mit Die Blume von Hawaii brachte Paul Abraham 1931 eine Jazz-Operette zur Uraufführung, die frech und unterhaltend mit Südsee-Klischees und Kulturkonflikten spielt. Musikalisch begeistert das Stück mit schmissigen Tänzen, großen Revue­ nummern, jazzigen Bläserklängen und exotischen Klangfarben. Dieses Meisterwerk musikalischen Unterhaltungstheaters ist zum ersten Mal am Theater Hagen zu erleben.

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Musiktheater im lutz

OVIDS GESCHICHTEN Ein experimentell-klassisch-jazziges Musik-Theater frei nach Ovids Metamorphosen mit Musik von Bach, Mozart, Britten, Berio, Keith Jarrett u.a. Musikalische Leitung Inszenierung Choreographie Bühne Kostüme Dramaturgie

Taepyeong Kwak Francis Hüsers Gilles Welinski Tobias-Rene Kersting Anabell Maria Schmidt Lisa Könnecke

Mit Inga-Britt Andersson, Antje Haury, Fanny Kloevekorn, Klaus Korte, Michael Mayer, Martin Ontrop, Heiko Schäfer, Anne Schröder, Gilles Welinski Premiere am Samstag, 1. November 2020, 18.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellung: 15.11.2020 (18.00 Uhr) Weitere Termine werden noch bekannt gegeben. Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und des Theaterförderverein Hagen e.V.

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Echo, Narziss, Orpheus und Eurydike, Ikarus, Medea ... man kennt sie, die Figuren aus Ovids Verwandlungsgeschichten – den Metamorphosen – auch aus modernen Erzählungen, Filmen, Opern, aus der bildenden Kunst und inzwischen sogar aus Comics und Videospielen. Die vom lateinischen Dichter Ovid frei bearbeiteten uralten Mythen sind eine Schatzkammer an Charakteren, Situationen und Schicksalsverläufen. Sie handeln von Beziehungen zur Natur und zu anderen Menschen, greifen Philosophisches und Politisches auf, sind vielschichtig und abgründig. Wortspiele und Mehrdeutigkeit, subtile Anspielungen, Humor und Ironie lassen den Text immer noch lebendig wirken. In einem ungewöhnlichen Theaterabend vertiefen sich fünf Musiker*innen, drei Schauspieler*innen, ein Tänzer und eine Sängerin in die Welt Ovids und erzählen drei der schönsten und berührendsten Geschichten neu. Musik aus mehreren Epochen bettet die Szenen ein, allesamt selten zu hörende musikalische Delikatessen inklusive dreier virtuoser Schlagzeugsolos, gespielt von Heiko Schäfer aus dem Philharmonischen Orchester Hagen.

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Märchen zur Weihnachtszeit

Lewis Carroll

ALICE IM WUNDERLAND

5+

Ein fantastisches Märchen zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Anja Schöne mit Musik von Andres Reukauf Inszenierung Musikalische Leitung Choreographie Bühne und Kostüme Licht Dramaturgie

Anja Schöne Andres Reukauf Jozsef Hajzer Sabine Kreiter Hans-Joachim Köster Anne Schröder

Mit Sebastian Jüllig, Carolin Karnuth, Stefan Merten, Cassandra Schütt, Simone Schuster und Charlotte Welling sowie der Märchenband Premiere am Samstag, 7. November 2020, 17.00 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 15.11. (11.00 + 14.oo + 17.00 Uhr), 6.12. (11.00 + 14.00 + 17.00 Uhr), 12.12. (11.00 + 14.00 Uhr), 13.2. (11.00 + 14.00 + 17.00 Uhr), 19.12. (11.00 Uhr), 20.12. (11.00 Uhr), 25.12.2020 (16.00 Uhr) Die Vorstellungstermine für Schulen und Kindergärten werden noch bekannt gegeben. Märchenwerkstatt am 1. November 2020, 11.00 Uhr, Großes Haus Plakatmotiv-MALWETTBEWERB Für Schulkinder bis Klasse 6 / Abgabeschluss: 25.9.2020 Infos: www.theaterhagen.de/theaterpaedagogik Kontakt/Einreichadresse: Theater Hagen, Theaterpädagogik, Elberfelderstr. 65, 58095 Hagen; miriam.walter@stadt-hagen.de

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Nichts ist mehr, wie es gerade noch war: Die Raupe raucht, die Katze grinst und das Ei tanzt auf der Mauer. Aus klein wird groß und umgekehrt und auch die Zeit scheint aus den Fugen: Beim Hutmacher ist es von morgens bis abends „fünf Uhr, Zeit für den Tee“. Das weiße Kaninchen mit der Taschenuhr ist trotzdem immer zu spät. Und dabei steht doch das große Fest an – die Hummerquadrille bei der Herzkönigin. Die Hummerkapelle ist zumindest schon bereit und spielt unermüdlich den Takt zu dieser wundersamen Welt, in die das Mädchen Alice plötzlich hineinpurzelt, als es dem weißen Kaninchen folgt. Nach anfänglichen Irritationen findet Alice immer mehr Gefallen an dem verrückten Abenteuer, schließt Freundschaft mit den Bewohnern des Wunderlands und kann mit all ihrem kindlichen Witz und Charme immer dort weiterhelfen, wo sich jemand selbst im Wege steht. Bald schon wird gemunkelt, dass eine besondere Aufgabe auf Alice wartet. Lewis Carroll hat mit seinen Alice-Erzählungen einen fantastischen Kosmos erschaffen, der Leser*innen über Generationen hinweg begeistert. Seit der ersten Veröffentlichung von Alice im Wunderland 1865 gehört es zu den erfolgreichsten und beliebtesten Kinderbüchern der Welt. Mit viel Musik, Tanz und einer bezaubernden Ausstattung erwacht die einzigartige Fantasiewelt des Wunderlands zur Weihnachtszeit auf der Bühne des Theaters. Mit freundlicher Unterstützung der Märkischen Bank eG

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MUSICAL

Eric Idle, John Du Prez

MONTY PYTHON’S SPAMALOT Ein Musical, liebevoll aus dem Film Die Ritter der Kokosnuss zusammengeklaut Buch und Liedtexte von Eric Idle (2005). Musik von John Du Prez und Eric Idle. Deutsch von Daniel Große Boymann. Nach dem Originaldrehbuch von Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin Deutsche Dialoge und englische Songs mit deutschen Übertexten Musikalische Leitung Inszenierung Bühne und Kostüme Choreographie Licht Dramaturgie

Steffen Müller-Gabriel Roland Hüve Lena Brexendorff Eric Rentmeister Martin Gehrke Rebecca Graitl

Mit Ensemblemitgliedern und Gästen des Theaters Hagen Philharmonisches Orchester Hagen Premiere am Samstag, 28. November 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 11.12.2020 (19.30 Uhr), 8.1. (19.30 Uhr), 27.1. (19.30 Uhr), 21.2. (15.00 Uhr), 27.2. (19.30 Uhr), 20.3. (19.30 Uhr), 24.4. (19.30 Uhr), 14.5.2021 (19.30 Uhr) Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse HagenHerdecke

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König Artus und seine Ritter der Tafelrunde haben eine wichtige Mission zu erfüllen: Auf der Suche nach dem heiligen Gral führt sie ihre Reise durch das mittelalterliche Britannien und es gilt, unzählige aberwitzige Abenteuer zu bestehen. Im Kampf müssen sich die Ritter etwa gegen das Killerkaninchen oder die französischen Spötter, die mit Kühen werfen, beweisen. Doch am Ende der beschwerlichen Gralssuche findet jeder in König Artus’ Gefolge seine Bestimmung – sei es im Show­ business oder in der Liebe. Der englischen Komikergruppe Monty Python ist mit ihrem Musical Spamalot, das 2005 am Broadway uraufgeführt wurde, ein grandioser Publikumserfolg gelungen. Es beruht auf dem Kult-Film Die Ritter der Kokosnuss und ist – ganz à la Monty Python – schräg, skurril und absurd. Spamalot zeichnet sich durch seine freche Doppelbödigkeit aus, da sich das Stück immer wieder über sich selbst und das Genre Musical im Allgemeinen lustig macht. Schließlich lautet das Motto dieser Show für alle Monty Python-Fans und die, die es werden wollen: „Always look on the bright side of life!“

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BALLETT

SUBSTANZ 2020/21

Other Perspectives

Uraufführungen von und mit Tänzer*innen des Balletts Hagen, Uraufführung für das Ensemble iMOVE HA Künstlerische Leitung

Marguerite Donlon

In Zusammenarbeit mit dem Ballettrepetitor und Pianisten UroŠ Ugarković Ballett Hagen: Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Antonio Moio, Amber Neumann, Sara Peña, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski iMOVE HA Ensemble Premiere am Freitag, 4. Dezember 2020, 19.30 Uhr, Opus Weitere Vorstellungen: 5.12. (19.30 Uhr), 6.12.2020 (18.00 Uhr) SubsTanz wird gefördert im Rahmen des Programms Neue Wege.

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Jedes Mal wieder eröffnen sich den Zuschauer*innen neue Perspektiven und Ansätze im Erleben der alle Bereiche umfassenden kreativen Arbeiten von Ensemblemitgliedern des Balletts. Neben der eigenen Choreographie tanzen sie in den Stücken ihrer Kolleg*innen, entwickeln Konzepte und Bühnenentwürfe, gestalten Videos oder komponieren. Marguerite Donlon erweitert konsequent diesen Rahmen, indem sie Live-Musik, neue Raumkonzepte und Kooperationen mit anderen Künsten für die entstehenden Arbeiten der Tänzer*innen ermöglicht. Dieser Abend, von einer nach­ wachsenden Choreographen-Generation gestaltet und ihr gewidmet, bietet den Zuschauer*innen, das Kennenlernen einer Vielzahl möglicher neuer Bewegungs­ansätze und choreographischer Ausdrucksmöglichkeiten. Dabei ist auch das junge iMOVE HA-Ensemble, das Marguerite Donlon in ihrer ersten Spielzeit am Theater Hagen initiierte, und das mittlerweile einen festen Bestandteil in Hagens Kulturlandschaft ausmacht. Die begabten und unglaublich motivierten jungen Menschen haben im Lauf der kurzen Zeit dank der regelmäßigen Trainings und Proben einen starken Gruppenzusammenhalt entwickelt. Sie haben gelernt, einander zu vertrauen, körper­ liche Nähe zuzulassen, haben ihre tanztechnischen Fähigkeiten ausbauen können und wertvolle Erfahrungen für ihre Bühnenpräsenz und Präzision in der Ausführung hinzugewonnen. Freuen Sie sich auf tänzerisch bewegte und bewegende Momente, die einen Blick in unsere Zukunft werfen.

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musiktheater

Franz Schubert

WINTERREISE – Der ganze Zyklus Eine szenische Aufführung der Schubert-Lieder auf Gedichte von Wilhelm Müller Inszenierung Bühne Kostüme Licht Dramaturgie Konzept Sprach-Supervision

Francis Hüsers Uwe Mingo Christiane Luz Hans Joachim Köster Lisa Könnecke Francis Hüsers, Dan. K. Kurland Wolfgang Müller-Salow

Das männliche Ich Das weibliche Ich

Kenneth Mattice Lucia Schulz

Musikalische Leitung und Klavier

Dan K. Kurland

Premiere am Samstag, 5. Dezember 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 12.12. (19.30 Uhr), 16.12.2020 (19.30 Uhr)

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Schuberts romantische Winterreise – ein Lieder-Zyklus auf Gedichte des deutschen Dichters Wilhelm Müller von 1823-24 (z.B. „Am Brunnen vor dem Tore da steht ein Lindenbaum“), den Franz Schubert 1827, ein Jahr vor seinem Tod, komponierte – ist vollkommen unterschiedlich interpretiert worden: als Ausdruck enttäuschter Liebessehnsucht eines jungen Mannes, als Darstellung des existentiellen Schmerzes des Menschen­ geschlechts oder als politisches Pamphlet gegen den Spitzelstaat und die Unfreiheit der Restauration nach Napoleon unter Metternich. Gott sei Dank verwahren sich Musik und Text gegen jedwede einseitige Festlegung ihrer Bedeutung und ihrer ergreifenden Wirkung – die lyrische Mehrdeutigkeit ist unzerstörbar! Als szenische Konfrontation eines männlichen Ich mit einem weiblichen Gegenüber begegnet Kenneth Mattice als singend-erzählender Winter-Wanderer mit Dan K. Kurland als sein nicht nur musikalischer Begleiter dem Fremden wie Vertrauten unserer Welt – und einer Frau, die sich in der Verkörperung von Lucia Schulz eine ebenso starke lyrische Stimme leiht. Nach der Premiere des ersten Teils am 30. Mai 2020 stellt diese Produktion den gesamten Lieder-Zyklus als zweiteiligen Musikterabend vor.

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ballett

CASA AZUL Inspired by Frida Kahlo Ballett von Marguerite Donlon Komposition und musikalische Arrangements von Claas Willeke Choreographie und Konzept Bühne und Video Kostüme Licht Dramaturgie

Marguerite Donlon Ingo Bracke Markus Maas Ernst Schießl Waltraut Körver

Ballett Hagen: Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Antonio Moio, Amber Neumann, Sara Peña, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski | Gesang, Gitarre, Percussion: Luis Gonzalez, Amber Neumann, Alexandre Démont Wiederaufnahme am Mittwoch, 9. Dezember 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 19.12. (19.30 Uhr), 26.12.2020 (16.00 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé „Das Publikum feiert die Premiere von Casa Azul mit schier endlosem Beifall im Stehen als Choreographie, die farbenprall, traumverloren und verstörend zugleich ist." (Westfalenpost) Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.

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Bild: Klaus Lefevbre


OPER

Gaetano Donizetti

DER LIEBESTRANK (L’ELISIR D’AMORE) Komische Oper in zwei Akten In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten Musikalische Leitung Inszenierung Bühne Kostüme Licht Chor Dramaturgie

Rodrigo Tomillo Francis Hüsers Alfred Peter Katharina Weissenborn Martin Gehrke Wolfgang Müller-Salow Rebecca Graitl

Adina Nemorino Belcore Dulcamara Gianetta

Penny Sofroniadou Anton Kuzenok Kenneth Mattice Insu Hwang Nina Andreeva

Chor des Theaters Hagen | Statisterie des Theaters Hagen | Philharmonisches Orchester Hagen Premiere am Samstag, 16. Januar 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 23.1. (19.30 Uhr), 31.1. (18.00 Uhr), 19.2. (19.30 Uhr), 14.3. (15.00 Uhr), 31.3.2021 (19.30 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé

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Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, seinen Liebeskummer mithilfe einer Medizin zu heilen? Am besten einer, die dafür sorgt, dass die Liebe erwidert wird ...? Nemorino ist unglücklich verliebt: Die reiche und selbstbewusste Adina ist für ihn, den schüchternen Bauern, unerreichbar. Als der umherreisende Quacksalber Dulcamara jedoch einen Liebestrank anpreist, sieht Nemorino seine Stunde gekommen: Nicht ahnend, dass Dulcamara ihn betrogen hat und der Liebestrank nichts als eine Flasche Wein ist, vertraut Nemorino darauf, endlich das Herz Adinas gewinnen zu können. Doch nun überschlagen sich die Ereignisse: Adina nimmt überraschend den Heiratsantrag des draufgängerischen Sergeanten Belcore an und will ihn noch am selben Tag heiraten. Der Liebestrank soll jedoch erst einen Tag nach der Einnahme wirken – wenn Dulcamara das Weite gesucht hat. In seiner Verzweiflung lässt sich Nemorino als Soldat anwerben, um an das Geld für einen Liebestrank zu kommen, der sofort wirkt. Donizetti schuf mit seinem Liebestrank eine der anrührendsten und erfolgreichsten musikalischen Komödien im Belcanto-Stil. Nemorinos melancholische Romanze „Una furtiva lagrima“ ist als eines der schönsten Musikstücke für Tenöre in die Opern­ geschichte eingegangen. Mit freundlicher Unterstützung des Versicherungsbüros Kleine KG, Hagen

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ballett

SCHWANENSEE – AUFGETAUCHT Ballett von Marguerite Donlon Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky, Sam Auinger und Claas Willeke Konzept und Choreographie Musikalische Leitung Bühne und Video Kostüme Licht Dramaturgie

Marguerite Donlon Rodrigo Tomillo Ingo Bracke Markus Maas Ernst Schießl Waltraut Körver

Ballett Hagen: Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Antonio Moio, Amber Neumann, Sara Peña, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski Philharmonisches Orchester Hagen Premiere am Samstag, 13. Februar 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 17.2. (19.30 Uhr), 28.2. (18.00 Uhr), 4.3. (19.30 Uhr), 13.3. (19.30 Uhr), 9.4. (19.30 Uhr), 27.6.2021 (15.00 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.

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Wie ist das mit Gut und Böse – weißer Schwan und schwarzer Schwan? Marguerite Donlon schenkt in ihrer choreographischen Fassung des wohl berühmtesten klassischen Balletts überhaupt den Protagonisten eine Vorgeschichte. Damit bindet sie die junge Königin, den „bösen“ ­Rotbart, Odette, Odile und den Prinzen Siegfried in ein psychologisch tiefgreifend menschliches Beziehungsgeflecht ein, das uns auch heute berührt. Die Mutter liebt ihren Sohn, doch kann sie, von der Erinnerung an den Zeugungsakt befangen, dem Kind keine wirkliche Nähe und emotionale Wärme geben. Als der junge Prinz, gerade volljährig und dazu aufgerufen, eine Braut zu suchen, sich in Odette, das Schwanenwesen, verliebt und das Täuschungsmanöver auf dem Ball, wiederum verursacht durch ­Rotbart, seinen Lauf nimmt, verdichtet Donlon die Tragödie um Liebe und Verkennung, die in den Tod führt. In ihre choreographische Interpretation spielt ein weiterer Aspekt hinein: Sie zeigt uns, wie brüchig und fragil Bilder der Unschuld sind, hier in der Verkörperung von Schwänen, und verweist auf die vom Menschen verursachten Schäden, von denen Reinheit und ­Natur bedroht sind. Gemeinsam mit ihrem künstlerischen Team deckt sie unsere Welt auf, in der Menschen, Schwäne und verzauberte Wesen mit dem Leben ringen. Tschaikowskys romantisches Werk wird durch die Kompositionen von Claas Willeke und Sam Auinger erweitert. Es entsteht ein atmosphärisch reich gewebter Klangraum mit perkussiven Instrumenten und elektronisch generierten Sounds. Es ist eine Geschichte, die uns bewegt, rauschhaft dem bezauberndem Tanz des Ensembles hingegeben, und emotional eine Reise, die uns in die Vielfalt menschlicher Abgründe führt.

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OPER

Richard Strauss

SALOME

Oper nach dem Schauspiel Salomé von Oscar Wilde In deutscher Sprache mit Übertexten Musikalische Leitung Inszenierung Bühne und Kostüme Choreographie Licht Dramaturgie

Joseph Trafton Magdalena Fuchsberger Monika Biegler Alexander Novikov Hans-Joachim Köster Francis Hüsers

Herodes: Richard van Gemert; Herodias: Almuth Herbst; Salome: Susanne Serfling; Jochanaan: Thomas Berau; Narraboth: Musa Nkuna; Ein Page der Herodias: Alina Grzeschik; Erster Jude: Stephan Bovin; Dritter Jude / Ein Cappadocier: Kenneth Mattice; Vierter Jude: Raphael Pauß; Fünfter Jude / Zweiter Soldat: Sebastian Joest; Erster Nazarener: Insu Hwang; Zweiter Nazarener: Matthew Overmeyer; Erster Soldat: Tae-Hoon Jung; Ein Sklave: Andrea Kleinmann; Tänzer: Luca Völkl Philharmonisches Orchester Hagen Premiere am Freitag, 5. März 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 12.3. (19.30 Uhr), 3.4. (19.30 Uhr), 25.4. (15.00 Uhr), 13.5. (18.00 Uhr), 19.5. (19.30 Uhr), 29.5.2021 (19.30 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé

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„Wie schön ist die Prinzessin Salome heute Nacht!“ – nämlich: schön, jung, verführerisch und lüstern todbringend! Oscar Wilde hat mit seiner 1891 in Paris auf Französisch geschriebenen Tragödie über die Prinzessin Salome, die sich aus pubertärer Übermut-Lust „in einer Silberschüssel“ den abgeschlagenen Kopf Johannes des Täufers als Belohnung für einen Tanz bringen lässt, eine typische Männerphantasie der Décadence ­geschaffen: Femme fatale und Femme fragile in einem, unschuldige Kindfrau und mordlüsternes Monster. Vier Jahre nach der Entstehung seines Salomé-Dramas wurde Wilde w ­ egen homosexueller Praktiken zur Höchststrafe von zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Davon erholte er sich nicht: Im Jahre 1900 starb er, drei Jahre nach seiner Entlassung. Richard Strauss, der Wildes Drama 1905 in Dresden als Oper zur Uraufführung brachte, konnte sich von den Tantiemen der erfolgreichen Komposition eine großbürgerliche Villa in Garmisch bauen lassen. Die schillernde Klangwelt, die Strauss in Salome schuf, symbolistisch, erotisch, klangmalerisch, überwältigend, passt allerdings bestens zum innersten Thema des Stoffes, nämlich der Frage nach der Berechtigung norm­ überschreitenden Verhaltens im Sexuellen. Die dunkel klingenden Worte, mit denen Salome am Ende das blutige Haupt des Propheten bespricht, meinen nichts anderes: „Ich weiß es wohl, du hättest mich geliebt. Und das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes.“

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musical

Jerry Bock

ANATEVKA (FIDDLER ON THE ROOF) Musical basierend auf den Geschichten von Scholem Alejchem mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl. Buch von Joseph Stein. Musik von Jerry Bock. Gesangstexte von Sheldon Harnick. Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen. Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince. Original-Bühnenproduktion in New York inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins In deutscher Sprache mit Übertexten Musikalische Leitung Inszenierung Choreographie Bühne Kostüme Licht Chor Dramaturgie

Steffen Müller-Gabriel Thomas Weber-Schallauer Riccardo De Nigris Alfred Peter Yvonne Forster Ernst Schießl Wolfgang Müller-Salow Rebecca Graitl

Tevje: Ansgar Schäfer; Golde: Kristine Larissa Funkhauser; Zeitel: N.N.; Hodel: Joyce Diedrich; Chava: Elizabeth Pilon; Sprintze und Bielke: Charlotte Strohmeier / N.N. / Elisabeth Bozhkov / Emily Kremser; Jente: Kristina Günther; Mottel: N.N.; Schandel: Dorothee Ueter; Perchik: Matthias Knaab; Lazar: Ralf Grobel; Motschach: Richard van Gemert; Rabbi: Krzysztof Jakubowski; Mendel: Dirk Achille; Awram: Bernd StahlschmidtDrescher; Nachum: Wolfgang Niggel; Oma Zeitel: Nina Andreeva; Fruma-Sara: Verena Grammel; Jussel: Götz Vogelgesang; Wachtmeister: Christian Bergmann; Fedja: Julien Blue Hirte; Sascha: Tobias Kramm; Der Fiedler auf dem Dach: Werner Köhn

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Chor des Theaters Hagen | Ballett Hagen | iMOVE HA Statisterie des Theaters Hagen | Philharmonisches Orchester Hagen

Tevje träumt davon, reich zu sein, nicht arbeiten zu müssen und ein bequemes Leben zu haben. Davon ist der jüdische Milchmann jedoch weit entfernt: Als Vater von fünf Töchtern ist er besorgt, sie gut zu verheiraten. In Anatevka, einem Dorf im zaristischen Russland, in dem die Familie lebt, ist das Zusammenleben durch die jüdischen Traditionen geregelt: Doch Tevjes drei älteste Töchter verstoßen gegen die Tradition, als sie sich selbst ihre Ehemänner aussuchen wollen ... Jerry Bocks Anatevka ist eines der erfolgreichsten und schönsten Musicals aller Zeiten, in dem Klezmer und Broadwaymusik aufeinandertreffen. Dem Stück gelingt es, Melancholie und Optimismus zu verbinden: Auch in schwierigen Zeiten kann Tevje nicht anders, als auf das Beste zu hoffen und die Welt mit warmherzigem Humor zu betrachten. Premiere am Samstag, 27. März 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 1.4. (19.30 Uhr), 11.4. (18.00 Uhr), 2.5. (15.00 Uhr), 12.5. (19.30 Uhr), 23.5.2021 (18.00 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse HagenHerdecke

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Schauspiel

Anton Tschechow

DREI SCHWESTERN

Drama in vier Akten Inszenierung Bühne Kostüme Licht Dramaturgie

Francis Hüsers Swen Erik Scheuerling Karina Liutaia Martin Gehrke Rebecca Graitl

Mit Gästen und Ensemblemitgliedern des Theaters Hagen Premiere am Samstag, 17. April 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 21.4. (19.30 Uhr), 30.4. (19.30 Uhr), 7.5. (19.30 Uhr), 24.6.2021 (19.30 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé

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„Nach Moskau!“ – in einer Provinzstadt versauern drei schöne, gebildete Schwestern, die sich nach der großen Stadt sehnen und sich doch nie entschließen, dorthin zurück zu kehren. Stattdessen verwickeln sie sich in unklare amouröse Abenteuer, pflegen ihr Selbstmitleid und lassen sich von den Herren des ansässigen Militärregiments in tragikomischer Weise unterhalten – das richtige Leben leben sie nicht. Die Zukunft ist bloße Verheißung, die Abreise des Militärs könnte den endgültigen Stillstand bedeuten. Psychologisch meisterhaft eingefangen, gibt Anton Tschechow dieser Situation eine lyrische Atmosphäre, in der Melancholie und Begehren, Trauer und Sehnsucht mit feinem Witz in all ihrer Mehrdeutigkeit greifbar werden. Nach Schillers Räubern und Shakespeares Sommernachtstraum widmet sich die neue Schauspiel-Eigenproduktion des Theaters Hagen mit Tschechows Drei Schwestern der frühen Moderne: Geschrieben im symbolträchtigen Jahr 1900, dem Jahr der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung, stehen die Drei Schwestern buchstäblich an einer Zeitenwende. Dort hoffen sie auf eine Zukunft, die heute längst historisch ist. So wird unsere Inszenierung die verschiedenen Blickwinkel auf die Zeit der frühen Moderne für ein sinnlich-geistreiches Spiel mit Unterhaltungswert nutzen können. Kaufen S Tri Sest ie Drei Schw est r y im K ombitic er n und ket

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OPER

Peter Eötvös

TRI SESTRY (DREI SCHWESTERN)

Oper in drei Sequenzen Text von Claus H. Henneberg und dem Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Anton Tschechow In russischer Sprache mit deutschen Übertexten Musikalische Leitung Inszenierung Bühne Kostüme Licht Dramaturgie

Joseph Trafton Jochen Biganzoli Wolf Gutjahr Katharina Weissenborn Hans-Joachim Köster Francis Hüsers

Irina Mascha Olga Andrej Natascha

Angela Davis Maria Markina N.N. Kenneth Mattice Penny Sofroniadou

Philharmonisches Orchester Hagen Ensemble Musikfabrik Premiere am Samstag, 8. Mai 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 15.5. (19.30 Uhr), 28.5. (19.30 Uhr), 20.6. (18.00 Uhr), 30.6.2021 (19.30 Uhr) Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé

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In drei „Sequenzen“ wiederholt Tri Sestry von Peter Eötvös die Handlung von Tschechows Schauspiel Drei Schwestern, doch jedes Mal aus einer anderen Perspektive: Die Geschwister Irina, Andrej und Mascha werden zur Titelfigur je einer Sequenz, während Olga, die dritte Schwester, auf eigene Art in allen Teilen präsent bleibt. Eötvös gibt der Sehnsucht der drei Frauen nach einem Sinn erfüllten Leben musikalisch Ausdruck – ­Musik, die so einerseits Stationen der Dramenhandlung in der Wiederholung erkennen lässt, andererseits aber eine je eigene atmosphärische Klangwelt entstehen lässt, mit der die psychologische Situation individuell nachvollziehbar wird. Die 1998 uraufgeführte Oper gehört zu den erfolgreichsten Stücken zeitgenössischen Musiktheaters, weil sie uns in neuer Musik kongenial den Gehalt von Tschechows Drama erleben lässt. Das Team um Regisseur Jochen Biganzoli, das in Hagen mit Tristan und Isolde und Cardillac bereits eindrucksvolle Arbeiten gezeigt hat, nimmt sich der Oper Tri Sestry an, deren Produktion schon aufgrund der Anforderung, gleich zwei separierte Orchester zusammen spielen zu lassen, einen Höhepunkt der Saison markiert. Auf keinen Fall verpassen! Gefördert durch das NRW Kultursekretariat im Fonds Neues Musiktheater Kaufen S Drei S ie Tri Sestr y und chwest er n im Kombit ic

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BALLETT

ART IS A DIRTY JOB BUT SOMEONE HAS TO DO IT Choreographie von Antony Rizzi (Uraufführung)

NICHT FÜR DICH Choreographie von Sara Peña Ballett Hagen: Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Antonio Moio, Amber Neumann, Sara Peña, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski Premiere am Donnerstag, 27. Mai 2021, 19.30 Uhr, Opus und Opus Foyer Weitere Vorstellungen: 28.5. (19.30 Uhr), 29.5. (19.30 Uhr), 18.6. (19.30 Uhr), 19.6. (19.30 Uhr), 20.6.2021 (18.00 Uhr)

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Mit dem sprechenden Begriff „INSIDE and OUT“ initiiert Marguerite Donlon eine neue Reihe für das Ballett Hagen. Ein internationaler Gastchoreograph und ein herausragendes Werk aus den eigenen Reihen werden an einem Abend im Opus gezeigt. Seit Mitte der achtziger Jahre „principal dancer“ und Assistent von William Forsythe, kreiert Rizzi unter anderem für das Scapino Ballett Rotterdam, das Bayerische Staatsballett wie für die Forsythe Company. Er arbeitet als Performer und Schauspieler mit dem Performance Künstler Jan Fabre und spielte die Rolle des James Joyce in Jan Lauwers DeadDogsDon’tDance, um nur einige Stationen seines um­ fassenden kreativen Aktionsradius’ zu benennen. Dem inhaltlich roten Faden der Spielzeit folgend erweitert Rizzi die ‚Perspektiven‘ für die Tänzer*innen wie auch für die Zuschauer*innen. Die multiplen Möglichkeiten der Raum­ bühne des Opus nutzend entwickelt er ein neues Tanzstück mit Video, Stimme, Tanz und Geste, löst die Grenzen zwischen Akteur*innen und Zuschauer*innen. Freuen Sie sich auf ein choreographisch, visuell und akustisch berührendes Erleben! Im Foyer des Opus gestaltet Sara Peña eine neue Variante ihres markanten und bewegenden Stücks Nicht für Dich, in dem sie sich mit dem Lebensweg Emil Schumachers auseinandersetzt. Marguerite Donlons Wunsch, Ensemblemitgliedern, die selbst choreographieren, neue Perspektiven zu ermöglichen, wird hier Raum gegeben. Ein Tanzabend an gleich mehreren Orten – in unmittelbarer Nähe zur Aktion – und aus vielfältigsten Blickwinkeln!

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HEROES Rock-Pop-Grunge-Theater-Party

rock-show Achtung – Aber ein super (laut)! Erlebnis !

Mit Musik von David Bowie, Janis Joplin, Nirvana, Tina Turner, Rolling Stones, Amy Winehouse, Jimmy Hendrix, The Doors, BAP, Sade, Melissa Etheridge u.a. Musikalische Leitung und Arrangements Inszenierung Bühne und Kostüme Video Licht Konzept / Dramaturgie

Andres Reukauf Thilo Borowczak Lena Brexendorff Volker Köster Hans-Joachim Köster Francis Hüsers

Mit Vanessa Henning, Patrick Sühl und anderen Premiere am Samstag, 5. Juni 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 19.6. (19.30 Uhr), 25.6.2021 (19.30 Uhr)

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Nach Take a Walk on the Wild Side und Wenn die Nacht am tiefsten (...ist der Tag am nächsten) ist Heroes die dritte Musik-Theater-Party der besonderen Hagener Art. Und David Bowie liefert mit „We can be heroes, just for one day!“ dazu Titel und Motto. Die pathetisch-romantisch-ironische Rede von den „Helden“ beziehen wir aber nicht nur auf das Liebespaar an der Berliner Mauer aus Bowies Song und auch nicht nur auf die Reihe der Rock- und Popstars, die steil aufgestiegen, jung gestorben und verhängnisvoll verklärt, bis heute mit ihrer Musik lebendig sind. Allerdings soll der so genannte Club 27 – von Janis Joplin bis Amy Winehouse, von Jimi Hendrix, Brian Jones und Jim Morrison bis Curt Cobain, die alle mit 27 Jahren verstarben – thematisch ein Startpunkt sein für das Abtauchen in die ganze Rock- und Pop-Geschichte seit den 1970er Jahren, die wir auf der Bühne und im Saal des Theaters lebendig werden lassen. Im Hintergrund stehen dabei amerikanische wie europäische Themen, die als Slogans und Helden-Geschichten ganz eigener Art in die Musik der Zeiten Eingang fanden. Sie bestimmten die Songs, die Songs aber spiegeln noch heute unsere Gefühle und begleiten uns im Alltag. Heroes feiert das Leben und die Musik, ausgelassen und fetzig als Rock-Pop-Grunge-Theater-Show voll Nostalgie und Tempo – aber vor allem mit Euch als den einzig wahren Held*innen!

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GALA

REGENBOGENGALA Spartenübergreifender Benefizgala-Abend zum Ausklang der Saison

Bevor wir uns Anfang Juli in die Spielzeitpause verabschieden, möchten wir mit Ihnen einen besonderen Abend feiern: Eine Gala, die unsere verschiedenen Sparten gemeinsam auf der Bühne vereint – bunt schillernd wie die Farben des Regen­ bogens. Zum zweiten Mal präsentieren wir mit der Regenbogengala eine Veranstaltung im Theater Hagen, bei der für einen guten Zweck musiziert, gesungen und getanzt wird. Der Erlös der Benefizgala kommt der Arbeit der AIDS-Hilfe Hagen e.V. sowie Luthers Waschsalon zugute. Samstag, 3. Juli 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus

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bild regenbogen

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schauspiel

Nach dem Kinohit von Simon Verhoeven

WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS Komödie zur Flüchtlingskrise Gastspiel Tournee-Theater Thespiskarren, mit Antje Lewald

ntfäl Leben neuen Sinn geben. Sie Angelika Hartmann möchteeihrem lt beschließt, einen Flüchtling in ihre Familienvilla aufzunehmen. Ehemann Richard, Tochter Sophie und Sohn Philipp sind aus verschiedenen Gründen dagegen. Trotzdem zieht Diallo ein. Zahlreiche innerfamiliäre Spannungen sowie die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und verrückter Fremdenhasser aus der Nachbarschaft führen schnell zum Chaos. Die Refugee-Welcome-Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen der Zuschauer. Donnerstag, 24. September 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus Nach dem Roman von Heinrich Spoerl

DIE FEUERZANGENBOWLE Komödie Gastspiel Altonaer Theater

„Das Schönste im Leben“, resümiert bei einer dampfenden ­Feuerzangenbowle die Herrenrunde um den jungen Schriftsteller Dr. Pfeiffer, „war die Gymnasiastenzeit“. Doch Pfeiffer selbst hatte Privatunterricht, war nie auf der Penne, kennt weder Pauker noch die Streiche, die man ihnen spielt, ist „überhaupt kein Mensch, sozusagen“. Eine Schnapsidee: Die gute alte Zeit soll auferstehen und er das Versäumte nachholen ... Die Verfilmung mit Heinz Rühmann machte dieses Kultstück weltberühmt. Samstag, 2. Januar 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus


schauspiel

Frederick Knott

BEI ANRUF MORD Krimi-Klassiker Gastspiel a.gon München

Ex-Tennisprofi Tony Wendice führt ein luxuriöses Leben mithilfe des Vermögens seiner Frau Sheila. Doch Sheila hat ein Verhältnis mit dem Krimiautor Max Halliday. Tony beschließt, seine Frau beseitigen zu lassen, um an ihr Erbe zu gelangen. Er heckt einen perfiden Plan aus. Doch der Anschlag verläuft ganz anders als geplant ... Auf meisterliche Weise werden die Zuschauer*innen in das Geschehen hineingezogen und wissen stets mehr als die Polizei. Raffiniert und hochspannend! Nervenkitzel pur! Bekannt durch die Verfilmung von Alfred Hitchcock mit Grace Kelly. Mittwoch, 10. März 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus Alan Ayckbourn

FALSCHE SCHLANGE

Psycho-Thriller Gastspiel Tournee-Theater Thespiskarren, mit Gerit Kling Die in Australien lebende Annabel kehrt sofort zurück in ihre britische Heimat, als ihr Vater plötzlich verstorben ist, denn sie wurde überraschend als Erbin eingesetzt statt ihrer Schwester Miriam, die den Vater bis zu seinem Tod gepflegt hat. Bei ihrer Ankunft trifft Annabel auf Krankenschwester Alice – und die berichtet Ungeheuerliches ... Nichts ist wie es scheint in dieser zunehmend bedrohlich werdenden rabenschwarzen Mischung aus psychologisch vielschichtigem Charakterstück und nervenaufreibendem Gruselschocker! Mittwoch, 21. März 2021, 15.00 Uhr, Großes Haus


kabarett

TINA TEUBNER UND BEN SÜVERKRÜP

Wenn du mich verlässt komm ich mit Weniger Demokratie wagen! Tina Teubner hat die Erziehung ihres Mannes erfolgreich abgeschlossen und sucht nach neuen Heraus­ forderungen: Mit rasiermesserscharfer Intelligenz, unwiderstehlichem Humor und weltumfassender Herzenswärme scheucht sie ihr Publikum auf. Zwei Stunden Tina Teubner sind so schön wie die erste Liebe und so wirksam wie zwei Jahre Couch. Hingehen! Sonntag, 25. Oktober 2020, 18.00 Uhr, Großes Haus

CHIN MEYER

Leben im Plus Kabarett, Geld und mehr! Wir wünschen uns alle ein „Leben im Plus“. Doch was passiert eigentlich, wenn wir einem Hybrid aus Hippie und Kapitalist (Mark Zuckerberg), aus Staatschef und Idiot (suchen Sie sich jemanden aus) oder gar den Algorithmen die Macht über uns überlassen? Scharfzüngig und gut gelaunt findet Chin Meyer als gewitzter Kapitalismus­-Versteher die Absurditäten im System und stochert lustvoll darin herum. Sonntag, 17. Januar 2021, 18.00 Uhr, Großes Haus

ROBERT GRIESS

Hauptsache, es knallt! Von Merkel bis Seehofer, VW bis Mercedes, Syrien bis Sachsen – überall lautet das Motto: „Hauptsache, es knallt!“ Ja, sind denn alle durchgeknallt? Griess rechnet mit den Mitteln der Satire so böse wie vergnüglich ab. Die „schnellste und frechste Klappe von Köln“ (Kölner Stadt-Anzeiger) „zielt, schießt und trifft immer ins Schwarze“(Bonner Rundschau). Griess’ einzigartige Mischung aus Stand-Up-Kabarett und seinen wahnsinnig komischen Figuren bietet eine abwechslungsreiche Show mit hohem Lachfaktor. Sonntag, 7. März 2021, 18.00 Uhr, Großes Haus


kabarett

CHRISTIAN EHRING

Seine bissigen Analysen der politischen Großwetterlage gehören für viele zum wöchentlichen Pflichtprogramm (extra3 und heute Show). Noch mehr von sich zeigt Christian Ehring, wenn man ihm einen ganzen Abend lang die Bühne überlässt. Ab September ist er mit einem neuen Soloprogramm deutschlandweit unterwegs. Wir sind gespannt. Samstag, 10. April 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus

CHRISTINE PRAYON

Abschiedstour christine prayon wird kein kabarett im landläufigen sinne machen sie interessiert sich nicht mehr für die pure kritik am bestehenden wenn nicht gleichzeitig über alternativen und utopien geredet wird auch findet sie dass es an der zeit ist die welt zu retten das kann sie aber nicht alleine ach ja und birte schneider steht heute abend übrigens auch nicht auf der bühne wer ist das überhaupt. Jetzt wissen Sie schon mal, was Sie nicht bekommen. Das ist für heutige Verhältnisse viel. A propos viel: Viel Vergnügen! Sonntag, 9. Mai 2021, 18.00 Uhr, Großes Haus

ALFONS

Jetzt noch deutscherer Warum nur eine nehmen, wenn man zwei haben kann? Zwei Staatsbürgerschaften zum Beispiel? Aber: „Franzose UND Deutscher zugleich, das ist ein Widerspruch in sich!“, sagt ALFONS, denn „Deutsche sind diszipliniert, pünktlich und effizient – Franzosen sind normal!“ Der rasende Reporter mit Trainingsjacke und Puschelmikro ist das Wagnis eingegangen ... Eine wunderbare Mélange aus Theater und Kabarett – und zugleich noch viel mehr: Tränen in den Augen, Wärme im Herzen – und Kater in den Lachmuskeln. So, wie Sie es nur bei ALFONS erleben. Freitag, 18. Juni 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus


LUTZ GÖRNER

Ludwig van Beethoven – sein Leben – seine Musik Am Flügel: Nadia Singer

entfä

ll

t Lutz Görner und Nadia Im literarischen Klavierabend präsentieren Singer Literatur von und über Ludwig van Beethoven und dessen Musik. Briefe und Zitate zeigen den Menschen hinter dem Jahrtausend-Komponisten und machen die große Schere sichtbar zwischen dem musikalischem Genie und seinem elenden, tagtäglichen Leben. Donnerstag, 8. Oktober 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus

EAT MY SHORTS Hagener Kurzfilmfestival

entfäim Umfeld für Industrie, Der Ruhrpott und das Sauerland sind llt Gewerbe und Handwerk bekannt – oder, um es plump zu sagen: Für Fleiß, Schweiß, Wald und Currywurst. Ein Handwerk unter vielen hat dabei bisher zu wenig Beachtung gefunden und zwar das des Filmemachens. Dabei tut sich da so einiges – warum also hinter Bergen und Industrieruinen verstecken, wenn man was zu zeigen hat? Wie einst Bart Simpson ruft das Hagener Kurzfilmfestival: „Eat My Shorts!“ Präsentiert werden skurrile, abwechslungs­reiche, kreative, lustige, vielleicht auch verwirrende Kurzfilme – in jedem Fall technisch anspruchsvolle Formate, die sich nicht hinter Hollywood-Blockbustern verstecken müssen. Freitag, 6. November 2020, ab 17.30 Uhr, Großes Haus Eine Veranstaltung des Kultur- und Filmfördervereins Hagen in Westfalen e.V. in Kooperation mit dem Gründer und Initiator Bernard Steinkühler sowie der überRot GmbH


show

Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe

DIE WEIHNACHTSSHOW 2020 Deutsche Weihnachtslieder, Christmas Rock und Schlager­klassiker – eine einzigartige Mischung! Guildo Horn ist Musiker, Entertainer, Diplompädagoge, Genussmensch, Musical- und Operettendarsteller, Multiinstrumentalist und vor allem ein Tausendsassa und Genre-­ Tourist. Kein Mensch, sondern ein Naturereignis. Wer Guildo Horn einmal live erlebt hat, kann sich seiner Faszination nicht entziehen und wird zum Wiederholungstäter. Er ist einer der besten Entertainer, die Deutschland zu bieten hat. Seine Konzerte gleichen einer musikalischen Massentherapie für Besucher*innen aller Fachbereiche. „Wenn sich das Theater Hagen an einem restlos ausverkauften Abend mit Menschen füllt, die mindestens eine Lichterkette um den Hals und ein Rentiergeweih aus Stoff oder einen Weihnachtsbaum aus Lametta auf dem Kopf tragen, und deren Ohrringe abwechselnd in Rot, Grün und Blau blinken, dann kann nur einer wieder in der Stadt sein: Guildo Horn, und mit ihm ‚Die Orthopädischen Stümpfe‘.“ (Westfalenpost) Donnerstag, 17. Dezember 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus Freitag, 18. Dezember 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus


SINFONIEKONZERT

1. SINFONIEKONZERT Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-Moll Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 7 A-Dur Violine Leitung

Bomsori Kim Joseph Trafton

Die zweite Hälfte des Beethovenjahres 2020 wird mit kontrastierenden Werken des Jubilars eröffnet: Auf der einen Seite zeichnet Ludwig van Beethoven in seiner Ouvertüre zu Coriolan das Bild eines aufbrausenden, tragischen Helden. Die 7. Sinfonie offenbart hingegen ein wechselvolles Bild mit einer geradezu tänzerischen Apotheose und melancholisch-weh­ mütigen Klängen. Beide Werke umrahmen das Violinkonzert Mendelssohns, in dem hohe Virtuosität auf tief romantische Stimmungsbilder trifft. Dienstag, 29. September 2020, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 19.00 Uhr im Sinfonium Hinweis für Konzertbus-Nutzer*innen: Anstatt der Konzertbusse fahren vor und nach dem Konzert Shuttle-Busse zwischen dem Hauptbahnhof und der Stadthalle. Mit freundlicher Unterstützung der Rathaus-Apotheke, Internationale Apotheke Dr. Fehske e.K.

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SINFONIEKONZERT

2. SINFONIEKONZERT Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 2 Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 Leitung

Rodrigo Tomillo

Die gegenwärtige Situation erfordert Flexibilität – und Erfindungsreichtum. Wir ersetzen kurzfristig ein Tuba-Quartett durch einen Solo-Pianisten und widmen uns neben Franz Schubert und seiner 5. Sinfonie dem großen Jubilar dieses Jahres. Der Echo Klassik-Preisträger Alexander Krichel, der auf vielzähligen internationalen Bühnen zu Gast ist und bereits mit einigen Aufnahmen hervortrat, musiziert in Beethovens früh entstandenen Klavierkonzert Nr.2 unter der temperamentvollen Leitung des 1. Kapellmeisters Rodrigo Tomillo. Eine Konzerteinladung für alle Liebhaber der klassischen Musik – und jene, die es werden wollen. Dienstag, 27. Oktober 2020, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 19.00 Uhr im Sinfonium Hinweis für Konzertbus-Nutzer*innen: Anstatt der Konzertbusse fahren vor und nach dem Konzert Shuttle-Busse zwischen dem Hauptbahnhof und der Stadthalle.

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SINFONIEKONZERT

3. SINFONIEKONZERT J.S. Bach Antonio Vivaldi G.P. Telemann J.C. Bach Giuseppe Sammartini Carl Stamitz

Ouvertüre aus der Orchestersuite Konzert für Blockflöte C-Dur Alster-Suite (Auszüge) Ouvertüre zu Il tutore e la pupilla W. G24 Concerto F-Dur für Sopran-Blockflöte Sinfonie d-Moll

Blockflöten Leitung

Stefan Temmingh Werner Ehrhardt

Drei der bedeutendsten Vertreter des Barockzeitalters: In den Werken von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann offenbart sich die klangliche Pracht einer ganzen Epoche. Zu deren beliebtesten Solo-Instrumenten zählt gewiss die Blockflöte, auf der der ECHO-Preisträger Stefan Temmingh sein brillantes Spiel demonstriert. Auf dem Weg in eine andere Zeit zeigt sich Johann Christian Bach, dessen Musik auch auf den jungen Mozart Eindruck machte. Bei Il tutore e la pupilla handelt es sich um eine Ouvertüre zu einem heiteren Opernpasticcio. Wie der Sohn des berühmten Thomaskantors suchte auch der aus der Mannheimer Schule stammende Carl Stamitz nach neuen Klängen und verpflichtete sich dem Ideal des Sturm und Drang. Dienstag, 17. November 2020, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 18.45 Uhr im Kleinen Saal Einführung für Kinder 18.45 Uhr im Sinfonium

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Bild: Harald Hoffmann


SINFONIEKONZERT

4. SINFONIEKONZERT W.A. Mozart Anton Bruckner

Sinfonia Concertante Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Oboe Klarinette Horn Fagott Leitung

Fanny Kloevekorn John Corbett Stefan Henke Friedhelm Grote Joseph Trafton

Zwei Werke, die erst allmählich zu Gehör fanden: Zunächst treten gleich vier Musiker*innen aus den Reihen des Orchesters hervor und musizieren solistisch Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia concertante, die durch ihren dialogischen Charakter im Zusammenspiel von Solo-Bläsern und Streichern besonderen Reiz gewinnt. Bruckners sechste Sinfonie hat eine bewegte Aufführungs­ geschichte erfahren, denn das Werk hatte es zunächst schwer: Bruckner selbst konnte es nur in Auszügen hören und dies auch nur während einer öffentlichen Probe. Dabei besticht dieses Werk durch seinen untypischen, unbeschwerten und fließenden Charakter. So hat der Komponist die sechste als seine „keckste“ Sinfonie bezeichnet. Dienstag, 15. Dezember 2020, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 18.45 Uhr im Kleinen Saal Einführung für Kinder 18.45 Uhr im Sinfonium

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SINFONIEKONZERT

5. SINFONIEKONZERT Outi Tarkiainen Camille Saint-Saëns Nikolai RimskiKorsakow

Midnight Sun Variations Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103 Ägyptisches Konzert

Klavier Leitung

Roger Muraro Joseph Trafton

Scheherazade op. 35

Von Lappland über Ägypten in den Orient: In Midnight Sun Variations hat die finnische Komponistin Outi Tarkiainen 2019

die zahllosen Facetten des Lichts arktischer Sommernächte in Musik gebunden. Camille Saint-Saëns hingegen ließ sich fern der Heimat inspirieren: Sein 5. Klavierkonzert schrieb er in Ägypten. Es ist „eine Art Orientreise, die [...] sogar bis zum Fernen Osten vordringt“, so bemerkte der Komponist. Sein Landsmann Roger Muraro wird den Solopart in diesem virtuosen Werk übernehmen. Nikolai Rimski-Korsakow wiederum hat die Märchen aus Tausendundeiner Nacht zur Vorlage für seine sinfonische Dichtung genommen. Scheherazade ist eine junge Frau, der es gelingt, der Hinrichtung durch den grausamen Sultan zu entkommen, indem sie ihm spannende Geschichten vorträgt. Mit großer Virtuosität berichtet das Orchester über diese orientalische Legende. Dienstag, 2. Februar 2021, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 18.45 Uhr im Kleinen Saal Einführung für Kinder 18.45 Uhr im Sinfonium

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Bild: Jean-Baptiste Millot


SINFONIEKONZERT

6. SINFONIEKONZERT Joseph Haydn Nigel Westlake Robert Schumann

Sinfonie Nr. 82 C-Dur Der Bär Spirit of the Wild Konzert für Oboe und Orchester Sinfonie Nr. 4 d-Moll

Oboe Leitung

Fanny Kloevekorn Joseph Trafton

Aus der Reihe von Haydns Pariser Sinfonien sticht Der Bär gewiss schon ob seines ungewöhnlichen Namens hervor. „Brummende“ kurze Vorschläge im Finale mögen die Ent­ stehung dieses Titels begünstigt haben. In die Wildnis begibt sich auch der australische Komponist Nigel Westlake, der auf seinen Reisen durch Tasmanien zu seinem Oboenkonzert Spirit of the Wild angeregt wurde. Inspiriert durch die Improvisationen der befreundeten Oboistin Diana Doherty schuf der Komponist ein Werk, in dem die Bindung des Menschen an die Natur klangliche Gestalt erfährt. Robert Schumanns vierte Sinfonie war ein Geburtstagsgeschenk für seine Frau Clara, die zunächst als Phantasiestück gedacht war. Die hier erklingende erste Fassung wurde besonders von Brahms geschätzt und besticht durch ihre höchst originelle Anlage. Dienstag, 23. Februar 2021, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 18.45 Uhr im Kleinen Saal Einführung für Kinder 18.45 Uhr im Sinfonium

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SINFONIEKONZERT

7. SINFONIEKONZERT Sergej Rachmaninow Béla Bartók

Klavierkonzert Nr. 2 Konzert für Orchester

Klavier Leitung

Daniel Kharitonov Joseph Trafton

Durch Nacht zum Licht: Sergej Rachmaninows zweites Klavierkonzert erwuchs aus einer schweren Krise, in die ihn der Misserfolg vorangegangener Werke gestürzt hatte. Anders erging es ihm mit dieser Komposition, die rasch zu einem seiner beliebtesten Stücke wurde und schon bei der Uraufführung Begeisterung auslöste. Bis heute zählt dieses tief romantische und virtuose Konzert zu den bekanntesten Werken des Repertoires und hat gleichsam Eingang in die Populärkultur und das Kino gefunden. Béla Bartóks Konzert für Orchester verdankt sich einem Kompositionsauftrag, der ihn gerade zur rechten Zeit erreichte, denn eigentlich hatte er sein Schaffen mit der Emigration im Jahre 1938 als abgeschlossen erachtet. Kurz nach der Flucht Bartóks entstand so jedoch ein spätes, zupackendes Meisterwerk, welches ihn auf der Höhe seiner Orchestrierungskunst zeigt und Einflüsse seiner ungarischen Vergangenheit mit den Eindrücken seiner neuen Heimat in den Vereinigten Staaten verknüpft. Dienstag, 16. März 2021, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 18.45 Uhr im Kleinen Saal Einführung für Kinder 18.45 Uhr im Sinfonium

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SINFONIEKONZERT

8. SINFONIEKONZERT Anatolijus Senderovas Franz Schubert Johannes Brahms / Arnold Schönberg

Vier Stücke aus dem Ballett Desdemona Sonate für Arpeggione, Fassung für Violoncello und Orchester Klavierquartett Nr. 1 g-Moll, in einer Bearbeitung für Orchester

Violoncello und Leitung David Geringas

Unter der Leitung des berühmten Cello­-Virtuosen David Geringas wartet das Philharmonische Orchester Hagen mit Raritäten des sinfonischen Repertoires auf: Anatolijus Senderovas wurde für die starke emotionale Kraft und die Farbigkeit seines Balletts Desdemona gerühmt. Das Arpeggione ist vor allem durch die Sonate Schuberts bekannt, die hier in einer Fassung für Violoncello und Orchester erklingt. „Ich liebe das Stück“, bekannte Arnold Schönberg und meinte damit das Klavierquartett g-Moll von Johannes Brahms, dessen Orchestrierung er unternahm, um „endlich einmal“ alle Instrumente hören zu können. Das Resultat wird nicht selten als Brahms’ fünfte Sinfonie geführt. Dienstag, 13. April 2021, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 18.45 Uhr im Kleinen Saal Einführung für Kinder 18.45 Uhr im Sinfonium Mit freundlicher Unterstützung des Theaterfördervereins Hagen e.V.

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SINFONIEKONZERT

9. SINFONIEKONZERT Arnold Schönberg Felix Mendelssohn Bartholdy Gustav Mahler

Vorspiel zu dem Oratorium Gurre-Lieder Die erste Walpurgisnacht Sinfonie Nr. 4

Mit Gesangssolist*innen und dem Philharmonischer Chor Hagen

„Wer das vertonen will, muss erst die alte abgetragene Kantatenuniform ablegen!“ So urteilte Carl Friedrich Zelter über die Ballade Die erste Walpurgisnacht seines Freundes Goethe. Sein Kompositionsschüler Felix Mendelssohn Bartholdy hat sich der Aufgabe angenommen und ein Werk geschaffen, dass der Dramatik des Textes mit musikalischen Mitteln Rechnung trägt. Gustav Mahlers vierte Sinfonie gilt als die letzte seiner sogenannten Wunderhorn-­Sinfonien. Noch einmal bezieht er sich hier auf jenen Volkston, dessen Wesen er in einer Mischung aus Schelmerei und tiefem Mystizismus begriff und den er zum Mittel nahm, um über die ewigen Fragen nachzudenken – bis hin zu der Vertonung des himmlischen Lebens, einer Meditation über das Mysterium der Auferstehung. Dienstag, 18. Mai 2021, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 18.45 Uhr im Kleinen Saal Einführung für Kinder 18.45 Uhr im Sinfonium

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SINFONIEKONZERT

10. SINFONIEKONZERT Frederik Köster Quartett Leitung

Frederik Köster (Trompete), Sebastian Sternal (Klavier), Joscha Oetz (Kontrabass), Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) Joseph Trafton

Jazz und sinfonische Musik sind in ihrer gemeinsamen Geschichte immer wieder aufeinandergetroffen und haben sich gegenseitig inspiriert. In George Gershwins Tondichtung An American in Paris oder von anderer Seite in der Musik Gunter Schullers, der gemeinsam mit anderen Komponisten der Nachkriegsjahre zu einem Jazzstil fand, der die Kompositionstechniken der Avantgarde aufnahm: Der sogenannte Third Stream war geboren! Gemeinsam mit dem Quartett des Jazz-Trompeters Frederik Köster präsentieren Joseph Trafton und das Philharmonische Orchester Hagen Werke von Vertretern verschiedener Stile des Jazz – ob Cool, Swing oder Fusion. Und schließlich erleben wir eine Uraufführung: Eine Komposition für Jazzquartett und Sinfonieorchester, geschaffen von dem Gastsolisten dieses Abends. Dienstag, 8. Juni 2021, 19.30 Uhr, Stadthalle Einführung 18.45 Uhr im Kleinen Saal Einführung für Kinder 18.45 Uhr im Sinfonium Die Konzertsaison 2020/21 wird gefördert durch die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke.

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Bild: Claudia Hunter


sonderkonzert

Um die notwendigen Abstandsregeln und Sicherheitsmaßnahmen einhalten zu können, kann das ursprünglich für den 31. Oktober 2020 angesetzte Halloween Spuktakel leider nicht stattfinden. Stattdessen spielen wir für Sie:

BRASS, BOND AND BEATS Leitung

Steffen Müller-Gabriel / Taepyeong Kwak

Das vielseitige Repertoire für Blechbläser-Ensembles erfreut sich seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit. Neben Arrangements von großen Werken der sinfonischen Musik entsteht auch immer mehr Original­ literatur für diese Besetzungen, inspiriert durch so berühmte Formationen wie das Philip Jones Brass Ensemble und German Brass. Die Blechbläser des Philharmonischen Orchesters Hagen präsentieren an diesem Konzertabend einen Ausschnitt aus dem großen Repertoire – von Bach bis Bond ... James Bond. Samstag, 17. + 31. Oktober 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus


sonderkonzert

BRAHMS VS. RADIOHEAD Nach dem großen Erfolg von Beethoven vs. Coldplay in der vergangenen Saison kehrt Steve Hackman mit einem neuen Programm nach Hagen zurück. In Brahms vs. Radiohead trifft die Sinfonie Nr. 1 des Komponisten auf OK Computer, das Debütalbum der Gruppe aus dem Jahre 1997. Kaum zu glauben, aber der Romantiker des 19. Jahrhunderts und die Band der 90er haben ähnliche Situationen durchlebt: Brahms’ Furcht vor der Gattung der Sinfonie ließ ihn lange vor der Komposition einer solchen zurückschrecken – zu mächtig erschien der Druck durch das Vorbild Beethovens, das in jedem Takt bemerkbar ist. Und bei Radiohead finden sich in jedem Titel des Debüts die Spuren emotionaler und sozialer Fremdheit. Die Gemeinsamkeiten reichen weiter und sogar bis in die Musik hinein – das wird durch die Kombination von Songs und Sinfoniesätzen deutlich – und vielleicht liegen Romantik und die Zeit kurz vor der Jahrtausendwende doch dichter aneinander, als dies zunächst den Anschein hat ... Samstag, 12. Juni 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus Mit freundlicher Unterstützung der Märkischen Bank eG


sonderkonzert

NEUJAHRSKONZERT I could have danced all night – Melodien aus Musical und Operette Gesang Leitung

Emily Newton, Kenneth Mattice Joseph Trafton

Das Philharmonische Orchester Hagen startet beschwingt in das neue Jahr 2021 und zelebriert den Jahreswechsel mit bekannten und beliebten Melodien aus Musicals und Operetten.­Emily Newton und Kenneth Mattice begeben sich unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton in die Welt der leichten Muse und begeistern mit Klassikern der Wiener Operette, darunter so populäre Titel wie das Uhren­d uett aus der Fledermaus oder Lippen schweigen aus der Lustigen Witwe. Im zweiten Teil wird eine Reise nach New York und in die Welt des Musicals unternommen: Neben Stücken aus Cole Porters Kiss me, Kate, Gilbert and Sullivans Pirates of Penzance und Frederick Loewes My Fair Lady erklingen weitere Klassiker des Broadways, darunter Seventy Six Trombones aus Music Man, Soliloquy aus Richard Rodgers’ und Oscar Hammersteins Carousel und Wheels of a Dream aus dem Musical Ragtime von Stephen Flaherty. Freitag, 1. Januar 2021, 18.00 Uhr, Stadthalle


sonderkonzert

ADVENTSKONZERT

Solist*innen: Stipendiat*innen der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung Leitung: Rodrigo Tomillo Sonntag, 20. Dezember 2020, 18.00 Uhr, Großes Haus

WEIHNACHTLICHES MITSINGKONZERT

Die Vorfreude auf die Feiertage lässt sich kaum schöner steigern als durch festliche Musik. Zusätzlich ist das Publikum herzlich eingeladen, bekannte weihnachtliche Melodien mitzusingen. Begleitet wird es dabei vom Philhar­monischen Orchester Hagen, geleitet von Studierenden der Detmolder Dirigierklasse von Prof. Florian Ludwig. Dienstag, 22. Dezember 2020, 19.30 Uhr, Johanniskirche Hagen

KARFREITAGSMATINEE Leitung: Steffen Müller-Gabriel

Freitag, 2. April 2021, 11.30 Uhr, Kirche am Widey

SCRATCH: YOU’LL NEVER WALK ALONE Leitung: Steffen Müller-Gabriel Samstag, 22. Mai 2021, 18.00 Uhr, Stadthalle

JUNGE DIRIGENT*INNEN

Studierende der Klasse von Prof. Florian Ludwig dirigieren das Philharmonische Orchester Hagen. Donnerstag, 24. Juni 2021, 19.30 Uhr, Johanniskirche Hagen


KAMMERKONZERT

KAMMERKONZERTE 1-3

Die Reihe der Kammerkonzerte wird von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen konzipiert und bespielt. Mit großer Begeisterung wählen die Musiker*innen ihre Programme und präsentieren Musik, die für sie von besonderer Bedeutung ist. Das Repertoire reicht dabei von Werken der großen Komponisten bis hin zu unterhaltenden Klängen der Salon­musik. Ebenso vielseitig sind die Ensembles, die in dieser Reihe auftreten und als Streichquartett, Klavier­duo oder Salonorchester aufspielen. Von kleinsten Besetzungen bis hin zu Kammerorchestern präsentieren die Orchestermusiker*­innen die Vielfalt der Kompositionen für kammermusikalische Formationen. Die ersten drei Konzerte der Spielzeit finden jeweils um 11.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Hagen statt. Über den weiteren Verlauf der Reihe informieren wir Sie bis Ende des Jahres.

1. KAMMERKONZERT

Mozart: Gran Partita Oboe: Fanny Kloevekorn, Almut Jungmann; Klarinette/Bassetthorn: John Corbett, Astrid Den Daas, Klaus Grünewald, Alexander Schwalb; Horn: Rosa Salomé Schell, Ai Sakamoto, Martin Theusner, Caroline Kabuß; Fagott: Friedhelm Grote, Klaus Korte; Kontrabass: Hubert Otten Sonntag, 27. September 2020

2. KAMMERKONZERT

Werke von Mozart und Barber Violine: Mischa Nodelman, Evgeny Selitsky; Viola: Andreas Kosinski; Violoncello: Mark Mefsut Sonntag, 18. Oktober 2020


KULTURCAFÉ

3. KAMMERKONZERT

Brahms: Klarinettenquintett Klarinette: Astrid den Daas; Violine: Barbara Wanner, Ilzoo Park; Viola: Ursina Staub; Violoncello: Thorid Brandt-Weigand Sonntag, 8. November 2020

KULTURCAFÉ

Generalmusikdirektor Joseph Trafton lädt ins Theatercafé ein. Mit aufregenden musikalischen Gästen unterhält er sich in lockerer Atmosphäre über verschiedenste musikalische Themen und gibt unterhaltsame und informative Ein- und Ausblicke rund um das Philharmonische Orchester Hagen im Speziellen und sinfonische Musik im Allgemeinen. Termine: 4.10., 1.11.2020, 7.3., 23.5.2021 Jeweils 15.00 Uhr, Theatercafé im Theater Hagen


für die ganze familie

FAMILIENKONZERTE

KiKA-Moderator Juri Tetzlaff präsentiert klassische Musik für Jung und Alt.

DIE MOLDAU

Bedřich Smetana Sonntag, 29. November 2020

Zur Weihnachtszeit: HÄNSEL UND GRETEL

Auszüge aus Engelbert Humperdincks Oper Sonntag, 27. Dezember 2020

SCHEHERAZADE

Nikolai Rimski-Korsakow Sonntag, 7. Februar 2021

SCHWANENSEE

Peter Iljitsch Tschaikowsky In Kooperation mit dem Ballett Hagen Sonntag, 20. Juni 2021 Alle Familienkonzerte finden um 11.00 Uhr im Großen Haus des Theaters Hagen statt.


für die ganze familie

KRABBELKONZERTE

Ein ganzheitliches Musikerlebnis erwartet Kinder wie Eltern bei den interaktiven Konzerten nach dem Konzept des international renommierten Musik- und Konzertpädagogen Andrea Apostoli. Gemeinsam mit Musiker*innen des Philharmonischen Orchesters Hagen gestaltet er Konzerte, in denen Kinder im Alter von 0-2 Jahren zusammen mit ihren Eltern in eine aktive Beziehung zur Musik treten können. Die abwechslungsreichen Arrangements versprechen ein spannendes und gut erfassbares musikalisches Erlebnis für Klein und Groß. Termine: 22.11.2020, 17.1., 21.3., 9.5.2021 Jeweils 10.00 und 11.15 Uhr, Theatercafé im Theater Hagen In Kooperation mit dem Lutz bieten wir jeweils zeitgleich zum zweiten Krabbelkonzert um 11.15 Uhr im Lutz ein Alternativprogramm für 3-6-jährige Geschwister an.


lutz

Anja Schöne

TRANSFORMMATES

12+

Ein Metamorphosen Adventure Game Frei nach Ovid Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 6-10 Inszenierung Elektronische Komposition Choreographie Bühne und Video Kostüme Dramaturgie

Anja Schöne Tobias Hagedorn Jozsef Hajzer Jeremias H. Vondrlik Sabine Kreiter Anne Schröder

Es spielen: Micha Baum, Tatiana Feldman und Anne Schröder Wiederaufnahme am Sonntag, 6. September 2020, 15.00 Uhr, Lutz Schulvorstellungen: 8.9., 9.9., 6.10., 7.10., 3.11., 4.11., 14.12, 15.12.2020, 19.1., 20.1.2021 (jeweils 10.00 Uhr) Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung

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Sam, Nele und Luis sind 13 und bereit für eine grundlegende Veränderung in ihrem Leben. Die drei fühlen sich wie eingesperrt in einem Labyrinth, aus dem sie sich befreien und davonfliegen möchten. Genau wie der sagenumwobene Ikarus aus den Metamorphosen, in den sie sich jeden Tag im digitalen Adventure Game TransformMates verwandeln. Immer tiefer tauchen sie in den Kosmos der mythologischen Figuren ein und entdecken bald Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Geschickt verwebt das Stück die Herausforderungen Heranwachsender und Fragen zur Identität mit dem mythologischen Stoff zu einer spannenden Choreographie der Schauspieler*innenkörper und animierten Bilder und holt Ovids Geschichten so ganz unangestrengt ins Heute.

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lutz

Georg Büchner

WOYZECK

14+

Eine LiveMusikKlassikerShow In einer Fassung von Anja Schöne Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13 Inszenierung Bühne Kostüme Musik Dramaturgie

Anja Schöne Jeremias H. Vondrlik Sabine Kreiter Basil Weis Anne Schröder

Es spielen: Benedict Dörpinghaus, Kristina Günther, Aischa-Lina Löbbert, Björn Lukas und Basil Weis Wiederaufnahme am Samstag, 12. September 2020, 19.30 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 12.1., 5.3.2021 (jeweils 19.30 Uhr) Schulvorstellungen: 14.9., 15.9.2020, 12.1., 13.1., 3.3., 4.3., 21.4., 22.4.2021 (jeweils 12.00 Uhr)

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Ein Radiomoderator hat jahrelang Anrufe von Menschen ent­gegengenommen, die seinen Rat suchten. Nun feiert er seine letzte Sendung und will seinen Abschied stimmungsvoll mit einer Live Band begehen. Doch da ruft ein gewisser Woyzeck an und stammelt, er habe seine Freundin Marie ermordet. Wegen des Tambourmajors, der Erbsen und der Stimmen in seinem Kopf. Statt der Feier beginnt eine musikalische Unter­ suchung, die die Geschehnisse rund um den Mord aufrollt. Büchners radikales Fragment über Macht und Ohnmacht, Willensfreiheit und Fremdbestimmung und das gewalttätige Potential derer, die sich ausgeschlossen und ausgenutzt fühlen, verwandelt sich auf der Lutz Bühne in das entlarvende Porträt einer unmenschlichen Gesellschaft, nah an Büchner und doch ganz im Heute. „Regisseurin Anja Schöne wagt sich an Weltliteratur und erzählt eine sehr aktuelle Geschichte über den Kreislauf der Armut.“ (Westfalenpost)

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lutz

Tim Sandweg

DIE MEERJUNGFRAU IN DER BADEWANNE

7+

Ein Erzähltheater mit Musik Nach dem Kinderroman von Koos Meinderts In Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 1-5 Inszenierung Choreographie Arrangements Bühne und Kostüme Dramaturgie

Anja Schöne Jozsef Hajzer Andres Reukauf Sabine Kreiter Anne Schröder

Es spielen: Stefan Merten (Phillipp) und Ute Blaumer / Jasmin-Isabel Kühne (Harfe) Wiederaufnahme am Mittwoch, 16. September 2020, 10.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 25.10., 27.12.2020 (jeweils 15.00 Uhr) Schulvorstellungen: 27.10. (10.00 Uhr) Mit freundlicher Unterstützung des Lions-Club Hagen-Mark In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendhospizdienst Sternentreppe des Caritasverbands Hagen e.V.

3


Philipps Mutter ist eine Meerjungfrau. Als ihre Sehnsucht nach dem Meer zu groß wurde, nahm sie ihren Fischschwanz aus dem Schrank und ging zurück in die Fluten. Ihrem Sohn hinterließ sie eine Fischschuppe, zwei Schwimmzehen und ihr Lied, das die Musikerin auf der Bühne immer wieder erklingen lässt. Philipp ist nun erwachsen und ein Geschichtenerzähler. Er lädt alle ein, mit ihm in sein Meer aus Geschichten einzutauchen. Gespannt folgen wir Philipp in seine Kindheit, bauen eine Klangorgel am Strand, lernen seine geheime Freundin und die schwarze Witwe im weißen Haus kennen, singen mit ihm in den Dünen das Lied seiner Mutter und erleben, wie er ganz eigenständig, unsentimental und optimistisch ihren Verlust bewältigt und seinen eigenen Lebensweg geht. „Wie geht man im Kinder- und Jugendtheater mit den Themen Tod und Verlust um? Anja Schöne und ihr Team beantworten diese Frage mit viel Humor und Poesie. So entsteht ein wunderbares, trauriges und zugleich urkomisches Märchen, das auch Erwachsene trösten und versöhnen kann. [...] Schauspieler Stefan Merten kann mit seiner Stimme das Publikum in andere Welten versetzen. [...] In der Kombination von Sprachkunst und Harfenspiel wird aus einer guten Inszenierung eine außergewöhnlich gute.“ (Westfalenpost)

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lutz

Anja Schöne und Ensemble

PARDAUZ

3+

Ein TanzObjektTheaterSpaß Inszenierung Choreographie Bühne und Kostüme Dramaturgie

Anja Schöne Jozsef Hajzer Sabine Kreiter Jannica Hümbert

Es spielen: Lilian-Felicitas Prudlo und Anne Schröder Wiederaufnahme am Sonntag, 20. September 2020, 11.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 21.9.2020 (10.00 Uhr), 3.1., 27.3., 8.4. (jeweils 11.00 Uhr), 1.7.2021 (10.00 Uhr) Mit freundlicher Unterstützung des Theaterfördervereins Hagen e.V. und der Werner Ruberg-Stiftung

4


Wonach riecht dieser Stab? Wie klingt dieser Holzwürfel? Und: Bitzdi bu? Zwei Spielerinnen purzeln nacheinander auf die Bühne und erkunden die farbenfrohe Welt um sie herum. Ganz in ihre eigene Entdeckungsreise vertieft, stoßen sie zusammen – pardauz – und beginnen gemeinsam, die aufregenden geometrischen Objekte zum Tanzen, Rollen und Fallen zu bringen. Eine liebevoll gestaltete Welt mit einer neuen Sprache – mirobelli kokolorokkes – entsteht und ganz nebenbei: eine dicke Freundschaft. Auf den Spuren von Dada und Bauhaus hat Regisseurin Anja Schöne ein hinreißendes Theaterspektakel für Gross und klein entworfen.

4


lutz

Gotthold Ephraim Lessing

NATHAN

14+

Eine Theater Graphic Novel In einer Bearbeitung von Anja Schöne Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13 Inszenierung Choreographie Bühne Kostüme Comic Illustrationen Dramaturgie

Anja Schöne Jozsef Hajzer Jeremias H. Vondrlik Sabine Kreiter Jan und Yuliana Falkenberg Anne Schröder

Es spielen: Ralf Grobel, Kristina Günther, Michael Mayer und Anne Schröder Premiere am Samstag, 26. September 2020, 19.30 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 9.10., 13.11., 4.12.2020, 23.2.2021 (jeweils 19.30 Uhr) Schulvorstellungen: 29.9., 8.10., 11.11., 12.11., 8.12., 9.12.2020, 23.2., 24.2.2021 (jeweils 12.00 Uhr) Diese Produktion wird im Probenprozess von einer Patenklasse begleitet. Mit freundlicher Unterstützung des Lions-Club Hagen-Harkort e.V. und der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung

5


Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Die Tochter des reichen jüdischen Kaufmanns Nathan wäre fast bei einem Brand ums Leben gekommen – hätte sie nicht ein junger Tempelherr gerettet. Dieser war selbst erst kurz vorher vom Sultan über­ raschend begnadigt worden. Nun wehrt er sich gegen die Annäherungen der Judentochter, die für ihren Retter schwärmt. Gleichzeitig versucht er dem Patriarchen zu entkommen, der ihn als Spion gegen den Sultan, also seinen Retter, einsetzen will. Der Sultan wiederum braucht Geld von Nathan. Er bestellt ihn in seinen Palast und versucht ihm mit der Frage, welche Religion die einzig wahre sei, eine Falle zu stellen. Nathan antwortet dem Sultan mit der berühmten Ringparabel, die den Absolutheitsanspruch einer bestimmten Religion ad absurdum führt und sich stattdessen für gelebte Menschlichkeit ausspricht. Auch in unserer Zeit werden Menschen angegriffen oder diffamiert, weil sie aus einem bestimmten Land kommen oder eine bestimmte Religion haben. Die Idee eines friedlichen Zusammenlebens der Nationen und Religionen scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Zeit, sich mit der Botschaft der Ringparabel zu beschäftigen. Zeit für ein Stück, das sich intensiv mit der Gleichheit aller Menschen und Religionen auseinandersetzt. Auf der Lutz Bühne entsteht in der Ästhetik von Graphic Novels ein theatrales Archiv, das Lessings klassisches Ideen­ drama sichtet und den Brückenschlag ins Heute wagt.

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lutz

Anja Schöne

POLKA FÜR IGOR

4+

Ein Zirkustheater mit Musik und Hund Nach Motiven des Bilderbuchs von Iris Anemone Paul In Zusammenarbeit mit Quamboni, dem Kinder- und Jugendcircus der evangelischen Jugend im Kirchenkreis Hagen Inszenierung Zirkuschoreographie Bühne, Hund und Kostüme Dramaturgie

Anja Schöne Circus Quamboni Sabine Kreiter Anne Schröder

Es spielen: Elisabeth Emmanouil und junge Artist*innen des Circus Quamboni Premiere am Sonntag, 4. Oktober 2020, 15.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 17.10., 8.11.2020, 24.1., 20.2.2021 (jeweils 15.00 Uhr) Die Produktion wird im Probenprozess von einer Paten-KiTa begleitet. Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung

6


Tante Ola sammelt gerne schöne Dinge – zum Beispiel struppige Hunde, die an Bushaltestellen sitzen. So wurde der alte Zirkushund Igor eines Tages zum Familienmitglied. Igor ist ein besonderer Hund. Zwar ist er nun ein bisschen älter und runder geworden, riecht ein wenig nach altem Wollpullover und verbringt die meiste Zeit schnarchend in Tante Olas Kuschelsessel. Doch sobald Polka-Musik erklingt, blüht Igor auf und beginnt mit großer Geste von seiner Zeit als glamou­ röser Hundestar in der Manege zu erzählen. Von Olas ­Kuschelsessel aus nimmt er alle mit in seine kunterbunte Vergangenheit beim Wanderzirkus, in der es von Akkordeonklängen, Perserkatzen weich wie Sommerwolken, Seil­ tänzerinnen, bengalischen Tigern und nach Wiesenschaumkraut duftenden Schafen nur so wimmelt. Eine wundersame exotische Welt, ein bisschen zurechtgeflunkert vielleicht, aber voller Grandezza und Tschingderassabum, die kleine und große Zuschauer*innen verzaubern wird. Polka für Igor ist ein Theatererlebnis für die ganze Familie zwischen Erzählstunde, Figurentheater und Zirkusshow mit viel Musik. Junge Artist*innen vom Circus Quamboni unterstützen Igor beim Erschaffen seiner einzigartigen Zirkuswelt. Auch ältere Menschen möchten wir herzlich zum Vorstellungsbesuch einladen, denn Igor ist bereits ein Seniorenhund und mag die Gesellschaft von anderen Senior*innen. Und hinterher darf Polka getanzt oder in der preisgekrönten Bilderbuchvorlage geblättert werden.

6


lutz

Anstatt mit Jules Vernes In 80 Tagen um die Welt zu reisen, macht das Lutz Hagen eine Stippvisite rund um die Welt und bereist Indien und Ägypten:

NAVARASA

Ein indischer TanzTheaterabend von und mit Meera Varghese für alle ab 10 Jahren Schauspielerin und Bharatanatyam-Tänzerin Meera Varghese kennt das Hagener Publikum bereits als Aouda in In 80 Tagen um die Welt. In ihrem Solo Tanzabend verkörpert sie Gestalten aus der hinduistischen Götterwelt und tanzt zauberhafte Geschichten voller Leidenschaft, Humor und Liebe. Hagener Premiere am 10. Oktober 2020 um 18.00 Uhr

DER AFFE UND DIE INDISCHE PRINZESSIN

Eine TanzTheaterReise nach Indien für alle ab 3 Jahren von Anja Schöne und Meera Varghese Eine wunderschöne Tänzerin nimmt alle mit in die exotische Welt Indiens. Singend, spielend und tanzend holt sie das ferne Land ins Lutz und führt alle in eine sagenhafte Fabelwelt rund um einen Affen und die fröhlichste Prinzessin Indiens. Hagener Premiere am 22. November 2020 um 11.00 Uhr

SPUREN NACH ÄGYPTEN

Eine musikalische Entdeckungsreise für alle ab 6 Jahren von und mit Maren Lueg u.a. Fünf Musiker*innen aus Deutschland und Syrien entdecken gemeinsam mit kleinen und großen Zuschauer*innen die Welt von Oum Kalthoum, einer der einflussreichsten Musikerinnen der arabischen Welt. Eine musikalische Spurensuche für die ganze Familie. Hagener Premiere am 10. Januar 2021 um 15.00 Uhr

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lutz

MIT MUSIK IN 80 TAGEN UM DIE WELT Um die Wartezeit auf die verschobene Wiederaufnahme zu verkürzen, produziert das Lutz in Zusammenarbeit mit Familienkonzerte im Ruhrgebiet einen Familienkonzertfilm angelehnt an die Produktion In 80 Tagen um die Welt nach dem Abenteuerroman von Jules Verne. Ab November können Schulen diesen Film mit umfangreichem Begleitmaterial zur Verwendung im Unterricht erwerben. „Mit einfachen Mitteln wird hier großes Theater gemacht: Anja Schöne hat Jules Vernes technikgläubigen Roman in ein Abenteuermärchen verwandelt, das den Weltenbummlern im Publikum viel zu Staunen gibt. Die Darsteller erzählen die Geschichte so selbstvergessen und dabei so witzig choreografiert, dass das junge Publikum einfach dranbleiben muss. [...] Wie jede große Reise führt auch diese am Ende mitten ins Herz der Akteure. [...] Langer Beifall feiert eine ebenso bezaubernde wie gelungene Produktion.“ (Westfalenpost)

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lutz

Anja Schöne und Anne Schröder

STERNENSTAUB

2+

Ein Theatererlebnis mit Musik In Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen Inszenierung Arrangements Choreographie Bühne und Kostüme Dramaturgie

Anja Schöne Andres Reukauf Jozsef Hajzer Sabine Kreiter Anne Schröder

Es spielen: Anne Schröder sowie Natascha Akinschin (Geige) / Magdalena Rozanska (Geige) und Almut Jungmann (Englischhorn) / Isabel Martin (Cello) vom Philharmonischen Orchester Hagen Wiederaufnahme am Dienstag, 13. Oktober 2020, 11.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 17.1., 15.5.2021 (jeweils 11.00 Uhr) Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und der Werner Ruberg-Stiftung

8


Anne möchte alles über den Mond und den sagenumwobenen Sternenstaub erfahren. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Astronautenhase Neil und den beiden Musikerinnen, die in ihrem Kinderzimmer wohnen, beschließt sie, eine ganze Nacht lang wach zu bleiben und alle Geheimnisse zu erkunden. Seite an Seite tauchen sie in eine faszinierende Welt aus Bildern, Geschichten und Klängen ein: vom Kinderzimmer bis zum Mond und wieder zurück. Ein poetisches Theatererlebnis für die jüngsten Theaterent­ decker*innen.

8


lutz

Anja Schöne nach Hans Christian Andersen

DIE EISKÖNIGIN

5+

Eine TanzTheaterReise Vorstellungen besonders empfohlen für Kindergärten und Grundschulen Inszenierung Choreographie Bühne und Kostüme Dramaturgie

Anja Schöne Jozsef Hajzer Sabine Kreiter Anne Schröder

Es spielen: Tatiana Feldman, Stefan Merten und Helen Rademacher Wiederaufnahme am Samstag, 29. November 2020, 15.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 30.12.2020, 30.1.2021 (jeweils 15.00 Uhr) Schulvorstellungen: 1.12., 2.12., 3.12.2020 (jewelis 10.00 Uhr)

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Tilda und Kay sind die besten Freunde. Gemeinsam träumen sie sich um die ganze Welt. Als Tilda mit ihrer neuen Stiefmutter in den hohen Norden zieht, bleibt Kay traurig zurück. Doch schon bald verdichten sich die Hinweise, dass Tilda in großer Gefahr schwebt. Kay nimmt all seinen Mut zusammen und begibt sich auf eine aufregende Reise zur Eiskönigin, um Tilda zu retten. Unterwegs begegnen ihm viele überraschende Märchengestalten, die drohen, ihn von seiner Mission abzubringen. Doch seine große Freundschaft zu Tilda lässt ihn immer weiterreisen. Das berühmte Märchen von Hans Christian Andersen über die Kraft einer Freundschaft, die sogar den mächtigen Zauber der Schneekönigin zu bannen vermag, hat bereits Millionen Kinder begeistert. In der Adaption von Anja Schöne wird die Geschichte zu einem TanzTheaterAbenteuer voller Humor, Poesie, charmanter Figuren und fantastischer Bilder, das gekonnt mit den Konventionen klassischer Märchen spielt. Ein großes Vergnügen für kleine und große Zuschauer*innen.

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LUTZ

Lutz Senior*innenclub

MARIA UND JOSEF

8+

Eine Weihnachtsgeschichte Text und Inszenierung Bühne

Jannica Hümbert Tobias-Rene Kersting

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ntfäl Ulla Fischer, Karl-Dieter Günther, Es spielen: Klaus Beyer, lt Christa Hackler, Rita Iachini, Anne Kastien, Maria Köntopp, Sylvia Manthey, Heidrun Schick, Helga Suleck, Sigrun Wecke-Kaiser, Anna Wilwert Wiederaufnahme am Sonntag, 6. Dezember 2020, 15.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 13.12. (18.00 Uhr), 20.12.2020 (15.00 Uhr)

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Eine Gruppe nicht mehr ganz junger Menschen findet kurz vor Heiligabend in einem geschlossenen Kaufhaus zusammen. Auf der Flucht vor Besinnlichkeit streifen sie durch fast schon vergessene Erinnerungen, leeren diverse Flaschen Klosterfrau Melissengeist und erzählen sich Geschichten aus dem Leben, von der Liebe und den Träumen, die sie immer noch haben. Das weihnachtliche Projekt des Senior*innenclubs zeichnet das Bild eigensinniger Protagonist*innen, die ihr ganz eigenes Fest der Liebe feiern: Auf das Leben, das Träumen und auf die Freude, mit Spaß zu altern.

10


lutz

Evan Placey

MÄDCHEN WIE DIE

13+

Eine Coming-out-of-the-Cage Geschichte In Zusammenarbeit mit der Theaterakademie Köln Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 7-11 Inszenierung Bühne Dramaturgie

Jannica Hümbert Tobias-Rene Kersting Anja Schöne und Anne Schröder

Es spielen: Lilian-Felicitas Prudlo, Anna Sophie Rödiger und Liesa Strehler Premiere am Samstag, 12. Dezember 2020, 15.00 Uhr, Lutz Schulvorstellungen: 8.3., 27.4., 28.4., 22.6., 23.6.2021 (jeweils 10.00 Uhr) Anlässlich des Weltfrauentags gibt es am 8. März 2021 um 19.00 Uhr als Zusatzveranstaltung zu dieser Produktion die Lesung wild.weiblich.wunderbar mit Mitgliedern des Ensembles und der Lutz Theaterclubs. Die Produktion wird im Probenprozess von einer Patenklasse begleitet. Mit freundlicher Unterstützung des Soroptimist Club International Hagen

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Sie sind besonders. Sie sind die Besten. Sie werden Freundinnen fürs Leben sein. Aber als ein Nacktfoto von Scarlett auftaucht, beginnt ihre persönliche Hölle. Mitten im Unterricht zum Thema Frauenwahlrecht leuchten die Handys ihrer Mitschüler*innen auf. Sofort wird das Foto geteilt und negativ kommentiert. Kurze Zeit später kursiert ein Nacktfoto von Russell, dem beliebtesten Jungen der Schule. Doch er wird als großer Held gefeiert, denn „ein Schlüssel, der viele Schlösser aufkriegt, ist ein richtig guter Schlüssel. Aber ein Schloss, das viele Schlüssel öffnen können, ist ein echt beschissenes Schloss“. Von Scarlett fehlt bald jede Spur. Social Media Plattformen sind ein Ort anonymer und lauter Meinungen geworden, auf denen Jugendliche auch nach der Schule einen Großteil ihrer Zeit miteinander verbringen. Mobbing kennt dadurch keine Grenzen und kein Entkommen. Doch Scarlett will entkommen, will sich wehren. Gemeinsam mit ihr blicken wir auf Frauen in der Geschichte, die ihre eigenen Werte in den Mittelpunkt gestellt, sich füreinander eingesetzt haben und ihre Sexualisierung durch andere nicht akzeptieren wollten. Inspiriert durch starke Künstlerinnen aus Musik und Literatur entsteht eine Inszenierung, in der die Spielerinnen gezwungen sind, vom Täter zum Opfer zu wechseln und Macht sowie Ohnmacht zu spüren. Am Ende steht die Frage nach dem Warum: Warum wird man wahllos zum Opfer und warum ist es so unfassbar schwer, dagegen anzukommen?

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lutz

Anja Schöne und Ensemble

STADT DER KINDER

10+

Eine multimediale TheaterUtopie Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 5-10 Inszenierung Choreographie Musik Bühne Kostüme Dramaturgie

Anja Schöne Jozsef Hajzer Maren Lueg Jeremias H. Vondrlik Sabine Kreiter Anne Schröder

Es spielen: Mohammad Al Haji, Maren Lueg, Helen Rademacher, Meera Varghese und N.N. Premiere am Samstag, 7. Februar 2021, 15.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 17.4., 16.5.2021 (jeweils 15.00 Uhr) Schulvorstellungen: 8.2., 10.3., 11.3., 19.4., 20.4, 21.4., 18.5., 19.5., 8.6., 9.6.2021 (jeweils 10.00 Uhr) Die Produktion wird im Probenprozess von Patenklassen begleitet. Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und des Lions-Club Hagen-Harkort e.V.

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Sie kommen, um eine neue Stadt zu gründen. Eine Stadt, in der die Kinder das Sagen haben. In der alle wild und frei glücklich werden können und gleichzeitig geschützt sind – vor Angriffen auf ihr Leben, ihre Gedanken und ihren Lebensraum. Eine Stadt, in der junge Menschen entscheiden und Visionen die wichtigste Währung sind. Sie bringen Spiel mit, Tanz und Musik. Sie bringen Mut mit und Humor. Und Ideen. Ihre eigenen Ideen und die vieler junger Hagener*innen, mit denen sie gesprochen haben. Über die Rechte von Kindern und Jugendlichen, den Status Quo und ihre Wünsche für eine Zukunft, auf die man sich freuen kann. Sie haben mehr Fragen als Antworten, aber sie sind bereit, alles zu verwerfen und neu zu probieren, immer in Bewegung zu bleiben und nie nur aus Bequemlichkeit etwas abzunicken. Sie kommen aus verschiedenen Ländern und haben bisher ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Aber nun sind sie da und wollen die Stadt der Kinder für uns alle gründen. Ob es diese Stadt wirklich geben kann? Wir wissen es noch nicht, aber wir sind wild entschlossen, es auszuprobieren. Gemeinsam mit ihrem multinationalen Ensemble entwickelt Regisseurin Anja Schöne mit den Mitteln von darstellendem Spiel, Musik, Tanz und Video auf der Grundlage von Recherchematerial aus Workshops mit jungen Hagener*innen eine visionäre Theaterperformance.

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lutz

Paula Fünfeck

PINIENKERNE WACHSEN NICHT IN TÜTEN

5+

Ein philosophisches WeltEntdeckungsStück mit Musik und Objekten In Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 1-4 Inszenierung Musik Choreographie Bühne und Kostüme Dramaturgie

Anja Schöne Andres Reukauf Jozsef Hajzer Sabine Kreiter Anne Schröder

Es spielen: Elisabeth Emmanouil, Antje Haury, Christian Kaltenhäußer und Anne Schröder Premiere am Samstag, 20. März 2021, 15.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 11.4., 2.5.2021 (jeweils 15.00 Uhr) Schulvorstellungen: 23.3., 24.3., 13.4., 14.4., 4.5., 5.5., 29.6., 30.6.2021 (jeweils 10.00 Uhr) Die Produktion wird im Probenprozess von einer Patenklasse begleitet. Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung

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In Mutter Nates Garten ist viel los. Der kleine Herr Grand denkt über die Welt nach: Was ist am stärksten: die Ameise, die Sonne, ein Pinienkern oder doch ein Bär? Dabei guckt er so angestrengt Löcher in die Luft, dass sie heruntersegeln und Mutter Nates Garten verstopfen. Der wird es schließlich zu bunt, und sie schickt Herrn Grand ans Ende der Welt. Doch der frisch erdachte Bär wütet bereits durch die Welt und macht aus der Prachtpinie Kleinholz. Weiß er denn nicht, dass Pinien­kerne auf Bäumen und nicht in den Tüten des skrupellosen Kaufmanns wachsen? Ein ganz schönes Chaos, denkt sich Mutter Nate und macht sich auf den Weg ans Ende der Welt, um Herrn Grand seinen Denkschuh zu bringen, sich mit ihm zu versöhnen und die Welt wieder gerade zu rücken. Während die Lachsonne scheint, die Tränenwolke weint, der Wind Pinienkerne verteilt und die Zeit mal schneller, mal langsamer (über die Bühne ver-)geht, sortiert sich die kleine Gartenwelt neu und zeigt, wie viel Verantwortung und Liebe notwendig sind, um das komplexe Gefüge der Welt zu erhalten. Ein zauberhaft kurioses Weltenmärchen über Kreisläufe und Zeitläufe, in dem sich die komplexen Natur- und Gesellschaftszusammenhänge ganz selbstverständlich ergeben und kindgerecht darstellen. In Anja Schönes Inszenierung wird der raffinierte Sprachwitz der Vorlage zu einem temporeichen Theaterspaß mit Livemusik, Gesang und Objekten über nichts Geringeres als die Rettung der Welt.

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lutz

Anja Schöne nach Hans Christian Andersen

DER FLIEGENDE KOFFER

2+

Ein Theaterabenteuer mit Musik Inszenierung Bühne und Kostüme Choreographie Dramaturgie

Anja Schöne Sabine Kreiter Jozsef Hajzer Anne Schröder

Es spielen: Anne Schröder (Lisia-Lu) und Alexander Daum (Posaune) Wiederaufnahme am Sonntag, 7. März 2021, 11.00 Uhr, Lutz Familienvorstellung: 24.4.2021 (11.00 Uhr) Mit freundlicher Unterstützung der Werner Ruberg-Stiftung

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Die fröhliche Lisia-Lu bewegt sich singend, reimend und tanzend durch die Welt. Immer an ihrer Seite: die beiden Handpuppen Adele und Jan. Gemeinsam träumen sie davon, durch die Lüfte zu fliegen. Aber wie funktioniert das mit dem Fliegen bloß? Kann der fröhliche Mann mit der Posaune und dem Koffer ihnen weiterhelfen? Angelehnt an Motive der Geschichte von Hans Christian Andersen entsteht eine märchenhafte Welt für die jüngsten Zuschauer*innen rund um den Traum vom Fliegen.

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kinderoper

Andres Reukauf

MAX UND MORITZ

6+

Eine Oper in 7 Streichen von Kindern für Kinder Libretto von Holger Potocki frei nach Wilhelm Busch Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 1-4 Musikalische Leitung Inszenierung Bühne und Kostüme Dramaturgie

Andreas Vogelsberger Anja Schöne Rupert Franzen, Sabine Kreiter Anne Schröder

Es spielen: Christian Kaltenhäußer, Andreas Elias Post und 30 Kinder und Jugendliche aus Hagen zwischen 8 und 18 Jahren Premiere am Sonntag, 9. Mai 2021, 15.00 Uhr, Lutz Weitere Vorstellungen: 23.5., 24.5., 30.5.2021 (jeweils 15.00 Uhr) Schulvorstellungen: 26.5., 27.5. (jeweils 10.00 Uhr) Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl ­Dörken Stiftung, der Johannisloge Victoria zur Morgenröthe und des Theaterfördervereins Hagen e.V.

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Aus Wilhelm Buschs Geschichte wird eine fröhliche Kinder­ oper. Anstelle der bösen Buben beobachten zwei freche ­Mädchen die Welt und führen anhand ihrer Streiche vor, wie merkwürdig sich Erwachsene oft verhalten. Unterstützt von Lämpels Schulklasse, ­Boltes Hühnern und Böcks Models schlagen Max und Moritz zwar manchmal über die Stränge, aber zu Mehl gemahlen werden sie trotzdem nicht. Es bleibt vielmehr die Erkenntnis, dass es zum Kindsein dazugehört, sich die eigene Lebenswelt zu erobern. Andres Reukauf, Komponist zahlreicher Märchen zur Weihnachtszeit, komponiert extra für Hagener Nachwuchstalente zwischen 8 und 18 Jahren diese Kinderoper. Unterstützt werden sie von zwei beliebten Sängern aus Der Räuber Hotzenplotz. Max und Moritz ist ein besonderes Projekt des Theaters Hagen für die ganze Familie. Andres Reukauf und Librettist Holger Potocki, der den Hagener Zuschauer*innen von seinen Opern- und Operetteninszenierungen bekannt ist, haben eine Oper für junges Publikum entwickelt, die von über 30 Kindern und Jugendlichen gesungen und gespielt wird.

15


lutz

Anja Schöne

DIE GROSSE KLIMAKONFERENZ DER TIERE

8+

Eine mobile TheaterUmweltKonferenz Besonders empfohlen für die Klassen 3-6 Inszenierung Musik Bühne und Kostüme

Anja Schöne Jana Reiß Mobiltheater Sausewind

Es spielen: Stefan Merten (Mats) und Helen Rademacher (Fine)

Die Tiere haben endgültig die Nase voll: Alle leiden unter den Folgen des Klimawandels. Doch anstatt etwas dagegen zu tun, halten die Menschen eine ergebnislose Konferenz nach der anderen ab. Nun nehmen die Tiere selbst das Heft in die Hand, treffen sich zu einer großen KlimaKonferenz der Tiere bei Löwenkönig Luis und planen danach weltweite Aktionen zur Rettung unseres Planeten. Unterstützt werden sie dabei von den beiden EnergieSparKlimaHelden Fine und Mats.

Unsere mobilen Produktionen kommen überall hin, wo Theater gewünscht wird – in Klassenzimmer, Gemeindesäle, Kitas, Freizeit­ einrichtungen, Kirchen, Museen oder oder oder. Sie sind auf Anfrage buchbar im Künstlerischen Betriebsbüro des Theaters Hagen unter 02331 / 207-3237


lutz

Anja Schöne

VON EINER, DIE AUSZOG, DAS FÜRCHTEN ZU LERNEN

12+

Ein mobiles Theaterstück Besonders empfohlen für die Klassen 7-10 Inszenierung Bühne und Kostüme

Anja Schöne Sabine Kreiter

Es spielen: Eric Carter (Milo) und Helen Rademacher (Paulina)

Die draufgängerische Paulina und ihr eher vorsichtiger bester Freund Milo sind in unserem Land unterwegs, denn sie möchten herausfinden, wovor die Menschen Angst haben und warum. In spielerischer Atmosphäre tauschen sie sich mit den Zuschauer*innen über deren Ängste aus. Darüber entsteht ein facettenreiches Theatererlebnis, das sowohl einfühlsame private Momente schafft, als auch die wichtigen gesellschaftlichen Debatten unserer Zeit anspricht. Mit freundlicher Unterstützung des Theaterfördervereins Hagen e.V.

Unsere mobilen Produktionen kommen überall hin, wo Theater gewünscht wird – in Klassenzimmer, Gemeindesäle, Kitas, Freizeit­ einrichtungen, Kirchen, Museen oder oder oder. Sie sind auf Anfrage buchbar im Künstlerischen Betriebsbüro des Theaters Hagen unter 02331 / 207-3237


10 | Spielzeit 2020/21

Werkstatt-Proben Vor einer Premiere können Sie erste Einblicke in die Theater­ arbeit am Theater Hagen gewinnen. Bei allen Neuproduktionen im Großen Haus öffnen wir für Sie die Türen bei einer Endprobe. Hier erhalten Sie wissenswerte Informationen zum Stück und zur Umsetzung im Theater Hagen durch das ­Regieteam und haben die Möglichkeit, sich bei der Probe ein erstes Bild von der Inszenierung zu machen. Der Eintritt zu den Werkstatt-Proben ist frei, die Uhrzeit wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Termine finden Sie im Leporello, auf unserer Webseite, in der Theaterzeitung jedesmalanders und in der Tageszeitung.

Einführungen Bei vielen Produktionen im Großen Haus bieten wir ­ 30 Minuten vor Beginn eine kostenlose Einführung im Theatercafé an. Die Dramaturg*innen des Theaters Hagen geben Ihnen einen prägnanten Einblick rund um das Stück, die Inszenierung und deren Beteiligte. Auch bei jedem Sinfoniekonzert haben Besucher*innen die Möglichkeit, 45 Minuten vor Beginn an einer kostenlosen Einführung teilzunehmen. Produktionen im Musiktheater, Schauspiel und ­Ballett mit Einführung: Anatevka, Casa Azul, Der Liebestrank (L’elisir d’amore), Drei Schwestern, N.N.2, Orpheus und Eurydike (Orfeo ed Euridice), Salome, Schwanensee – Aufgetaucht, Schwanensee – Aufgetaucht – Prolog, Tri Sestry, „Zart“


Rahmenangebot | 11

Die Stunde der Kritik Hier haben Sie Gelegenheit, Ihr Theatererlebnis öffentlich zu beschreiben, uns Ihre Meinung zu sagen, Lob auszusprechen, Kritisches loszuwerden oder Fragen zu ­stellen. Kommen Sie mit uns und anderen Zuschauer*innen über die jeweilige Neuproduktion ins Gespräch! Den „Aufschlag“ macht dabei ein*e Fach-Referent*in. Die Stunde der Kritik findet immer im Anschluss an eine Vorstellung der jeweiligen Produktion statt, aber offen für alle. Auch diejenigen, die an diesem Tag nicht in der Aufführung waren, sind herzlich eingeladen, am ­Gespräch mit uns teilzunehmen. Die Termine finden Sie im Leporello, auf unserer Webseite, in der Theaterzeitung jedesmalanders und in der Tageszeitung.

ZeichenTanz Gebärdensprachlich begleitete Vorstellung, die gehörlosen oder gehörbeeinträchtigten Menschen durch eine Gebärdendolmetscherin einen umfassenden Eindruck des Werks ermöglicht.

Sollten Sie als Lehrkraft Interesse haben, eines der vier Angebote mit einer Schüler*innengruppe wahrzu­nehmen, freuen wir uns über eine Anmeldung in der Theaterpädagogik. Kontakt: miriam.walter@stadt-hagen.de


12 | Spielzeit 2020/21

Neue Wege – Neue Welten Wie ist das „Stadttheater“ zukunftsfähig zu machen in einem von Strukturwandel und soziodemographischen Umbruch massiv betroffenen Gemeinwesen? In Hagen soll diese Frage konkret beantwortet werden in Musiktheater, Schauspiel, Ballett, Konzert und dem Kinder- und Jugendtheater. Junge Menschen, Menschen im Umland und Menschen mit Migra­ tionshintergrund werden dabei besonders angesprochen durch das Angebot im Schwerpunkt Theater 20.1 sowie durch die Vermittlungsarbeit im Schwerpunkt zeitgemäß KUNST (er) LEBEN. So gibt es Partizipationsangebote wie die jährliche „Oper von Kindern für Kinder“, die multikulturelle Tanzcompany iMOVE HA für Jugendliche, den digital gestützten „theatralen Spaziergang“ für Jugendliche aus allen Welten oder im Orchester die Spielbar-Workshops, die musikalischen Ausdruck erkunden und erarbeiten lassen. Das Projekt Neue Wege – Neue Welten wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.


Seit 1982 Unterstützung für das Theater! Viele attraktive Angebote für Mitglieder! Mitgliedschaft schon ab 51 Euro, für Schüler*innen und Studierende schon ab 15 Euro! Fördern Sie mit uns die Arbeit des Theaters Hagen! Theaterförderverein Hagen e.V. c/o Theater Hagen gGmbH Postfach 4260, 58042 Hagen IBAN: DE 89 4505 0001 0100 0430 03 BIC: WELADE3HXXX Sparkasse HagenHerdecke info@theaterfoerderverein-hagen.de www.tfv-hagen.de


Theaterpädagogik & Mit uns!


16 | Spielzeit 2020/21

Theater? Wahnsinn ... Am Sonntagnachmittag in den Ferien kommt ein Differen­ zierungskurs in die Operette! Eine Schule nimmt mit vier Gruppen an den Schul- und Jugendtheatertagen teil! Ein Jugendclubler kommt extra aus seinem Praktikum in Berlin zurück, um bei einem Auftritt dabei zu sein! Die Gesamtschule Haspe kommt seit zehn Jahren wöchentlich (außer in den Ferien) mit Schüler*innen ins Theater Hagen! Sprichwörtlich über Nacht beschert eine Lehrerin dem Lutz 90 Patenschüler*­ innen zu Woyzeck – den kompletten Jahrgang! Ein jahrzehntelanges Mitglied der Volksbühne hat bisher, bis auf eine, keine Inszenierung des Lutz verpasst! Der Theater­förderverein hat in 10 Jahren über 30.000 Schüler*innen über Jeder Schüler ins Theater Hagen den Eintritt bezahlt! Seit zehn Jahren kommen Kultur­strolche aus Gevelsberg ins Theater Hagen. Ein Schüler kümmert sich von der Partnerstadt Hagens, Smolensk, aus um einen der heiß begehrten Praktikumsplätze. Und warum? „Ein Jahr ohne Theater Hagen ist wie ’ne Butterstulle ohne Butter.“ Kontakt & Informationen Theaterpädagogik | www.theaterhagen.de/theaterpaedagogik Miriam Walter, miriam.walter@stadt-hagen.de; 02331 / 207-3282 Gruppenbestellungen gruppen@theaterhagen.de; 02331 / 207-4648 Philharmonisches Orchester Hagen Fabian Bell, fabian.bell@stadt-hagen.de; 02331 / 207-3271 Ballett Hagen Waltraut Körver, waltraut.koerver@stadt-hagen.de


Theaterpädagogik | 17

Für pädagogische Fachkräfte & Gruppen Lutz Lounge – lockere Austauschrunde im Lutz Pädagog*innentreff – dramaturgisch begleitete Endprobenbesuche Materialmappen – kostenfrei zu bestellen auf www.theaterhagen.de/theaterpaedagogik Jeder Schüler ins Theater Hagen – Der Theaterfördervein Hagen e.V. stellt jede Spielzeit mehrere tausend Theaterkarten kosten­los für den Besuch von Schüler*innen im Klassen- oder Kursverband zur Verfügung. Die Produktionen werden für unterschiedliche Altersstufen ausgewählt, sodass für alle etwas dabei ist. Kontakt: gruppen@theaterhagen.de Schüler*innen-Abos – Der Rotary Club Hagen fördert Vorstellungsbesuche im Großen Haus. Für Konzert­besuche bietet die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung ebenfalls ein Abonnement für Schüler*innen an. Führungen – nur bedingt möglich. Gruppen ab dem Vorschulalter sollten sich rechtzeitig in der Theaterpädagogik einen Platz auf der Warteliste sichern. Kosten: 15 Euro


18 | Spielzeit 2020/21

Gespräche – Für Gesprächige bietet das Theater Hagen unterschiedliche Formate an: Einführungen, Pausen- und Nachgespräche, Werkstatt-Proben, Die Stunde der Kritik ... Workshops – Für Aktive bietet die Theaterpädagogik Abwechslung: spielpraktische Einstimmungen*, Nachbereitungen*, Probenbesuche mit Praxiseinheit*, Wunschworkshops, Vorlesespiel, Hört, hört!, Dance-In*, Tanz!Kunst!*, Tanzwerkstatt*, u.a. Kosten: 45 Euro (* kostenfrei)

Kulturstrolche – Alle interessierten Lehrkräfte der an diesem Förderprogramm teilnehmenden Grundschulen können ihre Termine direkt in der Theaterpädagogik vereinbaren.

Angebote des Lutz Hagen Mobile Vorstellungen – Das Lutz kommt mit verschiedenen Produktionen ins Klassenzimmer, in den Gemeindesaal, ins Museum und überall dort hin, wo Theater gewünscht wird! Die Produktionen sind auf Anfrage buchbar im Künstlerischen Betriebsbüro unter 02331 / 207-3237. Patenklassen – Bei jeder neuen Produktion lädt das Lutz eine Klasse oder Kindergartengruppe ein, den Probenprozess als Pat*innen ganz unmittelbar mitzuerleben und das neue Stück durch eigene Gestaltungsansätze zu bereichern.


Theaterpädagogik | 19

Vor- und Nachbereitung – Das Lutz bietet zu allen Vorstellungen unterschiedliche Formate an, um Schulklassen auf den Vorstellungsbesuch vor- oder diesen gemeinsam nachzubereiten. Info und Buchung unter lutz@theaterhagen.de Workshops zu den Produktionen – Bei Neuproduktionen bietet das Lutz Workshops an, in denen die unterschiedlichen an der Produktion beteiligten Künste kennengelernt und selbst ausprobiert werden können.

Angebote des Balletts Hagen WOW! – Beim Weekly open Workshop sind alle zwischen 18 und 99 Jahren willkommen, die choreographische Strukturen und Bewegungskomposition praktisch erfahren möchten. Kursgebühr: 50 Euro

Tanzwerkstatt – Zusätzlich zu den Probenbesuchen öffnet Marguerite Donlon die Türen des Ballettsaals, um Ihnen das täglich stattfindende Training des Ensembles vorzustellen. Gerne kommen Ensemblemitglieder des Balletts auch zu Ihnen in den Unterricht und gestalten eine Stunde. Unkostenbeitrag: 30 Euro


20 | Spielzeit 2020/21

Angebote des Philharmonischen Orchesters Hagen Konzert für Schulklassen mit Juri Tetzlaff – Die Moldau von Bedřich Smetana gehört zu den berühmtesten Werken der Musikgeschichte und begeistert alle Altersgruppen für die Klangpracht des Sinfonieorchesters. Und dennoch gibt es immer wieder etwas Neues an diesem Stück zu entdecken ... 21. September 2020, 11.00 Uhr, Großes Haus

Musikalische Schnitzeljagd – Für Menschen ab 6 Jahren auf allen Bühnen des Theaters Hagen! In den vergangenen Spiel­ zeiten ein echter Hit – die spielerische Entdeckungs- und Erkundungstour nach den verschiedenen Instrumentenfamilien des Orchesters. Erst eins, dann zwei, dann ... und am Ende ein tolles Klang- und Gemeinschaftserlebnis auf der großen Bühne des Theaters! 10. Juni 2021

Klangwerkstatt – Musiker*innen des Philharmonischen Orchesters Hagen besuchen die Klassen 1-5 und stellen ihre Instrumente und ihre musikalische Arbeit vor. Unkostenbeitrag: 30 Euro

Klangpaket – Schnellbucher*innen winkt Rabatt: Wer die Orchesterangebote Schulkonzert und Musikalische Schnitzeljagd bucht, erhält die Klangwerkstatt kostenfrei dazu! Das Kontingent ist begrenzt – verfügbar solange der Vorrat reicht!


Theaterpädagogik | 21

Probenbesuch im Sinfonium – Schüler*innen bekommen bei einem Probenbesuch beim Orchester Hagen einen konzert­ pädagogischen Einstieg und dürfen sich ganz nah an die Instrumente wagen – Musikunterricht auf äußerst spannende Weise! Rhapsody in school – Im Rahmen dieses bundesweiten Programms kommen einige Solist*innen unserer Sinfoniekonzerte in Schulklassen, die das Konzert besucht haben. Durch die direkte Begegnung erhalten die Schüler*innen Einblicke in die Leidenschaft für Musik und den Arbeitsalltag der Künstler*innen. Weitere Informationen unter www.rhapsody-in-school.de. Die Initiative Rhapsody in School freut sich über eine Spende. (Richtwert 1 Euro/Kind)

Sinfonikus – Kinder im Alter von 8-12 Jahren können an einer kostenfreien, interaktiven Einführung in die Welt der klassischen Musik teilnehmen. Auf spielerische Weise werden sie gemeinsam mit den Musikvermittler*innen Magdalena und Jörg musikalische Meisterwerke entdecken – immer um 18.45 Uhr vor dem Sinfoniekonzert.


22 | Spielzeit 2020/21

All Art Jam Bühne frei für Eure Talente! Ob Artistikeinlage, Poetry Slam Text, Gesangsduo, Streichquartett, Streetdance, Zaubershow oder großer Shakespeare-Monolog – alle Talentierten zwischen 14 und 104 sind eingeladen, am ersten großen All Art Jam teilzunehmen. Bewerbt Euch mit einem kurzen Video und begeistert die Jury und das Publikum mit einem drei- bis zehnminütigen Beitrag. Den Gewinner*innen von Jury- und Publikumspreis winken tolle Theaterpreise. Allen ist ein unvergesslicher Auftritt garantiert. Natürlich professionell moderiert, beleuchtet und beschallt. Abwechslungsreiches Rahmenprogramm inklusive. Und hinterher gibt es die All Art Party für alle! Bewerbungsvideos (maximal 1 Minute) bitte als youtube-link zwischen dem 1. Februar und 1. März 2021 an allartjam@theaterhagen.de 9. April 2021, 19.oo Uhr, Lutz All Art Party ab 22.00 Uhr im Lutz Foyer

31. Schul- und Jugendtheatertage Hagener Kinder-/Jugend- und Schultheatergruppen zeigen ihre Arbeit auf den Bühnen des Theaters Hagen. 14. und 15. Juni 2021

Ausführliche Informationen und weitere Angebote unserer Theaterpädagogik finden Sie auf www.theaterhagen.de


Ein gutes Ballett braucht ein starkes Theater Hagen Wir unterstützen das Ballett in Hagen, verankern es in der Region und vertiefen den Kontakt zwischen Publikum und Tänzer*innen. Wir führen Jugend an modernes Ballett heran und fördern Projekte des Balletts durch große und kleine Spenden! Werden Sie Mitglied und lernen Sie die Company besser kennen! Ballettfreunde Hagen e.V. Milly-Steger-Str. 24, 58093 Hagen Telefon 02337 / 624-6777 IBAN: DE71 4505 0001 0100 1660 32 BIC: WELADE3HXXX Sparkasse HagenHerdecke info@ballettfreunde-hagen.de www.ballettfreunde-hagen.de www.facebook.com/BallettfreundeHagen


24 | Spielzeit 2020/21

Eigene Welten In der neuen Spielzeit gibt es wieder ein vielfältiges Club­ angebot für Menschen aller Generationen, die gerne selbst Theater spielen, tanzen und singen möchten. Jenseits aller Regeln und Zwänge des Alltags könnt Ihr dort mit anderen Theaterentdecker*innen eigene Welten gestalten, das Normale hinterfragen und das Ungewöhnliche erleben. Euer Körper und Eure Emotionen, Euer Geist und Eure Sinne kommen voll zum Einsatz, wenn Ihr Euch selbst und Eure Mitspieler*innen beim Entwickeln einer Figur, einer Choreographie oder einer Melodie überrascht. Höhepunkt ist natürlich der gemeinsame Auftritt, bei dem Euch der Applaus des Publikums für viele Wochen des Probens und des Lampenfiebers vor der Premiere belohnt. Das alles und noch viel mehr kann Theater – seid dabei! Anne Schröder Dramaturgin Lutz Hagen Ausführliche Informationen zu unseren Clubs, unserer jungen Company iMOVE HA, der Statisterie und den Chören finden Sie auf www.theaterhagen.de – oder Sie schreiben uns eine E-Mail an theaterclubs@theaterhagen.de


MIT UNS! | 25

Lutz Kinderclub 8-11 Jahre, Leitung: Anne SchrĂśder Kinder- und Jugendchor Leitung: Caroline Piffka Spielplan Club Leitung: Miriam Walter Jugendclub Leitung: Miriam Walter iMOVE HA ab 16 Jahren, Ballett Hagen Extrachor 18-65 Jahre, Kontakt: KBB Theater Hagen Philharmonischer Chor Leitung: Joseph Trafton, Stimmbildung: Melanie Maennl Lutz Senior*innenclub ab 60 Jahre, Leitung: Jannica HĂźmbert Kontakt Clubs theaterclubs@theaterhagen.de Kontakt Philharmonischer Chor bianca.hilken@stadt-hagen.de Kontakt Kinder- und Jugendchor kinderchor@theaterhagen.de Kontakt iMOVE HA waltraut.koerver@stadt-hagen.de


26 | Spielzeit 2020/21

Theaterclub- und Jugendprojekte

Nach Hagen! Ein Theaterwalk von Jugendlichen für interessierte Erden­bewohner*innen ab 13 Jahren Eine Zusammenarbeit von Lutz Hagen und Kultopia Leitung: Gandhi Chahine und Anja Schöne

Eine extraterrestrische Jugend ist in Hagen gelandet, denn im Outer Space kursiert das Gerücht, Hagen sei das Tor zu einer goldenen Zukunft. Gemeinsam mit Jugendlichen aus Hagen machen sich die Außerirdischen auf den Weg ins Herz der Stadt. Unterwegs warten zahlreiche Überraschungen auf sie. Stille Post war gestern Ein intergeneratives Stück zu Kinderrechten für alle ab 6 Jahren Eine Zusammenarbeit des Lutz Kinderclubs und des Lutz Senior*innenclubs Leitung: Jannica Hümbert und Anne Schröder

„Lass dich nicht unterkriegen; sei frech, wild und wunderbar.“ (Astrid Lindgren) Unter dem Leitsatz von Astrid Lindgren entsteht ein Stück darüber, welche Wünsche Kinder gestern und heute teilen: Im Verlauf der Spielzeit schreiben sich die Mitglieder des Lutz Kinderclubs und des Lutz Senior*innenclubs Briefe mit Fragen und Aufgaben, die der jeweils andere Club spielerisch beantworten muss. Höhepunkt der Brieffreundschaft werden drei gemeinsame Aufführungen im Lutz sein.


MIT UNS! | 27

Orchesterpraktika | NRW

Ausbildung beim Philharmonischen Orchester Hagen Das Philharmonische Orchester Hagen unterstützt junge Musiker*innen auf ihrem Weg zu einer Karriere im Orchester. Das Orchesterzentrum NRW ist eine gemeinsame Einrichtung der vier staatlichen Musikhochschulen des Landes NRW und die erste hochschulübergreifende Einrichtung dieser Art in Europa. Hier werden Studierende im Rahmen des Master-­Studiengangs Orchesterspiel auf eine Karriere in renommierten Klangkörpern vorbereitet. In Kooperation mit:

Orchesterakademie Philharmonisches Orchester Hagen e.V. Die im Jahr 2019 neu gegründete Orchesterakademie hat sich zum Ziel gesetzt, begabten Nachwuchsmusiker*innen das gesamte Spektrum des Arbeitsumfeldes „Orchester“ vertraut zu machen. Neben der Mitwirkung bei Produktionen des Musiktheaters und bei Sinfoniekonzerten gehört zum besonderen Ausbildungskonzept der Schwerpunkt Musikvermittlung sowie die Einführung in Musikstile und genreübergreifende Projekte. Das besondere Profil dieser Orchesterakademie wird im Rahmen der Profilförderung Neue Wege im Land NRW unterstützt. Der Verein Orchesterakademie freut sich über Spenden. Kontakt: Antje Haury, antje.haury@stadt-hagen.de Gefördert von:


Theater sichern? Stiften gehen! Das Theater Hagen mit seinem vierfältigen Angebot langfristig und eigenständig sichern – Ein Ziel, für das es sich lohnt, stiften zu gehen. Das Stiftungsvermögen hilft dabei. Engagieren auch Sie sich, damit Hagen gewinnt. Bürgerstiftung der Theaterfreunde Hagen c/o Theater Hagen gGmbH Postfach 4260, 58042 Hagen IBAN: DE 15 4505 0001 0100 1665 55 BIC: WELADE3HXXX Sparkasse HagenHerdecke info@theater100.de www.theater100.de


Ensemble


30 | Spielzeit 2020/21 Theaterleitung Francis Hüsers Intendant

Marketing / Kommunikation N.N. Leiter*in Marketing / Kommunikation

Joseph Trafton Generalmusikdirektor

Mareike Hujo Marketingreferentin

Dr. Thomas Brauers Geschäftsführer

Ina Wragge Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sekretariate Lisa Könnecke Assistentin des Intendanten

Yuliana Falkenberg Grafikdesignerin

Bianca Hilken Sekretariat des Generalmusikdirektors Claudia Spiegel Sekretariat der Geschäftsführung Dramaturgie Rebecca Graitl Leitende Dramaturgin Fabian Oliver Bell Francis Hüsers Lisa Könnecke Waltraut Körver Anne Schröder Ina Wragge Miriam Walter Theaterpädagogin Disposition Thilo Borowczak Disponent und Oberspielleiter Musiktheater Eva Druschke / N.N. Mitarbeiterin im Künstlerischen Betriebsbüro

Sebastian Klug Mitarbeiter Marketing Klaus Lefebvre Theaterfotograf N.N. Bundesfreiwilligendienst Regie Thilo Borowczak Francis Hüsers Anja Schöne Jochen Biganzoli Michaela Dicu Magdalena Fuchsberger Jannica Hümbert Roland Hüve Johannes Pölzgutter Holger Potocki Kerstin Steeb Thomas Weber-Schallauer Gäste Choreographie Marguerite Donlon Jozsef Hajzer Amber Neumann Sara Peña Francesco Vecchione


ensemble | 31 Farid Halim Riccardo De Nigris Alexander Novikov Eric Rentmeister Antony Rizzi Gilles Welinksi Gäste

Video Hans-Joachim Köster

Bühnen- und Kostümbild Marguerite Donlon Christiane Luz Uwe Mingo Tobias-Rene Kersting Anabell Maria Schmidt Francesco Vecchione

Abendspielleitung / Regieassistenz Jannica Hümbert Tobias Kramm Mareike Teichgräber

Monika Biegler Jasna Bošnjak Ingo Bracke Lena Brexendorff Yvonne Forster Rupert Franzen Prof. Wolf Gutjahr Sabine Kreiter Karina Liutaia Markus Maas Jan Hendrik Neidert Soojin Oh Alfred Peter Johannes Pölzgutter Swen Erik Scheuerling Lorena Díaz Stephens Jeremias H. Vondrlik Katharina Weissenborn Gäste

Inspizienz Svenja Fiehl Bettina Grüger Jannica Hümbert

Ingo Bracke Volker Köster Jeremias H. Vondrlik Gäste

Saskia Schalenbach Rahel Schwarz Gäste

Übertextprojektion Dirk Externbrink Celina Klein Melissa Korbmacher Svenja Rademacher

MUSIKTHEATER Dirigenten Joseph Trafton Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo Erster Kapellmeister und Stellvertretender Generalmusik­direktor

Licht Martin Gehrke Hans-Joachim Köster

Steffen Müller-Gabriel Koordinierter Erster Kapellmeister und Studienleiter

Ernst Schießl Gast

Dan K. Kurland Taepyeong Kwak


32 | Spielzeit 2020/21 Andreas Vogelsberger Solorepetitoren mit Dirigierverpflichtung Uroš Ugarković Ballett- und Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung Andres Reukauf Gast Solist*innen Angela Davis Richard van Gemert Insu Hwang Anton Kuzenok Kenneth Mattice Cristina Piccardi Tillmann Schnieders Anne Schröder Penny Sofroniadou Galini Achille Inga-Britt Andersson Thomas Berau Christian Bergmann Stephan Boving Alexander Brugnara Anna-Doris Capitelli Joyce Diedrich Kristine Larissa Funkhauser Julia Goldberg Ralf Grobel Kristina Günther Olaf Haye Vanessa Henning Almuth Herbst Julien Blue Hirte Markus Jaursch Sebastian Jüllig Carolin Karnuth Matthias Knaab Elisabeth Kösler Maria Markina

Michael Mayer Stefan Merten Musa Nkuna Martin Ontrop Raphael Pauß Daniel Preis Marie-Pierre Roy Ansgar Schäfer Cassandra Schütt Lucia Schulz Simone Schuster Susanne Serfling Patrick Sühl Luca Völkel Gilles Welinski Charlotte Welling Gäste Chor Wolfgang Müller-Salow Chordirektor Nina Andreeva Kisun Kim Andrea Kleinmann Sophia Leimbach Elizabeth Pilon Dorothee Ueter Opernchor Sopran Anja Frank-Engelhaupt Verena Grammel Alina Grzeschik Vera Käuper-de Bruin So Hee Kim Nicole Nothbaar Opernchor Alt Johan de Bruin Krzysztof Jakubowski Bumchul Kim Matthew Overmeyer Bernd Stahlschmidt-Drescher


ensemble | 33 Götz Vogelgesang Opernchor Tenor Dirk Achille Sebastian Joest Tae-Hoon Jung Peter Neuhaus Wolfgang Niggel Egidijus Urbonas Opernchor Bass Extrachor Silke Gierschner Celina Igelhorst Julia Kistner Asaja Köppermann Monika von Manger-Niggemeyer Nicole Naughton Ulrike Ochler Desirée Ritzka Lena-Mareike Rode Isabelle Wagner Extrachor Sopran Simone Asúa-Honert Monika Bischoping Christina Borrmann Inga Classen Sybille Deußer Frauke Hüdepohl Bettina König-Prein Maria Köntopp Melissa Korbmacher Annabell Kurte Lydia Scherer-Ziegler Helena Zimmermann Extrachor Alt Thomas Böckmann Ansgar Conrads Joachim Hack Mathias Hammelmann-Simons Christoph Herrmann

Thomas Söhnchen Bernd Uebermuth Extrachor Tenor Jörg Büsselberg Antonius Gusik Wolfgang Rossa Burkhard Stein Guido Stenzel Extrachor Bass Leiterin Kinder- und Jugendchor Caroline Piffka Leiter Statisterie Wolfgang Niggel Amy Tarantino-Trafton Koordination Kinderoper

BALLETT Marguerite Donlon Ballettdirektorin und Choreographin Francesco Vecchione Trainingsleiter, Assistent und Stellvertreter der Ballettdirektorin Waltraut Körver Company-Managerin und Dramaturgin UroŠ Ugarković Repetitor Ensemble Filipa Amorim Gennaro Chianese Alexandre Démont Ciro Iorio Jeong Min Kim Noemi Emanuela Martone Federica Mento Antonio Moio Amber Neumann


34 | Spielzeit 2020/21 Sara Peña Dario Rigaglia Ambre Twardowski Bojan Micev Madhav Valmiki Suzanne Vis Elev*innen Luis Gonzalez Gastmusiker

PHILHARMONISCHES ORCHESTER HAGEN Joseph Trafton Generalmusikdirektor Antje Haury Orchesterdirektorin Fabian Oliver Bell Konzertdramaturg und Referent der Musikdirektion Shotaro Kageyama 1. Konzertmeister Henry Kreuter 2. Konzertmeister Kalina Kolarova / Ilzoo Park 3. Konzertmeisterin Yutaka Shimoda Ingrid Kletke Lucjan Mikolajczyk Rosalind Oppelcz Marco Frisch Werner Köhn Natascha Akinschin Yeo-Jin Noh Erste Violinen Evgeny Selitsky Magdalena Rozanska

Katharina Eckert Rodica Tambrea Ines Collmer Barbara Wanner Nagisa Otsuka-Sandoz Yang Zhi Rudina Gjergjindreaj Zweite Violinen Bijan Fattahy Ursina Staub Lilit Mkhitaryan Iris Reeder Michael Lauxmann Axel Kühne Olga Rovner Violen Yan Vaigot N.N. Kerstin Warwel Isabel Martin Katrin Geelvink Hjejun Byun Violoncelli Grzegorz Jandulski Samuel Lee Andreas Jannasch Hubert Otten Kontrabässe N.N. Annette Kern Anne Lindemann Isabell Winkelmann Flöten Fanny Kloevekorn Rebecca Bröckel Almut Jungmann Oboen John Corbett


ensemble | 35 Astrid den Daas Klaus Grünewald Alexander Schwalb Klarinetten Friedhelm Grote Klaus Korte Mario Krause Fagotte Stefan Henke Martin Theusner Kathrin Szasz Caroline Kabuß Ai Sakamoto Hörner Andreas Sichler Edeltraud Nörenberg Jan Esch Alex Friedemann Trompeten Christian Masser Daniel Seemann Martin Kraus Posaunen N.N. Tuba Achim Lindemann Heiko Schäfer Timo Erdmann Pauke / Schlagzeug Ute Blaumer Simone Seiler Harfen Christian Daume Jozsef Hajzer Leszek Januszewski Orchesterwarte

LUTZ Anja Schöne Leiterin Anne Schröder Dramaturgin Jannica Hümbert Regieassistentin, Spielleiterin und Inspizientin N.N. Bundesfreiwilligendienst Schauspieler*innen Anne Schröder Micha Baum Eric Carter Benedict Dörpinghaus Elisabeth Emmanouil Tatiana Feldman Ralf Grobel Kristina Günther Mohammad Al Haji Christian Kaltenhäußer Aischa-Lina Löbbert Björn Lucas Michael Mayer Stefan Merten Andreas Elias Post Lilian-Felicitas Prudlo Helen Rademacher Anna Sophie Rödiger Liesa Strehler Meera Varghese Basil Weis Gäste Alexander Daum Jasmin-Isabel Kühne Maren Lueg Basil Weis Gastmusiker*innen


36 | Spielzeit 2020/21

TECHNIK UND WERKSTÄTTEN Uwe Mingo Technischer Direktor Lucas Lerch Technischer Produktionsleiter Berthold Schäfers 1. Bühnenmeister Jörn Hüsken Torsten Schulz Joachim Müller Theatermeister Niklas Geisler Stanislaw Januszewski Lars Pittermann Schnürmeister Stephan Conrad Thorsten Kramer Kai-Uwe Schüssler Seitenmeister Elena Bechte Peter Busbach Peter Catela Juliane Dahmann Johannes Detlef Thorsten Hesterberg Hartmut Jorczik Tobias-Rene Kersting Christoffer Kleffmann Thomas Knöfler Lisa Naumann Dominique Paschen Joel Pruschinski Jorge-René Quaiser Marc Zack Sascha Zakrezewicz Inna Zimball Bühnentechniker*innen

Beleuchtung Hans-Joachim Köster Komm. Leitung Beleuchtung Martin Gehrke Beleuchtungsmeister Gereon Breuckmann Georg Classen Meinolf Frenzel Peter Losse Lukas Ludwig Jan Michelbach Stefan Thiemann Claudia Zabel Beleuchter*innen Maskenbildnerei Petra Schwung Chefmaskenbildnerin Anna Julia Klaus Arndt Slotta-Lanzendörfer Solo-Maskenbildner*innen Lisa Kanniga Julia Müller Anastasia Schischkin Anna-Lena Wagener Maskenbildnerinnen Requisite Silke Leue Vorstand Jacqueline Bülow Alexandra Dietrich Requisiteurinnen Tontechnik Rolf Köppermann Vorstand Matthias Woelk Tontechniker


ensemble | 37

Annabell Maria Schmidt Assistentin und stellvertretende Leiterin

Astrid Böhmer Kirsten Fendesack Elke Freitag Alexandra Heckmann Christina Hörner Rika Langen Ankleiderinnen

Damen-Schneiderei Kerstin Grundmann Vorstand

Schreinerei Torsten Weiß Vorstand

Undine Ahlers-Schwarz Gaby Guillin-Viethes Heike Kunissen Sabine Ludwig Nadja Reineke-Ruwedel Elisabeth Scheck Schneiderinnen

Christian Herrmann Vanessa Schnieders Schreiner*innen

Herren-Schneiderei Barbara Graß Herren-Schneidermeisterin

René Khamal Schlosser

Kostümabteilung Christiane Luz Leiterin

Larbi Ben Bornia Anke Drefsen Luzia Hessel Magdalena Nykiel Christine Papenfuß Schneider*innen N.N. Bundesfreiwilligendienst Fundus Joanna Jagiello Leiterin Ariane Rensmann Sophie Sauerbier Mitarbeiterinnen Ankleidedienst Sabine Ludwig Vorstand

Schlosserei Dennis Dulas Vorstand

Malersaal Oliver Pütter Vorstand Agnes Henkes Reimund Rybka Heinrich Volmer Theatermaler*innen Theaterplastik Susann Sonnenberg Dekoration Martina Kneip Vorstand Friederike Schulz Dekorateurin


38 | Spielzeit 2020/21

VERWALTUNG Dr. Thomas Brauers Geschäftsführer Jörg Küblbeck Leiter Personal und Organisation André Volmary Leiter Finanzen und IT Daniel Haaker Hauptbuchhalter Ute Bähr Andrea Pittermann Personalangelegenheiten Ralf Kreisel IT-Koordinator und Web-Redakteur Cornelia Stevens Sachbearbeiterin Materialwirtschaft Theaterkasse Martina Jasinski Leiterin Christa Baczinsky Silvia Fölling Sandra Heusinger Sebastian Klug Lidia Moutsouni Cornelia Unger Ursula Wiberg Team Theaterkasse Besucherservice Delta Security-Service GmbH Silvia Siegert Teamleiterin Hausmeister Martin Siegert Franz Marniok

Pforte Delta Security-Service GmbH Katrin van Gemert Teamleiterin Burkhard Kamm Ingo Mallens N.N. Team Pforte Reinigungspersonal GIS mbH Kantine Theater-Gastronomie Ramona Schmidt Ehrenamtliche Mitarbeiter Silvia Willems Leiterin Theaterarchiv Carola Ladleif Mitarbeiterin Theaterarchiv Martina Absalon Hildegard Frede Elke Rohrpasser Plakatausträgerinnen Ehrenmitglieder Peter Pietzsch Ehrenmitglied des Theaters Hagen Prof. Reinhard Schwarz (†) Ehrendirigent des Philharmonischen Orchesters Hagen Lutz Hübner Heinz Luig (†) Sarah Nemitz Ehrenmitglieder des Lutz


Karten & Abonnements


40 | Spielzeit 2020/21

Preise Großes Haus PL ATZGRUPPE

I

PR EISK ATEGORIE

1

II

III

IV

V

VI

48,00 43,00 38,00 32,00 26,50 19,50

2

40,00 36,00 32,00 26,50 22,00 16,50

3

36,00 33,00 29,00 24,00 20,00 15,00

4

30,50 28,00 25,00 21,00 18,50 13,50

M1 12,00 12,00  9,50   9,50  7,00 7,00 M2 14,00 14,00 11,00   11,00   8,00 8,00 S1

50,00 45,00 40,10 32,50 27,60 20,20

S2

59,00 53,50 47,20 38,40 32,50 23,60

Preiskategorien und Platzgruppen Die Preiskategorien (1-4) richten sich nach dem Aufführungstag sowie der Art der Veranstaltung. Familienkonzerte Großes Haus 12,00 / 6,00 Euro alle Plätze Familienkarte 25,00 Euro alle Plätze Sonderveranstaltungen/-konzerte · Adventskonzert PK4 · Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe – Die Weihnachtsshow PK1 · Brahms vs. Radiohead PK2 · Spuktakel PK4 · SubsTanz 12,00 / 6,00 Euro · Musikalische Schnitzeljagd 6,00 Euro · Regenbogengala PK1


Karten & Abonnements | 41

Preise Stadthalle

und andere Konzertspielstätten I

II III IV V VI

SK1 31,00 29,00 27,00 24,30 19,60 15,50 SK2 36,50 34,00 31,50 28,50 23,80 18,70

Sinfoniekonzerte SK1 Neujahrskonzert SK2 Scratch Teilnahme 35,00 / 20,00 Euro Besuch 10,00 Euro Konzert für Schulklassen 6,00 Euro Karfreitagsmatinee Kirche am Widey 15,00 / 7,50 Euro

Mitsingkonzert Johanniskirche 12,00 / 6,00 Euro Junge Dirigenten*innen Johanniskirche 12,00 / 6,00 Euro Kammerkonzerte Kunstquartier 12,00 / 6,00 Euro

Preise Theatercafé

Krabbelkonzerte 6,00 / 1,00 Euro Kulturcafé 6,00 Euro inkl. Getränk

Preise Lutz

12,00 / 6,00 Euro Schulvorstellungen 6,00 Euro sternenstaub, pardauz, Der fliegende Koffer 6,00 Euro Familienkarte 25,00 Euro (2 Erwachsene, 3 Kinder) Gruppenermäßigung ab 20 Personen


II. RANG

II. RANG MITTE VI V IV

V I. RANG MITTE RANG-LOGEN

II I

IV PARKETT REIHE 1-14 I III

II

I


saalplan grosses haus


IV

IV

II II-III I-III

I-V V


saalplan stadthalle hagen

IV

II-III

V

VI

VI


46 | Spielzeit 2020/21

Kartenkauf Theater- / Konzertkasse, Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen Öffnungszeiten Dienstag – Freitag 10.00 – 19.00 Uhr, Samstag 10.00 – 15.00 Uhr Sonntag, Montag und an Feiertagen geschlossen Abendkasse jeweils eine Stunde vor Beginn der Vorstellung

Während der Spielzeitpause vom 6. Juli bis zum 31. August 2020 bleibt die Theaterkasse geschlossen.

Kartenbestellung Telefon 02331 / 207-3218 · Telefax 02331 / 207-2446 theaterkasse@stadt-hagen.de · www.theaterhagen.de Eintrittskarten sind vom Umtausch ausgeschlossen. Zahlungsmöglichkeiten An der Theater- und Konzertkasse und den Bürgerämtern können Sie bar oder per EC-Karte bezahlen, im Webshop per Kreditkarte (Visa/ Mastercard) oder Lastschrift Online. Vorverkaufsbeginn Ab dem 30. Juni 2020 um 10.00 Uhr können Sie für alle Vorstellungen der Spielzeit 2020/21 feste Sitzplätze reservieren (an der Kasse bis zum 4. Juli, online auch während der Spielzeitpause). Sollten wir im Herbst aufgrund einer andauernden Kontaktbeschränkung mit einem platzreduzierten Saalplan spielen müssen, gelten die ersten 119 Reservierungen (bzw. die dann zugelassene Anzahl an Besucher­ *innen). Der eigentliche Vorverkauf beginnt am 25. August 2020. Der Vorverkauf für Alice im Wunderland beginnt am 12. Oktober 2020 um 10.00 Uhr. (Ausgenommen: Schulvorstellungen)


Karten & Abonnements | 47

Ermäßigungen · 50 Prozent mit der Theater Hagen Card · 50 Prozent für Schüler*innen, Studierende, Freiwilligen dienstleistende sowie Auszubildende bis zum 30. Lebensjahr · 75 Prozent für Inhaber*innen einer Sozialberechtigungskarte in Platzgruppe IV–VI · 100 Prozent für Begleiter*innen von Personen mit 'B-Vermerk' im Schwerbehindertenausweis

Die entsprechenden Ausweise sind beim Kauf und beim Einlass mit der Eintrittskarte vorzulegen. Ermäßigungen sind nicht kombinierbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedinungen der Theater Hagen gGmbH.

Theater Hagen Card Mit der Theater Hagen Card erhalten Sie am Tag der Veranstaltung auf alle noch vorhandenen Karten eine Ermäßigung von 50 Prozent. Ausgenommen sind das Märchen zur Weihnachteszeit und Sonderveranstaltungen. Eine vorherige Reservierung ist nicht möglich. Die Card kostet 50 Euro, gilt während der gesamten Spielzeit 2020/21 und kann beliebig oft eingesetzt werden. Die Theater Hagen Card ist nicht übertragbar und muss beim Kauf und Einlass zusammen mit der Eintrittskarte vorgezeigt werden. Einen Anspruch auf ermäßigte Karten gibt es nicht. Gruppenermäßigungen Ab 20 Personen erhalten Gruppen 10 Prozent Rabatt (gilt nicht bei bereits ermäßigten Karten) auf alle Preise der Preiskategorien 1-4, M, SK; die jeweils 21. Karte wird als Freikarte gewährt. Ab 50 Personen gewähren wir einen Rabatt (gilt nicht bei bereits ermäßigten Karten) von 20 Prozent in den Preiskategorien 1-4, M, SK. Last-Minute-Preis Schüler*innen erhalten Restkarten für alle Veranstaltungen im Großen Haus und im Opus, jeweils eine halbe Stunde vor der Vorstellung zum Preis von 3 Euro.


48 | Spielzeit 2020/21

Weitere Vorverkaufsstellen Neben der Theater- und Konzertkasse können Karten auch an allen Hagener Bürgerämtern reserviert und gekauft werden: Zentrales Bürgeramt · Rathausstraße 11 · 02331 / 207-5777 Montag – Dienstag 8.00 – 17.00 Uhr Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr Donnerstag 8.00 – 18.00 Uhr Freitag 8.00 – 12.00 Uhr Samstag 9.30 – 12.30 Uhr Bürgeramt Boele · Schwerter Straße 168 · 02331 / 207-4400 Montag – Dienstag 8.00 – 17.00 Uhr Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr Donnerstag 8.00 – 18.00 Uhr Freitag 8.00 – 12.00 Uhr Bürgeramt Haspe · Kölnerstraße 1 · 02331 / 207-4401 Montag – Dienstag 8.00 – 17.00 Uhr Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr Donnerstag 8.00 – 18.00 Uhr Freitag 8.00 – 12.00 Uhr Bürgeramt Hohenlimburg · Freiheitstraße 3 · 02331 / 207-4402 Montag – Dienstag 8.00 – 17.00 Uhr Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr Donnerstag 8.00 – 18.00 Uhr Freitag 8.00 – 12.00 Uhr


Karten & Abonnements | 49

Eventim-Vorverkaufsstellen * ADAC-Geschäftsstelle Körnerstr. 62 · 58095 Hagen · 02331 / 597-85242 Montag – Freitag 9.00 – 18.00 Uhr Samstag 10.00 – 13.00 Uhr Buchhandlung DAUB Unnaer Straße 7 · 58706 Menden · 02373 / 3065 Montag – Freitag 9.00 – 19.00 Uhr Samstag 9.00 – 16.00 Uhr IKZ – Anzeigen- und Vertriebsgesellschaft GmbH Theodor-Heuss-Ring 4-6 · 58636 Iserlohn/Hemer · 02371 / 8220 Montag – Freitag 9.00 – 17.00 Uhr Samstag 9.00 – 12.00 Uhr Märkischer Zeitungsverlag Schillerstr. 20 · 58511 Lüdenscheid · 02351 / 158-333 Montag – Freitag 8.00 – 18.00 Uhr Service Center Hagen HAGENinfo Körnerstraße 25 · 58095 Hagen · 02331 / 809-9980 Montag – Freitag 9.00 – 17.00 Uhr Samstag 9.30 – 12.30 Uhr

*Beim Kauf fallen zusätzliche Vorverkaufsgebühren an.


50 | Spielzeit 2020/21

Weitere Eventim-Vorverkaufsstellen * Stadthallenbetriebs GmbH Wasserloses Tal 2 · 58093 Hagen · 02331 / 3450 Montag – Freitag 9.00 – 18.00 Uhr Stadtmarketing Witten GmbH Marktstr. 7 · 58452 Witten · 02302 / 122-33 Montag – Freitag 9.30 – 18.00 Uhr Samstag 10.00 – 14.00 Uhr Ticket Shop Corsopassage Prinzenstr. 15 · 44135 Dortmund · 0231 / 222-928 Montag – Samstag 10.00 – 19.00 Uhr WP / WR Leserladen Hohenzollernstr. 3-11 · 58095 Hagen · 02331 / 376-2712 /-13 Montag – Freitag 10.00 – 18.00 Uhr Samstag 10.00 – 14.00 Uhr Zeitungsverlag Rubens GmbH & Co Kg / Hellweger Anzeiger / GS Fröndenberg Markt 1 · 58730 Fröndenberg · 02373 / 977-30 Montag – Freitag 8.00 – 13.00 Uhr wap Schwelm / Gevelsberg / Ennepetal Hattinger Str. 43 · 58332 Schwelm · 02336 / 937-70 Montag – Freitag 9.30 – 14.30 Uhr *Beim Kauf fallen zusätzliche Vorverkaufsgebühren an


52 | Spielzeit 2020/21

Alles anders im Corona-Jahr – doch weiterhin gilt: Im Abo sehen Sie mehr! Sie sind seit vielen Jahren Abonnent*in und haben durch die corona­ bedingten Ausfälle nun eine ganze Handvoll Tauschgutscheine? Sie überlegen, ein Theaterabonnement abzuschließen, sind sich aufgrund der Unwägbarkeiten der Pandemie jedoch unsicher, ob Sie sich für den Herbst schon wieder festlegen wollen? Wir möchten uns für Ihre Treue und Solidarität bedanken und Ihnen Flexibilität bieten! Es ist schön, zu wissen, dass wir in einer Krise auf Sie bauen können. Aus diesem Grund beginnen alle Abonnements in der Spielzeit 2020/21 erst in der zweiten Spielzeithälfte und reduzieren sich preislich dementsprechend. Die Kündigungsfrist haben wir in den Spätsommer verschoben, so dass Sie nun bis zum 30. September die Möglichkeit haben, Ihr bestehendes Abonnement ggf. zu beenden. Unsere Kasse berät Sie gerne – und findet gemeinsam mit Ihnen auch bei Vorstellungen, die Sie mit einem Tauschgutschein besuchen, einen Ihren Wünschen entsprechenden Sitzplatz. Sollten Sie Ihre Tauschgutscheine nicht für einen Vorstellungsbesuch einsetzen wollen, können Sie diese auch als geldwertes Zahlungsmittel nutzen, beispielsweise, um sie sich auf die nächste Abonnementzahlung anrechnen zu lassen. Wie immer haben Sie die Möglichkeit, Vorstellungen im Abonnement gegen eine Gebühr von drei Euro durch andere Vorstellungen innerhalb der gleichen Platzgruppe auszutauschen. Ihr Abonnement ist auch weiterhin frei übertragbar – das Jugend-Abo kann gegen einen Aufpreis auch von Erwachsenen genutzt werden. Ihren Abonnement-Ausweis schicken wir Ihnen im Herbst zusammen mit der Jahresrechnung per Post zu. Wir freuen uns, Ihnen mit diesem Schreiben wieder einen Anrechtsschein zukommen lassen zu können, mit dem Sie eine zusätzliche Eintrittskarte um 50 % ermäßigt erstehen können. Ausgenommen sind hier Sonderveranstaltungen und die Silvestervorstellungen.


Karten & Abonnements | 53

P Premieren-Abonnement Freitag + Samstag, 19.30 Uhr · 5 Vorstellungen ab 67,50 Euro (regulär: 10 Vorstellungen)

Die Spannung des ersten Mals live miterleben! Der Liebestrank 16.1.2021; Schwanensee – Aufgetaucht 13.2.2021; Salome 5.3.2021 (Freitag!); Anatevka 27.3.2021; Tri Sestry 8.5.2021 Platzgruppe 1: 160,50 Euro; Platzgruppe 2: 145,50 Euro; Platzgruppe 3: 129 Euro; Platzgruppe 4: 104,50 Euro; Platzgruppe 5: 89,50 Euro; Platzgruppe 6: 67,50 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung

C Vollabonnement C · Freitag, 19.30 Uhr 5 Vorstellungen & 1 Wahlgutschein ab 51,50 Euro (regulär: 10 Vorstellungen & 1 Wahlgutschein)

Mit Musiktheater, Schauspiel und Ballett das Wochenende einläuten! Monty Python’s Spamalot 8.1.2021; Der Liebestrank 19.2.2021; Schwanensee – Aufgetaucht 9.4.2021; Drei Schwestern 7.5.2021; Tri Sestry 28.5.2021 Platzgruppe 1: 130,50 Euro; Platzgruppe 2: 118,50 Euro; Platzgruppe 3: 105,30 Euro; Platzgruppe 4: 86,70 Euro; Platzgruppe 5: 74,10 Euro; Platzgruppe 6: 56,10 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung


54 | Spielzeit 2020/21

F Vollabonnement F · Freitag, 19.30 Uhr 5 Vorstellungen & 1 Wahlgutschein ab 51,50 Euro (regulär: 10 Vorstellungen & 1 Wahlgutschein)

Auch so geht es ins Wochenende! „Zart“ 15.1.2021; Salome 12.3.2021; Drei Schwestern 30.4.2021; Monty Python’s Spamalot 14.5.2021; Heroes 25.6.2021 Platzgruppe 1: 130,50 Euro; Platzgruppe 2: 118,50 Euro; Platzgruppe 3: 105,30 Euro; Platzgruppe 4: 86,70 Euro; Platzgruppe 5: 74,10 Euro; Platzgruppe 6: 56,10 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung

MT Musiktheater-Abonnement MT · Samstag, 19.30 Uhr & Sonntag, 18.00 Uhr · 5 Vorstellungen ab 46,25 Euro (regulär: 8 Vorstellungen)

Von Undergroundparty und Broadway-Hit-Musical über Jazz-­Operette bis hin zu Tschaikowsky! Die Blume von Hawaii 30.1.2021; Monty Python’s Spamalot 27.2.2021; Schwanensee – Aufgetaucht 13.3.2021; Salome 3.4.2021; Heroes (Premiere) 5.6.2021 Platzgruppe 1: 105,75 Euro; Platzgruppe 2: 96,25 Euro; Platzgruppe 3: 86,25 Euro; Platzgruppe 4: 72 Euro; Platzgruppe 5: 61,25 Euro; Platzgruppe 6: 46,25 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung


Karten & Abonnements | 55

W Wochenend-Abonnement · Samstag, 19.30 Uhr 5 Vorstellungen ab 46,25 Euro (regulär: 8 Vorstellungen)

Ein bunter Mix am Samstagabend! Die Blume von Hawaii 9.1.2021; „Zart“ 20.2.2021; Monty Python’s Spamalot 20.3.2021; Tri Sestry 15.5.2021; Heroes 19.6.2021 Platzgruppe 1: 125 Euro; Platzgruppe 2: 114,50 Euro; Platzgruppe 3: 102 Euro; Platzgruppe 4: 83,75 Euro; Platzgruppe 5: 72 Euro; Platzgruppe 6: 53,75 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung

WE2 Wochenend-Abonnement · Samstag, 19.30 Uhr 4 Vorstellungen ab 43 Euro Das perfekte Weihnachtsgeschenk! Die Blume von Hawaii 9.1.2021; „Zart“ 20.2.2021; Tri Sestry 15.5.2021; Heroes 19.6.2021 Platzgruppe 1: 100 Euro; Platzgruppe 2: 91,50 Euro; Platzgruppe 3: 81,50 Euro; Platzgruppe 4: 67 Euro; Platzgruppe 5: 57,50 Euro; Platzgruppe 6: 43 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung


56 | Spielzeit 2020/21

N Großes Nachmittags-Abonnement I · Sonntag, 15.00 Uhr 5 Vorstellungen ab 74 Euro (regulär: 8 Vorstellungen)

Einmal durch alle Sparten! „Zart“ 10.1.2021; Monty Python’s Spamalot 21.2.2021; Falsche Schlange 21.3.2021; Salome 25.4.2021; Die Blume von Hawaii 13.6.2021 Platzgruppe 1: 105,75 Euro; Platzgruppe 2: 96,25 Euro; Platzgruppe 3: 86,25 Euro; Platzgruppe 4: 72 Euro; Platzgruppe 5: 61,25 Euro; Platzgruppe 6: 46,25 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung

H Kleines Nachmittags-Abonnement H · Sonntag, 15.00 Uhr 5 Vorstellungen ab 58 Euro (regulär: 6 Vorstellungen)

Entspannt am Sonntagnachmittag in Oper, Operette und Ballett! „Zart“ 3.1.2021; Der Liebestrank 14.3.2021; Anatevka 2.5.2021; Die Blume von Hawaii 6.6.2021; Schwanensee – Aufgetaucht 27.6.2021 Platzgruppe 1: 109,25 Euro; Platzgruppe 2: 100 Euro; Platzgruppe 3: 89,25 Euro; Platzgruppe 4: 73,25 Euro; Platzgruppe 5: 63,25 Euro; Platzgruppe 6: 48,25 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung


Karten & Abonnements | 57

ThR Theaterring-Abonnement ThR · Sonntag, 18.00 Uhr 5 Vorstellungen ab 46,50 Euro (regulär: 9 Vorstellungen)

Mit Muße ins Theater! Der Liebestrank 31.1.2021; Schwanensee – Aufgetaucht 28.2.2021; Anatevka 11.4.2021; Die Blume von Hawaii 30.5.2021; Tri Sestry 20.6.2021 Platzgruppe 1: 109,50 Euro; Platzgruppe 2: 99 Euro; Platzgruppe 3: 89 Euro; Platzgruppe 4: 74 Euro; Platzgruppe 5: 62,50 Euro Platzgruppe 6: 46,75 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung

G Gemischtes Abonnement G Dienstag – Samstag, 19.30 Uhr, Sonntag, 18.00 Uhr 5 Vorstellungen ab 41,50 Euro (regulär: 10 Vorstellungen)

Ein buntes Paket! Die Feuerzangenbowle 2.1.2021; Schwanensee – Aufgetaucht 4.3.2021; Monty Python’s Spamalot 24.4.2021; Salome 29.5.2021; Die Blume von Hawaii 23.6.2021 Platzgruppe 1: 102,50 Euro; Platzgruppe 2: 93,50 Euro; Platzgruppe 3: 80 Euro; Platzgruppe 4: 66 Euro; Platzgruppe 5: 57 Euro; Platzgruppe 6: 41,50 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung


58 | Spielzeit 2020/21

B Vollabonnement B · Mittwoch, 19.30 Uhr 5 Vorstellungen & 1 Wahlgutschein ab 51,50 Euro (regulär: 10 Vorstellungen & 1 Wahlgutschein)

Theater am Mittwochabend! Die Blume von Hawaii 20.1.2021; Bei Anruf Mord 10.3.2021; „Zart“ 14.4.2021; Anatevka 12.5.2021; Tri Sestry 30.6.2021 Platzgruppe 1: 130,50 Euro; Platzgruppe 2: 118,50 Euro; Platzgruppe 3: 105,30 Euro; Platzgruppe 4: 86,70 Euro; Platzgruppe 5: 74,10 Euro; Platzgruppe 6: 56,10 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung

L Mittwochs-Abonnement · Mittwoch, 19.30 Uhr 5 Vorstellungen ab 49,50 Euro (regulär: 10 Vorstellungen)

Theater am Mittwochabend, die Zweite! Monty Python’s Spamalot 27.1.2021; Schwanensee – Aufgetaucht 17.2.2021; Der Liebestrank 31.3.2021; Drei Schwestern 21.4.2021; Salome 19.5.2021 Platzgruppe 1: 113,50 Euro; Platzgruppe 2: 104,5 Euro; Platzgruppe 3: 93 Euro; Platzgruppe 4: 76,5 Euro; Platzgruppe 5: 65 Euro; Platzgruppe 6: 49,50 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung


Karten & Abonnements | 59

D Vollabonnement D · Donnerstag, 19.30 Uhr 5 Vorstellungen ab 51,50 Euro (regulär: 10 Vorstellungen & 1 Wahlgutschein)

Donnerstags-Abo! „Zart“ 21.1.2021; Die Blume von Hawaii 18.2.2021; Anatevka 1.4.2021; Salome 13.5.2021; Drei Schwestern 24.6.2020 Platzgruppe 1: 130,50 Euro; Platzgruppe 2: 118,50 Euro; Platzgruppe 3: 105,30 Euro; Platzgruppe 4: 86,70 Euro; Platzgruppe 5: 74,10 Euro; Platzgruppe 6: 56,10 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung

K Kabarett-Abonnement · Freitag, 19.30 Uhr, Samstag, 19.30 Uhr & Sonntag, 18.00 Uhr · 5 Vorstellungen ab 47,50 Euro Humorvoll, feinsinnig und pointenreich! Chin Meyer 17.1.2021; Robert Griess 7.3.2021; Christian Ehring 10.4.2021; Christine Prayon 9.5.2021; Alfons 18.6.2021 Platzgruppe 1: 122 Euro; Platzgruppe 2: 107 Euro; Platzgruppe 3: 96 Euro; Platzgruppe 4: 76 Euro; Platzgruppe 5: 65 Euro; Platzgruppe 6: 47,50 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung


60 | Spielzeit 2020/21

KONZERT Vollabonnement Konzert · Dienstag, 19.30 Uhr 6 Sinfoniekonzerte in der Stadthalle Hagen ab 61,50 Euro (regulär: 10 Sinfoniekonzerte)

Musikalische Begegnungen mit aktuellen und zukünftigen Lieblingsstücken! Termine: 2.2.2021; 23.2.2021; 16.3.2021; 13.4.2021; 18.5.2021; 8.6.2021 Platzgruppe 1: 144 Euro; Platzgruppe 2: 131,40 Euro; Platzgruppe 3: 123 Euro; Platzgruppe 4: 113,40 Euro; Platzgruppe 5: 91,20 Euro; Platzgruppe 6: 73,80 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung

V Schnupper-Abonnement V · Mittwoch, 19.30 Uhr 5 Vorstellungen ab 52 Euro In jede Sparte einmal reinschnuppern! Monty Python’s Spamalot 27.1.2021; Schwanensee – Aufgetaucht 17.2.2021; Der Liebestrank 31.3.2021; Drei Schwestern 21.4.2021; Salome 19.5.2021 Platzgruppe 1: 126 Euro; Platzgruppe 2: 113 Euro; Platzgruppe 3: 100 Euro; Platzgruppe 4: 82 Euro; Platzgruppe 5: 71 Euro; Platzgruppe 6: 52 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung


Karten & Abonnements | 61

Z Schnupper-Abonnement Samstag, 19.30 Uhr & Sonntag, 18.00 Uhr 5 Vorstellungen ab 52 Euro In jede Sparte einmal reinschnuppern, die Zweite! Der Liebestrank 23.1.2021; „Zart“ 6.3.2021; Drei Schwestern (Premiere) 17.4.2021; Anatevka 23.5.2021; Die Blume von Hawaii 4.7.2021 Platzgruppe 1: 126 Euro; Platzgruppe 2: 113 Euro; Platzgruppe 3: 100 Euro; Platzgruppe 4: 82 Euro; Platzgruppe 5: 71 Euro; Platzgruppe 6: 52 Euro Jugendabonnement 50% Ermäßigung


62 | Spielzeit 2020/21

Abonnementvereinbarungen 1. Zwischen Abonnent*innen und der Theater Hagen gGmbH kommt grundsätzlich ein Vertrag für eine Spielzeit zustande. Er verlängert sich automatisch für die folgende Spielzeit, wenn er nicht bis spätestens zum 31. Mai der laufenden Spielzeit schriftlich gekündigt wird. (Kündigungsfrist für Spielzeit 2020/21: 30.9.2020) Eine Kündigung oder Änderung des Abonnements während der Spielzeit ist nicht möglich. 2. Soweit der Anrechtschein bis zum 30. September der laufenden Spielzeit zurückgegeben wird, verlängert sich das Zahlungsziel der Jahresrechnung bis zum 31. Dezember der laufenden Spielzeit. Anrechtscheine gelten nicht für Sonder- veranstaltungen und Silvestervorstellungen. 3. Bei Vorstellungstausch fällt eine Gebühr von 3 Euro an. Für den Tausch in Vorstellungen außerhalb der Abo-Serien kann ein Differenzbetrag fällig werden. Der Umtausch muss gegen Vorlage des Abonnement-Ausweises spätestens einen Werktag vor der jeweiligen Abo-Vorstellung vorgenommen werden. Der hierfür erhaltene Tauschgutschein hat eine Gültigkeit bis zum 31.12.2021. Bei einem Kartentausch kann leider kein Anspruch auf einen bestimmten Sitzplatz erhoben werden. 4. Bei Verlust des Abonnement-Ausweises wird für eine Ersatzkarte eine Gebühr von 3 Euro erhoben. 5. Ersatzansprüche für Vorstellungen, die versäumt wurden, können nicht gestellt werden. 6. Änderungen des Spielplanes bleiben vorbehalten. 7. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Theater Hagen gGmbH, die in der Kassenhalle des Theaters aushängen.


Service


64 | Spielzeit 2020/21

Anfahrt Theater Hagen Elberfelder Straße 65 58095 Hagen Parken Parken zum Theatertarif von 5,00 Euro im Parkhaus Theater­Karree für alle Theaterbesucher*innen. Der Tarif gilt von Montag bis Samstag zwischen 18.30 bis 23.30 Uhr und sonntags von 14.00 bis 22.00 Uhr. Entwerten Sie Ihren Parkschein einfach an den Parkscheinautomaten im Theaterfoyer. Q-Park Hagen schließt in den Tarifbedingungen das vergünstigte Parken außerhalb der genannten Zeiträume (z.B. bei früherem Vorstellungsbeginn an Feiertagen) aus. Mit dem Bus Auf direktem Weg zum Theater: Haltestelle Theater. Alle Busse verkehren zwischen Hauptbahnhof, Theater und Rathaus. Theatertaxi Theaterbesucher*innen können den Service des Theaters Hagen in Anspruch nehmen und in einem Sammeltaxi nach der Vorstellung den Weg nach Hause bis vor die eigene Haustür antreten. Je nach Strecke innerhalb des Geltungsbereiches und Ermäßigungsanspruch kostet eine Fahrt zwischen 2,30 Euro und 5,70 Euro. Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie während der Pause (bei Aufführungen ohne Pause vor der Vorstellung) beim Personal des Vorderhauses.


service | 65

Anfahrt Stadthalle Hagen Wasserloses Tal 2 58093 Hagen Parken 370 Parkplätze stehen an der Stadthalle zur Verfügung. Konzertbesucher*innen bezahlen ab 17.00 Uhr 4,00 Euro pro PKW. Die Stadthalle Hagen ist barrierefrei zu erreichen und behindertengerecht eingerichtet. Behindertenparkplätze finden Sie direkt neben dem Haupteingang, beim Hotel Mercure. Mit dem Bus Unmittelbar vor der Stadthalle befindet sich die Haltestelle Stadthalle/Wasserloses Tal. Die Busse verkehren zwischen Hagen Hohenlimburg Bf. und Herdecke Schanze sowie Fuhrparkstraße und Ischeland. Konzertbusse Auch in dieser Spielzeit können Sie den Konzertbus nutzen und sich für 1,50 Euro direkt vor die Eingangstür der Stadthalle bringen lassen. Der Fahrplan entspricht dem der Spielzeit 2019/20 und wird im September 2020 veröffentlicht (falls nötig mit coronabedingten Abweichungen).


Vorhang auf für Hagen! Die vbh-volksbühne Hagen ist Hagens größter Vermittler von Kultur zu günstigen Preisen und Förderer der Hagener Theaterproduktionen seit 100 Jahren! Die vbh bietet ihren Mitgliedern ausgezeichnete Unterhaltung und Abwechslung. Ob Oper, Operette, Schauspiel, Musical, Ballett oder Konzert – für einen Mitgliedsbeitrag von 13 Euro erleben Sie große Kultur zu vorteilhaften Preisen. vbh volksbühne Hagen Kontakt: Bianca Montesanto (0176 / 3078-3619) Postfach 3805, 58038 Hagen IBAN: DE98 3306 0592 0000 0058 27 Sparda-Bank West eG info@volksbuehne-hagen.de www.click4culture.de


service | 67

THEATER HAGEN digital Neben unseren gedruckten Publikationen freuen wir uns, Sie auch digital immer tagesaktuell über unser Haus zu informieren. Auf unserer Internetseite www.theaterhagen.de versorgen wir Sie mit Informationen zu unseren Produktionen und halten Bildstrecken, Videos und Rezensionen zu den Inszenierungen für Sie bereit. Die Social Media Kanäle des Theaters Hagen finden Sie auf Facebook, Instagram sowie YouTube, diese können Sie auch besuchen, ohne selbst ein Profil auf selbigen eingerichtet zu haben. Spannende Hintergrundinformationen zu Sänger*­ innen, Regieteams und weiteren Künstler*innen sowie Produk­ tionen runden so Ihren Einblick in das Theater Hagen ab. Unsere aktuellen Publikationen, wie beispielsweise unsere Theaterzeitung jedesmalanders halten wir auf dem Portal Issuu für Sie bereit. Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über die aktuellen Highlights unseres Hauses. Auf unserer Webseite können Sie sich für diesen anmelden. Sie finden uns derzeit auf folgenden Plattformen: www.facebook.com/theaterhagen | www.instagram.com/theaterhagen Trailer zu unseren Inszenierungen finden Sie auf: www.youtube.com/theaterhagen Unsere Publikationen: www.issuu.com/theater_hagen


68 | Spielzeit 2020/21

Zugang & Barrierefreiheit Vier Behindertenparkplätze stehen zur Verfügung und können über die Toreinfahrt neben dem Theater erreicht werden. Sämtliche Busse der Hagener Straßenbahn AG sind Niederflurbusse. Die Haltestelle Theater ist für die Ein- und Ausfahrt mit Rollstühlen geeignet. Ein Aufzug, der über eine Tür links neben der Theaterkasse zu erreichen ist (bitte klingeln), bringt gehbehinderte Personen und Rollstuhlfahrer*innen auf die Ebene der Theaterkasse und in das Parkett des Großen Hauses. Im Parkett sind vier Rollstuhlplätze eingerichtet. Ein anderer Aufzug bringt gehbehinderte Personen und Rollstuhlfahrer*innen­ auf der Rückseite des Theaters vom Parkhaus zum Lutz und Opus. Beide Spielstätten inklusive des Foyers mit Garderoben und Toiletten sind barrierefrei. Bitte melden Sie sich an der Pforte (Bühneneingang) im Innenhof. Kartenkontrolle Bitte halten Sie Ihre Eintrittskarten und ggf. Ermäßigungsnachweise bereits am Eingang bereit. Diese werden dort elektronisch kontrolliert, so dass Sie sich danach ganz frei im Theater bewegen können. Bitte führen Sie dennoch Ihre Karte immer bei sich. Garderobe Bitte nutzen Sie die Garderobe in der Nähe Ihres Sitzplatzes. Wir halten im Parkett sowie im I. und II. Rang jeweils zwei Garderoben für Sie bereit (Gebühr 1,50 Euro). Haben Sie bitte Verständnis, dass wir bei Verlust der Garderobenmarke eine Gebühr von 2,50 Euro erheben.


service | 69

Kindersitze Der Theaterförderverein Hagen lässt Platz nehmen: 200 Kindersitze ermöglichen dem Nachwuchs gute Sicht auf die Bühne im Großen Haus und im Lutz. Programmhefte Unsere Programmhefte erhalten Sie vor der Vorstellung und in den Pausen für einen Preis von 2,50 Euro an jeder Garderobe – und damit direkt in der Nähe Ihres Sitzplatzes. Die Programmflyer des Lutz erhalten Sie kostenfrei am Einlass. Gastronomie Gerne können Sie sich vor der Vorstellung einen Tisch für die Pause reservieren und auch schon Ihre Bestellung abgeben. Ihre Getränke warten dann auf Sie, sobald die Pause beginnt. Premierenfeiern Feiern Sie im Anschluss an die Premieren mit allen Produk­ tionsbeteiligten im Foyer 1 und im Lutz Foyer. Sie sind herzlich eingeladen! Datenschutz Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten geschieht unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen ­Vorschriften: www.theaterhagen.de/datenschutz Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter datenschutz@theaterhagen.de zur Verfügung.


70 | Spielzeit 2020/21

Sponsoren und Förderer Sie möchten uns unterstützen? Ob mit kleineren oder größeren Summen, oder auch mit Manpower, wir freuen uns sehr über Ihren Support. Wie wäre es beispielsweise mit einer Kostümpatenschaft für eine unserer Produktionen? Wir danken ganz herzlich: Ballettfreunde Hagen e.V. Bürgerstiftung Theaterfreunde Hagen Fa. Adam Fa. Farben Thüner Fitness Gym Hohenlimburger Bauverein Johannisloge Victoria zur Morgenröthe Hagen Mithat Köseoglu Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung/Bundes­ ministerium für Bildung und Forschung Lions Club Asteria Lions-Hilfswerk Hagen-Harkort e.V. Lions-Hilfswerk Hagen-Mark e.V. Liz Mohn Musik- und Kulturstiftung Märkische Bank eG Märkische Bank Stiftung Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW


Sponsoren und förderer | 71

NRW KULTURsekretariat Orchesterzentrum NRW PILATES TIME Sandra Hajzer Ockaji Porsche-Zentrum Lennetal pro physio David Lopez Rathaus Apotheke, Internationale Apotheke Dr. Fehske e.K. Rotary Club Hagen Rotary Club Hohenlimburg/Letmathe Soroptimist International Club Hagen Sparda-Bank West e.G. Sparkasse HagenHerdecke Theaterförderverein Hagen e.V. Versicherungsbüro Kleine KG Volksbühne Hagen Vollkornbäckerei Niemand Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung Herdecke Werner Ruberg Stiftung Wilhelms-Apotheke Die Sponsoren*innen unserer Webseite finden Sie auf www.theaterhagen.de. Auch diesen danken wir sehr herzlich für die Unterstützung der Theaters Hagen.


IMPRESSUM Theater Hagen gGmbH Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen Telefon 02331 /207-3210 (Pforte) Postfach 4260, 58042 Hagen www.theaterhagen.de Amtsgericht Hagen – HRB 9873 Vorsitzender des Aufsichtsrates: Sven Söhnchen Spielzeit 2020/21 Theaterleitung Intendant: Francis Hüsers Generalmusikdirektor: Joseph Trafton Geschäftsführer: Dr. Thomas Brauers Redaktion Marketing, Intendanz, Dramaturgie, Öffentlichkeitsarbeit, Lutz, Theaterpädagogik, Künstlerisches Betriebsbüro Grafische Konzeption IDEENpool GmbH – Norma Hoffmann & Thomas Gebehenne Gestaltung Yuliana Falkenberg Alle Angaben vorbehaltlich Änderungen! B&W Druck und Marketing GmbH | Auflage 8.500 | Redaktionsschluss 1.6.2020


theaterhagen 2020/21

Profile for Theater Hagen

Datenkasten Theater Hagen – Spielzeit 2020/21  

Datenkasten Theater Hagen – Spielzeit 2020/21  

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