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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

Ergebnis: Stadtplanungs-Ideen für den Darmstädter Osten.

5. Jahrgang · Nummer 35 Auflage 108.000 www.darmstaedter-tagblatt.de

Obelisk: Vor 115 Jahren wurde das Alice-Denkmal errichtet.

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Rückkehr: Felix Platte bleibt den Lilien treu.

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Information: Seniorentage liefern Ideen für das Leben im Alter.

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Stadionfrage: Knortz überdacht kostengünstig.

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Von Sabaisbylon zum Luisencenter Stadtgeschichte

Donnerstag, 31. August 2017

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Vor 40 Jahren wurde Darmstadts umstrittenstes Nachkriegsbauwerk eröffnet

Von Susanne Király „Wird Darmstadts City Einkaufsgigant oder grünes Fußgängerpara­ dies?“, fragte das Darmstädter Tagblatt in seiner Ausgabe am 2. Juni 1971. Und genau diese Frage war es, die sich auch Magis­ trat, Stadtverordnete und Darmstadts Bürger bereits seit Ende der Sechziger Jahre stellten. „Einkaufs­ gigant“ lautete schließlich die Antwort. Am 31. August 1977 wurde das Luisencen­ ter eingeweiht. Noch ein anderer Name für den riesigen Bau kursierte in Darmstadt: „Sabaisbylon“. Denn es war Darmstadts Oberbürgermeister Heinz Winfried Sabais, der das große Bauprojekt, wie kaum ein anderer in Darmstadt, vorantrieb. Mit dem kombinierten Einkaufszentrum und Stadthaus wollte er „das große grüne Gähnen“ beenden, das seiner Meinung nach am südlichen Luisenplatz herrschte. Hier hatte einst das Alte Palais gestanden, das im Krieg völlig zerstört worden war. Nach dem Wegräumen der Trümmer war eine ausgedehnte Grünanlage, umgeben von Parkplätzen und kleinen Buden mit Geschäften, entstanden. In einem Artikel des Darmstädter Tagblatts wurde bereits im April 1966 gemunkelt, Karstadt habe Interesse daran, in Darmstadt ein Großkaufhaus zu eröffnen. Auch der Bau einer dazugehörigen Tiefgararge wurde diskutiert. Gleichzeitig mit den konkreter werdenden Plänen für eine neue Bebauung am Luisenplatz, kam auch immer intensi-

Die Baustelle des Luisencenters 1975. 

ver der Name des Darmstädter Bauunternehmers Jakob Wilhelm Mengler ins Gespräch. Im März 1972 entschied sich die Darmstädter Stadtverordnetenversammlung gegen die Stimmen der FDP für Menglers Pläne. Diese sahen einen Bau vor, bei dem das System der bestehenden Straßen erhalten bleiben sollte und der sich zudem von der Höhe her am Mollermaß orientierte. Einer der anderen Entwürfe hingegen hatte ein mehr als zehngeschossiges Hochhaus auf der freien Fläche vorgesehen.

Baubeginn verzögert sich „Wenn alles gutgeht“ sei die Eröffnung des Baus mit dem Karstadt-Kaufhaus für Ende 1975 zu erwarten, hieß es im Sommer 1972 im

Darmstädter Tagblatt. Doch es ging nicht gut. Die Energiekrise 1973/74 verzögerte das Projekt. Auch Karstadt machte vorübergehend wegen einer neu eingeführten Investitionssteuer einen Rückzieher. Persönliche Befindlichkeiten zwischen Mengler und Stadtbaurat Herbert Reißer waren ebenfalls dem Fortgang des Unternehmens nicht förderlich. Im Juli 1973 setzte Mengler der Stadt die Pistole auf die Brust: „Noch ein Heinerfest und der Bau findet ohne Mengler statt.“ Ein Heinerfest musste er dann doch noch warten. Auch um die Investitionszulage des Bundes zur Konjunkturbelebung nicht verfallen zu lassen, stimmte das Stadtparlament schließlich im Januar 1975 gegen die Stimmen der 14 FDP-Abgeordneten für

Untergründen. Neben erheblichen Klagen von Anwohnern über die Lärmbelästigung durch die Baustelle gab es auch Kritik vom Südhessischen Einzelhandelsverband und der IHK, die sich wegen der hohen Konzentration von Geschäften im neuen Einkaufs­ center um den Darmstädter Handel sorgten. Oberbürgermeister Sabais entgegnete der Schelte, dass das Wirtschaftswachstum den Bürgern diene. Im Januar 1977 wurde Richtfest gefeiert, die Reaktionen der Darmstädter auf den Koloss schwankten damals bei einer Tagblatt-Umfrage zwischen „sieht schlimm aus“ und „passt ins Stadtbild“. Eine Festwoche mit Trachtenfest und viel Prominenz krönte die Eröffnung des Luisencenters am 31. August 1977. Foto: Stadtarchiv Darmstadt 51 Betriebe auf 3 Etagen versprachen Einkaufsvergnüdas Luisenplatz-Paket, das gen und Gaumenfreuden. den Bau des Centers und die Ausruhen Untertunnelung der Wilhelminentstraße umfasste. Im unter der Dorflinde Oktober 1975 begannen die Bauarbeiten. Die Meinung Im Untergeschoss erfreuin der Darmstädter Bürger- te ein ländliches Idyll mit eischaft hierzu war gespalten. nem echten Lindenstamm „Sinnlose Investition“ und und der Nachbildung des „Luisenplatz als Grünanla- Niebergall-Brunnens der Alge erhalten“ war der Tenor stadt die Gäste, die hier bei zahlreicher Leserbriefe. einem Glas Wein ausruhen Doch gleichzeitig waren die konnten. Allein Karstadt Darmstädter neugierig auf hatte neben rund 14.000 „Darmstadt’s neue City“, die Quadratmetern zusätzlisich laut Baustellenschild cher Verkaufsfläche fast bald aus der riesigen Bau- 1.000 neue Arbeitsplätze in grube inmitten der Stadt er- die Stadt gebracht. Zuviel heben würde. Eine besonde- Kapitalismus wohl für den re ingenieurtechnische Her- Geschmack von vier junausforderung für das Setzen gen Leuten, die ihrem Ärder Fundamente war die La- ger über das neue Gebäude ge der Baustelle direkt über Luft machten, indem sie mit dem Rheingrabenbruch, der Sprühfarbe den Namen auf tektonischen Grenze zwi- einem Ortseingangschild schen Odenwald und Ried > Fortsetzung auf Seite 2 mit ihren unterschiedlichen

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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31. August 2017

Ein Obelisk für Alice Anno dazumal

Darmstadt-Donnerstag - Bilder und Geschichten aus der Geschichte - Teil 35

Wie auf dem alten Foto zu sehen, war es ein regneri­ scher Tag, als am 12. Sep­ tember 1902 das Denkmal für die beliebte Darmstäd­ ter Großherzogin Alice von Hessen und bei Rhein eingeweiht wurde. 1878 war sie mit nur 35 Jahren gestorben. Errichtet wurde das von Ludwig Habich entworfene Denkmal auf Veranlassung von Alice’ Sohn, Großherzog Ernst Ludwig. Alice war das dritte Kind und die zweitälteste Tochter der britischen Königin Victoria und ihres deutschen Mannes Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha. Als 19-Jährige heiratete sie 1862 den Erbgroßherzog und späteren Großherzog Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein. Mit der jungen Prinzessin kam frischer Wind nach Darmstadt - vor allem auf dem Gebiet des sozial-karitativen Engagements, das für England typisch war. Alice übernahm das Protektorat der Heidenreich von Siebold’schen Stiftung für arme Wöchnerinnen und scheute sich auch nicht, inkognito selbst in die Altstadt zu gehen, um Frauen im Kindbett zu helfen. 1867, vor 150 Jahren also, gründete sie ge-

Einweihung des Alice-Denkmals am 12. September 1902.  Foto: Stadtarchiv Darmstadt

meinsam mit Luise Büchner den Alice-Frauenverein für Krankenpflege, später den Alice-Frauenverein für Bildung und Erwerb. Im Krankenpflegeverein wurden junge Frauen, unabhängig von ihrer Konfession, zu Krankenschwestern ausgebildet. Neben dem karitati-

ven Aspekt stand die Idee, ebenso wie bei dem zweiten Verein, Mädchen und Frauen Zugang zu Bildung und Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, in der damaligen Zeit ein sehr fortschrittliches Unterfangen. Folgerichtig wurde das Denkmal für Alice zu einem Großteil

durch Spenden von Frauenvereinen finanziert und ist ihr von den „Jungfrauen und Frauen des Landes Hessen“ gewidmet. Alice Ehe mit Ludwig war glücklich und harmonisch. Ab 1866 wohnten die beiden im Neuen Palais, das auf den Wunsch von Königin Victoria als standessgemäßer Wohnsitz für das Erbgroßherzogs-Paar gebaut worden war. Zwischen 1863 und 1874 kamen 5 Mädchen und 2 Jungen auf die Welt. Unglücklicherweise war Alice Überträgerin der Bluterkrankheit Hämophilie; ihr jüngster Sohn Friedrich starb daran mit drei Jahren nach einem Sturz aus einem Fenster des Neuen Palais. Auch die Töchter Irene und Alix gaben die Krankheit an ihre Söhne weiter. Alix war übrigens deshalb auf ihren außergewöhnlichen Namen getauft worden, weil Alice es furchtbar fand, wie die Darmstädter ihren Namen aussprachen: „ ...und Alix gaben wir ihr statt Alice, weil man hier meinen Namen umbringt. Man spricht ihn ‚Aliicé’ aus und dehalb dachten wir, Alix könnte nicht so leicht verketzert werden“, schrieb die Prinzessin in einem Brief. Für den seit 1862 verwitweten Großherzog Lud-

wig III. hatten Erbgroßherzog Ludwig und Prinzessin Alice schon lange die Mehrzahl der repräsentativen Verpflichtungen übernommen, bevor sie im Juni 1877 Großherzog und Großherzogin wurden. Neue Möglichkeiten des Engagements, die sich mit dem offiziellen Regierungsantritt jetzt auftaten, konnte Alice nicht mehr nutzen: Im November 1878 grassierte in Darmstadt die Diphterie und Alice pflegte aufopferungsvoll ihren erkrankten Mann und die Kinder, die sich mit Ausnahme einer Tochter, alle angesteckt hatten. Während alle wieder genasen, starb die vierjährige Tochter Marie Mitte November. Auch Alice, deren Kraft erschöpft war, infizierte sich und erlag knapp einen Monat später, am 16. Dezember, der Krankheit.

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

* Wanderungen durch das Städtische Museum. X. Französische Karikaturen aus dem Jahr 1870 Darmstadt bildete im Jahre 1870 einen Mittelpunkt der Karikaturen Herstellung. Fast jede Woche ging einer der wohlbekannten „Zündnadel Bilderbogen“ gezeichnet von unserem Professor Hermann Müller, dem Rektor der Darmstädter Künstler, der noch ratlos malt und zeichnet, in alle Welt. Die Darmstädter Steindruckereien hatten damals vollauf damit zu tun. Kein geringerer Zeuge dafür ist die damals schon allmächtige Times. In einem Artikel vom 25. August 1870 kommt sie auch auf diese Witz Bilderbogen – wie man das Wort Karikaturen am besten verdeutschen könnte – die damals, wie fast in jedem Krieg, zahllos an die Öffentlichkeit traten, zu sprechen. Sie erklärt die Bilder von einem gewissen „artist Muller at Darmstadt“ als die besten ihr bislang bekannt gewordenen. Wenn sie noch einige Wochen mit diesem Ausspruch gewartet hätte, würde sie ihm kaum getan haben. Müller nimmt nämlich in späteren Nummern der „Zündnadeln“ auch das neutrale England scharf aufs Korn. Wir kommen vielleicht bei passender Gelegenheit einmal auf diese Dinge im Zusammenhange zu sprechen. Heute wollen wir nur auf die „Aktualität“ der Zündnadeln hinweisen.

Alice hat Darmstadt in mancher Hinsicht bereichert. Neben dem karitativen Wirken ist vor allem auch ihre Liebe zur Kunst zu nennen, die sie ihrem Sohn Ernst Ludwig weitergab, der mit der Gründung der Künstlerkolonie einen Plan seiner Mutter umsetzte, den diese aufgrund ihres frühen Todes nicht mehr verwirklikir chen konnte.

Von der Landesgartenschau zum Stadtumbau – Stadt präsentiert Ergebnisse des Wettbewerbs für den Darmstädter Osten Der landschaftsarchitektonische Wettbewerb für die Landesgartenschau 2022 lief bereits, als die Stadt das Großprojekt Ende Mai wegen des Haushaltsdefizites absagte. Der Wettbewerb musste jedoch aus rechtlichen Gründen fortgesetzt werden. Einige Ideen des Sieger-Entwurfes sollen jetzt abschnittsweise im Rahmen der baulichen Entwicklung des Darmstädter Ostens realisiert werden. Baudezernentin Barbara Boczek stellte am Montag (28.) die Wettbewerbsergebnisse vor (siehe Bild). Drei Anerkennungspreise und drei Preise hatte die Jury unter Vorsitz von Till Rehwaldt (im Bild rechts), Präsident des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA), vergeben. Der 1. Preis ging an RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Bonn (Bildmitte). Boczek bedauerte in Gegenwart des Preisträgers nochmals sehr, dass die Landesgartenschau abgesagt werden musste. Nach der Absage waren die Wettbewerbsteilnehmer darüber informiert worden, dass für die temporären Ausstellungskonzepte keine Arbeiten mehr benötigt werden. Dennoch waren insgesamt 14 Beiträge eingereicht worden. Die Baudezernentin lobte die hohe Qualität der Entwürfe und ihre Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung: „Wir wollen aus dem Wettbewerb wichtige Impulse für

die Aufwertung im Osten Darmstadts mitnehmen. Der nächste Schritt wird nun sein, mit dem Preisträger in ein Verhandlungsverfahren einzutreten, mit dem Ziel die vorgelegten Ergebnisse weiterzuentwickeln und möglichst in eine konkrete Planung für die Realisierung einzusteigen. Vom Wettbewerbsergebnis versprechen wir uns auch Synergien für eine städtebauliche, verkehrsplanerische und freiraumplanerische Verbesserung der bestehenden Situation im Stadtumbaugebiet Kapellplatzviertel, Woogsviertel, Ostbahnhof“, erläuterte Boczek und ergänzte, dass eine schrittweise Umsetzung der Ideen auch vor dem Hintergrund der Welterbebewerbung wichtig sei.

Im Bereich Ostbahnhof waren die Wettbewerbsteilnehmer aufgefordert worden, Vorschläge für eine gestalterische und verkehrstechnische Neuordnung der Flächen, eine Verdeutlichung der Wegebeziehungen, eine Verbesserung der Orientierung, eine Neugestaltung des Vorplatzes und eine übersichtlichere und sichere Wegegestaltung zur Rosenhöhe und in das Woogsviertel auszuarbeiten. Zunächst soll jetzt der Ostparkweg weiter ausgebaut werden. Für den zweiten Bauabschnitt seien bereits Mittel für den Haushalt 2018 angemeldet worden, so Boczek. Auch das Umfeld des Ostbahnhofes soll umgestaltet und der Darmbach zwischen Botanischem Garten und Felsingshalle renaturiert werden. Geplant ist desweiteren eine Fuß- und Radwegebrücke zwischen Woogsviertel (Ostrand des TSG-Areals) und Edelsteinviertel sowie die Neugestaltung der Erich-Ollenhauer-Promenade. Eine Machbarkeitsstudie und ein Wettbewerb hierfür sind in Planung.kir

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Von Chris Berdrow

Gute Noten für Darmstadt bei der Betreuung

kleiner Kinder. Die Bertelsmannstiftung hat in ihrem „Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2017“ die Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen in Hessen untersucht. Ergebnis: Darmstadt schneidet als beste Stadt Hessens ab. In Krippen kommen auf eine Fachkraft 3,1 Kinder, im Kindergarten liegt das Verhältnis bei 1 zu 7,6. Das ist Spitze.

■■Interessierte Bürger können sich die Ergebnisse des

Lange Ludwig unser Wolkenkratzer. Fürs Nightlife ist die Goldene Krone zuständig. Der Darmbach geht als Hudson River durch. Drogensüchtige Kleinkriminelle gibt’s (leider). Und auch aus unserer Stadt kommen unfähige Politiker. Vor allem: Das Darmstädter Bier ist nicht so dünn. Es ist also, kurzum, ebenso unverständlich wie shocking, dass Tennis-Star Andrea Petkovic nach ihrer Karriere Darmstadt den Rücken kehren und in New York leben will. Das hat sie diese Woche dem Hessischen Rundfunk in einem Interview gesagt.

Vor 40 Jahren wurde Darmstadts umstrittenstes Nachkriegsbauwerk eröffnet

> Fortsetzung von Seite 1 chen 42.000 Menschen das nicht unumstritten, aber ich unserer

von Darmstadt in Karstadt verwandelten. Jakob Wilhelm Mengler, mitterweile kritisch-anerkennend als „Baulöwe“ betitelt, lobte in seiner Eröffnungsrede vor allem sich selbst. 1998 verkaufte er das Luisencenter an die Deutsche-Bank-Tochter DGI Deutsche Grundbesitz Investmentgesellschaft, ein Jahr später erwarb es der britische Immobilieninvestor Hammerson. Nach zwei weiteren Besitzerwechseln ist heute die Firma LaSalle Investment Management Eigentümerin des Centers, verwaltet wird es von der Forma ECE Projektmanagement & Co. KG in Hamburg. Heute hat das Luisencenter 60 Geschäfte auf einer Fläche von rund 16.000 Quadratmetern. Täglich besu-

Center, an den Wochenenden vor Weihnachten kämen sogar bis zu 80.000 Besucher pro Tag, sagt Center Manager Dirk Saffran. Er weiß um die zwiespältigen Gefühle, die das Gebäude, in dem sich sein Arbeitsplatz befindet, hervorrufen kann - sieht das aber gelassen: „Wenn man über die Architektur des Luisencenters spricht, dann muss man sich bewusst machen, dass das Center in seinem Ursprung ja weit mehr als nur ein Einkaufszentrum war, sondern viel Raum für städtische Einrichtungen, wie ein Rathausfoyer und einen sehr großen Kongresssaal benötigte, was sicher dazu beigetragen hat, dass das Center für damalige Verhältnisse ein echter Koloss war. Das Projekt war damals sicher

denke, inzwischen gehört das Luisencenter mit seinem ganz eigenen Charme fest zum Darmstädter Stadtbild und die meisten Darmstädter lieben ‚ihr’ Luisencenter.“ Es würde kontinuierlich daran gearbeitet, das Gebäude den heutigen Ansprüchen anzupassen, so der Center-Manager weiter: „Dazu befragen wir unter anderem jedes Jahr unsere Kunden, um in Erfahrung zu bringen, wer sie sind, was ihre Erwartungen und Wünsche an das Center sind und wo wir Nachholbedarf haben. Daraus und natürlich auch aus den Entwicklungen im Einzelhandel lassen sich Maßnahmen und Entwicklungsmöglichkeiten für das Luisencenter ableiten. So werden wir beispielsweise in Kürze den Sitzbereich

Gastronomen im Untergeschoss modernisieren um die Aufenthaltsqualität im Center weiter zu steigern.“ Auch Anke Jansen von Darmstadt Citymarketing ist von der Bedeutung des Luisencenters überzeugt: „Das Luisencenter ist heute ein fester Bestandteil der Darmstädter Innenstadt geworden. Es stellt eine gute Ergänzung zum benachbarten Innenstadthandel dar. Aus Koexistenz ist Kooperation geworden“, erklärt sie. „Das Center wird nicht nur auf Grund der Geschäfte besucht. Vielmehr ist das Center ein selbstverständlicher Teil der Fußgängerzone geworden – den die Darmstädter gerne für sich beanspruchen“, so die Citymanagerin weiter.

Jetzt wird im Luisencenter erstmal gefeiert. Seit Mittwoch (30.) und noch bis zum Samstag, den 9. September gibt es unter anderem mit Musik, Modenschau, Aktionen für Kinder und einem großen Gewinnspiel ein buntes Programm für Groß und Klein.

Info Hans Mickenbecker vom Film- und Videoclub Darmstadt hat die bauliche Entstehung des Luisencenters in seinem kurzen Film „Herz aus Beton“ festgehalten. Wer auf YouTube.com nach den Stichworten „Bau Luisencenter“ sucht, kann eine gemütliche, etwa achteinhalbminütige Zeitreise in die Siebziger Jahre unternehmen.

Ihr Kinderlein kommet Der Herrngarten ist unser Central Park. Der

Wettbewerbs in der ehemaligen EAD-Halle, Niersteiner Straße 6, anschauen. Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 3. September zu sehen und kann bis 2. September in der Zeit von 17 bis 20 Uhr und am 3. September von 11 bis 18 Uhr besucht werden.

Von Sabaisbylon zum Luisencenter Stadtgeschichte

Flop

So sad

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834 Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim Produktion/Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as)

Redaktionsleitung: Dr. Susanne Király (kir), Sabine Beil, Chris Berdrow (cb) Anke Breitmaier (ab), Katja Jans (kaja), Georgeta Iftode (geta), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Lohse (Comic) Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Geschäftsbeziehung gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Das Urheberrecht von Gestaltung, Satz und Ausführung von Texten und Anzeigen liegt beim Verlag und darf nicht ohne Zustimmung verwendet oder kopiert werden. Für den Inhalt von Leserbriefen wird jegliche Haftung ausgeschlossen, Kürzungen bleiben vorbehalten.

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31. August 2017

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Felix Platte: Die neue alte Sturmhoffnung Nach „Kurztrip“ auf Schalke wieder zurück in Darmstadt

Lilien Von Stephan Köhnlein

doch klang beim Abschied auch etwas Bitterkeit durch: „Leider musste ich die letzten Wochen aber auch die etwas dunkleren Seiten des Fußballgeschäftes kennenlernen, sodass ich sagen muss, dass ich den Verein leider auch mit ein wenig Enttäuschung verlassen werde.“

In der Sommerpause hatte Trainer Torsten Frings im Tagblatt-Interview erklärt, er hoffe weiter auf einen Verbleib von Hamit Altintop und Felix Platte. Bei Routinier Altintop gab es bereits zur Saisoner­ öffnung Vollzug. Kurz vor Transferschluss hat es nun auch bei Angreifer Platte geklappt. Zur Rückkehr gab es erstmal drei Tage frei. Nach dem 2:1-Sieg beim MSV Duisburg am Freitagabend hatte Trainer Torsten Frings der Mannschaft den Kurzurlaub gewährt. Am Samstag gab der Verein offiziell die Verpflichtung von Felix Platte bekannt, die sich über die vergangenen Wochen angedeutet hatte. „Endlich ist alles vom Tisch“, schrieb der 21 Jahre alte Angreifer auf seiner Facebook-Seite. „Die letzten Wochen/Monate haben mir nochmal verdeutlicht, dass SV Darmstadt 1898 e.V. der richtige Verein für mich ist.“ Im Winter 2016 kam Platte von Schalke 04 als Leihgabe nach Darmstadt. Im Sommer 2016 wurde die Leihe um ein Jahr verlängert. Doch kurz darauf die Horror-Diagnose: Hüftschaden. Zwei Operationen, die Karriere auf der Kippe. Doch im Winter kehrte der 1,90-Meter-Mann zurück, bestritt in

Wohnung in Darmstadt behalten

Felix Platte im Spiel gegen Hertha BSC Berlin in der Saison 2016/17. 

der Rückrunde neun Einsätze und erzielte zwei Tore. Nach dem Abstieg im Sommer musste Platte zunächst zu Schalke zurück, obwohl er sich in Darmstadt sehr wohl fühlte. Bei der U21-Europameisterschaf t im Sommer hatte er gro-

ßen Anteil am Finaleinzug der deutschen Junioren, als er im Halbfinale gegen England den Ausgleich köpfte. Doch auch als frischgebackener Europameister bekam er unter dem neuen Schalke-Coach Domenico Tedesco keine Chance.

Foto: Arthur Schönbein

Für Schalke hatte der in Höxter (Westfalen) geborene Platte seit der U17 gespielt. Die „Knappenschmiede“ habe ihm überhaupt erst ermöglicht, Profi-Fußball spielen zu dürfen. „Dafür werde ich ein Leben lang dankbar sein“, sagte er. Und

Ganz abgeschlossen hatte Platte mit den Lilien ohnehin nie. „Jetzt wisst ihr auch, weshalb ich mich nie verabschiedet habe“, verriet er, als der Wechsel perfekt war. Auch seine Wohnung in Darmstadt hatte er behalten. Dass er dann in der Sommerpause „trotz des Kurztrips auf Schalke“ so viele Nachrichten von Lilien-Fans erhalten habe, mache ihn „wahnsinnig stolz“. Frings war ebenfalls froh, als der Transfer endlich über die Bühne war. „Felix hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass er mit seiner Robustheit und Abschlussstärke extrem wertvoll für das Team sein kann. Auch menschlich passt er hervorragend in die Mannschaft“, sagte der Lilien-Coach. Platte erhielt einen Vertrag bis 2021, so lange wie sonst nur Nachwuchsmann Silas Zehnder. Rund eine Million Euro soll die Ablöse dem

Vernehmen nach betragen. Damit wäre er nicht einmal halb so teuer wie der letztjährige Rekordtransfer Roman Bezjak. Gut möglich, dass der Slowene die Lilien nun wieder verlässt. Denn

im Angriff hat Frings neben Platte und Bezjak auch noch Terrence Boyd, Jamie Maclaren und Arthur Sobiech zur Auswahl – alles sehr ähnliche Stürmertypen.

Lilien-Splitter Reisende, Rückkehrer und Rekorde Angreifer Jamie Maclaren wurde für die australische Nationalelf berufen. Zunächst spielt sein Team am Donnerstag in der WM-Qualifikation gegen Japan, am Dienstag geht es dann gegen Thailand. Abwehrspieler Ruibao Hu wurde vom chinesischen Verband zu einem Trainingslager der U22 eingeladen. Wegen Visa-Problemen kann er daran jedoch nicht teilnehmen, wie der Verein mitteilte. Tobias Kempe hat eingeräumt, dass er nach seinem Wechsel zum 1. FC Nürnberg Heimweh nach Darmstadt bekommen hat. „Ich habe einfach gemerkt, dass ich zurück will“, sagte der Mittelfeldspieler und Standardspezialist in der Sendung „heimspiel“ des hr-Fernsehens. „Ich schätze diesen familiären Verein sehr. Ich bin sehr gerne hier, ich gehöre nach Darmstadt.“ Mit dem 2:1-Sieg beim MSV Duisburg stehen die Lilien nach vier Spieltagen bei zehn Punkten. Das ist für die 98er Vereinsrekord im Profifußball. Kurz vor Ende der Transferperiode haben die Lilien den Brasilianer João Renato da Cunha verpflichtet. Der 18 Jahre alte Abwehrspieler, der den Künstlernamen „Pará“ trägt, erhielt einen Kontrakt bis Juni 2020. Er war bereits im Trainingslager in Österreich dabei gewesen und trainierte zuletzt wieder mit der Mannschaft. Zuvor war da Cunha für die brasilianischen Klubs Brusque FC und Figueirense FC aktiv gewesen. ko

Winzer-Meile für Genießer und Weinliebhaber – vom 31. August bis 3. September Wo heute die Jugendstilgebäude der Künstlerkolonie Mathildenhöhe stehen, wurde über Jahrhunderte hinweg Wein angebaut. Das südhessische Darmstadt, heutzutage ein international bekanntes Zentrum für Wissenschaft und Kunst, war spätestens seit dem Mittelalter umgeben von Weingärten. Eine ganz besondere Hommage an die Weinbau-Tradition, die inzwischen in der Stadt wieder auflebt, ist das Darmstädter Weinfest. Von Donnerstag (31. August) bis Sonntag (3. September) laden Winzer und Gastronomen zum kulinarischen Bummel, zum Verkosten und Genießen in die Wilhelminenstraße ein. Zum fünften Mal wird das Darmstädter Weinfest von der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH mit Unterstützung des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und Märkte organisiert. Die Stände sind von 12 bis 24 Uhr geöffnet, am Sonntag von 12 bis 22 Uhr. Eröffnet wird das Weinfest offiziell am Donnerstag (31.) um 17.30 Uhr am Alicen-Obelisk auf dem Wilhelminenplatz von Oberbürgermeister Jochen Partsch und der Gebietsweinkönigin der Hessischen Bergstraße, Charlotte Freiberger. Danach gibt es bis 21 Uhr Live Musik vom Swing-Pop-Ensemble Robert Colina & Band. Um 18 Uhr bietet Geopark Ranger Mike Walker eine kostenlose Tour entlang der Infotafeln des Geopfads „Wein und Stein“ in der Wilhelminenstraße an. Köstlichkeiten und Musik Zahlreiche Weinbaubetriebe aus hessischen Anbaugebieten wie der Bergstraße und dem Rheingau, aus Rheinhessen und der Pfalz sowie von der Nahe präsentieren an den Ständen ihre edlen Tropfen. Darunter sind viele Familienbetriebe sowie Winzer, die sich auf ökologischen Weinbau spezialisiert haben, beziehungsweise seltene Rebsorten wie den Roten Riesling anbauen. Dieses Jahr ist erstmals das Weingut Urzecha Hof von der Mosel mit dabei und erweitert so die Vielfalt der vertretenen Anbaugebiete. Ein weiterer Neuzugang auf der Winzermeile ist das Weingut Wolf aus Rheinhessen. Freitags und samstags um 18 Uhr steht eine Weinverkostungs-Tour auf dem Programm. Dabei haben Weinkenner und solche, die es werden wollen, eine gute Gelegenheit, an mehreren Ständen ganz unterschiedliche edle Tropfen – fachmännisch begleitet – zu probieren. Besucher können sich jedoch nicht nur auf flüssige Köstlichkeiten, sondern auch auf eine solide kulinarische Grundlage unter anderem in Form von Flamm- oder Zwiebelkuchen sowie ein abwechslungsreiches musikalisches Programm freuen. Für beschwingte Stimmung sorgen allerorts Marching-Bands, die mal hier mal dort in der Wilhelminenstraße musizieren.

Jubiläumsfest im Residenzschloss In diesem Jahr feiert Darmstadt den 450. Geburtstag der Stadt als Residenzstadt der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und später des Großherzogtums von Hessen und bei Rhein. Um das Residenzschloss als Mittelpunkt der Stadt in das Bewusstsein der Bürger zu rufen, findet als feierlicher Höhepunkt des Jahresprogramms am Sonntag, den 3. September 2017, ab 11 Uhr ein Sommerfest auf der Bastion und im Schlossgraben des Darmstädter Residenzschlosses statt. Nach der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Jochen Partsch und Donatus Landgraf von Hessen erwartet die Besucher ein buntes Programm mit Straßenkünstlern, Puppenspielern und Jongleuren, das zu einer Zeitreise durch die Jahrhunderte einlädt. Bei einer historischen Modenschau werden Kostüme aus der Zeit der Renaissance bis zum Jugendstil präsentiert, und das Schlossmuseum bietet Führungen zum Darmstädter Glockenspiel und durch die aktuelle Fabergé-Ausstellung an. Den Festtag beschließt um 17 Uhr ein Glockenspielkonzert. Auf Familien warten das ganze Wochenende zahlreiche Aktionen in der gesamten Innenstadt wie etwa die Kurz-Version des Erlebnis-Pfades „Wein und Stein“ vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald in der Wilhelminenstraße, Jubiläumsaktionen im Luisencenter zu dessem 40. Geburtstag oder das Schulstraßenfest am Samstag, den 2. September von 11 bis 18 Uhr. Am Sonntag, den 3. September präsentieren beim 7. Fahrradaktionstag Fahrradhändler aus Darmstadt und Umgebung die neuesten Modelle von E-Bikes und Lastenrädern auf dem Marktplatz. Zum Weinfest haben die Geschäfte der Innenstadt am Sonntag, dem letzten Tag des Weinfestes, von 13 bis 18 Uhr geöffnet. DT/Foto: Dunker

■■Weitere Informationen und das ausführliche Programm gibt es unter: www.darmstadt-weinfest.de


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Rund ums Haus

Darmstädter Seniorentage im Darmstadtium

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Das Bad für morgen unterstützt heute schon Das Generationenbad bietet Design und Funktion für alle

Tipp

Leben ist Veränderung: Nachwuchs kommt und stellt die Frage nach dem „kindgerechten“ Wohnen. Oder ein Sportunfall lässt die Wohnung zum Ort ungeahnter Hindernisse werden. Nicht zuletzt das Älterwerden macht bewusst: Das Wohnen sollte den Wandel der Lebensumstände mitmachen – das Bad maximalen Komfort bieten, auch wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Alltag neue Herausforderungen stellt. Das Konzept vom Generationenbad will das Le-

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Brausestange, denn sie dient mit ihrer TÜV-geprüften Zugfestigkeit für rund 200 Kilo Belastung zusätzlich als solider Haltegriff. Durch ihre reduzierte, elegante Optik fügt sie sich harmonisch in jedes Badambiente ein. Einen intuitiven Umgang mit Wasser für alle Altersgruppen ermöglichen Armaturen mit Select-Technologie. Der Wasserfluss wird einfach per Knopfdruck gesteuert und das rein mechanisch. In der Dusche bieten die hansgro-

„Raus aus dem Alltag ...!“

Vorsorge Bereits zum neunten Mal sind am Samstag (2. Sep­ tember) die Darmstädter Seniorentage zu Gast im Darmstadtium. Über 80 Aussteller präsentieren vieles, was das Alter schö­ ner, leichter und sicherer macht.

ben im Bad für jedes Alter einfacher und komfortabler machen. „Badkomfort für alle betrifft nicht nur die Architektur, sondern Funktionen sollten einfach zu erfassen und zu bedienen sein”, sagt Christian Wadsack, Innenarchitekt und Fachreferent für die Badwirtschaft. Das derzeit viel diskutierte Generationenbad setzt unter anderem auf eine klare Architektur, viel Bewegungsspielraum sowie rutschhemmende Oberflächen, Halte­ griffe und bodengleiche Dusch­flächen. Sicheren Halt gibt die multifunktionale hansgrohe Unica Comfort

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31. August 2017

he Select-Thermostate eine intuitive und ergonomische Bedienung und ein Plus an Sicherheit, da die vorgewählte Temperatur unangenehmen Überraschungen vorbeugt: ein Zusatznutzen, nicht nur im Haushalt mit Kindern. Beim Badprofi und Fachhändler in der Nähe kann man sich zur Gestaltung eines zukunftsfähigen Bades beraten lassen. akz-o

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„’Raus aus dem Alltag ...!’ soll kein Imperativ sein, sondern ein kleiner Apell an die Seniorinnen und Senioren, mal zu schauen, ob sie ihrem Leben nicht einen neuen Kick, eine Veränderung geben möchten“, erläutert die Vorsitzende des Seniorenrats Darmstadt e.V., Irmgard Klaff-Isselmann, das aufmunternde Motto der Seniorentage. „Oft schleichen sich Eintönigkeit und Einsamkeit in den Alltag ein. Und da wollen wir animieren zu fragen: Möchte ich einfach mal andere Leute treffen? Oder gibt es etwas, dass ich schon immer mal tun wollte? Um diese Fragen zu beantworten, ist es unerheblich wie alt man ist oder wie beweglich“, so Klaff-Isselmann und verweist auf spannende Programmpunkte der Seniorentage, wie das Tanzen mit dem Rollator, das gemeinsame Singen oder Yoga im Sitzen. Die Vorsitzende des Seniorenrates erklärt auch, warum es Seniorentage heißt, obwohl die Ausstellung im Darmstadtium nur an einem Tag stattfindet:

Seniorentag 2014.

Archiv-Foto: Arthur Schönbein

„Es gibt bis Mitte Dezember ein umfangreiches Folgeprogramm von Führungen, Vorträgen und Unternehmungen, dass die Themen des 2. Septembers aufgreift und weiterführt.“ Veranstalter der Seniorentage ist der Seniorenrat Darmstadt e.V., unterstützt von den Kooperationspartnern Fachkonferenz Altenhilfe und Stadt Darmstadt. Die komplette Organisation läuft rein ehrenamtlich und verdient „ein dickes Lob und viel Dankbarkeit“ betont Sozialdezernentin Barbara Akdeniz. Sie hat festgestellt, dass die Seniorentage sehr gut angenommen werden. Zwischen 2000 und 3000 Besucher informieren sich hier jährlich über alles, was den Lebensabend betrifft. „Die älteren Menschen sollen doch wissen, wohin sie sich bei Problemen wenden können und welche Möglichkei-

ten es gibt, das Alter zu gestalten“, so Akdeniz. „Älter werden muss ein tägliches Thema sein und kein Tabu“, ergänzt Klaff-Isselmann. „Wir wollen alle alt werden, dann müssen wir aber auch damit fertig werden, wenn es mal nicht ganz so einfach ist.“ Daher sei es empfehlenswert. sich beizeiten Gedanken zu machen und zu schauen, wie man sich das Alter erleichtern könne. Die 80 Aussteller der Seniorentage infomieren am Samstag zwischen 10 und 17 Uhr auf dem InfoMarkt im großen Saal des Darmstadtiums unter anderem in den T hemenschwer pu n k ten Wohnen, Gesundheit, Pflege, Vorsorge, Bildung, Sport und Seelsorge. Dazu kommen abwechslungsreiche Mitmachangebote und der SeniorentagTreff mit Kaffee, Kuchen und Erfrischungen. kir

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31. August 2017

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Fahrradwaschanlage auf „Datterichs Wochenmarkt“ am 2. September

Anlässlich der Aktionsreihe „Datterichs Wochenmarkt“ lädt am Samstag (2. September) der Datterich höchstpersönlich in seine „Datterich-Klause“ ein. Den Weinausschank übernimmt an diesem Wochenende das Bioweingut Wagner. Von 11 bis 14 Uhr bietet es edle Tropfen aus der Region an. Alle Besucher, die mit dem Fahrrad kommen, erwartet ein besonderer Service: Für 6 Euro pro Waschgang seht vor Henschel eine Fahrradwaschanlage bereit (Foto). In wenigen Minuten bringt diese die Räder wieder zum Glänzen. Am Samstag erfahren die kleinen Besucher auf dem Marktplatz von den Entdeckungsreisen des Teddybären Paulchen. Von 11 bis 12 Uhr liest die

Autorin Barb Mehrens am Stand von Darmstadt Marketing aus ihrem Buch vor und erzählt von Paulchens Begegnungen mit der frierenden Blumen­elfe vom Oberfeld, den hilfsbereiten Platanen auf der Mathildenhöhe, den frechen Trollen aus dem Woog und dem verschnupften Igel auf der Rosenhöhe. Die Aktionen von Datterichs Wochenmarkt und „Wissen ist cool“ finden jeden ersten Samstag im Monat von 8 bis 14 Uhr statt. Der letzte Termin für 2017 ist der 7. Oktober. Die Aktionsreihe „Datterichs Wochenmarkt“ ist eine Gemeinschaftsaktion des Darmstadt Citymarketing e.V., des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und Märkte sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH. DT

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Portrait: Brezina&Schreiber Zerspanungstechnik

1960 gründeten Herbert Schreiber und Josef Brezi­ na eine Firma, mit der sie sich auf die Reparatur von Maschinenteilen und das Anfertigen von Sonder­ teilen für den Maschinenund Anlagenbau kon­ zentrierten. 2004 trennte sich Herbert Schreiber aus Altersgründen von seinem Handwerksbetrieb und übergab ihn an Franz Jürgen Benz. Neben einer Berufsausbildung zum Feinmechaniker hatte Benz Kunststofftechnik an der Fachhochschule Darmstadt studiert und war bereits mehrere Jahre in kleinen und großen Firmen mit unterschied­ lichen Aufgabengebieten tätig gewesen.

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Als neuer Inhaber erkannte er das Potential der FirDie welt weit operierende Röchling-Gruppe steht mit 8.800 Mitarbeitern an ma, stellte aber auch fest, 78 Standor ten in 22 Ländern für Kompetenz in Kunststoff. In ihren Unternehdass diese kein Selbstläufer mensbereichen Industrie, Automobil und Medizin konzentrier t sie sich auf die Verarbeitung hochwer tiger Kunststoffe zu Halbzeugen e , Teilen und Systemen für war. Die Wünsche der Kuneine Vielzahl industrieller e Anwendungen. den nach immer komplexeDer Unternehmensbereich Medizin sucht sowohl am Standort 64395 Brensbach ren Teilen waren mit dem als auch am Standor t 98724 Neuhaus am Rennweg in Vollzeit je eine/n vorhandenen MaschinenMitarbeiter/in Validierung/Qualifizierung park nur schwer zu erfülDas sollte n Sie mitbringe n: len. So richtete Franz Jürgen Er folgreich abgeschlossene technische Berufsaus sbildung, idealer weise Benz den Betrieb konzeptioTechnikerabschluss (Maschinenbau/Kunststoff technik) nell neu aus. Mit vielen neuIdealer weise Er fahr ung im Bereic h der Reinraumte c hnik /GMP- Er fahr ung en Ideen ist die Firma BrenEr fahr ung im Bereic h Validierung /Qualifizier ung w üns c hens wer t zina&Schreiber (B&S) heute Für die Betreuung beider Standor te suchen wir in Vollzeit eine/n zu einem EntwicklungspartBetreuer/i / n MS Dynamics NA N V ner für Kunden geworden, Das sollte n Sie mitbringen: hat aber auch ihre Wurzeln Abgeschlossenes Studium Wir tschaf tsnie vergessen: Die Herstelinformatik oder abgeschlossene Berufsausbildung als Fachinformatiker lung von Metall- und KunstEr s te Er fahrungen in der Be treuung und stoffteilen mittels Drehen, A npas sung von MS D ynamic s N AV 2017 Bohren, Fräsen und SchleiIdealer weise Er fahrungen in C/AL und NET fen ist nach wie vor das Hauptbetätigungsfeld. Der Mehr Informationen: JOBS.ROECHLING.COM hochmoderne Maschinenpark mit CNC-Dreh- und T+I 35/17 240849 Röchling Oertl Kunststofftechnik GmbH Fräsmaschinen der neuesSonja Binder – Personalab a teilung Höchster Str. 100 | 64 395 Brensbach Tel. +49 6161 930810 bewerbung@roechling-oe o r tl.de

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ten Generation wird ergänzt durch aktuelle CAD/CAMund ERP-Computersyste/ 35 / anz_17/ me. Die oProzesskette wird neuerdings auch röchling durch einen mobilen 3-D Laserscanner sowie die Möglichkeit 2 / 138 des 3-D Metalldruckens un4c terstützt. Dieses Equipment kommt vor allem in der stellen Kernkompetenz von B&S zum Einsatz: Prototypen, Einzelteile und Kleinserien aus verschiedenen Bereichen der Industrie sind der Fokus, den B&S mit seinen hochqualifizierten Mitarbeitern bedient. Namhafte Kunden aus Kunststofftechnik, Automobilindustrie, Medizintechnik, Forschung und Entwicklung zählen zu den regelmäßigen Auftraggebern des Darmstädter Unternehmens. Seit Anfang 2016 hat B&S das heute von vielen Kunden geforderte Qualitätsmanagement-System nach DIN ISO 9001 umgesetzt. Als neuestes Projekt hat Franz Jürgen Benz das „Kompetenzzentrum Me-

tall – Rhein Main“ ins Leben gerufen, um sein Unternehmen weiterzuentwickeln und sich gegenüber neuen Herausforderungen gut aufzustellen. Hier haben sich mehrere Firmen aus der Metallbearbeitung zu einem Firmenverbund zusammengeschlossen, um ein breiteres Dienstleistungsportfolio anbieten zu können. Zum Vorteil des Kunden, denn der kann sein Produkt aus einer Hand und von einem Standort aus beziehen. Besonders am Herzen liegt der Firma B&S das Thema Ausbildung. Gerade im Bereich der Zerspanung fehlt der Nachwuchs. Glücklicherweise konnte der für 2017 ausgeschriebene Ausbildungsplatz mit einem interessierten jungen Mann DT besetzt werden.

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Augenoptiker-Verband sorgt für Durchblick Brillenglas vorsehen. Bei Kindern und Jugendlichen (bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres) gelten die bisherigen Regelungen.

Seit dem Frühjahr zahlen Krankenkassen wieder teilweise Zuschüsse für Sehhilfen. Aber für die Mehrheit der Brillenträger gilt das nicht. Details zur Abwicklung sind noch ungeklärt. Wer bekommt einen Zuschuss? Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) sorgt für Durchblick.

Lange Wartezeiten

Zuschuss in weiter Ferne

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Für 97 Prozent der Brillen- und Kontaktlinsenträger ändert sich nichts, es gibt also keinen Grund, mit dem Brillenkauf oder der Kontaktlinsen-Anpassung zu warten. Nur Erwachsene mit einer Kurzoder Weitsichtigkeit von mehr als sechs Dioptrien haben Anrecht auf einen Zuschuss für Brillengläser oder Kontaktlinsen. Krankenkassen zahlen nicht für die Fassung. Versicherte erhalten auch eine Zu-

Augenoptiker sind die beste Anlaufstelle, wenn es um die Refraktion, sprich die Brillenglasverordnung, geht. Bild: ZVA

zahlung, wenn sie an einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) von mehr als vier Dioptrien, schweren Sehbeeinträchtigungen oder Blindheit der Stufe 1 auf beiden Augen leiden. Die Höhe des Zuschusses ist noch nicht final geklärt. Bis Ende 2018 gelten alte Festbeträge, die mitunter einen Zuschuss von nur zehn Euro pro

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Nach einer neuen Hilfsmittelrichtlinie sollen Anspruchsberechtigte künftig beim Brillenkauf ein Augenarzt-Rezept vorweisen, auch wenn zuvor ein Zuschuss gewährt wurde (Folgeverordnung). Wartezeiten für einen Augenarzt-Termin von mehreren Monaten sind nicht selten. Dazu ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod: „Gerade für Menschen mit einer starken Sehschwäche ist das unzumutbar. Die Sehhilfenversorgung wird dadurch komplizierter und aufwändiger. Das ist nicht im Sinne der Verbraucher. Augenoptiker sind die Fachleute für gutes Sehen, Mediziner die für Augen-Erkrankungen. Das soll auch so bleiben.“

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WCGTour sammelt 13.000 Euro für den guten Zweck Am 12. August fand die WCGTour 2017, die CharityGolfTour der WIEST Autohäuser in Südhessen, im Golfresort Gernsheim ihren krönenden Abschluss. 180 Teilnehmer fanden sich auf der riesigen Golfanlage ein, um die Sieger des Gastro-Cups 2017 zu ermitteln. Nach dem Turnier startete im Restaurant von Ralf Althaus das Abendprogramm. Als Sieger bei den Herren wurde Victor Cammann vom GC St. Leon-Rot mit 35 Bruttopunkten geehrt, bei den Damen Mara Bambach vom Kiawah Golf Club mit 37 Bruttopunkten. Beide erhielten als Preis eine Übernachtung im Golf Absolute Hotel Gernsheim für zwei Personen inklusive 4-Gänge Menü. Insgesamt landeten beim Abschlussturnier 3.001,05 Euro im Spendentopf. 1.558 Euro kamen von den WIEST Autohäusern und den Tourpartnern B&W Kopiertechnik, Juwelier Techel, Sparkasse, abcdruck und Merck, weitere 1.443,05 Euro spendeten die Turnier-Teilnehmer. Zusammen mit den Spenden und erspielten Leistungen der neun vorangegangenen Turniere kamen so 12.010,67 Euro zusammen. Bert Nitsche, Geschäftsführer der WIEST Autohäuser, rundete die Summe auf und übergab einen Scheck in Höhe von 13.000 Euro an Markus Rusam vom Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main/Neckar e.V.. Die Wiest Autohäuser bedanken sich sehr herzlich bei den knapp 800 Teilnehmern der Turniere für ihre Großzügigkeit! Neben den beiden Siegern konnten sich auch die Gewinner der Handicapklassen A bis C über tolle Preise der Preispartner Casa Molina, ProShop Carola Issel, Bauhaus, TUI Darmstadt, Township und Juwelier Techel freuen. Auch an sie ein großes Dankeschön. Zu Beats von DJ Mickat wurde der Abschluss der WCGTour 2017 bis in den frühen Morgen gefeiert. Die Wiest Autohäuser freuen sich auf eine Fortsetzung der Tour im kommenden Jahr!  DT


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