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Mittwoch, 10. Juli 2019, 20 Uhr Helmut List Halle

styriarte.FABRIK Komponierwerkstatt der styriarte 2019

Tina Geroldinger (*2002)

Ganggerien. Impressionen meiner Kindheit (UA) Hanna Kaufmann (*2002)

Tonaquarell aus der Ferne (UA) Niklas A. Chroust (*2004)

Atlantic. White (UA) Georg Schenk (*2003)

Metamorphose fĂźr Kammerorchester (UA) Magdalena Kainberger (*2002)

WAVES II (UA) Philipp Gaspari (*2001)

Fantasie fĂźr Ensemble, op. 23 (UA)


Solisten des styriarte Festspiel-Orchesters: Harald Martin Winkler, Violine Christian Marshall, Viola Floris Fortin, Violoncello Andreas Farnleitner, Kontrabass Maria Beatrice Cantelli, Flöte Yu-Syuan Liao, Oboe Wolfgang Kornberger, Klarinette Clemens Böhm, Fagott Matthias Predota, Horn Simon Schuller, Klavier Raimonda Skabeikaite, Dirigentin Leitung der Komponierwerkstatt & Moderation: Helmut Schmidinger

Programmdauer: ca. 90 min. ohne Pause

Hörfunkübertragung: Dienstag, 30. Juli, 23.03 Uhr, Ö1


Ad notam

Momente der Verwandlung – Einblicke in die Werkstatt Drei junge Komponistinnen und drei junge Komponisten im Alter von 15 bis 18 Jahren sitzen auf Einladung der styriarte in Graz im Palais Attems um einen großen Tisch und warten gespannt auf das, was auf sie zukommen wird. Sie nehmen ein Notenpapier zur Hand, schreiben ihren Vor- und Nachnamen unter die oberste Notenzeile und verwandeln die musikalischen Buchstaben ihres Namens – also a, b, c etc. – in Notenköpfe. Mit diesen ihren im wahrsten Sinn des Wortes persönlichen Noten formulieren sie in Windeseile eine musikalische Idee, nicht länger als zwei Takte. Sie dürfen dabei nur Viertel- und Halbenoten verwenden – so die Vorgabe. Am unteren Ende des Notenblattes notieren sie diese Idee erneut. Dann haben sie die Aufgabe, Zeile für Zeile ihre Idee so zu verwandeln, dass sie am Ende der Metamorphose wieder bei ihrer Ausgangsidee ankommen. Das Bild „Metamorphose“ von M. C. Escher liegt als Inspiration vor ihnen auf dem Tisch. Was folgt ist eine Diskussion über kleine und große Verwandlungsschritte, über sich entwickelnde Rhythmen und Tonhöhen, über die Wirkung von Veränderungen, über die Platzierung von Höhepunkten und vieles mehr. Persönlichkeiten werden in der Diskussion spürbar und hörbar und wir sind mitten in unserem Thema, dem Komponieren. Was diese jungen Menschen an einen Tisch führt, ist ihr Feuer, ihre Begeisterung für das Komponieren. Im Laufe des Vormittags folgt die Entdeckung, dass uns alle ähnliche Fragen beschäftigen: Wie kann ich mir meine Idee merken, wenn sie mir in der Straßenbahn einfällt? Kann man während des


Mathematikunterrichts unbemerkt komponieren? Und wenn ja, wie merke ich mir meine Einfälle, wenn Papier und Bleistift gerade nicht zur Hand sind? Es gibt sie also, die jungen Komponistinnen und Komponisten, aber was vielenorts fehlt, ist ein Angebot, das ihnen die Möglichkeit bietet, ihrem Metier entsprechend Erfahrungen zu sammeln und sich dabei zu entfalten und weiterzuentwickeln. Die Komponierwerkstatt im Rahmen der styriarte ist so ein Ort. Und da hat die Steiermark eine ganz besondere Tradition. Im April 1984 startete Hans Werner Henze in Form des Jugendmusikfestes Deutschlandsberg gemeinsam mit seinem damaligen Meisterschüler Gerd Kühr eine ähnliche Initiative. Ich habe diesen mittlerweile abgerissenen „Deutschlandsberger Faden“ in der Komponierwerkstatt der styriarte wieder aufgegriffen und darf ihn nun weiterentwickeln. Gerd Kühr war aber nicht nur Schüler von Hans Werner Henze, hat das Jugendmusikfest in Deutschlandsberg mitaufgebaut und 20 Jahre geprägt, Gerd Kühr war auch mein Kompositionslehrer am Mozarteum in Salzburg. Und so ist es eine wunderbare Verknüpfung, die weit über das Symbolische hinausgeht, dass Gerd Kühr im zweiten Block der Werkstatt den jungen Komponierenden für ein ausführliches Komponistengespräch und spannenden Einzelunterricht zur Verfügung steht. So wie Komponisten in der Regel der Hilfe von Interpreten bedürfen, damit ihre Musik das Ohr der Welt erreicht, braucht meine Idee der Komponierwerkstatt einen Ermöglicher, um erlebbare Wirklichkeit werden zu können. Den habe ich in Mathis Huber und seinem Team der styriarte von Beginn an auf ganz wunderbare Art und Weise gefunden. Mathis Huber hat meinen Vorschlag, so eine Komponierwerkstatt im Rahmen der styriarte zu installieren, sofort und mit spürbarer Begeisterung aufgegriffen, ist doch diese Werkstattidee eine, die auch der styriarte wichtig ist. Dann folgte die Ausschreibung mit dem Ziel, die „Dunkelziffer“ komponierender Jugendlicher zu erhellen. Kein einfaches Unter-


fangen, gibt es doch in Österreich noch kaum etablierte Strukturen voruniversitären Kompositionsunterrichts, über die so eine Ausschreibung ihr Zielpublikum treffsicher erreicht. Die jungen Komponierenden werden eingeladen, sich mit einer Werkskizze für ein oder mehrere Instrumente aus dem von der styriarte großzügig zur Verfügung gestellten Pool zu bewerben. Inhaltlich ist ein Bezug zum Thema des Festivals „Verwandlung“ erbeten, die Art und Weise der Bezugnahmen aber ist freigestellt. Wie die jungen Komponierenden diese Verknüpfung für sich gelöst haben, können Sie in den Werkeinführungen der jungen Komponistinnen und Komponisten lesen. Einige der Eingeladenen genießen bereits die Begleitung eines Kompositionslehrers, andere noch nicht. Allen gemeinsam ist ihr intensiver Bezug zu ihrem Instrument. Alle sind sie auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Sprache. Diese Komponierwerkstatt stellt den Rahmen zur Verfügung, in dem junge Menschen ihr Bedürfnis, sich in ihrer Sprache auszudrücken, unter möglichst idealen, d. h. professionellen Bedingungen ent­wickeln können. Die Präsenzphasen der Werkstatt finden in zwei intensiven, dreitägigen Blöcken in Graz statt. Dazwischen ermöglicht die Zeit, die Eindrücke der ersten Werkstattphase in die Überarbeitung bzw. Weiterentwicklung der Kompositionen einfließen zu lassen und dem eigenen Werk nun seine vorläufig endgültige Form zu geben. Die Zeit während der Werkstatt ist aus unterschiedlichen Formaten des Lernens „komponiert“. Da ist einmal der Gruppenunterricht, weil man viel voneinander lernen kann und alle ähnliche Fragen beschäftigen. Um Platz für individuelle Fragen zu schaffen, gibt es die Möglichkeit des Einzelunterrichts. Im zweiten Block steht den jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten dafür auch Gerd Kühr zur Verfügung. Besondere Aufmerksamkeit aber liegt auf der Arbeit an den eigenen Stücken mit den wunderbaren Musikerinnen und Musikern.


Jeder Komponist hat für sein Werk eine einstündige Leseprobe im ersten Block und eine einstündige Arbeitsprobe im zweiten Block. Die Leseprobe ist bewusst als solche gestaltet, um die jungen Komponierenden an den Fragen der Musiker direkt und ungefiltert teilhaben zu lassen. Dabei gibt es den Luxus von Raum und Zeit, dass sich die Komponisten verschiedene Versionen einer Interpretation ihrer Musik vorspielen lassen können: Wie klingt die Passage mit dieser oder jener Strichart? Ergibt die von mir notierte Dynamik das von mir erdachte Klangbild bzw. die von mir erwünschte Klangbalance? Entspricht das Horn in der von mir notierten Oktavlage tatsächlich meinen Klangvorstellungen oder ist es möglicherweise besser, diese Stelle eine Oktave höher spielen zu lassen? Diese und ähnliche Fragen werden in der Leseprobe gestellt und beantwortet. Die dabei im direkten Dialog mit den Ausführenden und am realen Klang gewonnen Erfahrungen bilden eine unschätzbare Quelle der Entwicklung der eigenen Klangvorstellung. Um als Komponist für das sich verändernde Berufsbild des 21. Jahrhunderts gerüstet zu sein, gehört aber noch mehr dazu, als „nur“ zu komponieren. Früher lieferten Komponisten ihre Werke in mehr oder weniger gut lesbaren Handschriften ab, die dann von Kopisten oder Verlagen in eine für Musiker lesbare Form gebracht wurden. Heute wird erwartet, dass Komponisten selbst ein musikertaugliches, aufführungspraktisches Notenmaterial liefern. Daher gibt es eine Werkstatteinheit, die sich ausführlich mit den Anforderungen an ein solches Notenmaterial beschäftigt. Da kann ich meine Erfahrungen als Notengrafiker für den Bärenreiter Verlag und die Universal Edition über die Beschaffenheit eines möglichst musikerfreundlichen Notenmaterials weitergeben. Von Claudia Tschida, der Pressechefin der styriarte, erfahren die jungen Komponistinnen und Komponisten in einer eigenen Einheit aus erster Hand, worauf es beim Verfassen der eigenen Biographie bzw. eines Werkeinführungstextes ankommt. Eine kleine Schreibwerkstatt erlaubt uns allen spannende Einblicke in unterschied-


liche Zugänge und Sichtweisen, sich selbst zu erzählen – keine einfache Aufgabe. Abgerundet werden die Arbeitsphasen durch ein gemeinsames Mittagessen mit dem Intendanten sowie einem gemeinsamen Konzertbesuch je Werkstattblock. Am Ende der sechs Tage Intensivphase in Graz und der Zeit des Komponierens und Reflektierens dazwischen gipfelt die Werkstatt in einem Schlusskonzert mit den Uraufführungen aller Werke im Rahmen der styriarte. Das ist etwas, wovon Profikomponisten träumen: eine Uraufführung im Rahmen eines so renommierten Festivals mit wunderbaren Musikern, festgehalten vom ORF. Wir haben dafür eine geeignete Form der Präsentation entwickelt, die es dem Publikum erlaubt, hinter die Kulissen der Werkstatt zu blicken und dabei einen Einblick zu gewinnen, was diese jungen Menschen bewegt, wie sie denken und komponieren. Als besonderen Akzent gab es im Rahmen dieser Werkstatt, die sich an zukünftige „Componisten von Profession“, wie Johann Philipp Kirnberger sie nannte, richtete, eine „offene Komponierwerkstatt“, die sich besonders an die „Liebhaber“ wendet, also all jene, die einmal in das Komponieren hineinschnuppern wollen. Dazu lud die styriarte 40 Kinder zwischen 6 und 10 Jahren ein. Eine Teilnahme daran war mit oder ohne Instrument bzw. mit oder ohne Vorwissen möglich. Unser Ziel war es, in 90 Minuten erste, eigene Kanons zu komponieren, die wir dann am Ende dieser offenen Komponierwerkstatt selbst zur Uraufführung brachten. Im Sinn der Entwicklung von Kommunikationskanälen, diese „Dunkelziffer“ zu erhellen, ersuche ich Sie, von dieser Komponierwerkstatt weiterzuerzählen. Komponierende Kinder und Jugendliche sind keine Einzelfälle. Aber sie werden mit Angeboten wie dieser Komponierwerkstatt sicht- und hörbarer … Um noch einmal auf die geistige Verbindung mit Hans Werner Henzes Initiative in Deutschlandsberg hinzuweisen, überlasse ich


KLANGSPUREN SCHWAZ TIROLER FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK MARK ANdRE ZEENA PARKINS

06.09.–22.09.2019

RISSE


ihm das Schlusswort, indem ich sein Vorwort aus der Deutschlandsberger Musikfibel 1984 zitiere: „Jeder Mensch trägt seine eigene Musik, seine eigenen Bilder, seine eigene Lyrik in sich. Wir Künstler finden eine unserer wichtigsten und schönsten Lebensaufgaben darin, solche ganz persönlichen Vorstellungen und Erfahrungen bei ihren [sic!] Mitmenschen zu ermutigen und zu fördern.“

Helmut Schmidinger

Auf den folgenden Seiten stellt jede/jeder der jungen Komponierenden sich selbst und ihr/sein Werk kurz vor.


Tina Geroldinger Tina Geroldinger, geboren 2000 in Linz, kommt aus KirchbergThening, einer kleinen Ortschaft in Oberösterreich. Ihre tägliche Begleiterin schon seit Kindertagen ist die Musik, vor allem ihre Trompete. Das anfängliche Musizieren auf dem Gartenschlauch im Alter von acht Jahren führte sie bis zur erfolgreich absolvierten Audit-of-Art-Prüfung im Februar 2019 an der Musikschule der Stadt Linz bei Heinz Ulz. Der Reiz des eigenen musikalischen Schaffens entwickelte sich vom Improvisieren zum Arrangieren und führte sie schließlich mit ca. 15 Jahren zu einer neuen Herausforderung, dem Komponieren. Die große Leidenschaft des Komponierens ist für die junge Musikerin nicht nur eine Kombination aus Kunst und Handwerk, sondern eine Möglichkeit, mit den Menschen zu kommunizieren. Kompositorische Unterstützung bekommt sie seit 2018 von Stiliana Popova-Kuritko, um ihrem Wunsch, der Aufnahme zum Kompositionsstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, näherzukommen. Den Großteil ihrer Zeit verbringt sie als Trompeterin oder musikalische Leiterin bei heimischen Blaskapellen, Orchesterprojekten und Ensembles aller Art. Wer Tina nicht auf der Bühne findet, findet sie im Publikum. Von feinen Blechklängen wird sie regelrecht verzaubert, sei es durch eine englische Brass Band, ein klassisches Brass Quintett oder ein bravouröses Flügelhorn-Solo in der böhmischen Blasmusik. Wenn Tina nicht im Dienste der Musik unterwegs ist, ist sie am Attersee in einem kleinen Einmann-Segelboot anzutreffen. Sechs Grad Wassertemperatur, auf den Bergen liegt Schnee, ein frischer Wind tanzt mit den Regentropfen um die Wette? Im einzigen Boot weit und breit sitzt Tina und genießt die Ruhe.


Ganggerien. Impressionen meiner Kindheit „Es gibt nichts Wunderbareres und Unbegreiflicheres und nichts, was uns fremder wird und gründlicher verloren geht als die Seele des spielenden Kindes.“ – Hermann Hesse „Ganggerien“ ist eine Welt, meine Fantasiewelt, die mich bis ins jugendliche Alter weit über das Tagträumen hinaus mit Skizzen und Zeichnungen bis hin zu über 200 handgeschriebenen, aber unvollendeten Romanseiten begleitet hat. Ein Gang mit vielen Türen. Hinter jeder Türe eine andere Landschaftsebene mit anderen Geschöpfen. Flinke, unter Wasser lebende Kobolde, die über ihre Luftblasen eifrig miteinander kommunizieren; träge, wohlgenährte Zwerge mit meterhohen Zipfelmützen, die auf ihren Rasenmähern sitzend das buntgefärbte Zuckergras mähen; winzige zarte Feen, die in Scharen durch die Lüfte wuseln und die Wolken zu den unterschiedlichsten Kunstwerken formen; das Prächtigste aller Märchenschlösser, mit den atemberaubendsten Gauklern, den tollpatschigsten Hofnarren, den bezauberndsten Prinzessinnen und Prinzen, den gediegensten Kammerzofen und Mengen an Handwerkern, wie der weit über das Land hinaus bekannte Drachensattler. All dies ist unvollendet geblieben, denn die Geschichte wird immer weiter gehen. Nichts hat mich mehr erfüllt, als mich im jungen Erwachsenenalter wieder mit den eigenen Kindheitsträumen auseinanderzusetzen und ein kleines Stück von „Ganggerien“ durch Musik zum Leben zu erwecken. „Die Musik muss aus dem Herzen kommen und zu Herzen gehen“ – Sergei Rachmaninow


Hanna Kaufmann In Hannas Leben dreht sich Tag und Nacht fast alles um die Musik. Sei es in der Schule, beim „Klavierspielen“ auf dem Tisch oder am Nachmittag beim stundenlangen Geige Üben und Proben mit anderen Musikern. Die 17-jährige Vorarlbergerin besucht das Musikgymnasium in Feldkirch und erhält seit 2016 Violinunterricht am Vorarlberger Landeskonservatorium bei Karin-Regina Florey. Durch ihren ehemaligen Klavierlehrer Michael Floredo wurde sie zum Komponieren angeregt und erhält seit September bei ihm regelmäßigen Kompositionsunterricht. Im Sommer 2018 durfte sie im Rahmen des Jubiläumskonzertes der Musikschule Walgau ihr Werk „Beethoven-Schubert-Zeitmaschine“ uraufführen, wobei sie selbst das Werk am Klavier präsentierte. Die Rückmeldungen waren äußerst positiv. Hanna ist Mitglied in zahlreichen Orchestern wie zum Beispiel der QUARTA 4-Länder Jugendphilharmonie unter der Leitung von Christoph Eberle. Ebenfalls spielt die Kammermusik in ihrem Leben eine große Rolle. Vor einem Jahr nahm sie mit der Violine bei einem Kammermusikkurs der Jeunesses Musicales Deutschland in Weikersheim teil. Im März 2019 erspielte sie zusammen mit dem Bratschisten Maximilian Eisenhut beim Landeswettbewerb „Prima la Musica“ einen ersten Preis und anschließend beim Bundeswettbewerb in Klagenfurt einen dritten Preis. Nicht nur das Geigespielen bereitet ihr viel Freude, sondern auch das Singen in unterschiedlichen Chören und Ensembles. Wenn die Schülerin einmal nicht unterwegs, sondern zu Hause ist, verbringt sie ihre Übepausen gerne mit Kochen und Backen für ihre Familie und Freunde.


Tonaquarell aus der Ferne Dieses Musikstück ist ein Tongemälde, das sich im Prozess des Schreibens von Tag zu Tag verändert hat. Daraus entstand der Titel „Tonaquarell aus der Ferne“. Töne aus der Vergangenheit werden in ein Tonaquarell verwandelt und in die Gegenwart geholt. Unser Leben wird jedoch nicht nur von der Vergangenheit, sondern auch von der Gegenwart für die Zukunft stark beeinflusst, wenn auch oft nur unterbewusst. Besonders zu beobachten ist die Veränderung der wiederkehrenden Motive im Laufe des Stückes. Auf dem Papier sieht der Anfang dem Schluss sehr ähnlich, bei der Darbietung entstehen dazwischen aber einige neue Klangfarben, die auf bereits bekannte Motive „abfärben“. Das Klavier darf bei diesem Werk nicht nur als ein einzelnes Instrument angesehen werden, sondern als Klangkörper, mit dem man eine große Vielfalt von unterschiedlichen Tönen und Klangfarben erzeugen kann. Dabei ist das Pedal von großer Bedeutung, man kann es in diesem Stück wie ein „eigenes Instrument“ ansehen, da durch seinen Einsatz komplett neue Klänge entstehen, die mit keinem anderen Instrument erzeugt werden können. Die Musik erinnert an Filmmusik, wobei sich jede(r) das Bild dazu selbst ausdenken darf, der Phantasie ist hierbei freier Lauf gelassen.


Niklas A. Chroust Niklas wurde am 4. Juni 2004 in Wien Hietzing als zweites von drei Kindern geboren. Mit sechs Jahren begann er spielerisch mit dem Klavierunterricht, später folgten zwei Jahre Geigenunterricht. Im Laufe der Zeit entdeckte er die Freude am Komponieren und begann vor drei Jahren mit dem Kompositionsunterricht bei Hans G. Kitzbichler in der Johann Sebastian Bach Musikschule, wo er bis heute mit Leidenschaft dabei ist. Derzeit besucht er die erste Klasse des Bundesoberstufenrealgymnasiums Hegelgasse 12 für Musik & Kunst im ersten Bezirk in Wien. Abseits der Musik springt er Trampolin, geht Schifahren mit der Familie und verbringt gerne Zeit mit seinen Freunden. Er liebt die italienische und die asiatische Küche und Omas Frittatensuppe.

Atlantic. White „Atlantic“ ist das 18. Stück einer von Niklas A. Chroust vertonten Geschichte mit dem Titel White. In diesem Teil der Komposition stellt die Atlantiküberquerung für die Hauptperson eine Lebensveränderung dar. Das Werk spielt zu einer Zeit, als die Überquerung des Atlantiks noch riskant war. Im gesamten Werk repräsentiert das Klavier die Hauptperson, die übrigen Instrumente die äußeren Umstände. So übernimmt hier in „Atlantic“ die Geige als domi­nante Stimme die Repräsentation des Meeres. In der Geschichte will die Hauptperson, ein Mann, seine Familie aus Brasilien nach Frankreich holen. Auf dieser mehrtägigen Reise macht er sich intensiv Gedanken darüber, wie es mit seiner riesigen Familie in einem kleinen Dorf in Frankreich werden wird. Vor der Überfahrt


heim nach Brasilien war er mit seiner Schwester im Dorf der bislang einzige Bewohner mit schwarzer Hautfarbe und wurde deshalb nicht so respektiert. 1. Teil A, Klavier und Violine: Die Hauptperson steht seelisch wie auch körperlich am Limit, sie schafft es aber trotzdem immer wieder, sich aufzuraffen. Die Violine spiegelt den Wellengang wider, dieser ist einmal hoch, einmal klein, leicht oder schwer. 2. Teil B, Klavier: Der Hauptperson wird noch intensiver die aktuel­ le und zukünftige Situation in Frankreich und Brasilien bewusst und sie lässt ihren Emotionen freien Lauf. 3. Teil A’, Klavier und Violine: Die emotionale Situation beruhigt sich, aber der Wellengang ist höher denn je, das teilt uns die Geige in oktavierter Form mit. Das Ende der Atlantiküberquerung bleibt für den Zuhörer offen, sprich, weitere Interpretationen bleiben jedem selbst überlassen. Gewiss ist nur, dass die Schiffsüberfahrt gut ausgeht.


Georg Schenk „Musik ist ein Grundbedürfnis des Menschen, so wie Nahrung, Schlaf oder Fortpflanzung.“ Sollte diese Behauptung allgemein nicht stimmen, so trifft sie dennoch auf Georg Schenk zu. Am 28. April 2003 in der Nähe von Leipzig geboren, war ihm die Musik eine Berufung, sobald er dies auszusprechen vermochte. Er fing mit fünf Jahren das Klavierspiel an und begann, aus dem schlichten Grund, keine Noten lesen zu können, mit dem Komponieren. Mittlerweile ist er der Notensprache mächtig und kann auf einige Erfahrungen mit Musikern und Ensembles zurückblicken. 2016 gewann Georg Schenk einen österreichweiten Komposi­ tionswettbewerb. Er lebt seit vier Jahren in Wien und hat Klavierunterricht bei Adrian Cox an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und seit fast zwei Jahren Kompositionsunterricht bei Helmut Schmidinger an der Kunst Universität Graz. Er ist immer wieder Teilnehmer verschiedene Komposi­ tionswerkstätten in Österreich und Deutschland. Georg Schenk ist ein großer Freund des Genusses, also neben der Musik auch der Literatur, des Essens und der Natur. Gerade diese Genussfreude beschert ihm immer wieder Schwierigkeiten beim kompositorischen Prozess, da dieser für ihn nicht immer nur mit Leichtigkeit verbunden ist.

Metamorphose Was ist Metamorphose? Metamorphose heißt Verwandlung. Doch was ist jetzt Verwandlung? Wo beginnt sie, wo endet sie? Diese


Fragen beschäftigten mich, als ich an mein Stück „Metamorphose“ für Kammerorchester heranging; und ich weiß immer noch nicht, was es genau bedeutet. Das Stück beginnt mit einem „a“ in der Klarinette, wie aus dem Nichts. Es kommen andere Töne hinzu: Die Musik verwandelt sich zu Harmonien. Aus der Harmonie entsteigt dann in der weiteren Entwicklung eine Melodie, die sich ebenfalls verändert. Es gibt zwei Einschnitte in meinem Stück, die plötzlich, wie aus dem Nichts erscheinen, das Dagewesene verschlucken und die Tür zu etwas Neuem öffnen. Verwandlung? Zum Ende hin geht die gesamte Entwicklung wieder auf das „a“ zurück – zum „Ursprung“. Doch es ist nicht mehr dasselbe „a“ wie zuvor … Ich möchte mit meiner Musik nicht die Leiden aufgreifen, ich möchte nicht auf das „Alte“ und „Schlechte“ schauen; davon gibt es, meines Erachtens, genug auf dieser Welt. Ich möchte positiv schauen, darauf, was entstehen kann …


Magdalena Kainberger Magdalena Kainberger wurde 2002 in Wels, Oberösterreich, geboren. Ab einem Alter von sechs Jahren erhielt sie Klavierunterricht und schon damals bereitete ihr das Improvisieren am Instrument viel Freude. Die erste zeitgenössische Komposition der damals 10-Jährigen, „Ballisto“, erntete bei Prima la musica 2012, wo sie einen Ersten Preis mit Auszeichnung errang, großes Lob der Juro­ ren. Seit drei Jahren besucht Magdalena Kainberger das Musikgymna­ sium in Linz, an dem sie unter anderem in Harmonielehre und Tonsatz unterrichtet wird. Neben ihrem Hauptins­ trument Klavier erhält sie Unterricht in Gesang und nimmt an Kursen im Rahmen der Begabtenförderung an der Bruckneruniversität teil. Als hochgeschätzte Sängerin in mehreren Chören wirkte die Musikgymnasiastin schon bei zahlreichen Konzerten mit. Des Weiteren korrepetiert die leidenschaftliche Musikerin verschiedene Sängerinnen – so erhielt sie bei Prima la musica 2018 einen ausgezeichneten Erfolg als jugendliche Korrepetitorin. Ihr großes Interesse im Bereich Musiktheorie wird in ihre Studienund Berufswahl auf jeden Fall hineinfließen. In ihrer vorwissenschaftlichen Maturaarbeit beschäftigt sich Magdalena Kainberger mit einer von ihr neu entdeckten und noch unveröffentlichten Messe von Michael Haydn. Eine ihrer Leidenschaften neben der Musik ist das Lesen, da sie dabei ihrer Fantasie freien Lauf lassen und in fremde Welten eintauchen kann. Auch das Reisen und Kennenlernen fremder Länder und Kulturen fasziniert sie extrem. Magdalena Kainberger konnte ihre Werke unter anderem schon im Brucknerhaus Linz im Rahmen des Festivals der Neuen Musik


aufführen und im Herbst 2018 durfte sie sich über das Dr.Josef-Ratzenböck-Stipendium für Komposition freuen.

WAVES II „WAVES II“, ein Stück für Oboe und Klavier, wurde im Sommer 2018 komponiert und während der Komponierwerkstatt der styriarte 2019 fertig ausgearbeitet. Dieses Werk stellt die unterschiedlichen Facetten des Meeres dar – vom einfachen Säuseln bis zur Naturgewalt eines Tsunami. Die ursprüngliche Besetzung der Komposition war Oboe und Orgel („WAVES I“), da jedoch das Klavier die Wellenbewegungen des Meeres besser auszudrücken vermochte, wurde die Orgel vom Klavier abgelöst. Inspiriert ist die Komponistin von einem Sommergewitter am Strand der kroatischen Adria. Im ersten Teil des Stückes verkörpern Oboe und Klavier die sich langsam vergrößernden Wellen, die durch Quartbewegungen ausgedrückt werden, im Mittelteil dann die Ruhe vor dem Sturm und im dritten und letzten Teil das Tosen des finalen Meeressturms. Diese Veränderung, von der ruhigen See bis hin zum Sturm, bei dem die Wellenberge an den Klippen branden, steht in enger Verbindung mit dem styriarte-Thema „Verwandelt“. „WAVES“ ist durch die Verbindung von absolut zeitgenössischer Musik und impressionistischen Elementen gekennzeichnet. Magdalena Kainbergers Leidenschaft für impressionistische Klaviermusik findet im ruhigen Mittelteil des Stücks Eingang. Zuerst das Klavier, danach die Oboe zitieren das Thema aus Debussys „Ballade“. Da die junge Komponistin ein großer Fan von antithetischen Themen innerhalb eines Stückes ist, enthält auch „WAVES“ zahlreiche gegensätzliche Elemente.


Philipp Gaspari Philipp Gaspari ist im Jahr 2001 in Graz zur Welt gekommen. Der Versuch, dass er früh mit dem Klavierspielen anfangen sollte, scheiterte. So spielte die Musik für ihn in den nächsten Jahren keine wichtige Rolle. Derzeit besucht er die 7. Klasse des BG/BRG Seebacher Gymnasiums in Graz, wo er auch nächstes Jahr maturieren wird. Als Philipp zwölf Jahre alt war, fing er schließlich doch an, Klavier zu spielen, und geht diesem Hobby jetzt seit fünf Jahren nach, wobei er seit zwei Jahren am JohannJoseph-Fux-Konservatorium Unterricht genießt. Mit dem Komponieren hat er sehr abrupt angefangen und besucht jetzt seit November 2016 den Universitätslehrgang Komposition für Kinder und Jugendliche bei Helmut Schmidinger an der KUG. Im Rahmen dieses Lehrganges, wurden in den letzten Jahren schon einige seiner Stücke uraufgeführt. Außerdem wurde Philipp bei der Kompositionswerkstatt des Mozarteums in Salzburg angenommen, wo ebenfalls eines seiner Werke präsentiert worden ist. Neben dem Komponieren und Klavierspielen fährt er im Winter gerne Schi, da es für ihn zwischendurch auch wichtig ist, eine Zeit lang Abstand zum Komponieren zu haben, um neue Energie und Ideen zu gewinnen.

Fantasie für Ensemble, op. 23 Mein Stück hat den Titel Fantasie, da es in seiner Form sehr frei gestaltet ist. Dieses Werk stellt für mich den Beginn eines neuen Kompositionsstils dar, weil es mein erstes ist, bei dem der Hauptgedanke sehr rhythmusbasiert ist. Die Grundidee ist ein Rhythmus, der, wenn man ihn rückwärts spielt, wieder derselbe Rhythmus


ist. Die Anfangsakkorde, die vom Klavier gespielt werden, stellen eine leicht abgewandelte Version dieses Gedankens dar. Der Rhythmus dieser Akkorde wird zum Hauptthema und wandert im Verlauf der gesamten Komposition durch die unterschiedlichen Instrumente. Es gibt in meinem Stück auch noch einen zweiten wichtigen Aspekt, nämlich das Thema der styriarte 2019, „Verwandelt“. Für mich hat dieses Thema etwas Magisches und Mystisches, was ich auch mit der Musik darzustellen versuche. Die Abschnitte mit diesen ruhigeren Themen bilden zugleich die Ruhepole zwischen den aufbrausenden und eher rhythmischen Stellen. Da ich bevorzugt für größere Besetzungen schreibe, habe ich mich auch hier für die größtmögliche Besetzung entschieden.


Die Interpreten

Raimonda Skabeikaitė, Dirigentin Raimonda Skabeikaitė wurde 1991 in Litauen geboren. In Vilnius lernte sie am Konservatorium Chordirigieren bei Remigijus Songaila. Mit 16 gewann sie u. a. den ersten Preis beim ersten Chorleiter-Wettbewerb für junge Leute in Litauen. Ab 2010 studierte Raimonda an der Vytautas Magnus Universität in Kaunas Chordirigieren und leitete mehrere Chöre. Raimonda besuchte zahlreiche Meisterkurse für Chor- und Orchesterleitung im In- und Ausland. Unter anderem bei Vaclovas Augustinas, Laurynas Vakaris Lopas, Ling-Tam (USA) und Erik Westberg (Schweden) sowie bei Erwin Ortner. Seit 2013 studiert Raimonda an der Kunst­ universität Graz bei Johannes Prinz Chordirigieren. Seither sammelt sie im Rahmen ihres Studiums laufend Erfahrungen im Chorsingen und in Chorleitung. Im Sommer 2014 wurde sie zur Bachakademie Weimar unter Helmut Rilling eingeladen. Raimonda komponiert auch und gewann auch in diesem Genre schon mehrfach Preise. Ihr Debüt als Dirigentin gab sie im März 2016 mit dem Kammerorchester und dem Sinfonischen Blasorchester der KUG. Ihre ersten Auftritte als Operndirigentin erfolgten im Juni 2016 mit der Oper „La Cambiale di Matrimonio“ von G. Rossini. Seitdem nimmt sie als Dirigentin an vielen Projekten teil und war auch Assistentin von Dirk Kaftan.


2018 erhielt Raimonda Skabeikaitė ihr Bachelor-Diplom im Fach Chordirigieren mit Auszeichnung und absolvierte ihr BachelorDiplom Orchesterdirigieren mit dem Savaria Symphonieorchester.

Solisten des styriarte Festspiel-Orchesters Die Musikerinnen und Musiker des heutigen Abends spielen alle entweder im Grazer Orchester recreation bzw. im styriarte Festspiel-Orchester. Sie treten aber auch solistisch und in zahlreichen Kammermusikformationen auf und sind ansonsten in Graz und der Steiermark als Lehrende an Musikschulen oder am JohannJoseph-Fux-Konservatorium tätig.

Helmut Schmidinger, Moderation, Komponist & Leiter der Komponierwerkstatt „Komponist sein ist für mich weniger eine Berufsbezeichnung als vielmehr eine Wertehaltung, die – der Übersetzung des Wortes compositio folgend – das Verbindende über das Trennende stellt. Hörbar wird das in meinen unterschied­ lichen Be­z iehungsWeisen zur vielfältigen Musiktradition oder in der varia­tionsreichen Verbindung von Literatur und Musik (erkennbar in vielen literarischen Zitaten als Titel instrumentaler Werke). Komponieren für und mit Kindern und Jugendlichen ist mir eine Herzensangelegenheit, die ich bei meiner Lehrtätigkeit im Rahmen des Studiums Kompositionspädagogik an der Kunstuniversität Graz weitergeben darf. Zum Lösen komplexer kompositorischer Knoten trete ich zwischendurch in die Pedale meines Rennrades.“


Aviso Freitag, 12. Juli – Helmut List Halle, 20 Uhr

Seaven Teares A Tribute to John Dowland

Christian Muthspiel Quartett: Christian Muthspiel, Posaune, Klavier, E-Piano & Kompositionen Lorenz Raab, Trompete & Flügelhorn Franck Tortiller, Vibraphon Beate Wiesinger, E-Bass & Kontrabass „Seit jeher übt die polyphone Musik der Renaissance mit ihren von Taktstrichen unbehelligten, schwerelos schwebenden Linien größte Faszination auf mich aus“, sagt Christian Muthspiel. 450 Jahre nach John Dowlands Geburt begibt er sich nun auf eine suchende Reise, die Klangwelt des elisabethanischen England in die Sprache des Jazz zu übersetzen. Aus Keimzellen des Instrumentalzyklus „Lachrimæ, or Seaven Teares“ entstehen somit neue Stücke, die der kammermusikalisch besetzten Jazzband als Sprungbretter für vielgestaltige Improvisationen dienen.


HAUS

DER

KUNST

Galerie · Andreas Lendl A-8010 GRAZ · JOANNEUMRING 12

Tel +43 /(0)316 / 82 56 96 Fax 82 56 96 - 26 www.kunst-alendl.at office@kunst-alendl.at

Ölgemälde · Aquarelle · Zeichnungen Druckgraphik · Skulpturen Reproduktionen · Kunstpostkarten · Künstlerkataloge Exklusive Rahmungen


Aviso Donnerstag, 18. Juli – Palais Attems, 20 Uhr

Morphing Ligeti György Ligeti: Aus den Bagatellen für Bläserquintett Uraufführungen von Elisabeth Harnik und Christof Ressi Auftragswerke der styriarte 2019

Maria Beatrice Cantelli, Flöte Yusyuan Liao, Oboe Wolfgang Kornberger, Klarinette Andor Csonka, Fagott Christian Binde, Horn & Einstudierung Am genialen Ungarn György Ligeti haben sich viele Komponisten unserer Zeit ein Vorbild genommen. Als er selbst noch jung war, schrieb er eine „Hommage an Bartók“ in seinem Klavierzyklus „Musica ricercata“. Später hat er sechs Sätze daraus für Bläser arrangiert: die berühmten „Bagatellen“. Sie werden nun selbst zum Ausgangspunkt für neue Paraphrasen der Paraphrasen. Eine „Hommage à Ligeti“.


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HaltungsĂźbung Nr. 20

Neugierig bleiben. Eine leichte, beinahe kinderleichte HaltungsĂźbung ist gleichzeitig eine der wichtigsten: neugierig bleiben. Wenn Sie das jeden Tag Ăźben, machen Sie es irgendwann automatisch. Wir sprechen da aus Erfahrung. derStandard.at

Der Haltung gewidmet.


Populäre Musik in der Steiermark

POP 1900 – 2000 Franz Fauth, Mann mit Grammophon, St. Peter im Sulmtal, undatiert (Multimediale Sammlungen /UMJ)

Universalmuseum Joanneum

Museum für Geschichte 15.03.2019— 26.01.2020 Sackstraße 16, 8010 Graz Mi–So 10–17 Uhr www.museumfürgeschichte.at

Profile for Aus dem Hause styriarte

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10. Juli, Helmut List Halle styriarte 2019

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10. Juli, Helmut List Halle styriarte 2019

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