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Das sinnvolle Stadtmagazin

Einkaufsvergnügen

Was war.

Was ist.

Was kommt.

Sensation. Mit ihrem WM-Finaleinzug schrieben zwei Hartbergerinnen österreichische Sportgeschichte. Wer die Heldinnen sind, berichten wir auf Seite 20.

Schwungvoll. Wie Sie mit Leichtigkeit Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun und gleichzeitig die Schönheit der hügeligen Oststeiermark erkunden können, erklären wir Ihnen auf Seite 28.

Sehenswert. Warum Sie am 2. Oktober den Erntedankgottesdienst am Hauptplatz und das Hartberger Winzerfest auf keinen Fall versäumen sollten, erfahren Sie auf Seite 34.

Amtliche Mitteilung. Zugestellt durch Post.at

im Herbst 2011


Inhalt

Was Sie diesmal erwartet

In dieser Ausgabe: Das sinnvolle Gutscheinheft Sichern Sie sich Ihr persönliches Körberlgeld von bis zu 200 Euro! Von 5. September bis 15. Oktober 2011 in allen teilnehmenden Hartberger Betrieben.

Pro Einkauf kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Die Aktion gilt bis zum 15. Oktober.

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So einfach geht’s! Beim Einkaufen im historischen Ambiente Hartbergs, der ersten steirischen Stadt mit der „Città Slow“-Auszeichnung, können Sie sich ab sofort bis zum 15. Oktober 2011 ein kleines Körberlgeld dazu verdienen. Wenn Sie in einem der 23 Hartberger Betriebe – die im Gutscheinheft vertreten sind – einkaufen, können Sie die Gutscheine einlösen und sich dabei Ihre Hartberger Geschenkmünzen im Gesamtwert von bis zu 200 Euro abholen.

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Editorial

Die Lust des Einkaufens.

Sinnvolles Einkaufen

Die Hartberger Fußgängerzone als echte Alternative zu modernen Einkaufszentren.

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m Oktober 1991 wurde die Wiener Straße zur Fußgängerzone. Mit dem Schritt einer Verkehrsberuhigung inmitten der Altstadt haben wir damals ein wichtiges Zeichen von unserem Verständnis eines innerstädtischen „Einkaufsvergnügens“ gesetzt. Wir Dir. Karl Pack, wollten unseren Besuchern die Bürgermeister Möglichkeit bieten, in einem schövon Hartberg nen – und vom Verkehr unbelasteten – historischen Ambiente ihre Einkäufe machen zu können. Später haben wir dann auch das Gratis-Parken und den kostenlosen City-Bus eingeführt, sodass das Einkaufen inmitten einer wunderschönen und einzigartigen Kulisse zu einem wahren „Erlebnis für alle Sinne“ geworden ist. Einen weiteren Meilenstein werden wir mit unserem Projekt „Alleegasse“ setzen. In den kommenden zwei Jahren werden wir nicht nur neue Handelsflächen mitten im Zentrum errichten, sondern wir werden auch rund 120 neue großzügige Parkplätze schaffen. Was Sie aber heute schon bei einem „Einkaufsbummel“ in Hartberg erwarten können, lesen Sie diesmal in unserer Coverstory. Beim heurigen Hartberger Winzerfest sollten Sie unbedingt wieder dabei sein, denn im Anschluss an den traditionellen Erntedankgottesdienst am 2. Oktober, werden auch diesemal viele Spitzenweine – darunter zwei neue Godmedaillengewinner – unserer Hartberger Winzer, sowie neben anderen „Schmankerln“ aus der Region, auch das neue Hartberger Bauernbrot, das auf Anhieb drei Goldmedaillen errungen hat, zu verkosten sein.

Schuster, bleib’ bei Deinen Leisten. Über die Bedeutung eines guten Schuhwerks für Jung und Alt.

Stadtgeflüster Worüber gesprochen und getratscht wird. Lauter gute Sachen. Die besten regionalen Spezialitäten an einem Platz.

Hartberger G’sichter Porträts von Persönlichkeiten, Gruppen und Vereinen. Wenn es nach Erfolg riecht. Wir schreiben österreichische Sport-Geschichte.

Stadtnachrichten Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartberg. Wo Tradition gelebt wird. Die junge Generation hat die Tracht für sich entdeckt.

G’schäftliches Neuigkeiten und Berichte rund um die Hartberger Wirtschaft. Der gesunde Check. Über die Wichtigkeit eines regelmäßigen Arztbesuchs.

Sportstadt Sportlich und gesund in Hartberg. Von Marschmusik bis Jam-Sessions. Das Repertoire der Hartberger Musikkapelle ist grenzenlos.

Was war, was kommt

Herzlichst Ihr,

Eine Vorschau auf Hartberger Veranstaltungen.

Dir. Karl Pack, Bürgermeister P.S.: Dem Magazin liegt das sinnvolle Gutscheinheft bei. Nutzen Sie die attraktiven Angebote und sichern Sie sich Ihre Hartberger Einkaufsmünzen! Hartberg im Herbst 2011

Termine Wo man unbedingt dabei sein sollte.

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Persönliches und Impressum „Città Slow“-Stadt Sokndal. Ihre Meinung und Impressum.

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200 Meter, die Hartberg prägen Die Fußgängerzone hat eine Länge von nur rund 200 Metern und doch hat sie in ihrem 20-jährigen Wirken das Stadtbild maßgeblich beeinflusst. Einblicke in eine Erfolgsgeschichte. Text: Stefanie Simon, FotoS: Bernhard Bergmann

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ie großen Einkaufszentren Österreichs sind beliebt, weil sie eine Vielzahl an Geschäften auf einem Fleck vereinen. Außerdem bieten sie Produkte und Modeartikel, die es nicht überall zu kaufen gibt. Aber es wird noch etwas Anderes geboten: Unpersönliches Abfertigen der Kunden, aufdringliches Überangebot an Geschäften, ständiger Verlust der Einkaufsbegleitung und am Ende steht immer dieselbe Frage: Wo habe ich bloß mein Auto geparkt?

Das Projekt FUZO setzte sich im Jahre 1991 nach langem Hin und Her durch, um vor allem den Verkehr in der Innenstadt zu beruhigen. Gleichzeitig etablierten sich weitere Projekte wie der City Bus, die erweiterten Parkflächen und das heutige Radwegenetz. Das gesamte Wirtschaftsleben und Freizeitverhalten hat sich dadurch verändert. Es kam zu enormen Umsatzsteigerungen. Geschäfte nutzten den neu gewonnenen Platz als erweiterte Auslage oder Sitzgarten. Menschen schlenderten durch die FUZO oder trafen sich mit Freunden.

FUZO heute und damals

Die FUZO in Hartberg dagegen ist eine geschichtsträchtige Einkaufspassage und reicht von der Konditorei Käfer bis hinauf zur großen Eiche am Hauptplatz. Wo früher der Hauptverkehr nach Graz durchfuhr, herrscht heute eine autofreie Zone.

Seit 20 Jahren bietet die Hartberger Fußgängerzone ein hohes Maß an Einkaufsvergnügen.

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Hartberg im Herbst 2011

Hartberg im Herbst 2011

Auf zum Einkaufssackerl sammeln

Unsere Models Lisa und Robert erleben einen Einkaufsnachmittag in der Innenstadt, wo man sich durch das Angebot einer Vielzahl an Geschäften seinen ganz persönlichen Stil zusammenstellen kann. Um- ➸

„Stöbern, Schauen, Probieren“, so lautet die Reihenfolge beim gemütlichen Einkaufsbummel.

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Mann trägt Hut von billabong zum Ball oder lässig in der Disco, gesehen bei Zentrifuge (E 39,95) Lippenstift in erfrischenden Farben der Marke Smashbox, der exklusiven Eigenmarke bei Marionnaud (E 19,90)

Modisches, schmal geschnittenes Hemd von s.Oliver bei Stibor (E 39,95)

Anzug aus reiner Schurwolle von Esprit, gesehen bei Roth (E 289,–)

Klassische Halskette, aus Süßwasserperlen entdeckt beim Juwelier König (E 84,–)

Krawatte aus 100 % Seide von Striessnig Wien gibt’s um bei Fürbass (E 4,99)

Das aufregend rote Pin Up Kleid von Gil Elvgren, dem bekannten Pin up Künstler, ist erhältlich bei Bloody Lipstick (E 119,90), darunter für die perfekte Form ein Petticoat (E 39,90)

Männerarmbanduhr mit Automatik Chronograph von Raymond Weil aus der Freelancer-Kollektion bei Juwelier Rindler (E 2.450,–) Der Gürtel von Bernd Götz veredelt mit seiner Koppelschnalle als Eyecatcher jeden Anzug, gesehen bei Stibor (E 29,95)

Auffälliges Damenarmband aus Edelstahl Marke Fossil, gesehen beim Juwelier König (E 45,90)

Lässiger Trenchcoat für verregnete Tage von Esprit bei Roth (E 99,95) Klassischer Herrentaschenschirm vom österreichischen Hersteller Jasch, gesehen bei Lederwaren Schuller (E 22,90)

Edle Sandaletten mit Textilblüten von Tamaris, gesehen bei Ferder (E 49,95)

Skateboard für waghalsige Streetfahrer inkl. 7-Schichten-Holzkern und robustem APEC-7-Lager der Marke Speeddemons, gesehen bei Zentrifuge (E 119,95)

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In Hartbergs Geschäften steht der Dienst am Kunden im Vordergrund.

Bequeme Stiefeletten von Marc, erhältlich bei Ferder (E 129,90), dazu ein mercerisierter, klassischer Herrenstrumpf von „VIVA classic socks“ bei Fürbass (E 3,29)

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fangreiche Leistungen werden geboten, die einem die Kaufentscheidung erleichtern. Wer nachfragt, erhält auch interessante Informationen über das Leben aus Zeiten, bevor es die FUZO gegeben hat. Bei Palmers werden die Kunden persönlich betreut und Änderungen kostenlos vorgenommen. Soll das gekaufte Produkt ein Geschenk sein? Kein Problem, gerne werden die Artikel auch in einem Geschenkkarton gratis verpackt. Inhaberin Petra Clement wohnt über ihrem Geschäft und erinnert sich noch an den Lärm, der in ihr Kinderzimmer drang. Heute ist es viel ruhiger und die FUZO nicht mehr wegzudenken. Die Einkaufstour geht weiter vorbei am DM, wo der Großteil der Kunden von den Mitarbeitern namentlich begrüßt wird, und vorbei am R2 und Roth, wo eine steiermarkweite Bestpreis-Garantie gilt: Sollten Sie innerhalb von 10 Tagen nach ihrem Kauf dasselbe Produkt günstiger finden, erhalten Sie die Differenz retourniert. Außergewöhnliche Schuhmodelle für Frauen und Männer gibt es beim Schuhgeschäft Ferder, das immer wieder mit tollen Angeboten Schaufenster-Gucker zu Kunden macht. Ähnlich wirkt das Schaufenster vom Juwelier Rindler, wo ein flüchtiger Blick nicht selten mit einem konkreten Kauf ver- ➸

Was Hartbergs Innenstadt von Einkaufszentren unterscheidet? Ganz einfach: In Hartberg ist der Kunde noch immer König!

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Vorbei an der Eiche

Bei der großen Eiche am Hauptplatz endet die FUZO, aber nicht das Einkaufserlebnis. Es stellt sich vielmehr die Frage, in welche Richtung man weitergehen möchte. Geht man rechts, kommt man kaum bei Schuller Lederwaren vorbei. Besonders die Marke Fossil besticht durch die große Auswahl und neuesten Modelle. Auf der Suche nach Reisegepäck wird man bei den Marken Samsonite und Rimowa fündig und passend zu Schulbeginn finden Jugendliche Rucksäcke in allen In-Marken vor.

Beliebte Event-Kulisse Die FUZO als Einkaufs­ passage wird oft als Kulisse für einen FreiluftEvent genutzt. Zum Beispiel beim Winzerfest, beim BeachvolleyballTurnier am Hauptplatz oder beim Weihnachtsmarkt. Als überdimensionaler Laufsteg präsentiert sie sich wieder im Zuge der Modenschau, die von den Betrieben der Innenstadt am 30. September veranstaltet und mit einem langen Einkaufsabend ergänzt wird. Nicht nur für Modeinteressierte einen Besuch wert.

Es geht von der Eiche aber auch gerade aus durch die Hofgasse und entlang der Herrengasse hinein in das Bloody Lipstick. Hier freut sich Inhaberin Sabine Sommerauer über alle Kunden, die am Rockabil­ly-Style der 50er Jahre ihre Freude haben. Der integrierte Online-Shop bietet übrigens gratis Versand ab einem Einkaufswert von 150 Euro. Modell Lisa widerstand allerdings nicht dem Drang, ein Outfit direkt vor Ort zu probieren – man sieht es nicht alle Tage, aber der Stil passt definitiv zu Hartberg, finden Sie nicht auch? Übrigens: Ab Oktober gibt’s im Geschäft die neueste Kollektion. Bei der Eiche links vorbei erreicht man die Kirchengasse und damit auch ein ➸

Zu Grau passt am besten Roth Gnas | Feldbach | Fürstenfeld | Hartberg | Gleisdorf | www.moderoth.at

Foto: Marc O‘Polo

„In Hartbergs Geschäften wird man sogar noch namentlich begrüßt.“

edelt wird. Franz Rindler äußert sich sehr positiv über die FUZO, für die sich sein Vater bereits vor 20 Jahren eingesetzt hat.


Der unverwechselbare Branchenmix spricht alle Sinne an.

Die Vielfalt macht die Einen nachdenklich, die Anderen haben schwer zu tragen …

Urgestein der Hartberger Innenstadt – das Kleidergeschäft Fürbass, ein Familienbetrieb seit 1890. Heute führen Josef und Rosa Fürbass geschätzte 7.000 Artikel zu einem vernünftigen Preis in Top-Qualität. Neben einem Kundenbuffet und durchgehenden Öffnungszeiten ist vor allem das Flair einzigartig: Eine Art Basar, gefüllt mit Kleiderständern, durch die sich zahlreiche Hände wühlen, bis das Einzigartige seinen Besitzer findet. Als Belohnung nach einem langen Einkaufsnachmittag gönnen sich Lisa und Robert noch einen Kaffee in der Konditorei Käfer am Beginn der FUZO. Anna und Josef Käfer waren große Befürworter dieses Projektes und die positiven Auswirkungen übertrafen sogar ihre Vorstellungen. Als Huldigung an die FUZO wurde zur Eröffnung die Hartberg-Torte kreiert, die auch heute noch der Renner unter den Gästen ist. Unsere Models könnten Ihnen den Geschmack beschreiben. Sie könnten sie aber auch selbst probieren.

Eine Erfolgsstory Wie alles begann. Stau, Abgase und eine Gefahr für Fußgänger – so könnte man die FUZO in Hartberg beschreiben. Nein, natürlich nicht die heutige FUZO, sondern die Wiener Straße vor 20 Jahren, als noch der Hauptverkehr über diese Route geleitet wurde. Postbusse haben sich durch die Altstadt geschlängelt, auf der einen Seite parkende Autos, auf der anderen Seite dicht gedrängter Verkehr und irgendwo dazwischen Fußgänger und Mütter mit ihren Kinderwägen. Ferdinand Matejka erinnert sich noch gut an die Zeit des Argumentierens im Gemeinderat, Bauausschuss und unter den Wirtschaftsbetrieben, die dem Bau der FUZO vorausgegangen ist. Bei einer Umfrage äußerten 97%(!) den Wunsch nach einer Umfahrung. Kaum zu glauben, dass gerade der Großteil der Wirtschaftstreibenden gegen diese verkehrsberuhigende Maßnahme war. Zu groß war die Angst vor einem Ausbleiben der Kunden. Eine völlig verkehrsfreie Zone in einer kleinen Stadt wie Hartberg? Das war in der Oststeiermark damals absolutes Neuland. Die Eröffnung der FUZO schlug schließlich hohe Wellen. 26 an diesem Modell interessierte Delegationen – nicht nur – aus steirischen Städten reisten nach Hartberg. Ein Journalist aus Deutschlandsberg recherchierte im Jahre 1992 und resümiert in seinem doppelseitigen Zeitungsbericht: „Ich hab gar nicht gewusst, dass Hartberg so einladend ist.“, „So einladend“ – natürlich aufgrund der FUZO. Siegfried Breiner konnte damals als junger Gemeinderat den entscheidenden Impuls zum Bau geben und sieht die FUZO als Ausgangspunkt für zahlreiche Entwicklungen in der gesamten Stadt. Man denke an das Radwegenetz, den sanften Tourismus, die Aufnahme in die „Città Slow“-Vereinigung inklusive dem Motto „Stadt der Sinne“ und natürlich auch an das Magazin, das Sie gerade in Händen halten.

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So sah die Wiener Straße aus, bevor sie zu einer Fußgängerzone umgebaut wurde.

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Models: Robert Pingitzer, Lisa Jung Agentur: MLC Modelschule Make-up: Ines Payer Fotos: Bernhard Bergmann MLC Modelschule

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Seid gut zum Fuß Apropos „Happy Feet“: Dietmar Peinsipp tut viel zum Thema. Text: Gerd Hofer, Fotos: Bernhard Bergmann

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aut Herrn Peinsipp kann man auf seine Füße gar nicht genug achten. Und während ihm in diesem Punkt kaum jemand ernstlich widersprechen wird wollen, ist es doch gesamthaft so, dass wir alle miteinander zum großen Teil in falschen oder ungünstigen Schuhen stecken. Die Folgen sind über die Jahre schwerwiegend: Der ganze Körper leidet unter Fehlhaltungen, die uns Schmerzen bescheren, und tatsächlich gehen solche Unannehmlichkeiten von den Füßen aus. Klar, denn unsere Füße sind unsere Verbindung zur Erde, auf ihnen beruhen wir.

Dietmar Peinsipp, ein Meister seines Faches, lindert die Fußbeschwerden aller Altersklassen.

Man merkt Herrn Peinsipp die Begeisterung zum Thema an, er würde und könnte weitschweifend über richtiges Schuhwerk referieren, wenn man ihn ließe, aber immerhin wollen wir ihm den vorhandenen Platz einräumen, um sich und sein Geschäft zu erklären. „Begonnen hat alles, als mein Großvater die Schuhmachermeister-Prüfung ablegte, das war 1928. Ich selbst bin seit 1992 Orthopädieschuhmachermeister, das ist noch einmal ein bedeutender Unterschied zum Schuster. Es bedeutet, dass ich vor allem Augenmerk auf medizinische Ausstattung

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von Schuhen Wert lege, Einlagen verarbeite, Versteifungen am Schuh vornehme, also insgesamt alles, was Fußbeschwerden heilen oder verhindern kann. Daher steht in unserem Geschäft Beratung an erster Stelle, und es kommt oft vor, dass ich Kunden einen Schuh, den sie wollen, nicht verkaufe, weil ich sehe, dass es der falsche für die betreffende Person ist. Das hat sich inzwischen bis Wien und in die Obersteiermark herumgesprochen, daher habe ich viel Klientel.“ Erfreulich, dass unsere Stadt auf allen Gebieten und in allen Bereichen derart beseelte Leute sich zuzählen darf, wir kommen

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unweigerlich immer wieder zurück auf unser Schlagwort, also auf „Stadt der Sinne“, und es ist gut so. Schön freilich auch, dass die Mundpropaganda so gut funktioniert, denn inzwischen sind auch schon die umliegenden Thermen auf Herrn Peinsipps Sachverständnis aufmerksam geworden, es läuft also alles rund, und nichts anderes wünschen wir unserem Mann für die Zukunft.

„Begonnen hat alles, als mein Großvater die SchuhmachermeisterPrüfung ablegte, das war 1928.“

Schuhhaus Orthopädie Peinsipp GmbH Ressavarstr. 38, 8230 Hartberg, T: 03332/628 90 Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 –12.30 u. 14 –18, Sa 8.30 –12.30 Uhr www.peinsipp.co.at

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Stadtgeflüster

Worüber in Hartberg gesprochen und getratscht wird.

Hart Berg Predigt

Karl Mahrer ist stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

Dechant Dr. Josef Reisenhofer

Hartberg im Herbst entdecken

Nachhaltige Energie­ gewinnung

Der Grenzgänger Es gibt viele Arten von persönlichen Extremsituationen. Karl Mahrer kennt sie alle.

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evor Karl Mahrer im Jahr 1984 die Trafik seiner Mutter übernahm, führten ihn zahlreiche Expeditionen in die entlegensten Erdwinkel. Der ehemalige Hochschulmeister im Boxen entdeckte während seiner Studienzeit die Lust, Körper und Geist in Extremsituationen zu fordern und zu formen. Diese Leidenschaft, die ihn in den 1970er Jahren nach Ostafrika, an den Hindukusch und nach Spitzbergen führte, hat er bis heute nicht abgelegt. Seine Sucht nach Grenzerlebnissen, brachten ihn nicht nur auf den Gipfel des Kilimandscharo, sondern er erreichte auch mit letzter Kraft den Gipfel des Mount McKinley. Er führte am Hindukusch vier Erstbesteigungen durch, wobei der höchste von ihm bezwungene Berg 7.500 Meter misst. Weil er überprüfen wollte, ob „degenerierte Menschen der westlichen Gesellschaft in der Wildnis überleben können“, durchquerte er – gemeinsam mit Hermann Gigler und Wolfgang Löschberger und ohne jegliches Kommunikationsmittel – zwei Monate lang die Wildnis Alaskas. Die drei Extremisten ernährten sich nur von selbst erlegten Tieren. Und obwohl bei seiner ersten Spitzbergen-Expedition ein Kamerad vor seinen Augen von einem Eisbär getötet und gefressen wurde, kehrte er Jahre später wieder an den Ort des Geschehens zurück, um weitere wissenschaftliche Flora-Un-

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tersuchungen vorzunehmen. Eine damals neue entdeckte Flechtenart trägt seitdem den Namen „Mahreri“. Auf die Frage, warum das alles, antwortet er: „Es war keine Flucht vor der gesellschaftlichen Realität, es waren eher Reisen zu mir selbst. Ich denke, dass ich nur kalkulierte Risiken eingegangen bin, mit dem Ziel, lebend, gesund und glücklich zurückzukommen.“ Heute scheint Karl Mahrer, der 1943 geboren wurde, tatsächlich zu sich selbst gefunden zu haben. Er wirkt entspannt und ausgeglichen und man ist von seinem jung gebliebenen Geist, der ihn antreibt, sofort fasziniert. Denn bis heute sitzt der Mann, der die Hälfte aller europäischen 4.000er bezwungen hat, täglich mindestens 1 ½ Stunden am Fahrrad und ab 15. September startet er wieder sein gefürchtetes „MahrerTraining“. Interessierte können sich – ohne Voranmeldung – jeden Donnerstag, um 19 Uhr, in der Stadtwerke-Hartberg-Halle von ihm „schinden lassen“. Als wir ihn zum Abschluss unseres Gesprächs um ein Resümee des Durchlebten bitten, erklärt er: „Gleichgültig welchen Berg ich bestiegen habe, oben habe ich immer etwas weiter gesehen. Ich betrachte diese Grenzerlebnisse als Katalysator zur Selbstfindung und glaube, dass ich über den Umweg der Berge weiter gekommen bin, als wenn ich flachen Pfaden gefolgt wäre.“

Sauber. Im Rahmen der Initiative „Green IT“ der steirischen Wirtschaftskammer wurde von den Kooperationspartnern Raiffeisenbank, Grawe und der Wirtschaftskammer Hartberg – auf dem Dach ihres Gebäudes in der Ressavarstrasse – eine von allen Partnern gemeinsam finanzierte neue Photovoltaik-Anlage installiert und in Betrieb genommen. Die Anlage umfasst eine Fläche von 52 Quadratmetern und der daraus gewonnene Energieertrag liegt bei bis zu 10.500 kWh/Jahr, was wiederum dem Jahresstrombedarf eines Einfamilienhauses entspricht. Errichtet wurde das kleine umweltfreundliche Stromkraftwerk von den Stadtwerken Hartberg. Stadtwerke Hartberg Am Ökopark 10, 8230 Hartberg www.stadtwerke-hartberg.at

Eine der zukunftsträchtigsten Energie­quellen ist die Photovoltaik.

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Sanfte Mobilität. Radfahren zählt mithin zu den besten Möglichkeiten, eine Region mitsamt ihren Geheimnissen zu entdecken. Der bevorstehende Herbst mit seiner bunten Farbenpracht ist die ideale Jahreszeit, um mit den neuen EBikes, die im HERZ kostengünstig ausgeborgt werden können, über die hügelige Landschaft der Oststeiermark zu radeln. Die E-Bikes werden ausschließlich mit sauberem Ökostrom „betankt“. Das Radfahren auf E-Bikes ist daher nicht nur gesundheitsfördernd, sondern als zusätzlicher positiver Nebeneffekt werden durch die Verwendung der neuen VeloVital-Elektrofahrräder nebenbei auch die Treibhausgase reduziert. Dadurch werden die CO²-Emissionen in der Region gesenkt, was wiederum bedeutet, dass auch zukünftige Generationen die Reize und Schönheit des Hartbergerlandes erleben dürfen. Wenn Sie noch keine Idee haben, wo ihr nächster Firmen-, Vereins-, oder Familienausflug hingehen soll, dann mieten Sie sich doch einfach ein paar E-Bikes und radeln als Gruppe zu einer der vielen köstlichen oststeirischen Buschenschanken. Buchen Sie unter www.hartberg.at oder www.velovital.at sowie an der Sport- und Freizeitinformation im Hartberger Erholungszentrum unter T: 03332/603 60 oder über die VeloVital-Hotline 0810 555 500 (zum Ortstarif aus ganz Österreich). Tagespreis: 19,90 Euro. Im Preis inkludiert ist ein Gutschein im Wert von 5,– Euro. Nach erfolgter Buchung können Sie Ihr Velo Vital Elektrofahrrad in der Sport- und Freitzeitinformation im Hartberger Erholungszentrum, Wiesengasse 16, abholen. Öffnungszeiten: 9 –19 Uhr

Aufbruchsstimmung Neuer Lebensabschnitt. Nach vierzigjähriger Beratertätigkeit trat Anton Singer am 1. Juli in den Ruhestand. Das Jahr 1971 war für den Toni nicht nur der Beginn seiner Versicherungslaufbahn, sondern auch das Jahr, als er mit seiner Elfi vor den Traualtar trat. Nachdem seine Tochter Ulli zur Welt kam, wechselte er in den Außendienst, wo er als Betreuer von 1.500 Kunden rund 3.400 Versicherungsverträge abgeschlossen hat. Der begeisterte Sportler, der in Toni Singer hat auch seiner Jugend – ohne dass sein Vater davon wissen in seiner Pension alle durfte – in der „Ersten“ beim TSV-Hartberg Fußball Hände voll zu tun. spielte, hat sofort nach dem Pensionsantritt mit dem Golfen begonnen. „Früher hatte ich nicht die Zeit dafür, aber jetzt hat mich das Golf-Fieber voll gepackt. Zweimal pro Woche spiele ich und nach Platz- und Turnierreife versuche ich nun mein Handicap zu verbessern.“ Er und seine Elfi verbringen viel Zeit mit ihrer zehnjährigen Enkelin Anna. Sie unternehmen Ausflüge, gehen wandern, fahren an den Neusiedlersee oder gehen im Winter Ski fahren. „Pensionsschock habe ich keinen, im Gegenteil, jetzt kann ich mit meiner Elfi endlich die Reisen machen, nach denen wir uns schon lange gesehnt haben, und wenn wir mal nichts vorhaben, dann gehe ich in den Garten und spiele ein bisschen mit den Blumen herum“, erklärt der zufriedene Jungpensionist.

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Himmlisches Einkaufswagerl

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inkaufen, Shopping lautet das Leitthema dieser Ausgabe. Zunächst darf wohl ein Vergelt`s Gott angebracht sein, dass die Verkaufsregale in unserem Lande voll sind und wir uns vieles leisten können. Kritische Zeitgenossen halten aber fest, dass Einkaufen für manche zur Ersatzreligion geworden ist. Der Begriff „Einkaufs­tempel“ weist in diese Richtung. Drehen wir aber mal für einen Moment den Spieß um und vergleichen wir den sonntäglichen Kirchgang mit einem Einkauf. Ich komme mit dem Einkaufswagerl meiner Seele in den „heiligen Geschäftsraum“, nehme einmal ein paar Tropfen Wasser, nicht Mineralwasser, sondern Weihwasser, gehe zwischen den Regalen durch und suche einen passenden Platz. Ich lege dann gut haltbare Konserven mit Schriftlesungen und eine vitaminreiche, erfrischende Predigt in mein Wagerl. Ein Packerl Salz und ein paar Glühbirnen folgen, denn der Christ soll ja Salz und Licht für die Welt sein. Zwischendurch kommt die mobile Kassa in Form des mesnerischen Opferkörberls, hier heißt es preisbewusst denken und sparsam handeln. In mein Einkaufswagerl kommt dann ein Paket, gut verpackt, das Geheimnis der Wandlung mit zahlreichen kleinen Gebetspäckchen. Aus der Brotabteilung nehme ich keine Semmeln oder Vollkornbrot, sondern ein kleines Stück Brot, heiliges Brot, welches zwar geschmacksneutral, aber sehr heilsam sein soll. Eine schöne CD mit Kirchenmusik kommt genauso in das Wagerl wie der Energieriegel „Segen“. Mit dem friedlichen Gefühl eines guten Einkaufes gehe ich heim und erzähle anderen begeistert vom tollen Supermarkt Gottes.

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Marktwirt­ schaft frei! … und wieder eine Unternehmung, die Hartberg zur Ehre gereicht: Besuchen Sie mit uns Sigi Koch’s Burglmarkt, ein wahrer Glücksfall für Land und Leute. Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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Sigi Koch sammelte mit seinem Speck in den letzten zehn Jahren eine Vielzahl an Auszeichnungen und Medaillen.

amit haben wir mitnichten übertrieben, denn was Herr Sigfried Koch, genannt Sigi, 52, da in Hartberg vor jetzt schon vielen erfolgreichen Jahren ins Leben gerufen und gesetzt hat, darf man getrost anerkennen und genießend in Anspruch nehmen. Also der Burglmarkt. Entstanden ist alles so, dass Herr Koch zugegen war, als vor zwanzig Jahren die Küche des Schantlhofs (allen vor 1970 geborenen Hartbergern noch ein schöner Begriff) schloss, und zwar infolge der Fußgängerzone, die da in der Wienerstraße eingerichtet wurde. Sigi trug seine Idee, an selber Stelle einen echten Bauernladen zu eröffnen, Frau Schantl vor, und die so wohlwollende wie weitsichtige Dame zögerte nicht, Herrn Koch’s Unternehmen aus vollem Herzen gut zu heißen und zu unterstützen. Damit erledigt und getan. Der Burglmarkt war geboren. Sigi Koch, Bauer und Landwirt aus Leidenschaft, beschreibt sein Projekt so: „Ich habe mich eigentlich immer mehr als Bauer denn als Landwirt gesehen, und immer auch schon hat bei mir die Liebe zum unverfälschten Produkt die Hauptrolle gespielt. Heute ist es längst so, dass wir die besten Produkte aus unserer Hartberger Region anbieten, alles vom Holzofen-Roggenbrot über Käse und Kürbiskernöl bis hin zu unseren reichhaltigen Fleischwaren.“ So ist es, dass Sigi Koch sich hinsichtlich seiner Fleischwaren, wie er sie nennt,

nur allzu bescheiden gibt, daher wollen wir kurz all der Preise Erwähnung tun, die unser Mann jahrein, jahraus einfährt: Sigi errang fünf Mal den Titel des österreichischen Speckmeisters (vergeben von der Landwirtschaftskammer), seine Osterschinken gewinnen ihm seit zwölf Jahren in schöner Regelmäßigkeit die Goldmedaille und dergleichen mehr.

„Schon immer hat bei mir die Liebe zum unverfälschten Produkt die Hauptrolle gespielt.“ Insgesamt finden sich im Burglmarkt ungefähr vierhundert Köstlichkeiten, die in Form von Geschenkskörben für Versicherungen, Banken etc. besonders beliebt sind. Und natürlich kommen die Urlauber und Touristen, die sich nahrhafte Andenken an ihre Hartberger Zeit mitnehmen. Und dass die persönliche Ansprache und Beratung, die im Burglmarkt groß geschrieben wird, zahlreiche Stammkunden schafft, die zufrieden beinah täglich wiederkehren, versteht sich von selbst, denn so geht das wahre Leben. Burglmarkt Wiener Straße 10, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 –12 u.15 –18 Uhr (Do nur bis 12 Uhr), Sa 8.30 –12 Uhr T: 03332/630 45

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Hartberger G’sichter . Porträts unserer Persönlichkeiten, Gruppen und Vereine

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So schnell wie der Wind Dechant Josef Reisenhofer feierte am 6. August seinen 50. Geburtstag.

Gegen den Trend In einer Zeit, in der sich aufgrund der ungebrochen konservativen Haltung der katholischen Kirche viele Menschen abwenden, demonstriert Hartbergs Kirchenoberhaupt Woche für Woche, dass es auch in diesen Tagen möglich ist, die Kirche mit vielen Gläubigen zu füllen.

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ie schafft es Josef Reisenhofer, der am 6. August 1961 geboren wurde, zu vereinigen, statt zu polarisieren? Der aus Illensdorf stammende Dechant durfte durch sein gläubiges Elternhaus schon in der Kindheit erfahren, dass Christ-Sein nicht nur Pflichterfüllung bedeutet, sondern vielmehr ein Lebensprinzip darstellt. Im Hause seiner Eltern verkehrten viele Geistliche, die auf unterschiedliche Weise Sympathie für die Kirche weckten. So begann er sich bei Jugendgruppen zu engagieren, ministrierte bei Heiligen Messen und spielte bei den Gottesdiensten auch selbst komponierte Lieder auf seiner Bassgitarre mit seiner Familienband. Auch dabei entdeckte er die Faszination am Transzendenten, sodass er nach der Matura beschloss, Theologie in Graz zu studieren. Im Rahmen des Doktoratsstudiums beschäftigte er sich mit dem Jesuiten Karl Rahner, einem der größten Konzil-Theologen des 20. Jahrhunderts. Die Denkweise Rahners, dass Religion primär helfen will, „den Menschen mit göttlichen Kräften zu dienen“, festigte seinen Entschluss, Priester zu werden. Die Priesterweihe folgte 1988 im Grazer Dom. Die Stationen seines priesterlichen Wirkens: Heiligenkreuz am Waasen,

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Weiz, Thal und schließlich Hartberg, wo er seit 2002 als Dechant mitverantwortlich für 13 Pfarrgemeinden ist. Nebenbei war er Studentenseelsorger und Lehrer an der Religionspädagogischen Akademie Graz, unterrichtete bei den Wiener Theologischen Fernkursen und ist mit Leidenschaft Touristenseelsorger. Offenheit für neue Wege

An seiner Berufung schätzt er, dass man „als Priester die Möglichkeit hat, die Menschen bei allen wichtigen Lebenssituationen mit himmlischer Energie zu begleiten“. „Toleranz ist eine Botschaft Jesu“, nach diesem Motto lebt Reisenhofer, der in seiner Kirchengemeinde „die Pluralität, die die vielen Farben des Christ-Seins widerspiegelt“, fördert. Entsprechend der dogmatischen Wahrheit, „Ecclesia semper reformanda“, die Kirche ist immer eine sich Verändernde, unterscheidet er zwischen bleibenden Werten, wie der Existenz Gottes und den zehn Geboten, und dem Veränderbaren, wie der Sprache in der Liturgie, der Form des Religionsunterrichts und der Zulassung von Frauen zu höheren Ämtern. Auf die Frage nach dem Umgang mit dem Thema Kirche und Sexualität ist ihm eine entkrampfte

Haltung wichtig: „Sexualität ist Gabe und Geschenk Gottes und nichts Sündhaftes: die Kirche hat die Aufgabe, diese Sicht besser zu vermitteln. Nur dann können die Menschen wieder einen positiven Zugang zur moralischen Kraft der Kirche finden.“ Sorge ist, „dass sich durch moralisierende Auffassungen junge Menschen von der Kirche distanzieren und sie dadurch das viele Gute, das in der Kirche vorhanden ist, nicht mehr wahrnehmen“. Daher geht er neben der traditionellen priesterlichen Arbeit auch unkonventionelle Wege und verlagert zum Beispiel seine Erlebnisgottesdienste auf Beach-Volleyballplätze oder in Diskotheken. Auf die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolgs antwortet er: „Ich versuche auf die Sorgen der Menschen zu hören und lediglich mit gesundem Gottvertrauen und mit einer lebensnahen Sprache Antworten auf die spannenden Lebensfragen zu geben und so den religiösen Menschen in ihnen zu erreichen.“ Na wenn’s so einfach ist, sollten sich doch Nachahmer finden!

Nähere Infos über die Pfarre Hartberg finden Sie unter http://hartberg.graz-seckau.at

Hartberg im Herbst 2011

Hoch hinaus. Heinz Jelinek, der in Hartberg bis 2009 ein Papierfachgeschäft führte kam durch einen reinen Zufall zur Ballonfahrt. Man schrieb das Jahr 1994, als in Hartberg der erste Ballon angeschafft wurde. Und von da an gab es kein zurück mehr. Jelinek war Feuer und Flamme und besuchte zwei Jahre lang einen Ballonfahrerkurs. 1996 unternahm er seine erste Alleinfahrt. „Das Gefühl ist herrlich, man muss es genießen können und darf keinen Stress haben, erklärt uns Jelinek, der in der Folge beim TSV Hartberg die Sektion Ballonsport gründete, euphorisch. Mittlerweile hat der Verein 25 Mitglieder, die regelmäßig in den Morgen- oder Abendstunden in die Lüfte steigen. Jelinek selbst hat rund 200 Fahrten erfolgreich hinter sich gebracht und erzählt, wie begeistert die Ballonjungfernfahrt für Neueinsteiger oder Interessierte ist. Für alle jene Leser, die nunmehr Lust bekommen haben, selbst abheben zu wollen, bietet der TSV Hartberg Halbtagesballonfahrten für maximal drei Personen an. Start ist aufgrund der Thermik am frühen Morgen und nach der Ausfahrt erfolgt die Ballontaufe mit der für die Ballonfahrerei typischen und durchaus gewöhnungsbedürftigen Namensadelung bei einem gemütlichen Beisammensein in einem – dem Landeplatz nahen – Hartberger Wirtshaus. Nähere Infos: Heinz Jelinek, Obmann TSV Hartberg Ballonsportclub, T: 0664/903 84 70, E-Mail: ballonfahren@heinz.jelinek.at

Weingut Knöbl stellt zwei Landessieger Beeindruckend. Die steirische Landesweinbewertung ist seit mehr als 50 Jahren der wichtigste Weinwettbewerb der Steiermark und für alle Weinbaubetriebe eine Chance, mit einer guten Platzierung national und international Aufmerksamkeit zu erhalten. Daher reichten auch heuer wieder 500 Weinbauern insgesamt 1149 Weine ein. Bei der Bewertung hat das Hartberger Weingut Fritz Knöbl aus Dienersdorf bei Kaindorf gleich zweimal Gold erhalten. Von einer Fachjury wurde der Morillon, aus 93 Proben, und der Welschriesling, aus 210 Proben, zu den besten Vertretern ihrer Sorten gekürt. Die prämierten Knöbl-Weine können beim Hartberger Winzerfest am 2. Oktober oder direkt bei der Buschenschank Knöbl gekostet und bezogen werden.

Der Goldmedaillen­gewinner Fritz Knöbl mit LR Hans Seitinger und Weinkönigin Helena I.

Hartberg im Herbst 2011

Weinbau Knöbl Dienersdorf 83, 8224 Kaindorf bei Hartberg, T: 03334/24 73

HartbergEr Johann Nepomuk Weigl Stadtpfarrkaplan und verdienstvoller Verfasser der Chronik der Stadtpfarre Hartberg in den Jahren 1854 bis 1855. Zweiter Teil.

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Text: Johann Hofer

as Städtchen Hartberg im Kronlande Steiermark ist der Sitz mehrerer öffentlicher Ämter und Behörden, als k. k. Bezirkshauptmannschaft, Landeskollegialgericht, Steueramt, Grenzwachkommissariat, Gendarmerie-Zugs-Kommando, Post, Tabak- und Stempelhauptverlag, Lotteriekollektur, ein Advokat und Notar; hat eine schöne Pfarrkirche, ein Kapuzinerkloster, Bürgerspital (Anm.: Altenheim), ein Krankenhaus im Entstehen, eine Schule mit 495 Schulkindern in fünf Lehrzimmern. Das Sanitätspersonal besteht aus einem Bezirksarzt, einem Chirurgen, einer Apotheke und drei geprüften Hebammen. Die Gewerbebetriebe der Stadt: Sieben Bäcker, zwei Binder, ein Bräuer, ein Buchbinder, ein Büchsenmacher, ein Drechsler, eine Eisenhandlung, zwei Färber, drei Fleischhauer, ein Glaser, zwei Gürtler, zwei Hafner, ein Handschuhmacher, zwei Hufschmiede, zwei Hutmacher, ein Kaminfeger, ein Kammmacher, ein Kürschner, ein Lebzelter, vier Lederer, ein Maler, ein Mauermeister, fünf Müller, ein Nagelschmied, ein Riemer, vier Schneider, ein Seifensieder, ein Seiler, ein Siebmacher, ein Spengler, ein Stadtbote, ein Stricker, vier Tischler, vier Tuchmacher, zwei Uhrmacher, drei Warenhandlungen, ein Wagner, ein Wasenmeister (Anm.: Beerdiger von toten Tieren), fünf Weber, siebzehn Wirte, ein Weißgerber, ein Zimmermeister.

Quelle: Franz Groß, „Hartberg, Poesie und Prosa“ Julius Schönwetter, 1992, Seite 27-28, Johann Hofer

Ein unvergessliches Erlebnis ist das Ballonfahren in Hartberg.

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Voll am Ball Denn ist nicht das die Übersetzung für Volleyball? Wenn es nach Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig geht, dann ganz sicher. Text: Gerd Hofer, foto: Bernhard Bergmann

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nd ganz sicher auch ist Volleyball, also Beach-Volleyball, also Beachen, wie die Jungen sagen, eine der attraktivsten modernen Sportarten, die es so gibt – sowohl zum Zuschauen als auch zum Selberspielen. Denn seien Sie ehrlich: Sind nicht die Mädeln und auch die jungen Männer nicht von besonders attraktivem Aussehen? Allesamt voll austrainierte Athleten, meistens phantastisch gebräunt, kein Wunder, reisen sie doch zumeist den schönsten Orten der Welt nach, wo ebenso zumeist die Sonne scheint. Aber reden wir vom Selberspielen. Katharina Schützenhöfer, 17, und Lena Plesiutschnig, ungefähr desselben Alters, zählen derzeit zum Maß aller Dinge im BeachVolleyball ihrer Jahrgangsklasse. Oder wie sonst soll man die Leistungen der beiden Mädeln einordnen, die gerade in Umag U19-Vizeweltmeisterinnen geworden sind, und nur von Polen geschlagen wurden? Die sich am 30. Juli in Tel Aviv die U20-Europameisterschaft gesichert haben, diesmal vor Russland und Polen, die nach unserem Gespräch zur U23-WM nach Porto in Portugal abreisten und die sich im September dann nach Halifax/Kanada aufmachen, um bei der U21-WM große Taten abzuliefern? Unglaublich die beiden, nicht wahr? Aber sag selbst, Katharina: „Ja, sicher taugt mir das alles voll, Lena und ich ver-

Erstmals in der österreichischen Sport-Geschichte schafften es Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig in ein WM-Finale.

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Hartberg im Herbst 2011

stehen uns super, ich spiele in der Verteidigung, sie im sogenannten Block, wir gehören zum Nationalteam und hoffen beide auf eine Karriere bei der World-Tour als Profis. Ehrgeizig genug sind wir ja! Und dass wir so viel in der Welt herumkommen mit unserem Sport ist natürlich auch toll.“

„… wir gehören zum Nationalteam und hoffen beide auf eine Karriere bei der World-Tour als Profis.“ Man vergönnt’s den zweien von Herzen, und Hartberg darf schon auch ein bisschen stolz sein, einer solchen erfolgreichen Tochter Heimat zu sein. Nächstes Jahr wird Katharina übrigens am Borg in Hartberg maturieren, das steht als erstes an, und dann aber schon sollen sich die Türen weit öffnen zu einer strahlenden Zukunft als Weltklasse-Beacherin. Wenn es soweit ist, werden wir unsere Heldin zum nächsten Interview für Ihr Stadtmagazin bitten, versteht sich von selbst.

Nähere Infos über den Volleyballsport erhalten Sie bei Josef Haring, Obmann TSV Hartberg, unter T: 0664/151 29 04

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Stadtnachrichtenrg. Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartbe

Stadtgemeinde Hartberg richtet Referat für Umwelt und Energie ein

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Steckbrief. Am 1. September 2011 wurde ein eigenes, neues  „Referat Umwelt und Energie“ gegründet. Die Leitung hat Hr. Anton Schuller übernommen. Für uns ein Grund, Ihnen Herrn Schuller im Rahmen eines Kurzportraits näher vorzustellen:

Sebastian Gölly, Student

Bottega im Museum Die Jungkünstlerwerkstatt „Bottega“ bietet Jugendlichen den Raum, die Möglichkeit und die Zeit, sich selbst und die eigene Kreativität zu entfalten.

Die Arbeiten der jungen Kreativen werden am 4. November im Museum prösentiert.

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m 4. November präsentiert sich die Jungkünstlerwerkstatt „Bottega“ zum zweiten Mal, diesmal findet die Ausstellung im Museum Hartberg statt. Die Jungkünstlerinnen und Jungkünstler arbeiten seit dem Sommersemester 2011 am Thema „Hartberger Persönlichkeiten im Portrait“. Mit einer ungewöhnlichen pädagogischen Art und Weise versuchen zwei Künstler den Jugendlichen die Liebe zur

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Bereits 1819 haben die Sparkassen das erste Sparbuch in Österreich ausgegeben. Wir ruhen uns aber nicht auf unserer Tradition aus, sondern entwickeln unsere Sparprodukte immer weiter – vom praktischen Sparen mit Karte bis hin zum dynamischen s Fonds Sparen. Aber eines ist in all den Jahren immer gleich geblieben: Unser oberstes Ziel ist Sicherheit für Ihr Erspartes. Welche Sparform für Sie die beste ist, erfahren Sie jetzt bei Ihrem Kundenbetreuer.

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Kreativität und zur Kunst beizubringen. Die Jungkünstlerwerkstatt „Bottega“ bietet die Möglichkeit, mit verschiedene Arbeitsweisen die Grundsätze der Kunst zu erlernen. Bottega ist ein Begriff, der in der Renaissancezeit „Werkstatt“ bedeutete. Er symbolisiert das organisatorische Zentrum für Maler und Bildhauer. Hier produzierte man Gemälde, Tafelbilder, Skulpturen, aber auch Möbel und Textilien. Bereits ab einem Alter von 10 Jahren beschäftigte man sich mich mit der Erziehung junger Maler und Künstler. Die Inhalte der Jungkünstlerwerkstatt „bottega“ reichen von den Grundsätzen der Malerei und Bildhauerei, über Textilarbeit, Zeichnen, Komposition, Perspektive bis hin zur Einführung in die Kunstgeschichte. Kreativität und Wissen werden verbunden und es stellt sich die Frage: „Was ist eine Persönlichkeit?“. Gemeinsam wird recherchiert, wer eine Persönlichkeit ist, was es bedeutet eine Persönlichkeit zu sein und was die Jugendlichen unter einer Persönlichkeit verstehen. Weitere Themen die zur Rede kommen, sind Respekt und Generationen. Die Werkstatt wird so zur Disskussionsund Tätigkeitsplattform, präsentiert werden soll. Die künstlerischen Aspekte reduzieren sich nicht nur auf die Darstellung der Persönlichkeiten, sondern reichen bis hin zur dynamisch lebendigen Konzeption der Ausstellungsräume im Museum Hartberg. Welche Personen sich hinter den „Hartberger Persönlichkeiten im Portrait“ verstecken bleibt bis zur Vernissage am 4. November 2011 im Museum Hartberg ein Geheimnis, das die Ausstellungsbesucher dann selbst lüften dürfen. bottega Atelier Eva Burtscher, Johannes Piebel Am Ökopark 8, 8230 Hartberg T: 0664/144 40 77 E-Mail: burtscher@securo-zaunbau.at

Hartberg im Herbst 2011

Name: Anton Schuller Wohnort: Hartberg Ausbildung: HTL Graz, Fachhochschule Wien, MBA Sheffield - Großbritannien Berufserfahrung: Motorenentwicklung bei AVL Graz und BMW München, Projektleiter ECO WORLD STYRIA – Steirischer Umwelt- und Energietechnik-Cluster in Graz Hobbys: Volkstanz, Paragleiten, Garten- und Heimarbeit, Schöpfungsverantwortung Referats-Schwerpunkte: Natur-, umwelt- und Am 1. September 2011 energierelevante Themenbereiche der Stadtübernimmt Anton gemeinde in enger Zusammenarbeit mit dem Schuller die Leitung des Umweltausschuss. Insbesondere Durchführung des Referats für Umwelt und Energie. Projektes „Klima- und Energiemodellregion Hartberg“ für die gesamte Kleinregion Hartberg. Zitat: „Città Slow, Stadt der Sinne und die Vorreiterrolle Hartbergs im Bereich Umwelt und Klima sind optimale Voraussetzungen für zukunftsweisende Aktivitäten in diesem Bereich. Umso mehr freue ich mich auf dieser Basis die Stadt und die Kleinregion mitzuentwickeln und persönlich einen wesentlichen Beitrag zu einer lebenswerteren Umwelt für uns und unsere Kinder zu leisten.“

Hartberg – der ideale Standort für Ihr Unternehmen

 ute Erreichbarkeit über LB 50, LB 54 und A2 (1,5 km) G Knotenpunkt zwischen Wien und Graz  Zentrumsnähe  Direkter Bahnanschluss  Bestehendes Gewerbegebiet mit attraktiver Architektur  Insgesamt 200.000 m2 Nutzfläche  82.000 m2 als Gewerbe- und Industriegebiet gewidmet  Art der Verwertung: Verkauf, Baurecht  Infrastruktur: Bahnanschluss, Fernwärme, Kanal, Strom, Telekom, Wasser, Zufahrt 

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Detaillierte Informationen erhalten Sie bei Ing. Mag. Rainer Bruchmann T: 03332/603-190, E: rainer.bruchmann@hartberg.at, www.hartberg.at (Betriebsansiedelung, Wirtschaftsförderung, Informationsbroschüre)

Hartberg im Herbst 2011

Kaufrausch

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ängst sind die Zeiten vorbei, in denen man nur einkaufen ging, weil man wirklich etwas benötigte. Heute ist Einkaufen – bzw. „Shopping“ – vielmehr Zeitvertreib und Spaß als eine lästige Pflicht, um Grundbedürfnisse zu stillen. Schade ist, dass Einkaufen häufig nicht das Erlebnis ist, das es sein könnte, sondern viel zu oft zu einigen Stunden vor dem Computer – auf diversen Online-ShoppingSeiten von Amazon bis eBay – oder zu einer stressigen Tour durch eines der zahlreichen gigantischen Shoppingcenter verkommt, in denen man sich durch die Menge anderer Kaufwütiger von einem Geschäft ins nächste schiebt. Wer einkaufen auch einmal anders erleben will, hat eine einfache, aber ebenso praktische wie entspannende Alternative: Die Stadt Hartberg hat das Potential, aus einem Einkauf ein Erlebnis zu machen, denn hier ist ein Spaziergang durch die Altstadt, ein gemütlicher Besuch in einem der vielen Cafés oder anderen Lokalen problemlos in den Einkaufsablauf integrierbar. Solcherart einzukaufen hat mehrere positive Nebenwirkungen: Die Umwelt wird geschont, die regionale Wirtschaft gestärkt, die Innenstadt bleibt belebt und damit lebenswert, Arbeitsplätze bleiben in der Region erhalten und nicht zuletzt passiert es immer wieder, dass man dem einen oder der anderen Bekannten über den Weg läuft. Entschleunigtes und stressfreies Einkaufen in der „Città Slow“ Hartberg – ein keineswegs selbstverständliches Angebot, das man schätzen und nutzen sollte!


Habt Tracht Kurze Anmerkungen zum Thema „Kleider machen Leute“, nebst lobender Erwähnung des Modehauses Klampfl, welches uns mit bester Ware versorgt. Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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Willi Klampfl feiert mit seinen selbst kreierten Dirndl, wie dem Hartbergerland-Dirndl, dem Birndl-Dirndl und dem Winzer-Dirndl, Erfolge am laufenden Band.

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rinnern Sie sich an Gottfried Kellers Erzählung mit dem Titel „Kleider machen Leute“? Wie da ein junger Bursch, WanderSchneider von Beruf, aus den sozialen Niederungen seines Daseins aufsteigt infolge seines erlesenen Anzugs? Dann freilich auch wieder dem tragischen Ende entgegensinkt, weil er seine Kleider verliert. Der Dichter also wusste um die Bedeutung und Wirkung allererster Kleidung. Und ist’s denn heutzutage anders? Nun eben. Auftritt Herr Klampfl. Unser Mann führt das Modehaus Klampfl seit dem Jahr 2000 in zweiter Generation, nachdem er es vom Vater übernommen hatte, der das ganze Unternehmen 1967 gründete. Übrigens handelte es sich damals um ein erstes Franchise-Unternehmen von Gazelle, dem einst phantastischen Wäscheanbieter, der sehr trauriger Weise inzwischen nicht mehr existiert. Wohl indessen das Modehaus Klampfl, welches schon des Öfteren die Standorte wechselte, jener am Hauptplatz 9 erhält sich erfolgreich nun schon seit 1972. Herr Klampfl selbst arbeitete seit frühester Jugend im väterlichen Betrieb mit, dann folgte ein BWL-Studium in Graz, wiederum gefolgt von einer Spezialausbildung auf dem Gebiet des Textileinzelhandels in Nagold in Deutschland. Wir haben es demnach verlässlich mit einem Profi in Sachen Mode und Bekleidung zu tun, ein Umstand, der uns Kunden sehr zugute kommt.

Aber geben wir Herrn Klampfl das Wort, damit er uns die Unternehmensphilosophie erkläre: „Mein Hauptaugenmerk beruht darauf, alle bestehenden Kunden zur besten Zufriedenheit zu behandeln, das ist ganz klar. Wir kümmern uns um die Wünsche

„Vor allem im südlichen Nieder­österreich, im Burgenland und in der Steiermark bis Fürstenfeld sind wir stark gefragt.“ unserer Klientel, was sich schon daran zeigt, dass wir bis zu 6.000 Änderungsaufträge für Kleider bearbeiten. Die Trachtenlinie haben wir im Jahr 2007 eingeführt, Stichwort Hartberger Dirndl, seither ist Tracht ein ganz wichtiger Zweig für uns. Vor allem im südlichen Niederösterreich, im Burgenland und in der Steiermark bis Fürstenfeld sind wir stark gefragt.“ Trachtenfreunde, die wir sind, werden wir also gern reinschauen im Haus Klampfl, denn was gibt es Entzückenderes als Frauen im Dirndl (wenn man als Mann so sprechen darf). Modehaus Klampfl Wiener Straße 12, 8230 Hartberg T: 03332/622 54, Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 –12.30 u. 14 –18 Uhr, Sa 8.30 –12.30 u. 14 –17 Uhr

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G’schäftliches

Neuigkeiten und Berichte rund um die Hartberger Wirtschaft.

Übersiedelt

Individuelle Wohnwelt

Weiterhin sicher. Im Sommer übersiedelte das Hartberger Uniqa Team von der Herren­ gasse in das architektonisch auffallende neue Bürogebäude in der Ferdinand-Leihs-Straße 5 – gegenüber dem AMS. Ein gemeinsamer und damit stärkerer Auftritt sowie die bessere Nutzung von Synergien waren die Gründe für die Zusammenlegung des Uniqa-Servicezentrums Hartberg unter der Leitung von Regionalmanager Helmut Müller und der Uniqua GeneralAgentur Johann Haas. Neben der Zulassungsstelle stehen Uniqa-Kunden ab sofort auch der Uniqa-Exklusivvertrieb sowie eine eigene Schaden- und Fachabteilung zur Verfügung.

Wer seine eigenen vier Wände – fernab des Mainstreams – einrichten möchte, ist bei Rinnhofer & Partner genau richtig.

V

or mittlerweile vier Jahren – im Juli 2007 – eröffnete Peter Rinnhofer gemeinsam mit Manfred Kolb das Wohnstudio Rinnhofer & Partner in der Bahnhofstraße 20, vis-a-vis vom Eurospar. Wohn-Interessierte können sich im Wohnstudio bezüglich ihres Interieurs – beginnend bei der Küche, über den gesamten Wohnbereich, bis hin zum Schlaf- bzw. Badezimmer – fachlich beraten lassen. „Die Kundenliste erstreckt sich von Hartberg, über Wien, bis nach Tirol“, erklärt uns Peter Rinnhofer, der auch betont, „dass bei uns die Dienstleistung bei der Beratung be-

Ins. Tavola Hauptpatz 107x135

03.08.2011

Uniqa Hartberg Ferdinand-Leihs-Straße 5, 8230 Hartberg, T: 03332/635 66 Peter Rinnhofers Dienstleistung überzeugt von der Planung bis zur Nachbetreuung.

ginnt, danach folgt die Detailplanung und unser Job endet nicht – wie üblich – nach der Montage, sondern in einer aktiven Nachbetreuung, wo nochmals das Projekt nachbesprochen wird und die neuen Elektrogeräte erklärt und das Handling geübt wird“. Wohn-Interessierte können sich bei der Hausmesse am 16. September, im Rahmen einer Präsentation mit Kochvorführung der neuen Gerätelinie Gorenje+, über

9:14 Uhr

die neuesten Wohnideen beziehungsweise -trends informieren. Ausreichende GratisParkplätze sind in der angrenzenden Tiefgarage vorhanden.

Hervis Lehrling am Podest Prämierung. Die 18-jährige Lisa Töglhofer, Mitarbeiterin in der Hervis Filiale Hartberg, erzielte beim Landeslehrlingswettbewerb für Einzelhandelskaufleute, den die Wirtschaftskammer Steiermark heuer bereits zum achten Mal durchführte, unter 67 Teilnehmerinnen den hervorragenden dritten Platz. Höhepunkt und gleichzeitig auch schwierigster Teil des Bewerbs, war ein Verkaufsgespräch, in dem Lisa vor rund 300 Zuschauern „Störversuche durch Kundschaften“ bravourös meisterte. Darüber hinaus legte die „Verkäuferin aus Leidenschaft“, wie sie sich selbst bezeichnet, auch die Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung ab. Für Hervis-Filialleiter Christian Ehrenhöfer ein Beweis der guten Lehrlings-Ausbildung.

Wohnstudio Rinnhofer & Partner Bahnhofstraße 20, 8230 Hartberg, Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 –12 u. 14.30 –18, Sa 8.30 –12 Uhr oder nach Vereinbarung. T: 0664/241 39 93 bzw. 0664/923 07 95 www.wohnstudio-rinnhofer.at

Seite 1

TRENDHAUS 8230 Hartberg Hauptplatz 2  03332- 640 805

Neue Personal­ vermittlung Servicecenter. Nach fünf erfolgreichen Jahren im benachbarten Weiz hat sich die Flexgroup entschlossen, auch in Hartberg ein Servicecenter zu eröffnen. Seit Juli steht das Felxgroup-Team für Fragen rund um die Themen Personalberatung, Personalbereitstellung sowie Gebäudereinigung kompetent und fachkundig zur Verfügung. Jobsuchende finden auf der Firmenwebsite täglich neue Jobangebote aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Baugewerbe, Kaufmännisches, Reinigung, Montage sowie Technik und IT. Flexgroup Servicecenter Hartberg Ferdinand-Leihs-Straße 5, 8230 Hartberg, T: 03332/633 88, www.flexgroup.at

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Lisa Töglhofer und Christian Ehrenhöfer bewiesen, dass sie gut verkaufen können.

Hervis Hartberg Bahnhofstraße 20, 8230 Hartberg T: 03332/621 29-0, Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 – 18.30, Sa 8.30 –17 Uhr

Pure Lebensfreude Begegnungen. Menschen, die einem wirklich zuhören, mit denen man schöne Gespräche führen, und mit denen man etwas unternehmen kann: Dieser Aufgabe hat sich Anita Triebl aus Wagendorf mit ihrer Begegnungsagentur „Loving Spirits“ verschrieben. Seit knapp zwei Jahren bietet sie Menschen aller Altersgruppen die Dienstleistung ihrer exklusiven österreichweiten Begegnungsagentur an. Zu ihren Kunden zählen gut situierte Damen und Herren, die einen Gesprächspartner und keinen Lebenspartner suchen. Bei Loving Spirits findet man Persönlichkeiten, mit denen man – bei einem tollen Dinner, einem Konzert, einer durchtanzten Ballnacht oder bei jeglicher Aktivität, die einem Freude bereitet – schöne Gespräche von Mensch zu Mensch führen kann.

ausg’sproch’n

Ihre Euros sichern Arbeitsplätze Vielleicht sogar Ihren eigenen.

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etzt, wo die Sommerferien zu Ende gegangen sind und das neue Schuljahr begonnen hat, sind wieder viele neue Anschaffungen notwendig. Die Kinder brauchen um diese Jahreszeit ja fast eine neue Komplett-Ausstattung: Seien es Hefte, Bleistifte oder Kleidung, seien es Schuhe, Schultaschen, Schreibtische, Betten oder Brillen. Alles, was unsere Kinder in diesen Tagen benötigen, finden Sie in Hartbergs Geschäften. Ja mehr noch: Bei uns erwarten Sie, neben einem einzigartigen historischen Ambiente, freundliche Handelsangestellte und ein Service, wie man es nur noch in kleinen Städten erwarten kann; in Städten, wo man sich persönlich noch kennt und schätzt. Denn die Anliegen unserer Kunden sind uns im Gegensatz zu vielen hochfrequentierten Einkaufsburgen nicht lästig, sondern in Hartberg darf sich der Kunde noch als König fühlen. Damit dies so bleibt, sollten Sie gerade jetzt darauf achten, wo Sie in den nächsten Wochen Ihre Geldbörse öffnen. Denn jeder Euro, der heute in Hartberg ausgegeben wird, sichert nicht nur die bestehenden Arbeitsplätze, sondern auch jene von morgen. Mit dem von Ihnen in Hartberg ausgegebenen Euro, übernehmen Sie daher teilweise selbst die Verantwortung, ob Sie auch in Zukunft jene Dienstleistungen und die dafür notwendige Infrastruktur in Anspruch nehmen können, die Sie und Ihre Familie für Ihren Alltag benötigen.

Nähere Infos: www.lovingspirits.eu oder T: 0664/750 138 20

Hartberg im Herbst 2011

Hartberg im Herbst 2011

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Gesundheit auf Krankenschein Nichts ist im Leben wichtiger als die eigene Gesundheit. Daher lohnt sich ein Gesundheits-Check bei einer Vorsorgeuntersuchung.

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Text: Sebastian Gölly, Foto: Bernhard Bergmann

Nach wir vor ist der eigene Hausarzt die Vertrauensperson Nummer 1.

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ie meisten Menschen geben ihre Laster erst auf, wenn sie ihnen Beschwerden machen.“ Diese alte Aussage eines englischen Arztes und Schriftstellers gilt zwar auch heute noch, doch glücklicherweise eröffnet uns der heutige Stand der Medizin zudem neue Möglichkeiten: Krankheiten können bereits in einem frühen Stadium erkannt werden – etwa bei einer Vorsorgeuntersuchung! „Ab dem vollendeten 18. Lebensjahr kann man diese Untersuchung kostenlos einmal jährlich machen lassen. Dabei werden Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder Übergewicht ausgeforscht und zu beseitigen versucht. Gegebenenfalls wird dann noch der jeweils zuständige Facharzt konsultiert.“, informiert der Hartberger Internist Dr. Wilfried Kaiba. So wird mittels einer gründlichen Anamnese, einer körperlichen Untersuchung sowie einer Laboruntersuchung (Blut, Harn und Stuhl) der Gesundheitszustand erhoben. Die Vorteile dieser Maßnahme liegen auf der Hand: „Im Zuge einer Vorsorgeuntersuchung können wir Hinweise auf Krankheiten schon sehr früh erkennen, oft sogar bevor die Patienten erste Symptome bemerken. So können Krankheiten vor ihrem Ausbrechen oder im Anfangsstadium behandelt oder gar geheilt werden. Vorsorgeuntersuchungen retten also Leben!“, bestätigt auch Dr. Arthur Gölly, Praktischer Arzt und Internist in Unterbuch. Trotz dieser überzeugenden Argumente nehmen nur etwa 13 Prozent der zur Untersuchung berechtigten Steirer dieses Gratis-Angebot in Anspruch, die Tendenz ist sinkend. „Die Prävention (= Vorsorge) hat in unserem Gesundheitssystem leider einen geringen Stellenwert. Bei vielen Men-

schen ist es so, dass sie erst zum Arzt gehen, wenn sie sich krank fühlen oder Schmerzen haben, obwohl dieses Leiden vielen erspart bleiben könnte…“, bedauert auch Frau Dr. Susanne Angermeier, die als Wahlärztin für Allgemeinmedizin in Hartberg tätig ist. Die Gründe für die geringe Nutzung dieses Angebots bleiben jedoch im Dunkeln: Weder finanziell noch zeitlich ist diese Untersuchung für die Patienten aufwändig, denn die Untersuchungen und anschließenden Besprechungen können meist in

„Im Zuge einer Vorsorge­ untersuchung können wir Krankheiten schon sehr früh erkennen, oft bevor die ersten Symptome auftreten.“ etwa einer Stunde erledigt werden, und sollte ein Patient zu einem Facharzt überwiesen werden, muss er im Bezirk dank der Vernetzung der Mediziner im Regionalen Ärzteverbund styriamed.net nicht lange auf einen Termin warten. Deshalb der einhellige Appell an alle: Investieren Sie eine Stunde im Jahr in eine Untersuchung, die Ihnen nicht nur Stunden, sondern sogar viele Jahre schenken kann! Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Susanne Angermeier Raimund-Obendraufstraße 15, 8230 Hartberg T: 03332/642 50 Dr. Arthur Gölly Unterbuch 117, 8274 Buch-Geiseldorf T: 03332/665 66 Dr. Wilfried Kaiba Michaeligasse 22, 8230 Hartberg T: 03332/641 00 bzw. weiteren Ärzten in Ihrer Nähe (zu finden unter www.aekstmk.or.at oder www.styriamed.net)

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sportstadt

Sportlich und gesund in Hartberg.

Heiße Winterangebote

Alfred Hofer hat sich für die im September stattfindende WM in Las Vegas qualifiziert.

Ironman made in Hartberg Der Hartberger Alfred Hofer war auf der Suche nach einer echten Herausforderung. Beim Triathlon hat er sie gefunden.

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egeisterung und Freude – diese beiden Emotionen strahlt Alfred Hofer aus, wenn er von „seiner“ Sportart erzählt: dem Triathlon. „Am besten gefällt mir die Vielseitigkeit dieser Sportart: Schwimmen, Radfahren und Laufen direkt hintereinander – das ist Action pur!“, schwärmt das Sporttalent. Dass Hofer immer neue Herausforderungen braucht, zeigt schon ein Blick auf seinen Lebenslauf: Mit Leichtathletik und Langlauf begann in seiner Jugendzeit die sportliche Karriere, verletzungsbedingt wechselte er

Der nächste Winter kommt bestimmt – genießen Sie ihn im HERZ!

Das HERZ bietet heuer erstmals eine All-Inklusive-Saisonkarte zu einem sensationellen Preis an.

zum Bodybuilding, wo er bei der JuniorenWM 1991 in Lissabon den 4. Platz erreichte. Nach einigen Jahren im Motorsport kehrte er 2002 als Marathonläufer wieder zu seinen Leichtathletikwurzeln zurück, 2010 entdeckte er seine Liebe zum Triathlon. Nur wenige Tage nach der erfolgreichen Absolvierung des Triathlons in Großsteinbach im vergangenen Mai nahm der Hartberger am Ironman 70.3 (Halbdistanzen des bekannten Ironman) in St. Pölten teil und erkämpfte dort in der Altersklasse M40 auf 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen den 10. Platz. So sicherte er sich einen der begehrten Startplätze für die Ironman World Championship 70.3, die am 11.09.2011 in Las Vegas ausgetragen wird. „Ich freue mich schon sehr auf die WM, aber es wird eine große Herausforderung, denn ich weiß noch nicht, wie mein Körper mit der Zeitumstellung und den Temperaturen von knapp 40 Grad fertig wird.“, erzählt Hofer, dessen 4. Wettkampf bereits eine WM mitten in der Wüste ist. Doch der Preis für solche Erfolge ist in mehrerer Hinsicht ein recht großer: Zum einen ist diese Sportart nicht ganz billig – Alfred Hofer gibt mehrere Tausend Euro jährlich für Ausrüstung, Nenngelder und Training aus – und zum anderen ist das Triathlontraining ein sehr zeitintensives Hobby: bis zu 13 Stunden pro Woche trainiert Hofer wöchentlich im HERZ und in der Gegend um Hartberg – neben einer vierzigstündigen Arbeitsverpflichtung. „Das ist nur durch die große Unterstützung, die ich tagtäglich aus meinem Umfeld erhalte, möglich.“, dankt Alfred Hofer vor allem seiner Lebensgefährtin Elisabeth, seinem Bruder und Trainingspartner Robert, seinen Eltern, seinem ehemaligen Leichtathletiktrainer Helmut Drescher und seinen Sponsoren. Doch mit dieser WM-Teilnahme hat Alfred Hofer seine Ziele noch lange nicht erreicht: Im kommenden Jahr nimmt er am österreichischen Ironman-Bewerb in Klagenfurt teil und hofft, sich dort für die WM über die Volldistanz von 226 km auf Hawaii zu qualifizieren. Hartberg im Herbst 2011

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uch nach dem Ende der Saison für Freibad und Freiluftsportanlagen in Hartberg kann sich auch das Winterund Indoor-Angebot sehen lassen: Zusätzlich zu lang bewährten Angeboten liegen die Schwerpunkte in dieser Wintersaison besonders auf Tennis, Hallenbad und einer neuen „All-Inclusive-Card“. So kann zum Beispiel für nur 198 Euro eine Saisonkarte erworben werden, mit der man in der Zeit von 17. Oktober 2011 bis 8. April 2012 die Tennishalle an Abenden und Wochenenden benützen kann. Für das Hallenbad gibt es auch im kommenden Winter zu den Preisen des Vorjahres (ab 50 Euro) eine Saisonkarte, mit der

man vom 1. Oktober bis zum 30. April nicht nur ausgiebig dem Badevergnügen frönen, sondern auch die Eislaufhalle nutzen kann. Doch das absolute Top-Angebot der kommenden Wintersaison ist die neue AllInclusive-Karte (ab 100 Euro), mit der ebenfalls von Anfang Oktober bis Ende April neben Hallenbad und Kunsteishalle auch noch die Sauna besucht werden kann. Zudem ist die Teilnahme an zwei der fünf begehrten Winterkurse (Volleyball, Laufen, Nordic Walking, Zumba oder Entspannungstraining) im Preis inbegriffen. Doch damit nicht genug! Zusätzlich bieten die im HERZ ansässigen Dienstleister jeweils ein besonderes „Zuckerl“ zu dieser Saisonkarte: In der

Nützen Sie jetzt mit der

Fitnesslounge kann einen Monat lang gratis trainiert werden, im Restaurant „Die Welle“ bekommt man kostenlos einen bunten Salatteller mit Putenstreifen und im Massagefachinstitut Werner Wieser erhält man eine 25-minütige Massage nach eigener Wahl. Übrigens: Auch wenn das Schwimmbad noch bis 30. September wegen Revisionsarbeiten geschlossen ist, können die Saisonkarten im Vorverkauf ab 12. September in der HERZ Service-Zone sowie im Bürgerservice im Rathaus erworben werden.

Weitere Informationen unter www.hartberg.at oder bei der Service-Zone 03332/603-603

Winter-All-Inclusive-Card* das Sport- und Freizeitangebot im HERZ schon ab 0,89 Cent pro Tag! * gültig von 1. Oktober 2011 bis 30. April 2012 Saisonkarte: Kinder 100,– Euro (0,47 Cent pro Tag), ermäßigte Personen 160,– Euro (0,75 Cent pro Tag), Erwachsene 190,– Euro (0,89 Cent pro Tag)

■ Saunieren ■ Schwimmen ■ Eislaufen ■ ein Monat Training in der Fitness Lounge mit Andrea und Christian Schrittwieser ■ ein bunter Salatteller

mit gebratenen Putenstreifen im Restaurant „Die Welle“ ■ eine Massage (25 Min.) nach Wahl vom Massagefachinstitut Werner Wieser ■ Teilnahme an zwei Winterkursen wie z. B. Entspannungstraining, Laufen, Nordic Walking, Volleyball oder Zumba HERZ Service-Zone: 03332/603-603 www.hartberg.at


Das Repertoire der Stadtkapelle reicht von der traditionellen Blasmusik bis hin zum Jazz.

Stadt im Einklang Hartberg und die Musik: eine weitere Vertiefung in eines unserer Lieblingthemen Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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mmer wieder Fritz Borecky. Wir haben den umtriebigen Mann, der unsere Stadt das ganze Jahr hindurch so herrlich orchestral erbrausen lässt, schon in einer früheren Ausgabe Ihres Stadtmagazins porträtiert, da ging es mehr um seine Person, diesmal aber um die Stadtkapelle Hartberg. Da Fritz die musikalische Leitung sehr erfolgreich innehat, kommen wir um die Erwähnung seines Namens nicht herum und wollen es ja auch gar nicht. Denn die Stadtkapelle ist Fritz Boreckys Herzensanliegen, und tatsächlich verhält es sich so, dass die Kapelle längst schon und intensiv zum Ruhm Hartbergs beiträgt. Das liegt natürlich nicht zuletzt an den vielen Reisen, die man im Verein der Stadtkapelle unternimmt, um Gastspiele zu geben, die immer sehr begeistert beklatscht werden. In Hartberg selbst ist wohl niemand, der unsere Kapelle noch nie hat spielen hören, denn man ist derart fleißig am Musizieren, dass gewissermaßen immer irgendwo ein feiner Klang herrscht. Und die Musiker, es sind etliche dutzend, lieben es, vielseitig zu sein, so wird aus einer sozusagen normalen Blasmusikkapelle schnell auch einmal eine Jazzband, zum Beispiel. Die Damen und Herren beherrschen alle Genres, dass es eine Freude ist. Was Herrn Borecky, selbst Vater zweier Töchter, über alles wichtig ist, ist die Feststellung, dass der Nachwuchs für die Stadtkapelle gesichert ist, es strömen genug

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Hartberg im Herbst 2011

Junge heran, nicht zuletzt wegen des unermüdlichen Einsatzes der Hauptverantwortlichen. Fritz ist ja in einer Nebenfunktion (nein, Scherz!) auch noch Lehrer an der Musikschule Hartberg, da gewinnt seine begeisterte und offene Art all die jungen nachrückenden Talente für die Musik im Allgemeinen und die Stadtkapelle im Besonderen.

Und tatsächlich verhält es sich so, dass die Stadtkapelle längst schon intensiv zum Ruhm Hartbergs beiträgt. Ein Abschlusswort, Fritz? „Gerne, wobei eigentlich alles gesagt ist, außer vielleicht, dass wir in eine tätige Zukunft blicken, mit vielen Jungen, die aufstreben, und dass es jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung und Freude ist, mit ganzem Herzen für die Stadtkapelle als Kapellmeister einzutreten.“

Stadtkapelle Hartberg Franz-Schmidtgasse 10, 8230 Hartberg T: 03332/624 23 (Musikschule Hartberg) www.stadtkapelle-hartberg.at

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Rückblick und Vorschau auf Veranstaltungen in Hartbe

Gleich nach dem Erntedankgottesdienst beginnt das Fest unserer Winzer.

Sternwanderung

Bockbieranstich

Hartberger Winzerfest Am 2. Oktober steigt nach dem Erntedankgottesdienst wieder ein berauschendes Fest für alle Sinne.

A

m Sonntag, den 2. Oktober, findet nach dem traditionellen Erntedankfest auf dem Hauptplatz das diesjährige Hartberger Winzerfest statt. Winzer aus dem Hartbergerland bringen ihre neuesten Produkte in die Stadt, an denen sich auch heuer wieder an die 5.000 Besucher erfreuen werden. Bezüglich der Weine sei einmal mehr erwähnt, dass auch in diesem Jahr die Fachwelt ein Auge auf Hartbergs Winzer geworfen hat. Finalränge, Auszeichnungen und Medaillen bei Verkostungen und Prämierungen beweisen,dass unser Wein auch außerhalb unserer Grenzen immer beliebter und anerkannter wird. So holte das Weingut Knöbl aus Dienersdorf bei Kaindorf heuer Doppel-Gold bei der Landesbewertung. Neben den vielfach prämierten Weinen unserer Winzer wird auch in diesem Jahr wieder bestens für das leibliche Wohl gesorgt werden. So werden erstmals die Bäckerinnen des original Hart-

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O’zapft wird. Kaum sind die Sommerfeste vorbei kommt der Herbst und mit ihm die Zeit des Bockbieres. Wie in jedem Jahr findet auch heuer der traditionelle Bockbieranstich der Freiwilligen Feuerwehr Hartberg statt. Zum bereits 43. Mal verwandelt sich die StadtwerkeHartberg-Halle am 8. Oktober in eine Stimmungsburg für Jung und Alt. Ab 19 Uhr können auch Sie die Halle stürmen und bereits ab 20 Uhr liefern die Hartberger „Maddocs“ einen guten Grund, um die Tanzfläche unsicher zu machen. Um 21:30 findet der feierliche Anstich durch Bürgermeister Karl Pack statt und ab 22 Uhr sorgt „Skylight“ für Stimmung in der Halle. Als spezielles Angebot für die jungen Gäste unter 18 Jahren gibt es eine Jugendkarte plus BurgerGutschein um 5,50 Euro.

berger Bauernbrotes, das auf Anhieb im August drei Goldmedaillen erhalten hat, für kulinarischen Genüsse aus der Region sorgen. Musikgruppen werden in der FUZO und am Hauptplatz für gute Stimmung unter den zahlreichen Besuchern sorgen. Selbstverständlich kommen auch die Kinder wieder auf ihre Rechnung. Mit vielen Überraschungen wird es diesmal auch für sie ein echtes Erntedankfest. „Das Winzerfest ist als Fest für die ganze Familie konzipiert“, so wünschen es sich auch diesmal die Winzer, und dass die Gäste auch heuer mit der Gewissheit nach Hause gehen, „dass in Hartberg hervorragender Wein produziert wird“.

Winzerfest Sonntag, 2. Oktober 10 Uhr: Erntedankgottesdienst der Pfarre Hartberg, danach Winzerfest

Luftige Höhe. Als Höhepunkt der 17. Sternwanderung auf den Hartberger Ringkogel feiert Dechant Dr. Josef Reisenhofer einen Open-Air-Gottesdienst zum Thema „Alles, was atmet, lobe den Herrn“. „Luft brauchen wir zum Überleben – ohne Sauerstoff würde unsere Erde zugrunde gehen. Auch unsere Seele braucht immer wieder neuen Atem, frischen Wind, den Heiligen Geist, der oft als Wind dargestellt wird. So kann das Atmen als spirituelles Moment verstanden werden. Bei der Messe wird einerseits auf die Verantwortung gegenüber der Schöpfung hingewiesen, andererseits lädt die frische Bergluft am Ringkogel ein, sich bewusst auf das Atmen einzulassen: verbrauchte Luft ausatmen und frische Luft einatmen", erklärt der Dechant das Motto der Messe. Musikalisch passend umrahmt wird der Gottesdienst vom Hartberger Bläserquartett unter der Leitung von Friedrich Zisser. Das Videoteam Hartberg überträgt die Heilige Messe live im Internet unter www.internetgottesdienst.at. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der Tourismusverband Hartberg ein, die beeindruckende Aussicht bei Livemusik und heimischer Kulinarik zu genießen.

Für die Tennishallensaison bieten wir heuer einen vergünstigten Abendund Wochenendtarif an: Von 17.Oktober 2011 bis 8. April 2012, 25 Wochenstunden* um nur

198 Euro (statt 396,–)

*Abo-Spielzeiten: Mo bis Fr 20 –23 Uhr Sa, So 8 –20 Uhr HERZ Service-Zone: 03332/603-603 www.hartberg.at

Sternwanderung mit Bergmesse am Hartberger Ringkogel 11. September 2011, 11.00 Uhr

Erfolgreicher SommerCampus

Bockbieranstich der FF Hartberg 8. Oktober, Stadtwerke-Hartberg-Halle Beginn: 19 Uhr VVK:7,50 E; AK: 10,– E Karten erhältlich bei den Kameraden der FF Hartberg

Hartberg im Herbst 2011

Ferienspaß. Rund 600 Kinder nahmen heuer am perfekt organisierten SommerCampus teil. Die begeisterten Kinder wurden dabei von ausgebildeten Pädagogen und Sportwissenschaftern je eine Woche lang von 8.30 bis 17 Uhr betreut. Die Kidsweek war auch in diesem Jahr als polysportives Camp angelegt, sodass die Kinder viele verschiedene neue Sportarten kennenlernen konnten. So wurde geschwommen, getanzt, Beachvolleyball gespielt u. v. m. Die Beach­week beeindruckte unter anderem durch ihren Trainerstab unter der Leitung von Bianka Neuwirth, der sehr engagiert die Kinder umsorgt und motiviert. Zum Abschluss gab es bei der Kidsweek eine Vielseitigkeits­ olympiade und bei der Beachweek ein Turnier. Natürlich durfte auch diesmal eine Sieger­ehrung mit Sachpreisen und Urkunden nicht fehlen.

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•gratis Parkplätze •historisches Ambiente

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Termine

Wo Sie unbedingt dabei sein sollten.

❤ „Kunst und Klumpert“ Flohmarkt in der Hartberger Innenstadt, jeden 3. Samstag im Monat, Anmeldung: Bernhard Scherf, T: 0664/110 19 14 ❤ Nachtwächterführung Jeden 1. Montag im Monat, 21 Uhr, Treffpunkt: Museum Hartberg, Herrengasse 6, Termine: 3.10

1. 10.

▲ HERZ

Start Herbst-/Wintersaison

▲ Wiedereröffnung

der Kletterhalle Infos: Karl Kurz, T: 0664/241 49 88

❤ ✱ Hartberger Modepräsentation FUZO Hartberg, 10 und 14 Uhr

bis 16. 10. Aufgetischt – Kulturgeschichte des Essens Museum Hartberg, Ausstellung läuft bis Mitte Oktober Mi bis So von 10 –16 Uhr

2. 10. ❤ ✱ Hartberger Winzerfest 10 Uhr Erntedankgottesdienst der Pfarre Hartberg, danach Winzerfest (bei ausgesprochenem Schlechtwetter, 9. Oktober)

7. 9. ❤ ● Von der Kraft der heimischen Lebensmittel Vortrag von Johanna Kuntner-Reiter, Museum Hartberg, 19 Uhr

5. 10. ● Wie würde Jesus heute essen und einkaufen? Vortrag von Herrn Gössler, Museum Hartberg, 19 Uhr

17./18. 9. ❤ ● Gartentrilogie Asiatisches, Botanisches, Keramisches bellabayer – das Gartenatelier, Firma Globus, Keramikatelier Eva Mayer

7. 10. ▲ 12. Steirischer Schulsporttag 7.30 – ca. 13 Uhr, 10 Uhr: Eröffnung mit Ehrengästen

19. 9. ❤ ● Kleine Waldzwerge ganz groß Kochkurs (1) mit dem zweifachen Kochweltmeister Peter Springer, Fachschule f. Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin, 18 bis 22 Uhr, Kursbeitrag inkl. regionaler Weinbegleitung: 50 Euro

8. 10. ✱ Bockbieranstich der FF Hartberg Stadtwerke-Hartberg-Halle, 19 Uhr VVK: 7,50 Euro, AK: 10 Euro, Karten erhältlich bei den Kameraden der FF Hartberg 12. 10.

◆ „Otello“ in der Grazer Oper 18 Uhr Abfahrt, Stadtwerke-Hartberg-Halle (Parkplatz), Beginn Oper: 19.30 Uhr, Anmeldeschluss 21. 9.

❤ ● Was ist Ayurveda? Fachschule f. Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin, 19 bis 21 Uhr, Beitrag: 6 Euro (Diesen erhalten Sie in Form eines Gutscheins zurück)

13. 10.

22. 9. ◆ Theaterzyklus 2011: Woyzeck Drama von Georg Büchner Stadtwerke-Hartberg-Halle, 19.30 Uhr

● Villa Rustica Löffelbach Führung mit Prof. Wolfgang Schuster, 16 Uhr, Treffpunkt: Villa Rustica

● Keltenwall am Ringkogel Führung mit Prof. Wolfgang Schuster, Steinbruch am Ringkogel, 16 Uhr, Treffpunkt: Steinbruch

14. 10. ❤ ● Brotbackkurs Backraum der Fachschule f. Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin, Kursleiterin: Ing. Karin Kohl, Kurskosten inkl. Materialkosten: 15 Euro, Mindestteil­ nehmeranzahl: 12 Personen

25. 9. ❤ Wallfahrt des ÖKB – Stadtverband Hartberg Treffpunkt: Hauptplatz Hartberg, 7 Uhr 27. 9.

❤ Food Change – Zukunft des Essens 7 Leitlinien für eine neue Esskultur, Vortrag von Hanni Rützler, Museum Hartberg, 19 Uhr

30. 9. ❤ Ayurvedische Ernährung Fachschule f. Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin, 19 bis 21 Uhr, Beitrag: 6 Euro (Diesen erhalten Sie in Form eines Gutscheins zurück) ❤ ✱ Hartberger Modepräsentation FUZO Hartberg, 15 und 17 Uhr

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❤ Abendeinkauf

bis 21 Uhr

●  Pizza Globale Ein Lieblingsessen erklärt die Weltwirtschaft, Vortrag von Paul Trummer, Museum Hartberg, 19 Uhr

❤ ● Ayurvedisch Kochen Workshop, Fachschule f. Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin, 18 bis 21 Uhr, Beitrag: 25 Euro inkl. Skripten und Essen ✱ Dornrosen – Volle Kanne Die Show außerhalb des Nichtschwimmerbereiches Stadtwerke-Hartberg-Halle, 19.30 Uhr 16. 10. ❤ Kulinarischer Jahrmarkt im Museum Finissage der Ausstellung „Aufgetischt“, Museum Hartberg, 11 bis 16 Uhr 17. 10. ❤ ● Kirchenführung Klosterkirche mit SR Hans Hofer, 18 Uhr

Hartberg im Herbst 2011

Die Highlights

20. 10. ❤ ● Wild auf heimisches Wild Kochkurs (2) mit dem zweifachen Kochweltmeister Peter Springer, Fachschule f. Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin, 18 bis 22 Uhr, Kursbeitrag inkl. regionaler Weinbegleitung: 60 Euro

 Aufgetischt“ „ noch bis 16. Oktober Mittwoch bis Sonntag, 10 –16 Uhr, Museum Hartberg, Herrengasse 6, „Kulinarischer Jahrmarkt“ zur Finissage der Ausstellung am 16. Oktober, 11 bis 16 Uhr

21. 10. ✱ Clara Luzia Kulturverein Backwood, Museums Hartberg, 20.30 Uhr, Karten in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse (spark7 Ermäßigung), ÖTicket u. unter T: 0699/126 370 55 22. 10. ◆ Konzertzyklus 2011: Bläserquintett Sonett Stadtwerke-Hartberg-Halle, 19.30 Uhr, Infos und Karten: Kulturreferat Hartberg T: 03332/603-120 4. 11.

✱  Irmie Vesselsky Kulturverein Backwood, Gwölb (Räume am Kirchplatz) Hartberg, 20.30 Uhr, Karten in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse (spark7 Ermäßigung), ÖTicket und unter T: 0699/126 370 55;

Hartberger

Modepräsentation 30. September und 1. Oktober FUZO Hartberg, 30. 9.: 15 und 17 Uhr mit Abendeinkauf bis 21 Uhr, 1. 10.: 10 und 14 Uhr

9. 11. ● Vernissage: Claudia Jäger Pfarrgalerie Hartberg, 18.30 Uhr. Termine: 11. 11.: 16 bis 18 Uhr, 12. 11.: 17 bis 19 Uhr, 13. 11.: 9 bis 11.30 Uhr 10. 11.

❤ ● Vom Gansl bis zum Hendl Steirisches Geflügel und heimischer Kürbis Kochkurs (3) mit dem zweifachen Kochweltmeister Peter Springer, Fachschule f. Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin, 18 bis 22 Uhr, Kursbeitrag inkl. regionaler Weinbegleitung: 60 Euro

12. Steirischer Schulsporttag 7. Oktober 2011 Beginn 7:30 – ca. 13 Uhr, Infos: Mag. Christa Horn, Fachinspektorin für Bewegungserziehung und Sport, Landesschulrat für Steiermark, christa.horn@lsr-stmk.gv.at, T: 0316/345-75

❤ ● Entgiften, Entschlacken und Abnehmen mit Ayurveda Fachschule f. Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin, 19 bis 21 Uhr, Beitrag: 6 Euro (Diesen erhalten Sie in Form eines Gutscheins zurück) ◆ Theaterzyklus 2011 – Ladies an die Leine Kabarett mit Marion Petric, Stadtwerke-Hartberg-Halle, 19.30 Uhr, Infos und Karten: Kulturreferat Hartberg T: 03332/603-120

Bitte senden Sie Ihre Veranstaltungstermine an kultur@hartberg.at oder stadtmarketing@hartberg.at. Aus Platzgründen können wir nur ein gewisses Kontingent an Veranstaltungsankündigungen im Magazin berücksichtigen. Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe ist der 17. Oktober (erscheint am 17. 11 .2011). Sie haben die Möglichkeit, Veranstaltungen im Online-Veranstaltungskalender zu präsentieren. Übermitteln Sie uns dazu die wichtigsten Eckdaten Ihrer Veranstaltung mit kurzer Beschreibung und Foto (inkl. Rechte) – dies ist unbedingt erforderlich! Diese Terminübersicht gilt auch als Basis für den Newsletter, welcher vom Stadtmarketing an ca. 5.000 E-Mail-Adressen gesendet wird.

Hartberg im Herbst 2011

Manfredo Weihs

13. September bis 15. November

✱ Musik/Party ◆ Theater/Film/Tanz ● Ausstellung/Vortrag ❤ „Città Slow“ ▲ Sport und Gesundheit

Dornrosen – Volle Kanne 14. Oktober Die Show außerhalb des Nichtschwimmerbereiches, StadtwerkeHartberg-Halle, 19.30 Uhr

Clara Luzia 21. Oktober Kulturverein Backwood, Museum Hartberg, 20.30 Uhr

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persönliches

Was wir Ihnen noch sagen wollten …

Hartberger

Sokndal, Paradies für Angler und Wanderer

Winzerfest 2. Oktober 2011

Die erste „Città Slow“ Nordeuropas liegt in Norwegen und besticht durch seine Natur.

Sokndal ist ein idyllisches Städtchen, das mit seinen Fjorden einen direkten Zugang zum Meer bietet.

nannt – für entspannend-spannende Angler-Tage an. Die Möglichkeiten für Wanderer scheinen auch sehr vielfältig zu sein. Die Landschaft, die vom ältesten Gebirge der Welt geformt wurde, ist wunderschön, findet man dort doch seltene Gesteinsarten wie Noritt und Anorthositt. Die Wanderwege sind bestens markiert und die Fauna bietet Beeren- und Pilzsuchenden ideale Bedingungen für ihre Leidenschaft. Sokndal ist mit der Fähre gut erreichbar; die nächstgelegenen Häfen sind Rekefjord und Jøssingfjord.

Nähere Informationen: www.sokndal.kommune.no

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Ihre Meinung ist uns wichtig!

Das Hartberg-Magazin erscheint in einer Auflage von 28.500 Exemplaren. Nutzen Sie die Breitenwirkung eines der auflagenstärksten oststeirischen Medien und präsentieren Sie Ihren Betrieb im Hartberg-Magazin. Wenn Sie daher mit Ihrem Unternehmen an unserem Erfolg teilhaben wollen, nützen Sie das Hartberg-Magazin zur kostengünstigen Übermittlung Ihrer Werbe­botschaft. Die aktuellen Anzeigentarife finden Sie unter www.hartberg.at.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen. Das Redaktionsteam des Hartberg-­Magazins ist sehr an Ihrer Meinung interessiert. Schreiben Sie uns einfach Ihre Eindrücke, ebenso sind wir jederzeit für Anregungen bezüglich Geschichten von oder über Hartberg und dessen Einwohnern dankbar. Sie erreichen uns unter der E-Mail-Adresse stadtmarketing@hartberg.at.

Impressum Hartberg – das sinnvolle Stadtmagazin Herausgeber Stadtmarketing Hartberg, HSI – Hartberg Standortentwicklung und Immobilien GmbH Konzeption Mag. Lucas Schneider-Manns Au, marketing meets media & Michael Fürnsinn, buero8 Chefredaktion Mag. Lucas Schneider-Manns Au, Mag. Astrid Maier Artdirektion Andreas Posselt, buero8 Fotoredaktion Mag. Bernhard Bergmann Autoren dieser Ausgabe Mag. Gerd Hofer, Sebastian Gölly, Dr. Josef Reisenhofer, Johann Hofer, Mag. Astrid Maier, Saskia Hirschböck, Mag. Stefanie Simon, Dir. Karl Pack, Mag. Lucas Schneider-Manns Au Fotos Mag. Bernhard Bergmann, Mag. Lucas Schneider-Manns Au, iStock, beigestellt Lektorat Mag. Bakk. Michaela Schirnhofer Druck Schmidbauer, Oberwart Anzeigenabteilung Stadtmarketing Hartberg, T: 03332/603-300, Anzeigentarife unter www.hartberg.at. Für unaufgeforderte Einsendungen übernehmen wir keine Haftung. Druck- und Satzfehler vorbehalten. Auflage 28.500 Stück

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Hartberg im Herbst 2011

Foto: Knut Bry

S

okndal, die südlichste Gemeinde im norwegischen Rogaland hat 3.300 Einwohner und war die erste „Città Slow“ Nordeuropas. Die Stadt liegt an der Küste der Nordseestraße „Nordsjøvegen“. Das Zentrum ist Hauge i Dalane mit ungefähr 2.400 Einwohnern. Die Küstenlinie der Gemeinde ist 48 Kilometer lang, wobei sieben kleine Fjordarme natürliche Häfen bilden. Vom Küstengebiet steigt die Landschaft mit Heiden und Bergen bis 500 Meter über den Meeresspiegel an. Für Angler ist Sokndal ein wahres Paradies, denn einerseits gelangt man nach kurzen Bootsfahrten zu guten Fischplätzen in der Nordsee und andererseits bietet sich der „Sokna“ – von den Einheimischen auch „Lachsfluss“ ge-

• Fruchtiger Sturm • Prämierte Weine • Heiße Maroni • Regionale Köstlichkeiten • Tanzmusik und Kinderprogramm • Bei ausgesprochenem Schlechtwetter am 9. Oktober Sonntag, 2. Oktober (bei ausgesprochenem Schlechtwetter, 9. Oktober) 10 Uhr Erntedankgottesdienst der Pfarre Hartberg, danach Winzerfest. Infos: www.hartberg.at Wir können stolz sein auf unser Hartberg, die Stadt der Sinne!

www.hartberg.at


Wärme

Einladung 25 Jahre Fernwärme für Hartberg

Feiern mit un Sie s!

Freitag, 16. September 2011, 14 Uhr Biomasse-Fernheizwerk Hartberg Ferdinand-Leihs-Straße 48, 8230 Hartberg Programm: • Begrüßung • Laufend Gruppenführungen durch das Biomasse-Fernheizwerk • Sonderausstellung Elektro-Mobilität • Biomasse-Schätzspiel - Hauptpreis: Elektro-Fahrrad • Kinderprogramm – Elektroauto-Parcours und Walkingball Die KELAG Wärme GmbH und die Stadtgemeinde Hartberg freuen sich auf Ihren Besuch. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Weitere Infos unter www.kelagwaerme.at oder T 050/280 29 82


Hartberg Magazin_Herbst 2011