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AN EINEN HAUSHALT P.b.b ERSCHEINUNGSORT Kaprun Verlagspostamt: A - 5710 Kaprun 81. Ausgabe, August 2006

Kaprun

43385S87U

Foto: Figaro Kaprun

L.n.r.: Hofrat Dipl. Ing. Hans Waltl (Autor), Gerard Es (Regisseur), Bgm. Ing. Norbert Karlsböck und GV Misha Hollaus (Produktionsleitung). Mehr auf Seite 14 und 15! Das Historienspiel “Caspar Vogl” - ein Höhepunkt der Pinzgauer Kulturszene! Der Gemeinde Kaprun ist mit “Caspar Vogl” im heurigen 1075 Jahr-Jubiläum eine hervorragende Theaterproduktion gelungen, die nicht nur vor ausverkaufter Burg und mit vorwiegend Kapruner SchauspielerInnen zu einem Publikumsmagnet wurde, sondern vor allem eine historische Figur ins Rampenlicht rückt, die als der letzte Pfleger von Kaprun in die Geschichte einging. In Kaprun gedenkt die Gemeinde am 8. November 2006, das ist der 400. Todestag von Caspar Vogl, an den letzten Pfleger der Burg Kaprun. Sein Tod durch das Schwert wurde Erzbischof Wolf-Dietrich von Raitenau schon zu Lebzeiten als Justizmord angelastet. Weitere Aufführungstermine: Samstag, 2. und 9. September 2006; Mittwoch, 8. November 2006, Beginn jeweils 20.00 Uhr, auf der Burg Kaprun. Kartenreservierung empfohlen oder im Vorverkauf beim FVV Kaprun.

www.caspar-vogl.at


GR Dipl. Ing. Gerhard Weilguny

Liebe Leserinnen und liebe Leser! Die heurige Ausgabe der Sommer-Kitz bringt Ihnen wieder einen kurzen Auszug aus den vielen Veranstaltungen und Ereignissen des erfreulicherweise so reichhaltigen Kapruner Sommers. Das 1075-Jahr Jubiläum bildete den Rahmen für die Theateraufführung des Caspar Vogl und für die 50-Jahrfeiern der Gemeindebibliothek und des Kindergartens. Die Bike-Infection und das Bocciaturnier verkörperten hingegen den sportlich modernen und jugendlichen Zeitgeist Kapruns. Wie gewohnt, kommt auch die Information über die Ortsund damit Sachpolitik nicht zu kurz. Natürlich ist für uns, die Herausgeber der Ortszeitung Kitz, auch die bevorstehende Nationalratswahl am 1. Oktober ein wichtiges Thema. Die SPÖ hat sich zum Ziel gesetzt, wieder die Nummer 1 in Österreich zu werden und die SPÖ Kaprun möchte auf alle Fälle das ihre dazu beitragen und das gute Kapruner Wahlergebnis der Nationalratswahl 2002 mit 43 % der Stimmen wiederholen bzw. noch verbessern. Dazu hoffen wir, die Kapruner SPÖ-Gemeindevertreter, schon heute auf Ihre Stimme, liebe Leserin und lieber Leser. Die Herausgeber der Zeitung wünschen Ihnen (Dir) noch einen schönen Sommer, einen bunten Herbst und einen kurzen aber fairen und sauberen Wahlkampf. Im Namen des gesamten Redaktionsteams grüßt Sie herzlich Ihr Redakteur Gerhard Weilguny

Abg. zum Nationalrat

Erika Scharer

NR Erika Scharer wieder Spitzenkandidatin Ein bisschen stolz können wir KaprunerInnen schon auf unsere Nationalrätin Erika Scharer sein, denn sie wurde wieder unangefochten als Spitzenkandidatin des Wahlkreises 5C, Pinzgau, Pongau, Lungau nominiert. Erika Scharer steht nämlich als Person glaubhaft für jene Themen, die laut Umfragen für die Menschen in Österreich am wichtigsten sind. Das sind nicht der BAWAG-Skandal, sondern die Sorgen um Arbeitsplätze, Pensionen, Gesundheit und Bildung. Und hier, in diesen sozialen Grundbereichen, hat die SPÖ eindeutig mehr Kompetenz und das Vertrauen der Bevölkerung als alle anderen Parteien. GR Gerhard Weilguny

Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Hersteller: Sozialdemokratische Partei Österreichs, Ortsorganisation Kaprun; Redaktionsteam: Dipl. Ing. Gerhard Weilguny, Ing. Norbert Karlsböck, NRAbg. Erika Scharer, Ulli Punz, Heinz Wiesmayr, Ing. Helmut Kleon, Peter Lederer, Ing. Ernst Zutz, Hans Jäger, Misha Hollaus, Dieter Weiß, Josef Heinrich, Gerald Wiener, Susanne Karlsböck, Maria Buchner.

Redaktion: Dipl. Ing. Gerhard Weilguny, Gartenstraße 333, A-5710 Kaprun, 0664/3937843; email: weilguny@kaprun.at Layout: Misha Hollaus; email: misha.hollaus@sbg.at Druck: Druck Weitgasser; Nikolaus Gassnerstr. 682, A-5710 Kaprun

Zeitungskontonummer : 0 1 0 1 7 0 5 2 bei der Raiba Kaprun; BLZ 35112

www.kaprun.spoe.at August 2006

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Seite des Bürgermeisters sechs Mietwohnungen in der Ernst-Rotterstraße. Seitens der Wohnbau Bergland konnten die Baugenehmigungen für 20 Mietwohnungen in der Falkenbachwandgasse erwirkt werden, deren Errichtung ab dem nächsten Jahr geplant ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Generalsanierung der GSWB Wohnhäuser in der Südtirolerstraße die nunmehr begonnen wird und nach Auskunft von Dir. Sandtner in mehreren Schritten und intensiver Einbindung der Bewohner innerhalb der nächsten Jahre umgesetzt werden soll.

Nachmittagsbetreuung für Kinder bis 12 Jahre

Bürgermeister Ing. Norbert Karlsböck

Liebe Kaprunerinnen, liebe Kapruner! Dieser Sommer hat es in sich, mit viel Sonne und hohen Temperaturen im Juli erinnert er an den Rekordsommer 2003. Auch in der Gemeinde ist durchaus "Sonne" angesagt und zahlreiche Aktivitäten zeigen eine gute Entwicklung des Ortes an, auf die ich in der Seite des Bürgermeisters besonders hinweisen darf.

21 neue Mietwohnungen Im Pichldorf konnten 21 moderne Mietwohnungen an ihre Bewohner übergeben werden. Anfang August erfolgt der Baubeginn für

Seit 50 Jahren besteht in Kaprun die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten. Ab dem kommenden Schuljahr bietet die Gemeinde im Kindergarten Schulstraße eine Nachmittagsbetreuung für Kinder bis 12 Jahre an. Damit beschreiten wir in Kaprun konsequent den Weg einer umfassenden Kinderbetreuung, die auf die Bedürfnisse der Kinder und der Mütter bestmöglich Rücksicht nimmt. Mit dem Betreuungsangebot für Kinder vom 1 bis 12 Jahre, einer Öffnungszeit von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr, auch in den Sommerferien, bieten wir ein einzigartiges Angebot, das auch bestens angenommen wird.

Schwerpunkt Trinkwasser Wer von einem Urlaub aus anderen Ländern nach hause kommt schätzt erst richtig einen guten Schluck Kapruner Trinkwasser. Damit das weiterhin so bleibt wird laufend an der Instandhaltung und Verbesserung des Trinkwassersystems gearbeitet. Im Herbst wird am Lechnerberg ein Quellsammelbehälter erneuert und werden im Zuge der Straßensanierungen in der Schiedstraße und Dorfstraße neue Verrohrungen hergestellt. Im Zuge der Liftbaustelle am Maiskogel wird von der Gemeinde eine verstärkte Trinkwasserzuleitung aus dem Stollen der Beileitung West der Verbund bis zum Hochbehälter Schaufelberg errichtet, die eine deutlich höhere Wassermenge für die Zukunft sichert.

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Seite des Bürgermeisters

Genießen und Feste feiern Das Burgfest 2006 war ein besonderer Höhepunkt im Ortsgeschehen und wurde von der Erstaufführung des Historienspieles "Caspar Vogl" gekrönt. Den Hauptorganisatoren des Burgfestes, Misha Hollaus und Martin Nindl ist es mit großer Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer gelungen, ein großartiges Fest zu

gestalten, dass dieses Jahr durch eine Zeltsiedlung und die Ritterkämpfe besondere Ergänzungen erlebte. Mein Dank und meine Bewunderung gilt den vielen Mitwirkenden, die das Stück "Caspar Vogl" vom HR Hans Waltl zu einem Höhepunkt des Kapruner Kulturlebens anlässlich des 1075 Jahre Jubiläums unseres Ortes gestalteten.

Hintertal sind in Fertigstellung und Tag für Tag nimmt die Arbeitsintensität zu. Das Kraftwerksprojekt bringt für zahlreiche einheimische Gewerbebetriebe zusätzliche Arbeit und Aufträge und ist ein Wirtschaftsmotor der jedenfalls bis 2012 läuft und für Kaprun zahlreiche Vorteile bringt.

Glück auf für das Kraftwerk Limberg II

Hohe Bergtemperaturen bei Thermenbohrung

Die größte Baustelle des Landes Salzburg ist voll angelaufen. Seit dem Spatenstich wurden bereits

Nachdem der Bohrkopf der Thermenbohrung in einer Tiefe von ca.700m mehrmals in einer geologischen Störzone hängen blieb, läuft die Bohrung wieder zur Zufriedenheit. Eine besonders erfreuliche Überraschung sind die unerwartet hohen Temperaturen von über 40 Grad in einer Tiefe von 600m. Dadurch ist es nicht erforderlich, wie geplant bis auf 2000m Tiefe zu bohren, sondern konnte die Zieltiefe auf ca. 900m reduziert werden. Um der Störzone auszuweichen wird derzeit eine besondere Bohrtechnik angewandt, die den Bohrkopf in einem großen Bogen an der Störung vorbeiführt. Genaue Ergebnisse über die Wassermenge und Wasserqualität und somit den Erfolg der Bohrung werden in den

Spatenstichfeier der Großbaustelle Limberg II. mehr als 1000m Tunnel vorgetrieben. Mittlerweile sind schon mehr als 120 Beschäftigte im Baustelleneinsatz. Die Baustelleneinrichtung mit Werkstätten, Wohn- und Bürogebäuden und Kantine im

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Seite des Bürgermeisters

kommenden Wochen erwartet und müssen bei entsprechender Fündigkeit in einem dreimonatigen Langzeitpumpversuch bestätigt werden. Mit Nachdruck wird von allen beteiligten Gemeinden, den Banken und dem Projektbetreiber Vamed an den raumordnerischen, rechtlichen, finanziellen und technischen Voraussetzungen für die Thermenerrichtung gearbeitet. Das Land Salzburg, das unser Thermenprojekt mit € 6,5 Mio. unterstützt, hat der Tauerntherme den Status eines Leitprojektes eingeräumt und damit die Tür zu Bundesfördermittel geöffnet. Der Zeitplan mit Fertigstellung im Herbst 2009 ist nach wie vor die unveränderte Zielvorgabe.

Kitzsteinhorn und Maiskogel mit neuen Angeboten Die neue "Eisarena" am sommerlichen Gletscher entwickelte sich zu einem besonderen Gästehit im Sommerangebot am Kitzsteinhorn. Für den Herbst wird an der Erweiterung der Beschneiungsanlage im Gletschervorfeld gearbeitet und es stehen mehrere Schneedepots bereit, die als Versuch erstmals angelegt wurden. Ein weiterer Höhepunkt wird der in Richtung Sonnenkar erweiterte

Sommerwanderung mit Alfred Gusenbauer durch Österreich - im Juli: Pinzgauer Spaziergang: “Als Pinzgauer ist man offenkundig einiges gewohnt, denn das, was hier als Spaziergang gilt, wäre im restlichen Österreich eine recht umfangreiche und anstrengende Wanderung. Immerhin schlängelt sich der Spaziergang zwischen 2.000 und 2.500 Metern hin und her”, ist “Gusi” von der Tour überzeugt. v.l.n.r.: NRAbg. Erika Scharer, NR-Kandidat Andi Wimmreuter, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller, NR-Kandidat Stefan Ferbus, Bgm. Dr. Georg Maltschnig, SPÖ Vorsitzende Alfred Gusenbauer und Bgm. Ing. Norbert Karlsböck. "Snowpark" für Boarder und Freerider. Der Maiskogel bietet ab der Wintersaison die neue 6er Sesselbahn "Almbahn" mit einem erweiterten, beschneiten Pistenangebot. In beiden Schigebieten wird an zukünftigen Angebotserweiterung-

und Verbesserung geplant und gearbeitet, um die Position von Kaprun als Wintersportzentrum nachhaltig zu stärken. Ich wünsche Ihnen noch schöne und sonnenreiche Sommerwochen. Ihr Bgm. Norbert Karlsböck

Willkommen im Gastgarten vom Kaprunerhof Genießen Sie unsere bekannt gute Küche, hausgemachte Mehlspeisen und Eiskreationen auf unserer ruhigen Sonnenterrasse mit Kitzblick. Für unsere kleinen Gäste steht der hauseigene Spielplatz gleich angrenzend zur Verfügung.

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Aus der Gemeindestube

Aus der Gemeindestube SPÖ-Fraktionsobmann GR Gerhard Weilguny berichtet geführt ist. Der Kassenleiter, Christian Karlsböck konnte alle Fragen des Überprüfungsausschusses zufrieden stellend beantworten. Auf Antrag des Bürgermeisters, Norbert Karlsböck, wurden daher die Ausgabenüberschreitungen, deren Bedeckung und die Jahresrechnung 2005 einstimmig beschlossen.

Jahresrechnung 2005 der Gemeinde in Ordnung Der Überprüfungsausschuss, unter dem Vorsitz von GR Erich Riedlsperger, überprüfte am 14. April 2006 die Gemeinde-Jahresrechnung 2005 und berichtete darüber in der nächsten Gemeindevertretungssitzung. Die Überprüfung bezog sich auf die Wirtschaftsführung, auf die Zeichnungsberechtigungen, auf die Beachtung der Grundsätze der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit. Die Mitglieder des Überprüfungsausschusses stellten dabei fest, dass die Finanzgebarung der Gemeinde ordnungsgemäß

Die Firma Swietelsky Bau GmbH, Zell am See erhielt als Billigstbieter unter den sechs eingeladenen Firmen den Auftrag für die diesjährigen Arbeiten an der Ortskanalisation, der Trinkwasserversorgung und den Sanierungen der dazugehörigen Straßenabschnitte. Um den Auftrag hatten sich noch die Firmen Held § Franke, Teerag Asdag, Empl Bau, Alpine Mayreder und die Strabag beworben.

mit Beauftragungen von großteils heimischen Firmen mit diversen Lieferungen und Leistungen. So erhielt die MAB, Architektur- & Baumanagement, Jürgen Blaickner den Auftrag, die Sanierung der Volksschule zu planen und die Fa. Malermeister Hans Peter Obwaller den Auftrag zur Fassadensanierung des Feuerwehrhauses. Schülertische und Sessel für drei Klassen der Volksschule und der Hauptschule wurden bei der Firma Mayr-Schulmöbel bestellt und die Straßensanierungen 2006 bei der Firma Strabag. Mit den Installationsarbeiten beim Bauabschnitt 03 der Wasserversorgungsanlage wurde die Firma Haslauer beauftragt und mit der Kamerabefahrung und der Dichtheitskontrolle des Kanalabschnittes BA 10 die Firma Seitinger. Den Zuschlag für die Sanierung der Friedhofsstiegen erhielt die Firma Vorreiter.

Weitere Aufträge an die heimische Wirtschaft für zusammen 200 000.- €uro 8 von 13 Tagesordnungspunkten der Gemeindevorstandssitzung vom 24. April befassten sich ausschließlich

Volksschulsanierung ausgeschrieben Die Planungsarbeiten wurden ausgeschrieben und zum teil bereits vergeben. Die Elektroplanung wird die Firma Rendl Planungs GmbH durch-

Tiefbauarbeiten für 1 Mio. €uro vergeben

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Aus der Gemeindestube

führen und jene der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsanlagen die Firma TAP. Im Zuge der Sanierung könnte bereits die Erneuerung der Heizungsanlage und damit die Umstellung auf Gasbetrieb erfolgen. Weitere Gemeindeobjekte wie Amtshaus, Hauptschule und Kindergarten könnten im Zuge der Realisierung eines Fernwärmekonzeptes langfristig auf Erdgas umgestellt werden. Dachbödensanierung Kindergargten I und II erforderlich Aufgrund feuerpolzeilicher Auflagen mussten in beiden Kindergärten diverse Arbeiten in den Dachböden durchgeführt werden, mit welchen die Firmen Franz Eder BaugesmbH und Holzbau Riedlsperger beauftragt wurden. Digitale Infrastrukturpläne anfertigen Die bestehenden, gemeindeeigenen Kanalisations- und Trinkwasseranlagen und deren planliche Darstellung müssen im Zeitalter der Computertechnik auf digitale Darstellung umgestellt werden. Der Gemeindevorstand vergab die dazu notwendigen Ingenieursarbeiten an Dipl. Ing. Haldor Bernhart, Zell am See. Verbesserung Gemeindeausstattung Die Gemeinde kaufte bei der Firma Conecto einen Beamer samt Lein-

wand und Zubehör für den großen Sitzungssaal. Zur Betreuung der Wasserversorgungs- und Kanalanlagen wurde für die Mitarbeiter des Bauhofs ein Citroen Berlingo bei der Firma Leitner & Resl /Bruck angekauft. Doppelfunktion Bürgermeister und Gletscherbahnvorstand Der Bürgermeister berichtet auf Anfrage der ÖVP, dass er auch bisher zwei Funktionen (Verbund und Gemeinde) inne hatte und dass ähnliche Kombinationen in anderen Gemeinden durchaus gut funktionierten. Die große Herausforderung und Verantwortung sei ihm durchaus bewusst Parkplatzabgabe Erhöhung Die Ausgleichsabgabe für fehlende Stellplätze wurde von bisher 5 450.€, entsprechend der Indexsteigerung, auf 6 000.- € angehoben. Diese Ausgleichsabgabe wird bei Neu- oder Umbauten eingehoben, wenn die im Baubescheid vorgeschriebene Stellplatzanzahl nicht errichtet werden kann. Sie wird von der Gemeinde dazu verwendet, nach Möglichkeit auf öffentlichen Grund Allgemeinparkplätze zu errichten. Neue Schlüsselzahlen für KFZ-Stellplätze Lt. beschlossener Gemeindeverordnung muß bei Neubau von Wohnungen mindestens folgende Anzahl von KFZ-Stellplätzen errichtet werden:

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1,5 bei Wohnungen bis 55 m2 2,0 bei Wohnungen über 55 m2 2,5 bei Wohnungen über 80 m2 Halte- und Parkverbot vor Seniorenhaus "Ausgenommen Berechtigte", so lautet die Verordnung der Gemeinde für den Besucherparkplatz des Seniorenhauses Margaretha. Notwendig wurde dies deshalb, weil zunehmend PKWs von Touristen und sonstigen betriebsfremden Personen ganztägig die für das Seniorenhaus notwendigen Parkplätze verstellten. Halte- und Parkverbot Guggenbichlweg Wegen dort abgestellter Fahrzeuge, welche die Schneeräumung behindern, verordnete die Gemeindevertretung ein einseitiges Halte- und Parkverbot. Hausnummern Neuordnung Die Orientierungsnummern, wie Hausnummern im Juristendeutsch des Baupolizeigesetzes heißen, nähern sich schön langsam der Tausendergrenze. Nicht nur deshalb, sondern auch wegen der oft schlechten Auffindbarkeit von Objekten, soll hier an eine Neuvergabe von Nummern herangegangen werden. Amtsseitig sollen nun alle notwendigen Informationen eingeholt werden, um das Thema weiter beraten zu können. Eine konsequente Bezeichnung aller Straßen ist dafür Vorraussetzung. Neue Straßennamen Der Bauausschuss beschloss anhand eines vorgelegten Lageplans nachstehende Straßennamen, die bei der nächsten Überarbeitung des Ortsplanes eingearbeitet werden. Die Beschilderung erfolgte bereits: Fichtenweg, Langfeldstraße, Achenstraße, Sonnstraße, Caspar-Voglstraße. August 2006


Aus der Gemeindestube Gastgärtenverordnung beschlossen Die bisherige Verordnung der Landeshauptfrau wurde in einem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes aufgehoben und gleichzeitig die Gemeinden als zuständig erklärt. Die Gemeindevertretung beschloß nun nach Beratung, dass Gastgärten wie bisher im verbauten Gebiet vom 1. Mai bis 30. September von 10:00 bis 24:00 Uhr betrieben werden dürfen. Überlegungen zu interkommunalem Gewerbegebiet Der Bürgermeister berichtet, dass der Bereich westlich von Mayreinöd als Hoffnungsgebiet für ein mögliches, interkommunales Gewerbegebiet der Gemeinden Zell am See, Bruck und Kaprun gilt. Der Bereich umfasst auf Kapruner Gemeindegebiet ca. 22 ha. Derzeit wird die grundsätzliche Machbarkeit geprüft und anschließend die Grundbesitzer kontaktiert. Flächenwidmungsplan Limberg II beschlossen Nach dem Verfahrensablauf der Kundmachung, der Stellungnahmen der Fachabteilungen des Landes und der öffentlichen Auflage

im Gemeindeamt wurde nun die Teiländerung des Flächenwidmungsplanes im Bereich des Kraftwerks Limberg II beschlossen. Umgewidmet wurden ca. 22 000 m2 Grünland/Ländliche Gebiete in Bauland/Sonderfläche für ein unterirdisches Kraftwerk. Zustimmung zum geänderten Gesellschaftsvertrag der Golfclub Europa Sportregion GmbH In der Generalversammlung der Golfclub Europa Sportregion Gmbh wurde eine Kapitalerhöhung um Euro 11 638.- auf nunmehr Euro 106 621.- beschlossen, welche vom Gesellschafter "Golfclub" mittels Bareinzahlung übernommen wurde. Die anderen Gesellschafter wie Tourismusverbände und Gemeinden verzichteten auf ihr Bezugsrecht. Die Beteiligung der Gemeinde Kaprun veränderte sich damit von 12,40 % auf 11,04 %. Der Anteil der Golfclubs erhöhte sich von 21,42 % auf 30,00 %. Damit verbleibt die Mehrheit der Eigentumsanteile weiterhin bei den Tourismusverbänden und Gemeinden Zell am See, Kaprun, Saalbach. Catering-Events-Partyzelte

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Wassergenossenschaft Imbach Bauprogramm 2006 Das Hochwasser im vorigen Jahr hat zu starken Verlandungen der Stauräume bei den Sperren des Imbachs geführt. Es mussten diese Verlandungen vordringlich wieder weggeräumt werden. Die entstandenen Kosten konnten über das Katastrophenreferat der BH Zell am See abgerechnet werden. Das Programm 2005 konnte deshalb nicht zur Gänze abgewickelt werden. Die Vergrößerung des Rückstauraumes vor dem Murbrecher musste daher auf den heurigen Herbst verschoben werden. Ebenso die Herstellung des linksufrigen Kolkschutzes mit Flussbausteinen. Die Kosten von € 50.000.- liegen im Rahmen der Projektkosten. Die Hochwässer der letzten Jahre haben auch Schäden an den Uferbefestigungen bei den Kaskaden unterhalb der "Lehenbrücke" verursacht. Es besteht nach Aussage der Fachleute keine akute Gefahr für Schäden. Die Reparaturarbeiten werden über Beauftragung der WLV Pinzgau aber im Juli begonnen. Die Kosten können aus den Mitteln der laufenden Instandhaltung abgedeckt werden. Dieser Topf wird jährlich von den Pinzgauer Gemeinden dotiert.

Die Verbauung des Mittellaufes vom Rossbach wird heuer im Herbst in Angriff genommen. Dauer: ca. zwei Monate. Erfreulicherweise hat Bürgermeister Ing. Karlsböck die Übernahme der Interessentschaftsanteile der privaten Anrainer durch die Gemeinde signalisiert. Die Durchführung der beschriebenen Maßnahmen wurde in der Ausschusssitzung am 30. Juni einstimmig beschlossen. Bei der Anfang Mai mit Fachleuten der BH Zell am See durchgeführten Bachbegehung wurde neuerlich das Gefährdungspotential der im Uferbereich stehenden Bäume diskutiert. Ergebnis: Derzeit besteht keine

Gefahr. Es wurde aber wieder eindringlich darauf hingewiesen, den Bach und dessen Ufer von Gartenabfällen und sonstigem Unrat freizuhalten. GV Ernst Zutz

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Neues vom VSF KAPRUN Der Hauptzweck des 1991 gegründeten Vereins besteht in der Schaffung, Bewirtschaftung oder in Bestandnahme von speziellen Fremdenverkehrseinrichtungen im Vorfeld des Nationalparks für die ein öffentliches Interesse aus besonderen regionalen Gründen gegeben ist. Die Tätigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet. Bei der am 10. Mai abgehaltenen 15. Generalversammlung stand die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Der bisherige seit 1991 amtierende Obmann Bgm. Ing. Norbert Karlsböck hat um Nominierung eines anderen Obmannes gebeten. Als neuer Obmann wurde der bisherige Stellvertreter GV Ing. Ernst Zutz gewählt. Bgm. Karlsböck übernahm die Stv.- Funktion. Aus dem Vorstand ausgeschieden sind nach 15 jähriger Zugehörigkeit die beiden Beiräte Martin Pichler und Fritz Morokutti. Der Obmann hat den beiden Herren für ihr tatkräftiges Mitwirken seinen Dank ausgesprochen. Neu in den Vorstand gewählt wurden die Beiräte Jäger Hans jun. und Riedelsperger Toni. Der Verein hat sich bisher hauptsächlich um die Errichtung und den Betrieb der Steganlage durch die Sigmund Thun Klamm bemüht. Nunmehr ist ein zweites Hauptbetätigungsfeld dazu gekommen. 2005 hat die Gemeinde das außer

Nutzung stehende Steinerbauernhaus am Kirchbichl angekauft. Gleichzeitig wurde das im Kern mehr als 300 Jahre alte Gebäude unter Naturschutz gestellt. In weite-

Wichtige Sanierungsmaßnahmen auch im Innenbereich des Steinerbauernhauses sind von großer Notwendigkeit.

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rer Folge hat die Gemeinde mit dem VSF einen Mietvertrag abgeschlossen; mit der Absicht, daß der VSF die weitere Nutzung des Bauernhauses nach der Sanierung übernimmt und GV Ing. Zutz als neuer Obmann eine begleitende Kontrolle der Sanierung wahrnimmt. Als eine der ersten Arbeiten wurde Ende des vorigen Jahres das Gebäude wieder in die " Waage" ge-

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Verein zur Schaffung spezieller Fremdenverkehrseinrichtungen in der Europasportregion Kaprun-Zell am See

Das Steinerbauernhaus wieder in der Waage und mit neuem Pappdach.

stellt. An einer Ecke ist das Haus um ca. 30 cm " eingesunken". Danach wurde der Dachstuhl repariert und eine Lage Pappe aufgebracht. Heuer werden folgende Arbeiten durchgeführt: Sanierung des Kamins nach brandschutztechnischen Erfordernissen. Dacheindeckung mit Ziegeln die der Umgebung angepasst sind. Aushub eines Kellerraumes damit dort Toiletteanlagen untergebracht werden können. Die Kosten für die heurigen Arbeiten betragen ca. € 50.000.- Soweit es die Kernaufgaben in der Gemeinde zulassen unterstützen auch die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs die Sanierungsarbeiten. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Steinerbauernhauses werden mit € 350.000.- geschätzt. Beim Bundesdenkmalamt und beim Referat " Erhaltung des kulturellen Erbes" in der Salzburger Landesregierung wurden Förderansuchen eingereicht. Unterstützung wurde signalisiert.

Die Sanierungsarbeiten sollen je nach finanziellen Möglichkeiten voraussichtlich 2007 oder 2008 abgeschlossen sein. Das zukünftige Nutzungskonzept umfasst im: Keller: Errichtung von Toiletteanlage; Erdgeschoss: Herstellen von

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Räumen für Zusammenkünfte von Angehörigen bei kirchlichen Anlässen ( z.B. Hochzeiten); 1. Obergeschoß: Übersiedlung und Erweiterung des Kapruner Heimatmuseums; 2. Obergeschoß: Räumlichkeiten für Kapruner Traditionsverein. GV Ernst Zutz

Freude am Fahren!

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“Hundstrümmerl” ab ins Sackerl

Wer einen vierbeinigen Partner hat, trägt auch Verantwortung, nicht nur in der Pflege und Betreuung des Tieres, sondern auch gegenüber seiner Heimatgemeinde, des Ortsbildes und den Bewohnern. Daher sollte es doch für HundebesitzerInnen nur selbstverständlich sein Hundekotsackerl mitzuführen, um die Sackerl auch nach dem “Geschäft” des Hundes zu verwenden.

Hundestationen der Gemeinde Kaprun sind fast überall zu finden, so helfen die Hundesackerl ein sauberes Ortsbild zu erhalten und Missstimmungen vorzubeugen. Das Hundeleben in Kaprun ist doch so schön, kein Leinenzwang, kein Beißkorb engt die Freiheit ein, Spaziergänge und Badespass sind reines Vergnügen, das alles ist möglich, wenn richtige Hundehaltung funktioniert. Auch ich als Hundebesitzerin genieße mit meinem Hund die Natur und benüt-

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ze, wie viele andere HundebesitzerInnen in Kaprun, reglemäßig das Angebot der Gemeinde. Hundesackerl sind beim Gassigehen immer in meiner Tasche zu finden. Die Hundehäufchen stellen auf einer begrasten Wiese, wenn ein Hund sein Geschäft erledigt, eine Gefahr dar, nämlich dass eine Kuh beim Grasen etwas mitfrisst. Das kann bei einer kalbenden Kuh zur Fehlgeburt(!) führen und allgemein die Gesundheit der Kühe stark gefährden. Gelangt restlicher Hundekot mit in die Heuernte, so wird ein großer Teil dieses Winterfutters von den Kühen verweigert. Daher gehören die “Hundstrümmerl” nicht nur im Ortsgebiet ins Sackerl, sondern auch von den Weidewiesen und sowieso von den Gehwegen entfernt. GV Misha Hollaus


50 Jahr-Jubiläum im Kindergarten I Am 1. Juli 2006 feierte der Kindergarten I in der Schulstraße sein 50 Jahr-Jubiläum. Für die Kindergartenkinder das Ereignis des Jahres. Schon einige Wochen vorher begannen die Vorbereitungen und das Fest war ein großartiger Tag für alle Besucher. GV Ulli Punz

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Der letzte Pfleger von Burg Kaprun Aufführungstermine und Preise Samstag, 2. September 2006 20.00 Uhr auf der Burg Kaprun OpenAir Aufführung (Indoor bei Schlechtwetter) --------------------------------------

Bei den Vorbereitungen zu dem Festakt 1075-Jahr-Jubiläum in Kaprun am 9.2. 2006, stießen die OrganisatorInnen immer wieder auf eine für Kaprun geschichtlich interessante Figur, dem ein trauriges Schicksaal ereilte. Mit dem 400. Todestag des letzten Pflegers der Burg Kaprun, jährt sich heuer Caspar Vogl’s Tod durch das Schwert in der Festungsscharte am 8. November 1606 in Salzburg.

Samstag, 9. September 2006 20.00 Uhr auf der Burg Kaprun OpenAir Aufführung (Indoor bei Schlechtwetter) -------------------------------------Mittwoch, 8. November 2006 20.00 Uhr auf der Burg Kaprun (Indoor Aufführung) Letzte Vorstellung anlässlich des 400. Todestags von Caspar Vogl im Rahmen des 1075 Jahr-Jubiläum der Gemeinde Kaprun

================== Eintrittspreise: Erwachsene € 12,-Jugendliche ab 15 bis 20 Jahren € 5,-Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre FREI Kartenreservierung bei Frau Misha Hollaus Tel. 0043 (0)676 5653012 Mail: misha.hollaus@sbg.at oder online: ww.caspar-vogl.at Vorverkauf: Tourismus-Info Kaprun 06547/8080 Veranstalter Gemeinde Kaprun www.caspar-vogl.at

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Das Caspar-Vogl-Ensemble mit Autor Hans Waltl und Regisseur Gerard Es. Mit der Uraufführung 1984 des „Caspar Vogl“ in der Burg Kaprun, schaffte Autor Hans Waltl ein inhaltlich interessantes, wie aber auch eine geschichtliche Historie des letzten Pfleger von Kaprun in 3 Akten. Als Recherche dienten ihm damals das Gefängnistagebuch und die Gerichtsakten des Pflegers, der seinen Amtssitz auf der Burg Kaprun inne hatte. Für den damaligien enormen Erfolg des Historienspiels sorgten Kapruner LaienschauspielerInnen. Für Bürgermeister Ing. Norbert Karlsböck ist der Pfleger eine zentrale Figur in den historischen Pinzgauer Ereignissen im späten 15 Jahrhundert. „Es war ein Politmord", sagt Karlsböck, "Vogl hat mit dem Leben bezahlt, weil er der armen Bevölkerung helfen wollte. Er hat das Zeug ein regionaler Held zu sein". Mit - 14 -

dem Wunsch einer Überarbeitung und Neuinszenierung traten die Gemeinde und der Burgverein im Februar 2006 an den Autor Hans Waltl heran. Das überarbeitete Stück überzeugte auch den bekannten Salzburger Regisseur Gerard Es. Aus dem ersten Treffen im März 2006 mit VertreterInnen Kapruner Kulturinitiativen , entstand mit viel engagierten LaienschauspielerInnen, die „Theatergruppe „Caspar Vogl“. Im Auftrag der Gemeinde übernimmt ehrenamtlich die Produktionsleitung Misha Hollaus. Seit 26. März 2006 wurde jeden Sonntag auf der Burg Kaprun geprobt. Bis zur Premiere am 22. Juli, im Rahmen des Burgfest zue Caprun, fanden über 30 Proben, einschließlich der Generalprobe im Burg-


Gedenkjahr Caspar Vogl hof statt. Über 65 Mitwirkende, SchauspielerInnen, sowie die Kapruner Chorgemeinschaft und die Fanfarengruppe Kaprun, setzen ihre Freizeit, ihr Engagement und ihre Kraft für das Historienspiel ein. Organisatorische Herausforderung in der Technik sowie auch im Bühnenaufbau, aber auch für Kostüme und Requisiten waren zu bewältigen. Eine professionelle Werbelinie komplementiert die Produktion. Alle Mitwirkenden stehen seit Monaten im Caspar Vogl-Fieber! „Über die vielen Probenmonate haben wir die Entstehung des Stückes hautnah miterlebt und sind dadurch zu einer Gemeinschaft zusammen gewachsen. Die Produktion von „Caspar Vogl“ ist eine große Herausforderung, die wir nur gemeinsam nach Außen tragen können. Mit Herzblut sind wir alle dabei“, meint Misha Hollaus. Alle Fäden der Produktion laufen bei ihr zusammen. Die Premiere sowie die zweite Aufführung waren ein voller Erfolg und die Burg war restlos ausverkauft. Weitere Open-Air-Aufführungen

Besetzungsliste

finden noch im September statt, bei Schlechtwetter im Burg-Rittersaal, wo man natürlich dem Massenansturm nur zur Hälfte gerecht werden kann. Die Gemeinde Kaprun denkt daran das Historienspiel auch 2007 als Sommerspecial, in Zusammenarbeit mit dem Burgverein, auf die Burgbühne zu bringen - ein Publikumsmagnet ist das Stück allemal - Kartenresrevierung wird empfohlen. Der Star ist das Ensemble – gemeinsam auf und für die Bühne – das ist der Leitspruch der Theatergruppe. GV Misha Hollaus

Wache/Spielansage Monika Hartl Caspar Vogl Gernot Burger Wolf Dietrich von Raitenau Rainer Casna Stefan Guthund Georg Hofer Hans Keil Hermann Breitfuß Hans Laer Ernst Marko Hofrat W. Kümmerle Hans Peter Macho Hauptmann Waltherswyl Gerald Wiener Salome Alt Maria Steger Maria Niggl Martina Nindl Profoß Ernst Zutz Botin Gitti Trixl Botin Isolde Korizek Wache Lukas Nindl Vogls Frau Gerlinde Kaindl Scharfrichter Johann Jäger Folterknecht Andreas Winter Folterknecht Dominik Dos Santos Tome Bürgermeister Mischa Korizek Bauern Rudi Lachmayr Helmut Mühringer Alois Ripper Walter Sommerer Conny Moser Helmut Astl Thomas Winter Fritz Morokutti Schankmädel Herta und Martina und das Pferd Hexi Kapruner Chorgemeinschaft Leitung: Markus Feichter Fanfarengruppe Kaprun Leitung: Rudi Steger Regisseur Produktionsleitung

Gerard Es Misha Hollaus

Technik Walter Falkensteiner Bühnenaufbau Bauhof Kaprun Werbung CONECTO Kaprun Fotos Franz Reifmüller Kostüme Kostümverleih Windner Salzburg Veranstalter Gemeinde Kaprun

Lesen Sie mehr INFOS unter www.caspar-vogl.at - 15 -

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Kurz notiert von GR von Ulli Punz Nachmittagsbetreuung Volksschüler Ab Schulbeginn im September 2006 wird im Kindergarten Schulstraße für VolksschülerInnennach dem Schulunterricht eine Betreuung angeboten. Möglich gemacht wurde dies durch eine Ausweitung der bestehenden Altersgemischten Gruppe, in der Kinder ab Herbst von einem Jahr bis 12 Jahren betreut werden können. Das Angebot reicht über Mittagessen oim Haus, Hausaufgabenhilfe und Lernhilfe, für Spiel, Spaß und Entspannung sorgen gemeinsam die Kindergartenpädagoginnen, die zusätzlich von einer Lehrerin unterstützt werden. Der monatliche Elternbeitrag beträgt 60 Euro plus 2,50 Euro pro Mittagessen. Anmeldungen sind noch bei der Gemeinde möglich.

50 Jahr-Jubiläum Festakt in der Bücherei Kaprun Mit der Festveranstaltung "Kaprun liest" feierte die Bibliothek Kaprun ihr 50 Jahre-Jubiläum. An diesem Abend standen Kapruner Persönlichkeiten im Rampenlicht, die aus ihrem persönlichen Lieblingsbuch eine Lesung der besonderen Art präsentierten. Eine vielseitige Literaturreise vom Roman zum Fachbuch, von der Lyrik bis zur Bibel, wurde den Festgästen vorgestellt. Das ganz persönliche Lieblingsbuch von Bürgermeister Ing. Norbert Karlsböck, Pfarramtsleiter Mag. Toni Fersterer, Helfride Altenberger, Helga Tiefenbacher, Werner Jäger und

Bergland Schlüsselübergabe 21 moderne Wohnheiten im Pichldorf übergab die Bergland Wohnbaugenossenschaft den Mietern und wünschte mit der Gemeinde eine gute Wohn- und Hausgemeinschaft.

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Ulrike Egger. Musikalisch beeindruckend umrahmte den Festabend das Duo Harfinette, Christa Maria und Gustav Lukatsch. Mit Ehrungen an langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen bedankte sich die Gemeinde Kaprun an diesem Abend für die umfangreiche Büchereiarbeit bei Elisabeth Weilguny, Irmgard Hauer und Hemma Glittenberg. Für das Jubiläumsjahr hat das ehrenamtlich arbeitende Bibliotheksteam unter der Leitung von Hemma Glittenberg ein abwechslungsreiches Programm für kleine und große Leseratten vorbereitet. GV Misha Hollaus


Büby Rattensberger Landesmeister im Gespannfahren Erst vor drei Jahren hat Georg Rattensberger im Reit- und Fahrverein Pichlhof mit dem Gespannfahren begonnen. Seit nun mehr zwei Jahren nimmt er mit seinem 16-jährigen Haflingerpferd "Monalisa" auch an Wettkämpfen teil.

Georg und Susanne Rattensberger mit Pferd "Monalisa" in nobler englischer Anspannung bei der Dressur.

Musikkapelle Kaprun Bei Schönwetter

20.30 Uhr Platzkonzert beim Musikpavillon Bei Schlechtwetter

20.30 Uhr Konzert im Veranstaltungssaal des Optimum Kaprun

Im Juni 2006 holte er sich erstmals, und das souverän, den Landesmeistertitel in der Haflinger/Norikerklasse. Er gewann alle drei Einzeldisziplinen, nämlich das Dressurfahren, das Hindernisfahren und den Marathon. 2005 belegte er beim Stieglcup den 2. Platz. "Ohne die großartige Unterstützung meiner Frau Greti als Teammanagerin und meiner Tochter Susanne als Beifahrerin wären die Erfolge nicht möglich", so Büby Rattensberger. "Zu den meist viertägigen Veranstaltungen sind wir dann mit zwei Fahrzeugen samt Anhängern unterwegs. Darin müssen neben unserem Team zwei Kutschen und das Pferd Platz haben. Wir bedanken uns auch einmal bei den Mitarbeitern des Gemeindebauhofs, die dafür sorgen, dass wir das ganze Jahr über Wege haben, auf denen wir den Marathon trainieren können. Beim Gespannfahren ist der Marathon ca. 12 km lang und besteht aus einer Trab-, einer Schritt- und einer Hindernisstrecke. Das Training für das Dressur- und Kegelfahren machen wir beim Reit- und Fahrstall Pichlhof. Trainiert wird jeden zweiten Tag ca. 3 Stunden."

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JUSOS Die Rote Jugend Salzburg's!

GV Misha Hollaus Obfrau Jugend- und Bildungsauschusses

Liebe Kapruner Jugend! Ein wunderschöner Sommer hat begonnen und auch das Team des Jugendausschuss der Gemeinde Kaprun hat die Jugendveranstaltungen vor dem Sommer gut über die Bühne gebracht. Eigentlich hatten wir noch einige Pläne für weitere Jugendevents, doch Zeitmangel und andere Veranstaltungen kamen in der Organisation leider dazwischen. Trotzdem haben wir einiges eingehalten, wie das Sommerkino, Skaterfestl und das Bandfestival. Die Sommerworkshops werden wir auf 2007 verschieben, aber der Jugendstammtisch in der Bücherei Kaprun im Oktober sowie der Tanzkurs stehen noch in Planung für dieses Jahr. Auch humane Jugendeintrittspreise für Kapruner Veranstaltungen haben wir beim Burgfest sowie beim Historienspiel Caspar Vogl durchgesetzt. Daher möchte ich euch den Besuch des Historienspiels nahebringen. Gerade für unsere Jugend erweitert diese historische Figur den geschichtlichen Horizont in unserem Heimatort. Die Eintritsspreise erseht ihr auf Seite 14. Bis 14 Jahre ist der Besuch frei. Misha Hollaus August 2006

Wer oder was sind denn die Jusos? Diese Frage ist schnell und einfach beantwortet. Wir Jusos sind die Jungen SozialistInnen und SozialdemokratInnen Salzburgs und DIE rote politische Jugendorganisation im Bundesland Salzburg.Wir verstehen uns als Sprachrohr der Jugend, die in Zeiten von Rekordarbeitslosigkeit und neuen Bildungsbarrieren eine starke Stimme braucht. Signale setzen wir mit Aktivitäten wie unserer aktuellen Kampagne www.hotel-mama-ade.info, in der die Probleme rund um die erste Wohnung thematisiert werden oder der landesweite Führerscheinpreisvergleich 05, der wieder gezeigt hat, dass der rosa Schein nach wie vor ein teures Vergnügen in Salzburg ist. Aber auch der politische Diskurs kommt nicht zu kurz. Bei vor allem

unseren monatlichen AktivistInnenTreffen, wo in entspannter Atmosphäre über aktuelle oder zeitgeschichtliche Themen diskutiert wird. Daneben stehen auch gemeinsame Freizeitaktivitäten im roten Jahreskalender. So findet traditionell jedes Jahr, das rote Sommersportevent, der Karl-Marx Cup statt oder es geht gemeinsam zum internationalen Sommercamp, das heuer in Alicante/Spanien stattfindet. Falls du Lust bekommen hast mehr von uns zu erfahren, oder herausfinden willst, welche Jusos in deiner Umgebung aktiv sind, dann schau einfach auf unserer Homepage: www.jusos-salzburg.at oder kontaktiere uns unter jusos@spoe.at. Auch im Pinzgau gibt es die JUSOS. Kontakt: Tamara Teubner, Telefon: 0650/4332931

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Skaterfestl Gerald Wiener

Jugendbeauftragter der Gemeinde Kaprun 0676/7844798 g.wiener@kaprun.at

Bandfestival der Superlative

Coole Sprünge - heißer Contest Die langen Vorbereitungen für das Skaterfestl zahlten sich aus, denn der Contest war ein bombastischer Erfolg. 11 Skater aus dem Pinzgau nahmen teil. Die Stimmung unter den Zuschauern aber auch bei den Judges war grandios. Den Zusehern, darunter auch unserem Bürgermeister Ing. Norbert Karlsböck, wurde bei so manchen Sprüngen mulmig im Bauch. Nach den Bewerben tagten unsere fünf Judges und kamen zum Ent-

schluss, Bob als Sieger in der Skateboard-Klasse hervorgehen zu lassen und in der Inline-Wertung entschieden sie sich für Patrick Buchner. Besonderer Dank gilt vor allem dem super Jugendausschuss-Team, Kathi Breitfuß, unserem Bürgermeister, unseren Judges und den Sponsoren, denn außer dem Skater Contest, gab es noch ein Buffet, das sich sehen lassen konnte. Der Event wird sicher nächstes Jahr wieder statt finden... JBA Gerald Wiener

Kurzentschlossen unterstützte das Jugendausschussteam den jungen Kapruner Thomas Voglreiter, der als Hauptorganisator eine superlative Bandnacht im Saal des Jugendherbergehauses initizierte. Über 100 Jugendliche besuchten die Musiknacht mit einer außergewöhnlichen und coolen Bandbesetzung: BrokenMouthAnnie, Low Light; DaMyc, Reckless und 7yearsBadLuck. Großes Lob an die jungen Veranstalter. Das Event war topp organisiert und ein voller Erfolg.

Der Musikpavillon im Herzen von Kaprun

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Stv. Bezirksobmann des PVÖ

BEZIRKSORGANISATION PINZGAU O r t s g r u p p e K a p r u n

GV Heinz Wiesmayr

ÜBERLEGUNGEN ZUR WAHLAM 1.OKTOBER Liebe Kapruner Pensionistinnen und Pensionisten! Am Sonntag,1 Oktober 2006 wird gewählt. Der PVÖ hat die Wahlwerbenden Parteien geprüft, die Politik, die sie in den letzten Jahren vertreten haben und die Forderungen, die sie nach der Neuwahl erfüllen werden. Wir empfehlen; die SPÖ zu wählen, weil sie die einzige Partei ist, die alle Forderungen des Pensionistenverbandes übernommen hat und unsere Anträge im Parlament einbrachte. Leider wurden sie von Schwarz-blauorang niedergestimmt. Ich schreibe diese Zeilen weil ich glaube, dass die Situation kritisch ist. Viele unserer Menschen unseres Alters begreifen noch nicht, dass es am 1.Oktober um ihre Zukunft und um die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder geht. Der 1.Oktober ist keine Schönheitskonkurrenz und kein BAWAG- Gericht. Ja,die Vorkommnisse

in der BAWAG sind ein Kriminalfall. UND ER GEHÖRT OHNE ANSEHEN DER PERSONEN AUFGEKLÄRT. Das aber darf doch nicht den Blick auf das verstellen, worum es wirklich geht! Wir dürfen nicht vergessen wie viel Wut uns erfasst hatte, als wir die Nettokürzungen unserer Pensionen bemerkt haben. An die Wut über Versprechen, die kaum gesagt schon gebrochen wurden. Wir müssen daran erinnern, dass man uns wie keine andere Bevölkerungsgruppe geschröpft hat, um ein Nulldefizit zu erreichen. Heute haben wir den höchsten Schuldenstand der zweiten Republik. Und die besten und ertragreichsten Betriebe wurden verscherbelt. Statt Wertsicherung der Pensionen hat man uns eine permanente Wertminderung beschert. Wäre eine durchschnittliche Pension von 1.000 Euro sei dem Jahre 2000 an die Inflation angepasst worden, so hätten heu-

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te die Pensionisten um durchschnittlich 75 Euro monatlich mehr in der Tasche. Fast 460.000 Österreicherinnen und Österreicher, fast doppelt so viel wie vor sechs Jahren, leben in akuter Armut. Unser Schulsystem krankt, und unser Gesundheitssystem verkommt zu einer Selbstbehalt Medizin. Aber gleichzeitig werden Milliarden für den Ankauf unnötiger Eurofigther hinausgeworfen. Ich bitte sie, dass alles in ihre Überlegungen mit einzubeziehen. Es geht um unser aller Zukunft. GV Heinz Wiesmayr Termine bis Dezember 2006 DO14. September gemeinsamer Ausflug auf den Mooserboden, PVÖ - Seniorenbund DO 21 September Landesseniorentreffen in Mittersill FR 22. September Preiswatten im Seniorentreff SO 7. Oktober Festakt: 50 Jahre PVÖ Kaprun Saal der Jugendherberge MO 9. Oktober Tagesausflug ORF Salzburg SA 9. Dezember PVÖ Weihnachtsfeier GH Mitteregger FR 15. Dezember 40 Jahre Seniorentreff (Sparverein) 31. Dezember Silvesterparty im Seniorentreff


Warum gibt es für Seniorenvertreter keine Pressestunde mehr? "Warum gibt es im ORF keine "Pressestunde" für die 5. Sozialpartnerorganisation, den Österreichischen Seniorenrat bzw. deren Vertreter, mehr?", fragt PensionistenverbandsPräsident Karl Blecha. Während alle anderen Sozialpartner-Spitzen regelmäßig im Fernsehen ihre Standpunkte diskutieren können, ist die ältere Generation davon ausgeschlossen. Blecha kritisiert auch, "dass das BZÖ innerhalb eines Monats gleich zweimal drankommt, die Seniorenvertreter aber seit zwei Jahren nicht mehr!" Die letzte "Pressestunde" mit den beiden damaligen Präsidenten des Seniorenrates, Blecha und Knafl, fand im Jänner 2005 statt. Diese Pressestunde war aber noch jene, die für 2004

nachzuholen war, weil im Jahr 2004 keine mit den beiden Seniorenvertretern stattfand. Andreas Khol, Knafls Nachfolger als Seniorenbund-Obmann, war zwar heuer in einer Pressesunde, aber dies in seiner Eigenschaft als Zweiter Nationalratspräsident. Blecha betonte, "dass die ältere Generation als die treueste ORF-Zuseherschaft gemäß dem Informationsauftrag des ORF ein Recht auf angemessene Vertretung auch in der 'Pressestunde' hat". Der PVÖ-Präsident forderte den ORF auf, es zu ermöglichen, "die berechtigten Anliegen der 2 Millionen älteren Menschen auch in einer 'Pressestunde' darzulegen!"

Das ist ein Beispiel von Einflussnahme der ÖVP im ORF. Wahrscheinlich fürchtet Kohl, dass er bei der Pressestunde bei der Befragung durch die Journalisten gefragt wird, warum er den Kürzungen und Belastungen der Regierung als damaliger Klubobmann zugestimmt hat, und warum er im heurigen Wahljahr für die Erhöhungen und Anpassungen der Pensionen zustimmt. Man könnte meinen es werden wieder einmal Wahlgeschenke gemacht.

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Blecha widerspricht Haubner: Pensionen-Index bindend Noch höherer Wertverlust der Pensionen durch Pensionistenindex amtlich bestätigt! Die realen Pensionskürzungen durch die Regierung Schüssel wurden in der „KITZ“ wiederholt dokumentiert. Nun hat der Österreichische Seniorenrat eine Studie in Auftrag gegeben die den Pensionisten Index neu berechnet und bestätigt, dass die Pensionisten die Verlierer waren. Massiver Widerspruch kommt vom Pensionistenverband Österreichs zur Ablehnung der BlechaKhol-Foderung durch Sozialministerin Haubner, den im Juni präsentierten Pensionistenindex zu Anpassungsberechnung heranzuziehen. PVÖ-Präsident Karl Blecha nach der PVÖ-Vorstandssitzung in Wien: Natürlich ist der PensionistenIndex jetzt Grundlage für die Pensionserhöhungen. Schließlich ist er ja dafür berechnet worden. Denn

jetzt ist es amtlich, dass die Teuerung für Pensionisten höher ist, als für andere Bevölkerungsgruppen. Es ist ein Skandal, dass die Sozialministerin dies als nicht sinnvoll bezeichnet. Blecha und Kohl erneuerten die Forderungen des Österreichischen Seniorenrates: 1. Der Pensionistenindex ist bindend für die Pensions-Anpassungsberechnung. 2. Der Pensionistenindex soll wie der Verbraucherpreisindex kontinuierlich berechnet und publiziert werden. 3. Die Kosten, die bisher vorwiegend vom Österreichischen Seniorenrat getragen wurden, soll der Bund übernehmen. Blecha abschließend: Es muss für die Zukunft sichergestellt sein, dass den Pensionisten ihr Wertverlust bei der Pensionsanpassung in Höhe des Pensionisten-Index abgegolten wird. GV Heinz Wiesmayr - 21 -

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Theaterprogramm 2006 - 2007 11. Oktober 2006 22. November 2006 17. Jänner 2007 14. Februar 2007 17. März 2007 04. April 2007 09. Mai 2007 13. Juni 2007

Macbath Tragödie von William Shakespeare Die Zauberflöte Oper von W. A. Mozart Die Cardasfürstin Operette von E. Kalman Rembrand B 12 Schauspiel von J.- M. Ribes Carmen Oper von G. Bizet im Haus für Mozart (im kleinen Festspielhaus ) Des Widerspenstigen Zähmung Tanztheater von P. Breuer und M. Sauter Albert Hering Komische Oper von B. Britten Arsen und Spitzenhäubchen Komödie von J. Kesselring

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Landeswandertag des PVÖ in Mittersill Pensionisten aus ganz Salzburg treffen sich beim ersten großen Pensionistentreffen mit Wandermöglichkeit in Mittersill. Beim heuer erstmals stattfindenden Pensionistentreffen am 21. September 2006 in Mittersill ist für jeden etwas im Angebot. Die Wanderer können auf einer flachen za. 7 km. langen Wanderstreck entlang der Salzach ihren Sport fröhnen. Die Wissbegierigen können das Museum im Felberturm und das Schloss Mittersill besichtigen mit Führung im Hexenturm (Hexenprozess im Mittelalter). Die Startkarte gilt gleichzeitig als Busticket und als Eintrittskarte für das Museum und das Schloss. Im großen Festzelt beim Sportplatz gibt es einen Bauernmarkt, einen Info Stand für Nordic Walking des ASKÖ mit Leihstöcken und ein tolles Programm mit Showeinlagen von 10.00 - 16.00 Uhr. Ich hoffe, dass viele Kapruner Mitglieder an dieser Veranstaltung Teilnehmen. Anmeldung: ab sofort bei den Ortsvorsitzenden oder bei der Bezirksorganisation. Kaprun, Heinz Wiesmayr 0676-3244380

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Ein Dankeschön den Essensfahrern des Kapruner Hilfswerkes Seit über 15 Jahren versorgen die freiwilligen Fahrer der Aktion "Essen auf Rädern" hilfsbedürftige Kaprunerinnen und Kapruner täglich mit einer warmen Mahlzeit. Zurzeit sind es acht Männer (siehe Bild), die sich unentgeltlich im 14Tagesrhythmus abwechseln, um die jeweils ca. 5 Essensboxen in der Küche des Seniorenhauses abzuholen und pünktlich, noch vor 12:00 Uhr, zu den Essensempfängern zu bringen. Diese sind für die Zustellung sehr dankbar und freuen sich über den täglichen Besuch. Die Zustellfahrten werden vorwiegend mit dem Hilfswerksauto, aber auch mit den dafür speziell gekennzeichneten Privatautos durchgeführt. Die Zustellung ist für die Essensempfänger selbstverständlich kostenlos. Das Essen selber kostet ca. 5.-€ und ist an die Gemeinde zu bezahlen.

Gesucht werden natürlich immer neue und zusätzliche, freiwillige Essensfahrer. Wer sich gerne zur Verfügung stellen möchte, meldet sich bitte entweder bei Herrn Hans Schnitzler, Tel: 0664-10 56 222, oder direkt beim "Fahrplanersteller", Herrn Oswald Werth unter der Kapruner Telefonnummer 8575, der sich auf diesem Wege ganz speziell bei seinen "Zustellern" für ihre Zuverlässigkeit bedankt. GR Gerhard Weilguny

Die Essensfahrer: 1.Reihe v. l.: Alois Lassnig, Hans Schnitzler, 2.Reihe: Josef Brugger, Josef Gruber, Hans Englacher, Alois Hell, Franz Steinegger, Oswald Werth.

Grillfest im Seniorenhaus zum dritten Jahrestag

HORST ENGLACHER

Den 3. Jahrestag des Seniorenhauses “Margaretha” feierten die Bewohner mit einem Grillfest im Garten des Hauses. Für ausgelassene Stimmung sorgte stimmige Musik und bestes Wetter.

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Bike Infection in Kaprun Der Wettergott hatte Einsehen mit den Organisatoren der Bike Infection und die vorausgesagten Regengüsse blieben aus. Die Veranstalter dürfen auf eine gelungene Premiere des erstmalig durchgeführten Bike Festivals zurückblicken. Unter den rund 200 Radsportlern des BIKE the DAM, die um 8 Uhr morgens zum Mooserboden Stausee fuhren, befand sich auch Thomas Stangassinger, der Slalom Olympiasieger von Lillehammer 1994. Während der Auffahrt lichtete sich ab und zu der Nebel und gab den grandiosen Blick auf die Bergwelt der Hohen Tauern frei. Das Radlerfrühstück am Mooserboden Staussee konnten die Biker sogar im Freien, bei Sonnenschein genießen.

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Als die letzten Teilnehmer des BIKE the DAM wieder im Tal eingetroffen waren, machten sich jene für den HILLCLIMB gerade startbereit. Den ersten Streckenrekord auf den Maiskogel (es gab noch kein Uphill-Rennen auf diesen Berg) fixierte Hans Humer in 40.56 min. und durfte sich über eine Suunto XLander Sportuhr freuen. Die jüngeren Teilnehmer hatten eine 2 Kilometer lange Strecke zu bewältigen und hier war U15-Fahrer Josef Elmer von den Gaudiradlern Wagrain nicht zu biegen. Seine Bestzeit von 7.20 min. konnten auch die U17-Fahrer nicht unterbieten. Die Schnellsten "Hillclimber" näherten sich gerade dem Ziel am Maiskogel, als im Tal die Weltklasse Trialer Ryan Leech, Petr Kraus

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und Thomas Öhler mit ihrer Show loslegten. Angetrieben von den Moderatoren Mike Hamel und Peter Mitterbauer puschten sich die Jungs zu unglaublichen Höchstleistungen, die von den Zusehern mit viel Applaus honoriert wurden. Als um 18 Uhr der erste Heat zum XC-BATTLE gestartet wurde, waren die Gassen und Straßen von Kaprun bereits dicht gefüllt, denn Jedermann wollte bei der Premiere dieses Eliminator-Races live dabei sein. Die Athleten boten spannenden Sport und ließen es auf dem spektakulären Rundkurs im Zentrum von Kaprun über Stufen, Rampen, Baumstämme und den Wassergraben so richtig krachen. Wie stark das Startfeld war, musste der als Favorit gehandelte belgische Weltcup Profi Roel Paulissen zur Kenntnis nehmen, der bereits im Vorlauf ausgeschieden war. Eine Klasse für sich war der niederländische Olympiasieger Bart Brentjens, der im spannenden Finale trotz eines schlechten Starts, schlussendlich


Premiere XC-Battle den Österreicher Christoph Soukup und den Schweizer Christof Bischof klar auf die Plätze verwies. Nach dem XC-BATTLE hieß es "party on" für Teilnehmer und Zuseher. Mit Live-Musik und vielen Bars wurde in der Zipfer Zone bis in die Morgenstunden gefeiert. Alles in Allem eine wirklich runde Sache, eine hervorragende Kombi-

nation aus Spitzen- und Breitensport, nicht zuletzt auch dank des Drumherums mit Live-Musik, Party und einem begeisterten Publikum. Der kleine Ort mit RadsportTradition zeigte einmal mehr, dass Mountainbiken in der Europasportregion Zell am See / Kaprun auch in Zukunft ein wichtiges Thema ist. GV Peter Lederer

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Sonne, Strand und Sportanlage Bocciaturnier 2006

la dem Kapruner Hilfswerk zugute kam. So gegen 18:30Uhr wurde dann endlich das heiß erwartete Finale begangen, aus dem eindeutig der FCHawaii 2 als Sieger hervorging. Und so freuen wir uns schon wieder auf das nächste Jahr und das 4. Bocciaturnier der "Desperados". [mehr Infos auf www.team-desperados.at] Gerald Wiener

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Der Beachvolleyballplatz der Gemeinde Kaprun war nicht wieder zu erkennen, denn auch heuer rief das Team "Desperados" zu einem MegaEvent auf. Wie auch schon die letzten Jahre zuvor nahmen insgesamt 36 bunt gemischte Mannschaften teil. Ab 9 Uhr waren alle versammelt, um pünktlich zu beginnen, auch wenn dem einen oder anderen noch nach etwas schlaf zumute war. In mühevoller Vorarbeit wurden die Mannschaften in Gruppen geteilt, welche alle untereinander spielten und die besten 2 aufstiegen und wieder alle gegen-

einander spielten. Den tollen Sachpreisen bei der Verlosung war natürlich auch niemand abgeneigt und so wurde schon mal tief in die Tasche gegriffen, wenn man ihnen versicherte, dass der Reinerlös dieser Tombo-

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in der alten Burg Kaprun am 10.7.2006. Ein begeistertes Publikum erlebte einen Jazz der besonderen Art. Zum Thema Wasser, fließend, reduzierend auf die Wirkung einzelner Töne. Doch auch extrem expressive und kollektive Improvisationen. Das Publikum war begeistert und forderte Zugaben.

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jugendschutz

Einschaltung des SPÖ-Landtagsklubs RDS3/2006

„Rote Karte“ für harte Drinks, Klebstoffe und Drogen Die Salzburger SPÖ kämpft mit Streetworkern, Lehrstellen und einem neuen Jugendschutzgesetz gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch. LR Erwin Buchingers dreifaches „Rezept“

Beamten den Jugendlichen lediglich den

eine Gefährdung besteht. Und da muss

gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch

Konsum des Alkohols verbieten – eine

man ganz klar signalisieren: Das ist nicht

von Jugendlichen: Streetworker, Lehrstel-

zahnlose Bestimmung“, erklärt Buchinger

erlaubt, das wird nicht toleriert.“

len und ein neues Jugendschutzgesetz.

die Intention des neues Gesetzes.

Ein Jugendschutz-Check in Pinzgauer Lokalen brachte vor kurzem ein erschreckendes Ergebnis: Zwei 13-jährige Tester konnten in jedem der 15 überprüften

Schärfere Sanktionen gegen Klebstoffschnüffeln und andere Drogen

Streetwork und Arbeit als wirksamste Waffe gegen Drogen Am wichtigsten ist für Buchinger, dass

Lokale problemlos harte Drinks wie Tequila, Wodka und Flügerl konsumieren.

Ebenfalls verschärft wird die Gesetzge-

die Jugendlichen einen Platz in der

„Während der Handel die Bestimmungen

bung in Bezug auf Klebstoffschnüffeln

Gesellschaft haben: „Wer eine Lehrstelle,

langsam ernster nimmt, wird Jugend-

oder biogene Drogen wie etwa Azteken-

einen sicheren Job, einen festen Halt in

schutz in der Gastronomie noch vielfach

salbei. Hier existierte bisher eine Geset-

der Familie und damit eine Perspektive

vernachlässigt“, warnt die Pinzgauer

zeslücke: „Nachdem man ja Klebstoff oder

im Leben hat, der ist auch vor Drogen

SPÖ-Abgeordnete Margit Pfatschbacher.

Benzin nicht verbieten kann, gab es keine

sicherer.“ Mit mehr Lehrstellen und der

In Gesprächsrunden werden nun die

expliziten Bestimmungen. Jetzt werden

österreichweit am stärksten sinkenden

Lokalbetreiber über ihre Pflichten infor-

solche Praktiken verboten und können

Jugendarbeitslosigkeit kämpft Mr. Arbeit

miert und gemeinsam Lösungsansätze

auch geahndet werden.“ Dabei geht es

daher auch gegen Alkohol- und Drogen-

gesucht.

Buchinger weniger um das Verbot als

missbrauch an. „Und im Pinzgau wird auf

um die Signalwirkung: „Gerade die tra-

Erwin Buchingers Initiative ab Oktober

gischen Ereignisse der letzten Zeit – ein

in Saalfelden ein neuer Streetworker-

Jugendlicher starb aufgrund von Kleb-

Stützpunkt eingerichtet!“, freut sich LAbg.

stoffschnüffeln – haben gezeigt, dass hier

Margit Pfatschbacher.

Verbot von Alkopos – mehr Befugnisse für die Exekutive Jugendschutzreferent Erwin Buchinger arbeitet schon länger an einer prak-

Foto: Salzburger Bezirksblätter

tikableren Regelung zum Schutz von Jugendlichen: Der Landtag beschloss nun ein neues Jugendgesetz. Darin wird neben dem Erwerb auch der Besitz harter Alkoholika (inklusive „Alkopops“) für Jugendliche verboten: „Unser Ziel ist es, der Exekutive neue Möglichkeiten zu geben. Wenn Jugendliche etwa vor der Disco mit harten Alkoholika ‚vorglühen‘,

Problemlos konnten die beiden 13-jährigen Tester der Jugendgruppe Dom-Hi-Six beim

kann die Exekutive diese in Zukunft auch

Jugendschutzcheck harte Drinks bestellen. „In der Gastronomie werden die Pflichten

beschlagnahmen. Bisher konnten die

im Jugendschutz noch wenig wahrgenommen!“, warnt LAbg. Margit Pfatschbacher.

August 2006

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Kitz August 2006  

AN EINEN HAUSHALT P.b.b ERSCHEINUNGSORT Kaprun Verlagspostamt: A- 5710 Kaprun 81. Ausgabe, August 2006 43385S87U Foto: Figaro Kaprun

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