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GROSSAUFLAGE SWISS UNIHOCKEY

DAS SCHWEIZER UNIHOCKEYMAGAZIN · MEDIENPARTNER VON SWISS UNIHOCKEY

Nr. 119 · September 2016 · Fr. 7.90

2016 2017 Saisonguide

Alles zur NEUEN UNIHOCKEY-SAISON. Die Präsentation aller Nationalliga-Teams mit Prognosen und Kommentaren. Thomas Aellig Für den 32-jährigen Verteidiger wäre die Playoff-Quali mit Uster wie ein Meistertitel. 10

Hohe Trümpfe

Die Chancen stehen gut, dass in Schweden Eidgenossen bis zum Schluss im Titelrennen sein werden. 32

Weltpremiere

Mit einem House of Switzerland will swiss unihockey an der WM in Lettland für grosses Aufsehen sorgen. 66


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EDITORIAL

Spannend wie noch nie

Wenn Sie diesen Saisonguide in den Händen halten, verfügen Sie über eine Lizenz bei swiss unihockey und erhalten daher drei Ausgaben (September, Dezember, Mai) von unihockey.ch kostenlos und automatisch zugestellt. Oder Sie gehören zur Leserschaft von unihockey.ch, die per Abo in den Genuss aller zwölf Ausgaben des Jahres kommt. Für alle Unihockeyfreunde gilt: Wir können uns auf eine fantastische Saison freuen. Die NLA der Männer verspricht so viel Ausgeglichenheit wie noch nie – schon jetzt ist klar, dass es in den PlayoffViertelfinals zu heissen Duellen kommen wird. Bei den Frauen ist die Jagd auf Meister Piranha Chur eröffnet und in der NLB der Männer verfolgen Zug United und Floorball Thurgau ehrgeizige Aufstiegspläne. Besonders erfreulich ist, dass nach dem Aufstieg von Verbano Gordola (Männer NLB) und Mendrisiotto Ligornetto (Frauen NLB) der Kanton Tessin erstmals drei Nationalliga-Teams stellt. Als Sahnehäubchen wartet mit der Weltmeisterschaft der Männer in Riga (Lettland) ein ganz spezieller Event. Natitrainer David Jansson hat seit seinem Amtsantritt mit seinem Enthusiasmus alle begeistert – nun geht es im Dezember darum, diese Leidenschaft in eine Medaille umzusetzen. Für die Frauen-Nati kommt es dafür im November zu einem reizvollen Auftritt vor eigenem Publikum. Die Länderspiele in Schaffhausen sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Wir hoffen, Ihnen mit der Agenda und den vielseitigen Informationen in diesem Guide grosse Lust auf Besuche in den Hallen im ganzen Land zu machen. Bei der Lektüre wünsche ich Ihnen wie immer viel Vergnügen. Damian Keller Chefredaktor unihockey.ch

NR. 119, SEPTEMBER 2016

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Der nächste Schritt

Zentralpräsident Daniel Bareiss hat das Wort.

9 Agenda Die Events der kommenden Saison auf einen Blick. 10

Alter Hase

Thomas Aellig steigt in seine 16. Saison in Usters Fanionteam. Klappt es für den Routinier endlich mit der erstmaligen Qualifikation für die Playoffs?

14 Taktikfuchs Für Nationaltrainer David Jansson werden im Sommertraining die Prioritäten oft falsch gesetzt. Warum etwas flicken, das nicht kaputt ist? 16

Saisonvorschau Männer NLA

Wird das die beste Saison aller Zeiten? Zumindest bahnen sich schon jetzt die spektakulärsten Playoffs der Geschichte an.

30 Gipfeltreffen Die Meister und Cupsieger trafen sich in Zürich zum Supercup. Für GC und Piranha geht es im Oktober mit dem Champions Cup weiter. 32

Hohe Trümpfe

Die Chancen stehen gut, dass in der schwedischen Superligan bis zum Schluss Eidgenossen mit im Titelrennen sind.

34 Saisonvorschau Frauen NLA Alle Teams haben die PlayoffQuali­­fi­kation bereits auf sicher – ob sie einen Weltmeister an der Bande haben oder nicht.

46 46 Saisonvorschau Männer NLB In der Vollgas-Liga wird es ab der ersten Runde zur Sache gehen. Floorball Thurgau und Zug United sind die gejagten Teams. 54 Saisonvorschau Frauen NLB Durch die Aufstockung der NLA reicht bereits der Gewinn einer Playoff-Serie, um ins Oberhaus aufzusteigen. Wer schlägt zu? 60 Schiedsrichter Alle Nationalliga-Schiedsrichter auf einen Blick. 62

Saisonvorschau 1. Liga Kleinfeld

Vier Vereine sind seit zehn Jahren das Mass aller Dinge. Die Konkurrenz will sie diese Saison mehr als nur ärgern. 64 Nationalteams Die Statistiken zu den Schweizer National­teams der Frauen und Männer. 66

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House of Switzerland

An der WM in Lettland wartet swiss unihockey mit einer Weltpremiere auf. Das «House of Switzerland» soll zum Treffpunkt der mitgereisten Fans werden.

Abos und Impressum

Schlusspunkt: In den Mund gelegt.

Mit dem Saisonguide sind die Unihockeyfans bestens für die Saison gerüstet.


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Schritt! Machen wir den nächsten

Für Daniel Bareiss, Zentralpräsident von swiss unihockey, ist die kommende Videoplattform mit Livestreams von allen NLA-Partien der Männer ein absoluter Meilenstein. Es geht vorwärts. Das Format «Super­ final» hat den Erfolg in seinem zweiten Jahr bestätigt und mit einem noch spektakuläreren Rahmenprogramm begeistert. Zum ersten Mal duellierten sich die Spitzennationen anlässlich der Euro Floorball Tour der Männer in Lausanne im vergangenen April in der französischsprachigen Schweiz. Die Halle war voll und die Atmosphäre bestechend. Die Schweizer Nationalmannschaft unter Cheftrainer David Jansson dankte es dem Lausanner Publikum mit einem unerschrockenen und mutigen Auftritt und Partien, die Lust auf mehr machten. Es ist uns gelungen, aus Gutem noch Besseres zu machen. Auch in der nächsten Saison wollen wir den nächsten Schritt nehmen. Ein grosser ist das LivestreamProjekt: www.swissunihockey.tv. Zum ersten Mal werden wir für die Sportart Unihockey eine eigene Videoplattform haben, über die sämtliche NLA-Spiele der Männer live gestreamt werden. Das ist für unsere Sportart, die in den Schweizer Leitmedien immer noch wenig sichtbar ist, ein Meilenstein. Bemerkenswert ist aber nicht nur das Produkt, sondern auch die Entstehung: Die neue Plattform ist ein Gemeinschaftswerk des Nationalligakomitees, der NLA-Vereine und von swiss unihockey. Die Kooperation funktionierte perfekt.

Auch sonst entwickelt sich die Sportart Unihockey in vielerlei Hinsicht. Und nicht zuletzt wächst sie immer noch. Mit den kürzlich zu Ende gegangenen Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro ist der Traum, dereinst die erste Olympische Medaille im Unihockey in die Schweiz zu holen, nur noch grösser geworden. Bis wir zumindest die Möglichkeit haben, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, stehen uns noch diverse Hürden im Weg. Wir sind entschlossen, diese zu überwinden. Einen Hauch des Olympischen Geistes werden wir übrigens erstmals rund um die Männer-Weltmeisterschaft in Riga verbreiten: Mit einem «House of Switzerland» – dem ersten Länderhaus an einer Unihockey-WM – wollen wir vor Ort einen Treffpunkt für Unihockeyfans schaffen. Mehr dazu auf Seite 66. Wir sehen uns dort! Nun wünsche ich allen Spielerinnen und Spielern, den vielen ehrenamtlichen Funktionären auf Vereins- oder Verbandsebene, den immer zahlreicher werdenden Zuschauer­innen und Zuschauern sowie unseren Sponsoren und Partnern eine erfolgreiche, spannende Saison. Daniel Bareiss, Zentralpräsident

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AGENDA

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Der Superfinal findet auch diese Saison in Kloten statt.

Nationale und internationale Anlässe 2016/17

Datum 30.09.–02.10.2016 04.–06.11.2016 04.–06.11.2016 05.11.2016 03.–11.12.2016 02.01.2017 14.01.2017 01.–05.02.2017 03.–05.02.2017 03.–05.02.2017 04.02.2017 25.02.2017 04.03.2017 11.03.2017 25.03.2017 01.04.2017 22.04.2017 28.–30.04.2017 28.–30.04.2017 29.–30.04.2017 06.–.07.05.2017 03.–07.05.2017

Anlass Champions Cup in Borås (SWE) Euro Floorball Tour in Schaffhausen (SUI) Euro Floorball Tour in Schweden U17-Trophy, 1. Runde in Sargans Männer-WM in Riga (LAT) U17-Trophy, 2. Runde in Zürich Cup-Halbfinals WM-Qualifikation in Italien Polish Cup in Babimost (POL) Test-Länderspiele in Tschechien U17-Trophy, 3. Runde in Seftigen Cupfinals in Bern Start Playoff-Viertelfinals Männer Start Playoff-Viertelfinals Frauen Start Playoff-Halbfinals Männer Start Playoff-Halbfinals Frauen Superfinal in Kloten Euro Floorball Tour in Tschechien Euro Floorball Tour in Finnland U17-Trophy, Finalrunde (Ort offen) U15-Trophy in Neuchâtel Männer-U19-WM in Växjö (SWE)

Teilnehmende Teams GC Zürich, Piranha Chur Frauen A & U19 Männer A & U19 U17-Regionalauswahlen Männer A U17-Regionalauswahlen Cup-Halbfinalisten Grossfeld Frauen A Männer U19 Frauen U19 U17-Regionalauswahlen Cupfinalisten Gross- und Kleinfeld NLA-Teams NLA-Teams Playoff-Halbfinalisten NLA Playoff-Halbfinalisten NLA Playoff-Finalisten NLA Frauen A Männer A U17-Regionalauswahlen U15-Regionalauswahlen Männer U19

Einen Besuch wert: Die Frauen-Nati gastiert in Schaffhausen.

Kann Köniz seinen Cuptitel im Februar 2017 verteidigen?

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MÄNNER NLA

THOMAS AELLIG

ALTER

HASE eine s in t ig te s ig ll e A s a m o h T team des n io n Fa s a d r fü n o is a S . 16 rigen wäre h ä -J 2 3 en d r ü F . er st U C H U alifikation u -Q ff yo la P e lig a m st er ie d t wie für er W el vi h ic le g s n ei er V s e d andere der Meister titel.

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TEXT: DAMIAN KELLER    FOTOS: ERWIN KELLER ast wäre der geplante Termin für das Fotoshooting mit Thomas Aellig ins Wasser gefallen, da der UHC Uster an diesem Tag seinen alljährlichen Altpapiersammlungs-Einsatz hatte, um die Vereinskasse zu äufnen. Dass sich Aellig mit 32 Jahren, einem 100-Prozent-Job als Verkehrsplaner und 10 NLA-Saisons auf dem Buckel noch immer ohne zu murren für solche Helferdienste am frühen Samstagmorgen zur Verfügung stellt, zeigt seinen Charakter und Wert für den Verein. «Für mich ist es selbstverständlich, dass die Spieler der ersten Mannschaft an solchen Aktionen mitwirken – wir bekommen vom Klub ja auch viel. Da gehe ich gerne mit gutem Beispiel voran und zeige den Jungen, was einen Verein ausmacht», sagt er dazu und schloss sich direkt nach dem Shooting gleich wieder seinen Kollegen an. 308 PARTIEN ABSOLVIERT Angefangen hat für Thomas Aellig alles vor bald 25 Jahren auf dem Kirchplatz des Dörfchens Fehraltorf im Zürcher Oberland – beim Roll- und Unihockey war es das Ziel, möglichst

wenig Fensterscheiben zu Bruch gehen zu lassen. Spätere Ustermer Teamkollegen wie Pascal Sigg (zuletzt Usters Trainer) und Cyril Hänggi (spielt noch heute bei Zürisee) waren ebenfalls mit von der Partie. Über die Junioren von Russikon-Fehraltorf landete Aellig zur Jahrtausendwende als 16-Jähriger im Nachwuchs des UHC Uster und wurde schon nach wenigen Monaten von den damaligen Trainern Marc Brändli und Roberto Micheli ins Fanionteam befördert, das damals in der 1. Liga spielte. Seither sind 16 Jahre vergangen und Aellig blieb seinem Verein mittlerweile 308 Meisterschaftspartien lang treu. Nach dem Aufstieg in die NLB gelang bereits zwei Jahre später, am Ende der Saison 2003/04, unter Trainer Daniel Brunner der Durchmarsch in die NLA. Im entscheidenden Spiel gegen Waldkirch-St. Gallen steuerte Thomas Aellig drei Tore zum Sieg bei. «Das gelang mir in meiner Karriere nicht oft», blickt er lachend zurück und fügt stolz an. «Dieser Aufstieg vor fast 1000 Fans im Buchholz gehört bis heute zu den schönsten Momenten meiner Laufbahn.»


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Thomas «Thomi» Aelliger

4 • Wohnort: Ust Geburtsdatum: 12.1.198 orf) • Zivilstand: ralt Feh in n hse wac (aufge : Verkehrsplaner Job • Raja mit verheiratet Hobbys: Reisen, • ng) lanu (BSc FHO in Raump • Lieblingsessen: afie ogr Fot , hen Koc nis, Ten nk: Apfelschorle Lasagne • Lieblingsgeträ altorf (erster ehr n-F siko Rus UHC • Stationen: s Viridén), Lar : ren unio D-J Trainer bei den kennummer: 14 UHC Uster (seit 1999) • Rüc ss Schwager Anjo (schon immer – darum mu ik: 308 Spiele tist Sta • len) spie Urner mit der 41 Fanionteam ers Ust für in 16 Jahren (davon 10 Jahre NLA) Schütz; Thomas • Traumblock: Edi- Marc Anton Ermling, nn; ma Bau erin Aellig, Sev hael Ber weger Rap , Sigg Pascal


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MÄNNER NLA

THOMAS AELLIG

Thomas Aellig im Interview

«Den Schiebeschlagschuss gibt es nicht mehr» Immer wieder verlor Uster Eigen­ gewächse an die Konkurrenz. Nun konnten mit Florian Bolliger (GC) und Raphael Berweger (Köniz) zwei verlorene Söhne zur Rückkehr bewegt werden. Reicht das für die Playoff-Qualifikation? Spürt Uster bereits den Druck, in dieser Saison die PlayoffQuali schaffen zu müssen? Thomas Aellig: Bis jetzt noch nicht, die Stimmung ist locker. Aber man sieht bereits, dass mit den Neuen – auch so einen stabilen Center wie den Schweden Oskar Henriksson hatten wir schon sehr lange nicht mehr – der Konkurrenzkampf grösser geworden ist. Das ist gut so, nur so können wir uns verbessern. Am Vorbereitungsturnier Ende August in Lettland zeigten uns Teams wie Classic aber auch, dass uns zu einem starken Team noch einiges fehlt. Letzte Saison wäre die Gelegenheit bereits günstig gewesen, die Playoffs zu erreichen. Das ist in der Tat so – wir befanden uns in einer guten Ausgangslage, fielen aber im Januar in ein Loch und verloren die Partien, die wir nicht hätten verlieren dürfen. Dieses Verlierer-Gen müssen wir loswerden. Schon der Saisonstart ist wichtig für uns. Wir müssen lernen, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Der Verein arbeitet hart im Hintergrund, nun haben wir auf dem Papier ein starkes Team, also müssen auch die Resultate stimmen.

Was kannst du als alter Hase dazu beitragen? Ich versuche schon seit Jahren, unseren jungen Spielern zu helfen. Das kann mal durch ein kurzes Gespräch während eines Spiels sein – oder indem ich sie im Training über die Bande fliegen lasse, weil ihnen das am Wochenende in der Liga auch passieren wird. Du bist also einer aus der Kategorie «lieber mit als gegen». Wahrscheinlich schon (lacht). Tatsache ist, dass wir stets viele junge Spieler hatten, für die manche Situationen noch unbekannt war. Mangels Erfahrung versuchten sie dann Dinge mit der Brechstange zu lösen, was aber zu Fehlern führt, die bestraft werden. Jetzt haben wir mit Bolliger, Berweger und Henriksson Leute mit Erfahrung gewonnen, die dem Team schon im Training wichtige Inputs geben können.

Falten zeigt der ewig junge Thomas Aellig höchstens beim Lachen.

Den Schiebeschlagschuss gibt es tatsächlich nicht mehr (lacht). Früher durfte man hinten ja kaum ausholen – und mit den damaligen Stöcken waren Slap­ shots ohnehin noch gar nicht möglich. Zumindest nicht mit meinem ersten Jolly-Stock.

Ist der aktuelle Rummel rund um diese angestrebte PlayoffQuali viel grösser als früher? Der Sport hat sich auf und neben dem Feld extrem entwickelt. Wenn ich mir das Video unseres Aufstiegs in die NLA von 2004 anschaue, hat man den Eindruck, da liegen 30 Jahre dazwischen. Alles ist schneller und härter geworden. Doch das ist eine Veränderung, die mir gefällt.

Was hat sich in den letzten 16 Jahren noch verändert? Das Sommertraining – früher gab es die klassischen Waldläufe und bis Mitte August hatte man kaum einen Stock in der Hand. Das läuft heute viel spezifischer ab. Wie auch die ganze Juniorenausbildung. Ich kam praktisch direkt von den B-Junioren in Usters erste Mannschaft. Das ist heute nicht mehr möglich, nun durchlaufen die Jungs sauber alle Stufen. Das Spiel hat sich dadurch wirklich komplett verändert. Früher kamen die Verteidiger kaum einmal über die Mittellinie.

Aber mit der Technik deiner Jugendjahre kämst du heute nicht mehr weit, oder?

Wir beklagen uns dafür heute manchmal, dass der Liga «echte Typen» fehlen.

Da habe ich bei Uster einige kennenlernen dürfen. Den Finnen Teemu Häkkinen zum Beispiel – ich weiss nicht, ob er sogar in den Pausen rauchen ging. Oder mein langjähriger Teamkollege Thomas «Hü» Hürlimann. Ein feiner Kerl neben dem Platz, aber auf dem Feld war ihm nichts schade. Ehrlich gesagt, hätten wir uns von dir etwas mehr erhofft – mehr Falten im Gesicht, um einen alten Hasen auch im Bild so richtig alt aussehen zu lassen. Hättest du nicht etwas faltiger in die Kamera schauen können? Tut mir leid (lacht). Ich habe eine laufbegeisterte Frau, die mich auf Trab hält – bei Distanzen über zehn Kilometer hängt sie mich sogar ab. Bezüglich der im Unihockey nötigen Kondition hatte ich aber noch nie Probleme und erlitt nur eine schwere Verletzung, die mich etwas ruhiger werden liess. Und ich weiss, wie mein Körper auf Belastungen reagiert. Aber keine Sorge, kleine Wehwehchen habe ich schon. Ich bin ja nicht mehr der Jüngste.


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ABSTIEG SOFORT KORRIGIERT Nach fünf Jahren in der höchsten Liga stieg Uster wieder ab – ohne Aellig, der die ganze Saison mit einem Kreuzbandriss verletzt ausfiel. Faktisch hat er daher «nur» 15 Saisons bestritten und nimmt jetzt die 16. in Angriff. Mit Stürmer Aellig wieder an Bord gelang Uster mit Trainer Tomas Eriksson der sofortige Wiederaufstieg. Seither sind die Zürcher Oberländer fester Bestandteil der NLA – schafften aber in total zehn Saisons in der höchsten Liga nie den Sprung in die Playoffs. Die beste Klassierung erreichte das Team 2002, in der Saison vor dem Abstieg. Nur knapp wurde die damalige Finalrunde der besten sechs Teams verpasst – heute wäre es ein Playoffplatz gewesen. Als das Ziel verfehlt wurde, fiel das Team aber auseinander. Nicht so extrem wie Grünenmatt in diesem Sommer, doch der erste Block zog weg. Das reichte, um die Klasse nicht mehr halten zu können. Durch die gut ausgebildeten Nachwuchskräfte, die nachgezogen wurden, war der Abstieg schnell korrigiert. Und Aelligs 32 Skorerpunkte halfen ebenfalls. RÜCKTRITT KEIN THEMA Gedanken bezüglich eines Vereinswechsels machte sich Aellig, der erst vor vier Jahren vom Letten Andris Pilups zum Verteidiger umfunktioniert wurde, nur vor ein paar Saisons einmal. «Mit 28 oder 29 wäre es eine Möglichkeit gewesen, eine neue Herausforderung zu suchen», gesteht er. Er verwarf die Idee aber, zu viele Freundschaften verbinden ihn mit seinem Verein. Zum Beispiel ist er mit der Schwester von Teamkollege Anjo Urner verheiratet. Und da blieb die Herausforderung, mit Uster endlich in die Playoffs einzuziehen. «Für mich wäre das so wertvoll wie ein Meistertitel», unterstreicht er die Bedeutung dieses Ziels. Sollte es Uster in dieser Saison schaffen, wäre das aber noch kein Grund für den sofortigen Rücktritt. «Meine Fitness reicht noch alleweil. Und solange ich von meiner Frau Raja und meinem Arbeitgeber so verständnisvoll unterstützt werde, schaue ich von Saison zu Saison weiter», blickt der 32-Jährige zuversichtlich voraus. Es scheint, als würde Thomas Aellig noch manche Jahre als NLA-Spieler Altpapier sammeln gehen und den Jungen vorleben, wie ein Verein funktioniert.

2006

Vor zehn Jahren gehörte Thomas Aellig beim UHC Uster noch zu den jungen Wilden.

«Ich habe eine laufbegeisterte Frau, die mich unterstützt und auf Trab hält» 2011

Alter und Weisheit führten dazu, dass der Stürmer zum Verteidiger umfunktioniert wurde.

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TAKTIKFUCHS

ENERGIE IN DIE OFFENSIVE

Taktikfuchs, Teil 12

WWASANRICUHTMKAFPULTTICISKT?EN, Heute zum Thema:

Man stelle sich vor, diese ganze Energie würde in die Offensive investiert.

Energie in die Offensive

Taktikfuchs

FOTO: MICHAEL PETER

I

ch habe es in dieser Kolumne bereits einmal erwähnt: Der perfekte Zeitpunkt für Veränderungen ist dann, wenn die Dinge gut laufen. Im Erfolg etwas zu verändern – das ist eine Version von «flicken, was nicht kaputt ist», mit der ich gut leben kann. Aber es gibt eine Phase der Unihockey-Saison, in der dieser Ausdruck besonders wichtig ist: In der Saisonvorbereitung in der Halle. Wir alle – ausser den Faulen, die grundsätzlich nie eine Ansicht verändern wollen – möchten Unihockey als Sport weiterentwickeln. Wir wollen grösser, besser, schneller werden und mehr Anerkennung erhalten. Und doch machen wir im Sommer aus mir unerklärlichen Gründen immer wieder Rückschritte. Ich denke dabei an die Trainer, die neu ein Team übernehmen und diesem unbedingt ihren Stempel aufdrücken wollen. Dies tun sie,

Die Sache ist nur: Auf dem höchsten Level funktioniert die Defensive fast immer bereits. Sie ist meistens gerade der Teil, der keine Reparatur nötig hat. Hier kommt für mich «warum flicken, was nicht kaputt ist» ins Spiel. Ich habe alle Tore der Playoffs und des Cupfinals der letzten Saison analysiert. Sechs der acht Teams skorten mehr Tore aus Kontern als nach längerem Ballbesitz. Das bedeutet: Wenn das Defense-System mühsam neu aufgebaut wird, wird etwas geflickt, das nicht kaputt war.

GC-Stürmer Roberto Vizzini schoss im Superfinal eines der letzten Kontertore der Saison. indem sie als erstes das tief stehende Defensivsystem umkrempeln – weil diesbezüglich alle Trainer eine bestimmte Idee und ein System zur Hand haben. Ich mag das etwas verallgemeinern, aber die meisten Trainer haben vor allem eine durchdachte Meinung, wie ihr Team zu verteidigen hat.

Vielleicht hätten wir dann einen Sport mit einem Kampf um Ballbesitz, weil damit der Gegner ständig unter Druck gesetzt werden kann – und das Publikum hält den Atem an, weil das Team in Ballbesitz jederzeit zuschlagen kann. Die Spannung von schnellen Kontern mit blitzschnellen Spielzügen bliebe dennoch erhalten. Die Spieler hätten mehr Spass am Spiel und Training, wenn sie nicht einmal mehr zunächst am Verhindern von Toren arbeiten müssten – einfach etwas anders als unter dem letzten Coach – sondern Wege suchen könnten, den Gegner zu durch­ löchern. Dies würde zu vermehrtem Pressing führen, weil niemand den Gegner in der eigenen Zone haben will, wo dieser mit gekonnten Spielzügen und tödlichen Schüssen auftrumpft. Nun, das wäre ein unglaublich unterhaltsamer Sport, der mit grossen Schritten in die Richtung geht, wie wir ihn haben wollen. Dynamisch, weil der offensiv versierte Gegner unter Druck gesetzt werden muss, um keine Tore zu kassieren. Und dynamisch in dem Sinn, als dass die Teams immer besser werden und schlechte Entscheidungen oder schwache Ballkontrolle bestraft werden. Für mich klingt das nach der besseren Option, als alle zwei Jahre das Defensivkonzept zu renovieren.

DER AUTOR

David Jansson (Jg 1980) ist seit Juni 2015 Schweizer Nationaltrainer und wohnt in Kloten. Schon als 17-Jähriger debütierte er in der Superligan und spielte für drei Vereine in der höchsten Liga. Als Cheftrainer wirkte er bei Floorball Köniz (zwei Jahre) und Pixbo (vier

Jahre), zudem arbeitete er als Instruktor am UnihockeyGymnasium in Göteborg. Für unihockey.ch bringt er seine Ansichten in einer monatlichen Taktik-Kolumne zu Papier. Durch Pixbos Wappentier drängt sich der Rubrikname «Taktikfuchs» auf.


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MÄNNER NLA

SAISONVORSCHAU

GC-Nachwuchsmann Cyrill Pedolin trifft gegen die HCR-Neulinge Sundstedt, Wöcke, Gruber und Klauenbösch (v.l.).

Hofbauer vs. Zaugg, ein spannendes Duell der Generationen.

Die grosse Jagd

Wird die neue NLA-Saison die beste aller Zeiten? Zumindest bahnen sich die spektakulärsten Playoffs der Geschichte an. Die Hälfte der Liga hat das Potenzial für den Meistertitel.

V

TEXT: RETO VONESCHEN, DAMIAN KELLER    FOTOS: UNIHOCKEY.CH or einem Jahr fragten wir an dieser Stelle: «Sehen wir endlich den vierten Meister?» Und tatsächlich: Die Grasshoppers sicherten sich mit dem Sieg im Superfinal den Eintrag in die Geschichtsbücher – als erst vierter Meisterverein seit Einführung der Grossfeldmeisterschaft anno 1989. Die ersten Titel dieser Ära gingen an RotWeiss Chur und Alligator Malans, ehe WilerErsigen die Regentschaft übernahm. Zwölf lange Jahre nach Wilers Titelpremiere war erstmals der Kanton Zürich an der Reihe. Sehen wir in der kommenden Saison etwa schon den fünften Meister? Die Spitze der Liga ist jedenfalls so ausgeglichen wie noch nie.

transfer landeten die Zürcher aber mit dem spielstarken Verteidiger Luca Graf von Konkurrent Köniz. In den Vorbereitungsspielen deutete sich an, dass mit den Hoppers weiter zu rechnen ist. Als Favorit geht dennoch Köniz ins Rennen. Der letztjährige Finalist muss neben Graf «nur» auf Torhüter Samuel Thut und Raphael Berweger verzichten. Mit Patrick Eder wurde der verlorene «Torhütersohn» aus Winterthur zurückgeholt. Die eingespielte Könizer Equipe kann so von Beginn weg Vollgas geben. Ein weiterer Vorteil: Viele Leistungsträger sind im besten Alter. Beim Cupsieg hat Köniz gezeigt, dass es mittlerweile entscheidende Spiele gewinnen kann.

GC IM UMBRUCH, KÖNIZ KONSTANT Meister GC musste einige schmerzliche Abgänge – darunter Superstar Kim Nilsson und Goalgetter Nico Scalvinoni – hinnehmen. Statt einem Nilsson haben die Stadtzürcher nun drei Ausländer im Kader. Den Königs-

 ERGERS RÜCKKEHR, SAMUELSSONS B AUFTITT Spannend wie nie dürfte das Rennen um die Halbfinalplätze werden. Sieben Teams erheben Anspruch auf vier Plätze, es winken die besten Playoff-Viertelfinals aller Zeiten.

Neben GC und Köniz melden auch WilerErsigen, Alligator Malans, Rychenberg Winterthur, die Tigers Langnau und Chur Ambitionen auf die Top 4 an. Der Qualifikationssieg dürfte mit einem verhältnismässig «leichten» Viertelfinalgegner belohnt werden. Bei Wiler-Ersigen ist die UnihockeySchweiz gespannt, wie die Rückkehr des ehemaligen Meistertrainers Thomas Berger verläuft. Führt der Bündner den SVWE wieder zum Titel? Die Transferbilanz spricht nur bedingt für Wiler. Dass mit den Bernern trotzdem zu rechnen ist, zeigt der 13:4-Sieg (!) in der Vorbereitung gegen die Tigers. Bei diesen wird Neuzugang Johan Samuelsson wohl Überstunden leisten müssen. Selbst für den schwedischen Nati-Captain sind die Fussstapfen der Langnauer Legende Simon Stucki gross. Vor allem, da weitere Leistungsträger (u.a. der Finne Joonas Pylsy) der NLA Adieu sagten. Mit Daniel Hahne kam dafür ein erfahrener, aber nicht ganz einfacher schwedischer Trainer zu den Tigers. Hier die grosse


Johan Samuelsson gehört zu den neuen Attraktionen der NLA. Für Thun dürfte es eine eher schwierige Saison werden. Frage: Wie harmonieren der bisherige Trainer Niklaus Engel und der letzte Saison bei Malans geschasste Hahne?  ALANSER ZEICHEN UND HCR-SÖLDNER M Bei den Malansern läuft es seit dem Trainerwechsel rund. Esa Jussila setzte mit dem Sieg im Viertelfinal gegen Wiler-Ersigen im Frühling ein erstes Ausrufezeichen. Mit dem Gewinn des Champy Cups nach einem 4:2 über Dalen folgte Ende August das nächste. Der finnische Sniper Jarkko Nurmela liess dabei seinen Vorgänger Janne Hulmi vergessen. Und mit Nativerteidiger Christoph Camenisch schnappten sich die Alligatoren eine Perle beim Lokalrivalen Chur. Der Malanser Vorteil: Der Stamm der Mannschaft ist immer noch jung, aber schon einige Jahre in der NLA tätig. Chur seinerseits langte auf dem NLATransfer-Wühltisch eifrig zu. Unter den Neuzugängen dürfte die eine oder andere «Rolex» zu finden sein. Mit Mikko Sippilä kam ein neuer Finne, mit Paolo Riedi der ver-

lorene Sohn aus Schweden zurück. Schmerzen dürfte Chur – neben Camenisch – der Abgang von Sebastian Gafvelin. Der Hüne zeigte Leaderqualitäten und viel Kampfgeist. Gar als möglicher Superfinal-Teilnehmer wird Rychenberg gehandelt. Bei den Winterthurern stehen gleich sechs ausländische Fachkräfte im Kader. Alle keine Kaderfüller – mit Rasmus Sundstedt (Meister mit Storvreta, zweimal Weltmeister) gelang dem HCR gar ein Traumtransfer. Die grosse Frage hier: Kann Torhütertalent Ruven Gruber seinen Vorgänger Eder vergessen machen? Goalietrainer Jakob Lieske muss wohl zaubern. QUO VADIS GRÜNENMATT? Uster geht als Favorit für den letzten Playoff-Rang ins Rennen. Die Zürcher Oberländer holten zwei verlorenen Söhne zurück, dazu «mistete» der neue Trainer Simon Meier im hinteren Teil des Kaders gehörig aus. Erst einmal müssen die Ustermer aber beweisen, dass sie an den Kloten-Bülach Jets vorbei

kommen. Mit Johannes Jokinen kam ein talentierter Finne zu den Fliegern, dazu mit Trainer Arto Riihimäki ein erfahrener Trainer. Düsterer sieht die Situation bei Thun, WaSa und Grünenmatt aus. Die Berner Oberländer mussten auch in ihrer zweiten NLASaison in die Playouts und das Kader hat im Sommer nicht an Qualität zugelegt. In St. Gallen werden es die Gebrüder Eschbach und Mittelholzer richten müssen. Auf (teure) Ausländer musste aus finanziellen Gründen verzichtet werden. Gar als Himmelfahrtskommando darf die Saison Grünenmatts bezeichnet werden – gleich 14 Spieler verliessen die Mätteler. Gekommen sind einige «Glücksritter» aus unteren Ligen sowie – als Hoffnungsträger – die Finnen Erik Härkönen und Miika Malkamäki. Resultate wie 7:6 gegen die Könizer U21 lassen aber Schlimmes befürchten. Grünenmatt überraschte Skeptiker schon oft positiv – diesmal wäre das Vermeiden der Playouts aber gar eine Sensation.


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MÄNNER NLA

GC UNIHOCKEY UND FLOORBALL KÖNIZ

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Misini Luan (RKO) BETREUERSTAB: Mastropietro Maurizio (Assistenz­trainer, IT), Zehr Manuel (Mentalcoach), Widmer Heinz (Betreuer), Bruderer Beat, Spahr Valentin (Sportchef)

Hinten (v.l.n.r.): Luan Misini (Headcoach), Maurizio Mastropietro (Assistent), Emil Julkunen, Christoph Meier, Andreas Honold, Riku Kekkonen, Fabian Schaller (Teamarzt), Heinz Widmer (Teambetreuer). Mitte (v.l.n.r.): Sandro Cavelti, Niko Juhola, Valentin Ladner, Michael Zürcher, Cyrill Pedolin, Daniel Steiger, Alain Kaiser, Yanick Kindler. Vorne (v.l.n.r.): Cyril Zolliker, Fabrice Göldi, Joël Rüegger, Pascal Meier, Luca Graf, Yanik Wagnières, Kay Bier.

Grasshopper Club Zürich: Im Jahr 1 nach Nilsson  CHEFSACHE  Man hätte gerne Mäuschen gespielt, als Luan Misini in der ersten Drittelspause des Superfinals seine Mannen zusammenstauchte. Gewirkt hat die emotionale Ansprache des Bielers – GC drehte die verloren geglaubte Partie. Die Mission Titelverteidigung muss Misini ohne seinen erfahrenen Assistenten Patrick Pons in Angriff nehmen. «Zehn Jahre sind genug», sagte der Luzerner zu seinem Rücktritt, den er dem Verein schon vor dem Superfinal angekündigt hatte.  KOMMEN UND GEHEN  Mit Kim Nilsson und Nico Scalvinoni sind die zwei besten Skorer weg, Florian Bolliger und Sacha Trüssel hinterlassen in der Abwehr eine Lücke. Doch Emil Julkunen (fehlte am Champy Cup aufgrund eines Todesfalls in der Familie), Riku Kekko-

NLA

nen und Niko Juhola wissen ebenfalls, wo das Tor steht. Dazu konnte Konkurrent Köniz der Spielmacher Luca Graf abgeluchst werden. Der Berner übernimmt bei den Hoppers auch gleich die Captainbinde, was seinen Stellenwert im Team unterstreicht.  KNACKPUNKT  Das «Projekt Nilsson» wurde mit dem Meistertitel abgeschlossen. Folgt nun die Katerstimmung? Zu Hause und auswärts spielte GC in den letzten zwei Jahren vor so vielen Zuschauern wie noch nie – für Julkunens Autogramme werden die Kids aber nicht mehr Schlange stehen. Gelingt es dem Team, nur nach vorne zu schauen, ist alles möglich, sogar die Titelverteidigung. Auch wenn Superfinal-Held Roberto Vizzini mitten in der Saison für drei Monate in die USA verreisen wird.

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Luca Graf gibt GC, was GC braucht: einen Verteidiger mit guten offensiven Skills. Er ist ein Schlüssenspieler für das Team. Emil Julkunen hat unglaubliche Hände und deckt den Ball sehr gut ab – ein Traumspieler für ein Possession-Team. Trainer Luan Misini arbeitet gerne mit der Offensive, das gefällt mir. Roberto Vizzini als Verteidiger war ein intelligenter Move, Joel Rüegger wird besser und besser. Frage: Wie gut sind die Rechtsausleger ohne Scalvinoni?

Als vor über zehn Jahren Superstar Niklas Jihde die Hoppers verliess, entpuppte sich der zweite Anzug der Zürcher als zu eng – vermeintliche Youngsters, die im Schatten des grossen Schweden noch gut ausgesehen hatten, entpuppten sich ohne den Leader und Top­ skorer als Durchschnittsspieler. Die GC-Ausgabe von 2016 hat mehr zu bieten. Auch ohne die Punkte Nilssons und Scalvinonis ist mit den Stadtzürchern zu rechnen, vielleicht sogar im Superfinal.

TOR 30 Meier Pascal 91 Unternährer Mathieu

KG/CM GEB.  80/181 18.06.1990 98/193 17.06.1991

VERTEIDIGUNG  2 Hess Alex 7 Kaiser Alain 8 Kindler Yanick 9 Müller Julian 13 Bier Kay (CH/GER) 17 Honold Andreas 22 Ladner Valentin 97 Graf Luca

75/185 80/181 72/180 85/195 65/170 82/178 76/185 78/187

13.10.1994 04.09.1991 13.11.1995 22.07.1993 23.09.1995 07.04.1991 14.04.1990 16.12.1990

ANGRIFF  10 Berlinger Nicolas 11 Zolliker Cyril 19 Steiger Daniel 20 Kekkonen Riku (FIN) 21 Julkunen Emil (SWE) 23 Göldi Fabrice 25 Meier Christoph 26 Wagnières Yannick 71 Vizzini Roberto 77 Juhola Niko (FIN) 81 Zürcher Michael 90 Cavelti Sandro 95 Rüegger Joel

82/181 66/173 77/185 70/173 67/172 71/173 79/179 62/168 72/172 80/182 83/187 84/189 74/171

10.10.1987 15.05.1994 27.06.1993 18.11.2985 28.03.1990 12.08.1995 14.05.1991 28.11.1997 25.06.1990 08.11.1989 03.05.1981 16.04.1990 11.01.1995

ZUZÜGE: Julkunen Emil (Pixbo, SWE), Juhola Niko (Classic, FIN), Kekkonen Riku (Wiler), Graf Luca (Köniz), Steiger Daniel (NST, FIN), Unternährer Mathieu (Mittelland), Kindler Yannick (Nachwuchs) ABGÄNGE: Nilsson Kim (Kalmarsund, SWE), Scalvinoni Nico (Dalen, SWE), Bolliger Florian (Uster), Grüter Thomas, Staub Manuel (beide Zug United), Gabriel Dominic (Dübendorf), Trüssel Sacha (Rücktritt)

Niko Juhola

Luca Graf

Riku Kekkonen

GRASSHOPPERCLUB ZÜRICH Vereinsadresse: Bullingerstrasse 80, 8004 Zürich Website: www.gc-unihockey.ch Gründungsjahr: 2002 Präsident: Dario Pasquariello Sportchefs: Beat Bruderer, Valentin Spahr Anzahl Teams: 15 Grösste Erfolge: Schweizer Meister 2016, Cupsieger 2011 und 2014 Heimarena: Sporthalle Hardau Hauptsponsor(en): Dolor-X, Emil-Frey AG (Toyota Zürich), Fleurop-Interflora (Schweiz) AG, Sika AG

Am längsten im Verein: Valentin Ladner/Alain Kaiser Hat grössten Fanclub: Joel Rüegger Am fleissigsten im Kraftraum: Roberto Vizzini Härtester Schuss: Andreas Honold

Bester Bullyspieler: Christoph Meier Grösster Hitzkopf: Kay Bier Grösster Teamkassensponsor: Roberto Vizzini Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Roberto Vizzini


www.unihockey.ch

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FACTS & FIGURES HEADCOACH: Berliat René BETREUERSTAB: Güngerich Etienne, Graf Thomas (Assistenztrainer), Thut Samuel (Goalietrainer/ Teammanager), Holdener Simon, Schuler Raphael, Sidler André (Athletiktrainer), Stettler Matthias, Chappatte Rachel (Physio), Stotzer Philipp (Material), Zaugg Heinz (Sportchef) TOR 30 Eder Patrick 33 Körner Sven

Hinten (v.l.n.r.): Philipp Stotzer (Material), Thomas Graf (Assistent), Etienne Güngerich (Assistent), René Berliat (Headcoach), Samuel Thut (Goalietrainer/Teammanager), Rachel Chapatte (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Jan Zaugg, Oliver Schmocker, Christian Ledergerber, Stefan Castrischer, Nino Wälti, Christian Kjellman, Manuel Maurer, Emanuel Antener, Michel Dumauthioz, Kaspar Schmocker, Florian Kuchen, Jonas Ledergerber, Simon Müller, Jens Frejd, Daniel Herzog, Reto Baumann, Tobias Saner, Simon Gurtner. Vorne (v.l.n.r.): Patrick Eder, Sven Körner.

Floorball Köniz: Der nächste Anlauf  CHEFSACHE  René Berliat will ernten, was er bei Köniz über Jahrzehnte gesät hat. Mit dem dritten Cupsieg wurde letzte Saison ein Titel eingefahren, aber der bereits sicher geglaubte Meisterkübel entglitt Berliat in den letzten beiden Dritteln der Saison. Das wurmt den 48-Jährigen, auch wenn er betont, dass schon nur die Finalteilnahme keine Selbstverständlichkeit gewesen sei. Viele hätten Berliat den Titel als Krönung seines Wirkens gegönnt. Klappt es dieses Jahr?  KOMMEN UND GEHEN  Rychenberg-Rückkehrer Patrick Eder ersetzt Samuel Thut und wird mit Sven Körner das stärkste NLA-Torhüterduo bilden. Mit Simon Gurtner und Tobias Saner rücken die nächsten zwei Talente aus dem hauseigenen Talentschuppen nach. Alles

NLA

im grünen Bereich also – wäre da nicht der späte Abgang Luca Grafs zu GC gewesen. Dieses Mass an Tempo, Kreativität und Genialität kann auch Köniz nicht einfach aus dem Nachwuchs schütteln. Dafür steht «Zauberlehrling» Jan Zaugg (19) erstmals von Beginn an im NLA-Kader.  KNACKPUNKT  Konstanz ist gut. Nach einer erfolgreichen Saison auf Bewährtem aufzubauen ist einfacher, als nach einem Misserfolg unzählige Neue einzugliedern. Oder ist diesmal zu wenig neu? Die WeissensteinHalle ist nicht mehr neu, vierstellige Zuschauerzahlen auch nicht, die Spieler kennen sich in- und auswendig. Sollte es nicht zum Titel reichen, wird man sagen, es habe an frischem Blut und neuen Impulsen gefehlt.

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

René Berliat hat eine defensive Maschine kreiert. Die Struktur in Köniz ist auffallend. Manuel Maurer ist einzigartig, arbeitet hart und gut ohne Ball, dazu schiesst er Tore aus dem Nichts. Ohne Luca Graf gibt es aber weniger Kreativität. Zu diesem Thema: Jan Zaugg spielt seine erste «richtige Saison». Er hat nicht nur super Hände, sondern geht auch gut mit der höheren Intensität auf dem NLA-Level um. Frage: Wer wird bei Köniz der neue Luca Graf?

Ein kaum veränderter Staff, ein bis auf den unerwarteten Abgang Luca Grafs kaum verändertes Team – es spricht wenig dagegen, dass Köniz dieses Jahr den Kübel holt, der nach dem ersten Drittel des Superfinals im April schon fast eingepackt war. Oder müssen die Berner ähnlich lange auf den Titel warten wie einst Wiler, das mehrere Anläufe brauchte, bis es zum Ligadominator wurde? Köniz muss beweisen, dass es auch den letzten Schritt noch machen kann.

FLOORBALL KÖNIZ Vereinsadresse: Postfach 647 3098 Köniz Website: www.floorball-koeniz.ch Gründungsjahr: 1998 Präsident: Martin Schäfer Sportchef: Heinz Zaugg Anzahl Teams: 22 Grösste Erfolge: Cupsieger 1999, 2008, 2016 und Vize-Meister 2008, 2013 und 2016; Supercup-Sieger 2016 Heimarena: Sporthallen Weissenstein, Könizstrasse 111, 3008 Bern Hauptsponsor(en): Fat Pipe, Emil Frey AG Autocenter Bern, Pure Fitness AG

KG/CM GEB.  75/185 25.07.1990 103/196 04.06.1992

VERTEIDIGUNG  5 Herzog Daniel 8 Ledergerber Christian 27 Müller Simon 81 Gurtner Simon 88 Schmocker Kaspar 96 Kuchen Florian

67/182 76/178 88/181 70/175 93/188 82/185

04.07.1995 11.05.1991 16.04.1994 07.10.1996 02.04.1988 10.09.1988

ANGRIFF  3 Castrischer Stefan 6 Frejd Jens (SWE) 7 Saner Tobias 10 Schmocker Oliver 11 Wälti Nino 17 Pillichody Yves 21 Baumann Reto 48 Kjellman Christian (SWE) 55 Ledergerber Jonas 61 Zaugg Jan 68 Antener Emanuel 93 Maurer Manuel 94 Dumauthioz Michel

73/176 84/181 66/173 70/178 80/180 82/182 70/175 73/183 75/183 63/173 83/186 78/180 89/194

20.03.1992 14.04.1986 22.03.1995 25.03.1994 28.03.1991 18.09.1992 12.06.1994 12.01.1985 24.05.1993 14.07.1997 25.09.1987 14.08.1993 25.01.1994

ZUZÜGE: Eder Patrick (Rychenberg), Gurtner Simon, Saner Tobias (beide Nachwuchs) ABGÄNGE: Graf Luca (GC), Müller David, Thut Samuel (beide Rücktritt) Patrick Eder ersetzt Kult-Torhüter Samuel Thut.

Tobia s Saner

Simon Gurtner Am längsten im Verein: Florian Kuchen

Bester Bullyspieler: Jens Frejd

Hat grössten Fanclub: Jan Zaugg

Grösster Hitzkopf: Christian Kjellman

Am fleissigsten im Kraftraum: Reto Baumann

Grösster Teamkassensponsor: Nino Wälti

Härtester Schuss: Yves Pillichody

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Kaspar Schmocker


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MÄNNER NLA

HC RYCHENBERG UND ALLIGATOR MALANS

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Kern Rolf BETREUERSTAB: Grunder Jonas (Assistenztrainer), Lieske Jakob (Goalietrainer), Niederer Michael (Konditionstrainer), Albrecht Patrick (Sportchef)

Hinten (v.l.n.r.): Patrick Albrecht (Sportchef), Jonas Grunder (Assistent), Yves Huser, Felix Buff, Moritz Schaub, Rasmus Sundstedt, Niklas Niiranen, Patrick Kapp, Marco Klauenbösch. Mitte (v.l.n.r.): Rolf Kern (Headcoach), Cédric Rüegsegger, Sämi Gutknecht, Nils Conrad, Mikko Hautaniemi, Michel Wöcke, Thomas Haag, Rolf Bossert (Physio), Martina Lautenschlager (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Michel Schwerzmann, Fredrik Holtz, Pascal Kern, Ruven Gruber, Lukas Grunder, Timon Keller, Benjamin Borth, Michal Podhrasky, Kari Koskelainen.

HC Rychenberg: Mit sechs Söldnern All-In  CHEFSACHE  Die sechste Saison als Cheftrainer beim HCR müsste Rolf Kerns (vorerst) letzte sein – unvorstellbar, dass der Verband dem Trainer der Frauen-Nati auch in einem WM-Jahr einen «Nebenjob» in der NLA der Männer zugesteht. In Kerns letzter Saison bei den Red Ants holte Winterthur 2011 den bis heute letzten Meistertitel. Rychenberg hat das Kader, um dieses Kunststück erstmals zu schaffen – wenn Kern mit seinem Assistenten Jonas Grunder die richtige Mischung findet.  KOMMEN UND GEHEN  Weltmeister Rasmus Sundstedt schlägt seine Zelte in der Eulachstadt auf. In der Vorbereitung hielt sich der Schwede noch vornehm zurück – mit seiner Weltklasse kann er aber den HCR den ent-

NLA

scheidenen Schritt nach vorne bringen. Genauso wichtig neben den nun insgesamt sechs Ausländern: Kantonsrivale Uster wurde PowerVerteidiger Marco Klauenbösch entrissen, dazu rücken Künstler Patrick Kapp und Recke Michel Wöcke aus dem Nachwuchs nach. Im Tor soll WaSa-Talent Rouven Gruber Torhüter Patrick Eder ersetzen – das wohl grösste Fragezeichen im ansonsten sehr breiten Kader.  KNACKPUNKT  Beim HCR beklagte man sich in den letzten Jahren gerne über die höheren Budgets der Konkurrenz – nun ist es plötzlich an den Gegnern, laut über ein «Gentlemen’sAgreement» bezüglich Ausländern nachzudenken. Wie gehen die Winterthurer mit dem Druck um, mit diesem Aufwand etwas gewinnen zu müssen?

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Rasmus Sundstedt ist ein toller Spieler und selbstverständlich macht er den HCR besser. Aber das wissen wir alle schon. Noch interessanter aus meiner Sicht ist, wie sich Gutknecht, Conrad, Kern, Buff, Schwerzmann und Schaub entwickeln werden. Ich glaube, dass dies entscheidet, wie gut Rychenbergs Saison wird. «Secondary scoring» und drei gefährliche Linien, dann kann der HCR gegen alle gewinnen. Frage: Findet der HCR drei Linien mit der richtigen Chemie?

Grosser Finne, kleiner Finne. Bulliger Schwede, Künstler-Schwede. Lange Kerle und kleine Zaubermäuse, defensive Schwerarbeiter und offensive Schillerfalter. Das HCR-Kader hat alles zu bieten, was es für den Erfolg braucht. Die Herausforderung für Rolf Kern wird sein, die richtige Mischung in den Linien zu finden. Gelingt dies, kann Rychenberg dieses Jahr einen Titel holen. Mit sechs Ausländern muss dies schon fast selbstverständlich das Ziel sein.

TOR 1 Gruber Ruven 41 Keller Timon 54 Schüpbach Nicolas

KG/CM GEB.  75/183 21.02.1995 67/173 11.08.1996 95/191 26.08.1996

VERTEIDIGUNG  3 Podhrasky Michal (CZE) 4 Conrad Nils 6 Gutknecht Sämi 7 Haag Thomas 21 Niiranen Niklas (FIN) 27 Huser Yves 96 Klauenbösch Marco

80/173 78/196 67/168 80/182 80/187 78/178 67/173

11.07.1990 27.09.1994 06.08.1995 27.01.1995 21.01.1991 27.07.1993 18.05.1996

ANGRIFF  5 Hautaniemi Mikko (FIN) 8 Holtz Fredrik (SWE/GER) 9 Borth Benjamin (CH/GER) 11 Kern Pascal 13 Grunder Lukas 14 Kapp Patrick 16 Schaub Moritz 20 Buff Felix 22 Wöcke Michel 24 Koskelainen Kari (FIN) 34 Schwerzmann Michel 66 Sundstedt Rasmus (SWE)

93/197 81/176 70/176 75/173 66/173 69/173 91/190 75/182 89/195 71/170 65/165 82/186

27.06.1989 22.03.1985 03.11.1989 21.09.1993 07.09.1989 06.09.1996 19.06.1990 20.11.1989 04.12.1995 24.05.1982 25.12.1991 06.01.1989

ZUZÜGE: Klauenbösch Marco (Uster), Gruber Ruven (WaSa), Sundstedt Rasmus (Storvreta, SWE), Wöcke Michel, Kapp Patrick, Keller Timon, Haag Thomas (alle Nachwuchs) ABGÄNGE: Diem Basile (Uster), Eder Patrick (Köniz), Gassmann Niklaus, Schaub Luis, Lieberherr Ivo (alle Rücktritt)

Penalt ykünstler Michel Wöcke.

Marco Klauenbösch

HC RYCHENBERG WINTERTHUR

Ruven Gruber

Vereinsadresse: Postfach 1920, 8401 Winterthur Website: www.hcrychenberg.ch Gründungsjahr: 1983 Präsident: Rudolf Winkler Sportchef: Patrick Albrecht Anzahl Teams: 15 Grösste Erfolge: Vizemeister 1986, 1992, 1993, 2010, Cupsieger 1986, 1988, 1991, 1996 Heimarena: Sporthalle Oberseen Hauptsponsor(en): Kieswerk Aawangen, IML Robotix AG, Medbase Winterthur, Fat Pipe, Ochsner Sport

Am längsten im Verein: Lukas Grunder

Bester Bullyspieler: Michel Schwerzmann

Hat grössten Fanclub: Pascal Kern

Grösster Hitzkopf: Fredrik Holtz

Am fleissigsten im Kraftraum: Fredrik Holtz

Grösster Teamkassensponsor: Pascal Kern

Härtester Schuss: Mikko Hautaniemi

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Benjamin Borth


www.unihockey.ch

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FACTS & FIGURES HEADCOACH: Jussila Esa (FIN) BETREUERSTAB: Britt Patrick, Lüthi Peter (Assistenz­trainer), Luuk in 't Zand, Brügger Marcel, Carigiet Helene (Physio), Dr. Ehrler Peter (Teamarzt), Hitz Thomas (Sportchef)

Hinten (v.l.n.r.): Florian Tromm, Patrick Vetsch, Lukas Veltsmid, Christoph Camenisch, Jarkko Nurmela, Sandro Dominioni, Nino Vetsch. Mitte (v.l.n.r.): Luuk in 't Zand (Physio), Peter Lüthi (Assistent), Dan Hartmann, Kevin Berry, Simon Nett, David Koller, Tim Braillard, Jo Dennis Bärtschi, Patrick Britt (Assistent), Esa Jussila (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Remo Buchli, Patrik Künzli, Yannick Vogt, Claudio Laely, Martin Hitz, Joel Friolet, Christian Gartmann.

Alligator Malans: Vollgas und mehr  CHEFSACHE  Esa Jussila wurde schon als Spieler mit Alligator Malans und Wiler-Ersigen Meister. Dazu natürlich Weltmeister. Titel als Cheftrainer fehlen noch im Palmarès des langen Finnen, aber Anfänge sind gemacht – letzte Saison wurde Wiler aus den Playoffs gekegelt, Ende August legte Alligator am Champy Cup einen vielversprechenden Auftritt hin. Mit Patrick Britt und Peter «James» Lüthi hat Jussila die bewährten Sekundanten an seiner Seite, die alles über das Team und die Spielerbefindlichkeiten wissen.  KOMMEN UND GEHEN  Janne Hulmi konnte sich in der Bündner Herrschaft nie richtig durchsetzen. Sein finnischer Landsmann Jarkko Nurmela lieferte da am Champy Cup schon eine ganz andere Probe seines Könnens

NLA

ab – die Fans dürften an der Zaubermaus mit Torriecher noch viel Freude haben. Dazu bringt Nati-Verteidiger Christoph Camenisch zusätzliche Stabilität und Wasserverdrängung in die Abwehr – in Chur wird man den Schlaks vermissen. Qualität vor Quantität laute das Motto der «Silly Season».  KNACKPUNKT  Kein anderes Schweizer Team kann derart aufs Gaspedal drücken wie Alligator. Wehe, wenn Tim Braillard, Remo Buchli und Konsorten durchstarten. Sogar SSL-Verein IBK Dalen war am Champy Cup mit dem Tempo und Pressing der Bündner überfordert. Gibt es gegen konterstarke Teams wie Köniz oder ein routiniertes Wiler auch einen Plan B? Wenn ja, kann sich Malans auf eine erfolgreiche Saison freuen.

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Die Malanser könnten nächste Saison einen «Two-Punch» haben: Sie sind aggressiv ohne Ball und können Steuerspiel sowie Pressing spielen. Letzte Saison haben sie viele Fortschritte im Spiel mit Ball gemacht. Es gibt nicht viele Teams, die gut mit und ohne Ball sind. Dazu ist die Center-Position mit Tim Braillard und Dan Hartmann fantastisch besetzt. Frage: An wie vielen Malans-Spielen werden schon im ersten Drittel mehr als sechs Tore geschossen?

Im Viertelfinal werden grosse Namen auf der Strecke bleiben. Vor dem Champy Cup hätte ich vermutet, dass es Alligator treffen könnte. Nach dem grandiosen Power-Auftritt gegen IBK Dalen kann ich mir das kaum noch vorstellen. Jarkko Nurmela und Christoph Camenisch sind eine Bereicherung und passen zur Vollgas-Fraktion. Und Esa Jussila kann zeigen, dass er nicht nur als Spieler, sondern auch als Cheftrainer ein Meister seines Fachs ist.

UHC ALLIGATOR MALANS Vereinsadresse: 7214 Grüsch Website: www.alligatormalans.ch Gründungsjahr: 1987 Präsident: Mathis Störi Sportchef: Thomas Hitz Anzahl Teams: 15 Grösste Erfolge: Schweizer Meister 1997, 1999, 2002, 2006, 2013; Cupsieger 2002, 2006, 2012, 2015 Heimarena: MZH Lust, Maienfeld Hauptsponsor(en): CEDES AG, Emil Frey AG, Repower AG

TOR 18 Vogt Yannick 29 Hitz Martin

KG/CM GEB.  70/179 16.11.1994 75/175 11.05.1983

VERTEIDIGUNG  8 Künzli Patrik 11 Gartmann Christian 21 Vetsch Patrick 26 Camenisch Christoph 4 4 Tromm Florian 47 Berry Kevin 64 Veltsmid Lukas (CZE) 91 Koller David

68/174 70/175 83/175 68/190 68/178 80/178 70/183 68/180

27.07.1985 20.01.1991 15.02.1991 26.03.1992 10.08.1992 16.02.1993 26.11.1992 11.05.1991

ANGRIFF  6 Laely Claudio 12 Bärtschi Jo Dennis 17 Vetsch Nino 19 Friolet Joel 20 Dominioni Sandro 22 Nett Simon 42 Nurmela Jarkko (FIN) 92 Buchli Remo 96 Hartmann Dan 99 Braillard Tim

69/181 68/168 68/180 71/180 72/179 72/181 75/181 68/168 72/178 72/170

22.02.1992 17.06.1990 09.01.1993 13.09.1989 20.09.1986 31.12.1995 20.04.1990 17.05.1992 04.06.1996 27.11.1992

ZUZÜGE: Camenisch Christoph (Chur Unihockey), Nurmela Jarkko (NST Lappeenranta, FIN) ABGÄNGE: Vetsch Jan (Sarganserland), Holenstein David (Uster), Hulmi Janne (Finnland), Jäger Mike (Davos-Klosters)

Jarkko Nurmela

Patrick Britt und Esa Jussila (r.). Christoph Camenisch

Am längsten im Verein: Martin Hitz Hat grössten Fanclub: Simon «Simi» Nett Am fleissigsten im Kraftraum: Tim Braillard Härtester Schuss: Kevin Berry

Bester Bullyspieler: Patrick Vetsch Grösster Hitzkopf: Jo Dennis Bärtschi Grösste Teamkassensponsoren: Tim Braillard und David Koller Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Sandro Dominioni


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MÄNNER NLA

SV WILER-ERSIGEN UND TIGERS LANGNAU

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Berger Thomas BETREUERSTAB: Linder Simon (Assistenztrainer), Sikora Radek (Assistenztrainer, CZE), Thorsell Olle (Assistenztrainer, SWE), Zimmermann Samuel (Goalietrainer), Bussmann Pascal (Physistrainer), Kuik Bertrick (Physio), Bernasconi Adrian (Teamleiter/Material), Dr. med. Friedli Jürg (Teamarzt), Hiltbrunner Hanspeter (Sportchef)

Hinten (v.l.n.r.): Radek Sikora (Assistent), Samuel Nussbächer, Steven Dätwyler, Simon Laubscher, Kevin Steffen, Marco Schlüchter, Ville Lastikka, Marco Rentsch, Tobias Känzig, Deny Känzig, Adrian Bernasconi (Teamleiter). Mitte (v.l.n.r.): Simon Linder (Assistent), Olle Thorsell (Assistent), Philipp Fankhauser, Daniel Sebek, Matthias Althaus, Adrian Zimmermann, Patrick Mendelin, Bertrick Kuik (Physio), Samuel Zimmermann (Goalietrainer), Thomas Berger (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Nicolas Wolf, Claudio Mutter, Olivier Hirschi, Daniel Sesulka, Marco Louis, Tatu Väänänen, Christoph Hofbauer, Dave Wittwer, Matthias Hofbauer, Lukas Meister, Noel Gast.

Wiler-Ersigen: Rückkehr des Meistertrainers  CHEFSACHE  Thomas Berger brachte WilerErsigen im letzten Jahrzehnt den lange ersehnten Erfolg. Sechs Meistertitel feierte der Bündner an der Bande Wilers, bis er vor fünf Jahren gehen musste – die Spieler sägten den viel fordernden und unbequemen Trainer ab. Heute sind nur noch wenige Spieler aktiv, die alle Berger-Jahre erlebt haben – dennoch ist die Rückkehr als Sensation zu werten. Der bisherige Chef Olle Thorsell bleibt wie Radek Sikora und Simon Linder Assistent. An Wilers Bande tummelt sich tonnenweise Erfahrung.  KOMMEN UND GEHEN  Adrian Zimmermann verlängert die lange «Rücktritt vom Rücktritt»-Liste im Schweizer Unihockey – zum Glück für Wiler, denn neben fünf talentierten Nachwuchsleuten und dem Finnen

NLA

Ville Lastikka (eigentlich auch noch ein Junior) kommt mit Kevin Steffen nur ein Mann fürs Grobe. Zu ersetzen gilt es vor allem die Tore Jami Manninens und die Spielstärke Nicola Bischofbergers, der für ein Jahr zu Falun in die SSL ausgeliehen wurde.  KNACKPUNKT  Kann Thomas Berger nach fünf titellosen Jahren in Chur nahtlos an die früheren Erfolge anschliessen? Das Kader verfügt immer noch über viel Qualität, aber nicht mehr in dem Mass wie damals. Was für Wiler spricht: Die Berner können diese Saison in den Playoffs wieder auf Patrick Mendelin zählen, der im letzten Frühling lieber seinen Stammverein Basel Regio in die NLB schoss. Und bisher wurde Wiler immer Meister, wenn Mendelin in den Playoffs dabei war.

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Der neue Trainer Thomas Berger hat schon in Prag am Czech Open mit der Umsetzung seiner Ideen begonnen, wie deutlich zu sehen war. Manchmal Full-Court-Pressing, manchmal tief 2-1-2. Es könnte in dieser Saison schwierig werden, gegen Wiler zu coachen und es wird interessant sein zu sehen, wie die Linienkombinationen aussehen werden. Frage: Welche Rollen übernehmen Louis, Mutter und die Känzigs im Team?

Statistisch gesehen ist schon klar, wer Meister wird. In den letzten zehn Jahren wurde Wiler nur zweimal nicht Meister und schied im Viertelfinal aus – beide Male, als Patrick Mendelin in den Playoffs fehlte. Diesmal ist der Basler wieder dabei. Fall gelöst? Ganz so einfach ist es nicht, da Wiler mit Nicola Bischofberger eine kreative Kraft verlor und auf den Söldnerpositionen mit Ausnahme Tatu Väänänens keine grossen Namen zu bieten hat.

TOR 48 Wolf Nicolas 89 Menetrey Martin 95 Gast Noel

KG/CM GEB.  84/187 16.07.1993 83/180 17.09.1997 78/172 18.10.1995

VERTEIDIGUNG  4 Nussbächer Samuel 5 Althaus Matthias 8 Sesulka Daniel (CZE) 10 Wittwer Dave 13 Meister Lukas 15 Hofbauer Christoph 17 Schlüchter Marco 21 Väänänen Tatu (FIN) 24 Hirschi Olivier 93 Känzig Tobias

64/166 89/190 74/180 73/177 71/170 82/179 78/185 75/172 79/179 84/180

14.05.1990 05.01.1992 07.06.1995 22.08.1987 18.02.1990 25.04.1983 24.02.1996 06.07.1983 18.11.1990 19.08.1993

ANGRIFF  3 Sebek Daniel (CZE) 11 Steffen Kevin 14 Laubscher Simon 18 Zimmermann Adrian 19 Hofbauer Matthias 20 Dätwyler Steven 22 Mutter Claudio 23 Fankhauser Philipp 36 Lastikka Ville (FIN) 50 Mendelin Patrick 77 Känzig Deny 94 Louis Marco 97 Rentsch Marco

85/187 81/184 71/180 88/188 81/173 67/176 70/177 85/181 79/182 80/180 59/170 78/179 69/181

23.03.1989 16.10.1990 26.02.1998 17.08.1984 22.05.1984 04.11.1995 05.01.1996 03.03.1990 19.04.1996 07.04.1987 10.12.1996 06.04.1994 19.01.1997

ZUZÜGE: Menetrey Martin (Thun), Lastikka Ville (Steelers Hämeenlinna, FIN), Steffen Kevin (Hornets Moosseedorf), Zimmermann Adrian (Comeback), Gast Noel, Schlüchter Marco, Laubscher Simon, Rentsch Marco, Dätwyler Steven (alle Nachwuchs) ABGÄNGE: Bischofberger Nicola (Falun, SWE) Kekkonen Riku (GC), Manninen Jami (Helsingborg, SWE), Stettler Simon (Bern Capitals), Zimmermann Samuel (Rücktritt)

SV WILER-ERSIGEN Vereinsadresse: Geschäftsstelle SVWE, Drosselweg 42, 4528 Zuchwil Ville Lastikka (l.) und Adrian Zimmermann. Website: www.svwe.ch Gründungsjahr: 1984 Präsident: Reto Luginbühl Am längsten im Verein: Sportchef: Marcel Siegenthaler Anzahl Teams: 15 Matthias Hofbauer Grösste Erfolge: Europacupsieger 2005, Hat grössten Fanclub: Europacup-Silber 2009, 2016; Schweizer Beavi, das Meister 2004, 2005, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2014, 2015; Vize­ Maskottchen meister 2002, 2003, 2006, Cupsieger Am fleissigsten im 2005, 2013; Supercupsieger 2016 Kraftraum: Heimarena: Grossmatthalle Kirchberg, Sportzentrum Zuchwil Samuel Nussbächer Sponsor(en): Onyx Energie Mittelland, Härtester Schuss: Roland, Albrecht Druck, Toyota Büchin AG, Biberist, Minder Mode Huttwil Dave Wittwer

Kevin Steffen Bester Bullyspieler: Matthias Hofbauer Grösster Hitzkopf: Radek Sikora Grösster Teamkassensponsor: Das CzechenDuo Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Claudio Mutter


www.unihockey.ch

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FACTS & FIGURES HEADCOACH: Engel Niklaus BETREUERSTAB: Hahne Daniel (Coach, SWE), Küenzi Martin, Engel Alfred (Assistenztrainer), Rothmund Marcel (Konditionstrainer), Geering Roger (Physio)

Hinten (v.l.n.r.): Martin Mosimann, Andrin Hollenstein, Carlo Engel, Micha Baumgartner, Christian Beer, Yannik Aeschlimann, Johan Samuelsson, Stefan Siegenthaler, Mia Nilsson (Physio). Mitte (v.l.n.r.): Martin Küenzi (Assistent), Roger Geering (Physio), Niklaus Engel (Headcoach), Anton Samuelsson, Yannick Bärtschi, Simon Steiner, Kevin Kropf, Micha Strohl, Jonas Guggisberg, Yannick Glauser, Daniel Hahne (Coach), Alfred Engel (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Thomas Gfeller, Ivan Brechbühl, Dario Langenegger, Curdin Furrer, Jürg Siegenthaler, Joel Willi, Joel Krähenbühl, Lucas Schlegel.

Tigers Langnau: Der doppelte Samuelsson  CHEFSACHE  Im dritten Jahr als Chef-Dompteur der Tigers ist für Niklaus Engel vieles neu. Erstmals kann er sich nicht mehr auf seinen verlängerten Arm auf dem Platz – Simon Stucki – verlassen. Dafür haben die Tigers mit Daniel Hahne einen schwedischen Coach verpflichtet, der wie bei Malans seine eigenen Ideen einbringen will. Kommen die beiden Alphatiere miteinander klar?  KOMMEN UND GEHEN  Es ist, wie wenn sich deine Lieblingsband auflöst oder dein Stammlokal schliesst – der zurückgetretene Simon Stucki wird allen fehlen. Schön, wenn als «Ersatz» der schwedische Nati-Captain verpflichtet werden kann und dieser auch gleich noch seinen Bruder mitbringt. Johan und Anton Samuelsson dürften im Emmental

NLA

viel «Eiszeit» erhalten. Aber auch mit Christian Beer und Yannick Glauser lotsten die Tigers zwei versierte Kräfte aus der Grünenmatter Konkursmasse nach Biglen. Sie sollen mithelfen, die verlorene Erfahrung (neben Stucki werden auch Florian Flükiger und Sandro Rindlisbacher nicht leicht zu ersetzen sein) zu kompensieren.  KNACKPUNKT  Wird Johan Samuelsson der neue Stucki, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel, der mit Worten und Taten das Team mitreisst? Macht Yannick Glauser bei den Tigers den nächsten Schritt nach vorne und skort regelmässig? Wenn ja, werden die Tigers Langnau in den Playoffs im Frühling zum möglichen Stolperstein für einen der ganz Grossen.

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Eine Vorschau über die Tigers ist unmöglich, ohne die Samuelssons zu erwähnen. Johan ist super, Anton ist auch sehr gut. Mit Schweizer Augen sind auch beide Torhüter interessant, dazu Hollenstein und Siegenthaler, zwei Rechts­ausleger mit guten Skills. Die fünf U21-Spieler im Kader haben ihre Chance in der NLA verdient, finde ich. Es wird schwierig, die Tigers zu schlagen. Frage: Welcher Rechtsausleger spielt mit den Samuelssons?

Gleich zwei Samuelssons musste Sportchef Marc Dysli verpflichten, um die Tigers über den Rücktritt von Kultfigur Simon Stuckis hinweg zu trösten. Besonders gespannt bin ich auf den Auftritt Yannick Glausers in einem starken Team. Ob die Emmentaler in der Quali über Rang 5 oder 6 hinaus kommen? Spielt eigentlich keine Rolle, denn in den Viertel­ finals können die Tigers für jeden vermeintlichen Favoriten Endstation bedeuten.

TOR 33 Siegenthaler Jürg 74 Furrer Curdin

KG/CM GEB.  84/189 07.10.1989 75/189 21.03.1991

VERTEIDIGUNG  2 Baumgartner Micha 13 Schlegel Lucas 17 Siegenthaler Stefan 24 Langenegger Dario 28 Beer Christian 4 4 Samuelsson Anton (SWE) 81 Bärtschi Yannick 88 Mosimann Martin

66/174 70/168 79/185 76/183 75/180 80/177 78/180 80/184

17.02.1996 16.09.1994 06.03.1991 28.10.1989 06.04.1990 12.07.1987 12.11.1994 10.07.1996

ANGRIFF  4 Samuelsson Johan (SWE) 5 Aeschlimann Yannik 6 Willi Joel 8 Gfeller Thomas 9 Strohl Micha 10 Kropf Kevin 11 Steiner Simon 16 Glauser Yannick 19 Guggisberg Jonas 20 Engel Carlo 21 Krähenbühl Joel 73 Hollenstein Andrin 91 Brechbühl Ivan

82/185 82/183 80/179 68/169 74/184 70/177 71/176 79/184 74/178 74/178 68/171 75/180 78/182

01.12.1988 26.02.1993 06.09.1993 01.02.1994 06.01.1996 17.01.1995 05.05.1996 21.11.1993 10.05.1996 27.02.1994 22.09.1985 05.04.1997 26.12.1991

ZUZÜGE: Beer Christian, Glauser Yannick (Grünenmatt), Samuelsson Anton, Samuelsson Johan (beide Granlo, SWE), Willi Joel (Hornets Moosseedorf) ABGÄNGE: Mäkipää Illka, Pylsy Joonas (Finnland), Gerber Daniel (Chur), Schlüchter Lukas (unbekannt), Flükiger Florian, Rindlisbacher Sandro, Mosimann Patrik, Stucki Simon (alle Rücktritt)

Christian Beer

Johan Samuelsson

UNIHOCKEY TIGERS LANGNAU Vereinsadresse: Geschäftsstelle, Postfach 148, 3532 Zäziwil Website: www.unihockeytigers.ch Gründungsjahr: 2005 Präsident: Raymond Forestier Sportchef: Marc Dysli Anzahl Teams: 17 Grösste Erfolge: Cupsieger 2007, 2009, 2010; Vizemeister 2009, 2014 Heimarena: Espace Arena Biglen

Am längsten im Verein: Dario Langenegger Hat grössten Fanclub: Christian Beer Am fleissigsten im Kraftraum: Thomas Gfeller Härtester Schuss: Stefan Siegenthaler Bester Bullyspieler: Johan Samuelsson

Anton Samuelsson

Grösste Hitzköpfe: Joel Krähenbühl, Ivan Brechbühl Grösste Teamkassensponsoren: Yannick Bärtschi, Lucas Schlegel Verbringen am meisten Zeit vor dem Spiegel: Yannik Aeschlimann, Kevin Kropf


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MÄNNER NLA

CHUR UNIHOCKEY UND KLOTEN-BÜLACH JETS

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Pantzar Iivo (FIN) BETREUERSTAB: Thierstein Lukas (Assistenz­ trainer), Bisig Edgar (Goalietrainer), Lütscher Daniel (Teamchef), Cespedes Dolly (Masseurin), Temperli Mirella (Physio)

Hinten (v.l.n.r.): Mirella Temperli (Physio), Mikko Sipilä, Andrin Zellweger, Luca Feiner, Andreas Bürer, Marcel Stucki, Markus Studer, Luzi Weber, Daniel Gerber, Adrian Stock, Dolly Cespedes (Masseurin). Mitte (v.l.n.r.): Daniel Lütscher (Teamchef), Lukas Thierstein (Assistent), Sandro Aeschbacher, Mauro Decasper, Luzian Weber, Tuomas Aho, Remo Blumenthal, Mario Jung, Iivo Pantzar (Headcoach), Christian Comminot (Teamarzt). Vorne (v.l.n.r.): Paolo Riedi, Ivano Torri, Lulzim Kamaj, Renato Schneider, Janik Feiner, Christoph Reich, Sandro Breu, Joel Hirschi, Jan Binggeli, Fabian Beeler, Renzo Riet Mayer.

Chur: Überraschung oder Niemandsland  CHEFSACHE  Als der Finne Iivo Pantzar Chur Unihockey vor der letzten Saison von Thomas Berger übernahm, musste er erst einmal mit einem gewaltigen Aderlass zurecht kommen. Sieben Spieler der zwei ersten Linien verliessen den Verein. Pantzar und Assistent Lukas Thierstein gelang es, die Truppe zu stabilisieren. Auch wenn in den Playoff-Viertelfinals gegen GC deutlich Endstation war, darf man von einer gelungenen Premierensaison sprechen. Geht es jetzt einen Schritt vorwärts?  KOMMEN UND GEHEN  Während der Abgang des Schweden Victor Ferraresi nur sportlich schmerzt, hinterlassen Leader Sebastian Gafvelin und Christoph Camenisch Lücken im Team. Schliessen sollen diese Mikko Sikilä (ein solider Arbeiter), die Emmentaler Sandro

NLA

Aeschbacher und Marcel Stucki, WaSaLeader Andrin Zellweger und SchwedenRückkehrer Paolo Riedi. Unter dem Strich ein guter Transfersommer für Chur Unihockey, das den Topvereinen etwas näher kommen dürfte. Ob – zum erst zweiten Mal überhaupt – eine Playoffserie gewonnen werden kann, wird sich weisen.  KNACKPUNKT  Auf Rückkehrer Paolo Riedi ruhen grosse Hoffnungen. Nach den sportlich eher missglückten Abenteuern in Schweden kann er sich in der NLA nun wieder für die Nati aufdrängen. Treffen auch Aeschbacher und Zellweger regelmässig, hat Chur das Potenzial zum Überraschungsteam. Sonst bleibt nur der Platz im kleinen «Niemandsland» von Rang 7.

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Trainer Iivo Pantzar hat mir gesagt, dass er in Chur viel mit der Offensive arbeitet. Das finde ich cool. Am Ende der letzten Saison konnten die Bündner mit dem Ball viel Druck machen – es ist immer schwierig, gegen Binggeli, Hirschi und Schneider zu spielen. Christoph Reich ist ein aktiver Torhüter mit Potenzial. Paolo Riedi sah bei unserem Zusammenzug mit der Nati in Sursee Anfang August gut aus. Frage: Wie viele Punkte macht Paolo Riedi?

Schlagen Andrin Zellweger, Rückkehrer Paolo Riedi und Sandro Aeschbacher ein, kann es für Chur eine spektakuläre Saison werden. Am Ball können die Bündner fast alles und bieten beste Unterhaltung. Es müsste aber schon alles zusammenpassen, um den 6. Rang der letzten Saison zu toppen und dann auch in den Playoffs mehr als nur eine Ehrenmeldung abzuliefern. Immerhin: Das Potenzial zur positiven Überraschung ist zumindest vorhanden.

CHUR UNIHOCKEY Vereinsadresse: Chur Unihockey, 7000 Chur Website: www.churunihockey.ch Gründungsjahr: 1985 Präsident: Andreas Fischer Sportchef: Daniel Lütscher Anzahl Teams: 20 Grösste Erfolge: 12 x Schweizer Meister (Rot-Weiss), 6 x Cupsieger (Rot-Weiss), 2 x Cupsieger (Torpedo) Heimarena: Gewerbliche Berufsschule Chur Hauptsponsor(en): Inventx, UNIHOC

TOR 1 Feiner Janik 25 Breu Sandro 67 Reich Christoph

KG/CM GEB.  79/181 06.10.1994 73/180 25.07.1995 81/182 04.11.1993

VERTEIDIGUNG  5 Feiner Luca 7 Schneider Renato 8 Bürer Andreas 9 Kamaj Lulzim 18 Weber Luzian 20 Decasper Mauro 53 Aho Tuomas (FIN) 65 Gerber Daniel 99 Stucki Marcel

73/180 80/180 77/184 80/180 86/185 78/181 75/185 73/176 78/188

04.07.1996 12.12.1986 16.01.1989 05.01.1982 28.09.1993 18.04.1995 11.04.1994 25.02.1990 06.02.1993

ANGRIFF  4 Jung Mario 10 Studer Markus 11 Blumenthal Remo 12 Siplia Mikko (FIN) 14 Zellweger Andrin 17 Binggeli Jan 21 Riedi Paolo 23 Mayer Renzo Riet 39 Torri Ivano 61 Hirschi Joel 71 Beeler Fabian 89 Weber Luzi 91 Aeschbacher Sandro 96 Stock Adrian

65/175 85/190 78/181 75/179 74/179 78/173 71/177 68/170 73/180 75/176 74/178 77/181 72/180 64/168

07.01.1996 30.01.1988 25.08.1995 11.09.1983 29.07.1991 05.01.1984 16.12.1992 02.12.1995 07.10.1993 08.06.1988 26.06.1994 22.03.1989 22.11.1991 10.08.1996

ZUZÜGE: Sipilä Mikko (SSV, FIN), Riedi Paolo (Karlstad, SWE), Aeschbacher Sandro, Stucki Marcel (beide Grünenmatt), Gerber Daniel (Tigers), Zellweger Andrin (WaSa) ABGÄNGE: Ferraresi Victor (Warberg, SWE), Gafvelin Sebastian (Djurgarden, SWE), Camenisch Christoph (Alligator Malans)

Paolo Riedi

Andrin Zellweger

Marcel Stucki

Am längsten im Verein: Lulzim Kamaj

Bester Bullyspieler: Jan Binggeli

Hat grössten Fanclub: Jan Binggeli

Grösster Hitzkopf: Lulzim Kamaj

Am fleissigsten im Kraftraum: Mikko Sipilä

Grösster Teamkassensponsor: Tuomas Aho

Härtester Schuss: Marcel Stucki

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Fabian Beeler


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FACTS & FIGURES HEADCOACH: Riihimäki Arto (FIN) BETREUERSTAB: Tuor Gregor (Assistenztrainer), Reichen Roman (Sportchef)

Hinten (v.l.n.r.): Marc Hauser, Yannick Jaunin, Sandro Fischer, Hans Sturzenegger, Milan Garcar, Severin Brandenberger, Daniel Dürst, Yannick Steffen. Mitte (v.l.n.r.): Arto Riihimäki (Headcoach), Viviane Ebnöther (Physio), Tobias Heller, Janis Rajeckis, Joel Müller, Fabian Zolliker, Marco Hottinger, Oskar Spetsare, Johannes Jokinen, Jürg Graf, Matias Kaartinen, Dominik Dürst, Judith Good (Physio), Gregor Tuor (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Marc Bischofberger, Simon Cathomas, Timo Good, Patrick Dürst, Benjamin Reusser, Thomas Schlatter, Alireza Tahmasebi, Tobias Bertschi, Nick Bregenzer.

Kloten-Bülach Jets: Usters Spielverderber  CHEFSACHE  Arto Riihimäki führte Zug United erst in die Aufstiegs-Playoffs und dann zum NLB-Meistertitel, ehe er während der Playoff-Viertelfinals im letzten Frühling – die Trennung per Ende Saison war bereits beschlossen – vorzeitig entlassen wurde. Nun soll er gemeinsam mit Assistent Gregor Tuor mit den Jets das Kunststück wiederholen, das Daniel List letzte Saison gelang und das Team in die Playoffs führen. Nebenbei hat der Finne auch noch die Aufgabe, den Trainingsbetrieb aller Jets-Juniorenteams ab der Stufe U14 zu vereinheitlichen.  KOMMEN UND GEHEN  Torhüter-Routinier Corado Bühler ist weg, mit dem Schweden Oscar Lundin ein verlässlicher Skorer – gekommen sind mit Matias Kaartinen und

NLA

Johannes Jokinen zwei junge Finnen. Vor allem von Jokinen versprechen sich die Jets viel: Mit Happee wurde er vor zwei Jahren Meister und steuerte als Rookie 64 Skorerpunkte zum Titel bei. Auch die letzte Saison beendete er in den Top Ten der Skorerliste der finnischen Salibandyliiga. Fast wie ein Zuzug wäre ein Comeback des Langzeit­ verletzten Sandro Fischer.  KNACKPUNKT  Wie schnell greifen die Ideen Riihimäkis, der vom Team bei Ball­besitz mehr Kontrolle und einen aktiveren Spielstil fordert? Zwei Dinge, die in den letzten Jahren nicht zu den grössten Stärken der Jets gehörten. Klappt es, gibt es ein heisses Duell mit Uster um den achten Playoff-Platz.

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

In diesem Team gibt es viele talentierte Spieler. Benjamin Reusser hat sehr gute Hände und Tobias Heller ist ein offensiver Spieler mit guten Skills, besonders von der linken Seite. Wäre die Rückkehr der verletzten Sandro Fischer und Severin Brandenberger wichtiger als die Ausländer-Transfers? Das ist mein Gefühl. Aber Jokinens Übersicht darf man nicht unterschätzen. Frage: Kommt Fischer mit der gleichen Form zurück wie vor der Verletzung?

Wann immer ich Beni Reusser am Ball sehe, denke ich: Er ist genauso gespannt, was er gleich machen wird, wie ich. Nach der Aufholjagd in der letzten Saison – begünstigt von der schwächelnden Konkurrenz – können die Jets auch dieses Jahr um den achten und letzten Playoff-Platz mitspielen. Auf das Fernduell mit Uster darf man gespannt sein – auf die Arbeit des neuen finnischen Cheftrainers Arto «Japi» Riihimäki ebenfalls.

TOR 1 Schlatter Thomas 91 Dürst Patrick

KG/CM GEB.  84/183 09.08.1994 83/182 10.06.1991

VERTEIDIGUNG  7 Heller Tobias 11 Graf Jürg 12 Dürst Dominik 14 Steffen Yannick 17 Garcar Milan (CZE) 19 Rajeckis Janis (LAT) 89 Brandenberger Severin

65/178 73/182 75/182 92/190 80/180 79/182 82/183

27.01.1994 22.11.1990 09.11.1988 14.06.1991 02.04.1983 11.07.1992 09.06.1989

ANGRIFF  9 Zolliker Fabian 10 Bregenzer Nick 13 Kaartinen Matias (FIN) 15 Spetsare Oskar (SWE) 16 Fischer Sandro 18 Tahmasebi Alireza 22 Dürst Daniel 24 Cathomas Simon 27 Hauser Marc 34 Bertschi Tobias 57 Jaunin Yannick 69 Hottinger Marco 71 Reusser Benjamin 90 Sturzenegger Hans 96 Jokinen Johannes (FIN)

83/182 72/179 68/169 74/180 87/192 74/177 74/179 68/175 78/180 74/180 83/191 69/181 82/188 85/180 84/189

07.08.1990 11.08.1994 23.01.93 31.10.1993 29.07.1992 15.03.1995 30.08.1986 01.07.1993 08.04.1993 10.09.1996 11.08.1989 21.11.1991 17.06.1987 26.11.1990 12.05.1993

ZUZÜGE: Jokinen Johannes (Happee, FIN), Kaartinen Matias (Esport Oilers, FIN), Tahmasebi Alireza (Nachwuchs) ABGÄNGE: Lundin Oscar (Örnsköldsvik, SWE), Luraschi Pietro (Ticino), Miilunpalo Juho, Bühler Corado (unbekannt), Gaus Remo (Rücktritt)

Führen Grego Tuor (l.) und Arto Riihimäki die Jets in die Playoffs?

Johannes Jokinen

Benjamin Reusser

KLOTEN-BÜLACH JETS Vereinsadresse: Postfach 1114, 8302 Kloten Website: www.jets.ch Gründungsjahr: 2000 Präsident: Rolf Nussbaumer Sportchef: Roman Reichen Anzahl Teams: 14 Grösste Erfolge: Cupsieger 2001; Wiederaufstieg in die NLA 2010 Heimarena: Sporthalle Ruebisbach, Kloten Hauptsponsor(en): Tit Pit Organisation, OBT AG, Burri public elements, Eberhard Bau, IBK Kloten, Garage Ruckstuhl, Faigle AG, Zürcher Unterländer

Am längsten im Verein: Yannick Jaunin Hat grössten Fanclub: Hans Sturzenegger Am fleissigsten im Kraftraum: Jürg Graf Härtester Schuss: Yannick Steffen

Bester Bullyspieler: Matias Kaartinen Grösster Hitzkopf: Severin Brandenberger Grösste Teamkassensponsoren: Gebrüder Dürst Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Jürg Graf


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MÄNNER NLA

UHC GRÜNENMATT UND UHC USTER

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Schrag Roman BETREUERSTAB: Siegenthaler Thomas (Assistenztrainer), Blaser Roman (Konditions­ trainer), Wenger Andrea (Physio), Lüthi Christof (Sportchef), Reber Theo (Sportkommission)

Hinten (v.l.n.r.): Jan Danis, Michael Widmer, Kaspar Gfeller, Alexander Johansson, Florian Kaufmann, Florian Lüthi, Tobias Weber, Kevin Briggen, Roman Schrag (Headcoach). Mitte (v.l.n.r.): Thomas Siegenthaler (Assistent), Jonas Ruch, Yannik Arm, Tim Aebersold, Felix Forsmark, Miika Malkamäki, Micha Käser, Simon Hutzli, Kilian Beck, Kevin Rösch. Vorne (v.l.n.r.): Andrea Wenger (Physio), Erik Härkönen, Florian Hasler, Simon Wanzenried, Lars Locher, Martin Pauli, Benjamin Jenni, Andreas Künzli.

Grünenmatt: Oben bleiben. Irgendwie.  CHEFSACHE  Roman Schrag hat Mut. Als bisheriger U16-Trainer des Vereins (und Vorstandsmitglied) wagt er den Sprung als Cheftrainer auf die NLA-Bühne, wo er es mit Esa Jussila, Thomas Berger, René Berliat und anderen Grössen des Fachs zu tun bekommt. Auch der oberste Chef des Vereins ist neu – Thomas Schuler löste im Sommer den langjährigen Präsidenten Jürg von Allmen ab.  KOMMEN UND GEHEN  Im Frühling und Sommer fand ein Massenexodus sondergleichen statt. Eine Kettenreaktion, die Grünenmatt ohne Hosen dastehen liess. Von Topskorer Simon Flühmann bis Torhüter Lukas Bauer suchten alle Stammspieler das Weite – 18 Abgänge verzeichnen die Mätteler, keine einzige Teamstütze ist geblieben. Der Albtraum jedes

NLA

Sportchefs wurde wahr. Gekommen sind mit Pirouetten-König Erik Härkönen und Miika Malkamäki zwei starke Finnen, zwei unbekannte Schweden und Rückkehrer Jan Danis – den Rest des Kaders bilden Junioren und Spieler aus unteren Ligen.  KNACKPUNKT  Ein Block mit Ausländern und dann? Präsident Schuler weiss, dass der Ligaerhalt mit diesem Team ein ambitioniertes Ziel ist – Testspiel-Niederlagen gegen NLBVereine zeugen davon. Dennoch soll der Verein irgendwie in der NLA bleiben und anschliessend mit einem Fünfjahresplan wieder ein Playoff-Kandidat werden. Dieses Jahr könnten es aber Abstiegsplayoffs sein – mit ambitionierten NLB-Teams wie Zug oder Thurgau als Gegnern. Höchste Alarmstufe.

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Neuer Trainer, neue Spieler und plötzlich zwei gute Ausländer-Transfers. Roman Schrag hat eine interessante Aufgabe. Kann er dem Team eine Identität geben? Ich freue mich darauf, die Entwicklung im Verlauf der Saison zu sehen. Viele Teams in der Region Bern arbeien ja gut mit dem Nachwuchs – vielleicht werden uns die jungen Grünenmätteler überraschen. Frage: Hat die Region Bern diese Saison genügend Spieler für fünf NLA-Teams?

Einen Aderlass, wie ihn Grünenmatt diesen Sommer erlebte, wünscht man nicht einmal seinem ärgsten (Sportchef-)Feind. Ob der finnische Zauberer Erik Härkönen gelesen hat, was in Sumiswald passiert, bevor er den Vertrag unterschrieb? Es sollen schon Wetten laufen, dass der Finne ab Januar für Wiler aufläuft. Die Fans können sich auf eine Granate freuen – inwiefern sich das in Form von Punkten für das Desperado-Team auszahlt, wird man sehen.

UHC GRÜNENMATTSUMISWALD Vereinsadresse: Mühlebachweg 16, 3452 Grünenmatt Website: www.uhcg.ch Gründungsjahr: 1985 Präsident: Thomas Schuler Sportchef: Christof Lüthi Anzahl Teams: 8 Grösste Erfolge: Cupfinal 2013 Heimarena: Forum Sumiswald Hauptsponsor(en): Aemme Fit, Schnitzelhouse Restaurant Brünnli, Kühni AG, Stähli Garten­bau, ThalGarage Fuhrer AG

TOR 1 Wanzenried Simon 69 Pauli Martin 80 Locher Lars

KG/CM GEB.  88/180 22.09.1995 83/182 18.12.1990 65/175 13.08.1995

VERTEIDIGUNG  8 Fritschi Elio 13 Widmer Michael 17 Gfeller Kaspar 20 Hutzli Simon 27 Käser Micha 33 Forsmark Felix (SWE) 47 Malkamäki Miika (FIN) 91 Künzli Andreas

83/185 70/176 75/180 75/187 83/190 81/189 91/191 65/172

01.06.1995 06.01.1994 17.07.1994 20.05.1995 19.01.1995 08.01.1998 06.09.1985 06.11.1986

ANGRIFF  9 Briggen Kevin 74/178 10 Rösch Kevin 84/188 11 Kaufmann Florian 71/184 12 Aebersold Tim 75/186 21 Johansson Alexander (SWE) 82/182 34 Ruch Jonas 77/186 38 Danis Jan (CZE) 72/176 50 Eyer Tobias 65/175 71 Härkönen Erik (FIN) 69/172 77 Arm Jannik 73/180 87 Weber Tobias 70/180 88 Hiltbrunner Dominic 72/175

29.01.1996 19.08.1992 04.12.1995 12.01.1995 04.05.1990 16.04.1998 19.12.1988 24.09.1995 28.11.1987 30.04.1991 15.06.1995 05.02.1996

ZUZÜGE: Härkönen Erik, Malkamäki Miika (beide SPV, FIN), Johansson Alexander (Sundsvall, SWE), Forsmark Felix (Höllviken, SWE), Danis Jan (ULA), Pauli Martin, Arm Jannik (beide Bern Capitals), Rösch Kevin (Biel-Seeland), Widmer Michael, Künzli Andreas (beide Burgdorf), Aebersold Tim, Hutzli Simon (beide Köniz), Wanzenried Simon (Tigers), Fritschi Elio (Wiler), Locher Lars, Käser Micha, Kaufmann Florian, Hiltbrunner Dominic, Ruch Jonas (alle Nachwuchs), Danis Jan, Eyer Tobias (beide ULA) ABGÄNGE: Flühmann Simon (Dalen, SWE), Beer Christian, Glauser Yannick (Tigers), Aeschbacher Sandro, Stucki Marcel (Chur), Bauer Lukas (Mlada Boleslav, CZE), Markström Robin (Sarnen), Schwendimann Michel, Hofer Michael, Steiner Tobias (alle Eggiwil), Liechti Simon, Dolder Dario (beide Konolfingen), Ruch Joél, Schenk Thomas, Zürcher Thomas (alle Schüpbach), Studer Marco (Bellach), Aeschbacher Sven (Mittelland), Brechbühl Beat (Rücktritt)

Erik Härkönen

Miika Malkamäki

Am längsten im Verein: Kaspar Gfeller

Bester Bullyspieler: Tim Aebersold

Hat grössten Fanclub: Jonas Ruch

Grösster Hitzkopf: Kevin Briggen

Am fleissigsten im Kraftraum: Andreas Künzli

Grösster Teamkassensponsor: Martin Pauli

Härtester Schuss: Miika Malkamäki

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Kevin Rösch


www.unihockey.ch

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FACTS & FIGURES HEADCOACH: Meier Simon BETREUERSTAB: Ambühl Urs, Widler Christoph (Assistenztrainer), Attiger Markus (Teamchef), Lemberger Ulrich (Teamarzt), Tuma Barbara (Physio), Schwarz Thomas (Sportchef)

Hinten (v.l.n.r.): Markus Attiger (Teamchef), Markus Kulmala, Nicola Heierli, Florian Bolliger, Fabian Steiger, Anjo Urner, Nino Scherrer, Thomas Schwarz (Leiter Sport). Mitte (v.l.n.r.): Marc-André Baumann (Physio), Sandro Kellermüller, Remo Gallati, Oskar Henriksson, Jonas Ledergerber, Manuel Hummer, Florian Hafner, Simon Suter, Simon Meier (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Toni Schläppi, Gabor Büsser, David Holenstein, Thomas Aellig, Christoph Tschopp, Silvan Bolliger, Raphael Berweger.

Uster: Diesmal muss es doch klappen  CHEFSACHE  Schon im Februar wurde Simon Meier als Trainer für die kommenden drei Saisons vorgestellt. Der Thurgauer setzt voll auf die Karte Unihockey. Neben dem Cheftraineramt wird er auch Usters Nachwuchsverantwortlicher und soll das Ausbildungskonzept bei allen Leistungsteams umsetzen. Nebenbei bleibt Meier Chef der U19-Nationalmannschaft, die im kommenden Mai in Schweden die WM-Silbermedaille verteidigen will.  KOMMEN UND GEHEN  Wie in fast jedem Sommer hatte Uster auch heuer wichtige Abgänge zu verkraften. Marco Klauenbösch ging zu Rychenberg, Severin Baumann studiert künftig in Mailand, Daniel Zeder, Patrick Weber und andere treten in tieferen Ligen kürzer. Diesmal haben es aber auch die Zuzüge in

NLA

sich. Mit Florian Bolliger von Meister GC und Raphael Berweger von Cupsieger Köniz kehren zwei hochkarätige Eigengewächse zurück, die dem Team mehr Klasse verleihen. Dazu stösst mit Oskar Henriksson (Pixbo) von langer Hand geplant ein schwedischer Center zum Team. Unter dem Strich eine Transferbilanz, welche die Verantwortlichen vom erstmaligen Erreichen der Playoffs träumen lässt.  KNACKPUNKT  Wird Uster das «VerliererGen» los? Schon letzte Saison war die Ausgangslage bezüglich Playoffs ziemlich günstig – doch in den entscheidenden Partien fehlte die Entschlossenheit. Soll es diese Saison endlich klappen, heisst es besonders (aber nicht nur) in den Direktduellen mit den Jets: Verlieren verboten!

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Drei neue alte Leute (Trainer Simon Meier, die Comeback-Spieler Florian Bolliger und Raphael Berweger) und ein Zweiweg-Center aus Schweden (Oskar Henriksson) sind die Schlüssel für Usters Erfolg in dieser Saison. Sportchef Thomas Schwarz hat in der Off-Season eine sehr gute Arbeit gemacht, der Verein will wirklich etwas erreichen. Das spürt man. Reicht es dieses Jahr für einen Playoff-Platz? Frage: Können die rechten Flügel genügend produzieren?

Im Zürcher Oberland bastelt man fleissig an den Strukturen. Cheftrainer Simon Meier wurde langfristig angestellt und mit den Rückkehrern «Flobo» Bolliger und Raphi Berweger sollen endlich die Playoffs erreicht werden. Das Projekt ist also auf Kurs – nun muss die Umsetzung auf dem Platz erfolgen. Mit Siegen in den entscheidenden Partien, die in den letzten Jahren immer verloren wurden. Die Saison wird vor allem eine mentale Herausforderung.

TOR 38 Tschopp Christoph 48 Holenstein David

KG/CM GEB.  77/185 10.04.1991 94/179 18.07.1991

VERTEIDIGUNG  4 Schläppi Toni 14 Aellig Thomas 17 Gallati Remo 19 Steiger Fabian 21 Bolliger Florian 22 Heierli Nicola 74 Scherrer Nino 95 Ledergerber Tobias

69/178 72/181 75/180 82/187 95/194 83/182 79/183 73/180

05.07.1991 12.01.1984 05.12.1992 06.04.1989 22.08.1990 13.11.1997 17.04.1993 02.09.1995

ANGRIFF  5 Bolliger Silvan 78/181 6 Nideröst Florian 75/181 10 Henriksson Oskar (SWE) 76/181 11 Diem Basile 75/183 12 Kellermüller Sandro 85/178 20 Berweger Raphael 74/173 27 Büsser Gabor 67/176 41 Urner Anjo 74/184 68 Hafner Florian 71/179 70 Suter Simon 65/177 71 Meier Fabian 70/176 87 Hummer Manuel 76/184 88 Kulmala Markus (FIN) 81/182 96 Bachmann Philipp 90/186

02.03.1992 07.02.1996 15.01.1991 24.07.1992 27.01.1996 21.04.1988 10.03.1993 22.04.1992 25.12.1994 21.03.1991 09.05.1995 05.02.1992 01.02.1993 08.02.1996

ZUZÜGE: Suter Simon (Balrog, SWE), Berweger Raphael (Köniz), Diem Basile, Kellermüller Sandro (beide Rychenberg), Henriksson Oskar (Pixbo, SWE), Holenstein David (Alligator Malans), Steiger Fabian (Sarganserland), Bachmann Philipp, Heierli Nicola, Ledergerber Tobias, Meier Fabian (alle Nachwuchs) ABGÄNGE: Klauenbösch Marco (Rychenberg), Baumann Severin (Pause), Järvinen Jyri (SB Vaasa, FIN), Thöny Ursin (Alligator Malans), Zeder Daniel (emotion Hinwil), Weber Patrick (Pfannenstiel Egg), Frischknecht David (Sarganserland), Schaufelberger Patrick (Uster II), Raths Sandi, Zürcher Emanuel (ZO Pumas)

Oskar Henriksson

UHC USTER Vereinsadresse: Geschäftstelle, Postfach, 8610 Uster Website: www.uhcuster.ch Gründungsjahr: 1986 Präsident: Jörg Ringwald Sportchef: Thomas Schwarz Anzahl Teams: 19 Grösste Erfolge: Ligaerhalt NLA Heimarena: Buchholz Uster Hauptsponsor(en): Hans K. Schibli AG

Raphael Berweger

Am längsten im Verein: Thomas Aellig

Bester Bullyspieler: Markus Kulmala

Hat grössten Fanclub: Simon Suter

Grösster Hitzkopf: Gabor Büsser

Am fleissigsten im Kraftraum: Nicola Heierli

Grösster Teamkassensponsor: Raphael Berweger

Härtester Schuss: Florian Bolliger und Anjo Urner

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Remo Gallati


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MÄNNER NLA

UHC THUN UND WALDKIRCH-ST. GALLEN

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Lindström Andreas (SWE) BETREUERSTAB: Thomann Sebastian (Assistenztrainer), Knupp Tobias (Goalietrainer), Aemmer Michèle, Sonderegger Seraina (Physio), Gnehm Tom, Peyer Marc (Athletiktrainer)

Hinten (v.l.n.r.): Sebastian Thomann (Assistent), Andreas Lindström (Headcoach), Adrian Saurer, Jürg Götti, David Brügger, Oliver Stulz, Tom Gnehm (Athletiktrainer), Tobias Knupp (Goalietrainer). Mitte (v.l.n.r.): Michèle Aemmer (Physio), Thomas Kropf, Michael Fankhauser, Florian Witschi, Ryan Winkler, Sven Kummer, Christian Amstutz, Seraina Sonderegger (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Alexander Frey, Marcel Obi, Thomas Fankhauser, Jonas Wettstein, Marcel Straubhaar, Cédric Fröhlich, Matti Taurama.

Thun: Die Luft an der Spitze wird dünner  CHEFSACHE  Was tun, wenn der langjährige Cheftrainer (Matthias Gafner) zurücktritt? Mangels Alternativen im Inland sucht man eben im Ausland und wird dort fündig. Andreas Lindström war sieben Jahre in Norwegen tätig, ehe er den schwedischen Verein Gävle von der 1. Division innert drei Jahren in die Superligan führte – nach einer Saison im Oberhaus stieg Gävle jedoch gleich wieder ab. Vom 38-Jährigen erhoffen sich die Thuner, dass er das Team entwickelt und näher an die Playoffs heranführt. Eine schwierige Aufgabe, bei der ihm Assistent Sebastian Thomann zur Seite steht, der das Team zum Schluss der letzten Saison zum Ligaerhalt führte.  KOMMEN UND GEHEN  Viel hat sich im Berner Oberland fast schon traditionell nicht getan.

NLA

TOR 33 Straubhaar Marcel 69 Fankhauser Thomas

KG/CM GEB.  90/177 26.09.1992 85/182 01.07.1989

VERTEIDIGUNG  4 Saurer Adrian 5 Stauffer Roman 15 Stulz Oliver 18 Brügger David 19 Sigrist Luca 24 Stoll Raphael 28 Fankhauser Michael 30 Winkler Ryan

85/188 89/196 78/188 85/190 70/173 77/177 97/178 80/188

03.01.1990 28.12.1989 13.07.1995 06.03.1995 18.11.1994 03.10.1991 05.06.1991 29.07.1987

ANGRIFF  8 Thomas Maurice 9 Dominik Habegger 11 Amstutz Christian 13 Kropf Thomas 14 Obi Marcel 16 Taurama Matti (FIN) 75 Wettstein Jonas 87 Kummer Sven 89 Fröhlich Cédric 90 Frey Alexander 91 Witschi Florian 92 Götti Jürg

76/176 72/174 84/183 66/175 75/178 72/173 75/178 76/187 69/180 78/183 85/187 82/192

12.04.1990 25.06.1996 17.09.1990 24.12.1989 19.02.1988 23.04.1986 17.05.1986 24.08.1995 11.02.1989 19.07.1990 02.11.1991 12.05.1992

Mit Samuel Graf, Sascha Kramer, Philipp Zaugg und Dominik Rothen treten vier RoutZUZÜGE: Brügger David, Kummer Sven, Stulz Oliver, niers ab, bevor sie dem Ü30-Klub beigetreten Habegger Dominik (alle Nachwuchs) wären. Ergänzt wird das Kader durch gleich viele eigene Nachwuchsspieler. Vieles wird ABGÄNGE: Graf Samuel, Rothen Dominik, Zaugg Philipp, Kramer Sascha (alle Rücktritt) weiterhin von den arrivierten Kräften wie Jonas Wettstein, Matti Taurama, Cédric Fröhlich oder Maurice Thomas abhängen. Vor einem Jahr stand Andrea s Lindström noch  KNACKPUNKT  In der ersten Saison nach in der SSL an der Bande. dem Aufstieg überraschte Thun alle und hätte beinahe die Playoffs erreicht. In der zweiten Saison brauchte es auf dem Weg zum Ligaerhalt bereits eine Serie gegen B-Ligist Sarnen (4:2). Am Tigers Cup setzte es drei zweistellige Niederlagen ab. Wie gross ist der Wille, mit aller Macht in der NLA zu bleiben?

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Thun holte mit Andreas Lindström einen neuen Trainer aus Schweden. Wie wird sich das Spiel dadurch verändern? Maurice Thomas ist unberechenbar und Cédric Fröhlich spielintelligent. Das Auswärtsspiel in der MUR-Halle mit dem Parkettboden ist nie beliebt gewesen. Hoffentlich werden die NLA-Teams in Thun auch andere Schwierigkeiten bekommen. Es wäre cool, bezüglich Taktik Neues zu sehen. Frage: Werden wir eine echte erste Thuner Linie sehen?

Zu Beginn der letzten Saison sah ich in Linköping, wie Aufsteiger Gävle innert weniger Minuten auseinander genommen wurde. Ich konnte damals nicht ahnen, den künftigen Thun-Trainer bei der Arbeit zu sehen. Den Berner Oberländern ist zu wünschen, dass Andreas Lindström das gewachsene Team kitzeln und vorwärts bringen kann. Sonst wird der Liga­ erhalt eine noch engere Kiste als letzte Saison in der Zitter-Serie gegen Sarnen.

Sven Kummer

David Brügger

UNIHOCKEY CLUB THUN Vereinsadresse: Postfach 799, 3607 Thun Website: www.uhcthun.ch Gründungsjahr: 1985 Präsident: Fredi Ramseier Sportchef: Pipo Gasser Anzahl Teams: 16 Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2014 Heimarena: MUR, Thun Hauptsponsor(en): Die Mobiliar, First Flow, wer-sonst.ch, AEK Bank 1826, Ochsner Hockey, Zone

Am längsten im Verein: Ryan Winkler

Bester Bullyspieler: Matti Taurama

Hat grössten Fanclub: Alex Frey

Grösster Hitzkopf: Dave Brügger

Am fleissigsten im Kraftraum: Adrian Saurer

Grösster Teamkassensponsor: Christian «Jammeri» Amstutz

Härtester Schuss: Marcel «Schläpperer» Obi

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Ueli Stulz


www.unihockey.ch

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FACTS & FIGURES HEADCOACH: Arvidsson Fabian (SWE) BETREUERSTAB: Anthony Nivin, Vetsch Patrick (Assistenztrainer), Birrer Kornelius (Goalietrainer), Herrera Valentino (Konditionstrainer), Noak Patrik (Arzt), Eugster Daniela (Physio), Alther Reto (Sportchef)

Hinten (v.l.n.r.): Valentino Herrera (Konditrainer), Jeanot Eschbach, Roman Mittelholzer, Michael Sutter, Michael Schiess, Dominik Alder, Stefan Meier, Dominik Langenegger, Roman Brülisauer, Julian Alder, Nivin Anthony (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Patrick Vetsch (Assistent), Lukas Sutter, Jan Kralik, Robin Eggenberger, Andrin Flüeler, Chris Eschbach, Manuel Büsser, Ondrej Houra, Marc Stieger, Fabian Arvidsson (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Nico Conzett, Thomas Mittelholzer, Raphael Schmid, Sandro Büchel, Dominic Jud, Louis Pfau, Moreno Sonderegger.

Waldkirch-St. Gallen: Aus wenig viel machen  CHEFSACHE  Fabian Arvidsson ist nicht zu beneiden. Wo sich andere Trainer beim Sportchef einen bis sechs Ausländer «bestellen» können, hiess es in St. Gallen in diesem Sommer: Stopp, kein Geld für Söldner vorhanden, da die Ziele des Vorstands auf der Einnahmenseite nicht erreicht wurden. So muss Arvidsson weiter mit dem auskommen, was er hat. Unter diesen Voraussetzungen erledigt der Schwede seinen Job bisher ausgezeichnet.  KOMMEN UND GEHEN  Captain Andrin Zellweger suchte bei Chur Unihockey eine neue Herausforderung, Torhüter Ruven Gruber in Winterthur, Silas Lienert ballerte im August Floorball Thurgau zum Sieg am Czech Open. Während der Abgang von Turm Gustav

NLA

Kroona kein Verlust ist, werden Riku Laaksonens Tore und Markus Lajunens Ruhe in der Abwehr fehlen. Inwiefern die beiden tschechischen Studenten Ondrej Houra und Jan Kralik das Team verstärken werden, bleibt abzuwarten. Die restlichen acht Zuzüge stammen alle aus dem eigenen starken Nachwuchs.  KNACKPUNKT  Einige Kilometer westlich von St. Gallen rüstet Floorball Thurgau auf und leistet sich Söldner wie den Finnen Mikael Lax. Wie lange geht der WaSa-Weg noch auf? Schon zweimal hielt man den Rivalen aus der Ostschweiz in den Auf-/Abstiegsplayoffs in Schach, so auch letzte Saison. Doch ewig werden die Gebrüder Eschbach und Mittelholzer den Abstieg nicht verhindern können.

DAVID JANSSON Nationaltrainer

DAMIAN KELLER Chefredaktor

Fabian Arvidsson hat mir gesagt, dass die Stimmung bei WaSa letztes Jahr immer sehr gut war. Beeindruckend, bei so vielen Niederlagen. Ein positives Zeichen, das bedeutet, dass Arvidsson seine Arbeit wahrscheinlich gut macht. Kommt etwas Neues von WaSa dieses Saison? Mein Gefühl sagt: Es wäre gut, wenn die anderen Teams gegen WaSa mehr nachdenken müssen, wie sie eine Siegchance haben. Frage: Wird es schwieriger, gegen WaSa zu spielen?

Wenn er noch eine Goldmine finde, werde er sich melden, sagte mir Sportchef Reto Alther vor ein paar Wochen. Offenbar fand er keine, denn WaSa verzichtet wie angekündigt auf bezahlte Ausländer. Das gibt viel Platz für die jungen Eigengewächse – die dann aber gleich wieder von der Konkurrenz gepflückt werden, wenn sie sich bewähren. Eine schwierige Situation in der Olma-Stadt. Die Playoffs sind weit weg und von unten macht Nachbar Thurgau Druck.

TOR 39 Jud Dominic 95 Schmied Raphael

KG/CM GEB.  80/189 17.07.1988 94/182 15.03.1995

VERTEIDIGUNG  4 Brülisauer Roman 15 Meier Stefan 21 Büsser Manuel 22 Sonderegger Moreno 24 Flüeler Andrin 26 Sutter Lukas 33 Langenegger Dominik 4 4 Mittelholzer Thomas 73 Houra Ondrej (CZE) 99 Eschbach Jeanot

84/193 82/190 77/180 76/176 79/179 75/178 80/187 72/177 70/176 77/180

26.07.1992 21.04.1991 05.05.1994 13.06.1994 27.09.1993 20.06.1993 20.05.1991 15.03.1991 20.03.1989 15.04.1989

ANGRIFF  8 Conzett Nico 10 Eschbach Chris 12 Stieger Marc 17 Büchel Sandro 20 Pfau Louis 25 Eggenberger Robin 27 Mittelholzer Roman 51 Alder Dominik 66 Sutter Michael 68 Kralik Jan (CZE) 71 Alder Julian 97 Schiess Michael

65/170 73/180 74/176 76/174 70/178 80/176 72/178 77/186 70/180 70/173 77/182 68/181

02.05.1996 07.05.1991 22.08.1995 07.07.1991 21.09.1994 14.03.1995 21.06.1992 03.07.1999 03.04.1995 03.12.1987 09.07.1997 08.06.1997

ZUZÜGE: Alder Dominik, Alder Julian, Conzett Nico, Eggenberger Robin, Schiess Michael, Schmied Raphael, Stieger Marc, Sutter Michael (alle Nachwuchs), Houra Ondrej, Kralik Jan (TJ Sokol Vinohrady, CZE) ABGÄNGE: Gruber Ruven (Rychenberg), Kroona Gustav (Örebro, SWE), Lienert Silas (Floorball Thurgau), Löhrer Dario (Herisau), Rüegg Manuel (Astorp/Kvidinge, SWE), Rüegg Maurin (BadenBirmensdorf), Zellweger Andrin (Chur), Laaksonen Riku, Lajunen Markus, Obrist Patrick (unbekannt). Chris Eschbach

Jan Kralik

UHC WALDKIRCHST. GALLEN Vereinsadresse: Leimatstrasse 36, 9205 Waldkirch Website: www.uhcwasa.ch Gründungsjahr: 1997 Präsident: Joe P. Stöckli Sportchef: Reto Alther Anzahl Teams: 18 Grösste Erfolge: NLB-Meister 2004, 2006, 2008; Cupfinal 2010 Heimarena: Tal der Demut, St. Gallen Hauptsponsor(en): Medbase, Update Fitness, Migros Ostschweiz, Mobiliar, Brauerei Schützengarten, St. Galler Stadtwerke

Ondrej Houra

Am längsten im Verein: Thomas Mittelholzer

Bester Bullyspieler: Dominik Alder

Hat grössten Fanclub: Roman Mittelholzer

Grösster Hitzkopf: Roman Mittelholzer

Am fleissigsten im Kraftraum: Moreno Sonderegger

Grösster Teamkassensponsor: Robin Eggenberger

Härtester Schuss: Sandro Büchel

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Roman Mittelholzer


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GIPFELTREFFEN

SUPERCUP UND CHAMPIONS CUP

Der Titel vor der Saison Noch ist kein Meisterschaftsspiel gespielt und schon können Floorball Köniz und der UHC Dietlikon den ersten Titel der neuen Saison vorweisen. Die beiden Cupsieger 2015 holen sich den Sieg beim Indoor Sports Supercup 2016. TEXT: PETRA KROPF    FOTOS: MARKUS ULLMER

D

ie Revanche ist perfekt: Gut vier Monate nach dem Superfinal – dem letzten und wichtigsten Titel der vergangenen Saison – schlagen die damals unterlegenen Teams Floorball Köniz und UHC Dietlikon zurück und holen sich den ersten Titel der neuen Saison, den Supercup 2016. Rund 1330 Unihockeyfans wurden in der Saalsporthalle Zürich Zeugen zweier Supercup-Kracher, die spannender kaum hätten sein können. SCHLAGABTAUSCH Einen veritablen Schlagabtausch bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer im Männer-Spiel zu sehen: Nicht weniger als viermal wechselten sich Meister GC Zürich und Cupsieger Floorball Köniz mit der Führung ab. Dass nach 60 Spielminuten mit 8:8 ein Unentschieden zu Buche stand, war die logische Folge einer ebenso umkämpften wie auch engen Partie. Die Entscheidung musste also in der Verlängerung her – und dort erlöste der Könizer Kaspar Schmocker die Berner Fans nach knapp drei Minuten mit dem Siegestreffer. «Es war ein ständiges Auf und Ab in dieser Partie», bestätigte Köniz-Rückkehrer Patrick Eder. «In der Verlängerung erwischten wir dann den besseren Schwung als GC.» «Wir hatten oft den Ball, aber die Könizer

brauchen nicht viele Chancen für ihre Tore», bilanzierte der enttäuschte GC-Stürmer Joel Rüegger nach der Partie. Auch bei den Frauen war lange nicht klar, wer zum Schluss die Oberhand behalten würde. Die Meisterinnen aus Chur erwischten klar den besseren Start, im Mitteldrittel waren es dann aber die Cupsiegerinnen aus Dietlikon, die den Ton angaben und einen 0:3-Rückstand in eine 4:3-Führung verwandelten. Ein ausgeglichenes Schlussdrittel brachte keine Tore mehr, somit war es der UHC Dietlikon, der den Titel zum zweiten Mal in Folge für sich beanspruchen konnte. «Es ist immer schön, einen Titel zu gewinnen», gab die Dietlikerin Linda Pedrazzoli nach der Partie zu Protokoll und blickte bereits voraus: «Die Saison ist noch jung und wir haben noch viel vor.»

Kaspar Schmocker schoss Köniz zum Sieg.

Zum zweiten Mal in Folge konnte Dietlikon die Supercup-Trophäe in die Höhe stemmen.

Sonja Putzi und Piranha bewiesen 2012 gegen Dalen, dass schwedische Teams schlagbar sind.

CHAMPIONS CUP IN BORÅS

Nach dem Supercup kommt es für die Piranha Chur und GC schon bald zum nächsten speziellen Auftritt. Am Champions Cup, der vom 30. September bis 2. Oktober in Borås (Schweden) stattfindet, ist der Weg zu einer Medaille jedoch hart. Sowohl Piranha (gegen IKSU) als auch GC (gegen Pixbo) bekommen es im Viertelfinal mit den schwedischen Qualifikationssiegern zu tun. Bei einer Niederlage folgt nur noch das Spiel um Rang 5, bei einem Sieg wartet im Halbfinal für beide Schweizer Vertreter Classic Tampere aus Finnland. PIRANHAS HOFFNUNG Während GC nach dem Heimturnier von 2014 erst zum zweiten Mal am Champions Cup teilnimmt, verfügen die Bündnerinnen schon über viel Erfahrung – doch zum Einzug in den Final reichte es bisher erst einmal. 2010, damals hiess der Wettbewerb noch Euro Floorball Cup, verlor Piranha in Lettland den Final gegen – natürlich, IKSU. «IKSU ist ein Gegner der Extraklasse – aber 2012 haben wir mit dem Sieg über Dalen bewiesen, dass wir schwedische Teams schlagen können, wenn Selbstvertrauen, Laufbereitschaft und Abschlussglück bei uns stimmen», macht sich PiranhaStürmerin Sonja Putzi vor der schwierigen Aufgabe Mut.


SWISS UNIHOCKEY

HOUSE OF SWITZERLAND

UNIHOCKEY-WM DER HERREN IN RIGA

F F R E TR T DE R K IZE N PU WE SCHFANS

7. – 11. DEZEMBER 2016 RESTAURANT/CLUB KALKU VARTI, RIGA Veranstalter

Hauptpartner

Goldsponsor

Ausrüster

www.swissunihockey.ch/houseofswitzerland


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AUSLAND

HOHE SCHWEIZER TRÜMPFE

Hohe Trümpfe in Schweden

Die Schweiz stellt diese Saison eine sehr feine Delegation in der schwedischen Superligan (SSL). Die Chancen stehen gut, dass Eidgenossen bis zum Schluss im Titelrennen sind.

Nicola Bischofberger gewann mit Falun am Czech Open gegen seine alten Wiler Kollegen.

TEXT: DAMIAN KELLER    FOTOS: ANDRÉ BURRI, DAMIAN KELLER

I

m Sommer 2013 wechselte Michelle Wiki bescheiden zum SSL-Aufsteiger Uppsala. Nach ihrer Rückkehr zu Dietlikon betritt sie nun mit der Referenz als NLA-Topskorerin ein zweites Mal die Bühne der besten Liga der Welt – diesmal beim Spitzenklub KAIS Mora, dem Meister der Saison 2014/15. In der Vorbereitung brillierte Wiki im ersten Block an der Seite der Superstars Anna Wijk und Therese Karlsson. Was für eine Linie. Neben Meister Pixbo gilt IKSU als grösster Mitkonkurrent auf den Titel. Dies nicht zuletzt dank zwei Schweizerinnen. Nina Bärt­ schi (letzte Saison trotz Verletzung 13. der Skorerwertung) erhält Verstärkung – auch Corin Rüttimann spielt künftig in Umea. Die Bündnerin war schon bei Endre eine Leistungsträgerin, nun soll mit IKSU der Titel her. Géraldine Rossier (5. Saison bei Täby) und Nati-Goalie Helen Bircher (Rönnby) komplet-

tieren das starke Quintett. Red-Ants-Ver­ teidigerin Tanja Bühler spielt bis Dezember (Studium) für Malmö, kehrt dann aber in die Schweiz zurück. QUARTETT MIT AMBITIONEN Mit Simon Flühmann (Grünenmatt, LigaTopskorer mit 60 Punkten) und Nico Scalvinoni (GC) wechseln zwei weitere Schweizer nach Umea. Ihr Verein IBK Dalen gehört wie Växjö (wo Manuel Engel seine zweite Saison in Angriff nimmt) nicht zu den ersten Favoriten auf den Titel, aber eine positive Überraschung ist immer möglich. Um Gold geht es jedoch für Nicola Bischofberger. Der Nesslauer schliesst sich für ein Jahr dem dreimaligen Meister und Champions-Cup-Sieger Falun an. Nach dem Out im Halbfinal in der letzten Saison will es Falun nun wieder wissen.

Corin Rüttimann will mit IKSU den Titel holen.

Michelle Wiki verstärkt KAIS Mora.

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Kolumne

Bischi grüsst aus Falun AIK vs. Falun in der legendären SolnaHalle in Stockholm.

Fanreise nach Schweden Seit einigen Jahren zieht es unihockey.ch regelmässig für einige Tage nach Schweden, wenn SSLSpiele günstig im Kalender liegen. Diesmal ist dies Anfang Januar 2017 der Fall – und diesmal möchten wir Unihockeyfans anbieten, uns zu begleiten.

ALTERNATIV: •D  onnerstag, 5.1.2017: 19.00 Uhr: Täby vs. Pixbo (Frauen) • F reitag, 6.1.2017: 09.50 Uhr: Flug Stockholm – Zürich Ankunft Zürich: 12.15 Uhr

DAS PROGRAMM • Montag, 2.1.2017: 10.30 Uhr: Flug Zürich – Stockholm, Transfer per Zug nach Linköping. 18.00 Uhr: Linköping vs. Helsingborg • Dienstag, 3.1.2017: Transfer per Zug nach Uppsala 19.00 Uhr: Storvreta vs. Thorengruppen • Mittwoch, 4.1.2017: Transfer per Zug nach Stockholm 19.00 Uhr: AIK vs. Falun • Donnerstag, 5.1.2017: 09.50 Uhr: Flug Stockholm – Zürich Ankunft Zürich: 12.15 Uhr

Linköping – zweimal in Folge im SM-Finalen. Helsingborg – vielleicht die letzte Möglichkeit, Altstar Mika Kohonen noch einmal live zu sehen. Storvreta und sein neuer Sportkomplex IFUArena mit 3000 Plätzen. Wer oder was ist Thorengruppen? Und wie schlägt sich Nicola Bischofberger mit Falun bei Kultverein AIK in der historischen Solna-Halle? Wir geniessen ein paar Tage Schweden. Vor und nach den Spielen sprechen wir mit Verantwortlichen der Vereine und Spielern. Die Übernachtungen erfolgen in guten Mittelklassehotels.

Interessiert? Ab Fr. 990.- kannst du dabei sein und mindestens drei spannende Spiele der Superligan live erleben. Anmeldungen sind per sofort möglich unter

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Die nächste Saison werde ich nun also bei IBF Falun in der SSL spielen. Zum Wechsel kam es, als ich im Frühling erfahren habe, dass ich erst in einem Jahr mit meinem Studium beginnen kann. Gleichzeitig bekam ich Angebote aus Schweden. Die Möglichkeit, im besten Team der Welt zu spielen, konnte und wollte ich nicht ablehnen. Nach dieser Saison werde ich aber zu Wiler-Ersigen zurückkehren, das ist jetzt schon klar.  Damit ich etwas variabler bin, entschied ich mich dazu, am 31. Juli mit meinem Auto nach Schweden zu reisen. Das hatte auch den Vorteil, mehr Gepäck mitnehmen zu können. Die Fahrt von 20 Stunden war sehr anstrengend – die Überfahrt von Deutschland nach Dänemark mit der Fähre und die Überquerung der Öresundbrücke nach Schweden haben aber für vieles entschädigt. In Falun angekommen, konnte ich direkt mein Zimmer im Zentrum der Stadt beziehen. Ich teile die Wohnung mit dem tschechischen Teamkollegen Martin Tokos. Der Verein ist sehr familiär, das habe ich sofort gemerkt: Direkt nach meiner Ankunft wurde ich zum Abend­ essen und anschliessendem Ausgang mit Teamkollegen und Supportern des Vereins eingeladen.  Wieso Falun in den letzten vier Jahren drei Meistertitel holte, wurde mir schon nach dem ersten Training klar. Der Verein ist sehr professionell aufgestellt, der Sportkomplex mit der Unihockeyarena ist gewaltig und jeder lebt komplett für den Sport. Das Team kann sich voll und ganz aufs Unihockey konzentrieren. Bis bald Nicola Bischofberger In der Oktober-Ausgabe von unihockey.ch geht es mit «Bischis» zweiter Kolumne weiter.


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FRAUEN NLA

SAISONVORSCHAU

Das Warten auf die Playoffs

In der Hälfte der Liga wirken Weltmeister an der Bande. Zu einer weltmeisterlichen Qualifikation muss das aber nicht führen, wenn alle Teams einen Playoffplatz bereits auf sicher haben. Auch für Zug United geht die Saison ab März in den Playoffs in die alles entscheidende Phase.

TEXT: DAMIAN KELLER    FOTOS: MICHAEL PETER, DAMIAN KELLER

D

ass die NLA und NLB der Frauen auf zehn Teams aufgestockt werden, ist beschlossene Sache. Dass es nicht geschafft wurde, zumindest die NLA schon auf diese Spielzeit hin zu vergrössern – womit sämtliche acht Teams einen Playoffplatz auf sicher haben – führt quer durch alle Teams zu ähnlichen Aussagen. «Es bringt nichts, im September schon in Form zu sein», war im Sommer in praktisch allen Lagern in verschiedenen Varianten zu hören. Faktisch geht es in der Qualifikation also nur aber immerhin darum, sich für die im März beginnenden Playoffs in eine gute Position zu bringen. SECHSTER STREICH Was spricht gegen den sechsten Meistertitel Piranhas in Serie? «Grundsätzlich nichts», sagt Piranha-Stürmerin Sonja Putzi. «Wir haben im Sommer hart gearbeitet und werden das auch weiterhin tun. Zudem ver­ fügen wir über ein eingespieltes Team, das noch gute Spielerinnen dazugewonnen hat.» Damit meint Putzi etwa die Finnin Silja Eskelinen und die bisherige Skorps-Stürmerin Nathalie Spichiger. Der Meister hat personell also sogar noch zugelegt, zudem kehrt Natalie

Stadelmann, eine Weltmeisterin von Singapur 2005, als Assistenztrainerin zurück. Beim bisher stärksten Herausforderer Dietlikon sieht das anders aus. Die Topskorerinnen Michelle Wiki und Petra Weiss zogen nach Schweden, auch andere Abgänge wie Christine Zimmermann hinterlassen eine grosse Lücke. «Nun Karin Beer und die Skorpions müssen eben andere im Team mehr gelten wie die Wizards als Verantwortung übernehmen – und Geheimfavorit auf den Final. wir werden mit weniger Druck aufspielen können, Piranha ist jetzt klarer Favorit», nimmt es Dietlikons SchweHans-Rudolf Zysset auf den gewachsenen din Linn Lundström, die wohl auf die CenterStamm zählen darf. Weiterhin wird, trotz position vorrücken wird, gelassen. Auf des Abgangs Spichigers, auf ausländische Simone Berner, auch sie Weltmeisterin von Fachkräfte verzichtet. 2005, kommt jedoch bei ihrer ersten Station Auch bei den Wizards wird wieder mehr als Cheftrainerin keine einfache Aufgabe zu. Wert auf einheimisches Schaffen gelegt. Die «Ostblock-Fraktion» um die beiden SlowaDIE HERAUSFORDERER kinnen, Torhüterin Kristyna Hornakova und Hinter den beiden Teams, die in den letzdie Polin Ela Piotrowska ist weg. Was spieleten Jahren den Titel unter sich ausmachten, risch durchaus ein Verlust ist, soll durch die drängeln die Bernerinnen vehement nach. bessere Stimmung im Team mehr als ausgeBei Skorpion Emmental beginnt die «Nachglichen werden. Dazu wurde Aergeras TopsCasanova»-Ära, wobei dessen Nachfolger korerin Caroline Schürch zu einem Wechsel


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Trifft Sabrina Bösch für die Red Ants in der Liga so wie im Testspiel gegen Herbadent Prag? bewogen. «In den letzten Jahren fragte praktisch jedes Team an – jetzt war es für mich an der Zeit, eine neue Herausforderung zu suchen und um Titel zu spielen», begründet die 28-jährige Fribourgerin den überraschenden Transfer. Gelingt es den Wizards, Schürchs Qualitäten ins Kollektiv einzufügen, sind die Emmentalerinnen sogar ein ernsthafter Kandidat für den Superfinal. CORAYS RÜCKKEHR Wie bei Dietlikon und Piranha stehen auch bei den Red Ants neue Kräfte an der Bande,

die eine WM-Goldmedaille von 2005 zu Hause haben. Figi Coray kehrt nach 2002 zu den Red Ants zurück. Damals feierte er mit den Winterthurerinnen fünf Meistertitel in Serie – diesmal wird er kleinere Brötchen backen müssen, auch wenn er dabei von der Weltmeistertorhüterin Laura Tomatis unterstützt wird. «Wenn wir nicht noch eine Verteidigerin holen können, muss ich Stürmerinnen umfunktionieren», beschreibt Coray das momentan noch dünne Kader. Ein Vorstoss unter die Top 4 wird schwierig – oder wird im Dezember noch aufgerüstet? Zug United wird versuchen, nach dem siebten Rang im Vorjahr den Abstand nach hinten zu vergrössern und die Lücke nach vorne zu schliessen. Ob die neuen Ausländerinnen die abgewanderten Emmi Niemelä und Ella Holmberg ersetzen können, muss abgewartet werden. Letzte Saison schoss nur Absteiger BEO weniger Tore als Zug United. Dieser Wert muss sich verbessern, wenn Cheftrainer Mika Strömberg mit seiner Truppe weiter nach oben will. Mit einem Testspielsieg über die Skorpions liessen die Zentral­schweizerinnen immerhin schon einmal aufhorchen.

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ZUM GLÜCK KEIN ABSTIEG Man muss den Modus in dieser Saison nicht gut finden. Bei Giffers und Aufsteiger Frauenfeld dürften die Verantwortlichen jedoch nicht unglücklich sein, ein ganzes Jahr ohne Abstiegssorgen arbeiten zu können. Caroline Schürch war auch letzte Saison an mehr als der Hälfte aller Tore ihres Teams beteiligt – Cheftrainer Jan Jungo hat nun ein Jahr Zeit, diesen Verlust zu verkraften, bevor es für Aergera dann in der aufgestockten Zehner-Liga wieder ernst gilt. Frauenfeld, das Absteiger BEO ersetzt, darf das Abenteuer NLA gelassen in Angriff nehmen. Auch hier steht mit Mark van Rooden ein Weltmeister von 2005 als Chef an der Bande. «Mehr als einen Punkt sollten wir schaffen», sagt Frauenfelds Sportchefin Diana Füllemann mit Verweis auf den einzigen Zähler, «Kevin» getauft, den BEO holte. Das Team bietet eine bunte Mischung aus eigenen Talenten wie Milena Mahler und einer Reihe von bei Dietlikon und den Red Ants aussortierten Spielerinnen. Zu verlieren haben die Thurgauerinnen nichts. Auch für sie beginnt die Saison am 11. März in den Playoffs wieder bei Null.


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FRAUEN NLA

PIRANHA CHUR UND UHC DIETLIKON

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Torri Mirco BETREUERSTAB: Stadelmann Natalie, Kunz Rudolf (Coach), Zulauf Freddy (Konditionstrainer), Sprecher Marina (Physio)

Hinten (v.l.n.r.): Anja Dellagiovanna, Chiara Campa, Lina Wieland, Ramona Ludwig, Flurina Marti, Nadine Handl, Nathalie Spichiger, Vivien Kühne, Eileen Zwicker. Mitte (v.l.n.r.): Rudolf Kunz (Assistent), Freddy Zulauf (Konditionstrainer), Chiara Gredig, Sereina Buchli, Chantal Paschoud, Katrin Zwinggi, Carole Breu, Marina Sprecher (Physio), Mirco Torri (Headcoach), Natalie Stadelmann (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Corinne Waldburger, Manuela Dominioni, Priska von Rickenbach, Sereina Ulber, Lara Heini, Sonja Putzi, Ladina Sgier, Silja Eskelinen, Livia Hosig.

Piranha Chur: Fast nicht zu schlagen  CHEFSACHE  Der letzte Saison nach der Trennung von Stephan Mock zum Chef aufgestiegene Mirco Torri ist geblieben, auch der von vielen als «Meistermacher» bezeichnete Motivator Ruedi Kunz steht dem Team weiter zur Verfügung. Erfreulich: Natalie Stadelmann ist nach überwundenen gesundheitlichen Problemen wieder zurück im Geschäft. Falls Piranha im Januar in guter alter Tradition den Cheftrainer entlässt, wäre also eine fähige Nachfolgerin bereits vorhanden.  KOMMEN UND GEHEN  Die Meister-Penaltyschützin Katri Luomaniemi zog es in die finnische Heimat zurück, die Tschechin Hanka Lackova wechselte in die NLB zu den Hot Chilis. Mit Silja Eskelinen kommt dafür eine

NLA

Finnin für die Verteidigung, die man aus Duellen am Champions Cup bereits kennt. Dazu mit Nathalie Spichiger eine pfeilschnelle Stürmerin aus dem Emmental. Mit dem Transfer Spichigers schaffte man es gleichzeitig, die aufstrebenden Skorpions zu schwächen. Geschickt gemacht.  KNACKPUNKT  Eigentlich kann sich Piranha diese Saison nur selber schlagen. Im Superfinal bewiesen die Bündnerinnen im April, dass sie noch immer den absoulten Sieges­ hunger haben, wenn es drauf an kommt. Bleibt das so, hat die Konkurrenz wenig zu lachen. In einer Saison ohne Weltmeisterschaft gibt es für die vielen Nationalspielerinnen auch keinen Grund, in ein JanuarLoch zu fallen.

TOR 36 Waldburger Corinne 93 Hosig Livia 94 Heini Lara

CM GEB.  168 20.04.1996 178 01.03.1994 164 09.07.1994

VERTEIDIGUNG  5 Eskelinen Silja (FIN) 9 Campa Chiara 11 Handl Nadine 21 Zwicker Eileen 24 Marti Flurina 25 Sgier Ladina 96 Gredig Chiara

161 166 167 162 171 174 168

26.08.1993 29.08.1995 10.08.1993 09.01.1994 05.03.1991 13.06.1992 30.10.1996

ANGRIFF  8 Breu Carole 10 Paschoud Chantal 12 Dominioni Manuela 13 Putzi Sonja 15 Ludwig Ramona 18 Kühne Vivien 19 Dellagiovanna Anja 22 Ulber Seraina 26 Spichiger Nathalie 27 Buchli Sereina 48 von Rickenbach Priska 61 Zwinggi Katrin 98 Wieland Lina

172 178 163 168 162 161 162 168 165 169 173 176 161

18.08.1985 21.12.1996 12.06.1990 13.02.1989 19.09.1995 19.10.1998 21.05.1994 18.09.1990 18.02.1995 21.10.1995 24.01.1987 08.06.1989 30.01.1998

ZUZÜGE: Spichiger Nathalie (Skorpions Emmental), Breu Carole (Frauenfeld), Eskelinen Silja (SB-Pro, FIN), Wieland Lina, Kühne Vivienne, Waldburger Corinne (alle Nachwuchs) ABGÄNGE: Lackova Hanka (Hot Chillis), Luomaniemi Katri (Classic, FIN), Girelli Lorena (Rücktritt)

Silja Eskelinen spielte bisher nur gegen Piranha.

ROLF KERN REGULA LIECHTI Nationaltrainer Frauen Redaktorin Ladystrike Nach fünf Meistertiteln in Serie ist das WinnerGen natürlich definitiv in dieser Mannschaft vorhanden. Wer in dieser Saison 2016/17 Meister werden will, muss Piranha Chur schlagen. Ausserdem haben die Bündnerinnen mit dem Transfer von Nathalie Spichiger von Skorpion Emmental im Sommer den aus meiner Sicht spannendsten Schweizer Transfer getätigt. TIPP: SUPERFINAL

Die grösste Herausforderung für Piranha wird in diesem Jahr sein, die Langeweile zu bekämpfen. Mit Nathalie Spichiger und Silja Eskelinen konnten die Abgänge von Katri Luomaniemi und Hanka Lackova auf dem Papier kompensiert werden. Dazu kommen viele Jung-Fische, die sich nahtlos ins Kollektiv einfügen werden. Wäre nicht der Champions Cup und das fast schon traditionelle Loch danach, wir würden einen glatten Start-Ziel-Sieg prognostizieren.

Carole Breu

PIRANHA CHUR Vereinsadresse: Postfach 498, 7001 Chur Website: www.piranha.ch Gründungsjahr: 1998 Präsident: Urs Zwinggi Sportchef: Luigi Campa Anzahl Teams: 6 Grösste Erfolge: Schweizer Meister 2010, 12, 13, 14, 15, 16; Cupsieger 2013 Heimarena: GBC Chur

Nathalie Spichiger

Am längsten im Verein: Sonja Putzi, Manuela Dominioni, Seraina Ulber

Härtester Schuss: Flurina Marti

Hat grössten Fanclub: Seraina Ulber

Grösster Hitzkopf: Ramona Ludwig

Am fleissigsten im Kraftraum: Manuela Dominioni, Ladina Sgier

Grösste Teamkassensponsorin: Chiara Campa

Beste Bullyspielerin: Flurina Marti

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Eileen Zwicker


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FACTS & FIGURES HEADCOACH: Berner Simone BETREUERSTAB: Wetter Thomas (Assistenztrainer), Heusser Tanja (Assistenztrainerin), Parli Niculin (Goalietrainer), Schneebeli Matteo, Traber Eliane, Weber Melanie (alle Physio)

Hinten (v.l.n.r.): Niculin Parli (Goalietrainer), Laura Mertsalmi, Sindy Rüegger, Andrea Gämperli, Veera Pietikäinen, Linda Pedrazzoli, Tanja Stella, Tanja Heusser (Assistentin). Mitte (v.l.n.r.): Thomas Wetter (Assistent), Simone Berner (Headcoach), Rahel Zellweger, Karin Güttinger, Ann-Sophie Sundholm, Evelyne Ackermann, Laura Bürgi, Matteo Schneebeli (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Andrea Streiff, Sereina Zwissler, Monika Schmid, Linn Lundström, Jill Münger, Isabelle Gerig, Tanja Walter.

UHC Dietlikon: Ohne Wiki und Weiss  CHEFSACHE  Der gesamte alte Staff des Frauen-Nationalteams wirkt nun in Dietlikon. Sascha Brendler als Sportchef, dessen frühere Nati-Assistentin Simone Berner erstmals als Cheftrainerin. Auch die früheren Nati-Assistenten Thomas Wetter und Tanja Heusser sind als Assistenten an Bord. Die Spielerinnen, die mit Sascha Rhyner das Heu nicht auf der gleichen Bühne hatten, stehen unter der neuen Führung besonders in der Verantwortung.  KOMMEN UND GEHEN  Weit über 100 Skorerpunkte gehen alleine durch den Wechsel von Michelle Wiki und Petra Weiss zu Mora verloren. Mit Christine Zimmermann, Sarah Altwegg und Rebecca Hermann sind Wagenladungen an Erfahrung abhanden gekommen.

NLA

Rückkehrerin Tanja Stella bringt die gewohnte physische Präsenz, mit Sindy Rüegger und Seraina Zwissler konnten zwei U19-Internationale verpflichtet werden – aber unter dem Strich bleibt ein herbes Transfer-Minus, zumal die Finnin Veera Pietikäinen keine Über-Ausländerin sein wird.  KNACKPUNKT  Die Zeiten, in denen man sich auf ein halbes Dutzend Tore der ersten Linie verlassen konnte, sind vorerst vorbei. Wie wird dieser Verlust kompensiert? Linn Lundström dürfte auf ihre (gelernte) Centerposition vorrücken, dazu müssen andere einen Schritt vorwärts machen, die bisher im Schatten des Paradesturms standen. Simone Berner hat eine schwierige, aber reizvolle Aufgabe vor sich.

TOR 1 Münger Jill 29 Schmid Monika

CM GEB.  164 23.07.1998 176 16.02.1990

VERTEIDIGUNG  11 Bürgi Laura 18 Zellweger Rahel 22 Mertsalmi Laura (FIN) 24 Pietikäinen Veera (FIN) 37 Streiff Andrea

163 162 170 170 167

05.05.1991 04.07.1993 16.08.1989 24.06.1992 12.06.1986

ANGRIFF  3 Lundström Linn (SWE) 5 Gämperli Andrea 8 Güttinger Karin 13 Pedrazzoli Linda (CH/ITA) 14 Rüegger Sindy 17 Ackermann Evelyne 19 Walter Tanja 34 Stella Tanja 51 Zwissler Seraina 53 Gerig Isabelle 84 Sundholm Ann-Sofie (SWE)

165 184 162 170 175 168 167 170 174 168 171

18.09.1986 05.04.1995 06.03.1992 20.01.1994 14.06.1998 17.11.1991 01.12.1995 17.04.1988 01.04.1998 05.12.1998 14.01.1984

ZUZÜGE: Stella Tanja (Endre, SWE), Pietikäinen Veera (NST, FIN), Rüegger Sindy, Zwissler Seraina (beide Nachwuchs) ABGÄNGE: Wiki Michelle, Weiss Petra (KAIS Mora, SWE), Geiser Seraphine (Frauenfeld), Hermann Rebecca (unbekannt), Kuoni Fabienne, Zimmer­ mann Christine, Altwegg Sarah (alle Rücktritt)

Tanja Heusser, Simone Berner und Thoma s Wetter (v.l.).

ROLF KERN ANDREA SCHMUTZ Nationaltrainer Frauen Redaktorin Ladystrike Will Dietlikon auch in dieser Spielzeit in den Superfinal, müssen die jüngeren Spielerinnen die entstandenen Lücken schliessen und Verantwortung übernehmen. Man darf gespannt darauf sein, wie schnell die Spielerinnen die neuen Ideen von Cheftrainerin Simone Berner umsetzen können und wie sich die starken Ausländerinnen in der vermeintlich einfacheren zweiten Saison in der Schweiz schlagen werden. TIPP: SUPERFINAL

Antti Uimonen war Mitte Juni zu recht «sehr verärgert». Nach dem bereits bekannten Abgang von Michelle Wiki zu Mora ging Petra Weiss den gleichen Weg. Damit gingen 88 Tore und 55 Assists verloren. Mit Tanja Stella kehrt viel Erfahrung zurück und mit Simone Berner übernimmt eine der erfolgreichsten Schweizer Unihockeyspielerinnen das Ruder. In Dietlikon regiert Qualität vor Quantität – diese sollte für eine Spitzenplatzierung mehr als reichen.

UHC DIETLIKON Vereinsadresse: Postfach 401, 8305 Dietlikon Website: www.uhcdietlikon.ch Gründungsjahr: 1983 Präsident: Andi Rebsamen Sportchef: Sascha Brendler Anzahl Teams: 8 Grösste Erfolge: CH-Meister 2003, 2006, 2007, 2008, 2009. Cupsieger 1992, 2002, 2006, 2008, 2009, 2015, 2016. Europacup-Sieger 2007, 2008. Supercup-Sieger 2015 und 2016 Heimarena: Hüenerweid, Dietlikon Hauptsponsor(en): Raiffeisen, Trespass

Veera Pietikäinen

Tanja Stella Am längsten im Verein: Tanja Stella Hat grössten Fanclub: Rahel Zellweger Am fleissigsten im Kraftraum: Ann-Sofie Sundholm Härtester Schuss: Laura Mertsalmi

Beste Bullyspielerin: Tanja Walter Grösster Hitzkopf: Laura Mertsalmi Grösste Teamkassensponsorin: AusländerConnection Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Seraina Zwissler


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FRAUEN NLA

SKORPION EMMENTAL UND WIZARDS BERN BURGDORF

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Zysset Hans-Rudolf BETREUERSTAB: Beer Thomas, Nussbaum Bernhard, Zimmermann Christine (Assistenztrainer), Beer Hanspeter (Taktik / Analyse), Blaser Stefanie (Goalietrainerin), Physiotherapie Kipfer (Physio)

Hinten (v.l.n.r.): Corinne Buri, Doris Berger, Sonia Brechbühl, Fabienne Arm, Corina Grundbacher, Flavia Schüpbach. Mitte (v.l.n.r.): Ramona Zimmermann, Stefan Kneubühler (Physio), Michelle Buri, Daniela Beer, Jolanda Schlüchter, Angela Gerber, Julia Rindisbacher, Flavia Kuratli, Nadia Reinhard, Karin Stettler, Hansruedi Zysset (Headcoach), Bernhard Nussbaum (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Vreni Schär (Physio), Thomas Beer (Assistent), Lisa Liechti, Jolanda Maurer, Fabienne Brenner, Esther Gurtner, Nadine Krähenbühl, Fabienne Walther, Lena Baumgartner, Janina Limacher, Livia Badertscher, Stefanie Blaser (Goalietrainerin), Karin Beer.

Skorpion Emmental: Weiter im Takt  CHEFSACHE  Der Aufstieg der Skorps ist eng mit dem Namen Aldo Casanova verbunden. Nach dem Abgang des Bündners übernimmt Hans-Rudolf «Haru» Zysset das Ruder, der bisher die U16-Junioren Wilers trainierte und bei der deutschen Nationalmannschaft Erfahrungen im Frauenbereich sammelte. Mit Christine Zimmermann wird der 39-Jährige von einer neuen Assistentin sekundiert, welche die Liga in- und auswendig kennt.  KOMMEN UND GEHEN  Der Weggang Nathalie Spichigers zu Piranha schmerzt – die Stürmerin war hinter Nadia Reinhard zweitbeste Skorerin der Skorps. Neu ins Team geholt wurden wie gehabt eigene Nachwuchskräfte – sechs Spielerinnen mit Jahrgang 1996 machen das Team noch jünger. Nur

NLA

Sonia Brechbühl und Jolanda Schlüchter von Lejon Zäzwil haben schon NationalligaSpiele in den Beinen. Mit Verteidigerin Karin Stettler wurde nur eine Kaderspielerin in den 80er-Jahren geboren – dahinter ist bereits Karin Beer die Teamseniorin, die im Oktober 25 Jahre jung wird.  KNACKPUNKT  Aufstieg in die NLB. Noch ein Aufstieg in die NLA. Ligaerhalt in der NLA problemlos geschafft. Erstmals in den Playoffs. Die Playoff-Qualifikation bestätigt. Der Erfolgsweg der Emmentalerinnen ist eindrücklich. Der nächste Schritt wäre der Einzug in den Superfinal. Gelingt dieser unter der neuen Führung oder kommt es zur Stagnation auf hohem Niveau? Siegen die Talente ewig weiter?

TOR 22 Brenner Fabienne 97 Limacher Janina

CM GEB.  162 22.05.1997 167 30.08.1997

VERTEIDIGUNG  6 Gerber Angela 7 Badertscher Livia 8 Liechti Lisa 13 Schüpbach Flavia 17 Rindisbacher Julia 24 Zimmermann Ramona 72 Schlüchter Jolanda 88 Stettler Karin

170 170 160 163 170 163 180 165

23.09.1993 10.06.1994 03.10.1994 13.05.1996 11.11.1995 13.05.1992 13.04.1994 03.05.1988

ANGRIFF  4 Baumgartner Lena 5 Brechbühl Sonia 9 Grundbacher Corina 10 Reinhard Nadia 11 Beer Daniela 12 Berger Doris 14 Beer Karin 15 Arm Fabienne 16 Buri Corinne 19 Gurtner Esther 20 Kuratli Flavia 21 Walther Fabienne 23 Buri Michelle 25 Krähenbühl Nadine 29 Maurer Jolanda

169 168 167 176 172 160 168 170 162 160 170 160 170 163 160

29.08.1995 14.07.1994 06.12.1996 04.01.1994 26.09.1993 11.12.1996 25.10.1991 07.03.1996 28.10.1991 29.04.1994 20.03.1996 26.05.1993 23.07.1993 28.07.1995 21.12.1996

ZUZÜGE: Brechbühl Sonia, Schlüchter Jolanda (beide Lejon Zäziwil), Arm Fabienne, Berger Doris, Brenner Fabienne, Grundbacher Corina, Maurer Jolanda, Schüpbach Flavia (alle Nachwuchs) ABGÄNGE: Blaser Stefanie (neu Goalietrainer), Spichiger Nathalie (Piranha), Ambühl Vera (Rücktritt)

Haru Zysset

ROLF KERN ANDREA SCHMUTZ Nationaltrainer Frauen Redaktorin Ladystrike Schafft es dieses noch sehr junge und hungrige Team auch ohne Aldo Casanova als Baumeister des bisherigen Erfolges (von NLB bis Playoff-Halbfinal) einen weiteren Schritt zu machen, können sich die Emmentalerinnen in der kommenden Saison gut weiterentwickeln. Durch die wenigen Abgänge sollte eine weitere gute Saison absolut möglich sein. TIPP: VIERTELFINAL

Still und heimlich haben sich die Emmentalerinnen im Windschatten von Piranha Chur und Dietlikon an die Spitze gekämpft. Die eigenen Spielerinnen konnten gehalten werden, von aussen kam nicht viel dazu. Diese «Betriebsblindheit» wird durch die Verpflichtung von HansRudolf Zysset und Christine Zimmermann kompensiert. Spichigers Abgang wird schmerzen und beide Torhüterinnen sind noch sehr jung. Rang 2 und der Einzug in den Superfinal sind realistisch.

UHV SKORPION EMMENTAL ZOLLBRÜCK Vereinsadresse: Postfach 122, 3534 Signau Website: www.skorpion-emmental.ch Gründungsjahr: 2003 Präsident: Bruno Kohler Sportchef: Bruno Kohler Anzahl Teams: 6 Grösste Erfolge: 2015/16: PlayoffHalbfinal und 2. Rang Quali 2016; Schweizer Meister U21A 2012, 2014, 2015 Heimarena: Ballsporthalle Zollbrück Hauptsponsor(en): Bäckerforum Aeschlimann, Schnitzelhouse Restaurant Brünnli, Sumiswalder Krankenkasse

Sonia Brechbühl

Corina Grundbacher

Am längsten im Verein: Lisa Liechti, Livia Badertscher

Beste Bullyspielerin: Daniela und Karin Beer

Hat grössten Fanclub: Nadia Reinhard Am fleissigsten im Kraftraum: Corinne Buri Härtester Schuss: Karin Stettler

Grösster Hitzkopf: Nadine Krähenbühl Grösste Teamkassensponsorin: Lena Baumgartner Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Flavia Schüpbach


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FACTS & FIGURES HEADCOACH: Malecek Radomir (CZE) BETREUERSTAB: Cattaneo Sarah (Assistenztrainerin)

Hinten (v.l.n.r.): Laura Quattrini, Nicole Baumgartner, Corinne Häubi, Laura Marendaz, Murielle Lüscher, Jasmin Weber, Jasmin Krähenbühl. Mitte (v.l.n.r.): Sarah Cattaneo (Assistentin), Simone Wyss, Lea Hanimann, Melanie Kobel, Sandra Wyss, Marlene Haldimann, Radomir Malecek (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Romina Rudin, Lena Cina, Tina Leuenberger, Nadia Cattaneo, Nicole Stalder, Brigitte Mischler, Evelina Garbare.

Wizards Bern Burgdorf: Mehr als ein Geheimtipp  CHEFSACHE  Trainer Radomir Malecek sitzt fest im Sattel. Er war sich letzte Saison auch nicht zu schade, die «Ostblock-Fraktion» zu Beginn der Partien auf die Bank zu setzen, wenn ihm die Trainingsleistungen nicht passten. Mit Assistentin Sarah Cattaneo und Sportchef Martin Läng hat sich Malecek ein breites Kader erarbeitet, mit dem nun die Erfolge eingefahren werden sollen.  KOMMEN UND GEHEN  Caroline Schürch ist neben Nathalie Spichiger der Königstransfer der Liga. Über Jahre baggerten praktisch alle NLA-Teams an der torgefährlichen Fribourgerin, die nun den Absprung aus der Wohlfühloase Giffers gewagt hat. Steuert Schürch ähnlich viele Punkte wie letztes Jahr (46) bei, müssen die Playoff-Halbfinals für die Wizards

NLA

nicht mehr Endstation sein. Für Ela Piotrowska wäre nur noch Platz in der dritten Linie gewesen, die Polin zog es daher vor, ihre vermutlich letzte Saison in der NLB zu bestreiten. Schmerzhaft ist vor allem der Abgang von Torhüterin Kristyna Hornakova, die sich gemäss Sportchef Läng schlicht zu lange nicht zum Bleiben entscheiden konnte.  KNACKPUNKT  An die Spitze kommen ist das eine, dann tatsächlich um Titel zu kämpfen das andere. Dass die Wizards dies können, müssen – oder dürfen – sie diese Saison zeigen. Mit zwei jungen Torhüterinnen anstelle der erfahrenen Hornakova und der bis November noch verletzten Nati-Verteidigerin Corinne Häubi (Knieoperation im Sommer) sind noch Baustellen vorhanden.

TOR 28 Leuenberger Tina 81 Stalder Nicole

CM GEB.  163 26.04.1995 164 07.04.1995

VERTEIDIGUNG  6 Lüscher Murielle 14 Haldimann Marlene 16 Krähenbühl Jasmin 21 Häubi Corinne 24 Cina Lena 27 Kobel Melanie 33 Wyss Sandra 59 Garbare Evelina (LAT) 93 Rudin Romina

175 162 167 172 168 170 163 170 166

16.03.1991 16.02.1995 06.10.1997 07.09.1991 04.01.1992 19.04.1994 11.06.1996 16.04.1990 29.05.1993

ANGRIFF  4 Hintermann Mirjam 8 Mischler Brigitte 9 Dierks Annika 10 Wyss Simone 11 Weber Jasmin 15 Baumgartner Nicole 17 Marendaz Laura 18 Hanimann Lea 22 Cattaneo Nadia 23 Quattrini Laura 71 Schürch Caroline

167 163 168 160 163 174 171 169 172 169 176

15.10.1990 03.05.1992 09.07.1997 01.07.1991 13.12.1991 31.08.1994 23.02.1993 18.12.1996 08.04.1989 15.01.1997 03.09.1987

ZUZÜGE: Schürch Caroline (Aergera Giffers), Stalder Nicole (Lejon Zäziwil), Lüscher Murielle (Innebandy Zürich 11), Kobel Melanie, Quattrini Laura, Wyss Sandra (alle Nachwuchs) ABGÄNGE: Durikova Alzbeta, Klapitova Katarina (Vitkovice, CZE), Piotrowska Elzbieta (BEO), Hornakova Kristyna (Panthers Praha, CZE)

Caroline Schürch (l.).

ROLF KERN REGULA LIECHTI Nationaltrainer Frauen Redaktorin Ladystrike Die Wizards Bern Burgdorf waren meiner Meinung nach in der letzten Saison die taktisch am besten eingestellte Mannschaft der NLA. Die Bernerinnen forderten dem Favoriten Dietlikon im Halbfinal wirklich alles ab. Bleiben die Wizards ihrem eingeschlagenen Weg treu, haben sie das Potenzial dazu, das Überraschungsteam der Saison 2016/2017 zu werden. TIPP: HALBFINAL

Als wir «Experten» die Wizards im Vorfeld abschrieben, bewiesen uns die Emmentalerinnen das Gegenteil. Sobald wir positiv berichteten, kam der Einbruch. Da wir nicht die Schuld am Abschneiden tragen wollen, sagen wir einen Mittelfeldplatz voraus. In Burgdorf ist in diesem Jahr alles möglich. Tendenziell sieht das Kader, trotz des Zuzugs von Caroline Schürch, etwas schwächer aus. Am Czech Open konnte aber der Erfolg vom letzten Jahr wiederholt werden.

WIZARDS BERN BURGDORF

Laura Quattrini

Vereinsadresse: Postfach 1069, 3401 Burgdorf Website: www.wizards-bebu.ch Gründungsjahr: 2013 Co-Präsidium: Karin Quattrini, Martin Läng Sportchef: Martin Läng Anzahl Teams: 5 Grösste Erfolge: Cupfinal 2006, 2007 Heimarena: Neue Schützematt Burgdorf Hauptsponsor(en): Garage Witschi AG, Burgdorf

Murielle Lüscher

Am längsten im Verein: Lena Cina Hat grössten Fanclub: Simone Wyss Am fleissigsten im Kraftraum: Brigitte Mischler Härtester Schuss: Evelyna Garbare

Beste Bullyspielerin: Lena Cina Grösster Hitzkopf: Wer löst Ela Piotrowska ab? Grösste Teamkassensponsorin: Jasmin Weber Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Nadia Cattaneo


40

FRAUEN NLA

RED ANTS RYCHENBERG UND ZUG UNITED

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Coray Felix BETREUERSTAB: Gafner Daniel (Assistenztrainer), Tomatis Laura (Goalietrainerin), Fonti Marco (Konditionstrainer), Chalverat Aline (Teambetreuterin), Tanner Caroline, Karrer Samuel (Physio), Tschümperlin Irène (Sportchefin)

Hinten (v.l.n.r.): Laura Tomatis (Goalietrainerin), Julia dos Santos, Sabrina Bösch, Nicole Mattle, Jael Koller, Anna Huovinen, Daniel Gafner (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Aline Chalverat (Teambetreuerin), Marco Fonti (Konditionstrainer), Ellenor Bengtsson, Fabienne Riner, Johanna Dahlin, Selina Tanner, Felix Coray (Headcoach), Caroline Tanner (Physio), Irène Tschümperlin (Sportchefin). Vorne (v.l.n.r.): Pierina Beroggi, Michaela Mlejnkova, Margrit Scheidegger, Martina Fauser, Céline Chalverat, Katja Timmel, Nicole Heer.

Red Ants Rychenberg: Der Geist von einst  CHEFSACHE  Nachdem in den letzten Jahren die Übungsleiter gerne oft hinterfragt wurden, soll es nun plötzlich wieder ruhig sein, wenn der Trainer spricht – Figi Coray ist zurück. Als er mit den Red Ants 1998 erstmals Meister wurde, war Stürmerin Nicole Mattle noch nicht einmal geboren. Der 54-Jährige hat dem Team erst einmal mehrere Wochen Physistraining verordnet. Mit dem vereins­ treuen Assistenten Daniel Gafner und Torhütertrainerin Laura Tomatis versucht Coray, die Red Ants wieder nach vorne zu bringen.  KOMMEN UND GEHEN  In den letzten zwei Saisons stand jeweils rund ein Dutzend Neue auf der Matte. Diesmal war es im Sommer an der Transferfront verdächtig ruhig. Zu ruhig? Ersatz für Silvana Nötzlis 35 Skorerpunkte

NLA

wurde nicht gefunden, die Schwedin Ellenor Bengtsson scheint eine verlässliche Defensivstürmerin zu sein, aber keine Skorerin. Zudem ist die Verteidigung nach den Abgängen von Janine Wüthrich und Tanja Bühler (kommt im Dezember aus Malmö zurück) sehr dünn besetzt.  KNACKPUNKT  23 Feldspielerinnen standen letzte Saison im Kader, nun geht es in die andere Richtung. In Testspielen im August wurden aufgrund von mehreren Verletzungen sogar Julia Suter und Claudia Kunz als Ergänzungsspielerinnen eingesetzt – die nichts von einem echten Comeback wissen wollen. Wird im Dezember personell noch nachgelegt? Wenn nicht, droht erneut das Aus im Playoff-Viertelfinal.

TOR 29 Beroggi Pierina 71 Heer Nicole 92 Fauser Martina

CM GEB.  168 21.06.1990 170 24.02.1996 164 08.10.1992

VERTEIDIGUNG  17 Koller Jael 19 Bühler Tanja 21 dos Santos Julia 23 Tanner Selina 33 Timmel Katja (GER)

158 168 163 168 165

ANGRIFF  6 Chalverat Céline 11 Bengtsson Wester Ellenor (SWE) 12 Scheidegger Margrit 15 Mattle Nicole 18 Legowska Natalia (POL) 20 Frick Alexandra 22 Dahlin Johanna (SWE) 26 Huovinen Anna 28 Riner Fabienne 66 Mlejnkova Michaela (CZE) 93 Bösch Sabrina

01.07.1989 26.04.1992 01.07.1996 13.02.1997 04.05.1985

168 03.01.1990 168 168 163 168 159 175 165 172 163 164

01.03.1996 02.01.1990 29.06.1998 24.09.1990 17.03.1990 03.03.1988 10.12.1995 30.08.1991 22.09.1995 13.01.1993

ZUZÜGE: Bengtsson Wester Ellenor (Malmö, SWE), dos Santos Julia (Nachwuchs) ABGÄNGE: Eriksson Frida (Rönnby, SWE), Leone Patrizia, Obrist Lorena (Frauenfeld), Johansson Amanda, Nötzli Silvana, Wüthrich Janine (alle Rücktritt)

Figi Coray, Daniel Gafner und Laura Tomatis (v.l.).

ROLF KERN REGULA LIECHTI Nationaltrainer Frauen Redaktorin Ladystrike Felix Corays Aufgabe ist es, das Team von Red Ants Rychenberg so zu formen, dass es zu den Stärken vergangener Tage zurückfindet. Falls sich das ziemlich schmale Kader als Vorteil erweist, da individueller gearbeitet werden kann und die Verletzungshexe nicht zuschlägt, ist eine bessere Rangierung als in der letzten Saison durchaus möglich. TIPP: HALBFINAL

Wie stark sind die Red Ants in diesem Jahr? Und wer sind diese Red Ants überhaupt? Dass Felix Coray zu den Winterthurerinnen zurückkehrt, das ist klar. Silvana Nötzli hat ihren Rücktritt selber gemeldet. Und der Zuzug der Schwedin Ellenor Bengtsson-Wester ist auch bekannt. Sonst herrscht in Winterthur Funkstille. Wird an einem Geheimplan gearbeitet? Und wie viel modernes Unihockey steckt in Coray? Viele Fragen, wenig Antworten.

RED ANTS RYCHENBERG WINTERTHUR Vereinsadresse: Gärtnerstrasse 18, 8400 Winterthur Website: www.redants.ch Gründungsjahr: 2000 Präsidentin: Sandra Lienhart Sportchefin: Irène Tschümperlin Anzahl Teams: 11 Grösste Erfolge: Europa-Cup Gold 2005, 6 x Europacup Silber, 18x Meister, 11 x Cupsieger Heimarena: Oberseen Hauptsponsor(en): Taurus Sports, Radio und Tele Top, Digicomp, wintifit, Bank Coop

Ellenor Bengtsson Am längsten im Verein: Margrit Scheidegger Hat grössten Fanclub: Johanna Dahlin Am fleissigsten im Kraftraum: Céline Chalverat Härtester Schuss: Johanna Dahlin Beste Bullyspielerin: Alexandra Frick

Julia dos Santos

Grösster Hitzkopf: Alexandra Frick Grösste Teamkassensponsorin: Selina Tanner Verbringen am meisten Zeit vor dem Spiegel: Tanja Bühler und Nicole Mattle


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41

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Strömberg Mika (FIN) BETREUERSTAB: Bucheli Patrick, Margraf Sandro (Assistenztrainer)

Hinten (v.l.n.r.): Sandro Margraf (Assistent), Jennifer Felder, Annique Meyer, Sara Rogenmoser, Celine Müller, Frida Eriksson, Kassandra Luck. Mitte (v.l.n.r.): Mika Strömberg (Headcoach), Noemi Kistler, Tina Lauener, Nicole Huber, Sabrina Ott, Gisela Schibli, Sarah Piispa, Patrick Bucheli (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Luzia Kessler, Ronja Bichsel, Olivia Herzog, Franziska Kuhlmann, Nicole Aegerter, Martina Gasner, Natascia Hagg, Stefanie Burkhardt, Kristiina Järvinen.

Zug United: Im schmalen Mittelfeld der Liga  CHEFSACHE  Die erste Saison in der Schweiz nutzte Mika Strömberg, um Land und Leute kennenzulernen. Als Profitrainer vermochte er Zug United zu stabilisieren, nachdem das Team vor seiner Ankunft in den Playouts gegen die Floorball Riders noch um den Ligaerhalt kämpfen musste. Mittlerweile geht der Finne einem Teilzeitjob nach, der sportliche Aufwärtstrend soll aber anhalten. Diesmal muss Strömberg nur zehn neue Spielerinnen kennenlernen.  KOMMEN UND GEHEN  Die Au-Pair-Finninnen bleiben in der Regel nur ein Jahr. So müssen auch dieses Jahr mit Emmi Niemelä (30 Skorerpunkte) und Ella Holmberg (20 Punkte) erst einmal die besten Skorerinnen ersetzt werden. Fünf Finninnen verliessen die Zent-

NLA

ralschweiz insgesamt, gekommen sind mit Kristiina Järvinen und Sara Piispa zwei neue, dazu mit Frida Eriksson eine Schwedin. Ob die neuen einschlagen? Sportchef Dominik Rickenbacher ist davon überzeugt, dass man in Zug viel Freude an den neuen Söldnerinnen haben wird. Ergänzt wurde das Kader mit fünf Zugerland-Juniorinnen.  KNACKPUNKT  Dass Zug an einem guten Tag einiges erreichen kann, bewies der Sieg gegen Piranha in den Playoffs der letzten Saison. Das Zauberwort heisst aber Konstanz. Noch wichtiger als die Leistungen der Ausländerinnen ist daher ein Stamm an dauerhaften Leistungsträgerinnen mit Schweizer Pass. Priska von Rickenbach, Helen Bircher, Mirta Limacher und Regula Arnold lassen grüssen.

TOR 77 Müller Micheline 92 Aegerter Nicole

CM GEB.  166 11.03.1997 164 20.07.1992

VERTEIDIGUNG  10 Järvinen Kristiina (FIN) 12 Müller Céline 19 Rogenmoser Sara 20 Mäkelä Marjut (FIN) 21 Reinstadler Sandra (ITA) 22 Eriksson Frida (SWE) 25 Gasner Martina 28 Kessler Luzia 41 Fäs Eliane 48 Kistler Noemi

159 175 169 177 159 160 165 178 159 164

06.10.1995 30.05.1995 20.09.1996 02.08.1987 30.01.1988 06.11.1994 09.04.1990 20.02.1999 19.08.1997 17.02.2000

ANGRIFF  3 Kuhlmann Franziska (GER) 6 Felder Jennifer 8 Ott Sabrina 13 Hagg Natascia 14 Burkhardt Stefanie 15 Huber Nicole 17 Luck Kassandra 18 Piispa Sara (FIN) 23 Schibli Gisela 24 Meyer Annique 33 Bichsel Ronja 42 Lauener Tina 4 4 Herzog Olivia

169 167 168 163 163 160 166 166 163 168 176 161 158

02.02.1987 19.05.1994 08.02.1997 22.10.1992 14.02.1999 30.05.1993 19.09.1993 30.03.1996 25.06.1994 25.05.1999 19.09.2000 26.04.2000 29.12.1999

ZUZÜGE: Eriksson Frida (Uppsala, SWE), Felder Jennifer (Endre, SWE), Järvinen Kristiina (SB Pro, FIN), Piispa Sara (SB Pro, FIN), Huber Nicole (Hot Chilis), Bichsel Ronja, Fäs Eliane, Herzog Olivia, Kistler Noemi, Lauener Tina (alle UHC Zugerland U21) ABGÄNGE: Holmberg Ella, Nieminen Krista, Oksman Mira (alle PSS Porvoo, FIN), Niemelä Emmi (Rankat Ankat, FIN), Vroege Willemijn (Sonics Amersfort, NLD), Haakana Hilma (Finnland)

Frida Eriksson

ROLF KERN ANDREA SCHMUTZ Nationaltrainer Frauen Redaktorin Ladystrike Die Integration von drei neuen Ausländerinnen sowie das Heranführen der Nachwuchstalente an die NLA wird vermutlich die Hauptaufgabe dieses Jahres für Mika Strömberg sein. Mir ist zu Ohren gekommen, dass Zug United diesen Sommer viel ins physische Training investiert hat. Zahlen sich die vielen schweisstreibenden Einheiten gegenüber technisch gleich starken Teams auch aus? TIPP: VIERTELFINAL

EASY – das ist wohl das Lieblingswort von Mika Strömberg, dem finnischen Trainer von Zug United. Easy lässt sich mit einfach und mühelos, aber auch mit unbefangen und lässig übersetzen. Zug traut niemand so recht etwas zu und dies werden die UnitedFrauen ausnutzen. Finnen-Power, gemischt mit eigenen Nachwuchskräften und routinierten Spielerinnen – dieses Konzept könnte in diesem Jahr voll aufgehen. Und wenn nicht, easy.

ZUG UNITED Vereinsadresse: Buonaserstrasse 32, 6343 Rotkreuz Website: www.zugunited.ch Gründungsjahr: 2005 Präsident: Patrick Trachsel Sportchef: Dominik Rickenbacher Anzahl Teams: 7 Grösste Erfolge: Cupsieg 2003, 2007, 2014, Aufstieg NLA 2011 Heimarena: Stadhalle Zug Hauptsponsor(en): Zuger Kantonal­ bank, Badewelten Bachmann

Sara Piispa Am längsten im Verein: Kassandra Luck, Natascia Hagg Hat grössten Fanclub: Luzia Kessler Am fleissigsten im Kraftraum: Marjut Mäkelä Härtester Schuss: Martina Gasner

Kristiina Järvinen Beste Bullyspielerin: Franziska Kuhlmann Grösster Hitzkopf: Gisela Schibli Grösste Teamkassensponsorin: Mika Strömberg Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Ronja Bichsel


42

FRAUEN NLA

AERGERA GIFFERS UND RED LIONS FRAUENFELD

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Jungo Jan BETREUERSTAB: Köstinger Thomas, Aplanalp Benjamin (Assistenztrainer), Burkhalter Mike (Techniktrainer), Streit Daniel (Goalietrainer), Cuennet Yvan (Konditionstrainer)

Hinten (v.l.n.r.): Jan Jungo (Headcoach), Benjamin Abplanalp (Assistent), Laura Kuulla, Nadine Dietrich, Fabienne Weibel, Adrienne Wieland, Martina Buri, Livia Gross, Eliane Ganz, Isabelle Wyder, Thomas Köstinger (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Angela Kohler, Valentina Dazio, Miia Saari , Christelle Wohlhauser, Patricia Roux, Lea Bertolotti, Lara Rumo, Maria Ruffieux, Christel Köstinger.

Aergera Giffers: Das Jahr 1 nach Schürch  CHEFSACHE  Jan Jungo ist der dienstälteste Nationalliga-Trainer. Das «verflixte siebte Jahr» überstand er mit seinem Team in den Playouts gegen den späteren Absteiger BEO. In der achten Saison als Chef an der Bande wird die Aufgabe nun insofern leichter, als es keinen Absteiger gibt. Jungo kann sich also voll auf die Entwicklung des Teams konzentrieren – und sich bereits Gedanken bezüglich der Saison 2017/18 machen.  KOMMEN UND GEHEN  Caroline Schürch ist nicht mehr da. Alarm! Die offensive Lebensversicherung, in den letzten Jahren oft an rund der Hälfte der Treffer des Teams beteiligt, ist nicht zu ersetzen. Steine wurden Schürch beim Transfer keine in den Weg gelegt – die Dankbarkeit für die erfolgreichen

NLA

Jahre und das lange Bleiben war spürbar. Auch Carmen Babst ist weg. Neu im Team sind mit Laura Kullaa und Miia Saari zwei Finninnen, die schon bei Liga-Absteiger BEO keine Stricke zerrissen haben. Es wird eine schwierige Saison.  KNACKPUNKT  Unabhängig von der aktuellen Saison: Wie sieht die mittelfristige Zukunft des Teams aus? Fünf Spielerinnen sind über 30, weitere fünf sind auch bald so weit. War der fünfte Rang in der vorletzten Saison das Maximum, das der Verein herausholen konnte, der Höhepunkt einer schönen Reise? Die Zeichen stehen auf Abschied aus der NLA, wenn die Liga-Aufstockung vollzogen ist und einige langjährigen Stammkräfte den Stock an den Nagel hängen werden.

TOR 28 Roux Patricia 89 Etter Fabienne 93 Vonlanthen Stefanie

CM GEB.  170 18.09.1981 165 17.04.1989 170 29.12.1997

VERTEIDIGUNG  3 Wyder Isabelle 5 Kalbermatter Jacqueline 21 Stump Melanie 23 Weibel Fabienne 26 Kohler Angela 27 Wieland Adrienne 35 Gross Livia 4 4 Dietrich Nadine 87 Bertolotti Lea

163 173 165 169 154 179 170 175 157

26.12.1984 03.10.1985 02.01.1988 19.02.1990 27.01.1997 13.03.1992 12.02.1995 16.01.1987 25.11.1987

ANGRIFF  7 Saari Miia (FIN) 8 Kullaa Laura (FIN) 9 Ganz Eliane 12 Rumo Lara 13 Wohlhauser Christelle 16 Ruffieux Maria 18 Buri Martina 19 Gnaegi Sophie 31 Dazio Valentia 86 Köstinger Christel

161 170 167 162 168 162 170 175 162 165

13.03.1989 27.10.1981 17.05.1994 12.06.1999 03.05.1991 05.11.1987 19.06.1985 19.04.1993 16.09.1990 01.05.1992

ZUZÜGE: Ganz Eliane (Gürbental RK Belp), Kullaa Laura, Saari Miia, Stump Melanie (alle BEO), Rumo Lara, Gross Livia (beide Nachwuchs) ABGÄNGE: Schürch Caroline (Wizards), Babst Carmen (Rücktritt), Hirschi Cindy-Jane, Feller Martina, Beck Thea (alle Rücktritt)

Jan Jungo will sich mit seinem Team in dieser Saison nicht ausruhen.

ROLF KERN ANDREA SCHMUTZ Nationaltrainer Frauen Redaktorin Ladystrike Ein Abgang wie derjenige von Topskorerin Caroline Schürch ist sicherlich schwierig zu kompensieren. Trotzdem kann man immer wieder sehr gut beobachten, wie dann andere Spielerinnen in die Bresche springen und die entstandenen Lücken schliessen können. Dies kann für die Weiterentwicklung von Aergera Giffers sogar sehr zentral sein. TIPP: VIERTELFINAL

Giffers hat einen klaren Standortnachteil. Im Osten grasen die Berner NL-Vereine alles ab und aus dem Westen kommen keine Nachwuchskräfte. Die eigene Juniorinnenabteilung produziert zwar immer wieder gute Spielerinnen, aber insgesamt zu wenige. Jetzt geht auch noch Caroline Schürch zu den Wizards und Carmen Bapst tritt zum zweiten Mal zurück. Der Ersatz kommt vom Absteiger BEO oder aus der 1. Liga. Es wird schwierig für Giffers.

UH AERGERA GIFFERS Vereinsadresse: Postfach 27, 1735 Giffers Website: www.uhaergera.ch Gründungsjahr: 1981 Präsident: Daniel Jungo (Vize) Sportchef: Sascha Kolly Anzahl Teams: 9 Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2014 Heimarena: Sporthalle Giffers Tentlingen

Christelle Wohlhauser Am längsten im Verein: Nadine Dietrich Hat grössten Fanclub: Adrienne Wieland Am fleissigsten im Kraftraum: Christel Köstinger Härtester Schuss: Martina Buri

Patricia Roux

Beste Bullyspielerin: Maria Ruffieux Grösster Hitzkopf: Thomas Köstinger Grösste Teamkassensponsorin: Fabienne Etter Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Christelle Wohlhauser


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43

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Van Rooden Mark BETREUERSTAB:; Bernstein Oliver (Assistenztrainer), Gutzwiller Felix (Konditionstrainer), Scheuchzer Patrick (Athletiktrainer), Böckli Stefanie (Physio)

Hinten (v.l.n.r.): Anina Beck, Felix Gutzwiller (Konditionstrainer), Liana Messere, Carola Kuhn, Sarah Schwab, Gioia Niessner, Diana Füllemann (Sportchefin), Eliane Horat. Mitte (v.l.n.r.): Jancis Evans, Sandra Mischler, Mark van Rooden (Headcoach), Nicole Fässler, Marianne Gämperli, Oliver Bernstein (Assistent), Irene Räss, Sabrina Fässler. Vorne (v.l.n.r.): Alexandra Böhringer, Manja Beckmann, Viviane Lenz, Fadrina Putzi, Jana Schenk, Svenja Zell, Milena Mahler, Lea Hofmann, Nicole Braunschweiler.

Red Lions Frauenfeld: Willkommen in der NLA  CHEFSACHE  Mark van Rooden ist zurück in der höchsten Liga. Beim Weltmeistertitel 2005 war er Figi Corays Assistent, mit den Red Ants wurde er als Chef im gleichen Jahr Europacup-Sieger und mehrfach Meister. Auch mit Piranha Chur feierte er den Meistertitel, ehe im Januar 2012 gehen musste. Nun konnte er im Frühling erstmals einen Aufstieg feiern.  KOMMEN UND GEHEN  Mit Carole Breu zog eine routinierte Teamstütze nach Chur, Urgestein Bernadette Hasler lässt die Karriere in Appenzell ausklingen. Carola Kuhn fällt bis Ende Jahr nach einem Kreuzbandriss noch aus. Die Zuzüge folgen dem Konzept der letzten Jahre – Patrizia Leone schaffte bei den Red Ants den Durchbruch nicht, Seraphine

NLA

Geiser vermochte sich bei Dietlikon nicht durchzusetzen. Beide treffen im Thurgau auf diverse alte Kolleginnen aus ihren ehemaligen Vereinen – acht Spielerinnen haben eine Vergangenheit bei den Zürcher Vereinen – wie auch Sportchefin Diana Füllemann.  KNACKPUNKT  Eine Saison ohne Absteiger ist ein guter Moment für die Ankunft in der NLA. Dennoch wird Frauenfeld gut daran tun, sofort Fuss zu fassen und weiter eine Vorwärtsstrategie zu fahren, damit die Eigen­ gewächse wie die U19-Internationale Milena Mahler dem Verein erhalten bleiben. Dann kann im Thurgau auf Dauer ein NLA-Platz entstehen – ein Platz, den die Männer im nur wenige Kilometer entfernten Weinfelden schon lange gerne hätten.

TOR 91 Zell Svenja (GER) 99 Putzi Fadrina

CM GEB.  182 27.11.1991 165 30.05.1991

VERTEIDIGUNG  3 Mahler Milena 4 Böhringer Alexandra 11 Geiser Seraphine 17 Mischler Sandra 77 Beckmann Manja (GER) 90 Ressnig Andrea 92 Evans Jancis

162 164 170 173 168 174 168

04.11.1997 26.11.1987 28.10.1995 18.11.1990 02.08.1995 08.04.1989 09.02.1989

ANGRIFF  5 Hofmann Lea 6 Niessner Gioia 7 Fässler Sabrina 12 Schwab Sarah 14 Fässler Nicole 18 Leone Patrizia 20 Kuhn Carola 21 Gämperli Marianne 23 Räss Irene 24 Messere Liana 27 Braunschweiler Nicole 55 Horat Eliane

160 168 172 172 173 165 175 180 176 165 164 170

19.03.1998 20.11.1995 23.11.1989 31.12.1993 02.10.1995 08.01.1996 24.11.1999 05.08.1991 30.11.1989 31.07.1989 27.06.1985 24.04.1993

ZUZÜGE: Beckmann Manja (Floor Fighters Chemnitz, GER), Leone Patrizia (Red Ants), Geiser Seraphine (Dietlikon), Niessner Gioia (Hot Chilis), Hofmann Lea, Kuhn Carola (beide Nachwuchs) ABGÄNGE: Diethelm Michele (Wil), Böckli Nicole (Red Ants, 2.Liga), Hasler Bernadette (Appenzell), Mähler Caroline (Örnsköldsvik, SWE), Breu Carole (Piranha)

Wie lange wirkt die Aufstiegs-Euphorie?

ROLF KERN REGULA LIECHTI Nationaltrainer Frauen Redaktorin Ladystrike Vertraut man den bisherigen Testspiel-Resultaten, wird es eine schwierige Saison für die Red Lions. Die Thurgauerinnen werden bei ihrer NLA-Premiere sicherlich einiges an Lehrgeld bezahlen müssen. Die gewonnenen Erfahrungen der kommenden Saison können sich aber nach der Aufstockung der NLA in der Saison 2017/2018 als Vorteil gegenüber anderen Teams erweisen, die diese dann erst noch machen müssen. TIPP: VIERTELFINAL

Die Red Lions haben die perfekte Saison für den Aufstieg ausgewählt. Da es keinen Absteiger gibt, ist der Ligaerhalt bereits jetzt gesichert. Für die jungen Thurgauer Talente gibt es also viel Zeit, sich an das Niveau in der NLA zu gewöhnen. Gelingt dies, dann könnte in der Ostschweiz eine neue Macht heranwachsen. In dieser Saison wird es ab und zu Achtungserfolge geben, grosse Stricke können aber noch nicht zerrissen werden.

UH RED LIONS FRAUENFELD Vereinsadresse: Mühlewiesenweg 7A, 8500 Frauenfeld Website: www.redlions-frauenfeld.ch Gründungsjahr: 2005 Präsidentin: Esther Meier-Gräub Sportchefin: Diana Füllemann Anzahl Teams: 17 Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2016 Heimarena: Kantihalle Frauenfeld Hauptsponsor(en): Die Mobiliar, Opel Aigner, Zehnder comfosystems, Schützengarten

Am längsten im Verein: Nicole Braunschweiler

Beste Bullyspielerin: Marianne Gämperli

Hat grössten Fanclub: Andrea Ressnig

Grösster Hitzkopf: Eliane Horat

Am fleissigsten im Kraftraum: Irene Räss

Grösste Teamkassensponsorin: Eliane Horat

Härtester Schuss: Marianne Gämperli

Verbringt am meisten Zeit vor dem Spiegel: Sarah Schwab


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MÄNNER NLB

SAISONVORSCHAU

Thurgaus Finne Mikko Jolma scheitert an Zugs schwedischem Torhüter Petter Nilsson. Eine spektakuläre Szene aus dem Czech-Open-Final.

Die Vollgas-Liga

Zwei aufstiegshungrige Favoriten, zwei Neulinge und wie immer jede Menge Ungewissheit. Die NLB ist eine spannende Wundertüte. TEXT: ETIENNE GÜNGERICH, DAMIAN KELLER    FOTOS: UNIHOCKEY.CH

Z

ug United holte letzte Saison in der Qualifikation den NLB-Meistertitel und 31 Punkte mehr als Davos-Klosters – um im Viertelfinal mit 0:3 gegen die Bündner auszuscheiden. Diese waren überhaupt nur aufgrund der im Vergleich zu Zürisee um zwei Treffer besseren Tordifferenz in die Playoffs gerutscht. Das unglückliche Zürisee wurde anschliessend in den Playouts in die 1. Liga durchgereicht und durch Basel Regio ersetzt. Kurz: Prognosen in der NLB sind immer schwierig. Wir versuchen es trotzdem. HOFFEN AUF SCHNELLSTARTS Als Favoriten werden auch in der Saison 2016/17 Floorball Thurgau und Zug United ins Rennen starten. Beide langten ein weiteres Mal kräftig auf dem Transfermarkt zu und haben je zwei Schweden und Finnen unter Vertrag. Für Aufsehen sorgten insbesondere die Transfers von Billy Nilsson (Zug) und Mikael Lax (Thurgau). Beide Aufstiegsaspiranten stellten schon am Czech Open ihre Ambitionen unter Beweis und standen sich im Final der zweithöchsten Kategorie gegenüber – mit dem besseren Ende für die Thurgauer. Die beiden Aufsteiger Basel Regio und Verbano Gordola werden diese Spitzenteams

aber mit Wiler bestreiten. Ein erstes Ausrufezeichen setzten die Basler bereits mit dem Gewinn des Mittelland-Cups Ende August.

Dominik Rhiner (Mittelland) vs. Patrick Mendelin. wohl nur von hinten sehen. Dennoch werden auch sie von Beginn weg Vollgas geben. «Für uns ist es wichtig, den Schwung des Aufstiegs mitzunehmen und sofort zu punkten», sagt Verbano-Coach Gian Luca Prato, der sich bereits auf das Tessiner Derby in der Startrunde freut. «Eine bessere Promotion für Unihockey im Tessin gibt es nicht – das wird eine hitzige Schlacht», sagt Prato lachend. Erstmals ist die italienische Schweiz mit zwei Teams in der NLB vertreten. Auch Basel Regio wird von Anfang an um jeden Punkt kämpfen, solange noch auf die Dienste von Patrick Mendelin gezählt werden kann. Dieser wird im Herbst mit einer Doppellizenz für die Basler auflaufen, die Playoffs

KUGELBLITZ IM TESSIN Als erster Verfolger des Spitzenduos ist Ad Astra Sarnen zu sehen. Die Obwaldner konnten ihr Team zusammenhalten und wollen an die letzte Saison anknüpfen, als sie gegen Thun am Aufstieg schnupperten. Und wenn Unihockey Mittelland sein grosses Potential einmal konstant abrufen kann, ist auch den Oltnern eine Spitzenklassierung zuzutrauen. Der letztjährige Aufsteiger Schüpbach hat bewiesen, dass er auch eine Liga höher mithalten kann und dürfte wie Sarganserland auf einem sicheren Playoffrang landen. DavosKlosters ist wie immer schwierig einzuschätzen, während March-Höfe Altendorf mit wenig Vorschusslorbeeren an den Start geht. Auch ULA wird es schwer haben, die Enttäuschung der letzten Saison vergessen zu machen. Bleibt Ticino, das endlich die Playoffs erreichen will. Mit «Kugelblitz» Micke Karlsson vom schwedischen Vizemeister Linköping wurde eine echte Attraktion für die Liga verpflichtet. Das grosse Problem der letzten Saison waren aber die 184 Gegentore.


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SAISONVORSCHAU

Ad Astra Sarnen: Die dritte Kraft Obwohl in der Qualifikation der zweite Platz gesichert wurde, rechneten wohl nur die wenigsten damit, dass Sarnen am Aufstieg schnuppern würde. Erst im sechsten Spiel der Auf-/Abstiegsplayoffserie gegen Thun musste sich das Team von Michal Rybka nach heroischem Kampf geschlagen geben und die Aufstiegsträume begraben. Ungelegen kam, dass Stammgoalie Mario Britschgi einen Arbeitsunfall hatte und während der Serie ausfiel. Die Obwaldner, deren grösste Stärke der Zusammenhalt ist (wobei Tatu Eronens Tore auch helfen), werden in diesem Jahr erneut versuchen, den Traum vom Aufstieg in die NLA zu realisieren. Das Team konnte zusammengehalten und mit dem Zuzug des schwedischen Offensivverteidigers Robin Markström von Grünenmatt sogar noch verstärkt werden. Sarnen schrammte gegen Thun am Aufstieg vorbei.

Floorball Thurgau: Es ist angerichtet FACTS & FIGURES HEADCOACH: Rybka Michal (CZE) BETREUERSTAB: Giesser Philippe (Assistenztrainer), Flüeler Hubi (Konditionstrainer), Bucheli Matthias (Goalietrainer), Amgarten Norbert (Physio), Reber Peter (Teammanager) TOR 1 Britschgi Mario 26 Amrein Pascal

KG/CM GEB.  82/193 12.09.1990 78/184 26.02.1994

VERTEIDIGUNG  9 Läubli Valerio 12 Kramelhofer Marcel (AUT) 14 Markström Robin (SWE) 24 Höltschi Jonas 27 Berchtold Roger 85 Vaicis Kristaps (LAT) ANGRIFF  7 Haas Benjamin 10 Amstutz Gianluca (ITA) 11 Suter Jürg 15 Abegg Markus 17 Ming Christoph 19 von Wyl Jonas 21 von Rotz Björn 22 Schöni Roman 23 Eronen Tatu (FIN) 33 Schöni Marco 82 Kronenberg Andreas 88 von Wyl Basil 91 von Wyl Cornel

87/184 11.03.1989 85/185 29.09.1992 78/189 70/173 81/188 77/175

08.08.1990 15.12.1989 24.03.1989 20.04.1985

77/171 15.08.1987 78/178 75/181 76/177 65/178 86/186 75/174 88/189 85/190 84/180 69/177 75/183 82/184

24.04.1985 21.05.1988 13.12.1983 20.06.1986 15.11.1994 10.03.1990 27.07.1990 29.07.1986 12.07.1994 27.11.1990 02.04.1999 27.07.1997

ZUZÜGE: Suter Jürg (Einhorn Hünenberg), Vaicis Kristaps (Mittelland), Markström Robin (Grünenmatt) ABGÄNGE: Pulfer Nicolas (Zuger Highlands II), Wagner Manuel (Luzern), Beroggi Luca, Zurmühle Roman (Ad Astra Sarnen II), Kainulainen Janne (Rücktritt)

TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Basil von Wyl, Silvan Gnos, Alex Bitterli, Jürg Suter, Tatu Eronen, Andreas Kronenberg, Jonas Höltschi. Mitte (v.l.n.r.): Michal Rybka (Headcoach), Jonas von Wyl, Claudio Reber, Roger Berchtold, Robin Markström, Valerio Läubli, Marc Dubacher, Norbert Amgarten (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Markus Abegg, Gianluca Amstutz, Pascal Amrein, Roman Schöni, Mario Britschgi, Christoph Ming, Benjamin Haas.

AD ASTRA SARNEN Vereinsadresse: Industriestrasse 23 Website: www.adastra.ch Gründungsjahr: 1989 AD ASTRA SARNEN Präsident: Emmanuel Hofer Anzahl Teams: 13 Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2012 Heimarena: DFH Hauptsponsor(en): Obwaldner Kantonalbank (OKB)

Abräumer Mikael Lax, Wirbelwind Felix Strandljung und die Künstler Edvin Rönnblom und Mikko Jolma – das finnischschwedische Ausländerkleeblatt Thurgaus schreit nach Aufstieg. Als Sommerheld entpuppte sich aber ein anderer. WaSa-Rückkehrer Silas Lienert war am Czech Open Topskorer des Turniers. Mit Yannick Rubi und Luca Altwegg verfügt das Team über weitere gefährliche Skorer, die nun aber ohne den zurückgetretenen Assist-König Olli Oilinki auskommen müssen. Frage: Akzeptieren die NLB-Schiedsrichter Lax’ Körpereinsatz oder muss sich der bullige Finne seiner grössten Stärke berauben? Thurgau scheint bereit für die nächsten Aufstiegsplayoffs.

Mikael Lax ZUZÜGE: Lax Mikael, Jolma Mikko (Erä­ Viikingit, FIN), Rönnblom Edvin (RIG Umea, SWE), Lienert Silas (WaSa), Meier Alex (Rychenberg) ABGÄNGE: Oilinki Olli (FC Oberwinterthur), Bresciani Alessio (ZO Pumas), Sedin Simon (Örnsköldsvik, SWE), Hehli Fabian (Bronsch­ hofen), Wöcke Dominic (unbekannt) TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Everin Redzepagic (Assistent), Edvin Rönnblom, Fabio Meyer, Mikko Jolma, Silas Lienert, Michael Ausderau, Kai Guhl, Mikael Lax, Alex Meier, Simon Huber, Christoph Schmutz (Goalie­trainer). Mitte (v.l.n.r.): Fabian Peter (Assistent), Ilkka Lehtinen (Taktik-Coach), Joël Königshofer, Yannick Rubi, Simon Beerli, Luca Altwegg, Adrian Imlauer, Fabian Ulmann, Simon Schweizer, Ramon Stäheli, Daniel Costa (Headcoach), Silvan Frisch­knecht (Teamchef). Vorne (v.l.n.r.): Adrian Aerni, Cyrill Krucker, Nico Gröbli, Daniel Wattinger, Jan Schläfli, Yannik Altwegg, Claudio Thoma, Simon Wachter, Felix Strandljung, Adrian Scherrer, Sandro Schadegg.

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Costa Daniel (ITA) BETREUERSTAB: Frischknecht Silvan (Teamchef), Lehtinen Illka (Taktik-Coach), Redzepagic Everin, Peter Fabian (Assistenztrainer), Schmutz Christoph (Goalietrainer), Bötschi Beni (Sportchef) TOR 4 4 Altwegg Yannik 49 Thoma Claudio 99 Schläfli Jan VERTEIDIGUNG  4 Meyer Fabio 5 Strandljung Felix (SWE) 6 Ausderau Michael 12 Wachter Simon 18 Schweizer Simon 33 Lax Mikael (FIN) 36 Ulmann Fabian 58 Scherrer Adrian 91 Meier Alex ANGRIFF  7 Stäheli Ramon 8 Schadegg Sandro 10 Krucker Cyrill 11 Beerli Simon 13 Rönnblom Edvin (SWE) 17 Königshofer Joél 19 Rubi Yannick 20 Imlauer Adrian 21 Altwegg Luca 22 Aerni Adrian 23 Gröbli Nico 25 Jolma Mikko (FIN) 27 Wattinger Daniel 88 Lienert Silas

KG/CM GEB.  72/182 13.05.1995 112/200 14.06.1994 78/183 29.10.1993 81/181 15.01.1994 80/173 89/195 84/185 79/179 85/185 82/180 83/183 74/178

26.04.1993 04.07.1992 17.12.1994 21.02.1987 30.06.1988 16.04.1987 31.05.1986 02.08.1995

67/175 77/180 80/181 70/177

11.09.1992 24.02.1994 31.05.1995 01.05.1994

63/168 71/173 76/177 76/176 80/185 81/177 76/177 79/180 75/177 86/186

07.05.1997 21.02.1995 24.10.1995 09.06.1995 28.07.1993 05.03.1994 29.06.1994 03.02.1987 03.05.1993 10.09.1992

FLOORBALL THURGAU Vereinsadresse: Postfach 158, 8570 Weinfelden Website: www.floorball-thurgau.ch Gründungsjahr: 2001 Präsident: Markus Wiedmer Sportchef: Beni Bötschi Anzahl Teams: 18 AD ASTRA SARNEN Grösste Erfolge: Aufstiegsspiele NLA 2014, 2016, Cup 1/4-Final 2014 Heimarena: Paul Reinhart Halle, Weinfelden Hauptsponsor(en): Thurgauer Kantonalbank


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Iron Marmots Davos-Klosters: Die Unberechenbaren FACTS & FIGURES HEADCOACH: Vladar Martin (CZE) BETREUERSTAB: Mani Seraina TOR 37 Däscher Nino 41 Adank Nando 92 Horn Ronny (ITA)

Spielertrainer Martin Vladar.

Die grösste Überraschung in der abgelaufenen NLB-Saison besorgten die Iron Marmots aus Davos. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz noch gerade so in die Playoffs gerutscht, eliminierten die Bündner im Viertel­ final Qualifikationssieger Zug United glatt mit 3:0-Siegen. Im Halbfinal war dann gegen Sarnen allerdings schnell Schluss – Top oder Flop, so schnell geht das bei den Bündnern, die getrost als grösste Stimmungsmannschaft der Liga bezeichnet werden dürfen. Wichtig für etwas mehr Konstanz: Der tschechische Spielertrainer Martin Vladar hat sich entschieden, noch eine Saison in den Bergen anzuhängen. Mit Mike Jäger von Alligator Malans konnte zudem die Offensive verstärkt werden. Als Ziel haben die Davoser die erneute Playoffqualifikation ausgegeben. TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Micha Baumgartner, Franco Laely, Marcel Joos, Luca Rizzi, Joel Galey, Mario Bernet, Pascal Mathis, Andrin Thöny, Jann Andrea Hoffmann, Enrico Tüsel, Mike Jäger, Seraina Mani (Physio). Vorne (v.l.n.r.): Nino Däscher, Nicola Dürr, Daniel Joos, Fabian Hartmann, Claudio Wiedmer, Ronny Horn, Adrian Marugg, Christoph Hänggi, Linard Guidon, Martin Vladar (Spielertrainer), Nando Adank.

KG/CM GEB.  68/174 31.08.1995 70/178 10.07.1995 64/170 16.12.1992

VERTEIDIGUNG  4 Joos Marcel 5 Nevrkla Vladimir (CZE) 7 Hartmann Fabian 19 Hänggi Christoph 24 Maurer Silvio 26 Hoffmann Jann Andrea 28 Tüsel Enrico 36 Kessler Simon 93 Joos Daniel 95 Guidon Linard

80/180 20.03.1995 75/183 14.11.1994 80/189 21.04.1995 82/179 23.05.1993 87/190 28.04.1995

ANGRIFF  6 Vladar Martin (CZE) 11 Dürr Nicola 15 Mathis Pascal 16 Bernet Mario 17 Laely Franco 18 Rizzi Luca 21 Baumgartner Micha 22 Jäger Mike 23 Buchli Andrin 30 Galey Joel 4 4 Thöny Andrin 91 Wiedmer Claudio 96 Marugg Adrian

79/179 65/178 75/178 72/179 64/172 76/187 69/178 75/184 83/178 72/183 75/178 63/165 70/172

80/182 17.02.1995 84/171 75/185 89/185 75/177

22.01.1987 04.02.1991 03.07.1988 03.01.1996

21.11.1986 31.10.1994 15.03.1995 27.12.1995 22.09.1990 19.11.1995 19.12.1994 06.03.1994 24.11.1989 30.09.1996 07.10.1993 08.10.1991 16.04.1996

ZUZÜGE: Jäger Mike, Joos Marcel (beide Alligator Malans) ABGÄNGE: Hartmann Christian (Sarganser­ land), Luzi Christoph (unbekannt)

IRON MARMOTS DAVOS-KLOSTERS Vereinsadresse: Geschäftsstelle, 7270 Davos Platz Website: www.imdk.ch Gründungsjahr: 1997 Präsident: Matthias Leitner Sportchef: Thomas Fausch Anzahl Teams: 17 AD ASTRA SARNEN Grösste Erfolge: NLB-Meister 2014/15 Heimarena: Sporthalle Arkaden, Davos Platz Hauptsponsor(en): Baulink General­ unternehmung, EWD Elektrizitäts­werk Davos, Graubündner Kantonalbank

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Sarganserland: Den Erfolg wiederholen Es war eine epische Halbfinal­ serie gegen Floorball Thurgau – die Sarganser gewannen die ersten beiden Partien und führten auch im dritten Spiel in Weinfelden, ehe die grosse Wende einsetzte und Thurgau letztlich die «Belle» vor über 400 Zuschauern gewann. Nach dieser erfolgreichen Saison musste UHCS-Sportchef Marco Kipfer einige Abgänge ersetzen. Mit Christian Hartmann (27), Jan Vetsch (22), Marco Good (21), Pascal Dort (21), Bruno Singer (26) und U19-Nativerteidiger Andri Bischofberger (18) fand Kipfer aber mehr als valablen Ersatz für die Abgänge. Gerade die Verpflichtung des Torhüters Christian Hartmann von Davos-Klosters kann als Coup bezeichnet werden. Der ehemalige Malanser gehörte in den letzten Jahren zu den stärksten Torhütern in der NLB. Mit ihm wollen die Sarganser die letztjährige Halbfinalquali­ fikation bestätigen.

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Fuchs René BETREUERSTAB: Kipfer Marco, Schlegel Thomas (Coach), Scherrer Dominik, Sampl Daniel, Hengartner Marcel (Konditions­ trainer), Kessler Stefanie (Physio) TOR KG/CM GEB.  1 Mattle Josef 67/176 12.01.1990 89 Hartmann Christian 78/186 13.11.1989 VERTEIDIGUNG  3 Singer Bruno 4 Dietrich Dominik 5 Tschirky Noel 7 Hardegger Dominik (CH/ITA) 9 Koller Nathanael 12 Bischofberger Andri 24 Vetsch Jan 25 Stucki Claudio 26 Schnyder Stefan ANGRIFF  6 Pfiffner Samuel 10 Good Marco 14 Grass Daniel 15 Ludwig Björn 17 Rupp Leandro 18 Good Fabio 20 Fehr Roman 22 Kocherhans Sven 23 Skalik Vojtech (CZE) 27 Frischknecht David 29 Dort Pascal 30 Loop Joel

80/180 14.09.1988 74/178 28.01.1995 82/181 07.12.1994 83/178 20.07.1988 84/188 03.03.1994 63/176 25.02.1998 73/180 29.12.1994 84/191 03.10.1992 72/178 26.08.1994 67/177 84/188 67/175 69/171 68/181 75/178 80/179 73/176 77/178 72/178 64/179 72/178

25.02.1990 01.04.1995 22.04.1986 20.10.1992 02.07.1994 20.07.1992 03.10.1991 17.10.1992 08.08.1986 03.12.1993 05.11.1995 26.07.1994

ZUZÜGE: Hartmann Christian (DavosKlosters), Singer Bruno (Sarganserland II), Good Marco, Vetsch Jan (Alligator Malans), Bischofberger Andri (Chur Unihockey), Frischknecht David (Jona-Uznach Flames) ABGÄNGE: Vetsch Thomas, Altherr Samuel (beide Rangers Grabs Werdenberg), Steiger Fabian (Uster), Wieland Michael (Bern Capitals), Koller Samuel, Wieland Dominic, Accola Marcel, Hartmann Simon, Sprecher Colin, Schlegel Nico (alle Sarganserland II) TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Fabio Good, Bruno Singer, Marco Good, Nathanael Koller, Claudio Stucki, Leandro Rupp, Pascal Dort. Mitte (v.l.n.r.): Stefanie Kessler (Physio), Dominik Scherrer (Konditionstrainer), Daniel Grass, Roman Fehr, Dominik Hardegger, René Fuchs (Headcoach), Marco Kipfer (Coach). Vorne (v.l.n.r.): Björn Ludwig, Sven Kocherhans, Vojtech Skalik, Josef Mattle, Christian Hartmann, Joel Loop, Stefan Schnyder, Samuel Pfiffner.

UHC SARGANSERLAND Vereinsadresse: Postfach, 7320 Sargans Website: www.uhcsarganserland.ch Gründungsjahr: 1992 Präsident: Pascal Mändli Sportchef: Marco Kipfer Anzahl Teams: 16 AD ASTRA SARNEN Grösste Erfolge: Aufstieg NLB, Quali­ sieger NLB 2011, 2 x Ligacup-Finalist Heimarena: Sporthalle Riet, Sargans Hauptsponsor(en): Cedes, Raiffeisen, Cellere, Mobiliar, Tamina Therme, Brunner Ferienreisen


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MÄNNER NLB

SAISONVORSCHAU

Zug United: Billy Nilsson als Magnet

Red Devils March-Höfe Altendorf: Oben bleiben

Hochkaräter an der Bande (Jarkko Rantala coachte Finnland zu U19-WM-Gold), SSL-Star Billy Nilsson als Punktegarant, mit Petter Nilsson ein starker Torhüter und Trainersohn Joona Rantala, der vielleicht technisch feinste Spieler der Liga. Dazu Manuel Staub und Thomas Grüter, die Rückkehrer von Meister GC. Die Zuger Verantwortlichen sind zu verstehen, wenn sie sagen: «Mit dem Aufwand, den wir betreiben, müssen wir diese Saison aufsteigen.» Die Kombination von sportlichem Erfolg und «Irokese» Billy Nilsson als Zuschauermagnet soll auch die Heimspiele zu einem Happening machen. Die NLA hatte Kim Nilsson, jetzt ist die NLB mit Billy dran.

Als Aufsteiger erreichten die Roten Teufel den vierten Platz in der Qualifikation – das kann sich sehen lassen. Und im PlayoffViertelfinal scheiterte MarchHöfe Altendorf äusserst knapp an Sarganserland. Trotzdem steht in dieser Saison mit Simon Brechbühler ein neuer Trainer an der Bande. Mit dem deutschen Frauen-Nationaltrainer, der im letzten Dezember bei den Red Ants gehen musste, versuchen die Red Devils, sich in der NLB zu etablieren. Sie werden das ohne die Urgesteine Roger und Marcel Züger tun müssen, die sich in die 5. Liga zurückzogen. Auch andere Routiniers verliessen das Team, das entsprechend mit jungen Kräften aufgestockt wurde. Von den Neuen verfügen nur Micha Moser und Stephan Fischer über NLB-Erfahrung. Das frühe Aus im Cup gegen 1. Ligist Herisau zeigt: Es wird eine teuflisch schwierige Saison.

Billy Nilsson ZUZÜGE: Nilsson Billy, Nilsson Petter (Sirus, SWE), Rantala Joona (NST Lappeenranta, FIN), Grüter Thomas, Staub Manuel, Menon Andrea (alle GC), Bär Florian (Zuger Highlands), Blöchlinger Manuel (Comeback)

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Rantala Jarkko (FIN) BETREUERSTAB: Rhyner Sascha (Assistenz­ trainer), Frigg Ralf (Konditions­trainer), Strub Finn (Physio), Martin Nicole (Masseurin), Moilanen Otto (Sportchef), Schuler Daniel, Parathazham Janson (Teamchef) TOR KG/CM GEB.  1 Nilsson Petter (SWE) 84/190 10.03.1987 33 Kohler Janek (GER) 88/184 03.01.1986 39 Bär Florian 87/182 31.05.1994 VERTEIDIGUNG  8 Staub Manuel 20 Schelbert Yannick 22 Lechmann Andri 25 Furger Adrian 29 Grüter Markus 58 Stutzer Aaron 71 Hietanen Aki (FIN) 95 Menon Andrea

90/185 95/188 81/183 74/184 95/178 90/180 77/181 89/194

10.01.1995 14.12.1990 05.08.1997 11.08.1995 18.07.1989 08.04.1985 29.01.1991 16.12.1995

ANGRIFF  2 Suter Tassio 70/180 4 Laely Marco 65/175 9 Blöchlinger Manuel 70/184 10 Schelbert Joshua 87/184 11 Müller Mathias 79/175 12 Fiechter Steven 79/184 14 Trinkler Fabian 100/185 16 Grüter Thomas 79/175 25 Poletti Sandro 82/176 28 Meier Daniel 66/170 4 4 Uhr Adrian 70/184 70 Rantala Joona (FIN) 70/187 73 Nilsson Billy (SWE) 82/180

23.07.1990 26.03.1994 31.01.1989 16.10.1992 31.05.1989 30.12.1988 14.02.1989 18.07.1989 01.10.1991 03.03.1993 03.05.1995 13.02.1999 30.08.1989

ABGÄNGE: Kotilainen Panu (Happee, FIN), Vapaniemi Matti (Ticino Unihockey), Strebel Björn (Aargau United), Stadelmann Timon (GC II), Eugster Christian (Limmattal), Bucher Nick, Schelbert Claudio (beide Zuger Highlands II), Parathazham Janson (Rücktritt) TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Ralf Frigg (Konditions­ trainer), Otto Moilanen (Sportchef), Jarkko Rantala (Headcoach), Marco Laely, Aki Hietanen, Manuel Staub, Finn Strub (Physio), Janson Parathazhan (Teamchef), Daniel Schuler (Teamchef). Mitte (v.l.n.r.): Louis Janssen, Manuel Blöchliger, Andri Lechmann, Adrian Furger, Fabian Trinkler, Sandro Poletti, Joshua Schelbert, Joona Rantala, Andrea Menon, Billy Nilsson. Vorne (v.l.n.r.): Daniel Meier, Aaron Stutzer, Markus Grüter, Janek Kohler, Petter Nilsson, Florian Bär, Matthias Müller, Steven Fiechter, Yannick Schelbert.

ZUZÜGE: Fischer Stephan (Davos-Klosters), Rink Raphael (Glarnerland), Flühmann Lukas (ULA), Gwerder Marco (Vipers), Moser Micha (Jona-Uznach Flames), Fässler Philipp (Red Devils II), Laib Sandro, Schmid Mike, Bisig Marcel (alle Nachwuchs)

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Brechbühler Simon BETREUERSTAB: Keller Dominik (Konditionstrainer), Koller Roman (Teamchef), Schiesser Nik (Sportchef), Hendlery Karine (Med.Masseurin) TOR KG/CM GEB.  4 4 Mäder Matthias 86/180 12.08.1988 78 Fleischmann Nicolas 85/195 08.02.1995 VERTEIDIGUNG  2 Fässler Philipp 81/170 09.02.1993 3 Marty Philipp 74/179 16.10.1992 5 Schmid Mike 96/188 28.04.1995 6 Keller Dominik 71/184 19.07.1987 6 Ruoss Andreas 80/183 17.09.1990 11 Heyne Pawel (POL) 85/185 17.10.1989 12 Friedlos Marco 70/178 03.05.1993 15 Schellenberg Kevin 69/176 14.06.1995 20 Laib Sandro 75/179 02.08.1995 21 Rink Raphael 80/185 15.06.1992 86 Fischer Stephan (ITA) 64/158 22.11.1986 ANGRIFF  7 van Welie Daan (NED) 65/178 01.04.1996 8 Moser Micha 70/174 23.07.1994 9 Bisig Marcel 65/175 12.05.1995 10 Bamert Raphael 68/182 29.08.1992 13 Romer Mathias 72/175 18.08.1989 14 Schnyder Roman 70/170 30.06.1991 16 Forrer Silas 59/171 13.04.1994 18 Wildhaber Jonas 75/181 18.12.1991 19 Bamert Patrick 63/176 07.06.1994 22 Wildhaber Lukas 67/175 28.10.1993 24 Gwerder Marco 83/187 04.11.1994 25 Flühmann Lukas 80/180 28.12.1994 70 Brunner Martin 65/168 12.02.1989

ABGÄNGE: Züger Marcel, Züger Roger, Rüttimann Simon (alle Devils KF 5. Liga), Buser Andreas (Tuggen-Reichenburg), Vogt Fabian (Rücktritt)

ZUG UNITED Vereinsadresse: Buonaserstrasse 32, 6343 Rotkreuz Website: www.zugunited.ch Gründungsjahr: 2005 Präsident: Patrick Trachsel AD ASTRA SARNEN Sportchef: Otto Moilanen Anzahl Teams: 7 Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2011 Heimarena: Stadhalle Zug Hauptsponsor(en): Zuger Kantonalbank / Badewelten Bachmann

TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Nik Schiesser (Sportchef), Marco Gwerder, Raphael Rink, Mike Schmid, Dominik Keller, Jonas Wildhaber, Andreas Ruoss, Lukas Flühmann, Raphael Bamert. Mitte (v.l.n.r.): Simon Brechbühler (Headcoach), Philipp Fässler, Stefan Fischer, Roman Schnyder, Martin Brunner, Silas Forrer, Marcel Bisig, Micha Moser, Lukas Wildhaber, Roman Koller (Teamchef). Vorne (v.l.n.r.): Mathias Romer, Sandro Laib, Patrick Bamert, Nicolas Fleischmann, Jasmina Molinari (Physio), Mathias Mäder, Daan van Welie, Pawel Heyne, Kevin Schellenberg.

RED DEVILS MARCH-HÖFE ALTENDORF Vereinsadresse: Jeannette Kürzi, Alte Landstrasse, 8808 Pfäffikon Website: www.reddevils.ch Gründungsjahr: 1986 Präsident: Philipp Keller Sportchef: Dominik Schiesser Anzahl Teams: 19 Grösste Erfolge: NLB-Aufstieg 1996, 2000, 2009 und 2015 Heimarena: MZH Altendorf


www.unihockey.ch

Unihockey Mittelland: Zurück zum Erfolg Im Vorjahr erst in der Ligaqualifikation an Waldkirch-St. Gallen gescheitert, schied Mittelland in der letzten Saison schon im Viertelfinal gegen Floorball Thurgau aus. Der angestrebte Aufstieg wurde somit deutlich verpasst. Da half auch die Verpflichtung des langjährigen NLASkorers Samuel Schneiter und dessen 49 Skorerpunkte in 22 Spielen nichts. Schneiter wird seine Erfahrung künftig auch als Assistenztrainer einbringen. Ansonsten gab es bei Olten-Zofingen keine grossen Veränderungen. Sven Wüthrich kommt von Eggiwil und ersetzt den zu GC abgewanderten Stammgoalie Mathieu Unternährer. Dazu wurde mit Otto Valavuo ein neuer Ausländer verpflichtet.

UHT Schüpbach: Platz locker gehalten

FACTS & FIGURES

FACTS & FIGURES

HEADCOACH: Wyss Renato

HEADCOACH: Meyer Markus, Notz Stefan

BETREUERSTAB: Schneiter Samuel (Assistenztrainer), Rhiner Dominik (Teammanager), Merian Ladina (Physio), Lachenmeier Philpp (Material)

BETREUERSTAB: Gerber Thomas (Assistenztrainer), Notz Manuela, Schindler Jeanine, Blaser Simone (Physio)

TOR 65 Isaak Bruno 69 Schalk Tobias 85 Wüthrich Sven

KG/CM GEB.  87/183 26.11.1995 74/175 19.03.1991 69/174 08.08.1992

VERTEIDIGUNG  16 Aeschbacher Sven 17 Rhiner Dominik 23 Pass Roman (EST) 26 Niggli Jonas 94 Schenk Pascal

90/173 90/189 75/173 72/175 85/191

ANGRIFF  10 Schürmann Janosh 13 Merian Timon 19 Mucha Manuel (CH/GER) 21 Mucha Dominic (CH/GER) 24 Valavuo Otto (FIN) 31 Merian Severin 74 Gratwohl Dean 84 Haas Simon 86 Schneiter Samuel 87 Ziegler Cyrill 89 Flury Marius 95 Pauli Severin

31.10.1995 13.05.1992 15.05.1984 22.12.1994 12.05.1994

72/185 10.05.1996 70/185 23.03.1999 60/168 17.03.1984 59/168 17.03.1984 86/186 04.11.1991 84/186 19.03.1996 64/174 05.03.1997 80/184 08.05.1995 88/189 20.04.1986 73/184 30.06.1987 68/177 13.04.1995 74/180 16.07.1995

Samuel Schneiter

TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Severin Merian, Timon Merian, Otto Valavuo, Dominik Rhiner, Janosh Schürmann, Samuel Schneiter, Timo Hermann. Mitte (v.l.n.r.): Ladina Merian (Physio), Jürg Merian (Sportchef), Roman Pass, Severin Pauli, Cyrill Ziegler, Marius Flury, Dean Gratwohl, Philipp Lachenmeier (Materialwart), Renato Wyss (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Sven Aeschbacher, Dominic Mucha, Bruno Isaak, Sven Wüthrich, Manuel Mucha, Florian Bortis.

Wird Schüpbachs zweite NLB-Saison schwieriger?

Erst im letzten Jahr zum ersten Mal in die NLB aufgestiegen, konnte sich das UHT Schüpbach ohne grössere Probleme in der zweithöchsten Liga halten. Der Ligaerhalt wird für die Emmen­ taler auch das Ziel für die neue Saison sein. Verstärken konnten sich die Schüpbacher wie so oft mit Spielern von Partnerteam Tigers Langnau. Andererseits traten diverse Routiniers wie Stefan Siegenthaler oder Michael Galli zurück. Die Emmentaler sind weiterhin bestrebt, sich in der NLB zu etablieren und junge Talente zu fördern. Ein Playoffplatz ist ihnen durchaus wieder zuzutrauen.

TOR 13 Wüthrich Hanspeter 39 Ogi Stefan 69 Lüthi Thomas

KG/CM GEB.  80/180 22.12.1988 73/182 29.01.1994 84/179 29.03.1990

VERTEIDIGUNG  6 Arn Janosch 9 Mosimann Markus 19 Engel Michael 20 Dolder Sandro 22 Schärer Dominic 27 Stucki Adrian 49 Wüthrich Kevin 90 Löffel Michael

63/173 85/182 82/178 96/183 79/185 74/189 69/178 80/180

17.09.1991 07.07.1990 04.11.1989 24.08.1995 14.11.1990 19.04.1995 01.06.1994 07.03.1990

ANGRIFF  7 Wälchli Marco 84/183 8 Steffen Thomas 65/175 10 Bättig Pascal 74/176 11 Lehmann Raphael 68/174 14 Schöpfer Marco 72/177 16 Hofer Marcel 76/177 18 Biedermann Raphael 73/176 21 Fankhauser Michael 75/178 42 Ruch Joel 70/177 55 Fontana Flurin 79/183 68 Arm Marcel 75/176 84 Rüegsegger Philipp 76/179 88 Hofer Ivan 87/180 94 Müller Nicolas 78/180 96 Habegger Sandro 72/177

26.03.1996 24.04.1987 04.04.1991 02.10.1994 20.05.1995 16.06.1993 07.05.1993 12.06.1992 24.10.1995 10.10.1989 22.03.1986 24.04.1991 13.02.1992 04.01.1995 18.05.1993

ZUZÜGE: Rüegsegger Philipp, Wälchli Marco, Dolder Sandro (Tigers), Ruch Joel (Grünenmatt), Stucki Adrian, Schöpfer Marco, Müller Nicolas (alle Nachwuchs)

ZUZÜGE: Valavuo Otto (NST, FIN), Wüthrich Sven (Eggiwil), Aeschbacher Sven (Grünen­ matt), Merian Timon (Köniz), Gratwohl Dean, Ziegler Cyrill, Isaak Bruno, Haas Simon (alle Nachwuchs) ABGÄNGE: Vaicis Kristaps (Sarnen), Baumann Daniel, Burgherr Nicolas (beide Bern Capitals), Unternährer Mathieu (GC), Schneeberger Jürg (ULA), Zwirner Yannick (Limmattal), Tschanz Michael (Mittelland II)

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UNIHOCKEY MITTELLAND REGION OLTEN ZOFINGEN Vereinsadresse: Geschäftsstelle, Schöngrundstr. 66, 4600 Olten Website: www.unihockey-mittelland.ch Gründungsjahr: 2010 Präsident: Ruedi Summermatter Sportchef: Jürg Merian Anzahl Teams: 13 Grösste Erfolge: Aufstieg NLA 2012 AD ASTRA SARNEN Heimarena: Giroud Olma, Olten Hauptsponsor(en): Die Mobiliar (Olten und Zofingen), Husi Sanitär Heizung (Wangen), Tramondi Sport & Werbung AG (Hägendorf), Gyger Malergeschäft (Rothrist)

ABGÄNGE: Aeschbacher Markus (Vipers), Kiener Dario (Schüpbach KF), Galli Michael, Engel Thomas, Liechti Reto, Siegenthaler Stefan, Lüthi Tobias (alle Rücktritt) TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Pascal Bättig, Marco Wälchli, Marcel Hofer, Nicolas Müller, Philipp Rüegsegger, Adrian Stucki, Sandro Dolder, Markus Mosimann, Dominic Schärer. Mitte (v.l.n.r.): Stefan Notz (Headcoach), Michael Löffel, Marco Schöpfer, Michael Fankhauser, Thomas Steffen, Marcel Arm, Sandro Habegger, Janosch Arn, Michael Engel, Raphael Biedermann, Markus Meyer (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Thomas Gerber (Assistent), Joel Ruch, Raphael Lehmann, Stefan Ogi, Hanspeter Wüthrich, Thomas Lüthi, Flurin Fontana, Kevin Wüthrich.

UHT SCHÜPBACH Vereinsadresse: Postfach 84, 3534 Signau Website: www.uht-schuepbach.ch Gründungsjahr: 1989 Präsident: Hans Hirschi Sportchef: Adrian Werder Anzahl Teams: 14 Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2015 AD ASTRA SARNEN Heimarena: BOE Zollbrück Hauptsponsoren: Stähli Gartengestaltung GmbH, Wyss AG Bauunternehmung, Gast AG, Bigler Maler & Gipser AG, Schreinerei Röthlisberger AG, Schwarz Gerüstbau AG, Auto Rüger AG Langnau


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MÄNNER NLB

SAISONVORSCHAU

Langenthal-Aarwangen: Schwierige Aufgabe Die abgelaufene Saison verlief für die Langenthaler einmal mehr sehr enttäuschend. Von 22 Spielen in der Qualifikation konnten die Aaretaler gerade einmal deren drei gewinnen. Immerhin: so hatte ULA genügend Zeit, sich auf die Playouts vorzubereiten und sicherte sich tatsächlich mit 3:1-Siegen gegen die Jona-Uznach Flames vorzeitig den Ligaerhalt. Trainer Daniel Moser hat den Verein mittlerweile Richtung Basel verlassen. Für ihn übernimmt der bisherige Assistent Marek Lébl. «Zu viele Verletzte, zu spät mit dem Sommertraining begonnen, zu schmales Kader», lautet das Sommer-Fazit des Tschechen. Als prominentesten Zuzug können die Langenthaler die Rückkehr des ex-Internationalen Marc Mühlethaler vermelden. Der ehemalige Wiler- und TigersAkteur scheint nach einem Gastspiel bei Deitingen in der 1. Liga mit 33 Jahren noch nicht genug vom Leistungssport zu haben.

Ticino Unihockey: Dank Kugelblitz in Playoffs?

FACTS & FIGURES

FACTS & FIGURES

HEADCOACH: Lébl Marek (CZE)

HEADCOACH: Tomatis Luca

BETREUERSTAB: Urben Reto (Assistenz­ trainer), Häusler Patrick (Goalietrainer), Lambelet Debora (Physio), Sommer Heini (Sportchef)

BETREUERSTAB: Masa Michel (Assistenz­ trainer), Lanini Bruno (Teamchef), Baratin Simone (Goalietrainer), Schär Davide (Konditionstrainer), Sabbioni Laura (Physio)

TOR 31 Niklaus Michael 83 Schönbucher Marc Mazrekaj Bujar

KG/CM GEB.  85/175 10.02.1988 75/183 16.01.1983 77/175 03.01.1993

VERTEIDIGUNG  5 Meier Simon 18 Salm Philipp 52 Schneeberger Isaia 94 Lüthi Simon

85/184 80/180 88/192 66/174

27.03.1990 09.09.1991 01.11.1994 22.09.1994

ANGRIFF  4 Gygax Reto 82/177 7 Matter Benjamin 63/169 9 Nyffenegger Christian 75/182 12 Wolf Rafael 75/182 13 Lang Nick 80/181 15 Ingold Sascha 78/189 17 Roth Manuel 78/184 19 Jordi Raphael 75/179 22 Gloor Matthias 68/173 24 Eggerschwiler Virgile 61/168 27 Akeret Aurelio 80/180 66 Grütter Jérome 74/180 91 Mühlethaler Marc 87/176

04.01.1986 03.02.1992 09.07.1993 11.01.1992 19.08.1993 29.02.1992 25.05.1987 02.07.1991 13.06.1990 08.11.1993 04.10.1994 01.11.1992 10.12.1983

ZUZÜGE: Mühlethaler Marc, Grütter Jerome (beide Deitingen), Ingold Sascha (ULA II) ABGÄNGE: Moser Daniel (Trainer Basel Regio), Strub Christoph, Ulli Oliver (ULA II), Schiffmann Adrian (Rücktritt)

Marc Mühlethaler

TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Matthias Gloor, Manuel Roth, Simon Meier, Sascha Ingold, Isaia Schneeberger, Reto Gygax, Virgile Eggerschwiler. Mitte (v.l.n.r.): Patrick Häusler (Goalietrainer), Marek Lébl (Headcoach), Christian Nyffenegger, Raphael Jordi, Simon Lüthi, Nick Lang, Marc Mühlethaler, Reto Urben (Assistent), Heini Sommer (Sportchef). Vorne (v.l.n.r.): Debora Lambelet (Physio), Rafael Wolf, Aurelio Akeret, Marc Schönbucher, Bujar Mazrekaj, Michael Niklaus, Jérome Grütter, Benjamin Matter.

Mikael Karlsson (l.) und Fredric Gustavsson.

Aushilfs-Schwede Kalle Brännberg schoss Ticino zum Klassenerhalt und auch diese Saison können die Tessiner ein hochkarätiges Ausländer-Trio präsentieren. Neben der schwedischen Legende Mikael Karlsson (Linköping) und dem ehemaligen U19-Weltmeister Fredric Gustavsson (Djurgarden) konnte mit Matti Vapaniemi (Zug, Jets) auch ein technisch versierter und NLA-erfahrener Finne verpflichtet werden. Ob diese drei Akteure und Jets-Rückkehrer Pietro Luraschi für die erstmalige Playoff-Qualifikation reichen? Seit fünf Jahren spielen die Tessiner nun schon in der NLB und mussten Ende Saison stets gegen den Abstieg kämpfen. ZUZÜGE: Crivelli Giona (Mendrisiotto), Gustavsson Fredric (Djurgardens, SWE), Karlsson Mikael (Linköping, SWE), Luraschi Pietro (Jets) Nirella Rocco (Eagles Sementina), Vapaniemi Matti (Zug United) ABGÄNGE: Halperin Boris (Verbano Gordola), Barbaro Alessandro, Forini Matteo, Mignola Aldo, Masa Michel (alle Rücktritt), Andersson Alexander, Brännberg Kalle, Dahlén Jakob (alle Schweden)

ULA UNIHOCKEY LANGENTHAL-AARWANGEN Vereinsadresse: Postfach 1050, 4901 Langenthal Website: www.ula.ch Gründungsjahr: 2005 Präsident: vakant AD ASTRA SARNEN Sportchef: Heini Sommer Anzahl Teams: 15 Grösste Erfolge: Aufstieg NLB Heimarena: Kreuzfeld, Langenthal Hauptsponsor(en): maxfit, QuicklineRenet, Fat Pipe, Gerber

TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Alessandro Tomatis, Denny Schwender, Mattia Pini, Reto Scandella, Fredric Gustavsson, Alan Villat, Marco Bertocchi, Giona Crivelli, Mirco Fiorina. Mitte (v.l.n.r.): Bruno Lanini (Teamchef), Laura Sabbioni (Masseuse), Mattia Gazzaniga, Mikael Karlsson, Rocco Nirella, Sandro Boggia, Demis Monighetti, Luca Tomatis (Headcoach), Michel Masa (Assistent), Simone Baratin (Goalietrainer). Vorne (v.l.n.r.): Omar Fibbioli, Rocco Canevascini, Luca Giammalva, Mattia Pitozzi, Dario Biffi, Pierre Balemi, Matti Vapaniemi, Nadir Monighetti, Raffael Egloff.

TOR 65 Balemi Pierre 95 Beffa Jonathan 99 Pitozzi Mattia VERTEIDIGUNG  6 Villat Alan 7 Boggia Sandro (CH/ITA) 11 Bertocchi Marco 12 Pini Mattia 13 Nirella Rocco 23 Scandella Reto 24 Giammalva Luca 29 Gazzaniga Mattia 77 Fiorina Mirco

KG/CM GEB.  127/186 24.03.1997 73/181 31.01.1995 73/173 10.04.1999 83/188 09.05.1993 88/181 07.06.1984 79/187 05.02.1983 80/185 01.06.1996 67/179 03.06.1988 88/188 09.08.1996 63/174 08.07.1997 75/177 16.08.1999 75/181 24.07.1999

ANGRIFF  9 Canevascini Rocco 69/171 03.08.1999 10 Gelshorn Luca 75/179 27.10.1995 17 Schwender Denny 86/182 05.12.1995 18 Luraschi Pietro 82/180 18.05.1990 21 Tomatis Alessandro 67/181 17.12.1999 22 Gustavsson Fredric (SWE) 89/189 24.06.1994 25 Egloff Raffael 72/174 01.02.1977 26 Karlsson Mikael (SWE) 77/176 02.11.1982 27 Biffi Dario 81/181 06.11.1993 28 Isabella Gioele 69/179 02.08.1999 35 Fibbioli Omar 72/169 20.10.1990 66 Monighetti Nadir 62/166 08.02.2000 67 Vapaniemi Matti (FIN) 64/169 25.08.1987 71 Crivelli Giona 76/183 31.05.1998 91 Lazzeri Matteo 65/172 14.01.1986 97 Monighetti Demis 74/176 08.11.1997

TICINO UNIHOCKEY Vereinsadresse: c.p. 2751, 6501 Bellinzona Website: www.ticinounihockey.ch Gründungsjahr: 2006 Präsident: Marco Pancera Sportchef: Tiziano Gianini AD ASTRA SARNEN Anzahl Teams: 9 Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2010/11 Heimarena: Arti e Mestieri, Bellinzona Hauptsponsor(en): Suntis, Biaggini Frigoriferi, LaMobiliare, Banca Stato, Renew


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Verbano Gordola: Die neuen Tessiner Erstmals sind zwei Tessiner Teams in der Nationalliga vertreten. Dank dem Aufstieg von Verbano Gordola kommt es in der NLB zu so etwas wie «Lugano vs. Ambri». Während der letzten Saison mussten sich die Mannen vom Lago Maggiore nur dreimal geschlagen geben und in den Auf-/Abstiegsspielen versenkten sie die Jona-Uznach Flames gleich mit zwei deutlichen 12:3 und 7:2 Siegen in der 1.Liga. Der unverwüstliche Ales Zalesny (36) wird das Team weiterhin anführen und eine Bereicherung für die Liga darstellen – neu unterstützt vom 34-jährigen Jarmo Eskelinen. Der Finne bringt eine wichtige Eigenschaft mit – er kann auch langsam. Das wird Verbano in der Aufstiegs-Euphorie helfen.

Jarmo Eskelinens Routine soll dem Aufsteiger helfen. ZUZÜGE: Eskelinen Jarmo (Sparkasse Weissenfels, GER), Halperin Boris (Ticino Unihockey), Allevi Jari (Lugano), Bianchetti Paolo (Verbano II), ABGÄNGE: Keine TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Alex Castellani, Giovanni Agustoni, Simone Barra, Omar Khan, Andrea Losa, Jason Pagnamenta, Nico Eberli, Boris Halperin, Davide Bacciarini, Matteo Bosia, Orfeo Sauter, Fabio Zanini, Andrea Vitali, Ales Zalesny, Mattia Losa, Noel Frapolli, Joel Prato, Roberto Valsesia, Paolo Bianchetti. Vorne (v.l.n.r.): Gian Luca Prato (Head­ coach), Massimo Barbieri (Assistent), Carlo Castellani (Teamchef), Omar Galli (Assistent), Mattia Pellanda (Assistent).

Basel Regio: Gekommen um zu bleiben

FACTS & FIGURES

FACTS & FIGURES

HEADCOACH: Prato Gian Luca

HEADCOACH: Moser Daniel

BETREUERSTAB: Barbieri Massimo, Galli Omar, Pellanda Mattia (Assistenztrainer), Castellani Carlo (Teamchef), Eberli Nico (Konditionstrainer), De Gottardi Diego (Mentaltrainer)

BETREUERSTAB: Haller Werner (Assistenztrainer), Peiponen Antti (Assistenztrainer, FIN)

TOR KG/CM GEB.  3 Halperin Boris (CH/F) 60/172 19.08.1979 3 4 Bacciarini Davide 105/189 27.10.1985 81 Sauter Orfeo 74/180 11.07.1983 83 Zanini Fabio 69/169 24.05.1990 VERTEIDIGUNG  8 Carrara Marco 10 Valsesia Roberto 16 Losa Mattia 21 Bosia Matteo 23 Baas Sandro (CH/GER) 31 Piffero Jody 33 Agustoni Giovanni 39 Arosio Andrea 89 Pellegrini Simone (CH/ITA)

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74/187 14.04.1982 61/170 01.03.1989 74/181 20.06.1999 68/172 27.06.1988 90/188 18.02.1995 81/188 31.07.1979 65/174 29.11.1997 66/172 30.04.1981 72/170 25.05.1983

ANGRIFF  7 Nordh Niklas (SWE) 80/182 05.06.1989 11 Prato Joel 64/173 03.04.1998 13 Frapolli Noel 65/176 12.09.1997 15 Vitali Andrea 85/187 08.04.1997 17 Losa Andrea 72/182 01.07.1997 19 Zalesny Ales (CZE) 88/181 04.01.1980 20 Barra Simone 75/178 20.10.1995 22 Bianchetti Paolo 65/169 12.09.1989 27 Castellani Alex 74/170 26.12.1992 49 Eskelinen Jarmo (FIN) 73/178 18.01.1982 66 Mocettini Luca 65/175 26.05.1989 69 Eberli Nico 88/187 01.02.1989 71 Pagnamenta Jason 65/183 19.02.1994 76 Khan Omar 78/176 02.03.1994 95 Allevi Jari 75/182 02.03.1995

Daniel Moser

Patrick Mendelin riskierte viel, als er sich letzte Saison entschied, die Endphase der Saison mit Basel Regio statt Wiler zu bestreiten. Das Risiko zahlte sich aus, Sportchef Mendelin durfte mit seinen Mannen den Aufstieg feiern und Nationalspieler Mendelin hat gute Chancen, an der WM in Riga dabei zu sein. Das Basler Team bleibt weitgehend zusammen, auch die drei Söldner bleiben an Bord. Mit Carlo Wildi wurde ein Aggressivleader verpflichtet, der im rauheren Klima der NLB wertvoll sein kann – schliesslich wollen die Basler nicht nur in der Liga bleiben, sondern sich in den kommenden Jahren gar deren Spitze annähern. Dabei helfen soll der ehemalige Mittelland- und ULACoach Daniel Moser, der neu Chef an der Bande ist.

Vereinsadresse: CP 32 - 6596 Gordola Website: www.verbanounihockey.ch Gründungsjahr: 1990 AD ASTRA SARNEN Präsident: Marco Pellegrini Sportchef: Boris Pellegrini Anzahl Teams: 7 Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2016 Heimarena: CST Hauptsponsor(en): Regazzi

KG/CM GEB.  69/184 22.01.1993 82/185 05.09.1995

VERTEIDIGUNG  13 Schwob Nicolas 14 Mendelin Cédric 17 Schmid Raffael 22 Kehrli Michael 28 Conti Tiziano 41 Mendelin Dominik 4 4 Reist Matthias 71 Schmid Valentin

82/191 82/179 75/184 73/168 78/190 82/180 65/173 63/174

12.03.1993 12.10.1992 17.07.1984 05.08.1985 06.11.1993 02.04.1990 02.09.1993 24.03.1994

ANGRIFF  3 Hasler Raphael 75/179 10.09.1992 7 Levola Jaakko (FIN) 82/176 24.05.1986 8 Kramer Dennis 80/188 18.10.1993 12 Hänggi Stephan 72/189 16.10.1993 15 Kasenurm Tanel (EST) 84/186 06.02.1996 16 Häring Stefan 72/189 08.06.1996 21 Marti Jonas 78/183 02.05.1991 23 Wildi Carlo 70/170 29.01.1995 24 Best Simon 74/184 05.04.1990 33 Rudin Tobias 75/178 05.04.1991 36 Schaffter Patrick 68/174 16.03.1992 37 Lantos Yannick 66/175 29.07.1995 50 Mendelin Patrick 79/181 07.04.1987 64 Kallion Kaspar (EST) 77/180 17.03.1994

ZUZÜGE: Wildi Carlo (Davos-Klosters), Hasler Raphael (Black Ants), Marti Jonas (Aargau United, Doppellizenz), Lantos Yannick (Nachwuchs) ABGÄNGE: Mendelin Martin (Pause), van Stipriaan Dominik, Brüllhardt Martin, Rängmann Richard (alle Rücktritt)

REGAZZI VERBANO UNIHOCKEY GORDOLA

TOR 1 Coray Christian 75 Kramer Tim

TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Daniel Moser (Headcoach), Cédric Mendelin, Stephan Hänggi, Raffael Schmid, Nicolas Schwob, Jonas Marti, Simon Best, Patrick Mendelin, Michael Kehrli. Mitte (v.l.n.r.): Antti Peiponen (Assistent), Fabian Frutschi, Patrick Schaffter, Valentin Schmid, Dario Schütz, Yannick Lantos, Tobias Rudin, Raphael Hasler, Jan Preisig, Carlo Wildi, Werner Haller (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Patrick Krähenbühl, Enea Tambini, Christian Corray, Dominik Mendlein, Nicolas Frey, Dennis Kramer, Tim Kramer, Tiziano Conti, Matthias Reist.

UNIHOCKEY BASEL REGIO Vereinsadresse: Unihockey Basel Regio, Postfach 837, 4104 Oberwil Website: www.unihockeybaselregio.ch Gründungsjahr: 2006 (Namensänderung Unihockey «Leimental» in «Basel Regio» in 2013) Präsident: Daniel Würmlin Sportchef: Patrick Mendelin AD ASTRA SARNEN Anzahl Teams: 8 (alle Grossfeld) Grösste Erfolge: Aufstieg in NLB 2016 Heimarena: Sandgruben (Basel), Möslibach (Ettingen), Thomasgarten (Oberwil) Hauptsponsor(en): Raiffeisen, Mobiliar


54

FRAUEN NLB

SAISONVORSCHAU

Aufstieg

leicht gemacht

C

Durch die Aufstockung der NLA reicht bereits der Gewinn einer Playoff-Serie, um ins Oberhaus aufzusteigen. Wer schlägt zu? Für genaue Progno­sen in der NLB der Frauen braucht es eine Glaskugel.

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Lara Eschbach (WaSa) vs. Livia Gerber (Floorball Riders).

TEXT: DAMIAN KELLER    FOTOS: CHLÄUS SCHMID, MICHAEL PETER

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orbereitungsturniere mit NLB-Teams der Frauen? Mangelware. Direkte Duelle in Testspielen im Sommer? Gibt es seit Jahren ebenfalls kaum. Die meisten Teams ziehen ihr Vorbereitungsprogramm fast im «Blindflug» durch – entsprechend schwierig sind jeweils die Prognosen für die Saison. Tatsache ist: Musste Frauenfeld letzte Saison auf dem Weg zum Aufstieg erst eine Halbfinal- und die Finalserie gegen die Floorball Riders gewinnen, um dann gegen BEO aus der NLA erfolgreich zu stechen, reicht dieses Jahr schon eine gewonnene Playoffserie. Zwei Teams steigen ohne Direktvergleich mit NLA-Teams auf. Noch selten war die Promotion so einfach. DAS PLAYOFF-QUARTETT Erster Kandidat für einen Platz an der Sonne ist Absteiger Berner Oberland, das mit zwei jungen Schwedinnen und der von den Wizards gekommenen Ela Piotrowska einmal mehr den direkten Wiederaufstieg anstrebt. Auch die Floorball Riders, die nach dem 1:3 in der Finalserie gegen Frauenfeld der NLB er-

Mit

Jubeln die Hot Chilis am Ende der Saison? halten blieben, gehören mit praktisch unverändertem Kader zu den Aufstiegsfavoriten. Dass sich die beiden Teams am BEO-Cup Ende August 2:2 trennten, passt ins Bild. Oder spielt Lejon Zäziwil den Spielverderber? Die Tormaschinerie lief letzte Saison auf Hochtouren und produzierte über 100 Treffer. Erst im Halbfinal war Schluss. Die von Frauenfeld im anderen Halbfinal ausgeschalteten Hot Chilis holten sich am Czech Open Schwung und mit Hanka Lackova von Piranha eine Schweizer Meisterin. Die Zürcherinnen gehören erneut zu den Playoff-Kandidaten.

PLAYOUTS VERMEIDEN Aufsteiger Uri legte eine beachtliche Premierensaison hin und verpasste die Playoffs nur knapp. Auch in dieser Saison wird viel von den ehemaligen Zugerinnen Regula Arnold (Topskorerin der Liga) und Mirta Limacher abhängen. Während sich bei den Urnerinnen kadermässig kaum etwas veränderte, wurde bei Basel Regio der Generationenwechsel eingeläutet – die Rücktritte von Noemi Mosimann (34), Corina Nüesch (33) und Lia Cadisch (39) lassen den Altersschnitt purzeln. Das verjüngte Team dürfte mit den Playoffs nichts zu tun haben. Das gilt auch für WaSa, das ebenfalls einen gehörigen Teil der älteren Generation durch Rücktritte verlor. Bleibt Aufsteiger Sportiva Unihockey Mendrisiotto Ligornetto, kurz SUM. Die Tessinerinnen hielten ihr Team zusammen und ergänzten es mit zwei Schwedinnen. Das Ziel dürfte im Minimum sein, die Playouts zu vermeiden. Denn obwohl in der übernächsten Saison die NLB auf zehn Teams aufgestockt wird, gibt es in dieser Saison noch AbstiegsPlayoffs gegen das beste Team der 1. Liga.

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FRAUEN NLB

SAISONVORSCHAU

Floorball Riders: Noch immer auf dem Pannenstreifen

Unihockey Berner Oberland: Wieder Zwischenhalt NLB Der Fahrstuhl hält für die LiftTruppe von BEO wieder einmal in der NLB. Und diesmal stieg die ewige Topskorerin Monika Egli (wird im Januar 40) aus, mit Sonia Thöni und Regula Seiler folgten ihr zwei weitere langjährige Teamstützen. Trainer Neil Anderes steht aber trotzdem eine erfahrene Truppe zur Verfügung, die einmal mehr den sofortigen Wiederaufstieg anstrebt. Neben den beiden jungen Schwedinnen Alva Sjölund und Frida Tjärnström soll vor allem Ela Piotrowska mit ihren Toren dazu beitragen. Die 30-jährige Polin wurde bei den Wizards auf das Abstellgleis der dritten Linie geschoben, wollte aber in ihrer vielleicht letzten Saison lieber nochmals eine wichtige Rolle einnehmen. Bei BEO wird sie dies tun – und wer weiss, wie es aussieht, sollte der Lift erneut einen Stock höher halten. ZUZÜGE: Egger Angelika, Herzog Cloé (Lejon Zäziwil), Piotrowska Ela (Wizards), Sjölund Alva, Tjänström Frida (Örnsköldsvik, SWE), Oertel Marlene (Bonn, GER), Staib Alexandra (Canberra Chargettes, AUS), Würsten Katja, Steiner Laura, Greber Patricia (alle Nachwuchs) ABGÄNGE:Schütz Monika, Spring Janine (beide Zulgtal), Schütz Barbara (Erlenbach), Stump Melanie, Kullaa Laura, Saari Miia (alle Aergera Giffers), Walti Anna (Wizards), Egli Monika, Thöni Sonja, Seiler Regula (alle BEO KF), Schmutz Andrea (Goalietrainerin), Krieg Saskia (unbekannt) TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Sandra Hadorn, Valérie Hari, Fabienne Aebi, Ursina Baumann, Alva Sjölund, Frida Tjärnström, Sandro Urfer (Assistent). Zweithinterste Reihe (v.l.n.r.): Patricia Kiser, Angelika Egger, Claudia Leu, Carole Wölfli, Stephanie Krähenbühl, Anja Stulz, Andrea Schmutz (Goalietrainerin). Zweitunterste Reihe (v.l.n.r.): Nadja Schüpbach, Karin Wenger, Patricia Greber, Vera Meer, Laura Steiner, Katja Würsten, Alexandra Staib, Neil Anderes (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Bruno Ineichen (Betreuer), Janine Knutti, Cloé Herzog, Brigitte Liechti, Marlene Oertel, Tara Meyer (Betreuerin).

FACTS & FIGURES

FACTS & FIGURES

HEADCOACH: Anderes Neil

HEADCOACH: Spescha Ursin

BETREUERSTAB: Urfer Sandro, Ast Christoph (Assistenztrainer), Schmutz Andrea (Goalie­ trainerin), Schuler Raphael (Konditionstrainer)

BETREUERSTAB: Lanzini Yannick, Schlüssel Lukas (Assistenztrainer)

TOR 29 Aebi Fabienne 77 Oertel Marlene (GER)

CM GEB.  170 05.02.1988 176 02.06.1983

VERTEIDIGUNG  3 Sjölund Alva (SWE) 11 Kiser Patricia 18 Liechti Brigitte 22 Egger Angelika 24 Staib Alexandra (AUS) 26 Knutti Janine

167 162 169 177 163 168

04.02.1997 18.07.1985 20.06.1987 03.05.1995 24.08.1995 26.11.1992

170 162 160 165 165 165 163 170 175 170 173 165 166

07.05.1996 29.03.1993 11.05.1995 01.05.1986 20.03.1997 01.06.1997 23.04.1986 18.06.1997 28.06.1994 16.12.1993 09.07.1998 07.05.1993 27.02.1986

ANGRIFF  5 Herzog Cloé 7 Krähenbühl Stephanie 8 Meer Vera 12 Baumann Ursina 13 Tjärnström Frida (SWE) 17 Greber Patricia 19 Hadorn Sandra 20 Würsten Katja 23 Rieder Chantal 4 4 Leu Claudia 70 Steiner Laura 93 Hari Valérie 98 Piotrowska Elzbieta (POL)

Elzbieta Piotrowska

UNIHOCKEY BERNER OBERLAND Vereinsadresse: Tiffany Gerber, Frutigenstrasse 17, 3600 Thun Website: www.uhbeo.ch Gründungsjahr: 1987 (UH BEO 2014) Präsident: Felix Hari Sportchef: Daniel Studer Anzahl Teams: 15 AD ASTRA SARNEN Grösste Erfolge: NLB-Meistertitel und Aufstieg 2003, 08 und 15 Heimarena: RAIFFEISEN Arena Gürbetal Hauptsponsor(en): Niesenbahn AG, Salming, Die Mobiliar, Sportpoint BeO AG

Tamara Schmucki

Letzte Saison fragten wir an dieser Stelle, ob der Abstieg aus der NLA für die Floorball Riders nur ein Unfall gewesen sei. Aus dem direkten Wiederaufstieg wurde nichts – die Qualifikation wurde punktgleich mit Frauenfeld abgeschlossen, in der Finalserie hatten dann aber die Thurgauerinnen die Nase vorne. Die Riders stehen also quasi noch auf dem Pannenstreifen. Geht es nun wieder auf die Überholspur in Richtung aufgestockte NLA? Das Kader von Cheftrainer Ursin Spescha erfuhr nur geringfügige Änderungen und müsste über genug Erfahrung verfügen, sich eine gute Ausgangslage für die Playoffs zu verschaffen. Und dann braucht es ja nur noch den Sieg in der Halbfinalserie. Das müsste zu packen sein.

TOR CM GEB.  1 Brünn Christa (CH/DE) 164 03.07.1996 69 Gatzsch Nancy 175 10.10.1990 VERTEIDIGUNG  2 Gerber Livia 164 15.05.1996 14 Brünn Iris (CH/GER) 173 25.07.2000 16 Brolund Malin (SWE) 169 15.03.1994 17 Stadelmann Nadine 168 04.01.1997 18 Stübi Andrea (CH/USA) 173 09.01.1988 19 Carisch Michelle 167 14.10.1993 33 Brünn Eva (CH/GER) 178 22.09.1994 83 Devenoge Lisa 178 06.05.1994 89 Malzacher Ramona (GER) 173 03.11.1989 ANGRIFF  6 Thoma Fabienne 7 Jablonowska Malgorzata (POL) 8 Pfister Pascale 9 Hansen Natascha (CH/USA) 10 Grob Michele 12 Bühler Jasmin 13 Werz Anja 22 Scherrer Eveline 23 Schmucki Tamara 25 Scheibli Angela 27 Linhardt Dominique 32 Kuster Sandra 41 Ulrich Sharon 59 Kern Karin 66 Widmer Christina

171 20.11.1986 164 18.04.1992 169 07.03.1991 165 28.01.1987 164 10.11.1991 165 06.10.1994 168 10.07.1994 167 22.08.1994 166 14.03.1990 160 07.04.1990 160 28.06.1990 162 23.02.1998 164 26.12.1991 168 07.01.1994 165 28.06.1995

ZUZÜGE: Ulrich Sharon (Gossau), Hansen Natascha, Stübi Andrea (Zugerland), Brünn Iris (Nachwuchs) ABGÄNGE: Hamilton Phoebe, Röder Franziska (beide Pause) TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Yannick Lanzini (Assistent), Ursin Spescha (Headcoach), Andrea Stübi, Ramona Malzacher, Michelle Carisch, Fabienne Thoma, Karin Kern, Lisa Devenoge, Iris Brünn, Lukas Schlüssel (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Sandra Kuster, Malgorzata Jablonowska, Livia Gerber, Natascha Hansen, Anja Werz, Pascale Pfister, Eva Brünn, Sharon Ulrich, Jasmin Bühler, Malin Brolund. Vorne (v.l.n.r.): Tamara Schmucki, Michèle Grob, Nancy Gatzsch, Christa Brünn, Angela Scheibli, Christina Widmer.

FB RIDERS DÜRNTENBUBIKON-RÜTI Vereinsadresse: Postfach 317, 8630 Rüti Website: www.fbriders.ch Gründungsjahr: 1998 Präsident: Stephan Dürr Sportchef: vakant AD ASTRA SARNEN Anzahl Teams: 15 Grösste Erfolge: Aufstieg Damen NLA 2005 / Teilnahme Cupfinale Damen GF 2015 Heimarena: Roosriet, Rüti ZH Hauptsponsor(en): Joweid


www.unihockey.ch

Hot Chilis Rümlang-Regensdorf: Der neue Anlauf Die Hot Chilis müssen diese Saison auf die teaminterne Topskorerin Nicole Huber verzichten, die sich Zug United anschloss. Mit Routiniers wie Leonie Jaunin, Vanessa Kapp, Carena Fischer oder Lea Keller bringen die Zürcherinnen aber das Rüstzeug mit, um erneut einen der vordersten Plätze der Liga zu belegen. Neben Sabrina Schellenberg, die nach einem einjährigen Gastspiel mit wenig Einsatzzeit bei den Red Ants zu ihrem Stammverein zurückkehrt, sticht bei den Transfers natürlich derjenige der ehemaligen tschechischen Nationalspielerin Hanka Lackova hervor. Die bald 28-Jährige lernte bei Piranha Chur, wie man Meister wird – ein Toptransfer für die Chilis, die im August am Czech Open mit guten Leistungen aufwarteten.

Leonie Jaunin

TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Uwe Niessner (Assistent), Sabrina Schellenberg, Laura Desch, Deborah Wagner, Melanie Knecht, Hanka Lackova, Sabrina Fäh, Stephan Wächter (Headcoach). Mitte (v.l.n.r.): Martin Weber (Goalietrainer), Janine Weiss, Carena Fischer, Nathalie Rua, Céline Faude, Anna Bär, Andrina Ruprecht, Sara Meier, Florian Fauser (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Leonie Jaunin, Samira Neher, Giuliana Gisler, Ljubica Colic, Anina Studer, Simone Adank, Lea Keller, Vanessa Kapp.

Lejon Zäziwil: Tormaschine läuft schon wieder

FACTS & FIGURES

FACTS & FIGURES

HEADCOACH: Wächter Stephan

HEADCOACH: Zingg Christoph

BETREUERSTAB: Niessner Uwe, Fauser Florian (Assistenztrainer), Weber Martin (Goalietrainer), Rogoll Uwe (Masseur), Zenhäusern René (Teamarzt)

BETREUERSTAB: Streun Madlen (Assistenz­ trainerin), Fankhauser Heinz (Goalietrainer)

TOR 31 Colic Ljubica 37 Studer Anina

CM GEB.  164 31.01.1991 173 02.05.1998

VERTEIDIGUNG  2 Rua Nathalie 5 Ruprecht Andrina 9 Neher Samira 12 Faude Céline 13 Meier Sara 14 Fäh Sabrina 21 Adank Simone

172 174 159 170 165 165 162

25.06.1989 31.03.1994 15.12.1995 30.12.1994 19.01.1992 05.01.1994 25.03.1993

VERTEIDIGUNG  3 Knecht Melanie 4 Wagner Deborah 7 Fischer Carena 8 Lackova Hanka (CZE) 10 Bär Anna 16 Jaunin Leonie 17 Schellenberg Sabrina 18 Weiss Janine 19 Desch Laura 20 Kapp Vanessa 23 Keller Lea 24 Gisler Giuliana

169 172 157 168 165 183 175 159 172 169 168 157

23.10.1990 22.10.1992 18.06.1986 30.09.1988 31.03.1991 17.10.1991 14.08.1996 18.04.1995 17.12.1993 06.09.1993 11.05.1990 14.07.1997

ZUZÜGE: Colic Ljubica (Innebandy Zürich 11), Studer Anina (Zug United/ Doppel­ lizenz), Lackova Hanka (Piranha), Gisler Giuliana (Zürich Lioness), Schellenberg Sabrina (Red Ants) ABGÄNGE: Niessner Gioia (Frauenfeld), Huber Nicole (Zug United), Schellenberg Linda, Jauslin Barbara, Pommer Alessandra (alle unbekannt)

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HOT CHILIS RÜMLANGREGENSDORF Vereinsadresse: Geschäftsstelle, Postfach 111, 8153 Rümlang Website: www.hotchilis.ch Gründungsjahr: 1995 Präsident: Marco Fassler Sportchef: Stephan Wächter Anzahl Teams: 6 AD ASTRA SARNEN Grösste Erfolge: Aufstiegsspielen zur NLA, 2002 und 2011 Heimarena: Sportanlage «Heuel», Katzenrütistrasse 44, 8153 Rümlang Hauptsponsor(en): Die Mobiliar, AMAG mit Skoda, ZKB

Über 100 Mal jubelte Lejon letzte Saison.

Kein Team schoss letzte Saison mehr Tore als Lejon Zäziwil. 103 Treffer bewirkten den dritten Rang in der Qualifikation, anschliessend kam jedoch das Aus im Playoff-Halbfinal gegen die Riders. Nun müssen die Bernerinnen zwar mehrere Routiniers und Sonia Brechbühls Skorerpunkte ersetzen – die Stürmerin schloss sich Skorpion Emmental an – sind aber mit Lara Kipf und Ramona Bieri immer noch gut aufgestellt. Oder mit Lara Thierstein, die beim 23:1 im Cup gegen Herzogenbuchsee nicht weniger als sechsmal traf. Die Lejon-Torfabrik läuft also bereits wieder auf Hochtouren. Wenn die NLA-Erfahrung von Sabrina Knörr und Tamara Lüthi noch dazu beiträgt, etwas weniger Tore zu kassieren (nur drei Teams liessen mehr Gegen­ treffer zu), kann die Truppe im Kampf um den Aufstieg ein ernstes Wort mitreden. TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Madlen Streun (Assistentin), Lisa Bieri, Shelly Strehler, Martina Bieri, Caroline Bleuer, Lara Oppliger, Heinz Fankhauser (Goalietrainer). Mitte (v.l.n.r.): Christoph Zingg (Headcoach), Lara Thierstein, Lara Kipf, Andrea Schmid, Tamara Lüthi, Ramona Bieri, Rebekka Hug. Vorne (v.l.n.r.): Daniela Thierstein, Laura Mangarelli, Tabea Locher, Larissa Locher, Rita Badertscher, Flavia Rentschi, Sabrina Knörr, Rahel Sterchi.

TOR 41 Locher Tabea 78 Rentsch Flavia

CM GEB.  165 17.03.1999 170 31.05.1995

VERTEIDIGUNG  4 Bieri Lisa 12 Fröhlich Annina 13 Thierstein Daniela 14 Bieri Martina 47 Hug Rebekka 94 Schmid Andrea

166 172 165 171 172 177

10.03.1993 07.06.1991 21.07.1992 14.01.1994 30.05.1990 13.03.1993

VERTEIDIGUNG  3 Spring Janine 8 Kipf Lara 9 Schürch Vera 16 Locher Larissa 17 Mangarelli Laura 18 Thierstein Lara 19 Sterchi Rahel 20 Lüthi Tamara 21 Bleuer Caroline 25 Strehler Shelly 26 Badertscher Rita 27 Bieri Ramona 77 Oppliger Lara 86 Knörr Sabrina

170 174 162 175 163 173 160 170 166 167 169 172 169 165

03.05.1993 26.02.1994 01.12.1993 16.04.1992 02.05.1992 28.06.1994 03.07.1995 25.10.1995 18.07.1988 20.06.1994 01.12.1991 12.11.1995 07.05.1990 28.01.1995

ZUZÜGE: Rentsch Flavia (Zulgtal), Knörr Sabrina, Lüthi Tamara (beide Wizards), Mangarelli Laura (Skorpions), Oppliger Lara (Gürbetal), Schürch Vera (Comeback), Spring Janine (BEO) ABGÄNGE: Arnet Jennifer, Brechbühl Sonia, Schlüchter Jolanda (alle Skorpions), Seiler Chantal (Thun), Stadler Nicole (Wizards), Bieri Tanja (Pause), Christen Larissa, Nydegger Martina, Ramu Stefanie, Schüpbach Manuela, Steiner Christa, Trüssel Sandra (alle Rücktritt)

UH LEJON ZÄZIWIL Vereinsadresse: Postfach 134, 3510 Konolfingen Website: www.uhlejon.ch Gründungsjahr: 2005 AD ASTRA SARNEN Präsidentin: Katja Thierstein Sportchef: David Uebersax Anzahl Teams: 7 Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2013/14 Heimarena: Sporthalle Konolfingen Hauptsponsor(en): Lexx und hofbauers


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FRAUEN NLB

SAISONVORSCHAU

Floorball Uri: Einzug ins neue Bijou Ein «Bijou und architektonische Perle» soll die neue MehrzweckSporthalle Hagen in Altdorf sein (Kostenpunkt: 14.6 Mio Franken), in der die Urnerinnen vereinzelte Heimspiele austragen werden. Floorball Uri ist mit 325 Aktiven sogar der grösste Hallensportverein des Kantons. Und die Frauen des Vereins schnupperten letzte Saison nach dem erstmaligen Aufstieg in die NLB gleich am Playoffstrich. Nur ein Punkt trennte das Team Roger Metrys letztlich von den Hot Chilis. Ob es diesmal sogar zu mehr reicht? Die Ränge 5 und 6 werden diese Saison noch immer mit der vorzeitigen Sommerpause belohnt – oder bestraft, je nach Ansicht. Das Kader der Innerschweizerinnen hat kaum Änderungen erfahren, nur Teamseniorin Ruth Epp (34) ist nicht mehr dabei. Und dass Uri mehr als nur Regula Arnold (30) und Mirta Limacher (29) ist, bewies das Team schon einmal im sommerlichen Cup-Auftritt in Herisau, als sich acht Spielerinnen die erzielten zehn Tore teilten.

Basel Regio: Auf den Nachwuchs warten

FACTS & FIGURES

FACTS & FIGURES

HEADCOACH: Metry Roger

HEADCOACH: Peiponen Antti (FIN)

BETREUERSTAB: Arnold Tino, Gisler Stefan, Müller Beat (Assistenztrainer), Neunstöcklin Fabian (Konditionstrainer)

BETREUERSTAB: Sarah Schäfer (Assistenztrainer)

TOR 33 Arnold Anna-Lena 46 Aschwanden Damaris

CM GEB.  158 25.07.1997 169 23.01.1989

VERTEIDIGUNG  2 Zberg Michelle 4 Gisler Alicia 5 Tresch Yvonne 6 Kempf Julia 8 Gnos Jasmin 10 Girotto Sabrina 18 Kempf Linda 20 Gisler Nadja

170 12.03.1993 164 22.03.1999 167 31.08.1996 165 05.02.2000 180 25.04.1992 159 13.06.1988 167 22.07.1989 159 21.05.1980

ANGRIFF  3 Müller Laura 4 Rickli Beatrice 7 Tresch Sarah 9 Gisler Monika 11 Gnos Melanie 12 Arnold Salome 13 Arnold Regula 14 Gut Myriam 15 Tresch Angela 16 Limacher Mirta 17 Vacinova Pavlina (CZE) 19 Herger Cynthia 21 Gaggiotti Rahel 21 Mravljov Nevena 22 Wüthrich Belinda

168 164 163 170 174 171 159 163 175 166 159 165 165 171 165

25.03.1996 19.01.1992 07.12.1991 26.09.1995 15.04.1995 24.08.1998 17.07.1986 13.09.1992 05.12.1985 14.03.1987 24.04.1988 07.04.1989 24.11.1998 12.08.1989 11.10.1993

ZUZÜGE: Herger Cynthia (Muotathal), Wüthrich Belinda (Lok Reinach), Gisler Nadja, Tresch Angela (beide Comeback) ABGÄNGE: Epp Ruth (Rücktritt)

Mirta Limacher TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Julia Kempf, Isabel Brunner, Rahel Gagiotti, Alicia Gisler, Svenja Schuler, Corina Schuler Anja Loretz, Cynthia Herger. Mitte (v.l.n.r.): Roger Metry (Head­ coach), Fabian Neunstöcklin (Konditrainer), Mirta Limacher, Melanie Gnos, Laura Müller, Nevena Mravljov, Jenifer Bissig, Michelle Zberg, Angela Tresch, Beat Müller (Assistent), Stefan Gisler (Assistent). Vorne (v.l.n.r.): Regula Arnold, Jasmin Gnos, Nicole Arnold, Linda Kempf, Damaris Aschwanden, Annalena Arnold, Sarah Tresch, Monika Gisler, Myriam Gut, Beatrice Rickli.

FLOORBALL URI ALTDORF/ SEEDORF Vereinsadresse: 6460 Altdorf Website: www.floorballuri.ch Gründungsjahr: 2004 Präsident: Gisler Dominic AD ASTRA SARNEN Sportchefin: Aschwanden Damaris Anzahl Teams: 14 Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2015 Heimarena: Feldli, Altdorf Hauptsponsor(en): Infanger Transporte AG, Urner Kantonalbank

Gabriela Blank, Sara Schäfer und Florence Koch (v.l.).

Für die Spitze zu schwach, für ernste Abstiegssorgen zu gut – seit Jahren tummelt sich Basel Regio im schmalen Mittelfeld der NLB. Sarah Schäfer, mit 33 Jahren letzte Saison noch immer Topskorerin des Teams und mittlerweile auch Sportchefin der Baslerinnen, würde gerne Verstärkungen von auswärts holen. «In der NLB ist das aber kaum möglich», musste die Weltmeisterin von 2005 feststellen. Zuletzt hoffte sie auf eine Rückkehr der bei Dietlikon zurückgetretenen ehemaligen Internationalen Rebecca Hermann – aufgrund von Verletzungen bisher vergeblich. «Wir müssen irgendwie oben bleiben und warten, bis der Nachwuchs soweit ist. Da kommt etwas nach», sagt Schäfers Teamkollegin Florence Koch. Sie muss es wissen, trainiert sie doch die U21-Juniorinnen des Vereins. Bis es soweit ist, heisst es also durchzuhalten. Diese Saison ohne die Urgesteine Noemi Mosimann und Corina Nüesch, die nur noch fürs «II» die Schuhe schnüren werden. TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Gabriela Blank, Sarah Schäfer (Sportchefin), Corinna Schüpbach, Nathalie Stocker, Nadia Kramer. Mitte (v.l.n.r.): Irina Schlageter, Luana Mistri, Karin Stebler, Sina Hettich, Rita Laszlo, Sabine Müller. Vorne (v.l.n.r.): Melanie Gass, Ella Bröckelmann, Hanna Sägesser, Jenny Halter, Florence Koch, Sheila Kramer.

TOR 1 Halter Jenny 2 Sägesser Hanna

CM GEB.  178 05.06.1997 160 03.01.1993

VERTEIDIGUNG  7 Huber Natalie 9 Bissegger Salome 14 Stebler Karin 36 Koch Florence 37 Kramer Nadia 39 Stocker Nathalie

168 170 170 156 168 180

13.04.1988 28.06.1995 17.02.1995 06.11.1989 07.06.1997 20.10.1998

ANGRIFF  9 Semes Celine 13 Stöckli Sarai 15 Mistri Luana (ITA) 16 Bröckelmann Ella 17 László Rita 20 Kramer Sheila 21 Schäfer Sarah 22 Schlageter Irina 23 Doppler Stefanie 31 Blank Gabriela 33 Hettich Sina 47 Gass Melanie

165 165 165 162 168 158 160 162 168 156 163 166

21.11.1995 22.09.1988 26.04.1990 28.01.1999 25.02.1990 02.12.1995 27.03.1983 02.07.1993 20.09.1988 15.02.1994 05.06.1997 18.08.1997

ZUZÜGE: Schlageter Irina (Waldenburg Eagles), Huber Natalie (Basel United), Stebler Karin, Kramer Sheila, Bissegger Salome, Semes Celine, Hettich Sina, Gass Melanie, Bröckelmann Ella, Kramer Nadia, Stocker Nathalie (alle Nachwuchs) ABGÄNGE: Mosimann Noemi, Nüesch Corina (beide UBR II), Bodmer Rahel (Wizards), de Keyzer Charlotte (Oberwil), Hermann Aline (Riehen), Mettler Carmen, Cadisch Lia (beide Rücktritt)

UNIHOCKEY BASEL REGIO Vereinsadresse: Unihockey Basel Regio, Postfach 837, 4104 Oberwil Website: www.unihockeybaselregio.ch Gründungsjahr: 2006 (Namensänderung Unihockey Leimental in Basel Regio 2013) Präsident: Daniel Würmlin Sportchefin: Sara Schäfer Anzahl Teams: 8 AD ASTRA SARNEN Grösste Erfolge: Cupfinalist 2003; NLB-Meister und Aufstieg 2006/07 Heimarena: Sandgruben (Basel), Möslibach (Ettingen), Thomasgarten (Oberwil) Hauptsponsor(en): Raiffeisen, Mobiliar


www.unihockey.ch

Waldkirch-St. Gallen: Im Osten wenig Neues

Mendrisiotto Ligornetto: Benvenuti nella LNB

Von den finanziellen Einschränkungen der NLA-Männer des Vereins sind die NLB-Frauen nicht betroffen – Söldnerinnen waren im Kader ohnehin noch nie zu finden. Wie gehabt setzen die St. Gallerinnen auf den eigenen Nachwuchs und Spielerinnen aus der Region. Neu ins Team aufgestiegen ist zum Beispiel die erst 16-jährige Torhüterin Livia Werz, die bereits bei der U19Nati schnuppern durfte. Verteidigerin Selina Tanner ist nun fix bei den Red Ants, Natalie Brägger und weitere Vertreterinnen der «älteren» Generation erklärten den Rücktritt. Viel wird somit weiterhin von den produktivsten Skorerinnen Livia Resegatti und Iris Bernhardsgrütter abhängen. In der letzten Saison hätte WaSa unter Trainerneuling Lukas Studer in den Playouts um den Ligaerhalt bangen müssen – nur der freiwillige Abstieg von Zugerland bewahrte die Ostschweizerinnen davor. Müssen sie diesmal in den sauren Apfel beissen?

Nach 16 Jahren Pause – im Frühling 2000 stieg Collina d’Oro Montagnola aus der NLB ab – vertritt SUM den Kanton Tessin bei den Frauen wieder in der Nationalliga. Die Verteidigung bringt sogar schon ein gerütteltes Mass an NLA-Erfahrung mit – Valeria Malossa, Adela Zulji und Eva Ratti spielten bereits in der höchsten Liga. Unter dem schwedischen Trainer Mikael «Nisse» Tivemark stiegen die Tessinerinnen souverän auf – dank Zugerland war kein Direktvergleich mit einem NLB-Team nötig, die deutlich gewonnene Playoffserie gegen Gürbetal RK Belp reichte bereits. Das Aufstiegsteam bleibt beisammen. Neu stehen mit Verteidigerin Michaela Holmström und Stürmerin Melinda Bergstrand zwei grossgewachsene Schwedinnen im Team. «Vor allem Bergstrand ist anzumerken, dass sie in Schweden schon in der Superligan gespielt hat», freut sich die ehemalige Piranha-Spielerin Adela Zulji auf den Saisonbeginn.

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Studer Lukas BETREUERSTAB: Schoch Tim (Assistenz­ trainer), Huber Stefanie (Physistrainerin), Egli Michael (Goalietrainer), Anthony Nivin (Mentaltrainer), Gantner Selina (Teamchef) TOR 4 4 Werz Livia 68 Angehrn Livia 77 Sieber Nicole

CM GEB.  163 07.02.2000 173 18.07.1995 171 17.08.1999

VERTEIDIGUNG  4 Scherrer Iris 6 Bichsel Nicole 14 Raschle Laila 16 Frey Melanie 20 Störi Eliane 21 Sieber Michelle 23 Resegatti Corina 24 Pano Sara (CH/ITA)

165 175 164 170 165 175 159 158

24.09.1990 26.10.1991 10.04.1992 16.03.1994 06.03.1993 17.07.1997 25.10.1987 18.12.1992

ANGRIFF  2 Link Sereina 3 Schürpf Natalie 5 Schoch Elena 7 Carisch Angela 9 Bernhardsgrütter Iris 12 Resegatti Livia 17 Metzger Nina 19 Eschbach Lara 22 Ackermann Isabelle 25 Sieber Nadine

165 178 166 166 163 165 167 168 157 165

08.03.1993 23.12.1993 11.07.1997 26.01.1992 24.01.1994 22.08.1991 25.10.1995 07.05.1991 18.06.1988 25.12.1995

ZUZÜGE: Pano Sara (Winterthur United), Störi Eliane (Rheintal Gators), Sieber Michelle, Sieber Nadine, Sieber Nicole, Werz Livia (alle Nachwuchs), Schürpf Natalie (Comeback)

59

FACTS & FIGURES HEADCOACH: Tivemark Mikael (SWE) BETREUERSTAB: Battaini Giorgio, Boggian Adriano (Assistenztrainer) TOR 77 Tommasini Sandra 73 Leoni Sara VERTEIDIGUNG  6 Malossa Valeria 8 Zulji Adela 12 Holmström Michaela (SWE) 25 Ratti Eva 32 Rudaz Fabienne 83 Meier Manuela ANGRIFF  3 Buchs Martina 7 Chiesa Camilla 9 Rizza Nicole 11 Teggi Simona 13 Donati Natascia 16 Regazzi Larissa 17 Monti Debora 19 Decarli Marussia 21 Bergstrand Melinda (SWE) 22 Parisi Valentina 23 Misikowetz Kira 31 Pini Gilda

CM GEB.  173 02.01.1988 176 19.04.1979 165 31.10.1985 175 08.06.1990 178 04.11.1996 166 25.03.1990 168 27.05.1982 176 13.05.1983 168 165 167 169 156 167 160 162

03.05.1985 10.05.1982 11.05.1990 29.01.1992 22.02.1994 06.08.1984 03.11.1990 21.11.1989

176 31.07.1995 160 22.09.1993 180 14.03.1979 155 31.05.1994

ZUZÜGE: Bergstrand Melinda, Holmström Michaela (beide Linköping, SWE) ABGÄNGE: keine

ABGÄNGE: Tanner Selina (Red Ants), Brägger Natalie, Burger Liliane, Meier Daniela, Rechsteiner Tamara, Tanner Jacqueline (alle Rücktritt)

Livia Resegatti TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Stefanie Huber (Physis­ trainerin), Selina Gantner (Teammanagerin), Iris Scherrer, Corina Resegatti, Sara Pano, Isabelle Ackermann, Nina Metzger, Nadine Sieber, Nivin Anthony (Assistent). Mitte (v.l.n.r.): Michael Egli (Goalietrainer), Tim Schoch (Assistent), Melanie Frey, Sereina Link, Laila Raschle, Angela Carisch, Nicole Bichsel, Lukas Studer (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Natalie Schürpf, Michelle Sieber, Lara Eschbach, Iris Bernhards­ grütter, Livia Angehrn, Livia Resegatti, Eliane Störi, Elena Schoch.

UHC WALDKIRCH-ST. GALLEN Vereinsadresse: Leimatstrasse 36, 9205 Waldkirch Website: www.uhcwasa.ch Gründungsjahr: 1997 Präsident: Joe P. Stöckli Sportchefin: Corina Resegatti AD ASTRA SARNEN Anzahl Teams: 18 Heimarena: Tal der Demut, St. Gallen Hauptsponsor(en): Medbase, Update Fitness, Migros Ostschweiz, Mobiliar, Brauerei Schützengarten, St. Galler Stadtwerke

Die SUM-Aufstiegstruppe. TEAMFOTO Hinten (v.l.n.r.): Natascia Donati, Gilda Pini, Debora Monti, Larissa Regazzi, Valentina Parisi. Mitte (v.l.n.r.): Giorgio Battaini (Assistent), Nina Gerosa, Marussia Decarli, Nicole Rizza, Camilla Chiesa, Fabienne Rudaz, Adela Zulji, Mikael Tivemark (Headcoach). Vorne (v.l.n.r.): Simona Teggi, Michaela Holmström, Sandra Tommasini, Sara Leoni, Melinda Bergstrand, Valeria Malossa.

SPORTIVA UNIHOCKEY MENDRISIOTTO Vereinsadresse: 6853 Ligornetto Website: www.sum.ch Gründungsjahr: 1992 Präsident: Marco Armati Sportchef: Adriano Boggian AD ASTRA SARNEN Anzahl Teams: 10 Grösste Erfolge: Aufstieg NLB 2016 Heimarena: Liceo di Mendrisio Hauptsponsor(en): Neolab, Sintetica, Swica, StileLibero, Welsen Viaggi, 3RSport


60

NATIONALLIGA

SCHIEDSRICHTER

Die Spitzenrefs der Top-Ligen

Zwölf statt wie bisher sechs Paare werden diese Saison die NLA-Partien der Männer leiten. Davon verspricht man sich längere Amtszeiten durch die tiefere Belastung und positiven Leistungsdruck durch mehr Konkurrenz.

SR NHA

Michael Peter leitete in der letzten Saison mit Partner Stefan Hürzeler den Cupfinal Köniz vs. GC.

Baumgartner Thomas

Kläsi Thomas

Müller Fabian

Zgraggen Carlo

Scherrer Ivo

Geburtsdatum: 18.04.1969 Beruf: Aussendienstmitarbeiter SR seit: 1994

Zähnler Bruno

Geburtsdatum: 04.02.1970 Beruf: Landwirt SR seit: 1994

Hohler Benjamin

Koch Pascal

Kaiser Roland

Geburtsdatum: 14.05.1976 Beruf: Einkäufer SR seit: 1992

Schoch Thomas

Geburtsdatum: 07.12.1972 Beruf: VBZInstandhalter SR seit: 1986

Hürzeler Stefan

Peter Michael

Bebie Michael

Geburtsdatum: 25.03.1982 Beruf: Elektroingenieur SR seit: 1998

Stäheli Marc

Geburtsdatum: 17.08.1979 Beruf: Verkaufsberater SR seit: 2000

Wehinger Corina

Zurbuchen Sandra

Meister Urs

Rimensberger Fredi

Schüpbach Beat

Studer Marcel

Geburtsdatum: 06.06.1974 Beruf: Verkaufsberater AD SR seit: 1993

Geburtsdatum: 11.02.1983 Beruf: Dipl. Rettungssanitäter HF SR seit: 2010

Geburtsdatum: 04.08.1975 Beruf: Generalagent Versicherung SR seit: 1992

Geburtsdatum: 07.06.1981 Beruf: Servicetechniker SR seit: 2001

Geburtsdatum: 13.06.1976 Beruf: Berater SR seit: 2010

Geburtsdatum: 02.04.1984 Beruf: Abteilungsleiter SR seit: 2003

Geburtsdatum: 19.10.1979 Beruf: Einsatzgruppenleiter SR seit: 1997

Geburtsdatum: 29.06.1987 Beruf: Sportwissenschaftlerin SR seit: 2006

Geburtsdatum: 31.10.1984 Beruf: Technischer Kaufmann SR seit: 2004

Geburtsdatum: 30.03.1983 Beruf: SBB-Intervention SR seit: 2010

Geburtsdatum: 07.03.1985 Beruf: Lebensmittelingenieur SR seit: 2002

Geburtsdatum: 11.06.1978 Beruf: Polizist SR seit: 2002

Geburtsdatum: 28.03.1985 Beruf: Rechtsanwältin SR seit: 2003

Geburtsdatum: 05.05.1984 Beruf: Bauleiter Generalunternehmung SR seit: 2004


www.unihockey.ch

Preisig Steven

Schaffter Cyrille

Schuler Stephan

Baumberger Luca

Brunner Jonas

Mutzner Noah

Geburtsdatum: 22.02.1989 Beruf: Step IN Trainee Operations SR seit: 2008

Geburtsdatum: 31.07.1995 Beruf: Kaufmann SR seit: 2009

Geburtsdatum: 29.01.1987 Beruf: Ressortleiter Jugend / Coach für Persönlichkeit SR seit: 2012

61

Geburtsdatum: 13.02.1990 Beruf: Ökonom SR seit: 2008

Geburtsdatum: 23.08.1995 Beruf: Bauzeichner SR seit: 2011

Geburtsdatum: 02.08.1995 Beruf: Zivildienst SR seit: 2012

SR NDA Kronenberg Christian

Kronenberg Lukas

Lehmann Thom

Manser Andreas

Fässler Josef

Schläpfer Benjamin

Rudin Tobias

Siegfried Marcel

Brändle Roland

Niedermann Remo

Geburtsdatum: 08.07.1987 Beruf: Informatiker SR seit: 2007

Geburtsdatum: 10.03.1989 Beruf: Hochbau-Polier SR seit: 2008

Geburtsdatum: 28.01.1989 Beruf: Technischer Kaufmann SR seit: 2006

Geburtsdatum: 27.03.1989 Beruf: Student SR seit: 2008

Geburtsdatum: 03.07.1980 Beruf: Gymnasiallehrer SR seit: 2000

Geburtsdatum: 03.08.1987 Beruf: Kundenbetreuer SR seit: 2007

Geburtsdatum: 22.07.1976 Beruf: Kundenberater IT SR seit: 1992

SR NHB

Geburtsdatum: 08.02.1981 Beruf: Ramp Safety Officer SR seit: 2004

Geburtsdatum: 15.09.1969 Beruf: HeadGreenkeeper SR seit: 2000

Geburtsdatum: 29.03.1983 Beruf: Elektroingenieur SR seit: 2004

Britschgi Anton

Gasser Irfan

Keel Ralph

Pestoni Patrizio

Bühler Janick

Bühler Yvan

Begré Lorin

Birbaum Silvan

Geburtsdatum: 17.05.1979 Beruf: Business Manager After Sales SR seit: 1998

Geburtsdatum: 29.05.1987 Beruf: Sozialpädagoge SR seit: 2007

Geburtsdatum: 01.11.1985 Beruf: Projektleiter Facility Management SR seit: 2002

Geburtsdatum: 13.09.1989 Beruf: Medizinstudent SR seit: 2007

Geburtsdatum: 14.08.1979 Beruf: Elektroingenieur SR seit: 2007

Geburtsdatum: 06.04.1991 Beruf: Medizinstudent SR seit: 2009

Geburtsdatum: 30.03.1982 Beruf: Process Manager SR seit: 2005

Geburtsdatum: 05.09.1985 Beruf: Bauingenieur ETH SR seit: 2004


62

REGIONALLIGA

MÄNNER 1. LIGA KLEINFELD

DIE GROSSEN MEHR ALS NUR ÄRGERN

In der 1. Liga Kleinfeld der Männer sind seit zehn Jahren vier Vereine das Mass aller Dinge. Die Konkurrenz will dies ändern und bläst zum Angriff.

Nihad Kospo (r.) will mit Nuglar die Favoriten wie Kappelen (hier mit Kevin Hügli) herausfordern.

TEXT: MARTIN KELLER    FOTO: ERWIN KELLER

Y

annick Tanner, Präsident von Nuglar United, gibt sich angriffigslustig. Wenn er «Wir wollen sie mehr als nur ärgern» sagt, bezieht er sich dabei auf die «Big Four» der Kleinfeldszene. Gossau, Kappelen, Cazis und Lengnau machten seit 2006 – mit nur einer Ausnahme – den Meistertitel unter sich aus. Ändert sich das in der kommenden Saison? Für Gossau wird die Titelverteidigung kein Selbstläufer, verlieren die Zürcher doch mit Diener, Wintsch, Vollenweider, Walther und Voegtli über 100 Skorerpunkte aus der letzten Meistersaison. «Qualifikation für den Ligacup-Viertelfinal und die Playoffs», lautet die (bescheidene) Zielsetzung für die kommende Spielzeit, in der die Jungen mehr Verantwortung übernehmen sollen.

mit einem Golden Goal in der Verlängerung verhindert werden. Vize-Meister Cazis muss zwar die Abgänge von Wyler und Betschart verkraften, wird aber dennoch in beiden Wettbewerben eine Hauptrolle spielen. Wie die Bündner in den Playoffs Meister Kappelen ausschalteten und gegen Rekordmeister Gossau einen 2:10 Rückstand aufholten, war beeindruckend. Es wäre keine Überraschung, Cazis am Ende der Saison sogar ganz oben auf dem Treppchen zu sehen. White Horse Lengnau, der Meister von 2012, vermochte die Abgänge von Rey und Moser durch die Zuzüge von Saggiorata und Rückkehrer Felder zu kompensieren. Die Surbtaler gehören nach dem Triumph beim «Masters 3000» auch dieses Jahr zum engen Favoritenkreis.

ENGER FAVORITENKREIS Beim Ligacup-Sieger Kappelen bleibt bis auf den Rücktritt David Baumanns alles beim Alten. War nach dem Meistertitel 2015 und dem Cupsieg 2016 in den letzten Playoffs eine gewisse Sättigung spürbar, dürfte der Erfolgshunger der Seeländer nun wieder vorhanden sein. Zum Ligacup-Auftakt konnte gegen Bäretswil das Ausscheiden aber nur

AUSRUFEZEICHEN GESETZT Hinter den «Big Four» gibt es eine ganze Reihe von Vereinen, die heftig anklopfen, um in den exklusiven Kreis einzudringen. Allen voran Nuglar United, das im Ligacup-Final Kappelen und im Playoff-Viertelfinal – nach dem sensationellen Auswärtssieg zum Auftakt – auch Cazis gehörig ärgern konnte. Mit dem Transfer von Thomas Voegtli von

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Gossau ist die Basis gelegt, um den präsidialen Traum bezüglich «mehr als nur ärgern» wahr werden zu lassen. Im gleichen Atemzug mit Nuglar ist Wild Goose Wil-Gansingen zu nennen, das sich im Aargau als zweite Kraft hinter Lengnau etabliert hat. Diverse Playoff-Gastspiele legen Zeugnis davon ab. Mit einem 10:3-Sieg in der Meisterschaft gegen Gossau und einem viel beachteten 10:6-Erfolg im Playoff-Viertel­ final gegen Kappelen haben die Gänse ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit ihnen wird zu rechnen sein. CANES IN GRÜN Mit Wiler-Ersigen II mischt in der Westgruppe ein Neuling mit, der aus alten Bekannten der aufgelösten Berner Hurricanes besteht. Luginbühl, Uhlin, Zurflüh, Lüthi und Konsorten treten nun in den ansehnlicheren grünen Trikots des Grossfeld-Rekordmeisters an. Der Fokus Wilers wird jedoch wohl wie bei den «Canes» auf den Ligacup gerichtet bleiben. Mümliswil und Floorball Köniz IV dürften im Westen um den vierten Playoff-Platz kämpfen, während im Osten die Plätze bezogen scheinen.


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64

NATIONALTEAMS

MÄNNER A UND FRAUEN A

Männer Nati

Manuel Engel strebt an der WM eine Medaille an.

1987 – 2016

Bilanzen nach Nationen und Spielorten

Auf nach Riga: Noch nie hat die Schweizer Männer-Nati an zwei Weltmeisterschaften in Folge eine Medaille verpasst. Nach «Leder» an der WM 2014 in Göteborg stehen die Vorzeichen also gut, dass es vom 3. bis 11. Dezember 2016 in Riga (Lettland) wieder mit Edelmetall klappen wird. Nati-Trainer David Jansson verbreitet Optimismus und steckt mit seinem Enthusiasmus alle an. Jetzt kommt der Moment, in dem den Worten Taten folgen sollen. Die Schweiz will in Riga zurück aufs Podest.

Sp.

S

U

N +Tore

1987

1

0

0

1

1988

2

0

0

1989

2

0

1990

4

1

S

U

N

+Tore

-Tore

+/-

ø -Tore

ø Pkt

64

9

9

46

188

342

-154

30

2.94

5.34

0.47

Schweden

60

0

7

53

146

407

-261

7

2.43

6.73

0.12

Tschechien

53

30

7

16

251

211

40

72

4.74

3.98

1.36

Norwegen

24

18

6

0

152

84

68

42

6.33

3.50

1.75

Dänemark

15

13

2

0

117

34

83

28

7.80

2.27

1.87

-Tore

Pkt

4

8

0

2

3

21

0

0

2

5

10

0

0

3

11

40

2

1991

4

1

1

2

11

16

3

1992

2

0

2

0

10

10

2

1993

4

0

2

2

7

10

2

1994

9

7

0

2

45

22

14

1995

11

7

1

3

55

23

15

1996

10

5

1

4

52

41

11

1997

10

3

3

4

32

27

9

1998

10

6

0

4

48

34

12

2.00

13

13

0

0

105

37

68

26

8.08

2.85

Deutschland

10

10

0

0

103

14

89

25

10.30

1.40

2.50

6

6

0

0

58

17

41

12

9.67

2.83

2.00

Russland

5

5

0

0

43

11

32

10

8.60

2.20

2.00

Slowakei

3

3

0

0

28

9

19

6

9.33

3.00

2.00

Singapur

2

2

0

0

72

0

72

4

36.00

0

2.00

Ungarn

2

2

0

0

15

2

13

4

7.50

1.00

2.00

Belgien

1

1

0

0

20

0

20

2

20.00

0

2.00

Polen

2

2

0

0

24

5

19

4

12.00

2.50

2.00

Serbien

1

1

0

0

12

0

12

2

12.00

0

2.00

Spanien

1

1

0

0

19

2

17

2

19.00

2.00

2.00

1

1

0

0

23

0

23

2

23.00

0

2.00

Total

Grossbritannien

263

117

31

115

1376

1175

201

278

5.23

4.46

1.06

Heim

69

28

12

29

377

281

96

71

5.46

4.07

1.03

Auswärts

71

26

9

36

273

359

-86

61

3.85

5.06

0.86

110

55

10

45

611

460

151

120

5.55

4.18

1.09

Neutral

1999

7

1

0

6

13

36

2

2000

11

8

1

2

57

28

17

2001

7

2

1

4

19

34

5

2002

11

4

2

5

37

46

10

2003

11

5

2

4

55

51

12

2004

13

9

2

2

97

41

20

1994

55

7

1995 WM

2005

9

2006 2007

3

1

5

14

6

4

4

99

77

16

9

4

1

4

30

39

9

2008

15

7

2

6

75

69

16

2009

9

3

1

5

37

44

7

2010

12

5

2

5

93

54

12

2011

8

2

0

6

31

52

4

2012

17

10

1

6

135

70

21

2013

11

2

0

9

47

65

4

2014

16

7

1

8

95

72

15

2015

7

4

0

3

45

55

2016

7

5

Total

263

117

52

Bilanzen bei Titelkämpfen Jahr

Ort

Sp.

S

U

N

Helsinki

5

4

0

1

Schweiz

7

5

0

2

+Tore

-Tore

+/-

Rang

21

11

10

3. Platz

41

13

28

3. Platz

EM

1996

Skelleftea/Uppsala

6

4

1

1

43

22

21

5. Platz

1998

Brno/Prag

5

3

0

2

24

23

1

2. Platz

2000

Drammen/Oslo

5

3

0

2

23

18

5

3. Platz

2002

Helsinki

6

4

0

2

24

22

2

3. Platz

2004

Kloten/Zürich

6

4

0

2

43

25

18

4. Platz

2006

Malmö/Stockholm

6

4

1

1

53

27

26

3. Platz

2008

Ostrava/Prag

6

4

0

2

35

23

12

3. Platz

12

2010

Helsinki

6

4

0

2

69

18

51

4. Platz

Zürich/Bern

6

5

0

1

79

16

63

3. Platz

Göteborg

6

3

1

2

29

27

2

4. Platz

2

76

22

10

2012

31 115

1376

1175

269

2014

0

Pkt ø +Tore

Lettland Estland

Von Jahr zu Jahr Jahr

Sp. Finnland


Frauen Nati 1994 – 2016 Auftritt in BBC-Arena: Die Schweizer Frauen-Nati hat ihren Höhepunkt in dieser Saison ohne WM schon früh. Vom 4. bis 6. November 2016 gastiert die Euro Floorball Tour in Schaffhausen. In der BBC-Arena treffen die Bronze-Girls der letzten WM in Tampere auf Schweden, Finnland und Tschechien. Für den neuen Nationaltrainer Rolf Kern sind es die ersten Länderspiele mit dem ganzen Kader, nachdem bei seinem Einstand im April die Superfinalistinnen von Piranha und Dietlikon noch gefehlt haben.

Die Schweiz holte an der WM in Tampere zum 3. Mal Bronze.

Von Jahr zu Jahr -Tore Pkt

Michelle Wiki im Duell mit der bisherigen Dietlikon-Teamkollegin Linn Lundström.

Bilanzen nach Nationen und Spielorten Sp.

S

U

N

+Tore

-Tore

+/-

Pkt

ø +Tore

ø -Tore

ø Pkt

Finnland

48

10

4

34

131

196

-65

24

2.73

4.08

0.50

Tschechien

45

36

5

4

219

95

124

80

4.87

2.11

1.78

Schweden

39

1

3

35

104

270

-166

5

2.67

6.92

0.13

Norwegen

19

13

1

5

78

48

30

29

4.11

2.53

1.53

Lettland

12

12

0

0

85

15

70

26

7.08

1.25

2.17

Deutschland

9

9

0

0

77

7

70

18

8.56

0.78

2.00

Russland

5

5

0

0

50

5

45

10

10.00

1.00

2.00

Dänemark

5

5

0

0

56

6

50

10

11.20

1.20

2.00

Polen

5

5

0

0

53

9

44

12

10.60

1.80

2.40

Österreich

3

3

0

0

40

1

39

6

13.33

0.33

2.00

Japan

1

1

0

0

14

0

14

2

14.00

0

2.00

Niederlande

1

1

0

0

19

1

18

2

19.00

1.00

2.00

Slowakei

1

1

0

0

11

1

10

2

11.00

1.00

2.00

USA

1

1

0

0

19

2

17

2

19.00

2.00

2.00

Frankreich

1

1

0

0

23

0

23

2

23.00

0

2.00

Spanien

1

1

0

0

19

0

19

2

19.00

0

2.00

1

1

0

0

27

1

26

2

27.00

1.00

2.00

Jahr

Sp

S

U

N

+Tore

1994

2

0

0

2

2

12

0

Ungarn

1995

6

3

0

3

45

15

6

Total

195

106

13

78

1025

657

368

234

5.20

3.34

1.19

1996

6

2

1

3

18

16

5

1997

8

5

0

3

41

20

10

Heim

48

25

3

20

253

157

96

53

5.27

3.27

1.10

1998

4

2

0

2

6

7

4

Auswärts

47

24

6

17

193

135

58

54

4.11

2.87

1.15

1999

6

2

1

3

15

12

9

Neutral

87

50

4

33

494

295

199

104

5.68

3.39

1.20

2000

4

2

1

1

12

13

5

2001

9

6

0

3

53

14

12

2002

9

5

0

4

36

22

10

2003

7

3

0

4

27

26

6

2004

8

2

3

3

24

28

7

2005

10

8

0

2

43

24

16

2006

8

4

1

3

34

25

9

2007

14

8

2

4

94

46

18

2008

6

2

0

4

24

33

4

2009

12

8

1

3

72

40

17

2010

6

0

3

3

23

38

3

2011

19

14

0

5

132

63

28

2012

6

2

0

4

17

33

Bilanzen bei Titelkämpfen Jahr

Ort

Sp.

S

U

N

+Tore

-Tore

+/-

Rang

Schweiz

6

3

0

3

45

15

30

4. Platz

1997

Aland FIN

6

3

0

3

32

20

12

4. Platz

1999

Borlänge SWE

4

2

0

2

12

8

4

2. Platz

2001

Riga LAT

5

2

0

3

18

10

10

4. Platz

2003

Gümligen/Bern

5

3

0

2

25

17

8

2. Platz

4

2005

Singapur

5

5

0

0

25

10

15

1. Platz

EM 1995 WM

2013

19

13

0

6

100

63

26

2007

Frederikshavn DEN

6

5

0

1

57

12

45

3. Platz

2014

6

1

0

5

15

44

2

2009

Västeras SWE

6

5

0

1

44

16

28

2. Platz

2015

17

11

0

6

156

56

26

2011

St. Gallen SUI

6

4

0

2

65

17

48

4. Platz

2013

Brno/Ostrava

6

5

0

1

28

14

14

3. Platz

2015

Tampere FIN

6

4

0

2

42

23

19

3. Platz

2016

3

1

0

2

5

17

2

Total 195

104

13

78

992

668

221

Flurina Marti mit dem kleinen Kübel von 2015.


66

VERBANDSNEWS

HOUSE OF SWITZERLAND

Der Nachtclub im Keller gehört zum House of Switzerland.

Das Kalku Varti in Riga soll an der WM zum Treffpunkt aller Unihockeyfans werden.

Da treffen sich die Schweizer Fans

Anfang Dezember wird in Riga der 11. Weltmeister­ titel bei den Männern vergeben. Zum ersten Mal ist swiss unihockey mit einem «House of Switzerland» präsent. Dieses soll zum Treffpunkt der Fans werden. TEXT: PETRA KROPF    FOTOS: RETO GYGER

V

om 3. bis 11. Dezember 2016 kommen die besten Unihockey-Spieler der Welt in Lettland zusammen, um die Nationen-Weltrangliste neu zu definieren. Auch die Schweizer Nationalmannschaft will bei der Medaillenvergabe ein ernstes Wörtchen mitreden. «Die Top-Nationen haben in letzter Zeit gemerkt, dass es ziemlich schwierig ist, uns zu besiegen. Wir wollen, dass sie in Zukunft noch mehr Probleme bekommen», bekräftigte Cheftrainer David Jansson kürzlich die Ambitionen des Schweizer Teams. Spektakel wird den mitgereisten Schweizer Fans bei der 11. Männer-WM aber auch neben

dem Feld geboten. Zum ersten Mal wird swiss unihockey in Riga rund um das Finalwochenende vom Mittwoch, 7. Dezember bis am Sonntag, 11. Dezember mit einem «House of Switzerland» präsent sein. Direkt eingangs der Fussgängerzone der lettischen Hauptstadt wird das Gebäude «Kalku Varti» inklusive Restaurant und Nachtclub zum Treffpunkt für die Schweizer Fans umfunktioniert. ERSTES NATIONENHAUS IM UNIHOCKEY «In erster Linie wollen wir den Schweizer Fans mit dem House of Switzerland einen Treffpunkt bieten und das Erlebnis der WM

noch exklusiver machen», so Jörg Beer, Initiant und Zentralvorstandsmitglied bei swiss unihockey. «Wir sind stolz, als erste Nation ein Nationenhaus an einer Unihockey-WM präsentieren zu können und so einmal mehr Mut zur Innovation zu beweisen.» Wer weiss, vielleicht lassen sich ja weitere Nationen inspirieren, sodass die Fans an künftigen WM gleich mehrere Nationenhäuser besuchen können. Ein weiteres Ziel sei es, in der Innenstadt Rigas mit der Sportart Unihockey präsent zu sein, so Jörg Beer: «Wollen wir unser Ziel erreichen, olympisch zu werden, müssen wir Unihockey als Sportart einem breiten Publikum präsentieren. Eine WM in einem Land, das noch nicht zu den besten der Welt gehört, ist perfekt dafür: Bessere Werbung als SpitzenUnihockey, wie wir es bei der Weltmeisterschaft in Riga sehen werden, gibt es nicht.» FÜR ALLE OFFEN Welche Attraktionen im «House of Switzerland» auf die Besucher warten, wird im Verlaufe des Herbstes bekannt gegeben. Sicher ist, dass man dem einen oder anderen Schweizer Nati-Star über den Weg laufen wird und auch kulinarisch auf seine Kosten kommt. Ganz nach dem Vorbild des «House of Switzerland» an den Olympischen Spielen wird es für jedermann zugänglich sein. Über die Kanäle von swiss unihockey werden Sie rund um das «House of Switzerland» in Riga auf dem Laufenden gehalten: www. swissunihockey.ch sowie www.facebook. com/swissunihockey und www.instagram. com/swissunihockey.


www.unihockey.ch

67

IN DEN MUND GELEGT

Das wäre fast ins Auge gegangen!

Dalens Torhüter Martin Rudeström hatte in der vorletzten Saison bei einem Geschoss Martin Östholms (Pixbo) viel Glück - der Ball blieb gerade noch in der nicht ganz regelkonformen Maske stecken.

VORSCHAU

Die nächste Ausgabe erscheint am 12. Oktober 2016. Unter anderem mit folgenden Themen: Champions Cup: So schlugen sich Piranha Chur und GC am Event der Meister in Schweden. 1. Liga Männer: Ein langer Blick auf die dritthöchste Liga. Wer sind die Favoriten, wer muss zittern? Klein aber fein: Spieler wie Jan Zaugg (Köniz) oder Deny Känzig (Wiler) machen es mit Technik und Raffinesse.

UNIHOCKEY.CH ABONNIEREN

Ganz einfach untenstehenden Talon ausfüllen, ausschneiden und einschicken an: unihockey.ch, Postfach 206, 8411 Winterthur. Ja, ich bestelle ein Jahresabo (12 Ausgaben für Fr. 78.–) Name

Vorname

Strasse

PLZ/Ort

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Geburtsdatum

Datum

Unterschrift

Jan Zaugg

Bestellen können Sie Ihr Abo auch per Internet unter http://magazin.unihockey.ch

IMPRESSUM

Nr. 119, September 2016 unihockey.ch – Das Schweizer Unihockey Magazin Herausgeber: unihockey media & events GmbH, Postfach 206, 8411 Winterthur www.unihockey.ch http://magazin.unihockey.ch PC 85-148982-0 IBAN CH32 0900 0000 8514 8982 0 Kontakt Abonnenten: damian.keller@unihockey.ch Kontakt Lizenzierte: info@swissunihockey.ch, Tel. 031 330 24 44 Auflage: 31 000 Exemplare Erscheint: monatlich (September, Dezember und Mai: Grossauflage an die Lizenzierten von Swiss Unihockey) Jahresabonnement: Fr. 78.– für 12 Ausgaben. Ohne Kündigung verlängert sich das Abo automatisch um ein Jahr. Adressänderungen laufend an: aboservice@unihockey.ch Chefredaktor: Damian Keller Mitarbeiter: Daniel Bareiss, Barbara Furrer, Etienne Güngerich, David Jansson, Martin Keller, Rolf Kern, Petra Kropf, Regula Liechti, Andrea Schmutz, Nina Schürch, Zuzana Svobodova, Reto Voneschen Fotos: Severin Binkert, André Burri, Reto Gyger, Wilfried Hinz, Erwin Keller, Markus Ullmer, Michael Peter, Chläus Schmid, Claudio Schwarz, Claudio Thoma, Per Wiklund Layout: www.tnt-graphics.ch Druck: Jordi AG, Aemmenmatt­ strasse 22, 3123 Belp


71 Caroline Schürch

75 Jonas Wettstein

19 Matthias Hofbauer

31 Silvana Nötzli

10 Chris Eschbach

19 Joonas Pylsy

6 Michelle Wiki

88 Simon Flühmann

22 Emmi Niemelä

70 Kim Nilsson

5 Mikko Hautaniemi

10 Simone Wyss

90 Hans Sturzenegger

87 Manuel Hummer

10 Nadja Reinhard

13 Sonja Putzi

17 Jan Binggeli

93 Manuel Maurer

19 Sandra Hadorn

99 Tim Braillard

Herzliche Gratulation! Das sind die stolzen Mobiliar Topscorer im Unihockey.

mobiliar.ch

160818M01MM

In Winterthur sind anfangs März erneut die Mobiliar Topscorer im Unihockey ausgezeichnet worden. Die besten Scorer der NLA Clubs erhielten ihre persönliche TopscorerUhr und konnten einen Check für ihre Nachwuchsabteilung entgegennehmen. Auch im Volleyball, Handball und Basketball profitieren die Clubs von unserem Indoor Sports Engagement: Insgesamt fliessen über die Mobiliar-Topscorer-Wertung 400 000 Franken in den Nachwuchs der 75 Vereine der höchsten Spielklassen.

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unihockey.ch Nr. 119 - Saisonguide  

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