Page 1

Sektion Bern

AZB 3000 Bern 6

Fussgängerstreifen – wie sicher? Seite 4

TCS Info 6–2012 | Ausgabe Bern-Mittelland Schaden zugefügt – Visitenkarte genügt nicht | 6 Öffnungszeiten über die Festtage | 7 Der neue Wankdorfplatz ist eröffnet | 9 Gratis Motorfahrzeugkontrolle | 18


Der TCS h채lt Sie auch 2013 mobil. Erneuern Sie jetzt Ihre Mitgliedschaft. Es lohnt sich. Entdecken Sie die ganze Auswahl an TCS Services und Mitglieder-Vorteilen rund um Auto, Reisen und Freizeit unter www.sparen.tcs.ch


TCS Info 6–2012

03

Editorial

Inhalt

Urs Huber, Redaktor TCS Info

Fussgängerstreifen

4

Wintertest

6

Öffnungszeiten

7

Visitenkarte genügt nicht

8

Infos aus dem Landesteil

9

Keine Garantie Wie halten wirs denn eigentlich mit den Fussgängerstreifen? Sind sie nun der sichere Übergang über die Strasse, wenn wir zu Fuss unterwegs sind? Oder ärgern wir uns, weil wir uns – hinter dem Steuerrad – am Fortkommen gehindert sehen? Tatsache ist, dass Fussgängerstreifen ein enorm hohes Vertrauen geniessen. Millionen betreten sie täglich, um sicher von einer Strassenseite zur andern zu gelangen. Fehlt ein Zebrastreifen plötzlich, weil eine Tempo-30-Zone installiert worden ist, wird er postwendend lauthals vermisst. Doch was ist das Wesen des Fussgängerstreifens? Er besagt nicht mehr und nicht weniger, als dass eine zu Fuss gehende Person an dieser Stelle der Strasse den Vortritt hat vor einem Fahrzeug, sofern die zwei zufälligerweise zusammentreffen. Natürlich hat der Fahrzeuglenker abzubremsen oder gar anzuhalten, um das Recht des Fussgängers zu respektieren. Tut er dies nicht, kommt es zur Kollision und anschliessend zur Frage des Verschuldens. Hat der Autofahrer den Fussgänger mangels Aufmerksamkeit nicht bemerkt, weil er sich durch irgendetwas ablenken liess? Oder hat der Fussgänger den Streifen so unvermittelt betreten, dass der Autolenker beim besten Willen nicht mehr rechtzeitig hätte anhalten können? Oder aber ist der Fussgängerstreifen derart mangelhaft angelegt, dass es früher oder später zu einem Unfall hat kommen müssen? Wenn tatsächlich zutrifft, dass jeder zweite Fussgängerstreifen die Normen bezüglich Anlagesicherheit nicht erfüllt, ist rasches Handeln geboten. Und auch dann muss es heissen: Ein Fussgängerstreifen regelt bloss den Vortritt, garantiert aber keine absolute Sicherheit. Vorsicht ist von Fussgängern und Fahrzeuglenkern gefordert.

Kurs Kristall

13

Wintersport

14

Kurse & Anlässe

16

Tests & Prüfungen

17

Hier finden Sie uns

19

Impressum Mitgliederzeitschrift der TCS Sektion Bern und ihrer Landesteile Bern-Mittelland, Berner Oberland, Oberaargau, Emmental, Bern-Seeland und Oberhasli-Brienz. Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen. Redaktion Urs Huber (hu), Jean-Marc Fries (jf) Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch, www.sektionbe.tcs.ch

Wichtige Adressen & Nummern TCS Mitgliederservice info@tcs.ch, www.tcs.ch TCS Reisen TCS Autoversicherung TCS Sektion Bern Thunstrasse 61 3000 Bern 6

Tel. 0844 888 111

Pannen- und Unfallhilfe Schweiz Patrouille TCS Tel. 0800 140 140

Tel. 0844 888 333 Tel. 0800 801 000

Tel. 031 356 34 56 Fax 031 356 34 60

Schadenfälle, Rechtsdienst Assista Brunnhofweg 37 Tel. 031 852 66 66 3001 Bern Fax 031 852 66 67

Pannen- und Unfallhilfe Ausland Einsatzzentrale ETI Tel. +41 22 417 22 20

Mitwirkende Redaktoren Markus Jutzi (mj), Marc Hammel (mmh), Eduard Müller (em), Reto Ruppen (rp), Werner von Aesch (wva) Adressänderungen Tel. 0844 888 111 Herstellung und Anzeigen Rub Media AG, Bern Seftigenstrasse 310, 3084 Wabern/Bern Tel. 031 380 14 90, Fax 031 380 14 91 tcs_info@rubmedia.ch Anzeigenleitung: Erich Kocher Druck und Vertrieb Büchler Grafino AG, Druckzentrum Bern Erscheinungsweise 6x jährlich, Auflage 145 000 Exemplare

Verkehrsinformationen Viasuisse Reiseinformationen TCS

Tel. 163 Tel. 022 417 24 24

Copyright Wiedergabe von Texten und Bildern, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit vorheriger Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird jede Haftung abgelehnt.


TCS Info 6–2012

04

Fussgängerstreifen Damit Fussgängerstreifen sicher sind, müssen sie den einschlägigen Normen entsprechen. Weniger als die Hälfte tun dies. Als kürzlich in den Quartieren einer Berner Vorortsgemeinde die seit Langem geplanten, aber durch Einsprachen verzögerten Tempo-30-Zonen endlich markiert werden konnten, ertönte umgehend die Forderung nach dem Wiederaufmalen eines entfernten Fussgängerstreifens. Aber es ist nun mal vom Gesetzgeber so vorgesehen: In Tempo-30-Zonen sind Zebrastreifen nur ausnahmsweise erlaubt, namentlich bei Schulen und Heimen. Höhere Sicherheit Wird eine Tempo-30-Zone markiert, haben sich alle Verkehrsteilnehmer neu zu orientieren: Die Autofahrer an die tiefere Geschwindigkeitslimite und die neue Vortrittsregelung mit Rechtsvortritt, die Fussgänger an den Vorteil, dass sie die Strasse zwar jetzt überall queren dürfen, dabei aber den Fahrzeugen den Vortritt lassen müssen. «Mit Tempo-30-Zonen in Quartieren gewinnen alle», kommentiert die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), denn «die reduzierte Geschwindigkeit vermindert den Durchgangsverkehr, führt zu ruhigerem Fahrverhalten und erhöht die Sicherheit. Die Anzahl und Schwere von Unfällen nimmt ab.» Kommt es dennoch zu einer Kollision zwischen Fussgänger und Auto, ist die Überlebenschance des Fussgängers bei Tempo 30 dreimal höher als bei Tempo 50.

Korrektes Verhalten zuerst Die Sicherheit am Fussgängerstreifen hängt wesentlich vom korrekten Verhalten aller Verkehrsteilnehmer ab. Seit der Neuregelung von 1994 gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen, dass Fussgänger oder Benützer eines fahrzeugähnlichen Geräts – beispielsweise eines Rollbretts – auf einem Streifen ohne Verkehrsregelung (Lichtsignal) den Vortritt haben, ausser gegenüber dem Tram. Sie können auf diesem Recht allerdings dann nicht beharren, wenn ein Fahrzeug bereits so nah ist, dass es nicht mehr rechtzeitig anhalten kann. Was «nah» ist, hängt nicht zuletzt von den Strassenverhältnissen ab. Bei Eisglätte und Schnee benötigt ein Auto einen längeren Bremsweg als bei trockener Fahrbahn. Andererseits muss der Autofahrer bei misslichen Strassenverhältnissen sein Tempo so weit mässigen, dass er einem Fussgänger den Vortritt gewähren kann.

Dennoch erschallt der Ruf nach Fussgängerstreifen in Tempo-30-Zonen immer wieder. So ist die Berner Regierung bereit, in der am 19. November beginnenden Session des Grossen Rates einen Vorstoss anzunehmen und eine Arbeitshilfe für die Anordnung von Fussgängerstreifen in Tempo-30-Zonen zu erarbeiten – obwohl die entsprechenden Vorgaben schon heute der Norm «Fussgängerstreifen» des Schweizerischen Verbandes der Strassen- und Verkehrsfachleute entnommen werden können… Ein gleichlautender Vorstoss im Nationalrat übrigens stösst beim Bundesrat auf Ablehnung. Immerhin weist der Regierungsrat darauf hin, dass mit der Markierung von Fussgängerstreifen in Tempo-30-Zonen «die freie Wahl des Querungsortes für alle Zufussgehenden deutlich eingeschränkt wird.» Denn dort, wo ein Zebrastreifen aufgemalt ist, haben Fussgänger diesen zu benutzen, wenn er nicht weiter als 50 Meter entfernt ist. Zudem sind die Fussgänger gehalten, den gelben Streifen in Gruppen zu betreten – eine Regel, die allerdings zum Ärger der Fahrzeuglenker kaum beachtet wird. Im Test 50 000 Fussgängerstreifen gibt es in der ganzen Schweiz. Mehr als die Hälfte von ihnen jedoch erfüllt laut bfu die Anforderungen gemäss den für die Sicherheit wichtigen Normen nicht. Nur so ist es zu erklären, dass die Zahl der schweren Unfälle auf Fussgängerstreifen zwar seit 1980 um 75 Prozent abgenommen hat, jedoch seit Jahren stagniert. Besonders häufig kommen Unfälle auf Fussgängerstreifen zur Winterszeit vor. Die Bilanz der bfu: «1 Toter, 9 Schwerverletzte, 18 Leichtverletzte pro Woche im Durchschnitt der letzten 10 Jahre». Diese Zahlen müssten nicht sein, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer korrekt verhalten und alle Fussgängerstreifen die Normen bezüglich Sicherheit erfüllen würden. Um über den letzten Punkt besser im Bild zu sein, hat das Tiefbauamt des Kantons Bern die auf Verkehrssicherheit spezialisierte Firma Swisstraffic AG mit der Überprüfung aller 3100 Fussgängerstreifen auf Berner Kantonsstrassen beauftragt. Erste Ergebnisse erwartet


TCS Info 6–2012

05

– wie sicher?

Zur Winterszeit und nachts geschehen häufiger Unfälle am Fussgängerstreifen Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer Ende Jahr und erhofft sich Aufschluss darüber, wo der Hebel für weitere Sicherheitsfortschritte am wirkungsvollsten anzusetzen sei. Auch der TCS ist nicht untätig und überprüft jedes Jahr die Fussgängerstreifen in mehreren Städten der Schweiz, dieses Jahr auch von Thun; die Ergebnisse dieses Tests werden Ende Jahr vorliegen. Technische Anforderungen Ein Fussgängerstreifen erfüllt seinen Zweck nur, wenn er von den Fussgängern benützt und von den Fahrzeuglenkenden beachtet wird. Das setzt eine minimale Fussgänger- und Fahrzeugfrequenz voraus, wie die bfu in ihrer Kurzinfo «Verkehrstechnische Anforderungen an Fussgängerstreifen» festhält. Wo selten ein Auto vorbeifährt, bemühen sich die Fussgänger mit der Zeit kaum mehr um die paar zusätzlichen Meter bis zum Fussgängerstreifen; wo andererseits selten ein Fussgänger auftaucht, nehmen die Autofahrer den Streifen kaum mehr ernst.

Ebenso wichtig für die Sicherheit eines Zebrastreifens ist dessen richtige Anlage. So müssen Fussgänger die Strasse vom Anfang und Ende eines Fussgängerstreifen aus in beiden Richtungen mindestens 100 Meter weit überblicken können. Damit Autofahrer nachts eine Person auf dem Fussgängerstreifen von Weitem erkennen, sollte dieser beleuchtet sein. Fussgängerstreifen mit einer Mittelinsel sind deutlich sicherer als solche ohne. Und damit ein Fussgängerstreifen von Weitem erkennbar ist, sollte er mit dem blauen Signal «Standort eines Fussgängerstreifens» gekennzeichnet sein. Hat es in einem Strassenzug mehrere Fussgängerstreifen, ist das Signal überall anzubringen. Urs Huber

www.bfu.ch, Rubrik Strassenverkehr


TCS Info 6–2012

6

Sind Winterreifen Pflicht? Die Schweiz kennt keine allgemeine Winterreifenpflicht. Jedoch muss das Auto bei jeder Fahrt in betriebssicherem Zustand sein. Mit Sommerreifen ist der Bremsweg auf Schnee etwa doppelt so lang wie mit Winterreifen. Diese bieten nicht nur auf Schnee und Eis besseren Halt, sondern weisen grundsätzlich bei tieferen Temperaturen bessere Eigenschaften auf als Sommerreifen. Mit Winterreifen ist man bei Temperaturen von weniger als sieben Grad auf nasser Fahrbahn besser dran. Also gehören sie beim Fahren im Winter zu einem betriebssicheren Auto. Wer trotz winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist und den Verkehr behindert, muss mit einer Busse rechnen. Führt die falsche Bereifung zu einem Unfall, ist unter Umständen auch der Ausweis weg, und die Versicherung kann ihre Leistung kürzen. em

Zur Sicherheit ein Wintertest Wer sich bei jedem Wetter und bei jeder Temperatur auf sein Auto will verlassen können, sollte das Nötige jetzt vorgekehrt haben. Wer sich nicht selbst um die Wintertauglichkeit seines Wagens kümmern mag, erteilt der Garage einen Auftrag. Und wer einfach einmal ein fachmännisches Urteil einholen will, ist mit einem Wintertest des TCS gut bedient. Dieser wird in den Technischen Zentren Ittigen und Thun-Allmendingen angeboten, dauert 30 Minuten und kostet für TCS-Mitglieder 40 Franken (Seite 17). Überprüft werden die Beleuchtungsanlage und die Scheinwerfer-Einstellung, der Zustand der Batterie, die Frostschutz-Sicherheit der Kühl- und der Scheibenwaschflüssigkeit, der Zustand der Wischerblätter, der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit und die Wirkung der Bremsen, die Wirkung der Stossdämpfer, die Stellung der Vorderräder und der Zustand der Bereifung sowie – falls vorhanden – der Schneeketten. Mängel beheben die Kontrolleure nicht, das

überlässt der TCS den Garagen. Die Testergebnisse bleiben beim TCS. Eine Anmeldung ist nötig unter Telefon 031 356 34 56. hu

www.sektionbe.tcs.ch

Die Batterie ist gefordert In der kalten Jahreszeit muss die Autobatterie besonders viel leisten. Der elektrisch betriebene Anlasser benötigt mehr Strom, weil er eine erhöhte Reibung im Motor überwinden muss. Weitere Verbraucher wie Licht, Heizung, Radio und die immer häufiger eingebauten StartStopp-Systeme belasten die Batterie zusätzlich. Mit einer regelmässigen Wartung und rechtzeitigem Ersatz lässt sich Ärger vermeiden. Eine fachmännisch eingebaute und unterhaltene Autobatterie hält etwa vier bis fünf Jahre. Lässt sich das Auto bei kalten Temperaturen nicht starten, ist nicht immer die Batterie schuld. Vielleicht liegt die Ursache bei einem versehentlich nicht ausgeschalteten Verbraucher oder bei oxidierten Kabeln und Polklemmen. Um Pannen vorzubeugen, empfiehlt sich die Fahrt zu einer Garage. Gleichzeitig mit dem Wechsel von Sommer- auf Winterbereifung werden die Batterie und das elektrische Bordnetz getestet. agvs

Ohne Batterie geht nichts im Auto


TCS Info 6–2012

7

Alkoholtester: Frankreich verschiebt Termin Im vergangenen Frühjahr kündigte die französische Regierung an, jeder in Frankreich zirkulierende Automobilist und Motorradfahrer müsse ab 1. Juli 2012 jederzeit einen noch nicht benutzten Alkoholtester vorweisen können, ansonsten riskiere er ab 1. November eine Busse von elf Euro. Die neue Vorschrift löste einen Kaufrausch aus, der nun offenbar die Lieferanten dieser Geräte überforderte. Die Regierung in Paris beurteilte die Lage neu: gebüsst wird erst ab 1. März 2013. Auch beim TCS waren die Alkoholtester bald ausverkauft, sind jetzt aber wieder erhältlich zum Preis von Fr. 2.50 für Mitglieder und Fr. 3.50 für Nicht-Mitglieder. Die aktuelle Verfügbarkeit kann im Internet unter www. sektionbe.tcs.ch abgefragt werden. Mitzuführen ist ein Alkoholtester, welcher der französischen Norm NF entspricht und dessen Haltbarkeitsdatum nicht abgelaufen ist. Es empfiehlt sich, gleich zwei Geräte dabeizuhaben. hu

Wimpel am Spiegel? In Zürich wurde kürzlich ein Autofahrer mit 100 Franken gebüsst, weil an seinem Rückspiegel ein Wimpel eines Fussballclubs baumelte. Nicht der – vielleicht falsche? – Clubwinkel zog die Aufmerksamkeit des eifrigen Polizisten auf sich, sondern die Nichteinhaltung einer wenig bekannten Vorschrift. Die vom Bundesrat 1995 erlassene Verordnung über die technischen An-

forderungen an Strassenfahrzeuge (VTS) hält in Artikel 71a «Fenster und Sicht» fest, was hinter der Windschutzscheibe erlaubt ist. Wimpel, Luftverbesserer, Maskottchen und andere die Sicht behindernde Dinger gehören nicht dazu. Navigationsgeräte sind ausserhalb des Sichtkreises zu befestigen. hu

Unsere Öffnungszeiten über die Feiertage Das Technische Zentrum Ittigen ist am 20. und 21. Dezember 2012 wegen Revision und von Montag, 24. Dezember bis und mit Mittwoch, 26. Dezember, sowie von Montag, 31. Dezember bis und mit Mittwoch, 2. Januar 2013 feiertagshalber geschlossen; ab 27. Dezember 2012 bzw. 3. Januar 2013 gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7.00–11.45 Uhr und 12.45–16.15 Uhr. Das Technische Zentrum Thun-Allmendingen ist von Mittwoch, 19. Dezember 2012 bis und mit Freitag, 4. Januar 2013 geschlossen, ab 7. Januar 2013 wieder normal geöffnet. Das Sekretariat der Sektion Bern und die Kontaktstelle Bern sind von Montag, 24. Dezember bis und mit Mittwoch, 26. Dezember, sowie von Montag, 31. Dezember bis und mit Mittwoch, 2. Januar 2013 feiertagshalber geschlossen; ab 27. Dezember 2012 bzw. 3. Januar 2013 gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30–12.00 Uhr und 13.00–17.00 Uhr. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr! Ihr Berner TCS

Kurz und bündig Wintersport. Die preisgünstige und auf Familien ausgerichtete Wintersportschule des Berner TCS bietet Anfängern und Fortgeschrittenen Kurse für Ski, Snowboard oder Schneeschuhe an. Die Teilnehmer teilen sich selbst in die passende Stärkeklasse ein. Die Anreise zu den Kursorten erfolgt individuell oder mit dem Autocar ab Bern. Mehr Informationen finden sich auf den Seiten 14 und 15.

Eingeschränkt. Beim kantonalen Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt werden bis März 2013 nach und nach alle Arbeitsplätze in eine neue Arbeitsplatzinfrastruktur des Kantons übergeführt. Damit verbunden sind zeitweise Einschränkungen beim Schalter- und Telefondienst. Es wird empfohlen, Geschäfte frühzeitig per Post in Auftrag zu geben oder die Online-Dienste zu nutzen.

Neue App. Eine neue Version der TCS-App für iPhones und andere Smartphones ermöglicht, Unfall- und Pannenhilfe mit Geolokalisation zu koppeln. Ein Hilferuf kann mit einem einfachen Finger-Slide ausgelöst werden. Sofort wird der Standort lokalisiert und an die TCS-Einsatzzentrale übermittelt. Gleichzeitig wird ein Anruf zur Pannenhilfsnummer 0800 140 140 aufgebaut. Mehr unter www.tcs.ch.

Tag des Lichts. Am Donnerstag, 15. November 2012, findet zum sechsten Mal der nationale Tag des Lichts statt. Er erinnert daran, dass man sein Verhalten auf der Strasse den Sicht- und Witterungsverhältnissen anzupassen hat und dass Fahrzeuge eine korrekte und funktionierende Beleuchtung aufweisen müssen. An diesem Tag ist mit Aktionen seitens der Polizei zu rechnen.


TCS Info 6–2012

8

Visitenkarte genügt nicht Wer einen Schaden verursacht, muss den Geschädigten sofort benachrichtigen; sonst droht eine Busse. Die Situation ist vertraut: Beim Verlassen des Parkplatzes berührt das eigene Fahrzeug ein anderes. Meistens ist der Schaden gering. Auch die Schuldfrage ist klar. Problematisch ist nur, dass der andere Automobilist nicht zur Stelle ist. Was tun? Warten? Man ist in Eile und weiss nicht, wie lange es dauern wird. Also steckt man seine Visitenkarte unter den Scheibenwischer und fährt davon. Das reicht doch, denkt man. Falsch. Wer so handelt, verhält sich gesetzeswidrig. Artikel 51 Absatz 3 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) schreibt vor, dass bei einem Sachschaden der Schädiger den Geschädigten sofort zu benachrichtigen hat und ihm Name und Adresse angeben muss. Das Hinterlegen einer Visitenkarte reicht also nicht. Diese kann nämlich verloren gehen. Ist es nicht möglich, den anderen Autofahrer sofort zu benachrichtigen, dann muss die Polizei informiert werden. Wer dies nicht tut und angezeigt wird, muss mit einem Strafverfahren wegen «pflichtwidrigem Verhalten nach Unfall» und mit einer Verurteilung zu einer Busse von mehreren hundert Franken rechnen. Bei Personenschaden die Polizei Kommt bei einem Unfall eine Person zu Schaden, muss die Polizei dann sofort benachrichtigt werden, wenn jemand äussere Verletzungen aufweist oder wenn mit inneren Verletzungen zu rechnen ist (Art. 55 Abs. 1 Verkehrsregelnverordnung; VRV). Einzig bei kleinen Schürfungen oder Prellungen (Art. 55 Abs. 2 VRV) kann von einem Beizug der Polizei abgesehen werden. Doch aufgepasst! Wer nicht Arzt ist, kann kaum beurteilen, ob nicht doch eine ernsthafte innere Verletzung vorliegt. Gerade im Schockzustand des Unfalls erkennt selbst manches Opfer (noch) nicht, wie stark tatsächlich die Verletzung ist.

Gaffen kostet Schaulustige dürfen sich nicht bei Unfallstellen aufhalten und keine Fahrzeuge in der Nähe parkieren. So steht es in Artikel 54 Absatz 3 der Verkehrsregelnverordnung. Gaffer können mit 60 Franken gebüsst werden.

Eine Visitenkarte unter den Scheibenwischer genügt nicht Wer dann die Polizei nicht beigezogen hat, kann wegen Führerflucht zu einer Geldstrafe von mindestens 20 Tagessätzen oder sogar zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werden. Zudem droht ein Ausweisentzug. Ebenfalls zwingend muss die Polizei avisiert werden, wenn eine Gefahr nicht unverzüglich beseitigt werden kann, so namentlich, wenn ausfliessende Flüssigkeiten offene Gewässer oder Grundwasser verunreinigen könnten (Art. 54 Abs. 2 VRV). Eduard Müller

Anzeige


TCS Info 6–2012

Landesteil

09

Bern-Mittelland Der neuer Wankdorfplatz in Bern ist eröffnet Ab dem 1. November wurden der neue Autobahnanschluss am Schermenweg und der neue Wankdorfplatz mit dem unterirdischen Kreisel in Betrieb genommen. Die neuen oder erneuerten Bauten rund um den Wankdorfplatz wurden dem Verkehr etappenweise übergeben, was wechselnde Provisorien und kurzzeitige Staus bedeutete. Als erstes neues Werk konnte am 1. November der vom Bundesamt für Verkehr erstellte zusätzliche Autobahnanschluss am Schermenweg befahren werden. Die neue Ausfahrtsrampe führt von der A1 aus Richtung Zürich direkt an den Schermenweg, die Einfahrtsrampe vom Verkehrsknoten Schermenweg/Bolligenstrasse direkt auf die A1 Richtung Zürich. Dadurch verkürzt sich für Autobahnbenützer mit Start oder Ziel Ostermundigen/Bolligen/Worblental die Fahrstrecke. Die bisherigen Ein- und Ausfahrtsrampen an der Papiermühlestrasse bleiben bestehen. Seit dem 7. November ist auch der neue, zweistöckige Wankdorfplatz vollständig in Betrieb. Der unterirdische Kreisel ist jetzt aus allen vier Richtungen zugänglich und er kann in alle Richtungen verlassen werden. Oberirdisch sind für den motorisierten Verkehr nur Geradeausfahrten möglich. Fussgänger und Velofahrende dürfen den Kreisel nicht benutzen. Für sie gibt es eigene Verbindungen über den Platz. Mit der Eröffnung des Kreisels wurde die seit Sommer 2009 bestehende Umleitung Wölflistrasse aufgehoben. Die Wölflistrasse wird zur Sackgasse und ist für den Autoverkehr nur noch von der Bolligenstrasse her zugänglich. Vorsicht Tram Neu fährt ab Fahrplanwechsel vom 9. Dezember auch das Tram über den Wankdorfplatz. Bereits seit Ende Oktober sind die roten Combinos für Test- und Instruktionsfahrten auf der Strecke Guisanplatz – Papiermühlestrasse – Winkelriedstrasse anzutreffen. Für Autofahrer heisst dies künftig, hinter dem Tram herfahren und bei der neuen Haltestelle Stade de Suisse hinter ihm warten zu müssen. Auch die Fussgänger müssen sich umgewöhnen: anders als Autos hält für sie das Tram vor dem Fussgängerstreifen nicht – es hat immer Vortritt. uh

Der neue Wankdorfplatz: die Autos unten (ausser für geradeaus), alle andern Verkehrsteilnehmer oben


TCS Info 6–2012

10

Landesteil

Bern-Mittelland Kurs Kristall: Sicher auf Schnee und Eis In der Altjahrswoche und im Januar führen der TCS Berner Oberland und der kantonale Fahrlehrerverband (KBAV) auf dem Flugplatz St. Stephan Kurse zum Fahren auf rutschiger Unterlage durch. Der Winter und damit die Saison der verschneiten und eisigen Strassen naht. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer fühlen sich auf rutschiger Fahrbahn unsicher. Damit das Fahren nicht zur Tortur wird, übt man das Fortkommen auf verschneiten, eisigen oder matschigen Strassen am besten in gefahrloser Umgebung. Stressfreies Training Im normalen Strassenverkehr ist dieses Üben weder möglich noch erlaubt. Praxis auf Schnee und Eis ist aber wichtig. Auf dem abgesperrten Flugplatz in St. Stephan lässt sich das richtige Verhalten gefahrlos erlernen. In einem sicheren Rahmen und betreut von Fahrlehrern sammelt man ungestört und stressfrei wertvolle Erfahrungen. Der abgesperrte Flugplatz ist so vorbereitet, dass für Lenker und Fahrzeug keine Gefahren drohen. Verschiedene alltägliche Fahrsituationen werden mit dem eigenen Fahrzeug ausprobiert. Die Teilnehmenden erlernen, wie die verschiedenen Fahrmanöver richtig und sicher ausgeführt werden, aber auch was passiert, wenn man falsch

Fahren auf Schnee gefahrlos üben

Das perfekte Geschenk

n Schenke Sie it Sicherhe

Mit einem Gutschein für einen Kurs «Kristall» schenken Sie Fahrsicherheit und Fahrspass in einem. Gerade für Junglenker ist dies ein ideales Geschenk. Ihre Kinder und Enkel werden begeistert sein. Aber auch Eltern und Grosseltern werden gerne damit beschenkt. Informationen und Bestellung bei Jürg Hari, Adelbodenstr. 34, 3714 Frutigen, kristall@tcs-beo.ch.

reagiert. So lernt man zum Beispiel, wie man auf rutschiger Unterlage richtig abbremst oder wie man korrekt reagiert, wenn das Fahrzeug ausbricht. Die im Kurs «Kristall» gesammelten Erfahrungen können direkt im Alltag angewendet werden. Sie helfen bei der Beurteilung von kritischen Situationen. Man gerät so im wahrsten Sinne des Wortes weniger schnell «ins Schleudern». Neben vielen praktischen Übungen werden auch persönliche Fragen zum Verhalten bei winterlichen Verhältnissen beantwortet. Zudem werden moderne Fahrhilfen wie ESP, ASR und wie sie allen heissen vorgestellt. Es wird erklärt, wie sie angewendet werden müssen, damit sie tatsächlich nützen. Wer sicher und unfallfrei durch den Winter kommen will, der meldet sich noch heute für den Kurs Kristall an. Alle notwendigen Informationen finden sich auf Seite 13. Jürg Hari und Eduard Müller


TCS Info 6–2012

Landesteil

11

Bern-Mittelland Viel Volk am slowUp Emmental-Oberaargau Mehr als 400 000 Personen machten im vergangenen Sommer an einem der insgesamt 18 slowUp-Anlässe in der Schweiz mit – 26 500 davon am 9. September am slowUp Emmental-Oberaargau. Sie bewältigten von Huttwil aus eine 38 Kilometer lange Strecke nach Sumiswald und zurück. Neben den Sponsoren-Villages Huttwil und Sumiswald sorgten viele Verpflegungsstationen für die nötige Stärkung und vor allem für Abkühlung angesichts der Hitze von über 30 Grad. Gut kam der Sponsoren-Auftritt des TCS an. Unter dem Motto «mon vélo, mon ami» stellte sich der TCS am neu konzipierten, jetzt in TCS-gelb gehaltenen Stand vor. Auch behob der TCS mit mehreren Velo-Patrouillen zahlreiche Pannen auf der Strecke. 2013 wird der slowUp Emmental-Oberaargau am 8. September stattfinden. mmh

ihre Anlagen mit Tankstelle und Restaurant ebenfalls der heutigen Zeit anzupassen. uh

Autobahnwerkhof Bern: Neubau geplant Vom Autobahnwerkhof Bern aus werden die Autobahnen ab Bern bis nach Kriegstetten, Kerzers, Flamatt und Rubigen unterhalten. Die dazu nötigen Fahrzeuge und Gerätschaften sind im Autobahnwerkhof untergebracht, und die Mitarbeiter des Unterhaltsdienstes starten von dort aus zu ihren Einsätzen. Der in den 60-er und 70-er Jahren erbaute Werkhof entspricht jedoch nicht mehr den heutigen betrieblichen Anforderungen und ist sanierungsbedürftig. Das Bundesamt für Strassen ASTRA als Eigentümer hat sich nun für einen Neubau entschieden, der in den Jahren 2014 und 2015 gebaut werden soll. Die Kosten werden rund 40 Millionen Franken betragen.

Mobilcity für Auto und Transport Der TCS-Stand am neuen Standort in Dürrenroth

Raststätte Grauholz benötigt Erneuerung Seit 40 Jahren ist die Raststätte Grauholz an der Autobahn A1 im Norden von Bern in Betrieb. Im nächsten Jahr soll sie saniert werden. Die Beläge, Markierungen und Signalisation sollen erneuert und die Beleuchtungsanlagen ersetzt werden. Sanierungsbedürftig ist auch die Wasserversorgung. Der Kanton will sie zusammen mit der Gemeinde Ittigen modernisieren. Die Arbeiten an den Verkehrsanlagen wollen die Betreiber der Raststätte nutzen, um

Wer in den letzten Monaten die jetzt geschlossene Wankdorfplatzumfahrung Wölflistrasse benutzte, fuhr an einer rasch wachsenden, grossen Baustelle vorbei. Hier entsteht die «Mobilcity» – ein Kompetenzzentrum für Auto und Transport. Fünf Baupartner aus der Auto- und Transportbranche verwirklichen ein gemeinsames Neubauprojekt. Es umfasst ein sechsstöckiges Bürogebäude sowie zwei Werkstatthallen und wird dereinst rund 400 Arbeits- und Ausbildungsplätzen beherbergen. Beteiligt sind der Autogewerbeverband der Schweiz (AGVS), der Schweizerischer Nutzfahrzeugverband (ASTAG), die AGVS-Sektion Bern & Jura, die Genossenschaft VCSI Ausbildung der Sektionen Bern und Mittelland des Schweizerischen Carrosserieverbandes VSCI sowie die Pensionskasse MOBIL. Als Mieter werden weitere mit dem Strassenverkehr verbundene Organisationen und Firmen einziehen. uh


TCS Info 6–2012

12

Landesteil Bern-Mittelland

Kurse & Anlässe Nothilferefresher

Nothilfe Bei Notfällen Erste Hilfe leisten können Der Besuch dieses Kurses ist obligatorisch für die Anmeldung zur theoretischen Führerprüfung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie helfen können bei: – Verkehrs- und anderen Unfällen – drohendem Atemstillstand – drohender Verblutung – Lagerung von Verletzten – Schock und vielem mehr! Kosten: TCS-Mitglieder Fr. 120.–, Nichtmitglieder Fr. 150.–

Gerüstet für den Notfall Wenn Sekunden über Leben, Tod oder bleibende Schäden eines Verunfallten entscheiden, gilt es, richtig zu handeln. Erfahrene Instruktorinnen und Instruktoren zeigen Ihnen in 3 Stunden die wichtigsten Verhaltensregeln. Kennen Sie sie noch alle? Wenn nicht, bieten wir Ihnen die persönliche Weiterbildung zum Auffrischen Ihrer Nothilfekenntnisse mit folgenden Themen: – Rettungskette – Alarmierung und Notrufnummern – Repetition und Anwendung der lebensrettenden Sofortmassnahmen

Anmeldung: Tel. 031 356 34 56 oder sektionbe@tcs.ch. OnlineAnmeldung unter www.sektionbe.tcs.ch.

Kosten: TCS-Mitglieder Fr. 50.–, Nichtmitglieder Fr. 80.–

Kursort und Kursdaten:

Anmeldung: Tel. 031 356 34 56 oder sektionbe@tcs.ch. OnlineAnmeldung unter www.sektionbe.tcs.ch.

Technisches Zentrum TCS, Ittigen ∞ Fr, 30. November 2012, 18.00 – 21.00 Uhr und Sa, 1. Dezember 2012, 9.00 – 17.00 Uhr ∞ Fr, 1. Februar 2013, 18.00 – 21.00 Uhr und Sa, 2. Februar 2013, 9.00 – 17.00 Uhr

Kursort und Kursdaten: Technisches Zentrum TCS, Ittigen ∞ Sa, 24. November 2012, 09.00 – 12.00 Uhr

In Zusammenarbeit mit der SanArena Rettungsschule.

Dienstleistungen bei der TCS-Kontaktstelle Bern Die Kontaktstelle des TCS an der Thunstrasse 63 in Bern bietet zahlreiche der seit Jahren beliebten TCS-Dienstleistungen an. Es sind dies: – Mitgliedschaft – ETI-Schutzbrief – Assista Rechtsschutz – Velo-Assistance und -vignette – Autobahnvignette für Österreich – Viacard für die italienische Autobahn – Schadstoffplakette für Deutschland (Fahrzeugausweis mitbringen) – internationaler Führerschein (Führerschein und Passfoto mitbringen) – diverse Shop-Artikel

Nicht bei der Kontaktstelle erhältlich ist die TCS Autoversicherung. Für sie ist die Telefonnummer 0800 801 000 zu wählen. Die TCS-Kontaktstelle Bern ist von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Öffnungszeiten über die Festtage: Von Montag, 24. Dezember bis und mit Mittwoch, 26. Dezember, sowie von Montag, 31. Dezember bis und mit Mittwoch, 2. Januar 2013 ist die Kontaktstelle geschlossen; ab 27. Dezember 2012 bzw. 3. Januar 2013 gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Telefonische Auskünfte zu allen Angeboten des TCS sind täglich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0844 888 111 zu bekommen.


TCS Info 6–2012

13

Kurs «Kristall» Sicheres Fahren auf Schnee und Eis Mehrere tausend Autolenkende haben in den vergangenen Wintern auf dem Flugplatz St. Stephan im Obersimmental ohne Stress und ohne Leistungsdruck von versierten Instruktoren gelernt, wie man das eigene Fahrzeug auf Schnee, Matsch und Eis sicherer beherrschen kann. Die Begeisterung ist so gross, dass viele Kursteilnehmende den Kurs mehrmals besuchen, so zum Beispiel nach einem Autowechsel. Kursziel Ziel des Kurses ist es, eventuell vorhandene Angst abzubauen. Durch praxisbezogene Übungen lernt man absolut gefahrlos seine Grenzbereiche und die des Fahrzeuges kennen. Die Devise lautet «Mehr Sicherheit durch Erfahren und Erleben». Kursort Flugplatz St. Stephan im Obersimmental. Fahrzeit Thun – St. Stephan etwa 60 Minuten. Ausrüstung Eigenes Fahrzeug mit Winterpneus ohne Schneeketten und Spikes, mit oder ohne ABS, Zwei- oder Vierradantrieb. Warme Kleidung und gutes Schuhwerk. Programm Kurze Einführung in theoretische Kenntnisse bei Beginn des Kurses. Im nachfolgenden praktischen Teil werden geübt: Notbremsungen, Bremsen mit Ausweichen, Kreisfahren, Kurvenfahren mit engen und weiten Radien. Fahrkurs «Kristall plus» Im Kurs «Kristall plus» werden die Anforderungen und Schwierigkeiten gesteigert. Dazu werden auch Berg- und Talstrecken

befahren. Grundlage bildet der Kurs «Kristall». Es kann nur teilnehmen, wer den Kurs «Kristall» absolviert hat. Risiko Grossflächige Arbeitsplätze und Sperrzonen garantieren ein absolut risikofreies Üben. Kursdaten Kurs «Kristall» Fr, 28. Dezember 2012, 13.00 – 17.30 Uhr Sa, 29. Dezember 2012, 08.00 – 12.30 Uhr Sa, 29. Dezember 2012, 13.00 – 17.30 Uhr Fr, 11. Januar 2013, 08.00 – 12.30 Uhr Fr, 11. Januar 2013, 13.00 – 17.30 Uhr Sa, 12. Januar 2013, 08.00 – 12.30 Uhr Sa, 12. Januar 2013, 13.00 – 17.30 Uhr Fr, 18. Januar 2013, 08.00 – 12.30 Uhr Fr, 18. Januar 2013, 13.00 – 17.30 Uhr Kursdaten Kurs «Kristall plus» Sa, 19. Januar 2013, 07.30 – 12.30 Uhr Sa, 19. Januar 2013, 13.00 – 18.00 Uhr Kursdaten Kurs «Kristall für Lastwagen» Fr, 4. Januar 2013, 07.30 – 16.00 Uhr Sa, 5. Januar 2013, 07.30 – 16.00 Uhr Kosten Kurs «Kristall»: TCS-Mitglieder Fr. 170.– (Mitgliederausweis mitbringen); Neulenkende, die über einen Fahrlehrer des KBAV angemeldet werden (Stempel und Unterschrift des Fahrlehrers nötig) Fr. 170.–; Nichtmitglieder Fr. 270.–. Kurs «Kristall plus»: TCS-Mitglieder Fr. 200.– (Mitgliederausweis mitbringen); Nichtmitglieder: Fr. 300.–

Anmeldung für den Kurs «Kristall» oder «Kristall plus»

Für mich mögliche Kursdaten (bitte alle Möglichkeiten ankreuzen):

Name/Vorname Strasse, Nr. PLZ, Wohnort Tel. privat Tel. G oder Natel TCS-Mitglied Nr. E-Mail

Kurs «Kristall»  Fr, 28. Dezember 2012, 13.00 – 17.30 Uhr  Sa, 29. Dezember 2012, 08.00 – 12.30 Uhr  Sa, 29. Dezember 2012, 13.00 – 17.30 Uhr  Fr, 11. Januar 2013, 08.00 – 12.30 Uhr  Fr, 11. Januar 2013, 13.00 – 17.30 Uhr  Sa, 12. Januar 2013, 08.00 – 12.30 Uhr  Sa, 12. Januar 2013, 13.00 – 17.30 Uhr  Fr, 18. Januar 2013, 08.00 – 12.30 Uhr  Fr, 18. Januar 2013, 13.00 – 17.30 Uhr

Für allfällige Rückerstattungen: Einzahlungsschein mit Angabe Bankoder Postkonto beilegen oder hier ausfüllen: Bank (Name, Ort, Filiale): Kto.Nr.: Post-Konto-Nr.: IBAN: Neulenkende melden sich über den Fahrlehrer an. Bitte Prospekt verlangen! Einsenden an TCS, Landesteil BeO, Jürg Hari, Adelbodenstr. 34, 3714 Frutigen oder per Mail an: kristall@tcs-beo.ch

Kurs «Kristall plus» (Kurs «Kristall» besucht im Jahre  Sa, 19. Januar 2013, 07.30 – 12.30 Uhr  Sa, 19. Januar 2013, 13.00 – 18.00 Uhr Kurs «Kristall für Lastwagen»  Fr, 4. Januar 2012, 07.30 – 16.00 Uhr  Sa, 5. Januar 2012, 07.30 – 16.00 Uhr

)


TCS Info 6–2012

14

Kurse & Anlässe Wintersportschule Programm Saison 2013 Ski-, Snowboard- und Telemarkkurse für Erwachsene, Jugendliche und Kinder aller Stärkeklassen im Berner Oberland Kurstage: – Sonntag, 6. Januar 2013, mit Telemarkkurs – Sonntag, 13. Januar 2013, mit Telemarkkurs und Schneeschuhtour – Sonntag, 20. Januar 2013, mit Telemarkkurs – Samstag, 26. Januar 2013, Wiriehorn – Sonntag, 27. Januar 2013, Wiriehorn – Sonntag, 3. Februar 2013, mit Rennen Ersatztag: – Sonntag, 10. Februar 2013 Kursorte: Axalp, Jaunpass, Wiriehorn und andere, je nach Schneeverhältnissen Kurspreise: Gesamter Kurs (6 Tage) – Erwachsene – Kinder – Kinder Halbtage*

TCS-Mitglieder CHF 100.– CHF 70.– CHF 50.–

Nicht-Mitglieder CHF 120.– CHF 80.– CHF 55.–

Einzelne Kurstage – Erwachsene – Kinder – Kinder Halbtage*

TCS-Mitglieder CHF 30.– CHF 20.– CHF 15.–

Nicht-Mitglieder CHF 35.– CHF 25.– CHF 20.–

* «Ski-Anfänger», nur am Nachmittag ab 13.00 Uhr Nicht inbegriffen sind die Kosten für Skilift, Verpflegung und Reise. Verbilligte Tageskarten werden ausschliesslich an Kursteilnehmer/ innen abgegeben. Kinderhalbtage: Halbtageskurse «Ski-Anfänger» sind geeignet für Kinder, welchen ein ganzer Kurstag zu lange dauert; Besammlung 13.00 Uhr.

Telemark: Gesamtkurs vom 6., 13. und 20. Januar 2013; nur mit GesamtkursAbo, keine Einzeltage möglich; mit eigener Ausrüstung; Anmeldung obligatorisch. Schneeschuhe: Tour am 13. Januar 2013; mit eigener Ausrüstung; Anmeldung obligatorisch. Übernachtung: Wochenende 26./27. Januar 2013: falls erwünscht, selber zu organisieren. Durchführung: Interessierte erkundigen sich am Freitag vor dem Kurstag über Details wie Kursort und Einfindungszeit unter: – SMS, sende «tcswinter» an 8400 (20 Rp./SMS); Abo empfohlen, sende «start tcswinter» an 8400 – www.sektionbe.tcs.ch, Rubrik Wintersportschule – TCS-Sekretariat, Telefon 031 356 34 56 (08.30 – 12.00 / 13.00 – 16.00 Uhr) Auskunft über die Durchführung bei zweifelhafter Witterung bis Sonntagmorgen per SMS (siehe oben); die Kurse vom 26./27. Januar finden auf jeden Fall statt. Anmeldung: – Anreise mit dem eigenen Auto: keine Anmeldung erforderlich. – Anreise mit dem Car ab Bern Schützenmatte: Platzreservation obligatorisch und verbindlich unter Telefon 031 356 34 56; Fahrpreis Hin- und Rückfahrt CHF 22.– bis 15 Jahre, CHF 27.– ab 16 Jahren. Bei kurzfristiger Verhinderung am Kurstag muss die Reservation unter 078 659 44 04 annulliert werden. Versicherung: Sache der Teilnehmenden. Bestellung Kurskarten: Kurskarten für den Gesamtkurs können mit nebenstehendem Talon beim TCS-Sekretariat bestellt werden.

 TCS-Sekretariat, Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6, Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60, E-Mail: sektionbe@tcs.ch, www.sektionbe.tcs.ch


TCS Info 6–2012

15

Schneesport-Weekend Eröffnen Sie Ihre Wintersaison mit uns in Saas Fee! Die Wintersportschule TCS bietet Ihnen am Wochenende vom 1./2. Dezember 2012 die Möglichkeit, mit unserem bewährten Skiund Snowboardlehrerteam zum Saisonbeginn Ihre Schneesporttechnik aufzufrischen. In kleinen Gruppen werden wir den Spass und die Freude auf dem Schnee in den Vordergrund stellen und Ihnen individuelle Tipps zur Fahrtechnik geben. Unterkunft: Silencehotel Allalin**** (www.allalin.ch). Doppelzimmer, 3-BettZimmer oder Suite für 4 Personen, reichhaltiges Frühstücksbuffet, 3-Gang-Abendessen mit Menüwahl und Salatbuffet, Service und allen Taxen. Schneesport: Skipass für 2 Tage, Betreuung in Klassen durch Schneesportlehrer/ innen der Wintersportschule TCS. Kosten: – Fr. 410.– pro Person bei Anreise am Freitagabend (ohne Nachtessen Freitag) – Fr. 310.– pro Person bei Anreise am Samstagmorgen inkl. Hotel, Verpflegung, Skikurse und Skipass, exkl. Reise!

Anmeldetalon bis am 19. November 2012 an das TCS-Sekretariat einsenden sowie den Teilnehmerbeitrag auf das Konto des TCS Landesteil Bern-Mittelland (Valiant Bank Bern, IBAN CH49 0630 0016 6071 34209) einzahlen. Die Anmeldung ist verbindlich!

Anmeldung zum Schneesport-Weekend Name: Vorname: Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Telefon: E-Mail: TCS-Mitgliedernummer: Geburtsdatum: Zimmerwunsch:  4-Bett-Zimmer  3-Bett-Zimmer  Doppelzimmer Das Zimmer teile ich mit: Dieses Schneesport-Weekend absolviere ich als:  Skifahrer/in  Snowboarder/in Meine Fahrweise auf einer Skala von 1 bis 6 (1 entspricht Anfänger, 6 entspricht Könner):  1  2  3  4  5  6 Anreise:  Freitag  Samstag (Treffpunkt in Saas Fee um 9.15 Uhr im Eingangsbereich des Hotel Allalin)

Bestelltalon Kurskarten Wintersportschule Rechnungsempfänger/in: TCS-Mitgliedernummer: Name/Vorname: Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Telefon: E-Mail:

.

.

Ich bestelle folgende Kurskarten: Stück Karten für Erwachsene zu Fr. 100.–/120.– Name/Vorname der Kartenbenützer/innen: Ski Snowboard    

Stück Karten für Kinder/Jugendliche bis 20 Jahre zu Fr. 70.–/80.– Name/Vorname/Geb.-Dat. der Kartenbenützer/innen: Ski Snowboard       Stück Karten für Halbtageskurse Kinder (Ski-Anfänger) zu Fr. 50.–/55.– Name/Vorname/Geburtsdatum der Kartenbenützer/innen:

Talon an TCS-Sekretariat einsenden! Nach Eingang Ihrer Bestellung erhalten Sie eine Rechnung. Die Kurskarten werden nach Zahlungseingang verschickt. Es erfolgt keine Rücknahme von bezahlten Kurskarten!


TCS Info 6–2012

16

Kurse & Anlässe Zweiphasenausbildung

Autofahren heute Der TCS-Kurs, der Autofahrenden Sicherheit bringt Auch Automobilistinnen und Automobilisten mit langjähriger Fahrpraxis stehen hin und wieder vor brenzligen Situationen im Strassenverkehr – unser Kurs hilft Ihnen, solchen vorzubeugen! Erfahrene Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer mit TCS-Ausbildung und Diplom des Verkehrssicherheitsrates bringen Sie in 3¾ Stunden (inkl. Pause) in Theorie und Praxis (begleitete Fahrt mit Ihrem eigenen Auto) auf den neusten Stand: – Welche Regeln gelten in der Begegnungszone? – Wie verhalte ich mich am Fussgängerstreifen? – Darf ich mit dem Auto auf dem Radstreifen fahren? – Wie soll ich mich im Kreisverkehr verhalten? – Und viele weitere Fragen, die Sie selbst stellen können. Kosten: TCS-Mitglieder Fr. 140.–, Nichtmitglieder Fr. 220.– (Der Fonds für Verkehrssicherheit belohnt 65-jährige und ältere Teilnehmer/innen mit einer Beteiligung am Kursgeld von Fr. 50.–, bitte bei der Anmeldung Führerschein-Nummer angeben.) Anmeldung: Tel. 031 356 34 56 oder sektionbe@tcs.ch. OnlineAnmeldung unter www.sektionbe.tcs.ch

Mit Sicherheit und Spass zum definitiven Führerschein Während einer dreijährigen Probefrist müssen Neulenkerinnen und Neulenker zwei ganztägige Weiterausbildungskurse (Dauer jeweils ca. 8½ Stunden) besuchen. Am 1. Tag sind Unfallanalyse, Suchtmittel und Fahrerlebnisse die Hauptbestandteile des Kurses. Am 2. Tag beurteilen die Teilnehmenden gegenseitig eine Fahrt auf öffentlichen Strassen. Umweltschonendes und rücksichtsvolles Fahren ist ebenfalls ein Thema. Bemerkung: Nur am 1. Tag ist ein eigenes Fahrzeug erforderlich. Mietfahrzeuge auf Anfrage. Kosten: Mo–Fr TCS-Mitglieder Fr. 290.–, Nichtmitglieder Fr. 340.– pro Kurstag; Sa/So TCS-Mitglieder Fr. 310.–, Nichtmitglieder Fr. 360.– pro Kurstag. Für 2. Tag Zuschlag Fr. 30.– Kursdaten, Anmeldung und Information: Verkehrssicherheitszentrum Stockental Telefon 033 341 83 83, Fax 033 341 83 87, stockental@tcs.ch www.2phasen.tcs.ch

Für Firmen, Clubs, Vereine usw. organisieren wir geschlossene Kurse.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Test & Training TCS.

Kursorte und Kursdaten:

Kursorte:

Ittigen

1. Tag

∞ Di, 26. März 2013, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr Kirchberg ∞ Do, 4. April 2013, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr Thun-Allmendingen ∞ Sa, 17. November 2012, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr Langenthal ∞ Fr, 26. April 2013, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr Langnau ∞ Do, 18. April 2013, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr In Langnau keine Autobahnfahrt im Kursprogramm Lyss ∞ Di, 30. April 2013, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr Interlaken ∞ Mi, 1. Mai 2013, 08.15 – 12.00 oder 13.15 – 17.00 Uhr Vom Verkehrssicherheitsrat empfohlen und durch den Fonds für Verkehrssicherheit mitfinanziert.

∞ Verkehrssicherheitszentrum Stockental in Niederstocken ∞ Verkehrssicherheitszentrum Derendingen ∞ Fahrtrainingszentrum Lignières am Bielersee 2. Tag ∞ Technisches Zentrum TCS in Ittigen (Parkplätze vorhanden, gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar) ∞ Verkehrssicherheitszentrum Stockental in Niederstocken ∞ Technisches Zentrum TCS in Biel ∞ Technisches Zentrum TCS in Thun-Allmendingen ∞ Technisches Zentrum TCS in Oensingen


TCS Info 6–2012

17

Tests & Prüfungen Auto

Motorrad

Technische Zentren Ittigen und Thun-Allmendingen Unsere Technischen Zentren sind ISO 9001 zertifiziert. Es werden keine Reparatur- oder Einstellarbeiten ausgeführt.

Nur im Technischen Zentrum Ittigen

Volldiagnose Die Volldiagnose empfehlen wir beim Kauf eines Occasionsfahrzeuges, vor grösseren Reparaturen oder wenn die Garantie auf Ihrem Fahrzeug nächstens abläuft. So können Sie Mängel rechtzeitig erkennen, kaufen nicht die Katze im Sack oder können unnötige oder zu teure Reparaturen vermeiden. Beim TCS erhalten Sie objektiv und neutral Aufschluss über den Zustand eines Fahrzeuges. ∞ Occasions-Test ∞ Motordiagnose* ∞ Fahrwerkdiagnose Zeitaufwand: 3½ Std. Mitglieder: 245.– Nichtmitglieder: 490.– TCS Occasions-Test ∞ Abgas ∞ Auspuffanlage ∞ Tacho ∞ Beleuchtung ∞ Batterie ∞ Bereifung ∞ Bremsen ∞ Radlauf ∞ Kraftübertragung ∞ Lenkung ∞ Stossdämpfer ∞ Rost ∞ Probefahrt Zeitaufwand: 1½ Std. Mitglieder: 120.– Nichtmitglieder: 240.– Motordiagnose (nur im TZ Ittigen) ∞ Abgas ∞ Drehzahl ∞ Motorleistung* ∞ Ladeeinrichtung ∞ Batterie ∞ Anlasser ∞ Tacho ∞ Tourenzähler ∞ Fehlerspeicher Zeitaufwand: 1¾ Std. Mitglieder: 122.– Nichtmitglieder: 245.– Fahrwerkdiagnose ∞ Aufhängungen ∞ Stossdämpfer ∞ Lenkgeometrie vorne und hinten ∞ Chassis ∞ Unterboden ∞ Lenkorganspiel ∞ Reifen Zeitaufwand: 1½ Std. Mitglieder: 105.– Nichtmitglieder: 210.– Einzeltests ∞ TCS MFK-Vortest ∞ TCS Ferien-Test ∞ TCS Winter-Test ∞ TCS Caravan Gas Control ∞ Motorleistungstest* (auf Rolle) ∞ Bremstest (Messung auf Rolle, Flüssigkeit, Beläge, Scheiben, Sichtkontrolle) ∞ Stossdämpfertest ∞ Tachotest ∞ Eurotax (Beratung und Bewertung) Weitere Kontrollen nach Absprache pro Stunde Zeitaufwand inkl. Benützung der Kontrollgeräte

Motorradtest ∞ Abgas ∞ Auspuffanlage ∞ Bereifung ∞ Bremsen ∞ Tacho ∞ Beleuchtung ∞ Batterie ∞ Kraftübertragung ∞ Lenkung ∞ Rahmen ∞ Rost ∞ Probefahrt Zeitaufwand: 1½ Std. Mitglieder: 105.– Nichtmitglieder: 210.– Einzeltests ∞ Motorleistungstest (auf Rolle) ∞ Tachotest ∞ Bremstest

Mitgl. 70.– 35.– 18.–

Nichtmitgl. 140.– 70.– 35.–

TZ Ittigen

Ey 15, 3063 Ittigen; Anmeldung über das Sekretariat Sektion Bern: Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6, Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60, sektionbe@tcs.ch, www.sektionbe.tcs.ch TZ Thun-Allmendingen

Mitgl. Nichtmitgl. 80.– 160.– 60.– 90.– 40.– 60.– 70.– 90.– 70.– 140.– 35.– 18.– 18.– 20.–

70.–

* Der Motorleistungstest kann nur im TZ Ittigen durchgeführt werden.

70.– 35.– 35.– 35.–

140.–

Zelglistrasse 8, 3608 Allmendingen b. Thun; Anmeldung über das Sekretariat Sektion Bern: Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6, Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60, sektionbe@tcs.ch, www.sektionbe.tcs.ch TZ Biel und Oensingen Mitglieder der Sektion Bern können ihre Fahrzeuge auch in den Technischen Zentren Biel und Oensingen gemäss deren Angebot und Preisen prüfen lassen. Adressen siehe hintere Umschlagseite.


TCS Info 6–2012

18

Amtliche Fahrzeugprüfung Motorfahrzeugkontrollen für Personenwagen Personenwagen müssen wie folgt amtlich nachgeprüft werden: Neuwagen erstmals nach vier Jahren, anschliessend nach drei Jahren, dann alle zwei Jahre. Die Kontrollen des TCS werden vom Kanton anerkannt. Wir dürfen nur Personenwagen von TCS-Mitgliedern mit BE-Nummern prüfen, für die Sie noch kein Aufgebot des Kantons erhalten haben. Der TCS prüft nur Personenwagen, keine leichten Motorwagen (Camper), Wohnwagen, Kleinbusse, Lieferwagen, Behindertenfahrzeuge (Gebühr wird vom TCS übernommen), Motorräder usw. Ausgeschlossen von einer Kontrolle durch den TCS sind Personenwagen: – mit Tages- oder Zollschildern – mit Händlerschildern, wenn der Fahrzeugausweis annulliert ist – mit Spikesreifen – die jedes Jahr geprüft werden müssen – die infolge eines Polizeirapportes geprüft werden müssen Prüfpflichtige Abänderungen (z.B. Felgen, Tieferlegung, Veteraneneintrag) müssen erstmalig beim kantonalen Verkehrsprüfzentrum geprüft und eingetragen werden. Das bei einer TCS-Mitgliedschaft mit der Kontrollschildnummer eingetragene Fahrzeug (höchstens einmal pro Jahr) wird für Mitglieder der Sektion Bern kostenlos geprüft. Zusätzliche Fahrzeuge werden nur dann kostenlos geprüft, wenn sie mit einer Partner- oder Jugendkarte gedeckt sind. Für weitere amtliche Kontrollen von Mitgliederfahrzeugen wird eine Gebühr von Fr. 35.– erhoben. Bitte melden Sie sich schriftlich mit dem Talon oder per Internet unter www.sektionbe.tcs.ch an! Halten Sie dazu den Fahrzeugausweis bereit. Bitte die genauen Daten des Fahrzeuges angeben.

Fahrzeugvorbereitung Bitte das Fahrzeug vor der Prüfung in der Garage prüfbereit stellen lassen und reinigen. An einem regelmässig gewarteten Fahrzeug sind in der Regel folgende Bereitstellungsarbeiten nötig: Chassis reinigen, Abgaswerte, Lichter, Scheinwerfereinstellung, Bremswirkung sowie Lenkung und Aufhängung kontrollieren. Bei älteren Fahrzeugen ist es ratsam, vor der Instandstellung den Fahrzeugwert und die Kosten für die Bereitstellung gegeneinander abzuwägen. Prüfungsdurchführung Gültige TCS-Mitgliederkarte, Fahrzeugausweis und Abgaswartungsdokument an die Prüfung mitbringen. Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise auf der Einladung. Die Nachkontrollen von beanstandeten Fahrzeugen werden direkt mit unseren Kontrolleuren vereinbart. Festgestellte Mängel müssen behoben werden. Andernfalls erhalten Sie ein Aufgebot zu einer gebührenpflichtigen Nachkontrolle durch das kantonale Verkehrsprüfzentrum. Prüfungsorte ∞ Ittigen (Landesteil Bern-Mittelland) ∞ Thun-Allmendingen (Landesteile Berner Oberland/Oberhasli-Brienz) ∞ Langenthal (Landesteil Oberaargau) Nächste Prüftage: 23. November 2012, 15. Februar 2013, 12./15. März 2013 ∞ Langnau (Landesteil Emmental) Nächste Prüftage: 14./16. November 2012, 5. Dezember 2012, 16. Januar 2013, 13. Februar 2013, 6./8./27. März 2013 ∞ Biel (Landesteil Bern-Seeland)

Anmeldetalon für die amtliche Fahrzeugprüfung Fahrzeughalter Mitgliedernummer: Name: Vorname: Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Telefon: E-Mail (falls Antwort per E-Mail gewünscht):

.

.

Geburtsdatum: Fahrzeug BE-Nummer: Wagenmarke: Genaues Datum der 1. Inverkehrsetzung: Genaues Datum der letzten Prüfung:

__.__.____ __.__.____

Prüfungen sind nur für Personenwagen möglich (keine Lieferwagen, Motorräder usw.)! Die Kontrollschildnummer im Fahrzeugausweis muss mit der Mitgliedschaft (oder einer Partner- oder Jugendkarte) übereinstimmen.

Prüfungsdatum Bevorzugte Prüfdaten: Nicht mögliche Daten: Bemerkungen:

Prüfungsort (bitte ankreuzen)  Ittigen  Thun-Allmendingen  Langenthal*  Langnau*  Biel

Einsenden an TCS Sekretariat, Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6, Fax 031 356 34 60, Telefon 031 356 34 56 Technisches Zentrum TCS, Lengnaustrasse 7, 2504 Biel, Fax 032 341 70 05, Telefon 032 341 41 76

* Prüfungen in Langenthal und Langnau sind nur an den oben aufgeführten Prüftagen möglich.


TCS Info 6–2012

19

Hier finden Sie uns Der TCS bietet seine umfassenden Dienstleistungen für Mitglieder an mehreren Orten im Kanton Bern an. Mit dieser Übersicht gelangen Sie direkt an die richtige Stelle in Ihrer Nähe!

TCS Mitgliederservice

5

10

3

Chemin de Blandonnet 4, Postfach 820, 1214 Vernier info@tcs.ch, www.tcs.ch – Mitgliedschaft, ETI-Schutzbrief, Rechtsschutz Assista, Kreditkarte, Club-Plus-Angebote usw. 0844 888 111 – TCS Autoversicherung 0800 801 000 – TCS Reisen 0844 888 333

8 7

1

2 1

6

Kontaktstelle Bern

Mitgliedschaft, ETI, Assista, Vignetten, Internat. Führerschein Thunstrasse 63, 3000 Bern 6 Mo – Fr 8.30 – 12 / 13 – 17 Uhr, Sa geschlossen

1

4

Sekretariat Sektion Bern

Administration Motorfahrzeugkontrollen, Fahrzeugtests und Kurse, Beratung Recht und Verkehr

9

Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch, www.sektionbe.tcs.ch Mo – Fr 8.30 – 12 / 13 – 17 Uhr, Sa geschlossen

8

Kontaktstelle Langenthal

Mitgliedschaft, ETI, Assista, Vignetten Marktgasse 13, 4901 Langenthal Tel. 062 923 12 30, Fax 062 923 99 45 stadtladen@asmobil.ch Mo 13.30 – 18 Uhr, Di – Fr 9 – 12.30 / 13.30 – 18 Uhr, Sa 9 – 13 Uhr

2

Techn. Zentrum Ittigen

Motorfahrzeugkontrollen, Fahrzeugtests, Kurse und Zweiphasenausbildung, Technische Beratung

4

Techn. Zentrum Allmendingen

Motorfahrzeugkontrollen, Fahrzeugtests, Kurse, Technische Beratung

Ey 15, 3063 Ittigen Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch

Zelglistrasse 8, 3608 Thun-Allmendingen Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch

3

5

Techn. Zentrum Biel

Motorfahrzeugkontrollen, Fahrzeugtests, Zweiphasenausbildung, Autowaschanlage Lengnaustrasse 7, 2504 Biel Tel. 032 341 41 76, Fax 032 341 70 05 tz.biel@tcs.ch

Techn. Zentrum Oensingen

Motorfahrzeugkontrollen Fahrzeugtests, Zweiphasenausbildung Nordringstrasse 30, 4702 Oensingen Tel. 062 396 46 80, Fax 062 396 46 81 sektion.solothurn@tcs.ch

6

Prüfbahn Langnau

Motorfahrzeugkontrollen Anmeldung an: Sekretariat Sektion Bern Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch

7

Prüfbahn Langenthal

Motorfahrzeugkontrollen Anmeldung an: Sekretariat Sektion Bern Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60 sektionbe@tcs.ch

9

Verkehrssicherheitszentrum

Fahrsicherheitskurse Zweiphasenausbildung Test & Training TCS, VSZ Stockental, 3632 Niederstocken bei Thun Tel. 058 872 15 75, Fax 058 827 51 16 stockental@tcs.ch

10

Verkehrssicherheitszentrum

Fahrsicherheitskurse Zweiphasenausbildung Test & Training TCS, VSZ Derendingen, 4552 Derendingen Tel. 058 827 15 00, Fax 058 827 50 27 derendingen@tcs.ch


Frühabatt für 0.bucherr CHF 20 glieder: it M S C T 30.11.12 gültig bis Rica m Costa m a r g o r • Vorp hweiz b/bis Sc a e g lü F • g egleitun • TCS-B

Traumreise Panama-Kanal

Costa Rica – Panama-Kanal – Karibik – New York

Mit TCS Reisen verleben Sie eine Traumreise der Extraklasse, welche Sie von einem Höhepunkt zum nächsten führt! Sie starten mit einer Rundreise durch das Naturparadies Costa Rica, der „Schweiz Mittelamerikas“. An Bord der luxuriösen Crystal Symphony geht die Reise weiter durch den impostanten Panama-Kanal bis nach Cartagena und durch die Karibik bis nach New York. Lassen Sie sich vom 09. bis 24.05.13 von einem Feuerwerk an Eindrücken verzaubern. Rundreise und Kreuzfahrt Traumreise durch das Naturparadies Costa Rica sowie erstklassige Kreuzfahrt an Bord eines der weltweit besten und modernsten Kreuzfahrtschiffe, die CRYSTAL SYMPHONY TCS Frühbucherrabatt bis 30.11.2012 CHF 200.- pro Person Reiseprogramm 1. Tag, Schweiz – Costa Rica : Flug Schweiz-San José. Transfer zum Hotel und Übernachtung. 2.-4. Tag, Rundreise Costa Rica : Während der Rundreise Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Costa Rica  Poás Volcano National Park  Naturschutzgebiet Caño Negro  die heissen Quellen von Tabacón  Naturschutz-Reservat Monteverde 4. Tag, Caldera : Am Nachmittag Transfer zum Hafen und Einschiffung auf die CRYSTAL SYMPHONY. Verlassen des Hafens um 21.00 Uhr. 5. Tag, Entspannung auf See 6. Tag, Fahrt durch den Panama-Kanal, einer künstlichen, etwa 82 km lange Wasserstrasse, die den Atlantik mit dem Pazifik für die Schifffahrt verbindet. 7. Tag, Cartagena : Der Altstadtkern gehört zum Welt-Kulturerbe der UNESCO und wurde in den letzten Jahren im Stil der Kolonialzeit komplett restauriert und zählt zu den schönsten Städten Südamerikas. 8. Tag, Entspannung auf See

9. Tag, Grand Cayman ist die grösste der drei Kaimaninseln in der Karibik. Der seltene Blaue Leguan ist auf der Insel einheimisch. 10. Tag, Entspannung auf See 11. Tag, Key West : Sie ist die südlichste Stadt der kontinentalen USA. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist das „Southernmost Point in the US“. 12. Tag, Entspannung auf See 13. Tag, Charleston : Diese Stadt ist eine typische Südstaatenstadt. Die Stadt mit ihrem südstaatlichen Flair und dem nahen Umland diente unter anderem als Kulisse für die beiden bekannten Filme „Vom Winde verweht“ und „Fackeln im Sturm“.

Preis pro Pers. in CHF (für TCS-Mitglieder) Kat. E, Aussenkabine mit Sichtbehinderung, Deck 8

6‘990.–

Kat. C, Aussenkabine, Deck 7

7‘750.–

Kat. B, Balkonkabine, Deck 8

8‘760.–

Kat. PH, Penthouse mit Veranda, Deck 10 Zuschlag für Alleinreisende Zuschlag Flüge in Business, retour

12‘230.– ab 2‘490.– 3‘113.–

Verlängerung New York, Doppel

650.–

Zuschlag Verlängerung NY, Einzel

340.–

Zuschlag nicht TCS-Mitglieder

200.–

14. Tag, Entspannung auf See

Inbegriffen

15. Tag, New York City : Ankunft um 8.00 Uhr. Ausschiffung, Stadtrundfahrt und anschliessend Transfer zum Flughafen oder individuelle Verlängerung in New York. Abflug am Abend in die Schweiz.

Linienflüge gem. Programm (Basis Economy Class) inkl. Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag ca. CHF 450.-  Rundreise gem. Programm (3 Übernachtungen in Erstklasshotels)  alle erforderlichen Transfers vor Ort  Mahlzeiten während der Rundreise: tägliches Frühstück, 3 Mittag- & 1 Abendessen  Kreuzfahrt in der gewählten Kabinenkategorie  All-Inklusive an Bord  Trinkgelder an Bord  Erfahrene TCSReisebegleitung ab/bis Schweiz  ausführliche Reiseunterlagen  Hafentaxen

16. Tag, Schweiz : Am Morgen, Ankunft in der Schweiz. Individuelle Heimreise. Verlängerung New York Verlängern Sie Ihre Ferien um 3 Tage und besichtigen Sie New York. Rückflug in die Schweiz am 25.05.13. (Ankunft 26.05.13) Reisedatum 09.05. - 24.05.2013

Preise und Verfügbarkeit unter Vorbehalt.

Organisation, Buchung & detaillierte Infos : MCCM Master Cruises Chr. Möhr AG

Tel. +41 (0)44 211 30 00 www.reisen-tcs.ch/panama


Sektion Bern

AZB 3000 Bern 6

Fussgängerstreifen – wie sicher? Seite 4

TCS Info 6–2012 | Ausgabe Berner Oberland Schaden zugefügt – Visitenkarte genügt nicht | 6 Ja zum Parking Schlossberg Thun | 9 Kurs Kristall: sicher auf Schnee und Eis | 11 Gratis Motorfahrzeugkontrolle | 18


TCS Info 6–2012

Landesteil

09

Berner Oberland JA zum Parking Schlossberg Thun Am 25. November 2012 entscheidet das Thu­ ner Stimmvolk über den städtischen Investi­ tionsbeitrag von 6 Millionen Franken für das Parking Schlossberg. Der Stadtrat hat dem städtischen Investitionsbeitrag in der Höhe von 6 Mio. Franken am 23. August mit 36:3 zugestimmt. Gegen den mit 38: 1 Stimmen gefällten Beschluss zur Zonenplanänderung und Überbauungsordnung ist kein Referendum ergriffen worden. Die Thuner Stimmberechtigten befinden deshalb am 25. November 2012 einzig über den Investitionskredit. Der TCS-Landesteil Berner Oberland unterstützt das Projekt und das Pro-Komitee Parking Schlossberg in seinem Abstimmungskampf aus folgenden Gründen: – Zusammen mit dem Parking Mönchstrasse (City Süd, rund 100 Parkplätze) wird das Parking Schlossberg (City Ost, 300–350 Parkplätze) den Thuner Parkhausring abschliessen. Für den motorisierten Verkehr stehen damit leistungsfähige Parkieranlagen an der Peripherie der Innenstadt zur Verfügung. – Gemäss den kantonalen Vorgaben zur Luftreinhaltung müssen auf den Zeitpunkt der Inbetriebnahme der beiden Parkieranlagen etwa 240 oberirdische Parkplätze aufgehoben oder umgenutzt werden. Davon entfallen 205 Parkplätze im Bälliz, in der Hauptgasse, an der Burgstrasse und auf dem Aarefeld auf die Eröffnung des Schlossberg-Parkings. Die Thuner

Innenstadt kann damit von Durchgangs- und Suchverkehr entlastet und das Bälliz sowie die Obere und die Untere Hauptgasse für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt werden. – Durch diese Massnahmen wird die Attraktivität der Thuner Innenstadt erhöht, die Obere Hauptgasse besser an die Fussgängerströme angebunden und der Schlossberg erschlossen; gleichzeitig ist die Erreichbarkeit des Thuner Zentrums mittels motorisiertem Verkehr aus allen Richtungen gewährleistet. – Der Schlossberg ist von seiner Lage her der richtige Standort, und eine Parkieranlage ist technisch machbar. Die Kosten sind mit den veranschlagten 40–45 Mio. Franken zwar hoch, aufgrund der Bedeutung des Projekts für den Verkehr und die generelle Stadtentwicklung jedoch vertretbar; sie sind sichergestellt. – Nach Jahrzehnten der Planung gilt es nun zu handeln. Einen besseren Standort und ein günstigeres Projekt wird es nicht geben. Hans­Peter Zürcher, Präsident Landesteil Berner Oberland

So wird dereinst der Ausgang Burggasse aussehen

www.parking-schlossberg.ch


TCS Info 6–2012

10

Landesteil Berner Oberland

Kurse & Anlässe Zweiphasenausbildung Mit Sicherheit und Spass zum definitiven Führerschein Seit dem 1. Januar 2005 gibt es den Führerausweis nach bestandener Prüfung vorerst für drei Jahre auf Probe. Während dieser Zeit müssen die Neulenkerinnen und Neulenker zwei ganztägige Weiterbildungskurse besuchen. Am ersten Tag sind Unfallanalyse, die straf- und massnahmenrechtlichen Folgen (Ausweisentzug) und Fahrerlebnisse die Hauptbestandteile. Am zweiten Tag beurteilen sich die Teilnehmenden auf einer Fahrt auf öffentlichen Strassen gegenseitig. Auch umweltschonendes und energiesparendes Fahren wird thematisiert.

Kosten: Fr. 330.– pro Kurstag (inkl. Kursunterlagen sowie Kaffee/Gipfeli, Mittagessen und Pausengetränk am ersten Kurstag) Samstagskurse Fr. 350.– Kursorte: 1. Tag Ehemaliger Militärflugplatz in St. Stephan 2. Tag Technisches Zentrum TCS in Thun-Allmendingen Kursdaten: www.beowab.ch oder über Fahrlehrer Anmeldung und Information: www.beowab.ch

Easy zum Führerausweis mit Beowab.

Profitieren Sie: Gratis Rechtsauskunft Bei juristischen Problemen im Zusammenhang mit dem Autofahren (Bussen, Unfälle, Garagen usw.) kann jedes Mitglied einmal pro Jahr eine unentgeltliche Rechtsauskunft einholen. Weitergehende Abklärungen oder gar das Führen von Prozessen sind aber kostenpflichtig (sofern nicht durch eine Rechtsschutzversicherung, zum Beispiel «Assista», gedeckt). Rechtsauskünfte erteilen die Fürsprecher (Rechtsanwälte): Eduard Müller, Panoramastrasse 1, 3601 Thun, Tel. 033 225 25 00 Jungfraustrasse 45, 3800 Interlaken, Tel. 033 225 25 00

Michaela C. Hamberger, Jungfraustrasse 45, 3800 Interlaken, Tel. 033 826 50 50 Panoramastrasse 1, 3601 Thun, Tel. 033 225 25 00 Hans Peter Schüpbach, Bel-Air-Weg 1, 3601 Thun, Tel. 033 221 66 41 Friedrich Affolter, Seestrasse 2, 3700 Spiez, Tel. 033 654 18 36 Günter Galli, Marktgasse 1, 3800 Interlaken, Tel. 033 826 78 31 Peter Graf, Marktgasse 1, 3800 Interlaken, Tel. 033 826 78 31 Michel Müller, Chalet Oxalis, 3780 Gstaad, Tel. 033 744 61 61


TCS Info 6–2012

Landesteil Berner Oberland

11

www.tcs-beo.ch Kurs Kristall: Sicher auf Schnee und Eis In der Altjahrswoche und im Januar führen der TCS Berner Oberland und der kantonale Fahrlehrerverband (KBAV) auf dem Flugplatz St. Stephan Kurse zum Fahren auf rutschiger Unterlage durch. Der Winter und damit die Saison der verschneiten und eisigen Strassen naht. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer fühlen sich auf rutschiger Fahrbahn unsicher. Damit das Fahren nicht zur Tortur wird, übt man das Fortkommen auf verschneiten, eisigen oder matschigen Strassen am besten in gefahrloser Umgebung. Stressfreies Training Im normalen Strassenverkehr ist dieses Üben weder möglich noch erlaubt. Praxis auf Schnee und Eis ist aber wichtig. Auf dem abgesperrten Flugplatz in St. Stephan lässt sich das richtige Verhalten gefahrlos erlernen. In einem sicheren Rahmen und betreut von Fahrlehrern sammelt man ungestört und stressfrei wertvolle Erfahrungen. Der abgesperrte Flugplatz ist so vorbereitet, dass für Lenker und Fahrzeug keine Gefahren drohen. Verschiedene alltägliche Fahrsituationen werden mit dem eigenen Fahrzeug ausprobiert. Die Teilnehmenden erlernen, wie die verschiedenen Fahrmanöver richtig und sicher ausgeführt werden, aber auch was passiert, wenn man falsch

Fahren auf Schnee gefahrlos üben

Das perfekte Geschenk

n Schenke Sie it Sicherhe

Mit einem Gutschein für einen Kurs «Kristall» schenken Sie Fahrsicherheit und Fahrspass in einem. Gerade für Junglenker ist dies ein ideales Geschenk. Ihre Kinder und Enkel werden begeistert sein. Aber auch Eltern und Grosseltern werden gerne damit beschenkt. Informationen und Bestellung bei Jürg Hari, Adelbodenstr. 34, 3714 Frutigen, kristall@tcs-beo.ch.

reagiert. So lernt man zum Beispiel, wie man auf rutschiger Unterlage richtig abbremst oder wie man korrekt reagiert, wenn das Fahrzeug ausbricht. Die im Kurs «Kristall» gesammelten Erfahrungen können direkt im Alltag angewendet werden. Sie helfen bei der Beurteilung von kritischen Situationen. Man gerät so im wahrsten Sinne des Wortes weniger schnell «ins Schleudern». Neben vielen praktischen Übungen werden auch persönliche Fragen zum Verhalten bei winterlichen Verhältnissen beantwortet. Zudem werden moderne Fahrhilfen wie ESP, ASR und wie sie allen heissen vorgestellt. Es wird erklärt, wie sie angewendet werden müssen, damit sie tatsächlich nützen. Wer sicher und unfallfrei durch den Winter kommen will, der meldet sich noch heute für den Kurs Kristall an. Alle notwendigen Informationen finden sich auf Seite 13. Jürg Hari und Eduard Müller


TCS Info 6–2012

12

Landesteil

Berner Oberland Technische Konferenz TCS im Berner Oberland Die jährliche Weiterbildung der Betriebsleiter und Experten aller Technischen Zentren des TCS Schweiz fand diesmal im Berner Oberland statt. Ziel der zweitägigen Veranstaltung von Ende September war es, die Umsetzung der neuesten Strategien des TCS zu koordinieren und sich mit Neuerungen im Automobilbau sowie in der Mess- und Prüftechnik vertraut zu machen. Die Veranstaltung wird jedes Jahr von einem anderen Technischen Zentrum organisiert. Diesmal waren erstmals wir von Thun-Allmendingen dafür verantwortlich. Am ersten Tag konnten wir den über 70 teilnehmenden Fachleuten unseren Betrieb vorstellen und auf die Besonderheiten unserer Organisationsstruktur hinweisen. Anschliessend bot sich die Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch. Für den zweiten Tag zügelten wir ins Verkehrssicherheitszentrum Stockental. Themen waren

Gäste aus der ganzen Schweiz in Thun-Allmendingen

hier die Entwicklungstendenzen bei Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieben und die neueste Generation von vernetzten Prüf-Computern für die gleichzeitige Messung aller massgeblichen Teile eines Autos. Zusätzlich bot sich den Teilnehmern die Gelegenheit für praktische Fahrversuche auf dem Ausbildungsgelände. Man konnte wieder einmal selber erleben, wie sich das Ausbrechen des Hecks bei einem Auto anfühlt, unabhängig davon, ob die Ursache dafür eine überhöhte Kurvengeschwindigkeit war oder ob das Auto auf einen plötzlich auftretenden Fahrwerks-Defekt reagiert hat. Voller positiver Eindrücke verliessen die Besucher nach diesen zwei Tagen das Berner Oberland. Einen Grossteil der gewonnenen Erkenntnisse werden sie zu Gunsten aller TCSMitglieder direkt einsetzen können. Allen Beteiligten, welche zum guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben, sei bestens gedankt. Hans Peter Ziegler


Sektion Bern

AZB 3000 Bern 6

Fussgängerstreifen – wie sicher? Seite 4

TCS Info 6–2012 | Ausgabe Oberaargau Schaden zugefügt – Visitenkarte genügt nicht | 6 slowUp 2012: Toller Erfolg mit 26 500 Teilnehmenden | 9 Velo-Hauslieferdienst baut aus | 11 Fahrzeugkontrolle: Die Daten für das Jahr 2013 sind bekannt | 12


TCS Info 6–2012

Landesteil

09

Oberaargau Viel Volk am slowUp Emmental-Oberaargau Der slowUp Emmental-Oberaargau vom 9. September mobilisierte 26 500 Personen. Erfolgreich war auch der neu konzipierte Auftritt des TCS. Mehr als 400 000 Personen machten im vergangenen Sommer an einem der insgesamt 18 slowUp-Anlässe in der Schweiz mit – 26 500 davon am 9. September am slowUp Emmental-Oberaargau. Es wurde viel geboten. Schon am Morgen fanden sich viele Teilnehmer am Start in Huttwil ein, von wo aus sie die 38 Kilometer lange Strecke nach Sumiswald und zurück absolvierten. Neben den Sponsoren-Villages Huttwil und Sumiswald sorgten viele Verpflegungsstationen entlang der Strecke für die nötige Stärkung und vor allem für Abkühlung angesichts der Hitze von über 30 Grad. Der kulinarische Genuss bestand vorwiegend aus regionalen Spezialitäten. Neuer Standort bewährt sich Gut angekommen ist der Sponsoren-Auftritt des TCS. Wie schon in den Vorjahren markierten die beiden Landesteile Oberaargau und Emmental gemeinsam Präsenz – dieses Jahr zum ersten Mal unterwegs auf der Strecke in Dürrenroth und nicht mehr in den Sponsoren-Villages. Unter

Landesteil Oberaargau Kontaktstelle AareSeeland mobil AG Marktgasse 13, 4900 Langenthal Telefon 062 919 19 00 E-Mail: stadtladen@asmobil.ch

Inserate Marianne Guggenbühler Melchnaustrasse 55a, 4900 Langenthal Telefon 062 922 21 61 E-Mail: guggmala@hotmail.com

Präsident Ulrich Iseli Zielackerstrasse 11, 4934 Madiswil Telefon 062 965 10 45 E-Mail: u.iseli@besonet.ch

Rechtskonsulenten

Redaktion Marc Hammel Langenthalstrasse 49, 4932 Lotzwil Mobil 079 410 72 29 E-Mail: hammel@schelbli.ch

Fürsprecher Samuel Gruner Melchnaustrasse 1, 4900 Langenthal Vorstadt 30A, 3380 Wangen a/A Telefon 062 923 11 20

Kassierin Therese Hasler Melchnaustrasse 48, 4900 Langenthal Telefon 062 922 74 13 E-Mail: th.h.hasler@bluewin.ch

Technische Beratungen Franz Jost Auto-Experten-Büro VFFS Baselstrasse 30, 6252 Dagmersellen Telefon 062 748 31 31 (6.00–8.00 Uhr)

Der TCS-Stand am neuen Standort in Dürrenroth dem Motto «mon vélo, mon ami» stellte sich der TCS dem Publikum am neu konzipierten, jetzt in TCS-Gelb gehaltenen Stand vor. Daneben behob der TCS mit mehreren Velo-Patrouillen zahlreiche Pannen auf der Strecke. Gemäss Ulrich Iseli, Präsident des TCS Oberaargau, habe sich der neue Standort «sehr bewährt». Es sei vorgesehen, sich auch nächstes Jahr wieder in Dürrenroth zu präsentieren. 2013 wird der slowUp Emmental-Oberaargau am 8. September stattfinden. Wettbewerbsgewinnerin Iris Bill Besondere Erinnerungen an den diesjährigen slowUp hat Iris Bill. Die Rohrbacherin gewann nämlich den Hauptpreis beim beliebten TCSWettbewerb: ein E-Bike im Wert von 3500 Franken. Sie freue sich auf interessante, sportliche Ausflüge durch die hügelige Oberaargauer und Emmentaler Landschaft. «Künftig werden für mich auch Fahrten mit grösseren Höhendifferenzen zu einem Vergnügen», meinte die glückliche Gewinnerin. mmh

Fürsprecher Pasquino Bevilacqua Melchnaustrasse 1, 4900 Langenthal Telefon 062 922 71 31

Iris Bill mit TCS-Landesteilpräsident Ulrich Iseli


«Für Sie und Ihre Anliegen nehmen wir uns gerne Zeit»

Carrosserie PW . . . . .

Schadenmanagement Beratung / Expertisen Ersatzwagen Abschleppdienst Beheben von Carrosserieschäden

. . . . .

Ausbeulen ohne Lackieren Lackieren Spotrepair Kunststoffreparaturen Scheibenersatz / Scheibenreparaturen

Thomas Witschi Niederlassungsleiter 062 956 65 21 thomas.witschi@bekb.ch

Neu: Chasseralstrasse 7, 4901 Langenthal | T 062 919 42 42 | www.calag.ch

Bernstrasse 8, 3360 Herzogenbuchsee

  

S. Flückiger AG



www.sfag.ch

       

         

   

         

Wir vernetzen unterirdisch. Grabenloser Leitungsbau bedingt eine umfassende Infrastruktur mit leistungsfähigen Geräten, viel Fachwissen und Erfahrung. Die Bernhard Bau GmbH und die Witschi AG gelten als ausgewiesene Spezialisten in diesem Fachbereich des Tiefbaus. Die beiden Partner haben ihre Kapazitäten gebündelt und ein neues Unternehmen für den grabenlosen Leitungsbau gegründet: die Microtunnel AG.

Dank einem hochmodernen Maschinenpark und der langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter können wir anspruchsvollen Bauherren im grabenlosen Leitungsbau ein lückenloses Leistungsspektrum anbieten: — — — — — —

Pressbohren Pressvortrieb Horizontalbohren Berstlining Schlagvortrieb Microtunneling

Ganz egal, ob es sich um einen privaten Hausanschluss, um die Unterquerung eines grossen Hindernisses, um die Sanierung von Werksleitungen oder um die Erschliessung eines öffentlichen Bauwerks handelt: Grabenloser Leitungsbau ist in vielen Fällen eine kostengünstige und zeitsparende Alternative. www.microtunnel.ch


TCS Info 6–2012

Landesteil

11

Oberaargau Velo-Hauslieferdienst baut aus Seit Anfang April kann man sich in Langenthal die vollen Einkaufstaschen nach Hause liefern lassen. Möglich macht dies der Velo-Hauslieferdienst. Machten zu Beginn nur wenige Abonnenten und vor allem Gelegenheits-Kunden vom Angebot Gebrauch, sorgte nun ein kürzlich erfolgter Angebots-Ausbau für einen Schub: Nebst der Migros und dem Wochenmarkt konnten neu auch Coop und einige weitere Geschäfte ins Boot geholt werden. Ausserdem bewilligte der Langenthaler Gemeinderat eine Erweiterung des Ausliefergebiets auf die umliegenden Gemeinden Aarwangen, Lotzwil, Obersteckholz und Thunstetten. Viele Kunden aus diesen Gemeinden würden in Langenthal einkaufen, was zu zahlreichen Anfragen für eine Ausweitung des Perimeters geführt habe, begründete der Gemeinderat seinen Entscheid. TCS unterstützt das Projekt Trotz der Ausweitung bleiben die Preise gleich. Eine Einzel-Lieferung kostet drei Franken, ein Jahresabonnement ist für 150 Franken erhältlich. Das Prinzip ist einfach: Kunden, die keine schweren Taschen schleppen wollen, geben ihre Einkäufe bei den Annahmestellen in den beteiligten Geschäften ab. Diese werden dann per ElektroVelo und Transportanhänger innerhalb von drei Stunden nach Hause geliefert. Finanziert wird die Dienstleistung aus dem Unkostenbeitrag der

Etwas sportlicher! Bernerland Bank AG 3360 Herzogenbuchsee Tel. 062 956 60 20 Bernerland Bank AG 4900 Langenthal Tel. 062 916 17 18 Bernerland Bank AG 4934 Madiswil Tel. 062 957 80 70 info@bernerlandbank.clientis.ch www.bernerlandbank.clientis.ch

Der TCS unterstützt den Velo-Hauslieferdienst Langenthal und Umgebung Kunden, einem Beitrag der Annahmestelle, Beiträgen des Kantons sowie Sponsorenbeiträgen. Einer dieser Sponsoren ist der TCS. Der attraktive Service stärkt das lokale Gewerbe, ist umweltfreundlich, macht das Einkaufen bequem und ist nicht zuletzt Teil eines Angebots für soziale und berufliche Integration. Betrieben wird das Angebot vom Beschäftigungsprogramm «PvB maxi.mumm». Organisiert ist der Hauslieferdienst in einem Trägerverein, der vom Langenthaler Stadtpräsidenten Thomas Rufener präsidiert wird. mmh

www.aare-seeland-mobil.ch

PENDLER

Bahn, Bus, Schiff en Ausflüge und Reis

- Verbundabos - General- und Halbtaxabos

ZEIT FÜR FREIZEIT

- Bahnbillette In- und Ausland - Ausflugsbillette - Eventtickets - Gruppen- und Firmenreisen

REISEN UND FERIEN

- Badeferien, Städtereisen - Flugtickets

Gerne beraten wir Sie persönlich. Reisebüro 4901 Langenthal Marktgasse 13 Tel. 062 919 19 00 stadtladen@asmobil.ch


TCS Info 6–2012

12

Landesteil

Oberaargau Motorfahrzeugkontrollen in Langenthal

Rechtskonsulenten des Landesteils Bei juristischen Problemen im Zusammenhang mit dem Autofahren – seien es Unfälle, Bussen, Garagen oder Occasionen – kann jedes TCSMitglied einmal pro Jahr bei einem vom TCS bestimmten Rechtskonsulenten eine kostenlose Rechtsauskunft einholen. Die Rechtskonsulenten können aufgrund ihrer Erfahrungen meistens schon nach einer kurzen Schilderung des Sachverhalts abschätzen, was je nach Sachlage zu tun bleibt und welche weiteren juristischen Schritte allenfalls in Betracht gezogen werden müssen. Aber Achtung: Weitergehende Abklärungen oder gar das Führen von Prozessen sind kostenpflichtig, sofern nicht eine Rechtsschutzversicherung – beispielsweise bei der TCS-eigenen «Assista» – besteht. Bevilacqua und Gruner Rechtsauskünfte im Gebiet des TCS Oberaargau erteilen die beiden Fürsprecher Pasquino Bevilacqua und Samuel Gruner (Adressen siehe Impressum). Sie werden das auch in den kommenden beiden Jahren weiter tun, wurden sie doch vom Landesteil-Vorstand zuhanden des Sektionsvorstands für die kommende Wahlperiode 2013 bis 2014 zur Wiederwahl vorgeschlagen. Die formelle Wahl erfolgt noch im November. mmh

Alles Gute für 2013 Der Winter naht und damit auch die Festtage und der Jahreswechsel. Wir danken Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für das entgegengebrachte Interesse und wünschen schon jetzt einen guten Rutsch und allseits gute Fahrt im 2013. Vorstand TCS Oberaargau und Redaktion

Viele Fahrzeuglenker nutzten in diesem Jahr die Möglichkeit, ihr Auto vor Ort in der Region von den kompetenten TCS-Experten gratis prüfen zu lassen. Die amtlich anerkannten Motorfahrzeugkontrollen in der Prüfstrasse in Langenthal gehörten einmal mehr zu den beliebtesten Dienstleistungen des TCS Oberaargau. Prüftage 2013 sind bekannt Noch steht im laufenden Jahr ein Prüftermin auf dem Programm – am Freitag, 23. November 2012. Schon jetzt bekannt sind die Daten für 2013. Es sind 24 Prüftage vorgesehen. Die Termine sind so festgelegt, dass allfällige Nachkontrollen fristgerecht durchgeführt werden können.

Prüftage 2013 – Freitag, 15. Februar – Dienstag, 12. März, Freitag, 15. März – Dienstag, 2. April, Freitag, 12. April – Dienstag, 23. April, Freitag, 26. April – Dienstag, 7. Mai, Dienstag, 14. Mai, Freitag, 17. Mai – Dienstag, 4. Juni, Freitag, 7. Juni – Mittwoch, 26. Juni, Freitag, 28. Juni – Freitag, 19. Juli – Freitag, 16. August – Mittwoch, 11. September, Freitag, 13. September – Dienstag, 24. September – Dienstag, 15. Oktober, Freitag, 18. Oktober – Dienstag, 5. November, Freitag, 8. November – Freitag, 29. November Besondere Aktionen – Dienstag, 9. April: Aktion Caravan Gas Control TCS-Prüfbahn Langenthal Die Prüfbahn in Langenthal befindet sich bei der Autocenter Langenthal AG, Bleienbachstrasse 54, 4900 Langenthal Anmeldungen TCS-Sekretariat, Thunstrasse 61, Postfach, 3000 Bern 6 Tel. 031 356 34 56, Fax 031 356 34 60, E-Mail: sektionbe@tcs.ch Für die Anmeldung bitte den Fahrzeugausweis bereithalten!


Sektion Bern

AZB 3000 Bern 6

Fussgängerstreifen – wie sicher? Seite 4

TCS Info 6–2012 | Ausgabe Emmental Schaden zugefügt – Visitenkarte genügt nicht | 6 Einladung ins Stadttheater Sursee | 9 Einladung zum Jassturnier | 11 Gratis Motorfahrzeugkontrolle | 18


TCS Info 6–2012

Landesteil

09

Emmental Einladung ins Stadttheater Sursee Alle TCS-Mitglieder im Landesteil Emmental sind zum Besuch der Operette «Gasparone» im Stadtheater Sursee eingeladen, am Sonntag, 13. Januar 2013. Niemand weiss, wer er ist, Räuberhauptmann Gasparone, der mit seiner Bande in den Abruz­ zen sein Unwesen treibt. Graf Erminio nutzt die­ se Unbekanntheit und lässt die schöne Gräfin Carlotta entführen, deren Herz er erobern will. Aber da macht ihm Bürgermeister Nasone einen Strich durch die Liebesrechnung. Er sieht seinen Sohn Sindolfo als Mann an der Seite der bald wohlhabenden Gräfin, und er ist auch nicht ein­ fallslos. Südländischer Zauber liegt über dieser Operette von Carl Millöcker, die um die Mitte des 19. Jahr­ hunderts in einem Dorf bei Syrakus in Sizilien spielt. Eigentlich besteht die Handlung, bürger­ licher Widerhall auf einen erfundenen Anar­ chisten, aus viel Lärm um Nichts. Indessen haben die volkstümlichen und überaus wirkungsvollen Melodien, welche das heitere Geschehen be­ gleiten, die Operette zu einem der grössten Er­ folge von Millöcker gemacht. Am besten melden Sie sich gleich an, um diese Aufführung nicht zu verpassen!

Einsteigeorte Grosshöchstetten Bahnhof, Hasle Waldegg, Konolfingen Bahn­ hof, Langnau Kniematte und Bärenplatz, Signau Gemeindever­ waltung, Sumiswald Parkplatz Dorf, Trubschachen Bahnhof, Zollbrück Jakobmarkt. Die Liste ist provisorisch und unverbind­ lich; den Ort und die Abfahrtszeit erfahren Sie mit der Bestäti­ gung.

Preise und Leistungen Pauschalpreis Fr. 118.– pro Person inklusive Nachtessen. Inbegriffene Leistungen: – Fahrt mit modernen Reisecars der Firma Sommer AG – Theatereintritt Parterre Reihen 1–11 – Nachtessen (ohne Getränke) – Trinkgelder und Organisation

150 Plätze Für uns sind 150 Sitzplätze im Parterre in den Reihen 1 bis 11 reserviert. Ab den verschiedenen Einsteigeor­ ten führen uns die Cars von Sommer AG bequem nach Sursee ins Stadttheater, wo pünktlich um 14.00 Uhr der Vorhang aufgeht. Nach der Vorstellung fahren wir in den Landgasthof Kreuz in Sumiswald, um den Ope­ rettenbesuch bei einem fei­ nen Nachtessen ausklingen zu lassen. Sie können aus zwei Menüs auswählen. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung per Post oder E­Mail bis spätestens am 7. Dezember 2012. Die Teilnehmer erhalten nach Anmeldeschluss eine Bestätigung samt Einzahlungsschein mit Angabe des verbindlichen Einsteigeortes und der ge­ nauen Abfahrtszeit. Das gewählte Menü wird von mir einkassiert, sodass im Gasthof nur noch die Getränke zu bezahlen sind. Ich freue mich auf diesen Theaternachmittag im neuen Jahr! Beat Wettstein, Reiseleiter TCS Emmental

Anmeldung Stadttheater Sursee, Operette «Gasparone», Sonntag, 13. Januar 2013, 14.00 Uhr Name/Vorname: Telefon: Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Einsteigeort: Bemerkungen:

Anzahl Personen

Imbiss im Landgasthof Kreuz, Sumiswald Menü 1: Rindszunge Kapernsauce, Kartoffelstock, grüne Bohnen Anzahl: Menü 2: Pouletgeschnetzeltes Casimir, Früchte, Mandelreis Anzahl: zu beiden Menüs gibt es grünen Salat

Anmeldung bis spätestens 7. Dezember 2012 eintreffend an Beat Wettstein, Hohle Gasse 23, 3550 Langnau, Tel. 034 402 48 61, E­Mail: beat.wettstein@zapp.ch


TCS Info 6–2012

10

Landesteil

Emmental Viel Volk am slowUp Emmental-Oberaargau Der slowUp Emmental-Oberaargau vom 9. September mobilisierte 26 500 Personen. Erfolgreich war auch der neu konzipierte Auftritt des TCS. Mehr als 400 000 Personen machten im vergan­ genen Sommer an einem der insgesamt 18 slow­ Up­Anlässe in der Schweiz mit – 26 500 davon am 9. September am slowUp Emmental­Ober­ aargau. Es wurde viel geboten. Schon am Mor­ gen fanden sich viele Teilnehmer am Start in Huttwil ein, von wo aus sie die 38 Kilometer lan­ ge Strecke nach Sumiswald und zurück absol­ vierten. Neben den Sponsoren­Villages Huttwil und Sumiswald sorgten viele Verpflegungssta­ tionen entlang der Strecke für die nötige Stärkung

und vor allem für Abkühlung angesichts der Hitze von über 30 Grad. Der kulinarische Genuss be­ stand vorwiegend aus regionalen Spezialitäten. Gut angekommen ist der Sponsoren­Auftritt des TCS. Wie schon in den Vorjahren markierten die beiden Landesteile Oberaargau und Emmental gemeinsam Präsenz – dieses Jahr zum ersten Mal unterwegs auf der Strecke in Dürrenroth und nicht mehr in den Sponsoren­Villages. Unter dem Motto «mon vélo, mon ami» stellte sich der TCS dem Publikum am neu konzipierten, jetzt in TCS­Gelb gehaltenen Stand vor. Daneben behob der TCS mit mehreren Velo­Patrouillen zahl­ reiche Pannen auf der Strecke. 2013 wird der slowUp Emmental­Oberaargau am 8. Septem­ ber stattfinden. mmh

Der TCS­Stand am neuen Standort in Dürrenroth

Landesteil Emmental Präsident Max Gerber Dorfstrasse 17a 3550 Langnau Telefon 034 402 30 00 Sekretariat Ursula Ruch Zollstrasse 8 3436 Zollbrück Telefon 034 496 82 31

Technische Beratung Hansruedi Habegger Riegenenstrasse 2 3552 Bärau Telefon 034 402 67 25

Rechtsberatung Max Gerber Fürsprecher und Notar Dorfstrasse 17a 3550 Langnau Telefon 034 402 30 00 Telefax 034 402 66 11

Redaktion Markus Jutzi Lenggenweg 39 3550 Langnau Telefon 034 402 68 65 E­Mail: jumarc@bluewin.ch Inserate Bruno Emmisberger tcs.landesteil­emmental@bluewin.ch


TCS Info 6–2012

Landesteil

11

Emmental Einladung zum Jassturnier 2012

Am 29. November 2012 wird um die Wette gejasst Am letzten Donnerstag im November gilt es ernst für die TCS-Jasser: Zum 10. Mal wird um die Wette gespielt. Auch wenn es an diesem Jassnachmittag um Rang und Punkte geht, sollen bei diesem letzten Anlass des Clubjahres Kollegialität und Gemüt­ lichkeit im Vordergrund stehen. «Beteiligung kommt vor dem Rang», so lautet die Devise. Der einfache Bodenjass erlaubt es auch weniger ge­ übten Spielern mitzumachen. Es gibt für alle wie­ derum schöne Preise. Am Turnier wird der Jasskönig/die Jasskönigin 2012 ermittelt. Nach dem Wettkampf ab etwa 17.00 Uhr wird der bestellte Imbiss serviert. Da­

Wann und wo – Donnerstag, 29. November 2012, Hotel Hirschen, Langnau – Kassaöffnung 13.30 Uhr, Jassbeginn 14.00 Uhr Spielreglement – Bodenjass ohne Wies, Spiel zählt 157 Punkte – jede Runde mit neu zugelostem Partner – 5 Runden zu je 8 Spielen, pro Runde 1256 Punkte – die aufgedeckte Bodenkarte bleibt Trumpf, auch wenn die Karten wegen eines Fehlers neu ausgegeben werden müssen – alle Teilnehmer/innen erhalten einen Naturalpreis Menü Imbiss Nr. 1 Pastetli mit Gemüse Nr. 2 Bratwurst mit Kartoffelsalat Nr. 3 Fitnessteller/Schweinssteak mit Salat

Fr. 15.– Fr. 15.– Fr. 20.–

nach erfolgen die Rangverkündigung und die Preisverteilung. Es ist zu hoffen, dass sich möglichst viele TCS­ Mitglieder für diesen Anlass begeistern können. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmel­ dung bis spätestens am 22. November 2012 erforderlich. Der Einsatz von 25 Franken, plus der Betrag für den bestellten Imbiss, werden vor Turnierbeginn eingezogen. Der ganze Turnier­ einsatz geht, nach Abzug der Spesen, vollum­ fänglich in Form von Naturalpreisen an die Teil­ nehmer zurück. Nach der Anmeldung folgt keine persönliche Einladung mehr. Bei Verhinderung melde man sich bitte unbedingt telefonisch ab. mmh

Anmeldung zum 10. Jassturnier TCS im Hotel Hirschen in Langnau, Donnerstag, 29. November 2012 Name/Vorname: Name/Vorname: Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Telefon:

Teilnehmerzahl:

Menüwahl: Nr. 1 Pastetli Nr. 2 Bratwurst Nr. 3 Fitnessteller

Anzahl Anzahl Anzahl

Anmeldung bis spätestens am 22. November 2012 an Beat Wett­ stein, Hohle Gasse 23, 3550 Langnau, Tel. 034 402 48 61, E­Mail: beat.wettstein@zapp.ch


Frey Auto AG · 3550 Langnau Garage

·

Carrosserie

·

Autospritzwerk

Service

Tel. 034 402 60 60 · Fax 034 402 60 76 · www.frey-auto.ch · info@frey-auto.ch

Das «Kreuz» ist ein gut erhaltener Emmentaler Landgasthof aus dem Jahre 1664. In unserem grossen Saal wurden die berühmten Gotthelf-Filme gedreht. Fam. Y. und A. Nyffeler-Eisenhut Marktgasse 9 3454 Sumiswald Tel. 034 431 15 26, Fax 034 431 32 27 E-Mail: kreuz@kreuz-sumiswald.ch www.kreuz-sumiswald.ch

Mittwoch und Donnerstag geschlossen, ausser für Bankette


Sektion Bern

AZB 3000 Bern 6

Fussgängerstreifen – wie sicher? Seite 4

TCS Info 6–2012 | Ausgabe Bern-Seeland Schaden zugefügt – Visitenkarte genügt nicht | 6 Einladung zur Chlousfiir | 9 Mit dem Flyer von Laupen nach Thun | 10 Gratis Motorfahrzeugkontrolle | 18


TCS Info 6–2012

Landesteil

09

Bern-Seeland Brückenbauer für die Mobilität Die vielfältigsten Dienstleistungen und Produkte für motorisierte und nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmende sind heute unter der Marke «TCS» vereint. Wer Clubmitglied ist, ob Jung oder Alt, profitiert von Versicherungen, Rechtsschutz und zahllosen Vergünstigungen, kann Ausbildungen und Kurse nutzen, technische Kontrollen, Beratungen, Touristik- sowie Verkehrsinformationen in Anspruch nehmen, im Ausland auf Rückholhilfe vertrauen – und natürlich auf die «gelben Engel», die über 220 TCS-Patrouilleure, die Tag für Tag rund um die Uhr einsatzbereit sind. Alle diese Leistungen beruhen auf Erfahrung, Sachkenntnis, Zuverlässigkeit und auf Unabhängigkeit. Der TCS ist nie der «verlängerte Arm» von irgendjemandem gewesen und wird dies auch nie sein. Der TCS und seine Sektion Bern werden sich auch im 2013 voll und ganz in den Dienst der Clubmitglieder stellen und sich als «Brückenbauer» für die Mobilität engagieren. Wir wünschen weiterhin unfallfreie Fahrt!

das Abblendlicht, wird von der Polizei eine Mängelkarte ausgefüllt. Diese muss nach der Reparatur, von der Garage unterschrieben, an die Polizei zurückgeschickt werden. Wer indes vergisst, die Fahrzeugbeleuchtung einzuschalten, muss mit einer Busse rechnen. Diese ist im Ordnungsbussengesetz geregelt. Nachts fahren ohne Licht bei beleuchteter Strasse sowie in einem beleuchteten Tunnel wird mit 60 Franken geahndet, mit 40 Franken, wer lediglich die Standlichter eingeschaltet hat. Ebenfalls 40 Franken kostet die missbräuchliche Verwendung von Nebellichtern oder Suchlampen. wva

Chömit mit de Ching zur Chlousfiir Die traditionelle Samichlaus-Feier des TCS Bern-Seeland findet am Samstag, 1. Dezember 2012, 17.30 Uhr beim Waldhaus Lyss statt.

Werner von Aesch, Sekretär Landesteil Bern-Seeland

Der Samichlaus teilt mit, dass er sich freue, mit Kindern, Eltern, Grosseltern und allen TCS-Freunden beim Waldhaus Lyss einen schönen Abend zu verbringen. Er verspricht, dass alle angemeldeten Kinder mit einem Chlaussäckli beschenkt werden. Gratis wird allen Anwesenden eine kräftige warme Suppe ausgeschenkt – nur essen müssen sie selber. Wer dieses Treffen mit dem Samichlaus nicht verpassen will, muss die untenstehende Anmeldung bis spätestens 24. November 2012 einsenden an Peter Schmidhalter, Blumenweg 2, 3250 Lyss. Verspätete Anmeldungen kann der Samichlaus leider nicht mehr berücksichtigen.

Einwandfreie Lichter sind wichtig Gut beraten ist, wer zu Beginn der düsteren Jahreszeit die Beleuchtung an seinem Fahrzeug prüfen lässt. Eine funktionierende Autobeleuchtung trägt einen grossen Teil zur Unfallprävention auf Schweizer Strassen bei. Über die Anzahl der Fahrzeuge, die mit falscher, beschädigter oder verdreckter Beleuchtung unterwegs sind, gibt es nach Auskunft der Kantonspolizei Bern keine Statistiken. Von der Polizei durchgeführte Lichtkontrollen beweisen indes immer wieder, dass es die Automobilisten mit ihren Lichtern nicht allzu ernst nehmen. Ein Beispiel: Anlässlich einer Kontrolle der Kantonspolizei in der Region Biel-Seeland im Jahr 2011 mussten von 108 geprüften Fahrzeugen 25 beanstandet werden. Ist an einem Fahrzeug nur eine Beleuchtungseinheit defekt, etwa

TCS-Chlousfiir von Samstag, 1. Dezember 2012, beim Waldhaus Lyss Name/Vorname: Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Telefon Privat: Wir sind total

Erwachsene und

Kinder.


TCS Info 6–2012

10

Landesteil

Bern-Seeland Mit dem Flyer von Laupen nach Thun Der TCS-Veloplausch vom 18. August 2012 galt einer weiteren Etappe der Herzroute, nämlich von Laupen nach Thun. Der von Marc Lauper und seiner Frau Michèle organisierte Ausflug mit den Flyers etabliert sich langsam zu einem Hit unter den Anlässen des Landesteils Bern-Seeland. 30 Teilnehmer fanden sich am Samstagmorgen im Bahnhof Lyss ein. Die Teilnehmerzahl musste beschränkt werden, da an den Mietstationen nicht mehr Elektro-Fahrräder zur Verfügung stehen. Mit mehr oder weniger Tempo Nach einer gemütlichen Bahnfahrt konnten wir beim «Bären» in Laupen die Flyers in Empfang nehmen. Nach der Einführung wurden zwei Gruppen gebildet: «Schnellere» und «Langsamere». Mit flottem Tempo nahmen wir den Anstieg zum Bramberg in Angriff. Auf der Hochebene angekommen, war das Denkmal der Schlacht bei Laupen zu erkennen. Hier legten die Berner 1339 den Grundstein zum dominanten Stadtstaat in der späteren Eidgenossenschaft. Da sich der heutige Tag vermutlich als einer der wärmsten des Jahres erwies, genossen wir die angenehme Kühle des Forst-Waldes umso mehr. Beim ersten Halt in Thörishaus durften wir den ersehnten Morgenkaffee ge-

Mit dem Flyer über Land

niessen. Anschliessend führte die Route durch den lauschigen Scherligraben, gemäss Routenbeschreibung ein «Pièce de resistance» dieses Teilstückes der Herzroute. Wir durften uns mit Schotterpisten und mit Wurzeln gespickten Waldpfaden herumschlagen, bevor wir nach einem ruppigen Aufstieg die Hochebene von Niederscherli erreichten. Bei einem Bauernhof oberhalb des Dorfes trafen wir auf die erste Batteriewechselstation. Mit neuen Batterien versehen, genossen wir die volle Unterstützung unseres Flyers bei der Bewältigung des steten Auf und Ab über den Längenberg, dabei stets das Panorama der Berner Alpen vor Augen. Es ist den Routenplanern erstaunlich gut gelungen, jeder Abfahrt eine Steigung folgen zu lassen, um den Puls erneut zu beschleunigen – ein richtiges Intervalltraining für das Herz. Über Borisried gelangten wir zum höchsten Punkt der Route, die Bütschelegg. Wir genossen die Mittagspause mit einem Picknick, abgerundet mit einem Kaffee im Restaurant Bütschelegg. Mittelschwere Tour Lange konnten wir die Pause nicht ausdehnen, lagen doch noch gut 35 Kilometer Fahrt vor uns. Nach dem Batteriewechsel führte die Weiterfahrt beim Denkmal von Rudolf von Tavel, dem bekannten Berner Mundartdichter (1866–1934), vorbei. Danach ging es rassig über Riggisberg nach Burgistein hinunter. Nach einem kurzen Aufstieg gelangten wir auf das Plateau der bekannten Moränenseen und fuhren dem Dittligsee, dem Übeschisee und dem Amsoldingersee entlang. Nach Zwieselberg unterquerten wir die Autobahn, um anschliessend von einem Aufstieg auf die Gwattegg überrascht zu werden, welcher einige zwang, das Fahrrad auf der steilen Naturstrasse zu schieben. Dafür genossen wir dann umso mehr den schönen Ausblick auf das Thuner Seebecken und strebten unserem Ziel Thun zu, wo wir zur geplanten Zeit bei der AbgabeStation eintrafen. Die schöne, mittelschwere Tour mit 1100 Höhenmetern ist 68 Kilometer lang und dank Flyer gut zu bewältigen, auch für Senioren. Nach Abzug der Pausen ergab sich eine reine Fahrzeit von gut vier Stunden. Fred Kohler


TCS Info 6–2012

Landesteil

11

Bern-Seeland Ausflug der Senioren 62+ zum Nationalgestüt in Avenches

Aufmerksame Zuhörer 22 TCS-Seniorinnen und -Senioren 62+ besuchten am Mittwoch, 26. September 2012, das Schweizerische Nationalgestüt und das Nationale Reitsportzentrum in Avenches. Das 1899 gegründete Gestüt ist heute das Kompetenzzentrum für Haltung und Zucht von Pferden im ländlichen Raum. Seit Januar 2000 wird es auf der Basis eines Leistungsauftrages des Bundesrates geführt. Es ist dem Bundesamt für Landwirtschaft unterstellt und erfüllt wichtige Aufgaben bei der Unterstützung und Förderung der einzigen schweizerischen Pferderasse, dem Freibergerpferd, bei der Aus- und Weiterbildung von Pferdehaltern sowie bei der Durchführung von Forschungsarbeiten zugunsten der Branche. Im Jahr 2010 sollte das Schweizerische Nationalgestüt den Sparmassnahmen des Bundes zum Opfer fallen und aufgelöst oder privatisiert werden. Dank des Widerstands zahlreicher Pferdeliebhaber, der sich in einer Petition mit über 62 000 Unterschriften und zwei Motionen in den Eidgenössischen Räten manifestierte, kam die Landesregierung von dieser Sparmassnahme jedoch wieder ab. Der heutige Bestand umfasst 56 Freiberger- sowie zwei Warmbluthengste, einige Stuten und einen Esel. Für den Pferdesport Nach einem fakultativen Mittagessen im Restaurant «le Paddock» im Nationalen Reitsportzentrum konnten wir einen Teil des Zentrums, vor allem die Aussenanlagen, bestaunen.

Die Anlage wurde 1999 auf einem 142 Hektar grossen Gelände eröffnet. Sämtliche Pferdesportverbände der Schweiz sind in der Betriebsgesellschaft des Reitsportzentrums vertreten. Die Pferderennen von Avenches sind auch Gegenstand von in der Westschweiz durchgeführten Pferdewetten. Ein Teil des Erlöses wird in die Entwicklung des Pferdesports investiert. Das Nationale Reitsportzentrum fördert verschiedenste Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Pferd und führt jedes Jahr rund dreissig Wettbewerbe durch: Trabrennen, Pferderennen, Ponyrennen, Spring- und Dressurreiten. Für das Training und die Wettbewerbe in den verschiedensten Reitsportdisziplinen besitzt das Reitsportzentrum drei Rennbahnen, zahlreiche Reitgelände, Reitbahnen und Paddocks. Die Besichtigung war ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis! Dank dafür gebührt einerseits demjenigen, der diesen Ausflug möglich gemacht hat, andererseits aber auch dem Führer des Schweizerischen Nationalgestüts, Hans Herren. Greti von Aesch

Ein dunkelhaariger Freiberger-Hengst


TCS Info 6–2012

12

Landesteil

Bern-Seeland Veteranen-Ausflug an den Titisee Der Veteranen-Ausflug von Samstag, 1. September 2012, führte in den südlichen Schwarzwald. Nachdem Punkt sieben die Cars von AsWa Reisen alle 67 Personen bis und mit Schüpfen eingesammelt hatten, ging die Reise nach Rheinfelden zum Kaffeehalt im Hotel Schützen, danach weiter nach Deutschland: Schwörstadt – Wehr – Schopfheim – Zell im Winkel – Schönau – Todtnau – Feldberg – Bärental nach Hinterzarten am Titisee. Das Mittagessen im Hotel Alemannenhof war eines fürs Auge und von feinster Kreation. Schon bald hiess es am Schiffssteg: Einsteigen und Platz nehmen. Das Schiff brachte uns in einer

Warten auf das Schiff

halben Stunde über den Titisee ans Nordufer zum gleichnamigen Kurort. Der See bedeckt eine Fläche von 1,3 Quadratkilometern und ist durchschnittlich 20 Meter tief. Seine Entstehung verdankt er dem Feldberggletscher, dessen Moränen heute seine Ufer begrenzen. Einige Teilnehmer nutzten den einstündigen Aufenthalt, um die Läden an der Hauptgasse zu besichtigen und Schwarzwälder Artikel einzukaufen. Anschliessend ging die Fahrt dem Schluchsee entlang nach Häusern – St. Blasien. Das Augenfälligste in St. Blasien ist der imposante Gebäudekomplex der ehemaligen Benediktinerabtei mit der Kuppelkirche, dem sogenannten «Schwarzwälder Dom». Er wurde im Jahr 1783 mit der damals drittgrössten Kirchenkuppel in Europa mit 36 Metern im Durchmesser und 63 Metern Höhe eingeweiht. Auf der Kuppel strahlt weithin sichtbar der goldene «Reichsapfel» mit dem Kreuz. Die Heimfahrt führte über Todtmoos – Rickenbach – Bad Säckingen – Frick – Aarau – Oberentfelden – Safenwil – Oftringen – Rothrist – Schönbühl an die Ausgangsorte. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei herzlich gedankt fürs Mitreisen, den beiden Chauffeuren Walter Küng und Oskar Grünig für die angenehme Fahrweise. vwa

Ausflug der Senioren 62+ zu Früchten und Gemüse Der Ausflug vom Mittwoch, 22. August 2012, hatte die Schwab-Guillod AG in Müntschemier zum Ziel. Diese Firma wuchs in 75 Jahren vom Einmannbetrieb zum Marktführer im Seeland. 1937 begann Hans Schwab im Alter von 19 Jahren mit dem Handel von Schweizer Gemüse im Raum Bern. Mit grossem Einsatz wurde in den folgenden Jahren die Geschäftstätigkeit auf die ganze Schweiz ausgedehnt. Die Heirat mit Verena Guillod gab der Unternehmung den heute noch bestehenden Namen. 1974 wurde die heutige Schwab-Guillod AG mit den Söhnen Roland und Hans gegründet. 2008 fand der Wechsel zur dritten Generation mit den Söhnen Reto und Dominik statt. Mit dem Bau in den Jahren 2009–2010

entstand auf einer Fläche von 10 000 Quadratmetern auf drei Etagen ein modernes Produktionsgebäude. Der Vermarkter bietet während des ganzen Jahres ein Vollsortiment an Früchten und Gemüsen an. Zu den Kunden gehören Grossverteiler, Gastro- und private Verteiler, Detaillisten, Restaurants sowie Marktfahrer. Die Belieferung erfolgt durch eine eigene Fahrzeugflotte. Beschäftigt werden rund 480 Mitarbeiter aus 17 Nationen. Auf dem zweistündigen Rundgang durch die weitläufigen Produktionshallen hatte Hans Schwab viele Fragen zu beantworten. Bemerkenswert ist der Führungsstil in der Unternehmung: Vom Lehrling bis zum Verwaltungsratspräsidenten ist alles per Du. vwa


Sektion Bern

AZB 3000 Bern 6

Fussgängerstreifen – wie sicher? Seite 4

TCS Info 6–2012 | Ausgabe Oberhasli-Brienz Schaden zugefügt – Visitenkarte genügt nicht | 6 Werner von Bergen über die Pannenhilfe | 9 Kurs Kristall: sicher auf Schnee und Eis | 10 Gratis Motorfahrzeugkontrolle | 18


TCS Info 6–2012

Landesteil

09

Oberhasli-Brienz Werner von Bergen über die Pannenhilfe­ einsätze des TCS TCS Info: Werner, Du bist mit Deiner Garage Vertragspartner des TCS und leistest Pannendienst. Was heisst das? Werner von Bergen: Der Pannendienst ist ein Bestandteil für unsere Betriebsauslastung. Das heisst aber auch, dass man in der Zeit des Piketts rund um die Uhr einsatzbereit sein muss. In meinem Fall heisst das 20 Wochen pro Jahr. Im Sommer gibt es viele Einsätze in den Bergen. Sind diese Einsätze belastend? Bei schweren Unfällen kann es schon belastend sein, ebenso bei grosser Hitze und viel Verkehr. Wenn zudem viele Motorräder und Velos unterwegs sind, ist bei Fahrten mit dem Abschleppwagen grosse Vorsicht geboten, und man ist schon froh, wenn es Abend ist. Welches sind die Schnittstellen mit dem TCS allgemein und mit dem Landesteil OberhasliBrienz? Mit dem Landesteil haben wir in den letzten Jahren jeweils an unserer Frühlingsausstellung Mitglieder geworben. Die wichtigste Schnittstelle zum TCS ist aber die Einsatzzentrale in Schönbühl, von welcher wir die Aufträge erhalten und bei welcher wir Zusatzleistungen für die Kunden beantragen, wie Ersatzwagen, Rücktransport des Fahrzeuges und anderes. Wie viele Einsätze gibt es pro Jahr für den TCS? Die Garagisten-Vereinigung Meiringen-Oberhasli – das sind Auto von Bergen AG, Auto Rüger AG, Garage Melchior Kohler und Garage Bruno Egger – leistet pro Jahr zwischen 350 und 400 Einsätze für den TCS. Dazu kommen gut nochmals so viele Einsätze für diverse Versicherungen und bei Unfällen für die Polizei. Welche Tipps gibt es für den Automobilisten zur Verhütung von Pannen? Welche vorbeugenden Massnahmen werden empfohlen? Wichtig sind die regelmässige Wartung sowie die Kontrolle des Fahrzeuges vor längeren Fahrten. Wie sollen sich der Auto- und Motorradfahrer im Pannenfall verhalten?

Werner von Bergen von der gleichnamigen Garage Man wählt die TCS Alarmnummer 0800 140 140 und beschreibt den Standort und die Panne möglichst genau. Anschliessend wartet man, bis der Pannenhelfer zurückruft; das heisst, keine anderen Telefone zu machen. So können wir einen effizienteren Einsatz leisten, denn wir leiten den Einsatz erst ein, wenn wir selbst auch mit dem Kunden gesprochen haben. Besten Dank Werner von Bergen. Das Interview führte Reto Ruppen

Landesteil Oberhasli­Brienz Präsident Heinz Kehrli Hegerweg 10 3855 Brienz Mobil 079 375 70 78 E-Mail: kehrliheinz@bluewin.ch

Redaktion Reto Ruppen Kirchgasse 22a 3860 Meiringen E-Mail: reto.ruppen5@bluewin.ch


TCS Info 6–2012

10

Landesteil

Oberhasli-Brienz Kurs Kristall: Sicher auf Schnee und Eis In der Altjahrswoche und im Januar führen der TCS Berner Oberland und der kantonale Fahrlehrerverband (KBAV) auf dem Flugplatz St. Stephan Kurse zum Fahren auf rutschiger Unterlage durch. Der Winter und damit die Saison der verschneiten und eisigen Strassen naht. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer fühlen sich auf rutschiger Fahrbahn unsicher. Damit das Fahren nicht zur Tortur wird, übt man das Fortkommen auf verschneiten, eisigen oder matschigen Strassen am besten in gefahrloser Umgebung. Stressfreies Training Im normalen Strassenverkehr ist dieses Üben weder möglich noch erlaubt. Praxis auf Schnee und Eis ist aber wichtig. Auf dem abgesperrten Flugplatz in St. Stephan lässt sich das richtige Verhalten gefahrlos erlernen. In einem sicheren Rahmen und betreut von Fahrlehrern sammelt man ungestört und stressfrei wertvolle Erfahrungen. Der abgesperrte Flugplatz ist so vorbereitet, dass für Lenker und Fahrzeug keine Gefahren drohen. Verschiedene alltägliche Fahrsituationen werden mit dem eigenen Fahrzeug ausprobiert. Die Teilnehmenden erlernen, wie die verschiedenen Fahrmanöver richtig und sicher ausgeführt werden, aber auch was passiert, wenn man falsch

Fahren auf Schnee gefahrlos üben

Das perfekte Geschenk

n Schenke Sie it Sicherhe

Mit einem Gutschein für einen Kurs «Kristall» schenken Sie Fahrsicherheit und Fahrspass in einem. Gerade für Junglenker ist dies ein ideales Geschenk. Ihre Kinder und Enkel werden begeistert sein. Aber auch Eltern und Grosseltern werden gerne damit beschenkt. Informationen und Bestellung bei Jürg Hari, Adelbodenstr. 34, 3714 Frutigen, kristall@tcs-beo.ch.

reagiert. So lernt man zum Beispiel, wie man auf rutschiger Unterlage richtig abbremst oder wie man korrekt reagiert, wenn das Fahrzeug ausbricht. Die im Kurs «Kristall» gesammelten Erfahrungen können direkt im Alltag angewendet werden. Sie helfen bei der Beurteilung von kritischen Situationen. Man gerät so im wahrsten Sinne des Wortes weniger schnell «ins Schleudern». Neben vielen praktischen Übungen werden auch persönliche Fragen zum Verhalten bei winterlichen Verhältnissen beantwortet. Zudem werden moderne Fahrhilfen wie ESP, ASR und wie sie allen heissen vorgestellt. Es wird erklärt, wie sie angewendet werden müssen, damit sie tatsächlich nützen. Wer sicher und unfallfrei durch den Winter kommen will, der meldet sich noch heute für den Kurs Kristall an. Alle notwendigen Informationen finden sich auf Seite 13. Jürg Hari und Eduard Müller


TCS Info 6–2012

Landesteil

11

Oberhasli-Brienz Landesteilreise an den Mattmarkstausee Die Herbstreise vom 9. September 2012 führte 110 Mitglieder des TCS-Landesteils Oberhasli Brienz zum Mattmarkstausee im Saasertal. Ein Teil der Reisenden bestieg am Bahnhof Meiringen zwei Busse. Der dritte Bus fuhr von BrienzKienholz über Oberried und Niederried, um die Teilnehmer entlang des Brienzersees abzuholen. Danach führte die Reise für alle über die A8 und Spiez nach Kandersteg. Dort wurde mit Spannung der Autozug erwartet. Einige fragten sich, ob das Verladen der grossen Busse überhaupt möglich sei. Die erfahrenen Chauffeure lenkten diese jedoch gekonnt auf den Autozug, bei teilweise nur wenigen Zentimetern Freiraum zwischen Bus und Zug. Nach einer Fahrzeit von rund fünfzehn Minuten erreichte der Zug Goppenstein, wo wiederum grosses Geschick erforderlich war, um die Busse durch den ganzen Autozug wieder auf die Strasse zu bringen. Nachdem die Rückspiegel wieder ausgefahren waren, ging die Fahrt weiter, hinunter nach Gampel-Steg. Bei wunderbarem Sonnenschein und blauem Himmel erreichte man den Bezirkshauptort Visp und später das Dorf Stalden. Über die teilweise enge Strasse und die vielen Tunnels führte unsere Reise durch die Dörfer SaasGrund, Saas-Balen und Saas-Almagell. Dort angekommen, eröffnete sich eine eindrückliche Aussicht auf die imposanten Walliser Berge und schon bald auf den Staudamm des Mattmarksees.

Die grosse Reisegruppe auf dem Grimselpass

Eindrücklich dokumentiert Den zweistündigen Aufenthalt nutzten die Teilnehmer für Kaffee und Gipfeli, besuchten den Schauraum, wo die Geschichte vom Bau des Staudammes in den sechziger Jahren und auch die Katastrophe vom August 1965 dokumentiert sind. 500 000 Kubikmeter Eismassen und Geröll stürzten damals vom Allalingletscher auf das Barackenlager. 88 Bauarbeiter kamen ums Leben. Der grösste Teil der Gruppe machte einen Spaziergang über den Staudamm und las aufmerksam die Erläuterungen. Nach einer kurzen Rückfahrt erreichte man wiederum Saas-Almagell, wo wir in den drei reservierten Hotels herzlich empfangen wurden. Nach dem ausgezeichneten Mittagessen und einem Spaziergang durch das Heimatdorf von Pirmin Zurbriggen ging die Fahrt über Visp, Brig und Fiesch Richtung Goms. Bei wunderschönem Wetter kam man in den Genuss, die schönen Walliser Dörfer mit ihren einzigartigen Bauten und die buntgefärbten Herbstwälder zu bestaunen. Über Oberwald und Gletsch erreichte die Reisegruppe den Grimselpass, wo ein letzter Halt eingelegt wurde. Glücklich und voller schöner Eindrücke erreichten die TCS-Mitglieder des Landesteils die Ausgangsorte Meiringen und entlang des Brienzersees. Einige Teilnehmer wollten schon wissen, wohin die nächstjährige Reise führen werde. Dies bleibt jedoch noch das Geheimnis des Landesteilvorstandes. Heinz Kehrli/Reto Ruppen


TCS Info 6–2012

12

Landesteil

Oberhasli-Brienz

Ihre zuverlässige Partnerin in allen Geldfragen.

3855 BRIENZ 033 951 13 12 ! Schöne Sonnenterrasse ! ! Fleisch aus eigener Metzgerei ! Auf Ihren Besuch freut sich Familie Fritz Zumbrunn

Beratungen i l r h e K Selbständiger Vorsorge- und Versicherungsberater Krankenkassen, Buchhaltungen und Steuererklärungen

Heinz Kehrli Hegerweg 10 CH-3855 Brienz

Telefon 033 951 34 39 Mobile 079 375 70 78 Fax 033 951 70 39 kehrliheinz@bluewin.ch

Hier könnte auch Ihr Inserat stehen! Melden Sie sich beim Redaktor des Landesteils Oberhasli-Brienz, Reto Ruppen: reto.ruppen5@bluewin.ch

TCS Info 6/2012  

Fussgängerstreifen / Wintertest / Batterie / Frankreich verschiebt Termin für Alkoholtester / Wimpel am Rückspiegel / Öffnungszeiten über di...