Issuu on Google+

Viel Frucht zu Ostern in Graz 12. – 21. April

2014


Viel Frucht

W

as ist eigentlich Kultur? Im ursprünglichen Sinne meint das Wort nichts anderes als: Ackerbau. Und es ist eigentlich kein Wunder, dass der lateinische Begriff aus der Landwirtschaft inzwischen für alle menschlichen Gestaltungskräfte steht. Denn der Anbau und die Zucht von Pflanzen ist eine der frühesten menschlichen Großtaten und steht am Beginn der Entwicklung unserer Hochkulturen. Kaum etwas scheint von dieser engen Durchdringung von Landbau und Kultur heute noch bewusst, doch schaut man nur ein wenig genauer hin, entdeckt man die Früchte des Bodens als Keimzelle von vielen großen Kunstwerken. Die Wechselwirkungen zwischen Kultur und Landwirtschaft, zwischen Fruchtbarkeit und Kunst, stehen heuer im Zentrum des Festivals PSALM. Und das auch aus ganz aktuellem Anlass: Seit einiger Zeit wird in der Europäischen Union um die Fragen des Reichtums an biologischen Arten im Anbau gerungen. Die Artenvielfalt, die aus einem jahrhundertelangen kulturellen Prozess der Züchtung und Veränderung hervorgegangen ist, wird heute durch die Versuche von Normierung und Patentierung bedroht. Auch vor diesem Hintergrund lohnt es sich, einmal mit dem Kunstblick in unsere Obst- und Gemüsegärten zu schauen. Und siehe


PSALM 2014 da: Viele Früchte, die wir heute als heimische Naturprodukte begreifen, sind in Wirklichkeit Folgen menschlicher Kultur- und Reisetätigkeit. Ob Kürbis oder Kartoffel, ob Tomate oder Apfel – alle haben einen beträchtlichen Migrationshintergrund, sind heimisch gewordene Gäste aus den entlegensten Orten des Planeten. Der Apfel ist ein Türke, die Kartoffel ein Indianer und Kürbis und Tomate sowieso auch. So selbstverständlich sind uns heute diese Gäste, dass wir uns ein Leben ohne sie kaum vorstellen können. Und deshalb ranken sich auch viele Lieder und Geschichten um diese wundervollen Pflanzen. In Anatolien wurde der Apfel schon vor tausenden von Jahren besungen, die Kartoffel war für Schotten und Iren Segen und Fluch zugleich, wovon ihre Lieder erzählen, und der Kürbis wurde in der Steiermark so sehr ins Herz geschlossen, dass man ihn adoptierte und sein Öl zu einem Teil der steirischen Identität wurde. Und selbst an der Wurzel des Osterfestes, im jüdischen Pessach, geht es ganz agrarisch zu, wenn Moses ins „Gelobte Land“ aufbricht, in dem Milch und Honig fließen. Zeit also, die vielen Früchte der Erde musikalisch in den Blick zu nehmen, denn sie schmecken nicht nur, sie klingen und erzählen vom Wesentlichen im Menschsein.


Samstag, 12. April 2014 Kaiser-Josef-Platz, 9–12 Uhr

Kraut & Rüben & Citoller

Die Vielfalt des Lebens in den Melodien vom Lande – geblasen, gestrichen und gesungen Die Citoller Tanzgeiger: Ingeborg Härtel, Hermann Härtel, Hubert Pabi, Ewald Rechberger & Vinzenz Härtel Eintritt frei Das Programm beginnt jeweils um 9, 10 und 11 Uhr in der Mitte des Bauernmarkts und ist auch speziell für Kinder geeignet. Was der Acker, der Obstgarten und das große Mostfass im Keller mit Musik zu tun haben, liegt auf der Hand: Sie liefern Mittel zum Leben und diese laufen noch dazu über den Gaumen. Schon deshalb sind die Bohnen, die Wurzeln und Knollen auf den Marktständen des Kaiser-Josef-Platzes auch in unserer emotionalen Sprache zu finden – dem Singen. Manches Mal als großes Thema vom Bauernleben („I bins hålt a Sulmtåler Bauer“), dann wieder in den vielen Gstanzlliedern („Håb an Krautåcker und a Håbernleitn“), gerne aber auch in den Kinderliedern („Gehn ma in den Garten, schütteln wir die Birn“). PSALM wagt eine Begegnung vor Ort, mitten im größten Grazer Angebot des Artenreichtums und der Fruchtbarkeit. Die Citoller Tanzgeiger werden wie die Erdäpfel, die Birnen und das Kernöl aus dem Grazer Umland (Übelbachtal) zugeliefert. Und sie haben mit dem fruchtigen Thema mehr zu tun, als man annehmen würde: Sie schöpfen aus einer Vielfalt der Möglichkeiten steirischer Musiktradition aus mündlicher Überlieferung, sie haben ihr Ohr am Puls der Landleute, um deren Texte zu verstehen. Sie sammeln, lagern ein und verwerfen auch wieder, um so manches der Neuentdeckung zuzuführen. Ihre Melodien und Texte haben etwas vom Charme der stabilen Nachhaltigkeit, versetzt mit dem Unwiederbringlichen des Augenblicks.


Markt am Kaiser-Josef-Platz: Tempel der Artenvielfalt I.


Sonntag, 13. April 2014 (Palmsonntag) 13. Nisan 5774 (ein Tag vor dem Sederabend) Helmut-List-Halle, 19 Uhr

Ins gelobte Land

Geschichten rund um Jakob, Josef und Moses Yair Dalal, Oud, Violine & Gesang Erez Monk, Perkussion Karl Markovics, Lesung Preise: EUR 33 / 19 Der jüdische Gott ist ein Gott des Bodens. Nicht mehr und nicht weniger verheißt er seinem auserwählten Volk als ein „gelobtes Land“, in dem Milch und Honig fließen. Und schon bevor Moses die Seinen dorthin führt – woran die Juden am Sederabend, dem Beginn des Pessachfestes, erinnern – ist die jüdische Geschichte wesenhaft durchzogen von Fragen nach dem Land und seiner Bewirtschaftung. Jakob ist ein begnadeter Viehzüchter, sein Sohn Josef wird zum Hüter der Kornkammern des Pharao. Karl Markovics liest die eindrucksvollsten Geschichten um das gelobte Land aus Tora und Pessach-Haggada, und Yair Dalal, international renommierter Ausnahmemusiker, taucht mit Erez Monk ganz tief in die musikalische Überlieferung Palästinas ein. Yair Dalal, israelischer Komponist und Musiker irakisch-jüdischer Abstammung, spielt eine gewichtige Rolle in der Szene der Weltmusik. Der Musiksammler und Friedensaktivist repräsentiert die Musiktraditionen Israels und des Nahen Ostens ganz authentisch, unter anderem auch in den Ensembles von Jordi Savall. Karl Markovics, 1963 in Wien geboren, gehört zu den „Charakterköpfen“ des deutschsprachigen Theaters und Kinos. Große internationale Erfolge der jüngsten Vergangenheit sind die Hauptrolle im Oskargekrönten Ruzowitzky-Film „Die Fälscher“ und 2011 hatte sein erster eigener Film, „Atmen“, in einer Nebenreihe in Cannes seine Premiere und erhielt in Folge zahlreiche Auszeichnungen.


Kundschafter bringen Moses Fr端chte aus dem gelobten Land.


Dienstag, 15. April 2014 Helmut-List-Halle, 19 Uhr

Scarborough Fair

Alte irische, schottische und englische Folkmusik rund um die Früchte der Erde The Early Folk Band: Miriam Andersén, Gesang, gotische Harfe & Bones Gesine Bänfer, Pipes, Whistles, Hackbrett, Trommel, Cister & Gesang Susanne Ansorg, Fidel & Gesang Ian Harrison, Pipes, Whistles, gotische Harfe, Fidel & Gesang Steve Player, Renaissancegitarre, historischer Tanz & Gesang Preise: EUR 33 / 19 Nach dem Konzert: Bauernmarkt mit alten Saatkartoffelsorten „Scarborough Fair“, das englische Volkslied aus dem 17. Jahrhundert, gehört durch die Pop-Version von Simon & Garfunkel zu den bekanntesten Welthits. Es beschreibt einen Bauernmarkt und eine rührende Liebesgeschichte und führt zurück in eine Zeit, in der die Früchte der Erde das Leben bestimmten. Denn Englands Küsten, Irland und Schottland waren lange Zeit Hungergebiete, die erst durch den Anbau der Kartoffel zu einigem Wohlstand kamen. Umso schlimmer traf die Menschen dort im 19. Jahrhundert die berüchtigte Kartoffelfäule. Hunderttausende verhungerten, und noch mehr suchten in den USA ihr Glück. Im Gepäck hatten die Migranten die Erinnerung an ihre Kultur in ihren Liedern. Die MusikerInnen von The Early Folk Band, allesamt herausragende Spezialisten für Alte Musik, wagen den Versuch einer Rekonstruktion alter Volksmusik. Aus England, Schweden und Deutschland stammend, bringen sie die traditionelle Musik ihrer Herkunftsländer mit sowie große Erfahrung bei der Erforschung und Aufführung von Alter Musik. The Early Folk Band lässt die Musik der Südländer aus Renaissance und Barock und die Volksmusik der Nordlichter zusammenkommen und es erklingt eine einzigartige „europäische Musik“ – denn wie der Wind, schafft es auch die Musik, alle Grenzen durch alle Zeiten zu überwinden.


Erd채pfel: 300 Millionen Tonnen j채hrlich ern채hren heute die Welt.


Donnerstag, 17. April 2014 (Gründonnerstag) Helmut-List-Halle, 19 Uhr

Der Wein, der schmeckt mir also wohl

Johann Hermann Schein: Lieder aus „Studentenschmaus“ und „Venuskränzlein“ Clément Janequin: Le chant des oyseaux Heinrich Schütz: O primavera / Feritevi Adriano Banchieri: Il Festino nella sera del giovedì grasso (Auszüge) Orlando di Lasso: Ein guter Wein ist lobenswert, Der Wein, der schmeckt mir also wohl Harald Banter/Christian Morgenstern: Galgenlieder u. a. Calmus (Leipzig): Anja Pöche, Sopran / Sebastian Krause, Countertenor Tobias Pöche, Tenor / Ludwig Böhme, Bariton / Joe Roesler, Bass Preise: EUR 33 / 19 Nach dem Konzert: Weinverkostung der steirischen Bioweinbauern „Südherz“ Im Grazer Museum im Palais kann man auf einer steinernen Tischplatte von 1589 sehen, wie nahe sich Leben und Musik in der Renaissance kamen: Orlando di Lassos Lied „Der Wein, der schmeckt mir also wohl“ ist dort so eingraviert, dass man ihn mit fünf Stimmen um den Tisch verteilt singen kann – gleichsam „vom Tisch“, nicht vom Blatt. Das Ensemble „Calmus“ aus Leipzig beherrscht diese Kunst heute wieder wie anno dazumal und lässt uns eintauchen in die Sinnenlust der Renaissance. In den schönsten Lied- und Madrigalsätzen jener Epoche erzählen sie vom süßen Wein, von Vogelsang und Frühlingslüften … Homogenität, Präzision, Leichtigkeit und Witz – das sind die Markenzeichen von Calmus, einer der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands. Ihre abwechslungs- und einfallsreichen Programme werden von der Presse immer wieder hervorgehoben. Die fünf Leipziger haben eine ganze Reihe internationaler Preise und Wettbewerbe gewonnen, u. a. den ECHO Klassik und den Supersonic Award. Der Radius ihrer Aktivitäten wird ständig größer und führt sie durch ganz Europa sowie Nord- und Südamerika.


Gerrit van Honthorst, Frรถhlicher Zecher mit Weinglas, um 1630.


Freitag, 18. April 2014 (Karfreitag) Helmut-List-Halle, 19 Uhr

Xitomatl und andere Äpfel

Eine panamerikanische Reise von Mexiko bis Feuerland mit fruchtiger Volksmusik und feurigen Tänzen Ismael Barrios, Percussion Christian Bakanic, Akkordeon & Keyboard Hugo Fernando González, Gitarre u. a. Preise: EUR 33 / 19

Nach dem Konzert: Pflanzenmarkt mit alten Sorten (Tomatln und mehr) Der heutige Speiseplan Europas ist längst nicht mehr vorstellbar ohne die zahllosen Emigranten aus der Neuen Welt, die es seit der ersten Entdeckungsfahrt von Christoph Columbus im Jahr 1492 hierher verschlagen hat, und die sich hier mühsam genug durchzusetzen vermochten: Die Kürbisse, die Erdäpfel und die Paradeiser, die in Nahuatl, der Sprache der Azteken, „Xitomatl“ hießen, und die vielen anderen agrarischen Züchtungen der indigenen Völker Amerikas. Ismael Barrios zeichnet in einer panamerikanischen Reise mit seinen Freunden ein musikalisches Bild des reichen Kontinents und seiner Früchte. Ismael Barrios, mit dem Rhythmus im Blut in Venezuela geboren, verschlug es 1982 nach Österreich, wo er vorerst klassische Gitarre studierte, doch seine Leidenschaft zur Percussion setzte sich schließlich nachhaltig durch. Seither ist der Meister der Percussion in seinem Genre ungebremst unterwegs, auf mehr als 90 CD- & DVD-Produktionen verewigt, realisiert Theater-, und Musicalprojekte und lehrt an prominenten Rhythmus-Schulen. Sein Wirken entlockt ihm dieses ganz besondere Strahlen, das seinem auch sonst sehr glücklichen Lachen die Krone aufsetzt.


Ein Bauernmarkt in Peru: Tempel der Artenvielfalt II.


Sonntag, 20. April 2014 (Ostersonntag) Helmut-List-Halle, 19 Uhr

Roter Apfel – Schwarze Erde

Kleinasiatische Volkslieder von Früchten und Fruchtbarkeit

Ensemble Sarband: Yaprak Sayar & Hamide Uysal, Gesang Kemal Dinç, A sık (Barde), Gesang & Bag˘ lama Saz (Langhalslaute) Cihan Yurtçu, Kaval (türkische Hirtenflöte) Ug˘ ur ¡sık, Ajaklı Keman Leitung: Vladimir Ivanoff, Perkussion Eine Koproduktion von Alaturka Records & Sarband Preise: EUR 33 / 19 Anatolien, das antike Kleinasien, ist die Wiege der europäischen Kultur. Hier lag – im 2. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung – das Zentrum des riesigen Herrschaftsgebietes der Hethiter, hier begegneten einander ägyptische, griechische und mesopotamische Eroberer, hier lag die Herz- und Kornkammer des Osmanischen Reiches. Kein Wunder, dass hier auch die Heimat der antiken Fruchtbarkeitsgöttin Demeter vermutet wurde. Und bis heute kennt die türkische Landbevölkerung einen reichen Schatz von Volksliedern zu den Früchten der Erde, zur Saat und Ernte und zum Wechsel der Jahreszeiten. Vladimir Ivanoff und sein Ensemble Sarband präsentieren die schönsten Gesänge aus dem Mutterland der Landwirtschaft. Sarband verzaubert sein weltweites Publikum seit nunmehr 28 Jahren. Sein musikalischer Ruf nach Toleranz und Verständigung macht Sarband zum führenden Ensemble auf diesem Gebiet. Vladimir Ivanoff vereint hier Musiker aus den verschiedensten Kulturen und mit den unterschiedlichsten musikalischen Hintergründen. Jeder Künstler bringt seine heimische Tradition, seine eigene Geschichte und seine persönliche Kreativität in die Programme ein. Einfühlsam und mit großer Intensität zelebriert Sarband die Symbiose von Orient und Okzident.


Triumphzug der Demeter – Fresko aus Ferrara, um 1480.


Montag, 21. April 2014 (Ostermontag) Helmut-List-Halle, 19 Uhr

Bauernkantate

Georg Philipp Telemann: Ouvertüre zum zweiten Teil der Tafelmusik, TWV 55:D1 Johann Sebastian Bach: Osterkantate „Der Friede sei mit dir“, BWV 158 Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“, BWV 51 „Mer hahn en neue Oberkeet“, Cantate en burlesque, BWV 212 (Bauernkantate) Miriam Feuersinger, Sopran Matthias Helm, Bariton Il Concerto Viennese Leitung: Rudolf Leopold, Violoncello Preise: EUR 33 / 19 Einem Bach musste man nicht erklären, was Landwirtschaft bedeutet: Vom Fenster seiner Komponierstube hatte der Thomaskantor einen weiten Blick hinaus aufs Land. Er wusste, wie hart der Bauer arbeiten musste, um das Brot für seine Familie und die Abgaben für den Grundherrn zu erwirtschaften. Und er kannte die „Bauernschläue“ der Sachsen, die in den Dörfern rund um Leipzig alles taten, um bei Soldatenwerbungen und Steuererhöhungen ungeschoren davonzukommen. Davon handelt auch seine „Bauernkantate“. Rudolf Leopold lässt im Osterprogramm seine beiden Helden erst geistlich vom auferstandenen Herrn singen, bevor sie sich schließlich den weltlichen Sorgen des Landmanns zuwenden. Nach der viel umjubelten Aufführung von Bachs Markus-Passion im Rahmen von PSALM 2013 widmet sich das österreichische Barockensemble Il Concerto Viennese nun dem Kantatenwerk des Thomaskantors. Traditionell versammelt Rudolf Leopold, selbst seit Jahrzehnten regelmäßig Solocellist in Nikolaus Harnoncourts Concentus Musicus Wien, Spitzenmusiker um sich, die alle auf eine reiche Erfahrung mit Alter Musik zurückblicken können. Mit Miriam Feuersinger und Matthias Helm bringt das Ensemble auch wieder zwei arrivierte Bachinterpreten mit nach Graz.


Bauern, erschรถpft von der Kornernte: P. Brueghel d. ร„., 1565.


FASTENZEIT UND OSTERN 2014 IN GRAZ FELDKIRCHNER PASSIONSSPIELE

15., 16., 22., 23., 29. & 30. März – jeweils 15 Uhr; 28. März – 19 Uhr; 4. & 11. April – 19 Uhr; 5., 6., 12. & 13. April – jeweils 15 Uhr, Schauspielgruppe Feldkirchen, Pfarrsaal Feldkirchen bei Graz, Tel: 0664/926 35 35, www.ssgf.at KONZERTE

Samstag, 29. März, 20 Uhr: Reinhard Keiser: „Markuspassion“, Solisten, Collegium graecense auf Originalklanginstrumenten, Eva Lenger; Vokalensemble „tonus“; Leitung: Herbert Bolterauer. Pfarrkirche Mariahilf, Mariahilferplatz 3, Graz, Tel: 0650/74 73 150 Sonntag, 30. März, 20 Uhr: J. S. Bach: „Markuspassion, BWV 247“, Forum Vokal Sakral; Originalklangensemble; Solisten; Leitung: Andrea Fournier. Stadtpfarrkirche, Herrengasse 23, Graz, Tel: 0316/82 96 84 Samstag, 5. April, 19 Uhr: „secundum scripturas“ – Chormusik zu Buße, Passion und Ostern, Penderecki: aus den Psalmen Davids; Wagner: Secundum Scripturas; Barber: Agnus Dei; Radulescu: De lumine. Domchor und Domkantorei. Leitung: Josef M. Doeller. Dom, Burggasse 3, Graz, Tel: 0316/82 16 83 Sonntag, 13. April, 20 Uhr: Chorkonzert. cappella nova graz, Leitung: Otto Kargl. Pfarrkirche Mariahilf, Mariahilferplatz 3, Graz, Tel: 0650/74 73 150 Montag, 14. April, 19 Uhr: François Couperin: „Leçons de Ténèbres“, Antonia Zangger, Sopran; Joachim Schrott, Cembalo. Stadtpfarrkirche, Herrengasse 23, Graz, Tel: 0316/82 96 84 AUSSTELLUNG

„Fastenzeit – Ostern – Pfingsten“ 5. März bis 8. Juni 2014, Diözesanmuseum Graz, Tel: 0316/8041-890 www.dioezesanmuseum.at Sonntagsgottesdienste in der Grazer Innenstadt: Dom: 8.30, 10, 11, 17 Uhr; Stadtpfarrkirche: 8, 10, 18.15 Uhr; Franziskanerkirche: 6.30, 9.30, 11.30, 20 Uhr Die Grazer Kirchen laden sehr herzlich ein. Alle aktuellen Termine finden Sie auf www.kirchenkulturgraz.at und im Kircheneck, Herrengasse 23, Tel.: 0316/81 15 28.


Informationen

Bestellungen Wir sind Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr in unserem Kartenbüro im Palais Attems in der Sackstraße 17 in Graz für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch. Sie können Ihre Karten auch gerne per Telefon, E-Mail, Fax, Bestellformular (hier im Programmfolder) oder auf unserer Homepage reservieren. Ö1 Club-Mitglieder erhalten 10% Ermäßigung auf jeweils zwei Karten der Psalm-Veranstaltungen, ausgenommen Abonnements. Bezahlung Sie können Ihre Karten bar, mit Zahlschein, Bankomatkarte oder Kreditkarte (Diners Club, Eurocard/Mastercard, Visa) bezahlen. Abholung und Versand Sie können Ihre Karten bei uns im Kartenbüro oder an der Konzertkassa (geöffnet eine Stunde vor Konzertbeginn) abholen. Selbstverständlich schicken wir die Karten gegen eine Versandgebühr von EUR 4,– auch gerne eingeschrieben zu Ihnen nach Hause. Abonnenment PSALM gibt es auch im Abonnement. Zum Preis von EUR 75,– können Sie sich vier Veranstaltungen der Reihe frei auswählen. Details dazu erfahren Sie bei uns im Kartenbüro.

styriarte-Kartenbüro A-8010 Graz, Sackstraße 17 Telefon 0316.825 000 Fax 0316.825 000.15 tickets@styriarte.com Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr www.psalm.at PSALM 2014 wird möglich durch die großzügige Förderung von

Medienpartner


Psalm – ein Bilderbogen


PSALM 2014 ist ein Projekt der Steirischen Kulturveranstaltungen GmbH Idee: Mathis Huber Dramaturgie: Karl Böhmer & Thomas Höft Organisation: Irmgard Heschl-Sinabell Presse: Claudia Tschida Bildnachweis Cover: Giuseppe Arcimboldo (1526–1593): Allegorisches Porträt von Kaiser Rudolf II. als Vertumnus, herbstlicher Gott der Ernte, aus Früchten und Gemüse gestaltet. Gemälde aus 1590/91 (Ausschnitt) Kraut & Rüben & Citoller: Bauerngarten. Foto: rossberg-freizeitverein.de • Citoller Tanzgeiger. Foto: Werner Kmetitsch • Bauernmarkt mit Standeln auf dem Grazer Kaiser-Josef-Platz. Foto: bigshot / Gery Wolf Ins gelobte Land: Sedermahl, bestehend aus Matze, Salzwasser, Maror (Bitterkraut), Seroa (Lammkeule), Charosset (Apfel- und Feigenstücken, Datteln, Nüsse oder Mandeln), Chaseret (zweites Bitterkraut), Karpas (Feldfrüchte symbolisieren die „zermürbende Arbeit“ in Ägypten), Beitzah (gesottenes Ei) und einem Becher Wein. Foto: KK • Karl Markovics. Foto: Werner Kmetitsch. Yair Dalal: Foto: Yair Dalal • Nicolas Poussin: Herbst aus dem Zyklus „Vier Jahreszeiten“ – Die Kundschafter Josua und Caleb kehren mit der Riesentraube aus Kanaan zurück, 1660 bis 1664 (Ausschnitt) Scarborough Fair: Kartoffeln in Bauernhänden. Foto: Kim So-hee/123RF • The Early Folk Band. Foto: Gesine Bänfer • Kartoffelpflanze, gezeichnet von Caroline Bletsis Der Wein, der schmeckt mir also wohl: Weintrauben. Foto: Rüdiger Rebmann/123RF • Calmus. Foto: Marco Borggreve • Gerrit van Honthorst: Fröhlicher Zecher mit Weinglas, um 1630 Xitomatl und andere Äpfel: Erste Präsentation einer Tomate in Europa im „Kreutterbuch“ aus dem Verlag Feyerabendt (1590), ursprünglich aus dem Herbarium des Pietro Andrea Mattioli (1500-1577) • Ismael Barrios. Foto: Susanne Saad • Bauernmarkt in Peru. Foto: Danilo Mongiello/dreamstime.com Roter Apfel – Schwarze Erde: Granatapfel. Foto: Tomomarusan • Vladimir Ivanoff. Foto: Werner Kmetitsch • Cosimo Tura (1430–1495): Fresken mit Monatsdarstellungen im Palazzo Schifanoia in Ferrara. August – Triumphzug der Demeter. Detail: Allegorie des Segens Bauernkantate: Johann Sebastian Bach auf einem Porträt von Elias Gottlob Haussmann, 1748 • Il Concerto Viennese. Foto: KK • Pieter Brueghel der Ältere: Die Kornernte, 1565 (Ausschnitt) Kirchen Kultur Graz: Kruzifix aus der Stadtpfarrkirche Graz. Foto: Bergics Bálasz

Impressum

styriarte Magazin 1/2014 Medieneigentümer: Steirische Kulturveranstaltungen GmbH 8010 Graz, Sackstraße 17, Tel.: 0316.825 000 Redaktion: Claudia Tschida Grafik: Cactus-Design, Graz • Druck: Stmk. Landesdruckerei GmbH


2014

Bestellung Veranstaltung Anzahl Preis in € 13. April Ins gelobte Land 15. April Scarborough Fair 17. April Der Wein, der schmeckt mir … 18. April Xitomatl und andere Äpfel 20. April Roter Apfel – Schwarze Erde 21. April Bauernkantate 75 Abo: 4 Veranstaltungen nach freier Wahl Ö1 Club-Nummer:

Die bestellten Karten hole ich selbst im Kartenbüro der styriarte ab. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr. schicken Sie mir bitte eingeschrieben an die angegebene Adresse (zzgl. EUR 4,– Bearbeitungsgebühr).

Bezahlung Ich bezahle per Zahlschein Ich bezahle mit Kreditkarte Visa Eurocard/Mastercard

Diners

Kartennummer Ablaufdatum

Unterschrift Name Adresse Telefon e-mail

/

Sicherheitscode

Fax

Bitte senden Sie die Bestellung an: styriarte Kartenbüro, Sackstraße 17, 8010 Graz, Tel: 0316.825 000; Fax: 0316.825 000.15; tickets@styriarte.com www.psalm.at


 

  

                


Psalm 2014